Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

AfD will der Pelmke den Saft abdrehen

23. August 2017

Die Fraktion der AfD wird in der nächsten Sitzung des Hagener Stadtrats am 31. August den Antrag stellen, „sämtliche Förderleistungen der Stadt Hagen“ an das Kulturzentrum Pelmke einzustellen.

Die Einstellung solle „einstweilen“ erfolgen, „bis zur endgültigen Klärung der Mittelverwendung durch die Einrichtung“, so die Rechtspopulisten in einem Schreiben an Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Die AfD begründet ihren Antrag mit der Vermutung, die Pelmke habe Gelder an die Antifa weitergeleitet. Sie bezieht sich dabei auf den Jahresbericht 2016 des Kulturzentrums, in dem ein Betrag in Höhe von 37.887,25 Euro ausgewiesen wird, der an Kooperationspartner weitergeleitet worden sei.

In der Liste der 22 Partner der Pelmke findet sich neben Theater, VHS, Terre des hommes und anderen auch die Antifa. Für die AfD ist „unklar (…), was sich dahinter verbirgt“, stellt sie aber in ihrem Antrag schon mal in einen Kontext mit Ereignissen während des G20-Treffens in Hamburg, für die die Eiche-Fraktion „linksradikale autonome Gruppen der Antifa“ verantwortlich macht.

Die Stadt Hagen müsse sicherstellen, „dass solche verfassungsfeindlichen Gruppierungen nicht durch öffentliche Steuergelder (…) gefördert werden“. Bis zur Klärung des Sachverhaltes seien sämtliche Förderungen einzustellen und eine verbindliche Erklärung der „kulturschaffenden Einrichtung“ einzuholen (Da darf sich die Pelmke aber glücklich schätzen, als „schaffende“ und nicht als „raffende“ Einrichtung eingeordnet worden zu sein).

Die Förderungsfähigkeit der Einrichtung sei in Frage zu stellen und sämtliche Förderungen einzustellen, sofern sich der Verdacht einer „mittelbaren politischen Unterstützung“ der Antifa erhärte.

Diese Formulierung stellt einen direkten Affront der Rechtspopulisten gegenüber dem Stadtparlament dar. Denn eine „mittelbare politische Unterstützung“ kann nur vom Rat ausgegangen sein, da der die Fördergelder für das Kulturzentrum beschlossen hat. Eine – so denn überhaupt geleistete – Zahlung an die Antifa als Kooperationspartner wäre dagegen eine „unmittelbare finanzielle Unterstützung“ seitens der Pelmke.

Mit der VHS die Walddorf-Siedlung erkunden

22. August 2017

Zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus (Foto: Osthaus-Museum) mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum im Rahmen des Urlaubskorbes am Donnerstag, 24. August, von 16 bis 17 Uhr ein. Die Teilnehmer treffen sich vor dem Haus in der Walddorfstraße 17.

Zum „Hagener Impuls“ gehören nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch die weniger bekannten Arbeiterwohnhäuser der Walddorf-Siedlung. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile mit elf Häusern, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war.

Dr. Elisabeth May führt die Teilnehmer durch das Haus Nummer 17, gibt zahlreiche Hintergrundinformationen und erläutert die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie hinter dem Bauvorhaben.

Die Teilnahme kostet 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1108 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Hagener Architektenbrüder im Visier

21. August 2017

Gebäude der Gebrüder Ludwigs – Geführter Rundgang
Mittwoch, 23.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Haßleyer Straße 12, Foto Marco Siekmann, Hagen

Ab 1909 realisierten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sich intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander.

Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken.

Die Anmeldung erfolgt bei der Volkshochschule Hagen unter Tel.: 207 3622. 6 € Teilnahmegebühr vor Ort zu entrichten! Treffpunkt ist Haßleyerstraße 14, 58093 Hagen.

Zum Abschluss des Muschelsalats 2017

21. August 2017

Zirkus-Theater-Show im Hameckepark
Mittwoch, 23.08.2017 um 20:00 Uhr

Circus unARTiq – Zirkus-Theater-Show

Diese Show erzählt die Abenteuer von zwei Märchenfiguren in ihrem Luftschloss mit artistischen Mitteln wie Jonglage in acht Metern Höhe sowie atemberaubenden Tricks am schwingenden Trapez und an der Strickleiter. Circus unARTiq sind Lisa Rinne und Andreas Bartl. Beide Artisten leben in Köln.

2012 bekamen sie die Silber-Medaille beim 33. Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris. Weitere Auszeichnungen folgten, darunter Gold beim European Youth Circus Festival in Wiesbaden und der Silberne Elefant beim Festival in Moskau.

Ondadurto Teatro – Café Eurøpa

Café Eurøpa hat das große Vergnügen, sich über die Laster und Heuchelei in der Gesellschaft lustig zu machen, und zeichnet ein sarkastisches, groteskes Bild der heutigen Gesellschaft: Ondadurto Teatro erzählt die schockierende Geschichte eines kleinen Dorfes und seiner Bewohner und insbesondere die eines ganz besonderen Treffpunkts: Café Eurøpa.

Das kleine Dorf ist umgeben von Bergen, nicht zu weit vom Meer entfernt. Von diesem Aussichtspunkt aus kann man die zerklüftete Küste bewundern und den Duft des Salzwassers weit unten riechen. Hier führt eine Straße zu einem alten Café, im Herzen des Dorfes. Dort trifft man die Vorbereitungen für das Autorennen 1000 Miglia, das am meisten erwartete Ereignis im Dorf. Hier im Café treffen sich die Bewohner, leben mit strengen Bräuchen und Routinen. Ein Tag gleicht dem anderen. Doch eines Tages taucht eine junge Dame im Ort auf und Entwicklungen nehmen ihren Lauf. Die Geschichte von Café Eurøpa ist eine Allegorie auf die Gesellschaft.

Hagen: Pleite, hässlich, trotzdem geil?

19. August 2017

Ein offenes Stadtgespräch über den Umgang mit Ruinen und den Charme, sie zu füllen

Do 31.08.2017, 19:00 Uhr
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, 58089 Hagen
Eintritt: frei

Hagen eine abgedroschene Stadt? Wie es um die Stadt steht und wohin es noch führt – eine offene Gesprächsrunde über verborgenen Reichtum.

Hagen – was soll das denn sein? Die Stadt in Westfalen hat ein Imageproblem. Sie gilt als abgedroschen, pleite, hässlich. Radwege? Kaum vorhanden. Abendleben? Ausbaubar. Und die Fernuniversität ist eine Chiffre der Stadt selbst. In Hagen studieren? Dann aber nur auf Distanz.

Dabei hat die Stadt am Rande des Ruhrgebiets („Das Tor zum Sauerland“) vieles, auf das sie stolz sein könnte: Waldflächen bis zum Abwinken, ein industrielles Erbe und mit Karl Ernst Osthaus eine historische Stadtpersönlichkeit, die als Kulturmäzen auch für die Arbeiterschaft Impulse gesetzt hat.

Plus: Die Stadt ist beliebt bei jungen Familien, die zu hunderten aus Bulgarien und Rumänien anreisen – allerdings eher, weil der heruntergekommene Wohnungsmarkt niedrige Mieten schafft.

Ist die Stadt ein Beispiel für urbane Hoffnungslosigkeit? Oder kann sie nicht gerade auch das Gegenteil sein – ein charmantes, postindustrielles Labor voller Möglichkeiten, in dem sich die Zukunftsfähigkeit deutscher Großstädte beweisen lässt? Denn es stimmt ja: Überall dort, wo sich Lücken auftun, kann auch Neues entstehen. Welche Perspektiven gibt es dabei für eine Stadt wie Hagen?

Am Runden Tisch möchte taz.meinland mit Ihnen und allen Interessierten in einer offenen Diskussion darüber sprechen, was die Zukunft den HagenerInnen bringen kann, was sie gestalten können und was Lokalpatriotismus und die Hagener Identität ausmacht. Ein offenes Stadtgespräch über den Umgang mit Ruinen und den Charme, sie zu füllen – mit einer Flasche Doppelwachholder, Eversbusch, Made in Hagen.

Neben allen Interessierten begrüßen wir dazu:

• Ihsan Alisan, Kulturmanager
• Jürgen Breuer, Kulturzentrum Pelmke
• Reinhard Goldbach, Jugendamtsleiter Stadt Hagen
• Werner Hahn, Schauspieler und ehemaliger Leiter des Kinder- und Jugendtheaters lutzhagen
• Eva Rapp-Frick, Karl-Ernst-Osthaus-Bund

Moderation: Martin Kaul, taz

Schätze des Hagener Jugendstils

16. August 2017

Tor zum Hohenhof, Fotografie: Willy Moll, Hagen

Zu einer Besichtigung des Hohenhofs und des Stirnbands mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 17. August, von 11 bis 13 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist der Platz vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Das ehemalige Wohnhaus des Hagener Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus auf Emst gehört zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil, das der belgische Künstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 errichtete. Durch die sehr genaue und individuelle Planung des Wohnhauses erleben die Teilnehmer die minuziöse Komposition der Räume.

Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro inklusive des Eintrittes für den Hohenhof und wird vor Ort kassiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1081 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

15. August 2017

Mittwoch, 16.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt. Teilnahmegebühr: 6 €. Treffpunkt ist der Seiteneingang Grünstraße, 58089 Hagen.

Pantomime und Artistik beim Muschelsalat

12. August 2017

Gleich zwei eindrucksvolle Vorstellungen gibt es – mit der Pantomimengruppe DEKRU und der Artistengruppe Les P’tits Bras – am Mittwoch, 16. August, um 20 Uhr beim Hagener Muschelsalat im Ennepepark in Haspe.

Mit der eleganten Show „Die Schwerelosigkeit der Seele“ beindruckt das Quartett DEKRU (Foto: Stadt Hagen) aus Kiew weltweit das Publikum durch ihren einzigartigen Mimikstil. Die Show der mehrfach ausgezeichneten Pantomime zeigt eine Welt, die von Fischen und phantasievollen Pflanzen aller Art bewohnt wird, ein Zirkusuniversum mit Löwen, Akrobaten und Jongleuren und eine Liebesgeschichte zwischen zwei lebenden Statuen.

Im Anschluss spielen die Les P‘tits Bras das Publikum mit ihrer Show „Der Duft von Sägemehl“ schwindelig. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der französischen Artistentruppe erzählen die Akrobaten eine Geschichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Inspiriert von der Welt des berühmten Architekten Horta und der Art Nouveau erinnern die fünf Akrobaten an die Zirkuswelt unserer Vorfahren. In der Liebesgeschichte muss sich eine Tänzerin zwischen einem Tischler und einem Dandy entscheiden. Eine Tragikomödie nimmt ihren Lauf – voller Humor und Spannung. Das Herzstück der Akrobatikschau ist eine beeindruckende Metallkonstruktion, die auf zwei Anhänger montiert ist. Diese ist der ideale Ort für unzählige Pirouetten, Purzelbäume, Kaskaden und akrobatische Höchstleistungen.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und draußen. Für das kulinarische Wohl der Besucher ist bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt.

VHS-Führung durch die Heilig-Geist-Kirche Emst

8. August 2017

Zu einer Führung durch die Heilig-Geist-Kirche in Hagen-Emst mit Karl-Josef Sievers lädt die Volkshochschule Hagen für Mittwoch, 9. August, um 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Willdestraße 19.

Die katholische Heilig-Geist-Kirche in Emst ist das letzte Bauwerk des bekannten deutschen Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm, errichtet im Jahr 1955.

Böhm ist der Begründer der gleichnamigen Kölner Architekten-Dynastie. Sein Sohn Gottfried Böhm entwarf die Wallfahrtskirche in Neviges, die gemeinhin als sein wichtigstes Werk gilt. 1986 zeichnete ihn die Jury des renommierten Pritzker-Preises aus. Enkel Paul Böhm gewann 2006 mit seinem Büro den ausgeschriebenen Wettbewerb für den inzwischen auch medial bekannt gewordenen Bau der Zentralmoschee Köln.

Das Hagener Bauwerk des Großvaters liegt beinahe burgartig, mit einem markanten, runden und weit sichtbaren Turm auf der Emster Höhe. Innen stellt sich die Kirche als eine hohe, säulenlose Halle dar, an die sich übergangslos ein halbrunder Chorraum anschließt. Besondere Einrichtungsgegenstände sind eine freihängende Stuckdecke mit Feuerzungen-Motiven, Altar, Ambo, und Taufbecken aus grünem Marmor, ein textiler Kreuzweg (Stickarbeit) von Hildegard Buchholz sowie Glasfenster von Dr. Egbert Lammers in Turm- und Taufkapelle.

Die Führung geht auf die Geschichte, die Architektur und die Symbolik des Kirchenraumes ein und gibt Erläuterungen zu den Einrichtungsgegenständen. Die Kirche ist seit 2008 in die Denkmalliste der Stadt Hagen aufgenommen.

Der Kostenbeitrag für die Führung ist nicht festgelegt. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welcher Beitrag ihnen die Führung wert ist. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1174 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Architektur um 1900 in Wehringhausen

5. August 2017

Langestraße 47, Foto: Marco Siekmann.

Am Mittwoch, 9. August findet ab 16 Uhr eine kulturgeschichtliche Führung durch Wehringhausen statt.

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben.

Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 02331/207-3138 oder 02331/207-2740, Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Comedy, Kabarett und Konzert beim Muschelsalat

4. August 2017

Viel zu Lachen gibt es am Mittwoch, 9. August, um 19.30 Uhr beim Auftritt der Komiker „Gogol & Mäx“ beim Hagener Muschelsalat auf dem Bleichplatz in Eilpe. Unter dem Titel „Concerto Humoroso – das Geburtstagskonzert“ zeigt das Duo zwei Stunden lang musikalisch-akrobatische Höchstleistungen gepaart mit virtuosem Schauspiel und einer großen Instrumenten-Vielfalt (Foto: Veranstalter).

„Gogol & Mäx“ sind weltweit bekannt und mehrfach preisgekrönt. Bei den Großmeistern des musikalischen Lachtheaters tobt der Theatersaal regelmäßig vor Lachen. Maestro Gogol und sein persönlicher Orchesterdiener Mäx verzaubern mit gut zwei Dutzend Instrumenten und ihren musikalischen und artistischen Lieblingsszenen aus 25 Jahren Theater das Publikum. Herzerfrischende Stunden voller Heiterkeit und Freude sind bei den Großmeistern des musikalischen Lachtheaters garantiert.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und draußen. Für das kulinarische Wohl der Besucher ist bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt. Von 10 bis 24 Uhr ist die Zufahrt zum und das Parken am Bleichplatz untersagt.

Führung in der Andachtshalle des Krematoriums Delstern

1. August 2017

Mittwoch, 02.08.2017 von 16:00 – 18:00 Uhr

Am Mittwoch, 2. August ab 16 Uhr findet eine kulturgeschichtliche Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums Delstern statt (Foto: Tobias Roch).

Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor.

Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt.

Afrobeat und Salsa beim Muschelsalat

30. Juli 2017

Afrobeat verschmilzt mit Salsa – Ein musikalischer Höhepunkt, den der Muschelsalat mit den Künstlern „Local Ambassadors“ und „Murder Eyez“ im Rahmen des Roadfestivals „Odyssee: Musik der Metropolen“ am Mittwoch, 2. August, um 19.30 Uhr in die Konzertmuschel im Hagener Volkspark holt.

Das als Projekt in Köln gestartete Ensemble „Local Ambassadors“ (Foto: Stadt Hagen) entwickelt sich rasant zur angesagten wie ambitionierten Band mit halsbrecherischen Stil- und Sprachenmixes: Afrobeat trifft auf Salsa, R’n’B, Pop und Jazz – Soulgesang auf Rap und Lingala Chants.

Der Perkussionist Roland Peil (unter anderem „Die Fantastischen Vier“) stellt mit Band drei Solisten vor: Abiodun Odukoya aus Nigeria ist Mitbegründer der Brothers Keepers (unter anderem Xavier Naidoo), gilt als Pionier der deutschen Reggae-, Afrobeat- und Soul-Bewegung. Albert N’Sanda gehört zu den Neuentdeckungen des deutschen Soul und R’n’B. Trotz seines jungen Alters trat er bereits unzählige Male auf – unter anderem mit Montell Jordan, Panik Orchester oder Culcha Candela. Melane Nkounkolo verkörpert afrikanische Musik auf ihre Art. Hinter ihrem „Jazzy Afro-Pop“ verbergen sich Liebe, Leid und Schmerz vor allem aber Leidenschaft und Freude. Sie arbeitete bereits mit Tony Allen, Manu Dibango oder Patrice zusammen.

Unterstützt werden „Local Ambassadors“ von dem Videokünstler und Rapper Abdul Rahman aus Syrien, der als „Murder Eyez“ schon in Aleppo eine riesige Fangemeinde etablieren konnte. Der in Köln lebende Rapper verarbeitet Krieg und Flucht in seinen Songs, performt meist mit DJ und wird extra für die „Odyssee“ gemeinsam mit den „Local Ambassadors“ neue Stücke proben.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und draußen. Für das kulinarische Wohl der Besucher ist bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

26. Juli 2017

Donnerstag, 27.07.2017 von 11:00 – 12:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof (Foto: Marco Siekmann) architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt: plus Führungsgebühr 9 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 3622

Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Führung im Riemerschmid-Haus

25. Juli 2017

Mittwoch, 26.07.2017 von 16:00 – 17:00 Uhr

Ein eigenes kleines Haus mit Nutzgarten – um 1907 sollte das für die Hagener Textilarbeiter kein Traum bleiben müssen.

Karl Ernst Osthaus holte 1905 die Teilnehmer einer Konferenz für „Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ nach Hagen. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch Elbers in Hagen verschaffen.

Riemerschmid ist bis heute berühmt für Projekte wie die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau bei Dresden. Ab 1907 begann er den Bau einer Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, die sogenannte „Walddorf-Siedlung“ (Foto: Osthaus-Museum). Nur elf Häuser konnten realisiert werden. Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 erhält man Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit.

Treffpunkt ist die Walddorfsstr. 17, 58093 Hagen

Führungsgebühr 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138

Reggae trifft auf HipHop-Latin

22. Juli 2017

„Odyssee: Musik der Metropolen“ im Hagener Volkspark

Der Muschelsalat geht in die nächste Runde: Die Künstler „Banda Senderos“ (Foto: Stadt Hagen) und „Boogat“ kreieren im Rahmen des Roadfestivals „Odyssee: Musik der Metropolen“ am Mittwoch, 26. Juli, um 19.30 Uhr in der Konzertmuschel im Hagener Volkspark eine spannende Mischung aus Ruhrpott-Reggae und HipHop-Latin-Sounds.

Die mitten im Ruhrgebiet lebende Musikerformation „Banda Senderos“ – unter anderem mit chilenischen und kongolesischen Wurzeln – hebeln sämtliche Genregrenzen auf und mixen die unterschiedlichsten Stile zum Banda-Sound: Cumbia trifft auf Reggae, poppige Melodien auf dicke Beats. Der Sound verkörpert perfekt das Lebensgefühl einer jungen, lebensfrohen und multikulturell aufgewachsenen Generation, die das Leben feiert.

Diesen Sommer treffen sie mit „Boogat“ aus Montreal im Proberaum zusammen. Die kanadisch-mexikanische Formation hat sich mit dem Album „Neo-Reconquista“ 2016 ganz nach oben geschossen. Seitdem tourt sie durch Kanada, USA, Mexiko, Argentinien und Europa. Mehrere Preise gab es bereits für die kraftvollen Rapps mit den gesellschaftskritischen Texten, in denen die Brutalität und Rohheit von Gesellschaften schonungslos thematisiert wird.

Beim Muschelsalat in Hagen verschmelzen „Boogats“ gefeierte Hiphop-Latin-Sounds mit den urbanen Rhythmen der „Banda Senderos“ zu einem neuen Mix: Ein Fest für alle, die ausgelassene Partys und groovende Songs lieben.

Für das kulinarische Wohl der Besucher ist wie immer bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt.

Florian Ludwig zieht Bilanz seiner Zeit in Hagen

18. Juli 2017

Dirigent Florian Ludwig hat als Generalmusikdirektor in Hagen mit Rockbands und mit Jugendlichen gespielt und große Klassik interpretiert. Bilanz zum Abschied (…)

Ich glaube, dass sehr viele Politiker in dieser Stadt hinter dem Theater stehen. Ich weiß aber nicht, wie vielen der Sarkasmus deutlich wird, wenn sie behaupten, sie würden die Kulturinstitutionen mit einem Finanzschnitt von zehn Prozent zukunftssicher machen. Es geht mir nicht ums Nachkarten, sondern es geht mir vielmehr darum, dass die Konsequenzen aus dieser Entscheidung ja nach wie vor nicht offenbar geworden sind und dass das noch Jahre dauern wird. (…)

Quelle: wp.de

Muschelsalat: LusAfro

17. Juli 2017

„Odyssee: Musik der Metropolen“ zu Gast im Volkspark

„LusAfro“ bringt Klänge aus dem lusophonen, dem portugiesisch-sprachigen Afrika, zu Gehör. Foto: Dany Midia

Seit 1999 rollt das unverwechselbare Roadfestival „Odyssee: Musik der Metropolen“ durchs Revier. Odyssee schafft eine Plattform für das globale Lebensgefühl an der Ruhr. In Hagen finden drei Veranstaltungen im Rahmen des diesjährigen Muschelsalates statt. Zum Auftakt bringen am Mittwoch, 19. Juli, um 19.30 Uhr die Musiker von „LusAfro“ Klänge aus dem lusophonen, dem portugiesisch-sprachigen Afrika, in der Konzertmuschel im Volkspark zu Gehör.

Bislang waren viele tolle Künstler aus Mozambique, Angola, Guinea-Bissau, São Tomé, Príncipe und den Kapverden nie in Europa zu sehen. „LusAfro“ schafft diese Begegnung. Im April hatten afrikanische, portugiesische und deutsche Musiker auf den Kapverden die Chance, gemeinsam zu arbeiten und zu performen. „LusAfro“ macht jetzt dieses bahnbrechende musikalische Experiment erlebbar.

Hier spielt die Musik der Zukunft, prophezeien verblüfft die Organisatoren von WDR Cosmo und Piranha Arts. Die innovative Kraft der afrikanischen Künstler, die respektlos und experimentierfreudig neuen Sounds auf der Spur sind, wird auch die europäische Musikszene bereichern. Das sollten sich die Hagener Musikfans nicht entgehen lassen.

Für das kulinarische Wohl der Besucher ist wie immer bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

17. Juli 2017

Mittwoch, 19.07.2017 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt plus Führungsgebühr 6 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 2740

Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Haus der Ruhrkohle im neuen Glanz

15. Juli 2017

Video, verfügbar bis 20.07.2017, Quelle: WDR

Das Gebäude wurde 1925–1926 nach Entwurf des Hagener Architekten Ernst Kohlhage für das Unternehmen Kohlenhandelsgesellschaft „Mark“ Siepmann, Schrader & Co. KG erbaut, an das die vom Bergbau-Symbol Schlägel und Eisen flankierte Inschrift am Portikus erinnert (Foto: Klaus Hommerich, Wikimedia Commons, CC-BY-SA-3.0).

Später wurde das Gebäude durch die Ruhrkohle AG genutzt, auf die der heute gebräuchliche Name des Hauses verweist. Danach war es Sitz verschiedener kommunaler Behörden (Amt für Statistik, Forstamt, Liegenschaftsamt, Amt für Katastrophenschutz, Straßenverkehrsamt), die aber alle jeweils nach kurzer Zeit wieder auszogen.

Dissonanzen um Dankesrede des Oberbürgermeisters

15. Juli 2017

Abschied von Florian Ludwig mit Mahlers Meisterwerk

„Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an“, zitierte Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz in seiner Dankesrede an den scheidenden Generalmusikdirektor Florian Ludwig vor dem zehnten und letzten Saisonkonzert des Sinfonieorchesters Hagen aus gutem Grund den großen Schriftsteller E.T.A. Hoffmann.

Doch die wohlgesetzten Worte des Stadtoberhauptes vermochten es nicht, für einen versöhnlichen Abschied der Stadt Hagen vom 47-jährigen Dirigenten zu sorgen – zu tief war der in zahlreichen erbitterten Scharmützeln vertiefte Riss zwischen dem angesichts gewaltiger Schulden zum Sparen gezwungenen Verwaltungschef und dem leidenschaftlichen Orchesterleiter, der das finanzielle Streichkonzert gegenüber seinem Haus auch persönlich nahm, zumal dem Orchester angesichts der Geldnot schon bald personelle Einschnitte drohen.

Erst als Schulz, der seine Ansprache an den „lieben Florian Ludwig“ von einem schlecht platzierten und längst nicht von allen Plätzen sichtbaren Notenständer aus vortragen musste, die Rede beendet hatte, betrat der Generalmusikdirektor die Bühne, richtete sich zunächst sorgfältig am Pult ein und drückte danach dem längst wieder in die erste Sitzreihe zurückgekehrten Oberbürgermeister kurz die Hand – das hatte schon Merkel/Seehofer-Atmosphäre! (…)

Quelle: Hohenlimburger Blatt

Ugo Dossi – Sinnliches und Übersinnliches

12. Juli 2017

14. Juli bis 17. September 2017, Osthaus-Museum Hagen

Ugo Dossi: Serie KOSMOGONIEN, Supernova, © Ugo Dossi

Mit circa 100 Bildern und Objekten stellt das Osthaus Museum Hagen Ugo Dossi als künstlerischen Grenzgänger vor. In seinen Installationen und Bilderfindungen wirkt eine große Affinität zu den Naturwissenschaften, zur Topologie, eine Faszination für das magische Denken und eine umfassende, spirituelle Sicht der Welt. Damit erstellt er Modelle, die das Unendliche sichtbar machen und dem Undenkbaren eine Form verleihen, die eine sinnliche Ahnung davon aufkommen lassen.

Was ist Welt? Wie wirkt Schönheit? Das sind die zentralen Fragen im Werk des international erfolgreichen Künstlers und zweifachen documenta und Biennale-Teilnehmers. Beide Fragen kreisen um das Phänomen der sinnlichen und der übersinnlichen Wahrnehmung. Ugo Dossi stellt seine Werke als Antwort auf mögliche, oft noch ungestellte, existentielle Fragen in den Raum.

Die Ausstellung gibt einen umfassenden Überblick in das facettenreiche und transdisziplinäre Werk des Münchener Künstlers. In 50 Jahren künstlerischer Auseinandersetzung entwickelte Ugo Dossi Weltmodelle unterschiedlicher Art.

Letzte Vorstellung von „Der fliegende Holländer“

9. Juli 2017

Am Donnerstag, 13. Juli 2017, 19.30 Uhr, findet die letzte Vorstellung der romantischen Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner in dieser Spielzeit im Theater Hagen (Großes Haus) statt (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Alle sieben Jahre, so erzählt die Legende vom Fliegenden Holländer, geht der zur Ruhelosigkeit verdammte Seemann an Land auf der Suche nach der Liebe und Treue einer Frau. Nur diese könnten ihn erlösen. Als der norwegische Seefahrer Daland seiner Tochter Senta einen fremden Seemann vorstellt, ist sie gebannt von dessen dunkler Anziehungskraft. Niemand anderem als dem fliegenden Holländer steht sie gegenüber. Senta will ihm folgen und entscheidet sich gegen einen bürgerlich sicheren Weg mit ihrem Verehrer Erik. Wird das für den Holländer die Erlösung sein? Welchen Preis hat Senta dafür zu zahlen?

Die Schwestern Beverly und Rebecca Blankenship setzten als Regie-Duo ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und nahmen in Hagen den Mythos von ewiger Liebe und der Forderung nach ewiger Treue genauer unter die Lupe. In archaischen Bildern erzählen sie mit Wagners 1843 in Dresden uraufgeführter Oper „Der fliegende Holländer“ eine Geschichte von den Schattenseiten der Gesellschaft, in der die Angst vor dem Fremden und der eigenen dunklen Seite umgeht wie ein Gespenst. Der Ausstatter Peer Palmowski entwarf dazu ein spektakuläres Bühnenbild mit 24 000 Litern Wasser auf der Bühne…

Unter der musikalischen Leitung von Mihhail Gerts singen und spielen: Joachim Goltz (Holländer), Veronika Haller (Senta), Rena Kleifeld (Mary), Lars Oliver Rühl (Erik), Kejia Xiong (Steuermann), Rainer Zaun (Daland); Chor und Extrachor und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Emil Schumacher – Pastorale

8. Juli 2017

9. Juli bis 19. November 2017, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Emil Schumacher, GB-16/1999,1999, Gouache auf Bhutan-Bütten, 51 × 68 cm, Emil Schumacher Museum, Hagen. © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums beleuchtet erstmals die Bedeutung des Themas „Mensch und Tier in der Natur“ im Werk Emil Schumachers und wirft so auch ein eigenes Licht auf die ausgeprägten landschaftlichen Assoziationen in den abstrakten Werken der 1960er- und 70er-Jahre.

Die Pastorale ist schon zurzeit der Gründung der Künstlergruppe „junger westen“ angelegt, die in diesem Jahr mit zahlreichen Jubiläumsausstellungen gefeiert wird. Im Spätwerk der 1980er- und 90er-Jahre erreichte Schumacher jedoch weit mehr als einen Kreisschluss innerhalb seines eigenen Œuvres. Mit ungebrochener Erfindungskraft griff er das Thema erneut auf und schuf gegen Ende des 20. Jahrhunderts einen eigenständigen Beitrag zur Tradition der Bukolischen Dichtung in der Malerei, deren Ursprünge bereits auf die Zeit der hellenischen Antike zurückgehen.

Eine Ausstellung mit einem solch klassischen Thema der Literatur- und Kunstgeschichte wie der Bukolik erscheint in einem Museum für einen gestisch-expressiv malenden Künstler zunächst außergewöhnlich. Dabei ist eine solche Ausstellung mit Werken von Emil Schumacher angesichts seines Œuvres nur zwingend. Denn das Thema beschäftigte den Künstler bereits am Anfang seines Werkes und kommt besonders im Spätwerk noch einmal auf, wie die Werkauswahl eindrücklich belegt – darüber hinaus kann aber auch das abstrakte Schaffen Schumachers der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre vor dem Hintergrund dieses Themas interpretiert werden.

Im Gesamtwerk Emil Schumachers stehen immer wieder Landschaften und damit verbundene Motive, wie weidendes Vieh oder bäuerliche Szenen, im Mittelpunkt, die der naturverbundene Künstler aus inneren Bildern schöpfte. Schumacher, der 1912 geboren wurde und zwei Weltkriege sowie vor allem deren Folgen erlebte, war sich der Entfremdung des Menschen von der Schöpfung sehr bewusst. Auch die irreparable Zerstörung der Natur durch den Menschen sah er als zwangsläufiges Ergebnis davon und erhoffte sich, durch das bewusste Erleben der Natur werde der Mensch zu seinem Selbstverständnis als Teil seiner Umwelt zurückfinden.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog – 96 Seiten, 84 Abbildungen, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher sowie einem Beitrag von Rouven Lotz. Preis im Museum € 19,90 (€ 24,90 im Buchhandel, ISBN 978-3-86206-667-4).

Horst Bach: „Stelle Kulturarbeit ein“

8. Juli 2017

Der Werkhof e.V. stellt die Durchführung von Kulturveranstaltungen an der Herrenstraße 17 mit sofortiger Wirkung ein und zieht somit die Notbremse. Noch vorläufig. Das hat Horst Bach, Vorsitzender des Werkhof e.V., jetzt dem Oberbürgermeister der Stadt Hagen mitgeteilt. Hintergrund dafür die sind brandschutztechnischen Überprüfungen von Saal und Katakombe des Kulturzentrums.

Sollte sich dafür keine Lösung finden, werden die ab dem 2. September 2017 geplanten Veranstaltungen nicht stattfinden können. „Wir haben für den Herbst und Winter rund 30 Termine eingeplant“, so Horst Bach, „im schlimmsten Fall müssen wir diese platzen lassen.“ (…)

Quelle: wp.de

Auftakt Muschelsalat 2017

7. Juli 2017

Wie immer mittwochs, umsonst und draußen

Hagener Sommer und Muschelsalat – das gehört einfach zusammen. Zum 31. Mal präsentiert das Kulturbüro der Stadt Hagen ein abwechslungsreiches Programm, das die Zuschauer verführen und verzaubern wird. Den Auftakt gestalten am Mittwoch, 12. Juli, um 19.30 Uhr im Stadtgarten das international bekannte Jonglier-Duo „Spot the Drop“ und die spektakuläre Akrobatik-Gruppe „Company Tresperté“.

Mit seiner schrägen Mischung aus Weltklasse-Jonglage, skurrilen Bewegungen, großartiger Musik und akrobatischer Komik erschaffen „Spot the Drop“ eine ganz eigene Welt. Hier treffen Artistik und zirzensische Höchstleistung auf subtilen Humor und teils kafkaeske Alltagssituationen. Der Große, der Kleine, die Klappstühle und das Handgepäck. Bewaffnet mit Koffer, Tasche, Bällen und Keulen geben sie uns einen Einblick in ihr Leben, das bestimmt wird von seltsamen Ritualen, meisterhafter Jonglage und Tanzmusik. Gespickt mit Hommagen an die Großen ihrer Kunst, feiern sie ein Festival von subtiler Komik und artistischen Meisterleistungen.

Mit der „Company Tresperté“ erwartet die Zuschauer eine geheimnisvolle Überraschung. Ein eigenartiges Gefährt landet vor den Augen des Publikums auf der Bühne im Stadtgarten in Hagen. Eine seltsame Crew, die einer anderen Zeit entsprungen scheint, entsteigt dem blechernen Vehikel. Und tatsächlich haben die vier merkwürdigen Gestalten soeben eine Zeitreise hinter sich. Begeistert von der urigen Reisemöglichkeit möchte man die Vorteile, die diese Erfindung bringt, vorstellen. Mit erstaunlichen Zirkus-Acts und akrobatischen Kunststücken preisen sie ihr futuristisches Gefährt an. Allerdings läuft einiges schief. Jemand hat die Zeit manipuliert und das bringt Konsequenzen mit sich. Eine turbulente Show für die ganze Familie, die die Zuschauer vom ersten Moment an in den Bann zieht.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erwarten die Zuschauer liebevoll zubereitete Speisen und Getränke.

„Abschied“

7. Juli 2017

Zehntes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Im zehnten und letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit des Philharmonischen Orchesters Hagen am 11. Juli 2017 (20 Uhr, Stadthalle) heißt es Abschied nehmen. Florian Ludwig (Foto: Robin Breyl) wird nach neun Jahren als Hagener Generalmusikdirektor sein Amt abgeben und sich neuen Aufgaben widmen. Aus diesem Anlass stehen Werke auf dem Programm, die ihm persönlich besonders nahestehen.

Johannes Brahms schuf sowohl mit der „Nänie“ als auch mit dem „Schicksalslied“ zwei kleinere Chorwerke mit Orchester, die von Trauer, Melancholie, aber auch Transzendenz und Hoffnung geprägt sind. Brahms, der sich mit Gefühlsregungen nach außen stets zurückhielt, hat hier wunderschöne und ausdrucksstarke Wege gefunden, sein Seelenleben in Töne zu fassen. In ihrer konzentrierten Form und der Tiefe der Textausdeutung gelten sie als zwei der schönsten Werke des Komponisten überhaupt. Sie werden interpretiert vom Philharmonischen Chor Hagen.

Gustav Mahlers fünfte Sinfonie ist v. a. für das elegische Adagietto berühmt, das Luchino Visconti im Film „Tod in Venedig“ verarbeitet hat und eine Liebeserklärung Mahlers an seine spätere Frau Alma darstellt. Zwischen dem Trauermarsch zu Beginn und dem überbordenden Jubel am Ende fasst die Sinfonie eine ganze Welt wie in einem Brennglas zusammen. Mahler betrat hier wieder einmal Neuland und nannte sie einen »ersten Schritt zur Neugestaltung der Welt aus dem eigenen Ich«.

Mit der Präsentation dieser Werke stellt dieses Konzert einen packenden wie würdigen Abschluss einer neunjährigen Amtszeit dar.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal: „Klangrede“

6. Juli 2017

Ein letztes Mal (nicht nur in dieser Spielzeit, sondern überhaupt) findet als Einführungsveranstaltung in das Sinfoniekonzert die „Klangrede“ am 9. Juli 2017, 11.30 Uhr, Stadthalle Hagen (Sinfonium) statt.

Über 5000 Interessenten besuchten in den letzten neun Jahren die „Klangrede“, welche an über 80 verschiedenen Veranstaltungsorten in Hagen durchgeführt wurde, unzählige Gesprächsgäste präsentierte und in mehr als 250 Werke der Orchesterliteratur einführte.

Dieses Mal geht es um zwei herausragende Komponisten der Musikgeschichte, Johannes Brahms und Gustav Mahler, von denen im 10. Sinfoniekonzert (11. Juli, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) die Kompositionen „Nänie“ und „Schicksalslied“ sowie die fünfte Sinfonie auf dem Programm stehen.

Generalmusikdirektor Florian Ludwig und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg führen in diese Werke ein. Zudem erklingen musikalische Beiträge (Lieder von Brahms und Mahler), dargeboten von der Sopranistin Melanie Maennl sowie von Ann-Katrin Niemczyk (Mitglied der Soloklasse des Kinder- und Jugendchores).

Der Eintritt ist wie immer frei.

Warum Le Corbusier sein Rüstzeug in Hagen lernte

6. Juli 2017

Der berühmte Architekt Le Corbusier hat sein Rüstzeug in Hagen erworben. Auf den Spuren der Avantgarde.

Die internationale Architekturforschung blickt immer stärker auf Hagen, die Wiege der modernen Reformbaukunst. Der Hagener Kunst-Pionier Karl Ernst Osthaus ruft um die Wende zum 20. Jahrhundert die europäische Architekten-Avantgarde in die graue Industriestadt, um mit ihnen seine Vision von einem neuen Baustil und einer durch Kunst beflügelten Stadtplanung zu realisieren. Auch die Le-Corbusier-Forschung interessiert sich intensiv für den Impuls, der von Hagen aus zum Beispiel dem Bauhaus vorangeht. (…)

Der Schweizer ist fasziniert von dem System eines Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks, den Karl Ernst Osthaus damit beauftragt hat, die Straße am Stirnband für die Künstlerkolonie Gartenstadt Hohenhagen zu bebauen. (…)

Quelle: wp.de

Anja Bohnhof – India

5. Juli 2017

7. Juli – 3. September 2017, Osthaus-Museum Hagen

Die künstlerischen Arbeiten der 1974 in Hagen geborenen Anja Bohnhof lassen sich im Bereich der zeitgenössischen konzeptuellen Fotografie verorten.

Einer der thematischen Schwerpunkte der in Dortmund lebenden Künstlerin ist seit mehreren Jahren die fotografische Auseinandersetzung mit gegenwartsbezogenen Themen Indiens.

Mit ihrer strengen, konsequenten und unverkennbaren Bildsprache hat Bohnhof spezifische Aspekte des öffentlichen und privaten Raumes herausgearbeitet.

Die konzentrierte Komposition ihrer seriellen Arbeiten bietet vielfältige Ansätze für eigene Gedanken, Perspektiven und kritische Reflexionen. Auf dem sich rasant verändernden Subkontinent sind so Arbeiten entstanden, deren Relevanz weit über den geografischen und kulturellen Raum Indiens hinausgeht. (Abb.: Anja Bohnhof: Bahak, MD Salim/45 Years, C-Print, 2012, (c) Anja Bohnhof)

Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis

5. Juli 2017

Die Chance für „Geschichten aus dem Wiener Wald“

Das Theater Hagen schenkt seinen Besuchern einen interessanten Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis: Beim nächsten theaterhagenTag am Samstag, 15. Juli 2017 (19.30 Uhr), kosten alle Plätze für den Besuch der letzten Aufführung von HK Grubers Oper „Geschichten aus dem Wiener Wald“ im Großen Haus nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort.

Worum geht’s in diesem, das gleichnamige Schauspiel von Ödön von Horváth vertonende Werk: Der Zauberkönig, Inhaber einer Puppenklinik, will seine Tochter Marianne mit dem biederen Fleischhauer Oskar verheiraten. Kurz vor der Verlobung trifft Marianne auf den charmanten Alfred, den Verflossenen der reifen Trafikantin Valerie. Er erscheint ihr wie ein Fingerzeig raus aus der engen Kleinbürgerwelt in eine glücklichere Zukunft. Doch die Umstände, sie sind nicht so: Alfred fühlt sich von Marianne eingeschränkt, das Zusammenleben der beiden gestaltet sich ärmlich in jeder Hinsicht, und zudem ist das gemeinsame Kind ein weiterer Hemmschuh. Der Kleine wird bei Alfreds Großmutter und seiner Mutter in der Wachau »ausgelagert«, Alfred sucht wieder Anschluss an seine Vergangenheit, und Marianne bleibt nichts anderes übrig, als im halbseidenen Milieu ihr Geld zu verdienen. Die Katastrophe ist somit vorprogrammiert.

Norbert Hilchenbach beendete mit dieser Inszenierung seine Tätigkeit als Intendant und Regisseur am Theater Hagen. Mit dieser Produktion (Foto: Klaus Lefebvre) verabschieden sich ebenfalls der Generalmusikdirektor Florian Ludwig sowie der Ausstattungsleiter Jan Bammes.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett, Martin Blasius, Andrew Finden, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Maria Klier, Björn Christian Kuhn, Kenneth Mattice, Joslyn Rechter, Richard van Gemert, Jeannette Wernecke, Philipp Werner, Kejia Xiong, Rainer Zaun; Chor des theaterhagen, philharmonisches orchesterhagen

Komponist HK Gruber im Gespräch

Um 18 Uhr findet im Theatercafé ein Gespräch zwischen dem Komponisten HK Gruber und der Dramaturgin Maria Hilchenbach statt, in welchem man diese facettenreiche Persönlichkeit näher kennen lernen kann.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777

Letzte Vorstellung von „Tschick“

3. Juli 2017

Andrew Finden, Karl Huml. Foto: Klaus Lefebvre

Am Samstag, 8. Juli 2017, 19.30 Uhr, findet die letzte Vorstellung der Oper „Tschick“ von Ludger Vollmer im Theater Hagen (Großes Haus) statt. Dieses gleichermaßen berührende wie mitreißende Werk, basierend auf dem gleichnamigen Jugendbestseller von Wolfgang Herrndorf, feierte im März seine Uraufführung im Hagener Theater.

Worum geht’s? Die Jugendlichen Maik und Tschick brechen in den Sommerferien mit einem geklauten Auto zu einer Reise der besonderen Art auf mit dem Ziel „Walachei“. Ihre geographischen Kenntnisse sind allerdings bescheiden. Aber das Erreichen des Ziels ist auch gar nicht so wichtig. Das Fahren als solches wird zum entscheidenden Erlebnis mit all den abenteuerlichen Erfahrungen, die sie machen, mit erstaunlichen Begegnungen auf dem Weg durch immer verlassenere Gegenden. Sie treffen Erwachsene, die manchmal seltsam sind, es aber meist überraschend gut mit ihnen meinen, und sie lernen Isa kennen, die auf einer Müllkippe unterwegs ist und sich den beiden anschließt. Letztlich kommt es zu einem folgenreichen Autounfall…

Ludger Vollmer, dem Hagener Publikum bekannt durch seine vielfach ausgezeichneten Opern „Gegen die Wand“ sowie „Lola rennt“ und in dieser Spielzeit „Komponist für Hagen“, ist ein Komponist, der in vielen Musikrichtungen zu Hause ist. Seine »Road Opera« folgt Tschick und Maik von der stürmischen Abfahrt bis zum Glück auf stillen Feldwegen, von träumerischen Momenten unterm nächtlichen Sternenhimmel bis zur gefährlichen Hektik auf der Autobahn.

In der Inszenierung von Roman Hovenbitzer, der Ausstattung von Jan Bammes und Krista Burger singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig: Marilyn Bennett, Andrew Finden, Kristine Larissa Funkhauser, Werner Hahn, Karl Huml, Heikki Kilpeläinen, Maria Klier, Richard van Gemert, Rainer Zaun u.a.; Chor und Extrachor, Mitglieder aus der Soloklasse des Kinder- und Jugendchores des theaterhagen, Gesangsstudenten, Statisterie des theaterhagen, philharmonisches orchesterhagen

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Guildo hat sie lieb – die Hagener Kultur

1. Juli 2017

„Theater unser – eine intergalaktische Schlagerreise Part II“

Mit Guildo Horn, seinen „Orthopädischen Strümpfen“ und Mitgliedern des Hagener Theaters

Guildo Horn hat sie immer noch lieb – die Hagener Kultur! Als Fortsetzung seines vor einem Jahr aufgrund der existenzbedrohenden Kürzungen spontan angebotenen Solidaritätskonzertes tritt ‚der Meister‘ nun erneut unter dem Titel „THEATER UNSER – EINE INTERGALAKTISCHE SCHLAGERREISE PART II“ am 6. Juli (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) mit seinen Orthopädischen Strümpfen auf und wird das Publikum zweifelsohne mit einer mitreißenden Show, bei welcher auch Mitglieder des Theater Hagen wie Tillmann Schnieders und der Kinderchor mitwirken, aufs Beste unterhalten und begeistern.

Guildo Horn (Foto: Monique Wuestenhagen): »Wir nehmen euch mit auf eine musikalische und optische Reise in die unvergesslichen Höhen und ‚Abgründe‘ der 70er Jahre. Ein bunter Mix, ein klingender Blumenstrauß aus Schlager, Volksmusik, Disco, Glamrock, Fernsehjingles und bekannten Melodien, die unsere Kindheit versüßt haben.«

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Letzte Vorstellung „Satisfaction“

30. Juni 2017

Am Samstag, 1. Juli 2017, 19.30 Uhr, findet die letzte Vorstellung des dreiteiligen Ballettabends „Satisfaction“ im Theater Hagen (Großes Haus) statt. Diese Produktion präsentiert die Choreographien „Black Snow“ von Stéphen Delattre, „Malasombra“ von Cayetano Soto und „(I can’t get no) Satisfaction“ von Ricardo Fernando (Foto: Klaus Lefebvre).

Mit dieser Aufführung verabschiedet sich die Ballettdirektion mit Ricardo Fernando und Carla Silva sowie die TänzerInnen Ricardo Campos Freire, Jiwon Kim Doede, Nikolaos Doede, Tal Eitan, Miguel Esteves, Toshitaka Nakamura, Sofia Romano, Eunji Yang vom Theater Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Mit allen Sinnen“

30. Juni 2017

Präsentationen der Theater-Kinder- und Jugendclubs

In den TheaterKinder- und TheaterJugendClubs des Theater Hagen treffen sich an die 80 Kinder und Jugendliche ein Mal wöchentlich, um im Theaterlabor Geschichten zu erfinden und spielerisch umzusetzen. In dieser Spielzeit wurde den fünf Sinnen Hören, Sehen, Schmecken, Riechen und Fühlen mit Neugier nachgespürt. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden am 1.7. (16 Uhr), 2.7. (11 Uhr), 8.7. (16 Uhr), 9.7. (11 Uhr) im Lutz präsentiert.

JugendClub (Leitung Miriam Walter):

Bilder erzählen – mit allen Sinnen! Wie riecht die Renaissance? Schmeckt das Mittelalter? Klingt die Moderne? Darf man Mona Lisa anfassen? Bei uns können die Bilder sprechen, Fragen stellen, Diskussionen anzetteln, aus dem Nähkästchen – bzw. dem Bilderrahmen – plaudern: heiter, besinnlich, wolkig.

Kinder- und JugendClubs (Leitung Werner Hahn):

Eine der ältesten Spielformen ist das Stegreiftheater. Inhalte werden in Proben intensiv abgesprochen, um dann mit improvisatorischer Spiellust vor dem Publikum losgelassen zu werden. Dieser reichen Tradition folgend spielen junge Menschen mit weit geöffneten Sinnen über die fünf Sinne.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kulturzentren erhalten Gesamtzuschuss von 200.000 Euro

30. Juni 2017

Die vier Hagener Kulturzen­tren Hasper Hammer, Pelmke, ­Allerwelthaus und Werkhof haben ihre jeweils stadtteilorientierte Kulturarbeit im vergangenen Jahr relativ erfolgreich fortgesetzt – so das Fazit der Mitglieder des Kultur- und Weiterbildungsausschusses. Ihr Urteil basiert auf dern Jahresberichten 2016, die in der Sitzung vorgestellt und angenommen wurden.

Die vier Zentren erhielten 2016 eine städtische Gesamtzuwendung von rund 200 000 Euro. „Die Verträge, die die Zuschüsse regeln, laufen noch bis Ende 2019“, so Astrid Knoche, Leiterin des städtischen Kulturbüros. (…)

Quelle: wp.de

Die Grausamkeit des Banalen

29. Juni 2017

HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ in Hagen

45 Jahre lang war ihm das Theater Beruf und Berufung gleichermaßen, 27 Jahre davon hat er als Intendant gewirkt, die letzten zehn als Verantwortlicher des Theaters Hagen, auf der Grenze Westfalens zum Sauerland gelegen: Norbert Hilchenbach. Er hat sich nun mit einer letzten Inszenierung als Theatermann verabschiedet. In Hagen feierten die „Geschichten aus dem Wiener Wald“ Premiere und ernteten mächtig Beifall. (…)

Ganz sicher ist es kein Zufall, dass sich Norbert Hilchenbach für seine Abschieds-Inszenierung just dieses Stück ausgesucht hat. Kleinbürger? Bornierte? Menschen mit Angst vor etwas Neuem? Hilchenbach dürfte sie während seiner Zeit als Intendant des 1911 stolz eröffneten Hagener Theaters mehrfach hautnah erlebt haben.

Womöglich in Form der verantwortlichen Kulturpolitiker der (zugegeben: finanziell arg gebeutelten) Kommune. Die waren selten einmal konstruktive Partner des Theaters. Eher erwiesen sie sich als unerbittliche Sparkommissare, die dem Vier-Sparten-Haus immer und immer wieder die Daumenschrauben angelegt haben. Wie oft stand die alteingesessene Institution schon vor der Ära Hilchenbach vor dem Aus, stand die Schließung einer Sparte zur Diskussion! Hier mal eine Million sparen, dort auch mal… das Hagener Theater hat während der Zeit Norbert Hilchenbachs und dank seiner Leitung überlebt. Und dies – von außen betrachtet – ohne große künstlerische Einbußen. (…)

Quelle: nmz – neue musikzeitung

Gewinner der „28. Schul- und Jugendtheatertage“ im Theater Hagen

29. Juni 2017

Vertreter aller Teilnehmergruppen und glückliche Sieger (Foto: Theater)

Am 26. und 27. Juni 2017 fanden ganztägig im Theater Hagen (Großes Haus, Lutz, Opus) die „28. Schul- und Jugendtheatertage“ statt. Es wurden insgesamt 10 Stücke gezeigt, beteiligt waren 5 Schulen sowie 3 außerschulische Einrichtungen – aus Hagen, Unna und Menden.

Die 5köpfige Jury verlieh in diesem Jahr in einer Kategorie einen und in zwei Kategorien jeweils zwei  erste Preise.

In der Kategorie Kinder gewann den 1. Preis die OGS Kipper Hagen für „DIE BUCHSTABEN-PIRATEN“.

In der Kategorie Jugend I wurde je ein 1. Platz vergeben an die ScheinWerfer der Jugendkunstschule Unna für „JACK!“  sowie an das Städtische Gymnasium an der Hönne aus Menden für „DAS CAMP“.

In der Kategorie Jugend II wurden ebenfalls zwei 1. Plätze vergeben: an die Rudolf-Steiner-Schule Hagen für das Western-Musical „DER WILDE WESTEN, WIE ER WIRKLICH WAR“ und an das M.A.T. Theater aus der Fabrik Menden/Junges M.A.T für „AUGENBLICK, VERWEILE DOCH!“

Im Rahmenprogramm wurde richtig eingeheizt – gesanglich mit Duncan’s Wheelman Rock aus der Oberlinschule mit „Laß die Vergangenheit fallen“ und tänzerisch durch die Luise-Rehling-Realschule mit den BallroomDance5-Gewinnern, die Merengue und Regaton zum Besten gaben.

Die nächsten Schul- und Jugendtheatertage finden am 18. und 19. Juni 2018 statt. An der Teilnahme interessierte Gruppen wenden sich bitte an miriam.walter@stadt-hagen.de.

Chöre gesucht!

29. Juni 2017

Mit dem Schauspiel »Wie im Himmel« von Kay Pollak präsentiert das Theater Hagen ab 7. Oktober 2017 eines der meistgespielten Stücke der letzten Jahre auf deutschen Bühnen. Dem schwedischen Regisseur Pollak gelang 2005 mit dem gleichnamigen Film ein weltweiter Erfolg, das Stück wurde 2007 in Deutschland erstaufgeführt.

Es geht um einen Stardirigenten, der sich nach einem burn-out unerkannt in sein Heimatdorf zurückzieht und dort aus dem kleinen Gesangsverein einen großartigen Chor formt, der am Schluss des Stückes bei einem internationalen Chorwettbewerb mit vielen Sängern auftritt.

Für diesen grandiosen Schlussauftritt sucht das Theater Hagen Chöre und Sänger, die Zeit und Lust haben, an dieser außergewöhnlichen Produktion mitzuwirken. Zu einem ersten Informationsgespräch laden der musikalische Leiter Andres Reukauf und der Regisseur Thomas Weber-Schallauer am Dienstag, 4. Juli um 18 Uhr ins Opus ein.

„Little Britten“

28. Juni 2017

Konzert des Kinder- und Jugendchores des Theater Hagen

Unter dem Titel „Little Britten“ führen der Kinder- und Jugendchor des Theater Hagen (Leitung: Caroline Piffka), am Klavier begleitet von Andreas Vogelsberger, unter der musikalischen Leitung und mit der Moderation von Florian Ludwig u.a. das Stück „The Golden Vanity“ von Benjamin Britten am 1. Juli (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus, auf der Bühne) auf.

Der englische Komponist Britten wäre, so wiederholte er oft, am liebsten sein Leben lang 13 Jahre alt geblieben. Musikalisch nehmen Kinderstimmen einen wichtigen Platz in seinen Werken ein. Die Offenheit von Kindern im Gegensatz zu vergrämten, verbildeten Erwachsenen thematisiert Britten immer wieder. Auch in „The Golden Vanity“ steht die Gier nach Gold der »Weisheit« des Kindes gegenüber: »Wie wärmt mich im Alter dein Silber und Gold, welch´ Freude verschafft mir denn schliesslich dein Sold?« Nur Liebe und die Nähe zu einem anderen Menschen können das Leben erwärmen, weiß der Schiffsjunge. Aber der Kapitän und die Erwachsenen haben die Macht und bestimmen schließlich auch das Schicksal des gutgläubigen Jungen.

Corinna Jarosch hat die Geschichte in Szene gesetzt, und mit viel Fantasie und Spielfreude erzählen die jungen Künstler das Abenteuer des Schiffs mit dem bezeichnenden Namen „The Golden Vanity“ („Die Goldene Eitelkeit“), seinen Kampf gegen Piraten und das Schicksal des Schiffsjungen, der zwar die Piraten besiegt, aber an seiner Gutgläubigkeit zugrunde geht.

Zudem werden Mitglieder der Soloklasse des Jugendchores (Leitung: Melanie Maennl) noch weitere Werke von Britten vorstellen.

Der Eintritt ist frei.


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