Archive for the ‘31 Sonstiges’ Category

Austausch mit Südkorea

17. August 2019

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft? Reinhard Goldbach, Fachbereichsleiter Jugend und Soziales mit koreanischem Gast. Foto: Stadt Hagen

Eigentlich gehört es zum Tagesgeschäft: der fachliche Austausch mit anderen Kommunen und das mediale Interesse an der Arbeit der Hagener Stadtverwaltung. Eigentlich, denn wenn dieses Interesse aus Südkorea, zumal noch in geballter Form, kommt, dann wird aus dem alltäglichen Austausch ein besonderer. Dass das Interesse aus Südkorea sich in Hagen bündelt, liegt zum einen an Beziehungen, die der Fachbereich Jugend und Soziales bereits vor einigen Jahren knüpfen konnte, und zum anderen an Tae-Hoon Jung, Opernchormitglied des Theaters Hagen, der Termine für Fachleute sowie eine Tageszeitung aus Südkorea in Hagen organisierte und als Dolmetscher begleitete.

So besuchten vier Sozialarbeiter aus der Stadt Namyangju den Fachbereich Jugend und Soziales, um sich über die Zusammenarbeit der Stadt Hagen mit den Wohlfahrtsverbänden zu informieren. Auf besonderes Interesse stießen die Sozialleistungen, die Bürger erhalten können sowie die Betreuungs- und Beratungsleistungen für ältere Mitbürger.

Erstaunt zeigten sich die koreanischen Gäste über das duale System bei den Berufsausbildungen in Deutschland, da in Korea die meisten jungen Menschen studieren, um einen Berufsabschluss zu erhalten. Die Besucher berichteten ihrerseits über ihre Arbeit als Sozialarbeiter in Korea. So gibt es auch in Korea Beratung für ältere Menschen und bei Bedarf werden auch Hausbesuche durchgeführt. Ältere Menschen, die Hilfe benötigen, erhalten vom Staat einen finanziellen Zuschuss, damit sie hiervon zum Beispiel eine Haushaltshilfe oder eine Pflegekraft bezahlen können.

Ein ganz anderes Thema stand beim Besuch einer Delegation des Nationalinstituts für Ökologie bei der Unteren Naturschutzbehörde im Mittelpunkt. Im Mai 2018 wurde in Südkorea erstmals ein Gesetz zum Biotopschutz erlassen, für dessen Umsetzung die Kommunen zuständig sind. Das Nationalinstitut ist von der südkoreanischen Regierung damit beauftragt, die Schulung der kommunalen Mitarbeiter zur Umsetzung der Gesetzgebung durchzuführen.

Mit dem gesetzlichen Biotopschutz betritt Südkorea offenbar absolutes Neuland, so dass zunächst ein System für Biotopkartierung und -management entwickelt und eingeführt werden muss. Von den Hagener Kollegen erfuhr die Delegation, wie die naturschutzrechtlichen und -fachlichen Europäischen-, Bundes- und Landesvorgaben auf kommunaler Ebene umgesetzt werden. Abschließend wurde gemeinsam die Biologische Station Hagen besucht und deren Arbeit im Biotopmanagement und der praktischen Biotoppflege vorgestellt.

Im Oktober dokumentiert die landesweite, südkoreanische Tageszeitung Namdoilbo in einer Reportagen-Serie die Integration und Migration im Ruhrgebiet. In Hagen informierte sich die Zeitung unter anderem über die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums, besuchte einen Integrationskurs der Volkshochschule Hagen sowie einen Kindergarten oder eine Familie mit Migrationshintergrund.

Pannen-Gutachten zum Jubiläum des Hagener Kunstquartiers

11. August 2019

Es gibt Hoffnung: Zehn Jahre nach der Eröffnung des Kunstquartiers steht das Gutachten zu den Baupannen endlich vor dem Abschluss. (…)

Nachdem das federführende Sachverständigen-Büro von Dr. Ing. Stefan Wirth (Karlsruhe) Ende Juni zum wiederholten Male einen vereinbarten Termin für die Vorlage des Abschlussgutachtens ergebnislos hatte verstreichen lassen, hat das Landgericht Hagen als Herr des Verfahrens den Experten mit dem Hinweis auf die Eilbedürftigkeit in einem Blauen Brief schriftlich aufgefordert, endlich seine Expertise vorzulegen. (…)

Quelle: wp.de

Neues vom Hetzer

6. August 2019

Hubertus Heuel macht Stimmung im Sommerloch

Die Hagener Lokalredaktion des Einheitsblatts ist wahrlich nicht als Stimme des gesellschaftlichen Fortschritts zu verorten. Jetzt hat der Rechtsausleger der Textergruppe aus der Schürmannstraße wieder zugeschlagen.

Kein Schweinefleisch-Angebot in der Hagener Caritas-Kitas“ kräht Hubertus Heuel mit erkennbarer sprachlicher Schwäche seinen neuesten Erguss ins Land und sattelt sich damit auf eine Berichterstattung aus Leipzig auf. Dort waren zwei Kitas, nachdem ihr Verzicht auf Schweinefleisch bekannt geworden und von Bild mit Großbuchstaben ausgeschlachtet worden war, von vermutlich Rechtsextremisten bedroht worden.

Davon ist bei Heuel natürlich nichts zu lesen. Dabei hätte er nur in sein eigenes Blatt schauen müssen. Dort wurde auch der Leipziger Oberbürgermeister zitiert: „Den Untergang des Abendlandes und Gefahr für unsere aufgeklärte Freiheit geht nicht von denen aus, die aus welchen Gründen auch immer eine andere Ernährungskultur haben, als es am tradierten deutschen Stammtisch üblich ist, sondern von denen, denen jeglicher moralischer Kompass und der Anstand verloren gegangen ist.“

Für Heuel war offenbar die Bild-Berichterstattung der entscheidende Anlass, warum hätte er ausgerechnet jetzt eine Praxis aufgreifen sollen, die laut seinem eigenen Bericht bereits seit langem so gehandhabt wird. Immerhin hätten sich „noch nie Eltern über diese bereits seit mehreren Jahren bestehende Regelung beschwert“, zitiert er Bernadette Rupa von der Hagener Caritas.

Heuel ist immer wieder der erste Mann am Platze, wenn es darum geht, für die rechte Stimmung zu sorgen. Da wird die Hagener AfD mit ihren schätzungsweise 50 Mitgliedern überflüssig. Natürlich arbeitet der Rechtsschreiber nicht auf die plumpe Tour, er weiß aber genau welche Kodierungen er absetzen muss, um die einschlägige Klientel zu erreichen.

Heuels Käseblättchen hat immerhin in Hagen noch eine Auflage von etwa 20.000 Exemplaren. Dazu kommen die Follower auf der zugehörigen Fakebook-Seite. Und die haben das Heuel-Elaborat mit mehr als 680 Kommentaren bereits dankbar angenommen.

Schlossspielverein gewinnt vor Gericht gegen Fürstenhaus

25. Juli 2019

Der Verein „Freundeskreis Schlossspiele Hohenlimburg“ hat seine Klage gegen das Fürstenhaus zu Bentheim-Tecklenburg gewonnen. Am Dienstag verkündete die 9. Zivilkammer des Landgerichts Hagen ein entsprechendes Urteil. Fürst Maximilian, der einen Einigungsvorschlag des Gerichts nicht angenommen hatte, steht durch den Richterspruch jetzt schlechter da, als durch den ursprünglich angedachten Vergleich. (…)

Quelle: wp.de

Zahl der Remittenden überwiegt

22. Juli 2019

Verkauf der WPWR weiter rückläufig

Der Trend scheint unumkehrbar: Auch im 2. Quartal 2019 ging die verkaufte Auflage der WPWR in Hagen weiter zurück. Nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern brachte das lokale Einheitsorgan gegenüber dem Vorjahresquartal im Durchschnitt 4,8 % weniger Exemplare an die Leserschaft.

Damit setzt sich der seit Jahren anhaltende Niedergang des Blattes fort, das unter zwei unterschiedlichen Namen auftritt, dessen Lokalteile aber identisch sind. Letzteres ist allein schon deshalb problematisch, weil Untersuchungen zufolge die lokale Berichterstattung das entscheidende Motiv für den Erwerb solcher Blätter ist. Durch die Monopolisierung der Presselandschaft bleibt den Lesern beim Lokalen nur noch der Griff in den Einheitsbrei.

Fast 93 % der Zeitungen werden im Abonnement bezogen, der Einzelverkauf spielt praktisch keine Rolle mehr. Dort übersteigt inzwischen die Zahl der Remittenden, also der zurückgeschickten Exemplare, die der tatsächlich verkauften Zeitungen.

Kita-Beiträge in Hagen: Gericht entscheidet gegen Eltern

21. Juli 2019

Die Klage gegen die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung hat ein vorläufiges Ende gefunden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Beschwerde der klagenden Eltern aus Hagen abgelehnt. Die wollten mit diesem juristischen Schritt die Zulassung eines Revisionsverfahrens gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster aus dem vergangenen Jahr erreichen.

Die Richter hatten damals die Klage der Eltern zurückgewiesen: Weder hätten die Ratsmitglieder unzureichende Informationen für ihre Entscheidung durch die Stadtverwaltung bekommen, noch seien die Elternbeiträge unverhältnismäßig hoch. Eine Revision, also eine Überprüfung des Urteils in der nächsten Instanz, hatten die Richter nicht zugelassen. (…)

Quelle: wp.de

Abriss: Markanaheim in Hagen-Haspe macht Platz für neue Kita

21. Juli 2019

Das altehrwürdige Markanaheim in Haspe wird abgerissen. An gleicher Stelle soll eine viergruppige Kita mit Veranstaltungsraum entstehen. (…)

Quelle: wp.de

Hagen bekommt für Hochhaus-Sanierung mehr Zeit

20. Juli 2019

Die Stadt hat für die geplante Sanierung des Verwaltungshochhauses an der Rathausstraße zwei Jahre mehr Zeit als ursprünglich gedacht. Die Bezirksregierung hat mit dem Fördergeber des Konjunkturpaketes III (KP 3) – also dem Bund – abgestimmt, dass Hagen aus der engen zeitlichen Taktung ausbrechen darf. Damit muss das 4,56-Millionen-Euro-Projekt nicht bereits Ende 2020 realisiert sein, sondern kann auch erst 2022 fertiggestellt werden. Grundlage dieses Schrittes ist ein sogenanntes Public-Privat-Partnership-Modell (PPP), wonach die Stadt nicht bloß die energetische Sanierung der Fassade ausschreibt, sondern gleichzeitig noch einen auf 30 Jahre angelegten Wartungsvertrag. (…)

Quelle: wp.de

Gesamtschule in Hagen-Eilpe wird erweitert

20. Juli 2019

Konkret entsteht im zweigeschossigen Neubau Raum für zwei Jahrgänge sowie zwei Lehrerzimmer und Nebenräume – etwa für Differenzierungsräume und Toiletten. Damit sind in Zukunft auf jeder Etage fünf Klassen eines Jahrgangs untergebracht. Darüber hinaus soll das Gebäude durch einen Aufzug barrierefrei sein. Geplant ist, dass die Schule in der Sekundarstufe 1 pro Jahrgang von vier auf fünf Klassen wachsen und so die Anzahl der Schüler von 950 auf gut 1100 steigen soll. (…)

Quelle: wp.de

Ein Park mitten in Wehringhausen?

20. Juli 2019

Im Herzen von Wehringhausen, entlang der Pelmkestraße zwischen Lange Straße und Augustastraße, könnte in naher Zukunft eine neue Erholungsfläche entstehen.

Quelle: wehringhausen.org

Ruhrtalbahn fährt nicht mehr

5. Juli 2019

Die RuhrtalBahn muss den Betrieb einstellen. Das gab der Ennepe-Ruhr-Kreis heute bekannt. Grund ist ein Motorschaden am Schienenbus aus den 1960er Jahren, der nur mit großem Arbeits- und Kostenaufwand behoben werden könnte. Nötig wäre eine vorgezogene Hauptuntersuchung des Schienenbusses, für die aber das Geld fehlt. Schon seit Saisonbeginn ruht der Betrieb der historischen Bahn, die Kosten laufen allerdings weiter.

Noch im April hatten die Stadt Hagen und der Ennepe-Ruhr-Kreis die weitere Unterstützung des touristischen Angebots beschlossen. Die Vereinbarung über einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von 165.000 Euro wurde jetzt gekündigt. Über das weitere Vorgehen will der Kreis in den kommenden Monaten entscheiden.

Die RuhrtalBahn fuhr seit 2005 im touristischen Verkehr zwischen Hattingen und Hagen, Herdecke und Ennepetal. Unterstützt wurde sie von den Städten Hagen und Bochum sowie vom Ennepe-Ruhr-Kreis. Der Regionalverband Ruhr (RVR) mit seinem Infrastrukturunternehmen TouristikEisenbahnRuhrgebiet sorgte für die Unterhaltung der Strecke.

Wir machen Euch den Hof …

28. Juni 2019

Tag der offenen Hinterhöfe 2019: Parcours durch Wehringhausen

Am Sonntag, den 30. Juni öffnen bei freiem Eintritt grüne Alltagsoasen von Privaten, Vereinen, Kirchengemeinden, Kulturstätten, Initiativen und Institutionen ihre Türen, Tore & Räume für die Öffentlichkeit.

Der Wehringhausen-Rundgang durch die Höfe und Gärten ist auf eigene Faust mit Hilfe dieses Folders möglich oder per kostenloser Führung um: 12 Uhr mit Jürgen Quass-Meurer, 14 Uhr mit Annette Schoop oder 15 Uhr kurze Überraschungsführung.

Gestartet wird ab dem ‘Erzählcafé – Altes Backhaus‘ an der Lange Straße 30 in Hagen-Wehringhausen.

Seenotrettung im Mittelmeer

21. Juni 2019

Montag, 24.06.2019 um 19:00 Uhr, Stadtteilhaus Vorhalle

Das zentrale Mittelmeer gilt als tödlichste Seeroute der Welt. Allein im letzten Jahr starben mehr als 2000 Menschen.

Eine Vertreterin der Seenotrettungsorganisation MISSION LIFELINE berichtet über das Projekt “Search and Rescue“, durch das in der Zeit von September 2017 bis Juni 2018 1019 Menschen gerettet wurden.

Seit Juni 2018 ist das Schiff LIFELINE in Malta beschlagnahmt und der Kapitän Claus-Peter Reisch wurde wegen vermeintlich falscher Schiffsregistrierung angeklagt. Seitdem hat sich die Situation für zivile Seenotrettung drastisch verschlechtert. Kapitän Reisch wurde 2018 in Österreich und 2019 in Deutschland für seinen Einsatz und den seiner Crew mit Menschenrechtspreisen ausgezeichnet.

Im Anschluss an den Vortrag und den Kurzfilm gibt es die Gelegenheit zum Gespräch.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter 02331-1272215 oder tanja.monse@awo-ha-mk.de

Veranstaltet im Rahmen von SCHWARZWEISSBUNT- Hagener Kulturfestival, organisiert vom Kulturbüro. Informationen unter www.hagen.de/schwarzweissbunt

Schüler in Hagen-Haspe pflanzen neuen Anti-Rassismus-Baum

18. Juni 2019

Im November ist der alte Baum von Unbekannten gefällt und in die Ennepe geworfen worden. Doch die Schüler lassen sich nicht unterkriegen. (…)

Michael Pütz, der Leiter des CRG, verfolgt die Pflanzaktion mit viel Sympathie: „Ich bin stolz auf meine Schüler. Ich bin mir sicher, dass der gefällte Baum im November kein Dumme-Jungen-Streich war, sondern eine gezielte Aktion gegen die Idee. Aber die Schüler haben eine gute Trotzreaktion gezeigt und die Neupflanzung ganz selbstständig organisiert.“ (…)

Quelle: wp.de

Marienhospital-Aus: Längere Wege für die Hohenlimburger

14. Juni 2019

Die vom Märkischen Kreis angekündigte Schließung des Marienhospitals Letmathe sorgt für heftigen Protest über die dortigen Stadtgrenzen hinaus. In Hohenlimburg sorgen sich viele Bürger insbesondere über die Folgen für die Notfallversorgung vor Ort. Am 26. Juni befindet der Kreistag über die Schließung des Standortes zum Jahresende. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Schloss-Spiele-Streit: Dieser Vorschlag liegt auf dem Tisch

12. Juni 2019

Im Streit zwischen dem Freundeskreis Schloss-Spiele und dem Fürstenhaus Bentheim-Tecklenburg liegt ein Einigungsvorschlag auf dem Tisch. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Dass vor 100 Jahren in Deutschland die Republik ausgerufen wurde, ist bei der WPWR bis heute nicht angekommen. Penetrant ist weiter untertänigst die Rede vom „Fürstenhaus“, und der Großgrundbesitzer, Herr Bentheim-Tecklenburg, ist für das Einheitsblatt immer noch „Fürst Maximilian“.

14 Familien in Hagen bei Aufnahme zum zweiten Mal abgewiesen

2. Juni 2019

Das Aufnahmeverfahren an den Hagener Gymnasien geht in die dritte Runde. Das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) hat 14 von 36 Kindern, deren Eltern nach einer Absage am Albrecht-Dürer- bzw. am Fichte-Gymnasium nun ihr Glück am THG versuchen wollten, die Aufnahme verweigert. Die betroffenen Familien haben nun bis zum 3. Juni Zeit, einen Aufnahmeantrag am Christian-Rohlfs-, am Ricarda-Huch- oder am Gymnasium Hohenlimburg zu stellen. An diesen drei Schulen sind noch Plätze frei. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Die Ablehnung von jährlich einer dreistelligen Zahl von Bewerbern an den Hagener Gesamtschulen hat den Autor dieses Beitrags, den WPWR-Schreiber Hubertus Heuel, samt seinem Blättchen noch nie gejuckt. An den Gymnasien sind dagegen genug Plätze vorhanden.

Querbeet

28. Mai 2019

Gartentage im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet Hobbygärtnern und Naturfreunden bei den Gartentagen QUERBEET in seinem Freilichtmuseum Hagen alles rund um das Thema Garte an: Am 1. und 2. Juni gibt es viele Anregungen, Ideen und Tipps rund um das Thema Pflanzen und Garten. QUERBEET präsentiert rund 40 Aussteller mit Blumen, Pflanzen, Inspirationen und Dekorationen für drinnen und draußen (Foto: LWL).

Natur- und garteninteressierte Besucher spazieren vorbei an blühenden Pflanzen, Gartenaccessoires, Handwerkskunst, kulinarischen Spezialitäten und hören Saxophonjazz auf der Restaurantterrasse. Am Samstag (1. Juni) bietet ein rustikaler Workshop am Sensenhammer von 10 bis 14 Uhr die seltene Gelegenheit zu lernen, wie man mit der Sense mäht. Dazu bitte vorher anmelden (Tel.: 02331 7807-0).

Garten- und Landschaftsbau

Wer seinen Garten in einen Ort zum Entspannen und Wohlfühlen verwandeln möchte, findet dazu bei den Fachleuten vom Garten- und Landschaftsbau Ideen und Anregungen. Mit der Auswahl an heimischen Pflanzenarten und -spezialitäten wie z. B. Rosen, Stauden, Zwerggehölzen oder auch Tomaten und Kräuter zeigen die Experten mit dem „grünen Daumen“ wie Wünsche nach einem Kräutergarten, einem schattigen Plätzchen unter einem Apfelbaum oder die Blütenpracht in einem Staudengarten wahr werden.

Auch der Bezirksverband der Hagener Kleingärtner beantwortet viele Fragen rund um den privaten Gartenbau, gibt Tipps zum Schneiden und Veredeln von Obstbäumen und erklärt, wofür Wildkräuter gut geeignet sind. Der Hagener Bonsaiclub präsentiert viele seiner prächtigen Bäume und die Technik, einen Bonsai richtig zu „erziehen“.

Keramik und Kunsthandwerk

Zinkwanne oder Feuertonne, Windlicht oder Rosenstab – das sind ebenfalls Dinge, mit denen Garten und Balkon trendig gestaltet werden. Akzente für drinnen und draußen – die QUERBEET-Aussteller mit ihrem Angebot an Keramik sowie dekorativen und textilen Gartenaccessoires beraten die Besucher gerne.

Kulinarisches und Unterhaltung

Das Restaurant Museumsterrassen bietet regionale Gerichte, Erdbeerkuchen und sommerliche Cocktails an. An diesem Wochenende unterhält ein Saxophonist die Besucher bei ihrem Querbeet-Rundgang mit dezenter Loungemusik. Und natürlich gibt es wie immer auch die Handwerksvorführungen in den historischen Werkstätten.

Mehr Informationen unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Zu Fuß unterwegs in der Wohnumgebung

19. Mai 2019

Studentin befragt die Bewohner in Hagen-Emst und Hagen-Wehringhausen

Eine Hagener Studentin an der Hochschule für Gesundheit in Bochum im Studiengang „Gesundheit und Sozialraum“ schreibt Ihre Bachelorarbeit zum Thema „Zu Fuß gehen in Ihrer Wohnumgebung“. Und da diese Frage am besten die Bewohner selbst beantworten können, werden beispielhaft die der beiden Hagener Stadtteile Hagen-Emst und Hagen-Wehringhausen befragt.

Dabei geht es darum: „Wie gut können Sie zu Fuß in Ihrer Wohnumgebung gehen? Und welche Ziele in Ihrer Wohnumgebung erreichen Sie gut und gerne zu Fuß und welche nicht? Und welche Gründe gibt es dafür? Gibt es ausreichend Bürgersteige? Sind diese breit genug? Werden diese gut in Stand gehalten?“

Die Idee dahinter ist, dass die Umwelt um das Zuhause dazu beiträgt, dass man mehr oder weniger zu Fuß geht. Das Gehen im Alltag und in der Freizeit (z.B. ein Spaziergang) wiederum trägt als eine Art der Bewegung zur Gesundheit bei.

Es wird eine digitale Befragung mit einem Fragebogen durchgeführt. Die Befragung ist ANONYM. Der Fragebogen kann mit dem Smart-Phone, dem Tablet oder dem PC ausgefüllt werden. Die Befragung beginnt am 20.5.2019 und dauert 4 Wochen.

Der Fragebogen ist unter folgendem Link, der gerne geteilt werden darf, abrufbar:

https://ee.kobotoolbox.org/::uZYJmQsh

„In Hagen gibt es Befürchtungen“

13. Mai 2019

WPWR betreibt Wahlkampfhilfe für die AfD – mit Spekulationen

Vor einigen Jahren verbreiteten Rechtsextreme die Parole „70 Millionen Türken sitzen auf gepackten Koffern“. Das war die Zeit, als noch ernsthaft über einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union verhandelt wurde. Der Rechten-Spruch war trotzdem völliger Blödsinn, denn damals wuchs die türkische Wirtschaft rasant, und die Migration lief in umgekehrter Richtung: Viele Deutschtürken, gerade die gut ausgebildeten unter ihnen, gingen in das Land ihrer Väter und Großväter, um an dem Boom teilzuhaben.

Ein EU-Beitritt des Landes am Bosporus ist inzwischen kaum noch denkbar und damit auch eine Freizügigkeit für türkische Bürger in weite Ferne gerückt. Entsprechend wandelte sich das Feinbild Nummer 1 der deutschen Rechten: „Der Zigeuner“ rückt wieder in den Mittelpunkt.

Man sagt natürlich nicht mehr „Zigeuner“ – das ist auch nicht mehr nötig. Die einschlägige Klientel weiß auch bei „Facharbeitern aus Südosteuropa“ oder „rumänischen und bulgarischen Bürgern“ was gemeint ist und versteht die Botschaft.

Die sendet auch die WPWR aus mit ihrem unverfänglich klingenden Artikel „Mehr EU-Zuwanderung? Brexit-Folgen für Hagen noch unklar“. Ein umfangreicher Beitrag, der allerdings fast ausschließlich auf Spekulationen und unterschwelliger Angstmache beruht und knapp zwei Wochen vor der Wahl zum Europäischen Parlament eine prima Wahlkampfhilfe für die AfD abgibt. Denn, so das Einheitsblatt: „In Hagen gibt es Befürchtungen.“ Wer die außerhalb der Redaktionsstube teilt – unbekannt.

Es beginnt schon mit dem Brexit an sich. Wann er kommt, in welcher Form er kommt, und ja, ob er überhaupt kommt – das steht alles in den Sternen. Die WPWR entwirft aber flott ein Bild, nach dem eine rumänisch-bulgarische Invasion von der Insel droht: „In Großbritannien leben sehr viele Rumänen und Bulgaren. Was machen sie nach dem Brexit? Fast 400.000 von ihnen leben auf der Insel.“

Gut eingenordet durch vorangegangene Berichterstattungen des Blattes, wird so mancher Leser zu dem Schluss gelangen: Die wandern alle nach Hagen aus, es steht doch im Lokalteil.

Belege für ihre wüsten Spekulationen hat die WPWR nicht im Angebot, nur (angeblich) einige anonyme Quellen. Die „rechnen mit einem massiven Zuzug, wenn die innerhalb der EU geltende Freizügigkeit nicht mehr für Großbritannien gilt – zumal in den Jahren 2016 und 2017 Rumänen und Bulgaren aus Hagen in Richtung Großbritannien abgewandert sind“.

Der ganze Beitrag bewegt sich im Bereich zwischen Glaskugel und Kaffeesatz. Da sind die Brexit-Folgen „unklar“ und „werfen viele Fragen auf“. Es „könnte Hagen von starker Zuwanderung betroffen sein“, vielleicht aber auch nicht.

Dürfen EU-Bürger nach einem Brexit in Großbritannien bleiben?Nach allem, was man bislang weiß: zunächst ja.“ Und wenn nicht, wohin werden sie gehen? „Das ist völlig unklar.“

Wer bei der Lektüre des Textes bis zum Schluss durchhält, bekommt zur Belohnung die Stellungnahme einer Praktikerin. Carla Warburg, Fachdienstleiterin für Integration beim Caritasverband Hagen: „In den Beratungsstellen für Menschen aus Südosteuropa haben wir keine konkreten Anzeichen dafür, dass es vermehrt Zuzüge aus Großbritannien nach dem Brexit geben wird.“

Die „Qualität“ der lokalen Berichterstattung – wenn man sie noch so nennen will – fällt immer mehr unangenehm auf, um es zurückhaltend zu formulieren. Selbst in überregionalen Medien. In einem Beitrag im Deutschlandfunk wird Gabriele Schwanke zitiert, die Leiterin des Quartiersmanagements der Stadt Hagen, die sich ebenfalls auf einen Artikel des heimischen Einheitsblatts bezieht:

„Was besonders traurig ist, dass dann – das ist in Hagen vorgekommen – in der Zeitung steht, Roma-Kinder verrichten ihre Fäkalien in Spielplatzhäuschen. Das stimmt. Was allerdings nicht da stand, ist, dass die Häuser seit längerem kein Wasser mehr hatten, obwohl die Mieter ihre Abgaben gezahlt haben, der Vermieter hingegen, auch unseriös, die Abgaben nicht weitergeleitet hat. Und dann muss man sich einfach überlegen, ob man dann wirklich sagen kann: ‚Okay, Roma sind unsauber‘, wie auch immer – oder ob letzten Endes die Familien das gemacht haben, was andere auch vielleicht auch gemacht hätten: ‚Guck mal, geh da rein, da sieht Dich keiner‘.“

Der Deutschlandfunk erwähnt auch noch eine Gruppe Drogensüchtiger und Alkoholiker in der Unterführung zum Bodelschwinghplatz, die sofort losschimpft: „Was die Zigeuner hier an Scheiße machen.“ „Ja, genau.“

Gut möglich, dass sie regelmäßig die WPWR aus den Mülltonnen klauben. Diese Lektüre schärft erfahrungsgemäß das einschlägige Weltbild.

Europa – und wenn ja, wie viele?

3. Mai 2019

Kabarett-Duo „ONKeL fISCH“ in der Stadthalle Hagen

Mehr über Europa erfahren – das kann nie schaden, insbesondere kurz vor der Europawahl. Das dachten sich die Elbershallen in Kooperation mit dem Europa-Büro der Stadt Hagen und luden das Kabarett-Duo ONKeL fISCH, Adrian Engels und Markus Riedinger, ein, um am Montag, 20. Mai, um 19 Uhr in der Stadthalle unter anderem zu fragen: Lohnt sich Europa überhaupt?

Das bekannte Duo erzählt, streitet, singt und tanzt sich durch ein satirisches Action-Kabarett. Dabei verbinden sie anspruchsvolle Inhalte und bissige Analysen mit hemmungsloser Komik – und das bei freiem Eintritt.

Einlass ist um 18 Uhr. Die Gäste erwarten gleich am Eingang erste Informationen zu Europa durch das Europa-Büro der Stadt Hagen. Das Büro will dazu anregen, an der Europawahl teilzunehmen.

Karten sind ab sofort in allen Bürgerämtern der Stadt Hagen, in der Stadthalle und in der HAGENinfo erhältlich. Pro Person werden maximal vier Freikarten abgegeben.

Altersarmut: Abruptes Aus für Soziallotsen-Projekt in Hagen

2. Mai 2019

Das im Kampf gegen Altersarmut und Vereinsamung initiierte Soziallotsenprojekt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) muss seine Arbeit in Wehringhausen zum 29. Mai beenden. Der Anlaufpunkt in der Lange Straße wird geschlossen, die beiden Mitarbeiterinnen verlieren ihren Job. Der Grund für diesen Schritt: Die Erzdiözese Paderborn stellt wider Erwarten keine weiteren Fördermittel zur Verfügung. (…)

Quelle: wp.de

Marienhof-Verkauf: Bildungszentrum im Hagener Wald geplant

2. Mai 2019

Der BUND NRW will das Gästehaus Marienhof samt Areal drumherum kaufen und umbauen. (…)

Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND NRW, erklärt auf Anfrage: „Der Standort ist für uns ideal. Hagen liegt zentral in NRW, das Gebäude liegt mitten in der Natur und es verfügt über viele Schlafmöglichkeiten. Für unsere Idee eines BUND-Bildungshauses ist es super. Wir haben die Idee, Gebäude und Grundstück zu kaufen und umzubauen.“ (…)

Quelle: wp.de

CRG-Leiter Pütz sieht Schulfrieden in Hagen nicht zerstört

30. April 2019

Michael Pütz, Leiter des Christian-Rohlfs-Gymnasiums Haspe und Sprecher der Hagener Gymnasien, sieht den Schulfrieden in der Stadt durch die Vorgänge am Albrecht-Dürer-Gymnasium (AD) nicht zerstört. „Die Vertreter des AD mögen eine andere Position innehaben als die anderen Gymnasien, aber deshalb gibt es keinen persönlichen Zoff“, sagte Pütz. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Eine klare Ansage des Schulleiters in Richtung der Fraktionen von CDU und FDP im Hagener Rat und vor allem ihres publizistischen Transmissionsriemens, WPWR-Schreiber Hubertus Heuel („Von Schulfrieden kann keine Rede mehr sein„).

„Westfalenpost“ im Abstiegskampf

29. April 2019

Druckauflage in Hagen liegt nur noch bei etwa 13.000 Exemplaren

Die Verlagsgruppe Funke-Medien gerät in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen immer mehr in die Defensive. Das berichtet der Mediendienst Kress, dem nach eigenen Angaben interne Zahlen zu den Druckauflagen der Funke-Zeitungen vorliegen.

Seit Langem hat der Konzern nur Gesamtsummen seiner einzelnen Blätter für bestimmte Verbreitungsgebiete, die auch noch nach Bedarf erweitert wurden, veröffentlicht. Kress hat jetzt Zahlen zu den einzelnen Zeitungen genannt.

Demnach beläuft sich die gedruckte Hagener Ausgabe der Westfalenpost nur noch auf 13.155 Exemplare pro Tag. Die Anzahl der tatsächlich verkauften Zeitungen liegt naturgemäß noch darunter. Für das Stadtgebiet Hagen kommt noch die Ausgabe Hohenlimburg mit 1.694 gedruckten Exemplaren dazu.

Insgesamt erreicht die im südwestfälischen Raum verbreitete Westfalenpost nach Kress-Angaben aktuell eine Auflage von nur noch 92.372, davon 80.000 Abos.

Laut Kress hieß es auf einer Belegschaftsversammlung vor wenigen Wochen, die Westfalenpost habe 2018 noch mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das habe aber um 800.000 Euro unter Plan gelegen. Funkes NRW-Verlagsgeschäftsführer Thomas Kloß habe bei der Gelegenheit auch gleich die Katze aus dem Sack gelassen: Die konzerninternen „Forecasts“ für die Jahre bis 2021 hätten für ganz NRW ergeben, dass „wir dann kein Geld mehr mit Tageszeitungen verdienen“.

Dies habe – angeblich – nichts mit den „Leistungen in den Redaktionen und der Produktqualität“ zu tun, sondern mit den „harten Bedingungen“, die die Branche vorgebe.

Nicht erst nachdem die Funke-Medien durch das Aus für den Wochenkurier in Hagen endgültig das Monopol errungen haben, spielt hier allerdings die „Branche“ keine Rolle mehr, sondern für den fortgesetzten Niedergang sind in erster Linie die „Leistungen in den Redaktionen“ und die „Produktqualität“ verantwortlich. Hier mangelt es bekanntermaßen erheblich.

Wie lebt es sich im Alter?

25. April 2019

Stadtverwaltung befragt Senioren

Gibt es genug Angebote für Seniorinnen und Senioren in Hagen? Sind die Stadtviertel barrierefrei? Wie steht es um die sozialen Kontakte der älteren Bürgerinnen und Bürger? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, verschickt die Stadtverwaltung Ende April und Anfang Mai Fragebögen an Hagenerinnen und Hagener, die 75 Jahre und älter sind.

Die Sozialplanerin der Stadt Hagen, Martina Gleiß, konzipierte in Kooperation mit einer studentischen Forschungsgruppe der Fachhochschule Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Boecker mittels Interviews, Gruppendiskussionen und teilnehmenden Beobachtungen im Stadtteil einen Fragebogen, der sich möglichst nah an den Belangen der Menschen orientiert.

Im Rahmen einer sogenannten Sozialraumanalyse sollen so einschlägige Daten erhoben werden. Fokus der Analyse ist die räumliche und soziale Barrierefreiheit in den ausgewählten Stadtvierteln. Die Sozialräume wurden vom Sozialausschuss der Stadt Hagen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ausgewählt. In fast jedem Sozialraum gibt es mehrere Quartiere oder Viertel. Die Wahl des Sozialausschusses fiel dabei auf folgende Viertel: Kuhlerkamp, Fley, Helfe, Westerbauer, Quambusch, Baukloh, Hasper Bachtal, Eilpe, Oberhagen, Delstern, Selbecke, Dahl, Priorei, Rummenohl und Oege.

„Um möglichst viele Menschen in dieser Altersgruppe zu erreichen, schicken wir die Fragebögen direkt zu den Teilnehmern nach Hause“, erklärt Martina Gleiß. „Die Fragebögen sollten bis Mitte Mai an die Stadt Hagen zurückgeschickt werden“. Der Fragebogen kann bequem zu Hause ausgefüllt und dann kostenfrei per Post an die Stadt gesandt oder an den Infotheken der Rathäuser sowie bei den Bürgerämtern abgegeben werden. Selbstverständlich läuft alles anonym und gemäß der Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung ab.

Den Teilnehmenden bietet sich eine einzigartige Möglichkeit, sich in die Politik einzubringen und eigene Wünsche und Belange mitzuteilen. Die Ergebnisse werden in einem Altenbericht zusammengefasst, dem Sozialausschuss vorgestellt und dort zur Diskussion gestellt. Mit jedem ausgefüllten Fragebogen ist es möglich, die Nöte und Bedürfnisse transparenter zu machen. „Jede Perspektive ist interessant“, betont Prof. Dr. Michael Boecker, der selbst seit Jahren in Hagen lebt, „Nur dadurch ist es möglich, etwas für das Leben der Älteren im Stadtteil zu unternehmen.“

Weitere Informationen sind im Konzept zur Umfrage im Internet unter http://www.hagen.de zu finden. Fragen zu der Seniorenumfrage beantwortet Martina Gleiß unter Telefon 02331/207-2895 oder E-Mail Martina.Gleiss@stadt-hagen.de.

Verkehrswende à la Hagen

21. April 2019

In Zukunft sollen E-Autos die Stadt verstopfen

E-Autoposer an der Ladesäule: Die HAGENPEG/Elbershallen-Geschäftsführer Michael Dahm und Christian Isenbeck, Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie Mark-E Vorstandssprecher Erik Höhne (Foto: Karen Herrmann/Mark-E)

Am Freitag, 5. April 2019, wurde eine weitere E-Ladesäule an den Elbershallen in Hagen von Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, den Elbershallen-Geschäftsführern Christian Isenbeck und Michael Dahm (HAGENPEG) sowie Mark-E Vorstandssprecher Erik Höhne offiziell in Betrieb genommen. HAGENPEG hatte Mark-E mit der Errichtung der E-Ladesäule beauftragt.

„Als Elbershallen war es uns wichtig, nicht nur den mehr als 400 Mitarbeitern, sondern auch unserem unmittelbaren Wohnumfeld die Möglichkeit zu bieten, ihre Elektroautos aufzuladen beziehungsweise sie zu animieren, über den Kauf eines E Autos nachzudenken“, so Christian Isenbeck, ehemaliger „Citymanager“ des 2009 im Konkurs versunkenen Stadtmarketingvereins, der bei den Elbershallen sein Gnadenbrot verzehren darf.

Auch Oberbürgermeister Erik O. Schulz freut sich über den weiteren Ladesäulen-Zuwachs: „Die Stadt Hagen leitet die Mobilitätswende ein – wir handeln nachhaltig und sind überzeugt, dass wir in Hagen so mehr Lebensqualität für alle schaffen. Die Ladesäule an den Elbershallen ist dabei ein weiterer Baustein.“

Große Worte für eine Stadt, die es noch nicht einmal schafft, eine schlichte Fahrbahnummarkierung zur Einrichtung von Busspuren, wie in der Körnerstraße geplant, in einem angemessenen Zeitraum umzusetzen. Technische Hindernisse sind auch mit viel Phantasie nicht auszumachen – es fehlt einfach der Wille.

Über einen ähnlich gelagerten „Baustein“ nach dem Muster des Hagener Oberbürgermeisters zur angeblichen „Mobilitätswende“, allerdings in höheren Regionen angesiedelt, berichtet auch Deutschlands bedeutendste Nachrichtenagentur dpo:

Airbus stellt erstes E-Flugzeug vor, das per Oberleitung betrieben wird

Toulouse (dpo) – Jetzt wird Fliegen endlich klimafreundlich! Der Flugzeughersteller Airbus hat heute mit dem Airbus A350E ein elektrisch betriebenes Verkehrsflugzeug vorgestellt, das über eine Oberleitung mit Strom versorgt wird. Damit sollen erstmals im großen Stil emissionsfreie Passagierflüge möglich sein. Auch Fluglärm gehört damit der Vergangenheit an.

„Der Flugverkehr gehört zu den größten Klimakillern weltweit. Deshalb ist ein Umstieg auf Elektroantrieb ein Gebot der Vernunft“, erklärt Airbus-Chef Guillaume Faury. „Leider braucht ein Flugzeug so viel Energie, dass das mit Akkus unmöglich zu bewältigen ist.“

Daher habe man nach einer anderen Lösung suchen müssen. Fündig wurde der Flugzeughersteller schließlich im Schienenverkehr. „Züge fahren bereits seit Jahrzehnten durch Strom aus der Oberleitung. Autoscooter auch. Bei Lkw ist es in Planung. Wir mussten dieses Prinzip also nur auf den Flugverkehr übertragen.“

Eine erste Teststrecke zwischen Paris und Toulouse ist bereits vollständig in beiden Richtungen elektrifiziert. Insgesamt 200 Testflüge von Flugzeugen mit Oberleitungstechnologie fanden seitdem statt. Die Serienreife ist erreicht.

Für Piloten macht der Flug mit E-Flugzeugen keinen großen Unterschied, wie Testpilotin Marie LeFont berichtet: „Man muss eigentlich nur aufpassen, dass man den Kontakt zur Oberleitung nicht verliert – in mehr als 10.000 Metern Reiseflughöhe kann das sonst fatal sein. Alles andere ist wie immer.“

Zudem käme es gelegentlich zu Flugverspätungen wegen Oberleitungsschäden – etwa wenn ein Baum bei einem Sturm umgestürzt ist.

Zahlreiche Staaten äußerten bereits Interesse an der Innovation. Bis spätestens 2030 könnte Experten zufolge der gesamte Luftraum über Europa elektrifiziert sein.

Quelle: Der Postillon

WPWR: Weiter in die Miesen

19. April 2019

Die thematische Fixierung auf Roma, Rapper und Rocker hat nicht den gewünschten Erfolg gezeitigt: Auch im 1. Quartal 2019 musste die Hagener Ausgabe der WPWR weitere Leser einbüßen.

Nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) verminderte sich die Zahl der verkauften Exemplare der Zeitung im Vergleich zum 1. Quartal 2018 um 5 Prozent. Das entscheidende Segment der Abonnements war sogar um 5,27 Prozent rückläufig.

Auch der geringfügige Anstieg des Verkaufs der insgesamt bedeutungslos bleibenden ePaper konnte den weiteren Marsch in die Miesen nicht aufhalten.

Zahl der Schüler an privaten Ersatzschulen in Hagen auf 1.715 gestiegen

12. April 2019

1.715 Schülerinnen und Schüler in Hagen besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr private Ersatzschulen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 8,1 Prozent aller Schüler an allgemeinbildenden Schulen in der Stadt (ohne Weiterbildungskollegs).

Besonders angestiegen ist die Zahl der Privatschüler an der freikirchlichen Gesamtschule FESH in Wehringhausen: Im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr betrug die Steigerung 34,9 Prozent. Der Besuch der Waldorfschule ist dagegen wie schon seit Jahren weiter rückläufig. Dort ging die Zahl der Schüler um 5,4 Prozent zurück.

Vertragsverlängerung für die RuhrtalBahn

12. April 2019

Die RuhrtalBahn wird auch in den kommenden drei Jahren den nostalgischen Schienenbus durch das Ruhrtal fahren. Die Stadt Hagen und der Ennepe-Ruhr-Kreis unterstützen das touristische Angebot mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss von insgesamt 165.000 Euro. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.

Die RuhrtalBahn wird bis mindestens 2021 an 29 Tagen im Jahr zwischen Mai und Oktober einen Schienenbusverkehr zwischen Hagen Hauptbahnhof und Hattingen sowie an drei Fahrtagen zwischen Herdecke und Ennepetal anbieten. Im Einsatz ist ein fast 60 Jahre alter, dreiteiliger roter Schienenbus VT 98 mit 140 Sitzplätzen.

Der erste Fahrtag der Saison ist am Ostermontag, 22. April.

Informationen unter www.ruhrtalbahn.de

Frühlingsausgabe der Seniorenzeitung erschienen

27. März 2019

Die Frühlingsausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Im Prominenten-Porträt können die Leserinnen und Leser Dr. Gerhard Koch, den Vorsitzenden des Fördervereins für ein stationäres Hospiz in Hagen näher kennen lernen und zugleich einen Blick ins Hospiz werfen.

Der Beitrag „Abgehängt auf freier Strecke“ schildert die Gefühle eines Hartz-IV-Empfängers und informiert über das Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ). Nach der Lektüren wissen die Leser, was ein Krabbelkonzert ist und wie die Kinder vom Bodelschwinghplatz spielen.

Das Projekt POWER für Senioren will Bewohner von Pflegeheimen zum Spazierengehen animieren und sucht noch Ehrenamtliche. Und die Zeitung bringt ein Hoch aus auf Karl Halle, den berühmten Musiker aus Hagen, der im April seinen 200. Geburtstag feiert. Kater Dattel aus Dahl berichtet über neue Streiche. Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt, zu dem natürlich wieder ein umfangreicher Veranstaltungskalender gehört.

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, Begegnungsstätten, bei der HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern.

Übrigens: Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können. Wer Interesse hat, kann sich melden bei Ruth Sauerwein, Telefon 02331-5 74 38.

Qualitäts- und Funke-Medien

25. März 2019

„Die Funke Mediengruppe ist auf dem Weg, das beste nationale Medienhaus in Deutschland zu werden“, spart der Verlag auf seiner Homepage nicht mit Eigenlob. Dass dieser Weg wohl noch ziemlich lang ist, stellte jetzt das Funke-Onlineportal DerWesten eindrücklich unter Beweis.

Am vergangenen Donnerstag titelte DerWesten: „Halbes rumänisches Dorf wandert nach Hagen aus“. Schon zwei Sätze weiter wurde aus dem halben „fast ein komplettes Dorf“. So erzeugt man Stimmungen.

DerWesten bezog sich in seinem Text ausdrücklich auf eine zuvor in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschienene längere Reportage, die den Zuzug von Rumänen nach Hagen beschrieb, ohne in den Verdacht zu geraten, mit Unwahrheiten und Übertreibungen ein schiefes Bild zu erzeugen.

Dafür sorgte anschließend DerWesten.

Dessen Autor wusste nach Lektüre des FAZ-Artikels, dass die Rumänen – davon viele Roma – „ihre Kinder selten zur Schule“ schicken. In der FAZ ist hingegen nur die Rede davon, dass sie es mit der Schulpflicht „nicht so genau“ nehmen. DerWesten kehrt also die Verhältnisse geradezu um.

Anschließend greift das Funke-Medium ein Thema auf, an dem sich auch schon die WPWR (ebenfalls Funke) immer wieder abarbeitet: die „Problemimmobilien“.

Wie im Lokalblättchen wird auch bei DerWesten die Schuld für den maroden Zustand einiger Häuser den Bewohnern in die Schuhe geschoben: „Unter anderem seien die Roma für sogenannte „Problemimmobilien“ verantwortlich. Sie würden die Häuser gezielt verfallen lassen, heißt es. Deswegen versuche die Stadt Hagen die Rumänen zu sensibilisieren mit Hilfe eines Wohnführerscheins.“

Das liest sich so, als ob die Bewohner auch die Eigentümer der Gebäude seien. Dass dem nicht so ist, geht allerdings aus dem FAZ-Artikel hervor, auf den sich DerWesten beruft: „Die Häuser sind in Privatbesitz, die Stadt versuche immer wieder mal, welche aufzukaufen, aber das sei schwierig. Weil die Roma nur geringe Ansprüche haben, finden sich trotzdem immer Mieter. Sie lebten dort zwar meist nicht in Verelendung, sagt (Sozialdezernentin) Kaufmann, die einige Wohnungen von ihren Ortsterminen kennt. Aber wenn es kein Wasser gebe oder Kakerlaken herumkrabbelten, beschwerten sie sich nicht.“

Und auch der „Wohnführerschein“ hat nichts damit zu tun, dass die Rumänen „die Häuser gezielt verfallen lassen“, wie DerWesten behauptet, sondern im Gegenteil. Mit einem „Wohnführerschein“ versuche Hagen, die Roma zu sensibilisieren. Zum Beispiel dafür, welche Rechte sie gegenüber den Vermietern haben, wie die FAZ schreibt.

„Das beste nationale Medienhaus in Deutschland“ wird wohl noch etwas üben müssen.

Die FAZ-Reportage (Bezahlschranke, aber nach Anmeldung 30 Tage kostenlos)

Der Beitrag bei DerWesten

Dazu passend:

Funke-Medien sollen weniger lügen, haben damit aber noch nicht angefangen

Quelle: Übermedien

Clickbait-Kakerlake frisst den „Westen“ auf

Quelle: Übermedien

Lärmschutzwand sorgt in Hohenlimburg für Bürger-Proteste

22. März 2019

Was als Segen für die Anwohner der Bahnstrecke Hagen – Siegen gedacht war, nämlich für mehr Ruhe und somit für mehr Lebensqualität zu sorgen, ruft nun erheblichen Protest der Hohenlimburger hervor: die grauen Lärmschutzwände. Denn dafür sind im Oktober an der Bahnstraße und Stennertstraße / Hohenlimburger Straße Bäume und Büsche gefällt worden, so dass der dort in Teilbereichen vorhandene Allee-Charakter verloren gegangen ist. (…)

Quelle: wp.de

Verdi Medien: Mitgliederversammlung

21. März 2019

Der Ortsverein des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in verdi Südwestfalen, lädt seine Mitglieder zu seiner jährlichen Versammlung ein. Sie findet am 30. März ab 11 Uhr im Hagener Verdi-Haus in der Hochstraße 117a statt.

Hauptpunkt sind Informationen des Kollegen Jens Göcking zum „Datenschutz im Betrieb und Privaten“. Jens Göcking ist Fachmann der Technologieberatungsstelle beim DGB NRW.

Daneben stehen wie immer Informationen zu aktuelle Themen auf der Tagesordnung. Die Veranstalter freuen sich auf einen regen Austausch.

„Brauchtum“: Deutlich mehr Müll in Boele

10. März 2019

Neun Fahrzeuge und 20 Männer der Straßenreinigung waren am vergangenen Sonntag im Einsatz um die brauchtumsbedingten Hinterlassenschaften des Boeler Karnevalszuges zu beseitigen. Die Narren hinterließen auf der Strecke insgesamt 5,44 Tonnen Abfälle. Eineinhalb Tonnen mehr als im letzten Jahr.

Dreizehn Kehrmaschinen und Kolonnenwagen bildeten das Ende des diesjährigen Rosenmontagszugs. Insgesamt 33 Mitarbeitende des HEB sammelten alles ein was auf und neben der Zugstrecke hinterlassen wurde. Das waren gestern 1,72 Tonnen Müll. Im letzten Jahr mussten etwas mehr Abfälle beseitigt werden. Da waren es 1,86 Tonnen.

Der Rosenmontagszug nimmt seinen Weg bekanntlich auch durch Wehringhausen. Gegen den Hagener Stadtteil ist in den letzten Jahren von der örtlichen Presse eine regelrechte Müllkampagne gefahren worden, die nicht nur illegale Sperrmüllablagerungen thematisierte. Damit vermischt und skandalisiert wurden auch (normale) Entrümpelungen von Häusern und die Zustände an den Containerstandorten, die maßgeblich vom Hagener Entsorgungsbetrieb wegen unzureichender Leerung zu verantworten waren. Diesen Mangel prangerte die Presse allerdings nicht an.

DGB-Frauen für ein soziales und gerechtes Europa

7. März 2019

Am 26. Mai 2019 wird in Deutschland das Europäische Parlament gewählt. Zum Internationalen Frauentag werben die Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für ein soziales und gerechtes Europa. Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört von Anfang an zu den Grundwerten der Europäischen Union (EU).

Der Aufstieg rechtspopulistischer und nationalistischer Kräfte stellt die EU vor existenzielle Herausforderungen. Wo demokratische Errungenschaften abgebaut werden, stehen auch sicher geglaubte Frauenrechte wieder in Frage. „Wir werden unsere europäischen Grundwerte verteidigen. Europa ist ein Motor für Gleichstellung und ein Bollwerk gegen den Antifeminismus der Rechtspopulisten“, so Ruth Sauerwein vom DGB-Frauenausschuss Hagen.

Am 10. März laden die DGB-Frauen herzlich zur Matinée ins das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, ein. Ab 10:00 Uhr wird dort gegen Spende ein Brunch angeboten. Nach der Begrüßung um 11:30 Uhr kann man sich ab 12:00 Uhr auf politisches Kabarett freuen: Anny Hartmann – die pazifistische Schnellfeuerwaffe des politischen Kabaretts – präsentiert ihr Programm „No Lobby is perfect.“

Als Diplom Volkswirtin besitzt sie das Handwerkszeug, wirtschaftliche und politische Winkelzüge zu durchblicken. Diese bereitet sie amüsant, schnell, bissig und leicht nachvollziehbar auf. Wer Anny Hartmann live sieht, kann sich ein paar Semester VWL-Studium ersparen.

Angebote und Aktivitäten

5. März 2019

Hagener Frauengruppen zum Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag hat in Hagen ein buntes Gesicht – das zeigt das Titelbild des Faltblatts der Gleichstellungsstelle. Es macht deutlich, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft geworden ist. Im Innern entfaltet sich ein bunter Strauß von Aktivitäten und Veranstaltungen rund um frauenpolitische Themen und Forderungen. „Ich begrüße es, dass in diesem Jahr nach langer Pause die Hagener Frauenverbände am 9. März wieder eine gemeinsame Veranstaltung durchführen“, erklärte Sabine Michel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hagen.

Am 9. März wird das Netzwerk der Hagener Frauengruppen in der Johanniskirche bei einem „Markt der Möglichkeiten“ Aktivitäten mit und für Frauen und deren Anliegen vorstellen. Darüber hinaus finden über den gesamten Monat März vielfältige Veranstaltungen statt – Vorträge, Filme, Kabarett, ein frauenpolitischer Stadtrundgang und vieles mehr (siehe das Faltblatt der Gleichstellungsstelle der Stadt Hagen). Bereits am 6. März wird die Ausstellung „Frauen im Widerstand“ im Kultopia eröffnet und am 8. März gibt es Straßenaktionen, einen Brunch in „Luthers Waschsalon“ und Blumen in Betrieben, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen.

Der diesjährige Frauentag steht im Zeichen des 100. Jahrestags des Frauenwahlrechts in Deutschland. Am 2. März 1919 nahmen in Hagen erstmals Frauen an den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung teil – als Wählerinnen und als Kandidatinnen. Sieben Frauen wurden gewählt – von 60 Stadtverordneten. Und heute? Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2014 wurden 47 Männer und 15 Frauen in den Rat gewählt. Die Zahlen zeigen: Es bleibt noch viel zu tun, um wirkliche Gleichberechtigung und gleiche Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft durchzusetzen.

Kinder leben auf den Hagener Straßen gefährlich

1. März 2019

Die Zahl der in Hagen bei einem Verkehrsunfall verletzten Kinder hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. 72 Kinder waren 2018 in einen Unfall verwickelt, glücklicherweise kam keines von ihnen zu Tode.

Dennoch bereitet die Steigerung gegenüber den Vorjahren (2017: 67 Kinder, 2016: 65, 2015: 33) Michael Hoffmann, Leiter der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Hagen, Sorge: „Die Zahlen explodieren nach oben. Leider konnten wir den Trend wieder nicht umkehren – wohl auch, weil wir nicht wissen, was die Ursache für diese Entwicklung ist.“ (…)

Quelle: wp.de

Facebook-freie Kommune

16. Februar 2019

Kann man bei jedem Facebook-Skandal nur noch hilflos mit den Schultern zucken? Nein – denn es gibt die Möglichkeit, über die europäische Rechtsprechung zu Datenschutz und Datensicherheit tätig zu werden und das direkt vor Ort in der eigenen Kommune. Mit einem einfachen Bürgerantrag. (…)

Es ist offensichtlich: Facebook hat sein Kerngeschäft – die Nutzerdaten – nicht unter Kontrolle. Dieser Kontrollverlust ist dabei nicht nur eine Bedrohung der Privatsphäre, sondern sägt an den Grundpfeilern der freien, demokratischen Gesellschaft.

Nicht nachvollziehbar ist daher, warum z.B. Kommunen die Dienste eines Unternehmens nutzen, das als Wiederholungstäter grundlegende Freiheitsrechte verletzt, um damit ein Milliardenvermögen anzuhäufen. (…)

Quelle: electrceye

Neue Strategie: Polizei macht Druck auf Hagener Eltern-Taxis

13. Februar 2019

Verkehrsdirektor Michael Hoffmann gibt eine schmerzhafte Strategie aus: mehr Strafzettel gegen Eltern-Taxis. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wo das Hirn fehlt, hilft eben nur ein kräftiger Griff in den Geldbeutel.


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