Qualifikation: Karnevalsprinz

28. Oktober 2021 by

Dennis Rehbein soll Hagener CDU-Vorsitzender werden

Dennis Rehbein (32) soll neuer Parteichef der Hagener CDU und somit Nachfolger von Christoph Purps werden. Das empfiehlt nach Angaben der WPWR der Kreisvorstand der Partei.

Das ist schon etwas erstaunlich, ist Rehbein doch bislang ein unbeschriebenes Blatt, dessen einzig bekannte politische Aktivität in seiner Mitgliedschaft in der Bezirksvertretung Hagen-Nord besteht. Er ist auch nicht Mitglied im Hagener Kreisvorstand der Union. Der umfasst immerhin 30 (!) Mitglieder, aus deren Mitte aber allem Anschein nach niemand die Purps-Nachfolge antreten wollte. Da muss schon arge Not am Mann sein (oder an der Frau).

Rehbein, Geschäftsführender Gesellschafter eines Hagener Finanzmaklerbüros, der seit 2010 CDU-Mitglied ist, will laut WPWR „der CDU Hagen ein neues Gesicht geben“. Er habe „Spaß an Bürgerkontakten und möchte gemeinsam mit den Hagenern gute Politik machen“, ließ er verlauten. Wie die „gute Politik“ aussehen soll, verriet er der Zeitung nicht.

Die sah die Qualitäten des designierten Vorsitzenden denn auch in eher politikfernen Bereichen: Er sei (angeblich) „vielen“ Hagenern als Karnevalsprinz „vertraut“, für die Handballer des TV Hasperbach aktiv und „liebäugele“ mit einer Fortsetzung seiner Fußball-Karriere bei den Altherrenkickern von Fortuna Hagen.

Beste Voraussetzungen für eine Politkarriere in Hagen – nicht nur bei der CDU.

„Winterreise – Der ganze Zyklus“

28. Oktober 2021 by

Eine szenische Aufführung der Schubert-Lieder im Theater Hagen (Wiederaufnahme)

WinterreiseAus der Produktion: Kenneth Mattice und Lucia Schulz. Foto: Klaus Lefebvre.

Einer der bekanntesten Liederzyklen ist „Winterreise“ von Franz Schubert aus dem Jahre 1827, worin u.a. „Der Lindenbaum“ („Am Brunnen vor dem Tore“) und „Der Leiermann“ („Drüben hinterm Dorfe“) enthalten sind. Diese Vertonungen von Gedichten von Wilhelm Müller sind in dieser Produktion im Rahmen einer szenischen Aufführung am 1. November 2021 (18.00 Uhr) einmalig im Theater Hagen (Großes Haus) zu erleben.

Schuberts Liedkomposition gilt bis heute durch ihre vollkommene Empathie mit dem Text als einzigartig. Stimmungen, Gefühle und Empfindungen lässt er mit immer wieder überraschenden musikalischen Mitteln Klang werden, auch wenn die Melodien einfach erscheinen.

Die von Dan K. Kurland und Francis Hüsers erstellte Fassung integriert als Gegenpart zur Musik Textfragmente von Ingeborg
Bachmann als Stimme einer Frau, die in das Geschehen involviert ist und es aus ihrer Perspektive ausdrückt. Es entwickelt sich ein verblüffender Dialog mit einer großen Spannweite von emotionalen Höhen und Tiefen.

Die Interpreten auf der Bühne sind Kenneth Mattice (Gesang), Dan K. Kurland (Klavier) und Lucia Schulz (Schauspiel).

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite http://www.theaterhagen.de

Einblicke in die Geschichte der Hasper Hütte

28. Oktober 2021 by

Einen spannenden Einblick in die Geschichte der Hasper Hütte können Interessierte bei einem Vortrag der Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 4. November, um 19.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, erhalten.

Im Juli 2022 jährt sich zum 50. Mal das „Aus“ für wesentliche Teile der Hasper Hütte. Damals leuchtete zum letzten Mal das berühmte „Hasper Gold“ über dem Tal, wenige Monate später mussten auch die Gussstahlwerke Wittmann schließen.

Bei diesem stadtgeschichtlichen Vortrag wird Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff die Geschichte der Hasper Industrie aufleben lassen, in deren Mittelpunkt jahrzehntelang die Hochöfen und Stahlwerke der „Hütte“ standen. Auch der Sanierung des Hüttengeländes, ihren Zielen, Ergebnissen und einigen weiteren Ereignissen der Hasper Geschichte wird sich der Vortrag widmen.

Weitere Informationen zur Anmeldung für den Vortrag mit der Kursnummer 1110 erhalten Interessierte auf der Internetseite www.vhs-hagen.de oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622. In der VHS gilt die 3G-Regel.

Aktenrettung: Spezialfirma trocknet

28. Oktober 2021 by

Aktenrettung_Rathaus_II_Foto_Charlien_SchmittVor rund drei Monaten wurde die Stadt Hagen von einer Hochwasserkatastrophe getroffen, die in weiten Teilen des Stadtgebiets für Verwüstung sorgte. Bereits unmittelbar nach dem Hochwasser ließ sich absehen, dass auch wichtige Akten, die in den Kellern der Stadtverwaltung archiviert waren, durch die Wassermassen stark beschädigt wurden (Foto: Stadt Hagen/Charlien Schmitt). Seitdem arbeitet die Stadt Hagen gemeinsam mit unterschiedlichen Experten an der Rettung und Konservierung dieser Schriftstücke.

„Bei einer ersten Sichtung der beschädigten und potentiell zu sanierenden Papiere ergaben sich zu Beginn der Bestandsaufnahme mehr als zwei laufende Regalkilometer betroffenes Aktengut“, erklärt Hubertus Wolzenburg, Archivar bei der Stadt Hagen. „Nachdem die Fachämter gesichtet haben, was unter Wahrung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen zwingend zu erhalten ist, reduzierte sich das Volumen auf wenige 100 laufende Regalmeter.“ Einige Akten, darunter auch viele historische Katasterkarten teilweise aus den letzten zwei Jahrhunderten, waren so stark beschädigt, dass sie nicht zu retten sind.

Zur Rettung der Akten, die besonders stark durch das Hochwasser beschädigt wurden, hat die Stadt Hagen einen Vertrag mit dem international tätigen Dokumententrocknungsunternehmen Rhenus geschlossen. „Die betroffenen Bestände wurden durch das Unternehmen bereits verpackt und abgefahren“, erläutert Hubertus Wolzenburg den Vorgang. „Nun werden sie aufwändig gefriergetrocknet und von Schmutz und Schimmel befreit. Dieser Prozess wird voraussichtlich – auch aufgrund der Auftragslage – länger als ein Jahr dauern.“

Corona in Hagen – Stand: 27.10., 0:00 Uhr

27. Oktober 2021 by

Entwicklung_Hagen_2710_maxInzidenzwert_Hagen_2710_max

Eingriffe hinterm Garagentor

27. Oktober 2021 by

von Nikolaj Krieg (Verkehrswende Hagen)

Motorisierte Menschen scheinen meist sehr freiheitsliebend und reagieren empfindlich auf jeden Eingriff in ihr „Recht auf freie Fahrt“: Tempolimit – eine Gängelung ohne Gleichen, Fahrverbote im Rahmen der ursprünglichen StVo-Novelle – ein existenzbedrohender Eingriff, Geschwindigkeits-/ Parkkontrollen – gierige Wegelagerei … diese Liste lässt sich fortsetzen.

Viele vom Parkdruck gegeißelte Menschen wünschen sich aber anscheinend gleichzeitig Eingriffe der Ordnungsbehörden ins private Reich hinterm Garagentor, um der dort vermuteten Zweckentfremdung ein Ende zu setzen – verdachtsunabhängige Kontrollen scheinen erforderlich!

Man erkennt hier zarte Widersprüche im Zusammenhang mit dem liebsten Kinde, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Benzinpreisbremse geradezu barmherzig – ein Mietendeckel aber mindestens „DDR 2.0″ sein soll.

Letztendlich geht es beim Wohnen und Parken um begrenzte Ressourcen, in deren Verteilung der „freie Markt“ – dem man ja magische Kräfte zutraut – in der Regel grandios versagt. Ur-Berliner werden von Schwaben verdrängt – Parkwahnsinn gefährdet die schwächsten Verkehrsteilnehmer, erzeugt unattraktive Wohnlagen und Bluthochdruck. Obwohl das niemand wollen kann, geht es munter so weiter.

Die Frage des WPWR-Autors Mike Fiebig „ob viele Familien drei bis fünf Fahrzeuge haben müssen“ ist entweder ein weiterer Impuls für die konsequente Umsetzung der Verkehrswende in Hagen oder die gelungenste Satire, die ich jemals in einer Zeitung gelesen habe.

In jedem Fall bleibt sowohl die individuelle Garagennutzung als auch der Saldo der Pkw-Zulassungen in Hagen ohne Eingriffe vor allem eines: unkontrollierbar.

Lkw-Abkürzungsverkehr nervt die Bürger

27. Oktober 2021 by

Die Hasper fordern: Beim Thema Lkw-Abkürzungsverkehr soll der Umweltausschuss auf die gesamte Stadt blicken, nicht bloß auf Vorhalle und Mitte.

Zu Hunderten kreuzen sie quer durch die Stadt, belasten die Straßen, die Luft und die Nervenkostüme der übrigen Verkehrsteilnehmer und Anwohner – die Lkw-Flotten ungezählter Spediteure aus der gesamten Republik, die die Stadt Hagen als Abkürzungsstrecke entdeckt haben. (…)

Bereits vor drei Jahren hatte sich eine Gruppe um den damaligen CDU-Ratsherren Martin Erlmann intensiv mit den Lkw-Abkürzungen durch Hagen beschäftigt und in mehreren Zählungen die Verkehrsbewegungen zwischen Vorhalle und dem Autobahnzubringer in der Innenstadt dokumentiert. Damals, so hielten die engagierten Mandatsträger akribisch fest, pendelten allein an einem Freitagmorgen zwischen 6 und 9 Uhr 150 Schwerlaster über den Boeler Ring zwischen A1 und A45/46. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die CDU hat nur dort gezählt, wo fast niemand wohnt. Der Boeler Ring ist anbaufrei, ebenso der größte Teil der restlichen Strecken zwischen den Anschlussstellen HA-West und -Nord der A1 und dem Anschluss HA-Feithstraße. In den dichtbesiedelten Gebieten wie Haspe waren keine christdemokratischen Zähltrupps unterwegs. Bereits die Einführung der Umweltzone wurde von CDUlern „erfolgreich“ verschleppt.

CDU-Kreisvorsitzender Purps tritt nicht wieder an

27. Oktober 2021 by

Die Hagener CDU muss sich einen neuen Parteichef suchen: Christoph Purps (56) wird beim bevorstehenden Parteitag im November nicht erneut für den Kreisvorsitz antreten.

„Ich habe in dieser Rolle seit 2012 viel erreicht und eine Menge verwirklicht. Nun ist es an der Zeit, dass andere das Ruder übernehmen und der jüngeren Generation Platz gemacht wird“, sichert der Speditionskaufmann zu, sich auch künftig in der Union zu engagieren. „Ich werde weiterhin mein Wissen einbringen, um einer neu aufgestellten Parteiführung auf Kreis-, Landes- und Bundesebene einen reibungslosen und erfolgreichen Start zu ermöglichen.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Ballettpremiere im Theater Hagen

27. Oktober 2021 by

„Fährmann“ – Tanzstück von Gundula Peuthert (Uraufführung)

FährmannDie erste Ballettpremiere in der Spielzeit 2021/22 im Theater Hagen findet am 30. Oktober 2021 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Präsentiert wird die Uraufführung des abendfüllenden Tanzstücks „Fährmann“ von Gundula Peuthert, das in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern entstanden ist (Foto: Kerstin Mauersberger).

Ritual und Übergang vom Diesseits ins Jenseits sind die inhaltlichen Ausgangspunkte für die Kreation dieser Choreographie. Was folgt auf das Leben, was folgt dem physischen Ableben, wie zelebrieren, feiern, trauern, erleben wir diese transitorische Zeit? Die Figur des Charon aus der griechischen Mythologie tritt in Gundula Peutherts Stück markant hervor, initiiert machtvoll die Wege, treibt den Obolus ein, begleitet die Toten auf ihrer Reise, sieht und hört von ungezählten Schicksalen, zeitlos in seiner Funktion als Fährmann, unbeteiligt aber omnipräsent.

Hier sucht Peuthert einen neuen Weg und stellt die Frage nach Macht und Ohnmacht, Einfluss und Beeinflussung nicht nur für das Individuum in seiner Endlichkeit, sondern auch für den Fährmann. Dadurch ermöglicht sie eine Wendung, die auch ihm eine emotionale, ja eine menschliche Dimension gibt. Ist Endlichkeit vielleicht doch die menschliche Perspektive, ist ihr Anker und Motor?

Das Publikum erwartet ein Tanzabend, der im aktuellen Zeitgeschehen von potenzierter Angst und Gewalt ein Innehalten schenkt.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Richtfest der Windmühle im Freilichtmuseum

27. Oktober 2021 by

Richtfest Windmühle FreilichtmuseumDie Translozierung, also die Umsetzung der Windmühle im Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), geht weiter. Die Mühle nimmt an ihrem neuen Standort im oberen Museumsbereich allmählich ihre endgültige Form an. Das hat das LWL-Freilichtmuseum mit einem kleinen „Richtfest“ gefeiert (Foto: LWL).

Die Galerie-Holländer Windmühle stand bis zum Frühjahr 2021 nicht innerhalb des LWL-Freilichtmuseums, sondern auf einem Hügel vor dem Museumseingang. Ihr neuer Platz ist jetzt im oberen Bereich des Freilichtmuseums, an einem spektakulären, aussichtsreichen Platz. Oder in der Mühlensprache: Sie wird künftig deutlich „mehr Wind machen.“

In der Nähe vom Haus Letmathe, dem ehemaligen Restaurant, wird sie von einem niederländischen Mühlenbaubetrieb restauriert wiederaufgebaut. Während der Museumssaison war es eine Attraktion für die Besucher, die Baufortschritte des seltenen Mühlenaufbaus zu beobachten. Zum Saisonbeginn 2022 werden sich dann die Flügel der ca. 25 Meter hohen Mühle wieder über dem Museum drehen.

Am Rumpf der Windmühle, dem Achtkant, werden in den nächsten Wochen ca. 20.000 Eichenschindeln verbaut. Insgesamt sieben der acht großen Achtkanteckstützen haben die Mühlenexperten durch einen partiellen Holzaustausch instandgesetzt.

Für ein technikhistorisches Museum wie das LWL-Freilichtmuseum Hagen hat eine Windmühle noch größere Bedeutung als für andere Freilichtmuseen. Sie ist ein Beleg für vorindustrielle, ingenieurwissenschaftliche Technik und ein wichtiges Beispiel für regenerative Energien in der Technik-Geschichte. Die Windmühle steht als einziges Exponat des Freilichtmuseums für diese historisch wichtige Form der vorindustriellen Energiegewinnung durch Windkraft. Sie ergänzt die anderen im LWL-Freilichtmuseum Hagen präsentierten Energiequellen wie Wasser- und Dampfkraft.

Worüber Skeptiker sich irren

27. Oktober 2021 by

Forum Philosophicum im Hagener Forschungsdialog

28.10.2021, 16:30 Uhr
FernUni Gebäude 3 (IZ), Universitätsstr. 11, 58097 Hagen, Raum D005 und D006

Menschen sind fehlbare Wesen. Wir können aus eigener Kraft nicht sicherstellen, dass etwas, was wir mit guten Gründen für wahr halten, tatsächlich wahr ist. Warum ist das so? Was in uns oder in der Welt ist dafür verantwortlich, dass wir niemals alle Irrtumsmöglichkeiten ausschließen können? Fehlen uns bestimmte Fähigkeiten, die wir im Prinzip erwerben könnten?

Referent: Prof. Dr. Geert Keil, Humboldt­-Universität Berlin

Corona in Hagen – Stand: 26.10., 0:00 Uhr

26. Oktober 2021 by

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Arbeitsamt zieht bei Krollmann ein

26. Oktober 2021 by

Agentur-Hochhaus an der Körnerstraße offenbar marode

Nach Angaben der WPWR hat die Flutkatastrophe im Juli dem Gebäude der Agentur für Arbeit an der Körnerstraße so ziemlich den Rest gegeben; von notwendigen Investitionen in Millionenhöhe ist die Rede. Schon vorher sollen immer wieder Wasser- und Frostschäden sowie Mängel bei den Aufzügen und der Klimaanlage aufgetreten sein.

Diese Mängel sollen so erheblich sein, dass die Bundeszentrale der Arbeitsagentur erwägt, den jetzigen Hagener Standort aufzugeben und sich nach einer neuen Örtlichkeit umzusehen. Gleichzeitig ist aber für das Hochhaus schon eine Nachnutzung im Gespräch. „Es gibt schon Interessenten“, zitiert die WPWR die Chefin der hiesigen Filiale, Katja Heck.

Für andere Nutzer (oder Immobilienspekulanten) scheint das Objekt demnach trotz erheblicher Bauschäden eine lukrative Investition zu sein, während die Arbeitsverwaltung lieber ihren alten Wein in neue Schläuche füllen möchte. Auch einen Standort hat man schon ins Auge gefasst: das Gelände hinter dem Hauptbahnhof.

Gemeint ist die Restfläche zwischen Gleisanlagen und Bahnhofshinterfahrung, die von Politik und Verwaltung mit den örtlichen Medien im Schlepptau zur „Westside“ aufgepeppt wurde. Der Plan eines privaten Investors und Sportenthusiaten, dort eine Großsporthalle zu errichten, wurde seinerzeit noch brüsk zurückgewiesen. Das Rathaus träumte von „hochwertigem Gewerbe und Dienstleistungen“ an diesem Standort.

Auch an anderer Stelle gerät ein von Lobbygruppen der Wirtschaft und der Politik mit medialer Begleitung beharrlich gepflegter Mythos zum wiederholten Male ins Wanken: der von den angeblich im großen Stile fehlenden Gewerbeflächen in Hagen.

Denn als Übergangslösung hat die Arbeitsverwaltung für einen Teil ihres Angebots bereits ein Gebäude ausfindig gemacht. Schon ab 1. Februar 2022 möchte Agentur-Leiterin Katja Heck mit gut 300 Kollegen in das ehemalige Nordwest-Verwaltungsgebäude an der Berliner Straße in Haspe ziehen. Der Bau steht bereits seit sechs Jahren leer – der Bedarf an Gewerberäumen scheint sich also arg in Grenzen zu halten.

Freuen darf sich Udo Krollmann. Der schillernde Immobilienimpressario kann sich auf staatlich garantierte Mieteinnahmen aus mehreren seiner Objekte verlassen. Und das gleich für mindestens vier bis fünf Jahre.

Zum einen wäre da das ehemalige Marien-Hospital. Das wollte Krollmann ursprünglich zu einem Mix aus Ärzte- und Therapiehaus in Kombination mit generationsübergreifenden Wohnkonzepten umbauen. Danach sattelte der laut WPWR „quirlige Charmeur“, zu dessen „Freund aus Kindertagen“ nach Angaben des Blattes passenderweise die „Milieu-Größe Jürgen Medenbach“ gehört haben soll, auf den Seniorenmarkt um. In dem von Krollmann nun „Goldberg-Residenz“ genannten Objekt wurden 80 barrierefreie Wohnungen offeriert. Preis: ab 12,50 Euro Kaltmiete.

Aus Beidem ist bis heute nichts geworden, da dürfte die Offerte aus der Nürnberger Zentrale der Arbeitsagentur zum richtigen Zeitpunkt gekommen sein.

Das gilt auch für eine weitere Krollmann-Immobilie, die von den Arbeitslosigkeits-Verwaltern angemietet worden ist: Das Gebäude Ecke Graf-von-Galen-Ring und Hugo-Preuß-Straße. An dieser Stelle sollte eigentlich ein Hotel entstehen, von dem auch noch nichts zu sehen ist. Jetzt soll dort ein Teil der 110 Mitarbeiter des Job-Centers einziehen.

Klassik meets Jazz: Edoardo Bruni – Piano Solo

26. Oktober 2021 by

28.10.2021, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Edoardo_Bruni_c_privatEdoardo Bruni ist Pianist und Komponist und absolvierte neben seiner musikpraktischen Ausbildung auch philosophische Studien. Darüber hinaus ist er promovierter Musikwissenschaftler – ein echtes Multitalent also, dessen künstlerische Souveränität hörbar auf vielen Fundamenten ruht. Der klassisch ausgebildete Konzertpianist und Komponist Edoardo Bruni ist ein Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz (Foto: ESM/privat).

Er absolvierte das Klavierdiplom mit Auszeichnung an den Konservatorien von Trient und Rotterdam und bildete sich bei Cohen, Berman, Delle Vigne, Schiff, Margarius fort. Er konzertiert als Solist in Italien und ganz Europa und widmet sich zudem der Kammermusik: Er spielt mit der Pianistin Monique Ciola, dem Harmonikaspieler Santo Albertini und dem Jazz-Ensemble “Garnerama”. Er trat auch in renommierten Konzertreihen neben Künstlern wie Yo Yo Ma, Canino, Pogorelich, Bollani, Bahrami und Campanella auf.

Das Kompositions-Diplom absolvierte er mit Auszeichnung am Konservatorium Trient und bildete sich bei Mullenbach, Corghi und Bacalov fort. Seine eigenen Kompositionen wurden sowohl in Italien als auch in Europa in über 200 Konzerten aufgeführt. Er schloss sein Studium an der Universität Padua mit dem Diplom für Philosophie ab und schrieb seine Doktorarbeit über Musikwissenschaft an den Universitäten Trient und Paris 4 – Sorbonne. Er unterrichtete an den Konservatorien in Verona, Padua, Trient, Siena, Frosinone, Riva del Garda, Darfo. Derzeit lehrt er am Konservatorium von Vicenza. Er ist künstlerischer Leiter verschiedener Musikfestivals, darunter “I martedì a casa Raphael” und “GiudiJazz”.

Eintritt frei
Reservierung Corona-bedingt mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de

Büchertrödel in der Stadtbücherei

26. Oktober 2021 by

Ab dem kommenden Donnerstag, 28. Oktober, geht der beliebte Büchertrödel in der Stadtbücherei auf der Springe weiter. Bis zum 16. November können für kleines Geld während der Öffnungszeiten ausgesonderte Unterhaltungsromane und Hörbücher erworben werden. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-3591 oder www.hagen.de/stadtbuecherei.

Corona in Hagen – Stand: 25.10., 0:00 Uhr

25. Oktober 2021 by

Entwicklung_Hagen_2510_maxInzidenzwert_Hagen_2510_max

Im Abwärtssog

25. Oktober 2021 by

WPWR verliert weitere 5 Prozent der Käufer

Auch im 3. Quartal 2021 waren die Verkaufszahlen der WPWR im Vergleich zum Vorjahr wieder rückläufig. Im Bereich Hagen/Herdecke/Wetter – separate Zahlen nur für Hagen werden seit 2017 nicht mehr ausgewiesen – ging die durchschnittlich verkaufte Auflage nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) um 5,03 Prozent auf nur noch 24.847 zurück.

Damit sind in den letzten 30 Jahren fast zwei Drittel der Auflage (63 Prozent) verloren gegangen. Im 3. Vierteljahr 1991 lag sie noch bei 66.600 im täglichen Durchschnitt. Für diesen Aderlass allein die Krawallplattformen im Internet verantwortlich zu machen, wie häufig kolportiert wird, greift allerdings bei Weitem zu kurz. Schon vor der Gründung von Diensten wie Fakebook (2004) oder Twitter (2006) zeigte die Kurve bei der Auflagenstatistik nach unten.

In den 15 Jahren zwischen 1991 und 2006 verloren die Hagener Ausgaben der damals noch zwei Zeitungen des WAZ-Konzerns (heute: Funke-Mediengruppe) bereits etwa ein Viertel ihrer Leserschaft. In den folgenden anderthalb Jahrzehnten beschleunigte sich allerdings die Talfahrt. Im Vergleich zu 2006 halbierte sich bis heute die tatsächlich verkaufte Auflage.

Auflagenentwicklung WPWR 1991-2021Entwicklung der Verkaufszahlen der WAZ/Funke-Blätter im Raum Hagen/Herdecke/Wetter. Datenquelle: ivw.

Die Liquidierung der Westfälischen Rundschau 2013 und damit die Auflösung einer eigenständigen Lokalredaktion dürfte den weiteren Niedergang eher befördert haben – aufhalten konnte sie ihn jedenfalls nicht. Dazu kommt der strategische Fehler, Plattformen wie Fakebook de facto auch noch zu bewerben, indem auf den (gedruckten) Lokalseiten „Stimmen“ dieses Mediums veröffentlicht werden.

Gestammelte Kurzprosa wird so salonfähig gemacht, während die Zahl der (veröffentlichten) Leserbriefe erkennbar rückläufig ist. Ein Kreislauf nach unten, denn welcher Leserbriefschreiber, der sein Anliegen ernst nimmt, will sich schon auf der Lokalseite 2 neben Ergüssen aus den asozialen Medien wiederfinden.

Was – neben vielem anderen – passieren kann, wenn ein Lokalblatt endgültig abgewirtschaftet hat und von der Bildfläche verschwindet, zeigt eine Studie aus den USA, über die die Süddeutsche Zeitung kürzlich berichtete: Wenn Redaktionen schließen, steigen in den betroffenen Regionen beispielsweise Wirtschaftskriminalität und Umweltverschmutzung. Leidtragende sind die Bürgerinnen und Bürger.

Bilstein schließt Liefervertrag für grünen Stahl

25. Oktober 2021 by

Die Bilstein-Gruppe wird künftig mit bis zu 100.000 Tonnen grünen Stahl pro Jahr beliefert. Das teilte die Geschäftsführung des zweitgrößten Kaltwalzunternehmen in Deutschland am Freitag mit. Das Warmband kommt vom schwedischen Stahlerzeuger „H2 Green Steel“ und soll ab 2025 ausgeliefert werden.

„H2 Green Steel“ wurde vor einem Jahr gegründet und will für die Stahlproduktion den Angaben zufolge Wasserstoff nutzen, der ausschließlich mit Grünstrom aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Voraussichtlich Ende 2024 soll die Produktion in einem Werk in Nordschweden starten. (…)

Quelle: wp.de

„Mörderisches Intermezzo“

25. Oktober 2021 by

Krimiautorin Katja Bohnet zu Gast im Kulturzentrum Pelmke

Bohnet_Katja_c_Benedikt_ErnstEine charmante Autorin mit harten Geschichten: Im Rahmen der „Mörderisches Intermezzo“-Reihe des Krimifestivals „Mord am Hellweg“ begrüßt das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, am Freitag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr die Krimiautorin Katja Bohnet (Foto: Benedikt Ernst). Interessierte Krimifans erwarten ihre exklusiv für Hagen verfasste Kurzgeschichte sowie Auszüge aus ihrem Roman „Fallen und Sterben“.

Katja Bohnets Romane zeichnen sich durch hohes Tempo, Wendungsreichtum und ein Höchstmaß an energetischer Spannung aus. Die ehemalige TV-Autorin und Moderatorin, die auch unter dem Pseudonym Hazel Frost schreibt, bringt an diesem Abend eine ganz besondere Kurzgeschichte mit: Für die zehnte „Mord am Hellweg“-Anthologie hat Bohnet extra für die Volmestadt unter dem Titel „Roxanne. Hagen sehen und sterben“ einen Kurzkrimi geschrieben. Auch Bohnets bekanntes Ermittlerduo, bestehend aus Rosa Lopez und Viktor Saizew vom LKA-Berlin, wird beim „Mörderischen Intermezzo“ im aktuellen Thriller „Fallen und Sterben“ vor eine besondere Herausforderung gestellt.

Das Hauptprogramm des zehnten Jubiläumsfestivals „Mord am Hellweg“ musste pandemiebedingt verschoben werden. Im Zentrum der Sonderreihe „Mörderisches Intermezzo“ stehen nun der zehnte Band der im September erschienenen „Mord am Hellweg“-Anthologie „Jubiläumsmorde“ sowie die Lesungen mit den am Band beteiligten Autorinnen und Autoren, die während der Veranstaltungen neben ihren aktuellen Romanen auch ihre spannenden Kurzkrimis präsentieren. Erhältlich ist die Anthologie beim Buchhändler des Vertrauens oder im Rahmen einer der Veranstaltungen des „Mörderischen Intermezzos“.

Für den Zutritt zur Veranstaltung ist ein Nachweis über die vollständige Impfung, ein negatives, maximal 48 Stunden altes Testergebnis oder ein Nachweis über die Genesung nötig. Im Gebäude besteht eine Maskenpflicht, am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden. Der Einlass zu der Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Tickets (Vorverkauf 14,90 Euro/ermäßigt 12,90 Euro; Abendkasse 18 Euro/ermäßigt 16 Euro) sind entweder direkt im Kulturzentrum Pelmke oder auf der Internetseite www.mordamhellweg.de erhältlich.

„Mord am Hellweg“ wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen, der Sparkasse UnnaKamen, der LWL-Kulturstiftung, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und dem Regionalverband Ruhr. Die Sonderreihe „Mörderisches Intermezzo“ wird zudem gefördert im Rahmen von „NEUSTART KULTUR“, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

Corona in Hagen – Stand: 24.10., 0:00 Uhr

24. Oktober 2021 by

Entwicklung_Hagen_2410_maxInzidenzwert_Hagen_2410_max

Stadtrat im Livestream

24. Oktober 2021 by

Ratssitzungen live im Internet streamen – ja oder nein? Vor dieser Frage stehen immer mehr Stadträte in Westfalen. Zahlreiche Kommunen bieten eine Übertragung bereits an.

In Dortmund ist die Premiere des ersten Live-Streams einer Ratssitzung erst knapp drei Wochen her. „Für uns fällt das Fazit durchweg positiv aus“, sagt Soeren Spoo, Leiter der Dortmund-Agentur, die die Kommunikationsaufgaben der Verwaltung der Stadt übernimmt. Sowohl Ratsmitglieder als auch Bürgerinnen und Bürger, die den Stream verfolgt haben, hätten ein positives Feedback gegeben. Etwa 2000 Aufrufe, die länger als zehn Sekunden waren, wurden registriert.

Ein Ziel öffentlicher Sitzungen – mehr Transparenz – scheint damit erreicht worden zu sein. Zumal die Sitzungen in Dortmund auch im Nachgang noch über verschiedene Kanäle der Stadt abrufbar bleiben. Wer mag, kann sich die Sitzung – immerhin mit einer Dauer von mehr als vier Stunden – immer wieder ansehen. Als Service werden die Tagesordnungspunkte eingeblendet. So kann jeder Bürger schnell zu den Themen navigieren, die ihn besonders interessieren.

Die Stadt Gütersloh hat schon länger Erfahrungen mit gestreamten Ratssitzungen. „Wir haben im ersten Lockdown mit der Übertragung begonnen, damit die Bürger trotzdem an den Sitzungen teilnehmen können“, erklärt Stadtsprecherin Susanne Zimmermann. Regelmäßig verfolgen mehr Bürger den Lifestream, als sonst auf der Tribüne dabei waren. Je nach Tagesordnung würden mehr als 1000 Menschen an den Bildschirmen sitzen, so Zimmermann.

Vor jeder Sitzung haben die Ratsmitglieder in Gütersloh bisher neu abgestimmt, ob sie mit einem Streaming einverstanden sind: Nun soll die Geschäftsordnung des Rates entsprechend geändert werden, um das Streaming dauerhaft möglich zu machen. Diesen Schritt haben die Ratsmitglieder in Menden schon vollzogen. Dort kam die Idee ein „Rats-TV“ einzurichten aus der Bürgerschaft. Dem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt. Es gab aber auch Gegenstimmen. (…)

Quelle: Westfalenspiegel

Anmerkung: In Hagen scheut man das Licht.

Siehe dazu:

Transparenz? Nein danke! und Angst vor Öffentlichkeit

Garagen ohne Autos – Stadt kann nicht kontrollieren

24. Oktober 2021 by

Es bleibt ein Kuriosum in sich. Während viele Viertel in Hagen angesichts der Parkplatznot aus allen Nähten zu platzen drohen, wird weiterhin eine große Dunkelziffer an Garagen zweckentfremdet. Soll heißen: Ihre Besitzer oder Mieter stellen Gerümpel darin ab anstatt Autos. Die Landesbauordnung verbietet diese Zweckentfremdung aber in Gegenden, wo die Stellplätze dringend notwendig sind. Hinzukommt: Die Stadt Hagen hat zum einen kein Personal, um die vielen Verstöße zu ahnden. Und zum anderen müsste sie sich selbst ins Knie schießen. (…)

Diese Betrachtung zielt nur auf die rechtmäßige Nutzung von Garagen und die faktisch bestehende Stellplatznot ab. Dass gleichzeitig hinterfragt werden muss, ob viele Familien drei bis fünf Fahrzeuge haben müssen und ob jedes Mitglied ein Anspruch auf einen Parkplatz vor seinem Haus erheben kann, ist ebenso klar. (…)

Quelle: wp.de

FernUni: Bibliothek baut um

24. Oktober 2021 by

Auf den ersten Blick willkommen – die Universitätsbibliothek baut um und erhält einen neuen Eingangsbereich. Ab dem 2. November wird aufgrund der Umbauarbeiten der Eingang ins Gebäude 8 (AVZ) verlegt.

Bibliothek der FernUni Hagen. Foto: Hardy Welsch.

Anfang November starten die Arbeiten zur Umgestaltung des Eingangs- und Thekenbereichs. „Die bisherige Theke ist rund 20 Jahre alt. Inzwischen ist sie viel zu groß und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Ziel ist es einen freundlichen einladenden Eingangsbereich zu gestalten, mit einer modernen und möglichst barrierefreien Servicetheke“, sagt Claudia Schneider, Dezernentin für Benutzung in der Universitätsbibliothek.

Nach etlichen Entwurfsplanungen steht die Umsetzung fest: Es soll heller und freundlicher werden. Neben der Theke für Buchausleihen und -rückgaben und einem Platz der Zentralen Information wird es zukünftig einen Loungebereich mit gemütlichen Sesseln und Tischen zum Lesen und Arbeiten geben. „Bibliothek ist mehr als Bücherausleihen“, sagt Schneider. „Wir möchten die Aufenthaltsqualität für unsere Besucherinnen und Besucher erhöhen sowie unseren Beschäftigten ergonomische Arbeitsplätze bieten.“ Wenn alles klappt, soll bis Weihnachten alles fertig sein und die neue Theke stehen.

Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun. Es wird Staub und Lärm geben, denn auch der Fußboden wird zum Teil erneuert. Ab dem 2. November wird der Eingang der UB ins AVZ verlegt. Im Bauteil C geht es dann durch die Glastür in die Bibliothek. In der Campus Lounge wird eine provisorische Theke aufgebaut. Die Bibliothek kann weiterhin vollumfänglich genutzt werden.

Ebenfalls ab November werden auch die Öffnungszeiten deutlich erweitert: Montag 12-18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 10-18 Uhr und am Freitag 10-16 Uhr.

Corona in Hagen – Stand: 23.10., 0:00 Uhr

23. Oktober 2021 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus sind in Hagen zwei weitere Personen verstorben (geboren 1938 und 1979).

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Kämmerer will wegen Corona keine Steuern erhöhen

23. Oktober 2021 by

Ein Versprechen gibt Hagens Kämmerer Christoph Gerbersmann den Bürgern schon heute: „Für Mehrbelastungen durch die Corona-Pandemie werde ich keine Steuererhöhungen vorschlagen.“ Dass diese Sorge überhaupt im Raum steht, ist den aktuellen Etatplanungen geschuldet.

Denn der jüngste Gesetzentwurf des NRW-Heimatministeriums sieht zwar vor, dass Extra-Belastungen und Einnahmeverluste des Covid-19-Fluchs auch im kommenden Jahr aus dem Zahlenwerk herausgerechnet und dann ab dem Jahr 2025 als Sonderposten über 50 Jahre abgeschrieben werden dürfen. Aber für 2023 ist das bislang noch nicht vorgesehen, obwohl die Pandemie-Lasten in der mittelfristigen Finanzplanung bis 2025 wiederum geltend gemacht werden dürfen. (…)

Notwendige Einnahmeverbesserungen, die beispielsweise höhere Einkommenssteuerverluste abfedern sollen, müssen die städtischen Töchter liefern. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der letzte Satz ist entlarvend. Während Gerbesmann vollmundig den Verzicht auf Steuererhöhungen ankündigt, sollen die fehlenden Mittel über den sogenannten „Konzern Stadt“ eingetrieben werden. Zum Beispiel über Taschenspielertricks bei den Gebühren. DOPPELWACHOLDER.DE hat diese Praktiken kürzlich am Beispiel des Abwassers beschrieben: „Aus Scheiße Gold machen„.

Tubaquartett tritt gegen Orchesterapparat an

23. Oktober 2021 by

Zweites Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Melton Tuba QuartettZu Beginn des 2. Sinfoniekonzertes am 26. Oktober 2021 (19.30 Uhr, Stadthalle Hagen) spielt das Philharmonische Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton die Ouvertüre zu „Coriolan“ von Ludwig van Beethoven, die der Komponist als Schauspielouvertüre zu dem gleichnamigen Drama von Heinrich Joseph von Collin 1807 geschrieben hatte und in der der zwiespältige Charakter des Titelhelden, der gegen seine eigene Stadt zu Felde zieht, zum Klingen gebracht wird.

Dramatisch geht es auch im folgenden, 2017 erstmals präsentierten Concerto grosso Nr. 1 für Tubaquartett und Orchester des zeitgenössische Komponisten Stefan Heucke zu. Das selten solistisch zu hörende Blechblasinstrument Tuba tritt hier in Quartettformation gegen den Orchesterapparat an. Interpreten dieses außergewöhnlichen, klanglich enorm facettenreichen Werkes sind Hartmut Müller, Heiko Triebener, Jörg Wachsmuth und Ulli Haas, die sich 1987 zum Melton Tuba Quartett zusammengefunden haben (Foto: Heiko Triebener).

Als Besonderheit wird es am Konzertabend eine Ausstellung zur Familie der Tuba mit Exponaten von Günther Hett geben. In der Pause stellt das Melton Tuba Quartett dann weitere Stücke seines Repertoires vor, indem es auf einigen dieser Instrumente (z.B. dem Serpent oder der Ophikleide) spielt.

Als sinfonisches Opus steht Gustav Mahlers Vierte auf dem Programm, die 1901 in München uraufgeführt wurde. In deren Finalsatz verwendete der Komponist das Lied „Das himmlische Leben“ aus den von ihm vertonten Liedern „Des Knaben Wunderhorn“, welches von der Sopranistin Dorothea Brandt gestaltet wird.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

„Schule ohne Rassismus“: Autorenlesung

23. Oktober 2021 by

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen holt im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ den Autor Ahmet Özdemir für eine Lesung an zwei Grundschulen nach Hagen. Am Dienstag, 26. Oktober, liest der Autor an der Grundschule Boloh und der Janusz-Korczak-Grundschule aus seinem Buch „Jetzt wird’s bunt – Neue Geschichten von Ali und Anton“.

Ali, Anton und Rudy kommen in die Schule. Was sie da wohl erwartet? Es ist der Beginn einer wunderbaren Zeit, denn gemeinsam meistern die drei Freunde viele Hürden, um ihren Schulalltag so richtig bunt und fröhlich zu gestalten. Als nach den Herbstferien eine neue Schülerin in die Klasse kommt, schwebt Anton im siebten Himmel. Waren Ali und Anton im ersten Band noch in der Kita, sind sie inzwischen älter geworden und wechseln nun in die Grundschule. Neben Hund Fritzi haben sie jetzt auch Rudy und Marie an ihrer Seite.

Ahmet Özdemir ist Migrationswissenschaftler und lehrt Marketing an den Fachhochschulen in Aachen, Köln und Bonn. 2015 begann er zu schreiben. An den Protagonisten seiner Bücher zeigt der Autor auf, wie ein integriertes, friedliches und respektvolles Leben von frühester Kindheit an funktionieren kann. Als Co-Autorin seines Werkes „Jetzt wird’s bunt – Neue Geschichten von Ali und Anton“ konnte er Bahar Kizil gewinnen. Das Werk ist als Schullektüre für Grundschüler von sechs bis zehn Jahren geeignet.

Corona in Hagen – Stand: 22.10., 0:00 Uhr

22. Oktober 2021 by

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Wir Kellerkinder

22. Oktober 2021 by

Im NRW-Einkommensvergleich nähert sich Hagen immer weiter dem Ende der Tabelle

Im Jahr 2019 verfügte jeder Einwohner in Hagen rein rechnerisch über ein durchschnittliches verfügbares Jahreseinkommen von 20.432 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 469 Euro mehr als ein Jahr zuvor, im landesweiten Vergleich rutschte Hagen aber weiter ab.

Von 396 Kommunen in NRW erreichte die Volmestadt nur noch Rang 366. 2014 lag Hagen noch auf dem auch schon niedrigen Platz 342, seitdem ging es jährlich bergab.

Mit 53 601 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller Städte und Gemeinden in NRW auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (37 686 Euro) und Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss (34 194 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Gelsenkirchen (17 015 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (16 990 Euro).

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft

Gericht lehnt Baustopp für Windräder ab

22. Oktober 2021 by

Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) hat am Mittwoch den Antrag der Stadt Hagen auf Erlass einer Zwischenverfügung gegen den Bau von zwei Windrädern in Veserde abgewiesen. (…) Ziel war, dass das OVG eine vorläufige Anordnung treffen soll, bevor über den Eilantrag entschieden wird. (…)

Im Frühjahr hatte das Verwaltungsgericht Arnsberg einen Eilantrag der Stadt gegen den Bau der Anlagen abgewiesen. Die Hagener Verwaltung hat einen Monat später das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster angerufen. (…)

Quelle: wp.de

Robert Griess: Hauptsache, es knallt

22. Oktober 2021 by

Eröffnung der Kabarett-Reihe im Theater Hagen

hauptsache_es_knallt2Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 24. Oktober 2021 (18.00 Uhr, Großes Haus) mit Robert Griess und seinem Programm „Hauptsache, es knallt“ eröffnet (Foto: Jochen Manz).

Ob in Politik, Wirtschaft oder Medien, ob in Syrien, Sachsen oder in der Stammkneipe – überall lautet das Motto: Hauptsache, es knallt! Und wie! Und der Kölner Kabarettist Robert Griess fragt sich in seiner pointenreichen, schrägen, humorvollen Show: Sind denn alle durchgeknallt? Und schreckt vor nichts zurück, um das Publikum auf höchstem Niveau zu unterhalten und zum Lachen zu bringen – Triple-A-Kabarett vom Feinsten!

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Corona in Hagen – Stand: 21.10., 0:00 Uhr

21. Oktober 2021 by

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HVG-Chef Köther beendet vorzeitig seinen Vertrag

21. Oktober 2021 by

Der Geschäftsführer der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (HVG), Christoph Köther, beendet im Sommer kommenden Jahres frühzeitig seinen laufenden Fünf-Jahres-Vertrag. (…)

Köther war im Jahr 2008 als Nachfolger von Ivo Grünhagen, der seinerzeit zur damaligen SEWAG (Südwestfalen Energie und Wasser AG/heute Enervie AG) wechselte, nach Hagen gekommen. Zuvor hatte er als Geschäftsführer der Stadtwerke Cottbus und bei RWE in Essen agiert. (…)

Im Rahmen der existenzgefährdenden Krise der Enervie wurde Köther im Jahr 2015, nach dem Ausscheiden von Ivo Grünhagen, vom Aufsichtsrat zudem noch für einen Interimszeitraum zum kaufmännischen Vorstand und Sprecher des regionalen Versorgers gewählt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Am Sonntag: „Kulturcafé“

21. Oktober 2021 by

Mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Christina Brüggemann. – Zu Gast: Hartmut Müller (Tubist)

Die Reihe der Kulturcafé-Veranstaltungen startet am 24. Oktober 2021 um 15.00 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé). Der Eintritt dazu ist frei, eine vorherige Anmeldung sowie ein Nachweis (geimpft, genesen oder PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) ist erforderlich.

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Christina Brüggemann freuen sich, an diesem Sonntag einen besonderen musikalischen Gast begrüßen zu können: den Tubisten Hartmut Müller. In lockerer Gesprächs-Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen geht es um die Tuba als Solo- wie auch als Quartettinstrument, denn Hartmut Müller ist Mitglied des Melton Tuba Quartett, welches im 2. Sinfoniekonzert am 26. Oktober 2021 in der Stadthalle ein Concerto grosso von Stefan Heucke aufführen wird.

Beim Kulturcafé widmet man sich u.a. den Fragen: Wie tief und vor allem wie hoch kann eine Tuba eigentlich spielen? In welchen Werken und in welchen Genres spielt die Tuba eine Rolle, und wie ist es, mit einem Komponisten direkt zusammen zu arbeiten? Im Zusammenhang mit dem 1. Familienkonzert am 31. Oktober 2021 im Großen Haus geht es dann auch um Filmmusik und Halloween!

Die Besucher dieser nachmittäglichen Veranstaltung dürfen sich auf eine gleichermaßen anregende, informative und unterhaltsame Stunde freuen.

Kostenfreie Karten sind an der Theaterkasse erhältlich bzw. unter Tel. 02331 / 207-3218 und per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) reservierbar.

Zum letzten Mal im Theater Hagen

21. Oktober 2021 by

„Zar und Zimmermann“ – Oper von Albert Lortzing
„Ovids Geschichten“ – Ein experimentell-klassisch-jazziges Musik-Theater

Zwei Produktionen des Theaters Hagen werden ein letztes Mal aufgeführt. Am 23. Oktober 2021 (19.30 Uhr, Großes Haus) kann man sich beim Besuch der komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing noch einmal aufs Beste unterhalten lassen, wenn Gesangssolisten, Chor und Extrachor (in voller Stärke), Statisterie und das Philharmonische Orchester Hagen diese Verwechslungskomödie in einer aktualisierten dialogischen und szenischen Fassung darbieten.

Am 24. Oktober 2021 (18.00 Uhr, Opus) findet dann die letzte Vorstellung von „Ovids Geschichten“ statt. Schon mal was von Echo, Narziss oder Arachne gehört? Dieser experimentell-klassisch-jazzige Musik-Theater-Abend dreht sich um drei anrührende Geschichten des lateinischen Dichters aus seinen „Metamorphosen“, die von live gespielter, virtuoser Kammermusik aus drei Jahrhunderten, u.a. von Bach, Mozart, Britten, Berio und Keith Jarrett, begleitet und kommentiert werden.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Fundsache: Bitte, keine Ampel!

21. Oktober 2021 by

Warum die SPD lieber eine Minderheitsregierung mit Tolerierung durch die Union bilden sollte

Das gerade ausgehandelte „Sondierungspapier“, das zur Roadmap der Koalitionsverhandlungen einer Regierung aus SPD, Grünen und FDP werden soll, lässt Schlimmes erahnen. Wahlsieger ist nunmehr eindeutig die FDP mit ihren 11,5 Prozent Wählerstimmen, die ihre Interessen in den Sondierungsgesprächen am penetrantesten durchgesetzt hat. (…)

Quelle: Telepolis

Corona in Hagen – Stand: 20.10., 0:00 Uhr

20. Oktober 2021 by

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CDU-Wahlhelfer muss gehen

20. Oktober 2021 by

Bild-Chef und Nienhaus-Promotor ist seinen Job los

Julian Reichelt ist von seiner Funktion als Vorsitzender der Chefredaktion des Krawallblatts Bild abberufen worden, da er Privates und Berufliches nicht klar getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt habe. Im September war er noch als Wahlhelfer für seinen Springer-Kumpel und hiesigen CDU-Kandidaten Christian Nienhaus aufgetreten.

Am 17. Oktober 2021 veröffentlichte die New York Times einen umfassenden Bericht über die Machtmissbrauchsvorwürfe gegen Reichelt, darin auch die Aussage einer Mitarbeiterin vor Anwälten der von der Unternehmensgruppe Axel Springer beauftragten Anwaltskanzlei Freshfields. Vorher stoppte der Zeitungsverleger Dirk Ippen* eine Recherche des verlagseigenen Investigativ-Teams über Reichelts Machtmissbrauch, ohne inhaltliche Begründung.

Laut dieser Zeugenaussage hatte Reichelt ihr im November 2016 gesagt, er würde seinen Job verlieren, wenn sie herausfänden, dass er eine Affäre mit einer Auszubildenden habe. Er habe die Beziehung jedoch weitergeführt, auch nachdem er 2017 zum Vorsitzenden der Chefredaktion befördert worden war. Er habe sie in Hotelzimmer in der Nähe des Axel-Springer-Hochhauses in Berlin kommen lassen und sie auf eine Führungsrolle im Newsroom befördert. Es sei immer so bei der Bild, wer mit dem Chef schlafe, werde befördert.

Dieser Chef trat im Bundestags-Wahlkampf auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Jungen Union Hagen und Ennepe-Ruhr in Schwelm auf. Wie Reichelt den Weg nach Schwelm fand, schilderte damals die Westfalenpost: „Den hat Nienhaus eingeladen, denn beide sind persönlich gut bekannt. Christian Nienhaus ist hochrangiger Manager bei Axel Springer SE, wozu auch die Bild-Zeitung gehört.“

Bereits im Mai 2021 hatte der Spiegel über das System Reichelt unter dem Titel „Vögeln, fördern, feuern“ berichtet. Für Nienhaus und den CDU-Nachwuchs offensichtlich kein Grund, von einer Einladung an den Bild-Mann abzusehen.

CDU-Kandidat Nienhaus, der Mann aus dem Dunstkreis des geschassten Bild-Schreibers, wurde vom Hagener CDU-Vorsitzenden Christoph Purps noch im jüngst erschienenen WP-Interview als „das bessere personelle Angebot“ gelobt. Und das Heimatblatt selbst hatte Nienhaus während des Wahlkampfs seinen Lesern als „Manager mit Herz für die Provinz“ anempfohlen.

Die vermeintliche „Heimatverbundenheit“ Nienhaus‘, der in der Nähe von Freiburg lebt, hatte sich nach seiner Wahlniederlage schnell erledigt. Es sei „ja ab heute wieder Verlagsmanager und kein Politiker mehr“, zitierte ihn die WPWR.

Zur Mediengruppe Ippen gehören auch Lokalzeitungen in der Hagener Nachbarschaft, z.B. die Lüdenscheider Nachrichten, das Altenaer Kreisblatt und die Meinerzhagener Zeitung.

Navarasa – ein indischer Tanzabend

20. Oktober 2021 by

NAVARASA von Meera Varghese FOTO - Fotograf Federico SpinettiSie bewegt und verzaubert ihr Publikum: die Tänzerin, Choreographin, Sängerin und Schauspielerin Meera Varghese. Nun tritt sie wieder an zwei Terminen (22. Oktober und 11. Dezember 2021, jeweils 19.30 Uhr) im Lutz mit ihrem Bharatanatyam-Tanzabend „Navarasa“ in der klassischen indischen Ästhetik auf (Foto: Federico Spinetti).

In ihren Präsentationen verkörpert sie Gottheiten aus der hinduistischen Mythologie und erzählt tanzenderweise Geschichten voller Leidenschaft, Humor und Liebe.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Hohenlimburg: Bahnhof soll im Dezember wieder öffnen

20. Oktober 2021 by

Der Bahnhof in Hohenlimburg soll bald wieder in Betrieb gehen: Ab Dezember soll die Ruhr-Sieg-Strecke wieder durchgängig von Siegen bis Hagen von Zügen gefahren werden. Hintergrund ist der Wechsel zum Winterfahrplan, der für den 12. Dezember angesetzt ist. „Ziel ist, dass wir die Strecke zum Fahrplanwechsel wieder planmäßig mit Personenzügen befahren können“, so ein Sprecher der Bahn auf Anfrage. (…)

Quelle: wp.de


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