Corona in Hagen – Stand: 06.12., 0:00 Uhr

6. Dezember 2021 by

Entwicklung_Hagen_0612_maxInzidenzwert_Hagen_0612_max

Radverkehr: Eine rote Laterne für den OB

6. Dezember 2021 by

von Nikolaj Krieg

stadtradeln-foto-heidi_wenke_vcdFür die mittlerweile dritte Letztplatzierung beim ADFC-Fahrradklimatest erhält OB Schulz eine rote Laterne. Foto: Heidi Wenke.

Das Beste vorweg: Radfahren in Hagen ist möglich!

Vieles stört dabei allerdings gewaltig: Immer wieder enge Überholvorgänge von Kfz mit deutlich weniger als dem vorgeschriebenen Seitenabstand von 1,5m. Weiter geht es mit vergessenem Schulterblick, achtlos aufgeworfenen Autotüren und so weiter – darauf kann die Stadt wohl nur indirekt einwirken. Was gemacht werden könnte: Endlich Gefahrenstellen beseitigen und ein lückenloses Radwegenetz in Hagen schaffen – anschaulich zusammengefasst:

Erst wenn ein Kind von sicher von Haspe nach Helfe radeln kann, ist die Infrastruktur gut.

Wird das einfach? Nein! Aber wenn man kontinuierlich dran bleibt ist es möglich! Aus diesem Grunde habe ich Herrn Schulz auch etwas überreicht: Er bekam eine rote Laterne – für die mittlerweile dritte Letztplatzierung beim ADFC-Fahrradklimatest – und das Visionsbuch „Mit Füßen und Pedalen“ zur Verkehrswende und lebenswerten Städten. Die Message dahinter:

  • Radfahren ist kein „Saisonthema“.
  • Konzepte, die (wenn überhaupt) bestenfalls halbherzig realisiert werden, bringen die Stadt nicht weiter. Die Verkehrswende und insbesondere Radverkehr muss ganzheitlich gedacht werden.

Diesbezüglich wünsche ich Herrn Schulz gutes Gelingen.

Bildung auch in schwierigen Zeiten ermöglichen

6. Dezember 2021 by

Neues Halbjahresprogramm der VHS

Die Weiterbildung an die Pandemie anpassen und Formate entwickeln, die Bildung auch in schwierigen Zeiten unter sicheren Bedingungen ermöglichen – das ist für die Volkshochschule Hagen in Zeiten der Coronapandemie besonders wichtig.

Ein wichtiger Baustein hierfür sind Hybrid-Kurse und Hybrid-Lernsettings, die ab dem nächsten Semester von Mitte Januar bis Ende Juni 2022 verstärkt im Programm der VHS Hagen Einzug halten. So kann man sich mit den anderen Kursteilnehmenden beispielsweise bei Qi Gong oder der Fotobearbeitung entweder in der Villa Post treffen oder sich virtuell dazuschalten.

Außerdem fokussiert sich die Volkshochschule weiterhin auf das Thema der nachhaltigen Entwicklung. Beim Druck des neuen Programmheftes wurden erstmals höchste Umweltstandards angelegt. Recyclebares Blauer-Engel-Papier und Biodruckfarben auf Pflanzenölbasis sorgen für ein neues, umweltgerechtes Outfit des Programms. „Und zum Ausgleich des Restes an CO2-Emissionen, der bisher nicht zu vermeiden ist, wird eine Waldfläche im Sauerland wieder aufgeforstet“, betont Bianca Sonnenberg, Leiterin der VHS Hagen. Das Coverfoto des Programmheftes weist symbolisch darauf hin.

Es lassen sich aber noch weitere Neuigkeiten entdecken. Zwischen den Veranstaltungsinformationen präsentiert die VHS zukünftig Geschichten aus dem Alltag hinter den Kulissen – Lebensgeschichten, Kursfahrten, neue Mitarbeitende. Auch Beratungshund Bella kommt zu Wort.

Zudem finden sich im neuen Programmheft neben einigen Kurstexten QR-Codes, über die man nach dem Scan mit dem Smartphone weitere Informationen zu dem Kursinhalt erhält. Wer kein Smartphone hat, kann die vierstellige Kursnummer auf der Internetseite www.vhs-hagen.de bei Kurssuche eingeben und gelangt ebenfalls zu den Hintergrundinformationen. So ist auch eine schnelle Anmeldung für den Kurs möglich.

Natürlich steht bei der VHS aber nicht Form vor Inhalt. Ein reichhaltiges Kursangebot mit zahlreichen interessanten, innovativen und lehrreichen Veranstaltungen und Unterrichtsreihen fasst das neue Programm zusammen. Von Mitte Januar bis Ende Juni 2022 liefern alle Studienbereiche gleichermaßen anspruchsvolle wie auch spannende Weiterbildungsangebote.

Hier sind einige Höhepunkte aus dem Programm:

Den Rest des Beitrags lesen »

Corona in Hagen – Stand: 05.12., 0:00 Uhr

5. Dezember 2021 by

Entwicklung_Hagen_0512_maxInzidenzwert_Hagen_0512_max

Ohne Fleiß keinen Preis?

5. Dezember 2021 by

Den Geldern für Fraktionen und Gruppen im Rat stehen nicht unbedingt adäquate Leistungen gegenüber

Geht es mehr um Politik oder um Geschäft machen? Diese Frage wirft ein Vorgang auf, der die Grünen-Fraktion im Kreistag Unna betrifft. Was zu der Frage führt: Wie sieht das eigentlich in Hagen aus?

Nach einem Bericht des Hellweger Anzeigers (Bezahlschranke) stehen die Aktivitäten der Fraktion Bündnis 90/Grüne im Kreistag des Landkreises Unna in keinem Verhältnis zu den von ihnen vereinnahmten Aufwandsentschädigungen und geltend gemachten Verdienstausfällen. „Schwarze Schafe unter grünem Gewand?“, fragt das Blatt.

Zunächst falle auf, so die Zeitung, dass eine der kleinsten Fraktionen zwar den größten Aufwand habe, aber am wenigsten mit eigenen Anträgen zu gestalten versuche. Über 136 Stunden hätten die Fraktionsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen von November 2020 bis Oktober 2021 zusammen oder in Teilen getagt – und damit länger als die SPD als größte Kreistagsfraktion und noch viel länger als die CDU als zweitgrößte.

Besonders effektiv schienen die Fraktionssitzungen der Bündnisgrünen jedoch nicht zu sein, wie ein Blick auf die politischen Anträge im Kreistag vermuten lasse, so die Zeitung weiter. Einen einzigen Antrag habe die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen von November 2020 bis Oktober 2021 gestellt – und war an vier gemeinsamen Anträgen mit anderen Fraktionen beteiligt.

In Hagen sind die Grünen noch vergleichsweise rege, was aber nicht heißt, dass sie sich von politischen Irrwegen fernhalten. Aber sie haben in einem vergleichbaren Zeitraum (Nov. 2020 bis Nov. 2021) immerhin 13 Anträge eingebracht und sich an vielen anderer Fraktionen beteiligt.

Einschränkend muss an dieser Stelle allerdings angemerkt werden: Es handelt sich nicht ausschließlich um Anträge im Stadtrat, sondern alle fünf Bezirksvertretungen sind in die Aufzählung mit eingeflossen. Das relativiert die höhere Zahl dann wieder.

Mager sieht es beim Rest der kleineren Fraktionen und der Gruppen aus. Die Wählerinitiative Hagen Aktiv brachte nur zwei eigenständige Anträge ein, schloss sich daneben 28 weiteren anderer Fraktionen an. Die immer großmäulig auftretende rechte AfD hat auch nur zwei Anträge vorzuweisen und das FDP-Grüppchen in allen sechs Gremien (Rat und BVs) keinen einzigen, hängte sich aber an eine Reihe von Anliegen ihrer Freunde aus CDU und Grünen an.

Laut Haushaltsplan 2020 waren für die Apparate der Fraktionen, Gruppen und Einzelmitglieder des Hagener Stadtrats 1,1 Millionen Euro eingeplant, dazu 1,2 Millionen Euro für Leistungen an die Mandatsträger. Weitere 1,2 Millionen Euro flossen in die Strukturen der Bezirksvertretungen. Insgesamt also mehr als 3,5 Millionen Euro.

Es soll unbestritten sein: Demokratie kostet Geld. Aber die Bürgerschaft darf auch eine entsprechende Gegenleistung erwarten. Und die besteht nicht darin, zum Beispiel gute Kumpel oder unqualifizierte Geschäftsführer, die auch noch mit Familienmitgliedern eine Ratsgruppe bilden, durchzufüttern – oder einfach durch Nichtstun zu glänzen.

Durchfahrtsverbot für Lkw – Schilder auf Autobahnen

5. Dezember 2021 by

Ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen durch Hagener Stadtteile und durch die Innenstadt rückt weiter in den Fokus der politischen Diskussionen. In der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Haspe hat sich die Politik erneut dafür ausgesprochen, dass vor den Autobahnabfahrten Lkw-Fahrer mit deutlich sichtbaren Schildern darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein Abkürzen zwischen A1, A45 und A46 verboten ist.

Eine entsprechende Vorlage, mit der die Verwaltung damit beauftragt wird, mit der Bezirksregierung Arnsberg zu erörtern, wie ein Durchfahrtsverbot umgesetzt werden kann, ist allerdings final noch nicht verabschiedet worden. „Wir wollen, dass die Stadtverwaltung möglichst gut vorbereitet in die Verhandlungen geht“, erklärt Bezirksbürgermeister Horst Wisotzki. „So ein Ansinnen trägt man nur einmal vor. Es wäre fatal, wenn wir scheitern würden.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Corona in Hagen – Stand: 04.12., 0:00 Uhr

4. Dezember 2021 by

Trotz Corona: Schuldenstand in Hagen sinkt

4. Dezember 2021 by

Die Sanierung des Hagener Haushaltes entwickelt sich weiterhin positiv. Zwar erreicht die Stadt das angepeilte Jahresziel einer Gesamtkonsolidierung von 83 Millionen Euro nicht ganz, sondern liegt knapp 2,3 Millionen Euro darunter. Allerdings wäre ohne Corona-Einschnitte und die Hochwasserkatastrophe das Resultat sogar deutlich besser ausgefallen.

Durch die Corona-Bilanzierungshilfe, die es dem Kämmerer ermöglicht die Pandemieschäden in eine Nebenrechnung auszubuchen, agiert Hagen weiterhin in einem stabilen Finanzrahmen. Die Liquiditätskredite (städtischer Dispo) bewegen sich mit einem Schuldenstand von 932 Millionen Euro etwa 60 Millionen Euro unter dem Level des Vorjahres. Hinzu kommen Investitionskredite von knapp 74 Millionen Euro, gut sieben Millionen Euro weniger als noch 2020. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Dass die Investitionskredite seit Jahren rückläufig sind, ist natürlich nicht positiv zu bewerten. Denn diesen Ausgaben stehen immer Werte gegenüber. Es bedeutet nur, dass in Hagen nichts mehr investiert wird.

Keine Trinkwasserbrunnen in Hagen

4. Dezember 2021 by

In Hagen wird kein Trinkwasserbrunnen eingerichtet. Das ist das Ergebnis einer jahrelangen Diskussion, in der sich bürokratisches Beharrungsvermögen schließlich gegen Initiativen aus der Politik durchsetzen konnte. (…)

In den vergangenen Jahren herrschten bekanntlich auch hierzulande „südliche“ Temperaturen. In Hagen wurde am 25. Juli 2019 erstmals die 40-Grad-Marke überschritten, die Zunahme der heißen Tage hat sich seit den 50er-Jahren verdoppelt. (…)

Im Klimaanpassungskonzept der Stadt ist davon die Rede, dass zukünftig im Schnitt 30 bis 36 Tage im Jahr mit Temperaturen über 30 Grad in Hagen zu rechnen sei. Und an solchen Tagen haben durstige Bürger nicht nur das Bedürfnis, sich erfrischen zu können – ein solches Angebot kann gesundheitliche Schäden vermeiden. (…)

Quelle: wp.de

Mehrwert bleibt unklar

4. Dezember 2021 by

Kulturgesetzbuch NRW verabschiedet

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat Kritik am neuen NRW-Kulturgesetzbuch geübt, das am 1. Januar in Kraft tritt.

„Mit Blick auf die Zielsetzung des Kulturgesetzbuches hätte ich mir gewünscht, dass die Strukturen im Land besser abgebildet werden. Die Kulturlandschaft in NRW ist in erster Linie kommunal geprägt, gleichzeitig werden Kommunen, Kommunal- und Landschaftsverbände im Gesetz nicht entsprechend ihrer finanziellen und fachlichen Leistungen dargestellt. Dabei trägt die kommunale Familie mit rund 80 Prozent den Löwenanteil der Kulturausgaben im Land“, sagte Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), in Münster.

Das Fazit der Kulturdezernentin: „Der Mehrwert des Kulturgesetzbuches im Vergleich zum Kulturfördergesetz bleibt unklar, die Regelungen an vielen Stellen zu allgemein. Offen bleibt, welche nachhaltige Wirkung das Gesetz haben kann. Gleichzeitig werden bekannte Systematiken und Beteiligungsprozesse des Kulturfördergesetzes aufgehoben.“

Ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt nach Ansicht von Rüschoff-Parzinger: „Die beiden Landschaftsverbände mit ihrer kulturfachlichen Expertise, strukturbildenden Bedeutung, den zahlreichen kulturpolitischen Impulsen und wegweisenden Initiativen im Rahmen ihres landesrechtlich verbürgten Kultur- und Bildungsauftrags sind so gut wie nicht berücksichtigt worden.“

Insgesamt würden die Landschaftsverbände im Gesetz auf Denkmalpflege und Förderung von Heimat-Museen reduziert, was der historisch gewachsenen Rolle und Bedeutung der Verbände für die Kultur im Land nicht ansatzweise gerecht werde.

Engagiert für die Rente in Hagen

4. Dezember 2021 by

Peter Mager hilft ehrenamtlich bei Fragen rund um die gesetzliche Rentenversicherung

Sie sind für unsere Gesellschaft goldwert: Ehrenamtliche. Freiwillig übernehmen sie Aufgaben, die der Allgemeinheit nützen, ob im Sport, im kulturellen Bereich oder, was nicht jeder weiß, bei Fragen rund um die gesetzliche Rente.

Die sogenannten Versichertenberaterinnen und Versichertenberater sind ansprechbar bei Fragen zum Rentenantrag und unterstützen auch beim Ausfüllen. Mehr als 1,1 Millionen individuelle Beratungsgespräche wurden geführt und etwa 190.000 Rentenanträge haben die „Helfer in der Nachbarschaft“ im vergangenen Jahr aufgenommen.

Einer von ihnen ist Peter Mager. Seit 28 Jahren ist er Versichertenberater für die Deutsche Rentenversicherung Bund in der Stadt Hagen. „Es ist schön, Menschen helfen zu können bei einer Materie, die für viele schwierig ist“, sagt Mager. An die Aufgabe ist er durch andere ehrenamtliche Tätigkeiten gekommen. Und trotz Corona-Pandemie ist er im Einsatz. Die Beratungen finden dann per Telefon statt – kostenfrei.

„Wir arbeiten ehrenamtlich“, sagt Peter Mager. „Von der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund werden wir für das Amt gewählt.“ Er ist einer von rund 2.600 Ehrenamtlichen, die im gesamten Bundesgebiet für eine ortsnahe, persönliche Verbindung der Versicherten zur Deutschen Rentenversicherung Bund sorgen.

Einen Versichertenberater oder eine Versichertenberaterin in Ihrer Nähe finden Sie über das Servicetelefon unter 0800 1000 48070 oder unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de im Internet. Informationen, wie Sie sich selbst engagieren können, bekommen Sie unter deutsche-rentenversicherung.de/ehrenamt.

Corona in Hagen – Stand: 03.12., 0:00 Uhr

3. Dezember 2021 by

Entwicklung_Hagen_0312_maxInzidenzwert_Hagen_0312_max

Rat muss sich erneut mit Lennebad befassen

3. Dezember 2021 by

Das Thema Lennebad kommt wieder auf die Tagesordnung des Rates. Wie Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz am Donnerstag in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses mitteilte, sei das nötige Quorum für das Bürgerbegehren erreicht worden.

Die Mitglieder des Fördervereins Richard-Römer-Lennebad hatten in den zurückliegenden Wochen immer wieder für Unterschriften geworben, die auf den Erhalt des Hallenbades im Lennepark zielen. Grund für das Bürgerbegehren war die Entscheidung des Rates aus dem Sommer, das Richard-Römer-Lennebad abzureißen und dafür das Freibad in Henkhausen mit einer Teilüberdachung auszustatten und zum Ganzjahresbad zu machen. (…)

Quelle: wp.de

Am Oeger Steinbruch soll tiefer gebohrt werden

3. Dezember 2021 by

Die Hohenlimburger Kalkwerke (HKW) wollen tiefer in den Boden des Oeger Steinbruchs hinein bohren. Darf der wertvolle Kalkstein bisher nur bis zum Grundwasserspiegel abgebaut werden, sollen künftig auch tiefere Schichten möglich werden, so das Ansinnen des hiesigen Unternehmens. (…)

Aktuell bohren die Hohenlimburger Kalkwerke bis auf rund 140 Meter über dem Meeresspiegel (Normalnull), sagt Matthias Lange. Zum Vergleich: die Lenne im Hohenlimburger Ortskern liegt auf rund 125 Metern. (…)

Zudem gäbe es noch eine Reihe von Unwägbarkeiten. „Man muss sehen, wie sich die Lagerstätte aufschließt, welche Randbedingungen man bekommt und insbesondere das Wasser spielt eine große Rolle, deswegen das hydrogeologische Gutachten.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Theater-Reihe „Die Stunde der Kritik“

3. Dezember 2021 by

Diesmal zur Neuinszenierung der Oper „Hänsel und Gretel”

Hänsel und Gretel - Hanna Larissa Naujoks und Penny SofroniadouSzene aus „Hänsel und Gretel“: Hanna Larissa Naujoks und Penny Sofroniadou. Foto: Volker Beushausen.

Die nächste Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zur Neuinszenierung der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck am Mittwoch, 8. Dezember 2021 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 21.45 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen. Natürlich kann man auch einfach nur zuhören. Interessierte, die diese Neuinszenierung bereits gesehen haben, sind ebenfalls herzlich eingeladen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Pedro Obiera gewonnen werden, der für mehrere Tageszeitungen und Fachzeitschriften tätig ist. Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Holger Potocki, der Dirigent Rodrigo Tomillo und die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Die aktuellen Besuchsregeln sind bitte der Webseite http://www.theaterhagen.de zu entnehmen.

Corona in Hagen – Stand: 02.12., 0:00 Uhr

2. Dezember 2021 by

Entwicklung_Hagen_0212_maxInzidenzwert_Hagen_0212_max

„Nicht die nötige Sensibilität“

2. Dezember 2021 by

CDU muckt gegen Amprion-Stromtrasse auf

Dass ausgerechnet die Hagener CDU Bürger zur Widerspenstigkeit ermuntert, hat man auch noch nicht erlebt. Ist diese Partei doch bislang bundesweit eher als Förderer industrieller Großprojekte in Erscheinung getreten (bei denen auch gerne mal enteignet werden darf).

„Wer gegen die 380 kV-Höchstspannungsleitung auf der Südtrasse Einwände vorbringen will, muss sich jetzt beeilen,“ ermuntert unverhofft der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hagen, Jörg Klepper, vor allem die direkt betroffenen Hohenlimburger.

„Nur noch bis zum 2. Dezember 2021 können Betroffene ihre Einwendungen bei der Bezirksregierung in Arnsberg vorbringen. Nur wer schriftlich seine Bedenken gegenüber der Bezirksregierung geäußert hat, kann später mittels Klage gerichtlich überprüfen lassen, ob die Vorgehensweise von Amprion rechtmäßig ist, oder ob die Nordtrasse geeigneter wäre.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende kritisiert, dass der Netzbetreiber Amprion „gegen das klare Votum von Bezirksvertretung, Rat und Fachausschüssen den Neubau der 380 kV-Leitung zwischen Garenfeld und Ochsenkopf auf der konfliktbeladenen Südtrasse beantragt hat.

Unterstützung erfährt er dabei vom neuen CDU-Kreisvorsitzenden Dennis Rehbein. „Ich bin enttäuscht, dass ein angesehener Netzbetreiber nicht die nötige Sensibilität aufbringt, die ein solches Großprojekt erfordert. Die CDU präferiert weiterhin eine Trasse im Norden des Stadtteils – über unbewohntes Gelände hinweg.“

Während Bürgerinitiativen seit Langem gegen die Amprion-Pläne Sturm laufen, kommt der Aufruf des CDU-Mannes allerdings reichlich spät. Und erschrocken über die eigene Forschheit rundert er auch sogleich zurück.

„Formal ist aber leider keine der im Norden denkbaren Trassenverläufe mehr im Spiel“, so Klepper, selbst Vorsitzender des Ausschusses für Stadt-, Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung: „Netzbetreiber Amprion hat mit dem Planfeststellungsverfahren für die Südtrasse alle sinnvollen Varianten ausgeklammert. Weder Verwaltung noch Rat können das im gewählten Verfahren noch ändern.“

Klepper macht deutlich: „Unsere Rolle im Verfahren besteht lediglich darin, fachliche Bedenken und Hinweise an die Genehmigungsbehörde in Arnsberg zu übermitteln. Die Verwaltung hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten darin Hinweise auf Probleme zur Südtrasse eingearbeitet. Sie hat im Anschreiben sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Hagener Rat eine andere Trassierung bevorzugt. Darüber bin ich dankbar.“

Paradoxes Ende: „Der Rat wird der Stellungnahme am 16. Dezember – mit kritischen Ergänzungen – zustimmen, da ohne sie keine Einwendungen von Seiten der Stadt vorlägen.“

Lennebad-Vorkämpfer optimistisch

2. Dezember 2021 by

Rund 10.000 Unterschriften hat der Förderverein des Richard-Römer-Lennebades für ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Bades gesammelt. Nun werden diese vom Wahlamt auf nicht-gültige Unterschriften geprüft, um etwa die Stimmen von Nicht-Wahlberechtigten sowie doppelte Einträge zu streichen. (…)

Sollten die nötigen 7368 Stimmen für das Bürgerbegehren erreicht und der Rat in seiner Sitzung im Dezember seinen Beschluss zum Abriss des Lennebades bekräftigen, stünde im kommenden Jahr ein Bürgerentscheid an. (…)

Quelle: WPWR, 01. Dez. 2021 (nicht online)

11.165 Hagener suchen einen Job

2. Dezember 2021 by

Auf dem Arbeitsmarkt in Hagen hat sich – wenn auch leicht abgeschwächt – die Herbstbelebung im November fortgesetzt. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 244 oder 2,1 Prozent auf 11.165, die Arbeitslosenquote somit um 0,2 Punkte auf 11,0 Prozent. Vor einem Jahr gab es im sogenannten „Lockdown Light“ genau 777 Arbeitslose mehr, die Quote lag bei 11,7 Prozent. (…)

Quelle: wp.de

4. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters

2. Dezember 2021 by

GeringasIm 4. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 7. Dezember 2021 (19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen) ist der berühmte, aus Vilnius stammende Cellovirtuose und Dirigent David Geringas zu Gast (Foto: Kaupo Kikkas).

Auf dem Programm steht zunächst die Aufführung von Ausschnitten aus dem Ballett „Desdemona“ von Anatolijus Šenderovas, der als bekanntester zeitgenössischer litauischer Komponist gilt und den eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft mit Geringas verband. Sein 2005 uraufgeführtes Ballett besticht vor allem durch eine starke emotionale Kraft, klare rhythmische Strukturen und breite Klangflächen.

Solistisch kann das Publikum David Geringas mit Franz Schuberts berühmter, 1824 entstandener Sonate für Arpeggione (Streich- bzw. Bogengitarre) erleben. Zu hören ist dieses Werk in einer Fassung für Violoncello und Streichorchester, welche die Musik in ihren Kontrasten zwischen technischer Raffinesse und lyrischen Melodien vollends zur Geltung bringt.

Nach der Pause erklingt das 1861 erstmals öffentlich präsentierte Klavierquartett Nr.1 in g-Moll von Johannes Brahms in der Bearbeitung für Orchester von Arnold Schönberg aus dem Jahre 1937. Brahms war für Schönberg ein Vorbild, und Letzterer schätzte diese kammermusikalische Komposition sehr, bedauerte allerdings, dass der Klavierpart die Streicher übertönt und wünschte sich, „einmal alles hören“ zu können. Das Ergebnis seiner Orchesterversion wird nicht selten als „Brahms’ Fünfte“ bezeichnet.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Verschiebung eines Konzertes

2. Dezember 2021 by

Das Konzert mit jüdischen Liedern von „Trio Liora“ in der Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, am Sonntag, 5. Dezember, von 18 bis 21 Uhr muss auf das nächste Jahr verschoben werden und soll voraussichtlich im Frühjahr stattfinden.

FernUni: Aus „Regionalzentrum“ wird „Campus“

2. Dezember 2021 by

Die FernUniversität in Hagen hat ihre 13 bundesweiten Standorte umbenannt: Aus „Regionalzentrum“ wird „Campus“.

Mit dem Namenswechsel macht Deutschlands größte staatliche Universität noch stärker sichtbar, dass sie überall dort zu Hause ist, wo ihre Studierenden leben oder arbeiten. Die Umbenennung gibt außerdem den Startschuss zu einer Weiterentwicklung der FernUni-Präsenz in den Regionen.

Corona: Impfzentrum knackt Rekord

2. Dezember 2021 by

Bereits am zweiten Öffnungstag hat das wiedereröffnete Impfzentrum in der Stadthalle einen neuen Rekord aufgestellt: Insgesamt 2.117 Impfungen wurden am Dienstag (30. November) in acht Stunden durchgeführt. Der letzte Höchstwert mit 2.020 Impfungen in zwölf Stunden wurde am 30. Mai 2021 erzielt.

Das Impfzentrum ist bis einschließlich Sonntag, 5. Dezember, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Von Montag, 6. Dezember, bis Mittwoch, 8. Dezember, bleibt das Impfzentrum geschlossen. Ab Donnerstag, 9. Dezember, besteht dann wieder ein Impfangebot in der Stadthalle. In den nächsten Tagen werden immer wieder Termine auf der Internetseite www.terminland.de/impfzentrum-hagen freigeschaltet.

Insgesamt hat die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCis) der Stadt Hagen bei den mobilen Impfaktionen über 18.000 Impfungen organisiert.

Mittel für die Digitalisierung der Hagener Schulen

2. Dezember 2021 by

Die Stadt Hagen erhält erneut Mittel aus dem DigitalPakt Schule. Die Bezirksregierung Arnsberg bewilligte jetzt einen weiteren Förderbescheid in Höhe von rund 2,47 Millionen Euro.

Die Mittel sind für die Ertüchtigung des schulischen WLANs und die digitale Vernetzung an elf Schulen und drei Teilstandorten bestimmt. Vor einigen Wochen hatte die Stadt Hagen bereits zwei Förderbescheide für die gleichen Maßnahmen an 22 Schulen und vier Teilstandorten in Höhe von insgesamt 4,43 Millionen Euro erhalten.

Folgende Schulen werden dieses Mal berücksichtigt:

  • Henry-van-de-Velde-Schule
  • Karl-Ernst-Osthaus-Schule, Hauptstandort und Teilstandort
  • Funckeparkschule
  • Erwin-Hegemann-Schule
  • Hermann-Löns-Schule
  • Gebrüder-Grimm-Schule
  • Fritz-Reuter-Schule
  • Gustav-Heinemann-Schule
  • Gymnasium Hohenlimburg, Hauptstandort und Teilstandort
  • Gesamtschule Hagen-Eilpe
  • Berufskolleg der Stadt Hagen, Hauptstandort und Teilstandort

Corona in Hagen – Stand: 01.12., 0:00 Uhr

1. Dezember 2021 by

Sinkende Inzidenz täuscht

Von gestern auf heute ist die 7-Tage-Inzidenz in Hagen von 314,3 auf 290,4 gesunken. Die Ursache für die gesunkene Inzidenz ist, dass die zahlreichen Meldeeingänge nicht mehr zeitnah aufgearbeitet werden können.

„Bis zur letzten Woche konnten wir die Hagenerinnen und Hagener noch am selben Tag informieren, wenn sie infiziert sind oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Aufgrund der stetig steigenden Infektionszahlen können wir die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Fallermittlung und der Kontaktpersonennachverfolgung jetzt nicht mehr tagesgenau telefonisch informieren“, sagt Antje Funke, Leiterin der Abteilung für Hygiene und Infektionsschutz beim Gesundheitsamt der Stadt Hagen.

Oftmals ist die Ermittlung nur mit mehreren Tagen Verzögerung möglich. In dieser Zeit hatten die Kontaktpersonen bereits wieder Kontakt zu verschiedenen anderen Personen.

Entwicklung_Hagen_0112_maxInzidenzwert_Hagen_0112_max

Abellio NRW vor dem endgültigen Aus

1. Dezember 2021 by

Abellio_Hagen-EckeseyDer Bahnbetreiber Abellio NRW, eine Tochter der Niederländischen Staatsbahnen NS, steht wohl endgültig vor dem Aus. Die von Abellio betriebenen Strecken sollen ab Ende Januar 2022 von anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) bedient werden. In Hagen sind das die Linien RE 16, RB 40, RB 91 und S 9.

In der Abellio-Betriebswerkstatt in Hagen-Eckesey (Foto: Klaus Bärwinkel, CC BY-SA 4.0) informierten gestern Ronald R.F. Lünser (VRR-Vorstandssprecher), Joachim Künzel (NWL-Geschäftsführer) und Heiko Sedlaczek (NVR-Geschäftsführer) in zwei Gesprächsrunden sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Früh- als auch der Spätschicht über die Gründe des Scheiterns der Verhandlungen mit dem EVU zur Fortführung der Verkehre.

Nachdem Abellio-Geschäftsführung und -Gesellschafter mehrere unzureichende Angebote abgegeben hatten, hatte das Unternehmen angekündigt, am derzeit laufenden Ausschreibungsverfahren zur Direktvergabe nicht teilnehmen zu wollen.

Die Prüfung auf Seiten der Aufgabenträger hat ergeben, dass zwingende rechtliche Gründe eine Direktvergabe nicht erlauben, weil die Wahrscheinlichkeit, dass Abellio die geforderten Leistungen zuverlässig sicherstellen kann, als gering erachtet wird. Die damit verbundenen Risiken wollen VRR, NWL und NVR weder ihren Fahrgästen noch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf Seiten der Abellio zumuten.

Die Abellio Rail GmbH befindet sich derzeit in einem sogenannten regulären Schutzschirmhauptverfahren in Eigenverwaltung zur Sanierung und ist aufgrund einer Ende September mit den Aufgabenträgern abgeschlossenen Fortführungsvereinbarung verpflichtet, die Verkehre bis zum 31. Januar 2022 im bisherigen Umfang zu leisten – hierfür hatten die Aufgabenträger dem Unternehmen gesondert acht Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Für den jetzt eingetretenen Fall, dass eine Sanierung der Abellio nicht gelingen sollte, war in dieser Fortführungsvereinbarung ausdrücklich auch geregelt worden, dass die Geschäftsführung des Unternehmens eine geordnete Überleitung der Arbeitsplätze und des Betriebs auf andere Eisenbahnverkehrsunternehmen unterstützt.

Welche Unternehmen bei der Direktvergabe den Zuschlag erhalten und mit Wirkung ab 1. Februar 2022 für zunächst zwei Jahre die bislang von Abellio geleisteten Verkehre übernehmen werden, legen die Gremien der drei Aufgabenträger bis Mitte Dezember fest.

Ausgeschrieben sind die S-Bahn-Verbindung 7, das Niederrheinnetz und das Ruhr-Sieg-Netz, die Linien RE 1 (RRX) von Aachen bis Hamm und RE 11 (RRX) zwischen Düsseldorf und Kassel sowie das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr.

Die bislang von Abellio genutzten Fahrzeuge werden dabei im Einsatz bleiben, da diese Eigentum der Aufgabenträger sind.

Tägliche Überraschung

1. Dezember 2021 by

Online-Adventskalender des Theaters Hagen

Die Vorweihnachtszeit hält Einzug ins Theater Hagen und was gehört dazu? Nicht nur die Live-Aufführungen des Weihnachtsmärchens „Alice im Wunderland“, der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ und adventliche Veranstaltungen und Konzerte, sondern natürlich auch ein (digitaler) Adventskalender.

Auf der Webseite (www.theaterhagen.de) kann man vom 1. bis zum 24. Dezember jeden Tag ein Türchen öffnen, hinter welchem sich weihnachtliche Grüße verschiedenster Künstlerinnen und Künstler des Hagener Theaters verbergen. Was erwartet die Neugierigen? Musikalische Darbietungen, Gewinnspiele und weitere interessante, informative und unterhaltsame Inhalte, welche die Vorfreude auf das Fest steigern.

Corona in Hagen – Stand: 30.11., 0:00 Uhr

30. November 2021 by

Drei weitere Personen sind in Hagen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben (geboren 1944, 1953 und 1968).

Entwicklung_Hagen_3011_maxInzidenzwert_Hagen_3011_max

Rache an den Schnäppchenjägern

30. November 2021 by

Gas: Mark-E verlangt von Neukunden den dreifachen Grundpreis

Eigentlich musste jedem klar gewesen sein, dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann. Nun ist es soweit: Wer zu vermeintlichen Billiganbietern im Gasmarkt gewechselt ist, muss damit rechnen, dass sein Lieferant ihn los werden will oder sogar Insolvenz anmeldet.

Die Schnäppchenjäger holt jetzt die Rache des Universums ein – sie müssen mit erheblichen Mehrkosten rechnen.

Denn es bleibt erst einmal nur der Weg zurück zum Grundversorger, in Hagen ist das die Enervie-Tochter Mark-E. Die hat jetzt für solche Neukunden einen Extratarif aufgelegt, der ab 1. Dezember gilt. Herausragendes Merkmal: Verglichen mit Bestandskunden ist der Grundpreis fast dreimal so hoch.

Der beträgt für Gasabnehmer, die bereits Mark-E-Kunden sind, 39,27 Euro brutto im Jahr. Neukunden müssen hingegen 107,10 Euro berappen. Auch der Arbeitspreis, der aktuell bei 7,56 Cent pro Kilowattstunde liegt (bei einem Verbrauch von mehr als 3.278 kWh), bewegt sich für Neukunden mit 13,46 Cent/kWh in einer um 78 Prozent höheren Liga.

Um die Versorgung dieser neuen Kunden sicher zu stellen, begründet Mark-E diese erheblichen Preissteigerungen, müsse das Unternehmen kurzfristig weitere Kapazitäten an den Gasmärkten einkaufen und hierfür höhere Preise als bei einer langfristigen Beschaffung zahlen. Daher könne Mark-E diese Neukunden nicht zu den gleichen Konditionen beliefern wie Bestandskunden im bestehenden Grundversorgungstarif.

Grünenpolitiker Dahmen wirbt für Karl Lauterbach als Gesundheitsminister

30. November 2021 by

Bei der Frage nach der Besetzung des Gesundheitsministeriums hat Karl Lauterbach einen prominenten Fürsprecher: Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen. »Ich schätze Karl Lauterbach ausgesprochen«, sagte Dahmen im SPIEGEL-Spitzengespräch mit Moderator Markus Feldenkirchen. (…)

Lauterbach habe »nicht nur aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Gesundheitspolitiker, sondern insbesondere natürlich als Epidemiologe einen sehr detaillierten Blick auch auf die wissenschaftliche Grundlage dessen, was richtig ist zu tun«, sagte Dahmen. »Ich glaube, er gehört zweifelsohne parteiübergreifend zu den größten Experten, die wir in diesem Land haben«, lobte er den SPD-Gesundheitspolitiker.

Die Entscheidung über die Führung des Gesundheitsministeriums liege bei der SPD, so Dahmen. Aber es wäre richtig, jemanden mit »viel Ahnung und Expertise« zu nehmen. (…)

Dahmen, ein früherer Oberarzt, wurde selbst als möglicher Kandidat für den Posten des Gesundheitsministers gehandelt. In ihrem Koalitionsvertrag haben SPD, Grüne und FDP aber festgelegt, dass die Sozialdemokraten das Gesundheitsressort führen werden. (…)

Quelle: Spiegel online

Anmerkung: Der Berliner Janosch Dahmen war Kandidat der Hagener Grünen bei der Bundestagswahl, unterlag aber. Über die Landesliste erreichte er dann noch einen Sitz im Deutschen Bundestag.

Nina Dahlmann Quartett: I love Paris

30. November 2021 by

Klassik + Jazz im ESM
02.12.2021, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Mit seinem Programm „I love Paris“ verzaubert das Quartett der jungen Sängerin Nina Dahlmann das Publikum mit einer besonderen Auswahl der Jazzgeschichte aus Frankreich. Die vier Musiker haben die schönsten Chanson und Jazzstandards aus Frankreich und Paris im Reisegepäck. Die Inspiration für ihr aktuelles Programm „I love Paris“ nach einem Song von Cole Porter hatte Nina Dahlmann bei ihrem letzten Besuch in Paris.

„Paris inspiriert mich einfach immer wieder aufs Neue und gibt mir musikalische Anregungen zu innovativen Jazzimprovisationen.“

Die junge Sängerin gilt in Fachkreisen als Ausnahmetalent. In zahlreichen Konzerten und auf Festivals hat sie sich in den letzten Jahren bereits einen eindrucksvollen Ruf erworben. Auf dem Take 5 Jazzfestival ist Nina Dahlmann ein gern gesehener Gast.

Nina Dahlmann studierte Jazz Performing Arts an der Musikhochschule Osnabrück bei Romy Camerun, nach einem Studienaufenthalt am Conservatoire de Musique in Lyon/Frankreich bei Jérôme Duvivier setzt sie aktuell ihre musikalische Ausbildung in Jazzgesang an der Folkwang Universität der Künste bei Romy Camerun fort.

Nina Dahlmann hat für ihr Programm „I love Paris“ interessante Musiker eingeladen, die alle entlang des Hellwegs leben und arbeiten: das sind der Pianist Sven Bergmann, der Kontrabassist Uli Bär und Martin Siehoff am Schlagzeug Das Trio hat sich zur Aufgabe gemacht, die Traditionslinie des Hardbop in der Tradition von Kenny Barron weiterzuführen.

Die Musik dieses hervorragend aufeinander eingespielten Trios bringt die Leidenschaft dreier Musiker zum Ausdruck, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben. Die Klänge, die sie ihren Instrumenten entlocken, entführen das Publikum in eine imaginäre Welt, die die Leichtigkeit des Seins widerspiegelt. Die drei Musiker um Sven Bergmann gehören zu den modernen, lyrisch und rhythmischen spielenden Jazztrios.

An diesem Abend präsentieren die drei exzellenten Musiker gemeinsam mit Nina Dahlmann eine Auswahl an französischen Jazzstandards und Chansons und nehmen ihre Zuhörer mit in einen Kurzurlaub nach Frankreich, in das Land der Liebe und des savoir-vivre.

Eintritt frei
Corona-bedingt ist eine Reservierung erforderlich mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de

Neuer ÖPNV-Tarif basiert auf der Fahrtstrecke

30. November 2021 by

Mit „eezy.nrw“ startet am 1. Dezember ein neuer elektronischer Tarif (eTarif) im öffentlichen Nahverkehr, der via Smartphone-App gebucht werden kann.

Neu ist, dass sich der Preis nicht mehr nach der Fahrtdauer, sondern nach der Strecke richtet. Der Ticketpreis setzt sich zusammen aus einem fixen Grundpreis und den Kilometern der zurückgelegten Strecke, auf Basis der Luftlinie zwischen Start und Ziel. Für den Zeitraum von 24 Stunden wird der Maximalpreis auf 30 Euro begrenzt.

eezy.nrw richtet sich vor allem an Gelegenheitsfahrer und gilt künftig in ganz NRW, darunter auch im Geltungsbereich des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).

Weitere Infos: eezy.nrw/de/

Corona in Hagen – Stand: 29.11., 0:00 Uhr

29. November 2021 by

Entwicklung_Hagen_2911_maxInzidenzwert_Hagen_2911_max

Ein Plädoyer für gerechte Mobilität

29. November 2021 by

Buchtipp: „Nachhaltige Mobilität für alle“ des Wuppertal Instituts

Wuppertal Institut - Buch Nachhaltige MobilitätDie Verkehrswende in Hagen hakt bekanntlich an allen Ecken und Enden. Zwar wurde der Busfahrplan entscheidend verbessert, was aber genau genommen nur eine ungefähre Wiederherstellung der Verhältnisse aus der Zeit vor den vom Stadtrat beschlossenen Kürzungsorgien im Rahmen der „Sparpakete“ war.

Positiv zu vermerken ist die Einführung von Busspuren auf der Körnerstraße oder die Planung eines Radwegs auf der Bahnhofstraße als wichtige Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Stadtzentrum. Damit haben sich die relevanten Aktivitäten dann aber auch schon erschöpft. Die jetzt eingeführten Tretroller in Haspe mögen vielleicht den Spieltrieb einiger Akteure aus Politik und Verwaltung befriedigen – verkehrspolitisch sind sie nutzlos und werden noch viel Ärger auf den Fußwegen verursachen.

Dabei ist das Leitbild der auch in Hagen eigentlich bis heute hochgehaltenen autogerechten Stadt längst überholt. Klimaschutz und Lebensqualität müssten im Vordergrund stehen statt eine fortgesetzte Bevorzugung zunehmend hochgerüsteter Autoflotten, die für Millionen Menschen ohne Auto Belastungen und Mobilitätsnachteile bedeuten. Städte wie Kopenhagen, Paris, Oslo oder Freiburg machen es vor: Sie planen eine moderne und zukunftsgerichtete Mobilität, die den Menschen gerecht wird und setzen sie konsequent um.

Aber wie lässt sich das Verkehrssystem sozial-ökologisch und gleichzeitig fair für alle umgestalten? Das Autorenteam des neuen Buchs „Nachhaltige Mobilität für alle“ ist sich einig: Vor allem der öffentliche Nah- und Fernverkehr, Sharing-Systeme sowie der Rad- und Fußverkehr müssen massiv ausgebaut und gefördert werden. Wenn dadurch weniger Menschen auf das Auto angewiesen sind, ließe sich der Autoverkehr halbieren.

Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, muss auch der Verkehr seine CO2-Emissionen auf Null bringen. Jedoch verharren diese seit 30 Jahren auf unverändert hohem Niveau. Höchste Zeit für eine längst überfällige Verkehrswende, bei der Klimaschutz und Lebensqualität im Vordergrund stehen, betont das Autorenteam – darunter Prof. Dr. Peter Hennicke, Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, Thorsten Koska, Jana Rasch und Dieter Seifried.

Doch wie lässt sich Mobilität für alle gerecht und fair gestalten? Notwendig sei dafür eine radikale sozial-ökologische Transformation des Verkehrssystems, macht das Autorenteam deutlich. „Ziel muss es sein, nachhaltige Mobilität durch umweltverträgliche Verkehrsformen zu sichern und einen fairen Zugang zu Mobilität für alle zu schaffen. Dies ist nicht nur möglich, sondern bietet auch die Chance die Hälfte der Autoflotte überflüssig zu machen“, sagt Prof. Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut.

Erreichen ließe sich dies durch eine engagiertere und integrierte Verkehrspolitik von Bund und Europäischer Union, die Maßnahmen auf kommunaler Ebene stützt und eine nachhaltige Mobilität für alle in Stadt und Land befördert.

„Eine wirkliche Verkehrswende mit dichtem Bahnnetz und modernen Mobilitätsdienstleistungen schafft neue, nachhaltige Geschäftsfelder und Arbeitsplätze. Digitalisierung hilft dabei, diese Potenziale zu erschließen“, ergänzt Thorsten Koska, Mitautor des Buchs und Co-Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und Verkehrspolitik am Wuppertal Institut. Die verbleibenden Autos müssten effizienter und kleiner sein und mit erneuerbarem Strom angetrieben werden. Sharing-Systeme schaffen Flexibilität und ermöglichen es, die gleiche Mobilität mit weniger Autos bereitzustellen.

Die riesigen Maßnahmenprogramme, die in der Corona-Pandemie auf den Weg gebracht werden, bieten enorme Gestaltungschancen für eine faire und klimagerechte Verkehrswende. Die hiermit gesetzten Impulse müssen aber konsequent fortgesetzt werden, um eine nachhaltige Wirkung erzeugen zu können.

Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter, Co-Leiter des Forschungsbereichs Mobilität und Verkehrspolitik am Wuppertal Institut, ist sich sicher: „Die Vielfalt und das Engagement der verkehrspolitischen Initiativen auf kommunaler Eben und die in immer mehr Städten erzielten konkreten Erfolge sind Hoffnungszeichen, dass die über Jahre verschleppte Verkehrswende jetzt tatsächlich umgesetzt werden kann.“

In Hagen sind die Hoffnungszeichen allerdings noch recht rar gesät.

Download: Nachhaltige Mobilität für alle (pdf)

Oder als Buch:

Peter Hennicke, Thorsten Koska, Jana Rasch, Oscar Reutter, Dieter Seifried: Nachhaltige Mobilität für alle, Ein Plädoyer für mehr Verkehrsgerechtigkeit, Oekom Verlag, München, 2021, 432 Seiten
Buchpreis: 28,00 Euro (D), ISBN 978-3-96238-279-7

Märchenschätze aus aller Welt

29. November 2021 by

Einen besonderen Märchenabend mit Märchenschätzen aus aller Welt veranstaltet die Volkshochschule Hagen (VHS) in Kooperation mit dem AllerWeltHaus am Mittwoch, 1. Dezember, von 19 bis 20.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

Die zertifizierte Märchenerzählerin Magdalena Janotte hat für den Abend ein Programm zusammengestellt, das von Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Armut, aber auch von Mut, Reichtum und Befreiung erzählt. In dem südafrikanischen Märchen „Der Adler, der nicht fliegen wollte“, das an dem Abend vorgetragen wird, geht es beispielsweise um Eigenkraft, Selbstbewusstsein und um Freiheit.

Seit frühester Kindheit ist Magdalena Janotte selbst von Märchen fasziniert. Heimische Märchenklassiker der Gebrüder Grimm, europäische oder orientalische Märchen oder auch die märchenhaften Sagen, Legenden und Erzählungen der Völker in aller Welt haben es ihr angetan. Wenn sie die Märchen auf der Bühne vorträgt, zieht sie damit ihr meist erwachsenes Publikum in den Bann. Seit Mitte der 1980er Jahre ist Magdalena Janotte Mitglied der „Europäischen Märchengesellschaft“.

Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Spende wird unter dem Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“ gebeten. Eine rechtzeitige Platzreservierung ist unter Angabe der Kursnummer 1436 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de erforderlich. In der VHS gilt die 2G-Regel.

Corona in Hagen – Stand: 28.11., 0:00 Uhr

28. November 2021 by

Hagen hat zwei weitere Todesfälle zu verzeichnen. Die Gesamtzahl der in Verbindung mit dem Coronavirus Verstorbenen erhöht sich damit auf 350.

Entwicklung_Hagen_2811_maxInzidenzwert_Hagen_2811_max

Gendersternchen wichtiger als Pandemie

28. November 2021 by

Was in der Hagener Politik wirklich zählt

Aktuell mehr als 1.000 Corona-Fälle, die Inzidenz liegt so hoch wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie, aber die Stadtspitze verfolgt weiter das Prinzip „Business as usual“. Priorität genießen die Befindlichkeiten der Budenbetreiber auf dem Weihnachtsmarkt, die Sicherstellung von Profisportveranstaltungen und jetzt auch noch die Durchführung eines verkaufsoffenen Sonntags.

Alles Gelegenheiten für reichlich Kontakte, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in der augenblicklichen Situation möglichst vermieden werden sollten. Aber was ist schon die Wissenschaft im Vergleich zur Weisheit der Hagener Verwaltungsspitze in Form des Oberbürgermeisters und seiner Zuarbeiter sowie der Schar der Lemminge, die sich auf den Stühlen der politischen Gremien die Hintern breitsitzen?

Apropos Oberbürgermeister – was macht der Mann eigentlich in Zeiten exponentiellen Wachstums der Corona-Zahlen? Nun, er eröffnet eine Discounter-Filiale in Elsey. Das gibt immerhin wieder ein schönes Bild für die heimatverbundene Presse.

Oder der Hagener Stadtrat – steht dort endlich einmal die Pandemie auf der Tagesordnung? Natürlich nicht. Ratssitzung am 18. November. Die Inzidenz liegt schon wieder bei 199, die Zahl der Infizierten beträgt 656. Nur in der Bürgerfragestunde bezweifelt ein Hagener, ob angesichts der aktuellen Inzidenzen am Weihnachtsmarkt festgehalten werden kann.

Obwohl die Lage angespannt ist, antwortet Dezernent Arlt nur mit dem Abfeuern von Nebelkerzen. Die Verwaltung sei an Recht und Gesetz gebunden. Neben der Gesundheit des Einzelnen sei auch die Gewerbe- und Berufsfreiheit zu schützen. Eine angemessene Abwägungsentscheidung zu treffen sei dabei stets schwierig. Gemeint ist mit diesen Gummiformulierungen: Die Interessen von einigen Budenbetreibern und Schaustellern werden höher bewertet als die Sicherstellung der Gesundheit der Allgemeinheit.

Die Entscheidung, ob Weihnachtsmärkte zulässig sind, so Arlt weiter, treffe der Landesgesetzgeber. Aber nicht, muss an dieser Stelle ergänzt werden, ob solche Veranstaltungen tatsächlich zugelassen werden. Das entscheidet die Stadt im Rahmen der Sondernutzung öffentlicher Flächen. Also eine Ausrede – woanders waren die Märkte bereits gecancelt worden.

Aber der Rat hat sich in der Sitzung ja nun auch wirklich mit Wichtigerem zu befassen. Zum Beispiel mit der Frage, ob in der Satzung des Frauenbeirats die Formulierung „Mann und Frau“ durch „Frau und Mann“ ausgetauscht werden soll oder die sprachlich korrekte Formulierung „Berater und Beraterinnen“ durch das alberne Gendersternchen (Berater*innen) ersetzt wird.

Bereits einige Tage zuvor hatte Oberbürgermeister Schulz hinsichtlich des Weihnachtsmarktes erkennen lassen, wo seine Prioritäten liegen:

Umso mehr erfüllt es mich mit Freude, dass die Hagener Schausteller, die ihren über Jahrzehnte liebgewonnenen Beruf auch in diesem Jahr nur eingeschränkt ausüben konnten, wenigstens zum Jahresende wieder in leuchtende Augen zahlreicher Besucherinnen und Besucher blicken dürfen. Eine mehr als schwierige Zeit für viele Schausteller-Familien, die in ihrer Existenz bedroht waren und auch immer noch sind.

Von den „schwierigen Zeiten“ der Corona-Opfer und ihren Angehörigen war vom OB nichts zu hören und „leuchtende Augen“ dürften bei den Betroffenen ebenfalls eher wenig zu finden sein.

Mittwoch, 24. November, Sitzung der Bezirksvertretung Hagen-Mitte. Die Inzidenz beträgt inzwischen 288,8, die Zahl der Corona-Infizierten ist auf 863 gestiegen. Die BV beschließt trotzdem bei nur drei Gegenstimmen und einer Enthaltung, dem Stadtrat die Genehmigung eines „verkaufsoffenen Sonntags“ am 19. Dezember zu empfehlen. Dabei ließ sich das Gremium u.a. von einem Papier des „Bundesverbandes Deutscher Schausteller und Marktkaufleute“ anleiten. Ein Verein, der naturgemäß die eigenen Interessen im Blick hat.

Eine offenbar abgekartete Aktion: Die Sitzung des Stadtrats ist erst für den 16. Dezember angesetzt – drei Tage vor dem Verkaufssonntag. Eigentlich für die Einzelhändler ein viel zu kurzer Zeitraum zur Planung. Aber erfahrungsgemäß spuren unsere Vertreter ja wie geschmiert – da wird es schon klappen mit der passenden Entscheidung.

Es sind genau diese Vertreter, die vor Ort die Demokratie delegitimieren und Rechtsextremisten die Türen in die Parlamente öffnen. Übrigens ein Prozess, der bereits seit Jahren läuft und wider bessere Erkenntnisse immer weiter fortgesetzt wird. Wobei – sind letztere in Hagen überhaupt jemals angekommen?

Online-Vortrag über Klimawandel und Klimapolitik

28. November 2021 by

Einen kostenlosen Online-Vortrag mit Prof. Ottmar Edenhofer über den Klimawandel und die Klimapolitik bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 2. Dezember, von 19.30 bis 21 Uhr an.

Prof. Ottmar Edenhofer ist Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist einer der meistzitieren Wissenschaftler der Welt und berät als Experte für Umweltökonomik unter anderem die OECD und die Vereinen Nationen.

In seinem Vortrag geht Prof. Ottmar Edenhofer auch auf die Ursache des Klimawandels ein. Dabei wird vom Phänomen des anthropogenen Klimawandels gesprochen. Noch ist die Zeit zum Handeln da, aber das Zeitfenster, das zur Verfügung steht, schließt sich. Nur ein von der gesamten Staatengemeinschaft getragenes globales Abkommen kann die Erderwärmung aufhalten.

Vor allem die politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass Instrumente wie eine CO2-Bepreisung oder ein Emissionshandel wirksame, gerechte Maßnahmen darstellen, von denen alle Staaten profitieren können, so Prof. Edenhofer. Ist der EU Green Deal ein Schritt in die richtige Richtung?

Eine Anmeldung zu dem Online-Vortrag mit der Kursnummer 0132Z ist bis Donnerstag, 2. Dezember, um 12 Uhr entweder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de möglich.

Mit der Anmeldebestätigung werden die Zugangsdaten für den Vortrag per E-Mail versendet. Voraussetzung für das Sehen und Hören des Vortrags ist ein PC, Laptop oder Smartphone mit einer Internetverbindung.

Stadtverwaltung: Ab Montag, 29. Nov., gilt für Besucher 3G

28. November 2021 by

Rathaus_Verwaltungstrakt-1_Copyright_K.T._Raab_maxTermine und Vorsprachen in der allgemeinen Stadtverwaltung der Stadt Hagen (Foto: Stadt Hagen) dürfen ab dem kommenden Montag, 29. November, nur in Anspruch genommen werden, wenn die Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden die 3G-Regel erfüllen. Dies hat der Krisenstab der Stadt Hagen in seiner letzten Sitzung beschlossen.

Dazu gehört in Verbindung mit einem Lichtbildausweis der Nachweis der vollständigen Immunisierung (digitaler Nachweis oder Impfausweis), eine Bescheinigung über den Genesenenstatus oder ein maximal 24 Stunden alter negativer Schnelltest sowie ein maximal 48 Stunden alter negativer PCR-Test gem. § 2 Abs. 8 CoronaSchVO.

Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen, Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Es wird darauf hingewiesen, dass für verschiedene Bereiche wie die Bücherei, Musikschule, VHS und den Kulturbereich wie Museen 2G-Regelungen bestehen. Besucherinnen und Besucher sollten sich rechtzeitig vor einem Besuch über die erforderliche Nachweispflicht informieren.

Aufgrund der Hochwasserschäden bleibt das Zentrale Bürgeramt, Rathausstraße 11, weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Für die Bürgerämter in Boele, Haspe und Hohenlimburg können online hier und unter Telefon 02331/207-5777 Termine vereinbart werden.

Die Info-Theke an der Pforte steht für Auskünfte und Rückfragen wie gewohnt zur Verfügung. Für telefonische Auskünfte steht der Telefonservice „Hagen Direkt“ unter Telefon 02331/207-5000 zur Verfügung.

Corona in Hagen – Stand: 27.11., 0:00 Uhr

27. November 2021 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine weitere Person verstorben (geboren 1941). Insgesamt weisen aktuell 1.073 Hagenerinnen und Hagener ein positives Testergebnis auf.


%d Bloggern gefällt das: