Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

„Stunde der Kritik“ zur Produktion „Viva Verdi“

19. März 2019

Die nächste „Stunde der Kritik“ findet zur Produktion „VIVA VERDI – Ein szenischer Abend in Verdi-Chören“ am 22. März 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 21.50 Uhr im Theatercafé statt (Eintritt frei).

Bei dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Als Anreiz für diese Diskussion wurde dieses Mal Thomas Molke, Rezensent für Musik- und Tanztheater, Konzerte und Festspiele gewonnen, der regelmäßig vor allem für das „Online Musik Magazin“ scheibt, seit vielen Jahren über die Inszenierungen des Hagener Theaters berichtet und mit einem Eingangsstatement diese Veranstaltung eröffnen wird.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Andreas Bode sowie Intendant und Dramaturg Francis Hüsers und Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Kersting schließt Ende März

17. März 2019

Buchhandlung gibt nach 130 Jahren auf

Für Generationen von Schülern und Studenten war Kersting die Quelle ihrer Wahl für den notwendigen Lesestoff. Dort erwarben sie nicht nur die Schulbücher und die Literatur fürs Studium. Jetzt gibt die Hagener Traditionsbuchhandlung ihren letzten verbliebenen Standort in Hagen-Emst auf.

Gegründet wurde die Buchhandlung 1887 in Eilpe, aber schon 1896 wurde der Laden in die Bergstraße 78 verlegt. Dort, gegenüber des Fichte-Gymnasiums, residierte über Jahrzehnte der Stammsitz der Kerstings. Später kamen Filialen in der Voerder Straße in Haspe, in der Badstraße gegenüber der Ricarda-Huch-Schule und an der oberen Haldener Straße in unmittelbarer Nachbarschaft der Fachhochschule Hagen dazu.

Der Niedergang begann mit der Ausbreitung des Marktradikalismus. Plötzlich mussten Schulbuchaufträge europaweit ausgeschrieben werden und damit brach das „Brot- und Buttergeschäft“ weg. Zwar besteht in Deutschland glücklicherweise noch die Buchpreisbindung, aber z.B. über Freiexemplare und Rabatte für Großeinkäufer konnten sich kapitalkräftige Buchhandelsunternehmen Vorteile verschaffen, die örtliche inhabergeführte Buchhändler nicht mehr auffangen konnten.

Dazu kamen die Abwicklungen der Pädagogischen Hochschule und der Fachhochschule Hagen. Die einzelnen Standorte wurden in der Folge geschlossen und ein neuer Laden in der Hohenzollernstraße eröffnet, der allerdings von Anfang an einen schweren Stand hatte, um sich gegenüber der Konzernkonkurrenz (heute: Thalia) zu behaupten.

2011 verlegte Kersting dann dieses einzig verbliebene Geschäft nach Emst. Auch dort ist jetzt Schluss, wie Kersting es – ausgerechnet – über Fuckbook mitteilte. Man hatte sich zuletzt offenbar noch etwas davon versprochen, auch die asozialen Medien zu nutzen. Ein Irrtum.

Hagener Schätze des Jugendstils

15. März 2019

Führung im Hohenhof und am Stirnband

Sonntag, 17.03.2019 von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

1906 begründete Karl Ernst Osthaus die Künstlerkolonie Hohenhagen mit dem Ziel, ein „Freiluftmuseum moderner Baukultur“ zu schaffen. Dazu lud er ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ von dem belgischen Künstler Henry van de Velde sein Wohnhaus, den Hohenhof, erbauen, der heute architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende zählt und eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk ist.

Die Villa Cuno, erbaut nach einem Entwurf von Peter Behrens, ist bestimmt durch eine klassizistisch-strenge Fassadengestaltung: Kreis-, Quadrat- und Dreieckelemente betonen die Geometrisierung des Gebäudes.

Der holländische Architekt J.L.M. Lauweriks schuf basierend auf theosophischem Gedankengut ein Maßsystem, womit er den Vorläufer der Normierung im modernen Hausbau entwickelte.

Aufgrund dieses erstrangigen Bautenensembles gilt Hagen unter anderem heute als eine Wiege der modernen Architektur um 1900.

Anmeldung unter 0 23 31/207 2740. Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen. Eintritt: plus Führungsgebühr 12 Euro

„Nordische Klänge“

15. März 2019

Siebtes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Zwei hochbegabte junge Talente sind im 7. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 19. März 2019 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) zu erleben, das sich der vielfältigen Klanglandschaft Skandinaviens widmet.

Der israelische Flötist Elya Levin (Foto: Mischa Blank) sammelte hochkarätige internationale Erfahrung im berühmten West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim, ist Stipendiat des Deutschen Musikrats und Solo-Flötist der Badischen Staatskapelle.

Seine außerordentliche Musikalität und Virtuosität wird er im Flötenkonzert von Carl Nielsen zum Ausdruck bringen, in dem sich Neoklassizismus und Progressivität der 20er Jahre harmonisch verbinden. Neben Carl Nielsen ist Rued Langgaard einer der bedeutendsten, aber vergessenen Komponisten Dänemarks. Seine temporeiche Sinfonie Nr. 4 „Løvfald“ („Fallende Blätter“) ist ein besonders dynamisches, vor Inspiration sprühendes Naturgemälde. Ähnlich Langgaard fing Jean Sibelius die raue Schönheit seiner Heimat Finnland in seiner ersten Sinfonie in e-Moll ein, welche von sehnsuchtsvollen Naturbezügen geprägt ist.

Die Leitung dieses, vom Deutschen Musikrat unterstützten Konzertes übernimmt der 26-jährige, britisch-russische Künstler Alexander Prior, der als Dirigent und Komponist in Europa und den USA große Erfolge feiert und derzeit Chef des Edmonton Symphony Orchestra in Kanada ist.

Mit großzügiger Unterstützung des Deutschen Musikrats.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Entdeckertag zu „In 80 Tagen um die Welt“

14. März 2019

Der „Entdeckertag“ zur nächsten Premiere im Lutz findet zu „In 80 Tagen um die Welt“ – Eine multimediale Abenteuer-Komödie nach Jules Verne in einer Bearbeitung von Anja Schöne (ab 6 Jahren) – am 17. März 2019 um 15.00 Uhr im Lutz statt. Zu dieser Einführungsveranstaltung sind alle jüngeren und älteren Interessierten herzlich eingeladen.

Die Besucher erfahren spannende Details rund um das Stück, die Entstehung der Produktion, lernen die Darstellerinnen und Darsteller kennen und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten. Außerdem gibt es Mitmachaktionen im Bereich Musik und Tanz, und es werden die Ergebnisse der zahlreichen Workshops, die zu dieser Produktion stattgefunden haben, präsentiert.

Auf dem Foto (im Uhrzeigersinn): Michael Mayer, Anne Schröder, Meera Varghese, Kilian Bierwirth (Foto: Theater).

Der Eintritt ist frei.

„Bleibense Mensch“

14. März 2019

Jürgen von Manger fand vor 25 Jahren seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Delstern

Er wurde als Vater der deutschen Comedy geadelt und in einer TV-Sendung kürte man ihn gar zum erfolgreichsten Comedian aller Zeiten. Die Rede ist von Jürgen von Manger, der mit seiner bereits 1961 entwickelten Kunstfigur „Adolf Tegtmeier“ unbestritten als Wegbereiter für Ruhrgebietskünstler wie Herbert Knebel, Ludger Stratmann oder Fritz Eckenga angesehen werden darf (Foto: Jürgen von Manger in einer Karikatur von Hans Pfannmüller).

Am morgigen Freitag, 15. März, jährt sich zum 25. Mal der Todestag dieses vielseitigen Künstlers, der Zeit seines Lebens auf ganz besondere Weise Hagen verbunden war und der seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Delstern fand.

Das Licht der Welt erblickte Jürgen von Manger am 6. März 1923 in Koblenz. Mit neun Jahren kam er in die Volmestadt, drückte am Hagener Fichte-Gymnasium (an dem später sein Bruder unterrichtete) und danach am Albrecht-Dürer Gymnasium die Schulbank, ehe er im Jahre 1939 erstmals als Statist am Theater Hagen auf jenen Brettern stand, die später für ihn die Welt bedeuten sollten. Zwei Jahre lang sammelte er an der städtischen Bühne Erfahrungen, ehe er 1941 zum Frontdienst in Russland einberufen wurde.

Nach Beendigung des 2. Weltkriegs erhielt Jürgen von Manger einen Vertrag als Schauspieler am Theater Hagen.

Hier glänzt er in verschiedenen Rollen bis er 1947 zum Bochumer Schauspielhaus wechselte. Es folgen einige Theater und viele Rollen. Daneben studierte er von 1954 bis 1958 Rechts- und Staatswissenschaften in Köln und Münster und absolvierte zudem eine Schauspiel- und Gesangsausbildung.

Mit seiner Figur des „Adolf Tegtmeier“, die er 1961 eigentlich für den Hörfunk entwickelte, erreichte von Manger bis in die 1980er Jahre mit seinem „Ruhrpott-Dialekt“ einen unglaublichen Popularitätsgrad in ganz Deutschland. Die Sprech- und Denkweise der Menschen im Ruhrgebiet, die sympathischen Schwächen und Probleme des „Mannes auf der Straße“ standen im Mittelpunkt seiner Geschichten, Erzählungen und Anekdoten. „Tegtmeier“ philosophiert mit gesundem Menschenverstand über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen und avanciert damit zum Sinnbild eines Ruhrgebiet-Originals.

Gleichzeitig avancierte Jürgen von Manger mit seinem „Tegtmeier“ zu einer Kultfigur im deutschen Fernsehen. Von 1972 bis 1980 war er mit „Tegtmeiers Reisen“ einer der Dauerbrenner im ZDF. Daneben machte sich Jürgen von Manger auch als Sprecher in verschiedenen Hörspielproduktionen des WDR einen Namen, wobei seine Darstellung des Gollum aus J. R. R. Tolkiens „Der kleine Hobbit“ bis heute Kultstatus genießt. Sein musikalisches Talent unterstrich er mit Platten wie „Bottroper Bier“, eine gesungene Hommage an die Vorliebe für Gerstensaft…

Am 15. März 1994 verstarb der ebenso vielseitige wie sympathische Schauspieler, Kabarettist und Komiker, der mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen auszeichnet wurde und dem ein Stern auf dem Mainzer „Walk of Fame des Kabaretts“ gewidmet ist, in Herne.

Karl-Ernst-Osthaus-Preis für Pia Stadtbäumer

13. März 2019

Die Düsseldorfer Bildhauerin Pia Stadtbäumer erhält den Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen. Die Preisträgerin studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Alfonso Hüppi. Nach einer Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste München lehrt sie seit 2000 als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg Bildhauerei. Pia Stadtbäumer gehört zu den Künstlern, die in den späten 80er Jahren die menschliche Figur als Sujet der Bildhauerei wieder international etabliert haben.

Mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis stiftete die Stadt Hagen 1946 den ersten Preis für zeitgenössische Kunst in Deutschland überhaupt. Die Gründung ging wesentlich auf die Kunsthistorikerin Hertha Hesse-Frielinghaus zurück, die im Herbst 1945 das Osthaus-Museum wiedereröffnete und viele Jahre leitete.

Seit 2001 wurde dieser Preis alle zwei Jahre international als Karl Ernst Osthaus-Preis – Kulturpreis der Stadt Hagen, dotiert von der Sparkasse Hagen – ausgeschrieben; das Preisgeld betrug 25.000 Euro. 2006 wurde der Preis in der Folge städtischer Etatkürzungen gestrichen und erst 2014 wiederbelebt, allerdings beschrängt auf Künstler, die schwerpunktmäßig figurativ arbeiten. Ein Preisgeld wird nicht mehr vergeben.

„Philharmonic Brunch“ im Theatercafé

12. März 2019

Zu Gast im nächsten „Philharmonic Brunch“ am 17. März 2019 (11.30 Uhr im Theatercafé) ist Yan Vaigot, der seit dieser Spielzeit als Solo-Cellist zum Philharmonischen Orchester Hagen gehört.

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski unterhalten sich mit dem jungen Franzosen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von deutscher und französischer Musik. Dieses Gespräch wird durch kleine musikalische Beiträge des Instrumentalisten facettenreich ergänzt. Ferner gibt es auch Informationen zu den Werken, die im 7. Sinfoniekonzert präsentiert werden.

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Vera Leutloff – Nordlicht

10. März 2019

09.03. – 05.05.2019, Osthaus-Museum Hagen

Thicket: Bois. 2018, Öl auf Leinwand, 70 x 90 cm, (c) Vera Leutloff

Das Osthaus Museum Hagen widmet der Malerin Vera Leutloff eine Ausstellung im Folkwang-Altbau. In der Ausstellung „Nordlicht“ werden 40, z.T. großformatige Werke aus der letzten Arbeitsperiode der Künstlerin gezeigt.

Vera Leutloffs Bilder sind abstrakt wie konkret gleichzeitig. Der gemeinsame Nenner aller bisher entstandenen Werkgruppen ist der malerische Farbraum, den die Künstlerin für sich definiert. Ihre Farben wirken weniger sinnlich oder emotional als in einer illusionistischen Kunst. Sie mögen in dem einen oder anderen Bild sogar kühl erscheinen, allein ihrer Ausdrucksdimension kann dies nichts anhaben. An diesen Bildern geht man nicht vorbei, im Gegenteil: Eine fast magische Anziehung fordert den Betrachter auf, aus der Nähe zu schauen. Hier wird einem gewahr, dass diese Bilder eine spezifische Technik innehaben.

Vera Leutloffs Malerei ist eng verbunden mit den Möglichkeiten, die ihr die Ölfarbe gewährt. Ihre bisweilen halsbrecherischen malerischen Operationen, ihr „Farbenziehen“ von einer Stelle zur anderen, um hier ein Leuchten, da ein Verdunkeln hervorzubringen, offenbaren eine Technik, die alle Möglichkeiten ausschöpft.

Der Reichtum dieser Bilder besteht in ihrer komplexen Struktur. Jedes Bild wird streng erarbeitet, jedem Bild liegt ein spezifischer Gedanke zugrunde. Die Welt wird in Farben gesehen.

20 Jahre Route Industriekultur: Hagener Sehenswürdigkeiten erkunden

10. März 2019

Die Route Industriekultur feiert 2019 einen runden Geburtstag. Auch im Jubiläumsjahr steht die touristische Route des Regionalverbandes Ruhr (RVR) für spannende Ausflugserlebnisse. Besonders viel Spaß macht die Erforschung mit dem druckfrischen Entdeckerpass. Mit dem Heft des RVR können Neugierige auch die industriekulturellen Höhepunkte in Hagen erforschen.

In der reich bebilderten Broschüre werden u.a. die beiden Ankerpunkte der Route in Hagen präsentiert: der Hohenhof und das Freilichtmuseum. Daneben stellt die mehr als 120 Seiten umfassende Publikation weitere Ankerpunkte sowie Panoramen und bedeutende Siedlungen auf der Route der Industriekultur in der gesamten Metropole Ruhr vor.

Hinzu kommen umfangreiche Informationen etwa zum Beschilderungssystem der Route sowie zum neuen radrevier.ruhr und zur Route der Industriekultur per Rad. Angaben zu Öffnungszeiten, Barrierefreiheit und ÖPNV-Verbindungen ergänzen den Serviceteil der deutsch-englischen Broschüre. Ab Anfang April liegt der der Entdeckerpass übrigens auch in niederländisch/französisch vor.

Unter www.route-industriekultur.ruhr gibt es den Entdeckerpass als kostenlosen Download (pdf).

Noch einmal „Animal Farm // Farm der Tiere“

9. März 2019

Zusatzvorstellung wegen großer Nachfrage

Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Theater Hagen am 15. März 2019 (19.30 Uhr im Lutz) eine Zusatzvorstellung von „Animal Farm // Farm der Tiere“ – Ein deutsch-englischer TheaterProtest in einer Bearbeitung von Anja Schöne nach George Orwell – an (ab 14 Jahren).

In George Orwells modernem Klassiker „Animal Farm“ wollen sich die Tiere auf einem Bauernhof nicht länger unterdrücken und ausbeuten lassen. Nachdem der Bauer verjagt ist, gründen sie die Farm der Tiere, auf der alle zusammen für das Wohl der Gemeinschaft arbeiten. Doch bald schon errichtet eine Gruppe von Schweinen eine neue Diktatur, welche die anderen Tiere noch grausamer ausbeutet als zuvor. Der Leitsatz von Animal Farm: „All animals are equal“ wird ergänzt durch: „Aber manche Tiere sind gleicher“.

Anja Schöne lässt drei Aktivist*innen Orwells Fabel über Machtmissbrauch und die Bedeutung politischer Teilhabe in einer bilingualen Fassung erzählen, spielen und singen. Das internationale Schauspieler*innen-Ensemble (Eric Carter, Sarah Cossaboon, Björn Lukas) wechselt dabei fließend zwischen den Sprachen und Spielebenen, ist gerade noch erzählender Demonstrant und im nächsten Moment schon das visionäre Schwein Snowball, Arbeitspferd Boxer oder der sture Esel Benjamin. Die Geschichte rückt dadurch in einen aktuellen globalen Kontext und wird für ein junges Publikum ebenso spannend und unterhaltsam wie greifbar (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Populäre Chornummern: Viva Verdi

8. März 2019

Ein szenischer Abend in Verdi-Chören

Am Samstag, 9. März 2019 findet mit Beginn um 19.30 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus) die Premiere der Produktion „Viva Verdi“ – Ein szenischer Abend in Verdi-Chören (Musik von Giuseppe Verdi) in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten statt (Foto: Klaus Levebvre).

Wer kennt sie nicht – die populären Chornummern aus den Opern Giuseppe Verdis: Gefangenenchor aus „Nabucco“, Zigeunerchor aus „Il trovatore“, Triumphmarsch aus „Aida“ und und und – Melodien, die sich im einzelnen wie kollektiven Bewusstsein fest verankert haben.

Mit der Inszenierung von berühmten und weniger bekannten Verdi-Chören als durchgängige Handlung bietet das Theater Hagen mit der Produktion „Viva Verdi“ etwas Neues. Die emotional aufgeladenen Chorstücke werden in einer szenischen Neudeutung erlebbar, die Bezug nimmt auf die oft von Leid und Unheil, aber auch von Heldenmut und Liebe handelnden Opern, aus denen sie ursprünglich stammen. Gleichzeitig eröffnet die Realisierung im neuen Kontext aber auch Möglichkeiten, die mit der Musik verbundenen Geschichten in unerwarteten Assoziationen sinnvoll und sinnlich fruchtbar werden zu lassen.

Der durch unkonventionelle Musiktheater-Produktionen bekannte Opernregisseur Andreas Bode, der erstmals am Hagener Theater arbeitet, nimmt sich dieses außergewöhnlichen, mit großzügiger Unterstützung der Sparkasse HagenHerdecke stattfindenden Projekts an.

Im Bühnenbild von Geelke Gaycken, den Kostümen von Christiane Luz und unter der musikalischen Einstudierung und Leitung von Rodrigo Tomillo singen und spielen: Chor, Extrachor sowie Kinder- und Jugendchor des Theaters Hagen; Tatiana Feldman, Kristine Larissa Funkhauser, Kisun Kim, Costa Latsos, Tony Laudadio, Elizabeth Pilon, Dong-Won Seo; Statisterie des Theaters Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen.

Weitere Vorstellungen: 15.3. (19.30 Uhr); 22.3. (19.30 Uhr); 30.3. (19.30 Uhr); 11.5. (19.30 Uhr); 15.5. (19.30 Uhr); 25.5. (19.30 Uhr); 29.5. (19.30 Uhr); 2.6. (15.00 Uhr); 23.6. (18.00 Uhr); 14.7.2019 (18.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Führung durch die Alte Synagoge Hohenlimburg

8. März 2019

Zu einer Besichtigung der Dauerausstellung „Lebendiges Judentum“ in der Alten Synagoge Hohenlimburg, Jahnstraße 46, lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Samstag, 9. März, von 10.30 bis 12 Uhr ein (Foto: Dieter Fassdorf).

Der Referent ist Rudolf Damm, ehemaliger Gesamtschullehrer für Deutsch, Geschichte und Religion sowie Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hagen und Umgebung. Er führt die Teilnehmer sachkundig durch die Ausstellung, in der das Judentum lebendig wird. Rudolf Damm gibt einen Überblick über die verschiedenen Kultgegenstände sowie die jüdischen Feste. Die Besucher lernen Beschneidungsbesteck und Gebetsmantel, Gebetsriemen, einen jüdischen Hochzeitsring und Hochzeitsverträge sowie verschiedene Gegenstände zu den Festen kennen. Im Mittelpunkt steht die Torarolle. Leittexte, Fotos und Zeichnungen ergänzen die Ausstellungsstücke.

Der Eintritt ist frei. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1361 erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Lisa Fitz: „Flüsterwitz“

7. März 2019

Kabarett im Theater Hagen

Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 11. März 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) fortgesetzt mit einem Auftritt von Lisa Fitz mit ihrem aktuellen Programm unter dem Titel „Flüsterwitz“ (Foto: Dominic Reichenbach).

Sie ist die Königin des Kabaretts, ihr Witz ist berühmt, ihre Wortgewalt unerreicht. Dabei ist die Schauspielerin, Autorin und Sängerin Lisa Fitz eine, die nicht nur spielen will, sondern beißt. Seit 1981 ist sie wesentlich an der Entwicklung des deutschen Kabaretts beteiligt. Sie präsentierte als erste Frau in Deutschland Soloprogramme mit eigenen Texten. Auch in ihrem neuen Programm versteckt sie tiefe Weisheiten mitunter in einer volksnahen Sprache, so dass sie von der Form her leicht verdaulich wirken, wenn auch der subversive Inhalt – oder in diesem Fall der Flüsterwitz – oft im Halse stecken bleibt.

Den Flüsterwitz erzählt man hinter vorgehaltener Hand. Er könnte Menschen in Hörweite beleidigen, sensible Damenohren kränken oder so wahr sein, dass er Machthabern gefährlich wird. Eigentlich ist der Flüsterwitz ein politischer Witz. Wenn man mit einem autoritären System haderte oder Repressalien befürchtete, erzählte man sich Flüsterwitze. Sind wir in unserer demokratischen Diktatur der Parteien so weit? Wer nicht in die politische Stromlinienform passt, wird gern für verrückt erklärt oder mit subtilen Methoden mundtot gemacht. Das mulmige Gefühl wächst, dass man sich nicht mehr ganz frei äußern kann …

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Tanz trifft Konzert im Museum

6. März 2019

Sechstes Kammerkonzert im Auditorium im Kunstquartier

Das 6. Kammerkonzert am 10. März 2019 (11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen) eröffnet einen Dialog zwischen verschiedenen Kunstformen: Ballett trifft Konzert im Museum!

Musikalisch stehen Auszüge aus Streichquartetten von Claude Debussy, Zoltán Kodály, Sergej Rachmaninow sowie Stücke von Astor Piazzolla und George Gershwin auf dem Programm. Die Streichquartettformation, bestehend aus Magdalena Rozanska, Dagmara Daniel (Violine), Olga Rovner (Viola) und Thorid Brandt-Weigand (Violoncello), wird durch vier Balletttänzer*innen ergänzt: Ana Isabel Casquilho, Jozsef Hajzer, Serena Landriel und Gonçalo Martins da Silva lassen sich von den Klängen des Streichquartetts inspirieren und setzen die musikalischen Impulse visuell um. Die Choreographie hat Jozsef Hajzer kreiert (Foto: Theater).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Die ganze Farbpalette des Jazz

5. März 2019

Klassik + Jazz im ESM: Acoustic Jazz Trio 

07.03.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Beim Acoustic Jazz Trio handelt es sich um drei eigene Köpfe, die schöpferisch und spielerisch mit Standards genauso umzugehen wissen wie mit Eigenkompositionen. Musik lieben und Musik leben – daraus entsteht ein eigenwilliger und lebendiger Sound, ein Klangteppich, der aus verschiedenen Jazzstilen gewebt ist. Mit Swing, Bossa Nova, Limbo und Tango wird den Zuhörern die ganze Farbpalette des Jazz geboten.

Die Musiker Felix Krampen (Gitarre), Uli Bär (Kontrabass) und Ralf Bornowski (Percussion) werden Jazzkompositionen jenseits gängiger Standard-Klischees präsentieren und mit interessanten Arrangements und jazzigen Improvisationen überzeugen.

Eintritt frei

„Viva Verdi“

3. März 2019

Werkstattgespräch und Offene Probe zur Premiere der Produktion

Szene aus der Produktion. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Als nächste Premiere im Theater Hagen im Großen Haus wird die Produktion „Viva Verdi“ – Ein szenischer Abend in Verdi-Chören präsentiert (Premiere: 9.3.2019, 19.30 Uhr).

Im Vorfeld zu dieser Premiere gibt es die Möglichkeit, mehr über diese Produktion zu erfahren beim Besuch der „Werkstatt-Probe“ (Einführungsveranstaltung) am 5. März 2019. Diese beginnt um 18.15 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in diese Produktion und einem Gespräch über die Inszenierung, Ausstattung und Musik. Auskünfte geben der Regisseur Andreas Bode, die Bühnenbildnerin Geelke Gaycken (beide arbeiten zum ersten Mal am Theater Hagen), die Kostümbildnerin Christiane Luz sowie der musikalische Leiter Rodrigo Tomillo und die Dramaturgin Rebecca Graitl.

Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Johannes Heisig – Klimawechsel

28. Februar 2019

03.03. – 19.05.2019, Osthaus-Museum Hagen

Luft anhalten, 210 x 170 cm, (c) Johannes Heisig 2018, Foto: Lars Wiedemann

Heisigs motivische Vielfalt kennt keine Grenzen; sie reicht von der deutsch-deutschen Geschichte und popkulturellen Themen – überwiegend geprägt durch seine eigene Biografie und das Leben in Berlin – bis hin zu klassischen (Stadt-)Landschaften, Stillleben und Porträts, darunter die zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Doch auch wenn Heisig dieser Vielfalt in seiner unverkennbaren und ausdrucksstarken künstlerischen Handschrift treu bleibt, lassen sich in seinen zuletzt entstandenen Werken auch erste Anklänge an seine neue Umgebung in Brandenburg ausmachen: Zu Skatepark-Szenen aus ungewöhnlichen Perspektiven haben sich zahlreiche farbenprächtige Blumenstillleben und expressive Landschaftsstudien auf die Staffeleien seines neuen Ateliers gesellt. Einer Hornisse widmet er ein ganzes Requiem und scheint damit einmal mehr zurück zum Ursprung des Malens zu kehren, zur existenziellen Hinterfragung des Lebens und des eigenen Ichs.

Das Osthaus Museum Hagen zeigt ca. 120, z.T. großformatige Werke aus den letzten Schaffensjahren des Künstlers, unter anderem auch den „Crow“-Zyklus nach Krähen-Gedichten des englischen Dichters Ted Hughes. Diese Bildfolge besteht aus düsteren Zeichnungen mit Tusche, Kohle, zum Teil mit Grillkohle auf Papier. Existenzielle Gefühle wie Liebe und Tod stehen hier im Vordergrund.

Klassik + Jazz im ESM: Italienische Klangwelten

26. Februar 2019

Duo Pitros – Trompete und Klavier

28.02.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Aus der Idee, Geschichten aus unterschiedlichen Klangwelten zu erzählen, entstand das Duo Pitros. Aus den vielfältigen Klangeigenschaften ihrer beiden Instrumente Trompete und Klavier weben Luigi Santo und Daniela Gentile ein feines Netz, auf dessen Grundlage sie ihre Musik und ihr breit gefächertes Repertoire präsentieren.

Das Duo Pitros nimmt sein Publikum mit auf eine emotionale Reise durch die Zeit, dabei verstehen es die beiden exzellenten Musiker aus dem Süden Italiens immer, durch ihre musikalische Sensibilität die passende Atmosphäre entstehen zu lassen. Ihre Musik berührt die Zuhörer und zielt mitten ins Herz. Das Programm dieses außergewöhnlichen Konzertabends reicht dabei von romantischen Werken aus Russland und Italien über Gershwin bis hin zu modernen Kompositionen.

Eintritt: frei

Kunst- und Atelierhaus: Italienische Bildwelten

26. Februar 2019

„Sensibilitá“ – Ausstellung von Paolo Signorile

Menschen und ihre Gefühle sind es, die den Hagener Künstler Paolo Signorile faszinieren. Am 3. März zeigt er in seiner Ausstellung „Sensibilitá“  im Kunst- und Atelierhaus, wie sich diese Faszination in seinen Bildern widerspiegelt. Von 11 bis 17 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher in der Hochstraße 76 von seinen Figuren begeistern lassen.

Inspiriert wurde Paolo Signorile von den Werken Caravaggios, mit denen er sich unter anderem in seinem Studium an der Kunstakademie Brera in Mailand beschäftigt hat. Aus der Analyse der Werke des alten Meisters hat Paolo Signorile einen ganz eigenen Stil entwickelt, der an eine Mischung aus Impressionismus und Expressionismus erinnert. So entstehen immer wieder Menschenbilder mit ausdrucksstarken Formen bis hin ins Bizarre, die aufs Wesentliche konzentriert werden.

„Am Anfang eines Werkes steht grundsätzlich eine Zeichnung“, verrät Paolo Signorile. Diese wird in Spachteltechnik auf die Leinwand gebracht, dabei benutzt der Künstler gerne Komplementärfarben, die ein surreales Bild ergeben. Seine synthetisierten Figuren wollen Seelenzustände ausdrücken wie Staunen, Konzentration, Angst, Zorn oder Heiterkeit. Auf diese Weise möchte Paolo Signorile in dem Betrachter Gefühle provozieren.

Wie das gelingt, kann jeder am 3. März von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, selbst erleben.

Hagener Literaturtage 2019

23. Februar 2019

Lesung mit Christine Westermann bereits ausverkauft

Lesungen, Kinoveranstaltungen und einen Literaturgottesdienst – all das und noch viel mehr bieten die Hagener Literaturtage, die vom 14. März bis zum 2. April bereits das dritte Mal in der Stadtbücherei auf der Springe stattfinden. Dabei erwartet die Besucher erneut ein spannendes und abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Literatur. Auftreten werden auch diesmal bekannte Gäste, wie Bestsellerautor Sebastian Rabsahl, Schriftsteller Wladimir Kaminer oder Moderatorin Christine Westermann (bereits ausverkauft).

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VHS zieht es mit neuen Kursen zur Hohenlimburger Innenstadt

23. Februar 2019

Der Abschied aus Oege ist perfekt. Die VHS bietet ab März rund ein Dutzend neuer Kurse in der Innenstadt an. Und zwar in der Stadtteil-Bücherei. (…)

Quelle: wp.de

Gropius, Osthaus und das Bauhaus

22. Februar 2019

Im Rahmen der gemeinsamen Reihe „Hagen <w>örtlich“ der Volkshochschule (VHS) und der Stadtbücherei Hagen findet am Donnerstag, 28. Februar, um 18 Uhr in der Stadtbücherei auf der Springe ein Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Happel zum Einfluss von Karl Ernst Osthaus auf Walter Gropius und das Bauhaus statt.

Das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus gilt als eine der einflussreichsten Lehrstätten für die Gestaltung der Moderne mit weltweiter Ausstrahlung. Ihr Gründer Walter Gropius gehörte seit 1908 zu dem Kreis junger Architekten und Gestalter, die von Karl Ernst Osthaus gefördert worden sind. In seinem Bildervortrag geht Prof. Dr. Reinhold Happel der Frage nach, welche Rolle Osthaus und seine Hagener Initiativen für die Karriere von Gropius und seine Überlegungen zum Bauhaus gespielt haben.

Der Eintritt für den Themenabend an der Abendkasse beträgt 5 Euro. Die VHS bittet um eine frühzeitige Anmeldung auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung unter Kursnummer 1004. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Verbundes „100 Jahre Bauhaus im Westen“ statt. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 02331/207-3622.

„Nach Paris – Treffpunkt Moulin Rouge“

21. Februar 2019

Bühnenball 2019 im Theater Hagen
Freitag, 1. März 2019 und Samstag, 2. März 2019

1974 gab es ihn am Theater Hagen zum ersten Mal – zum letzten Mal 2015. Jetzt ist er zurück, wieder an zwei Tagen (1. und 2. März), wieder mit großer Show, wieder mit Disco und Tanz und mit zahlreichen weiteren neuen Angeboten: Der Bühnenball (Foto: Theater).

Unter dem Motto „Nach Paris – Treffpunkt Moulin Rouge“ wird diese so beliebte Veranstaltung eröffnet mit einer Revue auf der Großen Bühne. In der Inszenierung von Werner Hahn, der Choreographie von Alfonso Palencia, dem Bühnenbild von Jeremias H. Vondrlik, den Kostümen von Christiane Luz und unter der musikalischen Leitung von Andreas Vogelsberger präsentieren Gesangssolisten, Chor, Ballett und zahlreiche weitere Mitarbeiter des Theaters Hagen aus verschiedenen anderen Abteilungen sowie das Philharmonische Orchester Hagen eine urkomische Geschichte, in welcher eine Skat-Herrenrunde in die französische Hauptstadt reist, dicht gefolgt von ihren Ehefrauen…

Anschließend verwandelt sich die Große Bühne in eine riesige Musik- und Tanzfläche, aus dem Lutz, den Werkstätten und Foyers werden eine Disco, Pariser Cocktailbars und französische Bistros, dekoriert mit opulenten Wandgemälden, Türen und Fenstern im Jugendstil. Im Gastro-Bereich bietet Hummer Catering Köstlichkeiten wie getrüffelte Kartoffelecken, Gratin dauphinoise sowie Flammkuchen, Crêpes und Baguettes in diversen Variationen an.

Für beste Unterhaltung, Stimmung und Anregung, das Tanzbein zu schwingen, sorgen die Schlager Deluxe Party- und Showband mit Hits von Helene Fischer, Andrea Berg, Vicky Leandros, Udo Jürgens, Andreas Gabalier, Wencke Myhre, Beatrice Egli, Gitte, Nicole, Chris Roberts, Rosenstolz, Silbermond, Nena, Brings, Achim Reichel, Hermes House Band, u.v.a.; die GROOVE Delighters mit ihrem Repertoire aus Pop-, Rock-, Disco- und Chart-Hits der 80er, 90er und 2000er Jahre sowie MADISON reloaded DJ’S City & Yoda.

Um Mitternacht wird die herausragende Künstlerin Judith Guntermann das Publikum mit Chansons von Edith Piaf faszinieren. Zudem findet eine Kostümprämierung statt, ein Coffeebike ist unterwegs, und für dauerhafte Erinnerungen sorgt eine Foto-Box.

Für die Revue-Vorstellung auf der Großen Bühne am Freitag, 1.3. (Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr), gibt es noch ein paar Restkarten (Revue inkl. Ballkarte: 49,50 – 59,50 Euro). Die Revue-Vorstellung am Samstag, 2.3., ist ausverkauft.

Tickets für den Ball – ohne Revue – sind noch erhältlich (Freitag: 29, 50 Euro, Samstag: 34,50 Euro, Einlass ab 20. 30 Uhr).

Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Öffnungszeiten der Theaterkasse an den Bühnenballtagen: 1.3.: 10.00 Uhr bis 23.30 Uhr, 2.3.: 18.00 Uhr bis 23.30 Uhr.

Andy Spyra: Stolen Girls. Die geraubten Mädchen

20. Februar 2019

22. Februar bis 7. April 2019, Osthaus-Museum Hagen

Das Junge Museum im Osthaus Museum zeigt 30 großformatige Fotos des Fotografen Andy Spyra, die zu den Texten von Wolfgang Bauer entstanden sind.

2014 überfiel die Terrororganisation Boko Haram ein Dorf im Nordosten Nigerias und entführte 276 Schülerinnen. Deren Schicksal ist kein Einzelfall. Bis heute befinden sich Tausende Frauen in den Händen der Islamisten. Der ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer sprach mit Mädchen, denen die Flucht gelungen ist. Im Mittelpunkt stehen die Berichte vom Leben der Mädchen vor ihrer Entführung, von ihren grausamen Erfahrungen während der Gefangenschaft und ihren Träumen für eine bessere Zukunft.

Die Texte werden verknüpft mit den Foto-Portraits von Andy Spyra. Sie zeigen in größter Intensität die Mädchen und Frauen mit ihren Spuren des Erlebten. Zugleich bezeugen sie auf beglückende Weise deren Würde und Schönheit. So erhalten die Mädchen ihre Stimme zurück. Eine kraftvolle Stimme, die von Leid und Gewalt erzählt, aber auch von Mut und von Hoffnung.

Andy Spyra zählt zu den gefragtesten Fotografen Deutschlands. Er wurde 1984 in Hagen geboren, hat Fotografie an der Fachhochschule Hannover studiert und arbeitet als Freelancer international für verschiedene Medien.

Bilinguale Führungen im Theater Hagen

20. Februar 2019

Das Motto im Lutz Hagen lautet in dieser Spielzeit „Weltenbummler“. Neben der Matinee-Reihe „Guten Morgen, Welt“, der Abenteuer-Komödie „In 80 Tagen um die Welt“ und weiteren „Weltentdeckungen“ werden seit der Premiere der englisch/deutschsprachigen Produktion „Animal Farm // Farm der Tiere“ auch zweisprachige Führungen durch das Theater Hagen angeboten.

Am 23. Februar 2019 um 13.00 Uhr beginnt eine polnisch-deutsche Führung. Treffpunkt ist der Bühneneingang des Theaters, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung (erwünscht) und Informationen in der Theaterpädagogik unter miriam.walter@stadt-hagen.de.

Marguerite Donlon wird Ballettdirektorin am Theater Hagen

16. Februar 2019

Die renommierte Choreographin Marguerite Donlon (Foto: Maria Helena Buckley) wird mit Beginn der Spielzeit 2019/20 Ballettdirektorin und Chefchoreographin des Theaters Hagen.

Von 2001 bis 2013 wirkte die gebürtige Irin schon einmal überaus erfolgreich als Ballettdirektorin am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken, wo sie der Ballettcompagnie zu internationalem Ansehen verhalf.

Als Gastchoreographin arbeitete sie an großen wie kleinen Theatern in Europa und Übersee und ist auch dem Hagener Publikum aufgrund ihrer Arbeiten SOMA (im Ballettabend DANCING SOULS in 2017/18) sowie HEREOS – H (im Ballettabend BALLETT? ROCKIT! in 2014/15) bereits bekannt.

Zu ihrer Wahl zur Ballettdirektorin am Theater Hagen äußert sich Marguerite Donlon in einer persönlichen Erklärung:

„Ich fühle mich geehrt, als neue Ballettdirektorin des Theaters Hagen gewählt worden zu sein und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Intendant Francis Hüsers und dem gesamten Team. In den vergangenen Spielzeiten hatte ich zweimal die Gelegenheit, in Hagen als Gastchoreographin mit dem Ballettensemble zu arbeiten, und habe die kreative und kollegiale Atmosphäre am Theater Hagen in dieser Zeit sehr geschätzt. Ich weiß, dass in vielen deutschen Städten die öffentlichen Haushalte unter Druck stehen und die Ausgaben für Kultur gekürzt werden.

Ich freue mich, dass die Sparte Tanz auch weiter fester Bestandteil des Theaters Hagen sein wird. Mit meiner Berufung übernehme ich die Verantwortung für das Ensemble, die künstlerische Weiterentwicklung und die Eröffnung neuer Perspektiven für den Tanz in Hagen. Die Übernahme der Leitung der Sparte Tanz am Theater Hagen ist ein Privileg und eine Herausforderung.

Meine Maxime war und ist: Kultur ist für alle da, nicht nur für wenige. Der Tanz ist für Junge und Junggebliebene. Tanz ist ein zeitloses Medium und seine Sprache ist universell. Ich möchte gemeinsam mit dem Ensemble die Hagener Bürger einladen, die Kraft und Intensität des Tanzes mit uns zu erleben: auf der Bühne, in unseren Probenräumen und bei Begegnungen in dieser Stadt.“

Der Intendant des Theaters Hagen, Francis Hüsers, gibt zur Entscheidung für Marguerite Donlon folgende Erläuterung:

„Die Zusage von Marguerite Donlon ist ein überaus großer Glücksfall für das Ballett Hagen, für das gesamte Theater und für unser Publikum. Ich freue mich ganz außerordentlich, dass mit Marguerite Donlon eine als Ballettdirektorin in Deutschland bereits sehr erfolgreiche und erfahrene Persönlichkeit an das Theater Hagen kommt, die in enger Zusammenarbeit mit den anderen Sparten dem Ballett in Hagen eine erfolgreiche Zukunft sichert. Die Bedeutung, die dem Tanz als exponierte Kunstform hier seit längerem schon zukommt, wird mit Marguerite Donlon noch einmal enorm zu steigern sein.

Ich persönlich freue mich, in der noch laufenden Spielzeit 2018/19 als Regisseur zunächst mit Francesco Nappa als Gastchoreograph an dem Doppelabend aus Purcells Oper DIDO AND AENEAS und der als Ballett aufgeführten WASSERMUSIK von Händel ein erstes spartenübergreifendes Projekt am Theater Hagen realisieren zu können, bevor ich dann ab der Spielzeit 2019/20 als Intendant in vielfältiger und innovativer Weise mit Marguerite Donlon als Ballettdirektorin zusammen arbeite.“

Die kurze Geschichte der Menschheit

15. Februar 2019

Eine Weltuntergangsrevue von Sebastian Zarzutzki

Am 20. Februar 2019 um 19.30 Uhr findet im Theater Hagen (Großes Haus) ein Gastspiel des Rheinischen Landestheaters Neuss mit der Präsentation „Die kurze Geschichte der Menschheit“ – eine Weltuntergangsrevue von Sebastian Zarzutzki – statt (Szenenfoto: Björn Hickmann).

Gemessen an der Zeitspanne, in dem es auf unserem Planeten Leben gibt, ist das rätselhafte Auftreten der menschlichen Spezies nicht länger als ein Wimpernschlag. Doch in dieser kurzen Zeit hat der Mensch durch seine Fähigkeit der Sprache und des abstrakten Denkens Erstaunliches und zugleich Beängstigendes geschaffen: Von der Keule bis zur Atombombe, von der Naturreligion bis zum Weltwirtschaftssystem.

Dass wir unseren Planeten unwiderruflich in Besitz genommen haben, ist nicht zu leugnen – und diese Entwicklung geht noch weiter: Die Ressourcen werden knapper und künstlich intelligente Systeme übernehmen immer größere Bereiche in unserem Alltag. Wie die Geschichte wohl weiter gehen wird?

Inspiriert vom Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari bringt Sebastian Zarzutzki eine raffinierte Collage aus eindrucksvollen Bildern, Live-Musik und verblüffenden Thesen und Fakten auf die Bühne – eine Revue, die nicht weniger als hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte an einem Abend erzählt.

Die Arbeiten des Autors, Regisseurs, Musikers, Komponisten und Arrangeurs Zarzutzki zeichnen sich durch eine hohe Musikalität, geistreiche Texte und unterhaltsame Überraschungsmomente aus, welche es mit Sicherheit auch in „Die kurze Geschichte der Menschheit“ zu erleben gibt …

In der Inszenierung von Sebastian Zarzutzki und in der Ausstattung von Jule Dohrn-van Rossum spielen Kathrin Berg, Johanna Freyia Iacono-Sembritzki, Richard Lingscheidt, Rainer Scharenberg sowie die Musiker Jürgen Dahmen und Stefan Gesell.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Variationen der Klassik

14. Februar 2019

Klassik + Jazz im ESM mit Huijing Han

17.02.2019, 11:30 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Huijing Han (Foto: ESM) spielt ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das von Bachs bekannter „Toccata und Fuge“ in d-Moll über Chopins Walzer und elf nicht ganz seriöse Variationen über „O Du lieber Augustin“ des Komponisten Kurt Hausschild, deren Uraufführung sie im September in Berlin gab, bis hin zu den jazzigeren Klängen von Gershwin reicht.

Die in Hagen besonders durch ihre eigene Klavierreihe bekannte Pianistin wurde im Dezember 2018 zum „Steinway Artist“ ernannt und gehört damit zu einem exquisiten Kreis renommierter Künstler wie Martha Argerich, Vladimir Horowitz, Arthur Rubinstein, Jacky Terrasson und vielen weiteren Größen. Nun kommt sie für ein Konzert zurück nach Hagen.

Eintritt: € 15,-, Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

Max-Reger-Musikschüler belegen bei „Jugend musiziert“ dreimal den ersten Platz

13. Februar 2019

Dreimal ging der erste Platz beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ an Schülerinnen und Schüler der Max-Reger-Musikschule: Zwei erste Plätze gingen an Roman Tschebotarjow (24 Punkte) und Jakob Grüner (23 Punkte) aus der Akkordeon-Klasse von Daiga Röhl. Beide nehmen somit am Landeswettbewerb teil.

Einen weiteren ersten Platz belegte Clara Schöttler mit der Querflöte aus der Klasse von Susanne Hussendörfer in der Wertungsgruppe Klavier und ein Holzblasinstrument, Altersgruppe VI, mit 25 Punkten und nimmt somit ebenfalls am Landeswettbewerb teil.

Außerdem belegten Rieka Holm, Nina Wisniewski und Lotta Andrich aus der Klasse von Roland Voit in der Wertungsgruppe Harfen-Ensemble, Altersgruppe IB, mit 20 Punkten den zweiten Platz.

Zum letzten Mal: „Kiss me, Kate“

12. Februar 2019

Musical von Cole Porter im Theater Hagen

Vlnr: Emily Newton, Kenneth Mattice, Nathalie Parsa, Tillmann Schnieders. Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Gelegenheit, den Publikumsrenner „Kiss me, Kate“ (Musical von Cole Porter) zu erleben besteht am 16. Februar 2019 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus).

Die musikalische Komödie wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Nicht nur auf der Bühne in der aufzuführenden Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht es turbulent zu, auch hinter den Kulissen der Theatertruppe rund um Regisseur und Schauspieler Fred Graham kochen die Emotionen hoch.

Auf der Bühne sind sie ein Paar, wenn auch ein sehr streitbares, privat haben sich Fred und Lilli getrennt. Was natürlich nicht heißt, dass sie einander nicht eifersüchtig belauern, wohin das Herz des anderen sich wendet…

Die Melodien von Cole Porter sind längst zu Evergreens geworden und sprühen nicht nur von musikalischen Einfällen, sondern auch von raffiniertem Wortwitz.

In der mitreißenden und überaus unterhaltsamen Inszenierung und Choreographie von Roland Hüve und Andrea Danae Kingston sowie in der fantasievollen Ausstattung von Siegfried E. Mayer und unter der schwungvollen musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Kenneth Mattice, Emily Newton, Tillmann Schnieders, Nathalie Parsa, Dirk Achille, Verena Grammel, Alexander Brugnara, Jonathan Agar, Rainer Zaun, Richard van Gemert, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Elizabeth Pilon, Janis Masino, Thomas Peters, Emanuele Pazienza, Joyce Diedrich, Sabrina Prochaska, Ballett des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Osthaus machte Bauhaus-Gründer Gropius groß

11. Februar 2019

Es sind die Unternehmer, welche um die Jahrhundertwende die Fürsten ablösen. Fabriken werden zu neuen Schlössern. Doch wie baut man sie? Um diese Frage gibt es erbitterte Konflikte. Der Streit wird zu einem Motor der Industriekultur.

Der Weg dafür wird in Hagen bereitet. Ohne Hagen kein Bauhaus. Auf diese Formel lassen sich die Forschungsergebnisse von Dr. Birgit Schulte und Prof. Dr. Reinhold Happel bringen. Die Kustodin des Osthaus-Museums und der Kunsthistoriker haben erstmals die Korrespondenz zwischen dem Hagener Kunst-Mäzen Karl Ernst Osthaus und dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius ausgewertet. (…)

Quelle: wp.de

Zum letzten Mal: „Move On“

10. Februar 2019

Aus der Choreographie „Movinos“ von Alfonso Palencia. Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, den facettenreichen, dreiteiligen Ballettabend unter dem Titel „Move On“, unterstützt von der Sparda-Bank West und den Ballettfreunden Hagen, zu besuchen: 14. Februar 2019, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus).

Die Compagnie zeigt noch einmal die Choreographie „Uneven“ von Cayetano Soto – ein Werk, welches sich v.a. mit Themen wie Unausgeglichenheit und Instabilität beschäftigt. Sodann kann man das v.a. mitreißende, von großer Energie geprägte und in rasanter Form präsentierte Stück „Ephemeron“ von Itzik Galili erleben, gefolgt von der Choreographie ¡Movinos!“ von Alfonso Palencia. Darin geht es um ‚Identität‘, ‚Selbstfindung‘, Sexualität‘, ‚Liebe‘, ‚Missbrauch‘‚ Toleranz‘ und den Umgang und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des menschlichen Zusammenlebens.

Diese Präsentationen werden begleitet mit Musik vom Band von David Lang, Haytham Safia und Max Richter.

Es tanzt das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Da Ae Kim, Serena Landriel, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Amber Neumann, Dani Paeper, Sara Peña, Kotori Sasago.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Französische Musik im Fokus

9. Februar 2019

Sechstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das 6. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 12. Februar 2019 (20.00 Uhr, Stadthalle Hagen) befasst sich mit der musikgeschichtlich hochspannenden Zeit des Umbruchs vom 19. ins 20. Jahrhundert. Generalmusikdirektor Joseph Trafton stellt hier insbesondere die französische Musik in den Fokus, die eine enorme Fülle an Klangfarben beherbergt.

Maurice Ravels weltberühmter „Bolero“ zeichnet sich durch seinen unverkennbaren Trommel-Rhythmus und seine prägnante Melodie aus, die ganze 18 Mal wiederholt wird – immer in einem neuen musikalischen Gewand. Weniger bekannt, deshalb nicht weniger hörenswert, ist Ravels Klavierkonzert in G-Dur, das starke Einflüsse aus dem Jazz erkennen lässt. Der herausragende französische Pianist Roger Muraro (Foto: Bernard Martinez.) wird diese musikalische Stilmischung interpretieren.

Umrahmt wird die Musik Ravels von zwei besonders klangfarbenreichen Werken: Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ gilt als ein Hauptwerk des Impressionismus und wurde als Ausgangspunkt für die Entwicklungen hin zur musikalischen Moderne gewertet. Literarische Grundlage ist Stéphane Mallarmés Gedicht „L’après-midi d’un faune“, das die sinnlichen Träumereien einer Naturgottheit beschreibt, die aus einem nachmittäglichen Schlaf erwacht.

Zum Abschluss des mit großzügiger Unterstützung der Rathaus-Apotheke, Internationale Apotheke Dr. Fehske e.K. stattfindenden Konzerts erklingt Igor Strawinskys Suite aus der Ballettmusik „Der Feuervogel“. In diesem, auf zwei russischen Volksmärchen basierenden Ballett wird die Geschichte des jungen Prinzen Iwan und einem Vogel mit magischen Kräften erzählt. Strawinsky erstellte daraus mehrere konzertante Orchestersuiten, von denen an diesem Abend die Fassung von 1945 aufgeführt wird.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Bunt, schrill, witzig und schräg

8. Februar 2019

Zurück auf der Hagener Bühne: „The Rocky Horror Show“

Henrik Wager als Frank’n‘ Furter. Copyright: Foto Kühle.

Endlich wieder im Spielplan – ab dem 10. Februar 2019 (Wiederaufnahme, 18.00 Uhr, Großes Haus) wird im Theater Hagen wieder das Kultmusical „Richard O’Brien’s THE ROCKY HORROR SHOW“ gezeigt und ist bis Ende Juni 2019 an vier weiteren Aufführungsterminen zu erleben.

The Rocky Horror Show“ – Richard O’Briens Hommage an Horror- und Science- Fiction-Filme der 50er und 60er Jahre – ist bunt, schrill, witzig und vor allem: schräg. Wohl gerade deshalb schaffte es das Rock-Musical schnell von der kleinen Bühne des Royal Court Theatre Upstairs in London nach seiner Uraufführung 1973 auf immer größere Bühnen, über den großen Teich bis zum Broadway und nach Los Angeles und bereits 1975 auf die Kinoleinwand. „The Rocky Horror Show“ eroberte nicht zuletzt durch Hits wie „Sweet Transvestit“, „Time Warp“ und „Touch-a, Touch-a, Touch-a, Touch Me“ die Welt – und nun erneut das Publikum im Hagener Theater.

In der Inszenierung von Holger Hauer, der Ausstattung von Sandra Fox, der Choreographie von Ricardo Fernando und unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel agieren auf der Bühne: Jan Schuba, Tanja Schun, Henrik Wager, Tillmann Schnieders, Marilyn Bennett, Ellen Kärcher, Hannes Staffler, Richard van Gemert und Robert Schartel sowie der Chor, das Ballett und die Statisterie des Theaters Hagen. Es spielt die Rocky-Band mit Andres Reukauf (Keyboards), Christian Kiefer (Guitar), Andreas Laux (Saxophone), Rudolf Behrend (Bass) und Volker Reichling (Drums).

Weitere Vorstellungen: 13.4.; 4.5.; 8.6.; 29.6.2019, jeweils 19.30 Uhr

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Jugendstreichorchester sucht neue Mitglieder

8. Februar 2019

Das Jugendstreichorchester der Max-Reger-Musikschule sucht neue Mitglieder zwischen zehn und 15 Jahren, die seit etwa zwei Jahren Unterricht haben und Freude am gemeinsamen Musizieren mitbringen. Die Probe findet jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in der Konzertaula der Liselotte-Funcke-Schule, Elbersstiege 10, statt.

Die Stückauswahl des Orchesters umfasst viele musikalische Stilrichtungen von Barock bis Rock. Ein neues Programm, was aktuell startet, soll vor den Sommerferien aufgeführt werden. Interessenten können sich unter Telefon 02331/207-3142 oder unter udo.hartlmaier@stadt-hagen.de anmelden.

„Kultur und Schule“: Jetzt bewerben

8. Februar 2019

Um den Schulalltag noch interessanter zu gestalten, erhalten die Hagener Schulen für die Förderung von kulturellen Projekten wieder Mittel aus dem Förderprogramm „Kultur und Schule“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Bis Sonntag, 31. März, können sich interessierte Schulen für die Fördergelder für das Schuljahr 2019/2020 beim Kulturbüro der Stadt Hagen bewerben.

Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und ermöglichen Kindern sowie Jugendlichen eine spannende Beschäftigung mit Kunst und Kultur unabhängig von ihrer Herkunft sowie ihrem sozialen Status. Dabei besuchen Künstler die Schulen und führen mit diesen gemeinsam außergewöhnliche Projekte durch. Die Projektpartner unterstützen die Schüler, selbst künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen.

Die Projekte können aus den verschiedensten Sparten der Kunst stammen. Möglich sind dabei Angebote von bildender Kunst über Musik, Tanz, Theater, Literatur und Film bis hin zu neuen Medien. Damit die Schüler mit unterschiedlichen künstlerischen Darstellungsformen in Kontakt kommen, können wiederkehrende Projekte mit denselben Künstlern nicht berücksichtigt werden.

Die Förderung erfolgt als fester Zuschuss in Höhe von 2.440 Euro je Projekt. Dies gilt auch für Projekte des offenen Ganztags. Der Eigenanteil, den die Schulen durch Fördervereine oder Sponsoring erbringen müssen, beträgt 610 Euro. Mit den Geldern führen die Künstler dann ein ganzes Schuljahr die Projekte durch. Jede Schulform kann teilnehmen und sich bewerben. Eine Jury wählt anschließend die Projekte aus, die gefördert werden.

Für weitere Fragen steht Elena Grell vom Kulturbüro der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3509 zur Verfügung. Wer sich näher über das Förderprogramm informieren möchte, findet im Internet unter www.mkw.nrw zusätzliche Auskünfte.

Bauhaus – Modell und Mythos

7. Februar 2019

Kino Babylon im Kunstquartier Hagen

Do 07.02.2019, 18:30 Uhr, Eintritt: 6,50€/5€

Deutschland 2009, Regie: Niels Bolbrinker, Kerstin Stutterheim, Doku, 104 Min.

Bis heute gilt es als Urzelle der modernen Architektur und Designs – das Bauhaus. Doch „Bauhaus“ meint nicht nur das kubische weiße Haus mit flachem Dach, den Stahlrohrstuhl oder die Bauhaus-Lampe. Das Bauhaus war auch eine Ausbildungsstätte, die bis heute als Modell fungiert. Gelehrt haben dort weltbekannte Künstler wie Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer, Walter Gropius bis Mies van der Rohe.

Der Film zeichnet ein Bild von dieser einmaligen Institution der künstlerischen Moderne – vom revolutionären Ausbruch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Auflösung und der Emigration, der beruflichen Weiterreise oder auch der Verstrickung einiger Bauhäusler im Nationalsozialistischen Deutschland. Erinnert werden diese Etappen vor allem von einigen ehemaligen Bauhaus-Studenten, die Meister kommen über Archivmaterial zu Wort.

Guten Morgen, Griechenland!

7. Februar 2019

Eine griechisch-deutsche Kultur-Matinee für die ganze Familie

Die zweite Veranstaltung der neuen Matinee-Reihe unter dem Titel „Guten Morgen, Welt“ für die ganze Familie im Lutz findet am Sonntag, 10. Februar 2019 um 11 Uhr statt (Eintritt frei). Dieses Mal heißt es „Guten Morgen, Griechenland“.

In Hagen besitzen etwas über 3000 Menschen die griechische Staatsbürgerschaft. Zudem steht ja auch die Wiege des Theaters im antiken Griechenland. Höchste Zeit also, dass Zeus, Athene, Dionysos und ihre Nachfahren dem Lutz einen Besuch abstatten.

Menschen aller Generationen sind herzlich eingeladen, mit Theatermitgliedern und griechischen Vereinen aus Hagen einen anregenden Vormittag zu verbringen, gemeinsam Apokries zu feiern, Sirtaki zu tanzen, Omilla zu spielen und Dolmadakia zu essen, so viel das Herz und der Magen begehrt.

Diese Matinee wird unter der Leitung von Jannica Hümbert gestaltet mit Beiträgen der griechischen Tanzgruppe des Kultopia, der Griechischen Gemeinde Hagen, dem Griechischen Kulturverein (Leitung: Maria Provatidou) sowie von Lampis Papadopoulos, Irini Karawassili und Konstantinos Sotiriadis, mit kulinarischer Unterstützung von Virginia Dimtsia.

Übergang in die musikalische Moderne

6. Februar 2019

Fünftes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

Die Interpretinnen: Beate Sobiesinsky-Brandt (Flöte), Ursina Staub (Viola), Ute Blaumer (Harfe), Iris Reeder (Rezitation, Moderation). Foto: Theater

Das Fünfte Kammerkonzert am 10. Februar 2019 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier thematisiert den Übergang in die musikalische Moderne und setzt neben französischen Komponisten auch die russische Moderne in Szene.

Hierfür haben sich Beate Sobiesinsky-Brandt, Ursina Staub und Ute Blaumer zu der gleichermaßen vielseitigen wie außergewöhnlichen Triobesetzung aus Flöte, Viola und Harfe zusammengefunden. Als Rezitatorin wie Moderatorin gesellt sich Iris Reeder dazu.

In unterschiedlichen instrumentalen Besetzungen werden Werke präsentiert von Arnold Bax („Elegiac“), Henri Marteau (Partita op. 42/2), Bernard Andrès („Narthex“), Edisson Denissow (Duo) und Sofia Gubaidulina („Garten von Freuden und Traurigkeiten“) – klanglich hochspannende und unbedingt hörenswerte Musik.

Außerdem kommt Lyrik des irischen Dichters William Butler Yeats zu Gehör. Dieser hatte im englischen Komponisten Bax eine große Faszination für Irland und die keltische Kultur ausgelöst. In diesem Kammerkonzert ist für ein atmosphärisches Klangerlebnis gesorgt, das die Hörgewohnheiten der Besucher mit Sicherheit bereichern wird.

Freiverkauf: 9 / 4,50 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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