Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

„Aber manche Tiere sind gleicher“

24. Januar 2019

Premiere im Lutz Hagen: Animal Farm / Farm der Tiere – Ein deutsch-englischer TheaterProtest

V.l.n.r.: Sarah Cossaboon, Björn Lukas, Eric Carter. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Lutz Hagen findet am 26. Januar 2019 (19.30 Uhr) statt. Auf dem Programm steht „Animal Farm / Farm der Tiere“ – Ein deutsch-englischer TheaterProtest in einer Fassung von Anja Schöne nach George Orwell (ab 14 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 9-13).

In George Orwells modernem Klassiker „Animal Farm“ wollen sich die Tiere auf einem Bauernhof nicht länger unterdrücken und ausbeuten lassen. Nachdem der Bauer verjagt ist, gründen sie die Farm der Tiere, auf der alle zusammen für das Wohl der Gemeinschaft arbeiten. Doch bald schon errichtet eine Gruppe von Schweinen eine neue Diktatur, welche die anderen Tiere noch grausamer ausbeutet als zuvor. Der Leitsatz von Animal Farm: „All animals are equal“ wird ergänzt durch: „Aber manche Tiere sind gleicher“.

Anja Schöne lässt drei Aktivist*innen Orwells Fabel über Machtmissbrauch und die Bedeutung politischer Teilhabe in einer bilingualen Fassung erzählen, spielen und singen. Das internationale Schauspieler*innen-Ensemble wechselt dabei fließend zwischen den Sprachen und Spielebenen, ist gerade noch erzählender Demonstrant und im nächsten Moment schon das visionäre Schwein Snowball, Arbeitspferd Boxer oder der sture Esel Benjamin. Die Geschichte rückt dadurch in einen aktuellen globalen Kontext und wird für ein junges Publikum ebenso spannend und unterhaltsam wie greifbar.

Unterstützt wird diese Produktion durch eine Projektgruppe des Werkhofs Hagen, die gemeinsam mit Schneiderin Silke Hank, Heike Tomese-Osthoff und Kostümbildnerin Sabine Kreiter die Kostüme zum Stück entwarfen. Diese Kooperation mit dem Werkhof Hagen wurde gefördert durch „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ (Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung).

In der Inszenierung von Anja Schöne, dem Bühnenbild von Jeremias H. Vondrlik, den Kostümen der Projektgruppe des Werkhofs Hagen spielen und singen: Eric Carter, Sarah Cossaboon und Björn Lukas.

Familienvorstellungen: 22.2. (19.30 Uhr); 12.5.2019 (15.00 Uhr)

Schulvorstellungen: 29.1.; 30.1.; 21.2.; 14.3.; 15.3.; 11.4.; 9.5.; 10.5.2019 (jeweils 12.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Kein Denkmalschutz für Block 1 in Hagen-Wehringhausen

20. Januar 2019

Prüfungen der Denkmalschutzbehörden haben ergeben, dass dem Abriss von Block 1 in Hagen-Wehringhausen aus fachlicher Sicht nichts entgegensteht. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nach DW-Informationen hat die Obere Denkmalbehörde nach Besichtigung des Blocks ein Gutachten verfasst. In dem Gutachten werde festgestellt, das die Häuser Langestr. 118, 120, 122 und 124 als besonders erhaltenswert betrachtet werden, da diese aus städtebaulicher und stadtgeschichtlicher Sicht einen besonderen Wert darstellten. Die Obere Denkmalbehörde habe die Empfehlung ausgesprochen, die genannten Häuser zu erhalten.

Sehnsucht nach der Weite im Raum

20. Januar 2019

Klassik + Jazz im ESM

27.01.2019, 11.30 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Susanne Wendel (Klavier), Karsten Wolfewicz (Erzähler)
Konzert in Bewegung

Diese Matinee durchstreift Orte, Berufsbilder, Schlüsselsituationen und historische Wendepunkte, die – nah an Gerhard Hoehmes früher Biografie – den Geburtsjahrgang 1920 prägten: Weltwirtschaftskrise, Dessau, der Zweite Weltkrieg, die Teilung Deutschlands…

Die fiktiven, erfrischend subjektiven, mit technischer Tiefenschärfe gewürzten Ich-Erzählungen erscheinen eng verwoben mit kompositorisch gegensätzlichen Klavierstücken von Johann Sebastian Bach, John Cage bis Arvo Pärt, und gestalten ein atmosphärisch sich schrittweise anreicherndes, überraschend kontrapunktisches, zuletzt szenisches Dreieck zwischen Malerei, Klang und Zitat.

Eintritt: € 15,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

„Animal Farm“ entdecken

18. Januar 2019

Der „Entdeckertag“ zur nächsten Premiere im Lutz findet zu „Animal Farm/Farm der Tiere“ (Ein deutsch-englischer TheaterProtest in einer Bearbeitung von Anja Schöne nach George Orwell – ab 14 Jahren) am 20. Januar 2019 um 15.00 Uhr im Lutz statt (Foto: Theater).

Zu dieser Einführungsveranstaltung sind alle jüngeren und älteren Interessierten herzlich eingeladen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um das Stück, die Entstehung der Produktion, lernen die Darsteller*innen kennen und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Der Eintritt ist frei.

Meisterkonzert mit Evgeni Finkelstein

18. Januar 2019

Zu einem Meisterkonzert mit dem internationalen Preisträger der klassischen Gitarre, Evgeni Finkelstein, lädt die Max-Reger-Musikschule am Dienstag, 22. Januar, um 19 Uhr in den Konzertsaal der Musikschule, Dödterstraße 10, ein.

Evgeni Finkelstein gilt als Vertreter der klassischen russischen Gitarrenschule. Höchste Musikalität, intensive Ausdruckskraft, leidenschaftliche Hingabe und virtuose Technik sind Attribute, die man dem Klassikgitarristen zuschreibt und als „edelste russische Kunst“ charakterisiert. Evgeni Finkelstein ist mehrfach internationaler Preisträger und Professor an der Staatlichen Hochschule der Künste in Moskau.

Der erste Teil seines Programmes ist den Meisterwerken der deutschen und französischen Komponisten des 17. bis 18. Jahrhunderts der Barock-Epoche Carl Friedrich Abel, Marin Marais und Antoine Forqueray gewidmet. Im zweiten Teil des Konzerts wendet sich Finkelstein der zeitgenössischen russischen Gitarrenmusik des 20. Jahrhunderts von Nikita Arnoldowitsch Koschkin und Gennadiji Beljaev zu.

Die Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich und kosten 12 Euro und 8 Euro ermäßigt.

Top oder Flop?

17. Januar 2019

„Die Stunde der Kritik“ zum Schauspiel „Die Räuber“ von Friedrich Schiller

Szenenfoto: Klaus Lefebvre

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zur Neuinszenierung von Friedrich Schillers Schauspiel „Die Räuber“ am Theater Hagen? Wollen Sie Ihre Kritik – positiv wie negativ – über diese Produktion äußern?

Dann besuchen Sie „Die Stunde der Kritik“ am 20. Januar 2019 (um ca. 17.45 Uhr im Anschluss an die Vorstellung) im Theatercafé, Eintritt frei. Kommen Sie mit Mitarbeitern des Theaters und anderen Zuschauern ins Gespräch oder hören Sie einfach nur zu.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner wurde der stellvertretende Chefredakteur der Theater-Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ Dr. Detlev Baur gewonnen. Mit dabei: Intendant und Regisseur Francis Hüsers sowie als Moderatorin Dramaturgin Rebecca Graitl.

DenkWelten – Philosophie mit Vergnügen

17. Januar 2019

Gemeinsames Philosophieren in der Villa Post

„DenkWelten – Philosophie mit Vergnügen“ – unter diesem Titel startet das philosophische Kursformat der Volkshochschule Hagen (VHS) am Mittwoch, 23. Januar, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

Was ist der Mensch? Welches Menschenbild haben wir? Wie wirkt sich das auf unser Urteil und unser Handeln aus, individuell, gesellschaftlich und auch politisch? Die Teilnehmer stellen sich Fragen, lesen und diskutieren. In ungezwungener Atmosphäre werden wesentliche Fragen des Lebens und der Gesellschaft im Diskurs verhandelt. Der Gedankenaustausch mit anderen inspiriert und erweitert den eigenen Horizont. Alle Freunde der Weisheit sind eingeladen, sich mit den Dozentinnen Dr. Marianne Groten und Florina Raiser auf den spannenden Weg des Denkens zu begeben.

Weitere Informationen zum Kurs 2135 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen/anmeldung.de.

Emil Schumacher – Blätter aus dem Engadin

16. Januar 2019

20. Jan. bis 10. Mrz. 2019, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Emil Schumacher GG-3/1993, 1993, Gouache auf Aquari-Bütten, 51 x 64 cm, Emil Schumacher Museum. © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Alpen abstrakt: Wie bereits andere bekannte Kunstschaffende ließ sich auch Emil Schumacher vom Engadin in den Alpen inspirieren. Er wagte es als abstrakter Künstler, sein inneres Bild der Landschaft zu malen und zugleich die Tradition der Romantik wieder aufzunehmen.

Das Emil Schumacher-Museum Hagen widmet diesem Themenkomplex jetzt eine Ausstellung: Vom 20. Januar bis 10. März gewährt das Haus unter dem Titel „Emil Schumacher – Blätter aus dem Engadin“ umfangreichen Einblick in den zwischen 1983 und 1999 entstandenen Werkkomplex.

Horst Becking – Orte der Sehnsucht

12. Januar 2019

Ausstellung im Osthaus Museum Hagen, 13.01. – 24.02.2019

Der Maler und Graphiker Horst Becking ist bis heute seiner Heimatstadt Hagen treu geblieben. Es gibt für den viel gereisten Künstler auch keinen ersichtlichen Grund sich in anderen Gefilden niederzulassen, denn in Hagen – wie in jeder anderen Stadt dieser Welt – sind Gedanken in alle Himmelrichtungen erfahrbar. Wenn ein südlicher Impuls für die nächste Schaffensphase für den Künstler von Bedeutung ist, so reist Horst Becking nach Venedig, Florenz, auf die Balearen oder an andere Sehnsuchtsorte.

Im Hagener Atelier entstehen die meisten seiner gemalten Bilder, kleine wie große Formate. Erinnerungen an Gesehenes, Erlebtes werden in der ihm eigenen malerischen Chiffre aufs Papier oder auf Leinen gebracht. Das Ergebnis ist in aller Regel ein expressives Bild in einer Zwischenwelt von Abstraktion und Figuration.

Das Osthaus Museum Hagen hat den bedeutenden Hagener Künstler bereits in drei Ausstellungen, 1970, 1987 und 2011, geehrt. Seine vierte Ausstellung findet 2019 statt. Wir zeigen wir ca. 50, zum Teil großformatige Arbeiten aus den letzten Jahren. Die meisten dieser Werke werden zum ersten Mal dem Museumspublikum vorgestellt.

„Massenhafte Vermehrung der Formen“

12. Januar 2019

Marc Bühren stellt in HAGENRING-Galerie aus

Am Sonntag (13.1.2019) wird um 11 Uhr die Ausstellung „Massenhafte Vermehrung der Formen“ mit Arbeiten von Marc Bühren in der HAGENRING-Galerie in Eilpe eröffnet. Bühren ist 1974 in Gevelsberg geboren und lebt als freiberuflicher Künstler heute in Dortmund. Er studierte Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal.

Auf der einen Seite arbeitet Marc Bühren mit dem manuellen 3D-Druck, bei welchem er eine auf das Wesentliche reduzierte Formensprache für seine fragilen Installationen wählt. Seine raumgreifenden Zeichnungen entstehen mit heißem Biokunststoff aus dem 3D-Stift. Mit dieser Technik ist er bereits für drei Kunstpreise aus der Region nominiert worden.

Auf der anderen Seite erschafft er vielschichtige Werke mit Eitempera auf Leinwand, für deren Entstehung er einen überladenen und komplexeren Umgang der Gestaltung nutzt. Beiden Techniken gemein ist die Auseinandersetzung mit Mensch und Natur sowie mit der wechselseitigen Beziehung von Mensch und Natur. Bühren nutzt die 3D-Zeichnung als sinnvolle Ergänzung seiner Temperamalerei.

Menschen sind – quasi als „Naturgewalten“ – zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde geworden. Mit fragilen Installationen soll auf die schützenswerte Umwelt hingewiesen werden. Die Arbeiten stellen zugleich eine künstlerische Reflexion der Zeitgeschichte mit politischer und gesellschaftlicher Kritik dar.

Zur Eröffnung der Ausstellung spricht der Kunstwissenschaftler Rudolf Preuss.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Februar 2019 in der HAGENRING-Galerie zu sehen. Die Galerie in der Wippermann-Passage, Eilper Straße 71 – 75, ist dienstags bis freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr sowie sonntags von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

Weltklasse-Cellist kommt nach Hagen

11. Januar 2019

Steven Isserlis beim fünften Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters zu Gast

Für das Fünfte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 15. Januar 2019 (20.00 Uhr, Stadthalle Hagen) kommt ein Weltklasse-Cellist nach Hagen: Steven Isserlis. Er gehört zu den Renommiertesten seines Fachs und so wurde er als einer von nur zwei noch lebenden Cellisten in die „Gramophone Hall of Fame“ aufgenommen (Foto: Kevin Davis).

Der mehrfach ausgezeichnete britische Instrumentalist ist nicht nur als Interpret weltweit begehrt, auch als Pädagoge und Buchautor ist er sehr gefragt. In seiner jüngsten Veröffentlichung hat er sich intensiv mit Robert Schumann und dessen Ratschlägen für junge Musiker befasst, die er humorvoll kommentiert neu herausgegeben hat.

Mit solch einer engen Verbindung zum Komponisten ist Isserlis der ideale Interpret von Schumanns elegischem, melodienreichen Cellokonzert a-Moll. Dieses berührende Werk stellt ganz und gar die warme, dunkle Farbe des Instruments in den Fokus.

Zu Beginn dieses von Generalmusikdirektor Joseph Trafton dirigierten und vom Theaterförderverein großzügig unterstützten Sinfoniekonzertes steht die „Egmont“-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven auf dem Programm, die der Komponist für Johann Wolfgang von Goethes gleichnamiges Trauerspiel verfasst hat.

Nach der Pause wird dann die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz präsentiert. Dieses Werk gilt als Grundstein für die Gattung der Programmmusik und spiegelt den exzentrischen Charakter des Komponisten. Berlioz vertonte hier sein eigenes Liebesleben inklusive Opiumrausch, Träumen der eigenen Hinrichtung und einem wilden Hexensabbat.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Liebe, Politik, Sex und Gewalt

10. Januar 2019

Premiere: Die Räuber – Schauspiel von Friedrich Schiller

Als Eigenproduktion des Theaters Hagen findet am 12. Januar 2019 die Premiere des Schauspiels „Die Räuber“ von Friedrich Schiller statt (19.30 Uhr, Großes Haus).

Schillers wortgewaltiges Drama von 1781 ist am Theater Hagen in einer auf 160 Minuten Gesamtspieldauer (inklusive Pause) reduzierten Fassung zu erleben, die Schillers Sprache verpflichtet bleibt und doch jede Menge Anschlüsse an unsere aktuelle Realität bietet (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

So wird aus dem Prototyp des klassischen „Sturm- und Drang“-Dramas ein für uns heute spannendes Theatererlebnis, das es in sich hat: Liebe, Politik, Sex und Gewalt, die Suche nach glaubhafter Ich-Identität und wahren Gefühlen, die Frage nach dem Sinn unseres Handelns …

Dabei kommen Schillers klassische Theaterdialoge auch mit Musik zusammen und verbinden sich mit moderner Theater-Technik zu einem auch einmal die klassischen Erwartungsgrenzen überschreitenden Abend, der Unterhaltung mit Bildung und diese mit Spannung verknüpft.

Worum geht’s? Karl Moor, ein junger Mann, lebt fern der Heimat, wird zum Räuberhauptmann und verübt brutale Verbrechen gegen rechtschaffene reiche Bürger, Advokaten, Priester, schließlich ganze Städte. Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Raub und Kinderschändung sind in Karls Bande übliche Praxis. Sein hinterhältiger Bruder Franz Moor hat derweil zu Hause den Vater betrogen und Karl enterben lassen. Nun will er noch Karls Geliebte Amalia zum Sex zwingen ….

Da kehrt Karl unerkannt und unter falschem Namen an den Ort seiner Kindheit und Jugend zurück, wo Amalia sich in ihn als Fremden noch einmal verliebt und dennoch ihrem verschollenen Karl treu bleibt, während Franz schon die Ermordung Karls in die Wege leitet. Doch jetzt überfallen die Räuber das Schloss und die finale Katastrophe ist unvermeidbar …

In der Inszenierung von Francis Hüsers, der Ausstattung von Kaspar Glarner und Bibi Abel und der Choreographie von Sara Peña sind auf der Bühne zu erleben: Robin Bohn, Yasin Boynuince, Kjell Brutscheidt, Tatiana Feldman/Kristine Larissa Funkhauser, Alessandro Grossi, Kristina Günther, Daniel K. Kurland, Klaus Lehmann, Raoul Migliosi, Harry Schäfer.

Weitere Vorstellungen: 20.1. (15.00 Uhr); 30.1. (19.30 Uhr); 9.2. (19.30 Uhr); 16.3. (19.30 Uhr); 5.4.2019 (19.30 Uhr)

Die Stunde der Kritik: Sonntag, 20.1.2019, ca. 17.45 Uhr im Anschluss an die Vorstellung – Theatercafé. – Zu Gast: Dr. Detlev Baur (Die Deutsche Bühne). Eintritt frei

Im Rahmen der Produktion „Die Räuber“ findet das Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ statt, innerhalb dessen der Theaterförderverein kostenlose Theaterbesuche für Schüler im Klassen- oder Kursverband ermöglicht (Kontakt: tillmann.schnieders@stadt-hagen.de).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Historische Halle Nöhstraße: Hagen wartet auf Förder-Antwort

10. Januar 2019

Es bleibt spannend rund um die alte Turnhalle Nöhstraße. Noch wartet man in Hagen auf eine Antwort des Bundesbauministeriums. (…)

Die 1928 vermutlich vom TSV Vorhalle errichtete Halle in Vollholz-Bauweise ist laut Denkmalamt bedeutend für die Geschichte der Menschen in Hagen und zeige Aspekte des Sportes nach dem Ersten Weltkrieg. Zudem werde historisch deutlich, wie die Stadt damals der Aufgabe, den Sport auch in wirtschaftlich schwachen Jahren zu unterstützen, nachgekommen sei. Und: Das Gebäude dokumentiere den Stand des Turnhallenbaus in den 20er-Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Historische Halle? Offensichtlich hat die Lokalredaktion der WPWR nach vier Jahren dazugelernt. Damals war im Einheitsblatt noch von „Ruinen, Bretterbuden und Trümmerhaufen“ die Rede, als es um die Turnhalle ging. Auch von den Argumenten des ehemaligen Stadtbaurats Johann Dieckmann („Zweifellos denkmalwürdig“) ließ man sich in der Redaktionsstube nicht beeindrucken. Noch peinlicher war der – einstimmige (!) – Beschluss der Bezirksvertretung Nord, das historische Gebäude abzureissen. Vehement vorgetragen nicht nur vom CDU-Vertreter Winfried Dorn, sondern ebenso von seinem SPD-Kollegen Peter Timm.

Anders als im Artikel dargestellt, hatte „die Stadt“ (Hagen) mit dem Bau der Turnhalle – auch nicht durch Unterstützung des Sports – nichts zu tun: Die Gemeinde Vorhalle wurde erst ein Jahr später, 1929, nach Hagen eingemeindet.

Karl-Georg Krafft – Kleinigkeiten

9. Januar 2019

Ausstellung im Café-Restaurant Fachwerk vom 11.1. bis 5.4.2019

Vernissage am Freitag, 11.1. um 19 Uhr. Eintritt frei, Gläschen Sekt zum Empfang.

1952 in Hagen geboren, Studium an der PH Hagen mit Wahlfach Kunst, Mitglied im Hagenring – Bund  bildender Künstler (Foto: Privat). Homepage: www.k-g-krafft.de

„Philharmonic Brunch“

9. Januar 2019

Zu Gast: Fanny Kloevekorn, Solo-Oboistin im Philharmonischen Orchester Hagen

„Philharmonic Brunch“ – zu dieser Einführungsveranstaltung zum 5. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen laden Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski am 13.1.2019 um 11.30 Uhr ins Theatercafé (Theater Hagen) ein. Sie werden sich im Gespräch insbesondere der berühmten „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz widmen. Zudem ist die neue Solo-Oboistin Fanny Kloevekorn zu Gast, die im Rahmen dieser Veranstaltung dem Publikum vorgestellt wird (Foto: Theater).

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

HG. Butzko: „Echt jetzt“

8. Januar 2019

Kabarett im Theater Hagen

Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 13. Januar 2019 (18.00 Uhr, Großes Haus) fortgesetzt mit einem Auftritt von HG. Butzko mit seinem aktuellen Programm unter dem Titel „Echt jetzt“.

Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im „Hier und Jetzt“. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im „Hier und Jetzt“, sondern im „Zewa“, also im „Wisch und Weg“.

Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.

Und genau dorthin hat der mehrfach ausgezeichnete deutsche Schauspieler, Regisseur, Autor und Kabarettist HG. Butzko (Foto: Peter Knaup) diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.

Denn wie immer bietet auch „Echt jetzt“ getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Thomas Brauers kommissarischer Verwaltungsleiter im Theater

7. Januar 2019

Der Nachfolger von Michael Fuchs, bisheriger Geschäftsführer des Hagener Theaters, heißt Dr. Thomas Brauers. Allerdings ist der 57-Jährige derzeit nur als kommissarischer Geschäftsführer bestimmt. (…)

Früher war Thomas Brauers im Fachbereich Soziales tätig, seit vier Jahren ist er bei der Stadtverwaltung als Bereichsleiter Konzernstrategie, Betriebswirtschaft, Statistik und Wahlen beschäftigt. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Spagat zwischen treuem und neuem Theaterpublikum in Hagen

Mahnende und optimistische Worte gab es beim Neujahrsempfang des Theaterfördervereins. Junges Publikum soll gewonnen werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Kulturdezernentin Margarita Kaufmann sprach u.a. eine zunehmende „Entkultivierung“ der Menschen an. Sie vergaß dabei zu erwähnen, wie gerade auch die kommunale Politik dieser Entwicklung seit Jahren Vorschub geleistet hat. Kulturamt: abgeschafft; Büchereifilialen: geschlossen oder mit „Ehrenamtlichen“ besetzt; Theateretat: gekürzt; Museen: immer wieder angeschossen. Alles nur zu verstehen vor dem Hintergrund einer desinteressierten bis offen kulturfeindlichen Haltung, die von vielen Entscheidungsträgern in Rat und Gremien teils schamlos zur Schau gestellt wird.

Hagen und das Bauhaus

5. Januar 2019

2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt, der bedeutenden Hochschule für Gestaltung, die 1919 in Weimar von dem Architekten Walter Gropius (1883-1969) gegründet wurde.

Unter dem Motto „Die Welt neu denken“ lädt der bundesweite Bauhaus Verbund 2019 gemeinsam mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern dazu ein, die historischen Zeugnisse des Bauhauses ebenso neu zu entdecken wie seine Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft: www.bauhaus100.de.

Die Stadt Hagen ist Partner im NRW-Bauhaus-Verbund, der unter dem Motto „Weimar im Westen. Gestaltung und Demokratie“ firmiert, den Neubeginn und die Weichenstellungen im Rheinland und in Westfalen beleuchtet und untersucht, welche Wurzeln das Bauhaus in dieser Region hat.

Nur wenige Monate vor Gründung des Bauhauses in Weimar schrieb Walter Gropius an seinen Duzfreund Karl Ernst Osthaus (1874-1921) nach Hagen: „Ich bin dabei, etwas ganz anderes ins Werk zu setzen – eine Bauhütte! Mit einigen wesensverwandten Künstlern. Ich bitte Dich, darüber Schweigen zu bewahren.“

Diese Zeilen belegen anschaulich, welche bedeutende Rolle der Hagener Museumsgründer, Mäzen und Netzwerker der Reformbewegung für Gropius in den entscheidenden Jahren zwischen 1908 und 1921 spielte, nachdem sie sich im Frühjahr 1908 kennengelernt hatten. Das betrifft die Förderung seiner künstlerischen Karriere, indem Osthaus dem jungen Architekten Kontakte und Aufträge verschaffte.

Von der engen freundschaftlichen Verbindung zeugen rund 400 Briefe und Dokumente im Karl Ernst Osthaus-Archiv Hagen. Darüber hinaus ist Osthaus für Gropius ein wichtiger Gesprächspartner und Mitstreiter in der Debatte um die Frage, in welcher Weise Kunst und Künstler in die Gesellschaft hineinwirken können und sollen.

Viele Aspekte, die das 1919 gegründete Bauhaus verfolgt, hat Osthaus mit seinen umfangreichen Initiativen in seiner westfälischen Heimatstadt Hagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgeprägt. So ist es kein Zufall, dass Osthaus sich bei Henry van de Velde dafür einsetzt, Gropius für die Fortführung der Weimarer Kunstgewerbeschule vorzuschlagen.

Daher hat Osthaus einen nicht geringen Anteil daran, dass Walter Gropius in Weimar das Bauhaus gegründet hat. Gropius selbst resümiert dies kurz vor seinem Tod in einem Brief an die damalige Direktorin des Osthaus Museums mit den Worten: „Osthaus was instrumental in supporting me …“

DOPPELWACHOLDER.DE wird auf die geplanten Hagener Veranstaltungen zum Bauhaus-Jahr zeitnah hinweisen.

Kunstvoll ins neue Jahr

3. Januar 2019

Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus

Auch im neuen Jahr führen die Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus ihre Tradition fort: Am 6. Januar präsentieren sie von 11 bis 17 Uhr ihre Kunstwerke und laden in ihren Ateliers zum Werkstattgespräch ein. Zusätzlich zu den Präsentationen in den Ateliers sind in der Galerie Werke von Gründungsmitglied Rolf Zittrich zu sehen (Foto: Veranstalter).

Die Liebe des Hagener Künstlers Rolf Zittrich zur Kunst wurde bereits vor 70 Jahren in der Schule entfacht. Seine gegenstandslose Malerei, die er selbst „abstrakta filigrana“ nennt, wie auch seine impressionistischen Arbeiten sind bis heute zeitlos. Durch Farbkraft und Konturen sprechen die Werke die Betrachter direkt an und laden zum Schauen und Fantasieren ein, nicht nur, aber gerade die Bilder, die durch große Reisen nach Asien, Afrika, Australien und in die USA und Australien beeinflusst wurden. Was Rolf Zittrich wie auf Leinwand und Papier gebracht hat, kann am 6. Januar von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, betrachtet werden.

Tag der offenen Tür an der Volkshochschule

2. Januar 2019

Die Volkshochschule Hagen (VHS) beginnt das neue Jahr traditionell mit einem Tag der offenen Tür unter dem Motto „(W)Intermezzo“ und lädt am Freitag, 4. Januar, ab 14 Uhr alle Interessierten in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

Die Kurse, die bis auf wenige Ausnahmen kostenfrei sind, laden die Gäste ein, verschiedene Bereiche auszuprobieren und sich mit anderen auszutauschen. So können Interessierte beispielsweise in kurzen Sprachangeboten Italienisch, Spanisch und Türkisch entdecken. Zudem wird ein englischer Konversationskurs auf leichtem Niveau angeboten. Wer sich für die Gebärdensprache interessiert, kann an einem kurzen Einführungskurs teilnehmen und die Basissprache für Gehörlose erlernen. Die Sprachangebote sind kostenlos.

Die Fotokurse „Lightpainting“ und „Fotografieren aus der Vogelperspektive der Kopter“ sind beide entgeltfrei. Der Kurs „Porträtfotografie“ ist kostenpflichtig und erfordert unter Angabe der Kursnummer 5009 eine Anmeldung, ebenso wie der Kurs zum Erstellen eines digitalen Fotobuchs unter Angabe der Kursnummer 4632.

Wer sich künstlerisch ausprobieren möchte, ist im Aquarellkurs sowie im Workshop Nähen richtig. Beide Kurse sind kostenlos.

Bewegung und Entspannung finden Interessierte beim Faszien-Yoga und bei der Meditation mit Klangschalen. Beide Kurse sind entgeltfrei. Es wird jeweils unter Angabe der Kursnummern 3460 (Faszien-Yoga) und 3459 (Klangschalen) zu einer Anmeldung angeraten.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft bereitet für den Abend ab 17 Uhr ein landestypisches Buffet zu. Interessierte können bei der Zubereitung zuschauen und sich Tipps und Tricks französischer Spezialitäten verraten lassen.

Den Abschluss des (W)Intermezzo-Tages bildet der Film „Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste“ aus dem Jahr 2015. Der Film läuft in der französischen Originalversion mit Untertiteln und dauert etwa 102 Minuten. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.

Informationen zum Programm des (W)Intermezzo sind beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung erhältlich.

Werkstattgespräch zum Schauspiel „Die Räuber“

29. Dezember 2018

Die erste Premiere im neuen Jahr im Theater Hagen präsentiert das Schauspiel „Die Räuber“ von Friedrich Schiller (Premiere: 12.1.2019, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Die Einführungsveranstaltung dazu unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ findet am 7. Januar 2019 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.00 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und in die Neuinszenierung und einem Gespräch mit dem Produktionsteam. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Konzertbusse zum Neujahrskonzert

28. Dezember 2018

Auch zum Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 1. Januar 2019 (Beginn 18.00 Uhr, Stadthalle Hagen) fahren die Konzertbusse zu den gewohnten Zeiten, dem früheren Konzertbeginn gemäß zwei Stunden nach vorne hin versetzt.

Pro Fahrt ist eine Gebühr von 1,50 € zu entrichten. Die Bustickets sind an der Theaterkasse und abends vor dem Konzert sowie in der Konzertpause in der Stadthalle erhältlich.

Grenzgänger zwischen sinfonischer Musik und Jazz

23. Dezember 2018

Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das Neujahrskonzert (1.1.2019, 18.00 Uhr, Stadthalle Hagen) des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton (Foto: Leszek Januszewski) steht ganz im Zeichen von Grenzgängern zwischen sinfonischer Musik und Jazzmusik.

Eröffnet wird mit George Gershwins Ouvertüre zu „Girl Crazy“, einem turbulenten Musical, aus dem der Jazzstandard „I Got Rhythm“ stammt. Ein weiteres Musical, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut, ist Leonard Bernsteins „West Side Story“, aus der die Ouvertüre erklingt. Ergänzt wird das Programm durch dessen „On the Town“-Suite sowie durch Musik der Jazzlegende Duke Ellington.

Aber auch Komponisten, die dem Jazz den Weg bereitet haben, kommen zu Gehör. So hat Dmitri Schostakowitsch in seiner Jazz Suite Nr. 2 verschiedene Tänze wie Walzer oder Polka in ein neues musikalisches Gewand gekleidet. Auch Paul Hindemith, von dem das Stück „Ragtime“ gespielt wird, zeigte Pioniergeist auf dem Parkett der noch jungen Stilistik des Jazz.

Highlight dieses Konzertes ist die Aufführung von Gershwins „Rhapsody in Blue“. Ihre beschwingte Leichtigkeit machte die Komposition über Nacht zum Publikumsmagneten. Auch heute genießt das Werk noch große Popularität – nicht nur unter Jazz-Fans. Den darin enthaltenen solistischen Klavierpart gestaltet Andrey Doynikov. Dieses musikalische Multitalent ist Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Hagen, Pianist, Komponist und Schlagzeuger.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Stunde der Kritik zur Dvořák-Oper „Rusalka“

22. Dezember 2018

Auf dem Szenenfoto aus „Rusalka“: Angela Davis, Fotograf: Klaus Lefebvre.

Wollten Sie schon immer mal Ihre persönliche Meinung über eine Inszenierung äußern und Fragen dazu stellen? Dazu bietet Ihnen seit dieser Spielzeit das Theater Hagen die Gelegenheit.

Die neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Die Stunde der Kritik“ sucht das Gespräch mit dem Publikum. Hier gibt es die Möglichkeit, das Theatererlebnis über ein bestimmtes Werk öffentlich zu beschreiben, Lob auszusprechen, Kritisches loszuwerden und mit den Theaterleuten und anderen Zuschauern über die jeweilige Neuproduktion in einen Austausch zu kommen.

Die nächste „Stunde der Kritik“ findet zur Oper „Rusalka“ von Antonín Dvořák statt am 29. Dezember 2018 um ca. 22.20 Uhr im Anschluss an die Vorstellung (im Theatercafé, Eintritt frei).

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner wurde der vor allem für den WDR sowie für Tages- und Fachzeitschriften tätige Kulturjournalist Stefan Keim gewonnen, der seit vielen Jahren über die Produktionen des Hagener Theaters berichtet. Aus dem Produktionsteam ist die Regisseurin Nina Kupczyk mit dabei, die Moderation übernimmt Dramaturgin Rebecca Graitl.

Weihnachten und Silvester/Neujahr im Theater Hagen und in der Stadthalle Hagen

21. Dezember 2018

Im Hagener Theater (und in der Stadthalle Hagen) wird über Weihnachten, Silvester, Neujahr und dazwischen ein vielseitiges Programm angeboten. Für folgende Vorstellungen/Konzerte gibt es noch Karten:

Am 26.12. (16.00 Uhr, Großes Haus) sorgt die Aufführung des beliebten Märchen-Ballettklassikers „Cinderella“ in der Choreographie von Alfonso Palencia mit der live gespielten Musik von Sergej Prokofjew für eine zauberhafte Stimmung.

Weiter geht’s am 27.12. (19.30 Uhr, Großes Haus) mit der Präsentation der Offenbach-Operette „Pariser Leben“, die zudem auch mit zwei Vorstellungen am 31.12. (15.00 und 19.30 Uhr) für beste Unterhaltung sorgt (Foto: Klaus Lefebvre).

Am 29.12. wird im Großen Haus (19.30 Uhr) ein weiteres Märchen präsentiert: die berührende Oper über eine Nixe namens „Rusalka“ von Antonín Dvořák. Dazu besteht im Anschluss an die Vorstellung die Möglichkeit, die „Die Stunde der Kritik“ im Theatercafé zu besuchen, in welcher das Publikum seine Meinung zu dieser Neuinszenierung äußern und Fragen stellen kann.

Die vorletzte Aufführung des facettenreichen Ballettabends „Move On“ mit zeitgenössischen Choreographien von Cayetano Soto, Itzik Galili und Alfonso Palencia findet sodann am 30.12. (15.00 Uhr, Großes Haus) statt.

Mit dem Genuss beschwingter und mitreißender Musik, darunter Gershwins „Rhapsody in Blue“, kann man sich beim Besuch des Neujahrskonzertes am 1.1.2019 (18.00 Uhr, Stadthalle Hagen) ins neue Jahr begeben.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal: „Der Messias“

20. Dezember 2018

Zum letzten Mal ist das Kultstück „Der Messias“ – Weihnachtskomödie von Patrick Barlow in der Inszenierung von Werner Hahn und der Ausstattung von Peter Blindert und Ulla Ziemba-Minkiewicz – zu erleben: am 22. Dezember, 19.30 Uhr im Lutz Hagen.

Mit britischem Humor und einer beträchtlichen Portion Menschlichkeit betrachtet Barlow den Ursprung der christlichen Kultur. Für uns schwer erklärbare „Phänomene“ werden auf menschliche, allzu menschliche Art und Weise beleuchtet. Liebevoll und geistreich wird der Blick hinter die Kulissen der Weihnachtsgeschichte gelenkt.

Theodor, ein Vollblut-Laiendramaturg und Stückeschreiber, hat sich ein neues Ziel gesetzt: Die Geschichte des Messias auf seiner Off-Bühne neu zu erzählen. Mit Esprit und Witz stürzen er und sein Freund Bernhard sich auf dieses Unternehmen. Aus Kostengründen übernehmen sie alle Rollen – und das sind eine ganze Menge! Doch das verläuft natürlich nicht ohne privaten Zwist zwischen den beiden Freunden, und auf der Bühne droht bald das totale Chaos …

Es spielen: Marc Baron, Kirsten Corbett, Dominik Hahn und Christa Heine.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

East-West-Quartett: Jazz-Begegnungen

19. Dezember 2018

26.12.2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Der Pianist Vadim Neselovskyi lebt schon seit vielen Jahren in New York und ist allen Musikfreunden schon lange kein Unbekannter mehr ebenso wie Trompetenvirtuose Dmitrij Telmanov, der der eigentliche Komponist des Abends ist. Jazzdrummer Benny Mokross und Uli Bär am Kontrabass bilden das musikalische Fundament.

Dieser Jazzabend wird spannend, denn im Reisegepäck haben die Musiker unterschiedliche neue Kompositionen mitgebracht. Außerdem sitzt auf jedem Platz ein Solist mit seinem persönlichen Stil, seiner musikalischen Heimat und seinen musikalischen Vorlieben. Das garantiert ein abwechslungsreiches Programm, bei dem das Publikum auf seine Kosten kommt (Foto: ESM).

Eintritt: VVK € 18,- / AK € 20,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689
Vorbestellungen: booking@kulturverein-westfalen.de

Adventskonzert „Gloria in excelsis Deo“

19. Dezember 2018

Das Philharmonische Orchester Hagen läutet beim diesjährigen Adventskonzert am 23. Dezember (18.00 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) zusammen mit den Gesangssolisten Cristina Piccardi (Foto: Theater), Andrea Kleinmann, Nicole Naughton, Caroline Petrich, Luca Igelhorst (Sopran), Pauline Engelhaupt, Idil Duru Yalman (Mezzosopran), Sohee Kim (Alt), Kenneth Mattice (Bariton), dem Kinder- und Jugendchor des Theaters Hagen (Leitung: Caroline Piffka) und dem Philharmonischen Chor Hagen die Feiertage ein.

Mit der Präsentation von beliebten weihnachtlichen Werken vom Barock bis ins 20. Jahrhundert aus verschiedenen Ländern kehrt festliche und besinnliche Stimmung ins Theater Hagen ein. Auf dem Programm stehen: Antonio Vivaldis „Gloria“, Fantasie über „Greensleeves“ von Ralph Vaughan Williams, „Carol of the Bells“ von Mykola Leontovych, „Christmas Lullaby“ von John Rutter, „A la clavelina“ von Joaquín Rodrigo, „Christmas Day“ von Gustav Holst und „Vom Himmel hoch“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Am Dirigentenpult stehen abwechselnd Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Andrey Doynikov und Dan K. Kurland.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Ballett: Alfonso Palencia wird bereits ersetzt

15. Dezember 2018

Ballettdirektor sollte ursprünglich zum Ende Spielzeit 2018/19 seine Tätigkeit beenden

Unabhängig von der noch ausstehenden Entscheidung über die Besetzung der Ballettdirektion des Balletts Hagen ab der Spielzeit 2019/20 wird bei der Ballett- und Oper-Doppelproduktion des Theaters Hagen in dieser Spielzeit ein Wechsel der Choreographie erfolgen: Statt des amtierenden Ballettdirektors Alfonso Palencia wird der italienische Tänzer und Choreograph Francesco Nappa diesen Ballettabend mit dem Hagener Ballett kreieren.

Die Produktion kombiniert als Doppelabend die Oper „DIDO AND AENEAS“ von Henry Purcell mit einem Handlungsballett auf die „WATERMUSIC“ von Georg Friedrich Händel und wird einen dramaturgischen Bezug zwischen beiden Stücken sichtbar machen.

Neben Francesco Nappa als Choreograph wirkt wie bereits geplant Kaspar Glarner als Ausstatter (Bühne und Kostüme) für beide Produktionsteile mit, während Intendant Francis Hüsers die Inszenierung des Opernteils besorgt.

Nach seiner Tanz- und Choreographieausbildung und seinem Wirken als Solotänzer arbeitet(e) Francesco Nappa als Choreograph sowohl international freischaffend, als auch mit seinem festen Tanzensemble „Somatic Dance Project“ (Lyon). In den letzten Jahren machte er auch in Deutschland in mehreren Städten mit seinen Kreationen und abendfüllenden Balletten auf sich aufmerksam, darunter u.a. in Kaiserslautern, Schwerin, Ulm, Stuttgart, Dresden.

Obwohl das Auswahlverfahren zur Besetzung der Ballettdirektion noch nicht abgeschlossen ist, gilt Francesco Nappa als einer der aussichtsreichen Kandidat*innen für die Nachfolge von Alfonso Palencia.

Eine Reise durch die Epochen

14. Dezember 2018

Viertes Kammerkonzert im Auditorium des Kunstquartiers Hagen

Im vierten Kammerkonzert am 16. Dezember 2018 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier singt Kammersängerin Marilyn Bennett, die zuletzt und derzeit v.a. in „Molly Bloom“ und „Pariser Leben“ zu erleben war und ist.

Zusammen mit den Cellistinnen Melinda Riebau und Kerstin Warwel sowie dem Pianisten Dan K. Kurland nimmt sie das Publikum mit auf eine Reise durch die Epochen – von Henry Purcell bis Benjamin Britten.

Reine Instrumentalwerke ergänzen dieses abwechslungsreiche Programm (Foto der Interpreten: Leszek Januszewski).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Islam in Europa – Bilder des zenith-Fotopreises

14. Dezember 2018

15.12.2018 – 10.02.2019, Osthaus-Museum Hagen

Begegnungen von Berlinern und Geflüchteten in deutschen Museen, feiernde Familien beim gemeinsamen Essen in Spanien oder Muslime beim gemeinsamen Gebet in Italien – „Wie sieht der Islam in Europa eigentlich aus?“ Das ist die Frage des zenith-Fotopreises 2017.

Antworten darauf gibt die Leih-Ausstellung „Islam in Europa – Bilder des zenith-Fotopreises“ der Stiftung Haus der Geschichte. Neben den Gewinnerfotos präsentiert die Ausstellung ausgewählte Bilder aus den eingesendeten Fotoarbeiten. Über 50 Fotografen aus ganz Europa beteiligten sich am Wettbewerb (Foto: © Ayse Avdic: „Resilience“, Deutschland 2017).

Die mediale Berichterstattung in den vergangenen Jahren assoziiert den Islam oft mit Bildern von Flucht, Bürgerkrieg und Terror. Dass dies – besonders in Europa – nur ein kleiner Teil der Wirklichkeit ist, zeigen die Wettbewerbsbeiträge. In über 500 eingereichten Fotos erzählen Künstlerinnen und Künstler von der Heterogenität muslimischen Lebens in den verschiedenen europäischen Ländern. Wie leben, arbeiten und wohnen Muslime in Europa? Wie sieht ihr Alltag aus? Neben in sich versunkenen, betenden Menschen zeigen die Fotos ebenso feiernde, fröhliche Muslime, Kinder in der Fremde sowie in vertrauter Umgebung, Moscheen als Prachtbauten und im Hinterhof.

Der zenith-Fotopreis wurde 2011 vom Magazin zenith ins Leben gerufen und wird von der Stiftung Mercator unterstützt. Die Candid Foundation ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Think Tank, der 2015 die Herausgeberschaft der Zeitschrift zenith übernommen hat und Projekte zur interkulturellen Verständigung fördert und umsetzt.

„Islam in Europa. Bilder des zenith-Fotopreises“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Erstpräsentation fand im Museum in der Kulturbrauerei Berlin vom 16.11.2017 bis 08.04.2018 statt.

Koepchenwerk: Landmarke leuchtet wieder

12. Dezember 2018

Sie leuchtet wieder, die RWE-Lichtlandmarke oberhalb des Koepchenwerks (Foto: Markus Bollen). Seit dem Ende der 1920er Jahre, als das Pumpspeicherkraftwerk nach Plänen von Arthur Koepchen gebaut wurde, steht sie für die Aktivität der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke am Hengsteysee. Der RWE-Schriftzug hat eine starke Symbolkraft, er steht für ungebrochene, wirtschaftliche Prosperität des Standortes und ist für die Herdecker Bürgerinnen und Bürger ein weithin sichtbares Symbol ihrer Heimat am Hengsteysee.

Seit die Industriedenkmalstiftung das Koepchenwerk im Jahr 2017 in ihren Bestand übernahm, hat sich viel getan. „Zwei arbeitsintensive Jahre liegen hinter uns“, sagt Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung. „Der historische RWE-Schriftzug wurde rekonstruiert; das 4000 m² große Dach der Maschinenhalle ist dicht, 40 Fenster sind repariert, das Gebäude ist trocken und bietet jetzt wieder einen Schutz für den wertvollen Maschinenbestand.“

Für Ulrich Heckmann, Leiter des Referats Industriekultur beim Regionalverband Ruhr, ist das Denkmal ein technikgeschichtlicher Meilenstein auf der Route der Industriekultur, die mit ihren 25 Ankerpunkten jährlich mehr als 7 Millionen Besucher anzieht:  „Das Koepchenwerk repräsentiert das industriekulturelle Erbe unserer Region und steht als technische Pionierleistung bei der Speicherung von Energie für ein nach wie vor brandaktuelles Thema.“

Regina Schrader, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. in Herdecke, will mit den Mitgliedern die Industriedenkmalstiftung tatkräftig unterstützen. Der Verein hat sich etwas Besonderes zur Aufgabe gemacht: die 12-Buchstaben-Spendenkampagne KOEPCHENWERK. Regina Schrader zufolge soll damit der historische Schriftzug an der Fassade wieder zum Leuchten gebracht werden: „Erst dann ist das Denkmal auch als Lichtlandmarke wieder komplett.“

Pro Buchstabe fallen 5000 Euro für die Instandsetzung inklusive Beleuchtung und Stromkosten an. Spenden ab 1 Euro sind möglich.

Spendenkonto:
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Volksbank Dortmund-Nordwest eG, IBAN: DE19 4406 0122 4168 6627 00, BIC: GENODEM1DNW
Verwendungszweck: Koepchenwerk leuchtet

Spendenquittungen werden ab 50 Euro automatisch und bei niedrigeren Beträgen auf Anfrage zugestellt.

Wiederaufnahme von „Der Messias“

9. Dezember 2018

Weihnachtskomödie von Patrick Barlow

Marc Baron und Dominik Hahn. Foto: Theater

Ab dem 15. Dezember 2018 (Wiederaufnahme, 19.30 Uhr, Lutz) steht sie mit insgesamt vier Vorstellungen wieder auf dem Spielplan des Hagener Theaters: Die beliebte Weihnachtskomödie „Der Messias“ von Patrick Barlow (ab 14 Jahren).

Barlows komödiantische Zeitreise mitten hinein in das Jahr Null gehört seit 13 Jahren zum Weihnachtskult auf der Lutz-Bühne. Mit britischem Humor und einer beträchtlichen Portion Menschlichkeit betrachtet Barlow den Ursprung der christlichen Kultur. Für uns schwer erklärbare „Phänomene“ werden auf menschliche, allzu menschliche Art und Weise beleuchtet. Liebevoll und geistreich wird der Blick hinter die Kulissen der Weihnachtsgeschichte gelenkt.

Theodor, ein Vollblut-Laiendramaturg und Stückeschreiber, hat sich ein neues Ziel gesetzt: Die Geschichte des Messias auf seiner Off-Bühne neu zu erzählen. Mit Esprit und Witz stürzen er und sein Freund Bernhard sich auf dieses Unternehmen. Aus Kostengründen übernehmen sie alle Rollen – und das sind eine ganze Menge! Doch das verläuft natürlich nicht ohne privaten Zwist zwischen den beiden Freunden, und auf der Bühne droht bald das totale Chaos…

In der Inszenierung von Werner Hahn und dem Bühnen- und Kostümbild von Peter Blindert und Ulla Ziemba-Minkiewicz spielen Marc Baron, Kirsten Corbett, Dominik Hahn und Christa Heine.

Weitere Aufführungstermine: 16.12. (18.00 Uhr), 21.12. (19.30 Uhr), 22.12. (19.30 Uhr) 2018

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Weihnachtliches Mitsingkonzert

8. Dezember 2018

Das Philharmonische Orchester Hagen lädt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold am 14. Dezember 2018 (19.30 Uhr) alle sangesfreudigen Menschen zum kräftigen Mitsingen in einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in die Markuskirche ein. Wer nur zuhören möchte, ist natürlich auch herzlich willkommen.

Als mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Solistinnen sind aus den Instrumental- und Gesangsklassen der Detmolder Musikhochschule mit dabei: Die Hagener Sopranistin Ann-Kathrin Niemczyk und die in Serbien aufgewachsene Cellistin Irena Josifoska.

Neben bekannten Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“ und „O du fröhliche“ enthält das abwechslungsreiche Programm Werke von Engelbert Humperdinck (Ouvertüre zur Oper „Hänsel und Gretel“), Camille Saint-Saëns (Cellokonzert Nr. 1), Maurice Ravel (Suite „Le Tombeau de Couperin“), Peter Tschaikowski („Nussknacker“-Suite) u.a.

Die musikalische Leitung und Moderation übernehmen Studierende der Dirigierklasse der Hochschule für Musik Detmold – Mareike Jörling, Philipp Solle, Julian Wolf, Richard Kirchbaum, Lukas Ziesché – unter der Gesamtleitung von Prof. Florian Ludwig.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kleinkunst im Hohenlimburger Café Fachwerk

7. Dezember 2018

Vor zwei Jahren zog die Kaffeehauskultur „Melange“ mit ihrem Programm in das Café Fachwerk an der Herrenstraße um. „Nahezu jede Veranstaltung in diesem Jahr war ausverkauft, das ist einfach gigantisch“, freut sich Geschäftsführer Dr. Thomas Eicher, der zusammen mit Hausherr Christoph Rösner die Termine für das erste Halbjahr 2019 vorgestellt hat. (…)

Quelle: wp.de

Historische Authentizität und thematische Pikanterie

6. Dezember 2018

Viertes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im vierten Sinfoniekonzert am 11. Dezember 2018 (20.00 Uhr, Stadthalle Hagen) begibt sich das Philharmonische Orchester Hagen in die Hände eines Experten für historische Aufführungspraxis: Gottfried von der Goltz. Der weltbekannte Konzertmeister des Freiburger Barockorchesters wird die Musik – am Pult und an der Geige – gekonnt in Szene setzen (Foto: Marco Borggreve).

Don Juan, Archetyp des Frauenhelden in europäischer Literatur und in Theaterstücken, war bereits im ersten Sinfoniekonzert präsent. Auf dem Programm des vierten Sinfoniekonzerts stehen Werke von gleich zwei Komponisten – Christoph Willibald Gluck (Suite aus „Don Juan“) und Luigi Boccherini (Sinfonie Nr. 6 „La casa del diavolo“) –, die sich von Lust und Leid und den höllischen Abgründen der Geschichte um und über Don Juan haben inspirieren lassen. Zudem darf ihr Zeitgenosse und der wohl bekannteste „Don Juan“- bzw. „Don Giovanni“-Vertoner Wolfgang Amadeus Mozart in diesem Programm nicht fehlen: Gottfried von der Goltz spielt dessen „türkisches“ Violinkonzert Nr. 5. Die Besucher erwartet ein Abend mit historischer Authentizität und thematischer Pikanterie!

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Neues Profil für das Ballett Hagen

6. Dezember 2018

In der Diskussion um die Zukunft der Sparte Ballett am Theater Hagen nimmt jetzt die Direktion des Hauses Stellung. Intendant Francis Hüsers, GMD Joseph Trafton und Geschäftsführer Michael Fuchs betonen, dass die Theaterleitung nicht plant, das Ballett als eigenständige Sparte abzuwickeln. Im Interview mit der Westfalenpost stellen sie ihre Pläne zu einer neuartigen Fusion von Oper und Tanztheater vor und reden offen über den Spardruck. (…)

Quelle: wp.de

Theater-Hagen-Tag am 15. Dezember

5. Dezember 2018

Ab sofort stark vergünstigte Tickets für die Oper „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi

V.l.n.r.: Kwang-Keun Lee (Simon Boccanegra), Dong-Won Seo (Jacopo Fiesco alias Andrea), Xavier Moreno (Gabriele Adorno), Chor und Extrachor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Was für eine Gelegenheit für alle Opern- und Theaterfans! Das Theater Hagen schenkt seinen Besuchern einen interessanten und unterhaltsamen Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis: Beim nächsten Theater-Hagen-Tag am Samstag, 15. Dezember 2018 (19.30 Uhr), kosten alle Plätze für den Besuch der Aufführung von Giuseppe Verdis Oper „Simon Boccanegra“ im Großen Haus nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort.

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge! Damit ließe sich die ganze Geschichte auf den Punkt bringen, die Verdi in seiner Oper über den Dogen Simon Boccanegra erzählt, der 24 Jahre autoritär im Genua des ausgehenden Mittelalters herrschte, bevor er selbst vergiftet wurde.

In vorherrschend dunkle Klangfarben getaucht, verleiht Verdis Musik den Situationen aus Politik und Todesfeindschaft, Liebe und Unschuld, der Frage nach einer statthaften Vater-Tochter-Beziehung sowie schließlich einer musikalisch grandios ausgemalten Versöhnungsutopie im Tode der Erzfeinde eine unwiderstehliche Faszination.

In der an- und aufregenden Inszenierung von Magdalena Fuchsberger und unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo  singen und spielen: Valentin Anikin, Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin, Kwang-Keun Lee, Kenneth Mattice, Xavier Moreno, Dong-Won Seo, Richard van Gemert, Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777.

Land erhöht Zuschüsse für Theater und Orchester

3. Dezember 2018

Hagen zweigt gleich einen erheblichen Teil für den allgemeinen Haushalt ab

Für die kommunalen Theater und Orchester werden die Mittel im Kulturhaushalt des Landes bis 2022 um 30 Millionen Euro erhöht.

„Die weltweit einzigartige Theater- und Orchesterlandschaft in Deutschland und ganz besonders im kommunal geprägten Nordrhein-Westfalen muss in ihren Fundamenten stabilisiert werden. Nur dann können sich Theater und Orchester gut entwickeln und zukunftsfähig werden. Die Stabilisierung dieser wichtigen Orte der Kunst, des öffentlichen Diskurses und der Bildung wird auch die Kommunen und das gesamte Land stärken“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Durch den Aufwuchs werde damit 2022 insgesamt ein Betrag von 50 Millionen Euro an Landesmitteln zur Förderung der kommunalen Theater und Orchester zur Verfügung stehen. Dieser Aufwuchs solle die Kommunen unterstützen und ermutigen, ihre Förderung der kommunalen Theater und Orchester beizubehalten und weiterzuentwickeln. Mit jeder Kommune werde eine Fördervereinbarung zur Theater- und Orchesterförderung geschlossen.

Die Stadt Hagen hat allerdings einen Weg gefunden, in diese Fördervereinbarung eine Hintertür einzubauen und damit die Intention der Kulturministerin zu unterlaufen: Ein erheblicher Teil der Landesförderung wird neutralisiert, indem gleichzeitig die städtischen Zuschüsse zum Theaterbetrieb gekürzt werden.

Im laufenden Jahr fließen mit diesem Griff in die Trickkiste de facto 70 Prozent der zusätzlichen Landesmittel in den allgemeinen Haushalt, über den gesamten Zeitraum bis 2022 sind es im Mittel mehr als 34 Prozent. Von den insgesamt 2,422 Millionen Euro verbleiben so für Theater und Orchester nur 1,592 Millionen, während gleichzeitig 830.000 Euro zum Stopfen kulturfremder Löcher dienen.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung hält für diese Form von modernem Raubrittertum den zynischen Satz bereit: „Die sukzessive Vergrößerung des Anteils für das Theater bis 2022 erfüllt in den letzten Stufen auch den vom Land gewünschten Effekt zur dauerhaften Verbesserung der finanziellen Situation für die Theater in NRW.“

Der Hagener Stadtrat, der von vielen teilweise aggressiv kulturfeindlichen Kräften durchsetzt ist und in dem eine Opposition nur durch Nichtexistenz glänzt, hat die Fördervereinbarung erwartbar einstimmig abgenickt.

Anders die Stadt Oberhausen, die sich in einer vergleichbaren finanziellen Lage wie Hagen befindet: Ähnlich hohe Schulden bestimmen auch dort seit Jahren die Diskussion, und wie Hagen ist auch Oberhausen Zwangsmitglied im sogenannten „Stärkungspakt“.

Die Oberhausener Fördervereinbarung garantiert im Gegensatz zu Hagen die vollständige Verwendung der zusätzlichen Landesmittel für den eigentlichen Zweck der Theater- und Orchesterförderung: „Eine Anrechnung auf den kommunalen Zuschuss findet nicht statt.“

Im Gegenteil wird auch der städtische Zuschuss von 2018 bis 2022 um 8 Prozent erhöht. In Hagen sind es im gleichen Zeitraum nur 1,1 Prozent (Vergleich: ursprünglich geplanter Ansatz 2018 mit dem jetzt verminderten Zuschuss für 2022).

Krise ist immer und überall

1. Dezember 2018

Wie es euch gefällt – Komödie von William Shakespeare

Am 6. Dezember 2018 findet um 19.30 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus) ein Gastspiel der bremer shakespeare company mit der Präsentation von „Wie es euch gefällt“, Komödie von William Shakespeare, statt (Foto: Marianne Menke).

Krise ist immer und überall. Am fürstlichen Hof setzt sie das Drama in Gang, doch im Wald befeuert sie die Komödie. Am Hof herrschen Egoismus und Opportunismus, jeder muss sich verbiegen, um zu bestehen, doch der Wald stellt andere Herausforderungen. Dort strandet ein Häuflein Ausgestoßener und Deklassierter, die vom Fürstenhof verbannt wurden. Es entwickelt sich ein Experimentierfeld jenseits der höfischen Rollenerfüllung und Verhaltenskonventionen. Das bezaubernde Versteckspiel zwischen Rosalind in ihrer Männerverkleidung und Orlando ist eine komisch-tiefgründige Suche nach der Liebe und nach sich selbst. Die Dialoge spielen verschiedene Liebesvariationen durch: romantisch, derb-lustig, pragmatisch und illusionär.

Die bremer shakespeare company ist bekannt für hervorragende und pure Shakespeare-Aufführungen. Sie sieht Theater als gemeinsames Fest mit dem Publikum und setzt auf dessen Phantasie und die Lust am Denken und Mitfühlen.

In der Inszenierung von Thomas Weber-Schallauer, der am Hagener Theater zuletzt bei „Wie im Himmel“ Regie führte, und der Ausstattung von Heike Neugebauer spielen Svea Auerbach, Christian Bergmann, Philipp Michael Börner, Tim Lee, Theresa Rose, Erik Roßbander.

Einführung: 19.00 Uhr, Theatercafé.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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