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AfD will der Pelmke den Saft abdrehen

23. August 2017

Die Fraktion der AfD wird in der nächsten Sitzung des Hagener Stadtrats am 31. August den Antrag stellen, „sämtliche Förderleistungen der Stadt Hagen“ an das Kulturzentrum Pelmke einzustellen.

Die Einstellung solle „einstweilen“ erfolgen, „bis zur endgültigen Klärung der Mittelverwendung durch die Einrichtung“, so die Rechtspopulisten in einem Schreiben an Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

Die AfD begründet ihren Antrag mit der Vermutung, die Pelmke habe Gelder an die Antifa weitergeleitet. Sie bezieht sich dabei auf den Jahresbericht 2016 des Kulturzentrums, in dem ein Betrag in Höhe von 37.887,25 Euro ausgewiesen wird, der an Kooperationspartner weitergeleitet worden sei.

In der Liste der 22 Partner der Pelmke findet sich neben Theater, VHS, Terre des hommes und anderen auch die Antifa. Für die AfD ist „unklar (…), was sich dahinter verbirgt“, stellt sie aber in ihrem Antrag schon mal in einen Kontext mit Ereignissen während des G20-Treffens in Hamburg, für die die Eiche-Fraktion „linksradikale autonome Gruppen der Antifa“ verantwortlich macht.

Die Stadt Hagen müsse sicherstellen, „dass solche verfassungsfeindlichen Gruppierungen nicht durch öffentliche Steuergelder (…) gefördert werden“. Bis zur Klärung des Sachverhaltes seien sämtliche Förderungen einzustellen und eine verbindliche Erklärung der „kulturschaffenden Einrichtung“ einzuholen (Da darf sich die Pelmke aber glücklich schätzen, als „schaffende“ und nicht als „raffende“ Einrichtung eingeordnet worden zu sein).

Die Förderungsfähigkeit der Einrichtung sei in Frage zu stellen und sämtliche Förderungen einzustellen, sofern sich der Verdacht einer „mittelbaren politischen Unterstützung“ der Antifa erhärte.

Diese Formulierung stellt einen direkten Affront der Rechtspopulisten gegenüber dem Stadtparlament dar. Denn eine „mittelbare politische Unterstützung“ kann nur vom Rat ausgegangen sein, da der die Fördergelder für das Kulturzentrum beschlossen hat. Eine – so denn überhaupt geleistete – Zahlung an die Antifa als Kooperationspartner wäre dagegen eine „unmittelbare finanzielle Unterstützung“ seitens der Pelmke.

Hohenlimburger Bauverein sucht Käufer

23. August 2017

Der Hohenlimburger Bauverein wird sich vom Hotel / Restaurant „Der Bentheimer“ trennen und das denkmalgeschützte Gebäude auf dem 2700 Quadratmeter großen Grundstück mit 24 Garagen und einer angemessenen Zahl an Stellplätzen verkaufen. Noch in diesem Jahr.

Das sagten gestern die Geschäftsführer Marion Golling und Ulrich Schulze-Witteborg (Vorstandsvorsitzender). Der Beschluss über die Veräußerung der Immobilie sei jetzt im Aufsichtsrat gefallen. „Einstimmig“, wie Marion Golling betonte, um dann zu ergänzen. „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.“ (…)

Quelle: wp.de

Zahl der Elektroautos in Hagen lässt Luft nach oben

23. August 2017

111 Elektrofahrzeuge rollen derzeit auf Hagens Straßen. Damit hat die Zahl der Zweiräder, Autos und Lieferwagen mit Alternativ-Antrieb eine Anzahl erreicht, die die Initiative Ecodrive schon vor zweieinhalb Jahren als Zielmarke ausgegeben hat. Ecodrive hatte bereits 2014 die Version, bis Januar 2015 111 Elektrofahrzeuge in Hagen fahren zu lassen.

Maßgeblich dazu beigetragen hat der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH). Die Stadttochter hat und wird allein in diesem Monat elf neue Elektroautos anmelden. Nach und nach ist der WBH dabei, seine komplette Fahrzeugflotte, mit der die Mitarbeiter in der Stadt unterwegs sind, umzurüsten. (…)

Quelle: wp.de

Lügen mit Zahlen

22. August 2017

Thieser verbreitet mal wieder Unwahrheiten

Der Horizont des Hasper Bezirksvorstehers Dietmar Thieser stößt bekanntlich bei Kirmeseseln und Eversbusch an seine engen Grenzen. Besonders die Kultur ist ihm derartig ein Graus, dass er nicht davor zurückschreckt, Falschmeldungen zu verbreiten.

Zuletzt gestern. Da behauptete Thieser, der auch stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Hagener Stadtrat ist, es stünden „30 Mill. € netto jedes Jahr im städtischen Haushalt für die Kultureinrichtungen“ bereit. Dazu wählte er für sein Märchen ein entsprechendes Medium: Fakebook. Fakebook und Fake News – das passt ja auch irgendwie bestens zusammen.

In Wahrheit sind im städtischen Haushalt für das laufende Jahr nur 21,7 Millionen Euro eingeplant, die in Zukunft sogar unter 20 Mio. Euro fallen werden. Der Märchenonkel hat also einfach mal 38 Prozent aufgeschlagen, um seinen Gelüsten mehr Nachdruck zu verleihen.

Die entscheidenden Zahlen sind die in Zeile 17. Die Abbildungen können durch anklicken vergrößert werden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Thieser solchen Unsinn verbreitet. Schon im September 2013 durfte er seine Falschmeldungen in der heimischen Presse zum Besten geben, ohne dass diese seine Behauptungen korrigiert hätte. Auch damals schwafelte er von 30 Millionen, die Realität sah jedoch anders aus: im Ergebnis von 2012 waren es nur 20,7 Millionen.

 

Dazu ein Buchtipp:

Gerd Bosbach/Jens Jürgen Korff
Lügen mit Zahlen
Wie wir mit Statistiken manipuliert werden
Wilhelm Heyne Verlag, München 2011
ISBN 978-3-453-60248-9

Prof. Dr. Gerd Bosbach lehrt Statistik, Mathematik und Empirie an der FH Koblenz. Einblick in die amtliche Statistik und den Umgang der Politik mit diesen Daten erhielt er bei seiner mehrjährigen Tätigkeit im Statistischen Bundesamt.
Jens Jürgen Korff M.A. ist studierter Historiker und Politikwissenschaftler.

Initiativen kritisieren Windkraft-Auszeit der Stadt Hagen

22. August 2017

Die Hagener Politik will abwarten, bis die neue Landesregierung Abstände zu Windrädern festgelegt hat. Das stößt auf massive Kritik. (…)

Während Energie-Versorger Mark-E, der im Süden der Stadt mehrere neue Anlagen plant, offiziell zu diesem umstrittenen Moratorium schweigt, üben Initiativen, die sich für die Energiewende vor Ort stark machen, massive Kritik. Mit einem Bürgerantrag wollen „Energiewende Hagen“, „Ecodrive“, der Hagener Solarverein sowie die Bürgerenergie-Genossenschaft erreichen, dass die Politik ihren Entschluss zurücknimmt. (…)

Quelle: wp.de

Dazu der Kommentar von Jens Stubbe (WPWR):

Vorauseilender Gehorsam

Die Windkraft ist ein vermintes Feld. Darum geht es aber nicht. Hier hat der Rat in vorauseilendem Gehorsam einen Entschluss gefasst, der sich auf die Absichtserklärung der neuen Landesregierung stützt, die Abstände von Windrädern zur Wohnbebauung so drastisch zu erhöhen, dass zumindest in Hagen keine neuen Anlagen möglich sein dürften.

Gesetz sind die neuen Vorgaben noch lange nicht. Und weil auch Bundesrecht eine gewisse Rolle spielt und mit Klagen von Investoren zu rechnen ist, dürften Jahre vergehen, bis klar ist, ob CDU und FDP in NRW mit ihren Plänen durchkommen. (…)

Quelle: wp.de

Mit der VHS die Walddorf-Siedlung erkunden

22. August 2017

Zu einer Führung durch die Walddorf-Siedlung und das Riemerschmid-Haus (Foto: Osthaus-Museum) mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum im Rahmen des Urlaubskorbes am Donnerstag, 24. August, von 16 bis 17 Uhr ein. Die Teilnehmer treffen sich vor dem Haus in der Walddorfstraße 17.

Zum „Hagener Impuls“ gehören nicht nur der Hohenhof und andere großartige Villen, sondern auch die weniger bekannten Arbeiterwohnhäuser der Walddorf-Siedlung. Zwischen 1907 und 1911 baute der Architekt und Kunstgewerbler Richard Riemerschmid im Wasserlosen Tal eine Häuserzeile mit elf Häusern, die eigentlich als Teil einer großen Gesamtanlage für Arbeiterwohnungen geplant war.

Dr. Elisabeth May führt die Teilnehmer durch das Haus Nummer 17, gibt zahlreiche Hintergrundinformationen und erläutert die Ideen von Karl Ernst Osthaus und der Hagener Textilindustrie hinter dem Bauvorhaben.

Die Teilnahme kostet 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1108 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Hagener Architektenbrüder im Visier

21. August 2017

Gebäude der Gebrüder Ludwigs – Geführter Rundgang
Mittwoch, 23.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Haßleyer Straße 12, Foto Marco Siekmann, Hagen

Ab 1909 realisierten die Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Dabei setzten sie sich intensiv mit dem „Neuen Stil“, wie ihn Karl Ernst Osthaus zum Teil in Hagen etablieren konnte, auseinander.

Einflüsse des Jugendstils und der ästhetischen Erneuerungsversuche innerhalb der Reformbewegung nach 1900 sind bis heute im Hagener Stadtbild zu entdecken.

Die Anmeldung erfolgt bei der Volkshochschule Hagen unter Tel.: 207 3622. 6 € Teilnahmegebühr vor Ort zu entrichten! Treffpunkt ist Haßleyerstraße 14, 58093 Hagen.

Zum Abschluss des Muschelsalats 2017

21. August 2017

Zirkus-Theater-Show im Hameckepark
Mittwoch, 23.08.2017 um 20:00 Uhr

Circus unARTiq – Zirkus-Theater-Show

Diese Show erzählt die Abenteuer von zwei Märchenfiguren in ihrem Luftschloss mit artistischen Mitteln wie Jonglage in acht Metern Höhe sowie atemberaubenden Tricks am schwingenden Trapez und an der Strickleiter. Circus unARTiq sind Lisa Rinne und Andreas Bartl. Beide Artisten leben in Köln.

2012 bekamen sie die Silber-Medaille beim 33. Festival Mondial du Cirque de Demain in Paris. Weitere Auszeichnungen folgten, darunter Gold beim European Youth Circus Festival in Wiesbaden und der Silberne Elefant beim Festival in Moskau.

Ondadurto Teatro – Café Eurøpa

Café Eurøpa hat das große Vergnügen, sich über die Laster und Heuchelei in der Gesellschaft lustig zu machen, und zeichnet ein sarkastisches, groteskes Bild der heutigen Gesellschaft: Ondadurto Teatro erzählt die schockierende Geschichte eines kleinen Dorfes und seiner Bewohner und insbesondere die eines ganz besonderen Treffpunkts: Café Eurøpa.

Das kleine Dorf ist umgeben von Bergen, nicht zu weit vom Meer entfernt. Von diesem Aussichtspunkt aus kann man die zerklüftete Küste bewundern und den Duft des Salzwassers weit unten riechen. Hier führt eine Straße zu einem alten Café, im Herzen des Dorfes. Dort trifft man die Vorbereitungen für das Autorennen 1000 Miglia, das am meisten erwartete Ereignis im Dorf. Hier im Café treffen sich die Bewohner, leben mit strengen Bräuchen und Routinen. Ein Tag gleicht dem anderen. Doch eines Tages taucht eine junge Dame im Ort auf und Entwicklungen nehmen ihren Lauf. Die Geschichte von Café Eurøpa ist eine Allegorie auf die Gesellschaft.

Abriss im großen Stil

20. August 2017

In Hagen-Wehringhausen soll ganzer Wohnblock verschwinden

In Wehringhausen steht eine der größten Abrissaktionen aller Zeiten am Hagener Wohnungsmarkt bevor: Die Gemeinnützige Wohnstätten-Genossenschaft (GWG) mit Sitz in Haspe plant den gesamten Mehrfamilienhaus-Block im Karree Minerva-/Ewald-/Gustav-/Lange Straße abzureißen. 130 Wohneinheiten würden damit dem Erdboden gleichgemacht.

Angesichts eines Investitionsstaus von gut 20 Millionen Euro sieht Christoph Rehrmann, Geschäftsführender GWG-Vorstand, keine realistische Perspektive, den Komplex mit seiner zum Teil mehr als hundertjährigen Bausubstanz unweit der Bahnanlagen zu erhalten. Stattdessen sollen dort, so wurde bereits in ersten Gesprächen mit der Stadt diskutiert, ein Kindergarten sowie Flächen für Einzelhandel entstehen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Was selbst die Flächenbombardements im 2. Weltkrieg nicht geschafft haben, plant nun die GWG. Den Abrissplänen würde auch das älteste Haus im GWG-Bestand Lange Straße Ecke Gustavstraße zum Opfer fallen.

In anderen Städten gehören Stadtviertel mit Häusern aus der Gründerzeit zu den beliebtesten Wohngebieten, während die Phantasie Hagener Entscheider nur bis zur Abrissbirne reicht. So hält auch WPWR-Redakteur Martin Weiske den Plan, „dass in Wehringhausen ein gesamtes Straßenkarree planiert werden soll“, für „angemessen“. Der jüngst von seinen Hasper Kumpeln zum „Wacholderritter“ geschlagene Zeitungsmann bezeichnet es in seinem Kommentar als „verfehlt, noch architektur-romantische Argumente herbeizuzerren“. Das ist exakt die Denkweise jener Hagener Cliquen, die seit Jahren daraufhin arbeiten, Geschichte und Kultur durch „Brauchtum“ zu ersetzen. Nicht fehlen darf natürlich auch der Hinweis auf die „EU-Zuwanderer aus Osteuropa“, aber das entspricht ja der Linie des Blattes.

Wenn, wie in dem Bericht zu lesen, die GWG bereits seit Jahren dabei ist, den Block leerzuziehen und keine Erhaltungsinvestitionen mehr getätigt hat, ist der Flächenabriss wohl schon von langer Hand vorbereitet worden und man hat die Häuser bewusst über einen langen Zeitraum heruntergewirtschaftet. Die ebenfalls erwähnte Wohnungsmarktstudie, die den Abriss von 3.500 Wohnungen in den nächsten zehn Jahren empfiehlt, ist aber erst vor acht Monaten im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt worden.

Andere Hauseigentümer haben in dieser Zeit saniert und renoviert, da sie offenbar die Potentiale, die in diesem Stadtteil trotz vieler Probleme stecken, erkannt und in ihre Immobilien investiert haben. Zu besichtigen beispielsweise in der Moltkestraße.

Das Verhalten der GWG ist umso merkwürdiger, als dem 4-Personen-Vorstand der Genossenschaft doch Claus Rudel angehört. Der ist nicht nur SPD-Fraktionsvorsitzender im Hagener Stadtrat, sondern auch Vorsitzender des Wehringhauser Ortsvereins seiner Partei. Und: Rudel ist bei den letzten Kommunalwahlen 2014 direkt in den Rat gewählt worden. Und zwar im Wahlbezirk Wehringhausen-West, genau dort wo jetzt seine GWG ein ganzes Karree (mit vermutlich vielen Rudel-Wählern) dem Erdboden gleich machen will. Der Mann sollte sich schon mal warm anziehen.

Hagen: Pleite, hässlich, trotzdem geil?

19. August 2017

Ein offenes Stadtgespräch über den Umgang mit Ruinen und den Charme, sie zu füllen

Do 31.08.2017, 19:00 Uhr
Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, 58089 Hagen
Eintritt: frei

Hagen eine abgedroschene Stadt? Wie es um die Stadt steht und wohin es noch führt – eine offene Gesprächsrunde über verborgenen Reichtum.

Hagen – was soll das denn sein? Die Stadt in Westfalen hat ein Imageproblem. Sie gilt als abgedroschen, pleite, hässlich. Radwege? Kaum vorhanden. Abendleben? Ausbaubar. Und die Fernuniversität ist eine Chiffre der Stadt selbst. In Hagen studieren? Dann aber nur auf Distanz.

Dabei hat die Stadt am Rande des Ruhrgebiets („Das Tor zum Sauerland“) vieles, auf das sie stolz sein könnte: Waldflächen bis zum Abwinken, ein industrielles Erbe und mit Karl Ernst Osthaus eine historische Stadtpersönlichkeit, die als Kulturmäzen auch für die Arbeiterschaft Impulse gesetzt hat.

Plus: Die Stadt ist beliebt bei jungen Familien, die zu hunderten aus Bulgarien und Rumänien anreisen – allerdings eher, weil der heruntergekommene Wohnungsmarkt niedrige Mieten schafft.

Ist die Stadt ein Beispiel für urbane Hoffnungslosigkeit? Oder kann sie nicht gerade auch das Gegenteil sein – ein charmantes, postindustrielles Labor voller Möglichkeiten, in dem sich die Zukunftsfähigkeit deutscher Großstädte beweisen lässt? Denn es stimmt ja: Überall dort, wo sich Lücken auftun, kann auch Neues entstehen. Welche Perspektiven gibt es dabei für eine Stadt wie Hagen?

Am Runden Tisch möchte taz.meinland mit Ihnen und allen Interessierten in einer offenen Diskussion darüber sprechen, was die Zukunft den HagenerInnen bringen kann, was sie gestalten können und was Lokalpatriotismus und die Hagener Identität ausmacht. Ein offenes Stadtgespräch über den Umgang mit Ruinen und den Charme, sie zu füllen – mit einer Flasche Doppelwachholder, Eversbusch, Made in Hagen.

Neben allen Interessierten begrüßen wir dazu:

• Ihsan Alisan, Kulturmanager
• Jürgen Breuer, Kulturzentrum Pelmke
• Reinhard Goldbach, Jugendamtsleiter Stadt Hagen
• Werner Hahn, Schauspieler und ehemaliger Leiter des Kinder- und Jugendtheaters lutzhagen
• Eva Rapp-Frick, Karl-Ernst-Osthaus-Bund

Moderation: Martin Kaul, taz

Röspel tritt für Fraktionsvorsitz im Rat nicht wieder an

19. August 2017

Wolfgang Röspel, langjähriger Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, will sich zum Jahresende aus der ersten Reihe der Politik zurückziehen und den Chefposten für einen Generationswechsel freimachen. (…)

Seine Stellvertreter Stephan Ramrath (64) und Willi Strüwer (63) gelten keineswegs als Perspektivkandidaten. Insgesamt bringt es der Fraktionsvorstand, dem zudem noch Martin Erlmann, Detlef Reinke und Hannelore Fischbach angehören, auf einen Altersdurchschnitt von stattlichen 64,5 Jahren und liegt somit bei der Kommunalwahl 2020 deutlich jenseits der Rentengrenze. Aber auch der Altersdurchschnitt der CDU-Gesamtfraktion liegt mit 57,5 Jahren erheblich über dem Bundesdurchschnitt (44 Jahre). (…)

Quelle: wp.de

„Zwietracht aus gekränkter Eitelkeit gestreut“

19. August 2017

„Die SPD Hagen geht erstarkt in die kommenden Jahre.“ Diese Perspektive zeichnen die Hagener Sozialdemokraten in einem Leitantrag für den anstehenden Unterbezirksparteitag am kommenden Dienstag, 22. August (18 Uhr), in der Hagener Stadthalle, zu dem auch der NRW-Landesvorsitzende Michael Groschek als Gastredner erwartet wird.

Während das politische Hagen aktuell vorzugsweise im Bundestagswahlkampf-Modus tickt, blicken die Genossen an diesem Abend bereits auf die „Richtungswahl 2020 für Hagen“. Dabei möchte der Unterbezirksvorstand unter der Führung von Parteichef Timo Schisanowski den Fokus vor allem auf die Themenfelder Gewerbeansiedlung und Arbeitsplätze, städtebauliche Entwicklung sowie Sicherheit, Ordnung und Stadtsauberkeit richten. Aber auch vor einer selbstkritischen Nabelschau scheut die Partei nicht zurück. (…)

Quelle: wp.de

„Hohes Maß an Uneinsichtigkeit“

18. August 2017

Sozialgericht urteilt: Hagener Jobcenter missbraucht Recht – OB Schulz will den Vorgang der Öffentlichkeit entziehen

Das auch für Hagen zuständige Dortmunder Sozialgericht hat dem örtlichen Jobcenter, einer Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Hagen und der Arbeitsverwaltung, in einem Urteil bescheinigt, „missbräuchlich“ gegen einen Hartz-IV-Aufstocker vor Gericht vorgegangen zu sein. DOPPELWACHOLDER.DE hatte über den Fall berichtet (siehe hier und hier).

In der inzwischen vorliegenden schriftlichen Urteilsbegründung hat das Gericht den Ton noch verschärft. Die vom Antragsgegener (sprich: Jobcenter) angeführte Begründung für die Verweigerung von Zahlungen sei „derart wenig überzeugend, dass er die Fortführung der Rechtsverteidigung nicht zu rechtfertigen vermag“.

Das Jobcenter sei den „Erwägungen des Gerichts (…) nicht qualifiziert entgegengetreten“. Von der „hohen Uneinsichtigkeit“ des Jobcenters sei umso mehr auszugehen, als dieses „überzogene Anforderungen an die Arbeitnehmereigenschaft aufstellt, die keine Stütze im Gesetz oder in der Rechtsprechung finden“. Dies erwecke den Eindruck, dass es dem Jobcenter „in einer Vielzahl derartiger Fälle regelmäßig darauf anlegt, nur zu leisten, wenn er vom Gericht im Rahmen einer einstweiligen Anordnung verpflichtet wird“.

In der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause hatte die Ratsgruppe BfHo/Piraten zu diesem Thema eine Anfrage gestellt. Klare Fragen, die eindeutig zu beantworten gewesen wären. Aber nicht doch hierzulande.

Anstatt einfach einzuräumen, dass man einen Fehler gemacht hätte und deshalb vom Gericht einen auf den Karton bekommen habe, redet sich der OB laut Ratsprotokoll um Kopf und Kragen. Er gehe davon aus, dass die Antworten des Jobcenters in der Stellungnahme der Verwaltung „der Wahrheit entsprechen“, weil er diese „unterschrieben“ habe.

Was für ein Weltbild steckt hinter einer solchen Aussage des Hagener Oberbürgermeisters? Er unterschreibt irgendetwas und damit wird es wahr? Welch eine Vermessenheit dieses Mannes, der einst mit dem großem Anspruch angetreten war, die Stadt aus dem Jammertal zu führen, inzwischen aber genauso den willigen Exekutor des Bundesfinanzministeriums gibt wie sein Vorgänger Jörg Dehm.

OB Erik O. Schulz fällt nichts anderes ein, als – nach bewährtem Muster – die ganze Angelegenheit in die Dunkelkammer der Hagener Politik zu verschieben: „In der Anfrage seien namentlich und datenschutzrechtlich relevante Daten enthalten. Daher bietet er an, den konkreten Fall in der nächsten nichtöffentlichen Sitzung des Sozialausschusses vorzustellen und zu beraten.“ So zitiert ihn das Ratsprotokoll.

Das ist zwar völliger Unsinn (Anfrage siehe hier), aber laut Protokoll erhob sich aus keiner der anderen Fraktionen auch nur der geringste Widerspruch. Das vom Dortmunder Gericht festgestellte „hohe Maß an Uneinsichtigkeit“ geht also weit über das Jobcenter hinaus und beschreibt recht passend die seit langem vorherrschende Mentalität der Akteure der lokalen Politik.

Steigende Soziallasten drücken den Hagener Etat in die Knie

18. August 2017

Kämmerer Christoph Gerbersmann kann nicht ausschließen, dass im Herbst der Doppelhaushalt 2018/19 mit neuen Sparvorschlägen gespickt ist. (…)

„Bislang ist noch nicht klar, ob wir ohne ein weiteres Sparpaket auskommen“, sendet er angesichts der bislang vorliegenden Daten ein zartes Mahnsignal in Richtung Politik. Der Rat wird sich ab Herbst mit dem endgültigen Zahlenwerk beschäftigen. (…)

Quelle: wp.de

Ab Montag Briefwahl möglich

18. August 2017

Bundestagswahl 2017: 133.000 Hagener sind zur Wahl aufgerufen

Vor fast genau vier Jahren wurde der letzte Bundestag gewählt. Am Sonntag, 24. September, ist es nun wieder so weit. Dann sind gut 133.000 wahlberechtigte Hagener zur Stimmabgabe aufgefordert. Für 6.800 junge Hagener ist es die erste Bundestagswahl.

Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit dem 24. Juni 2017 in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Für Deutsche, die im Ausland leben, gibt es besondere Regeln.

Voraussichtlich ab Montag, 21. August, ist in den Bürgerämtern Briefwahl möglich. Wahlscheinanträge können aber schon per Online-Wahlscheinantrag, per E-Mail an wahlen@stadt-hagen.de, per Brief an Stadt Hagen, Briefwahlbüro, Postfach 4249, 58042 Hagen, oder per Fax an 02331/207-2424 gestellt werden.

Bei allen Antragsarten müssen Vorname, Nachname, Adresse der Hauptwohnung und Geburtsdatum des Antragstellers angegeben sowie vermerkt werden, ob die Wahlunterlagen an die Wohnadresse oder an eine andere Adresse versandt werden sollen. Die Bearbeitungszeit des Briefwahlantrages verkürzt sich spürbar, wenn der Wahlscheinantrag online gestellt wird.

Bei Fragen zur Briefwahl stehen ab Montag, 21. August, die Mitarbeiter des Briefwahlbüros unter Telefon 02331/207-5993 und 207-5986 zur Verfügung. Am Wahlsonntag ist das Wahlamt für Fragen zur Wahl oder zum Wahllokal von 8 bis 18 Uhr unter Telefon 02331/207-2279, 207-4520 oder 207-4515 zu erreichen. Weitere Infos rund um die Bundestagswahl gibt es hier.

Wie sieht Hagen im Jahr 2035 aus?

17. August 2017

Ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ soll’s richten

Die Lange Straße in Wehringhausen verknüpft Themen wie Wohnen, Stadtentwicklung und Urbanität. Foto: Michael Kaub

Gesellschaftliche, wirtschaftliche, soziale und klimatische Veränderungen stellen die Stadt Hagen vor große Aufgaben. Die strategischen Leitlinien und Ziele der städtischen Entwicklung formuliert künftig ein „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK).

Das Besondere am Aufstellungsprozess: Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände haben die Möglichkeit, sich im gesamten Prozess auf vielfältige Weise aktiv einzubringen und an der Beantwortung der Fragen mitzuwirken.

Wie sieht Hagen im Jahr 2035 aus? Wo wird dann gewohnt und gearbeitet? Wo liegen die räumlich-strategischen Stärken und Schwächen der Stadt Hagen und ihrer Stadtbezirke? Und wie können wir die Stärken in Wert setzen? Wie sieht die zukünftige urbane Mobilität aus? Wie können wir beispielsweise das Radwegenetz verbessern, wo Sport für jedermann anbieten oder die Gestaltung und Aufenthaltsqualität der öffentlichen Räume verbessern?

Auf diese und viele weitere Fragen sollen das integrierte Stadtentwicklungskonzept und der Flächennutzungsplan Antworten finden. Dabei soll Hagen nicht einfach ein Stempel aufgesetzt werden. Gemeinsam soll eine Vision für die Stadt und ihre Stadtbezirke entwickelt werden, eine Idee für ein Hagen 2.0, die von der Stadtgesellschaft mitgestaltet und mitgetragen wird.

Beim ISEK handelt es sich um ein informelles, strategisches Steuerungsinstrument auf gesamtstädtischer Ebene, das auch die strukturierte Akquise von Fördermitteln ermöglicht. Gleichzeitig unterstützt das ISEK den effektiven Einsatz kommunaler finanzieller Mittel, da es als Handlungs- und Orientierungsrahmen für die nächsten Jahre dient und Schwerpunkte der Entwicklung setzt.

Das ISEK stellt die planerische Grundlage für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans dar, da es definiert wie die Stadt sich räumlich entwickeln soll. Die Aussagen des ISEK gehen dabei aber über die Aussagen des Flächennutzungsplans hinaus, der die reine Flächennutzung darstellt. Aus dem ISEK werden daher auch konkrete, überwiegend bauliche Maßnahmen entwickelt.

In einem aufwendigen Vergabeverfahren hat die Stadtverwaltung in den letzten Monaten das Dortmunder Planungsbüro Plan-lokal ausgewählt, dass die Erarbeitung von Stadtentwicklungskonzept und Flächennutzungsplan übernehmen wird. Dieses wird Mitte August die Arbeit aufnehmen.

Informationen zum Stadtentwicklungskonzept und zum Flächennutzungsplan werden zukünftig auf einer eigenen Internetseite zur Verfügung gestellt. Dort wird es möglich sein, sich über das ISEK und die Veranstaltungen zu informieren. Die Ergebnisse der Veranstaltungen werden dort dokumentiert und ein Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung wird im Rahmen einer Online-Beteiligung zu zentralen Fragestellungen dort stattfinden.

GRÜNE Ziele aus Frauensicht

17. August 2017

Diskussion mit Ulle Schauws MdB

Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, kommt am 24.8. um 19 Uhr nach Hagen (Foto: Grüne).

In der Goldbergstraße 17 will sie gemeinsam mit Bundestagskandidatin Karen Haltaufderheide Grüne Ziele aus frauenpolitischer Sicht vorstellen und diskutieren. Interessierte, auch Männer, sind herzlich eingeladen.

Dazu erklärt die Kandidatin Karen Haltaufderheide:

„Gerade von jungen Frauen ist oft zu hören, Emanzipation sei ein alter Hut. Sie fühlen sich gleichberechtigt erzogen und erwarten Chancengleichheit im weiteren Leben.

Doch der Knick kommt häufig mit dem Einstieg in den Beruf und der Familiengründung: Frauen verdienen immer noch 21% weniger als Männer, Frauen sind in Führungspositionen unterrepräsentiert und übernehmen immer noch die Hauptlast der Erziehungs- und Pflegearbeit. Frauen leiden unter häuslicher Gewalt, weltweit sind sie Opfer von Unterdrückung, Kriegen und Hunger. Es ist also noch ein weiter Weg. Wir GRÜNE wollen nicht weitere Jahrzehnte warten, ob uns eine Gleichstellung der Geschlechter zugestanden wird, wir wollen sie für alle Frauen umsetzen. Wir laden herzlich ein, über den Weg dorthin mit uns zu diskutieren.“

Der Bierdeckel kommt

16. August 2017

Friedrich Merz am 7. Dezember 2017 bei der SIHK

Der hat uns gerade noch gefehlt: Friedrich Merz, Vorsitzender des USA-Fanclubs Atlantikbrücke und Aufsichtsratschef für Deutschland beim weltweit größten Vermögensverwalter Blackrock, hält die Festansprache auf der 67. Jahresveranstaltung der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) am 7. Dezember 2017 in der Stadthalle Hagen.

So richtig bekannt wurde der damalige Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Deutschen Bundestag 2003 mit seinem Steuersenkungskonzept, das er den normalen Bürgern mit dem Versprechen auf eine radikale Vereinfachung der Steuererklärung schmackhaft machen wollte: Ein Bierdeckel sollte reichen.

Merz legte im Jahr 2006 mit acht weiteren Abgeordneten des Deutschen Bundestags beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen die Offenlegung ihrer Nebeneinkünfte ein. Am 4. Juli 2007 wies das Bundesverfassungsgericht die Klage von Merz et al. mit der Begründung zurück, dass das politische Mandat „im Mittelpunkt der Tätigkeit“ stehen müsse und kritisierte die Gefahr der Befangenheit durch Zahlungen von Unternehmen.

Merz wandte sich außerdem gegen die Mitbestimmung von Arbeitnehmern in Unternehmen bzw. wollte diese einschränken, so sollte etwa die Vorstandsbestellung den Arbeitgebervertretern überlassen sein.

Im Juni 2010 wurde Merz vom Bankenrettungsfonds Soffin damit beauftragt, den Verkaufsprozess der WestLB an einen privaten Investor zu leiten. Für Kritik in den Medien sorgten hohe Honorarsätze für Merz (5000 Euro pro Tag) und weitere Anwälte.

Im August 2010 zählte Merz zu den 40 prominenten Unterzeichnern des Energiepolitischen Appells. Dieser sollte die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke voranbringen und war eine Lobbyinitiative von vier großen europäischen – allesamt Kernkraftwerke betreibenden – Stromkonzernen. Im Juni 2011 warnte er vor einer zu schnellen Energiewende.

Merz ist außerdem Gründungsmitglied des Fördervereins für die neoliberale Propagandaplattform Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Schätze des Hagener Jugendstils

16. August 2017

Tor zum Hohenhof, Fotografie: Willy Moll, Hagen

Zu einer Besichtigung des Hohenhofs und des Stirnbands mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen gemeinsam mit dem Osthaus Museum am Donnerstag, 17. August, von 11 bis 13 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist der Platz vor dem Hohenhof, Stirnband 10.

Das ehemalige Wohnhaus des Hagener Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus auf Emst gehört zu den wenigen begehbaren Gesamtkunstwerken im Jugendstil, das der belgische Künstler Henry van de Velde von 1906 bis 1908 errichtete. Durch die sehr genaue und individuelle Planung des Wohnhauses erleben die Teilnehmer die minuziöse Komposition der Räume.

Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 9 Euro inklusive des Eintrittes für den Hohenhof und wird vor Ort kassiert. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1081 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Kulturgeschichtlicher Gang über den Buschey-Friedhof

15. August 2017

Mittwoch, 16.08.2017 von 16:00 Uhr – 17:30 Uhr

Der Buschey-Friedhof in Hagen-Wehringhausen ist der älteste Friedhof Hagens, der noch belegt wird. Er wurde am Ostermontag 1810 eingeweiht und verdeutlicht heute in der Fülle verschiedener Grabmalgestaltung den stilistischen Wandel in der Friedhofskultur.

Historische Friedhöfe sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit und dokumentieren den Umgang mit dem Tod, sondern sie sind auch Abbild unserer Sozialgeschichte und Ausdruck künstlerischen Schaffens. Aus kultur- und kunsthistorischer Sicht erlaubt der Buschey-Friedhof ungewöhnliche Einblicke in die ästhetischen Vorlieben verschiedener Epochen. Von Historismus über Jugendstil bis in die Moderne – jede Zeit hat ihre Spuren hinterlassen. Der Rundgang über den Buschey-Friedhof gibt Einsichten in die Entwicklung der Grabmalkultur.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt. Teilnahmegebühr: 6 €. Treffpunkt ist der Seiteneingang Grünstraße, 58089 Hagen.

SPD Altenhagen für Verkehrsberuhigung

14. August 2017

Weniger Lärm und erhöhte Verkehrssicherheit

Der SPD-Ortsverein Altenhagen hat den Stein ins Rollen gebracht und sich für eine erhöhte Verkehrssicherheit in Altenhagen eingesetzt.

So wurde zwischen der Altenhagener Straße und dem Aldi- und Edeka-Supermarkt in der Vergangenheit die Geschwindigkeitsbegrenzung durch die Anbringung eines Zebrastreifens und des Verkehrszeichens 274 zur StVO erzielt.

„Die Gegend kann mittlerweile als fußverkehrsfreundlich bezeichnet werden und die Anbringung der Geschwindigkeitsbegrenzung und des Zebrastreifens war die idealste Lösung dafür“, so der Vorstandsvorsitzende des SPD-Ortsvereins Altenhagen, Bernd Schmidt.

Die Beschränkung der innerörtlich zulässigen Geschwindigkeit durch das Verkehrszeichen 274 zur StVO umfasst die Einsatzgrenzen zwischen den Bushaltestellen St. Josefs-Kirche und der Brüderstraße.

Ob die Verkehrssituation weiterhin so bestehen bleibt, ist abzuwarten. „Wir möchten die Gegend noch verkehrsberuhigter gestalten und denken über einen Antrag zur Ausweitung der innerörtlich zulässigen Geschwindigkeit durch das Verkehrszeichen 274 zur StVO nach“, meint Bernd Schmidt.

Auch die Verkehrsverhältnisse rund um das St.-Josefs-Hospital in Altenhagen haben den SPD-Ortsverein Altenhagen zum Handeln bewegt. Sowohl die Infrastruktur als auch die Lärmbelästigung waren zuvor insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger in der nahen Umgebung belastend.

Durch die Anbringung verkehrsberuhigter Maßnahmen kann nun auch in diesem Bereich des Stadtbezirks Altenhagen von verbesserter Verkehrsstruktur, erhöhter Verkehrssicherheit und niedriger Lärmbelästigung gesprochen werden.

„Die Phänomenologie und das Politische“

14. August 2017

Fachtagung an der Fernuniversität Hagen

Die Gegenwart politisiert sich: Der drohende Zerfall Europas, der Aufstieg des Rechtspopulismus, die Verachtung des demokratischen Systems, die Rolle von Fake News und der abweisende Umgang mit Geflüchteten an den Grenzen Europas bestimmen in den letzten Monaten die mediale Berichterstattung.

Wie können politische Ereignisse wie diese mithilfe der Phänomenologie besser analysiert werden? Mit dieser Frage befassen sich mehr als 50 Vortragende aus aller Welt bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung (DGPF) an der FernUniversität in Hagen. Die Fachtagung „Die Phänomenologie und das Politische“ findet vom 13. bis 16. September an der FernUniversität in Hagen statt.

Die offizielle Eröffnung der Tagung ist am Mittwoch, 13. September, 17.00 Uhr, im Emil Schumacher Museum Hagen, Museumsplatz 1 – 3, 58095 Hagen. Alle anderen Veranstaltungen finden im Seminargebäude der FernUniversität, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen, statt: Der Auftaktworkshop „Traditionslinien der Phänomenologie“ beginnt hier am 13. September um 10.30 Uhr, an den anderen Tagen ist um 9.30 Uhr Beginn.

Das Programm und alle weiteren Informationen sind unter http://www.phaenundpolitik.de/ zu finden. Wissenschaftlich interessierte Gäste sind willkommen.

Die Veranstaltung wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgerichtet, sie findet im Hagener Forschungsdialog der FernUniversität statt.

Spurensuche: Moll, Elbers, Bettermann und Co.

14. August 2017

Zu einer spannenden Spurensuche zwischen dem Emilienplatz und der Potthofstraße mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes am Mittwoch, 16. August, von 18 bis 19.15 Uhr ein. Treffpunkt für die Führung ist die Ecke Rathausstraße/Holzmüllerstraße.

Bei dem Spaziergang erfahren die Teilnehmer spannende Informationen rund um die Textilunternehmer Moll und Elbers, die Brauerei Bettermann und den Industriepionier Huth. Zudem zeigt Michael Eckhoff verschiedene „Kunstwerke am Straßenrand“.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte unter Angabe der Kursnummer 1049 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Weggekürzt

13. August 2017

Aus nach 55 Jahren für Hagener Schullandheim

Zum Jahresende wird das Hagener Schullandheim in Meinerzhagen geschlossen. Nach Angaben der Meinerzhagener Zeitung will die Stadt Hagen die Gebäude und das 10.000 Quadratmeter große Grundstück zum Verkauf anbieten.

Generationen von Schülern haben das Landheim durchlaufen, das 1962 von der Stadt Hagen in Meinerzhagen eingeweiht wurde (Foto: Privat). Schon zehn Jahre später gab es allerdings die erste Schreckensnachricht: Die Stadt Hagen äußerte erstmals die Absicht, den Betrieb der Einrichtung aufgrund ständig steigender Kosten abzustoßen. Elf Jahre später sollte es dann auch tatsächlich so weit kommen.

Um die Einrichtung dennoch weiter betreiben zu können, gründete sich der Verein Schullandheimverein Meinerzhagen und übernahm ab dem 1. Januar 1984 eigenverantwortlich den Betrieb. Haus- und Grundstückseigentümerin blieb weiterhin die Stadt Hagen, die dem Verein die unentgeltliche Nutzung gewährte und sich am Betrieb mit einem Jahreszuschuss beteiligte.

Dieser wurde im Februar 2011 im Rahmen der Hagener Kürzungspolitik zur Disposition gestellt. Der Trägerverein erhielt bis dahin einen jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 63.911 Euro. Dieser sollte nach der Vorstellung der Verwaltung des damaligen Oberbürgermeisters Jörg Dehm in 10 gleichen Jahresraten beginnend mit dem Jahresbetrag 2011 auf 0 Euro zurückgefahren werden.

Der Rat beschloss dann aber doch nur eine Kürzung um 10 Prozent. Aber schon die reichte offensichtlich aus, um das Ende der traditionsreichen Einrichtung einzuläuten. Der Mietvertrag mit dem Schullandheimverein soll bereits gekündigt worden sein.

Meinerzhagen reiht sich damit ein in eine Vielzahl von Einzelpositionen, mit der die Mehrheit des Hagener Rates im Rahmen der „Haushaltssicherung“ zwar größtmöglichen Schaden angerichtet, aber selbst in der Summe nur den kleinstmöglichen „Spar“-Effekt erzielt hat.

In diesem Fall ging es um jährliche 6.391 Euro.

Pantomime und Artistik beim Muschelsalat

12. August 2017

Gleich zwei eindrucksvolle Vorstellungen gibt es – mit der Pantomimengruppe DEKRU und der Artistengruppe Les P’tits Bras – am Mittwoch, 16. August, um 20 Uhr beim Hagener Muschelsalat im Ennepepark in Haspe.

Mit der eleganten Show „Die Schwerelosigkeit der Seele“ beindruckt das Quartett DEKRU (Foto: Stadt Hagen) aus Kiew weltweit das Publikum durch ihren einzigartigen Mimikstil. Die Show der mehrfach ausgezeichneten Pantomime zeigt eine Welt, die von Fischen und phantasievollen Pflanzen aller Art bewohnt wird, ein Zirkusuniversum mit Löwen, Akrobaten und Jongleuren und eine Liebesgeschichte zwischen zwei lebenden Statuen.

Im Anschluss spielen die Les P‘tits Bras das Publikum mit ihrer Show „Der Duft von Sägemehl“ schwindelig. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der französischen Artistentruppe erzählen die Akrobaten eine Geschichte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Inspiriert von der Welt des berühmten Architekten Horta und der Art Nouveau erinnern die fünf Akrobaten an die Zirkuswelt unserer Vorfahren. In der Liebesgeschichte muss sich eine Tänzerin zwischen einem Tischler und einem Dandy entscheiden. Eine Tragikomödie nimmt ihren Lauf – voller Humor und Spannung. Das Herzstück der Akrobatikschau ist eine beeindruckende Metallkonstruktion, die auf zwei Anhänger montiert ist. Diese ist der ideale Ort für unzählige Pirouetten, Purzelbäume, Kaskaden und akrobatische Höchstleistungen.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und draußen. Für das kulinarische Wohl der Besucher ist bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt.

Breitband: Hagen stellt jetzt doch Antrag

11. August 2017

Angeblich neue Rahmenbedingungen

Die Stadt Hagen stellt bis zum 29. September dieses Jahres einen neuen Antrag im Rahmen des nächsten Förderaufrufs des Bundesverkehrsministeriums für Breitbandausbau. Den Anfang des Jahres auf den Weg gebrachten ersten Förderantrag hatte die Stadtverwaltung kurz vor Fristende zurückgezogen. Das hatte Proteste einer Bürgerinitiative und aus den Reihen der Politik hervorgerufen (siehe hier, hier und hier).

Grund für die Rücknahme des Antrags ist nach Angaben der Stadtverwaltung unter anderem die Bereitschaft eines Telekommunikationsunternehmens, den Breitbandausbau in bisher unterversorgten Teilen Hagens eigenwirtschaftlich zu planen. Zudem trage die Arbeit der Breitbandgenossenschaft Hagen mittlerweile Früchte: Diese realisiere Hochgeschwindigkeitsbreitband via Richtfunk.

Weiter erklärt die Verwaltung:

Da diese neuen erfreulichen Rahmenbedingungen eine maßgebliche Umgestaltung des ursprünglichen Antrags erfordert hätten, welche in der Kürze der Zeit nicht gegeben war, bringt die Stadtverwaltung aktuell einen neuen Förderantrag auf den Weg.

Die Rücknahme des ersten Antrags geschah auf Ratschlag des vom Bundesverkehrsministerium eingesetzten Unternehmensberaters „atene KOM“, der für die Genehmigung der Förderanträge zuständig ist. Im Falle einer Ablehnung des Förderantrags hätte dieser nicht noch einmal gestellt werden können.

Die Stadtverwaltung verspricht sich mit dem neuen Antrag weitaus höhere Erfolgschancen auf eine bewilligte Förderung.

Kein Ausweg aus der Haushaltskrise

10. August 2017

Hagen gehört zu den „Spitzenreitern“ in der Republik

Die Finanzlage der nordrhein-westfälischen Kommunen ist weiterhin angespannt. Die Kassenkredite der Städte und Kreise stagnieren auf gefährlich hohem Niveau. Dies zeigt der Kommunale Finanzreport 2017 der Bertelsmann Stiftung.

Mit einer Verschuldung von 5.800 Euro je Einwohner (Stand: 2015) nimmt Hagen im bundesweiten Vergleich einen blamablen 4. Platz ein. 2005 war es immerhin noch Platz 7. Höhere Kassenkredite je Einwohner weisen nur noch Pirmasens, Oberhausen und Kaiserslautern auf.

Hagens Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann sagte dem WDR: „Wer glaubt, dass Städte wie Hagen mit über 1,1 Milliarden Kassenkrediten es schaffen können, aus eigener Kraft diese Altschulden loszuwerden, der träumt. Und wir haben im Augenblick extrem niedrige Zinsen, das hilft uns auch. Aber wenn sich das mal ändert, dann sind die ganzen Bemühungen, die wir hier unternommen haben – auch mit Hilfe von Bund und Land – fruchtlos. Weil wir dann nur noch gegen die Zinsspirale ansparen.“

Im Jahr 2012 legte die Landesregierung den Stärkungspakt Stadtfinanzen auf, um 57 hochverschuldeten Städten gegen harte Auflagen besondere Hilfen zukommen zu lassen. „Der Stärkungspakt wirkt, kann das Problem der Altlasten aus Kassenkrediten aber nicht lösen“, so Kirsten Witte, Kommunalexpertin der Bertelsmann Stiftung.

„Konstruktive Zusammenarbeit“

10. August 2017

Auch SPD Altenhagen wehrt sich gegen Darstellung in der WPWR

In einem Bericht zum Rücktritt des Vorstands des SPD-Ortsvereins Boele-Kabel-Garenfeld behauptete die WPWR, der dortige Parteistammtisch sei von den Vorsitzenden der Ortsvereine Hohenlimburg und Altenhagen, Mark Krippner und Bernd Schmidt, als Diskutanten (!) „geentert“ worden.

Diese Interpretation der Ereignisse hatten ehemalige Mitglieder des Boeler Vorstands als „tatsächlich nicht stattgefunden“ zurückgewiesen. Inzwischen hat auch die Altenhagener SPD die in dem Lokalblatt behauptete Darstellung dementiert:

An dem Stammtisch des SPD-Ortsvereins Boele-Kabel-Garenfeld findet keine „Enterung“ statt.

Die SPD-Ortsvereine Altenhagen, Boele-Kabel-Garenfeld und Hohenlimburg haben in den Sitzungen konstruktiv zusammengearbeitet und waren bemüht einen Rahmen zu schaffen um die Strategie für die Bundestagswahlen 2017 zu entwickeln.

So hat beispielweise an dem letzten Stammtisch der drei SPD-Ortsvereine auch der Mitarbeiter des SPD-Unterbezirks Hagen, Matthias neue politischen Ideen und Impulse für die bevorstehende Bundestagswahl im Herbst 2017 erarbeitet und vorgestellt.

Ein solcher Stammtisch erweist sich für die politische Zusammenarbeit unter den SPD-Ortsvereinen in Zukunft vielmehr als Vorteil. Von einer „Enterung“ kann hier nicht die Rede sein.

Auszeichnung für Hagener Drei-Türme-Weg steht auf der Kippe

9. August 2017

Der Drei-Türme-Weg in Hagen ist der einzige Premiumwanderweg in einer Großstadt. Jetzt steht die besondere Auszeichnung auf der Kippe.

Hat die Hagen-Agentur die Weiterentwicklung des Drei-Türme-Weges verschlafen? Das Premium-Siegel des Deutschen Wanderinstitutes für die rund zwölf Kilometer lange Wanderstrecke ist nach drei Jahren abgelaufen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu ein Interview:

Hagen-Agentur weist Kritik am Drei-Türme-Weg zurück

Offiziell ist das Premiumsiegel für den Drei-Türme-Weg in Hagen im Juli abgelaufen. Das Deutsche Wanderinstitut gewährt der Hagen-Agentur als Betreiber des Weges eine Karenzzeit bis Ende des Jahres. Unterdessen gibt es kritische Stimmen, dass sich auf dem vor drei Jahren zertifizierten Weg nichts mehr getan habe. Die Hagen-Agentur, allen voran Projekt-Betreuerin Kirsten Fischer, hätte verschlafen, ihre großen Pläne für eine weitere Aufwertung des Weges, der mit nur 40 Punkten ganz knapp das Premium-Siegel erhalten hatte, umzusetzen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Antworten der Vertreterin der Hagen-Agentur sind eine Bankrotterklärung. Der Drei-Türme-Weg sah schon vor 50 Jahren so aus wie heute; ausgeschildert vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV). Dazu brauchte er keine Hagen-Agentur als Partner. Die „Installationen“, von denen die Vertreterin der Hagen-Agentur spricht, sind keine Aufwertung, sondern stehen ziemlich sinn- und beziehungslos am Wegesrand. Verschrotten wäre eine zu begrüßende Möglichkeit.

Nach Ansicht der Hagen-Agentur soll dieses in Beton und Blech gehaltene Reklame-Objekt eines Batterie-Herstellers die Attraktivität Hagener Wanderwege steigern. Foto: DW

Interessant wäre die Frage nach dem Betrag gewesen, den die Hagen-Agentur für die Zertifizierung des Weges durch das Deutsche Wanderinstitut auf den Tisch gelegt hat. Das beschreibt den Ablauf der Zertifizierung folgendermaßen:

Der Betreiber eines Wanderweges erteilt einen Auftrag für die Zertifizierung. Dann werden die Wandersiegel-Daten im sorgfältigen Fußdurchgang aufgenommen. Diese Wegeinventur ist allerdings so aufwendig, dass sie nur von geschulten Fachleuten durchgeführt werden kann.

Das klingt nicht gerade nach Schnäppchenpreis.

Die Hagen-Agentur weist in der jüngsten Bilanz für 2015 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 1,18 Millionen Euro aus – Tendenz steigend (2013: 725.000, 2014: 919.000 Euro). Laut Gesellschaftsvertrag deckt die Stadt Hagen sämtliche Verluste (bis zu 1,5 Mio. Euro pro Geschäftsjahr) ab, obwohl sie nur 50,08 Prozent der Anteile hält. Die übrigen Gesellschafter, darunter Sparkasse und Märkische Bank, sind dagegen aus dem Schneider.

Dass die Hagen-Agentur im Jahr 2000 nach Angaben im Beteiligungsbericht auch noch ein Fremdwährungs-Swap-Geschäft in Schweizer Franken abgeschlossen hat, wäre dann nur noch das Sahnehäubchen. Die Firma ist allerdings erst Ende 2010 per Ratsbeschluss gegründet worden – auch so eine Merkwürdigkeit.

Fundsache: Eiche vs. Eichel

9. August 2017

Drei Wohnsitze sind für den AfD-Mann schon im Umlauf, jetzt auch noch zwei Namen?

So präsentiert sich der Hagener AfD-Führer Michael Eiche auf der Homepage der hiesigen Parteigliederung. Screenshot: DW

VHS-Führung durch die Heilig-Geist-Kirche Emst

8. August 2017

Zu einer Führung durch die Heilig-Geist-Kirche in Hagen-Emst mit Karl-Josef Sievers lädt die Volkshochschule Hagen für Mittwoch, 9. August, um 16 Uhr ein. Der Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Willdestraße 19.

Die katholische Heilig-Geist-Kirche in Emst ist das letzte Bauwerk des bekannten deutschen Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm, errichtet im Jahr 1955.

Böhm ist der Begründer der gleichnamigen Kölner Architekten-Dynastie. Sein Sohn Gottfried Böhm entwarf die Wallfahrtskirche in Neviges, die gemeinhin als sein wichtigstes Werk gilt. 1986 zeichnete ihn die Jury des renommierten Pritzker-Preises aus. Enkel Paul Böhm gewann 2006 mit seinem Büro den ausgeschriebenen Wettbewerb für den inzwischen auch medial bekannt gewordenen Bau der Zentralmoschee Köln.

Das Hagener Bauwerk des Großvaters liegt beinahe burgartig, mit einem markanten, runden und weit sichtbaren Turm auf der Emster Höhe. Innen stellt sich die Kirche als eine hohe, säulenlose Halle dar, an die sich übergangslos ein halbrunder Chorraum anschließt. Besondere Einrichtungsgegenstände sind eine freihängende Stuckdecke mit Feuerzungen-Motiven, Altar, Ambo, und Taufbecken aus grünem Marmor, ein textiler Kreuzweg (Stickarbeit) von Hildegard Buchholz sowie Glasfenster von Dr. Egbert Lammers in Turm- und Taufkapelle.

Die Führung geht auf die Geschichte, die Architektur und die Symbolik des Kirchenraumes ein und gibt Erläuterungen zu den Einrichtungsgegenständen. Die Kirche ist seit 2008 in die Denkmalliste der Stadt Hagen aufgenommen.

Der Kostenbeitrag für die Führung ist nicht festgelegt. Die Teilnehmer entscheiden selbst, welcher Beitrag ihnen die Führung wert ist. Informationen zur Anmeldung unter der Kursnummer 1174 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Heute hier, morgen da

7. August 2017

AfD-Eiche soll nicht mehr in Hagen wohnen – Ratsmandat wäre futsch

Die neue Adresse ist ein ziemlich abgerocktes Bürogebäude im Düsseldorfer Stadtteil Mörsenbroich. Hier soll, darf man den Veröffentlichungen der Hagener Stadtverwaltung Glauben schenken, das AfD-Ratsmitglied Michael Eiche eine neue Heimat gefunden haben.

So hat es jedenfalls die von Oberbürgermeister Erik O. Schulz geleitete Verwaltung gleich an zwei Stellen bekanntgegeben: Im Amtsblatt der Stadt, datiert vom 4. Aug. 2017 und per Bekanntmachung in der Hagener Einheitszeitung ebenfalls am 4. Aug. 2017.

Sollte diese Darstellung den Tatsachen entsprechen, wäre Eiche sein Ratsmandat los. Das Kommunalwahlgesetz Nordrhein-Westfalens ist hier eindeutig: Wer nicht mehr im Wahlgebiet wohnt, muss gehen.

Nachrücken würde in diesem Fall der Rechtsanwalt Martin Goege, Nummer 4 der Reserveliste der AfD. Die Nummer 3, Mehmet Cosgunoglu, ist inzwischen aus der Partei ausgetreten und damit gemäß Kommunalwahlrecht des Landes nicht mehr im Rennen.

Unter der nun genannten Düsseldorfer Adresse Eiches residiert auch der Landesverband der rechtspopulistischen angeblichen „Alternative für Deutschland“, während der Hagener AfD-Chef im Impressum der Homepage seine Partei gleich zwei Hagener Anschriften angibt: eine in Eilpe und eine am Kuhlerkamp.

Noch im Protokoll der Sitzung des Kreiswahlausschusses vom 28.07.2017 wird Eiche mit einem Hagener Wohnsitz geführt, wenige Tage später war er angeblich Düsseldorfer und hätte somit sein Ratsmandat niederlegen müssen.

Wie auch immer: Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der in der politischen Sommerpause über die Marktplätze der Stadt tingelt, hätte eingreifen müssen. Entweder sind die städtischen Veröffentlichungen falsch oder AfD-Eiche hätte bereits sein Ratsmandat niederlegen müssen. Von Schulz war aber bisher nichts zu hören.

Schon die Tätigkeit des Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Hagen, Hagay Feldheim, der von der AfD in einen Ausschuss entsandt worden war, wurde von Schulz nicht beanstandet, obwohl Feldheim als Staatsbürger eines anderen Landes nicht zur Wahrnehmung des Mandats berechtigt war.

Forderung am Hiroshima-Gedenktag: Alle Atomwaffen abschaffen

7. August 2017

Mitglieder des Vereins HAGENER FRIEDENSZEICHEN und interessierte Bürgerinnen und Bürger ließen sich vom Regen nicht abhalten: Am 5. August erinnerten sie in der Hagener Innenstadt an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, denen über 300.000 Menschen zum Opfer fielen.

Zugleich informierten sie über die Initiative von 122 Staaten, die von den Atommächten endlich Schritte zur atomaren Abrüstung fordern. Denn 16.000 Atombomben bedrohen nach wie vor die Existenz dieser Welt. Von der nächsten Bundesregierung forderten sie, sich dieser Initiative anzuschließen, Rüstungsexporte zu begrenzen und stark zu kontrollieren und mehr Geld für zivile Konfliktbewältigung und die Ausbildung von Friedensfachkräften bereit zu stellen.

Hagener verdienten durchschnittlich 31.134 Euro

6. August 2017

In Hagen erzielten im Jahr 2013 87.442 Einkommensteuerpflichtige Gesamteinkünfte in Höhe von 2,7 Milliarden Euro (2010: 88.289 in Höhe von 2,6 Milliarden Euro).

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2013 mitteilt, ergibt sich daraus rein rechnerisch ein durchschnittliches Jahreseinkommen (vor Steuern) von 31.134 Euro je Steuerpflichtigen. Das waren 7,9 Prozent mehr als 2010 (damals: 28.853 Euro). Hagen liegt damit an 368. Stelle von insgesamt 396 Städten und Gemeinden in NRW (2010: Platz 358).

Von allen Städten und Gemeinden des Landes verzeichneten Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 60.275 Euro, Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 52.307 Euro und Attendorn (Kreis Olpe) mit 50.220 Euro je Steuerpflichtigen die höchsten Durchschnittseinkommen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden.

Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2013. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier veröffentlichten Informationen sind damit die aktuellsten, die derzeit verfügbar sind.

Architektur um 1900 in Wehringhausen

5. August 2017

Langestraße 47, Foto: Marco Siekmann.

Am Mittwoch, 9. August findet ab 16 Uhr eine kulturgeschichtliche Führung durch Wehringhausen statt.

Im Stadtteil Wehringhausen ist die Hausarchitektur von den Kriegseinwirkungen weitestgehend verschont geblieben.

Aus kunsthistorischer und architektonischer Sicht kann hier exemplarisch die städtebauliche Entwicklung über einen Zeitraum von mehr als einhundert Jahren verfolgt werden. Als besonders interessant rückt dabei die Zeit des Baubooms um 1900 und der Nachkriegsjahre in den Vordergrund: Der Historismus vor der Jahrhundertwende, der als Reformbewegung folgende Jugendstil sowie die nach dem 1. Weltkrieg versachlichenden Tendenzen im Hausbau werden bei der Führung mit ihren Besonderheiten in Augenschein genommen.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 02331/207-3138 oder 02331/207-2740, Treffpunkt ist die Springmann-Villa, Christian-Rohlfs-Str. 49, 58089 Hagen.

Comedy, Kabarett und Konzert beim Muschelsalat

4. August 2017

Viel zu Lachen gibt es am Mittwoch, 9. August, um 19.30 Uhr beim Auftritt der Komiker „Gogol & Mäx“ beim Hagener Muschelsalat auf dem Bleichplatz in Eilpe. Unter dem Titel „Concerto Humoroso – das Geburtstagskonzert“ zeigt das Duo zwei Stunden lang musikalisch-akrobatische Höchstleistungen gepaart mit virtuosem Schauspiel und einer großen Instrumenten-Vielfalt (Foto: Veranstalter).

„Gogol & Mäx“ sind weltweit bekannt und mehrfach preisgekrönt. Bei den Großmeistern des musikalischen Lachtheaters tobt der Theatersaal regelmäßig vor Lachen. Maestro Gogol und sein persönlicher Orchesterdiener Mäx verzaubern mit gut zwei Dutzend Instrumenten und ihren musikalischen und artistischen Lieblingsszenen aus 25 Jahren Theater das Publikum. Herzerfrischende Stunden voller Heiterkeit und Freude sind bei den Großmeistern des musikalischen Lachtheaters garantiert.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos und draußen. Für das kulinarische Wohl der Besucher ist bereits eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn gesorgt. Von 10 bis 24 Uhr ist die Zufahrt zum und das Parken am Bleichplatz untersagt.

Unzulässige Eigenmächtigkeit

3. August 2017

Stellungnahme der SPD-Fraktion Hagen, der Fraktion Die Linke sowie der Ratsgruppe Bürger für Hohenlimburg/Piraten Hagen zur Rücknahme eines Breitband-Förderantrages durch die Verwaltung der Stadt Hagen

Die Rücknahme des Breitband-Förderantrages durch die Stadt Hagen wird vom neuen Breitband-Koordinator Bert Schmidtke damit begründet, dass die Stadt stattdessen ein anderes Förderprogramm nutzen will, für das man sich bis Ende September bewerben könne und das eine bessere Förderung mit einem größeren Volumen ermögliche.

Das mag so sein; allerdings ist die Verwaltung nicht berechtigt, Beschlüsse der politischen Gremien nach eigenem Belieben zu verwerfen, sofern sie vom Oberbürgermeister nicht fristgerecht beanstandet wurden. In diesem Fall stehen dem Handeln der Verwaltung ein gültiger Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg sowie entsprechende Mitteilungen der Hagen-Agentur im Stadtentwicklungsausschuss gegenüber.

Wenn nun ein anderer Weg eingeschlagen werden soll, so hat dies in Abstimmung und im Einvernehmen mit den politischen Gremien zu geschehen; immerhin gilt es in diesem Fall ja auch, den zeitlichen Verzug, welcher der Breitbrandversorgung in Hagen durch die Antragsrücknahme ins Haus steht, im Rahmen der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen und zu bewerten.

Politik beschließt, Verwaltung führt aus – das ist der Weg, den die Gemeindeordnung vorsieht. Leider wird diese Selbstverständlichkeit schon seit einiger Zeit zunehmend mit Füßen getreten, wenn man zum Beispiel auf das eigenständige Erstellen von Prioritätenlisten durch die Stadtverwaltung hinsichtlich der Umsetzung politischer Beschlüsse blickt. Verantwortlich für diesen Missstand ist in letzter Konsequenz der Oberbürgermeister.

Wir werden nach der Sommerpause ein verstärktes Gewicht darauf legen, dass die politischen Entscheidungsprozesse und ihre Umsetzung unverzüglich wieder in geordnete Bahnen zurückgeführt werden.

Dazu passend der Kommentar der Aktion Breitband für Tiefendorf:

Cui bono?

Die Nebel lichten sich und die Katze kommt aus dem Sack gekrochen…

Grund für die Zurücknahme des Antrags war ja, wie man uns erzählt, dass Telekommunikationsunternehmen ja jetzt selbst weiße Flecken auf eigene Kosten ausbauen wollen. Und siehe da, eines dieser Telekommunikationsunternehmen ist die Breitbandinitiative, die ab August das Lennetal u.a. von ihrem Standort Alemannenweg aus versorgen will.

Das wusste man aber früh genug, was soll das hier sein?

Etwa Vorteilsbeschaffung für ein spezielles Unternehmen durch den OB? Ist das die Antwort auf die Frage Cui bono? Wem zu Vorteil?

Es dürfte jedem klar sein, dass durch die jetzt künstlich hervorgerufene weitere Verzögerung (mindestens 7 Monate) ein Wettbewerbsvorteil für genau diesen Anbieter entsteht seine sehr teuren Produkte doch noch an die Kunden zu bringen, bevor dort Glasfaser bis ins Haus gelegt wird. Und das zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger in den übrigen „weißen Flecken“.

Und die Zurücknahmen noch als Vorteil zu preisen, weil man jetzt ja auch die Schulen in den neuen Antrag mit aufnehmen kann ist auch ein starkes Stück. Leider verschweigt man, dass das durch einen Folgeantrag sowieso jeder kann, der bereits über einen entsprechenden Bescheid verfügt.

Zitat aus einer Info des Projektträgers:

Zuwendungsempfänger mit endgültigem Bewilligungsbescheid

Alle Zuwendungsempfänger, die bereits einen endgültigen Zuwendungsbescheid erhalten haben, können im Rahmen eines Änderungsantrages bis zum 27.10.2017 die zusätzliche Erschließung unterversorgter Schulen beantragen.

Neben dezidierter schriftlicher Darstellung der Veränderungen im Projekt müssen alle im Antrag getätigten Angaben, die durch die Hinzunahme der Schulen verändert werden, aktualisiert bzw. überarbeitet werden. Hierzu führen Sie eine Konkretisierung Ihres Antrages auf der Plattform www.breitbandausschreibungen.de durch.

Und, auch nach Aussage des Projektträgers, wird ein Bescheid nicht zwangsläufig negativ beschieden, nur weil ein Unternehmen auf eigene Kosten in einen „weißen Fleck“ geht. Auch das kann selbstverständlich nachgemeldet werden.

Immerhin wird ja auch der neue Antrag genau diese neuen Zustände berücksichtigen. Also bleibt am Ende immer die Frage: „Cui bono? Wem zum Vorteil?“

Fronten im Streit zwischen Stadt und Reiterverein verhärtet

2. August 2017

Der Tierschutzverein hat im Streit zwischen Stadt und Reiterverein Partei für das Veterinäramt ergriffen. Bürgermeister schlägt Moderator vor. (…)

Auf der anderen Seite warf eine Elterninitiative des Reitervereins dem Hagener Amtsveterinär Dr. Edwin Esser vor, den Reiterverein mit unzähligen Auflagen, Ordnungsverfügungen, Zwangs- und Bußgeldern zu überschütten. Diese repressiven, ungerechtfertigten Maßnahmen drohten den Verein in den Ruin zu treiben, heißt es in einem Appell zum Erhalt des Vereins, den 550 Bürger unterschrieben haben. (…)

Seitens des Reitervereins wies Annika Brucke die vom Veterinäramt erhobenen Vorwürfe erneut zurück. Es habe in den vergangenen Jahren nicht eine einzige Verurteilung wegen Tierquälerei gegen den Reiterverein gegeben, betonte sie: „Wir haben uns nichts zu Schulden kommen lassen.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es spricht einiges dafür, dass diese Auseinandersetzung nur die inszenierte Oberfläche einer ganz anderen Interessenlage ist. So ist zu vernehmen, dass in den immer bestens gefüllten Hinterzimmern der Hagener Politik die Bauszene bereits mit den Hufen scharrt. In diesen Kreisen besteht danach ein großes Interesse daran, das benachbarte Kleingartengelände auf das Areal der Pferdefreunde zu verschieben. Mit dieser Umschichtung würden auf einen Schlag reichlich Grundstücke im lukrativen Fleyerviertel frei, die sich bestens vermarkten ließen.

Insolvenz beendet

1. August 2017

Sinn-Leffers wieder komplett in Hagen

Ein Hagener Traditionsunternehmen ist zurück: Die Geschicke der Modekette Sinn-Leffers werden nun wieder komplett von Hagen aus geregelt, die Verbindungen zur Nürnberger Modekette Wöhrl, deren Besitzer Sinn-Leffers Ende 2012 gekauft hatten, sind komplett gekappt. (…)

Das ist das Ergebnis des Insolvenzverfahrens, das am Dienstag vom zuständigen Amtsgericht in Hagen aufgehoben worden ist. (…)

Sinn Leffers hat nun eine neue, nicht ganz alltägliche Eigentümerstruktur. Das Unternehmen gehört jetzt einem Konsortium, das aus Vermietern, in deren Gebäuden Sinn-Leffers-Filialen untergebracht sind, einem Finanzinvestor und der Familie von Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Göbel besteht. (…)

Quelle: wp.de

Führung in der Andachtshalle des Krematoriums Delstern

1. August 2017

Mittwoch, 02.08.2017 von 16:00 – 18:00 Uhr

Am Mittwoch, 2. August ab 16 Uhr findet eine kulturgeschichtliche Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums Delstern statt (Foto: Tobias Roch).

Die erste Anlage für Feuerbestattung in Preußen wurde in Hagen gebaut – erst Jahre später konnte sie in Betrieb genommen werden, denn die Rechtslage sah eine solche Einrichtung noch gar nicht vor.

Dass das Hagener Krematorium zudem durch den später als AEG-Gestalter zu Weltruhm gelangten Peter Behrens gebaut wurde, ist dem Kunstförderer und Museumsgründer Karl Ernst Osthaus zu verdanken. Dessen Leidenschaft für vorbildliche Gestaltung auch und gerade in Alltagsbereichen verdankt die Stadt Hagen eine ganze Reihe interessanter Bauwerke.

Teilnahmegebühr: 6 €, eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 23 31/207 – 2740 oder 207-3138. Die Führung findet ab zehn teilnehmenden Personen statt.


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