Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Theater Hautnah: „Kannst Du pfeifen, Johanna“

21. Oktober 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Kinderoper von Gordon Kampe

Im November kommt im Lutz (Theater Hagen) als Hagener Erstaufführung die Kinderoper „Kannst Du pfeifen, Johanna“ von Gordon Kampe heraus (v.l.n.r.: Manuel Ried, Martin Blasius, Joel Urch. Probenfoto: Theater).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ am Freitag, 27. Oktober 2017 im Lutz (Theater Hagen) statt. Diese beginnt um 10.45 im Lutz-Foyer mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Lutz besucht, und anschließend gibt’s weitere Informationen (Werkstattgespräch) zum Stück und dessen Umsetzung durch das Produktionsteam mit Corinna Jarosch (Regie, Dramaturgie), Andrey Doynikov (musikalische Leitung) und Marc Löhrer (Ausstattung).

Der Eintritt ist frei.

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Erfolg für Theater-Betriebsrat

20. Oktober 2017

Mehr Zeit für Umstrukturierung der Theater-Spitze

Zu schnell und zum falschen Zeitpunkt erfolge die Aufforderung zur Änderung der Organisation der Theaterspitze, hatte der Betriebsrat des Hagener Theaters die Forderung der OB-Verwaltung kritisiert, sich mitten in der Vorbereitung der neuen Spielzeit mit Strukturmaßnahmen in der Geschäftsleitung zu beschäftigen.

Die Kritik wurde erhört. Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Erik O.Schulz wurde das terminliche Ultimatum aus der Beschlussvorlage der Verwaltung entfernt. Das Theater hat jetzt mehr Zeit zur Umsetzung der an sich auch von der Arbeitnehmervertretung nicht in Abrede gestellten Sortierung des Bühnenvorstands.

Der Rat verabschiedete den geänderten Beschluss gegen die Stimmen von Unlinken und AfD.

Stadtarchiv-Umzug: Weniger Kosten, mehr Fläche

20. Oktober 2017

Termin zur Wiedereröffnung wird noch bekannt gegeben

Stadtarchivar Korthals prüft mit einem Mitarbeiter von „Hansetrans“ die Ordnung beim Befüllen der Regale. Foto: Michael Kaub

Vier Kilometer Regale, über 1200 Quadratmeter Standfläche, eine Tonne Tragfähigkeit pro Quadratmeter, vier Etagen – das neue Stadtarchiv Hagen auf dem Gelände des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) in Eilpe beeindruckt mit gewaltigen Zahlen.

Seit einer Woche rollen die LKWs der Hamburger Umzugsfirma „Hansetrans“ die Eilper Straße auf und ab. Zwölf Umzugsfachleute be- und entladen voraussichtlich noch bis Ende der Woche rund 15 Fahrten am Tag, schleppen Kisten und räumen diese aus. Aber auch für Archivmitarbeiter, Architekt, Bauleiter und Bauarbeiter entpuppt sich der Umzug eines der größten Kommunalarchive des Landes als Mammutaufgabe.

Von der Lagerhalle zum modernen Stadtarchiv

In rund neun Monate Bauzeit hat sich das ehemalige Lagergebäude der Mark-E unter Leitung des Architekten Manfred Radtke (Architekturbüro Schmahl und Gerigk) und des Bauleiters Jörg Mielke (WBH) in ein modernes und nutzerfreundliches Stadtarchiv verwandelt.

„Größte Herausforderung war für uns die kurze Bauzeit“, sagt Radtke. „Ebenso wie die unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnisse aller Beteiligten. Die Mitarbeiter des Stadtarchivs wünschen sich auf den Etagen mit Archivbestand möglichst keine Wasserleitungen – der Brandschutz besteht natürlich darauf.“ Bauleiter Mielke ergänzt: „Ein Stadtarchiv baut man nicht alle Tage. Das hat den Umbau ebenso spannend wie herausfordernd gemacht.“

Kühlkammer für Fotonegative

Auf drei Etagen finden zukünftig eine Präsenzbibliothek mit über 25.000 Büchern, ganze Berge von Archivkartons, kilometerweise Akten und mehr als 1,5 Millionen Fotografien Platz. In einer zusätzlichen Büroetage kommen Stadtarchivar Andreas Korthals und Kollegen, der Hagener Heimatbund sowie ein großer und barrierefreier Benutzerraum, den künftig beispielsweise auch Schulklassen nutzen können, unter.

„Das neue Archivgebäude erfüllt moderne Standards und bietet optimale Lagervoraussetzungen“, sagt Korthals. „Zum Beispiel eine Kühlkammer, die mittels eines Kühlaggregats für eine Raumtemperatur von 10 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 40 Prozent sorgt. Unter diesen Voraussetzungen halten sich Fotonegative und historische Fotoplatten länger.“

„Archiv-Turm“ ist sparsam und löst Platzproblem

Das neue Domizil des Stadtarchivs auf dem WBH-Gelände bietet mehr Fläche und spart Mietkosten. Außerdem ist der WBH eine städtische Tochter, die Miete bleibt also beim „Konzern“ Stadt. Mit einer Fläche von über 300 Quadratmetern pro Etage ist eine weitere Hauptursache für den Umzug des Archivs aus dem alten in das neue Quartier gefunden: Platzmangel.

Der „Archiv-Turm“ auf dem WBH-Gelände bietet auch in Zukunft ausreichend Stauraum für den Fundus an Hagener Stadtgeschichte. Korthals erklärt: „Einige Regale bleiben zunächst leer. Beim Einräumen lassen wir bewusst Lücken, denn in Zukunft kommen immer wieder Akten – beispielsweise aus dem Standesamt – nach. Denn wie Hagens Geschichte wächst das Stadtarchiv Tag für Tag.“

Service-Info

Das Stadtarchiv Hagen ist aufgrund des Umzugs derzeit geschlossen. Der genaue Termin zur Wiedereröffnung wird noch bekannt gegeben. Recherche-Anfragen werden wieder ab Donnerstag, 2. November, unter Telefon 02331/207-3339 oder E-Mail an anderas.korthals@stadt-hagen.de beantwortet.

Zweites Kammerkonzert am Sonntag

19. Oktober 2017

Das zweite Kammerkonzert findet am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt.

Es wird gestaltet von Andrey Doynikov, Solorepetitor, Dirigent und Pianist am Theater Hagen, zudem Komponist und ein herausragender Marimbaspieler. Der vielseitige Künstler und mehrfache Preisträger ist einer der außergewöhnlichsten und gefragtesten Musiker der neuen Generation seines Heimatlandes Russland (Foto: Theater).

Er widmete mehr als zehn Jahre der Entwicklung der Marimbatechnik, was ihn zu einem internationalen Solisten auf diesem Holzklangstab-Instrument mit einem einzigartigen Repertoire macht. Unter dem Titel „Das singende Holz“ wird er in diesem Konzert die Vielseitigkeit der Marimba und deren faszinierende Wirkung präsentieren und Werke von Johann Sebastian Bach, Edvard Grieg und Simeon ten Holt in einem magischen Klanggewand neu erlebbar machen.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten, Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Gemälde „Garten der Bacchanten“ von Andrés Garcia Ibánez. Dieser Maler ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler Spaniens.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kinotipp: Immer noch eine unbequeme Wahrheit

18. Oktober 2017

Donnerstag, 19.10.2017 um 19:00 Uhr
Kino Babylon im Kulturzentrum Pelmke

Al Gore, ehemaliger US-Vizepräsident, setzt seinen unermüdlichen Kampf gegen die globale Klimaerwärmung fort. Er bereist die Welt, um die aktuellen, durch den Klimawandel hervorgerufenen Veränderungen zu dokumentieren, um Klimaexperten zu schulen und die internationale Klimapolitik zu beeinflussen. Kameras folgen ihm hinter die Kulissen – in privaten und öffentlichen sowie humorvollen und ergreifenden Momenten. Anschaulich zeigt die packende Dokumentation, wie er seine Vision verfolgt und die Gefahren des Klimawandels mit Einfallsreichtum und Leidenschaft zu überwinden versucht.

USA 2017/Regie: Bonni Cohen, Jon Shenk/Dokumentarfilm/98 Minuten

Klarsichtkino in Kooperation mit Bündnis90/Die Grünen KV Hagen

„Unterschrotzbach“ im Lutz

18. Oktober 2017

Eine 80er Jahre Heimatkomödie

Am 20. Oktober 2017 steht im Lutz (Theater Hagen) ab 19.30 Uhr alles im Zeichen von Haarspray und Schulterpolstern. Zunächst wird „Unterschrotzbach“ – eine 80er-Jahre-Heimatkomödie von Anja Schöne und Andreas Gruchalski als Gastspiel des Comedia Schauspieltrainings Köln aufgeführt (Foto: Theater). Anschließend wird das LUTZ-Foyer zum Dancefloor, wo bei der 80er-Jahre-Party zu allen großen Hits von a-ha über Nena bis hin zu ZZ Top abgerockt werden kann. 80er-Outfits sind natürlich gerne gesehen!

Worum geht’s in der Heimatkomödie?

Ein Dorf irgendwo in Westdeutschland Mitte der 80er Jahre: Bürgermeister Eberhardt Schleifbaum will ein großes internationales Möbelhaus in seine Gemeinde locken. Doch ausgerechnet in der Woche, in der die Unterschrotzbacher das Fest für die Delegation aus Schweden vorbereiten sollen, taucht eine BKA Beamtin in Unterschrotzbach auf und stört das bislang beschauliche Leben der Dorfgemeinschaft erheblich. Auf einmal scheint jeder verdächtig – oder stimmt es etwa nicht, dass Bibliothekar Jan-Stefan schon mal im Gefängnis war? Und wieso ist Michaela eigentlich nach so vielen Jahren aus England zurückgekehrt? Ein tragikomisches Heimatstück über (un)heimliche Träume, verdrängte Sehnsüchte und große Fragen untermalt vom Sound der 80er Jahre.

In der Inszenierung von Anja Schöne spielen: Andreas Gruchalski, Sophie Haase, Ingrid Königs, Stefanie Kraus, Nina Mostert, Christoph Nase, Mathias Paetzelt, Denise Schechter, Judith Schumacher, Jörg Wasserfuhr (Absolventen der Comedia Schauspielschule). – Tickets: 12 / 6 Euro.

Im Anschluss an diese Vorstellung verwandelt sich ab 21.30 Uhr das LUTZ-Foyer in einen 80er-Jahre-Disko-Traum und lockt Tanzwütige aller Altersgruppen zum Final Countdown in den Skandal im Sperrbezirk. What a feeling! – Eintritt frei.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theater hautnah – Offene Probe und Werkstattgespräch zur Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini

16. Oktober 2017

Regisseur Roman Hovenbitzer und Kostümbildnerin Anna Siegrot. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die zweite Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen präsentiert den beliebten Opern-Krimi „Tosca“ von Giacomo Puccini.

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ am 21. Oktober 2017 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Roman Hovenbitzer, dem Bühnenbildner Hermann Feuchter, der Kostümbildnerin Anna Siegrot, dem musikalische Leiter Generalmusikdirektor Joseph Trafton sowie der Dramaturgin Miriam Michel Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Soirée musicale im Café Fachwerk

15. Oktober 2017

Französischer Abend mit Musik von Debussy, Ravel, Satie und Fauré

Terror

14. Oktober 2017

Schauspiel von Ferdinand von Schirach – mit interaktiver Zuschauerbeteiligung

Eines der meistgespielten Theaterstücke dieser Tage ist nun auch im Theater Hagen am 22. Oktober (18 Uhr, Großes Haus) in einer Gastspielproduktion des Euro-Studio-Landgraf erstmals zu erleben: „Terror“ von Ferdinand von Schirach.

Mit diesem Schauspiel-Thriller, mit interaktiver Zuschauerbeteiligung, hat der international bekannte, vielfache Bestsellerautor ein Erfolgswerk verfasst, das weltweit aufgeführt wird. Von Schirach bleibt auch in diesem, seinem ersten, 2015 uraufgeführten Theaterstück den in seinen Erzählungen, Romanen und Essays verhandelten Themen treu (Szenenfoto: Bernd Boehner).

In „Terror“ nutzt er dazu einen cleveren Trick und konfrontiert die Zuschauer direkt mit dem brisanten Dilemma: Sind Recht und Gerechtigkeit dasselbe? Anhand eines fiktiven, aber auf der Bühne sehr realistisch verhandelten Falls stellt er dem Publikum die Frage, ob ein Mensch vorsätzlich töten darf, um andere Menschen zu retten. Welche Gründe bzw. welche Notlagen rechtfertigen es, das Leben unschuldiger Menschen zu opfern? Darf man z. B. ein von Terroristen gekapertes und als Waffe eingesetztes Flugzeug mit unschuldigen Passagieren an Bord abschießen, um schlimmeres Leid zu verhindern?

In einer Welt nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 lässt sich diese Art von Problemstellung nicht mehr so einfach mit ‚ja’ oder ‚nein’ beantworten. Und so muss auch das Theaterpublikum jeden Abend neu entscheiden, ob es den Angeklagten für schuldig oder nicht schuldig hält. Das Abstimmungsergebnis bestimmt, welches Urteil und welche Urteilsbegründung der vorsitzende Richter verkünden wird.

Bislang haben weit über 171.000 Zuschauerinnen und Zuschauer als Schöffen über den Verlauf des Theaterabends „Terror“ abgestimmt. Am 22. Oktober wird im Theater Hagen erneut die Frage ans Publikum gestellt: Wie würden Sie entscheiden?

In dieser EURO-STUDIO-Landgraf-Produktion, inszeniert von Thomas Goritzki, ausgestattet von Heiko Mönnich, spielen Johannes Brandrup Annett Kruschke, Tina Rottensteiner, Peter Donath, Christoph Schlemmer und Christian Meyer.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Das erste Design-Museum

13. Oktober 2017

Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe

Entwurf eines Tafelaufsatzes von J.L.M. Lauweriks für die Hagener Silberschmiede KEO. Foto: Stadtarchiv Hagen

In den Ausstellungsräumen des Hohenhofs erinnern Exponate des Hagener Handfertigkeitsseminars oder der Hagener Silberschmiede an das ehemalige „Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“. Daher lädt die Volkshochschule Hagen in Kooperation mit dem Osthaus Museum zu einer interessanten Führung durch die Räumlichkeiten des Hohenhofs am Mittwoch, 25. Oktober, von 16 bis 17 Uhr mit Dr. Elisabeth May ein. Der Treffpunkt ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Das von Karl Ernst Osthaus gemeinsam mit dem Deutschen Werkbund initiierte „Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“ war ein innovativer Museumstyp im 20. Jahrhundert. Als erstes Design-Museum im modernen Sinn reformierte es das traditionelle Kunstgewerbemuseum. Anstelle der Sammlung historischer Bestände stand die Förderung der aktuellen Produktion im Mittelpunkt.

Ausgehend von der Kritik an den ästhetisch überformten Gegenständen des Historismus, verfolgten Osthaus und der Deutsche Werkbund das Ziel, die Herstellung und Verbreitung des modernen „Designs“ voranzutreiben und in Ausstellungen zu zeigen. Das Deutsche Museum war mit der ersten Sammlung zeitgenössischen Designs ein Markstein in der Geschichte des „Industrial Design“.

Der Eintritt beträgt 9 Euro und wird vor Ort in bar kassiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1086 unter Telefon 02331/ 207-3622 oder hier.

Brahms, Bolcom und Beethoven

13. Oktober 2017

Zweites Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen

Die Rolle der Posaune(n) im Orchester ist oft klar definiert: Ihr Klang zeigt Weihe, Würde und Größe an. Als Soloinstrument im klassischen Bereich kommt sie aber nur sehr selten zum Einsatz. Wie vielseitig die Posaune in Wahrheit ist, wird im zweiten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 17. Oktober 2017 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) zu erleben sein.

Joseph Alessi (Foto: Chris Lee) ist Soloposaunist des New York Philharmonic Orchestra und ein weltweit gefragter Solist mit einem breit gefächerten Repertoire vom Barock bis zur Moderne. In den letzten Jahren wurde eine Reihe bedeutender Konzerte speziell für ihn wegen seiner außerordentlichen Musikalität geschrieben, darunter auch 2015 das Posaunenkonzert des amerikanischen Komponisten William Bolcom. In diesem Stück zeigt der mit zwei Grammy Awards und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Bolcom die ganze klangliche Bandbreite der Posaune u.a. mit Einflüssen von Bach bis Blues.

Zuvor erklingt mit Johannes Brahms‘ „Akademischer Festouvertüre“ ein prächtiger Auftakt. Zahlreiche Studentenlieder sind hier kunstvoll eingearbeitet, darunter auch das bekannte »Gaudeamus igitur«. Damit bedankte sich Brahms für die Verleihung der Ehrendoktorwürde bei der Universität Breslau.

Als Ludwig van Beethoven seine Sinfonie Nr. 2 schrieb, machten sich erste Anzeichen seiner Taubheit bemerkbar. Wie zum Trotz komponierte er ein überschäumendes, lebensfrohes Werk, in dem sich die Hoffnung auf eine Verbesserung seines Zustands oder gar vollständige Heilung ausdrückt.

Die musikalische Leitung dieses, in Kooperation mit dem „Sauerland Herbst“ veranstalteten Sinfoniekonzertes hat Generalmusikdirektor Joseph Trafton. (Das Konzert im Sauerland-Theater Arnsberg findet am 19. Oktober 2017, 19.30 Uhr, statt).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Filmtipp: Beuys

12. Oktober 2017

In Kooperation mit dem Kino Babylon des Kulturzentrums Pelmke präsentiert das Emil-Schumacher-Museum in der Reihe Kino Babylon im ESM den Film „Beuys“. Am 15.10.2017, 11:30 Uhr, im Kino des ESM.

Beuys, Deutschland 2017. Regie: Andres Veiel, Dokumentarfilm, 107 Min, mit Joseph Beuys, Caroline Tisdall, Rhea Thönges-Stringaris, Johannes Stüttgen, Klaus Staeck u.a.

Er erklärte einem toten Hasen, was es mit den Bildern an der Wand auf sich hat und pflanzte in Kassel 7.000 Eichen neben einen Stein: Kunst diente dem Aktionskünstler, Bildhauer und Zeichner Joseph Beuys vor allem dazu, durch die Provokation ins Gespräch mit anderen Menschen zu kommen.

Regisseur Andres Veiel geht es in seinem Dokumentarfilm nicht darum, die Werke von Beuys, der mit Andy Warhol zu den wichtigsten Aktionskünstlern des 20. Jahrhunderts gehört, umfassend zu interpretieren. Er lässt den Künstler, 1986 mit 64 Jahren verstorben, in Bild- und Tondokumenten sprechen und montiert Erklärungen von Menschen dazu, die Beuys kannten.

Dabei wird deutlich, dass Beuys auch ein politischer Mensch war. Als Mitglied der Grünen allerdings blieb er ein Außenseiter, der sich mit seinen antikapitalistischen Zielen nicht durchsetzen konnte.

Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de

Das Theater Hagen sucht Übertiteler

12. Oktober 2017

Bekanntermaßen werden am Theater Hagen einige Werke/Opern mit Übertiteln aufgeführt. Diese werden von sogenannten Übertitelinspizienten vom Computer aus ‚gefahren‘, und diese Übertitelinspizienten sucht das Theater ab sofort.

Was muss man können? Man muss Noten lesen können, sollte sich natürlich für Theater (Musiktheater) interessieren und die notwendige Zeit für die Übertitelung einzelner Nachmittags- und v.a. Abendvorstellungen (sowie der jeweiligen Endproben zu einer Neuinszenierung) haben.

Weitere Informationen für alle Interessierten ab 16 Jahren sind erhältlich bei eva.speckmann@stadt-hagen.de.

Freiherr-vom-Stein-Turm in Hagen ist wieder betretbar

12. Oktober 2017

Das Ende der Vergessenheit ist nah für den ältesten Turm, der in dieser Stadt steht. Das Äußere des Freiherr-vom-Stein-Turms auf dem Kaisberg ist von der Gebäudewirtschaft Hagen mittlerweile instandgesetzt worden. Jetzt fehlen noch zwei Bausteine, um den Turm für die Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. (…)

Quelle: wp.de

Brazilian Grooves: Santos-Barbosa-Duo

11. Oktober 2017

Jazz im Emil Schumacher Museum mit A. Santos (Gesang/Git./Bass) und L. Barbosa (Percussion)

Donnerstag, 12.10.2017 von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Extra eingeflogen aus der Wahlheimat Lissabon präsentiert das Santos-Barbosa-Duo die Musik Nord-Brasiliens gepaart mit einem genialen Schuss Reggae, African Mood und Latin Grooves, wie sie bislang in Europa nicht zu hören war.

Alexandre Santos spielt virtuos und unnachahmlich Akustic Bass und Akustic Gitarre auf einem Instrument und singt mit eindrucksvoller Stimme, so dass er in der eigentlichen Weltstadt des Fado, in Lissabon, als die führende Persönlichkeit und musikalisch treibende Kraft des ‚Barrio Alto‘ gilt.

Er wird kongenial begleitet durch den ebenfalls brasilianischen Percussionisten Leonardo Barbosa. Gemeinsam verführen die beiden brasilianischen Ausnahmekünstler ihr Publikum mit einer Musik, die scheinbar ein ganzes Orchester erklingen und pure Freude spürbar werden lässt.

Eintritt frei!

5000 Jahre Wein in 90 Minuten

8. Oktober 2017

Ein satirisches Weinseminar mit Christoph Rösner

Dienstag, 10.10.2017 um 19:00 Uhr
Café Fachwerk, Herrenstr. 4, 58119 Hagen-Hohenlimburg
Eintritt: 12,- Euro

Sie kennen ihn. Sie genießen ihn. Sie trinken ihn: Den Wein. Christoph Rösner führt Sie mit dieser einzigartigen lyrischen Verkostung ein in die älteste alkoholische Trinkkultur der Menschheit. Vom antiken Persien bis zur Neuzeit hat der Wein Dichter, Denker und andere Abhängige in seinen Bann gezogen und sie zu den schönsten Texten inspiriert.

Mit langen Abgängen und feinen Zitrusaromen tauchen wir ein in die weinselige Hochlyrik eines Friedrich Hölderlin. Noah erscheint als biblischer Winzer und Genießer. Griechen und Römern galt der Wein als ein göttliches Geschenk, das seine eigenen Götter – Dionysos und Bacchus – verdiente. Salomo verordnete ihn als Arznei für Leidende. Goethe, Grimm und Gernhardt verewigten den vergorenen Traubenmost in unsterblichen Texten und Gedichten.

Lateinamerika von seinen schönsten Saiten

8. Oktober 2017

Ein Abend mit dem chilenischen Gitarrenduo Castro-Zapata

Nach dem Latino-Hip-Hop Musical „In den Heights von New York“ geht es zu späterer Stunde noch mit lateinamerikanischen Rhythmen und Klängen im Theater Hagen weiter: Im Nachtcafé am 13. Oktober 2017 (22.30 Uhr, Theatercafé) präsentieren unter dem Titel „Lateinamerika von seinen schönsten Saiten“ die beiden Musiker Luis Castro und Javier Zapata Musik aus ihrer Heimat Chile und anderen Ländern Süd- und Mittelamerikas.

Die beiden Künstler trafen an der Universidad Catolica in Santiago de Chile zusammen, wo sie Konzertgitarre studierten. 1990 gründeten sie das Duo Castro-Zapata. Heute ist Luis Castro selbst Professor an der Universität von Santiago de Chile und leitet eine Gitarren-Klasse. Als Musiker hat er sich vor allem mit Kammermusik einen Namen gemacht. Er konzertiert weltweit in verschiedenen Besetzungen. Neben seiner regen Konzerttätigkeit entstanden auch zahlreiche CD-Produktionen. Javier Zapata, der bereits in Chile auch ein Gesangsstudium absolviert hatte, wechselte 1995 nach Deutschland, um sein Studium für Konzertgitarre an der Musikhochschule Köln fortzusetzen. Gleichzeitig wurde er festes Mitglied im Opernchor der Wuppertaler Bühnen.

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie ist geöffnet.

Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt

7. Oktober 2017

Romeo und Julia – Tragödie von William Shakespeare

Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt – „Romeo und Julia“, Tragödie von William Shakespeare,  ist am 11. Oktober im Theater Hagen (19.30 Uhr) in einer Gastspielproduktion des Landestheaters Detmold zu erleben.

Worum geht’s? Die Stadt Verona leidet unter dem gnadenlosen Hass zweier Familien. Seit Generationen sind die Capulets und die Montagues entzweit. Gegenseitige Vorurteile und Feindbilder treiben eine gnadenlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt an, die zahllose Opfer gefordert und Verona in bürgerkriegsähnliche Zustände versetzt hat.

Als sich auf einem Maskenball Romeo Montague und Julia Capulet, Feinde qua Geburt, unsterblich ineinander verlieben, keimt in dieser Zeit des sinnlosen Blutvergießens für einen kurzen Moment Hoffnung auf. Könnte diese Verbindung nicht zur Versöhnung der Erzfeinde führen und ein Ende des Hasses bewirken?

Die Liebenden kämpfen mit aller Kraft gegen die gesellschaftlichen Widerstände, doch die Fehde spitzt sich zu und es fließt noch mehr Blut in den Straßen Veronas. Während die Capulets Julias Hochzeit mit dem Grafen Paris forcieren, wird Romeo aus der Stadt verbannt und die Unglücklichen müssen erkennen, dass eine gemeinsame Zukunft aussichtslos ist.

In einem der ergreifendsten Dramen der Weltliteratur gehen Romeo und Julia lieber in den Tod, als getrennt voneinander leben zu müssen. Seit mehr als 400 Jahren zieht William Shakespeares Meisterwerk das Publikum über alle Grenzen hinweg in seinen Bann und ist der Maßstab, an dem sich alle romantischen Liebesgeschichten messen müssen – bis heute.

In dieser Neuproduktion des Landestheaters Detmold sind, in der Inszenierung von Martin Pfaff und der Ausstattung von Mathias Rümmler, Lukas Schrenk und Nicola Schubert in den Titelrollen zu erleben.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Identifikation der Hagener mit ihrer Stadt soll Kulturentwicklung prägen“

6. Oktober 2017

3. Hagener Kulturkonferenz

„Vernetzung und die Vereinbarung konkreter Projekte“ – so bezeichnete die Kulturbeigeordnete Margarita Kaufmann in ihrer Eröffnungsrede die wesentlichen Ziele der 3. Hagener Kulturkonferenz im Rathaus an der Volme. Nach dem Eröffnungsvortrag durch Kaufmann standen Dr. Yasmine Freigang von der LWL-Kulturabteilung und Dr. Christian Esch vom NRW KULTURsekretariat als Referenten zur Verfügung. Bei der anschließenden „Kulturbörse“ konnten sich allen interessierten Kulturschaffenden aus Hagen austauschen.

Beispiele gelebter Kultur in Hagen

An vier Beispielen verdeutlichte Margarita Kaufmann, wie die im Kulturentwicklungsplan festgelegten Grundsätze des städtischen Kulturangebots bereits jetzt mit Leben gefüllt werden: Die Volkshochschule Hagen stellt ihr Programm für das Studienjahr 2017/18 unter das Thema „Heimat“, um die Identifikation der Hagenerinnen und Hagener mit ihrer Stadt sowie die integrative Breitenwirkung kultureller Angebote zu fördern. Unter dem Motto „Heimat“ können alle neu zugezogenen und alteingesessenen Bürgerinnen und Bürger Hagen erkunden und sich mit allen Sinnen den unterschiedlichen Kulturen der Volmestadt und ihren Geschichten nähern.

Auch die Weiterentwicklung des archäologischen Museums im Wasserschloss Werdringen, mit der die hohe Bedeutung der Blätterhöhlen-Funde angemessen präsentiert werden, die Positionierung des Theaters als wichtiger außerschulischer Lernort und die vielfältige Jugendkulturarbeit des Kultopias stehen für die Umsetzung der im Kulturentwicklungsplan verankerten Grundsätze.

„Die Identifikation der Hagenerinnen und Hagener mit ihrer Stadt könnte durchaus der inhaltliche Leitstern für unsere Kulturentwicklung sein. Ein hervorragender Anlass für unsere Selbstvergewisserung ist das 275-jährige Stadtjubiläum im Jahr 2021. Unter dem Motto ‚Hagen 2021 – Meine Stadt‘ werden wir als Stadtgesellschaft zur aktiven Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung dieses Jubiläums einladen“, sagte Kaufmann.

Kulturplanung und Stadtentwicklung

Dr. Yasmine Freigang vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe verknüpfte das Stichwort Kulturplanung mit moderner Stadtentwicklung. Kultur sorgt für Verbindlichkeit, nutzt die Kompetenzen vieler Menschen und sieht städtische Zusammenhänge. Hagen ist als eine Pilotkommune für die Entwicklung der Kulturagenda Westfalen ausgewählt worden, weil hier Zuwanderung und Integration eine ganz besondere Rolle spielen. Zu den Erfolgsfaktoren der Kulturentwicklungsplanung zählen unter anderem Zielklarheit und eine regelmäßige bürgerschaftliche Plattform wie die Kulturkonferenz. Freigang resümiert: „Die Stadtspitze muss dahinter stehen. An alle Anwesenden geht der Aufruf: Machen Sie Kultur zum Thema!“

Kultur braucht strukturelle Förderung

Dr. Christian Esch vom Kultursekretariat NRW benannte Zuwanderung und Digitalisierung als die wesentlichen Aspekte der Globalisierung, mit der sich auch Kultur intensiv auseinandersetzen müsse. Dabei ist die Kommunikation mit allen gesellschaftlichen Bereichen erforderlich. Digitalisierung kann Teilhabe fördern, wie zum Beispiel der Hagener Handyfilmwettbewerb eindrucksvoll gezeigt hat. Die im Kulturentwicklungsplan gegebene Bestandgarantie für die städtischen kulturellen Einrichtungen ist eine wichtige Errungenschaft. „Nach ersten Gesprächen mit der neuen Landesregierung habe ich die Hoffnung, dass auf der Landesebene künftig mehr strukturelle Förderung statt immer neuer Projekte zu erwarten sind. Vertrauen ist ein wichtiger Faktor bei der Kulturentwicklung“, sagte Esch abschließend.

Kulturschaffende tauschen sich aus

In der von Jochen Becker vom Fachbereich Bildung der Stadt Hagen moderierten Diskussion wurde unter anderem die Frage nach dem Bezug zu den vorhergehenden Kulturkonferenzen gestellt. Wie wird mit den Anregungen der Bürgerinnen und Bürger umgegangen? Wie werden die Bürgerinnen und Bürger künftig einbezogen? „Auf Basis der bisherigen Arbeit und des Ratsbeschlusses zum Kulturentwicklungsplan ist nun gemeinsam zu beraten, wie aus Ideen konkrete Projekte und Kooperationen werden können“, sagte Margarita Kaufmann. An diese Fragestellung knüpfte der zweite Teil der Konferenz unter dem Stichwort „Kulturbörse“ mit Angeboten zum Austausch von Projektanbietern und möglichen Projektpartnern an. Die Bandbreite reichte von Kunst im öffentlichen Raum bis zum Thema „Kultur als Marketing-Instrument“.

Die Ergebnisse dieser Diskussionen werden über den E-Mail-Verteiler der Kulturkonferenz allen Interessierten zur Verfügung gestellt und im Internet veröffentlicht. Insgesamt verdeutlichte die Kulturkonferenz, dass Kulturentwicklungsplanung als Prozess verstanden werden muss.

Theater: Neue Struktur im Schweinsgalopp

5. Oktober 2017

Nachdem die Kürzung des jährlichen Zuschusses für den Betrieb des Hagener Theaters im Stadtrat durchgepeischt wurde, soll jetzt nach den Vorstellungen der OB-Verwaltung die Struktur der Geschäftsleitungsebene geändert werden. Kritik an der Vorgehensweise äußert der Betriebsrat des Theaters: Zu schnell und zum falschen Zeitpunkt erfolge die Aufforderung zur Änderung der Organisation der Theaterspitze.

In einem Brief termingerecht zur heutigen Ratssitzung, in der ein entsprechender Beschluss gefasst werden soll, wendet sich die Vertretung der Beschäftigten an die Fraktionen und fordert mit nachvollziehbarer Begründung eine Verschiebung der Entscheidung:

In der Sitzung am 05.10.2017 soll der Rat der Stadt Hagen einen Beschluss zur Neustrukturierung der Leitungsebene im Theater Hagen fassen, den dann die Hausleitung zeitnah umzusetzen hat.

Der Betriebsrat der Theater Hagen gGmbH möchte Sie als Ratsfraktionen darum bitten, dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt aufzugreifen. Seit wenigen Wochen ist die neue künstlerische Leitung mit Herrn Hüsers und Herrn Trafton im Amt. Für deren Arbeit hat aktuell außerhalb des täglichen Spielbetriebs die Planung für die Spielzeit 2018/19 absolute Priorität, da durch den Zeitpunkt der Tätigkeitsaufnahme von Herrn Hüsers das Zeitfenster für eine solche Planung sehr eng ist und die Disposition durch mehrere Beratungsebenen – auch mit dem Betriebsrat – laufen muss.

Wenn die Hausleitung durch einen Ratsbeschluss damit beauftragt wird, sich aktuell mit einer Neustrukturierung und deren Ausarbeitung zu befassen, sehen wir als Arbeitnehmervertreter einer sorgfältigen Planung für die kommende Spielzeit mit Sorge entgegen, da dies zeitliche Ressourcen bindet, die für eine seriöse Planung mit den Umsetzungen der Sparbeschlüsse in der kommenden Spielzeit dringend benötigt werden.

Birgitta Weimer – Daseinsformen

5. Oktober 2017

6. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018, Osthaus-Museum Hagen

Installation von Birgitta Weimer, (c) Oliver Schuh, Köln

Unter dem Titel „Daseinsformen“ zeigt das Osthaus Museum in seinen Jugendstilräumen Installationen und Skulpturen der Kölner Künstlerin Birgitta Weimer.

In der großen Eingangshalle, die nach den Entwürfen des Jugendstil- Künstlers Henry van de Velde rekonstruiert wurde, stoßen die Besucherinnen und Besucher auf die Werkgruppe Medusae, die den hohen Raum auslotet. Die großen hängenden quallenähnlichen Objekte von 2012 lösen eine Faszination zwischen Ästhetik und Grauen, zwischen natürlicher Herkunftsform und technischer Perfektion aus.

Für die Ausstellung hat die Künstlerin eigens eine neue Werkgruppe, die Black Bodies, konzipiert, eine poetische Interpretation quantenphysikalischer Phänomene. Über der zentralen Brunnenskulptur von George Minne schwebt die Skulptur Omen, ein wolkenähnliches Konglomerat aus schwarzen Kugeln, welches den Kreis der ins Wasser blickenden Jünglinge drohend überschattet.

In der Mitte des großen Oberlichtsaals befindet sich die Installation Bardo. Aus einer raumhohen quadratischen Spiegelwand ragt eine schwarze Kugelstruktur in den Raum hinein und schiebt sich vor das Spiegelbild der Betrachtenden. Die Rückseite des Spiegels ist ebenso schwarz wie die Kugelstrukturen, die durch den Spiegel hindurch zu schweben scheinen. Auf der rückseitigen schwarzen quadratischen Bodenfläche wächst eine weitere Kugelstruktur in die Höhe. Der Boden der Vorderseite ist verspiegelt, so dass sich diverse optische Verbindungen und Überschneidungen ergeben und sich auch die umgebenden Wände darin widerspiegeln. Dort sind die Probability Clouds zu sehen, aus den umgebenden Wänden heraus wuchernde komplexe Kugelkonfigurationen, deren Formen sich im Fluss ständiger Veränderung zu befinden scheinen.

Neben einigen bekannten Werken wie den Messier-Objekten (2012), die einen verdunkelten Raum in eine Sternenlandschaft verwandeln, finden sich auch kleinere noch nicht gezeigte Arbeiten wie die dreiteilige Serie Daseinsformen (2017), unter Glasdomen eingesperrte, sich um Kupferstäbe rankende Zellwesen, die der Ausstellung den Titel geben. Zu sehen sind auch die Traurigen Tropen (2005), eine Archivierung pflanzlicher Formen, sowie die Wandinstallation aggregatro (2004)t, die an mikroskopische Ausschnitte aus Organismen erinnern, beide Teil der ständigen Sammlung des Museums.

Dem neuen Erdzeitalter Anthropozän entsprechend arbeitet Birgitta Weimer an einer Neuformulierung des Menschenbildes und unseres Naturverständnisses. Ihre „Vermessung der Welt“ reicht von Mikrostrukturen bis hin zu Modellen des Universums. Im digitalen Zeitalter setzt sie auf Analogien, um die riesigen Datenmengen, mit denen wir ständig überschüttet werden, in zugängliche Erkenntnis komplexer Zusammenhänge umzuwandeln.

Premiere: „Wie im Himmel“

5. Oktober 2017

Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollack

Die nächste Premiere im Theater Hagen im Großen Haus findet am 7.10. 2017 (19.30 Uhr) statt. Aufgeführt wird „Wie im Himmel“ – ein Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollack (Deutsch von Jana Hallberg) in einer Fassung für das Theater Hagen von Thomas Weber-Schallauer (Bei der Probe: Projektchor, Ensemble. Foto: Klaus Lefebvre).

Worum geht’s? Der gefeierte Konzertdirigent Daniel Daréus hat sich trotz schwerer Schicksalsschläge in der Kindheit den Traum einer Musikerkarriere erfüllt. Die hohen Ansprüche an sich selbst stellt er auch an seine Musiker. Auf dem Zenit seines Erfolges, umschwärmt von Publikum und Presse, erleidet der Frauenliebling einen Herzinfarkt. Daréus zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück in sein Heimatdorf, wo ihn niemand unter seinem Künstlernamen kennt, um in der Einsamkeit wieder zu sich selbst zu finden. Obwohl extrem unkommunikativ, erklärt er sich bereit, die ihm angebotene Kantorenstelle im Dorf anzunehmen, die auch die Leitung des Chores einschließt.

Daniel wird mit seiner ungewöhnlichen, aber zugewandten Arbeitsweise schnell zum Liebling der Sänger, erschüttert aber auch die festgefügte Ordnung des Dorfes. Alle Probleme, die immer unter dem Mantel des (Ver-)Schweigens versteckt waren, treten offen zutage – Misshandlungen, Gewalt gegen Frauen, eheliche Zerrüttung, Bigotterie. Und v. a. sind da die Gerüchte um unerlaubte sexuelle Beziehungen von Daréus. Trotzdem entwickelt sich der Chor prächtig und bereitet sich auf einen großen Auftritt in der Kirche vor.

Der Pfarrer sieht den Einfluss auf seine Schäfchen schwinden und holt zum Gegenschlag aus: Daréus wird entlassen, die Leitung des Chores ihm entzogen. Doch die Arbeit mit dem Chor trägt Früchte. Die Entscheidung zur Teilnahme an einem Chorwettbewerb in Österreich wird auch gegen den kirchlichen Willen in die Tat umgesetzt. Der Triumph könnte nicht größer sein, doch was ist mit Daniel Daréus…?

Nach vierzehnjähriger Abstinenz gelang Regisseur Kay Pollak mit „Wie im Himmel“ ein phänomenales Comeback. Der Film wurde 2005 als »Bester nicht-englischsprachiger Film« für den Oscar nominiert. Seit der deutschen Erstaufführung 2007 in Konstanz hat auch das gleichnamige Theaterstück auf deutschen Bühnen für Besucherrekorde gesorgt.

Für diese Produktion kehrt das erfolgreiche Team mit Thomas Weber-Schallauer (Regie), Andres Reukauf (musikalische Einstudierung, Leitung, Arrangements und Komposition Finale) und Maria Hilchenbach (Dramaturgie) zurück, das in den vergangenen Spielzeiten mehrfach Schauspiele mit Musik am Theater Hagen realisiert hat. Neu im Team: die Ausstatterin Britta Tönne.

Mit: Christian Bergmann, Ansgar Conrads, Carolin Freund, Ulla Fischer, Ulla Gericke, Ralf Grobel, Dieter Günther, Kristina Günther-Vieweg, Judith Guntermann, Daniel Heck, Thomas Maximilian Held, Asaja Köppermann, Andreas Kunz, Antje Lewald, Joshua Schettner u.a.; Mitglieder aus Chören und Vokalensembles aus Hagen und Umgebung (Projektchor)

Weitere Vorstellungen: 14.10., 19.10., 27.10.; 1.11. (18 Uhr), 8.11., 18.11., 26.11. (15 Uhr); 8.12., 26.12. (16 Uhr) 2017; 6.1., 26.1.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Soundtrips NRW

3. Oktober 2017

Konzert mit Frank Gratkowski (sax,bcl) und Sebi Tramontana (tb)

Am Do., 5.10.17 um 20:00 Uhr findet in der Villa Post der VHS , Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen, ein SoundtripNRW-Konzert mit hochkarätiger Musik von Frank Gratkowski (sax, (bass-)clarinette) und Sebi Tramontana (italien) (Posaune) statt. In der 2. Hälfte kommen Ludger Schmidt (cello) und Martin Verborg (violin) hinzu. Bläser gegen Streicher: es bleibt spannend!! Improvisierte Musik auf höchstem Niveau und nicht nur von dieser Welt!

Der 1960 geborene Sebastiano Tramontana ist seit Beginn der 80ger als Posaunist rastlos weltweit unterwegs und hat dabei mit fast allen Musikern der Improvisierten- Musik zusammengespielt. Er arbeitetete u.a. mit Joelle Leandre, Ken Vandermark, Paul Lovens, Evan Parker, Vladimir Tarassov, Georg Graewe, Barry Guy und auch mit Tänzern und Schauspielern zusammen, ist Mitglied des Italian Instabile Orchestras und malt sogar selbst.

Frank Gratkowski, 1963 in Hamburg geboren, machte sein Konzertexamen 1990 in Köln und nennt Steve Lacy, Evan Parker und Anthony Braxton seine Haupteinflüsse (Foto: Werner Siebert). Besonders in seinen Solo-Auftritten und in kleinen Besetzungen fällt die Reinheit seines Tones auf. Zugleich gilt Gratkowski aber auch als talentierter Klangforscher, dem die Erweiterung des Klang-Arsenals seiner Klarinetten und Saxophone, die Erforschung der Klangmöglichkeit jenseits der klassischen Tonerzeugung, sehr wichtig ist. Seine z. T. mikrotonal orientierten Kompositionen führt er auch mit dem Multiple Joy[ce] Orchestra auf.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Konzeption einer räumlichen Musik. Ermöglicht es der Veranstaltungsort, positionieren sich die Musiker um das Publikum herum, um diesem einen multidirektionalen Musikgenuss zu vermitteln.

Konzert für Schulklassen

30. September 2017

Die Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen haben einen neuen Moderator: Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer TV-Moderator u.a. im KIKA, der ebenso als kreativer und enorm unterhaltsamer Vermittler in Konzerten für Familien auftritt (Foto: Ulrich Hartmann).

Bevor im November die von ihm moderierte Reihe der Familienkonzerte im Theater Hagen startet, stellt er sich bereits in einem Konzert für Schulklassen am 9. Oktober (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) vor und lädt, gemeinsam mit dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton und dem Philharmonischen Orchester Hagen, zum Kennenlernen und Erleben eines der berühmtesten Werke der klassischen Musik ein: der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

Anmeldungen für Schulklassen sind noch möglich bis zum 6. Oktober 2017 unter tillmann.schnieders@stadt-hagen.de

Eintritt: 6 Euro pro Person

Heike Kati Barath: Mal

29. September 2017

1. Oktober bis 19. November 2017, Osthaus-Museum Hagen
Eröffnung: 30. September, um 16 Uhr

Die Berliner Künstlerin Heike Kati Barath wird 2017 mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet. Der traditionsreiche Kunstpreis wurde 2014 vom Direktor des Osthaus Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und wird seit 2015 in zweijährlichem Turnus für figurative Kunst verliehen. Die Preisverleihung erfolgt bei der Ausstellungseröffnung.

Heike Kati Barath wurde 1966 in Vaihingen/Enz geboren. Sie hat an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten in Gent und der Kunstakademie Münster studiert. Seit 2013 hat sie eine Professur für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste Bremen inne.

Bekannt wurde Heike Kati Barath mit ihren monumentalen realistischen Malereien von Heranwachsenden, die, in entwaffnender Frontalität und reduktiver, mithin comichafter Figurenzeichnung gesellschaftliche Codices entlarven und mittels feiner Andeutungen Psychogramme liefern. Zugleich zitiert Barath auf subtile, malerisch höchst nuancierte Weise Werke aus der Kunstgeschichte und Szenen der Filmgeschichte.

Neben ihren Malereien, teils mit aufgesetzten Konturen mit Acrylfugendichter, hat sie Wandmalereien, Installationen, Objekte und Zeichnungen geschaffen, mit denen sie dem traditionellen Sujet der menschlichen Figur eine bemerkenswerte Aktualität verleiht.

Ihre Arbeiten waren u.a. in Einzelausstellungen im Mannheimer Kunstverein, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kunstverein Münsterland und in der Städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen.

Lutz: Die Kuh Rosmarie

28. September 2017

Ein tierisches Theaterabenteuer von Andri Beyeler

Elisabeth Emmanouil, Signe Zurmühlen. Foto: Klaus Lefebvre.

Das Lutz Hagen startet unter neuer Leitung – Anja Schöne – mit der Premiere von „Die Kuh Rosmarie“, einem tierischen Theaterabenteuer für Besucher ab 4 Jahren von Andri Beyeler nach dem Bilderbuch „Die Kuh Rosalinde“ von Frauke Nahrgang und Winfried Opgenoorth, am 30.9., 15 Uhr im Lutz.

Worum geht’s? Das Leben auf dem Bauernhof könnte so schön sein – wäre da nicht die Kuh Rosmarie. An allem und jedem hat sie etwas auszusetzen: Das Schwein macht sich zu schmutzig, der Hund frisst zu schnell und das Huhn soll sich gefälligst leiser freuen, wenn es ein Ei legt. Irgendwann hält selbst der gutmütige Bauer die Meckerei der Kuh nicht mehr aus und schickt Rosmarie kurzerhand mit dem nächsten Flugzeug nach Afrika. Doch Ruhe und Frieden kehren nur für kurze Zeit auf dem Bauernhof ein, denn immer mehr Tiere aus Afrika treffen ein und bitten um Hilfe: Seit eine besserwisserische, ewig meckernde Kuh dort ihr Unwesen treibt, gefällt es den anderen Tieren nicht mehr. Schließlich platzt der kleine Bauernhof aus allen Nähten und der Bauer muss Rosmarie wieder zurückholen. Und was macht die? Meckert munter weiter…

Andri Beyeler hat ein Stück für kleine und große Zuschauer geschrieben, worin es um das Zusammenleben geht und das Mut macht, man selbst zu sein. In rasanten Dialogen und mitreißenden Liedern erzählen die zwei Schauspielerinnen Elisabeth Emmanouil und Signe Zurmühlen in der Inszenierung von Anja Schöne und der Ausstattung von Sabine Kreiter in vielen Tierrollen eine Geschichte darüber, was man Meckertanten und Spaßverderbern entgegensetzen kann.

Weitere Termine: 1.10. (15 Uhr), 3.10. (15 Uhr), 4.10., 14.10. (15 Uhr), 15.10. (15 Uhr), 16.10., 17.10.2017; 12.1., 13.1. (15 Uhr); 18.2. (15 Uhr), 20.2.2018 – jeweils 10 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum ersten Mal: „Philharmonic Brunch“

27. September 2017

Eine neue Veranstaltungsreihe ist der „Philharmonic Brunch“, zu dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg an ausgewählten Terminen immer sonntags einladen (Foto: Klaus Lefebvre).

Bei heißen und kalten Getränken und einer kleinen Auswahl an Speisen gibt es rund um die Sinfoniekonzerte eine Menge spannender Themen, die in anregender, lockerer Atmosphäre diskutiert werden. Seien es Begegnungen mit Solisten, Gespräche über Musik, Einführungen zu ausgewählten Werken des Konzertprogramms mit Gästen und Klangbeispielen oder die Vorstellung von Orchestermusikern – der »Philharmonic Brunch« bietet unterhaltsame und informative Ein- und Ausblicke rund um das Philharmonische Orchester Hagen und öffnet Auge und Ohr für manch bisher Unentdecktes. Eine abwechslungsreiche und spannende Gelegenheit, ganz dicht am Geschehen des Orchesters dran zu sein!

Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

Der erste „Philharmonic Brunch“ findet am Sonntag, 1.10., 11.30 Uhr im Lutz-Foyer statt. Als ihren Gast begrüßen Trafton und Wittenberg – im „Jahr der Oboe“ – die neue erste Oboistin des Philharmonischen Orchester Hagen Jiyoung Kim.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Wie im Himmel“

26. September 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch

Auf dem Probenfoto vorne: Regisseur Thomas Weber-Schallauer. Foto: Klaus Lefebvre.

Die zweite Premiere in dieser Spielzeit im Großen Haus des Theater Hagen ist „Wie im Himmel“, ein Schauspiel mit Musik von Kay Pollack nach dem gleichnamigen Film.

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ statt – dieses Mal allerdings an einem anderen Wochentag und zu einer anderen Uhrzeit, nämlich am Freitag, 29. September 2017 im Theater Hagen.

Es beginnt um 18.00 Uhr im Theatercafé mit dem Werkstattgespräch, innerhalb dessen das Produktionsteam mit dem Regisseur Thomas Weber-Schallauer, der Ausstatterin Britta Tönne, dem musikalischen Leiter Andres Reukauf und der Dramaturgin Dr. Maria Hilchenbach Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird. Anschließend kann dann die Probe auf der Bühne besucht werden.

Der Eintritt ist frei.

„Merkt ihr nischt?“

26. September 2017

Gedichte und Szenen von Kurt Tucholsky im Café Fachwerk

Heute, 26.09.2017 um 19:00 Uhr
Café Fachwerk, Herrenstr. 4, 58119 Hagen-Hohenlimburg, Tel.: 02334 / 1829970

Mit 5 „P“ schrieb Kurt Tucholsky (1890-1935) seine Gedichte und seine Prosa, seine scharfzüngigen Attacken, seine bitteren Satiren und seine lustigen und verträumten Texte. Tucholsky hatte mehrere Journalisten und Dichter in sich, den Liebhaber nicht zu vergessen, und er nannte sie Ignaz Wrobel (den moralinsauren), Kaspar Hauser (den die Welt nicht verstand), Peter Panther (den wendigen, rundlichen Prosaisten) und Theobald Tiger (den Lyriker).

Vor allem die beiden letzteren Herren werden in Peter Schützes Programm zu Worte kommen. Es zeichnet ein Lebensbild des bedeutenden Berliner Publizisten, der an seiner politischen Aufrichtigkeit zugrunde ging.

Schütze verspricht einen vergnüglichen Abend für Verliebte und andere Staatsbürger, an dem zahlreiche Gedichte Tucholskys zu hören sein werden, an dem man aber auch dem „älteren, aber leicht besoffenen Herrn“ und Herrn Wendriner, der seine Frau betrügt, begegnen wird.

Eintritt: 12,- Euro

„About the Artist“

23. September 2017

From Urban Art Festival to Osthaus Museum

23. September bis 19. November 2017
Kuratiert von Ihsan Alisan Projects
Eine Kooperation mit Urban Heroes und Transurban
Martin Bender, Lars Breuer, Linda Nadji, Jens Westip
Eröffnung am 22. September 2017, um 18.30 Uhr
Performances vom 22. September bis 24. September 2017

Lars Breuer: Was Ihr seid, Foto: Ben Hermanni © Lars Breuer

 

 

 

 

 

 

In dem Ausstellungsprojekt „About the Artist“ sind Künstler eingeladen, die im Rahmen des URBAN HEROES Festivals 2016 im öffentlichen Raum in Hagen Kunstwerke geschaffen haben. Für die Präsentation werden eigens konzipierte Werke und Performances gezeigt.

Die Hagener Urban Art Künstler Martin Bender und Jens Westip werden live im Museum und auf dem Museumsplatz Kunstwerke mit Filzstiften und Sprühdosen gestalten, der Kölner Künstler Lars Breuer wird ein Wandgemälde an einer Museumswand im Innenraum gestalten.

Die Kölner Künstlerin Linda Nadji wird eine Performance Skulptur präsentieren, die sie gemeinsam mit Tänzern erarbeitet hat, und die sich mit der Architektur des Museums und urbanen Situationen beschäftigt.

Francis Hüsers wagt am Theater Hagen den Neuanfang

22. September 2017

Francis Hüsers ist der neue Intendant am Theater Hagen. Im Interview verrät er, warum er vor diesem Job auch Angst hat (…)

„Ich verstehe, dass man das Theater nicht vom Sparen ausnehmen kann. Aber dieser Prozess ist endlich. Ich trete an unter der Voraussetzung, dass ich es noch einmal versuche, obwohl die finanziellen Bedingungen so problematisch sind.

Bei einer Produktionsplanung sage ich oft quasi als Motto: Das geht nicht, das ist zu teuer, aber wir machen es trotzdem! Und jetzt lasst uns also überlegen, wie es geht. Durch Kreativität kann man ganz viel ausgleichen. Diesen Balanceakt zu finden, ist ein schwieriges Ding, aber ich traue mir eine gewisse Erfahrung zu im Umgang mit diesen Mechanismen. (…)“

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Interview unterscheidet sich in seiner Qualität wohltuend vom Elaborat eines gewissen Hubertus Heuel vom 1. Sep. („Auf dem Weg zu neuer Blüte„), in dem er versucht, Ex-Intendant Norbert Hilchenbach und Kritiker der kommunalen Kulturpolitik („irgendwelche Miesepeter“) herunter zu schreiben. Heuel hatte sich bereits in der Vergangenheit als Kulturbanause geoutet („Ruinen, Bretterbuden, Trümmerhaufen“). Schade für Hagen, dass das Leitbild des hiesigen Journalismus der schreibende Gartenzwerg ist.

Wieder auf dem Spielplan: „Die Blues Brothers“

22. September 2017

Rhythm & Blues Show – frei nach dem Film von John Landis in einer Bühnenfassung von Roland Hüve

Alexander Brugnara, Hannes Staffler, Blues-Brothers-Band. Foto: Klaus Lefebvre.

Am Sonntag, 24. September 2017, mit Beginn um 18.00 Uhr, findet die Wiederaufnahme der beliebten und so erfolgreichen Rhythm & Blues Show „Die Blues Brothers“ (frei nach dem Film von John Landis in einer Bühnenfassung von Roland Hüve) statt.

Die Brüder Jake und Elwood Blues sind mit einem kaum lösbaren Auftrag »unterwegs im Auftrag des Herrn«: Sie müssen innerhalb weniger Tage 5000 Dollar auftreiben, denn das katholische Waisenhaus, in dem sie aufwuchsen, ist pleite, und wenn es die Steuerschuld nicht schnell begleichen kann, droht die Auflösung.

An Geld zukommen, war eigentlich noch nie ein Problem für die beiden Brüder, leider aber wird von der Waisenhausleitung, sprich Mutter Oberin, kein kriminell beschafftes Geld akzeptiert. Beim Besuch eines Gospel-Gottesdienstes in einer schwarzen Gemeinde wird Jake göttlich erleuchtet: Ihre in alle Winde zerstreute ehemalige Band muss zusammengetrommelt werden, um die Massen in einem Konzert mit den Mega-Blues-Hits wieder in Ekstase zu bringen.

»Motorhead« Elwood gibt Gas und die Brüder geraten mit Höchstgeschwindigkeit von einem Schlamassel ins nächste, bis schließlich der große Abend da ist, ein Auftritt der wiedervereinigten »Blues Brothers Band« vor ausverkauftem Haus.

In der Inszenierung von Roland Hüve, in der Ausstattung von Lena Brexendorff und in der Choreographie von Andrea Danae Kingston singen, spielen und tanzen unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel: Hannes Staffler, Alexander Brugnara, Maria Klier, KS Marilyn Bennett, Stephen Shivers, David B. Whitley, Richard van Gemert, Robert Schartel, Christian Bindert u.a. und die Blues-Brothers-Band.

Weitere Termine: 15.10. (15 Uhr), 3.11., 19.11. (18 Uhr), 30.12. 2017; 27.1., 4.3. (18 Uhr), 2.4. (18 Uhr) 2018 –  jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse,  unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Erstes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

22. September 2017

Die von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen gestaltete Kammerkonzertreihe startet am Sonntag, 24. September 2017 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen.

»Klangvoll, doch licht, mit klaren, reinen Linien, dankbar zum Zuhören und zum Spielen. Es ist das Werk eines praktizierenden Musikers, erzogen in deutscher Gelehrsamkeit, der jedoch die französische Romantik und ihre Klangvorstellungen liebte – Brahms glücklich mit Fauré gemischt.« So charakterisierte Benjamin Britten, der berühmteste Schüler des englischen Komponisten Frank Bridge, dessen bei diesem Konzert präsentierten Klavierquartett mit dem Titel »Phantasy«.

Sodann erklingt Robert Schumanns einziges Klavierquartett – ein hochromantisches Stück mit allen hellen und dunklen Schattierungen dieser Epoche, dessen Andante-Satz eine der schönsten Cello-Melodien enthält. Als Zugabe gibt es leidenschaftliche Tango-Musik des Argentiniers Astor Piazzolla. Dieses Programm wird gespielt von Magdalena Rozanska (Violine), Olga Rovner (Viola), Thorid Brandt (Violoncello), Georg Hellebrandt (Klavier).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Thema „Landschaft“ in der Malerei von Peter von Brüning, einem der bedeutendsten Vertreter der deutschen sogenannten Informellen Kunst.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Rundgang durch Altenhagen mit Jens Bergmann

21. September 2017

Am Donnerstag, 28. September, laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund von 17 bis 18.30 Uhr zu einem Rundgang durch Altenhagen mit Jens Bergmann ein.

Vom Treffpunkt an der Altenhagener Straße unterhalb der Josefskirche geht es zunächst einmal zur Kirche selbst. Der Weg zum Ischeland führt dann am Melanchton-Haus und dem Marktplatz vorbei.

Am Ischeland wird unter anderem die Siedlung Am Rastebaum besichtigt, die 1930/31 im Auftrag der Gemeinnützigen Wohn- Bau- und Siedlungsgenossenschaft der freien Gewerkschaften erbaut wurde. Den Abschluss des Weges bildet ein Blick auf Jugendstilbauten an der Boeler Straße.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.

Pablo Held Trio im Emil Schumacher Museum

21. September 2017

Das neue Musikprogramm der Volkshochschule der Stadt Hagen steht ganz unter dem Motto „Heimat“ und präsentiert insbesondere Konzerte mit Künstlern, die einen persönlichen Bezug zur Stadt Hagen haben. Mit dem Pablo Held Trio (Foto: Stadt Hagen) eröffnet am 29. September um 19.30 Uhr gleich ein musikalisches Highlight diese Konzertreihe im Foyer des Emil Schumacher Museums.

Pablo Held wuchs in einer Musikerfamilie in Hagen auf. Als vierjähriger bekam er ersten Schlagzeugunterricht, mit zehn Jahren Klavierunterricht an der Max-Reger-Musikschule und begann mit 18 Jahren sein Jazzklavierstudium in Köln bei John Taylor und Hubert Nuss, welches er mit Auszeichnung abschloss.

Konzertreisen führten Held durch ganz Europa, nach Südamerika und Russland wie auch in die Vereinigten Staaten. In jüngster Zeit machte er vor allem mit seinem Trio (mit Robert Landfermann am Bass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug) auf sich aufmerksam, derzeit eine der lebendigsten und bedeutendsten Formationen des europäischen Jazz.

Das Risiko radikaler Spontaneität und die Grenzüberschreitung zwischen Komposition und Improvisation verleiht dem Trio seit Jahren Flügel, so dass es zum Modell einer Ästhetik geworden ist, welche man nur bei wenigen Künstlern findet.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf 18 Euro, an der Abendkasse 20 Euro.

Time Never Waits

21. September 2017

Ausstellung zum 80. Lebensjubiläum von Michael Schlieper

22. September (Eröffnung: 19 Uhr) bis 15. November 2017
Galerie im Alten Stadtbad, Berliner Str. 115, 58135 Hagen-Haspe, tägl. von 10 bis 17 Uhr

Zur Einführung spricht: Dr. Elisabeth May, Osthaus Museum Hagen

Michael Schlieper, Ausstellungsleiter:

„Ich möchte mit dieser Ausstellung `Danke` sagen den Künstlerinnen und Künstlern, … aber auch den Freunden, Gönnern und Helfern meiner ehemaligen Galerie in Hagen (1973 – 2004), die mich über lange Jahre hinweg treu und mit viel Engagement begleiteten.

Dies sind die 12 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: Verena Baltes, Hagen * Monika Frank-Auth,Berlin * Birgit Hölmer, Berlin * Esther Horn, Berlin * Andrea Hüsken, Ennepetal * Werner Kollhoff, Ennepetal * Ulrich Langenbach, Siegen * Nuri Irak, Hagen * Ulrike Rutschmann, Hagen * Elke Schlieper, Hagen * Michael Schlieper, Breckerfeld * Michael Turza, Hagen *

Natürlich waren es weitere Künstlerinnen und Künstler als in dieser Ausstellung präsentiert werden können, … die ich in 31 Jahren meiner Galeriearbeit in Einzel-, Gruppen – oder Themen-Ausstellungen habe vorstellen dürfen, … die aus den unterschiedlichsten Gründen hier und heute nicht teilnehmen und dabei sein können – in erster Linie Platzmangel, oder parallel laufende wichtige, anderweitige Verpflichtungen.

Die Künstler Eduard Bargheer, Joseph Beuys, Karl Bohrmann, Karl Fred Dahmen, Günter Drebusch, Pitt Moog, A. R. Penck, Armin Sandig, Emil Schumacher, Serpan, Fred Thieler … und einige mehr, denen ich mich heute wie gestern eng verbunden fühle., Sie weilen inzwischen nicht mehr unter uns. Es sei ihnen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Jahre von Herzen gedacht … und gedankt.“

Es erscheint ein Faltblatt mit 12 farbigen Abbildungen von Kunstwerken der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler.

Krabbelkonzert

21. September 2017

Neue Veranstaltungsreihe im Lutz

Eine Neuheit ab dieser Spielzeit sind die Krabbelkonzerte im LUTZ, die ein ganzheitliches Musikerlebnis für Kinder im Alter von 0-2 Jahren und deren Eltern bieten. Das erste Krabbelkonzert findet am 24. September 2017 um 11 Uhr statt.

Musik regt die Fantasie an, kann beruhigen und entspannen. Bei den interaktiven Konzerten des international renommierten Musik- und Konzertpädagogen Andrea Apostoli können die kleinen Besucher gemeinsam mit ihren Eltern in eine aktive Beziehung zu ihm und Musikern des Philharmonischen Orchesters Hagen treten. Die abwechslungsreichen Arrangements versprechen ein spannendes und gut erfassbares musikalisches Erlebnis. Die Kinder können und dürfen sich dabei frei bewegen und die Musik auf sich wirken lassen.

Kissen und Krabbeldecken sind bitte selbst mitzubringen.

Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Kinder 1 Euro

Entdeckertag zu „Die Kuh Rosmarie“

20. September 2017

Neue Veranstaltungsreihe im Lutz

Das LUTZ bietet eine neue Einführungsveranstaltung zu seinen Premieren an: den ENTDECKERTAG. Das Ensemble lädt alle kleinen und großen Zuschauer jeweils eine Woche vor der Premiere ein, die Geschichte der neuen Stücke auf ungewöhnliche Weise sowie die Darsteller kennenzulernen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um die Entstehung der Produktion, dürfen selbst in die Rollen der Protagonisten schlüpfen und alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Dieser ENTDECKERTAG wird erstmals am 24. September 2017 um 15 Uhr im Theater Hagen im LUTZ angeboten zu dem tierischen Theaterabenteuer-Stück „Die Kuh Rosmarie“ von Andri Beyeler. Gemeinsam mit der neuen LUTZ-Leiterin und Regisseurin Anja Schöne und den Schauspielerinnen Elisabeth Emmanouli und Signe Zurmühlen (Foto: Theater Hagen) dürfen alle in Tierrollen schlüpfen, Lieder singen und nach Herzenslust meckern – ein Bauernhof-Erlebnis mitten in der Stadt und eine spielerische Einführung in die Welt der Meckerkuh Rosmarie.

Eintritt frei

Bund fördert Philharmonisches Orchester

19. September 2017

Das Philharmonische Orchester Hagen bekommt in wenigen Tagen Post von der Bundesregierung, mit der eine Förderung in Höhe von bis zu 57 800 Euro noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt wird.

Das erfuhr der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel am Wochenende von Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. „Das Geld stammt aus dem Förderprogramm ,Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland‘, das der Bundestag noch aus dem Haushalt dieses Jahres bereit gestellt hat“, so Röspel.

Mit diesem Programm werde dem Orchester die Chance eröffnet, „innovative und beispielhafte Projektideen zu verwirklichen und einen nachhaltigen Impuls in das deutsche Musikleben zu geben“, heißt es in dem Brief, den Grütters an Röspel geschrieben hat. Die geförderten Orchester sollten darin bestärkt werden, ihre künstlerische Qualität weiter zu steigern und dann langfristig Exzellentes zu leisten. Vielen Orchestern, darunter auch dem Hagener, fehlten „wegen angespannter Kommunalhaushalte“ Spielraum und Ressourcen, neue Wege auszuprobieren.

Auch diese Förderung sei ein Beleg für die „herausragende künstlerische Qualität“ des vor 110 Jahren gegründeten Hagener Orchesters, meint René Röspel: „Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das am Dienstag um 20 Uhr in der Stadthalle, wo das erste Sinfoniekonzert unter Leitung des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton aufgeführt wird.“ WDR3 überträgt das Konzert live.

VHS-Rundgang durch Wehringhausen

19. September 2017

Zu einem Stadtteilrundgang durch Wehringhausen mit Dr. Elisabeth May und dem Schwerpunkt auf der Architektur um 1900 lädt die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 27. September, von 16 bis ca. 18 Uhr ein.

Das vom Tal topographisch ansteigende Terrain des Stadtteils Wehringhausen findet eine städtebauliche Entsprechung in dem gesellschaftlich-hierarchischen Aufbau des Wohnviertels. Oben, an den Stadtgarten grenzend, entstand ein exponiertes Baugebiet nach den Gründerjahren. Im Buschey-Viertel zeugen prächtige Villen von einer glanzvollen Zeit.

Die Beamtenwohnhäuser im mittleren Bereich des Viertels sind nicht minder ansehnlich, denen weiter bergab die Arbeiterwohnhäuser mit schmucken Fassadengestaltungen folgen.

Das Teilnahmeentgelt von 6 Euro wird vor Ort bar kassiert. Treffpunkt ist vor der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Straße 49. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung. Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/2073622.


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