Archive for the ‘04 Umwelt Hagen’ Category

Die Belastung durch Stickoxid ist in in Hagen weiter zu hoch

19. Juni 2019

Die Belastung durch Stickoxid ist in in Hagen weiter zu hoch. Das bestätigt das Umweltbundesamt. Hagen ist damit eine von 25 Städten in NRW, die mit der Belastung über dem EU-Grenzwert liegen. Der liegt bei 40 Mikrogramm, in unserer Stadt beträgt er 50. Stickstoffdioxid kann als Schadstoff in der Luft die Lunge schädigen. Als Verursacher gelten Dieselfahrzeuge. Das Umweltbundesamt fordert daher die Nachrüstung älterer Dieselautos. (…)

Quelle: Radio Hagen

Siehe dazu auch:

Daten zur Luftqualität 2018: 57 Städte über dem NO2-Grenzwert

Die Messdaten für Stickstoffdioxid (NO2) im Bundesgebiet für das Jahr 2018 liegen vor: Demnach überschritten im vergangenen Jahr noch 57 Städte den Luftqualitätsgrenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel. Im Jahr 2017 waren noch 65 Städte betroffen.

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA): „Die Luft in den Städten wird besser und der Trend geht in die richtige Richtung. Dennoch sieht man: Die bislang beschlossenen Maßnahmen reichen nicht aus, damit wirklich überall der EU-Grenzwert für NO2 im Jahresmittel zum Schutz der Gesundheit eingehalten wird. Neben den angelaufenen Software-Updates brauchen wir insbesondere eine schnelle Nachrüstung älterer Diesel-Pkw mit wirksamen Katalysatoren zur deutlichen Reduzierung des Stickoxidausstoßes. Die rechtlichen Voraussetzungen zur Zulassung solche Katalysatoren liegen vor und Nachrüstunternehmen haben erste Anträge auch für Pkw gestellt. Nun kommt es darauf an, dass der Genehmigungsprozess rasch durchlaufen wird. Alle Automobilhersteller sind dazu aufgerufen, die Nachrüstunternehmen technisch und die Kunden beim Kauf der Systeme finanziell zu unterstützen.“ (…)

Quelle: Umweltbundesamt

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

15. Juni 2019

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli wieder an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Um die Teilnahme an der Aktion deutlich zu machen und ein gemeinsames Erkennungszeichen zu haben, werden alle Radler gebeten, ein blaues Band am eigenen Fahrrad zu befestigen. Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer dann über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgt. Zudem sind an den Infotheken im Rathaus I und II, im Rathaus Hohenlimburg sowie in der Verbraucherzentrale Hagen Kilometererfassungsbögen erhältlich.

Unter allen Teilnehmern der Aktion „STADTRADELN“ verlost Zweirad Trimborn ein Trekkingrad (im Wert von 600 bis 700 Euro) sowie vier Gutscheine für eine Inspektion eines Pedelecs oder Fahrrades (für jeweils 60 Euro). Im Rahmen des Umwelttages lassen sich zudem auf einer Carrerabahn – deren Strom durch Muskelkraft produziert wird – Preise der Volme Galerie wie zum Beispiel Einkaufsgutscheine im Wert bis zu 50 Euro erradeln.

Während der Kampagne und auch darüber hinaus können Radfahrer ebenso die Online-Meldeplattform „RADar“ nutzen. Über die „STADTRADELN-App“ gibt es die Möglichkeit, der Stadt Hagen störende oder gefährliche Stellen auf Radwegen zu nennen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es unter www.stadtradeln.de sowie bei Petra Leng unter Telefon 02331/207-3161 und Gregor Hengstermann unter Telefon 02331/207-3159 aus dem Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen.

Fridays-for-future-Bewegung nimmt Hagens OB in die Pflicht

25. Mai 2019

Die Botschaft, die am Tag zuvor in der Sitzung des Rates der Stadt und gestern Nachmittag durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz an die Anhänger der Bewegung „Fridays for future“ in Hagen ausgesendet wurde, war deutlich: Die Hagener Politik und die Verwaltung nehmen die Klima-Bewegung in höchstem Maße ernst. Gestern gingen wieder 500 Schüler in Hagen auf die Straße und trafen den Oberbürgermeister. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schulz will lediglich „im Rat debattieren“ lassen. Anderswo, beispielsweise in Münster als erster NRW-Großstadt, werden bereits weitergehende Beschlüsse gefasst. So berichtet der Westfalenspiegel: „Münster hat den „Klimanotstand“ ausgerufen. „Die Stadt Münster setzt damit ein deutliches Zeichen, dass die bisherige erfolgreiche städtische Klimapolitik weiterentwickelt werden muss“, heißt es in einer Erklärung des Stadtrates vom 22. Mai.“

Aber auch das ist nur eine unverbindliche Erklärung, denn: „Für Bürger sollen mit dem Schritt aber keine weiteren Pflichten verbunden sein.“

Schulen in Hagen geben grünes Licht für Freitags-Demos

23. Mai 2019

Die Hagener Schulen stehen den Klima-Demonstrationen „Fridays for future“ weiterhin positiv gegenüber. Für die Teilnahme an der bevorstehenden Protestaktion am Freitag um 12 Uhr, bei der die Schüler Oberbürgermeister Erik O. Schulz auffordern wollen, den Klima-Notstand in Hagen auszurufen, werden die meisten Lehranstalten den Jugendlichen keine Steine in den Weg legen. (…)

Quelle: wp.de

„Fridays for Future“ trifft Vertreter aus Politik und Verwaltung

23. Mai 2019

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat sich mit drei Vertreterinnen der Hagener Initiative der Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ getroffen. Hintergrund für das Gespräch mit Janne Rosenbaum, Klementina Knust und Julia Rethwisch ist der im April mit großer Mehrheit formulierte Auftrag des Rates der Stadt, einen direkten Austausch zwischen den Klimaaktivisten sowie Politik und Verwaltung zu organisieren.

Beim Zusammentreffen mit Oberbürgermeister Schulz äußerten die drei Vertreterinnen jetzt ihre Erwartungen, die sie und ihre Mitstreiter an diese Veranstaltung haben, die nach ihrem Wunsch Anfang September im Ratssaal stattfinden soll. Die Sommerferienzeit wollen die Klimaschützerinnen nutzen, um sich im größeren Kreis intensiv inhaltlich vorzubereiten.

Nach den Vorstellungen des Rates – so der Inhalt des entsprechenden Beschlusses – soll es nicht allein bei einem allgemeinen Austausch bleiben; vielmehr soll unter anderem erörtert werden, wie die Jugendlichen sich aktiv in politischen Prozesse rund um das Klimathema einbringen können. Darüber, sowie über ihre ganz konkreten Forderungen und Ziele, wollen die „Fridays for Future“-Aktivisten Anfang September mit den Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutieren.

Friday for future: Kommen wieder 2000?

20. Mai 2019

Am Freitag geht die Klimaschutz-Bewegung in Hagen wieder auf die Straße. Erik O. Schulz soll in Hagen den Klimanotstand ausrufen. (…)

Quelle: wp.de

Torschlusspanik

9. Mai 2019

Stadt will jetzt doch Tempo 30 am Hagener Finanzamt – Richter rügt Verschleppung durch die Politik

Es ist keine acht Monate her, dass die Verwaltung sich davon überzeugt gab, dass auch eine Tempo-30-Regelung auf dem Innenstadtring in Höhe des Finanzamts zu keinerlei Verbesserungen hinsichtlich der vom Autoverkehr ausgehenden Schadstoffbelastungen führt. Höchstwahrscheinlich war diese Einschätzung richtig – und ist es immer noch.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf einem Straßenabschnitt von gerade einmal 200 Metern einzuführen, auf dem wegen Dauerstau die Durchschnittsgeschwindigkeit sich in einer ähnlichen Größenordnung bewegen dürfte, kann kaum die erhoffte Wirkung zeigen. Dennoch jetzt die Kehrtwende – ein Zeichen von Torschlusspanik.

Im Umwelt- und Mobilitätsausschuss kündigte der zuständige Dezernent Thomas Huyeng an, das Tempolimit in diesem Bereich anzuordnen. Allerdings nicht unbedingt aus Überzeugung: „Wir wollen gegenüber der Bezirksregierung klare Kante zeigen, dass wir neben dem Luftreinhalteplan alle Möglichkeiten ausschöpfen“, zitiert ihn die WPWR.

Die Ausschusssitzung, in der diese Worte fielen, fand am Mittwoch statt, also auf den letzten Drücker. Denn heute startete der auf zwei Tage angesetzte Erörterungstermin am Oberverwaltungsgericht NRW wegen zu schlechter Luft und drohenden Fahrverboten in vielen NRW-Städten, darunter auch Hagen.

Gleich zu Beginn der Anhörung betonte der Vorsitzende Richter, Max-Jürgen Seibert, dass die Grenzwerte zur Umweltbelastung geltendes Recht seien und für das Gericht nicht zur Disposition stünden. „Es geht darum, was bei der Anwendung zu beachten ist“, sagte Seibert.

Der Jurist bezieht sich mit seiner Kritik auf eine EU-Richtlinie von 1999, die bereits ab dem Jahr 2001 deutliche Reduzierungen des gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxids (NO2) vorsah. Aber nichts geschah.

Seibert deutete dabei schon einmal an, wohin die Reise bei einem Urteil gehen könnte: „Die Probleme hätten verhindert werden können, wenn, wie in anderen Ländern, Emissionsprobleme frühzeitig in Angriff genommen worden wären.“ Er wies dabei auch Kritik an den Gerichten und am Kläger, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), zurück.

Er verglich die jetzt drohenden Maßnahmen für die Luftreinhaltung, darunter auch Fahrverbote, mit einer Notoperation, nachdem der Patient sich über ein Jahrzehnt jeder Vorsorgeuntersuchung verweigert habe. Jetzt den Arzt, also im übertragenen Sinne die Gerichte, für die Nebenwirkungen verantwortlich zu machen, sei falsch.

Erste Urteile zu Aachen und Bonn will das Gericht Anfang August verkünden, im September folgt eine Entscheidung zu Köln. Ein Termin für Hagen steht noch nicht fest.

Autobahnen in Hagen: Mit dem Lärm wächst der Widerstand

9. Mai 2019

Der Lärm wächst. Und mit ihm der Widerstand. der Widerstand derjenigen Hagener, die dem Autobahnlärm tagtäglich ausgesetzt sind. Nirgends sonst in Nordrhein-Westfalen ist die Belastung für die Menschen derart groß, aus dem Umweltbericht des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ging 2017 hervor, dass Hagen die lauteste Stadt im Ruhrgebiet ist. Demnach sind 46.673 Menschen einem Lärm ausgesetzt, der oberhalb von 56 Dezibel (A) liegt. Und dass das vor allem auf die Autobahnen zurückzuführen ist. (…)

Quelle: wp.de

Dazu passend:

Wahnsinn Lkw – Wie der globale Schwerverkehr uns alle kaputt macht

Fast 80 Prozent aller Waren und Güter werden mit dem Lastwagen transportiert. Mit drastischen Folgen für uns Bürger: Staus, Umweltverschmutzung, Gesundheitsrisiken, kaputte Straßen. Ein einziger Lkw richtet an unseren Autobahnen und Brücken so viel Schäden an wie 60.000 Pkws. Dabei fährt rechnerisch jeder dritte Lkw unbeladen.

Schuld daran sind politische Entscheidungen und wirtschaftliche Interessen. Jedes online bestellte Paket muss so schnell wie möglich beim Kunden sein – und fährt unter Umständen in einem halbleeren Lkw von A nach B. Außerdem produziert die Wirtschaft inzwischen nach dem Just-in-Time-System: Zulieferteile werden direkt vor der Fertigung angeliefert. „Die Lager der Industrie sind auf die Straße verlegt worden und die rechte Autobahnspur ist jetzt die Lagerhalle. Das zahlen wir Steuerzahler, aber nicht die Unternehmen“, sagt Michael Cramer, Europaabgeordneter der Grünen.

Billiger Diesel und osteuropäische Fahrer, die zu Dumping-Löhnen beschäftigt werden, machen Lkw-Transporte im Vergleich zur Alternative Bahn so günstig. Obendrein wird der Güterverkehr auf der Schiene immer wieder ausgebremst, weil Investitionen verschleppt werden. Beispiel: Adorf im tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Weil am Grenzübergang auch die Elektrifizierung aufhört, läuft der Güterverkehr seit Jahren über die Straße und quer durch den Ort Adorf im Vogtland.

Dass es anders geht, zeigt die Schweiz. Dort ist der Marktanteil für Güter auf der Schiene doppelt so hoch wie in Deutschland. Ergebnis einer konsequenten Verkehrspolitik – ohne Lobbyismus aus der Automobilindustrie.

Quelle: arte mediathek (Verfügbar bis 13/05/2019, nächste Ausstrahlung am Samstag, 18. Mai um 01:30)

Hagens OB unterstützt Ruf nach Aufschub für Stromtrasse

4. Mai 2019

Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz unterstützt seine Amtskollegin aus Herdecke, Katja Strauß-Köster, bei ihrer Forderung nach einem Moratorium – also einem Aufschub – für den Bau der neuen Höchstspannungsleitung. Die wird nicht nur über Herdecke bis Garenfeld führen, sondern auch durch Hohenlimburg.

Die Trassenführung ist insbesondere in Elsey höchst umstritten. Herdeckes Bürgermeisterin hatte nun einen Vorstoß für ein Moratorium bei Bau und Planung ins Spiel gebracht, weil sie durch den von der Bundesregierung angepeilten Ausstieg aus der Kohle-Verstromung bis 2038 völlig andere Rahmenbedingungen sieht. Sie fragt, ob die geplanten Netze in der Dimension tatsächlich nötig seien. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Was der Artikel nicht erwähnt, ist der bereits auf den 24. April datierte Antrag der SPD für den Umweltausschuss, der in dieselbe Richtung zielt:

„Der örtlichen Presse vom 17. 4. 2019 war zu entnehmen, dass es Zweifel an der Notwendigkeit der genannten Stromtrasse gibt. Die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke fordert daher ein Moratorium um intensiv zu prüfen, ob die Trasse noch erforderlich ist. Bis die Ergebnisse der Prüfung vorliegen sollen keine weiteren Maßnahmen zur Realisierung erfolgen. (…)

Der Ausbau und die Trassenführung sind in der Bevölkerung, insbesondere im Bezirk Hohenlimburg, mehr als umstritten. Sollten sich aufgrund des erzielten Kohle-Ausstiegs-Plans neue erhebliche und berechtigte Zweifel an der Notwendigkeit der Leitung ergeben, so ist es dringend geboten das Projekt nicht weiter voran zu treiben.“

Dem ist der OB jetzt zuvorgekommen.

Stadt Hagen: Im neuen Regionalplan weniger Steinbruch-Fläche

3. Mai 2019

Die potenziellen Abbauflächen für Kalkstein in Oege werden im neuen Regionalplan kleiner sein als im aktuellen – und das trotz der neu ausgewiesenen Fläche oberhalb von Feldstraße und Sonnenberg, gegen die die „Bürgerinitiative zu Erhalt des Ahms“ derzeit Unterschriften sammelt. Das rechnet jedenfalls die Stadt Hagen vor: Zwar solle dieses etwa 3,9 Hektar große Areal als künftige Potenzialfläche für den Abbau eingezeichnet werden. Westlich werde aber gleichzeitig ein bislang als Potenzialfläche ausgewiesenes 7,2 Hektar großes Gebiet herausgenommen. (…)

Quelle: wp.de

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

2. Mai 2019

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren, beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli erneut an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Am Samstag, 15. Juni, findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten sowie ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es auf der Seite www.stadtradeln.de oder bei Petra Leng, Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-3161.

Immer mehr Laster missbrauchen Hagen als Ausweichroute

29. April 2019

Die Engstellen auf den Autobahnen verleiten immer mehr Lkw-Fahrer, eine Abkürzung durch Hagen zu wählen. Auch Boelerheide ist betroffen. (…)

Zwar gibt es noch keine offiziellen Messungen seitens der Stadtverwaltung, doch im Rathaus ist das Problem bekannt. „Das gesamte Stadtgebiet wird inzwischen enorm durch Lkw-Verkehr belastet“, berichtet Stefanie Wiener vom Fachbereich Verkehr. „Und ich fürchte, die Situation wird sich zumindest in naher Zukunft nicht verbessern.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das ordnungspolitische Instrumentarium steht zur Verfügung, es wird nur nicht angewandt: Durchfahrtverbote (wie z.B. auf dem Straßenzug Buschey-/Eugen-Richter-Str. bereits vor Jahren umgesetzt), die natürlich auch kontrolliert werden müssen (wie am Finanzamt).

Erneute Debatte um Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke

29. April 2019

Erneut wird über den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke in Oege debattiert. Die „Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm“ fürchtet eine neuerliche Erweiterung und beruft sich dabei auf eine Darstellung im Entwurf für den neuen Regionalplan, der derzeit aufgestellt wird. Sie hat eine Unterschriftenaktion bei Anwohnern in der Feldstraße und am Sonnenberg gestartet. Die Hohenlimburger Kalkwerke halten dagegen: Die Änderungen im Regionalplan seien marginal und dienten hauptsächlich zur Konkretisierung der bisherigen Planungen, so Geschäftsführer Dr. Christian Lange. (…)

Quelle: wp.de

Homepage der Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm

Neue Debatte um Höchstspannungsleitung in Hohenlimburg

27. April 2019

Die Diskussion um die 380-kV-Höchstspannungsleitung durch Hohenlimburg nimmt wieder an Fahrt auf: Die SPD will nicht der Verwaltung allein die Entscheidung überlassen, ob sich Hagen der Forderung von Herdeckes Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster nach einem Moratorium anschließt. (…)

Quelle: wp.de

Wo ein Lärmexperte in Hagen noch Handlungsbedarf sieht

26. April 2019

Dirk Schreckenberg aus Hagen forscht über die gesundheitlichen Folgen von Lärm. Auch in seiner Heimatstadt sieht er noch Verbesserungspotenziale. (…)

Laut dem Umweltbundesamt (UBA) stellt für die Menschen in Deutschland Lärm immer noch eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar. Am häufigsten fühlen sie sich durch Straßenlärm gestört. (…)

Quelle: wp.de

Critical Mass für Friday for Future

18. April 2019

Am Freitag 26.4. gibt es für die Friday for Future Bewegung eine Critical Mass. Start ist um 12.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz (Berliner Platz).

Eine Critical Mass ist eine Fahrradtour mit mindestens 16 Teilnehmern, die einen Verband nach StVO bilden und so als ein Fahrzeug gelten. Wenn der Vorrausfahrende grün hat, darf der restliche Verband zusammenhängend fahren, auch wenn die Ampel zwischenzeitig Rot anzeigt. Zur Sicherheit werden meist die Querstraßen durch sogenannte Ordner abgesperrt (Korken). Der jeweils Vorausfahrende gibt den Weg an. Einen Veranstalter oder Verantwortlichen gibt es in der Regel nicht.

(In einer früheren Version dieses Beitrags war die Rede von 12 Teilnehmern, die einen Verband nach StVO bilden. Es müssen aber mindestens 16 sein.)

Landschaftszerstörung für Mobilität und Konsum

6. April 2019

Zu einem Bildervortrag über die Landschaftszerstörung für Mobilität und Konsum laden das AllerWeltHaus und die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr in das AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, ein.

Wo und wie werden Landschaften für unsere Mobilität und unseren Konsum zerstört? Was hat unser Verhalten mit Menschenrechten in anderen Ländern zu tun?

Der Referent Martin Fliegner, Diplom-Geograph und Geschäftsführer von „Geoscopia Umweltbildung“ Bochum, zeigt anhand von eindrucksvollen Bildern der „Germanwatch-Rohstoffexpedition“, was theoretisch mit „globaler Verantwortung“ umschrieben wird. Zudem präsentiert der Referent mittels Satellitenbildern und einem Vergleich von Momentaufnahmen und Archivbildern den bereits sichtbaren Einfluss menschlichen Handelns und seiner Folgen auf das Erscheinungsbild der Erdoberfläche.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410 oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622. Anmeldungen für die Veranstaltung mit der Nummer 1526 nimmt das Serviceteam der VHS telefonisch oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung entgegen. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 5 Euro.

Reine Symbolpolitik

30. März 2019

Hagen nimmt erneut an „Earth Hour“ teil

Ein Zeichen gegen die globale Erwärmung setzen und das Bewusstsein für den Klimawandel stärken – das soll die „WWF Earth Hour“ bewirken, die heute zum dreizehnten Mal stattfindet.

Von 20.30 bis 21.30 Uhr schalten nicht nur viele Städte weltweit für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Wahrzeichen ab, auch Millionen Privathaushalte beteiligen sich an der „Lichtaus-Aktion“ des WWF. Die erste „Earth Hour“ entstand aus einer Umweltschutzkampagne des WWF Australiens, die das Ziel hatte, die CO2-Emissionen in der größten australischen Stadt Sydney innerhalb von zwölf Monaten um fünf Prozent zu reduzieren.

Die Stadt Hagen betont, sie habe bereits in den vergangenen Jahren an dieser Klimaschutzkampagne teilgenommen und zeige auch 2019 erneut ihr – nach eigenen Angaben – „Engagement für den Klima- und Umweltschutz“.

Das kommt aber bestenfalls nur sehr schleppend daher. In vielen Fällen gewinnt man eher den Eindruck, dass zielführende Maßnahmen möglichst behindert werden. Ein Beispiel ist die Einrichtung von Busspuren auf der Körnerstraße.

Dieses Projekt tauchte bereits im Luftreinhalteplan 2016 auf; umgesetzt wurde es bis heute nicht. Dabei müssen keine großen Umbauten in Angriff genommen werden. Es geht nur um geänderte Fahrbahnmarkierungen und einige Verkehrsschilder. Aber selbst ein solch kleiner Eingriff in den Straßenraum zugunsten einer Verminderung von CO2-Emissionen wird auf die lange Bank geschoben.

Obwohl detaillierte Pläne vorliegen, wurde seitens der Politik jetzt nicht etwa endlich ein Start der Maßnahme beschlossen, sondern erst einmal ein Besichtigungstermin anberaumt. Damit ist eine zügige Umsetzung der inzwischen jahrealten Planung weiter in die Zukunft verschoben worden.

Solange eine solche Blockadehaltung schon bei den kleinsten Ansätzen zum Umsteuern in Hagen Stadtraison bleibt, wirkt der offizielle Aufruf zu einer „Earth Hour“ wie ein Ablenkungsmanöver. Diese Art von Symbolpolitik kann einem geschenkt bleiben.

„Fridays for Future“ in Hagen

14. März 2019

Jugend-Demo fordert sofortiges Umdenken

„Alle haben immer Angst vor Veränderungen“, sagt Laura Kiwitz. Die 18-Jährige besucht die Oberstufe der Hildegardisschule und wird am Freitag, 15. März, der Schule fernbleiben – wie Hunderte anderer Hagener Schülerinnen und Schüler. Ganze Jahrgangsstufen haben an diesem Tag viel Wichtigeres zu tun, als die Schulbank zu drücken. Sie werden bei der ersten Hagener „Fridays for Future“-Aktion für den Klimawandel demonstrieren. (…)

Quelle: Wochenkurier

Klage beim Bundesverwaltungsgericht gegen 380-kV-Trasse

8. März 2019

Für die Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ scheint eine Klage gegen die von Amprion geplanten 380-kV-Leitungen unvermeidbar. (…)

Quelle: wp.de

Homepage der Bürgerinitiative

„Fridays for Future“ erreicht Hagen

7. März 2019

Am 15. März Demo in Hagen – 10:30 Uhr ab Hauptbahnhof

Die 16 jährige Greta Thurnberg machte im Sommer in Schweden den Anfang und trat in den Schulstreik, um so jeden Freitag vor dem Schwedischen Parlament gegen die aktuelle Klimapolitik zu demonstrieren.

Inzwischen ist dieses Aufstehen der Jugend für eine zukunftsfähige Politik, die das 1,5°C Ziel der UN ernst nimmt, zu einer weltweiten Bewegung geworden. In vielen Städten wurden von Schülerinnen und Schülern und jungen Erwachsenen Friday-for-future-Gruppen gegründet, die für den 15. März zu weltweiten Demonstrationen aufrufen.

Auch in Hagen hat sich eine Gruppe gegründet, die vor dem Hagener Rathaus am 15.3.19 ein Zeichen setzen möchte. Der Demonstrationszug beginnt um 10:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Hagen und wird von dort zum Friedrich-Ebert-Platz vor das Rathaus ziehen. Am Bahnhof, vor dem Stadttheater und zum Abschluss vor dem Rathaus sind Kundgebungen geplant.

Verkehrswende einleiten?

26. Februar 2019

Mehr städtische Fahrzeuge schadstofffrei unterwegs

Was will Erik O. damit sagen? 2020 Ende der Dienstfahrt oder 2020 erneut antreten? Kennzeichen am neuen Dienstwagen des Hagener Oberbürgermeisters. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen (Ausschnitt).

Autos mit elektrischem Antrieb fallen im Hagener Stadtgebiet auf, ziehen die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf sich. Allerdings nicht, weil es so viele, sondern weil es noch so wenige sind. Dies soll sich nach Ansicht der Stadt Hagen in den nächsten Jahren ändern, meldet die städtische Pressestelle.

Die Umstellung auf E-Mobilität und innerstädtisches schadstofffreies Autofahren sei ein wesentlicher Baustein des vom Rat der Stadt Hagen beschlossenen Masterplans Nachhaltige Mobilität. „Ziel ist es“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz, „die Lebensqualität für die Menschen in der Stadt zu verbessern und eine Verkehrswende einzuleiten.“

„Beispielhaft vorneweg“ gehe OB Schulz mit dem Umstieg auf sein neues Dienstfahrzeug. Der Plug-in Hybridwagen fahre in Hagen im Stadtverkehr ohne Abgase und werde mit (angeblichem) Ökostrom der Mark-E gespeist.

Damit lässt sich natürlich wunderbar hausieren gehen und gegen einen Vorbildcharakter ist auch nichts einzuwenden. Nur sind die kommunalen Fahrzeuge selbst in der Summe nicht das eigentliche Problem. Auch nicht die Fahrzeuge von Handwerkern, die immer als arme Opfer möglicher Verkehrsbeschränkungen dargestellt werden. Das Problem ist vielmehr die schiere Flut privater PKWs. Und hier verweigern OB Schulz und die Ratsmehrheit auch nur minimalste Restriktionen.

Der Hinweis auf den sogenannten Masterplan Mobilität erfüllt nur Alibi-Charakter. Symptomatisch für die auf Nichtstun ausgerichtete Hagener Politik ist – als einem Punkt unter vielen – die Tatsache, dass Hagen als nur eine von drei nordrhein-westfälischen kreisfreien (Groß-)Städten (neben Münster und Mülheim) kein Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW ist, mit dem das Land die Kommunen dabei unterstützt, neue Wege für lebenswerte Städte einzuschlagen. Dieser Verbund stellt eindeutig fest: „Die autoorientierte Verkehrs- und Stadtplanung der letzten Jahrzehnte stößt an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und ist nicht zukunftsfähig.“

In Hagen versucht man sich weiterhin an dieser Binsenweisheit vorbeizumogeln.

Kein Baumwipfelpfad in Hagen

25. Februar 2019

Das Baumwipfelpfad-Projekt im Hagener Stadtwald ist gestorben. Die „Forest-Adventures“-Investoren-Gesellschaft aus dem Taunus hat der Stadt jetzt mitgeteilt: „Wir haben uns Anfang des Monats dafür entschieden, das Projekt nicht weiter zu verfolgen.“ (…)

Quelle: wr.de

Anmerkung: Ende gut, alles gut.

Auch Naturschutzbeirat Hagen will Verbot von Schottergärten

23. Februar 2019

Bei ihrem Vorstoß nach einem Verbot von Schottergärten in Neubaugebieten erhalten die Grünen jetzt Unterstützung vom Naturschutzbeirat der Stadt Hagen. Das Gremium, ein vom Landesnaturschutzgesetz vorgeschriebener Beirat mit dem Ziel, die Belange von Natur und Landschaft unabhängig zu vertreten, forderte den Rat auf, im Rahmen der Bauleitplanung die Erstellung von Steinschottergärten und Gabioneneinfriedungen zu unterbinden, um die Artenvielfalt zu fördern. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Da werden die Eigentumsfetischten von FDP & Co wieder aufjaulen.

Die Vermüllung der Meere

18. Februar 2019

Zu einem Bildervortrag über die Vermüllung der Meere und die Folgen für Mensch und Natur laden das AllerWeltHaus und die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr in das AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, ein.

Michael Schoch, Biologe und Umweltmanager von NABU-NRW, zeigt, wie unsere Abfälle und insbesondere die Plastikabfälle zu einer ernsten Bedrohung für die Meere geworden sind und welche Folgen die zunehmende Vermüllung für Mensch und Natur hat. Zudem stellt der Referent die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern aus der Fischerei, dem Wassersport, der Abfallwirtschaft sowie den Kommunen im NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ vor. Abschließend lädt er zur Diskussion über verschiedene Lösungsansätze und politische Regularien.

Informationen zur Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 1522 erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410, beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Politik fordert neue Messstellen für Luftqualität in Hagen

16. Februar 2019

Eine Ausweitung derMessstellen im Hagener Stadtgebiet, um die Luftqualität umfassend zu dokumentieren, ist noch nicht vom Tisch. Auf Antrag der Fraktion BfHo/Piraten hat der Umweltausschuss jetzt zunächst bloß in erster Lesung abgewogen, ob weitere Analysestandorte überhaupt sinnvoll sind oder gar zu einer Verschärfung der Problematik führen und somit zum Bumerang werden könnten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Bumerang“ bedeutet, es könnte sich herausstellen, dass es noch wesentlich mehr Straßen gibt, die über die Maßen mit Schadstoffen belastet sind und bei denen dann möglicherweise Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs fällig würden.

Da will man es lieber nicht so genau wissen – Hauptsache, die Blechlawinen werden nicht dezimiert. Der Allianz-Grüne bestätigt es laut Artikel auf seine Weise: Man müsse aufhören, sich mit „den Grenzwerten zu beschäftigen, sondern endlich den Fokus darauf richten solle, wie die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden könnten“. Aufwachen, Panzer! Die Grenzwerte sind die gesetzlichen Vorgaben.

Böhfeld in Hagen steht nicht zum Verkauf für Gewerbe bereit

11. Februar 2019

Dass die 30 Hektar Wiesen am Böhfeld für Gewerbeflächen zur Verfügung stehen, erscheint äußerst fraglich. Die Besitzer möchten nicht verkaufen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Planungen werden vorangetrieben, ohne dass klar ist, ob die Eigentümer überhaupt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen verkaufen wollen. Das betrifft nicht nur das Böhfeld.

Haßley: Verkaufsabsicht unbekannt
Röhrenspring: Verkaufsabsicht unbekannt
Gut Herbeck: Mit hohen Preisvorstellungen verkaufsbereit

Dazu siehe auch:

Flächenpolitik als regionales Projekt

SPD-Ratsherr Dietmar Thieser plädiert bereits seit Jahren dafür, die Ausweisung von attraktiven Gewerbeflächen künftig gemeinsam mit dem EN- und dem MK-Kreis im Rahmen einer gemeinsamen Wirtschaftsförderung mit nur einem Geschäftsführer als regionale Aufgabe voranzutreiben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ausnahmsweise mal eine, nein sogar zwei vernünftige Ideen Thiesers. Denn auf diese Art und Weise ließe sich nicht nur eine realitätsbezogene Flächenpolitik realisieren, sondern gleichzeitig auch das Problem Hagen-Agentur/Ellinghaus lösen.

Zahl der Singvögel geht in Hagen dramatisch zurück

10. Februar 2019

Auch in Hagen befinden sich die Singvögel auf dem Rückzug. Das ergab die Nabu-Zählung, an der sich so viele Hagener wie nie beteiligten. (…)

Neben dem Verlust an Lebensraum in Feld und Flur durch immer intensivere Landwirtschaft fällt den Vögeln das Überleben auch in den Städten immer schwerer. Sallermann verweist auf den Trend zu vegetationslosen Schotter- und Vorgärten, die „biologisch tot“ seien: „Die Sterilität in unseren Städten nimmt deutlich zu.“ (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“

Höherer Stickstoffdioxid-Wert am von-Galen-Ring in Hagen

3. Februar 2019

Am Graf-von-Galen-Ring ist die Stickstoffdioxid-Belastung im Jahr 2018 gestiegen. Durch die hohen Werte drohen Diesel-Fahrverbote in Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Grenzwert von 40 µg/m³ Stickstoffdioxid ist ein Jahresmittelwert. Der Höchstwert an der Messstation Graf-von-Galen-Ring lag im Jahr 2018 fast viermal so hoch: 159 µg/m³.

Bürger-Dialog wird nach Meinung der Elseyer Bürger zur Farce

27. Januar 2019

BürgerDialog mit Staatssekretär Thomas Bareiß (Wirtschaftsministerium) zum Verlauf der 380-kV-Höchstspannungsleitungen durch Hohenlimburg. Darauf hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ ihre Hoffnungen gesetzt. Doch sie wurden enttäuscht. (…)

Quelle: wp.de

Gegen die Mächtigen – Janne (16) führt Demo nach Berlin an

25. Januar 2019

Die 16-jährige Schülerin des Christian-Rohlfs-Gymnasiums, Janne Rosenbau, macht mobil: Die überzeugte Umwelt-Aktivistin hat eine Gruppe von 80 Schülern aus ganz NRW zusammengetrommelt, die sich in der Nacht zum heutigen Freitag in Hagen treffen, um gemeinsam in einen Zug nach Berlin zu steigen.

Deutschlandweit formiert sich aktuell die viel beachtete Schüler-Bewegung „Fridays for Future“ (zu deutsch: Freitage für die Zukunft). Die Bewegung ist aus der Wut ihrer Organisatoren über die dünnen Ergebnisse der Weltklima-Konferenz in Kattowitz entstanden. (…)

Quelle: wp.de

Grüne in Hagen stellen die Kunstrasenplätze in Frage

24. Januar 2019

Die Hagener Grünen hinterfragen die Umweltverträglichkeit der acht Kunstrasen-Plätze in der Stadt, auf denen zahlreiche Fußballclubs ihre Teams spielen lassen. Anstoß für die Anfrage bei der Verwaltung ist ein Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“. (…)

Der Spiegel bezieht sich auf eine Studie des Fraunhofer-Instituts. Studienzeitraum: drei Jahre. Forschungsfrage: Woher stammt das Mikroplastik (siehe Infobox), das weltweit zunehmend Flüsse, Seen und Ozeane verschmutzt?

Verwehungen von Kunstrasenplätzen, der Fokus liegt auf Gummigranulat, würden jährlich 8000 Tonnen Plastikteilchen in die Umwelt transportieren. 20 Mal so viel wie durch Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittel freigesetzt werde. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Eine Sache „in Frage stellen“ ist etwas ganz anderes als eine „Anfrage bei der Verwaltung“ zu stellen, „nachzufragen“ oder selbst auch zu „hinterfragen“. Das Minimum einer seriösen Berichterstattung wäre gewesen, wenigstens Teile der Anfrage wiederzugeben, aber das hätte wohl die verfälschende Überschrift nicht gerechtfertigt. Die Grünen haben anscheinend einfach nur „gefragt“: „Wir wollen jetzt mal wissen, wie stark die Immissionen sind und ob die Verwaltung das auf dem Schirm hat“, werden sie zitiert.

Aber die reichte bereits aus: Nutzer der asozialen Medien, die nur die Überschriften lesen können, suhlen sich bereits im üblichen arteigenen Dreck.

So befördert das Blatt den grassierenden Populismus, der sich nicht an Fakten, sondern an diffusen Stimmungen orientiert. Gegen stetig rückläufige Verkaufszahlen wird diese jämmerliche Strategie aber nicht helfen. Sie fördert nur den weiteren Niedergang.

Steinbruch in Hagen-Hohenlimburg darf erweitert werden

24. Januar 2019

Die Richter haben gesprochen, die Bürgerinitiative hat das Nachsehen: Der Kalk-Steinbruch in Hohenlimburg darf erweitert werden. (…)

Quelle: wp.de

Naturschutzbeirat lehnt neue Gewerbegebiete ab

23. Januar 2019

„Es gibt ausreichend bereitstehende Altflächen und Brachen“

Der Naturschutzbeirat der Stadt Hagen lehnt die von der Verwaltung vorgeschlagenen Flächen für neue Gewerbegebiete ab. Er sieht darin einen „Wunschkatalog auf einer klassischen Berechnungsgrundlage, die aber für die Zukunft zu hinterfragen ist“.

Der Naturschutzbeirat vermisst in der Verwaltungsvorlage Aussagen zu folgenden Themen:

  • Den flächenmäßigen Grenzen des Hagener Wachstums
  • Zu Strategien vorhandene oder zukünftig neue Flächen tatsächlich zu erschließen bzw. alte verbrauchte zurückzugewinnen
  • Mehrfachnutzungs-Strategien wie zum Beispiel Arbeiten und Wohnen für Flächen, die keinen logistischen Zwängen unterliegen
  • Stille Reserven (Altstandorte, /Grundstückshortungen) und Mittel – auch und ausdrücklichen Zwang – zu deren Nutzbarmachung
  • Betrachtung der Bedarfsberechnung unter Gesichtspunkten der Gewerbesteuereinnahmen (-steigerung?) und
  • Arbeitsplatzbeschaffung über die letzten 50 Jahre. Besteht hier ein positiver Zusammenhang oder wird mehr behauptet, als tatsächlich dahintersteckt
  • Aussagen zur freiwilligen Wachstumsbegrenzung
  • Aussagen zu Mehrbelastung der Bürger im Gebührenhaushalt bei steigenden Flächenausweisungen
  • Aussagen über mögliche Kooperationen mit anderen Gemeinden in NRW, die zwar mehr Flächen haben, die aber aufgrund ihrer geringen Gemeindegröße nicht ausschöpfen können

Aus Sicht des Naturschutzbeirats ist es unumgänglich, die Aufrechnung potentieller Gewerbeflächen so vorzunehmen, dass der Rat der Stadt Hagen einen kompletten Überblick bekommt. Dann sei auch ein Ausschlussverfahren möglich. Die Vorlage verschleiere die Möglichkeit der potentiellen Nutzung von Brachflächen.

Weiter heißt es von Seiten des Naturschutzbeirats:

Im Gewerbegebiet Lennetal ist die Fläche im Bereich Bandstahlstraße Federnstraße (neben der Kläranlage) mit rund 6 ha seit Jahrzehnten nicht der gewerblichen Nutzung zugeführt worden.

Das ist eine von mehren Flächen, die seit Jahren nicht dem Gewerbe zugeführt worden ist. Angeblich sind es Reserveflächen von Betrieben, die diese Flächen aber nicht genutzt haben. Hier ist es erforderlich, dass in Zukunft Gewerbeflächen nicht mehr bedingungslos und ohne konkrete Planungen verkauft werden.

Der Naturschutzbeirat sieht den geplanten neuen Flächenverbrauch kritisch und lehnt die Neuausweisungen aber auch „Altausweisungen“ wie das Böhfeld und Gut Kuhweide ab.

Aus Sicht des Naturschutzbeirats gibt es ausreichend bereitstehende Altflächen und Brachen, um dort neues Gewerbe anzusiedeln.

Mehr Stickstoffdioxid in Hagen

17. Januar 2019

Die Schadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) ist an den allermeisten Messstandorten im Ruhrgebiet zurückgegangen. In Hagen ist die Belastung dagegen wieder gestiegen. Wurden am Graf-von-Galen-Ring 2017 noch 48 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft gemessen, erhöhte sich der Wert 2018 auf 50 Mikrogramm.

Damit dürfte sich – zumindest vorerst – die Hoffnung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz zerschlagen haben, mit Hilfe einer von der Bundesregierung eingestielten Mogelpackung ein Einfahrverbot für alte Dieselfahrzeuge in belastete Bereiche zu umgehen.

Die geplante Regelung sieht vor, den Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid zwar beizubehalten aber bei Überschreitungen bis 50 Mikrogramm Fahrverbote als „unverhältnismäßig“ einzustufen.

An 17 Standorten im Ruhrgebiet sanken die vorläufigen Ergebnisse um ein bis vier Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. An vier Messstationen, darunter Hagen, gab es eine Zunahme der Werte um ein bis zwei Mikrogramm. Ausgewertet wurden die Jahresmittelwerte der 59 Standorte in Nordrhein-Westfalen.

Umwelthilfe verklagt NRW wegen schlechter Luft in Hagen

17. Dezember 2018

Städte ersticken am motorisierten Individualverkehr

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vier weitere Klagen gegen das Land Nordrhein-Westfalen beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster für „Saubere Luft“ in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal eingereicht. In allen vier Städten wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg /m³) im Jahresmittel fortwährend erheblich überschritten.

Die beiden einzigen offiziellen Messstationen in Hagen stellen für 2017 NO2-Werte oberhalb des Grenzwerts fest: 49 µg/m³ (Märkischer Ring 85) und 48 µg/m³ (Graf-von-Galen-Ring). Ziel der Klagen ist die Einhaltung des bereits seit 2010 verbindlich geltenden NO2-Grenzwerts noch im Jahr 2019.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Der EU-Grenzwert dient dem Schutz unserer Gesundheit. Er steht nicht zur Debatte und gilt seit 2010. Doch die Landesregierung verweigert den Bürgern in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal die ihnen rechtlich zustehende „Saubere Luft“. Wir brauchen eine wirkliche Verkehrswende. Unsere Städte ersticken am motorisierten Individualverkehr und an giftigen Dieselabgasen. Offensichtlich sind gegen den Widerstand der Dieselkonzerne nur noch die Gerichte in Deutschland in der Lage, geltendes Recht und Gesetz durchzusetzen. Wir brauchen mehr saubere Busse und Straßenbahnen und weniger schmutzige Diesel-Fahrzeuge in der Stadt.“

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in seinen Grundsatzurteilen vom 27. Februar 2018 das Jahr 2019 als letztmöglichen Zeitpunkt zur Einhaltung des EU-weit gültigen Jahresmittelwerts von 40 µg/m³ höchstrichterlich festgelegt. Die „Saubere Luft“ in den vier Städten ist nur durch kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Fahrverbote für schmutzige Diesel-Fahrzeuge möglich, die im realen Betrieb die Grenzwerte um ein Mehrfaches übersteigen.

Schmutzige Diesel-Pkw tragen wesentlich zu mehr als 800.000 jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes und Asthma sowie zu knapp 13.000 vorzeitigen Todesfällen bei, verursacht durch die anhaltende Belastung der Atemluft mit dem Dieselgift NO2.

Das Umweltbundesamt hatte mit einer neuen Studie über die Gesundheitsfolgen von NO2 verdeutlicht, dass bereits bei Konzentrationen deutlich unterhalb des Grenzwertes mit 437.000 Neuerkrankungen an Diabetes Mellitus und 439.000 Asthmaerkrankungen zu rechnen ist.

Klageschrift Hagen (pdf)

Der Feinstaub aus dem Wohnzimmer

2. Dezember 2018

Für viele Kaminöfen endet 2020 eine Schonfrist. Welche Regelungen für alte Feuerstätten gelten, darüber informiert ein Experte

Ein gemütlicher Samtsessel, ein knisterndes Kaminfeuer und draußen tanzen die Schneeflocken. Klingt schön, finden Sie? Nicht so Jörg Kachelmann. Der Wettermann ist ein entschiedener Gegner der Holzverbrennung und bezeichnet sie auf Twitter kürzlich als „dumme Steinzeittechnologie“. Ganz im Unrecht ist der 60-Jährige nicht: Vor allem ältere Kaminöfen stoßen zu viel Feinstaub aus und sind Untersuchungen des Bundesumweltamtes zufolge ähnlich schädlich wie Dieselautos. (…)

In Hagen zum Beispiel sind in den letzten Jahren laut Umweltamt nur zwei Anlagen, die die Vorgaben nicht eingehalten haben, stillgelegt worden. Ein Bußgeld, das zwischen 150 Euro und 50.000 Euro liegen kann, wurde dort noch nie verhängt. (…)

Quelle: wp.de

Fahrverbot in Hagen – Klage der Umwelthilfe verzögert sich

1. Dezember 2018

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat immer noch nicht ihre Anfang Oktober angekündigte Klage auf Diesel-Fahrverbote in Hagen eingereicht. „Es ist noch nicht ganz klar, welches Gericht im Hagener Fall zuständig ist“, sagt eine DUH-Sprecherin.

Sobald darüber Klarheit herrsche, werde die Klage erhoben. Das Oberverwaltungsgericht Münster prüft aktuell, ob es künftig bereits in erster Instanz für derartige Klagen zuständig ist. Bis Ende des Jahres soll die Prüfung abgeschlossen sein. (…)

Quelle: wp.de

Windkraftgegner fürchten „Industrieanlagen“ im Hagener Süden

22. November 2018

Während Investoren beklagen, dass die Windkraft in Hagen ausgebremst werde, fordert die Bürgerinitiative Gegenwind größere Abstände zu Häusern. (…)

Quelle: wp.de

FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“

14. November 2018

Lassen sich die Grünen wieder am Nasenring durch die Manege ziehen?

So musste es ja kommen: Gegen den Vorstoß der grünen Fraktion im Hagener Stadtrat, die Verschotterung von Vorgärten einzudämmen, läuft die FDP Amok.

Die Kleingruppierung, die nur dank eines Überläufers aus der SPD überhaupt die Vorteile des Fraktionsdaseins genießen darf, fährt wieder einmal ihre pervertierte Vorstellung des Freiheitsbegriffs ins Feld, ohne nur ein einziges der von den Grünen genannten Argumente für eine Eindämmung der Schotter-Unsitte zu widerlegen.

Ersatzweise greift die FDP zu populistischen Parolen. So behauptet Alexander Plahr, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion: „Viele Menschen können die Pflege eines bepflanzten Vorgartens schlicht nicht leisten, sei es aus zeitlichen, gesundheitlichen oder finanziellen Gründen.“

Wann hat sich denn der Liberalenverein für jene Bürger stark gemacht, die „aus zeitlichen, gesundheitlichen“ Gründen nicht den Winterdienst auf den Gehwegen erledigen können, während der Entsorgungsbetrieb alles einstellt, sobald die ersten Schneeflocken nahen? Wo hat sich die FDP um Bürger besorgt, die ihre Miete aus „finanziellen Gründen“ nicht mehr zahlen können?

„Aus unserer Sicht hat die Stadt sich nicht in die Gestaltung privater Vorgärten einzumischen. Wo kommen wir denn hin, wenn das Umweltamt in Zukunft beurteilt, was schön oder zeitgemäß ist?“, fragt Claus Thielmann, Fraktionsvorsitzender der FDP, der auch behauptet: „Ein gut gestalteter Steingarten mit niedrigen Gewächsen ist für mich durchaus reizvoller als ein ungepflegter Dschungel vor dem Eigenheim.“

Um „schön oder zeitgemäß“ geht es in dem Antrag der Grünen zwar nicht, sondern um die ökologischen Folgen dieser Art von „Gärten“ – aber das muss einen Thielmann nicht stören. Von Steingärten mit Gewächsen ist in dem Grünen-Antrag nicht die Rede – es geht um Flächen, die als Modell für Straßenunterbau dienen könnten. Als Freund von Sekundärtugenden ist dem großen Zampano eine „Ordnung“ nach seinen Vorstellungen vor dem Haus offenbar wichtiger als eine ökologisch sinnvolle Grünfläche.

Neben den ökologischen Fragen spielt auch die Frage eine Rolle, ob die bauliche Anarchie, die sich in den letzten Jahren nach Vorgabe des Stadtrats in Hagen eingenistet hat, weiter fortgesetzt werden soll. FDP-Plahr ist jedenfalls dafür, wenn er behauptet: „Wir wollen jedenfalls keine einheitlichen Neubaugebiete, die aussehen wie aus dem Katalog.“

Plahr will also möglichst ungeregelte Areale, in denen der Wildwuchs herrscht. Baugebiete wie an der Rissestraße in Eppenhausen oder neben dem historischen Haus Harkorten in Westerbauer, die sich durch eine gestalterische Kakophonie auszeichnen, die jedem auch nur halbwegs in ästhetischen Kategorien denkenden Mitmenschen die Haare zu Berge stehen lassen.

Der Freiheitsbegriff der FDP ist ein zutiefst asozialer, der sich nach dem Motto vollzieht: Jeder ist sich selbst der Nächste. Dass ökologisches Desinteresse einzelner das gesamte Umfeld betrifft oder sich auch andere die Schrottarchitektur in den regelfreien Baugebieten ansehen müssen, interessiert die Lobbygruppe nicht.

Auch nicht, dass sie sich damit nicht mehr auf dem Boden der Verfassung befinden. Dort finden sich immerhin noch bemerkenswerte Sätze, der in der deutschen Realität leider so gut wie nicht mehr relevant sind: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Davon ist die Hagener FDP meilenweit entfernt.

Der Stadtentwicklungsauschuss hat das Thema erst einmal als 1. Lesung behandelt. Spannend dürfte es sein, ob sich die Grünen, die mit der FDP in der „Allianz des Grauens“ verbündet sind, am Ende wieder einmal am Nasenring durch die Manege des Ratssaals ziehen lassen.


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