Archive for Januar 2020

Grüne wollen Dezernat

31. Januar 2020

Die Hagener GRÜNEN beanspruchen noch während der laufenden Ratsperiode das primäre Vorschlagsrecht auf die Personalbesetzung der auslaufenden Stelle des Beigeordneten Thomas Huyeng im Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen. Dabei soll das Dezernat neben Ökologie und Mobilität auch Verbraucherschutz und Gesundheit im Sinne umfassender Nachhaltigkeit beinhalten.

Dazu erklärt Kreisverbandssprecher Rolf L. Willaredt: „Eine neue Dezernentin oder ein neuer Dezernent muss unabhängig einer Parteizugehörigkeit eine herausragende Expertise zur nachhaltigen Stadtentwicklung zur Wirkung bringen. Hagen muss einem ökologisch verbesserten Stadtklima, emissionsarmer Mobilität und gesunden Lebensbedingungen mehr Raum bieten. In einem Ressort Ökologie, Mobilität, Verbraucherschutz und Gesundheit sollte der bisherige Zuschnitt des Umweltdezernats um notwendige Aspekte ergänzt werden.

Wir halten die Wirkung in diesem Amt für so wichtig, dass sich bei seiner Einführung der Stadtrat zugleich auch über die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen aus dem laufenden städtischen Haushalt Klarheit verschaffen muss. Wir tragen dazu bei, dass diese Stelle im Sinne einer Entwicklung zu mehr ökologischer Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Hagen besetzt wird.“

Stadt Hagen kauft Problemhäuser

31. Januar 2020

Über Sanierungen und Abrisse in Wehringhausen

Quelle: WDR. Video verfügbar bis 05.02.2020

Dazu passend:

AWO-Heim in Hagen-Wehringhausen weicht Stellplätzen

In Wehringhausen wird es einen weiteren Abriss geben: Der fällt zwar weit weniger groß aus als der des Block 1 zwischen Lange-, Ewald- und Minervastraße. Aber es trifft durchaus ein Haus mit Geschichte.

Die frühere AWO-Begegnungsstätte an der Ecke Grummert-/Bachstraße soll in nächster Zeit dem Erdboden gleich gemacht werden. (…)

Neu gebaut werden soll hier zunächst nicht, wie HEG-Chef Hans-Joachim Bihs gegenüber unserer Zeitung bestätigt. Stattdessen werden Stellplätze entstehen, unter anderem für Mieter in Immobilien, die die HEG gerade saniert. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Der Garten des Hohenhofs birgt noch viele Geheimnisse – Stadt sucht Zeitzeugen

31. Januar 2020

Ausgrabungen auf dem Gelände des Hohenhofs. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen.

Der Hagener Hohenhof, das ehemalige Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus und seiner Familie, ist ein bedeutendes Gesamtkunstwerk und damit dieses wieder in Gänze erlebbar wird, finden seit April 2019 im weitläufigen Garten archäologische Grabungen statt. Ist der Garten, der noch viele Geheimnisse birgt, doch untrennbar mit den Gebäuden verbunden.

Archäologische Grabungen bei einem Bauwerk des 20. Jahrhunderts sind ein ungewöhnliches, aber dennoch nicht minder spannendes Unterfangen. Wie spannend diese Grabungen auch für „Nicht-Experten“ sind, wurde am Denkmaltag im September des Vorjahres deutlich, als zahlreiche Besucher aus Hagen und der Region den Archäologen über die Schulter schauten.

Die Landschaftsarchitektin Susanne Weisser aus Wuppertal beschäftigt sich seit mehr als einem Jahr mit der Frage, was von den ursprünglichen und fotografisch gut dokumentierten Außenanlagen am Hohenhof noch zu finden ist, nachdem die Natur an vielen Stellen das Regiment übernahm. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027 soll der Garten soweit möglich unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten wieder hergestellt sein, damit das Gesamtkunstwerk „Hohenhof“ nach den Entwürfen des belgischen Architekten Henry van de Velde wieder begeh- und damit erlebbar wird.

Es ist bereits allgemein bekannt, dass noch ein anderer bedeutender Landschaftsarchitekt, Leberecht Migge, Einfluss auf die Gestaltung des Gartens hatte. Aus der Literatur ist bekannt, dass Karl Ernst Osthaus kurz nach Fertigstellung des Van de Veldeschen Entwurfs Migge beauftragte, den Garten zu überarbeiten, sehr zum Unwillen von van de Velde, wie aus ausgiebigen Briefwechsel deutlich wird. Deshalb nahm man an, dass sich van de Velde auch zum größten Teil durchsetzte.

Erste Grabungsergebnisse der Archäologen stellten diese Annahme aber schon sehr früh in Frage. Überall wo man Spuren von van de Velde vermutete, stieß man auf Reste von Anlagen, die den Entwürfen Migges entsprachen. Im November wurde deshalb beschlossen, weiter zu graben, um noch mehr Klarheit zu erhalten.

Dabei kamen Funde jüngeren Datums zu Tage. Neben Orden und Patronenhülsen, die eindeutig der Zeit des Dritten Reichs zugeordnet werden konnten, legten die Archäologen rund um das Team von Frau Dr. Eva Cichy (LWL-Archäologie) eine große Sandsteinstufe und verschiedene Beeteinfassungen frei, die weder auf Plänen verzeichnet sind, noch auf historischen Fotografien festgehalten wurden. Die Beteiligten vermuten, dass es sich um Überformungen handelt, die nach dem Verkauf des Hohenhofs, evtl. in der Zeit als der Hohenhof als Gauleiterschule genutzt wurde, entstanden.

Erste Recherchen im Hagener Stadtarchiv waren ergebnislos und auch der Hagener Experte für die Nazizeit Dr. Ralf Blank konnte dazu keine Aussagen treffen.

Daher bitten Dr. Birgit Schulte vom Osthaus Museum und die Denkmalpflegerin Ina Hanemann alle Hagenerinnen und Hagener, die Erinnerungen, Unterlagen oder Fotos aus dieser Phase der Nutzung besitzen oder auch aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der der Hohenhof noch Frauenklinik war, sich unter E-Mail ina.hanemann@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-3154 zu melden.

Expressionisten – Aus der Sammlung

31. Januar 2020

2.2. bis 3.5.2020, Osthaus-Museum Hagen

Alexej von Jawlensky, Barbarenfürstin, 1912, 55 x 51 cm, Öl auf Hartfaser. Foto: Osthaus-Museum.

Sie sind wieder zurück – die Hagener Expressionisten. Die einzigartige Sammlung expressionistischer Gemälde und Grafiken des Osthaus Museums war von Herbst 2015 bis November 2019 auf Tour durch Europa und wurde u.a. in Wien und Stockholm gezeigt.

Das Osthaus-Museum zeigt diese Werke für drei Monate im Wechselausstellungsbereich, in der Zentralen Halle, in der Neuen Galerie und in den sich anschließenden Kabinetträumen im Erdgeschoss. Danach werden die Gemälde der Brücke und aus dem Umfeld des Blauen Reiters wie gewohnt in den beiden Gemäldesälen des Folkwang-Gebäudes präsentiert.

Die Sammlung des Osthaus-Museums bietet einen substantiellen Einblick in die Kunst der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Künstlergruppen Brücke in Dresden und der Blaue Reiter in München schufen eine Kunst, die von ihrer inhaltlichen wie auch formalen Aktualität bis heute nichts verloren hat.

Christian Rohlfs, der über 35 Jahre in Hagen verbrachte, war für den Gründer des Folkwang Museums, Karl-Ernst Osthaus, ein bedeutender Lehre und Künstler, dessen Werke ebenfalls in dieser Ausstellung präsentiert werden.

Nachtcafé: Marilyns Abschied

31. Januar 2020

Szene aus der Operette „Der Graf von Luxemburg“: Marilyn Bennett, Ballett Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Nachtcafé-Veranstaltung am 2. Februar 2020 im Theater Hagen (Theatercafé) mit Beginn um 20 Uhr ist Marilyn Bennett gewidmet: „Marilyns Abschied“.

1993 kam die Gesangssolistin nach vorherigen Stationen u.a. an den Theatern von Kapstadt und Freiburg nach Hagen, wo sie bis heute zum festen Ensemble des Theaters gehört. Nun geht die überaus beliebte, bewunderte und verehrte Kammersängerin in den Ruhestand. In ihrer außergewöhnlichen Vielseitigkeit hat die aus London stammende Künstlerin immer wieder ihr Publikum berührt, fasziniert, begeistert und mitgerissen. Ihre Auftritte in der Oper, Operette, im Musical, Schauspiel, Konzert sowie bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen bleiben unvergesslich.

Begleitet von Kollegen und Freundinnen nimmt sie im Rahmen dieser Nachtcafé-Veranstaltung, zu welcher der Eintritt frei ist, Abschied vom Publikum.

Die letzte Vorstellung mit Marilyn Bennett im Theater Hagen (Großes Haus) findet dann am 1. April 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr statt („Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach).

Halbierung der Autoflächen – Vorbild Dortmund

30. Januar 2020

Dahin könnte der Weg beim Luftreinhalteplan gehen – CDU-Dunstabzugshauben sind irrelevant

Am 11. Februar wird auf Veranlassung des Oberverwaltungsgerichts NRW eine Vergleichsverhandlung zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Land Nordrhein-Westfalen stattfinden, die sich mit dem Luftreinhalteplan der Stadt Hagen beschäftigt.

Die Volmestadt überschreitet seit mehr als zehn Jahren die zulässigen Werte bei der Luftreinhaltung und hat es bisher nicht für nötig befunden, die vorgeschriebenen Richtlinien zu beachten. Die an nur zwei (!) Messstellen erhobenen Daten brechen Jahr für Jahr die maximal erlaubten Höchstwerte, und die politischen Akteure ändern nichts daran, sondern versuchen mit teilweise abenteuerlichen Ideen, sich notwendigen Maßnahmen zu entziehen.

Wohin die Reise bei einem Vergleich zwischen DUH und dem zuständigen Land (Hagen selbst ist hier sozusagen nicht satisfaktionsfähig) am 11. Februar gehen könnte, zeigt das in der letzten Woche erzielte Ergebniss für Dortmund: Eine Zuflussbeschränkung des motorisierten Individualverkehrs auf den Haupteinfallsrouten Richtung Innenstadt.

So soll auf der Brackeler Straße, einer Hauptzufahrt aus dem Dortmunder Osten, eine mehr als 800 Meter lange „Umweltspur“ eingerichtet werden, die nur für ÖPNV, Radverkehr und E-Mobile zur Verfügung steht. Damit würde die Kapazität für den gewöhnlichen motorisierten Individualverkehr (MIV) um die Hälfte eingeschränkt. Man erhofft sich dadurch eine Verminderung des MIV um 20 Prozent.

Das Einfallstor aus dem Süden, die Ruhrallee, soll mittels Pförtnerampeln, die den Zufluss regeln und einer Herabsetzung der maximal zulässigen Geschwindigkeit auf 30 km/h an die Kandarre genommen werden. Auch hier ist das Ziel eine Verminderung des MIV um etwa ein Fünftel. Stringente Überwachung ist laut Vergleich vorgeschrieben.

In der Hagener Stadtverwaltung gibt es inzwischen Überlegungen, den Linksabbiegerverkehr am Emilienplatz aus Richtung Landgericht in den Märkischen Ring zu unterbinden. Das würde allerdings nur zu einer höheren Belastung Richtung Stadtmitte bzw. Altenhagener Brücke führen. Das grundsätzliche Problem des überbordenden Verkehrs würde damit nicht beseitigt.

Zielgerichteter wäre sicherlich, den MIV bereits ab der Kreuzung am Landgericht in andere Kanäle zu leiten und den ehemaligen Park & Ride-Platz am Höing wiederzubeleben. Von dort gab es mal an Samstagen einen sehr erfolgreichen P&R-Verkehr mit Bussen in die Innenstadt, die teilweise im 7,5-Minuten-Takt verkehrten.

Dieses Modell könnte zukünftig für den täglichen Gebrauch installiert werden, um das Hagener Stadtzentrum zu entlasten. Seit der Fahrplanreform im Dezember verkehren vom Höing acht Busse pro Stunde ins Zentrum. Es fehlte also nicht viel, um den Takt in den Berufsverkehrszeiten auf fünf Minuten zu verdichten und so eine attraktive Verbindung zu schaffen.

Gleichzeitig ließe sich – analog zum Dortmunder Kompromiss – auf der Einfallschneise Autobahnzubringer stadteinwärts zwischen der Einmündung Aschenbergstraße/Saarlandstraße und dem Kreisel Stadtmitte eine Busspur einrichten und damit die Fläche für den MIV halbieren.

Die Zeit der Mogelpackungen ist jedenfalls vorbei. Spielereien wie die als Lösung aller Probleme von der CDU präferierten und am Straßenrand zu platzierenden Dunstabzugshauben, die sie zum wiederholten Male im Umwelt- und Mobilitätsausschuss präsentiert hat, ebenso.

Ricarda-Huch-Gymnasium soll geschlossen werden

30. Januar 2020

Als Wolf Krämer-Mandeau, Leiter der Projektgruppe Bildung und Region (Biregio) aus Bonn, vor neun Jahren die Schließung aller Haupt- und Realschulen in Hagen empfahl, löste er ein politisches Erdbeben aus. Die Reaktionen auf sein neues Gutachten zur Schulentwicklung dürften kaum verhaltener ausfallen: Krämer-Mandeau schlägt vor, das Ricarda-Huch-Gymnasium zu schließen, das Albrecht-Dürer-Gymnasium zu verlegen und die Sekundarschule am Remberg in eine Gesamtschule umzuwandeln. „Das Ricarda-Huch- und das Albrecht-Dürer-Gymnasium sind in ihrer jetzigen Form nicht lebensfähig“, sagte der Bildungsexperte: „Die eine Schule ist zu groß, die andere zu klein. Also sollte es eine salomonische Entscheidung geben.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Die Überschrift erweckt den Eindruck, es sei bereits alles beschlossene Sache. Dabei werden „die Grundzüge des Gutachtens“, wie es in der Verwaltungsvorlage benannt wird, am 4. Febr. im Schulausschuss erstmalig vorgestellt. Danach wandert es durch die Bezirksvertretungen, kommt nochmals in den Schulausschuss und soll anschließend im Rat verabschiedet werden. Für letztere stehen noch nicht einmal Termine fest.

Das Gutachten (siehe hier) bringt es eindeutig zum Ausdruck: „Alle diese Vorschläge aus der Sicht des Gutachters sind Optionen, die geprüft werden sollten. Im Zuge dieser Diskussionen auf breiter Ebene werden sicher noch aus der Sicht der Schulen und der Politik andere Optionen hinzutreten könne, so dass die notwendigen Entscheidungen in der vollen Breite des Denkbaren und des Sinnvollen getroffen werden können. Damit bilden diese Optionen nur den Beginn einer Debatte.“

In der Sache ist die Gründung einer Gesamtschule am Standort des jetzigen Ricarda-Huch-Gymnasiums (eventuell mit einer Filiale am Remberg) gerechtfertigt. Der Stadtbezirk Mitte verfügt über fünf Gymnasien, aber keine Gesamtschule in öffentlicher Trägerschaft. Der sonst immer ach so hoch gehängte „Elternwille“ spielte hier noch nie eine Rolle: Jährlich werden in Hagen Interessenten an Gesamtschulen in dreistelliger Höhe wegen fehlender Plätze abgewiesen.

Feuerwerk: Grüne bringen Verbotszonen in Hagen ins Spiel

30. Januar 2020

Die Hagener Grünen fordern die Verwaltung auf, ein Konzept für Silvester 2020 auszuarbeiten. Dabei können auch Tabuzonen eine Rolle spielen. (…)

„Uns geht es nicht um ein radikales Feuerwerksverbot beispielsweise für die gesamte Innenstadt zu fordern“, so Hans-Georg Panzer, Grünen-Ratsherr und Vorsitzender des Umweltausschusses, „aber wenn man auf die Ereignisse in Krefeld blickt, wo ja das Affenhaus des Zoos komplett niedergebrannt ist, werden einem doch Gefahren bewusst.“ Auch die hohe Feinstaubbelastung, so Panzer weiter, sei für ihn persönlich ein Kriterium. (…)

„Feuerwerk an Silvester stellt auf der einen Seite einen wichtigen Bestandteil des regionalen Brauchtums dar, ist auf der anderen Seite aber auch mit nicht unerheblichen Belastungen von Mensch, Tier und Umwelt verbunden“, erklärt Hans-Georg Panzer. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Panzer auf dem „Brauchtums“-Tripp. Die extreme Feinstaubbelastung sei auch (!) ein Kriterium – für ihn persönlich (!). Und „radikal“ will man als Partner von CDU und FDP natürlich nicht erscheinen.

Wiederaufnahme von „FatBoy“ am Lutz

30. Januar 2020

Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski

Am Sonntag, 2. Februar 2020 findet mit Beginn um 15.00 Uhr die Wiederaufnahme von „FatBoy“ – Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski – im Theater Hagen im Lutz statt (ab 10 Jahren – Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-11).

„FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungs: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“.

Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

„FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten (Foto: Klaus Lefebvre).

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellung: 1.3.2020 (15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 4.2.; 4.3.; 5.3.2020 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Plötzlich gewendet

29. Januar 2020

Allianz des Grauens entdeckt die Altschulden-Problematik

„Bund und Land müssen sich zügig auf die Modalitäten zur nachhaltigen Entschuldung notleidender Kommunen einigen.“, so Dr. Stephan Ramrath, Vorsitzender der Hagener CDU-Ratsfraktion.

Das sagt ein Mann, dessen Partei es geschafft hat, in ihrem Programm zu den letzten Kommunalwahlen 2014 die Schuldenproblematik mit keinem Wort zu erwähnen. „Exakt jetzt“ sei „der richtige Zeitpunkt dazu“, teilt er weiter mit. Warum gerade jetzt? Bereits 2009 – also vor mehr als 10 Jahren – hatte sein Parteifreund, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, doch die Zusammenhänge bei der Einbringung des Haushalts erklärt.

Doch dem damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Röspel fiel in seiner Haushaltsrede zu den von seinem Parteifreund aufgelisteten Fakten nur der unsagbar blöde Satz ein: „Wer umtriebig nach Land und Bund ruft, wenn es um die Sanierung des Hagener Haushaltes geht, will von eigener Verantwortung ablenken und betreibt Bauernfängerei.“

Damit war die Richtung für weitere 10 Jahre Volkverdummung und jährliche Zinszahlungen in zweistelliger Millionenhöhe auf Kosten der Hagener vorgegeben.

Es war also ein langer Weg, bis Röspel-Nachfolger Ramrath die Ursachen der Verschuldung begriffen hat – oder besser: sie endlich eingestehen wollte. Und er wirft sogleich die nächste Nebelkerze aus: „Gelingen kann das nur als Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Deshalb nehme ich beide Regierungen in die Pflicht.“

Es war die Sitzung am 18. Mai 2017, in der Gerbersmanns Kämmerei dem Hagener Rat eine detailierte Aufstellung vorlegte, aus der ersichtlich war, wo die Ursachen der Schulden der Stadt zu finden sind: Fast ausschließlich in Steuersenkungsprogrammen und anderen Gesetzen des Bundes. Die heilige Bundes-Kuh „schwarze Null“ wurde zu Lasten notleidender Kommunen durchgezogen, das Land spielte nur eine kleine untergeordnete Rolle.

Ramrath will davon immer noch nichts wissen und behauptet, er sei froh, „dass Hagen es geschafft“ habe: „Wir können über Entschuldung sprechen, weil wir mit den Stimmen von CDU, Grüne, Hagen Aktiv und FDP unseren Anteil tatsächlich diszipliniert eingespart haben.“

Der CDU-Fraktionschef ist also stolz darauf, dass die Hagener für den Bund bezahlt haben, ohne dass der für einen finanziellen Ausgleich nach dem Konnexitätsprinzip (wer bestellt, der zahlt) gesorgt hat.

Claus Thielmann, Fraktionsvorsitzender der Kleinpartei FDP, stellt fest: „Herr Scholz hat seinen Vorstoß spontan als Wahlkampfargument für seine Kandidatur zum Bundesvorsitzenden seiner Partei hervorgezaubert.“ Das ist richtig, aber anders, als sich Thielmann das denkt. Die wahltaktischen Manöver eines Olaf Scholz stellen noch lange keinen Freibrief für ein Grüppchen aus, das auf seiner Homepage in großen Lettern fordert: „Endlich ehrlich sparen!“ Also den Hagener Haushalt zu Lasten der Bürger weiter einzudampfen.

Die Grünen sind da (neuerdings) noch am hellsichtigsten. Deren Sprecherin Nicole Pfefferer meint: „Es ist erfreulich, dass die Entschuldung der Kommunen, wie wir Grünen sie bereits seit Jahren fordern, nun politischer Konsens ist. Bund und Land haben allerdings ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht: die zeitnahe Entschuldung der strukturell unterfinanzierten Kommunen ist ein zwingendes Muss!  Doch sie löst nur das Problem der Altschulden. Die Unterversorgung bei den Sozialleistungen wird absehbar wieder zu neuen Schulden bei den Städten führen, wenn sich strukturell nichts ändert. Deshalb müssen die Länder parallel mit dem Bund für die Sozialleistungen verbindliche Standards und eine vollständige Kostenübernahme durch den Bund heraushandeln. Erst wenn das funktioniert, haben auch vom Strukturwandel betroffene Kommunen eine Chance, sich strategisch geschickt aufzustellen. Bund und Ländern sind zudem aufzufordern, das ihnen auferlegte Konnexitätsprinzip endlich auch einzuhalten!“

Da stellt sich nur die Frage: Aus welchem Grunde haben sich die Grünen überhaupt seit 2014 an die „Sparschweine“ gekettet?

Hagener Antifaschisten putzen Stolpersteine

29. Januar 2020

Wieder blank: Stolpersteine in Hagen. Foto: AK Antifa Hagen.

Am Holocaust-Gedenktag am Montag und 75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau putzten Hagener Antifaschisten die Stolpersteine in der Innenstadt, um der Hagener Opfer des Holocaust zu gedenken.

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, bei der kleine Namensschilder vor der letzten, vor der Deportation bekannten Wohnstätte der Opfer in den Boden eingelassen sind. Die ursprünglich messingfarbenden Steine waren mittlerweile teilweise stark verschmutzt.

Gerade in diesen Zeiten, wo nur noch wenige Augenzeugen der NS-Verbrechen am Leben sind und der aktuelle Rechtsruck in der Gesellschaft sich auch durch einen wiedererstarkten Antisemitismus bemerkbar macht, gilt es die Erinnerung wach zu halten.

„Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts ähnliches geschehe.“ (Theodor W. Adorno)

In Ergänzung dazu:

Datenbank mit 507 Namen Hagener Holocaust-Opfer

Berücksichtigt sind jüdische Personen, deren Geburtsort Hagen war oder ihr Wohnsitz vor dem 2. Weltkrieg oder ihr Aufenthaltsort während des Krieges. Die Datenbank der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem enthält nur jüdische Opfer, andere aus rassischen, politischen u.a. Gründen Verfolgte und Vernichtete sind nicht Bestandteil der Datenbank.

 

Hagen gedenkt der Opfer des Faschismus

29. Januar 2020

„Heute stellen wir uns öffentlich und gemeinsam gegen Antisemitismus, Faschismus, Verhetzung und jede Form von Ausgrenzung“, erklärt Oberbürgermeister Erik O. Schulz in seiner Rede zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Theodor-Heuss-Gymnasium.

„Wer im Namen der Demokratie arbeitet und lebt, muss sich aktiv dafür einsetzen, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land akzeptiert und sicher fühlen“, so Schulz weiter. Neben Musik- und Redebeiträgen von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, unter anderem zum sogenannten „Buchenwälder Marsch“ von Fritz Löhner-Beda, hielt auch Rudolf Damm, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, eine Gedenkrede. Er ließ dabei persönliche Erfahrungen einfließen und mahnte die Schülerinnen und Schüler zur Wachsamkeit, damit sich solche abscheulichen Taten nicht wiederholen.

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

Wild-West-Parken macht Anwohner in Haspe wütend

29. Januar 2020

Ein Autohandel am Konrad-Adenauer-Ring, der wilde Park- und Rangiermanöver auslöst, sorgt für Unmut. Die Stadt kündigt scharfe Kontrollen an.

Häufig kommen die Lastzüge mit osteuropäischen und niederländischen Kennzeichen schon in tiefster Nacht. Ihre laufenden Motoren sorgen für Wärme in den Fahrerkabinen – und bringen die Anwohner um den Schlaf. (…)

Sämtliche Proteste, die die Politik seit fast zwei Jahren in der Bezirksvertretung anstimmt, verliefen bislang ins Leere. Doch jetzt verspricht die Verwaltung, ordnungsbehördlich streng durchgreifen zu wollen. (…)

„Sämtliche Ansprachen zum Parkverhalten der Pkw-Lastzüge haben doch nichts gebracht, der Missstand wird immer schlimmer. Das Unternehmen hat zwei Jahre lang illegal sein Geschäft betreiben können und keinerlei Auflagen erfüllt“, hat CDU-Bezirksvertreter Gerhard Romberg überhaupt kein Verständnis für das inkonsequente Verhalten der Stadt. Und Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser legt nach: „Es ist indiskutabel, dass wir seit 2018 auf die Verkehrssituation und den rechtsfreien Raum hinweisen und nichts passiert. Für mich ist inzwischen eine Untätigkeitsklage der Bezirksvertretung gegen die Verwaltung eine Option.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Auch bei einem weiteren Autohändler am Konrad-Adenauer-Ring wird regelmäßig die Fahrbahn von Autotransportern für Ladevorgänge blockiert, die eigentlich auf dem Firmengelände stattfinden sollten. Davon ist aber keine Rede. Ausschlaggebend fürs zweierlei Maß sind möglicherweise die „osteuropäischen Kennzeichen“ im ersten Fall.

Werkstadt-Probe: SubsTanz trifft Schumacher

29. Januar 2020

Unter dem Titel „SubsTanz – Tänzer*innen choreographieren“ (Premiere: 13.2.2020, 19.30 Uhr, Opus) setzt die neue Ballettdirektorin Marguerite Donlon mit diesem Tanzabend im Opus, dem Hagener Publikum bisher unter „Junge Choreographen“ bekannt, neue Akzente. Zusätzlich zu neuen Werken von sechs Tänzer*innen aus dem Ensemble wird eine erste, von Francesco Vecchione und Donlon kreierte Choreographie für die junge Company iMOVE HA zu erleben sein (Foto: Leszek Januszewski).

Eine weitere Neuheit ist, dass alle Choreograph*innen sich in ihren Stücken mit dem Werk des Hagener Künstlers Emil Schumacher auseinandersetzen. Was sich genau dahinter verbirgt, kann man im Vorfeld bei der Einführungsveranstaltung, der sogenannten „Werkstatt-Probe“ am Sonntag, 2. Februar 2020 im Opus erfahren (Beginn 11.00 Uhr), bei welcher die Choreographien vorgestellt und in Ausschnitten gezeigt werden.

Der Eintritt ist frei.

Hagen schafft attraktives Bauland auf Haßley

28. Januar 2020

Auf Haßley entsteht neuer Baugrund für etwa 22 Eigenheime. Die Vermarktung übernimmt die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft.

Die Bezirksvertretung Mitte hat gegen die Stimmen der Grünen-Vertreter den Bebauungsplan für den Bereich Haßley-Süd auf den Weg gebracht. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Auch hier wurde das „beschleunigte Verfahren“ beschlossen und auf eine frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung verzichtet. Begründung: „Nach § 13b BauGB kann ein beschleunigtes Verfahren analog zum § 13a BauGB auch für Außenbereichsflächen zugelassen werden, wenn die Grundfläche des aufzustellenden Bebauungsplans maximal 10.000 qm umfasst, die Zulässigkeit von Wohnnutzung auf den Flächen begründet wird und diese sich an im Zusammenhang bebaute Ortsteile anschließen.“

Ganz anders bei der Erweiterung eines Edekamarktes an der oberen Fleyer Straße, der in derselben Sitzung behandelt wurde. Dort wird eine „frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden in der ersten Jahreshälfte 2020 stattfinden“. Ist ja auch Fleyerviertel.

Dort wurde schon 2018 nur für eine Baulücke ein ordentliches Bebauungsplanverfahren beschlossen, was die Ratsmehrheit beispielsweise in Wehringhausen, wo ein ganzes Karree platt gemacht wurde, für überflüssig erachtete. Die Planung eines Hotelkomplexes auf einer eigentlich für die Nutzung „Wissenschaft“ reservierten Fläche an der Feithstraße wurde gleich komplett auf Eis gelegt, nachdem sich Kritik aus der Nachbarschaft bemerkbar machte.

Aber im Fleyerviertel ist schließlich auch eine Klientel ansässig, die dem hiesigen Machtapparat einerseits eher verbunden ist und andererseits, falls das nicht reichen sollte, mit höherer Juristendichte auch gefährlicher werden kann.

Aktivistin aus Hagen: „Wir müssen den Ökozid verhindern“

28. Januar 2020

Franziska Heinisch (20) hat ihr Jurastudium unterbrochen, um für ein Ziel zu kämpfen: die Abwendung der Klimakatastrophe. Doch das könne nur gelingen, sagt die Hagenerin, wenn sich unser Wirtschafts- und Bildungssystem fundamental wandelt.

Die Abiturientin des Albrecht-Dürer-Gymnasiums ist zum Gesicht des Autorenkollektives, das mit dem Busch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen“ in die Bestsellerlisten vorgedrungen ist.

Sie eilen derzeit von Interview zu Interview, von Lesung zu Lesung. Wie sind Sie nach dem Abitur 2017 zur Buchautorin geworden?

Franziska Heinisch: Es war nie mein Plan, Buchautorin zu werden. Ich begreife mich auch eher als Aktivistin. Gemeinsam mit anderen jungen Menschen kämpfe ich im Jugendrat der Generationen Stiftung für Generationengerechtigkeit. Wir versuchen, politische Mittel zu finden, die Debatten anstoßen und Veränderungen bewirken können. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Stunde der Kritik zu „Ein Sommernachtstraum“

28. Januar 2020

Szene aus der Produktion (vlnr): Kristina Günther, Julia Goldberg (im Hintergrund), Ralf Grobel. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare am Freitag, 31. Januar 2020 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.15 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Gerhard Preußer gewonnen werden, der u.a. für die Fachzeitschrift „Theater heute“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Intendant und Regisseur Francis Hüsers sowie die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Vielfalt aus der Kamera

28. Januar 2020

FotoArt im Kunst- und Atelierhaus

Fotografie ist mehr als ein Medium der Dokumentation, das beweist die Ausstellung „FotoArt“, die vom 2. Februar bis zum 1. März 2020 im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, zu sehen ist.

Martin Rüßmann lädt mit seinen Makro-Bildern ein, auf Kleinigkeiten in der Umgebung zu achten, während Heike Knoche Details der Industriekultur fotografisch festhält. Susanne Kemper-Sieber ermuntert, Natur und Stadt mit neuen Augen zu sehen. Martin Völlmecke präsentiert „Schönheit im Vergehen“ durch seine Aufnahmen mit der Sofortbildkamera und Martin Ermers Motive sind aus dem Leben gegriffen und regen zum Weiterdenken an.

Dass Fotografie auch ganz anders sein kann, zeigen Petra Bleicher und Annette Schönrock-Kliebisch. Petra Bleicher setzt bei ihren abstrakten Fotografien auf eine kreative Begegnung mit Details und Annette Schönrock-Kliebisch komponiert Fotografien aus Perspektive und Motiv, sodass aus gegenständlichen Motiven oft abstrakte Bildgestaltungen entstehen.

Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dürfen sich auf eine fotografische Vielfalt freuen, zu der außerdem Werke von Roman von Götz und CY Kervin gehören. Zu betrachten sind die Bilder im Kunst- und Atelierhaus am 2. Februar und 1. März jeweils von 11 bis 17 Uhr und in der Zeit dazwischen nach Absprache. Eröffnet wird die Ausstellung am 2. Februar um 12 Uhr. Bei der Finissage am 1. März wird von jedem Künstler ein Bild zu einem Sonderpreis zugunsten der Suppenküche Hagen e. V. verkauft.

Eröffnung des Wahlkampfes

27. Januar 2020

Über die Bewerbungsmail von Dezernent Thomas Huyeng für seine zweite Amtszeit staunt WP-Kommentator Martin Weiske

Wer glaubt, dass der wichtigste Urnengang des Jahres die Kommunalwahl im September sei, irrt gewaltig. Als erster Wahlkämpfer des Jahres 2020 hat sich jetzt nämlich Thomas Huyeng aus der Deckung getraut – und zwar in eigener Sache. In einer E-Mail an die Mandatsträger des Rates bekundet der Chef des Vorstandsbereichs 4 (Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste, Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz), dass er für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehe.

Das mag durchaus erstaunen, da der Dezernent sich ja einst bereits für einen Job in der Nachbarstadt Dortmund wegbeworben hatte. Inzwischen, so bekundet er schriftlich, fühle er sich mit seiner Gemahlin in Hagen jedoch nicht bloß heimisch, sondern sei auch mit seiner Arbeitsleistung in den Bereichen Sicherheit, Stadtsauberkeit oder auch Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ durchaus zufrieden. Seine weiteren selbstidentifizierten Vorzüge: respektvoller Umgang mit seinen Mitarbeitern und Loyalität gegenüber dem Rat. Hört, hört. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Bei seiner Vorstellung in Hagen 2012 attestierte Huyeng sich nach Angaben von Der Westen u.a. „eine hohe Kulturaffinität“. Zunächst war er sogar auch für den Kulturbereich zuständig, der ihm aber – was viele Kulturfreunde begrüßten – Anfang 2016 wieder entzogen wurde. 2011, also ein Jahr bevor ihm der Hagener Rat ein lukratives Asyl verschaffte, wollte Huyeng Landrat im Hochsauerlandkreis werden, erhielt aber nur eine (!) Stimme aus dem 52-köpfigen Kreistag und somit nicht einmal die Unterstützung seiner CDU-Parteifreunde. Als Erster Beigeordneter der Stadt Euskirchen (seit 2001) machte er u.a. auf sich aufmerksam, indem er die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Euskirchen, Sonja Waszerka, mit Hilfe der Polizei aus ihren Amtsräumen entfernen und ihr die Schlüssel abnehmen ließ.

Huyengs Rundmail an die Fraktionen:

Sehr geehrte Mitglieder des Rates,

wie Ihnen bekannt ist, endet meine Wahlzeit zum 30.09.2020. Ich möchte ausdrücklich erklären, dass ich zur Wiederwahl zur Verfügung stehe. Dies habe ich bereits dem Oberbürgermeister persönlich und schriftlich mitgeteilt.

In den letzten fast acht Jahren habe ich zusammen mit meiner Frau in Hagen eine neue Heimat gefunden. Wichtige Ziele, nur beispielhaft wie Sicherheit in unserer Stadt, Stadtsauberkeit (Waste Watcher) oder die Erstellung des Masterplanes „Nachhaltige Mobilität“ und erste wichtige Umsetzungen hieraus konnte ich in Zusammenarbeit mit meinen Fachbereichen erreichen. Diesen Weg, vor allem in einem respektvollen Umgang mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich gerne zusammen mit Ihnen in einer zweiten Wahlperiode weitergehen.

In Anbetracht der Tatsache, dass in diesem Jahr die Amtsleitungen des Umweltamtes, des Amtes für Gesundheit und Verbraucherschutz und Anfang des kommenden Jahres des Rechtsamtes altersbedingt ausscheiden, liegt mir natürlich auch die Sicherung der Kontinuität der Aufgabenerfüllung in dem Vorstandsbereich 4 besonders am Herzen.

In der Vergangenheit habe ich stets bewiesen, unmittelbar mit Ihnen persönlich und auch den Fraktionen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Die Loyalität gegenüber dem Rat war und ist das oberstes Primat meines Handelns als Beigeordneter der Stadt Hagen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Huyeng

Nachruf auf ein Hagener NS-Opfer

27. Januar 2020

Die Schüler des Projektkurses Geschichte des Rahel-Varnhagen-Kollegs haben anlässlich des 27. Januar 2020, Tag zur Erinnerung an die NS-Opfer und 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz einen Nachruf auf eine Hagenerin verfasst, die 1939 an den Folgen einer Zwangssterilisation starb.

Die Angaben beruhen im Wesentlichen auf Archivakten, die Rainer Stöcker, Autor des 2. Bandes von „Vergessene Opfer. NS-Steriliserungen in Hagen“ zur Verfügung gestellt hat. Die Schüler haben aus mehreren Biographien eine gewählt und zusammengefasst. Kleine Ergänzungen kommen von Internetrecherchen.

Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf diese Opfergruppe zu lenken. Sie war bisher in Hagen kaum bekannt, wie auch die „Fremdarbeiter“, Sinti oder Deserteure. Wenn alles gut geht, wird eine Schulausstellung zum Thema im Mai entstehen.

Übrigens wird das Thema auch kurz in dem neuen Heft über Emst behandelt. Besonders schockierend war es hier, dass ein Opfer und der Täter, Dr. Scheulen, wenige Meter entfernt voneinander wohnten.

NACHRUF

Gerda Oberbeck
geb. am 5.11.1921 in Hagen
gestorben am 24.6.1939 im Allgemeinen Krankenhaus

Liebe Gerda,

wir kennen dich nicht, aber wir wissen, dass du ein sehr kurzes Leben hattest. Du wohntest in der Albrechtstraße auf dem Kuhlerkamp und musstest schon in jungen Jahren arbeiten, um deine Familie finanziell zu unterstützen.

Du wurdest nach einem Test des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen als „minderwertig“ und „erbbelastet“ eingestuft. Dies wurde dir wenige Tage später per Brief mitgeteilt. Du hast nie erfahren, wer dich angezeigt hatte.

Die Ärzte entschieden, dass du keine Kinder bekommen, nie heiraten, keine Familie gründen, keine weiterführende Schule besuchen, keine sozialen Leistungen bekommen durftest. Was dachtest du, als du den Brief gelesen hast, der alle deine Lebenspläne zerstörte? Und du wusstest auch: Sobald es sich herumspricht, werden Freunde und Kollegen dir aus dem Weg gehen.

In weiteren Briefen wurdest du dazu aufgefordert, dich im Allgemeinen Krankenhaus zu melden. Du hast die Briefe ignoriert, vielleicht zerstört oder versteckt.

Am 3.6.1939 fuhrst du wie jeden Tag zur Arbeit mit der Straßenbahn zur Ketten- und Munitionsfabrik Ruberg und Renner im Klosterviertel. Bei der Arbeit erschienen Polizisten, um dich ins Allgemeine Krankenhaus zu bringen. Wie fühltest du dich, als du vor all deinen Kolleginnen als „minderwertig“ bloßgestellt wurdest?

Drei Tage später wurdest du zwangssterilisiert. Musstest du auf den OP-Tisch gezerrt werden, wie einige andere Frauen, oder akzeptiertest du, dass deine Verstümmlung nicht mehr zu vermeiden war?

Nach der Operation ging es dir immer schlechter. Du hast vielleicht Gerüchte von anderen Frauen gehört, die hier gestorben sind, auch wenn man versucht hat, es zu vertuschen. Hattest du Angst? Konnte deine Mutter dich trösten? Am 24 Juni bist du gestorben.

Du bist nur 17 Jahre alt geworden, Opfer der Rassenpolitik der Nazis und ihrer Helfer. Das Gesundheitsamt beglich die vom Allgemeinen Krankenhaus gestellte Rechnung. Ein lohnendes Geschäft: Hunderte von Hagenerinnen wurden hier zwangssterilisiert oder zur Abtreibung gezwungen. Und danach vergessen. Bis heute.

Wahlbezirke müssen neu zugeschnitten werden

26. Januar 2020

Ein Urteil des Verfassungsgerichts NRW zur Einteilung der Wahlbezirke für die Kommunalwahl am 13. September dieses Jahres sorgt auch in Hagen für Veränderungen. Im Wahlausschuss machte die Stadt deutlich, dass von 26 Wahlkreisen 16 neu zugeschnitten werden müssen, um den Anforderungen des Verfassungsgerichts zu entsprechen.

Die Parteien haben jetzt bis zum 31. Januar Zeit, den Vorschlag der Stadt zu prüfen und eigene Vorschläge zu unterbreiten. Diese werden von der Verwaltung bis zum 12. Februar bewertet und die Neueinteilung der Wahlbezirke in zweiter Lesung am 19. Februar im Wahlausschuss beraten. Bis zum 29. Februar müssen laut Gesetz die Wahlbezirke feststehen.

Im Wahlausschuss wies die Verwaltung darauf hin, dass diese Neuordnung sich auf jene Parteien auswirkt, die bereits Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt haben. Denn erst nach offizieller Bekanntgabe der Wahlbezirke ist es möglich, dass die Parteien Bewerber für diese aufstellen.

VHS-Gesprächsabend: Kinos im Wandel der Zeit

26. Januar 2020

Die großformatige Anzeigetafel kündigt einen Hubert-Marischka-Film von 1942 an. Foto: Strunk.

Um das Thema „Hagener Kinos im Wandel der Zeit“ dreht sich der nächste Gesprächsabend der Volkshochschule Hagen (VHS) mit Uli Weishaupt am Freitag, 31. Januar, um 17 Uhr im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30.

Auch der „10. Kino-Gesprächsabend“ beschäftigt sich mit der Glanzzeit der Hagener Kinos in den 1950er und 60er Jahren. Im Mittelpunkt steht diesmal das „ODEON“ in Boele, Schwerter Straße 159, das von 1948 bis 1966 existierte. Zu Gast im Erzählcafé ist ein junger Fotograf aus Boele, der sich 2016 genau 50 Jahre nach der Schließung des großen Vorstadtkinos mit dessen Geschichte auseinandergesetzt und diese aufgearbeitet hat. Seine Präsentation enthält auch passende Fotos. Abschließend zeigt ein Farbtonfilm die Hagener Ingenieursschule von 1968.

Der Eintritt für die Veranstaltung beträgt 2 Euro. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen bittet das Serviceteam der VHS um eine frühzeitige Anmeldung mit Angabe der Kursnummer 1206 auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Deutsche Bahn verkauft keine Tickets für Nahverkehr

25. Januar 2020

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor: Ein Kunde der Deutschen Bahn möchte gerne mit einem Zug der Deutschen Bahn eine Bahnfahrt unternehmen – zum Beispiel vom Hagener Hauptbahnhof nach Dortmund. Also geht der Kunde der Deutschen Bahn in das Reisezentrum der Deutschen Bahn, um eine Fahrplanauskunft zu erhalten und ein Ticket zu kaufen. Und hier erfährt er: Weder den einen noch den anderen Wunsch kann man ihm erfüllen.

Klingt absurd, ist es aber nicht. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Es ist allerdings absurd, dass an einem Knotenpunkt wie Hagen Hbf. samstags und sonntags kein Schalter mehr geöffnet ist (auch wenn der Schalter jetzt „Reisezentrum“ genannt wird). Hintergrund ist in erster Linie der Wettbewerbsfetischismus, den der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) betreibt. Leidtragende solcher kontraproduktiven Ideen sind die Bahnkunden – wie so oft. Großaktionär bei Transdev, dem Unternehmen, das nun die Ticketautomaten betreibt und den Verkauf an den Zeitschriftenhändler im Hauptbahnhof vergeben hat, ist die Milliardärsfamilie Rethmann, die nicht nur groß im Müllgeschäft ist, sondern auch gezielt weiter im ÖPNV-Bereich expandieren will (siehe bei DW: Schleichende Remondisierung und Milliardärsfamilie will ÖPNV abgreifen).

Gudrun Kemsa: New York, New York

25. Januar 2020

Fotografie/Video, 25. Januar – 1. März 2020, Osthaus-Museum Hagen

Gudrun Kemsa, 5th Avenue, 2011, C-Print, 70 x 100 cm, © Gudrun Kemsa

Gudrun Kemsa war mehrmals in New York und zwar zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Auf den Straßen und Plätzen Manhattens entstehen bisweilen Bilder von unendlicher Schönheit.

Gudrun Kemsas beobachtendes Auge nimmt Aktionen wahr, die uns mangels Zeit oder Interesse entgleiten. Wir sehen ihre Motive nicht, richtiger formuliert: wir nehmen dieses Geschehen auf der Straße nicht mit ihren Augen wahr. Um teilzunehmen an dieser fluiden Welt, benötigt man Zeit. Wenn Zeit gegeben ist, gewinnt das Spiel mit der flüchtigen Welt der Straße an Faszination.

Zeit ist die Bedingung für Gudrun Kemsas Fotografie. Wir als Betrachter gehen in aller Regel vorbei an möglichen Inszenierungen, die die Fotografin herbeiführt. Sie aber beherrscht das Prinzip des Zueinander und Miteinander. In aller Regel beobachtet Gudrun Kemsa konzentriert die gegenüberliegende Straßenseite und wartet so lange, bis Menschen, die sie nicht kennt zueinander finden und ihr ein Bildmotiv liefern. In diesem Moment werden sie durch eine kurze Berührung des Auslösers verewigt.

Von 1980 bis 1990 studierte Kemsa an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Bobek und David Rabinowitch, seit 1985 war sie Meisterschülerin. Von 1997 bis 1999 hatte sie einen Lehrauftrag für Fotografie an der Bergischen Universität GH Wuppertal, von 2000 bis 2001 war sie Dozentin für Fotografie/Film/AV an der Hochschule Niederrhein, Krefeld. Dort lehrt Kemsa seit 2001 als Professorin für „Bewegte Bilder und Fotografie“.

In ihren Fotoarbeiten und Videos thematisiert Kemsa die Zeitwahrnehmung im urbanen Kontext. Sie schildert zum Beispiel Menschen, die sich im öffentlichen Raum bewegen oder montiert Filmsequenzen von Stadtfahrten, sodass die Stadt in Bewegung zu geraten scheint.

Gudrun Kemsa lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Absage der Vorstellung „Cardillac“

25. Januar 2020

Aufgrund der Erkrankung des Hauptdarstellers muss die Vorstellung der Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith am Sonntag, 26. Januar 2020 im Theater Hagen (Großes Haus) leider abgesagt werden.

Die Vorstellung wird am Sonntag, 9. Februar 2020 (Beginn 18.00 Uhr) nachgeholt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Die im Anschluss an die „Cardillac“-Vorstellung angebotene Lesung „Korrespondenz Osthaus-Gropius“ mit Dario Weberg findet wie angekündigt am 26. Januar 2020 im Theater Hagen (Theatercafé) mit Beginn um 19.45 Uhr statt. Der Eintritt dazu ist frei.

Lkw-geplagte Bürger suchen Hilfe in Düsseldorf

24. Januar 2020

Der stetig anwachsende Lkw-Verkehr auf der Remberg- und Eppenhauser Straße mit seinen zunehmenden Gefahren für Fußgänger, Kinder und Radfahrer wird zum Thema für den Petitionsausschuss des Landtags.

Das hat eine Anwohnerversammlung entschieden, weil die Menschen nicht mehr den Glauben aufbringen, dass die städtische Verkehrsbehörde, die Arnsberger Bezirksregierung sowie die Polizei ihre Schwarze-Peter-Spiele beenden und zu einer einvernehmlichen Lösung im Sinne der Bürger finden. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Kräfte im politischen Raum, die sich mehr dem Transportgewerbe und weniger den Bürgern verpflichtet fühlen, haben sinnvolle Maßnahmen immer wieder zu verhindern gewusst, schon die Errichtung einer Umweltzone ist in Hagen jahrelang verschleppt worden. Nachdem sie dann endlich beschlossen war, hätte sie sinnvollerweise gleichzeitig auch mit einem Durchfahrtsverbot für LKW versehen werden können – Ausnahme: Belieferung innerhalb der Zone. Änderungen hätten nur an zwei Stellen im Randbereich vorgenommen werden müssen, um die Zufahrt zu insgesamt vier Industriebetrieben in Eilpe und Wehringhausen zu gewährleisten. Wobei zwei davon sogar über einen Gleisanschluss (!) verfügen. Für einen LKW-Durchgangsverkehr im gesamten restlichen Bereich der Umweltzone gibt es keinen sachlichen Grund.

Anstelle ganze Verwaltungsabteilungen mit der Entwicklung eines „LKW-Routenkonzepts“ zu beschäftigen und die Schilderindustrie mit einem Großauftrag für die Produktion von Wechselwegweisern (deren Hinweise in Teilen kaum lesbar sind) zu beglücken, hätten die materiellen und personellen Kapazitäten für eine effektive Überwachung des Durchfahrtsverbots eingesetzt werden können.

Hohenlimburg: Sozialkaufhaus schließt die Pforten

24. Januar 2020

Das Sozialkaufhaus „Kleidung und mehr“ in der Herrenstraße schließt im Frühjahr seine Pforten. Einen genauen Termin könne er noch nicht nennen, so Betreiber Dieter Füßmann. Aber es werde kurzfristig passieren. „Wir müssen uns langsam darauf vorbereiten.“

So sei der Mietvertrag gekündigt und verlängern möchte er nicht. „Das ist sehr viel Arbeit in so einem kleinen Second-Hand-Laden, und wir sind nicht mehr die Jüngsten“, so der 68-Jährige, der den Laden in der Herrenstraße mit einem siebenköpfigen Team von zumeist älteren Ehrenamtlichen betreibt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Werkstatt-Probe zu „Zar und Zimmermann“

24. Januar 2020

Als nächste Premiere im Großen Haus des Theaters Hagen steht die Komische Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing auf dem Programm (Premiere am 1.2.2020, 19.30 Uhr).

Als Einstimmung auf dieses unterhaltsame Werk und dessen Realisierung auf der Hagener Bühne bietet das Theater Hagen eine Werkstatt-Probe (Werkstattgespräch und Offene Probe) am Montag, 27. Januar 2020 mit Beginn um 18.15 Uhr im Theatercafé an.

Bei dieser Einführungsveranstaltung erhalten die Besucher durch das Produktionsteam mit Holger Potocki (Inszenierung), Lena Brexendorff (Ausstattung), Rodrigo Tomillo (Musikalische Leitung) und Rebecca Graitl (Dramaturgie) Informationen zum Stück, zur Inszenierung und Ausstattung und können anschließend erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

„Vielfalt aus Papier“

24. Januar 2020

Autorin Birgit Ebbert meldet sich mit Papierkunst zurück in Hagen

Nach ihrem Jahr als Stadtschreiberin in der thüringischen Residenzstadt Gotha meldet sich die Hagener Autorin Birgit Ebbert mit einer Ausstellung zurück in ihrer Wahlheimat an der Volme. „Vielfalt aus Papier“ zeigt sie bis zum 5. April im Theater an der Volme, einiges davon ist in ihrer Zeit in Gotha entstanden. Mit der Ausstellung möchte sie deutlich machen, das sie zurück ist und sich wieder ins Hagener (Kultur)Leben einmischt.

Neben den gut 20 Bildern aus gefalteten Papierelementen im Theater an der Volme sind bis zum 27. Februar im Schaufenster vom Sanitätshaus Der neue Rech ganz besondere Bilder zu sehen. Ein Jahr lang hatte Birgit Ebbert jeden Tag ein Quadrat gefaltet und mit einem Element gefüllt, das zu einem Erlebnis an jenem Tag passte. So ist ein Tagebuch in und aus Papier entstanden.

2020 wird die rührige Autorin also wieder stärker in Hagen aktiv sein, sie wird die lange angekündigten Krimispaziergänge zu ihrem Buch „Mordstouren“ (Ardenku Verlag) anbieten und die Stadt mit einem veränderten Blick nach Geschichten untersuchen. Das eine oder andere davon wird sich vielleicht in dem Buch über das Ruhrgebiet wiederfinden, an dem sie gerade arbeitet und das im Herbst erscheinen soll.

Die Ausstellung ist bis zum 5. April zu sehen während der Öffnungszeiten im Theater an der Volme und die 365-Tage-Quadrate bis zum 27. April jederzeit im Schaufenster vom Sanitätshaus Der neue Rech, Mittelstraße 15.

Gegen Verwässerung der Busspuren

23. Januar 2020

Mit einem Antrag für die Sitzung des Umwelt- und Mobilitätsausschusses am Mittwoch kommender Woche will die Fraktion Hagen Aktiv sicherstellen, dass Busspuren „grundsätzlich nicht für Elektrofahrzeuge oder Fahrgemeinschaften freigegeben“ werden.

In der Begründung des Antrags führt Hagen Aktiv aus:

Bussonderfahrstreifen sind grundsätzlich für die Beschleunigung des ÖPNV und damit des Umweltverbundes gedacht.

Die Freigabe von Bussonderstreifen für Fahrräder muss erfolgen, wenn keine andere Infrastruktur auf dem Straßenabschnitt vorhanden ist.

Elektrofahrzeuge jedoch sind nicht Teil des Umweltverbundes. Durch wartende E-Autos kann der Busverkehr behindert und eine vollständige Anfahrt der Bussteige nicht gewährleistet werden. Außerdem müssen dadurch, dass viele Busspuren mit den speziellen Lichtzeichen für den Busverkehr signalisiert sind, und dort ggf. baulich separierte Abschnitte bestehen, E-Fahrzeuge sich wieder auf die normale Fahrbahn zurück einordnen, was für weitere Störungen sorgt. Ähnliches gilt für ebenfalls mögliche Freigaben für Pkw-Fahrgemeinschaften.

Hiermit soll eine Vorgehensweise ähnlich wie bei der Neuanlage von grundsätzlich erwünschten Fahrbahnrandhaltestellen/Buskaps (anstelle von Busbuchten) im Kontext von Busspuren etabliert werden, so dass durch die Verwaltung angedachte Freigaben für Pkw nur in Abstimmung mit dem UWA nach Befassung mit den konkreten Situationen eingerichtet werden können. Der Unterausschuss Mobilität ist vorberatend zu beteiligen.

TWB: Kündigung aus formalen Gründen unwirksam

23. Januar 2020

Revision zum Bundesarbeitsgericht nicht zugelassen – Gute Chancen auch für die anderen Kläger

Gestern hat die 3. Kammer des Landesarbeitsgerichts Hamm in zweiter Instanz über zunächst ein Berufungsverfahren betreffend Kündigungen der TWB GmbH & Co. KG entschieden. Im Januar 2019 hatte das in Hagen ansässige Unternehmen der Automobilzulieferbranche rund 300 von ca. 460 Beschäftigten des dortigen Betriebes fristgerecht gekündigt.

Die rund 180 gegen diese Kündigungen gerichteten Klagen betroffener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hatten in erster Instanz durchweg Erfolg (Arbeitsgericht Hagen 4 Ca 202/19 u. a.). Im ersten der von der Arbeitgeberin dagegen betriebenen rund 160 Rechtsmittelverfahren kam es nicht zu einer Abänderung der Entscheidung des Arbeitsgerichts.

Die Berufungskammer schloss sich vielmehr gemäß ihrer am Schluss der Sitzung gegebenen, zunächst kurzen mündlichen Entscheidungsbegründung dem erstinstanzlichen Urteil im Ergebnis und weitgehend auch in den rechtlichen Erwägungen an. Danach ist die Kündigung unwirksam, weil die zu jeder einzelnen Kündigung erforderliche Anhörung des Betriebsrats (§ 102 Abs. 1 BetrVG) von der Arbeitgeberin nicht ordnungsgemäß eingeleitet worden sei.

Ab Donnerstag stehen die weiteren Rechtsmittelverfahren sukzessive zur Verhandlung und Entscheidung an. Die Arbeitgeberin hat, nachdem sie in erster Instanz unterlegen war, ab August 2019 Folgekündigungen ausgesprochen. Weil bei allen anderen Kündigungen derselbe Formfehler begangen wurde, haben die anderen Beschäftigten, die geklagt hatten, gute Chancen, dass das Landesarbeitsgericht auch in diesen Fällen gegen TWB entscheidet.

Im vorliegend entschiedenen Fall wurde die Revision zum Bundesarbeitsgericht nicht zugelassen. (Aktenzeichen 3 Sa 1194/19).

Gedenken für die Opfer des Faschismus

23. Januar 2020

Die Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus findet in diesem Jahr am Dienstag, 28. Januar um 12.30 Uhr in der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Humpertstraße 19, statt. Neben Musik- und Redebeiträgen von Schülerinnen und Schülern gestalten Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Rudolf Damm, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Gedenkveranstaltung. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Spende: 1500 Euro für Kinderoper

23. Januar 2020

Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Johannisloge Victoria zur Morgenröthe wurde dem Geschäftsführer der Theater Hagen gGmbH Dr. Thomas Brauers eine Spendenurkunde in Höhe von 1500 Euro seitens der Johannisloge durch den Logenmeister Peter Thadeusz überreicht. Dieser Betrag kommt der Produktion der Kinderoper „Max und Moritz“ zugute (Premiere: 16. Mai 2020 im Lutz).

Die Zusammenarbeit des Theaters Hagen und der Johannisloge basiert auf einer langjährigen Tradition. Bei dieser Spende liegt es der Loge am Herzen, jungen Menschen so früh wie möglich Theaterkultur näher zubringen.

Mit „Max und Moritz“ produziert und zeigt das Theater Hagen erstmalig eine Oper von Kindern für Kinder, zu welcher Andres Reukauf, der beliebte Komponist zahlreicher Märchen zur Weihnachtszeit, die Musik auf eine Textversion nach Wilhelm Busch von Holger Potocki verfasst. Angeleitet von einem professionellen Team werden Kinder und Jugendliche aus Hagen und Umgebung diese Oper erarbeiten und aufführen.

Musikalisch wurde dieser Neujahrsempfang von dem Bariton Kenneth Mattice und dem Pianisten Dan K. Kurland (beides Ensemblemitglieder am Theater Hagen) facettenreich umrahmt.

„Dietmar“ soll eingeschläfert werden

22. Januar 2020

Thieser will für 1.200 Euro neuen Kitschesel kaufen

Glotzte einst noch fröhlich in die Runde: „Dietmar“ vor den Auslagen der Woolworth. Foto: DW.

Der Hasper Bezirksvorsteher Dietmar Thieser ist bekanntlich eine der kulturellen Speerspitzen dieser Stadt. Große Verdienste hat sich Thieser beispielsweise damit erworben, seinen Stadtbezirk mit Eselsfiguren aus dem Dekoshop zu verunzieren.

Das erste dieser Grautiere, im Volksmund „Dietmar“ genannt, wurde seinerzeit vor der Hasper Woolworth-Filiale platziert. Nur: „Dietmar“ ist weg, seit Monaten liegt dort nur noch eine Bodenplatte mit einer Widmung der Bezirksvertretung Haspe (BV). Diesen Müll, der auch eine veritable Stolperfalle darstellt, hat aber niemand abgeräumt, obwohl der Verursacher – siehe Inschrift – bekannt ist. Ein Verwarn- oder Bußgeld wäre hier angebracht.

„Dietmar“ wird stattdessen wieder Thema in der BV-Sitzung am Donnerstag. Dann sollen aus dem schmalen Haushalt der Bezirksvertretung 1.200 Euro für eine Neuanschaffung der Kitschfigur bewilligt werden. So hat es der große Zampano persönlich beantragt.

Offensichtlich teilten aber nicht alle Mitmenschen die eselige Leidenschaft des Bezirksvorstehers. Sein Namensvetter in der Voerder Straße sei vor einiger Zeit beschädigt worden, klagte der Hasper Kulturexperte. Das vordere Bein sei derartig zerstört worden, dass eine standsichere Reparatur durch den Wirtschaftsbetrieb Hagen nicht möglich war. Eine Anfrage für eine mögliche Reparatur beim Hersteller wäre aufgrund der hohen Transportkosten zu teuer. Daher sei ein Angebot für einen neuen Esel eingeholt worden. Der alte soll demnach wohl auf irgendeiner Müllkippe eingeschläfert werden.

Bei den Kommunalwahlen im Herbst lässt sich auch ein Angebot für einen neuen Bezirksvorsteher einholen. Esel haben die Hasper ja schon genug.

Hagener Zulassungsstelle soll in die Volme-Galerie ziehen

22. Januar 2020

Im Rahmen des kommunalen Flächenmanagements wird angesichts der anhaltenden Leerstände in der Einkaufsmall – vorzugsweise im hinteren Bereich rund um die Rotunde – bereits seit Jahren die Idee geprüft, ob sich angesichts der modernen, aber ungenutzten Räumlichkeiten nicht intelligente Nutzungen finden lassen, von denen sowohl die städtischen Mitarbeiter als auch die Bürger profitieren. Immerhin handelt es sich um etwa 3000 zusätzliche Quadratmeter, die künftig zu einem Teil des Rathauses werden könnten. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Handelt es sich bei diesen Planungen vielleicht in erster Linie um ein Konjunkturprogramm für die seit Jahren unter Leerständen ächzende Volme-Galerie auf Kosten der Stadtkasse?

Während beispielsweise der Umzug von Stadtarchiv und Stadtmuseum aus dem Wippermann-Komplex in Eilpe in stadteigene Immobilien unter dem Vorzeichen organisiert wurde, zukünftig Mietkosten einzusparen, erfolgt jetzt die 180-Grad-Wende. Die Zulassungsstelle ist bislang in einem städtischen Gebäude untergebracht, bei einer Umsetzung der hier beschriebenen Planung müssten Mieten an Private gezahlt werden.

Eine Verlegung würde zudem weitere Pkw-Verkehre ins Stadtzentrum umleiten, eigentlich sollte (wenigstens offiziell) das Gegenteil erreicht werden – oder doch nicht?

Last but not least würde ein Stadtteilzentrum (Hohenlimburg) weiter geschwächt, was der Stadtentwicklungsplanung (Stichwort: ISEK) diametral entgegenläuft.

Hohenlimburg: Kaltwalz-Werk stellt den Betrieb ein

22. Januar 2020

Die Kaltwalz-Firma Siegfried Boecker hat Insolvenz in Eigenverantwortung angemeldet und stellt Ende Januar die Produktion in Elsey komplett ein. Rund 25 Mitarbeiter sind von der Stilllegung betroffen. Diese haben eine dreimonatige Kündigungsfrist und bekommen die Möglichkeit, in eine Transfergesellschaft zu wechseln – für sechs Monate und bei 75 Prozent des Gehalts. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Breitbandausbau in Hagen wird mit 25,2 Millionen Euro gefördert

22. Januar 2020

Das Land NRW und der Bund fördern jeweils zur Hälfte den Breitbandausbau in Hagen mit 25,2 Millionen Euro. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte jetzt die Bezirksregierung Arnsberg. Mehr als 2.650 Haushalte, Betriebe und Institutionen – darunter 55 Schulen – profitieren von dem Ausbau, der bis Ende 2021 abgeschlossen sein soll. Dafür werden Glasfaserkabel über eine Strecke von insgesamt rund 523 Kilometer verlegt.

Verkaufen und ermorden

22. Januar 2020

Zum letzten Mal: „Cardillac“ – Oper von Paul Hindemith

Thomas Berau als Cardillac. Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, die beeindruckende und selten zu erlebende Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith (in deutscher Sprache mit Übertexten) im Theater Hagen zu besuchen: am 26. Januar 2020 mit Beginn um 18.00 Uhr (Großes Haus).

Schmuck verkaufen und den Käufer dann hinterrücks ermorden, um auf diese Weise Schmuck und Geld behalten zu können, klingt nach einem rein materialistisch motivierten Geschäftsmodell. Nicht so beim Goldschmied Cardillac, der doch genau das tut. Aber er mordet eben nicht aus Geldgier, sondern schlicht, weil er nicht ertragen kann, dass ‚sein’ Schmuck nicht mehr bei ihm ist – der Künstler wird zum Psycho-Serientäter, und eine Stadt sucht einen Mörder …

E.T.A. Hoffmann hat mit seiner Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ den Stoff für diesen Krimi geliefert, den Paul Hindemith in den 1920er Jahren, zur Zeit von ‚Bauhaus‘ und ‚neuer Sachlichkeit‘, vertont hat.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Den Worten müssen jetzt Taten folgen“

21. Januar 2020

Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ fordert Initiative des Landes zur zeitnahen Lösung des Altschuldenproblems mit Bund und betroffenen Kommunen

Wann setzt Ministerpräsident Armin Laschet seine Zusage um und legt zeitnah mit dem Bund konkrete Vorschläge zur Lösung des kommunalen Altschuldenproblems gemeinsam mit den betroffenen Kommunen vor? Diese Frage stellen sich zu Jahresanfang die Verwaltungschefs und Kämmerer von bundesweit 70 Mitgliedskommunen mit neun Millionen Einwohnern, darunter auch die Stadt Hagen, im Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“.

Dazu die Bündnissprecher: „Wir setzen darauf, dass Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit den meisten betroffenen Städten, Gemeinden und Kreisen vorangeht und das Angebot von Bundesfinanzminister Olaf Scholz annimmt, den für Kommunalfinanzen gesetzlich zuständigen Ländern mit Bundesmitteln beizustehen und die Hälfte der Liquiditätskredite in Höhe von derzeit 42 Milliarden Euro zu übernehmen. Die von den Gesetzgebern beim Aufbau unseres Sozialstaates weitgehend unverschuldet zur Aufnahme von Liquiditätskrediten getriebenen Kommunen werden sich selbstverständlich nach Kräften beteiligen.“

Das Aktionsbündnis wendet sich mit seinem dringenden Appell direkt an Ministerpräsident Laschet, weil er dem Aktionsbündnis vor einem Jahr schriftlich die Beteiligung des Landes am Abbau der Kommunalschulden zugesagt hat. Dazu die Bündnissprecher: „Wir zweifeln nicht, dass der Ministerpräsident Wort hält. Jetzt müssen den Worten Taten folgen.“

Bildungsnetzwerke im Quartier stärken am Beispiel der Roma-Sprachmittler

21. Januar 2020

Donnerstag, 23.01.2020 von 17:30 Uhr – 19:30 Uhr, Villa Post

Bildung ist ein Schlüssel zur Integration – dies gilt gleichermaßen für Zugewanderte wie für die Aufnahmegesellschaft: Wer kommt und warum? Welche Rechte haben Zugewanderte, welche Perspektiven?

Am Beispiel der Migrantinnen und Migranten aus den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien soll diesen Fragen nachgegangen werden. Die Veranstalter wollen darstellen, wie erste und entscheidende Grundvoraussetzungen geschaffen werden, Bildungschancen für Zugewanderte zu eröffnen.

Eine Veranstaltung von Uni50plus, Moderation: Dr. Rolf Willaredt und Hans-Dieter Schumacher. Entgeltfrei.


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