Presse trommelt für die GroKo

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Hagener SPD dämmert überwiegend vor sich hin

Sage mir, wer dich lobt,
und ich sage dir, worin deine Fehler bestehen.

(Wladimir Iljitsch Uljanow)

Heute schlägt für die SPD die Stunde der Wahrheit. GroKo oder NoGroKo? Die heimische Presse lief sich vor dem Sonderparteitag auf den letzten Drücker noch mal warm.

Die noch verbliebenen Sozialdemokraten in der SPD dürfte es nachdenklich stimmen, wenn ausgerechnet die Westfalenpost ihr Herz für diese Partei entdeckt. Martin Korte, leitender Redakteur für Politik des konservativen Blattes, ging sogar soweit, sich mit dem Genossen-Du einzuschmeicheln: „Ja, liebe Sozialdemokraten, was passiert eigentlich mit Eurer stolzen Partei, sollte die Regierungsbildung an Eurer Zustimmung scheitern?“

Und er drückt auf die Tränendrüse: „Bei Neuwahlen würdet Ihr wohl noch schlechter abschneiden als im September. Die AfD würde zulegen. Wollt Ihr das wirklich?“ Dazu nennt der Kommentator „Argumente“, die längst widerlegt sind, z.B. ein „festgeschriebenes Rentenniveau“, das nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung über den im Sondierungspapier beschriebenen Zeitraum sowieso auf der Höhe bleiben wird, wie es jetzt als „Erfolg“ von der SPD-Spitze dargestellt wird.

Die Hagener SPD-Führung hielt das Thema offenbar für irrelevant. Von einer breiten Diskussion innerhalb der Partei ist nichts bekannt. Die Hagener Delegierten auf dem Parteitag sind Juso-Chef Dennis Schrötter (Ortsverein Haspe-Süd) und seine Stellvertreterin Anna Knipps. Schrötter „möchte sein Votum letztlich auch vom Debattenverlauf abhängig machen“, schreibt die WPWR.

Laut Presse hat sich der Ortsverein Haspe-Nord, der gewissermaßen ein Gegenstück zum Ortsverein Haspe-Süd (Schrötter, Thieser, Schisanowski et cetera pp.) darstellt, allerdings einstimmig gegen die GroKo ausgesprochen, der größte Hagener Ortsverein Hohenlimburg sieht es ähnlich und zitiert die Parteilegende Willy Brandt:

Auch die Jusos Hagen-Nord sind gegen eine Große Koalition: „Mit dem Sondierungspapier gibt es keinen zukunftsgestaltenden Politikwechsel. Die SPD will gemeinsam mit der CSU, die vor kurzem noch einen Rechtspopulisten auf ihrer Klausurtagung hofiert hat, den Familiennachzug weiter einschränken und eine Obergrenze implementieren. Damit treiben wir zehntausende Menschen an den Rand der Verzweiflung und verhindern erfolgreiche Integration.

Folgerichtig wäre ein Ausschluss von Koalitionsverhandlungen und ein Nein zur GroKo. Eine Minderheitsregierung wäre zum jetzigen Zeitpunkt die ehrlichste Lösung. Das gibt der SPD die Möglichkeit ihr Profil zu schärfen und unsere Demokratie zu stärken.“

4 Antworten to “Presse trommelt für die GroKo”

  1. Harald Helmut Wenk (@drhwenk) Says:

    die sozialdemokraten haben sich als ausserordentliche verräter erwiesen, zweite pro arbeitgeber cdu, die schon 2 große koalitionen einer LINKE-GRÜNE-SPD koalition vorgezogen.

    ohne die vetrauebsseligkeit in die spd wärren dire extremen abbauten der lohnarbeite und statsaufgsaben, bildungsauftrag inkluisve mit firschung und entwicklung, kaum machbar gewesen.

    jerzt, wo siagr wierder – nach der cdu/csu7fdp koalition, nicht mal mehr due rechnerische möglichkeit besteht zu einer spd-LINKE-GRÜNE koalition, gejt ein droh – erpressungspiel über die medeinbühne, wie dies änderung dre mehtrhet irgrebdwte offoiziell gemacht rdrn soll, opbwohl eigentlich ein „weiter so“ der vor bundestagswahlregierung möglich wäre.

    die scgäden an menschen, gesellschaft und umwelt sind eerschreckend beträchtlich (doppelbedeutung).

  2. Allan Qutermain Says:

    Hurra, weitere 4 Jahre Postengeschachere sind der SPD als Anhängsel der Raute sicher.

    Die Christlichen haben doch schon zu verstehen gegeben, Nachverhandlungen gibt es nicht.

    Oder ist das Fakt wie der Hl. Martin vor der Wahl verkündet hatte,
    „Genug ist genug. Mit uns gibt es keine Wiederholung.“

    Ebenso warte ich jetzt „Auf Fresse“, von Frau Nahles.

    Auch das man das Rentenniveau von 48 Prozent den Sozen zu verdanken habe. Da fängt das Münchhausen Syndrom schon an.

    Die 48 Prozent sind der guten Einnahmeseite zu verdanken.
    Wie die Höhe der Rente im Alter stimmt, kann man in den Niederlanden oder Österreich sehen.
    Und die haben nicht Milliarden Euro in Riester oder Ruerrop versenkt.

    Für dumme Sozen, auf den Nachdenkseiten wird das für Begriffstutzige Personen erklärt.
    Ach ich vergass, der Macher ist ja ein Verstoßener von Euch.

    Und jetzt hat die SPD im Bundestag die Geister die sie Rief.
    Wer ist denn dann wohl die größte Opositionspartei?

    Ich gebe dieser Regierung keine 4 Jahre. Top die Wette gilt.

    Aber Ihr schafft das.

    Und die Raute ist dann Bundeskanzlerin von der Insel mit 2 Bergen.
    Lucas wird dann Aussenminister, Jim Knopf wird Verkehrsminister
    und König Alfons muss Emma als Lokomotivführer bedienen.
    Weil Jobcenter gibt es dort noch nicht.
    Aber das kann noch werden.
    Onkel Basta macht dort bestimmt Mal Zwischenstop auf den Flug Hannover, Russland und Nordkorea.

  3. Hansimäuschen Says:

    Die Linken fehlen halt an allen Ecken und Enden, ne ? Doch hätte es selbst mit den Grünen ( s. o. ) nicht gereicht. Macht mal auf Minderheitsregierung., mehr ist jetzt nicht drin. Aber Quatsch, da sei die SPD – Basis vor. Oder ?

  4. Allan Qutermain Says:

    Der Jungspund der Jusos trommelt doch gerade um Neumitglieder.

    10 Euro sollte dem Bürger die Ablehnung wert sein.

    5 Euro ist der Mindest-Mitgliedsbeitrag pro Monat.
    Auf Antrag noch weniger.

    Interessant ist der Mitgliedsbeitrag der SPD von Abgeordneten des Deutschen Bundestages.
    Mit 250 Euro Monatsbeitrag ist man dabei.
    Das kommt mir sehr wenig vor, wenn man bedenkt,
    was die nach Hause schleppen.😣
    Auch an so manchen Nebenerwerb ist man nur über das Parteibuch gekommen. Und nicht weil die Müller, Schmidt oder Meier heissen.

    Vorraussetzung sind 2 Monate Mitgliedschaft zur Abstimmung.
    (Monate, nicht Jahre wie bei Haus & Grund oder den
    Mietervereinen.😥)

    Dann darf man bei der Mitglieder-Abstimmung mit spielen.

    Und was ist das Fazit, jetzt kommt jeder dahinter,

    wie Clans ganze Ortsvereine übernehmen können und konnten.

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