Coronavirus: Weitere Todesfälle in Hagen

15. Januar 2021 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus sind in Hagen zwei vorerkrankte Personen verstorben (geboren 1934 und 1969). Insgesamt weisen aktuell 467 Hagenerinnen und Hagener ein positives Testergebnis auf, 5.265 Personen sind bereits wieder „genesen“ und 133 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

Stand: 15.01., 0:00 Uhr. Grafiken: Stad Hagen.

Die XXXL-Steuertrickser

15. Januar 2021 by

Möbelkette XXX Lutz ist mit Steuersparmodell aufgeflogen – Planung auf der Haßleyer Insel

Was hat sich Hagen da wieder ins Haus geholt? Verwaltung und – mehrheitlich – Politik hatten dem im österreichischen Wels ansässigen Möbelriesen XXX Lutz, der sich auf der Haßleyer Insel ansiedeln will, den Roten Teppich ausgerollt. SPD, CDU, FDP und UnLinke stellten als Verfechter der Ansiedlung die neu entstehenden Arbeitsplätze ins Schaufenster, hatten aber wohl unausgesprochen auch eine sprudelnde zusätzliche Gewerbesteuerquelle im Hinterkopf.

Bei Letzterem könnten sie sich gründlich verkalkuliert haben. Denn wie viele andere Konzerne hat XXX Lutz phantasievoll dafür Sorge getragen, dass möglichst wenig Steuerzahlungen anfallen. Ein Urteil des höchsten Verwaltungsgerichts Österreichs hat jetzt dafür gesorgt, dass solche Tricksereien zumindest in der Alpenrepublik nicht mehr so leicht möglich sind.

Nach Angaben der renommierten österreichischen Tageszeitung Der Standard funktionierte das XXXL-Modell folgendermaßen:

Der Konzern spaltete 2007 die Markenrechte an XXXLutz, Möbelix und Mömax an eine XXX Lutz Marken GmbH ab, die in Österreich und Malta registriert ist. Die Geschäftsführung sitzt auf der Insel, wo die Gesellschaft steuerpflichtig ist. Die österreichischen Konzerngesellschaften müssen für die Nutzung der Marken und andere Dienstleistungen Lizenzen zahlen.

Somit fließen jährlich gut 50 Millionen Euro nach Malta, wodurch der Gewinn und damit die Steuerlast in Österreich geschmälert wird oder wurde. Im zur EU gehörenden Kleinstaat muss Lutz nicht allzu hohe Abgaben entrichten: Zwar liegt der Körperschaftsteuersatz bei stattlichen 35 Prozent, doch das Land refundiert sechs Siebtel der zu zahlenden Abgaben auf Lizenzeinnahmen, wenn die Gesellschafter im Ausland sitzen. Es bleibt also eine mickrige Belastung von fünf Prozent.

Diese Praxis enthüllte Der Standard bereits vor sieben Jahren. Die österreichischen Finanzbehörden verweigerten dieser Form von Steuergestaltung ihre Anerkennung, wogegen der Möbelkonzern vor Gericht zog.

In zweiter Instanz wies der Verwaltungsgerichtshof, wie zuvor schon das Bundesfinanzgericht, die Klage ab. Begründung laut Standard:

Wesentliche Entscheidungen zu Marke und Werbung würden in Österreich getroffen, dort fielen auch die damit verbundenen Kosten von 56 Millionen Euro im Jahr 2008 sowie 68 Millionen Euro 2009 an. In Malta, wo immerhin knapp 400 Millionen Euro an Markenrechten verwaltet werden, säßen lediglich acht Angestellte, die noch dazu großteils Teilzeitkräfte seien.

Das Areal auf der Haßleyer Insel war ursprünglich als Gewerbegebiet vorgesehen. Die eigentlich mit ihrer Nähe zur Autobahnanschlussstelle Hagen-Süd günstig gelegene Fläche fand allerdings keine Interessenten, was das immer wieder von Wirtschaftslobby, Teilen der Politik und Hagener Presse vorgetragene Lamento angeblich fehlender Gewerbeflächen deutlich konterkariert hat.

In der Folge gab der Rat der Stadt Hagen das Areal auch für großflächigen Einzelhandel in Form eines Einrichtungshauses frei und trat in millionenschwere Vorleistung: Für das größte Kanalbauprojekt in der Geschichte der Stadt wurden ab 2012 laut Pressemeldungen mehr als 5 Millionen Euro buchstäblich in den Haßleyer Boden versenkt – finanziert durch die Hagener Bürger über die Entwässerungsgebühren.

XXX Lutz muss jetzt erst einmal im Heimatland Österreich mehrere Millionen Euro an Steuern nachzahlen. Das Urteil gilt allerdings nur für die Jahre 2008 und 2009. Wann die Hagener Filiale eröffnet wird? Das weiß niemand.

Siehe dazu auch:

Steuertricks: In diesem schäbigen Büro in Malta macht XXX Lutz angeblich 45 Millionen Euro Gewinn

Quelle: Kontrast.at

Coronavirus: Weiterer Todesfall in Hagen

14. Januar 2021 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine vorerkrankte Person verstorben (geboren 1932). Insgesamt weisen aktuell 432 Hagenerinnen und Hagener ein positives Testergebnis auf, 5.255 Personen sind bereits wieder „genesen“ und 131 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

Stand: 14.01., 0:00 Uhr. Grafiken: Stadt Hagen.

Zusätzliche Messstellen für Luftqualität

14. Januar 2021 by

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat seit Mitte des Jahres 2020 sukzessive 16 neue Standorte für Messungen des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid in Betrieb genommen. Die Messungen wurden in Folge der mit der Deutschen Umwelthilfe geschlossenen Vergleiche zu Luftreinhalteplänen in Nordrhein-Westfalen eingerichtet.

In Hagen wurden zwei neue Messstandorte am Bergischen Ring und an der Eckeseyer Straße in Betrieb genommen. die der Überwachung der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zur Luftqualität dienen.

Grundlage für die Konzeption des Messnetzes und die Wahl der Standorte für die Messungen sind europaweit geltende Qualitätsanforderungen. Nachdem interessierte Kreise aus Autolobby und politisch rechtem Rand die Legitimität von Messstellen infrage gestellt hatten, beauftragte das LANUV im Jahr 2018 und 2019 den TÜV Rheinland mit einer externen Überprüfung der Messstationen.

Gemäß dieser Überprüfung entspricht die Gesamtkonzeption des Messnetzes, das Messkonzept, die Auswahl der Standorte wie auch Detailanforderungen an die einzelnen Messorte wie Abstände, Höhen und Anforderungen an die Umgebung des jeweiligen Messpunktes den Vorgaben der Luftqualitätsrichtlinie.

5,5 Millionen der Sparkasse fließen in Hagener Stadtkasse

14. Januar 2021 by

Die Gewinnausschüttung der Sparkasse kann an die Hagener Kämmerer überwiesen werden. Doch es ist diesmal weniger Geld als erwartet. (…)

An die Stadt Hagen entfallen dabei 87,2 Prozent der Gesamtsumme, also ein ausschüttungsfähiger Brutto-Anteil in Höhe von gut 5,5 Millionen Euro. Der Restbetrag entfällt an die Stadt Herdecke. Netto landen nach Abzug der Kapitalertragssteuer und des Solidaritätszuschlags gerade noch 4,63 Millionen Euro in der Kasse des Kämmerers. Allerdings ist das fast ein Fünftel weniger als Finanzdezernent Christoph Gerbersmann ursprünglich für den Jahresetat 2020 eingeplant hatte. (…)

Quelle: wp.de

Altenheimbewohner in Hagen trotz Impfung an Corona erkrankt

14. Januar 2021 by

In Hagen sind mehrere Altenheimbewohner nach ihrer Impfung an Corona erkrankt. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. (…)

Derzeit sieht es also ganz danach aus, als würden wir uns noch längere Zeit – wie von Bundeskanzlerin Merkel angedeutet – auf Einschränkungen gefasst machen müssen, zumal in Hagen bislang schon knapp 20 Fälle dokumentiert sind, in denen Menschen zum zweiten Mal positiv getestet wurden.

Bei einem von ihnen sei das Virus nur acht Wochen nach der ersten Infektion erneut nachgewiesen worden, so Clara Treude. Ob es sich in diesen Fällen um eine Viren-Altlast aus der ersten Ansteckung handelte oder eine neue Infektion vorlag, sagte die Stadtsprecherin nicht. (…)

Quelle: wp.de

Hagener Fundstücke: Kreuzanhänger aus dem 13. Jahrhundert

14. Januar 2021 by

Der Kreuzanhänger aus dem 13. Jahrhundert wurde bei Grabungen am Gebäudekeller der Rücklenburg gefunden und zeigt auf der Vorderseite Spuren von nicht mehr vorhandenen Applikationen. Foto: Hermann Menne/LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe.


Aus dem neu erschienenen Buch „Hagener Fundstücke – 111 archäologische Funde aus Hagen und dem Museum Wasserschloss Werdringen“ präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen einen Kreuzanhänger aus dem 13. Jahrhundert, gefunden in den Gebäuderesten der Rücklenburg in Hagen-Hohenlimburg.

Auf dem Bergrücken der Hünenpforte, nördlich der Raffenburg und oberhalb der Flur „Alte Stadt“, wurde 1982 ein altes Wall- und Grabensystem mit einem gemauerten Gebäudekeller entdeckt. Der quadratische, in den anstehenden Fels eingelassene Gebäuderest lässt auf den Mauersockel eines turmartigen Gebäudes schließen. Es wird vermutet, dass es sich bei der Rücklenburg um einen Vorposten der Raffenburg handelt.

Bereits vor der Entdeckung des Bodendenkmals hatten Raubgräber das Mauerwerk beschädigt und eine Grube ausgehoben. Eine Notgrabung im Gebäudekeller förderte unter anderem zahlreiche Keramikscherben und Objekte aus Bronze zutage. Die geborgenen Funde, besonders die Keramik, lassen sich in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts einordnen.

Unter den zahlreichen Objekten befindet sich ein außergewöhnliches Fundstück: Ein kleiner, aus dem Schuttkegel am Gebäudekeller geborgener Kreuzanhänger aus Buntmetall. Dieser weist Brand- und Hitzespuren auf. Die leicht gewölbte Vorderseite zeigt zudem Spuren von ursprünglich aufgelegten, nicht mehr vorhandenen Applikationen. Die mitgegossene Anhängervorrichtung ist wie ein einfacher, quer zur flachen Rückseite gebogener Haken geformt.

Sowohl archäologische Funde als auch historische Bildquellen deuten an, dass derartige Kreuzanhänger vor allem zum Besitz von sozial höher gestellten Personen gehörten. Mittelalterliche Abbildungen zeigen sie oft an Stirnriemen von Pferdezaumzeug. Das Fundstück ist im Museum Wasserschloss Werdringen ausgestellt.

Corona in Hagen – Stand: 13.01.

13. Januar 2021 by

Grafiken: Stadt Hagen.

Die Wichtelzwergin von der FDP

13. Januar 2021 by

Suspendierte Kita-Leiterin ist weiter Mitglied im Jugenhilfeausschuss

Im November 2020 hatten Eltern, deren Kinder die Kita Waldwichtel in Hagen-Haspe besuchen, Strafanzeige wegen psychischer und physischer Gewalt gegen die Leiterin erstattet.

Wie die WPWR berichtet, hat inzwischen die Hagener Staatsanwaltschaft die Leitung der Ermittlungen gegen die mittlerweile vom Dienst suspendierte Kita-Leiterin übernommen. Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli hat demnach am Dienstag mitgeteilt, dass neben der Leiterin inzwischen drei weitere Beschuldigte hinzugekommen sind, gegen die wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt werde.

Die kleine Kita wird von einer Elterninitiative getragen, die die Trägerschaft jetzt aufgeben will, gehört aber zu einem kirchlichen Träger, dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe.

Politisch interessant wird der Fall, weil die beschuldigte Kita-Leiterin Barbara W. erneut auf dem Ticket der FDP in den Jugendhilfeausschuss gewählt wurde und dort laut Bürgerinformationssystem immer noch geführt wird. Nach Angaben der WPWR soll sie inzwischen das Amt ruhen lassen, von einem Rücktritt oder einer Abwahl ist allerdings nicht die Rede.

Oberste Priorität der Allianz des Grauens, so sieht es aus, ist es, den Laden aus CDU, Grünen und der Zwergenpartei FDP zusammen zu halten. Komme, was da wolle. Kinder dürfen gerne auf der Strecke bleiben.

Falscher Arzt mit vielen Vorstrafen

13. Januar 2021 by

Der beim Hagener DRK angestellte Hochstapler, der sich dort als Arzt eingeschlichen hatte, verfügt über ein langes Vorstrafenregister. (…)

Nach Informationen der Stadtredaktion ist der angebliche Mediziner in den vergangenen Jahren bereits wiederholt wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Verleumdung aufgefallen und auch einschlägig vorbestraft. Mehrere zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafen (14 und 23 Monate) laufen erst im September dieses Jahres aus, zwei weitere bereits fertiggestellte Anklagen sind noch nicht einmal verhandelt worden.

So soll der in Hagen lebende Hochstapler vor Jahren sich schon einmal als Referent des Duisburger Oberbürgermeisters ausgegeben, in eine Flüchtlingsunterkunft in Selm-Bork als Diplom-Psychologe agiert, auf Kosten eines Obdachlosenvereins in Dortmund illegal Tankkarten belastet und in Düsseldorf ein Verwaltungsgerichtsurteil gefälscht haben, um sich einen Kredit zu erschleichen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu siehe auch:

Betrug: Falscher Arzt am DRK-Impfzentrum Hagen aufgeflogen

Quelle: WDR (Video, verfügbar bis 19.01.2021)

Anmerkung: Nach einem Bericht der Ruhr-Nachrichten ist auch die Einrichtung in Selm vom DRK betrieben worden. Dort hatte Hochstapler Ozan K. nur zwei Wochen lang gewirkt. „Wir haben uns vom ehemaligen Leiter in gegenseitigem Einvernehmen getrennt“, sagte Hans-Jürgen Hecker vom DRK Westfalen. Über Hintergründe wollte er damals in der Öffentlichkeit nicht sprechen. „Das ist jetzt ein ganz normaler Vorgang“, so Hecker.

Im Mai 2017 wurde K. zum Vorsitzenden des Dortmunder SPD-Ortsvereins Bittermark/Lücklemberg gewählt. Mit 100 Prozent der Stimmen und der Begründung „Generationswechsel“. Ende Januar 2018 trat er bereits wieder zurück, aus „gesundheitlichen Gründen“.

Theater: Spielbetrieb beginnt erst später

13. Januar 2021 by

Angesichts der jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie und der verordneten oder empfohlenen Maßnahmen zu deren Bekämpfung hat sich die Theaterleitung entschieden, den Spielbetrieb, sofern er dann erlaubt ist, erst Anfang März wieder aufzunehmen.

Sollte eine Öffnung des Hauses für das Publikum zuvor möglich sein, ist das Theater Hagen (Foto: Yuliana Falkenberg) darauf vorbereitet und wird den dann zu erlebenden neuen Spielplan sofort in der Presse und auf der Homepage (www.theaterhagen.de) bekannt geben.

Als weitere Schutzmaßnahme wird der Probenbetrieb in allen Sparten bis voraussichtlich Anfang Februar eingestellt. Tätigkeiten, die für die Aufrechterhaltung des Theaterbetriebs notwendig sind sowie dringend zu erledigenden Arbeiten zur Vorbereitung von Produktionen und der Erstellung digitaler Alternativprogramme kann nachgegangen werden.

Das Theater Hagen mit allen seinen Mitarbeitern freut sich jetzt schon darauf, den Besuchern endlich wieder ein vielseitiges Programm (Musiktheater, Ballett, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater, Konzert) anbieten zu können.

Die Theaterkasse bleibt vorerst bis Mitte Februar geschlossen.

„Wunschtüte“ auch in Haspe und Hohenlimburg

13. Januar 2021 by

Die Aktion „Wunschtüte“ startet am Donnerstag, 14. Januar, auch in der Stadtteilbücherei Haspe, Kölner Straße 1, und in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg, Stennertstraße 6-8. Dann können Interessierte telefonisch bis zu zehn verfügbare Medien vorbestellen und einen Termin für die kontaktlose Abholung am Eingang vereinbaren. Dazu sollte die eigene Leseausweisnummer angegeben werden. Das Angebot bezieht sich auf alle Medien der beiden Stadtteilbüchereien.

Den passenden Online-Katalog gibt es auf der Internetseite www.hagen.de/stadtbuecherei. Zum Ausleihen liegen neben zahlreichen Büchern auch CDs, DVDs, Zeitschriften und Brettspiele parat. Die Stadtteilbücherei Haspe ist unter Telefon 02331/207-4297 und die Stadtteilbücherei Hohenlimburg unter Telefon 02331/207-4477 montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr erreichbar.

Bewerbungsstart für den Kunstpreis „CityARTists 2021“

13. Januar 2021 by

Der Kunstpreis „CityARTists“ geht 2021 in eine neue Runde: Hagener Künstlerinnen und Künstler können sich ab sofort über das Kulturbüro der Stadt Hagen für den Kunstpreis des NRW KULTURsekretariats (NRWKS) bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in Hagen haben.

Das NRWKS vergibt 2021 gemeinsam mit seinen Mitgliedsstädten, zu denen auch Hagen gehört, zehn Preise für Bildende Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Malerei, Skulptur, (Video-)Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie in einer Gesamthöhe von bis zu 50.000 Euro. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro pro Künstler. Insgesamt werden bis zu zehn Künstlerinnen und Künstler aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet.

Über die Webseite des Kulturbüros Hagen können sich die Hagener Künstlerinnen und Künstler ab sofort online auf die landesweite Ausschreibung bewerben. Die Frist endet am Freitag, 30. April 2021. Eine lokale Fachjury wählt dann unter Federführung des städtischen Kulturbüros aus den eingegangenen Bewerbungen eine Bewerberin oder einen Bewerber aus und schlägt ihn oder sie der zentralen Jury des NRW KULTURsekretariats vor. Diese kürt bis Ende September 2021 die Preisträger.

Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Künstlerinnen und Künstler, die eine künstlerische Ausbildung etwa an einer Hochschule, Akademie oder Meisterklasse absolviert haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in beispielsweise Museen, Kunsthallen oder Kunstvereinen vorweisen können.

Neben aussagekräftigen Bildern werden ein Anschreiben, ein künstlerischer Lebenslauf mit Angaben zur Ausbildung und zu Ausstellungen sowie Referenzen erwartet. Zudem sind Angaben zur beabsichtigten Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke erforderlich. Künstlerinnen und Künstler, die sich im Jahr 2020 beworben haben, können sich erneut bewerben.

Alle weiterführenden Informationen sowie Teilnahmevoraussetzungen zum Bewerbungsverfahren für den Kunstpreis „CityARTists 2021“ sind auf der Seite des Kulturbüros Hagen zu finden. Für Rückfragen steht Melanie Redlberger unter Telefon 02331/207-3135 oder unter E-Mail an melanie.redlberger@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Nebenan: Der Opa von Friedrich Merz

13. Januar 2021 by

Über den Briloner Bürgermeister Josef Paul Sauvigny (1875-1967), die „Einigung alles deutschen Blutes“ 1933 und ein Vorläuferkapitel der CDU-Parteigeschichte

Der Sauerländer Friedrich Merz hat (womöglich gleichermaßen als „Wunschkandidat“ von oppositionellen Linken wie auch der Nationalgesonnenen in der CDU) gute Chancen, nächster Vorsitzender der christdemokratischen Partei zu werden oder – wenn die Grünen der Gründergeneration vollständig von der Bildfläche verschwunden sind – sogar Bundeskanzler.

Vor nunmehr siebzehn Jahren gab es eine öffentliche Debatte, weil Merz seinen „rechtskatholischen“ Großvater Josef Paul Sauvigny (Briloner Bürgermeister bis 1937) als bewundernswertes Vorbild bezeichnete und dabei nicht nur aus meiner Sicht sein ignorantes Geschichtsverständnis regelrecht zur Schau stellte. Er musste etwas zurückrudern, nachdem kritische Journalisten (u.a. taz, Die Zeit) einschlägige Zeitungsquellen [1] (1933/1937) und die Entnazifizierungsakte des gerühmten Ahnen gesichtet hatten. [2]

Viele Millionen Deutsche haben Großväter, die den Nazis zu Diensten standen. Das ist kein persönlicher Makel. Entscheidend bleibt allein die 2004 von Patrik Schwarz gestellte Frage, wie man sich persönlich zu diesen Vorfahren stellt. Der vorliegende Beitrag soll – quellenbasiert – aufzeigen, warum vom möglicherweise nächsten Vorsitzenden der CDU heute eine unmissverständliche Klarstellung erwartet werden muss, die über eine Relativierung von tradierten Familienlegenden deutlich hinausgeht: Der Großvater war nicht nur „kein Vorbild“, sondern bot mit seinem Verhalten als Politiker eines der abstoßenden Beispiele in einem dunklen Vorläuferkapitel der CDU-Parteigeschichte. (…)

Quelle: Peter Bürger in zoom – Das Sauerland und mehr

Auch Sitzung der BV Haspe verschoben

13. Januar 2021 by

Auch die Bezirksvertretung Haspe verschiebt ihre nächste Sitzung von Donnerstag, 21. Januar, auf Mittwoch, 10. Februar, um 16 Uhr im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Dazu hat sich Bezirksbürgermeister Horst Wisotzki nach Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie entschieden.

Corona in Hagen: 6 Verstorbene hinzugekommen

12. Januar 2021 by

Stand: 12.01., 0:00 Uhr. Grafiken: Stadt Hagen.

Stadt des Vergessens

12. Januar 2021 by

Gastbeitrag von Holger Liebrucks

„Lost“ aus dem englischen kann ja so einiges bedeuten. „Verloren“ beispielsweise, oder „verschollen“, oder auch einfach „vergessen“.

„Lost Places“ sind Orte, die verlassen und vergessen sind, an denen sich gerne Plünderer, Schatzsucher oder Fotografen aufhalten.

Was hat das nun mit Hagen zu tun? Hagen ein „Lost Place“?

Naja, vergessen wird in Hagen so manches. Einer vergisst mal, ein Knöllchen zu bezahlen, einer vergisst seine Schlüssel und sperrt sich aus, einer vergisst seine gute Kinderstube oder hatte gar keine. Die Konsequenzen trägt jeder für sich.

Aber auch Hagen vergisst gerne. Bauanträge beispielsweise, ohne die ein Spatenstich zum Neubau einer dringend benötigten Feuerwache nicht möglich ist. Oder es wird vergessen, dass wenn man ein Haus zwecks Bau einer Umgehungsstraße abreißen will, man sich erstmal mit den Bewohnern einig werden muss.

Nun ist ja nicht alles schlecht in Hagen. Erst kürzlich hat die Stadt mit Unterstützung des NRW-Schulministeriums 7000 IPads angeschafft, um die Hagener Schullandschaft mal so richtig durchzudigitalisieren. Hurra!

Aber stopp, war da nicht noch was? Ach ja, digitale Infrastruktur in Form von Breitbandkabeln und Wlan-Netzen braucht’s ja auch! Upps, vergessen.

Was soll’s, flux einen Masterplan gemacht und schon anno domini 2025 sollen die neuen, digitalen Endgeräte dann auch einsetzbar sein. Hurra!

War da noch was? Joa, digitale Gerätschaften haben oft eine Halbwertszeit von 1-2 Jahren. Bis dahin verschimmeln die Dinger halt im Keller des Rathauses. Wenn’s soweit ist, kann man ja ein Archäologenteam losschicken, um die Artefakte auszugraben. Wird sicher spannend!

Hagen – Meine Stadt bzw. mein Lost-Place, Stadt des Vergessens. Bleibt nur zu hoffen, dass die Schüler, die bis zur nächsten Kommunalwahl im wahlfähigen Alter sind und mit der aktuellen Schiefertafelausrüstung dann doch einen Schulabschluss geschafft haben, sich im Klaren sind, ob sie ihre Stadt weiter von alten, weißen Männern regiert wissen wollen. Ich jedenfalls nicht, dafür sind mir meine Stadt und ihre Kinder zu wichtig!

Digital-Unterricht ohne funktionierendes Online-Netz

12. Januar 2021 by

Man stelle sich vor, es ist wieder Schule, keiner soll aufgrund der Pandemie hingehen, aber die Online-Netze für Distanz- oder Hybridunterricht funktionieren ebenfalls nicht. In Hagen scheint diese deprimierende Konstellation aufgrund der mangelhaften technischen Ausstattung der Bildungsstätten Realität zu werden. (…)

Inzwischen sind die Computer für die Schüler in Hagen zwar eingetroffen, allerdings noch nicht verteilt worden. Dies soll erst Ende Januar erfolgen, also dann, wenn der Lockdown absehbar ausläuft. Bis dahin sollen dann auch die noch fehlenden Geräte für die Lehrer bereitstehen. Wie die Verteilung letztlich erfolgt, wird seitens der Stadt noch geprüft. (…)

Oberbürgermeister Erik O. Schulz geht davon aus, dass frühestens Ende des Jahres sämtliche weiterführenden Schulen mit Breitbandanschlüssen versorgt sind. Weitere Grundschulstandorte werden sogar erst bis 2023 eine Glasfaseranbindung erhalten, wenn der Wirtschaftsbetrieb auch das Ampel-Netz in Hagen erneuert.

Nächste Posse: Die erforderlichen WLAN-Netze in den Schulen, die wiederum die Breitbandsignale stabil in jeden Klassenraum weiterverteilen, stehen nach Angaben des Verwaltungschefs sogar erst im Jahr 2025 flächendeckend zur Verfügung. (…)

Quelle: wp.de

Hawker-Kollegen können mit Abfindung rechnen

12. Januar 2021 by

Für die etwa 200 Mitarbeiter der Batterieproduktion bei der Firma Hawker in Hagen-Wehringhausen steht der Sozialplan sowie Interessensausgleich. Demnach haben sämtliche Kollegen die Chance, ab 1. Juli 2021 für ein Jahr in eine Transfergesellschaft (BOB Transfer GmbH) zu wechseln, wo sie weiterhin 80 Prozent des zuletzt gezahlten Nettolohns erhalten und für künftige Aufgaben fit gemacht werden. Darüber hinaus gibt es für jeden Beschäftigten pro Berufsjahr ein Monatsgehalt als Abfindungszahlung – maximal 150.000 Euro. (…)

Quelle: wp.de

Coronavirus: Kita Wurzelzwerge geschlossen

12. Januar 2021 by

Die Kindertagesstätte Wurzelzwerge in der Grünstraße muss bis Dienstag, 19. Januar, komplett geschlossen bleiben, da eine positiv auf das Coronavirus getestete Person die jeweilige Einrichtung besucht beziehungsweise dort gearbeitet hat.

Das Gesundheitsamt ist mit der Einrichtung im Austausch und ermittelt die Infektionsketten. Direkte Kontaktpersonen werden gegebenenfalls getestet. Die Abstriche finden bewusst mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung statt, da das Virus sich in der Regel nicht unmittelbar nach Ansteckung nachweisen lässt. Alle Betroffenen müssen bis zum Vorliegen der Testergebnisse zunächst in Quarantäne bleiben. Über das weitere Vorgehen entscheidet das Gesundheitsamt im Rahmen des Infektionsschutzes, sobald die Testergebnisse vorliegen.

Corona in Hagen – Stand: 11.01.

11. Januar 2021 by

Grafiken: Stadt Hagen.

„Gelebte Diktatur“

11. Januar 2021 by

Hagener Aktivisten-Kreis wirft Mitglied raus

Im neugewählten Hagener Stadtrat ist seit der Kommunalwahl im September auch die Wählergemeinschaft Hagener Aktivisten-Kreis (HAK) mit zwei Vertretern präsent. Inzwischen gibt es erste Differenzen.

Abdullah Sarikaya, HAK-Kandidat im Wahlbezirk Hohenlimburg-Süd und auf Platz 7 der Ratsliste nominiert, wurde aus der Wählergemeinschaft ausgeschlossen. Der Vorwurf lautet, Sarikaya habe „vorsätzlich gegen die Satzung und erheblich gegen deren Grundsätze verstoßen und ihr somit schweren Schaden zugefügt“.

Sarikaya hat gegen den Beschluss Widerspruch eingelegt und wirft der Wählergemeinschaft vor, nicht „auf einzelne Sachverhalte genau einzugehen“. Es liege in der Natur der Sache, dass diverse Meinungen und persönliche Diskrepanzen herrschten. Das nenne man Demokratie.

Nach Angaben Sarikayas soll der Spitzenkandidat des HAK, Ratsmitglied Ömer Oral, allerdings die Position vertreten, „dass er die Demokratie nicht anerkenne“ und auf diese Art und Weise auch den Posten des Geschäftsführers der Ratsgruppe HAK für sich beansprucht haben. Der geschasste Abdullah Sarikaya spricht bezüglich der Gepflogenheiten innerhalb des HAK von „gelebter Diktatur“.

Als sachkundige Bürger würden Oral nahe stehende Personen „aus seinem IGMG (Islamische Gemeinde Milli Görüş)“ installiert. IGMG ist eine Gruppierung, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Als Grund für die Beobachtung nennt der jüngste Verfassungsschutzbericht des Landes NRW die Umsetzung des „Adil Düzen“-Konzepts („gerechte Ordnungen“) als Ziel der politischen Bewegung. Millî Görüş sei mit den Grundprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht vereinbar, da eben diese überwunden werden solle.

Die Vorwürfe Sarikayas sieht HAK-Ratsmitglied und Gruppen-Geschäftsführer Ömer Oral naturgemäß ganz anders.

„Eine konstruktive und gesunde Zusammenarbeit ist leider nicht mehr möglich“, teilte Oral auf Anfrage von DOPPELWACHODER.DE mit – was immer hier mit „gesund“ gemeint ist. Als weitere Begründung für den Rauswurf Sarikayas führt der HAK-Geschäftsführer „schwere verbale Ausraster gegenüber einigen Personen aus dem Vorstand“ an.

Von den insgesamt 18 aufgestellten Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat seien „weniger als die Hälfte“ Mitglieder der IGMG, so Oral. Für die Ausschüsse habe der HAK lediglich eine Personalie mit „einer externen Person“ belegt. Was aber nicht die Frage beantwortet, wie hoch der Anteil von Mitgliedern der IGMG unter den vom HAK gestellten sachkundigen Bürgern ist.

Den Vorwurf, er habe die Funktion des Geschäftsführers der Ratsgruppe HAK „diktatorisch“ für sich beansprucht, weist Ömer Oral entschieden von sich: „Sowohl meine Person als Geschäftsführer, als auch die Sekretäre wurden durch die Vorstandsmitglieder in einer offenen Wahl demokratisch gewählt. Ich habe mich hier zur Wahl gestellt und wurde mit 10:2 Stimmen zum Geschäftsführer gewählt. Hier gibt es nichts Verwerfliches an der Vorgehensweise.“ Diktatorische Vorgehensweisen finde man in anderen Ländern, aber nicht in Deutschland und erst recht nicht bei der HAK.

Personalentscheidungen werden hierzulande aus gutem Grund gerade nicht „in einer offenen Wahl“ getroffen. Um Repressionen oder Nachteile für gegenüber dem Wahlvorschlag von Führungskadern abweichend Votierenden zu verhindern, finden solche Abstimmungen üblicherweise als „geheime Wahl“ statt.

Leise Zweifel am HAK-eigenen Verständnis von Demokratie sind ebenfalls angebracht, wenn man dessen Interpretation von Pressefreiheit betrachtet. So erwartete Ömer Oral, diesen DW-Beitrag vorab zur Genehmigung vorzulegen: „Erst nach der Zustimmung können Sie den Bericht veröffentlichen.“ In Aktivisten-Kreisen besteht offensichtlich noch erheblicher Lernbedarf.

Lenne soll „naturnäher“ werden

11. Januar 2021 by

Zweiter Bauabschnitt der Flussumgestaltung startet mit Rodungsarbeiten

Im Rahmen der Lennedynamisierung finden ab Montag, 11. Januar, für voraussichtlich drei Wochen Rodungsarbeiten im Bereich der Buschmühlenstraße und der Verbandsstraße statt. Die Bäume werden auf Höhe der Kreuzungen Buschmühlenstraße/Profilstraße bis Buschmühlenstraße/Industriestraße im direkten Lenneuferbereich entfernt.

Nach der Rodung können die vorhandenen massiven Ufersicherungen aus Rasengittersteinen und Wasserbausteinen im zweiten Bauabschnitt entfernt werden. Die Umsetzung des zweiten Bauabschnitts wird im Laufe des Jahres erfolgen.

Dieser Schritt ermöglicht dem Fluss eine eigendynamische Gewässerentwicklung. Durch die Schaffung naturnäherer Lenneabschnitte werden die Eingriffe kompensiert. Die Rodungsarbeiten müssen zum Schutz der wildlebenden Tiere nach Bundesnaturschutzgesetz (§39 BNatSchG) bis zum 28. Februar abgeschlossen sein.

Die Arbeiten rund um die Dynamisierung der Lenne verfolgen das Ziel, den ökologischen Zustand von Fluss und Ufer zu verbessern.

Corona in Hagen – Stand: 10.01.

10. Januar 2021 by

Grafiken: Stadt Hagen

Falscher Doktor im Hagener Impfzentrum

10. Januar 2021 by

DRK Hagen setzt Koordinator vor die Tür

Der DRK-Kreisverband Hagen e.V. hat sich von dem Koordinator für sein nichtärztliches Personal im Impfzentrum Hagen getrennt. Die Trennung wurde notwendig, da gegen diese Person polizeiliche bzw. staatsanwaltschaftliche Untersuchungen eingeleitet wurden.

Obwohl die polizeilichen bzw. staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind, lässt die anhängige Strafanzeige wegen Fälschung einer Approbationsurkunde, die zur Ausübung des Arztberufs berechtigt, eine Weiterbeschäftigung nicht zu, sagt Udo Stroh, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Hagen.

Der Kreisverband hat im Auftrag der Stadt Hagen im vergangenen Monat das für den Betrieb des Impfzentrums notwendige, nichtärztliche Personal eingestellt und geschult. Als Koordinator für diese Aufgaben sowie als Schnittstelle zwischen dem DRK und der Stadt Hagen fungierte hier der angesprochene Mitarbeiter.

Zu seinen Aufgaben gehörten dabei keine medizinischen bzw. ärztlichen Tätigkeiten, Entscheidungen oder Empfehlungen. „Die Arbeiten des betreffenden Mitarbeiters waren rein organisatorischer und administrativer Natur“, so Udo Stroh. Bleibt die Frage, weshalb für diese Aufgaben ein vermeintlicher „Arzt“ eingestellt wurde.

Unabhängig von diesem Vorfall wird das DRK seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Stadt zum Betrieb des Impfzentrums wie geplant erfüllen. Die Aufgaben seitens des DRK werden ab sofort zunächst vom Vorstand Udo Stroh persönlich koordiniert.

Corona in Hagen – Stand: 09.01.

9. Januar 2021 by

37 Neuinfizierte, 1 weiterer Verstorbener, 7-Tage-Inzidenz steigt auf 142,6.

Grafiken: Stadt Hagen.

Pandemie verschiebt Sitzungen

9. Januar 2021 by

Bezirksvertretungen tagen erst im Februar

Die nächste geplante Sitzung der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl am Mittwoch, 20. Januar, um 16 Uhr fällt aus und wird stattdessen in den Februar verschoben. Diese Entscheidung hat Bezirksbürgermeister Michael Dahme nach Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung getroffen. Grund ist die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie. Als neuer Termin wird jetzt der 18. Februar angepeilt.

Auch die nächste geplante Sitzung der Bezirksvertretung Hagen-Mitte am Donnerstag, 28. Januar, um 16 Uhr fällt aus und wird stattdessen am Dienstag, 23. Februar, um 16 Uhr im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, nachgeholt.

Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns bis Ende Januar hat sich ebenfalls der Hohenlimburger  Bezirksbürgermeister Eisermann dazu entschlossen, die nächste Sitzung der dortigen Bezirksvertretung am 21. Januar ausfallen zu lassen und den Termin zu verschieben. Der neue Sitzungstermin ist Mittwoch, 10. Februar um 16 Uhr im BV-Saal des Rathauses Hohenlimburg, Freiheitstraße 3, in Hagen.

Thalia verlässt Tarifbindung

9. Januar 2021 by

Deutschlands größter Buchhändler, die Hagener Thalia Bücher GmbH, steigt aus der Tarifbindung aus. Das Unternehmen sei deutschlandweit zum 1. Januar 2021 in eine Mitgliedschaft im Handelsverband ohne eine Tarifbindung gewechselt, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Wo der Tarif galt, bleibe das bisherige Gehalt unverändert. Aufgrund des Tarifausstiegs würden zukünftige Tariferhöhungen nicht mehr automatisch umgesetzt. Nach dem Vorschlag soll die Höhe der Gehaltssteigerungen künftig an den jeweilig aktuellen Unternehmenserfolg gekoppelt werden.

„Thalia wird sich weiter als Top-Arbeitgeber in der Branche profilieren und verschafft sich gleichzeitig die Luft zum schnelleren Handeln. Der Vorschlag soll Arbeitnehmerinteressen und unternehmerische Wirklichkeit zeitgemäß miteinander verbinden, so Thalia Pressesprecherin Claudia Bachhausen-Dewart.

Bei der Gewerkschaft Verdi stieß der Schritt des Buchhandelsriesen nach Angaben der Süddeutschen Zeitung auf scharfe Kritik. Thalia zerschlage die Sozialpartnerschaft und begehe Tarifflucht, erklärte demnach der Verdi-Landesverband Berlin-Brandenburg. Die Verdi-Fachbereichsleiterin Handel in Hamburg, Heike Lattekamp, warf Thalia vor, das Unternehmen nutze „die Widrigkeiten der Corona-Pandemie und den Jahreswechsel schamlos aus, um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verschlechtern“.

Weiter hohe Arbeitslosigkeit in Hagen

9. Januar 2021 by

Auch im Dezember 2020 blieb die Arbeitslosigkeit in Hagen weiter hoch, die Zahl der Arbeitslosen stieg auf 10 966. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren es nach der offiziellen Statistik 1.574 mehr, die Quote stieg von 10,4 auf 11,7 Prozent.

Diese Statistik bildet allerdings nicht den Gesamtumfang der Arbeitslosigkeit ab, da verschiedene Gruppen wie die Über-58-jährigen hier nicht mitgezählt werden. Ein realistischeres Bild gibt die Zahl der Unterbeschäftigten wieder. Mit 14.950 Personen ergibt sich hier eine Quote von 14,3 Prozent, 1.371 oder 1,2 Prozent mehr als im Dezember 2019.

Katja Heck, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen, hält diese Entwicklung für „erfreulich stabil“. Wie sang schon Pippi Langstrumpf? „Ich mach‘ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt …“

Hagener Stadtbücherei weiter geschlossen

9. Januar 2021 by

Ab Montag startet Aktion „Wunschtüte“

Im Rahmen des Lockdowns bleiben die Stadtbücherei auf der Springe und die Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bis mindestens 31. Januar 2021 geschlossen. Die Leihfrist von Medien, die in diesen Zeitraum fallen, wird automatisch bis in den Februar 2021 verlängert.

Ab Montag, 11. Januar, startet die Aktion „Wunschtüte“. Dann können Interessierte per Telefon oder E-Mail bis zu zehn verfügbare Medien vorbestellen und kontaktlos abholen. Zusätzlich steht natürlich weiterhin das digitale Angebot der „Onleihe“ bereit.

Weitere Informationen zur „Wunschtüte“ und zur „Onleihe“ gibt das Team der Stadtbücherei unter Telefon 02331/207-3591 oder unter E-Mail stadtbuecherei@stadt-hagen.de sowie auf der Internetseite www.hagen.de/stadtbuecherei.

Hagen: Keine Elternbeiträge im Januar

9. Januar 2021 by

Um die Eltern in der aktuellen Situation zu entlasten, werden die Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschule (OGS) im Januar erlassen. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird die Stadt den Betrag für Januar nicht abbuchen. Eltern, die die Beiträge selbst, beispielsweise als Dauerauftrag, einzahlen, werden gebeten, die Zahlung für diesen Monat auszusetzen. Wenn die Überweisung bereits getätigt wurde, wird der Betrag für den kommenden Monat gutgeschrieben.

Die Betreuungsgarantie besteht weiterhin. Wenn der Besuch der Kita oder der OGS unverzichtbar ist, gibt es ein Betreuungsangebot. Das Angebot ist mit dem dringenden Appell verbunden, es nur in notwendigen Fällen in Anspruch zu nehmen.

Zwangsräumung: Reiterverein verlässt Höing

9. Januar 2021 by

Nach jahrelangen Streitigkeiten wurde das Gelände des Reitervereins Hagen am Freitagmorgen von einer Gerichtsvollzieherin geräumt. (…)

Das Landgericht Hagen verurteilte den Verein schließlich im Januar 2020 zur Räumung des Geländes auf dem Höing. Die wurde jedoch – wegen der Corona-Krise und weil die Reiter sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln zur Wehr setzten – immer wieder verschoben. (…)

Und noch steht auch die Berufungsverhandlung über die Rechtmäßigkeit der Zwangsräumung vor dem Oberlandesgericht in Hamm aus. Sollte der Verein dort obsiegen, hätte er wahrscheinlich Anspruch auf hohe Entschädigungszahlungen und dürfte wohl auch auf sein angestammtes Vereinsgelände zurückkehren. (…)

Quelle: wp.de

Corona in Hagen – Stand: 08.01.

8. Januar 2021 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine weitere Person verstorben (geboren 1940).

Grafiken: Stadt Hagen.

Kohle her!

8. Januar 2021 by

Hagener Unterhaltungsfirma fordert Steuergelder ein

Die Basketball Hagen GmbH & Co. KGaA würde gern Steuergelder aus der Hagener Stadtkasse abgreifen, um ihren Geschäftsbetrieb unbeschadet weiterführen zu können. So zumindest die Argumentation von Geschäftsführung und Aufsichtsrat des Unternehmens.

Wie die WPWR berichtet, hat die Firma, die unter dem Markennamen „Phönix“ agiert, um 15.384,15 Euro „gebeten“, um Corona-Tests bei ihren Angestellten durchführen zu können. Die Stadtverwaltung erteilte – zumindest bisher – diesem Ansinnen eine „klare Absage“, wie das Blatt mitteilte.

Dabei sei „durch die staatliche Corona-Hilfe für den Profisport sowie durch ein mit Hilfe der Märkischen Bank gewährtes Kfw-Darlehen (…) bereits Entlastung geschaffen worden“, teilt die Zeitung mit und beruft sich auf Wolfgang Röspel, den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden der CDU im Hagener Rat und jetzigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Basketball Hagen GmbH.

Der Veranstalter sportähnlicher Unterhaltungsangebote erweckt auch hier wieder einmal den Eindruck, es handele sich um einen Verein. Mit der angepeilten Finanzspritze könne man ein deutliches Zeichen an die Hagener „Basketball-Familie“ senden.

Nicht nur, dass es sich hier nicht um Vereinssport, sondern um einen reinen Wirtschaftsbetrieb handelt, der sich seine Akteure weltweit zusammenkauft – der Laden war auch schon in der Vergangenheit mehrfach Corona-belastet. Kein Wunder: Der Geschäftsbetrieb musste schließlich aufrecht erhalten werden.

Bereits Ende Oktober 2020 wurde in der Truppe ein Corona-Ausbruch festgestellt, in dessen Folge sich die Mannschaft in Quarantäne begeben musste. Eigentlich, denn es wurde sofort eine Sonderbehandlung vereinbart: Das Hagener Gesundheitsamt gestattete es mittels einer „Unabkömmlichkeitsbescheinigung“, dass die Angestellten weiter zum Training ausrücken durften.

Eine solche Bescheinigung wurde damals eigentlich nur Personen ausgestellt, die als „Personal kritischer Infrastrukturen“ galten, wie Energie- und Wasserversorgung oder Gesundheitsversorgung,
um ihre Kinder in Tageseinrichtungen schicken zu können.

Dass die Leiterin des Hagener Gesundheitsamts, Dr. Anjali Scholten, diese Extrawurst absegnete, lässt sich eigentlich nur mit Druck von oben erklären. Denn schon Anfang November waren die Phönix-Akteure – wen wundert es – schon wieder von der Seuche befallen, sechs Spieler und der Trainer.

Die Hagener Basketball-Szene befindet sich seit langem in einem Niedergang, den die Funktionäre krampfhaft aufzuhalten versuchen. Der letzte Insolvenzantrag liegt erst vier Jahre zurück. Inzwischen scheint die Stadt möglicherweise langsam aufzuwachen. Jedenfalls teilte eine Sprecherin laut WPWR mit:

„Die Stadt verfügt über keinen Haushaltsansatz, aus dem die Zahlung geleistet werden könnte. Außerdem müssten dann Anträge anderer Hagener Sportvereine mit professionellen Strukturen oder auch anderer Unternehmen, die durch Corona-Testkosten belastet sind, berücksichtigt werden; die finanzielle Folgewirkung wäre nicht abzuschätzen.“

Corona: Weiterer Hagener verstorben

7. Januar 2021 by

77 Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine Person verstorben (geboren 1949). Insgesamt weisen aktuell 351 Hagenerinnen und Hagener ein positives Testergebnis auf, 5.074 Personen sind nicht mehr infektiös und 122 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

Stand: 07.01., 0:00 Uhr. Grafiken: Stadt Hagen.

Ein „Hagener Stück“: Firmenschild der ehemaligen Harkort’schen Fabrik in Haspe

7. Januar 2021 by

Das gusseiserne Firmenschild der „Fabrik für Eisenbahn-Bedarf Johann Caspar Harkort“ stammt aus dem Jahr 1859 und diente bis 2001 als familiäres Erinnerungsstück in der Diele des Hauses Harkorten. Foto: Heike Wippermann.

Aus dem Buch „Hagener Stücke – 111 Objekte aus dem Stadtmuseum“ präsentiert der Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive der Stadt Hagen einige spannende Objekte. Den Anfang macht das Firmenschild der Fabrik für Eisenbahnbedarf Johann Caspar Harkort aus dem Jahr 1859.

Nach 1800 gründete Johann Caspar IV. Harkort in Blickweite des Familienguts Harkorten eine Produktionsstätte für Eisen- und Metallwaren. Nach seinem Tod 1818 baute der älteste Sohn Johann Caspar V. den Betrieb nach industriellen Maßstäben aus. Die Produktion umfasste neben Werkzeugen und Küchengeräten auch Rüstungsgüter wie Helme und Waffen. Ab 1823 erfolgte eine umfassende Erweiterung des Betriebs um eine Eisengießerei und Maschinenfabrik.

In den 1830er- und 1840er-Jahren arbeitete die Fabrik vor allem für den Eisenbahnbedarf. Neben Schienen, Schienennägeln und Befestigungsmaterial sowie Schaufeln und Hacken für die Streckenarbeiter wurden ab 1840 auch Achsen und Räder für Schienenfahrzeuge hergestellt. Drei Jahre später gingen bereits zwölf Kohlenwagen an die Düsseldorfer-Elberfelder Eisenbahngesellschaft.

Johann Caspar VI. Harkort übernahm 1850 das Unternehmen und die Fabrik. Er spezialisierte sich auf den Bau von Brücken und Stahlkonstruktionen, die sich seit Mitte der 1840er-Jahre als wichtiger Produktionszweig herausgebildet hatten. Die Johann Caspar Harkort oHG stellte nach dem Zweiten Weltkrieg die Produktion ein.

Von der Harkort’schen Firma in Hagen-Haspe ist heute nur noch die unter Denkmalschutz stehende Maschinenhalle erhalten. Es handelt sich um das wohl älteste Industriegebäude einer Fabrik in Westfalen. Das nachträglich lackierte, gusseiserne Firmenschild war vermutlich an Eisenbahnwagen angebracht. Das Markenzeichen diente bis 2001 als familiäres Erinnerungsstück, das gut sichtbar in der Diele des Hauses Harkorten befestigt war. Das Schild wird ab 2022 im Stadtmuseum Hagen zu sehen sein.

Einschränkungen bei E-Wagen und NachtExpress

7. Januar 2021 by

Aufgrund der pandemiebedingt verlängerten Schulschließungen verkehren vom 11.01. bis voraussichtlich 31.01.2021 keine Schuleinsatzwagen. Das teilt die Hagener Straßenbahn AG mit.

Ebenfalls aufgrund der Pandemiesituation entfallen weiterhin an Wochenenden die NachtExpress-Fahrten nach 1:00 Uhr.

Corona in Hagen: Zahlen steigen wieder

6. Januar 2021 by

Weitere Todesfälle – 57 Neuinfektionen

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus sind in Hagen drei Personen verstorben (geboren 1932, 1943 und 1961). Außerdem war eine weitere verstorbene Person am Coronavirus erkrankt, nach Angabe der Stadt lag allerdings eine andere Todesursache vor.

Insgesamt weisen aktuell 302 Hagenerinnen und Hagener ein positives Testergebnis auf, 5.047 Personen sind bereits nicht mehr infektiös und 121 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

Stand: 06.01., 0:00 Uhr. Grafiken: Stadt Hagen.

Weitere Verkehrsbeschränkungen am Emilienplatz

6. Januar 2021 by

Der Verkehrsfluss an der Großkreuzung Emilienplatz wird weiter eingeschränkt: Künftig wird das Linksabbiegen in die Badstraße verboten. (…)

Hintergrund der geplanten Maßnahmen ist die Einhaltung der Stickstoffdioxid-Grenzwerte sowohl in der Finanzamtsschlucht als auch am Hagener Hauptbahnhof. Hier besteht bei der Umweltverwaltung die Sorge, dass die Grenzwerte in den Jahren 2021 und 2022 nicht mehr eingehalten werden können und somit der Hagener City doch noch ein Dieselfahrverbot blüht. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wieder einmal wird nur am kleinsten Schräubchen gedreht. Ein Gesamtkonzept zu einer tatsächlich wirksamen Reduzierung der Fahrzeugmassen ist weiter nicht in Sicht.

Fridays-for-Future Hagen: „Klimakrise nicht verschwunden“

6. Januar 2021 by

Klementina Knust und Lena Klinkmann rücken das Pariser Klimaabkommen in den Fokus. Hagens Politik liefere weiterhin keine Lösungen. (…)

Also tut Hagen zum Beispiel nicht genug?

Klementina Knust: Viel zu wenig. Der Rat der Stadt hat hier den Klimanotstand ausgerufen, aber keines der Klimaschutzkonzepte, die die Stadt Hagen aufgelegt hat, passt in irgendeiner Weise dazu, die wesentlichen Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Wenn ich allein sehe, dass wir das Stickstoff-Problem in der Hagener Innenstadt nicht in den Griff bekommen, dann kann man daran sehen, dass die Politik hier keine Lösungen findet.

(…)

Quelle: wp.de


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