Viel Eigenlob und wieder nichts erreicht

25. April 2018 by

Aktionsbündnis veranstaltet Site-Seeing-Tour

„Leidenschaft und Sachkompetenz“ bescheinigen sich die Oberbürgermeister des Aktionsbündnissses „Für die Würde unserer Städte“ und veranstalteten eine Informationsfahrt für NRW-Landtagsabgeordnete.

Wie hoch die Zahl der teilnehmenden Abgeordneten war, teilte das Bündnis nicht mit, frohlockt aber: „Die Parlamentarier waren beeindruckt!“

So läuft das Spielchen jetzt schon seit 2008; erreicht wurde mit Empfängen bei Bundesministern und Schreiben an Partei- und Fraktionsvorsitzende über einen Zeitraum von 10 Jahren praktisch nichts.

Wie sollte es auch, wenn beispielsweise wenige Tage vor der Bundestagswahl 2017 die (Übergangs-)Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert, dass „den klammen Kommunen in Deutschland und insbesondere im nördlichen Ruhrgebiet zusätzliche Finanzmittel des Bundes bewährt werden müssen“ – und dieser Satz dankbar aufgenommen wird?

Zypries stand zum damaligen Zeitpunkt kurz vor dem Ende ihres Ministeramtes und konnte erzählen, was sie wollte. Die Gefahr, die losen Versprechungen auch umsetzen zu müssen, bestand schließlich nicht mehr. Die untertänige Reaktion des Städtebündnisses auf die Äußerung der Ministerin kann folglich nur als Realsatire angesehen werden: „Danke Frau Zypries, Sie haben uns verstanden.“

Die Erklärung des Aktionsbündnissses „Für die Würde unserer Städte“ in der Hagener Variante (Co-Starring: Erik O. Schulz als Oberbürgermeister und Christoph Gerbersmann als Stadtkämmerer):

Finanzschwache Kommunen fordern mehr Hilfe zur Selbsthilfe

Mit welcher Leidenschaft und Sachkompetenz Oberbürgermeister und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunen mit größten Finanzproblemen um ihre Gestaltungsfähigkeit kämpfen, darauf hat das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, dem auch die Stadt Hagen angehört, bei einer Informationsfahrt für NRW-Landtagsabgeordnete aufmerksam gemacht. Es stellte den Parlamentariern exemplarisch für die bundesweit 71 Mitgliedskommunen des in acht Bundesländern aktiven Bündnisses Einrichtungen in problematischen Stadtteilen vor: die Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Essen, das Quartier Bochumer Straße in Gelsenkirchen und das Familienzentrum samt inklusiver Kindertageseinrichtung Immendal in Duisburg.

Weil es vergleichbare Probleme in allen Kommunen des neun Millionen Einwohner vertretenden parteiübergreifenden Bündnisses gibt, forderten die gastgebenden Oberbürgermeister Thomas Kufen (Essen, CDU), Frank Baranowski (Gelsenkirchen, SPD) und Sören Link (Duisburg, SPD) und Wuppertals Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (CDU) als einer der Bündnissprecher für alle Kolleginnen und Kollegen mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Land als Hilfe zur Selbsthilfe. Das sei kein Hilferuf von Bittstellern, sondern eine Frage der Gerechtigkeit, weil die kommunale Verschuldung zum allergrößten Teil nicht selbst verschuldet, sondern eine Folge von nicht ausreichend finanzierten Gesetzen vor allem im Sozialbereich auf dem Rücken der Kommunen sei. Das belegten zum Abschluss dieser Informationstour die Wissenschaftler Prof. Dr. Martin Junkernheinrich (Universität Kaiserslautern) und Gerhard Micosatt (Fora-Institut Bottrop). Ergebnis: Die Parlamentarier waren beeindruckt!

Das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ kündigt als nächste politische Aktion für den 5. Mai in Cuxhaven ihre dann zehnte Kommunalkonferenz an. Mit ihr wollen die Oberbürgermeister, Kämmerinnen und Kämmerer als dringenden Appell an die Politik einen konkreten Lösungsvorschlag zum Abbau der kommunalen Schulden vorlegen.

Dazu Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann: „Auch wenn diese Informationsfahrt diesmal in andere Teile des Ruhrgebietes und nicht in unsere Stadt führte, können wir auch in Hagen beweisen, dass wir mit aller Kraft um mehr politische Gestaltungsfähigkeit ringen. Wir unterstützen ausdrücklich die Forderungen nach mehr Bund und Länderhilfe.“

Advertisements

HEG investiert – Neue Strategie für Hagener Problemhäuser

25. April 2018 by

Die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft kauft in Wehringhausen mehrere Problemimmobilien. Weitere sollen folgen. (…)

Neben den Gebäuden Bismarckstraße 28 (direkt am Wilhelmsplatz), Pelmkestraße 25 und Lange Straße 40 und 42 haben Bihs und sein Team bis zu zehn weitere Pro­blemhäuser auf dem Schirm, die die HEG kaufen, sanieren und als modernisierten Wohnraum wieder anbieten will. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Auf jeden Fall – endlich – eine richtige Strategie, nachdem die Stadt es trotz des fortschreitenden Verfalls viele Jahre versäumt hat, konstruktiv einzugreifen und lieber auf „die Kräfte des Marktes“ vertraut hat. Bestehende Vorkaufsrechte wurden beispielsweise auf Beschluss des Stadtrats in der Regel bewusst nicht wahrgenommen.

Interessant ist auch, dass der Mietpreis nach der Sanierung nur bei etwas über 5 Euro/qm liegen soll. Bei dem von der GWG mit Abriss bedrohten Block an der hinteren Lange Straße belief sich der Preis nach einer Sanierung nach Angaben des Eigentümers auf etwa den doppelten Betrag. So wird mit Zahlen eine Richtung vorgegeben. Die Politik schlägt wie auf Kommando sofort die Hacken zusammen und unterstützt die Abrisspläne. Ob die GWG-Zahlen wohl seriös ermittelt worden sind? Wer fragt denn sowas?

Gauguin (Kino im Museum)

25. April 2018 by

Do 26.04.2018, 18:30 Uhr, Emil Schumacher Museum

Tahiti, 1891. Der französische Künstler Paul Gauguin hat sich in sein selbsterwähltes Exil nach Französisch-Polynesien zurückgezogen. Er lässt sich vom Dschungel verschlucken, trotzt Einsamkeit, Hunger und Krankheit.

Während seinen Erkundungstouren über die Insel trifft er auf die junge Eingeborene Tehura, die seine Muse und auch Modell seiner bekanntesten Gemälde werden wird. Als freier Mann in der Wildnis – fernab der Politik und Regeln eines zivilisierten Europas, entwickelt er einen neuen Stil des Malens.

Mit viel Ausdruckskraft und Sensibilität bringt Vincent Cassel diese innere Gebrochenheit und den ambivalenten Charakter Gauguins in Edouard Delucs gleichnamigem Erstlingswerk auf die Leinwand.

Eintritt: 6,50 € / 5,-€

11. Jahresausstellung im Kunst- und Atelierhaus

25. April 2018 by

Mitglieder präsentieren ihre Vielfalt

Wenn das Kunst- und Atelierhaus am 6. Mai von 11 bis 17 Uhr wieder seine Türen öffnet, präsentieren die 40 Künstlerinnen und Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung die Vielfalt ihrer Werke und Stile. Ob Malen oder Zeichnen, Schneiden oder Formen, figürlich oder abstrakt, Spachtel oder Kamera …, im Kunst- und Atelierhaus ist nahezu jede Herangehensweise an ein Kunstwerk zu entdecken. Was das Jahr über in den Ateliers entsteht, wird einmal jährlich in der Jahresausstellung gezeigt.

Neue Besucherinnen und Besucher können sich so schnell einen Eindruck über die Vielfalt in dem Künstlerhaus verschaffen. „Für regelmäßige Besucher ist die Jahresausstellung eine Gelegenheit, zu erkennen, in welche Richtung sich die KAH-Künstler orientiert haben und welche neuen Strömungen aufgenommen wurden“, beschreibt Künstlerbeiratsmitglied Peter Dorn die Tradition des Kunst- und Atelierhauses, die im elften Jahr zum elften Mal umgesetzt wird.

Dass das Haus vom Wandel lebt, zeigt sich daran, dass in diesem Jahr mit Heike Knoche und Gabi Moers zwei neue Mitglieder erstmals ihre Werke präsentieren. „Das KAH bietet eine Vielzahl toller Künstler unter einem Dach. Es gibt so unterschiedliche Kunstrichtungen, was ich immer wieder spannend und inspirierend finde“, erklärt Heike Knoche, warum sie Mitglied im Kunst- und Atelierhaus geworden ist. Am 6. Mai von 11 bis 17 Uhr können sich die Besucher von der Vielfalt überzeugen und inspirieren lassen. Bei der Eröffnung um 12 Uhr erfahren sie zudem mehr über das Wirken in dem Haus.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Andrea Apostoli und das Philharmonische Orchester spielen für Geflüchtete

24. April 2018 by

Musik verbindet, tröstet, inspiriert und kann andere Welten hervorrufen – das gilt für alle Menschen und ganz besonders für Geflüchtete, die bitteres Leid und Trauer erfahren haben.

Deshalb lädt das Kultopia Hagen am Samstag, 28. April, um 14 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst für Flüchtlinge der Stadt Hagen zu einem besonderen Konzert mit dem international renommierten Musikpädagogen Andrea Apostoli ein, der von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen unterstützt wird.

Kein passives Vorspielen, sondern Teilhabe – das steht bei Apostolis Arbeitsweise im Vordergrund. Er bringt zum Ausdruck, wofür oft ganz einfach die Worte fehlen. Eine geschützte Atmosphäre ohne Blicke von außen garantiert dabei ein ungestörtes und intensives Erlebnis für alle Beteiligten.

Musiker aus fünf Nationen bestreiten ein interkulturelles Konzert für Geflüchtete, in dem sie die Zuhörer spielend umgeben und mit ihnen auf intuitive Art in Interaktion treten. Dabei begegnen sich Orient und Okzident musikalisch: Santur, Djembe und Darbuka kommen zusammen mit Fagott, Flöte, Bratsche und Kontrabass.

Bereits am 27. April spielt Apostoli im Kulturzentrum Pelmke für Kinder der Emil-Schumacher-Schule aus Wehringhausen, die einen besonders hohen Migrantenanteil aufweist. Das Konzert ist Teil des aus Bundesmitteln geförderten Projekts „Auf nach Wir“ der Initiative „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“. Nähere Informationen dazu finden Interessierte unter http://www.theaterhagen.de/auf-nach-wir/.

Hagen kämpft um Fördermittel für grüne Infrastruktur

24. April 2018 by

Eine Resolution des Rates soll den Fokus der Internationalen Gartenausstellung, die 2027 stattfindet, auf die Ruhrseen richten.

Gut zwei Jahre ist es inzwischen her, dass die Stadtoberhäupter aus Hagen, Wetter und Herdecke gemeinsam mit dem EN-Landrat und der RVR-Direktorin am Ufer des Hengsteysees in die Kameras der Medien lächelten und das große Miteinander beschworen, um die Flächen rund um die Ruhrseen zu einem attraktiven, zeitgemäßen Freizeitrevier entwickeln zu können. Inzwischen sind 26 Monate vergangen und die Realisierung der angedachten Projekte steht zumindest beim Blick auf das Hagener Ufer weiterhin in den Sternen. (…)

Quelle: wp.de

Wenn Kriegsgeschichte durch Hagener Mägen geht

24. April 2018 by

Ist dies eine angemessene Form der Erinnerungskultur? Wird hier gar ein revisionistisches Geschichtsbild geprägt, also aufgrund pseudowissenschaftlicher Erkenntnisse historische Wahrheit umgedeutet? Diesen Fragen wollte zuletzt der Hagener Kulturausschuss mit Blick auf den Hochbunker Bergstraße auf den Grund gehen.

Die Ratsfraktion BfHo/Piraten hatte erhebliche Zweifel formulierte, ob die dort jüngst eröffnete Gastronomie „Flamm’s am Bunker“ einen angemessenen Umgang mit den tatsächlichen, meist unrühmlichen Kriegswahrheiten darstelle. Fraktionssprecher Christian Specht bat um eine fachliche Einordnung durch den städtischen Historiker Dr. Ralf Blank. (…)

Quelle: wp.de

Terminabsage

24. April 2018 by

Attac Hagen muss leider die angekündigte Veranstaltung zum Thema Steuervermeidung absagen. Sie soll so rasch wie möglich nachgeholt werden.

Ordnungsdezernent Huyeng setzt auf zweite Amtszeit

23. April 2018 by

Thomas Huyeng (57) ist seit mehr als fünf Jahren Ordnungsdezernent. Er setzt im Interview sehr selbstbewusst auf seine Wiederwahl in zwei Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ein für das Hagener Einheitsblatt bemerkenswert kritisches Interview. Sogar Nachfragen werden gestellt. Für WPWR-Verhältnisse wird Huyeng geradezu vorgeführt:

Herr Huyeng, glauben Sie, dass Sie ein guter Dezernent sind und in Hagen einen guten Job abliefern?

Thomas Huyeng: Ja, ich glaube schon, dass ich meine Arbeit in Hagen gut und vor allem engagiert mache. Eine gute Arbeit ist aber wesentlich von guten Mitarbeitern abhängig und solche Mitarbeiter habe ich. Entscheidend ist aber nicht die Eigeneinschätzung, sondern die Bewertung durch Dritte. Manchmal stößt man aber auch auf Grenzen.

Wie beim Kulturmasterplan zum Beispiel.

Wie meinen Sie das? (…)

Oder die unbotmäßige Feststellung des Interwievers Mike Fiebig:

Klingt eher nach einem Erklärungsversuch dafür, warum der Kulturmasterplan unter Ihrer Federführung gescheitert ist.

Oder die Vermutung, Huyeng sei mit seinem Job nicht so richtig ausgelastet:

Ihr Arbeitsalltag scheint genug Raum zu lassen, dass Sie bei größeren Feuerwehreinsätzen immer als Beobachter mit dabei sind. Ist das nötig?

Langjährige Leser der WPWR fragen sich: Will das Blatt plötzlich in die Liga der Qualitätsmedien aufsteigen und nicht mehr wie üblich örtliche Scheinriesen promoten? Auszuschließen wäre eine solche Hypothese nicht, aber doch eher unwahrscheinlich.

Ein anderer Hintergrund könnte unter Berücksichtigung der Linie dieser Gazette schon eher plausibel erscheinen: Es gibt unter den mit dem Pressehaus verbundenen Kräften in der Hagener Politik, beispielsweise in Teilen der örtlichen CDU, Bestrebungen, die darauf hinaus laufen, eine weitere Amtszeit des Dezernenten zu verhindern. Die jetzige endet 2020.

Im Moment eine noch nicht belastbare Annahme, aber wesentlich wahrscheinlicher als ein plötzlicher Sinneswandel im Pressehaus.

Die AfD und die Betriebsratswahlen

23. April 2018 by

Aus der Reihe „Gegen den Strom“: Vortrag und Diskussion am Donnerstag, 26. April 2018, 19:00 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38

Referentin: Dr. Klaudia Tietze

„Das neue Rot ist blau“ – damit wirbt die Arbeitnehmerplattform der AfD, AiDa, schon länger um die Stimmen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Lange Zeit gehörte Arbeitnehmer- und Sozialpolitik zur Minderheitenmeinung innerhalb der AfD, denn die Partei vertritt immer noch im Kern neoliberale Standpunkte. Doch die Zeiten scheinen sich zu wandeln. Die neue Rechte hat ein Potential innerhalb der Arbeitnehmerschaft erkannt und drängt in die Betriebe. Ihr nächstes Ziel: Die Betriebsratswahlen 2018.

Dr. Klaudia Tietze, Geschäftsführerin des gewerkschaftlichen Vereins Mach‘ meinen Kumpel nicht an! – für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V. Co-Herausgeberin des 2017 erschienen Buches „Von Biedermännern und Brandstiftern. Rechtspopulismus in Betrieb und Gesellschaft“

Letzte Vorstellung „Die Kuh Rosmarie“

23. April 2018 by

Ein tierisches Theaterabenteuer von Andri Beyeler

Die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit von dem tierischen Theaterabenteuer „Die Kuh Rosmarie“ von Andri Beyeler findet am 28. April 2018 um 15 Uhr im Lutz statt (ab 4 Jahren).

Worum geht’s? Das Leben auf dem Bauernhof könnte so schön sein – wäre da nicht die Kuh Rosmarie. An allem und jedem hat sie etwas auszusetzen: Das Schwein macht sich zu schmutzig, der Hund frisst zu schnell und das Huhn soll sich gefälligst leiser freuen, wenn es ein Ei legt. Irgendwann hält selbst der gutmütige Bauer die Meckerei der Kuh nicht mehr aus und schickt Rosmarie kurzerhand mit dem nächsten Flugzeug nach Afrika.

Doch Ruhe und Frieden kehren nur für kurze Zeit auf dem Bauernhof ein, denn immer mehr Tiere aus Afrika treffen ein und bitten um Hilfe: Seit eine besserwisserische, ewig meckernde Kuh dort ihr Unwesen treibt, gefällt es den anderen Tieren nicht mehr. Schließlich platzt der kleine Bauernhof aus allen Nähten und der Bauer muss Rosmarie wieder zurückholen. Und was macht die? Meckert munter weiter…

Andri Beyeler hat ein Stück für kleine und große Zuschauer geschrieben, worin es um das Zusammenleben geht und das Mut macht, man selbst zu sein. In rasanten Dialogen und mitreißenden Liedern erzählen die zwei Schauspielerinnen Elisabeth Emmanouil und Signe Zurmühlen (Foto: Klaus Lefebvre) in der Inszenierung von Anja Schöne und der Ausstattung von Sabine Kreiter in vielen Tierrollen eine Geschichte darüber, was man Meckertanten und Spaßverderbern entgegensetzen kann.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Was gehört in welche Tonne?

22. April 2018 by

In welchen Abfallbehälter kommt der leere Milchkarton? Wo hinein gehört die leere Zahnpastatube? Was ist mit den vollgeschriebenen Schulheften? Für die 18 Schüler der Vorbereitungsklasse 2 der Realschule Halden steht eine ganz besondere Unterrichtsstunde auf dem Lehrplan: Abfallpädagogik. (…)

Quelle: Wochenkurier

Anmerkung: Gestern verwies DW auf einen tendenziösen Artikel der WPWR (Autor: Hubertus Heuel) zum selben Thema. Wie es besser geht, zeigt dieser Beitrag im Anzeigenblatt (!) Wochenkurier. Ein Bericht ohne den Anflug eines fremdenfeindlichen Subtextes.

Auch der Hagener Entsorgungsbetrieb bietet sein abfallpädagogisches Konzept für alle Schüler an, nicht nur für Flüchtlinge und Zuwanderer. Heuel erweckte dagegen in seinem Elaborat den Eindruck, dass in dieser Gruppe ein besonderer Bedarf bestehe und macht die Mülltrennung zu der zentralen Aufgabe, „sonst kann ihre Integration in Deutschland kaum gelingen“.

Wie kann eine „richtige“ Steuerpolitik aussehen?

21. April 2018 by

Steuervermeidung von mehr als einer Billion Euro jährlich EU-weit  – Wie wird es gemacht und was kann man dagegen tun?

Attac Hagen muss leider die Veranstaltung absagen. Sie soll so rasch wie möglich nachgeholt werden.

Am Donnerstag, 26. April, 19:00 Uhr im Kulturzentrum Pelmke hat die Hagener Attac-Gruppe Alfred Eibl von der Attac-Arbeitsgruppe Finanzmärkte und Steuern zu Gast. Es geht um das Thema Steuervermeidung und mögliche Strategien dagegen.

Mehr als eine Billion Euro werden jährlich EU-weit durch „Steuervermeidung“ der Gemeinschaft entzogen. Die Panama- und Paradise-Papers brachten einige der Machenschaften an den Tag. Wie kam es zu diesen Zuständen? Beginnend mit einem kurzen Rückblick auf zentrale Entwicklungsstufen der Steuerpolitik, um die aktuellen Entwicklungen einordnen zu können, wird Alfred Eibl das Problem der individuellen Steuerhinterziehung von Großverdienern ebenso wie die Steuerstrategien zur „legalen“ Steuervermeidung multinationaler Großkon­zerne wie IKEA oder APPLE näher betrachten.

Trotz aller öffentlichen Empörung und der in vielen solchen Fällen üblichen pflichtschuldigen Versprechen der Politiker, dagegen vorzugehen, passiert in Wirklichkeit sehr wenig. Es wurden keine wirklich wirksamen Maßnahmen dagegen unternommen, dass internationale Konzerne in Europa ganz legal durch Gewinnverschiebungen in Niedrigststeuerländer Milliarden an Steuern sparen, basierend auf Steuervereinbarungen mit Staaten der Europäischen Union.

Aber wie kann eine „richtige“ Steuerpolitik aussehen? Alfred Eibl wird die steuerpolitischen Vorschläge von Attac vorstellen. Im Anschluss daran soll zum Thema diskutiert werden.

Romakulturfest im Kultopia

21. April 2018 by

„Avilem Avilem“ bedeutet in der Roma-Sprache Romanes „Wir kommen an.“ Das gleichnamige Romakulturfest am Donnerstag, 26. April, um 17 Uhr im Kultopia, Konkordiastraße 23-25, möchte Alteingesessene und Neuzugewanderte Hagener zusammenbringen. Zudem soll es die vielfältige(n) Roma-Kultur(en) in Hagen sicht- und erlebbar machen und ein Schritt auf dem Weg zu einem offenen Miteinander sein.

Auf dem Programm stehen neben Musik rumänischer und bulgarischer Roma und traditioneller Handwerkskunst auch die sehr persönliche Lebensgeschichte einer serbischen Romni, die bereits über 20 Jahre in Hagen lebt. Kulinarisches aus dem Topf und vom Grill, nach traditioneller Zubereitung sowie Angebote für Kinder runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen beim Quartiersmanagement der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3003 oder beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen 207-3707.

“Ich bleib‘ dann mal jung“

21. April 2018 by

Kabarett im Theater Hagen mit Sissi Perlinger

Die nächste Kabarett-Veranstaltung im Theater Hagen (Großes Haus) findet am 23. April 2018 um 19.30 Uhr statt. Zu Gast: Sissi Perlinger (Foto: Theater).

Die Kaiserin der gehobenen Lachkultur und mit Preisen überschüttete Entertainerin und Kabarettistin mit den 100 Gesichtern und 1000 Kostümen greift tief in die theatralische Schatztruhe und arbeitet mit allen Elementen, die die schamanische One-Woman-Show unter dem Titel „Ich bleib dann mal jung“ zu einem unvergesslichen Augen- und Ohrenschmaus werden lässt: Spektakuläre Kostüme, fetzige Choreographien, wunderschöne, selbst komponierte Musik, philosophischer Tiefgang und eine Gag-Dichte, die ihresgleichen sucht.

Die in Paris, Wien und New York ausgebildete Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin entführt ihr Publikum in eine erstrebenswerte Zukunft, in der die „Schlaue graue Flower Power“ den Planeten Erde zum Besten verwandelt. In dieser unvergleichlichen Performance geben sich revolutionäre Thesen und beinharte Pointen im 3-Zeilentakt die Hand.

Dabei ist der „Allround-Derwisch“ Perlinger auf ansteckende Weise bejahend in seinen Aussagen und zeigt viele Wege, wie man seinen dritten Lebensabschnitt versüßen kann, um zum höchsten Potenzial heranzureifen – ein Programm voll tiefer Wahrheit und lang anhaltend heilsamer Wirkung, das auch jungen Leuten großes Vergnügen bereitet.

Restkarten sind erhältlich an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Bundestag setzt Ausschuss für Kommunen ein

21. April 2018 by

Der Bundestag wird einen neuen Ausschuss für „Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen“ einsetzen. Darauf haben sich die Koalitionsfraktion „nach zähen Verhandlungen“ geeinigt, teilt der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mit: „Bis zuletzt war umstritten, ob auch das Thema Kommunen in diesen Ausschuss aufgenommen wird.“ Schließlich habe sich die SPD mit ihrer Forderung durchgesetzt.

Die Sozialdemokraten hatten schon lange gefordert, dass sich auch der Bundestag mit den vielfältigen Herausforderungen auseinander setzt, denen die Kommunen gegenüberstehen, erläutert Röspel. Die Koalition habe sich zudem auf ein umfangreiches Programm zur Förderung des Wohnungsbaus und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in den Kommunen verständigt.

Zu einer verbesserten Finanzausstattung notleidender Kommunen teilt Röspel nichts mit.

In den vergangenen vier Jahren war das Thema Bauen im Umweltausschuss beheimatet. In der neuen Legislaturperiode ist das Bauressort aber ins Innenministerium gewandert. Baupolitiker hatten sich angesichts der Bedeutung des Themas für einen eigenen Ausschuss stark gemacht. In Deutschland sollen in den nächsten vier Jahren 1,5 Millionen Wohnungen gebaut werden.

Integration durch Abfallpädagogik

21. April 2018 by

Die hierzulande praktizierte Mülltrennung stellt für viele Zuwanderer ein Rätsel dar. Aus ihren Heimatländern ist ihnen die Praxis, den Abfall nach Fraktionen zu sortieren und wieder aufzubereiten, weitgehend unbekannt. Genau das müssen sie aber lernen, sonst kann ihre Integration in Deutschland kaum gelingen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ein typisches Machwerk des WPWR-Schreibers Hubertus Heuel (Kürzel: -hh-). Dazu passt auch, dass eine Kritik an dem beschriebenen Schulkonzept für Heuel „ideologisch gefärbt“ ist. Dabei gibt es sehr wohl gute Gründe für als auch gegen dieses Modell. Aber damit muss sich ein Provinzschreiber nicht auseinander setzen. Solche Autoren sollten dazu verdonnert werden, einen Integrationskurs zu absolvieren (incl. Prüfung), damit sie lernen, nach welchen Regeln dieser Staat funktioniert. Die Grundlagen finden sich u.a. bei der Bundeszentrale für politische Bildung: Grundgesetz. Kleiner Tipp: Die wichtigsten Punkte für eine gelungene Integration werden in den Artikeln 1 bis 19 abgehandelt. Von Mülltrennung ist dort nicht die Rede.

Wieder Minus für WPWR

20. April 2018 by

Auch im 1. Vierteljahr 2018 wollten wieder weniger Hagener die WPWR lesen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging die verkaufte Auflage weiter zurück. Diesmal lag das Minus nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) bei 5,1 Prozent. Damit setzt sich der Niedergang des Monopolblattes fort.

Gekauft werden solche regionalen Zeitungen in erster Linie wegen des Lokalteils. Der ist aber seit Jahren bei WP und WR textidentisch und unterscheidet sich nur in Typografie und Schmuckfarbe.

Einschließlich Herdecke und Wetter fanden sich durchschnittlich keine 30.000 Käufer mehr für diese Art von Funke-Journalismus. Die Hagener Auflagezahlen werden seit Anfang 2016 nicht mehr separat ausgewiesen und dürften bei etwa 22.000 liegen. Mitgerechnet sind die ePaper.

Vor 20 Jahren wurden von den damals noch zwei Zeitungen Westfalenpost und Westfälische Rundschau werktäglich noch mehr als 50.000 Exemplare verkauft.

Fachhochschule möchte auf den Campus der Fernuni ziehen

20. April 2018 by

Die Fachhochschule ist zu eng geworden und hat in ihrem Gebäude einen argen Sanierungsstau. Daher soll auf dem Fernuni-Campus investiert werden. (…)

Quelle: wp.de

Antonio Vivaldi im Kunstquartier Hagen

20. April 2018 by

Siebtes Kammerkonzert am Sonntag

Das siebte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am Sonntag, 22. April 2018 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. An diesem Vormittag kann man das vielfältige Schaffen des italienischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi erleben. Die gemischte Besetzung mit Bläsern und Streichern sorgt dabei für ein abwechslungsreiches Hörvergnügen.

Auf dem Programm stehen folgende Werke: Triosonate g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott und Basso continuo RV 103; Concerto g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott, Violine und Basso continuo RV 105; Concerto F-Dur für Flöte, 2 Violinen und Basso continuo RV 434; Largo für Flöte, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 443; Triosonate für Oboe, Violoncello und Basso continuo RV 83; Santo Sepolcro für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 169; Concerto für Violoncello, 2 Violinen, Viola und Basso continuo RV 418.

Diese werden präsentiert von: Inga Vollmer (Blockflöte, Foto: Catherine Ussel), Rebecca Bröckel (Oboe), Friedhelm Grote (Fagott), Magdalena Rozanska, Yang Zhi (Violine), Olga Rovner (Viola), Rolf Petrich (Violoncello), Andrey Doynikov (Cembalo).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Thema „Bildstickereien aus den Jahren 1906 und 1909“ von Christian Rohlfs.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Garagenrock in Wehringhausen scheitert am zweiten Fluchtweg

20. April 2018 by

Die eigentlich für den 9. Juni geplante dritte Auflage des „Garagenrock-Festivals“ in Wehringhausen kann nicht stattfinden. Die Organisatoren haben es abgesagt, weil sie die notwendigen Brandschutzauflagen nicht mehr erfüllen können. (…)

Quelle: wp.de

Seniorenbeirat bei der HVG

20. April 2018 by

Am 17. April besuchten Mitglieder des Seniorenbeirats und interessierte Seniorinnen und Senioren die Hagener Straßenbahn. Tägliche Probleme im Busverkehr, aber auch grundsätzliche Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr sind immer wieder Themen im Beirat, der auch über eine aktive Arbeitsgruppe zum Thema ÖPNV verfügt.

Zu Beginn erfuhren die Besucher von Herrn Flockenhaus viel Wissenswertes über die Fahrzeugflotte der Hagener Straßenbahn. Vor allen Dingen hob er hervor, dass die Busse zu den saubersten Verkehrsmitteln in Hagen gehören. Der öffentliche Nahverkehr trägt mit gerade mal zwei Prozent zur Feinstaubbelastung in der Stadt bei. Ein Großteil der Flotte verfügt über die Abgasnorm E 6 dank der Kombination von Diesel und Hybridantrieb.

Der immer wieder eingeforderten E-Mobilität bei Bussen steht er zum aktuellen Zeitpunkt skeptisch gegenüber. Die Batterien sind noch zu schwer, der Wirkungsgrad zu gering und der Strom, der zum Aufladen nötig wäre, geht auch in große Dimensionen. Trotzdem beschäftigt sich der Betrieb auch um diese Antriebsart der Zukunft und geht den verschiedenen Fördermöglichkeiten nach.

Für den Seniorenbeirat waren natürlich auch Fragen wie die nach dem barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen sehr wichtig oder die Mitnahme von E-Scootern in Bussen. Für den Ausbau von Buscups ist eine Prioritätenliste in Arbeit, bei den E-Scootern gibt es vielleicht einmal ein TÜV-geprobtes Modell aus China, das  mit den erforderlichen Sicherungsmaßnahmen im Bus mitgenommen werden kann.

Ein Rundgang durch die Leitstelle, die Werkstätten und die Lehrwerkstatt beeindruckte alle sehr. 20 Auszubildende werden hier auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet – über den eigenen Bedarf hinaus, wie Herr Flockenhaus betont. Damit sie später gut vermittelbar sind, schrauben sie nicht nur an Bussen, sondern auch an PKW`s. Für Übungen mit dem Rollator blieb etwas wenig Zeit. Aber trotzdem gab es gute Anregungen, so dass alle Mitfahrenden viele Informationen mitnehmen konnten.

„Nationalstaat nicht unausweichliches Schicksal“

19. April 2018 by

FernUni: Auszeichnung für zukunftsgewandten Historiker

Preisträger Wolfgang Reinhard sprach über Europa und seine eigene wissenschaftliche Biographie. Foto: FernUni.

An der FernUniversität in Hagen wurde jetzt der „Dimitris Tsatsos-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Europäischen Verfassungswissenschaften“ verliehen. In diesem Jahr ging er an den Historiker Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Reinhard.

Der 81-Jährige ist Professor emeritus für neuere Geschichte am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und assoziierter Fellow des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt.

„Ich fühle mich außerordentlich geehrt“, sagte Prof. Reinhard nach der Überreichung des Preises durch Prof. Dr. Andreas Haratsch, Direktor des Tsatsos-Instituts der FernUniversität, und Prof. Dr. Spyros Tsantinis, Vorstandsmitglied des Centre for European Constitutional Law. Obwohl Reinhards wissenschaftliches Werk schon mehrfach mit Auszeichnungen – darunter auch dem sogenannten „Historikerpreis“ – gewürdigt wurde, habe ihn der „Dimitris Tsatsos-Preis“ besonders gefreut: „Der europäische Charakter des Preises macht es für mich aus. Das ist der Punkt.“

Prof. Reinhard thematisierte in seiner Rede die Expansivität Europas, indem er die Frage stellte: „Wieviel Zukunft hat Europas Vergangenheit?“ Zum Ende seines Vortrags plädierte er für den „Europäischen Bundesstaat“ – nicht zuletzt weil verschiedene Aspekte wie die öffentliche Sicherheit, eine umfassende Daseinsvorsorge oder die Organisation des Gemeinwesens mittlerweile einer Regelung auf überstaatlicher Ebene bedürften. „Der Nationalstaat mag zwar dominant sein, aber er muss deswegen nicht unser unausweichliches Schicksal bleiben.“

Der „Dimitris Tsatsos-Preis“ ist nach dem Rechtswissenschaftler und Europa-Parlamentarier Prof. Dr. Dimitris Th. Tsatsos (1933 bis 2010) benannt. Verliehen wird er vom Centre for European Constitutional Law (CECL, Themistokles und Dimitris Tsatsos-Stiftung) in Athen und dem Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften (DTIEV) der FernUniversität. Im zweijährigen Rhythmus soll der Preis abwechselnd in Athen und Hagen vergeben werden und das Gesamtwerk von Forschenden würdigen, die sich mit der Verfassungsentwicklung auf nationaler und europäischer Ebene befassen.

„Theater Hautnah“

19. April 2018 by

Offene Probe und Werkstattgespräch zur europäischen Erstaufführung der Oper „Everest“ von Joby Talbot

Die nächste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen präsentiert als europäische Erstaufführung die Oper „Everest“ des britischen Komponisten Joby Talbot. Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 21. April 2018, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt.

Diese beginnt um 10.45 Uhr im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Johannes Erath, dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton, dem Bühnen- und Kostümbildner Kaspar Glarner sowie der Dramaturgin Corinna Jarosch Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Schwermetall macht Renaturierung der Lenne viel teurer

19. April 2018 by

Die Renaturierung der Lenne in Hohenlimburg wird 3,5 Millionen Euro teurer als zunächst geplant. Grund sind Schwermetallbelastungen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Verursacherprinzip spielt auch in diesem Fall anscheinend keine Rolle. Das Kapital ist flüchtig, die Allgemeinheit zahlt und die Politik schweigt.

Kinotipp: Das grüne Gold

19. April 2018 by

Do 19.04.2018, 19:00 Uhr, Kino Babylon

Während überall die Spendentrommeln für die Hungernden in Afrika gerührt werden, trägt mit Äthiopien eines der ärmsten Länder selbst zur steigenden Armut bei: durch den Ausverkauf fruchtbarer Ackerflächen an ausländische Investoren.

Die dringliche, gründliche recherchierte Doku „Das grüne Gold“, legt diesen Missstand schonungslos offen. Gründe für dieses rücksichtslose „Landgrabbing“ werden dabei ebenso umfassend dargelegt wie die dramatischen Auswirkungen auf die Einheimischen. Ein wichtiger und mutiger Film.

Klarsichtkino in Kooperation mit dem AllerWeltHaus für 3 €.

Hagen-Forum – 180 Bürger sammeln Ideen für Stadtzukunft

18. April 2018 by

180 Menschen, viele gelbe Zettel und 16 Themenbereiche, in denen Hagener Oberziele gesucht werden. Im Rathaus fand das Hagen-Forum statt. (…)

Tatsache ist aber auch, dass ISEK schlichtweg ein nötiges Instrument zur Erstellung eines neuen Flächennutzungsplanes für Hagen ist. Und ein Instrument, mit dessen Ausarbeitungen die Stadt künftig an große städtebauliche Fördertöpfe kommen will. Enthusiasten bezeichnen ISEK als einen Aufbruch in eine bessere Hagen-Zukunft. Kritiker nennen es eine Verwaltungspflichtaufgabe. (…)

Der für den Prozess wichtigste Dezernent der Stadt Hagen, Thomas Grothe, konnte gestern nicht im Ratssaal dabei sein. Oberbürgermeister Erik O. Schulz erklärte, Grothe sei krank. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu auch den DW-Beitrag von gestern:

„Hagen plant 2035“
HagenForum startet heute – Erste Zweifel kommen auf

Ob Frühlingsmorgen oder Mondnacht

18. April 2018 by

Liederabend mit der Sopranistin Veronika Haller

Am 21. April 2018 findet um 20 Uhr in der Johannisloge Victoria zur Morgenröthe (Bergstraße 96, 58095 Hagen) ein Liederabend mit Veronika Haller, Ensemblemitglied des Theaters Hagen, statt (Foto: André Hinderlich).

Die Sopranistin hält für das Publikum ein wenig die Zeit an und blickt mit der Präsentation von Liedern von Gustav Mahler, Franz Schubert, Robert Schumann und Richard Strauss hinab in die Tiefen eines Augenblicks.

Musik und Text gelangen in der Intimität der Gattung ‚Lied‘ zu einer Verdichtung, die in der kleinen Form die großen Themen aufgreift: Liebe, Tod, Sehnsucht und leise Melancholie schillern in feinen Nuancen und werden zu kostbaren Miniaturen. Ob Frühlingsmorgen oder Mondnacht, die Phantasie zieht den Hörer sofort in eine Stimmung, in der die Natur zum Spiegel der Seele wird.

Am Klavier begleitet Andreas Vogelsberger die Sängerin, Dramaturgin Corinna Jarosch ergänzt mit Briefen und Texten das Programm.

Der Eintritt ist frei.

Hagen erhält 1,16 Mio. Euro für Integration von Flüchtlingen

18. April 2018 by

Das Kabinett in Düsseldorf hat den Gesetzentwurf zur Änderung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes gebilligt und damit die Weiterleitung von 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale an die Kommunen beschlossen. Die Mittel sollen anteilig nach Flüchtlingsaufnahmegesetz und Anzahl der Personen mit Wohnsitzauflage berechnet werden.

Hagen erhält Zuweisungen in Höhe von 1.159.742 Euro, um die bereits geleisteten Anstrengungen zur Integration von Flüchtlingen fortführen und verstetigen zu können.

Insgesamt liegen die Zuweisungen des Landes für Flüchtlinge an die Kommunen in 2018 bei rund 1,6 Milliarden Euro. Die nun beschlossenen zusätzlichen 100 Millionen Euro stammen aus dem vom Bund angekündigten Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds.

Schlachthof-Teile kommen unter den Hammer

17. April 2018 by

Es ist eine der krudesten Nummern aus der Gemengelage von Hagener Politik und Verwaltung der jüngsten Vergangenheit: der Verkauf des ehemaligen Schlachthofsareals.

Im Februar 2009 wurde das 20.000 qm große Gelände für einen Spottpreis von gerade einmal 205.000 Euro an eine offenbar äußerst dubiose Firma verkauft.

Die wechselte im Nachgang den Namen oder wurde weiterverkauft oder was auch immer – auf dem Gelände tat sich jedenfalls nichts. Die Hagener Politik hatte in ihren verdunkelten Segmenten, den nichtöffentlichen Teilen der Gremiensitzungen, wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Sie ließ sich von der Aussicht auf immerhin 30 (!) versprochene Arbeitsplätze trefflich vorführen.

Von den Versprechungen der „Investoren“, Handel und Gastronomie auf der Fläche zu etablieren, ist bis heute nichts zu sehen. Stattdessen kommt jetzt ein erster Teilbereich unter den Hammer.

Der umfasst eine Fläche von etwa 2.500 qm und ist im hinteren Teil des Schlachthofgeländes zu finden. Der Gutachter setzt einen Verkehrswert von 50.000 Euro an. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 20 Euro. Immerhin doppelt so viel, wie seinerzeit die Stadt in Rechnung gestellt hat.

Ein erheblicher Wertzuwachs, wenn man bedenkt, dass das Areal in den vergangenen fast 10 Jahren nur weiter verrottet ist. Und ein deutlicher Hinweis darauf, dass hier offensichtlich städtisches – und damit gemeines – Eigentum verschleudert wurde, um extern verursachte Haushaltslöcher zu stopfen.

Termin ist übrigens am 20. Juni am Hagener Amtsgericht. Schnäppchenjäger aufgemerkt!

„Hagen plant 2035“

17. April 2018 by

HagenForum startet heute – Erste Zweifel kommen auf

„Mitmachen, mitdiskutieren, mitentwickeln! Jetzt können alle Hagenerinnen und Hagener die Entwicklung ihrer Stadt bis ins Jahr 2035 mitplanen.“ Mit diesen Worten lädt Oberbürgermeister Erik O. Schulz alle Interessierten zum HagenForum im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „HAGEN plant 2035“ am Dienstag, 17. April, im Ratssaal im Rathaus an der Volme ein.

Ob und wie ernst das „Mitmachen, mitdiskutieren, mitentwickeln!“ wirklich gemeint ist, wird sich erst am Ende zeigen. Wird mit „HAGEN plant 2035“ eine echte Bürgerbeteiligung umgesetzt oder geht auch das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ wieder einmal in die Geschichte ein als leere Hülle, die nur für noch mehr Verdruss sorgen wird?

Erste Zweifel an einigen Aspekten des HagenForums meldeten bereits Uni50plus und der Architekten- und Ingenieurverein (AIV) an. Für Uni50plus sieht Klaus Hirschberg in der Tatsache, dass in Hagen profitorientierte Wohnungskonzerne keine große Rolle spielen, „ein riesiges Potenzial“, kritisierte aber gegenüber der WPWR: „Allerdings wird es für die Entwicklung von Quartieren nicht genutzt. Es fehlt an einer kooperativen Planung. Und es gelingt nicht, engagierte Bürger in den Stadtteilen zu beteiligen.“

Dem Wochenkurier sagte er: „In Hagen ist in Mode, Brachflächen kurzerhand mit einem Lebensmittelgeschäft zu besetzen, anstatt umzudenken und ganzheitlich zu planen“, und nennt ein Beispiel aus Hagen-Emst: „Wenn eine Ladenzeile abgerissen wird, um dort aufgrund des steigenden Autoaufkommens Garagen zu bauen, dann ist das nicht langfristig gedacht. Da müsste man eher am Mobilitätskonzept arbeiten.“

Der ehemalige Stadtbaurat Johann Dieckmann (AIV) fordert in der WPWR: „Die Menschen müssen mit ihren Interessen und Vorschlägen doch ernst genommen werden.“ Als Negativbeispiel führt er die hochumstrittenen Abrisspläne der GWG in Wehringhausen an: „Der Abriss wird immer als alternativlos dargestellt. Aber es gibt durchaus Alternativen, die wiederum auch Konsequenzen haben. Das und die vorhandenen Gestaltungsspielräume muss man den Menschen offen und ehrlich aufzeigen. Man muss eine ergebnisoffene Diskussion wirklich wollen.“

Ähnlich kritisch sieht das auch der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und warnt in seinen „Leitlinien für eine hochwertige, inklusive Bürgerbeteiligung“:

Ein Beteiligungsverfahren mit Bürgern ist nur dann sinnvoll und vermeidet Enttäuschungen über die Kommunalpolitik, wenn es signifikante Spielräume der Gestaltung gibt, verbunden mit einer gewissen Entscheidungsrelevanz. (…) Keine Gestaltungspotentiale und Entscheidungsrelevanz haben jedoch Infoveranstaltungen, die den Bürger nur „mitnehmen“ wollen.

Die Hagener haben in der Vergangenheit bereits einschlägige Erfahrungen mit aus dem Rathaus initiierten „Bürgerbeteiligungen“ machen dürfen. So im Herbst 2010, als der damalige Oberbürgermeister Jörg Dehm durch alle Stadtbezirke tingelte. Es war die bislang größte PR-Aktion, die von der Hagener Verwaltungsspitze losgetreten wurde: Eine Kampagne mit dem Ziel, massive Kürzungen im städtischen Haushalt auf Kosten der Bevölkerung populär zu machen.

An Zahlen wurde damals nur das präsentiert, was ideologisch genehm war – anderes wurde ausgeblendet. Ursachen und vor allem Verursacher wurden unter den Teppich gekehrt.

Die Bürger durften ihre Meinung kundtun, indem sie die von der Verwaltung auf Stellwänden aufgelisteten Einzelmaßnahmen mit farbigen Punkten bewerteten – grün stand für Zustimmung, rot für Ablehnung.

Zum Verdruss der Stadtspitze pappten die Hagener die Punkte aber nicht so, wie sie wohl sollten und lehnten die meisten Ideen aus dem Hause Dehm ab. Diese Unbotmäßigkeit der Bürgerschaft konnte sich das Rathaus natürlich nicht bieten lassen. Was im Vorfeld als Mitwirkung verkauft wurde, verschwand nachher ziemlich schnell in der Versenkung.

An den fünf Veranstaltungen nahmen etwa 1.000 Bürger teil. Bei einer thematisch ähnlich ausgerichteten Veranstaltung im Mai 2012 im Ricarda-Huch-Gymnasium waren es dann, abzüglich anwesender Beteiligter aus Politik und Verwaltung, nur noch etwa 30. Die Hagener hatten die Methode also durchschaut.

Die heutige Veranstaltung findet zwischen 18 und 21 Uhr statt. Bereits ab 17 Uhr wird es möglich sein, sind ganz in Ruhe über die entwickelten strategischen Ziele zu informieren. Bei einem kleinen Rundgang durch eine Ausstellung der Ziele im Foyer des Ratssaales erhalten Interessierte bereits vor der eigentlichen Veranstaltung einen Eindruck von den bisherigen Arbeiten rund um das ISEK.

„Wir möchten das ISEK-Verfahren kritisch und selbstkritisch begleiten“, meint Klaus Hirschberg von „Uni50plus“. Und auch Johann Dieckmann (AIV) hat noch Hoffnung: „Kritische Fragen muss man sich gefallen lassen. Das Verfahren muss deutlich machen, dass wirklich alle ernst genommen werden.“

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Hartz-IV-Betrug – 121 000 Euro durch Kontrollen gespart

17. April 2018 by

In Hagen leben derzeit 27 898 Menschen von Hartz IV. Wie viele erschleichen sich die Leistungen des Jobcenters? Und was tut die Behörde? (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schon Ende März hatte die WPWR das Thema auf den Schild gehoben – mit demagogischer Tendenz und rassistischem Unterton (siehe: WP: Die Stimmungsmacher im Konjunktiv). Offenbar reichte das der Redaktion noch nicht und legt hier noch einmal nach. Interessant wäre die Frage, welche Personalkosten bei den Kontrollen unter Beteiligung vieler städtischer Dienststellen angefallen sind – im Vergleich zu 46.000 Euro Einsparung auf Seiten der Stadt.

Im Artikel heißt es im Kleingedruckten: „Die allermeisten Hartz-IV-Bezieher verhalten sich korrekt. „Wenn man die Gesamtzahl der Anträge sieht, ist die Zahl derer, die auf Leistungserschleichung aus sind, gering“, sagt Jobcenter-Chefin Andrea Gebhardt.“

Das hätte in einem seriösen Blatt in der Überschrift zum Ausdruck kommen müssen, aber bekanntlich ist das Einheitsblatt von Seriösität weit entfernt.

Pläne der Deutschen Bahn fatal für Südwestfalen

17. April 2018 by

SIHK fordert weiterhin stündliche ICE-Anbindung an Bundeshauptstadt

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) warnt vor Gedankenspielen der Deutschen Bahn AG (DB), die ICE-Verbindungen in Richtung Berlin, aber auch in Richtung Köln, von Hagen aus auszudünnen.

„Es wäre ein fatales Zeichen für Südwestfalen, die stärkste Industrieregion Nordrhein-Westfalens, nur noch alle zwei Stunden mit dem schnellsten Zug der DB an Berlin angebunden zu sein“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat. „Hagen ist der einzige ICE-Halt in Südwestfalen und gleichzeitig ein wichtiger Knoten- und Umsteigepunkt für die gesamte Region.“ Zudem plant die Deutsche Bahn, den Hagener Bahnhof in den kommenden Jahren zu sanieren.

Der ICE stelle die schnellste Verbindung in die Bundeshauptstadt dar. Auf der Straße oder mit dem Flugzeug sei die ICE-Fahrtzeit mit 3 Stunden und 20 Minuten nicht zu schlagen. „Insofern ist die stündliche Anbindung ein wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft“, so Geruschkat weiter. „An der stündlichen ICE-Abfahrt in Hagen in Richtung Berlin und Köln muss unbedingt festgehalten werden“, fasst der SIHK-Chef den Standpunkt der Südwestfälischen Wirtschaft zusammen.

Lärmschutz entlang der A 45 in Hagen wird neu berechnet

16. April 2018 by

Der Lärmschutz entlang der A45 wird verbessert. Das ist die gute Nachricht für die Einwohner von Emst und Haßley. Die schlechte folgt gleich hinterher: Sie müssen sich bis in die zweite Hälfte der 2020er Jahre gedulden, bevor Lärmschutzwände und weitere schalldämpfende Vorrichtungen das permanente Getöse, das die Autobahn ausstößt, endlich spürbar verringern. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wie meistens wird wieder nur an Symptomen geschraubt. Das eigentliche Problem, der immer weiter zunehmende Verkehr, wird nirgendwo angegangen. Es gibt noch nicht einmal den Versuch, beispielsweise den Schwerlastverkehr auf die Schiene zu verlagern. Stattdessen nimmt die Politik es hin, dass u.a. mit dem Kaputtfahren der Brücken ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden entsteht, der mit Steuergeldern ausgeglichen werden muss. Als kleines Dankeschön an die Verursacher der Probleme  wird in den nächsten Jahren die A 45 auch noch auf sechs Spuren verbreitert, was natürlich noch mehr Lärm (und nicht nur das) erzeugen wird.

Nur noch jeder zweite ICE nach Berlin soll in Hagen halten

15. April 2018 by

Die Deutsche Bahn plant eine neue Sprinter-Linie von ICE-Zügen von Köln nach Berlin. Der Bahnhof in Hagen wird dabei wohl der Leidtragende sein, denn hier wird der ICE auf dieser Strecke dann wohl nur noch alle zwei Stunden statt – wie heute – stündlich halten. Umgesetzt wird das Ganze wohl frühestens ab dem Jahr 2021. (…)

Quelle: wp.de

Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss bleiben getrennt

14. April 2018 by

Die Hagener SPD-Ratsfraktion ist mit ihrem Vorstoß gescheitert, den Umwelt- und den Stadtentwicklungsausschuss zusammenlegen zu wollen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu in Auszügen:

Die Stellungnahme der „Grünen“:

Der vorliegende Antrag der SPD ist nicht weniger als eine Kampfansage speziell an uns Grüne! Mit dem Verweis auf die Kosten wollen Sie nicht nur Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss zusammenlegen, sondern handstreichartig auch die Umweltverwaltung in  den Planungsbereich eingliedern.

Beide Schritte sind nicht nur schon lange der Traum der Hagener Baulöwen, sondern drehen auch die Umweltpolitik um 35 Jahre zurück! Denn anders als der Eindruck, den Sie zu erwecken versuchen, geht es uns Grünen hier nicht vorrangig darum, den Ausschuss zu erhalten, in dem wir zufällig den Vorsitz stellen, so als wäre das eine parteipolitische Spielwiese. (…)

Die in Kauf genommene und mindestens beim Kollegen Meier gewiss erwünschte Folge wäre die Marginalisierung des Umweltbereichs, die verschiedene Kräfte in diesem Haus – zugegebenermaßen nicht nur aus den Reihen der SPD – schon lange immer wieder ins Gespräch bringen.

Und dabei ist der Vorschlag aus mehreren Gründen eher skurril: Immerhin war es die SPD, die zu Beginn dieser Wahlperiode den Umweltausschuss zuerst thematisch so weit aufgebohrt hat, dass er schon heute regelmäßig lange tagt und auch ein breiteres Themenspektrum berät als in früheren Perioden. Erst aufwerten, dann abschaffen, – das zeigt, wie beliebig Sie agieren, und wie egal Ihnen inhaltliche Politik im Grunde ist.

Genauso egal übrigens wie die Einhaltung der Absprache über den Gremienzuschnitt vom Anfang der Wahlperiode, die sie mit diesem Vorschlag auch in Frage stellen. Was haben Sie sich aufgeregt, als seinerzeit die Fraktion Die Linke im Rahmen von Aufsichtsratsbesetzungen diesen Konsens verlassen hat. Offenbar nicht mehr so schlimm, seit sie gemerkt haben, dass Ihnen diese Fraktion ansonsten  in allen Punkten zu Willen ist.  Heute sind Sie daher selbst bereit, die allgemeine Vereinbarung dieses Hauses in Frage zu stellen und damit jede Kooperation aufzukündigen.

Dieses ganze Manöver dann auch noch tränenreich mit den fehlenden Mitteln für Kinderbetreuung zu begründen, ist allerdings der Gipfel. Im Subtext sagen Sie der Bevölkerung: „Seht her, der kleine Kevin kriegt kein warmes Mittagessen, weil die Stadt lieber eine Quasselbude für ein paar reiche Ökotrinen bezahlt, die sich über Krötentunnel unterhalten wollen. Wie ungerecht!“ (…)

Den kompletten Redebeitrag gibt es hier.

Silberne Meeresfrüchte

14. April 2018 by

LWL-Freilichtmuseum Hagen zeigt Schmuckstücke aus Goldschmiedewettbewerb

Alle zwei Jahre ist die Kreativität junger Goldschmiede gefragt, wenn der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. seinen internationalen Wettbewerb „Junge Cellinis“ ausruft. 90 ungewöhnliche Schmuckstücke zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einer Ausstellung im Goldschmiedehaus seines Hagener Freilichtmuseums vom 15. April bis 11. August.

Im Jahr 2017 war das Thema „Meeresfrüchte“ als Wettbewerbsaufgabe vorgegeben.  Die Ergebnisse der jungen Handwerker führen ab kommenden Sonntag (15.4.), in die Unter-Wasser-Welt. Zum Thema „Meeresfrüchte“ gehören nicht nur Perlen und Korallen, mit denen seit Jahrtausenden Schmuck versehen wird, sondern auch Nautilushäuser sowie Schnecken- und Muschelschalen.

Auszubildende sowie Gesellen im ersten Berufsjahr waren eingeladen, das Thema „Meeresfrüchte“ weit auszulegen. Die Materialauswahl haben die Veranstalter für den Wettbewerb nicht vorgeschrieben, aber das Schmuckstück sollte einen bestimmten Anteil aus Edelmetallen aufweisen.  Dafür stellte die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt aus Pforzheim 40 Gramm Silber pro Beitrag zur Verfügung. Bei aller Kreativität ging es im Wettbewerb auch darum, die technischen Anforderungen mit wertvollem Metall zu bewältigen (Foto: Freilichtmuseum).

Hagens Kämmerer ist auf 48-Millionen-Einnahme angewiesen

13. April 2018 by

48 Millionen Euro nimmt Hagen jährlich an Grundsteuern ein. Der Kämmerer hofft, dass nach dem Verfassungsgerichtsurteil dieser Betrag bleibt.

„Es darf auf keinen Fall passieren, dass diese Einnahmen wegbrechen“, blickt Hagens Kämmerer Christoph Gerbersmann am Tag danach noch mit großer Skepsis auf das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur künftigen Bemessung der Grundsteuer für Immobilien.

Dieses hatte am Dienstag entschieden, dass der Gesetzgeber wegen gravierender Ungleichbehandlungen bis 2019 eine Neuregelung schaffen müsse, die dann ab 2024 greifen soll. Andernfalls würden diese für Kommunen so wichtigen Einnahmen – bundesweit etwa 13 Milliarden Euro – wegbrechen. (…)

Quelle: wp.de

Verwaltung erfährt kurz vor Pressemitteilung von Hotel-Plan

13. April 2018 by

Die Nachricht schlug in Hagen gestern so überraschend ein, dass auch die Bauverwaltung nichts davon wusste und der Oberbürgermeister es erst kurze Zeit vor der Veröffentlichung einer Pressemitteilung erfuhr. Investor Ralph Donnermann aus Kolitzheim will für die Hotel-Kette Dormero auf dem Areal der alten Molkerei zwischen Bauhaus und der Spedition Hugo Petri an der Eckeseyer Straße ein 170 Zimmer großes Hotel errichten, das 2020 eröffnen soll. Damit wäre es sogar 24 Zimmer größer als das Mercure-Hotel im Wasserlosen Tal. (…)

Quelle: wp.de

ADFC Hagen bietet 2018 wieder eine Vielzahl geführter Radtouren an

13. April 2018 by

Hagen: Radfahren macht Spaß und ist gesund. Gemeinsam kann man unsere schöne Umgebung auf teilweise neuen und unbekannten Radstrecken erkunden. Deshalb sind die geführten Touren des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) auch für Jedermann und Jederfrau offen.

Im aktuellen Tourenprogramm 2018 der Ortsgruppe Hagen stehen insgesamt sechzehn Touren – kurze und längere Fahrten.

Los geht’s mit der ersten Nachmittagstour am Samstag, den 14.04 zu Hagener Kunstateliers im Rahmen der Veranstaltung Planet Hagen. Treffpunkt ist um 12.45 Uhr vor dem AllerWeltHaus in der Potthofstr. Dort liegt auch das Faltblatt mit dem gesamten Tourenprogramm aus.

Besondere Highlights sind in diesem Jahr die Vier-Tage-Tour rund um Petershagen an der Weser und die Zwei-Tage-Tour Diemel – Willingen – Höxter mit jeweils ca. 60 km Fahrstrecke am Tag.

Eine geführte Tour gibt es auch zur Fahrradsternfahrt Ruhr in Bochum am Sonntag, 13. Mai 2018. Treffpunkt ist am AllerWeltHaus um 8.30 Uhr. Gemeinsam wird über Wetter und Witten nach Bochum geradelt, wo uns Radfahrer aus dem ganzen Ruhrgebiet erwarten.

Der ADFC Hagen bietet auch im Internet eine Auflistung der Radtourenangebote an. Interessierte können sich per Mausklick unter http://www.adfc-nrw.de/hagen geführte ADFC-Radtouren in ihrer Umgebung anzeigen lassen. Mit Ausnahme der mehrtägigen Fahrten, die eine verbindliche Anmeldung beim Radlerstammtisch erfordern, ist die Teilnahme in Hagen auch für Nicht-Mitglieder kostenlos. Weitere Informationen erhält man beim Radtourenleiter Günter Dörnen Tel. 02331 84730


%d Bloggern gefällt das: