BTW 2017: Die Hagener Ergebnisse

20. September 2017 by

Hier werden die Hagener Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 am Sonntag, 24. September 2017, ab 18:00 Uhr kontinuierlich eingespeist:

Ergebnisse der Stadt Hagen

Ergebnisse Wahlkreis 138 Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I

Gesamtübersicht aller Städte des WK 138 und 139

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Der Sonntag wird eine politische Zäsur

23. September 2017 by

Wer die AfD maximal schwächen will, darf keine Kleinparteien wählen

Nach allen Umfragen zieht die AfD in den Bundestag ein. Damit wird das erste Mal seit den 1950er Jahren eine rechtsnationalistische und in Teilen offen neonazistische Fraktion im Parlament vertreten sein. Das Redepult im Reichstag wäre fortan die Bühne für menschenverachtende AfD-Provokationen.

Doch gleichzeitig ist etwas Entscheidendes noch offen: Mit welchem Gewicht die Partei künftig im Bundestag sitzt – als einfache Oppositionspartei, drittstärkste Kraft oder gar als Oppositionsführerin.

Wer die AfD schwächen will, muss jetzt strategisch wählen.

Bisher galt für alle Demokrat/innen: Die beste Strategie gegen Rechts heißt „Hauptsache wählen!“. Denn je mehr Stimmen abgegeben werden, desto schwerer wird es für rechtsextreme Parteien, die 5-Prozent-Hürde zu nehmen. Doch weil die AfD daran kaum mehr scheitern wird, ist das heute nicht mehr genug. Jetzt heißt es:

1. Wer rechtsextreme Parteien schwächen will, muss unbedingt wählen gehen.
2. Und zwar eine der anderen Parteien, die es sicher in den Bundestag schaffen.

Warum das? Alle Stimmen für Parteien, die bei unter fünf Prozent bleiben, fallen unter den Tisch. Bei der Verteilung der Sitze spielen sie schlicht keine Rolle mehr. Es ist bitter, aber wahr: Wer Kleinstparteien wählt, nutzt im Kampf gegen Rechts seine Stimme nicht optimal.

Wie viele der über 30 ausgewiesenen Rechtsradikalen auf den AfD-Listen ins Parlament einziehen, hängt alleine davon ab, wie viele Stimmen die AfD im Vergleich zu den anderen Parteien im Bundestag erhält.

Das bestimmt, wie viel Zeit die AfD künftig bekommt, um Hassreden im Reichstag zu schwingen. Wie viele Mitarbeiter/innen künftig das Internet mit Fake News fluten können. Am Ende können wenige Stimmen den Ausschlag dafür geben, dass die AfD im Falle einer neuen Großen Koalition sogar als Oppositionsführerin auftreten darf.

Wie stark die AfD die nächsten vier Jahre den Bundestag verändern wird, das entscheidet sich am Wahlsonntag. Wer die AfD maximal schwächen will, muss Union, SPD, Linke, Grüne oder FDP wählen.

In der Geschichte der Bundesrepublik gab es immer wieder gute Gründe, sein Kreuz bei Kleinstparteien zu machen – und sie irgendwann auch über die 5-Prozent-Hürde zu heben. Dadurch kamen Parteien ins Parlament, die auf gesellschaftliche Missstände hinwiesen, die die anderen nicht genügend adressierten.

Mit den Grünen wurde in den 1980er Jahren die Ökologiefrage auf die politische Tagesordnung gehoben, in den Nullerjahren mit der Linkspartei wieder mehr die soziale Frage gestellt. Und die Piraten brachten das Thema Datenschutz massiv in die Debatte. Kleinstparteien zu wählen hat seine Berechtigung – keine Frage.

Aber diesmal droht eine ehemalige Kleinstpartei von rechts ins Parlament zu kommen – und zwar von ganz rechts. In dieser Situation ist es wichtig, die Kraft aller Demokrat/innen zu bündeln, damit die AfD möglichst wenig Sitze im neuen Bundestag erringt. Und in der Konsequenz eine Partei zu wählen, die es ziemlich sicher in den Bundestag schafft – auch wenn man sich vielleicht mit dem Programm einer Kleinstpartei stärker identifizieren kann.

Viele kleinere Parteien – wie die Satire-Vereinigung „Die Partei“ oder auch die Piraten – grenzen sich klar nach rechts ab. Das ist gut. Doch wer sie wählt, vertut bei dieser Wahl die Chance, rechte Abgeordnete im Parlament zu verhindern.

Wer in den nächsten Jahren keine laute, selbstbewusste AfD im Bundestag sehen will, muss sich jetzt für eine der größeren, demokratischen Parteien entscheiden.

Abgase welcome!

23. September 2017 by

CDU & FDP wollen Fernbusse am Hauptbahnhof

CDU und FDP-Fraktion wollen baldmöglichst die Fernbusse wieder am Hagener Hauptbahnhof halten lassen. Das ist Ziel eines gemeinsamen Antrags zur nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. „Die Fernbusse gehören dorthin, wo die Menschen sie sinnvoller Weise erwarten. In beinahe jeder anderen Stadt ist das der Hauptbahnhof. Nur wir in Hagen lassen Fernbusse in der Peripherie abfahren. Das ist doch widersinnig“, wie der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel kritisiert.

Noch viel widersinniger ist es allerdings, weitere Schadstoff-Emittenten in den bereits hochbelasteten Bereich am Hauptbahnhof zu lotsen. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Alexander Plahr, empfindet den derzeitigen Zustand dagegen als „unglaubliche Zumutung an die Reisenden. Es fehlt eigentlich an allem: an Toilettenanlagen, Einkaufs- und Ruhemöglichkeiten sowie einem wirksamen Wetterschutz.“

Das alles könnten die Fernbus-Betreiber natürlich auch am jetzigen Standort in Kückelhausen einrichten, aber darum geht es dem „umweltpolitischen“ Lautsprecher gar nicht. Während die FDP einerseits die Hagener Verwaltung auffordert, ihren Fahrzeugpark auf E-Mobilität umzurüsten, versucht sie andererseits, weitere Dreckschleudern in das unmittelbare Stadtzentrum umzuleiten.

Es sind die ideologischen Auswüchse der beiden neoliberal ausgerichteten Parteien: Während sie nichts für die dringend notwendige Förderung des ÖPNV unternehmen, puschen sie den Privat-Monopolisten Flixbus, den sie ausdrücklich erwähnen.

„About the Artist“

23. September 2017 by

From Urban Art Festival to Osthaus Museum

23. September bis 19. November 2017
Kuratiert von Ihsan Alisan Projects
Eine Kooperation mit Urban Heroes und Transurban
Martin Bender, Lars Breuer, Linda Nadji, Jens Westip
Eröffnung am 22. September 2017, um 18.30 Uhr
Performances vom 22. September bis 24. September 2017

Lars Breuer: Was Ihr seid, Foto: Ben Hermanni © Lars Breuer

 

 

 

 

 

 

In dem Ausstellungsprojekt „About the Artist“ sind Künstler eingeladen, die im Rahmen des URBAN HEROES Festivals 2016 im öffentlichen Raum in Hagen Kunstwerke geschaffen haben. Für die Präsentation werden eigens konzipierte Werke und Performances gezeigt.

Die Hagener Urban Art Künstler Martin Bender und Jens Westip werden live im Museum und auf dem Museumsplatz Kunstwerke mit Filzstiften und Sprühdosen gestalten, der Kölner Künstler Lars Breuer wird ein Wandgemälde an einer Museumswand im Innenraum gestalten.

Die Kölner Künstlerin Linda Nadji wird eine Performance Skulptur präsentieren, die sie gemeinsam mit Tänzern erarbeitet hat, und die sich mit der Architektur des Museums und urbanen Situationen beschäftigt.

Im Visier der Stasi

23. September 2017 by

Ausstellung in der Villa Post

Die Volkshochschule der Stadt Hagen lädt am Dienstag, 26. September, um 19 Uhr zur Eröffnung einer Stasi-Ausstellung in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein. Bei der „Riesaer Petition zur vollen Erlangung der Menschenrechte“ vom 10. Juli 1976 handelt es sich um den bis dahin größten Zusammenschluss von Regimegegnern in der DDR seit dem 17. Juni 1953.

79 Menschen aus Riesa im Landkreis Meißen und dem Bezirk Karl-Marx-Stadt um den Mediziner Dr. Karl-Heinz Nitschke kämpften für ihre Freiheit. Sie beriefen sich auf die KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975, nach der sich auch die DDR-Regierung verpflichtet hatte, die Menschenrechte einzuhalten, nach denen jeder Bürger seinen Wohnort frei wählen darf.

Die Petition, die sich über westdeutsche Medien blitzartig verbreitete und über diesen Umweg in der DDR bekannt wurde, hatte für die Unterzeichner schlimme Folgen. Manche landeten im Gefängnis, andere erlitten schwere Repressalien, verloren ihre Arbeit, wurden schikaniert oder durften erst Jahre später in die Bundesrepublik ausreisen.

40 Jahre nach den Ereignissen wird die Wanderausstellung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) nach der Premiere in Riesa nun bis zum 20. Oktober 2017 in der VHS Hagen gezeigt. Die IGFM war in der Vergangenheit nicht unumstritten:

Die IGFM nahm insbesondere zum Apartheid-Regime in Südafrika eine einseitige und verharmlosende Haltung ein. So wurde im Zweijahresbericht von 1985/1986 zwar das Gewaltpotential des ANC hervorgehoben und dargelegt, dass Nelson Mandela als „Terrorist“ eingesperrt sei. Die Gründe des schwarzen Widerstands gegen die rassistische Diktatur und die Gewalt, mit der die Weißen über die Schwarzen herrschten, blieben dagegen unterbelichtet.

Der Kuratoriumspräsident der IGFM Ludwig Martin und das Kuratoriumsmitglied Lothar Bossle galten dem Militärregime von Augusto Pinochet als „bewährte Freunde“. 1987 warnten sie die chilenischen Regierungsstellen, dass das Bekanntwerden der Verbrechen in der Colonia Dignidad zu einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen Deutschland und dem Pinochet-Regime führen könnte.

Quelle: wikipedia

Journalist Jens Ostrowski wird bei der Ausstellungseröffnung über die Geschichte dieses weitgehend unbekannten Freiheitskampfes in der ehemaligen DDR berichten.

Für die Serie „Die Stasi vor unserer Tür“ erhielt er 2014 einen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Dieser Preis relativiert sich allerdings schon dadurch, dass auch die nicht gerade durch Qualität hervorstechende Hagener Lokalredaktion der WPWR schon von der CDU-nahen Adenauer-Stiftung mit einer Auszeichnung bedacht wurde.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

„Arbeit 4.0“? „Digitale Arbeit“?

23. September 2017 by

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Qualität von Arbeit

27.09.2017 um 16:00 Uhr
Seminargebäude der FernUni, Raum 6, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen
Referent: Prof. Dr. Frank Kleemann (Universität Duisburg-Essen)

„Digitalisierung“ fungiert aktuell als catch-all term für die zunehmende Diffusion digitaler Geräte und Medien, mit der eine umfassende Transformation (bzw. Revolution) gesellschaftlicher Lebensbereiche assoziiert wird. Der Begriff „digitale Arbeit“ steht als Kürzel dafür, dass Arbeit in Arbeits- und Produktionsprozessen im Wechselspiel mit digitalen bzw. digitalisierten Arbeitsmitteln im Kontext von Organisationen vollzogen wird. Es zeigt sich aber, dass der Prozess der Digitalisierung von Arbeit heterogene, ungleichzeitig einsetzende und längerfristige technologische Entwicklungen umfasst.

Der Vortrag argumentiert, dass damit verbundene Prozesse des Wandels von Arbeit und Produktion sich im Wechselspiel mit (divergenten) organisationalen und institutionellen Bedingungen vollziehen. Insofern gibt es nicht „die“ digitale Arbeit, sondern es sind unterschiedliche Ausprägungen zu unterscheiden, und der Wandel von Arbeitsprozessen vollzieht sich überwiegend inkrementell und nicht „disruptiv“.

Folglich gilt es, Konstellationen digitaler Arbeit in der Prozessperspektive und mit Fokus auf die alltägliche Arbeitspraxis differenziert zu betrachten, um strukturierende Wirkungen der Digitalisierung auf die Qualität von Arbeit, auf betriebliche (und überbetriebliche) Arbeitsorganisation und den sich verändernden Stellenwert menschlicher Subjektivität im Arbeitsprozess systematisch zu erfassen.

Die Veranstaltung unter dem Dach des Hagener Forschungsdialogs der FernUniversität richten sich sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie an wissenschaftlich interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hagens Bundestagskandidaten im Check

22. September 2017 by

Die Hagener Kandidaten zur Bundestagswahl mit ihren Statements zu fünf Themen

Quelle: wp.de

Francis Hüsers wagt am Theater Hagen den Neuanfang

22. September 2017 by

Francis Hüsers ist der neue Intendant am Theater Hagen. Im Interview verrät er, warum er vor diesem Job auch Angst hat (…)

„Ich verstehe, dass man das Theater nicht vom Sparen ausnehmen kann. Aber dieser Prozess ist endlich. Ich trete an unter der Voraussetzung, dass ich es noch einmal versuche, obwohl die finanziellen Bedingungen so problematisch sind.

Bei einer Produktionsplanung sage ich oft quasi als Motto: Das geht nicht, das ist zu teuer, aber wir machen es trotzdem! Und jetzt lasst uns also überlegen, wie es geht. Durch Kreativität kann man ganz viel ausgleichen. Diesen Balanceakt zu finden, ist ein schwieriges Ding, aber ich traue mir eine gewisse Erfahrung zu im Umgang mit diesen Mechanismen. (…)“

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Interview unterscheidet sich in seiner Qualität wohltuend vom Elaborat eines gewissen Hubertus Heuel vom 1. Sep. („Auf dem Weg zu neuer Blüte„), in dem er versucht, Ex-Intendant Norbert Hilchenbach und Kritiker der kommunalen Kulturpolitik („irgendwelche Miesepeter“) herunter zu schreiben. Heuel hatte sich bereits in der Vergangenheit als Kulturbanause geoutet („Ruinen, Bretterbuden, Trümmerhaufen“). Schade für Hagen, dass das Leitbild des hiesigen Journalismus der schreibende Gartenzwerg ist.

OB stellt klar: Bürger werden eingebunden

22. September 2017 by

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat mit einer offensiven Klarstellung auf die jüngste SIHK-Kritik an der Problemlösungspolitik im Rathaus rea­giert. (…) „Die formulierte Sorge, das ISEK könnte als ,Closed Shop’ allein in den Amtsstuben des Rathauses entstehen, um es anschließend Politik und Bürgern überzustülpen, ist unbegründet“, so der OB. (…)

„Dabei werden wir Bürger, Vereine und Verbände im gesamten Aufstellungsprozess für das Stadtentwicklungskonzept auf vielfältige Weise aktiv an der Bearbeitung der Zukunftsfragen beteiligen“, sichert der OB volle Transparenz und einen intensiven Beteiligungsprozess zu. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schall und Rauch. Transparenz gehört gerade nicht zu den Prinzipien und zum Selbstverständnis dieses Oberbürgermeisters. Aber er und seine Zuarbeiter werden sicher einen Weg finden, mit Hilfe einer verbandelten Presse genau dies nach außen vorzutäuschen und dabei de facto wirksam zu umgehen. Wäre es anders, hätte der OB schon längst den Wust an nichtöffentlichen Sitzungsteilen ausgemistet – hat er aber nicht.

Horrorszenario eines Umspannwerks am Ufer ist abgewendet

22. September 2017 by

Das Horrorszenario, dass die vielfältigen Ideen für ein Seepark-Freizeitrevier am Ufer des Hengsteysees durch die unschöne Optik eines vier Hektar großen Umspannwerk ad absurdum geführt werden, scheint sich erledigt zu haben: Bei einem Gespräch der Stadt mit der Bahn-Immobilienabteilung (Bundeseisenbahnvermögen) wurde am Mittwochabend offenkundig, dass die Bahntochter DB Energie, die überraschend angekündigt hatte, dort innerhalb von zwei Jahren ein Umspannwerk errichten zu wollen, gar kein Angebot für das Areal abgegeben hat. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ein Umspannwerk auf dem Gelände eines aufgelassenen Verschiebebahnhofs ist für die WPWR ein „Horrorszenario“ mit „unschöner Optik“. Die Planung eines Maßregelvollzugs (vulgo: Knast mit Therapie) mitten im Hagener Stadtwald wurde von dem Blatt dagegen eher wohlwollend begleitet, obwohl dort – im Unterschied zum Hengsteysee – bei Umsetzung der Pläne erst einmal gründlich die Motorsäge kreisen würde. Ein weiteres Beispiel für die anhaltend tendenziöse Berichterstattung der Hagener Einheitsgazette.

Wieder auf dem Spielplan: „Die Blues Brothers“

22. September 2017 by

Rhythm & Blues Show – frei nach dem Film von John Landis in einer Bühnenfassung von Roland Hüve

Alexander Brugnara, Hannes Staffler, Blues-Brothers-Band. Foto: Klaus Lefebvre.

Am Sonntag, 24. September 2017, mit Beginn um 18.00 Uhr, findet die Wiederaufnahme der beliebten und so erfolgreichen Rhythm & Blues Show „Die Blues Brothers“ (frei nach dem Film von John Landis in einer Bühnenfassung von Roland Hüve) statt.

Die Brüder Jake und Elwood Blues sind mit einem kaum lösbaren Auftrag »unterwegs im Auftrag des Herrn«: Sie müssen innerhalb weniger Tage 5000 Dollar auftreiben, denn das katholische Waisenhaus, in dem sie aufwuchsen, ist pleite, und wenn es die Steuerschuld nicht schnell begleichen kann, droht die Auflösung.

An Geld zukommen, war eigentlich noch nie ein Problem für die beiden Brüder, leider aber wird von der Waisenhausleitung, sprich Mutter Oberin, kein kriminell beschafftes Geld akzeptiert. Beim Besuch eines Gospel-Gottesdienstes in einer schwarzen Gemeinde wird Jake göttlich erleuchtet: Ihre in alle Winde zerstreute ehemalige Band muss zusammengetrommelt werden, um die Massen in einem Konzert mit den Mega-Blues-Hits wieder in Ekstase zu bringen.

»Motorhead« Elwood gibt Gas und die Brüder geraten mit Höchstgeschwindigkeit von einem Schlamassel ins nächste, bis schließlich der große Abend da ist, ein Auftritt der wiedervereinigten »Blues Brothers Band« vor ausverkauftem Haus.

In der Inszenierung von Roland Hüve, in der Ausstattung von Lena Brexendorff und in der Choreographie von Andrea Danae Kingston singen, spielen und tanzen unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel: Hannes Staffler, Alexander Brugnara, Maria Klier, KS Marilyn Bennett, Stephen Shivers, David B. Whitley, Richard van Gemert, Robert Schartel, Christian Bindert u.a. und die Blues-Brothers-Band.

Weitere Termine: 15.10. (15 Uhr), 3.11., 19.11. (18 Uhr), 30.12. 2017; 27.1., 4.3. (18 Uhr), 2.4. (18 Uhr) 2018 –  jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse,  unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Erstes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

22. September 2017 by

Die von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen gestaltete Kammerkonzertreihe startet am Sonntag, 24. September 2017 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen.

»Klangvoll, doch licht, mit klaren, reinen Linien, dankbar zum Zuhören und zum Spielen. Es ist das Werk eines praktizierenden Musikers, erzogen in deutscher Gelehrsamkeit, der jedoch die französische Romantik und ihre Klangvorstellungen liebte – Brahms glücklich mit Fauré gemischt.« So charakterisierte Benjamin Britten, der berühmteste Schüler des englischen Komponisten Frank Bridge, dessen bei diesem Konzert präsentierten Klavierquartett mit dem Titel »Phantasy«.

Sodann erklingt Robert Schumanns einziges Klavierquartett – ein hochromantisches Stück mit allen hellen und dunklen Schattierungen dieser Epoche, dessen Andante-Satz eine der schönsten Cello-Melodien enthält. Als Zugabe gibt es leidenschaftliche Tango-Musik des Argentiniers Astor Piazzolla. Dieses Programm wird gespielt von Magdalena Rozanska (Violine), Olga Rovner (Viola), Thorid Brandt (Violoncello), Georg Hellebrandt (Klavier).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Thema „Landschaft“ in der Malerei von Peter von Brüning, einem der bedeutendsten Vertreter der deutschen sogenannten Informellen Kunst.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fundsache: Nippel statt Hetze

22. September 2017 by

Facebook mag keine Nacktheit. Weltweit werden jeden Tag Tausende Bilder von Mitarbeitern bewertet und gelöscht. Klar, bei harter Pornografie und Gewaltbildern kann man das verstehen, wenn aber weibliche Nippel (anders als männliche) zensiert werden, kann man das schon mal in Frage stellen.

Vor allem, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Hassinhalte stattdessen auf der Plattform erlaubt sind.

Der Fotograf Olli Waldhauer hat diesen Kontrast schon 2015 in seiner Aktion #nippelstatthetze aufgezeigt. Auf einem Foto waren Nacktmodel Leila Lowfire und „Tatort“-Darsteller Matthias Weidenhöfer zu sehen. Lowfire zeigte ihre Brüste, Weidenhöfer ein Schild mit der Aufschrift „Kauft nicht bei Kanaken“

Als das Bild 2015 zum ersten Mal gepostet wurde, war es bereits nach 21 Minuten wieder gelöscht. Erst Tage später, nach immer wiederkehrendem Posten, gab das Netzwerk nach. (…)

Nun, kurz vor der Bundestagswahl, hat Waldhauer das Bild in einer neuen Variante herausgebracht. Anstelle des Schildes trägt Weidenhöfer nun provokant eine Hakenkreuz-Armbinde. Das Hakenkreuz ist in Deutschland als Symbol der Nazidiktatur und des millionenfachen Massenmordes verboten.

bento hat mit Leila Lowfire und dem Fotografen Olli Waldhauer über die Aktion gesprochen: (…)

Quelle: bento

Homepage Olli Waldhauer
Olli Waldhauer bei Fakebook

Rundgang durch Altenhagen mit Jens Bergmann

21. September 2017 by

Am Donnerstag, 28. September, laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund von 17 bis 18.30 Uhr zu einem Rundgang durch Altenhagen mit Jens Bergmann ein.

Vom Treffpunkt an der Altenhagener Straße unterhalb der Josefskirche geht es zunächst einmal zur Kirche selbst. Der Weg zum Ischeland führt dann am Melanchton-Haus und dem Marktplatz vorbei.

Am Ischeland wird unter anderem die Siedlung Am Rastebaum besichtigt, die 1930/31 im Auftrag der Gemeinnützigen Wohn- Bau- und Siedlungsgenossenschaft der freien Gewerkschaften erbaut wurde. Den Abschluss des Weges bildet ein Blick auf Jugendstilbauten an der Boeler Straße.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.

Alte Bahntrassen als Basis für neue Radwege in Hagen

21. September 2017 by

Hagen belegt den letzten Platz im Fahrradfahren bei den Städten zwischen 100 000 und 200 000 Einwohnern beschert. Nun wird gegengesteuert. (…)

Quelle: wp.de

IG Metall und Betriebsrat kampfbereit

21. September 2017 by

Kampfbereit zeigen sich der Betriebsrat von ThyssenKrupp Hohenlimburg und die IG Metall Hagen nach dem gestern angekündigten konzernweiten Abbau von 2000 Arbeitsplätzen im Zuge der geplanten Fusion mit dem indischen Stahlkonzern Tata. (…)

Ob und wie Hohenlimburg von dem Arbeitsplatzabbau betroffen sein wird, ist derzeit noch genauso unklar wie an den anderen Standorten. Man dürfe sich auf keinen Fall in Sicherheit wiegen, so Jens Mütze. „Die Sorge der Mitarbeiter ist berechtigt.“ Deshalb sei er auch froh, dass sich aus Hohenlimburg eine große Zahl von Mitarbeitern für die große Protest-Veranstaltung in Bochum am Freitag gemeldet habe. Warnstreiks seien künftig auch nicht ausgeschlossen. (…)

Quelle: wp.de

Einbringung des Hagener Etats 2018/19 verzögert sich

21. September 2017 by

Die ursprünglich für die Ratssitzung am 5. Oktober geplante Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2018/19 verzögert sich. Das Team um Kämmerer Christoph Gerbersmann hat angesichts einiger noch unklarer Positionen in dem Millionengeflecht die Enden noch nicht belastbar zusammengefügt. (…)

Quelle: wp.de

Schenker will die Nordwest-Immobilie wieder verkaufen

21. September 2017 by

Der Logistik-Riese Schenker ändert am Standort Hagen erneut seine Strategie: Das jüngst erst erworbene Nordwest-Areal wird zum Verkauf angeboten. (…)

Damit ändert Schenker binnen drei Jahren erneut seine Strategie. Zur Erinnerung: Nach dem angekündigten Wegzug des Handelsunternehmens Nordwest nach Dortmund hatte der weltweit agierende Logistik-Konzern Schenker die Immobilie im Jahr 2014 gekauft. (…)

Zwei Jahre später war von Wachstum in Hagen allerdings keine Rede mehr. Im November 2016 verkündete Schenker, dass ein großer Teil der bisherigen Geschäftsaktivitäten des Standortes Haspe mit seinen rund 240 Mitarbeitern nach Lüdenscheid verlagert werden sollten. Die Bereiche Logistik mit Tranportvolumen/Lager und Sondertransporte sollten aber in Haspe verbleiben und auf dem früheren Nordwest-Gelände zusammengefasst werden. (…)

Noch nicht einmal ein Jahr später nun die erneut Kehrtwende: Das Nordwest-Gelände ist nun „out“, die Berliner Straße 14 wieder „in“. (…)

Quelle: wp.de

ThyssenKrupp: Fahrt zur Demo nach Bochum

21. September 2017 by

Die Mitarbeiter von ThyssenKrupp Hohenlimburg fahren am Freitag zur Demonstration nach Bochum. Abfahrt ist um 8.30 Uhr in Oege. (…)

Hintergrund für die Protestaktionen sind die Befürchtungen der Arbeitnehmervertreter, dass eine Fusion von ThyssenKrupp Steel und Tata Steel Tausende Arbeitsplätze kosten und Standorte geschlossen werden könnten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Thyssenkrupp und Tata Steel haben heute eine Grundsatzvereinbarung über den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlaktivitäten in einem 50/50-Joint Venture unterzeichnet. Ziel ist es, einen führenden europäischen Flachstahlanbieter zu schaffen. Das neue Unternehmen würde einen Pro-forma-Umsatz von etwa 15 Milliarden Euro erzielen und rund 48.000 Mitarbeiter an aktuell 34 Standorten beschäftigen.

Thyssenkrupp kündigte an, dass beim Zustandekommen des Joint Venture in den kommenden Jahren rund 2.000 Stellen in dem Unternehmen gestrichen würden. Eine Vertragsunterzeichnung wird für Anfang 2018 erwartet, der Vollzug des Zusammenschlusses soll Ende des kommenden Jahres folgen.

Pablo Held Trio im Emil Schumacher Museum

21. September 2017 by

Das neue Musikprogramm der Volkshochschule der Stadt Hagen steht ganz unter dem Motto „Heimat“ und präsentiert insbesondere Konzerte mit Künstlern, die einen persönlichen Bezug zur Stadt Hagen haben. Mit dem Pablo Held Trio (Foto: Stadt Hagen) eröffnet am 29. September um 19.30 Uhr gleich ein musikalisches Highlight diese Konzertreihe im Foyer des Emil Schumacher Museums.

Pablo Held wuchs in einer Musikerfamilie in Hagen auf. Als vierjähriger bekam er ersten Schlagzeugunterricht, mit zehn Jahren Klavierunterricht an der Max-Reger-Musikschule und begann mit 18 Jahren sein Jazzklavierstudium in Köln bei John Taylor und Hubert Nuss, welches er mit Auszeichnung abschloss.

Konzertreisen führten Held durch ganz Europa, nach Südamerika und Russland wie auch in die Vereinigten Staaten. In jüngster Zeit machte er vor allem mit seinem Trio (mit Robert Landfermann am Bass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug) auf sich aufmerksam, derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz.

Das Risiko radikaler Spontaneität und die Grenzüberschreitung zwischen Komposition und Improvisation verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse 20 Euro.

Time Never Waits

21. September 2017 by

Ausstellung zum 80. Lebensjubiläum von Michael Schlieper

22. September (Eröffnung: 19 Uhr) bis 15. November 2017
Galerie im Alten Stadtbad, Berliner Str. 115, 58135 Hagen-Haspe, tägl. von 10 bis 17 Uhr

Zur Einführung spricht: Dr. Elisabeth May, Osthaus Museum Hagen

Michael Schlieper, Ausstellungsleiter:

„Ich möchte mit dieser Ausstellung `Danke` sagen den Künstlerinnen und Künstlern, … aber auch den Freunden, Gönnern und Helfern meiner ehemaligen Galerie in Hagen (1973 – 2004), die mich über lange Jahre hinweg treu und mit viel Engagement begleiteten.

Dies sind die 12 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: Verena Baltes, Hagen * Monika Frank-Auth,Berlin * Birgit Hölmer, Berlin * Esther Horn, Berlin * Andrea Hüsken, Ennepetal * Werner Kollhoff, Ennepetal * Ulrich Langenbach, Siegen * Nuri Irak, Hagen * Ulrike Rutschmann, Hagen * Elke Schlieper, Hagen * Michael Schlieper, Breckerfeld * Michael Turza, Hagen *

Natürlich waren es weitere Künstlerinnen und Künstler als in dieser Ausstellung präsentiert werden können, … die ich in 31 Jahren meiner Galeriearbeit in Einzel-, Gruppen – oder Themen-Ausstellungen habe vorstellen dürfen, … die aus den unterschiedlichsten Gründen hier und heute nicht teilnehmen und dabei sein können – in erster Linie Platzmangel, oder parallel laufende wichtige, anderweitige Verpflichtungen.

Die Künstler Eduard Bargheer, Joseph Beuys, Karl Bohrmann, Karl Fred Dahmen, Günter Drebusch, Pitt Moog, A. R. Penck, Armin Sandig, Emil Schumacher, Serpan, Fred Thieler … und einige mehr, denen ich mich heute wie gestern eng verbunden fühle., Sie weilen inzwischen nicht mehr unter uns. Es sei ihnen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Jahre von Herzen gedacht … und gedankt.“

Es erscheint ein Faltblatt mit 12 farbigen Abbildungen von Kunstwerken der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.

Krabbelkonzert

21. September 2017 by

Neue Veranstaltungsreihe im Lutz

Eine Neuheit ab dieser Spielzeit sind die Krabbelkonzerte im LUTZ, die ein ganzheitliches Musikerlebnis für Kinder im Alter von 0-2 Jahren und deren Eltern bieten. Das erste Krabbelkonzert findet am 24. September 2017 um 11 Uhr statt.

Musik regt die Fantasie an, kann beruhigen und entspannen. Bei den interaktiven Konzerten des international renommierten Musik- und Konzertpädagogen Andrea Apostoli können die kleinen Besucher gemeinsam mit ihren Eltern in eine aktive Beziehung zu ihm und Musikern des Philharmonischen Orchesters Hagen treten. Die abwechslungsreichen Arrangements versprechen ein spannendes und gut erfassbares musikalisches Erlebnis. Die Kinder können und dürfen sich dabei frei bewegen und die Musik auf sich wirken lassen.

Kissen und Krabbeldecken sind bitte selbst mitzubringen.

Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Kinder 1 Euro

Entdeckertag zu „Die Kuh Rosmarie“

20. September 2017 by

Neue Veranstaltungsreihe im Lutz

Das LUTZ bietet eine neue Einführungsveranstaltung zu seinen Premieren an: den ENTDECKERTAG. Das Ensemble lädt alle kleinen und großen Zuschauer jeweils eine Woche vor der Premiere ein, die Geschichte der neuen Stücke auf ungewöhnliche Weise sowie die Darsteller kennenzulernen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um die Entstehung der Produktion, dürfen selbst in die Rollen der Protagonisten schlüpfen und alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Dieser ENTDECKERTAG wird erstmals am 24. September 2017 um 15 Uhr im Theater Hagen im LUTZ angeboten zu dem tierischen Theaterabenteuer-Stück „Die Kuh Rosmarie“ von Andri Beyeler. Gemeinsam mit der neuen LUTZ-Leiterin und Regisseurin Anja Schöne und den Schauspielerinnen Elisabeth Emmanouli und Signe Zurmühlen (Foto: Theater Hagen) dürfen alle in Tierrollen schlüpfen, Lieder singen und nach Herzenslust meckern – ein Bauernhof-Erlebnis mitten in der Stadt und eine spielerische Einführung in die Welt der Meckerkuh Rosmarie.

Eintritt frei

Der Wahltag in Hagen

20. September 2017 by

Wählen bei Kaffee und Kuchen in der Stadtbücherei Springe

Die Wahl zum neuen deutschen Bundestag können Bücherfreunde mit einem ausführlichen Büchereibesuch verbinden: Zum Wählen bei Kaffee und Kuchen lädt die Stadtbücherei am Wahlsonntag, 24. September, in ihre Räumlichkeiten auf der Springe ein.

In der Zeit von 11 bis 16 Uhr stellt der Förderverein der Stadtbücherei für alle Wählerinnen, Wähler und anderen Interessierten im Bücherei-Café Kaffee und Kuchen gegen eine Spende bereit. Umschauen und Verweilen ist ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter http://www.hagen-medien.de.

Wer sich zu den lokalen Adabeis hingezogen fühlt, dürfte dagegen hier besser aufgehoben sein:

Wahlparty mit allen aktuellen Ergebnissen im Rathaus

Anlässlich der Bundestagswahl am kommenden Sonntag, 24. September, findet ab 17 Uhr eine Wahlparty im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, statt. Dort wird es ständig aktualisierte Ergebnisse für den Bundestagswahlkreis 138 Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I geben. Neben Hagen umfasst er die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm.

Auch Kandidaten aus dem Hagener Wahlkreis werden vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Und natürlich wird auch das leibliche Wohl der Wahlparty-Gäste nicht zu kurz kommen.

Hagen scheitert an Barrierefreiheit für Bushaltestellen

19. September 2017 by

Hagen schafft es nicht, wie vorgeschrieben alle 770 Bushaltestellen bis 2022 so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung sie nutzen können. (…)

Die Kommunen können beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) entsprechende Förderanträge stellen. Einige Kommunen haben das auch schon längst in Anspruch genommen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Andere Kommunen, Hagen offenbar nicht. Wieder einmal ein Versagen von Rat und Verwaltung, vor allem aber des Hagener Oberbürgermeisters Erik O. Schulz. Der hatte sich 2014 unter dubiosen Umständen zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) wählen lassen. DOPPELWACHOLDER.DE hatte damals ausführlich über diesen Vorgang berichtet (siehe: OB trickst Rat aus, Ziel erreicht und Dehm lässt grüßen), in dem Kritiker einen Missbrauch des § 60 der NRW-Gemeindeordnung sahen.

Genau dort, in der von Schulz geleiteten Verbandsversammlung, wird gemäß ÖPNV-Gesetz NRW jährlich ein Katalog der zu fördernden investiven Maßnahmen festgelegt. Hagener Interessen in die Versammlung einzubringen, erschien dem allzu selbstbezogenen OB offensichtlich nicht opportun. Dabei wäre es eine seltene Gelegenheit gewesen, das seinerzeit mit allen verfügbaren Mitteln angestrebte Amt zum Wohle seiner Heimatstadt zu nutzen. Hintergründe, die Schulz‘ Haus- und Hofblatt naturgemäß unerwähnt lässt.

Mit dem operativen Geschäft des VRR hat die Verbandsversammlung ansonsten wenig zu tun; Sitzungen sind selten (dreimal in 2016) und enden in der Regel nach wenigen Minuten (siehe: Nur drei Viertelstündchen). Hier hätte der OB einmal beweisen können, dass er sich nicht nur selbst beweihräuchert.

Aber nichts da. Es gilt weiter der Hagener Fundamentalsatz: Der Posten ist alles – das Ziel ist nichts.

Bund fördert Philharmonisches Orchester

19. September 2017 by

Das Philharmonische Orchester Hagen bekommt in wenigen Tagen Post von der Bundesregierung, mit der eine Förderung in Höhe von bis zu 57 800 Euro noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt wird.

Das erfuhr der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel am Wochenende von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Das Geld stammt aus dem Förderprogramm ,Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland‘, das der Bundestag noch aus dem Haushalt dieses Jahres bereit gestellt hat“, so Röspel.

Mit diesem Programm werde dem Orchester die Chance eröffnet, „innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben“, heißt es in dem Brief, den Grütters an Röspel geschrieben hat. Die geförderten Orchester sollten darin bestärkt werden, ihre künstlerische Qualität weiter zu steigern und dann langfristig Exzellentes zu leisten. Vielen Orchestern, darunter auch dem Hagener, fehlten „wegen angespannter Kommunalhaushalte“ Spielraum und Ressourcen, neue Wege auszuprobieren.

Auch diese Förderung sei ein Beleg für die „herausragende künstlerische Qualität“ des vor 110 Jahren gegründeten Hagener Orchesters, meint René Röspel: „Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das am Dienstag um 20 Uhr in der Stadthalle, wo das erste Sinfoniekonzert unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton aufgeführt wird.“ WDR3 überträgt das Konzert live.

VHS-Rundgang durch Wehringhausen

19. September 2017 by

Zu einem Stadtteilrundgang durch Wehringhausen mit Dr. Elisabeth May und dem Schwerpunkt auf der Architektur um 1900 lädt die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 27. September, von 16 bis ca. 18 Uhr ein.

Das vom Tal topographisch ansteigende Terrain des Stadtteils Wehringhausen findet eine städtebauliche Entsprechung in dem gesellschaftlich-hierarchischen Aufbau des Wohnviertels. Oben, an den Stadtgarten grenzend, entstand ein exponiertes Baugebiet nach den Gründerjahren. Im Buschey-Viertel zeugen prächtige Villen von einer glanzvollen Zeit.

Die Beamtenwohnhäuser im mittleren Bereich des Viertels sind nicht minder ansehnlich, denen weiter bergab die Arbeiterwohnhäuser mit schmucken Fassadengestaltungen folgen.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Treffpunkt ist vor der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Straße 49. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.

Bunker in Hagen wird für 71000 Euro versteigert

19. September 2017 by

Der Hochbunker an der Tuchmacherstraße ist für 71000 versteigert worden. Das Mindestgebot wurde eigens herabgesetzt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nach Angaben von Radio Hagen soll eine Schweizer Firma den Bunker ersteigert haben.

NRW-Förderversprechen reißt Loch in den Hagener Haushalt

18. September 2017 by

Mit dem Nachtragshaushalt 2017 hat die schwarz-gelbe Landesregierung beschlossen, einmalig die Krankenhausinvestitionsförderung zu erhöhen. An der Gesamtsumme von insgesamt 250 Millionen Euro sollen allerdings die Kommunen in Höhe von 100 Millionen Euro beteiligt werden.

Das führe zu einer kurzfristigen Mehrbelastung des laufenden Hagener Etat mit mehr als einer Million Euro, weist der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD) auf die Schattenseite dieser Finanzspritze hin. (…)

Quelle: wp.de

SIHK-Chef Geruschkat fordert Gesamtstrategie für Hagen ein

18. September 2017 by

SIHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Geruschkat appelliert an Oberbürgermeister Erik O. Schulz, endlich die auf dem Tisch liegenden Problemlagen der Stadt thematisch zu bündeln und gemeinsam mit den Bürgern daraus eine umfassende Zukunftsstrategie für Hagen abzuleiten. (…)

Auf der Ebene des Verwaltungsvorstandes – aufgehängt beim Oberbürgermeister – müssten dringend die Schlüsselprobleme zusammengebracht werden.

„Das muss Chefsache sein. Es geht nicht, sie nebeneinandern, nacheinander oder getrennt voneinander abzufeiern“, meint Geruschkat. In seiner praktischen Arbeit habe er bislang keinerlei Querverbindungen ausmachen können. (…)

Allen gesellschaftlich relevanten Gruppen in Hagen müsse verdeutlicht werden, dass eine solche Offensive den gesamtstädtischen Nutzen habe, den Bürgern in ihre Heimat eine Perspektive zu bewahren. Ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) allein in den Amtsstuben des Rathauses zu erarbeiten, um es bereits vorgefertigt der Politik und den Bürgern überzustülpen, hält Geruschkat für keinen geeigneten Ansatz. (…)

Quelle: wp.de

Einzug in den Bundestag wird für CDU-Kandidatin spannend

18. September 2017 by

Wie viele Politiker aus Hagen schaffen es diesmal in den nächsten Bundestag? Neben dem Direktkandidaten scheint aktuell alles noch unsicher. (…)

Wird Hagen nach der Wahl immer noch zwei Bundestagsabgeordnete haben? Oder nur einen? Oder gar drei? Auf der Zielgeraden lohnt sich ein Blick in die Glaskugel. (…)

Quelle: wp.de

Hohenlimburg: Nur noch zwei Wochenmarkt-Stände

17. September 2017 by

Seit gestern sind es nur noch zwei Markthändler, die beim Wochenmarkt in der Innenstadt ihre Produkte anbieten: Thomas Arndt (Obst, Gemüse) und Birgit Radtke (Wurst, Käse, Eier). Die Stimmung war deshalb bei den Besuchern gereizt. Denn nach Familie Bien (Geflügel, Eier) hat sich auch Familie Obermeit (Käse, Wurst, Eier) leise, still und heimlich aus Hohenlimburg verabschiedet. Beide Markthändler wollen, so weiß es Maibritt Engelhardt, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, ab der kommenden Woche ihre Produkte beim neuen Markt auf dem Friedrich-Ebert-Platz anbieten.

Was die Vorsitzende der Werbegemeinschaft wurmt, ist, dass ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Hagen-Agentur und Markthändlern die „Friedrich-Ebert-Platz“-Idee ausgebrütet und sich niemand darüber Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die anderen Freitagsmärkte in Hagen haben wird. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wen wundert es eigentlich noch, dass auch hier wieder die „Hagen-Agentur“ ihre Griffel im Spiel hatte? Dieses Unternehmen ist bisher nur durch Inkompetenz aufgefallen und trägt nichts zu einer positiven Entwicklung der Stadt bei. Dabei kostet der Laden nur Geld. Geld, das ausschließlich aus der Stadtkasse beglichen wird, obwohl die Kommune nur mit etwas mehr als 50 Prozent an der Bude beteiligt ist.

Während an anderer Stelle sinnvolle Dinge zusammengekürzt wurden, um wenige Tausend Euro einzu“sparen“, fließen in diesen aufgeblasenen Popanz laut Gesellschaftervertrag pro Jahr bis zu 1,5 Millionen Euro. Interessanterweise ist in diesem Fall von der Bezirksregierung, die sonst immer wieder gern die Folterwerkzeuge der Kommunalaufsicht vorzeigt, bisher nichts zu sehen und zu hören.

Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Unterhaltung einer nichtsnutzigen Firma aus städtischen Haushaltsmitteln aus dem Arnsberger Wald heraus zur „Pflichtausgabe“ erklärt würde, während beispielsweise der Eigenanteil an der zu 90 Prozent mit Bundes-/Landesmitteln finanzierten „Sozialen Stadt Wehringhausen“ von Hagener Wohnungsgenossenschaften geschultert werden musste, weil es sich hier um eine „freiwillige Leistung“ gehandelt haben soll, die die verschuldete Stadt nicht erbringen darf.

Willkommen in Absurdistan.

Premiere des Improtheaters in der Villa Post

17. September 2017 by

Nach vielen erfolgreichen Jahren in Hagen hat das Improtheater Kulturbeutel im Februar seine letzte Show in der Villa Post gespielt und an diesem Abend auch den Staffelstab an das Bochumer Improvisationstheater HaiLight übergeben. Das Spontantheatertrio aus dem Ruhrgebiet hat ihn gerne übernommen und lädt nun zu ihrer Premierenshow am 22. September. um 20 Uhr in die Villa Post ein.

Improcomedy in Reinform erwartet die Zuschauer, wenn Christian, Birte und Marcel die Bühne betreten. Unterstützt von einem Musiker und durch die Vorgaben des Publikums inspiriert, erschaffen die drei einen Theaterabend, der es in sich hat. Ob Gesang, Tanz, komische oder berührende Szenen, alles ist möglich und die Zuschauer haben es selbst in der Hand, wie die Veranstaltung verläuft.

Wer diesen Kitzel live erleben und dazu noch gut unterhalten werden will, der lässt sich diese einmalige Show in der Villa Post nicht entgehen. Wer an der Abendkasse nicht in den Stau geraten will, der sollte sich erfahrungsgemäß früh um Karten bemühen! Die Cafeteria ist geöffnet und bietet Sekt, Selters und kleine Köstlichkeiten. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Platzreservierungen unter Telefon 02331-2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

Neues vom Grünen Märchenonkel

16. September 2017 by

Eine satirische Nachbetrachtung zum WR/WP Sommerinterview mit Fraktionssprecher Jochen Riechel

von Andreas F. Kroll

Da ist er wieder, der Riechel, der Märchenjochen der Hagener Politik. Hier mal ein Statement, da mal ein Kommentar oder wie im jüngsten Fall ein Sommerinterview in der Hagener Einheitspresse. (…)

Quelle: Grüne Linke Hagen

Karl-Ernst-Osthaus-Preis für Berliner Künstlerin Heike Kati Barath

16. September 2017 by

Heike Kati Barath erhält den Karl-Ernst-Osthaus-Preis 2017 der Stadt Hagen. Die Berliner Künstlerin, die 1966 in Vaihingen/Enz geboren wurde, ist seit 2013 Professorin für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste Bremen.

Bekannt wurde sie mit ihren monumentalen Malereien von Heranwachsenden. Neben ihren Malereien, teils mit aufgesetzten Konturen mit Acrylfugendichter, hat sie Wandmalereien, Installationen, Objekte und Zeichnungen geschaffen. Die undotierte Ehrung wird am 30. September im Osthaus Museum Hagen verliehen. Die Arbeiten von Heike Kati Barath sind vom 1. Oktober bis 19. November im Museum zu sehen.

Der weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkende Karl-Ernst-Osthaus-Preis wurde im Rahmen der Hagener Kürzungspolitik per Ratsbeschluss abgeschafft, um den geradezu lächerlichen Betrag von 6.000 Euro im Jahr einzu“sparen“.

2014 wurde er vom Direktor des Osthaus Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und seit 2015 in zweijährlichem Turnus verliehen. Erster Preisträger war der Berliner Maler Volker Stelzmann.

Wissen der Hagener Radfahrer gefragt

16. September 2017 by

Radcafé am 19. September im Rathaus

Der Radverkehr soll in Hagen gefördert werden. Neben Expertenwissen ist daher auch das Wissen der Ortskundigen und der Hagener Freizeit- und Alltagsradler gefragt. Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine und die Politik sind eingeladen, das Radverkehrskonzept der Stadt Hagen mitzugestalten. Für die Beteiligung lädt die Verkehrsplanung der Stadt zum ersten Radcafé am Dienstag, 19. September, um 18 Uhr in die ehemalige Kantine des Rathauses, Rathausstraße 11, ein.

Der Rat der Stadt Hagen hat die wachsende Bedeutung des Radverkehrs erkannt und will dessen Anteil am Gesamtverkehr deutlich erhöhen. Dies gilt insbesondere für die Mobilität im Alltag. Dank der technischen Entwicklungen und dem stark wachsenden Markt der Fahrräder mit Elektroantrieb ist das Radfahren auch an anspruchsvollen Steigungen heute kein Hindernis mehr. Damit steigt auch in Hagen das Radverkehrspotenzial deutlich an.

Welche Maßnahmen für die Förderung des Radverkehrs in Hagen ergriffen werden müssen, um die Potenziale zu heben, soll ein Konzept ergeben, das die Verwaltung in Auftrag gegeben hat. Mit der Entwicklung von Maßnahmen wurde die Planersocietät aus Dortmund beauftragt. Das renommierte Planungsbüro hat auch für Iserlohn und den Stadtteil Wehringhausen Konzepte erstellt und kennt sich in der Region bestens aus.

Beim Radcafé berichtet die Planersocietät über erste Bestandserhebungen. Im Anschluss daran wird an fünf so genannten Thementischen über Verkehrssicherheit, Radkultur, Alltags- und Freizeitmobilität und die Wahrnehmung des Radverkehrs in der Öffentlichkeit diskutiert. Zum Schluss gibt es noch einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Arbeiten und die Verwendung der Ergebnisse aus dem Radcafé. Das Ende der Veranstaltung ist um 20.30 Uhr geplant.

Da die Veranstaltung außerhalb der Geschäftszeiten der Verwaltung liegt, ist der Einlass nur am Nebeneingang des Rathauses in der Rathausstraße (schräg gegenüber des Seiteneinganges Rathausgalerie in Höhe der Motorrad- und Fahrradabstellanlage) von 17.45 bis 18.15 Uhr möglich.

Neu bei der VHS: Philosophie mit Vergnügen

16. September 2017 by

„DenkWelten – Philosophie mit Vergnügen“, so heißt das neue, philosophische Kursformat der VHS, das am Mittwoch, 20. September, um 18.30 Uhr in der Villa Post beginnt. Weitere Termine folgen am 18.Oktober, 15. November und 13. Dezember.

In ungezwungener Atmosphäre werden wesentliche Fragen des Lebens und der Gesellschaft diskutiert. Der Gedankenaustausch mit anderen inspiriert und erweitert den eigenen Horizont. Jedes Treffen kreist um eine zentrale Frage wie beispielsweise: Was ist gerecht? Gibt es eine Wahrheit? Was ist das Glück? Welchen Wert hat die Arbeit? Wie lässt sich Orientierung fürs Leben finden? Welche Bedeutung haben Liebe, Freundschaft, Sehnsüchte und Rituale?

Zitate und kurze Texte berühmter Denkerinnen und Denker dienen als Gesprächsanstoß – und dann wird philosophiert und argumentiert. Weitere Informationen zum Kurs 2130 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

110 Jahre Philharmonisches Orchester

16. September 2017 by

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 22. September, um 17 Uhr zum Thema „110 Jahre Philharmonisches Orchester“ statt.

Mit den Klängen zu Beethovens 5. Sinfonie und der Ouvertüre aus Wagners „Tannhäuser“ wurde am 7. Oktober 1907 der Grundstein für eine lange und glänzende Orchestertradition in Hagen gelegt. Das älteste städtische Orchester Westfalens blickt auf eine abwechslungsreiche, 110-jährige Erfolgsgeschichte zurück, die nur während der Weltkriege kurz unterbrochen wurde.

Das Philharmonische Orchester Hagen erlebte sowohl die Blütezeit der „Goldenen 1920er Jahre“ als auch improvisierte Konzerte auf den Trümmern der Nachkriegszeit. Insgesamt 13 Musikdirektoren standen an der Spitze des Ensembles, jeder prägte den Klangkörper auf seine spezielle Weise.

Seit seinem Bestehen hat das Orchester stets in enger Anbindung mit dem Theater Hagen, dem Opernhaus der Stadt, gewirkt. Der Historiker Jörg Fritzsche verfasste die 2007 erschienene Festschrift zum 100. Jubiläum der Hagener Philharmoniker und wird an diesem Vortragsabend auf die bewegte Geschichte des Hagener Orchesters zurückblicken.

Der Eintritt ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1203 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Freitagsmarkt auf dem Friedrich-Ebert-Platz erstmals am 22. September

16. September 2017 by

Obst, Gemüse, Wurst, Fleisch, Geflügel, Käse oder Fisch – all das finden Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 22. September, auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Erstmals findet dort, im Herzen der Stadt, der Frischemarkt der Hagener Wochenmarkthändler von 10 bis 18 Uhr statt.

Eine Auswahl von voraussichtlich nur acht (!) Händlern will mit diesem Markt auf Hagens Wochenmärkte aufmerksam machen und neue Kunden für diese gewinnen. Der Markt findet zunächst jeden Freitag statt – allerdings nur bis zum 17. November auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Danach steht die Fläche aufgrund des Weihnachtsmarktes nicht mehr zur Verfügung. Sollte sich der Markt, wie erhofft, positiv entwickeln, wird kurzfristig nach einer Ausweichfläche gesucht.

Die freitags in den Stadtteilen Wehringhausen, Vorhalle und Hohenlimburg stattfindenden Wochenmärkte werden wie gewohnt von 7 bis 13 Uhr fortgeführt.

1,3 Millionen für den Bodelschwinghplatz

15. September 2017 by

Das obligatorische Arbeiterdenkmal, diesmal vor dem 3-Kaiserbrunnen – soviel Symbolik muss sein: Goldbach (Jugend und Soziales), Hammerschmidt (Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Quardt (Bezirksvorsteher), Grothe (Baudezernent) und Brörken (Garten- und Landschaftsbau Vornholt) beim ersten Spatenstich am Bodelschwinghplatz. Foto: Stadt Hagen

Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.

Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen.

Im Zentrum des Platzes wird der Brunnen wieder in Betrieb genommen. Es entsteht ein gemütlicher Bereich, der als Aufenthaltsort und Treffpunkt dienen soll. Rund um den Brunnen entsteht zwischen üppigen und farbenprächtigen Staudenrabatten ein großes einladendes Sitzrondell. Zusätzlich wird der Brunnen mit einer Effektbeleuchtung in Szene gesetzt und so auch in den Abendstunden als Markenzeichen des Platzes gut sichtbar sein.

Mit der Umlegung der B7 ist bereits viel Verkehrsdruck von der Wehringhauser Straße genommen worden, was Voraussetzung dafür war, wieder einen attraktiven und ruhigen Stadtplatz mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Um das zu gewährleisten, bleibt der Platz frei von parkenden Autos.

Damit dient der von parkenden Autos befreite Bodelschwinghplatz wieder als echter Stadtplatz und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.


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