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Letzte Vorstellungen des „Zigeuner-Boxer“

26. Juni 2017

Am 28. Juni (19.30 Uhr) sowie am 29. Juni (12 Uhr) besteht die letzte Chance, die Aufführung des so eindrucksvollen Monologs „Zigeuner-Boxer“ von Rike Reiniger im Lutz zu besuchen.

Basierend auf der Biografie des sinto-deutschen Boxers Johann »Rukeli« Trollmann erzählt „Zigeuner-Boxer“ die Geschichte der Freundschaft zwischen Hans und Rukeli, die in frühen Jugendjahren in Hannover beginnt und mit dem gewaltsamen Tod Rukelis im KZ Wittenberge endet. In der berührenden Inszenierung von Rike Reiniger ist Andreas Kunz in der Rolle des Hans zu erleben (Foto: Theater).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Günter Wallraff kommt …

25. Juni 2017

… am Freitag, 15. Sep. 2017 um 20.00 Uhr in den Hasper Hammer

Der seit Jahrzehnten soziale Missstände in Deutschland aufdeckende Schriftsteller und Enthüllungsjournalist ist durch seine Bücher und Reportagen bekannt geworden, für die er sich stets der Methoden des investigativen Journalismus bediente. Günter Wallraff (Foto: Christoph Hardt) kommt in den hammer. Er liest, spricht und diskutiert mit den Besuchern.

Man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss täuschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden.
Günter Wallraff: Vorwort zu Ganz unten, 1985

Wallraff wurde durch seine Recherchemethoden, bei denen er sich meist mit anderer Identität in das unmittelbare Kernumfeld des Reportage-Ziels einschleuste, international bekannt. So entstanden Dokumentationen, die aufgrund von persönlichem Erleben soziale Missstände anprangerten und versuchten, neue Einblicke in die Funktionsweise der Gesellschaft zu vermitteln.

Die auf diese Weise betroffenen Personen oder Firmen kritisierten, dass Wallraff ihr Persönlichkeitsrecht oder Betriebsgeheimnisse verletzt habe, und versuchten die Veröffentlichung seiner Rechercheergebnisse oftmals juristisch zu unterbinden. Die Gerichte, die darüber zu urteilen hatten, stuften Wallraffs Vorgehen als legal ein und begründeten ihre Urteilsfindung mit der Pressefreiheit sowie dem Interesse der Allgemeinheit an Bereichen, die die öffentliche Meinungsbildung betreffen.

Schon jetzt Karten sichern: Eintritt: 18,- € / 15,- € erm.
Vorverkauf siehe: Hasper Hammer

„Fünf-Uhr-Tee“ – zum letzten Mal

25. Juni 2017

Eine legendäre, einmal im Monat angebotene Sonderveranstaltung, die zahlreiche Persönlichkeiten aus der Theater- und Orchesterwelt und darüber hinaus im Gespräch porträtiert hat, findet nach 19 Jahren nun zum letzten Mal statt: Das unvergleichliche und immer wieder überaus amüsante Duo, die ehemalige Gesangssolistin am Theater Hagen Edeltraud Kwiatkowski und der Marketingleiter Jürgen Pottebaum, laden final zum Fünf-Uhr-Tee am 29. Juni um 17 Uhr ein.

Damit alle bisherigen wie natürlich auch neue Besucher dabei sein können, wird diese außergewöhnliche Teestunde vom Theatercafé in das Große Haus verlegt. Welche Gäste die beliebten Moderatoren begrüßen, wird noch nicht verraten. Aber eins ist sicher: Auf dem Gäste-Sofa wird es eng werden…

Der Eintritt ist frei. Kostenlose Zählkarten sind an der Theaterkasse erhältlich.

Jobcenter Hagen handelt willkürlich

24. Juni 2017

Sozialgericht verhängt gegen Jobcenter Verschuldenskosten

Behörde lege es regelmäßig darauf an, nur zu leisten, wenn sie von dem Gericht dazu verpflichtet werde – „in einer Vielzahl derartiger Fälle“

Verweigert ein Jobcenter EU-Ausländern, die wegen eines Minijobs als Arbeitnehmer anzusehen sind, aufstockendes Arbeitslosengeld II, ohne hierfür eine Stütze im Gesetz oder in der Rechtsprechung zu finden, kann das Sozialgericht der Behörde bereits im Eilverfahren wegen missbräuchlicher Rechtsverteidigung Verschuldenskosten auferlegen.

Dies ergibt sich aus dem Beschluss des Sozialgerichts Dortmund vom 13.06.2017 (Az.: S 19 AS 2057/17 ER). Das Jobcenter Hagen hatte einer seit 2014 in Deutschland lebenden rumänischen Familie mit vier Kindern Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld verweigert, obwohl der Familienvater angab, Arbeitnehmer mit einer Tätigkeit als Paketsortierer in einem DPD-Depot zu sein.

Nachdem das Sozialgericht anhand der vorgelegten Unterlagen und im Rahmen eines Erörterungstermins die Angaben des Antragsstellers überprüft und das Jobcenter wegen der geringen Anforderungen an die Arbeitnehmereigenschaft auf den offensichtlich bestehenden Leistungsanspruch der Familie wiederholt hingewiesen hatte, erfolgte gleichwohl keine behördliche Abhilfe.

Das Gericht erließ daraufhin eine einstweilige Anordnung gegenüber dem Jobcenter zur vorläufigen Zahlung von Grundsicherungsleistungen. Zugleich erlegte es dem Jobcenter – wie auch in vorangegangenen Verfahren – gemäß § 192 des Sozialgerichtsgesetzes Verschuldenskosten von 500,- Euro auf.

Das Verhalten der Behörde erwecke den Eindruck, dass sie es in einer Vielzahl derartiger Fälle regelmäßig darauf anlege, nur zu leisten, wenn sie von dem Gericht dazu verpflichtet werde. Das Jobcenter Hagen behindere damit die Gewährung effektiven sozialgerichtlichen Rechtsschutzes.

Aktion Breitband für Tiefendorf: Breitbandausbau jetzt!

24. Juni 2017

Gegen ein geteiltes Berchum und ein weiterhin unversorgtes Tiefendorf

Nach Jahren der Unwilligkeit in Sachen Breitbandausbau hat die Stadtverwaltung Hagen im Februar 2017 endlich Fördergelder für den Breitbandausbau beim Bund beantragt.

Nach vorliegenden Informationen könnte der Bewilligungsbescheid bereits im  Juni-Juli erteilt werden. Also alles gut, sollte man meinen – aber vielleicht auch wieder nicht, wenn man in Berchum / Tiefendorf wohnt.

Der Bescheid ist in Hagen noch gar nicht angekommen, da geistert auch schon eine Prioritätenliste, die über die Zeitpunkte des Ausbaus bestimmen soll durch die Medien. Zwar hat man jetzt demnächst die Gelder, aber jetzt wohl nicht genug Ressourcen für den Ausbau.

Ob so eine Prioritätenliste nach den Förderrichtlinien rechtlich überhaupt zulässig ist, nach welchen Kriterien sie aufgestellt werden soll, wer, was, wie entscheidet wo und wann zuerst ausgebaut wird – bis jetzt wieder alles völlig im Nebel.

Nun hat die Telekom ja zugesagt einen Teil von Berchum selbst auszubauen. Laut deren aktueller Werbung sogar schon bis März 2018. Dabei handelt es sich aber nur um den Bereich Dorfplatz / Dreischengarten / Neubaugebiet Vorbrink.

Der Rest von Berchum bleibt dann auch weiterhin rote Zone, genau wie Tiefendorf, also Ausbau weiterhin nur mit Fördergeldern.  Man steuert  hier jetzt also voll auf eine Drei-Klassengesellschaft zu, die die viel  haben werden, die die nur etwas haben und die auch weiterhin noch immer nichts haben.

Nicht nur, dass man als Hauseigentümer langsames oder gar kein Internet hat, nein, der Wert der Immobilie verliert weiter enorm, wenn jetzt wohlmöglich schon wieder nicht sofort ausgebaut wird.

Es muss endlich Schluss sein, dass wieder zuerst nur die Gebiete ausgebaut werden, die bereits heute schon eine Grundversorgung haben und wo man zum Teil nur auf hohem Niveau klagt, weil man nicht mehr als 19,99 € für einen 50 Mbit/s Internetanschluss mit möglichst noch 4 Handykarten im Monat zahlen will.

Es darf nicht vergessen werden, dass es für Unterberchum, Berchum und Tiefendorf bereits länger schon ausreichend Fördergelder der Landesregierung NRW gab, die von der Hagener Verwaltung dann aber nicht abgerufen wurden. Hier haben die Bewohner  schon einmal verzichten müssen. Doch damit ist jetzt Schluß, jetzt sind endlich die schlecht und unversorgten Gebiete an der Reihe.

Die SPD-Fraktion Hohenlimburg wird deshalb in der kommenden Bezirksversammlung am 28.06.2017 (16:00 Uhr im Rathaus Hlbg) den Antrag stellen, die Hohenlimburger Gebiete, die derzeit nur zwischen 0 bis 2000 kBit/s versorgt sind, auf Platz 1 dieser Prioritätenliste zu setzen.

Hagener Straßenbahn weist bestes Ergebnis seit 27 Jahren aus

24. Juni 2017

Die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-Gesellschaft konnte ihr gutes Ergebnis gegenüber dem Vorjahr noch einmal verbessern. Das Unternehmen, zu dem unter anderem die Hagener Straßenbahn sowie Hagenbad gehören, weist für das Jahr 2016 ein Defizit von 14,6 Millionen Euro aus.

Zwar liegt der Fehlbetrag damit in den Büchern höher als 2015. Allerdings hat das mit der Auflösung stiller Reserven im Vorjahr zu tun. „Bei all dem ist zu berücksichtigen, dass auch 2016 keine Dividende des Energieversorgers Enervie geflossen ist“, so Geschäftsführer Christoph Köther. Damit fehlen der HVG 7,2 Millionen Euro. Das Minus falle um 4,5 Millionen Euro geringer aus als geplant. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Kein Bus fährt kostendeckend. Wird der Fahrplan zusammengestrichen, verringert sich also automatisch das Defizit.

Grundsatzbeschluss für „Wegebahn“ und neues Eingangsgebäude im LWL-Freilichtmuseum Hagen

24. Juni 2017

Die geplante „Wegebahn“ im LWL-Freilichtmuseum Hagen hat die nächste Hürde genommen: Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat den Grundsatzbeschluss zur Wegebahn und zum neuen Eingangsbebäude am Mittwoch (21.6.) in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) befürwortet. Der LWL-Landschaftsausschuss entscheidet am 14. Juli abschließend über den Grundsatzbeschluss des rund vier Millionen Euro teuren Projektes.

Mit der „Wegebahn“, die aus einer Zugmaschine mit Anhängern besteht, will der LWL den Besuchern in seinem 42 Hektar großen Freilichtmuseum in Hagen die langen Wege erleichtern. Damit die Besucher die „Wegebahn“ direkt ab dem Parkplatz nutzen können, soll das Eingangsgebäude mit Ticketverkauf, Shop und Toilettenanlagen hierhin verlegt werden.

„Vom Parkplatz bis zum Handwerkerdorf im oberen Museumsbereich müssen die Besucher 2,5 Kilometer zu Fuß zurücklegen. Dabei müssen sie 80 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 15 Prozent zurücklegen. Das wollen wir vor allem Menschen mit Behinderung, älteren Museumsbesuchern und Familien mit Kinder- oder Bollerwagen nicht zumuten“, so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Künftig können die Besucher am Parkplatz in die Bahn einsteigen, die sie bis zur Bäckerei im oberen Museumsbereich bringt. Insgesamt sind fünf Haltestellen vorgesehen, zum Beispiel an der Gastronomie „Museumsterrassen“. Einer der Anhänger soll so umgebaut werden, dass Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen leicht transportiert werden können.

Der Vorschlag sieht vor, dass eine Zugmaschine auf Treckerbasis entweder mit Diesel- oder Elektro-Antrieb mit drei geschlossenen Anhängern weitgehend auf dem bestehenden Wirtschaftsweg fährt. „Die Trennung von den Besucherwegen ist am sichersten, außerdem bringt diese Trassenführung die geringsten Eingriffe in die Landschaft mit sich“, erklärte Rüschoff-Parzinger.

Den Baubeschluss will der LWL im Dezember fassen. Daran schließen sich Genehmigungsphase, Ausschreibung und Vergabe an. Die Trasse soll im Sommer 2019 fertig werden, das Eingangsgebäude folgt Ende 2019, so dass die Wegebahn zum Start in die Saison 2020 rollen könnte.

„Stärkungspakt vollständig aus Landesmitteln finanzieren“

23. Juni 2017

Städtetag NRW zum Koalitionsvertrag

Die Städte in Nordrhein-Westfalen stehen als Partner des Landes bereit, um die Zukunftsfähigkeit von NRW zu sichern. Deshalb begrüßt der Städtetag Nordrhein-Westfalen, dass sich die künftigen Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag zu einer Partnerschaft mit den Kommunen bekennen und einen institutionalisierten Austausch durch ein Konsultationsverfahren beginnen wollen. Die Städte wollen die Koalition daran messen, wie und mit welchen Ergebnissen sie einen partnerschaftlichen Umgang in der Praxis verwirklicht.

Das machten der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Städtetages NRW, Oberbürgermeister Pit Clausen aus Bielefeld, und Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann aus Hamm, nach einer Vorstandssitzung des kommunalen Spitzenverbandes in Düsseldorf deutlich. Es werde entscheidend sein, wie eine Reihe von Absichtserklärungen ausgestaltet werden.

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen teilt die Einschätzung im Koalitionsvertrag über eine „deutliche Überlastung der Kommunen“. Prosperierende und strukturschwache Städte im Land driften zunehmend auseinander und der in den Städten aufgelaufene Investitionsstau ist eine ernsthafte Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Deshalb ist es gut, dass das Land die finanziellen Rahmenbedingungen für die Kommunen verbessern sowie das strukturelle Altschuldenproblem vieler NRW-Städte angehen will.

Der Vorsitzende des Städtetages Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Pit Clausen aus Bielefeld, sagte: „Es ist ein wichtiges Signal, dass die neue Landesregierung struktur- und finanzschwachen Städten weiterhin helfen und den Stärkungspakt Stadtfinanzen fortführen und weiterentwickeln will. Leider fehlen bislang Festlegungen, den Stärkungspakt künftig ausschließlich aus Landesmitteln zu finanzieren. Durch die geplante Abschaffung des Kommunal-Solis müssen zwar in Zukunft 91 Millionen Euro pro Jahr nicht mehr von finanzstarken Kommunen für den Stärkungspakt aufgebracht werden. Den weitaus größeren Anteil von aktuell 183 Millionen Euro finanzieren aber alle anderen Kommunen mit – über Abzüge im Gemeindefinanzierungsgesetz. Das wird mit keiner Silbe im Koalitionsvertrag erwähnt. Wir fordern seit langem, dass der Stärkungspakt komplett aus Landesmitteln finanziert wird.“

„Architektur schafft Lebensqualität!“

23. Juni 2017

Tag der Architektur am 24./25. Juni 2017

Am kommenden Wochenende (24. und 25. Juni) findet in Nordrhein-Westfalen der „Tag der Architektur“ statt. Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ sind in NRW dann 326 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks für Besucher geöffnet. In 140 Städten und Gemeinden unseres Landes sind Interessierte eingeladen, sich von Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern neue oder modernisierte Bauwerke vorstellen zu lassen.

Unter dem bundesweiten Motto „Architektur schafft Lebensqualität!“ soll der Tag der Architektur 2017 auch in Nordrhein-Westfalen wieder das größte Architekturfestival des Jahres werden. Bis zu 40.000 Besucherinnen und Besucher machten sich in den vergangenen Jahren jeweils an dem letzten Juni-Wochenende auf den Weg, um aktuelle Architektur hautnah zu erleben und sich über Trends beim Bauen und Wohnen zu informieren. „Architektur beeinflusst unser Leben und unsere Lebensqualität jeden Tag“, erläutert Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW. „Am Tag der Architektur stellen Architekten und Stadtplaner ihre Ideen und Konzepte am gebauten Beispiel vor und laden Bür-gerinnen und Bürger zum Gespräch ein.“

Hagen ist in diesem Jahr mit nur noch drei Objekten vertreten (Bitte die unterschiedlichen Öffnungszeiten beachten):

Konferenzraum mit Loungebereich Fa. A. ZWICK GmbH, Bandstahlstr. 30, 58093 Hagen-Halden, So. 25.06.17, 14:00-17:00 Uhr

Neubau KiTa Franzstraße, Franzstraße 81, 58091 Hagen-Oberhagen, Sa. 24.06.17, 11:00-13:00 Uhr

Umgestaltung Abschiedsraum Eduard-Müller-Krematorium, Am Berghang 30, 58093 Hagen-Delstern, Sa. 24.06.17, 12:00-16:00 Uhr

Hier können neben dem Abschiedsraum auch die historische Andachtshalle sowie die Einäscherungsanlage besichtigt werden. Um 14.30 Uhr wird es zusätzlich eine fachkundige Führung des Krematoriumsverwalters geben.

Neben Vertretern der Friedhofsverwaltung des WBH werden die Architekten Jutta Heinze und Giacomo Riggio vom Architekturbüro Heinze aus Duisburg Interessierten gerne Rede und Antwort stehen.

Weitere Informationen: Tag der Architektur 2017

Geschichten aus dem Wiener Wald

22. Juni 2017

Oper in drei Akten von HK Gruber, Libretto von Michael Sturminger nach dem gleichnamigen Stück von Ödön von Horváth

Premiere: Samstag, 24. JunI 2017, 19.30 Uhr, Theater Hagen
Weitere Termine: 30.6., 5.7., 7.7., 12.7., 15.7., jeweils 19.30 Uhr

Kenneth Mattice, Kristine Larissa Funkhauser. Foto: Klaus Lefebvre.

Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit
Ödön von Horváth

Der Zauberkönig, Inhaber einer Puppenklinik, will seine Tochter Marianne mit dem biederen Fleischhauer Oskar verheiraten. Kurz vor der Verlobung trifft Marianne auf den charmanten Alfred, den Verflossenen der reifen Trafikantin Valerie. Er erscheint ihr wie ein Fingerzeig raus aus der engen Kleinbürgerwelt in eine glücklichere Zukunft. Doch die Umstände, sie sind nicht so: Alfred fühlt sich von Marianne eingeschränkt, das Zusammenleben der beiden gestaltet sich ärmlich in jeder Hinsicht, und zudem ist das gemeinsame Kind ein weiterer Hemmschuh. Der Kleine wird bei Alfreds Großmutter und seiner Mutter in der Wachau »ausgelagert«, Alfred sucht wieder Anschluss an seine Vergangenheit, und Marianne bleibt nichts anderes übrig, als im halbseidenen Milieu ihr Geld zu verdienen. Die Katastrophe ist somit vorprogrammiert.

Ödön von Horváth schrieb mit dem 1931 am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführten Volksstück, dem er das Motto »Nichts gibt so sehr das Gefühl der Unendlichkeit als wie die Dummheit« voranstellte, ein bitterböses Schauspiel über Selbstbetrug und Lebenslüge: Das Ausgesprochene ist eben nicht als bare Münze zu nehmen, sondern als Maske dessen, was nicht gesagt werden kann oder darf.

Der 1943 geborene österreichische Komponist HK Gruber verfasste kongenial die gleichnamige Oper, die sich dem Text Horváths verpflichtet fühlt und die 2014 bei den Bregenzer Festspielen erfolgreich uraufgeführt wurde. Nach einer Präsentation an der Komischen Oper in Berlin 2016 zeigt das Theater Hagen nun als Erstaufführung in NRW die dritte Inszenierung dieses »ständigen Balanceaktes zwischen dem angeblich Schönen und dem porträtierten Elend« (Gruber).

Intendant Norbert Hilchenbach, der sich im Laufe seines 45-jährigen Berufslebens mehrfach mit den Geschichten auf der Bühne auseinandergesetzt hat, erarbeitete diese Oper als seine letzte Inszenierung an diesem Haus und beendet damit seine zehnjährige Intendanz am Hagener Theater. Mit der Umsetzung und Präsentation dieses Werkes verabschieden sich ebenfalls der Generalmusikdirektor Florian Ludwig sowie der Ausstattungsleiter Jan Bammes (Bühne). Die Kostüme kreierte Yvonne Forster.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett, Martin Blasius, Andrew Finden, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Maria Klier, Björn Christian Kuhn, Kenneth Mattice, Joslyn Rechter, Richard van Gemert, Jeannette Wernecke, Philipp Werner, Kejia Xiong, Rainer Zaun; Chor des theaterhagen, philharmonisches orchesterhagen.

Hinweis: Vor der ersten und letzten Vorstellung (24.6. und 15.7.) findet jeweils um 18 Uhr im Theatercafé ein von Dramaturgin Dr. Maria Hilchenbach geführtes Gespräch mit dem Komponisten HK Gruber statt, in welchem man diese facettenreiche Persönlichkeit näher kennen lernen kann. Der Eintritt dazu ist frei. Um 19 Uhr wird dann die Werk-Einführung „Kurz und Gut“ angeboten.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

VHS mit Schwerpunkt-Thema „Heimat“

22. Juni 2017

Neues Programm ab sofort erhältlich

Die Volkshochschule Hagen hat ihr Programmangebot für das Studienjahr 2017/2018 unter das zentrale Thema „Heimat“ gestellt. Mit dem vielfältigen Angebot von über 900 Kursen möchte die VHS dazu beitragen, dass alt eingesessene wie neue Hagener Bürgerinnen und Bürger sich in ihrer Heimatstadt wohlfühlen und mit deren Geschichte und Geschichten vertraut werden.

Zur Eröffnung des Semesters lädt die VHS am 14. September dieses Jahres um 19 Uhr zu einer Lesung mit dem Hohenlimburger Jörn Klare ein, der in seinem Buch „Nach Hause gehen“ sehr persönlich und ganz wörtlich den Fragen nachgeht: „Was genau ist Heimat? Was bedeutet sie? Und warum ist sie wichtig?“ Von seiner Berliner Haustür aus wanderte er an den Ort seiner Kindheit und Jugend in Hohenlimburg. Ein Weg über gut 600 Kilometer, erst durch Ostdeutschland, das ihm immer noch fremd ist, dann durch Westdeutschland, das ihm oft nicht mehr vertraut ist.

Der Studienbereich Politik und Gesellschaft bietet wieder eine Vielzahl von Erkundungen unserer Stadt. In der Rubrik „Hagen und Region“ wird es wegen der starken Nachfrage noch einmal deutlich mehr Rundgänge und Führungen in den Sommerferien geben. Fortgesetzt wird auch die Reihe „Hagen <w>örtlich“ in Kooperation mit der Stadtbücherei mit Vorträgen zur Geschichte der Varta, zu Straßenumbenennungen in der NS-Zeit und zu geologischen Schätzen in Hagen.

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Kein Anschluss unter dieser Nummer

21. Juni 2017

Politik reagiert nur noch auf „Genehmes“

Seit einiger Zeit tourt die SPD-Fraktion im Hagener Rat durch die Lande. Wobei – schon der Begriff „Fraktion“ erscheint reichlich überdimensioniert, wenn – wie jüngst bei Aids-Hilfe und „Frauen helfen Frauen“ – von 19 Mitgliedern nur 4 anwesend sind.

Diese Minimalbesetzung ist vielleicht auch damit zu erklären, dass ein aktueller Diskussionsbedarf an ganz anderen Stellen zu finden ist. Also nicht gerade dort, wo sich der Fraktionsvorstand eines solidarischen Beifalls sicher sein kann.

So versucht die Bürgerinitiative Gegenwind, die einen verbindlichen Mindestabstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung fordert, aber genauso deutlich „Atomkraft… nein danke!“ sagt, einen Termin mit der SPD-Fraktion zu bekommen. Bisher erfolglos, „ein neuerlicher Terminvorschlag seitens der SPD ist leider bisher nicht gemacht worden.“

Ähnlich erging es der Initiative gegen die Einrichtung eines Maßregelvollzugs im Hagener Stadtwald: „Wir hatten dazu mit Ihrem Fraktionsgeschäftsführer einen Termin am 19.6.17 ab 17:00 Uhr vereinbart, der kurzfristig abgesagt wurde. Den alternativ angebotenen Termin am selben Tag um 14:30 Uhr, leider nur mit dem Fraktionsvorstand, können wir so kurzfristig nicht wahrnehmen.“

Diese umsichgreifende Mentalität, sich nur noch mit Beifallspendern zu umgeben, ist beileibe kein ausschließliches SPD-Spezifikum. Praktisch alle Parteien, gerade in Hagen, haben sich vom politischen Diskurs abgemeldet und beschäftigen sich hauptsächlich mit Personal- und Pfründeangelegenheiten.

Die Hagener Grünen haben es geschafft, sowohl ihren ehemaligen Kreissprecher kaltzustellen als auch die Spitzenkandidatin der letzen Kommunalwahlen aus der Fraktion auszuschließen. Die heimische SPD hat – ohne öffentliche Begründung – ihren Fraktionsvorsitzenden abgesägt und einen unliebsamen Ortsverein aufgelöst. Die örtliche Gliederung der Linkspartei ist, nachdem die materielle Versorgung der führenden Familie gesichert war, als politisches Subjekt inhaltsleer von der Bildfläche verschwunden. Und die traditionell autoritär strukturierte CDU musste sich (mangels eigenen vorzeigbaren Personals) eine Bundestagskandidatin vom Landesverband aufdrücken lassen.

Inhaltliche Debatten haben die Parteien weitgehend aufgegeben. Das beschreibt auch – wie es der Zufall so will – in der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung in einem Gastbeitrag Journalist (und SPD-Mitglied) Heiner Müller-Ermann (leider nicht im Netz):

„In den Parteien ist es für ein normales Mitglied schlicht und einfach langweilig geworden. Inhaltliche Auseinandersetzungen an der Basis finden kaum mehr statt. Wo sind die Kreisverbände, die mit ihren Abgeordneten streng diskutieren, über deren Abstimmungsverhalten in der Energiepolitik oder bei Privatisierungen? Gar die Parteitage. Sie werden heute durchgestylt und mediengerecht aufbereitet, das Zusammentreffen der Grünen am vergangenen Wochenende war nur ein Zeugnis davon. Unbequeme Anträge verschwinden in Sammelpaketen und Antragsbüchern, und am wichtigsten erscheint, dass der Applaus für den Vorsitzenden nach Minuten gezählt werden kann.

Aber es ging auch mal anders. Selbst zu Zeiten der sogenannten Macher Helmut Schmidt und Herbert Wehner dauerten Parteitage eine Woche, in hitzigen Debatten wurden politische Entwürfe geschmiedet. (…) Undenkbar, dass grundlegende Dinge wie Hedgefonds, Leiharbeit oder Bankenrettung lediglich von einer Handvoll Parteioberen entschieden worden wären.“

Um diese Themen geht es zwar in der Hagener Kommunalpolitk nicht vorrangig, aber sich nur gemeinsam mit den Kumpanen aus dem Pressehaus bei einschlägigen hochprozentigen Festivitäten ablichten zu lassen, ist angesichts der Probleme dieser Stadt doch etwas wenig.

Jugend auf die Bühne!

21. Juni 2017

28. Schul- und Jugendtheatertage 26. und 27. Juni 2017

Zum 28. Mal heißt es: Jugend auf die Bühne! am Theater Hagen. Am Montag, 26. Juni (Beginn: 12.45 Uhr im Lutz) und Dienstag, 27. Juni (Beginn: 14.45 Uhr im Opus) werden alle Bühnen des Hauses für Theatergruppen aus Hagen und Umgebung geöffnet. Mehr als 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenenalter haben die Chance genutzt und werden ihre Stücke vorführen.

In Schulprojektgruppen und Theatergruppen haben sich die jungen Leute mehrere Monate intensiv damit beschäftigt ein Stück auszuwählen oder zu entwickeln, vorzubereiten und schließlich bühnenreif zu proben. Herausgekommen sind dabei sowohl Theaterstücke, die auf Vorlagen basieren, als auch Eigenproduktionen. Auch in diesem Jahr werden sich die begeisterten Nachwuchsschauspieler dem Wettkampf und dem Urteil einer siebenköpfigen Jury stellen, und es wird eine Preisverleihung nach der letzten Vorstellung im Großen Haus (Beginn ca. 21 Uhr) geben.

Mit dabei sind: Erwin Hegemann Schule Hagen/Theater AG („Heldinnen und Helden der Märchenwelt“,26.6., 12.45 Uhr, Lutz); Jugendkunstschule Unna/Wortspieler („Tagebuch einer Leiche“, 26.6., 14.00 Uhr, Großes Haus); Albrecht-Dürer-Gymnasium Hagen/Theater AG 6-8 („Die unendliche Geschichte“, 26.6., 15.15 Uhr, Opus); Jugendkunstschule Unna/ScheinWerfer („Jack!“, 26.6., 17.00 Uhr, Großes Haus); Städtisches Gymnasium an der Hönne Menden („Das Camp“, 26.6., 18.45 Uhr, Opus); Jugendkunstschule Unna/Linkshändler („Distracted“, 27.6., 14.45 Uhr, Opus); Offene Ganztagsschule Kipper Hagen („Die Buchstaben-Piraten“, 27.6., 16.00 Uhr, Lutz); Rudolf Steiner Schule Hagen („Der wilde Westen, wie er wirklich war“, 27.6., 18.30 Uhr, Großes Haus); M.A.T. Theater aus der Fabrik Menden/Junges M.A.T. („Augenblick, verweile doch!“, 27.6., 18.30 Uhr, Opus); AWO Jugendcafé Real Hagen („Bis nichts mehr bleibt“, 27.6., 19.00 Uhr, Lutz).

Die Zuschauer können wählen, ob sie ein Tagesticket für 8 € bzw. ermäßigt 5 € oder Einzeltickets für 3 € bzw. ermäßigt 2 € erwerben wollen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Der Baum und der Hirsch“

21. Juni 2017

Eine Veranstaltung mit den FDP-Politikern Gerhart Baum, Bundesminister a.D., und Dr. Burkhard Hirsch, Vizepräsident des Deutschen Bundestages a.D.

FernUni-Vortragsreihe „Lüdenscheider Gespräche“
22.06.2017 um 18:00 Uhr
Kulturhaus Lüdenscheid, Freiherr-vom-Stein-Str. 9, 58511 Lüdenscheid

Kaum zu glauben aber wahr: Diese beiden Herren gehörten mal zum Mainstream der schon lange zur reinen Lobbytruppe verkommenen FDP: Gerhart Baum und Burkhard Hirsch sind seit sechzig Jahren politische Weggefährten. Seit Jahrzehnten sind sie Vorkämpfer für Bürger- und Freiheitsrechte in Deutschland und gelten als „liberales Gewissen“ der Republik.

Vehement und erfolgreich streiten sie gegen Vorratsdatenspeicherung, Lauschangriffe oder Online-Durchsuchungen, aber auch für eine humane Asylpolitik und die universelle Geltung der Menschenrechte. So erreichten Gerhart Baum und Burkhard Hirsch zusammen mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Jahr 2004, dass wesentliche Teile des Gesetzes zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (Großer Lauschangriff) als Verstoß gegen die Menschenwürde und deshalb als verfassungswidrig eingestuft wurden. Mit einer weiteren Verfassungsbeschwerde, erneut gemeinsam mit Burkhard Hirsch, griff Baum 2005/06 erfolgreich das Luftsicherheitsgesetz an.

Dr. Burkhard Hirsch (* 29. Mai 1930 in Magdeburg), Rechtsanwalt und seit 1949 Mitglied der FDP, war von 1975 bis 1980 Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 1972 bis 1975 und von 1980 bis 1998 war er Mitglied sowie von 1994 bis 1998 zugleich Vizepräsident des Deutschen Bundestages.

Gerhart Baum (* 28. Oktober 1932 in Dresden), Rechtsanwalt, seit 1954 Mitglied der FDP, 1966 bis1998 in den Führungsgremien der Partei vertreten, von 1982 bis 1991 Stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender und Mitglied des Deutschen Bundestages von 1972 bis1994, war von 1978 bis 1982 Bundesminister des Innern.

Wie in ihrer 2016 erschienenen Veröffentlichung „Der Baum und der Hirsch. Deutschland von seiner liberalen Seite“ berichten beide Politiker an diesem Abend über die wichtigsten Wegmarken ihrer privaten und politischen Biographie vor dem Hintergrund der wechselvollen bundesdeutschen Geschichte mehrerer Jahrzehnte. Zum Ende der Veranstaltung wird es wie gewohnt Gelegenheit geben, Fragen aus dem Publikum zu stellen.

Gras aus der Apotheke

21. Juni 2017

Donnerstag, 22.06.2017 um 18:00 Uhr, Sparkassen-Karree

Lange Zeit waren Hanfprodukte in Deutschland vor allem als illegale Drogen und Rauschmittel bekannt. Neuerdings können zu Risiken und Nebenwirkungen von Cannabis aber auch Ihr Arzt und Apotheker beraten, denn in den letzten Monaten sind teilweise schon seit der Antike bekannte medizinische Einsatzgebiete auch in der modernen Medizin angekommen, und so gibt es inzwischen tatsächlich „Gras aus der Apotheke“ auf Rezept.

Für wen, wann und wie das möglich ist – und was trotz der jüngsten Veränderungen gleichgeblieben ist – dazu wird Sie Dr. Christian Fehske, Fachapotheker für Arzneimittelinformation und Leiter der internationalen Rathaus-Apotheke auf den neusten Stand bringen.

Der Eintritt ist frei

Hagen Aktiv fordert mehr Parker-Kontrollen auf der Hestert

20. Juni 2017

Bei Freibad-Wetter oder Heimspiel-Tagen der Fortuna-Kicker ist der Parkdruck auf der Hestert enorm. Hagen Aktiv setzt auf verschärfte Kontrollen. (…)

Quelle: wp.de

Strafanzeige gegen das Fürstenhaus

20. Juni 2017

Ein Rotmilan-Nest wurde auf der Schälker Heide zerstört. Deshalb hat Dieter Ackermann Strafanzeige gegen das Füstenhaus gestellt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Immer wieder Ärger mit der Hohenlimburger Aristokratie.

Pack die Badehose ein!

20. Juni 2017

„Nachtcafé“ am Freitag, 23. Juni 2017, 22.30 Uhr im Theater Hagen

Endlich Sommer! Als Einstimmung auf den Urlaub ist zu raten: »Pack die Badehose ein!« Und nichts wie an den Strand! Mit einem Augenzwinkern blicken Maria Klier und Tillmann Schnieders (Foto: Theater), am Klavier begleitet von Andreas Vogelsberger, in der Nachtcafé-Veranstaltung am 23. Juni (22.30 Uhr, Theater Hagen, Theatercafé) auf hundert Jahre Badekultur.

Seit sich die Gesellschaft im kühlen Nass tummelt, wurden die Sitten immer freizügiger und der Stoff, der die Haut bedeckt, immer weniger. Freute sich der Betrachter in den 20er Jahren schon über die Waden, die beim badenden »Fräul´n Helen« zu sehen waren, empörte man sich in den 50er Jahren über einen »Itsy-Bitsy Teenie Weenie (Honolulu Strand-Bikini)«. In den 80ern schließlich erregten die Damen, die »Oben ohne« gingen, die Gemüter… Baden blieb ein höchst erotisches Vergnügen, das nach Abkühlung in den Fluten verlangte!

Der Eintritt ist wie immer frei, die Theatergastronomie ist geöffnet.

Hochbunker in der Tuchmacherstraße kommt unter den Hammer

20. Juni 2017

Der Hochbunker an der Ecke Tuchmacher-/Dödterstraße kommt unter den Hammer. Das Mindestgebot für das ungewöhnliche Objekt liegt bei 69 000 Euro. (…)

Quelle: wp.de

Ex-Hauptgeschäftsführer der SIHK Enwaldt ist verstorben

19. Juni 2017

Runar Enwaldt, langjähriger Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer, ist am vergangenen Freitag verstorben. Der 84-Jährige leitete die Kammer von 1972 bis 1996. (…)

Quelle: wp.de

Die Deutschland-Reisen von Le Corbusier

19. Juni 2017

Vortrag im Kunstquartier

Le Corbusier war einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts, dessen Ideen noch bis heute diskutiert werden. Seit 2016 gehören 17 seiner Bauten zum Unesco-Welterbe. Die Henry van de Velde-Gesellschaft und der Karl-Ernst-Osthaus-Bund veranstalten einen Vortrag über den berühmten Künstler-Architekten.

Le Corbusier reiste im Mai 1911, noch am Beginn seiner Laufbahn, auch nach Hagen, um dort Karl Ernst Osthaus zu treffen und die damals revolutionären Bauten von Peter Behrens und Henry van de Velde zu besichtigen. Während seines Besuchs im Hohenhof von Henry van de Velde begegnete ihm auch der niederländische Architekt J.L.M. Lauweriks, dessen Siedlung damals gerade ebenfalls in Hagen gebaut wurde.

Für den Vortrag am Dienstag, dem 20. Juni 2017, um 18.00 Uhr im Auditorium des Emil Schumacher Museums im Kunstquartier konnte Elise Koering (Paris/Straßburg) gewonnen werden.

Die Architekturhistorikerin am L.A.C.T.H. (Laboratoire Conception Territoire Histoire) in Lille stellt ihre aktuelle Forschung vor und spricht über den Einfluss u.a. des Hagener Impulses auf den jungen Le Corbusier unter dem Titel: DIE DEUTSCHLAND-REISEN VON CHARLES-EDOUARD JEANNERET – Der Einfluss des deutschen Kunstgewerbes auf das künstlerische und theoretische Werk Le Corbusiers der 1910er- und 1920er-Jahre.

Mit ihrer Studie des doppelten Einflusses von Frankreich und Deutschland auf Werk und Denken des frühen Le Corbusiers erforscht Elise Koering den bisher wenig untersuchten Werkkomplex der Innenausstattung und die bei ihm bisher kaum beachteten 1910er-Schaffensjahre. Dabei tritt augenscheinlich zu Tage, dass das deutsche Kunstgewerbe einen entscheidenden und anhaltenden Einfluss auf das künstlerische Schaffen des jungen Jeannerets bzw. des späteren Le Corbusiers der 1920er-Jahre hatte. Der Austausch mit dem Gründer des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe, Karl Ernst Osthaus, spielte dabei eine wichtige Rolle.

Der Eintritt ist frei.

Wehringhausen querbeet

19. Juni 2017

11. Tag der offenen Hinterhöfe in Hagen-Wehringhausen

Am Sonntag, 25.6.2017 von 11 – 19 Uhr ist es wieder soweit: Zum 11. „Tag der offenen Hinterhöfe in Hagen-Wehringhausen“ können erneut alle Wehringhauser und interessierte Gäste hinter die Türen blicken und liebevoll gestaltete Höfe in Wehringhausen entdecken, Nachbarschaft erleben und sich an künstlerischen Darbietungen sowie am kulinarischen Angebot erfreuen.

Weitere Infos hier auf der Webseite des Projekts.

Radwege-Planung stockt noch

19. Juni 2017

Es wäre sicherlich verfrüht, von einem Fehlstart zu sprechen. Gleichwohl hätte sich so mancher Hohenlimburger Kommunalpolitiker gewünscht, dass die Mitarbeiter des federführenden Dortmunder Büros zum Start der Planungen des Hagener Radverkehrskonzeptes etwas kräftiger in die Pedalen getreten hätten. Denn ein wesentlicher Bestandteil dieses Konzeptes ist der Lückenschluss des Radweges zwischen Letmathe und der Hohenlimburger Innenstadt. Diesen erhofft sich die Hohenlimburger Bezirksvertretung seit vielen Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Wann wird die Ergebniskonferenz stattfinden?

19. Juni 2017

Anfang des Jahres 2018 möchte der Netzbetreiber Amprion beim Regierungspräsidenten in Arnsberg die Unterlagen zur Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für die 380-kV-Höchstspannungsleitung durch Hohenlimburg einreichen. Diese enthalten dann die Trassenführung. Im Klartext: Sollen die Höchstspannungsleitungen nach Meinung von Amprion durch die Bestandstrasse Elsey oder über die Alternativtrasse Reh-Nord führen?

Nach Einschätzung der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin, Karin Nigbur-Martini (Hagen Aktiv), eilt die Zeit. „Weil nur eine einzige Planungsvariante eingereicht werden kann, muss bis zu diesem Zeitpunkt die Prüfung der Variante Hagen-Reh als Alternativ-Trasse abgeschlossen sein. Anderenfalls wird Amprion diese Trassenführung mangels Rechtssicherheit nicht zur Planfeststellung einreichen“, so Nigbur-Martini.

Deshalb fordert sie eine straffe Planung. Aus diesem Grund möchte sie von der Verwaltung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung wissen, ob die weitere Zeitplanung mit Amprion abgestimmt worden ist. Stehen inzwischen die Beratungstermine mit den Naturschutzverbänden fest? Ist danach eine Zwischenergebnis-Konferenz geplant? Ist es geplant, die Bürger darüber zu unterrichten? Wann wird die Ergebniskonferenz zur Trassenführung stattfinden? (…)

Quelle: wp.de

Ermittlungen gegen Timo Schisanowski

17. Juni 2017

Veruntreuungen in Altenhagener SPD ziehen weitere Kreise

Im Zusammenhang mit den Unterschlagungen von Parteigeldern im SPD-Ortsverein Altenhagen wird auch gegen den Vorsitzenden des Partei-Unterbezirks Hagen, Timo Schisanowski, und den ehemaligen Partei-Geschäftsführer Robin Baranski ermittelt. Das ergibt sich aus Informationen, die DOPPELWACHOLDER.DE vorliegen.

Demnach wird den beiden vorgeworfen, es unterlassen zu haben, die „veruntreuten Gelder bei den Eheleuten geltend zu machen“. Gemeint sind der ehemalige Vorsitzende des Altenhagener Ortsvereins, Muamer Andelija, und seine Ehefrau Elmedina, die seinerzeit als Kassiererin wirkte.

Andelija hatte nach eigenen Angaben 1.600 Euro aus der Parteikasse für private Zwecke abgezweigt, die Staatsanwaltschaft beziffert die Summe nach den DW vorliegenden Unterlagen auf „mindestens 2.000 Euro“. Der entnommene Betrag soll inzwischen zurückgezahlt worden sein. Ratsmitglied Andelija wurde aus der SPD ausgeschlossen und hat damit auch die Mitgliedschaft in der Fraktion verloren, blieb aber fraktionsloses Mitglied des Stadtparlaments.

Die Hagener SPD-Spitze hatte sich darauf berufen, nicht zuständig zu sein und die Verantwortung für entsprechende Prüfungen dem Landesverband der Partei zugeschoben. Das sehen die Ermittlungsbehörden offensichtlich anders.

Das Hagener Monopolblatt WPWR hat die Ermittlungen gegen Schisanowski und Baranski bisher mit keinem Wort erwähnt und sich sogar bemüßigt gefühlt, den Namen des Hauptverantwortlichen Andelija nachträglich aus einem mehr als ein Jahr alten Artikel zu entfernen. Redakteur Martin Weiske, der normalerweise selbst bei unsinnigen Vorwürfen schnellstens mit der Feder zur Hand ist, spielte den Unterschlagungsfall flott herunter und schob den Ball in die Reihen derer, die sich um Aufklärung bemühten: „Die Parteiordnungsvorstöße aus Altenhagen wirken – vom Griff eines Ratsherrn in die Parteikasse mal abgesehen – eher querulatorisch als aufklärerisch.“

Auch die Schiedskommision der Hagener Parteigliederung, die über einen Antrag der Altenhagener Genossen zu befinden hatte, Timo Schisanowski solle für fünf Jahre alle Funktionen ruhen lassen, stellte sich quer. Sie machte „keinen Hehl daraus, dass sie es für ein Unding halte, den Hagener Obergenossen in die Nähe einer Straftat zu rücken. Dies grenze – ohne entsprechende Beweise vorlegen zu können – schon an Verleumdung“, berichtete die Presse.

Die Staatsanwaltschaft sieht die Dinge anscheinend anders als der Verbund aus Hagener SPD-Spitze und Pressehaus weder als „querulatorisch“ noch als „Verleumdung“ an; sonst hätte sie wohl kaum Ermittlungen aufgenommen.

Wie werden die Absichtserklärungen umgesetzt?

17. Juni 2017

Erste Reaktion des Städtetages NRW zum Koalitionsvertrag

Zum am Freitag vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und FDP erklären der Vorsitzende des Städtetages Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Pit Clausen aus Bielefeld, und der stellvertretende Vorsitzende, Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann aus Hamm, in einer ersten Reaktion:

„Die Städte in Nordrhein-Westfalen stehen als Partner des Landes bereit, um die Zukunftsfähigkeit von Nordrhein-Westfalen zu sichern. Deshalb begrüßen wir, dass die neue Koalition eine Partnerschaft zwischen Land und Kommunen pflegen will. Die Städte werden die künftige Landesregierung daran messen, wie sie diesen Grundsatz in der Praxis verwirklicht.

Eine lebendige kommunale Selbstverwaltung in Nordrhein-Westfalen setzt voraus, dass allen Kommunen ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Prosperierende und strukturschwache Städte driften zunehmend auseinander. Der in den Städten aufgelaufene Investitionsstau stellt inzwischen eine ernsthafte Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens dar.

Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass die finanziellen Rahmenbedingungen für die Kommunen verbessert werden sollen und der Koalitionsvertrag die schwierige Finanzlage der Kommunen in NRW anerkennt.

Natürlich kommt es beim Thema Kommunalfinanzen, aber auch in anderen Bereichen sehr auf die Details des Koalitionsvertrages an, die der Städtetag Nordrhein-Westfalen prüfen und aus Sicht der Städte bewerten wird. Außerdem wird entscheidend sein, wie eine Reihe von Absichtserklärungen im Regierungshandeln ausgestaltet und umgesetzt werden sollen.“

Weitere Maßnahmen erforderlich

17. Juni 2017

Luftreinhalteplan: Bezirksregierung drängt auf verschärfte Überwachung

Trotz deutlicher Verbesserungen bei der Belastung durch Stickstoffdioxid und Feinstaub werden in Hagen immer noch Grenzwerte überschritten. Deshalb wird der seit 2008 gültige Luftreinhalteplan (LRP Hagen 2008) um zusätzliche Maßnahmen ergänzt.

Die Maßnahmen des LRP Hagen 2008 haben dazu geführt, dass der NO2-Grenzwert am Belastungsschwerpunkt Enneper Straße seit dem Jahr 2012 und am Belastungsschwerpunkt Wehringhauser Straße seit dem Jahr 2014 eingehalten wird.

An den Belastungsschwerpunkten Graf-von-Galen-Ring und Märkischer Ring konnten  durch die Maßnahmen des LRP Hagen 2008  deutliche Belastungsabsenkungen, aber noch keine NO2-Grenzwerteinhaltung, erreicht werden. Dies wurde durch die Stickstoffdioxid-Messungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ermittelt. Daher wird der Luftreinhalteplan mit zusätzlichen Maßnahmen fortgeschrieben.

Die aktualisierte Ursachenforschung hat bestätigt, dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung von lokalen Fahrzeugemissionen an den noch überschrittenen Belastungsschwerpunkten Graf-von-Galen-Ring und Märkischer Ring erforderlich sind.

Dies soll, flankiert von einer Reihe weiterer Maßnahmen, besonders durch den Bau der Bahnhofshinterfahrung, weiterer Verbesserungen im Bereich der Busflotte, die zeitliche Ausweitung des vorhandenen LKW-Fahrverbots und einer diesbezüglichen Erhöhung der Befolgungsrate durch gesteigerte Überwachung erreicht werden.

Route der Friedhofskultur soll in Hagen entstehen

17. Juni 2017

Die fünf großen kommunalen Friedhöfe in Hagen sollen mit einer „Route der Friedhofskultur“ weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Merkwürdigerweise fehlen mit Ausnahme des Delsterner Friedhofs die kulturhistorisch bedeutendsten Hagener Friedhöfe am Buschey und am Remberg. Auch das historische Kolumbarium auf dem Hasper Friedhof, entworfen vom damaligen Hasper Stadtarchitekten Günther Oberste-Berghaus, findet keine Erwähnung. Der Zeitung sind diese entscheidenden Lücken nicht aufgefallen. Warum auch, Esoterik-Klimbim mit direktem Draht ins Jenseits („Über Medium Kontakt zur verstorbenen Mutter aufgenommen„, Autor: Hubertus Heuel) hält die Redaktionsstube für die wichtigere Meldung.

Rauf aufs Fahrrad und mitgemacht

15. Juni 2017

Hagen nimmt wieder am „Stadtradeln“ teil

Rauf auf die Fahrräder, in die Pedalen treten und Kilometer machen. Aufgrund der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen beiden Jahren, beteiligt sich die Stadt Hagen vom 24. Juni bis 14. Juli wieder an der Klimaschutz-Kampagne „Stadtradeln“. Die Kampagne wird vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, bundesweit koordiniert.

Am Samstag, 24. Juni, findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz ab 11 Uhr der jährliche Hagener Umwelttag statt, bei dem auch der Startschuss zum „Stadtradeln“ fällt. Bei dieser Kampagne sollen bundesweit Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen beruflich wie privat drei Wochen am Stück in Teams um die Wette radeln und so für den Klimaschutz sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer Heimatkommune möglichst viele Radkilometer sammeln. In 2016 erradelten die Teilnehmer in Hagen circa 29.000 Kilometer und vermieden rund 4.100 Kilogramm Kohlendioxid.

Im Online-Radelkalender, einer internetbasierten Datenbank auf der Kampagnenwebsite, können sich die Teams und Radler registrieren und die geradelten Kilometer eintragen. Neben dem Online-Radelkalender können auch über eine App die Kilometer für das eigene Team gutgeschrieben werden. Mehr Infos dazu unter http://www.stadtradeln.de. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktive Kommunen und Kommunalparlamente sowie die fleißigsten Teams und Radler in den Kommunen selbst.

Die Auftaktveranstaltung zum „Stadtradeln“ startet gegen 12 Uhr mit Ankunft der Teilnehmer einer Sternfahrt und wird mit einem zusätzlichen Rahmenprogramm begleitet, wie beispielsweise einem Rikscha-Transport-Angebot, verschiedenen Bühnenauftritten und vielen weiteren Aktionen und Angeboten zum Thema Fahrrad.

Die Stadt Hagen ruft alle Kommunalpolitiker (das kann ja nur ironisch gemeint sein) sowie Bürgerinnen und Bürger auf, teilzunehmen und so ein deutliches Zeichen für mehr Radverkehr und für den Klimaschutz zu setzen.

Fragen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme beantworten vom Umweltamt der Stadt Hagen Michael Aust (Telefon 02331/207-2392, E-Mail michael.aust@stadt-hagen.de) oder Petra Leng (Telefon 02331/207-3161, E-Mail petra.leng@stadt-hagen.de).

Wälzholz-Gruppe übernimmt Theis Kaltwalzwerke

14. Juni 2017

Die Hagener Unternehmens-Gruppe erwirbt mit den Theis Kaltwalzwerken ein traditionsreiches Nachbarunternehmen. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. (…)

Die Theis-Werke haben gerade in den letzten zehn Jahren eine wechselvolle Geschichte hinter sich: In der zweiten Hälfte der 2000er-Jahre geriet Theis in finanzielle Schieflage; die holländische Van den Hombergh-Holding stieg 2012 in das Unternehmen ein und setzte einen radikalen Restrukturierungskurs durch. Zuletzt wurde sogar das Verwaltungsgebäude im Hagener Lennetal verkauft. (…)

Quelle: wp.de

Vom Kaufmanns- zum Finanzmarktkapitalismus

14. Juni 2017

Vortragsreihe „wissenschaftsgespräche“ der FernUni

21.06.2017 um 16:00 Uhr
Seminargebäude der FernUniversität, R. 1 – 3, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

In den „wissenschaftsgesprächen“ der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen geht es am 21. Juni um das Thema „Vom Kaufmanns- zum Finanzmarktkapitalismus. Zur Herausbildung eines Transformationsprozesses mithilfe der Kategorie ‚Organisation‘“. Referent ist Dr. Thomas Matys vom Lehrgebiet Soziologie II / Soziologische Gegenwartsdiagnosen (Prof. Dr. Uwe Vormbusch). Der Vortrag richtet sich in erster Linie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende der FernUniversität. Weitere Interessierte sind gerne willkommen.

Der Vortrag hat aktuelle Forschungen im Rahmen des Habilitationsprojektes von Dr. Thomas Matys zum Inhalt. Grundlage ist die gegenwartsdiagnostische Feststellung, dass die derzeitige Phase der kapitalistischen Gesellschaftsformation als „Finanzmarktkapitalismus“ bezeichnet werden muss und dieser sich deutlich von der vorherigen Form eines Kapitalismus, der – nicht selten familienzentriert – Vermögen, ehrbare Kaufmannstätigkeit und persönliche Haftungen beinhaltete, unterscheidet.

Im Zentrum des Befundes des Finanzmarktkapitalismus steht der empirisch auffällige Sachverhalt, dass eben jener Finanzmarkt eine weltweite strukturelle Dominanz erlangt hat, die ihrerseits nationalstaatliche oder sonstige Einflussgrößen auf Gesellschaft erodiert bzw. weit hinter sich lässt. Es ist wohl davon ausgehen, dass „das Regime des Finanzmarktkapitalismus“ (Vormbusch 2017) so gar nicht funktionieren würde, ohne die „massiven weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte, die zur Bildung gewaltiger privater Kapitalvermögen“ (ebd.) geführt haben.

Nach Matys‘ Erachten ist es daher notwendig, eine querliegende Variable als machtvolle Bedingungsinstanz für finanzmarktliche Prozesse freizulegen: Die Kategorie der Organisation. Es dürfte relativ leicht Einigkeit erzielt werden können darüber, dass bestimmte Organisationen im Zentrum eines Finanzmarktkapitalismus wirken, ohne die sich dieses empirische Feld wahrscheinlich so nicht zeigen würde, man denkt hier schnell etwa an Banken, aber nicht zuletzt auch an Rating-Agenturen.

Wie selbstverständlich nehmen wir diese Organisationen bzw. deren Handlungen wahr, als seien sie alternativlos. Doch gerade Selbstverständlichkeiten nachzuspüren, ist eine der ersten Aufgaben der Soziologie. Wie ist also etwas entstanden, was heute selbstverständlich erscheint? Das bedingt eine historische Perspektive, die danach fragt, worin die Bedeutung von Geschichtlichem für aktuelle Phänomene liegt.

Am Beispiel von Rating-Agenturen kann aufgezeigt werden, dass diese zu mächtigen Organisationen innerhalb des finanzmarktlichen Settings geworden sind, indem sie Finanzprodukte, Banken oder sogar ganze Staaten „bewerten“. Ihre historischen Vorläufer fanden die Rating-Agenturen in den sog. „mercentile agencies“ (Handelsagenturen) in den USA des 19. Jhds. Jene bereiteten den Weg dafür, dass Großhändler erstmals auf Maßzahlen zur kategorisierenden Organisationsbewertung ihrer Schuldner vertrauten.

Spätere erste Rating-Agenturen entwickelten daraus im Laufe der Zeit komplexe Beurteilungskriterien, die heute in besonderer Weise, neben den Praxen von Banken, zum Inventar eines organisationalen Zahlengebrauchs gehören. Als ein aufschlussreiches Dokument kann in diesem Kontext bspw. das „Poor´s Manual on Railroads“ von 1865 gelten.

„Sonnenklänge“ – Zehntes Kammerkonzert am Sonntag im Kunstquartier

14. Juni 2017

Passend zum Beginn der warmen Jahreszeit werden im zehnten Kammerkonzert am 18. Juni (11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier) »Sonnenklänge« von mehreren Komponisten zu hören sein.

Auf dem Programm stehen Werke von Wolfram Buchenberg (Trio für Violine, Harfe und Schlagzeug), Johann Sebastian Bach (Andante aus der Sonate für Violine solo BWV 1003), Werner Heider („In der Höhe“ für 12 Crotales), Marcel Tournier („Au Matin“ für Harfe solo), Paul Hindemith (Sonate für Viola op. 25, 4. Satz), Chick Corea („Children’s Songs“).

Die Musik wird dabei begleitet von Texten u.a. von Johann Wolfgang von Goethe und Ingeborg Bachmann, die sich mit der Sonne im wissenschaftlichen und metaphorischen Sinn beschäftigen. Iris Reeder hat diese zusammengestellt und wird sie rezitieren. Es spielen Katharina Eckert (Violine), Iris Reeder (Viola), Ute Blaumer (Harfe) und Heiko Schäfer (Schlagzeug).

Vor Beginn des Konzertes besteht wie gehabt die Möglichkeit, um 11 Uhr an einer, dieses Mal von Saskia Lipps gestalteten Kurzführung teilzunehmen (Treffpunkt: Foyer des Kunstquartiers). In dieser Kurzführung wird das Porträt Karl Ernst Osthaus der Malerin Ida Gerhardi thematisiert. Vor dem Gemälde wird unmittelbar nachvollziehbar, wie sich Gerhardi der Persönlichkeit Osthaus bildnerisch annähert.

Für die TeilnehmerInnen der Kurzführung sind Plätze für das Kammerkonzert reserviert.

Kombiticket (Führung und Konzert) 11,- / 7,- Euro; Konzertkarte 8,- / 4,- Euro

Karten an der Theaterkasse, unter 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hautnahes aus dem Wiener Wald

13. Juni 2017

Offene Probe und Werkstattgespräch

Probenfoto: Kristine Larissa Funkhauser, Norbert Hilchenbach. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzte Musiktheaterpremiere in dieser Spielzeit naht: „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von HK Gruber (Text von Michael Sturminger nach dem gleichnamigen Stück von Ödön von Horváth).

Im Vorfeld dazu findet eine Einführungsveranstaltung unter dem Titel „Theater Hautnah“ am 17. Juni 2017 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 10.45 im Theatercafé mit einer kurzen Einführung in diese Oper, sodann wird die Bühnenorchesterprobe im Großen Haus besucht, und anschließend geht es zum Werkstattgespräch wieder ins Theatercafé, in welchem das Produktionsteam mit dem Regisseur Norbert Hilchenbach, dem Bühnenbildner Jan Bammes, der Kostümbildnerin Yvonne Forster, dem musikalische Leiter GMD Florian Ludwig sowie der Dramaturgin Dr. Maria Hilchenbach Einblicke in dieses Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne geben wird.

Der Eintritt ist frei.

Buck Wolters – Artist & Composer in Residence

13. Juni 2017

Internationale Gitarrennacht – Klassik und Jazz im Emil Schumacher Museum

Donnerstag, 15.06.2017 von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Burkhard „Buck“ Wolters studierte Klassische Gitarre an der Hochschule für Musik Westfalen/Lippe sowie Jazzgitarre und Komposition an der Amsterdamer Hochschule der Künste. Seine Kompositionen werden von Kanada bis Neuseeland weltweit öffentlich aufgeführt und von renommierten Verlagen wie Mel Bay, Schott Music oder Acoustic-Music-Records vertrieben.

Nach Aalborg, Bern, Buenos Aires, Caracas, Luxemburg, München, Hamburg, Tijuana, Wien (u. a.) wird Buck Wolters regelmäßig zu internationalen Gitarrenfestivals eingeladen. Zahlreiche Rundfunk- und Studioaufnahmen sowie internationale Fachpublikationen ergänzen sein Schaffen. Der Münchner Produzent Klaus-Wolfgang Wildner sagt über ihn: „Kaum ein zweiter Gitarrist versteht es so wie Burkhard Wolters, sich in stilistischen Grenzbereichen frei und meisterhaft auszudrücken. Sein improvisatorisches und kompositorisches Können zeugt von der großartigen Persönlichkeit des Künstlers.“

Eintritt: VVK 15,- € , AK 18,- €
Karten: Buchhandlung am Rathaus, T 02331 – 3 26 89

Gewerkschaft übt Kritik an „Jobs auf Zeit“

13. Juni 2017

Jobs mit Verfallsdatum: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die hohe Zahl befristeter Arbeitsverhältnisse in Hagen kritisiert. Wenn rund 12 000 Beschäftigte in der Stadt – und damit 13,5 Prozent aller Arbeitnehmer – ohne Dauerperspektive arbeiteten, zeige dies eine Schieflage am Arbeitsmarkt, so die NGG Südwestfalen. Die Gewerkschaft bezieht sich hierbei auf Zahlen aus dem aktuellen Mikrozensus NRW. (…)

Quelle: wp.de

Wie läufts am Koepchenwerk?

12. Juni 2017

Wobei kann der Stiftung geholfen werden? Gedankenaustausch zwischen Mitgliedern und am Koepchenwerk Interessierten

Donnerstag, 22.06.2017, 20.00 Uhr, Begegnungsstätte Frühlingstr. in 58313 Herdecke

Bei der Jahreshauptversammlung 2016 Ende November wurden einige Änderungen beschlossen, die dann vom Amtsgericht genehmigt wurden.

Veränderungen im Vorstand:

Turnusmäßige Neuwahl wird gegen Jahresende sein. Aktuell im Vorstand: Regina Schrader (Erste Vorsitzende), Peter Altmaier (stellvertretender Vorsitzender) und Michael Kranz (Kassierer). Der Schriftführer Christopher Leon Korge hat aus beruflichen Gründen sein Amt abgegeben. Ihm folgt Cornelia Heckmann. Die Kassenprüfer wechseln alternierend, deshalb wurde Margarete Burkhardt entlastet. Ihr Nachfolger für die Jahre 2017 – 2018 ist Matthias Hartmann. Herr Willi Creutzenberg arbeitet nun im 2. Jahr als Kassenprüfer.

Es gab eine Änderung in der Satzung:

Als Nutznießer des Vereinsvermögens im Fall einer Auflösung des Vereins wurde die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur festgelegt mit der Auflage, dass die Summe für das Industriedenkmal KOEPCHENWERK verwendet wird.

Die Stiftung hat ihr eigenes Presseportal und berichtet über den Stand der Sanierung:

http://www.industriekultur-nrw.de/de_DE/aktuelles-uebersicht

http://www.industriedenkmal-stiftung.de/res/txt.php?id=3207&group=1&=de

Die Zusammenarbeit mit der neuen Eigentümerin ist aktuell gefragt auf zwei Gebieten:

Teilnahme am Zeitzeugenprojekt – Zeitzeugen suchen und benennen, damit dann im Interview ihre Erinnerungen oder die Erzählungen von Verwandten und ehemaligen Arbeitskollegen zur Auswertung in einem Gästeführer-Handbuch eingearbeitet werden können.

Wenn die Maschinenhalle so abgesichert ist, dass auswärtige Besucher hineinkönnen, werden später Gästeführer benötigt. Geben Sie Ihr Wissen weiter!

Weitere Infos: www.ag-koepchenwerk.de

Irritationen über Hagen-Konferenz bei OB und Unternehmerrat

11. Juni 2017

Es soll eine Hagen-Konferenz geben. Unklar ist bislang, wer sich in dieser Sache eigentlich engagiert. Und mit welcher Leidenschaft. (…)

Auf das Signal, das dem Unternehmerrat aus Düsseldorf mit nach Hagen gegeben wurde, habe die Stadtspitze bislang nicht reagiert. Hinzu kommt, dass die Kommunikation zwischen Stadtspitze und Unternehmerrat atmosphärisch gestört ist. Die Unternehmer fühlen sich in ihrem Engagement von OB Schulz nicht wertgeschätzt. Und die Stadtspitze empfindet die Vorstöße – zu denen auch öffentliche Kritik an der Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern gehörte – als destruktiv. Zudem zweifelt die Stadtführung an der Legitimation des Unternehmerrates. Vielmehr sei der Unternehmerverein ein legitimierter Ansprechpartner. Hierbei handelt es sich um ein als Verein organisiertes Gremium, das auch Gesellschafter der zur Stadt gehörenden Hagen-Agentur ist, die wiederum für Wirtschaftsförderung in Hagen zuständig ist. (…)

Oberbürgermeister und Verwaltung betrachten das Wirken des Unternehmerrates mit höchster Skepsis. (…) Man wisse nicht genau, wer sich hinter dem Konstrukt Unternehmerrat befinde und halte das bisherige Auftreten des Gremiums für fragwürdig.

Es sei als kontraproduktiv zu bewerten, wenn man sich – wie in einigen Fällen seitens des Sprechers des Unternehmerrates, Winfried Bahn, geschehen – zunächst öffentlich kritisch über Stadtverwaltung und Politik äußere, um danach zu verkünden, gemeinsam mit der Verwaltung in einen durchaus gewünschten kritischen Dialog treten zu wollen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Unternehmerrat – „Verwaltung in der Pflicht, zu liefern“

Es soll mehrere diskursive Gespräche zwischen Ihnen als Sprecher des Unternehmerrats Hagen und dem OB gegeben haben. Stimmt das?

Bahn: Es hat in der Tat mehrere Gespräche zwischen der Verwaltungsspitze und dem Unternehmerrat gegeben. Diese Gespräche als diskursiv zu bezeichnen, trifft den Kern der Sache nicht. Denn eine sachlich-inhaltliche Auseinandersetzung, z.B. mit dem Hinweis auf eine notwendige, übergeordnete strategische Gesamtausrichtung für die Stadt, hat leider nicht stattgefunden. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Diskussion über persönliche Befindlichkeiten. Man konnte außerdem den Eindruck gewinnen, dass das vielfach eingeforderte bürgerschaftliche Engagement von der Verwaltungsspitze der Stadt Hagen sehr gerne unter Kontrolle gehalten werden möchte. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Unabhängig davon, wie man zum Unternehmerrat steht, trifft die Kritik Bahns zu: Der politisch-administrative Apparat hat anscheinend eine an Panik grenzende Angst vor Initiativen, die nicht seiner Kontrolle unterliegen.

In der Antwort von Oberbürgermeister Erik O. Schulz auf eine Anfrage des „grünen“ Ratsmitglieds Rainer Preuß wird durchgehend der „sogenannte“ Unternehmer Rat Hagen erwähnt, der unübersehbar als Konkurrenz zum von der Stadt protegierten „Unternehmerverein“ betrachtet wird: „Eine Legitimation, im Sinne der Stadt und ihrer Bürger zu agieren, hat der sogenannte „Unternehmer Rat Hagen“ nach Auffassung der Verwaltung nicht.“ Der „Unternehmerverein“ aber wohl?

Im konkurrierenden „Unternehmerverein“ tummelt sich zu ziemlich alles, was mit dem politisch-administrativ-medialen Komplex verbandelt ist: Schon gegründet mit Hilfe der städtischen Mehrheitsbeteiligung „Hagen-Agentur“ finden sich dort u.a. Radio Hagen (Joint Venture von Funke-Medien und Stadt Hagen), Agentur Mark (städt. Gesellschaft), Möbelspedition Priller (CDU-Purps), Funke-Medien (WPWR, Stadtanzeiger, Radio Hagen), Hagen-Agentur (mehrheitlich städtisch), Kreishandwerkerschaft, Märkische Bank, Meier + Partner Architekten (SPD-Meier), Sparkasse (städt.), SIHK.

Der Unternehmerrat hat immerhin ein 126-seitiges Strategiepapier vorgelegt, das man durchaus kritisch betrachten kann. Aber damit ist die Schulz-Administration schon überfordert. Der präferierte Unternehmerverein begnügt sich hingegen mit einer bunten Mischung von „Events“.

Ei der Daus! Erstmals öffentliche Bürgersprechstunde

10. Juni 2017

Erstmals findet eine öffentliche Bürgersprechstunde zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Anregungen, Beschwerden, Bürgerdienste und Ordnungspartnerschaften (kurz Beschwerdeausschuss) am kommenden Mittwoch, 14. Juni, um 16 Uhr statt. Ohne Voranmeldung können Bürgerinnen und Bürger den Mitgliedern des Ausschusses ihre Anregungen, Ideen oder Beschwerden vorstellen.

Bislang konnten die Anregungen und Beschwerden dem Ausschuss, der viermal im Jahr tagt, nur schriftlich mitgeteilt werden. In seiner letzten Sitzung fasste der Ausschuss einstimmig den Beschluss, die Bürgersprechstunde zunächst für ein Jahr probeweise einzuführen.

Der Ausschuss findet im Sitzungsraum A.202 im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13, statt. Rückfragen können an die Geschäftsstelle des Ausschusses per E-Mail bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-2596 gerichtet werden. Die nächste Sitzung des Ausschusses findet am 13. September dieses Jahres statt.

Muschelsalat 2017

10. Juni 2017

Die Vorbereitungen für den Muschelsalat 2017 laufen auf Hochtouren. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher mit sieben Veranstaltungen ein abwechslungsreiches Programm – wie gewohnt: immer mittwochs, umsonst und draußen!

Die Eröffnungsveranstaltung wird präsentiert am 12. Juli im Stadtgarten, dann folgen drei Mittwochabende mit der Odyssee: Musik der Metropolen im Volkspark an der Konzertmuschel. Am 9. August ist der Muschelsalat auf dem Bleichplatz in Eilpe zu Gast, am 16. August im Ennepepark in Haspe und zur Abschlussveranstaltung am 23. August im Hameckepark in Boelerheide.

Hier gehts zum Programmheft

Windkraft-Projekte am Scheideweg

10. Juni 2017

Bürgerwind hat Gegenwind. Im wahrsten Sinne. Die Initiative, die auf den Höhen im Süden Windräder bauen möchte, muss eine große Hürde nehmen. (…)

Quelle: wp.de


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