Archive for the ‘05 Geschichte Hagen’ Category

Die AFA während des II. Weltkrieges

23. November 2017

Zu dem Vortrag „Die AFA in Hagen während des Zweiten Weltkrieges und in der frühen Nachkriegszeit“ mit Dr. Ralf Blank lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit der Stadtbücherei Hagen am Donnerstag, 30. November, um 18 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe ein.

Die Akkumulatoren Fabrik AG (AFA) zählte im „Dritten Reich“ zu den wichtigsten Rüstungslieferanten. Batterieanlagen wurden für alle denkbaren Verwendungszwecke – vor allem für Flugzeuge, U-Boote und Torpedos sowie für Raketen und andere Flugkörper – benötigt. Im Zweiten Weltkrieg produzierte die AFA in ihren Werken in Hagen, Hannover, Wien und Posen. Das Hagener Werk war das Entwicklungszentrum des Unternehmens. Bereits im Mai und Juni 1945 stellte die AFA ihre Produktion um. In den fünfziger Jahren zählte das Unternehmen zu den Motoren des „Wirtschaftswunders“. Der mit zahlreichen Abbildungen versehene Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens zwischen 1933 und 1955.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Die VHS bittet um eine rechtzeitige Anmeldung. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1002 unter Telefon 02331/207-3622 oder hier.

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Hinter der Bierdose

22. November 2017

Ein DW-Leser hat auf einen in der WPWR veröffentlichten Leserbrief zum Artikel „Unabkömmlicher Brauereibesitzer“ und die Antwort des Historikers Ralf Blank darauf hingewiesen (siehe hier).

In dem Beitrag ging es um die Tatsache, dass leitende Mitarbeiter der Andreas-Brauerei hochrangige SS-Chargen waren (siehe hier mit einigen Ergänzungen). Für die beiden Leserbriefschreiber war die Andreas-Bierdose allerdings wesentlich wichtiger. Ihre Empfehlung an Blank: „Hätten Sie doch den weiteren Weg der Bierdose verfolgt.“

Dazu Blank: „Die beiden ehemaligen Mitarbeiter der untergegangenen Andreas-Brauerei, die sich in ihrem persönlichen Geschichtsbild nun auf die Füße getreten fühlen, sollten sich noch einmal dafür interessieren, was hinter ihrer Bierdose steht.“

Notare in der NS-Zeit

22. November 2017

Dortmund, Hagen, Münster: Erste Studie zum Wirken im Unrechtsstaat

Sie blieben meist im Hintergrund, doch einige Notare wirkten im NS-Staat an der Enteignung jüdischer Bürger mit und unterstützten die sogenannte Arisierung. Die Studie „Notare in der nationalsozialistischen `Volksgemeinschaft`. Das westfälische Anwaltsnotariat 1933-1945“ untersucht nun erstmals die Praxis des Notarberufs im Nationalsozialismus. Im Fokus stehen die Landgerichtsbezirke Dortmund, Hagen und Münster.

Die Autoren, Michael Kißener und Andreas Roth von der Universität Mainz, analysierten für das gleichnamige Buch rund 30.000 Urkunden, um das Verhalten der westfälischen Notare während der NS-Zeit nachvollziehen zu können. Dabei geht es besonders um ihre Rolle in den „Arisierungsverfahren“, in denen jüdische Unternehmer und Bürger um Gewerbe oder auch Wohnhäuser gebracht wurden. So gibt es Beispiele, in denen beauftragte Notare Immobilien jüdischer Mitbürger unter Wert verkauften und sich an den „Arisierungen“ bereicherten.

Die Studie wurde von der westfälischen Notarkammer mit Sitz in Hamm beauftragt, um ihre Geschichte aufzuarbeiten. Sie ist im Nomos Verlag mit 502 Seiten zum Preis von 59 Euro erschienen.

Weitere Informationen: http://www.nomos-shop.de/Ki%c3%9fener-Roth-Notare-nationalsozialistischen-Volksgemeinschaft/productview.aspx?product=29947

Unabkömmlicher Brauereibesitzer

14. November 2017

Carl Horst Andreas war im „Dritten Reich“ Parteimitglied, SS-Führer – und begeisterter Reiter. Er veranstaltete Turniere und war als Standartenführer der Reiter-SS mehrfacher deutscher Dressur-Sieger. Ab 1939 gehörte Andreas als der Hauptsturm­führer zeitweise einem Kavallerie-Regiment der Waffen-SS an.

Das Kriegsende erlebte der zuletzt „unabkömmlich“ gestellte Brauereibesitzer in der Heimat. Seit 1948 unterstützte Andreas unter anderem die 1952 verbotene rechtsextreme Organisation „Bewegung Reich“. Später förderte er die „Hilfsgemeinschaft zur gegenseitigen Unterstützung“ (HIAG) von Angehörigen der früheren Waffen-SS. In seiner Brauerei beschäftigte Andreas zahlreiche ehemalige SS-Angehörige, Offiziere und Soldaten der Waffen-SS.

Unter den Führungskräften befanden sich Kurt Meyer („Panzermeyer“), der ab 1954 bis zu seinem Tod 1961 Vertriebsleiter war, Oskar Pahnke als Werbeleiter. Andreas‘ Verkaufsdirektor Kurt Parbel, ein früherer HJ-Oberbannführer, Gaupropagandaleiter sowie Leiter der Abteilung Film und stellv. Reichsfilmintendant im Reichspropaganda-Ministerium, wurde in der Session 1953/54 sogar zum Hagener Karnevalsprinzen ausgerufen. Acht Jahre nach Kriegsende spielte die tiefbraune Biografie des Brauerei-Managers keine Rolle mehr. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es ist wohl das erste Mal, dass die ehemalige Andreas-Brauerei in der Öffentlichkeit nicht wie bislang üblich als Kultobjekt dargestellt wird, sondern als das, was sie war: ein Sammelbecken von SS-Schergen (Autor des Beitrags ist der Historiker Ralf Blank, Fachdienst Museen, Wissenschaft und Archive der Stadt Hagen).

Sogar der 2009 verstorbene Ex-CDU-Multifunktionär Oskar Pahnke findet Erwähnung. Jener SS-Mann, der sich in den 1940er Jahren seine Meriten an der russischen Front und in den besetzten Niederlanden „verdiente“ (siehe hier). Vor allem in den Niederlanden hat man ihn bis heute nicht vergessen (siehe hier), während Pahnkes Vergangenheit in Hagen unter den Teppich gekehrt wurde.

Führende damalige Hagener CDU-Funktionäre, Helmut Diegel (Regierungspräsident), Christian Kurrat (stellv. Kreisvorstand der CDU) und Bernd Löwenstein (Kreisgeschäftsführer der CDU), plazierten eine Traueranzeige für ihren verstorbenen „väterlichen Freund und Ratgeber“.

Sie erdreisteten sich allen Ernstes, dem Nachruf auf ihren SS-Freund ein Zitat des von den Nazis ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer voranzustellen. Im Internet wird in einschlägigen Kreisen dagegen eine Art „Autogrammkarte“ des mit Orden behängten Pahnke in vollem SS-Wichs gehandelt (siehe Screenshot).

Hambacher Fest und die Revolution von 1848/49

14. November 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit dem Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 17. November, um 17 Uhr zum Thema „Hambacher Fest und die Revolution von 1848/49“ statt.

Mehr als 170 Jahre ist die Revolution von 1848/49 in Deutschland ein zentraler Gegenstand der politischen Identitätsstiftung und Traditionsbildung gewesen. Zunächst überwog unter dem Eindruck der Niederlage und angesichts der „Reichsgründung von oben“ durch Preußen und Bismarck eine negative Sicht. Diese zielte darauf, die Revolution politisch zu bewältigen und sie aus dem historischen Bewusstsein der Bevölkerung zu verdrängen. Erst nach 1918 und vor allem nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland setzte sich eine positive Identitätsbildung durch. Im Mittelpunkt des Abends sollen die Ereignisse der Deutschen Revolution von 1848/49 stehen.

Der Eintritt ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1204 erhalten Interessierte online auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.

Erinnerung an die Pogromnacht

7. November 2017

Am 9. November Schweigemarsch und Gedenkveranstaltung

Anlässlich der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 gibt es auch in diesem Jahr zum Auftakt der Gedenkveranstaltung der Stadt Hagen einen Schweigemarsch. Dieser beginnt am Donnerstag, 9. November, um 17.30 Uhr auf dem Adolf-Nassau-Platz und führt zunächst zur Synagoge in der Potthofstraße. Nach einer Gedenkminute geht es von dort zum Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, wo gegen 18 Uhr im Ratssaal die eigentliche Veranstaltung stattfinden wird.

Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Hagen und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung ruft Oberbürgermeister Erik O. Schulz die Hagenerinnen und Hagener dazu auf, an dem Schweigemarsch und der sich anschließenden Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung im Ratssaal von der Gruppe Vigholin unter Leitung von Tela Zabel.

Hagener Baukunst und Stadtplanung

27. Oktober 2017

Stadtgeschichte bei der VHS

Zu einem stadtgeschichtlichen Seminar mit Heimatpfleger Michael Eckhoff rund um die Hagener Baukunst und Stadtplanung zwischen 1918 und 1938 lädt die Volkshochschule Hagen alle Interessierten am Mittwoch, 8. November, ein. Der Kurs findet insgesamt sechsmal jeweils von 19.30 bis 21 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, statt.

Hagen erlebte in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen eine durchaus spannende (Baukunst-)Epoche. Es entstanden zahlreiche Siedlungen gemeinnütziger Unternehmen wie der „Cunohof“ am Kuhlerkamp, der Steinbrinkhof in Haspe oder die Bauvereinsbauten in Elsey. Ebenso wurden ambitionierte Villen und beeindruckende öffentliche Bauten errichtet wie das Laufwasserkraftwerk in Hengstey, das Finanzamt, das Stadion Boelerheide oder auch das Stadtbad Haspe. Zudem entstanden unter der Leitung der Stadt Hagen erstmals Pläne für ein Gewerbegebiet im Lennetal und für einen Innenstadtring. Auch die Eingemeindung von Haspe, Boele und Vorhalle 1929 veränderte die Stadtgeschichte.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1010 unter Telefon 02331/207-3622 oder hier.

Stadtarchiv-Umzug: Weniger Kosten, mehr Fläche

20. Oktober 2017

Termin zur Wiedereröffnung wird noch bekannt gegeben

Stadtarchivar Korthals prüft mit einem Mitarbeiter von „Hansetrans“ die Ordnung beim Befüllen der Regale. Foto: Michael Kaub

Vier Kilometer Regale, über 1200 Quadratmeter Standfläche, eine Tonne Tragfähigkeit pro Quadratmeter, vier Etagen – das neue Stadtarchiv Hagen auf dem Gelände des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) in Eilpe beeindruckt mit gewaltigen Zahlen.

Seit einer Woche rollen die LKWs der Hamburger Umzugsfirma „Hansetrans“ die Eilper Straße auf und ab. Zwölf Umzugsfachleute be- und entladen voraussichtlich noch bis Ende der Woche rund 15 Fahrten am Tag, schleppen Kisten und räumen diese aus. Aber auch für Archivmitarbeiter, Architekt, Bauleiter und Bauarbeiter entpuppt sich der Umzug eines der größten Kommunalarchive des Landes als Mammutaufgabe.

Von der Lagerhalle zum modernen Stadtarchiv

In rund neun Monate Bauzeit hat sich das ehemalige Lagergebäude der Mark-E unter Leitung des Architekten Manfred Radtke (Architekturbüro Schmahl und Gerigk) und des Bauleiters Jörg Mielke (WBH) in ein modernes und nutzerfreundliches Stadtarchiv verwandelt.

„Größte Herausforderung war für uns die kurze Bauzeit“, sagt Radtke. „Ebenso wie die unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnisse aller Beteiligten. Die Mitarbeiter des Stadtarchivs wünschen sich auf den Etagen mit Archivbestand möglichst keine Wasserleitungen – der Brandschutz besteht natürlich darauf.“ Bauleiter Mielke ergänzt: „Ein Stadtarchiv baut man nicht alle Tage. Das hat den Umbau ebenso spannend wie herausfordernd gemacht.“

Kühlkammer für Fotonegative

Auf drei Etagen finden zukünftig eine Präsenzbibliothek mit über 25.000 Büchern, ganze Berge von Archivkartons, kilometerweise Akten und mehr als 1,5 Millionen Fotografien Platz. In einer zusätzlichen Büroetage kommen Stadtarchivar Andreas Korthals und Kollegen, der Hagener Heimatbund sowie ein großer und barrierefreier Benutzerraum, den künftig beispielsweise auch Schulklassen nutzen können, unter.

„Das neue Archivgebäude erfüllt moderne Standards und bietet optimale Lagervoraussetzungen“, sagt Korthals. „Zum Beispiel eine Kühlkammer, die mittels eines Kühlaggregats für eine Raumtemperatur von 10 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent sorgt. Unter diesen Voraussetzungen halten sich Fotonegative und historische Fotoplatten länger.“

„Archiv-Turm“ ist sparsam und löst Platzproblem

Das neue Domizil des Stadtarchivs auf dem WBH-Gelände bietet mehr Fläche und spart Mietkosten. Außerdem ist der WBH eine städtische Tochter, die Miete bleibt also beim „Konzern“ Stadt. Mit einer Fläche von über 300 Quadratmetern pro Etage ist eine weitere Hauptursache für den Umzug des Archivs aus dem alten in das neue Quartier gefunden: Platzmangel.

Der „Archiv-Turm“ auf dem WBH-Gelände bietet auch in Zukunft ausreichend Stauraum für den Fundus an Hagener Stadtgeschichte. Korthals erklärt: „Einige Regale bleiben zunächst leer. Beim Einräumen lassen wir bewusst Lücken, denn in Zukunft kommen immer wieder Akten – beispielsweise aus dem Standesamt – nach. Denn wie Hagens Geschichte wächst das Stadtarchiv Tag für Tag.“

Service-Info

Das Stadtarchiv Hagen ist aufgrund des Umzugs derzeit geschlossen. Der genaue Termin zur Wiedereröffnung wird noch bekannt gegeben. Recherche-Anfragen werden wieder ab Donnerstag, 2. November, unter Telefon 02331/207-3339 oder E-Mail an anderas.korthals@stadt-hagen.de beantwortet.

Freiherr-vom-Stein-Turm in Hagen ist wieder betretbar

12. Oktober 2017

Das Ende der Vergessenheit ist nah für den ältesten Turm, der in dieser Stadt steht. Das Äußere des Freiherr-vom-Stein-Turms auf dem Kaisberg ist von der Gebäudewirtschaft Hagen mittlerweile instandgesetzt worden. Jetzt fehlen noch zwei Bausteine, um den Turm für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. (…)

Quelle: wp.de

Straßennamen im Nationalsozialismus

10. Oktober 2017

Im Rahmen der Reihe „Hagen <w>örtlich“ laden die Stadtbücherei und die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 19. Oktober, um 18 Uhr, in die Stadtbücherei auf der Springe zu einem Vortrag über die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit ein.

Während des Nationalsozialismus erhielten Straßen und Plätze in vielen deutschen Städten und Gemeinden neue Namen. Durch die zahlreichen Umbenennungen gewannen sowohl die neuen Machthaber, allen voran Hitler und Göring, als auch die neuen „Helden“ und „Erinnerungsorte“ des Nationalsozialismus zusätzliche Ehre. Der Fachreferent Dr. Marcus Weidner untersucht auf der Basis umfangreicher Recherchen in den heutigen Kommunen der Region Westfalen-Lippe die Praxis der Um- und Neubenennung und geht dabei vor allem Ursachen, Anlässen und Formen sowie der (teilweisen) Rückabwicklung in der Zeit nach 1945 nach.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS mit Angabe der Kursnummer 1001 unter Telefon 02331/207-3622 oder hier.

Wieder Bunker-Tour mit der VHS

29. September 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 7. Oktober, von 13 bis 16 Uhr wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße.

Im Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1052. Weitere Informationen unter Telefon 02331/2073622

Rundgang durch Altenhagen mit Jens Bergmann

21. September 2017

Am Donnerstag, 28. September, laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund von 17 bis 18.30 Uhr zu einem Rundgang durch Altenhagen mit Jens Bergmann ein.

Vom Treffpunkt an der Altenhagener Straße unterhalb der Josefskirche geht es zunächst einmal zur Kirche selbst. Der Weg zum Ischeland führt dann am Melanchton-Haus und dem Marktplatz vorbei.

Am Ischeland wird unter anderem die Siedlung Am Rastebaum besichtigt, die 1930/31 im Auftrag der Gemeinnützigen Wohn- Bau- und Siedlungsgenossenschaft der freien Gewerkschaften erbaut wurde. Den Abschluss des Weges bildet ein Blick auf Jugendstilbauten an der Boeler Straße.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.

VHS-Rundgang durch Wehringhausen

19. September 2017

Zu einem Stadtteilrundgang durch Wehringhausen mit Dr. Elisabeth May und dem Schwerpunkt auf der Architektur um 1900 lädt die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 27. September, von 16 bis ca. 18 Uhr ein.

Das vom Tal topographisch ansteigende Terrain des Stadtteils Wehringhausen findet eine städtebauliche Entsprechung in dem gesellschaftlich-hierarchischen Aufbau des Wohnviertels. Oben, an den Stadtgarten grenzend, entstand ein exponiertes Baugebiet nach den Gründerjahren. Im Buschey-Viertel zeugen prächtige Villen von einer glanzvollen Zeit.

Die Beamtenwohnhäuser im mittleren Bereich des Viertels sind nicht minder ansehnlich, denen weiter bergab die Arbeiterwohnhäuser mit schmucken Fassadengestaltungen folgen.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Treffpunkt ist vor der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Straße 49. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.

110 Jahre Philharmonisches Orchester

16. September 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 22. September, um 17 Uhr zum Thema „110 Jahre Philharmonisches Orchester“ statt.

Mit den Klängen zu Beethovens 5. Sinfonie und der Ouvertüre aus Wagners „Tannhäuser“ wurde am 7. Oktober 1907 der Grundstein für eine lange und glänzende Orchestertradition in Hagen gelegt. Das älteste städtische Orchester Westfalens blickt auf eine abwechslungsreiche, 110-jährige Erfolgsgeschichte zurück, die nur während der Weltkriege kurz unterbrochen wurde.

Das Philharmonische Orchester Hagen erlebte sowohl die Blütezeit der „Goldenen 1920er Jahre“ als auch improvisierte Konzerte auf den Trümmern der Nachkriegszeit. Insgesamt 13 Musikdirektoren standen an der Spitze des Ensembles, jeder prägte den Klangkörper auf seine spezielle Weise.

Seit seinem Bestehen hat das Orchester stets in enger Anbindung mit dem Theater Hagen, dem Opernhaus der Stadt, gewirkt. Der Historiker Jörg Fritzsche verfasste die 2007 erschienene Festschrift zum 100. Jubiläum der Hagener Philharmoniker und wird an diesem Vortragsabend auf die bewegte Geschichte des Hagener Orchesters zurückblicken.

Der Eintritt ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1203 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Führung in der Andachtshalle des Krematoriums Delstern

4. September 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Mittwoch, 6. September, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern mit Dr. Elisabeth May. Treffpunkt ist auf dem Friedhof Delstern, Am Berghang, 58093 Hagen. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird in bar vor Ort kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1090 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Fertig gestellt wurde es bereits 1907, konnte aber erst 1912 eröffnet werden, nachdem es erstmals in Preußen eine gesetzliche Regelung zur Feuerbestattung gab.

Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen, schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Highlight Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern an.

„Macht und Pracht“

1. September 2017

Tag des offenen Denkmals in Hagen

„Macht und Pracht“ – Unter diesem Motto findet der diesjährige Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am Sonntag, 10. September, statt. Im Mittelpunkt der zahlreichen Veranstaltungen und Vorträge rund um die Geschichte und die Denkmäler Hagens steht das Wasserschloss Werdringen und das Ruhrtal mit dem Kaisberg.

Das Wasserschloss Werdringen entstand aus einem hochmittelalterlichen Herrensitz, der erstmalig im 13. Jahrhundert erwähnt wird. Ursprünglich handelte es sich um ein „Festes Haus“ mit Wall und Graben. Die Überreste der mittelalterlichen Bebauung sind bis heute erkennbar. In der Frühen Neuzeit und gegen Mitte des 19. Jahrhunderts, damals im neugotischen Stil, wurde der Wehrbau zu einem Wasserschloss umgebaut. In den neunziger Jahren erfolgte eine Grundsanierung und seit 2004 dient ein Teil des Schlosses als archäologisches Museum für die Region.

Die Veranstalter präsentieren am Wasserschloss Werdringen den ganzen Tag über ein spannendes Vortrags- und Führungsprogramm: Dank der fachkundigen Verstärkung durch Dr. Ralf Blank, Ina Hanemann (Leiterin der Unteren Denkmalbehörde), Ilka Siegwarth (Leiterin der Unteren Wasser- und Bodenschutzbehörde), Jens Bergmann (Vorsitzender Hagener Heimatbund) und Mirjam Kötter (Organisatorin des Denkmaltages) können die Besucher sich von 13 bis 18 Uhr auf kompetente Führungen und Besichtigungen durch das Museum, über den GeoPfad und zu interessanten Themen rund um die Geschichte des Schlosses freuen.

Neben dem Programm am Wasserschloss findet auch eine Busrundfahrt von 13.30 bis 16 Uhr statt. Über die Stadtgrenzen hinaus entdecken die Teilnehmer Orte und Denkmäler, die durch den Einfluss wichtiger Industriepioniere wie Friedrich Harkort besondere Bedeutung erlangt haben. Die Rundfahrt führt durch Herdecke, Wetter, vorbei an Haus Busch und der Hohensyburg bis hin zum Laufwasserkraftwerk Hengstey. Am Burggelände in Wetter macht die Gruppe einen kurzen Halt. Treffpunkt für die zweieinhalbstündige Tour ist das Wasserschloss Werdringen. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person und kann vor Ort gezahlt werden. Eine Anmeldung unter Telefon 02331/54418 (Donnerstag und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr) ist erforderlich.

Zusätzlich besteht die Gelegenheit, am Tag des offenen Denkmals den Freiherr-vom-Stein-Turm am Kaisberg zu besichtigen. Warum ausgerechnet dieses Objekt, das normalerweise nicht zugänglich ist, nur eine Stunde geöffnet ist, müssen die Veranstalter erklären.

Der Flyer zum Tag des offenen Denkmals mit allen Terminen steht im Internet unter www.hagen.de zur Verfügung. Weitere Rückfragen beantwortet Mirjam Kötter unter Telefon 0157/37741096.

Historische Bunker-Tour mit der VHS

30. August 2017

Zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 2. September, von 13 bis 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist der Eingang des Bunkermuseums, Bergstraße 98.

Die Teilnehmer können zunächst im original rekonstruierten Kellergeschoss des Bunkermuseums die Atmosphäre der Bombennächte nachfühlen. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker in der Körnerstraße.

Die Teilnehmer bekommen zahlreiche Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges. Zudem gibt Gästeführer Rouven Recksich viele Informationen über das Leben in Zeiten der „Bedrohung von oben“.

Die Führung kostet 18 Euro inklusive des Eintrittes für das Bunkermuseum Bergstraße. Eine rechtzeitige Anmeldung für die Tour ist erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1051 unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet unter www.vhs-hagen.de.

Neue „Stolpersteine“ für Hagen

25. August 2017

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Gunter Demnig verlegte am 27. Mai 2005 in der Rathausstraße die ersten Hagener „Stolpersteine“. Foto: privat

Zum Gedenken an die zahlreichen Opfer von Krieg und Faschismus und anlässlich des bevorstehenden Antikriegstages am 1. September organisiert der DGB in Hagen am 29. August die Verlegung von fünf weiteren „Stolpersteinen“.

In Zusammenarbeit mit dem Hagener Geschichtsverein und Hagener Friedenszeichen e.V. begrüßen die Veranstalter den Kölner Künstler Gunter Demnig, der europaweit für die Anfertigung und Verlegung der „Stolpersteine“ unterwegs ist. Die fünf Opfer, denen mit den Steinen nun dauerhaft gedacht wird, entstammen der Arbeiterbewegung oder wurden wegen ihres jüdischen Glaubens verfolgt und schließlich ermordet.

„Stolpersteine“ ist eine Aktion des Kölner Künstlers Gunter Demnig, die im Jahr 1992 ins Leben gerufen wurde und an die Deportationen durch die Nationalsozialisten erinnern soll. Weitere Informationen zu dieser Aktion finden sich unter www.stolpersteine.com.

Ist das Wohnraum oder kann das weg?

24. August 2017

Was die GWG in Wehringhausen abreissen will

Block Lange/Ewald/Minerva/Gustavstr. Luftbild: RVR

Ansicht des Wohnblocks aus der Gustavstraße. Links im Anschnitt das Haus Lange Straße 118. Foto: DW

Tafel am Haus Lange Straße 118. Das erste Haus, das der Spar- und Bauverein Hagen-Wehringhausen 1899 errichtete. 1941 wurde er mit dem Spar- und Bauverein Haspe zur Gemeinnützigen Wohnstätten Genossenschaft Hagen (heute GWG) zusammengelegt. Foto: DW

Weitere Informationen siehe:

Abriss im großen Stil

In Hagen-Wehringhausen soll ganzer Wohnblock verschwinden

Mit der VHS die Walddorf-Siedlung erkunden

22. August 2017

Zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus (Foto: Osthaus-Museum) mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum im Rahmen des Urlaubskorbes am Donnerstag, 24. August, von 16 bis 17 Uhr ein. Die Teilnehmer treffen sich vor dem Haus in der Walddorfstraße 17.

Zum „Hagener Impuls“ gehören nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch die weniger bekannten Arbeiterwohnhäuser der Walddorf-Siedlung. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile mit elf Häusern, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war.

Dr. Elisabeth May führt die Teilnehmer durch das Haus Nummer 17, gibt zahlreiche Hintergrundinformationen und erläutert die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie hinter dem Bauvorhaben.

Die Teilnahme kostet 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1108 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Hagener Architektenbrüder im Visier

21. August 2017

Gebäude der Gebrüder Ludwigs – Geführter Rundgang
Mittwoch, 23.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Haßleyer Straße 12, Foto Marco Siekmann, Hagen

Ab 1909 realisierten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sich intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander.

Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken.

Die Anmeldung erfolgt bei der Volkshochschule Hagen unter Tel.: 207 3622. 6 € Teilnahmegebühr vor Ort zu entrichten! Treffpunkt ist Haßleyerstraße 14, 58093 Hagen.

Schätze des Hagener Jugendstils

16. August 2017

Tor zum Hohenhof, Fotografie: Willy Moll, Hagen

Zu einer Besichtigung des Hohenhofs und des Stirnbands mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 17. August, von 11 bis 13 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist der Platz vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Das ehemalige Wohnhaus des Hagener Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus auf Emst gehört zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil, das der belgische Künstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 errichtete. Durch die sehr genaue und individuelle Planung des Wohnhauses erleben die Teilnehmer die minuziöse Komposition der Räume.

Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro inklusive des Eintrittes für den Hohenhof und wird vor Ort kassiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1081 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

15. August 2017

Mittwoch, 16.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt. Teilnahmegebühr: 6 €. Treffpunkt ist der Seiteneingang Grünstraße, 58089 Hagen.

Spurensuche: Moll, Elbers, Bettermann und Co.

14. August 2017

Zu einer spannenden Spurensuche zwischen dem Emilienplatz und der Potthofstraße mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes am Mittwoch, 16. August, von 18 bis 19.15 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist die Ecke Rathausstraße/Holzmüllerstraße.

Bei dem Spaziergang erfahren die Teilnehmer spannende Informationen rund um die Textilunternehmer Moll und Elbers, die Brauerei Bettermann und den Industriepionier Huth. Zudem zeigt Michael Eckhoff verschiedene „Kunstwerke am Straßenrand“.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1049 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

VHS-Führung durch die Heilig-Geist-Kirche Emst

8. August 2017

Zu einer Führung durch die Heilig-Geist-Kirche in Hagen-Emst mit Karl-Josef Sievers lädt die Volkshochschule Hagen für Mittwoch, 9. August, um 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Willdestraße 19.

Die katholische Heilig-Geist-Kirche in Emst ist das letzte Bauwerk des bekannten deutschen Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm, errichtet im Jahr 1955.

Böhm ist der Begründer der gleichnamigen Kölner Architekten-Dynastie. Sein Sohn Gottfried Böhm entwarf die Wallfahrtskirche in Neviges, die gemeinhin als sein wichtigstes Werk gilt. 1986 zeichnete ihn die Jury des renommierten Pritzker-Preises aus. Enkel Paul Böhm gewann 2006 mit seinem Büro den ausgeschriebenen Wettbewerb für den inzwischen auch medial bekannt gewordenen Bau der Zentralmoschee Köln.

Das Hagener Bauwerk des Großvaters liegt beinahe burgartig, mit einem markanten, runden und weit sichtbaren Turm auf der Emster Höhe. Innen stellt sich die Kirche als eine hohe, säulenlose Halle dar, an die sich übergangslos ein halbrunder Chorraum anschließt. Besondere Einrichtungsgegenstände sind eine freihängende Stuckdecke mit Feuerzungen-Motiven, Altar, Ambo, und Taufbecken aus grünem Marmor, ein textiler Kreuzweg (Stickarbeit) von Hildegard Buchholz sowie Glasfenster von Dr. Egbert Lammers in Turm- und Taufkapelle.

Die Führung geht auf die Geschichte, die Architektur und die Symbolik des Kirchenraumes ein und gibt Erläuterungen zu den Einrichtungsgegenständen. Die Kirche ist seit 2008 in die Denkmalliste der Stadt Hagen aufgenommen.

Der Kostenbeitrag für die Führung ist nicht festgelegt. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welcher Beitrag ihnen die Führung wert ist. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1174 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Architektur um 1900 in Wehringhausen

5. August 2017

Langestraße 47, Foto: Marco Siekmann.

Am Mittwoch, 9. August findet ab 16 Uhr eine kulturgeschichtliche Führung durch Wehringhausen statt.

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben.

Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 02331/207-3138 oder 02331/207-2740, Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Führung in der Andachtshalle des Krematoriums Delstern

1. August 2017

Mittwoch, 02.08.2017 von 16:00 – 18:00 Uhr

Am Mittwoch, 2. August ab 16 Uhr findet eine kulturgeschichtliche Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums Delstern statt (Foto: Tobias Roch).

Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor.

Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt.

Historische Bunker-Führungen mit der VHS

27. Juli 2017

Der Bunker an der Dödterstraße. Foto: Dieter Faßdorf

Zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 5. August, und am Samstag, 2. September, jeweils von 13 bis 16 Uhr ein. Der Treff- und Startpunkt mit dem Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum, Bergstraße 98.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern in Hagen. Sie erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“. Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen ARAL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde. Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße.

In der Teilnahmegebühr von 18 € ist der Eintritt für das Bunkermuseum bereits enthalten. Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/207-3622.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

26. Juli 2017

Donnerstag, 27.07.2017 von 11:00 – 12:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof (Foto: Marco Siekmann) architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt: plus Führungsgebühr 9 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 3622

Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Führung im Riemerschmid-Haus

25. Juli 2017

Mittwoch, 26.07.2017 von 16:00 – 17:00 Uhr

Ein eigenes kleines Haus mit Nutzgarten – um 1907 sollte das für die Hagener Textilarbeiter kein Traum bleiben müssen.

Karl Ernst Osthaus holte 1905 die Teilnehmer einer Konferenz für „Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ nach Hagen. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch Elbers in Hagen verschaffen.

Riemerschmid ist bis heute berühmt für Projekte wie die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau bei Dresden. Ab 1907 begann er den Bau einer Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, die sogenannte „Walddorf-Siedlung“ (Foto: Osthaus-Museum). Nur elf Häuser konnten realisiert werden. Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 erhält man Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit.

Treffpunkt ist die Walddorfsstr. 17, 58093 Hagen

Führungsgebühr 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138

Führung im Hohenhof und am Stirnband

17. Juli 2017

Mittwoch, 19.07.2017 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt plus Führungsgebühr 6 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 2740

Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Haus der Ruhrkohle im neuen Glanz

15. Juli 2017

Video, verfügbar bis 20.07.2017, Quelle: WDR

Das Gebäude wurde 1925–1926 nach Entwurf des Hagener Architekten Ernst Kohlhage für das Unternehmen Kohlenhandelsgesellschaft „Mark“ Siepmann, Schrader & Co. KG erbaut, an das die vom Bergbau-Symbol Schlägel und Eisen flankierte Inschrift am Portikus erinnert (Foto: Klaus Hommerich, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0).

Später wurde das Gebäude durch die Ruhrkohle AG genutzt, auf die der heute gebräuchliche Name des Hauses verweist. Danach war es Sitz verschiedener kommunaler Behörden (Amt für Statistik, Forstamt, Liegenschaftsamt, Amt für Katastrophenschutz, Straßenverkehrsamt), die aber alle jeweils nach kurzer Zeit wieder auszogen.

Warum Le Corbusier sein Rüstzeug in Hagen lernte

6. Juli 2017

Der berühmte Architekt Le Corbusier hat sein Rüstzeug in Hagen erworben. Auf den Spuren der Avantgarde.

Die internationale Architekturforschung blickt immer stärker auf Hagen, die Wiege der modernen Reformbaukunst. Der Hagener Kunst-Pionier Karl Ernst Osthaus ruft um die Wende zum 20. Jahrhundert die europäische Architekten-Avantgarde in die graue Industriestadt, um mit ihnen seine Vision von einem neuen Baustil und einer durch Kunst beflügelten Stadtplanung zu realisieren. Auch die Le-Corbusier-Forschung interessiert sich intensiv für den Impuls, der von Hagen aus zum Beispiel dem Bauhaus vorangeht. (…)

Der Schweizer ist fasziniert von dem System eines Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks, den Karl Ernst Osthaus damit beauftragt hat, die Straße am Stirnband für die Künstlerkolonie Gartenstadt Hohenhagen zu bebauen. (…)

Quelle: wp.de

Historische Bunker-Touren mit der VHS

30. Juni 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 1. Juli, von 13 bis 16 Uhr, wieder zu einer großen Bunker-Tour durch die Hagener Innenstadt ein. Treffpunkt mit Gästeführer Rouven Recksick ist vor dem Bunkermuseum in der Bergstraße 98, in dem die Führung beginnt.

Bei dieser historischen Führung, die in Kooperation mit dem Stadtarchiv und Stadtmuseum Hagen entwickelt wurde, erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen zu noch erhaltenen Bunkern aus dem Zweiten Weltkrieg sowie aus der Zeit des Kalten Krieges und erfahren Wissenswertes über das Leben mit der „Bedrohung von oben“.

Das Kellergeschoss des Bunkermuseums ist originalgetreu rekonstruiert, so dass man die Atmosphäre der Bombennächte sehr gut nachfühlen kann. Nach der gut einstündigen Führung im Inneren des Bunkers geht es weiter zum Atomschutzbunker unter dem ehemaligen AralL-Parkhaus in der Bahnhofstraße – jetzt Standort der Polizeiwache – und zum 1945 von einer Bombe getroffenen Bunker Körnerstraße, der zu einem Kulturzentrum umgebaut wurde.

Von dort aus führt der Weg durch die Innenstadt, wo die Teilnehmer Details zu den dortigen Zerstörungen erhalten, bis zum Endpunkt der Führung auf Höhe der Marienstraße. In dem Entgelt von 18 Euro ist der Eintritt für das Bunkermuseum Bergstraße bereits enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Telefon 02331/2073622.

VHS mit Schwerpunkt-Thema „Heimat“

22. Juni 2017

Neues Programm ab sofort erhältlich

Die Volkshochschule Hagen hat ihr Programmangebot für das Studienjahr 2017/2018 unter das zentrale Thema „Heimat“ gestellt. Mit dem vielfältigen Angebot von über 900 Kursen möchte die VHS dazu beitragen, dass alt eingesessene wie neue Hagener Bürgerinnen und Bürger sich in ihrer Heimatstadt wohlfühlen und mit deren Geschichte und Geschichten vertraut werden.

Zur Eröffnung des Semesters lädt die VHS am 14. September dieses Jahres um 19 Uhr zu einer Lesung mit dem Hohenlimburger Jörn Klare ein, der in seinem Buch „Nach Hause gehen“ sehr persönlich und ganz wörtlich den Fragen nachgeht: „Was genau ist Heimat? Was bedeutet sie? Und warum ist sie wichtig?“ Von seiner Berliner Haustür aus wanderte er an den Ort seiner Kindheit und Jugend in Hohenlimburg. Ein Weg über gut 600 Kilometer, erst durch Ostdeutschland, das ihm immer noch fremd ist, dann durch Westdeutschland, das ihm oft nicht mehr vertraut ist.

Der Studienbereich Politik und Gesellschaft bietet wieder eine Vielzahl von Erkundungen unserer Stadt. In der Rubrik „Hagen und Region“ wird es wegen der starken Nachfrage noch einmal deutlich mehr Rundgänge und Führungen in den Sommerferien geben. Fortgesetzt wird auch die Reihe „Hagen <w>örtlich“ in Kooperation mit der Stadtbücherei mit Vorträgen zur Geschichte der Varta, zu Straßenumbenennungen in der NS-Zeit und zu geologischen Schätzen in Hagen.

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Hochbunker in der Tuchmacherstraße kommt unter den Hammer

20. Juni 2017

Der Hochbunker an der Ecke Tuchmacher-/Dödterstraße kommt unter den Hammer. Das Mindestgebot für das ungewöhnliche Objekt liegt bei 69 000 Euro. (…)

Quelle: wp.de

Die Deutschland-Reisen von Le Corbusier

19. Juni 2017

Vortrag im Kunstquartier

Le Corbusier war einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, dessen Ideen noch bis heute diskutiert werden. Seit 2016 gehören 17 seiner Bauten zum Unesco-Welterbe. Die Henry van de Velde-Gesellschaft und der Karl-Ernst-Osthaus-Bund veranstalten einen Vortrag über den berühmten Künstler-Architekten.

Le Corbusier reiste im Mai 1911, noch am Beginn seiner Laufbahn, auch nach Hagen, um dort Karl Ernst Osthaus zu treffen und die damals revolutionären Bauten von Peter Behrens und Henry van de Velde zu besichtigen. Während seines Besuchs im Hohenhof von Henry van de Velde begegnete ihm auch der niederländische Architekt J.L.M. Lauweriks, dessen Siedlung damals gerade ebenfalls in Hagen gebaut wurde.

Für den Vortrag am Dienstag, dem 20. Juni 2017, um 18.00 Uhr im Auditorium des Emil Schumacher Museums im Kunstquartier konnte Elise Koering (Paris/Straßburg) gewonnen werden.

Die Architekturhistorikerin am L.A.C.T.H. (Laboratoire Conception Territoire Histoire) in Lille stellt ihre aktuelle Forschung vor und spricht über den Einfluss u.a. des Hagener Impulses auf den jungen Le Corbusier unter dem Titel: DIE DEUTSCHLAND-REISEN VON CHARLES-EDOUARD JEANNERET – Der Einfluss des deutschen Kunstgewerbes auf das künstlerische und theoretische Werk Le Corbusiers der 1910er- und 1920er-Jahre.

Mit ihrer Studie des doppelten Einflusses von Frankreich und Deutschland auf Werk und Denken des frühen Le Corbusiers erforscht Elise Koering den bisher wenig untersuchten Werkkomplex der Innenausstattung und die bei ihm bisher kaum beachteten 1910er-Schaffensjahre. Dabei tritt augenscheinlich zu Tage, dass das deutsche Kunstgewerbe einen entscheidenden und anhaltenden Einfluss auf das künstlerische Schaffen des jungen Jeannerets bzw. des späteren Le Corbusiers der 1920er-Jahre hatte. Der Austausch mit dem Gründer des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe, Karl Ernst Osthaus, spielte dabei eine wichtige Rolle.

Der Eintritt ist frei.

Wie läufts am Koepchenwerk?

12. Juni 2017

Wobei kann der Stiftung geholfen werden? Gedankenaustausch zwischen Mitgliedern und am Koepchenwerk Interessierten

Donnerstag, 22.06.2017, 20.00 Uhr, Begegnungsstätte Frühlingstr. in 58313 Herdecke

Bei der Jahreshauptversammlung 2016 Ende November wurden einige Änderungen beschlossen, die dann vom Amtsgericht genehmigt wurden.

Veränderungen im Vorstand:

Turnusmäßige Neuwahl wird gegen Jahresende sein. Aktuell im Vorstand: Regina Schrader (Erste Vorsitzende), Peter Altmaier (stellvertretender Vorsitzender) und Michael Kranz (Kassierer). Der Schriftführer Christopher Leon Korge hat aus beruflichen Gründen sein Amt abgegeben. Ihm folgt Cornelia Heckmann. Die Kassenprüfer wechseln alternierend, deshalb wurde Margarete Burkhardt entlastet. Ihr Nachfolger für die Jahre 2017 – 2018 ist Matthias Hartmann. Herr Willi Creutzenberg arbeitet nun im 2. Jahr als Kassenprüfer.

Es gab eine Änderung in der Satzung:

Als Nutznießer des Vereinsvermögens im Fall einer Auflösung des Vereins wurde die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur festgelegt mit der Auflage, dass die Summe für das Industriedenkmal KOEPCHENWERK verwendet wird.

Die Stiftung hat ihr eigenes Presseportal und berichtet über den Stand der Sanierung:

http://www.industriekultur-nrw.de/de_DE/aktuelles-uebersicht

http://www.industriedenkmal-stiftung.de/res/txt.php?id=3207&group=1&=de

Die Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümerin ist aktuell gefragt auf zwei Gebieten:

Teilnahme am Zeitzeugenprojekt – Zeitzeugen suchen und benennen, damit dann im Interview ihre Erinnerungen oder die Erzählungen von Verwandten und ehemaligen Arbeitskollegen zur Auswertung in einem Gästeführer-Handbuch eingearbeitet werden können.

Wenn die Maschinenhalle so abgesichert ist, dass auswärtige Besucher hineinkönnen, werden später Gästeführer benötigt. Geben Sie Ihr Wissen weiter!

Weitere Infos: www.ag-koepchenwerk.de

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

8. Juni 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Mittwoch, 14. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1101 unter Telefon 02331/2073622.

Der Buschey-Friedhof in Wehringhausen (Foto: Dieter Faßdorf) ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens.

Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

VHS im Erzählcafé: Die Kneipenszene rund um den Hauptbahnhof bis Altenhagen

4. Juni 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 findet am Freitag, 9. Juni, um 17 Uhr zum Thema „Die Kneipenszene rund um den Hauptbahnhof bis Altenhagen“.

Jens Bergmann, Vorstand des Hagener Heimatbundes und Mitautor eines Buches zur Hagener Kneipenszene, berichtet über seine Recherchen und zeigt Fotos von alten Hagener Gaststätten, Restaurants, Hotels und Kneipen. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, Fotos und Geschichten zur Kneipenszene in Hagen beizutragen.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1214 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/2073622.


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