Archive for September 2018

Letzte Vorstellung von „Molly Bloom“

30. September 2018

Eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland

Am 3. Oktober 2018 mit Beginn im 18.00 Uhr findet im Lutz Hagen die letzte Vorstellung von „Molly Bloom“ (nach „Ulysses“ von James Joyce) statt – eine englisch-deutsche One-Woman-Show mit Marilyn Bennett und Dan K. Kurland.

Einer der bekanntesten Romane der Moderne, „Ulysses“ von James Joyce aus dem Jahre 1922, endet im berühmtesten „inneren Monolog“ der Weltliteratur: der ohne Punkt und Komma notierte Gedankenfluss der Molly Bloom, Gattin des Anzeigenakquisiteurs Poldy Bloom im Dublin des Jahres 1904. Molly Bloom kann nicht schlafen. Also denkt sie bar jeder Hemmung (laut) über Gott und die Welt nach, ihr Sexualleben und ihre Kochrezepte, ihr Dasein als Sängerin, die Liebe zu ihrem Mann und frischt dabei auch das ein oder andere Gesangsstück wieder auf.

Marilyn Bennett, Hagener Kammersängerin und Publikumsliebling, verleiht der Ikone weiblichen Selbstbewusstseins Stimme und musikalischen Ausdruck bei dieser außergewöhnlichen szenischen Darbietung in englischer und deutscher Sprache. Ihr zur Seite steht Dan K. Kurland, der für die musikalische Begleitung am Klavier verantwortlich zeichnet und als Poldy Bloom agiert (Foto: Klaus Lefebvre).

Die Idee, das Konzept, die Inszenierung stammen von Intendant Francis Hüsers, die Ausstattung von Uwe Mingo und Christiane Luz.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Wenig Innovationskraft – Hagen mit geringer Patent-Quote

30. September 2018

Statistisch gesehen gehört Hagen zu den Städten in Deutschland, die am wenigsten innovativ sind. Im Vergleich zu Nachbarregionen, aber auch landes- und bundesweit schneidet die Stadt bei der Anzahl der Patentanmeldungen sehr schlecht ab. (…)

Bei der Anzahl der Patentanmeldungen liegt Hagen auf Platz 249 aller 401 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands und auf Platz 48 aller 67 kreisfreien Großstädte der Bundesrepublik. Hintere Plätze für eine Stadt, die mit der Fernuniversität die größte Hochschule Deutschlands hat und über einen Fachhochschulstandort (Fachbereiche Technische Betriebswirtschaft sowie Elektrotechnik und Informationstechnik) verfügt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Problem einer für eine Fast-200.000-Einwohner-Stadt viel zu geringen Innovationskraft trifft nicht nur die heimische Wirtschaft. Wo spielt Hagen etwa in der Politik eine Vorreiterrolle? Oder in der Kultur? Symptomatisch erscheint hier der schleichende Niedergang des Osthaus-Museum. Einst gegründet als Präsentationsforum der künstlerischen Avantgarde, vermochte es auch in der Nachkriegszeit trotz bescheidener finanzieller Ausstattung lange Zeit ein Niveau zu halten, das für überregionales Interesse sorgte. Aber dank ständiger Anfeindungen kulturferner Kreise aus dem politischen Raum und damit einhergehender Etatkürzungen ging der Weg zuletzt in Richtung eines Heimatmuseums. Innovation ist da eher wenig.

Wer will angesichts eines solchen allgemeinen Klimas noch erwarten, dass ausgerechnet die Wirtschaft eine Ausnahme darstellt und eine Vorreiterrolle einnimmt?

Frischer Wind für die Städtepartnerschaft mit Smolensk durch Jugendaustausch

30. September 2018

Drei Jugendliche aus Hagen werden gemeinsam mit Jugendlichen aus der russischen Partnerstadt Smolensk am Jugendforum der Städtepartnerschaften teilnehmen. Vom 30. September bis 5. Oktober kommen 60 Jugendliche aus zehn deutsch-russischen Städtepartnerschaften in Hamburg zusammen und entwickeln unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ eigene Ideen für Austauschprojekte zwischen den Partnerstädten.

Die deutsch-russischen Beziehungen erleben eine schwierige Phase. Bereiche der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit wie Städtepartnerschaften oder Jugendaustausch haben deshalb eine noch größere Bedeutung als sonst. Beides miteinander zu verbinden, das heißt mit zukunftsfähigen Projektideen von Jugendlichen, die sich für die Belange ihrer Städte interessieren, Städtepartnerschaften neue Impulse zu verleihen – darum geht es beim Jugendforum der Städtepartnerschaften in Hamburg.

Unter dem Motto „Stadtentwicklung durch Jugendaustausch“ werden die zehn deutsch-russischen Partner-Teams Ideen und Projekte entwickeln, um Städtepartnerschaften stärker ins Blickfeld von Jugendlichen zu rücken und durch Austauschprojekte für sie attraktiver zu machen.

Aus Hagen sind Chiara Maria Glouftsi, Anastasia Ioannidis und Maren Parzybok in Hamburg dabei. Ihre Projektidee wurde von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch aus zahlreichen Bewerbungen für die Teilnahme am Jugendforum ausgewählt. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Smolensk möchten sie beim Jugendforum ökologische Bildungsprojekte entwickeln, die an Hagener und Smolensker Schulen oder bei Jugendaustauschprojekten zwischen beiden Städten umgesetzt werden sollen.

Nach der Eröffnung am 1. Oktober durch den Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, werden die zehn Teams an vier Tagen durch fachliche Inputs und erfahrene Trainer bei der Entwicklung ihrer Projekte unterstützt. Am Ende des Jugendforums haben die drei Jugendlichen aus Hagen Gelegenheit, ihre Projektidee einem offiziellen Vertreter der Stadtverwaltung Hagen vorzustellen und mit ihm die Möglichkeiten der Umsetzung zu besprechen.

Das Jugendforum der Städtepartnerschaften stellt den Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften dar, das unter der Schirmherrschaft der Außenminister Deutschlands und Russlands stand. Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch ist seit 2006 bundesweit das deutsche Koordinierungsbüro für den Schüler- und Jugendaustausch mit Russland und Veranstalterin des Jugendforums.

Wo der Hund begraben liegt

29. September 2018

Die Stadt Hagen rühmte sich einst, die gruseligste Bahnhofsunterführung Südwestfalens auf oder besser unter ihrem Gemeindeboden zu besitzen. Ortskundige sprachen Hagen sogar den Titel der gruseligsten Bahnhofsunterführung ganz Westfalens, wenn nicht des gesamten Nordrhein-Westfalens zu: ein von Menschenhand geschaffener und doch jenseitiger Ort im Nichts verhallender Schritte, düsterer Gestalten und ewiger Nacht, die nicht ihresgleichen habe, nicht einmal in Wuppertal. (…)

Heute, nach einigen Sanierungsversuchen und aufgrund ernsthafter Konkurrenz ostbrandenburgischer Orte, durch deren verwaiste Bahnhofsviertel die Wölfe streichen, kann man das nicht mehr in dieser Eindeutigkeit sagen. Und doch bleibt Hagen ein Premiumstandort für den lichtlosen Raum. Neben dem verdienstvollen Bunkermuseum, das Freunde der Dunkelheit aus ganz Südwestfalen – wenn nicht West- und Ostwestfalen – anzieht, gibt es nämlich noch die bereits zur Mittelsteinzeit bewohnte Blätterhöhle. Nur Ignoranten vertreten also die Auffassung, dass es in Hagen ohnehin nichts zu sehen gebe, gleich ob unter oder über der Erde. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe nun mitteilt, fanden Archäologen in ebendieser Höhle „den ältesten Knochen eines Hundes in Westfalen“. Es geht hier um einen Haushund, präziser: um ein Stück seines Schienbeins, das auf 11 500 Jahre taxiert wird. (…)

Auf einer Weltrangliste alter Hundeknochen gebührt der Region dank der Hagener Sensation nun mindestens ein dreistelliger Spitzenplatz; legt man das Kriterium des bejahrten Schienbeins an, dürfte sie noch deutlich weiter oben im Skelettranking mitspielen. (…)

Quelle: Süddeutsche Zeitung (kostenpflichtig, Probeabo für 0,– Euro)

Anmerkung: So hat es Hagen auf die Titelseite der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung geschafft. Nicht mit „Premiumwanderwegen“, mit auf Liegebänken drapierten Großkopferten oder gar dem Highlight des Hagen-Films. Das Hallo wäre noch größer gewesen, wenn der Autor in den Untergrund der Hagener Politik eingetaucht wäre, dem fortwährenden Versteckspiel der res publica (also: der öffentlichen Sache) in den nichtöffentlichen Teilen der Gremiensitzungen (siehe beispielsweise hier, hier und hier).

Wie gut sind Lokalzeitungen?

29. September 2018

Große Studie zur Qualität der Lokalberichterstattung

Forscher der Universität Trier haben die Qualität der Lokalberichterstattung deutscher Zeitungen und Onlineangebote untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Lokaljournalismus sich zwar gegenüber früheren Defiziten verbessert hat, etwa im Bereich der Themenvielfalt und Unabhängigkeit. Er sei aber immer noch dadurch charakterisiert, dass eher unkritisch über lokales Geschehen berichtet werde, wenig Hintergründe vorkommen, die Vielfalt an Darstellungsformen eher gering ausfalle und die Möglichkeiten der Leser-Partizipation selten ausgeschöpft werden. (…)

Das Team rund um den im vergangenen Jahr verstorbenen Medienprofessor Dr. Klaus Arnold war das erste, das sich nach langer Zeit wieder intensiv der Erforschung des Lokaljournalismus in Deutschland gewidmet hat. Insgesamt 103 Lokalzeitungen sowie dazugehörige Internetauftritte mit über 18.000 Artikeln haben Arnold, Wagner und 18 studentische Hilfskräfte untersucht.

Dabei stießen die Wissenschaftler auch auf Kurioses: „Eine Lokalzeitung in einem kleineren Ort hat beinahe über jede Hochzeit und Familienfeier berichtet“, erzählt Anna-Lena Wagner. Tatsächlich sind die Qualitätsunterschiede zwischen Lokalzeitungen in ländlicheren Gemeinden und Metropolenzeitungen teils enorm – in beide Richtungen. (…)

Unabhängig von Stadt und Land ist die Tatsache, dass einige Redaktionen häufiger unausgewogene Artikel schreiben. So erwähnen sie bei kritischen Themen nur die Meinungen einer Seite. Manche der Lokaljournalisten lassen sich auch vor den Werbe-Karren spannen und berichten überwiegend positiv beispielsweise über die Eröffnung eines neuen Restaurants. (…)

Die Lücken, die Lokalzeitungen in ihrer Berichterstattung lassen, könnten letztlich nur von jenen gefüllt werden, die wieder mehr Wert auf pointierte Meinungen oder aufklärende Hintergrundberichte legen. (…)

Quelle: vor ort nrw – LfM-Stiftung 
für Lokaljournalismus gGmbH

Anmerkung: Für Hagener Leser alles nicht unbekannt. Bemerkenswert auch, wie die redaktionellen Kapazitäten eingesetzt werden: Erst gestern wurden für eine der beliebten Räuberpistolen gleich drei Autoren in Anschlag gebracht, darunter der Leiter der Lokalredaktion und sein Stellvertreter. Dazu noch mit einer üppigen Fotostrecke dekoriert. Trotz dieses enormen Aufgebots war der Erkenntnisgewinn nicht höher als bei der zur gleichen Sache veröffentlichten Pressemitteilung der Polizei.

Eckeseyer SPD-Ratsherr kritisiert neuen Wahlkreiszuschnitt

29. September 2018

Fast ein Vierteljahrhundert sitzt Sven Söhnchen für den Wahlkreis Vorhalle Nord-Eckesey im Rat der Stadt Hagen. Der SPD-Mann ist somit auch mitverantwortlich für die Reduzierung der Wahlkreise zur nächsten Kommunalwahl 2020 – diese hat der Stadtrat im Sommer 2017 mehrheitlich beschlossen. (…)

Die Einsparung mag insgesamt sinnvoll sein, aber der Umgang mit dem früheren Arbeiterstadtteil zwischen Hauptbahnhof und Vorhalle kann der 49-jährige Söhnchen nicht nachvollziehen. (…)

Nunmehr soll der Stadtteil Eckesey nicht mehr mit dem Vorhaller Norden politisch verbunden sein, sondern mit jenem Stadtteil Boelerheide, den die Stadt vor weit über 40 Jahren durch den Rückbau der Harkortbrücke von Eckesey abgeschnitten hat. (…)

Quelle: tv58

Rat tritt beim Glör-Ausstieg noch einmal auf die Bremse

29. September 2018

Der von Oberbürgermeister Erik O. Schulz bereits fest angepeilte Ausstieg aus der Gesellschaft „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre“ ist vom Hagener Rat zunächst einmal ausgebremst worden. Auf Grundlage eines Kompromissvorschlages der Grünen hat die Politik mit Mehrheit entschieden, dass die Stadt zum einen zunächst mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) verhandeln solle, ob dieser den achtprozentigen Gesellschaftsanteil aus Hagen übernimmt und somit auf diesem Wege die Interessen der Stadt vertreten werden. (…)

Quelle: wp.de

Bürgerdialog zur Zukunft Europas

29. September 2018

Brexit, Finanzkrise, Zeitumstellung, Handelsstreit mit den USA oder der Umgang mit Flüchtlingen – all diese Themen aus der letzten Zeit haben sehr viel mit Europa zu tun. Zu einem Bürgerdialog mit dem Thema „Europa geht uns alle an!“ laden die Volkshochschule und das Europabüro Hagen am Montag, 29. Oktober, von 13.30 bis circa 17 Uhr in das Rathaus an der Volme ein.

Die Europäische Union hat in vielen Bereichen unseres Lebens einen großen Einfluss. Deshalb sind die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa aufgerufen, darüber zu diskutieren, wie ihnen Europa im Alltag begegnet, welche Rolle Europa für die Lebenswirklichkeit in ihrem Land spielt und wie Europa in Zukunft gestaltet werden soll.

Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz wird an zehn Tischen intensiv über Europa diskutiert. Jede und jeder kann teilnehmen und die Zukunft Europas aktiv mitgestalten. Die Veranstaltungen „Bürgerdialog zur Zukunft Europas“ stehen in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung und finden darüber hinaus europaweit statt. Die Ergebnisse werden protokolliert und sollen der Politik als wichtige Hinweise zur weiteren Gestaltung Europas dienen.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung „Bürgerdialog zur Zukunft Europas“ mit Kursnummer 1250 ist bis zum 15. Oktober erforderlich und beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder im Internet auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung möglich. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, findet eine Berücksichtigung in Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung statt. Der Bürgerdialog zur Zukunft Europas wird mit Mitteln der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Vor 75 Jahren – die zerstörte Stadt Hagen

29. September 2018

Vortrag und Veranstaltung mit Dr. Ralf Blank, Leiter des Stadtmuseums und Stadtarchivs Hagen

1. Oktober 2018, 18:30 Uhr, Osthaus-Museum Hagen

Vor 75 Jahren, am Abend des 1. Oktober 1943, erlebte die Hagener Bevölkerung den ersten schweren Luftangriff auf ihre Stadt. 229 viermotorige “Lancasters“ und zehn zweimotorige “Mosquitos“ bombardierten mit rund 1.200 t Spreng- und Brandbomben das Stadtgebiet. Das britische Bomber Command verlor zwei Maschinen, von den beiden siebenköpfigen Crews überleben zwei Besatzungsmitglieder.

Der Luftangriff dauerte eine Viertelstunde: von 21.57 bis 22.12 Uhr. Die Bomber hinterließen eine verwüstete Hagener Innenstadt. Mindestens 250 Menschen fanden den Tod, hunderte Personen wurden verletzt. Durch den Luftangriff wurden weite Teile des Stadtzentrums völlig zerstört. Auch Verkehrsanlagen und Industriebetriebe erhielten Treffer. Unter ihnen befand sich die rüstungswirtschaftlich besonders wichtige Akkumulatoren Fabrik in Wehringhausen.

Auf den Tag genau 75 Jahre nach dem verheerenden Bombardement werden die Hintergründe, der Ablauf und die Folgen des Luftangriffs vorgestellt. Zahlreiche Fotografien ermöglichen einen Eindruck von den Zerstörungen sowie einen Rundgang durch die im Oktober 1943 zerstörte Stadt.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Museums- und Archivverein Geschichtsfreunde Hagen e.V., dem Hagener Heimatbund e.V. und vom Karl-Ernst-Osthaus-Bund e.V.

Eintritt 3 Euro (Abendkasse)

Dazu:

Sonderkonzert im Theater Hagen

Am 1. November 2018 um 18.00 Uhr findet im Theater Hagen (Großes Haus) unter dem Titel „Die zerstörte Stadt“ ein Sonderkonzert zum Gedenken an den ersten Großangriff auf Hagen im Oktober 1943 statt.

Gespielt werden: Johann Sebastian Bach – Violinkonzert E-Dur BWV 1042; Hans Herwig – Trauermusik; Paul Hindemith – Nobilissima visione. Es handelt sich u.a. um Stücke, die zu dieser Zeit vom Philharmonischen Orchester Hagen gespielt wurden, darunter auch die Trauermusik für großes Orchester des damaligen Generalmusikdirektors Hans Herwig.

Die für den 2. Oktober 1943 in der Hagener Stadthalle geplante Uraufführung dieses Werks musste aufgrund des Bombenangriffs um mehr als ein Jahr verschoben werden. Der Leiter des Hagener Stadtarchivs Dr. Ralf Blank führt in die historischen Zusammenhänge ein.

Normalpreis Ticket: 15 Euro, für Teilnehmer/innen des Vortrags 12 Euro

Viel Geld für viel heiße Luft

28. September 2018

„Masterplan Mobilität“ kostete 129.738,56 Euro

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Fast 130.000 Euro stellte der von der Stadt beauftragte Wirtschaftsprüfungskonzern PricewaterhouseCoopers für die Erstellung des „Masterplan Mobilität“ in Rechnung. Das berichtete die WPWR in ihrer Printausgabe vom 27.09.2018. Die Hälfte des Betrags hat die Stadt als Eigenanteil zu tragen.

Schon die Vergabe des Auftrags ausgerechnet an Wirtschaftsprüfer und nicht etwa an Verkehrsplaner war fragwürdig, die Ergebnisse des Gutachtens gestalteten sich umso dürftiger. Von etwa 50 präsentierten Maßnahmen stufte PricewaterhouseCoopers selbst nur zwei Punkte als von hohem Nutzen ein: Angebot und Attraktivitätssteigerung des ÖPNV-Angebots sowie „Schaffung eines attraktiven Zugangs zum ÖPNV“.

Der Hagener Rat störte sich an alledem wenig und winkte das Papier innerhalb kürzester Zeit durch. Es galt ja eh nur, eine Alibimaßnahme zu präsentieren.

Siehe dazu auf DOPPELWACHOLDER.DE:

Verkehrswende in Hagen nur Mummenschanz?
Auswahl der Berater lässt Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens aufkommen

Verkehrswende? Vielleicht – in 17 Jahren
Nichts Entscheidendes im Masterplan Mobilität

Warum gerade PwC?
Ausgerechnet Wirtschaftsprüfer wurden mit Masterplan Mobilität beauftragt

Neuer Radweg an der Bundesstraße 7

28. September 2018

Politik sagt „Nein“

Die Hohenlimburger Politiker können die Planungen der Stadt Hagen zu zwei neuen Radwegen an der Stennerstraße nicht nachvollziehen. Deshalb fordern sie umgehend einen Ortstermin, bei dem die Verwaltung die nunmehr vorgelegten Pläne zur Umgestaltung der Bundesstraße 7 erörtern und begründen soll. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Entgegen aller Sonntagsreden („Masterplan Mobilität“) entlarvt sich schon wegen des Wegfalls von zwei (!) Stellplätzen die wahre Mentalität einiger Politiker wie der Vorstadtgröße Peter Leisten (CDU): „Wir wollen Parkflächen schaffen und diese nicht verringern.“

Die große KlimaKonferenz der Tiere

28. September 2018

Eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne

Die nächste Premiere im Lutz Hagen findet am 30. September 2018 (15 Uhr) statt. Auf dem Programm steht „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ – eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne (ab 8 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Jahrgangsstufen 3-6).

Worum geht’s? Die Tiere haben endgültig die Nase voll: Alle leiden unter den Folgen der Umweltverschmutzung. Doch anstatt etwas dagegen zu tun, halten die Menschen eine ergebnislose Konferenz nach der nächsten ab. Nun nehmen die Tiere selbst das Heft in die Hand, treffen sich zu einer großen KlimaKonferenz der Tiere bei Löwenkönig Luis und planen weltweite Aktionen zur Rettung unseres Planeten. Und die Kinder holen sie dazu selbstverständlich mit ins Boot. Im Auftrag der Tiere reisen zwei junge Menschen nun durchs Land und erarbeiten gemeinsam mit den Zuschauer*innen ganz einfache Maßnahmen, die jeder im Alltag umsetzen kann, um unseren Planeten nicht weiter zu schädigen. – Ein gleichermaßen unterhaltsamer, aufregender und informativer Theaterspaß, bei dem alle ganz spielerisch entdecken, wie jeder etwas für unsere Welt tun kann.

In der Inszenierung von Anja Schöne und mit Musik von Jana Reiß spielen und singen Helen Rademacher und Stefan Merten (Foto: Klaus Lefebvre).

Dieses Stück kann als mobile Produktion für Klassenzimmer oder andere Kinder- und Jugendeinrichtungen gebucht werden.

Schulvorstellung: 1.10.2018 (10.00 Uhr, Lutz)

Mobile Vorstellungen auf Anfrage buchbar unter Telefon 02331 / 2073237

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder http://www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Führung im Riemerschmid-Haus

28. September 2018

Sonntag, 30.09.2018 von 15:00 Uhr – 16:00 Uhr

Ein eigenes kleines Haus mit Nutzgarten – um 1907 sollte das für die Hagener Textilarbeiter kein Traum bleiben müssen.

Karl Ernst Osthaus holte 1905 die Teilnehmer einer Konferenz für „Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ nach Hagen. In der Folge konnte er dem in München geborenen Künstler-Architekten Richard Riemerschmid einen Bauauftrag durch Elbers in Hagen verschaffen.

Riemerschmid ist bis heute berühmt für Projekte wie die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau bei Dresden. Ab 1907 begann er den Bau einer Anlage für Arbeiterwohnungen in Hagen, die sogenannte „Walddorf-Siedlung“. Nur elf Häuser konnten realisiert werden. Bei der öffentlichen Führung durch Haus Nr. 17 erhält man Einblick in die Lebenswelt der Arbeiter dieser Zeit.

Treffpunkt ist die Walddorfsstr. 17, 58093 Hagen, Führungsgebühr: 6 Euro, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 2740

Hagen sucht sich ab 2019 einen neuen Baudezernenten

27. September 2018

Der 2019 auslaufende Vertrag von Stadtbaurat Thomas Grothe soll nicht wieder verlängert werden. Die Politik will einen neuen Dezernenten suchen. (…)

In einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, Grünen, Hagen Aktiv, Linken und FDP zur Nachbesetzung des B4-Postens wird ausdrücklich betont, dass Grothe während seines Wirkens eine Vielzahl von prägnanten Projekten zur Stadtentwicklung auf den Weg gebracht habe. Beispielhaft werden von den Fraktionen die Neugestaltung der Hagener Innenstadt vom Theater- über den Friedrich-Ebert-Platz bis hin zum Kunstquartier genannt.

Zudem fallen die Gründung des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH), der Hagener Industrie- und Gewerbeflächen GmbH (HIG) und der Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft (HEG), die Erneuerung von Wehringhausen sowie der Bau der Bahnhofshinterfahrung in die Ägide des Beigeordneten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Zur „Leistungsbilanz“ Grothes gehören allerdings auch „eine Vielzahl von prägnanten Projekten“, die nicht gerade zu den Aktiva zählen: So die Veräußerung des Schlachthofgeländes für kleines Geld an einen windigen Investor; mit der Folge, dass das Areal bis heute vor sich hinrottet. Oder die Tatsache, dass der Stadtbaurat im Zusammenhang mit der gescheiterten Installation einer Forensik mitten im Hagener Stadtwald das Publikum nachweislich zweimal belogen hat. Die Gründung der Hagener Industrie- und Gewerbeflächen GmbH (HIG) ist nach Ansicht von Kritikern nur erfolgt, weil die vorher zuständige Hagen-Agentur auf ganzer Linie versagt hat. Diese hochdefizitäre Stadttochter erfreut sich aber nach wie vor bester pekuniärer Ausstattung.

Weniger Ratsvertreter aus Haspe, Eilpe/Dahl und dem Norden

27. September 2018

Der Hagener Rat wird mit der Kommunalwahl im Herbst 2020 verkleinert. Das hat das Gremium im Rahmen der Haushaltskonsolidierungsberatungen entschieden, um das Politikgeschäft künftig kostengünstiger gestalten zu können. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die wegfallenden Kosten bewegen sich in einem zu vernachlässigenden Rahmen. Der Rat hätte besser klarstellen sollen, dass Demokratie auch (ein wenig) Geld kostet. So wird nur weiter Wasser auf die Mühlen der demokratiefeindlichen Rechtspopulisten geleitet. Derweil laufen sich beispielsweise in Haspe schon jene Kräfte warm, die um ihre sicheren Plätzchen an den Fleischtöpfen der Wichtigkeit barmen (Siehe hier).

Campuslinie – schnell vom Bahnhof zu den Hochschulen

27. September 2018

Kosten werden gedrittelt

Vom Bahnhof schnell zur FernUniversität und zur Fachhochschule Südwestfalen – ein Problem für Studierende und Beschäftigte, die mit dem Zug nach Hagen kommen und dann mit dem Bus ihre Hochschule erreichen wollen (DOPPELWACHOLDER.DE berichtete bereits vor drei Wochen ausführlich).

Auf Initiative von FernUni-Rektorin Prof. Ada Pellert und Fachhochschul-Rektor Prof. Claus Schuster wird es ab dem 1. Oktober zu den Hauptverkehrszeiten zusätzlich die Campuslinie im Hagener Busverkehr geben. In einem Rundkurs vom Hauptbahnhof aus wird die Campuslinie die FernUniversität und die Fachhochschule in rund elf Minuten erreichen und zurück zum Hauptbahnhof fahren (Foto: FernUni).

Beide Hochschulen hatten in einer internen Befragung die Bedarfe von Studierenden und Mitarbeitenden ermittelt und festgestellt, dass insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten morgens und spätnachmittags die Anbindung der Hochschulen an Bahnhof und Innenstadt als ungünstig empfunden wird.

„Wir sind sehr erleichtert, dass die Hochschulen jetzt auch ohne Auto gut zu erreichen sind. Ein lang gehegter Wunsch geht damit in Erfüllung“, sagt FernUni-Rektorin Ada Pellert. Und der Rektor der Fachhochschule Südwestfalen führt aus: „Unseren rund 3.000 Studierenden und Beschäftigen am Standort Hagen bieten wir mit der neuen Campuslinie jetzt eine schnelle und umweltgerechte Anfahrt zum Studien- und Arbeitsplatz.“

„Dass wir heute den Start einer neuen Buslinie präsentieren, ist das Ergebnis einer konstruktiven und zielgerichteten Zusammenarbeit der Beteiligten“, erklärt Straßenbahn-Vorstand Christoph Köther. Da das Angebot der Hagener Straßenbahn auf dem Nahverkehrsplan basiert, kann es nicht ohne weiteres kostenerhöhend erweitert werden. Deshalb musste hinsichtlich der gewünschten Campuslinie gemeinsam mit Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der Rektorin und dem Rektor der Hochschulen über Fragen der Angebotsgestaltung und auch über deren Finanzierung gesprochen werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir letztendlich eine gemeinsame Lösung fanden, die für uns als Verkehrsunternehmen auch unter wirtschaftlichen Aspekten vertretbar ist. Die entstehenden Mehrkosten werden verabredungsgemäß gedrittelt, was bedeutet, dass sich auch die beiden Hochschulen an den Kosten für die Buslinie beteiligen“, so Köther.

Die neue Campuslinie ist auf ihrem Weg zu den Hochschulen nicht nur schneller als die bisherigen Busverbindungen, sondern sie ist auch so gut als möglich mit den wichtigsten Zugverbindungen am Hauptbahnhof abgestimmt.

In einem Jahr soll geprüft werden, ob die Buslinie von den Studierenden und Beschäftigten angenommen wird.

Stadt Hagen setzt auf 125 000-Euro-Toilette an der „Bohne“

27. September 2018

Trotz erheblicher Zweifel in der Politik plädiert die Hagener Verwaltung weiterhin dafür, am Rande des Wehringhauser Freizeit- und Erholungsraumes „Bohne“ für etwa 125 000 Euro eine neue Toilettenanlage zu errichten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die erheblichen Zweifel kamen der Politik doch erst in den Sinn, nachdem sie genau diese Planung einstimmig (!) beschlossen hatte. Auf die Idee, dass es wenig zielführend ist, alle möglichen Probleme auf engstem Raum zu konzentrieren, ist in den Kreisen unserer lokalen Denker (?) und Lenker niemand gekommen. Wie wäre es beispielsweise mit dem Vorschlag, den Methadon-Doktor nach Alt-Emst oder ins Fleyerviertel umzusiedeln?

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge!

27. September 2018

Simon Boccanegra – Oper in einem Prolog und drei Akten von Giuseppe Verdi

Kwang-Keun Lee (Simon Boccanegra). Fotograf: Klaus Lefebvre.

Am 29. September findet die erste Opernpremiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen statt (19.30 Uhr, Großes Haus): „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten). Eine Koproduktion mit dem Theater Lübeck.

Der Doge ist tot! Es lebe der Doge! Damit ließe sich die ganze Geschichte auf den Punkt bringen, die Verdi in seiner Oper über den Dogen Simon Boccanegra erzählt, der 24 Jahre – nicht ohne Gewalt – im Genua des ausgehenden Mittelalters herrschte, bevor er offenbar einem Giftmord zum Opfer fiel. In vorherrschend dunkle Klangfarben getaucht, verleiht Verdis Musik den Situationen aus Politik, Todesfeindschaft, Liebe und Unschuld, der Frage nach einer statthaften Vater-Tochter-Beziehung sowie einer musikalisch grandios ausgemalten Versöhnungsutopie im Tode der Erzfeinde eine unwiderstehliche Faszination.

Nur die Handlung der Oper, deren Verworrenheit unter Opernfans berühmt berüchtigt ist, hat wohl bisher verhindert, dass „Simon Boccanegra“ ebenso häufig gespielt wird wie etwa „La Traviata“ oder „Otello“ – ungleich berühmtere Werke Verdis aus der gleichen Zeit. Die Schwäche des Librettos offensiv und kreativ in einen Vorteil umzudrehen und Verdis musikalisches Meisterwerk für uns heute zugänglich zu präsentieren, ist Absicht der Regisseurin Magdalena Fuchsberger (und ihres Teams), die nichts Geringeres ankündigt, als mit „Simon Boccanegra“ den Abgesang des Patriarchats auf der Hagener Bühne zelebrieren zu wollen: Patriarchendämmerung im versöhnlichsten Verdi-Klang! Man darf gespannt sein.

Für die Ausstattung zeichnen Monika Biegler (Bühne), Kathrin Hegedüsch (Kostüme), Aron Kitzig (Video) verantwortlich, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster. Die musikalische Einstudierung und Leitung liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Joseph Trafton, Choreinstudierung: Wolfgang Müller-Salow, Dramaturgie: Francis Hüsers.

Es singen und spielen: Valentin Anikin, Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin / Andrea Kleinmann, Kwang-Keun Lee, Kenneth Mattice, Xavier Moreno, Dong-Won Seo, Richard van Gemert, Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 5.10. (19.30 Uhr); 14.10. (18.00 Uhr); 4.11. (15.00 Uhr); 17.11. (19.30 Uhr); 15.12.2018 (19.30 Uhr); 18.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 17.3. (18.00 Uhr); 10.4. (19.30 Uhr); 2.5.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Fotos von Annette Schönrock-Kliebisch

27. September 2018

Ausstellung zum Tag der offenen Tür am 7. Oktober 2018 im Kunst- und Atelierhaus

Beim Tag der offenen Tür am 7. Oktober präsentiert das Kunst- und Atelierhaus von 11 bis 17 Uhr die Fotografie als Kunstform. Annette Schönrock-Kliebisch zeigt unter dem Titel „Fotos …“ ihre Bilder von der „U-Bahn Berlin“ bis zum „Stand“.

„Das Spannende beim Fotografieren ist für mich, das Sehen“, erklärt die Hagenerin, die sich autodidaktisch in das Medium Fotografie eingearbeitet hat. „Die Motive, die ich fotografiere, sind oftmals so unscheinbar oder banal, dass sie von den meisten Menschen gar nicht wahrgenommen werden“, beschreibt Annette Schönrock-Kliebisch ihren Blick durch die Kameralinse auf die Welt. Die Detailaufnahmen lassen oft nicht erkennen, woher sie stammen und vielfach sind die technischen Elemente der Fotografie mit der Fantasie der Künstlerin und dem Spiel mit der Perspektive kombiniert. So entstehen unerwartete Bilder, die zum Verweilen einladen und die Fantasie der Betrachter anregen.

Ihre Motive findet Annette Schönrock-Kliebisch in Hagen und auf den Reisen, die sie gerne unternimmt. Ob Großstädte wie Berlin, Köln, Amsterdam oder Barcelona oder der Strand in ihrer zweiten Heimat in Nord-Holland, sie hat stets die Augen auf und die Kamera griffbereit, um Stoff zu sammeln für die Arbeit in ihrem Atelier 58, das sie seit 2015 in der vierten Etage im Kunst- und Atelierhaus hat. Einige Ergebnisse der Arbeit sind zu sehen am 7. Oktober 2018 von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus im ehemaligen Hotel Danne, Hochstraße 76. Die Ausstellung wird um 12 Uhr von der Künstlerin eröffnet.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

Mit Kopftuch

27. September 2018

Das Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-­Lippe (LWL) hat soeben eine neue DVD auf den Markt gebracht: „Vertrieben“.

Nein, es geht in diesem Film nicht um Syrer oder andere nahöstliche Flüchtlinge, sondern hauptsächlich um Migranten aus Schlesien. (…)

Ende der 1950er Jahre war schätzungsweise jeder vierte bundesrepublikanische Einwohner – wir sprechen somit von etwa 14 Millionen Menschen – ein Flüchtling, Vertriebener oder Übersiedler. Natürlich handelte es sich nach heutigem Sprachgebrauch um Migranten, denn sie haben ja dauerhaft ihre eigentliche Heimat verlassen und anderswo eine neue suchen müssen. (…)

„Man muß sich das so vorstellen: Sie kamen plötzlich an, sprachen anders, aßen anders, kleideten sich anders. So lief eine Reihe von Frauen in der Regel mit Kopftüchern herum. Die Flüchtlinge fielen sofort auf.“ (…)

Quelle: Wochenkurier

„Die richtigen Themen besetzt“

26. September 2018

Vergiftetes Lob aus Arnsberg – Aber Bezirksregierung und Hagener Verwaltungsvorstand weiter Hand in Hand gegen eine positive Entwicklung der Stadt

Wie können wir die Bevölkerung weiter treten? Die Bezirksregierung tagte gemeinsam mit Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen. Foto: Clara Berwe

Manchmal überlegt man ja zwei- oder dreimal, ob man eine Pressemitteilung der Stadtspitze überhaupt veröffentlichen soll. So wie in diesem bereits zwei Wochen alten Fall, der von Lobhudeleien geradezu überquillt.

Da will uns der Regierungspräsident weismachen, dass ihm „die weitere positive Entwicklung der Kommunen (…) sehr am Herzen“ liege. Dabei ist das Regierungspräsidium nur nachgelagerte Behörde und der Landesregierung gegenüber weisungsgebunden. Jener Landesregierung, deren Ministerpräsident Armin Laschet schon einmal vorsorglich angekündigt hat, sich im Falle des Dieselbetrugs und daraus resultierender möglicher Beschränkungen des Kfz-Verkehrs in bestimmten Stadtzentren über Gerichtsurteile hinwegzusetzen.

Oder das vergiftete Lob des Leiters der Kommunalaufsicht, Ferdinand Aßhoff, zum Haushaltsausgleich: „Mein Kompliment, dass Hagen das geschafft hat!“ Damit meint er wohl die Tatsache, dass Hagen mit 860 Millionen Euro auf Kosten der Bevölkerung zur Entlastung des Bundeshaushalts beigetragen hat. Gezwungenermaßen.

Den nachgeschobenen Satz „Wir werden Sie auf diesem Weg der Konsolidierung auch weiterhin mit Rat und Tat begleiten“ können die Hagener daher nur als Drohung empfinden, dass es wohl so weitergehen soll.

Irgendeine Form von Widerstand gegen solche Anmaßungen ist weder von Oberbürgermeister Erik O. Schulz noch von seinem Verwaltungsvorstand noch von einer übergroßen Mehrheit des Stadtrats zu erwarten. Lieber nehmen diese „Bürgervertreter“ neue Zumutungen aus Berlin und Düsseldorf in Kauf und bürden den Hagenern im Zweifelsfall die nächsten Steuererhöhungen auf.

Die gegenseitigen Streicheleinheiten im Wortlaut:

Viel Lob aus Arnsberg für gelungenen Haushaltsausgleich: Bezirksregierung tagt gemeinsam mit Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen

„Die weitere positive Entwicklung der Kommunen liegt mir sehr am Herzen – und da habe ich verständlicherweise gerade auch Hagen im Fokus!“ Mit diesen Worten bedankte sich Regierungspräsident Hans-Josef Vogel für die Einladung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz zur gemeinsamen Sitzung des Hagener Verwaltungsvorstandes mit der Führungsriege der Bezirksregierung Arnsberg am Dienstag (11. September) im Rathaus an der Volme.

In einem gut dreieinhalbstündigen, ausgesprochen offenen Austausch wurde schwerpunktmäßig über die Themen Haushalt, Schulentwicklung und Luftreinhaltung diskutiert. Insbesondere mit dem jüngst vorgelegten Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ – so der Regierungspräsident – habe die Volmestadt die richtigen Themen besetzt. Er sicherte der Hagener Verwaltungsspitze zu, sich bei der Umsetzung von einzelnen Maßnahmen unterstützend mit einzubringen.

Aktiv beratend zur Seite stehen wird die Bezirksregierung daneben auch bei der Schaffung von weiterhin dringend benötigten OGS-Plätzen in Hagen. Dabei will man gemeinsam nach Lösungen suchen, um möglichst rasch dem Elternwillen nach einer entsprechenden Betreuung nachzukommen.

Viel Lob gab es schließlich vom Leiter der Kommunalaufsicht, Ferdinand Aßhoff, für den erstmals seit 25 Jahren gelungenen Haushaltsausgleich: „Mein Kompliment, dass Hagen das geschafft hat! Wir werden Sie auf diesem Weg der Konsolidierung auch weiterhin mit Rat und Tat begleiten.“ Mit Blick auf die im Jahr 2021 auslaufende Förderung des Landes für Stärkungspaktkommunen wie Hagen ermahnte Aßhoff die Verwaltungsspitze aber auch, den konsequenten Sparkurs der vergangenen Jahre weiterhin beizubehalten.

Vortrag über Lemberg – das „Wien des Ostens“

26. September 2018

Zu einem bebilderten Vortrag über die ukrainische Stadt Lemberg lädt die Volkshochschule Hagen am Donnerstag, 27. September, um 19 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

Lemberg ist eine Stadt mit vielen Facetten: ein Sehnsuchtsort für viele Polen, die durch den polnischen Mythos vom Verlust der Stadt magisch angezogen werden und als Touristen die Stadt und das Umland bereisen. Die Altstadt steht auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Der historische Kern der Stadt bietet Eindrücke über die Herrschaftszeit der Habsburger und Polen, aber auch über die unterschiedlichen Bewohner (Polen, Juden, Ukrainer und Deutsche) und ihre Kulturen, die damals in der Stadt friedlich miteinander lebten.

Auch heute in der sogenannten „Ukraine-Krise“ leben in Lemberg unterschiedliche Kulturen friedlich miteinander. Doch für wie lange? Die ständigen militärischen Auseinandersetzungen, die bereits mehrere Todesopfer gefordert haben, und die Flüchtlingsströme aus den östlichen Gebieten um Donezk und Luhansk haben zu einem Umdenken in der Gesellschaft geführt. Zurzeit ist sich das Land nicht sicher, wie es mit den anderen Ethnien, speziell der russischen, umgehen soll.

Der Vortrag ist kostenlos. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.vhs-hagen.de, im VHS-Programm und unter Telefon 02331/207-3622.

„Leyla lieben“ (Leyla´yi sevmek)

26. September 2018

Komödie von Murat Isboga in türkischer Sprache mit deutschen Übertexten

Am 30. September gastiert das ‚Theater Halber Apfel‘ im Theater Hagen (18 Uhr, Großes Haus) mit der Komödie „LEYLA LIEBEN“ („LEYLA´YI SEVMEK“) von Murat Isboga – in türkischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Worum geht’s?: Er kennt sie nicht. Noch nicht! Doch er ist ihr auf den Fersen. Wie kann es sein, dass die Einwohnerzahl einer Stadt plötzlich auf eine Person zusammenschrumpft? „Ich bin nicht eifersüchtig! Meine Angst ist nur, wenn alle Menschen dich so sehen wie ich es tue. Glaube mir, sie müssten sich alle in dich verlieben.“

„Leyla lieben“ ist eine lyrisch-romantische Komödie von Murat Isboga und dem Theater Halber Apfel – eine Liebesgeschichte von einem jungen Mann und Leyla, die an einer Bushaltestelle beginnt und nicht mehr aufhört (Foto: Theater Halber Apfel).

Text und Regie: Murat Isboga | Mit: Aysun Karagöz (Leyla), Murat Isboga (Kenan), Sefa Yildiz (Cumali), Edanur Delibas (Aysem), Cansu Karagöz (Aksin Teyze), Büsra Harundag (Abiye Teyze), Senay Aksoy (Mine), Seda (Sarki)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Maria by Callas

26. September 2018

27.09.2018, 11:30 Uhr, Emil Schumacher Museum Hagen

Frankreich 2017, Regie: Tom Volf, 113 Min., Dokumentarfilm, OmU (engl. / franz.) mit Maria Callas, Eva Mattes, Fanny Ardant u. a.

Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin in „Maria by Callas“ ihre Geschichte erstmals in ihren eigenen Worten.

Dabei sind es weniger die Meilensteine ihrer Karriere, die die sensible Dokumentation beleuchtet, als vielmehr das, was diese besondere Frau in ihrem Tiefsten bewegte und welche Resümees sie aus den Ereignissen ihres Lebens zog. Sei es der Rausschmiss aus der Metropolitan Opera, die intensive, wenn auch schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung oder das ambivalente Schicksal, mit solch einer Begabung gesegnet zu sein.

Aus mannigfachem Archivmaterial webte Regisseur Tom Volf ein sehr persönliches Porträt des Weltstars. Den roten Faden bildet ein unveröffentlichtes TV-Interview von David Frost aus dem Jahre 1970. Um die Themen dieses Gesprächs arrangiert Volf einen immensen Reichtum an unterschiedlichsten Zeugnissen wie private Fotos und Videos, Aufzeichnungen ihrer Auftritte und Mediendokumente. In TV- oder Radiointerviews oder auch in ihren Briefen (gesprochen von Eva Mattes): Immer sind es die Worte von Maria Callas selbst, die ihr Leben erzählen. Kunstvoll vervollständigt wird die Erzählung durch insgesamt zehn ausgesungene Arien.

Eintritt: 6,50 € / ermäßigt 5 €, Reservierungen: T +49 2331 / 33 69 67 oder kino@pelmke.de

Karten bitte spätestens bis zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn abholen.

In Kooperation mit dem Kino Babylon des Kulturzentrums Pelmke

„Wir wollen, dass unsere schöne Stadt Hagen nicht an die AfD und andere rechte Kräfte verloren geht“

26. September 2018

Als Nachtrag zum Hinweis auf den Informer-Artikel von gestern das Schreiben der abgelehnten Bewerber um eine Mitgliedschaft in der Hagener SPD:

Offener Brief an A. Nahles und S. Hartmann (pdf)

Hagen: Rassismus in der SPD – jetzt rufen Migranten Andrea Nahles zur Hilfe

25. September 2018

51 Männer und Frauen aus dem nordrhein-westfälischen Hagen dürfen nicht Mitglied in der SPD werden. Sie alle sind Migranten und kritisieren, dass man ihr Beitrittsgesuch abgelehnt hätten, ohne zuvor mit ihnen zu reden. In einem ‚Offenen Brief’ wenden Sie sich an die Parteispitze: Andrea Nahles und NRW-Chef Sebastian Hartmann. (…)

Die Unterzeichner eint, dass sie im aktuellen Umgang einzelner in Ihrer SPD mit ihnen den alltäglichen Rassismus in Deutschland erfahren. „Wir hätten nie gedacht, dass dieser von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ausgehen könnte. Viele von uns haben bei den vergangenen Wahlen die SPD gewählt. Die SPD war immer für uns da. Doch leider wurden wir nun eines Besseren belehrt“, so der Wortlaut. Die 51 Bewerber wollen dazu beizutragen, dass die SPD – auch in Hagen – zu einer vielfältigen, zu einer pluralen Partei werde, die sich für alle Hagenerinnen und Hagener einsetze. Die Unterzeichner beklagen, dass mit ihnen bis heute kein offizieller Vertreter der SPD Hagen oder des Ortsvereins Wehringhausen das Gespräch gesucht habe. (…)

Ein besonders „erbärmliches Bild“, so die Unterzeichner, würden in dieser Causa der Vorsitzende des Hagener Unterbezirks, Timo Schisanowski, und Claus Homm, Geschäftsführer des Unterbezirks, abgeben. „Ihr Vorgehen ist unfassbar für uns. Wir werden nunmehr gegen die Entscheidung den Landesverband NRW anrufen. Es ist traurig, dass es überhaupt so weit kommen muss“, heißt es ferner im ‚Offenen Brief’. (…)

Bereits am kommenden Samstag, 29. September, wollen sich die Beitrittswilligen mit der Parteispitze in Hagen ins Gespräch kommen. Ob diese zusagt? Auf diese Frage und jene, wie sie zu den Vorwürfen im ‚Offenen Brief’ stehen, ist seitens der Bundes- und Landes-SPD auf Rückfrage telefonisch zunächst keine Antwort zu erhalten. Man wolle sich später per E-Mail melden.

Die Medien sind im ‚Offenen Brief’ ebenfalls eingeladen – alle, nur nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der in Hagen erscheinenden ‚Westfalenpost’. „Wir möchten dort den ungeheuerlichen Vorwürfen, die seitens der Parteiführung der Hagener SPD in der Westfalenpost geäußert wurden, entgegentreten“, heißt es im Schreiben. Die Redaktion habe, so die Unterzeichner, vor der Berichterstattung über sie nicht das Gespräch mit ihnen gesucht. So heißt es dazu im ‚Offenen Brief’: „Der Westfalenpost-Journalist Martin Weiske hat – wie schon die SPD-Führung in Hagen – keinen Kontakt mit uns aufgenommen, aber über uns Ungeheuerliches geschrieben. Die Westfalenpost und Herr Weiske sind aus diesem Grund ausdrücklich nicht zu unserem solidarischen Grillfest eingeladen.“ (…)

Quelle: Informer

Auch Hagener Firma zieht Arbeitsbühne aus Hambacher Forst ab

25. September 2018

Das Hagener Unternehmen Peter Cramer hat eine ihrer Arbeitsbühnen aus dem Hambacher Forst abgezogen. Die war dort von der Polizei bei der umstrittenen Räumung des Camps von Braunkohlekraftwerks-Gegnern eingesetzt worden – ohne das Wissen des Hagener Unternehmens.

Zuvor hatte schon der Düsseldorfer Arbeitsbühnen-Vermieter Gerken seine Gerätschaften, die von der Polizei genutzt wurden, aus dem Hambacher Forst abziehen lassen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Bundesbürger gegen Rodung

Wenn es nach dem Willen der Bundesbürger geht, ist die Sache klar: RWE würde den Hambacher Forst nicht weiter roden, bis die Kohlekommission ihre Arbeit beendet hat, und Deutschland würde außerdem bis spätestens 2030 aus der Kohle aussteigen.

Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Kampagnennetzwerks Avaaz, die Klimareporter° in Auszügen vorliegt.

Demnach wollen drei Viertel der Deutschen, dass es während der laufenden Gespräche zum Kohleausstieg keine Rodungen im Hambacher Wald gibt. Dabei befürworten 51 Prozent den Rodungsstopp sogar “sehr”. 25 Prozent stimmten “eher” zu. 22 Prozent sprachen sich hingegen für weitere Rodungen aus.

Noch deutlicher sind die Zahlen bei der Frage nach einem raschen Kohleausstieg. Knapp drei Viertel der Befragten sprechen sich dafür aus. Dabei sind 46 Prozent für einen Ausstieg “bis spätestens 2025” und 27 Prozent “bis spätestens 2030”.

Für einen Ausstieg “später als 2040” sprechen sich nur zwei Prozent aus. Dass Deutschland gar nicht aus der Kohle aussteigen soll, meinen lediglich zwölf Prozent.

Emnid fragte auch danach, wie die Unterstützer der derzeitigen Regierungsparteien CDU und SPD zum Kohleausstieg stehen. Interessanterweise ist bei ihnen die Unterstützung für einen zügigen Ausstieg noch größer als in der Gesamtbevölkerung: Jeweils gut 80 Prozent sprechen sich für ein Ende der Kohleverstromung bis spätestens 2030 aus.

“Die Regierung hingegen scheint den Hambacher Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen”, kommentierte Christoph Schott von Avaaz die Umfrageergebnisse. “Es geht nicht um ein kleines Waldstück bei Köln, sondern um die Zukunft der deutschen Klimapolitik.”

Quelle: klimareporter

Mieten steigen in Hagen nicht so stark wie im Ruhrgebiet

25. September 2018

In Hagen sind die Mieten geringer gestiegen als in anderen Ruhrgebiets-Großstädten. Die Steigerungsrate betrug hier acht, in Dortmund 25 Prozent. (…)

Quelle: wp.de

Interreligiöser Spaziergang in Hagen

25. September 2018

Mittwoch, 26.09.2018 um 14:00 Uhr

In Hagen gibt es viele verschiedene Glaubensgemeinschaften. Darunter auch die 3 großen, sogenannten „abrahamitischen Religionen“, Judentum, Christentum und Islam. Um die Grundzüge dieser in Hagen gelebten Weltreligionen kennenzulernen, lädt das Kommunale Integrationszentrum interessierte Hagener am 26.09.18 zu einem interreligiösen Spaziergang ein.

Der Spaziergang startet um 14:00 Uhr in der griechisch-orthodoxen Kirche, Elfriedenhöhe 1, 58095 Hagen. Nach deren Besichtigung geht es weiter zur Jüdischen Gemeinde Hagen. Beendet wird der Spaziergang nach dem Besuch der Islamischen Gemeinde Hagen e. V. gegen 18:00 Uhr.

Die Teilnehmer erhalten erste Einblicke in das jeweilige Gemeindeleben sowie die in der dortigen Gemeinde gelebten Glaubensvorstellungen und haben Gelegenheit Fragen zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bis zum 19.09. bevorzugt per E-Mail an zeki.boran@stadt-hagen.de oder telefonisch unter 02331/207-5804 im Kommunalen Integrationszentrum wird gebeten.

Hagener Schätze des Jugendstils

25. September 2018

Führung im Hohenhof und am Stirnband
Mittwoch, 26.09.2018 von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr

Nachdem der Kunstmäzen und Kulturreformer Karl Ernst Osthaus (1874-1921) 1902 sein privates Museum Folkwang in Hagen eingeweiht hatte, begründete er 1906 die Künstlerkolonie Hohenhagen.

Bezug nehmend auf die Idee des Großherzogs Ernst Ludwig in Darmstadt, der die Mathildenhöhe initiiert hatte, lud Osthaus ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um deren individuelle Gebäude-entwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ sein Wohnhaus, den Hohenhof, von dem belgischen Künstler-Architekten Henry van de Velde 1906/08 erbauen. Heute zählt der Hohenhof architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende und ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk. Von der Architektur bis zur kompletten Inneneinrichtung gestaltete Henry van de Velde in Absprache mit dem Bauherrn Osthaus das Gebäude „aus einem Guss“.

Eintritt: plus Führungsgebühr 9 Euro, Anmeldung unter 0 23 31/207 3622, Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen

„Wehret der Normalisierung“

24. September 2018

Das Mitglied des Europäischen Parlaments Dietmar Köster (SPD) aus Wetter hat wegen der Teilnahme eines AfDlers die Diskussion an einer Wittener Schule abgesagt. In einem Offenen Brief begründet er seine Entscheidung:

Sehr geehrter Herr Immenhauser,
liebe Schüler*innen,

zunächst bedanke ich mich für die Einladung zu Ihrer oben genannten Veranstaltung, an der ich gerne teilnehmen würde, um mit Ihnen und den Schüler*innen über die Zukunft Europas zu diskutieren.

Gestern erfuhr ich, dass an der Veranstaltung ein Vertreter der AfD teilnehmen soll. Wie ich Ihnen bereits telefonisch mitgeteilt habe, halte ich die AfD für eine antidemokratische und europafeindliche Partei, die völkisch-national ausgerichtet ist und menschenfeindlich agiert.

Mit Vertretern einer solchen Partei mache ich mich nicht gemein. Daher kann ich an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen. Sollte der Vertreter der AfD ausgeladen werden, bin ich natürlich gerne bereit, an der Diskussionsrunde mitzuwirken.

Ich halte es für falsch, solchen faschistoiden Parteien wie der AfD ein Forum zu bieten, wo sie Ihren Unsinn in Form von Verschwörungstheorien, Größenwahn und Hass verkünden können. Oft wird behauptet, man müsse die Argumente der Faschisten bloßstellen und sie so entkräften. Ich halte das für wenig überzeugend. Diese Strategie verfolgt man seit längerer Zeit und das Ergebnis ist ein Erstarken der Nationalisten. Natürlich muss man immer wieder darauf hinweisen, dass Rassismus, Deutschtümeleien und Nationalismus eine Gefahr für Demokratie und Frieden und Menschenrechte sind. Nationalisten haben nie die Lebenslagen der Menschen verbessert sondern Katastrophen herbeigeführt. Wenn ich die AfD als eine „normale“ demokratische Partei betrachte, mit der man sich wie mit anderen demokratischen Parteien auseinandersetzt, hat die Demokratie bereits verloren. Denn Faschismus ist keine Meinung. Faschismus ist ein Verbrechen.

Es darf keine Relativierung der Gefahren geben, die vom Rechtsextremismus ausgehen. Der Rechtsextremismusforscher Wilhelm Heitmeyer sagte kürzlich in einem Interview, die Formel “Wehret den Anfängen“ sei überholt. Heute müsse es heißen „Wehret der Normalisierung“. Eine Veranstaltung mit Vertretern der AfD würde zu einer Normalisierung des Rechtsextremismus beitragen.

Hinzu kommt, dass es der AfD gar nicht um die besseren Argumente geht. Sie instrumentalisiert Ängste vieler Menschen zum Beispiel vor sozialem Abstieg für ihre rassistischen Parolen gegen Menschen, die vor Kriegen oder politischer Verfolgung fliehen oder einfach nach Europa migrieren. Dieser Nationalismus hat Europa und die Welt bereits zweimal in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts in die Katastrophe gestürzt. Jetzt reicht es!

Spätestens seit den Vorfällen in Chemnitz müsste für jeden klar sein, dass die AfD keine normale demokratische Partei ist. Sie paktiert mit offen gewaltbereiten Faschisten und findet nichts dabei mit Leuten durch die Straßen zu ziehen, die „Adolf Hitler“ und „nationaler Sozialismus“ skandierten und Menschen, die als nichtzugehörig definiert werden, durch die Stadt jagten. Sie zeigt Verständnis für Aufmärsche, in deren Kontext wieder Steine in ein jüdisches Restaurant flogen. Alle scheinbaren Distanzierungen der AfD von gewaltbereiten Faschisten sind unglaubwürdig und taktisch. Sie spielen die Biedermänner. In Wirklichkeit wollen sie die Demokratie und Europa zerstören. Damit entfällt für mich jede Grundlage einer Diskussion. Wir können nach Chemnitz nicht einfach zur politischen Tagesordnung übergehen, als sei nichts geschehen! Schluss mit der Beschwichtigungsrhetorik! Der Faschismus muss geächtet werden! Er ist nicht Teil der demokratischen Gesellschaft!

Der Sozialphilosoph Adorno schrieb: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten“. Das ist so aktuell wie selten zuvor!

Mein politischer Antrieb war und ist nach wie vor das Versprechen nach dem 2. Weltkrieg „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ Dem bin ich verpflichtet!

Alle demokratisch gesinnten Menschen sollten den neuen und alten Nazis mitteilen, dass sie nicht willkommen sind. Weder in Schulen, noch bei politischen Debatten demokratischer Parteien oder anderswo!

Mit besten antifaschistischen Grüßen
Dietmar Köster

Menschenverachtende Systeme und Organisationen erkennen

23. September 2018

Mehr als 30.000 Besucher bislang bei der Wanderausstellung „NS-Jugend“

Schüler führen Schüler durch die Ausstellung NS-Jugend (Foto: Stadt Hagen)

Sie ist nach wie vor ein Renner des Stadtmuseums Hagen: Die Wanderausstellung zum Thema „Jugend im Nationalsozialismus“. Seit 2009 war sie bislang an 25 Stationen zu sehen und hat mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher angelockt.

Das Thema ist heute aktueller denn je, denn der Rechtsextremismus ist in Deutschland nach wie vor ein gravierendes Problem. Zuletzt haben der NSU-Prozess und die Ereignisse in Chemnitz gezeigt, wie verbreitet rechtsextremes Gedankengut ist, wie offen und in welch hohem Ausmaß mittlerweile mobilisiert werden kann und auch unmissverständlich dargelegt, wie groß die Gefahr ist, die davon ausgeht. Bei der Mobilisierung stehen insbesondere Jugendliche als mögliche Ansprechpartner im Vordergrund.

Vornehmlich wird die Ausstellung an Schulen und Bildungseinrichtungen ausgeliehen, doch war sie auch schon an anderen Orten zu sehen, so beispielsweise im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Obwohl die Ausstellung hauptsächlich an verschiedenen Schulen im Hagener Raum gezeigt wurde, so ist ihr Einsatz nicht auf die Stadt beschränkt. Auch an den Bodensee und nach Norddeutschland wurde sie schon verschickt.

Das Interesse an der Ausstellung ist nach wie vor ungebrochen. Die nächsten Ausstellungsorte stehen bereits fest. Noch im September wird sie im Rahmen einer Projektwoche an der Lieselotte-Funcke-Schule in Hagen gezeigt und danach an das Fichte-Gymnasium, Albrecht-Dürer-Gymnasium, Ricarda-Huch-Gymnasium und die Gesamtschule Eilpe ausgeliehen.

Aus der Beschäftigung mit dem historischen Thema lassen sich Erkenntnisse gewinnen und Einstellungen ableiten, die dazu beitragen, Strukturen antidemokratischer, menschenverachtender und selbst vor Gewalt nicht zurückschreckender Systeme und Organisationen zu erkennen und dagegen zu sensibilisieren.

Die Ausstellung besteht aus 20 einfach aufzubauenden Displays, der Zeitaufwand dafür beträgt nicht mehr als eine Stunde. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es das passende Unterrichtsmaterial dazu. Wer Interesse hat, kann sich beim Stadtmuseum Hagen (Telefon 02331/207-3603) melden. Die Ausleihe ist kostenlos.

Sparkassen-Chef fordert: Schlossspiele wieder auf Schlosshof

23. September 2018

Auch in diesem Jahr besuchten rund 5000 Gäste die Hohenlimburger Schlossspiele. Dabei gab es rückblickend auf die 64-jährige Geschichte zwei Alleinstellungsmerkmale: erstmals fanden die Spiele im Schlossgarten statt. Und erstmals blieben die Toilettenanlagen im Schloss-Innenhof für die Besucher verschlossen. Denn der Hausherr, Fürst Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg, gewährte keinen Zutritt. (…)

„Wir haben damals gemäß unserer Satzung in einem vertretbaren Rahmen den Freundeskreis Schlossspiele unterstützt, der im Schlosshof und im Fürstensaal die Schlossspiele durchführt. Wir haben damals nicht einer Privatperson die Toilettenanlagen finanziert“, betont Frank Walter, Vorstand der Sparkasse Hagen-Herdecke. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Läßt sich der Aristokrat sein Klopapier etwa auch noch sponsern?

Herbe Kritik aus SPD Hagen an Andrea Nahles im Fall Maaßen

22. September 2018

Gegenwind aus Hagen für SPD-Parteichefin Andrea Nahles: Die Beförderung von Hans-Geog Maaßen sorgt für großen Ärger an der Parteibasis. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Pleite mit Nahles war absehbar. Aber niemand von jenen Protagonisten der Hagener SPD, die sich jetzt mokieren, hatte im April dieses Jahres die Gelegenheit wahrgenommen, sich die Position von Nahles‘ Gegenkandidatin zur Wahl des Parteivorsitzes, Simone Lange, bei ihrem Besuch in Hagen anzuhören. Auf die Führungskräfte der hiesigen Sozialdemokraten trifft das Bonmot von Wolfgang Neuss zu: Es genügt nicht nur, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein sie auszudrücken!

Siehe dazu:

Viel Beifall für Nahles-Konkurrentin in Hagen-Hohenlimburg

Simone Lange kommt nach Hagen

Und zum Grundsätzlichen:

Mehr Faschismus wagen?

Rudolf Diels, 1933 erster Chef der Gestapo, soll frühzeitig belastende Akten über NS-Größen ins Ausland geschafft haben, um Druck ausüben, seine Karriere absichern und sich selbst schützen zu können. Was – möchte man unweigerlich fragen – könnte Hans-Georg Maaßen in der Schublade haben, dass ihm Merkel und Nahles (womöglich auch Seehofer) gefällig sind, und er seinen Raubbau an der Demokratie fortsetzen kann?

Ein solcher Einstieg gehört sich nicht, hört man die Gralshüter politischer Umgangsformen aufheulen. Und zynisch ist er auch. Aber Zynismus ist das Mindeste, was man sich als Reaktion auf den Maaßen-Deal gönnen sollte. Die SPD kann es drehen und wenden, wie sie will – sie hat eine skandalöse Entscheidung geschluckt, indem sie der Versetzung des obersten Verfasserschützers auf den Posten eines Staatssekretärs im Innenministerium ihren Segen gibt, statt der Koalition eine Absage zu erteilen. Es ist inzwischen nicht nur schwer rufschädigend, dieser Verbindung noch anzugehören – es ist eine Frage des Anstandes zu gehen. Doch offenbar sind davon in der SPD-Spitze nur noch Reste vorhanden. (…)

Quelle: der Freitag

Baumwipfelpfad kommt auch ohne Hotelzimmer in Hasper Wald

21. September 2018

Die Investoren des Baumwipfelpfades halten, obwohl eine Realisierung der baumelnden Waldhotelzimmer an diesem Standort aus planungsrechtlichen Gründen nicht möglich ist, an ihren Ideen für einen hölzernen Steg durch die Kronen des Hasper Waldes zwischen Hinnenwiese und Kaiser-Friedrich-Turm fest. Das hat am Mittwoch ein Spitzengespräch im Hagener Baudezernat ergeben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Korrekterweise hätte die Überschrift lauten müssen: Baumwipfelpfad kommt noch lange nicht. DW-Tipp: Er kommt überhaupt nicht.

Hagen setzt auf die Internationale Gartenausstellung 2027

21. September 2018

Die Stadt Hagen möchte zu einem Teil der Internationalen Gartenaussstellung (IGA) im Jahr 2027 in der Metropolregion Ruhr werden. Diesen einhelligen Grundsatzbeschluss hat der Stadtentwicklungsausschuss gefasst und damit gleichzeitig beschlossen, in den kommenden zehn Jahren jeweils 31 873 Euro für das administrative Budget des Projektes zur Verfügung zu stellen – in Summe also knapp 320 000 Euro.

Und das nur fünf Tage nachdem die Stadt sich unter anderem wegen einer Steigerung des Jahresetats für den Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre um gerade einmal 6000 Euro für den Ausstieg aus der Gesellschaft ausgesprochen hat. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nach Lektüre des Artikels stellt der geneigte Leser fest: Alles nur heiße Luft. Passend dazu ausgewählt ist das Foto, auf dem sich drei mehr oder weniger bekannte Herren auf ihren neuen Liegebänken fläzen.

Rat sagt Ja zu verkaufsoffenem Sonntag in Hohenlimburg

21. September 2018

Kommt jetzt keine Klage der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi dazwischen, dann steht dem verkaufsoffenen Sonntag zum Hohenlimburger Bauernmarkt am 30. September nichts mehr im Wege. In einer Sondersitzung hat der Hagener Rat am Donnerstag mit 43 Ja- und 5 Nein-Stimmen die entsprechende ordnungsbehördliche Verordnung verabschiedet. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Mit der Themenauswahl, die zur Einberufung von Sondersitzungen führt, zeigen OB und Rat, was sie in dieser Stadt für wirklich dringend halten.

„Theater Hautnah“ wird zur „Werkstatt-Probe“

21. September 2018

Die erste Opern-Premiere in dieser Spielzeit im Theater Hagen ist „Simon Boccanegra“ von Giuseppe Verdi (Premiere: 29.9.2018, 19.30 Uhr, Großes Haus; Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ (ehemals „Theater Hautnah“) am 24. September 2018 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.00 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und diese Neuinszenierung und einem Gespräch mit dem Produktionsteam. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Matthäus Kita-Kinder sähen und ernten im neuen Gewächshaus

21. September 2018

Die Erzieherinnen und Kinder des Bewegungskindergarten der Ev.-Luth. Matthäus-Kirchengemeinde Hagen sind seit vielen Jahren dem „Pluspunkt Ernährung“ treu. Neben den ausgewogenen und kindgerechten Mahlzeiten, sowie regelmäßigen gemeinsamen Frühstück mit viel von den Kindern geschnittenen Obst und Gemüse, wird viel wert darauf gelegt, dass die Kinder lernen, wo ihr Essen den eigentlichen Ursprung hat. In den Hochbeeten werden saisonabhängig Kartoffeln, Kürbisse, Erdbeeren etc. von den Kindern gepflanzt, gegossen, beim wachsen beobachtet und geerntet.

Mit dem neuen Gewächshaus hat die KiTa nun die Möglichkeit, noch intensiver am Thema Ernährung praktisch und pädagogisch arbeiten zu können. Das von den Kindern durch Mithilfe der Erzieherinnen angepflanzte Obst und Gemüse kann nun unabhängiger von Jahreszeit, Wetter und Umwelteinflüssen vom Samen bis zur verwertbaren Frucht begleitet werden.

Mit einem finanziellen Zuschuss über 1.500€ der Sparkassenstiftung in Person von Thorsten Irmer (2 v.l.) und tatkräftiger Unterstützung der Eltern beim Aufbau war es dem Förderverein (Vorsitzender Paul Kahrau; 1 v.l.) möglich, dieses Projekt in den letzten Wochen zu stemmen.

Um solche und andere Projekte weiter finanzieren zu können findet am 6. Oktober zwischen 14-16 Uhr im Gemeindehaus der Matthäus-Kirchengemeinde eine Kleiderbörse statt, zu der wir alle herzlichst einladen.

Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe

20. September 2018

VHS-Führung im Hohenhof

Zu einer Führung zu dem Thema „Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“ mit Dr. Elisabeth May durch den Hohenhof lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) in Kooperation mit dem Osthaus Museum am Mittwoch, 26. September, von 16 bis 17 Uhr ein.

Das von Karl Ernst Osthaus gemeinsam mit dem Deutschen Werkbund initiierte „Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe“ war ein innovativer Museumstyp im 20. Jahrhundert. Ausgehend von der Kritik an den ästhetisch überformten Gegenständen des Historismus, verfolgten Osthaus und der Deutsche Werkbund das Ziel, die Herstellung und Verbreitung modernen Designs voranzutreiben und in Ausstellungen zu zeigen.

Das Deutsche Museum war mit der ersten Sammlung zeitgenössischen Designs ein Markstein in der Geschichte des „Industrial Design“. In den Ausstellungsräumen des Hohenhofs erinnern unter anderem Exponate des Hagener Handfertigkeitsseminars oder der Hagener Silberschmiede an dieses ungewöhnliche Museum.

Der Treffpunkt ist vor dem Hohenhof, Stirnband 10. Der Eintritt von 9 Euro wird vor Ort in bar kassiert. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1084 erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.


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