Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

„Philosophie mit Vergnügen“ in der Villa Post

19. September 2018

„Philosophie mit Vergnügen“ – so heißt das philosophische Kursformat der Volkshochschule Hagen, welches am Mittwoch, 26. September, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, beginnt. Weitere Termine folgen am Mittwoch, 31. Oktober, 21. November und 5. Dezember.

Warum lachte die thrakische Magd, als Thales, der Philosoph aus dem 7./6. Jahrhundert vor Christus, in den Brunnen fiel? Was erreichte Sokrates, wenn er sich weigerte, verbindliche Antworten zu geben? Was hat das alles mit uns persönlich zu tun? Was ist mit unseren Gefühlen? Leben wir in Frieden mit unseren Nachbarn? Von wie viel Freiheit werden unsere Entscheidungen getragen?

In ungezwungener Atmosphäre werden in dem Kurs wesentliche Fragen des Lebens und der Gesellschaft diskutiert. Der Gedankenaustausch mit anderen inspiriert und erweitert den eigenen Horizont. Alle „Freunde der Weisheit“ sind eingeladen, sich mit der Dozentin Dr. Marianne Groten auf den spannenden Weg des Denkens zu begeben. Weitere Informationen zum Kurs 2130 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen/anmeldung.de.

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Endspurt der Aktion 1.000 Papierkraniche für den Frieden

18. September 2018

Installation der Hagenerin Birgit Ebbert in der Rathausgalerie

Seit dem 15. August faltet die Hagener Autorin und Papierkünstlerin mit Menschen aus Hagen Kraniche für den Frieden. Schon ist im KunstSchaufenster der Rathausgalerie Hagen erkennbar, wie die Installation aussehen wird, wenn 1.000 und mehr Kraniche von der Decke hängen. Aber noch fehlen 119 Kraniche zum Ziel. Die Zahl sollten die Hagenerinnen und Hagener doch schaffen. Am 20. September besteht von 18 bis 20 Uhr die Möglichkeit mitzumachen.

Am Samstag, den 29. September um 14.00 Uhr soll der Raum voller Kraniche sein, aber auch kann noch gefaltet werden. Auch wenn nach der japanischen Legende 1.000 Kraniche nötig sind, damit ein Herzenswunsch in Erfüllung geht, je mehr Menschen sich beim Falten Gedanken über den Frieden machen, umso besser. Ist Frieden nicht unser aller Herzenswunsch?

Die Papierkraniche werden am Ende der Aktion in den Friedenspark in Hiroshima geschickt. Dort trudeln jährlich Millionen von Papierkranichen ein, die den Wunsch der Menschen auf der ganzen Welt dokumentieren. Mehr über die Aktion findet sich im Internet unter www.literaturart.de

Impro-Theater in der Villa Post

17. September 2018

Das Impro-Theater „HaiLight“ aus Bochum lädt zu seiner unterhaltsamen Vorstellung am Freitag, 21. September, um 20 Uhr in die Villa Post der Volkshochschule, Wehringhauser Straße 38, ein.

Impro-Comedy in Reinform erwartet die Zuschauer, wenn Christian, Birte und Marcel die Bühne betreten. Unterstützt von einem Musiker und durch die Vorgaben des Publikums inspiriert, erschaffen die drei einen Theaterabend, der es in sich hat. Ob Gesang, Tanz, komische oder berührende Szenen, alles ist möglich und die Zuschauer haben es selbst in der Hand, wie die Veranstaltung verläuft. Wer diesen Spaß live erleben und dazu noch gut unterhalten werden will, lässt sich diese einmalige Show in der Villa Post nicht entgehen.

Die Cafeteria ist geöffnet und bietet Sekt, Selters und kleine Köstlichkeiten. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse. Platzreservierungen (Kursnummer 2070) können unter Telefon 02331/207-3622 oder www.vhs-hagen.de/anmeldung erfolgen.

Tieferer Unsinn

15. September 2018

Chansonlyrik von Joachim Ringelnatz im Café Fachwerk

Der Titel könnte auch auf diverse Hagener Zustände deuten, aber – „Wichtige“ und Wichte, seid beruhigt! – hier geht’s eher um Kultur im Allgemeinen und Literatur im Speziellen. Das ist ja nicht so Euer Ding.

Gerhard Hoehme – Epiphanie des Informel

14. September 2018

16. September 2018 bis 17. Februar 2019
Emil-Schumacher-Museum Hagen

Gerhard Hoehme, Hymne an Heraklit/Hommage à Heraklit, 1959, Öl und Polyester auf Leinwand, 140 x 160 cm, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher. ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes (1920 – 1989). Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar.

Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre. Frühere Arbeiten und auch Bilder der späten Jahre, die in der umfangreichen Werkschau ebenfalls gezeigt werden, machen die ausgewählten Werkgruppen vor dem Hintergrund des Gesamtschaffens Hoehmes verständlich. Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt der lesende Nachvollzug der Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher und Beiträgen von Christian Spies und Rouven Lotz. Ca. 72 Seiten mit über 60 Abbildungen, Softcover, ISBN: 978-3-86206-719-0, € 14,- im Museum (€ 18,- im Buchhandel).

„Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce)

13. September 2018

Eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland

Marilyn Bennett und Dan K. Kurland. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Am 15. September 2018 mit Beginn im 19.30 Uhr findet im Lutz Hagen die Uraufführung von „Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce) statt – eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland – ab 18 Jahren.

Einer der bekanntesten Romane der Moderne, „Ulysses“ von James Joyce aus dem Jahre 1922, endet im berühmtesten „inneren Monolog“ der Weltliteratur: der ohne Punkt und Komma notierte Gedankenfluss der Molly Bloom, Gattin des Anzeigenakquisiteurs Poldy Bloom im Dublin des Jahres 1904. Molly Bloom kann nicht schlafen. Also denkt sie bar jeder Hemmung (laut) über Gott und die Welt nach, ihr Sexualleben und ihre Kochrezepte, ihr Dasein als Sängerin, die Liebe zu ihrem Mann und frischt dabei auch das ein oder andere Gesangsstück wieder auf.

Marilyn Bennett, Hagener Kammersängerin und Publikumsliebling, verleiht der Ikone weiblichen Selbstbewusstseins Stimme und musikalischen Ausdruck bei dieser außergewöhnlichen szenischen Darbietung in englischer und deutscher Sprache. Ihr zur Seite steht Dan K. Kurland, der für die musikalische Leitung und Begleitung am Klavier verantwortlich zeichnet und als Poldy Bloom agiert.

Die Idee, das Konzept, die Inszenierung stammen von Intendant Francis Hüsers, die Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane Luz, als Dramaturgin ist Rebecca Graitl mit dabei.

Weitere Vorstellungen: 23.9. (18.00 Uhr); 3.10.2018 (18.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Ludwig van Beethoven im Familienkonzert

12. September 2018

Den Start der Reihe der Familienkonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen mit dem populären Erzähler Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, bildet das Konzert am 16. September mit Beginn um 11 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus).

Wieder einmal nimmt Juri Tetzlaff die jungen Zuhörer mit auf eine aufregende Entdeckungsreise in die Welt der Klassik (Foto: Theater). Auf dem Programm steht Ludwig van Beethovens berühmte Sinfonie Nr. 5, in der das Schicksal an die Türe klopft. Das häufig zitierte Schicksalsmotiv, das die Sinfonie eröffnet und sich durch das gesamte Stück zieht, gehört wohl zu den bekanntesten Passagen klassischer Musik aller Zeiten. Juri Tetzlaff wird diesen Klassiker der Konzertliteratur gemeinsam mit dem musikalischen Leiter dieses Konzertes, Generalmusikdirektor Joseph Trafton, unterhaltsam für Jung und Alt vermitteln.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Laubrock/Rainey Duo in der Villa Post

11. September 2018

Am Do., 13.9.2018 findet um 20:00 Uhr ein weiteres SoundTripsNRW-Konzert mit der Saxophonistin Ingrid Laubrock und dem Schlagzeuger Tom Rainey in der Villa Post der VHS, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen statt.

Die New Yorkerin Ingried Laubrock – geborene Münsterländerin – auf Heimatbesuch mit ihrem musikalischen Partner Tom Rainey. Die Musik des Duos stützt sich auf die gemeinsame musikalische Praxis mehrerer Jahre in zahlreichen Projekten. Diese Erfahrungen gehen ein in Kompositionen, freie Improvisationen und Zitate von Standard-Songs.

Zwei Musiker mit intimen Verständnis für ihre gegensätzlichen Fähigkeiten, Neigungen und künstlerischen Visionen vertiefen sich furchtlos ineinander. Im Verlauf Ihrer musikalischen Begegnung, sehen wir wie sich die Ergebnisse entfalten: Streifzüge und Finten, Zusammenstöße und Paraden, Vertrauen und Hingabe.

Die Duo-Paarung der Saxophonisten Ingrid Laubrock mit dem Schlagzeuger Tom Rainey wird in der 2. Hälfte durch den Kölner Bassisten Achim Tang und den Hagener Geiger Martin Verborg zu einem spannenden Quartett erweitert. Improvisationen der Extraklasse!

Konzertbusse auch in dieser Spielzeit

10. September 2018

Auch in dieser Spielzeit fahren die „Konzertbusse“ zu den Sinfoniekonzerten (und zum Neujahrskonzert) des Philharmonischen Orchesters Hagen in die Stadthalle Hagen – zu den gewohnten und bereits veröffentlichten Zeiten mit Stop  an den bekannten Haltestellen. Tickets für 1, 50 Euro sind an der Theaterkasse und bei den Bürgerämtern erhältlich (nicht im Bus!).

Details sind den Publikationen des Theaters Hagen (Datenheft, Orchesterheft) zu entnehmen.

Eröffnung der Konzertsaison

9. September 2018

Erstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Die Konzertsaison 2018/19 wird im ersten Sinfoniekonzert am 11. September 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) durch das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton mit der Präsentation von zwei fulminanten Orchesterwerken der Spätromantik eingeläutet: Richard Strauss‘ sinfonischer Dichtung „Don Juan“ und Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 („Titan“).

Die Uraufführungen dieser beiden Kompositionen im Jahre 1889 liegen nur neun Tage auseinander – und während sie die extrovertierte Gestaltungsfreude und der Mut zu Klangfarbenreichtum eint, so zeigt sich hier dennoch schon die Unterschiedlichkeit der Komponisten. Richard Strauss‘ orchestrale Opulenz, die sein komplettes Schaffen durchzieht, empfindet hier die Abenteuer des Casanovas Don Juan nach. Gustav Mahler hingegen erbaut schon in seiner ersten Sinfonie eine eigene Klangwelt von Grund auf neu – beginnend mit urtümlichen Naturklängen, aus denen sich letztlich ein klanglicher Titan erheben wird, der dieser Sinfonie ihren Beinamen gegeben hat. So waren beide Komponisten auf ihre eigene Art Wegbereiter für die grundlegenden Umwälzungen des 20. Jahrhunderts.

Ergänzt wird das Programm durch eine Rarität – durch das Mandolinenkonzert des 1975 geborenen israelischen Komponisten Avner Dorman. Der international gefragte israelische Interpret Jacob Reuven, der zu den weltweit führenden Mandolinenspielern gehört, wird in diesem Werk den speziellen Klangzauber des Instruments mit vorwärtsdrängenden und meditativen Episoden höchst abwechslungsreich zur Geltung bringen (Foto: Luca Fazzolari). Das Sinfoniekonzert findet in Kooperation mit den Bielefelder Philharmonikern statt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Nuri Irak – Katharsis

8. September 2018

08.09. – 14.10.2018, Osthaus-Museum Hagen

Nuri Irak im Atelier, Foto: Detlef Werth

Nuri Irak ist 1966 in Südostanatolien geboren und flüchtete Mitte der 1980er Jahre vor Krieg und Terror aus der Türkei. Seine christlich-aramäische Herkunft gibt ihm eine besondere Stellung in unserer Gesellschaft.

Nuri Irak gilt als ausgezeichneter Kenner der Quellen der antiken Kultur Anatoliens und des Vorderen Orients. Aus dieser reichen Vergangenheit schöpft der Maler in seinen eruptiven Malereien auf besondere Weise. Seine strömenden, Farbe geradezu verschlingenden Bilder entspringen einer aufgewühlten inneren Welt, die mit der dortigen Erde subkutan verbunden ist. Natur ist ein großes Thema, auch wenn die Abstraktion in den Werken so weit fortgeschritten ist, dass nur noch bruchstückhaft ein Bild mit wiedererkennbarem Bezug sichtbar wird. In seinen inszenierten Fotografien erscheinen die Handelnden – auch er als Künstler selbst – wie Mitglieder einer größeren Gemeinschaft mitten unter uns. Hier zählt das dramatisch-erzählende Element.

Die Ausstellung versammelt ca. 80 Bilder, Malerei, Tuschezeichnungen, Holzschnitte und Fotoserien von 1998 bis heute aus dem Schaffen des in Hagen ansässigen Künstlers.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

„FatBoy“ – ein TheaterRap

8. September 2018

Erste Premiere im Lutz Hagen in der Spielzeit 2018/19

Szenenfoto: Micha Baum (links) und Stefan Merten. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die erste Premiere im Lutz in der Spielzeit 2018/19 findet am 9. September 2018 (15 Uhr im Lutz) statt. Auf dem Programm steht „FatBoy“ – ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski (ab 10 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 5-11).

„FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungen: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“. Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

„FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten.

Diese Produktion gehört zum Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, innerhalb dessen, finanziert vom Theaterförderverein Hagen e.V., (Schul-)Gruppen ein kostenloser Besuch einer der Vorstellungen dieses Stückes ermöglicht wird.

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellungen: 22.9.; 4.11.2018 (jeweils 15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 10.9.; 10.10.; 11.10.; 5.11.2018; 15.1.; 16.1.; 6.3.; 7.3.; 27.5.; 28.5.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Publikumsrenner kehrt zurück auf die Hagener Bühne

7. September 2018

„Kiss me, Kate“ – Musical Comedy von Cole Porter

Kenneth Mattice, Kristine Larissa Funkhauser. Fotograf: Leszek Januszewski.

Am 9. September 2018 mit Beginn um 15 Uhr findet im Theater Hagen (Großes Haus) die Wiederaufnahme des beliebten Musicals „Kiss me, Kate“ von Cole Porter (Buch von Bella und Samuel Spewack) nach der Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare statt.

Die musikalische Komödie wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Nicht nur auf der Bühne in der aufzuführenden Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht es turbulent zu, auch hinter den Kulissen der Theatertruppe rund um Regisseur und Schauspieler Fred Graham kochen die Emotionen hoch.

Auf der Bühne sind sie ein Paar, wenn auch ein sehr streitbares, privat haben sich Fred und Lilli getrennt. Was natürlich nicht heißt, dass sie einander nicht eifersüchtig belauern, wohin das Herz des anderen sich wendet…

Die mitreißenden Melodien von Cole Porter sind längst zu Evergreens geworden und sprühen nicht nur von musikalischen Einfällen, sondern auch von raffiniertem Wortwitz.

In der Inszenierung von Roland Hüve, der Choreographie von Andrea Danae Kingston, der Ausstattung von Siegfried E. Mayer und unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel bildete diese überaus unterhaltsame Produktion in der letzten Spielzeit einen absoluten Publikumsrenner.

Auch in dieser Saison singen, spielen und tanzen: Kenneth Mattice, Kristine Larissa Funkhauser/Emily Newton, Tillmann Schnieders, Nathalie Parsa, Dirk Achille, Verena Grammel, Alexander Brugnara, Jonathan Agar, Rainer Zaun, Richard van Gemert/Boris Leisenheimer, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Elizabeth Pilon, Janis Masino, Thomas Peters, Emanuele Pazienza, Annette Potempa, Joyce Diedrich, Sabrina Prochaska, Ballett des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Weitere Vorstellungen: 16.9. (18.00 Uhr); 20.9. (19.30 Uhr); 26.9. (19.30 Uhr); 21.10. (18.00 Uhr); 11.11.2018 (15.00 Uhr); 9.2.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Take a Walk on the Wild Side

6. September 2018

Musikalisches Road-Movie, theatralisches Rock-Konzert, Underground-Mitmachparty

Die erste Premiere im Theater Hagen am 8.9.2018 (19.30 Uhr, Großes Haus) präsentiert eine außergewöhnliche Show: “Take a Walk on the Wild Side” – ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Underground-Mitmachparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, Jimi Hendrix, The Beatles, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith, U2, Joan Baez, The Who, Iggy Pop u.a.

Lou Reed und seine Band ‚The Velvet Underground‘ spielten 1965-66 regelmäßig in Andy Warhols New Yorker „Silver Factory“ zu Undergroundparties auf. In dieser Zeit unmittelbar vor der „Revolution“ von 1968, vor „Summer of Love“ und „Flower Power“ liegt die Ursprungsinspiration zu einem theatralischen Rock-Show-Abend der besonderen Art.

Die Parties in der „Factory“, wo nebenan Andys Tomaten-Büchsen-Bilder und stilisierte Pop-Porträts von Marilyn Monroe und Mao Tse-tung entstanden, ebenso wie das Woodstock-Festival von 1969 stehen symptomatisch für die Stimmung dieser Zeit an der amerikanischen Ostküste, die aber Jugendliche auf der ganzen Welt zu spüren meinten.

Und das war in dieser Form so vielleicht das erste Mal, dass Globalisierung als Pop-Kultur-Phänomen für alle überall greifbar wurde.1972 wollte Lou Reed in seinem wohl bekanntesten Song den sexuell aufgeladenen Emanzipationsdrive der Zeit auf den Punkt bringen. Und eben der wird 50 Jahre nach „1968“ zum Motto der Undergroundparty im Theater Hagen…

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen; Foto: Klaus Lefebvre), Patrick Sühl und Jürgen Sarkiss, die Background-Vocals mit Galini Achille, Kathyann Martinez Gonzalez, die Movers mit Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Maria Michala, Emanuele Pazienza, Riccardo De Nigris

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Weitere Vorstellungen: 21.9. (19.30 Uhr); 10.10. (19.30 Uhr); 28.10. (18.00 Uhr); 8.12.2018 (19.30 Uhr); 11.4.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Walddorf-Siedlung und Riemerschmid-Haus

5. September 2018

Die Volkshochschule Hagen (VHS) lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 12. September, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus mit Dr. Elisabeth May ein.

Nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch Arbeiterwohnhäuser gehören zu den architektonischen Schätzen, die unter dem Begriff „Hagener Impuls“ zusammengefasst werden. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im „Wasserlosen Tal“ eine Häuserzeile, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war. Von dieser sogenannten „Walddorf-Siedlung“ wurden jedoch nur elf Häuser gebaut. Bei der öffentlichen Führung durch Hausnummer 17 werden die alten Zeiten wieder lebendig, wenn die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie als Auftraggeber dieser Bauten dargestellt werden.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Der Treffpunkt ist vor dem Haus, Walddorfstraße 17. Die Teilnahmegebühr von 6 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1090 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Klassik + Jazz im ESM: BBS Trio

3. September 2018

Donnerstag, 06.09.2018 von 18:00 – 20:00 Uhr, Kunstquartier

Auschnitte aus einem früheren Konzert im Emil-Schumacher-Museum

Die Musik dieses hervorragend aufeinander eingespielten Trios bringt die Leidenschaft dreier Musiker zum Ausdruck, die sich mit Herz und Seele dem Jazz verschrieben haben. Das BBS Trio, das sind Sven Bergmann (Piano), Uli Bär (Kontrabass) und Martin Siehoff (Drums).

Die Klänge, die sie ihren Instrumenten entlocken, entführen das Publikum in eine imaginäre Welt, die die Leichtigkeit des Seins widerspiegelt. Die drei Musiker um Sven Bergmann gehören zu den modernen, lyrisch und rhythmisch spielenden Jazztrios. Das Programm des BBS Trios besteht überwiegend aus Jazzstandards und interessanten Eigenkompositionen.

Eintritt frei

Nur noch drei VHS-Kurse in Hohenlimburg

2. September 2018

Der Volkshochschulstandort Hohenlimburg verkümmert. Setzt sich der negative Trend weiterhin fort, könnten in der Pestalozzi-Schule an der Oeger Straße bald vollständig die Lichter der VHS ausgehen. Denn zum Wintersemester 2018 werden dort nur noch drei Kurse angeboten. Drei von 404 im gesamten Stadtgebiet. (…)

Quelle: wp.de

„Take a Walk on the Wild Side“

1. September 2018

Offene Probe und Werkstattgespräch im Hagener Theater

V.l.n.r.: Emanuele Pazienza, Vanessa Henning, Riccardo De Nigris. Foto: Klaus Lefebvre.

Die erste Premiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist die Rock-Show „Take a Walk on the Wild Side“, ein musikalisches Road-Movie, theatralisches Rock-Konzert, eine Underground-Mitmachparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith, U2, The Who …

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ (ehemals „Theater Hautnah“) am 5. September 2018 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.00 im Theatercafé mit einer Einführung in diese Produktion und einem Gespräch mit Produktionsbeteiligten (Regisseur Thilo Borowczak, Arrangeur und musikalischer Leiter Andres Reukauf, Intendant und Dramaturg Francis Hüsers). Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Plötzliche Sanierungs-Chance für die Turnhalle Nöhstraße

31. August 2018

Plötzlich gibt es eine Chance: Die Stadt Hagen möchte mit Geldern aus einem spontanen Förderprogramm des Bundesbauministeriums die dem Verfall freigegebene und denkmalgeschützte Turnhalle Nöhstraße sanieren. Knapp über eine Million Euro würde das kosten. Damit soll nicht nur ein Denkmal instandgesetzt, sondern dem großen Platzdruck des Schul- und Vereinssports in Vorhalle Rechnung getragen werden. (…)

Obwohl die Stadt im Nothaushalt sich die Sanierung nicht leisten konnte, blieb die Halle stehen und wurde nicht abgerissen. Denn: Die Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe befand, dass es sich hierbei um ein Denkmal handele. Die 1928 vermutlich vom TSV Vorhalle errichtete Halle in Vollholz-Bauweise sei bedeutend für die Geschichte der Menschen in Hagen und zeige Aspekte des Sportes nach dem Ersten Weltkrieg. Zudem werde historisch deutlich, wie die Stadt damals der Aufgabe, den Sport auch in wirtschaftlich schwachen Jahren zu unterstützen, nachgekommen sei. Und: Das Gebäude dokumentiere den Stand des Turnhallenbaus in den 20er-Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wäre es nach der Bezirksvertretung Nord und dem Hagener Einheitsblatt gegangen, stände dieses Denkmal schon längst nicht mehr. In einer Mischung aus Dummheit, Geschichts- und Kulturlosigkeit sowie einer sturen Verweigerungshaltung sachbezogenen Argumenten gegenüber wurde vor vier Jahren eine wahre Hetzkampagne gegen das Bauwerk losgetreten. Es lohnt sich, die Chronologie der Ereignisse noch einmal nachzulesen, weil diese Art der Herangehensweise (nicht nur) in Hagen immer wieder anzutreffen ist.

Turnhalle soll kein Denkmal werden (25. Sep. 2014)

BV Nord muss nachsitzen (23. Okt. 2014)

„Zweifellos denkmalwürdig“ (24. Okt. 2014)

„Ruinen, Bretterbuden, Trümmerhaufen“ (27. Okt. 2014)

Kapitel Turnhalle Nöhstraße noch nicht beendet (1. Nov. 2014)

Bernd Schwarzer – Weltbilder

31. August 2018

31.08. – 23.09.2018, Osthaus-Museum Hagen

Bernd Schwarzer: Menschenrechte (Schwarz – Rot – Gold), 1978 Mischtechnik auf Papier, 21 x 29,8 cm, Fotograf: Werner Frankenhauser, Düsseldorf

Der Düsseldorfer Maler, Zeichner und Bildhauer Bernd Schwarzer interpretiert auf eine spezifische Art Themen der europäischen Zeitgeschichte in einer mal realistisch, mal abstrakt zu nennenden Weise. Und dies im Medium unterschiedlicher Formate je nach motivischer Voraussetzung.

In der Ausstellung „Weltenbrand. Hagen 1914“ zeigte Schwarzer im Osthaus Museum im Frühjahr 2014 bereits einige seiner eindrücklichen kleinformatigen Arbeiten, die 1977 nach einer Reise mit seinem Lehrer Gerhard Hoehme nach Verdun entstanden sind. Der harte Realismus der Landschaft dieses Ortes, mit seinen schier unzähligen weißen und schwarzen Kreuzen, hat den jungen Maler damals nachhaltig geprägt, so dass er im Laufe der Jahrzehnte eine spezifische Ikonographie für sein Kunstwollen entwickelte.

Die in der kleinen Werkschau gezeigten 40 Arbeiten beziehen sich insofern auf Weltthemen, als sie sich mit Krieg, religiöser Passion, Deutschland/Europa, Menschenrechten und Darstellungen von Menschen in extremen Situationen auseinandersetzen.

„Tosca“ – Oper von Giacomo Puccini

29. August 2018

In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Veronika Haller (Tosca), Karsten Mewes (Scarpia). Foto: Klaus Lefebvre.

An zwei Terminen bietet das Theater Hagen die letzten Gelegenheiten, den gleichermaßen spannenden wie berührenden populären Opernkrimi „Tosca“ von Giacomo Puccini (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten) zu erleben: Wiederaufnahme am 2. September 2018 um 15 Uhr, und letzte Vorstellung am 6. September 2018 um 19.30 Uhr (Großes Haus).

Die dramatischen Ereignisse eines einzigen Tages lassen die Sängerin Floria Tosca erkennen, dass Kunst nicht außerhalb der politischen Verhältnisse stehen kann. Die Umstände zwingen sie dazu, sich zusammen mit ihrem Geliebten, dem Maler Mario Cavaradossi, in der Unrechtherrschaft des Polizeichefs Scarpia zu positionieren. Ein Thriller beginnt, in dem es Scarpia nicht allein um seine politische Macht geht…

In der eindrucksvollen Inszenierung von Roman Hovenbitzer und Ausstattung von Hermann Feuchter (Bühne) und Anna Siegrot (Kostüme) singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton: Veronika Haller (Tosca), Xavier Moreno (Cavaradossi), Karsten Mewes (Scarpia), Kenneth Mattice (Angelotti), Rainer Zaun (Mesner), Richard van Gemert (Spoletta), Dirk Achille (Sciarrone) sowie alternierend als Ein Hirt Samra Arapi (2.9.), und Caroline Petrich (6.9.), Chor und Extrachor, Kinder- und Jugendchor sowie Statisterie des Hagener Theaters, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

29. August 2018

Mittwoch, 29.08.2018 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt: plus Führungsgebühr 9 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 3622, Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen.

Wehringhauser Schnurlos Festival 2018

29. August 2018

Fr., 31. Aug. und Sa., 1. Sep. 2018, jeweils ab 17 Uhr

Ein Musikfestival „umsonst & draußen“ am Bismarck-Turm auf dem Goldberg über den Dächern von Hagen-Wehringhausen in wunderbarer Umgebung mit Livemusik-Programm am Freitag und Samstag ab 17:00 Uhr.

Die Besonderheit des Festivals ist, dass die Bühne „schnurlos“ betrieben wird; sprich: Alle Lautsprecher und sonstige Bühnengeräte werden mit Batterien / Akkus laufen. Mit kleiner Anlage.  Das bedeutet natürlich auch, dass das Festival relativ leise wird. Allerdings wird es kein reines Singer / Songwriter – Festival, sondern es werden auch E-Gitarren crunchen und Synthesizer sounden – je bunter, desto besser! Und vor der Bühne wird es auf jeden Fall wieder tanzbar laut! Genre-übergreifend.

Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich auch gesorgt. Außerdem findet sowohl am Freitag als auch am Samstag Kinderprogramm von „Magic Elise“ und weiteres (Neben-)Programm ab 15:00 Uhr statt.

Hier das komplette Programm

AufTakt!

28. August 2018

Tag der offenen Tür im Theater Hagen

Die neue Spielzeit im Hagener Theater startet mit einem ‚Tag der offenen Tür‘ unter dem Titel „AufTakt!“ am Samstag, 1. September 2018, ab 15 Uhr.

Angeboten wird ein vielseitiges Programm für Groß und Klein, Jung und Alt – für die ganze Familie. Erste Eindrücke kann man von neuen Produktionen gewinnen, Theater-Mitarbeitern bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen oder im Rahmen einer Führung das Haus kennen lernen und einen Blick hinter die Kulissen werfen (Foto: Theater).

Probenbesuche zu den Lutz-Produktionen „FatBoy“ (Veranstaltung „Entdeckertag“), „Die große KlimaKonferenz der Tiere“, zu der Rock-Show „Take a Walk on the Wild Side“ (Eröffnungspremiere im Großen Haus) und zu der One-Woman-Show „Molly Bloom“ bieten einen Vorgeschmack auf die ersten Premieren. Und wer immer schon davon geträumt hat, dass alle nach seinem Takt spielen, bitteschön: „conduct us!“ – das Philharmonische Orchester Hagen lädt dazu ein.

Beim Ballett Hagen kann man bei einem öffentlichen Training zuschauen und an einem Bewegungs-Improvisations-Workshop teilnehmen. Die Pocketgala am Abend (19 Uhr) präsentiert Kostproben aus den Produktionen und Aufführungen der Spielzeit 2018/19 mit zahlreichen Mitgliedern auf der Großen Bühne.

Weitere Angebote und Aktionen wie „Graben interaktiv“, Schnitzeljagd, Showschminken und vieles weitere mehr ergänzen das Programm. Zudem findet erneut eine Versteigerung statt (u.a. Bauleitern, Wagnertuben, Piktogramme der Lutz-Produktionen 2017/18).

Natürlich stellen sich auch wieder die Fördervereine des Hagener Theaters vor, und für das leibliche Wohl ist selbstverständlich ebenso gesorgt.

Die Mitarbeiter des Theaters Hagen heißen alle Besucher herzlich willkommen und freuen sich auf Sie und Euch!

Führung in der Andachtshalle des Krematoriums Delstern

25. August 2018

Am Sonntag, 26. August ab 15.00 Uhr findet eine kulturgeschichtliche Führung durch die Andachtshalle ohne Besichtigung der Einäscherungsanlage statt.

Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor.

Dass das Hagener Krematorium (Foto: Tobias Roch) zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Welt-Ruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt.

Jürgen Pottebaum hat das Theater verlassen

24. August 2018

Jürgen Potte­baum hat das Hagener Theater verlassen. Der beliebte Marketingexperte und Moderator wird ab der kommenden Spielzeit an einer anderen Bühne beschäftigt sein. Seit 2007 war Potte­baum als Presse- und Öffentlichkeitsreferent im Stadttheater beschäftigt, im April 2009 wurde er zum Marketingleiter bestellt. (…)

2016 bewarb er sich um den Ende 2017 freiwerdenden Intendantenposten am Hagener Haus, zog dann aufgrund der von der Stadt angekündigten Zuschusskürzungen seine Kandidatur jedoch zurück. (…)

Quelle: wp.de

Eröffnung der Spielzeit 2018/19 im Theater Hagen

24. August 2018

Begrüßung der Mitarbeiter und Vorstellung der neuen Mitglieder durch Intendant Francis Hüsers

Am 23. August 2018 begrüßte Intendant Francis Hüsers im Großen Haus des Theaters Hagen die Mitarbeiter und wünschte allen eine erfolgreiche Spielzeit 2018/19. Zu dieser Begrüßung waren auch Mitglieder des Aufsichtsrates der Theater gGmbH, des Theaterfördervereins, der Bürgerstiftung, der Ballettfreunde und Vertreter des Rates erschienen.

Grußworte und Danksagungen richteten die Kulturdezernentin Margarita Kaufmann, der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater Hagen gGmbH Sven Söhnchen und der Vorstandsvorsitzende des Theaterfördervereins Dr. Peter Born an die versammelte Mannschaft. Anschließend wurden die insgesamt 16 neuen Mitglieder von Francis Hüsers und Geschäftsführer Michael Fuchs auf der Bühne begrüßt und zwei Dienstjubilare – Barbara Grass, 30 Jahre Herrenschneidermeisterin, und Edgar Wehrle, 35 Jahre Posaunist im Orchester – beglückwünscht.

Theater Titanick: Alice On The Run

21. August 2018

Muschelsalat 2018 – Hagener Kultursommer

Mittwoch, 22.08.2018, 21:00 Uhr, diesmal auf der Springe

Millionen Menschen sind zur Zeit auf der Flucht als Opfer von kriegerischen Auseinandersetzungen, Hungersnöten oder auf Grund von politischen und religiösen Verfolgungen. Heimat ist ein flüchtiger Ort. Das muss auch Alice erfahren.

Es entsteht eine Welt von verrückten Figuren, in der Alices Reise durch fremde Orte und Situationen eine Metapher für diejenigen darstellt, die eine neue Heimat suchen müssen. Ihr Haus wird jäh auseinander gerissen. Ihr Freund, der Hase, verschwindet. Im Badewannenboot begibt sie sich auf eine Odyssee ins Ungewisse. Sie sucht einen neuen Platz, den sie ein Zuhause nennen kann.

Die Heldin begegnet egomanen Partysnobs, Kontrollbeamten und bürokratischer Willkür – Alice in Kafkaland. Sie gerät in den Sog surrealer, verlockender Nachtclubwelten. Die Zuschauer stets mittendrin. Beim finalen Kampf mit roter und weißer Königin steht die Zukunft auf dem Spiel. Flucht forever – oder endlich ankommen?

„Alice on the run“ ist eine spektakuläre Open-Air-Inszenierung. Hautnahes Volkstheater für Menschen mit offenen Augen und Herzen.

Rundgang zur Architektur der Gebrüder Ludwigs

20. August 2018

Mittwoch, 22.08.2018 von 16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Hagener Architektenbrüder im Visier – Zwischen 1909 und 1938 realisierten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum.

Dabei setzten sie sich intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander. Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken.

Anmeldung unter Tel.: 207 2740. 6 € Teilnahmegebühr sind vor Ort zu entrichten! Treffpunkt ist Haßleyerstraße 14, 58093 Hagen.

Gestaltung und Demokratie

15. August 2018

100 jahre Bauhaus im Westen – Hagen-Agentur fälscht erst einmal um

„Die Welt neu denken“ – dieser Gedanke schwebte Walter Gropius vor, als er 1919 das Staatliche Bauhaus in Weimar und damit eine der weltweit einflussreichsten Institutionen der Moderne für Architektur, Kunst und Design gründete.

Mit „100 jahre bauhaus im westen“ leistet Nordrhein-Westfalen von 2018 bis 2020 unter der Schirmherrschaft von NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen einen besonderen Beitrag zum bundesweiten Bauhaus-Jubiläum.

Auch Hagen macht mit. Auf Einladung der Beigeordneten für Kultur, Margarita Kaufmann, versammelte sich am 5. Juli der Bauhaus-Initiativkreis „Hagener Impulse“, um gemeinsam ein Bauhausjahr-Programm zu entwickeln. Die Stadt Hagen ist Partner im NRW-Bauhaus-Verbund.

Auf Spurensuche nach den Wurzeln des 1919 in Weimar gegründeten Bauhauses in Westfalen stößt man auf den Folkwang-Gründer Karl Ernst Osthaus. Osthaus hat die Ideen des Bauhauses vorgedacht und den Bauhausgründer Walter Gropius gefördert. Daher stellt sich im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 in Hagen ein Verbund aus Kulturschaffenden um die Initiatoren Osthaus Museum und Fachbereich Kultur der Stadt Hagen in die Tradition von Osthaus und mittels kultureller Projekte in die Stadt hinein- und über Hagen hinauszuwirken.

Historischer Bezugspunkt der Hagener Projekte sind die rund 400 Briefe zwischen Osthaus und Gropius aus dem Karl Ernst Osthaus-Archiv, eine wahre Fundgrube für die Bauhaus-Forschung – die das Osthaus Museum veröffentlichen wird. Die Herausgabe dieser Briefedition wird großzügig unterstützt durch die Sparkassenstiftung für Hagen.

Nicht dabei ist offensichtlich im Verbund der Initiatoren die untere Denkmalbehörde, speziell in Form ihrer Leiterin Ina Hanemann, die sicherlich einiges zum Thema beizutragen hätten. Stattdessen darf wieder einmal die inzwischen berüchtigte Hagen-Agentur ihren Senf dazugeben, indem sie erst einmal den Leitgedanken der Bauhaus-Feierlichkeiten dreist umfälscht: Aus dem Motto „Die Welt neu denken“ macht die als Wirtschaftsförderungsgesellschaft gescheiterte Tochterfirma der Stadt „Die Welt neu entdecken“. Um daran ihre touristischen Aktivitäten aufzuhängen. Unter anderem sollen auch „Gäste aus Holland“ angesprochen werden.

„Neu denken“ wäre von der Hagen-Agentur wohl auch zuviel verlangt. Der Impetus des 100-Jahre-Jubiläums wird durch solche Umdeutungen nicht gerade befördert. Dabei hätte Hagen durchaus seriöse Dinge im Angebot, nur sind die bei der Hagen-Agentur offensichtlich unbekannt. Auf NRW-Ebene werden die Chancen andernorts durchaus gesehen.

Im Sinne der Bauhaus-Idee, die Welt neu zu denken, verorten die NRW-Projekte das Bauhaus in seinem kultur-, sozial-, industrie- und politikgeschichtlichen Umfeld. Sie fragen nach den Wechselwirkungen zwischen der Welt, in der sich das Bauhaus im Westen entwickelte und den Impulsen, mit denen es diese Welt durch Gestaltung, Kunst und Bildung neu dachte sowie nach den Nachwirkungen der Bauhaus-Idee in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit. Die fortdauernde Aktualität der Bauhaus-Idee wird dabei verknüpft mit einem Blick auf die Weimarer Republik, der nicht deren Ende und Scheitern in den Mittelpunkt stellt, sondern die Impulse, die nach 1945 wieder aufgegriffen wurden.

Für Hagener Entscheider, vor allem aus der Hagen-Agentur, stellen solche Gedankengänge schon eine Überforderung dar.

Führung: Architektur um 1900 in Wehringhausen

11. August 2018

Am Mittwoch, 15. August findet ab 16 Uhr eine kulturgeschichtliche Führung durch Wehringhausen statt.

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden.

Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 3138 oder 02331/207 – 2740. Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Muschelsalat: N.N. Theater entführt in Tiefseewelten

10. August 2018

Das N.N. Theater Köln ist zu Gast im Hagener Stadtgarten. Foto: Veranstalter

„20.000 Meilen unter dem Meer – Der Sturm“: Sehr frei nach dem Roman von Jules Verne und dem Theaterstück von William Shakespeare unterhält das N.N. Theater Köln die Zuschauer beim nächsten Muschelsalat am kommenden Mittwoch, 15. August, um 20 Uhr im Stadtgarten.

Ein geheimnisvoller Zauberer – ein mysteriöser Niemand: Kapitän Nemo. Er entsagt dem irdischen Leben und zieht sich in eine eigene, abgeschiedene Welt zurück. Eine Welt bevölkert von fremdartigen Geschöpfen, Untieren, Fischen, Quallen und Riesenkraken. Von Rachedurst getrieben macht Kapitän Nemo mit seinem Unterseeboot, der Nautilus, die Ozeane unsicher. Durch einen Zufall rettet er drei Schiffbrüchige und um sein Geheimnis zu wahren, hält er sie als „Gäste auf Lebzeit“ gefangen. Die Gefangenen schmieden absurde Fluchtpläne, die von Kapitän Nemo und seinen Unterwassergeistern jedoch vereitelt werden.

Wer ist hier Verfolger – wer Gejagter? Gemeinsam erleben sie eine fantastische Weltreise unter Wasser. Es wird gegen Seeungeheuer und Plastiktüten gekämpft, Kriegsschiffe werden zerstört und Fischschwärme befreit. Die Mannschaft überlebt einen Vulkanausbruch auf dem Meeresboden, entdeckt vielleicht sogar die Ruinen von Atlantis und das Schiffswrack der Rainbow Warrior.

Das N.N. Theater Köln verquickt „Der Sturm“ und „20.000 Meilen unter dem Meer“ zu einem packenden Bühnenerlebnis. In bewährter „N.N.-Manier“ stürzt sich das Ensemble mit einer Mixtur aus Tragik und Komik in die Fluten der Ozeane. Wie immer begleitet Live-Musik die Inszenierung. Bei diesem Unterwasserabenteuer unterstützt die Jazzsängerin Anne Hartkamp den Musiker Bernd Kaftan. So wird die unerforschte Tiefsee gegenwärtig.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erwarten die Besucher wie immer liebevoll zubereitete Speisen und Getränke.

Architektonische Zeitreise mit der VHS

9. August 2018

In Kooperation mit dem Osthaus Museum Hagen lädt die Volkshochschule Hagen am Samstag, 11. August, von 11 bis 12.30 Uhr zu einer architektonische Zeitreise rund um das Kunstquartier Hagen mit Gästeführerin Bettina Becker ein.

Vom Klassizismus über Historismus und Jugendstil bis hin zur Architektur des 21. Jahrhunderts sind rund um das Kunstquartier Hagen über 200 Jahre Architekturgeschichte vereint. Nach einem Rundgang zu den einzelnen Gebäuden besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des historischen Teils des Osthaus Museums, des ehemaligen Folkwang-Museums, das der belgische Künstler Henry van de Velde im Jugendstil gestaltet hat.

Treffpunkt ist vor dem Eingang des Osthaus Museums. Der Eintritt für das Kunstquartier von 5 Euro wird vor Ort bar kassiert; die Führung ist darin enthalten. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1047 unter Telefon 02331/207-3622.

Führung über den Buschey-Friedhof

6. August 2018

Am Mittwoch, 8. August ab 16 Uhr, gibt es die Gelegenheit, an einer kulturgeschichtlichen Führung über den Buschey-Friedhof teilzunehmen.

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Treffpunkt: Seiteneingang Grünstraße, Teilnahmegebühr: 6 €. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt.

Muschelsalat: Tanz- und Maskentheater sowie Trampolinartistik im Hameckepark

4. August 2018

„PasPar Tout“ zeigt „Ratata! Die Rattenfanfare“, ein Maskentheater mit Musik. Foto: Veranstalter

Gleich drei ganz unterschiedliche künstlerische Darbietungen können beim nächsten Muschelsalat am kommenden Mittwoch, 8. August, um 20 Uhr im Hameckepark bestaunt werden.

Beim „TrapezTanzTheater“ ist Frau Vladusch (Jana Korb) allein in ihrer Wohnküche. Sie pflegt einen streng organisierten Tagesablauf – alles ist einer starren Ordnung unterworfen. Ihre täglichen Wiederholungen, Beherrschtheit und Selbstkontrolle – Angst vor Erinnerungen und Vergangenheit? Mit großer Liebe zu kleinen Details erzählt Jana Korb unter der Regie von Erica Ruhl eine sehr persönliche Geschichte. Ins Groteske auseinandergenommene Alltags-Bewegungen werden als tänzerische Elemente eingesetzt – auf der Erde und in der Luft. Artistische Tricks zerfließen zu einer Körpersprache, die den Schmerz sichtbar macht – und dennoch zum Lächeln zwingt.

„PasPar Tout“ zeigt „Ratata! Die Rattenfanfare“, ein Maskentheater mit Musik. Eine abgefahrene Rattengang erobert die Welt jenseits der Kanalisation. Als knallige Nagercombo spielen sie Musik von rattig bis scharf. Ihre lausige Kinderstube lässt sich jedoch nicht lange verleugnen.

„Cirq‘ulation Locale“ – das ist Trampolinartistik auf höchstem Niveau. Die atemberaubende Trampolinshow vor einer Maya-Tempel-Kulisse kommt aus Belgien. Drei Akrobaten fliegen durch die Lüfte, drehen und überschlagen sich und noch viel mehr.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erwarten die Besucher wie immer liebevoll zubereitete Speisen und Getränke.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

28. Juli 2018

Sonntag, 29.07.2018 von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Anmeldung unter 0 23 31/207 2740. Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen. Eintritt: plus Führungsgebühr 12 Euro

Muschelsalat: Eine bunte Mixtur

27. Juli 2018

Wenn es „Il Civetto“ nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Als Straßenband 2010 gestartet, entwickelten sie sich schnell zur angesagten Partyband, was sie auch im Rahmen des Muschelsalates am kommenden Mittwoch, 1. August, um 19.30 Uhr in der Konzertmuschel im Volkspark unter Beweis stellen werden.

Diese bunte Mixtur aus Saxophon und Snare-Drum, Ukulele und Gitarre, Cajon und Klarinette, Bass und Bongos und einem Percussion-Set, das von der Reiselust der Jungs aus Berlin erzählt, nimmt jeden Besucher mit. Mit dreistem Sprachmischmasch aus Spanisch, Arabisch, Französisch, Jiddisch und etwas Deutsch erzählen sie Geschichten, die man eher fühlen als verstehen kann.

Der verwegene Soundmix aus Latino-Rhythmen, Balkan-Beats, Gypsy-Swing, Flamenco und Klezmer wird beim Odyssee-Festival nochmal gesteigert, kommen doch hier noch die rauen, urbanen Klänge der algerischen Band „Sabâ“ dazu. Die Combo um Malik Ziad vereint orientalische und moderne westliche Klangfarben von Oud, Percussion und Gesang.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erwarten die Besucher wie immer liebevoll zubereitete Speisen und Getränke.

Führung durch die Heilig-Geist-Kirche

26. Juli 2018

Zu einer Führung durch die Heilig-Geist-Kirche auf Emst mit Karl-Josef Sievers lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Mittwoch, 1. August, um 17 Uhr ein.

Die katholische Heilig-Geist-Kirche auf Emst, die 1955 errichtet wurde, ist das letzte Bauwerk des bekannten deutschen Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm. Sie liegt beinahe burgartig, mit einem markanten, runden und weit sichtbaren Turm auf der Emster Höhe.

Die Kirche entpuppt sich von Innen als eine hohe, säulenlose Halle, an die sich übergangslos ein halbrunder Chorraum anschließt. Besondere Einrichtungsgegenstände sind eine freihängende Stuckdecke mit Feuerzungen-Motiven, der Altar, der Ambo, das Taufbecken aus grünem Marmor, ein textiler Kreuzweg (Stickarbeit) von Hildegard Buchholz sowie ein Glasfenster von Dr. Egbert Lammers in Turm- und Taufkapelle.

Bei der Führung erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Geschichte, die Architektur, die Symbolik des Kirchenraumes und die Einrichtungsgegenstände. Die Kirche steht seit 2008 auf der Denkmalliste der Stadt Hagen.

Die Führung ist kostenlos, steht aber unter dem Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“ (Pay what you want). Die Teilnehmer treffen sich am Eingang der Kirche, Willdestraße 19. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1174 unter Telefon 02331/207-3622.

Das Drerupviertel entdecken

24. Juli 2018

Zu einer kostenlosen Entdeckungstour durch das Drerupviertel in Altenhagen mit Jens Bergmann, Vorsitzender des Hagener Heimatbundes, lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) in Kooperation mit dem Hagener Heimatbund im Rahmen des „Hagener Urlaubskorbes“ am Montag, 30. Juli, von 17 bis 18.30 Uhr ein.

Von der Altenhagener Brücke führt Jens Bergmann über die Funckebrücke ins Drerupviertel, das die Baufirma Drerup & Co. zwischen 1896 und 1930 erbaute. Villen und Wohnblocks aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und interessante Wiederaufbauten nach dem Krieg ermöglichen spannende Einblicke in die Baugeschichte eines interessanten Hagener Stadtviertels.

Die Teilnehmer treffen sich an der Altenhagener Brücke an der Bushaltestelle in Richtung Boele. Eine Anmeldung ist beim Serviceteam der VHS unter Angabe der Kursnummer 1079 unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich. Weitere Informationen gibt es hier.

WDR 5 strahlt den „Philosophischen Radiosalon“ aus der Stadtbücherei aus

23. Juli 2018

Was ist „das Böse“ heute und wie sollen wir damit umgehen? In der Stadtbücherei auf der Springe haben darüber im „Philosophischen Radiosalon“ im vergangenen November Arnd Pollmann und Jürgen Wiebicke diskutiert.

Dabei veranstalten sie mit dem Publikum ein Gedankenexperiment: Die Zuhörer sollen sich vorstellen, es gäbe einen straffreien Sonntag und alle Gesetze wären außer Kraft. Wie das Publikum reagiert, können Interessierte bald auch im Radio hören:  Am Freitag, 27. Juli, um 20.05 Uhr strahlt der WDR 5 die Sendung nun aus.

Die städtische Pressestelle hatte allerdings in einer Freudschen Fehlleistung statt „straffreier Sonntag“ wohl „autofreier Sonntag“ verstanden, war zusammengezuckt und flugs aus dem „Radiosalon“ einen „Autosalon“ kreiert. Das sind halt die Hagener Prioritäten.

Screenshot von hagen.de


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