Archive for the ‘31 Sonstiges’ Category

WPWR: Weiter in die Miesen

19. April 2019

Die thematische Fixierung auf Roma, Rapper und Rocker hat nicht den gewünschten Erfolg gezeitigt: Auch im 1. Quartal 2019 musste die Hagener Ausgabe der WPWR weitere Leser einbüßen.

Nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) verminderte sich die Zahl der verkauften Exemplare der Zeitung im Vergleich zum 1. Quartal 2018 um 5 Prozent. Das entscheidende Segment der Abonnements war sogar um 5,27 Prozent rückläufig.

Auch der geringfügige Anstieg des Verkaufs der insgesamt bedeutungslos bleibenden ePaper konnte den weiteren Marsch in die Miesen nicht aufhalten.

Zahl der Schüler an privaten Ersatzschulen in Hagen auf 1.715 gestiegen

12. April 2019

1.715 Schülerinnen und Schüler in Hagen besuchen im zurzeit laufenden Schuljahr private Ersatzschulen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 8,1 Prozent aller Schüler an allgemeinbildenden Schulen in der Stadt (ohne Weiterbildungskollegs).

Besonders angestiegen ist die Zahl der Privatschüler an der freikirchlichen Gesamtschule FESH in Wehringhausen: Im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr betrug die Steigerung 34,9 Prozent. Der Besuch der Waldorfschule ist dagegen wie schon seit Jahren weiter rückläufig. Dort ging die Zahl der Schüler um 5,4 Prozent zurück.

Vertragsverlängerung für die RuhrtalBahn

12. April 2019

Die RuhrtalBahn wird auch in den kommenden drei Jahren den nostalgischen Schienenbus durch das Ruhrtal fahren. Die Stadt Hagen und der Ennepe-Ruhr-Kreis unterstützen das touristische Angebot mit einem jährlichen Betriebskostenzuschuss von insgesamt 165.000 Euro. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.

Die RuhrtalBahn wird bis mindestens 2021 an 29 Tagen im Jahr zwischen Mai und Oktober einen Schienenbusverkehr zwischen Hagen Hauptbahnhof und Hattingen sowie an drei Fahrtagen zwischen Herdecke und Ennepetal anbieten. Im Einsatz ist ein fast 60 Jahre alter, dreiteiliger roter Schienenbus VT 98 mit 140 Sitzplätzen.

Der erste Fahrtag der Saison ist am Ostermontag, 22. April.

Informationen unter www.ruhrtalbahn.de

Frühlingsausgabe der Seniorenzeitung erschienen

27. März 2019

Die Frühlingsausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Im Prominenten-Porträt können die Leserinnen und Leser Dr. Gerhard Koch, den Vorsitzenden des Fördervereins für ein stationäres Hospiz in Hagen näher kennen lernen und zugleich einen Blick ins Hospiz werfen.

Der Beitrag „Abgehängt auf freier Strecke“ schildert die Gefühle eines Hartz-IV-Empfängers und informiert über das Hagener Arbeitslosenzentrum (HALZ). Nach der Lektüren wissen die Leser, was ein Krabbelkonzert ist und wie die Kinder vom Bodelschwinghplatz spielen.

Das Projekt POWER für Senioren will Bewohner von Pflegeheimen zum Spazierengehen animieren und sucht noch Ehrenamtliche. Und die Zeitung bringt ein Hoch aus auf Karl Halle, den berühmten Musiker aus Hagen, der im April seinen 200. Geburtstag feiert. Kater Dattel aus Dahl berichtet über neue Streiche. Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt, zu dem natürlich wieder ein umfangreicher Veranstaltungskalender gehört.

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, Begegnungsstätten, bei der HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern.

Übrigens: Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können. Wer Interesse hat, kann sich melden bei Ruth Sauerwein, Telefon 02331-5 74 38.

Qualitäts- und Funke-Medien

25. März 2019

„Die Funke Mediengruppe ist auf dem Weg, das beste nationale Medienhaus in Deutschland zu werden“, spart der Verlag auf seiner Homepage nicht mit Eigenlob. Dass dieser Weg wohl noch ziemlich lang ist, stellte jetzt das Funke-Onlineportal DerWesten eindrücklich unter Beweis.

Am vergangenen Donnerstag titelte DerWesten: „Halbes rumänisches Dorf wandert nach Hagen aus“. Schon zwei Sätze weiter wurde aus dem halben „fast ein komplettes Dorf“. So erzeugt man Stimmungen.

DerWesten bezog sich in seinem Text ausdrücklich auf eine zuvor in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschienene längere Reportage, die den Zuzug von Rumänen nach Hagen beschrieb, ohne in den Verdacht zu geraten, mit Unwahrheiten und Übertreibungen ein schiefes Bild zu erzeugen.

Dafür sorgte anschließend DerWesten.

Dessen Autor wusste nach Lektüre des FAZ-Artikels, dass die Rumänen – davon viele Roma – „ihre Kinder selten zur Schule“ schicken. In der FAZ ist hingegen nur die Rede davon, dass sie es mit der Schulpflicht „nicht so genau“ nehmen. DerWesten kehrt also die Verhältnisse geradezu um.

Anschließend greift das Funke-Medium ein Thema auf, an dem sich auch schon die WPWR (ebenfalls Funke) immer wieder abarbeitet: die „Problemimmobilien“.

Wie im Lokalblättchen wird auch bei DerWesten die Schuld für den maroden Zustand einiger Häuser den Bewohnern in die Schuhe geschoben: „Unter anderem seien die Roma für sogenannte „Problemimmobilien“ verantwortlich. Sie würden die Häuser gezielt verfallen lassen, heißt es. Deswegen versuche die Stadt Hagen die Rumänen zu sensibilisieren mit Hilfe eines Wohnführerscheins.“

Das liest sich so, als ob die Bewohner auch die Eigentümer der Gebäude seien. Dass dem nicht so ist, geht allerdings aus dem FAZ-Artikel hervor, auf den sich DerWesten beruft: „Die Häuser sind in Privatbesitz, die Stadt versuche immer wieder mal, welche aufzukaufen, aber das sei schwierig. Weil die Roma nur geringe Ansprüche haben, finden sich trotzdem immer Mieter. Sie lebten dort zwar meist nicht in Verelendung, sagt (Sozialdezernentin) Kaufmann, die einige Wohnungen von ihren Ortsterminen kennt. Aber wenn es kein Wasser gebe oder Kakerlaken herumkrabbelten, beschwerten sie sich nicht.“

Und auch der „Wohnführerschein“ hat nichts damit zu tun, dass die Rumänen „die Häuser gezielt verfallen lassen“, wie DerWesten behauptet, sondern im Gegenteil. Mit einem „Wohnführerschein“ versuche Hagen, die Roma zu sensibilisieren. Zum Beispiel dafür, welche Rechte sie gegenüber den Vermietern haben, wie die FAZ schreibt.

„Das beste nationale Medienhaus in Deutschland“ wird wohl noch etwas üben müssen.

Die FAZ-Reportage (Bezahlschranke, aber nach Anmeldung 30 Tage kostenlos)

Der Beitrag bei DerWesten

Dazu passend:

Funke-Medien sollen weniger lügen, haben damit aber noch nicht angefangen

Quelle: Übermedien

Clickbait-Kakerlake frisst den „Westen“ auf

Quelle: Übermedien

Lärmschutzwand sorgt in Hohenlimburg für Bürger-Proteste

22. März 2019

Was als Segen für die Anwohner der Bahnstrecke Hagen – Siegen gedacht war, nämlich für mehr Ruhe und somit für mehr Lebensqualität zu sorgen, ruft nun erheblichen Protest der Hohenlimburger hervor: die grauen Lärmschutzwände. Denn dafür sind im Oktober an der Bahnstraße und Stennertstraße / Hohenlimburger Straße Bäume und Büsche gefällt worden, so dass der dort in Teilbereichen vorhandene Allee-Charakter verloren gegangen ist. (…)

Quelle: wp.de

Verdi Medien: Mitgliederversammlung

21. März 2019

Der Ortsverein des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in verdi Südwestfalen, lädt seine Mitglieder zu seiner jährlichen Versammlung ein. Sie findet am 30. März ab 11 Uhr im Hagener Verdi-Haus in der Hochstraße 117a statt.

Hauptpunkt sind Informationen des Kollegen Jens Göcking zum „Datenschutz im Betrieb und Privaten“. Jens Göcking ist Fachmann der Technologieberatungsstelle beim DGB NRW.

Daneben stehen wie immer Informationen zu aktuelle Themen auf der Tagesordnung. Die Veranstalter freuen sich auf einen regen Austausch.

„Brauchtum“: Deutlich mehr Müll in Boele

10. März 2019

Neun Fahrzeuge und 20 Männer der Straßenreinigung waren am vergangenen Sonntag im Einsatz um die brauchtumsbedingten Hinterlassenschaften des Boeler Karnevalszuges zu beseitigen. Die Narren hinterließen auf der Strecke insgesamt 5,44 Tonnen Abfälle. Eineinhalb Tonnen mehr als im letzten Jahr.

Dreizehn Kehrmaschinen und Kolonnenwagen bildeten das Ende des diesjährigen Rosenmontagszugs. Insgesamt 33 Mitarbeitende des HEB sammelten alles ein was auf und neben der Zugstrecke hinterlassen wurde. Das waren gestern 1,72 Tonnen Müll. Im letzten Jahr mussten etwas mehr Abfälle beseitigt werden. Da waren es 1,86 Tonnen.

Der Rosenmontagszug nimmt seinen Weg bekanntlich auch durch Wehringhausen. Gegen den Hagener Stadtteil ist in den letzten Jahren von der örtlichen Presse eine regelrechte Müllkampagne gefahren worden, die nicht nur illegale Sperrmüllablagerungen thematisierte. Damit vermischt und skandalisiert wurden auch (normale) Entrümpelungen von Häusern und die Zustände an den Containerstandorten, die maßgeblich vom Hagener Entsorgungsbetrieb wegen unzureichender Leerung zu verantworten waren. Diesen Mangel prangerte die Presse allerdings nicht an.

DGB-Frauen für ein soziales und gerechtes Europa

7. März 2019

Am 26. Mai 2019 wird in Deutschland das Europäische Parlament gewählt. Zum Internationalen Frauentag werben die Frauen im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) für ein soziales und gerechtes Europa. Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört von Anfang an zu den Grundwerten der Europäischen Union (EU).

Der Aufstieg rechtspopulistischer und nationalistischer Kräfte stellt die EU vor existenzielle Herausforderungen. Wo demokratische Errungenschaften abgebaut werden, stehen auch sicher geglaubte Frauenrechte wieder in Frage. „Wir werden unsere europäischen Grundwerte verteidigen. Europa ist ein Motor für Gleichstellung und ein Bollwerk gegen den Antifeminismus der Rechtspopulisten“, so Ruth Sauerwein vom DGB-Frauenausschuss Hagen.

Am 10. März laden die DGB-Frauen herzlich zur Matinée ins das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, ein. Ab 10:00 Uhr wird dort gegen Spende ein Brunch angeboten. Nach der Begrüßung um 11:30 Uhr kann man sich ab 12:00 Uhr auf politisches Kabarett freuen: Anny Hartmann – die pazifistische Schnellfeuerwaffe des politischen Kabaretts – präsentiert ihr Programm „No Lobby is perfect.“

Als Diplom Volkswirtin besitzt sie das Handwerkszeug, wirtschaftliche und politische Winkelzüge zu durchblicken. Diese bereitet sie amüsant, schnell, bissig und leicht nachvollziehbar auf. Wer Anny Hartmann live sieht, kann sich ein paar Semester VWL-Studium ersparen.

Angebote und Aktivitäten

5. März 2019

Hagener Frauengruppen zum Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag hat in Hagen ein buntes Gesicht – das zeigt das Titelbild des Faltblatts der Gleichstellungsstelle. Es macht deutlich, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft geworden ist. Im Innern entfaltet sich ein bunter Strauß von Aktivitäten und Veranstaltungen rund um frauenpolitische Themen und Forderungen. „Ich begrüße es, dass in diesem Jahr nach langer Pause die Hagener Frauenverbände am 9. März wieder eine gemeinsame Veranstaltung durchführen“, erklärte Sabine Michel, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hagen.

Am 9. März wird das Netzwerk der Hagener Frauengruppen in der Johanniskirche bei einem „Markt der Möglichkeiten“ Aktivitäten mit und für Frauen und deren Anliegen vorstellen. Darüber hinaus finden über den gesamten Monat März vielfältige Veranstaltungen statt – Vorträge, Filme, Kabarett, ein frauenpolitischer Stadtrundgang und vieles mehr (siehe das Faltblatt der Gleichstellungsstelle der Stadt Hagen). Bereits am 6. März wird die Ausstellung „Frauen im Widerstand“ im Kultopia eröffnet und am 8. März gibt es Straßenaktionen, einen Brunch in „Luthers Waschsalon“ und Blumen in Betrieben, Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen.

Der diesjährige Frauentag steht im Zeichen des 100. Jahrestags des Frauenwahlrechts in Deutschland. Am 2. März 1919 nahmen in Hagen erstmals Frauen an den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung teil – als Wählerinnen und als Kandidatinnen. Sieben Frauen wurden gewählt – von 60 Stadtverordneten. Und heute? Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2014 wurden 47 Männer und 15 Frauen in den Rat gewählt. Die Zahlen zeigen: Es bleibt noch viel zu tun, um wirkliche Gleichberechtigung und gleiche Teilhabe von Frauen in der Gesellschaft durchzusetzen.

Kinder leben auf den Hagener Straßen gefährlich

1. März 2019

Die Zahl der in Hagen bei einem Verkehrsunfall verletzten Kinder hat im vergangenen Jahr erneut zugenommen. 72 Kinder waren 2018 in einen Unfall verwickelt, glücklicherweise kam keines von ihnen zu Tode.

Dennoch bereitet die Steigerung gegenüber den Vorjahren (2017: 67 Kinder, 2016: 65, 2015: 33) Michael Hoffmann, Leiter der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Hagen, Sorge: „Die Zahlen explodieren nach oben. Leider konnten wir den Trend wieder nicht umkehren – wohl auch, weil wir nicht wissen, was die Ursache für diese Entwicklung ist.“ (…)

Quelle: wp.de

Facebook-freie Kommune

16. Februar 2019

Kann man bei jedem Facebook-Skandal nur noch hilflos mit den Schultern zucken? Nein – denn es gibt die Möglichkeit, über die europäische Rechtsprechung zu Datenschutz und Datensicherheit tätig zu werden und das direkt vor Ort in der eigenen Kommune. Mit einem einfachen Bürgerantrag. (…)

Es ist offensichtlich: Facebook hat sein Kerngeschäft – die Nutzerdaten – nicht unter Kontrolle. Dieser Kontrollverlust ist dabei nicht nur eine Bedrohung der Privatsphäre, sondern sägt an den Grundpfeilern der freien, demokratischen Gesellschaft.

Nicht nachvollziehbar ist daher, warum z.B. Kommunen die Dienste eines Unternehmens nutzen, das als Wiederholungstäter grundlegende Freiheitsrechte verletzt, um damit ein Milliardenvermögen anzuhäufen. (…)

Quelle: electrceye

Neue Strategie: Polizei macht Druck auf Hagener Eltern-Taxis

13. Februar 2019

Verkehrsdirektor Michael Hoffmann gibt eine schmerzhafte Strategie aus: mehr Strafzettel gegen Eltern-Taxis. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wo das Hirn fehlt, hilft eben nur ein kräftiger Griff in den Geldbeutel.

Stadt Hagen kauft Bunker – Proberäume für Bands geplant

11. Februar 2019

Die Stadt will über eine Tochtergesellschaft den Hochbunker an der Bachstraße in Wehringhausen kaufen. Dort sollen Proberäume für Bands entstehen – und auch Tonstudios könnten sich hier ansiedeln. Dank der dicken Mauern sind Beschwerden von Anwohnern kaum zu befürchten. Managen könnte das Ganze der Verein „Kulturzentrum Pelmke e.V.“ Der hat auch reges Interesse daran, prüft aber derzeit noch, ob sich das Konzept umsetzen lässt. (…)

Quelle: wp.de

Neues Projekt für frühere Kult-Kneipe „Bei Rainer“

6. Februar 2019

Die Stadt Hagen will in Wehringhausen weitere marode Häuser kaufen. Jetzt hat sie wieder zugeschlagen. Neues gibt es auch für eine Kult-Kneipe. (…)

Quelle: wp.de

Grüne in Hagen stellen die Kunstrasenplätze in Frage

24. Januar 2019

Die Hagener Grünen hinterfragen die Umweltverträglichkeit der acht Kunstrasen-Plätze in der Stadt, auf denen zahlreiche Fußballclubs ihre Teams spielen lassen. Anstoß für die Anfrage bei der Verwaltung ist ein Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“. (…)

Der Spiegel bezieht sich auf eine Studie des Fraunhofer-Instituts. Studienzeitraum: drei Jahre. Forschungsfrage: Woher stammt das Mikroplastik (siehe Infobox), das weltweit zunehmend Flüsse, Seen und Ozeane verschmutzt?

Verwehungen von Kunstrasenplätzen, der Fokus liegt auf Gummigranulat, würden jährlich 8000 Tonnen Plastikteilchen in die Umwelt transportieren. 20 Mal so viel wie durch Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel freigesetzt werde. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Eine Sache „in Frage stellen“ ist etwas ganz anderes als eine „Anfrage bei der Verwaltung“ zu stellen, „nachzufragen“ oder selbst auch zu „hinterfragen“. Das Minimum einer seriösen Berichterstattung wäre gewesen, wenigstens Teile der Anfrage wiederzugeben, aber das hätte wohl die verfälschende Überschrift nicht gerechtfertigt. Die Grünen haben anscheinend einfach nur „gefragt“: „Wir wollen jetzt mal wissen, wie stark die Immissionen sind und ob die Verwaltung das auf dem Schirm hat“, werden sie zitiert.

Aber die reichte bereits aus: Nutzer der asozialen Medien, die nur die Überschriften lesen können, suhlen sich bereits im üblichen arteigenen Dreck.

So befördert das Blatt den grassierenden Populismus, der sich nicht an Fakten, sondern an diffusen Stimmungen orientiert. Gegen stetig rückläufige Verkaufszahlen wird diese jämmerliche Strategie aber nicht helfen. Sie fördert nur den weiteren Niedergang.

Hagener Kita-Beiträge – Noch keine Reaktion aus Leipzig

23. Januar 2019

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat immer noch nicht über eine Beschwerde entschieden, die gegen die Nichtzulassung der Revision des Verfahrens rund um die Hagener Kita-Beiträge eingelegt wurde. (…)

Quelle: wp.de

WPWR weiter auf Talfahrt

18. Januar 2019

Wie schon seit Jahren zu beobachten, war die Auflage der WPWR auch im 4. Quartal 2018 weiter rückläufig. Nach den aktuellen Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) wurden in Hagen einschl. Herdecke und Wetter im Zeitraum Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres 4,87 Prozent weniger Zeitungen verkauft als im entsprechenden Vorjahresquartal.

Die Zahl der Abonnements ging sogar um 5,12 Prozent zurück, der Einzelverkauf um 5,11 Prozent. Nur der „sonst. Verkauf“ legte auf niedrigem Niveau von 990 auf 1.015 Exemplare zu (+ 2,53 Prozent). Der Gesamtverkauf für die drei Städte betrug noch 28.794 Exemplare. Die leicht gestiegene Zahl der ePaper ist  darin enthalten, konnte aber mit 3.143 Stück (IV/2018 gegenüber 2.850 in IV/2017) den Verlust nicht wettmachen.

Buchtipp: Rosa Luxemburg – Ein Leben

15. Januar 2019

Eine Biographie von Ernst Piper

Heute vor 100 Jahren wurde in Berlin Rosa Luxemburg ermordet (Fotograf: unbekannt). Im großflächig entpolitisierten Hagen wird das Verbrechen keiner Erwähnung für würdig erachtet.

Die Parteien, die von den Mainstream-Medien der politischen Linken zugerechnet werden, sind hierzulande anderweitig beschäftigt. Die SPD damit, ihre Funktionäre abzusichern, die örtliche UnLinke will ihre Staatsknete behalten und die Grünen, von denen man nicht mehr so richtig weiß, wo sie eigentlich hingehören, wollen nur noch mitspielen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund, der viele Jahre Beiträge zur politischen Diskussion in Hagen initiiert hat, ist nach dem Tode seines Vormanns Jochen Marquardt praktisch in der Versenkung verschwunden. Nachfolger Marx (so heißt der Mann tatsächlich) kann sich demnächst eine Verdienstmedaille der FDP für erfolgreiche Destruktion abholen.

Dabei hätte gerade die SPD allen Grund, sich mit ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. War es doch der „Bluthund“ Noske, der (als SPD-Mitglied) möglicherweise – die Historiker streiten noch – einer der Hintermänner der Ermordung Luxemburgs war. Der Frau, die nie aus der SPD austreten wollte, aber ausgeschlossen wurde.

Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles hat erst kürzlich noch behauptet, es gelte als wahrscheinlich, dass der Sozialdemokrat Gustav Noske bei der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts seine Hände im Spiel hatte. Kurz darauf zog sie ihre Behauptungen zurück.

Bleibt also nur der Blick in die Wissenschaft. Um es kurz zu machen: Eine neue Biographie der Revolutionärin Rosa Luxemburg scheint die Lektüre wert zu sein. Der Autor, Ernst Piper, ist Historiker und Professor an der Universität Potsdam.

Rosa Luxemburg – Ein Leben
Hardcover mit Schutzumschlag, 832 Seiten, 15,0 x 22,7 cm, 42 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-89667-540-8

Auzüge einer Rezension der Süddeutschen Zeitung:

„Freiheit“, lautet Rosa Luxemburgs meistzitierter Satz, „ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ Piper dokumentiert, dass und wie dieses Prinzip – durchaus anders als im heutigen, am Gängelband von Effizienz- und Exzellenz-Planern hängenden Bildungssystem – damals auch für die Universitäten galt. Rosa Luxemburgs Zürcher Doktorvater Julius Wolf war ein erklärter Gegner des Marxismus; er plädierte, so Ernst Piper, „für eine staatliche Sozialpolitik, um der revolutionären Sozialdemokratie das Wasser abzugraben“.

Was passiert, wenn eine glühende Marxistin so jemandem eine Dissertation über die industrielle Entwicklung Polens vorlegt? „Der Arbeit“, urteilt Wolf, „ist nachzurühmen volle Beherrschung des Gegenstandes, große Sorgfalt, großer Scharfsinn.“ Sie „legt Zeugnis ab ebenso von theoretischer Begabung wie von praktischem Blick“. Zwar: „Die Verfasserin ist Sozialistin und steht zu der sogenannten materialistischen Geschichtsauffassung.“ Aber: „Das tut der Tüchtigkeit der Leistung keinen Abbruch, welche weit darüber hinausgeht, was von einer Dissertation gefordert werden muss.“ (…)

War Rosa Luxemburgs politisches Programm schon zu ihrer Zeit illusorisch, wie viele, auch viele Sozialdemokraten, behaupten? Piper sieht das anhand ihrer Auseinandersetzung mit Lenin differenzierter: „Rosa Luxemburg ist der lebendige Beweis dafür, dass ein Marxismus jenseits des Leninismus möglich ist. Wo Lenin Kontrolle verlangte, wollte sie Spontaneität, ohne dass deswegen ihre Erwiderung ein Plädoyer für Desorganisation war. (…)

An den historischen Kontext gebunden sind lediglich die Themen, keineswegs aber die Struktur dieser Auseinandersetzung. Die war schon damals geprägt von der panischen Angst der SPD, man könne sie für sozialistisch halten. (…)

Aber ist die SPD deswegen heute weniger kleinmütig, als sie es 1914 war? Ist sie heute eine linke Partei, eine, die entschieden auf der Seite derer agiert, die von diesem Kapitalismus bedroht sind?

Man kann Rosa Luxemburgs Biografie, wie Piper sie exzellent erzählt und dokumentiert, auch als ein entscheidendes Stück Geschichte der SPD lesen. Warum sie keine Volkspartei mehr ist, warum sie sich mittlerweile dagegen wehren muss, in die Bedeutungslosigkeit abzusinken: Rosa Luxemburg, die nie aus der SPD austreten wollte, hätte es womöglich erklären können.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Schrottimmobilie an der Berliner Straße droht der Verfall

14. Januar 2019

Es strahlt jenen architektonischen Stolz aus, der Immobilien aus der Wendezeit vom 19. ins 20. Jahrhundert bis heute prägt. Hinter der inzwischen verfallenden Fassade wurde einst gelacht, gekocht, gestritten, gefeiert und geliebt. Doch die Würde des prallen Lebens wurde diesem viergeschossigen Wohnhaus mit Ladenlokal längst genommen. (…)

Als Miteigentümer und Hüter der Immobilie agiert heute eine Verwaltungsgesellschaft, die die Fäden einer kompliziert verflochtenen Erbengemeinschaft zusammenhält. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Diesmal waren in dem Gebäude weit und breit keine „Zuwanderer aus Südosteuropa“ ausfindig zu machen – und schon gelingt es der WPWR, einen Bericht abzuliefern, in dem sogar eine gewisse Empathie mitschwingt. Selbst die Verantwortlichen für den beschämenden Zustand des Hauses werden genannt: die Eigentümer.

Kita-Beiträge: Beschwerde am Bundesverwaltungsgericht

2. Januar 2019

Nachdem die Stadt Hagen Anfang September vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gesiegt hatte und gleich acht Klagen gegen Elternbeitragsbescheide abgeschmettert wurden, könnte das Verfahren in eine neue Runde gehen. Denn die Rechtsanwältin von Attila Tasli, der zu den klagenden Eltern gehört, hat vor dem Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision des Verfahrens eingelegt. (…)

Quelle: wp.de

Greatest Hits 2018

1. Januar 2019

Die Top 10 der beliebtesten DW-Beiträge im Jahr 2018

  1. „Die wollten uns weghaben“
    Hagener SPD-Ortsverein in der überregionalen Presse
  2. „Lediglich mal einen Entwurf gemacht“
    War Dietmar Thieser bei Entscheidungen zur Klutert-Kampfbahn befangen? Und wer profitiert am Ende davon?
  3. „Für so’n Scheiß haben wir hier keine Zeit.“
    Die Vorzimmerdame des Dezernenten
    von Christoph Rösner
  4. Millionen-Investitionen in das Marien-Hospital
    Rund um Investor Krollmann, den neuen hochgeschriebenen Star am Hagener Immobilienhimmel
  5. SPD: „Empörender Umgang“
    Ortsverein Haspe-Nord wehrt sich gegen seine vom Ortsverein Haspe-Süd betriebene Auflösung
  6. Thieser zerstört Haspe
    Baumfällung an der Voerder Straße
  7. Romberg „kleiner Fisch im Hagener Rathaus“
    Leserbrief zum Fall des CDU-Ratsherrn (schon 2017 auf Platz 1 der Top Ten)
  8. Verwaltung: „Das geht so nicht“
    „Wer regiert diese Stadt eigentlich: die Politik oder die Verwaltung?“
    Hagener Freifunker werfen OB und Verwaltung falsche Behauptungen vor – Offener Brief an den Oberbürgermeister
  9. Jürgen Pottebaum hat das Theater verlassen
  10. „Intrigen, Anbiederung und Duckmäusertum“
    Stellungnahme von Barbara Hanning zur Entscheidung des OVG zum Fraktionsausschluss und zum Zustand der grünen Fraktion

Umwelthilfe verklagt NRW wegen schlechter Luft in Hagen

17. Dezember 2018

Städte ersticken am motorisierten Individualverkehr

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vier weitere Klagen gegen das Land Nordrhein-Westfalen beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster für „Saubere Luft“ in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal eingereicht. In allen vier Städten wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg /m³) im Jahresmittel fortwährend erheblich überschritten.

Die beiden einzigen offiziellen Messstationen in Hagen stellen für 2017 NO2-Werte oberhalb des Grenzwerts fest: 49 µg/m³ (Märkischer Ring 85) und 48 µg/m³ (Graf-von-Galen-Ring). Ziel der Klagen ist die Einhaltung des bereits seit 2010 verbindlich geltenden NO2-Grenzwerts noch im Jahr 2019.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Der EU-Grenzwert dient dem Schutz unserer Gesundheit. Er steht nicht zur Debatte und gilt seit 2010. Doch die Landesregierung verweigert den Bürgern in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal die ihnen rechtlich zustehende „Saubere Luft“. Wir brauchen eine wirkliche Verkehrswende. Unsere Städte ersticken am motorisierten Individualverkehr und an giftigen Dieselabgasen. Offensichtlich sind gegen den Widerstand der Dieselkonzerne nur noch die Gerichte in Deutschland in der Lage, geltendes Recht und Gesetz durchzusetzen. Wir brauchen mehr saubere Busse und Straßenbahnen und weniger schmutzige Diesel-Fahrzeuge in der Stadt.“

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in seinen Grundsatzurteilen vom 27. Februar 2018 das Jahr 2019 als letztmöglichen Zeitpunkt zur Einhaltung des EU-weit gültigen Jahresmittelwerts von 40 µg/m³ höchstrichterlich festgelegt. Die „Saubere Luft“ in den vier Städten ist nur durch kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Fahrverbote für schmutzige Diesel-Fahrzeuge möglich, die im realen Betrieb die Grenzwerte um ein Mehrfaches übersteigen.

Schmutzige Diesel-Pkw tragen wesentlich zu mehr als 800.000 jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes und Asthma sowie zu knapp 13.000 vorzeitigen Todesfällen bei, verursacht durch die anhaltende Belastung der Atemluft mit dem Dieselgift NO2.

Das Umweltbundesamt hatte mit einer neuen Studie über die Gesundheitsfolgen von NO2 verdeutlicht, dass bereits bei Konzentrationen deutlich unterhalb des Grenzwertes mit 437.000 Neuerkrankungen an Diabetes Mellitus und 439.000 Asthmaerkrankungen zu rechnen ist.

Klageschrift Hagen (pdf)

Drei Tage Winterschlaf

17. Dezember 2018

Verwaltung schließt „zwischen den Jahren“

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt „zwischen den Jahren“ vom 22. bis einschließlich 31. Dezember 2018 geschlossen. Damit entfallen drei Arbeitstage, beim Rest handelt es sich um Samstage, Sonn- und Feiertage.

Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon vor Weihnachten zu erledigen oder für das neue Jahr einzuplanen. Ab Mittwoch, 2. Januar 2019, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Personalkosten realisiert, da die Rathäuser I und II sowie weitere Außenstellen bis auf einzelne Ausnahmen nicht beheizt werden müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen zwischen den Feiertagen Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen, welches – Achtung! – die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

Am 27. und 28. Dezember sind die Annahme von Sterbefallanzeigen und die Erteilung von vorläufigen Bestattungsgenehmigungen jeweils von 8 bis 11 Uhr in den Räumlichkeiten des Standesamtes (Rathaus I (Bauteil B), Rathausstraße 11, 58095 Hagen) möglich.

Dringend notwendige Reisedokumente sollten frühzeitig beantragt werden. In Notfällen sollten sich Bürgerinnen und Bürger an die Bundespolizei oder das Auswärtige Amt wenden. Dort sind auch aktuelle Reiseinformationen (www.auswaertiges-amt.de, Rubrik „Länder/Reiseinfo“) erhältlich. Neben Informationen zu den Einreisebestimmungen des jeweiligen Reiselandes finden sich auch Hinweise unter anderem zur Sicherheitslage und zur medizinischen Vorsorge sowie Listen mit den Anschriften konsularischer Vertretungen. Ebenso ist dort eine Übersicht über die Anerkennung deutscher Kinderausweise durch ausländische Staaten abrufbar.

Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe, die Stadtteilbüchereien und das Tierheim der Stadt Hagen haben zwischen den Feiertagen ebenfalls geschlossen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt.

107.7 radio eriwan

13. Dezember 2018

Hagener Dudelfunk erfindet eine „Nachricht“

Radio Eriwan war zu Zeiten des Kalten Krieges ein fiktiver Sender der damaligen Sowjetunion, der vermeintliche Zuhörerfragen beantwortete. Radio Hagen ist ein real existierender Sender, der heute eine vermeintliche „Nachricht“ verbreitete, die den falschen Bericht der WPWR zur erst geplanten und dann wieder rückgängig gemachten Änderung der Buslinie 527 noch toppt:

Die weitschweifige neue Busverbindung der 527 soll schnellstmöglich korrigiert werden

Die weitschweifige neue Busverbindung der 527 soll schnellstmöglich korrigiert werden. Seit dem Sommer fährt die Linie anders. Mit der Konsequenz, dass gerade ältere Leute, die einfach nur vom Wohngebiet Altenhagen zum Supermarkt an der Altenhagener Straße wollten nun eine Sightseeingtour zum Bahnhof in Kauf nehmen mussten. Die Anwohner hatten protestiert, und die Politiker haben sich mit der Sache beschäftigt und räumen ein: Das muss wieder anders werden. Die Politiker wollen so schnell wie möglich beschließen, dass der alte Linienweg wieder eingerichtet wird.

Quelle: 107.7 radio hagen

Frage an Radio Eriwan … äh, Hagen: Stimmt es, dass bei Ihrem Sender Journalisten arbeiten?
Antwort: Im Prinzip ja, aber nur dann, wenn die Putzfrau Urlaub hat.

Die Gehälter der Hagener Stadtspitze im Check

13. Dezember 2018

Wie viel Geld verdienen die Geschäftsführer städtischer Unternehmen in Hagen? Und was genau leisten sie dafür eigentlich? Ein Überblick. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Teilweise nicht auf dem neuesten Stand, aber natürlich ein Anhaltspunkt.

Hagener Schulen wollen raus aus dem digitalen Niemandsland

12. Dezember 2018

Bislang ist noch nicht eine einzige Hagener Schule an das schnelle Internet angeschlossen. Was in der Realität immer wieder für ernüchternde Ergebnisse sorgt. Denn das digitale Lernen scheitert häufig schon an der Geschwindigkeit des Anschlusses. Insbesondere dann, wenn von mehreren Rechnern gleichzeitig auf das Internet zugegriffen wird. (…)

Quelle: wp.de

Erneute Haus-Räumung in Hagen in letzter Minute abgewendet

12. Dezember 2018

Vermieter am Bodelschwinghplatz zahlt doch noch ausstehendes Wassergeld in fünfstelliger Euro-Höhe. Die erste Sperrung war manipuliert worden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Vermieter war der Verursacher des Problems. Dem Einheitsblatt fällt aber nichts besseres ein, als in einer Infobox zu texten: „Die Stadt Hagen bietet zugewanderten Familien aus Rumänien und Bulgarien eine Mieter-Qualifizierung an, mit der der Weg in geordnete Mietverhältnisse ermöglicht werden soll.“

Bücherflohmarkt in der FernUni

10. Dezember 2018

11.12.2018, 15 bis 18 Uhr, Universitätsstraße 23, 58097 Hagen

Alle Jahre wieder: Die Universitätsbibliothek auf dem Campus lädt zu ihrem mittlerweile traditionellen Bücherflohmarkt im Advent ein. Besucherinnen und Besucher können aus einem vielfältigen und preisgünstigen Bestand von Lehrbüchern und Forschungsliteratur sowie Romanen und Fotobänden aus privaten Buchspenden auswählen.

Für zehn Euro gibt es am „Aktionstisch“ so viele Bücher, wie man ohne Taschen tragen kann. Wer mindestens zehn Bücher erwirbt, kann ein weiteres kostenlos mitnehmen (Preis maximal drei Euro).

Geschwister-Scholl-Schule ohne Rassismus

9. Dezember 2018

Die Geschwister-Scholl-Schule mit den beiden Standorten in Boelerheide und Vorhalle darf sich jetzt offiziell „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen. Damit ist sie Teil des bundesweiten Netzwerks von etwa 3.000 Schulen, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art einsetzen.

Sympathisanten

8. Dezember 2018

Hagener Presse rührt seit langem für heimische Rockergruppe die Werbetrommel

Michael Koch, Leiter der Hagener Lokalredaktion der WPWR, klingt schwer enttäuscht: „Die nette Fassade der Freeway Riders ist eingerissen“ überschreibt er seinen Kommentar zu der Razzia in einem Rockerclub am Nikolaustag. Dabei wurden mehrere Objekte durchsucht, ein umfangreiches Waffenlager sichergestellt (Foto: Polizei Hagen) und 14 Personen verhaftet, von denen inzwischen 10 wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Hintergrund ist u.a. ein versuchtes Tötungsdelikt.

Koch findet es „umso unverständlicher, dass es – vor allem bei Facebook — immer noch so viele gibt, die Verständnis für die Rocker zeigen“. Dabei breitet er den Mantel des Vergessens darüber aus, dass sein Blatt es war, das lange Jahre zur Legendenbildung beigetragen hat.

So erstarrte einst Kochs Kollege Hubertus Heuel in einem sehr ausführlichen Bericht geradezu vor Ehrfurcht: „Die Freeway Riders sind die Hagener Rocker. Männer wie Bäume, mit breitem Kreuz, ausladendem Brustkorb und muskelbepackten Armen. Männer wie Schränke.“ Liebevoll beschrieb er das Millieu: „Ihr Quartier liegt geduckt hinter Dekra und Peugeot im Gewerbepark Kückelhausen. Raue, heisere Stimmen erschallen, auf Spiegeln, Kutten und Pfosten klebt der geflügelte Totenkopf mit Kappe, das Emblem der Riders. Frauen heißen hier Schnitten und Kinder Blagen.“

Überhaupt sind die Rocker in Heuels Eloge Menschen wie du und ich: „Die Freeway Riders sammeln Spielzeug für bedürftige Familien, organisieren Blutspenden und Feste für krebskranke Kinder. Die meisten von ihnen haben selbst Familie und die gleichen Sorgen wie andere Väter.“

Besonders gefallen haben dürfte Heuel das kleinbürgerliche Weltbild der Rocker, die er als „wertkonservativ“ beschreibt und von denen jeder „ein Motorrad mit mindestens 550 ccm Hubraum“ fährt, „die meisten eine Harley Davidson.“ Auch wichtig: „Alle Mitglieder gehen einem ordentlichen Beruf nach, die meisten als Handwerker.“

In einem Bericht von 2016 über einen Aufmarsch der Rocker in Wehringhausen unterschied Redaktionsleiter Koch fein säuberlich zwischen dem „umstrittene Rocker-Club „Bandidos““ und dem „angestammten Motorradclub „Freeway Riders““. Brav wird deren Sprecher zitiert: „Wir wollten einfach durch die Stadt gehen und zeigen, dass wir in Hagen ansässig sind.“ Auch eine Anfrage an die „Bandidos“ hatte die WPWR gestellt, die aber nicht beantwortet wurde.

Ein Jahr später fragte das Einheitsblatt wieder an, Hintergrund war das sogenannte „Kutten-Verbot“, von dem die Freeway Riders allerdings nicht betroffen waren. „Auch wenn wir nicht betroffen sind, sehen wir darin einen Eingriff in die Bürgerrechte“, antwortete ein Sprecher der Rocker – und Kochs Blatt machte wieder einen ganzen Artikel daraus. Ohne daraufhinzuweisen, dass es weniger um „Bürgerrechte“ als vielmehr um ein Uniformverbot ging.

Schon lange vor Kochs und Heuels Tätigkeit in der heimischen schreibenden Zunft zeigte die lokale Presse eine wohlwollende Nachsicht gegenüber halbseidenen und kriminellen Kreisen. So wurde ein seinerzeit stadtbekannter Zuhälter, der sich am Ende in einem Nachtlokal die Kugel gab, in Permanenz als „Hagener Kaufmann“ tituliert.

Aber selbst jetzt, nachdem sich Koch in seinem Kommentar zerknirscht zeigt, wird am selben Tage so berichtet, als handele es sich bei dem Rockerclub um eine öffentliche Institution oder einen größeren Wirtschaftsbetrieb, bei dem man mal um ein Statement anfragt: „Ein Freeways-Sprecher wollte keine Stellungnahme zur Razzia abgeben.“

Unterzeichnet: mko – Michael Koch.

Lehrermangel: Lage an Hagener Grundschulen spitzt sich zu

5. Dezember 2018

An 24 der 28 städtischen Grundschulen in Hagen herrscht Lehrermangel. Auch Sonderpädagogen fehlen – an den Förder- wie auch den Grundschulen. (…)

Quelle: wp.de

Fahrverbot in Hagen – Klage der Umwelthilfe verzögert sich

1. Dezember 2018

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat immer noch nicht ihre Anfang Oktober angekündigte Klage auf Diesel-Fahrverbote in Hagen eingereicht. „Es ist noch nicht ganz klar, welches Gericht im Hagener Fall zuständig ist“, sagt eine DUH-Sprecherin.

Sobald darüber Klarheit herrsche, werde die Klage erhoben. Das Oberverwaltungsgericht Münster prüft aktuell, ob es künftig bereits in erster Instanz für derartige Klagen zuständig ist. Bis Ende des Jahres soll die Prüfung abgeschlossen sein. (…)

Quelle: wp.de

Entwarnung bei Gelben Säcken

1. Dezember 2018

Das Entsorgungsunternehmen aus Wetter hat sich die Kritik zu Herzen genommen und nicht nur drei zusätzliche Stellen ins Verteilernetz aufgenommen. Auch in den städtischen Einrichtungen Rathaus 1, Rathaus 2, Bürgerbüro Haspe und Bürgerbüro Hohenlimburg werden die gelben Säcke an die Bürger verteilt. (…)

Quelle: Lokalkompass

Auch ohne „Coca-Cola-Truck“: Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen

29. November 2018

An über 30 Ständen im Hof des Schlosses und im Schloss selbst erwartet die Besucher des traditionellen Weihnachtsmarktes im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 15. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 16. Dezember, von 11 bis 18 Uhr ein vielfältiges Angebot an holz- und kunstgewerblichen Produkten und eine besondere Atmosphäre (Foto: Stadt Hagen).

Der Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen bietet besinnliche Weihnachtsmusik im Schlosshof und ein großes Angebot an Getränken sowie süßen und deftigen Speisen. Während des Weihnachtsmarktes ist das Museum für Ur- und Frühgeschichte geöffnet und bietet speziell für Kinder ab fünf Jahren ein besonderes Programm: Ein Geschichtenerzähler stimmt auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein und die Kinder können an einer Rallye rund um das Museum teilnehmen.

Der Eintritt zum Museum und zum Weihnachtsmarkt ist frei. Ortsfremde Besucher erreichen das Wasserschloss am besten über die A1, Ausfahrt Hagen-West. Da am Wasserschloss nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, wird die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen.

Winterausgabe der Seniorenzeitung erschienen

28. November 2018

Die Winterausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Im Prominenten-Interview stellt sie Roland Pröll vor, den Leiter der Kantorei der Johanniskirche, der dem traditionsreichen Chor neues Leben  einhauchen will. Geschichte und Gegenwart begegnen sich in der Titelgeschichte, in der Gottfried Auszra vom Pfadfinderleben in den 50er Jahren erzählt und die Hohenlimburger Pfadfinder berichten, wie es heute zugeht.

In diesen Tagen richten sich viele Erinnerungen in die Vergangenheit. Elisabeth Pehl hat uns einen alten Schulaufsatz aus dem Jahr 1944 zur Verfügung gestellt, in dem sie darüber berichtet, wie der Krieg Hagen veränderte. Christa Heine lässt uns die ersten hundert Tage im Leben eines Babies miterleben. Und der Gospelchor Living Voices feiert sein 25-jähriges Jubiläum gemeinsam mit den Mini Voices und dem Orchester Hagen. Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt, zu dem natürlich wieder ein umfangreicher Veranstaltungskalender gehört.

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, Begegnungsstätten, bei der HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern. Übrigens: Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können. Wer Interesse hat, kann sich melden bei Ruth Sauerwein, Telefon 02331-5 74 38.

Wie früher – ohne „Coca-Cola-Trucks“

27. November 2018

Romantischer Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Hagen

Ganz ohne Limonaden-LKWs: Weihnachtmarkt im Freilichtmuseum (Foto: LWL)

Begleitet von großem Mediengetöse durfte der US-amerikanische Süßgetränkekonzern Coca-Cola sich in Form zweier Großlastwagen hinter Absperrungen neben der Johannis-Kirche am Markt breitmachen; das Umfeld dekoriert mit etwas Tannengrün – angeblich ging es ja um Weihnachten. Dem Hagener Einheitsblatt war der Aufmarsch der Dieselmonster gleich drei Beiträge wert. Auf ihrer Fakebook-Seite duzten sich die Animierschreiber ans Publikum ran: „Wen sehen wir von euch denn gleich vor der Johanniskirche?“

Allen, die nicht so „Event“-orientiert sind wie die örtlichen PR-Texter, bietet sich eine garantiert „Coca-Cola-Truck“-freie Alternative an:

Am ersten Adventswochenende (30.11. bis 2.12.) öffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch einmal für drei Tage sein Hagener Freilichtmuseum, um mit dem „Romantischen Weihnachtsmarkt“ stimmungsvoll den Advent zu beginnen. Die besondere Atmosphäre zwischen den illuminierten Fachwerkhäusern und den geschmückten Weihnachtsmarkthütten macht ihn seit Jahren zu einem Besuchermagneten.

In den historischen Häusern und kleinen Hütten zeigen etwa 85 Aussteller handgemachte, kunstgewerbliche Textilien, schöne Dinge aus Papier, Holz, Glas und Metall. Zu sehen und zu kaufen gibt es kreativen Schmuck, wollige Kleidung und winterliche Accessoires, Leckereien, Holzspiel­zeug, handgezogene Bienenwachs­kerzen sowie Krippen und Weihnachtsschmuck.

Statt „Musik aus der Konserve“ begleitet unterhaltende Live-Musik von Alphörnern, Orchestern und Chören, bis Weihnachtsjazz und -pop den Weihnachtsmarkt.

Auch das Beiprogramm ist nostalgisch: Sankt Nikolaus besucht im feierlichen roten Bischofsornat das LWL-Freilichtmuseum und der Märchenerzähler präsentiert wunderbare Geschichten. Ponyreiten und Bastelworkshops für die ganz jungen Besucher runden das Programm ab.

Tipp: Bequem per Bahn und Bus fahren die Besucher mit dem VRR-Kombiticket (Hin- und Rückfahrt und Eintritt, 5 Euro) direkt bis zum Museum oder nutzen den kostenlosen Pendelbus von einigen großen Ausweichparkplätzen. Parken direkt am Freilichtmuseum ist kaum möglich, denn die Parkplätze sind dort Mangelware.

Viele weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt und zu den Parkmöglichkeiten finden sich unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Der Romantische Weihnachtsmarkt ist geöffnet:
Freitag, 30. Nov.:                                  14 – 21 Uhr
Samstag, 1. + Sonntag, 2. Dez.:        11 – 21 Uhr

Eintrittspreis inklusive VRR-Kombiticket: 5 Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Neuer Entsorger: Was sich in Hagen bei Gelben Säcken ändert

26. November 2018

Ein neuer Dienstleister kümmert sich ab 1. Januar 2019 in Hagen um die Entsorgung der Gelben Säcke. Nach der jüngsten europaweiten Ausschreibung ging der Zuschlag an AHE (Tochter von AVU und Remondis). (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Gelben Säcke können in weiten Teilen des Stadtgebiets nicht mehr an zentralen Stellen abgeholt werden, denn „über eine weitere Verteilung in den städtischen Bürgerämtern konnte keine Einigkeit erzielt werden“.

In der Vergangenheit war AHE auch schon einige Jahre für die Altglascontainer zuständig, die damals mit der notwendigen Regelmäßigkeit entleert wurden. Das änderte sich grundlegend, nachdem HEB diesen Bereich übernommen hatte.

Es bröselt

26. November 2018

Nachdem bereits die Auffahrtsrampe hinter dem Arbeitsamt für LKWs gesperrt werden musste und nur noch eine Fahrspur genutzt werden kann und ebenfalls die Fuhrparkbrücke so marode ist, dass die Überfahrt für Lastkraftwagen untersagt ist, treten jetzt auch Schäden an der Hochstraße B 54 zwischen Oberhagen und Eilpe zutage. In der Verwaltung kursieren bereits Pläne, das Brückenbauwerk komplett abzureißen. Es bröselt allerorten.

Brücke Volmetalstraße: Schäden an Übergangskonstruktion

Im mittleren Bereich der Brücke der Volmetalstraße hat der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) gravierende Schäden an einer Fahrbahnübergangskonstruktion festgestellt, so dass eine Instandsetzung erforderlich wird. Bis diese im Frühjahr des kommenden Jahres instandgesetzt werden kann, muss sie gesichert werden. Hierzu wird die jeweils rechte Fahrspur im Übergangsbereich in der kommenden Woche gesperrt und die verbleibende Fahrspur mittels Stahlplatten abgedeckt. Aufgrund der Stahlplatten ist es erforderlich, die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu begrenzen.

Brückenprüfungen in Eilpe

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) führt am kommenden Dienstag, 27. November, im Stadtteil Eilpe Brückenprüfungen durch. Aus diesem Grund muss die Abfahrtsrampe der Brücke Volmetalstraße zwischen 8 und 18 Uhr, und die Brücke Eilper Straße über die Volme von 20 bis 0 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

 

Anti-Rassismus-Baum steht wieder vor Gymnasium in Hagen

24. November 2018

Die Schüler des Christian-Rohlfs-Gymnasiums sind überzeugt, dass der Anschlag auf ihren Anti-Rassismusbaum einen politischen Hintergrund hatte: „Es ist doch kein Zufall, dass ausgerechnet dieser Baum umgehauen wurde“, sagt Tom Böhner (17), Sprecher der Jahrgangsstufe 12.

Doch die Freveltat hat die Jugendlichen in ihrem Engagement eher bestärkt. Nachdem der Baum aus dem Fluss geborgen und mit Spanngurten am abgesägten Stamm befestigt worden war, ließen sie am Freitagmorgen 150 mit Helium gefüllte Ballons in den Himmel steigen. Sie waren mit dem Slogan „No racism“ beschriftet – ebenso wie die bunten Bändchen und Schleifen, die den Baum schmücken. (…)

Quelle: wp.de


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