Archive for the ‘02 Wirtschaft Hagen’ Category

Heftige Turbulenzen beim Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach

14. November 2019

Der Spezialstahlhersteller Schmolz und Bickenbach (S+B) und das Tochterunternehmen Deutsche Edelstahlwerke (DEW) mit fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen erleben laut Vorstandsvorsitzendem (CEO) Clemens Iller zur Zeit „einen perfekten Sturm, momentan vielleicht sogar einen Hurricane“. (…)

Die Krise in der Stahlindustrie sei noch ausgeprägter als erwartet. An den Standorten Witten, Hattingen, Hagen, Siegen und Krefeld wird nach demnach in Kurzarbeit gearbeitet. Leiharbeit wurde weitgehend abgebaut. (…)

„Es ist eine äußerst schwierige Situation, in der wir uns befinden“, sagt Vorstand lller offen. Dazu trägt Eigentümerstreit zwischen dem Schweizer Großaktionär Martin Haefner und dem russischen Milliardär Viktor Vekselberg. Haefner will die Liwet Holding AG, an der Vekselberg wesentlich beteiligt ist, als größten Anteilseigner des Stahlkonzerns S+B ablösen. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

Oligarch steigt in Wehringhausen ein

Sparda-Bank will 2020 Filiale in Hagen-Vorhalle schließen

7. November 2019

Schlechte Nachricht für den Hagener Stadtteil Vorhalle. Die Sparda-Bank will die Filiale im nächsten Jahr schließen. Auch andere Städte trifft es. (…)

Quelle: wp.de

Varta-Insel soll Unternehmen mit Niveau nach Hagen locken

5. November 2019

Ähnlich zentrale Innenstadtlagen sind für Investoren und Projektentwickler heute kaum noch zu bekommen: Mit zwei attraktiven Flächen in unmittelbarer Innenstadt-Nähe versucht die Stadt Hagen – trotz der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus den Ruhrgebietsmetropolen wie Dortmund und Essen – ansiedlungswillige Unternehmen an die Volme bzw. an die Ennepe zu locken. (…)

Wirtschaftsförderer Ruff setzt dabei weniger auf eine klassische Gewerbenutzung, sondern sieht die Varta-Insel als interessanten Potenzial-Standort für Dienstleistungsunternehmen und hochwertigere Büronutzungen. Zumal sich von dort der Hauptbahnhof auch für Fußgänger bequem in zehn Minuten erreichen lasse. (…)

Damit sind entlang der Ennepe neben Büros und Hotellerie auch klassisches Wohnen und Co-Working-Angebote vorstellbar. (…)

Quelle: wp.de

In Hagen 1200 Arbeitslose mehr als noch vor einem Jahr

31. Oktober 2019

Erstmals seit sechs Monaten ist die Arbeitslosigkeit in Hagen im Oktober gesunken. Doch der Jahresvergleich und die Aussichten sind negativ.

„Von einer Herbstbelebung ist angesichts der schwachen Arbeitsmarktentwicklung in der Stadt Hagen leider wenig zu sehen“ – das ist das ernüchternde Fazit der Arbeitsagentur Hagen. (…)

Quelle: wp.de

SPD-Ortsvereine sehen Mitbestimmung in Gefahr

28. Oktober 2019

TWB: SPD-Gliederungen Altenhagen und Hohenlimburg beschließen gemeinsamen Appell

In einem Appell, der sich u.a. an den Hagener Oberbürgermeister Erik O. Schulz, den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet, an die Hagener Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie an die Hagener Gliederungen von DGB und IG Metall richtet, formulieren die beiden Ortsvereine:

„Was wir erleben rund um das Unternehmen TWB mit seinem Mutterkonzern Prevent ist wohl ein einmaliger Fall in der deutschen sozialen Mitbestimmung. Jahrzehnte kämpften Kolleginnen und Kollegen in Gewerkschaften und Parteien für ihre Rechte. Nun möchte die Firma Prevent diese Errungenschaften auf den Kopf stellen. Wenn diese Art und Weise sich durchsetzt, ist die deutsche Mitbestimmung insgesamt in Gefahr. Darum fordern wir:

  • Die Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter aller DGB-Gewerkschaften müssen deshalb nun alle solidarisch an einen Tisch, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Jegliche Eitelkeiten und Streitigkeiten müssen beendet werden. Die Moderation soll der DGB NRW übernehmen
  • Das Wirtschaftsministerium soll prüfen, ob das Unternehmen Prevent Zuschüsse von der öffentlichen Hand bekommt. Wenn das der Fall sein sollte, müssen die Gelder sofort eingefroren werden, bis dieses unsoziale und asoziale Verhalten der Manager und Konzernbosse gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beendet ist.
  • Die Kunden von TWB sowie von der Parallelgesellschaft „Presswerk GmbH“ (BMW, Toyota, Volvo, Hauraton und Ford) werden aufgefordert, in ihre jeweilige Sozial-Charta zu schauen und diese auch zu leben. Daraus kann sich für diese Unternehmen nur ergeben, auf Prevent sofort einzuwirken, um dieses unsoziale und asoziale Verhalten der Manager zu beenden und notfalls die entsprechenden Verträge mit der „Presswerk GmbH“ sofort zu kündigen.
  • Sollte dieses Verhalten wider Erwarten rechtskonform sein, fordern wir die verantwortlichen Ministerien und Abgeordneten auf, die Gesetzeslücken für die Zukunft zu schließen.“

Schrottimmobilien werden saniert: „Markt in Hagen ist da“

23. Oktober 2019

Selbst ehemalige Schrottimmobilien werden in Hagen saniert. Der Markt sei da, sagen Experten. Aber zu wenig Besitzer wollen verkaufen.

Vermüllung, kein Wasser mehr, verheerende Zustände – die Häuser an der Eugen-Richter-Straße hatten weit über Hagen hinaus für Schlagzeilen gesorgt, sogar TV-Teams rückten an. Doch jetzt werden sie aufwändig saniert. Gehobenes Wohnen soll dort schon in wenigen Monaten möglich sein. Nur ein Beispiel von mehreren, wo frühere Problem-Immobilien zu attraktivem Wohnraum umgebaut werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Nicht nur die städtische Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (HEG) saniert in Wehringhausen, sondern auch Privatleute. Nur die GWG steht mit ihrer Abrisspolitik einsam in der Wüste, assistiert von einer ignoranten Ratsmehrheit.

Wie im Krieg

15. Oktober 2019

Aktuelle Aufnahmen von der Block-1-Front in Wehringhausen

Deutsche Städte sind in der Nachkriegszeit in weitaus höherem Maße zerstört worden als durch den 2. Weltkrieg selbst. Während vielerorts schon lange ein Umdenken stattgefunden hat, ist in Hagen davon nichts zu spüren.

Was aussieht wie Bilder aus den aktuellen Kriegsgebieten irgendwo auf der Welt, ist die bittere Realität direkt vor der Haustür. Eine Kommentierung erübrigt sich, die Fotografien sprechen für sich.

Mängel: Altro Mondo will Mieter auch in Hagen befragen

5. Oktober 2019

Das in der Kritik stehende Wohnungsunternehmen Altro Mondo, das in Hagen Immobilien in Vorhalle und Elsey unterhält, geht nach der von der Landesregierung initiierten Kontrollaktion in eine mediale Offensive. Man habe rund 110 Millionen Euro in die Immobilien investiert. Untermauert werden soll dies mit einer Übersicht von – so das Unternehmen – „erfolgreich abgeschlossenen Revitalisierungen“. Die Hagener Immobilien sind darin nicht zu finden. (…)

Quelle: wp.de

Hagen: TWB muss Leistungen bei neuer Parallel-Firma kaufen

4. Oktober 2019

Indes muss TWB wohl vorgefertigte Teile und Dienstleistungen – wie etwa die Arbeit von Elektrikern – bei der neuen Presswerk GmbH, kaufen. Die eigenen TWB-Elektriker, so Betriebsratschef Orhan Aksu, seien freigestellt worden. Ohnehin sei die Sorge in der Rest-Belegschaft groß: „Viele Kollegen haben Angst, dass sie diesen Monat kein Geld bekommen“, so Orhan Aksu. „Letzten Monat kam das Geld schon verspätet, Und diesen Monat sollte es eigentlich schon am Mittwoch auf dem Konto sein. Bis jetzt ist aber keine Zahlung angekommen. (…)

Quelle: wp.de

Was den Neid in Krisenregionen schürt

4. Oktober 2019

Die Kommune drückt ein Schuldenberg, Einwohner ziehen weg und dann verlagert ein Unternehmen die Produktion nach Ostdeutschland. Manche Stadt im Ruhrgebiet fühlt sich auch benachteiligt: das Beispiel Hagen.

Natürlich bringe es gar nichts, Regionen gegeneinander auszuspielen, sagt Klaus Kaiser, Sozialarbeiter aus Hagen. „Aber wenn Firmen aus unserer Gegend im Osten subventionsgestützt expandieren, und gleichzeitig hier Stellen abbauen, dann schürt das natürlich Neid und Missgunst.“ (…)

Als besonders schmerzhaft wird in Hagen bis heute die mit Steuergeld unterstützte Produktionsverlagerung des alteingesessenen Zwiebackfabrikanten Brandt ins thüringische Ohrdruf im Jahr 2002 empfunden. Rund 500 Stellen gingen verloren; heute beschäftigt die Hagener Firmenzentrale noch 65 Mitarbeiter. Klaus Kaiser nennt solche politischen Entscheidungen „problematisch“ – und mit der Einschätzung ist er nicht allein. (…)

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Stromnetz-Ausbau ist laut Gutachter Jarass „kohle-getrieben“

3. Oktober 2019

Gutachter Prof. Jarass erklärt im Rat und vor Bürgern im Gymnasium, dass der Ausbau von Stromtrassen in Herdecke und generell unplausibel sei. (…)

Eingeladen hatten ihn die Prozessgemeinschaft Herdecke unter Strom und Bürgerinitiative (BI) Semberg, die gleichgesinnte Gruppen aus Hohenlimburg und aus Junkernhees im Kreis Siegen-Wittgenstein begrüßen konnten. Politiker und rund 120 Zuhörer im Gymnasium erfuhren, dass der Experte die Erforderlichkeit der neuen Leitungen, die der Netzbetreiber Amprion in Herdecke bereits vorbereitet, für fraglich hält. (…)

„Der geplante Netzausbau ist kohle-getrieben. Die neuen Leitungen dienen überwiegend dem Transport von überschüssigem Strom“, sagte der Professor. Der Gutachter bemängelt zudem, dass dabei die entstehenden Kosten von insgesamt rund 95 Milliarden Euro (sechs Milliarden pro Jahr) unberücksichtigt bleiben und vom Verbraucher bezahlt werde. (…)

Quelle: wp.de

Milliardärsfamilie will ÖPNV abgreifen

2. Oktober 2019

Rethmann-Gruppe ist in Hagen bereits gut im Geschäft

Das Unternehmenskonglomerat der aus dem münsterländischen Selm stammenden Milliardärsfamilie Rethmann (Remondis, Rhenus etc.) plant verstärkt, in den Markt der kommunalen Verkehrsunternehmen einzusteigen. Das geht aus einem Interview hervor, dass Thierry Mallet, Chef des Verkehrsbetreibers Transdev, der Süddeutschen Zeitung gab. Rethmann ist mit 38 Prozent Großaktionär bei Transdev.

Auf die Frage „Könnte Ihnen die Rethmann-Gruppe helfen, den Markt städtischer Verkehrsbetriebe in Deutschland zu knacken?“ anwortete Mallet:

„Der Plan ist, dass uns Rethmann hier Türen öffnet. Das Unternehmen ist dank des Entsorgungsgeschäfts bestens in den deutschen Kommunen verdrahtet. Mit einigen Städten suchen wir gerade behutsam das Gespräch. Die deutschen Stadtwerke können einen radikalen Wechsel vertragen.“

In Hagen ist das bereits teilweise gelungen. An Habus, einem vor ziemlich genau 20 Jahren gegründeten Gemeinschaftsunternehmen mit der Hagener Staßenbahn, bei dem viele Busfahrer beschäftigt sind, hält die Rethmann-Tochter Transdev mit 51 Prozent bereits die Mehrheit, am Hagener Energieversorger Enervie ist die Rethmann-Firma Remondis mit mehr als 19 Prozent beteiligt und über diese Anteile hat sie auch beim örtlichen Entsorger HEB den Fuß in der Tür.

Ermöglicht wurde diese bereits vollzogene Privatisierung öffentlichen Eigentums von diversen Oberbürgermeistern und Mitgliedern des Hagener Stadtrats, die in den Aufsichtsräten einen dominierenden Einfluss ausüben.

Die Chancen für einen weiteren Ausverkauf stehen also erfahrungsgemäß gut – und die Rethmann-Gruppe weiß das genau.

Siehe dazu den DW-Beitrag vom 19.02.:

Schleichende Remondisierung
Neben Enervie und Hagener Entsorgungsbetrieb ist die Rethmann-Gruppe jetzt auch beim heimischen Busverkehr im Geschäft

TWB: Parallel-Firma nimmt tatsächlich Betrieb in Hagen auf

2. Oktober 2019

Ein über Nacht aufgepinselter Strich auf dem Boden macht den Schnitt auch optisch deutlich: Es gibt jetzt zwei Belegschaften auf dem Gelände des Automobilzulieferers in der Sedanstraße. Die im Stillen gegründete Presswerk Hagen GmbH hat am Dienstagmorgen ihre Arbeit aufgenommen. (…)

Quelle: wp.de

Trassen-Ausbau notwendig? Gutachter stellt Analyse vor

2. Oktober 2019

Heute stellt Professor Lorenz Jarass in Herdecke sein Gutachten zum Ausbau der 380-kv-Stromleitung erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. Ohne dass alle Details seiner Arbeit umfänglich bekannt waren, sorgte das 38 Seiten umfassenden Werkes in den vergangenen Wochen für reichlich Diskussionsstoff, auch in Hohenlimburg. Der Tenor: Die Trasse an sich wird gar nicht gebraucht.

Zuletzt hatte die Stadt Hagen ihre Position bekräftigt, dass die 380-kv-Höchstspannungsleitung durch Hohenlimburg im Zuge der nationalen Energiewende notwendig ist. Die Argumente von Bundes- und Landeswirtschaftsministerium sowie des Netzbetreibers Amprion seien schlüssig, heißt es in der Stellungnahme des Rathauses.

„Dass der Oberbürgermeister die Positionen unreflektiert übernimmt, wundert mich“, sagt Claudia Scholten, Sprecherin der Initiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“. Und führt aus: „Die Ministerien befragen die Bundesnetzagentur und diese wiederum den Netzbetreiber – welche Antwort es da gibt, das ist doch klar.“ (…)

Quelle: wp.de

Hagen: Wird TWB-Belegschaft mit Parallel-Firma ausgebootet?

1. Oktober 2019

Gleiche Adresse, bekannte Akteure: Auf einmal taucht die Presswerk Hagen GmbH auf. Soll mit ihr die Rest-Belegschaft bei TWB abgewickelt werden? (…)

Wird es eine Änderung der Arbeitgeberstrukturen in der Sedanstraße geben? Ein Anzeichen dafür: Seit vergangenen Freitag, 20 Uhr, ist eine „Presswerk Hagen GmbH“ im Handelsregister beim Amtsgericht Hagen verzeichnet. Die Adresse: Sedanstraße 3, also dieselbe wie TWB sie hat. Und einer der drei Geschäftsführer: Admir Smajlovic, der lange Jahre Betriebsratsvorsitzender war, dann aber auf die Arbeitgeberseite wechselte und zuletzt bei TWB Personalchef war. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu auch den DW-Beitrag vom 19.8.:

Wir sind dann mal weg
TWB hat den Firmensitz nach Frankfurt verlegt

In Hagen 1300 Arbeitslose mehr als noch vor einem Jahr

1. Oktober 2019

Kein September-Aufschwung: Wieder ist die Zahl der Arbeitslosen in Hagen gestiegen. Und es gibt noch mehr Anzeichen für eine Negativ-Entwicklung. (…)

„Hier ist eine saisonale Belebung leider nicht zu erkennen“, so Arbeitsagentur-Chefin Maren Lewerenz. „Mehr Arbeitslose, weniger neue Stellen, steigende Kurzarbeit – so sieht ein September normalerweise nicht aus.“ (…)

In der Volmestadt gibt es damit aktuell nahezu 1300 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr – und der Abstand hat insbesondere im Bereich der Arbeitslosenversicherung deutlich zugenommen. (…)

Quelle: wp.de

Dagegen: 219.268 Menschen waren im September im Ruhrgebiet (ohne Kreis Wesel) arbeitslos gemeldet. Das waren 1,6 Prozent weniger als vor einem Jahr und 2,6 Prozent weniger als im August 2019. Die Arbeitslosenquote sank sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vormonat um 0,2 Punkte auf jetzt neun Prozent.

Einkaufszentrum Vorhalle: Hagen sucht Gespräch mit Wetter

1. Oktober 2019

Hagens Baudezernent Keune soll bei der Stadt Wetter ausloten, ob eine außergerichtliche Einigung für das Einkaufszentrum Vorhalle möglich ist. (…)

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte das vereinfachte Bebauungsplanverfahren für das Vorhaller Einkaufszentrum an der Ophauser Straße im Dezember per Eilverfahren gestoppt. Damit kann dort aufgrund einer Normenkontrollklage der Stadt Wetter bis zur Entscheidung im Hauptverfahren keine Baugenehmigung erteilt werden. (…)

Quelle: wp.de

Stadt Hagen hört auf Minister: Stromtrassen-Ausbau notwendig

29. September 2019

Die Stadt Hagen geht weiter davon aus, dass die 380-kv-Höchstspannungsleitung durch Hohenlimburg im Zuge der nationalen Energiewende notwendig ist. Das ist das Ergebnis der Auswertung der Schreiben von Bundes- und Landeswirtschaftsministerium sowie des Netzbetreibers Amprion. (…)

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hatte aber immer wieder betont, dass für ihn die Antworten der Experten entscheidend seien. Wenn diese die Notwendigkeit der Trasse bestätigten, dann werde man auch weiter die Planungen unterstützten. Und so ist es nun gekommen. In Minister-Antworten sei unter anderem klar gemacht worden, dass die Notwendigkeit „regelmäßig von renommierten elektrotechnischen Universitätsinstituten als unabhängige Sachverständige im Auftrag der Bundesnetzagentur überprüft“ werde. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Mit den „Experten“ ist das so eine Sache. Netzbetreiber Amprion verfolgt eigene wirtschaftliche Interessen und scheidet damit als unabhängiger Experte aus. Bleiben die „renommierten elektrotechnischen Universitätsinstitute“. Da wüsste man gerne, um welche Institute es sich handelt und aus welchen Drittmitteln welcher Auftraggeber sie sich maßgeblich finanzieren. Durchaus denkbar, dass die Unabhängigkeit auch hier nur über eine sehr kurze Halbwertzeit verfügt.

Rat verurteilt das Verhalten von TWB-Prevent

28. September 2019

Mit deutlichen Worten hat der Rat der Stadt Hagen das „Menschen verachtende Vorgehen der Verantwortlichen bei Prevent TWB“ verurteilt. Die Resolution im Wortlaut:

Resolution des Rates der Stadt Hagen -Prevent TWB-

Was sich am Donnerstag vor einer Woche vor den Werkstoren des Unternehmens TWB an der Sedanstraße abgespielt hat, ist in der Unternehmensgeschichte unserer Stadt wohl einmalig: Nach einer bereits vor Monaten vorangegangenen Kündigungswelle wurden die verbliebenen 140  Mitarbeiter von heute auf morgen ohne jegliche Vorwarnung ausgesperrt.

Genaue und verlässliche Informationen zur Zukunft des Hagener Automobilzulieferbetriebs blieben aus der Werks- und Konzernführung bislang aus, sodass die Arbeitnehmer nunmehr seit einer Woche um ihre Arbeitsplätze bangen müssen.

Die Ratsfraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Hagen Aktiv, Die Linke, FDP und BfHo/Piraten verurteilen dieses Menschen verachtende Vorgehen der Verantwortlichen bei Prevent TWB auf das Schärfste und fordern die Konzernleitung auf, die Beschäftigten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren zu lassen.

Selbst, wenn das Unternehmen in eine mögliche Schieflagen geraten sein sollte, ist eine solche Aussperrung nicht zu rechtfertigen. Die Ratsfraktionen bedauern sehr, dass die Mitarbeiter und ihre Familien ein derart unsoziales Vorgehen seitens des Arbeitgebers erleiden müssen.

Die Konzernmutter Prevent, die durch ihre Kampfstrategie gegenüber VW die Schieflage des über viele Jahre gut aufgestellten Unternehmens TWB in Hagen mit ausgelöst hat, wird aufgefordert, den Betriebsstandort Hagen und zumindest die verbliebenen Arbeitsplätze zu sichern.

Stadt Hagen kauft Fläche auf Varta-Insel für Gewerbegebiet

28. September 2019

Die Stadt Hagen hat die Varta-Insel gekauft. Auf einer Fläche von 62.000 Quadratmetern soll ein Gewerbegebiet entstehen. (…)

Der Verband für Flächen- und Altlastensanierung werde mit der Sanierung des Areals beauftragt, das einst vom Batteriehersteller Varta (heute Hawker) genutzt wurde. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die aus Mitteln der Landesregierung und der Kommunen als Pflichtmitgliedern finanziert wird. Unternehmen können freiwillig Mitglieder werden; in welcher Höhe sie an den anfallenden Kosten beteiligt werden, ist nicht bekannt. Ebensowenig ob Varta oder Hawker Mitglied sind und zur Finanzierung herangezogen werden. Varta mit Sitz in Hannover besteht weiter und beschäftigt sich mit der Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Verwertung und Abwicklung von Vermögensgegenständen, Verträgen, Verbindlichkeiten und Beteiligungen der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften. Aller Erfahrung nach dürften aber die Steuerzahler zum großen Teil für die Sanierungskosten aufkommen.

„Fragwürdige Verquickung von finanzieller Notlage und Investorinteressen“

27. September 2019

Petitionsausschuss zum Thema Abriss Block 1 endet mit Ortsbegehung in Hagen-Wehringhausen

Mit einer Ortsbegehung des Quartiers Wehringhausen und einer Besichtigung des Block 1 endet der Petitionsausschuss des Landtags NRW nach seiner zweiten Sitzung in Hagen mit einem deutlichen Hinweis in Richtung der Stadt Hagen und der GWG, im Rahmen der zukünftigen Stadtteilentwicklung das Thema Bürgerbeteiligung besser zu gestalten.

Des Weiteren wurden die Forschungs- und Gutachtenergebnisse Prof. Sonnes ausdrücklich gelobt. Prof. Sonne hatte im Rahmen des Ortstermins nochmals deutlich auf den besonderen und einmaligen Wert der, im Quartier Wehringhausen und insbesondere am Block 1 architekturhistorisch abzulesenden Frühgeschichte des sozialen Wohnungsbaus hingewiesen.

Es hat über den gesamten Zeitraum nach der Ratsentscheidung über die Abrissgenehmigung des Block 1 mehrere fristgerechte und formal korrekte Eingaben der Initiativen an den Beschwerdeausschuss der Stadt Hagen gegeben, die es nicht auf die Tagesordnung des Beschwerdeausschuss geschafft haben. Die Eingaben hatten das konkrete Ziel, den Rat der Stadt Hagen über die veränderte Sachlage in Bezug auf den Abrissplan am Block 1 zu informieren, um so den Ratsmitgliedern die Möglichkeit einer sachlichen Einschätzung auf aktueller Informationsgrundlage zu geben. Es ist nicht nur das demokratisch legitimierte Recht der Bürgerinnen und Bürger, auf diesem Wege Informationen an den Rat zu geben, es ist auch das Recht eines jeden Ratsmitglieds, solche Informationen zu erhalten.

Da die GWG sich bis heute weigert, die eigenen Bau- und Planungsakten für die behördliche sowie die wissenschaftliche Beurteilung der Denkmalschutzwürdigkeit des Block 1 zur Verfügung zu stellen, musste diese bis zum heutigen Zeitpunkt vorläufig bleiben. Es entsteht der Eindruck, dass seitens der GWG bewusst wichtige Informationen vorenthalten werden, um eine positive denkmalschutzrechtliche Beurteilung zu verhindern.

Die grundsätzlich positiven Impulse und Chancen des Förderprojekts soziale Stadt werden durch den Abriss des Block 1 konterkariert, indem, im Widerspruch mit den eigentlichen strategischen Förderzielen, städtebaulich identitätsstiftende und charakteristische Bausubstanz, ohne eine finale gutachterliche Einschätzung, unwiederbringlich zerstört wird.

Die Beteiligung der GWG an den Eigenanteilen der Stadt zur Erreichung des positiven Förderbescheids im Rahmen der Sozialen Stadt auf der einen, und das Vorhaben der Stadt, nach Abriss des Block 1 und Neubau, gegenüber der GWG als Mieter für Kita und/oder Schule aufzutreten auf der anderen Seite, erzeugt eine fragwürdige Verquickung von finanzieller Notlage und Investorinteressen.

Der Petitionsausschuss als letztes und höchstes verfassungsrechtliches Mittel musste zu spät kommen, da wir nicht davon ausgehen konnten, dass berechtigte und fristgemäße Bürgereingaben an den Rat der Stadt offenbar systematisch ignoriert werden.

Der Abriss wird trotz einer nur vorläufigen und nicht abgeschlossenen denkmalschutzrechtlichen Beurteilung fortgesetzt.

Offenbar um unternehmerische und politische Interessen durchzusetzen wird sich über berechtigte Anliegen von Bürgern hinweggesetzt, wertvolle Bausubstanz geopfert und die übergeordnete Projektstrategie der Sozialen Stadt geschädigt.

Das Dilemma in dem wir heute stehen ist, dass wir auf der einen Seite immer besser verstehen, wo die eigentlichen denkmalhistorischen Werte unseres Quartiers liegen, gleichzeitig auf der anderen Seite Rechtsgrundlagen und Rechtsmittel fehlen, um die wertvolle städtebauliche Substanz im Stadtteil zu schützen. Das Thema Altstadt Hagen Wehringhausen, mit dem klaren Ziel des denkmalrechtlichen Bereichsschutzes für in diesem Sinne wichtige und prägende Bebauungsbereiche, ist daher ein Zukunftsthema für unser Quartier.

Quelle: BlockIsBeautiful

Mieterverein Hagen erhebt schwere Vorwürfe gegen Altro Mondo

27. September 2019

Nach den Groß-Kontrollen in Mietshäusern von Altro Mondo übt der Mieterverein Hagen harte Kritik: Mängel würden über lange Zeit nicht beseitigt. (…)

So sei etwa der mit Wasser vollgelaufene Keller und die damit einhergehende unerträgliche Geruchsbeeinträchtigung in der Mozartstraße in Elsey über Wochen nicht angegangen worden, obwohl die Mängel bei dem Unternehmen längst angezeigt gewesen seien.

Auch verstopfte Abflussleitungen seien in Altro-Mondo-Immobilien in Hagen über Wochen ignoriert worden, Aufzüge seien teilweise über Monate außer Betrieb gewesen oder nur notdürftig repariert worden, so dass der nächste Ausfall bereits vorprogrammiert gewesen sei. „Heizungsausfälle sind vielfältig zu verzeichnen. Selbst nach Erwirkung von rechtskräftigen gerichtlichen Titeln wird nichts unternommen“, so Stefan Wintersohle. Anfragen zu den Erläuterungen zu Nebenkostenabrechnungen seien gänzlich unbeantwortet geblieben. „Diese Aufzählung ließe sich noch beliebig fortsetzen“, so der Anwalt. (…)

Quelle: wp.de

TWB-Arbeitsplätze: Wo bleibt der Aufschrei in Hagen?

24. September 2019

Bei TWB hat es Kündigungen gehagelt und jetzt bangt auch die Rest-Belegschaft. Warum interessiert das in Politik und Verbänden so wenige? (…)

Die IG Metall hat zwar auf Nachfrage unserer Zeitung das Verhalten von Prevent verurteilt. Der DGB aber schweigt. Die SIHK sagt nichts, obwohl das Verhalten der Prevent-Führung doch so gar nichts mit dem Prinzip der ehrbaren Kaufleute zu tun hat. Wo ist die Arbeiterpartei SPD, die Solidarität zeigt? Wo ist die CDU, die Ludwig Erhards Erbe der sozialen Marktwirtschaft mit Füßen getreten sieht? (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Zum gesamten TWB-Problem ist vom DGB-Stadtverbands-Vorsitzenden Stefan Marx nichts zu hören. Bereits seit dessen Inthronisierung ist der Hagener DGB von einem schleichenden Niedergang befallen. Hatte sich sein Vorgänger Jochen Marquardt noch laufend engagiert in die Probleme der Stadtgesellschaft eingemischt, dümpelt sein Nachfolger durchgehend auf Tauchstation.

Der Oberhausener Marx, der seit Dezember 2016 die Hagener DGB-Geschäfte führt, berichtete damals der Presse von seinem Hobby. Er wirke in mittelalterlichen Rollenspielen mit: „Da ist man mal ganz raus, dann kann man total abschalten.“ Zu Hagen habe er überhaupt keine Beziehung: „Na klar, wir haben damals schon registriert, dass Nena aus Hagen kommt. Aber mehr war da nicht.“

Mehr ist da auch fast drei Jahre später nicht.

TWB: Belegschaft freigestellt, nur Ford-Anlage läuft weiter

23. September 2019

Der Großteil der Belegschaft des Automobilzulieferers TWB in Hagen muss in Ungewissheit leben. Am Morgen wurde das weitere Vorgehen mitgeteilt. (…)

Personalchef Admir Smajlovic, der lange Betriebsratsvorsitzender war, bevor er auf die Arbeitgeberseite gewechselt war, sprach zu den Mitarbeitern. Aus Mitarbeiterkreisen heißt es, dass nur noch die Anlage in Betrieb gehalten werde, mit der die Rücksitzlehnen für den Autobauer Ford hergestellt werden. (…)

Quelle: wp.de

Aussperrung bei TWB in Hagen: Spannung vor dem Montag

23. September 2019

Die Beschäftigten des Automobilzulieferers TWB in Hagen warten gebannt auf Montag. Dann sollen sie, so die Geschäftsführung, endlich erfahren, warum sie seit Donnerstagmorgen nicht mehr auf das Betriebsgelände gelassen werden. Bei der Arbeitsagentur in Hagen ist man auch völlig überrascht von der Entwicklung bei TWB. „Uns ist nichts angekündigt worden“, so deren Sprecher Ulrich Brauer. (…)

Quelle: wp.de

TWB-Schließung: Ford-Erklärung lässt Raum für Spekulationen

22. September 2019

Die rund 140 Beschäftigten des Hagener Automobilzulieferers TWB schweben weiter völlig im Ungewissen. „Auch am Freitag hat sich niemand bei uns gemeldet“, so Betriebsratsvorsitzender Orhan Aksu. (…)

Nachdem bereits Kunde BMW erklärt hatte, dass die Produktion durch die Schließung des TWB-Zuliefererwerks in Hagen (hier werden Rücksitzlehnen gefertigt) nicht gefährdet sei, man aber über ein „Risikomanagement“ verfüge, äußert sich Hauptkunde Ford vielsagend. „Wir haben einen Vorrat, so dass unsere Produktion derzeit nicht betroffen ist. Gleichzeitig arbeiten wir mit dem Management von TWB an einer Lösung, so dass deren Produktion möglichst weiterlaufen kann“, erklärt Ford-Sprecherin Ute Mundolf. (…)

Quelle: wp.de

Arbeitsrechtler: TWB in Hagen muss Lohn weiter zahlen

21. September 2019

Der Automobilzulieferer TWB in Hagen hat 140 Mitarbeiter ausgesperrt. Der Lohn muss aber weiter gezahlt werden, sagt ein Arbeitsrechtler.

Die Aussperrung der rund 140-köpfigen Rest-Belegeschaft beim Automobilzulieferer TWB führt zu scharfer Kritik. Der Hagener Arbeitsrechtler Gerd Pfeiffer zeigt sicht entsetzt über das Verhalten der TWB-Führung: „Ich bin seit 45 Jahren Anwalt, bin fast die gesamte Zeit im Arbeitsrecht tätig, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt.“ (…)

Quelle: wp.de

TWB schließt plötzlich Werk in Hagen mit 140 Mitarbeitern

19. September 2019

Schock, Wut, Verzweiflung: Der Automobilzulieferer TWB-Prevent in Hagen sperrt seine verbliebenen 140 Mitarbeiter aus. Die Frühschicht, die am Donnerstagmorgen ihren Dienst antreten wollte, fand nur einen Zettel am Werkstor vor. „Der Betrieb bleibt bis auf weiteres geschlossen. Der Zutritt zum Betriebsgelände ist jeglichen Personen verboten. Weitere Informationen erhalten Sie am Montag 23.09.2019“. Unterzeichnet ist der Aushang von der Geschäftsführung der TWB GmbH & Co. KG. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es war schon merkwürdig, dass der Firmensitz nach Frankfurt verlegt wurde (Siehe: Wir sind dann mal weg)

Der 400.000-Euro-Mann

19. September 2019

Erik Höhne als Vorstandsmitglied und Vorstandssprecher der Enervie wiederbestellt

Erik Höhne (52) bleibt Vorstandsmitglied und Vorstandssprecher bei der Enervie. Die Aufsichtsräte der Enervie und der Mark-E haben in ihren Aufsichtsratssitzungen am 16. September 2019 Erik Höhne als Vorstandsmitglied für die Ressorts Finanzen und Technik wiederbestellt und zugleich als Vorstandssprecher bestätigt (Foto: Enervie).

Höhne ist bereits seit 2010 Vorstandmitglied der Enervie und damit mitverantwortlich für die Krise, in die der Energie- und Wasserversorger aus reinem Größenwahn geraten war. So wollte der Sprecher des damals dreiköpfigen Vorstands, Ivo Grünhagen, RWE und Eon bundesweit Konkurrenz machen. Dazu brauchte man auch eine neue repräsentative Firmenzentrale, die sich im Nachhinein als reichlich überdimensioniert erwies. Folglich wurden Untermieter gesucht.

Selbst die Postadresse war den Strombossen nicht gut genug: Statt in der popeligen Haßleyer Strasse 120 wollten sie unter „Platz der Impulse“ firmieren. Und die Herren in den politischen Gremien (Enervie befindet sich überwiegend in kommunaler Hand) unterwarfen sich bereitwillig ihren Knechten im Vorstand – die Anschrift wurde geändert.

Im Sommer 2015 lag die Schuldenhöhe des Unternehmens bei 650 Millionen Euro. Enervie benötigte einen Kredit in Höhe von 60 Millionen Euro, um Strom und Gas kaufen zu können. Geld, das keine Bank den Stromern mehr gewähren wollte. Also mussten die Anteilseigner ran. Der Hagener Rat schob bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung (selbstredend in nichtöffentlicher Sitzung) den auf die Stadt entfallenden Anteil in Höhe von 30 Millionen Euro auf die kommunale HVG ab. Damit konnte in letzter Minute der Gang zum Insolvenzgericht abgewendet werden.

Die Zeche bezahlen mussten zu einem großen Teil die Arbeitnehmer. Im Restrukturierungskonzept wurde der Abbau von rund 815 Stellen festgelegt. Ein im Dezember 2015 gestarteter Versuch, Licht in die ganzen Machenschaften zu bringen, scheiterte – wie üblich – im Rat.

Vorstand Ivo Grünhagen wurde letztendlich mit einer Millionen-Abfindung in die Wüste geschickt – sein mitverantwortlicher Kollege Höhne darf sich jetzt auf fast 400.000 Euro pro Jahr freuen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, zeigte sich angesichts der Vertragsverlängerung Höhnes ganz begeistert: „Erik Höhne hat die Unternehmensgruppe in den letzten Jahren in einer schwierigen Phase mit Kompetenz und Weitblick weiterentwickelt. Es ist auch sein wesentlicher Verdienst, dass Enervie mittlerweile wieder stark aufgestellt ist und sehr solide Ergebnisse erwirtschaftet. Wir freuen uns, dass wir diesen Weg gemeinsam weiter gehen können“.

Da bleibt einem nur noch die Spucke weg.

Schimmelbefall und Brandschutzmängel

18. September 2019

Kontrollaktion bei Wohnungen von DEGAG/Altro Mondo – Wasserrechnungen nicht bezahlt

Eine gemeindeübergreifende Aktion zur Aufdeckung von wohnungswirtschaftlichen Missständen in Beständen der DEGAG/Altro Mondo fand gestern landesweit statt. An der vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung initiierten Kontrollaktion beteiligten sich neben Hagen mit Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Herne, Kamen, Lemgo, Oerlinghausen und Wuppertal insgesamt zehn Kommunen.

„Die Zustände in den Hagener DEGAG-Immobilien sind nicht katastrophal, aber auch nicht gut“, sagt Birgit Overkott von der Koordinierungsstelle Problemimmobilien der Stadt Hagen, die den Aktionstag der Wohnungsaufsicht des Ministeriums vor Ort koordinierte.

13 Immobilien wurden in Hagen an drei Standorten (Vorhalle, Brockhausen und Elsey) aufgesucht. Zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnungsaufsicht, der Bauordnung, des Umweltamtes und der Feuerwehr waren beteiligt. Kontrolliert wurden die Außenanlagen, Müllcontainer-Standorte, Keller, Zugänge, Zufahrten, Rettungswege, Aufzüge, Flure und einzelne Wohnungen. In fast allen Objekten gibt es Brandschutzmängel.

Die Wohnungsaufsicht registrierte Schimmelbefall, defekte Klingel- und Sprechanlagen sowie fehlende Haus- und Flurbeleuchtung. In einem Objekt ist der Aufzug nicht nutzbar, in einzelnen Wohnungen funktioniert die Heizung nicht. Auf den Außengeländen sind Spuren von Ratten unverkennbar. In einigen Objekten wird eine Brandschau folgen. Zudem wird die Stadt dem Verdacht auf Nutzungsänderung ohne Baugenehmigung nachgehen. Die DEGAG hat in Hagen 387 Wohnungen. Auffallend ist der zunehmende Leerstand in den Häusern.

Wiederholt waren Missstände in Wohnungen der Deutschen Grundbesitz AG (DEGAG), die von der Altro Mondo verwaltet werden, Gegenstand öffentlicher Berichterstattung. Auf Initiative von Landesministerin Ina Scharrenbach kamen Vertreterinnen und Vertreter aus den betroffenen Kommunen zusammen, um sich über das Geschäftsgebaren von Altro Mondo beziehungsweise der Deutschen Grundbesitz AG auszutauschen.

Nahezu in allen Städten gibt es vergleichbare Herausforderungen in von Altro Mondo verwalteten und im Besitz der Deutschen Grundbesitz AG (DEGAG) befindlichen Wohnungen: Defekte Aufzugsanlagen, defekte Heizungsanlagen/fehlende Warmwasserversorgung, Schimmelbefall und Abfallproblematik/Vermüllung. Wegen nicht bezahlter Versorgungsrechnungen drohen den Mieterinnen und Mietern zudem Wasser- und Wärmesperren.

Gutachten: Amprion-Stromtrasse durch Südwestfalen unnötig

12. September 2019

Die Amprion-Leitung, die über Herdecke, Hagen, den Kreis Olpe und das Siegerland führen soll, wird nicht gebraucht. Das sagt ein Gutachter. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Gutachter, Lorenz Jarass, ist ein mittlerweile emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften. Er studierte in den Jahren 1970–1975 an der Universität Regensburg Betriebswirtschaftslehre (Abschluss als Diplom-Kaufmann), danach 1975–1976 an der Stanford University (Abschluss als Master of Science). Die anschließende Dissertation (1976–1980) hatte das Thema „Strom aus Wind: Integration einer erneuerbaren Energiequelle“ und wurde mit Summa cum Laude bewertet.

Nicht überall ist Hagen – nicht überall ist GWG

2. September 2019

Eine dem Untergang geweihte Siedlung in Iserlohn erstrahlt heute in neuem Glanz

Schlieperblock, Frontansicht der restaurierten Gebäude Drosselweg 1-5. Foto: Asio otus, CC BY-SA 3.0

„Abriss ist unvermeidbar“ titelte das Lokalblatt. Das müsse aus Sicht der Wohnungsbaugenossenschaft nicht disktutiert werden. Die Wohnungen genügten den heutigen Anforderungen nicht einmal mehr in Ansätzen. Eine nachhaltige Modernisierung und Sanierung der Gebäude indes scheide aus wirtschaftlichen Gründen aus.

Das war im Jahr 2008 – und nein, es ging nicht um den unsäglichen Abriss des Wehringhauser „Block 1“ der GWG. Obwohl die Argumentation identisch ist. Was damals genauso vollmundig wie heute für Wehringhausen verkündet wurde, betraf den sogenannten „Schlieper-Block“ in Iserlohn.

Während in Hagen immer – gerne auch ohne Sinn und Verstand – munter abgerissen wird, ging dort die Geschichte ganz anders aus.

Der Schlieper-Block entstand in drei Bauabschnitten ab dem Jahr 1928 im Rahmen des städtischen Notwohnungsbaus für Erwerbslose. Architekt der über mehrere Straßen hinweg errichteten Wohnsiedlung war der im Bauamt der Stadt Iserlohn tätige Theodor Hennemann. Eigentümerin war die Stadt Iserlohn, bis die Wohnungen um 1941 an die Iserlohner gemeinnützige Wohnungsgesellschaft GmbH (IGW) übergingen.

Anders als viele in dieser Zeit entstandene Siedlungen orientierte sich Hennemann am „Neuen Bauen“, die Vorbilder sind in Dessau und Frankfurt zu sehen.

In einer Publikation des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe klärt der Architektur- und Sozialhistoriker Dr. Hans H. Hanke über den in der veröffentlichten Meinung „sehr verrufenen Schlieper-Block“ einiges auf. So sei es „nahezu unbekannt, dass die Siedlung einer der wenigen Iserlohner Orte des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus war“.

Die Qualität des Schlieper-Blocks sowohl in architektonischer als auch sozialpolitischer Hinsicht wird von Hanke ausdrücklich gewürdigt: „Die Siedlung gehört in Westfalen, in dem überwiegend konservative Architekturformen rezipiert wurden, zu den ganz seltenen Baugruppen, die sich an der Moderne der Zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts orientieren. … Auch als sozialpolitisches Beispiel einer Architektur, die sich der Moderne durch Bauaufgabe, städtebauliche Anordnung und schlichte Formen zuordnen lässt, ist die Siedlung außergewöhnlich in Westfalen. Sie gehört zu den gut ablesbaren Ergebnissen der Suche nach neuen Formen des Bauens für ärmere Schichten.“

Erhaltungsmaßnahmen blieben – wie beim GWG-Block in Wehringhausen – weitgehend aus, der Komplex verwahrloste zusehends und manifestierte den zunehmend schlechten Ruf des Schlieper-Blocks. So schien ein Abriss unaufhaltsam zu sein.

Die Wende kam im Jahr 2010. Auf Betreiben Iserlohner Bürger, insbesonders des inzwischen verstorbenen Peter Treudt und seines Mitstreiters Klaus Stinn (beide mussten sich im örtlichen Dumpfbackenmilieu auch noch als „Ideologen“ beschimpfen lassen), wurde der Schlieper-Block unter Denkmalschutz gestellt. Damit war die Wohnungsgesellschaft gezwungen, ihre Strategie zu ändern – einfach weg und was anderes auf das Grundstück zu stellen war jetzt nicht mehr möglich. Und siehe da: es ging.

Von „unwirtschaftlich“ und „Abriss unvermeidbar“ war plötzlich keine Rede mehr. In einer Pressemitteilung des Wohnungsunternehmens wurde die 180-Grad-Wende deutlich: „Für Geschäftsführer Olaf Pestl zählt dabei vor allem, dass der Schlieperblock nun endgültig vor dem Verfall gerettet ist.“

Die neue Linie lautete auf einmal: „Aufgrund der hohen baukulturellen Bedeutung der Wohnsiedlung ist die Zielsetzung für den weiteren Umgang mit dem Standort des Schlieperblockes ein weitestgehender Erhalt und eine Revitalisierung, die im Einklang mit den Denkmalschutzaspekten steht.“

Der Verein „Iserlohn – DenkMal“ kommentierte die Kehrtwende mit dem Satz: „Es hat sich also gelohnt, nicht zu schnell für einen Abriss zu votieren und denjenigen in Politik und Gesellschaft nicht nachzugeben, die eine kulturelle Ex-und Hopp Mentalität vertreten.“

In den Jahren 2015 bis 2017 wurde die Siedlung grundlegend saniert. Ein Teil wurde als Ausbauhäuser verkauft, im anderen Teil werden weiter Wohnungen vermietet. Vermarktet werden die Häuser inzwischen als „Bauhaus-Siedlung Schlieper“.

Stolz präsentierte Iserlohn die einst dem Untergang geweihte und inzwischen zum Vorzeigeobjekt mutierte Immobilie 2018 beim „Tag der Architektur“. Und auch in diesem Jahr wird auf den Stellenwert der Bauten hingewiesen: Besichtigt werden kann die Siedlung am „Tag des offenen Denkmals“ am kommenden Sonntag, den 8. September 2019 von 14 – 17 Uhr. Anlaufstelle: Meisenweg 6, 58644 Iserlohn.

CDU-Purps: GWG-Abriss im Geschäftsinteresse?

28. August 2019

Nachdem vor zwei Jahren die nur dem Namen nach gemeinnützige GWG den geplanten und nun begonnenen Abriss eines ganzen Gründerzeitwohnblocks in Wehringhausen bekannt gegeben hatte, standen als erste Jubelperser die Mädels und Jungs der CDU-Ortsunion Wehringhausen parat.

Wie kann das sein, wo sich doch die Vorsitzende dieses Vereins, Melanie Purps, so penetrant wie unglaubwürdig als Vertreterin der Wehringhauser inszeniert? Nun, ganz einfach: Die Purps-Familie hat Geschäftsinteressen zu verteidigen. Da müssen die Wehringhauser schon mal sehen, wo sie bleiben.

Bereits der Blick auf die e-mail-Adresse Purps‘ auf der Homepage der Hagener CDU macht stutzig. Von „umzug-service“ ist da zu lesen. Dahinter verbirgt sich die Internet-Seite der Möbel-Spedition Aloys Priller, traditionell beheimatet in direkter Nachbarschaft der Hagener Puffmeile Düppenbeckerstraße. Geschäftführer des Umzugsunternehmens ist Ehegatte Christoph Purps, der Vorsitzende der Hagener CDU.

Melanie Purps ist auch Mitglied der CDU-Fraktion im Hagener Rat. Die sorgte mit ihren Helfern aus der Allianz des Grauens – FDP, „Grünen“ und Hagen Aktiv – sowie der Wählergruppe Bürger für Hohenlimburg/Piraten und der AfD dafür, den Weg für den Abriss des Wohnblocks frei zu machen (siehe: Die Liste der Zerstörer).

Die Möbel-Spedition Priller unterhält enge Geschäftsbeziehungen zur Immobilienfirma GWG. Seitens der Purps-Familie dürfte wenig Interesse daran bestehen, diese nur aus Gemeinwohlgründen aufs Spiel zu setzten. Auf ihrer Homepage bewirbt die GWG die Sonderkonditionen, die Purps-Priller bereithält:

„Wir haben mit der Möbelspedition Priller attraktive Rabatte bei einem Umzug in eine GWG-Wohnung ausgehandelt.

Regale zerlegen, jede Tasse in Papier einwickeln, Kisten schleppen: Dieser Stress trübt jegliche Vorfreude auf die neue Wohnung. Lassen Sie sich beim Umzug helfen! Sprechen Sie mit den freundlichen Mitarbeitern der Möbelspedition Priller und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an. Der GWG-Rabatt schont dabei Ihren Geldbeutel.“

Wer Regale zerlegt, hilft auch gerne dabei mit, einen ganzen Wohnblock zu zerlegen. Hauptsache, die Aufträge für den eigenen Laden sind weiter gesichert.

Douglas wird am Standort Hagen vom Besitzer zum Mieter

24. August 2019

Die Douglas AG hat das ehemalige Hagener Stammhaus in Kabel verkauft und ist dort bloß noch Mieter der Flächen. (…)

Quelle: wp.de

Douglas schließt 70 Filialen

23. August 2019

Douglas streicht sein Filialnetz zusammen. Wie Insider berichten, will sich Europas größter Parfümeriehändler von rund 70 Märkten trennen, das sind rund 3 Prozent der europaweit 2400 Filialen. Derzeit versucht Douglas individuelle Lösungen für die betroffenen Standorte zu finden, bis Jahresende 2020 soll die Trennung vollzogen sein. Einem großen Teil der betroffenen Mitarbeiter soll eine Anschlussbeschäftigung in anderen Filialen angeboten werden. Um wie viele Personen es sich dabei handelt, blieb zunächst unklar. (…)

Quelle: manager magazin

Hohenlimburg: Zukunftskonzept für Federnwerk in Oege?

22. August 2019

Wie geht es weiter mit dem Federnwerk von Thyssenkrupp an der Oeger Straße? Bei der Belegschaftsversammlung am gestrigen Dienstag wurde deutlich: Die Unsicherheit ist groß. (…)

Quelle: wp.de

Wir sind dann mal weg

19. August 2019

TWB hat den Firmensitz nach Frankfurt verlegt

Der skandalumwitterte Hagener Autozulieferer TWB hat seinen Unternehmenssitz nach Frankfurt verlegt. Sowohl die TWB GmbH & Co. KG als auch deren Komplementär, die TWB Verwaltungsgesellschaft mbH, sind seit kurzem im Frankfurter Handelsregister verzeichnet. Beide Firmierungen wurden bei der Gelegenheit auch gleich vom Namensbestandteil „Prevent“ gesäubert.

Während die Verwaltungsgesellschaft als Geschäftsanschrift die Sedanstraße 3 in Hagen beibehält, residiert die TWB GmbH & Co. KG inzwischen in einem Bürogebäude in Frankfurt-Heddersheim, das der städtischen Immobiliengesellschaft ABG Frankfurt Holding gehört. Die offeriert in ihrer 2002 errichteten Gewerbeimmobile „Büros in verschiedenen Größen von 20-53 m², pro Etage eine Gemeinschaftsküche und ein Besprechungsraum vorhanden, Toiletten, isolierverglaste Fenster, Zentralheizung und Teppichboden“.

Ein bisschen wenig Platz für die Steuerung eines Unternehmens, dass für das Geschäftsjahr 2017 noch einen Umsatz von 103,5 Millionen Euro ausgewiesen hat. Sollte nach der Kündigung von etwa 300 Beschäftigten mit dem Umzug ins Frankfurter Handelsregister der endgültige Abgang vorbereitet werden?

Die Prevent-Gruppe, zu der TWB gehört, hatte versucht, gegenüber Kunden aus der Automobilindustrie mit Gewalt höhere Preise durchzusetzen und sich damit verzockt. Leidtragende dieser fehlgeschlagenen Strategie waren die Beschäftigten, die mit Massenentlassungen überzogen wurden, über die noch vor Gericht gestritten wird.

Ein Viertel der Hagener in atypischer Beschäftigung

17. August 2019

78.000 Kernerwerbstätige wurden 2018 in Hagen gezählt, 1.000 mehr als im Jahr zuvor. Davon waren 24,9 Prozent (19.000) in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis beschäftigt. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW mit.

Zu den atypisch Beschäftigten zählen Teilzeitbeschäftigte mit bis zu 20 Arbeitsstunden je Woche, befristet oder geringfügig Beschäftigte sowie Angestellte bei Zeitarbeitsfirmen. 53.000 (2017: 52.00) Menschen waren in einem Normalarbeitsverhältnis angestellt und hatten eine unbefristete sozialversicherungspflichtige Tätigkeit mit über 20 Wochenstunden.

Als Kernerwerbstätige werden Menschen zwischen 15 bis 64 Jahren verstanden, die sich nicht in schulischer oder beruflicher Ausbildung oder in einem Freiwilligendienst befinden.

Federnwerk Hohenlimburg: Betriebsrat hofft auf Perspektive

11. August 2019

Thyssenkrupp stellt Federnproduktion auf den Prüfstand – und damit auch das Werk in Hohenlimburg. Betriebsrat: Entwicklung hat einen Grund. (…)

„Die Belegschaft ist sehr enttäuscht von Führung und Vorstand“, sagt Thomas Oberste-Lehn, Betriebsratsvorsitzender in Hohenlimburg und seit 40 Jahren im Unternehmen. „Die meisten Mitarbeiter im Federnwerk arbeiten dort bereits seit mehr als 20 Jahren“, so Oberste-Lehn. (…)

„Die wirtschaftliche Situation für den Betrieb ist schlecht, das wird von uns nicht bestritten“, so Oberste-Lehn. „Aber die Frage ist: Wo liegen die Gründe dafür?“ So seien es nicht allein gestiegene Rohstoffpreise und konjunkturelle Entwicklungen gewesen, die das Geschäft mit Federn und Stabilisatoren in unsicheres Fahrwasser geführt haben. Hinzu kamen Fehlentscheidungen des Managements, ebenso wie ausgebliebene und falsche Investitionen, sagt Oberste-Lehn. (…)

Quelle: wp.de

Wirtschaftsexperten in Sorge: Hagen verliert den Anschluss

8. August 2019

Hohe Arbeitslosigkeit, überschuldete Privathaushalte und immense kommunale Schulden – Experten zählen Hagen zu den gefährdeten Regionen. (…)

Quelle: wp.de


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