Archive for November 2018

Nicht ohne Ohrwurm

15. November 2018

Zweites Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Juri Tetzlaff ist als KiKA-Moderator wohl vor allem bei der jüngsten Generation der Konzertbesucher ein beliebter Gast. Äußerst unterhaltsam vermittelt er zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Hagen Klassiker der Konzertliteratur an Jung und Alt. Alle Besucher nimmt er mit auf seine aufregenden und anschaulichen Entdeckungsreisen in die Welt der Klassik.

Im 2. Familienkonzert am 18. November 2018 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) dreht sich alles um Peter Tschaikowskis beliebte „Nussknacker“-Suite, welche die Zuhörer garantiert nicht ohne Ohrwurm nach Hause gehen lässt – sei es der „Tanz der Zuckerfee“, der „Marsch der Zinnsoldaten“ oder der „Tanz der Rohrflöten“.

Das Orchester bringt die zauberhafte Klangwelt Tschaikowskis unter der Leitung von Solorepetitor Andrey Doynikov auf die Bühne, während Juri Tetzlaff die fantasievolle Handlung des Balletts kindgerecht vermittelt: Maschas Traum vom Nussknacker, der sie u.a. ins Reich der Süßigkeiten entführt, stimmt auf die Adventszeit ein.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Automobilzulieferer aus Hagen verliert Prozess gegen VW

14. November 2018

Beim Auto-Zulieferer Prevent TWB werden wohl hunderte Mitarbeiter ihren Job verlieren. Denn das Unternehmen wird ab März keine Teile mehr an VW liefern. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf eben entschieden. (…)

Quelle: WDR

Geschäftsführer Michael Fuchs verlässt das Hagener Theater

14. November 2018

Michael Fuchs, Geschäftsführer des Hagener Theaters, hat vor dem Aufsichtsrat den Rückzug von seinem Posten erklärt. (…)

Quelle: waz.de

FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“

14. November 2018

Lassen sich die Grünen wieder am Nasenring durch die Manege ziehen?

So musste es ja kommen: Gegen den Vorstoß der grünen Fraktion im Hagener Stadtrat, die Verschotterung von Vorgärten einzudämmen, läuft die FDP Amok.

Die Kleingruppierung, die nur dank eines Überläufers aus der SPD überhaupt die Vorteile des Fraktionsdaseins genießen darf, fährt wieder einmal ihre pervertierte Vorstellung des Freiheitsbegriffs ins Feld, ohne nur ein einziges der von den Grünen genannten Argumente für eine Eindämmung der Schotter-Unsitte zu widerlegen.

Ersatzweise greift die FDP zu populistischen Parolen. So behauptet Alexander Plahr, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion: „Viele Menschen können die Pflege eines bepflanzten Vorgartens schlicht nicht leisten, sei es aus zeitlichen, gesundheitlichen oder finanziellen Gründen.“

Wann hat sich denn der Liberalenverein für jene Bürger stark gemacht, die „aus zeitlichen, gesundheitlichen“ Gründen nicht den Winterdienst auf den Gehwegen erledigen können, während der Entsorgungsbetrieb alles einstellt, sobald die ersten Schneeflocken nahen? Wo hat sich die FDP um Bürger besorgt, die ihre Miete aus „finanziellen Gründen“ nicht mehr zahlen können?

„Aus unserer Sicht hat die Stadt sich nicht in die Gestaltung privater Vorgärten einzumischen. Wo kommen wir denn hin, wenn das Umweltamt in Zukunft beurteilt, was schön oder zeitgemäß ist?“, fragt Claus Thielmann, Fraktionsvorsitzender der FDP, der auch behauptet: „Ein gut gestalteter Steingarten mit niedrigen Gewächsen ist für mich durchaus reizvoller als ein ungepflegter Dschungel vor dem Eigenheim.“

Um „schön oder zeitgemäß“ geht es in dem Antrag der Grünen zwar nicht, sondern um die ökologischen Folgen dieser Art von „Gärten“ – aber das muss einen Thielmann nicht stören. Von Steingärten mit Gewächsen ist in dem Grünen-Antrag nicht die Rede – es geht um Flächen, die als Modell für Straßenunterbau dienen könnten. Als Freund von Sekundärtugenden ist dem großen Zampano eine „Ordnung“ nach seinen Vorstellungen vor dem Haus offenbar wichtiger als eine ökologisch sinnvolle Grünfläche.

Neben den ökologischen Fragen spielt auch die Frage eine Rolle, ob die bauliche Anarchie, die sich in den letzten Jahren nach Vorgabe des Stadtrats in Hagen eingenistet hat, weiter fortgesetzt werden soll. FDP-Plahr ist jedenfalls dafür, wenn er behauptet: „Wir wollen jedenfalls keine einheitlichen Neubaugebiete, die aussehen wie aus dem Katalog.“

Plahr will also möglichst ungeregelte Areale, in denen der Wildwuchs herrscht. Baugebiete wie an der Rissestraße in Eppenhausen oder neben dem historischen Haus Harkorten in Westerbauer, die sich durch eine gestalterische Kakophonie auszeichnen, die jedem auch nur halbwegs in ästhetischen Kategorien denkenden Mitmenschen die Haare zu Berge stehen lassen.

Der Freiheitsbegriff der FDP ist ein zutiefst asozialer, der sich nach dem Motto vollzieht: Jeder ist sich selbst der Nächste. Dass ökologisches Desinteresse einzelner das gesamte Umfeld betrifft oder sich auch andere die Schrottarchitektur in den regelfreien Baugebieten ansehen müssen, interessiert die Lobbygruppe nicht.

Auch nicht, dass sie sich damit nicht mehr auf dem Boden der Verfassung befinden. Dort finden sich immerhin noch bemerkenswerte Sätze, der in der deutschen Realität leider so gut wie nicht mehr relevant sind: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Davon ist die Hagener FDP meilenweit entfernt.

Der Stadtentwicklungsauschuss hat das Thema erst einmal als 1. Lesung behandelt. Spannend dürfte es sein, ob sich die Grünen, die mit der FDP in der „Allianz des Grauens“ verbündet sind, am Ende wieder einmal am Nasenring durch die Manege des Ratssaals ziehen lassen.

Emotionale Debatte über Zukunft des Böhfeldes in Hagen

14. November 2018

Die Stadt Hagen will auf dem Böhfeld, einer Fläche nahe des Hengsteysees, ein Gewerbegebiet entwickeln. Die Bürger haben etwas dagegen. (…)

Mit geballter Wucht artikulierten zahlreiche der rund 130 erschienenen Bürger ihren Protest gegen das Vorhaben. „Wir wollen nicht, dass diese Natur- und Kulturlandschaft zerstört wird“, fasste Bernd Lange die Bedenken zusammen. (…)

Während der erregten Debatte wurden viele für die gesamte Stadt wichtige Fragen erörtert, etwa den Umgang mit Brachflächen (…)

Quelle: wp.de

Reger Austausch beim ersten Hagener Kulturtreffen

14. November 2018

Den Austausch zwischen Kulturschaffenden und Publikum fördern – dieses Ziel verfolgen künftig die Hagener Kulturtreffen. Der Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe startete am vergangenen Samstag (10. November) im Kulturzentrum Pelmke (Foto: Stadt Hagen).

Die gut besuchte Veranstaltung mit über 90 Teilnehmenden begann mit einem kurzen Rückblick auf den bisherigen Kulturentwicklungsplanungsprozess. Kulturdezernentin Margarita Kaufmann wies auf Schwerpunkte dieses Plans hin. Der Wunsch nach mehr Austausch zwischen Kulturschaffenden und Publikum war eine der Konstanten bei der Bürgerbeteiligung. Diesem komme man nun mit den Kulturtreffen an wechselnden Orten und Akteuren nach.

Es stellte sich eine Projektgruppe vor, die jungen Menschen den Zugang zu Kulturinstitutionen erschließen und zugleich die interkulturelle Öffnung von Kulturinstitutionen befördern will. Für nachhaltiges und ressourcenwahrendes Verhalten setzt sich die Initiative Hatopia ein, die noch Mitstreiter sucht. Dr. Klaus Fehske hatte sieben prägnante Thesen zum Thema Kultur als Marketinginstrument für die Stadt Hagen mitgebracht.

Es entspann sich eine anregende Diskussion über die Inhalte und die Relevanz soziokultureller Arbeit seit ihren Anfängen bis zur heutigen Zeit. Sowohl das 1986 eröffnete Kulturzentrum Pelmke als auch das Bochumer Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, das mit seinen über 30 Jahren zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW gehört, genießen hohe allgemeine Wertschätzung in den jeweiligen Städten und darüber hinaus.

Sie fungieren als Anlaufstellen für Initiativen und künstlerisch Tätige, als Veranstaltungsorte von Programmkino bis Comedy, als niedrigschwellige Treffpunkte sowie als Anbieter von Informationsveranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen. Zugleich arbeiten sie unter schwierigen finanziellen Bedingungen und können ihre Arbeit nur dank einem hohen persönlichen Einsatz und ehrenamtlich Tätigen realisieren. Kritische Fragen und klare Worte, auch seitens des Publikums, prägten die Veranstaltung.

Das nächste Kulturtreffen findet am 9. März 2019 statt. Weitere Informationen hierzu, über die genannten Initiativen sowie eine Newsletter-Funktion unter www.hagen.de/kulturtreffen.

Neubau für Freilichtmuseum Hagen

14. November 2018

So soll das neue Eingangsgebäude im LWL-Freilichtmuseum Hagen aussehen. Foto: LWL

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen soll ein neues Eingangsgebäude bekommen. Der zuständige Kulturausschuss hat jetzt den Baubeschluss für den Neubau und eine außerdem geplante Elektrobahn für Besucher gefasst. Das Projekt wird mit insgesamt 4,75 Millionen Euro veranschlagt. Die Arbeiten sollen 2020 starten.

Die sogenannte Wegebahn – Elektro-Zugmaschine mit Anhängern – soll das 42 Hektar große Freilichtmuseum für Besucher erschließen. Damit sie die Bahn direkt ab dem Parkplatz nutzen können, soll das Eingangsgebäude mit Ticketverkauf, Shop und Toilettenanlagen hierhin verlegt werden.

„Weichen stellen“

14. November 2018

Ein Theaterstück anlässlich „80 Jahre Pogromnacht“ des Jugendclubs des Theaters Hagen

Um den 80. Gedenktag zur Pogromnacht auch und gerade für Jugendliche und junge Menschen erlebbar werden zu lassen, haben sich verschiedene Institutionen (Jüdische Gemeinde Hagen, Jugendring Hagen, Geschichtsverein Hagen, Künstlervereinigung Kooperative K., Theater Hagen, Rahel van Hagen-Kolleg und die Stadtkanzlei der Stadt Hagen) zusammengeschlossen.

„Weichen stellen“ ist einer der Beiträge des Jugendclubs des Theaters Hagen, die am 15.11. (18.30 Uhr) und 18.11. (16.30 Uhr) in der Synagoge (Potthofstraße) zu erleben sind. Bei diesem, von den Jugendlichen selbst entwickelten Stück, geht es um die Schicksale von Kindern, die während der Judenverfolgung im Dritten Reich ins Ausland transportiert wurden. Der von Theaterpädagogin Miriam Walter geleitete Jugendclub hat sich in seiner theatralen Auseinandersetzung unter dem Titel „Weichen stellen“ auf geschichtliche Pfade begeben und begegnete dabei Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um ihnen Unbekannte zu retten.

Eintritt frei – Platzreservierung unter miriam.walter@stadt-hagen.de

Rösner mit Gernhardt-Abend in Hohenlimburg

14. November 2018

Premiere an der Herrenstraße – „Nimm es hin, dass ich was Besond’res bin.“ Hausherr Christoph Rösner begeisterte jetzt damit „sein“ Publikum im restlos ausgeverkauften Restaurant Fachwerk an der Herrenstraße. Kleinkunst vom Allerfeinsten stand dort am Samstag auf dem Programm. (…)

Quelle: wp.de

16,3 Prozent der Hagener sind überschuldet

14. November 2018

Das ergibt sich aus aktuellen Zahlen der Auskunftei Creditreform. Hagen gehört danach zu den zehn Städten mit dem höchsten Anstieg der Überschuldungsquote im Vergleich der Jahre 2004 und 2018. Von 401 Gebietskörperschaften (Kreise und kreisfreie Städte) in Deutschland landet Hagen auf dem 389. Platz.

Innerhalb der Stadt ist der Verschuldungsgrad recht unterschiedlich. Während in Wehringhausen und Mittelstadt ist fast jeder Vierte überschuldet ist, in Altenhagen jeder Fünfte, in Haspe und Eilpe jeder Sechste, liegt die Verschuldung im Hagener Osten von Boele bis Hohenlimburg wesentlich niedriger.

Fundsache: Bescheuert

13. November 2018

Der blanke Zynismus: BMW-Werbung (Foto: DW)

Nach drei Jahren Untätigkeit der Bundesregierung in Sachen Dieselbetrug kann es sich die Autoindustrie inzwischen erlauben, eben diese Regierung zu verhöhnen. Und die lässt das auch bereitwillig zu.

Die oben abgebildete Werbung des Autokonzerns BMW erschien fünf Tage vor dem jüngsten „Diesel-Gipfel“ am 8. November als großformatige Beilage in überregionalen Zeitungen. Solche Medien werden von den Stäben in den Ministerien regelmäßig ausgewertet. Der blanke BWM-Zynismus muss dort also bekannt gewesen sein.

Das hinderte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nicht daran, im Anschluss an das Zusammentreffen mit den Autobossen zu konstatieren, die Konzerne hätten sich „sehr stark bewegt“, die Ergebnisse seien „konstruktiv“.

Das Problem der Dieselfahrzeuge sind bekanntlich die Atemgifte, die sie ausstoßen und dafür sorgen, dass in vielen Städten die vorgeschriebenen Grenzwerte seit Jahren zum Teil erheblich überschritten werden. Die BMW-Werbung lässt nur einen Schluss zu: Das geht den Konzernherrschern glatt am Arsch vorbei.

Der BMW-Konzern, der laut seiner Werbung ja Autos baut, „um den Atem zu rauben“ lehnt Nachrüstungen seiner Karossen weiter ab. Und der Verkehrsminister buckelt dazu. Wie lautet noch gleich das Adjektiv zu Scheuer? Richtig: Bescheuert.

Pro-Merz-Antrag auf CDU-Kreisparteitag nicht zugelassen

13. November 2018

Mit breiter Brust feierte die Hagener CDU im Rahmen ihres Kreisparteitages ihr politisches Wirken in Hagen. Sowohl Kreisvorsitzender Christoph Purps als auch Fraktionschef Stephan Ramrath ließen in ihren Rechenschaftsberichten keinen Zweifel daran, dass die dominierende Kraft der selbsternannten „Allianz der Vernunft“ auf sämtlichen Zukunftsfeldern der Stadt aktuell der maßgebliche Taktgeber sei. (…)

Nachdem der als parteilos operierende Oberbürgermeister Erik O. Schulz sich für die Unterstützung seines Wirkens durch die stabile Mehrheit der Allianz pflichtgemäß bedankt hatte, (…)

Quelle: wp.de

Windkraft: Abstandsflächen in Hagen müssen einheitlich sein

13. November 2018

Windkraft und Wohnbebauung: In Hohenlimburg und im Hagener Süden muss die gleiche Abstandsregelung gelten. (…)

Quelle: wp.de

Pogromerinnerung: Plakate in Volme geworfen

13. November 2018

Im Rahmen der Kulturveranstaltung „Das Klavier in der Volme“, das an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren erinnern soll, befestigten die Veranstalter Plakate mit Kabelbindern auf der Volmebrücke an der Badstraße. Einige dieser Kabelbinder wurden offensichtlich von Unbekannten am Wochenende durchtrennt. Einige Transparente landeten auf dem Gehweg, andere in der Volme. Da eine politisch motivierte Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, übernahm der Staatsschutz der Hagener Polizei die weiteren Ermittlungen.

Auf dem Bodelschwinghplatz wurde ein Klavier der Kulturveranstaltung im Wert von 150 Euro zunächst entwendet, später aber beschädigt wieder aufgefunden. Nach bisherigem Ermittlungsstand besteht kein Zusammenhang mit dem Plakat-Vorfall.

Hagener Kinos im Wandel der Zeit

13. November 2018

Zu einem Gesprächsabend mit Uli Weishaupt zum Thema „Hagener Kinos im Wandel der Zeit“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, am Freitag, 16. November, um 17 Uhr ein.

Uli Weishaupt gibt Film- und Kinofans bereits zum siebten Mal einen interessanten Rückblick auf die Glanzzeiten des Hagener Kinos in den 1950er und 1960er Jahren und führt im Anschluss einen Original-Unterrichtsfilm aus den 1960ern mit einem 16 mm-Projektor vor. Auch Zeitzeugen berichten mithilfe von alten Filmplakaten und Filmprogrammheften aus dieser Zeit von ihren Erinnerungen an Hagener Kinos.

Der Eintritt zu dem Gesprächsabend beträgt 2 Euro. Das Serviceteam der VHS bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1200 auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

„Für Toleranz, Vielfalt und Respekt“

12. November 2018

Kulturschaffende gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus – bisher nur eine Unterzeichnung aus Hagen

Mehr als 50 Kulturinstitutionen, Verbände, Organisationen sowie freie Kunst- und Kulturschaffende haben die „NRW-Erklärung der Vielen“ gezeichnet. Vorgestellt wurde die Erklärung in einer Pressekonferenz am 9. November, dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, in Düsseldorf. Aus Hagen findet sich in der Liste der Unterzeichner bisher nur eine einzige Eintragung: Theater Hagen – Kinder- und Jugendtheater Lutz.

Kein Wunder, pflegt man sich in der Volmestadt doch vornehmlich in Gedenkritualen zu ergehen. Auch nur den Versuch, aus Verbrechen der Vergangenheit Lehren für die Gegenwart und Zukunft zu ziehen, sucht man hier vergebens. Im Gegenteil finden sich geradezu absurde personelle Verbindungen zwischen heutigen Funktionsträgern der damaligen Hauptopfergruppe, der jüdischen Bevölkerung, und der neurechten AfD (siehe hier und hier).

Die Initiative der NRW-Kulturschaffenden stellt dagegen die notwendige Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart dankenswerterweise her.

Die „NRW-Erklärung der Vielen“ im Wortlaut:

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich so im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der NRW Kunst- und Kultureinrichtungen, ihrer Interessensverbände und freien Kunst- und Kulturschaffenden begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
  • Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
  • Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
  • Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
  • Rassismus ist Alltag. Rechtsextremismus ist ein Symptom davon. Dieses Bündnis will nicht nur Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden!

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Zum Unterzeichnen der Erklärung oder bei Fragen: nrw.erklaerung@dievielen.de

Stadt Hagen ringt um Fortgang des „Block 1“-Projektes

12. November 2018

Das Rathaus ringt um den Fortgang des „Block 1“-Abrisses in Wehringhausen. Im Dezember wird entschieden, ob eine Bebauungsplanverfahren folgt. (…)

Quelle: wp.de

Zum Hintergrund:

Abrissbirne wäre ein verheerendes Zeichen

Abriss im großen Stil

CDU unterstützt Abrisspläne

Ersatzpflanzung von Bäumen in Hagen nur mit Sponsoren

12. November 2018

Auch wenn die Fachleute eine Ersatzpflanzung empfehlen: Die Bäume, die die Stadt im Winter fällt, werden nur ersetzt, wenn sich Sponsoren finden. (…) Da der WBH selbst keine Mittel habe, müsse eine Neupflanzung aus Drittmitteln bestritten werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wenn der WBH das Geld an anderer Stelle verpulvert, sind natürlich „keine Mittel“ mehr vorhanden. So hat der Wirtschaftsbetrieb Hagen mal eben 30.000 Euro für die sinn- und zweckfreie Umdekorierung der Hasper Fußgängerzone locker gemacht (geplante Gesamtkosten: 170.000 Euro).

Regeln für Unternehmen weltweit?!

12. November 2018

Auf dem Weg zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten

Do 15.11.2018, 19:00 Uhr
Villa Post, Wehringhauser Str. 38, 58089 HA-Wehringhausen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Beschäftige, die unsere Kleidung und Schuhe produzieren, vor Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz geschützt sind und sie sich ohne Angst gewerkschaftlich organisieren können. Oder dass für den Ab- und Anbau von Rohstoffen Menschen nicht von ihrem Land vertrieben oder durch Umweltzerstörung ihrer Lebensgrundlage beraubt werden.

Zahlreiche Berichte aus Fabriken, Minen oder Plantagen weltweit jedoch belegen das Gegenteil: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in unseren weltweiten Lieferketten. Für die über Landesgrenzen hinaus handelnde Unternehmen bleiben die Verstöße oft ohne Folgen.

Angestoßen durch Südafrika und Ecuador arbeitet nun seit 2014 eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats an einem erstmals verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Der sogenannte UN-Treaty soll regeln, dass Menschenrechte Vorrang vor Profitinteressen haben. Welche Chancen bietet dieser UN-Prozess? Wie ist der Verhandlungsstand und welche Rolle nehmen die EU und Deutschland hierbei ein?

Eva-Maria Reinwald, Promotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte bei SÜDWIND e.V. berichtet über den Prozess.

Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben und VHS

Der kleine Gott der Welt

12. November 2018

Faust – Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe

Foto aus der Produktion. Copyright: Ina Jabss.

Am 17. November 2018 (19.30 Uhr) findet die Wiederaufnahme von „Faust“ (Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe in einer Textfassung von Lutz-Leiterin Anja Schöne mit Musik von Jana Reiß) im Lutz statt.

Hereinspaziert! Hereinspaziert! Kommt alle heran zu einem Spektakel der besonderen Art, wenn Mephisto – um seine Wette mit Gott zu gewinnen – Faust durch die Manege des Lebens treibt. Denn der „kleine Gott der Welt“ wird sich den teuflischen Verführungen nicht entziehen können, da ist sich dieser verdammt weibliche Mephisto sicher.

Unterstützt von einer Schar teuflischen Zirkuspersonals bringt Mephisto den lebensmüden, verzweifelt strebenden Faust dazu, einen Pakt mit ihm – oder ihr? – einzugehen und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise durch die kleine und die große Welt, immer auf der Suche nach dem ultimativen Rausch. Doch zwischen Akrobaten, Jongleuren, Clowns und Musikanten taucht plötzlich Gretchen auf und wird für Mephisto zu einem größeren Problem, als er – oder sie? – ahnen konnte…

Goethes Texte wirken mit der Vertonung von Jana Reiß wie für ein Musical geschrieben. Mehr noch: die Songs transportieren die Geschichte kongenial weiter, lassen die Poesie Goethes neu erfahren. Anja Schönes Textkürzungen ergeben eine auf den Punkt gebrachte frische Interpretation des altbekannten Dramas, ohne sich dem Zeitgeist anzudienen.

In der Inszenierung von Anja Schöne, die gemeinsam mit Andreas Kunz auch für die Ausstattung verantwortlich zeichnet, spielen, singen und musizieren: Andreas Kunz (Faust), Aischa-Lina Löbbert (Mephisto), Jana Reiß (Gretchen, Erdgeist, Clown, Hexe, Studentin), Felix Zimmermann (Kleiner Hexer, Schauspieler, Wagner, Clown, Student, Valentin), Basil Weis (Piano, Percussion, Theaterleiter, Student).

Weitere Vorstellung: 7.2.2019 (19.30 Uhr); Schulvorstellungen: 20.11.; 21.11.2018; 10.1.; 11.1; 6.2.; 7.2.2019 (jeweils 12.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Wie geht es mit Europa weiter?

11. November 2018

Ex-EU-Präsident Martin Schulz kommt in die Hagener Stadhalle

Gerade in Krisenzeiten lohne es sich, für die europäische Idee zu kämpfen, ist der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel überzeugt: Die EU stehe seit über 70 Jahren für den Frieden auf unserem Kontinent. Doch wie geht es mit Europa weiter?

Zur Diskussion über dieses Thema lädt Röspel am Freitag, dem 16. November, um 18 Uhr in die Stadthalle Hagen ein. Der frühere Präsident des Europa-Parlaments Martin Schulz wird dabei die europapolitischen Vorhaben der SPD-Bundestagsfraktion vorstellen und mit den Besuchern über die Zukunft Europas sprechen.

Die EU steht am Scheideweg, meint Röspel: „Als erstes Mitglied verlässt Großbritannien die Gemeinschaft. Eine gemeinsame Flüchtlingspolitik will nicht gelingen. Rechte Parteien gewinnen in allen europäischen Ländern immer mehr Zustimmung, obwohl sie grundlegende europäische Werte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit bekämpfen.“ Alle Mitglieder der EU, aber besonders Deutschland profitiere von Europa. Offene Grenzen für Personen, Waren und Kapital hätten entscheidend zum Wohlstand aller Europäer beigetragen und die Lebensverhältnisse enorm verbessert.

Die SPD-Bundestagsfraktion sei überzeugt davon, dass die Vertrauenskrise überwunden werden kann. Die Europäische Union müsse gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Mit einem „Europäischen Sozialpakt“ wolle die SPD Lohn-, Sozial- und Steuerdumping verhindern und die sozialen Grundrechte der Beschäftigten in der EU stärken. Dazu gehörten Mindestlöhne in der EU, das Prinzip des gleichen Lohns für gleiche Arbeit am gleichen Ort und mehr Geld gegen Jugendarbeitslosigkeit. Um Wachstum und Beschäftigung in der Eurozone voranzubringen, seien mehr Investitionen statt einseitiger Spardiktate nötig.

Die Teilnahme an der Diskussion mit Martin Schulz ist kostenlos. Allerdings bittet René Röspel Röspel aus organisatorischen Gründen um eine Anmeldung über seine Homepage oder in seinem Wahlkreisbüro unter Telefon 0 23 31 / 91 94 58 oder rene.roespel@wk.bundestag.de

Bezirksregierung sieht Pläne für Elsey „sehr, sehr kritisch“

11. November 2018

Die Bezirksregierung lehnt die Lidl-Vergrößerung in Elsey ab, die Stadt Hagen wird dem wohl folgen. (…)

Eine politische Mehrheit in der Bezirksvertretung und auch die Verwaltung hatten diese Pläne bislang mitgetragen. Wohlwissend, dass das von der Stadt Hagen selbst verabschiedete Einzelhandelskonzept eigentlich vorsieht, nur noch die Zentren in den Stadtteilen zu stärken.

Genau darauf hebt nun auch die Bezirksregierung ab: „Die Stadt Hagen handelt hier nicht logisch“, so Bezirksregierungs-Sprecher Söbbeler. Wenn in Elsey Einzelhandelsflächen abseits des unter vielen Leerständen leidenden Hohenlimburger Zentrums erweitert würden, „dann führt das zu einem unstrukturierten Stadtbild, mit dem am Ende keiner glücklich sein kann.“ (…)

Quelle: wp.de

Marode Brücke könnte Hagen vom Bahnverkehr abkoppeln

11. November 2018

Die Hagener Fuhrparkbrücke ist dem Abriss geweiht. Eingedrungenes Salzwasser und minderwertiger Stahl lassen eine Sanierung nicht mehr zu. (…)

Sollten sich weitere Risse im Beton andeuten oder Spannglieder aus minderwertigem Stahl ausfallen, kann eine Vollsperrung nicht mehr ausgeschlossen werden. Und zwar nicht bloß für den kompletten Straßenverkehr, sondern auch die Bahnverbindungen darunter. Damit wäre der Hagener Hauptbahnhof vom deutschen Bahnnetz faktisch abgekoppelt. (…)

Quelle: wp.de

Kein Platz für Kurs-Räume der VHS im Rathaus Hohenlimburg

11. November 2018

Die Volkshochschule ist in Hohenlimburg weiter auf Raumsuche, um mehr Kurse anzubieten. Jetzt ist klar: Im Rathaus gibt es keinen Platz. (…)

Quelle: wp.de

Stunde der Kritik zu „Pariser Leben“

11. November 2018

Die neue Veranstaltungsreihe am Theater Hagen unter dem Titel „Die Stunde der Kritik“ sucht das Gespräch mit dem Publikum. Hier gibt es die Gelegenheit, das Theatererlebnis der Besucher über ein bestimmtes Werk öffentlich zu beschreiben, die Meinung darüber zu äußern, Lob auszusprechen, Kritisches loszuwerden oder Fragen zu stellen und mit den Theaterleuten und anderen Zuschauern über die jeweilige Neuproduktion ins Gespräch zu kommen.

Die nächste „Stunde der Kritik“ findet zur Offenbach-Operette „Pariser Leben“ statt am 16. November 2018 um 22.15 Uhr im Theatercafé (Eintritt frei). Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartnerin wurde die Kulturkritikerin Monika Willer gewonnen. Aus dem Produktionsteam ist der Regisseur Holger Potocki mit dabei, die Moderation übernimmt Dramaturgin Rebecca Graitl (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Die Novemberrevolution in Hagen vor 100 Jahren

10. November 2018

Das Foto ist Mitte/Ende November 1918 aufgenommen. Es zeigt Soldaten, die von der Westfront zurückkehren und auf der Gevelsberger Ennepebrücke auf ihre Einquartierung warten. (Foto: Sammlung Hermann Korn, Gevelsberg)

von Rainer Stöcker

Schon Ende Juli 1914, wenige Stunden vor Kriegsausbruch, hatten in Hagen mehr als Tausend Arbeiter für den Frieden demonstriert. Mit zunehmender Kriegsdauer verschärfte sich dann die Kritik der örtlichen Sozialdemokratie an der Burgfriedenspolitik der Parteiführung. Diese hatte in den Kriegsjahren den Kurs der Obersten Heeresleitung grundsätzlich mitgetragen. Am 29.7.1916 erklärten sich die Hagener Sozialdemokraten auf einer Mitgliederversammlung mit dem Genossen Karl Liebknecht solidarisch, der in einem Hochverratsprozess zu mehr als zwei Jahren Zuchthaus verurteilt worden war, weil er am 1. Mai Tausenden von Demonstranten zugerufen hatte: „Nieder mit dem Krieg! Nieder mit der Regierung!“

Im Frühjahr 1917 beschloss die SPD-Kreiskonferenz Hagen-Schwelm, die Verbindung zum Parteivorstand abzubrechen und sich der Opposition anzuschließen. Wenig später erfolgte der Übertritt fast der gesamten Hagener Partei zur USPD. Die wenigen in der Mutterpartei verbliebenen Mitglieder sprachen von einem zerschmetterten Ortsverein.

Zwischenzeitlich nahm die Kriegsmüdigkeit auch in Hagen dramatisch zu. Die Lebensmittelversorgung brach zusammen. Die wöchentliche Zuteilung an Kartoffeln betrug wöchentlich oft nur drei Pfund oder wurde durch Streckrüben ersetzt. Vor dem Rathaus verlangten hungernde Frauen und Kinder verzweifelt Brot und Kartoffeln. Gegen den Willen der Gewerkschaftsleitung traten Ende August 1918 etwa 700 Wippermann-Arbeiter in den Streik und zogen in die Innenstadt. Insgesamt legten in Hagen und Haspe mehr als 12000 Beschäftigte aus rund 50 Betrieben die Arbeit nieder.

In den Novembertagen blieb es in Hagen zunächst ruhig. Der Anstoß zur Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrates erfolgte von außen. In der Nacht vom 8. zum 9. November 1918 besetzten auswärtige revolutionäre Truppen den Hagener Bahnhof. Unter Führung des Matrosen Niermann und Hagener USPD-Mitgliedern erschien eine Abordnung von 30 Personen bei Oberbürgermeister Cuno und erklärte, dass der Arbeiter- und Soldatenrat die Verantwortung für die Stadt übernommen habe. Alle Maßnahmen der Stadtverwaltung bedurften von nun an der Zustimmung des Arbeiter- und Soldatenrates. Der Rat erklärte sich für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit verantwortlich.

Am Nachmittag des 9. November wurde auf der Springe eine Massenversammlung durchgeführt. Diszipliniert, nach Fabriken geordnet, rückten die Belegschaften an und bestätigten die Mitglieder des Arbeiter- und Soldatenrates, die alle der USPD angehörten oder mit ihr sympathisierten. In einem Aufruf an die Arbeiter und Bürger erklärte man: „Das deutsche Volk hat mit festem Griff sein Geschick selbst in die Hand genommen. Die herrschende Klasse, die bisherige Wirtschaftsordnung haben uns in ein Meer von Blut und Tränen geführt. Zwei Millionen Tote, unzählige Verstümmelte und Kranke draußen, Seuchen und großes Sterben drinnen, hungernde und frierende Kinder […] das sind die Produkte der Militaristen- und Junkerherrschaft. […] Da ermannte sich das mißhandelte Volk und mit einem gewaltigen Ruck warf es seine Fesseln ab.“

Auch in Hagen hatten die Arbeiter zunächst gesiegt. Aber die Rechte, angeführt von reaktionären Offizieren, war längst nicht geschlagen. In Haspe, Gevelsberg und Milspe versuchten durchziehende Militärverbände, die aus Frankreich zurückkehrten, die Wachlokale der Arbeiter- und Soldatenräte zu besetzen. Sie wurden zurückgeschlagen. Josef Ernst (USPD), Volkskommissar für den Landkreis Hagen, schickte ein Telegramm nach Berlin, in dem er gegen das Vorgehen der Konterrevolution protestierte. Wenn dem nicht Einhalt geboten werde, sei ein Bürgerkrieg unausweichlich. Seine Hoffnung auf Hilfe und Rückendeckung war frommer Wunsch, denn in der Hauptstadt wurden unter maßgeblicher Beteiligung der SPD-Führung um Ebert die Weichen rückwärts gestellt. Der Kampf galt der revolutionären Bewegung.

Die Ereignisse am 9. Januar 1919 zeigten, dass Ernsts Warnungen berechtigt waren. An diesem Tag kam es in Eilpe zu einem stundenlangen Gefecht zwischen Arbeitern und Soldaten des Freikorps Lichtschlag. Die Militärs hatten im Volmetal Sicherheitsmannschaften des Arbeiter- und Soldatenrates überfallen und forderten nun freien Durchzug durch Hagen. Niermann, der Vorsitzende des Arbeiter- und Soldatenrates, ließ die Zugänge nach Hagen absperren. Beide Seiten bezogen in Delstern und Eilpe Stellung. Durch Sirenenalarm herbeigerufene Arbeiter aus den umliegenden Fabriken hatten entscheidenden Anteil daran, dass sich die Truppe fluchtartig über Emst und Holthausen zurückziehen musste. Es gab Tote und Verletzte.

Dreizehn Monate später beteiligte sich das Freikorps Lichtschlag am Kapp-Putsch gegen die Republik, als am 13. März 1920 Militärverbände das Regierungsviertel in Berlin besetzten und die demokratisch gewählte Regierung verjagten. Parteien und Gewerkschaften riefen zum Generalstreik und Widerstand auf.

In den frühen Morgenstunden des 15. März wurde der Hagener Raum in die Ereignisse hineingezogen. Ein Panzerzug des Freikorps Lichtschlag lief in den Bahnhof Wetter ein. Tausende zum Teil bewaffnete Arbeiter aus Hagen und Umgebung zogen nach Wetter. Es entbrannte ein kurzer, aber heftiger Kampf, der auf beiden Seiten Opfer kostete. Die Soldaten wurden gefangen genommen und abgeführt.

Die Hagener Arbeiter leisteten einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung der Republik. Philipp Scheidemann, einer der bedeutendsten Politiker seiner Zeit, hob ihren Anteil hervor. In der Nationalversammlung erklärte er: Der Sieg über die Militärgewalt sei hart erkämpft gewesen – in Dresden, Leipzig, Nürnberg, Hamburg, Harburg und Hagen. „Ich sage: Hut ab, vor denen, die für die Freiheit gekämpft haben und für die Freiheit gestorben sind.“

Dazu ein Veranstaltungstipp:

„Gegen Krieg und Miltarismus“, Pelmke, Kino Babylon, 12.11.2018, 19.00 Uhr. Lokalhistoriker Rainer Stöcker zeigt Fotos und Dokumente aus Anlass des 100. Jahrestages der Novemberrevolution. Veranstalter: Hagener Geschichtsverein und Friedenszeichen

Perspektivenwechsel schaffen

10. November 2018

Workshops zur EU-Binnenmigration: Gegen antiziganistische Ansätze sensibilisieren

Im Zuge der Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien finden Roma in Hagen eine neue Heimat. Damit gehen für Mitarbeiter und Fachkräfte möglicherweise Herausforderungen einher, welche sich beispielsweise durch generalisierende und stereotypisierende Wahrnehmungen gegenüber Roma charakterisieren lassen. Derartige Wahrnehmungen können ein (zusätzliches) Integrationshemmnis bilden.

Um hierbei entgegenzuwirken und einen Perspektivenwechsel zu schaffen, hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen den Workshop „Herausforderungen und Handlungsoptionen im Kontext der EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien“ organisiert.

Der Workshop wurde im September und November angeboten. Teilgenommen haben 50 Fachkräfte und Mitarbeiter der Stadt Hagen sowie von sonstigen Institutionen, die sich mit dem Thema der EU-Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien beschäftigen. Die eingeladenen Referenten, Sami Dzemailovski aus Düsseldorf und Christoph Leucht aus Berlin, verfügen über spezifisches Wissen zur Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien, das sie im Rahmen des ROMACT-Programms des Europarats in zahlreichen Kommunen vermittelten.

In ihrer Eröffnung der Workshops betonte Güler Kahraman, Leiterin des KI Hagen, die hohe Relevanz, Fachkräfte und Mitarbeiter in Berührung mit der Zuwanderung von Roma gegen antiziganistische Ansätze zu sensibilisieren. Die Referenten informierten zu den Rahmenbedingungen der EU-Binnenmigration aus Rumänien und Bulgarien und zeigten Stereotypen über Roma mit einhergehenden Konsequenzen auf.

Der zweite Workshop gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, mit städtischen Sprach- und Kulturmittlern des Quartiersmanagements und des KI ins Gespräch zu kommen, die im Bereich der Zuwanderung aus Südosteuropa arbeiten und selbst Angehörige der Roma-Minderheit sind.

Stadt Hagen muss CDU-Ratsherr auch am Abend Ausfall zahlen

10. November 2018

CDU-Ratsherr Gerd Romberg hat auch in zweiter Instanz gegen die Stadtverwaltung gesiegt: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat eine Berufung der Stadt Hagen zurückgewiesen.

Die muss dem mit 73 Jahren weiterhin freiberuflich tätigen Architekten demnach weiter Verdienstausfall für abendliche Sitzungen als Ratsherr bezahlen. Ebenso wie für seine Tätigkeit nach 19 Uhr und an Samstagen als stellvertretender Hasper Bezirksbürgermeister. (…)

Quelle: wp.de

Ein „Foxtrott für Orchester“

10. November 2018

Drittes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im 3. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton am 13. November 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) wird getanzt – nicht wortwörtlich, aber musikalisch!

John Adams‘ „The Chairman Dances“, im Untertitel ein „Foxtrott für Orchester“, ist ein Ausschnitt aus der Oper „Nixon in China“ dieses amerikanischen Komponisten, in dem Mao Zedong (der „Chairman“) mit seiner Frau in der Zeit zurückblickt. Beide schwelgen in Erinnerungen, während sie tanzen.

Auch der Russe Sergej Rachmaninow befasste sich mit Tanz und übersetzte ihn in ein orchestrales Werk: Seine „Sinfonischen Tänze“ schrieb er kurz vor seinem Tod 1943 und betrachtete sie als seine beste Komposition.

Selbst der eher schwermütige Hamburger Johannes Brahms macht im letzten Satz seines gewaltigen Klavierkonzerts Nr. 2 von ungarischen Weisen Gebrauch. Das Werk kommt mit solch einer Bandbreite an Ausdruck daher, dass es eher als „Sinfonie mit Klavier“ denn als typisches Klavierkonzert verstanden werden kann.

An die Präsentation dieser herausragenden Komposition des deutschen Repertoires wagt sich der junge französische Pianist Adam Laloum (Foto: Theater), dessen Interpretationen der Klavierkonzerte von Brahms beschrieben wurden mit Worten wie „ein beeindruckender und faszinierender Solist, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Bürgerinfoveranstaltung zum „Böhfeld“

10. November 2018

Wegen – angeblich – fehlender Gewerbeflächen soll das Böhfeld zubetoniert werden

Zu einer Bürgerinfoveranstaltung zum Stand der Planung rund um das „Böhfeld“ im Hagener Norden lädt die Stadt Hagen alle Interessierten am Dienstag, 13. November, um 19 Uhr in den Gemeindesaal der Philipp-Nicolai-Kirche, Schwerter Straße 122, ein. Vertreter aus dem Fachbereich für Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung stellen bei der Infoveranstaltung das Projekt vor und stehen zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Um das erforderliche Planungsrecht für das Gewerbegebiet „Böhfeld“ zu schaffen, hat der Rat der Stadt Hagen in seiner Sitzung am 20.02.2014 die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens „Gewerbegebiet Böhfeld“ sowie am 15.05.2014 die Einleitung des Teiländerungsverfahrens des Flächennutzungsplans beschlossen.

Die regionalplanerischen und städtischen Zielvorstellungen sahen bislang im Bereich „Böhfeld“ Freizeitanlagen, Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung sowie landwirtschaftliche Nutzung vor.

Wegen der – angeblich – knappen gewerblichen Bauflächen im Stadtgebiet Hagens wird bei der momentan im Verfahren befindlichen Neuaufstellung des Flächennutzungsplans der Bereich „Böhfeld“ südlich der Böhfeldstraße als „Gewerbliche Baufläche“ dargestellt. Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung gewerblicher Nutzungen im Bereich „Böhfeld“ und deren Anschluss an das überörtliche Straßennetz geschaffen werden.

Kreisverkehr an Hohenlimburger Stennertbrücke nicht machbar

10. November 2018

Durch einen Kreisverkehr mehr Fußgängersicherheit an der Stennertbrücke zu schaffen, bleibt eine Illusion. Eine solches Bauwerk passt dort nicht. (…)

Am 16. Mai war ein Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Lkw hatte ihn auf dem Fußgängerüberweg im Bereich Stennertstraße/Mühlenbergstraße erfasst. (…)

Mark Krippner, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BV Hohenlimburg, will nun einen weiteren Vorschlag prüfen lassen, um den Fußgängern die langen Umwege nach der Sperrung des Überwegs zu ersparen: „Wir möchten wissen, ob man die Ampel nicht so schalten kann, dass die Fußgängerampel Grün zeigt, während alle anderen Ampeln für die Fahrzeuge auf Rot stehen.“ (…)

Quelle: wp.de

Baugenehmigungen sollen zügiger bearbeitet werden

10. November 2018

Der Rückstau an unerledigten Baugenehmigungen im Hagener Rathaus, der nicht bloß bei Bauherren, Architekten und Investoren für Verärgerung sorgt, sondern auch quer durch die Fraktionen übel aufstößt, soll weiterhin nicht durch zusätzliches Personal, sondern organisatorische Umstrukturierungen abgebaut werden. (…)

Quelle: wp.de

VHS-Abend zum Thema Mietrecht

9. November 2018

Ein Themenabend zum Mietrecht findet am Donnerstag, 15. November, von 18 bis 20.15 Uhr bei der Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahel-Varnhagen-Kolleg, Schwelmstück 3, statt.

Die Teilnehmer erhalten umfangreiches Material mit aktuellen Mustern, das in den Kursgebühren von 16 Euro bereits enthalten ist. Das Serviceteam der VHS bittet um Anmeldung für den Kurs 1922 unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Vielleicht hat der Referent auch Tipps parat, wie sich Mieter gegen Hausbesitzer und Immobilienkonzerne wehren können, die ihre Gebäude zu Schrott verfallen lassen oder Wasserrechnungen nicht bezahlen, sodass am Ende die Bewohner zwangsweise ausquartiert werden (müssen). Allein in den letzten Tagen in Hagen drei Fälle:

Unbewohnbar – Stadt Hagen lässt erneut ein Haus räumen

Mark-E hat die Wasserversorgung abstellen lassen, nachdem die Hausverwaltung Außenstände in Höhe eines fünfstelligen Euro-Betrages hatte auflaufen lassen. (…)

Quelle: wp.de

Am Bodelschwinghplatz in Hagen droht weitere Haus-Räumung

Wegen unbezahlter Rechnungen wird am Bodelschwinghplatz durch die Mark-E die Wasserversorgung gesperrt. Den Bewohnern droht die Zwangsräumung. (…) Besitzer Waldemar Nordheimer aus Heinsberg spricht gegenüber der WP ganz offen von rund 50.000 Euro, die offen sind. (…)

Quelle: wp.de

Wasserschaden: Vier Familien aus Hochhaus in Hagen evakuiert

Die Situation in dem Hochhaus war laut Ordnungsbehörden lebensgefährlich: In Hagen-Vorhalle mussten vier Familien in der Nacht evakuiert werden. (…) Ordnungsamt und Bauordnungsamt wollen am Donnerstag prüfen, ob das Haus noch bewohnbar ist. Die Wohnungsgesellschaft hat nach Auskunft von Anwohnern bisher auf Mails und Anrufe nicht reagiert. (…)

Quelle: wp.de

In den ersten beiden Artikel konnte es sich das Blatt wieder einmal nicht verkneifen darauf hinzuweisen, dass das Haus „vorwiegend von Zuwanderern“ bzw. „Zuwanderern aus Südosteuropa bewohnt wird“. Die sind zwar nicht für die unbeglichenen Mark-E-Rechnungen verantwortlich, aber die subtile Stimmungsmache funktioniert, wie die Kommentare unter einem der beiden Beiträge zeigen: Die Zielgruppe hat es schon verstanden. Ach, übrigens: heute ist der 9. November. Da war doch mal was, das auch einen medialen Vorlauf hatte.

Wer darf über Radweg in Hohenlimburg entscheiden?

9. November 2018

Jetzt prüft das Rechtsamt, wer über den umstrittenen Radweg auf der Bundesstraße 7 Stennertstraße/Hohenlimburger Straße entscheiden darf: Der Stadtentwicklungsausschuss oder doch letztlich die Bezirksvertretung (BV) Hohenlimburg. (…)

Quelle: wp.de

„Philharmonic Brunch“ im Theatercafé

9. November 2018

Im nächsten „Philharmonic Brunch“ (Einführungsveranstaltung zum 3. Sinfoniekonzert) am 11. November 2018 um 11.30 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) werden Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski über eine neu erschienene Aufnahme sprechen, auf der Sergej Rachmaninow als Pianist und Kommentator seiner eigenen Kompositionen zu hören ist.

Zudem ist John Corbett, Solo-Klarinettist im Philharmonischen Orchester Hagen, zu Gast, wird ein kurzes Stück von John Adams spielen und mit Insa Murawski über sich und seine Arbeit plaudern.

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sonderaktion zum Kartenvorverkauf für den Bühnenball 2019 im Theater Hagen

9. November 2018

Das Theater Hagen startet in die Fünfte Jahreszeit: Am Sonntag, 11.11.2018 gibt es 11% Ermäßigung auf alle Tickets für den Bühnenball 2019 „NACH PARIS – TREFFPUNKT MOULIN ROUGE“ (1. und 2. März 2019). Diese Tickets können an diesem Sonntag an der Theaterkasse von 10.00-11.30 Uhr und von 14.00-15.00 Uhr erworben werden sowie online den ganzen Tag im Webshop des Theaters Hagen.

Ersatzkarten für die abgebrochene Ballettvorstellung „Move On“

9. November 2018

Am vergangenen Samstag (3.11.2018) konnte der Ballettabend „Move On“ leider aufgrund der Verletzung eines Tänzers nach dem zweiten Teil nicht fortgesetzt werden. Das Theater Hagen möchte den Besuchern dieser Vorstellung ermöglichen, auch die dritte Choreographie („Movinos“) dieses Ballettabends zu erleben. Besucher können Ihre Eintrittskarten für Samstag, 3.11.2018, an der Theaterkasse gegen Ersatzkarten für eine der noch kommenden „Move On“-Vorstellungen eintauschen.

CDU Hagen: Kreisgeschäftsführer Marc Meierkord muss Posten räumen

8. November 2018

CDU-Kreisgeschäftsführer Marc Meierkord muss nach nicht einmal zwei Jahren seinen Posten wieder räumen. Parteichef Purps bestreitet Differenzen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: 99 Prozent der Hagener dürfte die Existenz des jungen Mannes unbekannt gewesen sein. Warum sollten sie ihn jetzt vermissen?

Das Märchen zur Weihnachtszeit

8. November 2018

V.l.n.r.: Kristina Günther (Vogelscheuche), Andreas Elias Post (Löwe), Stefan Merten (Blechmann), Emanuele Pazienza (Oz), Charlotte Welling (Dorothee). Foto: Klaus Lefebvre.

Am 10. November 2018 startet mit Beginn um 17 Uhr im Großen Haus die Aufführungsserie des Märchens zur Weihnachtszeit im Theater Hagen. In diesem Jahr steht „Der Zauberer von Oz“ – eine märchenfantastische Geschichte von Lyman Frank Baum in einer Fassung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf auf dem Programm (ab 5 Jahren). Bis zum 25. Dezember 2018 werden insgesamt 36 Vorstellungen (Kindergarten- und Schulvorstellungen sowie Vorstellungen im Freiverkauf) angeboten.

Worum geht’s? Eigentlich wollten Dorothee und Tante Em nur zusammen Schuhe kaufen. Doch als Dorothee in einem unbemerkten Augenblick in die schönen silbernen Schuhe hineinschlüpft hat sie plötzlich das Gefühl, vom Boden abzuheben und … zu fliegen …

Die Schuhe tragen Dorothee in ein fremdes Land. Und obwohl es dort sehr schön ist, möchte sie wieder zurück nach Hause. Doch sie weiß ja nicht mal genau, wie sie hergekommen ist. Wie soll sie dann zurück finden?! Die gute Hexe Nord empfiehlt ihr, Hilfe beim Zauberer von Oz in der Smaragdstadt zu suchen. Auf dem Weg dorthin lernt Dorothee drei neue Freunde kennen: die strohköpfige Vogelscheuche, die sich nichts mehr wünscht als etwas Verstand, den Blechmann, der innen hohl ist und sich nach einem Herzen sehnt, und den feigen Löwen, der gern etwas mutiger wäre. Alle drei hoffen, dass Oz auch ihnen helfen kann. Auf ihrem Weg erleben die vier viele abenteuerliche wie wundersame Dinge und bestehen gemeinsam so manche Mutprobe. Werden die Freunde in der Smaragdstadt ankommen und wird Oz ihnen weiterhelfen?

In der kindgerechten Fassung und Inszenierung von Anja Schöne sowie in der Choreographie von Joszef Hajzer wird „Der Zauberer von Oz“ zu einer lustigen, fantastisch frischen Abenteuergeschichte über große und kleine Wünsche, die Kraft der Freundschaft und so manchen (faulen) Zauber – in einem traumhaften Bühnen- und Kostümbild von Sabine Kreiter mit mitreißender, live auf der Bühne gespielter Musik von Andres Reukauf – für kleine und große Märchenfans.

In dieser von der Märkischen Bank eG unterstützten Produktion spielen, singen und tanzen: Elisabeth Emmanouil, Kristina Günther, Stefan Merten, Emanuele Pazienza, Andreas Elias Post, Charlotte Welling sowie die Märchen-Band (Schlagzeug: Martin Siehoff/Karl Övermann, Flöte, Saxophon: Ilona Haberkamp/Kerstin Fabry, E-Bass: Andreas Müller, Klavier: Andres Reukauf/Andrey Doynikov/Dan K. Kurland).

Weitere Vorstellungen im Freiverkauf: 2.12. (11.00 und 14.00 Uhr); 8.12. (11.00 Uhr); 9.12. (17.00 Uhr); 15.12. (10.00 Uhr); 16.12. (11.00 und 14.00 Uhr); 21.12. (16.00 Uhr); 22.12 (11.00 Uhr); 25.12.2018 (16.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331-207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Buchungen für Kindergärten und Schulklassen unter Tel. 02331-207-3221.

Stefan Strumbel – In every tear there is hope

8. November 2018

11.11.2018 bis 06.01.2019, Osthaus-Museum Hagen

Das Osthaus Museum in Hagen präsentiert vom 11.11.2018 bis 6.01.2019 die Ausstellung „In every tear is hope“ mit teilweise neuen Arbeiten von Stefan Strumbel. Die groß angelegte Präsentation stellt den jüngsten Werkkomplex von abstrakten Arbeiten seinen in Aluminium und Bronze gegossenen Skulpturen und Bildern, den sogenannten „Lupo-Arbeiten“, gegenüber.


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