Archive for März 2017

Der Druck steigt weiter

31. März 2017

FernUni: Zur aktuellen Situation türkischer Hochschulen

In der Türkei wächst der Druck auf die Hochschulen und ihre Beschäftigten. Dr. Utku Sayin, zurzeit Gastwissenschaftler an der FernUniversität in Hagen, berichtet am Mittwoch, 12. April, aus eigenem Erleben über die aktuelle Situation in seiner Heimat.

Zu seinem Vortrag „Human Rights in the Academy. Zur aktuellen Situation von Hochschulangehörigen in der Türkei“ von 14 bis 16 Uhr im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, Räume 4 und 5, sind alle Hochschulangehörigen eingeladen. Auch externe Gäste sind willkommen. Veranstalter ist das Lehrgebiet Bildung und Differenz.

Dr. Utku Sayin, früherer Assistent Professor an der türkischen Mustafa Kemal Universität, ist einer von über 2.000 Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Academics for Peace-Petition. Viele von ihnen wurden festgenommen oder aus dem Dienst entlassen, anderen wurde die Teilnahme an akademischen Aktivitäten im Ausland verweigert. Auch Sayin ist massiven beruflichen Nachteilen ausgesetzt.

Er wurde hierzu bereits von deutschen und türkischen Medien interviewt. Von Januar bis April 2017 ist er als Gastwissenschaftler im Lehrgebiet Bildung und Differenz von Prof. Dr. Katharina Walgenbach tätig. Seinen Vortrag hält er auf Türkisch, für eine Übersetzung ins Deutsche ist gesorgt.

In der Türkei werden Universitäten geschlossen, Hochschulangehörige entlassen, Rektoren und Dekane abgesetzt, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Ausreise verboten. Hunderte Beschäftigte an Hochschulen wurden verhaftet.

Zahlreiche Wissenschaftsorganisationen wie der DAAD oder die European University Association äußerten sich besorgt über die Einschränkung akademischer Freiheiten und Menschenrechte an türkischen Universitäten. „Die tiefen, offenbar skrupellosen Einschnitte in die akademischen Freiheiten durch die türkische Regierung machen uns alle fassungslos. Wir protestieren gegen dieses Vorgehen auf das Schärfste“, so der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler, im Juli 2016.

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Unternehmen TMA zieht als Mieter in die Enervie-Zentrale ein

31. März 2017

Enervie hat einen Mieter gefunden, der in die frei gewordenen Flächen in der Zentrale auf Haßley einzieht. TMA übernimmt 1000 Quadratmeter.

Die Restrukturierung des 2015 in eine Krise geratenen heimischen Energieversorgers Enervie ist in vollem Gange. Während der Konzern sich wirtschaftlich mehr und mehr erholt und Erfolge beim Schuldenabbau verzeichnen kann, werden bis 2019 rund 425 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen. Das hatte schon im vergangenen Jahr Auswirkungen auf die in den Augen vieler Kritiker überdimensionierte Konzern-Zentrale, die Enervie 2014 auf Haßley eröffnete. Eine komplette Etage (1800 Quadratmeter) wurde angesichts des Mitarbeiter-Abbaus überflüssig. (…)

Quelle: wp.de

Naturschützer fürchten um Hagens schönste Allee

31. März 2017

Geschützte Kastanienbäume sind in Haspe gekennzeichnet. Doch niemand will es gewesen sein. Ein Rätsel um Hagens schönste Allee. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu auch einen DW-Beitrag von 2012:

Verwaltung sägt sich selbst ab
Pappelallee an der Hasper Büddinghardt bleibt

Letzte Vorstellung von „Die Csárdásfürstin“

31. März 2017

Szenenfoto (v.l.n.r.): Rainer Zaun, Veronika Haller, Kisun Kim, Kenneth Mattice. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Am Sonntag, 2. April 2017, 15.00 Uhr, findet die letzte Vorstellung der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán im Theater Hagen (Großes Haus) statt. Dieses beliebte Werk sorgt mit seiner berührenden wie mitreißenden Musik, mit seinen unvergesslichen Gesangsnummern wie »Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht«, »Tanzen möchte‘ ich, jauchzen möcht‘ ich«, »Nimm Zigeuner deine Geige«, immer wieder für beste Unterhaltung.

In der Inszenierung von Holger Potocki und der Ausstattung von Bernhard Niechotz singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel: Marilyn Bennett, Werner Hahn, Veronika Haller, Maria Klier, Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Rainer Zaun u.a.; Chor, Ballett und Statisterie des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Drohen 40 Kündigungen?

30. März 2017

Unruhe in der Douglas-Belegschaft

Mitarbeiter des Unternehmens Douglas berichten von 40 Kündigungen, die anstehen sollen. Der Konzern dementiert. Man habe sogar eingestellt. (…)

Quelle: wp.de

„Telemann, der Blumenfreund“

30. März 2017

Siebtes Kammerkonzert im Auditorium des Kunstquartiers

Im siebten Kammerkonzert unter dem Titel „Telemann, der Blumenfreund“ am Sonntag, 2. April 2017 (Beginn 11.30 Uhr) im Auditorium im Kunstquartier Hagen stehen hauptsächlich Werke aus dem vielfältigen Oeuvre des Barockmeisters Georg Philipp Telemann auf dem Programm, der vor 250 Jahren starb.

Von diesem Komponisten erklingen das „Pariser“ Quartett g-Moll für zwei Querflöten, Violoncello und Basso continuo, die Sonate G-Dur für zwei Querflöten und aus der „Tafelmusik“, Teil 2 das Quartett für zwei Querflöten, Fagott und Basso continuo. Ferner wird von Carl Philipp Emanuel Bach die Triosonate D-Dur für zwei Querflöten und Basso continuo präsentiert. Die Interpreten sind: Beate Sobiesinsky-Brandt und Annette Kern (Flöte), Friedhelm Grote (Fagott), Isabel Martin (Violoncello) und Steffen Müller-Gabriel (Cembalo).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Dr. Christine Kracht gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird sich mit dem „Selbstporträt“ der 1979 in Hagen verstorbenen Künstlerin Toni Farwick beschäftigt.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagener Sozialdemokraten trauern um Magdalene Hoff

30. März 2017

Die Hagener SPD trauert um Magdalene Hoff. Die renommierte Europa-Politikerin aus Hagen ist im Alter von 76 Jahren verstorben. (…)

Quelle: wp.de

FernUni: Aus für Eintrittsgeld

29. März 2017

Oberverwaltungsgericht Münster erklärt Grundgebühr der FernUniversität für unzulässig

Die Grundgebühr im alten Gebührenmodell der FernUniversität in Hagen ist nach Ansicht des Oberverwaltungsgerichts in Münster zwar von der Hochschulabgabenverordnung aber nicht vom Gesetz gedeckt. Das machte das Gericht nach der Anhörung am Dienstag, 28.März 2017, in seiner mündlichen Urteilsverkündung klar. Die schriftliche Begründung liegt noch nicht vor. Das Gericht hat damit das Urteil des Verwaltungsgerichtes Arnsberg vom April 2015 bestätigt.

Die FernUniversität in Hagen hatte zum Sommersemester 2014 im damaligen Gebührenmodell die Kosten für die allen Studierenden gleichermaßen zur Verfügung stehende Infrastruktur in einer Grundgebühr von 50 Euro pro Semester zusammengefasst. Gleichzeitig war der Beitrag für Studienmaterial und Betreuung von 20 Euro auf 12,50 Euro je belegter Semesterwochenstunde reduziert worden. Vor allem die große Mehrheit der in der Regelstudienzeit Studierenden profitierte von dieser neuen Regelung.

Allerdings hatten sieben Studierende gegen die Grundgebühr vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg geklagt und gewonnen. Die FernUniversität in Hagen hatte nach Prüfung der Urteilsbegründung zwar Berufung eingelegt. Sie hatte aber ebenso ihr Gebührenmodell wieder auf ein Verfahren ohne Grundgebühr umgestellt. Die Studierenden zahlen seit dem Wintersemester 2015/16 wieder 20 Euro pro belegter Semesterwochenstunde.

Für die klagenden Studierenden bedeutet das Urteil, dass sie die Grundgebühr nicht zahlen müssen. Für alle anderen Studierenden hat das Urteil jedoch keine Auswirkungen, da sich seine Wirkung unmittelbar nur auf die Kläger erstreckt.

Ballettmatinée: „Satisfaction“

29. März 2017

Samstag, 1. April 2017 um 11 Uhr im Theater Hagen

Die zweite Ballettpremiere des Theater Hagen in dieser Saison und gleichzeitig die letzte unter der Ballettdirektion von Ricardo Fernando bildet einen Abend mit zwei Uraufführungen und einer Hagener Erstaufführung unter dem Titel „Satisfaction“ (Premiere am 8. März 2017, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Die Choreographen sind Stéphen Lelattre, Cayetano Soto und Ricardo Fernando (Szenenfoto: Leszek Januszewski).

Eine Einstimmung zu dieser Premiere bietet die Ballettmatinee am Samstag, 1. April 2017, Beginn 11 Uhr, im Großen Haus des Theater Hagen. Die Choreographen und weitere Produktionsbeteiligte sowie Dramaturgin Maria Hilchenbach werden die Werke vorstellen, ergänzt von Präsentationen einzelner Ausschnitte aus dieser neuen Ballettproduktion durch die Hagener Compagnie.

Der Eintritt ist frei.

Hohenlimburg trauert um Marie Schumann

29. März 2017

Die große Dame der Hohenlimburger Kommunalpolitik ist im Alter von 95 Jahren verstorben

Marie Schumann war über Jahre und das Jahrzehnte das politische Herz von Hohenlimburg und eine Verfechterin der Faszination eines vereinten Europas: willensstark und unbeugsam. Dabei aber stets fair und herzlich. Auch im Umgang mit dem politischen Gegner. (…)

Deshalb war es für sie auch eine Selbstverständlichkeit, im Jahr 1975 das Amt der Bezirksvorsteherin zu übernehmen, das sie bis zur Kommunalwahl im Jahr 1989 mit Klugheit und Sachverstand über alle Parteigrenzen hinweg im Sinne der Hohenlimburger Bürger ausübte. So pflegte sie zu ihrem christdemokratischen Stellvertreter Josef Bieke freundschaftliche Kontakte, so dass das Duo an der Spitze der Hohenlimburger Kommunalpolitik als „Marie und Josef“ in die Geschichte einging.

Auch nach ihrem Abschied aus der Kommunalpolitik kämpfte sie mit unverminderten Engagement an der Seite der Hohenlimburger Bürger. So im Herbst 1991, als die Fusion von Hoesch und Krupp und dem damit verbundenen Abbau von Arbeitsplätzen die Stadt an der Lenne wie ein Erdbeben erschütterte. Damals stand sie stets in vorderster Reihe neben den Betriebsräten Wolfgang Timm oder Gerold Vogel und ließ ihre guten Kontakte bis in die NRW-Ministerien spielen. (…)

Quelle: SPD Hohenlimburg

Frühlingsausgabe der Seniorenzeitung erschienen

29. März 2017

Die Frühlingsausgabe der Seniorenzeitung Junges Altes Hagen beschäftigt sich in der Titelgeschichte mit einem aktuellen brisanten Thema: der wachsenden Altersarmut durch kontinuierlich sinkende Renten, die auch auf Hagen ihre Auswirkungen hat.

Im Prominenten-Interview stellt die Zeitung mit Dr. Hajo Schmidt einen Friedensforscher im Unruhestand vor. Ein Kurzportrait gibt Auskunft über Dr. Andreas Backes, dem Chefarzt für Geriatrie am St.-Josefs-Hospital. Im letzten Stück des Seniorentheaters am Theater Hagen spielten zwei junge Flüchtlinge mit und sorgten für heitere Momente: In der Seniorenzeitung erfahren die LeserInnen mehr über die Beiden. Sexualität bei Demenz, Reisen zum Nordkap, Lesetipps, leben in einer Hausgemeinschaft und manches mehr bietet viel Lesestoff.

Die Zeitungen liegen aus in den Bürgerämtern, bei der HagenInfo, in Begegnungsstätten und an vielen anderen Orten, an denen die Mitglieder des Redaktionsteams sie anliefern. Ehrenamtliche Verteiler werden übrigens immer gesucht und können sich melden bei Ruth Sauerwein (5 26 82).

Was ist die identitäre Bewegung?

28. März 2017

Die Identitären werden als rechtsextreme Organisation der sogenannten Neuen Rechten zugeordnet. Aber wer sind die Identitären eigentlich? Wann sind sie entstanden und wie stehen sie zu anderen Gruppen innerhalb der extremen Rechten? Warum werden sie dann der „Neuen Rechten“ zugeordnet? Um diese Fragen wird es in einem Vortrag am Donnerstag, 30. März 2017 ab 18.00 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, gehen.

Referent ist Lenard Suermann vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS). Die Veranstaltung wurde organisiert vom AK Antifaschismus Hagen und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg. Weitere Kooperationspartner sind u.a. die Volkshochschule Hagen, Arbeit und Leben Berg Mark, Hagen ist bunt, die DGB-Jugend, das Kulturzentrum Pelmke. Der Eintritt ist frei.

73 Prozent – Purps bleibt CDU-Kreisvorsitzender in Hagen

28. März 2017

Christoph Purps ist mit 73 Prozent der Stimmen als Kreisvorsitzender der CDU in Hagen wiedergewählt worden. Es gab keinen Gegenkandidaten. (…)

Quelle: wp.de

René Röspel auf Listenplatz 47

28. März 2017

Listenplatz 47 für den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel. Dass die Liste bis dorthin zieht, ist unwahrscheinlich. (…)

Quelle: wp.de

Wenn das alle täten

28. März 2017

Die nächste „Nachtcafé“-Veranstaltung am 31. März 2017 (22.30 Uhr) im Theater Hagen (Theatercafé) steht unter dem Titel „Wenn alle das täten“.

Mit schwarzem, tiefsinnigem Humor und grandiosem Wortwitz ging der Sänger, Komponist und Dichter Georg Kreisler (1922-2011) jedes Ärgernis seiner Umwelt an, seine Lieder stachen giftig in jede Unmenschlichkeit und in jede vermeintliche Idylle. Auch die Dichterin Mascha Kaléko (1907-1975) provozierte leise, aber umso nachhaltiger mit ihren melancholischen, leicht ironischen Versen.

Kristina Günther-Vieweg singt an diesem Abend Kreisler-Lieder und rezitiert Texte von Kaléko. Die Begleitung am Klavier übernimmt Steffen Müller-Gabriel.

Der Eintritt ist frei.

Generationengerecht in die Altersarmut?

28. März 2017

Dieser Frage gingen Seniorenbeirat und DGB-Senioren nach

Müssen Seniorinnen und Senioren Abstriche bei der Rente machen, damit die nachwachsende Generation genug zum Leben hat? Dieser Frage gingen Seniorenbeirat und DGB-Senioren Im Rahmen einer Veranstaltung mit Daniel Kreutz vom Sozialverband Deutschland nach. „Generationengerecht in die Altersarmut?“ – unter dieser Überschrift setzte sich der Referent mit dem Thema Rente auseinander, das in diesem Wahlkampfjahr eine große Rolle spielen wird.

Seit den 80er Jahren wird angesichts des demographischen Wandels darüber diskutiert, dass die Jungen durch die Beiträge zur Absicherung auskömmlicher Renten für die Alten überfordert werden. Mit der Rentenreform von 2005 schaffte die rot-grüne Bundesregierung den Anspruch auf eine Rente, die den Lebensstandard sichert, ab. Der Schwerpunkt lag darauf, die Beiträge zur Rentenversicherung unterhalb von 22 Prozent zu halten. Die Folge ist, dass sich aktuell eine wachsende Altersarmut aufbaut. Auch in Hagen ist eine wachsende Zahl von Seniorinnen und Senioren auf eine Aufstockung der Rente durch Grundsicherung angewiesen.

Für Daniel Kreutz ist die größer werdende Zahl von Menschen im Rentenalter kein Grund, die Renten immer weiter abzusenken. Er verwies auf die wachsende Arbeitsproduktivität und den Reichtum dieser Gesellschaft, der höchst ungleich verteilt ist. Seine Kernforderung: Der Reichtum in diesem Land muss umverteilt werden, dann sind sowohl auskömmliche Renten zu finanzieren als auch die Bedürfnisse der jungen Generation nach guter Betreuung und Bildung zu realisieren. Gute Arbeit zu guten Löhnen und die Abschaffung von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen sei ein Weg, Alten und Jungen eine bessere Lebensperspektive zu geben.

An das Referat schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Dass die gegenwärtige Entwicklung nicht gut für dieses Land ist, bezweifelte niemand. Aber Umverteilung – wie und wer soll das durchsetzen? Und wie wird sich die weitere Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken? Wie sollen junge Menschen für die eigene Rente sorgen, wenn sie sich auch in qualifizierten Berufen von einer befristeten Beschäftigung zur nächsten hangeln müssen? Die Diskussion wird fortgesetzt werden.

Nur drei Viertelstündchen

27. März 2017

Nichts zu tun: Erik O. Schulz war als Vorsitzender der VRR-Verbandsversammlung 2016 genau dreimal tätig – für 898 Euro

Er hatte es ganz eilig im November 2014. So eilig, dass sogar der § 60 der Gemeindeordnung herhalten musste, der eine Art Ausnahmezustand beschreibt: „Weil sonst erhebliche Nachteile oder Gefahren entstehen können, kann der Bürgermeister (…) mit einem Ratsmitglied entscheiden.“

Nachteile oder Gefahren für die Stadt Hagen drohten zwar in keiner Weise, aber Oberbürgermeister Erik O. Schulz war ganz scharf auf einen Posten: den des Vorsitzenden der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), dem auch Hagen angehört.

Da es also in seinem Sinne pressierte, schlug Schulz den ganz kurzen Dienstweg ein und berief sich selbst ohne Votum des Stadtrats. Hilfreich zur Seite standen ihm dabei die Herren Bücker (Hagen aktiv) und Thielmann (FDP).

Der Rat war mehrheitlich die Stimme seines Herrn und erteilte im Nachhinein der Selbstberufung mit den Stimmen von CDU, FDP, GRÜNEN, Hagen aktiv, AfD und Pro Deutschland die Absolution. Damit war der Schulz-Alleingang rechtlich nicht mehr angreifbar.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Röspel begründete diese Entscheidung mit dem „Vorteil für die eigene Stadt“ und dass „unser „Abgesandter“ nur dann sein volles Gewicht für unsere Interessen in die Waagschale werfen“ könne.

Alles Unsinn. Die Verbandsversammlung des Zweckverbands VRR hat mit dem operativen Geschäft des Verkehrsverbunds so gut wie nichts zu tun, dafür sind die Gremien der VRR AöR zuständig.

OB Schulz war laut Protokollen und Anwesenheitslisten als Vorsitzender der Verbandsversammlung in 2016 genau dreimal tätig: am 16. März, am 30. Juni und am 8. Dezember. Die Sitzungen begannen jeweils um 11:00 Uhr und endeten bereits 15 Minuten später. Das Protokoll endet jeweils mit dem Satz: „Der Vorsitzende schließt die (…) Sitzung und verabschiedet sich von den Anwesenden.“ Schnell weg hier.

Daneben ist der parteilose Schulz, der beim VRR interessanterweise als Mitglied der CDU-Fraktion geführt wird, auch noch stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrats der VRR AöR. Der tagte 2016 viermal. Schulz war kein einziges Mal anwesend.

Bleiben unterm Strich drei Viertelstündchen. Vergütet wurden die mit 898 Euro.

Blaue Bohne

26. März 2017

Baubeginn am Grün- und Freizeitareal „Bohne“

Grundriss des Areals, Anklicken öffnet eine größere Darstellung. Alternativ auch Gesamtansicht als PDF.

In den kommenden Monaten wird sich die auf Grund ihrer Form „Bohne“ genannte Fläche an der Wehringhauser Straße im Auftrag der Stadt Hagen und unter Leitung des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH) in eine innerstädtische Grün- und Freizeitanlage verwandeln.

Großzügige Rasenflächen, hergestellt mit einer speziellen Bodenmischung aus der Kompostierungsanlage des WBH, werden von befestigten Wegen und Baumreihen durchzogen.

Abgeschirmt vom Straßenverkehr durch die Häuser der Wehringhauser Straße und den Lärmschutzwall der Bahnhofshinterfahrung werden unter anderem eine Streetballfläche, ein dreidimensional modellierter Asphaltparcours als „Pumptrack“ für Fahrräder und ein überdachter Unterstand für die Oettinger-Freunde („Null teuer. 100% Qualität“) entstehen.

Diese „Blaue Bohne“ entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zu der mit Rasen grün getarnten Giftmüllkippe neben der Villa Post. Auch das neue Areal ist belastet. Bereits im Jahr 2012 waren unter Leitung des WBH die alten Fabrik- und Lagerhallen auf der Fläche hinter den Häusern der Wehringhauser Straße abgebrochen worden.

In der Folgezeit wurden auf dem Gelände die Abbruchmassen aus dem Bau der Bahnhofshinterfahrung auf dem Gelände einer ehemaligen Batteriefabrik in Form eines langgezogenen Hügels eingebaut und mit einer Abdichtung aus Bitumen und Boden als Schutz gegen die Ausspülung von Schadstoffen wie Blei und Cadmium versehen.

Voraussichtlich zum Ende des Jahres 2017 ist mit der Fertigstellung der Grün- und Freizeitanlage zu rechnen. Die Kosten der Anlage belaufen sich auf rund 660.000 Euro.

Keine Steuergelder mehr für die Konzertbusse in Hagen

25. März 2017

Die Diskussion um die Zukunft von Konzertbussen und Anrufsammel-Taxis bei Sinfoniekonzerten und nach Theatervorstellungen hat ein Ende. Ab der Spielzeit 2018/19 wird das Angebot, das vor allem ältere Besucher gerne in Anspruch genommen nehmen, nicht mehr durch die öffentliche Hand finanziert.

Bislang sind Mittel aus der Nahverkehrspauschale geflossen. Den Fehlbetrag übernehmen Sponsoren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die 8.264 Euro für die Konzertbusse machen gerade einmal 0,6 Prozent des gesamten Hagener Anteils an der Nahverkehrspauschale aus.

„Glaubensbekenntnis“

25. März 2017

Achtes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen

Landesjugendchor NRW. Foto: Theater

Eines der größten und bedeutendsten Chorwerke überhaupt ist im achten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter dem Titel „Glaubensbekenntnis“ am 28. März 2017 in der Stadthalle Hagen (Beginn 20 Uhr) zu erleben: die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach.

Sie gilt mit der prachtvollen Besetzung und ausdrucksstarken Behandlung der Chöre und Arien als absoluter Höhepunkt von Bachs Kompositionskunst. Über zwei Jahrzehnte dauerte es bis zur endgültigen Fertigstellung kurz vor dem Tod dieses Barockmeisters, der diese Messe sehr wahrscheinlich als Vermächtnis an die Nachwelt verstanden wissen wollte. Die besondere Bedeutung hat auch die UNESCO erkannt, zu deren Weltdokumentenerbe die h-Moll-Messe seit Kurzem gehört.

Mit dem Landesjugendchor NRW übernimmt ein Spitzenensemble den anspruchsvollen Chorpart, die weiteren herausragenden Solisten sind Dorothea Brandt und Sybilla Duffe (Sopran), Rena Kleifeld (Alt), Benjamin Bruns (Tenor) und Peter Schöne (Bass). Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Florian Ludwig.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Vorhalle erhält im Jahr 2018 ein neues Einkaufszentrum

25. März 2017

Die Bezirksvertretung Nord hat in ihrer letzten Sitzung einstimmig den Bau eines Einkaufszentrums an der Revel- und Ophauser Straße in Vorhalle auf den Weg gebracht. „Die Bürger wünschen sich ein solches Geschäftszentrum in ihrer Nähe“, fasste Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt das Vorhaben zusammen: „Das Projekt genießt unsere volle Unterstützung.“ Schon zu Zeiten von Oberbürgermeister Peter Demnitz (2004 bis 2009) hatten Vorhaller Bürger eine Liste mit 1600 Unterschriften für den Bau des Nahversorgungskomplexes im Rathaus abgegeben. (…)

Quelle: wp.de

Ohne professionelle Begleitung Erfolg eines Quartiersmanagements fraglich

24. März 2017

Abschlussbericht zur VHS-Reihe „Wohnen im Quartier“ von Uni50plus Hagen

In sieben Veranstaltungen zum Handlungsfeld „Integrierte Quartiersentwicklung“  erarbeiten die Mitglieder von Uni50plus Hagen moderierend und referierend mit einer interessierten Hagener Öffentlichkeit ein neues Selbstverständnis über gelebte Partizipation in Hagen.

Uni50plus beabsichtigt, auch im Hinblick auf die notwendige Leitbild-Diskussion weitere Veranstaltungen folgen zu lassen. Unter dem Titel „Wohnen im Quartier“ präsentiert Uni50plus in Kooperation mit der städtischen Volkshochschule zahlreiche Expertinnen und Experten, um sich der Thematik aus vielen Perspektiven zu nähern.

„Welche Bedeutung ein Quartier in der Stadt hat, habe ich in der VHS-Reihe von Uni50plus gelernt“, resümiert der Immobilien-Unternehmer Jürgen Wellerdieck die lehrreichen Seminare. In der Veranstaltung zum Projekt „Soziale Stadt Wehringhausen“, in der die Vertreter*innen des Lenkungskreises und des Projektmanagements aus Wehringhausen legen zusammen mit dem methodisch eingebundenen Publikum unter der Leitung von Dr. Marianne Groten und Dr. Rolf L. Willaredt übertragbare Inhalte für andere Stadtteile frei.

Dazu gehören: u. a. politischer Rückhalt bei Bezirksgremien, Verbindlichkeit in Absprachen, Besprechungsräume, Selbstbewusstsein der Akteure, Offenheit für Neues und neue Mitstreiter*innen und vor allem gegenseitige Wertschätzung im Prozess der Partizipation. Ohne professionelle Begleitung auch bei der Integrationsarbeit ist der Erfolg eines Quartiersmanagements fraglich, wie Gabriela Haasler und Markus Körner als Mitglieder des Lenkungskreises in Wehringhausen zu verstehen geben.

Unter dem Titel „Wohnen neu denken – Visionen, und Strategien, Beispiele für lebendige Quartiersentwicklung“, moderiert von Dr. Christian Kingreen und Ewald Mack, schließt die VHS-Reihe. Die Fragen „Wie wollen wir leben – wie können wir wohnen?“, werden projektbezogen in vier Themenbereichen erörtert.

So vertreten Jochen Schmidt vom „Mietshäuser Syndikat“ aus Freiburg die Ansicht, dass „Wohnprojekte auch gegen den Druck des Wohnungsmarkts organisiert und finanziert“ werden könnten, wie ihre 126 Beispiele aus ganz Deutschland zeigen. Antje Eickhoff von den „Montag Stiftungen Urbane Räume“ setzt auf die Förderung von gemeinwohlorientierten und nachhaltigen Wohnprojekten und könne sich gut vorstellen, dass die Stiftung auch in Hagen Projekte unterstützt.

Dr. Michael Willhardt aus dem Duisburger Stadtteil Hochfeld berichtet am Beispiel „Zukunfts-Stadtteil“, dass es auch „einer kleinen, entschlossen agierenden Gruppe gelingen kann, durch Eigeninitiative und viel Einsatz“ ein Quartier aufzuwerten. Er verschweigt aber nicht, dass Hochfeld „wie ein Paradies für diejenigen erscheint, die auf dem Migrationsweg in großer Zahl dort zugezogen“ seien.  Die daraus erwachsenen Probleme drohten allerdings ohne professionelle Hilfe, das Quartier zu überfordern.

Dass Quartiere gemeinschaftlichen Wohnens auch Produkte einer Wohnungsgesellschaft sein können, wird im Referat von Welf Helm aus Bielefeld deutlich. „Das Bielefelder Modell“ habe sich über Jahrzehnte bewährt und biete seinen Mietern „Selbstbestimmtes Wohnen mit Versorgungssicherheit“ in einem Quartier, das als Sozialraum den Menschen lebenslanges Wohnen ermögliche.

Helga Heukeroth plädiert für einen Austausch im Rahmen von „Stadtteilkonferenzen für alle in Hagen“ über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Quartiere. Es müsse deutlich werden, dass Leitbilder auch von wechselnden gesellschaftlichen Bedingungen, vom aktuellen Zeitgeist und von „Moden“ beeinflusst werden.

Klaus Hirschberg sieht diesen letzten Veranstaltungsbaustein der Uni50plus-Reihe „nicht als Schlussstein des Themas, sondern als vielfältige Öffnung des Handlungsfeldes zu neuen Ideen“, die man vertiefen und gerne weitergeben wolle.

Stromtrasse darf Entwicklung am Hengsteysee nicht gefährden

24. März 2017

Teile der geplanten Stromtrasse von Dortmund-Kruckel nach Garenfeld führen durch Hagen. Die Verwaltung äußert Bedenken wegen der Trassenführung. (…)

Quelle: wp.de

Geplanter Freitagsmarkt in der City erst nach Sommerferien

24. März 2017

Der geplante Freitagsmarkt auf dem Friedrich-Ebert-Platz, der am 31. März zum ersten Mal stattfinden sollte, ist abgesagt. Grund sind organisatorische Probleme bei den Marktbeschickern, die die geplante Probephase ab Frühjahr verhindern. (…)

Quelle: wp.de

Leere Blase

23. März 2017

SPD Hohenlimburg attackiert Hagens Parteichef Timo Schisanowski

Dem Hagener SPD-Vorsitzenden bläst der Wind weiter scharf ins Gesicht. Nachdem erst kürzlich der Ortsverein Altenhagen die Frage aufgeworfen hatte: „Wofür brauchen wir Timo Schisanowski?“ , wird jetzt ein bereits auf den 16. März 2017 datiertes Schreiben des mitgliederstärksten Hagener SPD-Ortsvereins Hohenlimburg publik, in dem Schisanowski u.a. ignorantes Verhalten, Willkür und Ungerechtigkeit vorgehalten wird. Nach Ansicht der Hohenlimburger Genossen handelt es sich bei den Charaktermängeln des Hagener SPD-Chefs um einen Ausdruck von Führungsschwäche.

DOPPELWACHOLDER.DE dokumentiert im Folgenden das Schreiben:

Lieber Genosse Schisanowski,

wir wenden uns heute mit großer Sorge an Dich als Vorsitzenden der SPD Hagen. In der gesamten Republik erfährt die SPD einen Aufwind, in Hagen ist hiervon leider noch nichts zu spüren. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass wir unsere Probleme nur aussitzen.

Unabhängig von den bevorstehenden Wahlkämpfen erwarten die Bürgerinnen und Bürger von uns als SPD Offenheit, Transparenz, klare Kante und vor allem: Geschlossenheit!

Letzteres ist sowohl in der Innen- als auch in der Außendarstellung in den letzten Monaten nicht gelungen. Selbstkritisch muss man feststellen, dass hier nach vollmundigen Ankündigungen seit Monaten nichts passiert. Dieses passive Verhalten – insbesondere durch Dich als UB-Vorsitzenden – erzeugt Unruhe und Orientierungslosigkeit.

Am 2. Mai 2017 nähert sich nun der erste Jahrestag, an dem von Dir zugesagt wurde, nach der OV-Vorstandswahl in Hohenlimburg, „den konstruktiven Dialog zu suchen und dem Ortsverein die Gelegenheit zur geordneten Neufindung zu geben“ (s. Zitat vom 02.05.2016, WR Hagen).

Diese durchaus ansatzweise – fast gelungene – rhetorische Vorankündigung erwies sich bisher leider als leere Blase. Bis heute warten wir als größter Ortsverein mit über 220 Mitgliedern auf ein entsprechendes Gesprächsangebot von Dir. Übrigens: die Gelegenheit, auch wenn nicht initiativ von Dir, war mehrfach da. So haben wir Dich z.B. am 30.10.2016 persönlich zu unserer OV-Vorstandsklausurtagung eingeladen. Hierzu gab es von Dir weder eine Rück- noch eine Abmeldung. Dieses – fast schon bewundernswerte – ignorante Verhalten bedauern wir sehr.

Auch viele Delegierte in den Ortsvereinen sind stark verunsichert. Wie kann es sein, dass Du anhand Deiner subjektiven visuellen Erfassung darüber, wer, wann, wo und wie applaudiert hat, das jeweilige Wahlverhalten des Einzelnen öffentlich deutest? (s. Zitat WP Hagen vom 11.10.2016). Die geheime Wahl ist ein hohes Gut mit Verfassungsrang und in unserer Verfassung fest in Art. 38 Grundgesetz (GG) und der Landesverfassung NRW verankert.

Lieber Genosse Schisanowski,

genau durch dieses Verhalten darf nicht der Eindruck entstehen, dass Genossinnen und Genossen durch solche öffentlichen Aussagen verunsichert und ungerechtfertigter Weise in eine falsche Ecke gerückt werden. Eine Partei lebt von der Demokratie und dem Diskurs.

Unabhängig von der geheimen Wahl unserer (und anderer) Delegierten auf dem letzten Nominierungsparteitag im Oktober, dürfen Bewerbungen um Mandate nicht als „Angriff auf das System“, sondern müssen vielmehr als demokratisch legitimierter Prozess verstanden werden.

Wir in Hagen müssten eigentlich mit vollem Stolz erfüllt sein, dass es bei uns mehrere geeignete Bewerber gibt. Am Ende sollte der gewählte Kandidat eine breite Unterstützung durch alle Ortsvereine erfahren. Auch diese Selbstverständlichkeit –  egal für welchen Kandidaten – haben wir nie in Abrede gestellt.

Wir erinnern hiermit auch noch einmal an das fehlende Protokoll zu einem Gespräch vom 06.10.2016. Teilnehmer dieses Gespräches waren Timo Schisanowski, Karla Thieser, Robin Baranski, Peter Arnusch, Mark Krippner und Nesrin Öcal. Anlass dieses Gespräches war das von Dir ausschließlich in dem Einzelfall Peter Arnusch entwickelte Engagement zur Eintreibung von Sonderzahlungen.

Wir und der Genosse Arnusch haben dabei den Komplex der Beitragsgerechtigkeit in unserer Partei zum Thema gemacht. Wir haben Dir versichert, dass wir Dich in dem Vorhaben eine satzungskonforme Beitragszahlung durch alle unsere Mitglieder – insbesondere auch durch unsere Mandatsträger u.a. in den zahlreichen Aufsichtsräten, zu denen auch Du selbst als prominentes Beispiel und Aufsichtsratsmitglied der ENERVIE AG zählst – uneingeschränkt unterstützen werden.

Enttäuscht, erschrocken und verwundert mussten wir dann aber leider zur Kenntnis nehmen, dass Du Dich nur um den Einzelfall Peter Arnusch „kümmern möchtest“. Diese Form der Willkür und Ungerechtigkeit bei der Ausübung Deines Amtes macht uns bis heute fassungslos.

Trauriger Tiefpunkt ist für uns in diesem Zusammenhang, dass wir feststellen mussten, dass Du auch im Nachgang zu diesem Gespräch Deiner Verantwortung als Vorsitzender unserer sozialdemokratischen Partei nicht etwa gerecht wurdest: Anstatt Dich nun endlich für Beitragsgerechtigkeit einzusetzen, mit der Du als Vorbild beginnen könntest, sollst Du – so hört man – einseitig und falsch über den Inhalt dieses Gespräches berichten. Zudem warten wir bis heute auf ein auf Deinen und Karla Thiesers Wunsch von Robin Baranski geführtes Gesprächsprotokoll.

Nicht nachvollziehbar ist für uns Genossinnen und Genossen aus Hohenlimburg, dass mit unseren in ihren Wahlkreisen direkt gewählten örtlichen Ratsherren Peter Arnusch und Mark Krippner im Hinblick auf die Arbeit innerhalb der Ratsfraktion bis heute überhaupt nicht gesprochen wurde. Dieses Verhalten finden wir nicht akzeptabel.

Mark Krippner hat für die SPD Hagen einen herausragenden, überaus engagierten und sehr erfolgreichen Wahlkampf geführt. Unseren Wählerinnen und Wählern haben wir den Genossen Mark Krippner als unseren ersten Kandidaten auf jedem Wahlzettel zur Kommunalwahl präsentiert.

Es ist nicht redlich – insbesondere nicht den Wählerinnen und Wählern gegenüber – derart mit einem unserer Spitzen- und Aushängekandidaten umzugehen. Für unseren Vertreter Peter Arnusch gilt in Hohenlimburg ähnliches: Der Genosse Arnusch ist ein in der Hohenlimburger Gesellschaft geschätzter und anerkannter Sozialdemokrat.

Mit Blick auf Dein Zitat in der Berichterstattung der WP vom 14.02.2017 ist Deine Amtsführung für uns befremdlich. In dem besagten Artikel, in dem es um die von dem Ortsverein Altenhagen angestrengten Ordnungsverfahren geht, wirst Du mit dem Satz zitiert: „Das Ganze ist ziemlich durchsichtig und niveaulos sowie zum Fremdschämen.“ Darüber behauptest Du einen direkten Zusammenhang mit unserem Vorsitzenden Mark Krippner.

Wir stellen Dir hier die konkrete Frage: Was hat unser Ortsverein, und unser Vorsitzender, mit dem demokratisch eingeleiteten Verfahren eines autonomen Ortsvereins zu tun? Anstatt Dich – ohne mit uns oder dem hier eigentlich betroffenen Ortsverein Altenhagen das direkte Gespräch zu suchen – in der Öffentlichkeit derart ungünstig für unsere gesamte sozialdemokratische Partei abfällig über einzelne engagierte Genossen zu äußern, solltest Du Dir selbstkritisch die Frage stellen, ob es nicht ganz erheblich auch an Deiner Führungsschwäche liegt, dass die Situation derart eskalierte.

Als einen weiteren traurigen Tiefpunkt empfinden wir die jüngst initiierte Abwahl von Mark Krippner als Sportausschussvorsitzenden. Dieser Schritt wird insbesondere von der Sportfamilie in Hagen mit völligem Unverständnis und Kopfschütteln aufgenommen.

Unwürdig und beschämend ist der Umstand, dass die SPD-Fraktion im Rahmen einer Mehrheitsentscheidung zur Abwahl ihres „eigenen Mannes“ auch die öffentliche Demontage der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen in Kauf genommen hat.

So einen Fall gab es bisher in der gesamten Bundesrepublik nicht, und er ist damit einzigartig: Der sozialdemokratische Bürgermeister der Stadt und vormalige Oberbürgermeisterkandidat unserer Partei, der SPD, Horst Wisotzki hat, nachdem er seinen Widerspruch bereits intern in der Fraktion angekündigt hatte, der Ersetzung Mark Krippners durch Dietmar Thieser widersprochen. Daraufhin wurde der gesamte Sportausschuss auf die Initiative der SPD-Fraktion zur Erreichung des Ziels aufgelöst.

Die tiefe Spaltung und Zerrissenheit in unserer Fraktion wurde durch dieses Vorgehen für alle anderen Parteien und die Öffentlichkeit offenkundig. Ein solches selbstzerstörerisches Vorgehen sucht seinesgleichen und ist vollkommen einzigartig.

Von Dir als Vorsitzender der SPD Hagen war dazu nichts zu vernehmen. Es ist wie immer: Du tauchst ab und schweigst. Dabei fällt es in Deinen Verantwortungsbereich Schaden von der Partei fernzuhalten; es ist Deine Aufgabe die sozialdemokratischen Reihen zusammenzuhalten und, wenn nötig, zu einen.

Lieber Genosse Schisanowski,

diese (und weitere) Dinge hätten wir in den letzten Monaten gerne und zeitnah mit Dir besprochen. Bedauerlicherweise war das nicht möglich. Wir wünschen uns für die Zukunft und Deine restliche Amtszeit dennoch, dass eine Verbesserung möglich ist und sind trotz Deiner vielfältigen Aussetzer weiterhin zu Gesprächen bereit.

Mit sozialdemokratischen Gruß
SPD Hohenlimburg

„Herr Vollmer komponiert“

23. März 2017

Drittes Familienkonzert des Philharmonischen Orchester Hagen

Wie geht das eigentlich mit dem Komponieren? Und warum wird jemand überhaupt Komponist? Was für Musik schreibt ein Komponist heutzutage?

Antworten auf diese und andere Fragen gibt es im dritten Familienkonzert unter dem Titel „Herr Vollmer komponiert“ am 26. März 2017 (11 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus), in dem der »Komponist für Hagen« Ludger Vollmer (Foto: Thomas Müller) im Mittelpunkt steht.

Auf dem Programm stehen groß und klein besetzte Stücke, die ihn in seiner Laufbahn als Komponisten stark beeinflusst haben. Natürlich wird es auch Auszüge aus seiner aktuellen Road Opera „Tschick“ geben, die kürzlich in Hagen uraufgeführt wurde.

Das Publikum wird bei dieser, von Miriam Michel moderierten Veranstaltung auf der Bühne ganz nah an dem von Steffen Müller-Gabriel dirigierten Philharmonischen Orchester sein – ein Konzert mit Werkstattcharakter. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt!

Karten an der Theaterkasse, unter Tel: 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Termine im Repair-Café

23. März 2017

Samstag, 25.03.2017 ab 16 Uhr Fahrrad-Reparatur-Tag
(ab sofort jeden dritten Samstag im Monat)

Samstag, 01.04.2017 ab 15 Uhr Reparaturtag für Kleinelektrogeräte
(ab sofort jeden ersten Samstag im Monat)

Samstag, 08.04.2017 Computer-Reparatur-Tag ab 15 Uhr

Jeden Freitag ab 15 Uhr Upcycling / Nähen aus alt mach neu

Repair-Café, Langestraße 65, 58089 HA-Wehringhausen

Mahnung der EU Kommission erhöht Druck auf Städte wie Hagen

22. März 2017

Droht der Hagener Innenstadt bald das Fahrverbot für Diesel-Autos? Eine Mahnung aus Brüssel erhöht den Druck auf elf Städte in NRW. (…)

Hagen ist eine von elf Kommunen in NRW, in denen trotz verschiedenster Maßnahmen die Stickstoffdioxid-Werte immer wieder weit über dem zulässigen Grenzwert liegen und wohl erst 2020 eingehalten werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Dass die Grenzwerte ab 2020 eingehalten werden, dürfte reines Wunschdenken sein und ein Versuch, durch Beschwichtigungen und Versprechungen drohende Strafzahlungen zu umgehen.

Passend dazu:

ADAC: Auch Benziner mit zu hohen Feinstaubwerten

Alarmierende Ergebnisse im neuen ADAC EcoTest: Von 38 getesteten Diesel-Pkw überzeugen in der realitätsnahen Messung tatsächlicher Schadstoff-Ausstöße lediglich zwei Modelle. Sie schaffen es mit jeweils vier „Umweltsternen“ als einzige Dieselfahrzeuge in die Gruppe der empfehlenswerten Autos. Entscheidend für das schlechte Abschneiden der Dieselmodelle ist das teilweise deutliche Überschreiten der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide.

Während die Mehrheit der Diesel zu hohe Stickoxidemissionen aufweist, zeigen viele Benzin-Direkteinspritzer unter verschärften Testbedingungen einen deutlich zu hohen Ausstoß an Feinstaub Nach Ansicht des ADAC entsprechen die eingesetzten Abgassysteme der meisten Benziner- und Dieselmodelle nicht dem Stand des technisch Machbaren.

Pkw werden beim ADAC nach eigenen Angaben realitätsnäher geprüft als dies Hersteller und staatliche Institutionen tun. Neben aktualisierten Fahrzyklen und verschärften Bewertungsmaßstäben gibt es eine weitere wesentliche Neuerung: Autos, die auf dem Prüfstand eine Empfehlung erreichen – also mit vier oder fünf Umweltsternen ausgezeichnet werden – müssen sich zusätzlichen Abgasmessungen auf der Straße (Real Driving Emissions) stellen.

Quelle: ADAC

Wilde Parksitten machen Anwohner wütend

22. März 2017

Die Hasper erwarten von der Stadt ein konsequentes Durchgreifen gegen Falschparker. Die Bezirksvertretung stellt weitere Schilder auf. (…)

Hauptverantwortliche seien jedoch meist die Anwohner selbst. Hier könne nur durch deutlich erhöhten Kontrolldruck Abhilfe geschaffen werden, sagte Thieser und räumte im gleichen Atemzug ein, dass dafür das notwendige städtische Personal fehle.

Doch eine resignierende Kapitulation vor der Ignoranz der Verkehrsteilnehmer wollten die anwesenden Bürger auch nicht akzeptieren. Sie forderten ein, dass sowohl in der Korn- und Twittingstraße, aber auch am Jungfernbruch die Vertreter von Ordnungsamt und Polizei deutlich regelmäßiger vorbeischauen sollten, um Knöllchen zu verteilen. Vor allem in den Spätnachmittags- und Abendstunden sei die Situation nicht mehr zu tolerieren. (…)

Quelle: wp.de

Egon Schiele (Kino im Museum)

22. März 2017

Do., 23.03.2017, 19:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Ö/Lux 2016, Regie: Dieter Berner, DF, mit Noah Saavedra, Maresi Riegner, Valerie Pachner u.a.

Der junge Egon Schiele (Noah Saavedra) gehört im Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den Künstlern, über die am meisten diskutiert wird. Seine originellen, expressionistischen, erotischen Werke bieten reichlich Gesprächsstoff. Inspiriert wird Egon von schönen Frauen wie seiner Schwester Gerti Schiele, die für ihn Modell steht. Doch zu ihrem Bedauern bleibt sie nicht die einzige Muse ihres Bruders: Mehr und mehr Mädchen lassen sich von ihm malen, unter ihnen die rothaarige Wally Neuzil, die Egon von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt vorgestellt wird. Sie und Egon verlieben sich, beginnen eine Beziehung, deren Leidenschaft den Künstler zu neuen Großtaten veranlasst…

Die Kneipenszene in der Elberfelder- und Körnerstraße

22. März 2017

Der nächste Gesprächsabend im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, mit Jens Bergmann findet am Freitag, 24. März, um 17 Uhr zum Thema „Die Kneipenszene in der Elberfelder- und Körnerstraße“ statt. In Vorbereitung eines Buches zu Hagener Gastwirtschaften werden noch Bilder und Geschichten gesucht.

Jens Bergmann, Vorstand des Hagener Heimatbundes und Mitautor des Buches, berichtet über seine Recherchen und zeigt Fotos von alten Hagener Gaststätten, Restaurants, Hotels und Kneipen. Zeitzeugen sind herzlich eingeladen, Fotos und Geschichten zur Kneipenszene in Hagen beizutragen.

Der Eintritt beträgt 2 Euro. Informationen zur Anmeldung unter Kursnummer 1212 erhalten Interessierte beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Klangrede zum 8. Sinfoniekonzert

22. März 2017

Generalmusikdirektor Florian Ludwig im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf und weiteren Gästen

Die achte „Klangrede“ in dieser Spielzeit findet am Sonntag, 26. März 2017 um 11.30 Uhr in der Synagoge Hagen (Potthofstr. 16) statt.

In dieser Veranstaltung wird in die h-Moll-Messe von J. S. Bach eingeführt, welche im achten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen (am 28. März 2017, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) unter dem Titel „Glaubensbekenntnis“ aufgeführt wird.

Die h-moll-Messe gilt als eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. Der überkonfessionelle Charakter des Werkes zwischen katholischer Messe und Verwendung lutherischer Melodien zeigt ähnlich Beethovens neunter Sinfonie vereinende und weltumfassende Gedanken. Mit der Messe komponierte Bach sein persönliches Glaubensbekenntnis, aber auch sein künstlerisches Testament, das seine kompositorische Meisterschaft der Nachwelt sichern sollte.

Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Cemile Giousouf sowie mit weiteren Gästen wird Generalmusikdirektor Florian Ludwig die Bedeutung des Glaubens für das Leben des Einzelnen erörtern. Welche Rolle spielt der Glaube im Alltag? Wie sollte das Verhältnis von Religion und Staat gestaltet sein? In welchen Momenten hilft der Glaube, wo bringt er Konflikte?

Der Eintritt zur „Klangrede“ ist frei.

„Pirmasenser Erklärung“ beschlossen

21. März 2017

Aktionsbündnis fordert mehr Bundes- und Länderhilfe im Sozialbereich und Unterstützung beim Schuldenabbau

Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, „engagierte Mitglieder“ (Selbsteinschätzung) im parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“, fordern gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von 69 weiteren finanzschwachen Kommunen Bund und ihre jeweiligen Bundesländer dazu auf, jetzt die Entschuldung der meistverschuldeten Städte in Deutschland in Angriff zu nehmen und ihnen erheblich höhere Finanzmittel vor allem für den Sozialbereich zur Verfügung zu stellen. Begründet wird dies in einer „Pirmasenser Erklärung“, die aktuell in der westpfälzischen Schuhstadt Pirmasens einstimmig beschlossen wurde.

Schulz und Gerbersmann bedauern: „Allein könnten wir mit diese Forderungen im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger niemals politisch durchsetzen.“ Und plustern sich auf: „Gemeinsam mit den vielen anderen Städten sind wir stark. Das haben auch die von unserem Bündnis durchgesetzten Debatten zur nicht mehr gegebenen Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im Deutschen Bundestag und im Deutschen Bundesrat bewiesen.“

Das ist allerdings ein reichlich dünnes Statement. Die nach fast zehn Jahren Bündnis „durchgesetzten“ Debatten haben bislang nicht einen Schritt in Richtung einer Lösung der Altschuldenproblematik geführt. Dabei hätten die 69 Kommunen, die von Schulz und Gerbersmann als „gemeinsam sind wir stark“ eingestuft werden, mit ihren 9 Millionen Einwohnern durchaus einen wirksamen Hebel in der Hand.

Sie könnten der Bundesregierung mit ihrer Politik der „schwarzen Null“ angesichts der in diesem Jahr stattfindenden Bundestagswahl die Pistole auf die Brust setzen und beispielsweise die stimmberechtigten Bürger ihrer Gemeinden auffordern, nur Parteien zu wählen, die eine Lösung der Altschulden im Programm haben.

Gerade ein parteiloser Oberbürgermeister wie Schulz wäre prädestiniert dazu, die Wähler entsprechend zu mobilisieren. Aber nichts passiert in dieser Richtung im Hagener Rathaus. Stattdessen werden Nebelkerzen geworfen, die „Stärke“ vortäuschen, aber in Wahrheit nur Untätigkeit vertuschen sollen.

In der „Pirmasenser Erklärung“ weisen die Bündnis-Mitglieder darauf hin, dass sich insbesondere in den vom Strukturwandel betroffenen Städten des Bündnisses in den letzten Jahrzehnten – mit steigender Tendenz – Kassenkreditschulden in Milliardenhöhe aufgebaut haben.

Diese Kreditaufnahme wurde fast ausschließlich dadurch verursacht, dass den Kommunen von Bund und den Ländern gesetzlich Aufgaben im Sozialbereich übertragen wurden, die vor allem vom Strukturwandel betroffene Kommunen aus eigener Kraft nicht bewältigen konnten. Die wegbrechenden Steuereinnahmen wurden bei überdurchschnittlich steigenden Sozialausgaben nicht angemessen mitfinanziert beziehungsweise setzte eine stärkere Mitfinanzierung viel zu spät ein.

Da es sich dabei um Pflichtaufgaben handelt, die jeweils einen Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf Umsetzung oder Leistung gegenüber den Kommunen begründeten, blieb diesen Städten nichts anderes übrig, als Kredite aufzunehmen, um diesen Auftrag erfüllen zu können. Allein im Bereich der Bündnisstädte haben sich so Schulden in immenser Höhe angehäuft, die auch in hundert und mehr Jahren nicht getilgt werden können.

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„Wofür brauchen wir Timo Schisanowski?“

21. März 2017

SPD-Ortsverein Altenhagen nimmt Stellung zu den Parteiordnungsverfahren Andelija und Schisanowski sowie der Presseberichterstattung darüber:

Wie schön wäre es, in Hagen einen SPD-Parteivorsitzenden wie Martin Schulz zu haben. Und wie schön wäre es, in Hagen eine Zeitung zu haben, die ihre Nachrichten nicht mit Unwahrheiten schmückt.

Nachdem der frühere Ortsvereinsvorsitzende Muamer Andelija jede Aussage und Mitwirkung zur Klärung der Sachverhalte ablehnte mit dem Hinweis auf ein laufendes Verfahren, erschien es nicht weiter notwendig und ratsam, das Parteiordnungsverfahren gegen Timo Schisanowski* aufrecht zu erhalten. Denn Zeugen zur Sache sind in das besagte Verfahren involviert. Der OV Altenhagen zog seinen Antrag auf ein Parteiordnungsverfahren gegen Timo Schisanowski vorerst zurück.

Wer nicht beklagt wird, kann auch nicht freigesprochen werden. Daher kann auch nicht von einem Freispruch, schon gar nicht von einem Freispruch „erster Klasse“ gesprochen (oder geschrieben) werden, zumal es weder Freisprüche erster, zweiter oder sonst irgendeiner Klasse gibt. Doch solche sinnlosen und hochtrabenden Ausbrüche sprachlicher Gehversuche gehören eben zum Standardrepertoire des Martin Weiske**. Anzumerken gilt hier, das auch er zu denen gehört, die lieber nicht mit uns kommunizieren möchten.

Timo Schisanowski ließ durch Claus-Uwe Derichs*** feststellen, dass die Belange eines Ortsvereins nicht in seine Verantwortung fallen und er sich um diese entsprechend nicht kümmern müsse. Angesprochen auf seine politische Verantwortung hatte Herr Schisanowski lediglich einen herablassend-verächtlichen Blick übrig. Ab hier stellt sich die Frage: Wofür brauchen wir Timo Schisanowski dann eigentlich? Wofür brauchen wir einen alternden Abiturienten, der es nicht einmal zu einem einzigen Abschluss geschafft hat?

In die Reihe der freien Interpretation von Aussagen gehört auch Weiskes Hinweis auf die „erheblichen Kommunikationsstörungen“ im OV Altenhagen. Wie uns Rolf Adler*** mitteilte, hat er so etwas nie gesagt, sondern die erheblichen Kommunikationsstörungen mit dem Unterbezirk benannt, typisch Weiske eben. Und die gilt es wahrlich zu verbessern.

Mit einem neuen UB-Vorsitzenden wird sich auch dieses Thema quasi von selber erledigen. Zeit wird’s jedenfalls.

Dazu:

Der erwähnte Bericht in der WPWR

* Vorsitzender SPD Hagen
** Stellvertretender Leiter Lokalredaktion WPWR
*** Mitglieder der Schiedskommisssion

Hagen kann 70 Millionen Euro Fördergelder investieren

21. März 2017

Öffentliche Investitionsprogramme bescheren der Stadt in den nächsten vier Jahren Mittel in Höhe von fast 70 Millionen Euro, die in kommunale Infrastruktur investiert werden können.

Angesichts dieses Geldsegens, der bevorzugt in die Bildungsstätten fließen soll, stellt die Stadtverwaltung sogar zusätzlich Kräfte im Fachbereich Gebäudewirtschaft, bei der Bauordnung, in der Vergabestelle sowie bei der Schulverwaltung ein, um das zusätzliche Aufgabenvolumen innerhalb der relativ engen Fristen abarbeiten und somit keinen Cent der Extra-Millionen aus Land und Bund verfallen zu lassen. (…)

Quelle: wp.de

Nächste Schritte mit Minister diskutieren

21. März 2017

Nach dem für Hagen und die Nachbarkommunen deprimierenden Regionale-Debakel haben die SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer davor gewarnt, aus diesem Rückschlag wahltaktischen Profit schlagen zu wollen. Vielmehr müssten alle Beteiligten jetzt ihre Bereitschaft zeigen, aus Fehlern zu lernen: „Wenn den Siegern des Wettbewerbs ein hervorragendes Niveau strategischer regionaler Zusammenarbeit und ein hohes Innovationspotenzial attestiert wird, müssen wir das anerkennen.“ (…)

Quelle: wp.de

Bevölkerungs-Plus in Hagen geht an Hohenlimburg vorbei

21. März 2017

Während Hagen wächst, stagniert aktuell die Einwohnerzahl in Hohenlimburg. Und kein Bezirk hat binnen zehn Jahren so viele Menschen verloren. (…)

Quelle: wp.de

Volksbegehren „G9 jetzt!“

20. März 2017

Eintragungslisten liegen bis 7. Juni aus

Aktuell: Bayern kehrt zum G9 zurück

Die CSU hat das Ende des achtjährigen Gymnasiums in Bayern beschlossen. Künftig soll es das Abitur auch dort in der Regel wieder nach 13 Schuljahren geben. (…)

Damit schließt sich Bayern dem Trend mehrerer anderer Bundesländer an: Niedersachsen ist bereits wieder komplett beim G9 – leistungsstarke Schüler haben aber weiter die Möglichkeit, ein Jahr früher Abi zu machen. Hessen und Schleswig-Holstein haben Wahlfreiheit eingeführt. (…)

Quelle: SPON

Das Volksbegehren „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!“ kann bis zum 7. Juni dieses Jahres durch Eintragung in den Bürgerämtern im Rathaus und in Hohenlimburg unterstützt werden.

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Einblicke in den NSU-Prozess

20. März 2017

Im Rahmen der Antirassismuswoche der VHS Hagen findet am Donnerstag, 23. März, im Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, um 19.30 Uhr ein Vortrag zu Hintergründen und dem Stand des NSU-Prozesses statt.

Nachdem der Münchener NSU-Prozess 2016 monatelang auf der Stelle getreten ist, rückt Anfang 2017 das Ende der Beweisaufnahme näher. Hinter dem Agieren des terroristischen NSU und seines wohl Hunderte Personen umfassenden Unterstützer-Netzwerks öffnete sich das Panorama des wohl größten Geheimdienstskandals der Geschichte der BRD und eines unvorstellbaren behördlichen Rassismus in den Mordermittlungen.

Gegen die Familien und das soziale Umfeld der Opfer und die Ermordeten selbst wurde über Jahre mit Vorwürfen und rassistischen Anschuldigungen ermittelt; für die betroffenen Familien eine bis zu einem Jahrzehnt währende Demütigung. Wie weit staatliche Verstrickung in das Geschehen gegangen ist, ist bis heute nicht im Geringsten geklärt.

Friedrich Burschel ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Er ist akkreditierter Korrespondent des nicht-kommerziellen Lokalsenders Radio Lotte Weimar im NSU-Prozess und Mitarbeiter des Internetprojektes NSU-Watch.

Der Eintritt zu dieser gemeinsamen Veranstaltung von Arbeit und Leben, DGB und VHS ist frei.

Hagen nimmt wieder an der „Earth Hour“ teil

19. März 2017

Die Stadt Hagen beteiligt sich wieder an der „WWF Earth Hour“ die am Samstag, 25. März, bereits zum elften Mal stattfindet. Von 20.30 bis 21.30 Uhr schalten nicht nur viele Städte weltweit für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Wahrzeichen ab, sondern Millionen von Menschen verdunkeln auch ihr Zuhause, um mit dieser „Lichtaus-Aktion“ ein Zeichen gegen die globale Erwärmung zu setzen und das Bewusstsein für den Klimawandel zu stärken.

Die erste Earth Hour entstand aus einer Umweltschutzkampagne des WWF Australiens, die das Ziel hatte, die CO2-Emissionen in der größten australischen Stadt Sydney innerhalb von zwölf Monaten um 5 Prozent zu reduzieren. Die Earth Hour ist somit eine klare Botschaft zum Schutz unserer Erde. Die Earth Hour 2016 in Deutschland stellte einen absoluten Rekord auf: 241 Städte waren dabei – ein neuer Rekord. Um 20.30 Uhr gingen am 19. März die Lichter aus – von Samoa bis Tahiti, von den Pyramiden in Gizeh bis zum Brandenburger Tor in Berlin.

Die Stadt Hagen hat in 2015 und 2016 an dieser Klimaschutz-Kampagne teilgenommen. Mit Beschluss des Rates möchte die Stadt Hagen auch in 2017 dabei sein, um so ihr Engagement für Klima und Umwelt zu zeigen. Eine Stunde das Licht zu löschen ist für den Einzelnen keine große Herausforderung. Wenn es aber weltweit Millionen von Menschen tun, wird es zu einem kraftvollen Zeichen gegen den Klimawandel.

Die Stadt Hagen ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen dazu auf, an dieser Klimaschutzaktion teilzunehmen. Für Rückfragen steht Michael Aust vom Umweltamt der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-2392 oder E-Mail michael.aust@stadt-hagen.de gern zur Verfügung.


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