BTW 2017: Die Hagener Ergebnisse

20. September 2017 by

Hier werden die Hagener Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 am Sonntag, 24. September 2017, ab 18:00 Uhr kontinuierlich eingespeist:

Ergebnisse der Stadt Hagen

Ergebnisse Wahlkreis 138 Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I

Gesamtübersicht aller Städte des WK 138 und 139

Advertisements

Einbringung des Hagener Etats 2018/19 verzögert sich

21. September 2017 by

Die ursprünglich für die Ratssitzung am 5. Oktober geplante Einbringung des Haushaltsplanentwurfs 2018/19 verzögert sich. Das Team um Kämmerer Christoph Gerbersmann hat angesichts einiger noch unklarer Positionen in dem Millionengeflecht die Enden noch nicht belastbar zusammengefügt. (…)

Quelle: wp.de

Schenker will die Nordwest-Immobilie wieder verkaufen

21. September 2017 by

Der Logistik-Riese Schenker ändert am Standort Hagen erneut seine Strategie: Das jüngst erst erworbene Nordwest-Areal wird zum Verkauf angeboten. (…)

Damit ändert Schenker binnen drei Jahren erneut seine Strategie. Zur Erinnerung: Nach dem angekündigten Wegzug des Handelsunternehmens Nordwest nach Dortmund hatte der weltweit agierende Logistik-Konzern Schenker die Immobilie im Jahr 2014 gekauft. (…)

Zwei Jahre später war von Wachstum in Hagen allerdings keine Rede mehr. Im November 2016 verkündete Schenker, dass ein großer Teil der bisherigen Geschäftsaktivitäten des Standortes Haspe mit seinen rund 240 Mitarbeitern nach Lüdenscheid verlagert werden sollten. Die Bereiche Logistik mit Tranportvolumen/Lager und Sondertransporte sollten aber in Haspe verbleiben und auf dem früheren Nordwest-Gelände zusammengefasst werden. (…)

Noch nicht einmal ein Jahr später nun die erneut Kehrtwende: Das Nordwest-Gelände ist nun „out“, die Berliner Straße 14 wieder „in“. (…)

Quelle: wp.de

ThyssenKrupp: Fahrt zur Demo nach Bochum

21. September 2017 by

Die Mitarbeiter von ThyssenKrupp Hohenlimburg fahren am Freitag zur Demonstration nach Bochum. Abfahrt ist um 8.30 Uhr in Oege. (…)

Hintergrund für die Protestaktionen sind die Befürchtungen der Arbeitnehmervertreter, dass eine Fusion von ThyssenKrupp Steel und Tata Steel Tausende Arbeitsplätze kosten und Standorte geschlossen werden könnten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Thyssenkrupp und Tata Steel haben heute eine Grundsatzvereinbarung über den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlaktivitäten in einem 50/50-Joint Venture unterzeichnet. Ziel ist es, einen führenden europäischen Flachstahlanbieter zu schaffen. Das neue Unternehmen würde einen Pro-forma-Umsatz von etwa 15 Milliarden Euro erzielen und rund 48.000 Mitarbeiter an aktuell 34 Standorten beschäftigen.

Thyssenkrupp kündigte an, dass beim Zustandekommen des Joint Venture in den kommenden Jahren rund 2.000 Stellen in dem Unternehmen gestrichen würden. Eine Vertragsunterzeichnung wird für Anfang 2018 erwartet, der Vollzug des Zusammenschlusses soll Ende des kommenden Jahres folgen.

Pablo Held Trio im Emil Schumacher Museum

21. September 2017 by

Das neue Musikprogramm der Volkshochschule der Stadt Hagen steht ganz unter dem Motto „Heimat“ und präsentiert insbesondere Konzerte mit Künstlern, die einen persönlichen Bezug zur Stadt Hagen haben. Mit dem Pablo Held Trio (Foto: Stadt Hagen) eröffnet am 29. September um 19.30 Uhr gleich ein musikalisches Highlight diese Konzertreihe im Foyer des Emil Schumacher Museums.

Pablo Held wuchs in einer Musikerfamilie in Hagen auf. Als vierjähriger bekam er ersten Schlagzeugunterricht, mit zehn Jahren Klavierunterricht an der Max-Reger-Musikschule und begann mit 18 Jahren sein Jazzklavierstudium in Köln bei John Taylor und Hubert Nuss, welches er mit Auszeichnung abschloss.

Konzertreisen führten Held durch ganz Europa, nach Südamerika und Russland wie auch in die Vereinigten Staaten. In jüngster Zeit machte er vor allem mit seinem Trio (mit Robert Landfermann am Bass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug) auf sich aufmerksam, derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz.

Das Risiko radikaler Spontaneität und die Grenzüberschreitung zwischen Komposition und Improvisation verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse 20 Euro.

Time Never Waits

21. September 2017 by

Ausstellung zum 80. Lebensjubiläum von Michael Schlieper

22. September (Eröffnung: 19 Uhr) bis 15. November 2017
Galerie im Alten Stadtbad, Berliner Str. 115, 58135 Hagen-Haspe, tägl. von 10 bis 17 Uhr

Zur Einführung spricht: Dr. Elisabeth May, Osthaus Museum Hagen

Michael Schlieper, Ausstellungsleiter:

„Ich möchte mit dieser Ausstellung `Danke` sagen den Künstlerinnen und Künstlern, … aber auch den Freunden, Gönnern und Helfern meiner ehemaligen Galerie in Hagen (1973 – 2004), die mich über lange Jahre hinweg treu und mit viel Engagement begleiteten.

Dies sind die 12 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: Verena Baltes, Hagen * Monika Frank-Auth,Berlin * Birgit Hölmer, Berlin * Esther Horn, Berlin * Andrea Hüsken, Ennepetal * Werner Kollhoff, Ennepetal * Ulrich Langenbach, Siegen * Nuri Irak, Hagen * Ulrike Rutschmann, Hagen * Elke Schlieper, Hagen * Michael Schlieper, Breckerfeld * Michael Turza, Hagen *

Natürlich waren es weitere Künstlerinnen und Künstler als in dieser Ausstellung präsentiert werden können, … die ich in 31 Jahren meiner Galeriearbeit in Einzel-, Gruppen – oder Themen-Ausstellungen habe vorstellen dürfen, … die aus den unterschiedlichsten Gründen hier und heute nicht teilnehmen und dabei sein können – in erster Linie Platzmangel, oder parallel laufende wichtige, anderweitige Verpflichtungen.

Die Künstler Eduard Bargheer, Joseph Beuys, Karl Bohrmann, Karl Fred Dahmen, Günter Drebusch, Pitt Moog, A. R. Penck, Armin Sandig, Emil Schumacher, Serpan, Fred Thieler … und einige mehr, denen ich mich heute wie gestern eng verbunden fühle., Sie weilen inzwischen nicht mehr unter uns. Es sei ihnen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Jahre von Herzen gedacht … und gedankt.“

Es erscheint ein Faltblatt mit 12 farbigen Abbildungen von Kunstwerken der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.

Krabbelkonzert

21. September 2017 by

Neue Veranstaltungsreihe im Lutz

Eine Neuheit ab dieser Spielzeit sind die Krabbelkonzerte im LUTZ, die ein ganzheitliches Musikerlebnis für Kinder im Alter von 0-2 Jahren und deren Eltern bieten. Das erste Krabbelkonzert findet am 24. September 2017 um 11 Uhr statt.

Musik regt die Fantasie an, kann beruhigen und entspannen. Bei den interaktiven Konzerten des international renommierten Musik- und Konzertpädagogen Andrea Apostoli können die kleinen Besucher gemeinsam mit ihren Eltern in eine aktive Beziehung zu ihm und Musikern des Philharmonischen Orchesters Hagen treten. Die abwechslungsreichen Arrangements versprechen ein spannendes und gut erfassbares musikalisches Erlebnis. Die Kinder können und dürfen sich dabei frei bewegen und die Musik auf sich wirken lassen.

Kissen und Krabbeldecken sind bitte selbst mitzubringen.

Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Kinder 1 Euro

Entdeckertag zu „Die Kuh Rosmarie“

20. September 2017 by

Neue Veranstaltungsreihe im Lutz

Das LUTZ bietet eine neue Einführungsveranstaltung zu seinen Premieren an: den ENTDECKERTAG. Das Ensemble lädt alle kleinen und großen Zuschauer jeweils eine Woche vor der Premiere ein, die Geschichte der neuen Stücke auf ungewöhnliche Weise sowie die Darsteller kennenzulernen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um die Entstehung der Produktion, dürfen selbst in die Rollen der Protagonisten schlüpfen und alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Dieser ENTDECKERTAG wird erstmals am 24. September 2017 um 15 Uhr im Theater Hagen im LUTZ angeboten zu dem tierischen Theaterabenteuer-Stück „Die Kuh Rosmarie“ von Andri Beyeler. Gemeinsam mit der neuen LUTZ-Leiterin und Regisseurin Anja Schöne und den Schauspielerinnen Elisabeth Emmanouli und Signe Zurmühlen (Foto: Theater Hagen) dürfen alle in Tierrollen schlüpfen, Lieder singen und nach Herzenslust meckern – ein Bauernhof-Erlebnis mitten in der Stadt und eine spielerische Einführung in die Welt der Meckerkuh Rosmarie.

Eintritt frei

Der Wahltag in Hagen

20. September 2017 by

Wählen bei Kaffee und Kuchen in der Stadtbücherei Springe

Die Wahl zum neuen deutschen Bundestag können Bücherfreunde mit einem ausführlichen Büchereibesuch verbinden: Zum Wählen bei Kaffee und Kuchen lädt die Stadtbücherei am Wahlsonntag, 24. September, in ihre Räumlichkeiten auf der Springe ein.

In der Zeit von 11 bis 16 Uhr stellt der Förderverein der Stadtbücherei für alle Wählerinnen, Wähler und anderen Interessierten im Bücherei-Café Kaffee und Kuchen gegen eine Spende bereit. Umschauen und Verweilen ist ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3591 oder unter http://www.hagen-medien.de.

Wer sich zu den lokalen Adabeis hingezogen fühlt, dürfte dagegen hier besser aufgehoben sein:

Wahlparty mit allen aktuellen Ergebnissen im Rathaus

Anlässlich der Bundestagswahl am kommenden Sonntag, 24. September, findet ab 17 Uhr eine Wahlparty im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, statt. Dort wird es ständig aktualisierte Ergebnisse für den Bundestagswahlkreis 138 Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I geben. Neben Hagen umfasst er die Städte Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm.

Auch Kandidaten aus dem Hagener Wahlkreis werden vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen. Und natürlich wird auch das leibliche Wohl der Wahlparty-Gäste nicht zu kurz kommen.

Hagen scheitert an Barrierefreiheit für Bushaltestellen

19. September 2017 by

Hagen schafft es nicht, wie vorgeschrieben alle 770 Bushaltestellen bis 2022 so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung sie nutzen können. (…)

Die Kommunen können beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) entsprechende Förderanträge stellen. Einige Kommunen haben das auch schon längst in Anspruch genommen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Andere Kommunen, Hagen offenbar nicht. Wieder einmal ein Versagen von Rat und Verwaltung, vor allem aber des Hagener Oberbürgermeisters Erik O. Schulz. Der hatte sich 2014 unter dubiosen Umständen zum Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) wählen lassen. DOPPELWACHOLDER.DE hatte damals ausführlich über diesen Vorgang berichtet (siehe: OB trickst Rat aus, Ziel erreicht und Dehm lässt grüßen), in dem Kritiker einen Missbrauch des § 60 der NRW-Gemeindeordnung sahen.

Genau dort, in der von Schulz geleiteten Verbandsversammlung, wird gemäß ÖPNV-Gesetz NRW jährlich ein Katalog der zu fördernden investiven Maßnahmen festgelegt. Hagener Interessen in die Versammlung einzubringen, erschien dem allzu selbstbezogenen OB offensichtlich nicht opportun. Dabei wäre es eine seltene Gelegenheit gewesen, das seinerzeit mit allen verfügbaren Mitteln angestrebte Amt zum Wohle seiner Heimatstadt zu nutzen. Hintergründe, die Schulz‘ Haus- und Hofblatt naturgemäß unerwähnt lässt.

Mit dem operativen Geschäft des VRR hat die Verbandsversammlung ansonsten wenig zu tun; Sitzungen sind selten (dreimal in 2016) und enden in der Regel nach wenigen Minuten (siehe: Nur drei Viertelstündchen). Hier hätte der OB einmal beweisen können, dass er sich nicht nur selbst beweihräuchert.

Aber nichts da. Es gilt weiter der Hagener Fundamentalsatz: Der Posten ist alles – das Ziel ist nichts.

Die Hagener Bundestags-Kandidaten im Check

19. September 2017 by

Teil 1: Zukunft der Windkraft

Quelle: wp.de

Bund fördert Philharmonisches Orchester

19. September 2017 by

Das Philharmonische Orchester Hagen bekommt in wenigen Tagen Post von der Bundesregierung, mit der eine Förderung in Höhe von bis zu 57 800 Euro noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt wird.

Das erfuhr der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel am Wochenende von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Das Geld stammt aus dem Förderprogramm ,Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland‘, das der Bundestag noch aus dem Haushalt dieses Jahres bereit gestellt hat“, so Röspel.

Mit diesem Programm werde dem Orchester die Chance eröffnet, „innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben“, heißt es in dem Brief, den Grütters an Röspel geschrieben hat. Die geförderten Orchester sollten darin bestärkt werden, ihre künstlerische Qualität weiter zu steigern und dann langfristig Exzellentes zu leisten. Vielen Orchestern, darunter auch dem Hagener, fehlten „wegen angespannter Kommunalhaushalte“ Spielraum und Ressourcen, neue Wege auszuprobieren.

Auch diese Förderung sei ein Beleg für die „herausragende künstlerische Qualität“ des vor 110 Jahren gegründeten Hagener Orchesters, meint René Röspel: „Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das am Dienstag um 20 Uhr in der Stadthalle, wo das erste Sinfoniekonzert unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton aufgeführt wird.“ WDR3 überträgt das Konzert live.

VHS-Rundgang durch Wehringhausen

19. September 2017 by

Zu einem Stadtteilrundgang durch Wehringhausen mit Dr. Elisabeth May und dem Schwerpunkt auf der Architektur um 1900 lädt die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 27. September, von 16 bis ca. 18 Uhr ein.

Das vom Tal topographisch ansteigende Terrain des Stadtteils Wehringhausen findet eine städtebauliche Entsprechung in dem gesellschaftlich-hierarchischen Aufbau des Wohnviertels. Oben, an den Stadtgarten grenzend, entstand ein exponiertes Baugebiet nach den Gründerjahren. Im Buschey-Viertel zeugen prächtige Villen von einer glanzvollen Zeit.

Die Beamtenwohnhäuser im mittleren Bereich des Viertels sind nicht minder ansehnlich, denen weiter bergab die Arbeiterwohnhäuser mit schmucken Fassadengestaltungen folgen.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Treffpunkt ist vor der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Straße 49. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.

Bunker in Hagen wird für 71000 Euro versteigert

19. September 2017 by

Der Hochbunker an der Tuchmacherstraße ist für 71000 versteigert worden. Das Mindestgebot wurde eigens herabgesetzt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nach Angaben von Radio Hagen soll eine Schweizer Firma den Bunker ersteigert haben.

NRW-Förderversprechen reißt Loch in den Hagener Haushalt

18. September 2017 by

Mit dem Nachtragshaushalt 2017 hat die schwarz-gelbe Landesregierung beschlossen, einmalig die Krankenhausinvestitionsförderung zu erhöhen. An der Gesamtsumme von insgesamt 250 Millionen Euro sollen allerdings die Kommunen in Höhe von 100 Millionen Euro beteiligt werden.

Das führe zu einer kurzfristigen Mehrbelastung des laufenden Hagener Etat mit mehr als einer Million Euro, weist der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg (SPD) auf die Schattenseite dieser Finanzspritze hin. (…)

Quelle: wp.de

SIHK-Chef Geruschkat fordert Gesamtstrategie für Hagen ein

18. September 2017 by

SIHK-Hauptgeschäftsführer Ralf Geruschkat appelliert an Oberbürgermeister Erik O. Schulz, endlich die auf dem Tisch liegenden Problemlagen der Stadt thematisch zu bündeln und gemeinsam mit den Bürgern daraus eine umfassende Zukunftsstrategie für Hagen abzuleiten. (…)

Auf der Ebene des Verwaltungsvorstandes – aufgehängt beim Oberbürgermeister – müssten dringend die Schlüsselprobleme zusammengebracht werden.

„Das muss Chefsache sein. Es geht nicht, sie nebeneinandern, nacheinander oder getrennt voneinander abzufeiern“, meint Geruschkat. In seiner praktischen Arbeit habe er bislang keinerlei Querverbindungen ausmachen können. (…)

Allen gesellschaftlich relevanten Gruppen in Hagen müsse verdeutlicht werden, dass eine solche Offensive den gesamtstädtischen Nutzen habe, den Bürgern in ihre Heimat eine Perspektive zu bewahren. Ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) allein in den Amtsstuben des Rathauses zu erarbeiten, um es bereits vorgefertigt der Politik und den Bürgern überzustülpen, hält Geruschkat für keinen geeigneten Ansatz. (…)

Quelle: wp.de

Einzug in den Bundestag wird für CDU-Kandidatin spannend

18. September 2017 by

Wie viele Politiker aus Hagen schaffen es diesmal in den nächsten Bundestag? Neben dem Direktkandidaten scheint aktuell alles noch unsicher. (…)

Wird Hagen nach der Wahl immer noch zwei Bundestagsabgeordnete haben? Oder nur einen? Oder gar drei? Auf der Zielgeraden lohnt sich ein Blick in die Glaskugel. (…)

Quelle: wp.de

Hohenlimburg: Nur noch zwei Wochenmarkt-Stände

17. September 2017 by

Seit gestern sind es nur noch zwei Markthändler, die beim Wochenmarkt in der Innenstadt ihre Produkte anbieten: Thomas Arndt (Obst, Gemüse) und Birgit Radtke (Wurst, Käse, Eier). Die Stimmung war deshalb bei den Besuchern gereizt. Denn nach Familie Bien (Geflügel, Eier) hat sich auch Familie Obermeit (Käse, Wurst, Eier) leise, still und heimlich aus Hohenlimburg verabschiedet. Beide Markthändler wollen, so weiß es Maibritt Engelhardt, Vorsitzende der Werbegemeinschaft, ab der kommenden Woche ihre Produkte beim neuen Markt auf dem Friedrich-Ebert-Platz anbieten.

Was die Vorsitzende der Werbegemeinschaft wurmt, ist, dass ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Hagen-Agentur und Markthändlern die „Friedrich-Ebert-Platz“-Idee ausgebrütet und sich niemand darüber Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen diese Entscheidung auf die anderen Freitagsmärkte in Hagen haben wird. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wen wundert es eigentlich noch, dass auch hier wieder die „Hagen-Agentur“ ihre Griffel im Spiel hatte? Dieses Unternehmen ist bisher nur durch Inkompetenz aufgefallen und trägt nichts zu einer positiven Entwicklung der Stadt bei. Dabei kostet der Laden nur Geld. Geld, das ausschließlich aus der Stadtkasse beglichen wird, obwohl die Kommune nur mit etwas mehr als 50 Prozent an der Bude beteiligt ist.

Während an anderer Stelle sinnvolle Dinge zusammengekürzt wurden, um wenige Tausend Euro einzu“sparen“, fließen in diesen aufgeblasenen Popanz laut Gesellschaftervertrag pro Jahr bis zu 1,5 Millionen Euro. Interessanterweise ist in diesem Fall von der Bezirksregierung, die sonst immer wieder gern die Folterwerkzeuge der Kommunalaufsicht vorzeigt, bisher nichts zu sehen und zu hören.

Es wäre nicht nachvollziehbar, wenn die Unterhaltung einer nichtsnutzigen Firma aus städtischen Haushaltsmitteln aus dem Arnsberger Wald heraus zur „Pflichtausgabe“ erklärt würde, während beispielsweise der Eigenanteil an der zu 90 Prozent mit Bundes-/Landesmitteln finanzierten „Sozialen Stadt Wehringhausen“ von Hagener Wohnungsgenossenschaften geschultert werden musste, weil es sich hier um eine „freiwillige Leistung“ gehandelt haben soll, die die verschuldete Stadt nicht erbringen darf.

Willkommen in Absurdistan.

Premiere des Improtheaters in der Villa Post

17. September 2017 by

Nach vielen erfolgreichen Jahren in Hagen hat das Improtheater Kulturbeutel im Februar seine letzte Show in der Villa Post gespielt und an diesem Abend auch den Staffelstab an das Bochumer Improvisationstheater HaiLight übergeben. Das Spontantheatertrio aus dem Ruhrgebiet hat ihn gerne übernommen und lädt nun zu ihrer Premierenshow am 22. September. um 20 Uhr in die Villa Post ein.

Improcomedy in Reinform erwartet die Zuschauer, wenn Christian, Birte und Marcel die Bühne betreten. Unterstützt von einem Musiker und durch die Vorgaben des Publikums inspiriert, erschaffen die drei einen Theaterabend, der es in sich hat. Ob Gesang, Tanz, komische oder berührende Szenen, alles ist möglich und die Zuschauer haben es selbst in der Hand, wie die Veranstaltung verläuft.

Wer diesen Kitzel live erleben und dazu noch gut unterhalten werden will, der lässt sich diese einmalige Show in der Villa Post nicht entgehen. Wer an der Abendkasse nicht in den Stau geraten will, der sollte sich erfahrungsgemäß früh um Karten bemühen! Die Cafeteria ist geöffnet und bietet Sekt, Selters und kleine Köstlichkeiten. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Platzreservierungen unter Telefon 02331-2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

Neues vom Grünen Märchenonkel

16. September 2017 by

Eine satirische Nachbetrachtung zum WR/WP Sommerinterview mit Fraktionssprecher Jochen Riechel

von Andreas F. Kroll

Da ist er wieder, der Riechel, der Märchenjochen der Hagener Politik. Hier mal ein Statement, da mal ein Kommentar oder wie im jüngsten Fall ein Sommerinterview in der Hagener Einheitspresse. (…)

Quelle: Grüne Linke Hagen

Karl-Ernst-Osthaus-Preis für Berliner Künstlerin Heike Kati Barath

16. September 2017 by

Heike Kati Barath erhält den Karl-Ernst-Osthaus-Preis 2017 der Stadt Hagen. Die Berliner Künstlerin, die 1966 in Vaihingen/Enz geboren wurde, ist seit 2013 Professorin für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste Bremen.

Bekannt wurde sie mit ihren monumentalen Malereien von Heranwachsenden. Neben ihren Malereien, teils mit aufgesetzten Konturen mit Acrylfugendichter, hat sie Wandmalereien, Installationen, Objekte und Zeichnungen geschaffen. Die undotierte Ehrung wird am 30. September im Osthaus Museum Hagen verliehen. Die Arbeiten von Heike Kati Barath sind vom 1. Oktober bis 19. November im Museum zu sehen.

Der weit über die Stadtgrenzen hinaus wirkende Karl-Ernst-Osthaus-Preis wurde im Rahmen der Hagener Kürzungspolitik per Ratsbeschluss abgeschafft, um den geradezu lächerlichen Betrag von 6.000 Euro im Jahr einzu“sparen“.

2014 wurde er vom Direktor des Osthaus Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und seit 2015 in zweijährlichem Turnus verliehen. Erster Preisträger war der Berliner Maler Volker Stelzmann.

Wissen der Hagener Radfahrer gefragt

16. September 2017 by

Radcafé am 19. September im Rathaus

Der Radverkehr soll in Hagen gefördert werden. Neben Expertenwissen ist daher auch das Wissen der Ortskundigen und der Hagener Freizeit- und Alltagsradler gefragt. Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine und die Politik sind eingeladen, das Radverkehrskonzept der Stadt Hagen mitzugestalten. Für die Beteiligung lädt die Verkehrsplanung der Stadt zum ersten Radcafé am Dienstag, 19. September, um 18 Uhr in die ehemalige Kantine des Rathauses, Rathausstraße 11, ein.

Der Rat der Stadt Hagen hat die wachsende Bedeutung des Radverkehrs erkannt und will dessen Anteil am Gesamtverkehr deutlich erhöhen. Dies gilt insbesondere für die Mobilität im Alltag. Dank der technischen Entwicklungen und dem stark wachsenden Markt der Fahrräder mit Elektroantrieb ist das Radfahren auch an anspruchsvollen Steigungen heute kein Hindernis mehr. Damit steigt auch in Hagen das Radverkehrspotenzial deutlich an.

Welche Maßnahmen für die Förderung des Radverkehrs in Hagen ergriffen werden müssen, um die Potenziale zu heben, soll ein Konzept ergeben, das die Verwaltung in Auftrag gegeben hat. Mit der Entwicklung von Maßnahmen wurde die Planersocietät aus Dortmund beauftragt. Das renommierte Planungsbüro hat auch für Iserlohn und den Stadtteil Wehringhausen Konzepte erstellt und kennt sich in der Region bestens aus.

Beim Radcafé berichtet die Planersocietät über erste Bestandserhebungen. Im Anschluss daran wird an fünf so genannten Thementischen über Verkehrssicherheit, Radkultur, Alltags- und Freizeitmobilität und die Wahrnehmung des Radverkehrs in der Öffentlichkeit diskutiert. Zum Schluss gibt es noch einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Arbeiten und die Verwendung der Ergebnisse aus dem Radcafé. Das Ende der Veranstaltung ist um 20.30 Uhr geplant.

Da die Veranstaltung außerhalb der Geschäftszeiten der Verwaltung liegt, ist der Einlass nur am Nebeneingang des Rathauses in der Rathausstraße (schräg gegenüber des Seiteneinganges Rathausgalerie in Höhe der Motorrad- und Fahrradabstellanlage) von 17.45 bis 18.15 Uhr möglich.

Neu bei der VHS: Philosophie mit Vergnügen

16. September 2017 by

„DenkWelten – Philosophie mit Vergnügen“, so heißt das neue, philosophische Kursformat der VHS, das am Mittwoch, 20. September, um 18.30 Uhr in der Villa Post beginnt. Weitere Termine folgen am 18.Oktober, 15. November und 13. Dezember.

In ungezwungener Atmosphäre werden wesentliche Fragen des Lebens und der Gesellschaft diskutiert. Der Gedankenaustausch mit anderen inspiriert und erweitert den eigenen Horizont. Jedes Treffen kreist um eine zentrale Frage wie beispielsweise: Was ist gerecht? Gibt es eine Wahrheit? Was ist das Glück? Welchen Wert hat die Arbeit? Wie lässt sich Orientierung fürs Leben finden? Welche Bedeutung haben Liebe, Freundschaft, Sehnsüchte und Rituale?

Zitate und kurze Texte berühmter Denkerinnen und Denker dienen als Gesprächsanstoß – und dann wird philosophiert und argumentiert. Weitere Informationen zum Kurs 2130 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622 oder online unter www.vhs-hagen.de.

110 Jahre Philharmonisches Orchester

16. September 2017 by

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“ in der Lange Straße 30 mit Historiker Jörg Fritzsche findet am Freitag, 22. September, um 17 Uhr zum Thema „110 Jahre Philharmonisches Orchester“ statt.

Mit den Klängen zu Beethovens 5. Sinfonie und der Ouvertüre aus Wagners „Tannhäuser“ wurde am 7. Oktober 1907 der Grundstein für eine lange und glänzende Orchestertradition in Hagen gelegt. Das älteste städtische Orchester Westfalens blickt auf eine abwechslungsreiche, 110-jährige Erfolgsgeschichte zurück, die nur während der Weltkriege kurz unterbrochen wurde.

Das Philharmonische Orchester Hagen erlebte sowohl die Blütezeit der „Goldenen 1920er Jahre“ als auch improvisierte Konzerte auf den Trümmern der Nachkriegszeit. Insgesamt 13 Musikdirektoren standen an der Spitze des Ensembles, jeder prägte den Klangkörper auf seine spezielle Weise.

Seit seinem Bestehen hat das Orchester stets in enger Anbindung mit dem Theater Hagen, dem Opernhaus der Stadt, gewirkt. Der Historiker Jörg Fritzsche verfasste die 2007 erschienene Festschrift zum 100. Jubiläum der Hagener Philharmoniker und wird an diesem Vortragsabend auf die bewegte Geschichte des Hagener Orchesters zurückblicken.

Der Eintritt ist frei. Informationen zur Reservierung unter Kursnummer 1203 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Freitagsmarkt auf dem Friedrich-Ebert-Platz erstmals am 22. September

16. September 2017 by

Obst, Gemüse, Wurst, Fleisch, Geflügel, Käse oder Fisch – all das finden Bürgerinnen und Bürger am Freitag, 22. September, auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Erstmals findet dort, im Herzen der Stadt, der Frischemarkt der Hagener Wochenmarkthändler von 10 bis 18 Uhr statt.

Eine Auswahl von voraussichtlich nur acht (!) Händlern will mit diesem Markt auf Hagens Wochenmärkte aufmerksam machen und neue Kunden für diese gewinnen. Der Markt findet zunächst jeden Freitag statt – allerdings nur bis zum 17. November auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Danach steht die Fläche aufgrund des Weihnachtsmarktes nicht mehr zur Verfügung. Sollte sich der Markt, wie erhofft, positiv entwickeln, wird kurzfristig nach einer Ausweichfläche gesucht.

Die freitags in den Stadtteilen Wehringhausen, Vorhalle und Hohenlimburg stattfindenden Wochenmärkte werden wie gewohnt von 7 bis 13 Uhr fortgeführt.

1,3 Millionen für den Bodelschwinghplatz

15. September 2017 by

Das obligatorische Arbeiterdenkmal, diesmal vor dem 3-Kaiserbrunnen – soviel Symbolik muss sein: Goldbach (Jugend und Soziales), Hammerschmidt (Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung), Quardt (Bezirksvorsteher), Grothe (Baudezernent) und Brörken (Garten- und Landschaftsbau Vornholt) beim ersten Spatenstich am Bodelschwinghplatz. Foto: Stadt Hagen

Der Bodelschwinghplatz in Wehringhausen soll wieder das werden, was er einst war: ein prächtiges Areal und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ende August hat der Umbau nach zwei Jahren Planung, umfangreicher Bürgerbeteiligung und intensiver Abstimmung begonnen: Auf rund 6.000 Quadratmetern entsteht hier voraussichtlich bis Mai 2018 ein aufgewerteter Aufenthalts- und Spielbereich für rund 1,2 Millionen Euro durch das Landschaftsarchitektenbüro „Lützow 7“ aus Berlin.

Insgesamt wird die Fläche freier und offener gestaltet. Die Nischen verschwinden, Angsträume werden aufgehoben, neue Blickbeziehungen geschaffen und der Platz insgesamt besser einsehbar. Als Stadtplatz mit langer Geschichte in einem gründerzeitlichem Ensemble haben Stadtverwaltung und das planende Landschaftsarchitekturbüro eine historisierende Gestaltung gewählt, die auch modernen Nutzungsansprüchen gerecht wird. Die zentrale Platzfläche bekommt ein Pflaster mit verschiedenen Farbnuancen und unterschiedlichen Größen, was dem Platz eine höhere Wertigkeit verleiht. Die Platzmitte wird durch ein einheitliches Passepartout gerahmt, um klare Strukturen zu schaffen.

Im Zentrum des Platzes wird der Brunnen wieder in Betrieb genommen. Es entsteht ein gemütlicher Bereich, der als Aufenthaltsort und Treffpunkt dienen soll. Rund um den Brunnen entsteht zwischen üppigen und farbenprächtigen Staudenrabatten ein großes einladendes Sitzrondell. Zusätzlich wird der Brunnen mit einer Effektbeleuchtung in Szene gesetzt und so auch in den Abendstunden als Markenzeichen des Platzes gut sichtbar sein.

Mit der Umlegung der B7 ist bereits viel Verkehrsdruck von der Wehringhauser Straße genommen worden, was Voraussetzung dafür war, wieder einen attraktiven und ruhigen Stadtplatz mit Aufenthaltsqualität zu schaffen. Um das zu gewährleisten, bleibt der Platz frei von parkenden Autos.

Damit dient der von parkenden Autos befreite Bodelschwinghplatz wieder als echter Stadtplatz und Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger.

Erstes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

15. September 2017 by

Eröffnung der Konzertsaison mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton

Mit dem ersten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 19. September 2017 (20 Uhr, Stadthalle) stellt Joseph Trafton als neuer Hagener Generalmusikdirektor jene Werke vor, die ihm persönlich besonders nahestehen.

Zu Beginn erklingt Samuel Barbers Debüt als Komponist für Orchester: Die Ouvertüre zu „The School for Scandal“ greift den bissigen Witz der englischen Sittenkomödie mit ebenso quirligen wie schillernden Klangfarben auf. Auch Aaron Coplands Komposition „Quiet City“ bezieht sich auf eine literarische Vorlage: In der nächtlichen Stille der Stadt schweifen die Gedanken angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten in Nostalgie, Melancholie und Gewissensbisse ab. Copland fängt diese Stimmung mit einem einsamen Trompeter und dem dunklen Klang des Englischhorns ein.

Der Solist in der hochvirtuosen „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ für Klavier und Orchester von Sergei Rachmaninoff ist ein wahres Wunderkind: Daniel Kharitonov (Foto: Theater) gewann bereits zahlreiche hochkarätige Preise in seiner Heimat Russland, trat 2013 mit knapp 14 Jahren zum ersten Mal in der New Yorker Carnegie Hall auf und wurde wegen seiner überragenden Technik und Gefühlstiefe seiner Interpretationen 2015 als »Entdeckung« des weltweit  renommierten 15. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau gefeiert. Johannes Brahms‘ letzte Sinfonie Nr. 4 ist eines seiner größten Meisterwerke, in dem Komplexität im Detail und Klangschönheit eine besondere Einheit bilden.

Neues Angebot: Konzert-Einsteigerabo NIMM FÜNF

Sie sind sich nicht so ganz sicher und möchten erst einmal nach und nach, vielleicht gemeinsam mit Freunden, mit Verwandten, die Sinfoniekonzerte kennen lernen?

Dann ist folgendes Angebot genau das Richtige für Sie: Mit dem Einsteiger-Abonnement NIMM FÜNF können Sie, immer dienstags, fünf von zehn Sinfoniekonzerten in der Stadthalle Hagen auswählen und erhalten hierauf eine Ermäßigung von 20 % auf den Normalpreis.

Darüber hinaus genießen Sie alle Vorteile, die Ihnen ein Abonnement bietet – und das schon ab 60 Euro. Und wenn Sie sich schnell entscheiden, können Sie bereits am kommenden Dienstag, 19. September, das Antrittskonzert des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton erleben!

StadtRadeln – drei Wochen für das Klima

15. September 2017 by

Die Stadt Hagen beteiligte sich vom 24. Juni bis 15. Juli zum dritten Mal an der Kampagne StadtRadeln des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz. Während der Aktion legten 209 Radler in 18 Teams 44.026 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Verglichen mit Autokilometern wurden dabei 6.252 Kilogramm CO2 vermieden.

Neben Klimaschutz, Spaß, Gesundheitsförderung und Mobilität zum Nulltarif erbrachte die Aktion den langfristig wohl wichtigsten Effekt: Das Thema Fahrradnutzung in Hagen und die damit verbundene Radverkehrsplanung wurde stärker in den Fokus gerückt.

Am Donnerstag, 21. September, sind alle Teilnehmende des Hagener StadtRadeln um 19 Uhr zur lokalen Abschlussveranstaltung in das AllerWelthaus, Potthofstraße 22, herzlich eingeladen.

„Ich fahre Fahrrad in Hagen, weil es Spaß macht“, hatten Umweltberaterin Ingrid Klatte der Verbraucherzentrale sowie die meisten Besucher geantwortet, als sie beim Tag der Umwelt, dem Auftakt am 24. Juni, nach ihren Motiven gefragt wurden. „Die Hagener Radfahrenden können am besten beurteilen, wo genau Radfahren schon Spaß macht und wo noch Verbesserungsbedarf ist“, findet Klatte.

Daher werden bei der Abschlussveranstaltung Erfahrungen und Informationen über das Radfahren in Hagen und die Aktion „StadtRadeln“ 2017 ausgetauscht.

Weitere Mitglieder des Arbeitskreises Rad, die das StadtRadeln mit organisiert haben, sind Karl-Heinz Kubas vom Rad-Sport-Club Hagen und Günter Dörnen vom ADFC.

Die von den Sponsoren zur Verfügung gestellten Sachpreise und Gutscheine werden auf der Abschlussveranstaltung unter den Teilnehmern verlost.

Musiktheorie für Jedermann

15. September 2017 by

Was versteht man unter einer Sonatenhauptsatzform? Warum hieß der Tritonus, eines der wichtigsten Intervalle im Blues, hunderte Jahre zuvor „der Teufel in der Musik“? Zwei spannende Fragen, die Prof. Thomas Günther in dem VHS-Kurs „Musiktheorie für Jedermann“ auf verständliche und unterhaltsame Weise zu erläutern weiß.

Musik hören und Musik verstehen ist das Motto dieser Reihe, wo der Dozent gerne mit den Teilnehmern in den Dialog treten möchte und offen ist für Themenvorschläge. Inhaltlich ist das Seminar nicht nur auf die so genannte „klassische“ Musik beschränkt, sondern bezieht auch gerne progressive Musikrichtungen aus dem populären Genre mit ein. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Reihe in der Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, startet am Mittwoch, 20. September, um 10.30 Uhr und findet danach insgesamt zehnmal statt. Anmeldung und weitere Infos unter Telefon 02331/207-3622 oder http://www.vhs-hagen.de.

Scheinbar immun gegen Kritik

15. September 2017 by

VHS-Seminar zum „Phänomen Religion“

Bei der Volkshochschule Hagen beginnt am Dienstag, 19. September, ein Seminar zum Thema „Phänomen Religion“. Der Kurs findet an sechs Dienstagen jeweils von 19.30 bis 21 Uhr statt. Kursort ist die Kirchengemeinde St. Petrus Canisius in Eckesey, Schillerstraße 16.

150 Jahre nach Charles Darwins Evolutionstheorie, 120 Jahre nach Friedrich Nietzsche und trotz so vieler anderer Religionskritiker begegnet uns immer noch das Phänomen der Religion. In manchen Gegenden erfährt die Religion eine Art von Wiederbelebung, wird die Religiosität ernster genommen als noch vor 50 Jahren. Religionen scheinen immun gegen viele Formen der Kritik zu sein. Was ist das für ein Phänomen, die Religion?

In diesem Kurs soll dieser Frage nachgegangen werden. Dabei wird Kursleiter Roland Scheipers die drei abrahamitischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) genauer betrachten.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331-2073622.

Mama und Angela Merkel sind Vorbilder für Cemile Giousouf

15. September 2017 by

Warum gewinnen Sie die Wahl?
Weil ich in den letzten vier Jahren viel Einsatz gezeigt habe – zum Beispiel bei den Themen Kommunalfinanzen und Breitbandausbau. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nur komisch, dass die Hagener davon nichts bemerkt haben. Jetzt verspricht Giousouf auf die Frage „Braucht Hagen einen Schuldenschnitt?“: „Ja.“ Da darf man aber gespannt sein. Der Rest dieses Frage- und Antwortspiels besteht wie schon gestern bei Röspel aus Boulevard-Geplänkel.

„Mein Kampf“ – Karriere eines deutschen Buches

14. September 2017 by

Montag, 18. September, 18.30 Uhr
Stadtbücherei Hagen, Hauptstelle Springe

Hitlers 1925 erschienene Programmschrift und gleichzeitige Autobiographie „Mein Kampf“ gehört zu den umstrittensten, gleichwohl weit verbreitetsten Schriften der Weltliteratur und hat eine lange Editionsgeschichte. Die beim bayerischen Freistaat liegenden Urheberechte liefen am 31. Dezember 2015 aus.

Anlass für den Privat-Dozenten und Historiker Dr. L. Joseph Heid sich mit der Rezeption dieses Machwerkes zu beschäftigen. Inzwischen liegt eine wissenschaftlich-kommentierte Neuausgabe vor, die auf ein lebhaftes Echo stößt.

Eine Kooperation mit der Gemeinschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Eintritt frei.

Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage

14. September 2017 by

Kabarett-Gastspiel mit Jochen Malmsheimer

Der am Hagener Theater schon mehrfach mit großem Erfolg aufgetretene und immer wieder durch seine Stimm- und Wortgewalt beeindruckende Jochen Malmsheimer (Foto: Theater) eröffnet die Kabarett-Reihe in dieser Spielzeit im Theater Hagen am 17. September (18 Uhr, Großes Haus) mit seinem Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“. Worum geht’s dieses Mal?

»Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je! Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun lässt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen. Und dort im Freiland zelte ich, bereit, mich diesem geradezu enzephalen Unsinn, gegürtet mit dem Schwert der Poesie, gewandet in die lange Unterhose tröstenden Mutterwitzes und weiterhin unter Verzicht auf jegliche Pantomime, in den Weg zu stellen. Denn wie schon Erasco von Rotterdam wusste: ‚Wer oft genug an’s Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch‘.«

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

58 Fragen an Hagens SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel

14. September 2017 by

58 Fragen, die die Bundestagsabgeordneten so noch nie gestellt bekommen haben. Vom ersten Zungenkuss bis zum Wahlprogramm.

Der Bundestagswahlkampf biegt auf die Zielgerade ein. Die Gesichter der Politiker sind allgegenwärtig – und der eine überbietet den anderen beim Phrasendreschen.

Die Stadtredaktion geht einen anderen Weg. Wir haben den Kandidaten von SPD und CDU für den Wahlkreis 138 (Hagen/EN-Süd) – in Anlehnung an die Postleitzahl – 58 Fragen gestellt, die sie so nie gestellt bekommen. René Röspel (SPD) macht den Anfang. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Auf dieses Machwerk der WPWR sei nur hingewiesen, weil es exemplarisch zeigt, in welcher Liga dieses Provinzblatt spielt. Obwohl am 24. September eine Entscheidung über die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland ansteht, mindestens die der kommenden vier Jahre, entblödet sich diese Gazette nicht, auf billigsten Boulevard herabzusinken.

So antwortet Röspel auf die Frage, was er nach 100 Tagen in der neuen Legislaturperiode erreicht haben will:Ich hoffe, dass wir bis dahin etwas mehr für die Entlastung der Kommunen auf Bundesebene erreicht haben werden.“ Die folgerichtige Nachfrage, was er und seine Partei denn bislang in dieser für die Stadt lebensnotwendige Angelegenheit erreicht haben, fehlt natürlich.

Stattdessen allerlei Klimbim auf Yellow-Press-Niveau. Typisch WPWR halt – Unterhaltung für Dorfbewohner. Und das Blatt droht schon mit Fortsetzungen.

In den Heights von New York

13. September 2017 by

Eröffnungspremiere der Spielzeit 2017/18 im Theater Hagen

Die Eröffnungspremiere im Theater Hagen am 16. September 2017 (19.30 Uhr, Grosses Haus) bildet das außergewöhnliche Musical „In den Heights von New York“ von Lin-Manuel Miranda (Buch von Quiara Alegria Hudes, deutsche Textfassung von Laura Friedrich). Damit findet nicht nur eine Hagener Erstaufführung statt, sondern auch die erste Präsentation dieses mitreißenden Hit-Stückes auf einer großen professionellen Bühne in Deutschland (Fotograf: Klaus Lefebvre).

Von Manhattan immer weiter in den Norden führt nicht gerade die soziale Leiter hinauf. Hier am Rande der Großstadt, der Gesellschaft, liegen die Heights, genauer die Washington Heights. Fast dörfliche Strukturen bestimmen das Leben in den »Barrios«, den Bezirken von New York, die von Einwanderern aus Lateinamerika geprägt sind. Sie haben ihre Lebensfreude und den Glauben an eine bessere Zukunft aus ihrer Heimat mitgebracht und: ihre Musik! Die heißen Rhythmen Lateinamerikas pulsieren im Blut, Hip-Hop und R´n´B mischen sich dazu. Sie sind die musikalische »nächste Generation« von Merengue und Salsa. So wie die Generation der Protagonisten von „In den Heights“ die nächste Generation der Einwanderer ist, die einst hoffnungsvoll nach New York kamen.

Das Musical aus der Feder des Erfolgsautors Miranda ist ein wahres Kraftwerk an positiver Energie, das die Geschichte erzählt von Usnavi, dem sympathischen Kioskbesitzer, von Nina, die als Studentin den sozialen Aufschwung schaffen soll, von Benny, der sie liebt, aber nicht in die Latino-Welt gehört, und von Vanessa, die ihren Friseursalon in eine bessere Gegend verlegen will.

Dynamisch, lustig und herzerwärmend wirbelt das geballte Leben über die Bühne. Dabei sind die Fragen aktueller denn je: Wie geht die Gesellschaft mit Zuwanderern um, wie die Einwanderer mit ihren Wurzeln? – Sie träumen von ihrer Heimat und am Ende erkennen sie, dass sie bereits zu Hause sind: in den Washington Heights.

Für die Inszenierung kehrt Sascha Wienhausen ans Hagener Theater zurück, der bereits vor zwei Jahren bei dem überaus erfolgreich gelaufenen Musical „Avenue Q“ Regie führte. Mit dabei ist auch wieder die Ausstatterin Ulrike Reinhard, und für die tänzerische Umsetzung dieses temperamentvollen Werkes zeichnet der Choreograph Sêan Stephens verantwortlich, der erstmals in Hagen arbeitet.

Diese Produktion setzt die so fruchtbare Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, deren Studenten und Absolventen des Studiengangs Musical maßgeblich die Aufführungen von „In den Heights“ gestalten.

Unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Jonathan Agar, Marilyn Bennett, Tobias Biermann, Sandro Brosi, Lennart Christian, Johan De Bruin, Felix Freund, Diana Guss, Annina Hempel, Marlene Jubelius, Kara Kemeny, Celena Pieper, Torben Rose, Aniello Saggiomo, Carolina Walker, David B. Whitley; Ballett und Chor des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

„In den Heights von New York“ ist Teil des Projektes „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ des Theaterfördervereins Hagen e.V.

Weitere Vorstellungen: 27.9.; 1.10. (18.00 Uhr), 13.10.; 5.11. (18.00 Uhr), 16.11., 25.11.; 9.12., 29.12.2017; 20.1.; 25.2. (Gastspiel in Coesfeld);14.3.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Andrés García Ibáñez – Poesie des Realen

13. September 2017 by

17. September bis 3. Dezember 2017
Osthaus-Museum Hagen

Andrés García Ibáñez: Torero III, aus der Serie „Minotauromaquia“, 2012, Öl auf Leinwand, 46 x 57 cm, Privatbesitz, © Andrés García Ibáñez

Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Andrés García Ibáñez aus. Der Künstler Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. In seiner Heimat Andalusien ist ihm in Olula del Rio ein Museum gewidmet, das Museo Casa Ibáñez, in dem neben Wechselausstellungen seine Werke thematisch gezeigt werden.

Andrés García Ibáñez hat schon sehr früh begonnen zu malen und bereits mit 11 Jahren erhielt er seine erste Ausstellung. Wenige Jahre später setzte er sich mit den großen spanischen Malern wie Velázquez, El Greco, Goya sowie mit der Kunst von Rembrandt, um mit 16 Jahren seine eigene Malerei zu entwickeln.

Seine heutige Malerei zeichnet sich nicht nur durch eine herausragende Technik aus. Auf äußerst souveräner Art gelingt es Andrés García Ibáñez immer wieder und mit jeder neuen Bildfolge, erstaunliche Porträts und szenische Darstellungen zu realisieren. Seine kritischen Themen, die er verstärkt seit dem Jahr 2000 bearbeitet, beschäftigen sich auf bisweilen respektlose Weise, mit Spott und Ironie mit dem Innenleben der spanischen Gesellschaft: Königshaus, Kirche, Fremdenlegion, Heldentum sind wichtige Konstanten in seiner Kunst. Seine Kritik gilt vor allem der gesellschaftlichen Heuchelei, die er mit wunderbar gemalten Bildern entlarvt.

Seine ebenfalls in Hagen vorgestellte Bildfolge zum spanischen Stierkampf greift ein beliebtes Motiv Spaniens auf: den Minotaurus. Dieser Mythos um das Mischwesen mit Stierkopf und menschlichem Körper, dessen Ursprung der minoischen Kultur Kretas entstammt, ist uns auch aus der Kunst von Pablo Picasso bekannt, der sich auf seiner nie müde werdenden Abenteuerreise der Liebe mal als Matador, mal als Musketier verkleidete.

Andrés García Ibáñez ist ein Maler großer Szenen, in denen Dramatik gepaart ist mit bissigem Humor. Doch bei aller kritischen Haltung finden wir eine Versöhnung durch seine grandiose Malerei, die alle Register technischen Könnens zu ziehen vermag. Andrés García Ibáñez ist als Maler ein Poet, als Denker ein schonungsloser Realist. Beide Weisen zu vereinen, zeichnet den großen Maler aus.

Auch mit 92 immer noch kämpferisch

12. September 2017 by

Esther Bejarano kommt nach Hagen

Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano kommt am Donnerstag, 14. September 2017  nach Hagen und tritt mit der Microphone Mafia in der Gesamtschule Haspe auf. Die Bildungsstätte versteht sich als „Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage“.

Esther Bejarano (2. von rechts. Foto: GSH) ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters aus dem Konzentrationslager Auschwitz. Bejerano erinnert sich: „Ich hatte großes Glück, dass in dem Block, in dem ich übernachtete, eines Abends Frau Tschaikowska, eine polnische Musiklehrerin, nach Frauen suchte, die ein Instrument spielen konnten. Die SS befahl ihr, ein Mädchenorchester aufzustellen. Ich meldete mich, sagte, dass ich Klavier spielen könne. Ein Klavier haben wir hier nicht, sagte Frau Tschaikowska. Wenn du Akkordeon spielen kannst, werde ich dich prüfen. Ich hatte nie zuvor ein Akkordeon in der Hand. Ich musste alles versuchen, um nicht mehr Steine schleppen zu müssen. Ich sagte ihr, dass ich auch Akkordeon spielen könne. Sie befahl mir, den deutschen Schlager Du hast Glück bei den Frauen, Bel Ami zu spielen. Ich kannte diesen Schlager, bat sie um ein paar Minuten Geduld, um mich wieder einzuspielen. Es war wie ein Wunder. Ich spielte den Schlager sogar mit Akkordbegleitung und wurde gemeinsam mit zwei Freundinnen in das Orchester aufgenommen.“

Die heute 92-jährige reist seit vielen Jahren als Zeitzeugin durch das Land und berichtet über ihr Leben – ihr Überleben. Mit der Gruppe „Coincidente“, der auch ihre Kinder Esther und Joram angehören, singt sie antifaschistische und jüdische Lieder. Die Rapper Kutlu Yurtseven, Signore Rossi und DJ Önder aus Köln („Microphone Mafia“) haben die Musik der Bejaranos gesampelt und 2009 gemeinsam mit ihnen ihre erste CD „per la vita“ („Für das Leben“) veröffentlicht. 2013 folgte die zweite CD „La vita Continua“.

Beginn des Konzerts: 18:30 Uhr, Eintritt: 8,- €, ermäßigt: 4,- €

Brasil Antigo – Samba, Choro & Bossa Nova

12. September 2017 by

Do., 14.09.2017, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Ein brasilianisches Sprichwort sagt: „Halte Dich an die Guten und Du wirst einer der ihren sein.““ Auf der Suche nach Inspiration stießen die beiden Ausnahmemusiker Stefan Koschitzki und Fabiano Pereira (Foto: ESM) während ihres Studiums auf den brasilianischen Musikstil Choro, der nach seiner Geburt in den 1870er Jahren von Rio de Janeiro aus die Salons und Bars Brasiliens erobert hatte.

„Brasil Antigo“ ist ein Programm mit internationalem Flair und von einer großen Leichtigkeit. Auch wenn Choro mit „Weinende Musik“ übersetzt werden kann, ist es doch das positive brasilianische Lebensgefühl, das aus den Kompositionen des Duos herausklingt. Im Zusammenspiel zwischen Gitarre und Klarinette / Flöte findet sich der für die brasilianische Musik typische Dialog von Virtuosität und Melancholie.

Eintritt: frei

Es wird politisch! – Kulturlandschaft im Wandel

11. September 2017 by

„Bleibt alles anders? Aufbruch und Wandel in der regionalen Kultur“ lautet der Leitgedanke für die Kulturkonferenz Ruhr 2017 und die Veranstalter verweisen damit auf die anstehenden Wechsel an den Bühnen in Oberhausen, Hagen und Bochum. Während am Schauspielhaus Bochum Anselm Weber Richtung Frankfurt aufbrach, verließ in Hagen das komplette Leitungsteam das krisengeschüttelte Haus.

Nach einer langwierigen Intendantensuche ist Francis Hüsers der neue Chef in Hagen – freischaffender Autor und ehemaliger Operndirektor der Hamburger Staatsoper. Um eine Spielzeit vorzubereiten, blieb zu wenig Zeit, daher laufen viele der Repertoire-Produktionen weiter. Erste Premiere ist das Einwanderer-Musical „In den Heights von New York“. Anschließend lockt das musikalische Schauspiel „Wie im Himmel“ nach dem charmanten Film von Kay Pollak über den rasanten Aufstieg eines Dorf-Kirchenchores ins Hagener Theater. (…)

Quelle: coolibri

Siehe dazu:

6. Kulturkonferenz 2017 am 19. Oktober 2017 in Gelsenkirchen
Weitere Informationen mit Links zu Programm und Referenten

Ratsherr Frank Schmidt – „Hagen muss dezentraler werden“

10. September 2017 by

Oberstes Ziel der Ratsgruppe Bürger für Hohenlimburg/Piraten bleibt, dass sich die Stadt dezentral aufstellt und in Nebenzentren investiert wird. (…)

Frank Schmidt: Ich sehe uns tendenziell eher als Opposition, wir wollen nicht in irgendwelchen Allianzen eingebunden sein, wir wollen auf der Basis der sachlichen Anträge mit den anderen sprechen. Für uns ist nicht entscheidend, ob eine Initiative von der SPD oder aus den Reihen der Allianz kommt. Wir befürworten einen Antrag, wenn er sinnvoll ist. (…)

Quelle: wp.de


%d Bloggern gefällt das: