Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Werkstatt-Probe zu „Orpheus und Eurydike“

20. Februar 2020

Die nächste Premiere im Großen Haus des Theaters Hagen präsentiert die Oper „Orpheus und Eurydike“ („Orfeo ed Euridice“) von Christoph Willibald Gluck (am 29.2.2020, 19.30 Uhr).

Als Einstimmung auf dieses bedeutende Werk der Opernliteratur und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne bietet das Theater Hagen eine Werkstatt-Probe (Werkstattgespräch und Offene Probe) am Dienstag, 25. Februar 2020 mit Beginn um 18.15 Uhr im Theatercafé an.

Bei dieser Einführungsveranstaltung erhalten die Besucherinnen und Besucher durch das Produktionsteam mit Kerstin Steeb (Inszenierung), Lorena Díaz Stephens und Jan Hendrik Neidert (Bühne und Kostüme), Francesco Vecchione (Choreographie), Steffen Müller-Gabriel (Musikalische Leitung) und Rebecca Graitl (Dramaturgie) Informationen zum Stück, zur Inszenierung und Ausstattung und können anschließend erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Land ermöglicht Bibliotheken Sonntagsöffnung

20. Februar 2020

CDU: Hagen sollte Antrag stellen

Öffentliche Bibliotheken gehören neben Museen, Theatern und Kinos zu den Kultureinrichtungen mit den höchsten Besucherzahlen. Das im Oktober 2019 im nordrhein-westfälischen Landtag verabschiedete Bibliotheksstärkungsgesetz ermöglicht es den Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen, nun auch sonntags zu öffnen. Dadurch sollen unter anderem Familien mehr Gelegenheiten zu einem gemeinsamen Bibliotheksbesuch bekommen.

„Bibliotheken sind in vielen Kommunen wichtige öffentliche Orte des Austauschs, an denen Menschen abseits des Alltags zusammenkommen. Die Öffnung am Sonntag macht dieses Angebot noch besser zugänglich und trägt dazu bei, die Rolle der öffentlichen Bibliotheken als Kultur- und Begegnungsstätten zu stärken. Wir wollen die Bibliotheken ermutigen, diese Chance zu nutzen und Konzepte für abwechslungsreiche Kulturprogramme zu entwickeln“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Im Zentrum des Förderprogramms steht die Erarbeitung eines Konzepts für die Sonntagsöffnung sowie der Ausbau von Personal, um den zusätzlichen Öffnungstag pro Woche zu gewährleisten. Um die kulturelle Bedeutung der Bibliotheken weiter auszubauen, wird zudem die Konzeptentwicklung einer Veranstaltungsreihe gefördert, die unter der Überschrift „Sonntags in der Bibliothek“ ein familienfreundliches Kulturprogramm anbieten soll.

Davon könne auch die Stadtbibliothek Hagen profitieren, meint CDU-Kreisvorsitzender Christoph Purps: „Ich begrüße es sehr, wenn sich unsere Stadtbücherei für die Förderung bewerben würde. Es wäre ein großer Zugewinn für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Familien von Hagen.“

Die Förderung läuft zunächst bis 2022, soll aber fortgesetzt werden. Anträge können bis zum 31. März 2020 an die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken bei der Bezirksregierung Düsseldorf gestellt werden.

Die tollste Frida

19. Februar 2020

Filipa Amorim als Frida Kahlo. Foto: Klaus Lefebvre.

Am Karnevalssamstag, 22. Februar 2020, haben die Besucher der Vorstellung „Casa Azul – Inspired by Frida Kahlo“ die Möglichkeit, verkleidet ins Theater zu kommen. Unter dem Motto „Die tollste Frida“ können sie ihre phantasievolle Version dieser großen Künstlerin Frida Kahlo zeigen. Nach der Aufführung ab ca. 20.45 Uhr gibt es bei mexikanischen Drinks im Foyer eine Feier und eine Fotosession von allen „Fridas“ mit dem Ballett-Ensemble.

Auch verkleidungsfreudige Menschen, die nicht die Vorstellung an diesem Tag besuchen, sind, als „Frida“ kostümiert, herzlich willkommen zu dieser, von den Ballettfreunden Hagen e.V. unterstützten Aktion. Der Eintritt dazu ist frei.

„Macbeth“ im Filmabend auf der Springe

18. Februar 2020

Einen Filmabend zu William Shakespeares „Macbeth“ veranstaltet die Stadtbücherei auf der Springe in ihren Räumlichkeiten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur und Kino“ und in Kooperation mit dem Kino Babylon am Freitag, 21. Februar, um 19 Uhr.

Schottland im Mittelalter: Nur noch wenige Getreue halten zu König Duncan, an ihrer Spitze Macbeth (gespielt von Michael Fassbender), der für seine Dienste hoch in der Gunst des Königs steht. Doch Macbeth ist des Kämpfens und Mordens müde, zumal er und seine Frau gerade ihr Kind zu Grabe getragen haben. Während einer Schlacht wird Macbeth vorausgesagt, dass er selbst König werden wird. Bestärkt von seiner ehrgeizigen Frau bringt Macbeth den alten König um und beansprucht den Thron für sich.

Vor Filmbeginn gibt die Bibliothekarin Maria Stegers eine kurze Einführung in die klassische Tragödie sowie in die filmische Umsetzung. Im Anschluss startet der 109-minütige Film. Karten sind für 5 Euro im Vorverkauf in der Stadtbücherei und an der Abendkasse erhältlich.

Stunde der Kritik zu „Zar und Zimmermann“

18. Februar 2020

Aus der Produktion „Zar und Zimmermann“. V.l.n.r.: Markus Jaursch, Olaf Haye. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing am Freitag, 21. Februar 2020 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.20 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ Werner Häußner gewonnen werden, der seit vielen Jahren Vorstellungen im Theater Hagen besucht, rezensiert und u.a. für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Der Neue Merker und Revierpassagen (Kultur & weiteres im Ruhrgebiet) tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Holger Potocki, der musikalische Leiter Rodrigo Tomillo sowie Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Neue Heimat

15. Februar 2020

Das „Deutsche Kaltwalzmuseum“ zieht ins Freilichtmuseum Hagen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) übernimmt die Sammlung des Deutschen Kaltwalzmuseums und zeigt sie künftig im Haus Letmathe seines LWL-Freilichtmuseums in Hagen. Dazu will der LWL das seit einigen Jahren leerstehende Haus für rund 940.000 Euro sanieren und umbauen. Der LWL-Kulturausschuss hat am Mittwoch (12.2.) in Vreden (Kreis Borken) den entsprechenden Baubeschluss auf den Weg gebracht, den der LWL-Finanz und Wirtschaftsausschuss am (13.3.) endgültig beschließen soll.

„Das Deutsche Kaltwalzmuseum ergänzt den Schwerpunkt Metallverarbeitung des LWL-Freilichtmuseums Hagen hervorragend“, sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. „Die Maschinen passen gut zu unserem Technikmuseum. Die Produkte des Kaltwalzens wie Autoteile, Spielzeug, Küchengeräte oder Fahrradteile sind äußerst attraktive Ausstellungsstücke und gleichzeitig didaktisch wertvolle Anknüpfungen an die Lebenswelt der Museumsbesucherinnen und -besucher.“

Für die künftige Dauerausstellung ist das am südlichen Museumsrand auf einer Anhöhe gelegene Haus Letmathe vorgesehen, in dem die Museumsgastronomie bis zu ihrem Umzug in den mittleren Museumsbereich untergebracht war. Die Ausstellung soll im gesamten Erdgeschoss gezeigt werden, Teile des Kellergeschosses sollen für museumspädagogische Angebote genutzt werden.

Da die Maschinen zum Teil sehr schwer sind, müssen die Kellerdecken mit Stahlträgern verstärkt, und der Bodenbelag muss durch einen tragfähigeren Estrich ersetzt werden. Damit die Besucherinnen auch die tieferliegenden Seitenbereiche des Ausstellungsraumes barrierefrei erreichen und einsehen können, werden eine Rampe und eine Besucherplattform eingebaut. Die Toiletten werden saniert und zum Teil barrierefrei umgebaut. Außerdem werden die Elektroinstallationen und die Belüftungsanlage erneuert, und der Ausstellungsbereich erhält eine Ausstellungsbeleuchtung. Mit den Umbauarbeiten, die etwa sieben Monate dauern, will der LWL im Frühjahr 2021 beginnen. Eröffnet werden soll die neue Dauerausstellung im Frühjahr 2022.

Das „Deutsche Kaltwalzmuseum“ war seit 1986 im Schloss Hohenlimburg in Hagen untergebracht. Nachdem es hier ausgezogen war, hat der „Förderkreis Deutsches Kaltwalzmuseum e. V.“ die Sammlung dem LWL-Freilichtmuseum Hagen angeboten. Der „Förderkreis Deutsches Kaltwalzmuseum“ hat sich bereit erklärt die Ersteinrichtungskosten der neuen Dauerausstellung in Höhe von 300.000 Euro zu übernehmen.

Spannende Begegnungen mit Kunst und Kultur

15. Februar 2020

Förderprogramm „Kultur und Schule“: Jetzt bewerben

Um den Schulalltag interessanter zu gestalten, erhalten die Hagener Schulen für die Förderung von kulturellen Projekten Mittel aus dem Förderprogramm „Kultur und Schule“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Bis Dienstag, 31. März, können sich interessierte Schulen für die Fördergelder für das Schuljahr 2020/2021 beim Kulturbüro der Stadt Hagen bewerben.

Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und eröffnen Kindern und Jugendlichen spannende Begegnungen mit Kunst und Kultur unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Status. Dabei besuchen Künstler die Schulen und führen außergewöhnliche Projekte durch. Die Projektpartner unterstützen die Schüler, selbst künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen. Möglich sind Projekte in allen Sparten – von der bildenden Kunst über Musik, Tanz, Theater, Literatur, Film bis hin zu neuen Medien. Damit die Schüler mit verschiedenen künstlerischen Darstellungsformen in Kontakt kommen, sind wiederkehrende Projekte mit denselben Künstlern nicht zu berücksichtigen.

Die Förderung erfolgt als fester Zuschuss in Höhe von 2440 Euro je Projekt. Der Eigenanteil, den die Schulen durch Fördervereine oder Sponsoring erbringen müssen, beträgt 610 Euro. Mit diesem Geld führen die Künstler ein ganzes Schuljahr die Projekte durch. Jede Schulform kann teilnehmen und sich bewerben. Eine Jury wählt anschließend die zu fördernden Projekte aus.

Weitere Informationen gibt es bei Elena Grell vom Kulturbüro der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3509 oder auf der Internetseite des Ministeriums unter www.mkw.nrw.de.

Für den Kunstpreis „CityARTists 2020“ bewerben

14. Februar 2020

Hagener Künstlerinnen und Künstler können sich ab heute über das Hagener Kulturbüro für den Kunstpreis „CityARTists 2020“ des NRW KULTURsekretariats (NRWKS) bewerben. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in Hagen haben.

Das NRW KULTURsekretariat vergibt gemeinsam mit seinen Mitgliedsstädten, zu denen auch Hagen gehört, zehn Preise für Bildende Künstlerinnen und Künstler aus den Sparten Malerei, Skulptur, Installation, zeitbasierte Medien und Fotografie in einer Gesamthöhe von 50.000 Euro. Das Preisgeld beträgt pro Künstler und Mitgliedsstadt 5.000 Euro, sodass insgesamt bis zu zehn Künstlerinnen und Künstler aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet werden.

Auf der Webseite des städtischen Kulturbüros können sich die Hagener Künstlerinnen und Künstler online bewerben. Die Frist für die landesweite Ausschreibung endet am Sonntag, 15. März. Eine lokale Fachjury wählt dann unter der Federführung des Kulturbüros Hagen eine Bewerberin oder einen Bewerber aus und schlägt ihn oder sie der zentralen Jury des NRWKWS vor. Das Kultursekretariat kürt Mitte Juli die Preisträger.

Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Künstlerinnen und Künstler, die eine künstlerische Ausbildung, etwa an einer Hochschule, Akademie oder Meisterklasse absolviert haben und /oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen oder ähnliches vorweisen können. Neben aussagekräftigen Bildern und einem künstlerischen Lebenslauf mit Angaben zur Ausbildung und zu Ausstellungen werden ein Anschreiben sowie Referenzen erwartet. Außerdem sind Angaben zur beabsichtigten Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke erforderlich.

Alle weiterführenden Informationen sowie Teilnahmevoraussetzungen zum Bewerbungsverfahren erhalten Hagener Interessierte auf der Webseite des Kulturbüros. Für Rückfragen steht die Projektkoordinatorin „CityARTists“, Anna-Maria Stenz, unter anna.stenz@stadt-hagen.de zur Verfügung.

Hommage à Peter Reuter

13. Februar 2020

Zahlreiche Prominente hat der Hagener Künstler Peter Reuter in den 1960er und -70er Jahren porträtiert, unter anderem die heute in Herdecke lebende Künstlerin Roswitha Lüder (Portrait 1960, Foto: privat). Sein außergewöhnliches Talent möchten Werner Karmiol, Leiter der Herdecker Ruhr-Galerie, gemeinsam mit Uli Weishaupt von der Filminitiative Herdecke mit der Ausstellung „Hommage à Peter Reuter“ würdigen.

Vom 16. Februar 2020 bis zum 8. März 2020 werden zahlreiche Zeichnungen und Gemälde des Künstlers in der Ruhr-Galerie präsentiert. Zum Auftakt ist am Sonntag, dem 16. Februar 2020 eine Matinee mit Filmvorführung über Peter Reuter im Herdecker Kino Onikon geplant. Zum ersten Mal wird damit ein privater Dokumentarfilm, entstanden 1960, über Peter Reuter der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Eröffnung der Ausstellung startet um 11.15 Uhr; die Filmvorführung beginnt um 12.00 Uhr.

Peter Reuter (geb.1936) war Musiker, Tänzer, Dekorateur für Theater und Fernsehen, sowie Layouter für Zeitschriften und Modemagazine. Die größte Ausstellung seiner Werke fand 1968 im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen statt. Mitte 1972 zog sich Peter Reuter aus der Öffentlichkeit zurück. Er zog in eine Mansardenwohnung in Wuppertal-Unterbarmen. Unterstützung fand er durch den Hagener Kunstmäzen Helmut Schuster. Der Geschäftsmann erwarb einen Großteil der Werke Peter Reuters und finanzierte damit den Lebensunterhalt des Künstlers.

Am 7. November 2002 starb Peter Reuter an den Folgen einer Bronchitis. Beigesetzt wurde er in Hagen.

„Romeo und Julia“ auf der Springe

12. Februar 2020

Eine Literaturverfilmung zu William Shakespeares „Romeo und Julia“ zeigt die Stadtbücherei auf der Springe in Kooperation mit dem Kino Babylon im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Literatur und Kino“ in ihren Räumlichkeiten am Freitag, 14. Februar, um 19 Uhr.

In dem Film aus dem Jahr 1996 wird die Geschichte einer tragischen Liebe gezeigt, die nahezu jeder kennt: Romeo (gespielt von Leonardo DiCaprio), der Sohn der Montagues, verliebt sich auf einem Ball im Hause Capulet in Julia (Claire Danes), die Tochter der gegnerischen Familie. Ohne das Wissen ihrer Eltern wollen sich die Verliebten vermählen und hoffen so, den ewigen Streit der beiden Häuser zu schlichten. Doch nach einem Mord und einem Racheakt flieht Romeo nach Mantua und will dort bleiben, bis sich alles beruhigt hat. Inzwischen soll Julia auf Drängen ihrer Eltern mit dem einflussreichen Grafen Paris verheiratet werden. Um der Hochzeit zu entgehen, bekommt sie von Pater Laurence einen Trank verabreicht, der sie vorübergehend in einen todesähnlichen Zustand versetzt.

Vor Filmbeginn gibt die Bibliothekarin Laura Baumann eine kurze Einführung. Im Anschluss startet der 113-minütige Film. Karten sind für 5 Euro im Vorverkauf in der Stadtbücherei und an der Abendkasse erhältlich.

Guten Morgen, Welt!

12. Februar 2020

Ein Tag der Kulturen für alle Generationen

Am 16. Februar 2020 findet mit Beginn um 11.00 Uhr die Veranstaltung „Guten Morgen, Welt! – Ein Tag der Kulturen für alle Generationen“ im Lutz Hagen statt (Foto: Theater). Diese Veranstaltung ist bis 17.00 Uhr geplant – ein Kommen und Gehen ist jederzeit möglich. Der Eintritt ist frei – es darf gerne gespendet werden.

Eine Reise um die Welt und gleichzeitig ins Herz von Hagen: Hagen ist bunt und vielfältig durch die vielen Menschen, die aus der ganzen Welt nach Hagen gezogen sind. Für einen Tag übernehmen Vertreter vieler dieser unterschiedlichen kulturellen Hintergründe die Lutz Bühne und lassen Menschen aller Generationen am reichen kulturellen Schatz ihrer Heimatländer teilhaben. Es wird gesungen und getanzt, gespielt und gestaunt, gesprochen und gedacht, gebastelt und gelacht, gegessen und Musik gemacht, und nebenbei können sich alle auf ganz neue Weise kennenlernen.

Das Programm wird gestaltet von: Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen (11.00 Uhr), Hamam Abbiad und syrischen Jugendlichen aus der Theatergruppe Lichter der Großstadt (11.30 Uhr), Mitgliedern von afrikanischen Vereinen und Gemeinden aus Hagen (12.30 Uhr), vom Alevitischen Kulturzentrum Hagen und Umgebung e.V. (AKM) und von Theaterclubs des Theaters Hagen (13.45 Uhr), von Romano Drom e.V. (14.20 Uhr), des Theaters Hagen (15.15 Uhr), der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Hagen-Siegen (15.45 Uhr) u.a.

Neben den Präsentationen werden verschiedene Bastelaktionen angeboten.

Die künstlerische Leitung dieser facettenreichen Veranstaltung haben Jannica Hümbert, Anja Schöne, Anne Schröder und Miriam Walter.

Finissage: Peter Blindert – alles anders

11. Februar 2020

Fr., 14. 2. 2020, 17:00 Uhr, advomano, Neumarktstraße 2c, Hagen

Zum Abschluss der Ausstellung „Peter Blindert – alles anders“ wird Dr. Hubert Köhler mit einleitenden Worten an den am 11. Dezember 2019 verstorbenen Künstler erinnern. Anlässlich der Finissage besteht die Möglichkeit, die ausgestellten Werke zu stark reduzierten Preisen zu erwerben.

Jazztipp: Bergmann-Bär-Siehoff-Trio

11. Februar 2020

Klassik und Jazz im Emil Schumacher Museum
Do., 13.02.2020 von 18:00 – 20:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Das BBS Trio hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Hardbop in der Tradition von Kenny Barron weiterzuführen. Es besteht aus dem Pianisten Sven Bergmann, dem Kontrabassisten Uli Bär und Martin Siehoff am Schlagzeug.

Die Musik dieses hervorragend aufeinander eingespielten Trios bringt die Leidenschaft dreier Musiker zum Ausdruck, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben. Die Klänge, die sie ihren Instrumenten entlocken, entführen das Publikum in eine imaginäre Welt, die die Leichtigkeit des Seins widerspiegelt.

Die drei Musiker um Sven Bergmann gehören zu den modernen, lyrisch und rhythmisch spielenden Jazztrios. Das Programm des BBS Trios besteht überwiegend aus Jazzstandards und interessanten Eigenkompositionen.

Eintritt frei

Die Royals und ihre Rolle in der Demokratie

9. Februar 2020

King Charles III – Ein Shakespeareskes Drama von Mike Bartlett

Im Rahmen der Schauspiel-Gastspiele im Theater Hagen findet am 14. Februar 2020 die Aufführung „King Charles III“ – Ein Shakespeareskes Drama von Mike Bartlett (Deutsch von Rainer Iwersen) – durch die bremer shakespeare company statt (19.30 Uhr, Großes Haus).

Der frischgekürte Thronfolger King Charles III soll auf Verlangen des Premierministers eine Gesetzesvorlage zur Einschränkung der Pressefreiheit unterzeichnen. Charles weigert sich, da er sich als Beschützer der demokratischen Grundrechte versteht. William sieht sich aufgrund öffentlicher Beliebtheit und Medienpräsenz eher dazu legitimiert, den Thron zu besteigen, was seine Frau Kate intrigierend durchzusetzen versucht. Harry will sich wegen einer skandalösen Liebesaffäre völlig von Familie und Adelsstand verabschieden [hoch aktuell!]. Und dann ist da noch der Geist Dianas …

Als Charles mithilfe des Militärs den Buckingham Palace, sich selbst und – wie er meint – die demokratische Verfassung schützen will, führt das zum Bürgerkrieg. Kann Charles das Steuer noch im letzten Moment herumreißen und Familie, Volk und Parlament für sich gewinnen?

„A Future History Play“ nennt der britische Autor Mike Bartlett seine dramatische und provokante Spekulation über die Thronfolge im britischen Königreich – ein anspruchsvoller und unterhaltsamer Blick auf die Royals und ihre Rolle in der Demokratie. Dieses Stück, welches durch die Ereignisse im Januar 2020 viel an Wahrheit gewonnen und so einen vorherseherischen Charakter erhalten hat, wurde 2017 mit dem Monica-Bleibtreu-Preis in der Kategorie „Zeitgenössisches Drama“ ausgezeichnet.

In der Inszenierung von Stefan Otteni und der Ausstattung von Peter Scior und Heike Neugebauer (Foto: Marianne Menke) spielen: Svea Auerbach, Tobias Dürr, Tim Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Erik Roßbander, Theresa Rose, Petra-Janina Schultz und Markus Seuß.

Zu diesem Stück wird um 19.00 Uhr eine Einführung im Theatercafé angeboten.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Christine Laprell – So zu sagen

8. Februar 2020

8.2. bis 22.3.2020, Osthaus-Museum Hagen

Christine Laprell: 17, 2019, 22 x 21 cm, Mischtechnik auf Papier

In Christine Laprells Arbeiten dominiert das Weiß in allen Schattierungen. Die fast streng erscheinenden rechteckigen Flächen aus Folie rhythmisieren die Bildfläche und geben den lockeren, eher unstrukturiert erscheinenden malerischen und zeichnerischen Flausen etwas Schwebendes. In ihrer Ausstellung zeigt die Hagener Künstlerin Arbeiten auf Papier, Leinwandwerke und eine Installation mit Zeichnungen auf Baufolie aus den letzten Jahren.

Der Titel der Ausstellung: „so zu sagen“ ist nicht nur Anspielung auf die eigene bildnerischen Sprache Christine Laprells und das häufige Auftauchen von Schriftfragmenten in ihren Bildern – er nimmt im Besonderen Bezug auf die Installation von 17 transparenten „Fahnen“, farbige Zeichnungen auf leichter Baufolie. Diese Arbeiten sind unmittelbare bildnerische Reaktionen auf die Lektüre von Gedichten von Marion Poschmann, 2011 Trägerin des Ernst-Meister-Preises der Stadt Hagen.

SubsTanz trifft Schumacher

8. Februar 2020

Aus der Choreographie „System Break“ von Peter Copek. Foto: Leszek Januszewski.

In den letzten Jahren unter dem Titel „Junge Choreographen“ bekannt, setzt die neue Ballettdirektorin Marguerite Donlon mit diesem Tanzabend, nun „SubsTanz“ genannt und im Opus stattfindend, neue Akzente – Premiere ist am 13. Februar 2020 um 19.30 Uhr.

Dieses Mal sind es insgesamt sechs Tänzerinnen und Tänzer aus dem Ensemble, welche die Chance ergriffen haben, eine eigene Choreographie zu entwickeln und mit ihren Kollegen einzustudieren. Ferner zeichnen sie für die dazugehörige Musikauswahl, Bühnengestaltung, die Kostüme, Requisiten und die Beleuchtung verantwortlich.

Nicht nur für die ‚Jungen Choreographen‘ ist die Erarbeitung und dann Präsentation ihrer, in einigen Fällen ersten Choreographie ein aufregender, herausfordernder und magischer Moment, der einiges an Ideen, Mut und Organisation erfordert – das Publikum wird hier womöglich Zeuge der Geburtsstunde eines neuen Choreographietalents. Man darf gespannt sein!

In dieser Spielzeit stellen sich als Choreographinnen und Choreographen vor: Filipa Amorim, Peter Copek, Alexandre Démont, Noemi Emanuela Martone, Sara Peña, Dario Rigaglia.

Zusätzlich zu diesen neuen Werken wird Marguerite Donlon selbst gemeinsam mit ihrem Assistenten und Trainingsleiter Francesco Vecchione eine erste Choreographie für die neu gegründete Company iMOVE HA gestalten. Erstmalig kann das Publikum die Vielfalt dieser jungen, tanzbegeisterten, talentierten und dynamischen Company in hinreißenden Soli erleben, welche die vielfältigen, persönlichen tänzerischen Hintergründe und Geschichten einfangen. Doch besticht nicht nur die Individualität, sondern gleichermaßen fordern Donlon und Vecchione tänzerische Qualitäten heraus wie die Homogenität der Bewegung in Formation, Dynamik und Präsenz.

Ausgangspunkt und inhaltliche Klammer für alle Choreographien ist die Zusammenarbeit mit dem Emil Schumacher Museum. In ihren Kreationen beschäftigen sich alle Choreographen mit dem Werk des berühmten Hagener Künstlers sowie mit der aktuell laufenden Ausstellung von K. H. R. Sonderborg als einem der herausragenden Vertreter der Kunstrichtung „Informel“.

Es tanzt in unterschiedlichen Besetzungen das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Filipa Amorim, Gennaro Chianese, Peter Copek, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Jeong Min Kim, Noemi Emanuela Martone, Federica Mento, Antonio Moio, Amber Neumann, Sara Peña, Dario Rigaglia, Ambre Twardowski sowie das iMOVE HA-Ensemble mit Jana Barkanowitz, D. Darbas, Lisa Diener, Annika Dombrowski, Klara-Marie Drees, Hanah Emami, Mohammad Al Haji, Laura Harten, Anna Jochheim, Irmak Köseoglu, Marie Moneke, Julius Niggemeyer, Melisa Öz, Marie-Estelle Philipp, Lisa-Marie Pofahl, Henrike Tünnermann, Luca Völkel, Jens Vorsteher.

Weitere Vorstellungen: 14. Februar 2020 (19.30 Uhr), 15. Februar 2020 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Was geschieht an der Grenze zweier Welten?

7. Februar 2020

Sechstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das sechste Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am 11. Februar 2020 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen statt.

Was geschieht an der Grenze zweier Welten? Und wie funktioniert der Übergang von der einen in die andere? Das wird das Philharmonische Orchester Hagen gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Hagen, dem Bach-Chor Hagen und den Gesangssolisten Angela Davis, Cristina Piccardi, Kisun Kim, So Hee Kim, Evelyn Krahe, Dominik Wortig, Matthew Overmeyer, Kenneth Mattice und Andrew Nolen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton (Foto: Isabelle Hannemann) in diesem Konzert präsentieren.

Die amerikanische Komponistin Jennifer Higdon verfasste 2000 ihr bekanntestes Orchesterstück „Blue Cathedral“ in Gedenken an ihren verstorbenen Bruder und beschreibt musikalisch einen Aufstieg gen Himmel. Ein Dialog zwischen Flöte und Klarinette, den Instrumenten der Geschwister, steht stellvertretend für jene irdischen Gespräche, die nun nicht mehr möglich sind.

Auch die Protagonistin von Robert Schumanns weltlichem Oratorium „Das Paradies und die Peri“ aus dem Jahre 1843 schwebt zwischen den Welten und möchte Zutritt zum Paradies erlangen. Der Komponist vereint hier Szenen von dramatischer Bewegtheit mit einer Musik, die von poetischer Zartheit gekennzeichnet ist.

Parallel zur Einführung für Erwachsene um 18.45 Uhr (Kleiner Saal, Eintritt frei) wird unter dem Titel „Sinfonikus“ von den Musikpädagog*innen Magdalena Rozanska und Jörg Lopper auch eine interaktive Einführung für 8-12-Jährige im Sinfonium angeboten, in welcher die jungen Besucher*innen auf spielerische Weise gemeinsam musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen. Dieses Mal geht es um die Klarinette.

Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) und beinhaltet die Teilnahme am „Sinfonikus“ sowie den Besuch des Konzertes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777

Fünftes Kammerkonzert im Kunstquartier

6. Februar 2020

Im fünften Kammerkonzert am 9. Februar 2020 (11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen) präsentieren Shotaro Kageyama (Violine), Yan Vaigot (Violoncello) und Shuri Tomita (Klavier) zwei bedeutende Werke der kammermusikalischen Literatur.

Zunächst steht die viersätzige Sonate für Violine und Violoncello von Maurice Ravel auf dem Programm, welche der französische Komponist in den Jahren 1920/22 verfasste und dem Andenken an Claude Debussy widmete.

Dem großen Jubilar in 2020, Ludwig van Beethoven (250. Geburtstag), gilt auch an diesem Vormittag die Aufmerksamkeit. Aufgeführt wird sein 1808 geschriebenes Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 in drei Sätzen. Seinen populären Beinamen „Geistertrio“ verdankt dieses Werk dem langsamen Mittelsatz und einer Bemerkung des Beethoven-Schülers Carl Czerny: „Der Charakter dieses sehr langsam vorzutragenden Largo ist geisterhaft schauerlich, gleich einer Erscheinung aus der Unterwelt“.

Eintritt 12 / 8 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal: „Take a Walk on the Wild Side“

5. Februar 2020

V.l.n.r: Emanuele Pazienza, Vanessa Henning, Riccardo De Nigris. Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Vorstellung von „TAKE A WALK ON THE WILD SIDE“ (Undergroundparty mit Musik der 1960er, 70er und 80er Jahre) findet am 7. Februar 2020 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) statt.

Diese außergewöhnliche und beim Publikum besonders beliebte Show ist zugleich ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Undergroundparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith u.a.

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone, Percussion), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen), Patrick Sühl und Jürgen Sarkiss, die Background-Vocals mit Galini Achille, Kathyann Martinez Gonzalez, Elizabeth Pilon, die Movers mit Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Maria Michala, Riccardo De Nigris und Emanuele Pazienza.

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Restkarten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Filmabend zu „Viel Lärm um Nichts“

5. Februar 2020

Eine Literaturverfilmung zu William Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ zeigt die Stadtbücherei auf der Springe in ihren Räumlichkeiten zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Literatur und Kino“ im Februar in Kooperation mit dem Kino Babylon am Freitag, 7. Februar, um 19 Uhr.

In dem Film aus dem Jahr 1993 geht es um zwei Paare, die zusammengehören, aber doch Schwierigkeiten haben, zueinander zu finden. Beatrice (gespielt von Emma Thompson) und Benedikt (Kenneth Branagh) streiten nur, doch hinter all dem Spott verbirgt sich ein Gefühl, das sie sich erst einmal eingestehen müssen. Komplizierter ist es bei Hero (Kate Beckinsale) und Claudio (Robert Sean Leonard), die kurz vor ihrer Hochzeit durch die Intrige des von Grund auf bösen Don Juan (Keanu Reeves) auseinandergebracht werden.

Vor Filmbeginn gibt die Leiterin der Stadtbücherei, Andrea Steffes, eine kurze Einführung. Im Anschluss startet der 106-minütige Film. Karten sind für 5 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich. Die nächsten Vorführungen der Shakespeare-Filmreihe finden am Freitag, 14. Februar, sowie am Freitag, 21. Februar, statt.

Kinotipp: Der marktgerechte Mensch

4. Februar 2020

Sa 08.02.2020, 18:00 Uhr, Kino Babylon

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist unser Arbeitsmarkt im Umbruch. Die soziale Marktwirtschaft und die über Jahrzehnte erstrittenen Solidarsystemen werden mehr und mehr ausgehebelt. Der sich immer weiter beschleunigende Wettbewerb bringt das gesamte gesellschaftliche Gefüge in Gefahr. Unser soziales Bindegewebe droht durch Verarmung, Vereinzelung und Entsolidarisierung zu zerbrechen.

Nachdem Leslie Franke und Herdolor Lorenz sich in „Der marktgerechte Patient“ (2018) kritisch mit dem akuten Zustand unseres Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben, erzählt DER MARKTGERECHTE MENSCH anhand einer repräsentativen Auswahl von Fallbeispielen nun von den verheerenden Veränderungen unseres Arbeitsmarkts.

Unsichere und prekäre Beschäftigungs-verhältnisse, Algorithmus-gesteuerte Arbeitsprozessen und Crowdworking haben unser Leben in den letzten Jahren rasant verändert – und nicht selten zu zerstörten Lebensläufen und psychischen Erkrankungen geführt.

Der Film zeigt aber auch Solidarität zwischen jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten, und stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften. DER MARKTGERECHTE MENSCH will Mut machen und dazu motivieren, sich zusammenzuschließen und einzumischen. Denn ein anderes, gerechteres Leben ist möglich!

DE 2020, Regie: Leslie Franke, 99 min., Dokumentarfilm
Eintritt: 6,50€ / 5,00€

Weitere Vorstellungen: So 09.02.2020, 18:00 Uhr, Di 11.02.2020, 18:00 Uhr

Uni50plus: Das Ende der Illusionen

4. Februar 2020

Diskussionsabend über Andreas Reckwitz, Autor des Buchs „Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“ (Suhrkamp, Berlin 2019)

Donnerstag, 06.02.2020 von 18:00 – 20:00 Uhr, Kulturhof Emst

Kann ein Buch, das „das Ende der Illusionen“ im Titel trägt, einen hoffnungsvollen Blick auf die kommende Entwicklung unserer Gesellschaft ermöglichen? Genau das würde Uni50plus-Literatur mit der ersten Veranstaltung im neuen Jahr gern versuchen.

Allerdings argumentiert der Autor Andreas Reckwitz zunächst desillusionierend, indem er konstatiert, dass die bekannten krisenhaften Veränderungen der letzten Jahre (Trump-Wahl, Brexit, Erstarken rechtspopulistischer Parteien, Terroranschläge des IS, globale Finanzkrise) nicht mehr als Einzelfälle wahrgenommen werden, sondern sich zu einer Gesamtsicht verdichten: Der Glaube an eine dauerhafte Fortschrittsentwicklung, der jahrzehntelang die Entwicklung der westlichen Gesellschaften in allen Bereichen begleitet hat, ist ins Wanken geraten; das damit korrespondierende „neoliberale Paradigma“ wird gegenwärtig selbst von Zeitschriften wie der „Financial Times“ einem überkommenen „Zeitgeist“ zugeordnet.

Doch der Autor argumentiert differenzierter: Mit Blick auf die komplexen gesamtgesellschaftlichen Strukturen der Gegenwartsgesellschaft wendet er sich sowohl gegen „allzu schlichte Fortschrittsnarrative als auch gegen alarmistische Verfallsdiagnosen“ – und eröffnet so doch noch ein relativ nüchtern-optimistisches Zukunftsszenario.

Andreas Reckwitz ist 1970 in Witten geboren. Er lehrt als Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt/ Oder. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“ (2017).

„KunstTour“ zur Rembrandt-Ausstellung

3. Februar 2020

Zur ersten „KunstTour“ des Jahres lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Samstag, 8. Februar, von 12 bis 19 Uhr in das Wallraf-Richartz-Museum Köln zu den Werken des niederländischen Künstlers Rembrandt ein. Treffpunkt ist um 12 Uhr im Hagener Hauptbahnhof.

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, welche die Menschen weltweit begeistert. Doch warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit einer großen Sonderausstellung nach.

„Inside Rembrandt – 1606-1669“ ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag. Sie taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Museum neben eigenen Rembrandt-Werken auch Leihgaben aus zahlreichen internationalen Häusern. So schickt die traditionsreiche Prager Nationalgalerie ihr Gemälde „Der Gelehrte im Studienzimmer“ erst zum zweiten Mal auf eine Reise ins Ausland.

Die Ausstellung präsentiert zudem ausgesuchte Arbeiten von Rembrandts Zeitgenossen und Schülern wie Jan Lievens, Govert Flinck und Ferdinand Bol.

Die Exkursion endet gegen 19 Uhr am Hauptbahnhof Hagen. Die VHS bittet um Anmeldung unter Angabe der Veranstaltungsnummer 2015 auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Stars von morgen

2. Februar 2020

Junge Dirigenten in der Johanniskirche Hagen

V.l.n.r: Taepyeong Kwak, Changmin Park, Jan Aurel Dawidiuk, Philipp Solle. Foto: Florian Ludwig

Auch in dieser Spielzeit wird wieder jungen, am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehenden Künstlern die Gelegenheit geboten, ihr Können gemeinsam mit einem Profi-Orchester dem Publikum zu präsentieren.

Unter dem Titel „Junge Dirigenten“ findet am 4. Februar 2020 um 19.30 Uhr in der Johanniskirche Hagen dieses Sonderkonzert, gespielt vom Philharmonischen Orchester Hagen, in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold, statt.

Vier Studenten aus der Dirigierklasse von Prof. Florian Ludwig dirigieren und moderieren das Konzert, innerhalb dessen Taepyeong Kwak, Solorepetitor am Theater Hagen, seine Masterprüfung ablegt. Die Besucher erhalten also die Chance, bei einem ganz entscheidenden Karriereschritt der Stars von morgen dabei zu sein. Aufgeführt werden Werke von Charles Gounod (Introduktion zur Oper „Faust“), Claude Debussy („Première Rhapsodie“ für Klarinette und Orchester), Frank Martin („Jedermann“-Monologe) und Camille Saint-Saëns (Sinfonie Nr. 3 – Orgelsinfonie).

Es dirigieren: Jan Aurel Dawidiuk, Taepyeong Kwak, Changmin Park und Philipp Solle. Einer der Dirigenten wirkt zudem auch als Instrumentalsolist: Jan Aurel Dawidiuk (Orgel), zu dem sich Stefan Anđelković (Bariton) und Hatsumi Okochi (Klarinette) gesellen. Gesamtleitung: Prof. Florian Ludwig

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Ein unterhaltsames Verwechslungsstück

1. Februar 2020

„Zar und Zimmermann“ – Komische Oper von Albert Lortzing als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart gebracht

Markus Jaursch (Bürgermeister van Bett), Chor und Extrachor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Theater Hagen findet am 1. Februar 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lotzing mit einer neuen Dialogfassung von Holger Potocki (in deutscher Sprache mit Übertexten).

Dem Bürgermeister der holländischen Stadt Saardam namens van Bett ist es gelungen, aus der ruinösen Schiffswerft ein boomendes Startup-Unternehmen für Militärschiffe und Kriegs-U-Boote zu machen. Von diesem Erfolg beflügelt, will er niederländischer Ministerpräsident werden. Doch van Betts Wahlkampfmaschine stottert: Sein Referent schickt ihn in die falschen Städte, eine kreativ-anarchische Widerstandsgruppe lässt ihm keine Ruhe, in der von ihm selbst entworfenen Firmenzentrale breiten sich liberale Tendenzen aus und auch die Umfrageergebnisse sind mau …

Als jedoch ein Gesandter der britischen Nach-Brexit-Regierung seine Kooperation anbietet, ergeben sich ganz neue Optionen: Die Hinweise verdichten sich, dass ein unehelicher Sohn des russischen Präsidenten inkognito auf der Werft arbeitet, um seine Bildung als möglicher Nachfolger des Vaters zu vervollkommnen. Allerdings ist es mit van Betts Scharfsinn nicht so weit her – er identifiziert mit Peter Iwanow den falschen Russen, und allmählich entgleitet ihm alles …

Albert Lortzing schuf mit seiner 1837 in Leipzig uraufgeführten Spieloper ein unterhaltsames Verwechslungsstück, das durch musikalischen Witz und liebevolle Karikaturen besticht. Mit neu geschriebenen Dialogen bringt das Regie-Team dieses Werk als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart.

Nachdem sie zuletzt die Operetten „Frau Luna“ und „Pariser Leben“ für das Theater Hagen auf die Bühne brachten, kehren das Erfolgsduo mit Holger Potocki (Regie) und Lena Brexendorff (Bühne und Kostüme) für „Zar und Zimmermann“ zurück. Für die musikalische Einstudierung und Leitung zeichnet der 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo verantwortlich, für die Choreinstudierung Chordirektor Wolfgang Müller-Salow, für die Choreographie Farid Halim, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster und für die Dramaturgie Rebecca Graitl.

Es singen und spielen: Alina Grzeschik, Olaf Haye, Markus Jaursch, Sebastian Joest, Kenneth Mattice, Musa Nkuna, Marie-Pierre Roy, Richard van Gemert; Chor des Theaters Hagen; Extrachor des Theaters Hagen; Statisterie des Theaters Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen.

Weitere Vorstellungen: 8.2. (19.30 Uhr); 12.2. (19.30 Uhr); 21.2. (19.30 Uhr); 1.3. (18.00 Uhr); 12.3. (19.30 Uhr); 20.3. (19.30 Uhr); 26.3. (19.30 Uhr); 22.4. (19.30 Uhr); 2.5.2020 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Galerist und Künstler Michael Schlieper (82) ist tot

1. Februar 2020

Der Hagener Galerist und Fotograf Michael Schlieper ist tot. Er starb mit 82 Jahren in seinem Zuhause in Breckerfeld. (…)

„Michael Schlieper war der einzige ernstzunehmende Galerist, den wir in der Region hatten“, würdigt ihn Dr. Tayfun Belgin, Direktor des Osthausmuseums in Hagen. „Nur wenigen ist bekannt, dass er auch ein herausragender Fotograf war.“ Rouven Lotz, wissenschaftlicher Leiter des Emil-Schumacher-Museums, ergänzt: „Er hat als Galerist in Hagen eine sehr wichtige Rolle gespielt und mit der Schließung eine Lücke hinterlassen, die seither niemand mehr hinsichtlich Anspruch und Qualität der ausgestellten Künstler füllen konnte.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Der Garten des Hohenhofs birgt noch viele Geheimnisse – Stadt sucht Zeitzeugen

31. Januar 2020

Ausgrabungen auf dem Gelände des Hohenhofs. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen.

Der Hagener Hohenhof, das ehemalige Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus und seiner Familie, ist ein bedeutendes Gesamtkunstwerk und damit dieses wieder in Gänze erlebbar wird, finden seit April 2019 im weitläufigen Garten archäologische Grabungen statt. Ist der Garten, der noch viele Geheimnisse birgt, doch untrennbar mit den Gebäuden verbunden.

Archäologische Grabungen bei einem Bauwerk des 20. Jahrhunderts sind ein ungewöhnliches, aber dennoch nicht minder spannendes Unterfangen. Wie spannend diese Grabungen auch für „Nicht-Experten“ sind, wurde am Denkmaltag im September des Vorjahres deutlich, als zahlreiche Besucher aus Hagen und der Region den Archäologen über die Schulter schauten.

Die Landschaftsarchitektin Susanne Weisser aus Wuppertal beschäftigt sich seit mehr als einem Jahr mit der Frage, was von den ursprünglichen und fotografisch gut dokumentierten Außenanlagen am Hohenhof noch zu finden ist, nachdem die Natur an vielen Stellen das Regiment übernahm. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027 soll der Garten soweit möglich unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten wieder hergestellt sein, damit das Gesamtkunstwerk „Hohenhof“ nach den Entwürfen des belgischen Architekten Henry van de Velde wieder begeh- und damit erlebbar wird.

Es ist bereits allgemein bekannt, dass noch ein anderer bedeutender Landschaftsarchitekt, Leberecht Migge, Einfluss auf die Gestaltung des Gartens hatte. Aus der Literatur ist bekannt, dass Karl Ernst Osthaus kurz nach Fertigstellung des Van de Veldeschen Entwurfs Migge beauftragte, den Garten zu überarbeiten, sehr zum Unwillen von van de Velde, wie aus ausgiebigen Briefwechsel deutlich wird. Deshalb nahm man an, dass sich van de Velde auch zum größten Teil durchsetzte.

Erste Grabungsergebnisse der Archäologen stellten diese Annahme aber schon sehr früh in Frage. Überall wo man Spuren von van de Velde vermutete, stieß man auf Reste von Anlagen, die den Entwürfen Migges entsprachen. Im November wurde deshalb beschlossen, weiter zu graben, um noch mehr Klarheit zu erhalten.

Dabei kamen Funde jüngeren Datums zu Tage. Neben Orden und Patronenhülsen, die eindeutig der Zeit des Dritten Reichs zugeordnet werden konnten, legten die Archäologen rund um das Team von Frau Dr. Eva Cichy (LWL-Archäologie) eine große Sandsteinstufe und verschiedene Beeteinfassungen frei, die weder auf Plänen verzeichnet sind, noch auf historischen Fotografien festgehalten wurden. Die Beteiligten vermuten, dass es sich um Überformungen handelt, die nach dem Verkauf des Hohenhofs, evtl. in der Zeit als der Hohenhof als Gauleiterschule genutzt wurde, entstanden.

Erste Recherchen im Hagener Stadtarchiv waren ergebnislos und auch der Hagener Experte für die Nazizeit Dr. Ralf Blank konnte dazu keine Aussagen treffen.

Daher bitten Dr. Birgit Schulte vom Osthaus Museum und die Denkmalpflegerin Ina Hanemann alle Hagenerinnen und Hagener, die Erinnerungen, Unterlagen oder Fotos aus dieser Phase der Nutzung besitzen oder auch aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der der Hohenhof noch Frauenklinik war, sich unter E-Mail ina.hanemann@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-3154 zu melden.

Expressionisten – Aus der Sammlung

31. Januar 2020

2.2. bis 3.5.2020, Osthaus-Museum Hagen

Alexej von Jawlensky, Barbarenfürstin, 1912, 55 x 51 cm, Öl auf Hartfaser. Foto: Osthaus-Museum.

Sie sind wieder zurück – die Hagener Expressionisten. Die einzigartige Sammlung expressionistischer Gemälde und Grafiken des Osthaus Museums war von Herbst 2015 bis November 2019 auf Tour durch Europa und wurde u.a. in Wien und Stockholm gezeigt.

Das Osthaus-Museum zeigt diese Werke für drei Monate im Wechselausstellungsbereich, in der Zentralen Halle, in der Neuen Galerie und in den sich anschließenden Kabinetträumen im Erdgeschoss. Danach werden die Gemälde der Brücke und aus dem Umfeld des Blauen Reiters wie gewohnt in den beiden Gemäldesälen des Folkwang-Gebäudes präsentiert.

Die Sammlung des Osthaus-Museums bietet einen substantiellen Einblick in die Kunst der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Künstlergruppen Brücke in Dresden und der Blaue Reiter in München schufen eine Kunst, die von ihrer inhaltlichen wie auch formalen Aktualität bis heute nichts verloren hat.

Christian Rohlfs, der über 35 Jahre in Hagen verbrachte, war für den Gründer des Folkwang Museums, Karl-Ernst Osthaus, ein bedeutender Lehre und Künstler, dessen Werke ebenfalls in dieser Ausstellung präsentiert werden.

Nachtcafé: Marilyns Abschied

31. Januar 2020

Szene aus der Operette „Der Graf von Luxemburg“: Marilyn Bennett, Ballett Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Nachtcafé-Veranstaltung am 2. Februar 2020 im Theater Hagen (Theatercafé) mit Beginn um 20 Uhr ist Marilyn Bennett gewidmet: „Marilyns Abschied“.

1993 kam die Gesangssolistin nach vorherigen Stationen u.a. an den Theatern von Kapstadt und Freiburg nach Hagen, wo sie bis heute zum festen Ensemble des Theaters gehört. Nun geht die überaus beliebte, bewunderte und verehrte Kammersängerin in den Ruhestand. In ihrer außergewöhnlichen Vielseitigkeit hat die aus London stammende Künstlerin immer wieder ihr Publikum berührt, fasziniert, begeistert und mitgerissen. Ihre Auftritte in der Oper, Operette, im Musical, Schauspiel, Konzert sowie bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen bleiben unvergesslich.

Begleitet von Kollegen und Freundinnen nimmt sie im Rahmen dieser Nachtcafé-Veranstaltung, zu welcher der Eintritt frei ist, Abschied vom Publikum.

Die letzte Vorstellung mit Marilyn Bennett im Theater Hagen (Großes Haus) findet dann am 1. April 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr statt („Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach).

Wiederaufnahme von „FatBoy“ am Lutz

30. Januar 2020

Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski

Am Sonntag, 2. Februar 2020 findet mit Beginn um 15.00 Uhr die Wiederaufnahme von „FatBoy“ – Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski – im Theater Hagen im Lutz statt (ab 10 Jahren – Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-11).

„FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungs: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“.

Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

„FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten (Foto: Klaus Lefebvre).

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellung: 1.3.2020 (15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 4.2.; 4.3.; 5.3.2020 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Werkstadt-Probe: SubsTanz trifft Schumacher

29. Januar 2020

Unter dem Titel „SubsTanz – Tänzer*innen choreographieren“ (Premiere: 13.2.2020, 19.30 Uhr, Opus) setzt die neue Ballettdirektorin Marguerite Donlon mit diesem Tanzabend im Opus, dem Hagener Publikum bisher unter „Junge Choreographen“ bekannt, neue Akzente. Zusätzlich zu neuen Werken von sechs Tänzer*innen aus dem Ensemble wird eine erste, von Francesco Vecchione und Donlon kreierte Choreographie für die junge Company iMOVE HA zu erleben sein (Foto: Leszek Januszewski).

Eine weitere Neuheit ist, dass alle Choreograph*innen sich in ihren Stücken mit dem Werk des Hagener Künstlers Emil Schumacher auseinandersetzen. Was sich genau dahinter verbirgt, kann man im Vorfeld bei der Einführungsveranstaltung, der sogenannten „Werkstatt-Probe“ am Sonntag, 2. Februar 2020 im Opus erfahren (Beginn 11.00 Uhr), bei welcher die Choreographien vorgestellt und in Ausschnitten gezeigt werden.

Der Eintritt ist frei.

Stunde der Kritik zu „Ein Sommernachtstraum“

28. Januar 2020

Szene aus der Produktion (vlnr): Kristina Günther, Julia Goldberg (im Hintergrund), Ralf Grobel. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare am Freitag, 31. Januar 2020 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.15 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Gerhard Preußer gewonnen werden, der u.a. für die Fachzeitschrift „Theater heute“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Intendant und Regisseur Francis Hüsers sowie die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Vielfalt aus der Kamera

28. Januar 2020

FotoArt im Kunst- und Atelierhaus

Fotografie ist mehr als ein Medium der Dokumentation, das beweist die Ausstellung „FotoArt“, die vom 2. Februar bis zum 1. März 2020 im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, zu sehen ist.

Martin Rüßmann lädt mit seinen Makro-Bildern ein, auf Kleinigkeiten in der Umgebung zu achten, während Heike Knoche Details der Industriekultur fotografisch festhält. Susanne Kemper-Sieber ermuntert, Natur und Stadt mit neuen Augen zu sehen. Martin Völlmecke präsentiert „Schönheit im Vergehen“ durch seine Aufnahmen mit der Sofortbildkamera und Martin Ermers Motive sind aus dem Leben gegriffen und regen zum Weiterdenken an.

Dass Fotografie auch ganz anders sein kann, zeigen Petra Bleicher und Annette Schönrock-Kliebisch. Petra Bleicher setzt bei ihren abstrakten Fotografien auf eine kreative Begegnung mit Details und Annette Schönrock-Kliebisch komponiert Fotografien aus Perspektive und Motiv, sodass aus gegenständlichen Motiven oft abstrakte Bildgestaltungen entstehen.

Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dürfen sich auf eine fotografische Vielfalt freuen, zu der außerdem Werke von Roman von Götz und CY Kervin gehören. Zu betrachten sind die Bilder im Kunst- und Atelierhaus am 2. Februar und 1. März jeweils von 11 bis 17 Uhr und in der Zeit dazwischen nach Absprache. Eröffnet wird die Ausstellung am 2. Februar um 12 Uhr. Bei der Finissage am 1. März wird von jedem Künstler ein Bild zu einem Sonderpreis zugunsten der Suppenküche Hagen e. V. verkauft.

Gudrun Kemsa: New York, New York

25. Januar 2020

Fotografie/Video, 25. Januar – 1. März 2020, Osthaus-Museum Hagen

Gudrun Kemsa, 5th Avenue, 2011, C-Print, 70 x 100 cm, © Gudrun Kemsa

Gudrun Kemsa war mehrmals in New York und zwar zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Auf den Straßen und Plätzen Manhattens entstehen bisweilen Bilder von unendlicher Schönheit.

Gudrun Kemsas beobachtendes Auge nimmt Aktionen wahr, die uns mangels Zeit oder Interesse entgleiten. Wir sehen ihre Motive nicht, richtiger formuliert: wir nehmen dieses Geschehen auf der Straße nicht mit ihren Augen wahr. Um teilzunehmen an dieser fluiden Welt, benötigt man Zeit. Wenn Zeit gegeben ist, gewinnt das Spiel mit der flüchtigen Welt der Straße an Faszination.

Zeit ist die Bedingung für Gudrun Kemsas Fotografie. Wir als Betrachter gehen in aller Regel vorbei an möglichen Inszenierungen, die die Fotografin herbeiführt. Sie aber beherrscht das Prinzip des Zueinander und Miteinander. In aller Regel beobachtet Gudrun Kemsa konzentriert die gegenüberliegende Straßenseite und wartet so lange, bis Menschen, die sie nicht kennt zueinander finden und ihr ein Bildmotiv liefern. In diesem Moment werden sie durch eine kurze Berührung des Auslösers verewigt.

Von 1980 bis 1990 studierte Kemsa an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Bobek und David Rabinowitch, seit 1985 war sie Meisterschülerin. Von 1997 bis 1999 hatte sie einen Lehrauftrag für Fotografie an der Bergischen Universität GH Wuppertal, von 2000 bis 2001 war sie Dozentin für Fotografie/Film/AV an der Hochschule Niederrhein, Krefeld. Dort lehrt Kemsa seit 2001 als Professorin für „Bewegte Bilder und Fotografie“.

In ihren Fotoarbeiten und Videos thematisiert Kemsa die Zeitwahrnehmung im urbanen Kontext. Sie schildert zum Beispiel Menschen, die sich im öffentlichen Raum bewegen oder montiert Filmsequenzen von Stadtfahrten, sodass die Stadt in Bewegung zu geraten scheint.

Gudrun Kemsa lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Absage der Vorstellung „Cardillac“

25. Januar 2020

Aufgrund der Erkrankung des Hauptdarstellers muss die Vorstellung der Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith am Sonntag, 26. Januar 2020 im Theater Hagen (Großes Haus) leider abgesagt werden.

Die Vorstellung wird am Sonntag, 9. Februar 2020 (Beginn 18.00 Uhr) nachgeholt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Die im Anschluss an die „Cardillac“-Vorstellung angebotene Lesung „Korrespondenz Osthaus-Gropius“ mit Dario Weberg findet wie angekündigt am 26. Januar 2020 im Theater Hagen (Theatercafé) mit Beginn um 19.45 Uhr statt. Der Eintritt dazu ist frei.

Werkstatt-Probe zu „Zar und Zimmermann“

24. Januar 2020

Als nächste Premiere im Großen Haus des Theaters Hagen steht die Komische Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing auf dem Programm (Premiere am 1.2.2020, 19.30 Uhr).

Als Einstimmung auf dieses unterhaltsame Werk und dessen Realisierung auf der Hagener Bühne bietet das Theater Hagen eine Werkstatt-Probe (Werkstattgespräch und Offene Probe) am Montag, 27. Januar 2020 mit Beginn um 18.15 Uhr im Theatercafé an.

Bei dieser Einführungsveranstaltung erhalten die Besucher durch das Produktionsteam mit Holger Potocki (Inszenierung), Lena Brexendorff (Ausstattung), Rodrigo Tomillo (Musikalische Leitung) und Rebecca Graitl (Dramaturgie) Informationen zum Stück, zur Inszenierung und Ausstattung und können anschließend erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

„Vielfalt aus Papier“

24. Januar 2020

Autorin Birgit Ebbert meldet sich mit Papierkunst zurück in Hagen

Nach ihrem Jahr als Stadtschreiberin in der thüringischen Residenzstadt Gotha meldet sich die Hagener Autorin Birgit Ebbert mit einer Ausstellung zurück in ihrer Wahlheimat an der Volme. „Vielfalt aus Papier“ zeigt sie bis zum 5. April im Theater an der Volme, einiges davon ist in ihrer Zeit in Gotha entstanden. Mit der Ausstellung möchte sie deutlich machen, das sie zurück ist und sich wieder ins Hagener (Kultur)Leben einmischt.

Neben den gut 20 Bildern aus gefalteten Papierelementen im Theater an der Volme sind bis zum 27. Februar im Schaufenster vom Sanitätshaus Der neue Rech ganz besondere Bilder zu sehen. Ein Jahr lang hatte Birgit Ebbert jeden Tag ein Quadrat gefaltet und mit einem Element gefüllt, das zu einem Erlebnis an jenem Tag passte. So ist ein Tagebuch in und aus Papier entstanden.

2020 wird die rührige Autorin also wieder stärker in Hagen aktiv sein, sie wird die lange angekündigten Krimispaziergänge zu ihrem Buch „Mordstouren“ (Ardenku Verlag) anbieten und die Stadt mit einem veränderten Blick nach Geschichten untersuchen. Das eine oder andere davon wird sich vielleicht in dem Buch über das Ruhrgebiet wiederfinden, an dem sie gerade arbeitet und das im Herbst erscheinen soll.

Die Ausstellung ist bis zum 5. April zu sehen während der Öffnungszeiten im Theater an der Volme und die 365-Tage-Quadrate bis zum 27. April jederzeit im Schaufenster vom Sanitätshaus Der neue Rech, Mittelstraße 15.

Spende: 1500 Euro für Kinderoper

23. Januar 2020

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Johannisloge Victoria zur Morgenröthe wurde dem Geschäftsführer der Theater Hagen gGmbH Dr. Thomas Brauers eine Spendenurkunde in Höhe von 1500 Euro seitens der Johannisloge durch den Logenmeister Peter Thadeusz überreicht. Dieser Betrag kommt der Produktion der Kinderoper „Max und Moritz“ zugute (Premiere: 16. Mai 2020 im Lutz).

Die Zusammenarbeit des Theaters Hagen und der Johannisloge basiert auf einer langjährigen Tradition. Bei dieser Spende liegt es der Loge am Herzen, jungen Menschen so früh wie möglich Theaterkultur näher zubringen.

Mit „Max und Moritz“ produziert und zeigt das Theater Hagen erstmalig eine Oper von Kindern für Kinder, zu welcher Andres Reukauf, der beliebte Komponist zahlreicher Märchen zur Weihnachtszeit, die Musik auf eine Textversion nach Wilhelm Busch von Holger Potocki verfasst. Angeleitet von einem professionellen Team werden Kinder und Jugendliche aus Hagen und Umgebung diese Oper erarbeiten und aufführen.

Musikalisch wurde dieser Neujahrsempfang von dem Bariton Kenneth Mattice und dem Pianisten Dan K. Kurland (beides Ensemblemitglieder am Theater Hagen) facettenreich umrahmt.

Verkaufen und ermorden

22. Januar 2020

Zum letzten Mal: „Cardillac“ – Oper von Paul Hindemith

Thomas Berau als Cardillac. Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, die beeindruckende und selten zu erlebende Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith (in deutscher Sprache mit Übertexten) im Theater Hagen zu besuchen: am 26. Januar 2020 mit Beginn um 18.00 Uhr (Großes Haus).

Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter, und eine Stadt sucht einen Mörder …

E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ den Stoff für diesen Krimi geliefert, den Paul Hindemith in den 1920er Jahren, zur Zeit von ‚Bauhaus‘ und ‚neuer Sachlichkeit‘, vertont hat.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Lieber Osthaus, von Dir kommt mir der erste Lichtblick, Dein Gropius“

19. Januar 2020

Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius mit Dario Weberg und musikalischer Begleitung

Am 26. Januar 2020 findet im Theater Hagen im Anschluss an die letzte Vorstellung der Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith eine Lesung unter dem Titel „Lieber Osthaus, von Dir kommt mir der erste Lichtblick, Dein Gropius“ im Rahmen der Veranstaltungen zum letztjährigen Bauhausjahr statt. Diese in Kooperation zwischen dem Theater Hagen, dem Osthaus Museum Hagen und dem Theater an der Volme angebotene Lesung beginnt um 19.45 Uhr im Theatercafé, der Eintritt ist frei.

Der Schauspieler, Regisseur und Intendant des Theaters an der Volme Dario Weberg (Foto: Nathalie Löbel) liest aus dem umfangreichen Briefwechsel zwischen dem Hagener Folkwang-Gründer und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus und dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius. Ergänzende und erklärende Zwischenmoderationen gestalten Dr. Birgit Schulte und Prof. Reinhold Happel, die Herausgeber des im Sommer 2019 erschienenen Buches „Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius – Der Briefwechsel 1908-1920“.

Der persönliche Briefwechsel zwischen zwei Menschen ist eine der intimsten Kommunikationsformen. Nicht ohne Grund gilt das Briefgeheimnis als ein schützenswertes Gut. Wie spannend und aufschlussreich kann es für die Nachwelt sein, erlaubten Einblick in den Briefwechsel zweier berühmter Persönlichkeiten gewährt zu bekommen, die durch ihr Schaffen der Nachwelt in Erinnerung geblieben sind. Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius schrieben sich über eineinhalb Jahrzehnte persönliche Briefe.

Für eine musikalische Umrahmung dieser Lesung sorgt der Hagener Komponist und Pianist Martin Brödemann, der Eigenkompositionen präsentiert, die thematisch im Sinne der Bauhaus-Bewegung verfasst wurden.


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