Archive for the ‘08 Gesundheit Hagen’ Category

Coronavirus: Neue Impftermine

26. Januar 2022

Weitere Erstimpfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren finden von Freitag, 28. Januar, bis Sonntag, 30. Januar, sowie am Samstag, 5. Februar, im Impfzentrum der Stadt Hagen in der Stadthalle, Wasserloses Tal 2, statt. Die Coronaschutzimpfung ist an diesen Tagen nur für Kinder nach vorheriger Terminbuchung über www.terminland.de/impfzentrum-hagen möglich.

Personen über zwölf Jahren können am Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. Januar, von Montag, 31. Januar, bis Freitag, 4. Februar, sowie von Sonntag, 6. Februar, bis Sonntag, 13. Februar, jeweils zwischen 10 und 18 Uhr ihre Erst-, Zweit-, oder Boosterimpfung erhalten.

Am Montag und Dienstag, 14. und 15. Februar, bleibt das Impfzentrum geschlossen. In den nächsten Tagen werden immer wieder weitere Impftermine auf www.terminland.de/impfzentrum-hagen freigeschaltet.

Für die Impfungen von Kindern stehen vor Ort in einer kindgerechten Atmosphäre vornehmlich Kinderärzte für ausführliche Beratungsgespräche mit den Eltern und Kindern bereit und helfen bei der individuellen Entscheidungsfindung. Die Zweitimpfungen finden genau drei Wochen nach der Erstimpfung zur gleichen Uhrzeit wie bei dem ersten Termin statt.

Weitere mobile Impfaktionen im Februar

Weiterhin können sich alle Personen ab fünf Jahren bei den mobilen Impfaktionen der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) der Stadt Hagen in den verschiedenen Hagener Stadtteilen impfen lassen.

Die neuen Termine sind am Montag, 7. Februar, an der Grundschule Boloh, Weizenkamp 3 (Eppenhausen); am Dienstag, 8. Februar, an der Grundschule Geweke, Ennepeufer 5 (Haspe); am Mittwoch, 9. Februar, an der Gesamtschule Eilpe, Wörthstraße 30 (Eilpe); am Donnerstag, 10. Februar, an der Erwin-Hegemann-Schule, Fraunhoferstraße 5 (Altenhagen), und am Freitag, 11. Februar, an der Grundschule Im Kley, Kiebitzweg 6 (Hohenlimburg). Die Impfaktionen finden in Absprache mit den Schulen jeweils von 11.30 bis 16.30 Uhr am Rande der Schulhöfe statt.

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Corona in Hagen – Stand: 25.01., 0:00 Uhr

25. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 24.01., 0:00 Uhr

24. Januar 2022

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PCR-Tests: Keine Hinweise mehr auf Omikron

24. Januar 2022

Quarantäneregeln für Infizierte und Kontakte

Durch die Verbreitung der Omikron-Virusvariante steigen die Infektionszahlen auch in Hagen. Wie verhalte ich mich bei einer Infektion mit dem Coronavirus? Was müssen Kontaktpersonen beachten? Wie sind die Regeln in Schulen?

PCR-Tests: Keine variantenspezifische Auswertung

Aufgrund der hohen Infektionszahlen dauert die Auswertung eines PCR-Tests aktuell bis zu drei Tagen. Um die Labore zu entlasten, lässt das Gesundheitsamt der Stadt Hagen PCR-Testungen daher nicht mehr variantenspezifisch untersuchen. Das bedeutet, die eingehenden Testergebnisse enthalten keine Hinweise darauf, welche Virusvariante vorliegt. Unabhängig davon, führen die Labore stichprobenartig Sequenzierungen durch, um einen Überblick über mögliche Virusvarianten zu erhalten.

Der Corona-Test- und Quarantäneverordnung und einem entsprechenden Erlass des Ministeriums für Arbeit, Sicherheit und Gesund des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) folgend passt das Gesundheitsamt der Stadt Hagen die Quarantäneregeln an. Die wichtigsten Regeln im Überblick:

Quarantäne für Indexfälle und Haushaltsangehörige

Bei einem bestätigten Fall von COVID-19 („Indexfall)“ muss sich die betroffene Person unmittelbar in Quarantäne begeben. Die Quarantänedauer beträgt zehn Tage ab Abstrichdatum. Eine Verkürzung der Quarantäne ist möglich durch einen PCR- oder Schnelltest ab Tag sieben (bei Personen, die in der Pflege arbeiten, sind hier Symptomfreiheit über 48 Stunden und PCR-Test zwingend erforderlich). Die Festlegung der Quarantänedauer und Entlasskriterien sind unabhängig von dem Impfstatus, der Symptomatik und der nachgewiesenen Variante.

Als Haushaltsangehöriger eines Indexfalles muss man sich ebenfalls unverzüglich für zehn Tage ab der Testung des Erkrankten in Quarantäne begeben. Sollte eine Kontaktperson selbst bereits Symptome entwickelt haben, muss sie diese mittels PCR-Test beim Hausarzt abklären lassen. Eine Verkürzung der Quarantäne ist auch bei symptomlosen Haushaltsangehörigen möglich.

Quarantäneanordnungen bekommen Indexfälle und deren nicht ausnahmebefähigte Haushaltskontakte. Von einer Quarantäne befreit ist eine haushaltsangehörige Person, wenn folgendes zutrifft: dreimal Geimpfte (grundimmunisiert und geboostert), zweifach Geimpfte ab dem 15. Tag bis zum 90. Tag nach der zweiten Impfung (grundimmunisiert, wobei auch bei Verwendung des Johnson & Johnson Impfstoffes zwei Dosen nötig sind), Genesene im Zeitraum ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag nach positivem PCR-Befund sowie geimpfte Genesene (Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene mit anschließender Impfung).

Indexfall muss andere Kontakte verständigen

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung verpflichtet den Indexfall, unverzüglich alle bekannten Personen zu unterrichten, zu denen zwei Tage vor Durchführung der Testung und bis zum Erhalt des Testergebnisses ein enger persönlicher Kontakt (mehr als zehn Minuten ohne Abstand von 1,5 Metern und ohne beidseitiges Tragen einer Maske oder längerer Aufenthalt in schlecht gelüfteten Räumen) bestand. Diese Kontaktpersonen sollen sich für zehn Tage nach dem Kontakt bestmöglich absondern und Kontakte möglichst vermeiden. Bei Auftreten von Symptomen sollte umgehend eine PCR-Testungen durch den Haus- oder Kinderarzt erfolgen.

Weitergehende Informationen für Indexfälle, Haushaltsangehörige und Kontaktpersonen stehen hier zur Verfügung.

Diese Regeln gelten in der Schule

Im schulischen Bereich gibt es weiterhin für Kontaktpersonen keine Quarantäneanordnung entsprechend des Erlasses vom MAGS. Dennoch sollten alle betroffenen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in den nächsten zwei Wochen eine gewissenhafte Selbstbeobachtung durchführen und sich bei Auftreten einer Symptomatik umgehend beim Kinder- oder Hausarzt melden, damit eine rasche PCR-Testung erfolgen kann.

Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder einem positiven Coronaschnelltest einem PCR-Test unterzogen haben, sind verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben. Privat sollten sich die Betroffenen bestmöglich absondern und Kontakte vermeiden. Zu Risikogruppen sollte der Kontakt aktuell gänzlich unterbleiben.

Ausbruchgeschehen in Schulen

Bei einem Verdacht auf ein Ausbruchsgeschehen (mindestens drei COVID-19 Fälle binnen fünf Tagen mit epidemiologischem Zusammenhang) ist das Gesundheitsamt der Stadt Hagen Ansprechpartner, prüft das Ausbruchsgeschehen und nimmt Kontakt auf.

Die Schule entscheidet in Abstimmung mit Schul- und Gesundheitsamt der Stadt Hagen selbstständig, wann es geboten ist, die Schülerinnen und Schüler kurzfristig in den Distanzunterricht zu schicken, um Infektionsketten zu unterbrechen. Das kann abhängig vom Anteil an Immunisierten und FFP2-Masken-Trägern bisweilen eine wenige Tage andauernde, sinnvolle Maßnahme darstellen.

Positiver Testnachweis für Arbeitgeber, Schule oder Kita

Schriftliche Quarantäneanordnungen für positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige erfolgen derzeit mit zeitlichem Verzug. Zur Vorlage beim Arbeitgeber ist daher der positive Testnachweis für den Beginn der Quarantäne ausreichend. Dies gilt ebenso für die haushaltsangehörigen Kontaktpersonen. Der negative Testnachweis der Freitestung ist ebenfalls dem Arbeitgeber, der Schule oder der Kita vorzulegen und beschreibt das Ende der Quarantäne. Beide Nachweise sollten mindestens einen Monat aufbewahrt werden.

Corona in Hagen – Stand: 23.01., 0:00 Uhr

23. Januar 2022

Die Corona-Infektionen steigen weiter steil an, innerhalb eines Tages sprang die Inzidenz um fast 120 Punkte von 799,2 auf 917,9. Die Zahl der akuten Fälle erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 324 auf 2.627. Eine weitere Person verstarb an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus (geboren 1929).

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Corona: Mobile Impfaktionen in den Stadtteilen

23. Januar 2022

Um gezielt die Bürgerinnen und Bürger in den verschiedenen Hagener Stadtteilen zu erreichen, bietet die Koordinierende COVID-Impfeinheit (KoCI) der Stadt Hagen von Montag, 31. Januar, bis Freitag, 4. Februar, neue mobile Impfaktionen an. Dort können alle Personen ab fünf Jahren eine Coronaschutzimpfung erhalten.

Die Impfaktionen finden in Absprache mit den Grundschulen jeweils von 11.30 bis 16.30 Uhr auf den Schulhöfen abseits des Schulbetriebs statt.

Am Montag, 31. Januar, bietet die KoCI die Coronaschutzimpfung auf dem Schulhof der Janusz-Korczak-Schule, Grünstraße 4, (Wehringhausen) an; am Dienstag, 1. Februar, an der Henry-van-de-Velde-Schule, Blücherstraße 22 (Mitte); am Mittwoch, 2. Februar, an der Freiherr-vom-Stein-Schule, Lindenstraße 16a (Vorhalle); am Donnerstag, 3. Februar, an der Hermann-Löns-Schule, Overbergstraße 39 (Boelerheide), und am Freitag, 4. Februar, an der Gebrüder-Grimm-Schule, Schillerstraße 23 (Eckesey).

Notwendige Unterlagen für Erstimpfungen

Alle Personen, die sich an diesen Tagen erstmals impfen lassen möchten, werden gebeten, im Voraus schon die Impfunterlagen ausgefüllt mitzubringen. Zusätzlich bringen Interessierte die Krankenkassenkarte, den Impfausweis und den Personalausweis mit. Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 15 Jahren benötigen zusätzlich eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten. Des Weiteren ist für Kinder und Jugendliche die Begleitung durch mindestens einen Elternteil erforderlich.

Alle Unterlagen finden Interessierte auf www.hagen.de/hagenimpft unter dem Menüpunkt Impfmöglichkeiten oder auf www.terminland.de/impfzentrum-hagen.

Weitere Stadtteilimpfungen sind derzeit in Planung.

Corona in Hagen – Stand: 22.01., 0:00 Uhr

22. Januar 2022

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Coronavirus: Quarantäne und Isolation

22. Januar 2022

Schriftliche Quarantäne-Anordnungen für positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige erfolgen derzeit mit deutlich zeitlichem Verzug. Zur Vorlage beim Arbeitgeber ist daher der positive Testnachweis für den Beginn der Quarantäne ausreichend. Dies gilt ebenso für die haushaltsangehörigen Kontaktpersonen.

Der negative Testnachweis der Freitestung ist ebenfalls dem Arbeitgeber/der Schule/der Kita vorzulegen und beschreibt das Ende der Quarantäne. Beide Nachweise sollten mindestens einen Monat aufbewahrt werden.

Hier kommen Sie zu FAQs zu Testungen, Quarantäne und weiteren Themen.

Corona in Hagen – Stand: 21.01., 0:00 Uhr

21. Januar 2022

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„Totale Ökonomisierung“

21. Januar 2022

Pflegenotstand in Hagen: Mitarbeiterin steigt aus

Eine Krankenpflegerin hat nach 23 Berufsjahren ihre Beschäftigung in einer Hagener Klinik aufgegeben. Das berichtet die örtliche Ausgabe der WPWR. „Das, was ich zuletzt auf der Station erlebt habe, hat mich in diesem Entschluss bestärkt“, zitiert die Zeitung die 47-jährige.

Dabei habe sie auch die Monate der Corona-Pandemie im Auge, „aber im Grunde genommen war die Situation vorher auch nicht besser.“

„An eine vernünftige Übergabe zwischen den Schichten war nicht zu denken. Für Pausen war keine Zeit. Und trotzdem ist keine Zeit geblieben, sich mit der eigentlichen Pflege zu beschäftigen“, kritisiert die Aussteigerin laut Pressebericht. „Immer wieder sind Kräfte aus Leiharbeitsfirmen eingesprungen. Sie kannten die Stationen nicht, die Räumlichkeiten, die Abläufe, die Patienten – für die Kollegen, die fest im Haus angestellt sind, hat das erhebliche Mehrarbeit bedeutet. Von Entlastung keine Spur.“

Es gehe schon lange nicht mehr um Menschen und ihre Geschichten, ihre Schicksale. Es gehe um Zimmernummern, um Diagnosen, um Zahlen – darum, wie viel Geld Untersuchungen und Eingriffe für das Haus bringen. Qualität in der Pflege spiele keine Rolle mehr. „Wir reagieren nicht schnell genug, es passieren Fehler, wir arbeiten am Limit, und das Klima ist angespannt.“

Das sieht auch die Leiterin der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung, Dorothea Voss, so: Der Personalmangel sei für die Beschäftigten seit langem ein drängendes Problem. Pflegekräfte wollen gute Arbeit machen und können das nicht, wenn die Personalbemessung nicht stimmt. Derzeit führe die Kombination aus Personalmangel und unzureichender Entlohnung dazu, dass zu viele Pflegekräfte wegen der Arbeitsbedingungen aussteigen.

Personalmangel und Stress prägen den Alltag. Grund ist vor allem die totale Ökonomisierung der Betriebe. „Dabei haben Krankenhäuser doch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Regina Dickey, Betriebsrätin der Uniklinik Gießen und Mitglied im Aufsichtsrat des Rhön Klinikums.

Krankenhäuser sind heute vor allem auf Gewinn ausgerichtete Unternehmen. Deswegen tummeln sich hier viele Privatinvestoren. Dickey und ihre Kolleginnen und Kollegen befürchten, dass der Druck aus der Wirtschaftsabteilung steigt und die Tarifverträge in den Tochterunternehmen bald Geschichte sein werden.

“Was die Überlastung in der Pflege und beim Klinikpersonal angeht: Die Krise wird aktuell auf dem Rücken dieser Beschäftigten ausgetragen. Dass es hier einen Personalmangel gibt, war schon lange bekannt. Kaum etwas ist unternommen worden”, so Johanna Wenckebach, Wissenschaftliche Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts, mahnend in einem Interview mit dem MDR.

Im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser fehlen mehr als 100.000 Vollzeitstellen. Diese Lücke sei „keine unvermeidbare quasi naturwüchsig entstandene Situation, sondern vor allem durch Regelungen der Krankenhausfinanzierung hervorgerufen, die Krankenhäuser zu Kostensenkungen zwangen und dadurch einen starken Anreiz zum Stellenabbau insbesondere im Pflegedienst setzten“, zeigt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung von 2017.

Seitdem scheint sich die Lage weiter verschlechtert zu haben. Gesundheitssystemforscher Prof. Dr. Michael Simon, auch schon Autor der Studie von 2017, geht davon aus, dass in deutschen Allgemeinkrankenhäusern auch aktuell gut 100.000 Vollzeitstellen für Pflegerinnen und Pfleger fehlen.

Würde man die Personalbesetzung im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser auf das Niveau anheben, das die Schweiz oder Dänemark pro 1.000 Einwohner schon haben, müssten sogar zwischen 160.000 und 260.000 Vollzeitkräfte zusätzlich eingestellt werden.

Simon sieht vor allem durch die DRG-Fallpauschalen, über die seit gut 15 Jahren Behandlungen in deutschen Krankenhäusern abgerechnet werden, eine sehr problematische Entwicklung. Sie erzeugen Kostendruck ohne eine systematische Berücksichtigung von Qualität sowie intransparente, rational nicht begründete Umverteilungseffekte in und zwischen Kliniken, so seine Analyse vom November 2020. Die Gesundheitspolitik solle jetzt konsequent umsteuern und das DRG-System vollständig abschaffen. Die Finanzierung der Kliniken durch sogenannte Fallpauschalen gefährde die Qualität der Behandlung.

Corona in Hagen – Stand: 20.01., 0:00 Uhr

20. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 19.01., 0:00 Uhr

19. Januar 2022

Schon wieder neue Rekordwerte: 1.711 Infizierte und eine Inzidenz von 617,4.

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Corona in Hagen – Stand: 18.01., 0:00 Uhr

18. Januar 2022

Neue Höchststände

So hoch waren die Coronazahlen in Hagen seit Ausbruch der Epidemie noch nie: 1.496 aktuelle Fälle sind es heute, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 531,6. An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine weitere Person verstorben (geboren 1947).

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Corona in Hagen – Stand: 17.01., 0:00 Uhr

17. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 16.01., 0:00 Uhr

16. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 15.01., 0:00 Uhr

15. Januar 2022

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist eine weitere Person verstorben (geboren 1943). Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter auf jetzt 417,1.

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Gesucht: Der kälteste Klassenraum in NRW

15. Januar 2022

Elternvertretungen in NRW haben einen Wettbewerb ausgerufen

Als bekannt wurde, dass eine Hagener Schülerin einen Arbeitsplatz auf dem Schulhof dem Klassenzimmer vorzog, liefen die Behörden Sturm. Wie berichtet, brachte das Hagener Jugendamt ein schulpsychologisches Gutachten ins Spiel und drohte sogar mit „Inobhutnahme“, um die Protestaktion zu unterbinden. Im Verein mit der Schulaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg sah man wegen der Witterungsbedingungen „das Wohlergehen des Mädchens gefährdet“.

Nur – wie sieht es eigentlich mit den Temperaturen in den Klassenräumen aus?

Die Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW (LEiS-NRW) und die Landeselternkonferenz NRW haben sich etwas einfallen lassen und einen Wettbewerb ausgerufen um herauszufinden, welcher Klassenraum der kälteste in NRW ist.

Das Schulministerium vertritt seit nunmehr 2 Jahren die Auffassung, dass es genügt, entgegen dem wissenschaftlichen Rat vom RKI zur Bekämpfung von COVID-19, durch häufiges Lüften der Klassenräume die Viruslast zu verringern. Luft-Filteranlagen für Schulen hält das Ministerium in Räumen, in denen Fenster geöffnet werden können, nicht für notwendig.

Fast 2 Jahre Pandemie und überall im und vom Land, insbesondere im Landtag, werden Luftfilter für Gerichte und Behörden erworben. Nur in den Schulen lautet die Devise: Wir erfrieren das Virus. Dabei gibt es durchaus Unterschiede. Während einige Kommunen schon früh ihre Schulen großzügig mit Filtern ausgerüstet haben, herrscht in anderen Flaute.

So wie in Hagen. Für 65 Schulen mit Hunderten von Klassenräumen wurden gerade einmal 27 Luftfilter angeschafft – und das auch erst sehr spät.

Die Situation ist gegenüber 2021 verschärft, da im Januar und Februar 2021 – wenn überhaupt – Präsenzunterricht nur im reduzierten Umfang stattfand. „Als meine Tochter mir im Dezember ein Bild des Thermometers in ihrer Klasse neben ihrem Sitzplatz mit -0,3 Grad zeigte, merkte ich, dass die Vorgaben des Landes für winterliche Temperaturen ziemlich gewagt sind“ meinte der stellvertretende Vorsitzende der Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW Steffen Bundrück.

Nur wer in der Klasse sitzt, kann bei den aktuellen Außentemperaturen feststellen, wie „sinnvoll“ die Vorgaben des Ministeriums sind. Kein Arbeitgeber dürfte Angestellte nach den geltenden Arbeitsschutzvorschriften einer derartigen Temperatur aussetzen.

Um einen Ein- und Überblick zu gewinnen, wie es um die Temperaturen in den Klassenräumen der Schulen gestellt ist, haben sich die veranstaltenden Verbände vorgenommen, im Rahmen eines Wettbewerbs die Temperaturen durch die Schülerinnen und Schüler ermitteln zu lassen.

Die Wettbewerbs- und Teilnahmebedingungen „Wir suchen die kälteste Klasse in NRW“ können auf der Homepage der Landeselternschaft abgerufen werden.

Neue Besuchsregeln in Hagener Krankenhäusern

15. Januar 2022

Aufgrund der Entwicklung der Coronapandemie darf jeder Patient in den Hagener Krankenhäusern ab Montag, 17. Januar, erst ab dem fünften Tag des Krankenhausaufenthalts Besuch empfangen, vorher besteht ein Besuchsstopp. Ab dem fünften Tag kann täglich eine Person einen Patienten für eine Stunde besuchen.

Für alle Besucherinnen und Besucher gilt, unabhängig vom Immunisierungsstatus, eine Testpflicht. Das maximal 24 Stunden alte negative Testergebnis müssen die Besucherinnen und Besucher bei Eintritt vorzeigen.

Zum Teil legen die Krankenhäuser die Besuchszeiträume fest, diese Angaben können im jeweiligen Krankenhaus erfragt oder auf den hauseigenen Internetseiten eingesehen werden. Ausnahmen sind weiterhin möglich und müssen mit der jeweiligen Einrichtung individuell abgesprochen werden.

Ambulante Patienten sollten die Krankenhäuser und Praxen in Hagen möglichst nur mit einem aktuellen, negativen Testergebnis aufsuchen.

Ermittlungen in Hagen und Menden: Betrug bei Coronatests

15. Januar 2022

Ermittlungen in einem Hagener Corona-Schnelltestzentrum: Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hagen führt das Landeskriminalamt (LKA) ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges.

Im Fokus stehen Mitarbeiter eines Unternehmens aus Hagen, das insgesamt fünf Testzentren in Hagen, Menden, Lüdenscheid und Neuenrade betreibt. Das Verfahren richtet sich gegen drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 22 und 35 Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Corona in Hagen – Stand: 14.01., 0:00 Uhr

14. Januar 2022

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Obrigkeit verordnet Maulkorb

14. Januar 2022

Schülerin kritisiert laschen Umgang mit Corona an Schulen – Das geht ja gar nicht!

Yasmin ist 13 Jahre alt und besucht die Heinrich-Heine-Realschule in Hagen-Boelerheide. Sie ist Asthmatikerin und weigerte sich deshalb, in ihrer Klasse unterrichtet zu werden. Ihre Begründung: Es gäbe zu viele nicht geimpfte Schüler und Lehrer und als Risikofall wolle sie sich nicht einer vermeidbaren Gefahr einer Infektion aussetzen, obwohl sie selbst geimpft ist.

Also setzte sie sich mit Tisch, Stuhl und Laptop auf den Schulhof, denn sie wollte schließlich ihrer Schulpflicht nachkommen und nichts versäumen.

„Mit einer ungewöhnlichen Aktion will unsere Schülerin Yasmin darauf aufmerksam machen, wie hoch die Corona-Ansteckungsgefahr zur Zeit in Schulgebäuden und Klassenräumen im „@BildungslandNRW“ ist: sie arbeitet alleine in der Kälte auf dem Schulhof!“ twitterte die Schule.

Aus Gründen der Fürsorgepflicht bitte die Schulleiterin Yasmin aber hin und wieder ins Gebäude, damit sie sich aufwärmen kann, berichtete die WPWR. Dazu dürfe das Mädchen das leerstehende Büro einer Vertrauenslehrerin aufsuchen. Dort verbringe sie auch die Unterrichtspausen, in denen sich ihre Mitschüler auf dem Schulhof aufhalten. „Yasmin ist ein Mensch, der weiß, was er will“, berichtet Cornelia Weber, ihre Pflegemutter: „Ich stehe voll hinter dem, was sie tut.“

Auch Schulleiterin Corinna Osman unterstützt die Aktion der Schülerin, sie sei aber desillusioniert, sagte sie der WPWR. Die Einhaltung der Corona-Hygieneregeln könne man an einer Schule nicht garantieren.

Die engagierte Pädagogin gab auch gegenüber dem WDR ein Statement ab (siehe hier). Das war offenbar schon alles zu viel für die Obrigkeit. Das Hagener Jugendamt kündigte laut Presse an, ein schulpsychologisches Gutachten einholen zu wollen, weil es „das Wohlergehen des Mädchens gefährdet“ sieht.

Sollte die Schülerin die Aktion auf dem Schulhof dennoch fortsetzen, werde er eventuell ihre Inobhutnahme anordnen, drohte Reinhard Goldbach, Leiter des städtischen Fachbereichs Jugend und Soziales, nach Angaben der WPWR.

Die Schülerin konnte zu dem Zeitpunkt weiter auf die Rückendeckung ihrer Schulleiterin vertrauen: „Wenn Yasmin aber darauf besteht, auf dem Schulhof zu bleiben, dann werden wir sie nicht daran hindern. Wir versorgen sie mit Tee, und sie wärmt sich regelmäßig im Gebäude auf. Wir sorgen dafür, dass sie nicht auskühlt“, versicherte die engagierte Pädagogin der Presse und betonte: „Yasmin möchte auf Missstände hinweisen, und das finde ich gut. Sie ist kein Kleinkind mehr, sondern ein sehr reflektierter Mensch. Sie will kämpfen.“

Mit solchen freimütigen Stellungnahmen ist es seit gestern und einem „Gespräch“ mit der bei der Bezirksregierung Arnsberg angesiedelten Schulaufsicht vorbei. Die Schulleiterin wollte sich „im Detail“ nicht äußern, berichtete die WPWR. Aufschlussreich ist allerdings die Aussage des Sprechers der Bezirksregierung: „Sie müssen sich von der Vorstellung verabschieden, dass unsere Behörde par ordre du mufti agiert. Unsere Aufgabe ist Kommunikation.“ So nennt man heute das Umhängen von Maulkörben.

Den hat das Jugendamt der Stadt Hagen auch der 13-jährigen Yasmin verordnet, wie der WDR berichtete. Sie darf nicht mehr mit Medien sprechen. Ein neuer Höhepunkt im Agieren von Verwaltung und Politik in Hagen.

Sowohl Arnsberg als auch Hagen wollen offensichtlich auf jeden Fall verhindern, dass ihr Versagen in der Corona-Politik weiter hohe Wellen schlägt.

Die Bezirksregierung muss als untergeordnete Behörde des Landes die Verantwortlichen in Düsseldorf decken, beispielsweise die irrlichternde Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), die schon längst wegen Überforderung hätte entlassen werden müssen.

Und die Stadt Hagen? Die hat sich in fast zwei Jahren Corona-Pandemie oft genug damit hervorgetan, ihre spezielle Freunde mit Vorzugsbehandlungen zu beglücken – selbst wenn es offensichtlich rechtswidrig war, wie bei einer Ausnahmegenehmigung für ihren Diskokumpel zu einer Zeit, als auch das laut Landesverordnung nicht zulässig war.

Bezeichnend ist auch, dass die Stadt bisher nur 27 Luftfilter für Schulen bestellt hat, und das auch erst nach erheblichen Widerständen. Ein Armutszeugnis.

Ersatzweise schlagen die Obrigkeiten jetzt umso härter zu – mit einer 13-jährigen Schülerin, ihren unter Aufsicht des Jugendamts stehenden Pflegeeltern und einer weisungsgebundenen Schulleiterin kann man es ja machen.

Die eigenen Fehler und Versäumnisse sollen damit möglichst unter den Teppich gekehrt werden. Wie immer.

Die Heinrich-Heine-Realschule scheint aber den Einschüchterungsversuchen zu trotzen und twitterte gestern Abend: „Wir sind überwältigt von der großartigen Unterstützung für #SupportYasmin und den vielen Spendenanfragen, Geschenken, Rechtshilfe uvm. #Yasmin haben alle Kommentare sehr gefreut und bestärkt in ihrer Sache. Sie möchte sich ganz herzlich dafür bedanken.“

Ab 16. März: Impfpflicht in Gesundheits- und Pflegebereichseinrichtungen

14. Januar 2022

In Gesundheits- und Pflegebereichseinrichtungen gilt ab dem 16. März eine Impfpflicht für die Beschäftigten, so haben es Bundesrat und Bundestag in dem „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19“ festgelegt. Alternativ zur Coronaschutzimpfung können die Beschäftigten auch einen Nachweis über eine vollständige Genesung oder ein Attest, welches belegt, dass aus medizinischen Gründen keine Coronaschutzimpfung möglich ist, vorzeigen.

Die Überprüfung der erforderlichen Nachweise muss bis zum 15. März erfolgen und liegt bei den Arbeitgebern. Zeigt ein Arbeitnehmer keinen der genannten Nachweise fristgerecht vor, informiert der Arbeitgeber das Gesundheitsamt der Stadt Hagen. Grundsätzlich muss das Gesundheitsamt dann dem Arbeitnehmer ein Beschäftigungsverbot aussprechen.

Schon vorher waren die Vorschriften zur Masernimpfpflicht angepasst worden. Die Frist zur Vorlage entsprechender Nachweise für bereits am 1. März 2020 in der jeweiligen Einrichtung Beschäftigte oder betreute Personen wird bis zum 31. Juli 2022 ausgeweitet. Ist hier eine Person nicht geimpft oder hat keinen anderweitigen Nachweis, erfolgt ebenfalls eine Meldung an das Gesundheitsamt.

Corona in Hagen – Stand: 13.01., 0:00 Uhr

13. Januar 2022

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Corona-Bußgelder: Hagen nimmt 1,3 Mio. Euro ein

13. Januar 2022

Die Stadt Hagen hat nach eigenen Angaben 2020 und 2021 über 1,3 Millionen Euro an Bußgeldern für Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen eingenommen. (…)

Quelle: wp.de

Corona in Hagen – Stand: 12.01., 0:00 Uhr

12. Januar 2022

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt wieder steil an: Heute werden 198 neue Fälle gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz schnellt auf 318,5 hoch, der R-Wert erhöht sich auf 1,82. Drei weitere Personen sind in Verbindung mit dem Virus verstorben (geboren 1926, 1956 und 1977).

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Corona in Hagen – Stand: 11.01., 0:00 Uhr

11. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 10.01., 0:00 Uhr

10. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 09.01., 0:00 Uhr

9. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 08.01., 0:00 Uhr

8. Januar 2022

In Hagen sind zwei Personen verstorben (geboren 1928 und 1937), die am Coronavirus erkrankt waren. Die Inzidenz stieg auf 256,5, der R-Wert auf 1,83.

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Krisenstab: Schnelltests vor dem Schulweg

8. Januar 2022

Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen gelten mit dem Schulstart nach den Weihnachtsferien am Montag, 10. Januar, aufgrund der verpflichtenden Schultestungen wieder als getestete Personen, so legt es das Land Nordrhein-Westfalen fest. Dennoch appelliert der Krisenstab der Stadt Hagen dringend an alle Schülerinnen und Schüler, dass sich diese bereits vor dem Schulstart in einer der zahlreichen Teststationen in Hagen testen lassen, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus auf dem Schulweg insbesondere im Öffentlichen Nahverkehr zu vermeiden.

Eine Übersicht der verschiedenen Teststationen in Hagen finden Interessierte auf der Internetseite www.hagen-testet.de. Der Krisenstab hat die Teststationen informiert, dass die Nachfrage für Testungen am Wochenende voraussichtlich ansteigen wird. Alle Schülerinnen und Schüler werden, den Vorgaben der Landesregierung entsprechend, unabhängig vom Immunisierungsstatus am Montag in den Schulen getestet.

Corona in Hagen – Stand: 07.01., 0:00 Uhr

7. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 06.01., 0:00 Uhr

6. Januar 2022

Weiterer Todesfall in Hagen: An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist eine Person verstorben (geboren 1936).

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Corona in Hagen – Stand: 05.01., 0:00 Uhr

5. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 04.01., 0:00 Uhr

4. Januar 2022

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Corona: Entwicklung nach den Feiertagen

4. Januar 2022

Kontakte nachverfolgen, Reihentestungen durchführen, Fälle und betroffene Einrichtungen betreuen, Krankheitsverläufe und Quarantäne besprechen, Fragen am Telefon und per E-Mail beantworten: Auch über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel stand der Arbeitsalltag im Gesundheitsamt der Stadt Hagen nicht still. Bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – teils unterstützt durch die Bundeswehr – waren im Einsatz. Die Hagener Sieben-Tage-Inzidenz beträgt zurzeit 146,8 und liegt somit unter der durch das Robert Koch-Institut landesweit angegebenen Inzidenz von 206,2.

58 Verdachtsfälle auf Omikron

In Hagen gibt es aktuell 58 Verdachtsfälle einer Infektion mit der Coronavariante Omikron. Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen steht mit den betroffenen Personen im Austausch, für die Kontaktpersonen besteht eine 14-tägige Quarantänepflicht. Ein Verdacht ergibt sich durch einen variantenspezifisch durchgeführten PCR-Test, muss aber zunächst noch mittels Sequenzierung bestätigt werden. Drei Verdachtsfälle auf Omikron konnten bislang durch Sequenzierung bestätigt werden.

Gesundheitsamt erwartet Anstieg der Fallzahlen

„Die weitere Entwicklung hinsichtlich der deutlich ansteckenderen Omikron-Variante bleibt zunächst abzuwarten“, so Antje Funke. „Die Einschätzung der momentanen Lage ist schwierig, weil durch größtenteils geschlossene Arztpraxen zwischen Weihnachten und Neujahr eventuell eine Untererfassung der Coronainfektionen stattfand. Es ist mit einem deutlichen Anstieg der Fallzahlen zu rechnen, daher sollten alle Hagenerinnen und Hagener weiterhin ihre Kontakte reduzieren und, falls noch nicht geschehen, unbedingt unsere Impfangebote für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen annehmen!“

Corona in Hagen – Stand: 03.01., 0:00 Uhr

3. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 02.01., 0:00 Uhr

2. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 01.01., 0:00 Uhr

1. Januar 2022

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Corona in Hagen – Stand: 31.12., 0:00 Uhr

31. Dezember 2021

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine Person verstorben (geboren 1941). Insgesamt weisen aktuell 693 Hagenerinnen und Hagener ein positives Testergebnis auf und 367 Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus verstorben.

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Corona in Hagen – Stand: 30.12., 0:00 Uhr

30. Dezember 2021

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