Archive for the ‘31 Sonstiges’ Category

Keine OGS-Beiträge für Juni und Juli

2. Juli 2020

Gute Nachrichten für alle Hagener Eltern: Für die Offene Ganztagsschule (OGS) fallen im Juni und Juli keine Elternbeiträge an. Eltern, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben, überweisen für den Monat Juli bitte keine Beiträge. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird die Summe erstattet.

Mehr Einkommensmillionäre in Hagen

1. Juli 2020

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016 zeigen: In Hagen ist die Zahl der Einkommensmillionäre gestiegen. Laut dem statistischen Landesamt IT.NRW lebten 2016 insgesamt 34 Einkommensmillionäre in der Stadt – im Vorjahr waren es nur 27. Das entspricht 1,8 Großverdienern pro 10.000 Einwohner und reicht nur für Platz 213 in NRW.

Bewegung gab es in zwei direkt an Hagen grenzenden Nachbarorten. Herdecke war schon lange ziemlich weit oben, hat sich aber inzwischen in die absolute Spitzengruppe „hochgearbeitet“. Die Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis weist mittlerweile die zweithöchste Millionärsdichte Nordrhein-Westfalens mit 11 Großverdienern je 10.000 Einwohner auf. An dieser Stelle der Rangliste war vor einigen Jahren noch Schalksmühle zu finden. Der Ort im Märkischen Kreis ist seitdem geradezu abgestürzt: 2015 immerhin noch auf Platz 7, fand sich die Gemeinde 2016 nur noch auf Platz 35 wieder.

In der vorliegenden Statistik wurden zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden.

Hagen: Reiterverein will Räumung doch noch ausbremsen

27. Juni 2020

Der Gerichtsvollzieher klopft quasi an die Tür. Jetzt will der Reiterverein Hagen eine Räumung des Geländes im letzten Moment verhindern. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Eine merkwürdige Berichterstattung. Mitte Januar 2020 hatte das Hagener Landgericht entschieden, dass der Reiterverein das von der Stadt gepachtete Gelände an der Humpertstaße räumen muss. Nun ist, wenn man dem Artikel Glauben schenken darf, für den 11. August eine Zwangsräumung des Areals angesetzt. Der Clou (den die WPWR nur in einem Nebensatz erwähnt) ist aber, das der Reiterverein gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, „über die erst am 14. Januar 2021 entschieden wird“.

Hagener Bildungseinrichtung erhält Gütesiegel

17. Juni 2020

Der Hagener Verein Veex gehört zu den neun Einrichtungen, die neu das Gütezeichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erhalten haben. Das Institut für außerschulische Bildungsarbeit bietet ganzjährig erlebnis- und erfahrungsorientiertes Lernen in der Natur.

Insgesamt 25 Lernorte sind mittlerweile in NRW zertifiziert, davon fünf im Ruhrgebiet. Unter anderem hat das Grüne Klassenzimmer im Maximilianpark Hamm die Qualitätsauszeichnung erhalten. Die Zertifizierungsstelle ist bei der BNE-Agentur in der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in Recklinghausen angesiedelt.

Urteile rechtskräftig

6. Juni 2020

Stadt obsiegt in Verfahren gegen den Reiterverein Hagen

Die Stadt Hagen obsiegte jetzt vor dem OVG Münster in vier tierschutzrechtlichen Verfahren gegen den Reiterverein Hagen und dessen ersten Vorsitzenden. Damit wurden die erstinstanzlichen Urteile inzwischen rechtskräftig bestätigt.

Bereits im Januar dieses Jahres hatte das Landgericht Hagen der zivilrechtlichen Klage gegen den Reiterverein Hagen auf Räumung des vom Reiterverein genutzten Grundstückes sowie auf Zahlung eines Teils der seit nunmehr für über einem Jahr ausstehenden Nutzungsentschädigung in erster Instanz stattgegeben. Die Räumung, die aufgrund der Corona-Pandemie aufgeschoben wurde, wird die Stadt nun kurzfristig mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers durchsetzen.

Sporthallen können wieder genutzt werden

30. Mai 2020

Hagens Sportstätten und -hallen werden unter Einhaltung bestimmter Regeln für den Vereinssport im Juni wieder geöffnet. Die aktuellen Änderungen in der ab heute (30. Mai) geltenden Coronaschutzverordnung des Landes machen es möglich. Daher sprach sich der Krisenstab der Stadt Hagen in seiner gestrigen Sitzung einmütig dafür aus, die Hallen nach und nach zu öffnen und im Freien auch nicht-kontaktfreien Sport zu ermöglichen.

Erlaubt ist demnach im Freien für Gruppen von bis zu zehn Personen jetzt auch die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten. Darüber hinaus sind Breitensport-Wettbewerbe im Freien zulässig, während Sportfeste und ähnliche Veranstaltungen weiterhin bis mindestens 31. August dieses Jahres untersagt sind.

Sportanlagen dürfen zudem durch bis zu 100 Zuschauer und Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen betreten werden. Weiterhin geschlossen bleiben die Umkleiden sowie die Dusch- und Waschräume in den Sportstätten. Dies nicht zuletzt mit Blick auf den Infektionsschutz und die Konzentration der Reinigungskapazitäten der Stadt auf die Schulen und Kindertagesstätten.

Die Nutzung der Sporthallen ist ausschließlich für eine kontaktfreie Sportausübung möglich. Erlaubt sind pro Halle Gruppen von maximal zehn Personen. Daneben sind von den Vereinen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sicherzustellen.

Die Vereine müssen vor der Nutzung der Sportstätten mit dem Servicezentrum Sport der Stadt Hagen (SZS) für die jeweiligen Trainings- und Übungszeiten ein entsprechendes Konzept abstimmen und bevorzugt per E-Mail unter servicezentrumsport@stadt-hagen.de einreichen.

Das SZS weist darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Situation die Öffnung der Hallen noch einige Tage in Anspruch nimmt. So muss unter anderem das etatmäßige Reinigungspersonal von einzelnen Standorten, wo dieses im Rahmen der Coronaschutzmaßnahmen eingesetzt wurde, wieder abgezogen oder eventuell durch externe Reinigungskräfte ersetzt werden.

Gleichzeitig appelliert der Krisenstab an die Vereine und Sportler, zu überdenken, ob die Wiederaufnahme des Trainings- und Übungsbetriebs nicht auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben werden könnte.

Halbe Elternbeiträge für Juni und Juli

29. Mai 2020

Ein eingeschränkter Betrieb von Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege steht allen Familien in Hagen ab Montag, 8. Juni, wieder zur Verfügung. Um die Eltern in der momentanen Situation zu entlasten, ist für Juni und Juli nur der halbe Elternbeitrag fällig.

Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird die Stadt den Betrag für Juni und Juli erst Mitte Juli in einer Summe abbuchen. Eltern, die die Beiträge selbst, beispielsweise als Dauerauftrag, einzahlen, werden gebeten, die Zahlung selbst anzupassen und ebenfalls in einer Summe im Juli zu begleichen.

Ab sofort Termine bequem von Zuhause oder unterwegs online vereinbaren

26. Mai 2020

Termine bequem online vereinbaren – das können Bürgerinnen und Bürger ab sofort für Termine, die nach dem 27. Mai liegen, mit den Bürgerämtern sowie der Fahrerlaubnisstelle und der Zulassungsbehörde der Stadt Hagen.

Aufgerufen werden kann das neue Angebot direkt über die Adresse https://terminvergabe.hagen.de oder alternativ ist der Punkt „Terminvergabe online“ auf der städtischen Internetseite unter „Online-Dienste“ zu finden. Hier kann die zuständige Behörde und im Anschluss das jeweilige Anliegen angewählt werden. Des Weiteren kann bei einem Terminwunsch im Bürgeramt der gewünschte Standort angewählt werden. Der Nutzer wird durch das Programm navigiert und ihm werden im Anschluss die freien Terminvorschläge angeboten. Mit einem „Klick“ auf die Uhrzeit öffnet sich die Anmeldung und der gewünschte Termin kann reserviert werden.

Termine können bis zu zwei Wochen im Voraus gebucht werden. Sollten keine Termine angezeigt werden, sind diese bereits vergeben. Die Terminvergabe per Telefon oder per E-Mail entfällt durch das neue Angebot.

Ein klarer Vorteil durch die Terminvergabe online besteht darin, dass eine höhere Anzahl an Terminen als bisher angeboten werden kann. Die Beantragung eines Termins erfolgt einfach und übersichtlich und ist unabhängig von bestehenden Öffnungszeiten rund um die Uhr möglich. Das Angebot ist ebenfalls von mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets uneingeschränkt nutzbar.

Die Stadtverwaltung Hagen reagiert mit dieser Umstellung auf die durch die Corona-Pandemie geänderte Kommunikation mit der Verwaltung und dadurch einhergehende hohe Anzahl eingehender E-Mails für benötigte Terminvereinbarungen.

Schwimmen unter Corona-Bedingungen

21. Mai 2020

Freibad Hestert öffnet

Am 16. Mai 2020 wurden durch die Landesregierung die behördlichen Auflagen, an die eine Öffnung der Freibäder geknüpft wird, bekannt gegeben. Hagenbad hat daraufhin das geforderte Infektionsschutz- und Zugangskonzept für das Freibad Hestert erarbeitet. Hierfür gab es am Mittwoch grünes Licht, sodass das Bad bereits ab dem heutigen Himmelfahrtstag um 10 Uhr als eines der ersten Bäder im Umkreis geöffnet werden kann.

Ein „normaler“ Schwimmbetrieb ist allerdings aufgrund der behördlichen Auflagen nicht möglich – zahlreiche Vorgaben sind einzuhalten. Unter anderem gibt es eine Einlassbeschränkung, sodass zunächst nur max. 780 Badegäste gleichzeitig in das Freibad dürfen.

Damit an den Wochenenden, in den Schulferien sowie an den gesetzlichen Feier- und Brückentagen möglichst viele Menschen das Freizeitangebot auf der Hestert nutzen können, werden sogenannte „2-Schichten-Badetage“ eingeführt. Das heißt: Die ersten 780 Badegäste können in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in das Bad. Danach wird es für eine Stunde geschlossen und gereinigt. Die zweiten max. 780 Badegäste haben dann in der Zeit von 15 bis 19 Uhr die Möglichkeit zum Schwimmen.

An den normalen Wochentagen ist das Freibad in der Zeit von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Hier gilt ebenfalls die Obergrenze von 780 Besuchern, aber nicht das 2-Schichten-Modell.

Über diese Einlassbeschränkung hinaus müssen die Kundenkontaktdaten zur Ermöglichung einer Kontaktnachverfolgung dokumentiert und unter Wahrung der Vertraulichkeit gesichert werden. Nach vier Wochen werden diese Daten wieder vernichtet.

Gäste müssen sich nach dem Betreten des Freibades die Hände mit den bereitgestellten Mitteln desinfizieren. Der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 m ist immer einzuhalten. In allen geschlossenen Räumen, auf den Wegen von und zu den Parkplätzen, im Kassenbereich sowie beim Aufenthalt in den Umkleidekabinen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Sammelumkleiden sind geschlossen, die Anzahl der Duschen und Umkleideschränke reduziert. Gastronomieangebote entsprechen den behördlichen Anforderungen.

Das Abstandsgebot gilt ausdrücklich auch in den Schwimmbecken; teilweise werden entsprechende Leinen zur räumlichen Abgrenzung eingehängt, um die Einhaltung der notwendigen Distanz zwischen den Schwimmern zu erleichtern. Ein Aufenthalt im Beckenumgangsbereich ist nicht gestattet. Die Wasserattraktionen im Nichtschwimmerbecken sind außer Betrieb, der Wasserspielgarten kann genutzt werden.

Die Nutzung kann allerdings nur durchgängig gewährt werden, wenn das Abstandsgebot durch die Besucher eingehalten wird. Eltern müssen grundsätzlich für den Mindestabstand zwischen den Kindern sorgen und im Bereich des Planschbeckens zusätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auf der Liegewiese ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten, Gruppenbildung ist untersagt.

Notbetreuung und OGS an Hagener Schulen

16. Mai 2020

Wie der Fachbereich Bildung der Stadt Hagen mitteilt, wird ab Montag, 25. Mai, unter Berücksichtigung der Raum- und Personalressourcen am Präsenztag der Kinder zusätzlich eine Betreuung im Bereich der offenen Ganztagsschule (OGS) angeboten.

Die betroffenen Familien werden zeitnah durch die Schulleitung über die Modalitäten informiert. Außerdem gibt es weiterhin an allen Grundschulstandorten eine Notbetreuung.

Sich selbst eine Stimme geben

14. Mai 2020

Johanna-Yasirra Kluhs im Gespräch mit Myuslyum Asan vom Hagener Roma-Verein Romano Drom

Myuslyum Asan und Silvana Gashi, Romano Drom, Hagen. Foto: Fatih Curceren.

Ich treffe Myuslyum Asan an einem Sommertag in Hagen. Er holt mich vom Bahnhof ab. Als ich aus dem Bahnhof herauskomme, steht er dort im herzlichen Gespräch mit einem älteren Mann. Zufällig getroffen, sagt er. Auch später während unserer Unterhaltung kommen immer wieder Leute vorbei, die ihn begrüßen. Am Himmel hängen einige Regenwolken. Aber wir versuchen unser Glück und setzen uns in den Außenbereich seiner Lieblings-Sports-Bar gegenüber vom Hauptbahnhof. Es gibt Cappuccino freddo und selbstgemachte Limonade.

Johanna-Yasirra Kluhs (JYK): Vielleicht kannst du dich erst mal kurz vorstellen: Wer bist du, was machst du?

Myuslyum Asan (MA): Ich bin Myuslyum Asan. Asan ist mein Nachname. Ich bin seit Ende 2015 hier in Deutschland. Ich komme aus Bulgarien, bin verheiratet und habe drei Kinder, drei Jungs. Seit zwei Jahren arbeite ich hier bei der Stadt. Wir sind vom Quartiersmanagement, im Bereich Jugend und Soziales. Ich habe dort als Kultur-und Sprachmittler angefangen. Meine Aufgabe war am Anfang einfach zu übersetzen. Später gab es großes Interesse von vielen Schulen, zum Beispiel bei Elterngesprächen. So sind wir immer weiter und weiter gegangen. Inzwischen sind wir sieben Personen hier beim Quartiersmanagement, alle – außer zweien – mit Roma-Hintergrund.

JYK: Alle außer Zwei?

MA: Ja, wir sind fünf Leute mit Roma-Hintergrund. Und wir sind alle aus verschiedenen Ländern. Ich und noch eine Kollegin sind aus Bulgarien. Eine andere Kollegin ist aus Ex-Jugoslawien, dann haben wir auch Roma aus Rumänien und und und. Die sind jetzt seit zwei Jahren hier in Hagen mit Übersetzungstätigkeiten aktiv, und seit letztem Jahr sind wir auch Bildungsmediatoren, mit dem KI [Kommunalen Integrationszentrum] zusammen. Genauso, wie wir das jetzt machen, haben wir es da auch gelernt.

Ende letzten Jahres wir haben dann überlegt: Okay, die Situation in Hagen ist nicht unbedingt schlimmer als in anderen Städten. Aber es gibt immer mehr und mehr Leute, die unsere Hilfe brauchen. Unsere Hilfe als Aktivisten, sag’ ich mal. Wir haben diese Leute in den letzten zwei Jahren sehr viel unterstützt. Und so haben wir den Romano Drom-Verein gegründet. Und die gute Nachricht ist, dass wir schon 50.000 Euro von der Stiftung EVZ („Erinnerung, Vergangenheit, Zukunft“) bekommen haben. (…)

Quelle: Interkultur Ruhr

Homepage Romano Drom (momentan noch im Aufbau)

OGS: Erweiterte Betreuung kann nächste Woche noch nicht angeboten werden

10. Mai 2020

Wie der Fachbereich Bildung der Stadt Hagen mitteilt, kann eine erweiterte Betreuung im Bereich der offenen Ganztagsschule (OGS) in der kommenden Woche noch nicht angeboten werden. Die Modalitäten der Ausweitung der Betreuung auf alle Kinder, die Anspruch auf OGS-Betreuung haben, werden derzeit unter Infektionsgesichtspunkten bezüglich der Gruppenzusammensetzungen geprüft.

Nähere Informationen für alle Eltern sowie der Startzeitpunkt der OGS-Betreuung werden zeitnah mitgeteilt. Die bekannte Notbetreuung nach den Vorgaben des Landes NRW wird in der kommenden Woche an allen Grundschulstandorten weiterhin angeboten.

Müllverbrennungsanlage nimmt wieder an

10. Mai 2020

Privatanlieferungen ab Dienstag mit Terminvergabe möglich

Ab Dienstag, 12. Mai 2020, ist die Müllverbrennungsanlage (Am Pfannenofen 39) wieder für Privatanlieferungen geöffnet. Die Anlieferung ist ausschließlich mit einem online vereinbarten Termin möglich.

Die Terminvergabe erfolgt ab Samstag, 9.5. über den Online-Kalender, der ab sofort auf der Website des HEB (www.heb-hagen.de) verfügbar ist. Hier können die Bürgerinnen und Bürger bequem einen verfügbaren Termin auswählen. Angegeben werden muss lediglich die Art der Anlieferung (Kleinstmenge bis 1,80 m Fahrzeughöhe oder Anlieferung über die Waage für Fahrzeuge über 1,80 m Höhe) sowie Name, E-Mail-Adresse und KFZ-Kennzeichen.

Im Eingangsbereich der Müllverbrennungsanlage wird dann das KFZ-Kennzeichen mit dem Termin abgeglichen und die Zufahrt auf das Gelände ermöglicht. Die Bezahlung erfolgt am Automaten, wobei eine passende Zahlung notwendig ist.

Es wird darum gebeten, die kostenlosen Abfallarten wie beispielsweise Altpapier, gelbe Säcke oder Altglas an den anderen Wertstoffhöfen oder beim HEB (geänderte Öffnungszeiten zu beachten) in der Fuhrparkstraße abzugeben. Die Abgabe von Grünabfällen ist am Wertstoffhof der Müllverbrennungsanlage vorerst nicht möglich. Für die Abgabe können neben der Kompostierungsanlage Donnerkuhle die Wertstoffhöfe Haspe und Obernahmer genutzt werden.

Erleichterungen für Bewohner und Angehörige

8. Mai 2020

Besuche in Behinderteneinrichtungen und Pflegeheimen ab Sonntag wieder möglich

Eine Nachricht, auf die zahlreiche Angehörige sehnsüchtig gewartet haben: Ab kommenden Sonntag, 10. Mai, sind unter Auflagen Besuche in Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen wieder möglich.

Der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen weist allerdings darauf hin, dass Besuche auf jeden Fall mit der jeweiligen Einrichtung im Vorfeld abzustimmen sind und die Einrichtungen zum Schutz der Bewohner individuelle Regelungen treffen können. Es wird zudem definitiv nicht möglich sein, dass alle Angehörigen bereits am 10. Mai einen Besuchstermin erhalten.

Eine Abfrage des Fachbereichs unter den Hagener Einrichtungen hat ergeben, dass nicht alle bereits am Sonntag einen Angehörigenbesuch ermöglichen, da so kurzfristig die Anforderungen zum Schutz der Bewohner nicht ausreichend umgesetzt werden können. Die betroffenen Angehörigen sind in diesen Fällen allerdings informiert und Besuchsabsprachen für die kommende Woche vereinbart worden. Darüber hinaus besteht für ein Pflegeheim weiterhin eine Quarantäne-Anordnung, so dass hier Besuche generell nicht erlaubt sind.

Die ab Sonntag geltenden Vorgaben sehen täglich einen Besuch pro Bewohner mit zwei Personen für zwei Stunden vor. Hierbei handelt es sich um maximale Vorgaben – jede Einrichtung kann individuelle Regelungen vorgeben.

Um möglichst vielen Bewohnern den Besuch eines Angehörigen bereits am 10. Mai zu ermöglichen, werden an diesem Tag nur kurze Besuche möglich sein. Besucher sollten unbedingt einen eigenen Mund-Nasen-Schutz dabei haben und auf die Einhaltung von Mindestabständen und den Anweisungen der Mitarbeiter vor Ort achten.

Auf der einen Seite stellen die kurzfristigen Lockerungen eine große Erleichterung für Bewohner und Angehörige dar, auf der anderen Seite sind sie für die Einrichtungen und ihre Mitarbeiter angesichts der kaum vorhandenen Zeit zur Vorbereitung eine enorme Herausforderung. So muss unter anderem Personal aus dem „Frei“ geholt werden, um Angehörige in Empfang nehmen zu können, Kontaktdaten zu erheben, Einweisungen vorzunehmen oder die Einhaltung der Schutzmaßnahmen zu kontrollieren.

Stadtverwaltung fährt langsam wieder hoch

6. Mai 2020

Vorherige Terminabsprache zwingend erforderlich

Bei der Hagener Stadtverwaltung werden ab Montag, 11. Mai, wieder mehr Dienstleistungen angeboten. Eine vorherige Terminabsprache per E-Mail oder Telefon mit dem entsprechenden Fachbereich oder Amt ist zwingend erforderlich, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Priorität bei der Öffnung der Verwaltung haben die Bereiche, bei denen ein unmittelbarer Kontakt erforderlich ist. Viele weitere Dienstleistungen können wie bisher ohne persönliche Vorsprache per E-Mail, telefonisch, postalisch oder über www.hagen.de erledigt werden. Termine werden mit dem entsprechenden Fachbereich oder Amt werktags zwischen 8.30 und 12 Uhr per Telefon oder E-Mail vereinbart.

Der Zutritt zu den Verwaltungsgebäuden Rathaus I, Rathaus II und Hohenlimburg ist über den Haupteingang möglich. An den übrigen Verwaltungsgebäuden werden die Bürgerinnen und Bürger vor dem Gebäude abgeholt. In allen Bereichen der Stadtverwaltung sind das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes und das Einhalten der Abstandsregel verpflichtend. Vor Ort steht aus hygienischen Gründen nur die EC-Cash Zahlung zur Verfügung.

Hagener Spielplätze öffnen ab Donnerstag

6. Mai 2020

Sozialarbeiter betreuen gut besuchte Spielplätze

Die neueste Fassung der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen erlaubt, dass die Spielplätze im Hagener Stadtgebiet ab Donnerstag, 7. Mai, wieder öffnen. Auch Schulhöfe stehen, wie vor den Coronaeinschränkungen, außerhalb der Schulzeiten zur Nutzung für Kinder bereit. Begleitpersonen von Kindern müssen untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Jugend und Soziales der Stadt Hagen betreuen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den Jugendzentren freier Träger in den nächsten Tagen gut besuchte Spielplätze pädagogisch und stehen als Ansprechpartner für Kinder und Familien vor Ort werktags zwischen 14 und 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr bereit.

Folgende Spielplätze und Flächen werden betreut: im Bereich Stadtmitte und Wehringhausen die Volmeanlage, der Volkspark, der Spielplatz an der Pelmkestraße; in Altenhagen der Spielplatz Am Rastebaum; der Spielpark Emst; der Spielplatz im Hamecke-Park in Boelerheide; der Europaplatz in Vorhalle; in Eckesey der Grünzug Eckesey/Wielandplatz; der Hohenlimburger Lennepark und in Haspe der Spielplatz im Zipp beziehungsweise der Ennepepark.

Beschwerden über geschlossene Müllabgabestelle in Hagen

6. Mai 2020

Die Wertstoffhöfe an der MVA in Hagen bleiben geschlossen. Das regt viele Bürger auf. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Altpapier & Co können auch wieder am HEB-Betriebshof abgegeben werden

5. Mai 2020

Anlieferung von Sperrmüll weiter nicht möglich

Ab Dienstag, 5. Mai 2020, ist die Abgabestelle für Wertstoffe am Betriebshof des Hagener Entsorgungsbetriebes (HEB) in der Fuhrparkstraße wieder geöffnet. Es gelten gesonderte Öffnungszeiten:

  • Montag bis Freitag: 16.00 bis 20.00 Uhr
  • Samstag: 14.00 bis 20.00 Uhr

Die Öffnungszeiten orientieren sich am Ende des Werksverkehrs auf dem Gelände, um mögliche Kontakte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu vermeiden. Die Wiedereröffnung betrifft lediglich die Abgabestelle. Das Kundenbüro in der Fuhrparkstraße bleibt für Besucher weiter geschlossen. An der Abgabestelle können neben Altpapier und Gelben Säcken auch Altglas, Batterien und CD’s sowie Korken kostenlos abgegeben werden.

Der HEB weist darauf hin, dass das Betreten der Abgabestelle auf dem Betriebsgelände nur mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gestattet ist. Die Zufahrt auf das Gelände erfolgt nach gekennzeichneter Verkehrsführung und unter bestimmten Einfahrtsregeln. Zudem sind die gängigen Sicherheitsabstände einzuhalten, um einen kontaktlosen Ablauf zu gewährleisten.

Die Anlieferung von Sperrmüll an der Müllverbrennungsanlage ist weiterhin nicht möglich. Auch hier wären die Sicherheitsabstände problemlos einzuhalten, wie jeder weiß, der dort schon einmal Sperrmüll abgeladen hat. Die auf nur einen Tag beschränkte Möglichkeit einer Sperrmüllabgabe am vorletzten Samstag hatte zu chaotischen Zuständen mit stundenlangen Wartezeiten geführt.

Aus „Dietmar“ wird „Mopsi“

28. April 2020

Hasper Esel findet am Mops ein neues Zuhause

Die drei von der Krankstelle: Heinrich Beckmann, Geschäftsführer der Firma Eugen Demmler, Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser und Olaf Heinrich, Geschäftsführer des Hasper Krankenhauses. Foto: Astrid Nonn.

„Das wird den Genesungsprozess der Patienten erheblich fördern“, meint Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser, nachdem eine seiner Eselsfiguren vor dem Ev. Krankenhaus Haspe ein neues Zuhause gefunden hat. Passend zum Standort wurde das Trumm in „Mopsi“ umgetauft.

Eigentlich stand das Kitschobjekt in der Hasper Fußgängerzone. Dort wurde der Esel, im Volksmund „Dietmar“ genannt, aber stark beschädigt; offensichtlich teilen nicht alle Hasper die Geschmacksverirrungen Dietmar Thiesers und seines Umfeldes.

Heinrich Beckmann, Geschäftsführer eines Hasper Baustoffhandels, fackelte nicht lange und nahm persönlich die Restaurierung des Esels in Angriff. „Es war wirklich viel kaputt“, erzählt Beckmann. „Nach und nach habe ich nach Feierabend das gute Stück mit Glasfasergewebe wieder repariert.“

Ob es bei dem naheliegenden Verdacht, dass auch bei Thieser und seiner Hasper Bezirksvertretung „wirklich viel kaputt“ ist, es dort ebenfalls einen Versuch wert wäre, „mit Glasfasergewebe“ das Eine oder Andere zu reparieren und ob die Zeit „nach Feierabend“ dazu ausreichen würde – wer weiß das schon?

Auf der Fakebook-Seite des Lokalkompass Hagen (dahinter verbirgt sich das Funke-Reklameblatt Stadtanzeiger) hat ein Leser treffend kommentiert:

Mopsi soll Patienten, die im Mops um ihre Gesundheit und ihr Leben kämpfen, inmitten der Coronaviruspandemiekrise beglücken, womit die BV, der Hasper Kirmes- und Brauchtumsverein in Personalunion mit der Hasper SPD ihre klientelistische Symbolpolitik betreiben und damit von wesentlich wichtigeren Problemen der Hasper Bürgerinnen und Bürger in Thiesers Kiez durch PR- und Öffentlichkeitsarbeit ablenken will.

Symbolpolitik, Ablenkungsversuche, Luxusprobleme verwöhnter Bequemlichkeitsfans, Ressourcenverschwendung (die Anschaffung der Esel ist eine Missachtung des Hagener Notstandshaushaltes) und Klientelismus, um Thiesers und das lädierte Image der Hasper SPD aufzupolieren, indem ein Maskottchen des Kirmes- und Brauchtumsvereins zweckentfremdet wird.

Es wäre besser gewesen, die Hasper SPD hätte Masken, Hygiene, Desinfektionsmittel, Schutzmaterial, Medikamente, medizinisches Material an das Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe gespendet, als den Patienten eine Gelegenheit zu geben, auf dem Esel rumzureiten. Ausserdem fehlt dem Esel eine Maske, damit Symbolpolitik vollständig ist.

Einheitsblatt stürzt weiter ab

24. April 2020

Auch im 1. Quartal 2020 ging es mit der WPWR in Hagen weiter nur in eine Richtung: nach unten. Um 5,6 Prozent verringerte sich der Verkauf nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Noch im März hatte die Zeitung versucht, den Lesern der gedruckten Ausgabe ihr hinter einer Bezahlschranke verborgenes Online-Angebot schmackhaft zu machen. „Als Abonnent Premiuminhalte gratis lesen!“, tönte das Blatt in teils großflächigen Anzeigen und fragte: „Wussten Sie, dass für unsere Zeitungs- und E-Paper-Abonnenten diese Inhalte weiterhin gratis sind?“

Wer auf den angebotenen Link ging, stellte schnell fest, dass er erst einmal ein neues Abo abschließen sollte und fühlte sich natürlich betrogen.

Das Hauptinteresse von Lesern der Lokalblätter gilt den Ereignissen vor Ort. Für Überregionales stehen bessere Angebote zur Verfügung, seien es – bei aller Kritik auch dort – öffentlich-rechtliche Sender oder gedruckte „Qualitätsmedien“ mit bundesweiter Verbreitung. Trotzdem wird der Lokalteil der WPWR weiter geschwächt.

So hat die Hagener Lokalredaktion seit Jahresanfang eine Stelle weniger, nachdem der ehemalige Verantwortliche, Michael Koch, die Redaktion verließ und seitdem den Titel der Westfalenpost mitgestalten darf. Nachdem DOPPELWACHOLDER.DE darüber berichtet hatte, mokierte sich Koch in einem Kommentar: „Eine ganz leichte Recherche hätte die Falschmeldung verhindern können“, und verwies auf eine Anzeige in einem wie die WPWR von Funke-Medien betriebenen Stellenmarkt.

Dort wurde tatsächlich eine Stelle angeboten, aber schon die Anschrift des Arbeitsorts ließ ernste Zweifel aufkommen: Hohensyburgstraße 65-67 in HA-Bathey. Das ist die Adresse der Funke-Druckerei, nicht die des Pressehauses. Die vakante Stelle in der Lokalredaktion ist bis heute nicht besetzt – soviel zur „Falschmeldung“.

Dazu kommen die qualitativen Mängel in der Redaktion. Die aufzuzählen, würde viele Seiten füllen und vor allem viel Arbeit bedeuten. Daher nur der Hinweis auf zwei Beiträge zum bisherigen Höhepunkt des Jahres (das ja noch lange nicht rum ist):

Endstation Trash
Niveau der WPWR droht ins Bodenlose zu sinken

Tabubruch in Hagen
„Westfalenpost“ fragt Leser: Kennen Sie einen Mörder? Oder eine Frau, die sich nicht rasiert?

Corona: Keine Abfallbeseitigung zu Ostern

9. April 2020

Osterfeuer dürfen nicht stattfinden

Stand 09.04., 0:00 Uhr, sind 63 Personen in Hagen aktuell mit dem Coronavirus infiziert, 70 geheilt und 2 verstorben. Gegenüber dem Vortag hat sich die Anzahl der Geheilten um 2 erhöht. Da aber auch 10 Neuinfizierte hinzugekommen sind, ist die Rate der aktuellen Fälle um 8 gestiegen (Grafik: Stadt Hagen).

Die traditionellen Osterfeuer dürfen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die Stadt Hagen untersagt auf Basis der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen. Damit soll eine schnelle Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Zudem weist die Stadt darauf hin, dass ein Missbrauch von Feuer im Freien zur Abfallbeseitigung verboten ist. Nach dem Landes-Immissionsschutzgesetz ist das Verbrennen und Abbrennen von Gegenständen im Freien grundsätzlich untersagt, soweit dadurch die Nachbarschaft oder Allgemeinheit gefährdet oder erheblich belästigt werden. Das früher geduldete Verbrennen von Baumschnitt, Laub oder Pflanzenrückständen wird heute als unzulässige Abfallbeseitigung nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz bewertet. Das Verbrennen von Gartenabfällen durch Privatpersonen ist somit nicht zulässig.

Corona: agentur mark will Personalpool aufbauen

8. April 2020

Coronafälle in Hagen, Stand 08.04.2020, 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Das Coronavirus macht auch vor Beschäftigten aus dem Gesundheitssystem nicht Halt. Quarantäne-Maßnahmen oder auch Erkrankungen können zu Ausfällen führen, die Versorgung von Patienten oder Bewohnern von Pflegeeinrichtungen muss dennoch gewährleistet werden. Die agentur mark GmbH möchte daher als zentrale städtische Anlaufstelle für Personalbedarfe einen Personalpool aufbauen, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können.

Menschen mit ärztlicher oder pflegerischer Qualifikation, die aktuell nicht mehr aktiv im Dienst sind – z.B. durch Ruhestand – werden gebeten, sich bei der agentur mark registrieren zu lassen. Dazu gehören z. B. pflegerische Fachkräfte oder Menschen mit rettungsdienstlicher Qualifikation. Ausdrücklich werden nicht nur Ärzte, sondern auch Studierende der Medizin aufgerufen, sich für den Personalpool zu melden.

Das entsprechende Formular dazu finden Interessierte hier.

Tabubruch in Hagen

6. April 2020

„Westfalenpost“ fragt Leser: Kennen Sie einen Mörder? Oder eine Frau, die sich nicht rasiert?

Martin Krehl bringt die Aktion immer noch auf die Palme: „In mehr als 40 Jahren journalistischer Tätigkeit ist mir so etwas Übles nicht untergekommen“, sagt er. Es wundere ihn sehr, „dass die Teilnehmer der Konferenzen, in denen das besprochen worden sein muss, allesamt nichts dazu gesagt haben“.

Krehl, gebürtiger Hagener, ist Gewerkschafter, war früher Landesvorsitzender der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in NRW und viele Jahre Betriebsratsmitglied der „Westfälischen Rundschau“, ebenfalls ein Funke-Titel. Krehl ärgert sich also auch aus alter Verbundenheit: „Wie kann man auf die Idee kommen, die Körperbehaarung einer Frau als berichtenswertes Tabu-Thema auszuweisen? Mörder oder Totschläger sollen der Redaktion genannt werden, auch Menschen, die ihre Kinder misshandeln.“ (…)

Krehl fürchtet, das rufe „Denunzianten und Selbstdarsteller“ auf den Plan. „Da geht es der Redaktion nicht darum, zu informieren“, sagt er. Es gehe ausschließlich „um Trash und Sensationsgier“, die so vielleicht befriedigt werde. „Und dafür ist die traditionsreiche südwestfälische Heimatzeitung da?“ Krehl hat eine Beschwerde an den Deutschen Presserat gerichtet. (…)

Quelle: übermedien

Anmerkung: Es ist gut, dass diese unsägliche Aktion des Hagener Monopolblatts Eingang in die überregionale Berichterstattung gefunden hat. DOPPELWACHOLDER.DE hatte bereits vor vier Wochen darüber berichtet: „Endstation Trash“.

“Dramatischer Einbruch in der Vermarktung”

5. April 2020

Medienkonzern Funke meldet Kurzarbeit an

Nach der Süddeutschen Medienholding (SWMH) hat jetzt auch die Funke Mediengruppe Hilfen bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Grund sind nach Angaben der Funke-Geschäftsführung massive Anzeigeneinbrüche bei den Regionalmedien. (…)

“Die wunderbaren Erfolge im Vertrieb der Regionalmedien können den dramatischen Einbruch in der Vermarktung bei weitem nicht kompensieren, leider. Deshalb wäre es unverantwortlich, wenn wir nicht Kurzarbeit beantragen würden. Und zwar in allen Bereichen, in denen es möglich ist”, schreiben die Geschäftsführer Andreas Schoo, Ove Saffe und Michael Wüller in einem Brief an die Mitarbeiter, der MEEDIA vorliegt. (…)

Quelle: MEEDIA

Anmerkung: Die „wunderbaren Erfolge im Vertrieb“ werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Mitte des Monats als Luftblase entpuppen, wenn die neuesten Zahlen der Auflagenentwicklung vorliegen. DW wird informieren.

Ein Stillleben

5. April 2020

Stillleben mit Mülltonne: Die Hagener Haupteinkaufsmeile in Zeiten der Coronakrise. Elberfelder Straße an einem Werktag gegen 17:00 Uhr (Foto: DW).

Unterlassene Hilfeleistung Hagener Polizisten?

4. April 2020

Die Hagener Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Polizisten eingeleitet. Es gehe um mögliche unterlassene Hilfeleistung und Körperverletzung, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag (02.04.2020) mit.

Von dem Vorfall am 30. März gibt es ein Privatvideo. Darauf ist ein Mann zu sehen, der offenbar hilflos am Eingang eines Hagener Parkhauses liegt. Zwei Polizisten nehmen den Mann wohl wahr, machen aber nichts und fahren weg. Zeugen berichten, dass die Beiden den Mann vorher die Treppe hoch geschleift haben sollen. (…)

Quelle: WDR

Dazu:

Video: Haben Polizisten Hilfsbedürftigen liegen lassen?
WDR, verfügbar bis 09.04.2020.

Stadtverwaltung bietet elektronisch rechtssichere Kommunikation per De-Mail

1. April 2020

Dokumente rechtssicher und mit hohem Sicherheitsstandard online versenden: Diese Vorteile bietet die kostenlose De-Mail, über die Bürgerinnen und Bürger elektronisch mit der Stadtverwaltung Hagen kommunizieren können. Die De-Mail bietet vor allem während der Corona-Pandemie eine schnelle und unbürokratische Möglichkeit, diverse Anträge und Anliegen zu versenden.

Um die Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen, hat die Stadtverwaltung Hagen bereits am 17. März die Dienststellen für den direkten Kundenkontakt geschlossen. Persönliche Vorsprachen sind derzeit nur in begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Der Zugang zur Verwaltung über die De-Mail stellt besonders in der aktuellen Situation eine sichere und schnelle Alternative zum persönlichen Kontakt dar.

Über die De-Mail Adresse stadtverwaltung@stadt-hagen.de-mail.de haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus offizielle Dokumente wie Anträge oder Verträge, bei denen bisher eine Unterschrift oder ein persönliches Erscheinen notwendig war, an die Stadtverwaltung zu verschicken. Im Gegensatz zur herkömmlichen E-Mail werden mit De-Mails beispielsweise verbindliche Einschreiben rechtssicher versendet.

Um die De-Mail Adresse neu einzurichten, ist eine Nutzerauthentifizierung zum Beispiel durch den Internetdienstleister notwendig. Es ist auch möglich, das De-Mail Postfach über die Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises zu eröffnen und den Nutzer oder die Nutzerin entsprechend zu identifizieren.

Mehr Informationen zur Kommunikation über De-Mail gibt es auf der Webseite der Stadt Hagen unter www.hagen.de/impressum und auf dem Informationsportal zur De-Mail unter www.de-mail.info.

Coronaregeln: Seit Montag 500 Platzverweise

28. März 2020

113 Einsatzstellen, rund 500 Platzverweise und über 100 Ordnungswidrigkeiten: Seit vergangenen Montag (23. März) kontrolliert das Ordnungsamt der Stadt Hagen mit Hochdruck die neuen Ausgangs- und Ansammlungsregeln im gesamten Stadtgebiet. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hatte das Land Nordrhein-Westfalen einen neuen Erlass auf den Weg gebracht.

Der Kontrolldruck zahlt sich aus: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Außendienstes erteilten am Montag 159 und am Dienstag 217 Platzverweise. Zum Wochenende hin musste das Ordnungsamt nur noch rund 50 Platzverweise aussprechen.

„Seit zwei Tagen werten wir jeden Platzverweis als Ordnungswidrigkeit. Somit können wir alle Vorfälle mit einer Geldbuße ahnden“, sagt Thomas Lichtenberg, Leiter des Fachbereichs Öffentliche Sicherheit, Verkehr, Bürgerdienste und Personenstandswesen, und erläutert den Rückgang der Verstöße weiter: „In Zusammenarbeit mit dem städtischen Quartiersmanagement haben Sprachmittler die Kollegen bei einigen Kontrollen begleitet – das ist unheimlich hilfreich, wenn wir auf Sprachbarrieren stoßen.“

Auch die Gewerbetreibenden in Hagen haben die neuen Regeln mittlerweile verinnerlicht, hier sind kaum noch Verstöße festzustellen. Für das bevorstehende Wochenende sind erneute Einsätze mit erhöhtem Personal geplant.

Maikundgebung abgesagt

24. März 2020

DGB Hagen: Solidarisch ist man nicht alleine

Stellungnahme von Stefan Marx, Vorsitzender DGB Stadtverband Hagen:

„Im Moment gibt es nur noch ein Thema: Corona. Das ist verständlich, ist die Situation doch für uns alle neu und wirkt zunehmend bedrohlicher. Jetzt gilt es aber, nicht in Panik zu verfallen. Die Stärke der Gewerkschaften war immer, auch in schwierigen Situationen klug, besonnen und flexibel zu reagieren.

Die Corona-Pandemie bedeutet ein Leben im Ausnahmezustand: Viele Menschen können nicht zum Arbeitsplatz, unsere Kinder nicht in die Schulen und Kitas, wir sehen unsere Verwandten nicht mehr, unsere Freundinnen und Freunde, unsere Kolleginnen und Kollegen. Viele sorgen sich um ihre Existenz.

Was wir jetzt brauchen ist Vertrauen, Geduld und vor allem: Solidarität und Verantwortungsbewusstsein. Wir müssen uns bewusst machen, dass es nicht nur um uns selber geht, sondern wir alle unseren Beitrag leisten müssen, um das Gesundheitssystem zu entlasten und unsere Mitmenschen zu schützen.

Auch wir Gewerkschaften sehen uns aktuell mit einer neuen Situation konfrontiert, die uns alle extrem fordert. Wir wissen aber auch, wieviel Solidarität bewirken kann. Die Gewerkschaften haben ihre Kraft und Durchsetzungsfähigkeit schon immer aus dem Füreinander-Einstehen der Vielen bezogen. So haben sie für mehr Gerechtigkeit gesorgt und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erkämpft. Darum geht es auch heute wieder: Auch jetzt können und müssen wir solidarisch Leben retten. Wir können Verantwortung übernehmen. Für uns, und für alle anderen.

Heute aber gilt es erst einmal jenen zutiefst zu danken, die uns tagtäglich – mit hohem Risiko für die eigene Gesundheit – vor dem Virus schützen, unsere Versorgung gewährleisten und die öffentliche Sicherheit aufrechterhalten. Wir müssen sie unterstützen, wo immer möglich! Ob Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, die Einsatzkräfte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, die Beschäftigten bei Ver- und Entsorgungsdiensten, LKW- und Bus-Fahrerinnen und -Fahrer oder das Zugpersonal – sie alle verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität. Wir alle müssen uns jetzt dafür einsetzen, dass ihre Arbeit angemessen gewürdigt wird und sie anständige Arbeitsbedingungen haben – und das auch nach dem Ende der Pandemie.

Die Solidarität, die die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus uns allen abverlangt, zwingt uns auch zu einer historisch einmaligen Entscheidung. Schweren Herzens müssen wir die 1. Mai Kundgebungen und Demonstrationen dieses Jahres leider absagen. Solidarität heißt in diesem Jahr: Abstand halten!

Wir werden den „Tag der Arbeit“ in diesem Jahr zwar nicht auf der Straße und im Volkspark in Hagen und vielen anderen Städten begehen können, aber wir arbeiten mit Hochdruck daran Möglichkeiten zu finden, wie wir unsere Themen, Anliegen und Interessen in die Öffentlichkeit tragen können. Gerade in diesen Tagen wird mehr als deutlich, dass wir wieder über den Wert von Arbeit und Solidarität diskutieren müssen.“

Notbetreuung in Kitas und Schulen

24. März 2020

Jetzt auch am Wochenende und in den Ferien

Für Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufsgruppen hat die Stadt Hagen in den jeweiligen Kitas oder Tagespflegestellen eine Notbetreuung in kleinen Gruppen organisiert. Ein entsprechendes Betreuungsangebot wird auch an den Schulen für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 sichergestellt. Diese Notbetreuung ist jetzt vom Land NRW auf das Wochenende sowie die Osterferien 2020 ausgeweitet worden.

Darüber hinaus können Eltern, auch Alleinerziehende, die nachweislich in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, künftig unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder des anderen Elternteils die Notbetreuung nutzen, sofern eine eigene Betreuung nicht gewährleistet werden kann.

Die Betreuung können auch jene Eltern in Anspruch nehmen, die bislang keinen Kita- oder OGS-Platz für ihr Kind hatten. Diese Eltern müssen sich, wenn sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, bis Mittwoch, 25. März, unter Telefon 02331/207-4441 (Kita) oder bei der jeweiligen Schule melden.

Alle Eltern müssen grundsätzlich eine Bestätigung des Arbeitgebers vorlegen, dass sie einer systemrelevanten Berufsgruppe angehören. Für die Betreuung am Wochenende ist ein zusätzlicher Nachweis des Arbeitgebers nötig, dass die Betreuung notwendig ist.

Coronavirus: Neue Regelungen bei Trauungen

23. März 2020

Das Standesamt der Stadt Hagen nimmt bis auf weiteres keine neuen Termine für Trauungen an. Bereits vereinbarte Termine werden zwar noch durchgeführt, aber zugelassen sind neben dem Brautpaar nur noch die Trauzeugen.

300 Platzverweise am Samstag

22. März 2020

Ordnungsamt kontrolliert hinsichtlich neuer Allgemeinverfügung

Seit vergangener Woche gelten im Hagener Stadtgebiet aufgrund der Coronapandemie besondere Regelungen zur Schließung von Einzelhandel und Restaurants. Das Hagener Ordnungsamt hat mit verstärkten Einsatzkräften zahlreiche Betriebe am Wochenende bezüglich der Einhaltung der Regeln kontrolliert.

Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren im gesamten Hagener Stadtgebiet unterwegs: Allein am Samstag wurden 300 Platzverweise erteilt, 50 Gewerbeobjekte wie Nagelstudios, Massagestudios oder Geschäfte für Hochzeitsmode mussten geschlossen und teilweise versiegelt werden. In zehn Fällen kam es zur Anzeige einer Ordnungswidrigkeit.

Der Inhaber einer Imbissbude in Altenhagen musste tief in die Tasche greifen: Da er sich trotz wiederholter Aufforderung nicht an die beschränkten Öffnungszeiten gehalten hatte, erhob das Ordnungsamt ein Bußgeld von 500 Euro gegen ihn. Auch in den nächsten Tagen hält das Ordnungsamt der Stadt Hagen den Kontrolldruck aufrecht – besonders mit Inkrafttreten der neuen Allgemeinverfügung.

Freier Zugang zu rund 100 Westfalen-Filmen

22. März 2020

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) möchte allen Menschen in Westfalen in dieser Zeit ein Stück westfälischer Kultur nach Hause liefern. Darum stellt das LWL-Medienzentrum ab heute sämtliche Filme im Download-Bereich seines Westfalen-Medien-Shops frei zur Verfügung.

Das Angebot umfasst rund 100 Dokumentationen, Kurzfilme und Reportagen zur Region und Geschichte Westfalens. Damit reagiert der LWL darauf, dass das Corona-Virus auch in der Region Westfalen das öffentliche und private Leben einschränkt. Museen und Kinos werden geschlossen, Theateraufführungen und Konzerte abgesagt. Weite Teile des kulturellen Lebens kommen erst einmal zum Erliegen.

Interessierte finden hier das gesamte Filmangebot: http://westfalen-medien-shop.lwl.org/download-medien/

Beispiele:

Das Folkwang-Projekt. Der Hagener Museumsgründer Karl Ernst Osthaus.

Weimar im Westen. Politische Neuanfänge, soziale Fortschritte und kultureller Aufbruch gehen mit sozialen Konflikten und extremer Gewalt einher. Wie kann man sich diese turbulente Zeit vorstellen? Wie verlief sie in Westfalen und im Rheinland?

Schule unterm Hakenkreuz. Zeitgenössische Filmaufnahmen aus der Martin-Luther-Schule Plettenberg.

Die Ruhr. Ein Film von Fritz Dubbert 1936/37.

Auf ins Ruhrgebiet! Jugendliche Arbeitsmigranten in den 1950er Jahren.

Zulassungsstelle reduziert Dienstleistungen weiter

21. März 2020

Die Zulassungsstelle der Stadt Hagen passt ab kommenden Montag, 23. März, ihre Dienstleistungen weiter den Gegebenheiten aufgrund Bewältigung der Corona-Pandemie an und beschränkt ihr Angebot auf nachfolgende Vorgänge.

Für Privatpersonen sind weiterhin nur nach vorheriger telefonischer Terminabsprache folgende Dienstleistungen möglich:

• Hagener Außerbetriebsetzungen

• Zulassungen von LKW, Krankenfahrzeugen, Feuerwehrfahrzeugen, etc.

Für Händler findet eine Abgabe der Vorgänge zwischen 8 und 9 Uhr statt. Nicht bearbeitet werden externe Außerbetriebsetzungen, Leerbriefe und Tageszulassungen.

Zulassungen sind ausschließlich mit schriftlicher Begründung über die Dringlichkeit oder Unabweisbarkeit der Zulassung (zum Beispiel für den Arbeitsweg mit Bestätigung des Arbeitgebers, zur Pflege von Angehörigen, Notwendigkeit für die Erledigung der Grundvorsorge) möglich. Es besteht kein Anspruch auf Zulassung am gleichen Tag.

Corona: Stadt erhöht Präsenz und verhängt Bußgelder

20. März 2020

Geschäftsinhaber und Bürger widersetzen sich wiederholt den aktuellen Allgemeinverfügungen der Stadt Hagen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Daher erhöht das Ordnungsamt seine Präsenz deutlich – auch am kommenden Wochenende.

Gruppen, die sich offensichtlich für eine Zusammenkunft zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen oder in Parks verabredet haben, werden aufgelöst und ein Bußgeld von mindestens 150 Euro verhängt. Die Stadt weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass seit 13. März alle Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet untersagt sind.

Inzwischen sind einige Geschäftsinhaber mehrfach dadurch aufgefallen, dass sie sich nicht an die angeordnete Schließung halten. Ab sofort werden bei der Feststellung eines Verstoßes Bußgelder bis zu einem vierstelligen Betrag verhängt. Zudem droht bei wiederholten Verstößen die Versiegelung der Räume.

Coronavirus: Reduzierung der Kundenströme

19. März 2020

Bei allen geöffneten Geschäften im Sinne der Allgemeinverfügung der Stadt Hagen wird entgegen der dortigen Vorschrift unter Ziffer 11 eine Registrierung der Kunden nicht mehr gefordert. So soll eine Ansteckungsgefahr in Warteschlangen vermieden werden. Vielmehr sollten die Ladenbetreiber darauf achten, dass pro 250 Quadratmeter Verkaufsfläche nicht mehr als 20 Kunden Einlass finden.

Der Zugang zu Einkaufszentren ist nur gestattet, wenn sich dort Geschäfte befinden, die geöffnet bleiben dürfen. Weitergehende Aufenthalte in den Zentren, als diese Geschäfte aufzusuchen, sind untersagt.

Geschäften des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Apotheken sowie Geschäften des Großhandels ist bis auf weiteres auch die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Theater Hagen stellt Atemschutzmasken her

19. März 2020

Die Kostümabteilung des Theaters Hagen stellt derzeit 1.000 Atemschutzmasken für das Krankhaus in Schwerte her (Foto: Theater). Der Kontakt ist über den Sohn einer der Schneiderinnen zustande gekommen, der in der Klinik arbeitet.

Die Mundschutze sind aus Baumwolle, wasch- bzw. kochbar und damit zum mehrfachen Gebrauch bestimmt. Diese Arbeit führt ein Teil der Schneiderinnen in Heimarbeit aus, wodurch für die Arbeitssituation in der Schneiderei vor Ort gewährleistet wurde, dass die dort Nähenden die Masken mit viel Abstand zueinander erstellen können. „So fühlt sich jeder sicher, wir können helfen und es geht irgendwie weiter, bis wir wieder an den Kostümen für unsere Produktionen mit allen dafür notwendigen Beteiligten arbeiten können“, berichtet die Leiterin der Kostümabteilung, Christiane Lutz.

Missachtung der Sportstättenschließung

18. März 2020

Das Servicezentrum Sport der Stadt Hagen weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus so weit wie eben möglich einzudämmen, weiterhin sämtliche (städtischen) Sportstätten gesperrt sind. Dies gilt nicht nur für den vereinsgebundenen Sport, sondern auch für alle Freizeitsportler und ihre Aktivitäten.

Leider widersetzen sich insbesondere Jugendliche wiederholt dieser Anordnung, klettern teilweise über die Zäune der Sportanlagen, um dort Ballspielen oder ähnlichem nachzugehen. Dies ist zwingend zu unterlassen. Gleichzeitig sind alle Vereine noch einmal aufgefordert, dies ihren Mitgliedern entsprechend zu kommunizieren.

Keine PKW-Anmeldungen mehr

17. März 2020

Stadt Hagen beendet ab 17. März generell den Publikumsverkehr

Vorsprachen und Termine vor Ort nach telefonischer Absprache aber weiter möglich

Um die Verbreitung des Coronavirus weiter einzuschränken, bleiben alle Dienststellen der Stadt Hagen ab heute (17. März) für den Publikumsverkehr geschlossen. Für dringende Dienstleistungen wurden entsprechende Regelungen getroffen.

Zwischen 8.30 und 12 Uhr können werktags Termine telefonisch mit den Dienststellen vereinbart werden. Sollte die Dringlichkeit eines Termins bestätigt werden, ist bei gebührenpflichtigen Dienstleistungen ausschließlich bargeldlose EC-Zahlung möglich.

Die Bürgerämter sind zentral unter Telefon 02331/207-5777 zu erreichen. Als dringende Dienstleistung im Zentralen Bürgeramt gelten:

• Beantragung von Ausweisdokumenten, wenn es gar keine Dokumente mehr gibt und diese dringend benötigt werden.
• Beantragung von Ausweispapieren für Reisen, die ab dem 20. April gebucht sind (Buchungsnachweis ist erforderlich).
• Führungszeugnisse, die dringend benötigt werden (Nachweis ist erforderlich).
• Ausgabe von Fundsachen beschränkt auf Geldbörsen und Handys nach telefonischer Absprache unter Telefon 02331/207-5776.

An-, Ab- und Ummeldungen von Wohnsitzen können postalisch erfolgen, Ausweispapiere können zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden, Meldebescheinigungen werden per Post zugesandt.

Die Zulassungsbehörde ist unter Telefon 02331/207-3008 telefonisch zu erreichen. Bearbeitet werden nach telefonischer Terminabsprache nur folgende Dienstleistungen:

• Zulassungen von LKW, Taxen, Krankenfahrtransportfahrzeugen, Feuerwehr, Pannenhilfefahrzeugen, etc.
• Verlängerung Rote Kennzeichen, 07er Kennzeichen.
• Außerbetriebsetzungen.

Die Fahrerlaubnisbehörde ist unter Telefon 02331/207-5301 telefonisch zu erreichen. Bearbeitet werden nach telefonischer Terminabsprache nur folgende Dienstleistungen:

• Umtausch ausländischer Fahrerlaubnisse, deren Befristung bald abläuft
• LKW-Verlängerungsantrag
• Fahrgastbeförderungsscheinverlängerung
• Fahrerkarte
• Neuerteilung von Führerscheinen in bestimmten dringenden Fällen
• bei abgelaufenen vorläufigen Führerscheinen
• Erweiterung CCE für LKW-Fahrer in bestimmten Fällen

Die Ausländerbehörde bleibt grundsätzlich geschlossen, die Sachbearbeitung ist über die im Internet auf http://www.hagen.de hinterlegten Rufnummern zu erreichen. Bearbeitet werden nach telefonischer Terminabsprache nur folgende Angelegenheiten in der Ausländerbehörde:

• Beantragung von elektronischen Aufenthaltstiteln/Reiseausweisen in Ausnahmefällen (Reisen, die ab dem 20. April 2020 gebucht sind – Buchungsnachweis ist erforderlich).
• Anträge auf Erteilung/Verlängerung des Aufenthaltstitels können postalisch oder telefonisch (mit späterer Vorsprache) erfolgen, Bescheinigungen für das Jobcenter werden per Post zugesandt.

Auch das Standesamt bleibt grundsätzlich geschlossen, die Sachbearbeitung ist über die im Internet auf http://www.hagen.de hinterlegten Rufnummern zu erreichen. Bearbeitet werden nach telefonischer Terminabsprache nur folgende Angelegenheiten im Standesamt:

• Anzeigen von Geburten und Sterbefällen
• Nottrauungen

Urkunden können nur über das Internet beantragt und bezahlt werden. Die Zusendung erfolgt per Post.

Eheschließungen, die bis zum 19. April 2020 terminiert sind, finden nur noch im Trauzimmer, Rathausstraße 13, statt. Die maximale Personenzahl beträgt zehn Gäste.

Die Bereiche Bußgeldstelle, Gewerbestelle, Öffentliche Sicherheit und Verkehrsangelegenheiten sind ebenfalls geschlossen. Die Sachbearbeitung ist auch hier über die im Internet auf http://www.hagen.de hinterlegten Rufnummern erreichbar. Eine Terminvereinbarung erfolgt nur in dringenden Fristsachen (zum Beispiel Abgabe Fahrerlaubnis) oder nach Vorladung.

Selbstverständlich werden alle Dienstleistungen der Stadt Hagen, die bisher online oder per Post beantragt werden konnten, auch weiterhin bearbeitet.

Feuerwehr: Einschränkungen der Servicedienstleistungen

16. März 2020

Um die Arbeitsfähigkeit der Feuerwehr Hagen sicherzustellen, kommt es ab sofort zu Einschränkungen im Bereich ihrer Servicedienstleistungen. Damit folgt die Stadt Hagen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), die unter anderem vorsehen, Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Folgende Bereiche sind von den Einschränkungen betroffen:

• Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung

• Brandschutzhelferausbildung

• Unterweisungen von Unternehmen

• Allgemeine Beratungen

• Öffentliche Termine

• Besuche und Führungen auf den Wachen und der Gerätehäuser

Weiterhin werden alle Bürgerinnen und Bürger, die nicht Mitglied der Feuerwehr sind, gebeten, die Feuer- und Rettungswachen sowie die Gerätehäuser der Feuerwehr Hagen nicht mehr zu besuchen. Besteht ein notwendiger Grund, eine Einrichtung der Feuerwehr aufzusuchen, sind die Verhaltenshinweise an den Eingängen der Gebäude strikt zu befolgen.

Es kommt zu keinerlei Einschränkungen in den Bereichen Brandschutz, Technische Hilfeleistung und Notfallrettung.


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