„Hart getroffen“

5. August 2021 by

SIHK schätzt Hochwasserschaden auf mindestens 1,4 Mrd. Euro

Am Mittwoch haben sich vom Hochwasser betroffene Unternehmen mit Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) zu den wirtschaftlichen Folgen der Flutkatastrophe ausgetauscht.

SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat hob hervor, dass das Unwetter hat die heimische Industrieregion „hart getroffen“ habe: „Wir gehen derzeit von mindestens 2.000 unmittelbar betroffenen Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis, im Märkischen Kreis und in Hagen aus. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der unmittelbare Schaden an diesen Unternehmen auf mindestens 1,4 Milliarden Euro.“

Dazu kämen kurz- und langfristige mittelbare Schäden, zum Beispiel in der Infrastruktur und der Versorgung mit Strom, die mindestens wochenlange, wenn nicht monatelange Betriebs- und Produktionsausfälle befürchten lassen. Jetzt drohten Lieferketten in der Region zu reißen und komplette Existenzen stünden vor dem Aus. Die regionale Wirtschaft sei auf umfangreiche und unbürokratische Hilfe beim Wiederaufbau angewiesen, so Geruschkat weiter.

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) betonte: „Zur schnellen und unbürokratischen Hilfe für die Wirtschaft hat das Land allein im Bezirk der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen bereits mehr als 2,6 Millionen Euro Soforthilfen ausgezahlt. Jeder der von den Unternehmen gestellten und von den Kommunen zur Bewilligung vorgesehenen Anträge wurde und wird von uns finanziert.“

Alles am Fluss

5. August 2021 by

275 Jahre Hagen – Mit dem Bus entlang von Lenne, Volme, Ennepe

Die Hagener Straßenbahn und die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (HVG) laden anlässlich des Stadtjubiläums zu drei abwechslungsreichen Stadtrundfahrten ein.

Ohne eine blutige Totschlag-Geschichte hätte es Hohenlimburg nie gegeben und die Abkürzung VARTA steht für „Vertrieb, Aufladung, Reparatur transportabler Akkumulatoren“. Wer hätte das gewusst?

Diese und weitere spannende Informationen rund um Hagens Stadtgeschichte erfahren die Rundfahrer, während sie gemütlich mit einem Linienbus der Hagener Straßenbahn durch Hagen chauffiert werden. Begleitet werden die Teilnehmer dabei von Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff, der sie über Hagen informiert und unterhält.

An drei Samstagen im August fährt ein Gelenkbus drei unterschiedliche Touren entlang der Flüsse Lenne, Volme und Ennepe ab. Alle Touren starten und enden an der Haltestelle „Rathaus“ und dauern etwa 3 Stunden. Die Abfahrt ist jeweils um 9:30 Uhr und um 14:00 Uhr. Die Anmeldung zu diesem kostenlosen Angebot ist ab sofort über das ServiceCenter der Hagener Straßenbahn möglich (Telefon 02331 208-0).

Tour 1: Volmetal-Tour (14. August 2021)

Eckesey – Ortskern Vorhalle – Industriegebiet Sedanstraße – Delstern – Ortskern Dahl – Eilper Denkmal – Elbersgelände

Tour 2: Lennetal-Tour (21. August 2021)

Emst – Blätterhöhle – Ortskern Hohenlimburg – Siedlung Oege – Elsey – Gewerbegebiet Lennetal/Bathey – Demonstrations-bauvorhaben Helfe – Feithstraße mit FernUniversität – Hohenhof/Villa Cuno – Riemerschmid-Siedlung

Tour 3: Ennepetal-Tour (28. August 2021)

West-Side: Funcke & Hueck – VARTA – Bodelschwinghplatz – Kückelhausen/Hestert – Brandt-Fabrik – Harkorten/Harkortsche Fabrik – Hasper Kreisel – Stadtbad Haspe – Lange Straße/Wilhelmsplatz – Theater – Museumsquartier

Entsprechend der aktuellen Corona-Situation und den daraus resultierenden Vorgaben der Corona-Schutzverordnung sind unterschiedliche Schutzmaßnahmen notwendig. In jedem Fall werden die Kontaktdaten für die Rückverfolgbarkeit bei der Anmeldung erhoben. Darüber hinaus ist das Tragen einer FFP2-Maske notwendig. Für die Teilnehmer gilt aufgrund der Inzidenzstufe 1 in NRW die 3G-Regelung, das heißt die Teilnahme ist nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen möglich. Der Nachweis ist am jeweiligen Veranstaltungstag mitzubringen.

Corona in Hagen – Stand: 04.08., 0:00 Uhr

4. August 2021 by

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Speed-Dating mit den Bundestagskandidaten

4. August 2021 by

Die Veranstaltergemeinschaft „Arbeit und Leben“ (DGB und VHS) lädt zum Speed-Dating mit den Hagener Bundestagskandidaten am Donnerstag, den 12. August 2021 ins Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestr. 14 ein. Einlass ist 16:30 Uhr, Beginn der Veranstaltung: 17:00 Uhr – Ende der Veranstaltung: 19:00 Uhr.

Als Themenschwerpunkte sind vorgesehen: Wirtschafts- und Strukturpolitik, Investitionen, Klima, Mobilität und Migration. Strukturwandel, Klimawandel und Investitionsstau haben bereits deutliche Auswirkungen auf unsere Lebens- und Arbeitswelt. Diese Transformation gilt es sozial, ökologisch und fair zu gestalten, vor Ort und in jeder Region. Gleichzeitig muss das friedliche und respektvolle Miteinander der Menschen vorangetrieben werden.

Das Format Speed-Dating ermöglicht in kurzweiliger Art und Weise einen Austausch und auch eine Diskussion über unterschiedliche politische Positionen zur Bundestagswahl. Während die Teilnehmer bei dem einmal gewählten Thema verbleiben, müssen die Politiker zu jedem Thema Stellung beziehen – und das, ohne sich hinter Floskeln verstecken zu können.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen steht nur ein beschränktes Teilnehmerkontingent zur Verfügung. Deshalb ist unbedingt eine Anmeldung unter hagen@dgb.de nötig.

Solidaritäts-Tüten sollen Platz schaffen

4. August 2021 by

Weltladen-Aktion vor der Renovierung

Eine Mammutaufgabe steht bevor: Ein Sonderverkauf von „Solidaritäts-Tüten“ soll am Freitag, 6., und Samstag, 7. August, helfen, für die Trocknung und Renovierung den Weltladen des AllerWeltHauses komplett zu räumen. Foto: Claudia Eckhoff.

Not macht bekanntlich erfinderisch. Das gilt auch für die Menschen, die sich im AllerWeltHaus an der Potthofstraße für den Fairen Handel und ausreichenden Lohn bei menschwürdigen Arbeitsbedingungen weltweit einsetzen.

Das Haus wurde Mitte Juli von den dreckigen Fluten der Volme überschwemmt. Dabei ist enormer Schaden entstanden. Es wird Monate dauern, bis das Café Mundial, der Weltladen und der Kulturbetrieb ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

Viel Trost, Hilfe, Ermutigung und Unterstützung in Form von Spenden und Arbeit haben die zumeist ehrenamtlich im Haus Tätigen bereits bekommen. „Dafür sind wir zutiefst dankbar. Wir wissen aber auch, was noch alles bewältig werden muss sowohl in Arbeitsstunden als auch finanziell“, berichtet Christa Burghardt seitens des Vorstandsteams. Um die Wände im Erdgeschoss richtig zu trocknen, muss jetzt der Weltladen komplett ausgeräumt werden. Vielleicht muss sogar der Putz von den Wänden geschlagen werden.

Um den dafür nötigen Platz zu schaffen, plant das Team im AllerWeltHaus einen „Solidarischen Verkauf“. Für die Aktion werden von ehrenamtlichen Helfern, die zum Teil aus anderen Weltläden extra zum Helfen nach Hagen kommen, „Solidaritäts-Tüten“ in verschiedenen Größen gepackt und mit nicht beschädigten Fairtrade-Waren befüllt. Kaffee, Tee, Schokoladen, Bio-Lebensmittel, Weine, Öle und Gewürze werden eingepackt. Auch kunsthandwerkliches kann erstanden werden.

Die Tüten gehen am Freitag, 6. August, von 10 bis 18 Uhr und am Samstag, 7. August, von 10 bis 16 Uhr drinnen und draußen vor dem Haus für 20, 30 oder 50 Euro über die Aktionstheke.

Corona in Hagen – Stand: 03.08., 0:00 Uhr

3. August 2021 by

20 Neuinfizierte an einem Tag, Inzidenz steigt auf 28,6.

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Klassik + Jazz im ESM: BBS Trio

3. August 2021 by

05.08.2021, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

BBS_Trio_2019_c_V_Beushausen_W3Das BBS Trio hat sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionslinie des Hardbop in der Tradition von Kenny Barron weiterzuführen. Es besteht aus dem Pianisten Sven Bergmann, dem Kontrabassisten Uli Bär und Martin Siehoff am Schlagzeug (Foto: ESM).

Die Musik dieses hervorragend aufeinander eingespielten Trios bringt die Leidenschaft dreier Musiker zum Ausdruck, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben. Die Klänge, die sie ihren Instrumenten entlocken, entführen das Publikum in eine imaginäre Welt, die die Leichtigkeit des Seins widerspiegelt. Die drei Musiker um Sven Bergmann gehören zu den modernen, lyrisch und rhythmisch spielenden Jazztrios. Das Programm des BBS Trios besteht überwiegend aus Jazzstandards und interessanten Eigenkompositionen.

Sven Bergmann, von dem die meisten Kompositionen sind, erfreut durch Spielwitz und seinen großflächigen Akkorden. Seine Ernsthaftigkeit spiegelt seine Hingabe zum Jazz und seine herrlichen Melodien die seine Kompositionen tragen. Immer wenn eine Komposition den Traum wahr werden läßt und die Realität verschwand wird es zeitlos.

Uli Bär verliebte sich in den Kontrabass, und seine Leidenschaft macht ihn zu einem gefragten Bassisten. Nicht umsonst ist das Hellweg-Festival ohne ihn nicht mehr wegzudenken. Uli Bär singt auf seinem Bass, nimmt Schwingungen auf und legt einen breiten Teppich von tragenden Akkorden auf dem sich seine Mitspieler austoben können.

Martin Siehoff ist ein sehr sensibler Schlagzeuger, er bekommt jede Veränderung seiner Mitspieler mit und reagiert sofort. Wer ein lebendiges Zusammenspiel von Musikern lebt, kann an Martin Siehoff als Drummer nicht vorbei kommen So kann man sagen wächst zusammen was zusammen gehört.

Eintritt frei

Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de

Stadtführung zu kolonialen Spuren

3. August 2021 by

Die kolonialen Spuren in der Hagener Innenstadt können Interessierte bei einer Führung der Volkshochschule Hagen (VHS) und der FernUniversität Hagen (Lehrgebiet: „Geschichte Europas in der Welt“) im Rahmen des Urlaubskorbs am Donnerstag, 12. August, von 18 bis 20 Uhr entdecken. Treffpunkt ist auf dem Friedrich-Ebert-Platz, vor dem ehemaligen Ratskeller. Während der Führung wird die koloniale Vergangenheit Hagens im Stadtbild verortet.

Hagen liegt nicht am Meer und hier war kein Kolonialministerium angesiedelt. Die großen Entscheidungen im internationalen Handel wurden nicht zwischen Ruhrgebiet und Sauerland getroffen, sondern in Zentren wie Berlin, Hamburg oder Bremen.

Und doch zeigt gerade ein dezentrales Beispiel wie Hagen besonders deutlich, welche vielfältigen Verbindungslinien in der Zeit von 1850 bis 1960 zwischen Stadtgeschichte und Kolonialgeschichte bestanden. Koloniales Denken und Handeln waren im Alltag fest verankert. Koloniale Vereine, Völkerschauen, unternehmerische Tätigkeit in Übersee, Auswanderung, die Entsendung von Missionaren und Kolonialbeamten, Alltagsrassismus, Straßenbenennungen und revisionistische Ansprüche verdeutlichen, dass koloniales Denken keine bloße Randnote von Stadtgeschichte ist.

Der Rundgang ist barrierefrei und die Gehstrecke beträgt rund zwei Kilometer. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch unter Angabe der Kursnummer 1052 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de erforderlich.

Coronaschutzimpfung für Kinder und Jugendliche

3. August 2021 by

Eine Impfung gegen das Coronavirus speziell für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren bietet das Hagener Impfzentrum am Samstag und Sonntag, 7. und 8. August, zwischen 14 und 20 Uhr an.

Vor der Impfung findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einem der anwesenden Kinderärzte statt. Außerdem muss das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorliegen. Ein entsprechendes Formular kann unter www.terminland.de/impfzentrum-hagen heruntergeladen werden. Falls vorhanden, müssen beide Erziehungsberechtigen ihr Einverständnis geben. Eine Terminbuchung ist nicht nötig. Auch Personen ab 18 Jahren, die sich für eine Impfung interessieren, sind ohne Termin zu den angegebenen Öffnungszeiten im Impfzentrum willkommen.

Die STIKO empfiehlt die COVID-19-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) derzeit nicht für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren, sondern nur für Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen, im Umfeld von Personen, die sich nicht selbst schützen können sowie mit arbeitsbedingtem erhöhtem Expositionsrisiko.

Corona in Hagen – Stand: 02.08., 0:00 Uhr

2. August 2021 by

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NN Theater zeigt „Exit Casablanca“

2. August 2021 by

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Das NN Theater macht sich mit seiner neuen Produktion „Exit Casablanca“ auf den Weg einmal quer durch die Menschheitsgeschichte, Ziel unbekannt (Foto: Yvonne Albert).

Im Gepäck: Markante Persönlichkeiten, skurrile Situationen, schräge Begegnungen. Mit dieser Produktion ist das NN Theater im Rahmen des Sommerfestivals „Muschelsalat“ am Mittwoch, 4. August, um 18 Uhr und um 20.30 Uhr in der Bezirkssportanlage Boele-Helfe-Kabel, Am Bügel 20, zu Gast.

75 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges tummeln sich nicht nur Zeitzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus an der Bar in „Rick’s Café“, dem Dreh- und Angelpunkt für Geflüchtete in Marokko. Menschen verstrickt in ihrer blinden Schicksalshaftigkeit warten auf das Weiterkommen, ertragen den Schwebezustand einer Transitzone und verfangen sich in einem rasanten Thriller um die begehrten Tickets für die ersehnte Weiterfahrt.

Stolpern sie einfach nur in eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten? Wer flieht vor wem? Warum bewegen sich die Menschen in einer kafkaesken Dauerschleife? Mit Livemusik und viel Humor begegnet das NN Theater aus Köln der Weltgeschichte anhand eines Filmklassikers und bringt dabei Farbe in den Schwarzweißfilm der 1940er Jahre.

Das Kulturbüro der Stadt Hagen als Organisator hat die Veranstaltungen an die Pandemiebedingungen angepasst. Interessierte müssen online ein kostenfreies Ticket auf der Internetseite www.muschelsalat.hagen.de beziehen und dieses zusammen mit einem Lichtbildausweis ausgedruckt oder digital zur Veranstaltung mitbringen.

Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden gebeten, sich kurz vor den Terminen unbedingt auf der angegebenen Internetseite über weitere Zugangsvoraussetzungen zu informieren. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Bezirksvertretung Nord statt.

Flut legt geheimes Nazi-Versteck in Eckesey frei

2. August 2021 by

Als die Flut am 14. Juli eine Wand in Eckesey beschädigt, kommt ein 76 Jahre altes Versteck zum Vorschein. Ein wichtiger Fund für Hagens Forscher.

27.850 Tage später. 76 Jahre und drei Monate. So lange könnte es ersten Vermutungen nach her sein, dass die historischen Dokumente und Gegenstände in jenen Wandschacht eines Hauses in Eckesey geschmissen wurden, in dem Sebastian Yurtseven (39) sie am Tag nach der Jahrhundertflut fand. Darunter ein Revolver, Schlagringe, penible Dokumentationen über den Stand von Schwangerschaften der Frauen im Stadtteil, noch originalverpackte Gasmasken oder Protokolle über Lebensmittelrationierungen sowie Briefe von und zur Front. Es handelt sich um den bedeutendsten NS-Versteckfund der vergangenen Jahre in der Region. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Hochwasserschäden: Dienstleistungsangebot der Stadtverwaltung bleibt noch eingeschränkt

2. August 2021 by

Aufgrund der Hochwasserschäden bleibt das Zentrale Bürgeramt, Rathausstraße 11, in der nächsten Zeit für den Publikumsverkehr weiter geschlossen. Die Bürgerämter in Boele, Haspe und Hohenlimburg sind geöffnet und dort können auch für das Zentrale Bürgeramt vereinbarte Termine, unter Angabe des Datums und der Uhrzeit des ursprünglichen Termins, wahrgenommen werden.

Die Stromversorgung für den Gebäudekomplex Rathaus I, Rathausstraße 11 und 13, ist inzwischen wiederhergestellt. Die Verwaltung hat damit begonnen, in den verschiedenen Gebäudeteilen die IT-Ausstattung, die Telefonie und die Anwendungen und Verfahren für alle Dienstleistungen zu überprüfen und wieder „hochzufahren“.

Ab Dienstag, 3. August, werden einzelne Dienststellen im Rathaus I nach und nach beginnen, ihr Dienstleistungsangebot wieder aufzunehmen. Dazu zählen unter anderem die Bereiche Standesamt und Bauordnung, wo nach vorheriger Terminabsprache auch wieder Publikumsverkehr möglich sein wird.

Alle übrigen Dienststellen beginnen parallel wieder mit der Vergabe von Terminen, die dann für alle Bereiche des Rathauses I (mit Ausnahme des Zentralen Bürgeramtes) ab Montag, 9. August, wieder mit Publikumsverkehr möglich sein werden.

Auf die weiterhin geltenden Corona-Schutzvorschriften (zum Beispiel Betreten des Rathauses nur mit FFP-2 Schutzmaske) wird dabei selbstverständlich hingewiesen. Der Zugang ins Rathaus I bleibt weiterhin nur über den zentralen Haupteingang an der Ecke Rathausstraße/Holzmüllerstraße/Potthofstraße möglich.

Die Info-Theke an der Pforte dort steht für Auskünfte und Rückfragen wie gewohnt zur Verfügung. Für telefonische Auskünfte stehen weiterhin der Telefonservice „Hagen Direkt“ unter Telefon 02331/207-5000 und die Hochwasser-Hotline unter Telefon 02331/207-5985, -5976 oder -5974 zur Verfügung.

In diesem Zusammenhang weist die Verwaltung auch darauf hin, dass das Parkhaus der Volme-Galerie wegen der Hochwasserschäden noch bis auf Weiteres geschlossen ist.

Corona in Hagen – Stand: 01.08., 0:00 Uhr

1. August 2021 by

Herdecker legt Weinberg am Koepchenwerk an

1. August 2021 by

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Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, und Elias Sturm, Initiator des PROJECT:vino am Hang des Koepchenwerks zum offiziellen Start der Testphase des Projektes. Foto: Industriedenkmalstiftung.

Im Schieberhaus des Koepchenwerks – hoch oben am Hang des Ardeygebirges – genau dort, kann sich Elias Sturm sehr gut eine Weinprobe vorstellen: Einen kühlen Weißwein in der Hand, schweift dann der Blick in die schöne Landschaft am Hengsteysee…

So seine Idee, denn der junge Herdecker ist unter die Winzer gegangen und will auf dem Gelände des Industriedenkmals zwischen den beiden großen Druckrohrleitungen einen Weinberg anlegen. Erste Reben sind schon gepflanzt. Das PROJECT:vino ist mit einer Testphase gestartet.

Mit dem Koepchenwerk verbindet ihn Familiengeschichte. Sein Urgroßvater Wilhelm (Willi) Kranz leitete in der Vergangenheit das Koepchenwerk von 1945 bis 1962. Deshalb ist auch die spontane Eingebung, den Wein „Willi und Arthur“ zu nennen – Willi, der alte Verwandte, und Arthur nach Arthur Koepchen, dem Ideengeber dieses national bedeutsamen Industriedenkmals der Energiewirtschaft in Herdecke.

Über den Verein Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V., der sich mit viel Herzblut für das Herdecker Denkmal engagiert, wurde der Kontakt zur Industriedenkmalstiftung als Eigentümerin hergestellt. Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, wird das Projekt auf jeden Fall konstruktiv begleiteten.

„Jeder unserer denkmalgeschützten Standorte inspiriert zu individuellen, neuen Nutzungen. Das macht den Reiz aus. Die Idee von Elias Sturm, Weinanbau gezielt in dieser industriell geprägten Landschaft zu betreiben, ist nicht nur originell, sondern bedarf auch eines starken Antriebs. Das passt sehr gut zu diesem Ort, zum Geist der Gründerväter des innovativen Pumpspeicherkraftwerks ebenso, wie zu unserem Stiftungsauftrag, das Denkmal angemessen zu nutzen und für eine neue Generation zu erschließen.“

Von Seiten der Stiftung wurde das Vorhaben behördlich mit der Unteren Denkmalbehörde, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Regionalforstamt, dem Naturschutzbeirat der Stadt Herdecke sowie mit RWE abgestimmt. Für das Projekt sind also alle Wege geebnet.

Weitere Informationen zum Koepchenwerk und der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur

Bezirksregierung gibt Ruhrseen wieder frei

1. August 2021 by

Mit Wirkung zum 31. Juli hat die Bezirksregierung Arnsberg ihre Sperrung der Stauseen an der unteren Ruhr für alle privaten und gewerblichen Freizeitaktivitäten wieder aufgehoben. Die Sperrung betraf den Hengsteysee, den Harkortsee und den Kemnader See.

Der Ruhrverband hat nach dem Hochwasser die bis dato erkennbaren Gefahrenstellen durch Bojen markiert, so dass der Gemeingebrauch der Seen auf eigene Gefahr wieder gestattet werden kann.

Es ist nicht auszuschließen, dass durch veränderte Strömungsverhältnisse zum Beispiel weiteres Treibgut noch angespült wird oder sich im Wasser befindet, so dass bei der die Nutzung der Talsperren auch weiterhin erhöhte Vorsicht an den Tag zu legen ist.

Handwerk hat doppelten Boden

1. August 2021 by

Karikaturenwettbewerb LWLUnter dem satirisch gemeinten Motto „Handwerk hat doppelten Boden!“ schreiben das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Galerie Komische Meister Dresden einen Cartoon-Wettbewerb aus. Die Themen sind traditionelle Berufe, Technik und Digitales. Diese sollen sich in den zeitgenössischen Karikaturen widerspiegeln (Abb.: LWL).

Daher sind professionelle Cartoonistinnen und Cartoonisten aufgerufen, bis Ende November 2021 ihre Werke zu diesen Themen für die geplante Ausstellung „Handwerk hat doppelten Boden“ im Jahr 2022 einzusenden (https://www.komischemeister.de). Die Besucher des LWL-Freilichtmuseums können ab Mai 2022 einen Sieger küren. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert, den der Förderverein Westfälisches Freilichtmuseum Hagen stiftet.

Die Karikaturenschau „Handwerk hat doppelten Boden!“ ist als Jahresausstellung des Museums konzipiert und wird von Frühjahr bis Herbst 2022 zu sehen sein.

(Keine) Helfer in der Flut-Not

1. August 2021 by

„Es war bislang noch still um Phoenix Hagen“

Während viele Clubs anpacken oder Hilfe organisieren, ist es ruhig um Hagens Zweitliga-Basketballer. Das Umfeld sei überschaubar, heißt es.

„Es war still um Phoenix Hagen, das weiß ich selbst“, sagt Wolfgang Röspel. Der Vorsitzende des Vereins antwortet damit auf die Frage, wie sich der Hagener Basketball-Zweitligist bislang zur Flutkatastrophe in der Stadt positioniert hat. Ziemlich leise und effektfrei nämlich. Das soll sich ändern.

„Phoenix ist Teil des lebendigen Hagens – aber wo bleibt der Rückhalt einer Stadt zu einem wichtigen Standortfaktor?“, ärgerte sich Röspel in einem Interview Anfang Januar mit unserer Zeitung, als die Stadt eine Finanzspritze verweigerte, um Phoenix beispielsweise bei den Corona-Testungen unter die Arme zu greifen. Und Geschäftsführer Patrick Seidel ergänzte: „Leider dürfen wir weiterhin keine Unterstützung der Stadt Hagen erfahren.“ In die andere Richtung, so der Eindruck im Zusammenhang mit der Flut, ist der Club trotz seiner Strahlkraft aber auch zurückhaltend. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Das immer noch öffentlich „Verein“ genannte Wirtschaftsunternehmen ist eher beim Stamme Nimm angesiedelt (siehe: Kohle her! Hagener Unterhaltungsfirma fordert Steuergelder ein). Auch ein Oberbürgermeister als Dauerkarteninhaber und ein ehemaliger CDU-Fraktionschef als Aufsichtsratsvorsitzender (und nicht Vereinsvorsitzender, wie er im WPWR-Artikel tituliert wird) haben daran nichts ändern können (oder wollen).

Während beispielsweise der auch mit seinen Spielern in Hagen verankerte Handball-Drittligist TuS Volmetal 350.000 Euro Spenden einsammelte, kann man ein solches Engagement von einer zusammengekauften Truppe von Heute-hier-und-morgen-dort-Söldnern nicht unbedingt erwarten.

Corona in Hagen – Stand: 31.07., 0:00 Uhr

31. Juli 2021 by

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Fundsache: Laschet über Nienhaus – oder nicht?

31. Juli 2021 by

Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident, Kanzlerkandidat der Unionsparteien und geschulter Fettnäpfchentreter über den von der Ersatzbank ins Feld geschickten Bewerber der Hagener CDU für das Mandat zum Bundestag.

Laschet über Nienhaus

Quelle: lasch-o-mat.de

Zwischenbilanz: Knapp 1,2 Millionen Euro Soforthilfe von Stadt und Land ausgezahlt

31. Juli 2021 by

Im Rahmen der kommunalen Hilfe hat die Stadt Hagen in den vergangenen drei Tagen 1.292 Schecks mit einer Soforthilfe in Höhe von 526.000 Euro an vom Hochwasser Betroffene in Hagen ausgegeben. Außerdem wurde im Rahmen der Landeshilfe 109 Schecks in Höhe von 249.500 Euro bewilligt.

Die Soforthilfe des Landes Nordrhein-Westfalen kann auch per E-Mail beantragt werden und erfolgt dann als Überweisung. Daher wurden zusätzlich rund 400.000 Euro überwiesen. Zur Bewilligung der Landeshilfe muss die Schadenshöhe mindestens bei 5.000 Euro liegen.

Beide Soforthilfen können noch bis Dienstag, 31. August, beantragt werden. Weitere Infos zur Beantragung der Soforthilfe von Stadt und Land finden Interessierte hier.

Rathaus II: Soforthilfe für Hagenerinnen und Hagener in existentieller Not

31. Juli 2021 by

Aus organisatorischen Gründen erfolgt die persönliche Beantragung und die Auszahlung der Soforthilfen ab Montag, 2. August, ausschließlich am Rathaus II, Berliner Platz 22.

Die Anträge sowohl für die Landeshilfe als auch die Soforthilfe der Stadt Hagen können bis einschließlich Freitag, 6. August, von montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr vor dem Rathaus II abgegeben werden. In der Zeit danach können weitere eingehende Soforthilfeanträge bis Dienstag, 31. August, im Rathaus II bearbeitet werden.

Die Soforthilfen durch die Stadt Hagen und das Land NRW sollen Bürgerinnen und Bürger, die von existentieller Not betroffen sind, unmittelbar unterstützen. Sie dient als finanzielle Überbrückung zur Bewältigung der akuten Notlage und der Anschaffung von Haushaltsgegenständen.

Anforderungen für die Soforthilfe der Stadt Hagen Personen, die stark vom Hochwasser betroffen sind und sich in einer akuten Notsituation befinden, können die städtische Soforthilfe beantragen. Es gilt keine Mindestschadenhöhe. Ein Nachweis des Schadens ist erforderlich.

Anforderungen für die Landeshilfe

Für die Auszahlung der NRW-Soforthilfe ist es erforderlich, dass sich die Schadenhöhe auf mindestens 5.000 Euro beläuft. Der Schaden muss beispielsweise durch Fotos, auf denen der Raum und die beschädigten Gegenstände zu erkennen sind, belegt werden.

Um die Bearbeitung der Anträge für die Betroffenen so einfach wie möglich zu machen, ist ein Straßenverzeichnis erstellt worden. Hier sind die Straßen und Häuser hinterlegt, bei denen nach amtlichen Feststellungen relevante Überschwemmungsschäden vorliegen.

Neben den Antragsformularen und der Dokumentation der Hochwasserschäden ist ein gültiges Ausweisdokument bei der Antragstellung erforderlich. Zur Vermeidung von fehlerhaften Auszahlungen erfolgt ein Abgleich der Adresse des Dokumentes mit dem Melderegister.

Auszahlung der Soforthilfen

Die Soforthilfe der Stadt Hagen kann nur persönlich oder durch einen Bevollmächtigten beantragt werden. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich durch einen Barscheck, der nach entsprechender Antragsprüfung am Rathaus II ausgehändigt wird.

Die Landeshilfe kann persönlich oder online unter E-Mail soforthilfe@stadt-hagen.de beantragt werden. Die Bearbeitungszeit liegt in diesem Fall aktuell bei zwei bis drei Wochen und das Geld wird nach Prüfung auf das angegebene Konto überwiesen.

Sowohl Finanzmittel für die Soforthilfe der Stadt Hagen als auch für die Landeshilfe sind ausreichend vorhanden, sodass jeder Berechtigte auch die finanzielle Unterstützung erhält.

Hochwasser: Schulbeginn nach den Sommerferien nicht beeinträchtigt

31. Juli 2021 by

Nach den ersten Aufräum- und Reinigungsarbeiten sowie einer ersten Schadenssichtung aufgrund des Hochwassers in Hagen können nach aktuellem Kenntnisstand des Fachbereichs Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen voraussichtlich alle Hagener Schulen nach den Sommerferien ab Mittwoch, 18. August, ohne große Einschränkungen ihren Schulbetrieb aufnehmen. Kleinere Schäden an den städtischen Schulgebäuden beeinträchtigen den Schulbetrieb nicht.

In Folge von Hochwasserschäden sind aktuell die Sporthallen Quambusch, Katernberg und Eckesey gesperrt. Nach jetzigem Kenntnisstand sind die Hallen Quambusch und Katernberg bis zum Schulbeginn voraussichtlich nicht wieder nutzbar, sodass es beim Schulsport in Einzelfällen zu Einschränkungen kommen kann.

Trocknungspause im AllerWeltHaus

31. Juli 2021 by

Christa Burghardt bringt auf den neuesten Stand

Liebe Menschen rund ums AllerWeltHaus
und vor allem liebe Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender,

da die geschädigten Räume im AllerWeltHaus leer geräumt sind und momentan „nur“ durch Bautrockner getrocknet werden müssen, ist mindestens bis zum 15. August kein Einsatz für Helfer*innen im AllerWeltHaus notwendig.

Unsere große Bitte: Helft den Betroffenen in Eckesey. Dort gibt es noch so viele Müllberge vor der Haustür, dass man die Bürgersteige nicht sieht. Meldet Euch bitte bei der Hochwasser-Hotline der Stadt Hagen, zwecks Koordination der Hilfe:

02331/207-5000, 02331/207-5985, 02331/207-5974, 02331/207-5976

Freitag von 8.00 – 18.00 Uhr, Samstag von 8.00 – 16.00 Uhr, Sonntag von 8.00 – 16.00 Uhr

Vielen Dank für Eure enorme Hilfe und Unterstützung !!!

Herzliche Grüße vom AllerWeltHaus-Team und Christa Burghardt

Danke für Spenden unter: DE37 4505 0001 0103 0230 03

Corona in Hagen – Stand: 30.07., 0:00 Uhr

30. Juli 2021 by

Beginnt die 4. Welle? Inzidenz steigt auf 20,7.

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Impfdurchbrüche: Coronaschutzimpfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen

30. Juli 2021 by

Bei zwölf mit dem Coronavirus infizierten Personen kam es zu einem so genannten Impfdurchbruch. Ein Impfdurchbruch bedeutet, dass die infizierte Person vollständig (das heißt zweimal mit einem Zweifachimpfstoff beziehungsweise einmal mittels Einmalimpfstoff) geimpft wurde und sich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Coronavirus infiziert hat. Zehn der zwölf betroffenen Personen sind asymptomatisch.

„Bei einem geringen Anteil vollständig geimpfter Personen kann das Virus nachweisbar sein, ohne dass man weiß, wie viele die Infektion weitergeben. Deshalb ist es weiterhin wichtig, die bekannten Hygieneregeln einzuhalten“, sagt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen. „Der hohe Anteil der Personen mit einem Impfdurchbruch, die keine Symptome aufweisen, zeigt, dass die Coronaschutzimpfung vor einem schweren Krankheitsverlauf schützt.“

Impfdurchbrüche treten selten auf. „Hagen ist auf einem sehr guten Weg zum Erlangen der stadtweiten Herdenimmunität, jedoch ist zum jetzigen Zeitpunkt die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass eine nicht geimpfte Person auf eine geimpfte Person trifft, weshalb die Gefahr der Ausbreitung weiterhin groß ist“, so Scholten.

Daher appelliert das Gesundheitsamt dringend, dass sich alle (geimpfte, nicht vollständig geimpfte und nicht geimpfte) Hagenerinnen und Hagener weiterhin an die bekannten Hygieneregeln halten und sich direkt nach einer Reise sowie nach fünf bis zehn Tagen per Schnelltest testen lassen. Eine Übersicht, welche Einrichtungen in Hagen Schnelltests durchführen, finden Interessierte unter www.hagen-testet.de.

Ab sofort Terminvergabe für die Bürgerämter Boele, Haspe und Hohenlimburg möglich

30. Juli 2021 by

Für die Bürgerämter Boele, Haspe und Hohenlimburg können ab sofort wieder Termine online unter https://terminvergabe.hagen.de/ und unter Telefon 02331/207-5777 gebucht werden. Die Stadt Hagen bittet um Beachtung, dass die telefonische Terminvergabe stark ausgelastet ist.

Personen, die fertig ausgestellte Ausweispapiere oder Aufenthaltstitel abholen möchten, die im Zentralen Bürgeramt oder im Bürgeramt Hohenlimburg beantragt wurden, können diese an der Information der Zulassungsbehörde, Freiheitsstraße 3, auch ohne Termin abholen. Kleinere Fundsachen (Geldbörsen, Handys, Dokumente) können in allen drei Bürgerämtern abgegeben werden. Eine Abholung von Fundsachen ist derzeit leider noch nicht möglich. Personen, deren Geldbörse gefunden wurde und Ausweisdokumente enthält, werden schriftlich informiert.

Corona in Hagen – Stand: 29.07., 0:00 Uhr

29. Juli 2021 by

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Coronavirus: Großteil der Neuinfektionen in Hagen sind Reiserückkehrer

29. Juli 2021 by

Laschet und Stamp leben derweil in einem Paralleluniversum

In einem verheerenden Auftritt beim ZDF-Sommerinterview hatte die rheinische Frohnatur Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Unionsparteien, sinngemäß erklärt, über mögliche Verschärfungen von Corona-Maßnahmen bei Reiserückkehrern könne man ja auch später noch nachdenken – nach Ende der Sommerferien. Nun ergibt es aber tatsächlich keinen Sinn, die Regeln erst dann zu verschärfen, wenn die Schulferien schon überall vorbei sind.

Laschets Stellvertreter als Ministerpräsident, Joachim Stamp (FDP), fordert gleich die Aufhebung aller Beschränkungen vom 3. Oktober an und nennt das „Corona Freedom Day“ – so wie der irrlichternde Premier Boris Johnson im britischen Hochrisikogebiet.

Bereits im März hatte Stamp zu erkennen gegeben, wie er tickt. In einem WDR-Interview erklärte er, eine „Notbremse“ zu ziehen, wenn die Zahlen so hoch seien, wie auf den britischen Inseln. Die 7-Tage-Inzidenz in Großbritannien lag bei mehr als 600, in Irland sogar über 900.

Wie wenig Laschets und Stamps Wolkenkuckucksheime mit der Realität zu tun haben, lässt sich vor Ort beobachten. So machen in Hagen die Reiserückkehrer inzwischen einen Großteil der Neuinfektionen aus.

Von 54 aktuellen Coronafällen sind 27 Personen Reiserückkehrer aus beliebten Urlaubsländern wie Niederlande, Türkei, Spanien, Italien, Russland oder Griechenland. Tagesaktuell gibt es 15 Neuinfektionen, die zu zwei Dritteln aus Reiserückkehrern bestehen. Ein Drittel der neuinfizierten Personen hat sich innerhalb der Familie bei bereits positiv getesteten Familienmitgliedern angesteckt.

Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen appelliert angesichts der Entwicklung der Delta-Variante an alle Bürgerinnen und Bürger, die aus dem Urlaub zurückkehren, das Angebot der kostenlosen Schnelltests zu nutzen. Hintergrund für den Appell sind unter anderem die bei der Delta-Variante auftretenden Verläufe, die sich von denen des Wildtyps des Virus und der Alpha-Variante unterscheiden.

Der langsamere Anstieg der Viruslast sorgt dafür, dass eine Infektiosität in vielen Fällen erst Tage nach Symptombeginn beobachtet wird. Antigen-Schnell-Tests liefern bei beginnender Symptomatik oft noch falsch negative Ergebnisse.

Zum Ausschluss einer COVID-19 Erkrankung im Frühstadium sind sie somit nicht geeignet, so dass das Gesundheitsamt Reiserückkehrern empfiehlt, direkt nach der Wiederkehr aus dem Urlaub und nach sieben bis zehn Tagen einen Schnelltest durchführen zu lassen. Eine Übersicht, welche Einrichtungen in Hagen Schnelltests durchführen, finden Interessierte unter www.hagen-testet.de.

Darüber hinaus sollten zwei Wochen nach Reiserückkehr Hygieneregeln strikt beachtet und Kontakte insbesondere zu Risikogruppen reduziert werden. Treten innerhalb dieser zwei Wochen Symptome auf, ist der Hausarzt aufzusuchen und dort eine PCR-Testung vorzunehmen. Wer im Urlaub positiv getestet wurde, sollte Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu klären, auch wenn der Test vor Rückreise negativ war.

Zudem weist das Gesundheitsamt daraufhin, dass nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung eine Testpflicht für Arbeitnehmer nach fünftägiger Abwesenheit am Arbeitsplatz besteht.

Hochwasser-Hotline koordiniert Hilfe bei Aufräumarbeiten und Sperrmüllabfuhr

29. Juli 2021 by

Die Stadt Hagen bittet alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, die tatkräftig bei den Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser im Hagener Stadtgebiet anpacken, ihre Hilfsangebote mit der städtischen Hochwasser-Hotline unter Telefon 02331/207-5985, -5976 oder -5974 abzustimmen. Das Team der Hotline kann so Angebote und Gesuche vermitteln und Hilfseinsätze Freiwilliger gegebenenfalls mit dem Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) koordinieren.

Außerdem weisen die Stadt Hagen und der HEB wiederholt daraufhin, dass unabhängig vom Hochwasser an die Straße gestellter Sperrmüll die Aufräumarbeiten massiv behindert. Diese Müllentsorgung ist illegal, geht auf Kosten der ohnehin schon von Hochwasserschäden belasteten Hagenerinnen und Hagener und wird mit einem Bußgeld von 400 Euro sowie einem Gebührenbescheid für die Entsorgungskosten von 200 Euro geahndet.

Büchertrödel in der Stadtbücherei

29. Juli 2021 by

Vom Kochen über Gärtnern und Handarbeiten bis hin zum Sport, Basteln oder Spielen – auf dem Büchertrödelmarkt der Stadtbücherei auf der Springe wird von Donnerstag, 29. Juli, bis Samstag, 28. August, jeder fündig. Zu dem vielfältigen Angebot gehören diesmal vor allem Reiseführer und Hobbybücher.

Der Büchertrödel findet während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr statt.

Corona in Hagen – Stand: 28.07., 0:00 Uhr

28. Juli 2021 by

Zahl der Infizierten steigt wieder, 7-Tage-Inzidenz erhöht sich auf 17,0.

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„Außergewöhnliche Standortvoraussetzungen“

28. Juli 2021 by

Geplante „Westside“ ist offiziell ausgewiesenes Überflutungsgebiet

Westside Volme nach der Flut

Nach der Flut: Das mitten in der „Westside“ gelegene Flussbett der Volme. Foto: DW.

Die Produktionsstätte des Unternehmens Hagener Feinstahl – geflutet. 200 Fahrzeuge eines Autohändlers – geschrottet. Beschäftigte eines Unternehmens – nach gezwungenermaßen durchwachter Nacht mit Booten evakuiert.

Das sind Meldungen zur Flutkatastrophe allein aus dem Hagener Stadtteil Eckesey. Und die Liste ist keineswegs vollständig. Der Pegel der Volme erreichte in diesem Bereich 4,40 Meter, das sogenannte Mittlere Hochwasser liegt an dieser Stelle normalerweise bei 2,40 Meter.

Nicht weit entfernt von der unfreiwilligen Bootspartie plant die Stadt ein neues Gewerbegebiet namens „Westside“. Ein reichlich hochtrabender Name für eine vergleichsweise bescheidene Fläche im Niemandsland hinter dem Hagener Hauptbahnhof, die aber mit nicht gerade unerheblichem Aufwand erschlossen werden soll.

Ob diese Planung nach den Überschwemmungserfahrungen, die Hagen in der vorletzten Woche machen musste, weiter aufrecht erhalten werden kann, darf in Zweifel gezogen werden. Das Areal liegt unmittelbar am Zusammenfluss von Ennepe und Volme. Der zur Ennepe hin errichtete Damm konnte die Wassermassen noch geradeso bändigen, die Volme flutete hingegen den Bahnsteigtunnel und die Werdestraße (Foto: Deutsche Bahn/Michael Nehaus). Die „Westside“ ist also keineswegs sicheres Gelände.

Das beschreibt auch das „Hochwasserszenario“ der Bezirksregierung Arnsberg in einer Hochwasserrisikokarte. In der „Mittleren Wahrscheinlichkeit“ eines Hochwassers der Kategorie HQ100 wird praktisch die gesamte Fläche als Überflutungszone dargestellt. Es darf als sicher gelten, dass auch potentielle Investoren sich solche Informationen sehr genau ansehen werden.

Dabei sind Neubauten in Überschwemmungsgebieten eigentlich per se untersagt. § 78 des Wasserhaushaltsgesetzes untersagt die Ausweisung neuer Baugebiete in „festgesetzten Überschwemmungsgebieten“. Aber das ist reine Theorie.

Diese von der Landesregierung definierten minimalen Zonen sind selbst von den Szenarien der eigenen Bezirksregierung meilenweit entfernt. Daneben ist auch die grundsätzliche Vorschrift des Gesetzes in zahlreichen Unterpunkten derart durchlöchert, dass es praktisch der Beliebigkeit von Landräten und Oberbürgermeistern ausgeliefert ist.

Und die wollten – zumindest bislang – nicht unbedingt Hochwasserschutz, sondern neue Gewerbegebiete. Gedrängt von Lobbyvertretern der Wirtschaft. So auch in Hagen. Aber wie kam es überhaupt zur „Westside“-Planung?

Um 2005 wurden erste Überlegungen angestellt, den hoffnungslos im Verkehr erstickenden Graf-von-Galen-Ring und dessen Zufahrten durch die sogenannte Bahnhofshinterfahrung zu entlasten. Am Rande der Neutrassierung dieser Straße fielen Restflächen an, die einer wie auch immer gearteten Nutzung zugeführt werden sollten.

Am westlichen Ende, angrenzend an das Areal der ehemaligen Varta, liegt die später von der Verwaltung so getaufte „Bohne“. Schon mit diesem Gelände wussten Planer und Politik nichts rechtes anzufangen, und so wechselten die Ideen schneller, als eine Umsetzung möglich war.

Zunächst wurde eine Wohnbebauung ins Spiel gebracht, danach nichtstörendes Gewerbe. Es folgte die Ansiedlung eines Supermarktes. Nachdem die Seifenblasen zerplatzt waren, wurde schließlich eine Grünfläche angelegt, arrondiert mit einer geradezu „kongenialen“ Kombination aus Spielflächen für Kinder und Jugendliche mit einem überdachten Treffpunkt für Alkohol- und Drogenabhängige.

Ein paar Meter weiter, neben dem Sitz der Hagener Volkshochschule in der Villa Post, tat sich die nächste Restfläche auf. Eine gute Gelegenheit, den mit Cadmium verseuchten Boden, der auf dem ehemaligen Varta-Gelände anfiel, preisgünstig verschwinden zu lassen. Zu diesem Zwecke errichteten die Bauherrin – also die Stadt – ein sogenanntes „Landschaftsbauwerk“, in dem ein Teil des Giftmülls unter einer Grasnarbe verschwand. Den Rest hatte man parallel in die Lärmschutzwand an der „Bohne“ eingearbeitet.

Eine mögliche Nutzung der Fläche zwischen Hauptbahnhof und Bahnhofshinterfahrung findet erstmals 2010 Erwähnung. Nachdem Rats- und Ausschussmitglieder zunächst mit einer angeblich zur Verfügung stehenden Gewerbefläche von 80.000 Quadratmetern angefüttert wurden, um ihnen vermeintlich großartige Entwicklungsmöglichkeiten schmackhaft zu machen, schrumpfte die „Westside“ später auf nur noch 26.600 Quadratmeter (Skizze: Stadt Hagen).

Ende 2017 waren dann etwa 20.000 Quadratmeter übrig geblieben, also nur ein Viertel der ursprünglich vollmundig ins Feld geführten Fläche.

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Diese Restfläche wurde an bester Verwaltungsprosa angepriesen:

„Die „Westside HBF“ profitiert von ihrer einmaligen Lagegunst. Unmittelbar am Innenstadtrand gelegen, doch zugleich von hohem landschaftlichen Reiz – am Fuß der Phillipshöhe mit ihren Wäldern, Gärten und Aussichtswegen und dem Lauf der Ennepe bis zum Zusammenfluss mit der Volme folgend – bietet sie sowohl Urbanität und Stadtkultur als auch Wasserlagen und Naturerlebnis. So ist die „Westside HBF“ nicht nur eine funktionale und gestalterische Stärkung der Innenstadt sondern auch der angrenzenden Stadtteile Altenhagen und Wehringhausen.“

Träume sollten wahr werden: „Überregional bekannte Hagener Unternehmen, die einen großen Wert auf Präsentation und sehr gute Erreichbarkeit legen, könnten dort ihre Hauptverwaltungen ansiedeln.“ Von „außergewöhnlichen Standortvoraussetzungen“ war die Rede, die „die Entwicklungsperspektiven für diesen städtischen Raum in ein besonderes Spannungsfeld“ stellen.

Nun, von alledem ist bis heute nicht viel zu sehen. Und welches „überregional bekannte Hagener Unternehmen“ sollte nach den jüngsten Erfahrungen noch den Drang verspüren, sich in einem regierungsamtlich ausgewiesenen Überflutungsgebiet anzusiedeln?

Begriffe wie „Hochwasser“ finden sich übrigens in keiner der zahlreichen Verwaltungsvorlagen zur „Westside“. Das Wort von der „einmaligen Lagegunst“ in einem „besonderen Spannungsfeld“ gewinnt hingegen eine ganz neue Bedeutung.

Thalia übernimmt 10 Weltbild-Filialen

28. Juli 2021 by

Zum 1. August sowie zum 1. Oktober 2021 übernimmt die Hagener Buchhandelskette Thalia insgesamt zehn Filialen des Konkurrenten Weltbild.

Dazu gehören die Standorte Ahaus, der als einziger Standort bereits zum 1. August 2021 verkauft wird, Chemnitz, Garmisch-Partenkirchen, Halberstadt, Leipzig, Nordhausen, Nürnberg, Potsdam, Suhl und Warendorf. Die übernommenen Filialen verfügen über jeweils rund 150 bis 200 Quadratmeter Verkaufsfläche und befinden sich in Innenstadtlagen oder Einkaufszentren.

Thalia gewinnt durch den Zukauf sieben neue Buchhandlungen in Städten hinzu, in denen das Unternehmen bisher noch nicht vertreten ist. In Chemnitz, Leipzig und Nürnberg ergänzen die hinzugekommenen Läden zukünftig das bestehende Angebot.

Die vom Verkauf betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden vorab über die Veränderung informiert. Sie werden vom neuen Eigentümer im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB übernommen.

Andrang beim Start der Hochwasser-Soforthilfe

28. Juli 2021 by

Beantragung bis 31. August möglich

Seit gestern wird die Soforthilfe an die Betroffenen des Hochwassers in Hagen als Barscheck ausgezahlt. Bis jetzt sind schon weit über 400 Anträge per E-Mail bei der Stadt Hagen eingegangen. Bei der Beantragung vor Ort waren am Dienstag ebenfalls mehrere hundert Menschen, welche die Hilfeleistung beantragen wollten. Daher wies die Stadt im Laufe des Tages darauf hin, dass sich keine weiteren Bürgerinnen und Bürger mehr zusätzlich in die Warteschlange einreihen konnten.

Aufgrund des enormen Andrangs teilt die Stadt Hagen mit, dass die Anträge sowohl für die Landeshilfe als auch die Soforthilfe der Stadt Hagen bis einschließlich Freitag, 30. Juli, täglich zwischen 8 und 16 Uhr vor dem Rathaus II, Berliner Platz 22, oder der Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg, Freiheitstraße 3, abgegeben werden können. Voraussichtlich wird dieses Angebot vor Ort auch in der nächsten Woche fortgeführt.

Im Anschluss können weitere eingehende Soforthilfeanträge bis Dienstag, 31. August, im Rathaus II bearbeitet werden. Sowohl Finanzmittel für die Soforthilfe der Stadt Hagen als auch für die Landeshilfe sind ausreichend vorhanden, sodass jeder Berechtigte auch die finanzielle Unterstützung erhält.

Die Anträge zur Soforthilfe der Stadt Hagen und der Landeshilfe sind auf der Internetseite der Stadt Hagen oder in der Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg und im Rathaus II erhältlich. Ausgefüllte Anträge auf Soforthilfe werden per E-Mail an soforthilfe@stadt-hagen.de oder bei den genannten Stellen entgegengenommen.

Das Soforthilfeverfahren für Unternehmen wird über die Bezirksregierung Arnsberg abgewickelt.

Ausgabe von Sachspenden in Eckesey

28. Juli 2021 by

Betroffene des Hochwassers können bis Freitag, 30. Juli, täglich zwischen 9 und 15 Uhr Lebensmittel oder Hygieneartikel an der Hausmeisterwohnung der Grundschule Eckesey, Schillerstr. 23, abholen. Soweit vorhanden, werden auch Elektrogroßgeräte wie beispielsweise Kühlschränke ausgegeben.

Wer noch tatkräftige Unterstützung bei Aufräumarbeiten benötigt, kann sich bei der Hochwasser-Hotline der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-5985, -5976 oder -5974 sowie der E-Mail hochwasserhilfe@stadt-hagen.de melden.

Ein riesengroßer Müllcontainer

28. Juli 2021 by

Christa Burghardt berichtet vom weiteren Fortschritt bei den Aufräumarbeiten im AllerWeltHaus

Liebe Menschen rund ums AllerWeltHaus

und vor allem liebe Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender,

Wir haben sehr gute Nachrichten

– Sonntagabend stand plötzlich ein riesengroßer Müllcontainer vor dem AllerWeltHaus.

– Durch eine E-Mail-Aktion haben wir für Montagvormittag Helfer*innen zusammen trommeln können.

Wir sind wieder einen gigantischen Schritt weiter gekommen

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Corona in Hagen – Stand: 27.07., 0:00 Uhr

27. Juli 2021 by

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Steigende Coronazahlen: Zurück auf Stufe 1

27. Juli 2021 by

Ab heute wieder Einschränkungen

Man hätte aus dem vergangenen Jahr lernen können, aber das war wohl schon zuviel verlangt. So steigen die Coronazahlen bereits im Juli wieder – mitten im Sommer und viel früher als 2020.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 10,1 beim Robert Koch-Institut liegt Hagen seit gestern den achten Tag in Folge über dem Schwellenwert von 10. Bleibt die Inzidenz einer Kommune der Inzidenzstufe 0 acht Tage über diesem Grenzwert, fällt die Kommune laut Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen am übernächsten Tag in die nächst höhere Inzidenzstufe. Hagen liegt dann in Inzidenzstufe 1.

Daher gelten ab Dienstag, 27. Juli, folgende Einschränkungen in den Bereichen Kontakte, Kultur, Freizeit und Sport:

Kontaktbeschränkungen

In Inzidenzstufe 1 dürfen Personen aus bis zu fünf Hausständen ohne Personenbegrenzung zusammentreffen. Immunisierte Personen aus weiteren Hausständen dürfen darüber hinaus teilnehmen. Unabhängig von der Anzahl der Hausstände sind Treffen von bis zu 100 Personen gestattet, wenn alle Anwesenden über einen Negativtestnachweis verfügen. Auch hier dürfen immunisierte Personen zusätzlich teilnehmen und Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Testerfordernis ausgenommen.

Maskenpflicht gilt wieder im Freien

In Städten der Inzidenzstufe 1 gilt wieder die Maskenpflicht im Freien in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern. Außerdem muss bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1.000 teilnehmenden Personen eine Maske getragen werden, wenn sich die Personen nicht an einem festen Sitz- oder Stehplatz befinden.

In geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Außerschulische Bildungsangebote

In gut durchlüfteten Räumen oder Räumen mit einer der Raumgröße angepassten viruzid wirkenden Luftfilteranlage kann die Maske am Sitzplatz abgelegt werden. Ein Negativtestnachweis ist nicht erforderlich. Der Musikunterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen ist in Gruppen von bis zu 30 Personen möglich. Für Angebote mit Gesang entfällt der Negativtestnachweis nur, wenn der Mindestabstand von 2 Metern eingehalten oder eine Maske getragen wird.

Die Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse sind ohne Personenbegrenzung möglich.

Kultureinrichtungen

Kultureinrichtungen können unter Beachtung der übrigen Maßnahmen ohne Terminbuchung stattfinden, Führungen sind mit Gruppen von bis zu 20 Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit gestattet.

Kulturveranstaltungen

Kulturveranstaltungen im Freien sind unter bestimmten Auflagen der Coronaschutzverordnung auch mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern oder mehr – jedoch höchstens aber mit einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität – sowie einem genehmigten Hygienekonzept möglich. In Innenräumen können Kulturveranstaltungen unter Beachtung der übrigen Maßnahmen mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden.

Sport

In der Inzidenzstufe 1 ist der Kontaktsport im Freien und in Hallen mit Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit mit bis zu 100 Personen möglich. In geschlossenen Räumen darf hochintensives Ausdauertraining (insbesondere Indoor-Cycling, HIIT und anaerobes Schwellentraining) mit bis zu 15 Personen stattfinden mit Negativtestnachweis und Mindestabstand, wenn die Räume vollständig durchlüftet oder mit viruzid wirkenden Luftfiltern ausgestattet sind.

Sportveranstaltungen

Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen ist im Freien unter Beachtung der übrigen Maßnahmen auch mit mehr als 25.000 Personen – höchstens aber der Hälfte der regulären Zuschauerkapazität – möglich. Bei mehr als 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern einschließlich immunisierter Personen sind ein Negativtestnachweis und ein genehmigtes Hygienekonzept erforderlich.

In Innenräumen sind bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer – höchstens aber ein Drittel der regulären Zuschauerkapazität – möglich mit Negativtestnachweis auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen, sichergestellter Rückverfolgbarkeit für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht.

Freizeit

Der Besuch von reinen Freibädern sowie von anderen Outdoor-Einrichtungen wie beispielsweise Minigolfanlagen ist ohne Negativtestnachweis erlaubt. Für den Besuch von Hallenschwimmbädern ist ein Negativtestnachweis erforderlich, sofern die Einrichtung nicht ausschließlich für den Vereinssportbetrieb oder für Angebote der Schwimmausbildung genutzt wird.

Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen dürfen lediglich ihren Außenbereich für bis zu 250 Personen öffnen mit Negativtestnachweis und mit sichergestellter Rückverfolgbarkeit. Der Betrieb aller Bereiche von Spielbanken darf für Besucherinnen und Besucher unter Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand ohne Negativtestnachweis stattfinden.

Veranstaltungen

Private Veranstaltungen – mit Ausnahme von Partys und vergleichbaren Feiern – sind mit bis zu 250 Gästen im Freien und bis zu 100 Gästen in Innenräumen, jeweils mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, möglich. Dabei entfällt die Maskenpflicht im Außenbereich und mit Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit auch an Tischen im Innenbereich.

Partys und vergleichbare Feiern sind ohne Einhaltung des Mindestabstands und ohne Maskenpflicht mit bis zu 100 Gästen im Freien und bis zu 50 Gästen in Innenräumen, jeweils mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, möglich.

Gastronomie

Die Nutzung des Innenbereichs gastronomische Einrichtungen ist ohne Negativtestnachweis möglich, wobei den Gästen ein Sitzplatz und an Theken oder Stehtischen ein Stehplatz zugewiesen werden und die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss. Außerdem muss der Mindestabstand zwischen unterschiedlichen Personengruppen eingehalten werden.

Immunisierte Personen sind von der Testpflicht in den verschiedenen Bereichen ausgenommen. Welche Regeln darüber hinaus in ganz Nordrhein-Westfalen gelten, ist unter https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw nachzulesen. Aktuelle Informationen rund um die Corona-Pandemie erhalten Interessierte auf www.hagen.de/corona.

Hochwasser: Stadtverwaltung eingeschränkt

27. Juli 2021 by

Aufgrund von Hochwasserschäden bleiben weiterhin das Rathaus I, Rathausstraße 13, und das Zentrale Bürgeramt, Rathausstraße 11, bis zunächst einschließlich Montag, 2. August, für den Publikumsverkehr geschlossen.

Bürgerämter Boele und Haspe öffnen

Die Bürgerämter Boele und Haspe können wieder öffnen. Bereits vereinbarte Termine in Boele, Haspe und Hohenlimburg können ab Dienstag, 27. Juli, wahrgenommen werden. Die für das Zentrale Bürgeramt vereinbarten Termine können unter Angabe des Datums und der Uhrzeit des ursprünglichen Termins in den geöffneten Bürgerämtern wahrgenommen werden.

Termine, die in den vergangenen Tagen in einem der Hagener Bürgerämter stattgefunden hätten, können diese Woche unter Angabe des Datums und der Uhrzeit in den geöffneten Bürgerämtern wahrgenommen werden. Allerdings ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Abholung von Dokumenten

Personen, die fertig ausgestellte Ausweispapiere oder Aufenthaltstitel benötigen, können die in Boele beantragten Dokumente im Bürgeramt Boele und die in Haspe beantragten Dokumente im Bürgeramt Haspe während der Öffnungszeiten abholen. Die Dokumente, die im Zentralen Bürgeramt oder im Bürgeramt Hohenlimburg abgeholt werden sollten, können an der Information der Zulassungsbehörde in Hohenlimburg, Freiheitsstraße 3, auch ohne Termin abgeholt werden. Ab der nächsten Woche werden voraussichtlich auch wieder Termine über das Internet online buchbar sein.

Fundsachen

Kleinere Fundsachen (Geldbörsen, Handys, Dokumente) können in allen drei Bürgerämtern abgegeben werden. Eine Abholung von Fundsachen ist derzeit leider noch nicht möglich. Personen, deren Geldbörse gefunden wurde und Ausweisdokumente enthält, werden schriftlich informiert.

Rathaus II, Ausländerbehörde und Rathaus Hohenlimburg

Das Rathaus II am Hauptbahnhof, die Ausländerbehörde sowie die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle in Hohenlimburg sind wie gewohnt geöffnet. Besucherinnen und Besucher des Rathaus II beachten bitte, dass die Aufzüge aktuell nicht funktionieren. Bezüglich der Beurkundung von Sterbefällen werden die Bestatter von der Stadt Hagen direkt informiert.

Dienstleistungen der Bauordnung stark eingeschränkt

Aufgrund der Hochwasserschäden im Rathaus I und damit verbundenen Einschränkungen bei der EDV können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauordnung zur Zeit keine Bauanträge, Baulasten, Grundstücksteilungen, Abgeschlossenheitsbescheinigungen etc. bearbeiten. Dies gilt für laufende Verfahren sowie für Neueingänge. Telefonische Auskünfte zu Bearbeitungsständen sind im Moment nicht möglich.

Stadtbücherei und Kunstquartier öffnen

Die Stadtbücherei auf der Springe, Springe 1, die Stadtteilbüchereien Haspe, Torhaus 1, und Hohenlimburg, Stennertstraße 6 bis 8, sowie das Kunstquartier in der Innenstadt sind ab Dienstag, 27. Juli, wieder geöffnet.

Stadtarchiv bleibt geschlossen

Das Stadtarchiv Hagen bleibt für den Publikumsverkehr zunächst bis Dienstag, 17. August, geschlossen. Schriftliche und telefonische Anfragen sowie Recherchen werden nur in dringenden Ausnahmefällen erledigt: die Dringlichkeit legt das Stadtarchiv fest. Hintergrund dieser Maßnahme sind Hochwasserschäden. Das Stadtarchiv hat die fachliche Koordination zur Rettung und Sicherung von Akten und Schriftgut der Stadtverwaltung nach der Überflutung von Akten- und Archivkellern übernommen.


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