Showdown im Rat

21. Februar 2019 by

Wird der Wehringhauser Gründerzeitblock plattgemacht?

Heute entscheidet sich voraussichtlich das Schicksal des Wohnblocks zwischen Minerva-, Ewald-, Gustav- und Lange Straße. Die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft (GWG) plant bekanntlich, das Gründerzeit-Ensemble dem Erdboden gleichzumachen und es einer neuen und lukrativeren Verwertung zuzuführen.

Schon die Bezeichnung „gemeinnützig“ im Unternehmensnamen führt in die Irre; den Status der Gemeinnützigkeit hat die GWG, wie ähnliche Unternehmen der Wohnungswirtschaft, bereits vor fast 30 Jahren verloren.

Geplant ist ein großer Lebensmittel-Discounter, der in einem Allgemeinen Wohngebiet – und um ein solches handelt es sich hier – eigentlich gar nicht genehmigungsfähig ist. Auf der restlichen Fläche soll eine Kindertagesstätte entstehen. Ein geschickter Schachzug der GWG, um sich Zustimmung im politischen Raum zu sichern, denn Kitaplätze werden in Hagen zweifellos gebraucht.

Kurz vor Toresschluss haben sich jetzt noch einmal SPD, FDP mit Stellungnahmen und GRÜNE mit einem Antrag zu Wort gemeldet (siehe am Ende dieses Beitrags). Die Christdemokraten hatten sich bereits im September 2017 im Glauben fest hinter GWG-Chef Rehrmann versammelt.

Besonders fett tritt mit der FDP eine Gruppierung auf den Plan, die in Wehringhausen nichts zu melden hat. Bei den letzten Kommunalwahlen erzielte sie in dem betroffenen Stimmbezirk gerade einmal 0,8 Prozent der gültigen abgegebenen Stimmen. Was die Splittergruppe aber nicht davon abhält, zu glauben, sie wüssten wie die Wehringhauser ticken.

Claus Thielmann, Fraktionsvorsitzender der FDP im Hagener Rat (ihre Fraktionsstärke hatte die Ratsgruppe nur mit Hilfe eines Überläufers erreicht) unterstellt den Abrissgegnern „nostalgische Befindlichkeiten“ und will genau wissen, was auf „der Wunschliste vieler Wehringhauser“ steht. Bei 0,8 Prozent nachvollziehbar.

Die SPD hat die Strategie der GWG möglicherweise durchschaut: „Es scheint fast so, dass die GWG den Bau der Kita-Plätze als inhaltlichen Hebel benutzen will, um ihre baulichen Planungen für einen großen Supermarktes zu realisieren.“ Die dringend benötigten und geförderten Kitaplätzen könnten mit weniger finanziellem Aufwand auch am Schulzentrum Wehringhausen entstehen, und das sogar erheblich schneller.

Die GRÜNEN bewegen sich zwischen Baum und Borke und streben ein Mediationsverfahren an. Als Mediator schlagen sie den Gutachter des Hagener Handlungskonzepts Wohnen, Prof. Spars, vor.

Die Stellungnahmen von SPD und FDP sowie der Antrag der GRÜNEN:

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Block 1 Wehringhausen: GWG-Chef wirbt für Abriss und Neubau

20. Februar 2019 by

Kurz vor der Entscheidung im Rat Hagen wirbt GWG-Chef Rehrmann für seine Pläne: Das Quartier brauche den Abriss der 130 Wohnungen und den Neubau. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Am Donnerstag wird man sehen, welche Teile des Rats sich diesen im Gutsherrnton vorgetragenen Behauptungen, Forderungen und Drohungen („aus einer Verärgerung heraus gesprochen“) unterwerfen.

Hagener GRÜNE für Beibehaltung der OB-Stichwahl

20. Februar 2019 by

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Erik O. Schulz und dem grünen Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh diskutierten Die Grünen Hagen über für und wider einer Stichwahl bei den Wahlen zu Oberbürgermeister*innen, Bürgermeister*innen und Landrät*innen.

Die Grünen Mitglieder votierten anschließend einstimmig für die Beibehaltung der Stichwahl. Hintergründe der Diskussion und landespolitische Aspekte wurden vom Grünen Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh erläutert. Konkret stehen die Pläne der schwarz-gelben Landesregierung, die Stichwahl für Oberbürgermeister*innen, Bürgermeister*innen und Landrät*innen zur Kommunalwahl 2020 wieder abzuschaffen, kurz vor der Umsetzung.

Bereits 2007 hatte die letzte CDU-FDP-Regierung die Stichwahl abgeschafft. Dies wurde unter rot-grün rückgängig gemacht. Rolf Willaredt, Sprecher der Grünen Hagen, erläuterte der Versammlung, wo er die Vorteile einer Stichwahl für Hagen sieht:

„Die Grünen und auch kleinere Parteien sowie Einzelkandidat*innen haben in der Präsentation zum ersten Wahlgang immer die Gelegenheit, ihr eigenes politischen Profil zu zeigen. Politische Richtungen werden dadurch unterscheidbar. In einem zweiten Teil der OB-Wahl müssen sich die demokratischen Kräfte dann bündeln und ihre Polarisierung aufgeben. Das trägt zum Einigungsprozess einer kommunalen Gemeinschaft bei.“

Dem Argument von großem Aufwand und Kosten begegnete Sprecherin Christa Stiller-Ludwig:

„Demokratie ist aufwändig und kostet Geld. Das muss uns die Demokratie wert sein. Sonst kann man auch die Freiheit abschaffen, diese ist uns auch teuer.“ Die Versammlung diskutierte auf der Grundlage eines Beschlussvorschlags, den der Vorstand des Kreisverbandes eingebracht hatte. Es geht demnach vor allem um eine starke Legitimation der Gewählten und echte Wahlmöglichkeiten für die Bürger*innen. „Die CDU hat ohne Stichwahlen immer besser abgeschnitten als mit“, stellte Sprecher Rolf Willaredt fest. „Wir sind nicht bereit, demokratische Wahlmöglichkeiten der taktischen Vorteilssuche einzelner Parteien zu opfern.“

Zwei Seelen in seiner Brust empfindet hinsichtlich der Stichwahlfrage Oberbürgermeister Erik O. Schulz: Natürlich wiege das Demokratie-Argument schwer. Andererseits sei er nicht klar für eine Stichwahl; sein Beispiel mit weniger Stimmen im zweiten Wahlgang zeige, dass die Legitimation nicht zwingend größer
werde.

Am Ende der Diskussion stimmte die Grüne Mitgliederversammlung einstimmig dem Beschlussvorschlag zur Beibehaltung der Stichwahl zu. Der Abgeordnete Mehrdad Mostofizadeh nahm das Ergebnis freudig
mit nach Düsseldorf.

Andy Spyra: Stolen Girls. Die geraubten Mädchen

20. Februar 2019 by

22. Februar bis 7. April 2019, Osthaus-Museum Hagen

Das Junge Museum im Osthaus Museum zeigt 30 großformatige Fotos des Fotografen Andy Spyra, die zu den Texten von Wolfgang Bauer entstanden sind.

2014 überfiel die Terrororganisation Boko Haram ein Dorf im Nordosten Nigerias und entführte 276 Schülerinnen. Deren Schicksal ist kein Einzelfall. Bis heute befinden sich Tausende Frauen in den Händen der Islamisten. Der ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer sprach mit Mädchen, denen die Flucht gelungen ist. Im Mittelpunkt stehen die Berichte vom Leben der Mädchen vor ihrer Entführung, von ihren grausamen Erfahrungen während der Gefangenschaft und ihren Träumen für eine bessere Zukunft.

Die Texte werden verknüpft mit den Foto-Portraits von Andy Spyra. Sie zeigen in größter Intensität die Mädchen und Frauen mit ihren Spuren des Erlebten. Zugleich bezeugen sie auf beglückende Weise deren Würde und Schönheit. So erhalten die Mädchen ihre Stimme zurück. Eine kraftvolle Stimme, die von Leid und Gewalt erzählt, aber auch von Mut und von Hoffnung.

Andy Spyra zählt zu den gefragtesten Fotografen Deutschlands. Er wurde 1984 in Hagen geboren, hat Fotografie an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet als Freelancer international für verschiedene Medien.

Bilinguale Führungen im Theater Hagen

20. Februar 2019 by

Das Motto im Lutz Hagen lautet in dieser Spielzeit „Weltenbummler“. Neben der Matinee-Reihe „Guten Morgen, Welt“, der Abenteuer-Komödie „In 80 Tagen um die Welt“ und weiteren „Weltentdeckungen“ werden seit der Premiere der englisch/deutschsprachigen Produktion „Animal Farm // Farm der Tiere“ auch zweisprachige Führungen durch das Theater Hagen angeboten.

Am 23. Februar 2019 um 13.00 Uhr beginnt eine polnisch-deutsche Führung. Treffpunkt ist der Bühneneingang des Theaters, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung (erwünscht) und Informationen in der Theaterpädagogik unter miriam.walter@stadt-hagen.de.

Schleichende Remondisierung

19. Februar 2019 by

Neben Enervie und Hagener Entsorgungsbetrieb ist die Rethmann-Gruppe jetzt auch beim heimischen Busverkehr im Geschäft

„Müllriese im Kaufrausch“ titelte das Handelsblatt bereits im Oktober des vergangenen Jahres. Jetzt sind die Verträge unter Dach und Fach: Die Rethmann-Gruppe übernimmt 34 Prozent des französischen Verkehrsunternehmens Transdev.

Transdev? Nie gehört? Nun, diesem Unternehmen gehört die Mehrheit von Habus, einer Firma, die einen großen Teil des Hagener Busverkehrs abwickelt. Die stadteigene Hagener Straßenbahn AG ist mit 49 Prozent nur Minderheitsgesellschafterin bei Habus.

Damit hat es die Rethmann-Gruppe, zu der auch Remondis gehört, in nur vier Jahren geschafft, in bereits drei zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge in Hagen den Fuß in die Tür zu stellen: Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung und ÖPNV.

Der Einstieg erfolgte 2014. Damals bot der Energieriese RWE seine Anteile (19,06 Prozent) am regionalen Versorger ENERVIE zum Kauf an. Eine Rekommunalisierung wäre mit dem Erwerb der RWE-Anteile durch die Stadt Hagen möglich gewesen, aber eine Ratsmehrheit lehnte den Kauf mit 38 zu 17 Stimmen ab. Damit war die Rethmann-Firma Remondis am Zug. Der damalige Oberbürgermeister Jörg Dehm hatte zuvor in einem Zeitungsinterview vor „mehr Risiko“ einer Rekommunalisierung gewarnt.

Dabei hatte schon ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten darauf hingewiesen, dass die Offerte von Remondis zweifellos ein „strategischer“ Preis sei, um den Fuß in die Tür zu bekommen. Die Gutachter kamen nach ihrer Einschätzung bei der Wertermittlung zu wesentlich geringeren Beträgen, die teilweise sogar unter Null lagen.

Dessen ungeachtet verzichtete die Stadt per Ratsbeschluss auf das ihr zustehende Vorkaufsrecht und speiste das Publikum mit der Ergänzung ab, der private 19,06-Prozent-Anteil werde auf keinen Fall erhöht. Was von solchen Behauptungen zu halten ist, auch wenn sie in Ratsentscheidungen gekleidet sind, sieht man daran, dass vier Jahre zuvor der Rat (einstimmig!) beschlossen hatte, ENERVIE zu rekommunalisieren, sobald sich die Gelegenheit böte. Das spielte jetzt keine Rolle mehr, und so wird es im Zweifelsfall auch der angeblichen 19,06-Prozent-Grenze ergehen.

Remondis übernahm also die RWE-Anteile an ENERVIE und war damit auch am Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) und dessen Schwester HUI beteiligt, da ENERVIE an beiden Betrieben je 29 Prozent der Anteile hält. Der Westen berichtete im Mai 2016: „Die Remondis-Gruppe (…) hat bislang keinen Hehl daraus gemacht, dass es für sie von hohem unternehmerischen Interesse sei, sich auf dem Hagener Müllmarkt partnerschaftlich und mit unternehmerischen Know-how einzubringen.“

Auch der im Ennepe-Ruhr-Kreis ansässige Entsorger AHE, der seit Jahresanfang in Hagen die gelben Säcke einsammelt, gehört zu 50 Prozent bereits Remondis. Der Müllriese aus Lünen rückt allenthalben näher. Nun also der Zugriff auf den Hagener ÖPNV.

Ludger Rethmann, Vorstandsmitglied der RETHMANN-Gruppe und Mitglied der Eigentümerfamilie, lobte die Übernahme von 34 Prozent der Transdev-Anteile in schönster Unternehmer-Prosa: „Wir freuen uns, gemeinsam die positive Entwicklung von Transdev innerhalb der Verkehrs- und Mobilitätsbranche weiter voranzutreiben. Dabei werden wir unser über viele Jahre angesammeltes Wissen über unsere Kunden ebenso einbringen wie unsere Erfahrung mit Public Private Partnerships und uns gerne der Herausforderung stellen, eine integrativere und nachhaltigere Mobilität zu gewährleisten.“

Wie die aussieht, lässt sich momentan bei der Transdev-Tochter NordWestBahn beobachten, die im Bereich des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) sechs RE- und RB-Linien betreibt. Wegen seit Wochen anhaltender für die Fahrgäste untragbarer Qualitätsprobleme und Zugausfällen sah sich der VRR Ende Januar veranlasst, die NordWestBahn abzumahnen.

Der VRR erklärte dazu:Die NordWestBahn konnte die Betriebsstabilität und damit die Betriebsqualität allerdings nicht verbessern. Der Personalmangel verschärfte die Situation seit Dezember 2018 zusätzlich. Auch der unzureichend eingerichtete Schienenersatzverkehr mit Bussen konnte keinen adäquaten Ersatz bieten. Zudem wurden die Fahrgäste nicht ausreichend über Ausfälle informiert.“

Daher belegt der VRR die NordWestBahn für jede einzelne nicht vertragsgerecht erbrachte Zugfahrt weiterhin mit Sanktionen, die für das Unternehmen empfindliche finanzielle Einbußen bedeuten.

100 Mitarbeiter demonstrieren erneut vor TWB-Werk in Hagen

19. Februar 2019 by

Die Stimmung im TWB-Werk ist weiterhin extrem belastet. Die Mitarbeiter demonstrieren vor der Firma für ihre Zukunft. (…)

Quelle: wp.de

Neue Forschung: Spezialeinheit „Ritchie Boys“ in Hagen aktiv

19. Februar 2019 by

Die „Ritchie Boys“ waren Spezialkräfte der US-Armee. Sie waren auch in Hagen im Einsatz. In Firmen und auf der Suche nach Nazi-Größen. (…)

Quelle: wp.de

Gewerbeflächenpolitik: Frische Natur statt Brachen

18. Februar 2019 by

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer legt bei der Nachnutzung von Brachflächen ein ganz besonderes Selbstverständnis an den Tag. (…)

„Die Bedarfe der Wirtschaft kommen zu kurz“, stellte gestern völlig erwartbar die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer fest. Ein Statement, dass vermutlich auch gekommen wäre, wenn man in Hagen die Rodung des Stadtwaldes zugunsten eines Industrieparks beschlossen hätte. (…)

Nicht mehr genutzte Gewerbeflächen mit all ihren kostspieligen Problemen werden einfach vergesellschaftet und stattdessen frisches Verbrauchsmaterial im Grünen eingefordert. Eine Gesinnung aus der Mottenkiste des Montanzeitalters. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die SIHK hat gelernt, dass ihre Protagonisten nur mit den Fingern schnippen müssen, und sogleich stehen große Teile von Politik und Verwaltungsspitze stramm.

So beispielsweise beim Auftakttreffen zur Gründung einer Mobilitätspartnerschaft am 4. Dezember des vergangenen Jahres. Dort waren neben Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Dezernent Thomas Huyeng gleich acht weitere Amtsleiter und Geschäftsführer städtischer Gesellschaften, darunter der unvermeidliche Michael Ellinghaus von der Hagen-Agentur, zur Konsultation in der SIHK-Zentrale erschienen.

Die Industrie- und Gewerbelobby in Form von SIHK, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer sowie Märkischem Arbeitgeberverband war mit fünf Vertretern präsent. Umwelt- und Fahrgastverbände waren, mit Ausnahme von zwei Mitgliedern des ADFC, nicht vertreten, ebensowenig Mietervereine, die die Interessen der Anwohner hochbelasteter Straßen hätten wahrnehmen können.

Die Ergebnisse waren denn auch genau so dürftig, wie sie wohl ausfallen sollten: Es werden erst einmal drei (!) Arbeitskreise gegründet. Und, nicht zu vergessen – ein Faltblatt soll auch erstellt werden.

„Red Hand Day 2019“

18. Februar 2019 by

Röspel setzt Zeichen gegen Kindersoldaten

Auch in diesem Jahr hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages Abgeordnete, Mitarbeiterinnen und Gäste dazu aufgerufen, ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten zu setzen.

Der Hagener SPD-Abgeordnete René Röspel beteiligte sich wieder an der Aktion und verewigte seinen roten Handabdruck auf Papier. Seine klare Position: „Waffen gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen!“ Die gesammelten Handabdrücke leitet die Kinderkommission an die Vereinten Nationen weiter.

Am 12. Februar 2002 trat das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern als Soldaten in Kraft, dem bisher 168 Länder beigetreten sind. Auch wenn es einige Fortschritte gibt, werden in vielen Ländern der Welt immer noch Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht.

Der „Red Hand Day“ erinnert jährlich daran, dass laut UNICEF noch immer bis zu 250 000 Kinder und Jugendliche in vielen Ländern der Welt von Streitkräften oder bewaffneten Gruppen rekrutiert und als Kämpfer eingesetzt werden.

Die Vermüllung der Meere

18. Februar 2019 by

Zu einem Bildervortrag über die Vermüllung der Meere und die Folgen für Mensch und Natur laden das AllerWeltHaus und die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr in das AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, ein.

Michael Schoch, Biologe und Umweltmanager von NABU-NRW, zeigt, wie unsere Abfälle und insbesondere die Plastikabfälle zu einer ernsten Bedrohung für die Meere geworden sind und welche Folgen die zunehmende Vermüllung für Mensch und Natur hat. Zudem stellt der Referent die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern aus der Fischerei, dem Wassersport, der Abfallwirtschaft sowie den Kommunen im NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ vor. Abschließend lädt er zur Diskussion über verschiedene Lösungsansätze und politische Regularien.

Informationen zur Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 1522 erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410, beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Alles für die Ablage?

17. Februar 2019 by

Stadtverwaltung befragt Hagener Jugendliche

Fröhliche Gesichter ziehen immer. Wie man sieht, darf für die gute Sache hier sogar Hand ans Mädel gelegt werden – oder täuschen Perspektive und Licht? (Foto: Stadt Hagen)

Die Stadt kumpelt sich richtig ran: Was wünschst du dir für deine Freizeitangebote in Hagen? Bist du Mitglied in einem Verein oder einer Jugendgruppe? Wie informierst du dich darüber, was in Hagen los ist?

Der Grund: Die Stadt Hagen möchte die Angebote für Kinder und Jugendliche in Hagen verbessern und führt deshalb von Freitag, 15. Februar, bis Donnerstag, 28. Februar, eine anonymisierte Online-Umfrage bei Hagener Kindern und Jugendlichen durch.

Ungefähr die Hälfte aller Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren (rund 9.000 Personen) erhalten zur Teilnahme an der Umfrage ab Montag, 11. Februar, eine Postkarte von der Stadtverwaltung. Auf der Karte sind die Informationen vermerkt, mit denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich auf der Internetseite per PC, Handy oder ähnlichem einloggen können. Auf der Internetseite steht ein Fragenkatalog zur Verfügung, in dem die meisten Punkte nur angekreuzt werden müssen.

Die Ergebnisse der Befragung sollen in den neuen kommunalen Kinder- und Jugendförderplan einfließen, der für die Zeit ab 2021 erstellt wird. Jedenfalls auf dem Papier.

Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens sind mit Blick auf die Vergangenheit erlaubt. Mit großem Brimborium wurde schon so mancher Plan erstellt und so manches Gutachten in Auftrag gegeben, das nach einer Schamfrist in der Schublade verschwand.

Jüngstes Beispiel für geschürte Hoffnungen und finalen Frust:

Skater-Park kommt nicht

Hagen erteilt junger Szene Absage

Der Bau einer modernen Skater-Anlage in Hagen rückt in weite Ferne. Mit diesem Wunsch waren junge Menschen vor eineinhalb an Politik und Verwaltung herangetreten. Nachdem es anschließend Gespräche und positive Signale gegeben hatte, legt die Verwaltung das Thema nun auf Eis. (…)

Quelle: wp.de

Wehringhausen: Versammlung zu Abrissplänen

17. Februar 2019 by

In der Ratssitzung am 21.2. wird die Entscheidung zum Abriss des GWG-Blocks fallen. Deshalb laden der Initiativkreis Wehringhausen und die Gruppe Uni50plus erneut zu einer Bürgerversammlung ein.

Diese findet statt am Montag, den 18.2. um 19:00 Uhr im Saal der Paulusgemeinde in der Borsigstraße/Ecke Lange Straße.

Ist der Abriss eines gesamten Baublockes die richtige Methode zur Entwicklung des Stadtquartiers im Rahmen der Förderung der Sozialen Stadt? Was ist der richtige Umgang mit dem baukulturellen Erbe in Wehringhausen?

Ein zentrales Anliegen des Erneuerungsprozesses des Stadtteils ist die kontinuierliche Beteiligung und Information der Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibenden im Programm „Soziale Stadt Wehringhausen“. Dies sieht der Initiativkreis in Gefahr, da im Fall der Abrisspläne beim sogenannten „Block 1“ die Bemühungen durch die Einzelinteressen des Eigentümers unterlaufen würden. Gespräche seien bislang von der Wohnungsgenossenschaft abgelehnt worden.

Vertreter der im Rat und der Bezirksvertretung Mitte vertretenen Fraktionen sind geladen.

Ein Plan, wie Hagen in 30 Jahren schuldenfrei sein kann

16. Februar 2019 by

Die Grünen im Landtag haben einen Plan entwickelt, wie Hagen seine Altschulden los werden kann. Der OB und der Kämmerer zeigen sich interessiert.

Hier und da mögen die Einschätzungen noch auseinanderliegen. Doch im Grunde sind sich der parteilose Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der CDU-Stadkämmerer Christoph Gerbersmann und der Grünen-Landtagsabgeordnete Merdhad Mostofisadeh einig, auf welchem Weg Hagen den noch knapp 1 Milliarden Euro hohen Berg an Altschulden abbauen und schließlich auch verschwinden lassen kann. Am Donnerstagabend haben sie mit weiteren Kommunalpolitikern darüber in der Hagener Parteizentrale diskutiert.

Ob es so eine Einigkeit auch auf übergeordneter Ebene geben wird, das muss sich noch zeigen. Denn wenn Hagen tatsächlich eine Chance bekommen soll, in den nächsten 30 Jahren von seinem Milliarden-Schuldenberg herunterzukommen, dann wird das nur mit der Hilfe des Bundes und des Landes gehen. Da waren sich alle Beteiligten einig. (…)

Quelle: wp.de

Politik fordert neue Messstellen für Luftqualität in Hagen

16. Februar 2019 by

Eine Ausweitung derMessstellen im Hagener Stadtgebiet, um die Luftqualität umfassend zu dokumentieren, ist noch nicht vom Tisch. Auf Antrag der Fraktion BfHo/Piraten hat der Umweltausschuss jetzt zunächst bloß in erster Lesung abgewogen, ob weitere Analysestandorte überhaupt sinnvoll sind oder gar zu einer Verschärfung der Problematik führen und somit zum Bumerang werden könnten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Bumerang“ bedeutet, es könnte sich herausstellen, dass es noch wesentlich mehr Straßen gibt, die über die Maßen mit Schadstoffen belastet sind und bei denen dann möglicherweise Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs fällig würden.

Da will man es lieber nicht so genau wissen – Hauptsache, die Blechlawinen werden nicht dezimiert. Der Allianz-Grüne bestätigt es laut Artikel auf seine Weise: Man müsse aufhören, sich mit „den Grenzwerten zu beschäftigen, sondern endlich den Fokus darauf richten solle, wie die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden könnten“. Aufwachen, Panzer! Die Grenzwerte sind die gesetzlichen Vorgaben.

Marguerite Donlon wird Ballettdirektorin am Theater Hagen

16. Februar 2019 by

Die renommierte Choreographin Marguerite Donlon (Foto: Maria Helena Buckley) wird mit Beginn der Spielzeit 2019/20 Ballettdirektorin und Chefchoreographin des Theaters Hagen.

Von 2001 bis 2013 wirkte die gebürtige Irin schon einmal überaus erfolgreich als Ballettdirektorin am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken, wo sie der Ballettcompagnie zu internationalem Ansehen verhalf.

Als Gastchoreographin arbeitete sie an großen wie kleinen Theatern in Europa und Übersee und ist auch dem Hagener Publikum aufgrund ihrer Arbeiten SOMA (im Ballettabend DANCING SOULS in 2017/18) sowie HEREOS – H (im Ballettabend BALLETT? ROCKIT! in 2014/15) bereits bekannt.

Zu ihrer Wahl zur Ballettdirektorin am Theater Hagen äußert sich Marguerite Donlon in einer persönlichen Erklärung:

„Ich fühle mich geehrt, als neue Ballettdirektorin des Theaters Hagen gewählt worden zu sein und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Intendant Francis Hüsers und dem gesamten Team. In den vergangenen Spielzeiten hatte ich zweimal die Gelegenheit, in Hagen als Gastchoreographin mit dem Ballettensemble zu arbeiten, und habe die kreative und kollegiale Atmosphäre am Theater Hagen in dieser Zeit sehr geschätzt. Ich weiß, dass in vielen deutschen Städten die öffentlichen Haushalte unter Druck stehen und die Ausgaben für Kultur gekürzt werden.

Ich freue mich, dass die Sparte Tanz auch weiter fester Bestandteil des Theaters Hagen sein wird. Mit meiner Berufung übernehme ich die Verantwortung für das Ensemble, die künstlerische Weiterentwicklung und die Eröffnung neuer Perspektiven für den Tanz in Hagen. Die Übernahme der Leitung der Sparte Tanz am Theater Hagen ist ein Privileg und eine Herausforderung.

Meine Maxime war und ist: Kultur ist für alle da, nicht nur für wenige. Der Tanz ist für Junge und Junggebliebene. Tanz ist ein zeitloses Medium und seine Sprache ist universell. Ich möchte gemeinsam mit dem Ensemble die Hagener Bürger einladen, die Kraft und Intensität des Tanzes mit uns zu erleben: auf der Bühne, in unseren Probenräumen und bei Begegnungen in dieser Stadt.“

Der Intendant des Theaters Hagen, Francis Hüsers, gibt zur Entscheidung für Marguerite Donlon folgende Erläuterung:

„Die Zusage von Marguerite Donlon ist ein überaus großer Glücksfall für das Ballett Hagen, für das gesamte Theater und für unser Publikum. Ich freue mich ganz außerordentlich, dass mit Marguerite Donlon eine als Ballettdirektorin in Deutschland bereits sehr erfolgreiche und erfahrene Persönlichkeit an das Theater Hagen kommt, die in enger Zusammenarbeit mit den anderen Sparten dem Ballett in Hagen eine erfolgreiche Zukunft sichert. Die Bedeutung, die dem Tanz als exponierte Kunstform hier seit längerem schon zukommt, wird mit Marguerite Donlon noch einmal enorm zu steigern sein.

Ich persönlich freue mich, in der noch laufenden Spielzeit 2018/19 als Regisseur zunächst mit Francesco Nappa als Gastchoreograph an dem Doppelabend aus Purcells Oper DIDO AND AENEAS und der als Ballett aufgeführten WASSERMUSIK von Händel ein erstes spartenübergreifendes Projekt am Theater Hagen realisieren zu können, bevor ich dann ab der Spielzeit 2019/20 als Intendant in vielfältiger und innovativer Weise mit Marguerite Donlon als Ballettdirektorin zusammen arbeite.“

Facebook-freie Kommune

16. Februar 2019 by

Kann man bei jedem Facebook-Skandal nur noch hilflos mit den Schultern zucken? Nein – denn es gibt die Möglichkeit, über die europäische Rechtsprechung zu Datenschutz und Datensicherheit tätig zu werden und das direkt vor Ort in der eigenen Kommune. Mit einem einfachen Bürgerantrag. (…)

Es ist offensichtlich: Facebook hat sein Kerngeschäft – die Nutzerdaten – nicht unter Kontrolle. Dieser Kontrollverlust ist dabei nicht nur eine Bedrohung der Privatsphäre, sondern sägt an den Grundpfeilern der freien, demokratischen Gesellschaft.

Nicht nachvollziehbar ist daher, warum z.B. Kommunen die Dienste eines Unternehmens nutzen, das als Wiederholungstäter grundlegende Freiheitsrechte verletzt, um damit ein Milliardenvermögen anzuhäufen. (…)

Quelle: electrceye

Diesel-Verbot in Hagen wird immer unwahrscheinlicher

15. Februar 2019 by

Ein Diesel-Fahrverbot in Hagen wird unwahrscheinlich. Nach einem Gesetzentwurf aus Berlin wäre die Maßnahme nicht verhältnismäßig. (…)

„In den Verfahren, die gegen andere Kommunen gelaufen sind, ging es allerdings nie direkt um Fahrverbote“, erklärt Huyeng, „Inhalt auch der Klage gegen die Stadt Hagen ist lediglich die Einhaltung der Grenzwerte.“ (…)

Quelle: wp.de

Zwei neue Initiativen für Offenen Ganztag in Hagen

15. Februar 2019 by

Nach dem Haupt- hat jetzt auch der Schulausschuss den Druck auf die Stadtverwaltung in Sachen Offener Ganztag (OGS) an den Grundschulen erhöht. Die Schulpolitiker verabschiedeten gleich zwei Anträge, die das Angebot an OGS-Plätzen in Hagen sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht steigern sollen. (…)

Quelle: wp.de

Die kurze Geschichte der Menschheit

15. Februar 2019 by

Eine Weltuntergangsrevue von Sebastian Zarzutzki

Am 20. Februar 2019 um 19.30 Uhr findet im Theater Hagen (Großes Haus) ein Gastspiel des Rheinischen Landestheaters Neuss mit der Präsentation „Die kurze Geschichte der Menschheit“ – eine Weltuntergangsrevue von Sebastian Zarzutzki – statt (Szenenfoto: Björn Hickmann).

Gemessen an der Zeitspanne, in dem es auf unserem Planeten Leben gibt, ist das rätselhafte Auftreten der menschlichen Spezies nicht länger als ein Wimpernschlag. Doch in dieser kurzen Zeit hat der Mensch durch seine Fähigkeit der Sprache und des abstrakten Denkens Erstaunliches und zugleich Beängstigendes geschaffen: Von der Keule bis zur Atombombe, von der Naturreligion bis zum Weltwirtschaftssystem.

Dass wir unseren Planeten unwiderruflich in Besitz genommen haben, ist nicht zu leugnen – und diese Entwicklung geht noch weiter: Die Ressourcen werden knapper und künstlich intelligente Systeme übernehmen immer größere Bereiche in unserem Alltag. Wie die Geschichte wohl weiter gehen wird?

Inspiriert vom Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari bringt Sebastian Zarzutzki eine raffinierte Collage aus eindrucksvollen Bildern, Live-Musik und verblüffenden Thesen und Fakten auf die Bühne – eine Revue, die nicht weniger als hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte an einem Abend erzählt.

Die Arbeiten des Autors, Regisseurs, Musikers, Komponisten und Arrangeurs Zarzutzki zeichnen sich durch eine hohe Musikalität, geistreiche Texte und unterhaltsame Überraschungsmomente aus, welche es mit Sicherheit auch in „Die kurze Geschichte der Menschheit“ zu erleben gibt …

In der Inszenierung von Sebastian Zarzutzki und in der Ausstattung von Jule Dohrn-van Rossum spielen Kathrin Berg, Johanna Freyia Iacono-Sembritzki, Richard Lingscheidt, Rainer Scharenberg sowie die Musiker Jürgen Dahmen und Stefan Gesell.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Volker Ruff wird neuer Chef der Hagener Wirtschaftsförderung

14. Februar 2019 by

Der Nachfolger von Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der Hagen-Agentur, ist gefunden: Volker Ruff (48) ist Wirtschaftsförderer im Kreis Soest. (…)

Jetzt muss – nach entsprechendem Votum des Rates – am 27. Februar lediglich noch die Gesellschafterversammlung der Hagen-Agentur (Carl Bechem GmbH, Einzelhandelsverband Südwestfalen, HFS Hagener Feinblech Service GmbH, Kreishandwerkerschaft Hagen, Mark-E, Märkische Bank, SIHK, Sparkasse Hagen/Herdecke, Stadt Hagen, Unternehmerverein Hagen, Wehberg & Partner GbR, Wisnet) dieser Personalie zustimmen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Stadt Hagen ist an der Hagen-Agentur gerade einmal zur Hälfte beteiligt (genau mit 50,08 Prozent), trägt aber bis zu einer Obergrenze von 1,5 Millionen Euro allein die gesamten Verluste – im Gesellschaftervertrag kaschiert als „Betriebskostenzuschuss“. Die restlichen oben aufgeführten Gesellschafter gehen keinerlei Risiko ein, dürfen aber mitentscheiden und fordern kräftig ihre Partikularinteressen ein (z.B. großflächige Gewerbegebiete auch auf dafür nicht geeigneten Flächen).

Hagen sichert sich die letzten Gewerbeflächen-Zipfel

14. Februar 2019 by

Auf Haßley (9,3 Hektar) sowie an der Grundschötteler Straße (19,4 Hektar) möchte die Stadt Hagen im Regionalplan Ruhr weitere großflächige Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiche verankern.

Darauf hat sich nach einer mehr als zweistündigen Diskussion am Dienstagabend der Stadtentwicklungsausschuss gegen die Stimmen von Grünen und Linken verständigt und somit die abschließende Entscheidung des Rates in der kommenden Woche inhaltlich vorweggenommen. (…)

Quelle: wp.de

TWB in Hagen – IG-Metall reagiert auf Mitarbeiter-Vorwürfe

14. Februar 2019 by

Die Gewerkschaft IG Metall nimmt Stellung zu den Vorkommnissen bei TWB, wo 290 Mitarbeiter die Kündigung erhalten haben. (…)

Quelle: wp.de

Variationen der Klassik

14. Februar 2019 by

Klassik + Jazz im ESM mit Huijing Han

17.02.2019, 11:30 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Huijing Han (Foto: ESM) spielt ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das von Bachs bekannter „Toccata und Fuge“ in d-Moll über Chopins Walzer und elf nicht ganz seriöse Variationen über „O Du lieber Augustin“ des Komponisten Kurt Hausschild, deren Uraufführung sie im September in Berlin gab, bis hin zu den jazzigeren Klängen von Gershwin reicht.

Die in Hagen besonders durch ihre eigene Klavierreihe bekannte Pianistin wurde im Dezember 2018 zum „Steinway Artist“ ernannt und gehört damit zu einem exquisiten Kreis renommierter Künstler wie Martha Argerich, Vladimir Horowitz, Arthur Rubinstein, Jacky Terrasson und vielen weiteren Größen. Nun kommt sie für ein Konzert zurück nach Hagen.

Eintritt: € 15,-, Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

„Grund und Boden sind kein Versorgungsgut!“

13. Februar 2019 by

GRÜNE teilen Böhfeld-Stellungnahme der Bezirksregierung

Die Hagener GRÜNEN sehen sich durch die ablehnende Stellungnahme des Regierungspräsidenten zur Gewerbeentwicklung auf dem Böhfeld in vollem Umfang bestätigt. „Wir teilen die Absage an diese Verzweiflungsplanung ausdrücklich und nehmen die Ausführungen aus Arnsberg in unsere eigene Stellungnahme zum Regionalplanentwurf mit auf“, sagt Ratsherr und Umweltpolitiker Hans-Georg Panzer.

Die Repliken von SIHK und Wirtschaftsförderung (sprich: Hagen-Agentur) offenbaren aus seiner Sicht, wie oberflächlich dieses Thema von diesen Akteuren angegangen wird:

Panzer: „Herr Geruschkat stellt für die SIHK unter anderem fest, im Zuge der aktuellen Regionalplan-Diskussion sei deutlich geworden, dass in Hagen rund 128 Hektar (ha) Gewerbe- und Industrieflächen ‚fehlten‘ und davon 71,5 ha ‚nicht einmal erfasst‘ seien. Welch eine Vereinfachung!

Bei den 128 ha handelt es sich in Wirklichkeit um den aktuell vom RVR prognostizierten Gewerbeflächenbedarf und zwar bis zum Jahr 2034. Es gibt also keine aktuelle Nachfrage nach ‚fehlenden‘ 128 ha, sondern diese Größenordnung wird vom RVR fiktiv für die nächsten 16 Jahre prognostiziert. Und die vom RVR ‚nicht erfassten‘ 71,5 ha lassen sich in Hagen durch den RVR schlicht nicht verorten, das heißt: Es gibt sie nicht!

Herr Ellinghaus toppt die Aussagen des Herrn Geruschkat sogar: Ein Verzicht auf das Böhfeld gefährde die ‚Versorgung der heimischen Wirtschaft mit geeigneten Flächen‘.

Beide Herren sollten begreifen: Grund und Boden ist kein Versorgungsgut, sondern eine nicht beliebig vermehrbare Ressource. Grundstücke kommen nicht vom Fließband, man kann sie auch nicht im Internet bestellen und sich zusenden lassen.

Wir müssen endlich erkennen: Hagen mit seinen engen Tallagen und dem sehr großen Waldanteil hat objektiv keine größeren Flächenreserven. Ob in Herbeck, auf Haßley oder dem Böhfeld, immer wird für derartige Flächen wertvolle landwirtschaftliche Nutzfläche vernichtet. Genauso sieht es auch bei den Flächen aus, die die Verwaltung meint, nun in übergroßer Hektik noch in das Verfahren einspeisen zu müssen.

Allen Beteiligten sollte klar werden, dass in Hagen nicht imaginäre Gewerbeflächen fehlen, sondern dass sie schlicht nicht vorhanden sind, wenn wir unsre Stadt auch in Zukunft lebenswert und wichtige Freiräume auch für spätere Generationen erhalten wollen.“

Grüne diskutieren zur Initiative ‚Stichwahl bleibt!‘

13. Februar 2019 by

Gegen das Vorhaben der Landesregierung, die Stichwahl der Ober-Bürgermeister*innen und Landräte abzuschaffen, regt sich Widerstand der Opposition und des Vereins Mehr Demokratie e.V.

Die Grünen Hagen laden zu diesem Thema am Donnerstag, den 14.2. ab 18.45 Uhr zu einer Diskussion mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh in die Goldbergstraße 17 ein.

Wie schon während ihrer letzten Regierungsperiode will die CDU-FDP-Regierung in NRW die Stichwahl für Ober-Bürgermeister*innen und Landräte abschaffen. Kritiker sehen das als durchsichtiges und demokratiefeindliches Manöver.

Denn mit Abschaffung der Stichwahl können gerade bei einem größeren Kandidatenfeld Kandidat*innen im ersten Wahlgang mit geringen Stimmenanteilen eine Mehrheit erlangen und damit die Wahl gewinnen. Mit dem auch von den Grünen  unterstützten Aufruf „Stichwahl bleibt!“ ruft der Verein Mehr Demokratie dazu auf, gemeinsam gegen die Abschaffung der Stichwahl vorzugehen.

TWB-Mitarbeiter in Hagen weiter vor unsicherer Zukunft

13. Februar 2019 by

Am Montag (11.02.2019) haben sie wieder protestiert. Mitten in der Hagener Innenstadt: die Arbeiter von Prevent TWB. 280 von ihnen haben kürzlich die Kündigung bekommen. (…)

Quelle: WDR

Anmerkung: Im Beitrag des WDR ist auch ein Video enthalten, verfügbar bis 12.02.2020.

Hagener Kinos im Wandel der Zeit

13. Februar 2019 by

Zum nächsten Gesprächsabend mit Uli Weishaupt und dem Thema „Hagener Kinos im Wandel der Zeit“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Freitag, 15. Februar, um 17 Uhr in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, ein. Nach dem erfolgreichen Start der Veranstaltung im September 2012 gibt es damit bereits zum achten Mal einen Rückblick auf die Geschichte des Hagener Kinos.

Zur Einstimmung zeigt Uli Weishaupt Innen- und Außenaufnahmen der großen Filmtheater „LICHTBURG“, „CAPITOL“, „VIKTORIA“ und „GLORIA“ in den 1950- und 1960er Jahren. Dazu werden Anekdoten von Zeitzeugen erzählt. Anschließend können die Gäste einen Fragebogen über persönliche Erinnerungen zum Kino ausfüllen sowie in alten UFA-Plakaten, Filmprogrammen und Daumenkinos blättern.

Abschließend folgt noch ein stummer Schwarzweißfilm über Hagen und Umgebung in der Nachkriegszeit. Dieses historisch wertvolle Dokument wurde 2013 während der Schließung der Stadtbildstelle wiederentdeckt.

Der Eintritt beträgt zwei Euro. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen bittet das Serviceteam der VHS um frühzeitige Anmeldung unter Kursnummer 1202. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Max-Reger-Musikschüler belegen bei „Jugend musiziert“ dreimal den ersten Platz

13. Februar 2019 by

Dreimal ging der erste Platz beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ an Schülerinnen und Schüler der Max-Reger-Musikschule: Zwei erste Plätze gingen an Roman Tschebotarjow (24 Punkte) und Jakob Grüner (23 Punkte) aus der Akkordeon-Klasse von Daiga Röhl. Beide nehmen somit am Landeswettbewerb teil.

Einen weiteren ersten Platz belegte Clara Schöttler mit der Querflöte aus der Klasse von Susanne Hussendörfer in der Wertungsgruppe Klavier und ein Holzblasinstrument, Altersgruppe VI, mit 25 Punkten und nimmt somit ebenfalls am Landeswettbewerb teil.

Außerdem belegten Rieka Holm, Nina Wisniewski und Lotta Andrich aus der Klasse von Roland Voit in der Wertungsgruppe Harfen-Ensemble, Altersgruppe IB, mit 20 Punkten den zweiten Platz.

Neue Strategie: Polizei macht Druck auf Hagener Eltern-Taxis

13. Februar 2019 by

Verkehrsdirektor Michael Hoffmann gibt eine schmerzhafte Strategie aus: mehr Strafzettel gegen Eltern-Taxis. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wo das Hirn fehlt, hilft eben nur ein kräftiger Griff in den Geldbeutel.

SPD fordert Bürgermitsprache beim „Block 1“-Projekt

12. Februar 2019 by

Der Hagener Rat entscheidet in der kommenden Woche, ob für das „Block 1“-Projekt ein Bebauungsplan her muss. Die SPD setzt auf Bürgerbeteiligung. (…)

Quelle: wp.de

Werbung: Zugeklebte Hagener Busse kommen auf den Prüfstand

12. Februar 2019 by

Die großflächigen Werbefolien auf den Bussen der Hagener Straßenbahn AG, die zum Teil flächendeckend die Fenster der Fahrzeuge verdecken, kommen auf den Prüfstand. Der Umwelt- und Mobilitätsausschuss hat auf Antrag der Hagen-Aktiv-Fraktion einen Vorstoß unternommen, den beklebten Scheiben ein Ende zu machen.

Gegen die Stimmen von CDU und FDP wurde das städtische Verkehrsunternehmen beauftragt, einmal die finanziellen Auswirkungen einer Reklame-Reduzierung darzustellen, damit die Politik zwischen Sichtkomfort und möglichen Einnahmeverlusten abwägen kann. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: War vor einigen Jahren schon einmal Thema. Damals versprach die Straßenbahn, zukünftig die Scheiben nicht mehr zu bekleben. Geändert hat sich bekanntlich nichts.

Zum letzten Mal: „Kiss me, Kate“

12. Februar 2019 by

Musical von Cole Porter im Theater Hagen

Vlnr: Emily Newton, Kenneth Mattice, Nathalie Parsa, Tillmann Schnieders. Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Gelegenheit, den Publikumsrenner „Kiss me, Kate“ (Musical von Cole Porter) zu erleben besteht am 16. Februar 2019 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus).

Die musikalische Komödie wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Nicht nur auf der Bühne in der aufzuführenden Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht es turbulent zu, auch hinter den Kulissen der Theatertruppe rund um Regisseur und Schauspieler Fred Graham kochen die Emotionen hoch.

Auf der Bühne sind sie ein Paar, wenn auch ein sehr streitbares, privat haben sich Fred und Lilli getrennt. Was natürlich nicht heißt, dass sie einander nicht eifersüchtig belauern, wohin das Herz des anderen sich wendet…

Die Melodien von Cole Porter sind längst zu Evergreens geworden und sprühen nicht nur von musikalischen Einfällen, sondern auch von raffiniertem Wortwitz.

In der mitreißenden und überaus unterhaltsamen Inszenierung und Choreographie von Roland Hüve und Andrea Danae Kingston sowie in der fantasievollen Ausstattung von Siegfried E. Mayer und unter der schwungvollen musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Kenneth Mattice, Emily Newton, Tillmann Schnieders, Nathalie Parsa, Dirk Achille, Verena Grammel, Alexander Brugnara, Jonathan Agar, Rainer Zaun, Richard van Gemert, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Elizabeth Pilon, Janis Masino, Thomas Peters, Emanuele Pazienza, Joyce Diedrich, Sabrina Prochaska, Ballett des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Böhfeld in Hagen steht nicht zum Verkauf für Gewerbe bereit

11. Februar 2019 by

Dass die 30 Hektar Wiesen am Böhfeld für Gewerbeflächen zur Verfügung stehen, erscheint äußerst fraglich. Die Besitzer möchten nicht verkaufen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Planungen werden vorangetrieben, ohne dass klar ist, ob die Eigentümer überhaupt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen verkaufen wollen. Das betrifft nicht nur das Böhfeld.

Haßley: Verkaufsabsicht unbekannt
Röhrenspring: Verkaufsabsicht unbekannt
Gut Herbeck: Mit hohen Preisvorstellungen verkaufsbereit

Dazu siehe auch:

Flächenpolitik als regionales Projekt

SPD-Ratsherr Dietmar Thieser plädiert bereits seit Jahren dafür, die Ausweisung von attraktiven Gewerbeflächen künftig gemeinsam mit dem EN- und dem MK-Kreis im Rahmen einer gemeinsamen Wirtschaftsförderung mit nur einem Geschäftsführer als regionale Aufgabe voranzutreiben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ausnahmsweise mal eine, nein sogar zwei vernünftige Ideen Thiesers. Denn auf diese Art und Weise ließe sich nicht nur eine realitätsbezogene Flächenpolitik realisieren, sondern gleichzeitig auch das Problem Hagen-Agentur/Ellinghaus lösen.

Politik in Hagen fordert beim OGS-Ausbau schnelle Resultate

11. Februar 2019 by

Der OGS-Ausbau in Hagen geht zu schleppend voran, die Wartelisten werden immer länger. Jetzt drückt die Politik aufs Tempo. (…)

„Es wäre unverantwortlich, weitere Neubauten abzuwarten“, drängt die Allianz Schuldezernentin Margarita Kaufmann zur Eile und schwenkt damit weitgehend auf den OGS-Kurs der SPD ein. Die Genossen mahnen bereits seit Monaten schwere Versäumnisse der Hagener Verwaltung an und fordern einen klaren Stufenplan. (…)

Zuletzt hatte der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel in einem Brand-Brief an Oberbürgermeister Erik O. Schulz die OGS-Bemühungen in Hagen deutlich kritisiert: „Um eine ausreichende Anzahl an OGS-Plätzen an den Hagener Grundschulen zu schaffen und sie qualitativ zu gestalten, sollte die Stadt Hagen die vom Land für den Ausbau der OGS-Plätze bereitgestellten Finanzmittel und die angebotene inhaltliche Unterstützung unserer Schulabteilung nutzen“, wies der Chef der Kommunalaufsicht auf Versäumnisse der Vergangenheit hin. (…)

Quelle: wp.de

Osthaus machte Bauhaus-Gründer Gropius groß

11. Februar 2019 by

Es sind die Unternehmer, welche um die Jahrhundertwende die Fürsten ablösen. Fabriken werden zu neuen Schlössern. Doch wie baut man sie? Um diese Frage gibt es erbitterte Konflikte. Der Streit wird zu einem Motor der Industriekultur.

Der Weg dafür wird in Hagen bereitet. Ohne Hagen kein Bauhaus. Auf diese Formel lassen sich die Forschungsergebnisse von Dr. Birgit Schulte und Prof. Dr. Reinhold Happel bringen. Die Kustodin des Osthaus-Museums und der Kunsthistoriker haben erstmals die Korrespondenz zwischen dem Hagener Kunst-Mäzen Karl Ernst Osthaus und dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius ausgewertet. (…)

Quelle: wp.de

Stadt Hagen kauft Bunker – Proberäume für Bands geplant

11. Februar 2019 by

Die Stadt will über eine Tochtergesellschaft den Hochbunker an der Bachstraße in Wehringhausen kaufen. Dort sollen Proberäume für Bands entstehen – und auch Tonstudios könnten sich hier ansiedeln. Dank der dicken Mauern sind Beschwerden von Anwohnern kaum zu befürchten. Managen könnte das Ganze der Verein „Kulturzentrum Pelmke e.V.“ Der hat auch reges Interesse daran, prüft aber derzeit noch, ob sich das Konzept umsetzen lässt. (…)

Quelle: wp.de

Stellenabbau bei der Funke-Mediengruppe

10. Februar 2019 by

Stellungnahme der NRW-Betriebsräte

Nach Bekanntwerden der neuen Streichpläne bei der Funke-Mediengruppe haben die Betriebsräte der Funke-Tageszeitungen in NRW eine Stellungnahme veröffentlicht. Sie gehen allein in NRW von einem Stellenabbau von knapp 300 Stellen aus.

Dazu gehören nach Informationen der Arbeitnehmervertreter allein 120 Kolleginnen und Kollegen aus dem Anzeigenbereich, 40 Drucker (der Druckstandort Essen wird geschlossen), die Hälfte der bislang 46 Volontäre, zehn Mediengestalter, zwei Onliner sowie knapp 40 Redakteure. 14 davon sollen es bei der WAZ sein, 14,5 bei der WP sowie eine bislang noch nicht konkret benannte Zahl bei der NRZ. Auch bei den Sekretariaten aller NRW-Titel soll gespart werden. Noch ist unklar, wie viele Kolleginnen und Kollegen es hier treffen wird.

Geschlossen werden sollen auch 21 der 26 Geschäftsstellen in NRW, was aus Sicht der Betriebsräte einen riesigen Imageschaden in der Leserschaft anrichten und zudem in den Redaktionen zu erheblicher Mehrarbeit führen wird.

Zahl der Singvögel geht in Hagen dramatisch zurück

10. Februar 2019 by

Auch in Hagen befinden sich die Singvögel auf dem Rückzug. Das ergab die Nabu-Zählung, an der sich so viele Hagener wie nie beteiligten. (…)

Neben dem Verlust an Lebensraum in Feld und Flur durch immer intensivere Landwirtschaft fällt den Vögeln das Überleben auch in den Städten immer schwerer. Sallermann verweist auf den Trend zu vegetationslosen Schotter- und Vorgärten, die „biologisch tot“ seien: „Die Sterilität in unseren Städten nimmt deutlich zu.“ (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“

Zum letzten Mal: „Move On“

10. Februar 2019 by

Aus der Choreographie „Movinos“ von Alfonso Palencia. Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, den facettenreichen, dreiteiligen Ballettabend unter dem Titel „Move On“, unterstützt von der Sparda-Bank West und den Ballettfreunden Hagen, zu besuchen: 14. Februar 2019, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus).

Die Compagnie zeigt noch einmal die Choreographie „Uneven“ von Cayetano Soto – ein Werk, welches sich v.a. mit Themen wie Unausgeglichenheit und Instabilität beschäftigt. Sodann kann man das v.a. mitreißende, von großer Energie geprägte und in rasanter Form präsentierte Stück „Ephemeron“ von Itzik Galili erleben, gefolgt von der Choreographie ¡Movinos!“ von Alfonso Palencia. Darin geht es um ‚Identität‘, ‚Selbstfindung‘, Sexualität‘, ‚Liebe‘, ‚Missbrauch‘‚ Toleranz‘ und den Umgang und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des menschlichen Zusammenlebens.

Diese Präsentationen werden begleitet mit Musik vom Band von David Lang, Haytham Safia und Max Richter.

Es tanzt das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Da Ae Kim, Serena Landriel, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Amber Neumann, Dani Paeper, Sara Peña, Kotori Sasago.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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