Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Kinotipp: Congo Calling

16. Januar 2020

Do 16.01.2020, 19:00 Uhr, Kino Babylon

In Goma, einer der unsichersten Städte des Landes, filmte Regisseur Hilbert über Jahre drei Entwicklungshelfer und formte das Material zu einem differenzierten Film, in dem es weniger um den Kongo an sich geht, als um das Verhältnis zwischen Europäern und Afrikanern.

Der spanisch-französische Wissenschaftler Raul führt eine Studie über Rebellengruppen im Kongo durch, doch schon bald stellt er fest, dass seine Arbeitskollegen mit den Geldern auch die vorherrschende Korruption unterstützen. Peter ist ein deutscher Entwicklungshelfer und wird nach 30 Jahren Dienst in Rente geschickt, findet aber abseits Afrikas keine Perspektiven für sich. Anne Laure kommt aus Belgien und hat sich von der Entwicklungshilfe losgesagt. Mittlerweile arbeitet sie für ein Musikfestival, das regelmäßig in Zentralafrika stattfindet.

Deutschland 2019, Regie: Stephan Hilbert, z.T. OmU (Engl./Franz.), 90 Min.

Klarsichtkino in Kooperation mit terres des hommes. Eintritt: 3 €.

Hast Du Dein Lied schon gefunden?

16. Januar 2020

„Die Meerjungfrau in der Badewanne“ – ein Erzähltheater mit Musik

Die erste Premiere im Lutz im neuen Jahr findet am 18. Januar 2020 (15.00 Uhr) statt. Auf dem Programm steht „Die Meerjungfrau in der Badewanne“ – ein Erzähltheater mit Musik von Tim Sandweg nach dem Kinderroman von Koos Meinderts für alle ab 7 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 2-5.

Worum geht es? „Mein Vater hatte mir einmal erzählt, jeder Mensch habe ein Lied, das zu ihm passt. Seitdem bin ich auf der Suche.“ Das Lied seiner Meerjungfrau-Mutter kennt Philipp ganz genau. Sie hinterließ es ihm zusammen mit einer Fischschuppe und zwei Schwimmzehen, bevor sie kurz nach seiner Geburt ihren Fischschwanz nahm und in den Fluten verschwand. Heute ist Philipp erwachsen und ein Geschichtenerzähler. Er lädt uns ein, mit ihm in sein Meer aus Geschichten einzutauchen. Gespannt folgen wir Philipp in seine Kindheit – an seinen geheimen Platz in den Dünen, zu seiner geheimen Freundin und der schwarzen Witwe im weißen Haus. Dabei erleben wir, wie er sich eigenständig und optimistisch eine poetische Welt erschafft und seinen ganz eigenen Lebensweg findet.

Nachdem er zur Weihnachtszeit zahlreiche Kinder als Seppel in „Der Räuber Hotzenplotz“ begeisterte, spielt, tanzt, singt und erzählt der Schauspieler Stefan Merten (Foto: Leszek Januszewski) nun alle Rollen dieser ebenso zauberhaften wie humorvollen Theatererzählung, in der alle Objekte des Bühnenbilds zum Leben erwachen. Eine Musikerin des Philharmonischen Orchesters Hagen begleitet ihn einfühlsam an der Harfe. Gemeinsam erschaffen sie einen Geschichten- und Klangkosmos, der dem schweren Thema vom Verlust eines Elternteils eine schwebende Leichtigkeit verleiht.

In der Inszenierung dieser vom Lions-Club Hagen-Mark unterstützten Produktion von Anja Schöne, der Ausstattung von Sabine Kreiter, mit Musik von Andres Reukauf u.a., in der Choreographie von Jozsef Hajzer und in der Dramaturgie von Anne Schröder spielen Stefan Merten (Philipp) und alternierend Ute Blaumer/Simone Seiler (Harfe).

Familienvorstellungen: 23.2.; 8.3.2020 (jeweils 15.00 Uhr)
Schulvorstellungen: 21.1.; 27.2.; 28.2.; 12.3.; 29.4.; 6.5.; 23.6.; 24.6.2020 (jeweils 10.00 Uhr)

Diese Produktion gehört zum Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, innerhalb dessen, finanziert vom Theaterförderverein Hagen e.V., (Schul-)Gruppen ein kostenloser Besuch einer der Vorstellungen dieses Stückes ermöglicht wird.

Begleitend zur Vorstellung werden dank der Unterstützung durch die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung kostenlose Musikworkshops angeboten, welche die bekannte Hagener Musikerin Maren Lueg leitet. Die teilnehmenden Kinder erhalten anhand der Geschichte des Stücks und ausgewählter Szenen eine Einführung in den Bereich Musik und Theater und lernen, wie Emotionen und theatrale Vorgänge klanglich gestaltet werden können. Termine können individuell vereinbart werden. Weitere Informationen und Anmeldung unter anne.schroeder@stadt-hagen.de.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Kulturcafé“ mit der Sopranistin Angela Davis

15. Januar 2020

Die nächste Kulturcafé-Veranstaltung findet am 19. Januar 2020 mit Beginn um 15.00 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Bei Kaffee und Kuchen unterhalten sich musikalische Künstlerinnen und Künstler in lockerer Atmosphäre über verschiedenste musikalische Themen und geben unterhaltsame und informative Ein- und Ausblicke rund um das Philharmonische Orchester Hagen im Speziellen und sinfonische Musik im Allgemeinen.

Generalmusikdirektor Joseph Trafton begrüßt dieses Mal als Gast die Sopranistin Angela Davis (Foto: Theater), Ensemblemitglied am Theater Hagen, die derzeit im Musiktheaterbereich in den Opern „Cardillac“ und „Hoffmanns Erzählungen“ sowie in der Operette „Der Graf von Luxemburg“ zu erleben ist. Sie sprechen über künftige Projekte, Produktionen, Veranstaltungen und speziell über das Programm im 6. Sinfoniekonzert, in welchem u.a. das Oratorium „Das Paradies und die Peri“ von Robert Schumann aufgeführt wird.

Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theater Hagen kämpft mit mangelnder Wirtschaftlichkeit

14. Januar 2020

Mut, Elan und ein ambitioniertes Bühnenprogramm – das bescheinigte der deutsche Bühnenverein dem Hagener Theater im vergangenen Jahr mit einer Auszeichnung für die „beste Theaterarbeit abseits der Zentren“. Beim Neujahrsempfang des Theaterfördervereins am Sonntagvormittag im Lutz-Theater zeigten sich die Verantwortlichen deshalb künstlerisch mit dem Jahr 2019 durchaus zufrieden. Weiterhin hat das Theater jedoch mit mangelnder Wirtschaftlichkeit und geringen Besucherzahlen zu kämpfen.

Ein Grund für den finanziellen Misserfolg sieht Theaterintendant Francis Hüsers im schwindenden Stammpublikum aufgrund des demografischen Wandels. Neu nach Hagen zugezogene Menschen würden das Theater in der Regel nicht besuchen. So sei es weiter auf Unterstützung der Kommune und des Landes angewiesen, betonte Hüsers. Diese sei bis 2022 gesichert. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Führung durch das Stadtarchiv Hagen

12. Januar 2020

Eine Besichtigung des Stadtarchivs Hagen, Eilper Straße 132-136, bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „100 Jahre – 100 Begegnungen“ am Dienstag, 14. Januar, von 14 bis 16 Uhr an.

Das Stadtarchiv wurde 1929 gegründet und deckt mit seinen Beständen einen Zeitraum vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis in die Gegenwart ab. Sie dokumentiert über 750 Jahre Geschichte der Stadt, ihrer Stadtteile und der gesamten Region. Heute zählt das Stadtarchiv Hagen zu den größten Kommunalarchiven in Nordrhein-Westfalen. Die Führung vermittelt, dass Archive heute keine staubigen Keller mehr sind, sondern Orte, an denen Geschichte wieder lebendig wird.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, eine Anmeldung unter Angabe der Veranstaltungsnummer J204 auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich.

„ZeichenTanz“ für Gehörlose

12. Januar 2020

Aufgrund der Anregung der neuen Ballettdirektorin Marguerite Donlon findet als neues Angebot des Theaters Hagen am 18. Januar 2020 erstmals eine gebärdensprachliche Begleitung zu der Vorstellung ihres Tanzwerkes „Casa Azul – Inspired by Frida Kahlo“ statt (19.30 Uhr, Großes Haus). Unter dem Titel „ZeichenTanz“ ermöglicht dieses Angebot gehörlosen und gehörbeeinträchtigten Menschen durch Beschreibungen der musikalischen Grundatmosphären und des Klangs einen umfassenden Eindruck der Choreographie.

Begleitpersonen von Menschen mit Merkmal ‚B‘ im Behindertenausweis haben Anspruch auf einen kostenfreien Eintritt. Zudem wird Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit dem Merkmal ‚B‘ ein freier Eintritt ermöglicht.

Weitere Aufführungen mit gebärdensprachlicher Begleitung sind geplant und werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Haus Harkorten – ein „Denkmal in Not“

11. Januar 2020

Deutsche Stiftung Denkmalschutz sieht „unmittelbare Bedrohung“ für das Hagener Kleinod des Bergischen Barock

„Denkmale in Not“- das sind Denkmale, die auf besonders schnelle Hilfe angewiesen sind. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz führt bundesweit nur sieben Objekte in dieser Kategorie, davon nur eines in Nordrhein-Westfalen: Das Haus Harkorten in Hagen-Westerbauer (Foto: Sixtnitgern, Eingang, Zustand 2014).

Haus Harkorten gilt als Höhepunkt des Bergischen Wohnhausbaus – eine baulich fast vollständig erhaltene, aber sanierungsbedürftige Gutsanlage, an der sich der wirtschaftliche und soziale Aufstieg der berühmten Familie Harkort ablesen lässt.

Von besonderer Schönheit ist das schieferbeschlagene „neue Haus“. Es bietet den typisch bergischen Dreiklang der Fassade aus Schiefergrau, Grün und Weiß. Doch dem Heim des „Vaters des Ruhrgebiets“ Friedrich Wilhelm Harkort droht der Verfall.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte bereits 2014 für die dringendsten Sicherungsmaßnahmen 80.000 Euro bereitgestellt, die natürlich nur den berühmten „Tropfen auf den heißen Stein“ darstellten. Jetzt bittet die Stiftung auch um Spenden.

Weitere Informationen:

Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Haus Harkorten

DSD fördert Haus Harkorten in Westerbauer

100 Jahre Ruth Eckstein

11. Januar 2020

Am Sonntag, 12.1.2020, 11:00 Uhr wird in der HAGENRING-Galerie in Eilpe die Ausstellung „100 Jahre Ruth Eckstein“ mit Arbeiten des ehemaligen HAGENRING-Mitgliedes eröffnet.

Ruth Eckstein (Foto: privat) wurde am 10.1.1920 als Tochter des Stadtarchitekten Alfred Eckstein und seiner Frau Meta in Wetter geboren. Sie besuchte bis 1936 die Volksschule und das Lyzeum in Hagen.

Nachdem ihr Vater 1936 aus politischen Gründen aus seinem Dienst entlassen wurde, übersiedelte die Familie im Jahr 1938 nach Stuttgart-Laudenbach. Zwischen 1941 und 1945 leistete Ruth Eckstein Zwangsarbeit in einer Orgelfabrik in Weikersheim. Sie wurde 1945 im Konzentrationslager Theresienstadt interniert und kehrte anschließend nach Laudenbach zurück.

Von 1947 bis 1950 absolvierte sie ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart unter anderem bei Willi Baumeister. 1950 kehrte sie mit ihren Eltern nach Hagen zurück.

Begegnungen mit Künstlern wie u. a. Emil Schumacher, Ernst Meister, Lis Goebel, Eva Niestrath waren inspirierend für ihre Arbeiten, ohne dass direkte Einflüsse erkennbar wären. Auch das Werk von Adolf Hölzel und Ida Kerkovius war Grundlage für neue Impulse zur freien Gestaltung. „Ganz im Sinne der ‚absoluten Kunst‘ Hölzels konzentrierte sich Eckstein seit den siebziger Jahren auf die elementaren Mittel der Malerei – Farbe und Form – und fand so sukzessive zu ihrer eigenen, unverwechselbaren Handschrift“, schrieb Andrea Sinzel 1998 in einem Katalog für das Karl-Ernst-Osthaus-Museum.

Ruth Eckstein malte anfangs im Haus ihrer Eltern, zog aber 1961 ins eigene Atelier nach Eppenhausen. 1953/1954 trat Eckstein in den „Ring Bergischer Künstler“ Wuppertal ein und wurde Mitglied im HAGENRING in Hagen, dem sie über 40 Jahre lang verbunden blieb. Ihr reiches Schaffen dokumentierte sie in vielen Einzelausstellungen und Beteiligungen an Ausstellungen im In- und Ausland von 1953 bis zu ihrem Todesjahr 1997.

In der Gedächtnisausstellung vom 12. Januar 2020 bis 9. Februar 2020 werden attraktive Arbeiten aus dem Nachlass der Künstlerin gezeigt. Die Werkeinführung wird Karl-Friedrich Fritzsche geben. Die Galerie in der Wippermann-Passage, Eilper Straße 71 – 75, ist dienstags bis freitags von 17 bis 19 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei.

Ein Klassiker der Schauspielliteratur im Theater Hagen

10. Januar 2020

William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“

Aus der Produktion (v.l.n.r): Kristina Nadj (Hermia), Lucia Schulz (Helena), Martin Wißner (Lysander). Foto: Klaus Lefebvre.

Die erste Premiere des Theaters Hagen im neuen Jahr findet am 11. Januar 2020 (19.30 Uhr, Großes Haus) statt. Auf dem Programm steht ein Klassiker der Schauspielliteratur: William Shakespeares Komödie „Ein Sommernachtstraum“.

In diesem weltbekannten Stück ist die Liebe aus den Fugen geraten, denn schon von Beginn an ist die Konstellation im Ungleichgewicht: Hermia und Lysander müssen fliehen, um ihre Liebe leben zu können. Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia. Der Elfenkönig Oberon und sein Gehilfe Puck wollen Ordnung in das Quartett der Liebenden bringen und manipulieren mit einem Zauber die Gefühle von Lysander und Demetrius.

Doch nicht nur für die verzauberten Männer, sondern auch für die Frauen lösen sich innerhalb kurzer Zeit alle Fixpunkte auf. Für Hermia bricht eine Welt zusammen, als sie den geliebten Lysander verloren glaubt. Und auch Helena, die sich über Demetrius plötzlich entflammte Liebe freuen könnte, kann sich sein Verhalten nur als ein grausames Spiel erklären … Die Liebe ist Theater und Zauberei, und Theater und Zauberei sind praktische Mittel, um mit der Liebe zu spielen.

Der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare, über 420 Jahre alt und doch so aktuell wie nie, bringt das mit spitzem Geist treffend auf den Punkt. Dabei lenkt die effektsichere Verknüpfung von lyrisch-musikalischen und komisch-turbulenten Szenen von der Doppelbödigkeit der Komödie ab. Die Handlungsstränge der drei verschiedenen Figurengruppen – die weltlichen Liebenden, die Handwerker und die Elfen – verknüpft der Dramatiker auf meisterhafte Art und Weise miteinander.

In der Inszenierung von Intendant Francis Hüsers, den an diesem Stück u.a. interessiert, welche Arten von Täuschung, Enttäuschung, Selbsttäuschung und Fremdtäuschung mit der Liebe verbunden sind, und der phantasievollen Ausstattung von Swen Erik Scheuerling (Bühne) und Karina Liutaia (Kostüme), die erstmals am Hagener Theater arbeiten, sowie der Lichtgestaltung von Hans-Joachim Köster sind auf der Bühne zu erleben: Christian Bergmann, Robin Bohn, Yasin Boynuince, Julia Goldberg, Ralf Grobel, Kristina Günther, Dan K. Kurland, Alexandra Lowygina, Kristina Nadj, Tillmann Schnieders, Lucia Schulz, Martin Wißner, Junoh Zobel.

Diese Produktion wird vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützt und gehört zudem zu dessen Förderprojekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“, das einen kostenlosen Besuch für Schüler im Klassen- oder Kursverband ermöglicht (Kontakt: gruppen@theaterhagen.de)

Weitere Vorstellungen: 17.1. (19.30 Uhr); 31.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 26.2. (19.30 Uhr); 8.3. (15.00 Uhr); 28.3. (19.30 Uhr); 3.4.2020 (19.30 Uhr)

Die Stunde der Kritik: Freitag, 31.1.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei – Zu Gast: Gerhard Preußer (Nachtkritik, Theater heute)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Temperamentvolle Musik aus Lateinamerika

9. Januar 2020

Fünftes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das fünfte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am 14. Januar 2020 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen statt. Unter dem Titel Latin Fiesta zieht temperamentvolle Musik aus Latein- und Südamerika in den Konzertsaal ein!

Zum Orchester stoßen zum einen der faszinierende argentinische Solist Juan José Mosalini am Bandoneon (Foto: Olivier Photo) und zum anderen der Baske Enrique Ugarte am Akkordeon, der zudem das Orchester dirigiert und als herausragender Musiker bereits 2018 das Hagener Publikum begeisterte. Sie spielen u. a. Musik von Astor Piazzolla, der häufig als „König des Tangos“ betitelt wird. Mit seinem stilistisch erneuerten Tango Nuevo hat er der Tanzmusik seiner argentinischen Heimat zu neuem Ruhm verholfen.

Für das tangotypische Instrument Bandoneon hat Piazzolla das Konzert „Aconcagua“ geschrieben und es nach dem in den Anden gelegenen höchsten Berg Südamerikas benannt. Neben Argentinien spielte New York eine große Rolle im Leben des Komponisten. Hier hatte er einen Großteil seiner Kindheit und Jugend verbracht.

Aus New York stammt auch George Gershwin, der die amerikanische Musikwelt als Jazz- und Broadway-Legende prägte. Auf dem Programm steht seine mitreißende „Cuban Overture“, in der er nach einem Kuba-Urlaub die landestypischen Rhythmen der Insel verarbeitete.

Enrique Ugarte beim „Sinfonikus“

Parallel zur Einführung für Erwachsene um 18.45 Uhr (Kleiner Saal, Eintritt frei) wird unter dem Titel „Sinfonikus“ auch eine interaktive Einführung für 8-12-Jährige im Sinfonium angeboten, in welcher die jungen Besucher auf spielerische Weise gemeinsam musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen.

Dieses Mal ist Enrique Ugarte dabei, der sein Instrument, das Akkordeon vorstellt. Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) und beinhaltet die Teilnahme am „Sinfonikus“ sowie den Besuch des Konzertes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse in der Stadthalle Hagen.

Museums-Shop-Betreiberin gibt auf: „Es fehlt an Touristen“

6. Januar 2020

Der Museumsshop im Kunstquartier soll ab Anfang Mai neu vermietet werden. Die bisherige Pächterin, Cornelia Gerstenberger, gibt den Shop im Erdgeschoss auf. „Ich führe insgesamt sechs Shops, doch der Hagener ist der am wenigsten lukrative“, sagt die Dortmunderin. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Das 1902 von Karl-Ernst Osthaus gegründete Museum Folkwang (heute: Osthaus-Museum) war weltweit das erste Museum für zeitgenössische Kunst. Von diesem Avantgarde-Status ist das jetzige Osthaus-Museum weit entfernt. Das hat sicherlich verschiedene Gründe. Einer davon liegt in der traditionell kulturfernen bis geradezu kulturfeindlichen Mentalität, die im überwiegenden Teil des Hagener Stadtrats zu verorten ist. Museumsleiter Tayfun Belgin befindet sich daher in dem Dilemma, sich zwischen künstlerisch anspruchsvollen Angeboten und Ausstellungen, die möglichst die Besucherstatistik hochtreiben, entscheiden zu müssen. So landen auch Präsentationen, die mit Bildender Kunst wenig bis nichts zu tun haben, in den Ausstellungsräumen, wie eine Schau zur „Neuen Deutschen Welle“. Die lockte zwar die Fanclubs dieser längst angestaubten Musik an, für den einstigen Ruf des Osthaus-Museum war sie allerdings kontraproduktiv. Die inzwischen wesentlich ambitioniertere Ausstellungspolitik des ebenfalls im Kunstquartier beheimateten Schumacher-Museums kann diese Defizite leider nicht ausgleichen.

Hohenlimburg: Früheres Wohnhaus in „Klein Venedig“ zerfällt

5. Januar 2020

Wer die Silhouette von Klein-Venedig zeichnet oder fotografiert, der kommt an diesem Haus nicht vorbei: Das neugotische Gebäude an der Lenneuferstraße 15 mit dem markanten Turm-Erker und Treppengiebel ziert zahlreiche Motive der idyllischen Szenerie an der Lenne. Doch statt zur Zierde, wird dieses Haus immer mehr zum Ärgernis für die Anwohner – denn es verfällt zusehends. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Nach dem (inzwischen abgerissenen) „Oeger Schlösschen“ das zweite Gebäude in Hohenlimburg innerhalb kurzer Zeit, dass dem Verfall preisgegeben wird, ohne dass die Stadt einschreitet. Dabei hätte sie nach dem Wohnungsaufsichtsgesetz durchaus Möglichkeiten, solche Zustände anzugehen: „Die Gemeinden haben nach pflichtgemäßem Ermessen die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, wenn Verwahrlosung vorliegt oder ein Missstand besteht.“ Während in Wehringhausen sogar Häuser von der Stadt mit dem Ziel der Sanierung und Wiedervermietung aufgekauft werden, scheint Hohenlimburg außerhalb der Aufmerksamkeit zu liegen.

Das ist umso verwunderlicher, da offenbar die Kapazitäten vorhanden sind. So brüstet sich die Pressestelle des Oberbürgermeisters damit, dass mit großem personellem und logistischem Aufwand immer wieder Ausländerrazzien veranstaltet werden: „Seit Ende 2015 wurden 80 Kontrollen durchgeführt und dabei 737 Häuser in verschiedenen Ortsteilen mit insgesamt 20.323 gemeldeten Personen überprüft.“ Immer mit dabei: die Wohnungs- und Bauaufsicht.

Wohnhäuser an der Lenneuferstraße im Hagener Stadtteil Hohenlimburg. Das mit der roten Fassade rechts ist das Haus mit der Nummer 15. Foto: Klaus Bärwinkel, CC BY 3.0.

Mehr Besucher im Freilichtmuseum

4. Januar 2020

Das Tabakhaus im Freilichtmuseum Hagen gehört zu den beliebtesten Fotomotiven. Foto: LWL.

Auch im vierten Jahr in Folge freut sich das Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über wachsenden Besucherzuspruch. Mit 138.011 Besucherinnen kamen annähernd 3.500 Besucher mehr als 2018 (134.463). Zu dieser Zahl trug auch der Romantische Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende bei, der bei strahlendem Wetter sehr gut besucht war.

In der eigentlichen Saison vom 1. April bis 31. Oktober gab es wetterbedingt allerdings einen leichten Rückgang der Besucherzahlen. Gründe waren ein verregnetes Herbstfest mit 3.000 Besucherinnen weniger als bei der vergleichbaren Veranstaltung 2018 sowie das schlechte Wetter Anfang Oktober. Gegen Ende der Saison hin stieg bei ruhigem und schönen Herbstwetter das Interesse am Museum und seinen Angeboten wieder deutlich an.

Besonders hohe Besuchszahlen verzeichnete das LWL-Freilichtmuseum Hagen bei seinen fast 130 Veranstaltungen, darunter einigen Großveranstaltungen. Den besten Tagesbesuch – neben dem Weihnachtsmarkt – verzeichnete das Museum mit 4.900 Personen am 1. Mai zum Treckertreffen, hinzu kamen weitere Veranstaltungen wie Querbeet und das Kinderfest sowie die Oldtimerpräsentationen.

Kinotipp: Die Mission der Lifeline

3. Januar 2020

Do 09.01.2020, 19:00 Uhr, Kino Babylon

D 2018, Regie: Markus Weinberg, Doku, 71 Min.

Ihr Ziel: Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten. Dafür haben Axel Steier und sein Team vom Dresdner Seenotrettungsverein „Mission Lifeline“ erfolgreich Spenden gesammelt. Mit einem eigenen Schiff sollte es ins Mittelmeer gehen. In seiner Heimatstadt Dresden schlägt Axel Steier für die Idee nicht nur Liebe entgegen. Neben dem öffentlichen Hass muss er Angriffe, Ermittlungen und Prozesse aushalten. Und dann die Realität auf dem Meer: Ölverlust, sinkende Flüchtlingsboote und sogar Beschuss durch libysche Milizen. Über zwei Jahre hat das Filmteam die Crew bis auf das Schiff vor der libyschen Küste begleitet.

In Kooperation mit der AWO und Amnesty. Regisseur Markus Weinberg ist zu Gast im Babylon.

Werkstatt-Probe zu „Ein Sommernachtstraum“

31. Dezember 2019

Die nächste Premiere im Theater Hagen präsentiert eine Neuinszenierung der Schauspielkomödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare (Premiere: 11.1.2020, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ am 6. Januar 2020 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.15 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und die Neuinszenierung. Auskünfte gibt das Produktionsteam mit Intendant und Regisseur Francis Hüsers, den erstmals am Hagener Theater arbeitenden Ausstattern Swen Erik Scheuerling (Bühne) und Karina Liutaia (Kostüme) sowie der Dramaturgin Rebecca Graitl. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen (Foto: Theater).

Der Eintritt ist frei.

Tänze aus der Ferne

22. Dezember 2019

Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Opern und Operetten entführen ihr Publikum gern an ferne Orte. Das Unbekannte ist stets ein Faszinosum und dient immer wieder als Projektionsfläche und Sehnsuchtsort, hilft aber auch dabei, das kulturell Eigene zu definieren und einzuordnen.

Das Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton (Foto: Leszek Januszewski) am 1. Januar 2020 (18.00 Uhr) in der Stadthalle Hagen nimmt die Besucher mit in die Fremde und erzählt mit der Präsentation von vielfältigen Tänzen auf unterhaltsame Art und Weise Geschichten aus anderen Kulturen unter dem Titel „Tänze aus der Ferne – Sehnsuchtsorte in Oper und Operette“. Ob russische, spanische, israelische, ägyptische oder italienische Klänge – die Tänze fügen sich zu einem abwechslungsreichen und festlichen Konzert für einen bewegten Start in das Jahr 2020.

Auf dem Programm stehen u.a. „Gopak“ aus der Oper „Mazeppa“ von Peter Tschaikowsky, Ouvertüren zu den Operetten „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß (Sohn) und „Gräfin Maritza“ von Emmerich Kálmán, „Tanz der sieben Schleier“ aus der Oper „Salome“ von Richard Strauss und Alexander Borodins Tänze aus der Oper „Fürst Igor“.

In Maurice Ravels „Tzigane“ sowie in Jules Massenets „Méditation“ aus der Oper „Thaïs“ ist der 1. Konzertmeister Shotaro Kageyama als Solist zu erleben. Durch das Programm dieses facettenreichen Konzertes führt der beliebte Moderator und Rezensent Stefan Keim.

Eine weitere Aufführung dieses Neujahrskonzertes findet am 4.1.2020 (19.00 Uhr) in der Stadthalle Schmallenberg statt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse in der Stadthalle Hagen.

Christoph Rösner gibt Café Fachwerk ab

21. Dezember 2019

Das Café Fachwerk beendet am 21. Dezember seinen Betrieb – vorläufig. Denn das Inhaber-Paar Christoph Rösner und Sabine Klose gibt die Verantwortung an einen neuen Pächter ab.

„Ich möchte mehr Zeit haben, um mich auf meine Arbeit als Künstler zu konzentrieren“, äußert sich Rösner auf Anfrage dieser Zeitung zu den Gründen. „Auch politisch möchte ich wieder aktiver werden.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Weihnachtsjazz im ESM

20. Dezember 2019

Soleil Niklasson Quartett – The Voice from Chicago
26.12.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Die amerikanische Jazz-Sängerin Soleil Niklasson ist Musikerin mit Leib und Seele. Die Künstlerin ist in Chicago geboren und in Los Angeles aufgewachsen. Ihr Repertoire reicht von klassischen Standards des American Songbook über einfühlsame Balladen hin zu Soul mit Gänsehautgarantie. Mit ihrer hinreißenden Soulstimme zieht Soleil „die Sonne“, das Publikum in den Bann. Im exzellent besetzten Quartett mit Musikern, die alle einen festen Platz in der Jazzszene haben, findet man Sven Bergmann am Klavier, Andreas Griefingholt am Schlagzeug und Uli Bär am Kontrabass.

Eintritt: AK 20 €, VVK 18 €
Karten: Buchhandlung am Rathaus (0 23 31) 3 26 89
Reservierungen: booking@kulturverein-westfalen.de

Adventskonzert im Theater Hagen

18. Dezember 2019

Das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung von Rodrigo Tomillo läutet beim diesjährigen Adventskonzert am 22. Dezember (18.00 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) zusammen mit den Gesangs- und Instrumentalsolisten Linda Guo (Violine), Yan Vaigot (Violoncello), Friedhelm Grote (Fagott), Fanny Kloevekorn (Oboe), Valerie Eickhoff, Andrea Kleinmann, Sophia Leimbach (Sopran), Johan de Bruin, Musa Nkuna (Tenor), Alexander Kalina (Bass), Philipp Scheuher (Klavier), dem Kinder- und Jugendchor des Theaters Hagen (Leitung: Caroline Piffka) und dem Philharmonischen Chor Hagen die Feiertage ein.

Mit der Präsentation von berühmten und berührenden Werken der Klassik und Romantik kehrt festliche Stimmung ins Theater Hagen ein. Auf dem Programm stehen Auszüge aus Engelbert Humperdincks Krippenspiel „Bübchens Weihnachtstraum“, Joseph Haydns „Sinfonia concertante“ Hob. I/105 sowie „Ah! Perfido” (Szene und Arie für Sopran und Orchester op. 65) und Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op. 80 von Ludwig van Beethoven.

Dieses Sonderkonzert wird von dem beliebten Künstler und Rezensenten Stefan Keim moderiert und von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung unterstützt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Stunde der Kritik zu „Hoffmanns Erzählungen“

17. Dezember 2019

Die nächste Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach am Freitag, 20. Dezember 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.15 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion (Foto: Klaus Lefebvre) zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Karl Gabriel von Karais gewonnen werden, der u.a. für die Fachzeitschrift „Das Opernglas“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Intendant und Regisseur Francis Hüsers sowie Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Maria, ihm schmeckt’s nicht

16. Dezember 2019

Komödie von Jan Weiler in einer Bearbeitung für das Theater von Dirk Böhling

Das nächste Schauspiel-Gastspiel am Theater Hagen findet am 19. Dezember 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) statt. Aufgeführt wird die Komödie „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ von Jan Weiler in einer Bearbeitung für das Theater von Dirk Böhling – eine Produktion des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel (Foto: Ekkehart Reinsch).

Worum geht’s? Jan und Sara besuchen Saras Eltern in Krefeld, um ihnen mitzuteilen, dass sie heiraten wollen. Saras Vater Antonio ist Italiener! Nach anfänglicher Skepsis wird der neue Schwiegersohn begeistert der Nachbarschaft präsentiert, mit allen Freunden wird angestoßen. Bald nach der Hochzeit geht es gemeinsam nach Italien, um Jan richtig in die Familie einzuführen. Probleme werden erfolgreich und sehr dynamisch gelöst, Sprachschwierigkeiten durch Leidenschaft überwunden, Fragen über die angemessene Essensration werden endgültig geklärt und historische Feindschaften mit dem verfemten Familienzweig gepflegt.

Das Stück gibt einen liebevollen Einblick in das Leben einer italienisch-deutschen Familie, die Sorgen und Freuden des Alltags, die prägenden Erfahrungen in der verheißungsvollen Fremde, die Erfolge und Misserfolge eines Lebens als „Gastarbeiter“. Im Mittelpunkt steht der Padrone – Antonio – ein Mensch, dessen positive Haltung zum Leben ihn zu einem Charakter macht, dessen Energie seine gesamte Umgebung prägt und inspiriert.

Jan Weilers Erfolgsbuch „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ ist inzwischen in der 61. Auflage erschienen, und 2009 kam die Verfilmung mit Christian Ulmen in die Kinos.

In der Inszenierung von Dirk Böhling und der Ausstattung von Manfred Kaderk und Jacqueline Schienbein spielen: Maximilian von Ulardt, Franziska Ferrari, Francesco Russo, Vesna Buljevic, Mike Kühne, Svenja Marija Topler, Mario Thomanek, Tankred Schleinschock, Emil Schwarz, Stefanie Kirsten, Guido Thurk.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Feierliches Adventssingen im Theatercafé

15. Dezember 2019

Im Rahmen der „Nachtcafé“-Veranstaltungen lädt der Chor des Theaters Hagen unter der Leitung des Chordirektors Wolfgang Müller-Salow zu einem „Feierlichen Adventssingen“ am 19. Dezember 2019 um 21.15 Uhr ins Theatercafé (Theater Hagen) ein. Die Besucher können sich in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzen lassen beim Genuss der Präsentationen bekannter wie unbekannter Weihnachtslieder aus mehreren Jahrhunderten, darunter „O, Jesulein süß“, „Es ist ein Ros‘ entsprungen“, „Little Donkey“, „Der englische Gruß“, „We wish you a merry Christmas“, „Vom Himmel hoch“.

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

Architektur spiegelt Leitbild der Zeit

14. Dezember 2019

Am Sonntag Führung über das Industriedenkmal Koepchenwerk – Förderverein droht die Auflösung

In der Industrie setzte sich Strom Anfang des 20. Jahrhunderts zunächst nur schleppend durch. Ab den 1920er Jahre jedoch eroberte der elektrische Antrieb langsam, aber stetig auch die Fabriken. In den Jahren 1927 bis 1930 wurde das Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk in Herdecke gebaut. Es gilt als bedeutendes nationales Monument der Energiewirtschaft.

Am Sonntag (15.12.) haben Besucher die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur das Bauwerk zu besichtigen und mehr über seine Geschichte und die Technik, die es beherbergt, zu erfahren.

Die Anlagen des Koepchenwerks (Foto: Klaus-Peter Schneider) sind dem Stil der Zeit folgend geradlinig und rechtwinklig. Diese Bauform sollte Modernität, Funktionalität und Rationalität betonen. Die Merkmale waren in den 1920er Jahren ein Leitbild für Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Großteil des Krafthauses ist aus Beton und oberhalb der Fensterbänke aus verputztem Ziegelmauerwerk. Für die Stadt Herdecke und Umgebung ist das Koepchenwerk mit seinem auffallenden Rohrbahnen und dem RWE-Schriftzug eine unverwechselbare Landmarke geworden.

Führung Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk:

Sonntag (15.12.) um 14 Uhr, Dauer: ca. 90 Minuten,
Preis: 8 Euro pro Person, Kinder unter 12 Jahren frei
Treffpunkt: Haupteingang, Im Schiffwinkel 43, 58313 Herdecke

Dem Förderverein Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk e.V. droht derweil die Auflösung. Der öffentliche Aufschrei beim Abrissantrag war ein wichtiges Argument 2015 und 2016 für potientielle Investoren und Retter, sich auf das gefährdete Denkmal einzulassen.

AG-Initiatorin Regina Schrader möchte nach fünf Jahren intensiver Arbeit das Amt der Vorsitzenden an Jüngere weitergeben und als Gästeführerin noch über Geschichte und technische Ideen ihres Großonkels Arthur Koepchen berichten, solange ihr Alter das zulässt.

Leider konnte sich trotz mehrerer Rückmeldungen bisher niemand zu einer Bewerbung entschließen. Bürgerinnen und Bürger sollten aber nicht die Arbeit zur Sanierung und Nutzung allein der neuen Eigentümerin überlassen.

Bis Donnerstag, dem 16.01.2020 kann der Vorstand noch Bewerbungen für die Kandidatur entgegennehmen, die 29 Vereinsmitglieder haben noch Zeit bis zum 01.02.2020 für einen schriftlichen Vorschlag bei kontakt@ag-koepchenwerk.de. Falls sich niemand dazu bereiterklärt, ist der satzungsgemäße Schritt die Auflösung des Vereins.

Percussionistin Vivi Vassileva besucht Schule

14. Dezember 2019

Im 4. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (17.12.2019, 19.30 Uhr, Stadthalle Hagen) wird die junge, international konzertierende Percussionistin Vivi Vassileva auftreten (Foto: Adriana Yankulova + Serhiy Horobets).

Zuvor besucht sie im Rahmen der Kooperation von „Rhapsody in School“ und dem Theater Hagen das Albrecht-Dürer-Gymnasium Hagen. Das Projekt „Rhapsody in School“ realisiert Begegnungen von namhaften musikalischen Künstlern mit Schülern, bei denen die jungen Menschen u.a. angeregt und motiviert werden, ein Instrument zu erlernen, klassische Konzerte zu besuchen und vieles über die einzelnen Berufe erfahren können.

Weitere Informationen über dieses Projekt unter www.rhapsody-in-school.de.

In einem geschlossenen Kaufhaus

13. Dezember 2019

Maria und Josef – Eine Weihnachtsgeschichte

Der Lutz Seniorenclub bringt zur Weihnachtszeit ein neues Stück heraus: „Maria und Josef – Eine Weihnachtsgeschichte“ (ab 8 Jahren). Premiere ist am 14. Dezember 2019, 19.30 Uhr im Lutz.

Eine Gruppe nicht mehr ganz junger Menschen findet kurz vor Heiligabend in einem geschlossenen Kaufhaus zusammen (Foto: Klaus Lefebvre). Gemeinsam streifen sie durch fast schon vergessene Erinnerungen, lauschen den Klängen weihnachtlicher Hits und erzählen sich Geschichten aus dem Leben und von den Träumen, die sie immer noch haben.

In diesem weihnachtlichen Projekt des Seniorenclubs lassen die Schauspieler Weihnachtsgeschichten wieder aufleben, verleihen ihnen neuen Glanz, singen die Lieblingslieder der besinnlichen Zeit und feiern ihr ganz eigenes Fest der Liebe und ihr Zusammensein: Auf das Leben, das Träumen und auf die Freude, mit Spaß zu altern.

In der Inszenierung von Jannica Hümbert, die auch den Text dieses Stückes verfasst hat, und im Bühnenbild von Tobias-René Kersting spielt der Lutz Seniorenclub: Johanna Andree, Klaus Beyer, Ulla Fischer, Karl-Dieter Günther, Christa Hackler, Rita Iachini, Anne Kastien, Regina Kemp, Maria Köntopp, Sylvia Manthey, Heidrun Schick, Helga Suleck, Anna Wilwert

Weitere Vorstellungen: 15.12. (18.00 Uhr); 18.12. (19.30 Uhr); 22.12.2019 (18.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Künstler, Kraftkerl, Kind und Freund

12. Dezember 2019

Zum Tode Peter Blinderts –
ein persönlicher Nachruf von Christoph Rösner

Foto: Privat

Gestern, am 11. Dezember, erhielt ich die traurige Nachricht vom Tod meines Freundes Peter Blindert. Telefonisch. An dem Tag, an dem ich nach langer Zeit – einige Monate mögen es gewesen sein – endlich meiner inneren Stimme gehorcht hatte, die zwei vertrauten Freunde anzurufen, um mich nach Peters und Petras Befinden zu erkundigen.

Dass ich anrief, kurz nachdem er gestorben war, wollte ich mit nichts in irgendeine Verbindung bringen, und dennoch, nach Petras Mitteilung dachte ich, mich trifft der Schlag.

Ja, wir alle wussten, wie es um Peter stand. Und wir alle wussten, dass sein Leben nun nicht mehr sehr lange währen würde. Jedoch ist es tatsächlich kaum vorstellbar, dass dieser wunderbare Mensch, dieser kreative Kraftkerl, der alles hergab und nichts einforderte, als den wir ihn alle kennen und lieben gelernt haben, plötzlich nicht mehr unter uns sein soll.

Selbstverständlich war es abzusehen, dass seine Krankheit den Sieg davontragen würde, und selbstverständlich wollten wir das alle nicht wahrhaben, auch wenn wir es insgeheim fürchteten.

Aber was nun? Mit dieser traurigen Gewissheit? Was werden wir mit uns anfangen, die wir nun nicht mehr von ihm, seiner Kunst und seinem sonnig-kindlichen Gemüt inspiriert werden?

Es war ja ein erster – wenn auch unvermeidlicher – Einschnitt, als Peter und Petra mit gemeinsamer Kraftanstrengung und der Hilfe vieler Freunde und Wegbegleiter Anfang des Jahres die Werkstatt am Bergischen Ring auflösten. Da war bereits vielen klar, dass die Ära des Künstlers Peter Blindert ihrem Ende entgegenging. Die heimtückische Krankheit war da bereits sehr weit fortgeschritten, die ihm jegliche Kraft raubte, die es Peter kaum noch ermöglichte, in seine Schatzkunstkammer hinaufzusteigen.

In diese Schatzkunstkammer, die ich mein Leben nicht vergessen werde. Denn hier habe ich ihn kennengelernt in den frühen 90ern, und hier habe ich so viele Stunden mit ihm und seiner Petra verbracht. In seinem Atelier habe ich das Staunen wiederentdeckt. Hier durfte ich Kind, Verrückter, Träumer und Anarchist sein. Durch seine Werke hat Peter mir all dies geschenkt, das unbotmäßige Schweben zwischen Beuys und Blindert, zwischen amputierten Puppenärmchen und drallen, gemalten oder collagierten Frauen.

Hier, in Peters Werkstatt, ergriff mich jedes Mal dieses unbändige und wundersame Gefühl, selbst auch anpacken, verformen, selbst auch zusammensetzen zu wollen, was nicht zusammengehört. Und Peter hätte mir ganz sicher noch sein Werkzeug in die Hand gedrückt und sich erfreut, einem „Nicht-Künstler“ beim Kunst machen zusehen zu können.

Ich wollte mich verbünden mit diesen seltsamen, zu mir sprechenden, flüsternden, singenden und zuweilen auch still brüllenden Artefakten, geboren aus dem Abfall unserer Gesellschaft.

Kein Künstleratelier im üblichen Sinne war seine „Werkstatt“. Eher mutete es an wie das chaotische Spielzimmer eines rastlosen Freigeistes, der sich als einer der wenigen verbliebenen bildenden Künstler in dieser Stadt mit dem Wesentlichen beschäftigte, das Wesentliche neu erschuf aus Unwesentlichem, Neues schöpfte aus achtlos Liegengelassenem, Weggeworfenen, dem in und an sich Überflüssigen, dass uns alle beherrscht, von dem wir alle, jeder auf seine Weise, geradezu besessen zu sein scheinen.

Wer von uns noch die Bereitschaft und die Fähigkeit besaß, sich einzulassen, wer von uns in sich noch die Lust verspürte, sich gefangen, sich an die Hand nehmen zu lassen von diesen wundersamen Materialbildern, diesen prallen Zeichnungen und Collagen, wer noch vorurteilsfrei sich Peters zuweilen durchaus merkwürdig anmutenden, doch immer sich selbst erklärenden dynamischen Skulpturen näherte, der war vor großartigen Entdeckungen nie sicher – in sich selbst nämlich.

Nun ist dies alles vorbei.

Nun erinnern die zahllosen Werke, die Skulpturen, Bilder und Collagen, die düsterer wurden in den letzten Jahren und die wir nach Hause getragen haben, an diesen einzigartigen Menschen und Freund und Künstler, dem jeder auf seine Weise seine ganz eigene Initiation in Sachen Freidenken verdankt.

Ich bin glücklich, trotz vieler, widriger Umstände in den fast drei vergangenen Dekaden immer wieder eines seiner Bilder oder eine seiner wundervoll verrückten Skulpturen und Collagen – nach den üblichen Abstottervereinbarungen – in mein jeweiliges Zuhause getragen zu haben, statt die paar Kröten für irgendwelchen Mist auszugeben.

Hier sitze ich gerade, schaue sie an, spüre ihnen nach und fühle, wie Peter mich warmherzig, vertrauensvoll, freundschaftlich und aufmunternd aus seinen Werken anlächelt. Es ist ein schönes, ein wärmendes Gefühl, das mir die Trauer über den Verlust des Freundes ein wenig, ein ganz klein wenig ertragen hilft.

Mit jeder Menge fetziger Grooves

12. Dezember 2019

Viertes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im vierten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 17. Dezember 2019 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen ist als Solistin Vivi Vassileva zu Gast (Foto: Serhiy Horobets). Die junge deutsche Schlagzeugerin bulgarischer Herkunft startet gerade ihre internationale Karriere und wird das 2007 entstandene Werk „Frozen in Time“ für Percussion und Orchester des israelisch-amerikanischen Komponisten Avner Dorman präsentieren, welches die Vielfalt der Schlaginstrumente zelebriert und mit jeder Menge fetziger Grooves brilliert.

Zuvor erklingt von Fanny Hensel, der älteren Schwester Felix Mendelsohn Bartholdys, die „Ouvertüre in C“, ihr einziges Werk für Orchester, welches vermutlich 1832 entstand. Nach der Pause steht dann die Sinfonie Nr. 1 von Johannes Brahms auf dem Programm. Nach Beethovens Neunter hatte sich lange niemand an diese sinfonische Gattung gewagt. Auch Brahms zögerte und feilte ganze 14 Jahre an diesem Opus, bis er es im Alter von 43 Jahren 1876 schließlich veröffentlichte. Die Ehrfurcht vor dem Großmeister der Sinfonik ist hier noch deutlich zu hören. Die musikalische Leitung dieses Konzertes hat Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Vivi Vassileva beim „Sinfonikus“

Parallel zur Einführung für Erwachsene um 18.45 Uhr (Kleiner Saal, Eintritt frei) wird unter dem Titel „Sinfonikus“ auch eine interaktive Einführung für 8-12-Jährige im Sinfonium angeboten, in welcher die jungen Besucher auf spielerische Weise gemeinsam musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen. Dieses Mal ist die Schlagzeugerin Vivi Vassileva dabei, die einen spannenden Einblick in die vielfältige Welt der Schlaginstrumente gibt.

Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) und beinhaltet die Teilnahme am „Sinfonikus“ sowie den Besuch des Konzertes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse in der Stadthalle Hagen.

Das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung von Joseph Trafton mit der Solistin Vivi Vassileva gastiert mit dem 4. Sinfoniekonzert bereits am 15. Dezember 2019 im Kulturhaus Lüdenscheid (Beginn: 18.30 Uhr).

Fördermittel für Haus Harkorten

11. Dezember 2019

Die Abbildung dokumentiert sehr gut den bedauernswerten Zustand, der mancherorts in Hagen herrscht. Foto: Michael Kaub.

Der aufgestellte Bauzaun zeigt es unübersehbar an – am Haus Harkorten tut sich etwas. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sagte nach einer Besichtigung des Gebäudes spontan noch für dieses Jahr 80.000 Euro für das Herrenhaus zu.

Die Stadt Hagen selbst steuert 84.500 Euro Zuschuss bei, der durch Überschüsse aus den Gewerbesteuern 2018 gedeckt ist. Damit konnten die bereits im Frühjahr dieses Jahres zugesagten Denkmalmittel des Landes NRW in Höhe von 66.000 Euro abgerufen werden, ohne, dass der Verein zur Förderung des Erhalts und der Entwicklung von Haus Harkorten an seine Reserven gehen musste. „Mit dem Herrenhaus besitzt Hagen ein einmaliges baukulturelles Erbe, das wir unbedingt für die Öffentlichkeit in seinem Bestand sichern wollen und dank des beharrlichen Einsatzes aller Akteure scheint das nun zu gelingen“, freut sich OB Schulz.

Mit den zugesagten Zuschüssen werden erste Sicherungen am Gebäude und die grundlegend notwendigen Voruntersuchungen der Gebäudesubstanz durchgeführt. Dazu gehören der Einbau einer provisorischen Heizung sowie die Erstellung einer Bestanderfassung des Gebäudes im Detail und die Untersuchung der Wasserwirtschaft auf dem Gelände. Diese sucht ihresgleichen in der Modernität ihrer Ausführung. Durch gezieltes Einsetzen von Schleusen und Stauungen des Bremker Baches gelang es den Erbauern schon 1756, das Gebäude mit fließendem Wasser zu versorgen.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und auch die NRW Stiftung haben bereits Förderungen in Aussicht gestellt, so dass der Arbeitskreis davon ausgeht, dass im nächsten Jahr die Eigenmittel erbracht werden können, um endlich die Bundesmittel abzurufen. Diese stehen nämlich bereits seit 2016 in Höhe von 240.000 Euro zur Verfügung, können aber erst abgerufen werden, wenn der Verein auf der anderen Seite die gleiche Summe zusammen trägt.

Mit dem dann vorhandenen Finanzvolumen von über 500.000 Euro wird die sehr beschädigte Außenhülle mit Schieferdach und -fassade Instand gesetzt. Und im darauffolgenden Jahr müssen die sehr wertvollen historischen Fenster und Türen des imposanten Herrenhauses restauriert werden.

Nachtcafé: Terrastic and Guests

8. Dezember 2019

Die Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Nachtcafé“ im Theater Hagen wird in dieser Spielzeit fortgesetzt. Den Anfang macht der Auftritt von „Terrastic and Guests“ am 11. Dezember 2019 um 22.00 Uhr im Theatercafé.

Die Band Terrastic wurde vor drei Jahren von dem Gitarristen und Sänger Dirk Achille, der seit vielen Jahren Mitglied im Opernchor des Theaters Hagen ist, gegründet. Zu ihr gehören als Sängerin Achilles Tochter vornamens Galini, die im Theater Hagen auch in der Produktion „Take a Walk on the Wild Side“ mitwirkt. Keyboarder ist der Komponist und Arrangeur Andres Reukauf, der für und in zahlreiche(n) Produktionen des Theaters Hagen tätig war und ist. Als Gäste treffen auf diese drei Künstler der Schlagzeuger Timo Erdmann aus dem Philharmonischen Orchester Hagen sowie der junge Musiker Kai Wycik, der am Bass zu erleben ist (Foto: Theater Hagen).

An diesem Abend werden Songs aus 30 Jahren Pop-Geschichte sowie eigene Kompositionen präsentiert.

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

Letzte Gelegenheit für „Spring Awakening“

7. Dezember 2019

Musical von Steven Sater und Duncan Sheik, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind

Eine letzte Gelegenheit gibt es, das international gefeierte Musical „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“) von Steven Sater und Duncan Sheik (basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind) im Theater Hagen zu erleben: am 11. Dezember 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus).

„Spring Awakening“ (Szenenfoto: Klaus Lefebvre) erzählt vom Erwachsenwerden, von erwachender Sexualität, aber auch von Konflikten zwischen Eltern und Kindern. 2006 wurde das Musical „Spring Awakening“ zum ersten Mal aufgeführt, das Wedekinds Schauspiel von 1891 als Folie benutzt, dabei aber den Bogen von der Vergangenheit ins Heute spannt. Es gelingt der Spagat, dass man sich den Figuren aus dem Schauspiel auch heute noch nahe fühlt: Dies liegt vor allem an der Musik, in der sich die Wut der Jugendlichen über die sexuelle Repression und ihre Ausgeliefertheit kanalisiert. Dafür wurde das Musical gefeiert und unter anderem mit acht Tony Awards ausgezeichnet.

Diese Produktion entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück. In der Inszenierung von Sascha Wienhausen und Anja Schöne, der Ausstattung von Alfred Peter und der Choreographie von Michael Schmieder singen, spielen und tanzen unter der musikalischen Leitung von Dan K. Kurland: Jessica Denzer, Isabell Fischer, Ralf Grobel, Sebastian Jüllig, Vera Lorenz, Stefan Merten, Andreas Elias Post, Christian Rosprim, Anne Schröder, Simone Schuster, Bosse Vogt, Marlene Walker, Johann Zumbült; Ballett Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen und Gäste.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

In gestohlenen Autos durch die Stadt

6. Dezember 2019

„Harold und Maude“ – eine Komödie von Colin Higgins

Raphael Stompe als Harold und Kathrin Ackermann als Maude. Foto: Andreas Bassimir.

Die Reihe der Schauspiel-Gastspiele am Theater Hagen startet am 10. Dezember 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) mit der Aufführung von „Harold und Maude“ (Komödie von Colin Higgins) durch die Theatergastspiele Fürth.

Die zeitlose schwarze Komödie erzählt eine zarte Liebesgeschichte, jongliert humorvoll mit gesellschaftlichen Tabuthemen und ist ein klares Ja zum Leben. – In „Harold und Maude“ geht es um die Liebesgeschichte eines todessüchtigen, neurotischen Achtzehnjährigen aus gutem Hause und einer vitalen, lebensfrohen und impulsiven Neunundsiebzigjährigen, einer „unwürdigen Alten“, die in gestohlenen Autos durch die Stadt rast und in einem Haus voller bizarrer Erinnerungsstücke am Rande der Stadt lebt.

Harolds wohlhabende und dominante Mutter versucht ihren Sohn über eine Heiratsagentur mit jungen Frauen zu verkuppeln, was aber wegen der inszenierten Selbstmordversuche Harolds regelmäßig misslingt. Diese morbide Faszination für den Tod lässt ihn auch immer wieder Beerdigungen besuchen. Dort lernt er eines Tages die Exzentrikerin Maude kennen. Und plötzlich entwickelt sich zwischen Harold und Maude eine Liebesbeziehung jenseits jeglicher gesellschaftlicher Konventionen. Gegensätze ziehen sich an …

Das zauberhafte Theaterstück nach dem international erfolgreichen gleichnamigen Film aus dem Jahre 1971 bringt eines der wohl ungewöhnlichsten und liebenswertesten Liebespaare der Literatur auf die Bühne. Der Zuschauer erlebt mit Harold und Maude eine ganz besondere Zeit der Liebe …

In der Inszenierung und den Kostümen von Thomas Rohmer agieren auf der Bühne: Kathrin Ackermann, Raphael Stompe, Manuela Denz, Sebastián R. Delta, Magdalena Meier und Fabian Rogall.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Martin Zingsheim: „Aber bitte mit ohne“

5. Dezember 2019

Kabarett im Theater Hagen

Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 9. Dezember 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) mit dem Auftritt von Martin Zingsheim und seinem neuen Programm „Aber bitte mit ohne“ fortgesetzt.

Heutzutage ist Verzicht der wahre Luxus: Kein Fleisch, keine Laktose, keine Religion und vor allem keine eigene Meinung. Einfach loslassen. Auch Martin Zingsheim (Foto: Tomas Rodriguez) hat sich frei gemacht: Ein Mann, ein Mikro, keine Pyrotechnik. Denn alles was Du hast, hat irgendwann Dich. Und Relevanz braucht keine Requisiten.

Wenn Überflussgesellschaften Verzicht üben, ist das Leben voller Widersprüche. Zweitägige Fernreisen treten Viele nur noch in fair gehandelten Öko-Klamotten an und transportieren Wasser in Plastikflaschen dafür mit dem Elektrofahrrad. Martin Zingsheim findet in „Aber bitte mit ohne“ gleich eine ganze Menge Wahnsinn, auf den man sofort verzichten könnte: Kundenrezensionen, Terrorismus-Experten, Tierfreunde, Hobbypsychologen, Online-Petitionen und glutenfreie Sprühsahne. Nur auf eines sollten Sie niemals verzichten: ins Theater zu gehen!

Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Kabarettist, Comedian und Musiker aus Köln präsentiert sein neues Programm, in welchem er wie kein Zweiter sprachlich brillante Komik und rasante Gags mit kritischer Tiefenschärfe zu verbinden weiß. Zingsheim ist wie Philosophie, nur mit Witzen statt mit Fußnoten. Dadurch wird’s auch deutlich lustiger.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zwei virtuose und originelle Köpfe

4. Dezember 2019

Am Donnerstag, 5. Dezember ab 20 Uhr ist das Duo Silke Eberhard (Saxophon, Klarinette) und Uwe Oberg (Klavier) zu Gast in der Villa Post der VHS Hagen, Wehringhauser Straße 38, 58089 Hagen. In ihrem Konzert der Soundtrips NRW werden Martin Verborg (Violine), Hagen, und Simon Camatta (Schlagzeug), Essen, mitwirken.

Der Eintritt beträgt 9,- Euro. Reservierungen sind bei der VHS Hagen, Tel. 02331 207-3622, möglich.

Seit fünf Jahren spielen der Wiesbadener Pianist und die Berliner Saxofonistin und Klarinettistin zusammen. 2016 erschien ihre preisgekrönte CD „Turns“ mit Kompositionen von Carla Bley, Annette Peacock, Jimmy Giuffre und eigenen Stücken, die einen Bogen schlagen zur Free-Jazz-Bewegung der 60er Jahre und zum Pianisten Paul Bley. Inzwischen erkunden Oberg und Eberhard in einem offeneren Sinne das weite Feld freier musikalischer Räume.

Es ist ein Vergnügen, wenn sich zwei virtuose und originelle Köpfe wie Silke Eberhard und Uwe Oberg im Spiel finden. Beiden gemeinsam ist sowohl ein stets unkonventioneller Blick auf Kompositionen wie ein spielerischer und enorm abwechslungsreicher Umgang mit Improvisation mit einer Bandbreite, die vom Poetisch-Liedhaften bis zu turbulenten und komplexen Klangkaskaden reicht. Nur eines ist allerdings sicher: Nichts ist vorhersehbar!

Uwe Oberg spielt an der Schnittstelle zwischen Jazz und neuer improvisierter Musik. Er sucht immer wieder improvisatorische Begegnungen, etwa im Duo mit Heinz Sauer oder im Zusammenspiel mit Peter Kowald, Tony Oxley, Matthias Schubert, dem Jazzensemble des HR, Rudi Mahall, Evan Parker, Axel Dörner und Frank Gratkowski. 2007 wurde Oberg mit dem HESSISCHEN JAZZPREIS ausgezeichnet.

Silke Eberhard war 2005 Preisträgerin beim Studiowettbewerb des Berliner Senats, 2007 erhielt sie den 10. Jazzpott in Essen, 2011 den Internationalen Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten. Als Artist in Residence war sie u.a. 2015 von der Peter Kowald Gesellschaft/Ort e.V. nach Wuppertal eingeladen. 2015 wurde ihr Album Potsa Lotsa Plus plays Love Suite by Eric Dolphy auf die Bestenliste 2015/1 des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Im 63sten und 65sten Critics poll des Downbeat wird sie als `Rising Star Alto Saxophone´ aufgeführt.

Einstimmung auf das Beethoven-Jahr 2020

4. Dezember 2019

Viertes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

Das vierte Kammerkonzert findet am 8. Dezember 2019 mit Beginn um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt und bietet eine Einstimmung auf das Beethoven-Jahr 2020 (250. Geburtstag).

Auf dem Programm stehen folgende Werke dieses Komponisten: die 1808 vollendete dreisätzige Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69, die 1798 geschriebene Violinromanze F-Dur op. 50 und das 1795 veröffentlichte viersätzige Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3.

Für die Präsentation dieser Kompositionen haben sich Evgeny Selitsky (Violine), Rolf Petrich (Violoncello) und Amy Tarantino-Trafton (Klavier) zusammengefunden.

Eintritt 12 / 8 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Weihnachtliches Mitsingkonzert

3. Dezember 2019

Das Philharmonische Orchester Hagen lädt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold am 8. Dezember 2019 (18.00 Uhr) alle sangesfreudigen Menschen zum kräftigen Mitsingen in einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in die Johanniskirche ein. Wer nur zuhören möchte, ist natürlich auch herzlich willkommen.

Neben bekannten Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“, „O du fröhliche“ und „Kommet ihr Hirten“ enthält das abwechslungsreiche Programm u.a. Werke von Engelbert Humperdinck (Fünf Tonbilder aus der Oper „Dornröschen“), das populäre „Concierto de Aranjuez“ von Joaquín Rodrigo und eine Suite aus Peter Tschaikowskis Ballett „Dornröschen“.

Die musikalische Leitung und Moderation übernehmen Studierende der Dirigierklasse der Hochschule für Musik Detmold – Mareike Jörling, Florian Kretlow, Taepyeong Kwak, Lukas Ziesché (Foto: Theater) – unter der Gesamtleitung von Prof. Florian Ludwig. Der Gitarrensolist ist Juan Carlos Arancibia Navarro.

In Kooperation mit der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“

1. Dezember 2019

Im Zusammenhang mit der Neuinszenierung der Offenbach-Oper „Hoffmanns Erzählungen“ bietet das Theater Hagen am 6. Dezember 2019 um 18.30 Uhr im Theatercafé vor der Vorstellung eine Lesung an. – Der Eintritt ist frei.

Zu Gast ist Heiko Schon, der als freier Autor Rezensionen, kulturelle Beiträge und Essays für verschiedene Print- und Onlinemedien sowie für Opernführer verfasst. Zu den Buch-Veröffentlichungen des Musikjournalisten gehört „Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“, welches im November 2018 erschien und sich mit Leben und Werk dieses Komponisten beschäftigt. Aus diesem Buch wird Heiko Schon (Foto: Theater) bei dieser Veranstaltung Passagen vortragen, und dabei wird man auch viel Wissenswertes zu Offenbachs letztem Musiktheaterwerk „Hoffmanns Erzählungen“ erfahren. Dieses Buch ist an dem Abend käuflich zu erwerben und wird gerne vom Autor signiert.

Im Anschluss an diese Lesung wird Dramaturgin Rebecca Graitl eine kurze Einführung (zum Inhalt und zur Neuinszenierung) geben.

Antisemitische Äußerungen stoppen Austellung

30. November 2019

Die Ausstellung von Kevin Ernst in der Rathausgalerie ist heute, 28. November, gestoppt worden. (…)

Ein Schreiben des Arbeitskreises Antifa Hagen, in dem auf antisemitische Äußerungen im Facebook-Account von Kevin Ernst hingewiesen wird, hat zu dem Schritt geführt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Der Arbeitskreis Antifa Hagen schrieb dazu auf seiner Internet-Seite, es sei „ein Skandal, dass innerhalb weniger Wochen nach dem Eklat um den Schlagersänger Christian Anders wieder ein Antisemit in einer der beiden Galerien in der Hagener Innenstadt eine Bühne bekommt“.

Die Rathaus-Galerie hatte zur Eröffnung der Ausstellung noch geschmalzt:

„Für den hochsensiblen Künstler war das Leben schon immer eine Herausforderung. In der rauhen Welt fand er den Ausgleich in der Graffiti-Kunst. Diese Leidenschaft ermöglichte es dem jungen Künstler, schöpferisch seine Emotionen auszudrücken und Kritik an gesellschaftlichen Normen zu üben…“

In den Fängen der bösen Hexe

30. November 2019

„Hänsel und Gretel“ im zweiten Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im zweiten Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 1. Dezember 2019 mit Beginn um 11.00 Uhr im Großen Haus des Theaters Hagen geht es um eines der bekanntesten Märchen: „Hänsel und Gretel“ der Brüder Grimm.

Die Geschichte der beiden Geschwister, die in die Fänge einer bösen Hexe geraten, sich zum Schluss aber doch noch aus ihrem Lebkuchenhäuschen befreien können, ist nicht nur als Märchen beliebt, sondern auch als musikalische Fassung: Der Komponist Engelbert Humperdinck schuf in den frühen 1890er Jahren eine spätromantische, zauberhafte, melodienreiche Oper, die sich als Klassiker der (Vor)Weihnachtszeit entwickelte und bei jungen wie älteren Menschen bis heute überaus beliebt ist.

Als Erzähler und Moderator ist wieder Juri Tetzlaff mit dabei, deutschlandweit bekannt u.a. aus den Sendungen des Kinderkanals „KiKA“ sowie als kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, der seine Zuhörer auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der klassischen Musik mitnimmt.

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Wolfgang Müller-Salow wird er dieses populäre Werk in Ausschnitten und in einer neuen Fassung für Orchester und Sprecher präsentieren, die erstmals in Hagen aufgeführt wird.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Premiere in Hagen: „Hoffmanns Erzählungen“

29. November 2019

Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach

Szene aus der Produktion: Thomas Paul (Hoffmann), Netta Or (Giulietta); Chor und Extrachor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Theater Hagen findet am 30. November 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ („Les Contes d’Hoffmann“) von Jacques Offenbach (Libretto von Jules Barbier; Fassung: Choudens-Guiraud 1907), in französischer Sprache mit deutschen Übertexten.

Diebe, die es auf Schatten und Spiegelbilder abgesehen haben; eine längst verstorbene Mutter, die in den Gesang ihrer Tochter einstimmt; ein Wesen zwischen Mensch und Maschine; geheimnisvolle Doppelgänger – in den Werken des deutschen romantischen Dichters E.T.A. Hoffmann werden die Leser in phantastische Welten geführt, in denen die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft gesetzt sind.

30 Jahre nach dem Tod E.T.A. Hoffmanns griffen Jules Barbier und Michel Carré auf drei Erzählungen des Autors zurück und machten daraus ein Schauspiel. Ihre Idee war es auch, den Dichter Hoffmann selbst als Protagonisten auf die Bühne zu bringen. Der Komponist Jacques Offenbach, dessen 200. Geburtstag in 2019 gedacht wird, verwendete dieses Stück als Vorlage für seine letzte, abwechslungs-, fantasie- und überaus melodienreiche Oper, die unvollendet blieb und erst posthum 1881 in Paris zur Uraufführung gebracht wurde.

Intendant Francis Hüsers inszeniert „Hoffmanns Erzählungen“ für das Theater Hagen. Zum Produktionsteam gehören: Alfred Peter (Bühne), Katharina Weissenborn (Kostüme), Eric Rentmeister (Choreographie), Martin Gehrke (Licht) sowie Generalmusikdirektor Joseph Trafton (musikalische Einstudierung und Leitung), Wolfgang Müller-Salow (Choreinstudierung), Rebecca Graitl (Dramaturgie).

In der Inszenierung wird Hoffmanns Blickwinkel mit der Perspektive von vier Frauen konfrontiert, die sich in ein Spiel mit ihm begeben und ihn dabei herausfordern. Dadurch entsteht ein Ringen um Macht und Ohnmacht, um die Deutungshoheit über die Geschichten Hoffmanns und nicht zuletzt um das wahre Wesen der Liebe.

Weitere Vorstellungen: 6.12. (19.30 Uhr); 20.12. (19.30 Uhr); 26.12. (16.00 Uhr); 29.12.2019 (15.00 Uhr); 12.1. (18.00 Uhr); 19.1. (18.00 Uhr); 15.2. (19.30 Uhr); 4.3. (19.30 Uhr); 21.3. (19.30 Uhr); 1.4.2020 (19.30 Uhr); Gastspiel in Remscheid: 25.1.2020

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Winterpause im Wasserschloss Werdringen

29. November 2019

Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle geht ab sofort in die Winterpause. Der reguläre Museumsbetrieb öffnet ab Freitag, 6. März 2020, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.

Ausgenommen von der Winterpause sind das Angebot für Kindergeburtstage und das Programm für Schulklassen. Anmeldungen hierfür nimmt das Museumsteam unter Telefon 02331/207-2740 entgegen. Während des Werdringer Weihnachtsmarktes am Samstag, 14. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 15. Dezember, von 11 bis 18 Uhr öffnet das Museum ebenfalls seine Tore bei freiem Eintritt.


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