Archive for the ‘06 Hagen mobil’ Category

10 Millionen Euro für saubere Mobilität

12. Oktober 2021

Verkehrsministerium fördert Elektrobusse der Hagener Straßenbahn

Seit vielen Jahren setzt die Hagener Straßenbahn (HST) emissionsarme Antriebstechnologien bei ihren Fahrzeugen ein. Jetzt beginnt für das Verkehrsunternehmen der Aufbruch in ein neues Zeitalter der Mobilität: Die Ära der vollelektrisch betriebenen Fahrzeuge beginnt.

Dazu wurden bereits vor geraumer Zeit die ersten Weichen gestellt. Mit Erteilung der Baugenehmigung für die Errichtung der notwendigen Infrastruktur im März dieses Jahres, war die erste wesentliche Hürde genommen. Danach wurde unverzüglich der abschließende Förderantrag gestellt und nach entsprechender Prüfung auch bewilligt.

Jetzt überreichte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst einen Förderbescheid in Höhe von 10.004.800 Euro für die Beschaffung von Elektrobussen sowie der zugehörigen Ladeeinrichtungen und sonstiger technischen Komponenten.

Bestellt werden 13 Solobusse und ein Gelenkbus, deren Reichweite zwischen 250 und 300 Kilometern liegt. Geladen werden die Fahrzeuge über Nacht in der Wagenhalle der HST. Ein Teil der großen Busgarage in Boelerheide wird dafür mit Ladehauben und Traversen ausgestattet. Außerdem gilt es die Abstellhalle in Brandabschnitte zu unterteilen, Änderungen an der Sprinkleranlage vorzunehmen, Löschwasserrückhaltesysteme zu installieren und Transformatoren sowie eine Übergabestation zu errichten.

„Wenn alles planmäßig verläuft, werden Ende nächsten Jahres die ersten vollelektrisch betriebenen Busse über die Hagener Straßen rollen,“ so Straßenbahn-Vorstand Christoph Köther.

Hagen: Neue ICE-Züge in alle Richtungen

9. Oktober 2021

Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember baut die Deutsche Bahn (DB) ihr Fernverkehrsangebot in Nordrhein-Westfalen aus. Davon werden auch die Hagener Bahnkunden am Hauptbahnhof profitieren.

Schnellere und häufigere Direktverbindungen sowie ein ausgeweiteter Einsatz der neuen „XXL-ICE“ mit über 900 Sitzplätzen tragen zur Verkehrswende und zu einem erfolgreichen Klimaschutz bei, nimmt das Verkehrsunternehmen für sich in Anspruch. „Mit mehr als 60 Zügen täglich hat Hagen attraktive Fernverkehrsverbindungen mit einem guten Angebot nach Nord und Süd,“ so Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW.“ (…)

Quelle: wp.de

Carsharing-Wüste Hagen

5. Oktober 2021

Für 190.000 Einwohner steht nur noch 1 (!) Fahrzeug zur Verfügung

Es ist schon ein Trauerspiel: In der Stadt Hagen mit 190.000 Einwohnern ist nur noch ein einziges Carsharing-Fahrzeug buchbar. Dabei ist Carsharing eine ideale Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn.

Allen denen, die sich dazu entschließen, vom eigenen Wagen auf den ÖPNV umzusteigen, böte sich die Möglichkeit, im Bedarfsfall auf ein Fahrzeug zurückzugreifen. Zum Beispiel für größere Einkäufe, Transporte oder zum Ansteuern von Zielen, die mit Bus und Bahn nur schwer zu erreichen sind.

„Die Etablierung von Carsharing wäre für Hagen wünschenswert“, sagte einst Stadt-Pressesprecher Michael Kaub nach einem Bericht der WPWR und verwies auf den Masterplan „nachhaltige Mobilität“. Das war vor drei Jahren, passiert ist seitdem – nichts.

Dabei hatte die Stadt damals versprochen, es sollten „die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es Anbietern ermöglichen, ihr Modell zu etablieren“. Die Stadt Hagen wolle auch „aktiv auf Carsharing-Anbieter zugehen“. Zu dem Zeitpunkt gab es noch zwei Fahrzeuge, heute ist es nur noch eins.

Besser sieht es da schon in Hamm aus. Das ist jene nach Zahl der Einwohner fast gleich große Stadt, die den Hagenern zu den Zeiten, als es um Kürzungen im Kulturbereich ging, von Politik und Presse immer als großes Vorbild angedient wurde. Dort sind aktuell immerhin acht Carsharing-Fahrzeuge verfügbar.

Und nicht nur das: Selbstverständlich wird auf der städtischen Homepage auf dieses Angebot hingewiesen:

„Carsharing liegt voll im Trend. Gerade für Bewohner von Innenstädten, wo oft hoher Parkdruck herrscht, ist Carsharing eine interessante Alternative zum eigenen Auto. Grundsätzlich eignet sich Carsharing für jeden. Am meisten Sinn macht es jedoch für diejenigen, die selten oder unregelmäßig mit dem eigenen PKW unterwegs sind. Sie können sich rund um die Uhr ein Auto „leihen“ und haben keine Last mit Reinigung, TÜV, Versicherung oder sonstigen Angelegenheiten um die man sich als Autobesitzer kümmern muss.“

Unter „hagen.de“ sucht man solche Sätze – wen wundert es noch – vergebens.

Die wahren Verkehrsgefährder

4. Oktober 2021

von Heidi Wenke (VCD)

Am 24.09.21 berichtete die WP über die „Roadpol-Safety-Tage“, an denen 260 Zweiräder und 170 Kraftfahrzeuge kontrolliert wurden. Diese Zahlen und auch der Tenor des Artikels vermitteln den Eindruck, als seien die Radfahrenden das Hauptproblem.

Erst bei genauem Lesen stellte man fest, dass in dieser Zeit 78 Autos falsch abbogen oder die Vorfahrt missachteten. Also war es 78 Mal pures Glück, dass in diesem Moment keine Radfahrenden oder Passanten unterwegs waren. Geahndet wurden immerhin zwei Verstöße von Autos, die auf einem Radweg parkten. Zwei innerhalb einer Woche? So viele fallen bereits bei jeder kurzen Radfahrt durch die Stadt auf.

Am 29.09.21 berichtete die WP dann von einem polizeilichen Schwerpunkteinsatz in der Innenstadt, bei dem 24 Fußgänger ein Verwarngeld erhielten. Wofür, lässt sich nur spekulieren. Wieder wurden 13 Verstöße von Autos beim Abbiegen sowie drei Fehler beim Wenden festgestellt, und zwei Falschparker wurden immerhin “verwarnt” (mit einem Bußgeld belegt?). In dem Artikel wird aber der Eindruck vermittelt, als seien die zu Fuß Gehenden das Problem.

Nun ist es sicherlich richtig, dass auch Radelnde und zu Fuß Gehende sich nicht immer regelgerecht verhalten und dadurch hauptsächlich sich selbst gefährden. Tatsache ist aber auch, dass – laut Unfallstatistik der Polizei – das falsche Verhalten von Autofahrern gegenüber Fußgängern etwa drei Mal so häufig Personenschäden nach sich zieht wie das falsche Verhalten von Fußgängern. Dieses führt nur in drei Prozent aller Unfälle zu einem Personenschaden (in der Regel wohl dem eigenen).

Daraus muss der Rückschluss gezogen werden, den Fokus bei Verkehrskontrollen, die zur Sicherheit aller beitragen sollen, stärker auf das Verhalten der Autofahrer zu lenken – zumal Autos ein wesentlich höheres Gefährdungspotenzial darstellen als zwei Füße oder zwei nicht-motorisierte Räder.

Radverkehr im Gespräch

4. Oktober 2021

Der ADFC Hagen lädt am 6.10.2021 um 18:00 Uhr zur dritten Folge der Online-Gesprächsreihe zum Thema Radverkehr ein. Zu Gast ist diesmal Stefan Boese, seit einigen Monaten Leiter der Direktion Verkehr bei der Polizei Hagen. Diskutiert wird über Erfahrungen zum Thema Radverkehr.

Dabei interessiert den ADFC besonders, wo im Radverkehrsbereich Probleme auftauchen. Welches Fehlverhalten von und gegen Radfahrende wird von der Polizei beobachtet? Gibt es Unfallschwerpunkte? Welche weiteren Aufgaben erfüllt die Polizei im Zusammenhang mit Radfahren und was sind die Erfahrungen daraus?

Interessierte sind nach Anmeldung unter E-Mail adfc-hagen@web.de willkommen. Eine Online-Anmeldung ist ebenso möglich unter:

https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/53750-diskussionsreihe-radverkehr-im-gesprach

Zur Teilnahme genügt ein Browser mit Internetverbindung, es ist keine Softwareinstallation notwendig. Eine telefonische Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Buslinie 517 fährt ab Freitag wieder normal

1. Oktober 2021

Ab Freitag, 1. Oktober, kann die Linie 517 der Hagener Straßenbahn wieder den gesamten Linienweg befahren. Wie die Hagener Straßenbahn AG mitteilte, ist der Abschnitt von der Haltestelle „Hohenlimburg Bahnhof“ bis zur Haltestelle „Wesselbach“ nach den Instandsetzungsarbeiten zur Beseitigung der Flutschäden dann wieder passierbar. (…)

Quelle: wp.de

Freie Fahrt für Kinder am Weltkindertag 2021

19. September 2021

VRR-LogoDer 20. September 2021 ist Weltkindertag. Auch in diesem Jahr unterstützt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den Aktionstag. Alle Kinder unter 15 Jahren fahren deshalb am morgigen Montag kostenlos in sämtlichen Bussen und Bahnen im Verbundraum. Ein Ticket ist nicht nötig. Kinder unter sechs Jahren dürfen ausschließlich in Begleitung eines Erwachsenen fahren.

„Verkehrswende jetzt!“

17. September 2021

Am Sonntag Fahrradsternfahrt Ruhr

Eine Woche vor der Bundestagswahl veranstalten der ADFC, Velocity Ruhr, VCD u.a. die Fahrradsternfahrt Ruhr. Sie steht unter dem Motto „Verkehrswende jetzt!“ Am Sonntag, den 19.09.2021 soll die im Jahr 2020 ausgefallene Fahrradsternfahrt nachgeholt werden. Von Witten über Dortmund nach Lünen zum Seepark fahren bis zu 2.000 Menschen mit dem Rad und fordern eine Verkehrswende (Symbolfoto: VCD).

Zusätzlich gibt es noch 12 Zubringerrouten aus dem Umkreis von 50 km. Nebenrouten und 12 Zustiegspunkte alleine in Dortmund, sodass für jeden interessierten Radfahrenden eine geeignete Streckenlänge dabei ist. Höhepunkt der Fahrradsternfahrt ist sicher die Stecke über die B1 und anschließend durch den Tunnel der B236.

Die Fahrradsternfahrt setzt sich ein für ein durchgängiges Radverkehrs-Wegenetz, lokal und überregional und auch im Winter. Tempo 30 in den Innenstädten. Fahrradfreundliche Rahmenbedingungen rund um Kitas und Schulen. Schaffung eines angstfreien und sicheren Fahrradklimas.

Die Zubringerroute von Hagen über Wetter nach Witten startet um 9:45h am Hasper Torhaus und macht dann Station am Hbf (10:00h) und am Europaplatz in Vorhalle (10:30).

Hohenlimburg: Bahnhof soll bis Ende 2021 in Betrieb gehen

15. September 2021

Bis Ende dieses Jahres soll der reguläre Zugbetrieb am Bahnhof in Hohenlimburg wieder anlaufen. Konkretere Prognosen kann die Bahn derzeit auf Anfrage aber nicht geben. Insbesondere die Störungen am defekten Stellwerk machen der Bahn weiter zu schaffen. (…)

Quelle: wp.de

Digitaler Haltestellenservice ausgebaut

13. September 2021

Leider mit mangelhafter Lesbarkeit

Mabeg Haltestelle 3Bereits seit Jahren verrät den Fahrgästen ein Blick auf die elektronischen Fahrplananzeigen, wann genau ein Bus die Haltestelle passieren wird. 69 dieser Anzeiger sind mit diesem digitalen Echtzeit-Service im Einsatz. Jetzt stellten Straßenbahn-Vorstand Christoph Köther und Betriebsleiter Werner Flockenhaus eine neue Generation der Fahrplaninformationssysteme vor, von denen in den letzten Monaten bereits ein Großteil im Hagener Stadtgebiet aufgebaut wurde (Foto: DW).

Auch weiterhin können bei den neuen Fahrplaninformationssystemen neben der Echtzeitanzeige auch wichtige Informationen, wie die bestehende Maskenpflicht, über einen Fließtext vermittelt werden. „Optisch haben die neuen Systeme allerding nichts mehr mit den bisherigen Anzeigetafeln gemeinsam. Sie sind jetzt in die jeweiligen Haltestellenmasten integriert und verfügen über eine sehr nützliche Zusatzfunktion. Am Haltestellenmast befindet sich ein Knopf, mit dessen Hilfe sich Menschen mit eingeschränkter Sehkraft die Inhalte des Displays über Lautsprecher vorlesen lassen können.“

Das ist auch notwendig, denn die Lesbarkeit der Echtzeitanzeigen lässt doch sehr zu wünschen übrig. Anstatt der vom Hersteller der Haltestellentafeln angebotenen und wesentlich besser lesbaren Anzeigen hat die Hagener Straßenbahn Displays eines Herstellers aus Schweden einbauen lassen. Die haben den Vorteil, dass sie nicht ans Stromnetz angeschlossen werden müssen, sondern über eine Batterie versorgt werden. Was aber auf Kosten der Lesbarkeit geht.

Wenn das Verkehrsunternehmen behauptet, es handele sich um „eine neue Generation der Fahrplaninformationssysteme“, ist das ziemlich übertrieben. Entwickelt wurde das System bereits 1979 vom Industriedesigner Prof. Herbert Lindinger und ist bereits seit Jahrzehnten europaweit im Einsatz.

Gehen – Baustein nachhaltiger Mobilität

10. September 2021

Fachverband Fußverkehr ist jetzt in Hagen mit Ortsgruppe vertreten

Die Hagener Mitglieder des FUSS e.V. – Fachverband Fußverkehr Deutschland – haben im Juli 2021 eine Ortsgruppe Hagen gegründet. Sprecher ist Matthias Täufer.

Täufer: „Die Bedeutung von Fußverkehr für eine Stadt wird immer noch unterschätzt und bei der Verkehrsplanung einfach übersehen. Jeder und jede ist täglich im Fußverkehr unterwegs: auf dem Weg zum Einkaufen oder zur Arbeit, beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, zur Bushaltestelle und sogar auf dem Weg von und zum Parkplatz. Es gibt in Hagen knapp 200.000 Fußgängerinnen und Fußgänger, aber genau null Menschen, die Fußverkehr planen. Wir wollen die Bedingungen für diese wichtige Form der Mobilität in Hagen verbessern. Zu Fuß gehen ist unschlagbar simpel, sozial, gesund, gut fürs Klima und beansprucht keine versiegelten Flächen für Parkplätze oder Umgehungsstraßen. Bei kurzen Entfernungen ist sie zudem die schnellste Art ans Ziel zu kommen – und das alles quasi zum Nulltarif.“

Der FUSS e. V. Hagen setzt sich unter anderem für folgende Ziele ein:

  • Fußverkehr wird neben Rad, ÖPNV und motorisiertem Verkehr als gleichwichtige Verkehrsform erkannt und unterstützt.
  • Die Sicherheit im Fußverkehr bekommt höchste Priorität. Ziel muss die “Vision zero” sein, also null Tote und Schwerverletzte.
  • Für den Fußverkehr stehen barrierefreie Netze, einfache Straßenquerungen und ausreichende Flächen zur Verfügung, die Gehen, Begegnen und Verweilen ermöglichen.

Die Mitglieder im FUSS e.V. – Hagen engagieren sich auch bei verkehrswende-hagen.de. Fußverkehrsinteressierte sind herzlich willkommen!

Kontakt: Matthias Täufer, hagen@fuss-ev.de

FUSS e. V. vertritt seit 1985 die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger in Deutschland. Bei allen Fragen zum Fußverkehr ist der Verein Ansprechpartner für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit. FUSS e. V. erarbeitet Stellungnahmen und schlägt Änderungen für Gesetze und Richtlinien vor und kooperiert mit Verbänden, die sich mit Rad-, Bus- und Bahnverkehr befassen, weil Gehen als wichtigster Baustein nachhaltiger Mobilität nicht isoliert betrachtet werden kann.

Vielfältige Informationen, u. a. Handlungsleitfaden für kommunale Fußverkehrsstrategien, Fußverkehrs-Checks und Fußverkehrs-Audits finden sich auf www.fuss-ev.de.

Fahrradsternfahrt Ruhr 2021

10. September 2021

sternfahrt_logoViele erinnern sich bestimmt noch an die Fahrradsternfahrt Ruhr, die 2019 durch Hagen führte. In diesem Jahr ist am Sonntag, 19. September 2021 eine Streckenfahrt von Witten nach Lünen geplant. Neben dem Event-Charakter ist die Sternfahrt auch eine Demonstration für eine umweltfreundliche Verkehrswende. Viele Menschen möchten sich für eine stärke Berücksichtigung des Radverkehrs einsetzen.

Mehrere Einstiegspunkte für Radfahrer aus Hagen werden angeboten:

Hagen-Haspe, Torhaus, Kölner Str.1, 9:45 Uhr
Hagen-Hauptbahnhof, Berliner Platz, 10:00 Uhr
Hagen-Vorhalle, Europaplatz, 10:30 Uhr
Wetter, Kaiserstr. ggü. Sparkasse, 10:45 Uhr

Die längste Strecke beträgt von Haspe bis zum Seepark Lünen 53 km. Bis zum Startpunkt der angemeldeten Demonstration am Wittener Rathaus gibt es verschiedene begleitete Gruppenfahrten. Erst ab Witten bis Lünen wird die Fahrrad-Demo von der Polizei abgesichert. Dabei geht es auch über die sonst für Radfahrer gesperrte B1 und durch den Tunnel der B236.

Für die Rückfahrt ist jeder Teilnehmende selbst verantwortlich. Dabei kann man sicherlich auch auf die Bahn zurückgreifen. Ebenso ist eine vorzeitiger Ausstieg aus der Strecke z.B. in Dortmund möglich. Am Seepark in Lünen gibt es einen gemeinsamen Ausklang mit Musik, Juxrädern und vielem mehr.

Weitere Infos gibt es unter https://fahrradsternfahrt.ruhr/

Zwei Wochen umsonst durch die Republik

8. September 2021

Ein „Dankeschön“ an alle Ticket-Abonnenten im VRR

VRR-LogoIn der Zeit vom 13. bis 26. September 2021 können Besitzer eines gültigen Abo-Tickets aus dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Nah- und Regionalverkehr mit Bus und Bahn bundesweit nutzen – und das ganz ohne weitere Kosten. Für das einmalige Upgrade ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich, die ab sofort unter www.besserweiter.de/abo-upgrade möglich ist.

Der VRR beteiligt sich am vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) initiierten „Deutschland Abo-Upgrade“. Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen in Deutschland für die Treue der Fahrgäste in Zeiten der Pandemie.

In Kombination mit ihrem gültigen ÖPNV-Abo kann damit im Aktionszeitraum in rund 95 Prozent aller Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen gefahren werden. Um auch mit ICE, IC oder EC kostengünstig zu reisen, können Abonnenten des öffentlichen Nahverkehrs darüber hinaus im Aktionszeitraum eine Probe-BahnCard für drei Monate zum vergünstigten Preis von 9,90 Euro erwerben. Auch hierfür ist die Anmeldung ab sofort möglich.

Alle Infos zum Deutschland Abo-Upgrade und den teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen gibt es unter www.besserweiter.de/abo-upgrade.

Zehn Millionen Euro für saubere Mobilität

7. September 2021

Land fördert E-Busse und Ladeinfrastruktur in Hagen

Die Hagener Straßenbahn AG erhält für die vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bewilligte Maßnahme 10.004.800 Euro Landesförderung für die Beschaffung von 14 Elektrobussen sowie der zugehörigen Ladeinfrastruktur. Zur Prüfung und Inspektion der Elektrofahrzeuge wird außerhalb der Abstellhalle eine Havarie- und Prüffläche eingerichtet.

Christoph Köther, Vorstand der Hagener Straßenbahn AG: „Wir freuen uns sehr über die bewilligte Landesförderung, ohne die für uns der kostenintensive Einstieg in die Elektromobilität nicht möglich wäre. Mit der Zuwendung kann jetzt der Startschuss für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur und für die Bestellung von 14 vollelektrischen Omnibussen fallen. Damit nimmt der Klimaschutz in Hagen weiter an Fahrt auf.“

Einmal stempeln, zwei Personen fahren

28. August 2021

„Dankeschön“ an 4erTicket-Nutzer im September

VRR-LogoAn allen Wochenenden im September können die Besitzer von 4erTickets im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) eine weitere Person kostenlos auf ihrem Ticket mitnehmen. Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsunternehmen im VRR einmal mehr für die Treue ihrer Fahrgäste während der Corona-Pandemie.

Bereits während der gesamten NRW-Sommerferien konnten Besitzer eines gültigen Abotickets des VRR kostenfrei und durch ganz Nordrhein-Westfalen reisen. Im Rahmen einer weiteren Tarifaktion im September 2021 wird Nahverkehrskunden nun das 4erTicket für Freitage, Samstage und Sonntage bei einmaligem Entwerten zur Nutzung für zwei Personen pro Fahrt freigegeben.

Dafür wird das Ticket je Fahrt nur einmal entwertet, gilt aber für zwei Personen. So können mit einem 4erTicket bis zu 8 Personen gleichzeitig fahren. Erwachsene Personen dürfen auch Kinder über ihre Tickets mitnehmen.

Mit der 4erTicket-Aktion sagen die Verkehrsunternehmen im VRR den Bus- und Bahnkunden ein weiteres Mal „Danke“ für ihre Geduld und Flexibilität während der Corona-Pandemie.

ADFC-Hagen-Reihe „Radverkehr im Gespräch“

22. August 2021

Am Dienstag, 24.8.2021, 18:00 Uhr, stellt der städtische Verkehrsplaner, Herr Winkler, neben anderen Radprojekten die Radverkehrsplanung im Rahmen des Neubaus der Marktbrücke in Hagen vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Fragen.

Interessierte sind herzlich zu dieser online-Veranstaltung des ADFC eingeladen und können sich bis Mo, 23.8., 12:00, unter adfc-hagen@web.de oder auch telefonisch unter 02331 57794 (Michael Schröder) zu einer Teilnahme anmelden.

Zur Teilnahme wird keine Softwareinstallation benötigt, lediglich Internetverbindung oder Telefon.

Bahn beliefert Walzwerke im Notbetrieb

12. August 2021

Seit dieser Woche werden Walzwerke in Hohenlimburg wieder mit Vormaterial per Schiene beliefert – im Ausnahmebetrieb. (…)

Derzeit hoffe man, bis zum Herbst die Reparaturen soweit erledigt zu haben, dass die Ruhr-Sieg-Strecke wieder im Normalbetrieb mit Personenzügen befahren werden kann. Bis dahin werden wohl nur Baumaschinen und täglich ein paar Güterzüge über die Gleise im Bezirk rollen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Flutschäden: Massiv zerstörte Bahnstrecken

6. August 2021

Nach Lüdenscheid und Siegen/Iserlohn weiter Busersatz

Etwa drei Wochen nach den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat die Deutsche Bahn (DB) weitere Verbindungen für den Zugverkehr wieder in Betrieb genommen. Die Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten an Gleisen, Brücken, Oberleitungsmasten, Bahnübergängen sowie Stellwerken, Bahnhöfen und Technik laufen in den kommenden Wochen und Monaten ununterbrochen weiter – auch an Strecken, die bereits wieder für den Zugverkehr frei gegeben sind.

Für zwei von Hagen ausgehenden Strecken wird es allerdings noch dauern, bis sie wieder zum Normalbetrieb zurückkehren können. Sowohl bei der Volmetalbahn Richtung Lüdenscheid als auch bei der Ruhr-Sieg-Bahn Richtung Siegen und Iserlohn rechnet die Bahn damit, dass es noch bis zum Jahresende dauern wird, bis dort wieder regelmäßig Züge verkehren können.

Fahrgäste werden sich also noch monatelang mit dem ungeliebten und verspätungsanfälligen Schienenersatzverkehr anfreunden müssen.

Busverkehr weitgehend normalisiert

22. Juli 2021

Nach den starken Unwettern in der letzten Woche und den daraus resultierenden Schäden im gesamten Hagener Stadtgebiet hat sich der Busverkehr weitestgehend normalisiert.

In der Innenstadt werden nun auch wieder die Haltestellen Dahlenkampstraße, Markt, CineStar, Oberhagen und Elisabethstraße angefahren. Somit gibt es auf den Linien 510, 512, 516, SB71, NE3 und NE4 keine Einschränkungen mehr.

Einschränkungen gibt es weiterhin insbesondere im Bereich Hohenlimburg. Nach wie vor nicht vollständig angefahren wird das Nahmertal. Es werden stündliche Fahrten bis zur Haltestelle „Nimmertal“ durchgeführt. Die Busse verkehren ab Hohenlimburg Bf von 6 bis 20 Uhr zur Minute 08 und in Gegenrichtung ab Nimmertal von 5 bis 19 Uhr zur Minute 39. Die übrigen Fahrten der Linie 538 enden an der Haltestelle „Benekestraße“. Die Linie NE2 verkehrt ebenfalls wieder bis Nimmertal.

Die Linie 517 kann den Bereich Wesselbach weiterhin nicht andienen.

Die Linie 539 endet in Hohenlimburg am Kronenburgplatz. Die K24 nach Veserde/Wiblingwerde ist weiterhin gesperrt. Auch die Wendeschleife Regenbogenschule kann derzeit nicht angefahren werden, weil diese durch Schlamm und Geröll blockiert ist.

In Westerbauer können die Linie 521, 532, 553, 555 und NE32 langfristig nicht die Ennepebrücke auf der Vogelsanger Straße befahren. Diese wurde durch das Hochwasser stark beschädigt. Die Linien fahren bis auf Weiteres eine Umleitung über „An der Hütte“ und dienen dort eine Ersatzhaltestelle an. Die Haltestelle „Westerbauer Schleife“ kann von den genannten Linien nicht bedient werden.

Die Linien 542 und NE3 können aufgrund der anhaltenden Sperrung der Wehringhauser Straße die Haltestelle „AKKU HAWKER“ nicht anfahren.

Mobilität für die Hochwasseropfer

21. Juli 2021

Hagener Straßenbahn hilft mit kostenlosen Tickets

Unkomplizierte und schnelle Hilfe für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Hagen hat derzeit Priorität. Auch die Hagener Straßenbahn leistet Ihren Beitrag dazu und ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern, die in den Fluten ihr Fahrzeug verloren haben, durch Ausstellung eines kostenfreien Tickets weiterhin in Hagen mobil zu bleiben.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger erhalten ein kostenfreies Ticket1000 in der Preisstufe A2 für die gesamte Familie ab sofort im Kundencenter der Hagener Straßenbahn AG am Hauptbahnhof gegen Vorlage des Personalausweises sowie einer offiziellen Schadensmeldung, z.B. von der Versicherung.

Eine volljährige Person kann durch Vorlage aller Personalausweise der im selben Haushalt lebenden Personen die Tickets gebündelt für die gesamte Familie abholen. Die Tickets sind ab dem Ausstellungsdatum bis zum 31. August 2021 gültig.

Störungen im Busverkehr in Hagen

20. Juli 2021

Stand: 20.07.2021 17:10 Uhr

Das Volmetal wurde wieder für den Busverkehr freigegeben, allerdings werden vorerst keine Gelenkbusse auf der Linie 510 eingesetzt, da viele Haltestellen nur eingeschränkt anfahrbar sind. Die Haltestellen „Dahl“ und „Düinghauser“ Weg stadtauswärts, sowie „Hoffnungstal“ stadteinwärts wurden um wenige Meter verlegt, weil an den ursprünglichen Haltestellen ein sicherer Ein- und Ausstieg nicht gewährleistet ist.

Linie 517: kein Verkehr von (H) Hohenlimburg Bf bis (H) Wesselbach

Linie 521/NE32: Ausfall der (H) Westerbauer Schleife (Sperrung Vogelsanger Str.)

Linie 532: Ausfall der (H) Nordstr. + Westerbauer Schleife (Sperrung Vogelsanger Str.)

Linie 538: bis zur (H) Nimmertal

Linie 539: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Wiblingwerde

Linie 542/NE3: Ausfall der (H) AKKU HAWKER (Sperrung Wehringhauser Str.)

Linie NE2: bis zur (H) Nimmertal

Die Haltestelle „Rathaus an der Volme“ wird derzeit nicht angefahren.

Störungen im Busverkehr aufgrund des Unwetters

20. Juli 2021

Stand: 19.07.2021 16:30 Uhr

Linie 510: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Delstern bis (H) Sterbecke

Linie 517: kein Verkehr von (H) Hohenlimburg Bf bis (H) Wesselbach

Linie 521/NE32: Ausfall der (H) Westerbauer Schleife (Sperrung Vogelsanger Str.)

Linie 532: Ausfall der (H) Nordstr. + Westerbauer Schleife (Sperrung Vogelsanger Str.)

Linie 538: nur bis zum Bereich Kronenburgplatz.

Linie 539: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Wiblingwerde

Linie 542/NE3: Ausfall der (H) AKKU HAWKER (Sperrung Wehringhauser Str.)

Linie NE2: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Obernahmer

Linie NE4: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Delstern bis (H) Sterbecke

Die Haltestelle „Rathaus an der Volme“ wird derzeit nicht angefahren.

Busverkehr normalisiert sich zunehmend

18. Juli 2021

Bahnverkehr liegt weiter still

Bahnsteigzugang Hagen-Hbf

Die überflutete Bahnsteigunterführung im Hagener Hauptbahnhof ist inzwischen wieder leergepumpt. Foto: Michael Nehaus/Deutsche Bahn.

Nach den schweren Unwettern und Überschwemmungen der letzten Tage hat sich der Busverkehr in Hagen weitestgehend normalisiert. Dennoch gibt es einige Strecken die auch mit Stand Freitag, 19:00 Uhr, noch nicht wieder befahrbar sind.

Hierzu zählen insbesondere das Volmetal, das Nahmertal und Wiblingwerde sowie Teile von Wehringhausen. Wann diese Strecken wieder von den Bussen der Hagener Straßenbahn angefahren werden können, ist aktuell nicht absehbar.

Störungen im Busverkehr in Hagen aufgrund von Unwetterauswirkungen (Stand: 17.07.2021 um 19:00 Uhr)

Linie 510: nur bis Delstern.

Linie 514: nicht über Lange Straße. Umleitung über Wehringhauser Str. (B7).

Linie 517: kein Verkehr von (H) Hohenlimburg Bf bis (H) Wesselbach.

Linie 521: nicht über Lange Straße. Umleitung über Buschey / Rehstr.

Linie 538: nur bis zum Bereich Kronenburgplatz.

Linie 539: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Wiblingwerde

Linie NE2: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Obernahmer

Linie NE4: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Delstern bis (H) Sterbecke

Auch auf den bereits freigegebenen Strecken kann es immer wieder zur kurzfristigen Sperrungen oder Umleitungen durch Aufräumarbeiten kommen. Es muss auch über das Wochenende weiterhin mit Einschränkungen gerechnet werden.

Der Bahnverkehr ist weiterhin komplett stillgelegt. Sämtliche Hagener Bahnhöfe werden weder im Fern- noch im Nahverkehr angefahren.

Unwetterstörungen im Busverkehr in Hagen

17. Juli 2021

Stand: 16.07.2021 um 19:38 Uhr

Linie 510: kein Verkehr.

Linie 514: nicht über Lange Straße. Umleitung über Wehringhauser Str. (B7)

Linie 517: kein Verkehr von (H) Hohenlimburg Bf bis (H) Wesselbach

Linie 521: nicht über Lange Straße. Umleitung über Buschey / Rehstr.

Linie 535: kein Verkehr

Linie 538: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Hohenlimburg Bf bis (H) Obernahmer

Linie 539: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Wiblingwerde

Linie NE2: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Kronenburgplatz bis (H) Obernahmer

Linie NE4: kein Verkehr auf dem Abschnitt (H) Delstern bis (H) Sterbecke

Das Beste draus machen

15. Juli 2021

Käptn Josh auf großer Fahrt (HA-Wehringhausen, 14.7.2021)

Land unter in Wehringhausen! Der Wehringhauser Bach erobert sich das Festland zurück! Doch ein unerschrockener Seebär nimmt es furchtlos mit den fatalen Fluten auf… (Lange Straße/Bachstraße)

VRR erhöht die Ticketpreise

25. Juni 2021

VRR-LogoDer Verwaltungsrat des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) hat eine Preiserhöhung bei den Tickets um durchschnittlich 1,7 Prozent zum 1. Januar 2022 beschlossen. Vorsitzender des Verwaltungsrats ist der Hagener Oberbürgermeister Erik Olaf Schulz.

Alle regulären Einzelkunden-Abonnements (z. B. Ticket1000/2000), das SozialTicket sowie die Jobtickets (FirmenTicket, 100/100-Modell) werden leicht unterdurchschnittlich erhöht. Im sogenannten Bartarif steigt der Preis für das EinzelTicket für Erwachsene zum ersten Mal seit drei Jahren um jeweils 10 Cent in den einzelnen Preisstufen.

Die Preise für das BärenTicket, das Semesterticket und den Schulträgeranteil für das SchokoTicket werden proportional in Höhe des allgemeinen Erhöhungsmaßes von 1,7 Prozent angepasst. EinzelTickets für Kinder werden nicht erhöht und kosten auch im kommenden Jahr 1,70 Euro. Die Preise für SchokoTickets für das erste und das zweite Kind, sowie der Eigenanteil für freifahrtberechtigte Schüler bleiben ebenfalls gleich.

Der VRR begründet die Preiserhöhungen mit der aktuellen, angespannten Marktsituation, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie. Neben den Einnahmeausfällen belasteten die stetig steigenden Betriebskosten die Verkehrsunternehmen und sorgten für deutlich höhere Aufwendungen. Dennoch sei es den VRR-Gremien wichtig gewesen, die Preise im Sinne eines sich ändernden Mobilitätsbewusstseins und auch der verkehrspolitischen Ziele zur Verkehrswende und zum Klimaschutz moderat zu halten.

Preistabelle ab 01.01.2022

Im Sommer freie Fahrt in ganz NRW

13. Juni 2021

Ein „Dankeschön“ an alle Ticket-Abonnenten

VRR-LogoWährend der gesamten NRW-Sommerferien 2021 können die Besitzer eines im Aktionszeitraum gültigen Abo-Tickets aus dem Aachener Verkehrsverbund (AVV), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), dem WestfalenTarif oder des NRW-Tarifs täglich kostenfrei und in Begleitung rund um die Uhr durch ganz Nordrhein-Westfalen reisen.

Mit dieser Aktion bedanken sich die Verkehrsverbünde, Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen auch in diesem Jahr für die Treue der Fahrgäste während der Corona-Pandemie.

Pro Ticket dürfen inklusive Ticketinhaber zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu drei Kinder oder zwei Personen (Erwachsener oder Kind) und bis zu zwei Fahrräder fahren. Zeitliche Beschränkungen, etwa bei 9-Uhr-Abos, werden im Rahmen der Aktion aufgehoben. Von der Erweiterung der Geltungsbereiche auf ganz NRW profitieren auch Kunden, die erst im Aktionszeitraum ein neues Abonnement abschließen.

Alle Informationen zur Abo-Aktion finden Sie unter www.mobil.nrw/sommer.

Zusätzliche Fahrten auf einigen Linien

7. Juni 2021

Fahrplanwechsel der Hagener Straßenbahn

Am Sonntag, den 13. Juni 2021 findet der diesjährige Fahrplanwechsel der Hagener Straßenbahn AG statt. Auf einigen Linien werden ab dann zusätzliche Fahrten angeboten, Streckenverläufe geringfügig verändert und weitere nachfragebedingte Anpassungen vorgenommen.

Zusätzliche Fahrten werden unter anderem montags bis samstags gegen 23:00 Uhr aus der Innenstadt heraus auf einigen Hauptstrecken, wie zum Beispiel auf den Linien 512, 517, 518, 524 und 542 angeboten. Auch der NE6 und NE7 führen zu dieser Zeit noch eine zusätzliche Fahrt durch. Damit wird der Abendverkehr bis um 23:30 Uhr attraktiver gestaltet, um Theater-, Kino- und Kneipenbesuchern ein besseres Angebot zu bieten.

Die Linie 516 fährt montags bis freitags bis ca. 15:00 Uhr nur noch stündlich bis zum Wasserschloss Werdringen. Die übrigen Fahrten enden wie bisher in Brockhausen oder am Vorhaller Bahnhof. Die Taktung der Linie 543 zwischen Helfe Pieperstraße und Profilstraße wird montags bis freitags in den Vormittagsstunden, sowie am frühen Abend etwas verringert. Im Gegenzug wird dieser Abschnitt auch samstags stündlich bedient. Die Linie SB71 verkehrt künftig nach 17:00 Uhr nur noch stündlich zwischen Hagen Hauptbahnhof und Hohenlimburg.

Änderungen ergeben sich auch bei den NachtExpress-Linien: Der NE1 und NE2 tauschen zwischen der Innenstadt und Hohenlimburg ihren Streckenverlauf: Der NE1 fährt künftig über Hasselbach und Elsey nach Hohenlinburg Bahnhof, der NE2 hingegen verkehrt über Emst, Bissingheim, Holthausen und Hohenlimburg umsteigefrei bis nach Obernahmer und ersetzt auf diesem Abschnitt den NE22.

Der NE4 endet nicht mehr in Haspe, sondern fährt weiter über Spielbrink und Quambusch bis Westerbauer und übernimmt somit den Abschnitt des bisherigen NE31. Der NE5 dreht auf dem Weg nach Garenfeld künftig eine Schleife durch Berchum und bindet das Gebiet wieder an das Nachtnetz an.

Sämtliche Änderungen sind ab sofort in der elektronischen Fahrplanauskunft  hinterlegt. Das Eingabedatum der Abfahrt muss dafür nach dem 13. Juni 2021 liegen. Das Fahrplanbuch ist ebenfalls ab Juni in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Alle Details: Hagener Straßenbahn AG

Laterne, Laterne …

10. Mai 2021

von Heidi Wenke (VCD)

Radweg Bahnhofshinterfahrung

Kommen Sie doch mit dem Fahrrad nach Hagen.
Dank gut ausgebauter Radwege finden Sie sich im Stadtgebiet
auch mit dem Drahtesel schnell zurecht.

(Homepage der Stadt Hagen)

Der gute Ausbau der Radwege, deren hohe Qualität weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und beliebt ist und viele Touristen in die Stadt lockt, hat nun einen weiteren Riesensprung nach vorn gemacht: Die Laternen auf dem einseitigen, dafür aber auch für Fußgänger attraktiven Radweg entlang der Bahnhofshinterfahrung wurden versetzt, so dass die Radelnden hier nun über noch mehr Platz verfügen, nämlich über üppige 2 m, einem Maß, das den Empfehlungen von 2,50m schon bedrohlich nahe kommt (Foto: Heidi Wenke).

Wenn sich die Stadt Hagen und ihre „boomende Zweiradszene“ (M. Weiske am 07.05.21 in der WP) mit etwas auskennen, sind es wohl Laternen. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist die nächste Laterne, die in ihrer Existenz bedroht ist, die rote: nämlich diejenige, die die Stadt jedes Jahr beim bundesweiten Fahrrad-Klimatest in einem spannenden Finish mit ihren 40 Konkurrentinnen erringt. Wenn diese Laterne aber erhalten bleiben soll, dürfen auf keinen Fall weitere ehrgeizige Maßnahmen wie die an der Bahnhofshinterfahrung durchgeführt werden.

Volmebrücke an Stadtgrenze Herdecke/Hagen erst später fertig

18. April 2021

Im Sommer 2020 begannen an der Stadtgrenze und im Schatten der A1 Arbeiten an einer neuen Brücke über die Volme. Von der Baustelle in Hagen an der B54/Herdecker Straße hieß es nun, dass die Konstruktion Fußgängern und Radfahrern nicht wie anvisiert jetzt im Mai, sondern erst im Herbst 2021 zur Verfügung stehe. (…)

Quelle: wp.de

Busse fahren trotz Ausgangsbeschränkung

14. April 2021

Seit gestern, 13.04.2021, gilt in Hagen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21:00 bis 5:00 Uhr. Die Busse der Hagener Straßenbahn AG fahren trotzdem nach dem regulär geltenden Fahrplan. Damit ermöglicht die HST den Berufstätigen und Pendlern weiterhin den uneingeschränkten Weg zur Arbeit und nach Hause mit dem ÖPNV.

Einzige Ausnahme im Fahrplanangebot bleibt wie bisher der Ausfall der NachtExpress-Linien an Wochenenden nach 1:00 Uhr.

Einige Bedenklichkeiten

18. März 2021

VCD Hagen zum Polizei-Unfallbericht für 2020

Die am 10. März vorgestellten Informationen zum Unfallgeschehen auf Hagener Straßen stimmen zunächst einmal optimistisch, da zwar die absolute Zahl der Unfälle um gut 6% gestiegen ist, die Anzahl der dabei zu Schaden gekommenen Personen aber erfreulicherweise gleichzeitig in etwa demselben Maß gefallen ist. Dies gilt für alle Bereiche außer den Personenschäden mit Bus, die im Vergleich zum Vorjahr drastisch gestiegen sind (um gut 50% von 37 auf 57). So weit – so gut.

Da der Bericht leider keine Gründe für die insgesamt sinkenden Personenschäden nennt, liegt die Erklärung nahe, dass diese Minderung dem über mehrere Monate stark gesunkenen Autoverkehrsaufkommen zu verdanken ist. Das gilt insbesondere für Kinderunfälle, da die Schule monatelang ausfiel und so das Unfallrisiko ebenfalls reduziert war. Grundsätzliche andere Veränderungen (Verkehrssicherheitsmaßnahmen/Temporeduzierung, Bewusstseinswandel etc) als mögliche Gründe waren nicht erkennbar.

Bei Näherem Hinsehen ergeben sich darüber hinaus im Einzelnen einige Bedenklichkeiten: So erklärt die Polizei die Gründe für Unfälle mit Fußgänger-Beteiligung mit „Missachtung von Rotlicht an Ampeln, Zwischenfällen (was immer das heißen mag) beim Betreten der Fahrbahn auf Zebrastreifen, Ablenkung durch Smartphones“. Diese Erklärung suggeriert, dass die wesentliche Schuld an einem Unfall bei den Fußgängern liegt. Dieser Eindruck wird jedoch durch den Blick auf die entsprechende Grafik widerlegt, denn Fußgänger sind nur in ca ¼ aller Fälle die Verursacher eines Unfalls, in den sie verwickelt werden.

Auch die Einschätzung, dass die Fahrradunfälle auf einem niedrigen Niveau liegen, ist nicht ohne Weiteres nachvollziehbar: Radelnde wurden in 12% der Unfälle mit Personenschaden verletzt, obwohl der Anteil der mit dem Rad zurück gelegten Wege nur 3% beträgt. Somit liegt immerhin ein 4-fach-überhöhtes Unfallrisiko vor.

Im Gegensatz zu denjenigen, die sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen ist das Autofahren in Hagen recht ungefährlich: Bei einem Anteil von 62% an den insgesamt zurückgelegten Wegen kamen Autofahrer nur in gut der Hälfte aller Unfälle zu Schaden. Darüber hinaus ist die Aufklärungsrate bei Unfällen mit Fahrerflucht bei Personenschäden im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich (von 69% auf 56%) gesunken.

Schön wäre noch ein Hinweis darauf gewesen, dass die sicherste Fortbewegungsweise für Kinder auf dem Schulweg gleichzeitig die eigenständigste ist: zu Fuß. Dabei kommen die wenigsten Kinder (im Vergleich zum passiven Mitfahren im Pkw) zu Schaden, und es werden auch viele Gefährdungen anderer Menschen durch Elterntaxis vermieden. Ganz nebenbei werden das Verkehrsaufkommen und die damit zusammenhängenden Emissionen reduziert.

Zusammenfassend kann also gesagt werden: Dem Bericht lässt sich entnehmen, dass Hagen nach wie vor gut geeignet für die Sicherheit von Autofahrern ist. Leidtragende des Unfallgeschehens waren wieder deutlich ausgeprägter die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Dies zeigt sich auch im gerade veröffentlichten Fahrradklimatest 2020, bei dem Hagen wie immer das Schlusslicht im Vergleich der Städte ähnlicher Größenordnung bildet.

Fahrradklima: Hagen holt „Rote Laterne“ zurück

17. März 2021

Der ADFC-Fahrradklima-Test wird alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt und fand im letzten Jahr zum neunten Mal statt.

Im aktuellen Test hat Hagen sich die unrühmliche „Rote Laterne“ mit dem bundesweit schlechtestem Ergebnis zurück erobert. Mit einer Schulnote von 4,9 belegt Hagen in der Gruppe der Großstädte mit einer Einwohnerzahl zwischen 100.000 bis 200.000 bundesweit den letzten Platz von 41 Großstädten (Foto: ADFC Hagen).

Im Herbst 2020 konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Online-Umfrage des ADFC teilnehmen, rund 230.000 haben mitgemacht. Auch 363 Hagener und Hagenerinnen beantworteten die 27 Fragen. Dabei ging es darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert.

Beim letzten Fahrradklimatest 2018 landete Remscheid auf dem letzten Rang, Hagen kam auf eine Gesamtnote von 4,68 auf den vorletzten Platz. Zuvor stand Hagen bereits mehrfach an letzter Stelle.

Besonders schlecht benotet wurde die Breite der Radwege, das Fehlen von öffentlichen Leihrädern, die Ampelschaltungen und das Falschparken auf Radwegen. Das Sicherheitsgefühl für Radfahrende bekam die Note 5,2. Das Fahren zusammen mit Kfz im Mischverkehr wird als besonders stressig empfunden.

Um nach der verkehrliche Ausrichtung auf die autogerechte Stadt in den letzten Jahrzehnten eine fahrradfreundliche Verkehrsführung zu erreichen, bedarf es eines entschiedenen Willens zur Veränderung und zügiger Umsetzung.

Häufig wird die topografisch schwierige Situation als Argument gegen Veränderung genannt. Durch den Boom auf elektrisch unterstützte Fahrräder, den Pedelecs, hat sich jedoch die Situation grundlegend geändert, was aber bei den Verantwortlichen noch nicht so richtig realisiert worden zu sein scheint. Viele Bürger steigen jetzt aufs Rad, denen es zuvor zu anstrengend erschien.

Beim ADFC häufen sich Anfragen: „Ich habe mir ein Pedelec gekauft, aber wo kann ich jetzt fahren?“ Da zeigt sich, dass das Hagener Radverkehrsnetz mehr aus Lücken besteht, als aus vernünftiger radgerechter Infrastruktur.

In der letzten Zeit gab es vermehrt Absichtserklärungen von Seiten der Stadt Hagen, wie beispielsweise in Form des Masterplans „Nachhaltige Mobilität“ oder des 2019 verabschiedeten Radverkehrskonzeptes. Das Problem ist: Auf der Straße entdeckt der Radfahrer und die Radfahrerin leider von all dem fast nichts.

Klar, es wird in den Planungsstuben der Stadt bereits an dem ein oder anderen Projekt gewerkelt, aber mit einer sehr dünnen Personaldecke im Bereich Radverkehr kommt man nicht richtig vorwärts und an ein Aufholen zu anderen Städten, die hier früher reagiert haben, ist kaum zu denken.

Das zeigt sich auch auf der Website des Stadtradelns. Hier hat Hagen zwar eine sinnvolle Funktion freigeschaltet, mit der Radfahrende schlechte und gefährlich Stellen der Stadt melden können, doch erst sieben von insgesamt 144 gemeldeten Fälle, haben den Erledigt-Status. Bei der Stadt fehlen schlicht und einfach das Personal, um die Fälle zu bearbeiten.

Auch liegt der Schwerpunkt oftmals nicht auf Maßnahmen, die sich schnell umsetzen ließen und Verbesserungen brächten, sondern auf aufwändigen und kostenintensiven baulichen Planungen. So wurde vorrangig das sehr teure Projekt Volmebrücke im Ruhrtal an der A1 gegenüber anderer Projekte vorgezogen, obwohl es für den Alltagsverkehr kaum Nutzen bringt und auch aus touristischer Sicht fragwürdig erscheint.

Der ADFC hofft, dass mit dem erneuten schlechten Abschneiden im Ranking bei der Stadtverwaltung und in der Politik ein Umdenken stattfindet und im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität mal ordentlich auf die Tube gedrückt wird. Nicht nur die Radfahrer würden von einer radfreundlichen Stadt Hagen profitieren, die sich bei Luft- und Lärmbelastung bisher auf vorderen Negativ-Plätzen befindet.

Ergebnisse Hagen 2020 (pdf)

Fördermöglichkeiten für nachhaltige Mobilität

17. März 2021

Der Aufbau von privaten Ladestationen für Elektroautos oder die Entwicklung von Elektromobilitätskonzepten: Das Umweltamt der Stadt Hagen weist anlässlich eines Förderaufrufes des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) auf verschiedene Fördermöglichkeiten für nachhaltige Mobilität hin.

Wer Eigentümer, Mieter oder Vermieter ist und eine private Ladestation für Elektroautos anschaffen möchte, kann einen Antrag für die staatliche Förderung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen. Mit 900 Euro Zuschuss pro Ladepunkt fördert die KfW den Kauf sowie den Einbau der Ladestation.

Voraussetzungen für die förderfähigen Ladestationen sind eine 11 Kilowatt Leistung, Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien sowie eine intelligente Steuerung, um zum Beispiel die Ladeleistung zu begrenzen. Der Kauf einer E-Ladestation darf jedoch erst nach der Antragstellung erfolgen. Weitere Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren erhalten Interessierte auf der Seite der KfW unter www.kfw.de/440.

Seit dem 9. März fördert das BMVI die Entwicklung kommunaler und erstmals auch gewerblicher Elektromobilitätskonzepte. Antragsberechtigt sind dabei neben Kommunen und kommunalen Unternehmen auch juristische Personen des öffentlichen Rechts und Privatrechts sowie natürliche Personen, die wirtschaftlich tätig sind. Der Zuschuss beträgt maximal 100.000 Euro mit einer Förderquote von bis zu 80 Prozent.

Anträge auf Förderung von Elektromobilitätskonzepten können beim Projektträger Jülich (ptj) gestellt werden. Mehr Informationen zur Förderung und zum Antragsverfahren stehen auf der Seite des Projektträgers auf www.ptj.de/projektfoerderung/elektromobilitaet-bmvi/konzepte zur Verfügung.

Verkehr: Richtungswechsel nicht zu erkennen

5. März 2021

von Heidi Wenke, VCD Hagen/MK

Natürlich freuen sich die wenig verwöhnten Hagener Radelnden über Investitionen in die Rad-Infrastruktur und jegliche Verbesserungen. Allerdings sind die angesprochenen Maßnahmen, mit Ausnahme des Umbaus der Augustastraße, im Wesentlichen geeignet, den Freizeitverkehr zu fördern, wie die zitierten Politiker (Klepper, Purps, Diegel) ja auch herausstellen. Dass damit aber die „Verkehrswende sinnvoll“ gestaltet werden soll, wie Herr Purps äußert, ist nicht nachvollziehbar, da für diese die Voraussetzungen für den Alltagsverkehr verbessert werden müssten.

Eine Wende benötigt zuerst einmal ein Bremsmanöver, d.h. das Fahren in die eingeschlagene Richtung wird verlangsamt, um dann die Richtung zu wechseln. Von diesem Bremsvorgang mit anschließendem Richtungswechsel im Verkehr ist in Hagen bisher so gut wie nichts zu erkennen.

Eine solche Wende in Richtung mehr Radverkehr würde voraussetzen, dass man die Vorwärtsrichtung beim MIV (motorisierter Individualverkehr) ausbremst, indem die Verkehrsflächen in Teilen dem Radverkehr zugeschlagen werden. Aber leider wird genau da gebremst. Das macht die Hasper CDU-Frau Bremser („Nomen est omen.“) klar, wenn sie vom „fehlgeschlagenen Radweg-Versuch an der B7“ spricht.

Hagen mangelt es an der Bereitschaft, den ausufernden MIV, sei er rollend oder stehend, auch nur ein wenig einzuschränken, obwohl diese Maßnahmen den Radverkehr preiswert und zügig fördern würden. Das zeigt z.B. die kombinierte Bus-/Radspur auf der Körnerstraße, die 3 Jahre auf sich warten ließ und auch nur für Radler freigegeben wurde, weil das Gesetz es vorschreibt. Ein anderer Konflikt, der zum Wohl des MIV entschieden wurde, ist der verhinderte Radweg in Hohenlimburg. Fazit: Warum preiswert mit eigenen Mitteln Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs ergreifen, wenn „Millionen“ von anderen „fließen“?

Auf die lange Bank

28. Februar 2021

SPD fordert Park-and-Ride-Plätze – und verschiebt eigenen Antrag

„Sowohl der Luftreinhalteplan der Bezirksregierung als auch der Masterplan Verkehr sehen die Schaffung bzw. den Ausbau eines Park-and-Ride-Systems für Hagen vor.“ Darauf weist die SPD hin und kritisiert: „Obwohl die Verpflichtung aus dem Luftreinhalteplan seit Jahren eine verbindliche Aufgabe der Stadt Hagen ist, muss festgestellt werden, dass es in der Stadt keine Park-and-Ride-Plätze zum Umstieg auf Busse der Hagener Straßenbahn AG gibt.“

Daher hatten die Sozialdemokraten bereits in die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 4. Februar einen Antrag eingebracht. Darin sollte die Verwaltung aufgefordert werden, „kurzfristig im Bereich des Höings Park-and-Ride-Plätze einzurichten“, sowie „bis zur Sommerpause gemeinsam mit der Hagener Straßenbahn ein Konzept für ein Park-and-Ride-System in Hagen dem Rat vorzulegen.“

Während der Sitzung zog SPD-Fraktionschef Claus Rudel den Antrag überraschend zurück und meinte, es solle sich stattdessen die Bezirksvertretung Mitte „damit beschäftigen“, wie es das Protokoll formulierte. Der Grünen-Vertreter Rüdiger Ludwig ging noch einen Schritt weiter und schlug vor, „nicht in die Bezirksvertretung Mitte, sondern in den Ausschuss Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität zu überweisen“.

Da wegen der Coronakrise keine Ausschüsse tagen, solle die Angelegenheit erst „nach der Coronapandemie im Ausschuss“ behandelt werden. Mehr Auf-die-lange-Bank-schieben geht schon fast nicht mehr.

Beschlossen wurde dann (einstimmig, also mit der SPD) ein beherztes Sowohl-als-auch, und so landete der Antrag am 23. Februar auf der Agenda der Bezirksvertretung Mitte. Aber auch dort sah man sich nicht in der Lage, einen Beschluss herbeizuführen und wertete die Beratung des Antrags nur als 1. Lesung. Übrigens wieder einstimmig, das heißt: wieder mit den Stimmen der Antragsteller von der SPD.

Die nächste Sitzung der BV Mitte ist für den 14. April geplant; es ist also absehbar, dass die im Antrag genannte Terminvorstellung „bis zur Sommerpause“ nicht umsetzbar ist. Obwohl es geboten sei, dass „endlich“ mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werde, wie es die SPD erkannt hatte.

Stadtbaurat Henning Keune behauptete dagegen in der WPWR am Freitag apodiktisch: „Solche Angebote werden nicht genutzt“ und auch Bezirksbürgermeister Ralf Quardt (CDU) stieß ins gleiche Horn: „In der Vergangenheit haben alle P&R-Angebote nicht die ausreichende Akzeptanz gefunden“. Beides Aussagen, die nachweislich unzutreffend sind. Nach Ansicht des Grünen Ludwig ist der Höing sogar „ein ungünstiger Platz für einen Park-and-Ride Parkplatz“. Auch diese Behauptung ist längst widerlegt.

Vor drei Jahrzehnten gab es den „City-Express“, der an Samstagen den P&R-Platz Höing mit dem Stadtzentrum verband. Der war so erfolgreich, dass der anfängliche 10-Minuten-Takt sogar auf 7,5 Minuten verdichtet wurde.

Mitfinanziert wurde der (kostenlose) P&R-Verkehr vom Einzelhandel, der schließlich davon profitierte, dass Kunden ohne Parkplatzsuche bequem das Hagener Zentrum erreichen konnten.

Fand auch zum 125jährigen Jubiläum der Hagener Straßenbahn Erwähnung: City-Express 1990 vor dem später abgerissenen Rathaus. Screenshot: DW.

Der City-Express wurde schließlich eingestellt, weil der Einzelhandel seine Zahlungen beendete und seinen Kunden lieber die Parkhausgebühren erstattete. Das Geld stand also nach wie vor bereit, es wurde nur in andere Kanäle umgeleitet.

Wasserstoff-Busse sind keine Alternative

19. Januar 2021

Während in Städten wie Wuppertal und Bremen bereits Busse und Müllfahrzeuge mit Wasserstoff unterwegs sind, rollt in der schadstoffgeplagten Stadt Hagen noch kein Fahrzeug mit Brennstoffzelle auf den Straßen. Dabei hat die umweltschonende Technologie auch enormes Potenzial für die Industrie – glaubt zumindest die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer. (…)

Die Hagener Straßenbahn und den Hagener Entsorgungsbetrieb habe man kontaktiert. Allerdings bislang ohne vorzeigbares Ergebnis. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Einschränkungen bei E-Wagen und NachtExpress

7. Januar 2021

Aufgrund der pandemiebedingt verlängerten Schulschließungen verkehren vom 11.01. bis voraussichtlich 31.01.2021 keine Schuleinsatzwagen. Das teilt die Hagener Straßenbahn AG mit.

Ebenfalls aufgrund der Pandemiesituation entfallen weiterhin an Wochenenden die NachtExpress-Fahrten nach 1:00 Uhr.

Fahrplan der Busse an den Feiertagen

23. Dezember 2020

An Heiligabend fahren die Busse der Hagener Straßenbahn AG bis gegen 15:30 Uhr nach dem Samstagsfahrplan. Auch in diesem Jahr verkehrt dann von ca. 16:00 bis 19:30 Uhr der NachtExpress auf den bekannten Wegen, um noch bis in den frühen Abend ein Grundangebot im Busnetz anzubieten.

Am 1. Weihnachtstag sowie an Neujahr fahren die Busse wie an Sonntagen, Betriebsbeginn ist gegen 10:00 Uhr. Die NachtExpresse verkehren letztmalig um 0:32 Uhr.

Am 2. Weihnachtstag gilt ganztägig der Sonntagsfahrplan. Die NachtExpresse verkehren letztmalig um 0:32 Uhr.

An Silvester verkehren die Busse nach dem Samstagsfahrplan. Die Abfahrten der NachtExpresse um 23:32 Uhr ab der (H) Stadtmitte entfallen. Nach Mitternacht setzt der NachtExpress wieder gegen 1:00 Uhr in den Stadtteilen ein. Die zentralen Abfahrten ab der (H) Stadtmitte finden um 1:32 und 2:32 Uhr statt.

Eine Ausnahme besteht für die Fahrten des NE3 und NE19. Der NE3 endet an der Selbecke, bzw. Westerbauer Schleife und der NE19 an der Haltestelle Weststraße.

Entsprechend der coronabedingten Situation kann es noch zu kurzfristigen Änderungen kommen.

Am Neujahrstag nehmen die Busse ab ca. 9:30 Uhr ihre Fahrt nach dem Sonntagsfahrplan auf.

Den Fahrplan gibt es hier als Download.

VRR: Einfach weiterfahren in NRW

17. Dezember 2020

Mit dem EinfachWeiterTicket NRW können Fahrgäste ihr AboTicket für Fahrten über die Grenzen des Verbundraumes in den Verkehrsverbund Rhein-Sieg in Richtung Köln oder den Aachener Verkehrsverbund erweitern.

Ab dem 01.01.2021 ist dies auch für Fahrten in den westfälischen Raum im Rahmen des Westfalen Tarifs möglich.

Zum neuen Jahr wird dann ein pauschales EinfachWeiterTicket NRW (EWT NRW) zum Preis von 6,80 Euro in ganz NRW einschließlich Westfalen als Ergänzung zur Zeitkarte eingeführt. Das bestehende AnschlussTicket NRW wird zum 1. Januar 2021 eingestellt.


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