Volksbegehren „G9 jetzt!“

20. März 2017 by

Eintragungslisten liegen bis 7. Juni aus

Das Volksbegehren „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!“ kann bis zum 7. Juni dieses Jahres durch Eintragung in den Bürgerämtern im Rathaus und in Hohenlimburg unterstützt werden.

Den Rest des Beitrags lesen »

Leere Blase

23. März 2017 by

SPD Hohenlimburg attackiert Hagens Parteichef Timo Schisanowski

Dem Hagener SPD-Vorsitzenden bläst der Wind weiter scharf ins Gesicht. Nachdem erst kürzlich der Ortsverein Altenhagen die Frage aufgeworfen hatte: „Wofür brauchen wir Timo Schisanowski?“ , wird jetzt ein bereits auf den 16. März 2017 datiertes Schreiben des mitgliederstärksten Hagener SPD-Ortsvereins Hohenlimburg publik, in dem Schisanowski u.a. ignorantes Verhalten, Willkür und Ungerechtigkeit vorgehalten wird. Nach Ansicht der Hohenlimburger Genossen handelt es sich bei den Charaktermängeln des Hagener SPD-Chefs um einen Ausdruck von Führungsschwäche.

DOPPELWACHOLDER.DE dokumentiert im Folgenden das Schreiben:

Lieber Genosse Schisanowski,

wir wenden uns heute mit großer Sorge an Dich als Vorsitzenden der SPD Hagen. In der gesamten Republik erfährt die SPD einen Aufwind, in Hagen ist hiervon leider noch nichts zu spüren. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass wir unsere Probleme nur aussitzen.

Unabhängig von den bevorstehenden Wahlkämpfen erwarten die Bürgerinnen und Bürger von uns als SPD Offenheit, Transparenz, klare Kante und vor allem: Geschlossenheit!

Letzteres ist sowohl in der Innen- als auch in der Außendarstellung in den letzten Monaten nicht gelungen. Selbstkritisch muss man feststellen, dass hier nach vollmundigen Ankündigungen seit Monaten nichts passiert. Dieses passive Verhalten – insbesondere durch Dich als UB-Vorsitzenden – erzeugt Unruhe und Orientierungslosigkeit.

Am 2. Mai 2017 nähert sich nun der erste Jahrestag, an dem von Dir zugesagt wurde, nach der OV-Vorstandswahl in Hohenlimburg, „den konstruktiven Dialog zu suchen und dem Ortsverein die Gelegenheit zur geordneten Neufindung zu geben“ (s. Zitat vom 02.05.2016, WR Hagen).

Diese durchaus ansatzweise – fast gelungene – rhetorische Vorankündigung erwies sich bisher leider als leere Blase. Bis heute warten wir als größter Ortsverein mit über 220 Mitgliedern auf ein entsprechendes Gesprächsangebot von Dir. Übrigens: die Gelegenheit, auch wenn nicht initiativ von Dir, war mehrfach da. So haben wir Dich z.B. am 30.10.2016 persönlich zu unserer OV-Vorstandsklausurtagung eingeladen. Hierzu gab es von Dir weder eine Rück- noch eine Abmeldung. Dieses – fast schon bewundernswerte – ignorante Verhalten bedauern wir sehr.

Auch viele Delegierte in den Ortsvereinen sind stark verunsichert. Wie kann es sein, dass Du anhand Deiner subjektiven visuellen Erfassung darüber, wer, wann, wo und wie applaudiert hat, das jeweilige Wahlverhalten des Einzelnen öffentlich deutest? (s. Zitat WP Hagen vom 11.10.2016). Die geheime Wahl ist ein hohes Gut mit Verfassungsrang und in unserer Verfassung fest in Art. 38 Grundgesetz (GG) und der Landesverfassung NRW verankert.

Lieber Genosse Schisanowski,

genau durch dieses Verhalten darf nicht der Eindruck entstehen, dass Genossinnen und Genossen durch solche öffentlichen Aussagen verunsichert und ungerechtfertigter Weise in eine falsche Ecke gerückt werden. Eine Partei lebt von der Demokratie und dem Diskurs.

Unabhängig von der geheimen Wahl unserer (und anderer) Delegierten auf dem letzten Nominierungsparteitag im Oktober, dürfen Bewerbungen um Mandate nicht als „Angriff auf das System“, sondern müssen vielmehr als demokratisch legitimierter Prozess verstanden werden.

Wir in Hagen müssten eigentlich mit vollem Stolz erfüllt sein, dass es bei uns mehrere geeignete Bewerber gibt. Am Ende sollte der gewählte Kandidat eine breite Unterstützung durch alle Ortsvereine erfahren. Auch diese Selbstverständlichkeit –  egal für welchen Kandidaten – haben wir nie in Abrede gestellt.

Wir erinnern hiermit auch noch einmal an das fehlende Protokoll zu einem Gespräch vom 06.10.2016. Teilnehmer dieses Gespräches waren Timo Schisanowski, Karla Thieser, Robin Baranski, Peter Arnusch, Mark Krippner und Nesrin Öcal. Anlass dieses Gespräches war das von Dir ausschließlich in dem Einzelfall Peter Arnusch entwickelte Engagement zur Eintreibung von Sonderzahlungen.

Wir und der Genosse Arnusch haben dabei den Komplex der Beitragsgerechtigkeit in unserer Partei zum Thema gemacht. Wir haben Dir versichert, dass wir Dich in dem Vorhaben eine satzungskonforme Beitragszahlung durch alle unsere Mitglieder – insbesondere auch durch unsere Mandatsträger u.a. in den zahlreichen Aufsichtsräten, zu denen auch Du selbst als prominentes Beispiel und Aufsichtsratsmitglied der ENERVIE AG zählst – uneingeschränkt unterstützen werden.

Enttäuscht, erschrocken und verwundert mussten wir dann aber leider zur Kenntnis nehmen, dass Du Dich nur um den Einzelfall Peter Arnusch „kümmern möchtest“. Diese Form der Willkür und Ungerechtigkeit bei der Ausübung Deines Amtes macht uns bis heute fassungslos.

Trauriger Tiefpunkt ist für uns in diesem Zusammenhang, dass wir feststellen mussten, dass Du auch im Nachgang zu diesem Gespräch Deiner Verantwortung als Vorsitzender unserer sozialdemokratischen Partei nicht etwa gerecht wurdest: Anstatt Dich nun endlich für Beitragsgerechtigkeit einzusetzen, mit der Du als Vorbild beginnen könntest, sollst Du – so hört man – einseitig und falsch über den Inhalt dieses Gespräches berichten. Zudem warten wir bis heute auf ein auf Deinen und Karla Thiesers Wunsch von Robin Baranski geführtes Gesprächsprotokoll.

Nicht nachvollziehbar ist für uns Genossinnen und Genossen aus Hohenlimburg, dass mit unseren in ihren Wahlkreisen direkt gewählten örtlichen Ratsherren Peter Arnusch und Mark Krippner im Hinblick auf die Arbeit innerhalb der Ratsfraktion bis heute überhaupt nicht gesprochen wurde. Dieses Verhalten finden wir nicht akzeptabel.

Mark Krippner hat für die SPD Hagen einen herausragenden, überaus engagierten und sehr erfolgreichen Wahlkampf geführt. Unseren Wählerinnen und Wählern haben wir den Genossen Mark Krippner als unseren ersten Kandidaten auf jedem Wahlzettel zur Kommunalwahl präsentiert.

Es ist nicht redlich – insbesondere nicht den Wählerinnen und Wählern gegenüber – derart mit einem unserer Spitzen- und Aushängekandidaten umzugehen. Für unseren Vertreter Peter Arnusch gilt in Hohenlimburg ähnliches: Der Genosse Arnusch ist ein in der Hohenlimburger Gesellschaft geschätzter und anerkannter Sozialdemokrat.

Mit Blick auf Dein Zitat in der Berichterstattung der WP vom 14.02.2017 ist Deine Amtsführung für uns befremdlich. In dem besagten Artikel, in dem es um die von dem Ortsverein Altenhagen angestrengten Ordnungsverfahren geht, wirst Du mit dem Satz zitiert: „Das Ganze ist ziemlich durchsichtig und niveaulos sowie zum Fremdschämen.“ Darüber behauptest Du einen direkten Zusammenhang mit unserem Vorsitzenden Mark Krippner.

Wir stellen Dir hier die konkrete Frage: Was hat unser Ortsverein, und unser Vorsitzender, mit dem demokratisch eingeleiteten Verfahren eines autonomen Ortsvereins zu tun? Anstatt Dich – ohne mit uns oder dem hier eigentlich betroffenen Ortsverein Altenhagen das direkte Gespräch zu suchen – in der Öffentlichkeit derart ungünstig für unsere gesamte sozialdemokratische Partei abfällig über einzelne engagierte Genossen zu äußern, solltest Du Dir selbstkritisch die Frage stellen, ob es nicht ganz erheblich auch an Deiner Führungsschwäche liegt, dass die Situation derart eskalierte.

Als einen weiteren traurigen Tiefpunkt empfinden wir die jüngst initiierte Abwahl von Mark Krippner als Sportausschussvorsitzenden. Dieser Schritt wird insbesondere von der Sportfamilie in Hagen mit völligem Unverständnis und Kopfschütteln aufgenommen.

Unwürdig und beschämend ist der Umstand, dass die SPD-Fraktion im Rahmen einer Mehrheitsentscheidung zur Abwahl ihres „eigenen Mannes“ auch die öffentliche Demontage der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen in Kauf genommen hat.

So einen Fall gab es bisher in der gesamten Bundesrepublik nicht, und er ist damit einzigartig: Der sozialdemokratische Bürgermeister der Stadt und vormalige Oberbürgermeisterkandidat unserer Partei, der SPD, Horst Wisotzki hat, nachdem er seinen Widerspruch bereits intern in der Fraktion angekündigt hatte, der Ersetzung Mark Krippners durch Dietmar Thieser widersprochen. Daraufhin wurde der gesamte Sportausschuss auf die Initiative der SPD-Fraktion zur Erreichung des Ziels aufgelöst.

Die tiefe Spaltung und Zerrissenheit in unserer Fraktion wurde durch dieses Vorgehen für alle anderen Parteien und die Öffentlichkeit offenkundig. Ein solches selbstzerstörerisches Vorgehen sucht seinesgleichen und ist vollkommen einzigartig.

Von Dir als Vorsitzender der SPD Hagen war dazu nichts zu vernehmen. Es ist wie immer: Du tauchst ab und schweigst. Dabei fällt es in Deinen Verantwortungsbereich Schaden von der Partei fernzuhalten; es ist Deine Aufgabe die sozialdemokratischen Reihen zusammenzuhalten und, wenn nötig, zu einen.

Lieber Genosse Schisanowski,

diese (und weitere) Dinge hätten wir in den letzten Monaten gerne und zeitnah mit Dir besprochen. Bedauerlicherweise war das nicht möglich. Wir wünschen uns für die Zukunft und Deine restliche Amtszeit dennoch, dass eine Verbesserung möglich ist und sind trotz Deiner vielfältigen Aussetzer weiterhin zu Gesprächen bereit.

Mit sozialdemokratischen Gruß
SPD Hohenlimburg

„Herr Vollmer komponiert“

23. März 2017 by

Drittes Familienkonzert des Philharmonischen Orchester Hagen

Wie geht das eigentlich mit dem Komponieren? Und warum wird jemand überhaupt Komponist? Was für Musik schreibt ein Komponist heutzutage?

Antworten auf diese und andere Fragen gibt es im dritten Familienkonzert unter dem Titel „Herr Vollmer komponiert“ am 26. März 2017 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus), in dem der »Komponist für Hagen« Ludger Vollmer (Foto: Thomas Müller) im Mittelpunkt steht.

Auf dem Programm stehen groß und klein besetzte Stücke, die ihn in seiner Laufbahn als Komponisten stark beeinflusst haben. Natürlich wird es auch Auszüge aus seiner aktuellen Road Opera „Tschick“ geben, die kürzlich in Hagen uraufgeführt wurde.

Das Publikum wird bei dieser, von Miriam Michel moderierten Veranstaltung auf der Bühne ganz nah an dem von Steffen Müller-Gabriel dirigierten Philharmonischen Orchester sein – ein Konzert mit Werkstattcharakter. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!

Karten an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Termine im Repair-Café

23. März 2017 by

Samstag, 25.03.2017 ab 16 Uhr Fahrrad-Reparatur-Tag
(ab sofort jeden dritten Samstag im Monat)

Samstag, 01.04.2017 ab 15 Uhr Reparaturtag für Kleinelektrogeräte
(ab sofort jeden ersten Samstag im Monat)

Samstag, 08.04.2017 Computer-Reparatur-Tag ab 15 Uhr

Jeden Freitag ab 15 Uhr Upcycling / Nähen aus alt mach neu

Repair-Café, Langestraße 65, 58089 HA-Wehringhausen

Mahnung der EU Kommission erhöht Druck auf Städte wie Hagen

22. März 2017 by

Droht der Hagener Innenstadt bald das Fahrverbot für Diesel-Autos? Eine Mahnung aus Brüssel erhöht den Druck auf elf Städte in NRW. (…)

Hagen ist eine von elf Kommunen in NRW, in denen trotz verschiedenster Maßnahmen die Stickstoffdioxid-Werte immer wieder weit über dem zulässigen Grenzwert liegen und wohl erst 2020 eingehalten werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Dass die Grenzwerte ab 2020 eingehalten werden, dürfte reines Wunschdenken sein und ein Versuch, durch Beschwichtigungen und Versprechungen drohende Strafzahlungen zu umgehen.

Passend dazu:

ADAC: Auch Benziner mit zu hohen Feinstaubwerten

Alarmierende Ergebnisse im neuen ADAC EcoTest: Von 38 getesteten Diesel-Pkw überzeugen in der realitätsnahen Messung tatsächlicher Schadstoff-Ausstöße lediglich zwei Modelle. Sie schaffen es mit jeweils vier „Umweltsternen“ als einzige Dieselfahrzeuge in die Gruppe der empfehlenswerten Autos. Entscheidend für das schlechte Abschneiden der Dieselmodelle ist das teilweise deutliche Überschreiten der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide.

Während die Mehrheit der Diesel zu hohe Stickoxidemissionen aufweist, zeigen viele Benzin-Direkteinspritzer unter verschärften Testbedingungen einen deutlich zu hohen Ausstoß an Feinstaub Nach Ansicht des ADAC entsprechen die eingesetzten Abgassysteme der meisten Benziner- und Dieselmodelle nicht dem Stand des technisch Machbaren.

Pkw werden beim ADAC nach eigenen Angaben realitätsnäher geprüft als dies Hersteller und staatliche Institutionen tun. Neben aktualisierten Fahrzyklen und verschärften Bewertungsmaßstäben gibt es eine weitere wesentliche Neuerung: Autos, die auf dem Prüfstand eine Empfehlung erreichen – also mit vier oder fünf Umweltsternen ausgezeichnet werden – müssen sich zusätzlichen Abgasmessungen auf der Straße (Real Driving Emissions) stellen.

Quelle: ADAC

Wilde Parksitten machen Anwohner wütend

22. März 2017 by

Die Hasper erwarten von der Stadt ein konsequentes Durchgreifen gegen Falschparker. Die Bezirksvertretung stellt weitere Schilder auf. (…)

Hauptverantwortliche seien jedoch meist die Anwohner selbst. Hier könne nur durch deutlich erhöhten Kontrolldruck Abhilfe geschaffen werden, sagte Thieser und räumte im gleichen Atemzug ein, dass dafür das notwendige städtische Personal fehle.

Doch eine resignierende Kapitulation vor der Ignoranz der Verkehrsteilnehmer wollten die anwesenden Bürger auch nicht akzeptieren. Sie forderten ein, dass sowohl in der Korn- und Twittingstraße, aber auch am Jungfernbruch die Vertreter von Ordnungsamt und Polizei deutlich regelmäßiger vorbeischauen sollten, um Knöllchen zu verteilen. Vor allem in den Spätnachmittags- und Abendstunden sei die Situation nicht mehr zu tolerieren. (…)

Quelle: wp.de

Egon Schiele (Kino im Museum)

22. März 2017 by

Do., 23.03.2017, 19:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Ö/Lux 2016, Regie: Dieter Berner, DF, mit Noah Saavedra, Maresi Riegner, Valerie Pachner u.a.

Der junge Egon Schiele (Noah Saavedra) gehört im Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den Künstlern, über die am meisten diskutiert wird. Seine originellen, expressionistischen, erotischen Werke bieten reichlich Gesprächsstoff. Inspiriert wird Egon von schönen Frauen wie seiner Schwester Gerti Schiele, die für ihn Modell steht. Doch zu ihrem Bedauern bleibt sie nicht die einzige Muse ihres Bruders: Mehr und mehr Mädchen lassen sich von ihm malen, unter ihnen die rothaarige Wally Neuzil, die Egon von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt vorgestellt wird. Sie und Egon verlieben sich, beginnen eine Beziehung, deren Leidenschaft den Künstler zu neuen Großtaten veranlasst…

Die Kneipenszene in der Elberfelder- und Körnerstraße

22. März 2017 by

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, mit Jens Bergmann findet am Freitag, 24. März, um 17 Uhr zum Thema „Die Kneipenszene in der Elberfelder- und Körnerstraße“ statt. In Vorbereitung eines Buches zu Hagener Gastwirtschaften werden noch Bilder und Geschichten gesucht.

Jens Bergmann, Vorstand des Hagener Heimatbundes und Mitautor des Buches, berichtet über seine Recherchen und zeigt Fotos von alten Hagener Gaststätten, Restaurants, Hotels und Kneipen. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, Fotos und Geschichten zur Kneipenszene in Hagen beizutragen.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1212 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Klangrede zum 8. Sinfoniekonzert

22. März 2017 by

Generalmusikdirektor Florian Ludwig im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf und weiteren Gästen

Die achte „Klangrede“ in dieser Spielzeit findet am Sonntag, 26. März 2017 um 11.30 Uhr in der Synagoge Hagen (Potthofstr. 16) statt.

In dieser Veranstaltung wird in die h-Moll-Messe von J. S. Bach eingeführt, welche im achten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (am 28. März 2017, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „Glaubensbekenntnis“ aufgeführt wird.

Die h-moll-Messe gilt als eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. Der überkonfessionelle Charakter des Werkes zwischen katholischer Messe und Verwendung lutherischer Melodien zeigt ähnlich Beethovens neunter Sinfonie vereinende und weltumfassende Gedanken. Mit der Messe komponierte Bach sein persönliches Glaubensbekenntnis, aber auch sein künstlerisches Testament, das seine kompositorische Meisterschaft der Nachwelt sichern sollte.

Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf sowie mit weiteren Gästen wird Generalmusikdirektor Florian Ludwig die Bedeutung des Glaubens für das Leben des Einzelnen erörtern. Welche Rolle spielt der Glaube im Alltag? Wie sollte das Verhältnis von Religion und Staat gestaltet sein? In welchen Momenten hilft der Glaube, wo bringt er Konflikte?

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.

„Pirmasenser Erklärung“ beschlossen

21. März 2017 by

Aktionsbündnis fordert mehr Bundes- und Länderhilfe im Sozialbereich und Unterstützung beim Schuldenabbau

Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, „engagierte Mitglieder“ (Selbsteinschätzung) im parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, fordern gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von 69 weiteren finanzschwachen Kommunen Bund und ihre jeweiligen Bundesländer dazu auf, jetzt die Entschuldung der meistverschuldeten Städte in Deutschland in Angriff zu nehmen und ihnen erheblich höhere Finanzmittel vor allem für den Sozialbereich zur Verfügung zu stellen. Begründet wird dies in einer „Pirmasenser Erklärung“, die aktuell in der westpfälzischen Schuhstadt Pirmasens einstimmig beschlossen wurde.

Schulz und Gerbersmann bedauern: „Allein könnten wir mit diese Forderungen im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger niemals politisch durchsetzen.“ Und plustern sich auf: „Gemeinsam mit den vielen anderen Städten sind wir stark. Das haben auch die von unserem Bündnis durchgesetzten Debatten zur nicht mehr gegebenen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Deutschen Bundestag und im Deutschen Bundesrat bewiesen.“

Das ist allerdings ein reichlich dünnes Statement. Die nach fast zehn Jahren Bündnis „durchgesetzten“ Debatten haben bislang nicht einen Schritt in Richtung einer Lösung der Altschuldenproblematik geführt. Dabei hätten die 69 Kommunen, die von Schulz und Gerbersmann als „gemeinsam sind wir stark“ eingestuft werden, mit ihren 9 Millionen Einwohnern durchaus einen wirksamen Hebel in der Hand.

Sie könnten der Bundesregierung mit ihrer Politik der „schwarzen Null“ angesichts der in diesem Jahr stattfindenden Bundestagswahl die Pistole auf die Brust setzen und beispielsweise die stimmberechtigten Bürger ihrer Gemeinden auffordern, nur Parteien zu wählen, die eine Lösung der Altschulden im Programm haben.

Gerade ein parteiloser Oberbürgermeister wie Schulz wäre prädestiniert dazu, die Wähler entsprechend zu mobilisieren. Aber nichts passiert in dieser Richtung im Hagener Rathaus. Stattdessen werden Nebelkerzen geworfen, die „Stärke“ vortäuschen, aber in Wahrheit nur Untätigkeit vertuschen sollen.

In der „Pirmasenser Erklärung“ weisen die Bündnis-Mitglieder darauf hin, dass sich insbesondere in den vom Strukturwandel betroffenen Städten des Bündnisses in den letzten Jahrzehnten – mit steigender Tendenz – Kassenkreditschulden in Milliardenhöhe aufgebaut haben.

Diese Kreditaufnahme wurde fast ausschließlich dadurch verursacht, dass den Kommunen von Bund und den Ländern gesetzlich Aufgaben im Sozialbereich übertragen wurden, die vor allem vom Strukturwandel betroffene Kommunen aus eigener Kraft nicht bewältigen konnten. Die wegbrechenden Steuereinnahmen wurden bei überdurchschnittlich steigenden Sozialausgaben nicht angemessen mitfinanziert beziehungsweise setzte eine stärkere Mitfinanzierung viel zu spät ein.

Da es sich dabei um Pflichtaufgaben handelt, die jeweils einen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf Umsetzung oder Leistung gegenüber den Kommunen begründeten, blieb diesen Städten nichts anderes übrig, als Kredite aufzunehmen, um diesen Auftrag erfüllen zu können. Allein im Bereich der Bündnisstädte haben sich so Schulden in immenser Höhe angehäuft, die auch in hundert und mehr Jahren nicht getilgt werden können.

Den Rest des Beitrags lesen »

„Wofür brauchen wir Timo Schisanowski?“

21. März 2017 by

SPD-Ortsverein Altenhagen nimmt Stellung zu den Parteiordnungsverfahren Andelija und Schisanowski sowie der Presseberichterstattung darüber:

Wie schön wäre es, in Hagen einen SPD-Parteivorsitzenden wie Martin Schulz zu haben. Und wie schön wäre es, in Hagen eine Zeitung zu haben, die ihre Nachrichten nicht mit Unwahrheiten schmückt.

Nachdem der frühere Ortsvereinsvorsitzende Muamer Andelija jede Aussage und Mitwirkung zur Klärung der Sachverhalte ablehnte mit dem Hinweis auf ein laufendes Verfahren, erschien es nicht weiter notwendig und ratsam, das Parteiordnungsverfahren gegen Timo Schisanowski* aufrecht zu erhalten. Denn Zeugen zur Sache sind in das besagte Verfahren involviert. Der OV Altenhagen zog seinen Antrag auf ein Parteiordnungsverfahren gegen Timo Schisanowski vorerst zurück.

Wer nicht beklagt wird, kann auch nicht freigesprochen werden. Daher kann auch nicht von einem Freispruch, schon gar nicht von einem Freispruch „erster Klasse“ gesprochen (oder geschrieben) werden, zumal es weder Freisprüche erster, zweiter oder sonst irgendeiner Klasse gibt. Doch solche sinnlosen und hochtrabenden Ausbrüche sprachlicher Gehversuche gehören eben zum Standardrepertoire des Martin Weiske**. Anzumerken gilt hier, das auch er zu denen gehört, die lieber nicht mit uns kommunizieren möchten.

Timo Schisanowski ließ durch Claus-Uwe Derichs*** feststellen, dass die Belange eines Ortsvereins nicht in seine Verantwortung fallen und er sich um diese entsprechend nicht kümmern müsse. Angesprochen auf seine politische Verantwortung hatte Herr Schisanowski lediglich einen herablassend-verächtlichen Blick übrig. Ab hier stellt sich die Frage: Wofür brauchen wir Timo Schisanowski dann eigentlich? Wofür brauchen wir einen alternden Abiturienten, der es nicht einmal zu einem einzigen Abschluss geschafft hat?

In die Reihe der freien Interpretation von Aussagen gehört auch Weiskes Hinweis auf die „erheblichen Kommunikationsstörungen“ im OV Altenhagen. Wie uns Rolf Adler*** mitteilte, hat er so etwas nie gesagt, sondern die erheblichen Kommunikationsstörungen mit dem Unterbezirk benannt, typisch Weiske eben. Und die gilt es wahrlich zu verbessern.

Mit einem neuen UB-Vorsitzenden wird sich auch dieses Thema quasi von selber erledigen. Zeit wird’s jedenfalls.

Dazu:

Der erwähnte Bericht in der WPWR

* Vorsitzender SPD Hagen
** Stellvertretender Leiter Lokalredaktion WPWR
*** Mitglieder der Schiedskommisssion

Hagen kann 70 Millionen Euro Fördergelder investieren

21. März 2017 by

Öffentliche Investitionsprogramme bescheren der Stadt in den nächsten vier Jahren Mittel in Höhe von fast 70 Millionen Euro, die in kommunale Infrastruktur investiert werden können.

Angesichts dieses Geldsegens, der bevorzugt in die Bildungsstätten fließen soll, stellt die Stadtverwaltung sogar zusätzlich Kräfte im Fachbereich Gebäudewirtschaft, bei der Bauordnung, in der Vergabestelle sowie bei der Schulverwaltung ein, um das zusätzliche Aufgabenvolumen innerhalb der relativ engen Fristen abarbeiten und somit keinen Cent der Extra-Millionen aus Land und Bund verfallen zu lassen. (…)

Quelle: wp.de

Nächste Schritte mit Minister diskutieren

21. März 2017 by

Nach dem für Hagen und die Nachbarkommunen deprimierenden Regionale-Debakel haben die SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer davor gewarnt, aus diesem Rückschlag wahltaktischen Profit schlagen zu wollen. Vielmehr müssten alle Beteiligten jetzt ihre Bereitschaft zeigen, aus Fehlern zu lernen: „Wenn den Siegern des Wettbewerbs ein hervorragendes Niveau strategischer regionaler Zusammenarbeit und ein hohes Innovationspotenzial attestiert wird, müssen wir das anerkennen.“ (…)

Quelle: wp.de

Bevölkerungs-Plus in Hagen geht an Hohenlimburg vorbei

21. März 2017 by

Während Hagen wächst, stagniert aktuell die Einwohnerzahl in Hohenlimburg. Und kein Bezirk hat binnen zehn Jahren so viele Menschen verloren. (…)

Quelle: wp.de

Einblicke in den NSU-Prozess

20. März 2017 by

Im Rahmen der Antirassismuswoche der VHS Hagen findet am Donnerstag, 23. März, im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, um 19.30 Uhr ein Vortrag zu Hintergründen und dem Stand des NSU-Prozesses statt.

Nachdem der Münchener NSU-Prozess 2016 monatelang auf der Stelle getreten ist, rückt Anfang 2017 das Ende der Beweisaufnahme näher. Hinter dem Agieren des terroristischen NSU und seines wohl Hunderte Personen umfassenden Unterstützer-Netzwerks öffnete sich das Panorama des wohl größten Geheimdienstskandals der Geschichte der BRD und eines unvorstellbaren behördlichen Rassismus in den Mordermittlungen.

Gegen die Familien und das soziale Umfeld der Opfer und die Ermordeten selbst wurde über Jahre mit Vorwürfen und rassistischen Anschuldigungen ermittelt; für die betroffenen Familien eine bis zu einem Jahrzehnt währende Demütigung. Wie weit staatliche Verstrickung in das Geschehen gegangen ist, ist bis heute nicht im Geringsten geklärt.

Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Er ist akkreditierter Korrespondent des nicht-kommerziellen Lokalsenders Radio Lotte Weimar im NSU-Prozess und Mitarbeiter des Internetprojektes NSU-Watch.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

Hagen nimmt wieder an der „Earth Hour“ teil

19. März 2017 by

Die Stadt Hagen beteiligt sich wieder an der „WWF Earth Hour“ die am Samstag, 25. März, bereits zum elften Mal stattfindet. Von 20.30 bis 21.30 Uhr schalten nicht nur viele Städte weltweit für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Wahrzeichen ab, sondern Millionen von Menschen verdunkeln auch ihr Zuhause, um mit dieser „Lichtaus-Aktion“ ein Zeichen gegen die globale Erwärmung zu setzen und das Bewusstsein für den Klimawandel zu stärken.

Die erste Earth Hour entstand aus einer Umweltschutzkampagne des WWF Australiens, die das Ziel hatte, die CO2-Emissionen in der größten australischen Stadt Sydney innerhalb von zwölf Monaten um 5 Prozent zu reduzieren. Die Earth Hour ist somit eine klare Botschaft zum Schutz unserer Erde. Die Earth Hour 2016 in Deutschland stellte einen absoluten Rekord auf: 241 Städte waren dabei – ein neuer Rekord. Um 20.30 Uhr gingen am 19. März die Lichter aus – von Samoa bis Tahiti, von den Pyramiden in Gizeh bis zum Brandenburger Tor in Berlin.

Die Stadt Hagen hat in 2015 und 2016 an dieser Klimaschutz-Kampagne teilgenommen. Mit Beschluss des Rates möchte die Stadt Hagen auch in 2017 dabei sein, um so ihr Engagement für Klima und Umwelt zu zeigen. Eine Stunde das Licht zu löschen ist für den Einzelnen keine große Herausforderung. Wenn es aber weltweit Millionen von Menschen tun, wird es zu einem kraftvollen Zeichen gegen den Klimawandel.

Die Stadt Hagen ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen dazu auf, an dieser Klimaschutzaktion teilzunehmen. Für Rückfragen steht Michael Aust vom Umweltamt der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-2392 oder E-Mail michael.aust@stadt-hagen.de gern zur Verfügung.

LautSprecher Hitler

19. März 2017 by

Vortragsreihe „wissenschaftsgespräche“ der Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften

22.03.2017 um 16:00 Uhr
Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 – 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

Referentin: Dr. Cornelia Epping-Jäger Lehrgebiet Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte der Medienkulturen

Der Vortrag analysiert die Stimmpolitiken des Nationalsozialismus, wobei die Frage im Vordergrund steht, inwieweit der NS wesentlich phonozentrisch agierte und seine politische Wirkung über akustische Evidenzstrategien organisierte. Die Verknüpfung von technischen Apparaturen, Stimmen der Redner, Instanzen der ideologisch-rhetorischen Aufrüstung sowie von Formen der Massenadressierung wird als ein von der NSDAP konzipierter medialer Großversuch beschrieben, in dessen Verlauf sich das der performativen Inszenierung von politischen Stimmen dienende Mediendispositiv LautSprecher herausbildete.

Die politisch-propagandistische Wirkung des NS wird also über visuelle Medien und das Medium Rundfunk hinaus vor allem dem Dispositiv LautSprecher zugeschrieben.

Leben die Alten auf Kosten der Jungen?

19. März 2017 by

Oder haben sich Rentnerinnen und Rentner nach langen Arbeitsjahren und nachdem sie die junge Generation aufs Leben vorbereitet haben Anspruch auf einen auskömmlichen Lebensabend? Und: Muss das überhaupt ein Gegensatz sein?

Am 21. März wollen der Seniorenbeirat Hagen und die DGB Senioren dieser Frage auf den Grund gehen. Sie laden gemeinsam ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Generationengerechtigkeit und Rente. Der Referent Daniel Kreutz beschäftigt sich mit Fragen wie: Warum wächst die Altersarmut? Leben die Alten auf Kosten der Jungen? Gibt es Alternativen zur aktuellen Rentenpolitik?

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 21. März, um 15 Uhr im Ratssaal im Rathaus an der Volme. Sie richtet sich an Jung und Alt. Alle Interessierten sind zum Mitdiskutieren willkommen.

Der Referent Daniel Kreutz ist Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses beim Landesverband NRW des Sozialverbands Deutschland (SoVD) und seit 2004 Mitglied des Landespflegeausschusses NRW. Er war von 1990 bis 2000 Mitglied des Landtags NRW und zuvor als gewerkschaftlich engagierter Betriebsrat tätig.

SPD beweist nach Streit- auch Versöhnungskultur

18. März 2017 by

Die parteiinterne Schiedskommission hat eine gütliche Einigung in den anhängigen Parteiordnungsverfahren gefunden. Nur ein Fall ist noch offen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: In dem Artikel werden die Namen aller Beteiligten genannt, mit einer Ausnahme: der des ehemaligen Altenhagener Ortsvereinsvorsitzenden fehlt wieder einmal. Bereits im Januar hatte das Blatt aus einem mehr als ein Jahr alten Artikel den Namen entfernt. Siehe dazu auch hier: WPWR säubert eigenen Artikel

Vertreter des Unternehmer Rat Hagen bei Wirtschaftsminister Garrelt Duin

18. März 2017 by

Am 15.03.2017 hatten die Vertreter des Unternehmer Rat Hagen, Winfried Bahn, Marc Simon und Henning Funke, die Möglichkeit die Initiative dem Wirtschaftsminister des Landes NRW Garrelt Duin in Düsseldorf persönlich in einem ausführlichen Gespräch vorzustellen. Eingeladen hatte der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD), der das Gespräch auch moderierte.

Der Minister zeigte sich sehr gut informiert und betitelte den Ansatz „Wertvolles Hagen“ des Unternehmer Rat Hagen als „herausragend“ und im kommunalen Bereich derzeit „einzigartig“ in NRW. Besprochen wurden unter anderem die Themenfelder Strategische Ansiedlungspolitik, Gewerbesteuerstrategie, Arbeitsmarkt und die Ergebnisse des „Werte- und Strategiekompass Hagen“, den der Unternehmer Rat Hagen im Januar 2017 veröffentlicht hatte.

Der Minister sicherte zu, dass man das Projekt in seinem Ministerium aktiv verfolgen und zeitnah prüfen wird, welche Unterstützung und welche gemeinsamen Aktivitäten möglich sein werden.

Auch den Eschen in Hagen droht die Ausrottung

18. März 2017 by

Neben den Kastanien sind in Hagen auch die Eschen durch eine Infektionskrankheit in ihrem Bestand gefährdet. Ein Pilz lässt die Triebe absterben. (…)

Quelle: wp.de

„Road Opera“: Erfolgsroman „Tschick“ als Uraufführung in Hagen

18. März 2017 by

Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“ wird als Oper am Theater Hagen uraufgeführt. Heute (18. März) feiert das Musiktheater seine Premiere.

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier Jugendlicher zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Romanen überhaupt. Die Bühnenfassung war in der Saison 2012/2013 das meistgespielte Stück in Deutschland und im vergangenen Jahr lief Fatih Akins Filmadaption in den Kinos.

Für das Theater Hagen komponierte Ludger Vollmer die Musik zu „Tschick“. „Seine Road Opera folgt den Protagonisten Tschick und Maik von der stürmischen Abfahrt bis zum Glück auf stillen Feldwegen, von träumerischen Momenten unterm nächtlichen Sternenhimmel bis zur gefährlichen Hektik auf der Autobahn“, kündigt das Theater an. Andrew Finden und Karl Huml sind in der Inszenierung von Roman Hovenbitzer in den Hauptrollen zu sehen; die musikalische Leitung hat Florian Ludwig.

Das Theater Hagen hat sich bereits mehrfach mit Operninszenierungen populärer Stoffe einen Namen gemacht: 2011 feierte das Musikprojekt zum Film „Gegen die Wand“ Premiere, 2014 die Oper zum Kinohit „Lola rennt“.

Fehlt Hagen das Standing in der NRW-Landeshauptstadt?

17. März 2017 by

CDU-Landtagskandidat Helmut Diegel kritisiert das mangelhafte Engagement der SPD-Landtagsabgeordneten bei der gescheiterten Regionale-Bewerbung. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Was der politisch reanimierte Helmut Diegel hier verlauten lässt, kann als Wahlkampfgeklingel abgehakt werden. Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD) hat das eigentlich ganz gut gekontert.

Aber die entscheidenden Sätze finden sich in der Mitte des Artikels:

„Neben diesen politischen Scharmützeln wurde gestern aus der Kulisse der Landeshauptstadt signalisiert, dass die Bewerbung der Ruhr-Anrainer rund um Hagen als ausgesprochen schwach, emotionslos und ohne roten Faden wahrgenommen worden sei. Darüber hinaus sei die Präsentation vor Ort vor der Jury weit hinter den Darstellungen der übrigen Konkurrenten zurückgeblieben.“

Wer die Hagener Verhältnisse lange genug kennt, hält diese Beschreibung für sehr plausibel. Daran ändert auch die in der nachfolgenden Stellungnahme der SPD-Fraktion zitierte Meinung des Dortmunder Ratsherrn Hendrik Berndsen nichts, der von einer „guten Bewerbung“ spricht, die nicht berücksichtigt worden sei.

Siehe dazu auch:

Stellungnahme der SPD-Ratsfraktion

„Nichts anderes haben wir erwartet, weil wir ja das Reflexverhalten des Politikrentners Helmut Diegel auch aus anderen politischen Sachverhalten her kennen“, kommentiert SPD-Fraktionschef Claus Rudel die jüngsten Äußerungen des in Bochum wohnhaften Hagener Landtagskandidaten: Mülltonne aufklappen und über denjenigen ausleeren die – ob schuldhaft oder nicht – an der Regionale-Bewerbung gescheitert sind.

Eigene Ideen im Vorfeld? Null!

Eigene Impulse in die ihm zuzuordnende Landtagsfraktion? Null!

Respekt vor einer unabhängigen Fachjury? Null!

Im Nachgang selbst erklärtes Mauschelpotential. Hoch!

„Meine Fraktion, und ich bin mir sicher, dass ich auch für die SPD-Fraktionen der anderen beteiligten Städte entlang des Ruhrtals spreche, wird sich auf dieses Niveau nicht hinab begeben. Wenn wir auf Fehlersuche gehen, dann muss das fundiert und mit dem Blick nach vorne geschehen“, so Claus Rudel. Es müsse noch einmal deutlich gemacht werden, dass der Rat lange vor der Bewerbung um die Regionale das Ziel erklärt hat, das Ruhrtal mit seinen Seen zu einem attraktiven Freizeit- und Erholungsgebiet zu entwickeln. „Die Bewerbung um eine Regionalförderung ist nur ein Bestandteil“, so Rudel.

Das Scheitern bedeute daher jetzt keinesfalls die Aufgabe des Projekts. Die daraus entstandenen Kontakte und Arbeitskreise mit den Anrainerkommunen und dem RVR müssten aufrechterhalten, neue Wege hin zum Ziel gemeinsam erarbeitet werden.

Eine erste Stellungnahme in diese Richtung kommt bereits aus der Nachbarstadt Dortmund. Ratsherr Hendrik Berndsen, Dortmunder SPD-Vertreter im Planungsausschuss des RVR, meint dazu: „Es ist sehr schade, dass die gute Bewerbung von Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis keine Berücksichtigung für die Regionale gefunden hat. Gemeinsam mit dem RVR wollen wir daher jetzt nach Wegen suchen, wie man, trotz der Absage zur Regionale den Hengsteysee und den Harkortsee weiter entwickeln und die Freizeitqualität hier noch verbessern kann. Die SPD-Ratsfraktion Dortmund hat die Bewerbung gerne unterstützt und wird auch weiter daran mitarbeiten, die guten Ideen zum Beispiel im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA), die im Jahr 2027 im Ruhrgebiet stattfinden wird, umsetzen zu können.“

Was die Fehlersuche betrifft, so seien Zeitdruck und vor allem Personalmangel in der eigenen Verwaltung zu nennen. Claus Rudel: „Die Koalition der Unvernünftigen hat uns unserer Denkwerkstatt beraubt.“

Die Hagener Verwaltung sei nicht mehr in der Lage, Zukunftskonzepte vernünftig mit Mitarbeitern des Planungsamtes zu entwickeln, weil schlicht Stellen gestrichen wurden. Die vom Oberbürgermeister zugesagten zusätzlichen Planer seien bis heute nicht eingestellt worden. „Dieser Sachverhalt hat uns jetzt eingeholt“, so Rudel. Aber auch bei anderen für Hagen existenziellen Themen wie die Gewerbeflächen- und Wohnungsmarktentwicklung wurden von externen Gutachtern strukturelle Defizite aufgezeigt. Es fehlten auch bei diesen Themenfeldern schlicht die Mitarbeiter im Planungsamt, die Zukunftskonzepte für unsere Stadt entwickeln und sich nicht alleine im Tagesgeschäft der Bauleitplanung aufrieben.

„Wenn wir wollen, dass Menschen in Hagen auch zukünftig gut arbeiten, wohnen und ihre Freizeit verleben können, dann brauchen wir kluge Köpfe, die den Strukturwandel planerisch begleiten und in der Lage sind, regional zu denken und sich auch regional zu vernetzen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Stadt und die Region uns diese Investition in gutes Personal wert sein muss.“

Andreas Rebers: „Amen“

17. März 2017 by

Kabarett-Gastspiel im Theater Hagen

Die Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am Sonntag, 19. März 2017 (18.00 Uhr, Großes Haus) mit dem Auftritt von Andreas Rebers fortgesetzt, der ein Programm unter dem Titel „Amen“ präsentiert.

Rebers (Foto: Theater) ist ein streitbarer Geist, der sich mit erhellender Schwarzmalerei und heiligem Zorn gegen religiöse Dogmen, Doofheit und politische Manipulation zur Wehr setzt und die Dinge benennt, die eigentlich niemand hören will. Da kommt es abseits moralischer Selbstzufriedenheit und Besserwisserei auch schon mal zu Missverständnissen. Aber dieser Mann sagt sich: »Bevor ich überhört werde – werde ich lieber falsch verstanden!«

Und das in einer Zeit, in der wir vor Lügenpresse, Hass und Angst gar nicht mehr ein und aus wissen. Einige befürchten sogar schon ein viertes Reich. Aber davor steht Reverend Rebers und sein ultimativer Gottesdienst. Dazu gibt es tanzbare Kapitalismus-Kritik mit Frau Flüchtling, Frau Hammer und Gästen aus längst vergangenen Zeiten. – Amen.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fracking: Keine weitere Genehmigung für Wintershall

17. März 2017 by

GRÜNE Christa Stiller-Ludwig erfolgreich im Kampf gegen Gasbohren

Die GRÜNEN in Hagen freuen sich über einen riesigen Erfolg im Kampf gegen die gefährliche Erdgasförderung durch Fracking. Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Firma Wintershall die Konzession in den Feldern Rheinland und Ruhr nicht verlängert.

Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat die Hagener Kreisverbandssprecherin Christa Stiller-Ludwig, die in der Hochzeit der Diskussion um Fracking von der Landesregierung und vielen Verbänden als Wasserexpertin zu Rate gezogen wurde. Nun trägt die viele Arbeit Früchte.

Sowohl die Bezirksregierung Arnsberg, als auch die Firma Wintershall haben bestätigt, dass Wintershall die weitere Erkundung großer Gebiete in NRW aufgibt. Aktuell seien die Ablehnungsbescheide für die Felder Rheinland und Ruhr rechtskräftig geworden, hieß es aus Arnsberg. Die Geologie in den Wintershall-Feldern lasse keine Förderung ohne Fracking zu. Fracking zur Gasförderung sei in NRW aber verboten, wasserrechtliche Genehmigungen hätte man hier versagen müssen. Daher sei eine Verlängerung der Konzession gegenstandslos.

Christa Stiller-Ludwig feiert ihren Erfolg bescheiden: „Unsere Initiative, die Arbeit der GRÜNEN in Land und Bund und der daraus entstandene öffentliche Druck haben unumkehrbare Zerstörungen für unsere Region verhindert. Ich bedanke mich bei allen, die in unserem wunderbaren Netzwerk mitgearbeitet haben. Das Ende des Frackings in NRW ist ein wundervolles Beispiel, wie viel das Engagement von Bürger*innen bewegen kann.“

So sollen Hagens Wochenmärkte attraktiver werden

17. März 2017 by

Ein Freitagsmarkt mitten auf dem Ebert-Platz und das Werben um neue Händler: Die Stadt will die Hagener Wochenmärkte wieder attraktiver machen.

Die Händler hatten Alarm geschlagen. Die Bedingungen auf den zehn Hagener Wochenmärkten seien unflexibel, katastrophal und nicht zukunftsorientiert (…). Kritik kam in diesem Zusammenhang auch an Dezernent Thomas Huyeng und den ihm unterstellten Fachbereich für öffentliche Ordnung auf, der das Marktwesen in Hagen organisiert. Das Dezernat tue nichts. Jetzt liegt eine Vorlage der Verwaltung auf dem Tisch, die den Märkten neue Zukunftsperspektiven eröffnen soll. (…)

Quelle: wp.de

Fundsache: Türkei weist holländische Kühe aus

16. März 2017 by

Die diplomatischen Verstimmungen zwischen der Türkei und den Niederlanden treffen jetzt auch die Tierwelt. Der türkische Fleischverband schickt holländische Kühe zurück in ihre Heimat. (…)

Quelle: SPON

Regionale: Hagen konnte nicht überzeugen

16. März 2017 by

Bergisches Land, Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe erfolgreich

Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe richten die Regionalen 2022 oder 2025 aus. Aus sieben Bewerbern hat das Landeskabinett die Regionen zusammen mit dem Bergischen Rheinland für das umfangreiche Förderprogramm ausgewählt. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt.

Die Regionen erhalten Fördermittel des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe, um die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden zu verbessern. Ziel der Regionalen ist es, Wirtschaft, Tourismus und die Mobilität der Menschen vor Ort zu verbessern.

Südwestfalen mit den Kreisen Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis war mit einer Bewerbung unter dem Motto „Digital – nachhaltig – authentisch“ erfolgreich. Dabei geht es darum, die Digitalisierung zu nutzen, um die Mobilität und die gesundheitliche Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern und den Wegzug junger Leute zu verhindern. Das Strukturförderprogramm soll die Erfolge der Regionale fortsetzen, die bereits 2013 in der Region stattgefunden hat.

„Das neue Urbanland“ steht im Mittelpunkt der Regionale in OWL. Dabei geht es um ein neues Modell für die Beziehung zwischen Stadt und Land. Die ländlichen Gegenden sollen von Projekten zum Thema Mobilität, Wohnen und Wirtschaft sowie zur Gestalung der Natur- und Kulturlandschaft profitieren.

Das Ruhrtal mit der Stadt Hagen und den umliegenden Städten konnte nicht mit seiner Bewerbung überzeugen. Allerdings will die Landesregierung nun prüfen, wie sie die Entwicklung der Wirtschaftsregion entlang der B7 unterstützen kann.

Grüne: Eigennutz zählt

15. März 2017 by

Rainer Preuß, Ratsmitglied der Hagener Grünen, ist sauer auf die Bahn. Die will während der Oster- und Sommerferien wegen Bauarbeiten den IC- und ICE-Verkehr vom Hagener Hauptbahnhof einstellen.

Das ist ärgerlich. Andererseits wird der Bahn zu Recht seit Jahren vorgehalten, wegen des politisch vorgegebenen Börsengangplans Reparaturmaßnahmen systematisch verschoben zu haben. Jetzt ist offenbar so viel Not am Mann, dass massiv investiert werden muss.

Von einem „Grünen“ hätte man vor einigen Jahren noch eine differenzierte Stellungnahme erwartet. Ein Plädoyer für einen öffentlichen Personenverkehr vielleicht, und durchaus verbunden mit einer Kritik an mangelnden Investitionen sowie kundenfeindlichen Aktionen der Betreiber. Inzwischen bleibt nur noch der persönliche Nachteil, der kritisiert wird. Preuß kann seine Netzkarte nicht voll ausschöpfen.

Das darf man zu Recht kritisieren. Nur – hat man von Preuß mal irgendetwas Kritisches zum Zustand des öffentlichen Personennahverkehrs in Hagen gehört? Nein. Der Mann sitzt im Stadtrat und ist Mitglied der Grünen. Das ist das Problem.

Denn die Hagener Grünen haben sich aus der verkehrspolitischen Debatte schon vor Jahren abgemeldet. Die Zuschüsse zur Hagener Straßenbahn AG werden gekürzt – ok. Anschlüsse zur S-Bahn funktionieren nicht – egal. Luftbelastung durch motorisierten Individualverkehr – na schaun wir mal. Sonst kommt da nichts aus den grünen Reihen.

Bleibt nur der – selbst innerhalb der eigenen Partei umstrittene – Preuß. Wo es ans eigene Interesse geht, mobilisiert er auf einmal die Labermedien: WPWR und die Quasselnachrichten der WDR-Lokalzeit. Eigennutz zählt, sonst ist da nur heiße Luft.

Verkaufsoffene Sonntage in Hagen stehen auf der Kippe

15. März 2017 by

In vielen Städten stehen die verkaufsoffenen Sonntage auf der Kippe. Auch in Hagen. Ob die in gut sieben Wochen angesetzte Veranstaltung „Hagen blüht auf“ mit flankierendem offenen Sonntag stattfindet, ist momentan ungewiss. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Mär von den angeblich durch Sonntagsverkauf steigenden Umsätzen im Einzelhandel ist inzwischen aus der Berichterstattung verschwunden. Der Euro, der am Sonntag ausgegeben wird, ist eben am Montag nicht mehr in der Geldbörse. Außerdem stehen für einzelne Städte keine brauchbaren Statistiken zum Umsatz im Einzelhandel zur Verfügung. Anders als beispielsweise im verarbeitenden Gewerbe: Dort wird regelmäßig sogar der Exportanteil am Umsatz für jede der mehr als 400 Gemeinden in NRW erhoben.

Nitratwerte in der Ruhr bei Hagen zu hoch

15. März 2017 by

Umweltschützer beklagen zu hohe Nitratwerte in der Ruhr in Hagen – besonders durch Volme und Lenne. Das Trinkwasser ist aber nicht in Gefahr. (…)

Quelle: wp.de

Acht Klassen an Gesamtschule Eilpe werden aufgelöst

15. März 2017 by

Um die Integration von 36 ausländischen Kindern voranzutreiben, werden an der Gesamtschule Eilpe acht Klassen aufgelöst und neu zusammengesetzt. (…)

Quelle: wp.de

Kinotipp: Sonita

15. März 2017 by

Do 16.03.2017, 19:00 Uhr, Kino Babylon, Eintritt: 3,- €

Schweiz/ D/ Iran 2015, Regie: Rokhsareh Maghami, Doku, 90 Min.

Sonita stammt aus Afghanistan und lebt ohne ihre Familie in Teheran. Ihr sehnlichster Wunsch: eine berühmte Rapperin zu sein. Eine soziale Einrichtung unterstützt sie bei der Überwindung der Fluchttraumata und bei der Planung ihrer Zukunft, doch ihre Familie hat ganz andere Pläne: Sie plant, sie für 9000 $ an einen fremden Ehemann nach Afghanistan zu verkaufen und die Zeit drängt, da die Familie Geld braucht für die Hochzeit des Sohnes. Um sich Zeit zu verschaffen für die Verwirklichung ihres Traumes, gelingt es Sonita zunächst, die drohende Rückkehr nach Afghanistan zu verhindern. Sie stellt ein Musikvideo ins Internet, einen. Der furiosen Aufruf gegen die Zwangsheirat, der Sonitas entscheidend verändern wird.

Klarsichtkino in Kooperation mit der IG Metall.

Regelmäßige Investitionen sichern Qualität des Wohnens

14. März 2017 by

Zu viel Wohnraum für zu wenige Menschen – dieser Satz gilt auch in Hagen. Konzepte zur Stadtentwicklung müssen her.

Das Problem wird in allen Hagener Stadtbezirken angesichts der Leerstände erschreckend sichtbar: zu viel Wohnraum für zu wenige Menschen. Eine Leerstandsquote jenseits der Sieben-Prozent-Marke – an dieser Tendenz haben auch Flüchtlingswelle und EU-Zuwanderung nichts Grundlegendes geändert. (…)

Quelle: wp.de

Jahresempfang und Gedenken an Fukushima

14. März 2017 by

Teinehmerinnen des Friedenszeichens sowie Christa Stiller-Ludwig (Kreisverbands-Sprecherin), Karen Haltaufderheide (Bundestagskandidatin), Sylvia Löhrmann (grüne Spitzenkandidatin, stellvertretende Ministerpräsidentin), Sylvia Olbrich (Landtagskandidatin) und Verena Schäffer (innenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion). Ganz rechts im Bild Oberbürgermeister Erik O. Schulz, schon im Abmarsch Richtung McDonalds.

Die GRÜNEN in Hagen boten bei ihrem traditionellen Jahresempfang mit Sylvia Löhrmann und Verena Schäffer MdL Gelegenheit zu Gesprächen und politischem Austausch. Im Anschluss nahmen Vorstand, Oberbürgermeister, Kandidaten und Sylvia Löhrmann am Gedenken für die Opfer von Fukushima teil.

„Hagener Impuls“ lockt touristisch kaum Leute in die Stadt

13. März 2017 by

Setzt Hagen in der Vermarktung noch auf die richtigen Sehenswürdigkeiten. Experten raten dazu, die Außendarstellung der Stadt zu verändern. (…)

Quelle: wp.de

Was bringt Hagen die Route der Industriekultur?

36 Sehenswürdigkeiten liegen in Hagen an der Route der Industriekultur. Viele davon sind schwer zugänglich oder schwierig zu vermarkten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die offizielle Homepage der „Route der Industriekultur“ verzeichnet für Hagen nur drei Objekte. Woher die 36er-Liste kommt, erschließt sich nicht. Ebensowenig ist erklärbar, wie mit der Matthäuskirche und der Heilig-Geist-Kirche zwei Sakralbauten in das Verzeichnis gelangt sind.

Weder auf der Homepage der Stadt noch auf der des Historischen Zentrums (Leiter ist der im Text mehrfach erwähnte Ralf Blank) finden sich Hinweise auf die „Route der Industriekultur“. Da lässt sich natürlich gut jammern.

Ähnliches trifft auf den Bereich „Hagener Impuls“ zu. Fast nichts auf der Seite der Stadt Hagen, wenig im Internetangebot des Osthaus-Museums – und beim Historischen Zentrum? Siehe oben.

Aber der eindeutige Tenor liegt eben auch nicht mehr in der Vermittlung von Informationen. Es geht schlicht und ergreifend um Wirtschaftsförderung, diesmal beim Tourismus. So werden zwei Dinge, die man erst einmal „nicht in einen Topf werfen“ darf, wie WPWR-Autor Mike Fiebig (diesmal richtig) anmerkt, für ein drittes Anliegen instrumentalisiert.

Dieser Schuss wird wohl wieder einmal nach hinten losgehen.

Globalisierung bedrängt Rechtskultur – Rechtskultur begrenzt Globalisierung

12. März 2017 by

Die 57. Assistententagung Öffentliches Recht an der FernUniversität setzte sich mit aktuellen Fragestellungen sowie dem Spannungsverhältnis von Rechtskultur und Globalisierung auseinander

Der wissenschaftliche Nachwuchs aus dem Öffentlichen Recht tagte an der FernUniversität und in Hagen: Drei Tage beschäftigen sich die Juristinnen und Juristen in Panels und einer Podiumsdiskussion mit hochaktuellen Fragen zur „Rechtskultur und Globalisierung“. Mit dem Thema hatte das Organisationsteam der traditionsreichen 57. Assistententagung ein hochaktuelles gewählt.

Die sieben jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der FernUniversität waren sich nach der Konferenz einig: „Globalisierung und Rechtskultur stehen in einem gewissen Spannungsverhältnis. Durch die Globalisierung können sich zwar zum einen Universalwerte aus verschiedenen Rechtskulturen herauskristallisieren oder es kann mit der Zeit eine gemeinsame Rechtskultur erwachsen, wie es in den letzten 60 Jahren beispielsweise in Europa der Fall war – und hoffentlich weiter ist.“

Zum anderen setzten nationale Rechtskulturen der Globalisierung in gewisser Weise auch Grenzen: Wenn man sich etwa vor Augen führe, was die Verfassungsidentität eines Staates – also etwa einen unverrückbaren Kernbestand von Werten, Strukturen oder Institutionen – ausmache. „Auch der in einigen Staaten derzeit gegenläufige Renationalisierungstrend steht in diesem Kontext“, ergänzen die Juristinnen und Juristen. (…)

Quelle: FernUni

Gymnasium Garenfeld stellt den Betrieb im Sommer ein

12. März 2017 by

Das Gymnasium Garenfeld wird seine Pforten am Ende dieses Schuljahres endgültig schließen. Wie der Vorstand der Trägerstiftung bekannt gab, wird das 110 Jahre alte und einzige Privatgymnasium in Hagen seinen Betrieb zum 31. Juli aus finanziellen Gründen einstellen. (…)

Quelle: wp.de

Grünphasen zu kurz für alte und behinderte Menschen

11. März 2017 by

Die Stadtverwaltung lehnt die Forderung nach einer Verlängerung der Grünphasen an Ampeln ab. Auch Hilfstechniken werden nicht eingeführt. (…)

„Wir halten die Notwendigkeit von Grünzeitverlängerungen für Fußgänger an keiner Ampel für erforderlich“, so Jörg Winkler, Leiter der Verkehrsplanung im Rathaus. (…) Veränderungen zugunsten von Fußgängern könnten den Verkehrsfluss nachhaltig beeinträchtigen.

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Gesellschaft altert? Kein Thema. Stattdessen wird das „Ehrenamt“ hochgehalten, am besten kontrolliert durch die (von der Stadt organisierte) „Freiwilligenzentrale“. Erleichterungen im Alltag für ältere Menschen sind da nicht mehr notwendig.

Die Luft wird mit Abgasen und Feinstaub belastet? Egal. Dafür werden neue Straßen und Parkhäuser gebaut, die nur noch mehr motorisierten Individualverkehr anziehen. Dessen Reduzierung wird erst gar nicht ins Auge gefasst.

Verkehrsplaner Winkler drückt es ganz unverholen aus: Die Oma mit dem Rollator soll doch gefälligst auf die nächste Grünphase warten, damit der Pkw-Verkehr ungestört rollen kann: „Dann ist sichergestellt, dass man es über die Fahrbahn schafft.“ Im Gegensatz zum „Verkehrsfluss“, der nicht „beinträchtigt“ werden darf, kann der Fußgänger ruhig warten.

Jeder Ansatz der Umsteuerung weg vom nicht mehr zu bewältigenden Autoverkehr in dieser Stadt wird von den einschlägigen Lobbygruppen sabotiert und diskreditiert. Ein funktionsfähiger öffentlicher Personennahverkehr ist diesen Verhinderern einer besseren Zukunft der Stadt ein Dorn im Auge (siehe: Feindbild Bus) genauso wie bessere Bedingungen für Fußgänger. Oder für den Radverkehr. Durch die momentane Berichterstattung sollte man sich nicht täuschen lassen.

Leserbriefschreiber Helmut Isken trifft in derselben Ausgabe daher den Nagel auf den Kopf (online versteckt unter waz.de):

Grauenhaft und gefährlich

Seit mehr als 50 Jahren wurden lediglich große Schneisen in die Stadt geschlagen, um noch mehr Platz für Autos zu schaffen. Getreu dem Motto: Die Straße gehört dem Autofahrer, Radfahrer gehören in die Gosse! Inzwischen gibt es im Rathaus ein zaghaftes Umdenken. Offensichtlich aber nur deshalb, weil die Straßen mit parkenden Autos vollgestopft sind und die Autoschlange inzwischen an ihrem Schwanz erstickt. (…)

VHS-Führung: Hohenhof und Stirnband

10. März 2017 by

Thorn-Prikker-Haus am Stirnband. Foto: Dieter Fassdorf.

Eine spannende Besichtigung des Gesamtkunstwerks Hohenhof sowie des Straßenzuges Stirnband bietet die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 15. März, von 16 bis 18 Uhr an. Treffpunkt mit der Leiterin Dr. Elisabeth May ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Im Stadtteil Eppenhausen steht im Grünen ein architektonisches Highlight aus der Zeit des Jugendstils. Für den Hagener Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus errichtete der belgische Jugendstilkünstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 das Wohnhaus der Familie, den Hohenhof.

Heute zählt das Gebäude europaweit zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil. Die Bestrebungen des gebürtigen Hageners Karl Ernst Osthaus reichten über die Planung seines Wohnhauses weit hinaus. Neben dem 1902 eingeweihten Folkwang -Museum plante Osthaus die Villenkolonie Hohenhagen, zu der auch der Hohenhof gehört.

In der Teilnahmegebühr von 9 Euro ist der Eintritt für den Hohenhof bereits enthalten. Das Team der VHS bittet um vorherige Anmeldung zu der Führung 1082. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3622.


%d Bloggern gefällt das: