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Wie entsteht ein Spielplatz in Hagen?

4. Juli 2022

Von der Idee bis zur Umsetzung

Spielplatz_Salzburger_Strasse_1_Foto_Linda_Kolms_Stadt_HagenDas neue Spielgerät „Salzburg“ auf dem Spielplatz an der Salzburger Straße in Haspe. Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen.

Über das Kletternetz hochsteigen, dann über die Brücke auf die andere Seite des Turms laufen und blitzschnell die Rutsche hinunter – der siebenjährige Finn ist begeistert von der neuen „Salzburg“ auf dem Spielplatz an der Salzburger Straße in Haspe. Das Spielgerät in Form einer mittelalterlichen Burg wurde erst vor wenigen Monaten erneuert und bietet den Kindern in der Umgebung garantierten Kletterspaß. Doch bevor ein neues Spielgerät aufgestellt, ein Spielplatz erneuert oder ein neuer Spielplatz in Hagen entstehen kann, müssen viele Akteure beteiligt und Prozesse in Gang gesetzt werden.

Der gesamte Prozess beginnt mit einer Befragung und der Sammlung von ersten Ideen, weiß Hannah Scharlau, Fachgebietsleiterin Jugendförderung und Projektmanagement bei der Stadt Hagen. „Wir gehen auf die Kinder und Jugendlichen zu und ermitteln ihre Bedarfe. Durch Umfragen, Termine vor Ort und Gespräche in den Jugendzentren und Jugendforen erfahren wir, was sie sich in ihrem Stadtteil wünschen, was sie brauchen und beteiligen sie so an der Entstehung eines Spielplatzes.“

Dabei wird zwischen drei Varianten unterschieden: Bei der Grundsanierung wird ein vorhandener Spielplatz grundlegend überarbeitet, zum Beispiel die Verlegung eines Sandkastens an eine andere Stelle auf der Fläche und die Installation mehrerer neuer Spielgeräte und Sitzgelegenheiten.

Im Rahmen eines Neubaus wird auf einem unbebauten Grundstück ein Spielplatz errichtet. Diese Variante ist komplizierter, da zunächst ein entsprechender Bauantrag gestellt werden muss. Bei der dritten Variante werden einzelne Spielgeräte ausgetauscht, sogenannte „Ersatzbeschaffungen“.

Die Planungsphase beginnt

Steht eine erste Idee, geht es in die Phase der konkreten Planung und Finanzierung. Dafür ist die Beteiligung weiterer Ämter erforderlich. Für den Bau eines Spielplatzes werden die Planungen im städtischen Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung entworfen. Hier widmet sich die Abteilung Freiraumplanung der Bereitstellung und Gestaltung von Bolz- und Kinderspielplätzen.

Neben der Abteilung Freiraumplanung beschäftigt sich auch der Fachbereich Bau beim Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) mit der Planung von Spielplätzen. Um den WBH zu beteiligen, bereiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Freiraumplanung den Auftrag vor und leiten diesen an die Abteilung Finanzen und Steuerung im Fachbereich Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen weiter.

Neben der Beauftragung des WBH meldet die Abteilung Finanzen und Steuerung auch die Finanzbedarfe an und behält die Finanzen rund um die Spielplätze im Blick.

Entscheidung in den politischen Gremien

„Wenn die Planungen abgeschlossen sind, reichen wir die Liste der Ersatzbeschaffungen für die Kinderspielplätze zur Vorberatung in alle Bezirksvertretungen ein. Die finale Entscheidung trifft der Jugendhilfeausschuss“, erklärt Hannah Scharlau. „Stimmen die Politikerinnen und Politiker zu, geht es Schritt für Schritt weiter: von der Ausführungsplanung bis hin zum letztlichen Bau des Kinderspielplatzes.“ Der gesamte Prozess kann ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, beim Neubau von Spielplätzen sogar länger.

Kletterspaß für alle: Der neue Spielplatz steht

Damit der Kletterspaß lange Zeit erhalten bleibt und alle Kinder den neuen Platz bedenkenlos nutzen können, ist eine Instandhaltung wichtig. „Mein Team und ich warten und kontrollieren regelmäßig die Kinderspielplätze im Hagener Stadtgebiet. Wir achten darauf, dass die Anlage sauber gehalten wird und die Spielgeräte intakt bleiben“, beschreibt Thomas Becker, Fachleiter Städtisches Grün beim Wirtschaftsbetrieb Hagen, die Aufgabe seiner Abteilung. „Gemeinsam mit dem Fachbereich Jugend und Soziales stimmen wir zudem die Liste der Ersatzbeschaffungen von Spielgeräten ab.“

Aktuell wird über weitere Ersatzbeschaffungen beraten, die ab Herbst 2022 umgesetzt werden sollen.

Klutert-Platz bleibt weiter dem Verfall überlassen

4. Juli 2022

Der Sport- und Freizeitausschuss hatte sich letztmalig im April 2018 mit dem Gelände befasst. Damals wurde beantragt, das Gelände zur Erschließung an die Hagener Entwicklungsgesellschaft zu veräußern.

„Dieser Antrag kam aber nicht zum Tragen, da die Verwaltung im gleichen Jahr der Bezirksvertretung Haspe eine Beurteilung der Sportanlage vorgelegt hat, in der eine Wohnbebauung ausgeschlossen wurde“, heißt es in einer Anfrage der SPD-Ratsfraktion, die nun wissen will, ob und welche Pläne es für die Zukunft des Geländes in Haspe gibt. In der Beurteilung sei darauf verwiesen worden, im Rahmen der Aufstellung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) könne für die Fläche eine neue Entwicklung ermöglicht werden.

Die Stadtverwaltung derweil bestätigt, dass das Grundstück „grundsätzlich in der Vermarktung steht“. Da eine Entwicklung der Fläche zu einer Wohnbaufläche nicht möglich ist – als Gründe werden hier genannt die beschränkte verkehrliche Erschließung, unterdurchschnittliche Versorgung an Infrastruktureinrichtungen, Lärmimmissionen, die durch den benachbarten Tennisplatz verursacht werden – käme „allenfalls eine Verpachtung der Fläche zum Beispiel für eine Hundesportgruppe oder einen Pferdeverein in Frage“, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. (…)

An der städtebaulichen Bewertung der Fläche habe sich in den vergangenen Jahren jedenfalls nichts geändert: Eine Wohnbebauung wird weiterhin nicht befürwortet, aufgrund fehlender personeller Ressourcen gebe es auch „keine städtebaulichen Planungen oder Überlegungen bezüglich einer Nachnutzung“. Die Bearbeitung liege außerdem aufgrund anderer Prioritäten „nicht im Fokus der Stadtentwicklung“. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Die Argumentation der Stadt mutet reichlich merkwürdig an. Eine „unterdurchschnittliche Versorgung an Infrastruktureinrichtungen“ zeichnet viele (um nicht zu sagen: alle) Neubaugebiete der letzten Jahre aus. Eine „beschränkte verkehrliche Erschließung“ ebenso. Und „Lärmimmissionen, die durch den benachbarten Tennisplatz verursacht werden“? Trifft das auf das von der Stadt groß angepriesene neue Bauareal auf dem ehemaligen Loheplatz in Emst etwa nicht zu?

Hagen fordert Sperrungen für Transit

4. Juli 2022

Angesichts der erheblichen zusätzlichen Verkehrsbelastungen im Volmetal, aber auch in der Selbecke durch die Sperrung der Lüdenscheider A45-Autobahnbrücke Rahmedetal, fordert der Hagener Rat Bund und Land auf, dringend für eine konsequente Entlastung der betroffenen Städte und Anwohner zu sorgen.

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution appelliert die Politik in Richtung Düsseldorf und Berlin, nicht bloß alles rechtlich Machbare in die Wege zu leiten, sondern die betroffenen Kommunen auch eng in die Planung mit einzubeziehen.

Zentrales Ziel, so die Forderung aus Hagen, müsse es sein, vorzugsweise den Schwerlastverkehr weiträumig umzuleiten. Konkret: In Richtung Frankfurt sollen alle Fahrzeuge, die nicht die Region ansteuern, ab dem Westhofener Kreuz über die A1, A3 und A4 rollen, in der Gegenrichtung ab Kreuz Olpe dann über A4, A3 und A1.

Flankiert werden soll diese Routenführung mit einem Durchfahrtsverbot des überregionalen Schwerlastverkehrs zudem auf der B45 im Volmetal zwischen Hagen und Meinerzhagen, auf der B236 im Lennetal zwischen Letmathe und Werdohl sowie auf der L528 zwischen Halver und Kierspe. Von all diesen Schritten würde Hagen direkt profitieren. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Ratsfraktionen kritisieren Pläne für Freibad Henkhausen

3. Juli 2022

Die drei Ratsfraktionen Bürger für Hohenlimburg/Die Partei, HAK und Die Linke machen ihrem Ärger über die jüngst veröffentlichten Änderungen an den Umbau-Plänen für das Freibad Henkhausen Luft: „Immer stärker drängt sich die Erkenntnis auf, dass Bürger und Politik von der Verwaltung, allen voran Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Kämmerer Christoph Gerbersmann und Baudezernent Henning Keune, nach Strich und Faden verschaukelt wurden und werden“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der drei Fraktionen. (…)

Fazit der Fraktionen: Es wäre an der Zeit, die Bäderaffäre einmal juristisch zu untersuchen – „nicht zuletzt auch hinsichtlich ausschreibungs- und vergaberechtlicher Aspekte“.

Quelle: wp.de

Maskenspiel-Inszenierung

3. Juli 2022

„Muschelsalat“ präsentiert Theaterstück „Klasse Klasse“

Muschelsalat_Klasse_Klasse_6.7._Theater_Strahl_Klasse_FOTO_METZNER_maxIm Rahmen des Sommerkulturprogramms „Muschelsalat“ erwartet Zuschauerinnen und Zuschauer am Mittwoch, 6. Juli, um 18 Uhr und erneut um 20.30 Uhr auf dem Sportplatz Waldlust in der Deerthstraße eine Reise in unterschiedliche Facetten des Schulalltags. Unter dem Titel „Klasse Klasse“ hat das Theater Strahl aus Berlin ein Theaterstück mit Masken und Beatbox-Untermalung geschaffen (Foto: Metzner).

Das Publikum begegnet einer Schulklasse mit ganz unterschiedlichen Charakteren in wichtigen Situationen ihrer Jugend: In „Klasse Klasse“ finden sich die Jugendlichen sowie Lehrerinnen und Lehrer mitten im Schulalltag wieder. Die einzelnen Typen, vom Streber bis zum Klassenclown, kommen den Zuschauerinnen und Zuschauern, ob jung oder alt, sehr vertraut vor.

Die Inszenierung setzt archetypische Verhaltensmuster in Szene und verleiht den Figuren eine zeitlose Wiedererkennbarkeit. Die Maskenspielerinnen und -spieler führen gemeinsam mit Mando, Vizeweltmeister, Europameister und mehrfacher deutscher Meister im Beatboxen, eine mitreißende Maskenspiel-Inszenierung vor. Der Beatboxer erzeugt Klangwelten und nimmt das Publikum mit auf eine akustische Reise.

„Klasse Klasse“ ist der erste Teil einer Trilogie des erfolgreichen und einzigartigen Theater Strahl-Genres. Die Maskenstücke thematisieren vielfältige Themen rund um die Jugend und den Klassenverband.

Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Veranstaltungsort zu kommen, da es vor Ort nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten gibt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite muschelsalat.hagen.de.

Stadtteilrundgang durch Halden

3. Juli 2022

Einen kostenlosen Stadtteilrundgang durch Halden veranstaltet die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen des Urlaubskorbs am Mittwoch, 6. Juli, von 17 bis 19.15 Uhr. Treffpunkt ist die Bushaltestelle Dümpelstraße auf der Berchumer Straße.

Am Beispiel von Halden wird für Interessierte anschaulich sichtbar, wie aus einst landwirtschaftlich geprägten Dörfern Teile einer Großstadt wurden. Der Weg des Stadtteilrundgangs führt einerseits an alten Höfen und Schulgebäuden, andererseits an Neubaugebieten vorbei. Die Teilnehmenden können außerdem den anspruchsvollen Neubau der Lennetalbrücke für die A45 betrachten. Besuche bei der evangelischen Friedenskirche und der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche bringen auch die Themen Glaube und Religion in den Blick.

Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1016 erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Schon fast 50.000 Neun-Euro-Tickets verkauft

3. Juli 2022

„Bis einschließlich Mittwoch, 29. Juni, wurden in Hagen insgesamt rund 49.900 Neun-Euro-Tickets verkauft“, teilt Alicia Pieper, Sprecherin der Hagener Straßenbahn, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. (…)

Zu den bislang fast 50.000 verkauften Neun-Euro-Tickets zählen seit dem Verkaufsstart bereits rund 9.900 verkaufte Tickets für den Monat Juli. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Wissen soll frei und digital zirkulieren

3. Juli 2022

FernUniversität startet neuen Verlag: Hagen University Press

Als genuiner Wissenschaftsverlag veröffentlicht Hagen University Press (HagenUP) unter der Webadresse https://hagen-up.de künftig Forschungspublikationen und Zeitschriften.

Der Verlag ist interdisziplinär, programmatisch unabhängig und arbeitet nicht gewinnorientiert. Alle Werke sind über die Webseite in digitaler Form frei verfügbar. Damit folgt der Verlag dem Open-Access-Gedanken, die freie Zugänglich- und Nutzbarkeit wissenschaftlichen Wissens zu stärken.

Der Launch der Verlagswebseite fand im Kontext der Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur am 29.6. an der FernUniversität statt. Der Philosoph Prof. Dr. Thomas Bedorf, Sprecher des Forschungsschwerpunkts und zugleich einer der beiden Leiter von HagenUP, erinnerte sich in seiner Einführung an den Impuls zur Gründung des Verlags.

Zu Beginn stand seine Empörung darüber, dass privatwirtschaftliche Wissenschaftsverlage von den Autorinnen und Autoren vierstellige Eurobeträge verlangen, um ein Buch Open Access verfügbar zu machen: „Es kann nicht sein, dass man die Verbreitung von steuerfinanziertem Wissen, das an Universitäten entsteht und der Öffentlichkeit gehört, einem Privatunternehmen mit Steuermitteln vergütet.“

Im Dialog mit dem Leiter der Hagener Universitätsbibliothek Prof. Dr. Eric Steinhauer entstand die Idee, das Publizieren selbst in die Hand zu nehmen. Eine wichtige Funktion von Verlagen galt es aber zu bewahren, nämlich die Gewährleistung von Reputation. „Damit waren die Grundprinzipien für Hagen University Press benannt“, so Bedorf: „Freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen ohne Gewinnabsicht bei gleichzeitigem hohen Qualitätsanspruch, den das Wissenschaftssystem selbst garantiert.“

HagenUP arbeitet dazu mit den bewährten Verfahren der Peer Review, also Begutachtung der Publikationen durch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, oder der Herausgeberschaft mit wissenschaftlichen Beiräten, also der Auswahl und Bewertung von Publikationsvorhaben durch disziplinäre Fachkompetenz.

Eric Steinhauer, der den Verlag gemeinsam mit Thomas Bedorf leitet, erinnerte daran, dass Universitätsbibliotheken eine lange Tradition haben, wissenschaftliche Werke selbst zu veröffentlichen – schon im Mittelalter gehörte das Skriptorium, in dem Texte handschriftlich vervielfältigt wurden, zu jeder guten Bibliothek dazu.

Die Digitalisierung schaffe hier ganz neue Möglichkeiten der Verbreitung: „Open Access kann auch Barrieren abbauen, mit wissenschaftlichen Texten in Berührung zu kommen, etwa über Soziale Medien. Das kann auch Wissenschaft verändern, weil sie plötzlich ein anderes Publikum hat“, so Steinhauer.

Hagen University Press ist mit fünf Neuerscheinungen aus den Kulturwissenschaften gestartet und gibt zunächst acht Buchreihen und eine Zeitschrift heraus. Er versteht sich als Verlag an der FernUniversität und ist damit ausdrücklich auch offen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nicht in Hagen lehren und forschen.

Webseite des Verlags: https://hagen-up.de

Carsharing nach fast 30 Jahren vor dem Aus

2. Juli 2022

Stadt Hagen bemüht sich lieber um Tretroller-Spielzeuge

Greenwheels_de„Vielen Dank und auf Wiedersehen“ war in der Betreff-Zeile der E-Mail zu lesen, die am Freitag die Hagener Nutzer des Carsharings erreichte. Es war der Abschiedsgruß, mit dem nach fast 30 Jahren eine fortschrittliche Alternative zum eigenen Auto in dieser Stadt beerdigt wurde (Foto: InCollectVerse, CC BY-SA 4.0).

Von der Hagener Politik und Verwaltung nie geliebt, sondern eher behindert, ist Carsharing (wie der Autor dieser Zeilen aus langjähriger eigener Erfahrung weiß) eine ideale Ergänzung zum ÖPNV-Ticket. Einkäufe und Transporte sind problemlos möglich, ebenso wie gelegentliche Fahrten in Regionen, die nicht über ein adäquates öffentliches Verkehrsangebot verfügen.

Das hat sich jetzt erledigt. Die Verwaltungsetagen geben sich mit großer Beflissenheit der Etablierung von Tretrollern hin, sogar die Stellplatzschilder für Tausende von Euro stellt die Stadt den privaten Spielzeuganbietern kostenlos zur Verfügung. Alles abgenickt von unseren Politdarstellern, inklusive der Grünen.

Von einer Förderung des Carsharings ist aus diesen Etagen nichts zu hören. Obwohl Stadt-Pressesprecher Michael Kaub noch 2018 in der WPWR tönte: „Das Etablierung von Carsharing und speziell E-Carsharing – also elektrobetriebene Autos – wäre für Hagen wünschenswert.“ Und dabei auf den Masterplan „nachhaltige Mobilität“ verwies. Der liegt aber seit seiner Veröffentlichung zum größten Teil in der Schublade. Es war nur eines der vielen Lippenbekenntnisse aus dem Hagener Rathaus, denen bekanntlich nichts folgt.

Zuletzt stand nur noch ein (!) Carsharing-Fahrzeug in der 190.000-Einwohner-Stadt Hagen zur Verfügung. Jetzt ist auch damit Schluss, der Anbieter Greenwheels gibt sein Deutschland-Geschäft offiziell zum 30. September auf. Schon am gestrigen Freitagabend war keine Buchung mehr möglich. Ob der Dienst bereits abgeschaltet wurde oder es sich um eine der in letzter Zeit üblichen Softwareprobleme handelt, war nicht auszumachen.

Greenwheels wurde 2013 von VW und einem niederländischen VW-Importeur übernommen. Der VW-Konzern konzentriert sich laut eigener Aussage zukünftig nur noch auf das Free-Floating-Angebot von vollelektrischen Fahrzeugen über seine Marke WeShare im deutschen Markt.

WeShare ist nach Angaben auf seiner Homepage bisher nur in den Millionenstädten Berlin und Hamburg aktiv. Ein Angebot in Hagen erscheint daher unwahrscheinlich.

Wenn nicht noch ein anderer Anbieter in die sich auftuende Lücke springt, nimmt damit eine fast drei Jahrzehnte währende Geschichte einer Alternative zum überbordenen motorisierten Individualverkehr in der Volmestadt ein unrühmliches und bedauernswertes Ende.

1993 wurde auf Initiative des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) der Verein Stadtteilauto Hagen gegründet. Was mit einigen geschenkten Altfahrzeugen begann, entwickelte sich recht rasch zu einer alternativen Möglichkeit zum eigenen Pkw. Die Kombination ÖPNV für den Normalfall und Carsharing für die Ausnahme wurde immerhin so attraktiv, dass der Verein bereits 1999 mehr als 250 Fahrberechtigte zählte, die sich 17 Fahrzeuge teilten.

Vom Kleinwagen bis zum Transporter reichte die Palette für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten. Der Wochenendausflug in die Pampa (ohne Bahnanbindung), der Einkaufstransport oder der Umzug – für alle Gelegenheiten stand ein passendes (Neu-)Fahrzeug zur Verfügung.

2002 kam die Hagener Straßenbahn AG auf die Idee, ebenfalls eine solche Dienstleistung anzubieten. Da klar war, dass der Hagener Markt für zwei Anbieter zu klein und die Straßenbahn kapitalstärker war, beschloss der Verein, den Geschäftsbetrieb an das städtische Verkehrsunternehmen zu verkaufen.

Viele Vereinsmitglieder bezweifelten allerdings, dass die Straßenbahn dieses für sie neue Geschäftsfeld erfolgreich bedienen kann. Sie sollten sich nicht getäuscht haben. Obwohl der Busbetreiber für den inzwischen komplett auf Ford-Fahrzeuge umgestellten Wagenpark sogar eine Lizenz als Vertragswerkstatt erhalten hatte und freie Kapazitäten im Betriebshof günstig für Wartungsarbeiten einsetzen konnte, erwies sich die Stadttochter als überfordert.

2005 wurde das Carsharing-Geschäft also an Shell Drive weitergereicht, eine Tochtergesellschaft des Mineralölkonzerns. Der gab bereits ein Jahr später diesen Geschäftsbereich auf. Seit 2006 betreibt das niederländisch-berlinerische Unternehmen Greenwheels das Carsharing in Hagen.

Vor Ort beworben wurde das Angebot von den neuen Betreibern nicht, und so ging Carsharing in Hagen langsam aber sicher immer weiter den Bach hinunter. Schon 2013 existierten nur noch vier Stationen mit insgesamt sechs Fahrzeugen, zuletzt war es noch eine Station mit einem Kleinwagen.

Die Stadt war all die Jahre nicht an einer Förderung des Carsharing interessiert und verhinderte sogar die Einrichtung von Stellplätzen im öffentlichen Raum. Vorgeschoben wurden angeblich vorhandene rechtliche Einschränkungen. Nur merkwürdig: Woanders schien es diese nicht zu geben. Zum Beispiel in Aachen. Dort herrschen bekanntlich dieselben Gesetze, die aber wohl anders gelesen werden.

Aachen stellte seit 2006 Carsharingplätze im öffentlichen Straßenraum zur Verfügung. Geregelt wurde das über die Sondernutzungssatzung. Die dortige Verwaltung begründete ihr Verhalten so: „Die Förderung von CarSharing-Unternehmen wird als ein generelles Interesse des öffentlichen Wohls angesehen. Es dient ökologischen Zielen, z.B. Verminderung des Kraftfahrzeugverkehrs in überlasteten Innenstädten und Wohngebieten, verminderter Verkehrslärm und verminderte Abgase.“ Der Beschluss im Rat der Stadt Aachen erfolgte einstimmig.

Sharing-Angebote sollten flächendeckend etabliert werden, fordert neuerdings der Sprecher der Hagener Grünen, Tobias Rödel. Jahrzehntelang war aus dieser Ecke zum Carsharing nichts zu hören, aber vielleicht ist ja in der aktuellen Situation eher das Teilen von gepanzerten Fahrzeugen gemeint.

Hagener Rettungsdienst schlecht aufgestellt?

2. Juli 2022

Dieser Brief ist ein Hilferuf, geschrieben vom Feuerwehr-Personalrat an die Stadt:

„Wir wissen alle, dass der Rettungsdienst in Hagen nicht gut aufgestellt ist. Das liegt einerseits an dem seit 2017 nicht umgesetzten Rettungsbedarfplan, sowie an der fehlenden Qualifikation des Notfallsanitäters, welcher als Rettungswagen-Führer eingesetzt werden kann. (…) Der Rettungsdienst muss neu aufgestellt werden und das sofort und nicht irgendwann.“ (…)

Gerne hätten wir den Alltag der Rettungskräfte gezeigt, aber die Stadt Hagen gibt uns keine Drehgenehmigung, die Wache dürfen wir nicht betreten. Auf unsere Interview-Anfrage gibt es nur eine schriftliche Stellungnahme. (…)

Quelle: WDR – Video, verfügbar bis 07.07.2022

Ehemaliger Erster Beigeordneter Dr. Christian Schmidt verstorben

2. Juli 2022

Christian_Schmidt_maxDer ehemalige Erste Beigeordnete der Stadt Hagen, Dr. Christian Schmidt, ist am Donnerstag im Alter von 71 Jahren verstorben. Dr. Schmidt war von Februar 1991 bis April 2014 im Dienst der Stadt Hagen und setzte sich in besonderem Maße für die Umwelt in Hagen ein (Foto: Stadt Hagen).

Geboren am 8. April 1951 in Köln studierte Dr. Schmidt Biologie, Chemie und Meereskunde an den Universitäten Köln und Kiel. Seinen Abschluss als Diplom-Biologe erreichte er 1975 und promovierte 1978 in Kiel.

Im Anschluss war er vielseitig aktiv, begleitete beispielsweise als verantwortlicher Leiter verschiedene Forschungsvorhaben, saß von 1984 bis 1990 als Mitglied im Rat der Stadt Schwerte, war Mitglied im Umwelt- und im Planungsausschuss sowie Aufsichtsratsmitglied der Schwerter Stadtwerke und begann im Februar 1991 als Beigeordneter im neu eingerichteten Umweltdezernat der Stadt Hagen.

Unter der Leitung des damaligen Oberbürgermeisters, Jörg Dehm, war er ab Juli 2005 als Erster Beigeordneter und somit direkter Vertreter des Oberbürgermeisters tätig und verantwortete die Fachbereiche Bildung, Sport, Jugend und Soziales sowie die Umweltverwaltung. Parallel war er Projektleiter verschiedener internationaler Projekte.

Auf eigenen Wunsch schied Dr. Schmidt 2014 im Alter von 64 Jahren nach 23 Jahren als Beigeordneter aus dem Dienst der Stadt Hagen aus.

Besonders die Umweltverwaltung war immer ein bedeutendes Thema für Dr. Schmidt und er war haupt- und nebenamtlich Geschäftsführer des Hagener Entsorgungsbetriebs (HEB) und der Hagener Umwelt-Invest (HUI GmbH). Zudem war er jahrelang nebenamtlicher Geschäftsführer der Hagener Wirtschaftsförderung GmbH mit angeschlossenem Technologiezentrum.

Er setzte sich maßgeblich für die Umweltbelange in Hagen ein wie beispielsweise für das Recycling und die Mülltrennung und führte über Jahrzehnte Projekte in Sachen Umweltschutz, Stadtbildpflege, effektive Verkehrsleitung und für ein sauberes und grünes Hagen.

Gute Nacht Hagener Medien

2. Juli 2022

Bei Yvonne Hinz kann man sich nie sicher sein: Ist die Dame wirklich Journalistin – oder als PR-Tante für Boutiquen und Kneipen unterwegs? So auch aktuell.

In der WPWR-Rubrik „Guten Morgen Hagen“ lässt sie eine Lobeshymne für das Elbersgelände vom Stapel:

„Die Elbershallen (…) verstehen sich als Kultur- und Freizeitfabrik. Zu Recht, beherbergt der Komplex am Rande der Innenstadt doch heute etliche Gastro-Betriebe, Tanz-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, das Theater an der Volme sowie Dienstleistungsbetriebe. Und auch karitative Einrichtungen.

Dank zahlreicher Veranstaltungen wie Food-Truck-Festivals, „Swing in die Ferien“ oder „Extraschicht – die Nacht der Industriekultur“ werden auch zahlreiche Menschen aus Nachbarstädten auf das Areal gelockt.“

Wer da so alles „auf das Areal gelockt“ wird, und das seit Jahren, wie vor allem die Anwohner wissen, ist in derselben Ausgabe des Blattes und auch noch auf derselben Seite zu lesen:

„Nach der Messerattacke in den frühen Morgenstunden des Sonntags, 19. Juni, auf dem Elbersgelände sucht die Polizei Hagen jetzt mit Hilfe von zwei Fahndungsfotos nach weiteren Beteiligten.

Wie bereits berichtet kam es gegen 3.40 Uhr zu einer Auseinandersetzung vor einer Diskothek an der Dödterstraße zwischen zwei bereits namentlich bekannten Beschuldigten, zwei noch unbekannten Tatverdächtigen und zwei Opfern. Dabei wurde auch ein Messer eingesetzt.“

Besonders die Diskotheken-Betreiber, die auch im Coronatest-Business unterwegs sind, erfreuen sich einer penetrant anmutenden Wertschätzung sowohl durch die hiesige Presse als auch durch das Hagener Rathaus.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

1. Juli 2022

NRW-Koalitionsvertrag: Finanzschwache Kommunen sehen „viele positive Signale“

fuer-die-wuerde-unserer-staedteDie Vereinigung der notleidenden Kommunen „Für die Würde unserer Städte“, in der auch Hagen Mitglied ist, hat die Vorhaben von CDU und Grünen in Nordrhein-Westfalen optimistisch aufgenommen. Wenn sich die finanzschwachen Städte da mal nicht zu früh gefreut haben, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Die Sprecher des Bündnisses erwarten laut einem Statement eine zügige Altschuldenlösung, eine verbesserte Finanzausstattung der Kommunen, vereinfachte Förderprogramme sowie das Engagement gegen Gewerbesteuer-Oasen. Man sehe in der Vereinbarung „viele positive Signale, dass den betroffenen Kommunen endlich geholfen und eine gerechte Finanzverteilung erreicht wird“.

Davon, dass „positive Signale“ ausreichen werden, um eine „gerechte Finanzverteilung“ herbeizuführen, scheinen die Bündnissprecher selbst nicht so recht überzeugt zu sein. Stattdessen überwiegt eine irgendwie geartete „Hoffnung“.

Das Land strebe eine Altschuldenlösung mit dem Bund an, die „unmittelbar erfolgen“ müsse. Es bekenne sich aber auch zu einer eigenen Lösung, sollte dies gemeinsame Lösung nicht zustande kommen, so das Bündnis. Gerade die damit verbundene Zeitschiene nehmen die finanzschwachen Kommunen als Zeichen für die ernsten Absichten der neuen Koalition.

Zugleich vermissen sie aber konkrete Angaben zur Beteiligung des Landes. So verbleiben Erwartungen und Hoffnungen, die immer wieder in der Stellungnahme des Städtebündnisses durchschimmern.

CDU und Grüne erklären, für eine „verlässliche Gemeindefinanzierung“ zu stehen. Außerdem soll das Ausführungsgesetz für den Ganztag auch „die für die Kommunen besonders relevante Finanzierung im Rahmen des geltenden Konnexitätsprinzips regeln“. Das wäre wieder einmal nur eine Einzelfallregelung, die das grundsätzliche Problem nicht löst.

Die finanzschwachen Kommunen sehen darin trotzdem „grundsätzliche Ankündigungen“ und erwarten konkrete finanzielle Angaben. Aber „Ankündigungen“ sind eben noch keine konkreten Umsetzungen.

So sollen die Kommunen „deutlich mehr Mittel“ für den Klimaschutz erhalten und zugleich der administrative Aufwand minimiert werden. Über das ÖPNV-Gesetz soll eine zusätzliche Pauschale an die Kommunen gezahlt werden, beim Bau kommunaler Radwege soll der Abruf von Förderprogrammen erleichtert werden. Außerdem ist ein auf 20 Jahre angelegtes Investitionsprogramm in Höhe von 300 Millionen Euro pro Jahr für kommunale Klimaprogramme für alle Kommunen geplant.

Eine deutliche Steigerung der Investitionstätigkeit sei für die Städte und Gemeinden daraus mindestens noch nicht zu erkennen, stellt das Bündnis ernüchtert fest.

Finanzschwache Kommunen können sich vielfach nicht an Förderprogrammen beteiligen, weil ihnen die Eigenmittel und/oder personellen Ressourcen fehlen, die aufwändigen Antragsverfahren zu durchlaufen, beziehungsweise sie die personellen Folgekosten nicht stemmen können.

„Für die Würde unserer Städte“ hofft, dass CDU und Grüne dies erkannt haben und ändern wollen. Da ist sie wieder – die Hoffnung.

Die Koalition möchte Gewerbesteueroasen in NRW entgegentreten und im Gemeindefinanzierungsgesetz Regelungen verankern, die solche Oasen unattraktiv machen und negative Schlüsselzuweisungen vorsehen.

Das begrüßt das Aktionsbündnis: „Durch Steuerdumping haben Kommunen Unternehmen dazu gebracht, den Standort zu wechseln. Dadurch hat sich die Lage in Kommunen mit ohnehin unterdurchschnittlichen Steuereinnahmen weiter verschlechtert. Wir begrüßen daher, dass diesem unsolidarischen Verhalten nun Einhalt geboten werden soll.“

Viele Absichtserklärungen seitens der schwarz-grünen Koalitionspartner in der neuen NRW-Landesregierung auf der einen Seite und Hoffnungen der notleidenden Kommunen, die „viele positive Signale“ gesichtet haben wollen, auf der anderen Seite.

Nach eineinhalb Jahrzehnten der Bemühungen des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, deren Akteure teilweise (wie Hagen) nur mit sehr gebremsten Schaum agiert haben, wäre es dann doch eher überraschend, wenn sich die Finanzprobleme nun auf die Schnelle lösen würden.

Sparkassen-Fusion beschlossen

1. Juli 2022

Die Zweckverbandsversammlung der Sparkasse HagenHerdecke hat der Fusion mit der Sparkasse Lüdenscheid zugestimmt. Am 24. Juni 2022 hatte bereits der Lüdenscheider Zweckverband für die Fusion votiert. Damit erfolgt die Fusion der beiden Kassen, vorbehaltlich der aufsichtsbehördlicher Zustimmung, zur Sparkasse an Volme und Ruhr am 31. August 2022, vermögensrechtlich rückwirkend zum 1. Januar 2022.

Im Vorfeld hatte es Kritik aus Herdecke und dem Märkischen Kreis gegeben. Befürchtet wird u.a. eine weitere Schließung von Zweigstellen. Bei einer geheimen Abstimmung im Lüdenscheider Stadtrat votierten 11 Mitglieder des Gremiums gegen die Fusion, allerdings 29 dafür.

Das Geschäftsgebiet der Sparkasse an Volme und Ruhr erstreckt sich über die Kommunen Hagen, Lüdenscheid, Herdecke, Halver, Schalksmühle und Herscheid, die zusammen eine Einwohnerzahl von ca. 320.000 aufweisen. Die Sparkasse an Volme und Ruhr betreut künftig als Marktführer rund 155.000 Privatkunden.

Anpassung der Wälder an den Klimawandel

1. Juli 2022

Ringvorlesung Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit der FernUni

Wälder bieten vielfältige Ökosystemleistungen und tragen in großem Umfang zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele bei. Die trockenheißen Jahre 2018 bis 2020 und die Zunahme von Krankheiten und Schädlingen haben den Wäldern in vielen Regionen jedoch stark zugesetzt und auch zu flächigem Absterben geführt. Solche Extremereignisse werden in Zukunft sehr wahrscheinlich noch weiter zunehmen.

Über „Wege zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel“ referiert der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates für Waldpolitik, Prof. Dr. Jürgen Bauhus (Universität Freiburg), am Freitag, 8. Juli, im LWL-Freilichtmuseum Hagen, Selbecker Str. 200, 58091 Hagen.

Alle Interessierten sind eingeladen, von 18 bis ca. 20 Uhr kostenfrei teilzunehmen. Veranstalterin des öffentlichen Vortrags in der Veranstaltungsreihe „Ringvorlesung Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit“ des gleichnamigen Forschungsschwerpunktes der FernUniversität in Hagen ist ihr Rektorat.

Weitere Informationen und Anmeldungen für die persönliche oder virtuelle Teilnahme per Zoom unter www.fernuni.de/eun-wald .

Wenn die Sommersonne lacht … (Teil II)

1. Juli 2022

Termine für Hardcore-Fans

Schulz-Erik-O_Foto-Michael-Kaub-5_maxSeit Beginn seiner Amtszeit im Jahr 2014 ist es Oberbürgermeister Erik O. Schulz (Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen) wichtig, mit Bürgerinnen und Bürgern persönlich in das Gespräch zu kommen. So lässt er es jedenfalls seine Pressestelle verkünden.

Für ihn sei es daher immer ein besonderes Ereignis gewesen, wenn jedes Jahr in den Sommerferien der blau-gelbe Sonnenschirm zum Einsatz kam und zu zahlreichen Terminen seiner Sommertour auf den Hagener Marktplätzen aufgespannt wurde. Nun denn: Auf ein Neues.

Mit der Sommertour 2022 ging es bereits am Mittwoch, 29. Juni, auf dem Marktplatz in Boele los, es folgte am Donnerstag ein Auftritt in Haspe. Jeweils von 11 bis 13 Uhr steht der Oberbürgermeister mit seinem Team bereit, um sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über alle persönlichen Anliegen auszutauschen.

Nach den Auftaktveranstaltungen finden Interessierte den blau-gelben Sonnenschirm an weiteren Tagen auf den Märkten in Hagen:

Freitag, 1. Juli: Vorhalle, Europaplatz
Donnerstag, 7. Juli: Emst, Karl-Ernst-Osthaus-Straße
Freitag, 8. Juli: Hohenlimburg, Gaußstraße

Pause (vielleicht wieder auf Sylt?)

Freitag, 12. August: Altenhagen, Friedensstraße
Samstag, 20. August: Springe, Johanniskirchplatz
Freitag, 26. August: Wehringhausen, Wilhelmsplatz
Samstag, 27. August: Eilpe, Parkplatz Kaufpark
Freitag, 9. September: Friedrich-Ebert-Platz

Zusätzlicher Termin am Nachmittag:

Donnerstag, 1. September: Dahl, Am Obergraben, von 15 bis 17 Uhr

Alternativ wird auch ein gemeinsames Wandererlebnis angeboten:

Im Rahmen des Hagener Urlaubskorbs lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Donnerstag, 7. Juli, von 15 bis 17 Uhr zu einer Wanderung durch den Hagener Stadtwald mit dem Oberbürgermeister ein. Treffpunkt ist der Parkplatz Hinnenwiese, Im Kettelbach 166.

Während der Wanderung soll gezeigt werden, wie die Wiederaufforstung in Hagen funktioniert. In der Waldgaststätte Hinnenwiese besteht die Möglichkeit, die Wanderung bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen zu lassen.

Eine Anmeldung zu der Wanderung mit der Kursnummer 222-1000 ist unbedingt erforderlich. Informationen zur Anmeldung erhalten Interessierte auf der Internetseite www.vhs-hagen.de oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Zwischen Marktplätzen und Borkenkäfern sollte somit für jeden hartgesottenen Schulz-Fan etwas dabei sein.

Wenn die Sommersonne lacht … (Teil I)

1. Juli 2022

Erik O. MünchhausenQuelle: BfHo/Facebook

Nur Dortmund ist teurer

30. Juni 2022

Müllgebühren: Hagen weiter Hochpreisgebiet

HEB_Hagen MüllverbrennungsanlageMüllverbrennungsanlage des Hagener Entsorgungsbetriebs (HEB). Foto: Klaus Bärwinkel (CC BY-SA 4.0).

Die Stadt Hagen liegt bei den Kosten für die Abfallentsorgung im Vergleich zu den anderen Städten im Ruhrgebiet und im Bergischen Land weiter ganz weit oben. Nur in Dortmund müssen die Bürger noch mehr zahlen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat im Auftrag des Eigentümerverbands Haus & Grund die Müllgebühren der nach Einwohnern 100 größten Städte in Deutschland untersucht. Der Sieger des Müllgebühren-Rankings 2022 steht danach fest: Nürnberg ist bei dieser kommunalen Dienstleistung die günstigste Großstadt in Deutschland. Leverkusen, Trier und Bergisch Gladbach sind am teuersten.

Hagen nimmt Platz 84 ein, Dortmund folgt auf Platz 85. Damit sind die beiden Städte die mit Abstand teuersten der großen Kommunen im Ruhrgebiet und im Bergischen Land.

Am günstigsten in dieser Region ist Essen (Platz 7), danach kommt Bottrop (Platz 12), gefolgt von Gelsenkirchen (Platz 19), Solingen (Platz 25) und Recklinghausen (Platz 34). Auch Duisburg (Platz 37), Herne (Platz 39), Mühlheim (Platz 41), Hamm (Platz 43), Witten (Platz 47) und Wuppertal (Platz 49) befinden sich noch in der preiswerteren Hälfte der untersuchten Städte im Umland.

An der preislichen Spitzenlage Hagens hat sich seit Jahren nichts geändert. Bereits 2017 hatte DOPPELWACHOLDER.DE auf die enormen Gebührenunterschiede hingewiesen (Kohle – in die Tonne gekloppt. Müll in Hagen 143 Prozent teurer als in Gelsenkirchen).

Die jetzt zweitgünstigste Kommune Bottrop kam schon bei einem weiteren DW-Vergleich für das Jahr 2019 auf den vorletzten Platz in der Gebührenskala, auch in der nach der aktuellen Erhebung im Ruhrgebiet preiswertesten Stadt Essen kamen die Bürger wesentlich besser davon als in Hagen.

Die teuersten Entsorger waren damals die Betriebe in privatrechtlicher Unternehmensform, wie z.B. in Hagen als GmbH. Daran hat sich bis heute praktisch nichts geändert.

Und – ein weiterer Unterschied zur Hochpreiskommune Hagen – als zusätzlichen Service bietet z.B. Bottrop zweimal jährlich eine kostenlose (!) Sperrmüllabfuhr an, Spitzenreiter Essen sogar laufend.

Müllgebührenranking 2022

Museums-App fürs Freilichtmuseum

30. Juni 2022

App FreilichtmuseumBeim Rundgang werden die einzelnen Häuser mit ihren Werkstätten vorgestellt. Foto: Stefanie Voss.

Pünktlich zu den Sommerferien gibt es die neue App für das Smartphone aus dem LWL-Freilichtmuseum in Hagen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Anwendung fürs eigene Mobiltelefon unter anderem auch mit Hagener Bürgern unterschiedlicher Altersgruppen die Museums-App entwickelt.

Dieser digitale Museumsführer für die Hosentasche bietet abwechslungsreiche Informationen zu allen Werkstätten des Museums. Fotos, Videos und Audios liefern Einblicke in das Museum und die Geschichte von Handwerk und Technik in Westfalen-Lippe.

Wer zum Beispiel wissen möchte, was eine Treibriemenwerkstatt ist oder was es hier mit dem Blaumachen auf sich hat: Die App liefert Antworten. Spiele, virtuelle Postkarten sowie die Möglichkeit, sich als „Mäcki“, der Museumskatze, fotografieren zu lassen.

Für Gäste, die zum ersten Mal ins LWL-Freilichtmuseum kommen, sind zwei spezielle Touren zusammengestellt. Auch an barrierearme Wege ist gedacht: Werkstätten ohne Stufen oder Treppen, die von Rollstuhlfahren bequem besucht werden können, lassen sich vor dem Besuch des Freilichtmuseums herausfiltern und gezielt ansteuern.

Ebenso ist der Veranstaltungskalender in der App enthalten, und die Termine können direkt in den eigenen Smartphone-Terminkalender geladen werden.

In den App-Stores ist die kostenfreie Anwendung schnell unter „LWL-Freilichtmuseum Hagen“ zu finden. Idealerweise wird die App zuhause geöffnet und das Offline-Medienpaket heruntergeladen. Im Museumsgelände gibt es zwar bisher noch kein flächendeckendes WLAN, die App kann aber auch im Eingangsbereich des Museums heruntergeladen werden.

EEG-Umlage entfällt

30. Juni 2022

Verbraucherzentrale gibt Tipps, wann eine Zwischenablesung der Zählerstände ratsam ist

Ab dem 01. Juli 2022 entfällt die EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz). „Energieversorger müssen den entsprechenden Betrag in Höhe von 4,43 Cent pro Kilowattstunde brutto bei den Strompreisen berücksichtigen und mit der Jahresrechnung an die Haushalte weitergeben“, erklärt Janine Pühl, Leiterin von der Beratungsstelle Hagen der Verbraucherzentrale NRW. Konkrete Tipps, was Verbraucher jetzt zu beachten haben, gibt die Verbraucherzentrale NRW.

Sinkt der Strompreis sofort?

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Politische Sommerpause: See you in September

29. Juni 2022

The same procedure as every year – die Hagener Politik meldet sich wie immer im Sommer für zwei Monate aus dem örtlichen Geschehen ab. Die dieser Pause vielleicht zugrunde liegenden Schulferien werden dabei locker ausgedehnt.

Genauso großzügig verfährt die heimische Nomenklatura im Umfeld der Herbst-, Weihnachts-, Oster- und Pfingstferien. Reichlich freie Zeit, währenddessen die Aufwandsentschädigungen der Rats- und Gremienmitglieder weiterlaufen.

Die seien ihnen durchaus gegönnt – wenn die ferienorientierten Akteure wenigstens immer die Beschlussvorlagen lesen würden, über die sie dann abstimmen. Aber das darf zunehmend bezweifelt werden, wenn man sich diverse Beschlüsse (nicht nur der letzten Zeit) zu Gemüte führt.

Im unten wiedergegebenen Liedgut heißt es:

„Habt eine gute Zeit, aber denkt daran: Im Sommermond lauert Gefahr.“

Ob unsere Volksvertreter das wohl bedacht haben?

Hagen setzt ein Zeichen gegen Rassismus

29. Juni 2022

Anlässlich des Tages gegen antimuslimischen Rassismus am Freitag, 1. Juli, setzt die Stadt Hagen ein Zeichen gegen Rassismus und gegen menschenfeindliche Denk- und Verhaltensweisen.

Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus steht im Zeichen von Marwa El-Sherbini. Sie wurde am 1. Juli 2009 aus antimuslimisch-rassistischer Motivation heraus ermordet. In einer Gerichtsverhandlung sollte Marwa El-Sherbini gegen den Angeklagten aussagen, der sie als „Islamistin“ und „Terroristin“ beschimpft hatte. Während der Verhandlung griff der Täter zu einem Messer und tötete sie.

Die muslimischen Organisationen und Initiativen riefen daher den 1. Juli zum Tag gegen antimuslimischen Rassismus aus. Dazu findet jährlich bundesweit eine Aktionswoche statt, die ein Zeichen gegen rassistische Diskriminierung setzt.

Antimuslimischer Rassismus ist eine Form des Rassismus, die sich speziell gegen Musliminnen und Muslime oder als solche wahrgenommene Personen richtet. Personen, die von antimuslimischem Rassismus betroffen sind, können sich über das Meldeportal www.i-report.eu/melden melden. Dieses erfasst bundesweit Fälle, um Rassismus sichtbar zu machen.

Third Choice Vortex

29. Juni 2022

02.07.2022, 19 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Third Choise VortexKomponist: Gérard Grisey (1946-1998) – Frankreich
Vortex Temporum (1995) für sechs Instrumente

Choreograf: Sagí Amir Gross – WestDeutsches Tanztheater

„Ein Ton wird zur Klangfarbe, ein Akkord zum Spektralkomplex und ein Rhythmus zu einer Welle von unvorhersehbaren Dauern.“ Mit diesen Worten umschrieb der Komponist Gérard Grisey die Klangauffassung der „Musique spectrale“, die sich Anfang der 70er-Jahre im Umkreis des Pariser Forschungsinstitutes IRCAM und des Ensembles L’Itinéraire herausbildete und als eine der bedeutendsten Gegenwartsströmungen der Neuen Musik gilt.

musica assoluta spielt das bedeutende Werk ”Vortex Temporum“ von Gérard Grisey in einer Tanz- und Bewegungsperformance, die das Publikum in behutsamer Weise mit einbezieht und die klassische Konzertanordnung zugunsten einer körperlich-geistigen Gesamterfahrung aller Beteiligten aufbricht. Die unterschiedlichen Facetten des „Zeitenwirbels“, in dem das Individuum Spielball der Ereignisse ist, werden in stilisierter Form dargestellt.

Meine Beziehung zu Musik ist von Klein auf symbiotisch. Ich sehe mich selbst als Maler von Musik und meine Choreographien als Bewegungsgemälde. Durch meine Ton-Farb-Synästhesie verknüpft sich seit meiner Kindheit die Umsetzung von Musik intensiv mit Farben. In meinem Kopf kann ich die Struktur der Musik buchstäblich sehen.

Sagí Amir Gross

„Kinder sollen echte Natur erleben“

29. Juni 2022

Frank Reh hat sich die Artenvielfalt und den Schutz der Insekten auf die Fahnen geschrieben. Daher appelliert er, Grünanlagen umzugestalten. (…)

Jetzt mal konkret: Was möchten Sie gerne umgesetzt wissen?

Wir schlagen vor, dass der Natur in Form von einheimischen Wildpflanzen und naturnah gestalteten Biotopen noch mehr Raum in den öffentlichen Grünanlagen in Hagen eingeräumt wird. Dieses Konzept fußt auf der Erkenntnis, dass für die Insektenvielfalt die Vermeidung exotischer Zierpflanzen und die Verwendung einheimischer Wildpflanzen der Schlüsselfaktor ist. Mit der Förderung der Insektenvielfalt geht zudem eine positive Wirkung auf alle anderen Tierarten aus.

Hinzu kommt: Es wird ein Beitrag zur Abmilderung der klimatischen Änderung im Innenstadtbereich geleistet. Naturnah gestaltete Grünflächen, insbesondere Wiesen, binden CO2 und sorgen für eine Abkühlung der Lufttemperatur. Und die heißen, trockenen Sommer werden auch in Hagen eine Abkehr von den traditionellen Bepflanzungen fordern, da der Gießaufwand nicht mehr zu leisten und bezahlen ist. Einheimische Pflanzen sind besser angepasst, mit diesen Einflüssen umzugehen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Siehe auch hier:

Geld für Pflege nicht verfallen lassen

29. Juni 2022

Entlastungsleistungen aus 2021 sind im Juni noch verwendbar

Angehörige zu pflegen oder selbst pflegebedürftig zu sein, ist belastend. Deshalb gibt es sogenannte Entlastungsleistungen: Für 125 Euro monatlich können sich Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 Unterstützung holen. Das können Putz- oder Haushaltshilfen sein, Begleitungen beim Einkaufen, bei Behördengängen oder bei Freizeitaktivitäten. Insgesamt stehen 1.500 Euro im Jahr zur Verfügung.

Doch viele Menschen nehmen diese Entlastungsleistung der Pflegekasse nicht in Anspruch. Dabei lohnt es sich gerade jetzt: Denn was im vorigen Jahr nicht ausgeschöpft wurde, kann bis Ende Juni noch verwendet werden. Wie man das nutzt und warum das Geld oft nicht reicht für die Entlastungsleistungen, erklärt die Verbraucherzentrale NRW in Hagen.

So bekommt man Entlastungsleistungen:

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Stadtrat beschließt höheren Taxentarif

28. Juni 2022

Zunächst für drei Monate – Weitere Erhöhungen angekündigt

Taxistand_Innenstadt_Foto_Michael_Kaub_Stadt_Hagen_maxTaxistand in der Hagener Innenstadt. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen.

Gestiegene Kraftstoffpreise: In seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag (23. Juni) hat der Rat der Stadt Hagen auf Antrag des Taxenvorstands eine zeitlich befristete Erhöhung des Taxentarifs um 1 Euro je Fahrt ab Samstag, 2. Juli, für drei Monate beschlossen. Der Aufpreis wird abweichend vom Fahrpreisanzeiger gezahlt.

Hintergrund ist ein Erlass des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 4. Mai 2022, in dem das Ministerium die Erhöhung des Taxentarifs ermöglicht und so entsprechend auf die gestiegenen Kraftstoffpreise reagiert.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat im Rahmen einer Allgemeinverfügung für die Hagener Taxiunternehmen die zusätzlich erforderliche Ausnahme für den Zuschlag abweichend vom Fahrpreisanzeiger erteilt. Der Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Hagen informiert die Taxiunternehmen gesondert.

Aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns wird es im Anschluss an den temporären Aufpreis voraussichtlich weitere Fahrpreiserhöhungen geben.

Fernwärme in Hagen-Emst wird teurer

28. Juni 2022

Mark-E erhöht für Fernwärmekunden in Hagen-Emst zum 1. Juli 2022 die Arbeitspreise, die Grund- und Verrechnungspreise bleiben stabil.

Konkret werden die Arbeitspreise (brutto) für Kunden mit Volumenzählern auf 6,99 Euro pro Kubikmeter (m³) für Heizung und 25,00 Euro pro m³ für Warmwasser bzw. für Wärmemengenzähler auf 174,26 Euro pro Megawattstunde (MWh) angehoben.

Für Kunden in Hagen-Emst ergibt sich daraus für typische Musterfälle eine Entgelterhöhung im Jahresvergleich zwischen 8 und 12 Prozent je nach Wärmenutzung. Als Grund hierfür nennt Mark-E im Wesentlichen die Indexentwicklung für die Wärmeerzeugung mit deutlich steigenden Erdgaspreisen seit Sommer 2021 und die jeweiligen Abnahmesituationen.

Schwacher Trost: In der Sommerperiode wirkt sich die Preiserhöhung auf Grund des niedrigen Heizbedarfes geringer aus. Aber: Der nächste Winter kommt bestimmt.

Hunt Slonem: Fantasia

28. Juni 2022

2. Juli bis 4. September 2022, Osthaus-Museum Hagen

slonem1_W1Toucans New Species. 2021. Oil on canvas. 30 x 40 inches, © Hunt Slonem

Papageien, Schmetterlinge, Hasen, diverse Formen, unterschiedliche Farbspiele, die Tiere mal parataktisch angeordnet, mal rhythmisch aneinandergereiht, im Profil oder von vorne präsentiert – das ist das Alphabet eines Künstlers, dem es offensichtlich um Schönheit in einem erweiterten Sinn geht. Zu den Tierbildern gesellen sich (fast heimlich) auch Porträts von Menschen beispielsweise Bildnisse von Abe Lincoln oder Ihrer Majestät, Elisabeth II von Großbritannien – in Rot, Violett, Grün bzw. in Schwarz-Weiß…

Zu den auffallenden Narrativen im Werk des amerikanischen Künstlers gehört die Begeisterung für das Ornament. Zu den wesentlichen Eigenschaften ornamentaler Strukturen gehört es, dass sich Darstellungen immer wieder als fortlaufendes Ganzes präsentieren. Das kann eine abstrakte Linienform genauso sein, wie die Zusammenführung von gleichmäßig nebeneinander gesetzten Papageien, auch in unterschiedlicher Farbgebung.

Diese Faszination, eine Kontinuität von Schmetterlingsformen im Bildraum darzustellen, zeigt, dass wir mit Hunt Slonem einen Künstler vor uns haben, der sich intensiv mit Komposition und Struktur auseinandergesetzt hat.

Es ist eine Eigenheit der amerikanischen Kunst nach 1950, dass Struktur, das Anordnen von homogenen Elementen, die traditionell-europäische Komposition mit heterogenen Elementen tendenziell abgelöst hat. In dieser, relativ neuen Tradition, findet sich der Künstler wieder – auch wenn diese Methode von ihm nicht in orthodoxer Form angewendet wird.

Eine Ansammlung von Hasen mit ihren langen Ohren in unterschiedlicher Farbgebung hat sogar die Qualität eines All-Overs, also einer Komposition ohne eigentliche Mitte, ohne dominante Punkte, ohne Hauptmotiv und ohne räumliche Wirkung, also eine spezifisch amerikanische Kunstform. Es war der legendäre Jackson Pollock, der mit seinen Drip-Paintings diese Antikompositionsform in die neuere Malerei hineinlozierte.

Rundgang durch Dahl

28. Juni 2022

Zu einer Führung durch den Stadtteil Dahl im Rahmen des Hagener Urlaubskorbes lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 28. Juni, von 16 bis 18 Uhr ein. Der Treffpunkt ist vor der Spar- und Darlehnskasse, Dahler Straße 27.

Beim Rundgang durch Dahl erläutert die Gästeführerin Bettina Becker anschaulich Geschichte und Wandel des Stadtteils. Die Teilnehmenden besuchen unter anderem das Haus Dahl, die Matthäuskirche, das Mataré-Mahnmal und das alte Amtshaus. Auch die Märkische Brennerei und die Vormann Brauerei sind immer einen Besuch wert und deshalb Teil des Rundgangs.

Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1048 erhalten Interessierte über die Seite www.vhs-hagen.de oder beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622.

Ohne Plastikmüll im Bad

28. Juni 2022

Workshop hat noch Plätze frei

Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale in Hagen lädt mit dem Urlaubskorb ein: Mittwoch, 29. Juni 2022, um 17 – 18:30 Uhr in der Verbraucherzentrale im Volkspark.

Nur ein kleiner, leichter Kulturbeutel in der Sport- oder Reisetasche wäre doch schön! Shampoo, Duschgel, Körperlotion und Deo nehmen oft ziemlich viel Platz weg im Bad und unterwegs. Umweltberaterin Ingrid Klatte erklärt, welchen Verpackungsmüll Sie sich schon mal ersparen können und welche Inhaltsstoffe unsere Haut sogar unnötig belasten.

Abschließend wird gezeigt, wie mit wenigen Zutaten eigene, platzsparende Körperpflegemittel selbst hergestellt werden können. Welche Hausmittel und Do-it-yourself-Rezepte sind sinnvoll, welche nicht, was ist zu beachten?

Bitte anmelden bis 28.6.2022 bei Verbraucherzentrale in Hagen, Hohenzollernstr. 8, 58095 Hagen, hagen@verbraucherzentrale.nrw oder Telefon: 02331-6973301. Der Workshop ist entgeltfrei.

Neue Gangart beim HEB alarmiert Belegschaft

27. Juni 2022

Anstehende Struktur- und Strategieveränderungen gepaart mit einer Digitalisierungsoffensive sorgen beim Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) zumindest in Teilen der Belegschaft für erhebliche Unruhe. In einem anonymen Schreiben an die Stadtredaktion formulieren „Mitarbeiter der HEB GmbH“ aus einem „Akt der Verzweiflung“ die These, dass eine weitere Zusammenarbeit mit dem noch relativ neuen HEB-Chef „aktuell für die gesamte Belegschaft nicht denkbar“ sei. (…)

So stelle der seit Dezember 2019 installierte Nachfolger von Ex-HEB-Chef Herbert Bleicher „die gesamte Belegschaft vor sich immer weiter häufende, nicht zumutbare Herausforderungen“, verweisen die Brandbrief-Autoren auf eine Krankheitsquote von 30 Prozent. Motivierte Kollegen würden entlassen. Zudem seien Einschüchterungen, Drohungen, Intrigen und Mobbing Teil der Führungskultur, zu der obendrein auch zweihafte (Anm. DW: gemeint ist wohl „zweifelhafte“) Beförderungen zählten. (…)

„Ich sage den Leuten vor den Kopf, was ich meine“, macht der hemdsärmelige Unterseher-Herold, der seit Dezember 2019 im Unternehmen ist, kein Hehl daraus, dass mit dem Wechsel im HEB-Chefsessel sich auch die Tonalität im Hause verändert haben mag. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Schon bei seinem vorherigen Arbeitgeber, der Essener Entsorgung, hatte Unterseher-Herold keinen guten Stand. Aber es gab ja die Stadt Hagen, die immer wieder gern als Auffangbecken dient:

In Hagen findet sich immer noch ein Plätzchen

Nur wenige Monate nach Amtsantritt des neuen Oberentsorgers titelte die WPWR:

Müll-Chefs in Hagen bewegen sich auf Konfrontationskurs

Zitat: „Die beiden Entsorgungsmanager sollen sich nicht bloß angebrüllt haben, dass die Wände wackeln, sondern Insider berichten auch von fliegenden Aktenordnern und anderem Büro-Inventar.“

Im April 2021 wurde bekannt, dass Co-Geschäftführer Dr. André Brandt den HEB in Richtung Paderborn verließ. Nach Angaben der WPWR soll es zuvor zwischen Brandt und Unterseher-Herold zu „handfesten Auseinandersetzungen jenseits verbaler Streitigkeiten“ gekommen sein. Im Hagener Rathaus sei von „Hafenspelunken-Atmosphäre“ die Rede gewesen sein. Siehe:

Ein Häuschen weiter

Verantwortlich für diese Art Personalpolitik in den oberen Etagen – sowohl bei Dezernenten als auch in den städtischen Unternehmen – ist die Hagener Politik, die immer äußerst einmütig die gehobenen Posten besetzt. So auch im Fall Unterseher-Herold: Die Beteiligungskommission des Rates votierte einstimmig und der Rat bestätigte anschließend.

Becken im Freibad Henkhausen wird wohl kleiner

27. Juni 2022

Das Freibad Henkhausen soll mit einer Teilüberdachung ausgestattet werden – jedoch anders, als bisher kommuniziert. War bisher die Rede davon, dass das bestehende 50-Meter-Schwimmbecken zur Hälfte überdacht wird, sieht der jüngste Entwurf eine andere Lösung vor. (…)

Die aktuelle Planung sieht demnach künftig in Henkhausen ein überdachtes Schwimmbecken von nur noch 25 Metern Länge und mindestens 12,5 Metern Breite vor, ausgestattet mit einem Hubboden. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Das Becken soll also voraussichtlich nur ein Viertel der Größe bekommen, die vor dem Bürgerentscheid dem Publikum suggeriert wurde. Aufschlussreich ist der folgende Satz, der auch das weitere Vorgehen beschreiben dürfte: „Eine Skizze mit dem vorläufigen Entwurf, der einen Einblick in den aktuellen Stand der Gestaltung geben würde, werde man der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung stellen – auch um Spekulationen vorzubeugen.“

„Whisper & Shout“

27. Juni 2022

Muschelsalat startet mit Absolventenshow der Staatlichen Artistenschule

20220624_Muschelsalat_Artistikshow_maxZum Start des Sommerkulturprogramms „Muschelsalat“ zeigt die Staatliche Artistenschule Berlin bei der 18. Absolventenshow das Programm „Whisper & Shout“ am Mittwoch, 29. Juni, um 17.30 Uhr und erneut um 20.30 Uhr auf der Kampfbahn Boelerheide, Kapellenstraße 30.

Voller Leidenschaft für ihren Beruf erzeugen die jungen Artistinnen und Artisten ausdrucksstarke Körperbilder und lassen aus Jonglage, Luftartistik und dem ganzen Spektrum der Zirkuskunst ein schillerndes Gesamtkunstwerk entstehen (Foto: Jule Felice Frommelt).

Elf Artistinnen und Artisten, die ihren Abschluss 2022 in der Staatlichen Artistenschule Berlin gemacht haben, erschaffen in der Show „Whisper & Shout“ ein Kaleidoskop von Gegensätzen. Sie stürmen behutsam nach vorne, um die flache Tiefe einer Sekunde auszuloten. Immer offen für Umwege, Abkürzungen und Verschiebungen.

Sie rufen leise: „Unser Beruf ist unsere Berufung!“ und flüstern laut: „Welcome to our World!“ Aber manchmal reicht die Sprache nicht aus, um das Gewollte auszudrücken – dann wählen die jungen Künstlerinnen und Künstler den Weg der Poesie.

Die Aufführung „Whisper & Shout“ nutzt die Freiheit der Kunst, um die Logik in ihre Schranken zu weisen und dem Irrationalen mehr Bedeutung zu geben. So kann ein Orchester auch mal ausschließlich aus Dirigenten bestehen oder die Stille explodiert und der Krach versandet.

Besucherinnen und Besucher sollten möglichst mit dem Öffentlichen Nahverkehr zum Veranstaltungsort kommen, da es vor Ort nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten gibt. Weitere Informationen zu dem Sommerkulturprogramm finden Interessierte auf der Internetseite www.muschelsalat.hagen.de.

Rat sagt Nein zu flächendeckendem Tempo 30

26. Juni 2022

Ja, sie wollen durchaus eine Mobilitäts- und Verkehrswende in Hagen. Aber einen konsequenten Vorzeichenwechsel beim Thema Geschwindigkeiten, indem in Hagen – von ausgewählten Hauptverkehrsachsen mal abgesehen – flächendeckend Tempo-30 etabliert wird, wollte der Rat, im Gegensatz zum Fachausschuss für Umweltthemen, in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause dann doch nicht beschließen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der erste Satz müsste eigentlich lauten: „Ja, sie wollen eine Mobilitäts- und Verkehrswende in Hagen verschleppen, soweit es irgendwie möglich ist.“

Dazu passend:

Mutlose Verkehrswende

WP-Kommentator Martin Weiske spricht den Entscheidern den politischen Mut ab, die Weichen tatsächlich in Richtung Verkehrswende zu stellen. (…)

Quelle: wp.de

Hohenhof: Ein Blick unter die Erde

26. Juni 2022

Gartenarchäologische Untersuchungen fördern Rekonstruktion der Gartenanlage

Hohenhof_Luftbild_Graeben_Foto_LWL-AfW_Olpe_Lutz_Cramer_maxEin Luftbild der Gartenanlage am Hohenhof mit den Gräben für die neuen Mauern. Foto: LWL-AfW Olpe, Lutz Cramer.

Die Rekonstruktion der historischen Gartenanlage am Hohenhof im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) nimmt weiter Form an: Derzeit ziehen Mitarbeiter der Firma Eurovia Gräben für die neu zu errichtenden Mauern im Westgarten und bereiten einen Holzzaun mit Toranlage vor.

Damit eine Dokumentation und Sicherung historischer Bausubstanz gewährleistet ist, arbeiten die Untere Denkmalbehörde sowie die Planer der Stadt Hagen und der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) eng mit der Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zusammen. Die Ergebnisse aus den gartenarchäologischen Untersuchungen stellen eine Bereicherung für die möglichst detailgetreue Rekonstruktion der Gartenanlage am Hohenhof dar.

Rekonstruktion: wichtige Erkenntnisse bereits 2019

Bereits 2019 führten Archäologinnen und Archäologen des LWL unter der Leitung von Dr. Eva Cichy vorbereitende Untersuchungen an mehreren Stellen im Garten am Hohenhof durch. Damals wurden auf Grundlage eines gartendenkmalpflegerischen Entwicklungskonzeptes der Landschaftsarchitektin Susanne Weisser Bereiche festgelegt, in denen die Grabungen der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie genauere Informationen liefern sollten.

In einigen Bereichen fehlen historische Belege, ob die Planungen von Henry van de Velde und Leberecht Migge tatsächlich vollständig umgesetzt wurden. Ein Blick unter die Erde sollte Gewissheit bringen: Mit den gartenarchäologischen Untersuchungen gewannen die Untere Denkmalbehörde der Stadt Hagen und die LWL-Archäologie bereits wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der historischen Pläne, noch bevor die eigentliche Ausführungsplanung am Hohenhof durchgeführt wurde. Diese flossen in die Ausführungsplanung mit ein.

Denkmaltag 2019: wichtiges Fundstück verschwunden

Im September 2019 erhielten die Untere Denkmalbehörder der Stadt Hagen und die LWL-Archäologie einen Rückschlag: Nach dem Tag des offenen Denkmals im September 2019 verschwand ein wichtiges Fundstück aus den archäologischen Grabungen – ein historischer Ziegelstein aus der Buddhagrube.

Erst kürzlich entdeckte die Untere Denkmalbehörde bei einem ihrer Ortstermine den vermissten Ziegelstein in der Nähe der Buddhagrube wieder. Zur Freude aller Beteiligten soll der Stein als eines der wenigen Exponate vom Hohenhof Teil der geplanten Ausstellung „Archäologie der Moderne“ im LWL-Museum für Archäologie in Herne werden.

Weitere Untersuchungen im aktuellen Baufortschritt

Die Stadtarchäologie Hagen und die beim LWL zuständige archäologische Außenstelle Olpe führten vor und während des diesjährigen Bauschritts baubegleitende Untersuchungen durch. Im April 2022 zeigte sich bei einzelnen Grabungsschnitten im Bereich des Waldgartens, dass die dort vermuteten Überreste eines Spielplatzes aus der Zeit von Karl Ernst Osthaus nicht mehr vorhanden sind.

Obwohl diese nicht bei den Neuplanungen weiterhelfen können, ziehen die Archäologinnen und Archäologen daraus eine positive Erkenntnis. Im Gegensatz dazu konnten die Archäologen im Westgarten, wo aktuell die Gräben angelegt werden, Teile der historischen Mauern dokumentieren. Die Mauern bildeten an dieser Stelle einst die Terrassen des Nutzgartens.

Aktuell arbeiten die Mitarbeiter der Firma Eurovia aufgrund von langen Lieferzeiten und Lieferengpässen unter anderem von Natursteinen und Holz in der Zwischenzeit an der Wiederherstellung der sogenannten Buddhagrube und den historischen Stufenanlagen im Waldgarten. Das vorhandene Material wird teilweise aufgenommen und gereinigt und soll überwiegend wiederverwendet werden.

Irrlichternde Schulpolitik

25. Juni 2022

Während händeringend neuer Schulraum aus dem Hut gezaubert werden muss, hat die Verwaltung erst vor drei Monaten mit Zustimmung der Ratsmehrheit (natürlich in nichtöffentlicher Sitzung) eine komplette Schule an einen privaten Verein verkauft – zu einem Dumpingpreis.

Dazu diese aktuellen Meldungen:

Neue Schule für Ukrainer und andere Zuwanderer

Die Zahl der Schüler in Hagen steigt und steigt. Zum neuen Schuljahr, das nach den Sommerferien beginnt, rechnet die Stadt mit mindestens 1800 Erstklässlern. 1768 Anmeldungen liegen bereits vor, bis zu 80 dürften noch hinzukommen, schätzt Horst Hermann, im Rathaus verantwortlich für die Schulentwicklungsplanung.

Um all die Kinder und Jugendlichen unterzubringen, wird das Gebäude der ehemaligen August-Hermann-Francke-Förderschule an der Selbecker Straße wieder in Betrieb genommen. Dort sollen in vier Klassen bis zu 90 Kinder aus der Ukraine und anderen Zuwandererfamilien unterrichtet werden. „Es handelt sich vornehmlich um Kinder, für die an den bestehenden Schulen kein Platz mehr vorhanden ist“, so Hermann. (…)

Quelle: wp.de

Sportplatz des Post SV soll Schulgelände werden

Um dem weiter steigenden Bedarf an Schulplätzen gerecht zu werden, hat die Stadtverwaltung Hagen den ehemaligen Sportplatz des Post SV als möglichen Standort ins Auge gefasst. Diese Fläche, die sich unmittelbar neben dem Kunstrasenplatz des SSV Hagen am Höing befindet, könnte umfunktioniert werden.

Zunächst sollen dort sollen jene Container, die zurzeit am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) stehen, aufgestellt werden, sobald sie am THG nicht mehr benötigt werden. (…)

Aber auch das ehemalige Gelände des Reitervereins Hagen, das sich auf der anderen Seite des Theodor-Heuss-Gymnasiums befindet, solle in die zukünftigen Überlegungen miteinbezogen werden, erklärte auch Nachfrage Thomas Bleicher, Referent von Oberbürgermeister Schulz. (…)

Quelle: wp.de

Aber trotz aller Engpässe:

Hagen verkauft Schule für 2,7 Mio. Euro an Verein

Rat verkauft Hauptschule Vorhalle

Zum Ferienbeginn: Summertime

25. Juni 2022

Kostenexplosion – abgespeckte Version für Freibad

24. Juni 2022

Das Freibad Henkhausen, mit dem nach der Schließung des Lennebads das ganzjährige Schwimmen in Hohenlimburg gesichert werden soll, kann nach Informationen unserer Zeitung doch nicht so, wie ursprünglich geplant, realisiert werden. Die enorme Steigerung der Baukosten und auch physikalische Gründe machen ein drastisches Abspecken erforderlich.

Statt eines teilüberdachten 50-Meter-Beckens soll es im Osten von Hagen nun lediglich ein 25 Meter langes Becken geben, dessen Breite noch nicht endgültig feststeht. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Mögliche Baukostensteigerungen wurden schon im Vorfeld des Bürgerentscheids thematisiert – allerdings nur bezogen auf eine Renovierung des Lennebads (siehe: Lennebad oder Henkhausen?). In den Informationen zum Bürgerentscheid, die allen Stimmberechtigten zugeschickt wurden, machten nur die „Pro-Lennebad“-Aktivisten darauf aufmerksam, dass auch in Henkhausen die Kosten steigen könnten: „Ob diese „Alternativlösung“ – wie so viele Bauprojekte – teurer als geplant werden könnte, wurde bislang nicht in Erwägung gezogen.“

Jetzt ist die Teuerung offenbar zutage getreten. Man darf gespannt sein, wie sich die Taktgeber – Baudezernent Keune & Co, sowie eine erweiterte „Allianz“ – dazu verhalten werden.

Und dann sind da ja auch noch die in die städtische Kalkulation eingepreisten Landeszuschüsse. Ob diese – für das Lennebad (!) bewilligten – Gelder überhaupt auf Henkhausen umgelegt werden dürfen, ist bis heute nicht bekannt.

„Organisatorische Gründe“

24. Juni 2022

Anmeldeverfahren für Grundschulen beginnt erst Ende August

Aufgrund vieler Nachfragen weist das Schulamt für die Stadt Hagen gemeinsam mit dem Schulträger darauf hin, dass das Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2023/24 für Grundschulen in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen erst nach den Sommerferien Ende August beginnt.

Die Sorgeberechtigten werden dann wie üblich vom Schulamt mit den Anmeldeunterlagen angeschrieben. Die Mitteilung über die Aufnahme des Kindes wird voraussichtlich bis Ende Januar 2023 direkt von der Schule versendet.

„Zukunftsvertrag für Nordrhein-Westfalen“

24. Juni 2022

Koalitionsvereinbarung von CDU und GRÜNEN

Koalitionsvertrag CDU GrüneDie Verhandlungsgruppen von CDU und GRÜNEN haben am gestrigen Donnerstag ihre Gespräche zur Bildung einer neuen Landesregierung für Nordrhein-Westfalen abgeschlossen. Der zwischen beiden Parteien ausgehandelte Koalitionsvertrag wird am kommenden Samstag (25.6.) auf den Parteitagen von CDU und GRÜNEN beraten und zur Abstimmung gestellt (Foto: Grüne).

Koalitionsvereinbarung von CDU und GRÜNEN NRW


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