Acht neue Kitas in Hagen: Doch Quote stimmt trotzdem nicht

19. Juni 2019 by

Die Stadt nimmt zehn Millionen Euro in die Hand. Doch die geforderten Versorgungsquoten wird sie weiter nicht erreichen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Das Blättchen kann es sich nicht verkneifen, im Zusammenhang von immer noch zu wenigen Betreuungsplätzen auf die „in dieser Bevölkerungsschicht hohe Zahlen von Schulabstinenzlern“ hinzu weisen. Gemeint mit „Bevölkerungsschicht“ sind Zuwanderer und Flüchtlinge. „Schulabstinenzler“ haben zwar nichts mit (fehlenden) Kita-Plätzen zu tun, es ist aber der Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung xenophober AfD-Wähler und anderer Schlichtbürger.

Nicht erwähnt wird von den Sympathisanten der schwarz-gelben Landesregierung dagegen ein Plan des NRW-Schulministeriums, zukünftig das Schuleingangsalter auf den 30.6. des Jahres festzulegen. Nach Angaben der Verwaltung würde dies bedeuten, dass zukünftig alle Kinder, die nach dem 30.06. sechs Jahre alt werden, in den Kindertageseinrichtungen verbleiben. Das wäre ein Viertel des Jahrgangs der Sechsjährigen, die mehr als bisher in den Kitas verbleiben, was bei der aktuellen Jahrgangsstärke einen zusätzlichen Bedarf von 490 Betreuungsplätzen jährlich bedeuten würde.

Eigenständigkeit Hohenlimburgs: Politik bezweifelt Erfolg

19. Juni 2019 by

Nicht alle in Hohenlimburg sind wirklich dafür, dass der Ort wieder eigenständig wird – nachgefragt in der Politik. (…)

Quelle: wp.de

Die Belastung durch Stickoxid ist in in Hagen weiter zu hoch

19. Juni 2019 by

Die Belastung durch Stickoxid ist in in Hagen weiter zu hoch. Das bestätigt das Umweltbundesamt. Hagen ist damit eine von 25 Städten in NRW, die mit der Belastung über dem EU-Grenzwert liegen. Der liegt bei 40 Mikrogramm, in unserer Stadt beträgt er 50. Stickstoffdioxid kann als Schadstoff in der Luft die Lunge schädigen. Als Verursacher gelten Dieselfahrzeuge. Das Umweltbundesamt fordert daher die Nachrüstung älterer Dieselautos. (…)

Quelle: Radio Hagen

Siehe dazu auch:

Daten zur Luftqualität 2018: 57 Städte über dem NO2-Grenzwert

Die Messdaten für Stickstoffdioxid (NO2) im Bundesgebiet für das Jahr 2018 liegen vor: Demnach überschritten im vergangenen Jahr noch 57 Städte den Luftqualitätsgrenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel. Im Jahr 2017 waren noch 65 Städte betroffen.

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA): „Die Luft in den Städten wird besser und der Trend geht in die richtige Richtung. Dennoch sieht man: Die bislang beschlossenen Maßnahmen reichen nicht aus, damit wirklich überall der EU-Grenzwert für NO2 im Jahresmittel zum Schutz der Gesundheit eingehalten wird. Neben den angelaufenen Software-Updates brauchen wir insbesondere eine schnelle Nachrüstung älterer Diesel-Pkw mit wirksamen Katalysatoren zur deutlichen Reduzierung des Stickoxidausstoßes. Die rechtlichen Voraussetzungen zur Zulassung solche Katalysatoren liegen vor und Nachrüstunternehmen haben erste Anträge auch für Pkw gestellt. Nun kommt es darauf an, dass der Genehmigungsprozess rasch durchlaufen wird. Alle Automobilhersteller sind dazu aufgerufen, die Nachrüstunternehmen technisch und die Kunden beim Kauf der Systeme finanziell zu unterstützen.“ (…)

Quelle: Umweltbundesamt

„Menschen im Hotel“

19. Juni 2019 by

Schauspiel-Adaption des Romans von Vicky Baum mit Live-Musik

Am 21. Juni 2019 findet um 19.30 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus) ein Gastspiel des Rheinischen Landestheaters Neuss mit der Präsentation „Menschen im Hotel“ – Schauspiel-Adaption des Romans von Vicky Baum mit Live-Musik statt (Foto: Björn Hickmann, Stage-Picture).

Ein großes Hotel im turbulenten Berlin der zwanziger Jahre lässt eine Reihe schillernder Charaktere einander begegnen: Die berühmte Balletttänzerin Grusinskaja sieht sich mit dem Ende ihrer Karriere konfrontiert. Auf ihren legendären Perlenschmuck hat es der heruntergekommene Baron Gaigern abgesehen. Der todkranke Buchhalter Kringelein möchte sich einen Hauch von Luxus gönnen und trifft unversehens auf seinen Chef, Generaldirektor Preysing. Der sucht mit einem gewagten Coup seine Firma vor dem Ruin zu retten. Das kapriziöse Flämmchen verdingt sich als Sekretärin und träumt vom Ruhm eines Filmstars. Der von Kriegswunden gezeichnete Dr. Otternschlag hat das Hotel sogar zum Mittelpunkt seiner Existenz gemacht. Mehr und mehr überkreuzen sich die Lebenswege – nicht nur am Schalter des Hotelportiers. Nach dem Verlauf von wenigen Tagen wird eine der Figuren ihr Leben verloren haben und nichts mehr so sein wie vorher …

Mit ihrem 1929 erschienenen Romanerfolg erntete die österreichische Musikerin und Schriftstellerin Vicki Baum Weltruhm. „Menschen im Hotel“ zeichnet seine Figuren liebevoll mit ihren Stärken und Schwächen und wurde mehrfach verfilmt, u. a. mit Greta Garbo und Joan Crawford. Diese Produktion erzählt Vicki Baums Reigen schicksalhafter Zusammentreffen als ein unterhaltsames musikalisches Großstadtmärchen.

In der Inszenierung von Marlene Anna Schäfer und der Ausstattung von Marina Stefan spielen, singen und musizieren: Katharina Dalichau, Teresa Zschernig, Peter Waros, Jan Kämmerer, Hubertus Brandt, Stefan Schleue, Pablo Guaneme Pinilla, Isabelle Marchewka, Radek Stawarz und Johannes Platz. Die Musik und Liedtexte verfasste Henning Brand.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagen bekommt Stadtarchäologin

18. Juni 2019 by

Hagener Politik und Medien setzen weiter auf Brauchtumsgetöse

Schon vor über 200 Jahren wurden erste archäologische und geologische Funde entdeckt und in Publikationen veröffentlicht. Der Elseyer Stiftspfarrer Johann Friedrich Möller (1750-1807) regte bereits 1802 den Schutz von Bodenfunden und Denkmälern an.

An diese bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende Sammlungs- und Forschungsgeschichte knüpfen das heutige Museum Wasserschloss Werdringen und nun auch die aktuell gegründete Stadtarchäologie in Hagen an.

Seit der Änderung des Denkmalschutzgesetzes in Nordrhein Westfalen im Jahre 2013, muss die archäologische Denkmalpflege bei vielen Bauvorhaben und vor allem bei der Entwicklung von Gewerbe- und Wohnbauflächen immer im Vorfeld angehört werden. Um hier nicht von Zufallsfunden überrascht zu werden, sondern weit im Vorfeld gezielt und damit kosten- und zeitsparend, die Maßnahmen zu begleiten, wurde das Team der Hagener Denkmalbehörde unter der Leitung von Ina Hanemann durch eine Archäologin erweitert.

Die studierte Archäologin Mirjam Kötter, seit einem Jahr auch Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Wasserschloss Werdringen und in der Denkmalbehörde, steht als neue Stadtarchäologin in engem Austausch mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe sowie mit dem städtischen Fachdienst Wissenschaft, Museen und Archive.

Sie ermittelt ein möglichst genaues Bild dessen, was in Hagen an Bodendenkmälern unter und über der Erde schlummert. Und das ist nicht wenig, sondern teilweise sogar international bedeutend. Ein Beispiel sind die sensationellen Steinzeitfunde auf dem Vorplatz und im Inneren der Blätterhöhle bei Hohenlimburg. Doch auch andere Bodendenkmäler zeigen, dass die Hagener Fundlandschaft über ein enormes Potenzial verfügt.

Erste Planungen für eine Stadtarchäologie in Hagen reichen einige Jahre zurück. Ina Hanemann, der Leiter der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen, Prof. Dr. Michael Baales, und der Hagener Museums- und Archivleiter, Dr. Ralf Blank, erkannten frühzeitig die Notwendigkeit, eine Stadtarchäologie in Hagen zu etablieren. Doch brauchte es Zeit und Geduld, um die entscheidenden Instanzen zu überzeugen und für das Vorhaben zu gewinnen.

Das war sicherlich ein arbeitsintensives Unterfangen. Denn das historische Bewusstsein reduziert sich im politisch-medialen Raum des Volmestädtchens traditionell bekanntlich auf aus der Zeit gefallene Brauchtumsrelikte. Dazu gehört der Versuch, ländliche Erscheinungsformen wie Schützenvereine im Rahmen einer Großstadt hochzuschreiben oder einen ganzen Stadtteil wie Haspe mit billigen Eselfiguren zu verunstalten.

Im Frühjahr 2019 würdigte die Oberste Denkmalbehörde im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung die Bedeutung der archäologischen Fundlandschaft in Hagen. Und in diesem Monat erhielt die Stadt den Rang einer Stadtarchäologie.

Damit eröffnet sich für Hagen auch die Möglichkeit, aus der Landesförderung für Bodendenkmalpflege zu schöpfen. Die LWL-Archäologie für Westfalen mit Sitz in Münster und die für Hagen zuständige LWL-Außenstelle für Bodendenkmalpflege in Olpe, begrüßen ebenfalls diesen Schritt. Bereits in Vorgesprächen signalisierte die LWL-Archäologie ihre Unterstützung bei der Zuweisung von Fördergeldern. Diese Finanzmittel werden unter den nunmehr sieben Dienststellen für Stadtarchäologie in Westfalen aufgeteilt. Sie dienen zur Finanzierung von laufenden Kosten im Bereich der Bodendenkmalpflege, aber vor allem für gezielte Forschungsprojekte.

Auch für die seit 2013 in NRW bestehende gesetzliche Regelung des sogenannten „Schatzregal“ ist eine Stadtarchäologie für die Kommune von Vorteil. Das „Schatzregal“ besagt, dass Funde von hoher wissenschaftlich Bedeutung automatisch in den Besitz des Landes übergehen. Über eine vertragliche Vereinbarung kann diese Regelung im Fall gelockert werden, sofern die fachlichen Grundlagen dafür vorhanden sind. Bodenfunde im Stadtgebiet können nun in Hagen verbleiben. Sie werden im Archäologiedepot aufbewahrt bzw. im Museum Wasserschloss Werdringen der Öffentlichkeit präsentiert.

Neben der behördlichen Arbeit zu bauplanungsrechtlichen Fragen und frühzeitiger Unterstützung bei der Entwicklung von Bauflächen, ist die Stadtarchäologie auch für die Mitarbeit bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung archäologischer Funde im Depot und im Museum Wasserschloss Werdringen zuständig. Hier besteht schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Denkmalbehörde und den Instituten des zuständigen Fachdienstes: dem Museum Wasserschloss Werdringen, dem Stadtmuseum und dem Stadtarchiv Hagen.

Die Stadtarchäologie Hagen ist nicht nur für die Außendarstellung der Stadt von großer Bedeutung. Auch innerhalb der fachlichen Infrastruktur der LWL-Archäologie und der Stadt Hagen wird sie eine Schlüsselstellung einnehmen.

Schüler in Hagen-Haspe pflanzen neuen Anti-Rassismus-Baum

18. Juni 2019 by

Im November ist der alte Baum von Unbekannten gefällt und in die Ennepe geworfen worden. Doch die Schüler lassen sich nicht unterkriegen. (…)

Michael Pütz, der Leiter des CRG, verfolgt die Pflanzaktion mit viel Sympathie: „Ich bin stolz auf meine Schüler. Ich bin mir sicher, dass der gefällte Baum im November kein Dumme-Jungen-Streich war, sondern eine gezielte Aktion gegen die Idee. Aber die Schüler haben eine gute Trotzreaktion gezeigt und die Neupflanzung ganz selbstständig organisiert.“ (…)

Quelle: wp.de

Noch zwei Vorstellungen: „Fussnote: Let’s do it all!“

18. Juni 2019 by

V.l.n.r.: Anne Kastien, Johanna Andree, Anna Wilwert, Karl-Dieter Günther, Klaus Beyer, Regina Kemp, Ulla Fischer, Sylvia Manthey, Helga Suleck. Foto: Klaus Lefebvre.

Auch in dieser Spielzeit hat der beliebte Seniorenclub des Lutz Hagen ein neues Stück herausgebracht: „Fussnote: Let’s do it all!“ – Ein episodisches Reisetagebuch der anderen Art (ab 12 Jahren). Dieses Stück ist noch zwei Mal im Lutz zu erleben: 20.6.2019 (18 Uhr) und 22.6.2019 (19.30 Uhr).

„Während Sie wolkengleich über den Wellen schweben, fällt jeglicher Ballast von Ihnen ab und die Welt lächelt Ihnen zu!“ So lockt der Katalog der Celebrity Cruise Senior*innen zu einer Kreuzfahrt an Bord. Ganz billig ist der Spaß aber nicht. Wie wäre es also mit einem netten kleinen Pokerspiel, um den lang ersehnten Urlaub zu finanzieren? Oder den wildfremden, reichen Mann von nebenan zu kidnappen und gemeinsam die Segel zu setzen? Dabei darf Mama in der Kaffeedose auch nicht fehlen. Und wer will schon den Ruhestand feiern, wenn man einen so kunterbunten Haufen Menschen kennenlernt, dass man ein ganzes Buch mit ihnen füllen könnte? Eins ist dabei auf jeden Fall klar: Let’s do it all!

Kommen Sie mit an Bord der 7NC Celebrity Cruise, denn Sie sind die Ehrengäste!

Unter der Leitung und in der Inszenierung von Jannica Hümbert sowie im Bühnenbild von Tobias-Rene Kersting spielen der Lutz Seniorenclub: Johanna Andree, Klaus Beyer, Ulla Fischer, Karl-Dieter Günther, Christa Hackler, Rita Iachini, Anne Kastien, Regina Kemp, Maria Köntopp, Sylvia Manthey, Heidrun Schick, Helga Suleck, Sigrun Wecke-Kaiser und Anna Willwert.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Erneuter Versuch: Hohenlimburg soll wieder eigenständig sein

18. Juni 2019 by

15 Jahre nach dem letzten Versuch, Hohenlimburg aus der Stadt Hagen herauszulösen und wieder zu einer eigenständigen Kommune werden zu lassen, bahnt sich ein erneuter Anlauf an. Forciert von jungen Hohenlimburger Bürgern zwischen 20 und 30 Jahren und begleitet vom Frontmann der „Bürger für Hohenlimburg“, Frank „Zico“ Schmidt, wird das Projekt digital und politisch gerade vorbereitet. (…)

Mit ein Grund für die Abneigung vieler Hohenlimburger gegenüber Hagen ist die finanzielle Situation, in der Hohenlimburg sich durch die Eingemeindung befinden soll.

„Es ist richtig, dass Hohenlimburg bis in die 1960er-Jahre eine reiche Stadt war“, sagt der Historiker Dr. Ralf Blank, „aber längst nicht mehr in den Jahren vor der Eingemeindung.“ Die Stahlkrise und der Strukturwandel hatten Spuren in der Kasse der Kleinstadt hinterlassen. Die Kommune wurde schon zehn Jahre vor der Eingemeindung vom NRW-Innenministerium angemahnt, im Stadtgebiet die Infrastruktur und die kommunalen Betriebe weiter auszubauen. Dafür zur Verfügung stehende Landesmittel wurden nicht abgerufen. Der Kämmerer erklärte 1973 sogar den bevorstehenden finanziellen Bankrott der Gemeinde. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: „Ziko“ und die sieben Zwerge basteln sich ein Legoland bei Fakebook. Politisch relevante Beiträge halten sich ja auch bei den „Bürgern für Hohenlimburg“ arg in Grenzen.

Bilinguale Führung im Theater Hagen

17. Juni 2019 by

Unter dem Lutz-Motto „Weltenbummler“ findet am 22. Juni 2019 mit Beginn um 14 Uhr eine weitere bilinguale Führung, dieses Mal in ungarisch-deutscher Sprache, durch das Theater Hagen statt (Treffpunkt: Bühneneingang). Diese Führung wird gestaltet von dem Tänzer, Choreographen und Orchesterwart Jozsef Hajzer und der Theaterpädagogin Miriam Walter.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung in der Theaterpädagogik wird gebeten unter miriam.walter@stadt-hagen.de.

Literatur, Flucht – interkulturelle Begegnungen

16. Juni 2019 by

Lesung mit Nuri Ortak

Unter dem Titel „Literatur, Flucht – interkulturelle Begegnungen“ lädt die „terre des hommes AG Hagen“ zu einer Lesung mit dem Hagener Schriftsteller Nuri Ortak im Rahmen des Kulturfestivals „SCHWARZWEISSBUNT“ am Dienstag, 18. Juni, von 11 bis 13 Uhr in den interkulturellen Garten am Goldberg, Goldberghang neben Haus Nummer 40, ein.

Nuri Ortak liest aus seinen eigenen Texten vor und begegnet dabei geflüchteten Jugendlichen einer Förderklasse des Berufskollegs Kaufmannsschule 1. Die Veranstaltung ist ab 14 Jahren geeignet. Der Eintritt zur Lesung ist frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an hagen@tdh-ag.de erforderlich.

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

15. Juni 2019 by

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli wieder an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Um die Teilnahme an der Aktion deutlich zu machen und ein gemeinsames Erkennungszeichen zu haben, werden alle Radler gebeten, ein blaues Band am eigenen Fahrrad zu befestigen. Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer dann über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgt. Zudem sind an den Infotheken im Rathaus I und II, im Rathaus Hohenlimburg sowie in der Verbraucherzentrale Hagen Kilometererfassungsbögen erhältlich.

Unter allen Teilnehmern der Aktion „STADTRADELN“ verlost Zweirad Trimborn ein Trekkingrad (im Wert von 600 bis 700 Euro) sowie vier Gutscheine für eine Inspektion eines Pedelecs oder Fahrrades (für jeweils 60 Euro). Im Rahmen des Umwelttages lassen sich zudem auf einer Carrerabahn – deren Strom durch Muskelkraft produziert wird – Preise der Volme Galerie wie zum Beispiel Einkaufsgutscheine im Wert bis zu 50 Euro erradeln.

Während der Kampagne und auch darüber hinaus können Radfahrer ebenso die Online-Meldeplattform „RADar“ nutzen. Über die „STADTRADELN-App“ gibt es die Möglichkeit, der Stadt Hagen störende oder gefährliche Stellen auf Radwegen zu nennen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es unter www.stadtradeln.de sowie bei Petra Leng unter Telefon 02331/207-3161 und Gregor Hengstermann unter Telefon 02331/207-3159 aus dem Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen.

Stadt Hagen baut Kindergärten und schafft Betreuungsplätze

15. Juni 2019 by

Die Stadtverwaltung begegnet der steigenden Kinderzahl in Hagen mit dem Bau neuer Kindergärten und der Schaffung weiterer Betreuungsplätze. Der Fachbereich Jugend und Soziales hat dazu einen Aktionsplan vorgelegt, der am kommenden Mittwoch im Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden soll. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Alle Informationen im Aktionsplan Kinderbetreuung (ganz ohne Bezahlschranke)

„I Got Rhythm!“

15. Juni 2019 by

Neuntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im 9. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 18. Juni (20 Uhr, Stadthalle Hagen) gibt es nicht nur sinfonische, sondern auch jazzige Klänge zu hören – „I Got Rhythm!“ Dieses Konzert ist in das Programm „Hagener Impulse – 100 Jahre Bauhaus im Westen“ eingebunden.

Die Komponisten des Programms haben in der Zeit der Bauhausgründung gelebt und gewirkt – allen voran Kurt Weill. Der Komponist stammte aus Dessau, wo sich die Bauhaus-Schule ab 1926 niederließ. Zu dieser Zeit vertonte Weill gerade Brechts „Dreigroschenoper“, die zu einem weltweiten Hit wurde. Weill teilte das Schicksal mit vielen der Bauhausmitglieder und musste in den 1930er-Jahren in die USA emigrieren. Hier wurde er am Broadway mit seinen Musicalkompositionen erfolgreich.

Eine charakteristische Neuerung in seinem Werk ist dem Zeitgeist folgend der Einzug der Alltagsmusik in die Kunstmusik. So hat er immer wieder Elemente des Jazz einfließen lassen – auch in seine Lieder, von denen einige an diesem Abend präsentiert werden, interpretiert vom Chansonnier HK Gruber.

Der 75-jährige Allround-Musiker gilt bis heute als eine der schillerndsten Figuren der deutschsprachigen Musikwelt. Mit dem Schaffen Kurt Weills hat er sich immer wieder auseinandergesetzt, wie seine CD-Veröffentlichungen eindrucksvoll zeigen, in denen er mit Stars wie Max Raabe und Nina Hagen zusammenarbeitete.

An Kurt Weills Wirkungsstätte, dem Broadway, wurde auch „Porgy and Bess“ von George Gershwin uraufgeführt. Das Bühnenwerk changiert zwischen Elementen der Oper und des Musicals und ist berühmt für seine Einflüsse aus Blues und Jazz.

So fungiert in diesem Konzert die Musik Gershwins (neben Ausschnitten aus „Porgy and Bess“, Ouvertüre zu „Strike up the Band“, Variationen über „I Got Rhythm“) bestens als Bindeglied zwischen Weills Liedern und Songs der Jazzlegende Duke Ellington, die das Programm ergänzen.

Am Klavier und am Pult wird das Philharmonische Orchester Hagen geleitet von Frank Dupree, einem hochgelobten jungen Talent, das im Jazz wie in der Klassik gleichermaßen zu Hause ist (Foto: Sebastian Heck).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

815 Mitarbeiter nutzen in Hagen ein Firmenticket

14. Juni 2019 by

Die Stadt Hagen fördert die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs durch ihre Mitarbeiter, indem sie ihnen ein Firmenticket zur Verfügung stellt. (…)

Doch mit der Resonanz auf das Firmenticket ist man bei der Hagener Straßenbahn AG nicht zufrieden, nur eine Handvoll Firmen (darunter Thalia und Kaufland) machen nach Auskunft von Hartmut Koch, Leiter des Verkehrsmanagements, davon Gebrauch: „Wir haben es zahlreichen Unternehmen angeboten, aber uns fast immer eine blutige Nase geholt.“

Ein Grund dafür ist nach Meinung von Koch, dass ausreichend Parkraum zur Verfügung steht: „Zu Konditionen, mit denen ein Firmenticket nicht mithalten kann.“

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Für Interessierte nichts Neues. Selbst zu Spitzenzeiten stehen im Stadtzentrum mindestens 1.000 freie Stellplätze in den Parkhäusern zur Verfügung. Täglich sehr schön ablesbar beispielsweise auf der Anzeigetafel an der Buscheystraße/Ecke Grünstraße.

Siehe dazu auch:

Parkplätze in Hagen: Zu viele und zu billig
Gutachter empfehlen für eine Verkehrswende Rückbau und Verteuerung

Premiere: „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“)

14. Juni 2019 by

Johann Zumbült (Melchior) und Isabell Fischer (Wendla). Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Premiere in dieser Spielzeit im Großen Haus des Theaters Hagen findet am 15. Juni 2019 (19.30 Uhr) statt. Auf dem Programm steht das international gefeierte Musical „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“) von Steven Sater (Buch, Songtexte) und Duncan Sheik (Musik), basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind (Deutsch von Nina Schneider, mit Übertexten).

Diese Produktion findet in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück statt und gehört zum Förderprojekt des Theaterfördervereins Hagen e.V. „Jeder Schüler ins Theater Hagen“.

Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“ sorgte bei der Uraufführung 1906 für Empörung: Das Thema der jugendlichen Sexualität war in der Atmosphäre der bürgerlichen Sexualmoral deutschen Kaiserreichs ein Tabu. Genau hundert Jahre später wurde das Musical „Spring Awakening“ zum ersten Mal aufgeführt, das Wedekinds Schauspiel als Folie benutzt, dabei aber den Bogen von der Vergangenheit ins Heute spannt. „Spring Awakening“ gelingt der Spagat, dass wir uns den Figuren aus Wedekinds Schauspiel auch heute noch nahe fühlen: Dies liegt vor allem an der Musik, in der sich die Wut der Jugendlichen über die sexuelle Repression und ihre Ausgeliefertheit kanalisiert. Dafür wurde das Musical gefeiert und unter anderem mit acht Tony Awards ausgezeichnet.

„Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden, von erwachender Sexualität, aber auch von Konflikten zwischen Eltern und Kindern. Deutschland 1891, irgendwo in einer kleinen Stadt: Melchior, der Primus der Klasse, ist vom Geist der Aufklärung beflügelt. Sein bester Freund Moritz, durchdrungen von selbstzerstörerischer Besessenheit, schafft das Pensum in der Schule nicht. Wendla will von ihrer Mutter aufgeklärt werden, erhält aber nur Ausflüchte als Antwort. Mit ihrer Neugier auf sexuelle Themen und ihren gezielten Fragen werden alle von ihren Eltern und Lehrern allein gelassen. Als Melchior und Wendla ihre Liebe entdecken, geraten die Jugendlichen in ein verhängnisvolles Fahrwasser.

Sascha Wienhausen inszenierte am Theater Hagen bereits mit großem Erfolg die Musicals „Avenue Q“ und „In den Heights von New York“. Zusammen mit Anja Schöne als Schauspiel-Regisseurin, Michael Schmieder als Choreograph und Alfred Peter als Ausstatter wird er nun „Spring Awakening“ auf die Hagener Bühne bringen. Mit zum Team gehören zudem Rebecca Graitl (Dramaturgie) und Hans-Joachim Köster (Licht). Unter der musikalischen Einstudierung und Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Jessica Denzer, Isabell Fischer, Ralf Grobel, Sebastian Jüllig, Vera Lorenz, Stefan Merten, Andreas Elias Post, Christian Rosprim, Anne Schröder, Simone Schuster, Bosse Vogt, Marlene Walker, Johann Zumbült; Ballett Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 28.6. (19.30 Uhr); 3.7. (19.30 Uhr), 5.7.(19.30 Uhr); 11.7.2019 (19.30 Uhr); Gastspiel in Coesfeld 26.6.2019; Wiederaufnahme: 14.9.2019 (19.30 Uhr)

DIE STUNDE DER KRITIK: Freitag, 28.6.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei. – Zu Gast: Klaus Bunte (Fachmagazin „Musicals“)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Marienhospital-Aus: Längere Wege für die Hohenlimburger

14. Juni 2019 by

Die vom Märkischen Kreis angekündigte Schließung des Marienhospitals Letmathe sorgt für heftigen Protest über die dortigen Stadtgrenzen hinaus. In Hohenlimburg sorgen sich viele Bürger insbesondere über die Folgen für die Notfallversorgung vor Ort. Am 26. Juni befindet der Kreistag über die Schließung des Standortes zum Jahresende. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Rat Hagen soll Resolution gegen Anliegerbeiträge beschließen

13. Juni 2019 by

Der Stadtrat Hagen soll eine Resolution zur Abschaffung von Anliegerbeiträgen verabschieden. Die Initiatoren hoffen auf eine breite Mehrheit. (…)

Jetzt wollen die Fraktionen von SPD und Bürger für Hohenlimburg/Piraten das Thema auch in der Kommunalpolitik auf die Tagesordnung bringen. Für die Ratssitzung am 11. Juli haben beide Parteien einen Resolutionstext eingebracht, der – so die Hoffnung der Initiatoren – von einer breiten Mehrheit unterstützt werden soll.

Der Resolutionstext lautet: „Der Rat der Stadt Hagen fordert die Landesregierung auf, das Kommunalabgabengesetzt so zu ändern, dass die Bürgerinnen und Bürger von den Beiträgen für den Umbau und Ausbau von dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wegen und Plätzen, soweit nicht das Baugesetzbuch anzuwenden ist, befreit werden und die hierdurch den Städten und Gemeinden entstehenden Mindereinnahmen durch das Land zu kompensieren.“ (…)

Quelle: wp.de

„Europa bedroht von innen und von außen?“

13. Juni 2019 by

Fachtagung an der FernUni, 14.06.2019 — 15.06.2019

Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften

Die Wahlen zum Europäischen Parlament des Jahres 2019 finden vor einem Horizont von tieferen Spaltungen in der Gesellschaft, von Ungewissheit über die Anerkennung gemeinsamer Werte und von gewachsener Unsicherheit in den globalen Macht- und Kräfteverhältnissen statt. Die Europawahlen und die darauf folgende Bildung einer neuen Europäischen Kommission sind jedes Mal eine Zäsur in den politischen Prozessen der Europäischen Union, Gelegenheit zu kritischer Bestandsaufnahme, zur Interpretation des Wählerwillens und seiner Hintergründe, zur Diskussion möglicher und notwendiger Neuanfänge.

In Kenntnis des Votums der Bürger der Union, seiner absehbaren Auswirkungen auf die Zusammensetzung der nächsten Unionsexekutive und die während der kommenden fünf Jahre zu erwartenden gesetzgeberischen Gestaltungsmehrheiten wird das Symposion eine Reihe zentraler Problemfelder der europäischen Integration diskutieren.

Die wissenschaftliche Veranstaltung dauert bis Samstag, 15. Juni, 13.30 Uhr. Sie richtet sich in erster Linie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an Studierende der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen. Darüber hinaus sind die gesamte Hochschulöffentlichkeit, externe Fachleute und am Fach bzw. Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen hier

Anmeldungen sind erforderlich (per Mail an dtiev@fernuni-hagen.de)

Jugend auf die Bühne!

13. Juni 2019 by

30. Schul- und Jugendtheatertage

Zum 30. Mal heißt es: Jugend auf die Bühne! am Theater Hagen. Am Montag, 17. Juni (Beginn: 11.00 Uhr im Lutz) und Dienstag, 18. Juni (Beginn: 16.00 Uhr im Lutz) werden alle Bühnen des Hauses für Theatergruppen aus Hagen und Umgebung geöffnet – knapp 130 Mitwirkende wird es geben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenenalter haben die Chance genutzt und werden ihre Stücke vorführen. In Schulprojektgruppen und Theatergruppen haben sich die jungen Leute mehrere Monate intensiv damit beschäftigt, ein Stück auszuwählen, selber zu entwickeln, vorzubereiten und schließlich bühnenreif zu proben.

Herausgekommen sind dabei sowohl Theaterstücke, die auf Vorlagen basieren, als auch Eigenproduktionen. Auch in diesem Jahr werden sich die begeisterten Nachwuchsschauspieler dem Wettkampf und dem Urteil einer Jury stellen, und es wird eine Preisverleihung nach der letzten Vorstellung im Opus (Beginn ca. 20.00 Uhr) geben.

Karten: Tagestickets (8 / 5 Euro) und Einzeltickets (3 / 2 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse (auch am 17.6.), unter Tel. 02331 207-3218, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Der Abriss droht

12. Juni 2019 by

Abriss von Block 1 stoppen, Perspektiven für Wehringhausen ermöglichen!

Hier Petition unterzeichnen!

Der städtebaulich wertvolle und denkmalhistorisch schützenswerte Reformwohnblock 1 Minervastraße, Ewaldstraße, Gustavstraße, Lange Straße in Hagen Wehringhausen ist durch die Pläne der GWG (Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Hagen e.G.) vom Abriss bedroht.

Nach der gegenwärtigen Genehmigungslage könnten die Abrissarbeiten im schlimmsten Falle schon in wenigen Wochen beginnen. Bevor Tatsachen geschaffen und Wertvolles unwiederbringlich zerstört wird, gilt es, sich mit aller Kraft für den Erhalt des Reformwohnblocks einzusetzen.

Über den Wert des Reformwohnblock 1

Der ab 1899 nach einem Entwurf des Architekten Claus Hilker erbaute Reformwohnblock 1 mit 130 liebenswerten Wohneinheiten und seinem großzügigen Gartenhof, bildet zusammen mit der um 1875 erbauten Eicken-Siedlung und dem Reformwohnblock 2 an der Lange Straße in Hagen Wehringhausen, ein architekturhistorisch überregional bedeutendes und erhaltenswertes Gesamtensemble.

Die herausragende Bedeutung des gesamten Ensembles für die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus von 1870-1914 in Deutschland und auch international, wurde zuletzt durch die Forschung und ein Gutachten von Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, TU Dortmund) wissenschaftlich belegt.

Die Stadt Hagen kann sich glücklich schätzen, solch wertvolle historische Bausubstanz von internationaler Bedeutung zu besitzen. Dass mit der Altbauaktivierung vielfältige Vorteile für die Stadt- und Quartiersentwicklung verbunden sind, hat zuletzt 2018 das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen einer Veröffentlichung festgestellt.

Bund und Länder setzen sich nicht ohne Grund und stärker denn je für den Erhalt des baukulturellen Erbes ein – Beispiele aus Hann. Münden, Lüdenscheid, Plauen und Pößneck zeigen, wie die behutsame Sanierung von identitätsstiftender Altbausubstanz, Städte und Quartiere aufwerten und stärken kann.

Wir appellieren an die Stadt Hagen, sich mit ihrem wertvollen städtebaulichen Erbe auseinanderzusetzen und Perspektiven für dessen Erhalt und die zukünftige Nutzung zu entwickeln. Die Chance, mit der städtebaulich nahezu einmaligen Substanz des Refomwohnblocks überregional und sogar international Strahlkraft zu entwickeln, ist zukunftsweisend. Es sollte deshalb das Ziel der Stadt sein, gemeinsam mit den Menschen in Wehringhausen Perspektiven für den Erhalt und die Nutzung des Wohnblockensembles zu erarbeiten.

Für die zukünftige Nutzung dieses städtebaulich wertvollen Wohn- und Lebensraums gibt es vielfältige Ideen, die teils aus ehrenamtlichen Initiativkreisen im Stadtteil Wehringhausen entwickelt wurden. Diese reichen von Investitionen in generationenübergreifendes Wohnen, bis hin zur Integration einer Kindertagesstätte in die bestehende Blockarchitektur. Vieles ist denkbar, wenn im Planungsprozess Ideen und Bedürfnisse der Bürger gehört werden.

Einseitige Berichterstattung

Wir finden, dass über die Abriss- und Umgestaltungspläne für den Reformwohnblock 1 in Wehringhausen bislang einseitig und unausgewogen berichtet wurde. Aus diesem Grund möchten wir mit unserem Engagement ausdrücklich die Informations- und Diskussionsgrundlage für dieses Thema öffnen und so allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich umfassend zu informieren und teilzunehmen.

Unsere Forderung

Wir fordern die Stadt Hagen auf, den geplanten Abriss des Reformwohnblocks 1 (Minervastraße, Ewaldstraße, Gustavstraße, Lange Straße) in Wehringhausen sofort zu stoppen und den wissenschaftlich belegten, besonderen Wert des Gesamtensembles (Eicken-Siedlung, Reformwohnblock 1 und Reformwohnblock 2) anzuerkennen.

Wir fordern einen offenen Planungsprozeß mit Bürgerbeteiligung und eine ernsthafte Diskussion, die Kompetenzen anerkennt und die Tatsache akzeptiert, dass wertvolle historische Bausubstanz identitätsstiftend und schützenswert ist. Nur durch deren Erhalt, kann die Möglichkeit entstehen, zusammen mit und aus der Geschichte des Stadtteils heraus Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Wir fordern die Stadt Hagen mit ihrem Oberbürgermeister Erik O. Schulz auf, sich unter Ergreifung aller notwendigen Maßnahmen und unter Berücksichtigung der aktuellen Informationslage, gegen den Abriss und für den Erhalt des Reformwohnblocks 1 einzusetzen.

Hier Petition unterzeichnen!

#BlockIsBeautiful

Mehr Informationen unter: www.blockisbeautiful.info

Schicksale von Verschleppten im Zweiten Weltkrieg

12. Juni 2019 by

Das Archiv des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität und die russische Checkov-Hochschule kooperieren bei der Aufarbeitung von Zwangsarbeiter-Interviews

Um die Schicksale russischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter geht es bei einem Projekt der Hochschule A.P. Checkov im südrussischen Taganrog, dem Ge-Denkzellen-Verein und der Friedensgruppe Lüdenscheid.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden aus Taganrog und Umgebung rund 27.000 meist sehr junge Menschen nach Deutschland verschleppt. Ihren Schicksalen spüren Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Geschichtsstudierende der Hochschule nach. In einer zweisprachigen Ausstellung soll 2021 in Taganrog und in seiner südwestfälischen Partnerstadt Lüdenscheid anhand 20 exemplarischer Schicksale gezeigt werden, was die Verschleppten erdulden mussten.

Im Rahmen ihrer Recherchereise nach Deutschland besuchte die Forschungsgruppe unter Leitung von Dr. Valentina Aggeeva und Dr. Viktor Kulikov auch das Institut für Geschichte und Biografie (IGB) der FernUniversität in Hagen. In dessen Archiv „Deutsches Gedächtnis“ befinden sich rund 600 Interviews mit ehemaligen russischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Darunter sind auch etwa 20 Interviews mit damals aus Taganrog Verschleppten, die 1993 Lüdenscheid besucht hatten.

Die russischsprachigen Dokumente sind jedoch kaum übersetzt. Im Rahmen des Besuchs vereinbarten das FernUni-Institut und die russischen Gäste daher, dass diese die Gesprächsaufnahmen übersetzen und die Übersetzungen dem IGB zur Verfügung stellen werden. Dafür erhielten sie Zugang zum IGB-Onlinearchiv und lernten, damit umzugehen. Das Hagener Institut und die russische Hochschule wollen die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit auf einer russischen Online-Plattform zugänglich machen.

Taganrog ist heute mit rund einer Viertelmillion Einwohnerinnen und Einwohnern ein bedeutendes Wirtschafts- und Kulturzentrum Südrusslands.

Keine Schau in Hagen: Kfz-Innung sagt City-Autosalon ab

12. Juni 2019 by

2019 wird es keinen City-Autosalon geben. Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hagen/Ennepe Ruhr hat die Veranstaltung abgesagt und jetzt per Post ihre Mitglieder informiert.

„Wir sehen in Zusammenhang mit dem Autosalon keine Chance darauf, dass ein verkaufsoffener Sonntag genehmigt wird“, erklärt Gunter Bathe, Sprecher der Innung, „vor diesem Hintergrund hat sich der überwiegende Teil der Autohäuser gegen eine Teilnahme ausgesprochen.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: In der Vergangenheit wurde von offizieller Seite der Verkaufssonntag immer damit gerechtfertigt, dass eine Traditionsveranstaltung im Mittelpunkt stünde. Jetzt wird erstmalig offen ausgesprochen, dass es sich genau umgekehrt verhält: Es geht – wie bei den anderen, ähnlich gelagerten „City-Events“ – vornehmlich darum, die Läden zu öffnen. Der Rest ist Beiwerk. Die Gewerkschaft ver.di, die mehrmals erfolgreich gerichtlich gegen die verkaufsoffenen Sonntage vorgegangen ist, lag mit ihrer Position also richtig. Auch wenn die örtliche Presse im Schulterschluss mit den unternehmerischen Lobbyvereinen das Feuer auf die Arbeitnehmervertreter eröffnet hat.

Schloss-Spiele-Streit: Dieser Vorschlag liegt auf dem Tisch

12. Juni 2019 by

Im Streit zwischen dem Freundeskreis Schloss-Spiele und dem Fürstenhaus Bentheim-Tecklenburg liegt ein Einigungsvorschlag auf dem Tisch. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Dass vor 100 Jahren in Deutschland die Republik ausgerufen wurde, ist bei der WPWR bis heute nicht angekommen. Penetrant ist weiter untertänigst die Rede vom „Fürstenhaus“, und der Großgrundbesitzer, Herr Bentheim-Tecklenburg, ist für das Einheitsblatt immer noch „Fürst Maximilian“.

Zurückgetretener Jäger-Chef: „Genieße es, im Wald zu sein“

11. Juni 2019 by

Lars Peter Hegenberg (55) ist nach zehn Jahren vom Amt des Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Hagen zurückgetreten. Er hat den Posten des Vorsitzenden der Hagener FDP übernommen. Im Gespräch der Woche redet er über Waidgerechtigkeit, die Rückkehr der Wölfe und die Liebe zur Natur. (…)

Ein anderes, viel diskutiertes Thema ist das Artensterben in Deutschland…

Das bereitet mir große Sorgen. In dieser Hinsicht bin ich ganz klar ein Grüner. Ich habe einen wilden Garten, in dem es von Insekten wimmelt. Schotter- und Steingärten lehne ich ab. Was Bienen brauchen, finden sie doch in der Natur nicht mehr.

Auch das Klima droht zu kippen. Wie stehen Sie zur Fridays-for-future Bewegung, die ja auch in Hagen wirkt?

Ich stehe voll hinter den Schülern, meine Tochter demonstriert dort übrigens mit. Wir wollen uns nichts vormachen, in den Ferien wäre die Teilnehmerzahl geringer, aber das ändert nichts daran, dass dort junge Leute mit viel Idealismus unterwegs sind.

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Befrager Hubertus Heuel (Akronym: -hh-) und Antworter Hegenberg gehören zweifellos zu den hellsten Kerzen auf den diversen Hagener Torten, die das Verfallsdatum schon lange überschritten haben.

Hegenberg glänzt mit besonderer Verlogenheit. Die Hagener Untergliederung seiner Splittergruppe hat sich vehement für die weitere Anlage von Schotterpisten in Vorgärten stark gemacht und dabei die parteieigene Pervertierung des Freiheitsbegriffs in Stellung gebracht (siehe: FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“). Einsprüche des Jägermeisters dagegen sind nicht bekannt.

Hegenberg steht „voll hinter den Schülern“ von „Fridays for Future“? Kaum zu glauben, dass bereits ein 55-jähriger schon ein solches Stadium der Demenz erklommen hat. Es ist gerade einmal dreieinhalb Monate her, da teilte der so forsch auftretende Jägersmann folgende Twitter-Meldung:

Nach Hegenberg’scher Logik gerät die arme Tochter ganz nach dem Papa: Von der „totalen Orientierungslosigkeit“ befallen.

Hohenlimburger Fußgängerzone: Verkehr sorgt für Diskussionen

11. Juni 2019 by

Viele Verkehrsverstöße in der Fußgängerzone: Warum die „Bürger für Hohenlimburg“ für Lösungsvorschläge nicht lokale Händler einbeziehen wollen. (…)

„Aus einer Stellungnahme der Werbegemeinschaft geht klar hervor, dass eine Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs nicht gewünscht wird.“ Damit spreche sich die Werbegemeinschaft gegen den Wunsch aus, rechtswidrigen Autoverkehr in der Fußgängerzone zu unterbinden – und stimme daher mit dem Ziel des Arbeitskreises von vornherein nicht überein. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke – selbst bei diesem mickrigen Beitrag, der praktisch nur aus dem Zitat der Stellungnahme der BfHo besteht)

Klassik + Jazz im ESM: „Stille Tage am Meer“

11. Juni 2019 by

Hommage an das kompositorische Schaffen des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger

15.06.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Bearbeitung der Orgelwerke für Klavier und Keyboard von Lutz Gerlach
Konzert mit Ulrike Mai und Lutz Gerlach – an Flügel & Keyboards

Der Bauhausmeister Lyonel Feininger hatte seine erste Einzelausstellung im Februar 1919 im Hagener Folkwang Museum. Von Walter Gropius als Leiter der Druckwerkstatt an das neu eröffnete Bauhaus berufen – wohin ihm der junge Hagener Heinrich Brocksieper als Student folgte –, widmete er sich in dieser Zeit auch der Musik.

Inspiriert von Johann Sebastian Bach komponierte Feininger 1921 seine erste Fuge und schuf insgesamt 13 Werke im „Kontrapunkt“, die meisten davon für Orgel. Diese Kompositionen Feiningers wurden nie verlegt und nur selten aufgeführt. Bis heute existiert nur eine Faksimileausgabe.

Der Pianist und Komponist Lutz Gerlach bearbeitete einen Teil der Orgelkompositionen für Klavier und Keyboard. Da die Werke des Malers nur nummeriert waren, ordnete er den einzelnen Stücken des Programmes Namen von Bildern Feiningers zu. Es entstehen neue musikalische Kontexte und farbige „Klangbilder“.

Eintritt: AK € 20,-, VVK € 17, Buchhandlung am Rathaus, 02331 – 32689

Führung auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

10. Juni 2019 by

Das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs realisierte eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Hier als Beispiel die Villa Eppenhauser Str. 151. Foto: Dieter Faßdorf.

Zu einer Führung zu Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs vom Jugendstil zum Expressionismus mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 18. Juni, von 16 bis 17 Uhr ein. Treffpunkt ist an der Hassleyer Straße 14.

Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie dem der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er sind dort zu entdecken.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1088 über die Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Mittwochs, umsonst und draußen

9. Juni 2019 by

Kultur beim Muschelsalat 2019

„Mittwochs, umsonst und draußen“ lautet auch in diesem Jahr die herzliche Einladung des Kulturbüros der Stadt Hagen zu einem abwechslungsreichen Kultursommer. Und trotz des traditionellen Namens „Muschelsalat“ findet dieser an sieben Terminen vom 17. Juli bis 28. August wie in den Vorjahren auf den unterschiedlichsten Plätzen im Hagener Stadtgebiet statt.

Gestartet wird mit drei Veranstaltungen der Weltmusikreihe des WDR Cosmo: „Odyssee: Musik der Metropolen“, jeweils um 19.30 Uhr im Volkspark an der Konzertmuschel. Am 17. Juli trifft das „High Energy Brass‘n‘Beats Dance Orchestra Footprint Project“ auf der Bühne erstmalig mit der Rapperin Niña Dioz zusammen, nachdem sie in den Tagen davor im Probenraum gemeinsam neue Sounds entwickelt haben. Weiter geht es am 24. Juli mit Rosa Neon. Der Auftritt der Band verspricht einen sinnlichen Sound mit groovenden Pop-Rhythmen aus Brasilien – garantiert tanzbar. Die kreolische Sängerin und Banjospielerin Morgane Ji beendet die Odyssee-Reihe am 31. Juli, mit Rock, Pop und elektronische Worldmusic.

Im Rahmen einer Tournee durch Nordrhein-Westfalen in den Sommerferien ziehen zwölf junge Menschen des internationalen Jugendensembles des Bielefelder Alarmtheaters auf die Straße. Auf der Springe zeigen sie am 7. August um 20.30 Uhr die Straßentheaterproduktion „Schutzschilde“, die nicht nur danach fragt, wofür es sich lohnt zu kämpfen, sondern vielmehr danach, wie dieser Kampf aussehen kann.

Weiter geht es am 14. August um 19.30 Uhr im Hameckepark mit der Absolventenshow des Jahrgangs 2019 der Staatlichen Artistenschule Berlin. Unter dem Titel „SPIN! Das neue Varieté dreht sich“ drehen sich alle, und alles dreht sich ums Drehen. Verrückte Ideen, waghalsige Artistik und mitreißende Musik werden in der Show zu einer großartigen Vorstellung versponnen.

Britischer Humor erwartet die Besucher am 21. August um 19.30 Uhr auf dem Bleichplatz in Hagen-Eilpe. Zunächst mit dem Walkact „The Weather Show“: Besucher aus Großbritannien, gerade angekommen mit Koffern und Regenschirm, haben ihr eigenes nationales Wetter mitgebracht. Es regnet, aber nur über ihnen! Ganz in der Tradition von Mr. Bean und Monty Python setzen Herr Schultze und Herr Schröder vom WallStreetTheatre auf herrlich schrägen Humor, Nonsense und aberwitzige Verbalattacken. Lachen ist vorprogrammiert bei dem sprühenden Feuerwerk der beiden Gentlemen.

Zum Saisonschluss zeigt das Kulturbüro Hagen am 28. August um 20.15 Uhr eine Multimedia-Installation auf dem Außengelände des Hohenhofes, die sowohl den Park als auch die Fassade des Gebäudes einbezieht. Zahlreiche Akteure und Musiker wie zum Beispiel das East to West Pacem Orchestra, ein syrischer Tänzer und Schauspieler unter der Leitung von Anja Schöne (lutzhagen) verwandeln den Hohenhof in eine faszinierende Welt und lassen den Zauber des alten Damaskus erahnen, der schon damals Karl Ernst Osthaus inspiriert hat. Mit dieser besonderen Veranstaltung ist der Muschelsalat in diesem Jahr Kooperationspartner des Bauhaus-Verbundes.

Die Veranstaltungen des Muschelsalats 2019 werden von der Sparkasse HagenHerdecke, dem Verein Muschelsalatretter e.V., Mark-E, den Bezirksvertretungen Mitte, Nord und Eilpe/Dahl sowie zahlreichen weiteren kleinen und größeren Förderern unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter www.muschelsalat.hagen.de.

Grüne im Glück: Mehrheit ihrer Wähler zu jung, um sich an Regierungsbeteiligung 1998-2005 zu erinnern

9. Juni 2019 by

20 Prozent, 25 Prozent, 27 Prozent! Die Grünen eilen von einem Umfragehoch zum nächsten. Dabei scheint die Partei vor allem davon zu profitieren, dass ein Großteil ihrer Wähler schlicht zu jung ist, um sich an die grüne Regierungsbeteiligung von 1998 bis 2005 zu erinnern.

„1998? Hä, wieso? Da bin ich gerade geboren“, erklärt etwa Grünen-Erstwählerin und Fridays-For-Future-Aktivistin Samantha Heuser (21). „Wie bitte? Die Grünen haben schon mal sieben Jahre lang regiert? Komisch. Dann müsste doch die Umwelt heute in einem viel besseren Zustand sein. Kann ich mir gar nicht vorstellen.“

Auch Arthur Klarmann (28) gehört zu den derzeit 25-27 Prozent der deutschen Wahlberechtigten, die ihr Kreuz bei den Grünen machen würden. „Ich bin voll für Umweltschutz und gegen Kriege und so. Wie bitte? Unter den Grünen war Deutschland an gleich zwei Kriegen beteiligt? Davon einer völkerrechtswidrig? Und das erstmals seit dem zweiten Weltkrieg? Ich bitte Sie! Das ist doch CDU-Propaganda, was Sie hier behaupten.“

Andere Verfehlungen der rot-grünen Regierung wie die bei vielen verhassten Reformen der Agenda 2010 werden meist ausschließlich der SPD angelastet. „Hartz IV ist scheiße und treibt die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich voran. Das hat der Schröder echt verbockt“, kritisiert etwa Lena Gleser (19). „Wie, die Grünen haben das mit durchgewunken? Unmöglich. Die sind doch voll sozial. Wenn das so wäre, warum steht dann die SPD bei 14 Prozent und die Grünen bei 25? Also, verarschen kann ich mich selber. Ist das hier der Postillon oder wie?“

Die Grünen-Spitzenkandidaten Annalena Baerbock und Robert Habeck sehen das mangelnde Wissen der jüngeren Generation über die einstige Regierungspolitik ihrer Partei entspannt: „Man muss die Jugend ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Nur dann lernen sie wirklich etwas“, heißt es in einer Stellungname des charismatischen Duos, das sich schon jetzt darauf vorbereitet, 2021 mit der CDU zu koalieren.

Quelle: Der Postillon

Alle Texte auf Der Postillon stehen unter CC BY-NC-SA 3.0 DE (nicht-kommerziell)

VHS-Erzählcafé zum Thema Weltwirtschaftskrise

8. Juni 2019 by

Zum nächsten Gesprächsabend mit Jörg Fritzsche und dem Thema „Schwarzer Freitag – der New Yorker Börsencrash vom Oktober 1929“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Freitag, 14. Juni, um 17 Uhr in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, ein.

Der „Schwarze Freitag“ markierte den Beginn der schweren Weltwirtschaftskrise zum Ende der 1920er Jahre, die in vielen Ländern bis in die späten 1930er Jahre andauerte. Ein starker Rückgang der Industrieproduktion und des Welthandels, eine Deflationsspirale, Bankenkrisen sowie Massenarbeitslosigkeit und soziales Elend waren die Folgen. Es ereigneten sich häufig politische Krisen, die unter anderem in Deutschland den Aufstieg des Nationalsozialismus begünstigten.

Welche Ursachen und Verlaufsbedingungen prägten die Krise? Welche Folgen ergaben sich in den einzelnen Ländern und welche Ansätze zur Problembewältigung gab es? Und wie veränderte die Krise das Leben des Einzelnen? All diesen Fragen soll im Laufe dieses Abends nachgegangen werden.

Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1216. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Warnstreiks bei Kaufland und Spielwarenkette in Hagen

8. Juni 2019 by

In Hagen gab es am Freitag Warnstreik-Aktionen im Kaufland Hohenlimburg und bei Smyths Toys in Vorhalle. Die Gewerkschaft will weiter kämpfen.

Es ist kein leichtes Spiel, einen Arbeitskampf im Einzelhandel zu führen. Das weiß Monika Grothe als langjährige Sekretärin bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aus Erfahrung. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad in den Geschäften ist oft niedrig, 97 Prozent der Beschäftigten sind Frauen und in den allermeisten Fällen sind es keine Vollzeitstellen. Da bleibt wenig Zeit und Raum, um sich als Belegschaft zu organisieren.

Entsprechend froh war Monika Grothe am Freitagvormittag, als sie 70 Beschäftigte mit gelben Warnstreik-Westen im Kultopia in Hagen begrüßen konnte. Es laufen derzeit zähe Tarifverhandlungen im Einzelhandel, erst am Abend zuvor war eine erneute Runde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gescheitert. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Shotaro Kageyama beim „Philharmonic Brunch“

8. Juni 2019 by

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski laden ein letztes Mal in dieser Spielzeit zum „Philharmonic Brunch“ am 16. Juni 2019 (11.30 Uhr, Theatercafé) ein. Als Gast begrüßen sie Shotaro Kageyama, 1. Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Hagen (Foto: Theater). Thematisch geht es bei dieser Veranstaltung um Interkulturalität – in der Musik (japanische und europäische Traditionen, verschiedene Führungsstile als Konzertmeister) und im Leben (Erfahrungen eines Japaners und eines Amerikaners in Deutschland).

Dieses Gespräch in lockerer Atmosphäre wird ergänzt durch musikalische Beiträge von Shotaro Kageyama („Mirror“ für Solo-Violine von Akira Miyoshi und „Rumänische Volkstänze“ von Béla Bartók).

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„#LiteraturSommerHellweg“: Lesungen und Musik an Pfingstsonntag

7. Juni 2019 by

Das neue Open-Air-Programm „#LiteraturSommerHellweg“ vom Kulturbüro der Stadt Hagen und dem Westfälischen Literaturbüro findet am Pfingstsonntag, 9. Juni, ab 16 Uhr unter dem Motto „Begegnung im Zwischen“ auf dem Museumsplatz vor dem Kunstquartier Hagen statt. Drei Autoren und zwei Musikgruppen sorgen für vergnügliche und nachdenkliche Töne. Die Moderation übernimmt der in Hagen geborene WDR-Moderator Stefan Keim.

Zum Auftakt präsentieren die Hagener Musikerin Maren Lueg und ihre vier aus Syrien stammenden Bandkollegen von 16 bis 16.30 Uhr und von 17.15 bis 17.30 Uhr unter dem Titel „Spuren nach Ägypten“ die Musik der ägyptischen Sängerin Oum Kalthoum (1904 bis 1975). Sie gilt als eine der einflussreichsten Musikerinnen der arabischen Welt des 20. Jahrhunderts. Ihr legendärer Liederkanon ist bis heute einendes Kulturgut arabischer Länder und ein Beweis für die verbindende Kraft der Musik. In der Hommage an Oum Kalthoum wechselt Musik mit Moderation ab. Liedtexte werden übersetzt und so einem nicht arabisch sprechenden Publikum näher gebracht.

Von 16.30 bis 17.15 Uhr findet eine Lesung mit Autor und Schauspieler Adnan Maral statt. Mit einem frechen Zwinkern nimmt er in seinem Buch „Süperopa“ alltägliche Realitäten in Deutschland aufs Korn. Dabei verwandelt sich der Rentner Kenan jedes Mal, wenn er Ayran trinkt, in einen fliegenden Superhelden und bringt Marals Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinen Eskapaden zum Schmunzeln. Bekannt wurde Adnan Maral mit seiner Darstellung des Familienvaters Metin Öztürk in der mehrfach preisgekrönten ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“. Außerdem ist Maral Kulturbotschafter im deutsch-türkischen Dialog und begleitete in dieser Funktion Außenminister Frank-Walter Steinmeier regelmäßig nach Istanbul.

Aus seinem Buch „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“ liest Dr. Mark Terkessidis von 17.30 bis 18.15 Uhr. Für den renommierten Migrations- und Rassismusforscher sowie engagierten Redner bietet das Dazwischen Raum für eine neue Ethik der Zusammenarbeit. In seinem neuen Buch macht er deutlich, welche Fragen sich ergeben, wenn auch die Erinnerung jener zählt, die eingewandert und damit Teil der Gesellschaft geworden sind.

Spielwitz mit feiner musikalischer Erzählkunst – dafür stehen die beiden Künstler Ptolemaios Armaos und Syavash Rastani, die von 18.15 bis 18.30 Uhr sowie von 19.15 bis 19.35 Uhr vor dem Kunstquartier auftreten. In ihren Konzerten fusionieren die Klänge der Persischen Tonbak mit denen der klassischen Gitarre. Die beiden jungen Künstler spielen Eigenkompositionen und interpretieren bekannte Stücke klassischer Komponisten. Neben musikalischer Ernsthaftigkeit und spieltechnischer Virtuosität darf dabei auch eine Prise Humor nicht fehlen. Dafür erhielten die beiden Musiker den „creole NRW Preis 2017“.

Zum Abschluss sind von 18.30 bis 19.15 Uhr alle Interessierten zu einer Lesung mit der Autorin und Moderatorin Hatice Akyün eingeladen. Mit ihrem Buch „Einmal Hans in scharfer Soße“ hat sie erfolgreich die Herzen und Lachmuskeln des Hagener Publikums erobert. Akyün zählt seit Jahren zu den wichtigen Impulsgebern in der deutschen Debatte um kulturelle Vielfalt. In ihren Romanen spiegelt sie die Lebensrealität einer ganzen Generation von „Gastarbeiterkindern“ auf der Suche nach ihrer eigenen Identität wider. Ihre Lesungen sind ein Plädoyer dafür, die Chancen der kulturellen Teilhabe zu erkennen und zu nutzen.

Die verschiedenen Programmpunkte finden im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT-Festivals statt und werden durch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenlos. Bei Regen werden die Auftritte ins Kunstquartier verlegt.

Arbeitskreis soll über Poller für Fußgängerzone entscheiden

7. Juni 2019 by

Sollen Poller in der Hohenlimburger Fußgängerzone aufgestellt werden oder nicht? Diese Frage soll nun ein Arbeitskreis klären. So haben es die Fraktionen in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung beschlossen. Zuvor hatte Michael Bischoff, Leiter der Polizeiwache, über den Verkehr in der Fußgängerzone berichtet. So fahre pro Tag im Durchschnitt alle 5 bis 10 Minuten ein Auto durch den Bereich – Taxen ausgenommen. „Wir stellen dort einen halbwegs regen Verkehr fest“, sagte Bischoff. 50 Verwarngelder habe die Polizei allein im vergangenen Monat verteilt, wegen Verstößen gegen die Durchfahrregelung und Falsch-Parker. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Wozu noch ein „Arbeitskreis“? Der Fall ist doch eigentlich klar.

Fußnote: Let’s do it all!

7. Juni 2019 by

Ein episodisches Reisetagebuch der anderen Art

V.l.n.r.: Anne Kastin, Johanna Andree, Anna Wilwert, Karl-Dieter Günther, Regina Kemp, Ulla Fischer, Sylvia Manthey. Foto: Theater Hagen.

Auch in dieser Spielzeit bringt der beliebte Seniorenclub des Lutz Hagen ein neues Stück heraus: „Fußnote: Let’s do it all!“ – Ein episodisches Reisetagebuch der anderen Art von Jannica Hümbert (ab 12 Jahren). Premiere ist am 8. Juni 2019, 19.30 Uhr im Lutz.

„Während Sie wolkengleich über den Wellen schweben, fällt jeglicher Ballast von Ihnen ab und die Welt lächelt Ihnen zu!“ So lockt der Katalog der Celebrity Cruise Senioren zu einer Kreuzfahrt an Bord. Ganz billig ist der Spaß aber nicht. Wie wäre es also mit einem netten kleinen Pokerspiel, um den lang ersehnten Urlaub zu finanzieren? Oder den wildfremden, reichen Mann von nebenan zu kidnappen und gemeinsam die Segel zu setzen? Dabei darf Mama in der Kaffeedose auch nicht fehlen. Und wer will schon den Ruhestand feiern, wenn man einen so kunterbunten Haufen Menschen kennenlernt, dass man ein ganzes Buch mit ihnen füllen könnte? Eins ist dabei auf jeden Fall klar: Let’s do it all!

Gemeinsam mit seinem Publikum setzt der Seniorenclub im Juni die Segel. Kommen Sie mit an Bord der 7NC Celebrity Cruise, denn Sie sind die Ehrengäste!

Unter der Leitung von Jannica Hümbert im Bühnenbild von Tobias-Rene Kersting spielen der Lutz Seniorenclub: Johanna Andree, Christel Arendt, Klaus Beyer, Ulla Fischer, Karl-Dieter Günther, Christa Hackler, Rita Iachini, Anne Kastien, Regina Kemp, Maria Köntopp, Sylvia Manthey, Edith Salmann-Laufer, Heidrun Schick, Helga Suleck, Anna Willwert.

Weitere Vorstellungen: 9.6. (18.00 Uhr); 10.6. (15.00 Uhr); 13.6. (19.30 Uhr); 14.6. (19.30 Uhr); 20.6. (18.00 Uhr); 22.6.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Keine Abfindungen für TWB-Mitarbeiter in Hagen

6. Juni 2019 by

Die gekündigten Mitarbeiter des Hagener Automobilzulieferers Prevent TWB bekommen auch weiter keine Abfindung. Das hat eine Einigungsstelle entschieden. (…)

TWB habe schon „einen signifikanten Millionenbetrag für die Einrichtung einer Transfergesellschaft bereitgestellt.“ Im Interesse der verbleibenden 160 Mitarbeiter sei es nicht zu verantworten, „weitere Mittel für den Sozialplan zur Verfügung zu stellen“. (…)

Quelle: WDR

Teuer, teurer, Hagener Müllabfuhr

6. Juni 2019 by

Während der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) weiter treuherzig behauptet: „HEB mit den niedrigsten Abfallgebühren“, belegt jetzt eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag von Haus & Grund Deutschland erstellt hat, dass HEB zu veritablen Müllmärchen neigt.

Nach Angaben der Studie belegt Hagen im Ranking der 100 größten deutschen Städte zur Höhe der Abfuhrgebühren einen blamablen 86. Platz. Zu den Ursachen der gewaltigen Unterschiede in der Gebührenstruktur äußern sich die Verfasser der Studie nicht.

DOPPELWACHOLDER.DE hat bereits mehrfach, zuletzt im Dezember 2018, auf die überhöhten Gebühren in Hagen hingewiesen und auch mögliche Ursachen benannt (siehe hier). Die Politik hat bisher in ihrer allumfassenden Weisheit darüber hinweggesehen.

Nach zehn Jahren hinhalten: Hoesch-Siedlung wie verwandelt

6. Juni 2019 by

Über zehn Jahre lang hat man den Mietern der Hoesch-Siedlung (Anm. DW: in Hohenlimburg-Oege) viel versprochen und nichts gehalten. Jetzt trauen sie ihren Augen kaum. (…)

Es war ein schwierig zu durchblickendes Geflecht für die Mieter: Bis zum Jahr 2009 gehörten die Immobilien der „Hoesch-Wohnungsbau“. Dann stieg die „Prodomo“ ein. Zum 1. Januar 2011 übernahm die KGW Wohnwert GmbH und gab die Wohnungen dann aber an die Barmer Wohnungsbau weiter. 2017 übernahm die Bochumer „Vonovia Wohnungsgesellschaft“ die Immobilien. Am 1. Februar 2018 dann letztlich die „Paul Immobilien GmbH“. Und endlich tut sich was. (…)

Quelle: ikz-online.de (Bezahlschranke)

Werkstattgespräch und Offene Probe zur Premiere von „Spring Awakening“

6. Juni 2019 by

Als nächste Premiere im Theater Hagen im Großen Haus wird das Musical „Spring Awakening“ von Steven Sater und Duncan Sheik (Foto: Klaus Lefebvre), basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind, präsentiert (Premiere: 15.6.2019, 19.30 Uhr).

Wer sich im Vorfeld über dieses Musical und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne informieren will ist herzlich eingeladen, die Einführungsveranstaltung dazu unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ am 11. Juni 2019 im Theater Hagen zu besuchen.

Diese beginnt um 18.15 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Stück und einem Gespräch über die Inszenierung, Ausstattung und Musik. Auskünfte geben Mitglieder des Produktionsteams mit Sascha Wienhausen, Anja Schöne (Regie), Alfred Peter (Ausstattung), Steffen Müller-Gabriel (Musikalische Leitung).

Moderation: Dramaturgin Rebecca Graitl. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Frauen für Kommunalpolitik begeistern

5. Juni 2019 by

„Frauen in Mandaten“ heißt die Gruppe, die sich jetzt gegründet hat. Sie will Frauen für die Politik vor der eigenen Haustür begeistern. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Fehlende Inhalte und zweifelhafte Prioritätensetzung der politischen Gruppierungen sollen jetzt wohl durch Identitätspolitik ergänzt werden. Passend dazu die angepeilten Kommunikationswege: Modische Kaffeekränzchenrunden mit Whatsapp und Speed-Dating. Dazu Workshops, die „von der EAF, also der Europäischen Akademie für Frauenförderung, durchgeführt“ werden, erläuterte Melania Purps (CDU) gegenüber dem Hagener Einheitsblatt.

Die EAF „begeitet“ nach eigenen Angaben „Organisationen in Veränderungsprozessen hin zu mehr Vielfalt in Führung“. Sie will dabei „unternehmerisches und politisches Denken“ verzahnen. Zu den Projekten der EAF gehört z.B. „Flexibles Arbeiten für Führungskräfte“. Offenbar ein wichtiges Thema auch für die Hagener UnLinke, die nach Angaben der WPWR mit Ursula Bartscher in dem Damenzirkel vertreten ist. Bartscher hatte sich erst kürzlich vehement für die Interessen der vermeintlichen Eliteanstalt Albrecht-Dürer-Gymnasium stark gemacht.


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