Archive for Januar 2018

Panzer: „Runder Tisch sorgt für ein Umdenken“

31. Januar 2018

Hans-Georg Panzer, Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Hagen, trägt die Amprion-Entscheidung zur 380-kV-Höchstspannungstrasse mit. (…)

Das Mitglied von Bündnis 90 / Die Grünen hatte bei der Amprion-Pressekonferenz im Arcadeon dargestellt, dass er aus Umwelt- und Naturschutzgründen nicht mehr am Ratsbeschluss vom Mai 2017 festhalten wolle. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Hagener Rat hat am 18. Mai 2017 beschlossen: „Die Bestandstrasse Hagen-Henkhausen wird vom Rat der Stadt Hagen für die Wohnbevölkerung als nicht zumutbare Trasse eingestuft. (…)“ Der Beschluss erfolgte einstimmig, also mit den Stimmen der „Grünen“.

Dass auch die alternativen Trassenführungen nicht unproblematisch sind, war dem Rat (und damit auch Panzer) bekannt: Amprion wurde entsprechend aufgefordert, „die möglicherweise für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie für die Natur und Umwelt entstehenden Belastungen soweit wie möglich durch Verschwenkungen der Trassenführung, die Wahl der Maststandorte und durch weitere technische und sonstige Maßnahmen zu minimieren“.

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Politik streitet um einen besseren Nahverkehr in Hagen

30. Januar 2018

Eigentlich hatten Sozialdemokraten und Grüne auf Parteiebene vereinbart, das Thema Verbesserungen im Öffentlichen Personennahverkehr in Hagen gemeinsam zu beschleunigen.

Jetzt aber zeigt sich in der politischen Diskussion wie jüngst im Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss, dass die Grünen-Fraktion auf die Linie der selbsternannten „Allianz der Vernunft“, die sie mit CDU und FDP bildet, einschwenkt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Grünen besaßen in früheren Zeiten mal verkehrspolitische Kompetenz. Das ist allerdings schon viele Jahre her. Inzwischen haben sie diese Kompetenz restlos verspielt und sind nicht nur bei diesem Thema als Bestandteil der „Allianz des Grauens“ auf einem Tiefpunkt angelangt. Selbst der Versuch, die Belastung durch den motorisierten Individualverkehr wenigstens durch ein gutes ÖPNV-Angebot zu vermindern, wird dem Kadavergehorsam gegenüber den Allianzpartnern und der Autolobby untergeordnet.

Aber was soll man von Preuß, Panzer, Riechel und der übrigen RRR (Rats-Reste-Rampe) auch noch erwarten?

Schwung in die Bude bringen offensichtlich nur noch Gerichtsurteile, während sich (nicht nur die grüne) Hagener Politik weiterhin im Aussitzen versucht. Wenn dann die Fahrverbote (hoffentlich bald) kommen, ist die Stadt nicht vorbereitet, weil die Entscheider Jahrzehnte verschlafen haben. Ignorantentum hilft letztendlich doch nicht weiter.

Siehe dazu aktuell:

Staatsregierung verstößt gegen Gerichtsbeschluss – Zwangshaft möglich

Die Bayerische Staatsregierung verstößt nach Ansicht des Verwaltungsgericht München gegen einen höchstrichterlichen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs.

Der Freistaat Bayern hat seit 2014 ein rechtskräftiges Urteil ignoriert und die notwendigen Schritte zur Einhaltung der Luftqualitätsgrenzwerte für das Dieselabgasgift NO2, dazu gehört die Vorbereitung von Diesel-Fahrverboten, nicht einleitet.

Das Gericht hat deutlich gemacht, dass es ein „Unding“ darstellt, dass das Umweltministerium des Freistaats erst durch Zwangsmaßnahmen zur Einhaltung eines aus dem Jahr 2012 stammenden Urteils des Verwaltungsgerichts gezwungen werden muss. Die hier nötige wiederholte Anwendung von Zwangsmaßnahmen gegenüber einer Landesbehörde sei einmalig in der deutschen Justizgeschichte. Die Vorsitzende Richterin sprach gar von einem ‚Novum in der Rechtsgeschichte’.

„Die Richterin geizte im Prozess deshalb nicht mit deutlichen Worten: Der aktuelle Luftreinhalteplan enthalte kein tragfähiges Konzept für Fahrverbote, mit „allgemeinem Blabla“ und „so einer halben Larifari-Seite“ im Luftreinhalteplan sei es nicht getan“, berichtet Spiegel online.

Das Gericht stellte klar, dass es das Gebot effektiven Rechtsschutzes gebietet, bei fortwährender Verletzung dieser Pflichten zukünftig deutlich härtere Maßnahmen anzuwenden. Das Gesetz sieht dazu unter anderem die Möglichkeit der Zwangshaft gegenüber der Behördenleiterin, und somit der Umweltministerin Ulrike Scharf, vor. Möglich wäre es auch, dass die Zwangsgelder von der Behördenleiterin persönlich zu zahlen sind.

Klausurtagung entscheidet über Führung

30. Januar 2018

Mit einer Sitzung des Fraktionsvorstandes, in der letzte Verfahrensfragen geklärt werden, startet die Hagener CDU-Ratsfraktion am heutigen Montag in eine Woche der Wahrheit: Denn im Rahmen einer Klausurtagung wird am Freitag, 2. Februar, nicht bloß über den Doppelhaushalt 2018/19 beraten, sondern vor allem über die künftige Fraktionsführung entschieden.

Eine Personal-Empfehlung des Kreisvorstandes, wie sie Vorsitzender Christoph Purps ursprünglich angekündigt hatte, bleibt derweil aus. Dabei hatte der CDU-Parteichef in den vergangenen Tagen in einem aufwendigen Sondierungsverfahren sämtliche Mitglieder der Ratsfraktion zu Einzelgesprächen einbestellt, um sie anhand eines Fragebogen-Rasters zu ihren inhaltlichen und personellen Befindlichkeiten und Ambitionen zu befragen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: In der zerstittenen CDU versucht Kreisvorsitzender Christoph Purps offenbar mit Mitteln aus dem Autokraten-Millieu zu verhindern, dass sein ärgster Konkurrent Jörg Klepper Fraktionsvorsitzender wird. Sein eigener Aufstieg auf dieses Amt nach der Kommunalwahl 2020 wäre damit verbaut und der Parteivorsitz wohl auch weg.

Kinotipp: Berlin Rebel High School

30. Januar 2018

Donnerstag, 01.02.2018 um 19:00 Uhr, Kino Babylon

Deutschland 2016, Regie: Alexander Kleider, 91 Min.

Wenn es um das Bildungs- und Schulsystem geht, klingeln in Deutschland die Alarmglocken. Doch in einem Berliner Hinterhof wird schon seit 1973 eine kleine Utopie gelebt, wird sich erfolgreich gegen das vorherrschende System behauptet: Die Schule für Erwachsenenbildung (SFE) ist eine Schule ohne Rektor und Noten. Stattdessen verwalten die Schüler ihre Ausbildung selbst, bezahlen ihre Lehrer auseigener Tasche und stimmen über alle organisatorischen Fragen ab.

„Berlin Rebel High School“ begleitet Alex, Lena und Hanil, die aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands kommen und mehrfache Schulabbrecher sind – und die an einem Ort ohne Mobbing und überhöhtem Leistungsdruck endlich das Abitur schaffen wollen.

Klarsichtkino in Kooperation mit der GEW

Historische Bunker-Tour mit der VHS

30. Januar 2018

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 3. Februar, von 13 bis 16 Uhr wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.

Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten.

Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1055 (Telefon 02331/207-3622 oder über online unter www.vhs-hagen.de/anmeldung).

Graue Praxis vernichtet grüne Theorie

29. Januar 2018

SPD will mehr Stadtbäume – „Genosse“ Thieser läßt sie fällen

1982 ließ Joseph Beuys anlässlich der documenta 7 in Kassel 7000 Eichen pflanzen. 2018 schlägt die Ratsfraktion der SPD vor, in Hagen 150 Bäume zu pflanzen. Kassel hat etwa die Einwohnerzahl von Hagen.

Das Beuys-Projekt war im Hinblick auf die allgemeine Verstädterung eine umfangreiche künstlerische und ökologische Intervention mit dem Ziel, den urbanen Lebensraum nachhaltig zu verändern. Beuys selbst bezeichnete das Projekt als Soziale Plastik. Das anfangs umstrittene Projekt hat sich zu einem stadtbildprägenden Bestandteil des öffentlichen Raums der Stadt Kassel entwickelt.

Die Hagener SPD-Fraktion begründet ihre Forderung in einem Antrag für den Haupt- und Finanzausschuss, der am 1. Februar 2018 tagt, damit, dass in Hagen jedes Jahr „Gefahrenbäume“ gefällt werden müssten, die nicht ersetzt werden. Sie verweist auf eine Kampagne in Berlin, in der man diesem Umstand mit dem Ziel erfolgreich begegne, Stadtbäume zu pflanzen und damit den Bestand zu erhalten.

Während in Kassel der Bestand der 7000 Bäume aus der Beuys-Aktion bis heute sorgsam gepflegt wird, schlug in Hagen prompt die bittere Realität in Form des Vorstadt-Krawallos Dietmar Thieser zu. Am vergangenen Wochenende beschloss die SPD-Ratsfraktion den 150-Stadtbäume-Antrag, aber schon einen Tag später ließ Bezirksfürst Thieser in Haspe die Säge kreisen und 17 Ahornbäume in der Fußgängerzone Voerder Straße abholzen.

Damit ist jede Glaubwürdigkeit des SPD-Antrags bereits dahin, bevor die Hauptausschuss-Sitzung überhaupt stattgefunden hat, denn Thieser ist ebenfalls Ratsmitglied der SPD.

Gutachter bringen Straßenbahn für Hagen ins Spiel

29. Januar 2018

Der Hagener Nahverkehr steht vor einer radikalen Wende. Gutachter bringen sogar eine Straßenbahn ins Spiel. Die war 1976 abgeschafft worden. (…)

Gutachter des Büros Stadt-Verkehr aus Hilden stellten den staunenden Fachpolitikern jetzt ein Konzept vor, in denen in zwei Szenarien auch die Einführung einer Straßenbahn nicht ausgeschlossen ist. Ähnliche Ansätze waren bereits um die Jahrtausendwende diskutiert worden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Radikale Wenden“ sind in Hagen unbekannt, der Rat wird in alter Gepflogenheit die Probleme so lange aussitzen wie es nur irgendwie geht. Danach dürfte die Untätigkeit allerdings richtig teuer werden; vielleicht schon ab Ende Februar nach einem dann zu erwartenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten.

Die (autobedingten) Hagener Verkehrsprobleme werden seit mindestens 40 Jahren diskutiert, vor 20 Jahren gab es bereits konkrete Planungen für die Einführung einer Regionalstadtbahn, die auch ins Umland fahren sollte. Aber die Entscheider im Stadtrat haben das Projekt abgelehnt und weiter ihre geliebte Auto-Vorang-Politik betrieben. Und betreiben sie immer noch – mit den bekannten Folgen: Stau, Flächenfraß, Luftverdreckung.

Wer wundert sich bei diesem Personal noch darüber, dass die Stadt immer unattraktiver wird? Da helfen auch keine Quasselrunden, bei denen am Ende bestenfalls Weinfeste herauskommen.

In der Welt ist man schon weiter:

Die Verkehrswende beginnt – überall

Die Vermutung, dass das Auto ein billiges Fortbewegungsmittel sei, ist ein frommer Selbstbetrug. Autofahren ist teuer, umweltzerstörend und lebensgefährlich. (…)

Quelle: Telepolis

In Afrin wird Völkerrecht gebrochen

29. Januar 2018

FRIEDENSZEICHEN zur Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien

Das HAGENER FRIEDENSZEICHEN hat sich auf seiner letzten Sitzung mit der Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien auseinandergesetzt.

In  der kurdischen Autonomieregion Afrin wird Völkerrecht gebrochen, ohne dass es, wie im Fall der Krim, zu einem Aufschrei der westlichen Welt kommt.

In Nordsyrien wird uns Deutschen zudem täglich vorgeführt, was weltweit mit deutschen Waffen passiert: die Tötung von unschuldigen Bewohnern, Kindern, Müttern, Vätern, alten Menschen, darunter viele Flüchtlinge aus dem völlig zerstörten Aleppo.

Seit Jahren ist das HAGENER FRIEDENSZEICHEN Mitglied der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“, einem Zusammenschluss sehr vieler deutscher Organisationen, die erkannt haben, dass Deutschland mit verantwortlich ist für die Opfer vieler militärischer Konflikte in der Welt durch unseren immensen Waffenhandel (Platz 3 in der Welt).

Wir fordern die Koalitionäre in Berlin auf, endlich den deutschen Waffenexport wirkungsvoll einzuschränken.

„Weibsbilder“ am 4. Februar im Kunst- und Atelierhaus

29. Januar 2018

Julia Schmidtke präsentiert Porträts, Schaufensterpuppen und Bilder

Wenn sich am 4. Februar 2018 von 11 bis 17 Uhr die Türen im Kunst- und Atelierhaus öffnen, werden die Besucher von besonderen Gästen erwartet. Die Gastkünstlerin Julia Schmidtke gestaltet Galerie und Treppenhaus mit „Weibsbildern“ in Form von Porträts, farbenfrohen Bildern und Schaufensterpuppen.

„Ich arbeite überwiegend mit Acrylfarben und mit Vorliebe großformatig“, verrät die Künstlerin, die in ihrem Atelier in Schalksmühle kreativ ist und in ihre Arbeiten oft Materialien wie Sand, Stein oder Stoffe einbindet. Ein besonderes Faible hat sie für Porträts, vor allem Pop Art Porträts, wie sie auch in der Ausstellung „Weibsbilder“ zu sehen sein werden. „Da sind mir dann vor allem die Details wichtig und die Wirkung von Licht und Schatten, die mich besonders fasziniert“, erklärt Julia Schmidtke.

Ihre Erfahrungen gibt sie gerne weiter, in Malunterricht in ihrem Atelier und als Dozentin der Sommerakademie Bad Bentheim. Hier wie auch in ihren Werken steht die Freude am Tun im Vordergrund. „Kreativität hat für mich immer etwas mit Spiel und Leichtigkeit zu tun“, sagt sie.

Am 4. Februar kann man sich von den Ergebnissen überzeugen, im Kunst- und Atelierhaus Hagen im ehemaligen Hotel Danne, Hochstraße 76. Die Ausstellung wird um 12 Uhr mit einer Einführung eröffnet.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Aus der Schublade ins Schaufenster

28. Januar 2018

Nach jahrelangem Stillstand entdeckt die SPD ihr Wahlprogramm wieder – eher als Alibi

31 Seiten umfasste das Programm der Hagener SPD zu den letzten Kommunalwahlen. Titel: Unser Hagen ist mehr! Hagens Zukunft aktiv gestalten.

Die Wahl fand im Mai 2014 statt, die SPD wurde knapp stärkste Fraktion im Rat. Das Programm dagegen verschwand in der Ablage und schlummerte dort vor sich hin.

Partei und Fraktion waren derweil damit beschäftigt, interne Machtkämpfe zu bestreiten und Personalrochaden durchzuführen. Ein Ergebnis dieser einseitigen Priorisierung des Partei-Engagements: 3 Jahre später hatte sich das mit der stärksten Fraktion schon lange erledigt. Ein Mitglied wechselte in die FDP-Fraktion, ein weiteres ging zur BfHo, eins trat aus und ein anderes wurde ausgeschlossen.

Während also viel Zeit vertan wurde und jetzt so langsam der nächste Wahltermin unaufhaltsam näherrückt, entdeckten die Sozialdemokraten plötzlich neu, was sie einst geschrieben hatten. So auf der Klausurtagung der Fraktion am letzten Wochenende in Herdecke.

Das Beispiel ÖPNV legt allerdings nahe, dass die Forderungen wohl nicht umgesetzt werden, da eine Finanzierung nicht gesichert ist. Auch dafür trägt die SPD eine Mitverantwortung.

Der öffentliche Personennahverkehr gehörte zu den sechs Schwerpunktthemen, die die SPD im letzten Kommunalwahlkampf  gesetzt hatte. In ihrem Wahlprogramm bemängelten die Genossen damals zu Recht:

– Angestellte in den Geschäften der Innenstadt kommen nach Geschäftsschluss nicht mehr mit dem Bus nachhause, denn es fährt keiner mehr!

– Pendler oder Besucher der Stadt, die abends am Hagener Hauptbahnhof ankommen, sind ab einer bestimmten Zeit auf Taxis angewiesen, da sie nicht mehr in die Innenstadt, geschweige denn in die Stadtteile, kommen.

– Busse sind morgens übervoll, da die Schulen nicht in der Lage sind, ihre Schulanfangszeiten aufeinander abzustimmen.

– Mehrere Busse verschiedener Linien fahren oft hintereinander her, was zu völligem Unverständnis bei den Fahrgästen führt, die dadurch häufig ihre Verbindungen nicht bekommen und lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.

– Zielgerichtete Linien sind nicht das vorherrschende Merkmal der Hagener Straßenbahn, einige Linien haben den Charakter von Stadtrundfahrten.

Danach vergingen mehr als 3 Jahre – von der SPD war nichts mehr zu hören. Erst in einer gemeinsamen Erklärung mit Bündnis 90/Die Grünen Ende September 2017 teilte sie mit:

Mit Sorge betrachten wir die Diskussion zum städtischen Haushalt für die Jahre 2018 und 2019. Die nach wie vor angespannte Finanzlage darf jedoch keinesfalls dazu führen, dass weitere Einschnitte in das Leistungsangebot des ÖPNV vorgenommen werden. Im Gegenteil, das ÖPNV-Angebot in unserer Stadt ist nach Überzeugung von Bündnis 90/Die Grünen und SPD Hagen dringend zu erweitern und ergänzen. (…)

Dies gilt umso mehr, da durch den dringend notwendigen Umstieg vom Individualverkehr auf den ÖPNV sich die Immissionsbelastungen mit Feinstaub und Stickoxiden senken lassen.

Auf der Klausurtagung wurden die Forderungen konkretisiert:

Die Hagener Straßenbahn AG wird aufgefordert, folgende Maßnahmen mit dem nächsten Fahrplanwechsel umzusetzen

a) auf allen Linien ist ein durchgehender Betrieb von Betriebsaufnahme bis zum Betriebsschluss zu gewährleisten, insbesondere die Unterbrechung in den Morgenstunden entfällt.

b) der Linienbetrieb ist von montags bis samstags bis 22.00 Uhr aufrechtzuhalten. Danach erfolgt der Wechsel auf den Nachtexpressfahrplan der korrespondieren muss mit den verbesserten Anschlussmöglichkeiten der Zugverbindungen des VRR nach Hagen.

c) an Sonn- und Feiertagen wird ein Linienplan anlog der Nachtexpresslinien eingeführt, der im ½ Stundentakt bedient wird.

Die dafür erforderlichen Mittel werden in einer Größenordnung bis zu 4.000.000,– € durch eine Erhöhung des Zuschusses an die HVG bereitgestellt.

Sollte die Umsetzung der Änderungen nicht bis zum regulären Fahrplanwechsel zu realisieren sein (z. B. Zeitpunkt der Haushaltsgenehmigung) so ist ein separater Fahrplanwechsel umzusetzen, noch im Jahr 2018 sind die Maßnahmen zu realisieren.

Die SPD-Fraktion sieht „in der bisherigen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung vorgenommen massiven Kürzungen des Leistungsangebots für den ÖPNV eine verfehlte Zukunftsplanung“. Die hat sie allerdings selbst mitzuverantworten. 2009 hatten die Sozialdemokraten der Verminderung des städtischen Zuschusses um 2 Millionen Euro jährlich zugestimmt.

Jetzt verlangen sie – durchaus berechtigt – jährlich 4 Millionen Euro mehr. Leider fehlen Finanzierungsvorschläge und –möglichkeiten für diesen Betrag und weitere (durchaus sinnvolle) Vorschläge, die die Fraktionsklausur hervorgebracht hat. So wird aus den schönen Plänen wohl nicht viel werden. Aber auch dafür trägt die SPD eine Mitverantwortung.

Schon lange ist bekannt, dass die Hagener Schuldenmisere im Wesentlichen durch die Umschichtung von Ausgaben vom Bund auf die Kommunen verursacht worden ist. Erst im Mai vergangenen Jahres hatte die Kämmerei dem Rat eine detaillierte Aufstellung der einzelnen Positionen präsentiert, die sich auf eine Summe von etwa 860 Millionen Euro addieren (siehe: „Der große Raubzug“).

Dass die Hagener Presse diese Auflistung nicht thematisiert hat, darf niemanden verwundern, passen solche Zusammenhänge nun nicht gerade ins ideologische Konzept des heimischen Einheitsblatts. Aber auch die Hagener SPD hat diesen gigantischen Verschiebebahnhof geflissentlich verschwiegen. Kein Eintrag auf der Homepage, keine Presseerklärung – nichts.

Auch von den heimischen SPD-Abgeordneten in Land und Bund war und ist bis heute nichts zu hören. Genauso wenig sind Aufforderungen aus dem Hagener Unterbezirksvorstand an die Abgeordneten bekannt, sich doch mal endlich in den Parlamenten für die Interessen der Stadt, die sie dorthin gesandt hat, einzusetzen.

Dass Hagen kein Einzelfall ist – auch andere notleidende Kommunen sind Opfer dieser jahrelangen Praxis der Umverteilung von oben nach unten – kann als Entschuldigung nicht herhalten. Es sind die Karriereoptionen, die sich die maßgeblichen Akteure offenhalten wollen. Nur keinen Stress mit den Parteioberen, dieses Gebot steht auf der Agenda ganz oben.

Diese verfehlte Strategie fällt nun auf deren Erfinder (oder einen Teil davon) zurück. Der Spruch „Erst das Land, dann die Partei“ ist fürs Schaufenster gedacht. Die Beschlüsse der Fraktionsklausur in Herdecke sind es offenbar auch – sie wirken vor diesem Hintergrund eher wie ein Alibi für langjährige Versäumnisse.

Sanierung des Hagener Hauptbahnhofs im Herbst 2023 beendet

27. Januar 2018

32 Millionen Euro will die Deutsche Bahn in den Hagener Hauptbahnhof investieren. Fertig ist der Bahnhof im November 2023. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Pfefferer: „Noch ist Zeit!“

GRÜNE mahnen Umsetzung des Ratswillens zur Bahnhofsöffnung an

Nachdem die lokale Presse heute die Zeitschiene für die Sanierung des Hauptbahnhofs veröffentlicht hat, erinnern die GRÜNEN an den erklärten Willen des Rates, den Bahnhof durch einen Durchstich des Gleistunnels an die neu erschlossenen Flächen des „Westside“-Areals anzuschließen.

Fraktionssprecherin Pfefferer meint: „Wie schon in den ersten Berichten zur geplanten Sanierung ist von der dringend nötigen und einstimmig vom Rat gewollten Bahnhofsöffnung auch dieses Mal keine Rede. Man kann sich ja insgesamt fragen, warum bis zur  Ausschreibung und dem Beginn der konkreten Sanierungsarbeiten noch zwei volle Jahre vergehen müssen. In diesem Fall ist das aber sogar eine Chance: Denn diese zwei Jahre hat die Stadt nun Zeit, die Bahn davon zu überzeugen, die Tunnelöffnung in die Sanierungsplanung aufzunehmen. Der politische Wille ist lange hergestellt, doch die Verwaltung hat bislang keine schlüssige Planung für das Areal hinterm Bahnhof entwickelt. Die ist aber notwendig, um der Deutsche Bahn AG plausibel zu machen, dass ein solcher Durchstich nicht eine ungeordnete Dauerbrache erschließt, sondern ein relevantes Entwicklungsgebiet, das einen Anschluss an Nah- und Fernverkehr sowie einen direkten Durchgang zur Innenstadt zwingend benötigt. Wir bitten Oberbürgermeister Schulz und seine Planungsverwaltung, hier endlich mit höchster Priorität tätig zu werden, um das vorhandene Zeitfenster zu nutzen.“

Siehe zum Thema auch:

Tunnel nicht so teuer wie befürchtet

Der Durchstich des Bahnhof-Gleistunnel soll 7 statt 12 Millionen Euro kosten. Diese Verbindung wertet die Flächen westlich des Verkehrsknotenpunkts auf. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Soviel kosten in Düsseldorf 30 Meter der am Samstag eröffneten Wehrhahn-U-Bahnlinie, ein wohl etwas anspruchsvolleres Bauprojekt. Siehe auch den DW-Beitrag Goldene Pflastersteine im Hauptbahnhof – Abenteuerliche Zahlen aus dem Grothe-Amt“ vom Januar 2015.

Stadt lehnt Amprion-Pläne ab

27. Januar 2018

Durch Henkhausen und Elsey sollen die 380-kV-Höchstspannungsleitungen führen. Das sehen die Planungen des Netzbetreibers Amprion vor.

Die Stadt Hagen lehnt die Entscheidung des Netzbetreibers Amprion zur Umsetzung des Baus der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung auf der Bestandstrasse Henkhausen-Elsey ab. Das machte Thomas Huyeng, Umweltdezernent der Stadt Hagen, bei der gestern Mittag von der Amprion einberufenen Pressekonferenz deutlich. Huyeng: „Diese Amprion-Entscheidung entspricht ausdrücklich nicht der Entscheidung des Rates der Stadt Hagen vom 18. Mai 2017. Insofern wird dem breiten Willen der vom Rat vertretenen Bürger nicht entsprochen.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Stellungnahmen der Bürgerinitiative und der Politik am Ende des Artikels.

Emil Schumacher – Bilder auf Porzellan

27. Januar 2018

28. Januar bis 22. April 2018, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Emil-Schumacher, KPM-16-1992, Porzellan bemalt, 31 x 425 cm, Emil-Schumacher-Museum-Hagen. © VG-Bild-Kunst-Bonn-2017

25 Jahre nach seiner Entstehung präsentieren wir nahezu vollständig einen ganz außergewöhnlichen Werkkomplex Emil Schumachers. Makelloser Malgrund, Gold, Platin, Porzellanfarbe – Anfang der 1990er-Jahre stellte Emil Schumacher sich einer neuen Herausforderung.

Zeitlebens immer wieder neu inspiriert von Eigenheiten wechselnder Materialien, ihren Fehlern und sogar von Fundstücken, die für andere nicht mehr zu gebrauchen waren oder keinen Wert mehr hatten, wie alte Dachschindeln oder Draht und Gestrüpp, scheint Schumacher mit der Wahl des edlen Materials geradezu einen Widerspruch in seinem Œuvre hervorgerufen zu haben.

Mit Blick auf die spielerische Experimentierfreude Schumachers aber ist es umso konsequenter, dass der Maler sich auch diesem künstlerischen Wagnis stellte. Auf der Basis einer schlichten Schale der berühmten Porzellangestalterin Trude Petri lies Schumacher in den Jahren 1992 und 1993 in der Manufaktur von KPM fast 60 unverwechselbare Werke entstehen. Die Unikate sind bis auf wenige Ausnahmen heute Teil der Sammlung der Emil Schumacher Stiftung.

Schumacher hinterließ damit erneut einen eigenständigen Beitrag zu einem Aspekt der europäischen Kulturgeschichte, die in Europa ihren Anfang mit der Erfindung des Weißen Goldes durch Böttger im frühen 18. Jahrhunderts nahm und nicht ohne die erstmalige Entdeckung des kostbaren Materials um 1600 v.Chr. in China zu denken ist.

WBH setzt verstärkt auf Elektrofahrzeuge

26. Januar 2018

Gemäß einer Studie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von 2017 in fast 100 deutschen Städten liegt die Stickoxydbelastung der Stadt Hagen im oberen Drittel. Schmutziger Spitzenreiter ist Stuttgart, als saubere Städte gelten unter anderem Halle (Westfalen) und Krefeld. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) hat sich die reinere Luft schon seit 2014 zur Aufgabe gemacht. Damit ist die Stadttochter Vorreiter in Hagen.

Zwei Drittel der Fahrzeugflotte, das heißt 34 von 50 Autos, rollen inzwischen als E-Fahrzeuge durch Hagens Straßen (Foto: WBH). In nur zwei bis drei Jahren sollen es 100 Prozent werden. Und das macht Sinn. Die Mitarbeiter des WBH sind innerstädtisch unterwegs, haben oft nur kurze Strecken zurück zu legen.

Kein Problem für das E-Mobil mit einer Reichweite von 80 bis 100 Kilometern. Allerdings motorschädigend für einen Diesel. E-Mobile der Autobauer Nissan, Mitsubishi, Citroën und Peugeot zieren inzwischen den Betriebshof. Für weitere Strecken stehen VW-Modelle mit einer Reichweite von 200 Kilometern zur Verfügung.

WBH-Vorstand Hans-Joachim Bihs liebäugelt durchaus auch damit, die Nutzfahrzeugflotten sukzessive umzurüsten. Noch fehlt es allerdings an entsprechenden Angeboten auf dem Markt. Zwar gibt es bereits Nissan Transporter beim WBH, aber „Wir brauchen Fahrzeuge, die sich auch kippen lassen“, so Hans-Joachim Bihs, der vom E-Mobilitätskonzept restlos überzeugt ist.

Ebenso werden Modelle mit stärkerer Batterieleistung benötigt. Arbeitsfahrzeuge müssen mehr leisten und haben damit einen größeren Stromverbrauch. Kleineres Arbeitsgerät mit Batteriebetrieb wie Laubbläser, Freischneider und Heckenscheren sind bereits im Einsatz.

Getankt wird auf eigenem Gelände. Auf dem Betriebshof an der Eilper Straße stehen mehrere Ladestationen für die Fahrzeuge bereit. Gespeist werden die „Zapfsäulen“ mit Energie aus der eigenen 44 KW Solaranlage auf den Dächern der Wirtschaftsgebäude.

Mit wachsendem Fuhrpark wird die Solarzellenanlage vergrößert. So wird der WBH zunehmend energieautark. Die Einspeisung in der sonnenarmen Zeit durch die Mark E mit regenerativem Strom ist minimal.

In Kürze wird es fünf neue Ladesäulen für jedermann geben, und zwar auf den Parkplätzen der Friedhöfe Vorhalle, Delstern, Halden, Haspe und Loxbaum sowie auf dem Parkplatz gegenüber des WBH (Eilper Straße 132-136). Jeder E-Mobil Eigentümer kann ganz unkompliziert und bargeldlos über eine Handy-App oder über eine Ladekarte sein Fahrzeug an diesen Standorten betanken. Und das mit gutem Gewissen.

Grüne wollen Biotonne in Hagen einführen

26. Januar 2018

Hagen ist laut Naturschutzbund eine der ganz wenigen Städte in Hagen ohne Biotonne. Die Grünen wollen das ändern und fordern deren Einführung. (…)

Quelle: wp.de

380-kV-Höchstspannung durch Hohenlimburg-Elsey

26. Januar 2018

Der Netzbetreiber Amprion plant, den Bau der 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung in Hohenlimburg durch die Bestandstrasse („Vorzugstrasse“) in Elsey zu legen. (…)

Quelle: wp.de

Hagener Lokal „Waldlust“ wird am 14. März zwangsversteigert

26. Januar 2018

Die Traditionsgaststätte Waldlust in der Pelmkestraße in Wehringhausen soll am Mittwoch, 14. März, im Zuge der Zwangsvollstreckung am Amtsgericht Hagen versteigert werden. Die Waldlust ist mittlerweile geschlossen. (…)

Quelle: wp.de

Von Heintje zu Horntje

26. Januar 2018

Mutti, ich hab Dich lieb! – Muttertagskonzert mit Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe

Bei Guildo Horn weiß man nie so genau, ob er das, was er macht, ernst meint oder ob es sich nicht vielmehr um eine Persiflage auf den deutschen Schlager handelt. Im Hagener Theater war er jedenfalls bereits mehrmals zu Gast.

Am Sonntag, den 13. Mai 2018 ist es wieder soweit. Es ist der Tag, an dem wir Mutter ehren! Der Muttertag!

Aus diesem ehrenhaften Anlass schlüpft Schlagersänger Guildo Horn abermals in die Rolle des Horntje und lädt unter dem Titel „Mutti, ich hab Dich lieb!“ im Theater Hagen zum großen Muttertagskonzert ein (Beginn 18 Uhr, Großes Haus) – „eine musikalische Ode an die Frau, die uns ins Leben brachte“. An diesem Tag sollen die Mütter sich einmal so richtig verwöhnen lassen, und wem könnte man da seine Mutter besser anvertrauen, als einem der besten Live-Entertainer, den Deutschland zu bieten hat. Gemeinsam soll gefeiert und gesungen werden – Mutti lebe hoch!

Guildo Horn: „Schenkt euren Müttern ein gemeinsames, unvergessliches Erlebnis, entführt sie in das blumenumrankte Land der Orthopädischen Strümpfe und sagt auf diese Weise: Dankeschön, Mutti!“

Und dazu gibt es ein spezielles „Muttertags-Angebot“: 25% Rabatt auf die besten Plätze (Preisgruppe 1 und 2) bei Abnahme von mindestens zwei Tickets. (Dieses Angebot ist nicht mit weiteren Ermäßigungen kombinierbar).

Karten sind ab sofort erhältlich an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Und hier noch einmal die unübertroffene Mutti-Hymne von Heintje (nicht Horntje) aus dem Jahr 1967:

SPD-Klausurtagung zum Haushalt 2018/2019

25. Januar 2018

Ihre Anforderungen an einen zukunftsorientierten Doppelhaushalt 2018/19 hat die SPD-Ratsfraktion jetzt auf einer Klausurtagung im benachbarten Herdecke in zahlreichen Anträgen formuliert.

Nachdem die Fraktion bereits im vergangenen Jahr vor der Einbringung des Doppelhaushaltes ein umfassenden Forderungskatalog unter dem Titel „Vom Kürzen zum Gestalten der Stadt“ vorgestellt hatte, wurden die Inhalte auf der Klausurtagung im Zweibrücker Hof mit Blick auf die anstehenden politischen Diskussionen im Haupt- und Finanzausschuss sowie in den weiteren Fachausschüsse noch einmal beraten und in einer Reihe von Anträgen an den Rat formuliert:

Infrastruktur u. Doppelhaushalt 2018/2019

Fördermaßnahmen sozialer Arbeitsmarkt

Doppelhaushalt 2018/2019. KITA und Ehrenamt

Fördermanagement

150 Stadtbäume

Eine nähere Betrachtung der Ergebnisse der Klausurtagung folgt.

Offene Ganztagsbetreuung in Hagen – GRÜNE bleiben am Ball

25. Januar 2018

Die Fraktionssitzung der Grünen am Montag widmete sich der Ganz- und Halbtagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Hagener Schulen. Schuldezernentin Margarita Kaufmann und Jochen Becker, Fachbereichsleiter Bildung, informierten über die Situation und standen Rede und Antwort. Nachfragen stellten die GRÜNEN insbesondere über die Gründe für das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage an Betreuungsplätzen an Hagener Grundschulen, Vergabemodalitäten der begehrten Plätze sowie die Finanzierung seitens der Stadt Hagen.

Erfreut waren die GRÜNEN über die Ankündigung, dass die Stadt die Einrichtung von 5 weiteren Gruppen à 25 Kinder für das kommende Schuljahr geplant hat. An welchen Schulen und in welcher Form diese realisiert werden können, und ob überhaupt die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stehen werden, steht indes noch nicht fest. Von kurzfristigen Übergangslösungen wie beispielsweise Containern will man absehen, da die Stadt langfristige Lösungen anbieten möchte und die Mehrkosten für Provisorien nicht tragen kann.

Fraglich blieb, ob damit die Bedarfe gedeckt werden können. Dezernentin Kaufmann räumte ein, wenn die Stadt die Offene Ganztagsbetreuung offensiver bewerben würde, sei wahrscheinlich, dass die Nachfrage die vorgehaltenen Betreuungsplätze weit übersteigen würde. In gewisser Weise werde ein Mangel verwaltet, was auch daran liege, dass diese Betreuung nicht vom Gesetzgeber klar als schulische Aufgabe verankert ist. Dadurch seien die Betreuungsangebote von der Haushaltslage der jeweiligen Gemeinde abhängig.

Das erklärt auch, warum für die GRÜNEN letztlich unbefriedigend bleibt , wie mit dem dringenden Betreuungsbedarf der 83 am Anfang des Schuljahres unversorgt gebliebenen Kinder umgegangen wurde: Einige konnten zwar durch Nachbesetzungen in eine ortsnahe Betreuung aufgenommen werden,  anderen wurde jedoch ein Platz an einer weiter entfernten Schule angeboten. Sobald dieser abgelehnt wurde, endete damit das aktuelle Verfahren. Die GRÜNEN fordern daher weiterhin so viele Plätze im Ganztag an den Grundschulen, dass der Bedarf gedeckt wird.

„Das Motto ‚Kurze Beine, kurze Wege‘ muss auch für die Betreuung gelten“, meint Schulausschussmitglied Heike Heuer. „Für ein 6-jähriges Kind ist es nicht zumutbar, aus seiner bekannten Umgebung gezogen zu werden und aufgrund der Nachmittagsbetreuung eine weit entfernte Grundschule besuchen zu müssen. Hier könnte eine flexiblere und verstärkt durch die Stadt koordinierte Platzvergabe Abhilfe schaffen. Wir fordern alle Eltern auf, ihre persönlichen noch nicht konsequent kommunizierten Bedarfe dringend wiederholt an die Stadt und die Träger heranzutragen“.

Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer betont außerdem: „Die Quantität der Plätze ist ein Problem, das kurzfristig gelöst werden muss. Die Qualität, und das heißt, die pädagogischen Standards der von freien Trägern durchgeführten Betreuungsangebote, darf jedoch zu keinem Zeitpunkt leiden.“

Fachbereichsleiter Becker bestätigt seitens der Stadt, dass in jeder Gruppe pädagogisch entsprechend ausgebildetes Personal zur Verfügung stehen muss, dies aber in der Verantwortung der Träger liegt und von der Stadt nicht engmaschig vor Ort kontrolliert werden kann.

„Sehr informativ“

25. Januar 2018

SPD-OV Altenhagen: Vorstandsvorsitzender beim GroKo-Parteitag live dabei

Am 21.08.2018 fand der außerordentliche Bundesparteitag der SPD in Bonn statt. An diesem Tag stimmte die Partei über die GroKo-Verhandlungen ab.

Der Vorstandsvorsitzende des SPD-Ortsvereins Altenhagen, Bernd Schmidt (Foto: privat) hat sich die wichtige Veranstaltung nicht entgehen lassen und war auf dem außerordentlichen Bundesparteitag der SPD in Bonn dabei.

„Ich bereue es nicht an dem außerordentlichen Bundesparteitag der SPD in Bonn teilgenommen zu haben. Die Teilnahme war für mich sogar selbstverständlich und die Veranstaltung sehr informativ. Was die Zukunft mit sich bringen wird, wissen wir alle noch nicht.“, so Bernd Schmidt.

Die beiden Hagener Delegierten, die Jusos (!) Anna Knipps und Dennis Schrötter, hatten bekanntlich ihr Votum pro GroKo abgegeben.

Klassik + Jazz im ESM: Fantasia italiana

25. Januar 2018

25.01.2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Einen Kammermusikabend mit italienischem Flair verspricht das Duo Frieder Berthold und Margherita Santi (Foto: ESM). Wie ein roter Faden zieht sich die Liebe zu Italien durch das Programm des Abends. Präsentiert werden Werke für Violoncello und Klavier bzw. Klavier solo der drei großen Komponisten Busoni, Liszt und Rachmaninov, die alle eine besondere Bindung zu dem Land im Süden hatten.

Der Cellist Frieder Berthold studierte bei den Mitgliedern des Amadeus Quartetts in Köln und London. Er lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Italien und tritt als hochgeschätzter Kammermusiker regelmäßig bei internationalen Festivals und auf Bühnen weltweit auf. Begleitet wird er von der italienischen Pianistin Margherita Santi, die schon früh internationale Wettbewerbe gewann.

Eintritt frei

Frist für Bau eines neuen Möbelhauses in Hagen startet

25. Januar 2018

Die anhaltende Goldgräberstimmung in der Möbelbranche – gepaart mit einem knallharten Übernahme- und Verdrängungswettbewerb – hat die Protagonisten schweigsamer werden lassen. Dennoch könnten in den nächsten Monaten die entscheidenden Weichen für ein Hagener Einrichtungshaus auf Haßley sowie einen Mitnahmemarkt in Eckesey gestellt werden. (…)

Quelle: wp.de

Hagener Jusos stimmen für Koalitionsgespräche

24. Januar 2018

Die beiden Hagener SPD-Mitglieder Anna Knipps und Dennis Schrötter haben als Delegierte auf dem Parteitag in Bonn mit „Ja“ zur Groko gestimmt. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu:

Volkspartei AfD

Das Ja zur Großen Koalition war ein Nein zur Zukunft der SPD. Die deutsche Sozialdemokratie hat fertig. Früher war sie die Volkspartei des kleinen Mannes. Den Platz wird die AfD einnehmen.

Kadavergehorsam bedeutet, dass man sich von seinen Oberen führen lässt, als sei man ein toter Körper. Das kann man den Delegierten des SPD-Sonderparteitags nicht vorwerfen: Sie haben einen ganzen Tag lang ordentlich gezappelt, und fast 44 Prozent haben sogar gegen ihre Oberen gestimmt.

Aber Kadavergehorsam bedeutet auch, brav ins sichere Ende zu marschieren. Und dazu hat sich die SPD nun bereit erklärt. Vor ihrem Sonderparteitag stand die Partei am Abgrund. Nun ist sie einen Schritt weiter. (…)

Quelle: Jakob Augstein im Spiegel

Nach Straßensperrung herrscht in Wehringhausen Verkehrschaos

24. Januar 2018

Sturm Friederike fegte über Hagen hinweg und blies die Dachziegel von einem der Problem-Häuser an der Eugen-Richter-Straße ­hinab.

Sie landeten auf dem Bürgersteig, brachen auseinander, und die Splitter verteilten sich über die Fahrbahn. Die Hauptverkehrsachse, die den Stadtteil mit Haspe und der Innenstadt verbindet, ist zwischen Franklinstraße und Rehstraße gesperrt. Auf den Straßen breitet sich das Chaos aus. (…)

Horst Edel ist Eigentümer des Mehrfamilienhauses mit der Nummer 102. Der schillernde Senior, einst Opernsänger und Schauspieler, hatte in der Vergangenheit immer wieder mit seinen heruntergekommenen Immobilien, in denen vor allem Zuwanderer aus Südosteuropa wohnten, für Ärger im Viertel gesorgt. Zuletzt hatte die Stadt Hagen die Immobilien zwangsgeräumt. Seither stehen die Häuser leer und gammeln vor sich hin.

Den Dachschaden will Edel, der bei der Stadt in der Kreide steht, nach eigener Aussage schleunigst beseitigen lassen. (…) Bei der Stadt scheint man sich aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht sicher zu sein, ob man dem Braten trauen kann. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu:

Der letzte Vorhang
Ex-Opernsänger will seine Schrottimmobilien abstoßen

Kahlschlag in Haspe

23. Januar 2018

Da helfen nur noch Zwangsjacken

Nach dem Kahlschlag und vorher. Zur Erinnerung: Die zentrale Begründung für die Abholzung war eine angeblich durch die Bäume bedingte „Verschattung“ des Straßenraums. Wie die beiden Aufnahmen belegen, war diese Behauptung nicht nur falsch, sondern zeugt von einer ausgesprochenen Dummheit derer, die mit einer solchen „Argumentation“ hausieren gehen.

Jetzt sind die Bäume in der Hasper Fußgängerzone abgeholzt worden. Ein- oder besser: ausgestielt von Bezirksvorsteher Dietmar Thieser und in treuer Gefolgschaft einvernehmlich beschlossen von der Bezirksvertretung Haspe.

Ermöglicht wurde diese unsinnige Maßnahme erst vom Rat der Stadt, der die Mittel dafür im Haushalt 2017 zur Verfügung stellte. Die Kosten für den Kahlschlag von 17 Bäumen samt – und jetzt wird es ganz abenteuerlich – einer Wiederanpflanzung (!) von 11 Bäumen zuzüglich der Erhöhung einiger Pflanzbeete werden auf knapp 170.000 Euro veranschlagt (siehe pdf-Dokumente: Lageplan und Details).

Es wäre schon interessant zu wissen, über welche verschlungenen Pfade diese Ausgabe der Kommunalaufsicht bei der Bezirksregierung Arnsberg schmackhaft gemacht worden ist. Um die Pflichtaufgabe einer Nothaushaltskommune, in der jeder Bleistift beantragt werden muss, kann es sich ja wohl kaum handeln.

Schnapsideen gehören in der Hasper Brauchtumsvertretung zum Geschäft; bislang verliefen diese Absurditäten allerdings mangels finanzieller Masse meistens im Sande.

So beschäftigte die Bezirksvertretung die Verwaltung auch schon äußerst arbeitsintensiv mit der Idee, den auf den Überresten des Hochofenwerks der ehemaligen Klöckner-Werke angelegten Ennepe-Park zum Gewerbegebiet der Schaustellerszene umzumodeln (siehe: „Schiffschaukelbremser“). Tonnenschwere Fahrgeschäfte sollten künftig nicht mehr auf den entsprechend befestigten Flächen auf dem Hasper Marktplatz und im Kreisel aufgebaut werden, sondern eine neue Heimstatt auf Rasenflächen im Park finden.

Die Kostenschätzungen reichten von 425.000 Euro bis 750.000 Euro für die Herstellung eines entsprechenden Unterbaus plus der jährlich anfallenden umfangreichen Reparaturen, die sich durch das Befahren mit bis zu 60 Tonnen schweren Fahrgeschäften ergeben.

Bei einigen „Entscheidern“ im Hagener Politikbetrieb wünscht sich so mancher Hagener nur noch die Jungs herbei, die die Jacken mitbringen. Solche, die man auf dem Rücken fest verschließen kann.

„Intensivpatient Hohenlimburg – Reanimation zwecklos?“

23. Januar 2018

Unter diesem Motto versammelt sich der Ortsverband der Hohenlimburger GRÜNEN am 25. Januar um 19:00 Uhr im Cafe Fachwerk auf der Herrenstraße. Gemeinsam sollen unkonventionelle Ideen zur Belebung der Innenstadt gesammelt werden.

Gleichzeitig wollen DIE GRÜNEN ihr Konzept entwickeln, wie Hohenlimburg 2030 aussehen könnte. Interessenten und Sympathisanten sind sehr herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Theater hautnah

22. Januar 2018

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Musikalischen Heldenkomödie „Ritter Roland“ von Joseph Haydn

Die nächste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen präsentiert Joseph Haydns musikalische Heldenkomödie „Ritter Roland“.

Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 27. Januar 2018, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 Uhr im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Dominik Wilgenbus (Foto: Klaus Lefebvre), dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton, dem Bühnenbildner Peter Engel und der Kostümbildnerin Christiane Luz sowie der Dramaturgin Corinna Jarosch Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Presse trommelt für die GroKo

21. Januar 2018

Hagener SPD dämmert überwiegend vor sich hin

Sage mir, wer dich lobt,
und ich sage dir, worin deine Fehler bestehen.

(Wladimir Iljitsch Uljanow)

Heute schlägt für die SPD die Stunde der Wahrheit. GroKo oder NoGroKo? Die heimische Presse lief sich vor dem Sonderparteitag auf den letzten Drücker noch mal warm.

Die noch verbliebenen Sozialdemokraten in der SPD dürfte es nachdenklich stimmen, wenn ausgerechnet die Westfalenpost ihr Herz für diese Partei entdeckt. Martin Korte, leitender Redakteur für Politik des konservativen Blattes, ging sogar soweit, sich mit dem Genossen-Du einzuschmeicheln: „Ja, liebe Sozialdemokraten, was passiert eigentlich mit Eurer stolzen Partei, sollte die Regierungsbildung an Eurer Zustimmung scheitern?“

Und er drückt auf die Tränendrüse: „Bei Neuwahlen würdet Ihr wohl noch schlechter abschneiden als im September. Die AfD würde zulegen. Wollt Ihr das wirklich?“ Dazu nennt der Kommentator „Argumente“, die längst widerlegt sind, z.B. ein „festgeschriebenes Rentenniveau“, das nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung über den im Sondierungspapier beschriebenen Zeitraum sowieso auf der Höhe bleiben wird, wie es jetzt als „Erfolg“ von der SPD-Spitze dargestellt wird.

Die Hagener SPD-Führung hielt das Thema offenbar für irrelevant. Von einer breiten Diskussion innerhalb der Partei ist nichts bekannt. Die Hagener Delegierten auf dem Parteitag sind Juso-Chef Dennis Schrötter (Ortsverein Haspe-Süd) und seine Stellvertreterin Anna Knipps. Schrötter „möchte sein Votum letztlich auch vom Debattenverlauf abhängig machen“, schreibt die WPWR.

Laut Presse hat sich der Ortsverein Haspe-Nord, der gewissermaßen ein Gegenstück zum Ortsverein Haspe-Süd (Schrötter, Thieser, Schisanowski et cetera pp.) darstellt, allerdings einstimmig gegen die GroKo ausgesprochen, der größte Hagener Ortsverein Hohenlimburg sieht es ähnlich und zitiert die Parteilegende Willy Brandt:

Auch die Jusos Hagen-Nord sind gegen eine Große Koalition: „Mit dem Sondierungspapier gibt es keinen zukunftsgestaltenden Politikwechsel. Die SPD will gemeinsam mit der CSU, die vor kurzem noch einen Rechtspopulisten auf ihrer Klausurtagung hofiert hat, den Familiennachzug weiter einschränken und eine Obergrenze implementieren. Damit treiben wir zehntausende Menschen an den Rand der Verzweiflung und verhindern erfolgreiche Integration.

Folgerichtig wäre ein Ausschluss von Koalitionsverhandlungen und ein Nein zur GroKo. Eine Minderheitsregierung wäre zum jetzigen Zeitpunkt die ehrlichste Lösung. Das gibt der SPD die Möglichkeit ihr Profil zu schärfen und unsere Demokratie zu stärken.“

WP-Chefredakteur wird Jurymitglied bei Journalismuspreis

21. Januar 2018

CDU-nahe Stiftung belohnt ihre Claqueure

Der Journalist Pascal Hesse hat in einem offenen Brief die Besetzung der Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung mit Jost Lübben kritisiert.

Lübben ist nicht nur Chefredakteur der Hagener „Westfalenpost“, sondern auch der  „Westfälischen Rundschau“, die nur noch als redaktionslose Hülle existiert. Beschwerdeführer Hesse kritisiert: „Die Funke Mediengruppe, die diese Zeitung ja vertreibt, herausgibt, hat die Redaktion in den letzten Jahren erlassen und die Inhalte werden heute von anderen Medien übernommen. Ich frage mich persönlich, warum man ausgerechnet den Chefredakteur einer solchen Zeitung in eine Jury beruft, die sich qualitativ hochwertige Beiträge anschaut und dafür den Deutschen Lokaljournalismuspreis vergeben soll.“

Heike Groll, die Vorsitzende der „Jury Deutscher Lokaljournalistenpreis“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, teilte nach Angaben des Deutschlandfunks schriftlich mit, „dass Jost Lübben eine große Bereicherung für die Jury sei und in der Branche als einer der Vordenker des modernen Lokaljournalismus gelte“.

Wie der „moderne Lokaljournalismus“ des Weges kommt, dürfen die Leser der Hagener Lokalteile von WP und (textidentischer) WR an sechs Tagen in der Woche über sich ergehen lassen. Wenn das die Ergebnisse des „Vordenkers“ Lübben sind, darf sich die verbliebene Leserschaft des eh schon an Auflagenschwindsucht leidenden Blattes noch auf einiges einstellen.

Kritik an der Besetzung der Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung

Offener Brief an den Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und die Jury des ‚Deutschen Lokaljournalistenpreises’

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Norbert Lammert, sehr geehrte Frau Heike Groll,

mit großer Verwunderung habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Vorstand der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) mit Wirkung zum 1. Januar 2018 Herrn Dr. Jost Lübben in die Jury Ihres renommierten ‚Deutschen Lokaljournalistenpreises’ berufen hat. Herr Dr. Lübben ist seit 2015 Chefredakteur der im nordrhein-westfälischen Hagen publizierten Westfalenpost Hagen sowie der in Dortmund erscheinenden Westfälische Rundschau. Zuvor war er Chefredakteur der Nordsee-Zeitung in Bremerhaven.

(more…)

Hawker-Angestellte aus Hagen kämpfen für einen Haustarif

21. Januar 2018

Die Angestellten des Batteriehersteller Hawkers aus Hagen kämpfen für eine bessere Bezahlung und einen hauseigenen Tarif. (…)

Quelle: wp.de

„Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi

21. Januar 2018

Zweites Familienkonzert des Philharmonischen Orchester Hagen

Die Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen haben einen neuen Moderator: Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien.

Im zweiten Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 26. Januar 2018 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) nimmt er die Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch den ewigen Kreislauf der Natur in dem beliebten Werk „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Klang und Zauber, den es zu entdecken gilt. Der erste Kapellmeister Rodrigo Tomillo sorgt am Pult für Frühlingsgefühle, Sommerlaune, Herbstidylle und Winterfreuden.

Karten an der Theaterkasse, Tel. unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Abriss in Wehringhausen?

20. Januar 2018

Lenkungskreis lädt zu öffentlicher Sitzung ein

Der von der Wohnungsgenossenschaft GWG geplante Abriss eines ganzen Carrées von Häusern aus der Gründerzeit bewegt die Gemüter im Hagener Stadtteil Wehringhausen.

Aus diesem Grunde lädt der Lenkungskreis des Erneuerungsprojekts „Soziale Stadt Wehringhausen“ am Montag, den 22. Januar 2018, um 18:00 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung in den „Wehringhauser Hof“, Lange Str. 108, ein.

Interessierte Bürger erhalten dort Informationen zum geplanten Abriss des Blocks Lange-/Gustav-/Minerva-/Ewaldstraße. Wie täuscht die GWG Presse und Mieter? Wie können sich Bürger engagieren? Wie kann es weitergehen? Das sind einige der Fragen, die auf der Veranstaltung erörtert werden sollen.

Judith Guntermann singt Piaf …

20. Januar 2018

… im Theatercafé

Nach der Vorstellung von „Wie im Himmel“ im Theater Hagen am 26. Januar ist noch lange nicht Schluss!

»Judith Guntermann ist als zarte Gabriella eine misshandelte Frau, die staunend entdeckt, dass ein Lied ihren Namen trägt und aus ihr hinaus will«, schrieb die Presse über Guntermanns Rollen-Darstellung in diesem Schauspiel mit Musik. Welche Lieder sonst noch in ihr schlummern und heraus wollen, verrät Judith Guntermann (Foto: Theater) zu späterer Stunde an diesem Abend im Nachtcafé (22.30 Uhr, Theatercafé).

Zusammen mit Kollegen ist ein Programm entstanden voller Überraschungen, bekannter Lieder und Lieblingsstücken, zu denen nicht zuletzt die Chansons von Edith Piaf gehören, mit denen die Künstlerin sich in die Herzen des Hagener Publikums gesungen hat. Der Abend verspricht, himmlisch auszuklingen!

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

WPWR: Talfahrt beschleunigt sich

19. Januar 2018

Nicht nur qualitativ, auch quantitativ führt der Weg des örtlichen Einheitsblatts weiter geradewegs nur in eine Richtung: nach unten.

Im 4. Quartal 2017 verlor die Hagener Ausgabe der WPWR, zu der inzwischen neben Hohenlimburg auch die Städte Wetter und Herdecke gerechnet werden, nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum 6 Prozent der verkauften Auflage.

Damit beschleunigt sich der langjährige Niedergang des Blattes erheblich. Zwischen den 3. Quartalen 2016 und 2017 war der Verkauf „nur“ um 3,8 Prozent zurückgegangen.

Siehe dazu auch:

WPWR: 56 Tonnen Altpapier weniger

Der Junge mit dem Koffer

19. Januar 2018

Märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny im Lutz

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Leo Kamphausen, Anne Schröder, Franziska Schmid. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Lutz findet am 20. Januar 2018 (15 Uhr) statt. Auf dem Programm steht die Hagener Erstaufführung von „Der Junge mit dem Koffer“, eine märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny (ab 10 Jahren).

Naz liebt die Geschichten von Sindbad, dem Seefahrer, die ihm sein Vater vor dem Einschlafen erzählt. Doch dann kommt der Krieg in seine Heimat, und Naz wird mit einem Koffer in den Bus gesetzt. Nach London soll er fahren, zu seinem Bruder, der ihm eine Postkarte aus dieser wunderbaren Stadt geschickt hat. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, die Naz über Gebirge, Meere und durch Wüsten führt. Unterwegs lernt er Krysia kennen, die ihn ein Stück seines Wegs begleitet. Immer neue Gefahren bedrohen die beiden, doch Naz weiß alle Schwierigkeiten durch die Erinnerung an die Geschichten von Sindbad zu überwinden. Wird er London schließlich erreichen?

Ein Stück über ein brennendes Problem unserer Zeit, einen außergewöhnlichen jugendlichen Helden, sein großes Vorbild Sindbad, den Seefahrer und die unübertreffliche Kraft von Träumen und Geschichten. Ein Theaterabenteuer mit Musik, das nichts beschönigt und doch voller Poesie und Hoffnung steckt.

Für ihre Inszenierung von Mike Kennys Stück „Der Junge mit dem Koffer“ hat sich Lutz-Leiterin Anja Schöne unterschiedliche Komplizen gesucht. Neben Lutz-Dramaturgin Anne Schröder stehen drei Schauspielstudenten (Leo Kamphausen, Michael Mayer, Franziska Schmid) der Theaterakademie Köln auf der Bühne. Die Begegnung von Orient und Okzident wird durch die Hagener Musikerin Maren Lueg und den syrischen Musiker George Alfazaa, der seit zwei Jahren als Geflüchteter in Hagen lebt, auch musikalisch gestaltet: Alfazaas eigene Fluchterfahrungen fließen in seinen Gesang und die Musik auf traditionellen arabischen Instrumenten wie Oud und Schabbaba, ein. Dieses Zusammenspiel unterschiedlicher kultureller Einflüsse spiegelt sich auch in der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik.

Eine spannende Produktion, die anhand des Schicksals des jungen Protagonisten eine Ahnung vom Schicksal Geflüchteter vermittelt, und gleichzeitig die Kraft von Geschichten und Fantasie feiert.

„Der Junge mit dem Koffer“ gehört zum Förderprojekt „Jeder-Schüler-ins-Theater Hagen“ des Theaterfördervereins und wird zudem vom Förderverein Soroptimist International Club Hagen e.V. unterstützt.

Weitere Vorstellungen: Schulvorstellungen: 23.1., 24.1.; 1.2., 2.2.; 5.3., 6.3.; 23.4., 24.4.; 8.5., 9.5.2018 – jeweils 10 Uhr

Familienvorstellungen: 21.1.; 4.2.; 3.3., 4.3.; 22.4.2018 – jeweils 15 Uhr

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Schwachpunkt ÖPNV

18. Januar 2018

Fraktion BfHo/Piraten kritisiert Hagener Haushaltsplanung

Die Fraktion Bürger für Hohenlimburg/Piraten übt deutliche Kritik am Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2018/19, den Kämmerer Christoph Gerbersmann vorgelegt hat. Vor allem der Öffentliche Personennahverkehr sei ein besonderer Schwachpunkt, berichtet das Einheitsblatt über die Position von BfHo/Piraten.

„Es wird seit über einem Jahr engagiert in einem Arbeitskreis aus Politikern, Verwaltungskräften und Experten von der Hagener Straßenbahn an der Verbesserung des ÖPNV gearbeitet, und gleichzeitig kürzen Oberbürgermeister und Kämmerer die Mittel für die HVG. So können die Busse keine brauchbare Alternative zum Individualverkehr werden, der die Stadt immer näher an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. Wenn mehr Busse auf die Straßen sollen, braucht man dafür auch mehr Geld“, so Ratsmitglied Thorsten Kiszkenow laut WPWR.

Und er fordert in der Konsequenz ein Modell, das in anderen Kommunen bereits diskutiert und teilweise schon realisiert wird: „Wir brauchen einen ticketlosen ÖPNV, der statt über die einzelnen Fahrkarten über eine von allen Bürgern getragene Gebühr finanziert wird.“

Die Fraktion BfHo/Piraten erinnert in diesem Zusammenhang auch an den Coup, mit dem sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz 2014 selbst per Dringlichkeitsentscheidung (ohne Ratsbeschluss, der später in Treue fest nachgeliefert wurde) in die Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) entsandt hatte, um dort den Vorsitz übernehmen zu können.

„Wenn das damals von so großer Dringlichkeit war, so darf man nun langsam mal nutzbringende Ergebnisse aus dieser Tätigkeit für die Stadt erwarten“, fordert Kiszkenow.

Da kann der Ratsherr wohl noch lange warten, denn die Verbandsversammlung des Zweckverbands VRR hat mit dem operativen Geschäft des Verkehrsverbunds so gut wie nichts zu tun, dafür sind die Gremien der VRR AöR zuständig. Die Verbandsversammlung, der Schulz vorsitzt, ist vielleicht ein wenig mit der Bundesversammlung zu vergleichen, die auch nur die Aufgabe hat, den Bundespräsidenten zu wählen.

So musste Schulz im Jahr 2016 gerade einmal drei Sitzungen leiten. Jedesmal war schon nach 15 Minuten Schluss (siehe: „Nur drei Viertelstündchen“). Der OB hatte mit seiner Aktion also keine Optionen für Hagen eröffnet, wie er seinerzeit vorgab, sondern sich nur ein schönes Pöstchen verschafft.

Chris Hopkins Classic Jazz & Swing at its best

18. Januar 2018

The Great American Songbook – and more!
von George Gershwin bis Duke Ellington

Chris Hopkins (Foto: Sascha Kletsch) wurde 1972 in Princeton (New Jersey) geboren. Gleichermaßen versiert an Piano und Alt-Saxophon, zählt er zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene.

Über 4000 Konzerte an der Seite vieler Jazz-Stars – unter ihnen Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Louie Bellson, Scott Hamilton, Butch Miles, Paul Kuhn, Hazy Osterwald, Till Brönner, Jackie Williams, Peanuts Hucko, Bucky Pizzarelli, Flip Phillips, Greetje Kauffeld, Ruby Braff, Joe Wilder, Bob Wilber, Warren Vaché, Gene ‚Mighty Flea‘ Connors, Buddy DeFranco u.v.a. – führten ihn durch ganz Europa, die USA, Japan, Australien und Neuseeland.

Neben etwa 30 weiteren CD-Produktionen legte er im Piano-Duo mit dem legendären Tasten-Virtuosen Dick Hyman, Jahrgang 1927, das vom US-Magazin Downbeat ausgezeichnete Album „Teddy Wilson in 4 Hands“ vor („Top contender for Best Piano Album of the Year“). Das Album „Message from Mars“ seines Ensembles „Echoes of Swing“ wurde mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ prämiert und erhielt in Paris den begehrten „Prix de L’Académie du Jazz“. Das unter Chris Hopkins Leitung nunmehr seit fast 20 Jahren bestehende Quartett „Echoes of Swing“, das für seinen innovativen Umgang mit der Jazz-Tradition international Beachtung findet, ist seit 2013 beim renommierten und weltweit aktiven Plattenlabel „ACT Music“ unter Vertrag und hat dort die zwei erfolgreichen Alben „Blue Pepper“ und „Dancing“ vorgelegt.

Unlängst wurde Chris Hopkins um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa als „Keeper of the Flame“ geehrt. Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus wirkt Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln. www.HopkinsJazz.com

Eintritt: VVK € 15,-, AK € 16,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

Hagener SPD setzt auf vertiefende Koalitionsgespräche

17. Januar 2018

Die politischen Spitzen nach den Berliner Sondierungsgesprächen kommen in Hagen nur gebremst an. Hier setzen beide Lager auf weitere Gespräche. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer hätte von der Hagener Politik auch etwas anderes erwartet? Haltung vielleicht? „Auch die Entlastungen für die Kommunen sind positiv“, meint Wolfgang Jörg (SPD). „Entlastungen“ für die Kommunen spielen im Abschlusspapier der Sondierungsverhandlungen allerdings keine Rolle (siehe: „14 Zeilen von 28 Seiten„). Es bleibt einfach alles beim Alten: „Wir werden alle bisher kommunal entlastend wirksamen Finanzprogramme fortführen, sicherstellen und anpassen, u.a. die Städtebauförderung und Integrationsprogramme.“ Ein seit Jahren u.a. von den kommunalen Spitzenverbänden und dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, dem auch Hagen angehört (!), geforderter Altschuldenfonds wird mit keinem Wort erwähnt. Wolfgang Jörg macht sich und vor allem anderen etwas vor, die Probleme seiner Heimatstadt interessieren ihn offenbar nicht.

Bürger stellen Weichen

17. Januar 2018

4. Wehringhauser Stadtteilkonferenz am 21.01.2017

Das Quartiersmanagement Wehringhausen und die Stadtverwaltung Hagen laden am Samstag, den 21.01.2017 um 14:00 Uhr zur einer Stadtteilkonferenz mit dem Schwerpunktthema „zukünftige bauliche Projekte in Wehringhausen“ ein. Ziele der Veranstaltung, die im Kultopia stattfinden und ca. drei bis vier Stunden dauern wird, ist die Priorisierung von zukünftigen Bauprojekten im öffentlichen Raum in Wehringhausen. Zu Beginn der Veranstaltung wird ein Sachstand über bereits fertiggestellte und fest geplante Baumaßanahmen gegeben.

In den Jahren 2014 und 2015 wurden durch Fachplaner unter intensiver Beteiligung der Anwohner Konzepte zur Gestaltung des öffentlichen Raumes erstellt, die unterschiedliche Baumaßnahmen zur funktionalen Verbesserung des Stadtteils und zur Aufwertung des öffentlichen Raumes beinhalten. Die Themen der Konzepte umfassen die Bereiche Verkehr und Mobilität, Spiel- und Freiflächen sowie die Freiraumplanung.

Nun sind die Bürger aufgefordert eine Priorisierung der vorgeschlagenen Baumaßnahmen aus den Konzepten vorzunehmen. Dazu wird ein moderiertes Verfahren angeboten, das Raum für Diskussionen lässt und durch einen intensiven Austausch von Argumenten und Meinungen die Teilnehmer für eine Schwerpunktsetzung am Ende der Veranstaltung qualifiziert.

Die Einzelmaßnahmen der Masterpläne werden den Teilnehmern vorgestellt. Planerische Rahmenbedingungen und ein Gestaltungsvorschlag seitens der Stadtverwaltung für ein bestimmtes Gebiet im Stadtteil werden den Anwesenden als Diskussionsgrundlage vorgestellt, dieses ist jedoch nicht bindend für das spätere Ergebnis.

Das Ziel der Stadtteilkonferenz besteht darin, eine abgestimmte Prioritätenliste zu erarbeiten, die als Grundlage dafür dient weitere städtebauliche Fördermittel für Wehringhausen beantragen zu können, da die vollständige Umsetzung der Maßnahmen aus  den Masterplänen aufgrund der erforderlichen städtischen Eigenanteile nicht möglich ist.

Das Quartiersmanagement und die Stadtverwaltung laden daher alle interessierten Wehringhauserinnen und Wehringhauser herzlich ein, sich bei der Stadtteilkonferenz an der Planung für die zukünftige Gestaltung des Stadtteils zu beteiligen und ihr Votum abzugeben.

Rückfragen beantwortet das Quartiersmanagement Wehringhausen unter 02331 – 3735266 bzw. per E-Mail: team@qm-wehringhausen.de

Info: Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) 2017 für die „Soziale Stadt“ Hagen Wehringhausen (pdf)


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