Archive for the ‘03 Kultur Hagen’ Category

Reger Austausch beim ersten Hagener Kulturtreffen

14. November 2018

Den Austausch zwischen Kulturschaffenden und Publikum fördern – dieses Ziel verfolgen künftig die Hagener Kulturtreffen. Der Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe startete am vergangenen Samstag (10. November) im Kulturzentrum Pelmke (Foto: Stadt Hagen).

Die gut besuchte Veranstaltung mit über 90 Teilnehmenden begann mit einem kurzen Rückblick auf den bisherigen Kulturentwicklungsplanungsprozess. Kulturdezernentin Margarita Kaufmann wies auf Schwerpunkte dieses Plans hin. Der Wunsch nach mehr Austausch zwischen Kulturschaffenden und Publikum war eine der Konstanten bei der Bürgerbeteiligung. Diesem komme man nun mit den Kulturtreffen an wechselnden Orten und Akteuren nach.

Es stellte sich eine Projektgruppe vor, die jungen Menschen den Zugang zu Kulturinstitutionen erschließen und zugleich die interkulturelle Öffnung von Kulturinstitutionen befördern will. Für nachhaltiges und ressourcenwahrendes Verhalten setzt sich die Initiative Hatopia ein, die noch Mitstreiter sucht. Dr. Klaus Fehske hatte sieben prägnante Thesen zum Thema Kultur als Marketinginstrument für die Stadt Hagen mitgebracht.

Es entspann sich eine anregende Diskussion über die Inhalte und die Relevanz soziokultureller Arbeit seit ihren Anfängen bis zur heutigen Zeit. Sowohl das 1986 eröffnete Kulturzentrum Pelmke als auch das Bochumer Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, das mit seinen über 30 Jahren zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW gehört, genießen hohe allgemeine Wertschätzung in den jeweiligen Städten und darüber hinaus.

Sie fungieren als Anlaufstellen für Initiativen und künstlerisch Tätige, als Veranstaltungsorte von Programmkino bis Comedy, als niedrigschwellige Treffpunkte sowie als Anbieter von Informationsveranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen. Zugleich arbeiten sie unter schwierigen finanziellen Bedingungen und können ihre Arbeit nur dank einem hohen persönlichen Einsatz und ehrenamtlich Tätigen realisieren. Kritische Fragen und klare Worte, auch seitens des Publikums, prägten die Veranstaltung.

Das nächste Kulturtreffen findet am 9. März 2019 statt. Weitere Informationen hierzu, über die genannten Initiativen sowie eine Newsletter-Funktion unter www.hagen.de/kulturtreffen.

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Neubau für Freilichtmuseum Hagen

14. November 2018

So soll das neue Eingangsgebäude im LWL-Freilichtmuseum Hagen aussehen. Foto: LWL

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen soll ein neues Eingangsgebäude bekommen. Der zuständige Kulturausschuss hat jetzt den Baubeschluss für den Neubau und eine außerdem geplante Elektrobahn für Besucher gefasst. Das Projekt wird mit insgesamt 4,75 Millionen Euro veranschlagt. Die Arbeiten sollen 2020 starten.

Die sogenannte Wegebahn – Elektro-Zugmaschine mit Anhängern – soll das 42 Hektar große Freilichtmuseum für Besucher erschließen. Damit sie die Bahn direkt ab dem Parkplatz nutzen können, soll das Eingangsgebäude mit Ticketverkauf, Shop und Toilettenanlagen hierhin verlegt werden.

„Weichen stellen“

14. November 2018

Ein Theaterstück anlässlich „80 Jahre Pogromnacht“ des Jugendclubs des Theaters Hagen

Um den 80. Gedenktag zur Pogromnacht auch und gerade für Jugendliche und junge Menschen erlebbar werden zu lassen, haben sich verschiedene Institutionen (Jüdische Gemeinde Hagen, Jugendring Hagen, Geschichtsverein Hagen, Künstlervereinigung Kooperative K., Theater Hagen, Rahel van Hagen-Kolleg und die Stadtkanzlei der Stadt Hagen) zusammengeschlossen.

„Weichen stellen“ ist einer der Beiträge des Jugendclubs des Theaters Hagen, die am 15.11. (18.30 Uhr) und 18.11. (16.30 Uhr) in der Synagoge (Potthofstraße) zu erleben sind. Bei diesem, von den Jugendlichen selbst entwickelten Stück, geht es um die Schicksale von Kindern, die während der Judenverfolgung im Dritten Reich ins Ausland transportiert wurden. Der von Theaterpädagogin Miriam Walter geleitete Jugendclub hat sich in seiner theatralen Auseinandersetzung unter dem Titel „Weichen stellen“ auf geschichtliche Pfade begeben und begegnete dabei Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzten, um ihnen Unbekannte zu retten.

Eintritt frei – Platzreservierung unter miriam.walter@stadt-hagen.de

Rösner mit Gernhardt-Abend in Hohenlimburg

14. November 2018

Premiere an der Herrenstraße – „Nimm es hin, dass ich was Besond’res bin.“ Hausherr Christoph Rösner begeisterte jetzt damit „sein“ Publikum im restlos ausgeverkauften Restaurant Fachwerk an der Herrenstraße. Kleinkunst vom Allerfeinsten stand dort am Samstag auf dem Programm. (…)

Quelle: wp.de

„Für Toleranz, Vielfalt und Respekt“

12. November 2018

Kulturschaffende gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus – bisher nur eine Unterzeichnung aus Hagen

Mehr als 50 Kulturinstitutionen, Verbände, Organisationen sowie freie Kunst- und Kulturschaffende haben die „NRW-Erklärung der Vielen“ gezeichnet. Vorgestellt wurde die Erklärung in einer Pressekonferenz am 9. November, dem 80. Jahrestag der Reichspogromnacht, in Düsseldorf. Aus Hagen findet sich in der Liste der Unterzeichner bisher nur eine einzige Eintragung: Theater Hagen – Kinder- und Jugendtheater Lutz.

Kein Wunder, pflegt man sich in der Volmestadt doch vornehmlich in Gedenkritualen zu ergehen. Auch nur den Versuch, aus Verbrechen der Vergangenheit Lehren für die Gegenwart und Zukunft zu ziehen, sucht man hier vergebens. Im Gegenteil finden sich geradezu absurde personelle Verbindungen zwischen heutigen Funktionsträgern der damaligen Hauptopfergruppe, der jüdischen Bevölkerung, und der neurechten AfD (siehe hier und hier).

Die Initiative der NRW-Kulturschaffenden stellt dagegen die notwendige Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart dankenswerterweise her.

Die „NRW-Erklärung der Vielen“ im Wortlaut:

Als Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich so im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

Wir als Unterzeichnende der NRW Kunst- und Kultureinrichtungen, ihrer Interessensverbände und freien Kunst- und Kulturschaffenden begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung:

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien. Sie gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass die beteiligten Häuser den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
  • Alle Unterzeichnenden bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
  • Wir wehren die illegitimen Versuche der Rechtsnationalen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
  • Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.
  • Rassismus ist Alltag. Rechtsextremismus ist ein Symptom davon. Dieses Bündnis will nicht nur Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden!

Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Zum Unterzeichnen der Erklärung oder bei Fragen: nrw.erklaerung@dievielen.de

Der kleine Gott der Welt

12. November 2018

Faust – Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe

Foto aus der Produktion. Copyright: Ina Jabss.

Am 17. November 2018 (19.30 Uhr) findet die Wiederaufnahme von „Faust“ (Klassiker von Johann Wolfgang von Goethe in einer Textfassung von Lutz-Leiterin Anja Schöne mit Musik von Jana Reiß) im Lutz statt.

Hereinspaziert! Hereinspaziert! Kommt alle heran zu einem Spektakel der besonderen Art, wenn Mephisto – um seine Wette mit Gott zu gewinnen – Faust durch die Manege des Lebens treibt. Denn der „kleine Gott der Welt“ wird sich den teuflischen Verführungen nicht entziehen können, da ist sich dieser verdammt weibliche Mephisto sicher.

Unterstützt von einer Schar teuflischen Zirkuspersonals bringt Mephisto den lebensmüden, verzweifelt strebenden Faust dazu, einen Pakt mit ihm – oder ihr? – einzugehen und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise durch die kleine und die große Welt, immer auf der Suche nach dem ultimativen Rausch. Doch zwischen Akrobaten, Jongleuren, Clowns und Musikanten taucht plötzlich Gretchen auf und wird für Mephisto zu einem größeren Problem, als er – oder sie? – ahnen konnte…

Goethes Texte wirken mit der Vertonung von Jana Reiß wie für ein Musical geschrieben. Mehr noch: die Songs transportieren die Geschichte kongenial weiter, lassen die Poesie Goethes neu erfahren. Anja Schönes Textkürzungen ergeben eine auf den Punkt gebrachte frische Interpretation des altbekannten Dramas, ohne sich dem Zeitgeist anzudienen.

In der Inszenierung von Anja Schöne, die gemeinsam mit Andreas Kunz auch für die Ausstattung verantwortlich zeichnet, spielen, singen und musizieren: Andreas Kunz (Faust), Aischa-Lina Löbbert (Mephisto), Jana Reiß (Gretchen, Erdgeist, Clown, Hexe, Studentin), Felix Zimmermann (Kleiner Hexer, Schauspieler, Wagner, Clown, Student, Valentin), Basil Weis (Piano, Percussion, Theaterleiter, Student).

Weitere Vorstellung: 7.2.2019 (19.30 Uhr); Schulvorstellungen: 20.11.; 21.11.2018; 10.1.; 11.1; 6.2.; 7.2.2019 (jeweils 12.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Stunde der Kritik zu „Pariser Leben“

11. November 2018

Die neue Veranstaltungsreihe am Theater Hagen unter dem Titel „Die Stunde der Kritik“ sucht das Gespräch mit dem Publikum. Hier gibt es die Gelegenheit, das Theatererlebnis der Besucher über ein bestimmtes Werk öffentlich zu beschreiben, die Meinung darüber zu äußern, Lob auszusprechen, Kritisches loszuwerden oder Fragen zu stellen und mit den Theaterleuten und anderen Zuschauern über die jeweilige Neuproduktion ins Gespräch zu kommen.

Die nächste „Stunde der Kritik“ findet zur Offenbach-Operette „Pariser Leben“ statt am 16. November 2018 um 22.15 Uhr im Theatercafé (Eintritt frei). Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartnerin wurde die Kulturkritikerin Monika Willer gewonnen. Aus dem Produktionsteam ist der Regisseur Holger Potocki mit dabei, die Moderation übernimmt Dramaturgin Rebecca Graitl (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Ein „Foxtrott für Orchester“

10. November 2018

Drittes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im 3. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton am 13. November 2018 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) wird getanzt – nicht wortwörtlich, aber musikalisch!

John Adams‘ „The Chairman Dances“, im Untertitel ein „Foxtrott für Orchester“, ist ein Ausschnitt aus der Oper „Nixon in China“ dieses amerikanischen Komponisten, in dem Mao Zedong (der „Chairman“) mit seiner Frau in der Zeit zurückblickt. Beide schwelgen in Erinnerungen, während sie tanzen.

Auch der Russe Sergej Rachmaninow befasste sich mit Tanz und übersetzte ihn in ein orchestrales Werk: Seine „Sinfonischen Tänze“ schrieb er kurz vor seinem Tod 1943 und betrachtete sie als seine beste Komposition.

Selbst der eher schwermütige Hamburger Johannes Brahms macht im letzten Satz seines gewaltigen Klavierkonzerts Nr. 2 von ungarischen Weisen Gebrauch. Das Werk kommt mit solch einer Bandbreite an Ausdruck daher, dass es eher als „Sinfonie mit Klavier“ denn als typisches Klavierkonzert verstanden werden kann.

An die Präsentation dieser herausragenden Komposition des deutschen Repertoires wagt sich der junge französische Pianist Adam Laloum (Foto: Theater), dessen Interpretationen der Klavierkonzerte von Brahms beschrieben wurden mit Worten wie „ein beeindruckender und faszinierender Solist, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Philharmonic Brunch“ im Theatercafé

9. November 2018

Im nächsten „Philharmonic Brunch“ (Einführungsveranstaltung zum 3. Sinfoniekonzert) am 11. November 2018 um 11.30 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) werden Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski über eine neu erschienene Aufnahme sprechen, auf der Sergej Rachmaninow als Pianist und Kommentator seiner eigenen Kompositionen zu hören ist.

Zudem ist John Corbett, Solo-Klarinettist im Philharmonischen Orchester Hagen, zu Gast, wird ein kurzes Stück von John Adams spielen und mit Insa Murawski über sich und seine Arbeit plaudern.

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Sonderaktion zum Kartenvorverkauf für den Bühnenball 2019 im Theater Hagen

9. November 2018

Das Theater Hagen startet in die Fünfte Jahreszeit: Am Sonntag, 11.11.2018 gibt es 11% Ermäßigung auf alle Tickets für den Bühnenball 2019 „NACH PARIS – TREFFPUNKT MOULIN ROUGE“ (1. und 2. März 2019). Diese Tickets können an diesem Sonntag an der Theaterkasse von 10.00-11.30 Uhr und von 14.00-15.00 Uhr erworben werden sowie online den ganzen Tag im Webshop des Theaters Hagen.

Ersatzkarten für die abgebrochene Ballettvorstellung „Move On“

9. November 2018

Am vergangenen Samstag (3.11.2018) konnte der Ballettabend „Move On“ leider aufgrund der Verletzung eines Tänzers nach dem zweiten Teil nicht fortgesetzt werden. Das Theater Hagen möchte den Besuchern dieser Vorstellung ermöglichen, auch die dritte Choreographie („Movinos“) dieses Ballettabends zu erleben. Besucher können Ihre Eintrittskarten für Samstag, 3.11.2018, an der Theaterkasse gegen Ersatzkarten für eine der noch kommenden „Move On“-Vorstellungen eintauschen.

Das Märchen zur Weihnachtszeit

8. November 2018

V.l.n.r.: Kristina Günther (Vogelscheuche), Andreas Elias Post (Löwe), Stefan Merten (Blechmann), Emanuele Pazienza (Oz), Charlotte Welling (Dorothee). Foto: Klaus Lefebvre.

Am 10. November 2018 startet mit Beginn um 17 Uhr im Großen Haus die Aufführungsserie des Märchens zur Weihnachtszeit im Theater Hagen. In diesem Jahr steht „Der Zauberer von Oz“ – eine märchenfantastische Geschichte von Lyman Frank Baum in einer Fassung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf auf dem Programm (ab 5 Jahren). Bis zum 25. Dezember 2018 werden insgesamt 36 Vorstellungen (Kindergarten- und Schulvorstellungen sowie Vorstellungen im Freiverkauf) angeboten.

Worum geht’s? Eigentlich wollten Dorothee und Tante Em nur zusammen Schuhe kaufen. Doch als Dorothee in einem unbemerkten Augenblick in die schönen silbernen Schuhe hineinschlüpft hat sie plötzlich das Gefühl, vom Boden abzuheben und … zu fliegen …

Die Schuhe tragen Dorothee in ein fremdes Land. Und obwohl es dort sehr schön ist, möchte sie wieder zurück nach Hause. Doch sie weiß ja nicht mal genau, wie sie hergekommen ist. Wie soll sie dann zurück finden?! Die gute Hexe Nord empfiehlt ihr, Hilfe beim Zauberer von Oz in der Smaragdstadt zu suchen. Auf dem Weg dorthin lernt Dorothee drei neue Freunde kennen: die strohköpfige Vogelscheuche, die sich nichts mehr wünscht als etwas Verstand, den Blechmann, der innen hohl ist und sich nach einem Herzen sehnt, und den feigen Löwen, der gern etwas mutiger wäre. Alle drei hoffen, dass Oz auch ihnen helfen kann. Auf ihrem Weg erleben die vier viele abenteuerliche wie wundersame Dinge und bestehen gemeinsam so manche Mutprobe. Werden die Freunde in der Smaragdstadt ankommen und wird Oz ihnen weiterhelfen?

In der kindgerechten Fassung und Inszenierung von Anja Schöne sowie in der Choreographie von Joszef Hajzer wird „Der Zauberer von Oz“ zu einer lustigen, fantastisch frischen Abenteuergeschichte über große und kleine Wünsche, die Kraft der Freundschaft und so manchen (faulen) Zauber – in einem traumhaften Bühnen- und Kostümbild von Sabine Kreiter mit mitreißender, live auf der Bühne gespielter Musik von Andres Reukauf – für kleine und große Märchenfans.

In dieser von der Märkischen Bank eG unterstützten Produktion spielen, singen und tanzen: Elisabeth Emmanouil, Kristina Günther, Stefan Merten, Emanuele Pazienza, Andreas Elias Post, Charlotte Welling sowie die Märchen-Band (Schlagzeug: Martin Siehoff/Karl Övermann, Flöte, Saxophon: Ilona Haberkamp/Kerstin Fabry, E-Bass: Andreas Müller, Klavier: Andres Reukauf/Andrey Doynikov/Dan K. Kurland).

Weitere Vorstellungen im Freiverkauf: 2.12. (11.00 und 14.00 Uhr); 8.12. (11.00 Uhr); 9.12. (17.00 Uhr); 15.12. (10.00 Uhr); 16.12. (11.00 und 14.00 Uhr); 21.12. (16.00 Uhr); 22.12 (11.00 Uhr); 25.12.2018 (16.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331-207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Buchungen für Kindergärten und Schulklassen unter Tel. 02331-207-3221.

Stefan Strumbel – In every tear there is hope

8. November 2018

11.11.2018 bis 06.01.2019, Osthaus-Museum Hagen

Das Osthaus Museum in Hagen präsentiert vom 11.11.2018 bis 6.01.2019 die Ausstellung „In every tear is hope“ mit teilweise neuen Arbeiten von Stefan Strumbel. Die groß angelegte Präsentation stellt den jüngsten Werkkomplex von abstrakten Arbeiten seinen in Aluminium und Bronze gegossenen Skulpturen und Bildern, den sogenannten „Lupo-Arbeiten“, gegenüber.

Klezmer-Ensemble lädt zum jiddischen Tanzabend

6. November 2018

Mit jiddischen Liedern und Anekdoten auch zum Tanzen lädt das Klezmer-Ensemble „Lewone“ zu seinem diesjährigen Konzert am Samstag, 10. November, von 18 bis 20 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

In der jüdischen Tradition sind Musik und Tanz eng miteinander verwoben. Es wird lange und ausgelassen zum Beispiel bei religiösen Feiertagen und Familienfeiern zusammen getanzt und gefeiert. In diese spezifische Atmosphäre können die Besucher an diesem Abend eintauchen und sich von mitreißender Klezmermusik zum Tanzen verführen lassen.

Nach dem erfolgreichen Konzert im letzten Jahr, bei dem in der Villa Post auch ausgelassen und „freylekh“ getanzt wurde, gibt es nun eine Fortsetzung dieser Idee: Am Ende des Konzertes wird es die Gelegenheit zum Tanzen zu live gespielter Musik geben. Um hierbei mitmachen zu können, werden alle Interessierten unter fachkundiger Anleitung von Norbert Schilke eine kurze Tanzeinführung erhalten. Der Funke der Klezmermusik soll bei diesem Konzert von „Lewone“ erneut auf das Publikum überspringen – mit dem Ziel, dass sich Musik und Tanz zu einer lebendigen Einheit verbinden. Dazu gibt es erläuternde Texte und heitere Gedanken zu den vorgetragenen Musikstücken und Liedern.

Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 10 Euro und 8 Euro für Schuler und Studenten. Der Vorverkauf bei der Volkshochschule oder bei der Max-Reger-Musikschule kostet 8 Euro. Informationen zur Anmeldung und Platzreservierung sind unter Kursnummer 1370 auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS erhältlich unter Telefon 02331/207-3622.

Spurensuche im Frühwerk Ernst Meisters

4. November 2018

Ein neues Angebot der Volkshochschule Hagen (VHS) zur Lyrik des Hagener Lyrikers und Malers Ernst Meister startet ab Mittwoch, 14. November, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Der Dozent Reinhard Gundlach, Enkel Ernst Meisters, begibt sich gemeinsam mit den Teilnehmern auf eine Spurensuche im Frühwerk Ernst Meisters, in der Familiengeschichte, der Literaturwissenschaft, in der Kulturgeschichte und der Psychologie.

Ernst Meister ist kaum älter als 20 Jahre, als sein erster Gedichtband „Ausstellung“ in einem kleinen Verlag erscheint. Er ist Student in Marburg. In der Kulturmetropole Berlin wird man auf den jungen Dichter aufmerksam. In der Vossischen Zeitung spricht ein Rezensent von Ernst Meister als einem „Kandinsky der Lyrik“.

Seit Jahrzehnten bemüht sich die Literaturwissenschaft nachzuweisen, dass sich das Werk Ernst Meisters durchaus entschlüsseln lässt. Schließlich sagt Meister in späten Jahren selbst, Dichten sei für ihn identisch mit Denken. Gedankengänge lassen sich nachverfolgen. Die „Gegenstände“ der Gedichte ausmachen. Vorbilder, Einflüsse, Parallelen lassen sich aufzeigen. Und nicht zuletzt sind viele der teils expressionistischen, teils surrealistischen Gedichte des Gedichtbandes „Ausstellung“ Dokumente einer tiefen persönlichen Krise – ausgelöst durch den Konflikt mit dem patriarchalisch-pietistischen Vater und der Abkehr vom Glauben.

Folgende Literatur wird bei dem Kurs verwendet: Ausstellung. Gedichte (1932, Reprint). Aachen, Rimbaud 1985. Weitere Informationen zum Kurs 2170 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen/anmeldung.de.

Bildersucht und Cyberflucht

3. November 2018

06.11.- 02.12.2018 im Jungen Museum des Osthaus-Museum Hagen

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die schmale Grenze zwischen kontrolliertem und suchtartigem Gebrauch der Medien. Als Erlebnisinstallation, Kunstobjekt und Präventionsprojekt werden in einem begehbaren Würfel auf einer Vielzahl von Monitoren herausfordernde Bildcollagen, fachliches Hintergrundwissen und Interviews mit Betroffenen und Fachleuten gezeigt.

Die Symptome der Mediensucht sind vielfältig und den meisten nur wenig bekannt. Ob endlose Stunden am Smartphone oder im Computergame, ob Vereinsamung, sozialer Absturz oder ein Schattendasein in der Parallelwelt der Online-Gemeinde, die Auswirkungen auf das Leben von manchem Betroffenen sind oft gravierend. In diese Seitengasse der modernen Medienwelt will die Ausstellung ihre Besucher begleiten und sie zum Nachdenken anregen.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit von Medienschaffenden und dem Fachverband Medienabhängigkeit e.V. entwickelt und wird gefördert von der Auerbach-Stiftung.

Begleitprogramm zur Aussstellung (pdf)

Rap-Performance und Graffiti-Ausstellung im Lutz Hagen

2. November 2018

Im Rahmen der Inszenierung „FatBoy“ hat das Lutz Hagen in Kooperation mit dem Kultopia und dem Kinderschutzbund Hagen kostenlose Rap/HipHop-, Schauspiel- und Graffiti-Workshops für Jugendliche, unter der Leitung von Gandhi Chahine, Germain Bleich, Mehdi Ramadan sowie Sarah Burkhardt a.k.a. „La Voice“, gehalten. Gefördert wurde das Projekt durch das bundesweite Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Workshop-Ergebnisse in Form einer Rap-/und Schauspiel-Performance und einer Graffiti-Ausstellung werden am Sonntag, 4. November 2018 ab 14.00 Uhr im Lutz Hagen präsentiert. Anschließend können alle Interessierten um 15.00 Uhr noch die Vorstellung von „FatBoy“ (Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski – ab 10 Jahren) besuchen.

Kulturzentren in Hagen brauchen Planungsssicherheit

1. November 2018

Wie geht es mit den Kulturzentren weiter? Werden die Zuschussverträge für die freien Zentren verlängert? Fragen, die gestern die Mitglieder des Kultur- und Weiterbildungsausschusses (KWA) beschäftigten. (…)

Von allen Parteien wurde die finanzielle Unterstützung begrüßt, wobei Thomas Walter (CDU) vor einer eventuellen Erhöhung des momentanen Zuschusses warnte: „Wir dürfen unseren städtischen Haushalt auch im Kulturbereich nicht überstrapazieren. Wir sind nicht Düsseldorf.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer wählt eigentlich Leute wie CDU-Walter? Der Mann ist offenbar nicht von dieser Welt. Die Zuschüsse für die Kulturzentren sind seit 2014 festgeschrieben; seitdem hat es noch nicht einmal einen Inflationsausgleich gegeben. Der Antrag der Grünen – um den ging es im Kulturausschuss – schlug äußerst moderat eine Steigerung um 1 Prozent pro Jahr vor. Für das Kulturzentrum Pelmke beispielsweise wären das 650 Euro mehr. Und das auch erst ab 2022! So weichgespült sind die Grünen mittlerweile. Der CDUler schwafelt derweil von „überstrapazieren“. Der Typ ist wahrlich noch nicht einmal „Düsseldorf“, sondern finsterste Provinz.

Ballettdirektor Alfonso Palencia muss Hagen verlassen

31. Oktober 2018

Das Theater Hagen kommt nicht zur Ruhe. Der neue Intendant Francis Hüsers verlängert den Vertrag von Ballettdirektor Alfonso Palencia nicht, wie jetzt bekannt wurde. (…)

„Wir sind in großer Sorge um die Zukunft der Sparte“, unterstreicht Sylke Feldberg als Geschäftsführerin der Ballettfreunde. „Eine Interimslösung wäre der Tod der Sparte, dann wäre die Arbeit, die Ricardo Fernando 14 Jahre lang geleistet hat, hinfällig.“ (…)

Während Entlassungen auch von Führungskräften im Rahmen eines Intendantenwechsels als üblich gelten, hat Francis Hüsers in Sachen Ballett bisher einen Schlingerkurs gesteuert. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Presseerklärung aus dem Theater Hagen

Der mit der Spielzeit 2017/18 zunächst für ein Jahr zum Ballettdirektor am Theater Hagen ernannte Alfonso Palencia, der nun bereits in seiner zweiten Spielzeit in dieser Funktion tätig ist, und der ebenfalls seit Sommer 2017 als Intendant des Theaters Hagen arbeitende Francis Hüsers werden ihre Zusammenarbeit in dieser Form zum Ende der laufenden Spielzeit 2018/19 beenden. Gründe hierfür sind künstlerisch-programmatische Differenzen.

Die Tanz-Compagnie wurde bereits über diese Entscheidung informiert, alle Tänzer sind eingeladen, trotz des Wechsels der Ballettdirektion über die Spielzeit 2018/19 hinaus am Theater Hagen zu bleiben.

Erste Sondierungen zur Neubesetzung der Ballettdirektion zur Spielzeit 2019/20 sind bereits aufgenommen. Sobald hierzu verbindliche Absprachen getroffen sind, wird eine entsprechende öffentliche Verlautbarung erfolgen.

Duisburger Museum Küppersmühle zeigt große Emil Schumacher-Retrospektive

31. Oktober 2018

Der Hagener Künster Emil Schumacher zählt zu den wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsabstraktion. Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg widmet dem mehrfachen Documenta- und Biennale-Teilnehmer unter dem Titel „Inspiration und Widerstand“ eine umfassende Retrospektive.

Vom 15. November bis 10. März zeigt das Haus mehr als 80 Arbeiten aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Ausgehend von frühen figurativen Bildern und Schumachers Weg zur abstrakten Malerei, werden schwerpunktmäßig großformatige Gemälde aller Schaffensphasen des Künstlers vorgestellt. Ausgewählte Gouachen ergänzen die Schau.

Jazztipp: Sofia Jernberg in der Villa Post

30. Oktober 2018

Der 41. SOUNDTRIP-NRW steht an mit der fantastischen Stimmkünstlerin Sofia Jernberg aus Schweden (Foto: Veranstalter). Sie ist am Mittwoch, 31. Oktober um 20:00 Uhr in der Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38, 58089 Hagen zu hören. In ihrem Konzert der Soundtrips NRW werden Martin Verborg (Violine), Hagen, und Carl Ludwig Hübsch (Tuba), Köln, mitwirken.

Die von ihr verwendeten Stimmtechniken scheinen einer konventionellen Gesangsästhetik völlig entgegenzulaufen, ob sie nun mysteriös klingende Spaltklänge, non-verbales Gebrabbel, tonlosen oder verzerrten Gesang zu Gehör bringt.

Dabei ist sie mit dem traditionellen Repertoire der Stimme vertraut und eine gefragte Interpretin z.B. von Schönbergs „Pierrot Lunaire“ aber auch von eigens für sie geschriebenen aktuellen Parts.

Auch als Komponistin ist Jernberg sehr aktiv. Sie schrieb Stücke unter anderem für das Stockholm Jazz Festival oder das Trondheim Jazz Orchestra. Als Improvisatorin zelebriert sie zusammen mit prägnanten Spielerinnen und Spielern aus aller Welt den Klang des Jetzt.

Märchenwerkstatt zu „Der Zauberer von Oz“

28. Oktober 2018

Das Märchenensemble vor dem Lutz (Foto: Theater)

Am Donnerstag, 1. November 2018, findet im Lutz mit Beginn um 11.00 Uhr die Märchenwerkstatt zur Uraufführung von „Der Zauberer von Oz“ (märchenfantastische Geschichte zur Weihnachtszeit von Lyman Frank Baum in einer Fassung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf) statt.

Bei dieser Einführungsveranstaltung für kleine und große, junge und ältere Besucher kann man erste Einblicke in diese Produktion gewinnen. Regisseurin Anja Schöne, Bühnen- und Kostümbildnerin Sabine Kreiter, der musikalische Leiter und Komponist Andres Reukauf, Choreograph Jozsef Hajzer, Dramaturgin Anne Schröder und Theaterpädagogin Miriam Walter werden über ihre Arbeit in den letzten Wochen berichten und das neue Stück vorstellen. Mit dabei sind natürlich auch die DarstellerInnen Kristina Günther, Emanuele Pazienza, Charlotte Welling, Stefan Merten, Andreas Elias Post und Elisabeth Emmanouil, die Ausschnitte präsentieren.

Der Eintritt ist frei.

Sonderkonzert „Die zerstörte Stadt“

27. Oktober 2018

Am 1. November 2018 (18 Uhr) findet ein Sonderkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter dem Titel „Die zerstörte Stadt“ im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1943 erfolgte der erste Großangriff britischer Bomber auf Hagen. Hierbei wurden weite Teile der Innenstadt und der angrenzenden Vororte Wehringhausen, Eilpe und Altenhagen zerstört. Die Sachschäden waren schwerwiegend und veränderten die 200 Jahre lang gewachsene Silhouette der Stadt über Nacht grundlegend. Allerdings hatte die Stadt Glück im Unglück: Bei günstigen Wetterbedingungen und Bodensicht hätte der britische Luftangriff zweifellos noch gravierendere Auswirkungen gehabt. Diesem Bombardement fiel auch die Stadthalle am Volme-Ufer als damaliger Aufführungsort der Konzerte des Städtischen Orchesters zum Opfer.

Dieses historische Gedenkkonzert unter der Leitung von Rodrigo Tomillo erinnert an die Zerstörungen des Jahres 1943 und bringt eine Originalkomposition des damaligen Musikdirektors Hans Herwig erstmals nach mehr als 75 Jahren noch einmal zur Aufführung. Zugleich erinnert es mit „Nobilissima Visione“ von Paul Hindemith aus dem Jahr 1937 daran, dass auch im Hagen der NS-Zeit ein Aufführungsverbot für Werke von als „entartet“ eingestuften Komponisten galt. Zudem interpretiert der 1. Konzertmeister Shotaro Kageyama Bachs Violinkonzert E-Dur (Foto: Theater).

In einem Vortrag veranschaulicht der Stadthistoriker Dr. Ralf Blank die Geschehnisse in Hagen und zeigt historisches Bildmaterial, das den Kontext der Musik eindrücklich illustriert.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Hagen

Premiere am Sonntag: Die Eiskönigin

26. Oktober 2018

Eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen

Tatiana Feldman (Eiskönigin) und Stefan Merten (Kay). Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Lutz Hagen findet am 28. Oktober 2018 (15 Uhr) statt. Auf dem Programm steht „Die Eiskönigin“ – eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach dem Märchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen (ab 5 Jahren).

Tilda und Kay sind die besten Freunde. Sie spielen jeden Tag zusammen an den Rosenhecken und träumen sich gemeinsam um die ganze Welt. Doch dann bekommt Tilda eine neue Stiefmutter, die alle die Eiskönigin nennen. Unter ihrem Einfluss beginnt Tilda sich zu verändern. Mehr und mehr verliert sie das Interesse an Kay, bis sie schließlich ohne Abschied in die Heimat der Eiskönigin in den hohen Norden zieht. Kay bleibt traurig zurück.

Doch schon bald verdichten sich die Hinweise, dass die Eiskönigin Böses im Schilde führt und Tilda in großer Gefahr schwebt. Kay nimmt all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine aufregende und erlebnisreiche Reise zur Eiskönigin, um seine Freundin Tilda zu retten. Unterwegs begegnen ihm viele überraschende Märchengestalten, die drohen, ihn von seiner Mission abzubringen. Doch seine große Freundschaft zu Tilda lässt ihn immer weiterreisen…

Ein ebenso spannendes wie humorvolles Theaterabenteuer, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Durch die Verbindung von Schauspiel und Tanz entsteht zudem eine zauberhaft poetische Ebene, die das gesamte Stück durchzieht und zu einem besonderen Vergnügen für kleine und große Zuschauer macht.

In der Inszenierung von Anja Schöne, der Ausstattung von Sabine Kreiter und der Choreographie von Jozsef Hajzer spielen und tanzen: Tatiana Feldman, Stefan Merten und Helen Rademacher.

Familienvorstellungen: 1.11.; 29.12.2018; 12.1.; 13.1.; 3.2.; 10.3.2019 (jeweils 15.00 Uhr)

Schulvorstellungen: 30.10.2018; 4.2.; 11.3.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagenerin wird Stadtschreiberin in Gotha

26. Oktober 2018

Bereits seit dem Jahr 2008 vergibt die Residenzstadt Gotha jährlich mit dem „Kurd-Laßwitz-Stipendium“ einen Stadtschreiberpreis für Kinder- und Jugendbuchautoren. Nach Ausschreibung des mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Stipendiums für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019, befasste sich die vom Gothaer Stadtrat berufene Jury, unter Vorsitz von Oberbürgermeister Knut Kreuch, Anfang Oktober mit den eingegangenen Bewerbungen.

Die Entscheidung der Juroren zur Vergabe des nunmehr 12. Kurd-Laßwitz-Stipendiums fiel auf die in Hagen lebende Dr. Birgit Ebbert. Die 56-jährige ist Diplom-Pädagogin und seit 2006 freie Autorin, schreibt Kinderbücher und Romane mit historischem und lokalem Bezug, Ratgeber, Sachbücher und Lernhilfen. Im Jahre 2013 war Dr. Birgit Ebbert „Albschreiberin“ in Albstadt.

Ein Vexierspiel von Schein und Sein

25. Oktober 2018

„Pariser Leben“ – Operette von Jacques Offenbach im Theater Hagen

Die nächste Premiere im Theater Hagen (Großes Haus) findet am 27. Oktober 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) statt. Auf dem Programm steht die Operette „Pariser Leben“ von Jacques Offenbach (Foto: Klaus Lefebvre).

Eine Reise nach Paris! Den Eiffelturm besteigen, eine Bootsfahrt auf der Seine, flanieren in den malerischen Straßen von Montmartre, Notre-Dame, der Louvre… fast könnte man meinen, Paris sei ein riesiges Freilichtmuseum. Unzählige Touristen wollen jedes Jahr die Pariser Lebensfreude, die Joie de vivre, in der Stadt der Liebe erleben …

Auch in Jacques Offenbachs 1866 in Paris uraufgeführter Operette „Pariser Leben“ möchte ein Ehepaar aus Schweden seinen Besuch in der französischen Hauptstadt nutzen, um der Langeweile seiner Ehe zu entfliehen. Während die Baronin von Gondremarck sich auf einen Besuch in der Pariser Oper freut, steht ihrem Mann der Sinn nach einem amourösen Abenteuer. Doch dann kommt alles anders: Statt im schönen 5-Sterne-Hotel landen sie in einer zweifelhaften Gegend der Stadt und schließen Bekanntschaft mit den Einheimischen. Beide verlieren sich in einem verwirrenden Vexierspiel von Schein und Sein, Liebe und Intrige …

Offenbach, der als Gründer der Gattung ‚Operette‘ gilt und dessen 200. Geburtstag 2019 gefeiert wird, hat mit diesem Werk eine schwungvolle, vitale, mitreißende und überaus unterhaltsame musikalische Komödie auf den „Mythos Paris“ komponiert.

Nach dem großen Erfolg mit der Lincke-Operette „Frau Luna“ setzen der Regisseur Holger Potocki, die Choreographin Andrea Danae Kingston und die Ausstatterin Lena Brexendorff ihre von Witz und Aberwitz geprägte Arbeit am Theater Hagen mit Offenbachs „Pariser Leben“ fort. Für die musikalische Einstudierung und Leitung zeichnet der 1. Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo verantwortlich, für die Choreinstudierung Wolfgang Müller-Salow.

Es singen, spielen und tanzen: Veronika Haller, Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Maria Klier, Boris Leisenheimer, Kristine Larissa Funkhauser, Stephan Boving, Marilyn Bennett, Tillmann Schnieders, Wolfgang Niggel, Elizabeth Pilon, Kisun Kim, Anja Frank-Engelhaupt, Verena Grammel; Chor und Statisterie des Theaters Hagen, Ballett Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 2.11. (19.30 Uhr); 7.11. (19.30 Uhr); 16.11. (19.30 Uhr); 24.11. (19.30 Uhr); 5.12. (19.30 Uhr); 27.12. (19.30 Uhr); 31.12.2018 (15.00 und 19.30 Uhr); 19.1. (19.30 Uhr); 26.1. (19.30 Uhr); 24.2. (15.00 Uhr); 23.3. (19.30 Uhr); 26.4. (19.30 Uhr); 5.5. (15.00 Uhr); 12.5.2019 (18.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Schnittstellen“ im Kunst- und Atelierhaus Hagen

23. Oktober 2018

Experimentelle Collagen und Scherenschnitte von Jacobsen und Völlmecke

Am 4. November 2018 wird es schnittig in der Galerie des ehemaligen Hotel Danne. In ihrer Ausstellung „Schnittstellen“ präsentieren Susan Jacobsen und Martin Völlmecke mit experimentellen Collagen und Scherenschnitten unterschiedliche Arten mit Papier umzugehen.

Nach einer gemeinsamen Ausstellung 2007 führen die beiden Gründungsmitglieder in diesem Jahr ihre Arbeiten wieder in einer Präsentation zusammen. „Die Schnittstelle ist der Teil eines Systems, welcher der Kommunikation dient“, so der Gedanke der Künstler, deren persönliche Schnittstelle das Kunst- und Atelierhaus und der künstlerische Austausch ist.

„Seit Jahren widme ich mich wieder intensiv dem Thema Scherenschnitt in seiner klassischen und modernen Form“, berichtet Völlmecke. Seine Blüten und Blätter, organischen und geometrischen Formen bis hin zum geschriebenen Wort sind Beispiele dafür, dass diese uralte Technik auch heute noch ihre Gültigkeit hat.

Während Völlmecke aus Papier etwas herausarbeitet, fasziniert Jacobsen der Prozess des Zerstörens und neu Konstruierens. „Meine Collagen bestehen aus eigens produzierten Bildern und Drucken auf Papier und Leinwand“, verrät sie. „Ich nutze auch Vorgefundenes, aber in jeder Collage wird der Fokus auf ein anderes Bildelement gelegt.“

Welche Kunstwerke dabei herauskommen und wie moderne Scherenschnitte aussehen, ist zu erkunden beim Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus am 4. November 2018 von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus im ehemaligen Hotel Danne, Hochstraße 76. Die Ausstellung wird um 12 Uhr eröffnet.

„Die Stunde der Kritik“ geht in die zweite Runde

21. Oktober 2018

Aus der Choreographie „¡Movinos!“ von Alfonso Palencia. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die nächste „Stunde der Kritik“ findet zum Ballettabend „Move On“ statt am 26. Oktober 2018 um 22 Uhr im Theatercafé (Eintritt frei). Für ein Eingangsstatement und weitere Äußerungen konnte die Fachkritikerin für Ballett und Tanz, Marieluise Jeitschko gewonnen werden, die seit vielen Jahren die Aufführungen des Balletts Hagen besucht und rezensiert. Moderation: Ballettdirektor Alfonso Palencia und Dramaturgin Ina Wragge.

Die neue Veranstaltungsreihe am Theater Hagen unter dem Titel „Die Stunde der Kritik“ sucht das Gespräch mit dem Publikum. Hier gibt es die Gelegenheit, das Theatererlebnis der Besucher über ein bestimmtes Werk öffentlich zu beschreiben, die Meinung darüber zu äußern, Lob auszusprechen, Kritisches loszuwerden oder Fragen zu stellen und mit den Theaterleuten und anderen Zuschauern über die jeweilige Neuproduktion ins Gespräch zu kommen.

„Big Beautiful Building“

21. Oktober 2018

AVZ-Gebäude der FernUniversität ausgezeichnet

Gebäude 8, Universitätsstr. 21, 58097 Hagen: Das ist die Adresse des ersten „Big Beautiful Buildings“ der FernUniversität. Am 16. Oktober wurde ihr Allgemeines Verfügungszentrum (AVZ) von der Landesinitiative StadtBauKultur NRW 2020 und der Technischen Universität Dortmund mit diesem Label ausgezeichnet (Foto: FernUni).

Die Jahre von 1950 bis etwa 1975 waren im Ruhrgebiet, aber auch in vielen anderen Städten und Regionen Europas eine Zeit des Aufschwungs, geprägt durch Innovationsgeist und Experimentierfreude. Überall entstanden moderne Schulen, Universitäten und Rathäuser, Kirchen, Kaufhäuser und Wohnsiedlungen.

Das Projekt „Big Beautiful Buildings – Als die Zukunft gebaut wurde“ (BBB) lädt dazu ein, diese Bauwerke wiederzuentdecken. Es wurde von der Initiative Stadtbaukultur mit verschiedenen Sponsoren zum Kulturerbejahr 2018 ins Leben gerufen und würdigt Gebäude aus der Zeit des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders. Auswahlkriterien sind Bauweise und Ästhetik, aber auch Ideen und Innovationen, für die sie stehen.

Entdeckertag zu „Die Eiskönigin“

19. Oktober 2018

Der „Entdeckertag“ zur nächsten Premiere im Lutz findet zu „Die Eiskönigin“ (eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach Hans Christian Andersens Märchen – ab 5 Jahren) am 21. Oktober 2018 um 15 Uhr im Lutz statt. Zu dieser Einführungsveranstaltung sind alle jüngeren und älteren Interessierten herzlich eingeladen. Die Besucher erfahren spannende Details rund um das Stück, die Entstehung der Produktion, lernen die Darsteller kennen und dürfen alle Fragen stellen, die sie schon immer stellen wollten.

Der Eintritt ist frei.

Werkstattgespräch zur Operette „Pariser Leben“

18. Oktober 2018

Beim Konzeptionsgespräch (v.l.n.r.): Veronika Haller, Richard van Gemert, Holger Potocki (Regisseur), Kenneth Mattice, Lena Brexendorff (Ausstatterin). Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Theater Hagen ist „Pariser Leben“, Operette von Jacques Offenbach, (Premiere: 27.10.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ (ehemals „Theater Hautnah“) am 22. Oktober 2018 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.15 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und diese Neuinszenierung und einem Gespräch mit dem Produktionsteam. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Krimiautoren präsentieren ihre Thriller bei der „Politischen Nacht“

18. Oktober 2018

Zu einer „Politischen Nacht“ im Rahmen des internationalen Krimifestivals „Mord am Hellweg“ lädt das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, am Freitag, 19. Oktober, ab 19.30 Uhr ein.

Zu Gast sind drei Autoren, die ihre politischen Thriller vorstellen: Der Journalist und Schriftsteller Dmitry Glukhovsky mit seinem Werk „Text“, der Radio- und Fernsehkorrespondent Werner Sonne mit „Die Rache des Falken“ sowie der bekannte Historiker und Schriftsteller Christian von Ditfurth mit seinem vierten „Kommissar de Bodt“-Krimi „Schattenmänner“. Die Moderation des Abends übernimmt David Eisermann, der Kabarettist und Autor Fritz Eckenga die deutsche Lesestimme.

Geplant und organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom Westfälischen Literaturbüro in Unna in Kooperation mit den Kulturbetrieben in Unna, seit 2006 ist das Kulturbüro Hagen Kooperationspartner des Krimifestivals.

Karten kosten im Vorverkauf 16,90 Euro (ermäßigt 14,90 Euro) und an der Abendkasse 22 Euro (ermäßigt 20 Euro). Die Tickets und weitere Informationen gibt es im Kulturzentrum Pelmke unter Telefon 02331/336967, im Kunstquartier Hagen unter Telefon 02331/2073138, im i-Punkt Unna unter Telefon 02303/103777, im Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V. unter Telefon 02303/963850 und an allen HellwegTicket-Vorverkaufsstellen.

Kinotipp: System Error

17. Oktober 2018

Do 18.10.2018, 19:00 Uhr, Kino Babylon

D 2018, Regie: Florian Opitz, Doku, z.T. OmU, 96 Min.

Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann? Der Dokumentarfilm von Florian Optitz sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und macht begreifbar, warum trotzdem alles so weiter geht wie gehabt.

Der Film zeigt die Welt aus der Perspektive von Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ob europäische Finanzstrategen, amerikanische Hedgefondsmanager oder brasilianische Fleischproduzenten: Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen.

Klarsichtkino mit Attac.

Neue Besetzung, neues Programm

17. Oktober 2018

Zweites Kammerkonzert im Auditorium im Kunstquartier Hagen

Das zweite Kammerkonzert am 21. Oktober 2018, 11.30 Uhr, im Auditorium im Kunstquartier, spricht gleichermaßen Kinder und Erwachsene an. Mit dem Märchen „Das Aschenputtel“ von den Gebrüdern Grimm steht eine von Musik begleitete Fassung auf dem Programm.

Dieses Konzert spricht mehrere Generationen an und gibt den älteren Besuchern die Möglichkeit, sich an den berühmten Melodien von Gioacchino Rossini zu erfreuen. Es ist aber auch eine Gelegenheit, Kinder oder Enkelkinder mitzubringen, um ihnen berühmte klassische Musik in einer Geschichte, kombiniert mit der originalen Musik, näher zu bringen und somit an klassische Musik heranzuführen.

„La Cenerentola“ ist der Originaltitel der Oper von Gioacchino Rossini, in der er das Märchen vom Aschenputtel vertont hat. In diesem Konzert wird die berühmte Geschichte in einer Fassung für Erzähler und Bläserquintett in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott präsentiert. Der in Hagen bekannte Werner Hahn wird das Märchen vom Aschenputtel, das es von einem einfachen Hausmädchen bis hin zur Prinzessin schafft, spannend erzählen.

Das auf ein Bläserquintett reduzierte ‚Orchester‘ stellen die „Rheinischen Bläsersolisten“ (Dirk Peppel, Flöte; Rebecca Bröckel, Oboe; John Corbett, Klarinette; Stefan Henke, Horn; Klaus Korte, Fagott) dar, die sich neben ihrer Orchestertätigkeit in Deutschen Sinfonieorchestern zu einem hochkarätigen Kammerensemble zusammengeschlossen und schon viele Konzerte dieser Art erfolgreich aufgeführt haben.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Auslaufmodell „Soziokulturelle Zentren“?

17. Oktober 2018

Kulturtreffen: Neue Veranstaltungsreihe macht Kultur in Hagen zum Thema

Vom soziokulturellen Zentrum bis zum Stadttheater, von kommunaler Einrichtung bis zum freien Kulturverein: das Spektrum kultureller Angebote in Hagen ist groß. Das Publikum und die Kulturschaffenden ins Gespräch zu bringen und gemeinsam über den Stellenwert und die Zukunft von Kultur in Hagen zu reden, das hat sich eine neue Veranstaltungsreihe auf die Fahnen geschrieben. Das erste Kulturtreffen findet am Samstag, 10. November, von 13 bis 16 Uhr im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, bei freiem Eintritt statt.

Das Thema ist diesmal: „Soziokulturelle Zentren – Herz eines Stadtteils, Zukunftswerkstatt oder Auslaufmodell?“ Es sprechen Jürgen Breuer (Kulturzentrum Pelmke) und Rolf Stein (Bahnhof Langendreer Bochum), die Moderation übernehmen Margarita Kaufmann (Beigeordnete der Stadt Hagen) und Sven Söhnchen (Vorsitzender Kultur- und Weiterbildungsausschuss).

Einleitend wird Margarita Kaufmann ein Fazit der bisherigen Kulturentwicklungsplanung ziehen, dann stellen kulturelle Initiativen Gelegenheiten vor, selbst aktiv zu werden und so das Hagener Kulturleben mitzugestalten. Darauf folgt eine Vorstellung des neuen Veranstaltungsformats „Kulturtreffen“ durch Sven Söhnchen.

Im Hauptteil der städtisch organisierten Veranstaltung stellen Jürgen Breuer und Rolf Stein Anspruch und Wirklichkeit soziokultureller Arbeit in Hagen und Bochum zur Diskussion. Beide bringen langjährige Erfahrung sowie einen durchaus kritischen Blick auf das jeweilige Stadtgeschehen mit. Das Publikum ist eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Die Kulturtreffen sollen unterschiedliche kulturelle Akteure und das interessierte Publikum zusammenbringen, um über Chancen und Hürden, über Ziele und Bedarfe, über Kooperationen und gemeinsame Fragestellungen zu sprechen. Diese Treffen sollen mehrfach jährlich an verschiedenen Orten stattfinden. Die Kulturtreffen nehmen Bezug auf die von Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung formulierten Ziele.

Alle Hagenerinnen und Hagener sind eingeladen, sich einzubringen und mitzudiskutieren. Weitere Informationen unter www.hagen.de/kulturtreffen.

Veränderungen im Team des Hasper Hammers

17. Oktober 2018

Nach gut drei Jahren gibt es im Kulturzentrum Hasper Hammer eine Veränderung im Leitungsteam. Dirk Awater ist bis Ende des Jahres Interims-Leiter. (…)

Daniel Sullivan ist jedenfalls als Kulturmanager nicht mehr im Dienst. Ihm wurde die Kündigung zum 30. September ausgesprochen und persönlich übergeben.

„Zu den Gründen will der Vorstand nichts sagen“, erklärt Lothar ­Rakow, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, auf Anfrage unserer Zeitung. (…)

Quelle: wp.de

Guten Morgen, Russland!

17. Oktober 2018

Eine russisch-deutsche Kultur-Matinee für die ganze Familie

Im Oktober (21.10.2018, 11 Uhr) startet eine Matinee-Reihe für die ganze Familie im Lutz (Foyer). Gemeinsam mit vielen Partnern aus der russischen Community nähert sich das Lutz mit Klängen, Bildern, Geschichten, Theater und kulinarischen Leckerbissen der faszinierenden russischen Kultur und entdeckt Bezüge zu Hagen.

Mit dabei sind auch der Kinderclub des Lutz und Musiker des Philharmonischen Orchesters Hagen. Gestaltet und dekoriert wird das Lutz-Foyer von Jugendlichen, u.a. des Jugendzentrums Loxbaum, unter Leitung der russisch-estnischen Bühnenbildnerin Alina Korsmik. Ferner wirken Studierende der Staatlichen Universität Smolensk mit, die eigens zu diesem Anlass einen kleinen Bühnenbeitrag einstudiert haben. Bei einem Tässchen Tee aus dem Samowar kann man in Geschichten und Erinnerungen über und an Russland schwelgen oder sich einfach über dieses faszinierende Land informieren lassen.

Diese im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderte Matinee findet unter der Leitung von Lutz-Chefin Anja Schöne statt – mit Beiträgen von der Jüdischen Gemeinde Hagen, dem Jugendzentrum Loxbaum, der Gemeinschaft der Deutschen in Russland, Natascha Akinschin (Violine), Studierenden der Staatlichen Universität Smolensk (in Kooperation mit dem Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Hagen) und dem Kinderclub des Lutz Hagen.

Der Eintritt ist frei.

„Wer sucht, der findet…“

16. Oktober 2018

Herbstferien-Workshops im Kunstquartier Hagen

Samstag, den 20. Oktober, 12.15 Uhr bis 14.15 Uhr

Wer ist eigentlich dieser Karl Ernst Osthaus und was will uns Emil Schumacher mit seinen Bildern eigentlich zeigen? Viele spannende Antworten verstecken sich im Hagener Kunstquartier.

Aber nicht nur im Museum gibt es Einiges zu entdecken. Auch außerhalb des Museums kann man mehr Kunst finden, als man denkt oder wirklich wahrnimmt. Ausgestattet mit einer Landkarte und einigen Aufgaben beginnt die spannende Suche nach den Schätzen, die sich in unserer Stadt und im Museum finden lassen. Nach den Erkundungen entstehen im Atelier eigene Werke.

An dem Workshop können jeweils maximal 12 Personen teilnehmen, die Teilnahmegebühr beträgt 8 € pro Person inkl. Eintritt und Material. Eingeladen sind Jung und Alt: Eltern(teil) mit Kind(ern), Großmutter und/oder –vater mit Enkelkind(ern), aber natürlich auch Einzelpersonen ab 8+. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: 02331-207 2740.

„Move On“ – ein dreiteiliger Ballettabend

12. Oktober 2018

Die erste Ballettpremiere in dieser Spielzeit am Theater Hagen findet am 13. Oktober 2018, 19.30 Uhr (Großes Haus) statt und präsentiert unter dem Titel „Move On“ einen dreiteiligen Abend mit Choreographien von Cayetano Soto („Uneven“), Itzik Galili („Ephemeron“) und Alfonso Palencia („¡Movinos!“,Foto: Klaus Lefebvre).

Für die Eröffnung des Abends zeichnet der international tätige katalanische Choreograph Cayetano Soto verantwortlich, der zuletzt 2017 das Hagener Publikum mit „Malasombra“ (im Rahmen des Ballettabends „Satisfaction“) begeisterte. Vom ihm ist sein Stück „Uneven“ (mit Musik von David Lang) zu sehen sein, welches er 2010 für das amerikanische Aspen Santa Fe Ballet kreierte. Die Anregung zu dieser Choreographie bildete eine Lebenssituation, in der sich Soto physisch und psychisch extrem instabil und unausgeglichen fühlte.

Zum ersten Mal wirkt der herausragende israelische Tänzer und Choreograph Itzik Galili am Hagener Theater und erarbeitete mit der Compagnie sein zeitgenössisches Stück „Ephemeron“, welches seinen kraftvollen, athletischen, rasanten Stil eindrucksvoll präsentiert (mit Musik und Sounds von Haytham Safia). Galilis Werke zeichnen sich vor allem durch seine Fähigkeit aus, Tanz aus verschiedenen Perspektiven zu sehen, zu verstehen und zu zeigen.

Die dritte Choreographie wurde vom Hagener Ballettdirektor Alfonso Palencia neu für das Ballett Hagen geschaffen: In „¡Movinos!“ (mit Musik von Max Richter) konfrontiert er Tänzer*innen und Publikum in abstrakter Darstellungsweise mit den Themen ‚Identität‘, ‚Selbstfindung‘, Sexualität‘, ‚Liebe‘, ‚Missbrauch‘‚ Toleranz‘ und mit verschiedenen Formen des menschlichen Zusammenlebens und widmet sich den Fragen: Was ist anders sein? Was ist normal? Was ist richtig oder falsch? Sind wir am Ende nicht alle gleich, wenn wir gehen müssen?

Es tanzt das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Da Ae Kim, Serena Landriel, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Amber Neumann, Dani Paeper, Sara Peña, Kotori Sasago

Mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank West und der Ballettfreunde Hagen

Weitere Vorstellungen: 20.10. (19.30 Uhr); 26.10. (19.30 Uhr); 3.11. (19.30 Uhr); 14.11. (19.30 Uhr); 18.11. (18.00 Uhr); 25.11. (15.00 Uhr); 30.11. (19.30 Uhr); 12.12. (19.30 Uhr); 30.12.2018 (15.00 Uhr); 14.2.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

expressiv : konkret

11. Oktober 2018

Karl Niestrath und Eva Niestrath-Berger in der ardenkugalerie

Skulpturengruppe aus Rotlava von Eva Niestrath-Berger im Dr.-Ferdinand-David-Park, ursprünglich 1965 im Innenhof des Rathauses aufgestellt, im Volksmund „Die sieben Dezernenten“ genannt. Foto: Klaus Bärwinkel (Lizenz CC BY 3.0)

Vernissage: Freitag, 12. Oktober 2018, 19.00 Uhr
ardenkugalerie, Eduard-Müller-Str. 2, 58097 Hagen

Einführung: Dr. Elisabeth May, Kunsthistorikerin, Osthaus Museum Hagen

Der kreative Dialog des Künstlerpaars Karl Niestrath und Eva Niestrath-Berger verhält wie expressiv zu konkret. Expressive Skulpturen bestimmen Karl Niestraths Werk. 1937 war die „Hungrige“ Teil der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München. In der Folge wurden 42 seiner Arbeiten aus den Museen entfernt. In den 1950er Jahren entwarf er das Bittermark-Mahnmal.

Eva Niestrath-Berger, die daran mitwirkte, schuf neben zahlreichen Arbeiten im öffentlichen Raum minimalistische Papierarbeiten sowie von der konkreten Kunst geprägte Zeichnungen und Grafiken. Die Osthaus-Preisträgerin ist u.a. im Cooper-Hewitt-Museum in New York, im Papyrusmuseum Kairo, im Saarlandmuseum Saarbrücken und im Osthaus Museum Hagen vertreten. Neben einer frühen Version der „Hungrigen“ zeigt die Ausstellung eine repräsentative Werkauswahl der überregional anerkannten Künstler.

Leider sind Werke Niestrath-Bergers inzwischen aus dem öffentlichen Raum verschwunden. So ihr erster Ankauf durch die Stadt Hagen überhaupt, eine Spielplastik aus dem Jahr 1953, die früher im Volmepark aufgestellt war. Auch die von der Künstlerin gestalteten Baumscheiben in der Fußgängerzone Elberfelder Straße sind zum größten Teil nicht mehr vorhanden. Die ebenfalls dort, auf Höhe der Einmündung Goldbergstraße, installierte Vogeltränke verschwand unter einem Holzverschlag, nachdem die Stadt diesen Bereich der kommerziellen Nutzung überlassen hatte.


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