Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

„Alleskönner Behrens“

22. Mai 2018

Die lachende Kaffeekanne von „Kaiser’s Kaffee“, das AEG-Waben-Logo, der berühmte Schriftzug „Dem Deutschen Volke“ am Berliner Reichstagsgebäude – jeder kennt diese Ikonen der Gestaltung. Urheber dieser und vieler weiterer Schöpfungen ist der in Hamburg aufgewachsene Künstler Peter Behrens.

Zum 150. Geburtstag des bedeutenden Architekten und Designers Behrens gibt es im Kölner Museum für Angewandte Kunst bis zum 1. Juli die Ausstellung „Der Alleskönner“. In Hagen wurde der Geburtstag weitgehend vergessen, dabei war Peter Behrens vor dem Ersten Weltkrieg ein enger Mitstreiter von Karl Ernst Osthaus. In Hagen schuf er mehrere wegweisende Bauwerke – so die Villa Cuno an der Haßleyer Straße und insbesondere das Krematorium in Delstern. (…)

Quelle: Wochenkurier

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Letztmalig: „Von Babelsberg nach Hollywood“

21. Mai 2018

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Kenneth Mattice, Hannes Staffler, Marilyn Bennett, Tillmann Schnieders, Carina Sandhaus, Ballett und Chor des Theaters Hagen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, sich von der so beliebten und erfolgreichen Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“ in der Konzeption von Thilo Borowczak und Imme Winckelmann aufs Beste unterhalten zu lassen: am 25. Mai 2018, 19.30 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus).

Gesangssolisten des Hagener Theaters (Marilyn Bennett, Kenneth Mattice, Tillmann Schnieders) sowie Gastsänger (Boris Leisenheimer, Carina Sandhaus, Sami Seyhan, Hannes Staffler), der Chor und das Ballett des Theaters Hagen sowie das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen Abend unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr noch einmal präsentiert werden.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Vorstellungsausfall „Bilder deiner großen Liebe“

18. Mai 2018

Die Vorstellung der Theater Road Novel „Bilder deiner großen Liebe“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf am Samstag, 19. Mai 2018, 19.30 im Lutz, muss leider ersatzlos ausfallen.

Weitere Aufführungstermine: 18.5. (19.30 Uhr), 21.6. (12 Uhr), 22.6. (19.30 Uhr), 23.6.2018 (19.30 Uhr)

Nachtcafé: Liederabend mit Musa Nkuna

17. Mai 2018

Das nächste Nachtcafé findet am 18. Mai 2018, bereits um 21.30 Uhr, im Theater Hagen (Theatercafé) statt.

„Im wunderschönen Monat Mai …“ – so beginnt der Liederzyklus „Dichterliebe“ von Robert Schumann und so beginnt auch das Nachtcafé im „Wonnemonat“. Der Tenor Musa Nkuna, der in dieser Spielzeit in den Opern „Ritter Roland“ und „Everest“ auf der Bühne des Hagener Theaters steht, widmet sich an diesem Abend Schumanns Opus 48, das 16 Gedichte von Heinrich Heine zusammenfasst (Foto: Theater).

Komponist und Dichter waren sich 1828 persönlich begegnet. „… Um seinen Mund lag ein bitteres, ironisches Lächeln, aber ein Lächeln über die Kleinigkeiten des Lebens und ein Hohn über die kleinlichen Menschen“, erinnert sich Schumann später. Ebendieses Lächeln liegt auch über der „Dichterliebe“. Der Zyklus zeichnet in Momentaufnahmen das Ende einer Liebe nach, das zwischen Wut und Weh alle Schattierungen durchmacht und seinen poetisch-musikalischen Ausdruck findet. Die Begleitung am Klavier gestaltet der Pianist Dan K. Kurland.

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

Zum letzten Mal: „Frau Luna“

17. Mai 2018

Sonntag, 20. Mai 2018, 18 Uhr, Theater Hagen

Cristina Piccardi (Frau Luna), Chor und Ballett des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

„Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft“ – Wer kennt dieses Marschlied nicht? Aber woraus stammt es? Aus der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke, welche nun ein letztes Mal in der erfolgreichen und überaus unterhaltsamen Inszenierung von Holger Potocki, der fantasievollen Ausstattung von Lena Brexendorff und der einfallsreichen Choreographie von Andrea Danae Kingston im Theater Hagen am 20. Mai 2018 mit Beginn um 18 Uhr zu erleben ist.

Worum geht’s in diesem musikalisch gleichermaßen mitreißenden wie berührenden Stück? In der Hagener Neuinszenierung spielt die Operette in naher Zukunft. Die Berliner Freunde Steppke (Tüftler, der an der Fliegerei und an Außerirdischem interessiert ist), Pannecke (Architekt und Hipster) und Lämmermeier (Schneider, der an einer Unternehmensgründung für maßgeschneiderte Uniform-Kleidung arbeitet) schlagen sich gemeinsam durch. Der Neubau des Flughafens BER ist komplett gescheitert. Das Gelände wurde im Rahmen eines Kreativwettbewerbs an den Gewinner für einen symbolischen Euro verkauft. Startup-Gründer Steppke, der aus dem ehemaligen BER eine Basis für kommerzielle bemannte Mondflüge machen will, hat an dem Wettbewerb teilgenommen, leider erfolglos. Und dabei braucht er dringend Geld, um seine Miete bei der resoluten Frau Pusebach, deren Nichte Marie seine Verlobte ist, zu bezahlen. Die Freunde kommen zum Trostrauchen. Da erscheint plötzlich der ‚Mann im Mond‘ und läd sie auf seinen Planeten ein – eine abenteuerliche Reise beginnt…

Unter der musikalischen Leitung von Andreas Vogelsberger singen und spielen: Marilyn Bennett, Anja Frank-Engelhaupt, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Olaf Haye, Sophia Leimbach, Boris Leisenheimer, Kenneth Mattice, Cristina Piccardi, Tillmann Schnieders, Rainer Zaun, Chor, Ballett und Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Konrad Beikircher: Passt schon!

17. Mai 2018

Donnerstag, 17.05.2018, 20:00 Uhr, Hasper Hammer

Die Zeiten werden immer komplizierter, keiner blickt mehr durch. Heimat ist angesagt.

Da liegt es auf der Hand, dass der Experte für Regionalsprachen, Konrad Beikircher, mal schaut, worin sich die Regionen überhaupt unterscheiden: Wenn der Mensch ist, wie er spricht, haben da aber viele Regionen ganz ganz schlechte Karten.

Infobörse mit dem Theaterförderverein Hagen

16. Mai 2018

Über die Aktivitäten und Projekte des Theaterfördervereins Hagen informiert Peter Born am Samstag, 19. Mai, von 10 bis 14.30 Uhr bei der Infobörse in der Stadtbücherei auf der Springe alle interessierten Besucher.

Der Verein unterstützt seit 1982 das Theater Hagen in allen Bereichen wie der Einrichtung, dem Sponsoring und Projektarbeiten. Natürlich wollen die Mitglieder auch die Liebe zum Theater vermitteln und die wichtige Rolle des Hagener Theaters betonen.

Kino-Tipp: Die Erfindung der Wahrheit

15. Mai 2018

Do 17.05.2018, 19:00 Uhr, Kino Babylon

USA/ Frankreich 2016, Regie: John Madden, 132 Min., mit: Jessica Chastain, Mark Strong, u.a., FSK 12.

In Washington, wo politische Einflussnahme hinter den Kulissen ein lukratives Geschäft ist, gilt Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) als der Star der Branche. Die brillante, selbstsichere und völlig skrupellose Lobbyistin der alteingesessenen Kanzlei George Dupont ist berüchtigtfür ihr einzigartiges Talent, ihre Rücksichtslosigkeit und ihre zahllosen Erfolge.

Für die mächtige Waffenlobby ist sie die Frau der Stunde, um ein neues unliebsames Waffengesetz zu verhindern. Doch Sloane verfolgt ihre eigenen Ziele und wechselt nach einem Streit mit ihrem Chef überraschend die Seiten. Packender, wendungsreicher Politthriller von John Madden.

Klarsichtkino in Kooperation mit dem Hagener Friedenszeichen.

Mozart und Bruckner im Wonnemonat Mai

14. Mai 2018

Neuntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Der Wonnemonat Mai schlägt sich im Programm des neunten, von Generalmusikdirektor Joseph Trafton dirigierten Sinfoniekonzerts des Philharmonischen Orchesters Hagen (15. Mai, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) nieder, denn für Wolfgang Amadeus Mozart war das Komponieren für sein Lieblingsinstrument, die Klarinette, das reinste Vergnügen.

Seinem berühmten Klarinettenkonzert in A-Dur hört man das in jedem Takt an. Die Möglichkeiten des Instruments mit weiten Sprüngen durch die Register, perlenden Läufen und wunderschönen Kantilenen, die die menschliche Stimme zu imitieren scheinen, schöpfte er in diesem Werk voll aus. Die Interpretation durch die international gefragte Künstlerin Bettina Aust, derzeit Solo-Klarinettistin der Augsburger Philharmoniker und u.a. 2015 mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet, verspricht ein besonderer Hörgenuss zu werden (Foto: Theater).

Außerdem erklingt die 4. Sinfonie von Anton Bruckner, die „Romantische“ – ein Werk, das den Zuhörer durch seine zahlreichen markanten Passagen für das Waldhorn und dem vom Komponisten entworfenen Panorama eines idealisierten Mittelalters mit Jagdmusik und ausreitenden Rittern beeindruckt. Bruckners üppiger Orchesterklang übt hier zudem immer wieder eine besondere Anziehungskraft aus.

Dieses Konzert wurde großzügig unterstützt vom Deutschen Musikrat und der Rathaus-Apotheke Dr. Klaus Fehske.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Führung im Hohenhof und am Stirnband

14. Mai 2018

Am Mittwoch, den 16. Mai, findet um 16 Uhr eine öffentliche Führung im Hohenhof und am Stirnband statt.

Frau Dr. Elisabeth May erläutert die Besonderheiten der Jugendstil-Villa und informiert über Bewohner, Erbauer und bedeutende Künstler wie Ferdinand Hodler und Henri Matisse, die ihre Werke teilweise speziell für das als Gesamtkunstwerk geplante Gebäude schufen. Ein Rundgang am Stirnband zu den Lauweriks-Häusern und der Villa Cuno von Peter Behrens schließt sich an.

Der Eintritt in Höhe von 3 € sowie die Teilnahmegebühr von 6 € sind an der Kasse des Treffpunkts, dem Hohenhof am Stirnband 10, zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Heute ist Internationaler Museumstag

13. Mai 2018

Am Internationalen Museumstag, 13. Mai 2018, ist der Eintritt ins Hagener Kunstquartier kostenlos. Auch die Teilnahme an den öffentlichen Führungen um 12.15 Uhr und um 15 Uhr ist kostenlos, lediglich die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Der Eintritt in den Hohenhof und in das Wasserschloss Werdringen ist ebenfalls frei.

VHS-Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern

13. Mai 2018

Die Volkshochschule Hagen lädt am Donnerstag, 17. Mai, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern mit Dr. Elisabeth May ein. Der Treffpunkt ist auf dem Friedhof Delstern, Am Berghang.

Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Paul Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Fertig gestellt wurde es bereits 1907, konnte aber erst 1912 eröffnet werden, nachdem es erstmals in Preußen eine gesetzliche Regelung zur Feuerbestattung gab.

Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen, schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Highlight Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern an.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird in bar vor Ort kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1092. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-3622 oder online unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Jugendstil und mehr in Haspe

11. Mai 2018

Am Mittwoch, 16. Mai, laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund von 18 bis 19.30 Uhr, zu einem Stadtspaziergang ein. Damit möchten die beiden Einrichtungen auch in diesem Jahr wieder ihre gemeinsame Reihe „Stadtspaziergänge – Baukunst um 1890/1930″ aufgreifen.

Diesmal „spazieren“ die Teilnehmer mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff (Vorstand Hagener Heimatbund) durch einen hinsichtlich der Architektur überaus spannenden Teil Haspes: Die Exkursion führt von der evangelischen Kirche an der Frankstraße durch die Kölner Straße und weiter durch die Voerder Straße bis zur Dammstraße. Treffpunkt ist an der evangelischen Kirche, Kölner Straße, Ecke Frankstraße.

Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1077. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622.

Emil Schumacher – Räder:Werk

10. Mai 2018

13. Mai bis 14. Okt. 2018, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Helios, 1988, Öl auf Holz, 170 x 250 cm, © VG Bild-Kunst Bonn 2018

Das Emil Schumacher Museum freut sich, die neue Ausstellung EMIL SCHUMACHER – RÄDER:WERK anzukündigen. Die Ausstellung beleuchtet das Rad als eines der figurativen Hauptelemente im Spätwerk Emil Schumachers.

Bereits im Frühwerk am Beginn der 1950er-Jahre entstanden markante Radfigurationen in den Kompositionen. Nach jahrzehntelanger Konzentration auf reine Abstraktion, gab Schumacher dem Rad in seiner Malerei ab Ende der 1980er-Jahre einen neuen und besonders prominenten Stellenwert. Oft in angedeutete Szenen der ländlichen Arbeitswelt eingebunden, aber auch als Bildzeichen frei von jedweder Bilderzählung, ist das Rad zugleich Sinnbild für Arbeit und Technik.

Durch Erfindungskraft und Werk unterscheidet der Mensch sich von allen anderen Geschöpfen. So finden sich in der Ausstellung des Emil Schumacher Museums etwa die Darstellung einer profanen Schrottkarre, oder auch ein monumentaler Kartoffelroder neben dem leuchtenden Sonnenwagen des Gottes Helios.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher und einem Beitrag von Rouven Lotz. 92 Seiten mit 89 Abbildungen, Leineneinband mit aufwändiger Prägung, ISBN: 978-3-86206-701-5, € 19,90 – im Museum (€ 24,90 im Buchhandel).

Klassik + Jazz im ESM: Bella Italia

9. Mai 2018

Marisa Fagnani aus Sanremo – Canzoni Italiane
10.05.2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Die Italienerin Marisa Fagnani aus Sanremo in Ligurien tritt mit ihrem Programm „Canzoni Italiane“ erstmalig in Deutschland auf. Mit ihrer weichen Stimme und ihrem hervorragenden Gitarrenspiel wird sie sich auch hier in die Herzen des Publikums singen. Ihre Lieder erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Sonne und Meer – gepaart mit italienischer Lebensfreude und Leidenschaft zieht Marisa Fagnani ihre Zuhörer schon nach wenigen Minuten in ihren Bann.

Marisa Fagnani erhielt eine klassische Gitarrenausbildung. Doch schon bald entdeckte sie ihre Liebe zum Jazz und zum Gesang. Bereits während ihres Jazz-Studiums an der Musikhochschule in Genua begann sie, italienische Lieder zu singen. Heute zählt Marisa Fagnani mit ihrem einzigartigen Stil zu den authentischsten Musikerinnen in Ligurien.

Eintritt: VVK € 15,-, AK € 16,-
Karten: Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689
Vorbestellungen: booking@kulturverein-westfalen.de

„Mutti, ich hab dich lieb!“

6. Mai 2018

Guildo Horn & die orthopädischen Strümpfe

Am Sonntag, den 13. Mai 2018 ist es wieder soweit. Es ist der Tag, an dem wir Mutter ehren! Der Muttertag! Aus diesem Anlass schlüpft der beliebte Schlagersänger Guildo Horn abermals in die Rolle des Horntje und lädt, zusammen mit den Orthopädischen Strümpfen, unter dem Titel „Mutti, ich hab Dich lieb!“ im Theater Hagen zum großen Muttertagskonzert ein (18 Uhr, Großes Haus) – „eine musikalische Ode an die Frau, die uns ins Leben brachte“. An diesem Tag sollen die Mütter sich einmal so richtig verwöhnen lassen, und wem könnte man da seine Mutter besser anvertrauen, als einem der besten Live-Entertainer, den Deutschland zu bieten hat. Gemeinsam soll gefeiert und gesungen werden – Mutti lebe hoch!

Guildo Horn: „Schenkt euren Müttern ein gemeinsames, unvergessliches Erlebnis, entführt sie in das blumenumrankte Land der Orthopädischen Strümpfe und sagt auf diese Weise: Dankeschön, Mutti!“

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Gespräch mit Ballettdirektor in der Stadtbücherei

5. Mai 2018

Der Hagener Ballettdirektor Alfonso Palencia lädt im Nachklang zum Welttanztag zum Gespräch unter dem Titel „Zwei Premieren – und mehr!“ am Montag, 7. Mai 2018 um 16.30 Uhr in die Stadtbücherei Auf der Springe ein.

Abgerundet wird dieser Nachmittag des Austausches über die beiden bisherigen Premieren am Theater Hagen – das Handlungsballett „Cinderella“ und den dreiteiligen Tanzabend „Dancing Souls“ – mit der Präsentation von Bildern der ‚Patenklasse‘ des Cuno BK zu „Dancing Souls“ und ganz eigenen Sichtweisen auf die „Cinderella“-Figuren durch den Spielplanclub von Theaterpädagogin Miriam Walter.

Zudem wird es neben dem Bücherturm zum Thema Bühnentanz einen Ausblick auf das „Tanzlabor IV“ (Junge Choreographen stellen sich vor) wie auch auf die kommende Spielzeit 2018/19 geben.

Zu dieser Veranstaltung sind alle aktiven und passiven Tanzfans herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Kunst für die Kleinsten: Sternenstaub

4. Mai 2018

Theatererlebnis für die jüngsten Zuschauer von Anja Schöne und Anne Schröder

Auf dem Foto: Anne Schröder. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Das neue Format am Lutz „Kunst für die Kleinsten“ widmet seine Debüt-Produktion „sternenstaub“ (Uraufführung: 5. Mai 2018, 11 Uhr, Lutz) den Geheimnissen der Nacht. Gemeinsam mit Musikerinnen des Philharmonischen Orchesters Hagen entwickelten Lutz-Leiterin Anja Schöne und Dramaturgin und Schauspielerin Anne Schröder eine augenzwinkernd poetische Geschichte rund um die Erlebnisse eines Mädchens, das versucht, eine ganze Nacht lang wachzubleiben.

Mit Worten und Klängen, Bildern, Tanz, Licht und Objekten nehmen eine Schauspielerin und Musikerinnen die zusehenden Kinder mit in eine magische nächtliche Welt. Dazu hat Ausstatterin Sabine Kreiter einen wunderbar kindgerechten Bühnenraum entworfen. Die jungen Zuschauer sitzen auf bequemen Matten unmittelbar vor dem zentralen Bühnenelement – einem Teppich aus zahlreichen bunten Flicken.

In der Inszenierung von Anja Schöne spielen und musizieren Anne Schröder sowie jeweils zwei Musikerinnen, alternierend Natascha Akinschin / Magdalena Rozanska (Violine) und Almut Jungmann (Englischhorn) / Isabel Martin (Violoncello).

Der Vorstellungsbesuch wird für Kinder von 2-5 Jahren empfohlen, alle älteren Interessierten sind natürlich auch herzlich eingeladen.

Mit freundlicher Unterstützung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung und der Werner-Ruberg-Stiftung.

Weitere Vorstellungen: 7.5. (10 Uhr); 2.6. (11 Uhr), 4.6. (10 Uhr), 5.6. (10 Uhr) 2018

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777.

Europäische Erstaufführung der Oper „Everest“

3. Mai 2018

Auf dem Szenenfoto: Musa Nkuna (Rob Hall), Kenneth Mattice (Doug Hansen), Chor des Theaters Hagen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Am 5. Mai 2018 findet im Theater Hagen (Großes Haus, 19.30 Uhr) die Europäische Erstaufführung der Oper „Everest“ von Joby Talbot (Musik) und Gene Scheer (Text) statt.

Dem erfolgreichen, 1971 geborenen britischen Komponisten Joby Talbot, der sich vor allem mit Werken für Film und Ballett einen Namen gemacht hat, gelang mit der Uraufführung seiner Oper „Everest2015 in Dallas ein großer Erfolg.

Die Oper ist inspiriert von realen Ereignissen auf dem Mount Everest im Jahr 1996. Die Expeditionen, die zum Gipfel unterwegs waren, gerieten damals in einen Schneesturm und viele starben in den eisigen Höhen. Der Berg zieht Menschen aus aller Welt dennoch weiterhin magisch an.

Regisseur Johannes Erath will kein „Doku-Drama“ auf die Bühne hieven. Ihn interessiert es, hinter die realen Vorgänge zu blicken, in die Seelen der Menschen, denn auch hier klaffen Abgründe… So wird der Berg zu einer Metapher und das „Bezwingen“ desselben zu einem Bild für das Abarbeiten an den eigenen höchsten Herausforderungen: der Überwindung innerer Zwänge, Schwächen oder Suchtpotentiale.

Das Bergsteigen, das nach immer weiteren Herausforderungen verlangt, nach einem immer stärkeren Kick, zeigt so alle Anzeichen einer Sucht, und hält wie nebenbei einen ganzen Geschäftszweig am Laufen. 65 000 Dollar bezahlte Beck Weathers 1996 seinem Bergführer Rob Hall, um auf das „Dach der Welt“ zu gelangen, gekostet hätte es ihn beinahe das Leben.

Die Todesnähe und schließlich die Entscheidung, der Hoffnungslosigkeit entgegenzutreten, markierten in vielerlei Hinsicht eine Kehrtwende im Leben von Weathers. Doug Hansen dagegen erliegt den Herausforderungen. Für Rob Hall spitzt sich die Lage auf dem Gipfel zu und spiegelt jene Ausnahmesituation, in der er sich als werdender Vater befindet.

Die recht realistische Handlung der Oper erweitert Erath in eine zeitenübergreifende Atmosphäre. Er assoziiert den Everest als „Zauberberg“ und rückt das Gesellschaftspanoptikum in ein Ambiente wie bei Thomas Mann.

Die Moribunden des Romans, die in den Gefilden der Schweizer Alpen ihr Leiden zu ihrem Lebensinhalt machen, haben mit den todgeweihten Bergsteigern einiges gemeinsam: Es ist eine Art Sucht, die sie nicht mehr loslässt und in der Abgeschiedenheit festhält, eine Flucht vor dem Leben, eine Flucht vor der Realität. Für alle ist die Verlockung groß, ein Leben lang zu bleiben, wo Zeit keine Rolle mehr spielt, nur die Atemzüge gezählt werden, die Atemzüge aber auch gezählt sind… Die Zeit ist aus den Angeln gehoben, und wie könnte man das besser ausdrücken als mit Musik.

Die Oper vermag, die Zeit scheinbar anzuhalten: ein Atemzug wird zu einer Arie, ein Gedankenblitz zur Traumsequenz einer ganzen Szene. Die Musik gibt den Pulsschlag vor, verlangsamt oder beschleunigt ihn.

Der Abend verspricht eine spannende Reise in die Innenwelten der Protagonisten zu werden: in euphorische Höhen und tiefe Abgründe, die dem Publikum mitunter eisige Schauer über den Rücken laufen lassen.

In der Inszenierung von Johannes Erath, dem Bühnen- und Kostümbild von Kaspar Glarner, ergänzt von Videoprojektionen von Bibi Abel, singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton: Pauline Engelhaupt, Veronika Haller, Sebastian Joest, Kenneth Mattice, Morgan Moody, Wolfgang Niggel, Musa Nkuna, Elizabeth Pilon; Chor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Gefördert im Rahmen von Fonds Neues Musiktheater 2018 NRW Kultursekretariat Wuppertal.

Weitere Vorstellungen: 18.5.; 1.6., 8.6., 21.6., 27.6.; 1.7. (15 Uhr) 2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Der Komponist Joby Talbot wird bei der Premiere anwesend sein und davor im Rahmen der Einführungsveranstaltung Einblicke in seine Arbeit geben: 5.5.2018, 18.30 Uhr, Theatercafé (Eintritt frei).

Gymnasien in Hagen kehren geschlossen zu G9 zurück

2. Mai 2018

Die Entscheidung fällt erst im Spätsommer, doch schon jetzt zeichnet sich ab: Die Gymnasien in Hagen kehren zum Abitur nach neun Jahren zurück. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Schulzeitverkürzung war ein gemeinsamer Murks von vier Parteien: Die Einführung von G8 wurde von einer rot-grünen Landesregierung beschlossen und noch vor den Landtagswahlen 2005 verkündet. Diese Reform wurde dann modifiziert von einer schwarz-gelben Landesregierung ab 2005 umgesetzt und von einer erneuten rot-grünen Landesregierung ab 2010 weiter vorangetrieben.

Noch 2015 waren sich alle vier beteiligten Parteien einig:

„Die Rückkehr zu G9 ist nicht die Patentlösung.“
Klaus Kaiser (CDU) MdL NRW, 2015

„Es wäre in unseren Augen ein Fehler, die Gymnasien erneut in jahrelange Umstellungsprozesse zu stürzen.“
Yvonne Gebauer (FDP) MdL NRW, 2015

„Mit einer Rückkehr zu G9 ist uns hier also nicht geholfen.“
Eva Voigt-Küppers (SPD) MdL NRW, 2015

„Wir dürfen keine Rückwärtsrolle machen.“
Sigrid Beer (Grüne) MdL NRW, 2015

Kino-Tipp: Die grüne Lüge

29. April 2018

Mo 30.04.2018, 18:00 Uhr, Kino Babylon

Österreich 2018, Regie: Werner Boote, z.T. OmU, 93 Min., mit Werner Boote, Noam Chomsky u.a.

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Produktion: Wenn wir den Konzernen Glauben schenken, können wir mit Kaufentscheidungen die Welt retten.

Regisseur Werner Boote („Plastic Planet“) blickt tief und genau auf die modernen, ach so sauberen Waren in den Supermarktregalen und findet rasch Belege dafür, dass Lebensmittel und andere Produkte noch lange nicht grün sind, nur weil ihre Verpackungen so angestrichen wurden. Er glaubt Konzernen kein Wort, wenn sie versprechen, dass sich die Welt mit dem Kauf ihrer Waren retten ließe.

Boote will dieser ebenso populären wie gefährlichen Lüge etwas entgegensetzen. Gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Kathrin Hartmann will er zeigen, wie sich die Zuschauer gegen Falschinformationen und Augenwischerei wehren können.

Theater Hagen – Spielplan 2018|19

28. April 2018

Von links nach rechts: Alfonso Palencia (Ballettdirektor), Anja Schöne (Leiterin Lutzhagen), Francis Hüsers (Intendant), Joseph Trafton (Generalmusikdirektor), Sven Söhnchen (Aufsichtsratsvorsitzender), Michael Fuchs (Geschäftsführer). Foto: Theater

Für den Spielplan 2018/19 zeichnet erstmals Intendant Francis Hüsers verantwortlich. Dazu kommen Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Ballettdirektor Alfonso Palencia und Lutz-Leiterin Anja Schöne.

Hüsers: „Etwas Neues beginnen, Bewährtes variierend wiederholen, Experimente wagen, aber doch die Wiedererkennbarkeit der Tradition sichern – das waren die praktischen Leitlinien, die wir bei der Aufstellung des Spielplans für 2018/19 befolgt haben.“ Entstanden ist insgesamt ein umfangreiches und vielseitiges Programm für Besucher aller Altersstufen (Hier als pdf-Datei herunterladen).

Als erste Premiere im Großen Haus steht „Take a Walk On The Wild Side“, eine fetzige, von Thilo Borowczak inszenierte und von Andres Reukauf musikalisch arrangierte und dirigierte Undergroundshow mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, Jimi Hendrix, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith auf dem Programm (8.9.2018).

Im Musiktheaterbereich stellt die von Generalmusikdirektor Joseph Trafton dirigierte Eröffnungspremiere die Präsentation der Oper „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi dar (29.9.2018). Die verworrene Geschichte dieses musikalischen Meisterwerks dem Publikum verständlich zu machen, ist Absicht der Regisseurin Magdalena Fuchsberger – der Abgesang des Patriarchats wird zelebriert, man darf gespannt sein!

2019 feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag von Jacques Offenbach – das Hagener Theater führt ab Oktober 2018 (27.10.2018) dessen schwungvolle und mitreißende Operette „Pariser Leben“ in der Inszenierung von Holger Potocki unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo auf.

(more…)

Wiederbelebung: Hagener Bühnenball kehrt 2019 zurück

27. April 2018

Premiere der besonderen Art: Zum ersten Mal stellt die neue Theaterspitze gemeinsam ihren Spielplan vor. Knapp 160 Vorstellungen (genau wie in der aktuellen Spielzeit) werden auf die Bühne gebracht, „allerdings zeigen wir mehr unterschiedliche Produktionen, wiederholen die Stücke also nicht so häufig wie bislang“ , unterstreicht Intendant Francis Hüsers. (…)

Quelle: wp.de

Michael Morgner – Figuren im Raum

26. April 2018

28.04. – 24.06.2018, Osthaus-Museum Hagen

Figur im Raum (Aufsteigender), Lavage mit Tusche und Asphaltlack über Collage (Prägedruck auf Bütten über Leinwand), 1990, 250 x 200 cm, (c) Michael Morgner

Michael Morgner (geboren 1942) ist ein Maler, Zeichner und Bildhauer, dessen wichtigstes Motiv die Figur ist. Die menschliche Existenz in ihrer Geworfenheit (Heidegger), in ihrer Unausweichlichkeit gegenüber den Bedingungen des Daseins, ist eines seiner Grundthemen, die in seinen Bildern häufig in einer dunklen Tonalität zur Ansicht kommt. Die Grundproblematiken menschlicher Existenz, die Beziehung von Mann und Frau, von Individuum und Gruppe sind Ausdruck einer Suche nach innerer Wahrheit in seinen Werken.

„Seit 1978 entwickelte der Chemnitzer Künstler Archetypen des modernen Menschen und seiner Lebenssituationen: die Angstfigur, Kauernde, Stürzende, Aufsteigende, den Schreitenden. Die dialogische Einbindung der menschlichen Figur in die Landschaft wie auch die reine, abstrahierte Naturdarstellung sind bei ihm nicht romantisch verklärt, sondern ebenfalls, wie in den figürlichen Darstellungen, existentielle und verinnerlichte Reduktionen“ (Ulrich Krempel).

In der Ausstellung zeigt Michael Morgner ca. 40 zum Teil großformatige Arbeiten aus den letzten Jahren.

Gauguin (Kino im Museum)

25. April 2018

Do 26.04.2018, 18:30 Uhr, Emil Schumacher Museum

Tahiti, 1891. Der französische Künstler Paul Gauguin hat sich in sein selbsterwähltes Exil nach Französisch-Polynesien zurückgezogen. Er lässt sich vom Dschungel verschlucken, trotzt Einsamkeit, Hunger und Krankheit.

Während seinen Erkundungstouren über die Insel trifft er auf die junge Eingeborene Tehura, die seine Muse und auch Modell seiner bekanntesten Gemälde werden wird. Als freier Mann in der Wildnis – fernab der Politik und Regeln eines zivilisierten Europas, entwickelt er einen neuen Stil des Malens.

Mit viel Ausdruckskraft und Sensibilität bringt Vincent Cassel diese innere Gebrochenheit und den ambivalenten Charakter Gauguins in Edouard Delucs gleichnamigem Erstlingswerk auf die Leinwand.

Eintritt: 6,50 € / 5,-€

11. Jahresausstellung im Kunst- und Atelierhaus

25. April 2018

Mitglieder präsentieren ihre Vielfalt

Wenn das Kunst- und Atelierhaus am 6. Mai von 11 bis 17 Uhr wieder seine Türen öffnet, präsentieren die 40 Künstlerinnen und Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung die Vielfalt ihrer Werke und Stile. Ob Malen oder Zeichnen, Schneiden oder Formen, figürlich oder abstrakt, Spachtel oder Kamera …, im Kunst- und Atelierhaus ist nahezu jede Herangehensweise an ein Kunstwerk zu entdecken. Was das Jahr über in den Ateliers entsteht, wird einmal jährlich in der Jahresausstellung gezeigt.

Neue Besucherinnen und Besucher können sich so schnell einen Eindruck über die Vielfalt in dem Künstlerhaus verschaffen. „Für regelmäßige Besucher ist die Jahresausstellung eine Gelegenheit, zu erkennen, in welche Richtung sich die KAH-Künstler orientiert haben und welche neuen Strömungen aufgenommen wurden“, beschreibt Künstlerbeiratsmitglied Peter Dorn die Tradition des Kunst- und Atelierhauses, die im elften Jahr zum elften Mal umgesetzt wird.

Dass das Haus vom Wandel lebt, zeigt sich daran, dass in diesem Jahr mit Heike Knoche und Gabi Moers zwei neue Mitglieder erstmals ihre Werke präsentieren. „Das KAH bietet eine Vielzahl toller Künstler unter einem Dach. Es gibt so unterschiedliche Kunstrichtungen, was ich immer wieder spannend und inspirierend finde“, erklärt Heike Knoche, warum sie Mitglied im Kunst- und Atelierhaus geworden ist. Am 6. Mai von 11 bis 17 Uhr können sich die Besucher von der Vielfalt überzeugen und inspirieren lassen. Bei der Eröffnung um 12 Uhr erfahren sie zudem mehr über das Wirken in dem Haus.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Andrea Apostoli und das Philharmonische Orchester spielen für Geflüchtete

24. April 2018

Musik verbindet, tröstet, inspiriert und kann andere Welten hervorrufen – das gilt für alle Menschen und ganz besonders für Geflüchtete, die bitteres Leid und Trauer erfahren haben.

Deshalb lädt das Kultopia Hagen am Samstag, 28. April, um 14 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst für Flüchtlinge der Stadt Hagen zu einem besonderen Konzert mit dem international renommierten Musikpädagogen Andrea Apostoli ein, der von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen unterstützt wird.

Kein passives Vorspielen, sondern Teilhabe – das steht bei Apostolis Arbeitsweise im Vordergrund. Er bringt zum Ausdruck, wofür oft ganz einfach die Worte fehlen. Eine geschützte Atmosphäre ohne Blicke von außen garantiert dabei ein ungestörtes und intensives Erlebnis für alle Beteiligten.

Musiker aus fünf Nationen bestreiten ein interkulturelles Konzert für Geflüchtete, in dem sie die Zuhörer spielend umgeben und mit ihnen auf intuitive Art in Interaktion treten. Dabei begegnen sich Orient und Okzident musikalisch: Santur, Djembe und Darbuka kommen zusammen mit Fagott, Flöte, Bratsche und Kontrabass.

Bereits am 27. April spielt Apostoli im Kulturzentrum Pelmke für Kinder der Emil-Schumacher-Schule aus Wehringhausen, die einen besonders hohen Migrantenanteil aufweist. Das Konzert ist Teil des aus Bundesmitteln geförderten Projekts „Auf nach Wir“ der Initiative „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“. Nähere Informationen dazu finden Interessierte unter http://www.theaterhagen.de/auf-nach-wir/.

Letzte Vorstellung „Die Kuh Rosmarie“

23. April 2018

Ein tierisches Theaterabenteuer von Andri Beyeler

Die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit von dem tierischen Theaterabenteuer „Die Kuh Rosmarie“ von Andri Beyeler findet am 28. April 2018 um 15 Uhr im Lutz statt (ab 4 Jahren).

Worum geht’s? Das Leben auf dem Bauernhof könnte so schön sein – wäre da nicht die Kuh Rosmarie. An allem und jedem hat sie etwas auszusetzen: Das Schwein macht sich zu schmutzig, der Hund frisst zu schnell und das Huhn soll sich gefälligst leiser freuen, wenn es ein Ei legt. Irgendwann hält selbst der gutmütige Bauer die Meckerei der Kuh nicht mehr aus und schickt Rosmarie kurzerhand mit dem nächsten Flugzeug nach Afrika.

Doch Ruhe und Frieden kehren nur für kurze Zeit auf dem Bauernhof ein, denn immer mehr Tiere aus Afrika treffen ein und bitten um Hilfe: Seit eine besserwisserische, ewig meckernde Kuh dort ihr Unwesen treibt, gefällt es den anderen Tieren nicht mehr. Schließlich platzt der kleine Bauernhof aus allen Nähten und der Bauer muss Rosmarie wieder zurückholen. Und was macht die? Meckert munter weiter…

Andri Beyeler hat ein Stück für kleine und große Zuschauer geschrieben, worin es um das Zusammenleben geht und das Mut macht, man selbst zu sein. In rasanten Dialogen und mitreißenden Liedern erzählen die zwei Schauspielerinnen Elisabeth Emmanouil und Signe Zurmühlen (Foto: Klaus Lefebvre) in der Inszenierung von Anja Schöne und der Ausstattung von Sabine Kreiter in vielen Tierrollen eine Geschichte darüber, was man Meckertanten und Spaßverderbern entgegensetzen kann.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Romakulturfest im Kultopia

21. April 2018

„Avilem Avilem“ bedeutet in der Roma-Sprache Romanes „Wir kommen an.“ Das gleichnamige Romakulturfest am Donnerstag, 26. April, um 17 Uhr im Kultopia, Konkordiastraße 23-25, möchte Alteingesessene und Neuzugewanderte Hagener zusammenbringen. Zudem soll es die vielfältige(n) Roma-Kultur(en) in Hagen sicht- und erlebbar machen und ein Schritt auf dem Weg zu einem offenen Miteinander sein.

Auf dem Programm stehen neben Musik rumänischer und bulgarischer Roma und traditioneller Handwerkskunst auch die sehr persönliche Lebensgeschichte einer serbischen Romni, die bereits über 20 Jahre in Hagen lebt. Kulinarisches aus dem Topf und vom Grill, nach traditioneller Zubereitung sowie Angebote für Kinder runden das Programm ab. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen beim Quartiersmanagement der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3003 oder beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Hagen 207-3707.

“Ich bleib‘ dann mal jung“

21. April 2018

Kabarett im Theater Hagen mit Sissi Perlinger

Die nächste Kabarett-Veranstaltung im Theater Hagen (Großes Haus) findet am 23. April 2018 um 19.30 Uhr statt. Zu Gast: Sissi Perlinger (Foto: Theater).

Die Kaiserin der gehobenen Lachkultur und mit Preisen überschüttete Entertainerin und Kabarettistin mit den 100 Gesichtern und 1000 Kostümen greift tief in die theatralische Schatztruhe und arbeitet mit allen Elementen, die die schamanische One-Woman-Show unter dem Titel „Ich bleib dann mal jung“ zu einem unvergesslichen Augen- und Ohrenschmaus werden lässt: Spektakuläre Kostüme, fetzige Choreographien, wunderschöne, selbst komponierte Musik, philosophischer Tiefgang und eine Gag-Dichte, die ihresgleichen sucht.

Die in Paris, Wien und New York ausgebildete Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin entführt ihr Publikum in eine erstrebenswerte Zukunft, in der die „Schlaue graue Flower Power“ den Planeten Erde zum Besten verwandelt. In dieser unvergleichlichen Performance geben sich revolutionäre Thesen und beinharte Pointen im 3-Zeilentakt die Hand.

Dabei ist der „Allround-Derwisch“ Perlinger auf ansteckende Weise bejahend in seinen Aussagen und zeigt viele Wege, wie man seinen dritten Lebensabschnitt versüßen kann, um zum höchsten Potenzial heranzureifen – ein Programm voll tiefer Wahrheit und lang anhaltend heilsamer Wirkung, das auch jungen Leuten großes Vergnügen bereitet.

Restkarten sind erhältlich an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Antonio Vivaldi im Kunstquartier Hagen

20. April 2018

Siebtes Kammerkonzert am Sonntag

Das siebte Kammerkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen findet am Sonntag, 22. April 2018 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen statt. An diesem Vormittag kann man das vielfältige Schaffen des italienischen Barockkomponisten Antonio Vivaldi erleben. Die gemischte Besetzung mit Bläsern und Streichern sorgt dabei für ein abwechslungsreiches Hörvergnügen.

Auf dem Programm stehen folgende Werke: Triosonate g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott und Basso continuo RV 103; Concerto g-Moll für Flöte, Oboe, Fagott, Violine und Basso continuo RV 105; Concerto F-Dur für Flöte, 2 Violinen und Basso continuo RV 434; Largo für Flöte, 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 443; Triosonate für Oboe, Violoncello und Basso continuo RV 83; Santo Sepolcro für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Basso continuo RV 169; Concerto für Violoncello, 2 Violinen, Viola und Basso continuo RV 418.

Diese werden präsentiert von: Inga Vollmer (Blockflöte, Foto: Catherine Ussel), Rebecca Bröckel (Oboe), Friedhelm Grote (Fagott), Magdalena Rozanska, Yang Zhi (Violine), Olga Rovner (Viola), Rolf Petrich (Violoncello), Andrey Doynikov (Cembalo).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). Darin geht es um das Thema „Bildstickereien aus den Jahren 1906 und 1909“ von Christian Rohlfs.

Für die Teilnehmer an dieser Kurzführung sind Plätze in der ersten Reihe für das Konzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Garagenrock in Wehringhausen scheitert am zweiten Fluchtweg

20. April 2018

Die eigentlich für den 9. Juni geplante dritte Auflage des „Garagenrock-Festivals“ in Wehringhausen kann nicht stattfinden. Die Organisatoren haben es abgesagt, weil sie die notwendigen Brandschutzauflagen nicht mehr erfüllen können. (…)

Quelle: wp.de

„Theater Hautnah“

19. April 2018

Offene Probe und Werkstattgespräch zur europäischen Erstaufführung der Oper „Everest“ von Joby Talbot

Die nächste Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen präsentiert als europäische Erstaufführung die Oper „Everest“ des britischen Komponisten Joby Talbot. Im Vorfeld dazu findet am Samstag, 21. April 2018, eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ im Theater Hagen statt.

Diese beginnt um 10.45 Uhr im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Johannes Erath, dem Generalmusikdirektor Joseph Trafton, dem Bühnen- und Kostümbildner Kaspar Glarner sowie der Dramaturgin Corinna Jarosch Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Kinotipp: Das grüne Gold

19. April 2018

Do 19.04.2018, 19:00 Uhr, Kino Babylon

Während überall die Spendentrommeln für die Hungernden in Afrika gerührt werden, trägt mit Äthiopien eines der ärmsten Länder selbst zur steigenden Armut bei: durch den Ausverkauf fruchtbarer Ackerflächen an ausländische Investoren.

Die dringliche, gründliche recherchierte Doku „Das grüne Gold“, legt diesen Missstand schonungslos offen. Gründe für dieses rücksichtslose „Landgrabbing“ werden dabei ebenso umfassend dargelegt wie die dramatischen Auswirkungen auf die Einheimischen. Ein wichtiger und mutiger Film.

Klarsichtkino in Kooperation mit dem AllerWeltHaus für 3 €.

Ob Frühlingsmorgen oder Mondnacht

18. April 2018

Liederabend mit der Sopranistin Veronika Haller

Am 21. April 2018 findet um 20 Uhr in der Johannisloge Victoria zur Morgenröthe (Bergstraße 96, 58095 Hagen) ein Liederabend mit Veronika Haller, Ensemblemitglied des Theaters Hagen, statt (Foto: André Hinderlich).

Die Sopranistin hält für das Publikum ein wenig die Zeit an und blickt mit der Präsentation von Liedern von Gustav Mahler, Franz Schubert, Robert Schumann und Richard Strauss hinab in die Tiefen eines Augenblicks.

Musik und Text gelangen in der Intimität der Gattung ‚Lied‘ zu einer Verdichtung, die in der kleinen Form die großen Themen aufgreift: Liebe, Tod, Sehnsucht und leise Melancholie schillern in feinen Nuancen und werden zu kostbaren Miniaturen. Ob Frühlingsmorgen oder Mondnacht, die Phantasie zieht den Hörer sofort in eine Stimmung, in der die Natur zum Spiegel der Seele wird.

Am Klavier begleitet Andreas Vogelsberger die Sängerin, Dramaturgin Corinna Jarosch ergänzt mit Briefen und Texten das Programm.

Der Eintritt ist frei.

Silberne Meeresfrüchte

14. April 2018

LWL-Freilichtmuseum Hagen zeigt Schmuckstücke aus Goldschmiedewettbewerb

Alle zwei Jahre ist die Kreativität junger Goldschmiede gefragt, wenn der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. seinen internationalen Wettbewerb „Junge Cellinis“ ausruft. 90 ungewöhnliche Schmuckstücke zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einer Ausstellung im Goldschmiedehaus seines Hagener Freilichtmuseums vom 15. April bis 11. August.

Im Jahr 2017 war das Thema „Meeresfrüchte“ als Wettbewerbsaufgabe vorgegeben.  Die Ergebnisse der jungen Handwerker führen ab kommenden Sonntag (15.4.), in die Unter-Wasser-Welt. Zum Thema „Meeresfrüchte“ gehören nicht nur Perlen und Korallen, mit denen seit Jahrtausenden Schmuck versehen wird, sondern auch Nautilushäuser sowie Schnecken- und Muschelschalen.

Auszubildende sowie Gesellen im ersten Berufsjahr waren eingeladen, das Thema „Meeresfrüchte“ weit auszulegen. Die Materialauswahl haben die Veranstalter für den Wettbewerb nicht vorgeschrieben, aber das Schmuckstück sollte einen bestimmten Anteil aus Edelmetallen aufweisen.  Dafür stellte die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt aus Pforzheim 40 Gramm Silber pro Beitrag zur Verfügung. Bei aller Kreativität ging es im Wettbewerb auch darum, die technischen Anforderungen mit wertvollem Metall zu bewältigen (Foto: Freilichtmuseum).

„Cinderella“ am Theater Hagen

13. April 2018

Auf dem Foto (vlnr): Ciro Iorio, Da Ae Kim (Cinderella), Alexandre Démont. – Fotograf: Klaus Lefebvre.

Als zweite Ballettpremiere kommt in dieser Spielzeit das beliebte Handlungsballett „Cinderella“ (nach der Erzählung von Charles Perrault) mit der ausdrucksvollen, facettenreichen, live gespielten Musik von Sergej Prokofjew am 14. April 2018, 19.30 Uhr, im Theater Hagen (Großes Haus) heraus.

„Cinderella“ („Aschenputtel“, „Aschenbrödel“) gehört zu den bekanntesten Märchen der Welt. Die berührende Geschichte bewegt immer wieder aufs Neue: Nach dem Tod der so geliebten Mutter lebt Cinderella im Hause des Vaters und dessen neuer Frau und deren zwei Töchtern. Von morgens bis abends muss sie putzen und aufräumen und wird von der Stiefmutter und den Stiefschwestern alles andere als nett und freundlich behandelt.

Die Familie ist zu einem großen Ball am Hofe eingeladen – der Prinz will heiraten und ist auf der Suche nach einer passenden Frau –, doch Cinderella darf nicht mit. Aber Mithilfe von Feen, die sie mit einem wunderschönen Kleid und Tanzschuhen ausstatten, gelingt es ihr doch, den Ball zu besuchen, und sie fasziniert sofort die Gäste und vor allem den Prinzen. Allerdings endet der ‚Zauber‘ um Mitternacht, dann muss sie wieder zuhause sein… Wird es dennoch für sie eine gemeinsame Zukunft mit dem Prinzen geben?

Alfonso Palencia, mit Beginn der Spielzeit 2017/18 Ballettdirektor am Hagener Theater, präsentiert mit der choreographischen und szenischen Umsetzung dieses populären Werkes sein erstes abendfüllendes Handlungsballett in einer modernen Version, die der Geschichte gemäß reich an poetischen, tragischen wie komischen Elementen ist. Geführt von den Erinnerungen an die verstorbene Mutter verfolgt Cinderella ihren Weg auf der Suche nach einer aufrichtigen Liebe – ein Weg, der von Ablehnung, Zweifeln, Leiden, aber auch Hoffnung und glücklichen Momenten geprägt ist.

Der Dramaturgie und der Partitur treu bleibend erzählen und interpretieren Alfonso Palencia sowie der ehemalige Tänzer und seit vielen Jahren als international gefragter Bühnen- und Kostümbildner tätige Dorin Gal dieses Märchen aus ihrer eigenen Sicht in einer anspruchsvollen, die Vergangenheit wie Gegenwart berücksichtigenden Ästhetik und Phantastik. Die visuelle Umsetzung wird durch fantasievolle Projektionen des Videokünstlers Rasmus Freese ergänzt. Das Licht hat Martin Gehrke gestaltet, die musikalische Einstudierung und Leitung hat der Erste Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo.

Es tanzt das Ballett Hagen, es spielt das Philharmonische Orchester Hagen.

Weitere Vorstellungen: 19.4., 29.4. (18 Uhr), 4.5., 11.5., 19.5., 27.5. (15 Uhr), 30.5., 6.6., 10.6. (15 Uhr), 28.6.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Schlossspiele Hohenlimburg 2018 nicht gefährdet

13. April 2018

Das Fürstenhaus hat am Montag wieder Gespräche mit dem Freundeskreis Schlossspiele aufgenommen. Eine langfristige Lösung ist möglich. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Immer wieder untertänigst „das Fürstenhaus“.

VHS-Abend zum Thema „Naher Osten“

12. April 2018

Zu einem kostenlosen Themenabend über den Nahen Osten lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, am Mittwoch, 18. April, um 19 Uhr alle Interessierten ein.

Der Nahe Osten hat sich seit dem Ersten Weltkrieg stark gewandelt. Der Referent Björn Lars Oberndorf (Master of Arts in Criminology and Police Science) erklärt wie der Nahen Osten aus geographischer, historischer und religiös-kultureller Sicht definiert ist. Zudem referiert er über den Einfluss des Britischen Empire bis 1971, den Zerfall des Osmanischen Reiches, den Arabischen Frühling, die Entstehung des Islamischen Staates sowie die Verantwortung des Westens. Abschließend gibt Björn Lars Oberndorf eine Einschätzung über die zukünftige politische, religiös-kulturelle und wirtschaftliche Situation des Nahen Ostens.

Die Veranstaltung findet im AllerWeltHaus statt. Eine Anmeldung unter der Angabe der Kursnummer 1534 ist erforderlich. Informationen erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331-21410, beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder hier.

Achtes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters

12. April 2018

Die Reihe der »Play & Lead«-Konzerte ist beim Philharmonischen Orchester Hagen bereits eine Tradition, die immer wieder neue Impulse freisetzt.

Im achten Sinfoniekonzert am 17. April 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) übernimmt dies nun erstmals ein Bläser und noch dazu ein überaus berühmter: Heinz Holliger ist einer der bekanntesten Oboisten, sein Wirken als Interpret sowie als Komponist und Dirigent erfreut sich größter Anerkennung. Eine Reihe von Tonschöpfern schrieben für ihn Konzerte, darunter auch der polnische Komponist Witold Lutoslawski.

Für Heinz Holliger (Foto: Priska Ketterer) und dessen Frau Ursula (Harfe) entstand das schillernde Doppelkonzert, das einen guten Einstieg in Lutoslawskis vielfältiges Schaffen bietet. In Hagen gestaltet den Harfenpart Andreas Mildner, ebenfalls ein international gefeierter und preisgekrönter Solist und einer der interessantesten Harfenisten seiner Generation.

Zuvor entführt Felix Mendelssohn Bartholdys stimmungsvolle Ouvertüre zum „Märchen von der schönen Melusine“ die Zuhörer in eine verwunschene Sagenwelt mit Rittern und Wassernixen. Den Abschluss bildet Franz Schuberts überschwängliche zweite Sinfonie, die bei aller hörbaren Nähe zu den Vorbildern Mozart und Haydn schon deutlich eigenständige Züge in der Form und in überraschenden musikalischen Details enthält. Sie geht über ein bloßes Jugendwerk weit hinaus und überzeugt mit der Frische und Fülle der Gedanken.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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