Stadt Hagen will 196 neue-OGS-Plätze zur Verfügung stellen

19. September 2018 by

Die Stadtverwaltung will bei der Betreuung von Grundschulkindern herkömmliche als auch andere Wege gehen. (…)

Angesichts des enormen Bedarfs denkt die Stadtverwaltung auch über alternative Betreuungsformen nach. So könnten außerschulische Betreuungsplätze im Kinder- und Jugendpark Haspe, im Wehringhauser Kirchengemeindezentrum Paulazzo oder in den Räumen der sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken“ (Friedensstraße in Altenhagen) eingerichtet werden. (…)

Quelle: nrz.de

Andere Wege? Zum Beispiel so:

Vorbild Fernuni: Fernkita Hagen betreut Kinder direkt zu Hause

Hagen (dpo) – Ist das die Lösung für den Betreuungsnotstand in vielen Gemeinden? In Hagen wurde heute die erste Fernkita Deutschlands eröffnet. Sie bietet die Möglichkeit, Kinder zwischen zwei und sechs Jahren übers Internet direkt zu Hause zu betreuen. Spielanregungen und erzieherische Anweisungen erhalten die Kleinen dabei über ein eigenes Online-Portal.

„Viele Eltern kennen das nur zu gut: Sie suchen Betreuung für Ihr Kind, aber die örtliche Kita bietet oft nur begrenzte Plätze“, erklärt FernKita-Direktorin Ariane Cannell. „Wir bieten die gleiche Dienstleistung wie eine herkömmliche Kita ganz bequem über Computer, Smartphone und per Post. Sie müssen keinerlei Abstriche machen.“

Cannell öffnet auf ihrem Rechner ein Browserfenster, in dem ein Live-Video eines kleinen Jungen zu sehen ist. „Hier sehen wir etwa den kleinen Leon aus Sindelfingen. Bis seine Mutter von der Arbeit kommt, betreuen wir ihn hier in der Fernerziehung. Leon, nein! Leg die Schere wieder hin! Weg von der Steckdose, aber zackig!“

Insgesamt sind in der FernKita Hagen 200 Erzieherinnen und Erzieher beschäftigt. Sie betreuen mehr als 70.000 Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet.

Wie in jeder Kita werden Kinder hier auch mit Essen versorgt. „Die Mahlzeiten – übrigens alles Bio – verschicken wir per Post. Die kommt eh meistens irgendwann im Laufe des Vormittags“, erklärt Cannell. „Und bei anderen Alltäglichkeiten wie beim Toilettengang geben wir umfangreiche Tipps, zum Beispiel wie und wo das Kind nochmal nachwischen soll. Bei der Fernerziehung müssen die Teilnehmer natürlich auch immer viel eigenes Engagement mit einbringen.“

Die Direktorin zeigt nun auf ihrem Rechner Bilder von Kinderzeichnungen. „Die wurden alle heute von unseren Teilnehmern hochgeladen. In der Regel bewerten wir direkt und schicken Lob und Bestätigung online zurück.“

An dieser Stelle beendet Cannell das Gespräch mit Verweis auf ihren vollen Terminplan: „Ich muss mir noch 67 Wachsmalkreidenbilder, 15 Bauklotztürme und 42 Sandkuchen anschauen, 789 Kindern eine Geschichte vorlesen und einem Dreijährigen erklären, wie er das ganze Edding-Gekritzel wieder aus seinem Gesicht bekommt, bevor seine Eltern heimkommen.“

Quelle: Der Postillon

Advertisements

Corbacher Straße: Einbahnstraße wird „gedreht“

19. September 2018 by

Zu viele Autos und viele davon schneller als erlaubt. Auf diese Beschwerden der Anwohner der Corbacher Straße in Haspe reagierte jetzt die Verkehrsabteilung der Stadt Hagen und beschloss in der Verkehrsbesprechung die Drehung der Einbahnstraße.

Demnach soll die Corbacher Straße künftig nicht mehr von der Berliner Straße, sondern von der Markanastraße aus befahrbar sein. Voraussichtlich in drei Wochen wird die bisherige Beschilderung durch die neue ersetzt.

Da werden sich die Anwohner erst recht freuen, ergibt sich doch durch die veränderte Regelung ein prima Schleichweg für den automobilen Verkehr aus Richtung Ennepetal-Voerde, die in Spitzenzeiten hochbelastete Leimstraße zu umfahren. Als Trostpreis bietet die Stadt an: Für Radfahrer wird weiterhin ein Befahren von beiden Seiten möglich sein.

Es wäre interessant gewesen zu erfahren, wer an der „Verkehrsbesprechung“ beteiligt war. Vielleicht auch Vertreter aus der Knallerrunde der Bezirksvertretung Haspe, deren Kompetenz sich im Absägen von Bäumen und Aufstellen von Kitscheseln erschöpft?

„Philosophie mit Vergnügen“ in der Villa Post

19. September 2018 by

„Philosophie mit Vergnügen“ – so heißt das philosophische Kursformat der Volkshochschule Hagen, welches am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, beginnt. Weitere Termine folgen am Mittwoch, 31. Oktober, 21. November und 5. Dezember.

Warum lachte die thrakische Magd, als Thales, der Philosoph aus dem 7./6. Jahrhundert vor Christus, in den Brunnen fiel? Was erreichte Sokrates, wenn er sich weigerte, verbindliche Antworten zu geben? Was hat das alles mit uns persönlich zu tun? Was ist mit unseren Gefühlen? Leben wir in Frieden mit unseren Nachbarn? Von wie viel Freiheit werden unsere Entscheidungen getragen?

In ungezwungener Atmosphäre werden in dem Kurs wesentliche Fragen des Lebens und der Gesellschaft diskutiert. Der Gedankenaustausch mit anderen inspiriert und erweitert den eigenen Horizont. Alle „Freunde der Weisheit“ sind eingeladen, sich mit der Dozentin Dr. Marianne Groten auf den spannenden Weg des Denkens zu begeben. Weitere Informationen zum Kurs 2130 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen/anmeldung.de.

Jetzt buchen: Radboxen am Hohenlimburger Bahnhof und am Heubing in Haspe

19. September 2018 by

Die Installation der insgesamt 34 Radboxen an Hagener Bahnhöfen befindet sich auf der Zielgeraden: Heute konnte Marc Henningfeld, Servicetechniker vom Radparksystemanbieter Kienzler, sechs Boxen am Hohenlimburger Bahnhof sowie fünf Boxen am Bahnhof Heubing in Haspe anschließen.

Fahrgäste können die Stellplätze bei der Hagener Straßenbahn AG via Internet unter www.dein-radschloss.de/# reservieren. Als letzter Standort wird in den kommenden Wochen der Bahnhof Vorhalle mit sechs Radboxen ausgestattet.

Hagen gehört zu einer von 15 Kommunen, die gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an größeren Verknüpfungspunkten zum öffentlichen Nahverkehr digital gesteuerte Radabstellanlagen mit dazugehörigem modernen, elektronischen Zugangs- und Hintergrundsystem anbieten. Die Radabstellanlagen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Regionalverband Ruhr will um Glör-Partner Hagen ringen

19. September 2018 by

Der Ausstieg der Stadt Hagen aus der Freizeitgesellschaft Glör hat die übrigen Partner überrascht. Der RVR will noch einmal den Kontakt suchen. (…)

Die Entscheidung sei völlig überraschend gekommen, ohne die übrigen Gesellschafter zuvor ins Bild zu setzen. Der Hagener Vertreter in der Gesellschafterversammlung habe zuletzt lediglich angedeutet, dass die Stadt gedenke, ihre Beteiligungsstrukturen zu überdenken. (…)

Quelle: wp.de

Wahlen werden zu „Beschlüssen“

18. September 2018 by

Mitglieder der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus fechten Wahlgänge an

Die jüngste Geschichte der Hagener SPD ist auch eine Geschichte etlicher einsamer Entscheidungen der Parteioberen, bei denen die Basis regelmäßig übergangen wurde. So wurden Ortsvereine aufgelöst – zuletzt stand der OV Haspe Nord zur Disposition -, um, so sehen es Betroffene, der Führungsspitze Macht und Mandate zu sichern. Selbst parteiinterne Arbeitsgemeinschaften werden neuerdings, so scheint es, zu Objekte der Begierde.

Am 27. Juli fand eine Vorstandssitzung der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus im AWO-Kulturhof in Hagen-Emst statt. Auf der Tagesordnung standen u.a. verschiedene Wahlen, die nach Ansicht einiger Mitglieder nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurden. So soll es keine neutralen Stimmzettel gegeben haben und keine Wahlkommission gebildet worden sein; das wären eindeutige Verstöße gegen die Wahlordnung.

Daraufhin wurde die Wahl fristgerecht beim Vorstand des Unterbezirks angefochten. Da einige der Wahlgänge knapp ausfielen, wäre bei ordnungsgemäßer Durchführung ein anderes Ergebnis durchaus möglich gewesen, so die Kritiker. Die weisen weiter darauf hin, dass die Wahlordnung der SPD für alle Parteigliederungen gilt, auch für Arbeitsgemeinschaften wie 60plus. Die Wahlordnung sei also „zwingendes Recht“, das nicht „verdrängt“ werden dürfe.

Die Anfechter kritisieren ebenfalls das Verhalten des Geschäftsführers des Hagener SPD-Unterbezirks, Claus Homm. Der hatte auf den Versuch der Beschwerdeführer, die Angelegenheit vor einer formellen Anfechtung „auf dem kleinen Dienstweg“ zu regeln, angesichts der Urlaubszeit geraten: „Eine schriftliche Antwort (…) kommt in den nächsten Tagen. Gedulde Dich doch einfach ein wenig bis dahin und genieße das Wetter.“ Clever gedacht, denn „bis dahin“ drohte die Anfechtungsfrist abzulaufen.

Die schriftliche Antwort ist auf den 24. August datiert. Geschäftsführer Homm streitet darin ab, dass es sich überhaupt um Wahlen gehandelt habe. Obwohl in der Einladung zur 60plus-Sitzung eindeutig gleich mehrfach von „Wahlen“ die Rede ist, behauptet Homm, es handele sich bei den Personalentscheidungen lediglich um „Beschlüsse“.

Demnach müsse auch keine Wahlkommission gebildet werden und es seien auch keine Stimmzettel nötig. Letztere, wenn auch fehlerhafte, kamen aber bei der 60plus-Sitzung zum Einsatz. Laut Homms Rabulistik stellt daher die Tatsache, dass die verwendeten „Abstimmungshilfen“ (Originalton Homm) nicht einheitlich waren, keinen Mangel dar.

Nach Ansicht der Beschwerdeführer ist das Verfahren beim Unterbezirksvorstand mit zahlreichen Mängeln behaftet. Kein Wunder, dass inzwischen bei der Landesschiedskommission der NRW-SPD mit Schreiben vom 30. August Einspruch gegen die Hagener Entscheidung eingelegt wurde.

Samstagsmarkt soll von Springe in Hagener Volkspark umziehen

18. September 2018 by

Die Verwaltung will die Organisation der Wochenmärkte an die Hagen-Agentur abgeben. Es werde ein neuer Mix und mehr Event-Charakter benötigt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Hagen-Agentur ist offenbar nicht richtig ausgelastet. Mit Wirtschaftförderung hoffnungslos überfordert, sucht sich diese hochdefizitäre Stadttochter (Minus 2016: Mehr als 1,2 Millionen Euro) neue Aufgabenfelder und fordert auch gleich noch mehr Personal.

Nachdem sie schon den Drei-Türme-Weg mit Industrieschrott verhunzt hat, darf sie demnächst womöglich auch noch die schrumpfenden Wochenmärkte endgültig vor die Wand fahren. Dann kann Hagen nicht nur mit einem „Premiumwanderweg“ strunzen, sondern auch noch mit einem weiteren „Leuchtturmprojekt“ den Reigen der „Alleinstellungsmerkmale“ in bislang ungeahnte Höhen entführen, wo die „Strahlkraft“ wohl grenzenlos ist.

Endspurt der Aktion 1.000 Papierkraniche für den Frieden

18. September 2018 by

Installation der Hagenerin Birgit Ebbert in der Rathausgalerie

Seit dem 15. August faltet die Hagener Autorin und Papierkünstlerin mit Menschen aus Hagen Kraniche für den Frieden. Schon ist im KunstSchaufenster der Rathausgalerie Hagen erkennbar, wie die Installation aussehen wird, wenn 1.000 und mehr Kraniche von der Decke hängen. Aber noch fehlen 119 Kraniche zum Ziel. Die Zahl sollten die Hagenerinnen und Hagener doch schaffen. Am 20. September besteht von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit mitzumachen.

Am Samstag, den 29. September um 14.00 Uhr soll der Raum voller Kraniche sein, aber auch kann noch gefaltet werden. Auch wenn nach der japanischen Legende 1.000 Kraniche nötig sind, damit ein Herzenswunsch in Erfüllung geht, je mehr Menschen sich beim Falten Gedanken über den Frieden machen, umso besser. Ist Frieden nicht unser aller Herzenswunsch?

Die Papierkraniche werden am Ende der Aktion in den Friedenspark in Hiroshima geschickt. Dort trudeln jährlich Millionen von Papierkranichen ein, die den Wunsch der Menschen auf der ganzen Welt dokumentieren. Mehr über die Aktion findet sich im Internet unter www.literaturart.de

Klima oder bloß Wetter?

17. September 2018 by

VHS Hagen eröffnet neues Semester mit Klimapolitik

Klimapolitisch geht es beim Start ins neue Semester an der Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 4. Oktober, um 18.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, zu. Informativ, aber ebenso unterhaltsam ist der Abend bei Wein und Snacks mit Vortrag und Musik geplant.

Um 19 Uhr stellt Prof. Dr. Alfred Endres, FernUniversität Hagen, in seinem Eröffnungsvortrag „Wirkungsvolle Klimapolitik“ die spannende Frage: Warum (zum Donnerwetter) ist das so schwierig? Dabei schaut er aus umweltökonomischer Perspektive auf das Zusammenwirken von Ökonomie und Ökologie. Bei Hunger essen Menschen, bei Kälte heizen sie, so die erforderlichen Ressourcen vorhanden sind.

Warum können diese äußerst unspektakulären Erwartungen über das Verhalten eines Menschen nicht einfach auf die Staaten im Kontext der globalen Erwärmung übertragen werden? Wenn die Staaten den Klimawandel als äußerst bedrohlich ansehen, wie sie immer behaupten, warum leiten sie dann nicht einfach die erforderlichen Gegenmaßnahmen ein? Beim abendlichen Vortrag werden Gegenstand und Methode der Umweltökonomie als wirtschaftswissenschaftliche Disziplin deutlich.

Nach dem informativen Input wird aus dem Professor ein Rocker, der gemeinsam mit dem Trio Rockato die Villa zum Rockpalast werden lässt. Mit seiner markanten Stimme interpretiert Endres Hits wie „Black Magic Woman“ (Santana) oder „Nights in White Satin“ (The Moody Blues) völlig neu. Diese Musik wird auf einzigartige Weise auf das Trio-Format destilliert, wobei die üppige Orchestrierung auf die essentielle musikalische Substanz reduziert wird. So entsteht ein kristallklarer Sound bei dem nichts im Lärm untergeht. Bei dem Bandprojekt „Trio Rockato“ wirken zwei fulminante Gitarristen mit dem Leadsänger zusammen: Der Hagener Gitarrist Wilfried Zoermer, Dozent an der Max-Reger-Musikschule, und das sauerländische Rock-Urgestein Wilfried Lübeck.

Der Eintritt ist frei, daher lohnt wie in den Vorjahren eine frühzeitige Anmeldung beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Sozialausschuss der Stadt Hagen diskutiert Wohnungslosigkeit und sozialen Arbeitsmarkt

17. September 2018 by

Mit der Frage der steigenden Wohnungslosigkeit in Hagen und dem Stand der Vorbereitungen für das Bundesprogramm „Sozialer Arbeitsmarkt“ befasste sich der Sozialausschuss der Stadt Hagen in seiner Sitzung am 11. September.

Klaus Gierke vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen berichtete zunächst über das Konzept der Zentralen Fachstelle für Wohnraumsicherung und Wohnraumversorgung in Notfällen. Im Jahr 2017 war die Fachstelle in 1.082 Fällen aktiv, um Wohnungsverlust zu verhindern. 110 Menschen mussten im Jahr 2017 ordnungsrechtlich untergebracht werden (2016 waren es 46 Fälle), bis zum 31. Juli dieses Jahres waren es bereits 128. Der Anstieg in den beiden Vorjahren entspricht dem Trend in vergleichbaren Städten und ist auch auf die besondere Zuwanderungssituation zurückzuführen.

Der Leiter des Männerasyls in der Tuchmacherstraße, Burkhardt Müller, berichtete dem Ausschuss von seiner Arbeit. Die Einrichtung beherbergt täglich im Schnitt 30 Menschen. Der Sozialausschuss wird diese Thematik in der übernächsten Sitzung noch einmal aufgreifen.

Zum Thema Sozialer Arbeitsmarkt berichtete die Leiterin des Jobcenters, Andrea Henze, über den Vorbereitungsstand der Hagener Akteure. Das Programm Sozialer Arbeitsmarkt soll insbesondere Langzeitarbeitslosen eine neue Perspektive ermöglichen. In Hagen gibt es fast 18.000 erwerbsfähige Menschen, die leistungsberechtigt nach dem Sozialgesetzbuch II sind, darunter 3.867 Langzeitarbeitslose. Für 181 Menschen könnte diese neue Förderung nach dem Programm Sozialer Arbeitsmarkt in Frage kommen.

Impro-Theater in der Villa Post

17. September 2018 by

Das Impro-Theater „HaiLight“ aus Bochum lädt zu seiner unterhaltsamen Vorstellung am Freitag, 21. September, um 20 Uhr in die Villa Post der Volkshochschule, Wehringhauser Straße 38, ein.

Impro-Comedy in Reinform erwartet die Zuschauer, wenn Christian, Birte und Marcel die Bühne betreten. Unterstützt von einem Musiker und durch die Vorgaben des Publikums inspiriert, erschaffen die drei einen Theaterabend, der es in sich hat. Ob Gesang, Tanz, komische oder berührende Szenen, alles ist möglich und die Zuschauer haben es selbst in der Hand, wie die Veranstaltung verläuft. Wer diesen Spaß live erleben und dazu noch gut unterhalten werden will, lässt sich diese einmalige Show in der Villa Post nicht entgehen.

Die Cafeteria ist geöffnet und bietet Sekt, Selters und kleine Köstlichkeiten. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Platzreservierungen (Kursnummer 2070) können unter Telefon 02331/207-3622 oder www.vhs-hagen.de/anmeldung erfolgen.

Viel Debatte, wenig Inhalt

16. September 2018 by

Obwohl die nächste Kommunalwahl erst in zwei Jahren ansteht, wird das politische Ringen in den Ausschüssen des Rates zunehmend anstrengender. Weniger inhaltlich, jedoch atmosphärisch. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wahre Worte des WPWR-Autors Martin Weiske. Die Darsteller in der Reihenfolge ihres Auftretens: die „Baumpflegesatzung“ (man kann dieses Machwerk nur in Anführungszeichen setzen), die „Sticheleien gegen die SPD“, die Grünen („ja, es gibt sie noch“), denen Weiske zu Recht vorhält, zu einem „zahnlosen Tiger degeneriert“ zu sein, und „dieser Oberbürgermeister“, der „kitzelige Themen (…) gerne im nichtöffentlichen Teil der Tagesordnung (…) versteckt“.

Alles Dinge, die auf DOPPELWACHOLDER.DE seit Jahr und Tag thematisiert werden.

Hagen kehrt dem Freizeitrevier Glör den Rücken

16. September 2018 by

Hagen steigt aus der Gesellschaft „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre“ aus. Aus Kostengründen, aber auch aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung. (…)

Die Politik hat diesem Vorstoß von Oberbürgermeister Erik O. Schulz im nichtöffentlichen Teil des Haupt- und Finanzausschusses gegen die Stimmen von SPD und Linken bereits zugestimmt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Laut Bericht ein Beschluss ausdrücklich gegen die „vereinbarten strategischen Ziele der Stadtentwicklung (…), die speziell auf dem Feld des Tourismus die regionale Zusammenarbeit bei konkreten Projekten vorsehen“. Abgefertigt – natürlich – in der Mauschelabteilung, dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung.

Sperrmüll-Entsorgung bleibt in Hagen kostenpflichtig

15. September 2018 by

Damit Hagen sauberer wird, sollen „Müllbeobachter“ helfen. Ein weiterer Schritt könnte die kostenlose Sperrmüllabfuhr sein – wird sie aber nicht. (…)

„Wir haben in Hagen im Vergleich zu anderen Kommunen niedrige Abfallgebühren“, argumentierte Werner König (SPD), einst HEB-Chef, „wir sollten alles dafür tun, dass diese ,zweite Miete’ niedrig bleibt.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Und wieder wird dem zahlenden Publikum das Märchen von den niedrigen Abfallgebühren aufgetischt. Die Realitäten in vergleichbaren Städten sehen etwas anders aus. DOPPELWACHOLDER.DE berichtete im Dezember 2017:

Kohle – in die Tonne gekloppt

Müll in Hagen 143 Prozent teurer als in Gelsenkirchen

SPD-Fraktion drängt beim Hagener Seepark aufs Tempo

15. September 2018 by

Eine zeitgemäße Verwandlung der Seeufer von Hengstey- und Harkortsee in ein attraktives Freizeitrevier lässt weiterhin auf sich warten. Obwohl Oberbürgermeister Erik O. Schulz zur Beginn seiner Amtszeit das Seepark-Projekt zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit erklärt hat, fehlt bis heute jegliche Perspektive, wie die diskutierten Konzeptideen jemals finanziert und realisiert werden könnten. Bis auf ein paar am Hengsteyseeufer platzierte Holzliegen entspricht die übrige Gestaltung zwischen Hohensyburg und Harktorturm weitgehend dem Stand der 1970er-Jahre. (…)

Quelle: wp.de

Hagener Oberbürgermeister – Na ja

15. September 2018 by

Umfrage: Leistungen von Erik O. Schulz werden mehrheitlich nur als mittelmäßig bewertet

Nach einer von Radio Hagen in Auftrag gegebenen Umfrage landet der Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz bei 60 Prozent der Befragten nur im Mittelfeld. 47 Prozent bewerten den OB mit der Note „befriedigend“ 13 Prozent mit „ausreichend“. 31 Prozent vergeben positive Noten: 21 Prozent „gut“ und 10 Prozent sogar „sehr gut“. Ausgesprochen negativ betrachten ihn 9 Prozent der Befragten: 5 Prozent sehen seine Leistungen als „mangelhaft“ an und 4 Prozent bewerten sie als „ungenügend“.

Nach Angaben von Radio Hagen sind die Ergebnisse „repräsentativ für die internetnutzende Bevölkerung“. Radio Hagen ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Hagen und der Funke Mediengruppe, zu der auch das Hagener Einheitsblatt WPWR und der Stadtanzeiger gehören.

Diskussion um Tempo 30 am Hagener Finanzamt geht weiter

15. September 2018 by

Die Diskussion um Tempo 30 auf einer der Hauptverkehrsachsen der Stadt hält an. Allerdings spricht sich die Verwaltung deutlich gegen eine Reduzierung der Geschwindigkeit an der Finanzamtsschlucht am Märkischen Ring aus.

Völlig anders sehen das zumindest die Grünen um Hans-Georg Panzer, Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Mobilität: „Ich habe selten einen so eklatanten Unterschied zwischen den Statistiken gesehen und dem, was die Verwaltung in der Vorlage daraus folgert“, wettert Panzer gegen die Umweltexperten der Stadt Hagen: „Wir können die Emissionen um vier bis sieben Prozent senken. Eine Testphase ist politisch geboten.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Panzer ist nur noch peinlich und verkörpert mit seinen Stellungnahmen den desolaten Status der Hagener Grünenfraktion als OB-Geburtstagssänger. Was auch Panzer neben anderen als großartige „Verkehrswende“ verkauft, stellt sich in der politischen Praxis nur als Herumdoktern im Klein-Klein dar, ohne das Problem auch nur ansatzweise zu lösen. Nachdem (nicht nur) die Hagener Politik seit 10 Jahren versucht hat, das Thema einfach auszusitzen, wird die Luft jetzt sowohl im wörtlichen als auch im juristischen Sinne zunehmend dünner.

Siehe dazu auf DW:

Dieselgate: DUH kündigt auch für Hagen Klage an

Tieferer Unsinn

15. September 2018 by

Chansonlyrik von Joachim Ringelnatz im Café Fachwerk

Der Titel könnte auch auf diverse Hagener Zustände deuten, aber – „Wichtige“ und Wichte, seid beruhigt! – hier geht’s eher um Kultur im Allgemeinen und Literatur im Speziellen. Das ist ja nicht so Euer Ding.

Höhere Kartoffelpreise und Hartz IV

15. September 2018 by

von Ruth Sauerwein

Zwei Meldungen gingen in dieser Woche durch die Presse: Der Hartz-IV-Satz wird 2019 um 8 Euro erhöht auf dann 424 Euro. Und: Die Kartoffeln werden um 30 Prozent teurer. Auch bei Milchprodukten und anderen Lebensmitteln sollen die Preise steigen.

Menschen mit geringem Einkommen – Erwerbslose, Rentnerinnen und Rentner, Geringverdiener, die aufstocken müssen – leiden besonders unter diesen Preissteigerungen. Sollte es nicht möglich sein, Empfängerinnen und Empfänger von Hartz IV und Grundsicherung mehr als diese 8 Euro und das erst im kommenden Jahr zukommen zu lassen? Die Preise steigen schon jetzt und 8 Euro fangen die Belastungen nicht auf.

Konzert in Hagen: „Wir sind mehr“

14. September 2018 by

Künstler, Bürgerinnen und Bürger aus Hagen kamen am Freitag Nachmittag (14.09.2018) zum Hauptbahnhof. Mit ihren Auftritten und Konzerten wollen sie ein Zeichen gegen Fremdenhass und rechte Gewalt setzen. (…)

Angekündigte Störungen durch rechte Gruppen blieben aus. (…)

Quelle: WDR

Dieselgate: DUH kündigt auch für Hagen Klage an

14. September 2018 by

Beugehaft gegen Verantwortliche?

Ergänzend zu den derzeit laufenden Klagen für „Saubere Luft“ wird die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zeitnah neue Klagen zur Einhaltung der Luftqualitätswerte beim Dieselabgasgift NO2 erheben. Darunter auch in Hagen, wo der Jahresmittelwert für NO2 in 2017 laut Umweltbundesamt an der Messstation Märkischer Ring 85 bei 49 µg/m³ lag.

Da die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden und Landesregierungen nur auf gerichtliche Entscheidungen reagieren und sich nach wie vor weigern, von sich aus die notwendigen Diesel-Fahrverbote zu verfügen, hat sich die DUH dazu entschlossen, in sieben Städten neue Klagen auf Einhaltung der Luftqualitätswerte beim Dieselabgasgift NO2 zu erheben: Neben Hagen in Bielefeld, Freiburg, Limburg, Oberhausen, Oldenburg und Wuppertal.

Der Hagener Stadtrat hatte im Juli einstimmig einen „Masterplan Mobilität“ verabschiedet, den der Vorsitzende des Umwelt- und Mobilitätsausschusses, Hans-Georg Panzer (GRÜNE), begeistert lobte. In Verkennung der Realitäten behauptete er: „Verkehrswende ist in den Köpfen angekommen!“

Von den etwa 50 präsentierten Maßnahmen im Masterplan stuften die Gutachter selbst nur zwei Punkte als von hohem Nutzen ein: Angebot und Attraktivitätssteigerung des ÖPNV-Angebots sowie „Schaffung eines attraktiven Zugangs zum ÖPNV“. Von der Möglichkeit eines zonalen Fahrverbots für den durchreisenden Schwerlastverkehr oder Dieselfahrzeuge ist erst gar keine keine Rede. Währenddessen zerfasern sich die politischen Akteure an der Frage, ob auf einem kurzen Abschnitt des Märkischen Rings eine 30-km-Begrenzung eingeführt werden soll oder nicht.

So hilft vermutlich nur der Rechtsweg. Aktuell führt die DUH in 28 Städten Klageverfahren für die Durchsetzung der „Sauberen Luft“. Die Klagen zielen auf die Aufnahme verbindlicher und effektiver Maßnahmen in die jeweiligen Luftreinhaltepläne. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Februar 2018 bestätigt, dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zulässig sind. Demnach müssen sie dort zwingend eingeführt werden, wo andere Maßnahmen versagen, um die Einhaltung des NO2-Jahresmittelgrenzwerts innerhalb weniger Monate sicherzustellen.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, sieht die Hauptverantwortung für die Misere bei der Bundesregierung: „Diese Bundesregierung hat auf ganzer Linie versagt. Während die deutschen Autokonzerne im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 35 Milliarden Euro erzielten, bleiben elf Millionen Besitzer von Diesel-Pkw ohne funktionierende Abgasanlage im Dieseldunst stehen. Sie sehen sich nun konfrontiert mit einem massiven Wertverlust der Fahrzeuge und Diesel-Fahrverboten, die von der DUH zum Schutz der Gesundheit für 34 Städte gerichtlich bereits erwirkt wurden oder noch werden“, so Jürgen Resch. „Wann endlich wird sich die Bundeskanzlerin aus dem Würgegriff der Dieselkonzerne befreien? Während Andreas Scheuer, der Vertreter der Autokonzerne in der Bundesregierung, mit täglichen Äußerungen gegen die Hardware-Nachrüstungen kämpft, sehen Gerichte in Bayern und Baden-Württemberg nunmehr eine Beugehaft gegen Regierungspolitiker, die sich weigern rechtskräftige Urteile umzusetzen, als unausweichlich an. Frau Bundeskanzlerin – ich fordere Sie auf, endlich den Titel Autokanzlerin abzulegen und die Dieselkonzerne entweder zum Rückkauf oder zur Hardware-Nachrüstung aller elf Millionen Betrugsdiesel zu verpflichten.“

Obwohl die DUH in München, Düsseldorf, Stuttgart, Aachen und zuletzt Frankfurt am Main die Klagen gewonnen hat, weigern sich die für die Luftreinhaltung zuständigen Behörden, rechtskräftigen Urteilen nachzukommen – auch auf Druck der jeweiligen Ministerpräsidenten der Länder.

Dazu Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in zahlreichen Verfahren vertritt: „In einem Rechtsstaat und einer Demokratie ist es nicht hinnehmbar, wenn sich Vertreter von Behörden oder gewählte Repräsentanten rechtskräftigen Gerichtsurteilen verweigern und meinen, für sie gelten andere Regeln als für jeden anderen im Lande. Genauso bedenklich ist es, wenn Behörden die rechtlich verankerte Auskunftspflicht aushebeln, um einseitig die Interessen von Unternehmen zu schützen. Mit dieser Haltung legen die Verantwortlichen eine Lunte an die Grundfesten unseres Staatssystems. Das ist mehr als unverantwortlich.“

Aufruf im Netz gegen Anti-Rassismus-Konzert in Hagen

14. September 2018 by

Was in Chemnitz unter dem Motto „Wir sind mehr“ zu einem großen Konzert mit 60 000 Besuchern wurde, soll am Freitag einen kleinen Ableger vor dem Hagener Hauptbahnhof bekommen. Dort werden Musiker gegen Rassismus und Rechtsradikalismus spielen. Doch die Hagener Polizei wird mit einer verstärkten Besetzung ein waches Auge auf die Veranstaltung haben – denn im Internet kursiert auf einer rechtsgerichteten Facebook-Seite ein Aufruf, das Konzert zu unterwandern. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Hagener AfD-Führer spielt den Unwissenden. Motto: Mein Name ist Eiche, ich weiß von nichts. Sogar mit dem Aufruf auf der Fakebook-Seite der hiesigen AfD zu einem „Spaziergang“ zum Hauptbahnhof will er nichts zu tun haben. „Das war nicht von mir autorisiert“, so Michael Eiche. Er wisse auch nicht, wer den Aufruf auf der offiziellen Seite gepostet habe. „Wir rufen nicht zu dem Spaziergang auf, aber es kann natürlich sein, dass sich AfD-Mitglieder die Veranstaltung anschauen.“ Der Vorsitzende der Hagener „Jungen Alternative“, der Jugendorganisation der Rechtsausleger, die in den asozialen Medien den Aufruf einer „Anti-Antifa“ verbreitet hat? Eiche weiß angeblich nicht, wer das ist.

Gerhard Hoehme – Epiphanie des Informel

14. September 2018 by

16. September 2018 bis 17. Februar 2019
Emil-Schumacher-Museum Hagen

Gerhard Hoehme, Hymne an Heraklit/Hommage à Heraklit, 1959, Öl und Polyester auf Leinwand, 140 x 160 cm, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher. ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes (1920 – 1989). Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar.

Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre. Frühere Arbeiten und auch Bilder der späten Jahre, die in der umfangreichen Werkschau ebenfalls gezeigt werden, machen die ausgewählten Werkgruppen vor dem Hintergrund des Gesamtschaffens Hoehmes verständlich. Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt der lesende Nachvollzug der Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher und Beiträgen von Christian Spies und Rouven Lotz. Ca. 72 Seiten mit über 60 Abbildungen, Softcover, ISBN: 978-3-86206-719-0, € 14,- im Museum (€ 18,- im Buchhandel).

„Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce)

13. September 2018 by

Eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland

Marilyn Bennett und Dan K. Kurland. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Am 15. September 2018 mit Beginn im 19.30 Uhr findet im Lutz Hagen die Uraufführung von „Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce) statt – eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland – ab 18 Jahren.

Einer der bekanntesten Romane der Moderne, „Ulysses“ von James Joyce aus dem Jahre 1922, endet im berühmtesten „inneren Monolog“ der Weltliteratur: der ohne Punkt und Komma notierte Gedankenfluss der Molly Bloom, Gattin des Anzeigenakquisiteurs Poldy Bloom im Dublin des Jahres 1904. Molly Bloom kann nicht schlafen. Also denkt sie bar jeder Hemmung (laut) über Gott und die Welt nach, ihr Sexualleben und ihre Kochrezepte, ihr Dasein als Sängerin, die Liebe zu ihrem Mann und frischt dabei auch das ein oder andere Gesangsstück wieder auf.

Marilyn Bennett, Hagener Kammersängerin und Publikumsliebling, verleiht der Ikone weiblichen Selbstbewusstseins Stimme und musikalischen Ausdruck bei dieser außergewöhnlichen szenischen Darbietung in englischer und deutscher Sprache. Ihr zur Seite steht Dan K. Kurland, der für die musikalische Leitung und Begleitung am Klavier verantwortlich zeichnet und als Poldy Bloom agiert.

Die Idee, das Konzept, die Inszenierung stammen von Intendant Francis Hüsers, die Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane Luz, als Dramaturgin ist Rebecca Graitl mit dabei.

Weitere Vorstellungen: 23.9. (18.00 Uhr); 3.10.2018 (18.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

SPD-Abgeordneter Röspel übt scharfe Kritik Hagener AfD-Chef

12. September 2018 by

Der Bundestagsabgeordnete René Röspel zeigt sich entsetzt von den Aussagen des Hagener AfD-Sprechers Michael Eiche zu den Ereignissen in Chemnitz (die WP berichtete). Die Strategie, mit der Eiche, gleichzeitig Vorsitzender der AfD im Rat der Stadt, auf die Kritik an seiner Partei reagiere, erinnere an die Nationalsozialisten in der Weimarer Republik, so der SPD-Politiker. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die WPWR hielt es wohl für angebracht, AfD-Eiche eine Plattform zu bieten. Vor dem Hintergrund der Äußerungen von Verfassungsschutz-Chef Maaßen, Innenminister Seehofer, des sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer und der Linie der heimischen Gazette (nicht nur in diesem Falle) muss ein immer weiteres Heranrücken konservativer Kreise an Rechtspopulisten, Rechtsextreme und Neonazis konstatiert werden. Das erinnert an ähnliche Zustände in der Endphase der Weimarer Republik – nicht nur die Strategie der AfD.

Dazu:

Nach Chemnitz: „So etwas halte ich in Hagen für undenkbar“

Interview mit dem AfD-Chef (…)

Quelle: wp.de

Ludwig van Beethoven im Familienkonzert

12. September 2018 by

Den Start der Reihe der Familienkonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen mit dem populären Erzähler Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, bildet das Konzert am 16. September mit Beginn um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus).

Wieder einmal nimmt Juri Tetzlaff die jungen Zuhörer mit auf eine aufregende Entdeckungsreise in die Welt der Klassik (Foto: Theater). Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 5, in der das Schicksal an die Türe klopft. Das häufig zitierte Schicksalsmotiv, das die Sinfonie eröffnet und sich durch das gesamte Stück zieht, gehört wohl zu den bekanntesten Passagen klassischer Musik aller Zeiten. Juri Tetzlaff wird diesen Klassiker der Konzertliteratur gemeinsam mit dem musikalischen Leiter dieses Konzertes, Generalmusikdirektor Joseph Trafton, unterhaltsam für Jung und Alt vermitteln.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Weiterhin Streit um neue Baumpflegesatzung für Hagen

12. September 2018 by

Das eine Baumpflegesatzung verabschiedet wird, gilt als sicher. Doch es bestehen unterschiedliche Auffassungen zwischen Politik und Verwaltung. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es herrscht der Kampf der Ideologen gegen jede Form von Baumschutz, obwohl mit der Abschaffung der seinerzeitigen Baumschutzsatzung bereits alle Bremsen beseitigt wurden. Die Erik-O-Schulz-Allianz des Grauens fürchtet eine „Gängelung“ des braven Bürgers und die in jeder Beziehung inzwischen verwelkte Grünen-Truppe ist wieder einmal mittenmang dabei.

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs war für Hagen eine Zäsur

12. September 2018 by

Vor rund 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. Die Entwicklung in Hagen wurde bereits durch den Kriegsausbruch gebremst. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ein Interview mit dem Stadthistoriker Dr. Ralf Blank, Leiter des Fachdienstes Wissenschaft, Museen und Archive. Zu der Aussage Blanks, „auf einer Veranstaltung 1924 in der neuen Stadthalle forderte Konrad Adenauer, das Ruhrgebiet Frankreich anzugliedern“ hätte man sich eine Nachfrage des Interviewers gewünscht; hieß es doch in den einschlägigen Quellen bisher, Adenauer habe „nur“ eine von Preußen unabhängige Rheinische Republik angepeilt.

Das Baumwipfelpfad-Projekt im Hagener Wald wackelt

11. September 2018 by

Die für den Hasper Forst angedachte „Baumwelt Hinnenwiese“ des hessischen Investoren-Teams „Forest Adventures“ darf in der geplanten Form rund um den Kaiser-Friedrich Turm nicht realisiert werden. „Das Konzept entspricht nicht dem Flächennutzungsplan beziehungsweise dem Regionalplan, der nur in geringem Maße bauliche Eingriffe ermöglicht“, machte jetzt Barbara Hammerschmidt, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, Planung und Bauordnung, in der Bezirksvertretung Haspe deutlich. „Damit ist das Projekt so sicherlich nicht machbar.“ (…)

In der Bezirksvertretung Haspe, die die Baumwelt-Idee bislang mit breiter Mehrheit unterstützt hatte, machte sich angesichts der plötzlich auftauchenden rechtlichen Hürden Ernüchterung breit. „Ich halte es für einen Witz, dass nach jahrelanger Planung jetzt festgestellt wird, dass das angedachte Konzept an diesem Standort nicht funktioniert“, formulierte SPD-Fraktionssprecher Peter Mervels­kemper stellvertretend für das gesamte Gremium seinen Ärger.

Quelle: wp.de

Anmerkung: So scheint es für den Hagener Stadtwald noch zu einem glücklichen Ende zu kommen. Die Reaktion der Bezirksvertretung Haspe ist bezeichnend für ein Gremium, dass allerlei Unsinn zu beschließen pflegt, aber anscheinend das eigene Territorium nicht kennt. Wäre es anders, hätte die BV von Anfang an erkennen müssen, „dass das angedachte Konzept an diesem Standort nicht funktioniert“.

Geradezu ins Groteske führt der zugehörige Kommentar des WPWR-Autors Martin Weiske, der den Investoren „Langmut“ attestiert, der „zu bewundern“ sei. Sieben Jahre sei es inzwischen her, „dass sie mit ihrem Baumwelt-Konzept Kontakt nach Hagen knüpften, um für einen Millionenbetrag ein touristisches Angebot mit erheblicher überregionaler Strahlkraft zu realisieren.“ Als Referenz führt Weiske ein Kletterareal im benachbarten Wetter an. Wer mal dort war und ebenso die Planung an der Hinnenwiese kennt, sieht auf Anhieb: Das kann man nicht gleichsetzen, da schon die Dimensionen meilenweit auseinanderklaffen.

Den eigentlichen Grund der von Weiske ins Feld geführten „Langmut“ der Investoren hat er selbst bereits vor sechs Jahren in seinem Blatt beschrieben. In einem WPWR-Artikel von 2012 teilte er mit: „Die sich durch den Hasper Stadtwald schlängelnden Baumwelten zwischen Ausflugsgaststätte „Hinnenwiese“ und dem Kaiser-Friedrich-Turm werden frühestens 2018 realisiert.“ Begründung damals: Man plane erst einmal andere Kletterobjekte. Weiske zitierte den Geschäftsführer des Investors Forest Adventures: „Jeder einzelne Kletterwald ist somit etwas weniger profitabel, als es frühere Pläne noch suggeriert hatten.“

Im Klartext: Es fehlte offenbar das nötige Kapital.

Die damals angeführten und im Vergleich zur Hagener Planung ziemlich kleinen Objekte sind wohl bis heute nicht realisiert. Jedenfalls fehlt auf der Homepage von Forest Adventures jeder Hinweis darauf.

Siehe dazu einen DW-Beitrag von 2012, der bereits alle wesentlichen Kritikpunkte enthält:

In den Wipfeln ist Ruh’

Laubrock/Rainey Duo in der Villa Post

11. September 2018 by

Am Do., 13.9.2018 findet um 20:00 Uhr ein weiteres SoundTripsNRW-Konzert mit der Saxophonistin Ingrid Laubrock und dem Schlagzeuger Tom Rainey in der Villa Post der VHS, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen statt.

Die New Yorkerin Ingried Laubrock – geborene Münsterländerin – auf Heimatbesuch mit ihrem musikalischen Partner Tom Rainey. Die Musik des Duos stützt sich auf die gemeinsame musikalische Praxis mehrerer Jahre in zahlreichen Projekten. Diese Erfahrungen gehen ein in Kompositionen, freie Improvisationen und Zitate von Standard-Songs.

Zwei Musiker mit intimen Verständnis für ihre gegensätzlichen Fähigkeiten, Neigungen und künstlerischen Visionen vertiefen sich furchtlos ineinander. Im Verlauf Ihrer musikalischen Begegnung, sehen wir wie sich die Ergebnisse entfalten: Streifzüge und Finten, Zusammenstöße und Paraden, Vertrauen und Hingabe.

Die Duo-Paarung der Saxophonisten Ingrid Laubrock mit dem Schlagzeuger Tom Rainey wird in der 2. Hälfte durch den Kölner Bassisten Achim Tang und den Hagener Geiger Martin Verborg zu einem spannenden Quartett erweitert. Improvisationen der Extraklasse!

Herausforderung Bildungsaufstieg

11. September 2018 by

Inspiriert durch das Buch „Auch Alis werden Professoren“ von Prof. Dr. Ahmet Toprak lädt das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen am Dienstag, 25. September, um 18 Uhr zu der Veranstaltung „Herausforderung Bildungsaufstieg“ in die Lobby im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, ein.

Aktuelle Zeitdiagnosen zeigen, dass soziale Aufstiege aus unteren in obere Statuspositionen seltener werden. Beispielsweise ist eine Karriere zur Professur für Personen aus Arbeiterfamilien heute schwieriger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Außerdem schwindet langsam der Glaube, mit Fleiß und starkem Willen alles erreichen zu können. Auch immer wiederkehrende Befunde aus der Bildungsforschung zeigen, dass es in Deutschland einen engen Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und Bildungserfolgen gibt.

Dazu werden Prof. Dr. Ahmet Toprak und Dr. Christina Möller aus wissenschaftlicher Perspektive diese Thematik beleuchten, welche selbst den Bildungsaufstieg in höhere Positionen trotz ihrer sozialen Herkunft geschafft haben. Der Eintritt ist frei.

Konzertbusse auch in dieser Spielzeit

10. September 2018 by

Auch in dieser Spielzeit fahren die „Konzertbusse“ zu den Sinfoniekonzerten (und zum Neujahrskonzert) des Philharmonischen Orchesters Hagen in die Stadthalle Hagen – zu den gewohnten und bereits veröffentlichten Zeiten mit Stop  an den bekannten Haltestellen. Tickets für 1, 50 Euro sind an der Theaterkasse und bei den Bürgerämtern erhältlich (nicht im Bus!).

Details sind den Publikationen des Theaters Hagen (Datenheft, Orchesterheft) zu entnehmen.

Ich verrat Euch was…

9. September 2018 by

von Christoph Rösner

Es geht gerade unaufhaltsam aufwärts mit Hagen. Hagen ist Frust- Schulden- und Nazifrei? Hagen ist beliebt wie nie!

Und alles wegen der NDW, oder dem, was noch von ihr übrig ist.

Ironie aus! Tolle Ausstellung im KEO, und ein herzlicher Dank an Heike Wahnbaeck, der wir diese nostalgisch, schöne NDW-Zeitreise mit Familienzusammenführungscharakter verdanken. So sehen Leute aus, die sich hier was trau´n und schaffen. Chapeau!

Ironie schleunigst wieder an: Hagen. Popstar. Glück. Glück! Und Hagen! … „Die Alptraumstadt, in der ich lebe, da wo die Menschen sich nicht trau´n“, „mal außer der Reihe, ihre Zukunft zu bau´n.“

Schöne, alte Zeilen, als solche Breiten-Songs als Fanal für eine neue Zeit, ein anderes Leben verstanden und gemeinsam geschmettert wurden.

Wobei wir bei Erik Olaf Schulz wären.

´Wie jetzt, singt der etwa auch solche subversiven Lieder mit?´

Eher nicht, weil dann die Songzeile etwas anders lauten müsste: „Die Alptraumstadt, in der ich lebe, da wo nur wenige sich trau´n, so wie ich, ihre eigene Zukunft zu bau´n … „

Eines muss man unserem OB aber lassen, so rein ästhetisch, modisch, meine ich.

Hier macht er sich verdammt gut in dieser Stadt. Beim weißen Dinner, bei der Einweihung der NDW-Ausstellung im KEO, beim Àuftakt` im Theater – immer schick und adrett, immer picco bello, unser OB. So ganz anders als die Masse modisch Derangierter hier, die er ebenfalls zu repräsentieren hat, aber das wäre schon wieder ein völlig anderes Thema…

Da hat doch dieser Tage seine Hauspostille eine Umfrage gestartet: „Schulz macht gute Arbeit“ versus „Schulz ist kein guter OB“.

Selbstverständlich habe ich die unzähligen Kommentare unter der FB-Seite der Westfalenpost gelesen und mir ungläubig die Augen reiben müssen ob der Lobpreisungen, die aus den Kommentarspalten trieften.

Unwillkürlich fiel mir Jean Baptiste Grenouille ein, der seiner Hinrichtung nur dadurch entkam, dass er huldvoll sein einzigartiges Parfüm unter die Massen zerstäubte, die daraufhin in beseelter Trance und sexueller Enthemmung übereinander herfielen.

Ja, hat denn unser OB auch son Zeug? Verbringt er etwa seine Zeit nicht nur vor dem Spiegel sondern auch damit, dieses benebelnde, paralysierende Zeug zusammen zu mixen, um es bei seinen täglichen Gängen durchs Städtchen mit seinem Einstecktüchlein unters lustvoll lechzende Volk zu wedeln?

Oder wie soll man jene an Ehrerbietung grenzenden Kommentare deuten? „…ein Glücksfall für Hagen…“, „Das Beste seit langen, was Hagen als Oberbürgermeister hatte.“, „unser OB […] macht sie schöner und besser und erfolgreicher, unsere Stadt…“, „Er persönlich ist ein Mann mit Format und sehr intelligent. Hatte das Vergnügen ihn kennen zu lernen.“ „ Hut ab – Top Job!“ Und, und und …

Jetzt mal ehrlich: Ist der wirklich so gut? Und ich bin mal wieder der Einzige, dem das partout nicht auffallen will?

Sterbende Quartiere – gibt´s gar nicht? Feinstaubbelastung nebst drohenden Fahrverboten – Illusion? ÖPNV – Vollversorgung? Versemmelte Fristen für Förderungen- Fehlinformation? Theaterdesaster vor zwei Jahren – nicht stattgefunden? Die Unzufriedenheit zahlreicher Unternehmer in Hagen – Einbildung? Vermüllung – hat er selbst weggemacht – noch was? Kitas, Schulden, Grundstücksmauscheleien und erst die Stimmung in Hagen – grandios?

Butter bei die Fische, weil ich auch morgen früh noch lächelnd in den Spiegel schauen will: Bisher hat als einzige Partei die Ja! – die FDP – öffentlich bekundet, dass sie Schulz im Kommunalwahlkampf unterstützen will. Ich bezweifle, dass sämtliche FB-Kommentatoren FDP-Anhänger sind, und dieses Häuflein repräsentiert wohl nicht irgendeine Mehrheit in Hagen.

CDU? SPD? Fehlanzeige.

Die CDU versucht gerade, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, indem sie sich mit der großen Frage beschäftigt, wie ein „Hagener Präventionsrat“ installiert werden könnte.

Und die SPD, dieser miese, kleine Intrigantenclub? Der schickt sich gerade an, jeglichen Rest von Menschlichkeit und Solidarität über Bord zu werfen. Beinharte Bübchen diktieren ihrem Schreiberling Martin Weiske das Vorgehen in Sachen Mark Krippner und „Unterwanderung“ in die verschrumpelte Feder und entblöden sich öffentlich, ihren Genossen aus Hohenlimburg mit Hilfe der Staatsanwaltschaft aufs Übelste in die Knie zwingen zu wollen, nur um den eigenen, verrotteten, postengeilen Arsch zu retten.

Und die Grünen? Nichts Genaues weiß man noch nicht  – klare Positionierung jedenfalls weit und breit nicht zu erkennen. Aber das kommt noch … weil irgendwas immer kommt.

Gemunkelt wird allerdings Folgendes: Aber PSSST! Nicht weitersagen! … ein altgedientes Schlachtross – seines Zeichens Eselliebhaber – soll sich bereitmachen, die Wahlkampfshow zu rocken, vermutlich im Schulterschluss mit der CDU, die ohnehin nur noch unter „Sonstiges“ firmiert.

Große Koalition also, die soll´s wuppen in Hagen. Mit Dietmar vorne weg! Herrlich!

Und Erik Olaf, der elegante Verräter? Vielleicht erinnert sich ja noch jemand, dass Erik O. Schulz es war, der für die Kandidatur zum OB-Posten seine langjährige Mitgliedschaft bei den Spezialdemokraten aufgekündigt hat, um sich von CDU, FDP und Grünen inthronisieren zu lassen.

Verräter sind in der SPD ganz schlecht angesehen, und ganz besonders bei Werner König, der zwar selbst schon mal Kollegin Nesrin Öcal nach einer Zwischenbemerkung mit dem Satz „Halt Dein Maul!“ maßregelt aber ansonsten doch eher als graue Eminenz Hof hält und die Strippen seiner Bübchen in seinen starken Händen hält. Solche Leute vergessen niemals. Schon gar nicht VERRAT!

Außer, Erik Olaf würde reuevoll und rechtzeitig zum Kommunalwahlkampf aus der kalten Parteilosigkeit seinen persönlichen Gang nach Canossa antreten, und die Eminenz um Verzeihung bitten, wiedereintreten ins warme Nest…. um dann gemeinsam – zur Verhinderung des Alten – sich erneut aufstellen zu lassen – bei DEM Sympathietsunami sicher eine sichere Bank.

Alles nur Hirngespinste? Wir werden sehen.

Auf jeden Fall, und damit wären wir wieder bei der Umfrage der WP, ich habe mir mein Urteil gebildet – aber ich verrat´s Euch nicht.

Eröffnung der Konzertsaison

9. September 2018 by

Erstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Die Konzertsaison 2018/19 wird im ersten Sinfoniekonzert am 11. September 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) durch das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton mit der Präsentation von zwei fulminanten Orchesterwerken der Spätromantik eingeläutet: Richard Strauss‘ sinfonischer Dichtung „Don Juan“ und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 („Titan“).

Die Uraufführungen dieser beiden Kompositionen im Jahre 1889 liegen nur neun Tage auseinander – und während sie die extrovertierte Gestaltungsfreude und der Mut zu Klangfarbenreichtum eint, so zeigt sich hier dennoch schon die Unterschiedlichkeit der Komponisten. Richard Strauss‘ orchestrale Opulenz, die sein komplettes Schaffen durchzieht, empfindet hier die Abenteuer des Casanovas Don Juan nach. Gustav Mahler hingegen erbaut schon in seiner ersten Sinfonie eine eigene Klangwelt von Grund auf neu – beginnend mit urtümlichen Naturklängen, aus denen sich letztlich ein klanglicher Titan erheben wird, der dieser Sinfonie ihren Beinamen gegeben hat. So waren beide Komponisten auf ihre eigene Art Wegbereiter für die grundlegenden Umwälzungen des 20. Jahrhunderts.

Ergänzt wird das Programm durch eine Rarität – durch das Mandolinenkonzert des 1975 geborenen israelischen Komponisten Avner Dorman. Der international gefragte israelische Interpret Jacob Reuven, der zu den weltweit führenden Mandolinenspielern gehört, wird in diesem Werk den speziellen Klangzauber des Instruments mit vorwärtsdrängenden und meditativen Episoden höchst abwechslungsreich zur Geltung bringen (Foto: Luca Fazzolari). Das Sinfoniekonzert findet in Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern statt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hawker und IG Metall einigen sich auf Haustarifvertrag

8. September 2018 by

Der Batteriehersteller Hawker hat sich mit Betriebsrat und IG Metall über den Abschluss eines Haustarifvertrages geeinigt. Wie IG-Metall-Geschäftsführer Jens Mütze am Freitag mitteilte, sei die Vereinbarung ein großer Erfolg für die Arbeitnehmerseite: „Wir sind stolz auf diesen Haustarifvertrag.“ (…)

Quelle: wp.de

Arko übernimmt die Hagener Süßwarenkette Hussel

8. September 2018 by

Das Handelsunternehmen Arko übernimmt die Süßwarenkette Hussel zum 1. Oktober. Über den Kaufpreis mit dem Finanzinvestor Emeram Capital Partners sei Stillschweigen vereinbart worden, teilten beide Seiten am Freitag mit. Die Hussel-Geschäfte werden nach Angaben einer Sprecherin unter ihrem bisherigen Namen weitergeführt. Die Mitarbeiter würden übernommen. (…)

Quelle: wp.de

Nuri Irak – Katharsis

8. September 2018 by

08.09. – 14.10.2018, Osthaus-Museum Hagen

Nuri Irak im Atelier, Foto: Detlef Werth

Nuri Irak ist 1966 in Südostanatolien geboren und flüchtete Mitte der 1980er Jahre vor Krieg und Terror aus der Türkei. Seine christlich-aramäische Herkunft gibt ihm eine besondere Stellung in unserer Gesellschaft.

Nuri Irak gilt als ausgezeichneter Kenner der Quellen der antiken Kultur Anatoliens und des Vorderen Orients. Aus dieser reichen Vergangenheit schöpft der Maler in seinen eruptiven Malereien auf besondere Weise. Seine strömenden, Farbe geradezu verschlingenden Bilder entspringen einer aufgewühlten inneren Welt, die mit der dortigen Erde subkutan verbunden ist. Natur ist ein großes Thema, auch wenn die Abstraktion in den Werken so weit fortgeschritten ist, dass nur noch bruchstückhaft ein Bild mit wiedererkennbarem Bezug sichtbar wird. In seinen inszenierten Fotografien erscheinen die Handelnden – auch er als Künstler selbst – wie Mitglieder einer größeren Gemeinschaft mitten unter uns. Hier zählt das dramatisch-erzählende Element.

Die Ausstellung versammelt ca. 80 Bilder, Malerei, Tuschezeichnungen, Holzschnitte und Fotoserien von 1998 bis heute aus dem Schaffen des in Hagen ansässigen Künstlers.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

„FatBoy“ – ein TheaterRap

8. September 2018 by

Erste Premiere im Lutz Hagen in der Spielzeit 2018/19

Szenenfoto: Micha Baum (links) und Stefan Merten. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die erste Premiere im Lutz in der Spielzeit 2018/19 findet am 9. September 2018 (15 Uhr im Lutz) statt. Auf dem Programm steht „FatBoy“ – ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski (ab 10 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 5-11).

„FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungen: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“. Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

„FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten.

Diese Produktion gehört zum Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, innerhalb dessen, finanziert vom Theaterförderverein Hagen e.V., (Schul-)Gruppen ein kostenloser Besuch einer der Vorstellungen dieses Stückes ermöglicht wird.

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellungen: 22.9.; 4.11.2018 (jeweils 15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 10.9.; 10.10.; 11.10.; 5.11.2018; 15.1.; 16.1.; 6.3.; 7.3.; 27.5.; 28.5.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

RWE-Schriftzug in Herdecke wird erneuert

8. September 2018 by

Bald wird eine der bekanntesten Landmarken des Ruhrgebiets wieder zu sehen sein: Der riesige denkmalgeschützte RWE-Schriftzug über dem Hengsteysee in Herdecke. Seit Freitag (07.09.2018) wird er dort wieder montiert. (…)

Quelle: WDR

Zum 12. Mal: Lange Tische in Wehringhausen

7. September 2018 by

Und noch ein Hinweis:

Aufgrund der „Nacht der langen Tische“ wird die Lange Straße am Samstag, den 08.09.2018 ab ca. 14:00 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Die Linie 528 kann dann die Haltestellen FEUERWACHE, WILHELMSPLATZ, PELMKESTR., FRANKLINSTR. und REHSTR. nicht anfahren. Die Busse werden über die Buscheystr./Eugen-Richter-Str. umgeleitet und fahren dort sämtliche Haltestellen der Linien 521/525 an. Für die (H) FEUERWACHE wird außerdem eine Ersatzhaltestelle auf dem Bergischen Ring in Höhe der Feuerwache eingerichtet.


%d Bloggern gefällt das: