Archive for the ‘02 Wirtschaft Hagen’ Category

Steinbruch in Hagen-Hohenlimburg darf erweitert werden

24. Januar 2019

Die Richter haben gesprochen, die Bürgerinitiative hat das Nachsehen: Der Kalk-Steinbruch in Hohenlimburg darf erweitert werden. (…)

Quelle: wp.de

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Großstadt-Studie: Mietpreise in Hagen sind supergünstig

24. Januar 2019

Nur in Bremerhaven und Chemnitz wohnen Mieter günstiger: Hagen verzeichnet laut einer Untersuchung nahezu die geringsten Mieten aller Großstädte. (…)

Quelle: wp.de

Naturschutzbeirat lehnt neue Gewerbegebiete ab

23. Januar 2019

„Es gibt ausreichend bereitstehende Altflächen und Brachen“

Der Naturschutzbeirat der Stadt Hagen lehnt die von der Verwaltung vorgeschlagenen Flächen für neue Gewerbegebiete ab. Er sieht darin einen „Wunschkatalog auf einer klassischen Berechnungsgrundlage, die aber für die Zukunft zu hinterfragen ist“.

Der Naturschutzbeirat vermisst in der Verwaltungsvorlage Aussagen zu folgenden Themen:

  • Den flächenmäßigen Grenzen des Hagener Wachstums
  • Zu Strategien vorhandene oder zukünftig neue Flächen tatsächlich zu erschließen bzw. alte verbrauchte zurückzugewinnen
  • Mehrfachnutzungs-Strategien wie zum Beispiel Arbeiten und Wohnen für Flächen, die keinen logistischen Zwängen unterliegen
  • Stille Reserven (Altstandorte, /Grundstückshortungen) und Mittel – auch und ausdrücklichen Zwang – zu deren Nutzbarmachung
  • Betrachtung der Bedarfsberechnung unter Gesichtspunkten der Gewerbesteuereinnahmen (-steigerung?) und
  • Arbeitsplatzbeschaffung über die letzten 50 Jahre. Besteht hier ein positiver Zusammenhang oder wird mehr behauptet, als tatsächlich dahintersteckt
  • Aussagen zur freiwilligen Wachstumsbegrenzung
  • Aussagen zu Mehrbelastung der Bürger im Gebührenhaushalt bei steigenden Flächenausweisungen
  • Aussagen über mögliche Kooperationen mit anderen Gemeinden in NRW, die zwar mehr Flächen haben, die aber aufgrund ihrer geringen Gemeindegröße nicht ausschöpfen können

Aus Sicht des Naturschutzbeirats ist es unumgänglich, die Aufrechnung potentieller Gewerbeflächen so vorzunehmen, dass der Rat der Stadt Hagen einen kompletten Überblick bekommt. Dann sei auch ein Ausschlussverfahren möglich. Die Vorlage verschleiere die Möglichkeit der potentiellen Nutzung von Brachflächen.

Weiter heißt es von Seiten des Naturschutzbeirats:

Im Gewerbegebiet Lennetal ist die Fläche im Bereich Bandstahlstraße Federnstraße (neben der Kläranlage) mit rund 6 ha seit Jahrzehnten nicht der gewerblichen Nutzung zugeführt worden.

Das ist eine von mehren Flächen, die seit Jahren nicht dem Gewerbe zugeführt worden ist. Angeblich sind es Reserveflächen von Betrieben, die diese Flächen aber nicht genutzt haben. Hier ist es erforderlich, dass in Zukunft Gewerbeflächen nicht mehr bedingungslos und ohne konkrete Planungen verkauft werden.

Der Naturschutzbeirat sieht den geplanten neuen Flächenverbrauch kritisch und lehnt die Neuausweisungen aber auch „Altausweisungen“ wie das Böhfeld und Gut Kuhweide ab.

Aus Sicht des Naturschutzbeirats gibt es ausreichend bereitstehende Altflächen und Brachen, um dort neues Gewerbe anzusiedeln.

René Röspel: Solidarität mit REAL-Beschäftigten

17. Januar 2019

Die Zukunft der mehr als 30.000 Beschäftigten der Einzelhandelskette REAL steht auf dem Spiel. Das betrifft auch die Filialen in Haspe und Bathey.

Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion hat deshalb den Beschluss „Solidarität mit den Real-Beschäftigten, Stärkung von Tarifverträgen“ verabschiedet. „Wir unterstützen die Beschäftigten in den Real-Märkten und stellen uns entschlossen gegen jede Form der Aushöhlung von Tarifverträgen oder Lohndumping“ erklärt der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel dazu.

Seit sich die Metro AG aus der Tarifbindung mit ver.di zurückgezogen hat, sind die Bruttolöhne von neu eingestellten Beschäftigten im Tochterunternehmen Real um 40% niedriger – bei gleichzeitiger Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden.

„Diese Ungleichbehandlung der Beschäftigten führt schon heute zu einer erheblichen Verschlechterung des Arbeitsklimas. Die Beschäftigten fürchten, dass es eine dauerhafte Absenkung der Löhne geben wird und der geplante Verkauf der Real-Märkte die Situation der Beschäftigten noch weiter verschärft“, befürchtet René Röspel.

Die NRW-Landesgruppe fordert in ihrem Beschluss die Möglichkeit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen zu verbessern und zum Beispiel im Bereich Handel auszuweiten. Außerdem fordern die Abgeordneten mehr Engagement der öffentlichen Hand zur Stärkung der Tariftreue und eine Besserstellung von tarifgebundenen Unternehmen.

„Die SPD möchte gute Arbeitsbedingungen sicherstellen. Bei Real zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass wir eine Erhöhung der Tarifbindung brauchen. Deshalb erwarten wir auch von einem Käufer der Real-Einzelhandelskette, dass der ver.di-Tarifvertrag für alle Beschäftigten dauerhaft angewandt wird.“, macht René Röspel deutlich.

Nach Insolvenz: Firma Schlager von Electrotherm übernommen

14. Januar 2019

Weil ein Kunde einen Groß-Auftrag kündigte, geriet Schlager Industrieofenbau in die Insolvenz. Ein Jahr später startet das Unternehmen neu durch. (…)

Quelle: wp.de

Verdi wirft Prosegur in Hagen Einsatz von Streikbrechern vor

11. Januar 2019

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) wirft der Sicherheitsfirma Prosegur in Vorhalle den unrechtmäßigen Einsatz von Streikbrechern vor. Der Betriebsrat des Unternehmens habe einen Anwalt eingeschaltet, um gerichtlich gegen Prosegur vorzugehen, kündigte Karsten Braun an, Gewerkschaftssekretär im Verdi-Landesbezirk: „Es besteht der Verdacht, dass Prosegur in Hagen Leiharbeiter eingesetzt hat. Sollte sich das bestätigen, werden wir Anzeige wegen Verstoßes gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz stellen.“ (…)

Quelle: wp.de

Dazu passend:

Einsatz von Leiharbeitern als Streikbrecher ist verboten

Im Streit zwischen Prosegur und Verdi um den Einsatz von Streikbrechern in Hagen erläutert Anwalt Pinkvoss, was in Arbeitskämpfen erlaubt ist.

Ralf Pinkvoss ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Mayersche und Thalia fusionieren

11. Januar 2019

Der Hagener Buchhandelsfilialist Thalia und die Mayersche aus Aachen schließen sich zusammen. Thalia bringt rund 300 Filialen im deutschsprachigen Raum ein, die Mayersche 55. Zusammen bilde man dann den größten „familiengeführten“ Sortimentsbuchhändler Europas, so die Partner.

Die Aachener Familie Falter verstärkt den bisherigen Thalia-Gesellschafterkreis, der aus den Clans Herder, Kreke, Busch und Göritz besteht. Die Fusionskontrollbehörden müssen dem Vertrag noch zustimmen.

Möbel-Riese XXXL stellt in Hagen Bauantrag für zwei Märkte

11. Januar 2019

Die XXXLutz-Unternehmensgruppe macht am Standort Hagen jetzt doch Nägel mit Köpfen: Die österreichische Einrichtungshauskette hat bei der Stadt Hagen einen Bauantrag zur Errichtung eines XXXL-Möbelhauses sowie eines Mömax-Trendmitnahmemarktes an der Haßleyer Straße eingereicht. (…)

Quelle: wp.de

Bautätigkeit in Hagen nimmt ab

4. Januar 2019

Anteil geförderter Wohnungen rückläufig

In Hagen hat die Wohnbautätigkeit abgenommen. Zwischen 2014 und 2016 wurden durchschnittlich 163 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt, in der längerfristigen Betrachtung (2011 – 2016) waren es jährlich 181 Wohnungen. Das geht aus dem 4. Regionalen Wohnungsmarktbericht der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsmarkt Ruhr hervor, der unter der Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Zusammenarbeit mit den elf kreisfreien Städten und vier Kreisen des Ruhrgebiets erstellt wurde.

Der Wohnungsmarktbericht betrachtet auch die Bauintensität. Hagen erreichte zwischen 2014 und 2016 eine Bauintensität von 0,29 fertiggestellten Wohnungen je 100 Bestandswohnungen im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser. Bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern lag die Bauintensität bei 0,13.

Der öffentlich geförderte Wohnungsbestand in Hagen ist – wie im gesamten Ruhrgebiet und in ganz NRW – rückläufig: Durch geringen Zuwachs geförderter Wohnungen und Auslauf der Bindungen sank der Bestand zwischen 2006 und 2016 um 40,1 Prozent (Ruhrgebiet: -39,2 Prozent). 2016 standen 6.346 geförderte Wohnungen in Hagen zur Verfügung. Das entsprach einem Anteil von 6,2 Prozent am Gesamtwohnungsbestand (Ruhrgebiet: 6,9 Prozent).

Der abnehmende Trend wird sich Prognosen der NRW.BANK zufolge weiter fortsetzen. Bis 2030 wird ein weiterer Rückgang bei den geförderten Wohnungen in Hagen um 51,6 Prozent erwartet. Daher hat die RVR-Verbandsversammlung zum Jahresende beschlossen, dass der Regionalverband Ruhr den Rahmen für ein regionales Wohnungsmarktkonzept erarbeitet. Ein Schwerpunkt soll auf der Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum liegen.

Streikende blockierten Geldtransport-Firma in Hagen

4. Januar 2019

Bei der Firma Prosegur in Vorhalle ruhte am Mittwochmorgen gezwungenermaßen die Arbeit. Streikende Mitarbeiter blockierten die Ein- und Ausfahrt des Unternehmens am Sporbecker Weg und verhinderten so, dass Geldtransporter das Gelände verlassen konnten.

Die Betriebsleitung rief daraufhin die Polizei, die zwar einen Streifenwagen schickte und zu vermitteln suchte, jedoch nicht in das Geschehen eingriff. „Bei Arbeitskämpfen sind wir gehalten, uns neutral zu verhalten“, so Polizeisprecher Siemes: „Da muss man als Polizei sehr sensibel sein.“ (…)

Quelle: wp.de

Für die Hagener Durchschnittsfamilie wird das Leben teurer

4. Januar 2019

Eine Modellrechnung für die Hagener Durchschnittsfamilie: Gas und Kita sind die Haupt-Kostentreiber für das Jahr 2019. (…)

Quelle: wp.de

TWB-Belegschaft in Hagen weiter in Ungewissheit

31. Dezember 2018

320 Beschäftigten von TWB Prevent in Hagen droht die Kündigung. Sie gehen mit Ungewissheit ins neue Jahr. Erst ab Januar wird verhandelt. (…)

Quelle: wp.de

GWG bei Mieten für Studentenwohnungen noch günstiger

30. Dezember 2018

Die EWG will in der Augustastraße in Hagen billiges Wohnen für Studenten etablieren. Doch Mitbewerber GWG fährt so ein Konzept schon länger. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die GWG bewirbt ihr Angebot so: „Ihr wollt endlich auf eigenen Füßen stehen und sucht eine günstige Wohnung in Hagen? Damit der Traum von der ersten eigenen Wohnung in Erfüllung geht, bietet die GWG Hagen speziell Studenten, Azubis und allen, die das freiwillige soziale Jahr leisten, ausgewählte günstige Wohnungen.“

Der GWG gehören nach eigenen Angaben 4.700 Wohnungen in Hagen. Davon bietet sie aktuell gerademal eine (!) Wohnung für 1,50 Euro pro Quadratmeter an. Die liegt in Wehringhausen, wo die GWG einen ganzen Häuserblock abreissen will.

Also nur ein Marketing-Gag.

EWG will verstärkt Wohnungen in Hagen sanieren

29. Dezember 2018

Von der Eisenbahner-Wohnung-Genossenschaft Hagen (EWG) war lange wenig zu hören. Das will der neue Chef Michael Henseler ändern. (…)

Quelle: wp.de

Dazu siehe auch:

2 Euro Kaltmiete soll Studenten zum Wohnen nach Hagen locken

Der Abriss war eigentlich schon fest eingeplant, doch jetzt kommt die Kehrtwende: Die Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft Hagen (EWG) will ein Acht-Parteienhaus in der Augustastraße 42 zu einem Wohnhaus speziell für Studenten, Schüler und Kreative umbauen. Mit einem extrem niedrigen Quadratmeter-Mietpreis. Liegt er bei der EWG eigentlich bei 3,50 bis 7 Euro pro Quadratmeter, so will der neue EWG-Vorstandsvorsitzende Michael Henseler die acht rund 58 Quadratmeter großen Wohnungen in der Augustastraße für 2 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter an den Markt bringen. (…)

Dass die EWG damit ein anderes Konzept fährt als die Gemeinnützige Wohnstätten Genossenschaft (GWG), die im westlichen Wehringhausen einen ganzen Häuserblock abreißen lassen will („Block 1“), ist dem EWG-Geschäftsführer Michael Henseler bewusst. (…)

Quelle: wp.de

Experte sieht gute Chancen für KB Schmiedetechnik in Hagen

24. Dezember 2018

Nach der angemeldeten Insolvenz bei der KB Schmiedetechnik GmbH in Hagen sieht ein Sanierungsexperte gute Chancen für das Unternehmen. (…)

Quelle: wp.de

KB Schmiedetechnik in Hagen in finanziellen Schwierigkeiten

21. Dezember 2018

Die KB Schmiedetechnik GmbH im Lennetal steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Das Amtsgericht Hagen hat am Donnerstag hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Das bedeutet: Die Geschäftsführung um Angelika Schulte und Thomas Henneke bleibt im Amt, bekommt aber einen Sanierungsexperten an die Seite gestellt. Ein weiterer Sachwalter wird die Interessen der Gläubiger vertreten. 110 Mitarbeiter sind betroffen. (…)

Quelle: wp.de

Windrad-Entscheidung des Hagener Rates verärgert Investoren

21. Dezember 2018

Das Votum des Hagener Rates für die Abstandsregelung von Windenergieanlagen stößt bei Investoren auf wenig Gegenliebe. Klagen stehen im Raum. (…)

Quelle: wp.de

Wenn du nicht mehr weiter weißt …

19. Dezember 2018

… gründe einen Arbeitskreis (oder gleich mehrere)

Datiert auf den 10. Dezember 2018 liegt dem Oberverwaltungsgericht NRW jetzt die Klage wegen fortgesetzter Überschreitung von Grenzwerten für Autoabgase in Hagen vor. Wie schon seit Inkrafttreten der Verordnung im Jahre 2010 ist offenbar nach Ansicht des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz auch weiter keine Eile geboten, diese Grenzwerte endlich einzuhalten.

Wie anders ist es zu verstehen, wenn OB und Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK) einvernehmlich erklären, dass sie erst im „kommenden Frühjahr“ einen „Runden Tisch“ sowie eine „Partnerschaft für effiziente und umweltgerechte Mobilität“ einrichten wollen?

Unter der Überschrift „Masterplan für Mobilität geht in Umsetzung“ werden die beiden Arbeitskreise als „erste Schritte zur Umsetzung von Maßnahmen des Masterplans“ angepriesen.

Und gleich noch ein dritter Arbeitskreis ist geplant: Während am Runden Tisch ein Austausch und eine Koordination aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen für eine nachhaltige Mobilität erfolgen sollen, soll die Partnerschaft für freiwillige Maßnahmen bei Unternehmen im Sinne eines betrieblichen Mobilitätsmanagements werben. Beide Maßnahmen sollen über einen „hochrangig besetzten Lenkungskreis“ koordiniert werden.

Getroffen hatte man sich auf Einladung der Stadt Hagen am 4. Dezember – zu dem Zeitpunkt glaubten die Teilnehmer wohl immer noch, das Problem weiter aussitzen zu können. Ein Irrtum: Sechs Tage später wurde die lange angekündigte Klageschrift beim OVG eingereicht.

Firma Dörken erweitert ihren Standort in Hagen-Vorhalle

19. Dezember 2018

Die Firma Dörken aus Herdecke bekennt sich zum Standort in Hagen-Vorhalle. Bis 2021 soll er für mindestens 300 Mitarbeiter erweitert werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Standort Vorhalle der Herdecker Firma Dörken befindet sich auf dem Gelände des früheren Werkes Brünninghaus der Stahlwerke Südwestfalen. Es ist die bislang einzige Industriebrache in Hagen, auf der wieder eine nennenswerte Produktion stattfindet (siehe dazu auch hier).

Hagens OB Schulz warnt: Erheblicher Mangel an Gewerbeflächen

18. Dezember 2018

Das Böhfeld an der A1 soll zum Gewerbegebiet (werden). OB Schulz erklärt im Interview, warum er diese Planung auch gegen den Protest der Bürger verfolgt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wirft man einen Blick auf die in den letzten Jahrzehnten neu entstandenen Gewerbegebiete, lässt sich der enorme Bedarf an Flächen, der angeblich vorhanden sein soll, nicht nachvollziehen. Es entsteht eher der Eindruck, dass diese Bereiche am Ende irgendwie aufgefüllt wurden, weil die Nachfrage nicht existierte – wenigstens nicht von produzierendem Gewerbe.

Aktuelles Beispiel ist das Gelände der früheren Zwieback-Produktion Brandt. Ein klassisches Gewerbegebiet, das nun für Einzelhandel u.ä. zweckentfremdet wird. Oder der sogenannte Gewerbepark Kückelhausen, in dem ebenfalls Einzelhandel, in diesem Fall Autoverkauf, dominiert.

Dazu kommen Einrichtungen ausgerechnet der Institutionen, die dem Oberbürgermeister bei seinen Forderungen am lautstärksten souflieren: Kreishandwerkerschaft und Industrie- und Handelskammer. Die allein haben dort, gemeinsam mit einem Verwaltungsgebäude der Caritas, jene drei Hektar in Beschlag genommen, die laut OB im Interview eine „in der Nachfrage äußerst gängige Größe“ darstellen.

Gericht stoppt den Bau des Einzelhandelszentrums in Vorhalle

13. Dezember 2018

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat mit einer Eilentscheidung das vereinfachte Bebauungsplanverfahren für das Vorhaller Einkaufszentrum an der Ophauser Straße gestoppt.

Damit kann dort aufgrund einer Normenkontrollklage der Stadt Wetter bis zur Entscheidung im Hauptverfahren keine Baugenehmigung erteilt werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ähnlich könnten jene Schlaumeier, die mit zweifelhaften Konstruktionen die Pläne der GWG in Wehringhausen befördern wollen, Schiffbruch erleiden.

Mark-E erhöht Strom- und Gaspreise

11. Dezember 2018

Zum 1. Februar 2019 steigen die Strom- und Gaspreise für die Kunden des Hagener Energieversorgers Mark-E.

Die Strompreise erhöhen sich für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Monat um rund 2,77 Euro (brutto) oder 3,02 Prozent. Für Gas zahlt dann ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Monat rund 10,00 Euro (brutto) oder 8,5 Prozent mehr.

Nach Angaben von Mark-E ergibt sich die Notwendigkeit von Preiserhöhungen „aufgrund gestiegener Beschaffungskosten durch stark ansteigende Börsenpreise“. Mark-E will alle betroffenen Kunden in den kommenden Tagen in einem gesonderten Anschreiben über die Preiserhöhungen in ihren Strom- und Gastarifen informieren.

Zudem empfiehlt der Energiedienstleister seinen Kunden, vom umfangreichen Beratungsangebot Gebrauch zu machen und sich hier auch Alternativen aufzeigen zu lassen. Eine Alternative wäre beispielsweise der Wechsel zu einem anderen Anbieter.

Mehr als einem Drittel droht die Altersarmut

4. Dezember 2018

Mindestens 34 Prozent aller Beschäftigten in Hagen müssen mit Minirenten rechnen

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) befürchtet Altersarmut in Hagen – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen.

Rund 28.000 Arbeitnehmer würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 34 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt.

Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt in Hagen bei aktuell 742 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten fürs Wohnen berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts hervor. Die Wissenschaftler aus Hannover haben dabei für die Gewerkschaft NGG amtliche Statistiken ausgewertet.

Demnach könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner in Hagen künftig noch deutlich steigen – nämlich dann, wenn die durchschnittliche Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen sollte. Dann gäbe es mehr als 38.000 Menschen, die nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so das Pestel-Institut.

Isabell Mura, Geschäftsführerin der NGG-Region Südwestfalen, spricht von „alarmierenden Zahlen“. Wer ein Leben lang gearbeitet habe, müsse später auch von seiner Rente leben können. „Am Ende steht hier das Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel.“ Die Bundesregierung hat eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis lediglich 2025 vereinbart. „Das reicht nicht aus“, so Mura. Die Große Koalition müsse das Rentenniveau längerfristig stabilisieren und möglichst anheben.

Zugleich sieht die NGG die Arbeitgeber in der Pflicht. „Klar ist, dass aus Mini-Löhnen keine Spitzen-Renten werden“, betont Mura. Gerade in Branchen wie dem Gastgewerbe und Bäckerhandwerk müssten in Hagen viele Beschäftigte im Alter aufstocken. „Dabei haben Hoteliers, Gastronomen und Bäckermeister bei der Bezahlung durchaus Spielraum. Anstatt auf Aushilfen mit wenigen Wochenstunden zu setzen, sollten sie reguläre Vollzeitstellen schaffen – und zwar bezahlt nach Tarif“, so die Gewerkschafterin.

Viele Beschäftigte hätten zwar das Glück, dass der Partner mehr verdiene und so die Haushaltskasse im Rentenalter aufbessere. Doch häufig sei das Geld selbst dann sehr knapp. Gerade wer einen Teilzeit- oder Minijob habe, müsse sich auf einen „extrem mageren Rentenbescheid“ einstellen. Frauen seien davon besonders häufig betroffen. Sogar unter Vollzeitbeschäftigten hat nach Berechnungen des Pestel-Instituts aktuell rund jeder Vierte in Hagen einen Rentenanspruch von weniger als 1.000 Euro monatlich – nach 40 Arbeitsjahren.

Eine gute tarifliche Altersvorsorge könne zwar dabei helfen, dass im Alter etwas mehr übrig bliebe. „Aber Zusatzrenten sind nicht dafür da, ein immer geringeres Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen“, so Mura. Ihr Fazit: „Der Staat muss die gesetzliche Rente sichern. Alle Beschäftigten sind auf sie angewiesen. Und die Arbeitgeber müssen bei Löhnen, Arbeitszeiten und Zusatzvorsorge viel mehr tun, damit die Menschen ihren Lebensabend genießen können.“

Eine „zukunftsweisende Weiterentwicklung“?

29. November 2018

Abriss des Blocks 1 in Wehringhausen und Ansiedlung von „großflächigem Einzelhandel“ soll durchgezogen werden

Der Abriss des sogenannten Block 1 in Wehringhausen und die anschließende Neubebauung u.a. mit großflächigem Einzelhandel soll offenbar durchgepeitscht werden. Der vom Initiativkreis geplante Termin am heutigen Donnerstag (29.11.2018) ist inzwischen abgesagt worden, da eine Gesprächsbereitschaft seitens der GWG nicht mehr zu erkennen ist.

Die Verwaltung empfiehlt, die von der GWG vorgelegte Planung „im Interesse einer zeitnahen, positiven, zukunftsweisenden Weiterentwicklung dieses Stadtraumes von Wehringhausen“ ohne Bebauungsplanverfahren nach einem Ausnahmetatbestand im Baugesetzbuch durchzuführen.

Während sich die Mächtigen aus Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung im Fall Wehringhausen anscheinend auf einen Durchmarsch geeinigt haben, wurde im Fleyerviertel schon ganz anders verfahren. Dort wurde nur für eine Baulücke ein Bebauungsplanverfahren beschlossen. Aber dort ist ja auch eine Klientel ansässig, die dem hiesigen Machtapparat einerseits eher verbunden ist und andererseits, falls das nicht reichen sollte, mit hoher Juristendichte auch gefährlicher werden kann.

Behandelt werden soll das Thema im Stadtentwicklungsausschuss am 4. Dezember. Laut Bürgerinformationssystem wird dort auch die Entscheidung fallen, obwohl sich die Bezirksvertretung Mitte erst am 12. Dezember in Form einer „Vorberatung“ mit der Causa befassen wird. Dass erst entschieden wird und danach beraten – auch nichts neues in Hagen.

Der Initiativkreis Wehringhausen hat eine Erklärung zum aktuellen Stand herausgegeben (Stand: 27. Nov. 2018):

Die Absage der Einladung zu einem Gespräch mit Vertretern der GWG vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft hat bei den Bürgern in Wehringhausen Betroffenheit und Unverständnis ausgelöst. Zumal in dem Bürgerantrag teilweise die Auffassungen der GWG übernommen wurden, z.B. zum Abriss des Baublockes.

Das Gespräch sollte dazu dienen, die inhaltliche Diskussion fortzuführen, um gemeinsam auf Basis der vorliegenden Vorschläge zum weiteren Verfahren eine Lösung des Konfliktes zu erreichen.

Diese Absage ist nicht nachzuvollziehen, da der Aufsichtsratsvorsitzende in diesem Fall die zahlreichen Mitglieder der Genossenschaft vertritt. Diese Mitglieder sind Bürger der Stadt Hagen, Anteilseigner der Genossenschaft, Nutzer der Genossenschaftswohnungen und haben ein lebenslanges Wohnrecht. Ein Blick in die Satzung ist hier hilfreich. Dort ist das Ziel der Genossenschaft wie folgt beschrieben: Zweck der Genossenschaft ist Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozialverantwortbare Wohnungsversorgung.

Man muss vermuten, dass man sich seiner Sache sehr sicher ist und sich auf die Vorabsprachen zur Genehmigung des Vorhabens mit der Verwaltung und der Mitglieder des Rates verlässt, die dort die Mehrheit haben.

Dies ist vielleicht ein Trugschluss, da ein solcher Eingriff in das Stadtquartier Wehringhausen problematisch ist und ein Planungserfordernis und eine Abwägung der unterschiedlichen Belange auslöst. Somit wäre eine Genehmigung nach § 34 BauGB kaum noch möglich.

Die Absicht der GWG ist der Verwaltung seit Jahren bekannt und die erforderlichen Untersuchungen könnten vorliegen. Ein Bebauungsplan hätte längst beschlossen werden können.

Der Initiativkreis findet die vorliegenden Pläne der GWG und die Stellungnahmen aus Politik und Verwaltung auch unter dem Aspekt, dass sehr viele öffentliche Mittel in die Entwicklung des Stadtteils fließen und sich inzwischen auch die lokale Ökonomie hier äußert positiv entwickelt, bedenklich.

Die Beschlüsse des Rates werden vom Oberbürgermeister, als Chef der Verwaltung vorbereitet. Er ist an Recht und Gesetz gebunden und kann dem Rat vorschlagen von seiner Planungshoheit Gebrauch zu machen und die notwendigen Beschlüsse zu fassen.

Der Rat hat im vergangenen Jahr mit Zustimmung des OB in einem wesentlich unproblematischeren Fall, bei dem es nur um die Schließung einer Baulücke mit einem Wohngebäude in der Fleyer Straße ging und nicht um den Abriss eines ganzen Baublocks, die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.

Der Antrag der Bürger ist vom Ratsausschuss für Beschwerden und Anregungen in den ISEK-Prozess verwiesen worden und als 1. Lesung wegen des laufenden Verfahrens behandelt worden. Dort hat die Bauverwaltung erklärt: „Die Verwaltung wird zeitnah das Gespräch mit der GWG suchen, um für die Anregung zu werben.“ In einem anderen Zusammenhang ist jedoch erklärt worden, dass „konkrete Hinweise zu Bauprojekten (…) nicht Gegenstand des ISEK-Verfahren (wären), die Bauverwaltung sähe keinen Grund sich mit dem Antrag zu befassen“.

Ein solches Vorgehen der Verwaltung untergräbt das Vertrauen, in die mit großem Aufwand betriebene Bürgerbeteiligung im ISEK-Verfahren. Durch dieses Verhalten bei einem solch gravierenden Eingriff in ein Stadtquartier wird der gesamte Beteiligungsprozess, der vom Oberbürgermeister initiiert wurde, ins Gegenteil verkehrt. So kann man erfolgreich das Vertrauen der Bürger in die Kommunalverwaltung schreddern.

Die allgemeine Diskussion über die Wohnungsfrage in den großen Städten und die letzten Wahlergebnisse müssten bei den verantwortlichen Politikern ein Nachdenken auslösen.

Die Bürger in Wehringhausen hoffen, dass es diesmal der Rat, wie in der Fleyer Straße, seine Verantwortung wahrnimmt.

SIHK fordert Büroflächen-Untersuchung für die Hagener Innenstadt

23. November 2018

Eine fundierte Analyse des Büroflächenbedarfs in der Hagener Innenstadt fordert Dr. Ralf Geruschkat, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), im Rahmen der Diskussion um die zukünftige Nutzung des Westside-Areals.

„Für den Industrie- und Gewerbeflächenbedarf sowie die Wohnraumentwicklung in Hagen liegen detaillierte Analysen vor. Was fehlt, ist eine fundierte Bedarfsanalyse für Büroflächen, die die aktuelle Leerstandssituation bei den Büroflächen in Hagen genauso umfassen sollte, wie eine Betrachtung des regionalen Büroflächenmarktes. Das ist Voraussetzung für den weiteren Planungsprozess des Westside-Areals, damit Politik und Verwaltung, aber auch Träger öffentlicher Belange, wie die SIHK, sich eine Meinung über die Zukunft dieser zentralen Entwicklungsfläche bilden können“, so der Kammer-Chef.

Erst vor wenigen Tagen musste Michael Ellinghaus, bestens ausgestatteter Chef (Bezüge 2016: knapp 109.000 Euro) der eigentlich für Wirtschaftsförderung zuständigen Hagen-Agentur, einräumen: „Eine Statistik haben wir nicht.“

Ersatzweise führte er Spekulatives ins Feld: „Für unser Empfinden ist die Leerstandsquote bei Büroflächen in den vergangenen zwei Jahren aber rückläufig.“

Windkraftgegner fürchten „Industrieanlagen“ im Hagener Süden

22. November 2018

Während Investoren beklagen, dass die Windkraft in Hagen ausgebremst werde, fordert die Bürgerinitiative Gegenwind größere Abstände zu Häusern. (…)

Quelle: wp.de

Neue Büroflächen trotz hohen Leerstands in Hagen geplant

21. November 2018

Westside gegen City: Während in der Innenstadt hoher Büro-Leerstand herrscht, soll unweit neue Bürofläche entstehen. Wie kann das sein? (…)

Michael Ellinghaus, Chef der für Wirtschaftsförderung zuständigen Hagen-Agentur, winkt ab: „Eine Statistik haben wir nicht.“ Büroflächen-Leerstände würden in Hagen nicht erfasst. (…)

„Für unser Empfinden ist die Leerstandsquote bei Büroflächen in den vergangenen zwei Jahren aber rückläufig“, so Ellinghaus. Er persönlich sehe beispielsweise die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum im Bahnhofsviertel als Alternative mit Perspektive. (…)

Quelle: waz.de

Anmerkung: Keine Zahlen, aber „Empfinden“. Kein Wunder, dass die „Hagen-Agentur“ ein Millionen-Grab ist.

Existenzkampf bei TWB in Hagen: Riss geht durch Belegschaft

19. November 2018

320 Arbeitsplätze fallen nach der Niederlage im Machkampf mit VW bei TWB in Hagen weg: Doch durch die Belegschaft geht ein tiefer Riss. (…)

Quelle: wp.de

Betriebsratsanwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen TWB-Führung

17. November 2018

Im Machtkampf mit VW drohen 324 Kündigungen bei TWB-Prevent in Hagen: Jetzt erhebt der Betriebsrats-Anwalt schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen. (…)

„Ich bin bundesweit tätig, aber dieser Fall ist alles andere als üblich.“ Die Prevent-Geschäftsführung verweigere dem Betriebsrat die notwendigen Informationen, um überhaupt auf Augenhöhe über einen Sozialplan zu verhandeln: „Kein Jahresabschluss, kein Lagebericht – uns fehlen Informationen, die uns rechtlich zustehen.“ (…)

Quelle: wp.de

Max-Bahr-Gelände soll Gewerbefläche werden

16. November 2018

Einstimmig hat sich der Stadtentwicklungsausschuss dafür ausgesprochen, das Areal des ehemaligen Baumarktes Max Bahr an der Eckeseyer Straße wieder als reine Gewerbefläche auszuweisen. Damit würde die zusätzlich vorgesehene Einzelhandlesnutzung als Festsetzung aus dem Bebauungsplan wieder verschwinden. Sprecher aller Fraktionen betonten, dass das Grundstück angesichts des erheblichen Gewerbeflächendefizites in Hagen an diesem Standort sicherlich attraktiv genutzt werden könne. (…)

Quelle: wp.de

Automobilzulieferer aus Hagen verliert Prozess gegen VW

14. November 2018

Beim Auto-Zulieferer Prevent TWB werden wohl hunderte Mitarbeiter ihren Job verlieren. Denn das Unternehmen wird ab März keine Teile mehr an VW liefern. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf eben entschieden. (…)

Quelle: WDR

Emotionale Debatte über Zukunft des Böhfeldes in Hagen

14. November 2018

Die Stadt Hagen will auf dem Böhfeld, einer Fläche nahe des Hengsteysees, ein Gewerbegebiet entwickeln. Die Bürger haben etwas dagegen. (…)

Mit geballter Wucht artikulierten zahlreiche der rund 130 erschienenen Bürger ihren Protest gegen das Vorhaben. „Wir wollen nicht, dass diese Natur- und Kulturlandschaft zerstört wird“, fasste Bernd Lange die Bedenken zusammen. (…)

Während der erregten Debatte wurden viele für die gesamte Stadt wichtige Fragen erörtert, etwa den Umgang mit Brachflächen (…)

Quelle: wp.de

16,3 Prozent der Hagener sind überschuldet

14. November 2018

Das ergibt sich aus aktuellen Zahlen der Auskunftei Creditreform. Hagen gehört danach zu den zehn Städten mit dem höchsten Anstieg der Überschuldungsquote im Vergleich der Jahre 2004 und 2018. Von 401 Gebietskörperschaften (Kreise und kreisfreie Städte) in Deutschland landet Hagen auf dem 389. Platz.

Innerhalb der Stadt ist der Verschuldungsgrad recht unterschiedlich. Während in Wehringhausen und Mittelstadt ist fast jeder Vierte überschuldet ist, in Altenhagen jeder Fünfte, in Haspe und Eilpe jeder Sechste, liegt die Verschuldung im Hagener Osten von Boele bis Hohenlimburg wesentlich niedriger.

Regeln für Unternehmen weltweit?!

12. November 2018

Auf dem Weg zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten

Do 15.11.2018, 19:00 Uhr
Villa Post, Wehringhauser Str. 38, 58089 HA-Wehringhausen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass Beschäftige, die unsere Kleidung und Schuhe produzieren, vor Gesundheitsschäden am Arbeitsplatz geschützt sind und sie sich ohne Angst gewerkschaftlich organisieren können. Oder dass für den Ab- und Anbau von Rohstoffen Menschen nicht von ihrem Land vertrieben oder durch Umweltzerstörung ihrer Lebensgrundlage beraubt werden.

Zahlreiche Berichte aus Fabriken, Minen oder Plantagen weltweit jedoch belegen das Gegenteil: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in unseren weltweiten Lieferketten. Für die über Landesgrenzen hinaus handelnde Unternehmen bleiben die Verstöße oft ohne Folgen.

Angestoßen durch Südafrika und Ecuador arbeitet nun seit 2014 eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats an einem erstmals verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Der sogenannte UN-Treaty soll regeln, dass Menschenrechte Vorrang vor Profitinteressen haben. Welche Chancen bietet dieser UN-Prozess? Wie ist der Verhandlungsstand und welche Rolle nehmen die EU und Deutschland hierbei ein?

Eva-Maria Reinwald, Promotorin für Globale Wirtschaft und Menschenrechte bei SÜDWIND e.V. berichtet über den Prozess.

Eine Veranstaltung von Arbeit und Leben und VHS

Bezirksregierung sieht Pläne für Elsey „sehr, sehr kritisch“

11. November 2018

Die Bezirksregierung lehnt die Lidl-Vergrößerung in Elsey ab, die Stadt Hagen wird dem wohl folgen. (…)

Eine politische Mehrheit in der Bezirksvertretung und auch die Verwaltung hatten diese Pläne bislang mitgetragen. Wohlwissend, dass das von der Stadt Hagen selbst verabschiedete Einzelhandelskonzept eigentlich vorsieht, nur noch die Zentren in den Stadtteilen zu stärken.

Genau darauf hebt nun auch die Bezirksregierung ab: „Die Stadt Hagen handelt hier nicht logisch“, so Bezirksregierungs-Sprecher Söbbeler. Wenn in Elsey Einzelhandelsflächen abseits des unter vielen Leerständen leidenden Hohenlimburger Zentrums erweitert würden, „dann führt das zu einem unstrukturierten Stadtbild, mit dem am Ende keiner glücklich sein kann.“ (…)

Quelle: wp.de

Sparkasse Hagen macht die EC-Karte kostenpflichtig

2. November 2018

Das Schreiben flattert in diesen Tagen in 80.000-facher Ausfertigung in Haushalte in Hagen und Herdecke: Die Sparkasse der beiden Städte kündigt darin Preiserhöhungen für ihre Privat-Giro-Konten an. Wenn auch auf den ersten Blick versteckt, der Betreff lautet: „Erstklassiges Leistungspaket zum fairen Preis.“ Die wohl markanteste Änderung: Die EC-/Sparkassen-Card kostet bald etwas: 9 Euro im Jahr werden fällig. (…)

Quelle: wp.de

Trotz Renovierung viele leere Läden in der Volme-Galerie

28. Oktober 2018

Die Volme-Galerie in der Hagener Innenstadt ist auch nach ihrer Renovierung vor drei Jahren durch Leerstände und fehlende Besucher geprägt. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

„Persönliche Betroffenheit fehlt“

Steuerexperte Prof. Stephan Meyering spricht über Abschreibungsmodelle und Steuertricks. Der Betriebswirt lehrt an der Fernuni Hagen. (…)

Herr Meyering, in Hagen gibt es zwei Einkaufs-Galerien, von der die eine durch starken Leerstand geprägt ist.

Durch den Bau der Rathaus-Galerie wurde das Leben aus der Volme-Galerie abgezogen. Unternehmen, die was auf sich halten, sind ‘rübergezogen, um am frischen Image zu partizipieren.

Mittlerweile stehen etwa zwei Drittel der Verkaufsflächen in der Volme-Galerie leer. Lohnt sich für den Eigentümer, der Savills Fund Management GmbH, aus steuerlicher Sicht ein hoher Leerstand?

Nein, Leerstand rechnet sich auf ein einzeln betrachtetes Objekt finanziell nicht. Allerdings sind Fonds-Halter im Besitz etlicher Immobilien. Und wenn von z.B. 100 Immobilien 80 Renditen einfahren, ist das Engagement, das für die 20 defizitären Immobilien aufgebracht wird, gering. Es gilt eben das Prinzip der Mischkalkulation. (…)

Quelle: wp.de

IG Metall Hagen will nun über Sozialplan bei TWB verhandeln

19. Oktober 2018

Bei der IG Metall herrscht angesichts des zu erwartenden Urteils aus Düsseldorf in Sachen TWB-Prevent gegen Volkswagen Alarmstimmung. „Wir müssen uns auf den schlimmsten Fall vorbereiten“, so Gewerkschafts-Chef Jens Mütze.

Konkret: Die IG Metall wird mit der TWB-Prevent-Geschäftsführung in Verhandlungen über einen Sozialplan eintreten. Denn wenn die VW-Aufträge wegbrechen, sind mehr als 300 Arbeitsplätze in der Sedan-Straße in Gefahr. Mütze formuliert klare Erwartungen an die Prevent-Geschäftsführung: „Sie muss jetzt sehr, sehr aktiv nach neuen Aufträgen suchen.“ (…)

Quelle: wp.de

Autozulieferer kämpfen um ihre Jobs

18. Oktober 2018

Bericht zu TWB in der WDR-Lokalzeit (Video, verfügbar bis 24.10.2018)

Streit mit VW: 300 Stellen bei TWB in Hagen in akuter Gefahr

17. Oktober 2018

Der Machtkampf zwischen VW und dem Zulieferer TWB-Prevent landete heute vor dem OLG. Die Tendenz: Es sieht nicht gut aus für den Standort Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Mehr zum Hintergrund:

Volkswagen gegen Prevent – Showdown in der nächsten Instanz

TWB ist seit einigen Jahren Teil der deutsch-bosnischen Prevent-Gruppe der Unternehmerfamilie Hastor. Das Problem: Volkswagen und Hastor liegen im Clinch. „Wir werden dafür jetzt in Sippenhaft genommen“, heißt es in TWB-Kreisen. Volkswagen sieht dagegen in dem Hagener Unternehmen keinen verlässlichen Zulieferer mehr, verlautet es in Wolfsburg. (…)

Quelle: Handelsblatt

Die Masche von Prevent

„Die Geschäftspolitik von Hastor ist, Autozulieferbetriebe, die am Rande der Insolvenz stehen, billig zu kaufen, dann die Kunden, also die großen Autohersteller, zu erpressen und mit Klagen zu überziehen, in der Zwischenzeit die Gewinne abzuschöpfen und eine Hülle mit Beschäftigten ohne Eigenkapital und Überlebensfähigkeit zurückzulassen“, wirft Patrick Selzer von der IG Metall in Saarbrücken dem Unternehmer vor. In der öffentlichen Auseinandersetzung ist es Hastors Masche, den Spieß umzudrehen und sich gängige Vorwürfe zunutze zu machen. Diese besagen, dass die großen Autokonzerne die Abhängigkeit der Zulieferer von ihnen missbrauchen, um sie zu knechten und die Preise so zu drücken, dass sie kaum überlebensfähig sind. „Wir glauben nicht, dass es mit diesem Eigentümer eine verlässliche Zukunft geben kann“, sagt Frank Iwer, Automobilexperte beim Vorstand der IG Metall.

Quelle: IG Metall


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