DIE Chance für „Lucia di Lammermoor“

19. Februar 2017 by

Stark vergünstigte Tickets für die Donizetti-Oper „Lucia di Lammermoor“

lucia-de-lammermoorAuf dem Foto (v.l.n.r.): Kristine Larissa Funkhauser (Alisa), Cristina Piccardi (Lucia), Chor und Extrachor des Theater Hagen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Was für eine Gelegenheit für alle Opern- und Theaterfans! Das Theater Hagen schenkt seinen Besuchern einen interessanten Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis: Beim nächsten theaterhagenTag am Mittwoch, 1. März 2017 (19.30 Uhr), kosten alle Plätze für den Besuch der Aufführung von Donizettis „Lucia di Lammermoor“ im Großen Haus nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort.

Der theaterhagenTag wird in unregelmäßigen Abständen ausgerufen und erfreut sich stets großer Beliebtheit.

Donizetti stand auf dem Höhepunkt seiner Karriere, als er Sir Walter Scotts Roman „The Bride of Lammermoor“ vertonte. Seit der Uraufführung der Oper 1835 bewegt das tragische Schicksal Lucias das Publikum auf der ganzen Welt. Heute gilt sie als Höhepunkt des »Belcanto«, dessen Übersetzung mit »Schöngesang« nur unzureichend trifft, täuscht sie doch darüber hinweg, dass es der Musik gelingt, die Seelenzustände der Figuren auszuloten und ihre hohe Emotionalität freizusetzen.

Worum geht’s? Zwei verfeindete Familien und eine große Liebe, die diese Kluft überbrücken könnte, doch verhindert wird, das ist der Stoff, aus dem die großen Tragödien sind! Auch „Lucia di Lammermoor“ folgt dieser »Romeo-und-Julia-Struktur«.

Die Hauptfigur wird vor dem düsteren Hintergrund von Krieg und Hass zum Spielball der Mächtigen, die ihre politischen und wirtschaftlichen Ziele verfolgen. Der eigene Bruder drängt Lucia in eine Vernunftehe. Getäuscht, manipuliert und bedroht bricht sie unter der psychischen Gewalt zusammen und willigt in die Ehe ein. Während noch die Gesellschaft die Hochzeit feiert, ermordet Lucia den Bräutigam im Schlafgemach. In einer ‚Wahnsinnsszene‘ erteilt Lucia der Realität endgültig eine Absage und steigert sich in eine Euphorie, in der sie die Verbindung mit ihrem Geliebten Edgardo halluziniert. Sie findet nicht mehr in die Realität zurück und stirbt.

In der Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer, der Ausstattung von Jan Bammes und Christiane Luz singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel: Peter Aisher, Kristine Larissa Funkhauer, Kenneth Mattice, Matthew Overmeyer, Cristina Piccardi, Kejia Xiong, Rainer Zaun; Chor und Extrachor und Statisterie des theaterhagen, philharmonisches orchesterhagen

Karten sind ab sofort an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de (zzgl. 1 Euro Systemgebühr) erhältlich.

GRÜNE Hagen gegen G 9

19. Februar 2017 by

Volksbegehren „führt besorgte Eltern hinters Licht“

Der Vorstand der GRÜNEN Hagen positioniert sich kritisch zum derzeit laufenden Volksbegehren „G 9 jetzt“.

Mit der nachvollziehbar klingenden Forderung nach einer Rückkehr zu G 9 an Gymnasien verbinde das Volksbegehren eine Unterrichtskürzung an allen anderen weiterführenden Schulen. Verbunden damit würden nach Angaben der GRÜNEN auch die Lehrerzuweisungen gekürzt. Das Volksbegehren tauge nicht für eine Lösung des Problems und spanne „Menschen für seine Gruppeninteressen ein“. Es handele sich hierbei um ein „wahltaktisches Manöver“. So lauten die Kernpunkte der Hagener GRÜNEN gegen eine Teilnahme der Bürger am laufenden Volksbegehren.

Die GRÜNEN müssen sich allerdings die Frage gefallen lassen, ob sie sich mit dem Festhalten an einer Regelung, die in anderen Bundesländern wegen erwiesener Unsinnigkeit bereits wieder abgeschafft wurde, nicht ebenfalls für „Gruppeninteressen“ – nämlich der Interessen der Wirtschaftlobby – haben einspannen lassen.

Und ob es sich bei dem Beharren auf G 8 nicht erst recht um ein „wahltaktisches Manöver“ handelt, um Schulministerin Löhrmann (GRÜNE) bei den bevorstehenden Landtagswahlen den Rücken frei zu halten.

Zu der Frage, wie denn „eine Lösung des Problems“ aussehen könnte, ergehen sich die Hagener GRÜNEN hingegen in Schweigen.

Inhaltlich verwahrt sich die Initiative „G 9 jetzt“ gegen die ihrer Meinung nach zunehmend verbeiteten „Falschmeldungen“. Von einer Benachteiligung von Gesamtschulen und anderen gebundenen Ganztagsschulen durch das Volksbegehren könne keine Rede sein. Gesamtschulen und andere Ganztagsschulen verlören keine einzige Stunde und es würden dort keine Lehrerstellen gestrichen. Der gebundene Ganztag werde nicht angetastet, alle Ressourcen blieben erhalten.

Rechtspopulisten bleiben am linken Flügel

18. Februar 2017 by

Die AfD bleibt im Ratssaal am linken Flügel platziert. Die Linken scheiterten mit ihrem Vorstoß, die Fraktion an den rechten Rand zu verlagern. (…)

Allerdings war die Mehrheit aus CDU, Grünen, FDP und Teilen von Hagen Aktiv der Ansicht, dass man sich eher inhaltlich mit den Rechten auseinandersetzen müsse, statt Symbolpolitik über Stühlerücken zu betreiben. „Wir dürfen gesellschaftliche Brandstifter nicht zu Opfern machen“, plädierte Nicole Pfefferer (Grüne) für eine konsequente politische Auseinandersetzung mit der AfD.

Die Forderung der Linken, das eine zu tun ohne das andere zu unterlassen, fand am Ende keine Mehrheit. Die AfD-Vertreter selbst enthielten sich der Stimme und blieben der Diskussion ansonsten weitgehend fern. (…)

Quelle: wp.de

Dazu das Abstimmungsverhalten der Ratsis:

beschluesse-rat-afd-1beschluesse-rat-afd-2Die Fangruppe „Allianz des Grauens“, CDU, FDP, GRÜNE, Hagen Aktiv (nur teilweise), versammelte sich gehorsam hinter ihrem Anführer OB Schulz, assistiert von BfHo und dem rechtsextremen Einzelkämpfer von Pro Deutschland.

Politisch schräg ist die Pressemitteilung der Scheinheiligen von der CDU:

„AfD hat sich durch Diskussionsverweigerung demaskiert“

„Als Blick in den Abgrund“ bezeichnete der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel die Debatte um die Sitzordnung der AfD im Hagener Rat am Donnerstag: „Nur wenige Stellungnahmen waren wirklich erhellend. Ein Gutes hatte die Diskussion am Ende dennoch: Die AfD-Vertreter Michael Eiche und Lisa Radke haben sich durch ihre Diskussionsverweigerung selbst demaskiert. Statt sich der Kritik zu Radkes Auftritt mit Marine Le Pen und Geert Wilders sowie zu Aussagen von Björn Höcke inhaltlich zu stellen, verließen sie für die Dauer des Tagesordnungspunktes den Rat. Radkes Distanzierung vom Treiben der Rechtspopulisten blieb demnach aus. Das mühsam umgehängte bürgerlich-konservative Mäntelchen ist nun gefallen. Bislang hat die AfD durch möglichst große Unauffälligkeit und bedeutungslose Minimal-Aktivitäten im Rat versucht, unterhalb des politischen Radars zu bleiben. Jetzt haben sich ihre Vertreter enttarnt.“

Weniger bekannt ist nach Aussagen von Fraktionsvize Willi Strüwer „die Haltung von AfD-Ratsherr Jacques Kempkens: Der ist ja oft gar nicht zu Ratssitzungen anwesend.“ Darüber hinaus wundert sich Strüwer, „dass die Besetzung der Fraktionsgeschäftsstelle – bei der Linken in den Medien öffentlich kritisiert – bei der AfD noch nicht thematisiert wurde. Auch die AfD-Fraktionsgeschäftsstelle scheint in großen Teilen ein Versorgungsbetrieb für AfD-Funktionäre zu sein. Dass das innerhalb der AfD, die sich ansonsten als Sauberfrau- und Saubermann-Partei geriert, nicht für Unmut sorgt, wundert mich schon. Aber auch das ist offensichtlich nur Fassade.“

Wenn die CDU-Fraktion ihre Empörung nicht nur spielen würde, hätte sie für die Umsetzung der AfD an die rechte Aussenkante gestimmt. Sich hinterher zu echauffieren, kann nur als billiger Reflex gewertet werden. Aber der nächste Wahlkampf steht ja vor der Tür.

Fernuni scheitert mit NC für das Psychologie-Studium

18. Februar 2017 by

Die Leitung der Fernuniversität ist vorerst mit ihrem Vorhaben gescheitert, die Zulassung zum Masterstudiengang Psychologie über einen Numerus Clausus (NC) zu beschränken. Im Fakultätsrat der Kultur- und Sozialwissenschaften fand sich nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit.

Zwar gab es in dem von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Uni-Angestellten und Studenten beschickten Gremium acht Jastimmen (drei Neinstimmen, vier Enthaltungen), doch die einfache Mehrheit reichte nicht aus, weil sich zuvor der Studienbeirat nicht zu einer NC-Empfehlung hatte durchringen können. „Ich bin froh, dass das zunächst verhindert werden konnte“, war Asta-Vorsitzende Petra Lambrich erleichtert. (…)

Quelle: wp.de (kostenpflichtig)

Dazu die Stellungnahme der FernUni:

NC für Psychologie wird weiter geprüft

Das Verfahren zur Einführung eines Numerus Clausus (NC) an der FernUniversität für den Masterstudiengang Psychologie wird fortgeführt. Denn entgegen der Meinung der Studierenden, dass der Fakultätsrat mit 2/3-Mehrheit der Satzung für das Auswahlverfahren zustimmen müsse, ist die Hochschule der Auffassung, dass eine einfache Mehrheit ausreicht. Hintergrund ist, dass sich die Vorgabe der 2/3-Mehrheit auf eine Änderung der Prüfungsordnung bezieht, das in diesem Fall nicht Gegenstand ist.

Unstrittig ist zwischen Hochschulleitung, Fakultät und Studierenden, dass die Studiensituation im Fach Psychologie immer schwieriger wird. Denn im Gegensatz zu anderen Hochschulen gibt es an der FernUniversität keinen Numerus Clausus. Der Zugang zum Psychologiestudium ist frei. (…)

Quelle: FernUni

Geklickt, geteilt und gefällt

18. Februar 2017 by

Hagen-Agentur bejubelt eigenes Machwerk

Dicker kann man kaum noch auftragen. Hagens neuer „Imagefilm“ sei schon jetzt „ein Stück Stadtgeschichte“ und die Hagener sind angeblich „überwiegend begeistert“. Wenn man der Hagen-Agentur glauben darf.

Die beruft sich in ihrem Überschwang darauf, dass der Film Innerhalb von nur zwei Wochen auf Youtube über 11.000 Mal aufgerufen wurde, über 33.000 Personen auf der städtischen Facebook-Seite erreicht haben soll und „hundertfach“ geteilt wurde.

Die städtische FB-Seite verzeichnet aktuell (17.2.2017, 23:30 Uhr) allerdings nur 40 Teiler, und bei Youtube ist die Kommentarfunktion abgeschaltet – sicher ist sicher.

Die Hagen-Agentur ist dagegen in ihrem Feldzug der Selbstbeweihräucherung angesichts ihres Produkts nicht zu bremsen:

Die vierminütige Tour präsentiert in kompakter Form eine Auswahl an Hagener Höhepunkten und macht Lust auf einen Besuch der schönen Volmestadt. Selbst alteingesessene Hagener bekommen bei den Aufnahmen der zahlreichen Freizeitmöglichkeiten Lust, ihre Heimat neu zu erkunden. Denn was könnte es im nahenden Frühling schöneres geben, als eine Fahrradtour entlang des Hengsteysees? Doch nicht nur die Freizeit wird großgeschrieben, sondern auch die schönen Wohngegenden und Hagen als ambitionierter Wirtschafts- und Tagungsstandort werden hervorgehoben.

Unfreiwilligen Humor beweist die Hagen-Agentur schon mit der radebrechenden Headline ihres Jubelartikels: „Geklickt, geteilt und gefällt“. Der Film wurde demnach erst geklickt und geteilt, anschließend aber gefällt.

Auf der FB-Seite der Stadt stellt sich das Abholzen des Films (incl. der dümmlichen Kommentare der Moderatoren) so dar:

imagefilm1-fb-hagenimagefilm2-fb-hagen

Irrtümlich falsche Mitteilung

18. Februar 2017 by

Im Gegensatz zu einer am gestrigen Donnerstag (16. Februar) im Rat gemachten Mitteilung seitens der Verwaltung, liegt noch keine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Münster zum Antrag der Stadt Hagen auf Berufung im Streit um die Kindergartenbeiträge vor. Irrtümlicherweise stammen die im Rat vorgetragenen Passagen aus dem Schriftsatz des städtischen Rechtsamtes an das OVG Münster, um besagte Berufung erst noch zu erstreiten.

Dazu Sozialdezernentin Margarita Kaufmann: „In der Hektik unmittelbar vor der Ratssitzung ist uns seitens der Verwaltung dieser böse Lapsus unterlaufen. Für die dadurch entstandenen Irritationen kann ich mich nur ausdrücklich für die Verwaltung entschuldigen. Ich kann nur mutmaßen, dass mit dieser Mitteilung zweifelsfrei dem „Wunsch des Vaters des Gedankens“ Rechnung getragen wurde. Gleichwohl darf uns eine derart peinliche Panne nicht unterlaufen.“

Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens vor dem OVG Münster bleibt die Stadt Hagen bei ihrer Rechtsauffassung, dass die Satzung für die Kindergartenbeiträge korrekt aufgestellt wurde und die Beiträge somit auch weiterhin von den Eltern gezahlt werden müssen.

Fake News zu Kita-Beiträgen

17. Februar 2017 by

Der Wunsch war Vater des Gedankens

Keineswegs hat das Oberverwaltungsgericht in Münster dem Antrag auf Berufung der Stadt Hagen im Streit um die Kindergartenbeiträge stattgegeben.

Nach Angaben von Radio Hagen hatte Sozialdezernentin Margarita Kaufmann gestern im Rat erklärt, dass das Oberverwaltungsgericht in Münster die Berufung der Stadt Hagen gegen ein Urteil des Arnsberger Verwaltungsgerichtes zulassen würde. Dem sei aber nicht so, in Münster wurde noch nichts entschieden. Die Sozialdezernentin erklärte ihren bösen Lapsus damit, da sei wohl der Wunsch Vater des Gedankens gewesen.

Die WPWR (Autor: hh = Hubertus Heuel) präsentierte in ihrer heutigen Ausgabe sogar ein vermeintliches Zitat des Gerichts:

Das Oberverwaltungsgericht äußerte nun „ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des Urteils“ der Arnsberger Kollegen und ließ die Berufung zu.

Alles frei erfunden nach dem alten Strickmuster „BILD sprach als Erster mit dem Toten“. Mittlerweile wurde die Falschmeldung aus dem Netz entfernt.

„Sport ohne Leistung ist Kappes“

17. Februar 2017 by

Willi Weyer, FDP-Urgestein aus Hagen, wäre am Donnerstag 100 Jahre alt geworden. Als Politiker und Sportfunktionär hinterließ er bleibende Spuren. (…)

Was bleibt heute drei Jahrzehnte nach seinem Tod von dem zweiten Präsidenten des größten deutschen Landessportbundes? Eine ehrliche Betrachtung muss auch erwähnen, dass Weyer wegen seiner Vergangenheit während der Zeit des Nationalsozialismus – er war Mitglied der NSDAP und arbeitete an der nationalsozialistischen Akademie für Deutsches Recht mit – bis heute keineswegs unumstritten ist. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

willi-weyer-nsdapWilli Weyer trat am 1.5.1937 in die NSDAP ein, Mitgliedsnummer 4971711.

Die Belastung der FDP in NRW durch Altnazis war nicht nur ein Problem älterer Jahrgänge. Selbst junge Abgeordnete wie Willi Weyer, der im Alter von gerade einmal 33 Jahren 1950 in den Düsseldorfer Landtag einzog, waren im Dritten Reich Mitglied der NSDAP gewesen.

Entgegen der landläufigen Einschätzung, dass der spätere Fraktionsvorsitzende und mehrfache Minister der Liberalen durch seinen Vater, ein langjähriges DDP-Mitglied und Mitbegründer der FDP, „schon früh mit liberalem Gedankengut in Berührung gekommen“ sei, lässt sich heute zweifellos feststellen, dass Weyer offenkundig noch früher mit faschistischem Gedankengut in Berührung geraten sein muss. Wie anders ließe sich sonst Weyers Eintritt in die NSDAP gleich zu Beginn seiner Studienzeit im Mai 1937 erklären (dies in einem politisch gewiss nicht mehr so naiven Alter von 20 Jahren)?

Sein aktives Bekenntnis zum Nationalsozialismus dürfte es Weyer in den Jahren 1941/42 sicherlich erleichtert haben, eine Anstellung als Assistent in der von Hans Frank begründeten und persönlich geleiteten nationalsozialistischen Akademie für Deutsches Recht in Berlin zu erhalten. Eine allein hinreichende Erklärung für seine NS-Mitgliedschaft freilich bietet diese Anstellung nicht. Im Übrigen behielt Willi Weyer sein NSDAP-Parteibuch bis zum bitteren Ende 1945 bei.

Zur vornehmlichen Aufgabe der Akademie für Deutsches Recht gehörte die Angleichung des aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik übernommenen Rechtsystems an die rassistische NS-Ideologie. Dies geschah vor allem mit der Ausarbeitung eines sogenannten „Volksgesetzbuchs“, mit dessen Hilfe etwa die in den Nürnberger Gesetzen bereits vorbereitete Entrechtung der Juden in Deutschland ihren vollständigen Abschluss finden sollte.

aus: Dr. Michael Carlo Klepsch: Das vergessene braune Erbe. Nahtloser Übergang in neue Führungspositionen – Alte Nazis in den nordrhein-westfälischen Landtagsfraktionen von CDU und FDP, Düsseldorf 2009

Hat die SPD-Fraktion abgekupfert?

17. Februar 2017 by

Stellungnahme von Hagen Aktiv zu Schulforderungen der SPD:

Die Ratsfraktion Hagen Aktiv reibt sich ebenso verwundert wie ungläubig die Augen darüber, dass nunmehr auch die SPD fordert, die Grundschule Spielbrink zu reaktivieren“, reagierte der Fraktionsvorsitzende von Hagen Aktiv, Dr. Josef Bücker auf eine entsprechende Berichterstattung in der Lokalpresse.

„Vor auf den heutigen Tag genau zwei Jahren hat Hagen Aktiv den Stadtrat aufgefordert, in Abänderung seines Beschlusses vom 26.09.2013 die Grundschule Spielbrink nicht auslaufend zu schließen, sondern weiter zu betreiben (nachzulesen in der Drucksache 0202/2015)“.

Zur Begründung sei in dem Antrag unter anderem ausgeführt worden, dass die Stadt Hagen im Hinblick auf die wachsende Zahl der Asylbewerber und die zugezogenen EU-Bürger, die zum Teil mit einer großen Anzahl Kinder hier leben, einen stetig wachsenden Ansturm dieser Personengruppen zu bewältigen habe und es aus diesem Grund untunlich sei, Schulgebäude zu schließen.

„Konkret haben wir vorgeschlagen, die Grundschule Spielbrink als Teilstandort an die Grundschule Geweke anzudocken“, so Bücker weiter. „Weder im Schulausschuss noch im Rat konnte sich die SPD diesem Antrag anschließen. Der Schul-Experte der SPD, Dr. Geiersbach, hat bei der namentlichen Abstimmung im Rat am 27.02.2015 sogar ausdrücklich gegen den Vorschlag votiert. Da verwundert es schon sehr, den Hagen-Aktiv-Antrag nun zur SPD-Forderung mutiert zu sehen.“

Die Verwaltung hatte in ihrer ablehnenden Stellungnahme noch auf das Biregio-Gutachten zur Schulentwicklungsplanung verwiesen und die dort genannten Zahlen zum Maßstab erhoben. Der Rat hatte den Antrag zur Weiterbetreibung der Grundschule Spielbrink dann seinerzeit abgelehnt.

„Bereits zum damaligen Zeitpunkt war jedoch absehbar, dass diese Zahlen als Grundlage für die künftige Schulentwicklungsplanung in Hagen nichts mehr taugen“, kritisiert auch der schulpolitische Sprecher von Hagen Aktiv, Jochen Löher. „Die Überarbeitung des Biregio-Gutachtens und Anpassung der Hagener Schullandschaft an die Realität hätten viel früher erfolgen können, wenn sich Rat und Verwaltung dem Hagen-Aktiv-Antrag angeschlossen hätten.

Kiga-Beiträge: Gericht lässt Berufung der Stadt zu

17. Februar 2017 by

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat dem Antrag auf Berufung der Stadt Hagen im Streit um die Kindergartenbeiträge stattgegeben. Damit muss die Klage des Hagener Ehepaars Tasli neu aufgerollt werden. Die umstrittene Satzung bleibt vorerst in Kraft. (…)

Quelle: wp.de

Update: Falschmeldung, der verlinkte Beitrag wurde inzwischen entfernt. Siehe auch: Fake News zu Kita-Beiträgen

SPD wählt Sportausschuss-Vorsitzenden Mark Krippner ab

16. Februar 2017 by

Mark Krippner, ehemaliger SPD-Fraktionschef, verliert auch den Vorsitz des Sportausschusses. Seine Nachfolge soll Dietmar Thieser übernehmen. (…)

Angesichts des Ausscheidens von SPD-Ratsherr Andreas Kroll, für den Nadine Brandstätter nachrückt, stand das Thema Ausschuss-Umbesetzung ohnehin auf der Tagesordnung der Fraktionssitzung. Dies nahmen die sozialdemokratischen Sportausschussmitglieder Dennis Schrötter, Angelika Kulla und Günter Stricker zum Anlass, die Abberufung Krippners zu beantragen. (…)

Gegen die Stimmen von Nadine Brandstätter, Horst Wisotzki, Peter Arnusch und Mark Krippner stimmte die übrige Fraktion dem Vorstoß zu. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer hat den Abwahlantrag gestellt? Da lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen. Zunächst haben wir einen Dennis Schrötter, Mitglied des SPD-Ortsvereins Haspe-Süd, in dem auch der designierte Ausschuss-Vorsitzende Dietmar Thieser und der Unterbezirks-Vorsitzende Timo Schisanowski beheimatet sind.

Schrötter ist seit Juli 2016 im Rahmen der parteiinternen Säuberungen zum Vorsitzenden der Hagener Jungsozialisten (Jusos) aufgestiegen, nachdem seine Vorgängerin Nesrin Öcal erst ein halbes Jahr zuvor im Amt bestätigt worden war. Für die jüngeren Mitbürger: Die Jusos waren früher einmal die kritische Speerspitze der SPD, das ist allerdings lange vorbei.

Ein Blick auf die Homepage der Hagener Nachwuchskräfte belegt das eindeutig. Obwohl ihr Anführer Schrötter Ratsmitglied ist, findet sich in der Rubrik „Kommunalpolitik“ nur ein Link auf das Kommunalwahlprogramm von 2009 (!). Nein – nicht verlesen: Es ist jenes unsägliche Machwerk mit dem Titel „Mit Herzblut für Hagen“.

Weiter hat die aktuelle Juso-Führung zur Hagener Kommunalpolitik offenbar nichts beizutragen. Schweift der Blick weiter zum Arbeitsprogramm, folgt eine weitere Ernüchterung. Ja, es gibt eins. Allerdings das von 2011, aus der Zeit der inzwischen ebenfalls beim Partei-Establishment in Ungnade gefallenen Nesrin Öcal.

Ein weiterer Abwahl-Antragsteller ist Günter Stricker, Mitglied des Ortsvereins Westerbauer. Stricker gilt auch als Initiator der Abwahl Mark Krippners als Fraktionschef. In einem im April 2016 von der WDR-Lokalzeit Dortmund gesendeten Statement war er nicht dazu in der Lage, eine verständliche Erklärung für seinen Vorstoß abzugeben: „Weiß ich nicht.“

Das Protokoll der Bezirksvertretung Haspe, in der gemäß Gemeindeordnung Stricker beratende Funktion ausüben darf, erwähnt zur Sitzung vom 1. Sep. 2016, in der es um die Einrichtung von Behindertenparkplätzen im Hasper Zentrum ging: „Herr Stricker berichtet an der Stelle von seinen persönlichen Erfahrungen und erklärt, dass seiner Meinung nach ein ausgewiesener Behindertenparkplatz an der Stelle nur zu Ärger mit den Fußgängern führen würde, da diese den Gehweg während des Ein- und Aussteigens nicht problemlos nutzen könnten.“

Zu all dem ist in dem hiesigen Einheitsblatt nichts zu lesen. Bleibt noch die dritte Person: Eine gewisse Angelika Kulla. Wer ist das?

Hagen ist in den Oster- und Sommerferien ohne ICE-Anschluss

16. Februar 2017 by

Hagen wird in den Oster- und Sommerferien nicht von ICE- und IC-Zügen angefahren. Grund sind Bauarbeiten in Wuppertal. (…)

Nicht nur der Fernverkehr ist betroffen, sondern auch der Regional- und S-Bahn-Verkehr, der durch Hagen fährt.

RE 4 (Dortmund – Aachen): Wer in Hagen einsteigt oder nach Hagen fahren will, muss zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Düsseldorf-Hauptbahnhof auf den Schienenersatzverkehr mit Schnellbussen im 60-Minuten-Takt wechseln.

RE 7 (Rheine/Münster – Krefeld): Ausfälle zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Solingen; Schienenersatzverkehr mit Schnellbussen im 30-Minuten-Takt.

RE 13 (Hamm – Mönchengladbach/Venlo): Ausfälle zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Düsseldorf-Hbf; Schienenersatzverkehr mit Schnellbussen im 60-Minuten-Takt.

S 8 (Hagen – Mönchengladbach): Ausfall Wuppertal-Oberbarmen bis Düsseldorf-Gerresheim; Ersatz durch Schienenersatzverkehr im gewohnten Zugtakt (20- bzw. 30- Minuten-Takt) zwischen Oberbarmen und Düsseldorf-Gerresheim. (…)

Quelle: wp.de

Familienfreundlichkeit adé

16. Februar 2017 by

Wie Douglas sich verändert hat

Der Douglaskonzern hat sich in den letzten Jahren mächtig verändert. Äußerlich betrachtet vielleicht gar nicht so sehr, aber offenbar hinter der Fassade. Aus dem früheren Lifestylekonzern mit Herz, wie sich Douglas selbst immer bezeichnet hatte, scheint sich mit der Übernahme durch US-Finanzinvestoren auch das einst familiäre Betriebsklima deutlich abgekühlt zu haben.

2014 wurde in einer Offenbacher Filiale der erste Betriebsrat gegründet. Mittlerweile gibt es an neun Standorten Mitarbeitervertretungen und seit vier Wochen sogar einen Gesamtbetriebsrat. (…)

Quelle: wp.de

Sparkasse Hagen schließt bis April acht Filialen

16. Februar 2017 by

Die Sparkasse Hagen-Herdecke steht vor großen Umwälzungen: Bis 28. April werden acht bislang mit Mitarbeitern geführte Geschäftsstellen in reine Selbstbedienungs-Standorte mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker umgewandelt. Betroffen sind Boelerheide, Dahl, Eckesey, Eppenhausen, Halden, die Haldener Straße, Kuhlerkamp und Loxbaum. (…)

Quelle: wp.de (kostenpflichtig)

Hagen und Hohenlimburg müssen Stahlstandorte bleiben

16. Februar 2017 by

Thyssenkrupp-Betriebsräte und SPD-Abgeordnete einig

Auf Einladung der NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion kamen am Montagnachmittag Betriebsräte der Thyssenkrupp-Stahlsparte mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in Berlin zusammen, darunter auch der Hohenlimburger Hoesch-BR-Vorsitzende Thorsten Niermann.

„Alle waren sich einig, dass die Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie dringend verbessert werden müssen“, berichtet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Die Produktionsstandorte in NRW gehören zu den modernsten und effizientesten in Europa. Trotzdem stehen sie vor Herausforderungen, die ihre Existenz gefährden können.“

In der Diskussion ging es um Überkapazitäten auf dem Weltmarkt und Dumpingangebote aus China, die handelspolitischen Schutzinstrumente der EU, die anstehende Reform des europäischen Emissionshandels und die mögliche Fusion von Thyssenkrupp mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel.

„Wir waren uns einig, dass ein schnelleres und effektiveres Vorgehen der EU gegen hoch subventionierte Stahlimporte und eine Reform des Emissionshandels nötig sind, die nicht zulasten der Stahlproduktion in Deutschland gehen darf“, fasst René Röspel die Diskussion zusammen. Ministerin Brigitte Zypries habe ihre Unterstützung für die „hoch innovative deutsche Stahlindustrie“ deutlich gemacht.

Die SPD-Abgeordneten aus NRW versprachen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrem Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, versicherte Röspel: „Hagen und Hohenlimburg sind Stahlstandorte und sollen das auch bleiben.“

SPD-Chef wittert einen Rachefeldzug

15. Februar 2017 by

Der SPD-Ortsverein Altenhagen hat ein Parteiordnungsverfahren gegen Parteichef Timo Schisanowski beantragt. Dieser vermutet einen Rachefeldzug. (…)

(Ortsvereins-Vorsitzender) Schmidt beantragt in dem neuen Parteiordnungsverfahren, dass Schisanowski für den Zeitraum von mindestens fünf Jahren sämtliche Funktionen innerhalb der SPD ruhen lassen müsse, weil ihm die Vorgänge um die Kasse des Altenhagener Ortsvereins bekannt gewesen seien, er aber nicht interveniert habe. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der eigentliche Skandal, die Unterschlagung von 1.600 Euro aus der Parteikasse des SPD-Ortsvereins Altenhagen, wird in trautem Zusammenspiel von SPD-Vorstand und Einheitspresse immer weiter in den Hintergrund gerückt. Auch in seinem Kommentar hakt WPWR-Redakteur Martin Weiske den Kassenklau als eher lässliche Sünde ab: „Doch die Parteiordnungsvorstöße aus Altenhagen wirken – vom Griff eines Ratsherrn in die Parteikasse mal abgesehen – eher querulatorisch als aufklärerisch.“ Zwei Nasen – ein Interesse?

So langsam entsteht der Eindruck, als hätten ein oder mehrere Redaktionsmitglieder und Kassenentwender Muamer Andelija – dessen Name wider alle Gepflogenheiten der heimischen Postille erneut nicht genannt wird – noch irgendwo eine gemeinsame Leiche im Keller liegen. Schon jüngst war aufgefallen, dass der Name des beschuldigten Ratsherrn (der seinen Fehlgriff eingeräumt hat) aus einem mehr als ein Jahr alten Bericht entfernt worden war (WPWR säubert eigenen Artikel).

Auch das Ergebnis der von der Staatsanwaltschaft angeordneten Hausdurchsuchung bei Andelija wäre von Interesse. Ging es dort wirklich nur um Kassenbelege? Eigentlich kaum vorstellbar.

Kinotipp: The True Cost

15. Februar 2017 by

Donnerstag, 16.02.2017, 19:00 Uhr, Kino Babylon

Der Preis der Mode. USA 2015, Regie Andrew Morgan

Der Film erzählt die Geschichte unserer Kleidung. Über die Menschen, die sie machen und die weltweiten Auswirkungen der Industrie, welche sie herstellt. Die Preise für Kleider sinken seit Jahrzehnten, während die Kosten für Mensch und Umwelt dramatisch steigen. TRUE COST ist eine bahnbrechende Dokumentation, die den Schleier von einer unsichtbaren Industrie lüftet und uns fragt, wer den Preis für unsere Kleidung zahlt.

Begleitend zum Film besteht Gelegenheit, sich über öko-faire Kleidung und Textilien zu informieren, z.B. bei dem Hagener Mode-Label Cocon und im Fairen Handel. In Kooperation mit dem Allerwelthaus / Die Grünen.

FernUniversität gründet Forschungszentrum für volkswirtschaftliche Studien zu Ostasien

15. Februar 2017 by

An der FernUniversität in Hagen entsteht mit dem neuen Center for East Asia Macroeconomic Studies (CEAMeS) eine internationale Informations- und Anlaufzentrale für volkswirtschaftliche Studien zu Ostasien.

Dafür wurde ein internationales Netz von Forschern aus Universitäten in Japan, China, Hongkong, England, Deutschland und Dänemark geknüpft. Hinzu kommen Experten von internationalen Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank.

Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zu verstärken. Mittelfristig sollen verstärkt gemeinsame volkswirtschaftliche Forschungsprojekte zu Ostasien initiiert werden. Ein Schwerpunkt soll u.a. die Frage sein, welche Auswirkungen eine bessere Vernetzung Chinas auf den internationalen Handel hat.

Die Macht der Reizthemen

15. Februar 2017 by

Sorgt politische Lagerbildung für mehr Partizipation?

Das „Wissenschaftsgespräch“ am 15. Februar widmet sich der Frage, ob die Polarisierung von Einstellungen zu einer größeren Beteiligung am politischen Leben führt.

Die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen begrüßt alle Interessierten am Mittwoch, 15. Februar, zu ihrem nächsten „Wissenschaftsgespräch“. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Tuuli-Marja Kleiner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrgebiet „Politikwissenschaft I: Staat und Regieren (Prof. Dr. Viktoria Kaina), referiert über „Polarisierung und politische Partizipation“. Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Räume 1 bis 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, statt.

Die individuelle politische Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern findet nicht im luftleeren Raum statt, sondern wird von Bedingungen ihrer sozialen Umgebung beeinflusst. Eine Spaltung politischer Einstellungen in unterschiedliche „Lager“ kann eine solche Umweltbedingung darstellen. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, ob die Polarisierung von Einstellungen Individuen dazu mobilisieren kann, sich politisch zu beteiligen.

In dem Vortrag in der Reihe „wissenschaftsgespräche der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften“ wird daher der Frage nachgegangen, ob eine Polarisierung hinsichtlich politisch aufgeladener Themen (Homosexualität, Zuwanderung, Europäisierung, soziale Ungleichheit) Einfluss darauf hat, ob Bürgerinnen und Bürger sich beispielsweise häufiger an Demonstrationen beteiligen, Kontakt zu Politikern aufnehmen, eine Petition unterschreiben oder politischen Aktionsgruppen anschließen. Mit Hilfe quantitativer Analysen können entsprechende Mobilisierungseffekte aufgezeigt werden.

Der Eintritt ist frei.

Was heißt da schon Provinz

14. Februar 2017 by

Wie ein Buch ein Image aufbauen kann – und es nicht zerstört

mahlzeitFotos aus dem Kapitel „Mahlzeit“ des Bandes „Was heißt da schon Provinz“. Vorher gab es Rezepte: „Wir haben eine Woche lang bei fünf Lüdenscheider Großbetrieben in die Kantinen-Kochtöpfe beziehungsweise Mikrowellen-Herde geguckt. Was dabei herausgekommen ist, möchten wir Ihnen hier kurz servieren. Guten Appetit“ (Für eine größere Darstellung aufs Foto klicken).

Die neuesten Medienprodukte aus dem Hause Schulz werden zu Recht von der Öffentlichkeit äußerst kritisch beäugt. Die von der Stadt Hagen herausgegebene angebliche „Liebeserklärung an die Volmestadt“ entpuppt sich bei näherer Betrachtung als simple Selbstbeweihräucherung vermeintlicher „Persönlichkeiten“, vermischt mit Werbung. Schon der erste Beitrag in dem 104-Seiten-Druckwerk nennt natürlich als Autorenschaft den Namen des Oberbürgermeisters.

Dabei lässt sich eine „Liebeserklärung“ auch ganz anders gestalten. Wirklich liebevoll und empathisch, aber genauso mit ironischer, sogar kritischer Distanz. Indem die Sache in den Vordergrund gestellt wird und nicht hinter dem Selbstbespiegelungsdrang vermeintlicher oder auch selbsternannter „Wichtiger“ zurücktreten muss. Die Verantwortlichen auf der OB-Etage hätten sich nur ein wenig schlau machen müssen.

Um ein positives Beispiel dafür zu entdecken, wie sich eine Stadt so darstellen lässt, dass auch bei Menschen ein Interesse geweckt wird, die die betreffende Kommune nicht kennen (und selbst bei denen, die in ihr leben), hätten die Rathausoberen gar nicht so weit in die Ferne schweifen müssen. Schon im 30 Bahnkilometer entfernten Lüdenscheid wären sie fündig geworden.

„Was heißt da schon Provinz. 12 Fotografen sehen Lüdenscheid“ ist der Titel eines bereits 1984 erschienenen Bandes, der allerdings bis heute Maßstäbe setzt. Herausgegeben wurde er von der weltweit tätigen Firma ERCO anlässlich des 50jährigen Firmenjubiläums.

Was sofort angenehm auffällt: Das Unternehmen spielt in dem Buch fast keine Rolle, die spielt der Sitz der Firma, die Provinzstadt Lüdenscheid. Anstelle eines Vorworts im Kaisergeburtstagssänger-Stil erhält der Leser eine Übersicht über die „148 Möglichkeiten, Lüdenscheid falsch zu schreiben“. Das kann sich ein Herausgeber erlauben, der über Souveränität und intellektuelles Format verfügt. Andere, ob Unternehmer oder Oberbürgermeister, müssen sich darauf beschränken, als allererstes ihre Nase ins Bild zu schieben.

Konzipiert wurde das Werk von Otl Aicher, einem der wichtigsten Gestalter der Bundesrepublik, Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung Ulm und Entwickler des Erscheinungsbilds der Olympischen Spiele München 1972. Auch die Fotografen gehörten der ersten Riege an, darunter Frieder Blickle, Walter Sack und Micheal Wolf.

Die Lüdenscheider Nachrichten berichteten 1984:

Ein Werk von begeisternder Qualität und hinreißender Schönheit – in derart hohen Tönen muß man schon schwelgen, wenn man das neue Buch „Was heißt da schon Provinz – Zwölf fotografen sehen Lüdenscheid“ durchgeblättert hat. Der großformatige, 245 Seiten starke Band, von Fachleuten seit längerem mit Spannung erwartet, stellt alles in den Schatten, was an Dokumentarischem jemals über die Stadt Lüdenscheid erschienen ist.

Urheber und Auftraggeber ist die Firma ERCO, die aus Anlaß ihres 50jährigen Bestehens keine herkömmliche „Jubiläumsbroschüre“ herausbringt, sonders das Umfeld ihres zur Weltspitze zählenden Wirkens liebevoll und gründlich dargestellt sehen wollte.

Solche Qualität schafft es auch in die überregionale Presse, wie ein Beitrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung aus dem selben Jahr belegt:

Von ERCO selbst ist kaum die Rede. Aber die Umwelt, im umfassensten Sinne dieses Wortes, die ist der Held des Werks. Vom Wald um Lüdenscheid bis zur Architektur, der geschundenen oder liebevoll gehegten. Vom Silvesterball der feinen Bürger bis zur Hochzeit der freundlichen Türken. Keines der nahezu tausend Fotos ist banal.

Nicht der Umfang bestimmt den Vorbildcharakter dieses Buches, es ist die intelligent und nicht platt daherkommende Konzeption. Es ist ein Ansatz, der den Anlass der Herausgabe selbst zurücknimmt und dafür die Realität des Objekts mittels der Betrachtung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln in den Fokus hebt. So etwas hätte man sich ebenfalls für Hagen gewünscht, umsetzbar wäre es sicher auch auf den jetzt erschienenen 104 Seiten gewesen.

Statt Sebstbewußtsein der Provinz gegenüber den Metropolen repräsentieren die Produkte aus der OB-Etage nur kleingeistigen Mief. Den Entscheidern im Rathaus fehlt ganz einfach das Format. Wieder einmal.

Walddorf-Siedlung und Riemerschmid-Haus

14. Februar 2017 by

Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 15. Februar von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus mit Dr. Elisabeth May ein.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Treffpunkt ist vor dem Haus in der Walddorfstraße 17. Die Teilnahmegebühr von 6 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1109 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden.

Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut.

Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.

Bilstein: Betriebsversammlung in der Stadthalle

13. Februar 2017 by

Die IG Metall ruft ihre in den Hagener Betrieben der Bilstein-Group beschäftigten Mitglieder zu einer Betriebsversammlung, die am Dienstag, den 21. Februar 2017 um 15 Uhr in der Hagener Stadthalle stattfinden soll.

Gemeinsam mit der betrieblichen Tarifkommission will die Gewerkschaft ausführlich über die Gespräche mit der Bilstein-Geschäftsführung informieren:

  • Zukunftssicherung/Standortsicherung – was versteht die Geschäftsführung darunter?
  • Modernisierung und Rationalisierungsinvestitionen – welchen Preis sollen die Beschäftigten zahlen?
  • Eingriffe in geltende Tarifverträge – bringt das Arbeitsplatzsicherung?
  • Befindet sich die Bilstein Group in einer wirtschaftlichen Notlage? Oder geht es hier schlicht um den finanziellen Beitrag der Belegschaft?

Die Geschäftsleitung der Bilstein-Group hatte Investitionen in einer Größenordnung von 100 Millionen Euro angekündigt. Voraussetzung: Die Belegschaft soll sich beteiligen. Ansonsten könne man auch im Ausland investieren.

Hintergrund:

Bilstein: Beschäftigte unter Druck

Wie Geldgeber zu Hagener Köpfen werden

13. Februar 2017 by

Das neue Stadtbuch sowie der Imagefilm der Stadt Hagen wurden von externen Firmen herausgegeben. Kritik gibt es auch für vermeintliche Koppel-Geschäfte. (…)

Als „Paradebeispiel für eine gelungene Kooperation der Stadt Hagen/Hagen-Agentur mit einem privaten Anbieter“ wertet das OB-Büro die Entstehung des Films. Da die Stadt durch den Film keine Gewinne generieren würde, sei auch keine öffentliche Ausschreibung vonnöten gewesen. Die im Film genannten Firmen wie Mercure und Arcadeon hätten für ihren Auftritt nichts bezahlt.

Nach Informationen der Stadtredaktion hat die Hagen-Agentur einen „Letter of Intent“, also eine Absichtserklärung mit der Lippstädter Firma geschlossen; die Geschäftsführung der Hagen-Agentur hat die „Blanko-Empfehlung“ unterschrieben. (…)

„Hagen ganz persönlich“ splittet sich in zwei Teile: im ersten geben 25 vom Hagener Presseamt ausgewählte Persönlichkeiten ihre Liebeserklärung an Hagen ab. Im hinteren Teil finden sich bezahlte Firmenporträts wieder (Kosten pro Seite: ca. 2000 Euro).

Einige Unternehmer tauchen im Persönlichkeitenteil ebenso auf wie im Firmenteil. Von einer Kopplung will das OB-Büro nichts wissen.

Auch die Frau eines Pressesprechers ist im Impressum als redaktionelle Mitarbeiterin aufgelistet. „Sie hat dafür von uns kein Honorar erhalten“, betont das OB-Büro. (…)

Quelle 1: wp.de (kostenpflichtig)
Quelle 2: news locker (kostenfrei)

Anmerkung: Obwohl für diesen Artikel gleich drei Redaktionsmitglieder in Marsch gesetzt wurden, bleibt die Berichterstattung auf halber Strecke stehen. Bis zu den qualitativen Mängeln dringt sie leider nicht durch. Die beginnen schon mit der von der Redaktion kritiklos übernommenen Formulierung „Persönlichkeiten“, dazu zählen im Verständnis der OB-Etage u.a. ein Steuerberater, ein Schausteller und ein vorbestrafter Sportfunktionär.

Dass die Hagen-Agentur in dieser Causa eine tragende Rolle spielt, kann eigentlich niemanden mehr verwundern. Die Firma, an der die Stadt Hagen etwa zur Hälfte beteiligt ist (aber das volle Risiko in Form anfallender Verluste trägt), zeichnete sich schon öfter durch einen starken Kontrast zwischen großen Sprüchen (hier: „Letter of Intent“) und magerem Ergebnis aus.

Dazu: Bettelbrief des Hagener OBs in seiner Rolle als vermeintlicher Aussendienstmitarbeiter eines Verlags:

bettelbrief1bettelbrief2

Nachtcafé: „Musical!“

13. Februar 2017 by

blues-brothers-nachtcafeFoto: Klaus Lefebvre.

Die nächste „Nachtcafé“-Veranstaltung am 17. Februar 2017 (22.30 Uhr) im Theater Hagen (Theatercafé) steht unter dem Titel „Musical!“

Ob lustig oder tragisch, ob peppige Tanznummer oder lyrische Ballade – die Welt der Musicals hat viel zu bieten. Das Ensemble der „Blues Brothers“-Produktion präsentiert zu späterer Stunde die schönsten und beliebtesten Melodien aus diesem künstlerischen Genre. Ist auch Ihr Lieblings-Song dabei? Finden Sie es heraus! Vielleicht entdecken Sie ja auch die eine oder andere neue Seite der bunten und vielseitigen Musical-Welt.

Der Eintritt ist frei.

SPD fordert klare Strategie für Schulpolitik in Hagen

12. Februar 2017 by

Die SPD-Fraktion fordert von der Stadtverwaltung eine Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung sowie eine Strategie für die Verwendung jener 27,7 Millionen Euro, die in den nächsten vier Jahren aus dem Landesprogramm „Schule 2020“ nach Hagen fließen sollen. Das viele Geld dürfe nicht „auf Zuruf“ unter den Schulen verteilt werden, so Friedrich-Wilhelm Geiersbach, bildungspolitischer Sprecher der SPD. Notwendig sei vielmehr eine detaillierte Analyse der Schullandschaft, die die dramatischen Veränderungen der vergangenen Jahre berücksichtige: „Es geht uns nicht darum, welche Schule das schönste Aussehen hat, sondern dass die Ausstattung der Schulgebäude den heutigen Anforderungen entspricht.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es zunächst einmal darum geht, von den 27,7 Millionen Euro nichts verfallen zu lassen. Eine vernünftige „Schulpolitik“ hätte – im Unterschied zu einer Bau- und Reparaturauftragsbeschaffungspolitik – zum Beispiel dafür Sorge getragen, anstatt (zu Recht) unter mangelnder Nachfrage leidende Sekundarschulen eine vierte Gesamtschule in Hagen einzurichten.

Das Gebäude war ja vorhanden, die Nachfrage ebenso: Teilweise mehr als 300 Interessenten wurden pro Jahr mangels ausreichender Plätze abgewiesen. Von der SPD war nichts zu sehen und zu hören. Man hat es lieber einem privaten Anbieter überlassen, der dort jetzt was? – genau: eine Gesamtschule betreibt.

Die Kosten trägt zu 96 Prozent die Allgemeinheit. Das ist Hagener „Schulpolitik“.

It’s Tea Time im Theater

12. Februar 2017 by

In der „Fünf-Uhr-Tee“-Veranstaltung, auch unter dem Titel „It’s tea time“ bekannt, sind am 16. Februar 2017 (Beginn um 17.00 Uhr im Theatercafé des Theater Hagen) zwei Gesangssolisten die Gäste von Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum.

Der australische Bariton Andrew Finden gehört seit dieser Spielzeit zum Hagener Ensemble und ist u.a. als Enrico Ashton in „Lucia di Lammermoor“, als Figaro in „Die Hochzeit des Figaro“ und demnächst als Maik in der Uraufführung der Oper „Tschick“ von Ludger Vollmer zu erleben. In „Lucia di Lammermoor“ wirkt auch der britische Tenor Peter Aisher in der Rolle des Arturo Bucklaw mit und gastiert damit erstmals auf der Bühne des Theater Hagen. Was werden die beiden Profi-Sänger alles über ihr Wirken und Leben berichten? Man darf gespannt sein.

Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Rad und Tat im Repair-Café

12. Februar 2017 by

Das Repair-Café lädt zum ersten Fahrradreparatur-Treff am 18.02.2017 um 17 Uhr einladen. Geplant ist ein gemeinsamer Frühjahrscheck: Ist die Bremse fit, schalten noch möglich, ausreichend Luft im Reifen, die Kette geölt…? Die Leute vom Repair-Café stehen mit „Rad“ & Tat zur Seite.

In einem weiteren Treffen sollen dann zusammen die Mängel behoben und die Probleme aktiv gelöst werden, damit mobil und sicher in die neue Saison gestartet werden kann. Denn: „Radfahren wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“

Die Wiederherstell-Bar als regelmäßiger Treff öffnet jeden Mittwoch von 16 bis 19 Uhr und jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr (Feiertage ausgenommen) in der Lange Str. 65, 58089 HA-Wehringhausen. Die Nähgruppe „aus alt mach schön“ trifft sich ab sofort jeden Freitag ab 15 Uhr.

Karen Haltaufderheide geht für DIE GRÜNEN in den Bundestagswahlkampf

11. Februar 2017 by

gruene-wahl-wk-138Christa Stiller-Ludwig, Sprecherin KV Hagen; Thomas Schmitz, Sprecher KV Ennepe-Ruhr; Die Kandidatin Karen Haltaufderheide; Dr. Rolf L. Willaredt, Sprecher KV Hagen (v.l.n.r.). Foto: Grüne

DIE GRÜNEN schicken für den Bundestagswahlkreis Hagen – Ennepe-Ruhr-Süd Karen Haltaufderheide ins Rennen. Bei der Wahlversammlung am vergangenen Donnerstag wurde sie von den Mitgliedern beider Kreisverbände mit großer Mehrheit gewählt.

Karen Haltaufderheide ist eine erfahrene Kommunalpolitikerin. Die 56-jährige arbeitet auch auf Landes- und Bundesebene vor allem in der Sozialpolitik in verschiedensten Gremien und ist auf der Landesliste für den Bundestag aufgestellt.

In ihrer Bewerbungsrede stimmte Karen Haltaufderheide die Mitglieder auf einen harten Wahlkampf ein:

„Die gesellschaftliche Stimmung droht abzudriften in nationalistische und europafeindliche Parolen, Generalverdächtigungen von Flüchtlingen und Zuwanderern und einen Rollback in der Familienpolitik. Die Schreihälse am rechten Rand sind lauter und schüren Angst. Aber die Zahl derer, die eine offene, freie und demokratische Gesellschaft wollen, ist ungleich größer. Diesen Menschen müssen wir eine Perspektive bieten. Wir nehmen die berechtigten Sorgen um die innere Sicherheit sehr ernst. Aber bevor Menschen- und Bürgerrechte weiter eingeschränkt werden, müssen die bestehenden rechtsstaatlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.“

Gleichzeitig warnte die Kandidatin davor, drängende Zukunftsfragen aus den Augen zu verlieren: „Die Themen Klimaschutz und Erneuerbare Energien sind eng verknüpft mit Fragen des Arbeitsmarktes. Doch wenn Arbeitsplätze in Gefahr geraten, haben den schwarzen Peter haben nicht die, die eine zukunftsorientierte und nachhaltige Entwicklung einleiten sondern die, die sie verschlafen.“

Mit dem Ziel einer gleichberechtigten, inklusiven Teilhabe möchte Haltaufderheide in Gerechtigkeit investieren. „Ich bin davon überzeugt, dass dazu Nachteilsausgleiche und eine gesunde öffentliche Infrastruktur ebenso notwendig sind wie etwa eine Rentenreform und gute Bildung.“

BaROCK

11. Februar 2017 by

Sechstes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

ludger-vollmer-copyright-thomas-mueller

Mit der Musik des Barock und besonders mit Johann Sebastian Bach haben sich Komponisten über die Jahrhunderte hinweg immer wieder auseinander gesetzt. Ergebnisse dieser Arbeiten sind im sechsten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am 14. Februar 2017 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) zu hören.

Ludger Vollmer (Foto: Thomas Müller), der in dieser Spielzeit der »Komponist für Hagen« ist, hat dazu im Jahr 2004 eine Art Crossover-Stück geschrieben: „Toccare! A rockful meditation about an organ piece by J.S. Bach“ hat er es genannt, und in der Besetzung mit elektrisch verstärkter Violine, die er selbst spielen wird, Rockband und großem Orchester verspricht es, ein äußerst spannendes und vielschichtiges Hörerlebnis zu werden.

Anton Webern, einer der großen Wegbereiter der Neuen Musik, hat sich ebenfalls intensiv mit Bach beschäftigt, besonders mit dem „Musikalischen Opfer“. Berühmt wurde das sechsstimmige „Ricercar“, das Webern für kleines Orchester arrangiert hat. Dabei wandert das Thema bruchstückhaft von Instrument zu Instrument.

In Anlehnung an vergangene Zeiten schrieb Max Reger seine „Suite im alten Stil“, in der er barocke Formmodelle wie Präludium und Fuge als Gerüst benutzt, um eine intensive musikalische Verdichtung zu erreichen.

Auch für Maurice Ravel diente die barocke Tanzsuite als Vorbild für sein „Le Tombeau de Couperin“. Eigentlich als Ehrerweisung an den französischen Barockkomponisten François Couperin gedacht, widmete Ravel jeden einzelnen Satz dem Andenken an einen persönlichen Freund, den er im Ersten Weltkrieg verloren hatte. Trotzdem ist die Musik eher heiter als ernst gestimmt, was Ravel so begründete: »Die Toten sind traurig genug in ihrer ewigen Ruhe«.

Am Dirigentenpult gastiert dieses Mal Daniel Huppert, der seit 2012 Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin ist.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

WPWR säubert eigenen Artikel

10. Februar 2017 by

Zeitung lässt den Namen Muamer Andelija von der Bildfläche verschwinden

wp-artikel-andelija-originalOriginal-Artikel vom 30.12.2015, inzwischen vom Namen des Protagonisten gesäubert. Screenshot: DW.

Was treibt das Hagener Einheitsblatt dazu, einen Namen aus einem Artikel zu entfernen, der vor mehr als einem Jahr erschienen ist? Irgendwelche Winkeladvokaten, die urplötzlich auf den Plan getreten sind? Wenig wahrscheinlich bei einem Medien-Imperium, das über eine gut ausgebaute Rechtsabteilung verfügt, die in der Vergangenheit schon Kandidaten Paroli geboten hat, die heute städtischen Gesellschaften vorstehen.

Mitgefühl für jemanden, dem die Gerüchteküche Drogenprobleme nachsagt? Nun, das sind wie gesagt Gerüchte, und diese Geschichten sind in der heimischen Presse nie erwähnt worden. Und selbst wenn, wäre es kein Grund, einen Uraltartikel nach so langer Zeit zu säubern.

So geschehen aber in der Online-Ausgabe der Hagener WPWR. Schon gestern war aufgefallen, dass in der Berichterstattung des Blattes über Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung des SPD-Ortsvereins Altenhagen der Name des vermeintlichen Verursachers fehlte. Obwohl dieser in der Vergangenheit genannt wurde und inzwischen staatsanwaltliche Ermittlungen gegen den Ratsherrn angesetzt sind.

Merkwürdig erschien auch ein Wortwechsel auf der Fakebook-Seite der WP zwischen SPD-Mann Dietmar Thieser und dem stellvertretenden Leiter der Hagener Lokalredaktion, Martin Weiske, über angebliche „Hintergründe“, die bekannt seien, aber nicht in die Öffentlichkeit gehörten.

Jetzt stellt sich heraus, dass das Einheitsblatt einen Artikel vom 30. Dezember 2015, der dubiose Mietzahlungen des Ratsmitglieds Muamer Andelija zum Thema hatte, dahingehend umfrisiert hat, dass der Name des Betreffenden komplett entfernt wurde.

Hieß es im Originalbeitrag noch:

„Muamer Andelija, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Altenhagen, hat seine Mietschulden zunächst vom Parteikonto beglichen. Eine peinliche Panne, die er mittlerweile korrigiert hat“,

lautet die neue Version:

„Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altenhagen hat seine Mietschulden zunächst vom Parteikonto beglichen. Eine peinliche Panne, die er mittlerweile korrigiert hat.“

Und so ziehen sich die „Korrekturen“ durch den gesamten Artikel. Was mag wohl die lokale Einheitsredaktion dazu bewogen haben, einen mehr als ein Jahr alten Beitrag von jedem Hinweis auf den einer Unterschlagung bezichtigten Ratsherrn zu säubern und damit Muamer Andelija von der Bildfläche der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden zu lassen?

Mitgefühl mit persönlichen Schwächen eines politischen Repräsentanten wird es kaum gewesen sein, denn die wurden doch nie thematisiert. Näher liegt da schon der Verdacht politischer Kumpanei zwischen Pressehaus und bestimmten Figuren des Rathaus-Milieus. Aber auch hier liegen die Hintergründe bislang völlig im Verborgenen.

Wilfried Schmickler: Das Letzte

10. Februar 2017 by

Montag, 13. Februar, 19:30 Uhr, theaterhagen

Nur noch wenige Restkarten!

Immer mehr Menschen in Deutschland fallen ab vom Glauben an die Grundordnung und füllen das entstehende Vakuum mit Misstrauen und Hader: Politiker? Alle Verbrecher! Medien? Alle verlogen! Fremde? Alle verdächtig!

Ob Regierungs-, Partei- oder Fernsehprogramm – die Adressaten verweigern die Annahme, wenden sich resigniert ab und denken: Das ist doch das Letzte!

Hier aber krankt der vermeintlich gesunde Menschenverstand. Denn das Letzte kommt kurz vor dem Ende. …Doch ein Ende ist nirgends in Sicht.

Und deshalb: Das Letzte, was die Zukunft braucht, sind Frust und Verdruss. Wilfried Schmickler, der Mann für die kurzweiligen zwei Stunden, kümmert sich drum. So gründlich wie möglich und so aktuell wie nötig.

Hongxiang Xiong – Harmonie setzt Zeichen

10. Februar 2017 by

12. Februar bis 12. März 2017, HAGENRING-Galerie

Hongxiang Xiong wurde 1955 in Jingdezhen, einer sehr alten chinesischen Porzellanstadt in der Provinz Jiangxi, geboren. Er wurde zum Porzellankünstler und Kalligraphen ausgebildet. 1986 baute er eine eigene Porzellanwerkstatt in Jingdezhen auf. Außerdem unterhält er ein persönliches Atelier als Künstler in Beijing (Peking). Als Lehrer an der „Ersten beruflichen Fachschule Daxing“ in Beijing unterrichtet er Porzellangestaltung.

Eröffnung: Sonntag, 12.02.2017 um 11:00 Uhr

Einführung: Hongxiang Xiong, Übersetzung Huijing Han
Musik: Huijing Han (Pianistin, intern. Preisträgerin),
Kejia Xiong (Tenor am TheaterHagen, intern. Preisträger)

SPD-Ratsherr greift in die Kasse seines Ortsvereins

9. Februar 2017 by

Die Staatsanwaltschaft Hagen ermittelt gegen einen amtierenden SPD-Ratsherrn wegen Untreue. Der Mann aus Altenhagen soll im vergangenen Jahr 1600 Euro aus der Kasse seines Ortsvereins entnommen und für private Dinge verwendet haben. Der Mandatsträger wurde von den Ermittlern bereits vernommen und auch seine Wohnung durchsucht.

Parallel dazu hat der SPD-Ortsverein Altenhagen ein Parteiordnungsverfahren gegen den Genossen eingefädelt und darin den Parteiausschluss beantragt. Damit wird sich in den nächsten Tagen die Schiedskommission des SPD-Unterbezirks beschäftigen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Merkwürdig. Der Name des vermeintlichen Delinquenten wird nicht genannt, obwohl er in der Vergangenheit mehrfach Hauptdarsteller der Berichterstattung war. Dafür fällt ein interessanter Dialog zwischen Dietmar Thieser (SPD), Martin Weiske (WPWR) und anderen auf der Fakebook-Seite der WP auf:

wp-fakebook-thieserwp-fakebook-weiske-etalThieser antwortet für Weiske. Wer ist da Koch und wer ist Kellner?

Im Dezember 2015 sah das noch anders aus: Ausstehende Miete fließt vom SPD-Parteikonto titelte damals die WPWR und nannte Ross und Reiter.

Update: Der verlinkte Beitrag ist inzwischen vom Namen des Betroffenen gesäubert worden. Welche Interessen sind hier im Spiel?

Dazu auch ein DW-Beitrag vom Oktober 2016: SPD: Nach einer Stunde zum Friseur

Volksbegehren: Auch in Hagen darf unterschrieben werden

9. Februar 2017 by

Das Volksbegehren der Bürgerinitiative „G 9 jetzt“ gegen das achtjährige, sogenannte Turbo-Abi hat begonnen. Befürworter des Anliegens können sich jetzt auch in Hagen mit ihrer Unterschrift für die Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit einsetzen. Eintragungslisten liegen bis zum 7. Juni im Rathaus sowie im Bürgeramt Hohenlimburg aus. (…)

Auch die Politik beschäftigt sich längst wieder mit dem Thema, fast alle Parteien haben signalisiert, dass sie neben dem kurzen G8 vermehrt Wege zum G9-Abitur anbieten wollen. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, bildungspolitischer Sprecher der Hagener SPD-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses, hält das Volksbegehren daher für überflüssig. (…)

Noch konsequenter positioniert sich Ellen Neuhaus (CDU), die Vorsitzende des Schulausschusses in Hagen: „Ich bin für G 9, und ich werde mich auch in die Liste eintragen.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Schulzeitverkürzung am Gymnasium („G8“ statt „G9“) ist in Nordrhein-Westfalen als Forderung aller Landtagsfraktionen (also SPD, CDU, FDP und GRÜNE) im Jahr 2004 politisch auf den Weg gebracht worden. Begründet wurde die damalige Einführung mit der Erfordernis eines „verantwortungsvolleren Umgangs mit der Lebenszeit unserer Kinder“.

Das war allerdings angesichts einer längeren Lebenserwartung und eines sich ständig erweiternden Wissen nur ein allzu durchsichtiger vorgeschobener Grund. In Wahrheit haben die Landtagsfraktionen die Forderungen aus den Reihen der Wirtschaftslobbyisten umgesetzt, also derjenigen, die inzwischen die „Unreife“ der (zu) jungen Absolventen der Hochschulen beklagen.

Besonders verschroben ist die im Artikel dem SPD-Ratsmitglied Friedrich-Wilhelm Geiersbach zugeschiebene Argumentation, durch die Rückkehr zu G9 „steige jedoch die Gefahr, dass der Samstag wieder zum regulären Unterrichtstag wird, denn anders seien die vorgeschriebenen Lehrpläne nicht zu stemmen“. Der Samstag ist an NRW-Gymnasien schon seit Jahrzehnten schulfrei gewesen, auch zu Zeiten des alten G9. Und warum durch eine Schulzeitverlängerung die Lehrpläne nicht mehr zu stemmen sein sollen, bleibt das Geheimnis des bildungspolitischen Sprechers der Hagener SPD-Fraktion.

Bilstein: IG Metall ruft zur Versammlung

9. Februar 2017 by

Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird es eine Mitgliederversammlung geben. Möglicherweise in der Badminton-Halle des Sport- und Fitnessstudios Injoy. Das sagte gestern Morgen Jens Mütze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hagen, nach dem Informationsaustausch mit den fast vierzig Mitgliedern der Betriebs-Tarif-Kommission (BTK) der Bilstein-Group. Zu dieser zählen am Standort Hohenlimburg die Kaltwalzwerke Bilstein GmbH und Hugo Vogelsang GmbH sowie die Bilstein Service GmbH.

Gegenwärtig prüft die Gewerkschaft mit Hochdruck, ob die Versammlung der gewerkschaftlich organisierten Mitglieder der insgesamt fast 1400 Arbeitnehmer der Bilstein-Group an der Färberstraße möglich ist. „Wir benötigen einen sehr großen Versammlungsort, denn alle drei Standorte sind gewerkschaftlich stark organisiert.“ In dieser Mitgliederversammlung möchte die Gewerkschaft erfahren, wie die Belegschaft zu den ihr vorliegenden Plänen der Bilstein-Geschäftsführung steht und welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden sollen. Mütze: „Wir wollen gemeinsam das Ansinnen des Arbeitgebers diskutieren.“ (…)

„Die Stimmung ist deshalb gegenwärtig katastrophal. Sie ist seit dem Tod der Seniorchefin Ilse Bilstein im April 2007 konsequent schlechter geworden. Das wird von der Geschäftsleitung nicht wahrgenommen“, sagte Birger Hollatz, Betriebsratsvorsitzender von Bilstein, gestern auf Nachfrage. „Ziel ist es, mit immer geringeren Personalkosten eine höhere Produktivität zu erzielen.“ (…)

Quelle: wp.de (kostenpflichtig)

Quardt zum Bezirksbürgermeister Mitte gewählt

9. Februar 2017 by

Der Stadtbezirk Hagen-Mitte hat einen neuen Bezirksbürgermeister: Ralf Quardt, bislang CDU-Fraktionschef in der Bezirksvertretung Mitte, wurde gestern zum Nachfolger von Arno Lohmann (SPD) gewählt, der den Posten aufgrund seiner beruflichen Verpflichtungen zum Jahresende 2016 aufgegeben hatte.

Sein Stellvertreter ist Christian Peters (SPD), für den wiederum der bisherige Vize-Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Junge seinen Posten geräumt hatte. Letzterer war bereits am Wochenende von der Union als neuer Fraktionschef gewählt worden.

Obwohl das harmonische Miteinander von den Gewählten im Anschluss an die Wahlen beschworen wurde, waren die Urnengänge selbst keineswegs so reibungslos wie erhofft verlaufen. (…)

Quelle: wp.de

Junges Museum: Gilsuk Ko – Kennen; Lernen

9. Februar 2017 by

10. Februar – 30. April 2017, Osthaus Museum Hagen

contacts_gilsuk_ko_performance__w1Gilsuk Ko, aus: comfort distance, video-performance, 2015, (c) Gilsuk Ko

In ihren Videoreihen beschäftigt sich Gilsuk Ko mit dem gesellschaftlichen Zusammenleben. Zwischenmenschliche Beziehungen setzen eine Interaktion mit dem Gegenüber voraus, die die Künstlerin in unterschiedlichen Szenarien visualisiert.

Im Fokus ihrer Performances steht das Verhältnis von Aktion und Reaktion, die die Handlungen der Akteure bedingt und beeinflusst. Beziehungen werden in Berührungen, Verflechtungen und gegenseitigen Abhängigkeiten ausgelotet und das Verhältnis von Körper und Raum wird im Kontakt auf die Probe gestellt. Auch hinterfragt die gebürtige Koreanerin Aspekte der Herkunft und des menschlichen Charakters, die beim zwischenmenschlichen Kontakt eine wesentliche Rolle spielen.

Die 1981 in Südkorea geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Deutschland. Sie studierte in Seoul und an der Kunstakademie Münster. Die Ausstellung ist die erste Präsentation ihrer Videoarbeiten in einem deutschen Museum.

Wirtschaftspolitik mit der Brechstange

9. Februar 2017 by

„Trump hat anscheinend von Volkswirtschaft nicht viel Ahnung. Er denkt zu sehr als Unternehmer und ist nicht weitsichtig genug.“ So Hans-Jörg Schmerer, VWL-Professor an der FernUniversität. (…)

Quelle: FernUni

380-kV-Höchstspannungsleitung Dortmund-Hagen

9. Februar 2017 by

Erörterungstermin im Saalbau Witten

Die Bezirksregierung Arnsberg hat in den letzten Tagen die Einladungen für den Erörterungstermin über den Neubau der Höchstspannungsfreileitung von Dortmund nach Hagen an über 900 Einwender, Behörden, Verbände und sonstige Träger öffentlicher Belange verschickt. Der Erörterungstermin findet am 21. März 2017 im Wittener Saalbau statt. Eine Verlängerung um drei Tage bis einschließlich 24. März 2017 ist möglich.

Erörtert werden die Einwendungen zum beantragten Neubau des rund 11 km langen Abschnittes der 380-kV-Strom­leitung von Dortmund – Kruckel über Herdecke und Witten bis zum Umspann­werk in Hagen – Garenfeld. Bei dem von der Amprion GmbH beantragten Vorhaben handelt es sich um einen Teilabschnitt des Vorhabens Nr. 19 des Energieleitungs-ausbaugesetzes, welches den Neubau der 380-kV-Stromleitung von Dortmund nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz vorsieht.

Klangrede zum 6. Sinfoniekonzert

8. Februar 2017 by

Konzertdramaturg Frederik Wittenberg im Gespräch mit Milla Kapolke und Rolf Möller von der Band „Green“

Die sechste „Klangrede“ in dieser Spielzeit findet am Sonntag, 12. Februar 2017 um 11.30 Uhr im Kino Babylon/Kulturzentrum Pelmke statt.

In dieser Veranstaltung wird in die Werke eingeführt, die im sechsten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (am 14. Februar 2017, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „BaROCK“ aufgeführt werden: „Ricercare“ von Johann Sebastian Bach/Anton Webern, „Toccare! A rockful meditation about an organ piece by J.S. Bach“, „Suite im alten Stil“ von Max Reger, „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel – Barockmusik, gesehen durch die Brille des 20. und 21. Jahrhunderts.

Zu Gast von Konzertdramaturg Frederik Wittenberg sind Milla Kapolke und Rolf Möller von der Band „Green“. Mit ihnen im Gespräch gibt es einen Ausflug in die Hagener Rockgeschichte, welche die beiden Mitglieder der bekannten Bands „Grobschnitt“ und „Extrabreit“ wesentlich mitgeschrieben haben. Außer einem Rückblick sollen auch aktuelle Projekte zur Sprache kommen, und natürlich gibt es einen Ausblick auf die „Symphonic Floyd“-Konzerte.

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.


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