Archive for the ‘31 Sonstiges’ Category

„Schönstes Rathaus“ wieder aufgetaucht

8. Februar 2020

Das Werbefilmchen mit dem – jedenfalls nach Ansicht von Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz – angeblich „schönsten“ Rathaus Nordrhein-Westfalens ist wieder da. Das NRW-Kommunalministerium hatte das fehlerbehaftete Video zuvor aus dem Verkehr gezogen.

Nachdem der Clip einer Retouche unterzogen wurde, erstrahlt die Kulissenarchitektur jetzt in neuem Glanz. Fast jedenfalls. Der Vogelschiss ist weggeputzt und das Baujahr wurde von 1964 auf 2004 geändert. Die Bestuhlung wird dem Betrachter aber auch weiterhin als „Ratsmitglieder“ präsentiert.

Feuerwehr Hagen könnte ins Haus Busch ziehen

4. Februar 2020

Wird die Sanitätsschule der Feuerwehr künftig unter dem Dach von Haus Busch agieren? Ein entsprechendes Konzept soll erarbeitet werden. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Als Bettvorleger gelandet

3. Februar 2020

GWG scheitert mit Einschüchterungsversuch gegen DOPPELWACHOLDER.DE

Die „Gemeinnützige Wohnstätten-Genossenschaft Hagen e.G.“ erstattete am 5. Sep. 2019 Strafanzeige gegen den Verfasser des DW-Artikels/der Anmerkung „Hagen: Abrissbagger schafft am Block-1-Areal Fakten“. Es handele sich ihrer Ansicht nach um Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung.

Die Hagener Staatsanwaltschaft, an die die GWG ihre Anzeige geschickt hatte, stellte im Dezember 2019 das Verfahren ein. Jetzt liegt DW auch die Begründung vor: Es bestehe kein „hinreichender Tatverdacht“, wie es im Juristendeutsch genannt wird, und die „fragliche Handlung“, also die von der GWG angegriffene Berichterstattung bzw. Kommentierung sei sogar „als gerechtfertigt anzusehen“.

Größer kann die Niederlage der GWG bei ihrem Amoklauf eigentlich nicht ausfallen: Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet.

Wahlweise von „Beleidigung“, „Verleumdung“ oder „übler Nachrede“ überzogen fühlten sich nicht nur die GWG als Unternehmen, sondern auch deren Geschäftsführer Christoph Rehrmann und Harald Szczygiol. Letzterer ist nicht nur Vorstandsmitglied der GWG, die immer noch (merkmürdigerweise legal) den Begriff „gemeinnützig“ in ihrer Firmierung benutzen darf, obwohl die Gemeinnützigkeit für Wohnungsunternehmen seit mehr als 30 Jahren abgeschafft ist.

Neben seinem Vorstandsjob ist Szcsygiol laut Homepage der GWG bei dem Immobilienunternehmen auch als „Resortleiter Service“ beschäftigt. Damit nicht genug. Bei der Rechtsanwaltskammer wird Szczygiol auch als Advokat geführt mit Geschäftsräumen in der Hagener Bahnhofstraße. Dreifach gemoppelt – Vorstand, Resortleiter und Anwalt – hält nun mal besser. Der Lebensunterhalt will halt abgesichert sein.

Dem Juristen Szczygiol, der die Strafanzeige der GWG formuliert haben dürfte – jedenfalls ist er neben Rehrmann der zweite Unterzeichner -, wird wohl von Anfang an klar gewesen sein, dass es sich bei seinem siebenseitigen Schriftsatz um heiße Luft handelt.

DOPPELWACHOLDER.DE hatte denn auch gegenüber der Staatsanwaltschaft die Anschuldigungen der GWG als Einschüchterungsversuch gewertet mit dem Ziel, in Zukunft missliebige Berichterstattung und Kommentierung zu verhindern.

DW hatte im Zusammenhang mit dem Block-1-Skandal in Wehringhausen die Frage aufgeworfen, ob neben der Unterstützung des Oberbürgermeisters für den Abriss eines ganzen Gründerzeit-Wohnblocks durch die GWG „auch noch Schmiergelder oder in Aussicht gestellte Vergünstigungen oder Vorteile eine Rolle gespielt haben könnten“.

Ob überhaupt und, wenn ja, wer da wem Vorteile verschafft haben könnte, war also völlig offen. Gleichwohl bezogen es die GWG-Vertreter interessanterweise direkt auf sich selbst. Sie behaupteten, DW hätte ihnen „unterstellt, Schmiergelder an den Oberbürgermeister sowie an Politiker für die Abrissgenehmigung des Block 1 gezahlt oder ihnen Vergünstigungen oder Vorteile gewährt zu haben“.

„Der Blogger“ habe damit dem „unbefangenen Leser“ suggeriert, so die GWGler, dass sie „die Straftatbestände der Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung begangen hätten“. Dies seien alles Straftatbestände, die in eine rhetorische Frage gekleidet seien. Nur – einen Fragesatz gab es in dem inkriminierten Text überhaupt nicht.

Das hinderte die GWG nicht daran, zur Unterfütterung ihrer Thesen in breit angelegten philologischen resp. sprachwissenschaftlichen Exkursen zu erörtern, ob es sich um eine wirkliche oder lediglich rhetorische Frage handelt. Hintergrund (und Ursprung) dieses Argumentationsstrangs ist ein BGH-Beschluss von 2003 (Az.: VI ZR 38/03), der eine Bildzeitungs-Schlagzeile zum Inhalt hatte: „Udo Jürgens – Im Bett mit Caroline?“. Dabei ging es letztlich um das Fragezeichen, das, hätte man es weggelassen, aus einer Frage eine Behauptung gemacht hätte.

Dieses und ähnliche höchstrichterliche Urteile, die von den Antragstellern hinzugezogen werden, weisen eine Gemeinsamkeit auf: Stets handelt es sich um namentlich genannte Personen, über die etwas behauptet wurde – und sei es in Frageform. Das ist im vorliegenden Fall gerade nicht zutreffend, auch wenn die Antragsteller diesen Eindruck zu erwecken versuchen, indem sie mittels Debatten über „echte“ und „rhetorische“ Fragen vom Kern der Sache ablenken wollen: Dass es nämlich um sie als Personen oder ihr Unternehmen konkret nicht geht.

Der Hinweis auf die Möglichkeit eines illegitimen oder sogar illegalen Handelns ist dagegen nicht nur gerechtfertigt, sondern im Sinne einer aufgeklärten und kritischen Öffentlichkeit geradezu notwendig. Vor allem vor dem Hintergrund, dass auf kommunaler Ebene die Gemengelage aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft seit eh und je als Einfallstor für anrüchige bis hin zu kriminellen Machenschaften gilt.

Die Anzeigeerstatter räumten allerdings selbst – vermutlich unfreiwillig – ein, dass der Sinn des von ihnen beanstandenten Textes „nicht abschließend“ festgelegt werden kann. Sie räumten weiter ein, dass der allgemeine Sprachgebrauch und „bei der Deutung der Kontext, in dem die umstrittene Äußerung steht, und die Begleitumstände, unter denen sie fällt, zu berücksichtigen“ sei.

Weiter führen die GWGler aus: „Zur Erfassung des vollständigen Aussagegehalts muss die beanstandete Äußerung stets in dem Gesamtzusammenhang beurteilt werden, in dem sie gefallen ist. Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden.“ Auch diese Feststellung ist richtig – und führt ihre eigenen Behauptungen gegenüber DW ad absurdum.

Kein Wunder, dass die Hagener Staatsanwaltschaft (die bestimmt Besseres zu tun hat) das GWG-Pamphlet gegen DOPPELWACHOLDER.DE von der Platte geputzt hat.

Polizei Hagen zeichnet entspanntes Bild der Silvesternacht

3. Februar 2020

Offenbar verlief der Jahreswechsel 2019/20 in Hagen, so die Polizei, weitaus undramatischer als es die Berichte der Feuerwehr vermuten ließen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Unser Heimatblättchen war offenbar wieder einmal „besser“ informiert und heizte kräftig an, so in einem Beitrag am 1. Januar: „Auch die Polizei geriet in Altenhagen in Schwierigkeiten. Streitigkeiten waren dort kurz nach Mitternacht der Auslöser für einen Großeinsatz in der Alleestraße. Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei vor und verschaffte sich einen Überblick. An der Kreuzung Alleestraße/Friedensstraße hatten sich über 100 Personen, größtenteils Jugendliche, auf der Straße versammelt – die Stimmung war aggressiv. Immer wieder wurden die Polizeibeamten aus größeren Gruppen heraus angepöbelt und durch herausforderndes Herantreten provoziert.“

Selbst „Ordnungsdezernent Thomas Huyeng sprach von einer deutlichen Differenz zwischen der erfolgten Berichterstattung und der nachträglichen Wahrnehmung“, wie die WPWR jetzt einräumen musste.

Hohn und Spott schweben über Emst

1. Februar 2020

Flugblätter rieseln aufs Felsental

Bislang unbekannte Kritiker haben sich auf ironische Art und Weise mit dem Schreiben Melanie Müller-Wiehls an den Oberbürgermeister (siehe: „Lieber Erik“) und der dahinterstehenden geistigen Haltung beschäftigt und nach DW-Informationen eine Flugschrift (Abb.) unters Emster Volk gebracht.

Damit möchten sie „zeitnah über die geplante Vermögenstransferierung zum Wohl der Allgemeinheit informieren“. Der Müller-Wiehl-Brief „über die soziale Schieflage in der Straße Felsental“ habe ihnen allen „die Tränen ins Gesicht getrieben“.

Weiter schreiben die Verfasser: „Die pure Verzweifelung der Dame, dass jetzt Busse für die weniger Privilegierten, die unter anderem in den Slums „Am Waldesrand“ beheimatet sind, durch ihre Straße fahren und die vielen Pkws nun kaum noch Platz zum draußen schlafen haben, ließ uns über das Thema der sozialen Gerechtigkeit intensiv beraten.“

Die Autoren des Flugblatts fordern die Anwohner der Straße auf, „ihre überflüssigen Vermögenswerte“ bei einer neuen „Kommunalen Gesellschaft für Umfairteilung und groben Unfug“ abzuliefern. „Ferner freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie sich bei der kommunalen Wohnungsvergabestelle zur Wohnungsbesichtigung für die Wehringhauser Straße melden können.“

Zwar werde auch dort ein Bus an der zukünftigen Wohnung vorbeifahren, „jedoch müssen Sie sich um einen Stellplatz für Ihr Auto keine Sorgen machen. Sie haben ja keins mehr.“

Hohenlimburg: Sozialkaufhaus schließt die Pforten

24. Januar 2020

Das Sozialkaufhaus „Kleidung und mehr“ in der Herrenstraße schließt im Frühjahr seine Pforten. Einen genauen Termin könne er noch nicht nennen, so Betreiber Dieter Füßmann. Aber es werde kurzfristig passieren. „Wir müssen uns langsam darauf vorbereiten.“

So sei der Mietvertrag gekündigt und verlängern möchte er nicht. „Das ist sehr viel Arbeit in so einem kleinen Second-Hand-Laden, und wir sind nicht mehr die Jüngsten“, so der 68-Jährige, der den Laden in der Herrenstraße mit einem siebenköpfigen Team von zumeist älteren Ehrenamtlichen betreibt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Bildungsnetzwerke im Quartier stärken am Beispiel der Roma-Sprachmittler

21. Januar 2020

Donnerstag, 23.01.2020 von 17:30 Uhr – 19:30 Uhr, Villa Post

Bildung ist ein Schlüssel zur Integration – dies gilt gleichermaßen für Zugewanderte wie für die Aufnahmegesellschaft: Wer kommt und warum? Welche Rechte haben Zugewanderte, welche Perspektiven?

Am Beispiel der Migrantinnen und Migranten aus den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien soll diesen Fragen nachgegangen werden. Die Veranstalter wollen darstellen, wie erste und entscheidende Grundvoraussetzungen geschaffen werden, Bildungschancen für Zugewanderte zu eröffnen.

Eine Veranstaltung von Uni50plus, Moderation: Dr. Rolf Willaredt und Hans-Dieter Schumacher. Entgeltfrei.

Reiterverein geht in Berufung

20. Januar 2020

Nachdem am Mittwoch das Hagener Landgericht entschieden hat, dass der Reiterverein das von der Stadt gepachtete Gelände an der Humpertstaße räumen muss, will der Verein vor dem Oberlandesgericht in Berufung gehen. So meldete es Radio Hagen.

Der Verein sei der Auffassung, dass ein gültiger Pachtvertrag mit der Stadt bis zum Jahr 2038 bestehe. Die seitens der Stadt geforderte Nutzungsentschädigung zahle man, wenn das Gericht entschieden habe, dass man bleiben dürfe. Generell gäbe sich der Verein optimistisch, den Rechtsstreit doch noch zu gewinnen. Wenn nicht, sei seitens der Stadt eine Entschädigung für das auf dem Gelände stehende Gebäude fällig.

WPWR: Auflagenrückgang setzt sich fort

19. Januar 2020

Hagener Lokalredaktion wurde verkleinert

Erwartungsgemäß hat sich der Rückgang der heimischen WPWR-Auflage auch im 4. Quartal 2019 fortgesetzt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal ging die Zahl der verkauften Exemplare pro Tag im Schnitt um 5,26 Prozent zurück. Das meldet die IVW – Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern.

Der Verlust von mehr als 1.500 gedruckten Exemplaren konnte auch durch einen leichten Zugewinn bei den ePapers in Höhe von gut 200 nicht wettgemacht werden. Reichlich skurril mutet da die Behauptung des neuen Leiters der Hagener Lokalredaktion Jens Stubbe an, das Blatt erreiche heute weit mehr Leser an als 1993 – das Jahr, in dem er seine Laufbahn bei der WP begann.

Die Mediaunterlagen des Verlags (Preisliste Nr. 20) geben für das 2. Quartal 1993 für den heute als Einheit ausgewiesenen Bereich Hagen/Hohenlimburg/Herdecke/Wetter eine tägliche verkaufte Auflage von über 66.000 Exemplaren an – aktuell sind es gerade einmal 27.279. Darin ist die digitale Ausgabe (ePaper) bereits enthalten. Verlässliche Angaben zum Internet sind für die örtliche Ebene nicht greifbar, allerdings auch nicht maßgeblich, da fast alle Artikel hinter einer Bezahlschranke (WPplus etc.) verborgen sind. Die Anzahl der hier abgeschlossenen Abos ist ebenfalls unbekannt.

Mit dem Wechsel der Leitung des Hagener Lokalteils wurde die Redaktion gleichzeitig verkleinert. Nachdem Jens Stubbe die Nachfolge des in die Titelredaktion des Mantelteils aufgerückten ehemaligen Lokalchefs Michael Koch angetreten hat, wurde dessen frühere Position nicht nachbesetzt.

Marodes Gut in Vorhalle als Kulisse für Geisterjäger

18. Januar 2020

Der Verfall des Gutes Niederste-Hülsberg muss dringend gestoppt werden. Doch es findet sich weiterhin kein Käufer für die prominente Immobilie. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Autor Hubertus Heuel als Freund des Denkmalschutzes – das ist neu. Da waren einst ganz andere Töne zu hören resp. zu lesen. Siehe hier: „Ruinen, Bretterbuden, Trümmerhaufen“ – Ein Lokalschreiber hetzt gegen den Denkmalschutz

Urteil: Hagener Reiterverein muss Gelände räumen und zahlen

17. Januar 2020

Der Hagener Reiterverein wird sich wohl eine neue Bleibe suchen müssen: Das Landgericht verurteilte ihn gestern Mittag zur Räumung des städtischen Geländes am Ischeland und zur Zahlung von 3500 Euro Nutzungsentschädigung. Eine Widerklage des Vereins wurde abgewiesen. Damit gab die 8. Zivilkammer der Stadt in vollem Umfang Recht. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Führungswechsel beim Einheitsblatt

14. Januar 2020

Jens Stubbe wird Leiter der Lokalredaktion der WPWR

Wir müssen draußen bleiben – so wurde früher an Metzgereien den Hunden der Kundschaft der ihnen zustehende Aufenthaltsbereich zugewiesen; meist kombiniert mit einem Haken zum Anleinen. Fachgeschäfte für Fleisch- und Wurstwaren sind heute kaum noch in der Stadt präsent, was für Zeitungsredaktionen ähnlich zutrifft.

Ich muss draußen bleiben – das gilt bereits zum zweiten Male auch für Redakteur Martin Weiske. Statt seiner wurde jetzt Jens Stubbe zum Nachfolger Michael Kochs als Leiter der Hagener Lokalredaktion der WPWR ernannt. Koch wurde derweil zum Leiter der Titelredaktion hochgelobt, wie das Blatt mit viel Herz und Schmerz berichtete (und in diesem Fall sogar ganz ohne Bezahlschranke).

Schon bei der Berufung Kochs vor mehr als sechs Jahren wurde Weiske bereits einmal ausgebremst, weil er – so wurde es wenigstens im Umkreis von Presse- und Rathaus kolportiert – den damaligen Oberbürgermeister Dehm zu kritisch betrachtet haben soll. Angeblich habe dieser sich seinerzeit direkt mit der Zentrale der Funkemedien ins Benehmen gesetzt. Aus seiner Sicht verständlich: Majestätsbeleidigung – das geht ja gar nicht!

Auch diesmal sollen interessierte Kreise Weiske bedeutet haben, er brauche sich erst gar nicht um die Leitung der Lokalredaktion zu bewerben. Möglicher Hintergrund: Verhaltene kritische Bemerkungen über den Hagener CDU-Chef Christoph Purps.

Immerhin gibt es Verbindungen zwischen CDU, Funkemedien und Landesregierung. Der ehemalige Kohl-Anwalt Stephan Holthoff-Pförtner ist sowohl Parteimitglied als auch Gesellschafter der Funke-Mediengruppe sowie Minister im Kabinett Laschet des Landes Nordrhein-Westfalen. Das bedeutet natürlich noch längst nicht, dass der Herr persönlich einschlägige Orders erteilt hat. Aber willfährige Subalterne wissen auch ohne konkrete Anweisungen, was zu tun ist.

Jetzt also Stubbe. Auf den ersten Blick nicht die schlechteste Wahl, immerhin ist der neue Leiter der Lokalredaktion noch nicht durch Hetzkampagnen, Falschmeldungen oder Schleichwerbung für Boutiquen und Burgerbratereien unangenehm aufgefallen. Es besteht also eine vage Hoffnung, dass sich das Einheitsblatt in eine positive Richtung entwickeln könnte. Für Hagen wäre es jedenfalls bitter nötig.

Aus dem Nähkästchen des Reitervereins geplaudert

7. Januar 2020

Oder: Die Auslegung der Pressefreiheit in der Hagener Berichterstattung

Die Pressefreiheit, in der Bundesrepublik Deutschland in Artikel 5 des Grundgesetzes verankert, soll gewährleisten, dass Informationen bereitgestellt werden, auf deren Grundlage sich die Bürger Meinungen bilden können. Die Pressefreiheit zielt somit sicherlich nicht auf die Verbreitung falsch recherchierter, unzureichender Informationen ab. Und genau hier setzt das Hinterfragen der Berichterstattung über den Reiterverein Hagen 1902 e.V. der letzten Jahre an.

Wie ist es möglich, dass in den veröffentlichten, ausführlichen Artikeln zahlreiche Aspekte zu finden sind, die nachweisbar nicht den Tatsachen entsprechen oder die Berichterstattung derart einseitig ist, dass beileibe kein einziger Strahl positiven Lichts auf den gemeinnützigen Verein geworfen wird?

Liegt es daran, dass sich – belegbarer Weise – negative Nachrichten bei den Lesern viel intensiver einprägen als positive und dadurch größere Schlagzeilen schreiben?

Oder liegt es eher daran, dass die einstigen Gönner schon längst nicht mehr in den Reihen des Vereins zu finden sind und ihre Kontakte zur lokalen Presse damit auch nicht genutzt werden können?

Vielleicht aber liegt es noch mehr an den Plänen, die die Stadt Hagen für das Gelände hat, auf dem die Gebäude des Reitervereins seit den 60er-Jahren beheimatet sind.

Ganz im Gegenteil zur Berichterstattung der „Westfalenpost Hagen“ sollen hier statt waghalsiger Vermutungen aber nun Fakten genannt werden. (…)

Quelle: *** – hier weiterlesen

Stadt Hagen klagt Areal des Reitervereins vor Gericht ein

6. Januar 2020

Mit einer Zivilklage vor dem Landgericht (Az. 8 O 845/18) will die Stadt jetzt den Hagener Reiterverein zwingen, das städtische Areal am Ischeland endgültig zu verlassen. Zudem wird eine noch ausstehende Nutzungsentschädigung in Höhe von 3500 Euro verlangt. Die Auseinandersetzungen zwischen der Kommune, dem Verein und dessen streitbarem 1. Vorsitzenden schwelen seit Jahren, am Ende des Verfahrens könnte den vereinten Pferdehaltern womöglich die zwangsweise Räumung drohen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Aus der Vorgeschichte:

Fronten im Streit zwischen Stadt und Reiterverein verhärtet
(2. August 2017)

Fronten zwischen Stadt Hagen und Reiterverein verhärtet
(18. November 2017)

Abgehalftert
Reiterverein Hagen gibt entnervt sein Gelände am Höing auf (1. Dezember 2017)

„An Ihrer mir bekannten Arbeitsstelle“
Rechtsdezernent Thomas Huyeng antwortet dem Reiterverein – und gibt Privates eines Vorstandsmitglieds preis (3. Dezember 2017)

„Zu hell, zu dunkel, zu wenig oder zu viel“
Stellungnahme des Reiterverein Hagen zu den jüngsten Entwicklungen bei den Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung (14. Dezember 2017)

Reitervereins-Chef muss 1000 Euro Bußgeld zahlen
(15. Dezember 2017)

„Rufmord der lokalen Presse“
Stellungnahme des Reiterverein Hagen zum WPWR-Artikel „Reitervereins-Chef muss 1000 Euro Bußgeld zahlen„ (15. Dezember 2017)

Räumungsklage der Stadt Hagen gegen Reiterverein
(30. Dezember 2018)

Greatest Hits 2019

1. Januar 2020

Die Top 20 der beliebtesten DW-Beiträge im Jahr 2019

  1. Wochenkurier insolvent
    Viel Altpapier wäre weg – aber die Funke-Gruppe hätte endgültig das Medienmonopol in Hagen
  2. Wochenkurier-Pleite: Verfahren eröffnet
  3. Aus für den Wochenkurier
  4. Mein Co-Sprecher ist weg!
    von Christoph Rösner
  5. „Jens Mütze ist ein Verräter“
    TWB-Kollegen demonstrieren vor dem Gewerkschaftshaus
  6. Das lügende Klassenzimmer
    Oder: Setzen! Sechs! – in Sachen Solidarität
  7. Künstler, Kraftkerl, Kind und Freund
    Zum Tode Peter Blinderts –
    ein persönlicher Nachruf von Christoph Rösner
  8. Wir sind dann mal weg
    TWB hat den Firmensitz nach Frankfurt verlegt
  9. „Lügen, Intrigen und Postenschacherei“
    Sprecher des grünen Ortsverbands Hohenlimburg kritisiert in einem Offenen Brief die Zustände im Kreisverband
  10. Rücktritte am laufenden Band
    Was ist nur bei den Hagener Grünen los?
  11. Millionen-Investitionen in das Marien-Hospital
    Dazu: Rotlicht, Schwarzgeld und ein Mord
  12. Alda dementiert Selbstmordabsicht
    Zurückgetretener FDP-Chef will nicht in den Tod springen
  13. Wochenkurier: Auch der Vertrieb gerät ins Schlingern
  14. CDU-Purps: GWG-Abriss im Geschäftsinteresse?
  15. Nicht fürs Archiv
    Grüne Linke Hagen zu den innerparteilichen Auseinandersetzungen
  16. Wir basteln uns ein Paralleluniversum
    Grüne gründen noch einen Ortsverband in Hohenlimburg
  17. GWG-Block: Die Liste der Zerstörer
    Wer im Rat den Weg für den Abriss freigemacht hat
  18. Wochenkurier: Die Klippe naht
  19. Stellenabbau bei der Funke-Mediengruppe
    Stellungnahme der NRW-Betriebsräte
  20. Dubiose Eintritte in SPD Hagen: Ermittlungen eingestellt
    Dazu: „Schisanowski muss zurücktreten“

Schlussgedanken

31. Dezember 2019

von Christoph Rösner

Was war? Was kommt? Wer weiß das schon genau? Wir meinen, zu wissen, was war. Aber war das, was wir zu wissen meinen, auch wahr? Wahr im Sinne von authentisch, nachprüfbar, falsifizierbar?

Oder war das, was wir als wahr angenommen haben, nichts als gemachte Wahrheit, von der wir glauben, dass nur sie die Ganze sein kann?

Fragen über Fragen am Ende eines Jahres, das wir so wohl noch nicht erlebt haben. Wahr ist wohl, dass sich das, was wir irgendwie überstanden zu haben glauben, sicher noch steigern lässt. Weil sich ja alles ins Unendliche steigern lässt: das Wachstum, die Renditen, die Aktiengewinne, der Profit … und eben auch der Irrsinn, die Paradoxien, die wir nur durch hektisches Nochmehr auszuhalten versuchen, weil man uns ja geschickt und allmächtig zwingt, dem Glücksversprechen hinterher zu hecheln, während sich Neofaschisten im Demokratenkostüm aufmachen, alles mühsam erlernte Wahre ins Gegenteil zu verkehren.

Wir fressen schon Eure Wahrheiten, keine Sorge. Bei unseren Luxusgütern und verdreckten Lebensmitteln funktioniert es ja schon blendend. Und auch sonst – schöne Bildchen auf Facebook oder Instagram, wunderbare Sinnsprüche für den Tag oder das Leben oder den Tod, egal, irgendeiner wird´s schon posten, dieses Gutgefühl für Sekundenbruchteile.

Dauerfeuer aus der Wohlfühlflak.

Denn Denken darf nicht ablenken vom Eigentlichen. Denken macht unabhängig. Denken kann sogar frei machen. Und wer wollte sich schon freiwillig die glitzernden Ketten des Ichwillalles abstreifen? Wir kriegen doch alles. Unsere von blödbunt verkleideten Boten auf die Couch geknallten matschig-weichen Pizzen oder Fleischspieße oder fetttriefenden Schnitzel mit Sauce aus Plastikkübeln oder, oder … lauwarm serviert und drapiert auf schickem Styroporgeschirr.

Unsere Läppchen, Hemdchen, Schälchen, Höschen, billig und giftig zusammengestoppelt irgendwo JWD zum schnellen Strip für die anschließende und – bitteschön – baldige Entsorgung im Altkleidercontainer – fürs gute Gewissen.

Unseren Dekokrempel, der die Weihnachtsmärkte, Schaufenster und Köpfe überquellen lässt. Auch der muss irgendwo aus irgendwas hergestellt worden sein.

Aufstand gegen diesen Wahnsinn? Mit wem denn, bitteschön? Aufstand? Mit solchen degenerierten Deppen, die nur aufmucken, wenn der Akku ihres Handys sich nicht schnell genug aufladen lässt?

Die nicht einmal dann aufmucken, wenn kriminelle Autobauer ihnen Dreckschleudern als mobile Sauerstoffgeräte unterjubeln.

Aufstand? Mit solchen Typen?
Selten war mehr Notwendigkeit zum Aufstand als jetzt.
Und genauso selten war Aufstand machbar wie jetzt.

Dafür habt Ihr gesorgt, Ihr übelsten aller Dealer. Ihr habt uns Junkies an der Leine und lasst uns freiwillig nicht wieder los. Aber, und das muss man Euch voller Bewunderung konzedieren, Ihr habt es fertiggebracht, dass wir es lieben, an Eurer Leine zu gehen.

An Euren Fraß habt Ihr uns gewöhnt. Wir tragen am Leib, was Ihr uns darauf schneidert. Wir schenken Euch freiwillig unsere intimsten Daten. Wir amüsieren uns zu Tode in Eurer Amüsiermaschinerie. Wir schrappen mit kleinstadtgroßen Kähnen vorbei an den Elendsvierteln der Welt, vollgefressen und lallend beim Kaptain`s Dinner – die Fotos vom Luxusfraß gleich online – und ein paar Münzen für die niedlichen Negerkinderlein sind selbstverständlich inklusive.

Vielleicht sind nur noch die jungen Menschen hierzu in der Lage. Vielleicht müssen wir den Jungen vertrauen, eine bessere Welt zu bauen. Vielleicht aber müssen wir uns nur damit abfinden, dass Aussterben die beste aller Optionen wäre.

Aber bis dahin arbeiten wir uns mit der bunten Leine um den Hals für euch krumm und blöd, um danach wieder Euren Dreck fressen, Eure Lappen anziehen, Euch noch mehr Daten schenken und uns noch mehr amüsieren zu können auf immer größer werdenden Gigalinern der Meere, die pro Fahrt Berge von Dreck rauslassen – aber vegan und mit Trinkhalmen aus Bambus.

Derweil Ihr in Euern umzäunten Tempeln am Rande der Welt Euch leider nur halbtot lacht über uns, Euer Konsumvieh, das Ihr so schön, so wunderbar und so nachhaltig domestiziert habt.

Wachstum in Deutschland funktioniert immer. Die Zahlen sprechen Bände. Nie so viele SUVs, nie so viel Plastik, nie so viele Flüge, nie so viel Zuviel.

Eure Ikone all dessen regiert mit dem verlässlichen Instinkt des Kapitals und der Schamhaftigkeit einer abgehalfterten Nutte das Capitol in Washington. Weit habt Ihr es gebracht. Ihr könnt stolz auf Euch sein, Dealerpack des Mammons!

Die Zwanziger? Was soll schon werden? Wir werden weitermachen. Wir kennen nichts Anderes als immer weitermachen.

Aufstand?
Niemals!
Keine guten Aussichten also?
Nein.
Keine guten Aussichten, sorry – und – Frohes Neues Jahr!

Weihnachtslied, chemisch gereinigt

24. Dezember 2019

von Erich Kästner (1928)*

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden,
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden,
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bisschen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün mit Osrambirnen –
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heilge Nacht –
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit . . .
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

* Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter (Foto: Grete Kolliner, ca. 1930).

Seine publizistische Karriere begann während der Weimarer Republik mit gesellschaftskritischen und antimilitaristischen Gedichten, Glossen und Essays in verschiedenen renommierten Periodika dieser Zeit.

Nach Beginn der NS-Diktatur war er einer der wenigen intellektuellen und zugleich prominenten Gegner des Nationalsozialismus, die in Deutschland blieben, obwohl seine Werke zur Liste der im Mai 1933 als „undeutsch“ diffamierten verbrannten Bücher zählten, und im Herrschaftsbereich des NS-Regimes verboten wurden. Als einziger der Autoren war Kästner bei der Verbrennung seiner Bücher anwesend. Trotz verschiedener Repressionen konnte er sich unter Pseudonym beispielsweise mit Drehbucharbeiten für einige komödiantische Unterhaltungsfilme und Einkünften aus der Veröffentlichung seiner Werke im Ausland wirtschaftlich absichern.

Mit der Niederlage des NS-Regimes im Zweiten Weltkrieg war Kästner ab Mitte 1945 wieder eine freie publizistische Entfaltung möglich. Von 1951 bis 1962 war er Präsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums. Als Pazifist nahm er in den 1950er und 1960er Jahren bei mehreren Gelegenheiten gegen die Politik der Regierung Adenauer öffentlich Stellung, unter anderem im Zusammenhang mit der Remilitarisierung, der Spiegel-Affäre und der Anti-Atomwaffenbewegung.

Populär machten ihn vor allem seine Kinderbücher, wie Emil und die Detektive (1929), Das fliegende Klassenzimmer (1933) und Das doppelte Lottchen (1949), sowie seine mal nachdenklich, mal humoristisch, oft satirisch formulierten gesellschafts- und zeitkritischen Gedichte, Epigramme und Aphorismen. Eine seiner bekanntesten Lyrik-Sammlungen erschien erstmals 1936 im Schweizer Atrium Verlag unter dem Titel Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke.

(W)Intermezzo – Tag der Offenen Tür in der Villa Post

23. Dezember 2019

Die Türen der Villa Post öffnen sich am Freitag, 3. Januar 2020, von 14 bis 18 Uhr zu einem Tag der „Offenen Tür“ mit vielen spannenden Angeboten aus den unterschiedlichen Fachgebieten, mit denen Besucher sich einen Einblick in die Vielfalt des VHS-Lebens verschaffen können.

Ab 14 Uhr vermittelt der Workshop „Acrylmalerei“ nicht nur unterschiedliche Maltechniken, sondern schult auch eigene Ideen und Wahrnehmungen. In dem Kurzworkshop „Gut bei Stimme“ kann man sich ganz der eigenen Stimme widmen. Der Kurs gibt Impulse, wie und mit welcher Wirkung, die eigene Stimme effektiv eingesetzt werden kann. Für Teilnehmer, die sich für Fotografie interessieren, ist die „Lichtmalerei“ interessant. Wenn ein Foto mit verschiedenen Lichtquellen langzeitbelichtet wird und diese bewegt werden, werden Lichtspuren erzeugt, mit denen kunstvolle Fotos gemalt werden können. Das Ergebnis ist faszinierend. In der Hagener Diamantenwerkstatt können Teilnehmer auf faszinierende Art entdecken, wie man einen zufällig gefundenen Stein zu neuem „Leben“ verhelfen kann. Mit passenden Accessoires werden Steine oder Kristalle umwickelt und so ein „Hagener Diamantencollier“ kreiert. Der Workshop „Pflanzenfarben selbst erstellen“ stellt das Projekt SEVENGARDENS vor und lädt dazu ein, Farbtinten aus Färberpflanzen herzustellen. Die Gewinnung von Naturfarben aus Färberpflanzen ist Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen zu den Themen Biodiversität, Nachhaltigkeit und interkulturelle Kompetenz.

Für Bewegungsfreudige wird ein Schnupperkurs für Yoga angeboten. Schwerpunkte sind hier Bewegung, Atmung und Entspannung und im Kurs „Thai Chi“ werden einfache Bewegungsfolgen der alten chinesischen Kampftechnik probiert. Für Jung und Alt gibt es eine Einführung in „Raspberry Pi“. Der preisgünstigste Mini-Computer ist sehr einfach aufgebaut und lädt deshalb ohne große Vorkenntnisse zum Programmieren und Experimentieren ein. Der fachkundige Dozent erläutert die Palette der Einsatzmöglichkeiten. Stricken und Häkeln ist ab 15 Uhr angesagt. Hier geht es um das gemeinsame Stricken und/oder Häkeln für den guten Zweck, für Menschen, die Unterstützung brauchen. Wolle und Nadeln sind vorhanden. Am späteren Nachmittag kann man beim VHS-Quiz Wissen aus Fachbereichen wie Politik, Gesundheit, Kunst, Sprachen oder EDV testen. Die Teilnahme ist sowohl per Handy als auch traditionell in Papierform möglich. Für die Antworten werden kleine Gruppen gebildet und dem Gewinner-Team winkt ein Preis.

Ab 17.30 Uhr befreit das „Singen für die Seele“ von Stress und Anspannung. Mitglieder des VHS Kurses präsentieren Lieder aus 50 Jahren Rock- und Popgeschichte. Spontanes Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht. Den Tag beschließt der amüsante Film „Monsieur Claude 2“, Der Film läuft in der Originalversion in französischer Sprache mit Untertiteln. Für den Film wird ein Eintritt von 6,50 Euro (ermäßigt 5 Euro) erhoben. Dazu bereitet die Deutsch-Französische Gesellschaft kulinarische Köstlichkeiten mit französischem Flair zu. Gern lassen sich die Köchinnen und Köche dabei ab 15 Uhr in der Lehrküche über die Schultern schauen.

So kann das Jahr 2020 starten, mit Genuss, Spaß, Erkenntnissen und netten Menschen. Bis auf den Beitrag zum Film sind alle Angebote kostenfrei. Programme liegen ab sofort an den bekannten Stellen aus. Genaue Informationen zu Uhrzeiten und Inhalten bei der VHS Hagen unter 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen.de.

Hagener Geschichtsverein gewinnt Heimat-Preis

13. Dezember 2019

Nahezu 50.000 Frauen, Männer und Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich in Hagen. So auch die Mitglieder des Hagener Geschichtsvereins e.V. Deren Engagement für ihre Bildungsarbeit mit Jugendlichen hat eine Jury mit der feierlichen Verleihung des Heimat-Preises 2019 zum Thema „Stärkung unserer Heimat durch bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement“ sowie einem Preisgeld von 6.000 Euro im Rathaus an der Volme gewürdigt.

Der zweite Platz geht an das Stadtteilforum Eppenhausen e.V. für dessen Wirken um die Belebung des Stadtteils Eppenhausen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Zwei Karnevalsvereine teilen sich den dritten Platz und erhalten insgesamt ein Preisgeld von 4.000 Euro. Das Gesamtvolumen des Hagener Heimat-Preises liegt bei 15.000 Euro.

Mietspiegel 2019 für Hagen erschienen

13. Dezember 2019

Der qualifizierte Mietspiegel 2019 für Hagen ist erschienen. Diesen hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Hagen auf der Grundlage des Verbraucherpreisindex fortgeschrieben. Alle Mieten wurden gegenüber 2017 um rund 2,6 Prozent erhöht. Die bisherigen Zu- und Abschläge blieben unverändert bestehen. Der von der Stadt Hagen anerkannte und herausgegebene Mietspiegel 2019 ist seit dem 1. November dieses Jahres gültig.

Der Mietspiegel ermöglicht die Ermittlung der Nettomiete einer Wohnung in Abhängigkeit der Merkmale der Wohnung, wie Größe, Ausstattung, Lage und energetische Aspekte. Er stellt damit eine wichtige Orientierungshilfe bei der Mietpreisgestaltung dar. Auf der Internetseite www.gutachterausschuss.hagen.de ist der Mietspiegel 2019 unter der Rubrik „Produkte – Mietspiegel“ gebührenfrei als Download erhältlich.

Eine Druckfassung des Mietspiegels wird voraussichtlich ab Mitte Dezember als Broschüre vorliegen. Diese können Interessierte im Geodatenzentrum des Amtes für Geoinformation und Liegenschaftskataster, Berliner Platz 22, in den Bürgerämtern oder bei den beteiligten Vereinen gegen eine Gebühr von 10 Euro gemäß der Verwaltungsgebührensatzung der Stadt Hagen als Broschüre erwerben.

TV-Tipp: Der König von Köln

11. Dezember 2019

Mi, 11.12.19, 20:15 Uhr, Das Erste

In dieser Komödie wird ein einfacher Beamter des Bauamts zum Spielball einiger Superreicher, die bei einem geplanten Großbauprojekt mächtig absahnen wollen. Ehe er sich versieht, bekommt der werdende Vater ein paar Annehmlichkeiten und stellt fest, dass es sich im Semilegalen gar nicht so schlecht lebt.

Allerdings sitzt ihm eine junge Staatsanwältin schon im Nacken und bald muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er stehen will: Bei denen, die machen, was sie wollen oder denen, die wollen, was sie machen. (…)

Quelle: Das Erste

Anschließend:

Die Story im Ersten: Der Milliarden-Maurer vom Rhein

Mi, 11.12.19, 21:45 Uhr, Das Erste

„Der König von Köln“ ist eine Satire, eine fiktionale Filmerzählung, die sich aber von realen Ereignissen in der Stadt am Rhein inspirieren ließ. Die anschließende Dokumentation erzählt die Hintergründe des tatsächlichen Geschehens – eines der größten Wirtschaftsskandale in Deutschland.

Angefangen hat Josef Esch aus dem rheinischen Troisdorf als Maurerpolier. Ein Mann aus kleinen Verhältnissen, bald ein kleiner Baulöwe an der Kölner Peripherie. Josef Esch schaffte den Aufstieg zu einem der größten und mächtigsten Immobilien-Entwickler und Vermögensverwalter des Landes. In den 90er Jahren stieg der Mann vom Bau in die ersten Kreise der Kölner Gesellschaft auf. (…)

Der Film seziert, wie trickreich Josef Esch an die Milliarden-Aufträge kam und welche Rolle die adligen Inhaber des Bankhauses Oppenheim dabei spielten; und wie schließlich die Warenhaus-Kette Karstadt in den Sog der Esch-Projekte und später ebenfalls in die Pleite geriet. (…)

Quelle: Das Erste

Anmerkung: In Hagen ist sowas (wenn auch auf ortsüblichem Billigniveau) natürlich überhaupt nicht denkbar.

Manipulation durch Weglassen

9. Dezember 2019

Wie Medien mittels Halbwahrheiten das Wutbürgermilieu anfachen

Als großer Kracher geisterte in der vergangenen Woche eine Studie des Umweltbundesamtes durch die Medien. „Umweltbundesamt will 70 Cent mehr pro Liter Diesel“ titelte ein Regionalblatt beispielsweise, und die Bildzeitung wusste sofort: „Völliger Quatsch“.

Die heimische Westfalenpost lieferte zu dem Papier wenigstens ein bisschen Hintergrund: Die Überlegungen beständen „nicht ohne Grund: Während in der Industrie die Emissionen seit den 90er-Jahren zurückgegangen sind, stagnieren die Zahlen beim Verkehr“.

Das hielt den Chefredakteur der Zentralredaktion der Funke-Mediengruppe (von der die WP den größten Teil ihrer überregionalen Inhalte bezieht) nicht davon ab, im selben Blatt kräftig vom Leder zu ziehen: Das Umweltbundesamt verprelle die Bürger. Jörg Quoos, so der Name dieses Mannes, der den meisten der in Beschlag genommenen „Bürger“ völlig unbekannt sein dürfte, weiß auch: „Die Leute jeden Tag mit neuen Horror-Vorschlägen zu erschrecken ist der völlig falsche Weg.“ Und er warnt davor, „immer mehr Menschen endgültig in die Arme politischer Bauernfänger zu treiben.“ Ironischerweise genau das Geschäft, das er mit seinem Kommentar betreibt.

Was weiter nicht verwundern darf, hat er doch seine Lehrjahre als Journalist zu großen Teilen bei einschlägig berüchtigten Medien verbracht. Laut Wikipedia tummelte sich Quoos 20 Jahre lang bei der Bildzeitung. Seit 1992 als Ressortleiter, von 1997 bis 2001 als stellvertretender Chefredakteur für Politik und Wirtschaft, von 2001 bis 2004 als Mitglied der Chefredaktion Bild und Bild am Sonntag. Seit Ende 2004 war er neben Alfred Draxler Stellvertreter des Chefredakteurs Kai Diekmann.

Was der Mann mit den „Horror-Vorschlägen“ genauso wie seine Kollegen bei ähnlich gelagerten Blättern geflissentlich unterschlägt, sind die in der Studie des Umweltbundesamts empfohlenen Vorschläge, wie die Mehreinnahmen sozialverträglich an die Bürger zurückerstattet werden könnten. Diese Informationen passten offensichtlich nicht zu der von Quoos und seinen Gesinnungsfreunden verfolgten politischen Agenda.

Im Kapitel „Nachhaltige Mobilität für alle“ der Studie heißt es dazu:

Ein entscheidender Punkt für die Sozialverträglichkeit ist, wie der Staat die steuerlichen Mehreinnahmen verwendet. Senkt er zum Beispiel bei Einführung einer CO2-Komponente in der Energiesteuer die EEG-Umlage, stellen sich Haushalte mit niedrigen Einkommen im Durchschnitt nicht schlechter, sondern besser.

Gleiches gilt, wenn die Mehreinnahmen in Form eines Ökobonus direkt an die Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden, wie dies bereits in der Schweiz erfolgreich praktiziert wird. Zudem können Mehreinnahmen auch gezielt zur Abfederung sozialer Härten und zur Senkung anderer Steuern und Abgaben eingesetzt werden. In jedem Fall sollten die Mehreinnahmen zur Förderung des öffentlichen Verkehrs verwendet werden, was attraktive Alternativen zum Autofahren schafft.

Außerdem kann eine klimafreundliche Mobilität auch Kosten bei jedem und jeder Einzelnen sparen. (…) So können Autofahrerinnen und -fahrer den schrittweise steigenden Kosten durch Steuern und Abgaben entgehen, in dem sie beim nächsten Fahrzeugkauf umwelt- und klimafreundlichere Fahrzeuge wählen.

Auch wer konsequent Verkehrsmittel wie Busse, Bahnen oder das Fahrrad nutzt, kann bares Geld sparen. Daher ist es wichtig, dass der öffentliche Verkehr entsprechend ausgebaut und attraktiver gemacht sowie die Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. (…)

Zudem gibt es direkte Synergieeffekte zwischen Umweltschutz und sozialen Zielen: So profitieren von klimaschädlichen Subventionen derzeit vor allem einkommensstarke Bevölkerungsschichten – beispielsweise bei der steuerlichen Begünstigung von Dienstwagen. Eine Abschaffung der Privilegien sorgt für mehr soziale Gerechtigkeit. Außerdem sind Haushalte mit niedrigen Einkommen überdurchschnittlich von Umwelt- und Gesundheitsbelastungen betroffen, weil sie oft an Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen wohnen. (…)

All das wird von Quoos & Co nicht einmal genannt, geschweige denn einer kritischen Würdigung unterzogen. Diese Art von Weglassen wesentlicher Informationen stellt ein wirksames Instrument zur Manipulation der öffentlichen Meinung dar, mit der das Wutbürgermilieu weiter angefacht wird.

Wenn die AfD auf Zack ist, hat sie für Quoos aus Dankbarkeit schon ein Weihnachtspäckchen zur Post gebracht.

Billige Polemik

2. Dezember 2019

In einer Kolumne mokierte sich der WPWR-Schreiber Hubertus Heuel in der Samstagsausgabe des Einheitsblatts darüber, dass er für eine Busfahrt von Herdecke nach Hagen sechs Euro zahlen musste.

Nun ja, es stimmt nicht so ganz: Das Ticket kostete 5,90 Euro. Aber etwas merkwürdige Darstellungen ist man bei dem Herrn schließlich gewohnt. Andererseits ist seine Kritik am Preissystem des hiesigen ÖPNV durchaus berechtigt.

Was der flotte Dichter, der offenbar nur ausnahmsweise Busse von innen kennt, allerdings völlig außer acht lässt: Mit dem Auto ist es viel teurer – regelmäßig nachzulesen selbst beim Lobbyverband der Spritfreunde, dem ADAC.

Schon für die einfache Fahrt in einem Pkw der unteren Mittelklasse würden nach den jährlich veröffentlichten Berechnungen des Autofahrervereins Kosten in gleicher Höhe angefallen. Hätte sich unser Hubertus dagegen ein entsprechendes Ticket – in diesem Fall der Preisstufe B – im Abo zugelegt, müsste er pro Fahrt nur 2,45 Euro berappen (bei 22 Arbeitstagen/Monat und jeweils einer Hin- und Rückfahrt).

Aber so kennen Zeitungsleser ihren Hubertus Heuel: Im Zweifelsfall muss billige Polemik als Schallverstärker herhalten.

Winterausgabe der Seniorenzeitung erschienen

23. November 2019

Die Winterausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Das Titelbild lädt zum gemütlichen Schmökern ein. Im Prominenten-Interview können die Leser einiges über den Werdegang des Hagener Musikers Hartwig Masuch erfahren – einem wichtigen Mitglied der Neuen Deutschen Welle. In diesem Jahr jährte sich zum 30. Mal der Fall der Mauer. Die Mitglieder des Redaktionsteams schildern ihre Erinnerungen und Erlebnisse.

Im Dezember 2004 erschien die erste Ausgabe der Seniorenzeitung. Rosmarie Melchert, die fast von Anfang an dabei war, berichtet über den Start dieses Projekts, das sich in 15 Jahren immer wieder weiter entwickelt hat.

Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt, zu dem natürlich wieder ein umfangreicher Veranstaltungskalender gehört.

Lassen Sie sich überraschen von unserem Angebot an Themen und Informationen, die unser Team zusammen getragen hat. Die Redaktion wünschen viel Lesevergnügen!

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, den Begegnungsstätten, bei der HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern. Übrigens: Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können. Wer Interesse hat, kann sich melden bei Ruth Sauerwein, Telefon 02331-5 74 38.

Theater Hagen sagt Danke

21. November 2019

Der Hagener Apotheker Dr. Klaus Fehske erlebte Anfang Oktober im Publikum live mit, dass bei der Ballett-Premiere von “Casa Azul“ der Beamer ausfiel. Eine sofortige Reparatur war erforderlich!

Spontan bot der engagierte Kulturförderer hinsichtlich der Übernahme der Kosten für einen Leih-Beamer seine Hilfe an. Er hatte anlässlich seines runden Geburtstags unter seinen Gästen für das Theater gesammelt und diesem daraufhin über die Bürgerstiftung der Theaterfreunde 4.000 € zur Verfügung gestellt. Der nicht durch die Leihgebühr verbrauchte Teil der Spende soll noch in der laufenden Spielzeit für Gebärdendolmetscher bei einzelnen Aufführungen im Theater eingesetzt werden.

Theater-Geschäftsführer Dr. Thomas Brauers und Intendant Francis Hüsers bedanken sich sehr herzlich für diese privat organisierte Spende. Die Premierenbesucher von “Casa Azul“ waren übrigens trotz des Beamer-Ausfalls hellauf begeistert!

Journalistenzentrum verlässt Hagen

20. November 2019

Herne ist der neue Standort

Das Journalistenzentrum Haus Busch in Hagen-Helfe beendet seinen Geschäftsbetrieb zum 31. Dezember 2019. Bereits vor einer Woche hatte der Trägerverein des Zentrums Insolvenzantrag beim Hagener Amtsgericht gestellt (DW berichtete).

Hintergrund der Entscheidung sei eine hohe Rückforderung von Fördermitteln des Landes NRW aus den Jahren 2010-2016, die der Verein nicht leisten könne, ohne dauerhaft in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Daher habe er sich gezwungen gesehen, einen Insolvenzantrag zu stellen, teilte der Verein mit.

„Monatelange Gespräche mit der Bezirksregierung, dem zuständigen Weiterbildungsministerium sowie der Staatskanzlei haben bedauerlicherweise nicht zu einem tragfähigen Ergebnis geführt“, betont Vereinsvorsitzender Michael Brocker und zeigt sich verwundert, weil das Land die Bedeutung von journalistischer Aus- und Weiterbildung im allgemeinen sowie die Bedeutung des traditionell erfahrenen Programms im Haus Busch immer wieder gelobt hat. Außerdem seien die Anmeldezahlen auch für das Jahr 2020 vielversprechend.

Als weiteren Grund für die Schließung gibt der Träger an, dass die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt für die Gebäude ausläuft.

Damit es auch 2020 im Ruhrgebiet eine unabhängige Anlaufstelle für journalistische Aus- und Weiterbildung gibt, hat sich vor kurzem die „Neue Gesellschaft für publizistische Bildungsarbeit“ in Herne gegründet, die ihrerseits den Geschäftsbetrieb zum 1. Januar 2020 aufnimmt.

Zukunft von Freibad in Henkhausen ungewiss

15. November 2019

Der Hohenlimburger Schwimmverein bittet um Hilfe: Langfristig sei der Badebetrieb in Henkhausen nicht gewährleistet. (…)

Der Hohenlimburger Schwimmverein betreibt das Freibad mit einem Gesamtetat von rund 275.000 Euro fast ausschließlich durch den Einsatz von Ehrenamtlichen. Nur ein Bademeister ist hauptamtlich tätig, hier sind zuletzt die Personalkosten gestiegen. Hinzu kommen unter anderem erhöhte Energiekosten. Die Situation spitzte sich zu, so Heinz-Werner Schroth, Geschäftsführer des Schwimmvereins. „Für Hohenlimburg wäre es das schlimmste, wenn es in ein paar Jahren weder das Lennebad, noch das Freibad gebe — und dieser Umstand ist nicht mehr weit entfernt“. (…)

Quelle: wp.de

Haus Busch vor dem Aus?

14. November 2019

Trägerverein des Journalistenzentrums in Insolvenz

Der Träger des Hagener Journalistenzentrums Haus Busch, der Verein für Zukunfts-Qualifikation e.V., ist offenbar am Ende. Nach Angaben des zuständigen Amtsgerichts Hagen läuft ein Insolvenzeröffnungsverfahren. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde gestern der Fachanwalt für Insolvenzrecht Hassan Ben Djemia aus Herdecke bestellt.

Seit 1974 residiert das Deutsche Institut für publizistische Bildungsarbeit im Haus Busch. In dem Institut werden Journalisten in Kurzzeitkursen aus- und weitergebildet. Bereits 2005 stand das Journalistenzentrum schon einmal vor der Insolvenz. Danach übernahm der gemeinnützige Verein die Trägerschaft.

Diskriminierung und Teilhabe von Roma und Sinti

13. November 2019

Was bedeutet die anhaltende Diskriminierung für eine gleichberechtigte Teilhabe von Roma und Sinti in der Gegenwart? Mit dieser Frage beschäftigt sich Alexander Diepold in dem Vortrag „Zwischen Diskriminierung und Teilhabe – Roma und Sinti in der Gegenwartsgesellschaft“ des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Hagen am Dienstag, 19. November, von 18 bis 20 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Hagen, Potthofstraße 16.

Nach wie vor ist die Lebenssituation von vielen Angehörigen der Roma und Sinti in Europa von Diskriminierung, Ausgrenzung und Abschiebung ins Abseits geprägt. Zugänge zu angemessenem Wohnraum, guter gesundheitlicher Versorgung, zu Bildung und Arbeit sind europaweit erheblich eingeschränkt oder sogar verschlossen. Die dauerhafte und scheinbar nicht auflösbare Diskriminierung unter dem Begriff „Antiziganismus“ von allen Ländern der Europäischen Union wird als besonders problematisch benannt, die eine gelingende Inklusion verhindert.

Alexander Diepold, Diplomsozialpädagoge, Familiengerichtsgutachter und Antigewalttrainer, beleuchtet in seinem Vortrag das Spannungsverhältnis zwischen Diskriminierung und Teilhabe von Roma und Sinti.

Anhand von Beispielen konkretisiert er Diskriminierungen, die ihm und Marko Knudsen, Mitglied des Integrationsbeirates der Hansestadt Hamburg und Vorsitzender im Europäischen Zentrum für Antiziganismusforschung, im Rahmen ihrer sozialen Tätigkeit mit Roma und Sinti begegnen. Zudem soll ein Filmdokument eines Münchener Vorfalls exemplarisch zeigen, wie tief der Rassismus in der Mehrheitsgesellschaft verwurzelt ist. Im Anschluss an den Vortrag sind Interessierte zu einer Diskussion mit Alexander Diepold und Marko Knudsen eingeladen.

Sozialdezernentin Margarita Kaufmann eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Einlass ist um 17.45 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Für weitere Fragen steht Dr. Dominik Schreiber, Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte, unter Telefon 02331/207-3707 oder per E-Mail an dominik.schreiber@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Integrationspreis: Bis Freitag Vorschläge einreichen

13. November 2019

Der Integrationsrat der Stadt Hagen zeichnet im Rahmen des Neujahrsempfangs 2020 erneut engagierte Menschen aus, die sich um Integration in Hagen verdient gemacht haben. Für den Integrationspreis können Einzelpersonen ab 18 Jahren, Gruppen oder Institutionen noch bis Freitag, 15. November, vorgeschlagen werden.

Als Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement gibt es ein Preisgeld in Höhe von bis zu 250 Euro. Die Vorschläge müssen mit einer kurzen Begründung schriftlich bei der Geschäftsstelle des Integrationsrates im Kommunalen Integrationszentrum, Faten Alzahr, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, oder per E-Mail an faten.alzahr@stadt-hagen.de eingereicht werden. Eigenbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die Preisverleihung findet am 8. Februar um 16 Uhr im Rathaus statt.

Theater Hagen spendet

12. November 2019

Am 13. Juli 2019 fand als Benefizgala-Abend die erste „Regenbogengala“ im Theater Hagen vor fast ausverkauftem Haus statt.

Das Publikum zeigte sich begeistert von der glanzvollen und facettenreichen, spartenübergreifenden Veranstaltung, bei welcher internationale Gäste (Gesang und Tanz) sowie Gesangssolisten und der Chor des Theaters Hagen, das Ballett Hagen und das Philharmonische Orchester Hagen ohne Gage auftraten.

Der Erlös (Einnahmen und Spenden) von insgesamt 11.000 Euro konnte nun zu gleichen Teilen an die AIDS-Hilfe Hagen e.V. sowie an Luthers Waschsalon überwiesen werden. Damit unterstützt das Theater die größtenteils durch Ehrenamtliche getragene, wichtige Arbeit dieser beiden Institutionen.

Saarlandstraße: 800 Raser in nur 6 Stunden

30. Oktober 2019

Es klingt unglaublich, spiegelt aber die Realität wider: In nur sechs Stunden an einer einzigen Messstelle registrierte die Hagener Polizei mehr als 800 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung. Das sind mehr als 130 pro Stunde; und das an einem Sonntag, an dem deutlich weniger Fahrzeuge als an Werktagen unterwegs sind.

So teilte es die Pressestelle der Polizei mit:

Am Sonntag, den 27.10.2019, führte der Verkehrsdienst der Polizei Hagen zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der Saarlandstraße durch. Mittels Radarmessgerät maßen die Beamten die Geschwindigkeit des Verkehrs, der die A46 in Richtung Innenstadt befuhr. Insgesamt stellten die Polizisten über 800 Verstöße fest. Ein Verkehrsteilnehmer war mit seinem Audi A3 besonders schnell. Er fuhr mit 123 km/h bei erlaubten 50 km/h durch die Messstelle. Ihn erwartet ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie drei Monate Fahrverbot. Fahrverbote musste die Polizei auch in vierzehn weiteren Fällen einleiten.

Der WPWR war dieses erschreckende Ergebnis nur ein kleiner Einspalter am Rande wert (dessen Überschrift auch noch den Eindruck erweckte, es handele sich um einen Einzelfall), während für das populistischen CDU-Begehren zur Schaffung von noch mehr Parkplätzen fast eine ganze Seite freigeräumt wurde.

Er ist unerwünscht

23. Oktober 2019

Christian Anders kommt heute doch nicht nach Hagen. Die Volmegalerie hat den Termin abgesagt. (…)

Quelle: Radio Hagen

Christian Anders kommt …

23. Oktober 2019

… in Witten wurde er ausgeladen

Als „großer Name, der für die großen Schlagerhits der 70er-Jahre steht“ kündigt die Hagener Volme-Galerie einen Auftritt des in die Jahre gekommenen Schlagersängers Christian Anders am heutigen Mittwoch (17 Uhr) an. Anders hatte sich in der Vergangenheit, so der Vorwurf zahlreicher Kritiker, vor allem als Verschwörungstheoretiker und mit antisemitischen Äußerungen einen Namen gemacht.

Das antifaschistische Bündnis „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ forderte deshalb von der Wittener Stadtgalerie, in der für Freitag ebenfalls ein Anders-Auftritt geplant war, den Termin abzusagen. In einem offenen Brief schrieb das Bündnis:

„Seit mindestens 15 Jahren ist über den Musiker bekannt, dass er neben seiner Schlagermusik antisemitische Verschwörungstheorien vertritt und diese verbreitet. So relativierte er den Holocaust, als er auf seiner Website schrieb: »George Bush ist viel schlimmer als Adolf Hitler, denn Hitler hat die Juden im Geheimen ermordet, Bush mordet die Iraker und andere Völker öffentlich.« Etwa zur gleichen Zeit dichtete er den Antisemitismus-Klassiker »Protokolle der Weisen von Zion« in einen Rap um.“

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtete inzwischen, dass das Wittener Galerie-Management reagiert und den Auftritt Christian Anders‘ abgesagt hat. Die Hagener Volme-Galerie hat sich auf ihren Medien bis zum Erscheinen dieses DW-Beitrags nicht geäußert.

WPWR weiter auf Talfahrt

18. Oktober 2019

Die Auflage der Hagener Ausgabe der WPWR ist weiter rückläufig. Auch die Abschaffung der Möglichkeit, das Blatt während des Urlaubs abzubestellen (stattdessen kann es für diese Zeit nur noch „gespendet“ werden), konnte die Talfahrt nicht wirklich stoppen.

Der Verkauf der Zeitung lag im 3. Quartal 2019 mit durchschnittlich 27.488 Exemplaren um 4,54 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 28.796 Stück. Das teilte jetzt die Informationsgemeinschaft zur Festellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) mit.

Grundpfeiler beim Verkauf sind fast ausschließlich die treuen Abonnenten, während die Zahl der frei über den Handel abgesetzten Exemplare inzwischen nur noch bei 1.052 liegt.

Hagen ist erneut Fairtrade-Stadt

17. Oktober 2019

Seit dem 6. September 2013 trägt Hagen den Titel „Fairtrade-Stadt“ und nun erhielt die Stadt für weitere zwei Jahre diese begehrte Auszeichnung.

Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ gibt es mittlerweile in 36 Ländern mit mehr als 2.000 Fairtrade-Städten, darunter auch London, Rom, Brüssel und San Francisco. In Deutschland tragen diesen Titel 630 Kommunen. In allen Fairtrade-Towns vernetzen sich Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, um den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern.

Auf der Seite www.fairtrade-towns.de können Städte und Kommunen sich informieren und um den Titel „Fairtrade-Town“ bewerben.

Um die Auszeichnung „Fairtrade-Town“ zu erhalten, muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, anhand derer das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen bewertet wird:

1. Die Kommune verabschiedet einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels. In Hagen erfolgte dies bereits am 13. Dezember 2012.

2. Die Kommune bildet eine Steuerungsgruppe, welche die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

3. Lokale Einzelhandelsgeschäfte, Floristen, Cafés und Restaurants bieten Produkte aus fairem Handel an. Für die Stadt Hagen bedeutet dies: 30 Einzelhändler und 15 Gastronomiebetriebe müssen mindestens zwei fair gehandelte Produkte anbieten. Die Richtwerte für Fairtrade-Towns ergeben sich anhand der Einwohnerzahl.

4. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchengemeinden setzen Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel an.

5. Die Steuerungsgruppe der Kommune fördert die Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in der Kommune.

Antisemitische Taten in Hagen: Polizei sieht keine Häufung

12. Oktober 2019

„Wir haben derzeit keinerlei Hinweise, dass sich die konkrete Gefahrenlage hier bei uns in Hagen nach der Tat in Halle verändert hat“, so Polizeisprecher Ralf Bode. Dennoch sei die Polizei wachsam und habe neben der Synagoge auch andere Objekte mit jüdischem Hintergrund – wie etwa jüdische Friedhöfe – verstärkt im Blick.

In Hagen, so Bode, habe es in den vergangenen Jahre keine Häufung von antisemitischen Straftaten gegeben. „Seit 2014 hat unsere Staatsschutzabteilung 14 Taten registriert.“ Darunter seien aber keine massiven Deliktarten wie etwa Körperverletzung gewesen. (…)

Quelle: wp.de

Integrationspreis: Jetzt Vorschläge einreichen

12. Oktober 2019

Der Integrationsrat der Stadt Hagen möchte im Rahmen des Neujahrsempfangs 2020 erneut engagierte Menschen auszeichnen, die sich um Integration verdient gemacht haben.

Für den Integrationspreis können Einzelpersonen oder Gruppen und Institutionen mit einer kurzen Begründung vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen werden nicht berücksichtigt. Die potenziellen Preisträger müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Als Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement sollen diese mit einem Preisgeld in Höhe von bis zu 250 Euro ausgezeichnet werden.

Die Vorschläge können bis Freitag, 15. November, schriftlich bei der Geschäftsstelle des Integrationsrates im Kommunalen Integrationszentrum, Faten Alzahr, Berliner Platz 22, 58089 Hagen, oder per E-Mail an faten.alzahr@stadt-hagen.de eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 8. Februar um 16 Uhr im Rathaus an der Volme statt.

Wie früher

6. Oktober 2019

„Romantischer Weihnachtsmarkt“ im Freilichtmuseum Hagen

Romantisch wird es ersten Adventswochenende (29.11. bis 1.12.) im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). An drei Tagen wird mit dem „Romantischen Weihnachtsmarkt“ stimmungsvoll in den Advent gestartet. Die besondere und entspannt-ruhige Atmosphäre zwischen den illuminierten Fachwerkhäusern und den geschmückten Holzhütten macht ihn seit 20 Jahren zu einem Besuchermagneten (Foto: LWL).

In den historischen Häusern und kleinen Hütten zeigen etwa 85 Aussteller Handgemachtes, Kunstgewerbe aus Stoff, Papier, Holz, Glas und Metall. Zu sehen und zu kaufen gibt es kreativen Schmuck, wollige Kleidung und winterliche Accessoires und Dekorationen, Leckereien, Holzspielzeug, handgezogene Bienenwachskerzen sowie Krippen und Weihnachtsschmuck.

An einige Plätzen unterhält Live-Musik von Alphörnern, Bands und Chören, über Irish-Folk bis Weihnachtsjazz und -pop statt „Musik aus der Konserve“.

Das nostalgische Beiprogramm ist stimmig: Sankt Nikolaus im feierlichen roten Bischofsornat besucht nachmittags die Kinder im LWL-Freilichtmuseum und der Märchenerzähler präsentiert wunderbare Geschichten. Ponyreiten und Bastelworkshops für die ganz jungen Besucher mit den Museumspädagogen runden das Programm ab.

Tipp: Bequem per Bahn und Bus fahren die Besucher mit dem VRR-Kombiticket (Hin- und Rückfahrt und Eintritt, 5 Euro) direkt bis zum Museum oder nutzen den kostenlosen Pendelbus von einigen großen Ausweichparkplätzen. Parken direkt am Freilichtmuseum ist kaum möglich, denn die Parkplätze sind dort Mangelware.

Viele weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt, zu den Parkmöglichkeiten und zum Onlineticket finden sich ab Ende Oktober unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Kinderbetreuung: Über 93 Prozent der Eltern zufrieden

20. September 2019

93,2 Prozent der Eltern sind mit dem Betreuungsangebot ihrer Kinder in Hagener Kindertageseinrichtungen zufrieden. Diese erfreuliche Zahl offenbart eine durch den Fachbereich Jugend und Soziales durchgeführte Elternbefragung von 3004 Eltern – davon 803 Eltern von Kindern unter drei Jahren.

Die Landesregierung beabsichtigt, künftig auch längere Öffnungszeiten außerhalb der Kindpauschalen oder auch am Wochenende zu finanzieren. Im Zusammenhang mit der Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) hat der Jugendhilfeausschuss über das Thema der bedarfsgerechten Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen diskutiert und die Elternbefragung in Auftrag gegeben.

Die Eltern äußerten außerdem zusätzliche Bedarfe in Bezug auf frühere Bring- und sehr späte Abholzeiten. Da es sich immer um Einzelfälle je Kindertageseinrichtung handelte, überlegt der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen nun, wie er diese Bedarfe erfüllen kann. 65 Fragebögen gaben den Wunsch nach Betreuungszeiten am Wochenende – samstags, sonntags oder an beiden Tagen – an.

Schwerpunkt-Einrichtungen als mögliche Lösung Die Stadtverwaltung befindet sich zurzeit in der Ideenfindung, wie sie auf die geäußerten Betreuungswünsche eingehen kann. Eine Möglichkeit könnten Schwerpunkt-Einrichtungen mit den erweiterten Betreuungsmöglichkeiten sein. Das ist jedoch davon abhängig, ob die Kinder mit diesen speziellen Betreuungsbedarfen auch alle dort angemeldet werden – denn dies bedeutet möglicherweise auch weitere Wege für die Eltern. Ein anderer Weg ist die ergänzende Betreuung durch eine Tagesmutter/-vater, die oftmals jetzt schon in Hagen praktiziert wird. Die Träger der Kindertageseinrichtungen in Hagen erarbeiten dazu in der nächsten Zeit mögliche Umsetzungsvorschläge.

Bereits jetzt haben Eltern auch vor der Anmeldung in eine Kindertageseinrichtung die Möglichkeit, sich im Fachbereich Jugend und Soziales bezüglich der Wahl der geeigneten Einrichtung und Kindertagespflege von Manuela Schänzer unter Telefon 02331/207-4464 und Sigrid von Dolenga unter Telefon 02331/207-4449 beraten zu lassen.

Die letzte Elternbefragung zu Betreuungszeiten fand 2014 statt. 2014 wurden 2736 Eltern, davon 760 Eltern von Kindern unter drei Jahren befragt. Auch damals ergab die Umfrage, dass der überwiegende Teil der Eltern mit den Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen zufrieden war. Eine vergleichsweise geringe Zahl an Ausnahmen mit weitergehenden Betreuungswünschen verteilte sich über das gesamte Stadtgebiet. Wie damals wurden die Bedarfe der Eltern auch jetzt mithilfe eines Fragebogens ermittelt.


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