Autor-Archiv

GWG zur Stellungnahme verpflichtet

15. September 2019

Petitionsausschuss des Landtages NRW tagt zur Sache Abriss des Block 1

Der Petitionsausschuss des Landtages NRW hat beschlossen in der Sache der Petition gegen den Abriss des Block 1 in Hagen Wehringhausen einen offiziellen Anhörungstermin durchzuführen. Die Anhörung findet am 19. September 2019 in den Räumen des Landtages NRW statt und ist nichtöffentlich.

Alle Vertreter der beteiligten Interessensgruppen, auch die Stadt Hagen und die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Hagen (GWG), die den Abriss gegen alle Widerstände fortsetzt, sind im Rahmen der Anhörung verpflichtet, Stellung zur Sachlage sowie allen rechtlichen und denkmalhistorischen Bedenken zu nehmen.

Das systematische Schweigen der politisch Verantwortlichen auf Seiten der Stadt Hagen sowie der GWG gegenüber den fundierten Bedenken und Einsprüchen der Hagener Bürger findet somit ein Ende. (…)

Quelle: BlockIsBeautiful

Anmerkung: Mitglied im Petitionsausschuss ist u.a. der frischgekürte Hagener OB-Kandidat der SPD, Wolfgang Jörg.

Top-Jobs bei Enervie in Hagen sind zu vergeben

15. September 2019

Wenn am kommenden Montag der Enervie-Aufsichtsrat zusammentrifft, geht es unter Tagesordnungspunkt 3 um einen echten Top-Job im Konzern Stadt Hagen: Enervie-Vorstand Erik Höhne wird der Vertrag bis 31. August 2025 verlängert. Da der neue Kontrakt auch seine Vorstandssprecher-Rolle fixiert, steigt sein Jahresgrundgehalt prompt von bislang 216.000 Euro auf 270.000 Euro. Hinzu kommen erfolgsabhängige, variable Tantieme von weiteren 127.500 Euro, so dass der 52-Jährige bei Erfüllung aller definierten Ziele kräftig an der 400.000-Euro-Schwelle kratzt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Worin besteht die Mehrbelastung eines Sprechers des Vorstands, die 54.000 Euro p.a. rechtfertigt? Aber wir hams ja.

Hagen erwirtschaftet 2019 einen Fünf-Millionen-Überschuss

15. September 2019

Nach den bislang vorliegenden Prognosedaten für das Jahr 2019 wird die Stadt Hagen bis zum Jahresende voraussichtlich einen Überschuss von fünf Millionen Euro erwirtschaften. Diese Zahl nannte Kämmerer Christoph Gerbersmann in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss. Ursache sind die weiterhin sprudelnden Gewerbesteuern, die anhaltend niedrigen Zinsen, etwas höhere Schlüsselzuweisungen sowie geringere Kosten der Unterkunft, die die Mehrausgaben bei den Asyl- und Personalaufwendungen sowie bei der Gebäudewirtschaft mehr als kompensieren. (…)

Der städtische Dispo (Kassenkredite) steht aktuell bei einem Minus von 1,007 Milliarden Euro. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Verursacher der Kassenkredite ist inzwischen praktisch ausschließlich der Bund. Siehe dazu nochmal: Der große Raubzug (Der Beitrag gibt den Stand von Mai 2017 wieder).

Schule statt Block 1: Hagens Politik erwartet Transparenz

14. September 2019

Auch nach dem Schul-Plan: Politik und Bürger erwarten, enger in die Planungen des „Block-1-“-Areals in Hagen-Wehringhausen eingebunden zu werden. (…)

Der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Friedrich-Wilhelm Geiersbach, kann derweil kaum nachvollziehen, dass nur vier Wochen nach der Abrissentscheidung des Rates bereits im März Neubaupläne für eine neue Schule in der Verwaltung geboren worden seien, ohne dass es bis heute eine konkrete Information der Politik gebe: „Der neue Schulentwicklungsplan, mit dem sich erst abschätzen lässt, was künftig in Hagen tatsächlich gebraucht wird, ist erst für November angekündigt. Oder geht es nach dem Aus für die Discounter-Pläne bloß noch darum, der GWG eine Rendite zu sichern, die sich mit Wohnen nicht mehr erzielen lässt?“ (…)

Und die Grünen ließen zuletzt im Stadtentwicklungsausschuss ebenfalls erkennen, dass sie für das weitere Vorgehen eine deutlich offensivere Informationspolitik seitens der Stadt und der GWG erwarten: „Es wird keinen Deal Stadt/GWG geben“, betonte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Grünen Fraktion, Hans-Georg Panzer, und erinnerte an die zugesagte offensive Einbindung der Wehringhauser. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die ganze Block-1-Geschichte entpuppt sich immer mehr als Schurkenstück. Die GWG behauptete, nach einer Renovierung des Block müssten Mieten von 8 – 10 Euro pro Quadratmeter erhoben werden, während die von der Stadt aufgekauften gleichaltrigen Häuser in Wehringhausen – ebenfalls nach Renovierung – für einen Quadratmeterpreis von etwas über 5 Euro vermietet werden sollen. Das hätte die Entscheidungsträger im Rat mehrheitlich schon stutzig machen müssen. Hat es aber nicht.

Wenn die von der WPWR verbreiteten Zahlen auch nur halbwegs stimmen sollten, nach denen für die jetzt geplante Schule mit einer Quadratmetermiete von 10,83 Euro kalkuliert wird, während gleichzeitig das stadteigene ehemalige Schulzentrum Wehringhausen für 5 Euro an eine Privatschule vermietet wurde, müssten eigentlich alle Alarmglocken schrillen.

Da reicht es nicht, „auch einmal erklärend unterwegs (zu) sein“, wie Ratsherr Jörg Meier (SPD) verniedlichend meint. Das grenzt geradezu an Volksverdummung. Dessen Ratskollege Hans-Georg Panzer steht ihm dabei in nichts nach. Der (nach Presseangaben) „stadtentwicklungspolitische Sprecher“ der Grünen Fraktion behauptete dreist: „Es wird keinen Deal Stadt/GWG geben“. Panzer bildete zusammen mit seinen Fraktionskollegen Preuß und Riechel jene „grüne“ Dreierbande, die gemeinsam mit CDU, FDP, Hagen Aktiv und AfD die Hindernisse für einen Abriss durch die GWG aus dem Weg geräumt haben (Siehe: Die Liste der Zerstörer). Somit hat Panzer den „Deal“ (bemerkenswert ist auch die Wortwahl á la Trump) selbst mit eingefädelt.

Grüne zur OB-Kandidatur: Programmatik entscheidend

14. September 2019

Wolfgang Jörg hat seine Bewerbung um die OB-Kandidatur öffentlich gemacht. Dazu nimmt Rolf Willaredt, Sprecher der Hagener Grünen Stellung:

„Die Kandidatur von Wolfgang Jörg als Hagener Oberbürgermeister und das gleichzeitige Angebot an den Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hagen, ein „Bündnis aufgrund gemeinsamer programmatischer Schnittmengen“ zu schließen, erregen Aufmerksamkeit. Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass Wolfgang Jörg uns Grünen die vermeintlichen Schnittmengen vorstellt, bevor er sie öffentlich verkündet. Solange bleiben sie nur ein einseitiger Wunsch des Kandidaten.

Dennoch: Eine Gegenkandidatur zum agierenden OB ist aus demokratischer Sicht belebend und entspricht den Grünen Grundsätzen. Die Kandidatur von Wolfgang Jörg ist deshalb ein willkommenes basisdemokratisches Prüfangebot. Unsere Mitgliederzahl ist allein in den letzten zwei Jahren um mehr als ein Drittel gewachsen. Den alten und neuen Mitgliedern werden wir deshalb die bestehenden Angebote zur Entscheidung geben. Maßstab ist und bleibt eine möglichst weitgehende Umsetzung grüner Programmatik, um kommunalpolitische Veränderungen mit Vorrang einer sozial ausgewogenen Klimaschutz- und Mobilitätswende herbeizuführen.

Erik O. Schulz hat bereits im Frühjahr die Gelegenheit genutzt, uns sein Angebot vorzustellen; ob Wolfgang Jörgs Verständnis von sozial-ökologischer Politik tatsächlich Schnittmengen mit grüner Programmatik aufweist, wird er uns darlegen müssen.“

Was das „Angebot“ von Erik O. Schulz beinhaltet und ob dieses „Schnittmengen mit grüner Programmatik aufweist“, haben die Grünen allerdings bis heute nicht bekannt gegeben. Zur Erinnerung: Im Vorfeld der Kommunalwahl 2014 hatten die Grünen zwar eine Unterstützung des damaligen OB-Bewerbers Schulz angekündigt, eine Koalition mit den übrigen Befürwortern dieser Kandidatur aber ausdrücklich ausgeschlossen. Bekanntlich kam es dann ganz anders.

Digitalpakt Schule: 12 Millionen Euro für Hagen

14. September 2019

Das Landeskabinett hat die Förderrichtlinie für den Digitalpakt Schule gebilligt und damit den Weg frei gemacht für die Auszahlung der Fördermittel an die Schulen in NRW in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Gut 12 Millionen Euro entfallen auf die Stadt Hagen.

Schulministerin Yvonne Gebauer erklärte, dass die dringend erforderliche Unterstützung bei der Digitalisierung der Schulen nun Wirklichkeit werde: „Digitale Medien können das Lernen und Lehren in unseren Schulen verbessern. Dafür müssen wir unsere Schulen mit moderner Technik ausstatten. Der Digitalpakt Schule gibt uns den nötigen Rückenwind, um unsere Schulen ins digitale 21. Jahrhundert zu führen.“

Zeitgleich zur Umsetzung des Digitalpakts treibt die Landesregierung im Rahmen des GigabitMasterplans.NRW den Ausbau flächendeckender gigabitfähiger Netze voran. Bis Ende 2022 sollen alle Schulen und Gewerbegebiete angeschlossen sein.

Alle Schulträger erhalten ein Förderbudget, das bei der Antragstellung zu berücksichtigen ist. Antragsberechtigt sind die Träger von öffentlichen Schulen und von privaten Ersatzschulen. Bei Kreisen, kreisfreien Städten, kreisangehörigen Städten und Gemeinden wird das Förderbudget zu 75 Prozent nach der Schülerzahl und zu 25 Prozent nach der Schlüsselzuweisung im Gemeindefinanzierungsgesetz zugewiesen. Damit findet auch die unterschiedliche Finanzkraft der Kommunen Berücksichtigung.

Mit den Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Investitionen in die IT-Infrastruktur einer Schule getätigt werden. Die Zuwendung erfolgt in Form einer Projektförderung in Höhe von bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Der Eigenanteil der Schulträger beträgt 10 Prozent.

Politiker lehnen Einführung der Biotonne in Hagen ab

14. September 2019

Obwohl die Bezirksregierung Arnsberg Druck ausübt: Die Hagener Politik spricht sich gegen einen Feldversuch zur Einführung der Biotonne aus. (…)

Quelle: wp.de

„Pigor singt – Benedikt Eichhorn muss begleiten“

14. September 2019

Eröffnung der Kabarett-Reihe im Theater Hagen

Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 20. September 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) mit „Pigor singt – Benedikt Eichhorn muss begleiten – Vol. 9“ eröffnet.

Entertainment auf höchster Intelligenz-Stufe: Bösartigkeiten, Gemeinheiten, intelligent getextet und brillant vorgetragen, musikalisch voll auf der Höhe der Zeit. Großstadtsongs voller existentieller Wehleidigkeit, eleganter Zynismen und schwüler erotischer Phantasien: eines der innovativsten Autoren-Teams im Bereich des neuen deutschen Chansons. Pigor & Eichhorn tun, was andere nur behaupten: sich immer wieder neu erfinden (Foto: Thomas Nitz).

Das Duo wurde vielfach ausgezeichnet. Wegen dieser speziellen und unverwechselbaren Mischung aus Provokation und Lust am Neuen, aus ungewöhnlicher Virtuosität in Texten und Musik, aus präziser Beobachtung und gnadenloser Kommentierung des Zeitgeistes. Und wegen des SalonHipHop. Den sie erfanden und immer weiter entwickeln. Und der eine ganze Generation neuer Chansonsänger und Musikpoeten dazu brachte, diese Lieder nachzusingen, denn cool geswingte Tagespolitik, schmelzend gesungene Alltagsidiotie und brüllend gerappte Nachrichtenthemen sind selten so feinsinnig, brachial und urkomisch zugleich dargereicht worden.

Volumen 9: Das neue Programm der beiden Kleinkunst-Grandseigneurs beinhaltet neben glänzenden Neuigkeiten die schönsten Perlen aus der Chansons des Monats-Reihe, die sie regelmäßig auf SWR2 und Deutschlandfunk präsentieren.

Wer irgendwann seinen Enkeln erzählen will wie das Musikkabarett im Jahr 2019 so gewesen ist, muss Pigor & Eichhorn erlebt haben!

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Missachtung demokratischer Grundprinzipien“

13. September 2019

Wehringhauser Block-Abriss: Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Hagen

Mit Betroffenheit und Verärgerung müssen wir feststellen, dass bewusst und vorsätzlich mit dem Abriss des Baublock 1 Fakten geschaffen wurden, um die Vorschläge der Bürger zu ignorieren und eine inhaltliche Diskussion immer wieder zu verhindern.

Da Ihnen bekannt war, dass die Bürger sich als Petenten an den Landtag gewandt haben, haben Sie als Vertreter aller Hagen Bürger bewusst nicht Ihre Möglichkeiten genutzt, um die erteilte Abrissgenehmigung auszusetzen und erst später nach Vorliegen der neuen Planungsüberlegungen, ggf. den Abriss der Gebäude dann zu vollziehen, wenn für die geplante Kita und die Schule die Gebäude tatsächlich weichen müssen. Mit diesem Vorgehen werden die Rechte der Bürger umgangen, um die Petition bewusst ins Leere laufen zu lassen.

Dies ist auch dadurch nachzuvollziehen, dass die Rechte der Bürger nach § 24 Gemeindeordnung ignoriert werden. Wir hatten rechtzeitig für die letzte Sitzung am 28.8. des Ausschusses für Beschwerden und Anregungen Vorschläge unterbreitet, wie Ihr Vorschlag ein Bildungsquartier zu realisieren mit Beteiligung der Bürger und des Lenkungskreises der “Sozialen Stadt“ realisiert werden könnte.

Die Vorschläge wurden nicht beraten, da Sie offensichtlich nicht den Interessen der GWG entsprachen. Eine Begründung für dieses Verhalten erhielten wir bis heute nicht. Der § 24 der GO hat das Ziel, den Bürgern zu ermöglichen, sich direkt und unmittelbar an den Rat zu wenden.

Wir erwarten, dass Sie nunmehr endlich mit der GWG Gespräche führen, um eine Vereinbarung vor der Anhörung des Petitionsausschusses zu erreichen, dass der Abbruch zunächst mit folgenden Maßgaben ausgesetzt wird:

  • Die von der Denkmalpflege als erhaltenswert eingestufte Häusergruppe an der Lange Str. bleibt zunächst stehen. Ebenso die Häuser an der Gustavstr. einschließlich des Eckhauses an der Minervastr.
  • Der restliche Abbruch wird dann fortgesetzt, wenn das Ergebnis der weiteren Planungsüberlegungen vorliegt.

Wir haben vorgeschlagen:

  • Für das neue Konzept sind mehrere Alternativen zu erarbeiten. Diese werden in einem offenen Beteiligungsverfahren erörtert, damit der Rat nach der Beteiligung eine Entscheidung treffen kann.
  • Die Bürgerbeteiligung wird von der Stadt durchgeführt und keinesfalls von der GWG.

Vertrauen ist ein hohes Gut. Man kann sich nicht auf die Baukultur der Stadt im Zusammenhang mit dem Hagener Impuls berufen und sich als Wiege des Bauhauses feiern lassen. Wesentlicher Teil der Baukultur ist der Umgang mit der Stadt.

Einen gesamten Baublock mit 130 Wohnungen in einem solchen Stadtquartier (Soziale Stadt Wehringhausen!) abzureißen ohne Alternativen mit den Bürgern erörtern zu wollen, ist eine Missachtung demokratischer Grundprinzipien und des Engagements der Zivilgesellschaft. Man kann nicht im ISEK Verfahren die Wichtigkeit der Beteiligung der Bürger immer wieder betonen und dann im konkreten Fall massiv die Beteiligung verhindern.

Wir hoffen, dass Sie nun endlich handeln, um den Schaden, der bei den engagierten Bürgern in Wehringhausen entstanden ist, zu begrenzen.

Initiativkreis Wehringhausen + WIR IN WEHRINGHAUSEN e.V Händler und Handwerkergemeinschaft

Klimanotfall Hagen: Aktivisten wollen Druck hoch halten

13. September 2019

Mit der Entscheidung, den Klimanotfall für Hagen auszurufen, ist die Fridays-for-Future-Bewegung zufrieden. Den Druck will sie weiter hoch halten. (…)

Ob Klima-Notfall oder Klima-Notstand – für Fridays for Future sind das nur semantische Spitzfindigkeiten. „Für welche Formulierung man sich entscheidet, ist uns eigentlich egal“, sagt Janne Rosenbaum. „Wichtiger sind uns die Inhalte. Und da haben wir durch den Beschluss im Umweltausschuss weit mehr erreicht, als es in der Vorlage der Verwaltung stand.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Verwaltungsvorlage war tatsächlich an Dummdreistigkeit kaum zu überbieten. Siehe dazu nochmal: Märchen erzählen – Bürokratie entwickeln. Ein Preis für fast nichts und Schall und Rauch – OB-Etage will Fridays-for-Future über den Tisch ziehen.

Hohenlimburg: Krippner tritt von SPD-Fraktionsspitze zurück

13. September 2019

Mark Krippner tritt als Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung zurück. Den Posten übernimmt mit sofortiger Wirkung sein Bruder Stefan. Für Mark Krippner, der auch stellvertretender Bezirksbürgermeister von Hohenlimburg ist, eine Erleichterung, wie er sagt. „Die beiden Ämter beißen sich – auf der einen Seite ist man in der Opposition, auf der anderen Seite ein Teil der Verwaltung.“ Deshalb habe er den Posten schon damals eher unfreiwillig angenommen. (…)

Quelle: wp.de

100 Jahre VHS – Lange Nacht der Volkshochschulen

13. September 2019

Bunt, fröhlich und kommunikativ – so wird am Freitag, 20. September, von 16 Uhr bis Mitternacht rund um die Villa Post gefeiert. In Hagen, sowie bundesweit, startet die Lange Nacht der Volkshochschulen anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Bildungseinrichtung.

Das Jahr 1919 setzt den Grundstein für die Entwicklung der Weiterbildung in öffentlicher Verantwortung, die seither konstituierend ist für Volkshochschulen: Artikel 148 der Weimarer Verfassung forderte alle staatlichen Ebenen dazu auf, das Volksbildungswesen einschließlich der Volkshochschulen zu fördern. Die Weiterbildung erhielt damit erstmals Verfassungsrang und wurde zum integralen Bestandteil des öffentlichen Bildungssystems. Als eine der ersten Städte mit einer Volkshochschule war auch Hagen dabei.

Bereits um 15 Uhr nimmt Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff alle Interessierten mit auf einen kostenlosen Stadtteilrundgang rund um den Bodelschwinghplatz. Treffpunkt ist vor der Villa Post. Das Fest an der Bühne im Park der Villa Post beginnt um 16 Uhr mit Kaffee und Geburtstagskuchen sowie einem Grußwort des Oberbürgermeisters Erik O. Schulz. Anschließend startet das abwechslungsreiche Programm mit Musik des Bläserensembles der Max-Reger-Musikschule.

Weiter geht es um 18 Uhr mit einer preisgekrönten Wissenschafts-Show, die Klein und Groß begeistert. Wenn die „Physikanten & Co.“ die Welt erklären, erscheinen physikalische Phänomene wie Magie: Ein Laserstrahl wird zum elektrischen Bass, riesige Rauch-Wirbelringe lassen selbst Harry Potters Patronus blass aussehen. Seit 18 Jahren beweisen die Physikanten, dass die perfekte Symbiose aus Entertainment und Naturwissenschaft gelingen kann. Wenn sie die Bühne betreten, wird Physik so glamourös wie ein Abend im Varieté, so witzig wie eine Comedy-Show und so packend wie ein Fußballendspiel. Fässer implodieren mit einem gewaltigen Knall, riesige Rauchringe fliegen durch die Luft und Gase verzerren die Stimmen der Darsteller bis zur Unkenntlichkeit. Mit ihren faszinierenden und verblüffenden Experimenten bringen die Physikanten die Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln, Staunen, Lachen und Tüfteln.

Um 19.30 Uhr präsentiert sich die Hagener Kultband Daltons Orckestrar, wie gewohnt witzig und unterhaltsam. Beim MitSingDing mit Stefan Nussbaum ab 20.30 Uhr können alle Gäste stimmlich ihr Bestes geben. Es werden gemeinsam mit allen Besuchern des Abends bekannte Lieder aus den letzten 100 Jahren gesungen, unterstützt von Luisa Ortu und dem Chor der VHS.

Mit Beginn der Dunkelheit beginnen Villa und Park in einer imposanten Lichtinszenierung zu strahlen und werden so zum Leuchtturm in Wehringhausen. Damit sind Haus und Gelände bereits optisch ein Fest-Ort und leuchtender Anziehungspunkt der Langen Nacht.

Zahlreiche Kooperationspartner der VHS unterstützen die Jubiläumsfeier. Die Deutsch-Französische und Deutsch-Finnische Gesellschaft bieten an verschiedenen Ständen landestypische Köstlichkeiten und Spiele an. Von Boule über Gummistiefelweitwurf ist alles dabei. Kopterflüge, Tipps zur Imkerei und vieles mehr werden geboten.

In der Villa zeigt eine kleine historische Ausstellung des Stadtmuseums Hagen Fotos und Dokumente aus dem Hagen der 1920er Jahre. Eine weitere Ausstellung, die in Kooperation mit dem Werkhof entstand, zeigt gut erhaltene, wiederaufgearbeitete und recycelte Möbel aus den vergangenen Jahrzehnten. Freunde klassischer Musik können sich um 19 Uhr im ehemaligen Musikzimmer der Villa Post vom Ensemble Consort für Alte Musik verzaubern lassen.

Den krönenden Abschluss der VHS-Geburtstagsparty bildet nach 22 Uhr ein Konzert der Band Josh & The Blackbirds. Mit diesem Auftritt zum Mitsingen und Tanzen geht das Fest, das man nur alle 100 Jahre erleben kann, zu Ende.

Theater: Werkstattgespräch und Offene Probe

13. September 2019

Die Eröffnungspremiere der Spielzeit 2019/20 im Theater Hagen im Großen Haus präsentiert die Oper „Cardillac“ von Paul Hindemith (Premiere: 21.9.2019, 19.30 Uhr).

Wer sich im Vorfeld über dieses spannende Werk und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne informieren will ist herzlich eingeladen, die Einführungsveranstaltung dazu unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ am 16. September 2019 im Theater Hagen zu besuchen. Diese beginnt um 18.15 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in diese Oper und einem Gespräch über die Inszenierung, Ausstattung und Musik. Auskünfte geben Mitglieder des Produktionsteams – Moderation: Intendant und Dramaturg Francis Hüsers. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Stadt Hagen wird den Klimanotfall ausrufen

12. September 2019

Hagen wird den Klimanotfall ausrufen und den Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung folgen. Das hat der Umweltausschuss beschlossen. (…)

Quelle: wp.de

Überstunden-Ärger: Kritik am Hagener Feuerwehrchef

12. September 2019

Rund die Hälfte der Hagener Berufsfeuerwehrleute fordert, dass Überstunden eins zu eins bezahlt werden. Schichten seien regelmäßig unterbesetzt. (…)

Quelle: wp.de

Tiere haben endgültig die Nase voll

12. September 2019

Wiederaufnahme von „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ im Lutz

Szene aus der Produktion mit Stefan Merten und Helen Rademacher. Foto: Klaus Lefebvre.

Die Wiederaufnahme von „Die große KlimaKonferenz der Tiere“ – eine mobile TheaterUmweltKonferenz von Anja Schöne – findet am 15. September 2019 mit Beginn um 15 Uhr im Lutz statt. Diese Produktion ist für junge Menschen ab 8 Jahren gedacht sowie für die Klassen 3-6.

Als mobile Produktion kann dieses Stück für Aufführungen in Schul- sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen gebucht werden (unter Tel. 02331-207-3237).

Worum geht’s? Die Tiere haben endgültig die Nase voll: Alle leiden unter den Folgen der Umweltverschmutzung. Doch anstatt etwas dagegen zu tun, halten die Menschen eine ergebnislose Konferenz nach der nächsten ab. Nun nehmen die Tiere selbst das Heft in die Hand, treffen sich zu einer großen KlimaKonferenz der Tiere bei Löwenkönig Luis und planen weltweite Aktionen zur Rettung unseres Planeten. Und die Kinder holen sie dazu selbstverständlich mit ins Boot. Im Auftrag der Tiere reisen zwei junge Menschen nun durchs Land und erarbeiten gemeinsam mit den Zuschauern ganz einfache Maßnahmen, die jeder im Alltag umsetzen kann, um unseren Planeten nicht weiter zu schädigen.

Ein gleichermaßen unterhaltsamer, aufregender und informativer Theaterspaß, bei dem alle ganz spielerisch entdecken, wie jeder etwas für unsere Welt tun kann.

In der Inszenierung von Anja Schöne und mit Musik von Jana Reiß spielen und singen Helen Rademacher und Stefan Merten.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777, sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Klima-Aktivisten in Hagen: Fünf klare Forderungen an Politik

12. September 2019

Der Abend hatte einen positiven und einen ziemlich ernüchternden Aspekt. Positiv ist, dass die Mitstreiter der Bewegung „Fridays for future“ in Hagen und die Mitglieder des Stadtrates sich im Ratssaal zu einer wichtigen und gemeinsamen Diskussion eingefunden hatten. Sehr ernüchternd aus Zuhörersicht muss man beschreiben, dass die jungen Menschen gleich mehrfach zwei der auch abseits der Veranstaltung wohl meistgesagten Sätze der Hagener Verwaltungsspitze zu hören bekamen. Erstens: „Das liegt nicht in den Händen der Stadt Hagen, sondern muss auf Landes- und Bundesebene angegangen werden.“ Und zweitens: „Wenn wir das machen, was macht das dann mit der finanziellen Situation der Stadt Hagen?“ (…)

Die Klimakämpfer hinterließen der Politik der Verwaltung in einem knackigen Vortrag fünf Forderungen: 1. Klimaschutz muss oberste Priorität in Rat und Verwaltung haben. 2. Es muss ein Masterplan „100 Prozent“ Klimaneutralität“ bis 2035 in Hagen her. 3. Vorrang dem Umweltverbund und Einführung eines 365-Euro-Tickets im ÖPNV. 4. Jährliche Überprüfung der CO2-Emmissionen pro Kopf in Hagen. Und 5. Ausrufung des Klimanotstandes in Hagen. Die Forderungen wurden wissenschaftlich unterfüttert. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es wird immer klarer, dass sowohl die Verwaltung als auch die Politik überhaupt keine Veränderungen beim Klimaschutz anstreben, sondern nur versuchen, einen Trend zu kanalisieren und anschließend zu kanibalisieren. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, reicht es im Grunde aus, sich die teilweise abstrusen Vorschläge aus dem politischen Raum (Mooswände und Ventilatoren zur Verdünnung das Abgasgifte als Schnapsideen von CDU und FDP) einerseits und die aktuelle Verwaltungsvorlage zum Thema (siehe: Schall und Rauch – OB-Etage will Fridays-for-Future über den Tisch ziehen) zu Gemüte zu führen.

Ernsthafte Anstrengungen zur Verbesserung der finanziellen Situation Hagens (und anderer Kommunen) sind aus dem Rathaus ebenfalls zu keinem Zeitpunkt unternommen worden. Seit mehr als 10 Jahren Appelle verfassen und fürs Foto Pappschilder hochzuhalten, haben sich als Aktiönchen herausgestellt, die dem Wahlvolk vorgaukeln sollen: Wir tun doch was (Siehe z.B.: Noch ’ne Resolution und Aktionsbündnis will jetzt vom Bund Taten sehen – Hagener Stadtspitze hüllt sich in Schweigen). De facto haben sich unsere Lokalgrößen dem Berliner Diktat der Schwarzen Nullen bedingungslos unterworfen (Siehe: Der große Raubzug).

Dazu siehe auch:

Hagen und der Umweltschutz: Nur Konzepte ohne Wirkung

Mein persönlicher Eindruck vom Event „Klimakämpfer treffen Verwaltung und Politik“? Es war Entlarvung pur. Während die Verwaltung erklären wollte, was in Hagen schon alles auf den Weg gebracht wurde, wurde mehr und mehr klar, dass diese Stadt sich von einem effektfreien Konzept zum anderen hangelt und so gut wie nichts bewirkt. (…)

Quelle: wp.de

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„Verkehrswende“ aus Sicht der Hasper Bezirksvertretung

12. September 2019

VCD Hagen zum sogenannten „Parkdruck“:

So, das ist also die von Politikern aller Parteien beschworene Mobilitäts- oder Verkehrswende aus Sicht der Hasper Bezirksvertretung: neue zusätzliche Auto-Parkplätze für Hasper Wohnquartiere.

Argumentiert wird mit dem sogenannten ‚Parkdruck‘ durch die hohe – angeblich nicht zu ändernde – Autoquote in diesen Bereichen, die offensichtlich dazu führt, dass Fahrzeuge so geparkt werden, dass sie Fußgänger, Kinder, Polizei und Feuerwehr behindern. Statt also diese Ordnungswidrigkeiten konsequent zu ahnden, will die Hasper Politik ihnen damit begegnen, dass sie ein besseres Angebot schafft.

Dazu ist zu sagen, dass Autofahrer in der Regel keine auch nur wenig längere Fußwege zu ihrem Fahrzeug akzeptieren; stattdessen eher auf Fußwegen parken, was sich an vielen Stellen im Stadtgebiet beobachten lässt. Stellpätze abseits der Wohnstraßen werden also wohl kaum die Situation dort entspannen.

Außerdem erscheint der Umgang mit verkehrswidrigem Verhalten bizarr: Niemand käme wohl auf die Idee, z.B. Schwarzfahrern das Leben zu erleichtern, indem – wegen des Portemonnaie-Drucks – die Fahrpreise gesenkt werden; oder aber Rasern entgegen zu kommen, indem – wegen des Pedaldrucks – höhere Geschwindigkeiten zugelassen werden.

Jeder Verkehrsplaner weiß, dass man dem Parkdruck nur mit der Verknappung (Verteuerung) von Parkraum wirksam begegnen kann. Wie wär’s also mal mit einer Parkraumbewirtschaftung, die ihren Namen wirklich verdient und die wahren Kosten des Autoverkehrs widerspiegelt, z.B. durch Abschaffung des kostenlosen Parken im öffentlichen Raum durch eine Anwohner-Parkregelung, die den Wert eines Abstellplatzes abbildet?!

Gutachten: Amprion-Stromtrasse durch Südwestfalen unnötig

12. September 2019

Die Amprion-Leitung, die über Herdecke, Hagen, den Kreis Olpe und das Siegerland führen soll, wird nicht gebraucht. Das sagt ein Gutachter. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Gutachter, Lorenz Jarass, ist ein mittlerweile emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften. Er studierte in den Jahren 1970–1975 an der Universität Regensburg Betriebswirtschaftslehre (Abschluss als Diplom-Kaufmann), danach 1975–1976 an der Stanford University (Abschluss als Master of Science). Die anschließende Dissertation (1976–1980) hatte das Thema „Strom aus Wind: Integration einer erneuerbaren Energiequelle“ und wurde mit Summa cum Laude bewertet.

2.000 Besucher beim Hagener Denkmaltag

12. September 2019

OB Erik O. Schulz wollten nur Wenige hören

Ina Hanemann, Leiterin der Denkmalbehörde, präsentiert einen bei den Ausgrabungen auf dem Außengelände des Hohenhofs gefundenen Ziegelstein. (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen)

Mit diesem Ansturm haben die Veranstalter des Tag des offenen Denkmals nicht gerechnet: Mit rund 2.000 Besucherinnen und Besuchern gilt der Hagener Denkmaltag 2019 als der erfolgreichste der letzten Jahre. Zur offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Baudezernent Hennig Keune am Sonntagvormittag (8. September) hatten sich dagegen nur 100 Besucher am Hohenhof eingefunden. Doch den großen Erfolg der Veranstaltung mindert ein Diebstahl auf dem Gelände des Hohenhofs.

Ein bei den Ausgrabungen auf dem Außengelände gefundener historischer Ziegelstein ist während einer der Führungen entwendet worden. Es handelt sich dabei um einen archäologischen Fund, der dem Land Nordrhein-Westfalen gehört. Seine Entwendung ist daher als Straftat zu bewerten. Zudem gilt das Verschwinden des Ziegelsteins als Verlust für die Archäologie und für die bisher sehr erfolgreichen Maßnahmen im Außengelände des Hohenhofs. Womöglich war sich die Person, die den Ziegelstein mitgenommen hat, dessen nicht bewusst. Die Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadtarchäologie Hagen fordern daher zu einer anonymen Rückgabe des Ziegelsteins bei der Denkmalbehörde der Stadt Hagen im Rathaus auf.

Insgesamt spiegeln die Besucherzahlen das große Interesse an den Kulturdenkmälern der Stadt und das eher geringe an den Ansprachen des Oberbürgermeisters wider. Insbesondere der Hohenhof besitzt nach wie vor eine besondere Anziehungskraft und sorgt für Begeisterung bei den Besucherinnen und Besuchern.

Ina Hanemann, Leiterin der Denkmalbehörde Hagen, Dr. Birgit Schulte vom Osthaus Museum und Miriam Weber aus dem Architektenbüro Spital-Frenking+Schwarz aus Dortmund haben bis zum Nachmittag durchgängig Führungen durch das Gebäude gegeben. Parallel dazu gab es Gelegenheit, sich im Theaterzimmer des Hohenhof einen Film des LWL zu Karl-Ernst Osthaus und zur Geschichte des Hohenhofs anzusehen oder das ehemalige Wohnhaus der Familie Osthaus zu entdecken. Außerdem haben Dr. Eva Cichy von der LWL-Archäologie und Landschaftsarchitektin Susanne Weisser den ganzen Nachmittag Führungen durch den Garten zu den gartenarchäologischen und gartendenkmalpflegerischen Maßnahmen gegeben.

Nicht nur am Hohenhof war die Resonanz enorm, sondern auch das ehemalige Kesselhaus auf dem Elbersgelände und das ehemalige Umspannwerk in Haspe waren gut besucht. Am Umspannwerk berichteten Zeitzeugen und ein Film über die Zeiten, in denen das Werk noch aktiv war und eine Bahn durch das idyllische Tal Richtung Breckerfeld fuhr. Die von Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff angebotene Busrundfahrt durch das Stadtgebiet war restlos ausgebucht.

Wiederaufnahme von „Spring Awakening“

12. September 2019

Musical von Steven Sater und Duncan Sheik, basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind

Szene aus der Produktion. Foto: Klaus Lefebvre.

Ab dem 14. September 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) steht es wieder auf dem Spielplan des Theaters Hagen: das international gefeierte Musical „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“) von Steven Sater und Duncan Sheik (basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind) – eine Produktion in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück.

„Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden, von erwachender Sexualität, aber auch von Konflikten zwischen Eltern und Kindern. 2006 wurde das Musical „Spring Awakening“ zum ersten Mal aufgeführt, das Wedekinds Schauspiel von 1891 als Folie benutzt, dabei aber den Bogen von der Vergangenheit ins Heute spannt. Es gelingt der Spagat, dass man sich den Figuren aus dem Schauspiel auch heute noch nahe fühlt: Dies liegt vor allem an der Musik, in der sich die Wut der Jugendlichen über die sexuelle Repression und ihre Ausgeliefertheit kanalisiert. Dafür wurde das Musical gefeiert und unter anderem mit acht Tony Awards ausgezeichnet.

In der Inszenierung von Sascha Wienhausen und Anja Schöne, der Ausstattung von Alfred Peter und der Choreographie von Michael Schmieder singen, spielen und tanzen unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel: Jessica Denzer, Isabell Fischer, Ralf Grobel, Sebastian Jüllig, Tobias Kramm, Vera Lorenz, Stefan Merten, Andreas Elias Post, Christian Rosprim, Anne Schröder, Simone Schuster, Bosse Vogt, Marlene Walker, Johann Zumbült; Ballett Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen und Gäste.

Weitere Vorstellungen: 22.9. (18 Uhr), 26.9. (19.30 Uhr), 12.10. (19.30 Uhr), 2.11. (19.30 Uhr), 11.12.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Kommunalwahl 2020 am 13. September

11. September 2019

Erstmals wird auch die RVR-Verbandsversammlung direkt gewählt

Der Termin steht: Am 13. September 2020 finden laut Landesregierung die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen statt.

An diesem Tag findet im Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auch die Wahl der Verbandsversammlung statt.
Erstmals können 2020 die rund vier Millionen Wahlberechtigten in der Metropole Ruhr die Vertreter in der RVR-Verbandsversammlung, dem Ruhrparlament, direkt wählen. Ermöglicht wird die Regionalwahl durch eine Novelle des RVR-Gesetzes aus dem Jahr 2015. Die Mitglieder der Verbandsversammlung werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Das RVR-Gesetz sieht vor, dass die Verbandsversammlung künftig aus 91 Mitgliedern besteht.

Wolfgang Jörg will Oberbürgermeister werden

11. September 2019

„Gemeinsam für einen sozial-ökologischen Politikwechsel!“

Der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg wird sich 2020 zur Wahl für das Amt des Hagener Oberbürgermeisters stellen. Einstimmig forderte der Hagener SPD-Parteivorstand Wolfgang Jörg im Rahmen einer Sondersitzung am Mittwochabend zur Kandidatur auf. „Ich bin bereit und fest entschlossen, anzutreten und diese Wahl zu gewinnen.“

Das Votum der Hagener SPD geht einher mit der offiziellen Einladung an den Hagener Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen, den dringend notwendigen sozial-ökologischen Politikwechsel für Hagen gemeinsam voranzubringen. Im politischen Raum steht daher das Angebot, mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg als gemeinsamen OB-Kandidaten in die Kommunalwahl im September 2020 zu ziehen.

„Die programmatischen Schnittmengen meiner Person, der Grünen und der SPD in Hagen ermöglichen die Chance für ein gemeinsames rot-grünes Projekt. Gerne möchte ich für solch einen gemeinsamen sozial-ökologischen Politikentwurf für Hagen auch mit den Grünen-Mitgliedern in einen offenen Dialog treten“, umwirbt Wolfgang Jörg den Kreisverband der Grünen.

Bildungspolitik in unserer Stadt müsse endlich zur Chefsache werden, so Jörg weiter. „Denn wir brauchen endlich jemanden, der Verantwortung übernimmt und für die dringend notwendigen Plätze im Kita- und OGS-Bereich sorgt. Da hinken wir meilenweit hinter anderen Kommunen hinterher. Hagens Elternbeiträge sind schlichtweg unsozial und familienfeindlich. Noch dazu brauchen wir ganz dringend eine vierte Gesamtschule. Im Grunde genommen benötigen wir eine offensive Bildungswende für Hagen, die weniger auf Selektion und Elitenförderung setzt, die stattdessen echte Chancengleichheit schafft und darüber hinaus auch an den Geldbeutel der Eltern denkt,“ so der Diplom-Sozialarbeiter.

Als weiteren Schwerpunkt seiner politischen Arbeit nennt Wolfgang Jörg die Umsetzung der Verkehrswende in Hagen. „Luftreinhaltung und Klimaverbesserung sind das oberste Ziel“, so der leidenschaftliche Fahrradfahrer. „Wenn man die Luftqualität wirklich verbessern will, dann geht das nicht, indem Messverfahren oder Richtwerte nach Belieben verändert werden. Vielmehr müssen wir nachhaltige Maßnahmen ergreifen, die zu einer tatsächlichen Verbesserung der Luftqualität führen.“

Die Attraktivität unserer Stadt hänge entscheidend auch davon ab, wie gut unser Nahverkehrssystem funktioniert. „Doch zurzeit ist der ÖPNV in Hagen leider noch keine Alternative zum Auto.“

Neben der Verstärkung des Angebots in den Abend- und Nachtstunden sowie an den Wochenenden und der Optimierung der Linienführung plädiert er auch für die Neuanschaffung von Bussen mit emissionsarmer Antriebstechnik. Über Vorrangschaltungen an Ampelanlagen und separate Busspuren und Fahrradwege dürfe nicht nur gesprochen werden. „Wir müssen jetzt handeln. Wir brauchen eine echte Wende in der Verkehrspolitik und damit einen konsequenten Vorrang für den ÖPNV bei allen verkehrspolitischen Entscheidungen“, so Wolfgang Jörg.

Weiteren Optimierungsbedarf sieht Wolfgang Jörg auch bei der Akquirierung von finanziellen Mitteln über Förderprogramme aus Land, Bund und EU. „Da sieht man das schlechte Management der OB-Etage ganz besonders. Viele Fördertöpfe werden leider nur in geringem Umfang oder gar nicht in Anspruch genommen. Das schadet der Zukunftsentwicklung unserer Stadt massiv und muss umgehend geändert werden“, so Jörg.

„Wir können noch viele Dinge für unsere Stadt entwickeln und trotzdem gleichzeitig eine solide Haushaltspolitik betreiben. Zukunftsinvestitionen und solide Haushaltspolitik sind per se kein Widerspruch, ganz im Gegenteil“, wirbt Wolfgang Jörg für einen Politikwechsel, der nachhaltige Zukunftsinvestitionen nicht länger blockiert, sondern unterstützt.

Klima-Streik: Future-Kids laden alle Hagener Bürger ein

11. September 2019

Für eine zukunftsfähige Klimapolitik steht in Hagen am Freitag, 20. September, die dritte große Demonstration auf dem Programm. Beginn ist diesmal um 12 Uhr auf dem Springe-Markt vor der Johanniskirche. „Erneut wollen wir für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden“, kündigt Svea Rosenbaum vom Organisationsteam der Fridays-for-Future-Bewegung an. „Der Handlungsspielraum der Politik, die Klimakrise einzudämmen, wird immer kleiner, je länger sich nichts tut.“ (…)

Quelle: wp.de

Klassiker der Konzertliteratur „Peter und der Wolf“

11. September 2019

Erstes Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Die Reihe der Familienkonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen startet am 15. September 2019 (11.00 Uhr) im Großen Haus des Theaters Hagen mit der Aufführung eines der beliebtesten Werke für Jung und Alt: „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofjew.

Als Erzähler und Moderator ist wieder Juri Tetzlaff mit dabei, deutschlandweit bekannt aus den Sendungen des Kinderkanals „KIKA“ sowie als kreativer Vermittler in Konzerten für Familien, der seine Zuhörer auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der klassischen Musik mitnimmt (Foto: Peter Gwiazda). Dieses Mal erzählt er die berührende wie aufregende Geschichte des Jungen namens Peter, der bei seinem Großvater in der russischen Taiga wohnt. Dort trifft er auf einen Vogel, eine Katze, eine Ente und einen Wolf – sie alle werden mithilfe von Musik charakterisiert.

Das Publikum lernt so ganz spielerisch die Instrumente des Orchesters kennen. Der Dirigent dieses Konzertes ist Steffen Müller-Gabriel.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Leonardo da Vinci – Erfinder und Wissenschaftler

10. September 2019

15.9.2019 – 12.1.2020, Osthaus-Museum Hagen

Leonardo da Vinci, © Institut für Kulturaustausch, Tübingen, 2018

„Leonardo da Vinci – Erfinder und Wissenschaftler“ bringt das Schaffen eines der größten Universalgenies der Welt nach Hagen. Hierbei steht nicht die künstlerische Seite da Vincis im Vordergrund, sondern seine außergewöhnlichen technischen Erkenntnisse und seine wissenschaftlichen Ambitionen. Über 100 handkolorierte Faksimiles dokumentieren das Schaffen Leonardos in seiner Gesamtheit.

25 Modelle, exakte Nachbauten aus Holz und Metall nach Leonardos Zeichnungen, sind teilweise beweglich und unter Anleitung selbst zu bedienen. Multimediaterminals vermitteln in über 8000 Bildern alles Wissenswerte über die Renaissance, Leonardos Leben und Werk, seine Tätigkeit als Maler, Ingenieur und Architekt, Brückenbauer und Forscher.

Dreh- und Angelpunkt der Ausstellung ist das Werk des großen Leonardo da Vinci, der 1452 in Vinci geboren wurde und 1519 in Amboise verstarb. Leonardo prägte wie kaum ein anderer die zweite Hälfte des zweiten Jahrtausends. Während Werke seines künstlerischen Schaffens, wie die „Mona Lisa“ oder das „Abendmahl“, weltweit bekannt sind, will die Ausstellung eine weniger beachtete Seite des Universalgenies da Vinci anschaulich präsentieren: Leonardo als Erfinder und Wissenschaftler. Sein Erfindungsgeist wird zum bestimmenden Thema, dem Besucher wird deutlich, wie sehr seine künstlerische Begabung verknüpft war mit einem schier unstillbaren Fortschrittsdrang und mit der Faszination für die Möglichkeiten der „modernen“ Technik.

So finden sich in den Räumen des Osthaus Museums Hagen eine Vielzahl aufwändiger Faksimiles nach Zeichnungen und Skizzen des Meisters, die von Entwürfen zu unterschiedlichen Maschinen, Kanälen, Brücken und Bauten über geometrische Studien bis zu detaillierten anatomischen Zeichnungen reichen. Daneben sind nach seinen Entwürfen angefertigte Modelle einiger seiner aufregendsten Erfindungen zu bestaunen, wie z. B. ein Helikopter, ein Flugzeug, ein Automobil, ein Uhrwerk und andere technische Erfindungen, mit denen er im 15. Jahrhundert seiner Zeit weit voraus war.

Zu sehen ist u. a. ein nach seiner Ideenskizze konstruierter Fallschirm, der eine im wahrsten Sinn des Wortes bewegte Geschichte hinter sich hat: Unter den eher skeptischen Blicken vieler Experten sprang der erfahrene Fallschirmspringer Adrian Nicholas im Jahr 2000 mit diesem Modell über Südafrika ab – wobei der Schirm den Test in ruhigem Sinkflug erfolgreich bestand. Bereits im Jahre 1485 war der Entwurf für das Fluggerät von Leonardo gefertigt worden. In aller technischen Genauigkeit und, wie Adrian Nicholas betonte, ebenso funktionstüchtig.

Die in die Ausstellung integrierten Modelle und zwölf Computerterminals ermöglichen es dem interessierten Besucher zudem, sich aktiv anhand von mehr als 8000 Bildern mit dem Leben und Schaffen des Universalgenies zu beschäftigen. Zur Auswahl stehen dem Nutzer der Terminals vielfältige Programme, von grundlegenden biographischen Informationen über detaillierte Analysen von da Vincis Studien zur menschlichen und tierischen Anatomie bis hin zu seiner Brückenbaukunst.

Organisiert wurde die Ausstellung vom Institut für Kulturaustausch, Tübingen.

Gesprächsabend zum Thema Zweiter Weltkrieg

9. September 2019

Der Beginn des Zweiten Weltkrieges ist das Thema beim nächsten Gesprächsabend der Volkshochschule Hagen (VHS) mit Jörg Fritzsche am Freitag, 13. September, um 17 Uhr im Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30.

In den frühen Morgenstunden des 1. Septembers 1939 startete mit den Schüssen des Linienschiffs „Schleswig-Holstein“ auf die Westerplatte bei Danzig und Luftangriffen auf die Stadt Wielun der deutsche Überfall auf Polen. Lange vorbereitet und als Reaktion auf vermeintliche Grenzzwischenfälle getarnt, begann mit dem sogenannten „Fall Weiß“ der Zweite Weltkrieg. Die deutsche Bevölkerung nahm den Beginn der Kampfhandlungen mit gedrückter Stimmung auf. Der Begriff „Krieg“ war vom NS-Regime ausdrücklich untersagt. Die Skepsis wuchs noch, als Großbritannien sowie Frankreich ihre Verpflichtungen gegenüber Polen einlösten und Deutschland am 3. September den Krieg erklärten. Neben den Ereignissen dieser schicksalsträchtigen Tage sollen beim Gesprächsabend die Erlebnisse und Emotionen der Menschen im Vordergrund stehen. Wie wurde der Kriegsausbruch erlebt? Welche Veränderungen gab es im alltäglichen Leben?

Auch Zeitzeugen sind dazu eingeladen, ihre Erinnerungen einzubringen. Das Serviceteam der VHS bittet für den Kurs 1200 um eine Anmeldung auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Weg frei für zwei neue Kindertagesstätten in Hagen-Haspe

8. September 2019

Mit dem Bau von zwei neuen Kindertagesstätten soll in Haspe der Bedarf an Betreuungsplätzen für Mädchen und Jungen im Vorschulalter gedeckt werden. Die Bezirksvertretung Haspe hat die Vorschläge der Verwaltung mitgetragen, sowohl am Quambusch (Jungfernbruch 96) als auch am Markanaplatz entsprechende Einrichtungen mit jeweils 75 Plätzen zu schaffen. (…)

Quelle: wp.de

Virtuosität zu vier Händen

8. September 2019

Klavier-Duo Yves Robbe und Macha Makarevich

Donnerstag, 12.09.2019 von 18:00 Uhr – 20:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Vier Hände, zwei Virtuosen, ein Klavier – eine Begegnung voller Freude und voller Entdeckungen, ein mitreißendes und bewegendes Programm. Es gibt Momente im Leben, die lassen sich nur schwer in Worte fassen, ein Konzert mit dem Duo Yves Robbe und Macha Makarevich gehört dazu: Das muss man erleben, genießen und teilen!

Im Mittelpunkt des Konzertabends, den dieses beeindruckende Klavier-Duo im Emil Schumacher Museum in Hagen spielen wird, stehen die „Bilder einer Ausstellung“ in der Fassung für Klavier zu vier Händen von Modest Mussorgski aus dem Jahr 1874.

Eintritt frei

CDU sieht Zukunftsperspektive im O-Bus

7. September 2019

„Möglicherweise eine sinnvolle Ergänzung zur Stadtbahn“

Oberleitungsbus mit Batteriespeicher auf dem Gelände der Stadtwerke Solingen. Foto: Michael Kramer, GNU.

Die CDU-Ratsfraktion schlägt die stufenweise Errichtung eines Batterie-Oberleitungsbus-Netzes (BOB-Netz) in Hagen vor. Das belegt ein Antrag der Fraktion für die Sitzung des Umweltausschusses am 11. September. „Ziel ist es, ein möglichst leistungsfähiges, wirtschaftliches und emissionsarmes Nahverkehrsmittel in der Stadt zu etablieren“, wie es im Antrag heißt.

Der Batterie-Oberleitungsbus – kurz BOB genannt – ist eine Neuentwicklung, die einen Nachteil  herkömmlicher Oberleitungsbussen aufhebt: Mit der vergleichsweise kleinen Batterie können die BOBs ohne Oberleitung und ohne schweren Diesel-Hilfsmotor verkehren – in Solingen bis zu 22 Kilometer weit. Auf diese Weise können Störungen umfahren oder Linienwege auch ohne Fahrdraht verlängert werden.

„Bislang sind O-Busse in Deutschland ein exotisches Verkehrsmittel“, wie der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Sprecher im Umweltausschuss, Jörg Klepper, erläutert. „Sie fahren lediglich in Eberswalde, Esslingen und Solingen. Nur Solingen bedient sein gesamtes Hauptverkehrsnetz damit. Anders im Ausland: Weltweit gibt es mehr als 300 O-Busbetriebe.“

Diese Zahl wird sich nach Ansicht Kleppers mit dem BOB voraussichtlich deutlich erhöhen. „Denn die Entwicklung des BOB mit eingebauter Hybridtechnik erlaubt nämlich ganz neue Einsatzmöglichkeiten. Der BOB kann bergab die Batterien aufladen und überschüssige Energie in das Oberleitungsnetz zurückspeisen. Zusammen mit der Bergischen Universität in Wuppertal arbeitet Solingen daran, den über Jahrzehnte erworbenen Erfahrungs- und Wissensvorsprung in diesem Bereich noch auszubauen. So sollen künftig ausgediente Batterien aus den Bussen helfen, die Netzstabilität aufrecht zu erhalten. Insgesamt scheint diese Art der Elektromobilität die meisten Vorteile bei überschaubaren Kosten zu bieten“, wie Klepper resümiert. „Deshalb wollen wir den BOB auch als flächendeckende Ergänzung oder Alternative zur Stadtbahn prüfen lassen.“

Für den Vorsitzenden des fraktionsübergreifenden Arbeitskreises ÖPNV, Achim Kämmerer, steht der BOB nicht in Konkurrenz zur Stadtbahn: „Sie ist für größte Transportkapazitäten entlang von verkehrsreichen Korridoren ausgelegt, während der BOB eher ein Instrument zur flächendeckenden Erschließung des Stadtgebiets sein wird. Schaffen wir es nicht, ein förderfähiges stadtweites Stadtbahnnetz zu entwickeln, wäre der BOB möglicherweise eine sinnvolle Ergänzung oder günstige Alternative.“

Für den Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschuss und CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Stephan Ramrath, ist es folgerichtig, sich auf die Erfahrungen der Klingenstadt zu stützen: „Solingen ist Hagen in vielen Punkten ähnlich – insbesondere bei Topographie und Siedlungsstruktur. Wir dürfen weder das Rad neu erfinden noch unnötige finanzielle Risiken eingehen. Deshalb müssen wir die Expertise des dortigen Verkehrsbetriebs nutzen. Ein Beratungsangebot aus Solingen, das jüngst den Bewilligungsbescheid für 32 weitere BOBs erhalten hat, liegt uns jedenfalls vor.“

„Lieber Osthaus – lieber Gropius“

7. September 2019

Umfangreicher Briefwechsel zwischen dem Bauhausgründer und dem Hagener Folkwang-Gründer erschienen

Der Bauhausgründer Walter Gropius (1883-1969) erinnerte sich kurz vor seinem Tod daran, dass Karl Ernst Osthaus (1874-1921, Foto), der Hagener Folkwang-Gründer, sein naher Freund gewesen sei, dem er maßgeblich seine Berufung nach Weimar zu verdanken habe. Nachzulesen sind diese Sätze, formuliert in einem Brief nach Hagen im Mai 1969, nun in einem Buch, das im Rahmen des Jubiläumsjahres „Hagener Impulse“ vom Osthaus Museum Hagen herausgegeben wird.

Auf über 500 Seiten ist der vollständige Briefwechsel zwischen den beiden Protagonisten der Moderne transkribiert. Von der engen freundschaftlichen Verbindung zwischen Osthaus und Gropius zeugen rund 400 Dokumente im Karl Ernst Osthaus-Archiv Hagen. Sämtliche Dokumente werden nun erstmals im Zusammenhang veröffentlicht. Die Publikation „Karl Ernst Osthaus und Walter Gropius. Der Briefwechsel 1908-1920“, herausgegeben von Reinhold Happel und Birgit Schulte, erscheint im Klartext Verlag Essen.

Die starken Wurzeln des Bauhauses im westfälischen Hagen werden auch seitens der Verantwortlichen des NRW-Verbundes „100 jahre bauhaus im westen“ hervorgehoben. So betont Dr. Cornelia Bauer vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, als Vertreterin des Lenkungskreises: „Der Standort Hagen spielt eine Schlüsselrolle im Narrativ des Bauhaus-Jubiläums in Nordrhein-Westfalen. Hier erzählen wir gewissermaßen die Vorgeschichte des Bauhauses.“

Dr. Birgit Schulte, Projektleiterin des Bauhausjahres in Hagen und Mitherausgeberin, beschreibt, wie spannend es ist, „sich in die Korrespondenz zwischen zwei Persönlichkeiten zu vertiefen, die gemeinsam mehr als ein Jahrzehnt lang wesentliche Projekte der Moderne diskutiert und entwickelt haben, und dabei feststellen zu können, wie kontinuierlich und energisch Osthaus seinen Freund Gropius gefördert und wie Gropius sich dieser Strategie dankbar bedient hat.“ Ihr Dank geht an die Kunstmuseen Krefeld, mit deren Leihgaben die Rekonstruktion der von Walter Gropius kuratierten Ausstellung „Vorbildliche Industriebauten“ möglich wurde, die ab 1911 als Wanderausstellung von Hagen aus auf Tournee geschickt wurde. Die rekonstruierte Ausstellung ist vom 7. September bis 12. Januar 2020 im Osthaus Museum Hagen zu sehen.

Der Kurator Prof. Dr. Reinhold Happel erläutert die Bedeutung der Industriebauten-Ausstellung: „Diese Präsentation mit Fotografien herausragender wegweisender Industriearchitektur, die in zahlreichen Städten in Deutschland sowie in Amsterdam und in den USA zu sehen war, dokumentiert einen wichtigen Diskurs über moderne Architektur am Beginn des 20. Jahrhunderts. Gropius und Osthaus haben diesen Diskurs maßgeblich mitbestimmt, und das Bauhausjahr ist der passende Anlass, in Hagen diese Ausstellung mit möglichst vielen Originalfotografien und Dokumenten zu rekonstruieren.“

„Hoffmanns Erzählungen“ am Theater Hagen

7. September 2019

Neu-Besetzung des Produktionsteams

Die ursprünglich für die Neuinszenierung der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach am Theater Hagen vorgesehene Regisseurin Susanne Knapp hat aus persönlichen Gründen abgesagt. Intendant Francis Hüsers wird nun selbst die Regie übernehmen.

Die Bühne wird Alfred Peter gestalten, die Kostüme Katharina Weissenborn. Beide wirkten in der letzten Spielzeit erstmals am Theater Hagen (Peter bei „Spring Awakening“, Weissenborn bei „Tristan und Isolde“). Zum Team gehören zudem – nach wie vor – Joseph Trafton (Musikalische Leitung), Wolfgang Müller-Salow (Chor), Martin Gehrke (Licht) und Rebecca Graitl (Dramaturgie).

Die solistischen Gesangspartien interpretieren: Thomas Paul (Hoffmann), Maria Markina (La Muse / Nicklausse), Cristina Piccardi (Olympia), Netta Or (Giulietta), Angela Davis (Antonia), Dong-Won Seo alternierend mit Steven Scheschareg (Lindorf / Coppélius / Dapertutto / Dr. Miracle), Boris Leisenheimer (Spalanzani), Richard van Gemert (Andrès / Cochenille / Pitichinaccio / Frantz), Ivo Stánchev (Luther / Crespel), Marilyn Bennett (Stimme der Mutter), Kenneth Mattice (Hermann / Schlemihl).

Premiere: Samstag, 30. November 2019, 19.30 Uhr

Grüner ÖPNV: Offen für Privatisierungen

6. September 2019

Ratsfraktion bringt „Public-Private Partnerships“ ins Spiel

In einem Antrag für die nächste Sitzung des Umwelt- und Mobiltiätsausschusses am 11. September beantragt die Hagener Grünenfraktion, sich mit der zukünftigen Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu beschäftigen. Die Verwaltung soll demnach beauftragt werden, „ob und wie die im Entwurf des neuen Nahverkehrsplans (NVP) genannten Zukunftsszenarien für die Stadt Hagen finanziell umsetzbar sind“. Basis für alle Planfälle sei die Umstellung des ÖPNV auf weitgehend emissionsfreien Betrieb vor Ort.

Zwei von drei Szenarien sehen die Beteiligung von „Investoren“ vor: eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP oder „Public-Private Partnership“). Die finanzielle Beteiligung der Stadt soll sich in beiden Modellen „auf das Einbringen der Fördergelder“ beschränken. Die „bauliche Infrastruktur“ gehe in das Eigentum der Stadt über. Das neue Unternehmen soll den Hagener Nahverkehr über einen Zeitraum von „22,5 bis 35 Jahren“ betreiben, so die Vorstellung der Grünen.

Finanziert werden könnten auf diese Art und Weise ein Metrobussystem, der Neuaufbau eines Metro-Rapid-Transit-Systems, die Wiedereinführung einer Straßenbahn oder die Einführung einer (Regional-)Stadtbahn.

Obwohl die Grünen davon ausgehen, „dass zukünftig weitere Fördermittel zur Verfügung gestellt werden“, stelle sich die Frage, „ob eine Stadt in einer finanziellen Situation wie Hagen sich solche Ausbaumaßnahmen leisten kann“.

Entscheidender wäre allerdings die Frage, ob sich eine Stadt eine „Öffentlich-Private Partnerschaft“, wie sie die grüne Ratsfraktion ins Spiel bringt, leisten kann. Denn irgendworan werden die „Investoren“ ja verdienen wollen.

Schon 2014 wiederholte (!) der Bundesrechnungshof in einem Bericht für den Haushaltsausschuss des Bundestags seine Erkenntnis, dass die öffentlich-privaten Partnerschaften sich für die öffentliche Hand überhaupt nicht rechnen. So war etwa beim (berüchtigten) Ausbau der Autobahn A1 die ÖPP-Variante nicht, wie das Bundesverkehrsministerium behauptete, um rund 40 Prozent günstiger als die konventionelle Finanzierung, sondern um 28 Prozent teurer, wie der Bundesrechnungshof konstatierte.

Darüber hinaus sind die ÖPP-Projekte unsinnig, weil bei ihnen die Kontrolle durch Kämmerer und Haushaltspolitiker wegfällt. Ihren Job machen ja nun die privaten Investoren. Und die sind wahre Künstler des hohe Gewinne verheißenden kreativen Schönrechnens.

Die ÖPP-Verträge sind zu allem Überfluss auch noch immer geheim. Es gehört zu ihren typischen Merkmalen. Über ihren Inhalt wird stets absolute Geheimhaltung vereinbart. Noch nie wurde ein ÖPP-Vertrag den Abgeordneten oder Stadträten vor einer Abstimmung in vollem Umfang vorgelegt.

Man muss sich die Absurdität der Situation vor Augen führen: Die politischen Repräsentanten müssen über Verträge abstimmen, deren Inhalt sie gar nicht kennen (Und noch schlimmer: was sie widerstandslos gemacht haben). Das öffentliche Interesse wird dem privaten Geheimhaltungsinteresse untergeordnet. Öffentliche Güter in Privathand sind jeder demokratischen Kontrolle entzogen. Die Demokratie schafft sich selbst ab.

Die Hagener Grünenfraktion, die sich bereitwillig in die babylonische Gefangenschaft der Allianz des Grauens begeben hat, stellt sich mit ihren Überlegungen gegen Positionen, wie sie von maßgeblichen Repräsentanten ihrer eigenen Partei vertreten werden.

So kritisierte der Fraktionsvorsitzende der Grünen im NRW-Landtag, Arndt Klocke, bereits 2015: „ÖPP ist ein Trojanisches Pferd, um weitere öffentliche Aufgaben schrittweise an Private zu übertragen.“

Das muss die Hagener nicht jucken: Die hiesigen Akteure halten weiterhin an längst gescheiterten Modellen fest.

Vorbildliche Industriebauten

6. September 2019

Die ökonomische Kraft der künstlerischen Idee

7. September 2019 – 12. Januar 2020, Osthaus-Museum Hagen

Karl Ernst Osthaus hat Ideen des Bauhauses vorgedacht und den Bauhausgründer Walter Gropius maßgeblich gefördert. „Osthaus was instrumental in supporting me“, resümmierte Gropius wenige Monate vor seinem Tod 1969. Von der engen freundschaftlichen Verbindung zwischen Gropius und Osthaus zeugen Hunderte, bisher nicht veröffentlichte Briefe im Karl Ernst Osthaus-Archiv Hagen. Der Hagener Mäzen war für Gropius ein wichtiger Mitstreiter in der Debatte um die Frage, in welcher Weise Kunst und Künstler in die Gesellschaft hineinwirken können und sollen.

Im Zusammenhang mit der Arbeit im Deutschen Werkbund diskutierten sie die Frage, wie sich der Fabrikbau mit dem künstlerischen Anspruch verbinden lässt. Osthaus erkannte und nutzte früh das kommunikative Potential der Fotografie, um vorbildliche Baukunst weithin bekannt zu machen. Schließlich erwirkte er für Gropius den Auftrag, eine Ausstellung „Vorbildlicher Industriebauten“ zusammenzustellen, die ab 1911 als Wanderausstellung des „Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“ von Hagen aus auf Tournee geschickt wurde.

Dieses gemeinsame Projekt von Gropius und Osthaus wird im Osthaus Museum Hagen rekonstruiert und durch die Publikation ihres Briefwechsels begleitet. Kooperationspartner sind die Krefelder Kunstmuseen, die 1922 die Bestände des „Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“ aus Hagen übernommen haben. Rund 40 Original-Abzüge der insgesamt 110 Fotografien sind in der Graphischen Sammlung der Krefelder Kunstmuseen verwahrt. Neue Abzüge nach den Originalnegativen aus dem Bildarchiv Marburg ermöglichen erstmals eine Komplettierung der Ausstellung, wie sie 1914 auf der Werkbundausstellung in Köln zu sehen war.

Anlässlich der Ausstellung wird der mehrere hundert Schriftstücke umfassende Briefwechsel zwischen Osthaus und Gropius, den das Osthausmuseum im Karl Ernst Osthaus-Archiv verwahrt, in einer wissenschaftlich kommentierten Edition unter dem Titel „‘Osthaus was instrumental in supporting me‘… – Walter Gropius, Karl Ernst Osthaus und das Bauhaus“ erscheinen.

Konzertpädagogisches Programm „Sinfonikus“

6. September 2019

Neues Einführungs-Angebot für Kinder in die Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen

Zu den Sinfoniekonzerten des Philharmonischen Orchesters Hagen wird ab sofort neben der Einführung um 18.45 Uhr (für Erwachsene) zur selben Zeit unter dem Titel „Sinfonikus“ ein konzertpädagogisches Programm für 8-12-Jährige angeboten.

Bei dieser interaktiven Einführung in die Welt der klassischen Musik werden die jungen Besucher auf spielerische Weise gemeinsam mit den Musikpädagogen Magdalena Rozanska und Jörg Lopper musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen.

Wie funktioniert ein Orchester? Was macht der Dirigent eigentlich? Seit wann gibt es ein Saxophon und ist es aus Gold? Wie lang ist eine Tuba? Wie alt ist eine Geige? Wie wird man Komponist? Auf alle Fragen gibt es (hoffentlich) eine Antwort.

Neben einem Blick hinter die Kulissen der Sinfoniekonzerte setzen sich die Kinder durch Body-Percussion, Tanz, Gesang und Instrumente kreativ mit einem Werk des Programms auseinander und erleben dann gemeinsam mit ihren Begleitpersonen die spannende Atmosphäre eines Live-Konzertes.

Dieses neue Angebot wird dankenswerterweise vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützt.

Das 1. Sinfoniekonzert findet am Dienstag, 10. September 2019 statt. Der Eintritt beträgt 12 Euro und beinhaltet die Teilnahme am „Sinfonikus“ sowie den Besuch des Konzertes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Weitere SPD-Ortsvereine in Hagen beschließen Verschmelzung

5. September 2019

Die nächste Fusion in der Hagener SPD: Die Ortsvereine Wehringhausen und Kuhlerkamp haben einhellig ihre Verschmelzung beschlossen. (…)

Quelle: wp.de

Bauhaus & Blockbuster

5. September 2019

Erstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Gastdirigent Scott Lawton (Foto: Susanne Beimann).

Die Reihe der Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters Hagen startet am 10. September 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr (Stadthalle Hagen) mit einem außergewöhnlichen Programm.

Das in diesem Jahr anlässlich seines 100-jährigen Bestehens gefeierte „Bauhaus“ steht für Struktur, Funktionalität und eine klare Formensprache. Diese Prinzipien haben sich auch auf die Ästhetik von Filmen ü̈bertragen: Der bildende Künstler Wassily Kandinsky, der an der Bauhaus-Schule lehrte, hörte in Dessau Modest Mussorgskys farbenreichen Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ und ließ sich zu Bühnenentwürfen für eine szenische Aufführung inspirieren.

Jahrzehnte später entwickelte der Visualisierungskünstler Arthur Spirk aus diesen Entwürfen eine synchronisierte Video-Installation, die Mussorgskys beliebten musikalischen Museums-Wandelgang im Gewand der Bauhaus-Ästhetik optisch ergänzt. Ebenfalls in den 1920er Jahren entstanden ist Fritz Langs dystopische Vision „Metropolis“, die zum Meilenstein der Filmgeschichte wurde.

Gemeinsam mit weiteren Musiken zu zukunftsorientierten Filmen wie „Star Trek“, „Interstellar”, „Jurassic Park”, „Alien”, „Game of Thrones“ und „Raumpatrouille Orion” ergänzen der international gefragte US-amerikanische Gastdirigent Scott Lawton und das Orchester das Programm, welches zum Start in die neue Spielzeit Filmprojektion und sinfonische Musik zu einem multisensualen Erlebnis verschmelzen lässt.

Dieses Konzert ist in das Programm „Hagener Impulse – 100 Jahre Bauhaus im Westen“ eingebunden.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Neben uns die Sintflut

5. September 2019

Vortrag und Diskussion zu „Leben auf Kosten der armen Länder“

Zu dem Vortrag „Neben uns die Sintflut – Leben auf Kosten der armen Länder“ mit Professor Dr. Stephan Lessenich lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 10. September, um 19 Uhr in das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, ein.

Der Vortrag dreht sich um die Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse einer globalisierten Wirtschaft. Alles zu haben und noch mehr zu wollen, den eigenen Wohlstand zu wahren, indem Menschen anderen den Wohlstand vorenthalten – das gilt als heimliches Lebensmotto der „entwickelten“ Gesellschaften. Den Menschen in reichen Ländern gehe es auch deswegen gut, weil es der Bevölkerung in anderen Weltregionen schlecht gehe, verrät der Vortrag. Zu beobachten sei, wie Menschen systematisch soziale Kosten und ökologische Lasten der hiesigen Lebensweise auf Dritte abwälzen. Im Anschluss folgt eine Diskussion über den Vortrag.

Prof. Dr. Stephan Lessenich lehrt am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist Autor des Buches „Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“. Sein Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“, zu deren Organisatoren die VHS, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Weiterbildungseinrichtung Arbeit und Leben sowie das Kulturzentrum Pelmke zählen. Der Eintritt ist frei.

Klimaschutz: Bewegung kritisiert Entwurf der Stadt Hagen

4. September 2019

Es ist eine deutliche Ansage an die Politik, die zuvor die Protagonisten der Fridays-for-Future-Bewegung umgarnt haben: „Dieser Vorschlag erreicht nicht das, was wir wollen“, sagt Jannes Rosenbaum. Und weiter führt die Schülerin aus: „Eine intensive Arbeit am Klimaschutz in Hagen können wir nicht erkennen. Es ist von Konzepten die Rede, die nicht einmal fertig sind. Und wenn man sich den Masterplan Mobilität anschaut, dann wird immer nur ausgeführt, was möglichst wenig kostet. Es geht gar nicht darum, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: DOPPELWACHOLDER.DE hatte bereits am 25. August auf die krude Auflistung von „Aktivitäten“ seitens der Stadtspitze zum Klimaschutz hingewiesen (siehe: Schall und Rauch). So brüsten sich die Verwaltungsoberen damit, „Sieger des Wettbewerbs Kommunaler Klimaschutz 2014“ gewesen zu sein und damit „Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen unternommen“ zu haben.

Sieger? Hagen rangierte bei insgesamt 26 (!) Preisträgern in Nordrhein-Westfalen unter „Ferner liefen“. Nach Angaben der zuständigen EnergieAgentur.NRW erhielt Hagen die Auszeichnung „für die Entwicklung, Aufführung und Begleitung einer Theater-Trilogie, um Kinder auf spielerische Art und Weise für die Themen Klimaschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren“ (siehe: Märchen erzählen – Bürokratie entwickeln. Ein Preis für fast nichts.)

Wahrlich gewaltige „Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen“.

Take a Walk on the Wild Side

4. September 2019

Undergroundparty mit Musik aus den 1960er, 70er und 80er Jahren

Aus der Produktion (v.l.n.r.): Emanuele Pazienza, Nathalie Gehrmann, Maria Michala, Vanessa Henning (vorne), Tatiana Feldman, Riccardo De Nigris. Foto: Klaus Lefebvre.

Die Wiederaufnahme von „TAKE A WALK ON THE WILD SIDE“ (Undergroundparty mit Musik der 1960er, 70er und 80er Jahre) findet am 8. September 2019 um 18.00 Uhr im Theater Hagen, Großes Haus, statt.

Diese außergewöhnliche und beim Publikum besonders beliebte Show ist zugleich ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Undergroundparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith u.a.

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone, Percussion), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen), Jürgen Sarkiss und Patrick Sühl sowie die Background-Vocals mit Galini Achille, Kathyann Martinez Gonzalez, Elizabeth Pilon und die Movers mit Riccardo De Nigris, Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Maria Michala, Emanuele Pazienza.

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Weitere Vorstellungen: 9.10. (19.30 Uhr), 16.11.2019 (19.30 Uhr); 2.2. (15.00 Uhr, 7.2.2020 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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