Archive for November 2018

Barbara Hanning (fraktionslos) verlässt den Hagener Rat

30. November 2018

Wieder einmal dreht sich das Personalkarussell im Hagener Rat: Die Grüne Barbara Hanning zieht aus Hagen weg und gibt damit ihr Mandat auf. (…)

Quelle: wp.de

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Röspel verspricht Milliardeninvestitionen

30. November 2018

Bundestag ändert Grundgesetz

Am Donnerstag hat der Bundestag mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen, das Grundgesetz zu ändern. Der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel ist überzeugt: „Wir machen endlich den Weg für deutliche Verbesserungen in den Bereichen Bildung, sozialer Wohnungsbau und beim öffentlichen Verkehr frei.“

Das Grundgesetz setzte bisher Schranken für Investitionen des Bundes auf Länder- und Kommunalebene. „Die SPD hat sich seit Jahren in Bund und Ländern für die Abschaffung dieser Sperren eingesetzt, jetzt ist endlich der Durchbruch gelungen!“, erklärt Röspel.

Der Bund dürfe jetzt die dringend benötigte Finanzhilfe für Investitionen in Schulen geben. „Mit dem Aufbrechen des sogenannten Kooperationsverbots schaffen wir die Basis für bessere Qualität und Ausstattung in den Schulen. Endlich können alle Schulen in Deutschland – und damit auch in Hagen – eine gute digitale Ausstattung bekommen“, erläutert der Abgeordnete. Dafür stelle der Bund bis Ende dieser Wahlperiode 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Es könne jetzt auch verstärkt in den sozialen Wohnungsbau investiert werden. Dafür habe der Bund in dieser Wahlperiode insgesamt fünf Milliarden Euro vorgesehen. Röspel: „Wir reagieren damit auf die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt und schaffen auch bei uns vor Ort mehr bezahlbaren Wohnraum!“

In Zukunft werde besser in den öffentlichen Nahverkehr investiert, um die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen und die Umwelt zu entlasten. René Röspel kündigt an: „Die Ausgaben für den öffentlichen Nahverkehr werden wir bis Ende dieser Wahlperiode auf eine Milliarde Euro jährlich verdreifachen. Mit den Bundesmitteln für die Neu- und Ausbaumaßnahmen verbessern wir die Verkehrssituationen für Millionen Menschen im Land.“

Rusalka – Oper in drei Akten von Antonín Dvořák

30. November 2018

Angela Davis als Rusalka. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Theater Hagen (Großes Haus) findet am 1. Dezember 2018 (19.30 Uhr) statt: Auf dem Programm steht die Oper „Rusalka“ von Antonín Dvořák, deren letzte Neuinszenierung in der Spielzeit 1970/71 stattgefunden hat.

Rusalka ist eine junge Frau, die ihren Platz im Leben sucht: Die Situation in ihrem Elternhaus ist bedrückend. Sie folgt einer unbestimmten Sehnsucht und dem Wunsch, aus der ihr vertrauten Umgebung und Welt auszubrechen. Sie verliebt sich in einen Mann und gerät in eine Welt, die mit falschen Versprechungen lockt und in der Frauen kein Gehör finden. Als sich der von ihr geliebte Mann bald der nächsten Frau zuwendet, kann Rusalka nicht mehr bei ihm bleiben, und in ihrer Heimat ist sie nicht mehr willkommen …

Mit seiner 1901 uraufgeführten Oper, die sich u.a. auf Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ bezieht, sicherte sich Antonín Dvořák endgültig seinen Platz im Olymp der tschechischen Musikgeschichte. Es gelang ihm, Rusalkas Seelenzustände auch in seiner Musik zu zeichnen: Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach einem besseren Leben und tiefer Verzweiflung, zwischen dem Wunsch nach erwiderter Liebe und der Enttäuschung über die Wechselhaftigkeit der Menschen.

Für die Umsetzung dieser Oper wurde ein neues Produktionsteam ans Theater Hagen verpflichtet: Die junge Regisseurin Nina Kupczyk machte u.a. durch Inszenierungen an der Staatsoper Hamburg und in der Philharmonie Luxemburg auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit dem seit Jahrzehnten international wirkenden Bühnenbildner Martin Kukulies und der  ebenfalls u.a. in Hamburg sowie in Frankfurt (Oper, Schauspiel) tätig gewesenen Kostümbildnerin Katharina Tasch präsentiert Nina Kupczyk „Rusalka“ als ein modernes Märchen.

In der Titelpartie wird die aus Unna stammende Sopranistin Angela Davis als Gast ihr Debüt am Theater Hagen geben; die Rolle des Prinzen übernimmt (ebenfalls als Gast und erstmals auf der Hagener Bühne zu erleben) der bulgarische Tenor Milen Bozhkov. Die weiteren solistischen Rollen werden von Ensemble- und Chormitgliedern des Theaters Hagen interpretiert. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Diese Produktion wird vom Theaterförderverein Hagen e.V. im Rahmen des Projektes „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ gefördert.

Musikalische Leitung: Joseph Trafton / Inszenierung: Nina Kupczyk / Bühne: Martin Kukulies / Kostüme: Katharina Tasch / Licht: Martin Gehrke, Hans-Joachim Köster, Nina Kupczyk, Martin Kukulies / Chor: Wolfgang Müller-Salow / Dramaturgie: Rebecca Graitl

Mit: Milen Bozhkov (Prinz), Veronika Haller (Fremde Fürstin), Angela Davis (Rusalka), Dong-Won Seo (Wassermann), Kristine Larissa Funkhauser (Ježibaba), Kenneth Mattice (Heger, Jäger), Marilyn Bennett (Küchenjunge), Elizabeth Pilon (Elfe), Nina Andreeva (Elfe), Vera Käuper-de Bruin (Elfe); Chor und Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 7.12. (19.30 Uhr); 22.12. (19.30 Uhr); 29.12.2018 (19.30 Uhr); 10.1. (19.30 Uhr); 16.1. (19.30 Uhr); 27.1. (18.00 Uhr); 23.2. (19.30 Uhr); 13.3. (19.30 Uhr); 24.3. (18.00 Uhr); 10.5.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Grüne beglückwünschen Hagener Modedesigner

30. November 2018

Chandra Prakash Jha (2.v.l.) bei der Preisverleihung am 26.11.2018 (Foto: Grüne Hagen)

Die Grünen Hagen beglückwünschen ihr Mitglied Chandra Prakash Jha zur Verleihung des Bundespreises Ecodesign in der Kategorie Mode für Biodiversität.

Edle Mode nach ökologischen Kriterien gefertigt – das kommt aus Hagen. Der Modedesigner Chandra Prakash Jha hat für sein Projekt Cocccon den Bundespreis Ecodesign 2018 erhalten. „Wir gratulieren Prakash ganz herzlich und freuen uns, mit ihm einen Unternehmer in unseren Reihen zu haben, der neue Verfahren entwickelt, um nach ökologischen Kriterien unter fairen Arbeitsbedingungen zu produzieren“, freut sich Christa Stiller-Ludwig, Sprecherin der Kreisverbandes.

Chandra Prakash Jha erklärt das ökologische Modelabel Cocccon auf seiner Homepage: „Um die Erzeuger besser zu stellen, entschloss sich der Designer Prakash im Rahmen von Cocccoon, seine eigenen Seiden-Kokons in Jharkhand in Indien zu züchten. Hauptanliegen ist es, Dorfgemeinschaften in das Projekt mit einzubeziehen, um ihnen eine wirtschaftliche Perspektive zu ermöglichen. Zudem werden die Seidenkokons auf biologische Art gezüchtet und dabei wird gänzlich auf Pestizide verzichtet. “

Dieses Engagement ist nun Gegenstand des Bundespreises Ecodesign. Auf der Homepage des Bundesumweltministeriums wird Chandra Prakash Jhas Arbeit bewertet: „Aus dem Anspruch, sozialökologisch zu handeln und gleichzeitig exklusive Mode herzustellen, entstand das Bioseidenprojekt Cocccon. Die Raupen werden nicht getötet wie in herkömmlichen Produktionen. Die Textilien von Cocccon sind zertifiziert und ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass exklusive Mode und die Bewahrung von Natur und Biodiversität Hand in Hand gehen können.“

Fahrradklimatest – heute letzte Gelegenheit

30. November 2018

Am heutigen Freitag (30. Nov. 2018) besteht zum letzten mal die Gelegenheit beim diesjährigen Fahrradklimatest des ADFC mitzumachen.

Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann heute noch die Fragen unter www.fahrradklima-test.de/ beantworten. Mitmachen können alle Hagener Radfahrer und Radfahrerinnen und diejenigen, die gerne Radfahren würden, aber sich, wegen der fahrradfeindlichen Verkehrsverhältnisse in unserer Stadt, nicht trauen.

Aufwind für FernUni-Verbraucherforschung

30. November 2018

Das Land NRW unterstützt verbraucherrelevante Forschungsvorhaben – Auch ein Projekt am Lehrstuhl des FernUni-Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Rainer Baule wird gefördert

Mit einer Fördersumme von knapp 140.000 Euro plant das Ministerium für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen, die Verbraucherforschung im Land voranzutreiben. Das bei der Verbraucherzentrale angesiedelte Kompetenzzentrum „Verbraucherforschung NRW“ gab nun die Ergebnisse der landesweiten Ausschreibung der Drittmittel bekannt.

Durchgesetzt hat sich unter anderem ein Projekt, das im Januar 2019 an der FernUniversität in Hagen startet: „Kosten strukturierter Finanzprodukte im Lichte des Anlegerschutzes zehn Jahre nach der Finanzkrise – Wie verstehen und berücksichtigen Kleinanleger Bankinformationen in Verkaufsprospekten?“ Durchgeführt wird es von Patrick Münchhalfen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Bank- und Finanzwirtschaft von Prof. Dr. Rainer Baule.

Wer privat Geld anlegen will, sieht sich mit einem Überangebot verschiedener Investitionsmöglichkeiten konfrontiert. Da Bankmitarbeitende zumeist nicht unabhängig beraten, sind Verbraucherinnen und Verbraucher auf verlässliche Infos über die Funktionsweise von Anlageprodukten angewiesen. Für sie ist es entscheidend, im Vorfeld Chancen, Risiken und Kosten einer Investition abwägen zu können.

Hier setzt das Projekt an und nimmt unter die Lupe, wie sie in Verkaufsprospekten, Broschüren und Informationsblättern von Banken unterrichtet werden. Im Mittelpunkt steht dabei das Marktsegment der strukturierten Finanzprodukte, sogenannter „Zertifikate“. Hierbei handelt es sich um spezielle Investitionsobjekte, deren Rückzahlung von der Wertentwicklung bestimmter Basiswerte abhängt – also etwa von Aktien, Währungen oder Rohstoffen.

Das Kompetenzzentrum „Verbraucherforschung NRW“ ist ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz sowie der Verbraucherzentrale des Landes. Ziel des Förderprogramms ist es, unabhängige verbraucherrelevante Forschung zu stärken. Dabei werden alle Fachrichtungen angesprochen – von der Psychologie über die Informatik bis zur Wirtschaftswissenschaft. Insgesamt überzeugten vier Forschungsteams und zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen die Drittmittelgebenden vom Potential ihrer Vorhaben.

Konzertausfall: The Sephardics

29. November 2018

Das für heute um 19:30 Uhr im Kulturzentrum Pelmke geplante Konzert der Gruppe Sephardics muss krankheitsbedingt leider auf einen anderen Termin verschoben werden.

Und so blasiert reagiert das Hagener Einheitsblatt auf die Bitte, auf den Konzertausfall hinzuweisen:

Lieber Herr XXX,

das ist wirklich ärgerlich, dass die Sängerin gestern noch gesund war und heute total krank.
Für ein anderes, völlig unschuldiges Ensemble ist es noch viel ärgerlicher, denn der Platz für die Absage vernichtet ja zeilenmäßig den platz für eine Ankündigung.
Bitte informieren Sie uns künftig nur über professionelle Gruppen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Monika Willer
Kulturredaktion
Westfalenpost

In der heutigen Ausgabe dieses Blattes wurde so glücklicherweise nicht der „Platz vernichtet“ für „professionelle Gruppen“ wie den Vorhaller Schützenverein („Vergleichsschießen der Hagener Könige“) oder „Bastelangebote am Kuhlerkamp“. Nicht zu vergessen die Ordensverleihung durch Dietmar Thieser an die Hasper Brauchtumsvereine.

Update: Radverkehrskonzept

29. November 2018

Der nicht funktionierende Link im Beitrag „Das Radverkehrskonzept für Hagen“ ist wiederhergestellt. Die 206 Seiten Radplanung können jetzt aufgerufen werden.

Eine „zukunftsweisende Weiterentwicklung“?

29. November 2018

Abriss des Blocks 1 in Wehringhausen und Ansiedlung von „großflächigem Einzelhandel“ soll durchgezogen werden

Der Abriss des sogenannten Block 1 in Wehringhausen und die anschließende Neubebauung u.a. mit großflächigem Einzelhandel soll offenbar durchgepeitscht werden. Der vom Initiativkreis geplante Termin am heutigen Donnerstag (29.11.2018) ist inzwischen abgesagt worden, da eine Gesprächsbereitschaft seitens der GWG nicht mehr zu erkennen ist.

Die Verwaltung empfiehlt, die von der GWG vorgelegte Planung „im Interesse einer zeitnahen, positiven, zukunftsweisenden Weiterentwicklung dieses Stadtraumes von Wehringhausen“ ohne Bebauungsplanverfahren nach einem Ausnahmetatbestand im Baugesetzbuch durchzuführen.

Während sich die Mächtigen aus Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung im Fall Wehringhausen anscheinend auf einen Durchmarsch geeinigt haben, wurde im Fleyerviertel schon ganz anders verfahren. Dort wurde nur für eine Baulücke ein Bebauungsplanverfahren beschlossen. Aber dort ist ja auch eine Klientel ansässig, die dem hiesigen Machtapparat einerseits eher verbunden ist und andererseits, falls das nicht reichen sollte, mit hoher Juristendichte auch gefährlicher werden kann.

Behandelt werden soll das Thema im Stadtentwicklungsausschuss am 4. Dezember. Laut Bürgerinformationssystem wird dort auch die Entscheidung fallen, obwohl sich die Bezirksvertretung Mitte erst am 12. Dezember in Form einer „Vorberatung“ mit der Causa befassen wird. Dass erst entschieden wird und danach beraten – auch nichts neues in Hagen.

Der Initiativkreis Wehringhausen hat eine Erklärung zum aktuellen Stand herausgegeben (Stand: 27. Nov. 2018):

Die Absage der Einladung zu einem Gespräch mit Vertretern der GWG vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft hat bei den Bürgern in Wehringhausen Betroffenheit und Unverständnis ausgelöst. Zumal in dem Bürgerantrag teilweise die Auffassungen der GWG übernommen wurden, z.B. zum Abriss des Baublockes.

Das Gespräch sollte dazu dienen, die inhaltliche Diskussion fortzuführen, um gemeinsam auf Basis der vorliegenden Vorschläge zum weiteren Verfahren eine Lösung des Konfliktes zu erreichen.

Diese Absage ist nicht nachzuvollziehen, da der Aufsichtsratsvorsitzende in diesem Fall die zahlreichen Mitglieder der Genossenschaft vertritt. Diese Mitglieder sind Bürger der Stadt Hagen, Anteilseigner der Genossenschaft, Nutzer der Genossenschaftswohnungen und haben ein lebenslanges Wohnrecht. Ein Blick in die Satzung ist hier hilfreich. Dort ist das Ziel der Genossenschaft wie folgt beschrieben: Zweck der Genossenschaft ist Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozialverantwortbare Wohnungsversorgung.

Man muss vermuten, dass man sich seiner Sache sehr sicher ist und sich auf die Vorabsprachen zur Genehmigung des Vorhabens mit der Verwaltung und der Mitglieder des Rates verlässt, die dort die Mehrheit haben.

Dies ist vielleicht ein Trugschluss, da ein solcher Eingriff in das Stadtquartier Wehringhausen problematisch ist und ein Planungserfordernis und eine Abwägung der unterschiedlichen Belange auslöst. Somit wäre eine Genehmigung nach § 34 BauGB kaum noch möglich.

Die Absicht der GWG ist der Verwaltung seit Jahren bekannt und die erforderlichen Untersuchungen könnten vorliegen. Ein Bebauungsplan hätte längst beschlossen werden können.

Der Initiativkreis findet die vorliegenden Pläne der GWG und die Stellungnahmen aus Politik und Verwaltung auch unter dem Aspekt, dass sehr viele öffentliche Mittel in die Entwicklung des Stadtteils fließen und sich inzwischen auch die lokale Ökonomie hier äußert positiv entwickelt, bedenklich.

Die Beschlüsse des Rates werden vom Oberbürgermeister, als Chef der Verwaltung vorbereitet. Er ist an Recht und Gesetz gebunden und kann dem Rat vorschlagen von seiner Planungshoheit Gebrauch zu machen und die notwendigen Beschlüsse zu fassen.

Der Rat hat im vergangenen Jahr mit Zustimmung des OB in einem wesentlich unproblematischeren Fall, bei dem es nur um die Schließung einer Baulücke mit einem Wohngebäude in der Fleyer Straße ging und nicht um den Abriss eines ganzen Baublocks, die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.

Der Antrag der Bürger ist vom Ratsausschuss für Beschwerden und Anregungen in den ISEK-Prozess verwiesen worden und als 1. Lesung wegen des laufenden Verfahrens behandelt worden. Dort hat die Bauverwaltung erklärt: „Die Verwaltung wird zeitnah das Gespräch mit der GWG suchen, um für die Anregung zu werben.“ In einem anderen Zusammenhang ist jedoch erklärt worden, dass „konkrete Hinweise zu Bauprojekten (…) nicht Gegenstand des ISEK-Verfahren (wären), die Bauverwaltung sähe keinen Grund sich mit dem Antrag zu befassen“.

Ein solches Vorgehen der Verwaltung untergräbt das Vertrauen, in die mit großem Aufwand betriebene Bürgerbeteiligung im ISEK-Verfahren. Durch dieses Verhalten bei einem solch gravierenden Eingriff in ein Stadtquartier wird der gesamte Beteiligungsprozess, der vom Oberbürgermeister initiiert wurde, ins Gegenteil verkehrt. So kann man erfolgreich das Vertrauen der Bürger in die Kommunalverwaltung schreddern.

Die allgemeine Diskussion über die Wohnungsfrage in den großen Städten und die letzten Wahlergebnisse müssten bei den verantwortlichen Politikern ein Nachdenken auslösen.

Die Bürger in Wehringhausen hoffen, dass es diesmal der Rat, wie in der Fleyer Straße, seine Verantwortung wahrnimmt.

Hagen will Häuser für Betreuung von Schulkindern kaufen

29. November 2018

Rund 400 Grundschüler stehen in Hagen auf der Warteliste für einen Platz im Offenen Ganztag (OGS). Angesichts der dramatischen Unterversorgung hat Bildungsdezernentin Margarita Kaufmann jetzt neue Wege der Betreuung in Spiel gebracht. Dazu gehört ein „rhythmisierter“ Ganztag ebenso wie außerschulische Betreuungsmöglichkeiten von Kindern als auch der Erwerb von Wohnhäusern. (…)

Quelle: wp.de

Wunschkonzert – Best of Klaviator

29. November 2018

Lars Reichow in der Kabarett-Reihe im Theater Hagen

Im Rahmen der beliebten Kabarett-Reihe im Theater Hagen gastiert am 3. Dezember 2018 (19.30 Uhr, Großes Haus) Lars Reichow mit seinem Programm „Wunschkonzert – Best of Klaviator“ (Foto: Alexander Sell).

Es ist Zeit, alles zu geben, nichts zurück zu halten. Erst wenn das letzte Liebeslied erklungen ist, die letzte Pointe das Zwerchfell erschüttert hat, wenn alle Frauengeschichten gebeichtet, alle Männer entlarvt, alle Haustiere vertont wurden, alle Politiker fachgerecht zerlegt worden sind, wenn das letzte Wort gesprochen und der letzte Ton verklungen, dann wird man sehen, dass kein Wunsch mehr offen geblieben ist – und kein Auge trocken. Nie wurde Sprache und Musik klaviatorischer verbunden, nie wurde so viel nach Luft geschnappt, nie war so viel BESTES in einem Programm.

Lars Reichow, der vielfache Preisträger, Radio- und Fernsehmoderator, zeigt die ganze Bandbreite seines künstlerischen Potentials als Kabarettist, Comedian, Entertainer, Pianist und Sänger. Und er zeigt Haltung: Klare Worte gegen Nationalismus, Rassismus und ein Bekenntnis für ein weltoffenes Denken und Handeln – ein unterhaltsamer und genussvoller Abend, der zudem anregt, sich mit der Wirklichkeit zu beschäftigen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Auch ohne „Coca-Cola-Truck“: Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen

29. November 2018

An über 30 Ständen im Hof des Schlosses und im Schloss selbst erwartet die Besucher des traditionellen Weihnachtsmarktes im Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle am Samstag, 15. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 16. Dezember, von 11 bis 18 Uhr ein vielfältiges Angebot an holz- und kunstgewerblichen Produkten und eine besondere Atmosphäre (Foto: Stadt Hagen).

Der Weihnachtsmarkt im Wasserschloss Werdringen bietet besinnliche Weihnachtsmusik im Schlosshof und ein großes Angebot an Getränken sowie süßen und deftigen Speisen. Während des Weihnachtsmarktes ist das Museum für Ur- und Frühgeschichte geöffnet und bietet speziell für Kinder ab fünf Jahren ein besonderes Programm: Ein Geschichtenerzähler stimmt auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein und die Kinder können an einer Rallye rund um das Museum teilnehmen.

Der Eintritt zum Museum und zum Weihnachtsmarkt ist frei. Ortsfremde Besucher erreichen das Wasserschloss am besten über die A1, Ausfahrt Hagen-West. Da am Wasserschloss nur begrenzt Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, wird die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen.

„Der hat wenigstens ’n Arsch inne Hose“

28. November 2018

Dortmunder Bundestagsabgeordneter tritt aus der SPD aus

Marco Bülow (Foto: Willi Weber) kündigt seinen Austritt aus der SPD an. „Nach 26 Jahren Mitgliedschaft und 16 Jahren als Bundestagsabgeordneter trete ich aus der SPD aus. Ich tue dies nach reiflicher Überlegung, ohne Häme, aber ernüchtert und auch traurig“, schreibt der Dortmunder auf seiner Website. Der gelernte Journalist will sein Bundestagsmandat behalten.

Während aus den Reihen der SPD nur die übliche Forderung nach Rückgabe des Bundestagsmandats zu hören war, befragte der WDR auch Passanten in Bülows Dortmunder Wahlkreis, in dem er direkt und nicht über die Parteiliste gewählt worden war: „Der hat wenigstens ’n Arsch inne Hose. Weil die SPD, was die im Moment für ’ne Scheisse – auf deutsch gesagt – macht …“

Video: WDR (Verfügbar bis 04.12.2018)

In einer umfangreichen Stellungnahme begründet Marco Bülow seine Entscheidung. Hier ein (kleiner) Auszug:

Ich bin und bleibe Sozialdemokrat

Nach 26 Jahren Mitgliedschaft und 16 Jahren als Bundestagsabgeordneter trete ich aus der SPD aus. Ich tue dies nach reiflicher Überlegung, ohne Häme, aber ernüchtert und auch traurig. Viele Jahre habe ich mich aufgerieben, habe ich gegen die „Entsozialdemokratisierung“, gegen hierarchische, intransparente Strukturen, gegen die Orientierungslosigkeit in der SPD angekämpft. Immer wieder mit der Hoffnung, dass sie sich wandelt, dass sich die Basis gegen die Selbstzerstörung wehrt. Trotz unglaublicher Verluste und Niederlagen bei den Wahlen, trotz aller Lippenbekenntnisse, gab es und gibt es aber immer nur ein „Weiter-so“. Die konstruktiven, antreibenden Kräfte zogen sich entweder zurück, wurden immer weiter geschwächt und isoliert oder haben sich angepasst. Irgendwann musste ich mir eingestehen, dass ich mich selbst verleugne, meine Glaubwürdigkeit verliere, wenn ich keine Konsequenzen ziehe.

Ich bin voller Energie, voller Tatkraft und möchte Politik weiterhin gestalten. Diese Energie möchte ich aber dort einsetzen, wo sie auch Wirkung entfalten kann. Meine wichtigste Feststellung dabei ist: Auch außerhalb der SPD – ich bin und bleibe Sozialdemokrat. Gern wird der Spruch bemüht: Aus der Partei tritt man nicht aus, außer man stirbt. Dieser Satz ist unpolitisch und absurd, denn dann stellt man eine Struktur über die eigenen Ideale. Die SPD ist zwar mehr als nur eine Partei und sie hat so viel geleistet, so vielen Menschen geholfen. Deshalb zerreißt es mich, aber eine Partei darf nicht dauerhaft wichtiger sein als der Antrieb, warum ich mich politisch engagiere. Ich war in der SPD, weil sie sich vor allem für die sozialen Belange der Menschen einsetzt und nicht, weil sie sich mit einem neoliberalen System abfindet, nur noch an Symptomen rumdoktert und sich häufig mächtigen Lobbyinteressen beugt, die nur Wenigen nutzt. Jeder muss sich seine eigenen Grenzen setzen, aber meine sozialdemokratischen Ideale werden immer mehr verraten, mein Gewissen so stark beansprucht, dass ich die Partei nicht mehr über alles stellen darf – auch wenn es bedeutet meine berufliche Position und persönliche Perspektive zu gefährden.

Das Ideal der sozialen Demokratie wiegt mehr als Strukturen und Personen

Ich weiß, meine Art Politik zu machen, hat einigen das Leben schwergemacht. Zuletzt sind Kolleg*innen selten auf meine inhaltlichen Punkte eingegangen. Häufiger haben sie mich lieber persönlich kritisiert. Mir ist bewusst, dass ich auf der anderen Seite auch eine Reihe von Sozialdemokrat*innen enttäuschen werde. Bis zum Ende bin ich gegenüber der sozialdemokratischen Idee und der Basis der Partei immer solidarisch gewesen. Aus meiner Meinung habe ich nie einen Hehl gemacht, mich aber der Kritik auch immer gestellt. Mir war es wichtig, mich konstruktiv in die Debatten einzubringen, vielfach im Bereich Umwelt und Energiepolitik, aber auch zum Beispiel beim Thema Ungleichheit mit der Sozialtour, mit meinem Forderungspapier und der Kampagne zur Sozialwende. Vorschläge zur Erneuerung der Partei habe ich immer wieder eingebracht und die Progressive Soziale Plattform gegründet, um enttäuschte und kritische Sozialdemokrat*innen aufzufangen und engagierte Menschen außerhalb der Partei zu gewinnen. Die Ideale und Werte müssen verteidigt werden, nicht in erster Linie eine Struktur oder die Personen an der Spitze.

Ich wünsche der SPD und vor allem den wirklich überzeugten Sozialdemokrat*innen alles Gute und dass die Partei sich doch noch erneuert und mutige sozialdemokratische Politik vertritt. Ich bin immer noch der Meinung, dass die Menschen, dass unser Land und Europa eine starke Sozialdemokratie benötigen. Die Sehnsucht nach einer klaren, sozialen Alternative ist groß, aber die SPD steht leider nicht mehr dafür. Schlimmer noch, sie bindet Kräfte und Energie, die so viel zu wenig bewirken und woanders besser aufgehoben wären. (…)

Quelle: Marco Bülow

Rund 2,7 Millionen Euro für Hagener Stadtentwicklung

28. November 2018

Zwei Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 2.738.500 Euro für die Stadtentwicklung in Hagen-Wehringhausen konnte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel gestern (26.11.) an Oberbürgermeister Erik O. Schulz überreichen.

Wehringhausen zeichnet sich insbesondere durch eine hohe bauliche Dichte und die in der Gründerzeit entstandene Blockbebauung aus. Eine Eisenbahnstrecke und zwei Verkehrsachsen, die teilweise mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen frequentiert werden, belasten den Kernbereich dieses Stadtteils. Außerdem sind durch Stilllegung von Betrieben und fehlende Nachnutzung Gewerbebrachen entstanden.

Um die Lebens- und Wohnqualität im Stadtteil zu steigern, fördert das Land NRW seit 2012 Hagen-Wehringhausen durch das Programm „Soziale Stadt“. In den Jahren 2012 bis 2017 wurde bereits eine Förderung in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro bewilligt.

In diesem Jahr fließen 2.026.000 Euro in die Errichtung einer WC-Anlage auf der Freizeitfläche „Bohne“, den 2. Bauabschnitt der Villa Post sowie die Fortführung des Quartiersmanagements für Beratungen der Bürgerinnen und Bürger.

Das Modellvorhaben Problemimmobilien wird mit weiteren 712.500 Euro gefördert. Das Modellvorhaben zielt auf die Beseitigung von Immobilien ab, die im Kontext der Verwahrlosung durch Hauseigentümer eine problematische Entwicklung erfahren bzw. erfahren haben.

Jugendforum „Hagen gestalten“ im Kultopia

28. November 2018

Mehr Freizeitmöglichkeiten, kulturelle Angebote, eine Jugend-Disco, freies WLAN an öffentlichen Plätzen, bessere Busverbindungen, mehr Fahrradwege oder mit stolz „Ich komme aus Hagen“ sagen können – das waren nur einige der Wünsche von jungen Menschen beim Workshop „Hagen macht Stadt“ im Juli dieses Jahres, der im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes „HAGENplant2035“ stattfand.

Das ISEK visiert zwar das Jahr 2035 an, aber schon jetzt machen es sich der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen und der Jugendring Hagen zur Aufgabe, um die Ideen zu kümmern, die kurzfristig umgesetzt werden können. Jede und jeder zwischen zwölf und 27 ist daher herzlich willkommen beim Jugendforum „Hagen gestalten“ am kommenden Donnerstag, 29. November, von 18 bis 20 Uhr im Kultopia, Konkordiastraße 23-25.

Beim Jugendforum werden nach Angaben der Veranstalter die Wünsche der Jugendlichen ernst genommen und angegangen. Wie wird aus einem Wunsch ein Ziel? Welche Schritte sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen? Wen brauchen wir als Unterstützung?

Bei Pizza und Getränken können sich alle jungen Menschen mit ihren Ideen beteiligen. Und auch bei der Umsetzung der folgenden Schritte werden sie nicht allein gelassen. „Natürlich können wir nicht jeden Wunsch und auch nicht alles sofort umsetzen. Aber wir versprechen: Wir wollen die Themen der Jugendlichen angehen und vieles möglich machen“, sagen die Veranstalter.

Jazztipp: The Sephardics

28. November 2018

Do 29.11.2018, 19:30 Uhr, Kulturzentrum Pelmke

Vlnr.: Martin Verborg (Violine und  Saxofon), Patrick Hengst (Schlagzeug), Manuela Weichenrieder (Stimme und Piano), Ludger Schmidt (akustisches und elektrisches Cello)

Eigentlich bestehen The Sephardics schon seit 2006 – angefangen hat alles mit dem Ensemble DRAj unter tatkräftiger Beteiligung des WDR.

Als Vertreter des WDR spielte das Ensemble DRAj auf dem EBU Festival in Kaustinen, Finnland. Aus der dort geschlossenen Freundschaft mit dem Spanischen Vertreter, dem Rao Trio wurde das Spanisch – Deutsche Ensemble The Sephardics gegründet.

Der Schwerpunkt des in mehreren Probephasen erarbeiteten Programms besteht aus sephardischen Liedern, Lieder der jüdischen Bevölkerung in Spanien. Diese wurden in einem musikalisch jazzig-rockigen Zusammenhang arrangiert und eingebunden.

Dieses Quintett tourte durch Deutschland und Spanien, war aber wegen der großen Entfernung und wegen fehlender Finanzierung langfristig nicht zu organisieren.

Nach 3 Jahren Stillstand überlegten Manuela Weichenrieder (Voc, Piano) und Ludger Schmidt (akustisches und elektrisches Cello) die Band mit Musikern aus NRW weiterzuführen. Mit Martin Verborg (Geige und Saxophon) und Patrick Hengst (Schlagzeug) wurde The Sephardics reorganisiert und weiterentwickelt. 

Die beiden spanischen Musiker German Diaz (Drehleier) und Diego Martin (Schlagzeug) partizipieren in diesem Ensemble weiterhin als Gäste.

Als Quartett haben The Sephardics mittlerweile eine CD eingespielt und bereiten ihre nächste Tour vor.

Alle Jahre wieder

28. November 2018

Adventssingen im Theater Hagen

Auch in diesem Jahr lädt das Hagener Theater an den Adventssamstagen (1., 8., 15. und 22. Dezember) jeweils um 16 Uhr ins Theatercafé zum gemeinsamen Adventssingen ein. Ob zum Üben für das Singen unter dem heimischen Weihnachtsbaum oder einfach nur zur besinnlichen Einstimmung auf die Festtage – alle, die sich für eine kurze Stunde aus dem Trubel der Vorweihnachtszeit zurückziehen wollen, sind herzlich willkommen.

Für Kinder, Eltern und Großeltern und alle weiteren Interessierten gibt es bekannte Melodien zum Mitsingen, weniger bekannte Lieder zum Neu-Lernen sowie Geschichten und Gedichte rund um Advent und Weihnachten.

Am 1. Dezember singen und spielen der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Caroline Piffka sowie der von Miriam Walter geleitete Jugendclub. Am 8. Dezember wird diese Veranstaltung musikalisch von Mitgliedern des Chores unter der Leitung von Chordirektor Wolfgang Müller-Salow gestaltet. Am 15. Dezember verspricht das Ensemble des Märchens zur Weihnachtszeit „Der Zauberer von Oz“ einen unterhaltsamen Nachmittag, für den dann am 22. Dezember auch Musiker aus dem Philharmonischen Orchester Hagen sorgen.

Der Eintritt ist frei.

Winterausgabe der Seniorenzeitung erschienen

28. November 2018

Die Winterausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen ist erschienen. Im Prominenten-Interview stellt sie Roland Pröll vor, den Leiter der Kantorei der Johanniskirche, der dem traditionsreichen Chor neues Leben  einhauchen will. Geschichte und Gegenwart begegnen sich in der Titelgeschichte, in der Gottfried Auszra vom Pfadfinderleben in den 50er Jahren erzählt und die Hohenlimburger Pfadfinder berichten, wie es heute zugeht.

In diesen Tagen richten sich viele Erinnerungen in die Vergangenheit. Elisabeth Pehl hat uns einen alten Schulaufsatz aus dem Jahr 1944 zur Verfügung gestellt, in dem sie darüber berichtet, wie der Krieg Hagen veränderte. Christa Heine lässt uns die ersten hundert Tage im Leben eines Babies miterleben. Und der Gospelchor Living Voices feiert sein 25-jähriges Jubiläum gemeinsam mit den Mini Voices und dem Orchester Hagen. Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Inhalt, zu dem natürlich wieder ein umfangreicher Veranstaltungskalender gehört.

Die Zeitungen liegen aus im Sozialen Rathaus am Bahnhof, in den Bürgerämtern, der Freiwilligenzentrale, Begegnungsstätten, bei der HagenInfo, in Apotheken, Arztpraxen – überall dort, wo die ehrenamtlichen Boten die Zeitung anliefern. Übrigens: Das Redaktions-Team sucht noch Menschen, die ehrenamtlich Zeitungen herumbringen können. Wer Interesse hat, kann sich melden bei Ruth Sauerwein, Telefon 02331-5 74 38.

Theater-Geschäftsführer: „Habe nicht mehr Geld gefordert“

27. November 2018

Michael Fuchs, Noch-Geschäftsführer der Theater Hagen gGmbh, nimmt Stellung zu seinem Rücktritt, den er vor dem Aufsichtsrat des städtischen Tochterunternehmens zum 4. Adventswochenende erklärt hatte. Fuchs stellt sich dem in der Öffentlichkeit entstandenen Eindruck entgegen, dass er das Theater verlasse, weil er nicht wie gefordert nach Besoldungsstufe A 16, sondern weiter nach A 15 bezahlt werde. „Ich habe nicht mehr Geld gefordert“, sagt Fuchs, „sondern, dass ich weiter so bezahlt werde wie bisher.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Interessant ist der Vergleich mit der Vergütung des Geschäftsführers der Stadthallen GmbH, Jörn Raith. Der durfte sich 2015 (neuere Zahlen sind nicht mehr veröffentlicht worden) über Bezüge von insgesamt 97.200 Euro freuen. Die Besoldung des Geschäftsführers des Theaters, Michael Fuchs, soll – angenommen wird hier die höchste Dienstalterstufe – nach dem Willen der Stadt von 91.200 auf 76.200 Euro heruntergefahren werden.

Die Diskrepanz zwischen den unterschiedlichen Vergütungen wird deutlich, wenn man gängige Eckdaten vergleicht. So beträgt die Bilanzsumme des Theaters etwa das 7-fache der Stadthalle (Theater: 4,95 Mio., Stadthalle: 0,72 Mio. Euro), der Umsatz der Bühne liegt fast 14-mal so hoch (Th: 18,9 Mio., StH: 1,38 Mio. Euro) und die Zahl der Beschäftigten, für die die Geschäftsführer Verantwortung tragen, summiert sich beim Theater mit 270 Personen auf das 17-fache in Vergleich zur Stadthalle (16 Beschäftigte).

Erfolgsmodell Youcard in Hamm

27. November 2018

In Hamm werden 91,3 Prozent der Kinder aus dem Programm „Bildung und Teilhabe“ gefördert, in Hagen dagegen nur 5,5 Prozent. Nach Ansicht von Martin Debener vom Paritätischen Wohlfahrtsverband liegt der große Erfolg in Hamm am „politischen Willen“ der Stadt und einer „sehr guten Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter und der Stadt“. Woanders fehle der „politische Wille“. So offenbar auch in Hagen.

Dabei hat sich Hagen dafür entschieden, das Jobcenter als gemeinsame Einrichtung der Arbeitsagentur und der Stadt zu verwalten. Die Stadt stellt deshalb auch fünf von zehn Mitgliedern der Trägerversammlung. Daneben existiert noch ein Beirat, der die Geschäftsführung beraten soll. Unter den Mitgliedern dieses Gremiums findet man neben anderen auch Vertreter der örtlichen CDU, SPD, Grünen und der Fraktion Bürger für Hohenlimburg/ Piraten.

Video: WDR (Verfügbar bis 03.12.2018)

Wie früher – ohne „Coca-Cola-Trucks“

27. November 2018

Romantischer Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Hagen

Ganz ohne Limonaden-LKWs: Weihnachtmarkt im Freilichtmuseum (Foto: LWL)

Begleitet von großem Mediengetöse durfte der US-amerikanische Süßgetränkekonzern Coca-Cola sich in Form zweier Großlastwagen hinter Absperrungen neben der Johannis-Kirche am Markt breitmachen; das Umfeld dekoriert mit etwas Tannengrün – angeblich ging es ja um Weihnachten. Dem Hagener Einheitsblatt war der Aufmarsch der Dieselmonster gleich drei Beiträge wert. Auf ihrer Fakebook-Seite duzten sich die Animierschreiber ans Publikum ran: „Wen sehen wir von euch denn gleich vor der Johanniskirche?“

Allen, die nicht so „Event“-orientiert sind wie die örtlichen PR-Texter, bietet sich eine garantiert „Coca-Cola-Truck“-freie Alternative an:

Am ersten Adventswochenende (30.11. bis 2.12.) öffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch einmal für drei Tage sein Hagener Freilichtmuseum, um mit dem „Romantischen Weihnachtsmarkt“ stimmungsvoll den Advent zu beginnen. Die besondere Atmosphäre zwischen den illuminierten Fachwerkhäusern und den geschmückten Weihnachtsmarkthütten macht ihn seit Jahren zu einem Besuchermagneten.

In den historischen Häusern und kleinen Hütten zeigen etwa 85 Aussteller handgemachte, kunstgewerbliche Textilien, schöne Dinge aus Papier, Holz, Glas und Metall. Zu sehen und zu kaufen gibt es kreativen Schmuck, wollige Kleidung und winterliche Accessoires, Leckereien, Holzspiel­zeug, handgezogene Bienenwachs­kerzen sowie Krippen und Weihnachtsschmuck.

Statt „Musik aus der Konserve“ begleitet unterhaltende Live-Musik von Alphörnern, Orchestern und Chören, bis Weihnachtsjazz und -pop den Weihnachtsmarkt.

Auch das Beiprogramm ist nostalgisch: Sankt Nikolaus besucht im feierlichen roten Bischofsornat das LWL-Freilichtmuseum und der Märchenerzähler präsentiert wunderbare Geschichten. Ponyreiten und Bastelworkshops für die ganz jungen Besucher runden das Programm ab.

Tipp: Bequem per Bahn und Bus fahren die Besucher mit dem VRR-Kombiticket (Hin- und Rückfahrt und Eintritt, 5 Euro) direkt bis zum Museum oder nutzen den kostenlosen Pendelbus von einigen großen Ausweichparkplätzen. Parken direkt am Freilichtmuseum ist kaum möglich, denn die Parkplätze sind dort Mangelware.

Viele weitere Informationen zum Weihnachtsmarkt und zu den Parkmöglichkeiten finden sich unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Der Romantische Weihnachtsmarkt ist geöffnet:
Freitag, 30. Nov.:                                  14 – 21 Uhr
Samstag, 1. + Sonntag, 2. Dez.:        11 – 21 Uhr

Eintrittspreis inklusive VRR-Kombiticket: 5 Euro, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Neuer Entsorger: Was sich in Hagen bei Gelben Säcken ändert

26. November 2018

Ein neuer Dienstleister kümmert sich ab 1. Januar 2019 in Hagen um die Entsorgung der Gelben Säcke. Nach der jüngsten europaweiten Ausschreibung ging der Zuschlag an AHE (Tochter von AVU und Remondis). (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Gelben Säcke können in weiten Teilen des Stadtgebiets nicht mehr an zentralen Stellen abgeholt werden, denn „über eine weitere Verteilung in den städtischen Bürgerämtern konnte keine Einigkeit erzielt werden“.

In der Vergangenheit war AHE auch schon einige Jahre für die Altglascontainer zuständig, die damals mit der notwendigen Regelmäßigkeit entleert wurden. Das änderte sich grundlegend, nachdem HEB diesen Bereich übernommen hatte.

Es bröselt

26. November 2018

Nachdem bereits die Auffahrtsrampe hinter dem Arbeitsamt für LKWs gesperrt werden musste und nur noch eine Fahrspur genutzt werden kann und ebenfalls die Fuhrparkbrücke so marode ist, dass die Überfahrt für Lastkraftwagen untersagt ist, treten jetzt auch Schäden an der Hochstraße B 54 zwischen Oberhagen und Eilpe zutage. In der Verwaltung kursieren bereits Pläne, das Brückenbauwerk komplett abzureißen. Es bröselt allerorten.

Brücke Volmetalstraße: Schäden an Übergangskonstruktion

Im mittleren Bereich der Brücke der Volmetalstraße hat der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) gravierende Schäden an einer Fahrbahnübergangskonstruktion festgestellt, so dass eine Instandsetzung erforderlich wird. Bis diese im Frühjahr des kommenden Jahres instandgesetzt werden kann, muss sie gesichert werden. Hierzu wird die jeweils rechte Fahrspur im Übergangsbereich in der kommenden Woche gesperrt und die verbleibende Fahrspur mittels Stahlplatten abgedeckt. Aufgrund der Stahlplatten ist es erforderlich, die Geschwindigkeit auf 20 km/h zu begrenzen.

Brückenprüfungen in Eilpe

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) führt am kommenden Dienstag, 27. November, im Stadtteil Eilpe Brückenprüfungen durch. Aus diesem Grund muss die Abfahrtsrampe der Brücke Volmetalstraße zwischen 8 und 18 Uhr, und die Brücke Eilper Straße über die Volme von 20 bis 0 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

 

Nach außen ein peinliches Zeichen aus der Kommunalpolitik

26. November 2018

Der Umweltausschuss muss seine Sitzung abbrechen, weil nicht genug Ratsmitglieder anwesend sind. Kein gutes Zeichen für interessierte Bürger.

Es ist formal völlig korrekt. Die Außenwirkung ist allerdings wenig wertschätzend für den Bürger. Am Donnerstag musste der Umweltausschuss abgebrochen werden. Als zwischenzeitlich Ramona Timm-Bergs (SPD) den Tisch verlassen hatte, weil sie zu einer Jubilarehrung des SPD-Unterbezirks musste, stellte kurioserweise ihr eigener Parteifreund Werner König fest, dass jetzt genau so viele sachkundige Bürger wie Ratsmitglieder am Tisch saßen. (…)

Quelle: wp.de

Sex mit Bob Dylan und der Feuerwehr

25. November 2018

von Christoph Rösner

Was haben zwei so unterschiedliche Gebäude wie eine Kirche und ein Feuerwehrgerätehaus gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Aber: Beide stehen in Hagen.

Und jetzt wird´s interessant.

Einschränkend muss konstatiert werden, dass das eine, die Johannis-Kirche, bereits als ältestes Gotteshaus an ihrem Platz steht. Gott sei Dank! (Man stelle sich vor, es müsste erst ein Bauantrag …) Das andere, das Feuerwehrgerätehaus in Halden, würde gerne stehen, darf aber nicht.

Ich will es mal so sagen: wir Älteren wissen, was es bedeutet, wenn etwas gerne stehen würde aber nicht darf oder kann. Ich denke, dieses Phänomen ist auch in Kantoreikreisen nicht ganz unbekannt.

Und deshalb hat nun am 24. November Roland Pröll, seines Zeichens neuer Chorleiter für sakrale Kirchenmusik, kraftvoll und mit Stütze stimmlich unterstützt von seinem Chorleiter Klaus Beermann, radikal klargestellt, dass Popmusik nicht in die Kirche gehört, denn, Zitat: „ … beim Pop gehe es um Sex.“ Wow!

Und deshalb, so der Vorkämpfer der reinen Hagener Kirchenlehre weiter im selben Artikel der WP vom 24.11.: „ …gehören Bob-Dylan-Songs nicht in die Kirche.“

Basta!

Nur mal für jene sexfreien Kirchenkreise zur Aufklärung oder zur Erhellung: Einer von Bob Dylans größten Songs lautet NICHT: Fuckin´on heavens floor …, er lautet: Knockin´on heavens door … in dem eine Strophe übersetzt soviel bedeutet wie:

Mama, leg meine Waffen auf den Boden
Ich kann mit ihnen nicht mehr schießen
Diese lange schwarze Wolke kommt herunter,
Ich fühle mich als klopfe ich an die Himmelspforte.

(Mama, put my guns in the ground
I can’t shoot them anymore
That long black cloud is comin‘ down
I feel I’m knockin‘ on Heaven’s door)

Jetzt kann es ja passieren, dass das Wort „Himmelspforte“ bei dem einen oder anderen Kantor oder Chorleiter unerlaubt sündige Assoziationen freisetzt – meinetwegen, geschenkt – aber dem Helden unserer Jugend und Literaturnobelpreisträger Dylan nun ein Hausverbot in der Johanniskirche zu erteilen, geht mir schlicht zu weit.

Auch wenn Roland Pröll „ … ein ganz anderes Verständnis von kirchlicher Musik hat“, das man ihm lassen sollte, muss er die Kirche doch im Dorf lassen!

Und wenn er überzeugt davon ist, „ … mit gottesdienstlichem Singen könne man den Glauben stärken“, soll ihm niemand seine Überzeugung nehmen.

Aber übertreiben sollte er seine sittenstrenge Haltung auch nicht. „Mit Popmusik geht das nicht, die führt sogar weg vom Glauben.“ Hat er gesagt.

Gut, dass man in Hagen wegen jedem Bauantrag – ob mit oder ohne popmusikalische Begleitung – den Glauben verlieren kann, ist ja hinlänglich bekannt. Aber wegen Pop-Musik derart aus der Zeit zu fallen wie der gute Sangeslehrer Pröll, ist schon ein wenig verhaltensauffällig.

Denn das Kürzel Pop kommt von populär und nicht von poppen. Hätten wir das jetzt geklärt?

Oder gehören die Herren Pröll und Beermann auch zu jenen Deutschen, die meinen, Erotik komme von erröten? Hoffe ich doch nicht.

Apropos erröten: Wenden wir uns bereits genanntem Feuerwehrgerätehaus in Halden zu.

Es darf nicht nur nicht stehen, es darf – vorerst –  nicht mal aufgerichtet, bzw errichtet werden. Warum nicht? Weil es der auch für die Feuerwehr zuständige Rechtsdezernent und unser Leib- und Magenbeigeordneter Thomas Huyeng versemmelt hat. Natürlich stellt er sich blitzschnell vor seine Beamten in der Stadtverwaltung und verbreitet die offizielle Sprachregelung: „Es sei ein Fehler in der Verwaltung passiert. Für das seit vielen Jahren geplante Objekt liege noch kein Bauantrag vor. Ich habe das eben erst erfahren, aber unter diesen Umständen ist es besser, Spatenstich und Grundsteinlegung zu verschieben. Ich kann nur sagen, dass es mir sehr leid tut.“ (Quelle: WP 24.11.18)

Da stehen Spaten bereit, eine Kupferhülse für den Grundstein samt Dokumenten, Geldmünzen und der Tageszeitung, 100 Feuerwehrleute freuen sich auf die Grundsteinlegung, und dann tut es Huyeng leid? Eigentlich kann man das nicht kommentieren. Eigentlich muss man das so stehen lassen.

Außer, man findet eine passende Zeile aus einem anderen, weltberühmten Sexpop-Song:

Deep in my heart I do believe: We shall overcome some day.

ARTventmarkt im Kunst- und Atelierhaus

25. November 2018

Am 2. Dezember laden die Künstlerinnen und Künstler im Kunst- und Atelierhaus zu einem ARTventmarkt ein. Bei Kaffee und Kuchen können die Besucher im ganzen Haus entspannt, Unikate als ganz besondere Weihnachtsgeschenke aussuchen und kaufen. Auch viele Ateliers stellen sich auf die Adventszeit ein und präsentieren ihre Kunstwerke und Projekte in weihnachtlichem Flair.

„Es wird auf jeden Fall kleine Bilder, Skulpturen oder Kunstpostkarten geben, die sich als Geschenke eignen“, berichtet Martin Rüßmann, Vorsitzender der Künstlervereinigung. „Unikate zeigen dem Beschenkten, dass sich der Schenker Gedanken über die Gabe gemacht hat. Und Unikate gibt es bei uns auf vier Etagen in einer großen Vielfalt.“ Während des ARTventmarktes besteht zudem die Möglichkeit, mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen und mehr über das Werk im Allgemeinen und das potenzielle Geschenk im Besonderen zu erfahren.

In der Galerie wird weiterhin die Ausstellung „Schnittstellen“ mit experimentellen Collagen von Susan Jacobsen und Scherenschnitten von Martin Völlmecke zu sehen sein. Der ARTventsmarkt ist geöffnet am Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus am 2. Dezember 2018 von 11 bis 17 Uhr im ehemaligen Hotel Danne, Hochstraße 76.

Wehringhauser fremdeln weiterhin mit Plänen für „Block 1“

24. November 2018

Das Ringen um die Zukunft der Wehringhauser „Block 1“-Bebauung spitzt sich nicht bloß in der Hagener Fachverwaltung, sondern auch in der Politik sowie der engagierten Bürgerschaft des Quartiers zu. (…)

Quelle: wp.de

Anti-Rassismus-Baum steht wieder vor Gymnasium in Hagen

24. November 2018

Die Schüler des Christian-Rohlfs-Gymnasiums sind überzeugt, dass der Anschlag auf ihren Anti-Rassismusbaum einen politischen Hintergrund hatte: „Es ist doch kein Zufall, dass ausgerechnet dieser Baum umgehauen wurde“, sagt Tom Böhner (17), Sprecher der Jahrgangsstufe 12.

Doch die Freveltat hat die Jugendlichen in ihrem Engagement eher bestärkt. Nachdem der Baum aus dem Fluss geborgen und mit Spanngurten am abgesägten Stamm befestigt worden war, ließen sie am Freitagmorgen 150 mit Helium gefüllte Ballons in den Himmel steigen. Sie waren mit dem Slogan „No racism“ beschriftet – ebenso wie die bunten Bändchen und Schleifen, die den Baum schmücken. (…)

Quelle: wp.de

Die Karl-Halle-Gesellschaft in Hagen wird aufgelöst

24. November 2018

Nur noch sieben aktive Mitglieder – die Karl-Halle-Gesellschaft wird aufgelöst. Der einstmals berühmte Musiker droht in Vergessenheit zu geraten. (…)

Die Karl-Halle-Gesellschaft war erst vor zwölf Jahren in Erinnerung an einen der bedeutendsten Musiker der Stadt gegründet worden. Karl Halle, im April 1819 unweit der Johanniskirche geboren, ist in seiner Heimatstadt kaum noch bekannt, in Großbritannien ist der einst von Queen Victoria geadelte Pianist, Dirigent, Musiktheoretiker und Orchestergründer dagegen eine Berühmtheit. (…)

Quelle: wp.de

Volles Haus bei der 7. Hagener Bildungskonferenz

24. November 2018

Die 7. Hagener Bildungskonferenz fand am vergangenen Dienstag (20. November) im Käthe-Kollwitz-Berufskolleg, Liebigstraße 20-22, statt. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Regionalen Bildungsbüro Hagen (RBB) und dem Lenkungskreis des Bildungsnetzwerks Hagen.

Die jährliche Bildungskonferenz hat zum Ziel, zentrale Bildungsthemen voranzubringen, Akteure und Interessierte einzubinden sowie Anschlussaktivitäten zu initiieren. Unter dem Titel „Ich – Du – Wir! Bildung gemeinsam verantworten“ haben 250 Akteure aus der Hagener Bildungslandschaft neben einem Fachvortrag an zehn Workshops rund um das Thema Verantwortung teilgenommen und im anschließenden Plenum zur Diskussion gestellt: Was bedeutet Verantwortung in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen? Was heißt das für Bildungsprozesse? Wo können wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Übernahme von Verantwortung und Partizipation motivieren?

Die gut besuchte Veranstaltung begann mit einleitenden Worten von Margarita Kaufmann, Dezernentin für Jugend und Soziales, Bildung und Kultur, sowie von Bettina Hund, Schulleiterin des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs. „Wir sind alle aufgefordert, uns unserer Verantwortung bewusst zu werden. Als Bildungsnetzwerk haben wir zudem eine gemeinsame strategische Verantwortung für Bildung. Das professionelle WIR steht im Zentrum, wenn es um diese strategische Verantwortung geht“, so die Dezernentin.

Im Anschluss referierte Prof. Dr. Kathrin Aghamiri vom Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster zum Thema „Über Löwen und Popcorn“ – Partizipation als Schlüssel zu Bildung und Demokratiebildung“. Der Vortrag bezog sich auf die Verantwortung in der täglichen pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie stellte in vielen Praxisbeispielen anschaulich dar, dass Bildung ohne eine Beteiligung derer, die sich bilden (sollen), nicht gedacht werden kann. Nach dem Vortrag ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die einzelnen Workshops.

Grüne Hagen fordern mehr Schutz für Frauen vor Gewalt

24. November 2018

Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen Hagen fordern mehr Schutz für gewaltbetroffene Frauen. Dazu erklärt Kreisverbandssprecherin Christa Stiller-Ludwig:

„Gewalt gegen Frauen geht leider durch alle gesellschaftlichen Schichten. Über 100 000 Frauen wurden 2017 in Deutschland von ihrem Partner oder Expartner misshandelt, gestalkt oder bedroht.Im Schnitt starb jeden zweiten bis dritten Tag eine Frau durch die Hand ihres Partners oder Expartners. Und dahinter steht eine riesige Dunkelziffer von Frauen, die aus Angst, Scham oder Abhängigkeit häusliche Gewalt still ertragen. Gleichzeitig müssen immer wieder Frauen von Frauenhäusern abgewiesen werden, weil diese überbelegt sind. Wir brauchen dringend mehr Personal und sachliche Unterstützung für Frauenhäuser und Beratung. Hinzu kommt, dass es bei angespanntem Wohnungsmarkt für gewaltbetroffene Frauen immer schwieriger wird, eine eigene Wohnung zu finden. Das führt zu längeren Verweildauern in Frauenhaus oder verhindert den Schritt, sich vor dem gewalttätigen Partner in Sicherheit zubringen. Und Frauen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, sind besonders gefährdet für Gewalt oder sexuelle Übergriffe. Gerade die Zahl junger Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten nimmt in den letzten Jahren zu. Daher müssen wir auch für diese Frauen besondere Schutzmaßnahmen entwickeln.“

Pfefferer: „Blockierer haben sich verzockt!“

23. November 2018

Grüne fordern zügige Ausweisung von Windkraftvorrangflächen

Keine weiteren Verzögerungen beim Ausbau der Windkraft in Hagen fordert die grüne Fraktion, nachdem das Oberverwaltungsgericht die Ungesetzlichkeit erhöhter Abstandsvorgaben in einem Erlass der Landesregierung bescheinigt hat. „Jetzt muss endlich Schluss sein mit dem Aussitzen!“, sagt Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer.

„Seit 7 Jahren wird Hagens Beitrag zur Energiewende verzögert: Kurzsichtige Kirchturmpolitik verhindert, Vorrangflächen für Windenergie so verträglich zuzuschneiden, dass nicht im gesamten Stadtgebiet Windräder möglich sind. Mit Moratorien, Denkpausen und sonstigen Ehrenrunden wollte eine Mehrheit im Rat stattdessen immer weiter abwarten, bis die Pleiten-, Pech- und Pannenregierung Laschet die Abstandsvorgaben zur Wohnbebauung so weit ausdehnt, bis in Hagen faktisch gar kein Ausbau mehr möglich ist.

Seit voriger Woche wissen wir: Die Landesvorgaben sind mit Bundesbaurecht nicht vereinbar und haben keinerlei Rechtskraft.

Damit gibt es keine Handhabe mehr, noch länger die gesetzliche Vorgabe zu missachten, der Windenergie angemessen Raum zu geben. Hagen muss nun endlich den weiteren Ausbau zulassen und vor allem durch die Ausweisung von Vorranggebieten steuern. Die Verwaltung stellt in ihrer aktuellen Windenergievorlage eindringlich dar, dass ohne einen solchen Beschluss neue Windräder überall im Außenbereich beantragt werden könnten, ohne dass Politik in solche Genehmigungsverfahren überhaupt eingreifen könnte. Das  OVG-Urteil beweist, was wir Grünen von Anfang an gesagt haben: Die Blockierer haben sich verzockt! Wer jetzt noch weiter zockt, wird absehbar von den Windkraft-Investoren verklagt werden, und dies dann völlig zu Recht!“

SIHK fordert Büroflächen-Untersuchung für die Hagener Innenstadt

23. November 2018

Eine fundierte Analyse des Büroflächenbedarfs in der Hagener Innenstadt fordert Dr. Ralf Geruschkat, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), im Rahmen der Diskussion um die zukünftige Nutzung des Westside-Areals.

„Für den Industrie- und Gewerbeflächenbedarf sowie die Wohnraumentwicklung in Hagen liegen detaillierte Analysen vor. Was fehlt, ist eine fundierte Bedarfsanalyse für Büroflächen, die die aktuelle Leerstandssituation bei den Büroflächen in Hagen genauso umfassen sollte, wie eine Betrachtung des regionalen Büroflächenmarktes. Das ist Voraussetzung für den weiteren Planungsprozess des Westside-Areals, damit Politik und Verwaltung, aber auch Träger öffentlicher Belange, wie die SIHK, sich eine Meinung über die Zukunft dieser zentralen Entwicklungsfläche bilden können“, so der Kammer-Chef.

Erst vor wenigen Tagen musste Michael Ellinghaus, bestens ausgestatteter Chef (Bezüge 2016: knapp 109.000 Euro) der eigentlich für Wirtschaftsförderung zuständigen Hagen-Agentur, einräumen: „Eine Statistik haben wir nicht.“

Ersatzweise führte er Spekulatives ins Feld: „Für unser Empfinden ist die Leerstandsquote bei Büroflächen in den vergangenen zwei Jahren aber rückläufig.“

Stadt soll Lkw-Abkürzungen durch Hagen reduzieren

23. November 2018

Die Fraktionen von CDU, Hagen Aktiv und die FDP wollen den erheblichen Lkw-Durchgangsverkehr auf Hagener Stadtgebiet reduzieren. Sie haben einen Antrag auf den Weg gebracht, durch den die Stadtverwaltung beauftragt werden soll, ein wirksames Konzept zur deutlichen Reduzierung der Lkw-Abkürzungen zwischen den Autobahnen 1, 45 und 45 zu erstellen. Verkehrsverbote, Abschnittskontrollen, eine Messstelle für Stickoxide am Emilienplatz und die gezielte Ansprache abkürzender Speditionen sollen Teil der Prüfungen sein. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die antragstellenden Fraktionen hätten schon vor Jahren die Gelegenheit gehabt, die gesamte Umweltzone für LKWs zu sperren (Lieferverkehr ausgenommen). Stattdessen wurde eine aberwitzige Umleitungsstrecke von 4 Kilometer Länge eingerichtet, um gerade einmal 100 Meter in Höhe des Finanzamtes zu umgehen. Wenn jetzt auch noch Strecken außerhalb der Umweltzone ins Visier genommen werden, ist das erst einmal zu begrüßen.

Auffällig ist aber, dass diese Routen zufällig in Bereichen liegen, in denen gehäuft Wählerpotential der Antragsteller ansässig ist (Boele, Fleyerviertel), während andere durch Schwerlastverkehr hochbelastete Strecken wie beispielsweise zwischen Haspe und Wehringhausen unberücksichtigt bleiben. Auch die Sonderbehandlung Hagener Speditionsunternehmen ist nicht nachvollziehbar, denn kein Logistikbetrieb hat seinen Sitz innerhalb der Umweltzone – mit einer Ausnahme: Möbelspediton Priller. Geschäftsführer ist Christoph Purps, Vorsitzender der Hagener CDU.

Vortrag über die AFA in Hagen nach 1945

23. November 2018

Zu dem Vortrag „Die AFA in Hagen nach 1945“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Hagen <w>örtlich“ am Donnerstag, 29. November, um 18 Uhr in die Stadtbücherei auf der Springe ein.

Als US-amerikanische Truppen am 14. April 1945 die Stadt Hagen eroberten, besetzte eine Spezialeinheit noch während der Kämpfe das Werksgelände der Accumulatorenfabrik im Stadtteil Wehringhausen. Für die Alliierten hatte die Hagener Batteriefabrik eine große Bedeutung. Bereits am 12. Mai 1945 erhielt der Hagener Batteriehersteller von den Alliierten die Erlaubnis, den Betrieb wieder anlaufen zu lassen. Es war eines der ersten Produktionspermits im rheinisch-westfälischen Industriegebiet.

Nach dem Wiederaufbau der bombenzerstörten Werkshallen war das 1962 in Varta Batterie AG umbenannte Unternehmen einer der Motoren des „Wirtschaftswunders“ in der Stadt und in der Bundesrepublik. Mit Gründung der Bundeswehr und Aufhebung des Besatzungsstatuts nahm der Hagener Betrieb im damaligen Besitz der Familie Quandt auch wieder die Rüstungsfertigung auf.

Dr. Ralf Blank, Fachdienstleiter für Geschichte, Archäologie, Geologie und Leiter des Stadtarchivs, führt mit zahlreichen Abbildungen in die Nachkriegsgeschichte des Hagener Werks ein. Der Eintritt kostet 5 Euro, eine Anmeldung unter der Kursnummer 1003 ist unter vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622 notwendig.

Mitmachaktion zu „Der Zauberer von Oz“

23. November 2018

Das Theater Hagen lädt alle Kinder im Märchenalter (ab 5 Jahren) ein zur großen „OZ-Mitmach-Aktion“ am 24. November 2018 um 11 Uhr in der Volme Galerie Hagen. Die Kinder können einen Tanz aus dem diesjährigen Märchen zur Weihnachtszeit „DER ZAUBERER VON OZ“ erlernen, und zwar vom Choreographen Joszef Hajzer höchstpersönlich. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich eine eigene grüne Schutzbrille zu basteln, wie sie im Märchen die Wächterin von OZ empfiehlt, damit das Strahlen der grünen Smaragdstadt die Augen der Besucher nicht schädigt.

Das Radverkehrskonzept für Hagen

22. November 2018

Das Konzept gliedert sich in die Abschnitte

  • Allgemeinde Rahmenbedingungen und Zielsetzungen der Radverkehrsförderung,
  • Analyse der allgemeinen Radverkehrsförderung und der bestehenden Radverkehrsinfrastruktur,
  • Definition eines Radverkehrsnetzes für den Alltags- und Freizeitradverkehrs,
  • Ableitung von Maßnahmen in investiven und nicht-investiven Bereichen sowie Empfehlung einer Umsetzungsstrategie.

Insgesamt wird im Konzept die Umsetzung von 81 Maßnahmen im Bereich der Infrastruktur und 25 Maßnahmen zur allgemeinen Radverkehrsförderung in einem Zeitraum von 10 Jahren empfohlen.

Die Maßnahmen für die Infrastruktur beziehen sich auf den Ausbau eines durchgängigen Radnetzes mit direkten, schnellen, komfortablen, zusammenhängenden, sicheren und oft kreuzungsfreien Radwegen sowie sicher gestalteten Knotenpunkten.

Die Maßnahmen erstrecken sich auf die Kategorien:

  • Herstellen eines straßenverkehrsordnungskonformen Radverkehrsnetzes, das auch den Anforderungen der Empfehlungen für die Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA) entspricht
  • Schließen von Netzunterbrechungen im Radverkehrsnetz
  • Beseitigen von Unfallschwerpunkten im Radverkehrsnetz
  • Ausbau des ruhenden Radverkehrs
  • Ausbau und Anbindung des regionalen Radwegenetzes
  • Abbau von Hindernissen und Barrieren
  • Überprüfung der Beleuchtungssituationen

Link: Radverkehrskonzept Stadt Hagen (pdf, 34 MB)

Vorstellungsausfall im Lutz

22. November 2018

Die Aufführung des mobilen Theaterstücks „VON EINER, DIE AUSZOG, DAS FÜRCHTEN ZU LERNEN“ von Anja Schöne am Samstag, 24. November 2018, 15.00 Uhr, im Lutz, muss leider ersatzlos ausfallen.

Bereits gekaufte Tickets können an der Theaterkasse zurückgegeben werden.

4.000 Euro Kosten für Sondersitzung

22. November 2018

Überall muss bekanntlich „gespart“ werden. Überall? Aber nicht doch, für politische Kindergeburtstage und Volksbelustigungen sind immer noch ein paar Scheinchen da.

So wurde im September zur fristgerechten Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntags in Hohenlimburg aus Anlass eines „Bauernmarktes“ extra eine Sondersitzung des Hagener Stadtrats einberufen. Wie die Westfalenpost in ihrer Printausgabe berichtete, fielen dafür zwischen etwa 3.500 und 4.000 Euro an Kosten an.

Die Wählervereinigung Hagen Aktiv hatte dazu eine Anfrage gestellt. Allein die Personalkosten schlugen nach Presseangaben mit 2.720 bis 3.400 Euro zu Buche; so ganz genau konnte die Verwaltung den Aufwand wohl nicht beziffern. Dazu wird ein Verdienstausfall der Ratsmitglieder in Höhe von 483 Euro genannt, sowie 150 Euro für Druck- und Versandkosten.

Radkonzept ist da – Umbau der Stadt kostet 19 Millionen Euro

22. November 2018

Das Radverkehrskonzept für die Stadt Hagen liegt vor. Das 206 Seiten starke Werk stellt den Verkehrsraum in Hagen in vielen Punkten in Frage.

Auf diesen 206 Seiten bahnt sich der größte Eingriff der vergangenen 60 Jahre in den Hagener Stadtverkehr an. Das vom Büro „Planungssocietät“ entworfene Radverkehrskonzept für die Stadt Hagen ist nicht nur eine Frage von Kosten und Umverteilungen. In der Umsetzung dieses Maßnahmenpakets wird sich entscheiden, ob Hagen die Verkehrswende wirklich will oder ob es im Status einer Auto-Stadt verharrt. (…)

Quelle: wp.de


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