Archive for the ‘04 Umwelt Hagen’ Category

„Fridays for Future“ trifft Politik und Verwaltung

14. August 2019

Am Dienstag, 10. September, findet ab 18 Uhr im Ratssaal der anvisierte, direkte Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Hagener Initiative der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ und Politik und Verwaltung statt. Den Wunsch danach untermauerte der Rat der Stadt Hagen bereits im April dieses Jahres mit breiter Mehrheit mit einem entsprechenden Beschluss.

Nach einem kurzen Eingangsstatement seitens der heimischen „Fridays for Future“-Aktivisten zu den Forderungen und Zielen der Bewegung wird es einen ebenfalls kurzen Überblick seitens der Verwaltung zu den schon laufenden sowie geplanten Aktivitäten in Sachen Klimaschutz und -verbesserung in Hagen geben.

Im Anschluss daran wollen die Aktivisten dann über gezielt gestellte Fragen und Forderungen zur konkreten Klimasituation in der Volmestadt mit den anwesenden Vertretern von Politik und Verwaltung in den Dialog treten. Dabei zur Sprache kommen wird mit Sicherheit das Thema „Klimanotstand“, mit dem sich – auf Antrag von „Fridays for Future“ – im Laufe des Septembers unter anderem der Umweltausschuss und abschließend der Rat der Stadt Hagen am 26. September beschäftigen werden.

Umwelthilfe verbucht OVG-Urteil als Erfolg …

1. August 2019

… und eine Teflon-beschichtete alte Bekannte aus Hagener Zeiten taucht wieder aus der Versenkung auf

Im Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen für die „Saubere Luft“ in Aachen hat der Umwelt- und Verbraucherschutzverband einen weiteren wichtigen Erfolg erzielt. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat die Berufung der Bezirksregierung Köln zurückgewiesen. Der Luftreinhalteplan für Aachen wurde für rechtswidrig erklärt und muss daher kurzfristig grundsätzlich nachgebessert werden. Vorsorglich sind schon jetzt Maßnahmen wie Diesel-Fahrverbote in den Plan aufzunehmen, die eine sichere Grenzwerteinhaltung gewährleisten.

Nach den aktuell vorliegenden Messwerten des Dieselabgasgiftes Stickstoffdioxid (NO2) für Aachen, die auf mehreren Hauptstraßen Werte von 50 µg/m3 ergeben, wird man nach Einschätzung der DUH um Diesel-Fahrverbote nicht herumkommen. Diese Maßnahme wird nur dann zu vermeiden sein, wenn Stadt und Land kurzfristig mit anderen hoch wirksamen Maßnahmen nachsteuern, etwa eine generelle Reduktion des Individualverkehrs in der Aachener Innenstadt oder einer City-Maut, was bislang aber nicht geschieht.

Auf Aachener Seite maßgeblich verantwortlich für den rechtswidrigen Luftreinhalteplan ist eine für Hagener alte Bekannte: Annekathrin Grehling. Jene Dame, die als seinerzeitige Stadtkämmerin für die Derivat-Geschäfte verantwortlich war, die der Stadt einen Verlust von mehr als 40 Millionen Euro einbrachte. Und die straffrei aus der Affäre herausging, weil sie angeblich die Verträge mit den Banken nicht gelesen hatte.

Grehling ist heute wieder Kämmerin und gleichzeitig als Stadtdirektorin Vertreterin des Aachener Oberbürgermeisters. Und – noch genauso Teflon-beschichtet wie einst in Hagen.

Ihr Kommentar zum OVG-Urteil: „Das Gericht hat uns konkret in die Pflicht genommen, nicht nur unsere bisher geplanten Maßnahmen umzusetzen, sondern auch im Sinne einer vorsorgenden Planung, ergänzende Maßnahmen für den Fall einer drohenden Zielverfehlung fest zu legen. Wir stehen also in der Verantwortung, ganz konkret die Erreichung unseres Ziels auf Basis der gegebenen Maßnahmen fortlaufend zu hinterfragen und ihre tatsächliche Wirkung zu belegen. Wir sind gefordert, Vorsorge zu treffen und ergänzende Maßnahmen zu verankern, um genau dies ab zu sichern. Eben dies macht eine unverzügliche Überarbeitung des Luftreinhalteplans erforderlich. Dabei ist natürlich auch die Verhängung eines Fahrverbots zu prüfen, aber eben nicht als die einzige denkbare Maßnahme.“

Es sind genau solche immer wiederkehrenden Worthülsen, die die Republik ruinieren.

Honig vom Friedhof

27. Juli 2019

Loxbaum idealer Ort für rund 250.000 Bienen

Der Platz an den Bienenstöcken auf dem Waldfriedhof Loxbaum lädt zum Verweilen ein. (Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen)

Es summt und brummt inmitten einer friedlichen Stille auf dem Waldfriedhof Loxbaum in Hagen: Hier, in einem Winkel gleich am Anfang des zweitgrößten Hagener Friedhofs zwischen zahlreichen Bäumen und Sträuchern, leben in fünf Bienenstöcken etwa eine Viertelmillion Honigbienen.

„Die Idee ist vor rund zwei Jahren im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs ‚Neue Wege auf dem Friedhof‘ entstanden. Eine Arbeitsgemeinschaft hat im Zuge des Wettbewerbs das Konzept ‘Route der Hagener Friedhofskultur‘ konzipiert und die fünf großen Hagener Friedhöfe als die ‘Big Five‘ beschrieben“, erklärt Hans-Joachim Bihs, Vorstand des Wirtschaftsbetriebs Hagen (WBH).

Jeder dieser Bestattungsorte bekam ein Schwerpunktthema zugesprochen – der Friedhof Loxbaum erhielt so den Naturlehrpfad. Als erste Pläne entwickelte die Friedhofsverwaltung die Aufstellung von Bienenstöcken sowie einen Baumlehrpfad. Schnell wurde der WBH mit Imker Lars Quicker fündig und die Bienenstöcke errichtet.

Beide Seiten teilen die gleiche Meinung, wie Stefan Kaminski, Friedhofsverwalter Loxbaum, beschreibt: „Der Friedhof Loxbaum ist der ideale Ort für die Bienenansiedlung.“ Aufgrund seiner ökologischen Vielfalt mit vielen Bäumen, Sträuchern und Blumen biete das Gelände einen bestmöglichen Lebensraum für die Nutztiere.

Über die enorme landwirtschaftliche und ökologische Bedeutung der Honigbienen sowie über die Imkerei informieren seit etwa einem Jahr Tafeln, die der Deutsche Imkerbund zur Verfügung gestellt hat. Die hölzernen Schaukästen stammen von dem hauseigenen Schreiner. Ein mit Baumstämmen abgesteckter und aus Holzspänen verlegter Weg führt zu den fünf Bienenstöcken. Hier werden pro Bienenstock etwa zehn bis 20 Kilo Honig produziert. Den letzten Honig für dieses Jahr erntet der Imker Ende Juli bis Anfang August.

Stichwort Imker: In Hagen gibt es zurzeit rund 250 Mitglieder in vier Imkervereinen mit insgesamt knapp 1.600 Bienenvölkern. Doch für eine bienenfreundliche Umgebung muss es nicht gleich ein ganzer Friedhof sein – schon der eigene Garten kann mit wenig Aufwand zum Bienenparadies werden.

Der WBH rät, keine Stein- oder Schottergärten anzulegen, da den Bienen so Lebensraum genommen wird. Des Weiteren sollte möglichst wenig gemäht werden, damit sich Wildblumen und Kräuter gut vermehren können. Ebenso zählt „Vielfalt statt Monotonie“: Nur durch ein vielfältiges Blütenangebot wird den Bienen ausreichend Nahrung angeboten.

Seit diesem Jahr sind durch einen weiteren Imker Bienen auf dem Friedhof Holthausen eingezogen. Denkbar ist es, auch auf weiteren Friedhöfen Bienenstöcke zu errichten, wenn geeignete Bedingungen und interessierte Imker vorhanden sind. Durch solche und weitere Angebote wie Baumlehrpfade, ökologisch vielfältig gestaltete Grünflächen und Nistkästen für Vögel sollen die Hagener Friedhöfe auch künftig immer mehr zum Verweilen einladen – für Mensch und Tier.

Luftreinhaltung: Erste Verfahren vor dem OVG

11. Juli 2019

Auf den letzten Drücker: Tempo 30 am Finanzamt

Die ersten Prozesstermine wegen unzureichender kommunaler Pläne gegen die Abgasbelastung sind vor dem Oberverwaltungsgericht NRW in Münster angesetzt.

In dem Verfahren der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land NRW auf Fortschreibung des Luftreinhalte­plans für die Stadt Aachen findet die mündliche Verhandlung am 31. Juli 2019 (mit eventueller Fortsetzung am 1. August 2019), beginnend jeweils um 10:30 Uhr, im Sitzungssaal I statt. Das Gericht beabsichtigt, am Ende der Sitzung eine Entscheidung zu verkünden.

Der Umweltverband möchte mit seiner Klage erreichen, dass der Luftreinhalteplan ausrei­chende Maßnahmen anord­net, damit die Grenzwerte für Stickstoffdioxid in der Stadt Aachen so schnell wie möglich eingehalten werden. Umstritten ist in diesem Zusammenhang insbeson­dere, ob und inwieweit zur Erreichung dieses Ziels Durchfahrtverbote für (Die­sel‑)Fahrzeuge angeordnet wer­den müssen.

Zum Luftreinhalteplan Köln verhandelt und entscheidet das Gericht am 12. September 2019. Konkrete Termine zu Hagen und den übrigen Städten (Bielefeld, Bochum, Dortmund, Düren, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Paderborn und Wuppertal) stehen noch nicht fest.

In Hagen glauben die Verantwortlichen offensichtlich noch immer, mit dem Drehen ganz kleiner Schräubchen um wirksame Maßnahmen herumzukommen. So gilt auf dem Märkischen Ring im Bereich des Finanzamtes ab sofort Tempo 30. Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) montierte am Montag die entsprechenden Schilder. Das Tempolimit soll in diesem Bereich die Belastung durch Schadstoffe in der Luft verringern.

Finanzamtsschlucht Hagen: Schadstofffilter soll helfen

8. Juli 2019

Neuer Anlauf für bessere Luft: Die CDU Hagen will prüfen lassen, ob man am Finanzamt Schadstoffe filtern kann. (…)

Für jenen Straßenabschnitt, der so extrem belastet ist, wie kein zweiter in der Stadt, hat es schon viele Ideen gegeben. Von Ventilatoren, die die belastete Luft weit verteilen sollten, war die Rede. Oder von Moosmatten, die im Stande sein sollen, Schadstoffe zu binden. Jetzt bringt die CDU stationäre Filter der Firma „Mann und Hummel“ ins Spiel, die die Stickstoffdioxid- und die Feinstaubbelastung senken sollen. (…)

„Wir halten immer neue Prüfungen nicht für zielführend“, sagt beispielsweise Dr. Ralf-Rainer Braun, Leiter des Umweltamtes, „auf der einen Seite ist Politik nicht bereit, ausreichend in den Öffentlichen Personennahverkehr zu investieren, auf der anderen Seite sollen jetzt für eine Million Euro neue Filter angeschafft werden. Das dient letztlich dazu, die autogerechte Stadt aufrechtzuerhalten.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Der Einwand des Umweltamtes ist nur zu berechtigt. Für zeitintensive Prüfungen, die nur eine weitere Variante der schon vorhandenen Hinhaltetaktik sind, ist die Zeit längst abgelaufen. Die Grenzwerte für Luftschadstoffe sind seid 2010 rechtsverbindlich und wurden trotzdem einfach ausgesessen.

Mit dem Grundsatzurteil vom 27. Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht eine Frist gesetzt. Demnach müssen bis Ende 2019 die geltenden NO2-Grenzwerte flächendeckend, dauerhaft und deutlich unterschritten werden. Dies bedeutet die notwendige Ergreifung von Maßnahmen, die insgesamt geeignet sind, die Belastungswerte binnen weniger Monate, spätestens bis Ende dieses Jahres unter den Jahresmittelgrenzwert für NO2 sicher abzusenken. Dazu gehören ausdrücklich auch Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs.

Die jetzt von der CDU ins Auge gefasste Aufstellung von Filtersäulen im Bereich einer (!) Messstation wäre kostspielig, rein kosmetischer Natur und scheitert bereits am fehlenden Nachweis einer Wirksamkeit. Die Wirkungsabschätzung beruht ausschließlich auf Informationen durch den Hersteller und einem Gutachten in dessen (!) Auftrag.

Fast sieben Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart

6. Juli 2019

Abschlussveranstaltung zur Kampagne „STADTRADELN“

Die Abschlussveranstaltung zur Kampagne „STADTRADELN“, an der sich auch die Stadt Hagen beteiligt, findet am Freitag, 12. Juli, um 18 Uhr im AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, statt.

Beruflich wie privat sollten die Teilnehmer der Aktion vom 15. Juni bis zum 5. Juli möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. Die Nacherfassung der Kilometer über den Online-Radelkalender ist noch bis Freitag, 12. Juli, um 24 Uhr möglich. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale.

Während der Abschlussveranstaltung, die Oberbürgermeister Erik O. Schulz begleitet, präsentieren die Organisatoren die vorläufigen Ergebnisse zum „STADTRADELN“. Bisher sind 43 Teams mit insgesamt 227 aktiven Radlern beteiligt. Zusammen legten sie bereits über 52.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Mit dieser Leistung sparten die Teilnehmer schon fast sieben Tonnen Kohlenstoffdioxid ein.

Außerdem findet unter allen Teilnehmern eine Verlosung statt, bei der als Hauptpreis ein Trekkingbike von „Zweirad Trimborn“ zu gewinnen ist. Anschließend können die Radler ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Aktion austauschen.

Wer mit seinem Fahrrad wunschlos glücklich ist und nicht an der Verlosung teilnehmen möchte, kann sich bei Gregor Hengstermann unter Telefon 02331/207-3159 oder per E-Mail an gregor.hengstermann@stadt-hagen.de melden. Für die Abschlussveranstaltung ist eine Anmeldung bei Petra Leng unter Telefon 02331/207-3161 oder per E-Mail an petra.leng@stadt-hagen.de notwendig.

Tag der Artenvielfalt

29. Juni 2019

Infoveranstaltung der Hagener Naturschutzeinrichtungen
Samstag, 29.06.2019 von 11:00 – 17:00 Uhr

Vor dem Hintergrund des lokalen und weltweiten Artenrückgangs möchte die Biologische Station Hagen den 1. Hagener Tag der Artenvielfalt veranstalten. Dazu werden von 11 – 17 Uhr die Trägervereine der Biologischen Station, die Stadt Hagen und zahlreiche Initiativen und Verbände Informationen, Vorträge und Exkursionen und weitere Aktionen anbieten.

An den meisten Ständen können die jüngeren Besucher aktiv mitmachen und verschiedenen Aspekte des Artenschutzes hautnah erleben. Mit dem LUMBRICUS, dem Umweltbus der Natur- und Umweltakademie NRW, können direkt vor Ort auch in Gruppen naturkundliche Untersuchungen unternommen werden. Angeboten werden auch diverse Infomaterialien und Naturschutzprodukte. Von den Austellern können sie auch wichtige Bezugsquellen für Insektenhotels, Kleinvogel-Nisthilfen, Fledermaus-Kästen, Wildblumensamen, Obstbäume alter Sorten, Vogelschutzgehölze, Wildstauden etc. erfahren.

Detaillierte Informationen zum Ablauf der Veranstaltung finden Sie auf den Homepages von BioStation, BUND und NaBu.

Veranstaltungsort: Haus Busch 2, 58099 Hagen

Siehe dazu auch:

Alarmsignal Blumenwiese: Insektensterben hat Hagen erreicht

Hinter der Biologischen Station im Haus Busch blüht eine wunderschöne Blumenwiese. Färberkamille, Klatschmohn, Kornblume und Pechnelke recken ihre Köpfe der Sonne entgegen. Ein artenreiches Biotop, eine Vorzeige-Wiese. Und doch ist dieses Bild nicht stimmig. Denn es fehlt etwas auf diesem scheinbar perfekten Stück Natur, das Bild ist unvollkommen. Nichts summt und brummt, nichts kreucht und fleucht. Es sind kaum Insekten zu sehen, keine Bienen, keine Fliegen, keine Hummeln, keine Schmetterlinge. „Ein Alarmsignal“, sagt Ralf Blauscheck, Leiter der Biologischen Station. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Hagener Umweltamt übernimmt Jury-Vorsitz beim Umweltzeichen Blauer Engel

27. Juni 2019

Dr. Ralf-Rainer Braun, Leiter des Umweltamtes der Stadt Hagen, ist neuer Vorsitzender der Jury Umweltzeichen Blauer Engel. Zu seiner Stellvertreterin wählten die Teilnehmer der Sitzung in Bremen Kathrin Krause vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. „Der neuen Jury wird es ein besonderes Anliegen sein, beim Blauen Engel die Nachhaltigkeitsziele der UN sowie die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung stärker als bisher sichtbar werden zu lassen“, sagt Braun, „es ist deshalb gut, dass neben umweltfreundlichen Produkten auch zunehmend vorbildliche nachhaltige Dienstleistungen wie klimaneutrale Lieferdienste, ressourceneffiziente EDV-Server oder Carsharing auf der Tagesordnung stehen.“

Der Blaue Engel ist seit über 40 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung. Unabhängig und glaubwürdig setzt er hohe Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Über 12.000 Produkte und Dienstleistungen von rund 1.500 Unternehmen sind bereits mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Das Umweltsiegel ist für viele Menschen die Orientierung beim nachhaltigen Einkauf zum Schutz von Umwelt und Gesundheit. Regelmäßig wurde auch in Hagen im Rahmen besonderer Aktionen auf ihn aufmerksam gemacht, etwa auf dem Umwelttag, beim „Schulstart mit dem Blauen Engel“, „Gut und Gesund Wohnen“ im Foyer des Zentralen Bürgeramtes oder auch bei der Adventskalender-Verlosung mit dem Umwelt-Plus und dem umweltbewussten Weihnachtseinkauf.

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Land und EU fördern Klimaschutzprojekt in Hagen mit 2,5 Millionen Euro

22. Juni 2019

Das Ruhrgebiet profitiert vom Klimaschutzwettbewerb EnergieSystemWandel.NRW: Insgesamt 9,3 Millionen Euro Fördergelder des Landes und der EU fließen in der aktuellen Förderrunde in Projekte in der  Ruhrregion.

2,5 Millionen Euro fließen in das Projekt „Geothermale Papiertrocknung“ der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH (Hagen) in Kooperation mit der Hochschule Bochum und dem Fraunhofer Umsicht-Institut (Oberhausen). Erforscht werden neuartige Verfahren, um Papier durch Wasserdampf zu trocknen.

NRW-weit wurden in dieser zweiten Bewerbungsrunde 18 Projekte zur Förderung empfohlen. Die geplante Gesamtfördersumme beträgt 24,7 Millionen Euro. Der EFRE-Wettbewerb „EnergieSystemWandel.NRW“ unterstützt praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Große Aktion in Sachen Fridays For Future

20. Juni 2019

In Aachen steht die nächste große Aktion in Sachen Fridays For Future an. Auch viele junge Leute aus Hagen wollen sich auf den Weg machen, sie treffen sich Freitag um viertel vor neun am Hauptbahnhof. (…)

Quelle: Radio Hagen

Die Belastung durch Stickoxid ist in in Hagen weiter zu hoch

19. Juni 2019

Die Belastung durch Stickoxid ist in in Hagen weiter zu hoch. Das bestätigt das Umweltbundesamt. Hagen ist damit eine von 25 Städten in NRW, die mit der Belastung über dem EU-Grenzwert liegen. Der liegt bei 40 Mikrogramm, in unserer Stadt beträgt er 50. Stickstoffdioxid kann als Schadstoff in der Luft die Lunge schädigen. Als Verursacher gelten Dieselfahrzeuge. Das Umweltbundesamt fordert daher die Nachrüstung älterer Dieselautos. (…)

Quelle: Radio Hagen

Siehe dazu auch:

Daten zur Luftqualität 2018: 57 Städte über dem NO2-Grenzwert

Die Messdaten für Stickstoffdioxid (NO2) im Bundesgebiet für das Jahr 2018 liegen vor: Demnach überschritten im vergangenen Jahr noch 57 Städte den Luftqualitätsgrenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel. Im Jahr 2017 waren noch 65 Städte betroffen.

Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA): „Die Luft in den Städten wird besser und der Trend geht in die richtige Richtung. Dennoch sieht man: Die bislang beschlossenen Maßnahmen reichen nicht aus, damit wirklich überall der EU-Grenzwert für NO2 im Jahresmittel zum Schutz der Gesundheit eingehalten wird. Neben den angelaufenen Software-Updates brauchen wir insbesondere eine schnelle Nachrüstung älterer Diesel-Pkw mit wirksamen Katalysatoren zur deutlichen Reduzierung des Stickoxidausstoßes. Die rechtlichen Voraussetzungen zur Zulassung solche Katalysatoren liegen vor und Nachrüstunternehmen haben erste Anträge auch für Pkw gestellt. Nun kommt es darauf an, dass der Genehmigungsprozess rasch durchlaufen wird. Alle Automobilhersteller sind dazu aufgerufen, die Nachrüstunternehmen technisch und die Kunden beim Kauf der Systeme finanziell zu unterstützen.“ (…)

Quelle: Umweltbundesamt

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

15. Juni 2019

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli wieder an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Um die Teilnahme an der Aktion deutlich zu machen und ein gemeinsames Erkennungszeichen zu haben, werden alle Radler gebeten, ein blaues Band am eigenen Fahrrad zu befestigen. Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer dann über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgt. Zudem sind an den Infotheken im Rathaus I und II, im Rathaus Hohenlimburg sowie in der Verbraucherzentrale Hagen Kilometererfassungsbögen erhältlich.

Unter allen Teilnehmern der Aktion „STADTRADELN“ verlost Zweirad Trimborn ein Trekkingrad (im Wert von 600 bis 700 Euro) sowie vier Gutscheine für eine Inspektion eines Pedelecs oder Fahrrades (für jeweils 60 Euro). Im Rahmen des Umwelttages lassen sich zudem auf einer Carrerabahn – deren Strom durch Muskelkraft produziert wird – Preise der Volme Galerie wie zum Beispiel Einkaufsgutscheine im Wert bis zu 50 Euro erradeln.

Während der Kampagne und auch darüber hinaus können Radfahrer ebenso die Online-Meldeplattform „RADar“ nutzen. Über die „STADTRADELN-App“ gibt es die Möglichkeit, der Stadt Hagen störende oder gefährliche Stellen auf Radwegen zu nennen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es unter www.stadtradeln.de sowie bei Petra Leng unter Telefon 02331/207-3161 und Gregor Hengstermann unter Telefon 02331/207-3159 aus dem Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen.

Fridays-for-future-Bewegung nimmt Hagens OB in die Pflicht

25. Mai 2019

Die Botschaft, die am Tag zuvor in der Sitzung des Rates der Stadt und gestern Nachmittag durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz an die Anhänger der Bewegung „Fridays for future“ in Hagen ausgesendet wurde, war deutlich: Die Hagener Politik und die Verwaltung nehmen die Klima-Bewegung in höchstem Maße ernst. Gestern gingen wieder 500 Schüler in Hagen auf die Straße und trafen den Oberbürgermeister. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schulz will lediglich „im Rat debattieren“ lassen. Anderswo, beispielsweise in Münster als erster NRW-Großstadt, werden bereits weitergehende Beschlüsse gefasst. So berichtet der Westfalenspiegel: „Münster hat den „Klimanotstand“ ausgerufen. „Die Stadt Münster setzt damit ein deutliches Zeichen, dass die bisherige erfolgreiche städtische Klimapolitik weiterentwickelt werden muss“, heißt es in einer Erklärung des Stadtrates vom 22. Mai.“

Aber auch das ist nur eine unverbindliche Erklärung, denn: „Für Bürger sollen mit dem Schritt aber keine weiteren Pflichten verbunden sein.“

Schulen in Hagen geben grünes Licht für Freitags-Demos

23. Mai 2019

Die Hagener Schulen stehen den Klima-Demonstrationen „Fridays for future“ weiterhin positiv gegenüber. Für die Teilnahme an der bevorstehenden Protestaktion am Freitag um 12 Uhr, bei der die Schüler Oberbürgermeister Erik O. Schulz auffordern wollen, den Klima-Notstand in Hagen auszurufen, werden die meisten Lehranstalten den Jugendlichen keine Steine in den Weg legen. (…)

Quelle: wp.de

„Fridays for Future“ trifft Vertreter aus Politik und Verwaltung

23. Mai 2019

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat sich mit drei Vertreterinnen der Hagener Initiative der Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ getroffen. Hintergrund für das Gespräch mit Janne Rosenbaum, Klementina Knust und Julia Rethwisch ist der im April mit großer Mehrheit formulierte Auftrag des Rates der Stadt, einen direkten Austausch zwischen den Klimaaktivisten sowie Politik und Verwaltung zu organisieren.

Beim Zusammentreffen mit Oberbürgermeister Schulz äußerten die drei Vertreterinnen jetzt ihre Erwartungen, die sie und ihre Mitstreiter an diese Veranstaltung haben, die nach ihrem Wunsch Anfang September im Ratssaal stattfinden soll. Die Sommerferienzeit wollen die Klimaschützerinnen nutzen, um sich im größeren Kreis intensiv inhaltlich vorzubereiten.

Nach den Vorstellungen des Rates – so der Inhalt des entsprechenden Beschlusses – soll es nicht allein bei einem allgemeinen Austausch bleiben; vielmehr soll unter anderem erörtert werden, wie die Jugendlichen sich aktiv in politischen Prozesse rund um das Klimathema einbringen können. Darüber, sowie über ihre ganz konkreten Forderungen und Ziele, wollen die „Fridays for Future“-Aktivisten Anfang September mit den Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutieren.

Friday for future: Kommen wieder 2000?

20. Mai 2019

Am Freitag geht die Klimaschutz-Bewegung in Hagen wieder auf die Straße. Erik O. Schulz soll in Hagen den Klimanotstand ausrufen. (…)

Quelle: wp.de

Torschlusspanik

9. Mai 2019

Stadt will jetzt doch Tempo 30 am Hagener Finanzamt – Richter rügt Verschleppung durch die Politik

Es ist keine acht Monate her, dass die Verwaltung sich davon überzeugt gab, dass auch eine Tempo-30-Regelung auf dem Innenstadtring in Höhe des Finanzamts zu keinerlei Verbesserungen hinsichtlich der vom Autoverkehr ausgehenden Schadstoffbelastungen führt. Höchstwahrscheinlich war diese Einschätzung richtig – und ist es immer noch.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf einem Straßenabschnitt von gerade einmal 200 Metern einzuführen, auf dem wegen Dauerstau die Durchschnittsgeschwindigkeit sich in einer ähnlichen Größenordnung bewegen dürfte, kann kaum die erhoffte Wirkung zeigen. Dennoch jetzt die Kehrtwende – ein Zeichen von Torschlusspanik.

Im Umwelt- und Mobilitätsausschuss kündigte der zuständige Dezernent Thomas Huyeng an, das Tempolimit in diesem Bereich anzuordnen. Allerdings nicht unbedingt aus Überzeugung: „Wir wollen gegenüber der Bezirksregierung klare Kante zeigen, dass wir neben dem Luftreinhalteplan alle Möglichkeiten ausschöpfen“, zitiert ihn die WPWR.

Die Ausschusssitzung, in der diese Worte fielen, fand am Mittwoch statt, also auf den letzten Drücker. Denn heute startete der auf zwei Tage angesetzte Erörterungstermin am Oberverwaltungsgericht NRW wegen zu schlechter Luft und drohenden Fahrverboten in vielen NRW-Städten, darunter auch Hagen.

Gleich zu Beginn der Anhörung betonte der Vorsitzende Richter, Max-Jürgen Seibert, dass die Grenzwerte zur Umweltbelastung geltendes Recht seien und für das Gericht nicht zur Disposition stünden. „Es geht darum, was bei der Anwendung zu beachten ist“, sagte Seibert.

Der Jurist bezieht sich mit seiner Kritik auf eine EU-Richtlinie von 1999, die bereits ab dem Jahr 2001 deutliche Reduzierungen des gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxids (NO2) vorsah. Aber nichts geschah.

Seibert deutete dabei schon einmal an, wohin die Reise bei einem Urteil gehen könnte: „Die Probleme hätten verhindert werden können, wenn, wie in anderen Ländern, Emissionsprobleme frühzeitig in Angriff genommen worden wären.“ Er wies dabei auch Kritik an den Gerichten und am Kläger, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), zurück.

Er verglich die jetzt drohenden Maßnahmen für die Luftreinhaltung, darunter auch Fahrverbote, mit einer Notoperation, nachdem der Patient sich über ein Jahrzehnt jeder Vorsorgeuntersuchung verweigert habe. Jetzt den Arzt, also im übertragenen Sinne die Gerichte, für die Nebenwirkungen verantwortlich zu machen, sei falsch.

Erste Urteile zu Aachen und Bonn will das Gericht Anfang August verkünden, im September folgt eine Entscheidung zu Köln. Ein Termin für Hagen steht noch nicht fest.

Autobahnen in Hagen: Mit dem Lärm wächst der Widerstand

9. Mai 2019

Der Lärm wächst. Und mit ihm der Widerstand. der Widerstand derjenigen Hagener, die dem Autobahnlärm tagtäglich ausgesetzt sind. Nirgends sonst in Nordrhein-Westfalen ist die Belastung für die Menschen derart groß, aus dem Umweltbericht des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ging 2017 hervor, dass Hagen die lauteste Stadt im Ruhrgebiet ist. Demnach sind 46.673 Menschen einem Lärm ausgesetzt, der oberhalb von 56 Dezibel (A) liegt. Und dass das vor allem auf die Autobahnen zurückzuführen ist. (…)

Quelle: wp.de

Dazu passend:

Wahnsinn Lkw – Wie der globale Schwerverkehr uns alle kaputt macht

Fast 80 Prozent aller Waren und Güter werden mit dem Lastwagen transportiert. Mit drastischen Folgen für uns Bürger: Staus, Umweltverschmutzung, Gesundheitsrisiken, kaputte Straßen. Ein einziger Lkw richtet an unseren Autobahnen und Brücken so viel Schäden an wie 60.000 Pkws. Dabei fährt rechnerisch jeder dritte Lkw unbeladen.

Schuld daran sind politische Entscheidungen und wirtschaftliche Interessen. Jedes online bestellte Paket muss so schnell wie möglich beim Kunden sein – und fährt unter Umständen in einem halbleeren Lkw von A nach B. Außerdem produziert die Wirtschaft inzwischen nach dem Just-in-Time-System: Zulieferteile werden direkt vor der Fertigung angeliefert. „Die Lager der Industrie sind auf die Straße verlegt worden und die rechte Autobahnspur ist jetzt die Lagerhalle. Das zahlen wir Steuerzahler, aber nicht die Unternehmen“, sagt Michael Cramer, Europaabgeordneter der Grünen.

Billiger Diesel und osteuropäische Fahrer, die zu Dumping-Löhnen beschäftigt werden, machen Lkw-Transporte im Vergleich zur Alternative Bahn so günstig. Obendrein wird der Güterverkehr auf der Schiene immer wieder ausgebremst, weil Investitionen verschleppt werden. Beispiel: Adorf im tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Weil am Grenzübergang auch die Elektrifizierung aufhört, läuft der Güterverkehr seit Jahren über die Straße und quer durch den Ort Adorf im Vogtland.

Dass es anders geht, zeigt die Schweiz. Dort ist der Marktanteil für Güter auf der Schiene doppelt so hoch wie in Deutschland. Ergebnis einer konsequenten Verkehrspolitik – ohne Lobbyismus aus der Automobilindustrie.

Quelle: arte mediathek (Verfügbar bis 13/05/2019, nächste Ausstrahlung am Samstag, 18. Mai um 01:30)

Hagens OB unterstützt Ruf nach Aufschub für Stromtrasse

4. Mai 2019

Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz unterstützt seine Amtskollegin aus Herdecke, Katja Strauß-Köster, bei ihrer Forderung nach einem Moratorium – also einem Aufschub – für den Bau der neuen Höchstspannungsleitung. Die wird nicht nur über Herdecke bis Garenfeld führen, sondern auch durch Hohenlimburg.

Die Trassenführung ist insbesondere in Elsey höchst umstritten. Herdeckes Bürgermeisterin hatte nun einen Vorstoß für ein Moratorium bei Bau und Planung ins Spiel gebracht, weil sie durch den von der Bundesregierung angepeilten Ausstieg aus der Kohle-Verstromung bis 2038 völlig andere Rahmenbedingungen sieht. Sie fragt, ob die geplanten Netze in der Dimension tatsächlich nötig seien. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Was der Artikel nicht erwähnt, ist der bereits auf den 24. April datierte Antrag der SPD für den Umweltausschuss, der in dieselbe Richtung zielt:

„Der örtlichen Presse vom 17. 4. 2019 war zu entnehmen, dass es Zweifel an der Notwendigkeit der genannten Stromtrasse gibt. Die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke fordert daher ein Moratorium um intensiv zu prüfen, ob die Trasse noch erforderlich ist. Bis die Ergebnisse der Prüfung vorliegen sollen keine weiteren Maßnahmen zur Realisierung erfolgen. (…)

Der Ausbau und die Trassenführung sind in der Bevölkerung, insbesondere im Bezirk Hohenlimburg, mehr als umstritten. Sollten sich aufgrund des erzielten Kohle-Ausstiegs-Plans neue erhebliche und berechtigte Zweifel an der Notwendigkeit der Leitung ergeben, so ist es dringend geboten das Projekt nicht weiter voran zu treiben.“

Dem ist der OB jetzt zuvorgekommen.

Stadt Hagen: Im neuen Regionalplan weniger Steinbruch-Fläche

3. Mai 2019

Die potenziellen Abbauflächen für Kalkstein in Oege werden im neuen Regionalplan kleiner sein als im aktuellen – und das trotz der neu ausgewiesenen Fläche oberhalb von Feldstraße und Sonnenberg, gegen die die „Bürgerinitiative zu Erhalt des Ahms“ derzeit Unterschriften sammelt. Das rechnet jedenfalls die Stadt Hagen vor: Zwar solle dieses etwa 3,9 Hektar große Areal als künftige Potenzialfläche für den Abbau eingezeichnet werden. Westlich werde aber gleichzeitig ein bislang als Potenzialfläche ausgewiesenes 7,2 Hektar großes Gebiet herausgenommen. (…)

Quelle: wp.de

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

2. Mai 2019

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren, beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli erneut an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Am Samstag, 15. Juni, findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten sowie ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es auf der Seite www.stadtradeln.de oder bei Petra Leng, Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-3161.

Immer mehr Laster missbrauchen Hagen als Ausweichroute

29. April 2019

Die Engstellen auf den Autobahnen verleiten immer mehr Lkw-Fahrer, eine Abkürzung durch Hagen zu wählen. Auch Boelerheide ist betroffen. (…)

Zwar gibt es noch keine offiziellen Messungen seitens der Stadtverwaltung, doch im Rathaus ist das Problem bekannt. „Das gesamte Stadtgebiet wird inzwischen enorm durch Lkw-Verkehr belastet“, berichtet Stefanie Wiener vom Fachbereich Verkehr. „Und ich fürchte, die Situation wird sich zumindest in naher Zukunft nicht verbessern.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das ordnungspolitische Instrumentarium steht zur Verfügung, es wird nur nicht angewandt: Durchfahrtverbote (wie z.B. auf dem Straßenzug Buschey-/Eugen-Richter-Str. bereits vor Jahren umgesetzt), die natürlich auch kontrolliert werden müssen (wie am Finanzamt).

Erneute Debatte um Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke

29. April 2019

Erneut wird über den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke in Oege debattiert. Die „Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm“ fürchtet eine neuerliche Erweiterung und beruft sich dabei auf eine Darstellung im Entwurf für den neuen Regionalplan, der derzeit aufgestellt wird. Sie hat eine Unterschriftenaktion bei Anwohnern in der Feldstraße und am Sonnenberg gestartet. Die Hohenlimburger Kalkwerke halten dagegen: Die Änderungen im Regionalplan seien marginal und dienten hauptsächlich zur Konkretisierung der bisherigen Planungen, so Geschäftsführer Dr. Christian Lange. (…)

Quelle: wp.de

Homepage der Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm

Neue Debatte um Höchstspannungsleitung in Hohenlimburg

27. April 2019

Die Diskussion um die 380-kV-Höchstspannungsleitung durch Hohenlimburg nimmt wieder an Fahrt auf: Die SPD will nicht der Verwaltung allein die Entscheidung überlassen, ob sich Hagen der Forderung von Herdeckes Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster nach einem Moratorium anschließt. (…)

Quelle: wp.de

Wo ein Lärmexperte in Hagen noch Handlungsbedarf sieht

26. April 2019

Dirk Schreckenberg aus Hagen forscht über die gesundheitlichen Folgen von Lärm. Auch in seiner Heimatstadt sieht er noch Verbesserungspotenziale. (…)

Laut dem Umweltbundesamt (UBA) stellt für die Menschen in Deutschland Lärm immer noch eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar. Am häufigsten fühlen sie sich durch Straßenlärm gestört. (…)

Quelle: wp.de

Critical Mass für Friday for Future

18. April 2019

Am Freitag 26.4. gibt es für die Friday for Future Bewegung eine Critical Mass. Start ist um 12.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz (Berliner Platz).

Eine Critical Mass ist eine Fahrradtour mit mindestens 16 Teilnehmern, die einen Verband nach StVO bilden und so als ein Fahrzeug gelten. Wenn der Vorrausfahrende grün hat, darf der restliche Verband zusammenhängend fahren, auch wenn die Ampel zwischenzeitig Rot anzeigt. Zur Sicherheit werden meist die Querstraßen durch sogenannte Ordner abgesperrt (Korken). Der jeweils Vorausfahrende gibt den Weg an. Einen Veranstalter oder Verantwortlichen gibt es in der Regel nicht.

(In einer früheren Version dieses Beitrags war die Rede von 12 Teilnehmern, die einen Verband nach StVO bilden. Es müssen aber mindestens 16 sein.)

Landschaftszerstörung für Mobilität und Konsum

6. April 2019

Zu einem Bildervortrag über die Landschaftszerstörung für Mobilität und Konsum laden das AllerWeltHaus und die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr in das AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, ein.

Wo und wie werden Landschaften für unsere Mobilität und unseren Konsum zerstört? Was hat unser Verhalten mit Menschenrechten in anderen Ländern zu tun?

Der Referent Martin Fliegner, Diplom-Geograph und Geschäftsführer von „Geoscopia Umweltbildung“ Bochum, zeigt anhand von eindrucksvollen Bildern der „Germanwatch-Rohstoffexpedition“, was theoretisch mit „globaler Verantwortung“ umschrieben wird. Zudem präsentiert der Referent mittels Satellitenbildern und einem Vergleich von Momentaufnahmen und Archivbildern den bereits sichtbaren Einfluss menschlichen Handelns und seiner Folgen auf das Erscheinungsbild der Erdoberfläche.

Weitere Informationen erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410 oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622. Anmeldungen für die Veranstaltung mit der Nummer 1526 nimmt das Serviceteam der VHS telefonisch oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung entgegen. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 5 Euro.

Reine Symbolpolitik

30. März 2019

Hagen nimmt erneut an „Earth Hour“ teil

Ein Zeichen gegen die globale Erwärmung setzen und das Bewusstsein für den Klimawandel stärken – das soll die „WWF Earth Hour“ bewirken, die heute zum dreizehnten Mal stattfindet.

Von 20.30 bis 21.30 Uhr schalten nicht nur viele Städte weltweit für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Wahrzeichen ab, auch Millionen Privathaushalte beteiligen sich an der „Lichtaus-Aktion“ des WWF. Die erste „Earth Hour“ entstand aus einer Umweltschutzkampagne des WWF Australiens, die das Ziel hatte, die CO2-Emissionen in der größten australischen Stadt Sydney innerhalb von zwölf Monaten um fünf Prozent zu reduzieren.

Die Stadt Hagen betont, sie habe bereits in den vergangenen Jahren an dieser Klimaschutzkampagne teilgenommen und zeige auch 2019 erneut ihr – nach eigenen Angaben – „Engagement für den Klima- und Umweltschutz“.

Das kommt aber bestenfalls nur sehr schleppend daher. In vielen Fällen gewinnt man eher den Eindruck, dass zielführende Maßnahmen möglichst behindert werden. Ein Beispiel ist die Einrichtung von Busspuren auf der Körnerstraße.

Dieses Projekt tauchte bereits im Luftreinhalteplan 2016 auf; umgesetzt wurde es bis heute nicht. Dabei müssen keine großen Umbauten in Angriff genommen werden. Es geht nur um geänderte Fahrbahnmarkierungen und einige Verkehrsschilder. Aber selbst ein solch kleiner Eingriff in den Straßenraum zugunsten einer Verminderung von CO2-Emissionen wird auf die lange Bank geschoben.

Obwohl detaillierte Pläne vorliegen, wurde seitens der Politik jetzt nicht etwa endlich ein Start der Maßnahme beschlossen, sondern erst einmal ein Besichtigungstermin anberaumt. Damit ist eine zügige Umsetzung der inzwischen jahrealten Planung weiter in die Zukunft verschoben worden.

Solange eine solche Blockadehaltung schon bei den kleinsten Ansätzen zum Umsteuern in Hagen Stadtraison bleibt, wirkt der offizielle Aufruf zu einer „Earth Hour“ wie ein Ablenkungsmanöver. Diese Art von Symbolpolitik kann einem geschenkt bleiben.

„Fridays for Future“ in Hagen

14. März 2019

Jugend-Demo fordert sofortiges Umdenken

„Alle haben immer Angst vor Veränderungen“, sagt Laura Kiwitz. Die 18-Jährige besucht die Oberstufe der Hildegardisschule und wird am Freitag, 15. März, der Schule fernbleiben – wie Hunderte anderer Hagener Schülerinnen und Schüler. Ganze Jahrgangsstufen haben an diesem Tag viel Wichtigeres zu tun, als die Schulbank zu drücken. Sie werden bei der ersten Hagener „Fridays for Future“-Aktion für den Klimawandel demonstrieren. (…)

Quelle: Wochenkurier

Klage beim Bundesverwaltungsgericht gegen 380-kV-Trasse

8. März 2019

Für die Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ scheint eine Klage gegen die von Amprion geplanten 380-kV-Leitungen unvermeidbar. (…)

Quelle: wp.de

Homepage der Bürgerinitiative

„Fridays for Future“ erreicht Hagen

7. März 2019

Am 15. März Demo in Hagen – 10:30 Uhr ab Hauptbahnhof

Die 16 jährige Greta Thurnberg machte im Sommer in Schweden den Anfang und trat in den Schulstreik, um so jeden Freitag vor dem Schwedischen Parlament gegen die aktuelle Klimapolitik zu demonstrieren.

Inzwischen ist dieses Aufstehen der Jugend für eine zukunftsfähige Politik, die das 1,5°C Ziel der UN ernst nimmt, zu einer weltweiten Bewegung geworden. In vielen Städten wurden von Schülerinnen und Schülern und jungen Erwachsenen Friday-for-future-Gruppen gegründet, die für den 15. März zu weltweiten Demonstrationen aufrufen.

Auch in Hagen hat sich eine Gruppe gegründet, die vor dem Hagener Rathaus am 15.3.19 ein Zeichen setzen möchte. Der Demonstrationszug beginnt um 10:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Hagen und wird von dort zum Friedrich-Ebert-Platz vor das Rathaus ziehen. Am Bahnhof, vor dem Stadttheater und zum Abschluss vor dem Rathaus sind Kundgebungen geplant.

Verkehrswende einleiten?

26. Februar 2019

Mehr städtische Fahrzeuge schadstofffrei unterwegs

Was will Erik O. damit sagen? 2020 Ende der Dienstfahrt oder 2020 erneut antreten? Kennzeichen am neuen Dienstwagen des Hagener Oberbürgermeisters. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen (Ausschnitt).

Autos mit elektrischem Antrieb fallen im Hagener Stadtgebiet auf, ziehen die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf sich. Allerdings nicht, weil es so viele, sondern weil es noch so wenige sind. Dies soll sich nach Ansicht der Stadt Hagen in den nächsten Jahren ändern, meldet die städtische Pressestelle.

Die Umstellung auf E-Mobilität und innerstädtisches schadstofffreies Autofahren sei ein wesentlicher Baustein des vom Rat der Stadt Hagen beschlossenen Masterplans Nachhaltige Mobilität. „Ziel ist es“, sagt Oberbürgermeister Erik O. Schulz, „die Lebensqualität für die Menschen in der Stadt zu verbessern und eine Verkehrswende einzuleiten.“

„Beispielhaft vorneweg“ gehe OB Schulz mit dem Umstieg auf sein neues Dienstfahrzeug. Der Plug-in Hybridwagen fahre in Hagen im Stadtverkehr ohne Abgase und werde mit (angeblichem) Ökostrom der Mark-E gespeist.

Damit lässt sich natürlich wunderbar hausieren gehen und gegen einen Vorbildcharakter ist auch nichts einzuwenden. Nur sind die kommunalen Fahrzeuge selbst in der Summe nicht das eigentliche Problem. Auch nicht die Fahrzeuge von Handwerkern, die immer als arme Opfer möglicher Verkehrsbeschränkungen dargestellt werden. Das Problem ist vielmehr die schiere Flut privater PKWs. Und hier verweigern OB Schulz und die Ratsmehrheit auch nur minimalste Restriktionen.

Der Hinweis auf den sogenannten Masterplan Mobilität erfüllt nur Alibi-Charakter. Symptomatisch für die auf Nichtstun ausgerichtete Hagener Politik ist – als einem Punkt unter vielen – die Tatsache, dass Hagen als nur eine von drei nordrhein-westfälischen kreisfreien (Groß-)Städten (neben Münster und Mülheim) kein Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW ist, mit dem das Land die Kommunen dabei unterstützt, neue Wege für lebenswerte Städte einzuschlagen. Dieser Verbund stellt eindeutig fest: „Die autoorientierte Verkehrs- und Stadtplanung der letzten Jahrzehnte stößt an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und ist nicht zukunftsfähig.“

In Hagen versucht man sich weiterhin an dieser Binsenweisheit vorbeizumogeln.

Kein Baumwipfelpfad in Hagen

25. Februar 2019

Das Baumwipfelpfad-Projekt im Hagener Stadtwald ist gestorben. Die „Forest-Adventures“-Investoren-Gesellschaft aus dem Taunus hat der Stadt jetzt mitgeteilt: „Wir haben uns Anfang des Monats dafür entschieden, das Projekt nicht weiter zu verfolgen.“ (…)

Quelle: wr.de

Anmerkung: Ende gut, alles gut.

Auch Naturschutzbeirat Hagen will Verbot von Schottergärten

23. Februar 2019

Bei ihrem Vorstoß nach einem Verbot von Schottergärten in Neubaugebieten erhalten die Grünen jetzt Unterstützung vom Naturschutzbeirat der Stadt Hagen. Das Gremium, ein vom Landesnaturschutzgesetz vorgeschriebener Beirat mit dem Ziel, die Belange von Natur und Landschaft unabhängig zu vertreten, forderte den Rat auf, im Rahmen der Bauleitplanung die Erstellung von Steinschottergärten und Gabioneneinfriedungen zu unterbinden, um die Artenvielfalt zu fördern. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Da werden die Eigentumsfetischten von FDP & Co wieder aufjaulen.

Die Vermüllung der Meere

18. Februar 2019

Zu einem Bildervortrag über die Vermüllung der Meere und die Folgen für Mensch und Natur laden das AllerWeltHaus und die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr in das AllerWeltHaus, Potthofstraße 22, ein.

Michael Schoch, Biologe und Umweltmanager von NABU-NRW, zeigt, wie unsere Abfälle und insbesondere die Plastikabfälle zu einer ernsten Bedrohung für die Meere geworden sind und welche Folgen die zunehmende Vermüllung für Mensch und Natur hat. Zudem stellt der Referent die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern aus der Fischerei, dem Wassersport, der Abfallwirtschaft sowie den Kommunen im NABU-Projekt „Meere ohne Plastik“ vor. Abschließend lädt er zur Diskussion über verschiedene Lösungsansätze und politische Regularien.

Informationen zur Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 1522 erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410, beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Politik fordert neue Messstellen für Luftqualität in Hagen

16. Februar 2019

Eine Ausweitung derMessstellen im Hagener Stadtgebiet, um die Luftqualität umfassend zu dokumentieren, ist noch nicht vom Tisch. Auf Antrag der Fraktion BfHo/Piraten hat der Umweltausschuss jetzt zunächst bloß in erster Lesung abgewogen, ob weitere Analysestandorte überhaupt sinnvoll sind oder gar zu einer Verschärfung der Problematik führen und somit zum Bumerang werden könnten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Bumerang“ bedeutet, es könnte sich herausstellen, dass es noch wesentlich mehr Straßen gibt, die über die Maßen mit Schadstoffen belastet sind und bei denen dann möglicherweise Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs fällig würden.

Da will man es lieber nicht so genau wissen – Hauptsache, die Blechlawinen werden nicht dezimiert. Der Allianz-Grüne bestätigt es laut Artikel auf seine Weise: Man müsse aufhören, sich mit „den Grenzwerten zu beschäftigen, sondern endlich den Fokus darauf richten solle, wie die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden könnten“. Aufwachen, Panzer! Die Grenzwerte sind die gesetzlichen Vorgaben.

Böhfeld in Hagen steht nicht zum Verkauf für Gewerbe bereit

11. Februar 2019

Dass die 30 Hektar Wiesen am Böhfeld für Gewerbeflächen zur Verfügung stehen, erscheint äußerst fraglich. Die Besitzer möchten nicht verkaufen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Planungen werden vorangetrieben, ohne dass klar ist, ob die Eigentümer überhaupt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen verkaufen wollen. Das betrifft nicht nur das Böhfeld.

Haßley: Verkaufsabsicht unbekannt
Röhrenspring: Verkaufsabsicht unbekannt
Gut Herbeck: Mit hohen Preisvorstellungen verkaufsbereit

Dazu siehe auch:

Flächenpolitik als regionales Projekt

SPD-Ratsherr Dietmar Thieser plädiert bereits seit Jahren dafür, die Ausweisung von attraktiven Gewerbeflächen künftig gemeinsam mit dem EN- und dem MK-Kreis im Rahmen einer gemeinsamen Wirtschaftsförderung mit nur einem Geschäftsführer als regionale Aufgabe voranzutreiben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ausnahmsweise mal eine, nein sogar zwei vernünftige Ideen Thiesers. Denn auf diese Art und Weise ließe sich nicht nur eine realitätsbezogene Flächenpolitik realisieren, sondern gleichzeitig auch das Problem Hagen-Agentur/Ellinghaus lösen.

Zahl der Singvögel geht in Hagen dramatisch zurück

10. Februar 2019

Auch in Hagen befinden sich die Singvögel auf dem Rückzug. Das ergab die Nabu-Zählung, an der sich so viele Hagener wie nie beteiligten. (…)

Neben dem Verlust an Lebensraum in Feld und Flur durch immer intensivere Landwirtschaft fällt den Vögeln das Überleben auch in den Städten immer schwerer. Sallermann verweist auf den Trend zu vegetationslosen Schotter- und Vorgärten, die „biologisch tot“ seien: „Die Sterilität in unseren Städten nimmt deutlich zu.“ (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“

Höherer Stickstoffdioxid-Wert am von-Galen-Ring in Hagen

3. Februar 2019

Am Graf-von-Galen-Ring ist die Stickstoffdioxid-Belastung im Jahr 2018 gestiegen. Durch die hohen Werte drohen Diesel-Fahrverbote in Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Grenzwert von 40 µg/m³ Stickstoffdioxid ist ein Jahresmittelwert. Der Höchstwert an der Messstation Graf-von-Galen-Ring lag im Jahr 2018 fast viermal so hoch: 159 µg/m³.

Bürger-Dialog wird nach Meinung der Elseyer Bürger zur Farce

27. Januar 2019

BürgerDialog mit Staatssekretär Thomas Bareiß (Wirtschaftsministerium) zum Verlauf der 380-kV-Höchstspannungsleitungen durch Hohenlimburg. Darauf hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ ihre Hoffnungen gesetzt. Doch sie wurden enttäuscht. (…)

Quelle: wp.de


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