Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Letzte Vorstellungen des „Zigeuner-Boxer“

26. Juni 2017

Am 28. Juni (19.30 Uhr) sowie am 29. Juni (12 Uhr) besteht die letzte Chance, die Aufführung des so eindrucksvollen Monologs „Zigeuner-Boxer“ von Rike Reiniger im Lutz zu besuchen.

Basierend auf der Biografie des sinto-deutschen Boxers Johann »Rukeli« Trollmann erzählt „Zigeuner-Boxer“ die Geschichte der Freundschaft zwischen Hans und Rukeli, die in frühen Jugendjahren in Hannover beginnt und mit dem gewaltsamen Tod Rukelis im KZ Wittenberge endet. In der berührenden Inszenierung von Rike Reiniger ist Andreas Kunz in der Rolle des Hans zu erleben (Foto: Theater).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Günter Wallraff kommt …

25. Juni 2017

… am Freitag, 15. Sep. 2017 um 20.00 Uhr in den Hasper Hammer

Der seit Jahrzehnten soziale Missstände in Deutschland aufdeckende Schriftsteller und Enthüllungsjournalist ist durch seine Bücher und Reportagen bekannt geworden, für die er sich stets der Methoden des investigativen Journalismus bediente. Günter Wallraff (Foto: Christoph Hardt) kommt in den hammer. Er liest, spricht und diskutiert mit den Besuchern.

Man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden.
Günter Wallraff: Vorwort zu Ganz unten, 1985

Wallraff wurde durch seine Recherchemethoden, bei denen er sich meist mit anderer Identität in das unmittelbare Kernumfeld des Reportage-Ziels einschleuste, international bekannt. So entstanden Dokumentationen, die aufgrund von persönlichem Erleben soziale Missstände anprangerten und versuchten, neue Einblicke in die Funktionsweise der Gesellschaft zu vermitteln.

Die auf diese Weise betroffenen Personen oder Firmen kritisierten, dass Wallraff ihr Persönlichkeitsrecht oder Betriebsgeheimnisse verletzt habe, und versuchten die Veröffentlichung seiner Rechercheergebnisse oftmals juristisch zu unterbinden. Die Gerichte, die darüber zu urteilen hatten, stuften Wallraffs Vorgehen als legal ein und begründeten ihre Urteilsfindung mit der Pressefreiheit sowie dem Interesse der Allgemeinheit an Bereichen, die die öffentliche Meinungsbildung betreffen.

Schon jetzt Karten sichern: Eintritt: 18,- € / 15,- € erm.
Vorverkauf siehe: Hasper Hammer

„Fünf-Uhr-Tee“ – zum letzten Mal

25. Juni 2017

Eine legendäre, einmal im Monat angebotene Sonderveranstaltung, die zahlreiche Persönlichkeiten aus der Theater- und Orchesterwelt und darüber hinaus im Gespräch porträtiert hat, findet nach 19 Jahren nun zum letzten Mal statt: Das unvergleichliche und immer wieder überaus amüsante Duo, die ehemalige Gesangssolistin am Theater Hagen Edeltraud Kwiatkowski und der Marketingleiter Jürgen Pottebaum, laden final zum Fünf-Uhr-Tee am 29. Juni um 17 Uhr ein.

Damit alle bisherigen wie natürlich auch neue Besucher dabei sein können, wird diese außergewöhnliche Teestunde vom Theatercafé in das Große Haus verlegt. Welche Gäste die beliebten Moderatoren begrüßen, wird noch nicht verraten. Aber eins ist sicher: Auf dem Gäste-Sofa wird es eng werden…

Der Eintritt ist frei. Kostenlose Zählkarten sind an der Theaterkasse erhältlich.

Grundsatzbeschluss für „Wegebahn“ und neues Eingangsgebäude im LWL-Freilichtmuseum Hagen

24. Juni 2017

Die geplante „Wegebahn“ im LWL-Freilichtmuseum Hagen hat die nächste Hürde genommen: Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat den Grundsatzbeschluss zur Wegebahn und zum neuen Eingangsbebäude am Mittwoch (21.6.) in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) befürwortet. Der LWL-Landschaftsausschuss entscheidet am 14. Juli abschließend über den Grundsatzbeschluss des rund vier Millionen Euro teuren Projektes.

Mit der „Wegebahn“, die aus einer Zugmaschine mit Anhängern besteht, will der LWL den Besuchern in seinem 42 Hektar großen Freilichtmuseum in Hagen die langen Wege erleichtern. Damit die Besucher die „Wegebahn“ direkt ab dem Parkplatz nutzen können, soll das Eingangsgebäude mit Ticketverkauf, Shop und Toilettenanlagen hierhin verlegt werden.

„Vom Parkplatz bis zum Handwerkerdorf im oberen Museumsbereich müssen die Besucher 2,5 Kilometer zu Fuß zurücklegen. Dabei müssen sie 80 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 15 Prozent zurücklegen. Das wollen wir vor allem Menschen mit Behinderung, älteren Museumsbesuchern und Familien mit Kinder- oder Bollerwagen nicht zumuten“, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Künftig können die Besucher am Parkplatz in die Bahn einsteigen, die sie bis zur Bäckerei im oberen Museumsbereich bringt. Insgesamt sind fünf Haltestellen vorgesehen, zum Beispiel an der Gastronomie „Museumsterrassen“. Einer der Anhänger soll so umgebaut werden, dass Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen leicht transportiert werden können.

Der Vorschlag sieht vor, dass eine Zugmaschine auf Treckerbasis entweder mit Diesel- oder Elektro-Antrieb mit drei geschlossenen Anhängern weitgehend auf dem bestehenden Wirtschaftsweg fährt. „Die Trennung von den Besucherwegen ist am sichersten, außerdem bringt diese Trassenführung die geringsten Eingriffe in die Landschaft mit sich“, erklärte Rüschoff-Parzinger.

Den Baubeschluss will der LWL im Dezember fassen. Daran schließen sich Genehmigungsphase, Ausschreibung und Vergabe an. Die Trasse soll im Sommer 2019 fertig werden, das Eingangsgebäude folgt Ende 2019, so dass die Wegebahn zum Start in die Saison 2020 rollen könnte.

„Architektur schafft Lebensqualität!“

23. Juni 2017

Tag der Architektur am 24./25. Juni 2017

Am kommenden Wochenende (24. und 25. Juni) findet in Nordrhein-Westfalen der „Tag der Architektur“ statt. Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ sind in NRW dann 326 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks für Besucher geöffnet. In 140 Städten und Gemeinden unseres Landes sind Interessierte eingeladen, sich von Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern neue oder modernisierte Bauwerke vorstellen zu lassen.

Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ soll der Tag der Architektur 2017 auch in Nordrhein-Westfalen wieder das größte Architekturfestival des Jahres werden. Bis zu 40.000 Besucherinnen und Besucher machten sich in den vergangenen Jahren jeweils an dem letzten Juni-Wochenende auf den Weg, um aktuelle Architektur hautnah zu erleben und sich über Trends beim Bauen und Wohnen zu informieren. „Architektur beeinflusst unser Leben und unsere Lebensqualität jeden Tag“, erläutert Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW. „Am Tag der Architektur stellen Architekten und Stadtplaner ihre Ideen und Konzepte am gebauten Beispiel vor und laden Bür-gerinnen und Bürger zum Gespräch ein.“

Hagen ist in diesem Jahr mit nur noch drei Objekten vertreten (Bitte die unterschiedlichen Öffnungszeiten beachten):

Konferenzraum mit Loungebereich Fa. A. ZWICK GmbH, Bandstahlstr. 30, 58093 Hagen-Halden, So. 25.06.17, 14:00-17:00 Uhr

Neubau KiTa Franzstraße, Franzstraße 81, 58091 Hagen-Oberhagen, Sa. 24.06.17, 11:00-13:00 Uhr

Umgestaltung Abschiedsraum Eduard-Müller-Krematorium, Am Berghang 30, 58093 Hagen-Delstern, Sa. 24.06.17, 12:00-16:00 Uhr

Hier können neben dem Abschiedsraum auch die historische Andachtshalle sowie die Einäscherungsanlage besichtigt werden. Um 14.30 Uhr wird es zusätzlich eine fachkundige Führung des Krematoriumsverwalters geben.

Neben Vertretern der Friedhofsverwaltung des WBH werden die Architekten Jutta Heinze und Giacomo Riggio vom Architekturbüro Heinze aus Duisburg Interessierten gerne Rede und Antwort stehen.

Weitere Informationen: Tag der Architektur 2017

Geschichten aus dem Wiener Wald

22. Juni 2017

Oper in drei Akten von HK Gruber, Libretto von Michael Sturminger nach dem gleichnamigen Stück von Ödön von Horváth

Premiere: Samstag, 24. JunI 2017, 19.30 Uhr, Theater Hagen
Weitere Termine: 30.6., 5.7., 7.7., 12.7., 15.7., jeweils 19.30 Uhr

Kenneth Mattice, Kristine Larissa Funkhauser. Foto: Klaus Lefebvre.

Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit
Ödön von Horváth

Der Zauberkönig, Inhaber einer Puppenklinik, will seine Tochter Marianne mit dem biederen Fleischhauer Oskar verheiraten. Kurz vor der Verlobung trifft Marianne auf den charmanten Alfred, den Verflossenen der reifen Trafikantin Valerie. Er erscheint ihr wie ein Fingerzeig raus aus der engen Kleinbürgerwelt in eine glücklichere Zukunft. Doch die Umstände, sie sind nicht so: Alfred fühlt sich von Marianne eingeschränkt, das Zusammenleben der beiden gestaltet sich ärmlich in jeder Hinsicht, und zudem ist das gemeinsame Kind ein weiterer Hemmschuh. Der Kleine wird bei Alfreds Großmutter und seiner Mutter in der Wachau »ausgelagert«, Alfred sucht wieder Anschluss an seine Vergangenheit, und Marianne bleibt nichts anderes übrig, als im halbseidenen Milieu ihr Geld zu verdienen. Die Katastrophe ist somit vorprogrammiert.

Ödön von Horváth schrieb mit dem 1931 am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführten Volksstück, dem er das Motto »Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit« voranstellte, ein bitterböses Schauspiel über Selbstbetrug und Lebenslüge: Das Ausgesprochene ist eben nicht als bare Münze zu nehmen, sondern als Maske dessen, was nicht gesagt werden kann oder darf.

Der 1943 geborene österreichische Komponist HK Gruber verfasste kongenial die gleichnamige Oper, die sich dem Text Horváths verpflichtet fühlt und die 2014 bei den Bregenzer Festspielen erfolgreich uraufgeführt wurde. Nach einer Präsentation an der Komischen Oper in Berlin 2016 zeigt das Theater Hagen nun als Erstaufführung in NRW die dritte Inszenierung dieses »ständigen Balanceaktes zwischen dem angeblich Schönen und dem porträtierten Elend« (Gruber).

Intendant Norbert Hilchenbach, der sich im Laufe seines 45-jährigen Berufslebens mehrfach mit den Geschichten auf der Bühne auseinandergesetzt hat, erarbeitete diese Oper als seine letzte Inszenierung an diesem Haus und beendet damit seine zehnjährige Intendanz am Hagener Theater. Mit der Umsetzung und Präsentation dieses Werkes verabschieden sich ebenfalls der Generalmusikdirektor Florian Ludwig sowie der Ausstattungsleiter Jan Bammes (Bühne). Die Kostüme kreierte Yvonne Forster.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett, Martin Blasius, Andrew Finden, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Maria Klier, Björn Christian Kuhn, Kenneth Mattice, Joslyn Rechter, Richard van Gemert, Jeannette Wernecke, Philipp Werner, Kejia Xiong, Rainer Zaun; Chor des theaterhagen, philharmonisches orchesterhagen.

Hinweis: Vor der ersten und letzten Vorstellung (24.6. und 15.7.) findet jeweils um 18 Uhr im Theatercafé ein von Dramaturgin Dr. Maria Hilchenbach geführtes Gespräch mit dem Komponisten HK Gruber statt, in welchem man diese facettenreiche Persönlichkeit näher kennen lernen kann. Der Eintritt dazu ist frei. Um 19 Uhr wird dann die Werk-Einführung „Kurz und Gut“ angeboten.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

VHS mit Schwerpunkt-Thema „Heimat“

22. Juni 2017

Neues Programm ab sofort erhältlich

Die Volkshochschule Hagen hat ihr Programmangebot für das Studienjahr 2017/2018 unter das zentrale Thema „Heimat“ gestellt. Mit dem vielfältigen Angebot von über 900 Kursen möchte die VHS dazu beitragen, dass alt eingesessene wie neue Hagener Bürgerinnen und Bürger sich in ihrer Heimatstadt wohlfühlen und mit deren Geschichte und Geschichten vertraut werden.

Zur Eröffnung des Semesters lädt die VHS am 14. September dieses Jahres um 19 Uhr zu einer Lesung mit dem Hohenlimburger Jörn Klare ein, der in seinem Buch „Nach Hause gehen“ sehr persönlich und ganz wörtlich den Fragen nachgeht: „Was genau ist Heimat? Was bedeutet sie? Und warum ist sie wichtig?“ Von seiner Berliner Haustür aus wanderte er an den Ort seiner Kindheit und Jugend in Hohenlimburg. Ein Weg über gut 600 Kilometer, erst durch Ostdeutschland, das ihm immer noch fremd ist, dann durch Westdeutschland, das ihm oft nicht mehr vertraut ist.

Der Studienbereich Politik und Gesellschaft bietet wieder eine Vielzahl von Erkundungen unserer Stadt. In der Rubrik „Hagen und Region“ wird es wegen der starken Nachfrage noch einmal deutlich mehr Rundgänge und Führungen in den Sommerferien geben. Fortgesetzt wird auch die Reihe „Hagen <w>örtlich“ in Kooperation mit der Stadtbücherei mit Vorträgen zur Geschichte der Varta, zu Straßenumbenennungen in der NS-Zeit und zu geologischen Schätzen in Hagen.

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Jugend auf die Bühne!

21. Juni 2017

28. Schul- und Jugendtheatertage 26. und 27. Juni 2017

Zum 28. Mal heißt es: Jugend auf die Bühne! am Theater Hagen. Am Montag, 26. Juni (Beginn: 12.45 Uhr im Lutz) und Dienstag, 27. Juni (Beginn: 14.45 Uhr im Opus) werden alle Bühnen des Hauses für Theatergruppen aus Hagen und Umgebung geöffnet. Mehr als 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenenalter haben die Chance genutzt und werden ihre Stücke vorführen.

In Schulprojektgruppen und Theatergruppen haben sich die jungen Leute mehrere Monate intensiv damit beschäftigt ein Stück auszuwählen oder zu entwickeln, vorzubereiten und schließlich bühnenreif zu proben. Herausgekommen sind dabei sowohl Theaterstücke, die auf Vorlagen basieren, als auch Eigenproduktionen. Auch in diesem Jahr werden sich die begeisterten Nachwuchsschauspieler dem Wettkampf und dem Urteil einer siebenköpfigen Jury stellen, und es wird eine Preisverleihung nach der letzten Vorstellung im Großen Haus (Beginn ca. 21 Uhr) geben.

Mit dabei sind: Erwin Hegemann Schule Hagen/Theater AG („Heldinnen und Helden der Märchenwelt“,26.6., 12.45 Uhr, Lutz); Jugendkunstschule Unna/Wortspieler („Tagebuch einer Leiche“, 26.6., 14.00 Uhr, Großes Haus); Albrecht-Dürer-Gymnasium Hagen/Theater AG 6-8 („Die unendliche Geschichte“, 26.6., 15.15 Uhr, Opus); Jugendkunstschule Unna/ScheinWerfer („Jack!“, 26.6., 17.00 Uhr, Großes Haus); Städtisches Gymnasium an der Hönne Menden („Das Camp“, 26.6., 18.45 Uhr, Opus); Jugendkunstschule Unna/Linkshändler („Distracted“, 27.6., 14.45 Uhr, Opus); Offene Ganztagsschule Kipper Hagen („Die Buchstaben-Piraten“, 27.6., 16.00 Uhr, Lutz); Rudolf Steiner Schule Hagen („Der wilde Westen, wie er wirklich war“, 27.6., 18.30 Uhr, Großes Haus); M.A.T. Theater aus der Fabrik Menden/Junges M.A.T. („Augenblick, verweile doch!“, 27.6., 18.30 Uhr, Opus); AWO Jugendcafé Real Hagen („Bis nichts mehr bleibt“, 27.6., 19.00 Uhr, Lutz).

Die Zuschauer können wählen, ob sie ein Tagesticket für 8 € bzw. ermäßigt 5 € oder Einzeltickets für 3 € bzw. ermäßigt 2 € erwerben wollen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Pack die Badehose ein!

20. Juni 2017

„Nachtcafé“ am Freitag, 23. Juni 2017, 22.30 Uhr im Theater Hagen

Endlich Sommer! Als Einstimmung auf den Urlaub ist zu raten: »Pack die Badehose ein!« Und nichts wie an den Strand! Mit einem Augenzwinkern blicken Maria Klier und Tillmann Schnieders (Foto: Theater), am Klavier begleitet von Andreas Vogelsberger, in der Nachtcafé-Veranstaltung am 23. Juni (22.30 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé) auf hundert Jahre Badekultur.

Seit sich die Gesellschaft im kühlen Nass tummelt, wurden die Sitten immer freizügiger und der Stoff, der die Haut bedeckt, immer weniger. Freute sich der Betrachter in den 20er Jahren schon über die Waden, die beim badenden »Fräul´n Helen« zu sehen waren, empörte man sich in den 50er Jahren über einen »Itsy-Bitsy Teenie Weenie (Honolulu Strand-Bikini)«. In den 80ern schließlich erregten die Damen, die »Oben ohne« gingen, die Gemüter… Baden blieb ein höchst erotisches Vergnügen, das nach Abkühlung in den Fluten verlangte!

Der Eintritt ist wie immer frei, die Theatergastronomie ist geöffnet.

Die Deutschland-Reisen von Le Corbusier

19. Juni 2017

Vortrag im Kunstquartier

Le Corbusier war einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, dessen Ideen noch bis heute diskutiert werden. Seit 2016 gehören 17 seiner Bauten zum Unesco-Welterbe. Die Henry van de Velde-Gesellschaft und der Karl-Ernst-Osthaus-Bund veranstalten einen Vortrag über den berühmten Künstler-Architekten.

Le Corbusier reiste im Mai 1911, noch am Beginn seiner Laufbahn, auch nach Hagen, um dort Karl Ernst Osthaus zu treffen und die damals revolutionären Bauten von Peter Behrens und Henry van de Velde zu besichtigen. Während seines Besuchs im Hohenhof von Henry van de Velde begegnete ihm auch der niederländische Architekt J.L.M. Lauweriks, dessen Siedlung damals gerade ebenfalls in Hagen gebaut wurde.

Für den Vortrag am Dienstag, dem 20. Juni 2017, um 18.00 Uhr im Auditorium des Emil Schumacher Museums im Kunstquartier konnte Elise Koering (Paris/Straßburg) gewonnen werden.

Die Architekturhistorikerin am L.A.C.T.H. (Laboratoire Conception Territoire Histoire) in Lille stellt ihre aktuelle Forschung vor und spricht über den Einfluss u.a. des Hagener Impulses auf den jungen Le Corbusier unter dem Titel: DIE DEUTSCHLAND-REISEN VON CHARLES-EDOUARD JEANNERET – Der Einfluss des deutschen Kunstgewerbes auf das künstlerische und theoretische Werk Le Corbusiers der 1910er- und 1920er-Jahre.

Mit ihrer Studie des doppelten Einflusses von Frankreich und Deutschland auf Werk und Denken des frühen Le Corbusiers erforscht Elise Koering den bisher wenig untersuchten Werkkomplex der Innenausstattung und die bei ihm bisher kaum beachteten 1910er-Schaffensjahre. Dabei tritt augenscheinlich zu Tage, dass das deutsche Kunstgewerbe einen entscheidenden und anhaltenden Einfluss auf das künstlerische Schaffen des jungen Jeannerets bzw. des späteren Le Corbusiers der 1920er-Jahre hatte. Der Austausch mit dem Gründer des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe, Karl Ernst Osthaus, spielte dabei eine wichtige Rolle.

Der Eintritt ist frei.

Route der Friedhofskultur soll in Hagen entstehen

17. Juni 2017

Die fünf großen kommunalen Friedhöfe in Hagen sollen mit einer „Route der Friedhofskultur“ weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Merkwürdigerweise fehlen mit Ausnahme des Delsterner Friedhofs die kulturhistorisch bedeutendsten Hagener Friedhöfe am Buschey und am Remberg. Auch das historische Kolumbarium auf dem Hasper Friedhof, entworfen vom damaligen Hasper Stadtarchitekten Günther Oberste-Berghaus, findet keine Erwähnung. Der Zeitung sind diese entscheidenden Lücken nicht aufgefallen. Warum auch, Esoterik-Klimbim mit direktem Draht ins Jenseits („Über Medium Kontakt zur verstorbenen Mutter aufgenommen„, Autor: Hubertus Heuel) hält die Redaktionsstube für die wichtigere Meldung.

„Sonnenklänge“ – Zehntes Kammerkonzert am Sonntag im Kunstquartier

14. Juni 2017

Passend zum Beginn der warmen Jahreszeit werden im zehnten Kammerkonzert am 18. Juni (11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier) »Sonnenklänge« von mehreren Komponisten zu hören sein.

Auf dem Programm stehen Werke von Wolfram Buchenberg (Trio für Violine, Harfe und Schlagzeug), Johann Sebastian Bach (Andante aus der Sonate für Violine solo BWV 1003), Werner Heider („In der Höhe“ für 12 Crotales), Marcel Tournier („Au Matin“ für Harfe solo), Paul Hindemith (Sonate für Viola op. 25, 4. Satz), Chick Corea („Children’s Songs“).

Die Musik wird dabei begleitet von Texten u.a. von Johann Wolfgang von Goethe und Ingeborg Bachmann, die sich mit der Sonne im wissenschaftlichen und metaphorischen Sinn beschäftigen. Iris Reeder hat diese zusammengestellt und wird sie rezitieren. Es spielen Katharina Eckert (Violine), Iris Reeder (Viola), Ute Blaumer (Harfe) und Heiko Schäfer (Schlagzeug).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird das Porträt Karl Ernst Osthaus der Malerin Ida Gerhardi thematisiert. Vor dem Gemälde wird unmittelbar nachvollziehbar, wie sich Gerhardi der Persönlichkeit Osthaus bildnerisch annähert.

Für die TeilnehmerInnen der Kurzführung sind Plätze für das Kammerkonzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hautnahes aus dem Wiener Wald

13. Juni 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch

Probenfoto: Kristine Larissa Funkhauser, Norbert Hilchenbach. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzte Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit naht: „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von HK Gruber (Text von Michael Sturminger nach dem gleichnamigen Stück von Ödön von Horváth).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ am 17. Juni 2017 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Norbert Hilchenbach, dem Bühnenbildner Jan Bammes, der Kostümbildnerin Yvonne Forster, dem musikalische Leiter GMD Florian Ludwig sowie der Dramaturgin Dr. Maria Hilchenbach Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Buck Wolters – Artist & Composer in Residence

13. Juni 2017

Internationale Gitarrennacht – Klassik und Jazz im Emil Schumacher Museum

Donnerstag, 15.06.2017 von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Burkhard „Buck“ Wolters studierte Klassische Gitarre an der Hochschule für Musik Westfalen/Lippe sowie Jazzgitarre und Komposition an der Amsterdamer Hochschule der Künste. Seine Kompositionen werden von Kanada bis Neuseeland weltweit öffentlich aufgeführt und von renommierten Verlagen wie Mel Bay, Schott Music oder Acoustic-Music-Records vertrieben.

Nach Aalborg, Bern, Buenos Aires, Caracas, Luxemburg, München, Hamburg, Tijuana, Wien (u. a.) wird Buck Wolters regelmäßig zu internationalen Gitarrenfestivals eingeladen. Zahlreiche Rundfunk- und Studioaufnahmen sowie internationale Fachpublikationen ergänzen sein Schaffen. Der Münchner Produzent Klaus-Wolfgang Wildner sagt über ihn: „Kaum ein zweiter Gitarrist versteht es so wie Burkhard Wolters, sich in stilistischen Grenzbereichen frei und meisterhaft auszudrücken. Sein improvisatorisches und kompositorisches Können zeugt von der großartigen Persönlichkeit des Künstlers.“

Eintritt: VVK 15,- € , AK 18,- €
Karten: Buchhandlung am Rathaus, T 02331 – 3 26 89

Wie läufts am Koepchenwerk?

12. Juni 2017

Wobei kann der Stiftung geholfen werden? Gedankenaustausch zwischen Mitgliedern und am Koepchenwerk Interessierten

Donnerstag, 22.06.2017, 20.00 Uhr, Begegnungsstätte Frühlingstr. in 58313 Herdecke

Bei der Jahreshauptversammlung 2016 Ende November wurden einige Änderungen beschlossen, die dann vom Amtsgericht genehmigt wurden.

Veränderungen im Vorstand:

Turnusmäßige Neuwahl wird gegen Jahresende sein. Aktuell im Vorstand: Regina Schrader (Erste Vorsitzende), Peter Altmaier (stellvertretender Vorsitzender) und Michael Kranz (Kassierer). Der Schriftführer Christopher Leon Korge hat aus beruflichen Gründen sein Amt abgegeben. Ihm folgt Cornelia Heckmann. Die Kassenprüfer wechseln alternierend, deshalb wurde Margarete Burkhardt entlastet. Ihr Nachfolger für die Jahre 2017 – 2018 ist Matthias Hartmann. Herr Willi Creutzenberg arbeitet nun im 2. Jahr als Kassenprüfer.

Es gab eine Änderung in der Satzung:

Als Nutznießer des Vereinsvermögens im Fall einer Auflösung des Vereins wurde die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur festgelegt mit der Auflage, dass die Summe für das Industriedenkmal KOEPCHENWERK verwendet wird.

Die Stiftung hat ihr eigenes Presseportal und berichtet über den Stand der Sanierung:

http://www.industriekultur-nrw.de/de_DE/aktuelles-uebersicht

http://www.industriedenkmal-stiftung.de/res/txt.php?id=3207&group=1&=de

Die Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümerin ist aktuell gefragt auf zwei Gebieten:

Teilnahme am Zeitzeugenprojekt – Zeitzeugen suchen und benennen, damit dann im Interview ihre Erinnerungen oder die Erzählungen von Verwandten und ehemaligen Arbeitskollegen zur Auswertung in einem Gästeführer-Handbuch eingearbeitet werden können.

Wenn die Maschinenhalle so abgesichert ist, dass auswärtige Besucher hineinkönnen, werden später Gästeführer benötigt. Geben Sie Ihr Wissen weiter!

Weitere Infos: www.ag-koepchenwerk.de

Muschelsalat 2017

10. Juni 2017

Die Vorbereitungen für den Muschelsalat 2017 laufen auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher mit sieben Veranstaltungen ein abwechslungsreiches Programm – wie gewohnt: immer mittwochs, umsonst und draußen!

Die Eröffnungsveranstaltung wird präsentiert am 12. Juli im Stadtgarten, dann folgen drei Mittwochabende mit der Odyssee: Musik der Metropolen im Volkspark an der Konzertmuschel. Am 9. August ist der Muschelsalat auf dem Bleichplatz in Eilpe zu Gast, am 16. August im Ennepepark in Haspe und zur Abschlussveranstaltung am 23. August im Hameckepark in Boelerheide.

Hier gehts zum Programmheft

Armin Mueller-Stahl – Menschenbilder

9. Juni 2017

25. Juni bis 3. September 2017, Osthaus-Museum Hagen

Armin Mueller-Stahl: Leonhard Cohen, 2017, 30 x 23 cm (c) Armin Mueller-Stahl

Das Osthaus Museum Hagen widmet Armin Mueller-Stahl in diesem Sommer eine große Ausstellung. Gezeigt werden über 180 Werke, vor allem aus den letzten Jahren: von seinen Gemälden bis hin zu Arbeiten auf Papier. Der treffende Ausstellungstitel „Menschenbilder“ bezieht sich dabei vor allem auf Porträts und figürliche Szenen. Aber auch eine Auswahl an Landschaftsbildern wird ebenfalls präsentiert.

Armin Mueller-Stahl ist vielen vor allem als renommierter Schauspieler von internationalem Rang bekannt. Nach seinem Musikstudium nahm er 1951 Schauspielunterricht, wandte sich parallel aber auch der Malerei zu. Sein erstes Bild entstand in diesem Jahr. Seine erste Ausstellung mit Malerei, Zeichnung und Grafik wurde allerdings erst 50 Jahre später eröffnet, bezeichnenderweise im Filmmuseum Potsdam. Es folgten zahlreiche weitere Ausstellungen mit Gemälden, Zeichnungen und Lithografien. Sie alle charakterisieren Armin Mueller-Stahl als einen herausragenden Bildkünstler.

Wie er seine Arbeit versteht, beschreibt er selbst so: „Malerei, das ist mehr als ein Hobby. Wenn ich alles zusammennehmen würde, was ich im Laufe meines Lebens gemalt und gezeichnet habe, dann käme ein richtiges Werk zustande. Für mich gehören Schauspielerei, Malerei, auch die Schreiberei zusammen.“

Die Themen, denen sich der Maler und Zeichner Armin Mueller-Stahl widmet, entstammen der Welt der Musik, des Schauspiels, des Films, der Literatur, der Gesellschaft usw. Die Übertragung des Gesehenen auf Leinwand oder Papier erfolgt dann mit großer Souveränität. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die Lebendigkeit in diesen Bildern ist verblüffend.

Ebenso charakteristisch für die Malerei Armin Mueller-Stahls ist, dass alle Dargestellten aus nächster Nähe gezeigt werden. Der Betrachter gewinnt dadurch die Möglichkeit, sich mit den dargestellten Persönlichkeiten auf besondere Art und Weise auseinanderzusetzen. Die ausgeprägte Beobachtungsgabe des Künstlers begeistert. Das mimische Element überträgt er mit virtuoser Leichtigkeit in seine Bilder: „Mein Leben lang habe ich Haltungen beobachtet und übertragen, ich spiele und zeichne sie“, sagt er selbst.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

8. Juni 2017

Die Volkshochschule Hagen lädt am Mittwoch, 14. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr zu einem kulturgeschichtlichen Gang über den Buschey-Friedhof ein, der von Dr. Elisabeth May geleitet wird. Treffpunkt ist am Seiteneingang Grünstraße; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kurs-Nummer 1101 unter Telefon 02331/2073622.

Der Buschey-Friedhof in Wehringhausen (Foto: Dieter Faßdorf) ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens.

Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Trio WIE?! in der Villa Post

7. Juni 2017

Am Donnerstag, 8. Juni 2017, 20:00 Uhr, findet in der Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38, 58089 Hagen, ein Konzert der Reihe Soundtrips NRW mit dem Trio WIE?! statt (Foto: Harald Kuntzet). Das Wiesbadener Improvisationsensemble besteht seit nun 3 Jahrzehnten und ist damit eine grosse Besonderheit in der Landschaft der Improvisierten Musik.

Seine drei Protagonisten Dirk Marwedel (erweitertes Saxophon), Ulrich Phillipp (Kontrabass) und Wolfgang Schliemann (Schlagzeug) haben durch ihr langes Zusammenspiel in der deutschen Improvisationsszene eine einzigartig profilierte Stellung.

Als Gast ist an diesem Abend der Hagener Geiger Martin Verborg dabei, der auch schon in der ersten Hälfte der 80er mit ihnen spielte, so das mit einem spannendem Wiedersehen gerechnet und sich auf einen musikalischen Erfahrungsaustausch der Extraklasse gefreut werden kann.

Musik der Gegenwart, die diesmal mit einer langen Geschichte daherkommt!!

Emil Schumacher und Elvis Presley

7. Juni 2017

Zum 80. Geburtstag des Breckerfelder Galeristen und Fotografen Michael Schlieper

„Der Unterschied zwischen einem Kunsthändler und einem Galeristen ist, dass der Kunsthändler einen Markt hat und bedient. Der Galerist muss sich den Markt erst schaffen“, beschreibt Schlieper seine Berufung. Große Namen wie Eduardo Chillida oder Per Kirkeby hat er nach Hagen geholt; die Künstler der Region wie der Briloner Maler Pitt Moog, der Hagener Maler Horst Becking oder die Hagener Bildhauerin Eva Niestrath-Berger liegen ihm am Herzen. Emil Schumacher war ein Klassenkamerad seines Vaters, „Emil kam oft in die Galerie“, erinnert er sich. (…)

Quelle: wp.de

SCRATCH 2017 – Carl Orff: “Carmina Burana”

4. Juni 2017

Konzert am Samstag, 10. Juni 2017, 18 Uhr, Stadthalle Hagen

Beim diesjährigen Mitsingkonzert SCRATCH am 10. Juni (18 Uhr, Stadthalle Hagen) geht es um eines der größten und mitreißendsten Chorwerke überhaupt: „Carmina Burana“.

»O Fortuna!« – mit der mächtigen Anrufung der Schicksalsgöttin beginnt Carl Orffs weltberühmte Vertonung mittelalterlicher Texte und Gedichte. Ein Gänsehaut-Moment vom ersten Takt an, der seine Wirkung auch in zahlreichen Filmen und Serien nicht verfehlt. Das Wechselspiel von Glück und Besitz, die Flüchtigkeit des Lebens, Freude über den Frühling oder Lust und Last von Völlerei, Alkohol und Wollust – diese Themen, die Orff so mitreißend vertont hat, sind zeitlos und sprechen alle Menschen gleichermaßen an.

Ob man diese außergewöhnliche Aufführung mit dem SCRATCH-Chor 2017, dem Philharmonischen Orchester Hagen, dem Chor und Extrachor des Theater Hagen, einem Kinderchor und den Gesangssolisten Cornel Frey und Peter Schöne unter der musikalischen Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig als reiner Konzertbesucher erlebt oder auf dem Podium mitsingt – ein Erlebnis ist es so oder so.

Noch besteht die Möglichkeit, aktiv an diesem Konzert mitzuwirken (Anmeldung bis spätestens 8. Juni an der Theaterkasse oder unter www.theaterhagen.de). Vorkenntnisse sind dabei nicht zwingend notwendig, auch wer noch nie im Chor gesungen hat, kann mitmachen – das Gemeinschaftserlebnis steht im Vordergrund!

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theater Hagen: Lucy spezial

3. Juni 2017

Die gesamte LUCY-Trilogie zwei Mal an zwei Wochenenden

Im Juni gibt es letztmalig die Möglichkeit, an zwei Wochenenden die gesamte und so beliebte „Lucy“-Trilogie (Umweltstücke von Werner Hahn mit Musik von Hans Steinmeier, Foto: Stefan Kühle) als Wiederaufnahme zu erleben: Los geht’s am 9. Juni mit „Lucy, die Killermücke“ (weitere Aufführung: 23. Juni, jeweils 16 Uhr im Lutz), gefolgt von „Lucy und der Hungerbauch“ am 10. Juni (weitere Aufführung: 24. Juni, jeweils 16 Uhr) und „Lucy und der Wasserschaden“ am 11. Juni (weitere Aufführung: 25. Juni, jeweils 11 Uhr, Lutz).

In einem äußerst mutigen Abenteuer hat sich die afrikanische Mücke Lucy auf den Weg gemacht, um mit ihren Geschichten von unseren globalen Herausforderungen – der Klimaerwärmung, der Welternährung und dem globalen Wasserhaushalt – zu erzählen. Entstanden sind drei Theaterstücke für Menschen ab dem Vorschulalter. Im Wunderraum Theater ermuntert Lucy gemeinsam mit ihren Freunden das Publikum, über das eigene Handeln nachzudenken und mit seinen Fragen hinauszugehen in die Welt der Erwachsenen.

In der Inszenierung von Werner Hahn und der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik spielen: Luzia Balazova, Thomas Bauer, Fabienne Hahn, Hardy Karl-I-Bond, Joel Karl-I-Bond, Loris Qoraj, Leandra Stampoulis, Nora Wolff.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zu Pfingsten ins Freilichtmuseum Hagen

3. Juni 2017

Viel ist los: am Sonntag kommen wieder viele Oldtimer zum traditionellen Pfingsttreffen ins Hagener LWL-Freilichtmuseum Hagen, da blitzen die raren Schätzchen und „heiligen Blechle“ um die Wette. Jeder, der einen echten Oldtimer fährt, kann mit seinem Boliden vorfahren. Mit der kostenlosen Führung und/oder Mitmachaktion (ab 14 Uhr) lässt sich der Nachmittag interessant gestalten.

Auch einen Abstecher in die Brauerei (Foto: LWL) lohnt, da der Brauer den nächsten Sud mit Hopfen & Malz ansetzt und eine Menge zum Craftbier erzählen wird.

Am Pfingstmontag, dem deutschen Mühlentag, drehen sich alle Mühlen im Freilichtmuseum, bei der kostenlosen Führung wie auch bei der Mitmachaktion. Beides ab 14 Uhr.

Das Programm im Einzelnen:

Sonntag, 4.6. Pfingsten

„OLDIE-CARS & COFFEE“
Großes offenes Oldtimertreffen, mehr Infos unter www.hac1905.de und Tel. 02338 488324, 02335 801135

9 –17:30 Uhr
HOPFEN & MALZ
Heute wird in der Museumsbrauerei gebraut. Schauen Sie uns beim Ansetzen des Sudes und Herstellen unseres leckeren Bieres zu! An diesen Tagen können Sie uns über die Schulter schauen und Ihre Fragen rund ums Bierbrauen stellen.

14 Uhr kostenlose Sonntagsführung für alle ab 8 Jahren durch das Zinkwalzwerk
ROSTFREI: Zink – DAS ACHTE METALL

14 – 17 Uhr kostenlose Mitmachangebot für alle ab 8 Jahren im Forscherlabor
PAPIER, FASERN, EXPERIMENTE

Montag, 5.6. Deutscher Mühlentag

14 Uhr offene Führung für alle ab 8 Jahren ab Treffpunk B
WASSER AUF DIE MÜHLEN

14 – 17 Uhr kostenlose Mitmachangebot für alle ab 8 Jahren in der Windmühle
MEHL MAHLEN

Zum letzten Mal von Babelsberg nach Hollywood

2. Juni 2017

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Theater Hagen am Donnerstag, 8. Juni 2017, mit Beginn um 19.30 Uhr, eine Zusatzvorstellung „Von Babelsberg nach Hollywood“ an. Damit steht diese so beliebte und erfolgreiche Filmmusik-Schlager-Revue zum letzten Mal in dieser Spielzeit auf dem Programm.

Gesangssolisten des Hagener Theaters (Marilyn Bennett (Foto: Klaus Lefebvre), Kenneth Mattice, Tillmann Schnieders, Richard van Gemert) sowie Gastsänger (Carina Sandhaus, Hannes Staffler), Chor, das Ballett und das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr präsentiert werden.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal: „Die Hochzeit des Figaro“

1. Juni 2017

Auf dem Szenenbild: Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Kristine Larissa Funkhauser, Andrew Finden. Foto: Klaus Lefebvre.

Am Samstag, 3. Juni 2017, 19.30 Uhr, findet die letzte Vorstellung der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

In diesem so beliebten Werk gelang es dem Komponisten und seinem Textdichter Da Ponte, Charaktere von großer Lebendigkeit und Natürlichkeit zu zeichnen und sie mit musikalischem Reichtum auszustatten. Das Hagener Ensemble bringt die vielseitige und überaus unterhaltsame musikalische Komödie um die Liebeswirren im Hause des Grafen Almaviva mit viel Spielfreude auf die Bühne und wurde bei der Premiere von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert.

In der Inszenierung von Annette Wolf und dem Bühnenbild und den Kostümen von Imme Kachel singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Mihhail Gerts: Marilyn Bennett, Keno Brandt, Andrew Finden, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Irina Marinas, Kenneth Mattice, Nicole Naughton, Alicia Susanna Nsukami, Anna Lucia Struck, Richard van Gemert, Rainer Zaun, Chor und Statisterie des Theater Hagen und das Philharmonische Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Freitag, 9. Juni 2017: theaterhagenTag

29. Mai 2017

Die Chance für „Der fliegende Holländer“
Stark vergünstigte Tickets am theaterhagenTag

Szenenfoto aus der Produktion „Der fliegende Holländer“. Foto: Klaus Lefebvre.

Was für eine Gelegenheit für alle Opern- und Theaterfans! Das Theater Hagen schenkt seinen Besuchern einen interessanten Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis.

Beim nächsten theaterhagenTag am Freitag, 9. Juni 2017 (19.30 Uhr), kosten alle Plätze für den Besuch der Aufführung von Richard Wagners romantischer Oper „Der fliegende Holländer“ im Großen Haus nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort.

Alle sieben Jahre, so erzählt die Legende vom Fliegenden Holländer, geht der zur Ruhelosigkeit verdammte Seemann an Land auf der Suche nach der Liebe und Treue einer Frau. Nur diese könnten ihn erlösen. Als der norwegische Seefahrer Daland seiner Tochter Senta einen fremden Seemann vorstellt, ist sie gebannt von dessen dunkler Anziehungskraft. Niemand anderem als dem fliegenden Holländer steht sie gegenüber. Senta will ihm folgen und entscheidet sich gegen einen bürgerlich sicheren Weg mit ihrem Verehrer Erik. Wird das für den Holländer die Erlösung sein? Welchen Preis hat Senta dafür zu zahlen?

Die Schwestern Beverly und Rebecca Blankenship setzen als Regie-Duo ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und nehmen in Hagen den Mythos von ewiger Liebe und der Forderung nach ewiger Treue genauer unter die Lupe. In archaischen Bildern erzählen sie mit Wagners 1843 in Dresden uraufgeführter Oper „Der fliegende Holländer“ eine Geschichte von den Schattenseiten der Gesellschaft, in der die Angst vor dem Fremden und der eigenen dunklen Seite umgeht wie ein Gespenst. Der Ausstatter Peer Palmowski entwarf dazu ein spektakuläres Bühnenbild mit 24 000 Litern Wasser auf der Bühne…

Unter der musikalischen Leitung von Mihhail Gerts singen und spielen: Joachim Goltz (Holländer), Veronika Haller (Senta), Rena Kleifeld (Mary), Mirko Roschkowski (Erik), Kejia Xiong (Steuermann), Rainer Zaun (Daland); Chor und Extrachor und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten sind ab sofort an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de (zzgl. 1 Euro Systemgebühr) erhältlich.

Trotz Sparmaßnahmen will Hagen ein gutes Theater

26. Mai 2017

Das Hagener Theater muss sparen. Ein Maßnahmenkatalog zeigt auf, wo Einnahmen erhöht und Ausgaben reduziert werden können. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkungen: Praktisch alle genannten Maßnahmen laufen unter Erfolgsvorbehalt. So heißt es zum geplanten Personalabbau, der immerhin ohne betriebsbedingte Kündigungen bewerkstelligt werden soll (weil sich sonst durch die Rückverlegung der Stellen in die Kernverwaltung ein Null-Summen-Spiel für den Haushalt ergeben würde): „Das Papier räumt ein, dass die Einsparungen zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Leistungsfähigkeit führt, deren Auswirkungen auf die Einnahmesituation derzeit nicht beurteilt werden kann.“ Der Schuss kann also durchaus nach hinten losgehen.

Neo Rauch – Gefährten und Begleiter

21. Mai 2017

Kino Babylon im Emil-Schumacher-Museum

Neo Rauch ist einer der weltweit erfolgreichsten und vielleicht trotzdem oder gerade deshalb der am meisten überschätzte deutsche Maler seiner Generation.

Die Veranstaltergemeinschaft aus Emil-Schumacher-Museum und Kino Babylon schließt sich allerdings dem Mainstream des Kunstbetriebs an und lobt Rauch in den höchsten Tönen:

Seine Bilder faszinieren durch ihren rätselhaften Realismus, die Figuren scheinen wie aus der Zeit gefallen. Schlafwandlerisch gehen sie ihren Tätigkeiten nach. Das, was der Maler auf der Leinwand zeigt, bewegt sich zwischen Traum, Phantasie und schwer greifbarer Wirklichkeit, zugänglich und eigenwillig zugleich. Nie ist das Bildgeschehen eindeutig oder konkret – und doch zieht es den Betrachter in seinen Bann.

Im Mittelpunkt des Films steht Neo Rauch selbst: Erstmals seit Jahren spricht er vor der Kamera über seinen Zugang zur Kunst, seine Bilderwelten und die vom frühen Verlust seiner Eltern geprägte Vergangenheit. Filmemacherin Nicola Graef zeigt den Künstler bei der Arbeit im Atelier, beobachtet den kritischen Austausch mit seiner Frau, der Malerin Rosa Loy, und diskutiert mit internationalen Sammlern, Galeristen und Kunstliebhabern das Phänomen Neo Rauch.

Wer sich selbst ein Bild machen will: Der Film ist am 22.05.2017 um 19 Uhr im Emil-Schumacher-Museum zu sehen.

Eintritt: 6 € / ermäßigt 4,50 €
Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de

Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.

SCRATCH 2017 – Carl Orff: “Carmina Burana”

20. Mai 2017

MitsängerInnen gesucht

»O Fortuna!« – Beim diesjährigen Mitsingkonzert SCRATCH geht es um eines der größten und mitreißendsten Chorwerke überhaupt: Carl Orffs weltberühmte „Carmina Burana“. Die großen und kleinen Themen des Lebens sind hier so zeitlos vertont, dass sie alle Menschen gleichermaßen ansprechen.

Für diese ca. einstündige Aufführung am 10. Juni 2017 in der Stadthalle Hagen, gemeinsam mit Gesangssolisten, dem Philharmonischen Orchester Hagen, dem Chor und Extrachor des Theater Hagen, werden noch daran interessierte Erwachsene wie auch sangesfreudige Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, die die besondere Atmosphäre eines großen Konzerts als aktiv Mitwirkende live erleben wollen, gesucht. Vorkenntnisse sind dabei nicht zwingend nötig, auch wer noch nie im Chor gesungen hat, kann mitmachen – das Gemeinschaftserlebnis steht im Vordergrund!

Weitere Informationen (Probentermine, Anmeldung etc.) sind an der Theaterkasse (Tel. 02331-207-3218) oder unter www.theaterhagen.de zu erhalten.

Natürlich können Sie auch als reiner Konzertbesucher diese außergewöhnliche Aufführung erleben – sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Francis Hüsers wird neuer Intendant des Hagener Theaters

20. Mai 2017

Am 15. August dieses Jahres nimmt Francis Hüsers seine Arbeit als neuer Intendant des Hagener Theaters auf.

Nachdem der Aufsichtsrat der Theater gGmbH sich bereits einstimmig für den freischaffenden Autor, Dramaturg und Kulturberater aussprach, stimmte auch der Rat der Stadt Hagen vorgestern (18. Juli) in nichtöffentlicher Sitzung ebenfalls einstimmig für den 57-Jährigen, der somit für fünf Jahre bestellt ist.

„Läuft wieder!“

20. Mai 2017

Freilichtmuseum Hagen zeigt erstmals Ausstellung über Autowerkstatt

Die diesjährige Sonder­ausstellung im Hagener Freilichtmu­seum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat das Kfz-Handwerk im Blick. Über 200 Objekte wie Werkzeuge, Kassenbücher und Rechnungen, die mit persönlichen Geschichten inszeniert sind, lassen die Besucher in der Zeit vom 21. Mai bis zum 31. Oktober durch die Ausstellung wie durch eine KFZ-Werkstatt der 1960er Jahre gehen (Illustration: Schulmuseum Ottweiler).

„Bis heute verändert sich der Beruf stetig, immer entsprechend dem neuen technischen Fortschritt“, sagt Ausstellungsleiterin Dr. Lisa Maubach. „Trotz dieser permanenten Entwicklung ist das Kfz-Handwerk bisher nur wenig erforscht und präsentiert worden.“ Das Hagener LWL-Freilichtmuseum als Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik richtet zum ersten Mal mit einer Museumsausstellung den Blick auf den „Kosmos Autowerkstatt“ und zwar im Zeitschnitt der 1960er-Jahre.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm: Zwei Lichtbildvorträge ge­ben Einblicke in die Ge­schichte des Automo­bils und in die Ent­wicklung der Werk­statt­ausstattung.  An mehreren Wochen­enden heißt es „Achtung Oldtimer!“ Verschiedene Clubs zeigen rollende Automobilgeschichte auf dem Museums­gelände.

„Konkrete Kunst“ einer starken Frau

19. Mai 2017

Sie ist die von der Stadt Hagen meist beauftragte Künstlerin für Arbeiten im öffentlichen Raum. Kein Wunder also, dass man über Werke von Eva Niestrath-Berger in beinahe jedem Hagener Stadtteil stolpert. „Daher wird sie landläufig auch als ,Stadtbildhauerin’ bezeichnet“, sagt Elisabeth May.

Die Kunsthistorikerin am Osthaus-Museum und Niestrath-Berger-Expertin bezeichnet die außergewöhnliche Frau auch deshalb als besonders spannende Künstlerin, da sie sehr früh in die Abstraktion gegangen ist: „In den 1960er-Jahren gab es in Westfalen insgesamt 15 Bildhauerinnen, von denen nur drei abstrakt arbeiteten. Eine davon war Eva Niestrath-Berger.“

Am Freitag, 19. Mai, spricht May einführende Worte zur Ausstellung „Idee und Materie“ in der ­Ardenku-Galerie. 50 Arbeiten, größtenteils in den 1980er-Jahren entstanden, sind zu sehen. Es handelt sich um Werke, die erstmals in Hagen gezeigt werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Und kein Wort davon, dass ein Kleinod Niestrath-Bergers im öffentlichen Raum, die Vogeltränke in der Fußgängerzone, mit Billigung der Stadt inzwischen unter dem Verschlag einer Außengatronomie verschwunden ist.

Neuntes Kammerkonzert am Sonntag

19. Mai 2017

Im neunten Kammerkonzert unter dem Titel „Russisch“ am Sonntag, 21. Mai 2017 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen, stehen mit Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch zwei der berühmtesten russischen Komponisten auf dem Programm.

Von Prokofjew wird seine Sonata für zwei Violinen op. 56 aus dem Jahre 1932 aufgeführt, von Schostakowitsch sein einziges, 1940 verfasstes Klavierquintett op. 57. Die Interpreten sind Shotaro Kageyama, Evgeny Selitsky (Violine), Hindenburg Leka (Viola), Isabel Martin (Violoncello) und Shuri Tomita (Klavier).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird der Materialaspekt im Werk von Emil Schumacher, der in einzigartiger Weise Fundstücke aus der Alltagswelt in sein malerisches Oeuvre integriert, thematisiert. Für die TeilnehmerInnen der Kurzführung sind Plätze für das Kammerkonzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Me and the Devil

18. Mai 2017

Ein teuflischer Abend von und mit Dominique Horwitz und dem Philharmonischen Orchester Hagen

Der deutsch-französische Sänger und Schauspieler Dominique Horwitz ist in Hagen kein Unbekannter, hat er doch mit einem Jacques Brel-Konzert und im Schauspiel „Rot“ das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen.

Nun präsentiert er an drei Terminen (20., 26., 27. Mai, jeweils 19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) einen teuflischen Abend unter dem Titel „Me and the Devil“. Keiner kann dem Bösen entrinnen, dem Teufel, oder »Just call me Lucifer« frei nach Mick Jagger, oder Samiel, wie der Satan in Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ genannt wird. Irgendwann kriegt er uns alle.

Rock und Klassik, Libretto und Songwriting, der teuflische rote Faden, den der furiose Dominique Horwitz (Foto: Theater) da in einer wahnwitzigen Revue spannt, ist ein wahrhaft satanisches Knäuel. Um die Gestalt des Teufels ranken sich viele Mythen, und jeder stellt ihn mit anderen Facetten dar – mal als Verführer, mal als Spaßmacher, mal düster, mal fantastisch, mal skurril. Diese verschiedenen Seiten greifen die Stücke auf, die Horwitz ausgewählt hat, um sich musikalisch dem Leibhaftigen anzunähern.

Auf seinem Höllenritt wird Dominique Horwitz teuflisch gut vom Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Ludwig begleitet.

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Nachtcafé“ im Theater: „Lob des Weines“

18. Mai 2017

Wenn Menschen beim Wein zusammensitzen, kommt immer etwas heraus: meist viel Unsinn, manchmal die Wahrheit und ab und zu ein Bühnenprogramm, wie in diesem Fall.

Als heitere Zecher und philosophische Genießer nehmen Werner Hahn und Richard van Gemert (Foto: Theater), am Klavier begleitet von Andreas Vogelsberger, ihr Publikum bei dieser „Nachtcafé“-Veranstaltung am 19. Mai (22.30 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé) unter dem Titel „Lob des Weines“ mit auf eine Lokal-Tour durch Wiener Heurige und die »Kleine Kneipe in unserer Straße«. Sie begegnen stillen Zechern, und berauschenden Ideen, stellen hohe Ansprüche an den Rebensaft und stoßen auf die Tücken des Heimwegs…

Der Eintritt ist wie immer frei, die Theatergastronomie ist geöffnet.

Theater startet Vorverkäufe

17. Mai 2017

Die Kartenvorverkäufe für zwei Veranstaltungen am Hagener Theater sind gestern gestartet.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Theater unser“ – Eine intergalaktische Schlagerreise Part II“

Mit Guildo Horn, seinen „Orthopädischen Strümpfen“ und Mitgliedern des Hagener Theaters

Donnerstag, 6. Juli 2017, 19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

Guildo Horn verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft mit dem Hagener Theater. Und zwar nicht nur, weil er das 106 Jahre alte Haus alljährlich mit seinen stets ausverkauften Weihnachtsshows erzittern lässt. Über mehrere Jahre hinweg begeisterte er das Hagener Publikum auch als  mürrisch-mysteriöser Diener Riff Raff in Richard O-Brien’s „The Rocky Horror Show“. Vor einem Jahr zögerte Guildo Horn nicht eine Sekunde lang, als er von den existenzbedrohenden Kürzungen am Theater Hagen hörte und sofort seine Hilfe angeboten. „Theater Unser – Eine intergalaktische Schlaggerreise“ – unter diesem Titel trat ‚der Meister‘, gemeinsam mit den „Orthopädischen Strümpfen“ und Mitgliedern des Hagener Theaters in einem Solidaritätskonzert auf.

Nun findet am 6. Juli 2017 (19.30 Uhr, Großes Haus) Part II dieses zugunsten des Theaters Hagen veranstalteten Konzertes statt, und natürlich verzichten auch dieses Mal die Künstler auf ihre Gage – Guildo hat sie lieb – die Hagener Kultur!

„Symphonic Floyd – Green und das Orchester Hagen in Concert

22. und 23. September 2017, Theater Hagen, Großes Haus

Nach vier ausverkauften und bejubelten Konzerten in dieser Spielzeit werden die Hagener Band Green, der auch aktuelle und ehemalige Mitglieder der beiden erfolgreichsten und bekanntesten Hagener Bands Extrabreit und Grobschnitt angehören, und das Philharmonische Orchester Hagen in der nächsten Saison im Rahmen von zwei weiteren Sonderkonzerten (22. und 23. September 2017, Theater Hagen, Großes Haus) die Musik der legendären Band Pink Floyd in einer spektakulären Bearbeitung erneut zu Leben erwecken. Dabei wird auch wieder der Opern-, Kinder- und Jugendchor des Hagener Theaters mitwirken, und eine aufwändige Video- und Lichtinstallation für eine einzigartige Atmosphäre sorgen.

Architektur um 1900 in Wehringhausen

16. Mai 2017

Mittwoch, 17.05.2017 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben. Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden.

Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

  • Teilnahmegebühr: 6 €
  • Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 3622 oder 02331/207 – 2740
  • Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

„Fünf-Uhr-Tee“ im Theatercafé

16. Mai 2017

In Vorfreude und mit großer Spannung wird eine Premiere oder ein Konzert erwartet. Nachdem dieses Ereignis stattgefunden hat, sind das Publikum wie die Künstler mindestens genauso gespannt auf die Kritiken in den Print- und Online-Medien oder im Rundfunk.

Diese Rezensionen sowie zahlreiche weitere Beiträge, Vorberichte, Interviews verfassen und führen die Kulturredakteure Dr. Monika Willer und Stefan Keim, die bei dieser vorletzten Fünf-Uhr-Tee-Veranstaltung am 18. Mai 2017 (17 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé) die Gäste von Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum sind.

Was werden sie alles über ihr vielseitiges Schaffen (Stefan Keim zudem als Kabarettist, Autor und Moderator) berichten – auch darauf kann man gespannt sein. Die Veranstaltung wird ergänzt durch verschiedene künstlerische Darbietungen, u.a. Rezitationen von Heinz-Erhardt-Texten durch Stefan Keim.

Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Entdeckungen“

14. Mai 2017

Neuntes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Das neunte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 16. Mai 2017 (20 Uhr, Stadthalle) unter dem Titel „Entdeckungen“ kann zunächst mit einer Uraufführung aufwarten. Von Ludger Vollmer, »Komponist für Hagen« in dieser Spielzeit, wird erstmals sein Orchesterwerk „Danses rituelles d’évocation du véritable printemps“ zu hören sein. Man darf gespannt sein, wie es ihm gelingt, einen »echten Frühling« mittels ritueller Tänze heraufzubeschwören.

Wie ein Konzert im Konzert klingt streckenweise das Tripelkonzert für Violine, Violoncello und Klavier C-Dur von Ludwig van Beethoven. Das Klaviertrio, das ja schon eine in sich geschlossene Besetzung sein kann, wird auf originelle Weise in den Orchesterklang eingebettet und es entstehen dadurch viele interessante Kombinationsmöglichkeiten.

Den Klaviertriopart interpretiert das Morgenstern Trio aus Essen, das mit seiner unüberhörbaren Lust am gemeinsamen Ausdruck, der immer spürbaren Neugier und der Unmittelbarkeit der Spielfreude international bereits höchste Auszeichnungen erhielt (Foto: Theater Hagen).

Als Abschluss erklingt die vierte Sinfonie des österreichischen Komponisten Franz Schmidt, die ein ebenso persönliches wie berührendes Werk ist. Er schrieb es kurz nach dem plötzlichen Tod seiner Tochter Emma, welche die Geburt ihrer eigenen Tochter nicht überlebte. Die Sinfonie beginnt und endet mit einem Trompetensolo, für Schmidt war dies wie eine »letzte Musik, die man ins Jenseits mitnimmt«. Tatsächlich ist die Vierte wie ein großes Requiem zu verstehen. Sie ist als gigantische, pausenlos ablaufende Einheit komponiert und sorgt mit ihren elegischen, spätromantischen Klängen und aufwühlenden Ausbrüchen für ein grandioses Hörerlebnis. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theater Hagen – Spielplan 2017/18

13. Mai 2017

Das Kreativ-Team des Hagener Theaters: v.l. n.r.: Jürgen Pottebaum (Marketingleiter), Joseph Trafton (Generalmusikdirektor), Antje Haury (Orchesterdirektorin), Thilo Borowczak (Disponent und Oberspielleiter), Anja Schöne ( Leiterin des Kinder- und Jugendtheaters Lutz), Alfonso Palencia (Ballettdirektor), Michael Fuchs (Geschäftsführer). Foto: Theater Hagen.

Die Eröffnungspremiere bildet die Hagener Erstaufführung des Musicals „In den Heights von New York“ von Lin-Manuel Miranda (16.9.2017). Dieses 2008 als bestes Broadway Musical mit dem Tony Award ausgezeichnete Werk erzählt von Hoffnungen und Träumen dreier Generationen von Einwanderern, die in New York darum kämpfen, ihre Identität zu finden. Mit Salsa-Rhythmen, kraftvollen Balladen, Latin, Pop, Hip Hop und Rap gelingt es diesem Musical, Gemeinschaft und Lebensfreude, aber auch Sorgen und Ängste der Bewohner authentisch wiederzugeben.

Auf eine Neuinszenierung der Puccini-Oper „Tosca“ (28.10.2017) folgt die Premiere von „Frau Luna“ von Paul Lincke (2.12.2017) – eine „burlesk-fantastische Ausstattungsoperette“ mit schwungvoller, mitreißender Musik, die als eine der ersten sogenannten Berliner Operetten gilt.

Sodann steht ab dem 3.2.2018 als Hagener Erstaufführung die Oper „Ritter Roland“ („Orlando paladino“) von Joseph Haydn auf dem Programm. Mit witzigen Einfällen und spritzigen, neuen Texten erzählt Regisseur Dominik Wilgenbus in seiner Fassung dieser Heldenkomödie die Geschichte von Ritter Roland für Opernliebhaber und Opern-Neulinge.

Auf eine konzertante Aufführung von Verdis Oper „Aida“ (3.3.2018) folgt die Premiere der Oper „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček (24.3.2018). Der Komponist lauschte hier der Natur nicht nur die Tierstimmen ab, sondern entwarf in den instrumentalen Zwischenspielen der Oper impressionistische Schilderungen des Waldes, deren zauberische Stimmung die Oper zu einem »Tschechischen Sommernachtstraum« werden lassen – eine Oper für Jung und Alt.

Die zweitletzte Neuproduktion in dieser Spielzeit bildet als herausragendes Ereignis die europäische Erstaufführung der Oper „Everest“ von Joby Talbot (5.5.2018). Der Mount Everest zieht Menschen magisch an, sich selbst zu überwinden und den Berg zu »bezwingen«. In seiner Oper wollte der Komponist nicht nur den Menschen eine musikalische Stimme verleihen, sondern auch den Berg selbst, diesem majestätischen, unheimlichen Wesen, das schon so viele Menschenleben gefordert hat, zum Klingen bringen und so eine geheimnisvolle wie bedrohliche Szenerie erschaffen.

Den Abschluss des Musiktheater-Premierenreigens bildet die Neuinszenierung des beliebten und populären Musicals „Kiss me, Kate“ von Cole Porter (16.6.2018), das einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs bietet.

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