Emst unterm Hakenkreuz

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Hagener Schüler stellen Opfer- und Täterbiographien vor

Der ehemalige Emster Wasserturm während der NS-Zeit. Der 1911 erbaute Turm stand an exponierter Stelle an der Straße Annaberghöhe direkt an dem zum Volmetal abfallenden Steilhang und war eine gut sichtbare Landmarke. Auch das Hakenkreuz auf der Fotografie zeigt in Richtung Tal und konnte so seine Wirkung entfalten. Bildquelle: Veranstaltungsplakat.

Am 27.2.2020 um 17:00 Uhr präsentieren im Heinrich-König-Haus, Oberer Altloher Weg 14, HA-Emst, Schüler des Rahel-Varnhagen-Kollegs die Broschüre Tatort Emst. Sie haben Informationen über die Ereignisse in dem Stadtteil zwischen 1933 und 1945 aus Geschichtsbüchern und Archivmaterial gesammelt und Zeitzeugen befragt. So entstand ein spannender historischer Rundgang.

Stationen sind u.a. der von den Nazis umgenutzte Hohenhof, das Heinrich-König-Haus, die Häuser des NS-Oberbürgermeisters Vetter und des Bürgermeisters Steinhoff, das Gefangenenlager beim Restaurant „Schöne“ und die Praxis eines verfolgten jüdischen Arztes an der Straße „Stirnband.“ Und wer weiß noch, dass Alex Best und Eduard Dunker, das erste bzw. letzte Opfer der Diktatur in Hagen, auf Emst ermordet wurden?

Projektpartner sind u.a. der Hagener Geschichtsverein, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Heilig-Geist-Gemeinde. Der Eintritt ist kostenlos.

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