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1. HohenlimBürger Picknick

22. Mai 2018

Umsonst & draussen

Was in Wehringhausen seit Jahren auf große Resonanz stößt, sollte auch in Hohenlimburg klappen: Unter dem Motto: (Wieder)-Belebung der Hohenlimburger Innenstadt findet am Samstag, 26. Mai 2018 in Hohenlimburg das 1. HohenlimBürger Picknick statt.

In der Herrenstraße in der Hohenlimburger Innenstadt treffen sich Nachbarn, BürgerInnen und BesucherInnen erstmals zu einem gemeinsamen Picknick. Es kann alles mitgebracht werden, was ein Picknick unter freiem Himmel und an langen Tischen so schön macht. Speisen, Getränke, Gesprächsstoff, beste Laune.

Das 1. HohenlimBürger Picknick wird auch kulturell ein Highlight. Live und unplugged mit dabei sind: Die DALTONS und die Clownskapelle SCHÖN SCHRÄG.

Die Veranstaltung wird mitfinanziert von den BÜNDNIS90/Die GRÜNEN – OV-Hohenlimburg und dem HAGENER KULTURBÜRO.

Speisen und Getränke bitte nur in Mehrwegverpackungen mitbringen. Müllvermeidung ist oberstes Ziel.

Wer nichts zu essen oder zu trinken mitbringen will, muss weder verdursten noch verhungern. Ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot wartet auf die BesucherInnen der Herrenstraße.

Beginn: 17 Uhr, Ende: 22 Uhr.

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„Alleskönner Behrens“

22. Mai 2018

Die lachende Kaffeekanne von „Kaiser’s Kaffee“, das AEG-Waben-Logo, der berühmte Schriftzug „Dem Deutschen Volke“ am Berliner Reichstagsgebäude – jeder kennt diese Ikonen der Gestaltung. Urheber dieser und vieler weiterer Schöpfungen ist der in Hamburg aufgewachsene Künstler Peter Behrens.

Zum 150. Geburtstag des bedeutenden Architekten und Designers Behrens gibt es im Kölner Museum für Angewandte Kunst bis zum 1. Juli die Ausstellung „Der Alleskönner“. In Hagen wurde der Geburtstag weitgehend vergessen, dabei war Peter Behrens vor dem Ersten Weltkrieg ein enger Mitstreiter von Karl Ernst Osthaus. In Hagen schuf er mehrere wegweisende Bauwerke – so die Villa Cuno an der Haßleyer Straße und insbesondere das Krematorium in Delstern. (…)

Quelle: Wochenkurier

Letztmalig: „Von Babelsberg nach Hollywood“

21. Mai 2018

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Kenneth Mattice, Hannes Staffler, Marilyn Bennett, Tillmann Schnieders, Carina Sandhaus, Ballett und Chor des Theaters Hagen. Fotograf: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, sich von der so beliebten und erfolgreichen Filmmusik-Schlager-Revue „Von Babelsberg nach Hollywood“ in der Konzeption von Thilo Borowczak und Imme Winckelmann aufs Beste unterhalten zu lassen: am 25. Mai 2018, 19.30 Uhr im Theater Hagen (Großes Haus).

Gesangssolisten des Hagener Theaters (Marilyn Bennett, Kenneth Mattice, Tillmann Schnieders) sowie Gastsänger (Boris Leisenheimer, Carina Sandhaus, Sami Seyhan, Hannes Staffler), der Chor und das Ballett des Theaters Hagen sowie das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen Abend unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr noch einmal präsentiert werden.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Neu entdeckt: Taubenscheiße am Busbahnhof

20. Mai 2018

Erstmalig startet die Stadt eine Reinigungsaktion

Wohl kaum ein Bürger dieser Stadt kann sich daran erinnern, dass der Hagener Busbahnhof jemals richtig gereinigt worden ist. Ein eklatantes Versagen des sogenannten „Konzerns Hagen“, der zwar mit reichlich Geschäftsführern ausgestattet ist, in dem aber offenbar die Zuständigkeiten nicht klar sind und die Verantwortungen hin und her geschoben werden.

Dieser Missstand soll jetzt wenigstens an einer Stelle behoben werden; Entsorgungsbetrieb und Wirtschaftsbetrieb kündigen eine konzertierte Aktion an:

Großreinemachen am Hagener Busbahnhof

Der Hagener Busbahnhof sowie die Pergola auf dem Bahnhofsvorplatz sollen sauberer werden. Dies ist das Ziel einer großen Reinigungsaktion, die der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) gemeinsam mit dem Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) von Dienstag, 22. Mai, bis Mittwoch, 30. Mai, durchführt.

Dafür reinigen die Mitarbeiter des WBH das Dach der Pergola und des Busbahnhofs und setzen dieses instand. Zeitgleich säubern sie die Betonsockel an den Dachstützen und beschichten diese bei Bedarf neu mit einer schmutzunempfindlichen Farbe. Um den Bahnhofsvorplatz vor Taubenkot besser zu schützen, reinigen und reparieren die Mitarbeiter auch die Taubenvergrämungsanlage und prüfen anschließend zweimal im Jahr, ob die Anlage noch ausreichend funktioniert oder verbessert werden muss. Zum Ende des Jahres rüsten sie zusätzlich die Beleuchtungsanlagen auf LEDs um und reinigen diese turnusmäßig.

Mitarbeiter des HEB tauschen an den Papierkörben die alten und sehr breiten Aschenbecher durch eine schmalere Variante aus. So kann zukünftig kein Müll mehr auf den Behältern abgestellt werden. Zeitnah lässt der HEB auch die kaputten Papierkörbe gegen neue austauschen. Außerdem reinigen die Mitarbeiter den beschmierten Deckel der Streugutkiste. Neben der großen Reinigungsaktion kümmern sie sich weiterhin intensiv um diesen Bereich: Zweimal täglich von montags bis samstags entfernen die Mitarbeiter den Müll und säubern zwei- bis dreimal die Woche durch Fegen, maschinell oder händisch den Boden.

Um das Erscheinungsbild dauerhaft zu verbessern, findet eine zweite Grundreinigung der Dächer in den Herbstferien statt. Ab 2019 plant der WBH, den Schmutz regelmäßig in den Oster- und Herbstferien zu entfernen und bei Bedarf nachzubessern. Auch der HEB führt jeweils im Frühjahr und im Herbst mit einem Hochdruckreiniger eine Großreinigungsaktion durch und säubert intensiv die Bereiche um und unter den Papierkörben.

Für die Dauer der Arbeiten sperrt der WBH mit Spritzschutzwänden Teilbereiche des Bussteigs und an der Pergola ab. Damit die Mitarbeiter des WBH zügig arbeiten können, sollten in der kommenden Woche keine Fahrräder an der Pergola abgestellt werden. Der WBH und der HEB bitten um Verständnis für auftretende Behinderungen und versuchen diese, so gering wie möglich zu halten.

Volkshochschule Hagen informiert über neue Datenschutzgrundverordnung

20. Mai 2018

Zu einem Vortrag über die neue Datenschutzverordnung lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Mittwoch, 30. Mai, von 19.30 bis 21 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

Ab Freitag, 25. Mai, treten die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union sowie das neue Bundesdatenschutzgesetz in Kraft. Rechte und Pflichten aus den neuen Regelungen betreffen fast jeden Unternehmer, Verbraucher und Verein.

Ob bei Onlineplattformen wie eBay, bei Adressverteilern oder bei Kontaktformularen auf Webseiten – an beinahe jeder Stelle werden heute Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert. Dabei gibt es für diejenigen, die die Daten sammeln, rechtliche Verpflichtungen und bei Verstößen kann es zu erheblichen Ordnungsgeldern und Strafen kommen. Im Gegenzug ergeben sich für die Opfer von Datenmissbrauch auch neue Rechte.

In dem Vortrag vermittelt Rechtsanwalt Hans-Christian Freier (Kanzlei „Pinkvoss, Dahlmann & Partner“) grundlegende Informationen zum Datenschutz und erklärt für Kleinunternehmer und Verbraucher die Änderungen in der neuen Datenschutzgrundverordnung.

Informationen erhalten Interessierte bei der Volkshochschule Hagen unter Angabe der Kursnummer 1948 unter Telefon 02331/207-3622 oder hier.

„Deutschland-Studie“: Hagen liegt im Regionen-Ranking hinten

19. Mai 2018

Hagen bietet nicht gerade die besten Lebensbedingungen, zeigt die „Deutschland-Studie“ des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos für das ZDF. Es ist das nach eigenen Angaben erste umfängliche Regionen-Ranking zu den Lebensverhältnissen bundesweit.

Im Vergleich der 401 Städte und Kreise in Deutschland erreicht Hagen nur Platz 387 und liegt damit nur unwesentlich vor einer Stadt wie Dortmund (Rang 394) und hinter Wuppertal (Rang 373).

Die Studie zeigt, dass die Lebensumstände in Deutschland weitgehend gleichwertig sind, allerdings gibt es ein sichtbares Nord-Süd-Gefälle: In abgelegenen ländlichen Regionen sowie an Industriestandorten im Strukturwandel seien die Bedingungen schwierig, unter anderem durch den Bevölkerungsschwund, Feinstaubbelastung und fehlende Arbeitsplätze, so die Autoren der Studie.

Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, wo es sich in Deutschland am besten lebt. Mithilfe statistischer Daten zu 53 Indikatoren wurden die Städte und Kreise mit Punkten bewertet. Subjektive Wünsche, Umstände oder Ansprüche wurden dabei nicht berücksichtigt. Am Dienstag, 22. Mai, läuft ergänzend zur Studie im ZDF die Dokumentation “Wo lebt es sich am besten?”.

Details zum Hagener Ergebnis (pdf)

Methodik der Studie

Alle Ergebnisse der 401 Städte und Kreise

Hagen bekommt doch verkaufsoffenen Sonntag

19. Mai 2018

Dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr in Hagen steht nichts mehr in Wege. Am 27. Mai dürfen Einzelhändler in Hagen-Hohenlimburg ihre Geschäfte zum Stadtfest öffnen. (…)

Die Gewerkschaft Verdi teilte auf WDR-Anfrage mit, dass sie diesmal nicht gegen den verkaufsoffenen Sonntag klagen wolle. (…)

Quelle: WDR

„Ohne Bienen keine Bestäubung“

18. Mai 2018

Der NABU-Landesvorsitzende zeigt Strategien gegen das Insektensterben vor Ort

Im Rahmen einer SPD-Veranstaltung zum Insektensterben klärte der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck am Montag interessierte Bürgerinnen und Bürger über die dramatische Situation auf: Die Zahl der Fluginsekten hat sich seit 1990 um fast 80 Prozent verringert.

Gründe dafür liegen unter anderem in der Monotonisierung unserer Landwirtschaft, dem zunehmenden Einsatz von Pestiziden und dem Verlust von artenreichem Grünland.

Der Umweltschützer und Wissenschaftler Tumbrinck informierte aber auch darüber, was jeder Einzelne gegen das massive Insektensterben machen kann. Ein Aspekt ist zum Beispiel das Pflanzen von Wildblumen im heimischen Garten oder das Eirichten von Insektenhotels.

Auch die Kommunalpolitik könne helfen. Claus Rudel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen, brachte laut einer Mitteilung der Fraktion bei der Veranstaltung auf den Punkt, was seine Partei kommunal bereits jetzt plant. „Während wir der Verwaltung über den Fachausschuss Gebäudewirtschaft den Auftrag erteilt haben, bei allen Neubaumaßnahmen die Anlage von Dachbegrünungen zu prüfen, hat die Bezirksvertretung Haspe bereits einen Beschluss zur Förderung der Artenvielfalt im Stadtteil gefasst“, so Rudel.

Was Rudel nicht „auf den Punkt“ brachte, war die Tatsache, dass die so gelobte BV Haspe mehrere Jahre alles daran gesetzt hatte, erst einmal alle Bäume in der Fußgängerzone Voerder Straße abholzen zu lassen. Neubaumaßnahmen der städtischen Gebäudewirtschaft in Haspe – und nur dort ist die BV Haspe zuständig – sind hingegen keine bekannt.

Mit der Thematik werde sich jetzt auch der Umweltausschuss mit Blick auf die gesamte Stadt befassen. Darüber hinaus, so erläuterte Ratsherr Jörg Meier, werde die SPD-Fraktion an der Idee festhalten, mit Hilfe von privaten Sponsoren in den kommenden fünf Jahren 150 Stadtbäume zu pflanzen. Siehe oben: Erst abholzen, dann neu pflanzen?

Auch Wolfgang Jörg wird sich weiterhin zu dem Thema engagieren: „Umweltpolitik ist ein wichtiger Aspekt der Sozialdemokratie, denn gute Arbeit und Nachhaltigkeit können nur gemeinsam funktionieren. Ich werde nun Fördermöglichkeiten des Landes NRW sondieren, die unsere Stadt zur Realisierung der Pläne der SPD-Ratsfraktion nutzen kann“.

Vielleicht sollte der Herr Landtagsabgeordnete erst einmal bei seinem Parteifreund („Genosse“ ist ja wohl von gestern), „sondieren“, dem Hasper Bezirksvorsteher Dietmar Thieser, der die Abholzungsaktion initiiert hat,

Engagement für Geflüchtete

18. Mai 2018

Psychologinnen der FernUni setzen sich dafür ein, dass das Wissen aus der Forschung in der Praxis und somit bei Menschen ankommt, die mit Geflüchteten arbeiten

Dr. Laura Froehlich (li.) und Dr. Helen Landmann engagieren sich im Fachnetzwerk Sozialpsychologie zu Flucht und Integration. Foto: FernUni

In den vergangenen Jahren sind über eine Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, politischer Verfolgung, Diskriminierung oder Armut nach Deutschland gekommen. Sowohl für die Geflüchteten als auch für die Gesellschaft bringt dies zahlreiche neuer Herausforderungen mit sich. Wie kann Integration gelingen? Wie lassen sich Ängste und Vorurteile sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Geflüchteten reduzieren? Wie motiviere ich Ehrenamtliche?

An der FernUniversität in Hagen befassen sich gleich mehrere psychologische Lehrgebiete mit Gruppensituationen. Für die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Dr. Laura Froehlich (Sozialpsychologie), Dr. Helen Landmann (Community Psychology) und Sarina Schäfer (Psychologische Methodenlehre und Evaluation) lag es daher nahe, sich bei der Gründung des Fachnetzwerks Sozialpsychologie zu Flucht und Integration zu engagieren.

Seit wenigen Wochen ist die Webseite des Netzwerks online. „Da es inhaltlich so gut passt, sehen wir uns in der Pflicht, uns einzubringen. Unser Ziel ist ein Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Wir setzen uns dafür ein, dass das Wissen aus der Forschung auch bei denjenigen ankommt, die mit den geflüchteten Menschen arbeiten“, sagt Helen Landmann. Sie ist die Sprecherin des im April 2016 gegründeten Netzwerks. An ihm beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler acht verschiedener Forschungseinrichtungen, unterstützt wird es von der Fachgruppe Sozialpsychologie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Die Psychologinnen und Psychologen möchten Fragen aus der Praxis wissenschaftlich fundiert und dennoch praxisnah beantworten. „Dafür haben wir gezielt Praktikerinnen und Praktiker kontaktiert und einen Fragenkatalog erstellt. Anschließend haben Forschende die Fragen allgemeinverständlich beantwortet“, erklärt Laura Froehlich. Die Ergebnisse stehen jetzt auf der Webseite des Fachnetzwerks. Das erste Feedback darauf war bereits sehr positiv.

Zukünftig möchte das Netzwerk seine Aktivitäten noch weiter ausbauen und den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis fördern. So sind beispielsweise Treffen zwischen Forschenden und Menschen, die mit Geflüchteten arbeiten, geplant. Helen Landmann: „Davon profitieren letztlich beide Seiten. Denn die Ergebnisse haben wiederum Einfluss auf unsere Forschung.“ Laura Froehlich forscht an der FernUniversität zu Stereotypen über verschiedene kulturelle Gruppen im Bildungssystem, Helen Landmann zur Rolle von Emotionen für das soziale Zusammenleben und Sarina Schäfer zu positivem und negativem Intergruppenkontakt.

Rückhalt für ihr Engagement finden die drei Wissenschaftlerinnen auch in ihren jeweiligen Lehrgebieten. „Das Fachnetzwerk ist eine sehr gute Initiative zur Förderung des Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis“, unterstützt Prof. Dr. Anette Rohmann, Leiterin des Lehrgebiets Community Psychology, ihre Mitarbeiterin.

Vorstellungsausfall „Bilder deiner großen Liebe“

18. Mai 2018

Die Vorstellung der Theater Road Novel „Bilder deiner großen Liebe“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf am Samstag, 19. Mai 2018, 19.30 im Lutz, muss leider ersatzlos ausfallen.

Weitere Aufführungstermine: 18.5. (19.30 Uhr), 21.6. (12 Uhr), 22.6. (19.30 Uhr), 23.6.2018 (19.30 Uhr)

Nachtcafé: Liederabend mit Musa Nkuna

17. Mai 2018

Das nächste Nachtcafé findet am 18. Mai 2018, bereits um 21.30 Uhr, im Theater Hagen (Theatercafé) statt.

„Im wunderschönen Monat Mai …“ – so beginnt der Liederzyklus „Dichterliebe“ von Robert Schumann und so beginnt auch das Nachtcafé im „Wonnemonat“. Der Tenor Musa Nkuna, der in dieser Spielzeit in den Opern „Ritter Roland“ und „Everest“ auf der Bühne des Hagener Theaters steht, widmet sich an diesem Abend Schumanns Opus 48, das 16 Gedichte von Heinrich Heine zusammenfasst (Foto: Theater).

Komponist und Dichter waren sich 1828 persönlich begegnet. „… Um seinen Mund lag ein bitteres, ironisches Lächeln, aber ein Lächeln über die Kleinigkeiten des Lebens und ein Hohn über die kleinlichen Menschen“, erinnert sich Schumann später. Ebendieses Lächeln liegt auch über der „Dichterliebe“. Der Zyklus zeichnet in Momentaufnahmen das Ende einer Liebe nach, das zwischen Wut und Weh alle Schattierungen durchmacht und seinen poetisch-musikalischen Ausdruck findet. Die Begleitung am Klavier gestaltet der Pianist Dan K. Kurland.

Der Eintritt ist frei, die Theatergastronomie hat geöffnet.

Wie teuer kam der Pfusch beim Verkaufssonntag die Stadt zu stehen?

17. Mai 2018

Diese Frage möchte die SPD-Fraktion in der heutigen Sitzung des Hagener Stadtrates beantwortet haben.

Im Zusammenhang mit dem anläßlich von „Hagen blüht auf“ geplanten verkaufsoffenen Sonntags, der dann von Oberverwaltungsgericht gekippt wurde, hat die Verwaltung inzwischen sowohl formale als auch inhaltliche Fehler eingeräumt. Letztlich wurde aber für die Verabschiedung dieser Ordnungsbehördlichen Verordnung eine Sondersitzung des Rates einberufen und anschließend zwei gerichtliche Instanzen bemüht.

Auf Antrag der SPD soll der Rat folgendes beschließen:

„Die Verwaltung stellt dar, welche Kosten (Verwaltungskosten, Anwaltskosten, Gerichtskosten) der Stadt durch die fehlerhafte und unzureichend ausgearbeitete Vorlage zum Offenen Sonntag anlässlich der Veranstaltung „Hagen blüht auf“ entstanden sind.“

Behörden kapitulieren vor zahlreichen Temposündern auf A 1

17. Mai 2018

Auf der Autobahn 1 in Hagen wird in bislang ungekanntem Maße zu schnell gefahren. Der neue Laserscanner, mit dem die Polizei seit einigen Monaten Verkehrsteilnehmer im Baustellenbereich zwischen Hagen-West und Haspe ins Visier nimmt, blitzte allein an 17 Tagen im April 7032 Fahrzeuge, die mindestens 21 km/h zu schnell waren. „Es ist einfach erschreckend, wie wenige Autofahrer sich noch an die Vorschriften halten“, zeigt sich selbst Kim Ben Freigang, Sprecher der Autobahnpolizei, betroffen. (…)

Angesichts der massenhaften Überschreitung dieser Höchstgeschwindigkeit haben die Ordnungsbehörden kapituliert. Autofahrer, die das erlaubte Tempo nur mäßig überschreiten, also zwischen 81 und 100 km/h fahren, werden häufig nicht per Verwarngeld belangt, weil der Arbeitsaufwand zu groß wäre. (…)

Quelle: wp.de

Und passend:

Minister schweigt zur Blitzer-Posse auf der A1

Auf der A 1 bei Hagen kommen Temposünder davon, die bis zu 20 km/h zu schnell waren. Trotzdem schreibt Innenministerium von „Null-Toleranz-Linie“. (…)

Quelle: wp.de

Zum letzten Mal: „Frau Luna“

17. Mai 2018

Sonntag, 20. Mai 2018, 18 Uhr, Theater Hagen

Cristina Piccardi (Frau Luna), Chor und Ballett des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

„Das macht die Berliner Luft, Luft, Luft“ – Wer kennt dieses Marschlied nicht? Aber woraus stammt es? Aus der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke, welche nun ein letztes Mal in der erfolgreichen und überaus unterhaltsamen Inszenierung von Holger Potocki, der fantasievollen Ausstattung von Lena Brexendorff und der einfallsreichen Choreographie von Andrea Danae Kingston im Theater Hagen am 20. Mai 2018 mit Beginn um 18 Uhr zu erleben ist.

Worum geht’s in diesem musikalisch gleichermaßen mitreißenden wie berührenden Stück? In der Hagener Neuinszenierung spielt die Operette in naher Zukunft. Die Berliner Freunde Steppke (Tüftler, der an der Fliegerei und an Außerirdischem interessiert ist), Pannecke (Architekt und Hipster) und Lämmermeier (Schneider, der an einer Unternehmensgründung für maßgeschneiderte Uniform-Kleidung arbeitet) schlagen sich gemeinsam durch. Der Neubau des Flughafens BER ist komplett gescheitert. Das Gelände wurde im Rahmen eines Kreativwettbewerbs an den Gewinner für einen symbolischen Euro verkauft. Startup-Gründer Steppke, der aus dem ehemaligen BER eine Basis für kommerzielle bemannte Mondflüge machen will, hat an dem Wettbewerb teilgenommen, leider erfolglos. Und dabei braucht er dringend Geld, um seine Miete bei der resoluten Frau Pusebach, deren Nichte Marie seine Verlobte ist, zu bezahlen. Die Freunde kommen zum Trostrauchen. Da erscheint plötzlich der ‚Mann im Mond‘ und läd sie auf seinen Planeten ein – eine abenteuerliche Reise beginnt…

Unter der musikalischen Leitung von Andreas Vogelsberger singen und spielen: Marilyn Bennett, Anja Frank-Engelhaupt, Kristine Larissa Funkhauser, Veronika Haller, Olaf Haye, Sophia Leimbach, Boris Leisenheimer, Kenneth Mattice, Cristina Piccardi, Tillmann Schnieders, Rainer Zaun, Chor, Ballett und Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Konrad Beikircher: Passt schon!

17. Mai 2018

Donnerstag, 17.05.2018, 20:00 Uhr, Hasper Hammer

Die Zeiten werden immer komplizierter, keiner blickt mehr durch. Heimat ist angesagt.

Da liegt es auf der Hand, dass der Experte für Regionalsprachen, Konrad Beikircher, mal schaut, worin sich die Regionen überhaupt unterscheiden: Wenn der Mensch ist, wie er spricht, haben da aber viele Regionen ganz ganz schlechte Karten.

Pauschale Behauptungen reichen nicht

16. Mai 2018

Es gab sehr wohl Sachgründe beim Verbot des Verkaufssonntags

Bislang wurde sowohl aus dem politischen Raum als auch von der Hagener Einheitspresse gegenüber der Öffentlichkeit die Behauptung kolportiert, der geplatzte Verkaufssonntag unter dem Motto „Hagen blüht auf“ sei vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit lediglich aus „formalen Gründen“ gescheitert. Eine Falschinformation.

Wie der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der SPD-Ratsfraktion zu entnehmen ist, hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) bei seiner Entscheidung sehr wohl auch Sachgründe berücksichtigt.

Das OVG NRW führt in seinem Beschluss vom 04.05.2018 – 4 B 590/18 – umfangreich aus, dass die Verordnung auch in materieller Hinsicht nicht von der Ermächtigungsgrundlage des § 6 Abs. 4 S. 1 i. V. m. Abs. 1 LÖG NRW gedeckt sei, weil an der Freigabe der Ladenöffnung im Stadtteil Hagen-Mitte im Sinne dieser Bestimmung kein öffentliches Interesse bestehe.

Die pauschale Behauptung, die beabsichtigte Ladenöffnung diene den im Gesetz aufgeführten Zielen, reiche insoweit nicht aus. Um die Ausnahme von der Regel der Sonn- und Feiertagsruhe zu rechtfertigen, müssten Belange gegeben sein, die tatsächlich über das bloße Umsatzinteresse der Verkaufsstelleninhaber und das alltägliche Erwerbsinteresse potenzieller Käufer an der Ladenöffnung hinausgingen.

Diesbezüglich führt das OVG NRW in seinem Beschluss deutlich aus, das Angebot der Schausteller der Veranstaltung „Hagen blüht auf“ in Verbindung mit den Mustergärten sei insoweit nicht ausreichend.

Bereits am Samstag hatten sich die gerne auf Belanglosigkeiten fokussierte WPWR-Redakteuse Yvonne Hinz und der Schaustellerverein in der Kolumne „Mein Hagen“ verplappert: „Der mit Abstand frequenzstärkste „Hagen-blüht-auf“-Tag sei nun mal der Sonntag, allerdings nur, wenn die Festbesucher auch gleichzeitig einkaufen könnten.“ Im Klartext: Es werden nicht im Rahmen einer Traditionsveranstaltung auch die Läden geöffnet, sondern diese Art von „Event“ ist nur gegründet worden, um einen Vorwand für verkaufsoffene Sonntage zu konstruieren.

Aber auch die „formalen Gründe“, die mit zur Entscheidung des OVG führten, werfen Fragen auf. So räumt die Verwaltung ein, dass ihr „in der Tat mit der Nichtvorlage der Stellungnahmen der angehörten Verbände in der Ratssitzung vom 26.04.2018 ein formaler Fehler unterlaufen“ sei.

Wenn wesentliche Informationen nicht nur der Öffentlichkeit vorenthalten werden – wie bei den zahlreichen nichtöffentlichen Tagesordnungspunkten in den Gremiensitzungen -, sondern selbst Ratsmitgliedern verschwiegen werden, ist das nicht ein kleiner Fehler, sondern ein Skandal erster Güte.

Bereits in einem anderen Fall hatte das OVG das ähnlich gesehen und Ende April geurteilt, „dass im Rahmen der Anhörung abgegebene Stellungnahmen den Ratsmitgliedern bei der Beschlussfassung vorliegen oder jedenfalls ihrem wesentlichen Inhalt nach bekannt sein müssen, sodass sie bei der Willensbildung berücksichtigt werden können“.

Radwege: RVR plant auch für Hagen

16. Mai 2018

Radwegenetz im östlichen Ruhrgebiet soll auf rund 460 Kilometer anwachsen

So sieht die Planung für den Hagener Teil im Regionalen Radwegenetz aus: Hauptradverbindungen (grün) und Radverbindungen (gelb). Grafik: RVR

Gestern mutmaßte die WPWR noch, dass sich die Radwegeplanung des Regionalverbands Ruhr (RVR) nur auf das mittlere Ruhrgebiet beschränkt. Schon am Nachmittag wurde dieser Spekulation der Boden entzogen: Für das östliche Ruhrgebiet – und somit auch für Hagen – plant der RVR ebenfalls. Bereits im Februar hatte der Verband das Vorhaben für „die Kommunen und Kreise im Verbandsgebiet“ – also für alle – in einer Pressemitteilung angekündigt. Die Hagener Lokalgazette hatte das offensichtlich nicht mitbekommen.

Auf der Teilraumkonferenz für das östliche Ruhrgebiet stellt der Regionalverband Ruhr (RVR) einen Bedarfsplan für den künftigen Radverkehr in der Metropole Ruhr vor. Ziel ist es, das bestehende Regionale Radwegenetz in Dortmund, Hagen, Hamm und im Kreis Unna auf rund 460 Kilometer auszubauen und fit für die Mobilität im Alltag zu machen.

Radschnellverbindungen sollen in diesem Teilraum auf einer Länge von 59 Kilometern entstehen. Der Radschnellweg Ruhr (RS1) ist dabei miteingerechnet. Daneben sollen 200 Kilometer Hauptradwege die Städte untereinander verbinden. 197 Kilometer regionale Radverbindungen komplettieren das Netz.

Martin Tönnes, Beigeordneter Planung beim RVR, bekräftigt: „Durch attraktive städteübergreifende Radwege und deren intelligente Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln wollen wir zusätzliche und emissionsarme Mobilitätsangebote schaffen. Das neu geplante Regionale Radwegenetz bildet die Basis, um das Fahrrad zu einem vollwertigen Verkehrsträger in der Metropole Ruhr zu entwickeln.“

Das künftige Netz ist hierarchisch nach den drei Kategorien Radschnellverbindungen, Radhauptverbindungen und Radverbindungen aufgebaut. Die Wege unterscheiden sich hauptsächlich durch Breite und separaten Gehweg, der bei Radschnellwegen Grundvoraussetzung ist.

Ende 2016 hat der RVR begonnen, das Regionale Radwegenetz mit Unterstützung des Planungskonsortiums Planersocietät, Dortmund, und Planungsbüro VIA, Köln, weiterzuentwickeln. Von Anfang an in den Planungsprozess mit eingebunden sind die Kommunen und Kreise im Verbandsgebiet, die Emschergenossenschaft, Verkehrs- und Wirtschaftsverbände sowie die beiden RVR-Tochtergesellschaften, die RuhrTourismus GmbH (RTG) und die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR).

Das bisherige Netz ist – abgesehen von dem Radschnellweg Ruhr RS1 – eher freizeitorientiert. Allerdings werden einige der regionalen Trassen bzw. Routen wie beispielsweise die Springorumtrasse in Bochum auch jetzt schon als Schul- und Berufsweg genutzt. Diese Entwicklung sowie die steigende Nutzung von Pedelecs und den damit verbundenen größeren Reichweiten greift der RVR mit seiner neuen Netzplanung auf. Laut des RVR-Umweltberichts 2017 soll der Anteil des Radverkehrs auf 25 Prozent im gesamten Verbandsgebiet steigen.

Infobörse mit dem Theaterförderverein Hagen

16. Mai 2018

Über die Aktivitäten und Projekte des Theaterfördervereins Hagen informiert Peter Born am Samstag, 19. Mai, von 10 bis 14.30 Uhr bei der Infobörse in der Stadtbücherei auf der Springe alle interessierten Besucher.

Der Verein unterstützt seit 1982 das Theater Hagen in allen Bereichen wie der Einrichtung, dem Sponsoring und Projektarbeiten. Natürlich wollen die Mitglieder auch die Liebe zum Theater vermitteln und die wichtige Rolle des Hagener Theaters betonen.

Kino-Tipp: Die Erfindung der Wahrheit

15. Mai 2018

Do 17.05.2018, 19:00 Uhr, Kino Babylon

USA/ Frankreich 2016, Regie: John Madden, 132 Min., mit: Jessica Chastain, Mark Strong, u.a., FSK 12.

In Washington, wo politische Einflussnahme hinter den Kulissen ein lukratives Geschäft ist, gilt Elizabeth Sloane (Jessica Chastain) als der Star der Branche. Die brillante, selbstsichere und völlig skrupellose Lobbyistin der alteingesessenen Kanzlei George Dupont ist berüchtigtfür ihr einzigartiges Talent, ihre Rücksichtslosigkeit und ihre zahllosen Erfolge.

Für die mächtige Waffenlobby ist sie die Frau der Stunde, um ein neues unliebsames Waffengesetz zu verhindern. Doch Sloane verfolgt ihre eigenen Ziele und wechselt nach einem Streit mit ihrem Chef überraschend die Seiten. Packender, wendungsreicher Politthriller von John Madden.

Klarsichtkino in Kooperation mit dem Hagener Friedenszeichen.

Ortsverein will neue Wege gehen

15. Mai 2018

Jahreshauptversammlung der SPD Hohenlimburg

Von links: Mark Krippner (Vorsitzender), Regina Schäfer (stellv. Vorsitzende) und Sercan Bölük (stellv. Vorsitzender). Foto: privat

Bei den Wahlen zum Vorstand des Ortsvereins Hohenlimburg wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig bzw. mit einer Enthaltung wieder- bzw. neu gewählt.

Wiedergewählt wurden: Mark Krippner (1. Vorsitzender), Sercan Bölük (stv. Vorsitzender), Bernd Fiedler (Kassierer), Orchidee Brand (stv. Kassiererin), Muhammed Akkaya (Bildungsbeauftragter); außerdem die Beisitzer/-innen Fuat Aker, Sevgi Benk, Zeki Erte, Michael Hilsman und Melanie Neziri-Glörfeld.

Neugewählt wurden: Regina Schäfer (stv. Vorsitzende), Dr. Arnfried Biedermann (Pressesprecher), Tanja Bauch, Adelina Neziri und Alban Pajaziti (Beisitzer/-innen).

Der alte und neue OV-Vorsitzende Mark Krippner kündigte an, dass der neugewählte Vorstand eine Klausurtagung abhalten werde. Hier sollen Konzepte erarbeitet werden, wie mehr Mitglieder und Bürger eingebunden werden können. Auch für den Ortsverein müssen neue Wege her.

Krippner ging auch auf die letzten zwei Jahre und auf die Querelen zwischen dem Ortsverein in Hohenlimburg und dem Unterbezirk in Hagen ein. Für die Zukunft gelte es für alle, wieder sach- und zukunftsbezogen die gemeinsamen Ziele der SPD gemeinsam zu verfolgen.

Mozart und Bruckner im Wonnemonat Mai

14. Mai 2018

Neuntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Der Wonnemonat Mai schlägt sich im Programm des neunten, von Generalmusikdirektor Joseph Trafton dirigierten Sinfoniekonzerts des Philharmonischen Orchesters Hagen (15. Mai, 20 Uhr, Stadthalle Hagen) nieder, denn für Wolfgang Amadeus Mozart war das Komponieren für sein Lieblingsinstrument, die Klarinette, das reinste Vergnügen.

Seinem berühmten Klarinettenkonzert in A-Dur hört man das in jedem Takt an. Die Möglichkeiten des Instruments mit weiten Sprüngen durch die Register, perlenden Läufen und wunderschönen Kantilenen, die die menschliche Stimme zu imitieren scheinen, schöpfte er in diesem Werk voll aus. Die Interpretation durch die international gefragte Künstlerin Bettina Aust, derzeit Solo-Klarinettistin der Augsburger Philharmoniker und u.a. 2015 mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet, verspricht ein besonderer Hörgenuss zu werden (Foto: Theater).

Außerdem erklingt die 4. Sinfonie von Anton Bruckner, die „Romantische“ – ein Werk, das den Zuhörer durch seine zahlreichen markanten Passagen für das Waldhorn und dem vom Komponisten entworfenen Panorama eines idealisierten Mittelalters mit Jagdmusik und ausreitenden Rittern beeindruckt. Bruckners üppiger Orchesterklang übt hier zudem immer wieder eine besondere Anziehungskraft aus.

Dieses Konzert wurde großzügig unterstützt vom Deutschen Musikrat und der Rathaus-Apotheke Dr. Klaus Fehske.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Zwei neue Windräder sollen sich über Hasper Talsperre drehen

14. Mai 2018

Dass alle Vertreter im Naturschutzbeirat des EN-Kreises brav per Handheben das Vorhaben des Hagener Energieversorgers abnicken würden, hatten Klaus Leßmann und seine Kollegen der Abteilung Regionale Projektplanung nicht erwartet. Zwei Windräder, die frühestens Ende 2019 ans Netz gehen könnten, will Enervie oberhalb der Hasper Talsperre im Bereich Schöpplenberg bauen. Die Bedenken der Vertreter von Naturschutzverbänden und von Land- und Forstwirtschaft sind zu groß. (…)

Quelle: wp.de

Führung im Hohenhof und am Stirnband

14. Mai 2018

Am Mittwoch, den 16. Mai, findet um 16 Uhr eine öffentliche Führung im Hohenhof und am Stirnband statt.

Frau Dr. Elisabeth May erläutert die Besonderheiten der Jugendstil-Villa und informiert über Bewohner, Erbauer und bedeutende Künstler wie Ferdinand Hodler und Henri Matisse, die ihre Werke teilweise speziell für das als Gesamtkunstwerk geplante Gebäude schufen. Ein Rundgang am Stirnband zu den Lauweriks-Häusern und der Villa Cuno von Peter Behrens schließt sich an.

Der Eintritt in Höhe von 3 € sowie die Teilnahmegebühr von 6 € sind an der Kasse des Treffpunkts, dem Hohenhof am Stirnband 10, zu entrichten. Eine verbindliche telefonische Anmeldung unter der Nummer 02331 207 2740 ist erforderlich, die Veranstaltung findet ab einer Teilnehmerzahl von zehn Personen statt.

Wenige Minuten für Hagens Zukunft

13. Mai 2018

Noch bis 15. Mai an Online-Umfrage teilnehmen

Wie heißt es so schön: Da geht noch was! Über 900 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich bislang auf www.plan-portal.de/hagen an der Online-Umfrage zu Hagens Zukunft. Es sollen aber viel mehr werden, so dass die Stadt Hagen im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes „Hagen plant 2035“ noch einmal zur aktiven Teilnahme aufruft.

Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt, welche Entwicklungen halten sie für wichtig und notwendig? In sechs Themenfeldern können hierzu Fragen beantwortet werden. Das geht auch dank der vorgegebenen Antworten „trifft zu“, „neutral“ und „trifft nicht zu“, die nur ausgewählt werden müssen, ganz schnell.

Bisher erfreulich: Es ist eine progressive Tendenz bei den abgegebenen Voten zu erkennen. Die obligatorischen Nölbürger, die sich bevorzugt in den asozialen Medien und den Kommentar- und Leserbriefspalten austoben, sind eindeutig in der Minderheit. Auch wenn die Hagener in der Vergangenheit immer wieder schlechte Erfahrungen mit „Bürgerbeteiligung“ gemacht haben, sollten sie ihre Stimme abgeben. Die Umfrage ist wirklich schnell und einfach zu erledigen.

Bis Dienstag, 15. Mai, ist es unter www.plan-portal.de/hagen noch möglich, an der Umfrage teilzunehmen und ein Teil von HAGENplant 2035 zu werden. Die Befragung erfolgt natürlich anonym.

Politik schickt Dezernent ohne Schnelllösungen nach Arnsberg

13. Mai 2018

Hagens Umweltdezernent Thomas Huyeng wird Ende Mai voraussichtlich mit leeren Händen zur Bezirksregierung reisen, wenn es gilt, der Aufsichtsbehörde schnell greifende Maßnahmen zur Senkung der Schadstoffbelastung in der Finanzamtsschlucht vorzulegen. Die Arnsberger hatten angesichts der drohenden Klage durch die Deutsche Umwelthilfe zuletzt deutlich gemacht, dass in Hagen „kurzfristige Lösungen gesucht und gefunden werden müssen“. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Einer der Kardinalfehler der Debatte liegt in der Fokussierung ausschließlich auf das Stück Straße in Höhe des Finanzamts. Selbst wenn das denkmalgeschütze Gebäude abgerissen würde, was wir nicht hoffen wollen, würden sich damit keineswegs „alle Stickoxid-Probleme in der City in Luft auflösen“, wie WPWR-Schreiber Mike Fiebig zu wissen glaubt. Ein solcher Schritt wäre nur ein Rückfall in die Illusion einer „autogerechten“ Stadt, wie sie in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gepflegt wurde und deren Folgen heute auszubaden sind. Falsch ist auch Fiebigs These der „zu spät ins Boot geholten Lokalpolitiker“. Die Grenzwerte der Schadstoffe sind seit Jahren bekannt und wären einzuhalten gewesen – was unsere Lokalgrößen nicht interessiert hat. Die Verantwortlichen sitzen also im Ratssaal. Wenn dort jetzt Heulen und Zähneklappern aufkommt, haben sie kein Mitleid verdient. Sie könnten ja endlich mal aus dem Quark kommen.

Heute ist Internationaler Museumstag

13. Mai 2018

Am Internationalen Museumstag, 13. Mai 2018, ist der Eintritt ins Hagener Kunstquartier kostenlos. Auch die Teilnahme an den öffentlichen Führungen um 12.15 Uhr und um 15 Uhr ist kostenlos, lediglich die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt. Der Eintritt in den Hohenhof und in das Wasserschloss Werdringen ist ebenfalls frei.

VHS-Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern

13. Mai 2018

Die Volkshochschule Hagen lädt am Donnerstag, 17. Mai, von 16 bis 17 Uhr zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern mit Dr. Elisabeth May ein. Der Treffpunkt ist auf dem Friedhof Delstern, Am Berghang.

Der Entwurf für das Krematorium stammt von dem Künstler und Gestalter Peter Paul Behrens, der von dem Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Fertig gestellt wurde es bereits 1907, konnte aber erst 1912 eröffnet werden, nachdem es erstmals in Preußen eine gesetzliche Regelung zur Feuerbestattung gab.

Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen, schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Highlight Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern an.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird in bar vor Ort kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1092. Weitere Informationen unter Telefon 02331/207-3622 oder online unter www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Abgase: CDU zweifelt Messungen an

12. Mai 2018

Fraktion muss sich von einer Behörde der von Parteifreunden geführten Landesregierung belehren lassen

Die fehlgeleitete Hagener Verkehrspolitik der Vergangenheit holt ihre Verursacher ein. Nach dem Urteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts zu möglichen Fahrverboten und sehr nachdrücklichen Mahnungen der Arnsberger Bezirksregierung geraten die hiesigen Ratsvertreter zunehmend unter Druck, endlich wirksame Maßnahmen gegen den Abgasdreck zu unternehmen.

Noch zieren sie sich und versuchen weiterhin, mit allerlei Phantasieprodukten dem einzig Erfolg versprechenden Weg, nämlich der Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, auszuweichen. So wie jetzt wieder einmal die CDU-Fraktion im Hagener Rat.

Die Christdemokraten (müsste man eigentlich auch nur noch in Anführungszeichen setzen) säen in einer Anfrage Zweifel an der Korrektheit des Messsystems. Natürlich nicht direkt, sondern in einen ganzen Katalog von Fragen gekleidet.

„Welche Vorschriften sieht die Europäische Union für die Platzierung von Probenahmestellen vor?“, fragen beispielsweise die Unionisten, oder: „Nach welchen Standortkriterien werden in anderen Europäischen Großstädten die Probenahmestellen platziert?“ und schieben nach: „Trifft es zu, dass in anderen europäischen Städten genehmigte Probenahmestellen auch in innerstädtischen Parks eingerichtet und deren Werte mit denen anderer Probenahmestellen gemittelt werden?“

Die Vermutung, die hinter diesen Fragen steht, ist: Woanders wird geschummelt und die blöden Deutschen nehmen alles wörtlich. Aber das sind Mythen, die in sogenannten „sozialen Medien“, die besser „asozial“ genannt werden sollten, kursieren; offenbar eine bevorzugte Informationsquelle gewisser politischer Kreise im Volmestädtchen.

Die mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) abgestimmte Antwort der Verwaltung verweist die CDU-Spekulationen dahin, wo sie hingehören: Ins Reich der Phantasie.

Abschließend diktieren die Fachleute des – immerhin einer CDU-geführten Landesregierung unterstehenden – LANUV den dickköpfigen Hagener Parteifreunden noch einmal klar in den Block, was für die Luftbelastung verantwortlich ist:

Das Problem der hohen Immssionsbelastung an bestimmten Verkehrsbrennpunkten liegt nicht an den Messstationen, sondern an der zu hohen Verkehrsbelastung durch den motorisierten Individualverkehr.

Zielführende Lösungsansätze sind somit auch hier bei der Verursachung zu suchen und nicht bei der Messtechnik. Damit wird man in keinster Art und Weise den an diesen Straßenabschnitten wohnenden und um ihre Gesundheit fürchtenden Menschen gerecht.

Die EU-Grenzwerte snd im Übrigen bereits politisch abgewogene Beurteilungsgrundlagen und sie liegen über den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgeschlagenen strengeren Werten.

Ob sie das nun verstanden haben? Zweifel sind angebracht.

Vortrag über die „Möhnekatastrophe“

12. Mai 2018

Blick auf die Möhnetalsperre am 19. Mai 1943 zwei Tage nach ihrer Zerstörung. Foto: Stadtarchiv Hagen.

Anlässlich des 75-jährigen Gedenkens an die „Möhnekatastrophe“ im Zweiten Weltkrieg informiert Dr. Ralf Blank, Geschäftsführer des Museums- und Archivvereins Geschichtsfreunde Hagen, in einem Vortrag am Donnerstag, 17. Mai, von 18.30 bis 20 Uhr im Auditorium des Kunstquartiers Hagen, Museumsplatz 1, über die britische Luftoperation gegen die Möhnetalsperre, stellt ihre Auswirkungen vor und blickt auf die Gedenk- und Erinnerungskultur dieses Ereignisses.

In den frühen Morgenstunden am 17. Mai 1943 griff der britische Bomber „Command“ mit einem kleinen Verband viermotoriger „Lancasters“ in der „Operation Chastise“ mehrere Talsperren im Sauerland und in Nordhessen an. Die Hauptangriffsziele waren die Möhnetal- und die Edertalsperre. Daneben griff die Royal Air Force auch die Ennepe-, Sorpe- und Listertalsperre an. Durch den Einsatz von Rollbomben gelang es, die Staumauer der Möhne zu zerstören.

Eine gewaltige Flutwelle durchquerte das Ruhrtal. Mehr als 1.550 Menschen starben, darunter über 1.200 ausländische Arbeitskräfte und Kriegsgefangene. Da das nationalsozialistische Regime vorab die Gefahr für einen solchen Angriff unterschätzt hatte, versuchte dieses schnellstmöglich, die Angriffsfolgen zu bewältigen. Bis Oktober 1943 erfolgte unter der Regie der Organisation Todt der Wiederaufbau der zerstörten Staumauer. Zudem setzten sie Industrie-, Verkehrs- und Versorgungsanlagen instand oder bauten diese neu.

Die Operation gegen die Talsperren fand auf dem Höhepunkt des „Battle of the Ruhr“ statt, bei dem fast alle größeren Städte an Rhein und Ruhr zerstört wurden und über 20.000 Menschen starben. Zwischen März und Juli 1943 flogen britische und vereinzelt auch amerikanische Bomberverbände mehrere Luftangriffe, die das Ziel hatten, die Industrie vor Ort zu zerstören. Zwar feierten die Alliierten den Angriff auf die Möhnetalsperre als Erfolg, doch sie konnten die Ruhrindustrie nicht substantiell schädigen.

Der Angriff auf die Möhnetalsperre erfährt bis heute in Deutschland und Großbritannien eine besondere Wahrnehmung. Die „Möhnekatastrophe“ mit ihren Folgen ist im Gedächtnis der Bevölkerung an Möhne und Ruhr präsent und bis heute fester Bestandteil des Kriegsgedenkens in der Region.

Der Vortrag ist eine Veranstaltung des Museums- und Archivvereins Geschichtsfreunde Hagen e.V. gemeinsam mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Bund. Der Verein empfiehlt eine Platzreservierung unter Telefon 02331/207-2740. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

Reise in Syriens Vergangenheit und Gegenwart

12. Mai 2018

Im Rahmen der Reihe „Weltbilder“ laden das AllerWeltHaus und die Volkshochschule Hagen am Mittwoch, 16. Mai, ab 19 Uhr in das AllerWeltHaus in der Potthofstraße 22 zu einem Lichtbildervortrag über Syrien von Clemens Schmale ein.

Syrien gilt als Schlüsselland des Nahen Ostens und war schon immer als Teil des so genannten „Fruchtbaren Halbmondes“ zwischen Mittelmeer und Mesopotamien, zwischen Anatolien und Anti-Libanon-Gebirge ein von vielen begehrtes Herrschaftsgebiet. Und so blickt das heutige Syrien zurück auf eine Geschichte von vielen tausend Jahren, und die großen Städte des Landes gelten als die ältesten der Welt.

Clemens Schmale zeigt ausgewählte Aspekte der syrischen Geschichte anhand verschiedener Ausgrabungsstätten und Baudenkmale. Er porträtiert die bedeutenden Metropolen des Landes, Aleppo und Damaskus, die vielen als schönste Großstädte des Orients galten. Denn inzwischen sind durch den syrischen Bürgerkrieg z.B. in Aleppo bereits irreparable Schäden an der historischen Bausubstanz entstanden.

Der Referent besucht seit Anfang der 1970er Jahre immer wieder Nordafrika und den Nahen und Mittleren Osten und hält seit langem Vorträge über die islamische Welt von Tunesien bis Jemen, vom Libanon bis Usbekistan.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 5 Euro. Informationen erhalten Interessierte beim AllerWeltHaus unter Telefon 02331/21410 oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/2073622.

60 Euro zum 110. Geburtstag

11. Mai 2018

Repräsentationsmittel für den OB sollen deshalb um 3.000 Euro erhöht werden

Während die dringlichen Probleme Hagens nicht oder bestenfalls im Schneckentempo angegangen werden, gefallen sich gleich sechs der im Rat vertretenen Fraktionen – nur FDP und AfD sind nicht dabei – mit neuer Symbolpolitik.

In die nächste Sitzung des Lokalgremiums am kommenden Donnerstag (17. Mai 2018) bringen sie unter Tagesordnungspunkt 4.6 einen Antrag ein, der „zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die die besonderen Wiegenfeste begehen“, beglücken soll.

Der Rat soll beschließen, „dass den Bürgerinnen und Bürgern anlässlich ihres 100., 105. und 110. Geburtstages durch den Vertreter der Stadt ein Geldpräsent in Höhe von 60,- Euro neben einem Blumenstrauß und einer Ehrenurkunde überreicht wird“.

Der, wie die Antragsteller freimütig einräumen, „kleine Geldbetrag“ sei eine „der humansten Gesten unserer Stadt“, um „den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, anlässlich des besonderen Geburtstages persönliche Besorgungen tätigen zu können“. Große Worte für wenig Geld.

Warum dieser kleine Obulus ab dem 100. Geburtstag nicht jährlich zur Verfügung gestellt wird, erschließt sich nicht wirklich. Das Geld wäre schließlich vorhanden, wenn man den 2. Teil des Antrags berücksichtigt. Demnach sollen zur Finanzierung der Präsente die „Repräsentationsmittel“ des Oberbürgermeisters kräftig aufgestockt werden. Für das Restjahr 2018 um 2.100 Euro und ab 2019 um 3.000 Euro jährlich.

Das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen gibt für 2016, neuere Zahlen liegen nicht vor, 43 Hagener an, die 100 Jahre und älter waren. Bekäme jeder von diesen zum Geburtstag jährlich die 60 Euro und den Blumenstrauß, würden die veranschlagten 3.000 Euro exakt bemessen sein.

Aber es sollen ja nur die „runden“ Geburtstage berücksichtigt werden – da dürfte ein erkleckliches Sümmchen aus der „humanen Geste“ für sonstige „Repräsentationszwecke“ des OBs übrig bleiben.

Tempo 30 auf dem Märkischen Ring in Hagen wird geprüft

11. Mai 2018

Es ist der nächste Versuch, die Stickoxid-Werte in der Hagener City endlich zu senken. Aber kann ein Tempolimit den gewünschten Erfolg bringen? (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Zu den Tageszeiten, in denen dort mächtig Stickoxid emmittiert wird, wären die Autofahrer froh, wenn sie überhaupt Tempo 30 erreichen würden. Dieser Vorschlag ist nichts anderes als ein (weiterer) Ausdruck der Hilflosigkeit. Das Lamentieren über ein „Ultimatum“ und „die zu spät ins Boot geholten Lokalpolitiker“ ist in diesem Fall allerdings völlig verfehlt. Wenn die Bezirksregierung jetzt auch zeitlichen Druck macht, liegt die Ursache darin begründet, dass die politische Ebene das Thema jahrelang nicht ernst genommen hat und dachte, man könne es einfach aussitzen. Vor dem Hintergrund drohender Gerichtsentscheidungen rächt sich jetzt diese phlegmatische Haltung.

Jugendstil und mehr in Haspe

11. Mai 2018

Am Mittwoch, 16. Mai, laden die Volkshochschule Hagen und der Hagener Heimatbund von 18 bis 19.30 Uhr, zu einem Stadtspaziergang ein. Damit möchten die beiden Einrichtungen auch in diesem Jahr wieder ihre gemeinsame Reihe „Stadtspaziergänge – Baukunst um 1890/1930″ aufgreifen.

Diesmal „spazieren“ die Teilnehmer mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff (Vorstand Hagener Heimatbund) durch einen hinsichtlich der Architektur überaus spannenden Teil Haspes: Die Exkursion führt von der evangelischen Kirche an der Frankstraße durch die Kölner Straße und weiter durch die Voerder Straße bis zur Dammstraße. Treffpunkt ist an der evangelischen Kirche, Kölner Straße, Ecke Frankstraße.

Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1077. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622.

VW-Konzern demonstriert TWB-Prevent seine Macht

10. Mai 2018

Der Automobilgigant VW hat dem Hagener Zulieferer die Großaufträge gekündigt. Eine gütliche Einigung vor Gericht lehnte der Konzern ab.

Es war eine Demonstration der Macht des weltgrößten Automobilkonzerns gegenüber einem abhängigen Automobilzulieferer. Der Volkswagenkonzern hat nach über 20 Jahren Zusammenarbeit dem Hagener Unternehmen TWB Presswerk die Verträge zum 31. März 2019 gekündigt – und damit den Zulieferer und seine rund 480 Beschäftigten in eine existenzbedrohende Lage versetzt. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

Die Masche von Prevent

In der öffentlichen Auseinandersetzung ist es Hastors Masche, den Spieß umzudrehen und sich gängige Vorwürfe zunutze zu machen. Diese besagen, dass die großen Autokonzerne die Abhängigkeit der Zulieferer von ihnen missbrauchen, um sie zu knechten und die Preise so zu drücken, dass sie kaum überlebensfähig sind. „Wir glauben nicht, dass es mit diesem Eigentümer eine verlässliche Zukunft geben kann“, sagt Frank Iwer, Automobilexperte beim Vorstand der IG Metall.

Es verfestigt sich stattdessen der Eindruck, dass die Eigentümer hier nur schnell Millionen abschöpfen wollen und dabei auch bereit sind, verbrannte Erde zu hinterlassen. Fest steht: Die Opfer sind immer die Beschäftigten. (…)

Quelle: IG Metall

Emil Schumacher – Räder:Werk

10. Mai 2018

13. Mai bis 14. Okt. 2018, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Helios, 1988, Öl auf Holz, 170 x 250 cm, © VG Bild-Kunst Bonn 2018

Das Emil Schumacher Museum freut sich, die neue Ausstellung EMIL SCHUMACHER – RÄDER:WERK anzukündigen. Die Ausstellung beleuchtet das Rad als eines der figurativen Hauptelemente im Spätwerk Emil Schumachers.

Bereits im Frühwerk am Beginn der 1950er-Jahre entstanden markante Radfigurationen in den Kompositionen. Nach jahrzehntelanger Konzentration auf reine Abstraktion, gab Schumacher dem Rad in seiner Malerei ab Ende der 1980er-Jahre einen neuen und besonders prominenten Stellenwert. Oft in angedeutete Szenen der ländlichen Arbeitswelt eingebunden, aber auch als Bildzeichen frei von jedweder Bilderzählung, ist das Rad zugleich Sinnbild für Arbeit und Technik.

Durch Erfindungskraft und Werk unterscheidet der Mensch sich von allen anderen Geschöpfen. So finden sich in der Ausstellung des Emil Schumacher Museums etwa die Darstellung einer profanen Schrottkarre, oder auch ein monumentaler Kartoffelroder neben dem leuchtenden Sonnenwagen des Gottes Helios.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher und einem Beitrag von Rouven Lotz. 92 Seiten mit 89 Abbildungen, Leineneinband mit aufwändiger Prägung, ISBN: 978-3-86206-701-5, € 19,90 – im Museum (€ 24,90 im Buchhandel).

Abgas-Friktion im „Allianz“-Lager

9. Mai 2018

In der Frage, ob die Holzmüllerstraße wieder für den Individualverkehr geöffnet werden soll, vertreten GRÜNE und CDU als Partner in der Rathauskoalition („Allianz“) völlig diametrale Positionen. Während die GRÜNEN eine Freigabe der Straße für Pkw und Lkw strikt ablehnen, spricht sich die CDU-Fraktion dafür aus, obwohl sie manche der damit einhergehenden Probleme durchaus erkennt.

Die SPD-Fraktion, die nicht dem „Allianz“-Lager angehört, hatte sich bereits gegen eine Freigabe der Holzmüllerstraße positioniert („Kniefall vor dem individuellen Autoverkehr“).

Hintergrund der Diskussion sind die Schadstoffemissionen, die der motorisierte Individualverkehr erzeugt und die sich seit vielen Jahren nicht mehr im Rahmen des Erlaubten bewegen, ohne dass seitens der Stadt eine Korrektur veranlasst wurde. Die im Rat vertretenen Parteien wollen unbedingt die Verursacher schonen und eine Einschränkung des Verkehrs im Innenstadtbereich verhindern. Möglicherweise von Gerichten verhängte Fahrverbote sollen entgegen allem Gerede von der Unabhäbigkeit der Justiz möglichst ausgehebelt werden.

Als Vorbild dient dabei das Gebaren der Bundesregierung, in vordester Front in Gestalt der CSU-Verkehrsminister der letzten Jahre, die selbst offensichtlichen Betrug der Autoindustrie als „kreuzgegeben“ hinnehmen.

GRÜNE lehnen Verkehrsöffnung der Holzmüllerstraße ab
Umverteilung von Schadstoffen löst das Problem nicht

Die Hagener GRÜNEN wenden sich klar gegen Bestrebungen, die Holzmüllerstraße für den Individualverkehr zu öffnen. Der umweltpolitische Sprecher Hans-Georg Panzer erklärt dazu:

„Die Idee, die Schadstoffbelastung am Märkischen Ring zu mindern, indem man in der Parallelstraße eine der wichtigsten Bustrassen beschneidet, treibt den Teufel mit dem Beelzebub aus. Dieser Vorschlag geht klar zu Lasten des ÖPNV, des zur Zeit dort privilegierten Radverkehrs und auch zu Lasten der zahlreichen Fußgänger. Die würden nicht nur im Bereich der Kreuzung Rathausstraße/Holzmüller- und Potthoffstraße gefährdet, sondern auch im Zufahrtsbereich von der Badstraße aus, wo heute insbesondere viele Schülerinnen und Schüler kreuzen.

Grundsätzlich gilt für uns GRÜNE: Die Schadstoffprobleme lassen sich nicht dadurch lösen, dass man sie einfach auf mehrere Hot Spots umverteilt. Hagen darf nicht jedem noch so abenteuerlichen Vorschlag zustimmen, um möglichen Fahrverboten entgegen zu wirken. Schon gar nicht auf Kosten des öffentlichen Nahverkehrs, der aus unserer Sicht zentraler Bestandteil der Lösung sein muss.

Darüber hinaus stellen wir einige der Grundannahmen aus der Verwaltungsvorlage in Frage:

Wir meinen, durch die Öffnung der Holzmüllerstraße würde eigentlich nur die Erreichbarkeit des Parkhauses der Rathaus-Galerie von der Rathausstraße auf die Achse Bad-/Holzmüller-/Potthofstraße verlegt. Ob dieses Parkhaus tatsächlich am Tag mit über 6000 Fahrzeugen an- und abgefahren wird, ist für uns fraglich.

Falls das aber wirklich so ist, würde der Kreisverkehr an der Badstraße über seine verkehrliche Kapazität hinaus belastet. Er ist einer der Haupt-Knotenpunkte des ÖPNV. Alle PKW, die in die Holzmüllerstraße wollen, müssten aus Richtung Badstraße Drei Viertel dieses Kreisverkehrs befahren, um dort einzubiegen. Damit würde dann auch der Busverkehr vom und zum Haltepunkt Sparkassenkarree in unzumutbarer Weise ausgebremst. Würde zudem im Zuge einer Öffnung der Holzmüllerstraße die Haltestelle „Rathaus an der Volme“  abgeschafft und verlegt, hätte man im Ergebnis die zentralen Innenstadthaltestellen nicht nur reduziert, sondern auch noch in ihrer Funktion massiv behindert.

Zum Glück formuliert die Vorlage der Verwaltung zunächst nur Prüfaufträge, denen die eigene Skepsis der Fachleute bereits anzumerken ist. Ein Grund für diese planerischen Verrenkungen ist die berechtigte Mahnung der Aufsichtsbehörde an die Stadt Hagen, endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur Luftreinhaltung anzugehen.

Aber bei allem Verständnis für die Landesauflagen gehört auch zur Wahrheit: Die Stadt ist nicht alleine für diese Situation verantwortlich. Die Automobilkonzerne, die mit betrügerischen Schadstoffangaben die Situation verschärft haben, müssen zur Rechenschaft gezogen und zu wirkungsvollen Hardware-Nachrüstung gezwungen werden. Solange das nicht passiert, ist kaum einzusehen, dass die Kommunen stattdessen zu Maßnahmen genötigt werden, die wie in diesem Fall Infrastrukturen für eine nachhaltige Verkehrswende zerstören, anstatt sie zu fördern.“

CDU für Öffnung der Holzmüllerstraße

Die CDU-Fraktion spricht sich für eine vorübergehende Öffnung der Holzmüllerstraße aus, um das Verkehrsaufkommen in der Finanzamtsschlucht zu verringern. Dadurch, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Stephan Ramrath, „wollen wir kurzfristig die Belastung des Straßenabschnitts mit Abgasen verringern. Die jetzt vorliegende Drucksache der Verwaltung könnte uns also tatsächlich ein Stück voranbringen.“

Die CDU-Ratsfraktion bemüht sich unter anderem im Umweltausschuss bereits seit Jahren darum, mit einem Maßnahmenbündel die Luftqualität in der Stadt zu verbessern, wie der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper betont: „Deshalb freue ich mich, dass die Verwaltung nun endlich unseren Vorschlag zur Öffnung der Holzmüllerstraße ernsthaft in Erwägung zieht. Die Prognose in der Verwaltungsvorlage gibt uns Recht: 15 Prozent des Verkehrs werden dann aus der Finanzamtsschlucht verschwinden. Das könnte reichen, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.“

Dr. Ramrath weiß als Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses jedoch um die Probleme bis zur Freigabe des Bypasses zur Rathausgalerie: „Weil wir die ÖPNV-Trasse zeitweise für den übrigen Verkehr freigeben müssen, könnten die Zuschussgeber einen Teil der Fördermittel zurückverlangen. Doch ich bin zuversichtlich. Das uns vorliegende Lufthygienegutachten zeigt, dass wir ab 2025 die vorgeschriebenen Grenzwerte auch in der Finanzamtsschlucht einhalten werden. Dann würden wir den heutigen Zustand in der Holzmüllerstraße wieder herstellen. Bieten wir dem Zuschussgeber eine entsprechende Verlängerung der Zweckbindung über das Jahr 2036 hinaus an, entstünde am Ende nicht einmal eine ideelle Beeinträchtigung des Förderziels. Ich vertraue da auf ein Einsehen der zuständigen Fachverwaltung.“

Prüfen muss die Verwaltung nochmal das Thema Abbiegebeziehungen: „Für uns gibt es zwei konfliktbeladene Linksabbiegespuren: Vom Märkischen Ring in die Rembergstraße und in die Badstraße. Kritisch ist dabei nicht die absolute Zahl der Abbieger, sondern die dadurch verursachten Rückstaus. Sie sorgen für Stop-and-Go-Verkehr und mehr Abgase. Deshalb müssen diese Spuren mindestens in den Stoßzeiten aufgehoben werden.“

Lärm, Abgase, Schäden: Hagen verkommt zur Transitstrecke

9. Mai 2018

Jetzt liegen die ausgewerteten Zahlen vor. Und sie beweisen, was die von der CDU-Fraktion angestoßene und von allen Ratsfraktionen mitgetragene Zählung untermauern wollte: Das Hagener Stadtgebiet wird von Hunderten Speditionen und ihren schweren Lastern als Transitstrecke zwischen Autobahnen A1, A45 und A46 benutzt.

Die Folge: Viel mehr Lärm, viel mehr Abgase, viel mehr Straßenschäden, viel mehr stark belastete Brücken und ein verlangsamter Busverkehr. Die Forderung der Zähler: Prüfung eines Verkehrsverbotes für Schwertransporte, die kein Ziel im Hagener Stadtgebiet haben. (…)

Quelle: wp.de

Verkehrszählung der CDU Hagen Februar bis April 2018

Röspel nennt AfD-Anfrage zu Behinderungen „menschenverachtend“

9. Mai 2018

Als „menschenverachtend und absurd“ bezeichnet der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel die Kleine Anfrage der sogenannten „AfD“ im Bundestag zum Thema Schwerbehinderung.

Sie erkundige sich darin vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriere dabei jedoch „in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten“, empört sich Röspel: „Ich unterstütze deshalb den „offenen Brief“, in dem sich 19 Sozialverbände entschieden gegen jede Abwertung von Menschen mit Behinderung und jegliche Form des Rassismus wehren. „Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens dürfen innerhalb und außerhalb der Parlamente keinen Platz haben“, zitiert Röspel aus dem Brief.

Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnere an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Der Antwort der Bundesregierung auf die AfD-Anfrage sei zu entnehmen, dass es bei den Schwerbehinderungen von 2011 bis 2015 nur bei der Ursache „Allgemeine Krankheit“ einen Zuwachs gab. Bei allen anderen Ursachen sei ein Rückgang zu verzeichnen. Der von der AfD „bösartig suggerierte“ Zusammenhang zwischen Inzucht, Migranten und Behinderungen sei damit eindeutig widerlegt.

Klassik + Jazz im ESM: Bella Italia

9. Mai 2018

Marisa Fagnani aus Sanremo – Canzoni Italiane
10.05.2018, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum

Die Italienerin Marisa Fagnani aus Sanremo in Ligurien tritt mit ihrem Programm „Canzoni Italiane“ erstmalig in Deutschland auf. Mit ihrer weichen Stimme und ihrem hervorragenden Gitarrenspiel wird sie sich auch hier in die Herzen des Publikums singen. Ihre Lieder erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Sonne und Meer – gepaart mit italienischer Lebensfreude und Leidenschaft zieht Marisa Fagnani ihre Zuhörer schon nach wenigen Minuten in ihren Bann.

Marisa Fagnani erhielt eine klassische Gitarrenausbildung. Doch schon bald entdeckte sie ihre Liebe zum Jazz und zum Gesang. Bereits während ihres Jazz-Studiums an der Musikhochschule in Genua begann sie, italienische Lieder zu singen. Heute zählt Marisa Fagnani mit ihrem einzigartigen Stil zu den authentischsten Musikerinnen in Ligurien.

Eintritt: VVK € 15,-, AK € 16,-
Karten: Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689
Vorbestellungen: booking@kulturverein-westfalen.de

Sie kämpfen um ihre Arbeitsstellen

8. Mai 2018

Ein Großteil der 473 Beschäftigten bangt beim Unternehmen TWB-Presswerk an der Sedanstraße um seine Jobs. Rund 150 davon haben sich gestern auf Einladung der Gewerkschaft IG Metall getroffen. Sie wollen um ihre Arbeitsstellen kämpfen.

Bis Ende März 2019 laufen die Verträge zwischen der Volkswagen und der Prevent-Gruppe, zu der wiederum TWB zählt. Der VW-Konzern will die Geschäftsbeziehungen zu Prevent kappen und die Verträge nicht verlängern. (…)

Quelle: wp.de

Zu VW/Prevent siehe auch:

Preiserhöhungen von bis zu 1.000 Prozent – Streit zwischen VW und Prevent eskaliert

Quelle: Handelsblatt

Die Masche von Prevent

„Die Geschäftspolitik von Hastor ist, Autozulieferbetriebe, die am Rande der Insolvenz stehen, billig zu kaufen, dann die Kunden, also die großen Autohersteller, zu erpressen und mit Klagen zu überziehen, in der Zwischenzeit die Gewinne abzuschöpfen und eine Hülle mit Beschäftigten ohne Eigenkapital und Überlebensfähigkeit zurückzulassen“, wirft Patrick Selzer von der IG Metall in Saarbrücken dem Unternehmer vor.

In der öffentlichen Auseinandersetzung ist es Hastors Masche, den Spieß umzudrehen und sich gängige Vorwürfe zunutze zu machen. Diese besagen, dass die großen Autokonzerne die Abhängigkeit der Zulieferer von ihnen missbrauchen, um sie zu knechten und die Preise so zu drücken, dass sie kaum überlebensfähig sind. „Wir glauben nicht, dass es mit diesem Eigentümer eine verlässliche Zukunft geben kann“, sagt Frank Iwer, Automobilexperte beim Vorstand der IG Metall.

Es verfestigt sich stattdessen der Eindruck, dass die Eigentümer hier nur schnell Millionen abschöpfen wollen und dabei auch bereit sind, verbrannte Erde zu hinterlassen. Fest steht: Die Opfer sind immer die Beschäftigten. (…)

Quelle: IG Metall


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