Archive for the ‘05 Geschichte Hagen’ Category

Mit der VHS die Walddorf-Siedlung erkunden

22. August 2017

Zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus (Foto: Osthaus-Museum) mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum im Rahmen des Urlaubskorbes am Donnerstag, 24. August, von 16 bis 17 Uhr ein. Die Teilnehmer treffen sich vor dem Haus in der Walddorfstraße 17.

Zum „Hagener Impuls“ gehören nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch die weniger bekannten Arbeiterwohnhäuser der Walddorf-Siedlung. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile mit elf Häusern, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war.

Dr. Elisabeth May führt die Teilnehmer durch das Haus Nummer 17, gibt zahlreiche Hintergrundinformationen und erläutert die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie hinter dem Bauvorhaben.

Die Teilnahme kostet 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1108 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Hagener Architektenbrüder im Visier

21. August 2017

Gebäude der Gebrüder Ludwigs – Geführter Rundgang
Mittwoch, 23.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Haßleyer Straße 12, Foto Marco Siekmann, Hagen

Ab 1909 realisierten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sich intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander.

Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken.

Die Anmeldung erfolgt bei der Volkshochschule Hagen unter Tel.: 207 3622. 6 € Teilnahmegebühr vor Ort zu entrichten! Treffpunkt ist Haßleyerstraße 14, 58093 Hagen.

Schätze des Hagener Jugendstils

16. August 2017

Tor zum Hohenhof, Fotografie: Willy Moll, Hagen

Zu einer Besichtigung des Hohenhofs und des Stirnbands mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 17. August, von 11 bis 13 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist der Platz vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Das ehemalige Wohnhaus des Hagener Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus auf Emst gehört zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil, das der belgische Künstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 errichtete. Durch die sehr genaue und individuelle Planung des Wohnhauses erleben die Teilnehmer die minuziöse Komposition der Räume.

Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro inklusive des Eintrittes für den Hohenhof und wird vor Ort kassiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1081 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

15. August 2017

Mittwoch, 16.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt. Teilnahmegebühr: 6 €. Treffpunkt ist der Seiteneingang Grünstraße, 58089 Hagen.

Spurensuche: Moll, Elbers, Bettermann und Co.

14. August 2017

Zu einer spannenden Spurensuche zwischen dem Emilienplatz und der Potthofstraße mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes am Mittwoch, 16. August, von 18 bis 19.15 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist die Ecke Rathausstraße/Holzmüllerstraße.

Bei dem Spaziergang erfahren die Teilnehmer spannende Informationen rund um die Textilunternehmer Moll und Elbers, die Brauerei Bettermann und den Industriepionier Huth. Zudem zeigt Michael Eckhoff verschiedene „Kunstwerke am Straßenrand“.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1049 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

VHS-Führung durch die Heilig-Geist-Kirche Emst

8. August 2017

Zu einer Führung durch die Heilig-Geist-Kirche in Hagen-Emst mit Karl-Josef Sievers lädt die Volkshochschule Hagen für Mittwoch, 9. August, um 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Willdestraße 19.

Die katholische Heilig-Geist-Kirche in Emst ist das letzte Bauwerk des bekannten deutschen Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm, errichtet im Jahr 1955.

Böhm ist der Begründer der gleichnamigen Kölner Architekten-Dynastie. Sein Sohn Gottfried Böhm entwarf die Wallfahrtskirche in Neviges, die gemeinhin als sein wichtigstes Werk gilt. 1986 zeichnete ihn die Jury des renommierten Pritzker-Preises aus. Enkel Paul Böhm gewann 2006 mit seinem Büro den ausgeschriebenen Wettbewerb für den inzwischen auch medial bekannt gewordenen Bau der Zentralmoschee Köln.

Das Hagener Bauwerk des Großvaters liegt beinahe burgartig, mit einem markanten, runden und weit sichtbaren Turm auf der Emster Höhe. Innen stellt sich die Kirche als eine hohe, säulenlose Halle dar, an die sich übergangslos ein halbrunder Chorraum anschließt. Besondere Einrichtungsgegenstände sind eine freihängende Stuckdecke mit Feuerzungen-Motiven, Altar, Ambo, und Taufbecken aus grünem Marmor, ein textiler Kreuzweg (Stickarbeit) von Hildegard Buchholz sowie Glasfenster von Dr. Egbert Lammers in Turm- und Taufkapelle.

Die Führung geht auf die Geschichte, die Architektur und die Symbolik des Kirchenraumes ein und gibt Erläuterungen zu den Einrichtungsgegenständen. Die Kirche ist seit 2008 in die Denkmalliste der Stadt Hagen aufgenommen.

Der Kostenbeitrag für die Führung ist nicht festgelegt. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welcher Beitrag ihnen die Führung wert ist. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1174 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Architektur um 1900 in Wehringhausen

5. August 2017

Langestraße 47, Foto: Marco Siekmann.

Am Mittwoch, 9. August findet ab 16 Uhr eine kulturgeschichtliche Führung durch Wehringhausen statt.

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben.

Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 02331/207-3138 oder 02331/207-2740, Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Führung in der Andachtshalle des Krematoriums Delstern

1. August 2017

Mittwoch, 02.08.2017 von 16:00 – 18:00 Uhr

Am Mittwoch, 2. August ab 16 Uhr findet eine kulturgeschichtliche Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums Delstern statt (Foto: Tobias Roch).

Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor.

Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt.

Historische Bunker-Führungen mit der VHS

27. Juli 2017

Der Bunker an der Dödterstraße. Foto: Dieter Faßdorf

Zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 5. August, und am Samstag, 2. September, jeweils von 13 bis 16 Uhr ein. Der Treff- und Startpunkt mit dem Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum, Bergstraße 98.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern in Hagen. Sie erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“. Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße.

In der Teilnahmegebühr von 18 € ist der Eintritt für das Bunkermuseum bereits enthalten. Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/207-3622.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

26. Juli 2017

Donnerstag, 27.07.2017 von 11:00 – 12:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof (Foto: Marco Siekmann) architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt: plus Führungsgebühr 9 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 3622

Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Führung im Riemerschmid-Haus

25. Juli 2017

Mittwoch, 26.07.2017 von 16:00 – 17:00 Uhr

Ein eigenes kleines Haus mit Nutzgarten – um 1907 sollte das für die Hagener Textilarbeiter kein Traum bleiben müssen.

Karl Ernst Osthaus holte 1905 die Teilnehmer einer Konferenz für „Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ nach Hagen. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch Elbers in Hagen verschaffen.

Riemerschmid ist bis heute berühmt für Projekte wie die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau bei Dresden. Ab 1907 begann er den Bau einer Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, die sogenannte „Walddorf-Siedlung“ (Foto: Osthaus-Museum). Nur elf Häuser konnten realisiert werden. Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 erhält man Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit.

Treffpunkt ist die Walddorfsstr. 17, 58093 Hagen

Führungsgebühr 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138

Führung im Hohenhof und am Stirnband

17. Juli 2017

Mittwoch, 19.07.2017 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt plus Führungsgebühr 6 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 2740

Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Haus der Ruhrkohle im neuen Glanz

15. Juli 2017

Video, verfügbar bis 20.07.2017, Quelle: WDR

Das Gebäude wurde 1925–1926 nach Entwurf des Hagener Architekten Ernst Kohlhage für das Unternehmen Kohlenhandelsgesellschaft „Mark“ Siepmann, Schrader & Co. KG erbaut, an das die vom Bergbau-Symbol Schlägel und Eisen flankierte Inschrift am Portikus erinnert (Foto: Klaus Hommerich, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0).

Später wurde das Gebäude durch die Ruhrkohle AG genutzt, auf die der heute gebräuchliche Name des Hauses verweist. Danach war es Sitz verschiedener kommunaler Behörden (Amt für Statistik, Forstamt, Liegenschaftsamt, Amt für Katastrophenschutz, Straßenverkehrsamt), die aber alle jeweils nach kurzer Zeit wieder auszogen.

Warum Le Corbusier sein Rüstzeug in Hagen lernte

6. Juli 2017

Der berühmte Architekt Le Corbusier hat sein Rüstzeug in Hagen erworben. Auf den Spuren der Avantgarde.

Die internationale Architekturforschung blickt immer stärker auf Hagen, die Wiege der modernen Reformbaukunst. Der Hagener Kunst-Pionier Karl Ernst Osthaus ruft um die Wende zum 20. Jahrhundert die europäische Architekten-Avantgarde in die graue Industriestadt, um mit ihnen seine Vision von einem neuen Baustil und einer durch Kunst beflügelten Stadtplanung zu realisieren. Auch die Le-Corbusier-Forschung interessiert sich intensiv für den Impuls, der von Hagen aus zum Beispiel dem Bauhaus vorangeht. (…)

Der Schweizer ist fasziniert von dem System eines Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks, den Karl Ernst Osthaus damit beauftragt hat, die Straße am Stirnband für die Künstlerkolonie Gartenstadt Hohenhagen zu bebauen. (…)

Quelle: wp.de

Historische Bunker-Touren mit der VHS

30. Juni 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 1. Juli, von 13 bis 16 Uhr, wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen AralL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.

Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/2073622.

VHS mit Schwerpunkt-Thema „Heimat“

22. Juni 2017

Neues Programm ab sofort erhältlich

Die Volkshochschule Hagen hat ihr Programmangebot für das Studienjahr 2017/2018 unter das zentrale Thema „Heimat“ gestellt. Mit dem vielfältigen Angebot von über 900 Kursen möchte die VHS dazu beitragen, dass alt eingesessene wie neue Hagener Bürgerinnen und Bürger sich in ihrer Heimatstadt wohlfühlen und mit deren Geschichte und Geschichten vertraut werden.

Zur Eröffnung des Semesters lädt die VHS am 14. September dieses Jahres um 19 Uhr zu einer Lesung mit dem Hohenlimburger Jörn Klare ein, der in seinem Buch „Nach Hause gehen“ sehr persönlich und ganz wörtlich den Fragen nachgeht: „Was genau ist Heimat? Was bedeutet sie? Und warum ist sie wichtig?“ Von seiner Berliner Haustür aus wanderte er an den Ort seiner Kindheit und Jugend in Hohenlimburg. Ein Weg über gut 600 Kilometer, erst durch Ostdeutschland, das ihm immer noch fremd ist, dann durch Westdeutschland, das ihm oft nicht mehr vertraut ist.

Der Studienbereich Politik und Gesellschaft bietet wieder eine Vielzahl von Erkundungen unserer Stadt. In der Rubrik „Hagen und Region“ wird es wegen der starken Nachfrage noch einmal deutlich mehr Rundgänge und Führungen in den Sommerferien geben. Fortgesetzt wird auch die Reihe „Hagen <w>örtlich“ in Kooperation mit der Stadtbücherei mit Vorträgen zur Geschichte der Varta, zu Straßenumbenennungen in der NS-Zeit und zu geologischen Schätzen in Hagen.

(more…)

Hochbunker in der Tuchmacherstraße kommt unter den Hammer

20. Juni 2017

Der Hochbunker an der Ecke Tuchmacher-/Dödterstraße kommt unter den Hammer. Das Mindestgebot für das ungewöhnliche Objekt liegt bei 69 000 Euro. (…)

Quelle: wp.de

Die Deutschland-Reisen von Le Corbusier

19. Juni 2017

Vortrag im Kunstquartier

Le Corbusier war einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, dessen Ideen noch bis heute diskutiert werden. Seit 2016 gehören 17 seiner Bauten zum Unesco-Welterbe. Die Henry van de Velde-Gesellschaft und der Karl-Ernst-Osthaus-Bund veranstalten einen Vortrag über den berühmten Künstler-Architekten.

Le Corbusier reiste im Mai 1911, noch am Beginn seiner Laufbahn, auch nach Hagen, um dort Karl Ernst Osthaus zu treffen und die damals revolutionären Bauten von Peter Behrens und Henry van de Velde zu besichtigen. Während seines Besuchs im Hohenhof von Henry van de Velde begegnete ihm auch der niederländische Architekt J.L.M. Lauweriks, dessen Siedlung damals gerade ebenfalls in Hagen gebaut wurde.

Für den Vortrag am Dienstag, dem 20. Juni 2017, um 18.00 Uhr im Auditorium des Emil Schumacher Museums im Kunstquartier konnte Elise Koering (Paris/Straßburg) gewonnen werden.

Die Architekturhistorikerin am L.A.C.T.H. (Laboratoire Conception Territoire Histoire) in Lille stellt ihre aktuelle Forschung vor und spricht über den Einfluss u.a. des Hagener Impulses auf den jungen Le Corbusier unter dem Titel: DIE DEUTSCHLAND-REISEN VON CHARLES-EDOUARD JEANNERET – Der Einfluss des deutschen Kunstgewerbes auf das künstlerische und theoretische Werk Le Corbusiers der 1910er- und 1920er-Jahre.

Mit ihrer Studie des doppelten Einflusses von Frankreich und Deutschland auf Werk und Denken des frühen Le Corbusiers erforscht Elise Koering den bisher wenig untersuchten Werkkomplex der Innenausstattung und die bei ihm bisher kaum beachteten 1910er-Schaffensjahre. Dabei tritt augenscheinlich zu Tage, dass das deutsche Kunstgewerbe einen entscheidenden und anhaltenden Einfluss auf das künstlerische Schaffen des jungen Jeannerets bzw. des späteren Le Corbusiers der 1920er-Jahre hatte. Der Austausch mit dem Gründer des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe, Karl Ernst Osthaus, spielte dabei eine wichtige Rolle.

Der Eintritt ist frei.

Wie läufts am Koepchenwerk?

12. Juni 2017

Wobei kann der Stiftung geholfen werden? Gedankenaustausch zwischen Mitgliedern und am Koepchenwerk Interessierten

Donnerstag, 22.06.2017, 20.00 Uhr, Begegnungsstätte Frühlingstr. in 58313 Herdecke

Bei der Jahreshauptversammlung 2016 Ende November wurden einige Änderungen beschlossen, die dann vom Amtsgericht genehmigt wurden.

Veränderungen im Vorstand:

Turnusmäßige Neuwahl wird gegen Jahresende sein. Aktuell im Vorstand: Regina Schrader (Erste Vorsitzende), Peter Altmaier (stellvertretender Vorsitzender) und Michael Kranz (Kassierer). Der Schriftführer Christopher Leon Korge hat aus beruflichen Gründen sein Amt abgegeben. Ihm folgt Cornelia Heckmann. Die Kassenprüfer wechseln alternierend, deshalb wurde Margarete Burkhardt entlastet. Ihr Nachfolger für die Jahre 2017 – 2018 ist Matthias Hartmann. Herr Willi Creutzenberg arbeitet nun im 2. Jahr als Kassenprüfer.

Es gab eine Änderung in der Satzung:

Als Nutznießer des Vereinsvermögens im Fall einer Auflösung des Vereins wurde die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur festgelegt mit der Auflage, dass die Summe für das Industriedenkmal KOEPCHENWERK verwendet wird.

Die Stiftung hat ihr eigenes Presseportal und berichtet über den Stand der Sanierung:

http://www.industriekultur-nrw.de/de_DE/aktuelles-uebersicht

http://www.industriedenkmal-stiftung.de/res/txt.php?id=3207&group=1&=de

Die Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümerin ist aktuell gefragt auf zwei Gebieten:

Teilnahme am Zeitzeugenprojekt – Zeitzeugen suchen und benennen, damit dann im Interview ihre Erinnerungen oder die Erzählungen von Verwandten und ehemaligen Arbeitskollegen zur Auswertung in einem Gästeführer-Handbuch eingearbeitet werden können.

Wenn die Maschinenhalle so abgesichert ist, dass auswärtige Besucher hineinkönnen, werden später Gästeführer benötigt. Geben Sie Ihr Wissen weiter!

Weitere Infos: www.ag-koepchenwerk.de

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

8. Juni 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Mittwoch, 14. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1101 unter Telefon 02331/2073622.

Der Buschey-Friedhof in Wehringhausen (Foto: Dieter Faßdorf) ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens.

Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

VHS im Erzählcafé: Die Kneipenszene rund um den Hauptbahnhof bis Altenhagen

4. Juni 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 findet am Freitag, 9. Juni, um 17 Uhr zum Thema „Die Kneipenszene rund um den Hauptbahnhof bis Altenhagen“.

Jens Bergmann, Vorstand des Hagener Heimatbundes und Mitautor eines Buches zur Hagener Kneipenszene, berichtet über seine Recherchen und zeigt Fotos von alten Hagener Gaststätten, Restaurants, Hotels und Kneipen. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, Fotos und Geschichten zur Kneipenszene in Hagen beizutragen.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1214 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.

Zu Pfingsten ins Freilichtmuseum Hagen

3. Juni 2017

Viel ist los: am Sonntag kommen wieder viele Oldtimer zum traditionellen Pfingsttreffen ins Hagener LWL-Freilichtmuseum Hagen, da blitzen die raren Schätzchen und „heiligen Blechle“ um die Wette. Jeder, der einen echten Oldtimer fährt, kann mit seinem Boliden vorfahren. Mit der kostenlosen Führung und/oder Mitmachaktion (ab 14 Uhr) lässt sich der Nachmittag interessant gestalten.

Auch einen Abstecher in die Brauerei (Foto: LWL) lohnt, da der Brauer den nächsten Sud mit Hopfen & Malz ansetzt und eine Menge zum Craftbier erzählen wird.

Am Pfingstmontag, dem deutschen Mühlentag, drehen sich alle Mühlen im Freilichtmuseum, bei der kostenlosen Führung wie auch bei der Mitmachaktion. Beides ab 14 Uhr.

Das Programm im Einzelnen:

Sonntag, 4.6. Pfingsten

„OLDIE-CARS & COFFEE“
Großes offenes Oldtimertreffen, mehr Infos unter www.hac1905.de und Tel. 02338 488324, 02335 801135

9 –17:30 Uhr
HOPFEN & MALZ
Heute wird in der Museumsbrauerei gebraut. Schauen Sie uns beim Ansetzen des Sudes und Herstellen unseres leckeren Bieres zu! An diesen Tagen können Sie uns über die Schulter schauen und Ihre Fragen rund ums Bierbrauen stellen.

14 Uhr kostenlose Sonntagsführung für alle ab 8 Jahren durch das Zinkwalzwerk
ROSTFREI: Zink – DAS ACHTE METALL

14 – 17 Uhr kostenlose Mitmachangebot für alle ab 8 Jahren im Forscherlabor
PAPIER, FASERN, EXPERIMENTE

Montag, 5.6. Deutscher Mühlentag

14 Uhr offene Führung für alle ab 8 Jahren ab Treffpunk B
WASSER AUF DIE MÜHLEN

14 – 17 Uhr kostenlose Mitmachangebot für alle ab 8 Jahren in der Windmühle
MEHL MAHLEN

Ausstellung wird zur Hängepartie

1. Juni 2017

Weil die personellen Voraussetzungen in der Verwaltung fehlen, konnte die Boeing-Jubiläums-Ausstellung nicht in die Tat umgesetzt werden. (…)

Quelle: wp.de

„Läuft wieder!“

20. Mai 2017

Freilichtmuseum Hagen zeigt erstmals Ausstellung über Autowerkstatt

Die diesjährige Sonder­ausstellung im Hagener Freilichtmu­seum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat das Kfz-Handwerk im Blick. Über 200 Objekte wie Werkzeuge, Kassenbücher und Rechnungen, die mit persönlichen Geschichten inszeniert sind, lassen die Besucher in der Zeit vom 21. Mai bis zum 31. Oktober durch die Ausstellung wie durch eine KFZ-Werkstatt der 1960er Jahre gehen (Illustration: Schulmuseum Ottweiler).

„Bis heute verändert sich der Beruf stetig, immer entsprechend dem neuen technischen Fortschritt“, sagt Ausstellungsleiterin Dr. Lisa Maubach. „Trotz dieser permanenten Entwicklung ist das Kfz-Handwerk bisher nur wenig erforscht und präsentiert worden.“ Das Hagener LWL-Freilichtmuseum als Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik richtet zum ersten Mal mit einer Museumsausstellung den Blick auf den „Kosmos Autowerkstatt“ und zwar im Zeitschnitt der 1960er-Jahre.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm: Zwei Lichtbildvorträge ge­ben Einblicke in die Ge­schichte des Automo­bils und in die Ent­wicklung der Werk­statt­ausstattung.  An mehreren Wochen­enden heißt es „Achtung Oldtimer!“ Verschiedene Clubs zeigen rollende Automobilgeschichte auf dem Museums­gelände.

Die 1950er Jahre – vom Trümmerfeld zum Wirtschaftswunder

17. Mai 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 19. Mai, um 17 Uhr, zum Thema „Die 50er Jahre: vom Trümmerfeld zum Wirtschaftswunder“ statt.

Rock ’n‘ Roll, Jeans und der Käfer, aber auch die Wiederbewaffnung und das Wirtschaftswunder – all dies sind Begriffe, die untrennbar mit den 1950er Jahren verbunden werden. Zu Beginn des Jahrzehnts ist Deutschland eine Trümmerwüste, am Ende eine der führenden Wirtschaftsnationen in Europa. Es ist eine Zeit des Neuanfangs, des Auf- und Umbruchs die die Mentalität der noch jungen Bundesrepublik prägen. Im Westen Coca-Cola, im Osten Marx und Engels, viele Gegensätze bestimmen die „Jahre der Widersprüche“.

Gemeinsam mit Interessierten will Jörg Fritzsche diese Jahre Revue passieren lassen. Dazu sind Zeitzeugen herzlich eingeladen, ihre Erinnerungen und Erfahrungen aus dieser Zeit einzubringen. Der Eintritt ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1204 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.

Architektur um 1900 in Wehringhausen

16. Mai 2017

Mittwoch, 17.05.2017 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden.

Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

  • Teilnahmegebühr: 6 €
  • Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 3622 oder 02331/207 – 2740
  • Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Geister der Geschichte

29. April 2017

Fotoprojekt verbindet Hagener Gegenwart und Vergangenheit

Lange Straße in Wehringhausen. Foto: Nina Bülbring, Stadtarchiv. Montage: Nina Bülbring. Zum Vergrößern bitte anklicken. Weitere Arbeiten aus der Serie sind im Artikel zu finden.

„Geister der Hagener Geschichte“ heißt ein Fotoprojekt des Archivs. Die Aufnahmen sind eine Zeitreise von der Gegenwart in die Vergangenheit. (…)

Nina Bülbring, Fotografin, reist durch die Zeit. Und sie reist mit Smartphone und Spiegelreflex-Kamera durch ihre Heimat. „Geister der Hagener Geschichte“ heißt das spannende Projekt, das das Archiv der Stadt Hagen in Zusammenarbeit mit der Fotografin entwickelt hat. Dabei werden historische und aktuelle Aufnahmen übereinandergelegt. Stadtentwicklung wird so auf eine ganz eigene Art sichtbar.

An Bildern mangelt es nicht. Mehr als 1,5 Millionen gibt es im Archiv der Stadt Hagen. 30 davon haben Nina Bülbring und Archivar Andreas Korthals ausgewählt. „In einigen wenigen Fällen gibt es Karten, auf denen die Standorte des Fotografen verzeichnet sind“, sagt Korthals. „In der Regel aber müssen wir uns am Original orientieren.“ (…)

Quelle: wp.de

Vor 75 Jahren begann Judendeportation in Hagen

29. April 2017

Foto: Stadtarchiv. Für eine größere Ansicht Bild anklicken.

Heute vor 75 Jahren begann die Deportation der Juden. Auch in Hagen. Fotos aus dem Stadtarchiv dokumentieren dieses bedrückende Ereignis. (…)

Quelle: wp.de

Historische Bunker-Touren mit der VHS

28. April 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 5. Mai, sowie für den Samstag, 3. Juni, jeweils von 13 bis 16 Uhr, wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren dieses Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung an der Rathaus Galerie.

Im Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/2073622.

Ein neues Domizil für das Stadtarchiv

27. April 2017

„Stadtarchive sind oft unentdeckte Perlen, die in der Öffentlichkeit nicht die verdiente Beachtung finden. Dabei ist das Stadtarchiv Hagen eines der größten Kommunalarchive und mit 1,5 Millionen Fotos, 15.000 Geschichtsbänden und einem Fundus von 200 Jahren Pressegeschichte das Gedächtnis unserer Stadt“, betonte Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, als er am gestrigen Mittwoch gemeinsam mit Vertretern des Fachbereichs Kultur die Pläne für den Umzug des Hagener Stadtarchivs vorstellte. Am 3. Juli schließt dieses am bisherigen Standort in der Wippermann-Passage seine Pforten, um dann bereits im November am neuen Standort in Eilpe wieder zu eröffnen.

Archive gelten gemeinhin als verstaubte und langweilige Orte. Das Hagener Stadtarchiv konnte dieses Vorurteil in den vergangenen 20 Jahren an seinem Standort in der Wippermann Passage im Stadtteil Eilpe zumindest an der Volme zu den Akten legen. Heute präsentiert es sich als modernes Archiv, das Jahr für Jahr zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer nach Hagen lockt. Archivpädagogische Programme gehören ebenso zum Service des Archivs, wie auch die Nutzung elektronischer Medien und Verfahren zur Erschließung der aneinandergereiht viele Kilometer langen Akten- und Sammlungsbestände.

Der Betrieb eines Stadtarchivs ist eine hoheitliche Pflichtaufgabe der Stadt. Es sammelt und verwahrt das Schriftgut der Stadtverwaltung sowie Dokumente zur Stadtgeschichte. Das Hagener Archiv ist das Gedächtnis der Stadt und ihrer Region.

Mit Erreichen des Status einer Großstadt im Jahre 1928 wurde das Stadtarchiv als eigenes Amt eingerichtet; zum ersten Leiter wurde der Historiker Prof. Dr. Friedrich Schemann bestellt. Doch bereits zur Stadtgründung 1746 besaß Hagen ein Archiv, das dem Bürgermeister zugeordnet war und wichtige Unterlagen aufbewahrte.

Zu größeren Verlusten kam es zum Ende der Französischen Herrschaft im November 1813. Kosaken der russischen Armee lagerten in der Stadt und nutzen das teilweise aus dem Mittelalter stammende Schriftgut des Hagener Archivs als Pferdestreu. Einige Lücken in der Überlieferung zur Stadtentwicklung dürften rückblickend so erklärbar sein.

Im 19. und 20. Jahrhundert kam es durch Eingemeindungen, Übernahmen und Stiftungen zu einer deutlich Erweiterung der Bestände. Das als zentrale Einrichtung der jungen Großstadt Hagen angelegte Stadtarchiv übernahm 1929 auch die Bestände der damals eingemeindeten Stadt Haspe sowie von umliegenden Amtsbezirken und Gemeinden, etwa des Amts Enneper Straße sowie der Gemeinden Vorhalle und Boele.

Anders als in anderen Großstadtarchiven blieb das Hagener Stadtarchiv während des Zweiten Weltkriegs von Zerstörungen und Verlusten weitgehend verschont. Allerdings verbrannten beim ersten schweren Luftangriff auf die Stadt in der Nacht des 1. Oktober 1943 in den Amtsstuben und Ämtern tausende Akten der Stadtverwaltung. Dadurch ging dem Stadtarchiv ein Teil der Überlieferung zur nationalsozialistischen Zeit 1933-1943 verloren. 1975 kamen die Bestände des Stadtarchivs Hohenlimburg hinzu. In den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts erweiterten das Westfälische Literatur- und Musikarchiv sowie verschiedene Sammlungen zu speziellen Themen und herausragenden Personen den Bestand.

(more…)

Führung über den Buschey-Friedhof

23. April 2017

Am Mittwoch, 26. April 2017 ab 16 Uhr findet eine kulturgeschichtliche Führung über den Buschey-Friedhof statt

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt. Treffpunkt ist der Seiteneingang Grünstraße, 58089 Hagen.

Hagener Schätze des Jugendstils

21. April 2017

Führung im Hohenhof und am Stirnband

Sonntag, 23.04.2017 um 14.00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt: plus Führungsgebühr 12 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 2740.

VHS-Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern

10. April 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Mittwoch, 12. April, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern mit Dr. Elisabeth May. Treffpunkt ist auf dem Friedhof Delstern, Am Berghang.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird in bar vor Ort kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1091 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Fertig gestellt wurde es bereits 1907, konnte aber erst 1912 eröffnet werden, nachdem es erstmals in Preußen eine gesetzliche Regelung zur Feuerbestattung gab.

Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab.

Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Highlight Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern an.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

4. April 2017

Hagener Schätze des Jugendstils
Mittwoch, 05.04.2017 von 16 – 18 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen. Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt plus Führungsgebühr 6 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 2740. Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Die Kneipenszene in der Elberfelder- und Körnerstraße

22. März 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, mit Jens Bergmann findet am Freitag, 24. März, um 17 Uhr zum Thema „Die Kneipenszene in der Elberfelder- und Körnerstraße“ statt. In Vorbereitung eines Buches zu Hagener Gastwirtschaften werden noch Bilder und Geschichten gesucht.

Jens Bergmann, Vorstand des Hagener Heimatbundes und Mitautor des Buches, berichtet über seine Recherchen und zeigt Fotos von alten Hagener Gaststätten, Restaurants, Hotels und Kneipen. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, Fotos und Geschichten zur Kneipenszene in Hagen beizutragen.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1212 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

„Hagener Impuls“ lockt touristisch kaum Leute in die Stadt

13. März 2017

Setzt Hagen in der Vermarktung noch auf die richtigen Sehenswürdigkeiten. Experten raten dazu, die Außendarstellung der Stadt zu verändern. (…)

Quelle: wp.de

Was bringt Hagen die Route der Industriekultur?

36 Sehenswürdigkeiten liegen in Hagen an der Route der Industriekultur. Viele davon sind schwer zugänglich oder schwierig zu vermarkten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die offizielle Homepage der „Route der Industriekultur“ verzeichnet für Hagen nur drei Objekte. Woher die 36er-Liste kommt, erschließt sich nicht. Ebensowenig ist erklärbar, wie mit der Matthäuskirche und der Heilig-Geist-Kirche zwei Sakralbauten in das Verzeichnis gelangt sind.

Weder auf der Homepage der Stadt noch auf der des Historischen Zentrums (Leiter ist der im Text mehrfach erwähnte Ralf Blank) finden sich Hinweise auf die „Route der Industriekultur“. Da lässt sich natürlich gut jammern.

Ähnliches trifft auf den Bereich „Hagener Impuls“ zu. Fast nichts auf der Seite der Stadt Hagen, wenig im Internetangebot des Osthaus-Museums – und beim Historischen Zentrum? Siehe oben.

Aber der eindeutige Tenor liegt eben auch nicht mehr in der Vermittlung von Informationen. Es geht schlicht und ergreifend um Wirtschaftsförderung, diesmal beim Tourismus. So werden zwei Dinge, die man erst einmal „nicht in einen Topf werfen“ darf, wie WPWR-Autor Mike Fiebig (diesmal richtig) anmerkt, für ein drittes Anliegen instrumentalisiert.

Dieser Schuss wird wohl wieder einmal nach hinten losgehen.

VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband

10. März 2017

Thorn-Prikker-Haus am Stirnband. Foto: Dieter Fassdorf.

Eine spannende Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband bietet die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 15. März, von 16 bis 18 Uhr an. Treffpunkt mit der Leiterin Dr. Elisabeth May ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Im Stadtteil Eppenhausen steht im Grünen ein architektonisches Highlight aus der Zeit des Jugendstils. Für den Hagener Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus errichtete der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 das Wohnhaus der Familie, den Hohenhof.

Heute zählt das Gebäude europaweit zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil. Die Bestrebungen des gebürtigen Hageners Karl Ernst Osthaus reichten über die Planung seines Wohnhauses weit hinaus. Neben dem 1902 eingeweihten Folkwang -Museum plante Osthaus die Villenkolonie Hohenhagen, zu der auch der Hohenhof gehört.

In der Teilnahmegebühr von 9 Euro ist der Eintritt für den Hohenhof bereits enthalten. Das Team der VHS bittet um vorherige Anmeldung zu der Führung 1082. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3622.

Koepchenwerk: Erste Sicherungsmaßnahmen

10. März 2017

Am Koepchenwerk in Herdecke soll sich schon bald etwas tun: Gestern präsentierte die Industriedenkmalstiftung die Planungen für die bauliche Sicherung des historischen Pumpspeicherkraftwerks am Hengsteysee in Herdecke. Erst im November hatte die Stiftung das Denkmal übernommen.

Die Planungen sehen erste Grundsicherungen am Maschinen- und Kommandohaus sowie am Schieberhaus vor. Als weithin sichtbares Zeichen soll der sechs Meter hohe RWE-Schriftzug bald wieder leuchten. Die eigentliche Sanierung inklusive der Maschinenbestände und die Erschließung des Denkmals für Besucher folgen später.

Das Koepchenwerk ist Station mehrerer Themenrouten der Route der Industriekultur, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterhalten wird.

„Lebendiges Judentum“ in der Alten Synagoge Hohenlimburg

8. März 2017

Die Alte Synagoge in Hohenlimburg. Foto: Dieter Fassdorf.

Eine spannende Führung durch die Alte Synagoge Hohenlimburg, Jahnstraße 46, bietet die Volkshochschule Hagen am Samstag, 11. März, von 10.30 bis 12 Uhr an.

Im Mittelpunkt steht die Besichtigung der Dauerausstellung „Lebendiges Judentum“ mit dem Referenten Horst Gerber, Studiendirektor a. D., der seit Jahren bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung e. V. ehrenamtlich tätig ist. Gerber gibt einen Überblick über die verschiedenen Kultgegenstände sowie die jüdischen Feste. Die Besucher lernen Beschneidungsbesteck und Gebetsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu den Festen kennen. Im Mittelpunkt steht die Torarolle. Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungsstücke.

Das Team der VHS bittet um Anmeldung für den kostenlosen Vortrag 1361 unter Telefon 02331/207-3622.

Bunkertour durch Hagens Innenstadt

24. Februar 2017

Bunker-Touren_dieterfassdorfBunker Dödterstraße. Foto: Dieter Fassdorf.

Die große Bunkertour der Volkshochschule Hagen durch die Hagener Innenstadt findet wieder am Samstag, 4. März, sowie am ersten Samstag im April, von 13 bis 16 Uhr statt. Der Treffpunkt mit dem Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges.

Bei dem Besuch des Bunkermuseums gibt es Einblicke in das rekonstruierte Kellergeschoss. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße.

In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/207-3622.


%d Bloggern gefällt das: