Archive for the ‘31 Sonstiges’ Category

Hochwasserhilfe

22. Januar 2022

Hochwasser_Hagen_Foto_Charlien_Schmitt_maxDie Volme beim Hochwasser 2021. Foto: Charlien Schmitt/Stadt Hagen.

Das Hochwasser im Juli 2021 hat mit gnadenloser Wucht und Unmengen an Schlamm, Geröll und Schutt die größte Zerstörung unserer Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg angerichtet. Zahlreiche Hagenerinnen und Hagener verloren – teils zeitweise, teils längerfristig – ihr Zuhause.

Sie benötigen Unterstützung bei der Aufbauhilfe? Dann ist das Team der eigens eingerichteten Beratungsstelle „Hochwasser“ gerne für Sie da. Hier kommen Sie zu unserer Sonderseite mit allen relevanten Informationen www.hagen.de/hochwasser.

Alles klar beim Pfand?

19. Januar 2022

Irrtümer rund um Rückgabe und Verwertung von Getränkeverpackungen

Irrtümer Pfand_VZNRWViele Getränkeverpackungen sind mit einem Pfand belegt. Bei Mehrwegflaschen (Foto: VZNRW) dient es dazu, dass die Glas- oder PET-Flaschen möglichst alle zurückgegeben werden, neu befüllt werden können und somit lange im Kreislauf bleiben, sprich Müll vermeiden.

Bei Einwegflaschen und Getränkedosen besteht seit 2003 eine Pfandpflicht. Damit sollte ein Anreiz geschaffen werden, Mehrweg zu nutzen. Gleichzeitig soll das Einweg-Pfand dafür sorgen, dass die leeren Getränkeverpackungen im Recycling und nicht im Müll oder in der Natur landen.

„Gerade weil Einweg- und Mehrweg-Pfand unterschiedlich geregelt sind, gibt es eine Menge Verwirrung“, sagt Ingrid Klatte, Umweltberaterin in Hagen. „Und ab 2022 gelten zudem einige neue Regeln.“ Die Verbraucherzentrale NRW klärt auf.

Irrtum 1: Ab sofort ist auf allen Einwegflaschen und Getränkedosen Pfand.

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Hagen: Einsatz eskaliert – Schwere Vorwürfe gegen Polizisten

16. Januar 2022

Drei Brüder erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei Hagen. Eine Audio-Datei dokumentiert, wie ein Einsatz aus dem Ruder läuft. (…)

Fest steht: Es wird gegen Beamte ermittelt. Und weil aus Gründen der Neutralität die Polizei Hagen nicht gegen sich selbst ermitteln darf, wird das Verfahren in Wuppertal geführt. (…)

Zu hören ist das laute Brüllen von Polizisten, dessen furchteinflößende Aggressivität eine wörtliche Wiedergabe kaum spiegelt: „Fahr los jetzt. Oder wollt ihr eine Sache klären. Willst du Kollegen ficken, oder was. Komm nie wieder. Komm nie wieder hierher.“ Und: „Gleich wirst du mal geschlagen, wenn du nicht die Fresse hältst.“ Und: „Wenn ich dich noch einmal wiedersehe, bist du der Nächste.“ (…)

Quelle: wp.de

Ermittlungen in Hagen und Menden: Betrug bei Coronatests

15. Januar 2022

Ermittlungen in einem Hagener Corona-Schnelltestzentrum: Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hagen führt das Landeskriminalamt (LKA) ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges.

Im Fokus stehen Mitarbeiter eines Unternehmens aus Hagen, das insgesamt fünf Testzentren in Hagen, Menden, Lüdenscheid und Neuenrade betreibt. Das Verfahren richtet sich gegen drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 22 und 35 Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Mehr behinderte Hagener leben selbstständig

14. Januar 2022

Immer mehr Menschen mit wesentlichen Behinderung leben in ihren eigenen vier Wänden. In Hagen ermöglichte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) 733 Menschen im Jahr 2020, allein oder mit anderen in der eigenen Wohnung zu leben. Fünf Jahre zuvor waren es 634 Menschen.

„In Westfalen-Lippe lebten im Jahr 2020 rund 62 Prozent der insgesamt 57.000 Menschen mit wesentlichen Behinderungen in einer eigenen Wohnung. Fünf Jahre vorher waren es nur 56 Prozent, die außerhalb der sogenannten besonderen Wohnformen, also Heimen, lebten“, sagte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Löb, in Münster.

Die Ambulantisierungsquote in Hagen lag 2020 bei 59 Prozent, 2015 waren es nur 54 Prozent.

Faire Orangen gegen Unmenschlichkeit

14. Januar 2022

Erntehelfer in Süditalien leiden Not

Faire Orangen 2022 4Die Lebensverhältnisse der Erntehelfer in Süditalien sind menschenunwürdig und eine Schande für Europa. Foto: FCEI/Valerio Muscella.

Faire Orangen aus Süditalien konnten schon im Dezember über das AllerWeltHaus Hagen direkt von der Menschenrechts-Initiative SOS Rosarno bezogen werden. Unter der Regie der evangelischen Kirche von Westfalen wurden dabei über 50 Tonnen Orangen nach ganz Westfalen gebracht, dreieinhalb davon nach Hagen.

Die Aktion unterstützt den Fairen Handel, die Bauern in der kalabrischen Region und vor allem die oft aus Afrika stammenden Erntehelfer. Sie arbeiten durch den Preisdruck der Konzerne und Großabnehmer nur für einen Hungerlohn auf den Plantagen und leben in menschenunwürdigen Behausungen nahe der Felder.

Allein aus Hagen konnten im Dezember 2500 Euro Spendenanteil nach Kalabrien zurückgespendet werden. Damit finanziert etwa die Initiative „Mediterranean Hope“ Reflektoren und Beleuchtung sowie Warnwesten für die Arbeiter, die auf alten Fahrrädern auf dunklen, unbefestigten Wegen unterwegs sind und oft in Unfälle verwickelt werden.

„Es ist eine Schande für Europa, dass sogar auf unserem Boden solche menschenunwürdigen und ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse herrschen, nur um uns hier die Orangen zu Dumping-Preisen verkaufen zu können“, sagt Claudia Eckhoff, Regionalpromotorin des Eine Welt Netz NRW, die ihr Büro im AllerWeltHaus hat.

Im Februar wird die neue Lieferung erwartet. Die Orangen werden in 10 Kilo-Kartons (ca. 50 Stück) zu 30 Euro inklusive Spendenanteil verkauft. Bestellen kann man bis Freitag, 21. Januar, per E-Mail an mundial@allerwelthaus.org. Die Orangen stehen am Donnerstag, 10., Freitag, 11., und Samstag, 12. Februar, jeweils von 12 bis 15 Uhr zur Abholung im AllerWeltHaus an der Potthofstraße bereit und werden dann direkt bar bezahlt.

Bestellformulare können per Telefon oder E-Mail angefordert werden oder liegen im Weltladen aus, der montags bis samstags von 12 bis 15 Uhr öffnet. Die Aktion leitet Svenja Maleschka, Küchenleitung im Café Mundial des AllerWeltHauses. Sie ist erreichbar unter Tel. 02331/ 3443164.

Knebelvertrag? – Beckers quittieren Winterdienst

9. Januar 2022

Ab sofort quittiert Familie Becker den Räum- und Streudienst in einem Gebiet, das sie 50 Jahre lang als Winterdienst-Bezirk für den Hagener Entsorgungsbetrieb übernommen hatte. Wegen unerhörter Verträge, wie sie sagt. (…)

„Da steht drin, dass wir künftig die Verkehrssicherungspflicht für die Straßen im Streubezirk übernehmen sollen“, sagt Willi Beckers Sohn Carsten, der die Winterdienst-Fahrten auf dem Unimog zuletzt übernahm. „Aber die ist doch nicht so einfach an Anwohner oder auf Bürger übertragbar“, kritisiert der Sürenhagener die zu große rechtliche Verantwortung, die damit einhergehen soll. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Kommune kann die Verpflichtung zum Winterdienst (und damit die Verkehrssicherungspflicht) auf Privatfirmen übertragen. Das ist in diesem Fall offenbar bereits seit 50 Jahren der Fall und die Überraschung daher etwas merkwürdig. So wie die Stadt es ja auch grundsätzlich bei Gehwegen macht, deren Reinigung und Winterdienst auf die Grundstückseigner und von denen auf die Parterremieter weitergereicht wird.

Trotz Übertragung des Winterdienstes kann eine eigene Haftung der Kommune aber dann gegeben sein, wenn ein nicht mit ausreichendem Personal oder Sachmitteln ausgestattetes Unternehmen beauftragt wurde oder die Kommune nicht durch Vornahme stichprobenartiger Kontrollen überprüft, ob und wie das Unternehmen den Aufgaben nachkommt.

„Guter Lebensabend NRW“

28. Dezember 2021

Jetzt an Online-Umfrage zur Bedarfsermittlung teilnehmen

Die Bedarfe der Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte zum Thema Pflege in Hagen ermitteln: Das ist das Ziel einer Online-Umfrage des Projektteams der Stadt Hagen und des Caritasverbandes im Rahmen des Förderprogrammes „Guter Lebensabend NRW“, um älteren Menschen mit Einwanderungsgeschichte kultursensible Altenhilfe und Altenpflege zu ermöglichen.

Mithilfe des Fragebogens sollen die persönlichen Erfahrungen der Seniorinnen und Senioren erfasst sowie bestehende Barrieren und Bedarfe rund um die Pflege in Hagen festgestellt werden. Das Projektteam möchte so erfahren, welche Angebote der Altenhilfe und Altenpflege bereits bekannt sind und wie den Seniorinnen und Senioren und ihren Angehörigen der Zugang zu Angeboten der Pflege und Versorgung erleichtert werden kann.

Der Link zur Umfrage steht hier oder auf der Internetseite des Projektes zur Verfügung. Der Fragebogen kann online ausgefüllt und dann anonym und entsprechend der Datenschutzrichtlinien direkt an den Fachbereich Jugend und Soziales übermittelt werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Fragebogen per E-Mail oder postalisch zu erhalten.

Interessierte werden gebeten, sich dazu an Ayse Musanovic, Projektmitarbeiterin und Seniorenberaterin der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-2995 oder per E-Mail an ayse.musanovic@stadt-hagen.de zu wenden.

Der Fragebogen kann anschließend an Stadt Hagen, Fachbereich Jugend und Soziales, Pflege- und Wohnberatung, Ayse Musanovic, Berliner Platz 22, 58089 Hagen gesendet werden. Eine Abgabe im Rathaus I, Rathausstraße 11, Rathaus II, Berliner Platz 22, sowie in den Bürgerämtern Haspe, Kölner Straße 1, Boele, Schwerter Straße 168, und Hohenlimburg, Freiheitstraße 3, ist ebenfalls möglich.

Für weitere Fragen steht Ayse Musanovic unter Telefon 02331/207-2995 oder per E-Mail an ayse.musanovic@stadt-hagen.de zur Verfügung.

„Besonders infektionsträchtig“

26. Dezember 2021

Klatsche für Disko-Henning: Eilanträge gegen die Schließung von Diskotheken ohne Erfolg

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat am Mittwoch zwei Eilanträge abgelehnt, die sich gegen die Schließung von Diskotheken richten. Nach der derzeit geltenden Coronaschutzverordnung des Landes sind der Betrieb von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen sowie vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches) untersagt.

Die Antragsteller, darunter der Hagener Diskobetreiber Mike Henning, hatten geltend gemacht, die Schließung sei unverhältnismäßig und verletzte das allgemeine Gleichbehandlungsgebot. Im Hinblick auf die zuletzt noch zulässige Betriebsöffnung unter 2G-Plus-Bedingungen hätten sie Personal eingestellt, Ware eingekauft, Künstler gebucht und Tickets für zukünftige Wochenenden verkauft. Bei einer anhaltenden Schließung drohe ein erheblicher Schaden.

Dem ist das Oberverwaltungsgericht nicht gefolgt. Zur Begründung hat der 13. Senat ausgeführt: Die Untersagung des Betriebs von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen verletze deren Betreiber nicht offensichtlich in ihren grundgesetzlich geschützten Rechten.

Clubs und Diskotheken würden typischerweise unter besonders infektionsträchtigen Umständen betrieben. Ein Offenhalten unter 2G- oder 2G-Plus-Bedigungen stelle daher kein gleich wirksames Mittel zur Eindämmung der Infektionstätigkeit dar.

Die Beschlüsse sind unanfechtbar.

Enervie: Service während der Weihnachtsferien

23. Dezember 2021

Das Servicecenter ist über die kostenfreie Hotline 0800 – 123 1000 wochentags in der Zeit von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr und samstags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr erreichbar. Lediglich Heiligabend, Silvester und an den gesetzlichen Feiertagen (25./26.12. und 01.01.) besteht kein telefonischer Service.

Wie an allen anderen Tagen im Jahr ist auch während der Weihnachtsferien der Entstörungsdienst der Enervie zur Beseitigung von Störungen in den Bereichen Strom, Gas, Wasser und Fernwärme rund um die Uhr erreichbar.

Wertstoffhöfe an Heiligabend und Silvester geöffnet

22. Dezember 2021

Die Abgabe von Wertstoffen und Abfällen ist an den Wertstoffhöfen und Abgabestellen auch am 24.12.2021 (Heiligabend) und 31.12.2021 (Silvester) möglich. Der HEB weist für beide Tage auf gesonderte Öffnungszeiten hin.

An beiden Tagen gelten folgende Öffnungszeiten:

• Wertstoffhof Müllverbrennungsanlage: 7.30 – 12.00 Uhr

• Wertstoffhof Haspe: 7.30 – 12.30 Uhr

• Wertstoffhof Obernahmer: 7.30 – 12.30 Uhr

• Abgabestelle HEB – Fuhrparkstraße: 9.00 – 14.00 Uhr

Keine Kompostierung zwischen den Feiertagen

22. Dezember 2021

Die Kompostierungsanlage des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH), Hohenlimburger Straße 7, bleibt von Montag, 27. Dezember, bis Freitag, 31. Dezember 2021, geschlossen. Ab Montag, 3. Januar 2022, ist die Kompostierungsanlage wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Hagen will 2026 mit Bau der neuen Fuhrparkbrücke beginnen

17. Dezember 2021

Der drohende Verkehrskollaps auf den Straßen und Schienen rund um die marode Fuhrparkbrücke kann angesichts der aktuellen Zeitplanung der Stadt Hagen vermieden werden: Im Jahr 2026 möchte die Stadt Hagen mit dem Ersatzneubau für den aus dem Jahr 1962 stammenden Stahlbeton-Koloss beginnen, der über etwa 30 Bahngleise hinweg Altenhagen mit Eckesey miteinander verbindet. (…)

Quelle: wp.de

Verwaltung schließt über die Feiertage

14. Dezember 2021

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt vom 24. Dezember 2021 bis einschließlich 2. Januar 2022 geschlossen. Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon vor Weihnachten zu erledigen oder für das neue Jahr einzuplanen. Ab Montag, 3. Januar 2022, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Personalkosten realisiert, da die Rathäuser I und II sowie weitere Außenstellen bis auf einzelne Ausnahmen nicht beheizt werden müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen zwischen den Feiertagen Urlaub oder Gleitzeitguthaben abbauen, welches die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

Bei Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt vom 27. Dezember 2021 bis 30. Dezember 2021 in der Zeit von 8 bis 14 Uhr unter Telefon 02331/207-3934 zu erreichen. Außerhalb der genannten Sprechzeiten und vom 24. bis 26. Dezember 2021 sowie vom 31. Dezember 2021 bis 2. Januar 2022 ist das Gesundheitsamt per E-Mail an gesundheitsamt@stadt-hagen.de erreichbar.

Das Standesamt Hagen richtet für aktuelle Sterbefälle einen Notdienst am 28. und 29. Dezember jeweils von 8 bis 10 Uhr ein. Ein Kontakt kann sowohl über das Funktionspostfach standesamt@stadt-hagen.de als auch über die Faxnummer 02331/207-2434 gehalten werden.

Dringend notwendige Reisedokumente sollten frühzeitig beantragt werden. In Notfällen sollten sich Bürgerinnen und Bürger an die Bundespolizei unter www.bundespolizei.de oder das Auswärtige Amt unter www.auswaertiges-amt.de wenden. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes sind unter der Rubrik „Sicher Reisen“ auch Informationen zu Einreisebeschränkungen sowie zur Test- und Quarantänepflicht in Deutschland erhältlich.

Der Telefonservice „hagen direkt“ unter Telefon 02331/207-5000 ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien haben zwischen den Feiertagen ebenfalls geschlossen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt.

Flaggen für den Fairen Handel

10. Dezember 2021

Das Netzwerk Faire Metropole Ruhr, zu dem Hagen gehört, hat seinen Titel und damit auch die Kraft für sein Engagement für weitere zwei Jahre erneuert. Das wird in der gesamten Metropolregion gewürdigt mit neuen Flaggen, die an allen Rathäusern ein Zeichen setzen für den Fairen Handel weltweit.

Auch Hagen hat die Flaggen bekommen und die Steuerungsgruppe der Fairtrade Town Hagen hat sie vor dem Rathaus, wo sie demnächst bei allen passenden Gelegenheiten gehisst werden, in Augenschein genommen. Hagen will 2023 das Zehnjährige ordentlich feiern.

Verbraucherzentrale bleibt einen Tag geschlossen

7. Dezember 2021

Am Donnerstag, den 09.12.2021 bleibt die Beratungstelle Hagen der Verbraucherzentrale NRW ganztägig geschlossen.

Engagiert für die Rente in Hagen

4. Dezember 2021

Peter Mager hilft ehrenamtlich bei Fragen rund um die gesetzliche Rentenversicherung

Sie sind für unsere Gesellschaft goldwert: Ehrenamtliche. Freiwillig übernehmen sie Aufgaben, die der Allgemeinheit nützen, ob im Sport, im kulturellen Bereich oder, was nicht jeder weiß, bei Fragen rund um die gesetzliche Rente.

Die sogenannten Versichertenberaterinnen und Versichertenberater sind ansprechbar bei Fragen zum Rentenantrag und unterstützen auch beim Ausfüllen. Mehr als 1,1 Millionen individuelle Beratungsgespräche wurden geführt und etwa 190.000 Rentenanträge haben die „Helfer in der Nachbarschaft“ im vergangenen Jahr aufgenommen.

Einer von ihnen ist Peter Mager. Seit 28 Jahren ist er Versichertenberater für die Deutsche Rentenversicherung Bund in der Stadt Hagen. „Es ist schön, Menschen helfen zu können bei einer Materie, die für viele schwierig ist“, sagt Mager. An die Aufgabe ist er durch andere ehrenamtliche Tätigkeiten gekommen. Und trotz Corona-Pandemie ist er im Einsatz. Die Beratungen finden dann per Telefon statt – kostenfrei.

„Wir arbeiten ehrenamtlich“, sagt Peter Mager. „Von der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund werden wir für das Amt gewählt.“ Er ist einer von rund 2.600 Ehrenamtlichen, die im gesamten Bundesgebiet für eine ortsnahe, persönliche Verbindung der Versicherten zur Deutschen Rentenversicherung Bund sorgen.

Einen Versichertenberater oder eine Versichertenberaterin in Ihrer Nähe finden Sie über das Servicetelefon unter 0800 1000 48070 oder unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de im Internet. Informationen, wie Sie sich selbst engagieren können, bekommen Sie unter deutsche-rentenversicherung.de/ehrenamt.

Mittel für die Digitalisierung der Hagener Schulen

2. Dezember 2021

Die Stadt Hagen erhält erneut Mittel aus dem DigitalPakt Schule. Die Bezirksregierung Arnsberg bewilligte jetzt einen weiteren Förderbescheid in Höhe von rund 2,47 Millionen Euro.

Die Mittel sind für die Ertüchtigung des schulischen WLANs und die digitale Vernetzung an elf Schulen und drei Teilstandorten bestimmt. Vor einigen Wochen hatte die Stadt Hagen bereits zwei Förderbescheide für die gleichen Maßnahmen an 22 Schulen und vier Teilstandorten in Höhe von insgesamt 4,43 Millionen Euro erhalten.

Folgende Schulen werden dieses Mal berücksichtigt:

  • Henry-van-de-Velde-Schule
  • Karl-Ernst-Osthaus-Schule, Hauptstandort und Teilstandort
  • Funckeparkschule
  • Erwin-Hegemann-Schule
  • Hermann-Löns-Schule
  • Gebrüder-Grimm-Schule
  • Fritz-Reuter-Schule
  • Gustav-Heinemann-Schule
  • Gymnasium Hohenlimburg, Hauptstandort und Teilstandort
  • Gesamtschule Hagen-Eilpe
  • Berufskolleg der Stadt Hagen, Hauptstandort und Teilstandort

Diakonie: Betrüger weiter auf der Flucht

23. November 2021

Der von Polizei und Staatsanwaltschaft per Haftbefehl gesuchte und bisherige Leiter der Projektentwicklung und Bauabteilung der Diakonie Mark-Ruhr befindet sich weiter auf der Flucht. (…)

Vor seiner Tätigkeit bei der Diakonie hatte der Beschuldigte vier Jahre und acht Monate wegen Betrugs in Haft gesessen. Bei der Diakonie war er zunächst als Gärtner angestellt worden, ehe er sich mit gefälschten Urkunden und Zeugnissen in den Rang eines Architekten bewarb und die Stelle auch erhielt. (…)

Quelle: wp.de

Falscher Arzt bleibt hinter Gittern

21. November 2021

Der falsche Rotkreuz-Doktor und Impfarzt aus dem Gesundheitsamt Hagen: Das Landgericht schickte ihn am Freitagmorgen für drei Jahre und neun Monate hinter Gitter. Der Hochstapler (33) wird auch nicht vorläufig auf freien Fuß kommen, denn die Richter ordneten an, dass seine Haft fortdauern soll. (…)

Quelle: wp.de

Menschenrechte in Belutschistan im Livestream

18. November 2021

Der Vortrag zur Verfassung der Menschenrechte in Belutschistan in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, am Samstag, 20. November, von 19 bis 21 Uhr wird live auf dem Youtube-Kanal der Volkshochschule Hagen übertragen. Wer am Samstag also nicht in der Villa Post dabei sein kann, hat trotzdem die Möglichkeit, dem Vortrag von Amnesty International zu folgen.

Weltladen öffnet wieder

17. November 2021

Das ehrenamtliche Team des Hagener Weltladens meldet, dass sein Samstags-Verkauf fair gehandelter Waren im Obergeschoss des AllerWeltHauses an der Potthofstraße 22 in den vergangenen Wochen hervorragend angenommen wurde. Es erweitert deshalb die Ladenzeiten und öffnet ab Montag, 22. November, wieder täglich von 12 bis 15 Uhr.

Ein gutes Basis-Sortiment ist vorhanden, andere Wunschwaren können bestellt werden. Viele Hagenerinnen und Hagener schätzen den Weltladen wegen seiner besonderen Produkte und wegen des Engagements für mehr Weltgerechtigkeit, fairen Handel und Menschenrechte, das darin steckt.

Millionen auf Nummernkonten verschoben?

14. November 2021

Massive Vorwürfe gegen Filmfestival-Organisator Steinkühler

Hat sich der Veranstalter des Hagener Kurzfilmfestivals „Eat my Shorts“, Bernhard Steinkühler, in betrügerischer Absicht die eigene Tasche gefüllt? Das behauptet jedenfalls eine anonyme Strafanzeige, die DOPPELWACHOLDER.DE zugespielt wurde.

In dem an die Hagener Staatsanwaltschaft adressierten Schriftsatz werden der Organisator des Festivals, der ehemalige Pharmareferent Steinkühler, sowie eine Mitarbeiterin des gemeinschaftlichen Betrugs, der Urkundenfälschung und des Steuerbetrugs bezichtigt.

In der Anzeige wird Steinkühler u.a. vorgeworfen:

  • der Hagener Kultur- und Film-Förderverein – Steinkühler ist Vorsitzender – sei als Ausrichter des Kurzfilmfestivals „Eat my shorts“ nur eine „Luftnummer“ und existiere nur auf dem Papier
  • mit dessen Hilfe hätte er sich öffentliche Fördermittel in betrügerischer Absicht erschlichen
  • die Nachweise über die Verwendung der Gelder seien mit falschen Unterschriften, Daten und Terminen frisiert worden
  • es seien beliebige Spendenquittungen ausgestellt worden
  • Abrechnungen über die von Steinkühler durchgeführten Veranstaltungen seien von ihm nicht vorgelegt worden
  • ein Betrag in Höhe von mehr als 3,5 Millionen Euro sei von ihm auf Nummernkonten ins Ausland geschafft worden

Eine DW-Anfrage zu den gegen ihn erhobenenen Vorwürfen ließ Steinkühler unbeantwortet. Die Hagener Staatsanwaltschaft konnte am Freitag einen Eingang der auf den 8. Nov. 2021 datierten Strafanzeige noch nicht bestätigen. „Zwischen Posteingang und Erfassung liegt allerdings einige Zeit. Daher kann ich nicht ausschließen, dass eine entsprechende Anzeige unser Haus bereits erreicht hat“, teilte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli, mit.

Das Eat My Shorts – Hagener Kurzfilmfestival wurde 2013 gegründet und findet bisher jährlich im Oktober oder November statt. Bernhard Steinkühler leitet das Filmfestival und präsentiert es in Zusammenarbeit mit dem Kultur & Filmförderverein Hagen in Westfalen e.V. Laut Homepage hat der Verein neben seinem Vorsitzenden Steinkühler nur 11 weitere Mitglieder.

Gefördert werden die Filmvorführungen und die damit verbundenen Auftritte von Akteuren, die meist ihre besten Jahre schon hinter sich haben (wenn es sie je gab), nach Angaben der Veranstalter sowohl von öffentlichen als auch von privaten Sponsoren, darunter der Stadt Hagen, der Sparkasse HagenHerdecke sowie den in Hagen ansässigen Immobilienunternehmen Krollmann und Silbersiepe. Sollten sich die in der Strafanzeige erhobenen Vorwürfe bewahrheiten, wären die Fördergelder zwar nicht weg – jetzt aber woanders.

Die Menschenrechtssituation in Belutschistan

14. November 2021

Einen kostenlosen Vortrag zur Menschenrechtssituation in Belutschistan bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, am Samstag, 20. November, von 19 bis 21 Uhr an.

Amnesty International Hagen lädt zu einem Abend mit Yousuf Murad Baloch und Abdulla Abbas (Human Rights Council of Balochistan), die von ihrem Land und ihren Erfahrungen mit Menschenrechtsverletzungen berichten. Anhand von Fotos und kurzen Videos berichten sie unter anderem über die Situation der Frauen und der „Verschwundenen“.

Belutschistan ist eine Grenzprovinz im Südwesten Pakistans mit nur gut zwölf Millionen Einwohnern auf einer Fläche der Größe Deutschlands. Sie ist strategisch wichtig gelegen und reich an Kultur und Bodenschätzen aber arm in Bezug auf die Menschenrechtssituation.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, die VHS bittet deshalb um Anmeldung. Informationen zur Anmeldung zur zum Kurs unter der Veranstaltungsnummer 1434 sind beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de erhältlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem AllerWeltHaus Hagen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos, aber es wird um eine freiwillige Spende gebeten. Es gilt die 3G-Regelung.

Abgetaucht: Chef saniert Haus auf Diakonie-Kosten

13. November 2021

Unruhe bei der Diakonie Mark-Ruhr, einem der größten Wohlfahrtspflege-Träger der Region, der auch Büros im EN-Kreis und im Märkischen Kreis betreibt.

Die Staatsanwaltschaft Hagen ermittelt wegen Betrugs und Untreue gegen den bisherigen Leiter der Projektentwicklung und Abteilung der Bau- und Liegenschaften, der zuletzt laut Diakonie mit sofortiger Wirkung aus seinem Arbeitsverhältnis entlassen wurde. Der Schaden, der der Diakonie durch persönliche Bereicherung entstanden ist, soll demnach mindestens sechsstellig sein.

Die Diakonie erklärt, dass eigene Handwerker auch dazu in Anspruch genommen wurden, das Haus des Beschuldigten, der nun gesucht wird, in bester Hagener Wohnlage zu renovieren. (…)

Weitere Vorwürfe: Mit „einzigartigen Zeugnissen“, die „zu denken“ geben, habe der Beschuldigte sich zum Bereichsleiter weiterentwickelt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Eigene Handwerker? Da war doch mal was bei der Stadtwerke AG, deren Direktor (so wurden einst die Geschäftsführer genannt) sich von Beschäftigten des stadteigenen Betriebs die private Jagdhütte herrichten ließ. Und die „eigenartigen Zeugnisse“ erinnern stark an jenen falschen „Arzt“, der im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes im Hagener Impfzentrum beschäftigt war und dem die Stadt ein eigenes Büro zur Verfügung gestellt hatte.

Der damalige Stadtwerke-Vorstand wurde zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, das Verfahren gegen den „Arzt“ läuft noch.

So erkennt man betrügerische Abzocke

10. November 2021

Warnung vor falschen Inkassoschreiben

warnung_procollect_inkassoImmer wieder sorgen falsche Inkassoschreiben für Verunsicherung bei Verbrauchern. Derzeit erreichen die Verbraucherzentrale Hagen zahlreiche Beschwerden über das vermeintliche Inkassounternehmen “PRO COLLECT AG” mit Sitz in Köln, das einen Betrag in Höhe von 272 Euro für ein angebliches Glücksspiel-Abo einfordert.

Die Betroffenen werden aufgefordert, ein SEPA-Lastschriftmandat auszufüllen. Das Unternehmen droht bei Nichtzahlung mit Zwangsvollstreckungen, Pfändungen sowie Schufa-Einträgen.

„Wer ein falsches Inkassoschreiben erhält, sollte darauf keinesfalls reagieren, sondern Anzeige bei der Polizei erstatten”, rät Janine Pühl, Leiterin der Beratungsstelle. „Grundsätzlich empfehlen wir, Inkassoschreiben sorgfältig zu prüfen. Denn auch wenn tatsächlich ein Zahlungsverzug vorliegt, können die Forderungen überhöht sein.”

Die Beratungsstelle Hagen gibt Tipps, wie man Betrugsmaschen erkennt und worauf bei Inkassoschreiben generell zu achten ist. (Telefonnummer: 02331 69733-01/ E-Mail: hagen@verbraucherzentrale.nrw)

Weiterführende Infos und Links: Der interaktiver Inkassobrief der Verbraucherzentrale NRW hilft, unseriöse Schreiben zu erkennen: https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/10871

Lennebad: Förderverein sammelt für den Erhalt

8. November 2021

Während der Hohenlimburger Schwimmverein und die Stadt an einer Teilüberdachung für das Freibad Henkhausen arbeiten, sammeln Mitglieder des Fördervereins Richard-Römer Lennebad weiter Stimmen für ein Bürgerbegehren, um den Abriss des Hallenbades im Lennepark zu verhindern. Etwa 3000 bis 3500 Unterschriften habe man bisher sammeln können, schätzt Frank Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins. (…)

Quelle: wp.de

Falscher Arzt kassiert im Impfzentrum richtig ab

6. November 2021

Im Prozess gegen den Hochstapler aus dem Corona-Impfzentrum musste jetzt die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Anjali Scholten (46), in den Zeugenstand. Der falsche Doktor hatte in ihrer Behörde im Rathaus 2 am Hauptbahnhof nicht nur sein eigenes Dienstzimmer, mit einem Schild, auf dem vor seinem Namen auch groß der Doktortitel stand. Er verfügte dort auch über einen städtischen Telefonanschluss und eine städtische E-Mail-Adresse.

Nach außen hin sollte er als offizieller Mitarbeiter der Stadt auftreten, obwohl er dort gar nicht angestellt, sondern lediglich vom DRK gegen Rechnung „ausgeliehen“ worden war. Zu einem üppigen Stundensatz von zunächst 140, später 180 und zuletzt sogar 210 Euro. Sein Honorar summierte sich in eineinhalb Jahren auf knapp 272.000 Euro.

Zu den Vergütungsvereinbarungen könne sie nichts sagen, damit hätte sie nichts zu tun gehabt, erklärt die Amtsleiterin. „Die Stadt wollte unbedingt, dass ein Arzt mit 39 Wochenstunden zu uns kommt“, merkt Frau Dr. Scholten noch selbstkritisch an, „eine Krankenschwester hätte es vielleicht auch getan.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

AllerWeltHaus: Faire Nikolaus-Orangen

6. November 2021

Aktion „Süß statt bitter!“

Orangenaktion Erntehelfer Foto SOS RosarnoDie Erntearbeiter in Süditalien stammen meist aus Afrika. Sie bekommen nur einen Hungerlohn und hausen unter menschenunwürdigen Bedingungen nahe den Plantagen. Die Orangen-Aktion mit dem Verein „SOS Rosarno“ zeigt, dass es auch fairer geht und macht sich für Menschenrechte stark. Foto: SOS Rosarno.

Mit der Orangen-Aktion „Süß statt bitter“ macht das AllerWeltHaus auf unmenschliche Zustände und moderne Sklaverei bei der Obsternte in Süditalien aufmerksam.

Die Orangenernte hat in der Winterzeit Hochkonjunktur. Rund 2000 Wanderarbeiter und Geflüchtete – viele davon aus Afrika – arbeiten als Erntehelfer, bekommen aber nur einen Hungerlohn von etwa 25 Euro für einen langen Tag knochenharter Arbeit. Sie hausen im nasskalten Winter unter erbärmlichsten Bedingungen in Zelten, Containern und Hütten.

Zu Nikolaus sollen die öko-solidarischen Orangen der genossenschaftsähnlichen Initiative „SOS Rosarno“ aus Kalabrien im AllerWeltHaus verteilt und verkauft werden. Bestellungen für die 10-Kilo-Kartons mit rund 50 Früchten nimmt das AllerWeltHaus noch bis Donnerstag, 11. November, entgegen. Infos und Bestellformulare gibt es unter Tel. 02331/ 21410 oder
per E-Mail an info@allerwelthaus.org.

Das AllerWeltHaus fungiert als regionale Liefer- und Verteilstelle. Etliche Fairtrade Towns, Kirchengemeinden, Schulen und Weltläden wollen die Orangen nutzen, um mit eigenen Aktionen vor Ort auf den fairen Handel aufmerksam zu machen.

Die massenhafte Ausbeutung von Erntehelfern in Europa beklagt Claudia Eckhoff, die als Regionalpromotorin des Eine Welt Netz NRW im AllerWeltHaus arbeitet. „Es ist erschreckend, dass solche menschen-unwürdigen Zustände wie in Süditalien überhaupt möglich sind.“ Ob Zitronen, Tomaten, Paprika, Oliven: Obst und Gemüse werde von „Sklaven“ geerntet. Es seien häufig Geflüchtete aus afrikanischen Ländern.

Dass sich kaum jemand für ihr Schicksal interessiere, sei „eine Schande für Europa.“ Dagegen will auch die Fairtrade Town Hagen etwas tun. „Wir machen am Samstag, 4. Dezember, von 10 bis 14 Uhr eine Aktion zu den fairen Orangen in der Stadtbücherei“, sagt Claudia Eckhoff als Sprecherin der Gruppe und verrät: „Es gibt ein Orangen-Quiz, Rezepte, Infos und eine fruchtige Bastelaktion.“

Neuer Spiel- und Bolzplatz im Park der Villa Post

5. November 2021

Spiel-_und_Bolzplatz_an_der_Villa_Post_Foto_Stadt_HagenDer neue Spiel- und Bolzplatz im Park der Villa Post in Wehringhausen bietet Kindern und Familien ein weiteres aufregendes Freizeitangebot (Foto: Stadt Hagen). Rund zwei Monate lang hat der Neubau der Anlage, die im Rahmen des langjährigen Förderprogramms Soziale Stadt Wehringhausen entstanden ist, gedauert.

Der neue Spielplatz wurde schwerpunktmäßig für Kinder bis zehn Jahren konzipiert und bereits 2015 von der Bezirksvertretung Mitte beschlossen. Um nicht nur einen Spielwert für die Kleinsten zu garantieren, können Besucherinnen und Besucher alle Geräte auch altersübergreifend nutzen. Die neue Spielkombination, ein großes Trampolin mit mehreren Sprungtüchern und ein bodengleiches Karussell ermöglichen ein inklusives Miteinander.

Zwei neue Sitzbänke, neue Abfallbehälter sowie weitere Sitzmöglichkeiten aus Sandsteinblöcken laden Eltern und Kinder zum Verweilen ein. Der vorhandene Weg wird durch einen neuen Belag aufgewertet. Bodendeckende Pflanzen und ein neuer Baum schmücken die Randbereiche des Spielplatzes.

Aktenrettung: Spezialfirma trocknet

28. Oktober 2021

Aktenrettung_Rathaus_II_Foto_Charlien_SchmittVor rund drei Monaten wurde die Stadt Hagen von einer Hochwasserkatastrophe getroffen, die in weiten Teilen des Stadtgebiets für Verwüstung sorgte. Bereits unmittelbar nach dem Hochwasser ließ sich absehen, dass auch wichtige Akten, die in den Kellern der Stadtverwaltung archiviert waren, durch die Wassermassen stark beschädigt wurden (Foto: Stadt Hagen/Charlien Schmitt). Seitdem arbeitet die Stadt Hagen gemeinsam mit unterschiedlichen Experten an der Rettung und Konservierung dieser Schriftstücke.

„Bei einer ersten Sichtung der beschädigten und potentiell zu sanierenden Papiere ergaben sich zu Beginn der Bestandsaufnahme mehr als zwei laufende Regalkilometer betroffenes Aktengut“, erklärt Hubertus Wolzenburg, Archivar bei der Stadt Hagen. „Nachdem die Fachämter gesichtet haben, was unter Wahrung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen zwingend zu erhalten ist, reduzierte sich das Volumen auf wenige 100 laufende Regalmeter.“ Einige Akten, darunter auch viele historische Katasterkarten teilweise aus den letzten zwei Jahrhunderten, waren so stark beschädigt, dass sie nicht zu retten sind.

Zur Rettung der Akten, die besonders stark durch das Hochwasser beschädigt wurden, hat die Stadt Hagen einen Vertrag mit dem international tätigen Dokumententrocknungsunternehmen Rhenus geschlossen. „Die betroffenen Bestände wurden durch das Unternehmen bereits verpackt und abgefahren“, erläutert Hubertus Wolzenburg den Vorgang. „Nun werden sie aufwändig gefriergetrocknet und von Schmutz und Schimmel befreit. Dieser Prozess wird voraussichtlich – auch aufgrund der Auftragslage – länger als ein Jahr dauern.“

AllerWeltHaus macht samstags auf

20. Oktober 2021

Vielen Hagenerinnen und Hagenern fehlt der Weltladen, der seit über 30 Jahren im AllerWeltHaus an der Potthofstraße 22 fair gehandelte Waren aus dem globalen Süden verkauft. Seit der Flutkatastrophe vom 15. Juli ist aber das AllerWeltHaus immer noch eine große Baustelle.

Der Kontakt zu der zahlreichen Stammkundschaft fehlt dem ehrenamtlichen Weltladen-Team. Es richtet deshalb ab Samstag, 23. Oktober, von 11 bis 16 Uhr einen Samstags-Verkauf im Seminarraum im Obergeschoss ein. Vorrätig sind Lebensmittel-Basis-Elemente (Kaffee, Tee, Honig, Schokolade, Wein etc.) und verschiedene Handwerksartikel. Bestellt werden können außerdem alle gewünschten Waren mit einer Lieferzeit von einer Woche.

Wenn dieser Notverkauf gut angenommen wird, kann er bald auch auf andere Tage und andere Produkte ausgeweitet werden. Das Ladenteam freut sich auf den Kontakt mit der Kundschaft und darauf, für die durch die Corona-Pandemie hart getroffenen Produzenten des Fairen Handels wieder einen Absatzmarkt in Hagen zu schaffen.

„Mit dem Verkauf von fair gehandelten Produkten tragen wir dazu bei, mehr Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen. Jede und jeder von uns kann tagtäglich durch Fairtrade-Einkäufe dazu beitragen, dass den Menschen in den Entwicklungsländern gerechte Löhne bezahlt werden, mit denen sie die Lebenssituation für sich selbst und ihre Familien verbessern können, z.B. durch ausreichende Ernährung, medizinische Versorgung, Schulen und Ausbildung“, erläutert Inge Ehlers, Mitgründerin des Hagener Weltladens.

Nähere Informationen gibt es unter Tel. 0177/ 858-9698 direkt bei Familie Ehlers.

Hagen verleiht 2022 erstmals Bürgerpreis

7. Oktober 2021

Anregungen und Ideen gesucht

Im kommenden Jahr verleiht der Rat der Stadt Hagen erstmals den Bürgerpreis der Stadt Hagen. Hierfür können Hagenerinnen und Hagener bis Sonntag, 7. November, positive Anregungen und Ideen aus der Bürgerschaft ins Rennen um die Auszeichnung schicken.

Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sollten neu, konstruktiv und praktisch umsetzbar sein sowie zu der Verbesserung der allgemeinen Situation in Hagen beitragen. Die Anregungen und Ideen können die unterschiedlichsten Bereiche des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel den Sport, die Kultur, die Pflege heimischer Traditionen oder auch das soziale Miteinander im Stadtteil und in der Nachbarschaft betreffen.

Das Preisgeld des städtischen Bürgerpreises beträgt 500 Euro und wird zukünftig jedes Jahr einmal verliehen. Der Betrag kann geteilt werden, sofern mehrere Ideen und Anregungen gewürdigt werden.

Die Vorschläge können bis spätestens Sonntag, 7. November, formlos an die Anschrift Stadt Hagen, Geschäftsstelle des Ausschusses für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung, Frau Bibiane Stein-Majewski, Rathausstraße 11, 58095 Hagen geschickt oder unter E-Mail bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de eingereicht werden.

Für die Beantwortung von Rückfragen zum Bürgerpreis oder zur Auslobung des Preises steht Frau Stein-Majewski unter Telefon 02331/207-2596 oder unter der oben genannten E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Förderung von Projekten zur Integration

5. Oktober 2021

komm-an-logo-rz-jpg_thumbIm Rahmen des Förderprogramms „KOMM-AN NRW“ vom Land Nordrhein-Westfalen zur Integration von Geflüchteten und (Neu-)Zugewanderten stehen für das Jahr 2022 rund 71.000 Euro für Hagener Projekte von Initiativen, Gemeinden, Verbänden oder Vereinen, so genannten „Durchführungsträgern“, zur Verfügung. Die Durchführungsträger werden in ihrem Engagement durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) unterstützt.

Die Projekte müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise sollen die Angebote die Willkommen- und Anerkennungskultur für zugewanderte Personen sowie die ehrenamtlichen Strukturen stärken. Eine ordnungsgemäße Geschäftsführung muss gesichert sein, die Angebote müssen interkulturell geöffnet sein und Öffentlichkeitsarbeit, unter Verwendung des KOMM-AN-Logos, ist verpflichtend.

Interessierte können das Formular zur Interessensbekundung für 2022 ausgefüllt und unterschrieben im Zeitraum von Freitag, 8. Oktober, bis Freitag, 19. November, im Kommunalen Integrationszentrum Hagen, Berliner Platz 22, abgeben oder per E-Mail an tobias.christmann-knorn@stadt-hagen.de senden.

Bis zum 21. Januar 2022 ist auch eine nachträgliche Abgabe möglich, allerdings verzögert sich dann der Start der Förderung. Fragen beantwortet Tobias Christmann-Knorn unter Telefon 02331/207-5805 oder unter E-Mail tobias.christmann-knorn@stadt-hagen.de.

Das aktuelle Antragsformular und weitere Informationen finden Interessierte direkt auf der Internetseite des KI Hagen auf www.hagen.de/ki-hagen unter „Aktuelles“.

Türöffner zu osteuropäischen Familien

4. Oktober 2021

Sie sind Bildungsmediatorinnen. Hinter dieser Bezeichnung, unter der man sich zunächst so wenig vorstellen kann, steckt so viel mehr: Sie sind Türöffnerinnen. Ansprechpartnerinnen. Sie helfen, wo Hilfe benötigt wird: Anca Lacatus und Narcisa Moldoveanu. (…)

Die beiden Frauen helfen rumänischen und bulgarischen Familien in Hagen, den Schulalltag zu bewältigen, Zugang zur Schule und zum System zu finden, Anträge auszufüllen, sich krankzumelden. Eben bei Dingen, die für viele alltäglich scheinen – es für viele aber nicht sind. Die beiden Frauen machen Hausbesuche, sie übersetzen im Unterricht oder bei Vorlesestunden. Sie sind Vermittlerinnen zwischen Lehrern, Sozialarbeitern und Familien mit osteuropäischem Hintergrund.

Das Projekt läuft seit einem Jahr – vier Schulen nehmen bislang teil. Die Verträge der beiden Frauen sind mittlerweile entfristet. „Die Rückmeldungen, die von den Schulen kommen, sind toll“, sagt Güler Kahraman vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt. Ihr Kollege, Dr. Dominik Schreiber, hat das Projekt maßgeblich über Jahre vorangetrieben. Und es soll nun wachsen. (…)

Quelle: wp.de

„Guter Lebensabend NRW“ startet in Hagen

30. September 2021

Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte kultursensible Altenhilfe und Altenpflege bieten – darum geht es in dem Förderprogramm „Guter Lebensabend NRW“, an dem Hagen als eine von 21 Modellkommunen in Nordrhein-Westfalen teilnimmt.

Mehr als 40 Prozent der Hagenerinnen und Hagener haben einen Migrationshintergrund, in keiner anderen Kommune in Nordrhein-Westfalen liegt der Anteil höher. Dabei nehmen ältere Menschen mit Einwanderungsgeschichte die Einrichtungen und Dienste in Hagen, die Beratung, Betreuung und Begleitung anbieten, unterdurchschnittlich in Anspruch. Das soll sich durch das Projekt „Guter Lebensabend NRW“, das bis Ende 2022 befristet ist, ändern.

Bis dahin sollen Strukturen aufgebaut werden, die auch für zukünftige Bedarfe tragfähig sind. „Es gibt die entsprechenden Informationen nur in deutscher Sprache“, erklärt Ayse Musanovic das Informationsdefizit. Seit Juli dieses Jahres ist die Diplom-Pädagogin bei der Stadt Hagen beschäftigt und kümmert sich gemeinsam mit Carla Warburg vom Caritasverband Hagen als Kooperationspartner um die Durchführung des Projektes.

Um das Förderprojekt bekannter zu machen, planen die Stadt Hagen und der Caritasverband Ende Oktober eine virtuelle Auftaktveranstaltung. Der Termin ist nicht zufällig gewählt: Am Sonntag, 31. Oktober, wird der 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei begangen.

Mehr Informationen zu dem Projekt „Guter Lebensabend NRW“ erhalten Interessierte bei den Ansprechpartnerinnen Ayse Musanovic, Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-2995 oder unter E-Mail ayse.musanovic@stadt-hagen.de oder bei Carla Warburg, Caritasverband Hagen, unter Telefon 02331/918490 oder unter E-Mail c.warburg@caritas-hagen.de.

Interkulturelle Woche startet am Sonntag

25. September 2021

Zur Interkulturellen Woche unter dem Motto „#offengeht“ laden das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen und die Integrationsagenturen des Caritasverbandes Hagen e.V., der Diakonie Mark-Ruhr und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hagen-Märkischer Kreis von Sonntag, 26. September, bis Dienstag, 5. Oktober, ein.

Die diesjährige Interkulturelle Woche wird mit einem Grußwort von Dr. Hans-Dieter Fischer, Erster Bürgermeister der Stadt Hagen, zur Eröffnung der Ausstellung „Moria. System. Zeugen. Flüchtlinge, Einheimische und Helfer in Zeitzeugenbegegnungen“ am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr in der Johanniskirche am Markt, Johanniskirchplatz 10, eingeleitet.

Der Fotograf und Konfliktforscher Martin Gerner erinnert mit seiner Ausstellung an die tragischen Ereignisse auf der Insel Lesbos im September 2020. Anschließend findet ein Politisches Nachtgebet zum Thema der Ausstellung statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Interkulturellen Woche erwarten viele spannende Angebote, um mehr über andere Denkweisen und Lebenswelten zu erfahren und sich gegenseitig auszutauschen.

Unter anderem werden verschiedene Veranstaltungen angeboten, welche die Rolle und Situation der Frauen in Kultur und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen, wie ein Vortrag zur aktuellen Situation in Afghanistan am Mittwoch, 29. September, um 17.30 Uhr in der Johanniskirche am Markt, die Filmvorführung „Gipsy Queen“ am Donnerstag, 30. September, um 18 Uhr im Kino Babylon oder ein Online-Workshop zum Thema „Frauen im Islam“ am Freitag, 1. Oktober, um 9 Uhr.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen der Interkulturellen Woche erhalten Interessierte auf der Internetseite www.interkulturelle-woche-hagen.de.

Bleibt unruhig! Bleibt viele!

23. September 2021

Ein Gruß aus der Zukunft an die Bewohnerinnen und Bewohner des Ruhrgebiets

PANGAEA_IMG_7596_1400-800_Foto_Guido-MeinckeKulturelle Vielfalt ist Normalität im Ruhrgebiet. Interkultur Ruhr richtet mit einer Plakataktion und einem Aktionstag kurz vor der Bundestagswahl einen poetischen Gruß an die Gesellschaft der Vielen (Foto: Guido Meincke).

Überall im Ruhrgebiet leuchtet derzeit das Motiv der „Pangaea Ultima“ von Plakatwänden, Litfasssäulen oder Stromkästen. Die Vorstellung eines spekulativen Superkontinents in ferner Zukunft, in dem sich die Erdteile wieder vereinen, hat sich in den vergangenen Jahren als Rahmenerzählung der Projektarbeit von Interkultur Ruhr etabliert. Wie würden wir leben in einer Welt, in der es keine Grenzen mehr gibt? Und ist das Ruhrgebiet nicht heute schon „Pangaea“?

Im Vorfeld der Bundestagswahl nutzt die Aktion die gesteigerte Aufmerksamkeit für Slogans im öffentlichen Raum, um positive und poetische Botschaften des gesellschaftlichen Zusammenhalts in einer diversen Gemeinschaft zu verbreiten. Wie könnte ein respektvolles Zusammenleben der Bewohner von Pangaea aussehen? Welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?

„Bleibt zärtlich“ ist ein weiterer Aufruf, der sich in die aktuelle Wahlkampfrhetorik einmischt, oder der allgemeine Appell an menschliche Solidarität: „Bleibt zusammen“. Dabei ist es angebracht, auch an diejenigen zu denken, die bei der Bundestagswahl keine Stimme haben. In Deutschland sind derzeit ca. 10 Millionen Menschen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit oder Staatenlose gemeldet, die nicht wahlberechtigt sind.

Am 25. September 2021 lädt Interkultur Ruhr gemeinsam mit dem Transnationalen Ensemble Labsa unter dem Motto „Wie ist deine Verfassung?“ in den Tomorrow Club Kiosk in Dortmund ein. Die Botschaften auf den Plakaten sind in den Muttersprachen von Mitgliedern des Ensembles verfasst: Arabisch, Farsi/ Dari, Tigrinisch, Englisch und Deutsch.

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Voguing Workshop mit Ray Milan (alias Eray Gülay) und bietet im Laufe des Tages Raum für informellen Austausch. Das Abendprogramm ab 18 Uhr umfasst eine Installation, Performances, Workshops, Gespräche und Musik zum Thema einer „Open Source(s) Constitution“.

Weitere Informationen: www.interkultur.ruhr

DGB Ruhr-Mark: Echt gerecht – Rentenaktionstag

21. September 2021

Kurz vor der Bundestagswahl findet unter dem Motto „ECHT GERECHT: Die gesetzliche Rente stärken!“ am Dienstag, 21. September, ein bundesweiter Aktionstag des DGB statt. Auch in der DGB Region Ruhr-Mark werden Gewerkschafter in Bochum, Hagen, Herne, Lüdenscheid und Witten an Bahnhöfen und zentralen Plätzen präsent sein, um Informationsmaterial und Give-aways zu verteilen.

„Die Rentenpolitik der vergangenen Jahre hat vor allem dazu geführt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger arbeiten müssen und weniger Rente erhalten. Auch der Zugang zur Erwerbsminderungsrente wurde stark eingeschränkt“, erklärt Stefan Marx, Geschäftsführer DGB Ruhr-Mark, den Hintergrund der Aktion. „Mit dieser Abwärtsspirale muss endlich Schluss sein. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie die gesetzliche Rente stärkt. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss auch im Alter gut leben können!“

„Das Rentenniveau dürfe daher nicht weiter abgesenkt werden und müsse perspektivisch auf 50 Prozent steigen. Zudem dürfe das Renteneintrittsalter nicht weiter erhöht werden, so Marx. „Eine neue Regierung muss sich außerdem intensiv mit der Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge befassen und die doppelte Besteuerung grundsätzlich ausschließen.“

Die detaillierten Forderungen des DGB zur Rente und einen Abgleich mit den Programmen der Parteien zur Bundestagswahl finden Sie hier: www.dgb.de/wahlcheck-rente

Programmieren lernen beim Autumn Hacker Camp Hagen

20. September 2021

Ein eigenes Spiel programmieren, mehr über Machine Learning und Künstlicher Intelligenz erfahren? Das können Schülerinnen und Schüler von 14 bis 18 Jahren in einem Online-Camp vom 18. bis 22. Oktober. Gemeinsam mit der Hacker School, einem gemeinnützigen Projekt mit Sitz in Hamburg, bieten die FernUniversität in Hagen, das Technikzentrum Südwestfalen in Kooperationen mit regionalen Partnerinstitutionen kostenfreie Kurse im Programmieren und zur Berufsorientierung in der Welt der IT an.

Dabei werden Fragen beantwortet wie: Welche Kompetenzen sind für Zukunftsberufe nötig? Wie können wir uns auf eine digitaler werdende Welt vorbereiten? Welche Wege in die IT gibt es überhaupt?

Das Autumn Hacker Camp Hagen findet via Zoom in der zweiten Woche der Herbstferien statt, jeweils von 9 bis 13 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Kurs läuft parallel in zwei Gruppen mit je zwölf Schülerinnen und Schülern, mit einer Gruppe nur für Mädchen. Montag und Dienstag geht es um die Grundlagen zu Python, Mittwoch und Donnerstag um Machine Learning und Künstliche Intelligenz. Am Freitag werden sich IT-Ausbildungsberufe und -Studiengänge vorstellen.

Die Kurse selbst richten engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Hagener Unternehmen und Institutionen aus. Teilnehmen können auch Schülerinnen und Schüler, die Zuhause nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen. Weitere Infos und Anmeldung unter https://hacker-school.de/kurse/camphagen/.


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