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Das Gesetz der Abrissbirne

8. Juli 2020

In Nordrhein-Westfalen soll das Denkmalschutz-Gesetz angepasst werden. Was gut wäre für Bauwirtschaft, Politik und Eigentümer, ist allerdings katastrophal für die Bauwerke. (…)

In der Landesregierung ist das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung für Denkmalschutz und Denkmalpflege verantwortlich – nicht das Kultusministerium. (…)

Erklärtermaßen soll das neue Gesetz die Position der Denkmaleigentümer stärken. Nun ist das Eigentumsrecht in der Bundesrepublik bereits ein durch die Verfassung starkes Instrument. Es ist so stark, dass mancher Eigentümer geflissentlich übersieht, dass er auch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft hat. (…)

Als Denkmalaufhebungsklausel könnte sich in Zukunft die marktorientierte Unzumutbarkeitsbegründung erweisen: „Wenn die Kosten der Erhaltung und Bewirtschaftung dauerhaft nicht durch die Erträge oder den Gebrauchswert des Denkmals aufgewogen werden können“, sei der Erhalt des Denkmals oder bestimmter Teile davon nicht zu fordern. (…)

Die Unzumutbarkeitsannahme bedeutet auch, dass sich die prekären Wohnungsbaugesellschaften schrumpfender Ruhrstädte ihrer denkmalgerechten Instandhaltungspflicht mit dem Argument entziehen können, die Kosten für Erhaltungsmaßnahmen könnten mit einem geringen Mietzins nicht kompensiert werden. (…)

Quelle: Ira Mazzoni in der Süddeutschen Zeitung

Anmerkung: Wem besonders die beiden letzten Absätze bekannt vorkommen, liegt richtig. Die im Artikel nicht namentlich genannte Chefin des Ministeriums ist Ina Scharrenbach, die es sich bereits im März 2018 nicht nehmen ließ, auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Block-1-Abrissplaner der GWG und ihrer propagandistischen Verstärker von der Hagener CDU genau dieser Gemengelage als Stargast den Rücken zu stärken.

Der Block wurde zwar nicht in der städtischen Denkmalliste geführt, allerdings wies seinerzeit Prof. Dr. Wolfgang Sonne – als Lehrstuhlinhaber für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund und wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW sicherlich nicht ganz unbeleckt von der Materie – auf neuere Erkenntnisse hin, die seiner Einschätzung nach durchaus eine Denkmalwürdigkeit des Ensembles begründet hätten.

Also musste (im Sinne der Abrisskoalition aus GWG und CDU) schnell gehandelt und ohne ordentliches Bebauungsplanverfahren die Beseitigung des Wohnblock durchgezogen werden. Motto: Was weg ist, ist weg. Dass der zum damaligen Zeitpunkt zuständige Baudezernent sich weigerte, die entsprechend zur Abstimmung gestellte Beschlussvorlage zu unterschreiben, wurde von den Abrissfreunden in den politischen Gremien einfach ignoriert.

Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle

8. Juli 2020

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle können Interessierte am Dienstag, 14. Juli, von 17 bis 18.30 Uhr bei einer Führung mit Benno Schmolke im Rahmen des Urlaubskorbs der Volkshochschule Hagen (VHS) erkunden. Treffpunkt ist am Eingang der Kirche, Liebfrauenstraße 21.

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle (Foto: Dieter Faßdorf/VHS) entstand 1911 und 1912 als dreischiffige sowie neuromanische Basilika nach den Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Das Gebäude und die Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934 bis 1936 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Für die Führung hat die VHS keinen Eintrittspreis festgelegt. Stattdessen gilt das Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“. Eine Anmeldung mit der Kursnummer 1176 ist beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung notwendig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und es gibt eine Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung.

Corona-Fall am Mops

7. Juli 2020

Stand: 07.07., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Im Evangelischen Krankenhaus in Hagen-Haspe ist ein Mitarbeiter an Corona erkrankt. Wie Radio Hagen meldete, habe es weitere Tests gegeben, mit den Ergebnissen rechne man spätestens heute im Lauf des Tages. Auf der Station, auf der der infizierte Mitarbeiter beschäftigt sei, würden bis auf weiteres keine Patienten neu aufgenommen. Ansonsten laufe der Krankenhausbetrieb normal weiter.

Gerbersmann: „Unsere unermüdliche Arbeit“

7. Juli 2020

Zum Wahlkampfauftakt eine Bilanz mit Lücken

381 Millionen Euro – diese beachtliche Summe konnte die Stadt Hagen nach Angaben der Verwaltung seit 2014 durch Förderungen von Bund, Land und der Europäischen Union (EU) in Anspruch nehmen.

Hinzu kommen noch allgemeine jährliche Zuweisungen, die aufgrund der gesetzlichen Grundlage für das Jahr 2020 mindestens rund 190 Millionen Euro betragen. Daneben bekommen auch die städtischen Gesellschaften Fördermittel für die Umrüstung von Dieselbussen, das Verbundprojekt Mittelstand, ein Elektromobilitätskonzept, diverse Elektrofahrzeuge und zur Ladeinfrastruktur in Hagen.

„Ich freue mich sehr, dass sich unsere unermüdliche Arbeit in den vergangenen Jahren gelohnt hat und wir eine so hohe Summe an Fördermitteln für unsere Stadt beschaffen konnten“, sagt Christoph Gerbersmann, Stadtkämmerer der Stadt Hagen, „von diesen Geldern profitieren alle Hagenerinnen und Hagener“.

Es ist wohl kein Zufall, dass der Zeitraum der aufgemachten Rechnung im Jahre 2014 beginnt. Das war der Beginn der laufenden Ratsperiode, und die Zahlen sollen wohl eine Art Erfolgsbilanz der Allianz aus CDU, Grünen und FDP im Hagener Stadtrat darstellen. Der Wahlkampf hat also begonnen – auch mit logistischer Schützenhilfe aus den Reihen der Verwaltung.

Eine Bilanz hat allerdings zwei Seiten. In diesem Fall gehören auch jene Beträge dazu, die der Kommune entgangen sind bzw. die sie zahlen musste, weil Bund und Land sich nicht an das Konnexitätsprinzip halten, mit dem gesetzliche Vorgaben zu Lasten der Stadt auszugleichen sind. Diese Seite fehlt aber in der vorgelegten Bilanz.

Schön wäre es ebenfalls gewesen, hätte Gerbersmann auch die Summe genannt, die wegen fehlender unermüdlicher Arbeit nicht beschafft werden konnte. Sei es aufgrund abgebauter Stellen, sei es weil aus anderen Gründen Förderanträge erst verspätet oder überhaupt nicht gestellt wurden.

So haftet an der Aussage des Kämmerers das strenge Odeur des Eigenlobs und der Wahlhilfe, dass noch dadurch verstärkt wird, indem gleich mehrere Jahre addiert werden, um dem Ergebnis mehr Gewicht zu verleihen.

Die wahlkampfkompatibel aufgehübschte Bilanz der Verwaltung:

Insbesondere die jungen Hagener erfahren Förderungen durch Bund, Land und EU. Im Bereich Jugend und Soziales werden die Mittel in Höhe von 221,8 Millionen Euro für Sprachförderung, frühe Hilfen für Kinder, gegen Rechtsextremismus, für Bildungsangebote, Integrationsarbeit, Kindertagesstätten, Sozialarbeit und die Soziale Stadt eingesetzt. Dabei entfallen 181,3 Millionen Euro auf das Kinderbildungsgesetz (KiBiz).

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stadtentwicklung beziehungsweise Städtebauförderung. Dort flossen Zuschüsse in die Sanierung des Richard-Römer-Lennebades, den kommunalen Straßenbau, die Digitalisierung von Lichtsignalanlagen, Infrastrukturmaßnahmen und den Radwegebau. Ebenso enthalten sind die Sanierung von Brücken und der Bau von Kreisverkehren. Der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Schwerpunkt auf der Barrierefreiheit wurde auch stark bezuschusst. Insgesamt sind für diesen Bereich Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 79,7 Millionen Euro bewilligt worden.

Den dritten großen Posten stellt der Bereich Schule und Bildung dar. Der Bildung von Hagener Schülerinnen und Schülern, Integration, frühkindlicher Bildung, der Weiterbildung der Volkshochschule Hagen (VHS), freies WLAN im öffentlichen Raum und dem Breitbandausbau wurden Fördermittel von 59,4 Millionen Euro zuteil. Allein der Anfang 2020 angekündigte Breitbandausbau im Hagener Stadtgebiet wird mit 25,4 Millionen Euro von Bund und Land bezuschusst. Von dieser Förderung profitieren über 2650 Haushalte, Gewerbe und Institutionen, darunter 55 Schulen.

Fördermittel in Höhe von 10,7 Millionen Euro flossen in den Umweltbereich. Sie wurden für einen Klimaschutzmanager, ein integriertes Klimaschutzkonzept, die Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme, ein Klimaanpassungskonzept, die Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge, die Pflege von Naturdenkmälern und die Renaturierung der Lenne verwendet.

Im Bereich Kultur- und Heimatförderung konnte 2019 erstmals der Heimatpreis vergeben werden. Dieser war mit 15.000 Euro dotiert. Auch für das Jahr 2020 ist der Förderbescheid in der gleichen Höhe bereits vorhanden und der Heimatpreis kann an engagierte Hagenerinnen und Hagener vergeben werden. Das neue Stadtmuseum wird durch das Programm Heimat-Zeugnis mit 1,7 Millionen Euro gefördert. Das Theater Hagen konnte eine Fördervereinbarung mit dem Land schließen und sich im Bereich „Kultur macht stark“ positionieren. Die gesamte Förderung für diesen Bereich beläuft sich auf mindestens 8,9 Millionen Euro.

Die Bereiche Sport, Gesundheit und Feuerwehr haben die Förderungen genutzt, um Sportvereine zu unterstützen, die Gesundheit zu fördern, sowie Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzmaterialien zu beschaffen.

Rat mutlos bei Radverkehr

7. Juli 2020

„In der Hagener Politik fehlt weitestgehend der Mut, für bessere Radverbindungen auch Experimente zu wagen“, ärgert sich der grüne Ratsherr und Bezirksvertreter für den Hagener Norden Jörg Fritzsche. Die Fraktion hatte den Antrag in den Rat eingebracht, über Eckeseyer Straße bis zum Vorhaller Kreisel einen auf die Sommerferien befristeten Radweg einzurichten.

Da die Verwaltung Schwierigkeiten mit der Planungszeit sowie hinsichtlich der Verkehrsströme über diese Bundesstraße geltend gemacht hatte, schlugen die Grünen als Kompromiss vor, nur an einem der Wochenenden der Sommerferien dieses Radwegprojekt auszuprobieren.

„Die Strecke ist sowohl für Freizeitfahrer, die an die Ruhr wollen, als auch für Berufspendler, die überlegen aufs Rad umzusteigen, interessant. Wenn wir die Verkehrswende schaffen wollen, müssen wir auch solche Angebote schaffen. Eine verkehrsärmere Zeit, wie die Sommerferien, wäre ideal, hier Erfahrungen zu sammeln“, erläutert Jörg Fritzsche die Idee.

Viele Städte haben die verkehrsärmeren Corona Zeiten dazu genutzt, kurzfristig sogenannte Pop-Up-Lanes einzurichten, um dem Radverkehr mehr Aufmerksamkeit und Raum einzuräumen. Die Ratsmehrheit in Hagen konnte sich hingegen lediglich darauf einlassen, den Antrag der Grünen Fraktion in die Fachausschüsse zu verweisen. Die tagen allerdings erst wieder nach den Sommerferien.

Eine vertane Chance, findet auch Fraktionssprecherin Nicole Pfefferer. „Ein solcher Radweg von der Innenstadt zur Ruhr wäre gerade in diesen Sommerferien, in den mehr Menschen als sonst zu Hause bleiben oder Urlaub in Deutschland planen, eine tolle Marketing-Aktion für die Stadt gewesen.“

Corona in Hagen: Keine Neuinfizierten

6. Juli 2020

Stand: 06.07., 0:00 Uhr, Grafik: Stadt Hagen.

Kaum vermietet, schon weitergereicht

6. Juli 2020

US-Vermögensverwalter kauft das neue Einkaufszentrum in Westerbauer

So geht das heute in der Immobilienszene: Kaum sind die Mietverträge unter Dach und Fach, wird das Objekt bereits weiterverkauft. Wie jetzt beim neuen Zentrum im Hagener Stadtteil Westerbauer.

Dort entstanden in den letzten Jahren auf dem früheren Gelände von Brandt-Zwieback mehr als 9.100 m² Einzelhandels- und Büroflächen. Entwickelt wurde das Objekt von der HD Investitions- und Verwaltungsgesellschaft. Die hat das Zentrum nun an Nuveen Real Estate veräußert.

Nuveen ist ein 1898 in Chicago gegründeter amerikanischer Vermögensverwalter und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Finanzplanungsunternehmens TIAA (Teachers Insurance and Annuity Association of America), das u.a. Pensionsfonds für Professoren US-amerikanischer Universitäten verwaltet.

Das Unternehmen gilt als eines von einer begrenzten Anzahl nichtstaatlicher Geldverwalter weltweit, die in den letzten Jahren ein Vermögen von mehr als einer Billion Dollar verwaltet haben, und eines von nur wenigen, die nicht Teil einer größeren Organisation sind, die Privatkunden- oder institutionelle Bankgeschäfte in großem Maßstab anbietet.

Die Nutzflächen im neuen Zentrum in Westerbauer sollen nach Medienberichten fast vollständig vermietet sein; die Handelsflächen im Wesentlichen an Rewe, dm und Aldi. Zudem gibt es ein Fitnessstudio. Bürohauptmieter ist die Verwaltung von Zwieback-Brandt, die zuletzt ihren Sitz im Zentrum von Haspe hatte.

Dazu soll noch ein „Gesundheitszentrum“ auf dem Areal eröffnet werden. Neben einer Tagespflege des DRK, einer Apotheke und einer Praxis für Physiotherapie sollen Arztpraxen und weitere medizinnahe Angebote folgen.

Käufer Nuveen Real Estate scheint jedenfalls mit dem Neuerwerb zufrieden zu sein. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte laut Medien: „Der hohe Anteil an systemrelevanten und onlineresistenten Mietern liefert konstante Einnahmen für den Fonds.“

„Klage wird für Wahlkampf instrumentalisiert“

6. Juli 2020

„Das Geld der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt wird missbraucht, um die Lobby der Windenergiegegner vor der Kommunalwahl ruhig zu stellen. Die konstruierte Klagebegründung steht im krassen Widerspruch zum erklärten Klimanotstand und den Klimazielen der Stadt“, empört sich Nicole Pfefferer, Fraktionssprecherin der Grünen im Hagener Rat.

Grund des Unmuts ist die Entscheidung des Rates, entgegen dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die Klage gegen die Errichtung von zwei Windenergieanlagen im benachbarten Nachrodt-Wiblingwerde aufrechtzuerhalten. Die zunächst von der Verwaltung angefragte Anwaltskanzlei hatte Stadt und Rat auf die großen Prozessrisiken aufmerksam gemacht, da die Klage aus ihrer Sicht als unbegründet und sogar unzulässig eingestuft werden müsse. Daraufhin hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, trotzdem zu klagen und die Fraktionen an der Auswahl der zu beauftragenden Kanzlei zu beteiligen.

„Hier kauft man sich die passende Meinung und ignoriert Fakten“, kommentiert Nicole Pfefferer diesen Beschluss. „Da es bereits andere Kläger gibt, ist das nunmehr angestrebte bestellte Gefälligkeitsgutachten nur notwendig, um den Windenergiegegnern die Begründung für Ihre Blockadehaltung zu liefern. Das ist keine Politik im Sinne der Stadt, das ist für mich reiner Wahlkampf!“

Siehe auch hier:

Windkraft: Ratsmehrheit in Hagen setzt auf den Klageweg

Architektonische Zeitreise rund um das Kunstquartier

6. Juli 2020

Eine architektonische Zeitreise rund um das Hagener Kunstquartier mit Bettina Becker gibt es am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 13 Uhr im Rahmen des Urlaubskorbs der Volkshochschule Hagen (VHS) zu erleben. Der Treffpunkt ist vor dem Eingangsbereich des Osthaus Museums, Museumsplatz 1.

Vom Klassizismus über Historismus und Jugendstil bis hin zur Architektur des 21. Jahrhunderts sind rund um das Kunstquartier Hagen über 200 Jahre Architekturgeschichte vereint. In der Nähe stehen auch die Marienkirche und das alte Gerichtsgebäude. Wer möchte, kann nach dem Rundgang zu den einzelnen Gebäuden auf eigene Kosten noch den historischen Teil des Osthaus Museums besichtigen.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und eine Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1047 ist beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und es muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Hagener Corona-Statistik vom 05.06.

5. Juli 2020

5 Geheilte, aber auch 4 Neuinfizierte. Grafik: Stadt Hagen.

Rund um die Uhr für Hagen im Einsatz

5. Juli 2020

Erik O. Schulz tankt Ruhe auf dem Friedhof Delstern

Welcher Ort in Hagen ist für Sie jenseits von Rathaus und Zuhause bedeutsam?

Das mag sich merkwürdig anhören, aber das ist der Friedhof in Delstern, dort wurde mein verstorbener Bruder beerdigt und ich bin in der Nähe aufgewachsen. Unsere Grundschule lag direkt neben dem Friedhof, der für uns so eine Art Abenteuerspielplatz war.

Wenn wir um 15:00 Uhr unsere Hausaufgaben fertig hatten, trafen wir uns auf der Straße und fuhren mit den Fahrrädern zum Friedhof. Manchmal sind wir nur von Grab zu Grab gegangen, haben die Grabsteine entziffert oder ausgerechnet, wie alt die Menschen geworden sind. Aber wir haben natürlich auch manches angestellt, welches Kind hat das nicht?

Wenn wir sonst keine Idee hatten, haben wir auf der Brücke über dem Zugang zum Friedhof gewartet, um die Passanten mit kleinen Zweigen zu bewerfen. (…)

Heute sieht man dort keine Kinder mehr, umso leichter ist es für mich, dort Abstand zu gewinnen, Kraft zu tanken und Themen aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Quelle: Birgit Ebbert, Hagen – Porträt einer Stadt, Gmeiner-Verlag, 2016, ISBN 978-3-8392-1879-2

Land fördert Kunst- und Kulturprojekte im Ruhrgebiet

5. Juli 2020

Mit rund 400.000 Euro fördert das Land auch im Jahr 2021 wieder Kunst- und Kulturprojekte der Freien Szene im Ruhrgebiet. Die Mittel kommen aus dem etablierten und erfolgreichen Förderprogramm Regionale Kulturpolitik und unterstützen insbesondere Projekte, die auf Vernetzung von unterschiedlichen lokalen Akteuren und Kontinuität angelegt sind.

Bis zum 30. September 2020 können sich Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende aus dem Ruhrgebiet um eine Förderung bewerben. Ein fachkundiger Beirat, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Kunstsparten aus dem Ruhrgebiet, entscheidet Ende des Jahres über die zu fördernden Projekte.

Gefördert werden kulturelle Vernetzungsprojekte, die

  • nachhaltig wirken und regionale Kulturentwicklungspotenziale enthalten,
  • im Rahmen einer städteübergreifenden Kooperation arbeiten und / oder eine städteübergreifende Wirkung entfalten,
  • die regionale Identität und das kulturelle Profil des Ruhrgebiets stärken,
  • sich mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet künstlerisch auseinandersetzen.

Für eine Förderung müssen Projekte mindestens zwei der Kriterien erfüllen. Weitere Informationen zur Antragstellung sind auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg zu finden.

Corona-Entwicklung in Hagen

4. Juli 2020

Stand: 04.07., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

LKW-Verkehrszählung an Autobahnausfahrten

4. Juli 2020

Gelbwesten – wie hier an der Anschlussstelle Hagen-West – zählen den LKW-Durchgangverkehr. Foto: Maximilian Gerhard/Stadt Hagen.

Weniger Schwerlastverkehr und eine Lärmreduzierung in der Innenstadt: Um für diese Ziele belastbares Datenmaterial zu bekommen, hat die Stadt Hagen kürzlich eine umfangreiche Zählung des LKW-Durchgangverkehrs an den vier Autobahnausfahrten Haspe/Volmarstein, Hagen-West, -Mitte und -Süd durchführen lassen.

Das Ingenieurbüro „Brilon Bondzio Weiser“ hielt an insgesamt acht Standorten zwei Tage lang die Verkehrsmengen im Zeitraum von 6 bis 18 Uhr fest. Damit sollte eine möglichst hohe Aussagekraft der Ergebnisse sichergestellt sein, deren Auswertung noch einige Zeit in Anspruch nimmt.

Um eine Sperrung von einzelnen Straßen für LKW umzusetzen, ist das Überschreiten von Lärmgrenzwerten nachzuweisen. Nur so wäre es nach Angaben der Stadt „verhältnismäßig“. Ohne die erhobenen Werte sei eine solche Feststellung nicht möglich.

Zudem geht es um die Frage, ob durch eine Beschilderung sämtliche LKW-Ströme künftig umgeleitet werden können, damit sich der Verkehr in der Innenstadt deutlich reduziert. Zuvor benötigt die Bezirksregierung Arnsberg ein fundiertes Zählergebnis. Aufgrund von Hagens verkehrsgünstiger Lage im Einzugsbereich der Autobahnen A1, A45 und A46 wurden die Messungen direkt zwischen den Anschlussstellen durchgeführt. Dort ist auch das größte Aufkommen von Ausweichverkehr zu beobachten.

Durch die vielen Autobahnbaustellen gibt es ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen im Innenstadtbereich. So verdrängt etwa die Baustelle zwischen Volmarstein und Hagen-West Fahrzeuge von der A1 in das städtische Straßennetz. Um dies messbar herauszufinden, sind LKW-Zählungen notwendig.

4,9 Millionen für Ganztagsangebote in Hagen

4. Juli 2020

Für die verschiedenen Angebote des Ganztagsbetriebs erhalten die Schulträger im Regierungsbezirk Arnsberg in diesen Tagen Förderbescheide der Bezirksregierung.

Im Schuljahr 2020/21 belaufen sich die Zuwendungen des Landes hier insgesamt auf rund 95 Millionen Euro. Gefördert werden Ganztagsangebote im Primarbereich und an den Schulen der Sekundarstufe I.

Für Hagen bedeutet das im Einzelnen:

Im Bereich der Primarstufe kommt ein Großteil der Fördergelder in Höhe von 4.445.740 Euro der Weiterentwicklung des Angebotes an 31 offenen Ganztagsschulen (OGS) zugute – mit insgesamt 2.762 Betreuungsplätzen.

Für die Angebote in der Sekundarstufe I hat das Land über das Programm „Geld oder Stelle“ für Ganztagsschulen und Schulen mit Halbtagsbetrieb zusätzlich 455.110 Euro bereitgestellt. Damit wird an Tagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht eine pädagogische Übermittagsbetreuung gewährleistet. Ebenso wird ein ergänzendes außerunterrichtliches Ganztags- und Betreuungsangebot ermöglicht. Die Schulen können eigenständig entscheiden, ob sie Lehrerstellen oder Geldmittel beantragen.

Hagen: Coronafälle in Kita und Grundschule

3. Juli 2020

4 Geheilte, 4 Neuinfizierte. Stand: 03.07., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

An der Grundschule Geweke und an der Kindertagesstätte „Am Gosekolk“ in Haspe sind insgesamt zwei Coronafälle aufgetreten. Bei den beiden Infizierten handelt es sich um Geschwister. Die Kontaktpersonen der Kategorie eins (enge Kontakte) wurden vom Gesundheitsamt der Stadt Hagen ermittelt. An der Grundschule Geweke rund 25 und an der Kita „Am Gosekolk“ rund 85.

Für die inzwischen getesteten Kontaktpersonen wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Eine zweite Testreihe in der kommenden Woche wird darüber entscheiden, ob eine Verlängerung der Quarantäne notwendig sein wird oder nicht. Vorbeugend wird die Kita „Am Gosekolk“ bis Ende kommender Woche geschlossen.

Hagen wird um 13,9 Millionen entlastet

3. Juli 2020

Bund übernimmt 75 Prozent der „Kosten der Unterkunft“

Im Konjunkturpaket wurde vereinbart, dass der Bund dauerhaft 75 Prozent der Kosten der Unterkunft für BezieherInnen von Sozialleistungen übernimmt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel teilte jetzt mit, was das für Hagen bedeutet.

Bisher habe sich der Bund mit knapp 50 Prozent beteiligt. Die Erhöhung des Bundesanteils um die Hälfte bedeute für Hagen einen Entlastungseffekt von rund 13,9 Millionen Euro. Geld, das jetzt in andere wichtige Projekte in der Stadt investiert werden könne.

Die SPD-Fraktion habe seit Langem eine strukturelle Entlastung der Kommunen von den Sozialausgaben gefordert, das sei aber bislang am Widerstand von CDU/CSU gescheitert. „Eigentlich wollten wir auch, dass der Bund die Hälfte der Altschulden von den Kommunen übernimmt“, erinnert Röspel, „aber das war mit CDU und CSU auch nicht machbar.“

Projekt zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser

3. Juli 2020

Die Integration langzeitarbeitsloser Menschen aus Altenhagen und Wehringhausen in eine Beschäftigung: Dieses Ziel verfolgen die Stadt Hagen und verschiedene Netzwerkpartner mit dem neuen Stadtteilprojekt „Gemeinsam für Hagen“ im Rahmen des Programms BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier). In Wehringhausen fand jetzt ein erster Workshop statt.

Als Partnerprogramm des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ legt BIWAQ den Fokus auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile und fördert Projekte zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie.

Die Stadt Hagen fördert gemeinsam mit der agentur mark, dem Caritasverband Hagen e.V. und der Diakonie Mark-Ruhr gGmbH mit dem Projekt „Gemeinsam für Hagen“ die Soziale-Stadt-Quartiere Wehringhausen und Altenhagen. Die Zielgruppe sind langzeitarbeitslose Männer und Frauen ab 27 Jahren. Das schließt auch Bewohner mit Migrationsbiografie ein, beispielsweise Neuzuwanderer aus der Europäischen Union.

Das Hagener Projekt wird im Rahmen des Programms BIWAQ durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mal-Workshops mit Uwe Nickel

3. Juli 2020

Die freie Malerei kennenlernen können Interessierte im Rahmen des Urlaubskorbes der Volkshochschule Hagen (VHS) in einem von insgesamt sieben einzelnen Mal-Workshops im Atelier des Hagener Künstlers Uwe Nickel, Haus Busch 3. Der nächste Workshop findet am Mittwoch, 8. Juli, von 14 bis 20 Uhr statt.

Ein Kurs kostet 38 Euro pro Person inklusive aller Materialien. Weitere Termine für die Mal-Workshops sind am Mittwoch, 15. Juli, Samstag, 18. Juli, Montag, 20. Juli, Dienstag, 28. Juli, Samstag, 1. August, und Samstag, 8. August, jeweils von 14 bis 20 Uhr. Anmeldungen sind unter Telefon 02331/632906 oder per E-Mail an atelier@uwe-nickel.de erforderlich.

Corona: Keine Neuinfektionen in Hagen

2. Juli 2020

Stand: 02.07., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

„Im Sinne der nachhaltigen Mobilität“

2. Juli 2020

Wirtschaftslobby fordert: E-Autos auf Busspuren


Sehr schön auf diesem Video zu sehen: Endlich werden die Fahrgäste in den Bussen nicht mehr durch Blechlawinen behindert.

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK), der Handelsverband Südwestfalen und die Kreishandwerkerschaft Hagen fordern die Öffnung der Busspuren auf der Körnerstraße in Hagen für E-Fahrzeuge.

„Seit einem halben Jahr sind jeden Werktag in Spitzenzeiten Rückstaus von mehr als 50 Fahrzeugen Richtung Innenstadt auf der Körnerstraße zu beobachten“, hat Klaus Willmers, Geschäftsführer des Handelsverbandes Südwestfalen, festgestellt und räumt gleichzeit ein: „Zugleich fließt der Busverkehr wie gewünscht auf den Busspuren.“

Vor der Einrichtung der Busspur standen die 50 Fahrzeugen in zwei Reihen zu je 25 vor der Ampel an der Einmündung Karl-Marx-Straße und kamen auch nicht schneller voran, da es hinter der Kreuzung auf nur einer Spur weitergeht. Dabei blockierten die Fahrzeuge, in denen in der Regel nur eine Person sitzt, den Busverkehr. Dessen Fahrgäste freuen sich dagegen nun über ein zügiges Vorankommen.

„Im Sinne der nachhaltigen Mobilität und einer attraktiv erreichbaren Innenstadt, sollten Politik und Verwaltung eine Öffnung der Busspuren für E-Fahrzeuge auf der Körnerstraße durchsetzen. Das macht den Umstieg auf E-Fahrzeuge attraktiver und unterstützt den Einzelhandelsstandort“, so die Wirtschaftslobby weiter.

Eine Öffnung für E-Autos bedeutete aber praktisch die Abschaffung der gerade als einen ersten Schritt hin zu einer Verkehrswende eingerichteten Busspuren, da es kaum kontrollierbar wäre, dass sich auch Verbrenner sogleich im großen Stil wieder einreihen würden.

„Wenn potentielle Einkäufer von außerhalb in die Stadt kommen, werden sie das – so lange der Bahnhof und seine Umgebung so aussehen wie heute – nur im Ausnahmefall mit Bus und Bahn machen. Sie kommen mit dem Auto. Wenn man dann feststellt, dass gleich aus welcher Himmelsrichtung man sich der Innenstadt mit dem Auto nähert, Abbiegerspuren und Auffahrtsrampen gesperrt und Staus und Umwege an der Tagesordnung sind, überlegt man es sich zweimal, ob man in Hagen oder einer anderen Stadt einkaufen oder arbeiten geht“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat.

Auch andere Städte unternehmen (gezwungenermaßen) Schritte zur Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs. So wird beispielsweise in Dortmund die Einfahrt aus südlicher Richtung in die Innenstadt mit Pförtnerampeln geregelt, die nur soviel Verkehr durchlassen, wie es als verträglich angesehen wird. Auf einer der Haupteinfallschneisen aus östlicher Richtung ist eine der beiden Richtungsfahrbahnen sowohl für Lkw als auch für den klassischen Individualverkehrs gesperrt.

Da wird man es sehr wohl zweimal überlegen, ob man in dieser anderen Stadt oder vielleicht doch besser in Hagen einkaufen geht.

Arbeitslosigkeit in Hagen steigt

2. Juli 2020

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind am Arbeitsmarkt weiter zu spüren. Die Zahl der Arbeitslosen in Hagen stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2.130 auf 12.364 Menschen. Die Quote lag im abgelaufenen Monat bei 12,1 Prozent. Das waren 1,9 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr und 0,2 Punkte mehr als vor einem Monat.

Die mit 15,3 Prozent höchste Arbeitlosenquote in NRW meldet die Arbeitsagentur für die Stadt Gelsenkirchen.

Hagen: XXXL erhält die Baugenehmigung für Möbelhäuser

2. Juli 2020

Noch vor der Sommerpause wird die Stadt Hagen endgültig die Baugenehmigung für das XXXL-Einrichtungshaus auf Haßley erteilen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Und nach der Sommerpause wird das Gejammer über fehlende Flächen für die gewerbliche Produktion wieder anheben.

Keine OGS-Beiträge für Juni und Juli

2. Juli 2020

Gute Nachrichten für alle Hagener Eltern: Für die Offene Ganztagsschule (OGS) fallen im Juni und Juli keine Elternbeiträge an. Eltern, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben, überweisen für den Monat Juli bitte keine Beiträge. Bei bestehenden Einzugsermächtigungen wird die Summe erstattet.

Corona aktuell in Hagen

1. Juli 2020

6 Genesene, 4 Neuinfizierte. Stand: 01.07., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Rat wirft Wattebäuschchen

1. Juli 2020

Land soll auf Entschuldung der Kommunen „hinwirken“

Das Problem der kommunalen Altschulden, die wesentlich von Bund und Land verursacht wurden, ist seit vielen Jahren bekannt. Bis heute verzichten die betroffenen Kommunen darauf, mit dem nötigen Nachdruck die Finanzmittel einzufordern. Der eine Parteifreund (der in der Kommune) will den anderen (denen im Bund oder im Land) nicht auf die Füße treten.

Auch der Rat der Stadt Hagen hat in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien einstimmig – wieder nur – eine Resolution gefasst, mit der das Land NRW aufgefordert wird, auf die Entschuldung der Kommunen „hinzuwirken“. Im Wortlaut heißt es:

„Der Rat der Stadt Hagen begrüßt die von den Regierungsparteien CDU und SPD im Bundestag im Rahmen des Konjunkturpakets vorgestellten Maßnahmen zur Unterstützung und Entlastung der Kommunen. Hierzu zählen der Ausgleich der Gewerbesteuerausfälle im laufenden Jahr und vor allem die Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Kosten der Unterkunft.

Bedauerlicherweise fehlt aber eine Lösung der drängenden Altschuldenproblematik. Als der Hagener Stadtrat in seiner Sitzung am 13. Februar 2020 mittels Resolution an Land und Bund appellierte, die historische Chance für einen kommunalen Schuldenschnitt zu ergreifen, war dies von Optimismus getragen. Die Zuversicht gründete sich auf Aussagen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, der entsprechende Mittel aus dem Bundeshaushalt für die Unterstützung hoch verschuldeter Kommunen in Aussicht gestellt hatte.

Zum anderen hatten auch die NRW-Koalition aus CDU und FDP eine Lösung der Altschuldenproblematik versprochen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hatte sich gegenüber dem Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ schriftlich dahingehend geäußert, dass sich das Land am Abbau der Kommunalschulden beteiligen werde. Kommunalministerin Ina Scharrenbach betonte die Bereitschaft der NRW-Landesregierung, einen substantiellen Beitrag zur Lösung der Altschuldenproblematik seiner Kommunen zu leisten.

Leider haben sich Bund und Länder nicht auf eine Entschuldungsperspektive der Kommunen geeinigt. Was über Jahre erarbeitet und mit einer Untersuchung über die unterschiedlichen Lebensverhältnisse in Deutschland – bedingt eben auch durch ausreichende Finanzkraft oder Schuldenlast der Kommunen – unterlegt wurde, ist dadurch kurz vor dem Ziel gestoppt worden.

Eine weitere und damit noch höhere Verschuldung unserer Stadt wird die Ungleichheit zwischen verschuldeten und damit finanzschwachen und finanziell gut gestellten Kommunen noch mehr vertiefen. Das macht es Kommunalpolitik und Verwaltung noch schwerer, die verfassungsgemäße kommunale Selbstverwaltung in vollem Umfang wahrzunehmen und aus eigener Kraft notwendige Zukunftsinvestitionen zu tätigen. Hagens Chancen, den Standort attraktiver zu gestalten und den Strukturwandel angemessen zu bewältigen, werden damit verstärkt geschmälert. Ohne eine finanzielle Unterstützung von Bund und Land bleibt der Abbau der Altschulden unmöglich.

Daher fordert der Rat der Stadt Hagen die NRW-Landesregierung unter Ministerpräsident Armin Laschet erneut auf, mit Hagen und den betroffenen Kommunen in einen konstruktiven Dialog einzutreten und gemeinsam mit dem Bund weiterhin nach einer Lösung zu suchen.

Sollte ein Altschuldenfonds mit dem Bund zeitnah nicht zu erreichen sein, bleibt das Land gleichwohl aufgefordert, einen solchen Altschuldenfonds aus Eigenmitteln des Landes aufzulegen. Nur so lassen sich die Lebensverhältnisse und -perspektiven in unserer Stadt gegenüber anderen nicht betroffenen Kommunen in Land und Bund dem Grundgesetz entsprechend wieder angleichen.“

Mehr Einkommensmillionäre in Hagen

1. Juli 2020

Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016 zeigen: In Hagen ist die Zahl der Einkommensmillionäre gestiegen. Laut dem statistischen Landesamt IT.NRW lebten 2016 insgesamt 34 Einkommensmillionäre in der Stadt – im Vorjahr waren es nur 27. Das entspricht 1,8 Großverdienern pro 10.000 Einwohner und reicht nur für Platz 213 in NRW.

Bewegung gab es in zwei direkt an Hagen grenzenden Nachbarorten. Herdecke war schon lange ziemlich weit oben, hat sich aber inzwischen in die absolute Spitzengruppe „hochgearbeitet“. Die Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis weist mittlerweile die zweithöchste Millionärsdichte Nordrhein-Westfalens mit 11 Großverdienern je 10.000 Einwohner auf. An dieser Stelle der Rangliste war vor einigen Jahren noch Schalksmühle zu finden. Der Ort im Märkischen Kreis ist seitdem geradezu abgestürzt: 2015 immerhin noch auf Platz 7, fand sich die Gemeinde 2016 nur noch auf Platz 35 wieder.

In der vorliegenden Statistik wurden zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2016. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden.

Zhong Biao – Revelation

1. Juli 2020

Bis 26. Juli 2020, Osthaus-Museum Hagen

Ausstellungsansicht Zhong Biao. Foto: Tobias Roch

In den Bildern des 1968 in Chongqing geborenen Malers Zhong Biao spielt das spannungsreiche Wechselspiel zwischen Körper und Objekt eine große Rolle. Meist sehen wir die typischen dystopischen Landschaften Chinas. Seine jüngsten Arbeiten lassen ihn die Grenzen des Mediums Malerei erweitern, indem er die pastosen Markierungen mit Pinsel und Strich erweitert und seine Philosophien auf die zyklischen und immer wiederkehrenden Zeitlinien in unserer Welt widerspiegelt.

Zhong Biaos Ausstellung mit dem englischen Titel „Revelation“ (Offenbarung) sollte ursprünglich am 19. März in Anwesenheit des chinesischen Kulturattachés Wenbo He in Hagen eröffnet werden. Wenige Tage zuvor musste das Osthaus Museum bedingt durch die fortschreitende Corona-Pandemie allerdings seine Pforten schließen.

Die Quarantäne-Erfahrungen in China setzte Zhong Biao in aktuelle Zeichnungen aus der Corona-Zeit um. Zu sehen sind zwei großformatige Werke von etwa zwei mal fünf Metern sowie neun mittelformatige Zeichnungen. Der vielgereiste Künstler zitiert bildlich bekannte Orte und formt diese zu einer nachdenklichen Einheit. Sein Blick auf Weltarchitekturen reicht über das jungsteinzeitliche Stonehenge sowie über den Turmbau zu Babel des Alten Testaments bis hin zum Brand von Notre Dame im Jahr 2019.

Architektonische Entdeckungstour

1. Juli 2020

Eine kostenlose Führung zu architektonisch interessanten Gebäuden in der Hagener Innenstadt mit Gästeführerin Bettina Becker bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen des Urlaubskorbs am Samstag, 4. Juli, von 13 bis 15 Uhr an. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Hagener Hauptbahnhofes.

Bereits der Startpunkt ist der erste Höhepunkt der Entdeckungstour: Der in den Jahren 1907 bis 1910 von dem Architekten Walter Morin entworfene Hauptbahnhof mit einer Bahnhofshalle aus Glas und Stahl sowie einem Glasgemälde von Jan Thorn Prikker. Auf dem weiteren Weg durch die Bahnhofstraße betrachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Theater Hagen ein zweites Gebäude aus dieser Zeit. Entworfen 1910 von Ernst Vetterlein und fertiggestellt im Oktober 1911, beeindruckt das Theater nicht nur durch seine vier zur damaligen Zeit aufsehenerregenden Figuren von Milly Steger über dem Eingangsportal. Zum Abschluss der Führung wird noch ein Blick auf den Hochbunker geworfen.

Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl unter Angabe der Kursnummer 1046 beim Serviceteam der VHS auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622 erforderlich. Während der Führung muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Corona-Ticker Hagen

30. Juni 2020

Stand: 30.06., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Hagen: 41,5 Prozent in Corona-Kurzarbeit

30. Juni 2020

Studie zeigt regionale Unterschiede

Deutsche Unternehmen versuchen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise durch Kurzarbeit abzufedern. Regional ist die Quote dabei aber sehr unterschiedlich, hat die Hans-Böckler-Stiftung jetzt errechnet. So liegt die Kurzarbeiter-Quote in den meisten Städten und Kreisen des  Ruhrgebiets unter dem bundesweiten Durchschnitt von 31 Prozent.

Kurzarbeit werde in hohem Maße in Regionen genutzt, in denen die Metall- und Elektroindustrie verbreitet ist, insbesondere Standorte mit starker Automobilwirtschaft wiesen hohe Quoten auf, so die Autoren der Studie. In der Metropole Ruhr weist der Kreis Unna mit 46,7 Kurzarbeitern die höchste regionale Quote auf. Auch in Hagen (41,5 Prozent), Essen (36,1 Prozent) und im Ennepe-Ruhr-Kreis (45,4 Prozent) wurde für relativ viele Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

Im Deutschland-Vergleich sind die Quoten in Emden (56,0 Prozent) und Wolfsburg (52,2 Prozent) besonders hoch.

Philharmonisches Orchester im Radio

30. Juni 2020

WDR 3 sendet Mitschnitt vom „Konzert im Theater“

Zum Abschluss der Saison hat das Philharmonische Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton im Großen Haus des Theaters Hagen als Live-Veranstaltung ein Konzert gegeben. Auf dem Programm standen Werke von Arvo Pärt („Cantus in Memoriam Benjamin Britten“), Johann Sebastian Bach (Cembalokonzert BWV 1056 mit dem Solisten Uroš Ugarković), Igor Strawinsky (Konzert für Kammerorchester) und Richard Wagner („Siegfried-Idyll“).

Dieses Konzert hat der WDR (Hörfunk) mitgeschnitten und sendet es am 14. Juli 2020 auf der Kulturradiowelle WDR 3 nach den Nachrichten ab 20.04 Uhr. Diese Konzertsendung kann man dann noch 30 Tage lang nachhören mit Hilfe des WDR 3 Konzertplayers, zu finden auf der WDR 3 Internetseite über den Button „Nachhören“.

Corona in Hagen: Keine Veränderung

29. Juni 2020

Stand: 29.06., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Wie könnten die Kommunalwahlen ausgehen?

29. Juni 2020

Versuch einer Projektion

Wie könnte das Ergebnis der Kommunalwahlen am 13. September in Hagen aussehen? Das ist die große Frage, die die politisch interessierten Menschen in der Stadt umtreibt. Wird es mit dem gewohnten Krämerseelentum weitergehen oder kündigen sich Umbrüche an, die die Stadt endlich einen entscheidenden Schritt voranbringen?

Letzteres wohl kaum, denn es sind keine Akteure im Anmarsch, die eine solche Kehrtwende glaubwürdig voranbringen könnten und vor allem – wollen. So wie es momentan aussieht, werden die altbekannten Darsteller den Kuchen unter sich aufteilen. Frischer Wind ist nicht in Sicht.

DOPPELWACHOLDER.DE hat einmal versucht darzustellen, wie das Ergebnis der Kommunalwahlen in Hagen sein könnte. Umfragen gibt es bisher nicht, daher hat DW auf die Ergebnisse der Wahlen von 2004, 2009 und 2014 zurückgegriffen und im Vergleich dazu auf die jeweils letzten Umfrageergebnisse zu Bundestagswahlen vor den entsprechenden Kommunalwahlterminen.

Aus der Differenz ergeben sich die Abweichungen zwischen Bundestrends und dem Wahlverhalten der Hagener. Zwar spielen bei Kommunalwahlen immer die lokalen Probleme eine große Rolle, aber der Einfluß der Bundespolitik schwingt im Hintergrund erfahrungsgemäß mit.

Die Ergebnisse der SPD beispielsweise lagen in Hagen im Durchschnitt um 7,8 Prozentpunkte über den Umfragezahlen für die Bundesebene. Bei der CDU verhielt es sich genau andersherum; sie schnitt in Hagen durchschnittlich um 6,1 Prozentpunkte schlechter ab.

Mit dem Rückgriff auf die vorhergegangenen Wahlen fließen langjährige Bindungen an die jeweiligen Parteien mit in die Projektion ein. Grundlage der verwendeten Bundestrends sind die Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen, die regelmäßig die Daten für das ZDF-Politbarometer liefert.

Die jüngsten berücksichtigten Daten sind die der FG Wahlen vom 26.06.2020. Für nur örtlich kandidierende Gruppen wie Hagen Aktiv und Bürger für Hohenlimburg sind naturgemäß keine Vergleichswerte verfügbar. Diese werden auf der Basis der Ergebnisse von 2014 unter Sonstige (SON) aufgeführt.

Das Thema „Piraten“ wird sich erledigt haben genauso wie das Mandat des REP- und Pro-Irgendwas-Vertreters Wolfgang Schulz. Dessen Stimmen dürften bei der AfD landen. Die hat erstmalig 2014 kandidiert, daher konnten hier keine langjährigen Wählerbindungen einbezogen werden, sondern nur die Daten von 2014 und die jüngste bundesweite Umfrage der FG Wahlen.

Berücksichtigt wurde auch die Reduzierung der Sitze im Rat auf 52. Unter diesen Prämissen würde die Sitzverteilung im zukünftigen Hagener Stadtrat wie folgt aussehen:

CDU  █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ (18)

SPD  █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ █ (12)

GRÜ  █ █ █ █ █ █ █ █ █ (9)

FDP  (1)

LIN   (1)

AfD  █ █ █ █ █ (5)

SON █ █ █ █ █ █ (6)

Es ist nur der Versuch einer Annäherung, die Realität wird sich erst am Abend des 13. September zeigen. Aber, soviel sei schon mal prophezeit, die Richtung dürfte stimmen.

Hagener Rat lehnt Extra-Radwege in den Sommerferien ab

29. Juni 2020

Temporäre Extra-Radwege im Straßenraum wird es in Hagen vorerst nicht geben – auch nicht während der verkehrsärmeren Sommerferien. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Mehrheitlich hat der Rat beschlossen, den Antrag an den Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität zu verweisen. Der tagt das nächste Mal am 07.09.2020 – dann sind die Sommerferien vorbei.

Dazu:

Stellungnahme des Keune-Amtes (pdf)

Corona-Fälle steigen weiter

28. Juni 2020

Stand: 28.06., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen.

Riepe-Entscheidung: Anwohner fühlen sich übergangen

28. Juni 2020

Das Sanitätshaus Riepe darf sich an der Knippschildstraße erweitern. Die Anwohner indes fühlen sich mehr als übergangen. (…)

„Für uns Anwohner geht es eigentlich konkret schon gar nicht mehr nur um Riepe und sein Vorhaben, sondern um das generelle Verhalten der Stadt Hagen, wie Bauvorhaben mit fragwürdigen Mitteln durchgedrückt werden sollen“, sagt Anna Knittler. (…)

„Wobei der Begriff der ‚Manufaktur‘ strategisch geschickt gewählt wurde. Er erweckt den Eindruck eines kleinen, emissionsarmen Betriebes, der sich unauffällig in das Landschaftsbild einfügt. Tatsächlich sehen wir uns aber mit einem Bauvorhaben von erheblichem Ausmaß inmitten eines ökologisch wertvollen Areals konfrontiert“, sagt Anna Knittler. Und weiter: „Gleichzeitig ist die Stadt Hagen aber stolze Teilnehmerin am vom Bund und Land NRW geförderten Projekt „Global nachhaltige Kommune“, trifft in diesem Zusammenhang vielfältige politische Absichtserklärungen zum Klima- und Artenschutz und spricht von gesundem Leben.“ (…)

Quelle: wp.de

Koloniale Spuren in der Hagener Innenstadt

28. Juni 2020

Die kolonialen Spuren in der Hagener Innenstadt können Interessierte am Freitag, 3. Juli, von 15 bis 17 Uhr bei einer Führung im Rahmen des Urlaubskorbes mit der Volkshochschule Hagen (VHS) und der FernUniversität (Lehrgebiet: „Geschichte Europas in der Welt“) entdecken. Der Treffpunkt ist auf dem Friedrich-Ebert-Platz, vor dem ehemaligen Ratskeller. Während der Führung wird die koloniale Vergangenheit Hagens im Stadtbild verortet.

Hagen liegt nicht am Meer und hier war kein Kolonialministerium angesiedelt. Die großen Entscheidungen im internationalen Handel wurden nicht zwischen Ruhrgebiet und Sauerland getroffen, sondern in Zentren wie Berlin, Hamburg oder Bremen.

Und doch zeigt gerade ein dezentrales Beispiel wie Hagen besonders deutlich, welche vielfältigen Verbindungslinien in der Zeit von 1850 bis 1960 zwischen Stadtgeschichte und Kolonialgeschichte bestanden. Koloniales Denken und Handeln war im Alltag fest verankert. Koloniale Vereine, Völkerschauen, unternehmerische Tätigkeit in Übersee, Auswanderung, die Entsendung von Missionaren und Kolonialbeamten, Alltagsrassismus, Straßenbenennungen und revisionistische Ansprüche verdeutlichen, dass koloniales Denken keine bloße Randnote von Stadtgeschichte ist.

Der Rundgang ist barrierefrei und die Gehstrecke beträgt rund zwei Kilometer. Die Teilnahme ist kostenlos, dennoch ist eine Anmeldung für den Kurs 1066 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite vhs-hagen.de/anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und es muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

VHS: Holzarbeiten mit Klaus Binke

28. Juni 2020

Mit Beil, Beitel, Holzschlegel und Raspel bildhauerisch an Holzskulpturen arbeiten: Das zeigt der Hagener Künstler Klaus Binke im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes am Freitag, 3. Juli, zwischen 19 und 21 Uhr in der Kooperative K, Karlstraße 26, in Haspe. Vor Ort zeigt Klaus Binke (Foto: Birgit Andrich) auch die Atelierräume der Kooperative K.

Alle Teilnehmer bringen bitte ein kleines Schälmesser mit, da sie auch selbst mit Holz arbeiten werden. Bei Interesse kann ein Wochenend-Workshop für Holzbildhauerei zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine vorherige Anmeldung unter E-Mail klaus.binke@gmx.de oder unter Telefon 015168157804 notwendig.

Corona in Hagen: 9 Neuinfizierte

27. Juni 2020

Stand: 27.06., 0:00 Uhr. Grafik: Stadt Hagen


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