Archive for the ‘02 Wirtschaft Hagen’ Category

Hagen bekommt doch verkaufsoffenen Sonntag

19. Mai 2018

Dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr in Hagen steht nichts mehr in Wege. Am 27. Mai dürfen Einzelhändler in Hagen-Hohenlimburg ihre Geschäfte zum Stadtfest öffnen. (…)

Die Gewerkschaft Verdi teilte auf WDR-Anfrage mit, dass sie diesmal nicht gegen den verkaufsoffenen Sonntag klagen wolle. (…)

Quelle: WDR

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Zwei neue Windräder sollen sich über Hasper Talsperre drehen

14. Mai 2018

Dass alle Vertreter im Naturschutzbeirat des EN-Kreises brav per Handheben das Vorhaben des Hagener Energieversorgers abnicken würden, hatten Klaus Leßmann und seine Kollegen der Abteilung Regionale Projektplanung nicht erwartet. Zwei Windräder, die frühestens Ende 2019 ans Netz gehen könnten, will Enervie oberhalb der Hasper Talsperre im Bereich Schöpplenberg bauen. Die Bedenken der Vertreter von Naturschutzverbänden und von Land- und Forstwirtschaft sind zu groß. (…)

Quelle: wp.de

VW-Konzern demonstriert TWB-Prevent seine Macht

10. Mai 2018

Der Automobilgigant VW hat dem Hagener Zulieferer die Großaufträge gekündigt. Eine gütliche Einigung vor Gericht lehnte der Konzern ab.

Es war eine Demonstration der Macht des weltgrößten Automobilkonzerns gegenüber einem abhängigen Automobilzulieferer. Der Volkswagenkonzern hat nach über 20 Jahren Zusammenarbeit dem Hagener Unternehmen TWB Presswerk die Verträge zum 31. März 2019 gekündigt – und damit den Zulieferer und seine rund 480 Beschäftigten in eine existenzbedrohende Lage versetzt. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

Die Masche von Prevent

In der öffentlichen Auseinandersetzung ist es Hastors Masche, den Spieß umzudrehen und sich gängige Vorwürfe zunutze zu machen. Diese besagen, dass die großen Autokonzerne die Abhängigkeit der Zulieferer von ihnen missbrauchen, um sie zu knechten und die Preise so zu drücken, dass sie kaum überlebensfähig sind. „Wir glauben nicht, dass es mit diesem Eigentümer eine verlässliche Zukunft geben kann“, sagt Frank Iwer, Automobilexperte beim Vorstand der IG Metall.

Es verfestigt sich stattdessen der Eindruck, dass die Eigentümer hier nur schnell Millionen abschöpfen wollen und dabei auch bereit sind, verbrannte Erde zu hinterlassen. Fest steht: Die Opfer sind immer die Beschäftigten. (…)

Quelle: IG Metall

Sie kämpfen um ihre Arbeitsstellen

8. Mai 2018

Ein Großteil der 473 Beschäftigten bangt beim Unternehmen TWB-Presswerk an der Sedanstraße um seine Jobs. Rund 150 davon haben sich gestern auf Einladung der Gewerkschaft IG Metall getroffen. Sie wollen um ihre Arbeitsstellen kämpfen.

Bis Ende März 2019 laufen die Verträge zwischen der Volkswagen und der Prevent-Gruppe, zu der wiederum TWB zählt. Der VW-Konzern will die Geschäftsbeziehungen zu Prevent kappen und die Verträge nicht verlängern. (…)

Quelle: wp.de

Zu VW/Prevent siehe auch:

Preiserhöhungen von bis zu 1.000 Prozent – Streit zwischen VW und Prevent eskaliert

Quelle: Handelsblatt

Die Masche von Prevent

„Die Geschäftspolitik von Hastor ist, Autozulieferbetriebe, die am Rande der Insolvenz stehen, billig zu kaufen, dann die Kunden, also die großen Autohersteller, zu erpressen und mit Klagen zu überziehen, in der Zwischenzeit die Gewinne abzuschöpfen und eine Hülle mit Beschäftigten ohne Eigenkapital und Überlebensfähigkeit zurückzulassen“, wirft Patrick Selzer von der IG Metall in Saarbrücken dem Unternehmer vor.

In der öffentlichen Auseinandersetzung ist es Hastors Masche, den Spieß umzudrehen und sich gängige Vorwürfe zunutze zu machen. Diese besagen, dass die großen Autokonzerne die Abhängigkeit der Zulieferer von ihnen missbrauchen, um sie zu knechten und die Preise so zu drücken, dass sie kaum überlebensfähig sind. „Wir glauben nicht, dass es mit diesem Eigentümer eine verlässliche Zukunft geben kann“, sagt Frank Iwer, Automobilexperte beim Vorstand der IG Metall.

Es verfestigt sich stattdessen der Eindruck, dass die Eigentümer hier nur schnell Millionen abschöpfen wollen und dabei auch bereit sind, verbrannte Erde zu hinterlassen. Fest steht: Die Opfer sind immer die Beschäftigten. (…)

Quelle: IG Metall

„Hagen blüht auf“ hat Charme verloren

8. Mai 2018

„Hagen blüht auf“ – bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Sommertemperaturen im wahrsten Sinne des Wortes. Und trotzdem ist rund um das Fest in der Hagener Innenstadt, die einst von Hagener Gärtnern in ein wahres Blumenparadies verwandelt wurde, einiges mehr Schein als Sein. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Immer nur Kirmes, wenn auch unter verschiedenen Namen, reicht eben selbst in Hagen nicht mehr.

Verkausoffener Sonntag in Hagen endgültig geplatzt

4. Mai 2018

Der verkaufsoffene Sonntag am 6. Mai in Hagen ist abgeblasen. Freitagmittag hat das Oberverwaltungsgericht in Münster (OVG) die von der Stadt Hagen eingereichte Beschwerde abgewiesen. (…)

Quelle: wp.de

Gericht verbietet verkaufsoffenen Sonntag in Hagen

3. Mai 2018

Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat den verkaufsoffenen Sonntag in Hagen am 6. Mai gekippt. Die Stadt ficht diese Entscheidung an. (…)

Quelle: wp.de

In Hagen 1200 weniger Arbeitslose als noch vor einem Jahr

3. Mai 2018

Die Belebung auf dem Hagener Arbeitsmarkt machte im April eine Pause. Die Arbeitslosenzahl stieg um fünf auf aktuell 9334, die Quote blieb bei 9,4 Prozent. „Die bereits sehr gute Entwicklung in diesem Frühjahr wurde durch die Osterferien spürbar gebremst“, bilanziert Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es fehlen natürlich alle Erwerbslosen, die aufgrund statistischer Tricks nicht mehr in der offiziellen Arbeitslosenzahl auftauchen.

Verdi klagt gegen verkaufsoffenen Sonntag am 6. Mai in Hagen

2. Mai 2018

Die Dienstleistungsgesellschaft Verdi hat heute beim Verwaltungsgericht Arnsberg Klage gegen den geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 6. Mai in der Hagener Innenstadt eingereicht. (…)

Quelle: wp.de

Ändert die Poco-Übernahme die Möbel-Strategie für Hagen?

2. Mai 2018

Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass die österreichische XXXLutz-Unternehmensgruppe die Möbelkette Poco übernommen hat. Wie mehrfach berichtet, will XXXLutz ein über 30 000 Quadratmeter großes Möbelhaus auf Haßley bauen und dazu einen Mitnahmemarkt in der ehemaligen Max-Bahr-Filiale an der Eckeseyer Straße errichten. (…)

Wenn der Bauantrag genehmigt ist, fällt automatisch der Startschuss für einen Termin-Countdown, nach dem bis zum 31. März 2019 auch auf der Haßleyer Insel die Bagger rollen müssten. Andernfalls droht XXXL nach WP-Informationen eine Vertragsstrafe in sechsstelliger Höhe. (…)

Quelle: wp.de

Grünes Licht von der Politik für offenen Sonntag in Hagen

28. April 2018

In einer Sondersitzung des Rates wurde gestern die „ordnungsbehördliche Verordnung über die Regelung besonderer Öffnungszeiten am Sonntag, 6. Mai, aus Anlass der Veranstaltung ,Hagen blüht auf’“ mit 37 Ja- und 10 Neinstimmen sowie einer Enthaltung beschlossen.

Doch die Dienstleistergesellschaft Verdi werde, so Oberbürgermeister Erik O. Schulz, nach seiner Information gegen die zusätzlichen Öffnungszeiten an besagtem Wochenende (13 bis 18 Uhr) klagen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: 15 Ratsmitglieder waren also erst gar nicht zu dieser Sondersitzung erschienen. Warum auch? Die stadteigene „Hagen-Agentur“ hat einfach geschlafen – nur deshalb musste diese Sitzung überhaupt angesetzt werden. In Leverkusen und Kreuztal sind aktuell Verkaufs-Sonntage von den zuständigen Verwaltungsgerichten untersagt worden.

Hagener DGB verzichtet zum Tag der Arbeit auf externe Redner

26. April 2018

Ein externer Redner wird am kommenden Dienstag, 1. Mai, bei der Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nicht auftauchen. „Das war in diesem Jahr eine ganz bewusste Entscheidung“, betont der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Marx, der sich die Mikrofonrolle mit dem städtischen Personalratsvorsitzenden Thomas Köhler (Verdi) und Vertretern der Gewerkschaftsjugend teilt. Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit sind die großen Themenfelder, die in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen sollen – diesmal also mit einer speziellen lokalen Brille. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die „spezielle lokale Brille“ erweist sich nach dem Tode von Jochen Marquardt als Abtauchen der Hagener DGB-Spitze. Dafür steht die lokale AfD schon bereit, um dieses Vakuum zu füllen:

HEG investiert – Neue Strategie für Hagener Problemhäuser

25. April 2018

Die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft kauft in Wehringhausen mehrere Problemimmobilien. Weitere sollen folgen. (…)

Neben den Gebäuden Bismarckstraße 28 (direkt am Wilhelmsplatz), Pelmkestraße 25 und Lange Straße 40 und 42 haben Bihs und sein Team bis zu zehn weitere Pro­blemhäuser auf dem Schirm, die die HEG kaufen, sanieren und als modernisierten Wohnraum wieder anbieten will. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Auf jeden Fall – endlich – eine richtige Strategie, nachdem die Stadt es trotz des fortschreitenden Verfalls viele Jahre versäumt hat, konstruktiv einzugreifen und lieber auf „die Kräfte des Marktes“ vertraut hat. Bestehende Vorkaufsrechte wurden beispielsweise auf Beschluss des Stadtrats in der Regel bewusst nicht wahrgenommen.

Interessant ist auch, dass der Mietpreis nach der Sanierung nur bei etwas über 5 Euro/qm liegen soll. Bei dem von der GWG mit Abriss bedrohten Block an der hinteren Lange Straße belief sich der Preis nach einer Sanierung nach Angaben des Eigentümers auf etwa den doppelten Betrag. So wird mit Zahlen eine Richtung vorgegeben. Die Politik schlägt wie auf Kommando sofort die Hacken zusammen und unterstützt die Abrisspläne. Ob die GWG-Zahlen wohl seriös ermittelt worden sind? Wer fragt denn sowas?

Wieder Minus für WPWR

20. April 2018

Auch im 1. Vierteljahr 2018 wollten wieder weniger Hagener die WPWR lesen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging die verkaufte Auflage weiter zurück. Diesmal lag das Minus nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (ivw) bei 5,1 Prozent. Damit setzt sich der Niedergang des Monopolblattes fort.

Gekauft werden solche regionalen Zeitungen in erster Linie wegen des Lokalteils. Der ist aber seit Jahren bei WP und WR textidentisch und unterscheidet sich nur in Typografie und Schmuckfarbe.

Einschließlich Herdecke und Wetter fanden sich durchschnittlich keine 30.000 Käufer mehr für diese Art von Funke-Journalismus. Die Hagener Auflagezahlen werden seit Anfang 2016 nicht mehr separat ausgewiesen und dürften bei etwa 22.000 liegen. Mitgerechnet sind die ePaper.

Vor 20 Jahren wurden von den damals noch zwei Zeitungen Westfalenpost und Westfälische Rundschau werktäglich noch mehr als 50.000 Exemplare verkauft.

Schlachthof-Teile kommen unter den Hammer

17. April 2018

Es ist eine der krudesten Nummern aus der Gemengelage von Hagener Politik und Verwaltung der jüngsten Vergangenheit: der Verkauf des ehemaligen Schlachthofsareals.

Im Februar 2009 wurde das 20.000 qm große Gelände für einen Spottpreis von gerade einmal 205.000 Euro an eine offenbar äußerst dubiose Firma verkauft.

Die wechselte im Nachgang den Namen oder wurde weiterverkauft oder was auch immer – auf dem Gelände tat sich jedenfalls nichts. Die Hagener Politik hatte in ihren verdunkelten Segmenten, den nichtöffentlichen Teilen der Gremiensitzungen, wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Sie ließ sich von der Aussicht auf immerhin 30 (!) versprochene Arbeitsplätze trefflich vorführen.

Von den Versprechungen der „Investoren“, Handel und Gastronomie auf der Fläche zu etablieren, ist bis heute nichts zu sehen. Stattdessen kommt jetzt ein erster Teilbereich unter den Hammer.

Der umfasst eine Fläche von etwa 2.500 qm und ist im hinteren Teil des Schlachthofgeländes zu finden. Der Gutachter setzt einen Verkehrswert von 50.000 Euro an. Das entspricht einem Quadratmeterpreis von 20 Euro. Immerhin doppelt so viel, wie seinerzeit die Stadt in Rechnung gestellt hat.

Ein erheblicher Wertzuwachs, wenn man bedenkt, dass das Areal in den vergangenen fast 10 Jahren nur weiter verrottet ist. Und ein deutlicher Hinweis darauf, dass hier offensichtlich städtisches – und damit gemeines – Eigentum verschleudert wurde, um extern verursachte Haushaltslöcher zu stopfen.

Termin ist übrigens am 20. Juni am Hagener Amtsgericht. Schnäppchenjäger aufgemerkt!

Pläne der Deutschen Bahn fatal für Südwestfalen

17. April 2018

SIHK fordert weiterhin stündliche ICE-Anbindung an Bundeshauptstadt

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) warnt vor Gedankenspielen der Deutschen Bahn AG (DB), die ICE-Verbindungen in Richtung Berlin, aber auch in Richtung Köln, von Hagen aus auszudünnen.

„Es wäre ein fatales Zeichen für Südwestfalen, die stärkste Industrieregion Nordrhein-Westfalens, nur noch alle zwei Stunden mit dem schnellsten Zug der DB an Berlin angebunden zu sein“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat. „Hagen ist der einzige ICE-Halt in Südwestfalen und gleichzeitig ein wichtiger Knoten- und Umsteigepunkt für die gesamte Region.“ Zudem plant die Deutsche Bahn, den Hagener Bahnhof in den kommenden Jahren zu sanieren.

Der ICE stelle die schnellste Verbindung in die Bundeshauptstadt dar. Auf der Straße oder mit dem Flugzeug sei die ICE-Fahrtzeit mit 3 Stunden und 20 Minuten nicht zu schlagen. „Insofern ist die stündliche Anbindung ein wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft“, so Geruschkat weiter. „An der stündlichen ICE-Abfahrt in Hagen in Richtung Berlin und Köln muss unbedingt festgehalten werden“, fasst der SIHK-Chef den Standpunkt der Südwestfälischen Wirtschaft zusammen.

Verwaltung erfährt kurz vor Pressemitteilung von Hotel-Plan

13. April 2018

Die Nachricht schlug in Hagen gestern so überraschend ein, dass auch die Bauverwaltung nichts davon wusste und der Oberbürgermeister es erst kurze Zeit vor der Veröffentlichung einer Pressemitteilung erfuhr. Investor Ralph Donnermann aus Kolitzheim will für die Hotel-Kette Dormero auf dem Areal der alten Molkerei zwischen Bauhaus und der Spedition Hugo Petri an der Eckeseyer Straße ein 170 Zimmer großes Hotel errichten, das 2020 eröffnen soll. Damit wäre es sogar 24 Zimmer größer als das Mercure-Hotel im Wasserlosen Tal. (…)

Quelle: wp.de

In Hagen fehlt preiswerter Wohnraum für Geringverdiener

11. April 2018

Vor allem für Geringverdiener fehlt in Hagen in ausreichendem Maße der entsprechende Wohnraum. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie, die auf Grundlage des Mikrozensus 2014 die Situation in 77 deutschen Großstädten vergleichend untersucht hat. (…)

Quelle: wp.de

Nur eine einzige Kläranlage soll Hagener Abwasser säubern

11. April 2018

Der Hagener Wirtschaftsbetrieb plant, die Abwasserbeseitigung neu zu ordnen. Das spart Geld und schafft zudem Platz für neue Gewerbeflächen. (…)

Quelle: wp.de

Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

10. April 2018

Massive Einschränkungen zu erwarten

Durch die für Dienstag, 10. April 2018, angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst wird es absehbar den ganzen Tag über zu massiven Einschränkungen im Leistungsangebot der Hagener Stadtverwaltung kommen.

Bürgerinnen und Bürger sollten sich mindestens auf längere Wartezeiten einrichten. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass ganze Dienststellen geschlossen bleiben. Dazu könnten unter anderem Bürgerämter, die Führerscheinstelle oder die Zulassungsstelle zählen. Um eine Versorgung im Bereich der Kitas aufrecht zu halten, werden auch wieder Notgruppen eingerichtet.

Geschlossen bleiben die städtischen Museen – damit auch das Kunstquartier mit dem Schumacher und dem Osthaus Museum – sowie die Stadtbücherei auf der Springe. Die Stadtteilbüchereien in Hohenlimburg und Haspe sind – wie gewohnt – geöffnet.

Warnstreik: Busverkehr stark eingeschränkt

Infos: Hagener Sraßenbahn AG

Öffentlicher Dienst: Warnstreiks am 10. April

7. April 2018

In Hagen u.a. im Nahverkehr, bei der Müllabfuhr und in Kitas

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes ruft die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einem weiteren ganztägigen Warnstreik auf.

Bettina Schwerdt, stv. Bezirksgeschäftsführerin im ver.di-Bezirk Südwestfalen: „Es gilt nun den Druck zu erhöhen, für unsere Forderung nach 6 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat“. Der öffentliche Dienst darf den Anschluss zur Gehaltsentwicklung der freien Wirtschaft nicht verlieren, deshalb müssen die Gehälter deutlich steigen.

Neben Lohnerhöhungen fordert ver.di eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat. Gleichzeitig soll die Übernahmeregelung nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung wieder in Kraft treten. „Wenn der öffentliche Dienst die Fachkräfte von morgen möchte“, so Bettina Schwerdt, „dann muss er den Azubis heute auch Perspektiven bieten.“ Eine verbindliche Übernahme sei daher zwingend notwendig, zumal der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte längst begonnen habe.

Alle örtlichen Regionen aus dem Bezirk Südwestfalen, sind zum Warnstreik aufgerufen und werden sich zahlreich an der regionalen Kundgebung am 10. April in Dortmund beteiligen.

In Hagen sind dies u.a. der Nahverkehr, die Müllabfuhr, die Sparkasse, die Stadtverwaltung, der Wirtschaftsbetrieb Hagen, Jobcenter und Arbeitsagentur sowie Kindertagesstätten.

Die Hagener Straßenbahn AG plant, dass die Busse nach dem Netz der Nachtexpress-Linien fahren. Die ersten Fahrten beginnen ab ca. 5:00 Uhr aus den Stadtteilen, bzw. um 5:32 Uhr ab der (H) Stadtmitte. Die letzten Fahrten finden um ca. 21:32 Uhr ab der Haltestelle Stadtmitte statt. Die Abfahrten der Linien NE1 bis NE21 werden auf einen 30-Minuten-Takt erweitert. Alle anderen NE-Linien fahren in der Zeit von ca. 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr im Stundentakt zu den gewohnten Abfahrtszeiten.

Der regionale Bahnverkehr sowie die Buslinien 84 (Hagen Hbf.-Stadtmitte-Eilpe-Breckerfeld), 591 (Hagen Hbf.-Vorhalle-Wetter) und 594 (Hagen Hbf.-Boele-Kabel-Garenfeld-Schwerte) sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen. Ebenso wenig Kindertageseinrichtungen, die sich nicht in der Trägerschaft der Stadt befinden.

Machtkampf mit VW: TWB-Mitarbeiter in Hagen bangen um Jobs

6. April 2018

Gekämpft wird mittlerweile auf offener Bühne: Der Konflikt zwischen dem Volkswagen-Konzern und dem Zulieferer Prevent spitzt sich zu. VW hat Lieferverträge gekündigt, Prevent spricht von Vertrauensbruch und kündigt rechtliche Schritte an. Unklar ist weiterhin, wie sich dieser Streit auf Hagen auswirkt. Hier leben nun rund 450 Mitarbeiter des zur Prevent-Gruppe gehörenden Firma TWB an der Sedanstraße in großer Unsicherheit. (…)

Quelle: wp.de

Max-Moritz-Übernahme: Verhandlungen laufen weiter

6. April 2018

Noch immer ziehen sich die Verhandlungen um den Verkauf der Max-Moritz-Autohäuser in Hagen und Soest hin. Weder die Gottfried-Schultz-Gruppe aus Ratingen, die als heißer Kandidat für die Übernahme gilt, noch die Weller-Gruppe, die im Dezember Insolvenz für die Autohäuser angemeldet hatte, wollten sich zum Stand der Gespräche äußern. (…)

Quelle: wp.de

Schock vor Ostern: 50 Max-Moritz-Mitarbeiter müssen gehen

31. März 2018

Das hatten die Mitarbeiter des insolventen VW-Autohauses Max Moritz nicht erwartet: Nach der Übernahme durch Schultz verlieren viele ihren Job. (…)

Quelle: wp.de

Wasser für Hasper Lachszüchter wird nicht weiter gedrosselt

29. März 2018

Im schwelenden Konflikt zwischen den Lachszüchtern an der Hasper Talsperre und dem Trinkwasserversorger Mark-E ist eine weitere Eskalation vorläufig gestoppt worden. Das Unternehmen hat nach den Appellen aus der Politik zunächst darauf verzichtet, den Rohwasserzufluss für die Fischzuchtanlagen weiter zu drosseln. (…)

Quelle: wp.de

Marcus Weichert verlässt Agentur für Arbeit in Hagen

27. März 2018

Nach drei Jahren an der Spitze der Agentur für Arbeit in Hagen zieht es Marcus Weichert zur nächsten Behörde. Nun wird ein Nachfolger gesucht. (…)

Quelle: wp.de

Geheimsache Wasserpreis

25. März 2018

Mark-E als „Heimlichtuer des Monats“

Das Bündnis „NRW blickt durch“ kritisiert die Heimlichtuerei verschiedener Wasserversorger bei der Frage nach den Kosten und Gewinnen der lokalen Wasserversorgung. Die Transparenz-Initiative aus Bund der Steuerzahler NRW, Mehr Demokratie, NABU NRW und der Antikorruptionsorganisation „Transparency Deutschland“ hat bei einer Umfrage festgestellt, dass sich sieben Wasserversorger nicht in die Bücher schauen lassen.

Diese zeichnet das Bündnis deshalb mit dem Negativpreis „Heimlichtuer des Monats“ aus: Neben dem Hagener Versorger Mark-E Aktiengesellschaft die Stadtwerke Essen, die DEW21 in Dortmund, die EWR GmbH in Remscheid, die Stadt Solingen, die Stadtwerke Detmold und Rhein-Energie AG in Köln.

„Wenn es um Gewinne, Dividenden und Kapitalverzinsungen als Teile der Kostenkalkulation geht, hüllt man sich mancherorts gerne in Schweigen“, stellt Heinz Wirz, Landesvorsitzender des Bundes der Steuerzahler NRW, fest. Die Mark-E Aktiengesellschaft, Wasserversorger in Hagen schweige über solche Zahlen ebenso wie die DEW21 in Dortmund.

„Gerade die kommunalen Beteiligungen sollten eine transparente und nachvollziehbare Kalkulation ihrer Kosten zu einer Selbstverständlichkeit machen“, fordert Wirz. Mit dem „Heimlichtuer des Monats“ macht das Bündnis „NRW blickt durch“ regelmäßig auf Behörden und öffentliche Stellen aufmerksam, in denen es an Informationsbereitschaft und Transparenz mangelt. Um solche Mängel abzustellen, fordert das Bündnis ein Transparenzgesetz, das Stadtwerke mit kommunaler Beteiligung zur Veröffentlichung ihrer Kostenkalkulationen verpflichten würde.

Politik setzt auf Abriss von Block 1 in Hagen-Wehringhausen

23. März 2018

Der Stadtentwicklungsausschuss hat sich mit breiter Mehrheit dafür ausgesprochen, auf ein aufwändiges, mehrjähriges Bebauungsplanverfahren zu verzichten und das von der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft (GWG) angedachte Konzept für den Standort im vereinfachten Verfahren weiterzuverfolgen. (…)

CDU-Ratsherr Stefan Reinke und sein Grünen-Kollege Hans-Georg Panzer machten deutlich, dass der Abriss von 130 Einheiten angesichts der Ergebnisse der Wohnungsmarktstudie ein richtiger und wichtiger Impuls sei, um den Mietwohnungsmarkt zu stabilisieren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die schwarz-grünen „Allianz“-Partner haben die von ihnen selbst erwähnte Wohnungsmarktstudie offenbar noch immer nicht richtig verstanden. Deshalb die wesentlichen Rahmenbedingungen für Abrisspläne hier noch einmal zum Nachlesen (Hervorhebungen: DW):

Der Rückbau sollte sich dabei zunächst auf einfache Gebäudebestände aus der Nachkriegszeit in peripher gelegenen Lagen (z.B. Oege/Nahmer) oder Gemengelagen (z.B. in Eckesey und Delstern) konzentrieren. Zudem gilt es, zusammen mit Investoren Konzepte für den Abriss einfacher Nachkriegsbauten mit anschließendem höherwertigem Neubau in den zentralen Innenstadtlagen zu entwickeln.

Ein Rückbau der historischen Blockrandbebauung in den Gründerzeitvierteln stellt aus städtebaulicher sowie auch aus finanzieller Sicht in der Regel keine sinnvolle Option dar.

Allerdings erscheinen einige einfache Wohnlagen, die beispielsweise durch eine starke Verkehrsbelastung (Straße, Schiene), eine unattraktive Nachkriegsbebauung oder immissionsintensive Gemengelagen geprägt sind, vor dem Hintergrund der mittel- und langfristigen Bevölkerungsprognose als wenig zukunftsfähig.

Aus strategischer Perspektive ist ein Rückbau von außen nach innen sinnvoll, um ggf. auch die städtische Infrastruktur stärker konzentrieren zu können und Kosten zu sparen.

Dazu:

Interview mit einer Bewohnerin des Karrées

Warnstreik: Busverkehr stark eingeschränkt

19. März 2018

Sonderfahrpläne am Streiktag

Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst kommt es zu Warnstreiks, von denen voraussichtlich auch die Hagener Straßenbahn AG am Mittwoch, 21. März 2018, ganztägig stark betroffen ist.

Es ist vorgesehen, dass die Busse in diesem Fall nach dem Netz der Nachtexpress-Linien fahren. Die ersten Fahrten beginnen ab ca. 5:00 Uhr aus den Stadtteilen, bzw. um 5:32 Uhr ab der (H) Stadtmitte. Die letzten Fahrten finden um ca. 21:32 Uhr ab der Haltestelle Stadtmitte statt. Die Abfahrten der Linien NE1 bis NE21 werden auf einen 30-Minuten-Takt erweitert. Alle anderen NE-Linien fahren in der Zeit von ca. 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr im Stundentakt zu den gewohnten Abfahrtszeiten.

Besonderheiten gibt es für die Fahrgäste, die aus Gevelsberg, Herdecke oder Breckerfeld kommen. Der NE3 fährt ab Westerbauer Schleife lediglich einmal pro Stunde bis Gevelsberg. In Fahrtrichtung Hagen Stadtmitte fährt der NE 3 außerdem an allen Haltestellen zu geänderten Abfahrtszeiten.

Der NE8 fährt ebenfalls nur einmal pro Stunde bis Breckerfeld, während die übrigen Fahrten an der Selbecke enden.

Die Linie NE19 fährt ab der Haltestelle Herdecke Mitte im Wechsel einmal pro Stunde zum Nacken und einmal pro Stunde zur Schanze.

Die Linie 511 fährt nach einem verkürzten Sonntagsfahrplan. Die Linien 1, 9, 84, 539, 591 und 594 fahren normal.

Fahrpläne und weitere Infos: Hagener Straßenbahn AG

„Gemeinsam für Nachhaltigkeit“: Nächster Halt Hagen

18. März 2018

Information, Austausch und Vernetzung

Die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21 NRW) veranstaltet am 21. März 2018 von 16.00 bis 19.30 Uhr in der Fern-Universität in Hagen (Gebäude 2, Raum 1-3, EG) die Regionalveranstaltung „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“. Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung sind dazu eingeladen, sich zum Thema Nachhaltigkeit auszutauschen und zu vernetzen – für die Nachhaltige Entwicklung in der Region.

„Nachhaltigkeit ist zu einer Kernaufgabe unserer Zeit geworden“, sagt Dr. Klaus Reuter, Geschäftsführer der LAG 21 NRW. „Kommunales und zivilgesellschaftliches Handeln ist dabei der Motor für eine globale Nachhaltige Entwicklung.“

Aus dieser Überzeugung heraus entstand das Projekt „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) mit Unterstützung der NRW.BANK. Es richtet sich an zivilgesellschaftliche und kommunale Multiplikatoren/-innen aus den Bereichen Soziales, Ökologie und Ökonomie.

Ziel ist, die Information, Vernetzung und Beratung von engagierten Akteuren, die sich aktiv in den Diskurs zur Nachhaltigen Entwicklung einbringen möchten. Die LAG 21 NRW möchte damit die Initiativkraft bestehender und neuer Netzwerke für eine Nachhaltige Entwicklung in den Regionen stärken.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitstour des Projektes werden in insgesamt 16 Regionen NRWs Veranstaltungen durchgeführt. Den nächsten Halt macht die Tour in Hagen am 21. März 2018. Angesprochen sind Akteure aus Hagen und Umgebung (Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischer Kreis).

Thomas Huyeng, Umweltdezernent der Stadt Hagen, eröffnet mit begrüßenden Worten die Regional-veranstaltung. Thomas Kubendorff, Nachhaltigkeitsbotschafter der LAG 21 NRW und ehemaliger Landrat des Kreises Steinfurt, sowie Projektkoordinator Kay Oebels von der LAG 21 NRW werden die Teilnehmenden zum Thema Nachhaltige Entwicklung in Nordrhein-Westfalen informieren.

Im Anschluss werden im Rahmen einer offenen Diskussionsrunde Chancen und Hemmnisse für eine Nachhaltige Entwicklung in der Region erörtert. Abschließend bieten thematische Kooperationsinseln die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und neue Allianzen für die Nachhaltige Entwicklung in Hagen und Umgebung zu schmieden.

Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder und Engagierte von Vereinen, Organisationen, Institu-tionen, Kommunen und Unternehmen, die sich aktiv in den Diskurs zur Nachhaltigen Entwicklung in der Region einbringen möchten. Interessierten ist es noch möglich, sich unter Angabe von Namen und Organisation unter gfn@lag21.de anzumelden.

Mehr Informationen zum Projekt „Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ finden Sie auf der Webseite der LAG 21 NRW.

Hagener Juwelierkette Christ baut knapp 120 Stellen ab

18. März 2018

Die Hagener Juwelierkette Christ baut knapp 120 Stellen ab. Der Standort Hagen wird aber weniger stark betroffen sein als zunächst befürchtet. (…)

Quelle: wp.de

Umsätze Hagener Unternehmen im Minus

17. März 2018

In ganz Westfalen kletterten die Umsätze dagegen 2016 auf neues Rekordhoch

Der Gesamtumsatz der gut 288.000 Unternehmen in Westfalen stieg 2016 auf knapp 484 Milliarden Euro. Damit wurde das bisherige Rekordergebnis aus 2015 mit gut 475 Mrd. Euro noch übertroffen, teilt das Statistische Landesamt mit.

Der Wert für alle Unternehmen in Westfalen stieg um 1,9 Prozent und damit noch stärker als im Landesdurchschnitt: NRW-weit erwirtschafteten die Unternehmen einen Umsatz von 1,423 Billionen Euro und damit ein Plus von etwa 1 Prozent.

Den stärksten Zuwachs auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte verzeichneten die Unternehmen im Kreis Borken (plus 6,3 Prozent). In Hagen ging der Umsatz dagegen um 4,8 Prozent zurück.

Stromtrasse durch Elsey: Jetzt soll Berlin helfen

17. März 2018

Seit vielen Monaten erhitzt der Plan, durch Hohenlimburg eine neue 380-kv-Stromleitung zu leiten, zahlreiche Gemüter. Bald soll die Planung in eine neue Runde gehen. Gestern hat hierzu erneut ein „runter Tisch“ getagt – allerdings mit „reduzierter Besetzung“. Denn die Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ sieht in der Teilnahme keinen Sinn mehr.

Aus guten Gründen hat sich deshalb jetzt die Fraktion der Piraten/Bürger für Hohenlimburg – vertreten durch ihren Geschäftsführer Frank Schmidt – in einem offenen Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin gewandt. Schmidt schreibt unter anderem: (…)

Quelle: Wochenkurier

Galgenfrist für das Lachszentrum an der Hasper Talsperre

17. März 2018

Die Hagener Politik hat ein hohes Interesse das Öko-Projekt Lachszentrum zu bewahren. Ein Mediator soll jetzt bei der Problemlösung helfen. (…)

Quelle: wp.de

Lachse in Not: Mark-E drosselt Fischen die Wasserzufuhr

16. März 2018

Ein Hilfeschrei für ein einmaliges Projekt: „Das ist das Aus für uns“, weiß Rainer Hagemeyer, Vorsitzender des Lachszuchtvereins am Fuße der Hasper Talsperren-Staumauer inzwischen nicht mehr, wie es weitergehen soll. Ab sofort beginnt der heimische Versorger Mark-E damit, den ehrenamtlichen Mitgliedern das Wasser abzudrehen. „Damit können wir unser Ziel, den Lachs europaweit wieder in den Flüssen anzusiedeln, nicht mehr verfolgen“, beschreibt Hagemeyer die Situation, „ich bin mit meinem Latein am Ende“. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Mark-E in den 1980er Jahren plante, die Hasper Talsperre von der Trinkwasserversorgung komplett abzuklemmen, weil sie angeblich nicht mehr benötigt wurde, wirkt die jetzige Behauptung, man könne „dass Nass aus dem Staubecken im bisherigen Volumen nicht mehr abtreten“, geradezu lächerlich. Bei der inkriminierten Entnahme durch das Lachszentrum handelt es sich gerade einmal um 2,6 Prozent der Gesamtmenge.

Enervie-Dividende fällt zwei Millionen Euro niedriger aus

15. März 2018

Im Hagener Doppelhaushalt 2018/19 ist die Ausschüttung einer Enervie-Dividende in Höhe von vier Millionen Euro bereits eingepreist. Doch bis heute ist nicht gesichert, dass dieser Beträge tatsächlich fließt.

Zuletzt wurde den Ratsfraktionen eröffnet, dass die erhoffte Ausschüttung wohl zwei Millionen Euro geringer ausfällt. Damit bleiben für den größten Anteilseigener Stadt Hagen, der mit 42,7 Prozent an der Enervie AG beteiligt ist, von dem Acht-Millionen-Euro-Dividendekuchen lediglich noch 3,4 Millionen Euro übrig. Damit würde im 725-Millionen-Euro-Zahlenwerk von Kämmerer Christoph Gerbersmann bereits eine 600 000-Euro-Lücke klaffen, bevor die Arnsberger Bezirksregierung für den Doppeletat überhaupt ihre Genehmigung erteilt hat. (…)

Quelle: wp.de

Real und GWG investieren im Hasper Zentrum Millionen

11. März 2018

Der Real-Markt in Haspe wird komplett umgebaut. Davon erhofft sich die GWG Hagen eine Belebung des Stadtteilzentrums. (…)

Quelle: wp.de

Mark-E steigt aus Kohleverstromung aus

6. März 2018

Steinkohle-Block in Werdohl-Elverlingsen wird stillgelegt

Enervie steigt aus der Kohleverstromung aus und legt mit Wirkung zum 31. März 2018 den steinkohlebefeuerten Block E4 (310 Megawatt) im Kraftwerk Werdohl-Elverlingsen still (Foto: Enervie).

Das Kraftwerk wird vom Enervie-Tochterunternehmen Mark-E betrieben. „Wesentlicher Grund ist die fehlende wirtschaftliche Perspektive der Anlage vor dem Hintergrund der Veränderungen der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, so Erik Höhne, Technischer Vorstand und Vorstandssprecher Enervie. Bereits zum 30. April 2014 hatte Enervie in Elverlingsen bereits den Steinkohleblock E3 mit einer Leistung von 186 Megawatt (MW) stillgelegt.

1982 als damals größte Erzeugungseinheit der Mark-E mit einer Leistung von 310 Megawatt (MW) am Standort Werdohl-Elverlingsen in Betrieb genommen, hat der Block E4 mittlerweile in 36 Jahren rund 180.000 Betriebsstunden und fast 2.000 Starts erreicht. Während der Block in dieser Zeit durchschnittlich rund 5000 Stunden pro Jahr in Betrieb war, fuhr er im vergangenen Jahr lediglich noch 780 Stunden.

GWG präsentiert Hagener Bürgern ihre Ideen für Wohnblock

4. März 2018

Im Rahmen einer Bürgerinformation präsentierte die GWG ihre Entwicklungsideen für Wehringhausen. Dafür soll ein Wohnblock abgerissen werden. (…)

Im Anschluss präsentierte GWG-Architekt Roland Brieke seine durch die Gestaltung der weltberühmten Terrassierungen am Hang des Potsdamer Schlosses Sanssouci inspirierten Ideen für das ausladende Grundstück am Rand von Wehringhausen. (…)

„Man muss auch mal den Mut haben, eine Stadt weiterzubauen“, unterstützte der Wehringhauser Architekt Christian Dickert die Ausführungen seines Kollegen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Sanssouci! Unter dem tun es die Abrissstrategen der GWG nicht mehr. GWG-Chef Rehrmann quasi als Friedrich der Große und sein Architekt in der Rolle des Baumeisters Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Der heimische Größenwahn läuft zur ganz großen Form auf.

Interessant an dem Artikel ist die Tatsache, dass der Wohnungsmarktbericht (Spars-Gutachten), auf den sich die Abrissbefürworter in der Vergangenheit immer berufen haben, mit keinem Wort mehr erwähnt wird. Vielleicht liegt es daran, dass einige diese Studie inzwischen auch einmal gelesen haben.

In der Öffentlichkeit wurden immer nur die vermeintlich oder tatsächlich erforderlichen Abrisszahlen genannt, nicht aber, unter welchen Bedingungen der sogenannte „Rückbau“ erfolgen sollten. Und diese Kriterien treffen auf den Wehringhauser Block nicht zu (Auszüge aus dem Spars-Gutachten, Hervorhebungen: DW):

Der Rückbau sollte sich dabei zunächst auf einfache Gebäudebestände aus der Nachkriegszeit in peripher gelegenen Lagen (z.B. Oege/Nahmer) oder Gemengelagen (z.B. in Eckesey und Delstern) konzentrieren. Zudem gilt es, zusammen mit Investoren Konzepte für den Abriss einfacher Nachkriegsbauten mit anschließendem höherwertigem Neubau in den zentralen Innenstadtlagen zu entwickeln.

Ein Rückbau der historischen Blockrandbebauung in den Gründerzeitvierteln stellt aus städtebaulicher sowie auch aus finanzieller Sicht in der Regel keine sinnvolle Option dar.

Allerdings erscheinen einige einfache Wohnlagen, die beispielsweise durch eine starke Verkehrsbelastung (Straße, Schiene), eine unattraktive Nachkriegsbebauung oder immissionsintensive Gemengelagen geprägt sind, vor dem Hintergrund der mittel- und langfristigen Bevölkerungsprognose als wenig zukunftsfähig.

Aus strategischer Perspektive ist ein Rückbau von außen nach innen sinnvoll, um ggf. auch die städtische Infrastruktur stärker konzentrieren zu können und Kosten zu sparen.

Vor allem in den nördlich und östlich gelegenen Wohnbezirken sind dagegen umfangreiche Wohnungsbestände aus der Nachkriegszeit (vor allem 50er Jahre) zu finden. Etliche dieser städtebaulich problematischen Immobilienbestände entsprechen aufgrund ihrer Zuschnitte, Ausstattungen und baulichen Standards nicht mehr uneingeschränkt den Ansprüchen heutiger Nachfrager. Außerdem müssten viele Objekt umfangreich saniert werden. (…) Hier ist in Absprache mit den Hauseigentümern über den Abriss einzelner Objekte aus dieser Zeit nachzudenken.

Dass der im Artikel erwähnte Wehringhauser Architekt Christian Dickert die GWG-Planung unterstützt, ist allerdings wenig überraschend. Hier gilt das alte Motto: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Zu sehen am Beispiel der GWG-Häuser an der Eugen-Richter-Straße auf dem Internet-Auftritt von Dickerts „Hei.Di. Planungsgemeinschaft“:

LEG-Mieter in Hagen fast 48 Stunden ohne Heizung

2. März 2018

Und das bei eisigen Minus-Graden: Mieter der LEG in Vorhalle waren fast 48 Stunden ohne Heizung. Das Unternehmen räumt Versäumnisse ein. (…)

Quelle: wp.de

Und einen Tag später:

Bei LEG-Mietern in Hagen-Vorhalle bleibt es weiter kühl

Die LEG-Mieter in Vorhalle sind weiter verärgert. Die Heizungsanlage läuft zwar, die Wohnungen bleiben aber kühl. Die LEG bietet Heizlüfter an. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die heutige LEG Immobilien AG entstand einst unter dem Namen Landesentwicklungsgesellschaft NRW aus mehreren gemeinnützigen Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. 2006 beschloss das damalige schwarz-gelbe Kabinett die Privatisierung des Unternehmens. Die LEG wurde am 10. Juni 2008 mit Wirkung zum 28. August 2008 an die von der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs aufgelegten Whitehall Real Estate Funds verkauft.


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