Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Halloween Spuktakel

15. Oktober 2021

Das 1. Familienkonzert am 31. Oktober 2021 im Theater Hagen (11.00 Uhr, Großes Haus) steht ganz im Zeichen von Halloween.

Zur Einstimmung auf dieses Spektakel, bei welchem Geister und Zauberwesen, Vampire und Hexen ihr Unwesen auf den Straßen treiben, präsentiert das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung von Joseph Trafton, moderiert von Juri Tetzlaff, ein ‚unheimliches‘ Programm mit Highlights aus Hollywood-Filmen wie „Harry Potter“ und „Star Wars“ sowie klassische Werke, die vom Schaurigen und Übernatürlichen inspiriert sind. Alle großen und kleinen Besucher sind herzlich eingeladen, in passender Verkleidung zu kommen.

Dazu veranstaltet das Theater Hagen einen Kostüm-Fotowettbewerb, an welchem alle Kinder teilnehmen können. Also: Schnell Eintrittskarten sichern, eine tolle (gruselige) Verkleidung organisieren, Foto machen und dieses mit Angabe der vollständigen Adresse (Kontaktdaten) bis zum 24. Oktober an orchester@theaterhagen.de mailen oder per Post an Theater Hagen, Orchesterbüro, Elberfelder Straße 65, 58095 Hagen schicken.

Die Gewinner werden bei dem Konzert auf die Bühne geholt und erhalten als Preis eine Einladung zum nächsten Familienkonzert („Body Rhythm Factory“ am 23.1.2022).

Werkschau „Roswitha Lüder – Retro-Perspektive“

14. Oktober 2021

Sie ist eine international anerkannte Malerin und hat sich auch im Bereich Kunst am Bau einen Namen geschaffen: Roswitha Lüder, die in diesem Jahr ihr 85. Lebensjahr vollendet.

Zahlreiche Arbeiten der Künstlerin sind ab Freitag, 15. Oktober, im Roten Haus zu sehen. In der Kanzlei Advomano in der Neumarktstraße 2c in Hagen wird dann die Ausstellung „Retro-Perspektiven“ eröffnet.

Quelle: wp.de

Wiederaufnahme von „Sternenstaub“ im Lutz

14. Oktober 2021

Ein Theatererlebnis von Anja Schöne und Anne Schröder mit Musik

Anne Schröder - SternenstaubDie allerjüngsten Zuschauer (ab 2 Jahren) können sich auf ein poetisches Theatererlebnis freuen, denn am 17. Oktober 2021 wird mit Beginn um 11.00 Uhr im Lutz „Sternenstaub“ aufgeführt. Dieses Stück (mit Musik in Arrangements von Andres Reukauf) wurde von Anja Schöne und Anne Schröder (Foto: Klaus Lefebvre) kreiert und in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen erarbeitet.

Es erzählt von Anne, die alles über den Mond und den sagenumwobenen Sternenstaub erfahren möchte. Gemeinsam mit ihrem besten Freund, dem Astronautenhasen Neil, und zwei Musikerinnen beschließt sie, eine ganze Nacht lang wach zu bleiben und alle Geheimnisse zu erkunden …

In der Inszenierung von Anja Schöne, dem Bühnen- und Kostümbild von Sabine Kreiter, der Choreographie von Jozsef Hajzer spielen Anne Schröder sowie alternierend Natascha Akinschin/Magdalena Rozanska (Geige) und Almut Jungmann (Englischhorn)/Isabel Martin (Violoncello).

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Kammerkonzert mit dem Nodelman Quartett

13. Oktober 2021

Nodelman QuartettAlle Freundinnen und Freunde der Kammermusik können sich auf das zweite Kammerkonzert am 17. Oktober 2021 mit Beginn um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier freuen, welches vom renommierten Nodelman Quartett (Violine: Misha Nodelman, Evgeny Selitsky, Viola: Andreas Kosinski, Violoncello: Mark Mefsut) gestaltet wird (Foto: Denis Kryukov).

Die vier Musiker interpretieren Wolfgang Amadeus Mozarts 1785 vollendetes Dissonanzenquartett KV 465. Der Name dieses viersätzigen Werkes basiert auf für die damalige Zeit ungewohnten klanglichen Reibungen (Dissonanzen).

Zuvor steht das dem Nodelman Quartett gewidmete Konsonanzenquartett op. 107 des 1959 geborenen Komponisten Stefan Heucke auf dem Programm. Dieses Opus knüpft an Mozarts KV 465 an und zeigt mit einem Augenzwinkern, wie unterschiedlich Tonalität und Harmonie in verschiedenen Zeiten wahrgenommen werden, denn Heuckes Konsonanzenquartett weist wahrlich mehr Dissonanzen auf als Mozarts Dissonanzenquartett.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und eine Stunde vor Konzertbeginn im Kunstquartier), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Experimentell-klassisch-jazziges Musik-Theater

12. Oktober 2021

Wiederaufnahme der Produktion „Ovids Geschichten“

OVID2-VO--61V.l.n.r.: Philipp Alfons Heitmann, Dorothea Brandt, Heiko Schäfer, Michael Mayer. Foto: Inka Vogel.

Nachdem diese Produktion nur einmal (Ende Oktober 2020) unmittelbar vor dem zweiten Lockdown gezeigt werden konnte, steht sie nun wieder mit drei Vorstellungen auf dem Spielplan des Theaters Hagen: „Ovids Geschichten“ – Ein experimentell-klassisch-jazziges Musik-Theater frei nach Ovids „Metamorphosen“ mit Musik von Bach, Mozart, Britten, Berio, Keith Jarrett u.a. (Wiederaufnahme: 16. Oktober 2021, 19.30 Uhr, Theater Hagen, Opus).

Drei ergreifende Kerngeschichten aus den „Metamorphosen“ des lateinischen Dichters Ovid berichten von Verwandlungen, die ursprünglich dazu dienten, Naturphänomene oder zwischenmenschliche Konflikte zu beschreiben und zu verarbeiten. Als ‚externe Figur‘ kommt der Römer Cotta aus dem Roman „Die letzte Welt“ von Christoph Ransmayr dazu, der zunächst das Geschehen beobachtet, dann zunehmend eingreift … – ein außergewöhnlicher Abend mit Schauspiel, Gesang und Tanz und live gespielter Musik aus drei Jahrhunderten.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Denkmäler und Kunstwerke im Hagener Stadtbild

12. Oktober 2021

Ein stadtgeschichtliches Seminar zu Denkmälern und Kunstwerken in Hagen unter der Leitung von Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) ab Mittwoch, 27. Oktober, von 19.45 bis 21.15 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, an. Der Kurs umfasst insgesamt fünf Termine.

Was haben der Eugen-Richter-Turm, die Fritz-Steinhoff-Skulptur am Rathaus und das Gervasius-Relief an der Marienkirche gemeinsam? Alle sind Denkmäler, die an bedeutende Persönlichkeiten erinnern. Wer genauer hinschaut, entdeckt etliche Denkmäler und Kunstwerke im Hagener Stadtbild, beispielsweise die vielen Skulpturen von Milly Steger oder die zahlreichen Wandbilder aus den 1950er Jahren, die zum Teil von Emil Schumacher entworfen wurden. In dem Seminar werden einige der 250 Kunstwerke in Hagen per Lichtbild beschrieben.

Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1122 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de. In der VHS gilt die 3G-Regel.

Kartenvorverkauf für „Alice im Wunderland“

8. Oktober 2021

Ein fantastisches Märchen zur Weihnachtszeit von Lewis Carroll

Alice im WunderlandV.l.n.r.: Carolin Karnuth (Rote Königin), Cassandra Schütt (Alice), Thaddäus Maria Jungmann (Hutmacher). Foto: Klaus Lefebvre.

Der Kartenverkauf für das diesjährige Märchen zur Weihnachtszeit im Theater Hagen startet am 9. Oktober 2021, 10.00 Uhr. Auf dem Programm steht ab dem 6. November 2021 „Alice im Wunderland“ (ab 5 Jahren).

Dieses fantastische Märchen von Lewis Carroll in einer Bearbeitung und Inszenierung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf in der Ausstattung von Sabine Kreiter und in der Choreographie von Jozsef Hajzer ist als mitreißendes Theaterabenteuer voller Tanz und Live-Musik bis kurz vor Weihnachten an zahlreichen Terminen im Großen Haus zu erleben.

Vorstellungen: 6.11. (17.00 Uhr), 14.11. (17.00 Uhr), 21.11. (17.00 Uhr), 4.12. (11.00 Uhr), 5.12. (11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr), 12.12. (11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr), 19.12.2021 (11.00 Uhr). Weitere Aufführungen für Kindergärten und Schulklassen sind auf der Webseite (www.theaterhagen.de) veröffentlicht.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de. Gruppenbuchungen unter gruppen@theaterhagen.de.

Pilotschulen erhalten Bücherkoffer

8. Oktober 2021

Schulbildung stärken durch Mehrsprachigkeit

Große Freude bei den Schülerinnen und Schülern der Funckepark-Schule: Anja Schaube, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI), hat gestern in zwei Klassen der Funckepark-Schule so genannte Bücherkoffer verteilt. Als weitere Pilotschule wird in den kommenden Tagen die Freiherr-vom-Stein-Schule Bücherkoffer erhalten.

In den Bücherkoffern sind jeweils zwölf mehrsprachige Kinderbücher. Jede teilnehmende Klasse erhält zwei Koffer, welche die Kinder im Laufe des Schuljahres wochenweise ausleihen können. Zuhause können sie dann mit ihren Eltern die Bücher anschauen, lesen und in ihren Familiensprachen besprechen. Für die Eltern werden vom KI nach den Herbstferien Vorlese-Workshops angeboten, in denen ihnen das Team verschiedene Vorlesetechniken zeigt.

Die Bücherkoffer sind ein neuer Baustein des Programms „Grundschulbildung stärken durch HSU – Mehrsprachigkeit unterstützt den Bildungserfolg der Kinder“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein weiterer Baustein ist die Aktion „Rucksack Schule“, die es bereits seit einigen Jahren an mehreren Hagener Schulen gibt.

Ziel des Landesprogramms ist die Stärkung des mehrsprachigen Unterrichts durch den Einsatz von Herkunftssprachenunterrichts-Lehrkräften (HSU) im täglichen Regelunterricht der Grundschulen. Im Unterricht arbeiten die Grundschul- und HSU-Lehrkräfte zusammen an der sprachlichen Vielfalt der Kinder mit den verschiedensten internationalen Familiengeschichten und binden sie in den Unterrichtsablauf mit ein. Beiden Hagener Pilot-Grundschulen steht jeweils eine HSU-Lehrkraft zur Verfügung.

Bei Fragen zu den Bücherkoffern ist Anja Schaube unter Telefon 02331/207-5803 die Ansprechpartnerin.

Eine bedeutende Urkunde

7. Oktober 2021

Osthaus Museum freut sich über Ehrenbürgerbrief von Christian Rohlfs

Rohlfs_Ehrenbuergerbrief_maxDr. Birgit Schulte und die Ehrenbürgerurkunde von Christian Rohlfs. Foto: Osthaus Museum Hagen/Stadt Hagen.

Der Ehrenbürgerbrief des bekannten Malers Christian Rohlfs ist ab sofort im historischen Altbau des Osthaus Museums Hagen, Museumsplatz 1, ausgestellt. Die bedeutende Urkunde fand sich im Nachlass von Prof. Dr. Paul Vogt, dem Neffen des Künstlers und langjährigen Direktor des Museums Folkwang in Essen, der im Oktober 2017 verstarb. Sein Sohn Thomas Vogt, ehemaliger Präsident am Hagener Landgericht, hat dem Christian Rohlfs-Archiv im Osthaus Museum Hagen jetzt die wertvolle Urkunde übereignet.

Rohlfs wurde anlässlich seines 75. Geburtstags am 22. Dezember 1924 die Ehrung zuteil, da er, so lautet die Begründung des damaligen Oberbürgermeisters Willi Cuno, „selbstlos durch Mühe, Entbehrung und Verkennung hindurch am Bau der Kunst mit reichem Erfolge wirkte“.

„Das knapp 100 Jahre alte Dokument in der kostbaren, mit Mondstein geschmückten und mit silbernen Schließen und Füßen ausgestatteten Kassette ist ein bedeutendes Stück für das Christian Rohlfs-Archiv“, so Dr. Birgit Schulte, die am Osthaus Museum das Christian Rohlfs-Archiv betreut. Die Kassette wurde von der bedeutenden Goldschmiedin Elisabeth Treskow in Zusammenarbeit mit der Buchbinderin Frida Schoy geschaffen. Treskow hatte ihre erste Ausbildung in der Hagener Silberschmiede erfahren und wirkte wie Frida Schoy ab 1923 in der Künstlersiedlung auf der Essener Margarethenhöhe.

Nach der kürzlichen Schenkung von 185 Holzschnitten aus Privatbesitz an das Osthaus Museum ist der Ehrenbürgerbrief von Christian Rohlfs eine wesentliche Bereicherung.

Wiederaufnahme im Lutz von „pardauz“

7. Oktober 2021

Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble

pardauz3_CR_K.Lefebvre_8727Am 10. Oktober 2021 geht’s im Lutz Hagen mal wieder turbulent zu: Auf dem Programm steht mit Beginn um 15.00 Uhr die Wiederaufnahme von „pardauz“ – Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble (ab 3 Jahren).

Auf dem Weg ins Leben fallen alle auch mal hin – pardauz. Voller Freude entdecken zwei Schauspielerinnen (Lilian-Felicitas Prudlo und Anne Schröder. Foto: Klaus Lefebvre) den Spaß an der Gestaltung von Welt und Sprache und werden über den Bau einer großen Murmelbahn zu besten Freundinnen.

In dieser von der Werner Ruberg Stiftung und vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützten Inszenierung von Anja Schöne, in der Ausstattung von Sabine Kreiter und in der Choreographie von Jozsef Hajzer erwartet alle kleinen und großen Besucher ein farbenfrohes und hinreißendes Theaterspektakel.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

„Stunde der Kritik“ zum Musical „Anatevka“

6. Oktober 2021

Anatevka_KHP_380Die erste Veranstaltung in dieser Spielzeit innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zur Neuinszenierung des Musicals „Anatevka“ („Fiddler on the Roof“)“ von Joseph Stein und Jerry Bock (Foto: Björn Hickmann) am Samstag, 9. Oktober 2021 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.30 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei, ein Nachweis (geimpft, genesen oder PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) ist erforderlich.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen. Auch Besucher, die diese Neuinszenierung bereits gesehen haben, sind herzlich eingeladen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Klaus Bunte gewonnen werden, der v.a. für das Fachmagazin „Musicals“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Thomas Weber-Schallauer und die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei. Dazu gesellt sich Intendant Francis Hüsers.

Städtisches Kulturbüro fördert Kulturprojekte

5. Oktober 2021

StepsTo_2020_Projektfotos_IIc_Rachel_Brueggemann_maxStepsTo, 2020, ein Projekt im Hasper Hammer. Foto: Rachel Brüggemann.


Das Kulturbüro der Stadt Hagen fördert innovative Kunst- und Kulturprojekte in Hagen mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Eine Bezuschussung ist nur nach schriftlicher Antragstellung möglich.

Die Richtlinien für die Förderung der freien Kulturarbeit sowie das Antragsformular sind auf der Website des Kulturbüros unter dem Stichwort „Kulturförderung“ auf www.hagen.de/kulturbuero einzusehen. Fragen und Anträge können an Melanie Redlberger unter der E-Mailadresse melanie.redlberger@stadt-hagen.de gerichtet werden. Auf der Website des Kulturbüros befindet sich zudem eine Auflistung der bisher geförderten Projekte.

Es werden kulturelle Initiativen freier Träger gefördert, dabei sind alle Sparten möglich. Es werden insbesondere öffentlich zugängliche Projekte und Veranstaltungen unterstützt. Dabei ist es das Ziel, künstlerisch qualifizierte Projekte zu ermöglichen, die ein vielfältiges kulturelles Spektrum abdecken.

Die Wahlkampfmaschine stottert

3. Oktober 2021

Lortzing-Oper als Agententhriller-Komödie

Zar und ZimmermannEndlich steht sie wieder auf dem Spielplan des Theaters Hagen: Die komische Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing (mit einer neuen Dialogfassung von Holger Potocki). Die Wiederaufnahme findet am 8. Oktober 2021 (19.30 Uhr, Großes Haus) statt, es gibt drei weitere Vorstellungen.

Die Hagener Neuinszenierung dieses beliebten, 1837 uraufgeführten Werkes war Anfang Februar 2020 herausgekommen (Foto: Klaus Lefebvre). Nur wenige Vorstellungen folgten auf die Premiere, denn dann kam Corona. Seitdem konnte diese Spieloper aufgrund ihrer großen Besetzung nicht mehr gezeigt werden.

Umso mehr kann sich das Publikum nun auf einen Besuch dieses unterhaltsamen Verwechslungsstückes freuen, das durch musikalischen Witz und liebevolle Karikaturen besticht. Mit neu geschriebenen Dialogen bringt das Regie-Team „Zar und Zimmermann“ als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart.

Die Handlung ist folgende: Dem Bürgermeister der holländischen Stadt Saardam namens van Bett ist es gelungen, aus der ruinösen Schiffswerft ein boomendes Startup-Unternehmen für Militärschiffe und Kriegs-U-Boote zu machen. Von diesem Erfolg beflügelt, will er niederländischer Ministerpräsident werden. Doch van Betts Wahlkampfmaschine stottert: Sein Referent schickt ihn in die falschen Städte, eine kreativ-anarchische Widerstandsgruppe lässt ihm keine Ruhe, in der von ihm selbst entworfenen Firmenzentrale breiten sich liberale Tendenzen aus und auch die Umfrageergebnisse sind mau …

Als jedoch ein Gesandter der britischen Nach-Brexit-Regierung seine Kooperation anbietet, ergeben sich ganz neue Optionen: Die Hinweise verdichten sich, dass ein unehelicher Sohn des russischen Präsidenten inkognito auf der Werft arbeitet, um seine Bildung als möglicher Nachfolger des Vaters zu vervollkommnen. Allerdings ist es mit van Betts Scharfsinn nicht so weit her – er identifiziert mit Peter Iwanow den falschen Russen, und allmählich entgleitet ihm alles …

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Lutz-Lounge im Theater Hagen

2. Oktober 2021

Das Theater Hagen bietet erneut eine Lounge-Veranstaltung am 4. Oktober 2021 um 16.00 Uhr im Lutz für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Menschen aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit an.

Neben den Neuproduktionen aller Sparten werden an diesem informativen Nachmittag auch die partizipativen Angebote vorgestellt. Im Anschluss daran möchten die Theatermitarbeiterinnen und -mitarbeiter gerne mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Fragen, Problematiken, aber auch über Möglichkeiten in dieser aktuell besonderen Situation ins Gespräch kommen, um dadurch möglichst vielen Schülerinnen und Schülern das kulturelle Angebot des Theaters Hagen so leicht wie möglich zugänglich zu machen.

Eine verbindliche Anmeldung zum Besuch dieser Veranstaltung ist unter marketing@theaterhagen.de möglich. Fragen dazu beantwortet gerne Marek Szabowski (Marketingreferent) unter Tel. 02331 / 207-3222.

Führung durch die Liebfrauenkirche Vorhalle

1. Oktober 2021

Zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle mit Benno Schmolke lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 5. Oktober, von 17 bis 18.30 Uhr ein.

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911 und 1912 als dreischiffige neuromanische Basilika nach den Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist eine Kirche des ausklingenden Historismus mit Hinwendung zum Jugendstil. Das Gebäude und die Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934 bis 1936 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Für die Führung hat die VHS keinen Eintrittspreis festgelegt. Stattdessen gilt das Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 1184 unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de. In der Kirche muss eine Maske getragen und der Mindestabstand eingehalten werden.

Theater Hagen sucht Mitwirkende für Kinderoper

1. Oktober 2021

Das Theater Hagen macht dem musikalischen Nachwuchs in dieser Spielzeit interessante partizipative Angebote. Das Projekt „Max und Moritz“ – eine Oper von Kindern für Kinder – soll im Mai 2022 zur Uraufführung gebracht werden. Angeleitet von einem professionellen Team aus Theatermachern und Musikern werden Kinder und Jugendliche acht Vorstellungen auf der Lutz-Bühne singen und spielen.

Aus Wilhelm Buschs klassischer Geschichte in sieben Streichen wird im Libretto von Holger Potocki eine wilde Kindergeschichte in heutiger Zeit. Die Musik komponierte Andres Reukauf, der schon viele Male die Musik für die beliebten Märchenproduktionen zur Weihnachtszeit im Theater Hagen kreiert hat.

Für dieses Projekt werden gesangsbegeisterte junge Menschen zwischen 8 und 18 Jahren für Solo- und Ensemblerollen gesucht, die die Oper in der Regie von LUTZ-Leiterin Anja Schöne ab Dezember 2021 einstudieren.

Wer bei dieser Kinderoper mitwirken möchte ist zu einem Live-Vorsingen am 6. Oktober 2021 um 17.00 Uhr im Lutz eingeladen. Anmeldungen dafür sowie Fragen dazu können an: kinderoper@theaterhagen.de gesendet werden.

Bewerbungen mit einer Gesangsprobe können auch als Video bis zum 10. Oktober 2021 auf https://schicks.digital/ hochgeladen werden. Der Downloadlink muss dann bitte an kinderoper@theaterhagen.de gesendet werden.

Beim Vorsing-Termin am 6. Oktober wird auch die Leiterin des Kinderchors anwesend sein, die noch Verstärkung für „Hänsel und Gretel“ sucht. In dieser Oper von Engelbert Humperdinck spielt der Kinderchor eine besonders wichtige Rolle. Hier haben die jungen Nachwuchssänger und -sängerinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Opernensemble des Theaters auf der Bühne des Großen Hauses zu stehen. Ab dem 27.11.2021 sind vierzehn Vorstellungen geplant.

Erstaufführung von „Monty Python’s Spamalot“

30. September 2021

Spamalot_HP_262Szene aus der Produktion. V.l.n.r.: Alexander von Hugo, Rainer Zaun, Carolin Soyka, Matthias Knaab. Foto: Björn Hickmann.

„Always Look on the Bright Side of Life!“ – diesen Song kann man ab Samstag, 2. Oktober 2021 live im Theater Hagen erleben, wenn die Premiere (19.30 Uhr, Großes Haus) des Musicals „Monty Python’s Spamalot“ auf dem Programm steht.

Dieses erstmals im Theater Hagen aufgeführte, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete satirische Werk basiert auf dem Kult-Spielfilm „Die Ritter der Kokosnuss“ der legendären britischen Komikergruppe Monty Python. Deren Mitglied Eric Idle (Buch, Liedtexte, Musik) und John Du Prez (Musik) haben es verfasst, die Uraufführung fand 2005 am Broadway in New York statt.

Monty Pythons Stil, der sich aus absurden, surrealistischen, anarchistischen, albernen und respektlosen Elementen zusammensetzt und vielfältig mit den Konventionen von Humor spielt, findet sich auch in dem überaus erfolgreichen Musical wieder, welches sich durch seine freche Doppelbödigkeit auszeichnet, da es sich immer wieder über sich selbst und das Genre Musical im Allgemeinen lustig macht.

Es erzählt von König Artus, der sich im Jahre 932 in einem von der Pest gezeichneten England auf die Suche nach den tapfersten und edelsten Rittern für seine Tafelrunde macht. Sie folgen dem göttlichen Auftrag, den heiligen Gral zu finden und geraten auf ihrer Reise durch das mittelalterliche Britannien in unzählige aberwitzige Situationen. Im Kampf müssen sich die Ritter etwa gegen das Killerkaninchen oder die französischen Spötter, die mit Kühen werfen, beweisen. Doch am Ende der beschwerlichen Gralssuche findet jeder in König Artus’ Gefolge seine Bestimmung – sei es im Showbusiness oder in der Liebe.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Im Lutz: Wiederaufnahme von „Stadt der Kinder“

29. September 2021

Eine multimediale TheaterUtopie von Anja Schöne und Ensemble

Stadt der KinderSzene aus der Produktion: Helen Rademacher, Meera Varghese, Tomani Diatta. Foto: Dirk Burghaus.

Der Wiederaufnahme-Reigen im Lutz wird fortgesetzt mit der Präsentation von „Stadt der Kinder“ – Eine multimediale TheaterUtopie von Anja Schöne und Ensemble (ab 10 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-10).

„Wenn ich nicht tanzen kann, will ich nicht bei dieser Stadt mitmachen!“ – Gemeinsam mit ihrem multinationalen Ensemble hat Regisseurin Anja Schöne auf der Grundlage von Recherchematerial eine visionäre Theaterperformance rund um das Thema Kinderrechte entwickelt, in der die Vision einer Stadt entsteht, in der Kinder und Jugendliche das Sagen haben und Ideen die wichtigste Währung sind. Zudem bringen sie Spiel, Tanz und Musik, Mut und Humor mit.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Interkulturelle Woche: Kinofilm „Gipsy Queen“

29. September 2021

Den Film „Gipsy Queen“ zeigt das Kino Babylon in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen sowie den Integrationsagenturen des Caritasverbandes Hagen e.V., der Diakonie Mark-Ruhr und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hagen-Märkischer Kreis anlässlich der Interkulturellen Woche am Donnerstag, 30. September, um 18 Uhr im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14.

Das Drama erzählt die Geschichte von Ali (Alina Serban), einer alleinerziehenden Mutter aus Rumänien, die sich im Großstadtdschungel Hamburgs behaupten muss. Regisseur Hüseyin Tabak gibt in seinem Film Alis Rassismuserfahrungen, ihre Existenzängste sowie die Liebe zu ihren Kindern, die Ali Hoffnung geben, als talentierte Boxerin erfolgreich zu sein, realitätsnah wieder.

Der Eintritt zur Filmvorführung ist frei. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Plätze begrenzt. Karten sind nur am Veranstaltungstag im Kino Babylon erhältlich, um eine vorherige Reservierung wird daher beim Kulturzentrum Pelmke unter Telefon 02331/336967 oder bei Tanja Monse unter E-Mail tanja.monse@awo-ha-mk.de gebeten.

Klassik + Jazz im ESM: Klangliche Ermittlungen

28. September 2021

Von Argentinien über Paris nach Deutschland
Stefan Bauer (Vibes/Marimba) & Michael Heupel (Flöten)

30.09.2021, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Stefan_Bauer__Michael_Heupel__c_Kurt_Rade_Collage_Annette_WiggerDas Duo als kleinste kommunikative und intime Besetzung stellt für Stefan Bauer und Michael Heupel eine besondere Herausforderung dar (Foto: ESM).

Beide Musiker haben die Welt bereist und Eindrücke verschiedener Kulturen in ihre Spielweise und ihr „musikalisches Denken“ einfliessen lassen. Ihnen ist eine unstillbare Neugier sowie Offenheit für Unvorhergesehenes (eigentlich Unerhörtes oder Unvorhergehörtes) zu eigen. Wenn dann noch in Konzerten das Publikum als aktive Kraft hinzukommt, macht es ihnen besondere Freude Neuland zu betreten und Klangwelten gemeinsam zu erforschen.

Flöte und Marimba haben ihre traditionellen Pendants in vielen Ländern Afrikas, wo die verschiedensten Flöten, sowie die`Ahnen´der Marimba in Form von Balafonen und diversen Schlitztrommeln vorkommen.

Bei einer Afrika Tournee im Auftrag des Goetheinstitutes wurde so die Brücke zum Publikum schon allein durch die Instrumentierung geschlagen. Als dann noch in der Zusammenarbeit mit den einheimischen Balafon- und Gyil-Meistern Aly Keïta (Elfenbeinküste) und Bernhard Woma (Ghana) afrikanische und europäische Musikkulturen aufeinandertrafen, geriet das Publikum außer Rand und Band.

Ähnliche Reaktionen gab es während eines Auftritts beim Vibraphonissimo Festival in Fürth im Januar 2020. Teile eines Mitschnitts des Bayrischen Rundfunks dort werden zur Grundlage einer Audio-Veröffentlichung des Duos, die Anfang nächsten Jahres erwartet wird.

Besonders solche Erfahrungen haben Bauer und Heupel in ihrer Ansicht bestärkt, dass Musik keine Grenzen kennt. Improvisation steht für beide im Vordergrund. Als Basis dienen Bauers Kompositionen und Heupels Improvisationsvorlagen. Obwohl die beiden schon über einen langen Zeitraum miteinander musizieren haben sie sich die Frische der Erstbegegnung bewahrt.

Eintritt frei
Wir bitten Corona-bedingt um Reservierung mit Angabe des Namens, der Anschrift und Telefonnummer unter info@esmh.de

Lotz steigt zum Direktor des Schumacher-Museums auf

28. September 2021

Das Emil-Schumacher-Museum in Hagen hat gut fünf Monate nach dem Tod von Ulrich Schumacher einen neuen Direktor: Rouven Lotz. (…)

Rouven Lotz ist Kunsthistoriker und war bereits seit 2011 als wissenschaftlicher Leiter engster Mitarbeiter von Ulrich Schumacher. (…)

Quelle: wp.de

Tegtmeier-Abend im Kunstquartier

27. September 2021

Tegtmeier_MangerIm Rahmen der Ausstellung „Die Stadt: Geschichte-Kultur-Musik“ präsentiert das Osthaus Museum Hagen am Samstag, 2. Oktober, um 20 Uhr einen Tegtmeier-Abend im Foyer des Kunstquartiers.

An Jürgen von Manger (Foto: Ennow Strelow), der durch seine Kunstfigur des Ruhrgebietlers Adolf Tegtmeier bundesweiten Kultstatus besitzt, erinnert der Dortmunder Schauspieler Carsten Bülow zusammen mit der Nichte Jürgen von Mangers, Monika von Manger, an das Wirken des großen Sympathieträgers der Region Ruhrgebiet.

Der „Schwiegermutter-Mörder“ oder „Die Fahrschulprüfung“, sind vielen Menschen in Erinnerung geblieben, und seine Fernsehformate lockten Millionen vor die Bildschirme. Viele haben bis heute den besonderen Blick, samt Schnauzbart und ausgeleierter Kappe vor Augen, wenn die Namen Jürgen von Manger und Adolf Tegtmeier fallen. Aber auch für jüngere Fans des Ruhrgebiet-Humors gibt es einiges zu entdecken.

An diesem Abend präsentiert Bülow einige „Stückskes“ und Songs, und Monika von Manger öffnet, im Gespräch mit Carsten Bülow, das Familienalbum für das Publikum und erzählt von ihrem Onkel. Natürlich dürfen auch die berühmten „Schangsongs“ an diesem Abend nicht fehlen.

Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro. Interessierte können die Karten bei der Kasse des Kunstquartiers unter Telefon 02331/207-3138 oder E-Mail museen@stadt-hagen.de kaufen.

Die Besucherinnen und Besucher im Museum müssen die Maskenpflicht sowie die Abstandsvorgabe von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Außerdem gilt die 3-G-Regelung mit Ausweispflicht.

Hohenhof öffnet am 2. Oktober

26. September 2021

Hohenhof

Der Hagener Hohenhof, Stirnband 10, öffnet am Samstag, 2. Oktober, nach langer Schließung wieder seine Türen für Besucherinnen und Besucher (Foto: Karsten-Thilo Raab). Der Besuch ist dann zu den regulären Öffnungszeiten samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr möglich. Aufgrund von Renovierungsarbeiten bleiben noch einige der Ausstellungsräume im Obergeschoss geschlossen.

Bei der Besichtigung des Hohenhofs gilt die Maskenpflicht. Um die Abstandsvorgabe von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten zu können, muss die zulässige Besucherzahl gegebenenfalls begrenzt werden.

Der Hohenhof in Hagen-Eppenhausen wurde 1908 von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde als Wohnhaus für den Hagener Folkwang-Gründer Karl Ernst Osthaus und seine Familie gebaut. Das historische Jugendstil-Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Gesamtkunstwerk.

Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus

25. September 2021

Auch das Künstlerleben muss wieder weitergehen – unter diesem Motto öffnet das Hagener Kunst- und Atelierhaus, Hochstraße 76, nach pandemiebedingter Pause am 3. Oktober von 12 bis 16 Uhr wieder seine Türen.

Die Künstlerinnen und Künstler aus den 24 Ateliers zeigen rund 50 neue Werke. Auch während der Shutdowns haben sie kreativ gearbeitet und teilweise neue Formen und Themen entdeckt haben. Was dabei entstanden ist und ob und wie sich Corona und seine Folgen in den Werken widerspiegeln, können Besucherinnen und Besucher selbst entscheiden.

Für den Zugang ist ein Nachweis entsprechend der der 3G-Regel erforderlich, beim Einlass wird geprüft, ob die Gäste geimpft, genesen oder getestet sind, und im Haus besteht Maskenpflicht. Der Tag der offenen Tür findet statt am 3. Oktober 2021 von 12 bis 16 Uhr im Kunst- und Atelierhaus, Hochstraße 76, Hagen.

Erste Premiere im Lutz in der Spielzeit 2021/22

24. September 2021

„Adas Universum“ – Eine musikalische Forschungsreise

Adas UniversumAus der Produktion (v.l.n.r.): Helen Rademacher, Charlotte Welling. Foto: Leszek Januszewski.

Die erste Premiere im Lutz Hagen in der Spielzeit 2021/22 findet am 26. September 2021 (15.00 Uhr) statt. Auf dem Programm steht die Uraufführung von „Adas Universum“ – Eine musikalische Forschungsreise von Anja Schöne und Tobias Hagedorn (ab 8 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 3-5).

Adas Universum öffnet ein Fenster in die Welten von zwei jungen Mädchen, die sich nicht davor scheuen, das scheinbar Unmögliche zu denken: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, also 100 Jahre vor der eigentlichen Erfindung des Computers, entwickelt die wissbegierige Ada Lovelace die erste Programmiersprache. Zweihundert Jahre später möchte Nachwuchserfinderin Lia mit den Mitteln von Musik und Computertechnologie die Welt, die sie umgibt, verändern. Mit großer Neugier und unerschütterlichem Forscherinnengeist erschaffen beide immer neue Universen um sich herum, die gleichzeitig von kindlicher Fantasie und visionärer Vorstellungskraft zeugen.

Lutz-Leiterin Anja Schöne und Tobias Hagedorn, Komponist für zeitgenössische elektronische Musik, haben dieses Stück konzipiert und kreiert und schicken darin zwei Schauspielerinnen auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise zu den Funktionsweisen von Computern und den Schnittstellen von Mathematik und Musik.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Wehringhausen: Rundgang zur Architektur um 1900

24. September 2021

Einen Stadtteilrundgang durch Wehringhausen mit Dr. Elisabeth May zur abwechslungsreichen Architektur um 1900 veranstaltet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Mittwoch, 29. September, von 16 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist vor der Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Straße 49.

Die topografischen Gegebenheiten des Stadtteils Wehringhausen finden sich auch städtebaulich in dem gesellschaftlich-hierarchischen Aufbau des Wohnviertels wieder. Oben, an den Stadtgarten grenzend, entstand ein exponiertes Baugebiet nach den Gründerjahren. Im Buschey-Viertel zeugen prächtige Villen von einer glanzvollen Zeit. Die Beamtenwohnhäuser im mittleren Bereich des Viertels sind ebenso ansehnlich wie die weiter bergab gelegenen Arbeiterwohnhäuser mit den ansprechenden Fassadengestaltungen.

Die Teilnahmegebühr von 6 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Anmeldungen nimmt das Serviceteam der VHS unter Angabe der Veranstaltungsnummer 1164 unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de entgegen.

Erste Musiktheater-Premiere: „Anatevka“

23. September 2021

Anatevka_KHP_013Im Vordergrund: Ansgar Schäfer als Tevje. Foto: Björn Hickmann.

Das Theater Hagen startet seinen Premieren-Reigen am Samstag, 25. September 2021 (19.30 Uhr, Großes Haus) mit der Aufführung der Neuinszenierung des Musicals „Anatevka“ („Fiddler on the Roof“) von Joseph Stein und Jerry Bock.

„Anatevka“ ist eines der beliebtesten und erfolgreichsten Musicals, das bis heute das Publikum berührt und mitreißt. Das 1964 am Broadway uraufgeführte Werk basiert auf Geschichten von Scholem Alejchem, einem der bedeutendsten jiddischsprachigen Schriftsteller. Das facetten- und klangfarbenreiche Stück, in dem Klezmer und Broadwaymusik aufeinandertreffen, enthält unvergessliche Melodien wie das Lied des Tevje „Wenn ich einmal reich wär‘“.

Worum geht’s? Tevje träumt davon, reich zu sein, nicht arbeiten zu müssen und ein bequemes Leben zu haben. Davon ist der jüdische Milchmann jedoch weit entfernt: Als Vater von fünf Töchtern ist er besorgt, sie gut zu verheiraten. In Anatevka, einem Dorf im zaristischen Russland, in dem die Familie lebt, ist alles durch jüdische Traditionen geregelt.

Doch Tevjes drei älteste Töchter verstoßen gegen die Tradition, als sie die Dienste der Heiratsvermittlerin ablehnen und sich stattdessen selbst ihre Ehemänner aussuchen wollen. Und auch sonst gerät Tevjes Welt aus den Fugen: Das Zusammenleben von Juden und Christen wird immer öfter durch Gewalt und Pogrome getrübt, was seine Familie in existentielle Not bringt.

Beinahe verliert der Milchmann dabei das Gleichgewicht, das die Menschen in Anatevka so dringend benötigen: Treffend vergleicht er sie mit einem Geiger auf dem Dach, der versucht, eine einfache Melodie zu spielen, ohne sich dabei den Hals zu brechen …

Die Premiere ist ausverkauft. – Weitere Vorstellungen: 9.10. (19.30 Uhr), 3.11. (19.30 Uhr), 12.11.2021 (19.30 Uhr), 19.1. (19.30 Uhr), 6.2. (15.00 Uhr), 10.4.2022 (18.00 Uhr)

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

KunstTour zur Georges Braque-Ausstellung

20. September 2021

Die nächste KunstTour der Volkshochschule Hagen (VHS) führt am Samstag, 9. Oktober, von 11 bis 18 Uhr zur Georges Braque-Ausstellung in das K20, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf. Treffpunkt ist um 11 Uhr in der Halle des Hauptbahnhofes Hagen.

Die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf würdigt mit der Ausstellung den in Deutschland bislang zu wenig beachteten Georges Braque als bahnbrechenden Künstler der französischen Avantgarde und als Erfinder des Kubismus. Das spannende und ereignisreiche Frühwerk des Künstlers zwischen 1906 und 1914 steht dabei im Vordergrund. Vor dem Ersten Weltkrieg prägte der junge Georges Braque (1882-1963) mit seinem Freund Pablo Picasso acht Jahre lang die vielleicht revolutionärste Etappe in der Geschichte der modernen Malerei: den Kubismus. Landschaften und Stillleben sind seine Spezialmotive.

Die Ausstellung zeigt, wie Braque in rasanter Abfolge und auf höchstem Niveau die stilistischen Mittel weiterentwickelt oder neu erfindet. Rund 60 Werke aus internationalen Museen, Privatsammlungen und den Beständen der Kunstsammlung NRW werden im K20 präsentiert. Eine professionelle Führung durch die Ausstellung ist Teil der KunstTour.

Der Ausflug endet gegen 18 Uhr wieder am Hagener Hauptbahnhof. Informationen zur Anmeldung und zu dem Angebot mit der Kursnummer 2010 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de.

Verleihung des Ernst Meister-Preises für Lyrik

17. September 2021

V.l.n.r.: Reinhard Gundlach (Neue Ernst Meister Gesellschaft), Anja Utler (Preisträgerin), Erik O. Schulz (Oberbürgermeister) und Dr. Tayfun Belgin (Leiter Fachbereich Kultur). Foto: Joachim Schwingel.

Die Lyrikerin Anja Utler wurde am Freitag, 10. September, mit dem Ernst Meister-Preis für Lyrik ausgezeichnet. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz und einer Laudatio von Dr. Cornelia Epping-Jäger (Ruhr-Universität Bochum) trug die preisgekrönte Lyrikerin ein Gedicht von Ernst Meister vor, welches sie jahrelang begleitet hat auf ihrer Suche nach einer eigenen künstlerischen Stimme.

Sie zeichnete Ernst Meisters starke Wirkung auf ihr lyrisches Schaffen nach, was die Wahl dieser Preisträgerin durch die Fachjury auf eindrückliche Weise bestätigte. Die Auswahl eigener Texte, die Anja Utler darbrachte, nahm auf subtile Weise Bezug auf das Hochwassergeschehen in Hagen.

Der Ernst Meister-Preis für Lyrik ist ein Kooperationsprojekt des Fachbereichs Kultur, der Neuen Ernst Meister-Gesellschaft sowie der FernUniversität Hagen. Der Preis wird gefördert durch die Sparda Bank West.

Erstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters

16. September 2021

KloevekornDie Reihe der Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen startet am 21. September 2021 mit Beginn um 19.30 Uhr (Stadthalle Hagen). Endlich können die Besucher wieder in den Genuss kommen, ein großes sinfonisches Werk in voller Orchesterbesetzung zu hören: die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvořák.

Der Komponist suchte in diesem, 1893 in New York uraufgeführten Opus eine neue genuin amerikanische Musiksprache zu erschaffen. Tatsächlich ließ er sich von Spirituals und Weisen der Ureinwohner inspirieren, brachte aber ebenso Elemente seiner tschechischen Heimat ein und schuf damit ein Stück Weltmusik.

Auch das Oboenkonzert „Spirit of the wild“ von Nigel Westlake bringt Landschaft zum Erklingen: Der in Perth geborene Komponist bezeichnet sein hochvirtuoses, 2016 verfasstes Werk als „Liebesbrief an die australische Wildnis“. Fanny Kloevekorn, Solo-Oboistin des Philharmonischen Orchesters Hagen, wird den solistischen Part interpretieren (Foto: Yala Pierenkemper).

Zu Beginn dieses von Generalmusikdirektor Joseph Trafton geleiteten Konzertes stehen Johannes Brahms’ beliebte, 1873 geschriebene „Haydn-Variationen“ auf dem Programm, in denen ein schlichtes Choralthema die Keimzelle bildet.

Auch in dieser Spielzeit werden wieder kostenfreie Einführungen angeboten: Für Erwachsene um 18.45 Uhr im Großen Konzertsaal, für junge Menschen (von 8-12 Jahren) um 18.45 Uhr im Sinfonium.

Für den Besuch dieses Konzertes ist der Nachweis (geimpft, genesen oder PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) erforderlich. Die Maske darf am Sitzplatz abgenommen werden. Minderjährige müssen einen Schülerausweis oder ein Schnelltest-Zertifikat vorzeigen (die von den Schulen bzw. Lehrern ausgestellten Zertifikate werden anerkannt). Abonnenten
erhalten 20% Rabatt auf den regulären Ticketpreis. Zudem können Tauschgutscheine eingelöst werden.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über das Reservierungsformular auf der Webseite (www.theaterhagen.de).

Werkstatt-Probe zu „Anatevka“

15. September 2021

Einführungsveranstaltung zur Neuinszenierung des Musicals

fiddlerAls erste Premiere in der Spielzeit 2021/22 bringt das Theater Hagen am 25. September 2021 (19.30 Uhr, Großes Haus) das Musical „Anatevka“ von Joseph Stein und Jerry Bock heraus (Illustration: Yuliana Falkenberg).

Eine Einführungsveranstaltung zu dieser Neuproduktion wird am 20. September 2021 mit Beginn um 18.00 Uhr im Großen Haus angeboten, bei welcher die Besucher nicht nur Informationen zum Werk, zur Inszenierung und zur Ausstattung erhalten, sondern auch bei einer Probe dabei sein können. Das Produktionsteam und die Darsteller auf der Bühne freuen sich auf eine rege Teilnahme und die Reaktionen des Publikums.

An der Theaterkasse sind kostenlose Eintrittskarten für diese Veranstaltung erhältlich, die auch telefonisch bzw. per Mail reserviert werden können. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Die Theaterkasse ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet und unter der Telefonnummer 02331 / 207-3218 sowie per Email theaterkasse@stadt-hagen.de erreichbar. Zudem hat die Theaterkasse am 20.9.2021 ab 17.00 Uhr geöffnet.

Bitte beachten: Für den Besuch dieser Werkstatt-Probe ist der Nachweis (geimpft, genesen, PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) erforderlich. Die Maske kann am Platz abgenommen werden.

Neuer Konzertflügel eingeweiht

15. September 2021

Mit einem feierlichen Konzert hat die Max-Reger-Musikschule, Dödterstraße 10, am vergangenen Sonntag (12. September) den neuen Konzertflügel eingeweiht.

Dozentinnen, Dozenten und Schülerinnen der Musikschule boten ein anspruchsvolles und vielfältiges Musikprogramm unter anderem mit Werken von Debussy, Schubert, Saint-Saens, J. Suk sowie Eigenkompositionen der Dozenten aus dem Jazz- und Popbereich. Die über 50 Zuschauerinnen und Zuschauer waren von den Darbietungen begeistert.

Musikschulleiter Martin Rösner nahm die Matinee auch zum Anlass, auf die Situation des schwer vom Hochwasser getroffenen Rock-Pop-Kellers aufmerksam zu machen. Mit großzügigen Spenden an den Förderverein der Musikschule zeigten die Besucherinnen und Besucher solidarisch und bedankten sich gleichzeitig für die musikalische Veranstaltung.

Hochwasserschäden: Musikschule in Frankfurt an der Oder spendet Konzerteinnahmen an die Max-Reger-Musikschule

14. September 2021

Musikschulen halten zusammen: Rund 890 Euro hat die Städtische Musikschule Frankfurt an der Oder an die vom Hochwasser betroffene Max-Reger-Musikschule der Stadt Hagen gespendet. Die Spenden stammen aus den Einnahmen eines gemeinsamen Konzertes der Musikschule Frankfurt/Oder und der Kulturbetriebe Frankfurt an der Oder am 3. September.

Der Leiter der Städtischen Musikschule Frankfurt an der Oder, Rainer Pfundstein, wandte sich mit seinem Angebot, eine stark von der Hochwasserkatastrophe am 14. Juli betroffene Musikschule in Nordrhein-Westfalen mit Spenden zu unterstützen, an den Landesverband der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen e.V. Der Landesverband vermittelte den Kontakt zur Hagener Musikschule.

Am 3. September war es dann soweit: Das Konzert „Musikschulen öffnen Kirchen“ fand mit rund 170 Besucherinnen und Besuchern statt und brachte eine Spendensumme von rund 890 Euro für die Max-Reger-Musikschule ein. „Dieses Zeichen der Solidarität und Verbundenheit mit unserer Musikschule berührt uns sehr. Wir freuen uns über das Engagement der Musikschule Frankfurt an der Oder und sagen von Herzen Danke!“, freut sich auch Hagens Kulturdezernentin Margarita Kaufmann über die Hilfsbereitschaft.

Rock-Pop-Keller stark betroffen

Die Flutkatastrophe hatte den beliebten Rock-Pop-Keller der Max-Reger-Musikschule schwer getroffen. Die Kernsanierungsarbeiten dauern voraussichtlich bis November an. Die Musikschule investiert die Spendensumme in neue Instrumente, Boxen- und Stromkabel sowie in die Reparatur von mehreren Gitarrenverstärkern. Zudem müssen einige Transportboxen von Blasinstrumenten erneuert werden.

Auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

11. September 2021

Vom Jugendstil zum Expressionismus

An einem Rundgang der Volkshochschule Hagen (VHS) zu den Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs in Hagen können Interessierte am Mittwoch, 15. September, von 16 bis 17 Uhr teilnehmen. Unter der Führung von Dr. Elisabeth May werden dabei Baudenkmäler aus der Zeit des Jugendstils bis zum Expressionismus erklärt.

Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben prägnanten Gebäuden wie der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er Jahre sind dort zu entdecken.

Der Treffpunkt ist an der Haßleyer Straße 14. Die Teilnahmegebühr für den Kurs mit der Kursnummer 1162 beträgt 6 Euro und wird vor Ort bar bezahlt. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung entweder unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de.

Kick-off der LUTZ Theaterzentrale

11. September 2021

Das LUTZ-Team möchte das partizipative Angebot (für 8- bis 22-Jährige) in dieser Spielzeit deutlich ausbauen und hat eigens dafür eine neue Institution für alle jungen Theaterfans geschaffen, die selbst auf der Bühne stehen möchten: Die LUTZ THEATERZENTRALE. Dafür haben sie sich Verstärkung geholt: Theaterpädagogin Daria Malygina sowie der Schauspieler und LUTZ-Assistent Benedict Badenius werden die TEAMS leiten.

Los geht es ab Mitte September wöchentlich oder im 14tägigen Turnus: Das TEAM TESTLAUF (für alle zwischen 8 und 11 Jahren) trifft sich ab dem 13. September immer am Montagnachmittag, wagt die ersten kleinen Schritte und großen Sprünge auf die Theaterbühne und lässt gemeinsam Fantasiewelten entstehen.

Das TEAM TURBULENZEN (für alle zwischen 12 und 14 Jahren) kommt ab dem 16. September immer donnerstags zusammen, um sich über die Turbulenzen des Lebens auszutauschen und unterschiedliche Theaterformate auszutesten. Gemeinsam mit Daria Malygina wird im Verlauf der Spielzeit eine Präsentation mit Tanz- und Performance-Elementen entwickelt.

Den Themen Diversität und Inklusion verschreibt sich das transdisziplinäre TEAM TRANSIT (für alle zwischen 15 und 22 Jahren), das als Theaterkollektiv verschiedene Professionen erkundet: ob als Regisseur, Dramaturg, Schauspieler oder Performer – Hauptsache, es gibt viele neue Ideen und verrückte Themen, die mit den Teilnehmenden den Weg ins Theater finden.

Für alle TEAMS sind noch ein paar Plätze frei. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter: dmalygina@theaterhagen.de.

Die beiden partizipativen Projekte AUF ZU NEUEN WELTEN! sowie UNTERWEGS für Hagenerinnen und Hagener ab 14 Jahren erarbeiten Performances in den Stadtteilen Wehringhausen und Altenhagen. Fragen dazu können an lutz@theaterhagen.de gerichtet werden.

„Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“ – Wiederaufnahme im Lutz Hagen

10. September 2021

Ein philosophisches WeltEntdeckungsStück mit Musik

Pinienkerne wachsen nicht in TütenSzene aus der Produktion. V.l.n.r.: Charlotte Welling, Anne Schröder, Christian Kaltenhäußer, Antje Haury (Foto: Leszek Januszewski).

Als nächste Wiederaufnahme im LUTZ steht „Pinienkerne wachsen nicht in Tüten“ – ein philosophisches WeltEntdeckungsStück von Paula Fünfeck mit Musik am 12. September 2021, 15.00 Uhr, auf dem Programm (ab 6 Jahren – Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 1-4; in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen).

Herr Grand sitzt in Mutter Nates Garten und denkt Löcher in die Luft: Was ist das Stärkste auf der Welt: die Ameise, die Sonne, ein Pinienkern oder doch ein Bär? Noch bevor er richtig zu Ende gedacht hat, wütet der frisch erdachte Bär bereits hungrig und verwirrt durch die Welt und macht aus der Prachtpinie Kleinholz. Weiß er nicht, dass seine geliebten Pinienkerne auf Bäumen und nicht in den Tüten des skrupellosen Kaufmenschen wachsen? Da müssen sich Mutter Nate und Herr Grand einiges einfallen lassen, um die Kreisläufe des Lebens wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

Die Zuschauer erwartet ein zauberhaft kurioses Weltenmärchen mit Loopstation, Kontrabass und Gesang über nichts Geringeres als die Rettung der Welt.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über das Reservierungsformular auf der Webseite (www.theaterhagen.de).

Denkmaltopographie Hagen

10. September 2021

Kunsthistoriker im Hagener Stadtgebiet unterwegs

In zwei Jahren ein umfassendes Werk über die Hagener Denkmallandschaft verfassen: Das ist seit dem 1. Mai dieses Jahres die Aufgabe von Denkmaltopograph Dr. Roland Feitenhansl. In enger Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erarbeitet er einen Katalogband über bereits erfasste Bau- und Bodendenkmäler sowie übergreifende Beiträge zur Hagener Denkmallandschaft.

Start der Aufzeichnungen in Haspe

Nachdem Dr. Roland Feitenhansl sich zunächst einen ersten Überblick über die Denkmäler im Stadtgebiet gemacht hat, konnte er zuletzt den Bereich Haspe erkunden und eine erste Prüfliste von Objekten erstellen, die ebenfalls bedeutend für das Stadtbild und die Ortsgeschichte sein könnten.

„Das Besondere an dem Stadtteil Haspe ist die Vielfältigkeit der Architektur und ihr Zusammenwirken innerhalb der einzelnen Straßenzüge, Plätze und Grünanlagen“, so beschreibt der Denkmaltopograph, der kein gebürtiger Hagener ist und die Stadt zunächst neu kennenlernen muss, Haspe und seine historische Bebauung. „Hier befindet sich eine Mischung aus Friedhofsanlagen, Wohnhäusern, Villen, Industrie- und Gewerbeanlagen sowie Schul- und Sportanlagen, die alle gemeinsam das Stadtbild prägen und spannende Geschichten in sich bergen.“ Doch nicht nur Einzelbauwerke sind für den Topographen interessant, auch ganze Straßenzüge, Baublöcke und Platzanlagen werden von ihm unter die Lupe genommen.

Erfassung seltener Objekte

Gleich zu Beginn ist dem Denkmaltopographen die dreifache Friedhofsanlage „Auf dem Mops“ mit ihrem evangelischen, katholischen und städtischen Teil aufgefallen. „So etwas sieht man auch nicht alle Tage“, betont der Experte. „Genauso wie die terrassenförmige Urnengrabanlage aus der Zwischenkriegszeit und die authentisch aus den 1950er Jahren überlieferte Trauerhalle mit ihrem ausdrucksstarken Tiefenrelief „Der Lebenszyklus“ von Karel Niestrath, der in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden wäre.“

In der Grünanlage „Im Zipp“, dem früheren evangelischen Friedhof, gibt es außerdem eine Reihe von historischen Grabsteinen, die noch in einer Art Dornröschenschlaf schlummern. Darunter befindet sich auch der Stein des bedeutenden Hasper Industriellen, Gustav Lehrkind.

Erschließung von Privatbesitz oft schwierig

Neben öffentlichen Gebäuden und Anlagen, die für Feitenhansl jederzeit zugänglich sind und zumindest von außen fotografisch dokumentiert und mit einer kurzen Beschreibung versehen werden können, sieht die Erarbeitung einer Denkmaltopographie auch die Dokumentation von Denkmälern in Privatbesitz vor. Diese können jedoch nicht ohne vorherige Abstimmung besichtigt werden.

„Dort wo ich den Bewohnerinnen und Bewohner von Denkmälern begegne, ergibt sich zwar manchmal die Möglichkeit, spontan ein Gebäude auch von innen zu besichtigen“, erzählt Feitenhansl. „Für eine flächendeckende Erfassung des Bestandes reicht dies jedoch nicht aus.“ Daher bitten die Untere Denkmalbehörde und der Denkmaltopograph um entsprechende Nachsicht, falls er einmal spontan an der Haustür eines Denkmals oder potentiellen Denkmals klingelt und freundlich um Einlass bittet. Nur auf diese Weise ist es einer einzelnen Person innerhalb des kurzen Bearbeitungszeitraumes des Projekts möglich, das gesamte Stadtgebiet abzuarbeiten.

Eine systematische Erschließung des Stadtgebietes

Geplant ist eine systematische Erschließung des gesamten Stadtgebietes über eine, im besten Fall fußläufige, Begehung der einzelnen Ortsteile. Dr. Roland Feitenhansl freut sich auch über die aktive Mithilfe von Hagener Eigentümerinnen und Eigentümern, die ein bereits gelistetes Denkmal oder ein historisches Gebäude, bei dem es sich um ein potentielles Denkmal handeln könnte, besitzen.

Eine Gebäudebesichtigung mit dem Denkmaltopographen kann entweder unter Telefon 02331/207-3154 oder per E-Mail an roland.feitenhansl@stadt-hagen.de vereinbart werden.

Dr. Roland Feitenhansl steht noch am Beginn seiner Tätigkeit, in Zukunft sollen weitere Berichte über seine Arbeit folgen. Die Untere Denkmalbehörde plant eine serienmäßige Berichterstattung zum aktuellen Stand der Recherchen mit spannenden Einblicken in die Stadtgeschichte.

Start der Kammermusik-Reihe mit den „Salonlöwen“

9. September 2021

SalonlöwenDie Eröffnung der insbesondere von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen gestalteten Kammermusik-Reihe bildet der Auftritt der Salonlöwen (Foto: Theater Hagen) am 12. September 2021 (11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier).

Das vielseitige und beliebte Ensemble besteht seit 2002 und setzt sich zusammen aus: Werner Köhn, Lucjan Mikolajczyk (Violine), Alexander Schwalb (Klarinette), Rüdiger Brandt (Violoncello), Hubert Otten (Kontrabass) und Steffen Müller-Gabriel (Klavier).

Die Besucher dieses Konzertes können sich auf ein facettenreiches Programm freuen, das Salonmusik im Stil der 1920er Jahre präsentiert, darunter eine serbische Ballade, der Faust-Walzer von Charles Gounod, ein Tango-Potpurri und weitere Stücke, welche die Instrumentalisten mit großer Musizierlust und professioneller Spielkunst zur Aufführung bringen. Beste Unterhaltung ist garantiert!

Eintritt 12 / 6 Euro

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn und eine Stunde vor Konzertbeginn im Kunstquartier), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über das Reservierungsformular auf der Webseite (www.theaterhagen.de).

Zum letzten Mal: The Turn of the Screw

8. September 2021

Davis Britten Turn of the screwAus der Produktion: Angela Davis. Foto: Klaus Lefebvre.

Am 10. September 2021 besteht die letzte Gelegenheit, die Oper „The Turn of the Screw“ („Die Drehung der Schraube“) von Benjamin Britten in englischer Sprache mit deutschen Übertexten im Theater Hagen (Großes Haus, 19.30 Uhr) zu erleben.

In diesem beeindruckenden Werk geht es um zwei Waisenkinder, die auf einem abgeschiedenen Landgut aufwachsen, wo sich rätselhafte Dinge abspielen. Die neu engagierte Gouvernante vermutet, dass die Geschwister mit geisterhaften Gestalten in Verbindung stehen, von deren bösen Absichten sie überzeugt ist. Wie eine Schraube nach und nach fester ins Holz gedreht wird, so verbohrt sie sich zunehmend in ihre eigene Interpretation der Geschehnisse …

Britten komponierte eine auf einem Schauerroman aus dem 19. Jahrhundert basierende vieldeutige Kammeroper, die packend vom Einbruch des Unheimlichen in eine scheinbar idyllische Welt erzählt.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über das Reservierungsformular auf der Webseite www.theaterhagen.de.

184 Grafiken von Christian Rohlfs

8. September 2021

Osthaus Museum Hagen erhält Schenkung

Das Osthaus Museum hat vom 26.01. bis 04.05.2014 185 Werke von Christian Rohlfs in seinen Ausstellungsräumen unter dem Titel: „Das sind so neue, kühne, ernste Sachen, diese Schnitte“ präsentiert. Bei den Werken handelt es sich um Holzschnitte und Linolschnitte.

Die Leihgeberin, Claria Levens, bat damals die Galerie Utermann, diese Ausstellung mit dem Team des Osthaus Museums zu organisieren. Einen Katalog hat die Galerie Utermann aus Dortmund mit dem Museum realisiert. Alle gezeigten 185 Werke sind dort abgebildet. Der damalige und heute noch gültige Versicherungswert beläuft sich auf 1.100.000 Euro.

Im Juni 2021 erhielt der Direktor des Osthaus Museums einen Anruf von Frau Levens. Im Verlauf des Gesprächs äußerte die Sammlerin, dass sie daran gedacht hat, ihre Rohlfs-Werke dem Museum zu stiften. Dr. Belgin hat daraufhin die Sammlerin in Dortmund besucht, um über die Modalitäten zu sprechen. Frau Claria Levens und ihre Tochter, Ursula Levens, haben sich nach dem Gespräch mit Dr. Belgin bereit erklärt, ihre Werke dem Museum zu stiften unter der Maßgabe, dass diese nicht verkauft werden dürften.

Eine Spendenquittung ist nicht vorgesehen. Erwünscht ist eine Darstellung der Schenkung im Rahmen einer kleinen Ausstellung zum 275. Jubiläum sowie einer musikalischen Darbietung zur Vernissage oder Finissage. Frau Ursula Levens, Musikerin, würde diese musikalische Widmung organisieren, das Museum sollte die Finanzierung übernehmen.

Für die Ausstellung „Entartete Kunst“ 1937 in München wurden zahlreiche Rohlfs-Arbeiten konfisziert, darunter aus dem damaligen Christian-Rohlfs-Museum in Hagen (heute Osthaus Museum Hagen) rund 450 Arbeiten. Am 13. September 1937 notierte Joseph Goebbels in seinem Tagebuch: „Mit Vetter* Thema entartete Kunst. Er wollte Rohlfs in Schutz nehmen. Aber ich heile ihn.“ Der Künstler erhielt Malverbot und wurde am 7. Januar 1938, einen Tag vor seinem Tod, aus der Preußischen Akademie der Künste in Berlin ausgeschlossen.

Die Werke werden vom 03.09. bis zum 10.10.2021 im Osthaus Museum gezeigt.

gemeint ist Heinrich Vetter, Hagener Nazi-Oberbürgermeister von April 1933 bis April 1945.


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