Wenn du nicht mehr weiter weißt …

19. Dezember 2018 by

… gründe einen Arbeitskreis (oder gleich mehrere)

Datiert auf den 10. Dezember 2018 liegt dem Oberverwaltungsgericht NRW jetzt die Klage wegen fortgesetzter Überschreitung von Grenzwerten für Autoabgase in Hagen vor. Wie schon seit Inkrafttreten der Verordnung im Jahre 2010 ist offenbar nach Ansicht des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz auch weiter keine Eile geboten, diese Grenzwerte endlich einzuhalten.

Wie anders ist es zu verstehen, wenn OB und Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK) einvernehmlich erklären, dass sie erst im „kommenden Frühjahr“ einen „Runden Tisch“ sowie eine „Partnerschaft für effiziente und umweltgerechte Mobilität“ einrichten wollen?

Unter der Überschrift „Masterplan für Mobilität geht in Umsetzung“ werden die beiden Arbeitskreise als „erste Schritte zur Umsetzung von Maßnahmen des Masterplans“ angepriesen.

Und gleich noch ein dritter Arbeitskreis ist geplant: Während am Runden Tisch ein Austausch und eine Koordination aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität erfolgen sollen, soll die Partnerschaft für freiwillige Maßnahmen bei Unternehmen im Sinne eines betrieblichen Mobilitätsmanagements werben. Beide Maßnahmen sollen über einen „hochrangig besetzten Lenkungskreis“ koordiniert werden.

Getroffen hatte man sich auf Einladung der Stadt Hagen am 4. Dezember – zu dem Zeitpunkt glaubten die Teilnehmer wohl immer noch, das Problem weiter aussitzen zu können. Ein Irrtum: Sechs Tage später wurde die lange angekündigte Klageschrift beim OVG eingereicht.

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Firma Dörken erweitert ihren Standort in Hagen-Vorhalle

19. Dezember 2018 by

Die Firma Dörken aus Herdecke bekennt sich zum Standort in Hagen-Vorhalle. Bis 2021 soll er für mindestens 300 Mitarbeiter erweitert werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Standort Vorhalle der Herdecker Firma Dörken befindet sich auf dem Gelände des früheren Werkes Brünninghaus der Stahlwerke Südwestfalen. Es ist die bislang einzige Industriebrache in Hagen, auf der wieder eine nennenswerte Produktion stattfindet (siehe dazu auch hier).

East-West-Quartett: Jazz-Begegnungen

19. Dezember 2018 by

26.12.2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Der Pianist Vadim Neselovskyi lebt schon seit vielen Jahren in New York und ist allen Musikfreunden schon lange kein Unbekannter mehr ebenso wie Trompetenvirtuose Dmitrij Telmanov, der der eigentliche Komponist des Abends ist. Jazzdrummer Benny Mokross und Uli Bär am Kontrabass bilden das musikalische Fundament.

Dieser Jazzabend wird spannend, denn im Reisegepäck haben die Musiker unterschiedliche neue Kompositionen mitgebracht. Außerdem sitzt auf jedem Platz ein Solist mit seinem persönlichen Stil, seiner musikalischen Heimat und seinen musikalischen Vorlieben. Das garantiert ein abwechslungsreiches Programm, bei dem das Publikum auf seine Kosten kommt (Foto: ESM).

Eintritt: VVK € 18,- / AK € 20,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689
Vorbestellungen: booking@kulturverein-westfalen.de

Adventskonzert „Gloria in excelsis Deo“

19. Dezember 2018 by

Das Philharmonische Orchester Hagen läutet beim diesjährigen Adventskonzert am 23. Dezember (18.00 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) zusammen mit den Gesangssolisten Cristina Piccardi (Foto: Theater), Andrea Kleinmann, Nicole Naughton, Caroline Petrich, Luca Igelhorst (Sopran), Pauline Engelhaupt, Idil Duru Yalman (Mezzosopran), Sohee Kim (Alt), Kenneth Mattice (Bariton), dem Kinder- und Jugendchor des Theaters Hagen (Leitung: Caroline Piffka) und dem Philharmonischen Chor Hagen die Feiertage ein.

Mit der Präsentation von beliebten weihnachtlichen Werken vom Barock bis ins 20. Jahrhundert aus verschiedenen Ländern kehrt festliche und besinnliche Stimmung ins Theater Hagen ein. Auf dem Programm stehen: Antonio Vivaldis „Gloria“, Fantasie über „Greensleeves“ von Ralph Vaughan Williams, „Carol of the Bells“ von Mykola Leontovych, „Christmas Lullaby“ von John Rutter, „A la clavelina“ von Joaquín Rodrigo, „Christmas Day“ von Gustav Holst und „Vom Himmel hoch“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Am Dirigentenpult stehen abwechselnd Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Andrey Doynikov und Dan K. Kurland.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

CDU lehnt eigene Kandidatin für Spitzenamt ab

18. Dezember 2018 by

Sie soll Vize-Chefin der renommierten Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) werden: Cemile Giousouf (40, CDU), von 2013 bis 2017 erste muslimische CDU-Abgeordnete im Deutschen Bundestag und davor jahrelang Referentin im Integrationsministerium NRW.

Doch Teile der CDU-Fraktion im Bundestag, im Landtag von NRW und sogar im Präsidium der Partei laufen Sturm gegen die Personalie, über die in den nächsten Wochen Bundesinnenminister Horst Seehofer (69, CDU) sogar persönlich entscheiden wird.

Der Grund: Cemile Giousouf gilt laut Einschätzung aus Unionskreisen als Sympathisantin der „Grauen Wölfe“. Ihr wird eine unkritische Nähe zu Islamisten in Deutschland nachgesagt und ihr wird eine unangemessene Nähe zum umstrittenen Erdogan-Regime in Ankara vorgeworfen. (…)

Quelle: Bild.de

Dazu:

Hagener CDU-Politikerin kontert Extremismus-Vorwürfe

Die CDU-Politikerin weist diese Vorwürfe im Gespräch mit der WP entschieden zurück: „Meine kritische Haltung zu Islamismus oder dem türkischen Nationalismus war unmissverständlich in den vergangenen Jahren.“

Unter anderem habe sie für die vom türkischen Präsidenten Recip Erdogan bekämpfte Armenien-Resolution des Bundestages gestimmt und danach unter Polizeischutz leben müssen. Als Integrationsbeauftragte der CDU-Fraktion sei sie Ansprechpartnerin für verschiedene Religionsgemeinschaften gewesen und habe dabei immer klar Stellung gegen islamistische Positionen bezogen. (…)

Quelle: wp.de

Hagens OB Schulz warnt: Erheblicher Mangel an Gewerbeflächen

18. Dezember 2018 by

Das Böhfeld an der A1 soll zum Gewerbegebiet (werden). OB Schulz erklärt im Interview, warum er diese Planung auch gegen den Protest der Bürger verfolgt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wirft man einen Blick auf die in den letzten Jahrzehnten neu entstandenen Gewerbegebiete, lässt sich der enorme Bedarf an Flächen, der angeblich vorhanden sein soll, nicht nachvollziehen. Es entsteht eher der Eindruck, dass diese Bereiche am Ende irgendwie aufgefüllt wurden, weil die Nachfrage nicht existierte – wenigstens nicht von produzierendem Gewerbe.

Aktuelles Beispiel ist das Gelände der früheren Zwieback-Produktion Brandt. Ein klassisches Gewerbegebiet, das nun für Einzelhandel u.ä. zweckentfremdet wird. Oder der sogenannte Gewerbepark Kückelhausen, in dem ebenfalls Einzelhandel, in diesem Fall Autoverkauf, dominiert.

Dazu kommen Einrichtungen ausgerechnet der Institutionen, die dem Oberbürgermeister bei seinen Forderungen am lautstärksten souflieren: Kreishandwerkerschaft und Industrie- und Handelskammer. Die allein haben dort, gemeinsam mit einem Verwaltungsgebäude der Caritas, jene drei Hektar in Beschlag genommen, die laut OB im Interview eine „in der Nachfrage äußerst gängige Größe“ darstellen.

Peinlich und mutlos

18. Dezember 2018 by

Natürlich kann man die Beweggründe der Deutschen Umwelthilfe hinterfragen. Aber das würde nur vom Wesentlichen ablenken: Der Zustand der Luft in der Innenstadt ist so schlecht, dass Menschen dort einer Belastung in verbotener Höhe ausgesetzt sind. Das ist peinlich. Zumal die Stadt keine zielführende Idee hat, wie sich kurzfristig etwas daran ändern ließe. (…)

Quelle: wp.de

Kontroverse Diskussionen

18. Dezember 2018 by

OB Schulz vor Grüner Mitgliederversammlung

Erik O. Schulz (Mitte) wurde 2014 als gemeinsamer Kandidat von CDU, Grünen und FDP zum Oberbürgermeister der Stadt Hagen gewählt. Eine weitergehende Koalition mit den beiden anderen Parteien hatten die Grünen vor der Wahl hingegen kategorisch ausgeschlossen; es kam bekanntlich anders. Jetzt warb der OB für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit nach den Kommunalwahlen 2020 (Foto: Grüne).

Bei der letzten Mitgliederversammlung des Jahres diskutierten die Hagener Grünen mit OB Schulz über Ergebnisse und weitere Erwartungen für die laufende Amtsperiode und eine gemeinsame Perspektive über die Kommunalwahl hinaus.

Zweieinhalb Stunden lang wurden unter stringenter Führung von Kreisverbandssprecher Rolf Willaredt vorbereitete Themenfelder abgearbeitet.

Dabei stellte Erik O. Schulz gleich zu Anfang seine Sicht klar: „Die eingeleitete Mobilitätswende mit Ausbau des ÖPNV, das Konzept Elektromobilität und das Radverkehrskonzept sind grüne Erfolge im Interesse des Klimaschutzes, die es ohne unsere Zusammenarbeit nicht gegeben hätte.“

In der Diskussion wurde allerdings deutlich, dass die Grünen Mitglieder ein kritisches Auge auf die Umsetzung der Konzepte werfen. Es gebe viele gute Konzepte, das Verwaltungshandeln entspreche aber nicht immer der vereinbarten Richtung war mit Verweis etwa auf die aktuellen Pläne zur Marktbrücke zu hören.

Auch bei weiteren Themenfeldern wie Bildung, Verwaltung und Wirtschaft entwickelten sich nach dem Input des Oberbürgermeisters durchaus kontroverse Diskussionen. Allgemein wurde der Austausch begrüßt, da er auch zu Klärungen und Verständigung führte. Auch OB Schulz wertete das Ergebnis positiv und bot eine enge Zusammenarbeit in Sachfragen an.

Mit Blick auf die Kommunalwahl sei seine Wunschoption, auch zukünftig mit der aktuellen Allianz zusammen zu arbeiten.

Thema „Bohne“ bleibt noch lange erhalten

18. Dezember 2018 by

von Ruth Sauerwein

Der Rat hat beschlossen, zwei Streetworker einzustellen, die sich an der „Bohne“ für vier bis sechs Monate um die Trinkerszene und die Methadonpatienten kümmern sollen – aber mit welchem Auftrag? Das bleibt irgendwie nebulös.

Beim Lesen bleibt der Eindruck, dass das Problem um ein halbes Jahr aufgeschoben wird, denn es gibt keinen Konsens darüber, was letztlich das Ziel ist. Vertreiben? Andere Orte finden? Die Situation an der „Bohne“ für alle ordnen?

In dem Pressebericht wird auf das Berliner Beispiel vom Leopoldplatz und in einem großen Park verwiesen. Zum Erfolg dieser Projekte hat beigetragen, dass sie von einem breiten Konsens getragen wurde, der lautete: Alle haben ein Recht, den Park und den Platz zu nutzen. Und alle haben die Pflicht, sich an bestimmte Regeln zu halten, auch die Trinker- und Drogenszene.

Von einem solchen Konsens ist die Politik in Hagen weit entfernt. In Berlin wurden im Vorfeld der Maßnahmen ein Jahr lang sorgfältig die Wünsche und Bedürfnisse aller Nutzer und Anwohner erforscht. Und im Nachgang werden sie einbezogen, um die Regeln aufrecht zu erhalten und Probleme rechtzeitig zu erkennen.

Auch in Hagen haben zwei Sozialarbeiterinnen die Situation um Bodelschwinghplatz und „Bohne“ evaluiert. Wurden die Ergebnisse der Politik vor der Beschlussfassung vorgestellt? Ich habe den Eindruck, dass uns das Thema „Bohne“ noch lange erhalten bleiben wird.

Umwelthilfe verklagt NRW wegen schlechter Luft in Hagen

17. Dezember 2018 by

Städte ersticken am motorisierten Individualverkehr

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vier weitere Klagen gegen das Land Nordrhein-Westfalen beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster für „Saubere Luft“ in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal eingereicht. In allen vier Städten wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg /m³) im Jahresmittel fortwährend erheblich überschritten.

Die beiden einzigen offiziellen Messstationen in Hagen stellen für 2017 NO2-Werte oberhalb des Grenzwerts fest: 49 µg/m³ (Märkischer Ring 85) und 48 µg/m³ (Graf-von-Galen-Ring). Ziel der Klagen ist die Einhaltung des bereits seit 2010 verbindlich geltenden NO2-Grenzwerts noch im Jahr 2019.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Der EU-Grenzwert dient dem Schutz unserer Gesundheit. Er steht nicht zur Debatte und gilt seit 2010. Doch die Landesregierung verweigert den Bürgern in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal die ihnen rechtlich zustehende „Saubere Luft“. Wir brauchen eine wirkliche Verkehrswende. Unsere Städte ersticken am motorisierten Individualverkehr und an giftigen Dieselabgasen. Offensichtlich sind gegen den Widerstand der Dieselkonzerne nur noch die Gerichte in Deutschland in der Lage, geltendes Recht und Gesetz durchzusetzen. Wir brauchen mehr saubere Busse und Straßenbahnen und weniger schmutzige Diesel-Fahrzeuge in der Stadt.“

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in seinen Grundsatzurteilen vom 27. Februar 2018 das Jahr 2019 als letztmöglichen Zeitpunkt zur Einhaltung des EU-weit gültigen Jahresmittelwerts von 40 µg/m³ höchstrichterlich festgelegt. Die „Saubere Luft“ in den vier Städten ist nur durch kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Fahrverbote für schmutzige Diesel-Fahrzeuge möglich, die im realen Betrieb die Grenzwerte um ein Mehrfaches übersteigen.

Schmutzige Diesel-Pkw tragen wesentlich zu mehr als 800.000 jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes und Asthma sowie zu knapp 13.000 vorzeitigen Todesfällen bei, verursacht durch die anhaltende Belastung der Atemluft mit dem Dieselgift NO2.

Das Umweltbundesamt hatte mit einer neuen Studie über die Gesundheitsfolgen von NO2 verdeutlicht, dass bereits bei Konzentrationen deutlich unterhalb des Grenzwertes mit 437.000 Neuerkrankungen an Diabetes Mellitus und 439.000 Asthmaerkrankungen zu rechnen ist.

Klageschrift Hagen (pdf)

Drei Tage Winterschlaf

17. Dezember 2018 by

Verwaltung schließt „zwischen den Jahren“

Die Hagener Stadtverwaltung bleibt „zwischen den Jahren“ vom 22. bis einschließlich 31. Dezember 2018 geschlossen. Damit entfallen drei Arbeitstage, beim Rest handelt es sich um Samstage, Sonn- und Feiertage.

Wer eine Dienstleistung der Stadt Hagen benötigt oder in Anspruch nehmen möchte, wird daher gebeten, den Behördengang möglichst schon vor Weihnachten zu erledigen oder für das neue Jahr einzuplanen. Ab Mittwoch, 2. Januar 2019, stehen alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung.

Durch die Schließung werden Einsparmöglichkeiten im Bereich der Energie- und Personalkosten realisiert, da die Rathäuser I und II sowie weitere Außenstellen bis auf einzelne Ausnahmen nicht beheizt werden müssen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung müssen zwischen den Feiertagen Urlaub bzw. Gleitzeitguthaben abbauen, welches – Achtung! – die bilanziell vorzunehmenden Rückstellungen verringert.

Am 27. und 28. Dezember sind die Annahme von Sterbefallanzeigen und die Erteilung von vorläufigen Bestattungsgenehmigungen jeweils von 8 bis 11 Uhr in den Räumlichkeiten des Standesamtes (Rathaus I (Bauteil B), Rathausstraße 11, 58095 Hagen) möglich.

Dringend notwendige Reisedokumente sollten frühzeitig beantragt werden. In Notfällen sollten sich Bürgerinnen und Bürger an die Bundespolizei oder das Auswärtige Amt wenden. Dort sind auch aktuelle Reiseinformationen (www.auswaertiges-amt.de, Rubrik „Länder/Reiseinfo“) erhältlich. Neben Informationen zu den Einreisebestimmungen des jeweiligen Reiselandes finden sich auch Hinweise unter anderem zur Sicherheitslage und zur medizinischen Vorsorge sowie Listen mit den Anschriften konsularischer Vertretungen. Ebenso ist dort eine Übersicht über die Anerkennung deutscher Kinderausweise durch ausländische Staaten abrufbar.

Der Telefonservice „hagen direkt“ (02331/207-5000) ist nicht besetzt. Über eine Bandansage wird aber auf die bestehenden Not- und Rufbereitschaftsdienste hingewiesen. Die Stadtbücherei auf der Springe, die Stadtteilbüchereien und das Tierheim der Stadt Hagen haben zwischen den Feiertagen ebenfalls geschlossen. Die bereits bestehenden Rufbereitschaftsdienste der Stadtverwaltung Hagen sind in gewohnter Form an allen Tagen sichergestellt.

Hagener Streetworker sollen die Trinker-Szene weglotsen

17. Dezember 2018 by

Die Politik will die Trinker- und Drogenszene am Freizeitareal Bohne nicht länger tolerieren. Streetworker sollen neue Wege aufzeigen.

Dass es so, wie es ist, nicht bleiben kann, darin sind sich Vertreter aller Fraktionen einig: Beim Thema „Freizeitareal Bohne“ hat die Politik längst erkannt, dass es seinerzeit keinesfalls die glorreichste Idee war, am Rande des vor allem für Jugendliche attraktiven Pump-Tracks einen Unterstand für die örtliche Drogenszenezu errichten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Kein Einzelfall in der Hagener Politik. Erst etwas (einstimmig!) beschließen und danach kostenträchtig reparieren. Es wäre schon einiges gewonnen, wenn die Entscheider die Vorlagen lesen würden, bevor sie abstimmen.

Neues Flussviertel – Hagens Architekten wollen mitplanen

16. Dezember 2018 by

Die Insel auf der Westside hinter dem Bahnhof ist städtebaulich eine Chance des Jahrzehnts. Hagens Architekten wollen sich hier einmischen. (…)

Die Architekten, zu denen auch Ex-Stadtbaurat Johann Dieckmann gehört, vergleichen die Stelle, an der Volme und Ennepe zusammenfließen – was durch den Abbruch der noch darüber liegenden Bodenplatten auch bald sichtbar sein wird – mit dem Phoenix-See in Dortmund, mit dem Innenhafen in Duisburg oder mit der geöffneten Sieg-Platte in Siegen, wo ein vergessener Fluss wieder für die Menschen zugänglich gemacht wurde. (…)

Grundlagen für die Vorschläge sollen der Durchstich und die Verlängerung des Fußgängertunnels des Bahnhofes und die Aufwertung des Werdetunnels und der Straße Am Hauptbahnhhof sein. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Engagement der Architekten in allen Ehren – die angeführten Beispiele unterscheiden sich allerdings in einem entscheidenden Punkt gewaltig von der so euphemistisch „Westside“ genannten Fläche am Zusammenfluss von Volme und Ennepe. Keines der angeführten Referenzobjekte ist von seiner Umgebung so brutal abgeschnitten wie die Fläche hinter dem Hauptbahnhof.

Im Gegenteil: Das Elbers-Gelände ist in ein gewachsenes Umfeld eingebunden, die Wasserfläche des Duisburger Innenhafens ist – mit Brücken überspannt – kein trennendes, sondern ein verbindendes Element. Auch das Phoenixsee-Areal geht baulich (wenn auch nicht sozial, aber das ist erstmal ein anderes Thema) nahtlos in die Umgebung über. Das Beispiel Siegen ist als Möglichkeit, eine Innenstadt aufzuwerten, erst recht nicht als Vorbild für die „Westside“ geeignet. Es zeigt aber sehr schön, was man aus einem Flusslauf im Zentrum einer Stadt machen kann. Das abschreckende Gegenbeispiel dazu ist die Umgestaltung der Volme zwischen Rathausbrücke und Kaufmannschule.

Der Durchstisch der Bahnsteigunterführung ist natürlich zwingend nötig, um die Rückseite des Hauptbahnhofs zu erschließen. Aber wie der Tunnel Werdestraße aufgewertet werden soll – da ist eine fast überirdische Menge an Phantasie gefragt.

So sieht die Planung der Stadt Hagen aus. Ganz rechts die vorhandene Bebauung (hellgrau), daneben die Bahnflächen (ebenfalls hellgrau) und die Tunnel der Bahnsteigunterführung bzw. der Werdestraße (gestrichelt). In der Mitte schematisch das geplante Gewerbegebiet (blau) und die im Bau befindliche Bahnhofshinterfahrung.

Erst nachdem diese Hindernisse überwunden sind, erreicht man die Halbinsel zwischen Volme und Ennepe, von der man in nördlicher Richtung (außerhalb der Zeichnung) einen romantischen Blick auf weitere Industriehallen hat und auf der laut WPWR-Beitrag „eine Chance des Jahrzehnts“ verborgen sein soll. (Skizze: Stadt Hagen)

An den Ufern des Duisburger Innenhafens sind neben einem Park unter anderem das nordrheinwestfälische Landesarchiv und verschiedene Museen angesiedelt. (Luftbild: RVR)

Der Phoenixsee in Dortmund mit Bebauung, die sich nahtlos an die bestehende Besiedlung anschließt. (Luftbild: RVR)

In Siegen wurde der Fluss, der mit einer Betonplatte abgedeckt war, befreit und in das Stadtzentrum eingebunden. (Foto: Stadt Siegen)

 

In der Hand der Gerichte

16. Dezember 2018 by

Wenn es um die Entwicklung von Bauprojekten geht, schlingert die Stadt immer häufiger durch den Verfahrensdschungel und Gerichte werden bemüht. (…)

So möchte die Stadt gerne auf dem ehemaligen Sportplatz Dahmsheide in einem vereinfachten Verfahren ohne aufwändige Bürgerbeteiligung eine weitere Kita realisieren. Könnte tatsächlich klappen, weil es gegen diese Idee bislang ohnehin keinen vernehmbaren Widerstand gibt. Dennoch meldete jetzt Hagen-Aktiv-Fraktionschef Josef Bücker Protest an, weil man Bürgerwillen im Verfahren grundsätzlich nicht ausklammern dürfte.

Übrigens der gleiche Bücker, dessen Wählergemeinschaft es in Wehringhausen wiederum für angemessen hält, den von argen Widerständen begleiteten Block-1-Abriss sowie die Errichtung einer sechszügigen Kita und eines Discounters ebenfalls ohne Bürgerbeteiligung durchzuziehen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nur die Spitze des Eisbergs inkonsistenter und nicht nachvollziehbarer Entscheidungen der politischen Gremien bzw. deren Untätigkeit und Missachtung rechtlicher Vorgaben. Dann landet die Sache eben vor Gericht, und der Kläger, der das Recht einfordert (und auch bekommt), wird zum Buhmann erklärt. Aktuelles Beispiel: Die Deutsche Umwelthilfe mit ihrem Kampf gegen die Luftverschmutzung in Stadtzentren.

Ballett: Alfonso Palencia wird bereits ersetzt

15. Dezember 2018 by

Ballettdirektor sollte ursprünglich zum Ende Spielzeit 2018/19 seine Tätigkeit beenden

Unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung über die Besetzung der Ballettdirektion des Balletts Hagen ab der Spielzeit 2019/20 wird bei der Ballett- und Oper-Doppelproduktion des Theaters Hagen in dieser Spielzeit ein Wechsel der Choreographie erfolgen: Statt des amtierenden Ballettdirektors Alfonso Palencia wird der italienische Tänzer und Choreograph Francesco Nappa diesen Ballettabend mit dem Hagener Ballett kreieren.

Die Produktion kombiniert als Doppelabend die Oper „DIDO AND AENEAS“ von Henry Purcell mit einem Handlungsballett auf die „WATERMUSIC“ von Georg Friedrich Händel und wird einen dramaturgischen Bezug zwischen beiden Stücken sichtbar machen.

Neben Francesco Nappa als Choreograph wirkt wie bereits geplant Kaspar Glarner als Ausstatter (Bühne und Kostüme) für beide Produktionsteile mit, während Intendant Francis Hüsers die Inszenierung des Opernteils besorgt.

Nach seiner Tanz- und Choreographieausbildung und seinem Wirken als Solotänzer arbeitet(e) Francesco Nappa als Choreograph sowohl international freischaffend, als auch mit seinem festen Tanzensemble „Somatic Dance Project“ (Lyon). In den letzten Jahren machte er auch in Deutschland in mehreren Städten mit seinen Kreationen und abendfüllenden Balletten auf sich aufmerksam, darunter u.a. in Kaiserslautern, Schwerin, Ulm, Stuttgart, Dresden.

Obwohl das Auswahlverfahren zur Besetzung der Ballettdirektion noch nicht abgeschlossen ist, gilt Francesco Nappa als einer der aussichtsreichen Kandidat*innen für die Nachfolge von Alfonso Palencia.

Hagen: Entscheidung über die Abstände von Windenergieanlagen

14. Dezember 2018 by

Der politische Sturm um die Zukunft der Windenergie in Hagen scheint erst einmal abzuklingen. Der Rat hat am Donnerstagabend in der letzten Sitzung dieses Jahres sich mit breiter Mehrheit (47:10 gegen die Stimmen der Grünen und einzelner Mandatsträger) auf eine Abstandsregelung für die Windkraftvorrangzonen in Hagen verständigt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Baudezernent Thomas Grothe erwartet laut Artikel bereits erfolgreiche Klagen gegen die beschlossene Regelung, die in seinen Augen „unpräzise, wenig rechtssicher und somit kaum umsetzbar“ sei.

Kita-Gebühren – Neben SPD fordert jetzt auch FDP Senkung

14. Dezember 2018 by

Nun erklärt auch die FDP-Fraktion im Hagener Rat, in Sachen Kita-Gebühren schnellstmöglich handeln zu wollen. Die Liberalen fordern aber eine erneute Diskussion über die Beitragsstaffel, die Eltern im mittleren Einkommensbereich aus Sicht der Fraktion über Gebühr belaste.

Ähnliche Töne gibt es seit Monaten von der SPD-Fraktion im zu hören. Die Genossen halten die Höhe der Gebühren für viel zu hoch und finden es noch dazu unredlich, dass sie jährlich um zwei Prozent erhöht würden. Dabei habe das Düsseldorfer Familienministerium die Auskunft erteilt, dass die Landesregierung ihren Zuschuss zu den Kindpauschalen in Hagen seit 2015 um fünf Millionen Euro erhöht habe. Beim Bürger komme das aber nicht an. (…)

Quelle: wp.de

Eine Reise durch die Epochen

14. Dezember 2018 by

Viertes Kammerkonzert im Auditorium des Kunstquartiers Hagen

Im vierten Kammerkonzert am 16. Dezember 2018 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier singt Kammersängerin Marilyn Bennett, die zuletzt und derzeit v.a. in „Molly Bloom“ und „Pariser Leben“ zu erleben war und ist.

Zusammen mit den Cellistinnen Melinda Riebau und Kerstin Warwel sowie dem Pianisten Dan K. Kurland nimmt sie das Publikum mit auf eine Reise durch die Epochen – von Henry Purcell bis Benjamin Britten.

Reine Instrumentalwerke ergänzen dieses abwechslungsreiche Programm (Foto der Interpreten: Leszek Januszewski).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Islam in Europa – Bilder des zenith-Fotopreises

14. Dezember 2018 by

15.12.2018 – 10.02.2019, Osthaus-Museum Hagen

Begegnungen von Berlinern und Geflüchteten in deutschen Museen, feiernde Familien beim gemeinsamen Essen in Spanien oder Muslime beim gemeinsamen Gebet in Italien – „Wie sieht der Islam in Europa eigentlich aus?“ Das ist die Frage des zenith-Fotopreises 2017.

Antworten darauf gibt die Leih-Ausstellung „Islam in Europa – Bilder des zenith-Fotopreises“ der Stiftung Haus der Geschichte. Neben den Gewinnerfotos präsentiert die Ausstellung ausgewählte Bilder aus den eingesendeten Fotoarbeiten. Über 50 Fotografen aus ganz Europa beteiligten sich am Wettbewerb (Foto: © Ayse Avdic: „Resilience“, Deutschland 2017).

Die mediale Berichterstattung in den vergangenen Jahren assoziiert den Islam oft mit Bildern von Flucht, Bürgerkrieg und Terror. Dass dies – besonders in Europa – nur ein kleiner Teil der Wirklichkeit ist, zeigen die Wettbewerbsbeiträge. In über 500 eingereichten Fotos erzählen Künstlerinnen und Künstler von der Heterogenität muslimischen Lebens in den verschiedenen europäischen Ländern. Wie leben, arbeiten und wohnen Muslime in Europa? Wie sieht ihr Alltag aus? Neben in sich versunkenen, betenden Menschen zeigen die Fotos ebenso feiernde, fröhliche Muslime, Kinder in der Fremde sowie in vertrauter Umgebung, Moscheen als Prachtbauten und im Hinterhof.

Der zenith-Fotopreis wurde 2011 vom Magazin zenith ins Leben gerufen und wird von der Stiftung Mercator unterstützt. Die Candid Foundation ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Think Tank, der 2015 die Herausgeberschaft der Zeitschrift zenith übernommen hat und Projekte zur interkulturellen Verständigung fördert und umsetzt.

„Islam in Europa. Bilder des zenith-Fotopreises“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Erstpräsentation fand im Museum in der Kulturbrauerei Berlin vom 16.11.2017 bis 08.04.2018 statt.

107.7 radio eriwan

13. Dezember 2018 by

Hagener Dudelfunk erfindet eine „Nachricht“

Radio Eriwan war zu Zeiten des Kalten Krieges ein fiktiver Sender der damaligen Sowjetunion, der vermeintliche Zuhörerfragen beantwortete. Radio Hagen ist ein real existierender Sender, der heute eine vermeintliche „Nachricht“ verbreitete, die den falschen Bericht der WPWR zur erst geplanten und dann wieder rückgängig gemachten Änderung der Buslinie 527 noch toppt:

Die weitschweifige neue Busverbindung der 527 soll schnellstmöglich korrigiert werden

Die weitschweifige neue Busverbindung der 527 soll schnellstmöglich korrigiert werden. Seit dem Sommer fährt die Linie anders. Mit der Konsequenz, dass gerade ältere Leute, die einfach nur vom Wohngebiet Altenhagen zum Supermarkt an der Altenhagener Straße wollten nun eine Sightseeingtour zum Bahnhof in Kauf nehmen mussten. Die Anwohner hatten protestiert, und die Politiker haben sich mit der Sache beschäftigt und räumen ein: Das muss wieder anders werden. Die Politiker wollen so schnell wie möglich beschließen, dass der alte Linienweg wieder eingerichtet wird.

Quelle: 107.7 radio hagen

Frage an Radio Eriwan … äh, Hagen: Stimmt es, dass bei Ihrem Sender Journalisten arbeiten?
Antwort: Im Prinzip ja, aber nur dann, wenn die Putzfrau Urlaub hat.

Meinung gebildet, Haltung bewahrt

13. Dezember 2018 by

Offener Brief der Grünen Linken Hagen* an Barbara Hanning

Nach über 20 Jahren in der Hagener Politik verlässt Du, liebe Barbara, an diesem Donnerstag das Geschehen. Zehn Jahre davon warst Du Sprecherin des Kreisverbands von Bündnis90/DIE GRÜNEN.

Neben der vielen inhaltlichen Arbeit gehörte zu Deinen herausragenden Leistungen ohne Zweifel eine intensive Netzwerkarbeit. Damit konntest Du dem Kreisverband über viele Jahre hinweg das notwendige Gehör auf der Landes- und Bundesverbandsebene unserer Partei verschaffen und sichern. Regelmäßig saßt Du in den Präsidien auf unseren Landesparteitagen, den Landesdelegiertenkonferenzen; dadurch hast Du konstruktiv die Parteitagsregie mitbestimmt.

Und mit Deiner wertvollen Arbeit im Koordinationsteam der Grünen Linken auf Bundesebene gab es auf Bundesdelegiertenkonferenzen die Weichenstellung für gute Entscheidungen. Vor Ort hast Du es vermocht die große Politik auf unseren Kreisverband herunter zu brechen und politische Fragestellungen zugespitzt in Antragsform auf die Delegiertenversammlungen mitzunehmen.

Dem grünen Grundsatz von der Trennung von Amt und Mandat bist Du treu geblieben und gabst Deine Ämter in der Partei auf, um Dich der Arbeit im Rat der Stadt Hagen zu widmen. Durch die bereits zuvor hohe Anbindung an die Fraktion übernahmst Du fortan wichtige Aufgaben, wie Mitgliedschaften im Sozial- und Integrationsausschuss sowie Polizeibeirat.

Im Jahr 2014 zogst Du als Spitzenkandidatin von Bündnis90/DIE GRÜNEN in den Kommunalwahlkampf und holtest im Team achtbare 9 % bei ungleich mehr Wettbewerb als zuvor. Mit diesem Ergebnis zogen neben Dir noch weitere fünf Listenkandidat*innen in den Hagener Stadtrat ein.

Bereits während des Wahlkampfes sahst Du Dich, liebe Barbara, innerfraktionell persönlichen Anfeindungen, Neid und Missgunst ausgesetzt. Leider hast Du nach der Wahl es dann auch nicht vermocht Dich in der neuen grünen Stadtratsfraktion mit Deiner Haltung zur zukünftigen politischen Arbeit und zum konstruktiven Verhältnis der Grünen in der „Allianz“ zu CDU, FDP und HagenAktiv durchzusetzen.

Du warst hier allerdings sehr wohl zu Kompromissen und externer Mediation bereit, die Dir allesamt verwehrt blieben. Der Fraktionsrest schloss Dich nach der Besetzung der städtischen Gremien aus und begab sich auf eine bisher nie dagewesene Abwärtsspirale angetrieben aus Eitelkeit, Machtbesessenheit und Inhaltslosigkeit.

Du, liebe Barbara, verbliebst, trotz mehrerer Aufforderungen von Deinem Mandat zurückzutreten, als Mitglied im Rat der Stadt Hagen und hast als einzige mit den Dir verbleibenden Mittel versucht das grüne Wahlprogramm umzusetzen. Du hast Meinung gebildet. Du hast Haltung bewahrt.

Jetzt allerdings ist für Dich die Zeit gekommen beruflich wie privat den nächsten Schritt zu gehen. Du ziehst vom eher urbanen Hagen mit Anschluss an die Metropolregion in das stark landwirtschaftlich geprägte Porta Westfalica. Hierfür wünschen wir Dir alles erdenklich Gute und bedanken uns herzlich für das Geleistete.

* Die Grüne Linke Hagen ist eine innerparteiliche Gruppierung des grünen Kreisverbands Hagen. Homepage: https://www.gruene-linke-hagen.de

Die Gehälter der Hagener Stadtspitze im Check

13. Dezember 2018 by

Wie viel Geld verdienen die Geschäftsführer städtischer Unternehmen in Hagen? Und was genau leisten sie dafür eigentlich? Ein Überblick. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Teilweise nicht auf dem neuesten Stand, aber natürlich ein Anhaltspunkt.

Schadstoffe: AfD Hagen fordert Versetzung der Messstation

13. Dezember 2018 by

Die AfD-Fraktion fordert, die Messstation für Stickoxide am Finanzamt umzupositionieren und so weit wie möglich von Fahrbahnrand entfernt aufzustellen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die AfD-Fraktion hat bisher nichts für Hagen beigetragen, noch nicht einmal in ihrem eigenen rechtsnationalistischen Sinne. Auch hier versucht sie erst gar nicht, Vorschläge zur Verbesserung der Luftqualität zu machen, sondern will die Messungen möglichst unwirksam gestalten. Das haben ihre Kollegen von der CDU-Fraktion schon im September um Umwelt- und Mobilitätsausschuss – getarnt als Fragenkatalog – versucht und sind gescheitert. Zurecht.

Ein Leser des WPWR-Artikels kommentierte: „hirn täte der afd in dieser und in vieler anderer hinsicht gut, nur leider lässt sich das nicht ganz so einfach transferieren wie messstellen.“

Gericht stoppt den Bau des Einzelhandelszentrums in Vorhalle

13. Dezember 2018 by

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat mit einer Eilentscheidung das vereinfachte Bebauungsplanverfahren für das Vorhaller Einkaufszentrum an der Ophauser Straße gestoppt.

Damit kann dort aufgrund einer Normenkontrollklage der Stadt Wetter bis zur Entscheidung im Hauptverfahren keine Baugenehmigung erteilt werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ähnlich könnten jene Schlaumeier, die mit zweifelhaften Konstruktionen die Pläne der GWG in Wehringhausen befördern wollen, Schiffbruch erleiden.

Hagener Buslinie 527 rollt wieder auf der bewährten Strecke

12. Dezember 2018 by

Die im Rahmen der Fahrplanumstellung vollzogene Umstellung der Linienführung für die Busstrecke 527 wird so schnell wie möglich wieder zurückgenommen. Das hat der Hagener Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Das Gremium räumte ein, dass dem ÖPNV-Arbeitskreis, der diese Maßnahme initiiert hatte, offenkundig ein Fehler unterlaufen sei und diese Entscheidung, die der Rat im Juli auf den Weg gebracht hatte, fachlich einfach nicht gut gemacht gewesen sei. Zudem hat die Politik die Hagener Straßenbahn AG aufgefordert, den alten, bewährten Linienweg so schnell wie möglich wieder herzustellen.

Die Bewohner in Altenhagen – vorzugsweise aus dem Drerup-Viertel – fühlten sich zuletzt vom öffentlichen Leben verkehrstechnisch abgeschnitten. Vor allem die kurzen Verbindungen zwischen den Wohnstraßen und den Lebensmittel-Märkten an der Altenhagener Straße, die die Nahversorgung der Menschen sichern, wurden plötzlich zu einer komplizierten Bus-Odyssee, die einschließlich eines Umstiegs über den Hauptbahnhof führten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der WPWR-Artikel ist weitestgehend Unsinn. Die 527 rollt nicht „wieder auf der bewährten Strecke“, wie es schon in der Überschrift formuliert ist – der Bus fuhr seit Menschengedenken nie anders. Eine geplante Umstellung kann nicht schon „vollzogen“ und somit auch nicht „wieder zurückgenommen“ worden sein. „Die Politik“ hat daher die Straßenbahn auch nicht „aufgefordert, den alten, bewährten Linienweg so schnell wie möglich wieder herzustellen“. Was noch gar nicht geändert wurde, muss auch nicht wiederhergestellt werden.

Also konnten sich die Bewohner auch nicht „abgeschnitten“ fühlen und zu einer „komplizierten Bus-Odyssee“ gezwungen sehen. Das hätte ihnen erst ab 6. Januar gedroht, wäre die Planung umgesetzt worden. Die ist aber, so wie es aussieht, bereits vom Tisch.

Jedenfalls hat die Hagener Straßenbahn AG den neuen Fahrplan, der ursprünglich ab Januar gelten sollte, bereits wieder von ihrer Homepage entfernt.

(In einer früheren Version dieser Anmerkung fehlten die Hinweise auf die Falschberichterstattung der WPWR. DW bedauert dieses Versäumnis.)

HEB: Abfallgebühren steigen um 7,4 Prozent

12. Dezember 2018 by

Nur in Bochum ist die Müllabfuhr noch teurer

Am morgigen Donnerstag (13.12.2018) wird der Hagener Rat mit aller Wahrscheinlichkeit eine Erhöhung der Abfallgebühren um 7,4 Prozent beschließen. Der Gebührensatz steigt von 3,78 € je Liter in 2018 auf nunmehr 4,06 € je Liter in 2019.

Von allen kreisfreien Städten des Ruhrgebiets und des Bergischen Landes müssen die Bürger dem Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) dann den zweithöchsten Preis für die Leerung ihrer Mülltonnen bezahlen. Nur in Bochum ist die Müllabfuhr noch teurer.

Abfallgebühren in Euro pro Liter/Jahr auf der Basis einer 120-Liter-Tonne bei wöchentlicher Leerung. BO, HA, DO, RS 2019, alle anderen 2018. Datenquelle: Kommunen

Beim Vergleich der unterschiedlichen Tarife fällt ins Auge, dass die höchsten Gebühren in den Betrieben anfallen, die in privatrechtlichen Unternehmensformen wie GmbH geführt werden. Die niedrigsten Gebühren sind dagegen dort zu finden, wo öffentliche Betriebsformen wie Eigenbetriebe oder Anstalten des öffentlichen Rechts (AöR) die Müllentsorgung organisieren.

Und die Unterschiede sind enorm: In Bochum müssen die Bürger mehr als dreimal so viel zahlen wie in Gelsenkirchen. Die Kosten für die Hagener liegen 89 Prozent höher als die für Bottroper.

Die drei Spitzenreiter auf der Gebührenleiter, Bochum, Hagen und Dortmund, sind wie erwähnt privatrechtlich verfasste GmbHs. Die – mit großem Abstand – günstigsten Anbieter, Gelsenkirchen, Bottrop und Hamm, firmieren als Eigenbetrieb bzw. AöR. Es ist also eine Korrelation zwischen der Höhe der Gebühren und der Rechtsform der Unternehmen zu erkennen.

Einen erheblichen Kostentreiber bei einer GmbH stellt die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent dar, die bei Eigenbetrieben nicht erhoben wird. In Hagen ist allein dafür 2019 ein Betrag von 3,8 Millionen eingepreist, der von den Gebührenzahlern zu schultern ist.

Die hohen Vergütungen für die GmbH-Geschäftsführer – beim HEB fast 400.000 Euro – sind dagegen fast zu vernachlässigen. Aber möglicherweise nicht die größeren „Gestaltungsspielräume“ im Geschäftsbetrieb.

So stieg beim HEB die „Umlage gemeinsamer Bereich“ zwischen 2017 und dem Plan für 2019 um 48,2 Prozent von 1,8 Millionen Euro auf 2,7 Millionen Euro. Unter „gemeinsamer Bereich“ wird die Umlage für Gebäude, Werkstatt und Verwaltung beim HEB verstanden. Diese Einrichtungen werden auch von dem Schwesterunternehmen HUI genutzt.

Während HEB für Bereiche der Daseinsvorsorge zuständig ist und bei der Müllentsorgung der privaten Haushalte eine Monopolstellung innehat, steht HUI bei der Entsorgung gewerblicher Abfälle im Wettbewerb mit anderen Anbietern. Da dürfen natürlich die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, wenn man noch mithalten will.

Ob und wie in solchen Gemengelagen die Kosten sauber getrennt werden (können), dürfte auch der zuständige Aufsichtsrat kaum überblicken.

Während sich eine GmbH ihren Jahresabschluss von privaten Wirtschaftsprüfern testieren lässt, die in der Regel ein Interesse daran haben, den lukrativen Auftrag auch im Folgejahr zu bekommen, werden Eigenbetriebe u.ä. von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) kontrolliert. Die GPA ist eine Einrichtung des Landes NRW.

In den gesetzlichen Regelungen dazu heißt es: „Die Gemeindeprüfungsanstalt führt bei anderen Körperschaften, Anstalten, Stiftungen, Verbänden und Einrichtungen des öffentlichen Rechts und deren Eigenbetrieben die überörtliche Prüfung und die Jahresabschlussprüfung durch (…).“

Auch die GPA kann Aufgaben an Wirtschaftsprüfer vergeben, behält aber letztendlich die Oberhoheit. Das dürfte auch private Unterauftragnehmer ausreichend diszipinieren.

Koepchenwerk: Landmarke leuchtet wieder

12. Dezember 2018 by

Sie leuchtet wieder, die RWE-Lichtlandmarke oberhalb des Koepchenwerks (Foto: Markus Bollen). Seit dem Ende der 1920er Jahre, als das Pumpspeicherkraftwerk nach Plänen von Arthur Koepchen gebaut wurde, steht sie für die Aktivität der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke am Hengsteysee. Der RWE-Schriftzug hat eine starke Symbolkraft, er steht für ungebrochene, wirtschaftliche Prosperität des Standortes und ist für die Herdecker Bürgerinnen und Bürger ein weithin sichtbares Symbol ihrer Heimat am Hengsteysee.

Seit die Industriedenkmalstiftung das Koepchenwerk im Jahr 2017 in ihren Bestand übernahm, hat sich viel getan. „Zwei arbeitsintensive Jahre liegen hinter uns“, sagt Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung. „Der historische RWE-Schriftzug wurde rekonstruiert; das 4000 m² große Dach der Maschinenhalle ist dicht, 40 Fenster sind repariert, das Gebäude ist trocken und bietet jetzt wieder einen Schutz für den wertvollen Maschinenbestand.“

Für Ulrich Heckmann, Leiter des Referats Industriekultur beim Regionalverband Ruhr, ist das Denkmal ein technikgeschichtlicher Meilenstein auf der Route der Industriekultur, die mit ihren 25 Ankerpunkten jährlich mehr als 7 Millionen Besucher anzieht:  „Das Koepchenwerk repräsentiert das industriekulturelle Erbe unserer Region und steht als technische Pionierleistung bei der Speicherung von Energie für ein nach wie vor brandaktuelles Thema.“

Regina Schrader, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. in Herdecke, will mit den Mitgliedern die Industriedenkmalstiftung tatkräftig unterstützen. Der Verein hat sich etwas Besonderes zur Aufgabe gemacht: die 12-Buchstaben-Spendenkampagne KOEPCHENWERK. Regina Schrader zufolge soll damit der historische Schriftzug an der Fassade wieder zum Leuchten gebracht werden: „Erst dann ist das Denkmal auch als Lichtlandmarke wieder komplett.“

Pro Buchstabe fallen 5000 Euro für die Instandsetzung inklusive Beleuchtung und Stromkosten an. Spenden ab 1 Euro sind möglich.

Spendenkonto:
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Volksbank Dortmund-Nordwest eG, IBAN: DE19 4406 0122 4168 6627 00, BIC: GENODEM1DNW
Verwendungszweck: Koepchenwerk leuchtet

Spendenquittungen werden ab 50 Euro automatisch und bei niedrigeren Beträgen auf Anfrage zugestellt.

Hagener Schulen wollen raus aus dem digitalen Niemandsland

12. Dezember 2018 by

Bislang ist noch nicht eine einzige Hagener Schule an das schnelle Internet angeschlossen. Was in der Realität immer wieder für ernüchternde Ergebnisse sorgt. Denn das digitale Lernen scheitert häufig schon an der Geschwindigkeit des Anschlusses. Insbesondere dann, wenn von mehreren Rechnern gleichzeitig auf das Internet zugegriffen wird. (…)

Quelle: wp.de

Erneute Haus-Räumung in Hagen in letzter Minute abgewendet

12. Dezember 2018 by

Vermieter am Bodelschwinghplatz zahlt doch noch ausstehendes Wassergeld in fünfstelliger Euro-Höhe. Die erste Sperrung war manipuliert worden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Vermieter war der Verursacher des Problems. Dem Einheitsblatt fällt aber nichts besseres ein, als in einer Infobox zu texten: „Die Stadt Hagen bietet zugewanderten Familien aus Rumänien und Bulgarien eine Mieter-Qualifizierung an, mit der der Weg in geordnete Mietverhältnisse ermöglicht werden soll.“

Mark-E erhöht Strom- und Gaspreise

11. Dezember 2018 by

Zum 1. Februar 2019 steigen die Strom- und Gaspreise für die Kunden des Hagener Energieversorgers Mark-E.

Die Strompreise erhöhen sich für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Monat um rund 2,77 Euro (brutto) oder 3,02 Prozent. Für Gas zahlt dann ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Monat rund 10,00 Euro (brutto) oder 8,5 Prozent mehr.

Nach Angaben von Mark-E ergibt sich die Notwendigkeit von Preiserhöhungen „aufgrund gestiegener Beschaffungskosten durch stark ansteigende Börsenpreise“. Mark-E will alle betroffenen Kunden in den kommenden Tagen in einem gesonderten Anschreiben über die Preiserhöhungen in ihren Strom- und Gastarifen informieren.

Zudem empfiehlt der Energiedienstleister seinen Kunden, vom umfangreichen Beratungsangebot Gebrauch zu machen und sich hier auch Alternativen aufzeigen zu lassen. Eine Alternative wäre beispielsweise der Wechsel zu einem anderen Anbieter.

Breites Bündnis für OB-Stichwahl

10. Dezember 2018 by

Initiative „Mehr Demokratie“ und Parteien starten Online-Aufruf

Gegen die Pläne von CDU und FDP, die Stichwahl bei Bürgermeister-, Oberbürgermeister- und Landratswahlen in Nordrhein-Westfalen abzuschaffen, hat die Initiative „Mehr Demokratie“ zusammen mit SPD, Grünen und weiteren Parteien einen Online-Aufruf zur Beibehaltung der Stichwahl gestartet.

Zu den Zielen des Bündnisses und der Kampagne „Stichwahl bleibt!“ erklären der NRW-Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie, Alexander Trennheuser, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, Thomas Kutschaty MdL, und die Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW, Monika Düker MdL:

Alexander Trennheuser:

„Mit der Aktion ‚Stichwahl bleibt!‘ setzt sich ein starkes Bündnis für den Erhalt der demokratischen Qualität unseres Wahlrechts ein. Wir rufen alle Menschen in Nordrhein-Westfalen auf, unseren Aufruf zu unterschreiben. Dies gilt insbesondere für die Kommunalpolitiker von Parteien und Wählergemeinschaften. Auch Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte sind zur Unterzeichnung eingeladen.“

Thomas Kutschaty:

„Der Plan von CDU und FDP zur Abschaffung der Stichwahl ist ein Angriff auf unsere gelebte Demokratie.

Ohne Stichwahlen können Kandidaten ins Amt kommen, die nur eine sehr geringe Stimmenanzahl auf sich vereinigen. So werden die Ämter von Bürgermeistern und Landräten entwertet. Mit einer Stichwahl hingegen erzielen die Gewählten in der Regel mehr absolute Stimmen als im ersten Wahlgang. Bei den Kommunalwahlen 2014 und 2015 war das in 73 Prozent aller Stichwahlen der Fall. So können sich die gewählten Vertreter auf eine breite Legitimationsbasis in ihrem Amt stützen.

Das zeigt eindeutig: Der Vorstoß zur Abschaffung der Stichwahl dient nur einem einzigen politischen Kalkül: Die CDU und Armin Laschet wollen sich mit weniger Demokratie mehr Macht in den Rathäusern von NRW sichern. Die Menschen in unserem Land wünschen sich aber mehr Mitbestimmung, nicht weniger.“

Monika Düker:

„Mit der geplanten Abschaffung der Stichwahl biegt sich die CDU das Wahlrecht für den eigenen Vorteil zurecht. In der Vergangenheit konnten sich etliche CDU-Kandidaten trotz Stimmenvorteil im ersten Wahlgang in der Stichwahl nicht durchsetzen. Anstatt zu überlegen, wie man eigene Anhänger besser überzeugen und mobilisieren kann, antwortet die Koalition mit einem Abbau kommunaler Demokratie. Das Wegfallen der Stichwahl wird kleinere Parteien in taktische Bündnisse zwingen. Die Auswahl geeigneter Kandidaten verlagert sich so von der Wahl an der Urne in die Hinterzimmer der Parteizentralen.

Die Argumentation der fehlenden Legitimation durch sinkende Wahlbeteiligung im zweiten Wahlgang fällt bei einem Blick in die Ergebnisse der Stichwahlen 2014 und 2015 wie ein Kartenhaus in sich zusammen. In den allermeisten Fällen stärkte die Stichwahl die Legitimation der neu gewählten Amtsinhaber, denn sie erhielten mehr Stimmen als im ersten Wahlgang.

In Gänze offensichtlich wird die taktische Motivation der schwarz-gelben Initiative dann durch den Blick in die anderen Bundesländer. CDU und FDP wollen Nordrhein-Westfalen zum einzigen Bundesland ohne zweiten Wahlgang machen. Sie nehmen damit den Wählern demokratische Rechte, die in jedem anderen Bundesland selbstverständlich sind. Die schwarz-gelben Entmündigungspläne müssen gestoppt werden. Damit die Stichwahl und mit ihr ein wichtiges Stück kommunaler Demokratie bleibt, hoffe ich auf breite Beteiligung an der Kampagne.“

Der Aufruf „Stichwahl bleibt“ wird neben SPD und Grünen auch von der Linken, der Piratenpartei und der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) unterstützt.

Hier unterzeichnen und weitere Infos

Bücherflohmarkt in der FernUni

10. Dezember 2018 by

11.12.2018, 15 bis 18 Uhr, Universitätsstraße 23, 58097 Hagen

Alle Jahre wieder: Die Universitätsbibliothek auf dem Campus lädt zu ihrem mittlerweile traditionellen Bücherflohmarkt im Advent ein. Besucherinnen und Besucher können aus einem vielfältigen und preisgünstigen Bestand von Lehrbüchern und Forschungsliteratur sowie Romanen und Fotobänden aus privaten Buchspenden auswählen.

Für zehn Euro gibt es am „Aktionstisch“ so viele Bücher, wie man ohne Taschen tragen kann. Wer mindestens zehn Bücher erwirbt, kann ein weiteres kostenlos mitnehmen (Preis maximal drei Euro).

Fahrgäste sollen bis zu 37 Minuten im pausierenden Bus warten

9. Dezember 2018 by

Proteste gegen die geänderte Linienführung bei der 527 – SPD-Fraktion rudert gegenüber eigenem Votum zurück

Die ersten Vorboten der angeblichen „Verkehrswende“ lassen Schlimmes erwarten. Fahrgäste sollen ab Januar mehr als eine halbe Stunde auf der Stelle verharren – wenn sie nicht gar wegen der Pause des Fahrers die Zeit im Freien verbringen müssen.

Die Hagener Strassenbahn AG will ab 6. Januar 2019 den Weg der Buslinie 527 im Altenhagener Wohnbezirk Ischeland ändern. Statt einer Hin- und Rückfahrt von der Altenhagener Straße soll der Bereich in einer Schleifenfahrt nur noch im Uhrzeigersinn befahren werden.

Stadtauswärts soll die Fahrt nunmehr ab Hagen Hbf wie heute bis zur Haltestelle Wittekindstraße verlaufen, ab dort weiter im Verlauf der Kinkelstraße bis zum Märkischen Ring und über diesen zur Haltestelle Altenhagener Brücke und weiter bis zum Hbf. Eine direkte Anbindung zum Zentrum von Altenhagen und den dortigen Einkaufsmöglichkeiten an der Altenhagener Straße wäre dann nur noch mit Umsteigen möglich.

Das Umsteigen an der Haltestelle Altenhagener Brücke hat es allerdings in sich: Es müssen – egal ob im oder gegen den Uhrzeigersinn ca. 200 Meter Weg zurückgelegt werden, der über drei bis vier teils sehr fußgängerunfreundliche geschaltete Ampelanlagen führt. So stellen sich die Schaltstellen in Politik und Verwaltung offenbar die groß herausposaunte „Mobilitätswende“ in Hagen vor. Aber es geht noch schlimmer.

Wenn schon eine Schleifenfahrt, dann sollte sie natürlich nonstop erfolgen. Nicht so in Hagen. Nach Angaben der Straßenbahn macht der Bus an der Haltestelle Blumenstraße montags bis samstags tagsüber zwei Minuten Pause, am Samstagabend dürfen die Fahrgäste schon etwa eine Viertelstunde auf eine Weiterfahrt warten. Den Höhepunkt der Planung erwarten Fahrgäste, die sich noch erdreisten, an einem Sonntag die „Leistungen“ dieses Verkehrsbetriebs in Anspruch zu nehmen. Wer dann vom Ischeland zum Hauptbahnhof , ins Stadtzentrum oder sonstwo hin will, darf sich an der Haltestelle Blumenstraße auf einen Stillstand von sage und schreibe 37 Minuten einrichten.

Am Ischeland rührt sich inzwischen Protest gegen diese aberwitzige Planung. In einem Flugblatt merken die Verfasser an: „Wenn so die angepriesene und nutzerfreundliche Umgestaltung des ÖPNV in Hagen beginnt, dann können sich die Nutzer der Hagener Straßenbahn AG warm anziehen und am besten schon mal festes Schuhwerk anschaffen.“

Die vermurkste Planung ist in einem angeblichen „Facharbeitskreis“ entstanden, den der Hagener Rat zur „Verbesserung“ des öffentlichen Personennahverkehrs in Hagen eingesetzt hat. Der hat einige durchaus sinnvolle Vorschläge erarbeitet – aber eben auch Unfug wie im Fall der Linie 527. Gerade dieses Beispiel dokumentiert die in weiten Kreisen der Entscheider grassierende Ahnungslosigkeit, die zu dem seit Jahren herrschenden miserablen Zustand des ÖPNV in Hagen geführt hat.

Das zeigt sich auch an der Entscheidung des Stadtrats, der die Ergebnisse dieses Arbeitskreises am 5. Juli 2018 beschlossen hat. Es seien ja jedem Ratsmitglied die gut 400 Euro Aufwandsentschädigung pro Monat gegönnt – wenn es wenigstens die Beschlussvorlagen lesen würde. Das scheint aber nicht unbedingt so zu sein.

Wie anders ist es möglich, dass das Papier des ÖPNV-Arbeitskreises einstimmig (!) vom Rat beschlossen wurde, aber die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Mitte in der Sitzung am 12. Dezember plötzlich den Antrag stellen wird, die Verwaltung zu beauftragen, auf die Straßenbahn AG einzuwirken, die bisherige Linienführung beizubehalten. Fehlt da die Kommunikation untereinander?

„Es sind Pläne der Hagener Straßenbahn AG bekannt geworden, dass die bisherige Streckenführung (…) geändert werden soll (…)“, heißt es im Antrag der SPD – dabei entstammen die Pläne gar nicht der Straßenbahn, sondern einem Ratsgremium. Die Sozialdemokraten erwecken so den Eindruck, mit dem Ratsbeschluss nichts zu tun zu haben – obwohl sie dort zugestimmt haben.

Die Grünen haben ebenso auf einmal noch Gesprächsbedarf. Für die Sitzung des Arbeitskreises ÖPNV am 19. Dezember erwarten sie „Detailinformationen für die Buslinienführung im Bereich Ischeland“. Auch die Grünen haben im Juli im Rat zugestimmt. Bezeichnenderweise vermerkt das Protokoll an dieser Stelle: „Herr Dr. Preuß führt aus, dass die Politik mit dieser Vorlage selbst etwas gestaltet. Er bedankt sich dafür beim Arbeitskreis.“

„Selbst etwas gestaltet“ – das klingt nach einer Kindersendung, die vor vielen Jahren mal im WDR-Fernsehen lief: „Erzählen, spielen, basteln mit Tante Erika“. Und so sehen eben auch häufig die Ergebnisse aus, die der heimische politische Raum zu produzieren pflegt. Da hilft dann im Zweifel auch der akademische Grad nicht weiter.

Aufschlussreich für die Änderung der Linie 527 ist die Begründung der Straßenbahn AG. Demnach wird die Erschließung des sowieso schon privilegierten Hagener Stadtteils Emst auf Kosten von Altenhagen verbessert: „Durch die Anpassung im Bereich Ischeland wird die Linie 527 auf dem Abschnitt Innenstadt – Wasserloses Tal in Richtung Emst besser mit der Linie 518 vertaktet.“

Also genau dort, wo der Grüne Dr. Preuß residiert – so kann er demnächst besser seinen ICE erreichen.

Hagener Delegierte halten ihr Abstimmungsverhalten geheim

9. Dezember 2018 by

Die CDU hat eine neue Vorsitzende, aber wie die beiden Hagener Delegierten abgestimmt haben, bleibt ein Geheimnis. Sie wollen nichts sagen. (…)

Sowohl Purps als auch Giousouf wird parteintern eine Nähe zum Merkel-Kurs der vergangenen Jahre nachgesagt. (…)

Quelle: waz.de

Geschwister-Scholl-Schule ohne Rassismus

9. Dezember 2018 by

Die Geschwister-Scholl-Schule mit den beiden Standorten in Boelerheide und Vorhalle darf sich jetzt offiziell „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen. Damit ist sie Teil des bundesweiten Netzwerks von etwa 3.000 Schulen, die sich gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art einsetzen.

Zwangsarbeiter stirbt mit 53 Landsleuten im Bombenhagel

9. Dezember 2018 by

Nicola Sinesi trug nur noch ein zerlumptes Hemd. Und er durfte, als die Briten am 2. Dezember 1944 einen Luftangriff auf Hagen flogen, keinen Bunker aufsuchen. Das war den Zwangsarbeitern verboten, sie galten im Dritten Reich als Untermenschen. Senesi starb, zusammen mit 53 seiner Landesleute, im Bombenhagel.

Am Freitag verlegte der Kölner Bildhauer Gunter Demnig in Eckesey einen Stolperstein für den Italiener, der nur 39 Jahre alt wurde. Sinesi war Soldat im Zweiten Weltkrieg und geriet, nachdem sich Italien im September 1943 aus dem Bündnis mit dem NS-Reich gelöst und einen Waffenstillstand mit den Alliierten geschlossen hatte, in deutsche Gefangenschaft. Er wurde nach Hagen deportiert und zur Arbeit bei der Firma Schmiedag in Eckesey gezwungen. (…)

Quelle: wp.de

Wiederaufnahme von „Der Messias“

9. Dezember 2018 by

Weihnachtskomödie von Patrick Barlow

Marc Baron und Dominik Hahn. Foto: Theater

Ab dem 15. Dezember 2018 (Wiederaufnahme, 19.30 Uhr, Lutz) steht sie mit insgesamt vier Vorstellungen wieder auf dem Spielplan des Hagener Theaters: Die beliebte Weihnachtskomödie „Der Messias“ von Patrick Barlow (ab 14 Jahren).

Barlows komödiantische Zeitreise mitten hinein in das Jahr Null gehört seit 13 Jahren zum Weihnachtskult auf der Lutz-Bühne. Mit britischem Humor und einer beträchtlichen Portion Menschlichkeit betrachtet Barlow den Ursprung der christlichen Kultur. Für uns schwer erklärbare „Phänomene“ werden auf menschliche, allzu menschliche Art und Weise beleuchtet. Liebevoll und geistreich wird der Blick hinter die Kulissen der Weihnachtsgeschichte gelenkt.

Theodor, ein Vollblut-Laiendramaturg und Stückeschreiber, hat sich ein neues Ziel gesetzt: Die Geschichte des Messias auf seiner Off-Bühne neu zu erzählen. Mit Esprit und Witz stürzen er und sein Freund Bernhard sich auf dieses Unternehmen. Aus Kostengründen übernehmen sie alle Rollen – und das sind eine ganze Menge! Doch das verläuft natürlich nicht ohne privaten Zwist zwischen den beiden Freunden, und auf der Bühne droht bald das totale Chaos…

In der Inszenierung von Werner Hahn und dem Bühnen- und Kostümbild von Peter Blindert und Ulla Ziemba-Minkiewicz spielen Marc Baron, Kirsten Corbett, Dominik Hahn und Christa Heine.

Weitere Aufführungstermine: 16.12. (18.00 Uhr), 21.12. (19.30 Uhr), 22.12. (19.30 Uhr) 2018

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sympathisanten

8. Dezember 2018 by

Hagener Presse rührt seit langem für heimische Rockergruppe die Werbetrommel

Michael Koch, Leiter der Hagener Lokalredaktion der WPWR, klingt schwer enttäuscht: „Die nette Fassade der Freeway Riders ist eingerissen“ überschreibt er seinen Kommentar zu der Razzia in einem Rockerclub am Nikolaustag. Dabei wurden mehrere Objekte durchsucht, ein umfangreiches Waffenlager sichergestellt (Foto: Polizei Hagen) und 14 Personen verhaftet, von denen inzwischen 10 wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Hintergrund ist u.a. ein versuchtes Tötungsdelikt.

Koch findet es „umso unverständlicher, dass es – vor allem bei Facebook — immer noch so viele gibt, die Verständnis für die Rocker zeigen“. Dabei breitet er den Mantel des Vergessens darüber aus, dass sein Blatt es war, das lange Jahre zur Legendenbildung beigetragen hat.

So erstarrte einst Kochs Kollege Hubertus Heuel in einem sehr ausführlichen Bericht geradezu vor Ehrfurcht: „Die Freeway Riders sind die Hagener Rocker. Männer wie Bäume, mit breitem Kreuz, ausladendem Brustkorb und muskelbepackten Armen. Männer wie Schränke.“ Liebevoll beschrieb er das Millieu: „Ihr Quartier liegt geduckt hinter Dekra und Peugeot im Gewerbepark Kückelhausen. Raue, heisere Stimmen erschallen, auf Spiegeln, Kutten und Pfosten klebt der geflügelte Totenkopf mit Kappe, das Emblem der Riders. Frauen heißen hier Schnitten und Kinder Blagen.“

Überhaupt sind die Rocker in Heuels Eloge Menschen wie du und ich: „Die Freeway Riders sammeln Spielzeug für bedürftige Familien, organisieren Blutspenden und Feste für krebskranke Kinder. Die meisten von ihnen haben selbst Familie und die gleichen Sorgen wie andere Väter.“

Besonders gefallen haben dürfte Heuel das kleinbürgerliche Weltbild der Rocker, die er als „wertkonservativ“ beschreibt und von denen jeder „ein Motorrad mit mindestens 550 ccm Hubraum“ fährt, „die meisten eine Harley Davidson.“ Auch wichtig: „Alle Mitglieder gehen einem ordentlichen Beruf nach, die meisten als Handwerker.“

In einem Bericht von 2016 über einen Aufmarsch der Rocker in Wehringhausen unterschied Redaktionsleiter Koch fein säuberlich zwischen dem „umstrittene Rocker-Club „Bandidos““ und dem „angestammten Motorradclub „Freeway Riders““. Brav wird deren Sprecher zitiert: „Wir wollten einfach durch die Stadt gehen und zeigen, dass wir in Hagen ansässig sind.“ Auch eine Anfrage an die „Bandidos“ hatte die WPWR gestellt, die aber nicht beantwortet wurde.

Ein Jahr später fragte das Einheitsblatt wieder an, Hintergrund war das sogenannte „Kutten-Verbot“, von dem die Freeway Riders allerdings nicht betroffen waren. „Auch wenn wir nicht betroffen sind, sehen wir darin einen Eingriff in die Bürgerrechte“, antwortete ein Sprecher der Rocker – und Kochs Blatt machte wieder einen ganzen Artikel daraus. Ohne daraufhinzuweisen, dass es weniger um „Bürgerrechte“ als vielmehr um ein Uniformverbot ging.

Schon lange vor Kochs und Heuels Tätigkeit in der heimischen schreibenden Zunft zeigte die lokale Presse eine wohlwollende Nachsicht gegenüber halbseidenen und kriminellen Kreisen. So wurde ein seinerzeit stadtbekannter Zuhälter, der sich am Ende in einem Nachtlokal die Kugel gab, in Permanenz als „Hagener Kaufmann“ tituliert.

Aber selbst jetzt, nachdem sich Koch in seinem Kommentar zerknirscht zeigt, wird am selben Tage so berichtet, als handele es sich bei dem Rockerclub um eine öffentliche Institution oder einen größeren Wirtschaftsbetrieb, bei dem man mal um ein Statement anfragt: „Ein Freeways-Sprecher wollte keine Stellungnahme zur Razzia abgeben.“

Unterzeichnet: mko – Michael Koch.

VHS-Erzählcafé: Ende des Ersten Weltkrieges und die Revolution 1918/19

8. Dezember 2018 by

Zu einem Gesprächsabend mit Jörg Fritzsche zum Thema „Vor 100 Jahren: Ende des Ersten Weltkrieges und die Revolution 1918/19“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, am Freitag, 14. Dezember, um 17 Uhr ein.

Soziale Missstände und die Entbehrungen des Ersten Weltkrieges verbitterten die kriegsmüde Bevölkerung und entwickelten im Herbst 1918 eine eigene Dynamik. Nach dem Abdanken des Kaisers und der Ausrufung der Republik herrschte zunächst ein labiles Gleichgewicht zwischen den um die Macht konkurrierenden Gruppen. Die – zunächst friedliche – Revolution eskalierte jedoch zum Jahreswechsel 1918/19 in blutige Kämpfe, die über 1500 Menschen das Leben kosteten. In der Veranstaltung sollen die Ereignisse dieser Monate – auch im lokalen Bezug – nachgezeichnet und analysiert werden.

Informationen zur Anmeldung für den Kurs 1212 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Weihnachtliches Mitsingkonzert

8. Dezember 2018 by

Das Philharmonische Orchester Hagen lädt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold am 14. Dezember 2018 (19.30 Uhr) alle sangesfreudigen Menschen zum kräftigen Mitsingen in einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in die Markuskirche ein. Wer nur zuhören möchte, ist natürlich auch herzlich willkommen.

Als mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Solistinnen sind aus den Instrumental- und Gesangsklassen der Detmolder Musikhochschule mit dabei: Die Hagener Sopranistin Ann-Kathrin Niemczyk und die in Serbien aufgewachsene Cellistin Irena Josifoska.

Neben bekannten Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“ und „O du fröhliche“ enthält das abwechslungsreiche Programm Werke von Engelbert Humperdinck (Ouvertüre zur Oper „Hänsel und Gretel“), Camille Saint-Saëns (Cellokonzert Nr. 1), Maurice Ravel (Suite „Le Tombeau de Couperin“), Peter Tschaikowski („Nussknacker“-Suite) u.a.

Die musikalische Leitung und Moderation übernehmen Studierende der Dirigierklasse der Hochschule für Musik Detmold – Mareike Jörling, Philipp Solle, Julian Wolf, Richard Kirchbaum, Lukas Ziesché – unter der Gesamtleitung von Prof. Florian Ludwig.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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