Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

(K)einmal werden wir noch wach

12. Dezember 2017

Böse Lieder und Geschichten zum Fest mit Thomas Eicher (Text) und Bastian Kopp (Klavier, Gesang)

Dienstag, 12.12.2017 um 19:00 Uhr, Café Fachwerk

Auch an Weihnachten ist nicht alles Gold, was glänzt. Zwischen Tannengrün und Lametta drohen Pech und Pannen, Tod und Teufel – so will es wenigstens die Satire: Von der „Weihnachtschimpfe“ über den „Weihnachtsmann auf der Reeperbahn“ bis hin zum Amoklauf auf dem Weihnachtsmarkt bieten Bastian Kopp und Thomas Eicher einiges auf, um die schwarzen Seiten des frohen Festes hervorzukehren. Sogar die weihnachtliche Lesung selbst wird zum Thema: als desaströses Erlebnis des Interpreten.

Aber keine Sorge – am Ende sorgen doch wenigstens Bücher für Entspannung; denn „wer vor Weihnachten in der Stimmung ist, sich etwas vorlesen zu lassen, der beginnt nach Heiligabend mit der Lektüre jener Bücher, die er auf dem Gabentisch gefunden hat. Nachrichten, die behaupten, dass während der Festtage die Gewalt in Ehen und Familien ansteigt, treffen nur zum Teil zu. Denn Leser haben gar keine Zeit, sich mit Partnern oder Familienangehörigen auseinanderzusetzen, schon gar nicht handgreiflich.“

Thomas Eicher (geb 1963) lebt in Dortmund. Er arbeitet als Moderator, Rezitator und Kulturmanager. Seit 2004 ist er Geschäftsführer von Melange e.V. Der promovierte Literaturwissenschaftler hat Erzählungen, Fachbücher und Anthologien publiziert.

Bastian Kopp (geb. 1975) lebt in Düsseldorf. Er arbeitet seit Jahren freischaffend als Pianist, Liedbegleiter, Komponist und Sänger. Besonders als Interpret von Liedern Georg Kreislers hat er sich einen Namen gemacht.

Eintritt: 12,- Euro

Veranstaltungsort und Vorverkauf: Café Fachwerk, Herrenstr. 4, 58119 Hagen-Hohenlimburg, Tel.: 02334 / 1829970

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Zum letzten Mal: „Der fliegende Holländer“

11. Dezember 2017

Szenenbild: Veronika Haller als Senta. Foto: Klaus Lefebvre.

Am Samstag, 16. Dezember 2017, 19.30 Uhr, findet die letzte Vorstellung der romantischen Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

Alle sieben Jahre, so erzählt die Legende vom „Fliegenden Holländer“, geht der zur Ruhelosigkeit verdammte Seemann an Land auf der Suche nach der Liebe und Treue einer Frau. Nur diese könnten ihn erlösen. Als der norwegische Seefahrer Daland seiner Tochter Senta einen fremden Seemann vorstellt, ist sie gebannt von dessen dunkler Anziehungskraft. Niemand anderem als dem fliegenden Holländer steht sie gegenüber. Senta will ihm folgen und entscheidet sich gegen einen bürgerlich sicheren Weg mit ihrem Verehrer Erik. Wird das für den Holländer die Erlösung sein? Welchen Preis hat Senta dafür zu zahlen?

Die Schwestern Beverly und Rebecca Blankenship setzten als Regie-Duo ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und nahmen in Hagen den Mythos von ewiger Liebe und der Forderung nach ewiger Treue genauer unter die Lupe. In archaischen Bildern erzählen sie eine Geschichte von den Schattenseiten der Gesellschaft, in der die Angst vor dem Fremden und der eigenen dunklen Seite umgeht wie ein Gespenst. Der Ausstatter Peer Palmowski entwarf dazu ein spektakuläres Bühnenbild mit 24 000 Litern Wasser auf der Bühne…

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton singen und spielen: Karsten Mewes (Holländer), Veronika Haller (Senta), Rena Kleifeld (Mary), Ladislav Elgr (Erik), Daniel Jenz (Steuermann), Rainer Zaun (Daland); Chor und Extrachor und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Musikalische Schätze beim Adventskonzert

10. Dezember 2017

Das diesjährige Adventskonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am 17. Dezember (18 Uhr, Theater Hagen) steht unter der abwechselnden Leitung der Kapellmeister und Repetitoren des Hagener Theaters, die aus verschiedenen Nationen stammen: Rodrigo Tomillo, Steffen Müller-Gabriel, Andreas Vogelsberger und Andrey Doynikov.

Kurz vor Weihnachten kommen alle zusammen und präsentieren musikalische Schätze aus ihren Heimat- und Studienländern, u.a. aus Spanien, Russland und Finnland von Komponisten wie Jean Sibelius und Peter Tschaikowski (Suite aus dem Ballett „Der Nussknacker“). Auch Musik aus Deutschland kommt dabei nicht zu kurz (u.a. die Ouvertüre und der „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck).

Durch den Abend führt Robin Hiermer alias Friedel Hiersenkötter, der Hagener »Meister des profunden Halbwissens«, bekannt von Radio Hagen. Ferner wirkt auch der Kinder- und Jugendchor des Theater Hagen mit.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Viertes Kammerkonzert am Sonntag

8. Dezember 2017

Das vierte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am Sonntag, 10. Dezember 2017 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. An diesem Vormittag werden zwei Streichtrios (G-Dur op. 9 Nr. 1 und c-Moll op. 9 Nr. 3) von Ludwig van Beethoven aufgeführt.

Beethovens Streichtrios op. 9 zählen zu den bedeutendsten Frühwerken des Komponisten und bilden hörbar einen Übergang vom privaten rein unterhaltenden Charakter hin zum öffentlichen Konzertsaal. Sie haben ein stark sinfonisches Element und zeichnen sich durch souveräne Stimmführung und die kontrapunktische Meisterschaft aus. »Keins von den bisherigen Werken kann sich an Schönheit und Neuheit der Erfindung, Geschmack der Ausführung, Behandlung der Instrumente usw. mit diesen Trios messen« heißt es dazu in einer der ersten Beethoven-Biografien.

Die Interpreten sind Werner Köhn (Violine), Olga Rovner (Viola) und Kerstin Warwel (Violoncello).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um die Rauminstallation „Die Architektur der Erinnerung“ – dem Hauptwerk der „Offenen Archive“ der Künstlerin Sigrid Sigurdssons.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Liebevoll und geistreich

7. Dezember 2017

„Der Messias“  – Weihnachtskomödie von Patrick Barlow

Ab dem 9. Dezember 2017 (Wiederaufnahme, 19.30 Uhr, Lutz) steht sie wieder auf dem Spielplan des Hagener Theaters: Die Weihnachtskomödie „Der Messias“ von Patrick Barlow (ab 14 Jahren).

Barlows komödiantische Zeitreise mitten hinein in das Jahr Null gehört seit 12 Jahren zum Weihnachtskult auf der Lutz-Bühne. Mit britischem Humor und einer beträchtlichen Portion Menschlichkeit betrachtet Barlow den Ursprung der christlichen Kultur. Für uns schwer erklärbare »Phänomene« werden auf menschliche, allzu menschliche Art und Weise beleuchtet. Liebevoll und geistreich wird der Blick hinter die Kulissen der Weihnachtsgeschichte gelenkt. – Theodor, ein Vollblut-Laiendramaturg und Stückeschreiber hat sich ein neues Ziel gesetzt: Die Geschichte des Messias auf seiner Off-Bühne neu zu erzählen. Mit Esprit und Witz stürzen er und sein Freund Bernhard sich auf dieses Unternehmen. Aus Kostengründen übernehmen sie alle Rollen – und das sind eine ganze Menge! Doch das verläuft natürlich nicht ohne privaten Zwist zwischen den beiden Freunden, und auf der Bühne droht bald das totale Chaos…

Regie führte Werner Hahn, das Bühnen- und Kostümbild schufen Peter Blindert und Ulla Ziemba-Minkiewicz. Die DarstellerInnen sind Marc Baron*, Kirsten Corbett, Dominik Hahn*, Christa Heine (*Foto: Theater).

Weitere Aufführungstermine: 12., 17.12., 22.12.2017 – jeweils 19.30 Uhr

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kino-Tipp: Die Unsichtbaren – Wir wollen leben

7. Dezember 2017

Sa 09.12.2017, 19:00 Uhr, Kino Babylon
Eintritt: 6,50 € / 5 €

Deutschland 2016, Regie: Claus Räfle, 106 Min., mit Max Mauff, Alice Dwyer, Ruby O.Fee, Aaron Altaras, Victoria Schulz, Florian Lukas, Andreas Schmidt u.a.

Im Februar 1943 erklärt das NS-Regime, dass in der Reichshauptstadt Berlin keine Juden mehr leben würden. Einige von ihnen aber konnten sich vor den Schergen Adolf Hitlers in den Untergrund flüchten. So gehört die junge Hanni Lévy (Alice Dwyer) zu den Untergetauchten. Hanni versucht am Ku’damm mit blond gefärbten Haaren unerkannt zu bleiben. Oder Cioma Schönhaus (Max Mauff), der Pässe fälscht, mit denen er dutzenden Juden das Leben rettet.

Aufwühlend erzählt Regisseur Claus Räfle mit seinem außergewöhnlichen Dokudrama die wahre Geschichte von vier jüdischen Jugendlichen, die sich während des der NS-Zeit in Berlin erfolgreich ihrer Deportation widersetzten. Stilistisch verknüpft sein mutiges, hoch-emotionales Historienkino geschickt Interviews der überlebenden Zeitzeugen mit fesselnden Spielfilmszenen des wenig bekannten Kapitels jüdischen Widerstands.

Weitere Termine: So 10.12.2017, 20:00 Uhr, Di 12.12.2017, 20:00 Uhr, Mi 13.12.2017, 18:00 Uhr, Mi 13.12.2017, 20:15 Uhr

Theater: Vorstellungsausfall

6. Dezember 2017

Die Vorstellungen „Faust“ am 7. Dezember (19.30 Uhr) und am 8. Dezember (12 Uhr) 2017 im Lutz (Theater Hagen) müssen krankheitsbedingt leider ausfallen.

Bereits gekaufte Karten können an der Theaterkasse zurückgegeben werden.

Klassik+Jazz im ESM: Zehn Violinsonaten

6. Dezember 2017

Konzert an zwei Abenden, 7.12. und 14.12.2017, 18:00 Uhr
Emil-Schumacher-Museum Hagen

Die Violinistin Anna Kritsina und der Pianist Burkhard Schaeffer treten seit 2014 regelmäßig gemeinsam auf. Für das Emil Schumacher Museum stellen die beiden Künstler sich an zwei Abenden einer besonderen musikalischen Herausforderung: der Interpretation aller zehn Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven.

Die Violinsonaten gelten nach wie vor als Höhepunkte der Violinliteratur und künstlerische Meilensteine, spiegeln sie doch das gesamte Spektrum der ungeheuren Schöpfungskraft Beethovens wider. Die Zuhörer erwartet eine spannende Reise durch Leben und Schaffen eines der bedeutendsten Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts. Überquellende Lebensfreude, grenzenloser Optimismus und Schaffenskraft des jungen Beethoven, die in den frühen Sonaten mitreißen, weichen in den späteren Werken mitunter Verzweiflung, Wut und Demut. Die letzte Sonate begeistert wiederum durch ihren harmonischen und ausgeglichenen Charakter.

Eintritt je Abend: VVK € 15,-, AK € 18,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

Ist denn schon wieder Weihnachten?

5. Dezember 2017

Die nächste „Nachtcafé“-Veranstaltung findet am Freitag, 8. Dezember 2017 (22.30 Uhr) im Theatercafé (Theater Hagen) statt.

Jedes Jahr kommt es schneller als gedacht: Weihnachten! Und schon steht das Fest wieder vor der Tür und man hat noch nichts vorbereitet: keine Geschenke, keinen Weihnachtsbaum, keine Idee für das Festmahl. Zum Glück aber geht es anderen genauso.

Die besinnlichste Zeit im Jahr ist für viele auch die chaotischste, davon wissen die Mitglieder des Chores des Theater Hagen Vera Käuper-de Bruin, Anja Frank-Engelhaupt, Dorothee Ueter, Verena Grammel und Sophia Leimbach nicht nur ein Lied zu singen, sondern auch so manche Geschichte zu erzählen. Nach diesem „Nachtcafé“ sehen Sie den eigenen Weihnachtsstress gleich viel gelassener und vor allem heiterer!

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

BER-Pleite, Hipster und bemannte Mondflüge

2. Dezember 2017

Hagener Neuinszenierung von Paul Linckes Operette „Frau Luna“ 

Am 2. Dezember 2017 (19.30 Uhr) feiert die Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke (Musik) und Heinz Bolten-Baeckers (Libretto) im Theater Hagen Premiere.

»Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft« – Wer kennt dieses Marschlied nicht? Aber woraus stammt es? Aus der Operette „Frau Luna“. Als »burlesk-fantastische Ausstattungsoperette« kam dieses Werk 1899 im Apollo-Theater in Berlin zur Uraufführung und gilt als eine der ersten Berliner Operetten.

Im Gegensatz zur Wiener Operette, die häufig in die Nähe der Oper rückt, ist ihr Berliner Pendant verwandt mit der Revue und setzt einerseits auf Rhythmen der Militärmusik, andererseits auf moderne Tanzrhythmen aus den USA. Die stilechte Figurenriege an Berliner Originalen sowie der schlagfertige Wortwitz des Textdichters bieten einen üppigen Fundus für skurrile Situationskomik und schnelle Wendungen – Garanten für einen unterhaltsamen Operettenabend!

Entscheidend dafür ist natürlich auch die mitreißende wie berührende Musik des Berliner Komponisten Lincke, die durch weitere Ohrwürmer wie »Schlösser, die im Monde liegen«, »Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe« und »Oh Theophil« den schwungvollen Klang der Berliner Jahrhundertwende wieder auferstehen lassen.

Worum geht’s? In der Hagener Neuinszenierung spielt das Stück in naher Zukunft. Die Berliner Freunde Steppke (Tüftler, der an der Fliegerei und an Außerirdischem interessiert ist), Pannecke (Architekt und Hipster) und Lämmermeier (Schneider, der an einer Unternehmensgründung für maßgeschneiderte Uniform-Kleidung arbeitet) schlagen sich gemeinsam durch.

Der Neubau des Flughafens BER ist komplett gescheitert. Das Gelände wurde im Rahmen eines Kreativwettbewerbs an den Gewinner für einen symbolischen Euro verkauft. Startup-Gründer Steppke, der aus dem ehemaligen BER eine Basis für kommerzielle bemannte Mondflüge machen will, hat an dem Wettbewerb teilgenommen, leider erfolglos. Und dabei braucht er dringend Geld, um seine Miete bei der resoluten Frau Pusebach, deren Nichte Marie seine Verlobte ist, zu bezahlen. Die Freunde kommen zum Trostrauchen.

Da erscheint plötzlich der ‚Mann im Mond‘ und läd sie auf seinen Planeten ein – die Reise beginnt… Auf dem Mond hängt eine gelangweilte Gruppe von schrulligen (außerirdischen) Kreaturen auf einem nicht fertiggestellten, intergalaktischen Weltraumflughafen ab und wartet seit ewigen Zeiten auf die Eröffnung und ihren Dienstantritt. Als die Erdlinge eintreffen, kommt Leben in dieses trostlose Dasein, und es gibt einen Anlass zum Feiern. Überraschenderweise herrscht auf dem Mond aber kein Mann, sondern die verführerische Frau Luna… Eine erlebnisreiche Zeit beginnt. Werden die Berliner zur Erde zurückkehren?

Für die Inszenierung zeichnet der Berliner Regisseur und Autor Holger Potocki verantwortlich, der am Hagener Theater zuletzt „Die Csárdásfürstin“ in Szene setzte. Für die Gestaltung des Bühnen-und Kostümbildes kehrte Lena Brexendorff an dieses Haus zurück wie auch die Choreographin Andrea Danae Kingston, die beide in der letzten Spielzeit die Ausstattung sowie die Tanzeinlagen in der Erfolgsproduktion „Die Blues Brothers“ kreierten. Die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt der neue 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo.

Es singen, spielen und tanzen: Marilyn Bennett, Anja Frank-Engelhaupt, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Olaf Haye, Sophia Leimbach, Kenneth Mattice, Cristina Piccardi, Tillmann Schnieders, Richard van Gemert, Rainer Zaun, Chor, Ballett und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Weitere Vorstellungen: 7.12., 13.12., 20.12., 28.12., 31.12. (15 Uhr und 19.30 Uhr) 2017; 5.1., 19.1., 24.1., 11.2. (15 Uhr), 18.2. (15 Uhr), 24.2., 17.3., 6.4., 20.5. (18 Uhr) 2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Ein rein barockes Programm

1. Dezember 2017

Viertes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters

Im vierten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen am 5. Dezember (20 Uhr, Stadthalle Hagen) geht es passend zur beginnenden Weihnachtszeit üppig zu.

Ein rein barockes Programm u.a. mit der rauschenden und schwungvollen Suite aus der Ballett-Oper „Les Indes Galantes“ von Jean-Philippe Rameau, zwei Violinkonzerten von Antonio Vivaldi – davon eines mit seinem wiegenden Charakter für das Weihnachtsfest komponiert –  und der festlichen „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel läutet die Vorfreude auf das große Fest sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten ein.

In diesem Konzert sind zwei international anerkannte und führende Experten auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis zu erleben: Die Violinsolistin Midori Seiler (Foto: Maike Helbig) und Nicholas Kok am Dirigenten-Pult. Midori Seiler erlangte als langjährige Konzertmeisterin der renommierten und preisgekrönten Akademie für Alte Musik Berlin internationale Bekanntheit. Nicholas Kok leitete u.a. an der English National Opera und der Staatsoper Stuttgart vielbeachtete Produktionen von Barockopern u.a. von Claudio Monteverdi und Henry Purcell.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Konzert im ESM: Huijing Han

30. November 2017

Beethoven – „Con Espressione“
02.12.2017, 16:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Mit Kraft und Gefühl spielt Huijing Han Klaviersonaten ihres Lieblingskomponisten Ludwig van Beethoven (Foto: ESM). Die für das Konzert ausgewählten Werke geben viel von Beethoven preis: seine Lebensentwicklung, Mut, Freude, tiefe Empfindungen, Depressionen und Freiheit über die Zeit.

Eintritt: € 15,-, Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

Alle Jahre wieder

29. November 2017

Adventssingen im Theater Hagen

Auch in diesem Jahr lädt das Hagener Theater an den Adventssamstagen (2., 9. und 16. Dezember) jeweils um 16 Uhr ins Theatercafé zum gemeinsamen Adventssingen ein.

Ob zum Üben für das Singen unter dem heimischen Weihnachtsbaum oder einfach nur zur besinnlichen Einstimmung auf die Festtage – alle, die sich für eine kurze Stunde aus dem Trubel der Vorweihnachtszeit zurückziehen wollen, sind herzlich willkommen. Für Kinder, Eltern und Großeltern und alle weiteren Interessierten gibt es bekannte Melodien zum Mitsingen, weniger bekannte Lieder zum Neu-Lernen sowie Geschichten und Gedichte rund um Advent und Weihnachten.

Am 2. Dezember singen und spielen Mitglieder der Soloklasse des Kinder- und Jugendchores unter der Leitung von Melanie Maennl, umrahmt von Textbeiträgen von Jürgen Pottebaum. Am 9. Dezember wird diese Veranstaltung musikalisch von einem Streichtrio gestaltet, bestehend aus Musikern des Philharmonischen Orchester Hagen, und Dramaturgin Corinna Jarosch steuert Geschichten zur Weihnachtszeit bei, und am 16. Dezember verspricht das Ensemble des Märchens zur Weihnachtszeit „König Drosselbart“ einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Eintritt ist jeweils frei

Bottle-Dance – Flaschentanz

24. November 2017

Das Osthaus Museum Hagen präsentiert vom 26. November – 3. Dezember 2017 das aktuelle filmische Werk von Christoph Böll

Der in Sprockhövel lebende Filmkünstler Christoph Böll präsentiert sein neuestes Werk „Bottle Dance – Flaschentanz“ im Osthaus Museum Hagen. Die Premiere findet am Samstag, 25. November um 16 Uhr dort statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Christoph Böll ist auch in Hagen kein Unbekannter. Bereits vor zwei Jahren war er im Osthaus Museum zu Gast. In einem beeindruckenden Projekt hat er damals zur Musik der Gruppe Dream Control in einer spektakulären Videoanimation mit faszinierenden Bildern ganz außergewöhnliche Eindrücke vermittelt.

Für sein neuestes Projekt hat er sich in die Fiege Brauerei nach Bochum begeben und dort die tanzenden Flaschen eindrücklich in Szene gesetzt. In der Abfüllanlage entstanden durch ungewöhnliche Perspektiven ganz eigene Eindrücke. Die sonst leblosen Flaschen bewegen sich auf vorgezeichneten Bahnen ganz so, als ob sie in Formationstänzen zum Leben erwacht wären. Immer wieder beschreiten sie ihre festgelegten Wege und schwingen sich mit einer geübten Leichtigkeit durch’s Bild. Wie ein Fluß sich durch die Landschaft windet, so folgen die Flaschen ihrem Pfad durch die Abfüllanlage.

Untermalt wird das Ganze von unterschiedlicher Musik, von Irish Folk bis hinzu elektronischer Musik. Mit dabei auch diesmal wieder Dream Control mit ihrem bekanntesten Titel „Gamma Ray“, den Zeus B. Held von der Gruppe Birth Contol mit seinem Partner Steve Schroyder von Tangerine Dream neu arrangiert hat. Diese Musikauswahl und der Verzicht auf Originalgeräusche gibt dem Gezeigten eine ganz neue, zudem unterhaltende Prägung.

Die fließende Bewegung – so wie die Flaschen in der Abfüllanlage – hat für Böll immer auch einen meditativen Charakter. Sie hat ihn und sein künstlerisches Schaffen geprägt. Er selbst beschreibt es so: „Rückblickend auf meine inzwischen 40-jährige Arbeit als Filmer ist mir klar, dass eines meiner Hauptthemen immer das Fließen war, der Fluss. Es kann sogar sein, dass dies der entscheidende Faktor für mich war, weder zu malen oder zu fotografieren. Der Blick durch das Film-Objektiv auf einen Fluss übt auf mich eine sogartige Faszination aus, als hätte ich die Zeit im Griff – eine Illusion.“

Theater Hautnah: Frau Luna von Paul Lincke

22. November 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch

Andrea Danae Kingston (Choreographin) und Holger Potocki (Regisseur). Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist Paul Linckes Operette „Frau Luna“.

Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 25. November 2017, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 Uhr im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Operette, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Holger Potocki, der Choreographin Andrea Danae Kingston, dem musikalischen Leiter Rodrigo Tomillo sowie der Dramaturgin Ina Wragge Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Klassik + Jazz im ESM: Jazz zum 70.

21. November 2017

Uli Beckerhoff Quartett feat. Matthias Nadolny
23.11.2017, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Der international renommierte Trompeter Uli Beckerhoff hat sich für sein neues akustisches Quartett drei junge und hochtalentierte Musiker ausgesucht, die sämtliche Eigenschaften mitbringen, die für eine große künstlerische Karriere Voraussetzung sind: höchste instrumentale Fähigkeiten, große emotionale Ausdruckskraft, Einfallsreichtum und Risikobereitschaft.

Bevor Beckerhoff am Nikolaustag dieses Jahres seinen 70. Geburtstag feiert, wird er mit seinem Quartett auf Tour gehen. Das werden gute Tage, gerade auch für junge, musikbegeisterte Menschen, die hier live erleben können, wie einer der Altmeister des Jazz mit seinen famosen Mitmusikern Matthias Nadolny, Richard Brenner, Moritz Götzen und Niklas Walter einen modernen, risikofreudigen, überraschenden Jazz spielt.

Eintritt frei!

Unter dem Milchwald

18. November 2017

80 Jahre Horst Becking – 60 Jahre Malerei

Ausstellung im Forum im Sparkassen-Karree, bis 06.01.2018, während der Geschäftsöffnungszeiten

Unter dem Milchwald“ ist ein britischer Spielfilm von Regisseur Andrew Sinclair aus dem Jahre 1972. Der Film war eine Adaption des 1953 uraufgeführten gleichnamigen Hörspiels von Dylan Thomas (* 27. 10.1914, † 9. November 1953).

Dylan Thomas war ein walisischer Schriftsteller, der mit seinen Werken nicht nur Horst Becking in seinen Anfangsjahren als Künstler besonders beeinflusste. So nannte der Hagener Künstler seine erste „richtige“ Graphikmappe nach dem Hauptwerk des Lyrikers. Nicht umsonst trägt also auch die Ausstellung diesen Namen.

Gemäß Beckings Motto „Heute ist heute“ liegt der Schwerpunkt auf dem Neuen, verbunden mit wenig Reminiszenz, die aber besonders bedeutungsvoll wird, weil die Bilder älteren Ursprungs noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt wurden.

Becking erhielt seine erste künstlerische Grundausbildung zwischen 1954 und 1957 an den Werkkunstschulen Dortmund und Wuppertal. Seit 1959 beteiligte er sich mit seinen Werken an Gruppenausstellungen, bestritt auch erste Einzelausstellungen und legte sich mehr und mehr auf das „Kleine Format“ fest. Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten Radierungen.

Becking wurde 1964 Mitglied des Westdeutschen Künstlerbundes. Von 1971 bis 1977 studierte er an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, zuerst in der Klasse von Joseph Beuys, nach dessen Ausscheiden bei Rupprecht Geiger. Er schloss sein Studium als Meisterschüler ab.

Kinotipp: Waste Land

16. November 2017

Do 16.11.2017, 19:00 Uhr, Kino Babylon

Brasilien 2010, R: Lucy Walker, OmU (engl.), 98 Min., mit Sebastiao Carlos Dos Santos, Jose Carlos, Da Silva Bala u.a., 3 € Eintritt

Regisseurin Lucy Walker begleitet den brasilianischen Star-Künstler Vik Muniz bei einem ungewöhnlichen Projekt: Auf der weltweit größten Müllkippe, den Jardim Gramacho von Rio de Janeiro, erarbeitet Muniz Fotos mit den dortigen Müllsammlern, den „catadores“, und reinszeniert aus Müll berühmte Szenen der Kunstgeschichte. Das Ergebnis ist keine voyeuristisch obszöne Zurschaustellung des Elends, sondern ein überraschend unterhaltsames Porträt über die Kunst, den Müll, die Armut – und die Würde des Menschen.

Mit einem wahren Preisregen bedacht macht der Film Mut und erzählt von der Verwandlung des Wertlosen in Wertvolles, verliert aber die beklemmenden Lebensumstände der „catadores“ nie aus den Augen.

In Kooperation mit dem Hagener Repaircafé.

Hagener Musikschuldozent Prof. Günther mit Echo geehrt

16. November 2017

Die Klänge der Oktoberrevolution sind vergessen. Prof. Thomas Günther entdeckt die futuristische Klaviermusik wieder und spielt sie ein. (…)

„Das ist die Musik der Oktoberrevolution in der Nachfolge von Alexander Skrjabin“, schildert Thomas Günther. „Die Namen Prokofjews und Schostakowitschs kennt man. Aber diese Komponisten hatten ganz andere musikalische Ideen. In der jungen Sowjetrepublik wurden Experimente gefördert. Vor 1917 war die Klaviermusik impressionistisch beeinflusst, nach der Revolution kommt dann die Begeisterung für die Maschinenmusik. Das ist total spannend.“ (…)

Quelle: wp.de

Drittes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

15. November 2017

Das dritte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am Sonntag, 19. November 2017 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. An diesem Vormittag sind zwei Streichquartette aus ganz verschiedenen Epochen zu hören.

Während Joseph Haydns Streichquartett D-Dur op. 17 Nr. 6 noch aus der Frühzeit der Gattung stammt und einen unbeschwert unterhaltenden Charakter hat, ist Dmitri Schostakowitschs Streichquartett in G-Dur op. 101 Nr. 6 aus dem Jahre 1956 ein doppelbödiges, höchst expressives Spiel mit der Angst. Die Interpreten sind Barbara Wanner, Katharina Eckert (Violine), Ursina Staub (Viola) und Thorid Brandt-Weigand (Violoncello).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Thema „Pastorale“ im Werk von Emil Schumacher und des spanischen Künstlers Andrés Garcia Ibáñez.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

KunstTour führt in die Kunstsammlung NRW K20

15. November 2017

Auch im November treffen sich Kunstbegeisterte wieder bei den KunstTouren der VHS, die an spannende Orte der Kunst führen. Am Samstag, 18. November, geht es nach Düsseldorf ins K20, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalens.

Ein Besuch im K20 ist eine unvergessliche Begegnung mit herausragenden Kunstwerken des 20. und 21. Jahrhunderts. Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen von Henri Matisse bis Gerhard Richter, von Pablo Picasso bis Andy Warhol sind hier zu entdecken.

Die Paul Klee-Sammlung gehört zu den größten Museumsbeständen dieses bedeutenden Künstlers in Deutschland. Ernst Ludwig Kirchners „Zwei Frauen auf der Straße“ (1914) oder Jackson Pollocks „Nummer 32“ von 1950 – eines der prominentesten Werke der US-Nachkriegskunst – bieten weitere Höhepunkte. Begleitet wird die KunstTour von dem so kenntnisreichen wie unterhaltsamen Reiseführer Benno Schmolke.

Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des Hagner Hauptbahnhofs um 12.15 Uhr. Die Tour endet gegen 18 Uhr wieder am Hauptbahnhof Hagen. Informationen und Anmeldung zum Kurs 2010 bei der VHS Hagen unter 02331/2073622 oder online unter www.vhs-studienreise.de.

Django Asül: Letzte Patrone

15. November 2017

Freitag, 17.11.2017, 20:00 Uhr, Hasper Hammer

Die Bundesregierung hat die Implosion Deutschlands auf der Agenda. Auch der Letzte hat kapiert, Europa gibt es nicht. Django zieht daraus den richtigen Schluss – jeder Schuss muss sitzen! Im Visier: Das Wesentliche. Doch wer muss in Deckung gehen? Es wird ein furioser show down – statt eines geordneten Rückzugs.

Das nächste Nachtcafé im Theater

13. November 2017

Szene aus dem Musical „In den Heights von New York“. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste „Nachtcafé“-Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. November 2017 (22.30 Uhr) im Theatercafé (Theater Hagen) statt.

Nach der Vorstellung von „In den Heights von New York“ haben die Mitglieder des Ensembles noch lange nicht genug – sie »heightsen« an diesem Abend musikalisch nach mit herzerwärmenden Balladen und heißen Nummern! Die Welt des Musicals umfasst eine große Bandbreite und die jungen Sängerinnen und Sänger präsentieren ihre Lieblings-Songs, die danach sicher auch die ihrer Zuhörer sein werden. Auf jeden Fall die Herzen erobern können die Stimmen der Künstler, die unplugged im kleinen Rahmen ebenso beeindrucken wie auf der großen Bühne.

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

Ausstellung in der Alten Synagoge Hohenlimburg

12. November 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Samstag, 18. November, von 10.30 bis 12 Uhr, wieder zu einer Besichtigung der Dauerausstellung „Lebendiges Judentum“ in der Alten Synagoge Hohenlimburg, Jahnstraße 46 ein. Referent ist Horst Gerber, Studiendirektor a. D., und seit Jahren bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung ehrenamtlich tätig.

Er wird Interessierte sachkundig durch die Ausstellung führen, durch die das Judentum lebendig wird: Es wird ein Überblick über die verschiedenen Kultgegenstände sowie die jüdischen Feste gegeben. Die Besucher lernen Beschneidungsbesteck und Gebetsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu den Festen kennen. Im Mittelpunkt steht die Torarolle. Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungsstücke.

Der Eintritt ist frei. Informationen zur Anmeldung unter der Vortrags-Numer 1361 erhalten Interessierte online auf www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

Der „kleine Gott der Welt“

11. November 2017

Goethes Faust im Lutz am Hagener Theater

V.l.n.r.: Jana Reiß, Anne Simmering, Andreas Kunz. Foto: Ina Jabss.

Die nächste Premiere im Lutz findet am 15. November 2017 (12 Uhr, Schulvorstellung) statt. Ab da kann man an mehreren Terminen den Klassiker „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe in einer Textfassung von Lutz-Leiterin Anja Schöne mit Musik von Jana Reiß als Gastspielproduktion des Horizont Theater Köln erleben.

Hereinspaziert! Hereinspaziert! Kommt alle heran zu einem Spektakel der besonderen Art, wenn Mephisto – um seine Wette mit Gott zu gewinnen – Faust durch die Manege des Lebens treibt. Denn der „kleine Gott der Welt“ wird sich den teuflischen Verführungen nicht entziehen können, da ist sich dieser verdammt weibliche Mephisto sicher. Unterstützt von einer Schar teuflischen Zirkuspersonals bringt Mephisto den lebensmüden, verzweifelt strebenden Faust dazu, einen Pakt mit ihm – oder ihr? – einzugehen – und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise durch die kleine und die große Welt – immer auf der Suche nach dem ultimativen Rausch. Doch zwischen Akrobaten, Jongleuren, Clowns und Musikanten taucht plötzlich Gretchen auf und wird für Mephisto zu einem größeren Problem, als er – oder sie? – ahnen konnte…

Goethes Texte wirken in der Vertonung von Jana Reiß wie für ein Musical geschrieben. Mehr noch: die Songs transportieren die Geschichte kongenial weiter, lassen die Poesie Goethes neu erfahren. Anja Schönes Textkürzungen ergeben eine auf den Punkt gebrachte frische Interpretation des altbekannten Dramas, ohne sich dem Zeitgeist anzudienen.

In der Inszenierung von Anja Schöne, die gemeinsam mit Andreas Kunz auch für die Ausstattung verantwortlich zeichnet, spielen, singen und musizieren: Andreas Kunz (Faust), Anne Simmering (Mephisto), Jana Reiß (Gretchen, Erdgeist, Clown, Hexe, Studentin), Felix Zimmermann (Kleiner Hexer, Schauspieler, Wagner, Clown, Student, Valentin), Basil Weis (Piano, Percussion, Theaterleiter, Student).

Weitere Vorstellungen: 16.11., 17.11.; 4.12. (12 Uhr), 7.12., 8.12. (12 Uhr) 2017; 21.2. (12 Uhr), 22.2. (12 Uhr), 23.2., 24.2.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Drittes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen

10. November 2017

Das 500. Reformationsjubiläum steht im Zentrum des dritten Sinfoniekonzerts des Philharmonischen Orchesters Hagen am 14. November (20 Uhr, Stadthalle Hagen). Musik war für Martin Luther »ein herrlich und göttlich Geschenk und Gabe«. Er war selbst begeisterter Sänger und Komponist, dessen Lieder bis heute bekannt und beliebt sind.

Ohne sein Wirken wäre ein Komponist wie Johann Sebastian Bach kaum vorstellbar, dessen strahlende Solokantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ den Auftakt bildet. Cristina Piccardi, die zuletzt als Lucia di Lammermoor in der gleichnamigen Oper am Hagener Theater begeisterte, wird das anspruchsvolle Werk singen.

Paul Hindemith hat in seiner Sinfonie „Mathis der Maler“ die Reformationszeit klanglich besonders atmosphärisch eingefangen. Er beschreibt musikalisch die drei sehr gegensätzlichen Bilder des berühmten Isenheimer Altars, ein Hauptwerk deutscher Renaissance-Malerei aus der Werkstatt von Matthias Grünewald, das kurz vor Luthers Thesenanschlag entstanden ist. Dabei stehen sich ein Engelkonzert bei der Geburt und die Grablegung Jesu gegenüber.

»Reformation« ist der Beiname von Felix Mendelssohn Bartholdys 5. Sinfonie. Sie verarbeitet den lutherischen Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ als triumphalen Schlusssatz.

Mit der musikalischen Einstudierung und Leitung dieses Programms stellt sich Rodrigo Tomillo, der neue Erste Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors, als Konzertdirigent vor (Foto: Theater).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kinotipp: Paula – Mein Leben soll ein Fest sein

10. November 2017

13.11.2017, 19:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Deutschland/Frankreich 2016, Regie: Christian Schwochow, 123 Min., mit Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Duran, Joel Basman u.a., FSK 12

Worpswede, 1900. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe. Mit PAULA erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 5 €,  Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de, Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.

Kino Babylon im Emil-Schumacher-Museum.

Rechte Codes – rechter Lifestyle – rechte Lebenswelt

9. November 2017

Offene und versteckte Codes in Kleidung und Musik der extremen Rechten

Mo 13.11.2017, Vortrag und Diskussion im Kino Babylon

Einige kennen die Situation: In vielen alternativ/linkspolitisch geprägten Clubs und Kneipen, so auch in der Pelmke, wird bereits an der Tür auf die Zutrittsverwehrung für Träger rechter Symbole hingewiesen. Wo Hakenkreuze und weitere NS-Codes noch einfach zu identifizieren sind, verbergen sich in einigen Kleidermarken, sowie Bandmerchandise, weit subtilere Hinweise auf Verbindungen zur extrem rechten Szene, die nicht auf den ersten Blick für jeden erkennbar sind.

Früher waren es bekannte Marken wie Lonsdale, Consdaple und Thor Steinar, welche die rechte Szene maßgeblich symbolisierten und die Träger als Mitglieder einer extremen Rechten erkennbar machten. Mittlerweile hat die rechte Szene viele eigene Labels herausgebracht und eine rein oberflächliche Identifikation über plakative Marken und Slogans damit erschwert.

Doch die Codes, mit denen sich die extreme Rechte seit Jahren identifiziert, sind ähnlich geblieben. Zugleich wird die menschenverachtende der rechten Szene über den kommerziellen Vertrieb des Szenestyles direkt gefördert und unterstützt. Gleiches gilt auch für den Bereich der Musik, der zusätzlich als Ideologie-Mittler dient.

Von Rechtsrock über so genannte Grauzonen-Bands bis hin zum Heimatpop einer Helene Fischer – Musik spielt in jeder Szene eine wichtige Rolle. Über sie werden Ideologien verbreitet und Emotionen bespielt, zudem ist sie ein wesentlicher Bestandteil rechter Agitation.

Am Montag, den 13.11.2017 wird Holger Wiewel von Arbeit und Leben Bielefeld über aktuelle Charakteristika und Identifikationspotenziale der extremen Rechten sprechen und dabei Lebenswelt, Codes und Lifestyle der Szene beleuchten. Warum werden Freiwild-Klamotten zum Teil nicht toleriert, woran erkenne ich einen Nazi? Was unterscheidet seine Lebenswelt von meiner? Was hört der für Bands und was hat Helene Fischer damit zu tun?

Diese und weitere Fragen rund um das Thema „extrem rechte Jugendbewegung“ sollen geklärt und Raum für Diskussion gegeben werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag.

Der Vortrag wird organisiert vom ak antifaschismus hagen mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturzentrum Pelmke, Arbeit und Leben Berg Mark und dem Bielefelder Verein für Demokratisches Handeln e.V.

Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen?

9. November 2017

König Drosselbart – ein Märchen zur Weihnachtszeit

V.l.n.r.: hinten: Daniel Heck, Jan Schuba, Kristina Günther-Vieweg, vorne: Emanuele Pazienza, Carolina Walker, Tobias Rusnak. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Das Theater Hagen setzt die beliebte Tradition fort und präsentiert auch in diesem Jahr ein Märchen zur Weihnachtszeit: „König Drosselbart“ nach den Brüdern Grimm von Petra Grube (Text) und Andres Reukauf (Musik). Die Premiere (Uraufführung) findet am 12. November 2017 um 18 Uhr im Großen Haus statt. Diese Produktion wird dankenswerterweise von der Märkischen Bank eG großzügig unterstützt.

Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein »König Drosselbart« hat bei ihr keine Chance!

Was ist schon dabei, wenn alle anderen sie für oberflächlich halten, schließlich ist sie eine richtige Prinzessin – und die dürfen zickig sein. Oder lohnt es sich doch, seine Mitmenschen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen? Diese und noch viel mehr Fragen führen die Prinzessin zusammen mit ihrem treuen Hund Karlo mitten hinein ins Abenteuer. Ob es ein Happy End gibt?

Die musikalische Komposition und Leitung übernahm und -nimmt, wie in den letzten Jahren, der Dirigent, Pianist, Arrangeur und Komponist Andres Reukauf. Jan Friedrich Eggers ist dem Hagener Publikum sowohl als renommierter Opernsänger im lyrischen Baritonfach, als auch als Regisseur der Kinderoper „Gold!“ bekannt. Mit „König Drosselbart“ gibt er nun zum zweiten Mal eine Kostprobe seines inszenatorischen Könnens am Theater Hagen.

Wieder mit im Team ist der Choreograph und ehemalige Solotänzer Ricardo Viviani, der erneut mit seinen Choreographien das Publikum des Märchens zur Weihnachtszeit verzaubern wird. Ebenfalls mit dabei ist der Bühnen- und Kostümbildner Jeremias H. Vondrlik, der eine phantasievolle Ausstattung geschaffen hat.

Neu im Team ist die Berliner Autorin Petra Grube, die im Friedrichstadtpalast seit vielen Jahren erfolgreich buntes und verspieltes Musiktheater für Jung und Alt macht und mit ihrer Bearbeitung des Grimm’schen Stoffes frischen Wind nach Hagen bringt.

Es spielen, singen und tanzen: Daniel Heck (Hund Karlo), Kristina Günther-Vieweg (Katze Charlie), Emanuele Pazienza (Diener Johann/Koch), Tobias Rusnak (König Drosselbart), Jan Schuba (König Ludwig), Carolina Walker (Prinzessin Philine); Märchenband: Martin Siehoff (Schlagzeug), Ilona Haberkamp, Gerrit Rentz (Saxophon, Flöte), Andreas Müller (E-Bass), Andres Reukauf/Daniel Kurland/Andreas Vogelsberger (Klavier, alernierend)

Es gibt insgesamt 36 Vorstellungen. Derzeit sind noch Karten vorhanden für folgende Aufführungen: 12.11. (Premiere, 18 Uhr), 13.11. (10 Uhr), 14.11. (10 Uhr), 15.11. (10 Uhr), 19.11. (11 Uhr); 3.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 4.12. (9 Uhr, Restkarten), 5.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 6.12. (11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr), 9.12. (11 Uhr), 10.12. (17 Uhr), 11.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 16.12. (11 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 20.12. (9 Uhr), 25.12. (16 Uhr)

Freiverkauf: 5-10 Euro (Mo-Fr), 6-12 Euro (Sa, So)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu „König Drosselbart“ produziert, die ab dem 12. November 2017 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

Klassik + Jazz im ESM: Jazz all‘ italiano

8. November 2017

Canzone feat. Matthias Nadolny – Jazzmusiker aus Italien und Deutschland

09.11.2017, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Die Jazzszene Italiens ist geprägt von einer über Jahrzehnte gewachsenen Nähe zur originären italienischen Musikkultur. Nicht umsonst gilt Italien als Wiege der Oper, wo Verdis Melodien auf den Straßen gesungen wurden.

Und so wundert es nicht, dass italienische Jazzmusiker teils Tendenzen zu folkloristisch-tänzerischen Formen zeigen, die in ihrem verspielten, bisweilen auch witzigen Charakter bei uns schwer vorstellbar sind. Auch beim Interpretieren von Jazz-Standards hat sich ein spielerischer Gestus entwickelt, der betont gesanglich klingt und der sich auf die ungemein reiche Gesangskultur in Italien zurückführen lässt.

Deshalb ist der Name „Canzone“ folgerichtig für ein Programm mit italienischen Versionen der European Standards, für das der renommierte Tenorsaxophonist Matthias Nadolny weitere namhafte Jazzmusiker aus Italien und Deutschland um sich versammelt hat (Foto: ESM).

Eintritt frei!

Erstes Familienkonzert: „Peer Gynt“

8. November 2017

Die Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen haben einen neuen Moderator: Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien (Foto: Ulrich Hartmann).

Im ersten Familienkonzert am 12. November 2017 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) stellt er die zauberhafte Welt des norwegischen Märchens „Peer Gynt“ vor, zu dem Edvard Grieg eine mindestens genauso magische Musik komponiert hat, wie z.B. die berühmte „Morgenstimmung“.

Peer ist ein Bauernjunge, von seiner Mutter verwöhnt und auch sonst ziemlich abgehoben. Auf der Suche nach Liebe und Abenteuer gerät er in eine Welt von Trollen und Dämonen, bis er schließlich die schöne Solvejg trifft… Die musikalische Leitung übernimmt Steffen Müller-Gabriel.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Spirale aus Gewalt, Vorurteilen und Hass

7. November 2017

Wiederaufnahme von „Hallo Nazi“ am Theater Hagen

V.l.n.r.: Fynn Engelkes (stehend), Mark Tumba, Najib El-Chartouni. Foto: Klaus Lefebvre.

Am 10. November 2017 (19.30 Uhr) findet die Wiederaufnahme des Jugendstücks „Hallo Nazi“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz im Lutz statt.

Worum geht’s:

Eine Ausgangssituation, die dem aktuellen Tagesgeschehen entnommen sein könnte: In einer Landgemeinde überfällt eine Gruppe Rechtsradikaler ein Lokal, das von Flüchtlingen betrieben wird. Rudi und Jamal werden in Polizeigewahrsam genommen und in der einzig freien Zelle gemeinsam untergebracht. Hier dreht sich die Spirale aus Gewalt, Vorurteilen und Hass weiter – bis die Nachricht aufschlägt, eines der arabischen Opfer sei nach dem Überfall im Krankenhaus verstorben. Plötzlich wird aus einer Aktion, die zur Abschreckung gedacht war, Mord. Der minderjährige Rudi soll die Verantwortung für seine Freunde übernehmen. Jamal könnte dies mit seiner Aussage vor Gericht verhindern…

In der Inszenierung von Werner Hahn und der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik spielen Najib El-Chartouni den Jamal, Mark Tumba den Rudi und Fynn Engelkes den Polizisten Klaus.

Weitere Vorstellungen: 11.11., 18.11.; 1.12. (12 Uhr), 2.12.2017 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Schein oder nicht Schein

5. November 2017

Theaterkabarett über die Launen des Glücks mit Kriszti Kiss
Dienstag, 07.11.2017 um 19:00 Uhr, Café Fachwerk

Eine Frau im Glück! Über Nacht wird sie durch einen Gewinn zur Millionärin. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt. Sie ist in einem Rausch. Doch bald folgt die Ernüchterung. Was passiert, wenn der ganze Reichtum genauso schnell wieder verschwindet? Davon erzählt Kriszti Kiss in ihrem neuen Theaterkabarett.

Reichtum verändert den Charakter. Das behaupten zumindest viele. Oder verändert sich der Blick auf einen Menschen, der plötzlich Geld hat? Weil auch gute Freunde ihren Neid nicht unterdrücken können? Und ihr ganzes Umfeld wie ausgewechselt scheint?

Kriszti Kiss spielt eine Single-Frau in den „besten Jahren“, eine Kämpferin, die bisher im Leben nichts geschenkt bekommen hat. Immer musste sie sich selbst durchbeißen. Dann bricht der unverhoffte Gewinn über sie herein. Und sie muss damit klarkommen, dass sie jetzt etwas zu verlieren hat.

Hinter der persönlichen Geschichte steckt ein satirisch-bissiger Blick auf unsere Gesellschaft. Wie sehr lassen wir uns vom Geld beeindrucken? Und wo finden wir das wahre Glück?

Kriszti Kiss singt und spielt, tanzt und erzählt von aberwitzigen Situationen und berührenden Momenten. Sie schlüpft dabei in viele Figuren. Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Triumph und Niederlagen, Armut, Reichtum und das echte Leben dazwischen. Wer hoch fliegt, fällt umso tiefer. Und dann braucht man viel Charakter, um sich wieder nach oben zu kämpfen.

Kriszti Kiss erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der renommierten Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in Budapest, ihrer Heimatstadt. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Dortmund und arbeitet seither als Schauspielerin an vielen namhaften Bühnen, in freien Produktionen sowie als Kabarettistin und Chansonsängerin.

Eintritt: 12,- Euro

Veranstaltungsort und Vorverkauf: Café Fachwerk, Herrenstr. 4, 58119 Hagen-Hohenlimburg, Tel.: 02334 / 1829970

Un giocco di ragazzi

3. November 2017

Klaviermatinée im Emil Schumacher Museum
Sonntag, 05.11.2017 von 11:30 Uhr – 13:30 Uhr

Ein elegantes Spiel erwartet das Publikum, wenn neben Huijing Han die Pianistin Ana-Maria Dafova Platz vor dem Piano nimmt. Tatsächlich nehmen sich die klassisch-populären Stücke bei diesem erstmaligen Auftritt der beiden Kolleginnen als Duo so leichthändig aus, dass etwa Mozarts „Kleine Nachtmusik“, Brahms’ „Ungarische Tänze“, „Vocalise“ von Rachmaninov und Ravels „Gänsemutter“ wie ein Kinderspiel anmuten – sprichwörtlich „un giocco di ragazzi“.

Ana-Maria Dafova, ausgebildet in den USA und u. a. an der renommierten Guildhall School of Music and Drama in London, spielte schon als Neunjährige in den großen Orchestern ihres Heimatlandes Bulgarien. Un giocco di ragazzi ist – wortwörtlich – aber auch das Spiel der Freundinnen, denn Ana-Maria Dafova, heute Solorepetitorin am Theater Hagen, und Huijing Han sind sich in künstlerischer Freundschaft erkennbar verbunden.

Eintritt: € 15,-, Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

Unkonventionell, heiter, ohne Sentimentalität

1. November 2017

„Kannst Du pfeifen, Johanna“ – Kinderoper ab 5 Jahren

V.l.n.r. Manuel Ried, Martin Blasius, Joel Urch. Foto: Theater Hagen.

Am 5. November mit Beginn um 15 Uhr findet im Lutz (Theater Hagen) die Premiere (Hagener Erstaufführung) der Kinderoper „Kannst du pfeifen, Johanna“ von Gordon Kampe (Text von Dorothea Hartmann nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Ulf Stark) statt.

Unkonventionell, heiter und ohne Sentimentalität erzählt Ulf Starks mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnetes Kinderbuch Kannst du pfeifen, Johannavon den letzten Wochen eines einsamen alten Mannes, der unerwartet noch einmal Kind sein darf.

Gordon Kampe, einer der meistgespielten deutschen Komponisten seiner Generation und einst (2009) „Komponist für Hagen“, machte daraus ein pfiffiges und allemal anregendes und unterhaltsames Stück Musiktheater und stellte einmal mehr unter Beweis, was das Schreiben für junge Leute für ihn bedeutet, nämlich: »Ernstfall, Kinderoper«!

Worum geht’s? Ulf hat einen Großvater, Berra hat keinen. Aber er wünscht sich genauso einen Großvater wie den von Ulf: einen, der Schweinshaxen mag, Kaffee trinkt und mit dem Enkel Torte isst. Da hat Ulf eine Idee. Sie gehen gemeinsam ins Altersheim und suchen einen Großvater für Berra. Dort treffen sie auf Nils. Nils ist alt, einsam und hat keinen Enkel, also der perfekte Großvater für Berra. Nils mag zwar keine Schweinshaxen, weiß aber dafür, wie man Drachen baut. Und er kann pfeifen. Etwas, das Berra so gern auch könnte. Eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem alten Mann und den beiden Jungs beginnt. Bis das Zimmer des neuen Großvaters eines Tages leer ist…

In der Inszenierung von Corinna Jarosch, dem Bühnen- und Kostümbild von Marc Löhrer und unter der musikalischen Leitung von Andrey Doynikov singen und spielen Martin Blasius, Manuel Ried, Joel Urch, Mitglieder des Philharmonischen Orchester Hagen und vom Orchesterzentrum NRW.

Weitere Vorstellungen: 7.11., 8.11.2017; 30.1., 31.1.; 6.2., 7.2., 8.2., 9.2.2018 – jeweils 10.00 Uhr (Schulvorstellungen)

„Kannst Du pfeifen, Johanna“ ist Teil des Projektes „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ des Theaterfördervereins Hagen e.V. – Schulgruppen können die Produktion kostenlos besuchen, der Verein sponsert die Eintrittskarten.

Karten an der Theaterkasse, Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Märchenwerkstatt im Opus (Theater Hagen)

31. Oktober 2017

Das Märchen-Ensemble des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Am Sonntag, 5. November 2017, findet im Opus (Theater Hagen) mit Beginn um 11 Uhr die Märchenwerkstatt zur Uraufführung von „König Drosselbart“ statt.

Bei dieser Einführungsveranstaltung für kleine und große, junge und ältere Besucher zum diesjährigen Märchen zur Weihnachtszeit des Hagener Theaters kann man erste Einblicke in diese Produktion gewinnen.

Regisseur Jan Friedrich Eggers, Bühnen- und Kostümbildner Jeremias H. Vondrlik, musikalischer Leiter und Komponist Andres Reukauf, Choreograph Ricardo Viviani, Dramaturgin Anne Schröder und Theaterpädagogin Miriam Walter werden über ihre Arbeit in den letzten Wochen berichten und das neue Stück vorstellen. Mit dabei sind natürlich auch die DarstellerInnen Kristina Günther-Vieweg, Daniel Heck, Emanuele Pazienza, Tobias Rusnak und Carolina Walker, die Ausschnitte präsentieren.

Und außerdem sind die GewinnerInnen des Plakatmalwettbewerbs anwesend, deren Bilder an diesem Vormittag gezeigt werden.

Der Eintritt beträgt 6 Euro.

Karten an der Theaterkasse, Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Philharmonic Brunch“ mit Rodrigo Tomillo

29. Oktober 2017

Die zweite Veranstaltung unter dem Titel „Philharmonic Brunch“ findet am 5. November 2017 um 11.30 Uhr im Theatercafé (Theater Hagen) statt.

Zu Gast von Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg ist dieses Mal Rodrigo Tomillo, der neue 1. Kapellmeister am Theater Hagen, der sich dem Publikum vorstellt (Foto: Theater).

Der spanische Dirigent leitet das 3. Sinfoniekonzert, um dessen Programm es natürlich auch an diesem Vormittag geht, und die Gesangssolistin Cristina Piccardi wird eine Arie aus der im Konzert aufzuführenden Bach-Kantate BWV 51 vortragen. Ferner gibt es einen Ausblick auf das Konzertangebot des Philharmonischen Orchesters Hagen im Dezember 2017.

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Ein Werk von beängstigender Aktualität

27. Oktober 2017

TOSCA – Ein Opern-Krimi mit musikalischen Hits im Theater Hagen

Veronika Haller als Sängerin Tosca und Karsten Mewes als Polizeichef Scarpia. Foto: Klaus Lefebvre.

Am 28. Oktober 2017 (19.30 Uhr, Großes Haus) findet die zweite Musiktheaterpremiere im Theater Hagen statt: Die Aufführung des populären Opern-Krimis „Tosca“ von Giacomo Puccini – in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Vom ersten Ton an beschwört diese 1900 in Rom uraufgeführte – und bis heute überaus beliebte – Oper eine politisch instabile Welt voller Bedrohungen herauf.

Es ist die Welt des Polizeichefs Scarpia, einem machtbesessenen Menschen, der seine Lust daran hat, Frauen mit Gewalt gefügig zu machen, bislang erfolgreich, nur die berühmte Sängerin Tosca ist unerreichbar. Sie lebt nur für die Kunst: »Vissi d’arte«. Politische Intrigen interessieren sie nicht, und sie liebt den Maler und Regimegegner Cavaradossi. Als ihr Geliebter jedoch den politischen Flüchtling Angelotti versteckt, explodiert die grausame Wirklichkeit mitten in Toscas Leben.

Sie muss als Zeugin vor Scarpia, der ihren Geliebten im Nebenzimmer foltert. Tosca muss sich entscheiden: Zur Verräterin werden, um den Geliebten zu retten? Ihre christlich-humanistischen Werte aufgeben? Ihren Körper verkaufen?

Man erlebt eine Tosca, die sich in der klaustrophoben Welt Scarpias zurechtfinden muss – eine Sängerin die alles an ein System verliert, das in seiner bösartigen Absurdität des Apparates Freiheit, Kunst und Liebe opfert. Am Ende wird Tosca der Geliebte genommen, sie wird zur Mörderin, und selber bleibt ihr nur der Selbstmord.

Puccini und seine Librettisten Giuseppe Giacosa und Luigi Illica kreierten ein Werk, das von herausragender Fertigkeit, mitreißender Emotionalität und auch heute noch von beängstigender Aktualität ist. Seine musikalischen Hits begeistern immer wieder ihre Zuhörer.

Für die musikalische Einstudierung und Leitung einer Neuinszenierung am Theater Hagen zeichnet erstmals der neue Generalmusikdirektor Joseph Trafton verantwortlich.

In der Regie von Roman Hovenbitzer, der Ausstattung von Hermann Feuchter (Bühne) und den Kostümen von Anna Siegrot (Kostüme) singen und spielen: Dirk Achille, Veronika Haller, Kenneth Mattice, Karsten Mewes, Xavier Moreno, Richard van Gemert, Rainer Zaun sowie Samra Arapi, Celina Igelhorst, Caroline Petrich (alternierend); Chor-, Extrachor, Kinder- und Jugendchor, Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 11.11., 17.11., 24.11.; 6.12.2017; 7.1. (15 Uhr), 12.1., 17.1, 28.1 (18 Uhr); 9.2., 15.2., 11.3. (18 Uhr) 2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fritz Eckenga: „Frisch von der Halde“

24. Oktober 2017

Die Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 29. Oktober 2017 (18 Uhr, Großes Haus) fortgesetzt mit dem Auftritt unter dem Titel „Frisch von der Halde“ von Fritz Eckenga, einem aus Bochum stammenden und in Dortmund lebenden Kabarettisten, Autor, Kolumnisten, der seit vielen Jahren mit seinen Soloprogrammen dass Publikum aufs Beste unterhält (Foto: Philipp Wente).

Manchmal wie früher. Nie wie gestern. Immer von heute. Fritz Eckenga und Sie haben doch diesen Vertrag mit der Verwöhnklausel geschlossen. Sie als Wirklichkeitsverbraucher, er als Service-Onkel für Ablenkung & Verdrängung. Sie haben folgende Bestellung aufgegeben: Für einsfuffzig Hoffnung, ein Achtelchen Trost und ´ne Schüppe Zuversicht. Wird geliefert. Frisch von der Halde.

Fritz Eckenga als verdiente und verdienende Honorarkraft stiehlt sich nicht aus der Verantwortung. Ihr Auftrag ist seine Mission. Sie bekommen, was Sie brauchen. Keine oberflächliche Geißelung alltäglicher Zumutungen, sondern einfach mal ´ne Kleinigkeit Nettes für den kleinen Mann, der zusammen mit seiner kleinen Frau und den beiden durchschnittlichen Kindern immer die Zeche bezahlt. Sie wollen nicht überall die Griffel reinstecken und im Dreck wühlen. Sie wollen Zuversicht schöpfen und brauchen die Finger für was anderes. Zum in die Ohren stopfen, wenn’s drauf ankommt. Auf gar keinen Fall den Fehler begehen und sich der Grausamkeit des Realismus aussetzen.

Sie haben mit dem Ticket das Recht erworben, mal zwei Stunden lang nicht von der eigenen Laune belästigt zu werden. Eckenga empfiehlt: »Nehmen Sie einfach meine.«

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theater Hautnah: „Kannst Du pfeifen, Johanna“

21. Oktober 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Kinderoper von Gordon Kampe

Im November kommt im Lutz (Theater Hagen) als Hagener Erstaufführung die Kinderoper „Kannst Du pfeifen, Johanna“ von Gordon Kampe heraus (v.l.n.r.: Manuel Ried, Martin Blasius, Joel Urch. Probenfoto: Theater).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ am Freitag, 27. Oktober 2017 im Lutz (Theater Hagen) statt. Diese beginnt um 10.45 im Lutz-Foyer mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Lutz besucht, und anschließend gibt’s weitere Informationen (Werkstattgespräch) zum Stück und dessen Umsetzung durch das Produktionsteam mit Corinna Jarosch (Regie, Dramaturgie), Andrey Doynikov (musikalische Leitung) und Marc Löhrer (Ausstattung).

Der Eintritt ist frei.


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