Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Martin Zingsheim: „Aber bitte mit ohne“

5. Dezember 2019

Kabarett im Theater Hagen

Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 9. Dezember 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) mit dem Auftritt von Martin Zingsheim und seinem neuen Programm „Aber bitte mit ohne“ fortgesetzt.

Heutzutage ist Verzicht der wahre Luxus: Kein Fleisch, keine Laktose, keine Religion und vor allem keine eigene Meinung. Einfach loslassen. Auch Martin Zingsheim (Foto: Tomas Rodriguez) hat sich frei gemacht: Ein Mann, ein Mikro, keine Pyrotechnik. Denn alles was Du hast, hat irgendwann Dich. Und Relevanz braucht keine Requisiten.

Wenn Überflussgesellschaften Verzicht üben, ist das Leben voller Widersprüche. Zweitägige Fernreisen treten Viele nur noch in fair gehandelten Öko-Klamotten an und transportieren Wasser in Plastikflaschen dafür mit dem Elektrofahrrad. Martin Zingsheim findet in „Aber bitte mit ohne“ gleich eine ganze Menge Wahnsinn, auf den man sofort verzichten könnte: Kundenrezensionen, Terrorismus-Experten, Tierfreunde, Hobbypsychologen, Online-Petitionen und glutenfreie Sprühsahne. Nur auf eines sollten Sie niemals verzichten: ins Theater zu gehen!

Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Kabarettist, Comedian und Musiker aus Köln präsentiert sein neues Programm, in welchem er wie kein Zweiter sprachlich brillante Komik und rasante Gags mit kritischer Tiefenschärfe zu verbinden weiß. Zingsheim ist wie Philosophie, nur mit Witzen statt mit Fußnoten. Dadurch wird’s auch deutlich lustiger.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zwei virtuose und originelle Köpfe

4. Dezember 2019

Am Donnerstag, 5. Dezember ab 20 Uhr ist das Duo Silke Eberhard (Saxophon, Klarinette) und Uwe Oberg (Klavier) zu Gast in der Villa Post der VHS Hagen, Wehringhauser Straße 38, 58089 Hagen. In ihrem Konzert der Soundtrips NRW werden Martin Verborg (Violine), Hagen, und Simon Camatta (Schlagzeug), Essen, mitwirken.

Der Eintritt beträgt 9,- Euro. Reservierungen sind bei der VHS Hagen, Tel. 02331 207-3622, möglich.

Seit fünf Jahren spielen der Wiesbadener Pianist und die Berliner Saxofonistin und Klarinettistin zusammen. 2016 erschien ihre preisgekrönte CD „Turns“ mit Kompositionen von Carla Bley, Annette Peacock, Jimmy Giuffre und eigenen Stücken, die einen Bogen schlagen zur Free-Jazz-Bewegung der 60er Jahre und zum Pianisten Paul Bley. Inzwischen erkunden Oberg und Eberhard in einem offeneren Sinne das weite Feld freier musikalischer Räume.

Es ist ein Vergnügen, wenn sich zwei virtuose und originelle Köpfe wie Silke Eberhard und Uwe Oberg im Spiel finden. Beiden gemeinsam ist sowohl ein stets unkonventioneller Blick auf Kompositionen wie ein spielerischer und enorm abwechslungsreicher Umgang mit Improvisation mit einer Bandbreite, die vom Poetisch-Liedhaften bis zu turbulenten und komplexen Klangkaskaden reicht. Nur eines ist allerdings sicher: Nichts ist vorhersehbar!

Uwe Oberg spielt an der Schnittstelle zwischen Jazz und neuer improvisierter Musik. Er sucht immer wieder improvisatorische Begegnungen, etwa im Duo mit Heinz Sauer oder im Zusammenspiel mit Peter Kowald, Tony Oxley, Matthias Schubert, dem Jazzensemble des HR, Rudi Mahall, Evan Parker, Axel Dörner und Frank Gratkowski. 2007 wurde Oberg mit dem HESSISCHEN JAZZPREIS ausgezeichnet.

Silke Eberhard war 2005 Preisträgerin beim Studiowettbewerb des Berliner Senats, 2007 erhielt sie den 10. Jazzpott in Essen, 2011 den Internationalen Jazzpreis der Nürnberger Nachrichten. Als Artist in Residence war sie u.a. 2015 von der Peter Kowald Gesellschaft/Ort e.V. nach Wuppertal eingeladen. 2015 wurde ihr Album Potsa Lotsa Plus plays Love Suite by Eric Dolphy auf die Bestenliste 2015/1 des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Im 63sten und 65sten Critics poll des Downbeat wird sie als `Rising Star Alto Saxophone´ aufgeführt.

Einstimmung auf das Beethoven-Jahr 2020

4. Dezember 2019

Viertes Kammerkonzert im Kunstquartier Hagen

Das vierte Kammerkonzert findet am 8. Dezember 2019 mit Beginn um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt und bietet eine Einstimmung auf das Beethoven-Jahr 2020 (250. Geburtstag).

Auf dem Programm stehen folgende Werke dieses Komponisten: die 1808 vollendete dreisätzige Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur op. 69, die 1798 geschriebene Violinromanze F-Dur op. 50 und das 1795 veröffentlichte viersätzige Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3.

Für die Präsentation dieser Kompositionen haben sich Evgeny Selitsky (Violine), Rolf Petrich (Violoncello) und Amy Tarantino-Trafton (Klavier) zusammengefunden.

Eintritt 12 / 8 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Weihnachtliches Mitsingkonzert

3. Dezember 2019

Das Philharmonische Orchester Hagen lädt in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold am 8. Dezember 2019 (18.00 Uhr) alle sangesfreudigen Menschen zum kräftigen Mitsingen in einem stimmungsvollen Weihnachtskonzert in die Johanniskirche ein. Wer nur zuhören möchte, ist natürlich auch herzlich willkommen.

Neben bekannten Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“, „O du fröhliche“ und „Kommet ihr Hirten“ enthält das abwechslungsreiche Programm u.a. Werke von Engelbert Humperdinck (Fünf Tonbilder aus der Oper „Dornröschen“), das populäre „Concierto de Aranjuez“ von Joaquín Rodrigo und eine Suite aus Peter Tschaikowskis Ballett „Dornröschen“.

Die musikalische Leitung und Moderation übernehmen Studierende der Dirigierklasse der Hochschule für Musik Detmold – Mareike Jörling, Florian Kretlow, Taepyeong Kwak, Lukas Ziesché (Foto: Theater) – unter der Gesamtleitung von Prof. Florian Ludwig. Der Gitarrensolist ist Juan Carlos Arancibia Navarro.

In Kooperation mit der Ev.-Luth. Stadtkirchengemeinde Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“

1. Dezember 2019

Im Zusammenhang mit der Neuinszenierung der Offenbach-Oper „Hoffmanns Erzählungen“ bietet das Theater Hagen am 6. Dezember 2019 um 18.30 Uhr im Theatercafé vor der Vorstellung eine Lesung an. – Der Eintritt ist frei.

Zu Gast ist Heiko Schon, der als freier Autor Rezensionen, kulturelle Beiträge und Essays für verschiedene Print- und Onlinemedien sowie für Opernführer verfasst. Zu den Buch-Veröffentlichungen des Musikjournalisten gehört „Jacques Offenbach – Meister des Vergnügens“, welches im November 2018 erschien und sich mit Leben und Werk dieses Komponisten beschäftigt. Aus diesem Buch wird Heiko Schon (Foto: Theater) bei dieser Veranstaltung Passagen vortragen, und dabei wird man auch viel Wissenswertes zu Offenbachs letztem Musiktheaterwerk „Hoffmanns Erzählungen“ erfahren. Dieses Buch ist an dem Abend käuflich zu erwerben und wird gerne vom Autor signiert.

Im Anschluss an diese Lesung wird Dramaturgin Rebecca Graitl eine kurze Einführung (zum Inhalt und zur Neuinszenierung) geben.

Antisemitische Äußerungen stoppen Austellung

30. November 2019

Die Ausstellung von Kevin Ernst in der Rathausgalerie ist heute, 28. November, gestoppt worden. (…)

Ein Schreiben des Arbeitskreises Antifa Hagen, in dem auf antisemitische Äußerungen im Facebook-Account von Kevin Ernst hingewiesen wird, hat zu dem Schritt geführt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Der Arbeitskreis Antifa Hagen schrieb dazu auf seiner Internet-Seite, es sei „ein Skandal, dass innerhalb weniger Wochen nach dem Eklat um den Schlagersänger Christian Anders wieder ein Antisemit in einer der beiden Galerien in der Hagener Innenstadt eine Bühne bekommt“.

Die Rathaus-Galerie hatte zur Eröffnung der Ausstellung noch geschmalzt:

„Für den hochsensiblen Künstler war das Leben schon immer eine Herausforderung. In der rauhen Welt fand er den Ausgleich in der Graffiti-Kunst. Diese Leidenschaft ermöglichte es dem jungen Künstler, schöpferisch seine Emotionen auszudrücken und Kritik an gesellschaftlichen Normen zu üben…“

In den Fängen der bösen Hexe

30. November 2019

„Hänsel und Gretel“ im zweiten Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im zweiten Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 1. Dezember 2019 mit Beginn um 11.00 Uhr im Großen Haus des Theaters Hagen geht es um eines der bekanntesten Märchen: „Hänsel und Gretel“ der Brüder Grimm.

Die Geschichte der beiden Geschwister, die in die Fänge einer bösen Hexe geraten, sich zum Schluss aber doch noch aus ihrem Lebkuchenhäuschen befreien können, ist nicht nur als Märchen beliebt, sondern auch als musikalische Fassung: Der Komponist Engelbert Humperdinck schuf in den frühen 1890er Jahren eine spätromantische, zauberhafte, melodienreiche Oper, die sich als Klassiker der (Vor)Weihnachtszeit entwickelte und bei jungen wie älteren Menschen bis heute überaus beliebt ist.

Als Erzähler und Moderator ist wieder Juri Tetzlaff mit dabei, deutschlandweit bekannt u.a. aus den Sendungen des Kinderkanals „KiKA“ sowie als kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, der seine Zuhörer auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der klassischen Musik mitnimmt.

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Wolfgang Müller-Salow wird er dieses populäre Werk in Ausschnitten und in einer neuen Fassung für Orchester und Sprecher präsentieren, die erstmals in Hagen aufgeführt wird.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Premiere in Hagen: „Hoffmanns Erzählungen“

29. November 2019

Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach

Szene aus der Produktion: Thomas Paul (Hoffmann), Netta Or (Giulietta); Chor und Extrachor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Theater Hagen findet am 30. November 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ („Les Contes d’Hoffmann“) von Jacques Offenbach (Libretto von Jules Barbier; Fassung: Choudens-Guiraud 1907), in französischer Sprache mit deutschen Übertexten.

Diebe, die es auf Schatten und Spiegelbilder abgesehen haben; eine längst verstorbene Mutter, die in den Gesang ihrer Tochter einstimmt; ein Wesen zwischen Mensch und Maschine; geheimnisvolle Doppelgänger – in den Werken des deutschen romantischen Dichters E.T.A. Hoffmann werden die Leser in phantastische Welten geführt, in denen die Gesetze der Logik und Vernunft außer Kraft gesetzt sind.

30 Jahre nach dem Tod E.T.A. Hoffmanns griffen Jules Barbier und Michel Carré auf drei Erzählungen des Autors zurück und machten daraus ein Schauspiel. Ihre Idee war es auch, den Dichter Hoffmann selbst als Protagonisten auf die Bühne zu bringen. Der Komponist Jacques Offenbach, dessen 200. Geburtstag in 2019 gedacht wird, verwendete dieses Stück als Vorlage für seine letzte, abwechslungs-, fantasie- und überaus melodienreiche Oper, die unvollendet blieb und erst posthum 1881 in Paris zur Uraufführung gebracht wurde.

Intendant Francis Hüsers inszeniert „Hoffmanns Erzählungen“ für das Theater Hagen. Zum Produktionsteam gehören: Alfred Peter (Bühne), Katharina Weissenborn (Kostüme), Eric Rentmeister (Choreographie), Martin Gehrke (Licht) sowie Generalmusikdirektor Joseph Trafton (musikalische Einstudierung und Leitung), Wolfgang Müller-Salow (Choreinstudierung), Rebecca Graitl (Dramaturgie).

In der Inszenierung wird Hoffmanns Blickwinkel mit der Perspektive von vier Frauen konfrontiert, die sich in ein Spiel mit ihm begeben und ihn dabei herausfordern. Dadurch entsteht ein Ringen um Macht und Ohnmacht, um die Deutungshoheit über die Geschichten Hoffmanns und nicht zuletzt um das wahre Wesen der Liebe.

Weitere Vorstellungen: 6.12. (19.30 Uhr); 20.12. (19.30 Uhr); 26.12. (16.00 Uhr); 29.12.2019 (15.00 Uhr); 12.1. (18.00 Uhr); 19.1. (18.00 Uhr); 15.2. (19.30 Uhr); 4.3. (19.30 Uhr); 21.3. (19.30 Uhr); 1.4.2020 (19.30 Uhr); Gastspiel in Remscheid: 25.1.2020

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Winterpause im Wasserschloss Werdringen

29. November 2019

Das Museum Wasserschloss Werdringen in Hagen-Vorhalle geht ab sofort in die Winterpause. Der reguläre Museumsbetrieb öffnet ab Freitag, 6. März 2020, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr.

Ausgenommen von der Winterpause sind das Angebot für Kindergeburtstage und das Programm für Schulklassen. Anmeldungen hierfür nimmt das Museumsteam unter Telefon 02331/207-2740 entgegen. Während des Werdringer Weihnachtsmarktes am Samstag, 14. Dezember, von 14 bis 19 Uhr und Sonntag, 15. Dezember, von 11 bis 18 Uhr öffnet das Museum ebenfalls seine Tore bei freiem Eintritt.

Zum letzten Mal: „Der Junge mit dem Koffer“

28. November 2019

Eine letzte Gelegenheit gibt es, die Lutz-Produktion „Der Junge mit dem Koffer“ (eine märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny, ab 10 Jahren) zu erleben am 1. Dezember 2019 (15.00 Uhr im Lutz).

Worum geht’s? Naz liebt die Geschichten von „Sindbad, dem Seefahrer“, die ihm sein Vater vor dem Einschlafen erzählt. Doch dann kommt der Krieg in seine Heimat, und Naz wird mit einem Koffer in den Bus gesetzt. Nach London soll er fahren, zu seinem Bruder, der ihm eine Postkarte aus dieser wunderbaren Stadt geschickt hat. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, die Naz über Gebirge, Meere und durch Wüsten führt. Unterwegs lernt er Krysia kennen, die ihn ein Stück seines Wegs begleitet. Immer neue Gefahren bedrohen die beiden, doch Naz weiß alle Schwierigkeiten durch die Erinnerung an die Geschichten von Sindbad zu überwinden. Wird er London schließlich erreichen?

Ein Stück über ein brennendes Problem unserer Zeit, einen außergewöhnlichen jugendlichen Helden, sein großes Vorbild Sindbad, den Seefahrer und die unübertreffliche Kraft von Träumen und Geschichten. Ein Theaterabenteuer mit Musik, das nichts beschönigt und doch voller Poesie und Hoffnung steckt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Lange Nacht der Kunst am 7. Dezember

27. November 2019

Theater im Museum zur Feier von 10 Jahren Emil Schumacher Museum & 10 Jahren Kunstquartier Hagen

Museumsräume verwandeln sich für eine Nacht in Bühnen: Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von Emil Schumacher Museum und Kunstquartier Hagen (Foto: Werner Hannappel) feiert das Kunstquartier am 7. Dezember 2019 zum dritten Mal zusammen mit dem Theater Hagen eine „Lange Nacht der Kunst“. Die Türen der Veranstaltung öffnen sich um 19.00 Uhr, die Höhe des Eintritts bestimmen die Gäste selbst.

In den folgenden Stunden können die Besucher die theatralisch verwandelten Museumsräume auf eigene Faust durchwandern, Kunstwerke betrachten und die Darbietungen des Theaters erleben. Musikalische Überraschungen versprechen das Philharmonische Orchester Hagen und mehrere Kammermusikensembles sowie Kammersängerin Marilyn Bennett.

Tayfun Belgin, Direktor des Osthaus Museums, führt ein Künstlergespräch mit der Trägerin des Karl Ernst Osthaus-Preises 2019 Pia Stadtbäumer und präsentiert Filme von Christoph Böll. Zu hören und zu sehen ist eine vom Lutz entwickelte Szenische Lesung „Osthaus und das Damaskuszimmer“.

Zusätzlich zeigt das Kinder- und Jugendtheater, wie TanzObjekttheater für die ganz Kleinen aussehen kann. Das Ballett wird mit einer Performance zu erleben sein, und das Musiktheater führt das im April 2019 mit großem Erfolg auf die Bühne gebrachte Madrigal „Combattimento di Tancredi e Clorinda“ von Claudio Monteverdi erneut auf. Für das leibliche Wohl sorgt das Team der Museumsgastronomie Novy’s.

Der Eintritt ist frei, aber es gilt: „Pay what you want“. Um die Kosten für die Realisierung dieser vielseitigen Veranstaltung zu decken, sind Spenden erbeten, die in Boxen im Eingangsbereich abgegeben werden können.

Die Lange Nacht der Kunst ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Emil Schumacher Museum, dem Osthaus Museum Hagen und dem Theater Hagen mit freundlicher Unterstützung des Theaterfördervereins Hagen e.V., des Fördervereins Emil Schumacher Museum, des Karl Ernst Osthaus Bunds und des Vereins der Freunde des Osthaus Museums.

„Zwischen Zeit und Raum“

26. November 2019

Gabi Moers präsentiert Werke im Kunst- und Atelierhaus

Auf eine Reise „Zwischen Zeit und Raum“ lädt die Hagener Künstlerin Gabi Moers am 1. Dezember 2019 ins Kunst- und Atelierhaus, Hochstraße 76, in Hagen. Seit 1985 malt Gabi Moers und hat dabei ganz unterschiedliche Stile ausprobiert und sich unter anderem in Kursen des Hagener Künstlers Uwe Nickel inspirieren lassen.

„Ich lasse gerne die Farben fließen“, erzählt Gabi Moers, die seit 1970 in Hagen lebt und die Stadt als künstlerische Heimat sieht. „Die Bilder werden beeinflusst von meiner persönlichen und der gesellschaftlichen Gemütslage und so spiegeln sie die Gegenwart ebenso wider wie meine Zukunftsvisionen.“

Wie dies aussieht, ist am 1. Dezember 2019 von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus zu sehen, wenn großflächige Werke in knalligem Rot oder tiefen Blau mit feinfühligen Bildern in zarten Beige- und Brauntönen eine Symbiose eingehen. Ob Gabi Moers Acrylfarben verwendet oder Tusche auf Leinwand mit Marmormehl, Spachtelmasse und Metallstückchen verbindet, ihre Werke laden zum genauen Hinsehen und zu einer Reise in Zeit und Raum ein.

Hagener am Bauhaus

24. November 2019

Zu einem Bildervortrag mit Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach über Hagener Personen am Bauhaus, der berühmten Hochschule für Gestaltung, laden die Stadtbücherei auf der Springe und die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hagen <w>örtlich“ am Donnerstag, 5. Dezember, um 18 Uhr in die Räumlichkeiten der Stadtbücherei ein.

Eine Frau und fünf Männer aus Hagen sind an das Bauhaus nach Weimar oder Dessau gegangen, um dort zu studieren und ihre durch Ausbildung oder Beruf erworbenen Kenntnisse zu erweitern. Zum Beispiel Max Gebhard, der 1932 die Urform des Antifa-Zeichens entwarf (s. Abb.).

Damit ist Hagen weit überproportional als Heimatstadt der Bauhaus-Studierenden vertreten. In dem Bildervortrag stellt Dr. Geiersbach die sechs Hagenerinnen und Hagener mit ihrem beruflichen Werdegang vor. Sein Fokus liegt dabei auf der Bedeutung der Hagener Berufsschule als Impulsgeberin für ein Studium am Bauhaus.

Der Eintritt kostet 5 Euro. Eine Anmeldung ist unter Angabe der Veranstaltungsnummer 1000 beim Serviceteam der VHS auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich.

Mehr zu Max Gebhard: 100 Jahre Bauhaus: Hagener entwarf Antifa-Logo

Emil Schumacher: „Für Ulla“

22. November 2019

24. November 2019 bis 09. Februar 2020, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Ulla und Emil Schumacher 1989. Foto: Stefan Moses.

Gemeinsam mit dem Philosophen Hans-Georg Gadamer (1900-2002) wurde Emil Schumacher 1996 die Ehrenbürgerwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena verliehen. Anlässlich der Ehrung stellte die Universität eine Suite von Gouachen im kleinen Format aus, die Emil Schumacher kurz zuvor seiner Frau Ulla gewidmet hatte. In der Ausstellung kam es zu einem denkwürdigen Gespräch zwischen dem Philosophen und dem Maler.

Der 100. Geburtstag von Ulla Schumacher (1919-2009) gibt in diesem Jahr den Anlass, die besondere Werkgruppe noch einmal geschlossen zu zeigen. Die Ausstellung zeigt die Suite „Für Ulla“ mit Gouachen der 1990er-Jahre sowie frühen Zeichnungen mit Ulla als Modell aus den 40er-Jahren.

Ulla Schumacher hat den künstlerischen Weg ihres Mannes von Anfang an nicht nur begleitet, sondern war ihm stets Gesprächspartnerin und Kritikerin, deren Meinung für den Maler immer von großer Bedeutung war. Die 25 Blätter in ihrer motivischen Vielfalt und malerischen Leichtigkeit sind eine Hommage des Künstlers an seine lebenslange Gefährtin.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Beitrag von Ulrich Schumacher. 64 Seiten mit über 50 Abbildungen, hardcover, Leineneinband mit aufwändiger Prägung, ISBN: 978-3-86206-791-6, € 19,90 im Museum (€ 24,90 im Buchhandel).

Florian Boos Nonett – Kunst wird Klang

20. November 2019

21.11.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Emotionen in den Werken berühmter Künstler klanglich zu Tage fördern, das beschäftigt Florian Boos – vielfach ausgezeichneter Jazzmusiker, Bandleader und Komponist – und seine Band seit 2016.

Nachdem sie Vincent van Gogh und Amedeo Modigliani musikalisch ihre Referenz erwiesen haben, widmen sie sich nun aus aktuellem Anlass Bildern von Bauhauskünstlern aus der Sammlung des Osthaus Museums. Um den Kunstwerken nahezukommen, greifen Boos und seine Musiker auf alle Möglichkeiten zwischen Jazz, Indie-Pop und zeitgenössischer Musik zurück.

Eintritt frei

Werkstatt-Probe zu „Hoffmanns Erzählungen“

20. November 2019

Als nächste Premiere im Großen Haus des Theaters Hagen steht die Phantastische Oper „Hoffmanns Erzählungen“ („Les contes d’Hoffmann“) von Jacques Offenbach auf dem Programm (Premiere am 30.11.2019, 19.30 Uhr).

Als Einstimmung auf dieses facettenreiche Werk und dessen Realisierung auf der Hagener Bühne bietet das Theater Hagen eine Werkstatt-Probe (Werkstattgespräch und Offene Probe) am Montag, 25. November 2019 mit Beginn um 18.15 Uhr im Theatercafé an.

Bei dieser Einführungsveranstaltung erhalten die Besucher durch Beteiligte des Produktionsteams rund um Regisseur und Intendant Francis Hüsers Informationen zum Stück, zur Inszenierung und Ausstattung und können anschließend erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Kinotipp: Das Kapital im 21. Jahrhundert

19. November 2019

Do 21.11.2019, 21:00 Uhr, Kino Babylon

Der französische Vordenker unter den Ökonomen, Thomas Piketty, hat mit seinem internationalen Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ zu einer weltweiten Debatte über globale Ungleichheit inspiriert.

Unter der Mitarbeit Pikettys ist ein fesselnder und zum Nachdenken anregender Dokumentarfilm durch die Geschichte des Kapitals entstanden. Ein aufrüttelnder Film, der den Blick auf die Wirtschaftsprozesse unserer modernen Welt schärft und die Manipulationen und Schieflagen dieses Systems benennt. Regisseur Pemberton gelingt das Kunststück, den zwar populären, aber doch komplexen Bestseller verständlich und packend zu visualisieren.

Frankreich/Neuseeland 2017, Regie: Justin Pemberton, 100 Min., mit Thomas Piketty u.a. (OmU), Eintritt: 6,50€ / 5€

Weitere Vorführungen: 23.11.2019, 18:00 und 19:45 Uhr; 24.11.2019, 18:00 Uhr; 25.11.2019, 18:00 Uhr; 27.11.2019, 16:00 Uhr

Nodelman Quartett musiziert im Kunstquartier

19. November 2019

Das dritte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am 24. November 2019 mit Beginn um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. Dieses Mal musiziert das Nodelman Quartett (Foto: Denis Kryukow) mit Misha Nodelman und Evgeny Selitsky (Violine), Andreas Kosinski (Viola) und Mark Mefsut (Violoncello).

Aufgeführt wird zunächst „La oración del torero“ („Das Gebet des Torero“) op. 34 aus dem Jahre 1926 von dem aus Sevilla stammenden Komponisten Joaquín Turina (1882-1949). Sodann steht das Streichquartett in F-Dur des französischen Komponisten Maurice Ravel (1875-1937) auf dem Programm. Bevor es erklingt, bringen die Musiker das Stück mit einer kurzweiligen Einführung „Bei Ravel zu Hause“ dem Publikum näher. Dieses phantasiereiche und klangvolle, 1904 in Paris uraufgeführte Werk gehört zu Ravels bedeutendsten kammermusikalischen Schöpfungen.
Eintritt 12 / 8 Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Benefizkonzert zugunsten der Theaterförderer

16. November 2019

Der Pianist Matthias Guhling (Foto: Dagmar Hesse) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Rodrigo Tomillo ein Benefizkonzert zugunsten des Theaterfördervereins Hagen e.V. am 22. November 2019 (20.00 Uhr, Werner-Richard-Saal in Herdecke, Wetterstraße 60).

Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento für Streicher D-Dur KV 136; Ausschnitte aus den Opern „Le nozze di Figaro“ und „Cosí fan tutte“; Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 und Klavierkonzert d-Moll KV 466.

Die Solisten sind: Laurie Gibson (Sopran), Sandra van Gemert (Mezzosopran), Gerhard Pauli (Bariton), Lina Neuloh (Klarinette) und Matthias Guhling (Klavier).

Kostenlose Eintrittskarten sind an der Theaterkasse erhältlich.

Schostakowitsch, Kabalewski und Rachmaninoff

14. November 2019

Drittes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im dritten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 19. November 2019 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen ist erneut der britische Weltklasse-Cellist Steven Isserlis (Foto: Jean-Baptiste Millot) zu Gast, der durch seine herausragende Technik und außerordentliche Musikalität sein Publikum stets begeistert. Auf dem Programm stehen drei Komponisten, deren Leben stark durch das stalinistische Sowjetregime beeinflusst wurde – und das in unterschiedlichen Ausprägungen.

Dmitri Kabalewski stellte sich in den Dienst des Regimes und übernahm zeitlebens zahlreiche politische Ämter. Sein zweites Cellokonzert aus dem Jahre 1964 zeichnet sich durch eine mystisch düstere Stimmung und durch folkloristische Anklänge aus.

Dmitri Schostakowitsch hingegen hat sein Leben lang mit dem politischen Regime gerungen, das ihn mit Verbot und Verfolgung strafte, aber zeitweise auch als Großmeister feierte. Seine rasante „Festliche Ouvertüre“ schrieb er 1947 in nur drei Tagen anlässlich von Jubiläumsfeierlichkeiten zur Oktoberrevolution.

Der dritte und älteste im Bunde, Sergei Rachmaninoff, verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens im Exil in den USA. Seine klangfarbenreiche Sinfonie Nr. 2 wurde zuvor mit großem Erfolg 1908 in St. Petersburg uraufgeführt.

Die musikalische Leitung dieses vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützten Konzertes hat Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Parallel zur Einführung für Erwachsene um 18.45 Uhr (Kleiner Saal, Eintritt frei) wird unter dem Titel „Sinfonikus“ auch eine interaktive Einführung für 8-12-Jährige im Sinfonium angeboten, in welcher die jungen Besucher*innen auf spielerische Weise gemeinsam musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen. Der Eintritt beträgt 12 Euro und beinhaltet die Teilnahme am „Sinfonikus“ sowie den Besuch des Konzertes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Ein Pakt mit dem „kleinen Gott der Welt“

9. November 2019

Goethes „Faust“ in einer Fassung von Anja Schöne mit Musik von Jana Reiß

Szene mit Andreas Kunz als Faust und Jana Reiß (Gretchen, Erdgeist, Clown, Hexe, Studentin). Foto: Klaus Lefebvre.

Am 13. November 2019 (19.30 Uhr) findet die Wiederaufnahme von „Faust“ (Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe in einer Textfassung von Lutz-Leiterin Anja Schöne mit Musik von Jana Reiß) im Lutz statt.

Hereinspaziert! Hereinspaziert! Kommt alle heran zu einem Spektakel der besonderen Art, wenn Mephisto – um seine Wette mit Gott zu gewinnen – Faust durch die Manege des Lebens treibt. Denn der „kleine Gott der Welt“ wird sich den teuflischen Verführungen nicht entziehen können, da ist sich dieser verdammt weibliche Mephisto sicher. Unterstützt von einer Schar teuflischen Zirkuspersonals bringt Mephisto den lebensmüden, verzweifelt strebenden Faust dazu, einen Pakt mit ihm – oder ihr? – einzugehen und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise durch die kleine und die große Welt, immer auf der Suche nach dem ultimativen Rausch. Doch zwischen Akrobaten, Jongleuren, Clowns und Musikanten taucht plötzlich Gretchen auf und wird für Mephisto zu einem größeren Problem, als er – oder sie? – ahnen konnte…

Goethes Texte wirken mit der Vertonung von Jana Reiß wie für ein Musical geschrieben. Mehr noch: die Songs transportieren die Geschichte kongenial weiter, lassen die Poesie Goethes neu erfahren. Anja Schönes Textkürzungen ergeben eine auf den Punkt gebrachte frische Interpretation des altbekannten Dramas, ohne sich dem Zeitgeist anzudienen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Blue Note Jazz Ensemble im ESM

7. November 2019

10.11.2019, 11.30 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Das Blue Note Jazz Ensemble setzt sich zusammen aus internationalen Musikern wie dem italienischen Pianisten Igor Iabichino und dem Schlagzeuger Enzo Cio aus Sanremo sowie regionalen Musikern wie Patrick Porsch aus Soest am Saxophon, dem jungen Posaunisten Jona Böbel aus Holzwickede sowie Uli Bär aus Unna am Kontrabass.

Allen gemeinsam ist die Liebe zum Jazz und zu eigenen Kompositionen.Im Rahmen des Jazz-Portaits des Festivals „Take 5 Jazz am Hellweg 2019“ steht an diesem Abend der Trompeter Dimitrij Telmanov (Foto: ESM) mit seinen Kompositionen im Mittelpunkt.

Eintritt: 10 €,  Karten: Buchhandlung am Rathaus (0 23 31) 3 26 89
Reservierungen: booking@kulturverein-westfalen.de

Wachtmeister Dimpflmoser hat keinen Plan

6. November 2019

Das Märchen zur Weihnachtszeit: Der Räuber Hotzenplotz

Szene aus der Produktion. V.l.n.r.: Sarah Cossaboon, Christian Kaltenhäußer, Michael Mayer, Stefan Merten, Charlotte Welling. Foto: Klaus Lefebvre.

Am 9. November 2019 startet mit der Premiere (Beginn: 17.00 Uhr) im Großen Haus des Theaters Hagen die Aufführungsserie des Märchens zur Weihnachtszeit im Theater Hagen. In diesem Jahr steht „Der Räuber Hotzenplotz“ – eine Kasperlgeschichte von Otfried Preußler in einer Inszenierung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf auf dem Programm (ab 5 Jahren). Bis zum 25. Dezember 2019 werden insgesamt 39 Vorstellungen (Kindergarten- und Schulvorstellungen sowie Vorstellungen im Freiverkauf) angeboten.

Der Räuber Hotzenplotz zieht durch die Welt und nimmt sich, was ihm gefällt. Sogar Großmutters Kaffeemühle hat er gestohlen, ein Geschenk von Kasperl und Seppel. Da Wachtmeister Dimpflmoser keinen Plan hat, wie man das Diebesgut zurückholen könnte, machen sich Kasperl und Seppel selbst auf den Weg zur Räuberhöhle. Ein gefährliches Unterfangen, denn mit dem allerorts gefürchteten Räuber ist schließlich nicht gut Kirschenessen! Können die beiden Hotzenplotz dingfest machen und der Großmutter ihre Kaffeemühle zurückbringen?

Spannung, Magie, Humor: Preußlers Klassiker begeistert seit Generationen. Begleitet von der beliebten Märchenband verwandelt sich diese Geschichte auf der Bühne des Theaters Hagen in ein mitreißendes Theaterabenteuer voller Tanz und Musik für kleine und große Märchenfans.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Beispiel ist alles!“ – Alltagskultur in Hagen

6. November 2019

Eine Mit-Mach-Aktion und -Ausstellung im Jungen Museum in Kooperation mit der Royal Photographic Society – German Chapter
8. November 2019 bis 19. Januar 2020

Im Fokus der Fotoaktion mit Ausstellung im Jungen Museum im Osthaus Museum steht im Bauhausjahr die Entwicklung von Bau- und Alltagskultur in Hagen. Das Bauhaus verfolgte vor 100 Jahren das hohe Ziel, die moderne Gesellschaft mitzugestalten. Viele der Bauhaus-Ideen hatten schon der Hagener Karl Ernst Osthaus und die Künstlerinnen und Künstler, die in der Stadt von 1900 rund 20 Jahre lang wirkten, vorweggenommen, erfolgreich in die Tat umgesetzt und so Kunst und Leben in Einklang gebracht.

Mit dem Ausspruch „Beispiel ist alles!“ brachte Karl Ernst Osthaus sein Ansinnen auf den Punkt, künstlerische Ideen im Alltag umzusetzen. So nutzte er das junge Medium der Fotografie, um Baukunst zu dokumentieren und städtebauliche Erfordernisse einer Industriestadt an exemplarisch gelungenen Beispielen aufzuzeigen und sie so bekannt zu machen.

Gemäß dem Motto von Osthaus sind Einzelbesucherinnen und Besucher, Gruppen und Schulklassen aufgerufen, sich aktiv in der Ausstellung einzubringen, indem sie ihre Fotos zum Thema mit erläuternden Texten beitragen. Dabei soll aufgezeigt werden, ob es an dem ausgewählten Ort gelungen ist, Bau- und damit einhergehend Alltagskultur im positiven Sinne zu gestalten, denn auch heute stehen wir durch die sich wandelnde Gesellschaft erneut vor großen städtebaulichen Herausforderungen.

Fotos können ab sofort eingereicht werden. Die Teilnahmebedingungen sind auf der Museumswebsite einzusehen:
http://www.osthausmuseum.de/web/de/keom/aktuell/ausstellungen/beispielistalles.html

Diesmal mit Musik: Die Stunde der Kritik

5. November 2019

Thomas Berau (Cardillac), Thomas Paul (Kavalier). Foto: Klaus Lefebvre.

Die dritte Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith am Sonntag, 10. November 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 16.40 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartnerin konnte für diese „Stunde der Kritik“ die Kulturjournalistin Wiebke Roloff gewonnen werden, die u.a. für die Fachzeitschrift „Opernwelt“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Jochen Biganzoli sowie Dramaturg und Intendant Francis Hüsers mit dabei.

Bei dieser „Stunde der Kritik“ wird auch Musik ertönen: Ensemblemitglied Kenneth Mattice singt „Drei Hymnen von Walt Withman“ von Paul Hindemith. Am Klavier wird er begleitet von Amy Tarantino-Trafton.

Ausnahmsweise: Hagen First!

4. November 2019

Neue RVR-Themenroute Industriekultur widmet sich dem Bauhaus

Es kommt nicht gerade häufig vor, dass Hagen in der überregionalen Wahrnehmung positiv an erster Stelle genannt wird. Eine der seltenen Ausnahmen ist die neue Themenroute des Regionalverbands Ruhr (RVR) nebst der dazu gehörigen Broschüre.

Bauhaus, Bauhausstil, Neue Sachlichkeit, Neues Bauen und Industrie im Ruhrgebiet – mit der neuen Themenroute führt die Autorin Dr. Ruth Hanisch auf Bauhaus-Spuren durch die Region. Im Rahmen des Programms „Bauhaus im Westen“ hat der RVR das Verbandsgebiet auf Verbindungen zu „100 Jahre Bauhaus“ untersuchen lassen.

Die Ergebnisse der Recherche liegen jetzt vor. Was das Verhältnis von Bauhaus und Industriekultur besonders macht, kann man online unter www.route-industriekultur.ruhr (Themenroute 31) entdecken.

In der Themenroute werden drei Schwerpunktbereiche – beginnend mit Hagen/Wetter, es folgen Essen/Bottrop und  Oberhausen/Duisburg – mit insgesamt 18 Orten beschrieben, die beispielhaft die Zusammenhänge zwischen Bauhaus und Industriekultur aufzeigen.

Die Broschüre soll neugierig machen und gleichermaßen zum Stöbern anregen sowie zu Erkundungen vor Ort. Sie ist als Printausgabe erhältlich im für fünf Euro im Online-Shop des RVR unter www.shop.rvr.ruhr sowie an einigen der beschriebenen Standorte oder zum kostenlosen Download unter www.route-industriekultur.ruhr.

Kinotipp: Haus Tugendhat

31. Oktober 2019

So 03.11.2019, 16:00 – 20:30 Uhr, Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen

Kino Babylon in Kooperation mit dem AIV Mark-Sauerland

Deutschland 2013, Regie: Dieter Reifarth, ca. 240 Min., Eintritt 12 Euro (incl. Imbiss und Getränke zwischen den beiden Filmblöcken)

Haus Tugendhat ca. 1930/1931. Foto: Rudolf de Sandalo, © strandfilm, Pandora Film Verleih.

Das Haus Tugendhat (1928/30) im tschechischen Brno ist ein Solitär moderner Architektur. Es verkörpert den sozialutopischen Anspruch des Architekten Mies van der Rohe und den weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf seiner Auftraggeber Grete und Fritz Tugendhat.

Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des singulären Bauwerks und seiner Bewohner: Von der Aufbruchsstimmung im prosperierenden Westmähren zwischen den Weltkriegen, der Okkupation durch Nazideutschland, Vertreibung und Emigration der Familie Tugendhat in die Schweiz und nach Venezuela, von den ersten Nachkriegsjahren, in denen das Haus als private Schule für Rhythmik- und Ausdruckstanz diente und den Jahrzehnten danach.

Anfang der fünfziger Jahre wurde die einstige Magnatenvilla zum Therapiezentrum, später auch zur Schule für wirbelsäulengeschädigte Kinder und blieb es dreißig Jahre. Nach der „samtenen Prager Revolution“ verhandelte man im Haus Tugendhat die Trennung der ČSSR und gab von hier aus bekannt, dass es ab Januar 1993 zwei getrennte Staaten geben wird.

2001 erklärte die UNEsCO das Haus wegen seiner universellen Bedeutung als architektonisches Kunstwerk zum Weltkulturerbe. Nach mehrjähriger Verzögerung begann 2010 aus EU-Mitteln die längst überfällige Restaurierung. Am 29. Februar 2012 wurde das Haus Tugendhat der Weltöffentlichkeit übergeben.

Weitere Infos zur Villa Tugendhat und zum Film (pdf) sowie zum Architekten Mies van der Rohe

Stunde der Kritik zu „Der Graf von Luxemburg“

31. Oktober 2019

Die zweite Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Lehár-Operette „Der Graf von Luxemburg“ (Foto: Klaus Lefebvre) am Sonntag, 3. November 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 20.15 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ die Kulturredakteurin Dr. Monika Willer gewonnen werden.

Aus dem Produktionsteam sind der Bühnen- und Kostümbildner Siegfried E. Mayer und die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

„Sternenstaub“ – Ein Theatererlebnis für die Jüngsten

30. Oktober 2019

Am 2. November 2019 wird mit Beginn um 11.00 Uhr im Lutz das Stück „Sternenstaub“ – Ein musikalisches Theatererlebnis von Anja Schöne und Anne Schröder für die jüngsten Zuschauer (ab 2 Jahren) – als Wiederaufnahme gezeigt, in Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Hagen.

Gemeinsam mit Musikerinnen des Philharmonischen Orchesters Hagen entwickelten Lutz-Leiterin und Regisseurin Anja Schöne und Dramaturgin und Schauspielerin Anne Schröder (Foto: Klaus Lefebvre) eine augenzwinkernd poetische Geschichte rund um die Erlebnisse eines Mädchens, das versucht, eine ganze Nacht lang wachzubleiben.

Mit Worten und Klängen, Bildern, Tanz, Licht und Objekten nehmen Anne Schröder sowie Natascha Akinschin (Violine) und Almut Jungmann (Englisch Horn) die zusehenden Kinder mit in eine magische nächtliche Welt. Dazu hat Ausstatterin Sabine Kreiter einen wunderbar kindgerechten Bühnenraum entworfen. Die jungen Zuschauer sitzen auf bequemen Kissen unmittelbar neben dem zentralen Bühnenelement – einem Teppich aus 11.000 bunten Flicken – und dürfen im Anschluss an die Vorstellung dort noch verweilen und selbst im Bühnenbild spielen. Die musikalischen Arrangements dazu stammen von Andres Reukauf, für eine choreographische Beratung sorgte Jozsef Hajzer.

Der Vorstellungsbesuch wird für Kinder von 2-5 Jahren empfohlen, alle älteren sind natürlich auch herzlich willkommen.

Weitere Vorstellung: 30.5.2020 (11.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Das Bauhaus neu interpretiert“

29. Oktober 2019

Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus zeigen Bauhaus heute

100 Jahre, nachdem in Weimar das Bauhaus gegründet wurde, befassen sich die Künstlerinnen und Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus mit den Ideen dieser Kunstströmung. Am 3. November sind die Kunstwerke im Kunst- und Atelierhaus im Kunstquartier, Hochstraße 76, zu sehen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz eröffnet die Ausstellung um 12 Uhr, die Atelierhaus-Künstlerin Meike Hansen stimmt musikalisch in das Thema ein und die Künstler stehen von 11 bis 17 Uhr für Fragen und kreative Gespräche zur Verfügung.

„Bauhaus ist in der Kunst und in unserem Alltag allgegenwärtig“, erinnert Martin Rüßmann, der Vorsitzendes des Künstlerhauses. „Durch die Aktionen im Bauhaus-Jahr 2019 ist dies wieder deutlich geworden. Das hat natürlich auch uns Künstler gereizt und inspiriert, das Thema in unserem individuellen Oeuvre aufzugreifen.“

Jeder der Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus durfte zwei Werke für die Ausstellung einreichen, 18 Künstlerinnen und Künstler haben bereits Ideen und diese auch teilweise schon umgesetzt. Bis Ende Oktober müssen sie ihre Werke, ob Fotografie oder Malerei, Bildhauerei oder Arbeit mit Papier, einreichen. Dann wird die Ausstellung aufgebaut und am 3. November kann sich auch die Öffentlichkeit einen Eindruck davon verschaffen, was das Bauhaus für heutige Künstler in Hagen bedeutet. Und nicht nur das, Besucherinnen und Besucher können ihr eigenes Bauhaus-Bild gestalten.

Märchenwerkstatt zu „Der Räuber Hotzenplotz“

28. Oktober 2019

Am Freitag, 1. November 2019, findet im Lutz mit Beginn um 11.00 Uhr die Märchenwerkstatt zu „Der Räuber Hotzenplotz“ (Eine Kasperlgeschichte zur Weihnachtszeit von Otfried Preußler in der Inszenierung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf) statt.

Bei dieser Einführungsveranstaltung für kleine und große, junge und ältere Besucher kann man erste Einblicke in diese Produktion gewinnen. Regisseurin Anja Schöne, Bühnen- und Kostümbildnerin Sabine Kreiter, der musikalische Leiter und Komponist Andres Reukauf, Choreograph Jozsef Hajzer, Dramaturgin Anne Schröder und Theaterpädagogin Miriam Walter werden über ihre Arbeit in den letzten Wochen berichten und das neue Stück vorstellen.

Mit dabei sind natürlich auch die Darsteller: Sarah Cossaboon, Christian Kaltenhäußer, Michael Mayer, Stefan Merten, Andreas Elias Post und Charlotte Welling, die Ausschnitte präsentieren. Außerdem werden die drei Gewinner des Malwettbewerbs zu „Der Räuber Hotzenplotz“ ihre Bilder zeigen.

Der Eintritt ist frei.

Im Herbst ins Theater Hagen

27. Oktober 2019

Etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringt das Theater Hagen mit einer Rabatt-Aktion für alle sich im Freiverkauf befindlichen Vorstellungen im November 2019.

Vom 25.10. bis 3.11.2019 können mit dem Code „Herbst2019“ Eintrittskarten für den Monat November mit 15% Rabatt gebucht und an der Theaterkasse erworben werden.

Diese Aktion ist nicht mit anderen Rabatten kombinierbar; Vorstellungen für „Der Räuber Hotzenplotz“ sind davon ausgenommen.

Etwas aus dem Nichts schaffen

26. Oktober 2019

iMOVE HA – Jugend-Tanz-Company am Theater Hagen

Unter dem Titel „iMOVE HA“ wird unter der neuen Ballettdirektorin Marguerite Donlon (Foto: Maria Helena Buckley) eine Jugend-Tanz-Company am Theater Hagen geschaffen.

„iMOVE HA“ wird eine einzigartige Company für Jugendliche ab 16 Jahren aus Hagen und Umgebung mit Lust auf Bewegung. Vorkenntnisse im Tanz sind nicht erforderlich, aber natürlich hilfreich. Die Company ist offen für alle Arten von Movern.

Ein erstes Treffen und Casting findet am 31. Oktober 2019 um 18.30 Uhr statt (Treffpunkt: Bühneneingang des Theaters Hagen). – Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Mit „iMOVE HA“ soll ein Team entstehen, das gemeinsam etwas aus dem Nichts schafft, Barrieren abbaut und worin Tanz als Sprache eingesetzt wird – eine Sprache, die verbindet!

Die Künstlerische Leitung des Balletts Hagen castet 12 bis 15 junge Menschen, die so Teil der jungen Company werden. Diese trainiert wöchentlich mit professionellen Tänzer*innen. Zusätzlich arbeitet die Gruppe mit einem Choreographen zusammen, der ein Stück speziell für sie und mit ihr kreiert und zur Aufführung bringt. iMovers wirken zudem in Operetten- und Musicalproduktionen des Theaters Hagen mit und lernen die vielfältigen Sprachen der Theaterwelt kennen.

Dieses Projekt kann mit der Unterstützung der Sparda-Bank und der Ballettfreunde Hagen e.V. realisiert werden.

Französische Musik und erfolgreiche Frauen

25. Oktober 2019

Zweites Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das zweite Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am 29. Oktober 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen statt.

Französische Musik und erfolgreiche Frauen: Die herausragende junge Solistin Selina Ott (Foto: Oliver Kendl) ist die erste weibliche Gewinnerin des renommierten ARD-Musikwettbewerbs im Fach Trompete (2018). Sie spielt die beliebten Trompetenkonzerte von Joseph Haydn und André Jolivet.

Auch Lili Boulanger war die erste weibliche Preisträgerin – sie gewann 1913 den legendären „Prix de Rome“. Von ihr wird die Komposition „D‘un matin de printemps“ präsentiert.

Mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Pariser Sinfonie“ und Musik von Jacques Ibert („Hommage à Mozart“) knüpft das Konzert an Frankreich an. Als Höhepunkt erklingt Claude Debussys sinfonische Dichtung „La Mer“, in der er klangmalerisch die verschiedensten Facetten des Meeres schildert. Am Dirigentenpult steht Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

In Kooperation mit dem SauerlandHerbst

Parallel zur Einführung für Erwachsene um 18.45 Uhr (Kleiner Saal) wird unter dem Titel „Sinfonikus“ auch eine interaktive Einführung für 8-12-Jährige im Sinfonium angeboten, in welcher die jungen Besucher auf spielerische Weise gemeinsam musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen.

Dieses Konzert wird leicht zeitversetzt mit Beginn nach den 20 Uhr-Nachrichten vom WDR 3 Hörfunk übertragen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Geld oder Liebe?

24. Oktober 2019

Neuinszenierung der Operette „Der Graf von Luxemburg“

Aus der Produktion: Kenneth Mattice, Chor und Extrachor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Als zweite Musiktheater-Premiere im Theater Hagen in dieser Spielzeit wird eine Neuinszenierung der Operette „Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehár (Libretto von Alfred Maria Willner, Robert Bodanzky, Leo Stein) präsentiert am 26. Oktober 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus (in deutscher Sprache mit Übertexten).

Worum geht’s? Zwei Menschen heiraten, ohne sich zu kennen und ohne sich während der Trauung sehen zu können: Diese Scheinehe ermöglicht der Sängerin Angèle zur Gräfin zu werden und nach der schon geplanten Scheidung eine standesgemäße Ehe mit dem Fürsten Basil eingehen zu können. Basil ist es auch, der dem Grafen René mit viel Geld davon überzeugt, zum „Heiratsgrafen“ zu werden. Der Graf von Luxemburg kann dieses Geld gut gebrauchen, schließlich hat er sein Vermögen „verjuxt, verputzt, verspielt, vertan“ und weiß nicht, wie er sein ausschweifendes Leben in Paris weiterhin finanzieren soll. Teil der Vereinbarung ist jedoch, dass René und Angèle sich nie kennenlernen. Es kommt zu einem zufälligen Treffen der beiden in der Oper, bei dem sie sich verlieben. Zunächst ist ihnen nicht bewusst, dass sie auf dem Papier bereits Mann und Frau sind. Doch als René erkennt, an wen er sein Herz verloren hat, stellt sich die Frage: Geld oder Liebe?

Franz Lehár gelang es 1909 mit dieser Operette an den sensationellen Erfolg von „Die lustige Witwe“ anzuknüpfen: Der Komponist schuf ein Meisterwerk der späten Wiener Operette voller mitreißender Melodien, Tempo und Witz. „Bist du’s, lachendes Glück?“ – diese Frage treibt die Figuren um: Zwischen Pragmatismus und Hoffnung schwankend, versuchen sie ihren Gefühlen habhaft zu werden.

Nach seinen überaus beliebten Inszenierungen des Musicals „Kiss me, Kate“ und der Show „The Blues Brothers“ kehrt der Regisseur Roland Hüve nun mit der szenischen Umsetzung dieser Operette ans Theater Hagen zurück. Zu seinem Team gehören der Bühnen- und Kostümbildner Siegfried E. Mayer und der Choreograph Eric Rentmeister. Die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt der 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo, für die Lichtgestaltung zeichnet Martin Gehrke verantwortlich, die Choreinstudierung liegt in den Händen von Chordirektor Wolfgang Müller-Salow und die Dramaturgin ist Rebecca Graitl.

Es singen, spielen und tanzen: Dirk Achille, Marilyn Bennett, Angela Davis, Johann de Bruin, Anja Frank-Engelhaupt, Olaf Haye, Sebastian Joest, Tae-Hoon Jung, Andrea Kleinmann, Sophia Leimbach, Kenneth Mattice, Wolfgang Niggel, Matthew Overmeyer, Cristina Piccardi, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Richard van Gemert, Oliver Weidinger; Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Ballett Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Mit freundlicher Unterstützung des Theaterfördervereins Hagen e.V.

Weitere Vorstellungen: 31.10. (19.30 Uhr); 3.11. (18.00 Uhr); 8.11. (19.30 Uhr); 15.11. (19.30 Uhr); 23.11. (19.30 Uhr); 4.12. (19.30 Uhr); 14.12. (19.30 Uhr); 18.12. (19.30 Uhr); 31.12. (15.00 Uhr); 31.12.2019 (19.30 Uhr); 5.1. (15.00 Uhr); 15.1. (19.30 Uhr); 16.2.2020 (15.00 Uhr)

‚Die Stunde der Kritik‘ zu „Der Graf von Luxemburg“: Sonntag, 3.11.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei. Zu Gast: Dr. Monika Willer (Westfalenpost/Westfälische Rundschau).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Schönste deutsche Bücher“

24. Oktober 2019

Ausstellung in der Universitätsbibliothek

Mit einer besonderen Ausstellung feiert die Universitätsbibliothek der FernUniversität in Hagen den „Tag der Bibliotheken“ am 24. Oktober. Im Rahmen einer Ausstellung sind in den Räumen der UB einen Monat lang die 25 schönsten und innovativsten Bücher des vergangenen Jahres zu sehen. Die prämierten Titel – von der Stiftung Buchkunst gekürt – werden auf Buchmessen im In- und Ausland sowie in Bibliotheken und Buchhandlungen präsentiert.

Mit dem Wettbewerb „Schönste deutsche Bücher“ will die Stiftung Buchkunst den Blick der Öffentlichkeit auf buchgestalterische Spitzenleistungen lenken und damit dem Medium Buch und seiner Form zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

Dazu wählt eine Jury Romane, Sachbücher, Bildbände und Kinderbücher aus und bewertet das Zusammenspiel von Format, Material und Gestaltung. Die Bücher zeigen zudem Trends und Strömungen der deutschen Buchproduktion.

24.10.2019 — 25.11.2019 (Mo-Do 09.00 bis 19.00 Uhr, Fr 09.00 bis 16.00 Uhr, Sa 09.00 bis 13.00 Uhr)

Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek, Gebäude 6, Universitätsstr. 23, 58097 Hagen

Zum Flyer der Ausstellung

„Die Stunde der Kritik“ zu „Casa Azul“

23. Oktober 2019

Die Gesprächspartner (v.l.n.r.): Waltraut Körver, Marguerite Donlon, Francesco Vecchione. Foto: Leszek Januszewski.

Die in der letzten Spielzeit initiierte Veranstaltungsreihe „Die Stunde der Kritik“ im Theater Hagen wird auch in dieser Saison angeboten.

Bei dieser Veranstaltungsreihe hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über Neuproduktionen des Theaters Hagen zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen. Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner wird jeweils ein Fachkritiker eingeladen.

Die erste „Stunde der Kritik“ in dieser Spielzeit findet zu dem Ballett „Casa Azul – Inspired by Frida Kahlo“ von der neuen Ballettdirektorin Marguerite Donlon am 27. Oktober 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 16.15 Uhr im Theatercafé statt (Eintritt frei).

Marguerite Donlon und ihr Team mit Waltraut Körver (Companymanagerin, Dramaturgin) und Francesco Vecchione (Künstlerischer Assistent, Trainingsleiter) freuen sich auf ein Gespräch mit dem Publikum.

Für das Eingangsstatement und weitere Äußerungen konnte die Kritikerin für Ballett und Tanz, Marieluise Jeitschko gewonnen werden, die seit vielen Jahren die Aufführungen des Balletts Hagen besucht und rezensiert.

KunstTour zur Ausstellung „William Turner“

22. Oktober 2019

Die Ausstellung „William Turner. Horror and Delight“ im LWL-Landesmuseum in Münster können alle Interessierten bei der KunstTour der Volkshochschule Hagen (VHS) am Samstag, 16. November, von 10.45 bis 18 Uhr erleben. Der Treffpunkt ist die Halle des Hagener Hauptbahnhofs.

Die Ausstellung des bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik stellt die Reisen Joseph Mallord William Turners (1775-1851) in die Schweiz sowie nach Italien, seine Begegnung mit den Alpen und der arkadischen Landschaft Italiens in den Fokus. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum Tate Britain in London. Der Großteil der gezeigten Werke stammt aus dem Turner-Nachlass der Tate Gallery, die 80 Gemälde und Aquarelle zur Ausstellung beisteuert. 30 weitere Leihgaben stellen andere europäische Museen zur Verfügung. Diese Werke sind von bedeutenden Meistern wie Claude Lorrain, Caspar Wolf und Antonio Canal, genannt Canaletto. Eine sachkundige Führung begleitet die Teilnehmenden der Tour durch die Ausstellung.

Eine Anmeldung zum Kurs 2010 ist im Internet auf www.vhs-hagen.de/anmeldung, unter Telefon 02331/207-3622 oder 02331/207-3589 notwendig.

All Eyes on You – Skulpturen

21. Oktober 2019

Karl-Ernst-Osthaus-Preis 2019 an Pia Stadtbäumer

Ausstellung: 26.10.2019 – 12.1.2020
Eröffnung mit Übergabe des Preises: 25. Oktober 2019, 19 Uhr

Pia Stadtbäumer in Atelier. Foto: Tayfun Belgin.

Die in Düsseldorf ansässige Künstlerin Pia Stadtbäumer wird 2019 mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet.

Der traditionsreiche Kunstpreis wurde, nachdem ihn der Hagener Stadtrat 2006 weggekürzt hatte, 2014 vom Direktor des Osthaus Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und wird seit 2015 in zweijährlichem Turnus für figurative Kunst vom Förderverein „Freunde des Osthaus Museums e.V.“ ausgelobt. Er ist nicht dotiert, sichert der Preisträgerin in 2019 allerdings eine Ausstellung sowie einen Katalog.

Pia Stadtbäumer ist Bildhauerin. Sie studierte von 1981 bis 1988 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Alfonso Hüppi. Nach einer Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste München lehrt sie seit 2000 als Professorin an der Hochschule für bildende Künste Hamburg Bildhauerei.

Pia Stadtbäumer gehört zu den Künstlerinnen und Künstlern, die in den späten 1980er Jahren die menschliche Figur als Sujet der Bildhauerei wieder international etabliert haben. In ihrem Werk greift sie kunstgeschichtliche Traditionen und Bildformen auf und unterzieht sie einer Revision in der Gegenwart. Ausgeführt mit bildhauerischer Sorgfalt in wechselnden Materialien, nimmt sie subtile Abweichungen von den Normen des Körpers und eine Reduktion hin zum Fragment vor; viele ihrer Arbeiten kennzeichnet eine meditative Konzentriertheit, die den Betrachter einbezieht.

Zum letzten Mal: „Everest“ – Oper von Joby Talbot

19. Oktober 2019

V.l.n.r.: Veronika Haller, Elizabeth Pilon, Musa Nkuna, Kenneth Mattice. Foto: Klaus Lefebvre.

Es gibt eine letzte Gelegenheit, das beeindruckende, faszinierende und überaus bewegende musikalische Bergsteiger-Drama unter dem Titel „Everest“ von Joby Talbot im Theater Hagen zu erleben: am 23. Oktober 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr (Großes Haus).

Die Oper des populären britischen Komponisten Talbot ist inspiriert von realen Ereignissen auf dem Mount Everest im Jahr 1996. Die Expeditionen, die zum Gipfel unterwegs waren, gerieten damals in einen Schneesturm und viele starben in den eisigen Höhen. Der Berg zieht Menschen aus aller Welt dennoch weiterhin magisch an.

Regisseur Johannes Erath wollte kein „Doku-Drama“ auf die Bühne bringen. Ihn interessierte es, hinter die realen Vorgänge zu blicken, in die Seelen der Menschen, denn auch hier klaffen Abgründe… So wird der Berg zu einer Metapher und das „Bezwingen“ desselben zu einem Bild für das Abarbeiten an den eigenen höchsten Herausforderungen: der Überwindung innerer Zwänge, Schwächen oder Suchtpotentiale.Der Abend verspricht eine spannende Reise in die Innenwelten der Protagonisten, in euphorische Höhen und tiefe Abgründe, die dem Publikum mitunter eisige Schauer über den Rücken laufen lassen.

In der Inszenierung von Johannes Erath, der Ausstattung von Kaspar Glarner, ergänzt durch Videoprojektionen von Bibi Abel, singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Andreas Vogelsberger: James Bobby, Veronika Haller, Kenneth Mattice, Wolfgang Niggel, Musa Nkuna, Elizabeth Pilon; Chor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331/207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331/207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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