Archive for the ‘06 Hagen mobil’ Category

„Im Sinne der nachhaltigen Mobilität“

2. Juli 2020

Wirtschaftslobby fordert: E-Autos auf Busspuren


Sehr schön auf diesem Video zu sehen: Endlich werden die Fahrgäste in den Bussen nicht mehr durch Blechlawinen behindert.

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), der Handelsverband Südwestfalen und die Kreishandwerkerschaft Hagen fordern die Öffnung der Busspuren auf der Körnerstraße in Hagen für E-Fahrzeuge.

„Seit einem halben Jahr sind jeden Werktag in Spitzenzeiten Rückstaus von mehr als 50 Fahrzeugen Richtung Innenstadt auf der Körnerstraße zu beobachten“, hat Klaus Willmers, Geschäftsführer des Handelsverbandes Südwestfalen, festgestellt und räumt gleichzeit ein: „Zugleich fließt der Busverkehr wie gewünscht auf den Busspuren.“

Vor der Einrichtung der Busspur standen die 50 Fahrzeugen in zwei Reihen zu je 25 vor der Ampel an der Einmündung Karl-Marx-Straße und kamen auch nicht schneller voran, da es hinter der Kreuzung auf nur einer Spur weitergeht. Dabei blockierten die Fahrzeuge, in denen in der Regel nur eine Person sitzt, den Busverkehr. Dessen Fahrgäste freuen sich dagegen nun über ein zügiges Vorankommen.

„Im Sinne der nachhaltigen Mobilität und einer attraktiv erreichbaren Innenstadt, sollten Politik und Verwaltung eine Öffnung der Busspuren für E-Fahrzeuge auf der Körnerstraße durchsetzen. Das macht den Umstieg auf E-Fahrzeuge attraktiver und unterstützt den Einzelhandelsstandort“, so die Wirtschaftslobby weiter.

Eine Öffnung für E-Autos bedeutete aber praktisch die Abschaffung der gerade als einen ersten Schritt hin zu einer Verkehrswende eingerichteten Busspuren, da es kaum kontrollierbar wäre, dass sich auch Verbrenner sogleich im großen Stil wieder einreihen würden.

„Wenn potentielle Einkäufer von außerhalb in die Stadt kommen, werden sie das – so lange der Bahnhof und seine Umgebung so aussehen wie heute – nur im Ausnahmefall mit Bus und Bahn machen. Sie kommen mit dem Auto. Wenn man dann feststellt, dass gleich aus welcher Himmelsrichtung man sich der Innenstadt mit dem Auto nähert, Abbiegerspuren und Auffahrtsrampen gesperrt und Staus und Umwege an der Tagesordnung sind, überlegt man es sich zweimal, ob man in Hagen oder einer anderen Stadt einkaufen oder arbeiten geht“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat.

Auch andere Städte unternehmen (gezwungenermaßen) Schritte zur Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs. So wird beispielsweise in Dortmund die Einfahrt aus südlicher Richtung in die Innenstadt mit Pförtnerampeln geregelt, die nur soviel Verkehr durchlassen, wie es als verträglich angesehen wird. Auf einer der Haupteinfallschneisen aus östlicher Richtung ist eine der beiden Richtungsfahrbahnen sowohl für Lkw als auch für den klassischen Individualverkehrs gesperrt.

Da wird man es sehr wohl zweimal überlegen, ob man in dieser anderen Stadt oder vielleicht doch besser in Hagen einkaufen geht.

Ein Dankeschön vom VRR

26. Juni 2020

Gültigkeit der Abos wird in den Sommerferien erweitert

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat eine spezielle Aktion für Abo-Kunden verabschiedet, mit der sich der Verbund und die im VRR zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen bei ihren Stammkunden bedanken möchten, dass sie trotz der Corona bedingten Einschränkungen der vergangenen Monate das Vertrauen in den Nahverkehr behalten haben.

Alle VRR-Abo-Kunden und Nutzer des VRR-Sozialtickets können in den NRW-Sommerferien 2020, montags bis freitags ganztägig verbundweit unterwegs sein – zudem kann der Ticketinhaber auch ein Fahrrad mitnehmen.

Damit können die Freizeitangebote im gesamten VRR in den Ferien mit dem ÖPNV erreicht werden. Wer also sonst mit seinem Ticket beispielsweise nur in Hagen unterwegs sein durfte, kann nun sechs Wochen lang von Montag bis Freitag den ganzen Tag durch das VRR-Gebiet fahren.

An den Wochenenden ist es zudem möglich durch ganz NRW zu reisen. Denn an den sieben Ferienwochenenden gilt die Aufwertung landesweit. Hier können alle VRR-Abo-Kunden ihr Ticket samstags und sonntags für unbegrenzte Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln in ganz NRW nutzen – und dann sogar mit der gesamten Familie.

Das Angebot gilt für die Ticketinhaberin oder den Ticketinhaber und vier weitere Personen – konkret für zwei Erwachsene und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Dann ist allerdings eine Fahrradmitnahme nur möglich, wenn je Fahrrad ein entsprechendes NRW ZusatzTicket (FahrradTagesTicket NRW) gelöst ist.

Alle Details und FAQ

Spatenstich für Radwegbrücke über die Volme

25. Juni 2020

Heute beginnt der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) den Neubau der Fuß- und Radwegbrücke über die Volmemündung. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Mai 2021 andauern.

Der Neubau wird mit Hilfe von Fördermitteln des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms des Landes NRW und Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ finanziell gefördert. Außerdem übernimmt der Regionalverband Ruhr (RVR) den 20-prozentigen Eigenanteil bei der Finanzierung. Das Investitionsvolumen beträgt 2,4 Millionen Euro.

Der Brückenüberbau wird in Stahlweise errichtet. Die Gesamtlänge der Brücke beträgt 132 Meter und die drei Innenfelder haben jeweils eine Spannweite von 30 Metern. Die tragende Konstruktion des Überbaus bildet als sogenannter Trogquerschnitt zwei außenliegende durchlaufende Rohrfachwerke. Der Überbau lagert auf vier Pfeilern und zwei Widerlagern aus Stahlbeton.

Während der Arbeiten muss der Fuß- und Radweg im Bereich der Baustellenzufahrt gesperrt werden. Es handelt sich um den Abschnitt an der Nordostseite (volmeseitig) der B54 vom Vorhaller Kreisel bis zur Kreuzung Brünninghausstraße auf der Herdecker Straße. Radfahrer und Fußgänger nutzen in diesem Zeitraum bitte die gegenüberliegende Straßenseite. Die Umleitung ist ausgeschildert.

„Gefährliche Konflikte sind vorprogrammiert“

16. Juni 2020

Zur Eröffnung des Radweges auf der Enneper Straße

von Michael Schröder, ADFC

Zunächst ist es sehr erfreulich, dass die Bauarbeiten an der Enneper Straße beendet sind und dass es eine Umverteilung der Verkehrsflächen zu Gunsten der Fußgänger und Radfahrenden erfolgt ist. Allerdings ist die Ausführung reichlich misslungen. Auf den 800 Metern Radweg erwartet den Fahrradfahrern einige böse Überraschungen.

Bereits die Ausführung als Hochbordradweg und nicht als breiter Radfahrstreifen auf Fahrbahnniveau passt eher in die 1960er Jahre, als die Radfahrer noch als eine Art „Fußgänger auf Rädern“ angesehen wurden. Gefährliche Konflikte mit Fußgängern, sowie ein- und ausfahrende Autos und LKW an den vielen Einmündungen und Grundstückszufahrten sind vorprogrammiert.

So endet die rote Radwegfarbe prompt an der Zufahrt zum neuen Einkaufszentrum auf dem ehemaligen Brandtgelände. Der Radweg hat hier lediglich graue Asphaltfarbe und zwei aufgemalte Fahrradsymbole, die man jedoch leicht übersieht. Zudem biegen die Autos mit hoher Geschwindigkeit über den Radweg ab, da man sehr große Kurvenradien gebaut hat. Viele AutofahrerInnen vergessen den vorgeschriebenen Schulterblick.

Wer es dann bis zum plötzlichen Radwegende geschafft hat, den erwartet eine baulich ungeschützte und verschwenkte Aufleitung vom Radweg auf die Fahrbahn. Zwar gibt es hier eine schmale Schutzstreifenmarkierung, die aber, aufgrund der Engstelle, von den Autos überfahren wird.

Dabei war in der ursprünglichen Planung ein durchgängiger Radweg vorgesehen. Warum man davon abgewichen ist und so eine weitere Gefahrstelle geschaffen hat, ist vollkommen unverständlich.

Siehe dazu auch:

Abruptes Ende
Radfahrer sind noch immer die Stiefkinder der Hagener Verkehrspolitik

Hagen: Erster Schritt für Radweg vom Ruhrtal in die City

12. Juni 2020

Der Radweg vom Ruhrtal in die Hagener Innenstadt wird zumindest auf einem Teilstück Wirklichkeit. In Vorhalle wird daran gebaut. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Konflikte vorprogrammiert

29. Mai 2020

Hagen soll eine erste Fahrradstraße bekommen

Die Augustastraße in Hagen-Wehringhausen soll die erste Fahrradstraße in Hagen werden; aber: sie soll weiter für den Kfz-Verkehr frei sein, so beschreibt es eine Vorlage der Stadtverwaltung, die am 03.06. in der Bezirksvertretung Mitte (BV) auf der Tagesordnung steht.

Die BV soll demnach auf Grundlage der vorliegenden Planung einen Zuschussantrag im Rahmen der Förderung Nahmobilität des Landes Nordrhein-Westfalen befürworten.

Die Augustastraße sei eine, den Radverkehr betreffend, wichtige stadtteilübergreifende als auch regional bedeutende Verbindung. Sowohl im Masterplan „Verkehr Hagen-Wehringhausen“, im Radverkehrskonzept der Stadt Hagen als auch in den streckenbezogenen Maßnahmenempfehlungen des Konzeptes für die Weiterentwicklung des regionalen Radwegenetzes werde auf die Bedeutung der Augustastraße verwiesen und die Widmung zur Fahrradstraße empfohlen.

Nur ist es mit dem Begriff „Fahrradstraße“ so eine Sache. Er bedeutend nicht, dass es sich um eine Strecke ausschließlich für Radfahrer handelt; Kraftfahrzeuge werden weiterhin ausdrücklich zugelassen.

Der überwiegende Teil der Augustastraße wird sich baulich nicht ändern und lediglich mit Verkehrsschildern und Pictogrammen bestückt, die auf die neue Widmung hinweisen. Ob das ausreicht, darf zumindest bezweifelt werden. PS-Protze dürften sich kaum beeindruckt zeigen. Konflikte sind damit absehbar weiter vorprogrammiert.

Am Anfang der Augustastraße zwischen Bergischem Ring und Södingstraße wird es geradezu gefährlich für Radler. Dort sollen sie zukünftig auch gegen die Einbahnrichtung fahren dürfen. Eine gesicherte Fahrbahn ist allerdings nicht vorgesehen. Dafür hätten nur fünf (!) Parkplätze geopfert werden müssen, aber dazu konnte sich die Verwaltung nicht durchringen.

Eine Verkehrswende in Hagen, die ihren Namen verdient, hat also weiterhin einen schweren Stand.

Material: Planung Augustastraße Teil 1 und Teil 2 (pdf)

Nahverkehrsplan: 1 Metropole – 11 Punkte – 12 Unternehmen

29. Mai 2020

Oberbürgermeister und Landräte unterzeichnen gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen 11-Punkte-Plan zur Stärkung des Nahverkehrs im Ruhrgebiet

Eine starke Metropole benötigt einen starken und gut vernetzten Nahverkehr, der die Grenzen von Städten und Kreisen überwindet. Dafür steht der 11-Punkte-Plan zur Stärkung des ÖPNV in der Metropole Ruhr, den die Oberbürgermeister – unter ihnen Hagens OB Erik O. Schulz – und Landräte des Ruhrgebietes zusammen mit den Nahverkehrsunternehmen und dem Regionalverband Ruhr (RVR) erarbeitet haben.

Am Donnerstag unterzeichneten die Partner den Plan in Bochum im Anschluss an die Sitzung des Kommunalrates, dem Gremium der elf Oberbürgermeister und vier Landräte im RVR.

„1 Metropole – 11 Punkte – 12 Unternehmen“ lautet die Überschrift des gemeinsamen Konzepts, das dem Metropolenverkehr im Ruhrgebiet einen starken Impuls gibt, damit er nach der Corona-Pandemie neu durchstarten kann. Basis ist die Ausweitung der „Kooperation östliches Ruhrgebiet“ (KöR) hin zur „Kooperation Metropole Ruhr“ (KMR). In der deutlich erweiterten Kooperation schließen sich nun alle Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets zusammen.

Erklärtes Ziel im 11-Punkte-Plan ist ein einfacher Tarif, bestehend aus zwei kostengünstigen Preisstufen, ergänzt um einen entfernungsabhängigen Tarif. Das Konzept sieht zudem mehr Metrobuslinien als Ergänzung zum bestehenden Angebot von Bus und Bahn vor. Der kontinuierliche Ausbau von Elektro-und Wasserstoffbussen soll den Nahverkehr im Ruhrgebiet sauberer machen. Für die Kundinnen und Kunden werden alle Mobilitätsangebote in einer App gebündelt.

11-Punkte-Plan zur Stärkung des Nahverkehrs im Ruhrgebiet (pdf)

Mit dem Bus in die Urzeit

22. Mai 2020

ÖPNV-Optimierungen für Hagen-Vorhalle

Zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni realisiert die Hagener Straßenbahn AG im Raum Vorhalle mehrere Änderungen zur Optimierung von Umsteigebeziehungen mit anderen Bus- und Bahnlinien. Erstmalig wird auch das Wasserschloss Werdringen, Museum für Ur- und Frühgeschichte, direkt erreichbar sein.

Um die Anschlüsse an der Haltestelle „Geitebrücke“ an die Linien 518 und 519 von/nach Herdecke zu verbessern, verschieben sich die Abfahrtszeiten der Linie 516 montags bis samstags tagsüber in beide Richtungen um sieben Minuten.

Ebenfalls von montags bis samstags besteht am Bahnhof Hagen-Vorhalle ein Anschluss an die S-Bahn-Linie 5 sowohl in/aus Richtung Witten-Dortmund als auch in/aus Richtung Hagen Hauptbahnhof.

Um das Wasserschloss Werdringen, Museum für Ur- und Frühgeschichte, besser anzubinden, werden montags bis samstags in der Zeit von ca. 9:00 Uhr bis 19:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr die bisher in Brockhausen endenden Fahrten bis nach Werdringen verlängert.

Die Linie 536 verkehrt künftig ab der Haltestelle „Weststr.“ auf einem neuen Linienweg. Die Busse fahren über die Weststraße und Vorhalle Mitte zum Vorhaller Bahnhof und wieder zurück. Am Bahnhof Vorhalle besteht Anschluss von und zu den Zügen der Linie RB40 in Richtung Witten/Bochum/Essen.

Diese Verbindung ist auch für Fahrgäste aus dem Raum Boele interessant, die in Richtung Bochum oder Essen reisen möchten. Beispielsweise von der zentralen Haltestelle „Boele Markt“ ist man in 10 Minuten am Bahnhof Vorhalle, zum Hauptbahnhof dauert es doppelt so lange.

Fahrpläne ab 14. Juni 2020: 516, 536 (pdf)

Für eine attraktive Verkehrswende in Hagen

17. Mai 2020

„Forum für Fahrrad- und Fußverkehr“ gegründet

Auch wenn das öffentliche Interesse sich im Augenblick hauptsächlich auf das Corona-Virus konzentriert, gibt es auch andere Neuigkeiten.

Seit Kurzem ist ein neuer Akteur im Ringen um nachhaltige Mobilität in Hagen vertreten. Das „Forum für Fahrrad- und Fußverkehr“ ist ein Zusammenschluss von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Förderung des Fuß- und Radverkehrs in Hagen einsetzen. Neben interessierten und sachkundigen Bürgern sind auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) beteiligt.

Der Fuß- und Radverkehr wurde bisher von Verkehrsplanung und Politik weitgehend vernachlässigt und hat eine zu kleine Lobby in Hagen. Fußgänger und Radfahrende müssen sich oftmals schmale Wege teilen. An den meisten Hauptverkehrsstraßen existiert keinerlei Radinfrastruktur. Neben dem Umweltschutz und der Lebensqualität in der Stadt geht es den Forumsmitgliedern um eine attraktive Verkehrswende, hin zur stärkeren Nutzung des Umweltverbundes von Fuß, Rad und ÖPNV.

Man werde sich aktiv in die Politik in Hagen einmischen. Statt nur Kritik zu üben, möchte die Gruppe die Politik auch mit Vorschlägen und neuen Konzepten, großen wie kleinen, begeistern und überzeugen, um endlich den Mut für eine Verkehrswende zu fassen. „Hagen braucht eine Vision, wie es anders geht und einen Weg, wie man dorthin kommt“, so Tim Riemann vom Forum. Aufgrund der aktuellen Pandemie sind geplante Aktionen, wie beispielsweise eine Demonstration für eine Radspur auf dem Graf-von-Galen-Ring, leider nicht möglich.

Trotzdem will man auch in der Krise aktiv sein, da man die Gefahr sieht, dass vermehrt die Bürger vom Bus auf‘s Auto wechseln. Hier sollen unter anderem verkehrsrechtliche Änderungen, wie die Einrichtung von verkehrsberuhigten Bereichen, ins Gespräch gebracht werden, damit für Umsteiger das Zu-Fuß-Gehen und das Radfahren viel attraktiver wird.

Außerdem hat sich der Zusammenschluss als Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit für das Thema zu begeistern. „Viele Menschen würden gerne neue Wege einschlagen, vor allem mehr Fahrrad fahren, trauen sich aber noch nicht. Wir wollen sie unterstützen, wenn sie das Gefühl haben, die Infrastruktur passt noch nicht.“, sagt Katrin Heinrichs.

Grundsätzlich ist das Forum offen für alle interessierten Unterstützer und freut sich über neue Gesichter. Da das monatliche Treffen im AllerweltHaus zur Zeit nicht möglich ist, trifft man sich regelmäßig in einer Videokonferenz. Dort werden anstehende Aktionen diskutiert und neue Anregungen und Konzepte entwickelt. Alle können sich beim Forum unter der E-Mail-Adresse info@verkehrswende-hagen.de melden. Sprecher Peter Blomert sagt, „Wir sind offen für alle, die der Meinung sind, dass die bisherige Ausrichtung auf den Motorisierten Individualverkehr nicht der richtige Weg ist.“

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: https://verkehrswende-hagen.de.

NachtExpress-Angebot wird wieder ausgeweitet

16. Mai 2020

Ab Montag, dem 18. Mai 2020, fahren die NachtExpress-Linien der Hagener Straßenbahn von sonntags bis donnerstags wieder nach dem regulären Fahrplan.

In den Nächten Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag verkehren die Busse ebenfalls nur wie von sonntags bis donnerstags. Die Abfahrt um 1:32 Uhr ab der Haltestelle „Stadtmitte“ an Wochenenden entfällt somit auch weiterhin.

Radverkehr spielt völlig untergeordnete Rolle

15. Mai 2020

Stellungnahme zum Beitrag „Fördermillionen für Radwege beantragt“ in der WPWR

von Heidi Wenke

Bei der Lektüre dieser Schlagzeile lacht das Herz der Radlerin. Leider wird diese anfängliche Euphorie schnell gedämpft durch die Information im Artikel, dass diese Gelder erst in Zukunft beantragt werden sollen.

Als Begründung wird u.a. angegeben, dass die Stadt noch über keine Prioritäten-Listen von zu realisierenden Maßnahmen verfüge. Da das Radverkehrskonzept schon seit 2018 vorliegt und im April 2019 vom Stadtrat verabschiedet – zumindest aber zur Kenntnis genommen – wurde, drängt sich die Frage auf: Warum wurde diese Liste nicht schon längst erstellt?

Die zweite Frage lautet: Welche Funktion hat dann die „Maßnahmen-Liste Radverkehr“, die ein gutes Dutzend Maßnahmen im Gesamtwert von über 1,6 Mill € (Planungs- und Baukosten) vorsieht, die sukzessive bis 2023 realisiert werden sollen – wenn nicht die, Prioritäten abzubilden? Sechs Maßnahmen im Wert von 150.00 € sollen allein im laufenden Jahr durchgeführt werden.

Die Summen sind angesichts dessen, was das Land zur Verfügung stellt (56 Millionen) und die Stadt Hagen für den Straßenbau ausgibt – z.B. 20 Millionen für die Bahnhofshinterfahrung, 8 Millionen für den Neubau der Marktbrücke, beides ohne substantielle Radplanung – nur ‚Peanuts‘, wären aber immerhin ein Anfang.

Fazit: Nach wie vor spielt der Radverkehr in Politik und Verwaltung eine völlig untergeordnete Rolle. Statt das Potential des Radverkehrs zu erkennen, im Hinblick auf die Lösung von Problemen, die durch den Autoverkehr verursacht werden (Flächenverbrauch, Lärm, Luftverschmutzung), wird der metaphorische Rote Teppich weiterhin für die Autofahrer ausgerollt. Der Radverkehr wird nicht durch die ungünstige Topographie der Stadt behindert, sondern durch den mangelnden Willen der Verantwortlichen.

Volmetalbahn vier Monate gesperrt

12. Mai 2020

Auf der Volmetalbahn zwischen Hagen und Lüdenscheid haben drei Brücken das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und werden durch Neubauten ersetzt. Die Eisenbahnüberführungen aus den Jahren 1910 bis 1912 über die Straße „Am Stockey“ in Delstern und die „Hasselstraße“ in Eilpe sowie jene am „Hengstenbergweg“ in Dahl werden binnen vier Monaten abgerissen und wieder völlig neu aufgebaut.

In der Zeit von Samstag, 30. Mai, bis einschl. Sonntag, 27. September 2020, ist die Strecke daher durchgehend im genannten Abschnitt gesperrt. Aufgrund der Streckensperrung fallen die Züge der Regional-Bahn-Linie RB 52 aus. Zwischen Hagen Hbf und Lüdenscheid bietet die DB ein umfangreiches Ersatzkonzept an:

  • Bus mit Halten in Hagen-Oberhausen, Dahl, Rummenohl, Dahlerbrück, Schalksmühle und Lüdenscheid-Brügge
  • Schnellbus ohne Zwischenhalt mit ca. 45 Minuten Gesamtfahrzeit
  • Linie 510 der Hagener Straßenbahn AG – Linienbus zwischen Hagen Hbf / Stadtmitte und Rummenohl über Oberhagen und Dahl

Ersatzfahrplan (pdf)

Ab Montag (fast) wieder der reguläre Fahrplan

2. Mai 2020

Die Hagener Straßenbahn AG fährt ab Montag, 4. Mai 2020, tagsüber wieder das normale Fahrplanangebot. Allerdings fahren die NachtExpresslinien jeweils nur ihre erste Fahrt und die Linie 512 baustellenbedingt bis auf Weiteres nicht nach Dortmund-Syburg. Alle Fahrten enden in Bathey. Die Einsatzwagen fahren nach einem bedarfsorientierten Sonderfahrplan, bei dem es auch kurzfristig zu Anpassungen der Abfahrtszeiten kommen kann.

Auch die Buslinien, die von der VER, der MVG oder der DB betrieben werden, sind wieder wie gewohnt mit dem gesamten Verkehrsangebot unterwegs.

Ab kommenden Montag sind auch die KundenCenter der Hagener Straßenbahn wieder ganz normal geöffnet. Das KundenCenter in der Körnerstraße kann montags bis freitags in der Zeit von 8:30 bis 18:30 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr aufgesucht werden. Das KundenCenter am Hauptbahnhof ist montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Aufgrund diverser Unterschiede bei den Schulanfangszeiten verkehren nur vereinzelt Einsatzwagen. Die Abfahrtszeiten dieser Einsatzwagen werden dem Bedarf angepasst und können sich kurzfristig ändern.

Nachhaltiges Hagen: Wie mobil?

30. April 2020

Aus der Hatopia Kurzfilmreihe. Der Film wurde im Rahmen des Heimatchecks vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW finanziell gefördert.

Ab Montag Maskenpflicht im ÖPNV

24. April 2020

Die Hagener Corona-Zahlen vom 24.04., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Entsprechend der Verordnung der NRW-Landesregierung gilt ab Montag, 27.04.2020, die Maskenpflicht auch in den Hagener Bussen; dies gilt ausdrücklich auch für den Schülerverkehr.

Besonders Stoßzeiten sollten bei der Nutzung des ÖPNV möglichst gemieden werden. Um einen größtmöglichen Abstand einzuhalten, gilt es Gedränge beim Ein- und Ausstieg zu vermeiden. Auch an den Haltestellen sollten die Abstände möglichst groß sein.

Es wird empfohlen, so wenig wie möglich im und am Bus zu berühren oder Handschuhe zu tragen. Um unnötige Berührungen mit Haltestangen und -griffen zu vermeiden, gilt es die Sitzplätze zügig einzunehmen und erst nach Halt des Busses zu verlassen.

Straßenbahn weitet Angebot wieder aus

21. April 2020

Fahrgäste sollten Mund-Nasen-Schutz nutzen

Ab Donnerstag, 23.04.20, fahren die Busse der Hagener Straßenbahn AG (HST) von montags bis freitags nach dem Samstagsfahrplan. Dadurch wird insbesondere in der Zeit von ca. 8:30 bis 19:30 Uhr der Takt gegenüber dem bisherigen Angebot wieder deutlich ausgeweitet. Auf den Linien 541 und SB72 werden in den Morgenstunden im Bereich Vorhalle und Wetter zusätzliche Fahrten angeboten.

An den Samstagen gilt weiterhin der erweiterte Sonntagsfahrplan. Zusätzlich wird die Linie 542 auf dem Abschnitt Kabel bis Westerbauer in der Zeit von ca. 9:00 bis 17:00 Uhr auf einen 15-Minutentakt verdichtet.

An Sonn- und Feiertagen gilt der normale Sonntagsfahrplan. Die Linie 542 verkehrt jedoch ganztägig nur alle 30 Minuten.

Der NachExpress fährt an allen Tagen weiterhin nur um 22:32 Uhr ab der Haltestelle „Stadtmitte“.

In Abhängigkeit von dem Fahrgastaufkommen wird die HST gegebenenfalls weitere Einsatzbusse einsetzen.

Die HST bittet ihre Fahrgäste, in der aktuellen Situation einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Damit können sich die Fahrgäste gegenseitig schützen und so einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsrisiko zu verringern. Dabei sind medizinische Mund- oder Atemschutzmasken nicht unbedingt notwendig. Es können auch selbst genähte Stoffmasken oder alternativ Schals sowie Halstücher getragen werden.

Bahnverkehr wird wieder ausgeweitet

18. April 2020

Ab Montag, 20. April, wird das Angebot auf den Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress von derzeit rund 50 Prozent auf 80 Prozent erhöht. Der Fahrplan gilt vorerst bis 3. Mai.

Durch die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens werden wieder mehr Fahrgäste die Bahn nutzen. Mit der Ausweitung des Angebots, gerade auch auf wichtigen Pendlerstrecken, ist für die Kunden weiterhin eine stabile Versorgung sichergestellt. Dabei wird auch weiterhin auf die Krankenstände in den Verkehrsunternehmen, insbesondere von Lokführern, Rücksicht genommen.

Die Einzelheiten für die Linien, die über Hagen verkehren:

RE 4 (Dortmund – Aachen): Linie fährt nur zu den Hauptverkehrszeiten, ansonsten Ersatz durch RB 33 (Aachen – Mönchengladbach), RE 13 (Mönchengladbach – Wuppertal), RE 7 und RE 13 (Wuppertal – Hagen) sowie S 5 und RB 52 (Hagen – Dortmund).

RE 7 (Rheine – Krefeld): Ausfall auf Teilabschnitt Rheine – Münster, Ersatz durch RE 15 und RB 65 (Rheine – Münster), RE 7 verkehrt auf Teilabschnitt Münster Hbf – Krefeld Hbf mit außerplanmäßigem Umstieg in Wuppertal-Oberbarmen, zwischen Wuppertal-Oberbarmen – Köln Hbf halten die Züge zusätzlich an allen Stationen der Linie RB 48.

RE 13 (Venlo – Hamm): verkehrt nach Regelfahrplan, Ausfall der Spät- und Nachtfahrten, die nur am Wochenende verkehren.

RE 16 (Essen – Siegen/Iserlohn): keine Einschränkungen.

RE 17 (Hagen – Kassel): verkehrt von Hagen bis Warburg im 120-Minuten-Takt mit einzelnen Zusatzleistungen, Ausfall auf Teilabschnitt Warburg – Kassel, Anschluss in Warburg  zum RE 11 nach Kassel.

RB 40 (Essen – Hagen): keine Einschränkungen.

RB 52 (Dortmund – Lüdenscheid): verkehrt nach Regelfahrplan, Ausfall der Spät-/Nachtfahrten, die nur am Wochenende verkehren.

RB 91 (Hagen – Iserlohn): keine Einschränkungen.

S 5 (Dortmund – Hagen): keine Einschränkungen.

S 8 (Hagen – Mönchengladbach): keine Einschränkungen.

Coronafahrplan: Zusatzfahrten auf der Linie 542

8. April 2020

Ab heute, Mittwoch, den 08.04., erweitert die Hagener Straßenbahn AG auf der Linie 542 von montags bis freitags das Angebot. Die Busse werden auf dem Abschnitt Kabel bis Westerbauer Schleife in der Zeit von ca. 11:30 bis 18:30 Uhr wieder im 15-Minuten‐Takt verkehren.

Außerdem verkehrt eine zusätzliche Fahrt um 6:16 Uhr ab Profilstr. Schleife bis Gevelsberg Hbf, Ankunft 7:21 Uhr und eine weitere um 7:35 Uhr ab Gevelsberg Hbf bis Kabel, Ankunft 8:37 Uhr. Den aktualisierten Fahrplan der Linie 542 gibt es hier.

Ansonsten gelten weiterhin die Einschränkungen, die am 24.03. in Kraft getreten sind.

Mit dem Schnellbus in 30 Minuten von Hagen zur Uni Dortmund

26. März 2020

Mit dem Bus über die Autobahn von Hagen nach Dortmund? Der Verkehrsverbund Rhein Ruhr hat ein Gutachten für Schnellbusse in Auftrag gegeben. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Busangebot wird weiter eingeschränkt

22. März 2020

Auch in Hagen ist das öffentliche Leben aufgrund der Coronakrise erheblich eingeschränkt. Dies hat auch Auswirkungen auf die Hagener Straßenbahn, die ihr Busangebot weiter reduziert.

Die Anpassungen ab Montag, 23. März 2020, im Einzelnen:

Am Montag verkehren die Busse wie bislang noch nach dem Samstagsfahrplan. Zusätzlich fahren die NachtExpress-Busse lediglich um 22:32 Uhr von der Haltestelle Stadtmitte in die einzelnen Stadtteile. Alle weiteren Fahrten entfallen.

Die Fahrten der Linie 512 enden bereits in Bathey und nicht wie bislang an der Haltestelle Dortmund-Syburg.

Die Anpassungen ab Dienstag, 24. März 2020, im Einzelnen:

Ab kommenden Dienstag fahren die Busse der Hagener Straßenbahn von montags bis samstags nach einem erweiterten Sonntagsfahrplan, bei dem der sonst erst um 11 Uhr einsetzende dichtere Takt bereits vormittags um 5 Uhr beginnt. Damit können die Fahrgäste nahezu aus allen Stadtteilen die Hagener Innenstadt bis um 6 Uhr erreichen.

Auf den Hauptachsen wird darüber hinaus in der Regel mindestens ein 30-Minuten-Takt – auf einigen Linien auch ein 15-Minuten-Takt sichergestellt. Lediglich in den Randlagen wird abschnittsweise nur ein Stundentakt aufrechterhalten.

Für einige Linien wird der Takt verdichtet. Die Linien 539 auf dem Abschnitt Hohenlimburg Bahnhof bis zur Regenbogenschule und die Linie 530 fahren dann stündlich. Die Linie 542 nur noch in einem 30-Minuten-Takt.

Zusätzlich fahren auch die Linie 535 und der SB 71, die ansonsten an Sonntagen nicht fahren, im Stundentakt. Die beiden Einsatzbusse EW1 und EW2 verkehren 30 Minuten später als an Werktagen üblich.

Gegen 19:00 Uhr wird wieder nach dem normalen Sonntagsfahrplan gefahren.

An Sonntagen bleibt der Fahrplan nahezu unverändert. Die Linie 542 verkehrt ganztägig im 30 Minuten Takt, der 15-Minuten-Takt tagsüber entfällt somit.

Die genauen Abfahrtszeiten der Busse finden sie in der elektronischen Fahrplanauskunft.

Bahnverkehr wird eingeschränkt

20. März 2020

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie kommt es zur Aufrechterhaltung eines Grundangebots im Schienenpersonennahverkehr zu umfangreichen Einschränkungen auf den meisten Linien in NRW. Ab Samstag, 21. März, wird schrittweise ein Sonderfahrplan umgesetzt.

Ziel ist es, den Fahrgästen auch bei erhöhten Abwesenheitsquoten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Eisenbahnunternehmen durch Krankmeldungen oder Quarantänemaßnahmen noch ein zwar reduziertes aber planbares Angebot zur Verfügung zu stellen und kurzfristige, unplanbare Zugausfälle zu vermeiden.

Insgesamt werden die Leistungen etwa um die Hälfte reduziert. Zugleich wird gewährleistet, dass ausreichend Fahrzeuge zum Einsatz kommen, um die Infektionsgefahr für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Im Raum Hagen sind folgende Änderungen geplant (Stand: 20.3., 20:00 Uhr):

RE 4 (Dortmund – Aachen): Linie fällt aus, Ersatz durch RB 33 (Aachen – Mönchengladbach), RE 13 (Mönchengladbach – Wuppertal), RE 7 (Wuppertal – Hagen) sowie S 5 und RB 52 (Hagen – Dortmund), gültig ab: 21.03.20

RE 7 (Rheine – Krefeld): Verkehrt auf Teilabschnitt Münster Hbf – Krefeld Hbf mit außerplanmäßigem Umstieg in Wuppertal-Oberbarmen, zwischen Wuppertal-Oberbarmen – Köln Hbf halten die Züge zusätzlich an allen Stationen der Linie RB 48, gültig ab 22.03.20

RE 13 (Venlo – Hamm): Ausfall auf Teilabschnitt Hamm – Hagen – Wuppertal-Oberbarmen, Ersatz durch RE 7 (Hamm – Hagen) sowie RE 7 und S 8 (Hagen – Wuppertal-Oberbarmen), gültig ab 21.03.20

RE 16 (Essen – Siegen): Linie fällt aus, Ersatz durch RB 40 (Essen – Hagen) und RB 91 (Hagen – Iserlohn/Siegen), gültig ab: 23.03.20

RE 17 (Hagen – Kassel): keine Einschränkungen

RB 40 (Essen – Hagen): keine Einschränkungen

RB 52 (Dortmund – Lüdenscheid): keine Einschränkungen

RB 91 (Hagen – Siegen/Iserlohn): keine Einschränkungen

S 5 (Dortmund – Hagen): Ausdünnung auf 60-Minuten-Takt zwischen Witten und Dortmund, gültig ab: 21.03.20

S 8 (Hagen – Mönchengladbach): Ausdünnung auf 60-Minuten-Takt, gültig ab: 21.03.20

Kulanzregelung im VRR für die nächsten Wochen

19. März 2020

Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, also beispielsweise auch die Hagener Straßenbahn AG, reagieren auf die zunehmenden Einschränkungen im Alltags- und Arbeitsleben im Zusammenhang mit dem Coronavirus und bieten ihren Kunden eine einfache Kulanzregelung an.

Abonnements können ab sofort bis auf Weiteres „pausieren“. Langjährige Kunden mit einer Zeitkarte wenden sich für die Pausenregelung bitte direkt an ihr Verkehrsunternehmen.

Für Kunden, die ihr Ticket-Abo noch kein Jahr haben, gibt es ein neues und nur in der aktuellen Phase geltendes Sonderkündigungsrecht, ohne finanzielle Nachteile. Für alle weiteren Abonnenten gilt die bestehende Kündigungsregelung weiter, insoweit entstehen Ihnen ebenfalls keine finanziellen Nachteile.

Käufer von Tickets des Bartarifs, wie beispielsweise Einzel, 4er- und 10er-Tickets, 24- und 48-StundenTickets, Tages- oder ZusatzTickets behalten, soweit sie noch nicht entwertet sind, bis zum 31. März 2021 ihre Gültigkeit.

Hagener Straßenbahn schränkt Busverkehr ein

17. März 2020

Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Coronakrise reduziert die Hagener Straßenbahn ihr Angebot und bittet alle Fahrgäste um Verständnis für diese unvermeidbaren Einschränkungen.

Die Busse der Hagener Straßenbahn fahren ab Mittwoch, 18. März 2020, zunächst montags bis freitags, auf allen Linien nach einem modifizierten Samstagsfahrplan.

An Samstagen wird der reguläre Fahrplan zusätzlich auf folgenden Linien eingeschränkt:

Linie 519: Die Linie 519 fährt nur zwischen Herdecke Nacken und Hagen Stadtmitte. Auf dem Abschnitt von der Stadtmitte bis Emsterfeld verkehrt die Linie nur morgens und abends. Alternativ kann die Linie 518 genutzt werden.

Linie 534: Die Linie verkehrt nur im Stundentakt.

Linie 542: Die Linie fährt tagsüber viermal pro Stunde zwischen Kabel und Westerbauer Schleife. Die Fahrten bis Gevelsberg erfolgen planmäßig.

Linie SB71: Die Linie verkehrt nur im Stundentakt. In Hohenlimburg bleiben die Anschlüsse an die Linien 530 und 539 bestehen.

Sonntags: Keine Änderungen

NachtExpress: An allen Tagen fährt der NachtExpress letztmalig um 0:32 Uhr ab der Haltestelle Stadtmitte. Die Fahrt um 1:32 Uhr an den Wochenenden entfällt.

Die genauen Abfahrtszeiten der Busse sind in den Fahrplantabellen unter www.strassenbahn-hagen.de zu finden und ab sofort in der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar.

Schienennahverkehr weiterhin sichergestellt

16. März 2020

Zweckverbände, Eisenbahnunternehmen und NRW-Verkehrsministerium haben heute über die Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beraten. Entgegen anderslautenden Pressemeldungen gibt es in NRW aktuell flächendeckend keine grundsätzlichen Einschränkungen im Betrieb von S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresszügen.

Sofern es zu Ausfällen durch Krankheit oder aus Gründen der Kinderbetreuung sowie des Infektionsschutzes kommen sollte, wird das Angebot kurzfristig angepasst werden müssen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass von den zuständigen Behörden eine Reduzierung des Bahnverkehrs angeordnet wird, wird gemeinsam mit Zweckverbänden und Eisenbahnunternehmen ein Grundfahrplan zur Aufrechterhaltung des Nahverkehrs erarbeitet.

Um der weiteren Verbreitung des Virus entgegenzuwirken, werden die Pendler gebeten, auf unnötige Fahrten zu verzichten. Wer kann, sollte zudem Reisen auf die Zeit nach neun Uhr verlegen, um die Stoßzeiten insbesondere für in kritischer Infrastruktur Tätige wie medizinisches Personal, Polizei oder Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels zu reservieren.

„Wer Straßen sät, wird (Auto)verkehr ernten“

14. März 2020

Ein Standpunkt zur Eröffnung der Bahnhofshinterfahrung

von Heidi Wenke (VCD) und Michael Schröder (ADFC)

Die Bahnhofshinterfahrung ist ein altes Projekt. Dem wird auch dadurch Rechnung getragen, dass die offizielle Einweihung u.a. mit Oldtimern – Autos, nicht etwa Verkehrsplanern – erfolgen sollte. Besser kann man eine rückwärts gewandte Verkehrspolitik kaum symbolisieren (Man hätte sich auch für 2-oder 4-rädrige e-Mobile entscheiden können). Dazu passt auch die feudalistisch anmutende Feier mit geladenen VIPs, die erst im letzten Moment (wegen Seuchengefahr) gestrichen wurde.

Damit die neue Straße wenigstens etwas zur viel zitierten Verkehrswende beiträgt, muss jetzt der vom Autoverkehr entlastete Graf-von-Galen-Ring durch Umnutzung von zwei Fahrspuren dem Radverkehr zur Verfügung gestellt werden. Bei der Gelegenheit sollten auch die Bedürfnisse der Fußgänger viel stärker Berücksichtigung finden.

Jeder Umstieg vom Auto auf Rad oder Fuß reduziert die Verkehrsbelastung; anders als die Hinterfahrung, die die Probleme (z.B. Luftverschmutzung) nur verlagert, evtl. sogar durch die Verflüssigung eine Zunahme des Autoverkehrs bewirkt und damit das Gegenteil dessen, was man sich üblicherweise unter einer Verkehrswende vorstellt: „Wer Straßen sät, wird (Auto)verkehr ernten.“

Wo bleibt die Förderung des umweltfreundlichen Rad- und Fußverkehrs?

Bitte hinten einsteigen

13. März 2020

Hagener Straßenbahn sperrt Vordereinstieg in Bussen

Ab Samstag, den 14. März 2020, bleibt die vordere Tür bei allen Bussen der Hagener Straßenbahn bis auf weiteres geschlossen. Ein Fahrscheinerwerb beim Fahrer ist damit nicht mehr möglich – der Fahrerbereich wird entsprechend abgesperrt.

So soll die Wahrscheinlichkeit der Übertragung des Coronavirus für Fahrpersonal und Fahrgäste minimiert werden.

Hierdurch ist die Ticketpflicht selbstverständlich nicht aufgehoben. Das Verkehrsunternehmen bittet seine Fahrgäste, vor Fahrtantritt das Ticket anderweitig zu erwerben, z.B. über die HST-App, in den KundenCentern oder auch in den bekannten Vorverkaufsstellen.

Felsental-Farce vom Tisch?

11. März 2020

Unterausschuss Mobilität lehnt „Alternativrouten“ für die Linie 527 ab

Eine Verlegung der Buslinie 527 aus der Straße Felsental oder eine Halbierung des Takts auf nur noch stündlichen Verkehr soll es nicht geben. Das hat der Unterausschuss Mobilität als Empfehlung an den Mobiltätsausschuss beschlossen.

Eine kleine Clique mit bestem Draht nach ganz oben hatte in der Straße im Hagener Stadtteil Emst Stimmung gegen eine längst überfällige Verbesserung des Busverkehrs gemacht (siehe: „Lieber Erik“). Die von den Kritikern vorgelegten „Alternativen“ haben sich allerdings entweder als nicht praktikabel oder als kontraproduktiv im Sinne einer grundsätzlichen Verbesserung des ÖPNV erwiesen.

Die Verwaltung erklärte im Ausschuss, die Fahrgastzahlen würden derzeit ausgewertet. In der Tendenz zeige sich, dass auf der Linie 527 in etwa eine Verdoppelung der Kundenfrequenz vorliege. Dies ginge jedoch nicht zu Lasten der Achse Im Wasserlosen Tal, denn auch dort gebe es einen steigenden Kundenzuspruch. Das fachliche Ziel der Fahrplanänderung sehe er für diesen Bereich daher als erreicht an.

Es gebe vereinzelt noch Kritik der Anwohner, jedoch ohne neue Argumente. Aus dem Bereich Am Waldesrand gebe es hingegen stetig positive Rückmeldungen.

Hinsichtlich der Erhöhung des ÖPNV-Anteils sei es ein wesentliches Element, die Zugänglichkeit zum ÖPNV durch kurze und bequeme Wege zu verbessern und dies nur gelingen könne, wenn auch abseits der Hauptachsen durch entsprechende Linienführungen große und bevölkerungsreiche Wohnquartiere unmittelbar angebunden würden. Dies sei hier geschehen und die Fahrgastzahlen würden den Erfolg belegen.

Der Unterausschuss Mobilität empfiehlt dem Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität, folgenden Beschluss zu treffen:

„Die vorgeschlagenen Alternativrouten werden abgelehnt, da sie nicht sinnvoll umzusetzen sind.“

Der Beschluss erfolgte einstimmig bei Enthaltung der UnLinken, die dort mit einer ihrer „qualifiziertesten“ Personen vertreten ist: Heiermann. Man halte die „Bürgerbeteiligung für wichtig“. Die Abgreiftruppe entpuppt sich wieder einmal als Hilfsorgan für das saturierte Bürgertum.

Ticket-Chaos am Hauptbahnhof

10. März 2020

SPD Altenhagen kritisiert Vergabe des Verkaufs von VRR-Fahrkarten an Transdev und den nicht mehr vorhandenen Service im Fernverkehr am Wochenende

Blick vom Eingang in die Bahnhofshalle des Hagener Hauptbahnhofs. Es ist ein Sonntag, kurz nach 10:00 Uhr. Die Schalter sind geschlossen, nicht einmal die Infobox ist geöffnet. Foto: Klaus Bärwinkel (CC BY-SA 4.0).

Seit dem 14.12.2019 werden keine Fahrkarten für den VRR-Bereich mehr von der Deutschen Bahn verkauft. Auch die Westfalentarife sind nicht mehr im Verkauf bei der Deutschen Bahn erhältlich. Dabei hat die Deutsche Bahn für den hervorragenden Service im Jahr 2018 eine besondere Auszeichnung erhalten.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altenhagen, Bernd Schmidt, hat mehrmals versucht, die öffentliche Ausschreibung für die Vergabe des Verkaufs der Fahrkarten einzuholen und einzusehen. Trotz intensiver Bemühungen an diversen Stellen ist es ihm nicht gelungen, die besagte Ausschreibung einzusehen.

Seit dem 14.12.2019 ist für den Verkauf der Fahrkarten im VRR–Bereich und der Westfalentarife die Fa. Transdev mit eigenem Sitz in Neu Brandenburg zuständig. Den „Irrsinn“ und die Auswirkungen aus dem jetzigen Verkauf der Fahrkarten nach der Übernahme durch Transdev fasst Bernd Schmidt so zusammen:

  • Die Transdev GmbH hat im Bereich des VRR gerade 460 Automaten aufgestellt, um täglich über einer Million Fahrgäste im Nahverkehr zu „bedienen“.
  • Der Ansprechpartner vor Ort spielt dabei keine wichtige Rolle.
  • Die DB ist gezwungen, ihre roten Automaten, die nur noch dem Verkauf von Fahrkarten im Fernverkehr dienen sollen, drastisch zu reduzieren. Die DB kann und wird keine Auskünfte zu VRR-und Westfalentarif erteilen.
  • Im Hagener Hauptbahnhof, sowie auch in anderen Großstädten hat die Deutsche Bahn nur noch einen ausgegliederten Informationsschalter, der dem Fahrgast die Fahrplanauskünfte und Informationen zu eventuellen Verspätungen liefert, jedoch keine Preisauskünfte geben wird.
  • Die Fahrgäste können die Fahrkarten und die Preisauskünfte des VRR-Verbundes nach der Übernahme durch die Transdev jetzt nur noch persönlich an Kiosken erhalten. Die hiesigen Mitarbeiter in Kiosken sind hierfür in ca. zweitätigen „Crashkursen“ entsprechend „geschult“ worden, damit sie neben dem Zeitungs-, Getränke- und Zigarettenverkauf sowie der Lottoannahmestelle den Tarifdschungel dem Fahrgast erklären und verkaufen.

Zum Vergleich führt Bernd Schmidt die dreijährige Ausbildung bei der Deutschen Bahn an, die notwendig ist um eine solche Tätigkeit auszuüben. Die DB war stets bemüht, das richtige Personal für solche Tätigkeiten zu finden und hat dafür sogar mit der eigenen Kampagne „Willkommen, Du passt zu uns“ als Arbeitgeber eine besondere personalwirtschaftliche Auszeichnung gewonnen.

Und nun sollen die Mitarbeiter an Kiosken die Verantwortung für Transdev übernehmen?

Die Verantwortung für die Vergabe an Transdev tragen die 19 Oberbürgermeister und 5 Landräte innerhalb des VRR-Verbundes. Der Verbandsvorsteher des VRR-Verbundes ist Erik O. Schulz, der gleichzeitig auch Oberbürgermeister der Stadt Hagen ist.

Die Deutsche Bahn verkauft an ihren Verkaufsstellen nur noch Fahrkarten für den Fernverkehr (Intercity (IC) und InterCityExpress (ICE)). An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen bleiben die Verkaufsstellen der Deutschen Bahn in Hagen geschlossen.

Was den Hagener HBF anbetrifft, schlägt Bernd Schmidt vor, dass alle Verkehrsunternehmen inkl. ÖPNV unter einem Dach mit geregelten Öffnungszeiten (auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen) vertreten sind. Der Hagener Hauptbahnhof bietet ausreichend Platz dafür.

Als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Altenhagen fordert Schmidt den Bundestagsabgeordneten Rene Röspel auf, nicht weiter tatenlos zuzuschauen und gegen die Ausweitung des Kahlschlages die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

VRR bewertet viele Bahnhöfe als „nicht akzeptabel“

5. März 2020

Der Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat sich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle VRR-Bericht, der 297 Stationen bewertet. 2019 wurden 131 Stationen als „akzeptabel“, 93 als „noch akzeptabel“ und 73 als „nicht akzeptabel“ eingestuft. Im Jahr zuvor fielen 61 Haltestellen in die schlechteste Kategorie.

Von den Hagener Bahnstationen testiert der VRR dem Hauptbahnhof sowie Hohenlimburg, Dahl, Rummenohl und Westerbauer ein „akzeptables Erscheinungsbild“. Wehringhausen und Oberhagen hätten ein „noch akzeptables Erscheinungsbild“ und Heubing sowie Vorhalle ein „nicht akzeptables Erscheinungsbild“.

Viele Hagener Bahnkunden dürften das etwas anders sehen.

„Hagen wörtlich“: Elektromobilität in Deutschland

3. Februar 2020

Adolf Müller, Direktor der Accumulatorenfabrik AG, in seinem Studebaker Runabout. Foto: Sammlung Hartwig Willmes.

Elektromobilität in Deutschland von circa 1888 bis etwa 1990 ist das Thema eines Bildervortrags des Diplom-Ingenieurs Hartwig Willmes am Donnerstag, 6. Februar, um 18 Uhr im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe „Hagen <w>örtlich“ der Volkshochschule Hagen (VHS) und der Stadtbücherei auf der Springe in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei.

Elektroautos scheinen die Zukunft der Mobilität zu sein, aber die Elektromobile haben in Deutschland schon eine lange Tradition. Bereits der erste Direktor der Accumulatorenfabrik AG (AFA), Adolf Müller, kaufte 1893 in Amerika ein Elektromobil der Marke Studebaker Runabout. Dieses war das erste fahrtüchtige Elektrofahrzeug in Deutschland. Adolf Müller dachte an seinen Batterie-Umsatz und stellte das Fahrzeug der deutschen Industrie vor, die aber nicht interessiert war.

So gibt es viele Parallelen aus der Vergangenheit im Vergleich zur heutigen Einführung von Elektrostraßenfahrzeugen. Allerdings haben sich einige Pro- und Kontra-Argumente zur Elektromobilität verändert und andere sind bis heute gültig. Im Laufe der Geschichte zeigen sich etliche bekannte Automobilfirmen wie zum Beispiel Porsche, Opel oder Volkswagen, die in den vergangenen 100 bis 125 Jahren mit Elektromobilen experimentiert haben.

Im Vortrag stellt Hartwig Willmes verschiedene historische E-Automobile und deren Hersteller vor. Den Abschluss bildet eine Übersicht über die Bemühungen, den öffentlichen Nahverkehr in einigen Stadtzentren auf elektrische Omnibusse umzustellen und zu erproben.

Der Eintritt zum Bildervortrag beträgt 5 Euro. Die VHS bittet um Anmeldung unter der Veranstaltungsnummer 1002 auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Halbierung der Autoflächen – Vorbild Dortmund

30. Januar 2020

Dahin könnte der Weg beim Luftreinhalteplan gehen – CDU-Dunstabzugshauben sind irrelevant

Am 11. Februar wird auf Veranlassung des Oberverwaltungsgerichts NRW eine Vergleichsverhandlung zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Land Nordrhein-Westfalen stattfinden, die sich mit dem Luftreinhalteplan der Stadt Hagen beschäftigt.

Die Volmestadt überschreitet seit mehr als zehn Jahren die zulässigen Werte bei der Luftreinhaltung und hat es bisher nicht für nötig befunden, die vorgeschriebenen Richtlinien zu beachten. Die an nur zwei (!) Messstellen erhobenen Daten brechen Jahr für Jahr die maximal erlaubten Höchstwerte, und die politischen Akteure ändern nichts daran, sondern versuchen mit teilweise abenteuerlichen Ideen, sich notwendigen Maßnahmen zu entziehen.

Wohin die Reise bei einem Vergleich zwischen DUH und dem zuständigen Land (Hagen selbst ist hier sozusagen nicht satisfaktionsfähig) am 11. Februar gehen könnte, zeigt das in der letzten Woche erzielte Ergebniss für Dortmund: Eine Zuflussbeschränkung des motorisierten Individualverkehrs auf den Haupteinfallsrouten Richtung Innenstadt.

So soll auf der Brackeler Straße, einer Hauptzufahrt aus dem Dortmunder Osten, eine mehr als 800 Meter lange „Umweltspur“ eingerichtet werden, die nur für ÖPNV, Radverkehr und E-Mobile zur Verfügung steht. Damit würde die Kapazität für den gewöhnlichen motorisierten Individualverkehr (MIV) um die Hälfte eingeschränkt. Man erhofft sich dadurch eine Verminderung des MIV um 20 Prozent.

Das Einfallstor aus dem Süden, die Ruhrallee, soll mittels Pförtnerampeln, die den Zufluss regeln und einer Herabsetzung der maximal zulässigen Geschwindigkeit auf 30 km/h an die Kandarre genommen werden. Auch hier ist das Ziel eine Verminderung des MIV um etwa ein Fünftel. Stringente Überwachung ist laut Vergleich vorgeschrieben.

In der Hagener Stadtverwaltung gibt es inzwischen Überlegungen, den Linksabbiegerverkehr am Emilienplatz aus Richtung Landgericht in den Märkischen Ring zu unterbinden. Das würde allerdings nur zu einer höheren Belastung Richtung Stadtmitte bzw. Altenhagener Brücke führen. Das grundsätzliche Problem des überbordenden Verkehrs würde damit nicht beseitigt.

Zielgerichteter wäre sicherlich, den MIV bereits ab der Kreuzung am Landgericht in andere Kanäle zu leiten und den ehemaligen Park & Ride-Platz am Höing wiederzubeleben. Von dort gab es mal an Samstagen einen sehr erfolgreichen P&R-Verkehr mit Bussen in die Innenstadt, die teilweise im 7,5-Minuten-Takt verkehrten.

Dieses Modell könnte zukünftig für den täglichen Gebrauch installiert werden, um das Hagener Stadtzentrum zu entlasten. Seit der Fahrplanreform im Dezember verkehren vom Höing acht Busse pro Stunde ins Zentrum. Es fehlte also nicht viel, um den Takt in den Berufsverkehrszeiten auf fünf Minuten zu verdichten und so eine attraktive Verbindung zu schaffen.

Gleichzeitig ließe sich – analog zum Dortmunder Kompromiss – auf der Einfallschneise Autobahnzubringer stadteinwärts zwischen der Einmündung Aschenbergstraße/Saarlandstraße und dem Kreisel Stadtmitte eine Busspur einrichten und damit die Fläche für den MIV halbieren.

Die Zeit der Mogelpackungen ist jedenfalls vorbei. Spielereien wie die als Lösung aller Probleme von der CDU präferierten und am Straßenrand zu platzierenden Dunstabzugshauben, die sie zum wiederholten Male im Umwelt- und Mobilitätsausschuss präsentiert hat, ebenso.

Deutsche Bahn verkauft keine Tickets für Nahverkehr

25. Januar 2020

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor: Ein Kunde der Deutschen Bahn möchte gerne mit einem Zug der Deutschen Bahn eine Bahnfahrt unternehmen – zum Beispiel vom Hagener Hauptbahnhof nach Dortmund. Also geht der Kunde der Deutschen Bahn in das Reisezentrum der Deutschen Bahn, um eine Fahrplanauskunft zu erhalten und ein Ticket zu kaufen. Und hier erfährt er: Weder den einen noch den anderen Wunsch kann man ihm erfüllen.

Klingt absurd, ist es aber nicht. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Es ist allerdings absurd, dass an einem Knotenpunkt wie Hagen Hbf. samstags und sonntags kein Schalter mehr geöffnet ist (auch wenn der Schalter jetzt „Reisezentrum“ genannt wird). Hintergrund ist in erster Linie der Wettbewerbsfetischismus, den der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) betreibt. Leidtragende solcher kontraproduktiven Ideen sind die Bahnkunden – wie so oft. Großaktionär bei Transdev, dem Unternehmen, das nun die Ticketautomaten betreibt und den Verkauf an den Zeitschriftenhändler im Hauptbahnhof vergeben hat, ist die Milliardärsfamilie Rethmann, die nicht nur groß im Müllgeschäft ist, sondern auch gezielt weiter im ÖPNV-Bereich expandieren will (siehe bei DW: Schleichende Remondisierung und Milliardärsfamilie will ÖPNV abgreifen).

Gegen Verwässerung der Busspuren

23. Januar 2020

Mit einem Antrag für die Sitzung des Umwelt- und Mobilitätsausschusses am Mittwoch kommender Woche will die Fraktion Hagen Aktiv sicherstellen, dass Busspuren „grundsätzlich nicht für Elektrofahrzeuge oder Fahrgemeinschaften freigegeben“ werden.

In der Begründung des Antrags führt Hagen Aktiv aus:

Bussonderfahrstreifen sind grundsätzlich für die Beschleunigung des ÖPNV und damit des Umweltverbundes gedacht.

Die Freigabe von Bussonderstreifen für Fahrräder muss erfolgen, wenn keine andere Infrastruktur auf dem Straßenabschnitt vorhanden ist.

Elektrofahrzeuge jedoch sind nicht Teil des Umweltverbundes. Durch wartende E-Autos kann der Busverkehr behindert und eine vollständige Anfahrt der Bussteige nicht gewährleistet werden. Außerdem müssen dadurch, dass viele Busspuren mit den speziellen Lichtzeichen für den Busverkehr signalisiert sind, und dort ggf. baulich separierte Abschnitte bestehen, E-Fahrzeuge sich wieder auf die normale Fahrbahn zurück einordnen, was für weitere Störungen sorgt. Ähnliches gilt für ebenfalls mögliche Freigaben für Pkw-Fahrgemeinschaften.

Hiermit soll eine Vorgehensweise ähnlich wie bei der Neuanlage von grundsätzlich erwünschten Fahrbahnrandhaltestellen/Buskaps (anstelle von Busbuchten) im Kontext von Busspuren etabliert werden, so dass durch die Verwaltung angedachte Freigaben für Pkw nur in Abstimmung mit dem UWA nach Befassung mit den konkreten Situationen eingerichtet werden können. Der Unterausschuss Mobilität ist vorberatend zu beteiligen.

„Lieber Erik“

20. Januar 2020

Eine kleine Clique mit bestem Draht nach ganz oben macht Stimmung gegen eine längst überfällige Verbesserung des Busverkehrs

Die Bewohner der Großsiedlung „Am Waldesrand“ freuen sich über die neu eingerichtete Busverbindung …

… während ein Anwohner der Straße „Felsental“ dreist mit seiner direkt vor der Garage abgestellten Bonzenschleuder den einzig vorhandenen Gehweg blockiert, sodass Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Fotos: DW.

Melanie Müller-Wiehl müsste man heißen. Dann kommt man mit gemeinwohlfernen Ansichten nicht nur dreimal in die Zeitung, sondern erhält auch noch eine Sonderbehandlung durch den ratseigenen Beschwerdeausschuss.

Am 20. Oktober letzten Jahres schickte die Dame aus der Alt-Emster Straße „Felsental“ einen Brief an den Hagener Oberbürgermeister („Lieber Erik“), in dem sie sich darüber beklagte, sie habe „mit Entsetzen“ festellen müssen, „dass offenbar eine Buslinie durch unsere beschauliche Wohnstraße fahren soll“. Dadurch werde „der Wert der anliegenden Immobilien massiv reduziert“.

Ein Durchkommen der Busse könne nicht gewährleitet werden, da „sehr viele Anwohner genötigt sind, am Straßenrand zu parken, da nicht genügend Parkmöglichkeiten zu den jeweiligen Wohnhäusern vorhanden sind“. Was seine Ursache darin haben dürfte, dass die dort beheimatete Wohlstandsklientel zu viele Kraftfahrzeuge ihr Eigen nennt.

Die Bewohner des dicht bebauten Komplexes oberhalb der Hagener Stadthalle werden dagegen die nach vielen Jahren erstmals erfolgte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr begrüßen. „In den letzten Jahren erreichen uns immer wieder Kundenwünsche aus der Großwohnsiedlung „Am Waldesrand“ mit dem Wunsch einer Busanbindung, da dieses Gebiet auf einem Berg liegt. Der demografische Wandel leistet seinen Beitrag dazu“, erklärt Rieke Hölscher, Sprecherin der Hagener Straßenbahn, laut einem Beitrag der WPWR.

Dem pflichtete auch Achim Kämmerer (CDU) stellvertretend für den „Arbeitskreis ÖPNV“ bei, wie das Blatt berichtete:

Es ergebe sich durch die Verstärkung der Linie 519 bei der Erschließung von Emst die Chance, die 527 früher vom Wasserlosen Tal abbiegen zu lassen und den dicht besiedelten Bereich „Am Waldesrand“ mit seinem hohen Fahrgastpotenzial zu erschließen. Neben kritischen Stimmen habe es eine Vielzahl von Bürgern gegeben, die die Änderung begrüßen würden. Insbesondere die Berglage und das hohe Alter der Bewohner sei entscheidend.

In einer Stellungnahme der Hagener Straßenbahn AG für den Beschwerdeausschuss erklärte das Verkehrsunternehmen, sofern sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln hielten (Durchfahrtsbreite 3,00 m, Halteverbot auf einer Länge von 5,00 m zum Kreuzungsschnittpunkt, Halteverbot 15 m vor und hinter dem Haltestellenschild) seien keine Probleme zu erwarten.

Am vergangenen Montag fanden sich die Ausschussmitglieder zu einem Ortstermin im Felsental ein. Das gibt es auch nicht alle Tage; das Müller-Wiehl-Schreiben an den „lieben Erik“ hatte wohl die nötige Hilfestellung geleistet. Ein schönes Beispiel dafür, wie ein kleines Grüppchen mit bestem Draht nach ganz oben für viel Wind sorgen kann.

Wie die WPWR berichtete, versuchte sich ein Vertreter des dort ansässigen saturierten Bürgertums während der Begehung sogar in Randale:

Ein aufgebrachter Anlieger der Straße Im Felsental auf Emst stellte sein Auto auf der Straße ab und blockierte damit die Weiterfahrt des Linienbusses. In seiner Not wandte sich der Busfahrer Hilfe suchend an Hartmut Koch, Verkehrsmanager der Hagener Straßenbahn, der wiederum gerade damit beschäftigt war, den Nachbarn des widerspenstigen Autofahrers zu erklären, warum die Linie 527 seit der Umstellung des Fahrplans die Route durchs Felsental und die Straße Am Waldesrand nimmt. Koch eilte herbei und zog, offenbar um die Polizei zu rufen, sein Handy aus der Tasche, ehe der Autofahrer seinen Wagen dann doch wegfuhr und dem Bus den Weg freigab.

Am Dienstag tagte dann der Beschwerdeausschuss und beschloss, die Angelegenheit an den Umwelt- und Mobilitätsausschuss zu überweisen. Dazu regte er an, Alternativrouten zu prüfen, zukünftig eine zeitnahe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten sowie die Busfahrer hinsichtlich einer angepassten Geschwindigkeit im Bereich rund um das Felsental zu sensibilisieren.

Von einem Strafantrag wegen Nötigung gegen den Randalierer aus dem Felsental ist dagegen nichts bekannt.

Busse fahren an Heiligabend länger

23. Dezember 2019

Weihnachts- und Silvesterfahrplan

Traditionell ist an Heiligabend ab etwa 15:00 Uhr Feierabend für die Busse der Hagener Straßenbahn AG. In diesem Jahr wird der Verkehr erstmalig verlängert. Die Besonderheiten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel im Überblick:

Am Montag, den 23.12., verkehren die Busse wie freitags. Die NachtExpresse fahren bis 01:32 Uhr.

An Heiligabend gilt bis ca. 15 Uhr der Samstagfahrplan. In diesem Jahr fahren von ca. 16:00 bis 19:30 Uhr die NachtExpresse auf den bekannten Wegen, um noch bis in den frühen Abend ein Grundangebot im Busnetz anzubieten. Die zentralen Abfahrten finden ab Haltestelle Stadtmitte/Volmegalerie um 16:32 Uhr, 17:32 Uhr und 18:32 Uhr statt. Auch die NE-Linien 22, 31 und 32 in Hohenlimburg und Haspe sind zu diesen Zeiten unterwegs.

Am 1. Weihnachtstag sowie an Neujahr fahren die Busse wie an Sonntagen, Betriebsbeginn ist gegen 10:00 Uhr. Die NachtExpresse verkehren letztmalig um 0:32 Uhr.

Am 2. Weihnachtstag gilt ganztägig der Sonntagsfahrplan. Die Nacht-Expresse verkehren letztmalig um 0:32 Uhr.

An Silvester verkehren die Busse nach Samstagsfahrplan. Die Abfahrten der NachtExpresse um 23:32 Uhr entfallen. Auch in diesem Jahr wird ein gesonderter Silvesternachtverkehr angeboten.

Sonderfahrpläne zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Kostenloser Busverkehr am vierten Advent

20. Dezember 2019

Seit Sonntag, 15. Dezember, rollen die Busse der Hagener Straßenbahn 1,2 Millionen Kilometer mehr durch das Hagener Stadtgebiet. Sie fahren öfter, länger und auch das Sonn- und Feiertagsangebot wurden verbessert.

Selbstverständlich soll dieses erweiterte Busangebot auch möglichst viele Menschen bewegen, den ÖPNV in Hagen intensiver oder auch voll umfänglich zu nutzen. Daher bietet die Stadt Hagen über die Hagener Straßenbahn ein besonderes Angebot: Am vierten Adventswochenende (Samstag, 21. Dezember und am Sonntag, 22. Dezember) können die Busse des Unternehmens kostenfrei genutzt werden. Damit bietet sich für alle Interessierten eine gute Gelegenheit, dass neue Busangebot zu testen. Im gesamten Stadtgebiet wird an den beiden Tagen für die Fahrt auf den Linien der Hagener Straßenbahn kein Ticket benötigt.

Dieses Angebot gilt nicht für die Nutzung der Busse anderer Verkehrsunternehmen, wie der VER, der BVR der MVG oder auch des Schienenverkehrs.

ÖPNV wird teurer

19. Dezember 2019

Tickets aus dem Jahr 2019 gültig bis Ende März 2020

Zum 1. Januar 2020 steigen die Ticketpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) um durchschnittlich 1,8 Prozent. Kunden mit Bartickets aus dem Jahr 2019 werden gebeten, diese entweder bis zum 31. März 2020 abzufahren oder bis zum 31. Dezember 2022 in den KundenCentern der Verkehrsunternehmen gegen Tickets mit dem jeweilig neuen Preisstand umzutauschen.

Ab Januar fahren auch Kindergartenkinder über sechs Jahren bis zum Zeitpunkt ihrer Einschulung kostenlos. Diese Regelung wird bereits beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) sowie im Aachener Verkehrsverbund (AVV) angewandt. Die Regelung um VRR-Gebiet zielt auf eine einheitliche Regelung für ganz NRW ab.

Preistabelle ab 01.01.2020 (pdf)

Es ist noch (saubere) Luft nach oben

18. Dezember 2019

Der Start war gut – aber beim Öffentlichen Personennahverkehr in Hagen ist noch Luft nach oben. Das zumindest findet WP-Redakteur Jens Stubbe. (…)

Die Politik befindet sich auf einem guten Weg – und trotzdem möchte man ihr zurufen, dass all das noch nicht ausreicht, um eine Verkehrswende wirklich einzuleiten. Es braucht einen wesentlich preisgünstigeren ÖPNV, es braucht mehr Spuren, auf denen Busse zu den Hauptverkehrszeiten am Individualverkehr vorbeiziehen können. Und es braucht dringend Radwege, auf denen Berufspendler sich sicher und schnell bewegen können. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Für ein besseres Vorankommen

14. Dezember 2019

Hagen beteiligt sich an Plattform zur Baustellenkoordination

Die Ruhrgebietskommunen Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Mülheim an der Ruhr und der Kreis Wesel beteiligen sich am Baustellenmanagementsystem TIC Kommunal des Landes. Die interkommunale Plattform fasst Daten zu Bauprojekten aus allen beteiligten Kommunen zusammen, um eine bessere Koordination von Baustellen zu erreichen. Gestern (11. November) unterzeichneten Vertreter aus 25 Städten und Kreisen in Düsseldorf entsprechende Absichtserklärungen.

Die Plattform soll die größeren Baustellen auf Straßen und Schienen abbilden und so Baulastträgern die Planung erleichtern. Die Bahn und die Kommunen tragen ihre Daten zu Baustellen auf Schienen und Straßen selbst ein. Über die Schnittstelle zum Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes werden die Informationen auch in aktuelle Navigationsgeräte übertragen.

VRR: Freie Fahrt am Geburtstag

8. Dezember 2019

Anlässlich seines 40. Geburtstages im kommenden Jahr verschenkt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) freie Fahrten: Fahrgäste können 2020 an ihrem Geburtstag ganztägig kostenlos Bus und Bahn im gesamten VRR-Gebiet nutzen.

Um am Geburtstag kostenlos die Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen zu können, genügt es einen Lichtbildausweis mit Geburtsdatum bei sich zu haben und bei einer Fahrkartenkontrolle vorzuzeigen. Ausgenommen hiervon sind lediglich Fahrten mit On-Demand-Verkehren oder AnrufSammelTaxis (AST).

Inhaber eines Monatstickets oder eines 7-TageTickets dürfen noch zwei oder mehr zusätzliche Personen kostenfrei mitnehmen. Einzelheiten in der Übersicht.


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