Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Neue Öffnungszeiten des Kunstquartiers

16. Februar 2018

Einigung zwischen Stadt und Emil-Schumacher-Stiftung

Die Stadt Hagen und die Emil-Schumacher-Stiftung haben sich auf neue Öffnungszeiten für das Hagener Kunstquartier geeinigt. Das Kunstquartier öffnet ab 1. März 2018 an sechs Tagen in der Woche (dienstags bis sonntags), wobei die bislang gültigen Öffnungszeiten (11 Uhr bis 18 Uhr) einvernehmlich um eine Stunde täglich auf 12 bis 18 Uhr gekürzt wurden.

Zur Erzielung von Einsparungen im Kulturetat war die Stadt Hagen an die Emil-Schumacher-Stiftung mit dem Vorschlag herangetreten, die beiden Museen des Kunstquartiers (Foto: Werner Hannappel) neben dem international üblichen Schließungstag Montag auch jeweils an den Dienstagen sowie einige Wochen in den Sommerferien zu schließen. Die Emil-Schumacher-Stiftung betonte, diesen Vorschlag nicht mitzutragen, machte jedoch ihrerseits den Gegenvorschlag, der nach eingehender Prüfung durch die Verwaltung angenommen wurde. Konkret ermöglicht die Einigung beider Verhandlungspartner auch zukünftig einheitliche Öffnungszeiten beider Museen im Kunstquartier. Darüber hinaus bleiben die Museen auch in den Ferienzeiten geöffnet.

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Sechstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

15. Februar 2018

Die Wiener Klassik steht im Mittelpunkt des sechsten Sinfoniekonzerts des Philharmonischen Orchesters Hagen am 20. Februar (20 Uhr, Stadthalle Hagen), in dem der Philharmonische Chor Hagen seinen mit Spannung erwarteten ersten Auftritt unter der neuen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton hat (Foto: Fritz J. Schwarzenberger).

Nachdem der Chor in der Vergangenheit vor allem durch romantisches und zeitgenössisches Repertoire seine Klasse bewiesen hat, stehen nun zwei sehr gegensätzliche, populäre geistliche Werke von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm: die kurz vor Mozarts Tod entstandene intime Motette „Ave verum corpus“ wird der prächtigen „Krönungsmesse“ gegenübergestellt. Mit ausgewählten Arien aus Joseph Haydns fantasievoller Oper „Ritter Roland“ gibt es ferner einen Brückenschlag zum aktuellen Spielplan des Hagener Theaters, und Haydns ohrwurmträchtige Sinfonie Nr. 88 bildet den gutgelaunten Auftakt zum Programm, das sich in seiner Zusammenstellung an die Konzertprogramme der Zeit der Wiener Klassik anlehnt.

Einen augenzwinkernden Blick auf die beiden klassischen Komponisten hat Alfred Schnittke in seinem Werk „Moz-Art à la Haydn“ geworfen. Auf der Basis eines musikalischen Fragments von Mozart entsteht in diesem fein-ironischen »Spiel mit Musik« ein schillerndes Kaleidoskop von Klängen, die fremd und vertraut zugleich sind.

Die Gesangssolisten sind Cristina Piccardi (Sopran), Kristine Larissa Funkhauser (Alt), Musa Nkuna (Tenor) und Kenneth Mattice (Bass).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Von Babelsberg nach Hollywood“

11. Februar 2018

Wieder auf dem Spielplan im Theater Hagen: Die Filmmusik-Schlager-Revue

Szene mit Carina Sandhaus und Kenneth Mattice. Foto: Klaus Lefebvre

Am Samstag, 17. Februar 2018, mit Beginn um 19.30 Uhr, findet die Wiederaufnahme der Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“ im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

Mit dieser beliebten und überaus erfolgreichen Revue widmet sich das Hagener Theater erneut der Präsentation insbesondere von deutschen und amerikanischen Filmmusik-Klassikern sowie Pop-, Rock- und Disco-Hits der letzten neun Jahrzehnte. Gesangssolisten des Hagener Theaters (Marilyn Bennett, Kenneth Mattice, Tillmann Schnieders, Richard van Gemert) sowie Gastsänger (Boris Leisenheimer, Carina Sandhaus, Hannes Staffler), Chor, das Ballett und das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr präsentiert werden.

Es gibt insgesamt nur drei Vorstellungen: 17.2., 10.3., 25.5.2018, jeweils 19.30 Uhr

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„but it rings and I rise“

10. Februar 2018

Klangskulpturen und Performances von Taka Kagitomi
10.02.2018-18.03.2018, Osthaus-Museum Hagen

Der Künstler Taka Kagitomi beschäftigt sich in seiner ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland im Jungen Museum des Hagener Osthaus Museums mit Schwingungen und Klängen als universale Sprache zwischen den Menschen. Dazu präsentiert er teilweise eigens konzipierte Performances, Installationen und Klang-Skulpturen. Bei den konzerthaften Veranstaltungen an der Schnittstelle von zeitgenössischer Kunst und experimenteller Musik sind auch Besucher eingeladen teilzunehmen.

Taka Kagitomi ist geboren 1973 in Chiba, Japan. Seit 2008 Meisterschüler Prof. Tal R an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Stipendien und zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen führten ihn unter anderem in die USA, Ukraine, Finnland und in die Schweiz. Weitere Infos: http://www.kagitomi.com/
Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Quattro Venti – Saxophonquartett

7. Februar 2018

Klassik & Jazz im ESM
08.03.2016, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Auf den Tag genau 200 Jahre nach der Geburt des Instrumentenbauers Adolphe Sax gründete sich am 6. November 2014 das Quartett „Quattro Venti“. Die vier Dortmunder Saxophonisten entfalten kein intellektuelles, abstraktes Zusammenspiel, sondern spannen einen klangvollen Bogen über die reichhaltige Geschichte dieses besonderen Instrumentes.

Ihr vielseitiges Repertoire umfasst die ganze Klangpalette des Saxophons: Jazz, Tango und Klassik, von Satie über Piazzolla und Gershwin bis hin zu Arrangements der Dortmunder Jazz-Legende Rainer Glen Buschmann. Improvisationen über bluesige Jazz-Standards gehören genauso dazu wie die tiefgründige Musik eines Samuel Barber.

Quattro Venti – das sind Wim Wollner, Kerstin Fabry, Peter Brand und Wolfgang Beckschäfer.

Eintritt frei

„L‘histoire du Tango“

6. Februar 2018

Tangomusik aus Europa und Südamerika

V.l.n.r.: Alexander Schwalb, Andres Reukauf, Katrin Geelvink, Antje Haury. Foto: Theater

Das fünfte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 11. Februar 2018 (11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier Hagen) geht unter dem Titel „L’histoire du Tango“ in der Geschichte des Tangos auf Spurensuche. Welche Einflüsse haben bei der Entstehung eine Rolle gespielt und wie klingen historische und aktuelle Tangos in Südamerika und Europa heute?

Das alles lässt sich beschwingt durch die Darbietung von Alexander Schwalb (Klarinette und Saxophon), Katrin Geelvink (Violoncello), Antje Haury (Kontrabass) und Andres Reukauf (Klavier) nachhören, wenn sie Werke von Dmitri Schostakowitsch, Igor Strawinsky, Astor Piazzolla u.a. präsentieren werden. Zudem stehen beliebte Tangopotpourris der 20er Jahre in Arrangements von Andres Reukauf und Martin Gerigk auf dem Programm.

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Dabei geht es um das Thema: „Emil Schumacher – Bilder auf Porzellan“. Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Theatercafé: James Bond – Forever

5. Februar 2018

Sein Name ist Bond, James Bond. Er ist der bekannteste Geheimagent der Welt. Seine Gegner haben goldene Colts oder Diamantenfieber und senden Liebesgrüße aus Moskau, aber nur er hat die Lizenz zu töten und die Welt zu retten.

Kenneth Mattice (Foto: Theater), der smarte Sänger mit den vielversprechend blauen Augen (eben typisch Bond!), übernimmt an diesem Abend bei der Nachtcafé-Veranstaltung im Theater Hagen am 9. Februar (22.30 Uhr, Theatercafé) die Rolle des Geheimagenten mit dem ausschweifenden Lebensstil. Sophia Leimbach ist als obligatorisches Bond-Girl an seiner Seite, und gemeinsam interpretieren sie die schönsten Titelsongs der Filmreihe. Unterstützt werden sie dabei von Mitgliedern des Ballett Hagen. Moderatorin Corinna Jarosch steuert Anekdoten, Geschichten und Interessantes rund um die spektakulären Dreharbeiten bei.

Da kann man sich dann auch schon mal einen Wodka-Martini gönnen – geschüttelt, versteht sich, nicht gerührt!

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

„Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“

2. Februar 2018

Ein mobiles Theaterstück von Anja Schöne – Ab 12 Jahren

Nach drei Premieren im Haus bringt das neue Lutz-Team (Theater Hagen) nun das Theater in die Stadt: Weitgehend angstfrei verlassen die Schauspieler Helen Rademacher und Eric Carter (Foto: Klaus Lefebvre) die heiligen Theaterhallen und kommen mit dem Stück „Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“ überall dorthin, wo Menschen sie sehen wollen bzw. gebucht haben. Denn diese Produktion ist als mobiles Schauspiel angelegt, das im Klassenzimmer oder an anderen Veranstaltungsorten gespielt werden kann.

Premiere: Montag, 5. Februar 2018, 10:00 Uhr, Bertha-von-Suttner-Realschule

Passend dazu auch der Plot: Die draufgängerische Paulina und ihr ängstlicher Freund Milo wollen herausfinden, wovor die Menschen, v. a. die jungen, in unserem Land Angst haben. Deshalb sind sie gemeinsam unterwegs, berichten von eigenen Erfahrungen mit Angst und Mut und tragen zusammen, wovor man sich so fürchten kann. Im Gepäck haben sie im Handtaschenformat ein komplettes Bühnenbild von Sabine Kreiter, jede Menge Musik und Angst-Geschichten. Ob sie mit den Zuschauern gemeinsam herausfinden, dass Angst haben manchmal auch ganz ok sein kann und jeder auch mal mutig ist?

Lutz-Leiterin Anja Schöne hat ein ebenso kurzweiliges wie tiefsinniges Theater-to-go geschaffen, das sich auf humorvolle Weise einem der wichtigsten Themen unserer Zeit nähert. Die zusehenden SchülerInnen sind eingeladen, eigene Ängste zu formulieren ohne sich bloßzustellen und gemeinsam herauszufinden, woher unsere Furcht kommt.

Die Produktion in der Inszenierung von Anja Schöne und der Ausstattung von Sabine Kreiter wird gemeinsam mit dem Kölner Mobiltheater Sausewind realisiert und kann durch die großzügige Unterstützung des Theaterfördervereins Hagen e.V. auch in Hagen gezeigt werden.

Spieltermine auf Anfrage im Künstlerischen Betriebsbüro des Theater Hagen unter Tel. 02331 – 2073237

Ritter Roland – Eine Heldenkomödie in zwei Akten – Musik von Joseph Haydn

1. Februar 2018

Fassung von Dominik Wilgenbus nach dem Libretto von Nunziato Porta

Am 3. Februar 2018 findet die Premiere/Hagener Erstaufführung der Oper „Ritter Roland“ („Orlando Paladino“) von Joseph Haydn im Theater Hagen (19.30 Uhr, Großes Haus) statt.

Worum geht’s in dieser, 1782 uraufgeführten musikalischen Heldenkomödie? Vom magischen Wald über eine Zaubergrotte und sogar in die Unterwelt führt der Weg des Ritters Roland, der Angelika bis zum Wahnsinn liebt und nicht widergeliebt wird. Denn sie hat nur Augen für Medoro, den sie im höchsten Glück und immer am Rande der Tragik liebt, wie das in der Oper nun einmal so ist. Alcina, die geheimnis- wie humorvolle Zauberin, wirbelt zusätzlich diese kleine Gesellschaft von sich ständig bekämpfenden Rittern, tragisch Verliebten und chronisch hungrigen Knappen gehörig durcheinander. Doch mit allen Mitteln des (Theater-)Zaubers führt sie auch ein glückliches Ende herbei.

Das ganze Füllhorn phantastischen Zaubertheaters ergießt sich über den staunenden Zuschauer, noch dazu im Takt von Haydns heiterer, mal dramatischer und immer betörend schöner Musik. Eigentlich kein Wunder, dass das Werk eine der meistgespielten Opern des ausgehenden 18. Jahrhunderts war. Umso unbegreiflicher, wie es so lange in Vergessenheit geraten konnte. Diese Liebeserklärung ans Theater, seinen Zauber, seine Magie, verspricht ein »Haydn-Spass« zu werden.

In seiner eigenen Fassung der Heldenkomödie auf Deutsch erzählt Regisseur Dominik Wilgenbus mit witzigen Einfällen und spritzigen, neuen Texten die Geschichte von Ritter Roland für Opernliebhaber, Opern-Neulinge und Immer-Neugierige. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton. Die fantasievolle Ausstattung gestalteten Peter Engel (Bühnenbild) und Christiane Luz (Kostüme).

Es singen und spielen: Dorothea Brandt, Giulio Alvise Caselli, Kristine Larissa Funkhauser, Eric Laporte (Foto: Klaus Lefebvre), Kenneth Mattice, Musa Nkuna, Matthew Overmeyer, Cristina Piccardi, Egidijus Urbonas; Statisterie des Hagener Theaters, Philharmonisches Orchester Hagen.

Weitere Vorstellungen: 8.2., 14.2., 23.2.; 7.3.; 7.4., 21.4., 26.4.; 3.6. (18 Uhr) 2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kinotipp: Berlin Rebel High School

30. Januar 2018

Donnerstag, 01.02.2018 um 19:00 Uhr, Kino Babylon

Deutschland 2016, Regie: Alexander Kleider, 91 Min.

Wenn es um das Bildungs- und Schulsystem geht, klingeln in Deutschland die Alarmglocken. Doch in einem Berliner Hinterhof wird schon seit 1973 eine kleine Utopie gelebt, wird sich erfolgreich gegen das vorherrschende System behauptet: Die Schule für Erwachsenenbildung (SFE) ist eine Schule ohne Rektor und Noten. Stattdessen verwalten die Schüler ihre Ausbildung selbst, bezahlen ihre Lehrer auseigener Tasche und stimmen über alle organisatorischen Fragen ab.

„Berlin Rebel High School“ begleitet Alex, Lena und Hanil, die aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands kommen und mehrfache Schulabbrecher sind – und die an einem Ort ohne Mobbing und überhöhtem Leistungsdruck endlich das Abitur schaffen wollen.

Klarsichtkino in Kooperation mit der GEW

„Weibsbilder“ am 4. Februar im Kunst- und Atelierhaus

29. Januar 2018

Julia Schmidtke präsentiert Porträts, Schaufensterpuppen und Bilder

Wenn sich am 4. Februar 2018 von 11 bis 17 Uhr die Türen im Kunst- und Atelierhaus öffnen, werden die Besucher von besonderen Gästen erwartet. Die Gastkünstlerin Julia Schmidtke gestaltet Galerie und Treppenhaus mit „Weibsbildern“ in Form von Porträts, farbenfrohen Bildern und Schaufensterpuppen.

„Ich arbeite überwiegend mit Acrylfarben und mit Vorliebe großformatig“, verrät die Künstlerin, die in ihrem Atelier in Schalksmühle kreativ ist und in ihre Arbeiten oft Materialien wie Sand, Stein oder Stoffe einbindet. Ein besonderes Faible hat sie für Porträts, vor allem Pop Art Porträts, wie sie auch in der Ausstellung „Weibsbilder“ zu sehen sein werden. „Da sind mir dann vor allem die Details wichtig und die Wirkung von Licht und Schatten, die mich besonders fasziniert“, erklärt Julia Schmidtke.

Ihre Erfahrungen gibt sie gerne weiter, in Malunterricht in ihrem Atelier und als Dozentin der Sommerakademie Bad Bentheim. Hier wie auch in ihren Werken steht die Freude am Tun im Vordergrund. „Kreativität hat für mich immer etwas mit Spiel und Leichtigkeit zu tun“, sagt sie.

Am 4. Februar kann man sich von den Ergebnissen überzeugen, im Kunst- und Atelierhaus Hagen im ehemaligen Hotel Danne, Hochstraße 76. Die Ausstellung wird um 12 Uhr mit einer Einführung eröffnet.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Emil Schumacher – Bilder auf Porzellan

27. Januar 2018

28. Januar bis 22. April 2018, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Emil-Schumacher, KPM-16-1992, Porzellan bemalt, 31 x 425 cm, Emil-Schumacher-Museum-Hagen. © VG-Bild-Kunst-Bonn-2017

25 Jahre nach seiner Entstehung präsentieren wir nahezu vollständig einen ganz außergewöhnlichen Werkkomplex Emil Schumachers. Makelloser Malgrund, Gold, Platin, Porzellanfarbe – Anfang der 1990er-Jahre stellte Emil Schumacher sich einer neuen Herausforderung.

Zeitlebens immer wieder neu inspiriert von Eigenheiten wechselnder Materialien, ihren Fehlern und sogar von Fundstücken, die für andere nicht mehr zu gebrauchen waren oder keinen Wert mehr hatten, wie alte Dachschindeln oder Draht und Gestrüpp, scheint Schumacher mit der Wahl des edlen Materials geradezu einen Widerspruch in seinem Œuvre hervorgerufen zu haben.

Mit Blick auf die spielerische Experimentierfreude Schumachers aber ist es umso konsequenter, dass der Maler sich auch diesem künstlerischen Wagnis stellte. Auf der Basis einer schlichten Schale der berühmten Porzellangestalterin Trude Petri lies Schumacher in den Jahren 1992 und 1993 in der Manufaktur von KPM fast 60 unverwechselbare Werke entstehen. Die Unikate sind bis auf wenige Ausnahmen heute Teil der Sammlung der Emil Schumacher Stiftung.

Schumacher hinterließ damit erneut einen eigenständigen Beitrag zu einem Aspekt der europäischen Kulturgeschichte, die in Europa ihren Anfang mit der Erfindung des Weißen Goldes durch Böttger im frühen 18. Jahrhunderts nahm und nicht ohne die erstmalige Entdeckung des kostbaren Materials um 1600 v.Chr. in China zu denken ist.

Von Heintje zu Horntje

26. Januar 2018

Mutti, ich hab Dich lieb! – Muttertagskonzert mit Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe

Bei Guildo Horn weiß man nie so genau, ob er das, was er macht, ernst meint oder ob es sich nicht vielmehr um eine Persiflage auf den deutschen Schlager handelt. Im Hagener Theater war er jedenfalls bereits mehrmals zu Gast.

Am Sonntag, den 13. Mai 2018 ist es wieder soweit. Es ist der Tag, an dem wir Mutter ehren! Der Muttertag!

Aus diesem ehrenhaften Anlass schlüpft Schlagersänger Guildo Horn abermals in die Rolle des Horntje und lädt unter dem Titel „Mutti, ich hab Dich lieb!“ im Theater Hagen zum großen Muttertagskonzert ein (Beginn 18 Uhr, Großes Haus) – „eine musikalische Ode an die Frau, die uns ins Leben brachte“. An diesem Tag sollen die Mütter sich einmal so richtig verwöhnen lassen, und wem könnte man da seine Mutter besser anvertrauen, als einem der besten Live-Entertainer, den Deutschland zu bieten hat. Gemeinsam soll gefeiert und gesungen werden – Mutti lebe hoch!

Guildo Horn: „Schenkt euren Müttern ein gemeinsames, unvergessliches Erlebnis, entführt sie in das blumenumrankte Land der Orthopädischen Strümpfe und sagt auf diese Weise: Dankeschön, Mutti!“

Und dazu gibt es ein spezielles „Muttertags-Angebot“: 25% Rabatt auf die besten Plätze (Preisgruppe 1 und 2) bei Abnahme von mindestens zwei Tickets. (Dieses Angebot ist nicht mit weiteren Ermäßigungen kombinierbar).

Karten sind ab sofort erhältlich an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Und hier noch einmal die unübertroffene Mutti-Hymne von Heintje (nicht Horntje) aus dem Jahr 1967:

Klassik + Jazz im ESM: Fantasia italiana

25. Januar 2018

25.01.2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Einen Kammermusikabend mit italienischem Flair verspricht das Duo Frieder Berthold und Margherita Santi (Foto: ESM). Wie ein roter Faden zieht sich die Liebe zu Italien durch das Programm des Abends. Präsentiert werden Werke für Violoncello und Klavier bzw. Klavier solo der drei großen Komponisten Busoni, Liszt und Rachmaninov, die alle eine besondere Bindung zu dem Land im Süden hatten.

Der Cellist Frieder Berthold studierte bei den Mitgliedern des Amadeus Quartetts in Köln und London. Er lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Italien und tritt als hochgeschätzter Kammermusiker regelmäßig bei internationalen Festivals und auf Bühnen weltweit auf. Begleitet wird er von der italienischen Pianistin Margherita Santi, die schon früh internationale Wettbewerbe gewann.

Eintritt frei

Theater hautnah

22. Januar 2018

Offene Probe und Werkstattgespräch zur Musikalischen Heldenkomödie „Ritter Roland“ von Joseph Haydn

Die nächste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen präsentiert Joseph Haydns musikalische Heldenkomödie „Ritter Roland“.

Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 27. Januar 2018, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 Uhr im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Dominik Wilgenbus (Foto: Klaus Lefebvre), dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton, dem Bühnenbildner Peter Engel und der Kostümbildnerin Christiane Luz sowie der Dramaturgin Corinna Jarosch Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

„Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi

21. Januar 2018

Zweites Familienkonzert des Philharmonischen Orchester Hagen

Die Familienkonzerte des Philharmonischen Orchester Hagen haben einen neuen Moderator: Juri Tetzlaff, deutschlandweit bekannt als charismatischer Moderator des Kinderkanals „KIKA“ und als überaus beliebter, kreativer Vermittler in Konzerten für Familien.

Im zweiten Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 26. Januar 2018 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) nimmt er die Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch den ewigen Kreislauf der Natur in dem beliebten Werk „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Klang und Zauber, den es zu entdecken gilt. Der erste Kapellmeister Rodrigo Tomillo sorgt am Pult für Frühlingsgefühle, Sommerlaune, Herbstidylle und Winterfreuden.

Karten an der Theaterkasse, Tel. unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Judith Guntermann singt Piaf …

20. Januar 2018

… im Theatercafé

Nach der Vorstellung von „Wie im Himmel“ im Theater Hagen am 26. Januar ist noch lange nicht Schluss!

»Judith Guntermann ist als zarte Gabriella eine misshandelte Frau, die staunend entdeckt, dass ein Lied ihren Namen trägt und aus ihr hinaus will«, schrieb die Presse über Guntermanns Rollen-Darstellung in diesem Schauspiel mit Musik. Welche Lieder sonst noch in ihr schlummern und heraus wollen, verrät Judith Guntermann (Foto: Theater) zu späterer Stunde an diesem Abend im Nachtcafé (22.30 Uhr, Theatercafé).

Zusammen mit Kollegen ist ein Programm entstanden voller Überraschungen, bekannter Lieder und Lieblingsstücken, zu denen nicht zuletzt die Chansons von Edith Piaf gehören, mit denen die Künstlerin sich in die Herzen des Hagener Publikums gesungen hat. Der Abend verspricht, himmlisch auszuklingen!

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

Der Junge mit dem Koffer

19. Januar 2018

Märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny im Lutz

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Leo Kamphausen, Anne Schröder, Franziska Schmid. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Lutz findet am 20. Januar 2018 (15 Uhr) statt. Auf dem Programm steht die Hagener Erstaufführung von „Der Junge mit dem Koffer“, eine märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny (ab 10 Jahren).

Naz liebt die Geschichten von Sindbad, dem Seefahrer, die ihm sein Vater vor dem Einschlafen erzählt. Doch dann kommt der Krieg in seine Heimat, und Naz wird mit einem Koffer in den Bus gesetzt. Nach London soll er fahren, zu seinem Bruder, der ihm eine Postkarte aus dieser wunderbaren Stadt geschickt hat. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, die Naz über Gebirge, Meere und durch Wüsten führt. Unterwegs lernt er Krysia kennen, die ihn ein Stück seines Wegs begleitet. Immer neue Gefahren bedrohen die beiden, doch Naz weiß alle Schwierigkeiten durch die Erinnerung an die Geschichten von Sindbad zu überwinden. Wird er London schließlich erreichen?

Ein Stück über ein brennendes Problem unserer Zeit, einen außergewöhnlichen jugendlichen Helden, sein großes Vorbild Sindbad, den Seefahrer und die unübertreffliche Kraft von Träumen und Geschichten. Ein Theaterabenteuer mit Musik, das nichts beschönigt und doch voller Poesie und Hoffnung steckt.

Für ihre Inszenierung von Mike Kennys Stück „Der Junge mit dem Koffer“ hat sich Lutz-Leiterin Anja Schöne unterschiedliche Komplizen gesucht. Neben Lutz-Dramaturgin Anne Schröder stehen drei Schauspielstudenten (Leo Kamphausen, Michael Mayer, Franziska Schmid) der Theaterakademie Köln auf der Bühne. Die Begegnung von Orient und Okzident wird durch die Hagener Musikerin Maren Lueg und den syrischen Musiker George Alfazaa, der seit zwei Jahren als Geflüchteter in Hagen lebt, auch musikalisch gestaltet: Alfazaas eigene Fluchterfahrungen fließen in seinen Gesang und die Musik auf traditionellen arabischen Instrumenten wie Oud und Schabbaba, ein. Dieses Zusammenspiel unterschiedlicher kultureller Einflüsse spiegelt sich auch in der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik.

Eine spannende Produktion, die anhand des Schicksals des jungen Protagonisten eine Ahnung vom Schicksal Geflüchteter vermittelt, und gleichzeitig die Kraft von Geschichten und Fantasie feiert.

„Der Junge mit dem Koffer“ gehört zum Förderprojekt „Jeder-Schüler-ins-Theater Hagen“ des Theaterfördervereins und wird zudem vom Förderverein Soroptimist International Club Hagen e.V. unterstützt.

Weitere Vorstellungen: Schulvorstellungen: 23.1., 24.1.; 1.2., 2.2.; 5.3., 6.3.; 23.4., 24.4.; 8.5., 9.5.2018 – jeweils 10 Uhr

Familienvorstellungen: 21.1.; 4.2.; 3.3., 4.3.; 22.4.2018 – jeweils 15 Uhr

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Chris Hopkins Classic Jazz & Swing at its best

18. Januar 2018

The Great American Songbook – and more!
von George Gershwin bis Duke Ellington

Chris Hopkins (Foto: Sascha Kletsch) wurde 1972 in Princeton (New Jersey) geboren. Gleichermaßen versiert an Piano und Alt-Saxophon, zählt er zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene.

Über 4000 Konzerte an der Seite vieler Jazz-Stars – unter ihnen Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Louie Bellson, Scott Hamilton, Butch Miles, Paul Kuhn, Hazy Osterwald, Till Brönner, Jackie Williams, Peanuts Hucko, Bucky Pizzarelli, Flip Phillips, Greetje Kauffeld, Ruby Braff, Joe Wilder, Bob Wilber, Warren Vaché, Gene ‚Mighty Flea‘ Connors, Buddy DeFranco u.v.a. – führten ihn durch ganz Europa, die USA, Japan, Australien und Neuseeland.

Neben etwa 30 weiteren CD-Produktionen legte er im Piano-Duo mit dem legendären Tasten-Virtuosen Dick Hyman, Jahrgang 1927, das vom US-Magazin Downbeat ausgezeichnete Album „Teddy Wilson in 4 Hands“ vor („Top contender for Best Piano Album of the Year“). Das Album „Message from Mars“ seines Ensembles „Echoes of Swing“ wurde mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ prämiert und erhielt in Paris den begehrten „Prix de L’Académie du Jazz“. Das unter Chris Hopkins Leitung nunmehr seit fast 20 Jahren bestehende Quartett „Echoes of Swing“, das für seinen innovativen Umgang mit der Jazz-Tradition international Beachtung findet, ist seit 2013 beim renommierten und weltweit aktiven Plattenlabel „ACT Music“ unter Vertrag und hat dort die zwei erfolgreichen Alben „Blue Pepper“ und „Dancing“ vorgelegt.

Unlängst wurde Chris Hopkins um seine Verdienste für den klassischen Jazz in Europa als „Keeper of the Flame“ geehrt. Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus wirkt Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln. www.HopkinsJazz.com

Eintritt: VVK € 15,-, AK € 16,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

Peter Schmersal – Amor der Honigdieb und ich

17. Januar 2018

20. Januar bis 8. April 2018, Osthaus-Museum Hagen

Peter Schmersal: Trauben und Apfel, 2017, (c) Peter Schmersal

Der 1952 in Wuppertal geborene Maler und Zeichner Peter Schmersal ist bekannt für seine Landschaften, Blumen, Stillleben, Akte und Porträts. Diese Motive werden bisweilen variiert und erhalten sodurch neue Ansichtsperspektiven, die auch zu einer gänzlich neuen Bildlichkeit führen kann.

In den Portraits, in unserer Ausstellung den Schwerpunkt bilden, ist der dargestellte Mensch immer ein Wesen mit einer individuellen Geschichte, die ansichtig wird. Peter Schmersal gelingt es auf meisterliche Art, seine Menschen durch Gesten und Aktionen zu nobilitieren. Dabei spielen die individuelle Farbgebung sowie die bisweilen expressive Form eine wichtige Rolle. Der Künstler bevorzugt eine pastose Malerei, die ihm alle Freiheiten gegenüber dem Porträtierten lässt.

Neben seinen eignen Kompositionen spielt im Werk von Peter Schmersal auch immer wieder die Auseinandersetzung mit bedeutenden Vorbildern eine Rolle. Zu den Heroen des Künstlers gehören Diego Velázquez, Francisco de Goya oder Georges de la Tour – jeder auf seine Weise eine wichtige kunsthistorische Persönlichkeit.

In der Kunst des 20. Jahrhunderts finden wir Anklänge an die Malerei von Vincent van Gogh, Oskar Kokoschka, Francis Bacon oder Lucian Freud. Eine sehr genaue Beobachtung, Reflexion und malerisches Geschick sind die Voraussetzung dieser Malerei, die in den letzten 20 Jahren internationale Anerkennung findet.

Das Osthaus Museum zeigt ca.60 Gemälde aus den letzten Jahren, vornehmlich Werke, die dem Menschbild gewidmet sind.

Kino-Tipp: Der junge Karl Marx

16. Januar 2018

Do 18.01.2018, 19:00 Uhr, Kino Babylon

F/D/B 2017, Regie: Raoul Peck, z.T. OmU, 118 Min., mit August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps u.a

1844, kurz vor der industriellen Revolution, lebt der erst 26-jährige Karl Marx mit seiner Frau Jenny im französischen Exil in Paris. Eines Tages wird ihm der junge Friedrich Engels vorgestellt, doch für den feinen Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers hat der andauernd bankrotte Familienvater Marx zunächst nur Verachtung übrig.

Bald aber zeigt sich, dass die beiden mehr als nur denselben Humor gemeinsam haben. Engels hat kürzlich über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben und er liebt Mary Burns, eine Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Als Kampfgefährten mit gemeinsamem Ziel respektieren und inspirieren sie sich gegenseitig und zusammen mit Jenny verfassen sie Texte, die eine Revolution entfachen sollen.

Klarsichtkino in Kooperation mit ver.di. Eintritt 3 Euro.

Espaces imaginaires et l’esprit fraternelle

15. Januar 2018

Peter Brüning und Pierre Restany – Ein Dialog zur Kunst ohne Grenzen
Vortrag von Dr. Marie-Luise Otten

Mittwoch, 17. 01. 2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Der französische Titel „espaces imaginaires“ geht auf einen Text von Pierre Restany über Peter Brüning aus dem Jahr 1958 zurück, der – dem Titel einer Ausstellung in der Galerie Kamer, Paris (1957) folgend – mit dieser Formulierung das Hauptanliegen im Werk Peter Brünings zu dieser Zeit beschreibt: die Bestimmung und Eroberung einer neuen Räumlichkeit, in der Restany Analogien zum Werk von Wols und Bryen in Frankreich und in den USA im Werk von Pollock, Tobey und Rothko feststellt.

Pierre Restany und Peter Brüning hatten sich bereits vor 1955 in Paris kennengelernt, woraus – bis zum frühen Tode Peter Brünings im Jahr 1970 – eine lebenslange, intensive Freundschaft mit vielen gegenseitigen Besuchen werden sollte. Restany, der Brüning als seinen „Bruder“ bezeichnete, bildete mit diesem eine Brücke vom Rheinland direkt nach Paris, dem ein ambitionierter Gedanken- und Künstleraustausch zwischen Düsseldorf und Paris, hier vor allem mit Künstlern der „Gruppe 53“, aber auch der daraus sich entwickelnden „Düsseldorfer Kunstszene“ folgen sollte.

Die beiden fast gleichaltrigen Protagonisten der jüngeren Kunstszene diskutierten seit 1955, zunächst ausgehend von den Visionen und Entwicklungen der jungen Kunst in Frankreich und im westlichen Deutschland der Nachkriegsjahre, über das Phänomene Kunst, dessen geistige Impulse sich in beider Werk, literarisch und künstlerisch erkennbar manifestiert. Diesen kreativen Dialog im engeren und weiteren Sinne aufzuzeigen, ist Thema des Vortrages.

Eintritt frei

Fünftes Sinfoniekonzert mit Klaus Sticken

12. Januar 2018

Bemerkenswerte russische Erstlinge gibt es im fünften Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchester Hagen (16. Januar, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) zu hören.

Mit „Romeo und Julia“ nach dem weltberühmten Theaterstück von William Shakespeare schuf Peter Tschaikowski sein erstes großes Meisterwerk. Die Geschichte erscheint in dieser »Fantasie-Ouvertüre« in gestraffter Form vor dem geistigen Auge. Das schwelgerische Thema der beiden Liebenden wurde schnell zum Inbegriff romantischer Sehnsucht, das mancher Liebesszene in späteren Filmen und Serien erst den rechten Schmelz verlieh.

Mit Tschaikowskis erstem Klavierkonzert erklingt außerdem eines seiner beliebtesten Werke und ein Höhepunkt der Gattung insgesamt. Virtuosität und glutvolle Themen gehen hier eine wunderbare Verbindung ein.

Dmitri Schostakowitschs erste Sinfonie war seine Abschlussarbeit am Sankt Petersburger Konservatorium. Für das Werk eines 19-jährigen zeigt sie eine erstaunliche Reife und Tiefe der Gedanken. Im Gegensatz zu seinen späteren Sinfonien ist die Erste sehr transparent instrumentiert und vereint lebhaften Esprit mit dramatischen und tragischen Episoden.

Solist des Abends ist mit Klaus Sticken ein »großer Gestalter, echter Lyriker und phänomenaler Architekt« (Tribune de Genève). Neben seiner Professur an der Musik- und Kunstuniversität der Stadt Wien ist Sticken (Foto: Theater) seit vielen Jahren auf großen Konzertpodien im In- und Ausland wie dem Konzerthaus Berlin, der Hamburger Laeiszhalle, der Tonhalle Zürich oder dem Großen Saal des Tschaikowski-Konservatoriumsin Moskau zu Gast. Seine zahlreichen CD-Einspielungen bedeutender Werke des Klavierrepertoires setzten Maßstäbe.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Entdeckertag zu „Der Junge mit dem Koffer“

11. Januar 2018

Das LUTZ bietet seit dieser Spielzeit als Einführungsveranstaltung zu seinen Premieren den „Entdeckertag“ an. Das Ensemble lädt alle kleinen und großen Zuschauer jeweils eine Woche vor der Premiere ein, die Geschichte der neuen Stücke auf ungewöhnliche Weise sowie die Darsteller kennenzulernen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um die Entstehung der Produktion und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Dieser „Entdeckertag“ wird nun am 14. Januar 2018 um 15 Uhr im Theater Hagen im LUTZ angeboten zu der märchenhaften Fluchtgeschichte „Der Junge mit dem Koffer“ von Mike Kenny (ab 10 Jahren).

Der Eintritt ist frei.

Der Feuerwehrmann des Balletts

10. Januar 2018

Ballettchef Ricardo Fernando lacht gern und oft. Das heißt aber keineswegs, dass er nicht auch viel Kampfgeist und Durchsetzungsvermögen besitzt. (…)

Auch in den Theatern von Chemnitz, Pforzheim, Regensburg und zuletzt 14 Jahre in Hagen wirkte er ähnlich engagiert und steckte das Publikum mit seiner Begeisterung für den Tanz an. Im vergangenen Jahr sah er in Hagen allerdings keine Perspektive mehr, seine Arbeit weiterzuführen. „Es fehlte nicht nur das Geld, sondern auch die Gesprächsbereitschaft“, erklärt er den Grund, warum er die Stadt verließ. Dass er auf diese Situation auch einmal in Augsburg stoßen könnte, befürchtet Ricardo Fernando übrigens nicht. „Hier steht die Stadt hinter der Kunst“, ist er sich sicher und verweist auf die Theatersanierung. (…)

Quelle: Augsburger Allgemeine

Anmerkung: Hagens ehemaliger Ballettchef Ricardo Fernando ist seit dieser Spielzeit Direktor des Augsburger Balletts.

Siehe dazu auch:

Warum Ricardo Fernando das Theater Hagen verlässt

Klaviermatinée mit Markus Schlemmer

10. Januar 2018

Sonntag, 14.01.2018, 11.30 Uhr, Kunstquartier

Virtuos mit der chromatischen Fantasie und Fuge von Johann Sebastian Bach beginnt Markus Schlemmer die Klaviermatinée, gefolgt von der Fantasie in C – Dur von Robert Schumann. In einem Brief an seine Braut Clara Wieck schreibt Schumann: „Der erste Satz davon ist wohl mein Passioniertestes, was ich je gemacht – eine tiefe Klage um Dich“.

„Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ – dieser Kantate von Bach ist das thematische Material entlehnt aus dem die Fuge aus Prélude, Choral und Fugue von César Franck besteht. Dieses Werk, welches hochromantisch und expressiv ist, zugleich aber auf barocke Traditionen und Spielarten zurückgreift, beschließt das Konzert.

Markus Schlemmer (Foto: Alexander Kleis) ist ehemaliger Schüler von Helena Riha und Prof. Fritz Emonts an der Hagener Musikschule, war erfolgreicher Teilnehmer am Deutschen Musikwettbewerb und unterrichtet am Musikgymnasium Carl Phillip Emanuel Bach in Berlin. Seine gemeinsam mit der Mezzosopranistin Michaela Schuster veröffentlichte CD „Morgen!“ erhielt den renommierten Preis der deutschen Schallplattenkritik und einen „Editor`s Choice“ beim englischen Magazin Gramophone.

Eintritt: VVK € 15,-, AK € 18,-
Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

„Philharmonic Brunch“ im Theatercafé

9. Januar 2018

Die dritte Veranstaltung unter dem Titel „Philharmonic Brunch“ findet am 14. Januar 2018 um 11.30 Uhr im Theatercafé (Theater Hagen) statt.

Zu Gast von Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturg Frederik Wittenberg ist dieses Mal der Pianist Klaus Sticken, Gastsolist im Fünften Sinfoniekonzert, dessen Programm an diesem Vormittag vorgestellt wird. Dabei geht es vor allem um die Sicht des international renommierten Pianisten auf das von ihm zu interpretierende berühmte Klavierkonzert Nr. 1 von Peter Tschaikowski. Zudem wird der Künstler aus seinem vielseitigen Leben und Wirken erzählen und diese Veranstaltung auch mit musikalischen Beiträgen bereichern.

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 5 Euro inklusive eines Getränkes.

 Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kleinkunstbühne im Café Fachwerk wird zum Renner

7. Januar 2018

Der Umzug von „Melange“, der Gesellschaft zur Förderung der Kaffeehauskultur, ins Café Fachwerk hat sich gelohnt. Das sagt Dr. Thomas Eicher. (…)

Jetzt, im Dezember 2017 besteht das Café- Fachwerk genau seit einem Jahr. Dieses hat sich mit der Kleinkunstbühne als „der Renner“ in Hohenlimburg entwickelt.

Dr. Thomas Eicher: „Leider war es abzusehen, dass es mit dem Hotel Der Bentheimer, in dem wir viele gute Jahre verbringen durften, so wie bisher nicht mehr weitergehen würde. Deshalb mussten wir uns für unser Publikum um eine andere Wirkungsstätte in Hohenlimburg bemühen, sind hier im Café Fachwerk fündig geworden und gut aufgenommen worden.“ (…)

Quelle: wp.de

VHS lädt zum (W)Intermezzo 2018

4. Januar 2018

Porträtfotografie und Lightpainting, Fotobuch und Kopterfliegen, Filmclub und Faszien-Yoga, Sprachen und Lesung, Book-Dating und Chor, Gedächtnistraining und Gebärdensprache, Upcycling, Leckereien von der Deutsch-Französischen Gesellschaft und Film:

In der ersten Januarwoche lädt die Hagener Volkshochschule wieder zu einem kreativen (W)Intermezzo mit interessanten Seminaren ein.

Am Freitag, 5. Januar, von 14:00 bis 20:00 Uhr sind Interessierte außerdem herzlich willkommen zu einem Tag der offenen Tür mit vielen kostenfreien Schnupperangeboten.

Alle Informationen zum (W)Intermezzo-Programm sind auf der Übersichtsseite zu finden.

Die Farben der Frauen

4. Januar 2018

Bilder von Kerstin Hesse

Vernissage: 5. Jan. 2018, 19:00 Uhr, Café Fachwerk, Herrenstraße 4, 58119 HA-Hohenlimburg

Prof. Sigrun Lena Dechêne wird in die Ausstellung und die Arbeit von Kerstin Hesse einführen.

Kunst- und Atelierhaus startet ins neue Kunstjahr

3. Januar 2018

Tag der offenen Tür und „Kleinformate“ von Martin Rüßmann am 7. 1. 2018

Am 7. Januar startet das Kunst- und Atelierhaus mit dem traditionellen Tag der offenen Tür ins neue Jahr. Zusätzlich zu den Präsentationen der 24 Künstlerinnen und Künstler in ihren Ateliers ist von 11 bis 17 Uhr die Ausstellung „Kleinformate“ von Martin Rüßmann zu sehen (Foto: kah). Seine über 100 Werke beweisen, dass Kunst nicht immer großflächig sein muss, sondern Gedanken und Themen gerade in der Auseinandersetzung mit der kleinen Fläche komprimiert werden.

„Es hat mich gereizt, die Dinge, die ich mache, mal auf kleinem Raum umzusetzen“, erklärt Martin Rüßmann und ist selbst erstaunt über die Ergebnisse. „Zwischendurch war ich kurz davor, das Projekt zu canceln, weil ich mich neben dem Material intensiv mit der Größe beschäftigen musste.“ Statt aufzugeben, hat er sich von dem Zweifel inspirieren lassen. Das Ergebnis ist in der Serie „Nichts“ zu sehen, für die Martin Rüßmann entgegen seiner bisherigen Arbeitsweise zunächst Strukturen auf die Leinwand gebracht hat, ehe er Farben einsetzte. Zu betrachten sind seine Werke am 7. Januar von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

„Was Sie alles wissen …“

2. Januar 2018

Yvonne Hinz fragt den Intendanten des Hagener Theaters ab

Francis Hüsers ist seit Beginn der neuen Spielzeit Intendant am Hagener Theater. Der 57-Jährige Nachfolger von Norbert Hilchenbach ließ sich von WPWR-Redakteuse Yvonne Hinz – ja, was eigentlich?  Interviewen? Das geht irgendwie anders.

Hinz, Fachfrau für Bulettenbrater, Boutiquen und fliegende Händler („Stefan Nübel hatte in diesem Advent sein Obst- und Nuss-Sortiment am Stand erweitert“), las maschinenartig offensichtlich vom Blatt ab, während sich der Intendant zu Recht stellenweise hörbar genervt fühlte.

Auf Hüsers’ Ausführungen zur Oper – der Mann ist schließlich Theater-Intendant – ging die Abfragerin nicht weiter ein, dafür landete sie aber in ihrem ganz persönlichen kulturfernen Beritt: „Was sind Sie für ein Käufer-Typ? Bummeln durch die Fußgängerzone oder doch lieber rein in eine große Einkaufs-Passage?“

Spätestens nach dieser Befragung dürfte Francis Hüsers wissen, mit wem er es in dieser Stadt (auch) zu tun hat.

Die bereinigte und ohne zu hörende Vorlesemaschine weniger aussagekräftige Textfassung hier.

Ballettmatinee zu „Dancing Souls“

30. Dezember 2017

Aus der Choreographie „Luminous heart“ von Alfonso Palencia. Auf dem Foto: Amber Neumann, Gustavo Barros. Fotograf: Leszek Januszewski.

Die erste Ballettpremiere des Theater Hagen (am 13.1.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus) in dieser Saison unter der neuen Ballettdirektion von Alfonso Palencia präsentiert unter dem Titel „Dancing Souls“ einen dreiteiligen Abend mit Choreographien von Marguerite Donlon („Soma“ – Hagener Erstaufführung), Alejandro Cerrudo („Extremely close“ – Deutsche Erstaufführung) und Alfonso Palencia („Luminous heart“ – Uraufführung).

Eine Einstimmung zu dieser Premiere bietet die Ballettmatinee am Samstag, 6. Januar 2018 mit Beginn um 11 Uhr im Großen Haus des Theater Hagen. Alfonso Palencia, Marguerite Donlon und weitere Produktionsbeteiligte sowie Dramaturgin Ina Wragge werden die Choreographien wie auch die neuen Compagniemitglieder vorstellen. Und natürlich wird es auch Ausschnitte aus den einzelnen Stücken zu sehen geben.

Der Eintritt ist frei.

Ernst Meister-Preis für Barbara Köhler

26. Dezember 2017

Literaturpreis der Sparda-Bank Hagen vergeben

Der Ernst Meister-Preis für Lyrik wird im Jahre 2018 an die Autorin Barbara Köhler verliehen (Foto: Tineke de Lange). Dies gab jetzt die für die Preisverleihung zuständige Jury bekannt.

Ihr gehören neben Margarita Kaufmann, Kulturdezernentin der Stadt Hagen, und Dr. Tayfun Belgin, Leiter des Fachbereichs Kultur der Stadt Hagen, auch Prof. Dr. Michael Niehaus, FernUniversität Hagen, Prof. Dr. Armin Schäfer, Ruhruniversität Bochum und Frank Schablewski, Dichter und Autor aus Aachen, an.

Der Literaturpreis wurde 1981 von der Stadt Hagen gestiftet und soll an den Hagener Lyriker Ernst-Meister erinnern. Letzmalig wurde er 2011 verliehen, weil der Rat es für opportun erachtete, ihn im Rahmen der Kürzungspakete abzuschaffen. Jetzt hat sich nach 7 Jahren die Sparda-Bank Hagen bereit erklärt, den Preis für 2018 wieder zu ermöglichen. Diejenigen, die die Auszeichnung seinerzeit gestrichen haben, preisen ihn aber nach wie vor als „Ernst-Meister-Preis der Stadt Hagen“ an. Ein reiner Etikettenschwindel.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis zeichnet das Werk eines Autors oder einer Autorin aus, das die Verantwortung für Sprache und Poesie auf besondere Weise zum Ausdruck bringt. Die offizielle Preisverleihung wird im Frühjahr 2018 in Hagen stattfinden.

Die 1959 in der ehemaligen DDR geborene und aufgewachsene, seit Mitte der neunziger Jahre in Duisburg lebende Preisträgerin 2018, Barbara Köhler, ist nach dem Erscheinen ihres ersten Gedichtbandes „Deutsches Roulette“ eine der gewichtigen Stimmen in der deutschsprachigen Lyrik geworden. Ihre facettenreichen Gedichte und Prosatexte zeugen von einem hohen Grad an Reflexion von Sprache und Mehrsprachigkeit bei gleichzeitigem Beharren auf einem konkreten Gegenstandsbezug.

Barbara Köhler steht für eine Öffnung des Einzelgedichts hin auf konzeptionelle und intermediale Formate, die Sprache und Fotografie in ein Verhältnis setzen, wie ihre jüngsten Buchprojekte „Istanbul, zusehends. Gedichte, Lichtbilder“ (2015) und „36 Ansichten des Berges Gorwetsch“ (2013) belegen. Mit ihrer Aufmerksamkeit für die Eigentümlichkeit und Heterogenität der sie umgebenden Kulturräume erweist sie sich darüber hinaus als bereichernd für die Region Ruhr.

Der Namensgeber des Preises, Ernst Meister, der 1911 im heute zu Hagen gehörenden Stadtteil Haspe geboren wurde und 1979 in Hagen starb, blieb der westfälischen Großstadt zeit seines Lebens verbunden. Hier lebte und arbeitete er zurückgezogen. Selbst mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen dekoriert, gilt er als einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 20. Jahrhunderts.

„Von Buenos Aires nach Wien“

25. Dezember 2017

Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton (Foto: Klaus Lefebvre) am 1. Januar 2018 (18 Uhr, Stadthalle Hagen) lädt unter dem Titel „Von Buenos Aires nach Wien“ zu einer internationalen Reise des Tanzes mit verschiedenen Stationen zwischen den Start- und Zielpunkten Buenos Aires und Wien ein.

Es werden zunächst feurige Tänze aus Mittel- und Südamerika vom argentinischen Komponisten Alberto Ginastera und aus Mexiko von Arturo Márquez präsentiert. Von dort geht die Reise über die USA mit dem „Hoe-Down“ aus Aaron Coplands Ballett „Rodeo“ nach Frankreich mit Darius Milhauds Suite für Saxophon und Orchester „Scaramouche“ (Solist: Klaus Korte) und Schottland mit den „Vier schottischen Tänzen“ von Malcolm Arnold.

Ferner erklingen Ausschnitte aus der in Spanien spielenden Oper „Carmen“ des Franzosen Georges Bizet und Tänze des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák. Und letztlich ist der mitreisende Zuhörer in der Walzer-Hauptstadt Wien angekommen und kann berühmte Märsche, Polkas und natürlich Walzer von Johann Strauß (Sohn) und Josef Strauss genießen – ein beschwingter Start ins Neue Jahr ist garantiert!

Eine weitere Aufführung dieses Neujahrskonzertes findet am 6.1.2018 (19 Uhr) in der Stadthalle Schmallenberg statt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Musik zwischen Orient und Okzident

24. Dezember 2017

From East to West Ensemble und Hamam Abbiad

Do 28.12.2017, 19:00 Uhr, Kulturzentrum Pelmke

Im Rahmen des Brückenklang-Projekts „From East to West“ sind seit Anfang des Jahres professionelle und Amateur-Musiker aus Syrien und Hagen, darunter auch zwei diesjährige Creole-Preisträger (Martin Verborg und Ludger Schmidt), sowie Musiker des Kammerorchesters Hagen unter Leitung der Hagener Musikerin Maren Lueg zusammengekommen (Foto: Landesmusikakademie).

Bei den Workshops und Proben hat Maren Lueg klassische arabische Stücke neu arrangiert und eigene Partituren zwischen Orient und Okzident komponiert. Die Titel sind inspiriert aus der arabischen Volks- und Kunstmusik, enthalten aber auch Elemente der westlichen Kompositionslehre. Während der Proben wurden diese Stücke gemeinsam perfektioniert. Für die Teilnehmenden aus dem Kammerorchester Hagen mussten die Kompositionen in westliche Notation umgeschrieben werden.

Eintritt: 12,- €

Weihnachten und Silvester/Neujahr im Theater Hagen und in der Stadthalle Hagen

21. Dezember 2017

Aus der Produktion „Frau Luna“ (Operette von Paul Lincke). Fotograf: Klaus Lefebvre.

Im Theater Hagen (und in der Stadthalle Hagen) findet über Weihnachten, Silvester, Neujahr und dazwischen folgendes Programm statt:

Am 25. 12. (16 Uhr, Großes Haus) wird zum letzten Mal das Märchen zur Weihnachtszeit „König Drosselbart nach den Brüdern Grimm von Petra Grube mit Musik von Andres Reukauf aufgeführt. Diese Vorstellung ist ausverkauft.

Am 26.12. (16 Uhr, Großes Haus) folgt die Präsentation des beliebten Schauspiels „Wie im Himmel“ nach dem gleichnamigen Film von Kay Pollack mit Musik von Andres Reukauf. Hierfür sind noch Restkarten erhältlich.

Weiter geht’s am 28.12. (19.30 Uhr, Großes Haus) mit der Aufführung des Operetten-Klassikers „Frau Luna“ von Paul Lincke, der zudem auch mit zwei Vorstellungen am 31.12. um 15 Uhr und um 19.30 Uhr (ausverkauft) nicht nur mit dem Schlager „Das macht die Berliner Luft“ für beste Unterhaltung sorgen wird.

Am 29.12. (19.30 Uhr, Großes Haus) steht der Musical-Hit „In den Heights von New York“ von Lin-Manuel Miranda auf dem Programm (Restkarten) und am 30.12. (19.30 Uhr, Großes Haus) die populäre Rhythm & Blues Show (frei nach dem Film von John Landis) „Die Blues Brothers“ (ausverkauft).

Mit dem Genuss beschwingter, feuriger und mitreißender Musik kann man sich beim Besuch des Neujahrskonzertes unter dem Titel „Von Buenos Aires nach Wien“ am 1.1.2018 (18 Uhr, Stadthalle Hagen) ins neue Jahr begeben.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Heiße Musik zur kalten Jahreszeit

21. Dezember 2017

Klassik + Jazz im ESM: Tropical Turn Quartett

26.12.2017, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Einzigartig am Tropical Turn Quartett ist die Synthese aus klassischem Jazz und latein-karibischen Rhythmen wie Samba, Salsa, Soca und Merengue. Diese Musik ist wie der Sommer und bringt Wärme in die kalte Jahreszeit: mal locker-leicht und entspannt fließend, mal heiß und expressiv. Vibrierend vor Energie und Lebensfreude vereinigen sich Virtuosität und Klangsinn zu einem Sound, der Herz und Füße bewegt.

Das Quartett hat eine wunderbare neue CD eingespielt mit Kompositionen des Bandleaders Burkhard „Buck“ Wolters u. a.

Mit dem Tropical Turn Quartett hat Buck Wolters eine Besetzung gefunden, die seine latein-karibischen Kompositionen auf ideale Weise umsetzt: Dmitrij Telmanov (Trompete), Uli Bär (Kontrabass) und Benny Mokross (Drums/Percussion).

Eintritt: VVK € 15,-, AK € 18,-, Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689, Vorbestellungen: booking@kulturverein-westfalen.de

Kinotipp: Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens

20. Dezember 2017

Do 21.12.2017, 19:00 Uhr, Kino Babylon, Eintritt: 3 €

Schweiz/Frankreich 2016, Regie: Nicolas Wadimoff, OmU (frz/span.), 96 Minuten

Der junge Jean Ziegler war 1964 bei der ersten Weltzuckerkonferenz der UNO in Genf der Chauffeur von Che Guevara. Als Ziegler den großen Revolutionär fragte, ob er ihn denn nicht mit nach Kuba nehmen könnte, antwortete ihm Guevara, dass Ziegler in Genf bleiben müsse, um gegen den Kapitalismus zu kämpfen.

Seit diesem schicksalhaften Moment kämpft der Schweizer als Schriftsteller, Redner, Professor und mit politischem Engagement bei der UNO gegen die Ungerechtigkeiten der Welt. Sein ehemaliger Student und Filmemacher Wadimoff begleitete den Globalisierungskritiker ein Jahr auf seinen Vortragsreisen.

Klarsichtkino mit Attac und terres des hommes.

Stadt Hagen muss drei Extra-Millionen fürs Kunstquartier zahlen

19. Dezember 2017

Die durch Baumängel zu hohen Kosten fürs Kunstquartier galoppieren weiter davon. Ein Ende des Beweissicherungsverfahrens ist nicht abzusehen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wie zu erwarten, können kulturferne Banausen wieder nicht – oder immer noch nicht – zwischen Baumängeln und dem Sinn und Zweck dieses Aushängeschilds der Stadt Hagen unterscheiden. Wie z. B. auf der Fakebook-Seite der Westfalenpost:


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