Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

WDR 5 strahlt den „Philosophischen Radiosalon“ aus der Stadtbücherei aus

23. Juli 2018

Was ist „das Böse“ heute und wie sollen wir damit umgehen? In der Stadtbücherei auf der Springe haben darüber im „Philosophischen Radiosalon“ im vergangenen November Arnd Pollmann und Jürgen Wiebicke diskutiert.

Dabei veranstalten sie mit dem Publikum ein Gedankenexperiment: Die Zuhörer sollen sich vorstellen, es gäbe einen straffreien Sonntag und alle Gesetze wären außer Kraft. Wie das Publikum reagiert, können Interessierte bald auch im Radio hören:  Am Freitag, 27. Juli, um 20.05 Uhr strahlt der WDR 5 die Sendung nun aus.

Die städtische Pressestelle hatte allerdings in einer Freudschen Fehlleistung statt „straffreier Sonntag“ wohl „autofreier Sonntag“ verstanden, war zusammengezuckt und flugs aus dem „Radiosalon“ einen „Autosalon“ kreiert. Das sind halt die Hagener Prioritäten.

Screenshot von hagen.de

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Muschelsalat: Virtuos Traditionelles aus La Réunion

21. Juli 2018

Offroad-Musiker, die in den warmen Strömungen der kreolischen Musik virtuos Traditionelles mit Dub, Afrobeat und Cumbia mixen: Das erwartet die Besucher der Band Pachibaba aus La Réunion, die im Rahmen des Muschelsalates am kommenden Mittwoch, 25. Juli, um 19.30 Uhr in der Konzertmuschel im Volkspark auftreten.

Die Band steht für eine Generation réunionischer Musiker, die die Tradition der Maloya, der Klagelieder der Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen, neu erfinden. Gegründet 2016, besteht das Ausnahmeensemble aus dem Bandleader Olivier Araste mit seiner Maloya-Power-Stimme, Jean-François Bossard mit berauschendem Akkordeon und Piano, sowie Cyril Atef mit seinem exzentrischem Afro–Beat und CongoPunk. Unterstützt von druckvoller Percussion (Jean Drédéric Madia), dem Gesang von Lauriane Marceline und Jean Aldo Araste (Picker) verspricht Pachibaba einen mitreißenden explosiven Sound.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erwarten die Besucher wie immer liebevoll zubereitete Speisen und Getränke.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

17. Juli 2018

Mittwoch, 18.07.2018 von 16:00 – 18:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk.

Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Anmeldung unter 0 23 31/207 2740. Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen. Eintritt plus Führungsgebühr 9 Euro.

Durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle

16. Juli 2018

Zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen des „Hagener Urlaubskorbes“ am Dienstag, 17. Juli, von 17.30 bis 19 Uhr ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Liebfrauenstraße 21 (Foto: Dieter Faßdorf).

Unter der Leitung von Benno Schmolke, ehemaliger Kunstlehrer und Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Sepia14-TeamART“ erkunden die Teilnehmer die Kirche. Diese entstand von 1911 bis 1912 als dreischiffige neuromanische Basilika nach Plänen des Architekten Carl Pinnekamp und ist damit eine Kirche des ausklingenden Historismus mit Hinwendung zum Jugendstil.

Die Gebäude und die Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk. Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In diesen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Die Wandgemälde aus den Jahren 1934 bis 1936 und das neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten Kirchen in Hagen.

Die Führung ist kostenlos, steht aber unter dem Motto „Zahlen Sie, so viel sie wollen“. Eine Anmeldung ist unter der Angabe der Kursnummer 1176 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich. Weitere Informationen gibt es hier.

Afro-Beat beim Hagener Muschelsalat

15. Juli 2018

Bantu bietet Afro-Beat mit HipHop und Punk. Foto: Abiola Balogun.

„Eine Ode an den Spirit von Lagos“ – unter diesem Titel bringt Adé Bantu mit seiner Band am Mittwoch, 18. Juli, um 19.30 Uhr beim Hagener Muschelsalat in der Konzertmuschel im Volkspark afrikanische Beats nach Hagen.

Pionier der deutschen HipHop-Szene, Afrobeat-Erneuerer, Politaktivist – Adé Bantu, der zwischen Nigeria, England und Deutschland groß geworden ist, gilt als Visionär. Inspiriert vom urbanen Chaos der nigerianischen Metropole Lagos, fasziniert von der explosiven Schönheit der Großstadt, politisiert von Elend und Korruption verbindet er satten Afro-Beat mit HipHop und Punk.

Sein neues Album „Agberos International“ loben Kritiker: Es ist Musik für Kopf und Bauch, schwingende Hüften sowie gereckte Fäuste. Mit seiner 13-köpfigen Band bringt er den Afro-Beat von Fela Kuti in die Gegenwart. Die Nachricht ist mitreißend, der vom Rhythmus dominierte Sound unwiderstehlich.

Architektonische Entdeckungstour

14. Juli 2018

Wer sich für Architektur und interessante Gebäude interessiert, ist bei der Entdeckungstour der Volkshochschule Hagen (VHS) mit Gästeführerin Bettina Becker durch die Hagener Innenstadt am Samstag, 21. Juli, von 13 bis 15 Uhr genau richtig.

Die Teilnehmer begeben sich auf eine spannende Tour zu architektonisch interessanten Gebäuden in der Innenstadt. Direkt zu Beginn starten die Teilnehmer mit einem Hagener Schmuckstück – dem denkmalgeschützten Hauptbahnhof.

Das Gebäude entwarf von 1907 bis 1910 der Architekt Walter Morin. Darin befinden sich die Bahnhofshalle aus Glas und Stahl und ein Glasgemälde von Jan Thorn Prikker. Weiter geht die Tour auf der Bahnhofstraße mit dem Stadttheater. Dieses entwarf 1910 Ernst Vetterlein. Nach dem dieses 1911 im Oktober fertig gestellt wurde, beeindruckt das Gebäude bis heute durch seine vier zur damaligen Zeit aufsehenerregenden Figuren von Milly Steger über dem Eingangsportal.

Zum Abschluss werfen die Teilnehmer noch einen Blick auf den Hochbunker, der sich in unmittelbarer Nähe zum Theater befindet.

Der Treffpunkt für die Führung ist der Eingangsbereich des Hauptbahnhofs. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 1046 unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich. Die Führung findet im Rahmen des „Hagener Urlaubskorbes“ statt.

Durch die Villa Post und zur Cuno-Siedlung

13. Juli 2018

Zu einer kostenlosen Führung durch die Villa Post (Kursnummer 1070) von 16 bis 17.30 Uhr und zu einer anschließenden Führung durch die Cuno-Siedlung (Kursnummer 1071) von 17.30 Uhr bis 19 Uhr mit Jochen Becker, Fachbereichsleiter Bildung der Stadt Hagen, lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 17. Juli, im Rahmen des „Hagener Urlaubskorb“ ein. Für beide Angebote treffen sich die Teilnehmer im Eingangsbereich der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

Die Villa Post wurde im spätklassizistischen Stil mit Anlehnung an die Renaissance erbaut und diente als repräsentativer Wohnsitz der Familie Post. Die Stadt Hagen kaufte den kubischen zweigeschossigen Backsteinbau, der danach unterschiedlichste Verwendung fand – von der Nutzung als Museum bis zum Stützpunkt der Volkszählung.

1994 beschloss der Rat, die Villa Post zu restaurieren und der VHS zur Verfügung zu stellen. Diese eröffnete 1998 im restaurierten Zustand. Bei der Führung erfahren die Teilnehmer, wie die heutige Nutzung mit dem Denkmalschutz harmonisiert.

Wer im Anschluss noch Zeit hat, kann noch an der Führung zur Cuno-Siedlung am Kuhlerkamp teilnehmen. In den Jahren 1926/27 entstanden hier 121 Wohnungen in neun Gebäuden. Die vom damaligen Stadtbaurat geplante Siedlung verfügt mit der „Frankfurter Küche“, einem Vorläufer der Einbauküche, die durch eine Glastür vom Wohn- und Essbereich abgetrennt war, über ein innovatives Wohnkonzept. Auch die von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzte Wäscherei und eine Badeanstalt mit Brausen- und Wannenbädern gingen über den damaligen Standard hinaus.

Die Gebäude sind nach dem ehemaligen Hagener Oberbürgermeister, Willi Cuno, benannt. Diese sind streng sachlich gehalten und geometrisch strukturiert. An Hausecken und Toren finden sich Skulpturen des Hagener Künstlers Karel Niestrath, neben Eingängen und Einfahrten Reliefs von Hans Dorn.

Eine Anmeldung ist unter der Angabe der jeweiligen Kursnummer beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich. Weitere Informationen gibt es hier.

Auftakt Muschelsalat: Umsonst und draußen

8. Juli 2018

Beim Auftakt können sich die Besucher auf die Western-Parodie „Longjohn“ freuen. Foto: Martin Misere.

Hagener Sommer und Muschelsalat – das gehört einfach zusammen. Zum 32. Mal präsentiert das Kulturbüro der Stadt Hagen ein abwechslungsreiches Programm, das die Zuschauer verführen und verzaubern wird.

Den Auftakt gestalten am Donnerstag, 12. Juli, um 19.30 Uhr im Ennepepark in Haspe das Straßentheater „Bankal Balkan“ und die Western-Parodie „Longjohn“. Ausnahmsweise wird der Muschelsalat an einem Donnerstag eröffnet, damit alle Fußballbegeisterten die Halbfinalspiele der Weltmeisterschaft nicht verpassen. Für alle weiteren Termine gilt aber: Wie immer mittwochs, umsonst und draußen.

Unter dem Namen „Bankal Balkan“ entstand mit einem Team von erfahrenen Musikern, Jongleuren und Clowns eine Darbietung, die tief in der Straßenkunst und Folklore Osteuropas verwurzelt ist. Die Bühne ist ein alter Jahrmarktwagen, der genauso wie die Kostüme aus dem 19. Jahrhundert zu stammen scheint. Natürlich läuft bei der ambitionierten Truppe alles schief und obwohl sich der Wagen bald in alle Einzelteile zerlegt, versuchen die Schausteller ihr Programm durchzuziehen.

Das musikalische Repertoire dieser Produktion ist direkt aus den Ländern Osteuropas entlehnt. Vorgetragen wird die Musik mit traditionellen Musikinstrumenten, wie Taragot, Soubasson, Akkordeon, Gitarre, Davul und Derbouka.

Eine Western-Parodie mit Comedy, Musik, Tanz, Artistik, Improvisation, Multimedia – nennen wir es Freestyle-Theater – erwartet die Zuschauer bei „Longjohn“. Man stelle sich vor, dass man abends nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt und sich beim Staubsaugen plötzlich in einen Cowboy zu Zeiten des Wilden Westens verwandelt.

So ergeht es Frank, der das Publikum daraufhin miterleben lässt, wie es ist, mit grimmigem Blick durch knarzende Saloontüren zu gehen, durch die Prärie zu reiten, sich zu prügeln oder mit Alison, Johnston und Slicky am Lagerfeuer zu sitzen und mit den Filmstimmen berühmter Westernhelden über das Mann-Sein zu philosophieren. „Longjohn“ thematisiert das Mann-Sein und überprüft knallhart die Attribute, die wir dieser Rolle in unserer heutigen Gesellschaft zuweisen.

Bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn erwarten die Zuschauer liebevoll zubereitete Speisen und Getränke.

Toskanische Impressionen im Café Fachwerk

7. Juli 2018

Rechtzeitig zur Ferienzeit lädt das Café Fachwerk in Hohenlimburg zu einer weiteren Ausstellung – diesmal mit Toskanischen Impressionen – ein.

Zeichnungen und Skizzen der Architektin und Illustratorin Sigrun Lena Dechêne nehmen die Gäste des Hauses mit in das „Land, wo die Zitronen blühn…“ (Goethe). Mit ihren Reisebildern fängt sie eine unverwechselbare Kultur-Landschaft ein – von Volterra bis Arezzo, von Montepulciano bis Lucca.

Das kreative Reisetagebuch ist ständiger Begleiter unterwegs in den Bars, auf den Straßen und Plätzen. Die flüchtigen Skizzen halten typisches urbanes Leben in den toskanischen Städten fest. Die großformatigen Grafit- und Rohrfederzeichnungen besonders magischer Orte sind eine gezeichnete Hommage an die Toskana.

Zur Vernissage am 13.Juli 2018 um 19.00 Uhr lädt das Café Fachwerk in der Herrenstr. 4 herzlich ein. Die Ausstellung läuft bis zum 28.9.2018.

Vom Barock bis zur Gegenwart

6. Juli 2018

Konzertspielplan des Philharmonischen Orchesters Hagen 2018/2019

Unter der Leitung des Generalmusikdirektors Joseph Trafton (Foto: Klaus Lefebvre) wurde ein abwechslungs- wie umfangreicher Konzertspielplan des Philharmonischen Orchesters Hagen für die Saison 2018/19 kreiert. Nach wie vor werden zehn Sinfoniekonzerte (in der Stadthalle) – darunter sechs von Trafton dirigierte –, zahlreiche Sonderkonzerte und -Veranstaltungen, neun Kammerkonzerte (im Auditorium im Kunstquartier Hagen) sowie vier Familienkonzerte (im Theater Hagen) angeboten.

Die Sinfoniekonzerte präsentieren bekannte wie auch unbekanntere Werke vom Barock bis zur Gegenwart und bringen erneut Weltstars nach Hagen. Ein besonderer Glücksfall ist das Engagement von Steven Isserlis, einem der renommiertesten und vielseitigsten Cellisten unserer Zeit, der Robert Schumanns beliebtes Cellokonzert in a-Moll interpretiert.

Ein weiterer, international in den bedeutendsten Häusern auftretender Solist und Experte für die Musik des Barock ist Gottfried von der Goltz. Als Gründer und musikalischer Leiter des Freiburger Barockorchesters kennt er sich mit der Musik des 18. Jahrhunderts wie kein anderer aus und wird das Orchester mit seinem Instrument, der Violine, auch dirigieren.

HK Gruber, eine der schillerndsten Figuren der aktuellen Musikwelt, ist nicht nur ein bedeutender Komponist, sondern auch mitreißender Chansonnier, was er mit dem Vortrag von Liedern von Kurt Weill zeigen wird.

Als weitere, ebenfalls international gefragte und herausragende Künstler konnten die Gastdirigenten Alexander Prior und Frank Dupree sowie die Gastsolisten Jacob Reuven (Mandoline), Matthias Höfs (Trompete), Tillmann Höfs (Horn), Adam Laloum (Klavier), Roger Muraro (Klavier) und Elya Levin (Flöte) verpflichtet werden.

An sinfonischen Kompositionen stehen Peter Tschaikowskys 4. Sinfonie, Hector Berlioz‘ „Symphonie fantastique“, Gustav Mahlers 1. Sinfonie, Antonin Dvořáks 6. Sinfonie, Jean Sibelius‘ 1. Sinfonie, Luigi Boccherinis Sinfonien Nr. 6 und 26 sowie Rued Langgaards Sinfonie Nr. 4 und auf dem Programm.

Dazu kommen sinfonische Dichtungen von Richard Strauss („Don Juan“, „Ein Heldenleben“), Orchesterwerke wie „Harmonielehre“ und „The Chairman Dances“ von John Adams, „Sinfonische Tänze“ von Sergei Rachmaninow, Suite aus „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky, Maurice Ravels „Bolero“ und weitere Kompositionen von Ludwig van Beethoven, Christoph Willibald Gluck, Claude Debussy, Duke Ellington, George Gershwin, Felix Mendelssohn Bartholdy und Ralph Vaughan Williams.

Instrumentalkonzerte sind zu erleben von Avner Dorman (Mandolinenkonzert), Alexander Arutiunian (Trompetenkonzert As-Dur), Wolf Kerschek (Konzert für Horn und Trompete – Uraufführung!), Johannes Brahms (2. Klavierkonzert), Wolfgang Amadeus Mozart (Violinkonzert Nr. 5), Maurice Ravel (Klavierkonzert G-Dur) und Carl Nielsen (Flötenkonzert).

Die Reihe der Sonderkonzerte wird eröffnet mit einem Konzert (1.11.2018) zum Gedenken an den ersten Großangriff auf Hagen im Oktober 1943 – in Kooperation mit dem Stadtmuseum. Es folgen ein Jubiläumskonzert „25 Jahre Living Voices“ unter dem Titel „Gospel trifft Klassik“ (2.12.2018), das Weihnachtliche Mitsingkonzert (14.12.2018) in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold, das Adventskonzert (23.12.2018) mit dem Philharmonischen Chor Hagen und das Neujahrskonzert unter dem Titel „Rhapsody in blue“ (1.1.2019).

Ansteckende und hypnotisierende Musik erwartet die Besucher beim Konzert von „The New York Gypsy All-Stars“ (12.4.2019). Weltweit in Konzertsälen, Jazzclubs und auf Festivalbühnen gastierend finden sich bei dieser Formation klassisch ausgebildete Musiker der Extraklasse zusammen und präsentieren virtuos eine Mischung von Klängen aus dem Balkan, Lateinamerika und Indien im typischen Gypsy-Musikgewand.

Und selbstverständlich erfährt das beliebte Mitsingprojekt SCRATCH eine Fortsetzung (29.6.2019), auf dem Programm: Haydns „Die Schöpfung“.

Auch in dieser Spielzeit wird der beim jungen wie auch älteren Publikum überaus beliebte Fernsehstar Juri Tetzlaff die vier Familienkonzerte (16.9., 18.11.2018, 24.3., 23.6.2019) mit Charme und Witz geistreich und informativ moderieren und dabei, natürlich gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen, u.a. die 5. Sinfonie von Beethoven, Tschaikowskys „Der Nussknacker“ und Strawinskys „Der Feuervogel“ vorstellen.

Für die allerkleinsten Besucher werden weiterhin an vier Terminen (4.11.2018, 3.2., 10.3., 5.5. 2019) die so beliebten Krabbelkonzerte im Theatercafé veranstaltet. Unter der Leitung des international renommierten Musik- und Konzertpädagogen Andrea Apostoli und mit Musiker*innen des Orchesters lernen die Kinder (und deren Eltern) spielerisch, Musik als einen natürlichen Teil der Umwelt wahrzunehmen.

Abgerundet wird der Konzertspielplan durch ergänzende Angebote für Schulen (darunter u.a. das Konzert für Schulklassen in der Stadthalle Hagen mit der Präsentation von Griegs „Peer Gynt“-Suiten am 5.11.2018 sowie zwei Aufführungen von Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ am 14. und 20.2 2019), durch die „Musikalische Schnitzeljagd“ (24.6.2019) sowie durch die erfolgreiche Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Philharmonic Brunch“, welche in lockerer Gesprächs-Atmosphäre zwischen Generalmusikdirektor, Konzertdramaturgin Insa Murawski und Gästen ausgewählte Werke der Sinfoniekonzertprogramme vorstellt und Einblicke rund um das Wirken des Philharmonischen Orchesters Hagen bietet.

Und wenn Sie Konzertabonnent sind, dann haben Sie die exklusive Möglichkeit, an Probenbesuchen teilzunehmen, bei welchen Sie mitten im Orchester Platz nehmen und damit ganz unmittelbar die Erarbeitung eines Werkes erfahren können.

Detaillierte Informationen zum Gesamtprogramm sowie alle Termine und vieles weitere mehr können dem gelben Datenheft (Spielzeitheft) sowie dem blauen Orchesterheft entnommen werden, welche in gedruckter Form in den Spielstätten des Theaters, an der Theater- und Konzertkasse, in den Bürgerämtern der Stadt Hagen sowie an zahlreichen weiteren Stellen in Hagen ausliegen sowie auch auf der Homepage des Theaters (www.theaterhagen.de) einsehbar sind.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Schoko-Manie. Im Club der Süchtigen

6. Juli 2018

Melange im Café Fachwerk mit Caroline Keufen (Text) und Maryanne Piper (Klarinette)

Samstag, 07.07.2018 um 19:00 Uhr

Willkommen im Club! Hier treffen sich Schokoladenschwärmer aller Geschmacksrichtungen, Schokolyriker und Schokologen, Süßkrämer und Trüffeltüftler. Sie huldigen vollmundig in zartbitteren Weisen einem unwiderstehlichen Vergnügen, das uns seit seiner Entdeckung durch die Azteken betört: Schokolade!

Caroline Keufen und Maryanne Piper laden ein zu einem sinnlich-poetischen Abend mit Geschichten, vokaler Akrobatik und musikalischer Virtuosität, die den Genuss der Schokolade umspielen. Zeitgenössische Autoren wie Amélie Nothomb, Woody Allen oder Roald Dahl kommen zu Wort, aber auch historische Quellen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Kulturgeschichte der Schokolade wird lebendig in den Figuren, in die sich Caroline Keufen mit Masken und Kostümen verwandelt – eine Vielzahl von Stimmen, die den Geschmack in Worte fassen.

Caroline Keufen entwickelt und realisiert seit Abschluss ihres Schauspielstudiums an der Theaterakademie Ulm Theater-, Musik-, Tanz,- Video- und Kunstprojekte in spartenübergreifenden Kooperationen. Seit 2001 entstanden unter ihrer Mitwirkung diverse Ortsbegehungen, Soloperformances und Walkacts. Daneben tritt sie auch mit Literaturprogrammen auf und arbeitet als Sprecherin und Moderatorin.

Maryanne Piper ist Klarinettistin, Saxophonistin und Komponistin. Sie studierte Musik in Queensland und Sydney, später auch in den USA und in Deutschland. Seit 2002 arbeitet sie als Mitglied verschiedener Orchester, Bands und Ensembles zwischen Klassik, Avantgarde und Jazz. Darüber hinaus ist sie Initiatorin und Mitwirkende verschiedener erfolgreicher Theater- und Kindertheater-Projekte.

Eintrit 12 €, Vorverkauf: Café Fachwerk, Herrenstr. 4, 58119 Hagen-Hohenlimburg, Tel.: 02334 / 1829970

Zwei neue Ausstellungen im Osthaus-Museum

4. Juli 2018

Gleich zwei neue Ausstellungen werden am Freitag, den 6. Juli 2018 im Osthaus-Museum Hagen eröffnet:

Ohne Titel, © Isabella Fürnkäs

Isabella Fürnkäs – Metamorphoses of Control
07. Juli – 05. August 2018, Eröffnung am 06.07.2018 um 18.30 Uhr

Mit dem interdisziplinären Ausstellungs- und Performance-Projekt “Metamorphoses of Control“ von Isabella Fürnkäs zeigt das Junge Museum im Osthaus Museum Hagen eine Betrachtung existenzieller Zustände im digitalen Zeitalter mit epochenübergreifenden Bezügen. Die Ausstellung läuft bis zum 05. August 2018 und ist die vierte von Ihsan Alisan kuratierte Schau vor Ort.

Isabella Fürnkäs (* 1988 in Tokyo) konzipiert eigens eine Rauminstallation mit Videos, Zeichnungen und als zentrales Element eine Performance in Anlehnung an das Gemälde “Floß der Medusa“ von Théodore Géricault (1818/1819), die in den Dialog mit der Sammlung des Osthaus Museums und den teilweise von Henry van de Velde gestalteten Räumen tritt.

Verglichen zum bildgewaltigen und emotionsgeladenen Drama Géricaults wirkt die hier gezeichnete Szenerie wie eine Vision einer transhumanen Realität. Das Bild eines technoiden Floßes voller isolierter und unkenntlicher Individuen wird erzeugt, deren Überlebenskampf in der Immaterialität des Geistes stattfindet. Die Grenzen zwischen PerformerInnen, Insellandschaft und Zuschauern verschwimmen. Wie Voyeure werden die Zuschauer Zeugen der zur Schau gestellten Individuen. Die Frage von Schmerz und Leid in einer technisierten Zukunftsvision stellt sich auch im Vergleich zu Géricaults Gemälde. Die Inszenierung gleicht einem tableau vivant und verhandelt Fragen nach Transzendenz, Rollenspiel und Immaterialität.

Das Projekt wird von der Kunststiftung NRW gefördert.

Eröffnet wird die Ausstellung am 06.07.2018 um 18.30 Uhr. Es sprechen Dr. Tayfun Belgin und Ihsan Alisan.

Performance 18:30-20:30.  Performer: Cristiana Cott Gnosko, Marlene Kollender, Steven Sander, Idan Micha Weiss.

Zaunkönig, 2018, Papiercollage, 29,5 x 21,5 cm, Courtesy Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf und Galerie Lisa, Kandlhofer Wien

Frauke Dannert – Bosco
07. Juli – 05. August 2018, Eröffnung am 06.07.2018 um 19.30 Uhr.

Frauke Dannert (* 1979 in Herdecke) lädt den Besucher in der Ausstellung Bosco zu einem assoziativen Spaziergang durch die Räume des Osthaus Museums Hagen ein.

Der Titel Bosco, von welchem sich auch das deutsche Wort Busch ableitet, bezeichnet nicht nur den Wald, sondern in der Landschafts- und Gartenarchitektur auch geometrisch exakt geschnittene Hecken und Baumreihen. Sie ziehen sich wie riesige, langgezogene Quader durch repräsentative Gärten. Meist säumen sie Wegachsen oder umfassen sogenannte Kabinette, in welchen Rasenflächen, Brunnen, Bassins oder auch Skulpturen angeordnet sind.

Frauke Dannerts frühere Collagen bestanden überwiegend aus Fotografiefragmenten von zumeist brutalistischen Gebäuden, welche organisch zusammengesetzt waren. In den vergangenen Jahren arbeitete die Künstlerin vermehrt mit floralen Elemen ten. Sie überführt Pflanzenteile in architektonische Gebilde, deren Werktitel dieser Ausstellung sich Begriffen der Garten- und Landschaftsarchitektur entlehnen.

In der Ausstellung Bosco wird eine, eigens für die Museumsräumlichkeiten konzipierte, Wandmalerei gezeigt, welche auf benachbarte Jugendstilelemente Bezug nimmt. Papiercollagen mit floralen Motiven geben einen Einblick in das aktuelle Schaffen der Künstlerin. Besucherinnen und Besucher können beim Durchschreiten assoziieren, welche Brücken sich zwischen den symmetrisch aufgebauten Museumsräumen einerseits und den Kunstwerken andererseits schlagen lassen.

Eröffnet wird die Ausstellung am 06.07.2018 um 19.30 Uhr.

Zu beiden Eröffnungen sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Letzte Chance für „Aida“

2. Juli 2018

Andiswa Makana und Julia Faylenbogen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Chance gibt es, Giuseppe Verdis Meisterwerk, die Oper „Aida“ (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten), in hochkarätiger Besetzung im Theater Hagen zu erleben: 5. Juli 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus.

„Aida“ hat alles, was beim Publikum ankommt: populäre Arien und Duette, effektvolle Chornummern, emotionale Musik und eine dramatische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund politischer Ränkespiele. Mit dem Triumphmarsch schuf der italienische Komponist zudem eine der berühmtesten Melodien.

Worum geht’s? Erzählt wird die berührende Geschichte von Aida, der versklavten äthiopischen Königstochter, die sich in den, ihrem Volk gegenüber verfeindeten ägyptischen Feldherrn Radames verliebt hat – und er sich in sie. Dieser soll aber die, ihn ebenfalls liebende Pharaonentochter Amneris zur Frau nehmen. Radames beschließt, mit Aida zu fliehen und gibt mit dem Fluchtplan die Stellung seiner Truppen preis. Als Hochverräter verurteilt, wird er bei lebendigem Leib eingemauert. Er ahnt nicht, dass Aida an seiner Seite ist. So trennt der Bau einer Mauer nicht zwei Menschen, sondern vereint sie im Tod.

Unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo singen und spielen: Andiswa Makana (Aida), Mario Zhang (Radames), Julia Faylenbogen (Amneris), Rainer Zaun (Ramphis), Juan Orozco (Amonasro), Bart Driessen (ägyptischer König), Kisun Kim (Oberpriesterin), Matthew Overmeyer (Bote), Chor und Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sonderkonzert „Junge Dirigenten“

1. Juli 2018

V.l.n.r.: Hye Ryung Lee, Prof. Florian Ludwig, Andrey Doynikov, Florian Kretlow. Foto: Theater

Unter dem Titel „Junge Dirigenten“ findet am 3. Juli 2018 um 19.30 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus) ein Sonderkonzert, gespielt vom Philharmonischen Orchester Hagen, in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold, statt.

Dieses Konzert ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes, nämlich für Publikum und Dirigenten gleichermaßen. Drei Studierende von Prof. Florian Ludwig an der Hochschule für Musik in Detmold legen bei diesem Konzert ihre Prüfung im Fach Orchesterleitung ab: Andrey Doynikov, Florian Kretlow, Hye Ryung Lee.

Das Publikum hat hier also die Chance, bei einem ganz entscheidenden Karriereschritt der Stars von morgen dabei zu sein. Auf dem Programm stehen beliebte Werke der Konzertliteratur: die „Haydn-Variationen“ op. 56a von Johannes Brahms, das Violinkonzert d-Moll op. 47 von Jean Sibelius sowie die Sinfonie Nr. 3 a-Moll („Schottische“) op. 56 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das Violinkonzert wird von dem „Wunderkind“ Mira Foron interpretiert, einer 16jährigen Geigensolistin und vielfachen Preisträgerin, die mit ihren herausragenden Wettbewerbserfolgen und Auftritten  bereits international auf sich aufmerksam gemacht hat und seit 2005 ebenfalls an der Musikhochschule Detmold studiert.

Andrey Doynikov ist seit der Spielzeit 2015/16 als Solorepetitor und Dirigent am Theater Hagen tätig. Der gebürtige Moskauer studierte Schlagzeug am Moskauer Tschaikowsky-Staatskonservatorium und Klavier an der Gnessiner Musikakademie Russland. Während seines Studiums gewann er etliche internationale Wettbewerbe und wurde u.a. mit dem „Triumph-Preis“ für junge Künstler ausgezeichnet. Seit 2007 tritt er regelmäßig als Dirigent von berühmten russischen Kammermusik-Ensembles auf. Im Juli 2013 hat er sein Konzertexamen in der Studienrichtung Marimba an der Hochschule für Musik Detmold mit Auszeichnung bestanden, wo er zudem auch als künstlerischer Leiter des Ensembles für Neue Musik wirkt.

Florian Kretlow stammt aus Herford und studierte Klavier u.a. an der Musikhochschule Detmold. Es folgten geisteswissenschaftliche Studien an der Universität Bamberg. Anfang 2018 schloss er seinen Bachelor im Fach Chordirigieren in Detmold ab. Der mehrfache Preisträger ist künstlerischer Leiter und Stimmbildner verschiedener Vokalensembles in der Region und arbeitet als Korrepetitor an der Detmolder Musikhochschule.

Hye Ryung Lee, geboren in Seoul, studierte Klavier an der Universität Suwon sowie Korrepetition an der Korea National University of Art. Als Pianistin nahm die mehrfache Preisträgerin erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben v.a. in Südkorea teil. Von 2009-2011 war die junge Dirigentin an der Koreanischen Nationaloper in Seoul als Solorepetitorin beschäftigt. 2012 kam sie nach Deutschland und studiert seitdem an der Hochschule für Musik Detmold. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie am Landestheater Detmold als Solorepetitorin und Dirigentin beschäftigt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal auf den „Everest“

30. Juni 2018

Im Hintergrund auf dem Video: Morgan Moody; im Vordergrund: Chor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, die Oper „Everest“ von Joby Talbot im Theater Hagen zu erleben: am 1. Juli 2018 mit Beginn um 15 Uhr.

Mit großem Erfolg beim Publikum und der Presse hat Anfang Mai die europäische Erstaufführung dieses beeindruckenden musikalischen Bergsteiger-Dramas stattgefunden. Die Oper des populären britischen Komponisten Talbot, der sich vor allem mit Werken für Film und Ballett einen Namen gemacht hat, ist inspiriert von realen Ereignissen auf dem Mount Everest im Jahr 1996. Die Expeditionen, die zum Gipfel unterwegs waren, gerieten damals in einen Schneesturm und viele starben in den eisigen Höhen. Der Berg zieht Menschen aus aller Welt dennoch weiterhin magisch an.

Regisseur Johannes Erath wollte kein „Doku-Drama“ auf die Bühne hieven. Ihn interessierte es, hinter die realen Vorgänge zu blicken, in die Seelen der Menschen, denn auch hier klaffen Abgründe… So wird der Berg zu einer Metapher und das „Bezwingen“ desselben zu einem Bild für das Abarbeiten an den eigenen höchsten Herausforderungen: der Überwindung innerer Zwänge, Schwächen oder Suchtpotentiale.

Der Abend verspricht eine spannende Reise in die Innenwelten der Protagonisten, in euphorische Höhen und tiefe Abgründe, die dem Publikum mitunter eisige Schauer über den Rücken laufen lassen.

In der beindruckenden Inszenierung von Johannes Erath, dem faszinierenden Bühnen- und Kostümbild von Kaspar Glarner, ergänzt durch Videoprojektionen von Bibi Abel, singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton: Veronika Haller, Sebastian Joest, Kenneth Mattice, Morgan Moody, Wolfgang Niggel, Musa Nkuna, Elizabeth Pilon; Chor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777.

Einblicke und Klangbeispiele

29. Juni 2018

Präsentation des Konzert-Spielplans 2018/19 des Philharmonischen Orchesters Hagen

Am 1. Juli 2018 (11.30 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé) findet eine Präsentation des Konzertspielplans 2018/19 des Philharmonischen Orchesters Hagen für die Konzertabonnenten statt.

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg (v.l.n.r. Foto: Theater) geben Einblicke in die vielfältigen und abwechslungsreichen Konzertveranstaltungen, ergänzt durch ausgewählte Klangbeispiele von besonderen Werken, die in der kommenden Saison aufgeführt werden.

Für diese Präsentation sind noch Freikarten (Zählkarten) vorhanden, auch für Nicht-Abonnenten!

Die Karten sind an der Theaterkasse erhältlich.

Tanzlabor IV: Junge Choreographen stellen sich vor

28. Juni 2018

Aus der Choreographie „Alaini“ von Goncalo Martins da Silva. Auf dem Foto: Ana Isabel Casquilho. Fotograf: Leszek Januszewski.

„Platzwechsel“ hieß das Tanz-Projekt, das im Juni 2010 im Opus aus der Taufe gehoben wurde: Mitglieder der Hagener Ballettcompagnie vertauschten die Plätze, aus den Tänzern wurden Choreographen, die eigene Werke mit ihren Kollegen kreierten und dabei Tanz, Bühne, Kostüme und Musik verantworteten.

2013 wurde daraus das „Tanzlabor“, das im Rahmen der TanzRäume in den Elbershallen aufgeführt wurde. In den folgenden Spielzeiten fanden die Aufführungen dieses Projektes dann wieder im Theater Hagen statt wie auch in dieses Mal (Premiere: 30.6.2018, 19.30 Uhr, Opus; weitere Vorstellungen: 3. Juli und 7. Juli 2018, jeweils 19.30 Uhr).

In „Tanzlabor IV“ erleben wir als „Junge Choreographen“: Noemi Emanuela Martone („CB 4.48“), Gonçalo Martins da Silva („Alaini“), Ana Isabel Casquilho („Hosanna“), Bobby Briscoe („Variations on a Rococo Theme“), Sara Peña („Over Against“) und Alexandre Démont („Peeling“).

Es tanzt das Ballett Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit: „Cinderella“

25. Juni 2018

Ballett von Alfonso Palencia nach dem Märchen von Charles Perrault mit Musik von Sergej Prokofjew

Auf dem Foto (v.l.): Statisterie (Kutscher), Amber Neumann (Sommerfee), Da Ae Kim (Cinderella), Noemi Martone (Mutterfee), Statisterie. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzte Vorstellung (in dieser Spielzeit) des beliebten Handlungsballetts „Cinderella“ in der Inszenierung und Choreographie von Ballettdirektor Alfonso Palencia (nach dem Märchen von Charles Perrault) mit der wunderbaren Musik von Sergej Prokofjew findet am 28. Juni 2018, 19.30 Uhr, im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

Alfonso Palencia präsentiert dieses populäre Werk in einer moderneren Version, die der Geschichte gemäß reich an poetischen, tragischen wie komischen Elementen ist. Geführt von den Erinnerungen an die verstorbene Mutter verfolgt Cinderella seinen Weg auf der Suche nach einer aufrichtigen Liebe – ein Weg, der von Ablehnung, Zweifeln, Leiden, aber auch Hoffnung und glücklichen Momenten geprägt ist – mit Happy End!

Der Dramaturgie und der Partitur treu bleibend erzählen und interpretieren, berührend und überaus unterhaltsam, Alfonso Palencia und der Ausstatter Dorin Gal dieses Märchen aus ihrer eigenen Sicht in einer insgesamt anspruchsvollen, die Vergangenheit wie Gegenwart berücksichtigenden Ästhetik.

Dieses Ballett wird live begleitet vom Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Rodrigo Tomillo.

Es tanzt und spielt das Ballett Hagen: Gustavo Barros, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Leszek Januszewski, Da Ae Kim, Serena Landriel, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Martone, Amber Neumann, Sara Peña; Statisterie des Theaters Hagen

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theater Hagen: Start des Kartenverkaufs für die Spielzeit 2018/19

24. Juni 2018

Gestern war es soweit: Das Theater Hagen startete den Kartenverkauf für die Vorstellungen und Konzerte im Freiverkauf in der Spielzeit 2018/19 – mit Ausnahme des Märchens zur Weihnachtszeit – sowie für die Vorstellungen und das 1. Sinfoniekonzert im September 2018 und den Bühnenball 2019.

Ferner sind seit dem 23. Juni 2018 Karten erhältlich für sämtliche Vorstellungen der ersten Neuproduktion im Großen Haus: „Take a Walk on the Wild Side“ – Rock-Show und Undergroundparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith u.a. (Premiere: 8.9.2018).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Europa, der Kreisverkehr und ein Todesfall

23. Juni 2018

Kabarett im Theater Hagen mit Thomas Freitag

Die nächste und damit letzte Kabarett-Veranstaltung in dieser Spielzeit im Theater Hagen (Großes Haus) findet am 25. Juni 2018 um 19.30 Uhr statt. Zu Gast: der bekannte, mehrfach ausgezeichnete Schauspieler und Kabarettist Thomas Freitag mit seinem Programm unter dem Titel „Europa, der Kreisverkehr und ein Todesfall“.

Europa! Was für ein erstaunlicher Erdteil! Ein Kontinent, der die Philosophie erfunden, die moderne Wissenschaft entwickelt und die Menschenrechte formuliert hat … und der es heute schafft, auf über 3000 Seiten zu erklären, wie viel Wasser maximal durch einen Duschkopf fließen darf. Thomas Freitag wirft einen scharfen, satirischen und sehr komischen Blick auf Europa. Als EU-Bürokrat Peter Rübenbauer ist er für die Entwicklung aller europäischen Kreisverkehre zuständig…, bis er in einem Kreisverkehr verunglückt und sich zwischen ewigem Licht und einer EU-Energiesparlampe wiederfindet. Und er fragt sich: Habe ich meine Ziele erreicht? Und habe ich wirklich für Europa gekämpft?

Ein himmlischer Abend für Europäer, die glauben, dass Europa vielleicht doch noch mehr ist als Song-Contest und Champions League.

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Eine letzte Chance: „Das schlaue Füchslein“

23. Juni 2018

Dorothea Brandt und Kinderchor des Theaters Hagen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Chance gibt es, die bezaubernde Oper „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček (in deutscher Sprache mit Übertexten) im Theater Hagen zu erleben: 24. Juni 2018, 18 Uhr, Großes Haus.

Wie klingt ein Wald? Man hört das Flirren der Insekten, das Knacken trockener Äste, die Rufe von Tieren und hier und da ein Rascheln unbestimmter Herkunft. In Janáčeks Opernfabel ist man mitten im Wald, wo ein Fuchsjunges vom Förster gefangen wird, nur um in der Försterei den Hühnerstall durcheinander zu bringen und dann doch wieder in den Wald zu fliehen. Hier wächst es zur umworbenen Fuchsdame heran, hält Hochzeit und zieht Kinder groß, die schnell ebenso frech werden wie die Mutter …

Im Einklang mit der Natur sich dem ewigen Werden und Vergehen zu überlassen – dieser Sehnsucht verschafft Janáček mit seiner musikalischen Waldgeschichte Gehör. Und vor diesem philosophischen Hintergrund erlebt man die doch eher schnöden Menschenträume darin: Der Förster, der in den Wald geht, um der ewigen Nörgelei seiner Frau zu entkommen, der Schulmeister der sich betrunken in eine Sonnenblume verliebt, und der Pfarrer, der abwandern muss, weil seine Vergangenheit ihn einholt: Die menschlichen Herren der Schöpfung entpuppen sich als wenig vorbildtauglich – sind die Tiere da womöglich menschlicher?

Die anspruchsvolle, dabei eingängige Musik dieses Werkes wird zum besonderen Erlebnis, weil hier Moderne und Folklorismus, romantische Oper und Filmmusik eine Mischung eingehen, die Kenner wie Neugierige gleichermaßen in den Bann zieht.

In der berührenden Inszenierung von Mascha Pörzgen, der fantasievollen Ausstattung von Christof Cremer und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton singen und spielen: Marilyn Bennett, Dorothea Brandt, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Olaf Haye, Sophia Leimbach, Boris Leisenheimer, Kenneth Mattice, Matthew Overmeyer, Jennifer Panara, Rainer Zaun u.a.; Chor, Kinderchor und Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Trotz Abrissdebatte: Hagener Finanzamtssäulen werden saniert

22. Juni 2018

So richtig schön findet sie kaum jemand, sogar ihr Abriss wurde schon gefordert. Doch jetzt werden die Stützen des Finanzamts am Ring saniert. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Autor Hubertus Heuel gibt den Experten: „Die Immobilie gilt als Hemmschuh für die Stadt- und Verkehrsentwicklung in Hagen.“  Obwohl er genau weiß, dass nicht das Finanzamt die Dreckschleuder ist: „Die Abgase, die die Autos auf dem Märkischen Ring ausstoßen, verpesten das Stadtklima.“ Nach dem Verursacherprinzip muss also nicht das Finanzamt weg, das aus gutem Grund unter Denkmalschutz steht, sondern der Verkehr muss eingedämmt werden.

Die „Diskussion“, die Heuel ins Feld führt, ist bislang eine von der WPWR propagandistisch aufbereitete Kampagne, hinter der der Lobbyverband SIHK und deren Hilfstruppen FDP und CDU stehen. Die Pfeiler mit den zugegebenermaßen potthässlichen gelben Pissoirkacheln sind das Ergebnis des Durchbruchs des Märkischen Rings in den 1960er Jahren an dieser Stelle. Da für einen Gehweg kein Platz mehr war, wurde schon damals dem Autoverkehr Vorrang eingeräumt und ein Teil des Erdgeschosses aus dem Finanzamtsbau herausgebrochen.

Jetzt böte sich eine Sanierung in Einklang mit der Architektur des Backsteinexpressionismus‘ an. Etwas befremdlich wirkt in diesem Kontext die Position der Leiterin der Unteren Denkmalbehörde, Ina Hanemann, an, die sich für die Erhaltung des Kloambientes stark macht – wenn die Darstellung der WPWR so den Tatsachen entspricht. Bei dem Blatt muss man bekanntlich vorsichtig sein.

Bühnenball 2019 im Theater Hagen

22. Juni 2018

Vorverkauf startet am Samstag mit einer Rabattaktion

V.l.n.r.: Francis Hüsers (Intendant Theater Hagen), Rolf Möller und Daniela Frobel (58/event), Michael Fuchs (Geschäftsführer Theater Hagen), Marvin Heimes (Catering „Hummer“), Werner Hahn (Regisseur). Foto: Theater.

Unter dem Titel

„NACH PARIS – TREFFPUNKT MOULIN ROUGE!“

startet nach mehrjähriger Pause der Hagner Bühnenball mit frischem Glanz und Pepp in eine neue Ära. In Zusammenarbeit des Theaters Hagen mit der Eventagentur „58/Event“ und dem Cateringunternehmen „Hummer“ wird den Besuchern ein facettenreiches Show-, Unterhaltungs-, Tanz- und Kulinarikprogramm geboten.

Lust auf Paris? – Lust, über die Champs-Élysées zu bummeln, durch’s Quartier Latin zu flanieren, den Montmartre zu besteigen? Lust, Mona Lisa tief in die Augen zu schauen, die französische Küche zu genießen oder gar heimlich das Moulin Rouge zu besuchen? Dann schlüpfen Sie in Ihr phantasievollstes Kostüm und steigen Sie ein in den Theater-Hagen-Vergnügungszug! Reisen Sie mit den Theaterleuten nach Paris! Lassen Sie die Champagnerkorken knallen, tanzen Sie bis tief in die Nacht und sagen Sie in den frühen Morgenstunden voller Überzeugung: „Non, je ne regrette rien!“

Eröffnet werden die beiden Abende mit einer von Werner Hahn konzipierten hinreißenden, schrill-bunten Revue auf der Bühne im Großen Haus: Als besonders charmante Note schlüpfen dabei auch viele Theatermitarbeiter*innen, die im Alltagsbetrieb hinter den Kulissen tätig sind, in knallige Kostüme und tanzen, singen und spielen zusammen mit den Bühnenprofis in karnevalistischem Einklang und präsentieren eine urkomische Geschichte einer Skatrunde, die unbedingt nach Paris reisen will… In dieser ca. 90-minütigen Show erklingen zahlreiche Evergreens der Unterhaltungsmusik, die das Publikum von der ersten Sekunde an nach Paris entführen und zum Mitsingen animieren werden.

Anschließend kann man sich aufs Beste bis in den frühen Morgen hinein unterhalten lassen – und dabei vor allem auch selber das Tanzbein schwingen – von Live-Bands, Disco-Sounds, Kostümprämierungen, Überraschungen zur Mitternacht.

Als Besonderheit werden beim Hagener Bühnenball im Anschluss an die Revue gleich zwei Bands auf der Großen Bühne für ein abwechslungsreiches Programm sorgen: Die Schlager Deluxe Band, die eine exklusive Mischung aus deutschsprachigen Liedern mit Kultstatus aus nahezu allen Jahrzehnten präsentieren und für ordentlich Tanzfieber sorgen, und die Groove Delighters, eine der angesagtesten Party- und Eventbands Deutschlands, die mit der Präsentation von Pop-, Rock-, Disco- und Chart-Hits der 80er, 90er und 2000er Jahre ein musikalisches Feuerwerk entfachen.

Im Ballettsaal wird unter dem Titel „DISCO-FOX“ eine musikalische Reise von volkstümlicher und moderner Schlagermusik bis zum tanzbaren Discofox angeboten. – Wer zu zweit abtanzen, einfach nur mitsingen oder mitschunkeln will, ist hier genau richtig!

Im Lutz, der „CHARTBREAKER-AREA“, werden die großen Hits von heute und den letzten 50 Jahren vom Plattenteller serviert – hier heißt es durchstarten und tanzen, genießen oder mitwippen.

Für das leibliche Wohl ist mit dem vielseitigen Angebot durch „Hummer Catering“ mit vielen französischen Köstlichkeiten und diversen Getränken selbstverständlich gesorgt.

Erleben Sie den Hagener Bühnenball als ein kultiges Fest für alle Sinne, bereichern Sie diesen durch Ihre Kostümierung und werden Sie so Teil Ihres Theaters Hagen.

Vorverkaufsstart: 23. Juni 2018, 10 Uhr: An der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Rabattaktion zum Vorverkaufsstart:
Erwerben Sie direkt am 23. Juni 2018 Ihre Eintrittskarten – auf die ersten 100 Karten für die Revue-Vorstellungen wird ein Rabatt von 10 % gewährt!

LiteraturArt und PapierZen im Kunst- und Atelierhaus

22. Juni 2018

Gastkünstlerin Birgit Ebbert präsentiert neue Werke aus Papier

Das Alltagsmaterial Papier hat eine magische Kraft, die bereits Kinder fasziniert und der sich am 1. Juli die Besucherinnen und Besucher im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, Hagen stellen können. Von 11 bis 17 Uhr sind in der Galerie des Künstlerhauses Werke aus und mit Papier von Birgit Ebbert zu sehen, die als Gastkünstlerin ausstellt.

Die Hagener Autorin und Papierkünstlerin verbindet Faltfiguren aus Papierquadraten zu Bildern und Installationen. Mit Texten versehen wird daraus ihre LiteraturArt, die kurze Gedichte und Geschichten auf eine neue Art präsentiert.

„Papier hat mich schon immer begeistert“, erinnert sich Birgit Ebbert. Erste Faltungen finden sich in ihrer Kindergartenmappe, die einzigen Einsen in Kunst konnte sie mit Arbeiten aus Papier einheimsen. „Mich fasziniert, was sich trotz oder gerade wegen der Reduktion auf ein Papierquadrat entwickeln kann“, verrät die Autorin, die ihre Faszination jetzt auch in ersten Büchern vermittelt. Inzwischen hat sie sich vom einzelnen Quadrat gelöst und gestaltet aus mehreren Quadraten und Rechtecken Objekte und Skulpturen, von denen sie einige in der Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung wird um 12 Uhr durch Dietmar Schneider in der Galerie eröffnet.

Gewinner der „29. Schul- und Jugendtheatertage“ im Theater Hagen

21. Juni 2018

Am 18. und 19. Juni 2018 fanden ganztägig im Theater Hagen (Großes Haus, Lutz, Opus) die „29. Schul- und Jugendtheatertage“ statt. Es wurden insgesamt 16 Stücke gezeigt, beteiligt waren 9 Schulen sowie 4 außerschulische Einrichtungen – aus Hagen, Menden, Unna, Dortmund, Sprockhövel und Lüdenscheid (Foto: Theater).

Die sechsköpfige Jury verlieh in diesem Jahr drei Preise:

Der 1. Preis ging an die Gruppe „Linkshändler“ der Jugendkunstschule Unna mit dem selbst entwickelten Stück „GRAND MYSTERY HOTEL“.

Den 2. Platz erhielt das Musical „TOM SAWYER“, aufgeführt vom Christian-Rohlfs-Gymnasium Hagen.

Über einen 3. Platz freut sich der Darstellen-Gestalten-Kurs der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule Sprockhövel für die Darbietung des Stückes „KEINE ANGST VORM ANDERSSEIN“.

Die 30. Schul- und Jugendtheatertage finden am 17. und 18. Juni 2019 statt. An der Teilnahme interessierte Gruppen wenden sich bitte an: miriam.walter@stadt-hagen.de.

SCRATCH 2018 – „Die schönsten Opernchöre“

20. Juni 2018

Konzert am Samstag, 23. Juni 2018, 18 Uhr, Stadthalle Hagen

In diesem Jahr widmet sich das Mitsingkonzert SCRATCH am 23. Juni (18 Uhr, Stadthalle Hagen) den schönsten Opernchören der beliebtesten Komponisten und Werke, darunter natürlich Giuseppe Verdi („Nabucco“), Richard Wagner („Tannhäuser“, „Lohengrin“), Wolfgang Amadeus Mozart („Die Zauberflöte“) und Giacomo Puccini („Madama Butterfly“), aber auch weniger bekannte, dafür nicht weniger wunderschöne Stücke wie der Mondchor aus Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ oder der Glockenchor aus Ruggero Leoncavallos „Bajazzo.

Besser kann man manche Oper gar nicht entdecken als durch eigenes Singen! Wer immer schon einmal mit einem großen Orchester auftreten und in verschiedene Rollen schlüpfen wollte, hat nun die einmalige Chance dazu. Innerhalb eines Tages werden die verschiedenen Chöre einstudiert und am Abend in einem Konzert im großen Saal der Stadthalle aufgeführt. Mitmachen und -singen kann jeder, auch und gerade ohne Vorkenntnisse. Das Gemeinschaftserlebnis steht im Mittelpunkt.

Ob man diese außergewöhnliche Aufführung mit dem SCRATCH-Chor 2018 und dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der musikalischen Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton als reiner Konzertbesucher erlebt oder auf dem Podium mitsingt – ein Erlebnis ist es so oder so.

Noch besteht die Möglichkeit, aktiv an diesem Konzert mitzuwirken (Anmeldung bis spätestens 22. Juni an der Theaterkasse oder unter http://www.theaterhagen.de).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Letztmalig: „Bilder deiner großen Liebe“

19. Juni 2018

Die ursprünglich für Freitag, 22. Juni 2018 (19.30 Uhr) angekündigte Vorstellung entfällt

Basil Weis, Jonas Vietzke, Jana Reiß. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzten beiden Vorstellungen der Theater Road Novel „Bilder deiner großen Liebe“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf in einer Fassung von Robert Koall mit Musik von Jana Reiß (ab 13 Jahren) finden am 21. Juni (12 Uhr) und 23. Juni (19.30 Uhr) im Lutz statt.

„Bilder deiner großen Liebe“ bietet ein mitreißendes Theatererlebnis mit Live-Musik über eine junge Frau, die ihren eigenen Weg geht und sich mutig und neugierig der Schönheit und den Gefahren des Lebens öffnet – eine einzigartige Geschichte des Erfolgsautors Wolfgang Herrndorf in einer ergreifenden Inszenierung von Anja Schöne in der Ausstattung von Franziska Smolarek.

Es spielen, singen und musizieren: Jana Reiß, Jonas Vietzke und Basil Weis.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Rotary Club Hagen spendet 65 Theater-Jugendabos

18. Juni 2018

Es ist schon eine, wenn auch nicht selbstverständliche Tradition, dass der Rotary Club Hagen in jeder Spielzeit 65 Theater-Jugendabos erwirbt und sie den Hagener Schulen zur Verfügung stellt. Dieses Engagement bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, die ganze Bandbreite des Theaters von Musiktheater über Schauspiel bis Ballett/Tanztheater zu erleben.

Und so kamen die jungen Leute, nach einer Begrüßung durch den Präsidenten des Rotary Clubs, Dr. Hans Adolf Burbach, sowie durch den Vorstandsvorsitzenden der Märkischen Bank, Hermann Backhaus, kürzlich in den Genuss, gemeinsam mit weiteren Club-Mitgliedern, das beliebte Handlungsballett „Cinderella“ besuchen zu können – sie waren begeistert!

Erfreulicher- und dankenswerterweise kündigte der Rotary-Club an, dieses Engagement fortzusetzen.

Junge Choreographen stellen sich vor

17. Juni 2018

Offene Probe zu „Tanzlabor IV“

V.l.n.r.: Ana Isabel Casquilho, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Martone, Alexandre Démont, Bobby Briscoe, Sara Peña. Foto: Theater

Eine Einstimmung zu der Premiere/Uraufführung unter dem Titel „Tanzlabor IV – Junge Choreographen stellen sich vor“ des Balletts Hagen unter der Leitung von Ballettdirektor Alfonso Palencia bietet eine Offene Probe am 21. Juni, 17 Uhr im Ballettsaal (Theater Hagen).

Bei dieser Veranstaltung werden Ausschnitte aus den insgesamt sechs neuen Kreationen der ‚Jungen Choreographen‘ (Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Alexandre Démont, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Martone und Sara Peña) gezeigt.

Anschließend besteht die Möglichkeit, mit diesen Künstlern und weiteren Mitgliedern des Balletts Hagen ins Gespräch zu kommen und über die Entstehung dieser Choreographien Näheres zu erfahren. Das findet in einer lockeren Atmosphäre bei Käse und Wein (gesponsert von Weinhof Reinhardt) statt.

Der Eintritt ist frei.

Jugend auf die Bühne!

16. Juni 2018

29. Schul- und Jugendtheatertage am Theater Hagen

Zum 29. Mal heißt es: Jugend auf die Bühne! am Theater Hagen. Am Montag, 18. Juni (Beginn: 11.15 Uhr im Opus) und Dienstag, 19. Juni (Beginn: 13 Uhr im Lutz) werden alle Bühnen des Hauses für Theatergruppen aus Hagen und Umgebung geöffnet – mehr als 400 Mitwirkende wird es geben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenenalter haben die Chance genutzt und werden ihre Stücke vorführen. In Schulprojektgruppen und Theatergruppen haben sich die jungen Leute mehrere Monate intensiv damit beschäftigt, ein Stück auszuwählen, selber zu entwickeln, vorzubereiten und schließlich bühnenreif zu proben. Herausgekommen sind dabei sowohl Theaterstücke, die auf Vorlagen basieren, als auch Eigenproduktionen.

Auch in diesem Jahr werden sich die begeisterten Nachwuchsschauspieler dem Wettkampf und dem Urteil einer sechsköpfigen Jury stellen, und es wird eine Preisverleihung nach der letzten Vorstellung im Großen Haus (Beginn ca. 20.30 Uhr) geben.

Karten: Tagestickets (8 / 5 Euro) und Einzeltickets (3 / 2 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse (auch am 18. Juni), unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagener Künstlerinnen und Künstler 2018

15. Juni 2018

Osthaus Museum Hagen: 17. Juni bis 5. August 2018

Eröffnung am Samstag, 16.06.2018, 16.00 Uhr

Die Hagener Kunstszene stellt ab dem 16. Juni im Osthaus Museum eine repräsentative Auswahl unterschiedlicher künstlerischer Positionen vor. Die jurierte Ausstellung bietet einen Überblick über das aktuelle Schaffen der lokal ansässigen und vor Ort wirkenden bildenden Künstlerinnen und Künstler.

Die Zusammensetzung der Ausstellung verdankt sich einem Auswahlverfahren. Bei der aktuellen Vorstellung der Hagener Künstlerinnen und Künstler handelt es sich um ein juriertes Projekt. Anfang Februar wurde die Ausschreibung veröffentlicht, zum ersten Mal – den Rahmenbedingungen des digitalen Zeitalters gemäß – als online-Verfahren. Daraufhin bewarben sich bis zum Einsendeschluss am 4. März 175 Künstlerinnen und Künstler mit 482 Werkvorschlägen. Das ist eine Rekordzahl, die belegt, wie die Kunstszene in Hagen wächst. (Zum Vergleich: 2013 hatten sich 139 Bewerber mit 375 Werken gemeldet; 2011: 117 Bewerber mit 336 Werken) Eingereicht werden konnten jeweils bis zu drei Arbeiten. Alle Techniken und Größen, abgesehen von den notwendigen Einschränkungen in Bezug auf die räumlichen Bedingungen des Museums, waren zugelassen.

Am 22. März trat die Jury zusammen, die aus dieser Fülle schließlich 52 Arbeiten von 16 Künstlerinnen und 18 Künstlern auswählte. Die Hagener Kulturdezernentin Margarita Kaufmann, die als Mitglied der Jury einen Überblick über die künstlerische Vielfalt gewinnen konnte, betont den Reiz der aktuellen Bestandaufnahme: „Wer die Ausstellungsreihe ‚Hagener Künstlerinnen und Künstler‘ im Osthaus Museum verfolgt hat, wird feststellen, dass das Neben- und Miteinander von innovativen und klassischen Sparten, von Gegenstand und Abstraktion, von erzählenden und konzeptuellen Arbeiten immer wieder beeindruckt. Die breite Skala an Techniken, Materialien und experimentellem Geist führt den Reichtum und die Lebendigkeit künstlerischen Schaffens in Hagen vor Augen.“

Musikalisch umrahmt wird die Ausstellungseröffnung durch Martin Rösner, Leiter der Max-Reger-Musikschule (Klavier) und Jonas Liesenfeld, Dozent der Max-Reger-Musikschule (Geige).

„Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski

15. Juni 2018

Viertes Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Auch das vierte Familienkonzert des von Andreas Vogelsberger geleiteten Philharmonischen Orchesters Hagen am 17. Juni 2018 mit Beginn um 11 Uhr im Großen Haus (Theater Hagen) wird von Juri Tetzlaff, dem beliebten TV-Moderator und kreativen Vermittler klassischer Musik moderiert (Foto: Theater). Auf dem Programm steht dieses Mal eines der populärsten Werke der Orchestermusik: „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski.

Juri Tetzlaff nimmt seine Zuhörer mit auf einen fantasievollen Rundgang durch eine Bilderausstellung, die der russische Komponist in Töne verwandelt hat. Zwischen den teils ziemlich verrückten Gemälden und Zeichnungen gibt es einen spannenden Krimi, den Juri nur mit Hilfe des Publikums lösen kann. Also: Alle Ohren gespitzt und mitmachen bei der Auflösung!

Karten an der Theaterkasse, Tel. unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Mehr Geld fürs Theater – Doch Weitergabe ist noch unklar

14. Juni 2018

Hagens Theater soll 719 000 Euro mehr jährlich erhalten. Doch noch bleibt unklar, wie das Geld eigentlich an das Haus weitergegeben werden soll. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Lokalblättchen wird zunehmend schräger. Als Illustration zu diesem Artikel dient eine Fotografie mit dem Text „An drei Hagener Schulen gehen Schädlingsbekämpfer gegen Ungeziefer vor. Schuldezernentin Margarita Kaufmann vor der Grundschule Kuhlerkamp. An der Schule wurde eine Kakerlake (Schabe) entdeckt.“

Premiere im Theater Hagen: Kiss me, Kate

14. Juni 2018

Musical von Cole Porter nach der Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare

Auf dem Foto: Emily Newton, Kenneth Mattice, Nathalie Parsa, Tillmann Schnieders. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzte Musiktheaterpremiere im Theater Hagen findet am 16. Juni, 19.30 Uhr (Großes Haus) statt. Präsentiert wird eine Neuinszenierung des beliebten Musicals „Kiss me, Kate“ von Cole Porter (Buch von Bella und Samuel Spewack) nach der Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare.

Dem Autoren-Team Bella und Samuel Spewack zusammen mit Komponist Cole Porter gebührt das Verdienst, Shakespeare für die Musicalbühne erobert zu haben. Seit ihrer Uraufführung 1948 am Broadway trat die musikalische Komödie einen wahren Siegeszug um die Welt an. Das Stück wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs.

Nicht nur auf der Bühne in der aufzuführenden Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht es turbulent zu, auch hinter den Kulissen der Theatertruppe rund um Regisseur und Schauspieler Fred Graham kochen die Emotionen hoch.

Auf der Bühne sind sie in „Der Widerspenstigen Zähmung“ ein Paar, wenn auch ein sehr streitbares, privat haben sich Fred und Lilli getrennt. Was natürlich nicht heißt, dass sie einander nicht eifersüchtig belauern, wohin das Herz des anderen sich wendet. Und Lilli findet einiges an Freds neuer Flamme Lois auszusetzen, die pikanterweise im Shakespeare-Stück die heiß begehrte, aber etwas dümmliche Bianca spielt, die kleine Schwester der „widerspenstigen“ Katharina.

Die Eifersucht findet ihren Höhepunkt, als ein Blumenstrauß, den Fred eigentlich Lois verehren wollte, irrtümlich bei Lilli landet. Lillis neuer Verlobter soll sie aus dem theatralischen Chaos retten. Doch ein Abschied von der Bühne und am besten sofort würde auch das Aus für die Theatertruppe bedeuten, und so kommt es Fred ganz gelegen, dass zwei Ganoven versuchen, einen Schuldschein einzutreiben, der nur Hoffnung auf Bezahlung hat, wenn das Theaterstück weitergeht. Und so mischen sich also auch die beiden Herrn der Halb- in das bunte Treiben der Theaterwelt und finden durchaus Gefallen daran, was man mit Shakespeare Zitaten alles erreichen kann, v.a. bei den Frauen.

Die mitreißenden Melodien von Cole Porter sind längst zu Evergreens geworden und sprühen nicht nur von musikalischen Einfällen, sondern auch von raffiniertem Wortwitz.

Für die Inszenierung kehrt Roland Hüve ans Hagener Theater zurück, der an diesem Haus zuletzt mit großem Erfolg bei der Rhythm & Blues Show „Die Blues Brothers“ Regie führte. Im Team wieder mit dabei: Choreographin Andrea Danae Kingston und der musikalische Leiter Steffen Müller-Gabriel. Für das Bühnenbild und die Kostüme zeichnet Siegfried E. Mayer verantwortlich, für das Licht Ernst Schießl, für die Dramaturgie Corinna Jarosch.

Es singen, spielen und tanzen: Dirk Achille, Jonathan Agar, Alexander Brugnara, Joyce Diedrich, Kristine Larissa Funkhauser, Verena Grammel, Boris Leisenheimer, Janis Masino, Kenneth Mattice, Emily Newton, Nathalie Parsa, Emanuele Pazienza, Thomas Peters, Elizabeth Pilon, Annette Potempa, Sabrina Prochaska, Tillmann Schnieders, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Richard van Gemert, Rainer Zaun; Ballett des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 20.6. (Gastspiel im Konzert Theater Coesfeld), 22.6., 26.6., 29.6.; 4.7., 8.7. (18 Uhr) 2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Diebstahl in der Traumfabrik

13. Juni 2018

Präsentation des Kinderclubs des Theaters Hagen

Die diesjährige Premiere unter dem Titel „Diebstahl in der Traumfabrik“ des von Anne Schröder geleiteten Kinderclubs des Theaters Hagen findet am 17. Juni um 16 Uhr im Lutz statt.

Eines Morgens wachen die Kinder im Schlafsaal auf und stellen fest, dass ihre Träume verschwunden sind – sie sehen nur noch schwarze Kringel. Was ist da wohl geschehen? Gemeinsam mit dem Großen Bambini (Wahrsager) und mithilfe von drei Superhelden, versuchen die Kinder dem Geheimnis der verschwundenen Träume auf die Spur zu kommen.

Angelehnt an das Spielzeitmotto „DEINE HELDEN – DEINE TRÄUME“ hat Lutz-Dramaturgin Anne Schröder mit dem Kinderclub (Foto: Theater Hagen) eine spannende Detektivgeschichte von Kindern für Kinder entwickelt, bei der die Nachwuchstalente erstmals vor einem großen Publikum Bühnenluft schnuppern können.

MIT: Maxim Akinschin, Mirella Ardu, Sofia Catela, Keyan Esen, Lara Hajzer, Maya Hajzer, Thea Hajzer, Richard Hecker, Lucie Henderkes, Amy Homeyer, Sophia Kraugmann, Emiliy Kremser, Phillip Mandel, Tara Schilling, Adea Velijaj

Weitere Vorstellung: 24. Juni 2018 (16 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777.

Spanische Musikperlen

13. Juni 2018

Klassik und Jazz im Emil Schumacher Museum
Donnerstag, 14.06.2018 von 18:00 – 20:00 Uhr

Dieser Abend verspricht ein besonders faszinierendes Konzerterlebnis – denn die außergewöhnliche Verbindung von zwei durch Tonlage, Material und Form verwandten Instrumenten sowie die Kombination von gezupften und gestrichenen Tönen ermöglicht ein Klangfarbenspektrum, das in der Kammermusik seinesgleichen sucht. Die Cellistin Felicitas Stephan und der Gitarrist Wolfgang Lehmann stellen vor allem spanische und lateinamerikanische Musik vor, die sowohl von der klassischen Tradition als auch von der vielfältigen Volksmusik beeinflusst ist.

Obwohl Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann an derselben Hochschule studierten, bedurfte es vieler Jahre und einer Reise nach Spanien, bis sie sich kennenlernten. Als sie sich 1996 schließlich im mallorquinischen Soller trafen, glich das einer kreativen Faszination auf den ersten Ton: beide in der Klassik zuhause, aber mit einer Seele, die Lateinamerikanisches spürt.

Eintritt: frei

Auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

13. Juni 2018

Die Volkshochschule Hagen lädt in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 13. Juni, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung zu Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs vom Jugendstil zum Expressionismus mit Dr. Elisabeth May ein.

Treffpunkt ist an Hassleyer Straße 14; die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, die vor Ort bar kassiert werden. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1106 (Telefon 02331/207-3622 oder über die Webseite vhs-hagen.de/anmeldung).

Zum letzten Mal: „Salon Erika“ im LUTZ

12. Juni 2018

Regina Kemp und Heidrun Schick. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzte Vorstellung der diesjährigen Produktion des Senior*innenclubs des Lutz Hagen unter dem Titel „Salon Erika – oder: Helden altern nicht“ (Komödie von Anja Schöne) findet am 16. Juni um 19.30 Uhr im Lutz statt.

Worum geht’s? Rosa Schwarz führt den Friseursalon „Erika“ mit großer Hingabe in der zweiten Generation. Für ihre Angestellten und Stammkunden ist er ebenfalls ein zweites Zuhause. Nur in der Kasse herrscht meistens Ebbe. Gerade als eine größere Hochzeitsgesellschaft finanziellen Aufwind verspricht, taucht Vermieter Matschke mit einem potentiellen Investor auf: Sollte Rosa Schwarz die fehlenden drei Monatsmieten nicht binnen kürzester Zeit auftreiben, droht ihr die fristlose Kündigung. Aber auch die Hochzeitsvorbereitungen nehmen eine unerwartete Wende. Und so schmieden schließlich alle Mitarbeiter des Salons zusammen mit den Kunden einen überraschenden Plan, wie sie den „Salon Erika“ retten können.

In der Inszenierung dieser schwungvollen Komödie mit sozialkritischen Untertönen von Lutz-Leiterin Anja Schöne und mit viel Musik spielen und singen: Klaus Beyer, Ulla Fischer, Dieter Günther, Christa Hackler, Christa Heine, Rita Iachini, Anne Kestien, Regina Kemp, Klaus Klinkmann, Maria Köntopp, Patrick Oppelcz, Dieter Reim, Edith Salmann-Laufer, Heidrun Schick, Helga Suleck, Anna Wilwert.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Tauben vergiften im Park“

11. Juni 2018

Kopp spielt Kreisler mit Bastian Kopp (Gesang und Klavier)
Dienstag, 12.06.2018 um 19:00 Uhr, Cafè Fachwerk

Georg Kreisler, der 2011 89jährig verstorben ist, war Satiriker, Kabarettist und Komponist. Mit seinen „bösen Liedern“ hat er deutschsprachige Chansongeschichte geschrieben. Seit Jahrzehnten haben sie nicht an Aktualität und Schärfe verloren.

Bastian Kopp greift diese Lieder auf und stellt sie in unsere Zeit: eine Zeit der Arbeitsämter, der Armut an Perspektiven. Eine Zeit der politischen Beschwichtigungen und des Zweckoptimismus. Dass diese jedoch keine neuen Phänomene sind, sondern schon seit langer Zeit die Konturen der deutschen Seele schleifen, zeigen die Lieder von Georg Kreisler immer auf’s Neue.

Bastian Kopp widmet sich indessen nicht nur dem politischen Querulanten, Protestler und Anarchisten Kreisler, sondern auch seiner makabren Ironisierung des menschlichen Miteinanders von den kreislerschen Liebesliedern, über Paarbeziehungen bis hin zum Aufgeschmissensein des vermeintlich erwachsenen Menschen in seiner Umgebung. Nach gescheiterter Psychotherapie und „Schizophrenie“ bleibt nur noch eins: „… der Mensch bleibt ein Mensch! Der muss weg!“

„Bastian Kopp ist nicht nur ein begnadeter Pianist und Sänger, sondern auch wahrer Kreisler-Experte. Wenn Bastian Kopp an seinem Klavier Platz nimmt und den Kreisler-Abend mit einem Frühlingslied eröffnet, dann ist die Welt nicht rosarot, dann geht es nicht und Liebe, dann wird es böse, richtig böse. Kreislers Werke sind bissig, gehässig, frech, und revolutionär, dass dem Zuhörer das Lachen im Halse stecken bleibt. Frenetisch wurde Kopp am Ende des Kreisler-Abends gefeiert und das Publikum erklaschte sich einige Zugaben“ (Iserlohner Kreisanzeiger).

Bastian Kopp (geb. 1975) lebt in Düsseldorf. Er arbeitet seit Jahren freischaffend als Pianist, Liedbegleiter, Komponist und Sänger. Die Beschäftigung mit Georg Kreisler nimmt in seiner Arbeit einen ganz besonderen Platz ein: Er ist ein gefragter Kreisler-Interpret und Leiter des Georg-Kreisler-Forums im Internet.

Eintritt: 12,- Euro, Vorverkauf: Café Fachwerk, Herrenstr. 4, 58119 Hagen-Hohenlimburg, Tel.: 02334 / 1829970

„We are more alike than unalike“

9. Juni 2018

Zehntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im letzten, zehnten Sinfoniekonzert am 12. Juni 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) präsentieren das Philharmonische Orchester Hagen, das Ensemble Olivinn, Begüm Tüzemen (Sopran), Özgür Ersoy (Baglama, Duduk), Axel Meier (Percussion), Sinem Altan (Klavier), Veronika Haller (Sopran), Chor und Extrachor des Theaters Hagen sowie der Philharmonische Chor Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton ein ganz außergewöhnliches Programm, das unter der Schirmherrschaft von OB Erik O. Schulz steht und von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung großzügig unterstützt wurde.

„We are more alike than unalike“ – „Wir sind uns eher ähnlich als unähnlich“. Dieses Motto könnte über dem 2012 uraufgeführten Oratorium „Toward a Season of Peace“ von Richard Danielpour stehen (Foto: Mike Minehan). In diesem Werk beschreibt der persisch-amerikanische Komponist den Weg vom Krieg zum ersehnten Frieden vor allem mit dem Mittel der Vergebung, die den Menschen immer noch so unendlich schwerfällt.

Danielpour gilt als der erfolgreichste zeitgenössische Komponist der USA, der u.a. mit dem begehrten Grammy Award ausgezeichnet wurde. Seine Musik ist von einer intensiven, romantisch gefärbten Klangsprache geprägt, die brillant orchestriert und rhythmisch prägnant ist. In „Toward a Season of Peace“ besinnt er sich zudem auch auf seine eigenen persisch-jüdischen Wurzeln. Das Oratorium enthält neben Englisch Abschnitte in Hebräisch, Aramäisch, Persisch und Arabisch. Damit wählte er die Sprachen aus jenen Gebieten der Erde, die der gemeinsame Ursprung der drei großen Religionen sind und in denen der Friede gleichzeitig die größte Illusion zu sein scheint.

Auch die preisgekrönte türkisch-deutsche Komponistin Sinem Altan versteht sich als musikalische Brückenbauerin zwischen Ost und West. Ihr Stück für Baglama (eine türkische Laute) und Orchester ist dafür ein repräsentatives Beispiel. Mit ihrem Ensemble Olivinn führt sie außerdem traditionelle Volksmusik ihres Landes auf. Einleitend erklingen an diesem Abend die schwungvollen und mitreißenden „Tänze aus Galanta“ von Zoltán Kodály, in denen der ungarische Komponist überlieferte Musik der Sinti und Roma verarbeitete.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse in der Stadthalle Hagen.


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