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14 Familien in Hagen bei Aufnahme zum zweiten Mal abgewiesen

2. Juni 2019

Das Aufnahmeverfahren an den Hagener Gymnasien geht in die dritte Runde. Das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) hat 14 von 36 Kindern, deren Eltern nach einer Absage am Albrecht-Dürer- bzw. am Fichte-Gymnasium nun ihr Glück am THG versuchen wollten, die Aufnahme verweigert. Die betroffenen Familien haben nun bis zum 3. Juni Zeit, einen Aufnahmeantrag am Christian-Rohlfs-, am Ricarda-Huch- oder am Gymnasium Hohenlimburg zu stellen. An diesen drei Schulen sind noch Plätze frei. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Die Ablehnung von jährlich einer dreistelligen Zahl von Bewerbern an den Hagener Gesamtschulen hat den Autor dieses Beitrags, den WPWR-Schreiber Hubertus Heuel, samt seinem Blättchen noch nie gejuckt. An den Gymnasien sind dagegen genug Plätze vorhanden.

„Unzumutbare Belastung“

1. Juni 2019

Hagener SPD positioniert sich gegen Nahles – Röspel unterstützt sie

Nahles-Konkurrentin Simone Lange (Foto: Stadt Flensburg) erzielte bei der Wahl zur SPD-Vorsitzenden 2018 mit knapp 28 Prozent einen respektablen Achtungserfolg und kam auch nach Hagen. Die heutigen Nahles-Kritiker wollten ihre Argumente damals nicht hören.

Nach der desaströsen Schlappe bei den Wahlen zum Europäischen Parlament schlagen die Wogen bei der SPD hoch. Die Partei- und Bundestagsfraktionsvorsitzende Andrea Nahles („Ätschibätschi!“), die besonders in der Kritik steht, hat sicherheitshalber die Flucht nach vorn angetreten, um ihren Kopf zu retten. Schon am kommenden Dienstag stellt sie sich ihrer Fraktion zur Wiederwahl.

Unterstützung erhält Nahles vom Hagener SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel. Gegenüber dem Hagener Einheitsblatt sagte er: „Wir dürfen nicht erneut eine endlose Personaldiskussion lostreten. Ich habe ihr auch gesagt, dass ihre Performance in der Öffentlichkeit nicht immer gut ist.“ Sie habe im Wesentlichen gute Arbeit geleistet und wichtige Themen, etwa die Sozialstaatsdebatte, angestoßen: „Und es sind diese Themen, die wir nach vorn bringen müssen. Deshalb muss nach der Abstimmung am Dienstag, egal wie sie ausgeht, Schluss sein mit der Personaldebatte.“

Ganz anders sieht das laut WPWR der Hagener SPD-Vorsitzende Timo Schisanowski: „Andrea Nahles ist politisch erfahren genug um wissen zu müssen, dass sie nicht mehr den notwendigen Rückhalt hat, weder als Fraktions- noch als Parteivorsitzende. Daher wäre ein möglichst freiwilliger Rückzug von beiden Ämtern folgerichtig, ansonsten würde sie noch mehr als bisher schon zu einer unzumutbaren Belastung für die gesamte SPD.“

Noch deutlicher formuliert der SPD-Ortsverein Hagen-Hohenlimburg. Dessen Vorsitzender Mark Krippner fordert einen kompletten personellen Neustart: „Andrea Nahles müsste erkennen, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um zu gehen. Aber es kann ihr auch keiner aus dem Bundesvorstand nachfolgen, der zuletzt schon Verantwortung getragen hat. Es muss eine echte personelle wie auch thematische Erneuerung geben. Wir müssen wieder radikal sozialdemokratisch auftreten.“

Die Hohenlimburger – immerhin der größte Ortsverein der Hagener SPD – hatten sich bereits im vergangenen Frühjahr gegen eine Fortsetzung der Großen Koalition gewandt und demonstrativ die Nahles-Gegenkandidatin Simone Lange eingeladen. Die Flensburger Oberbürgermeisterin setzte sich für eine Rückkehr zu sozialdemokratischen Werten ein und kritisierte u.a. das krampfhafte Festhalten an der Agenda-2010-Politik. DOPPELWACHOLDER.DE berichtete damals.

Die Veranstaltung in Hohenlimburg war mit etwa 70 Gästen bestens besucht und Simone Lange erhielt viel Beifall, wie die heimische Presse seinerzeit vermeldete. Die Nahles-Kritiker von heute hatten den Lange-Auftritt im April 2018 allerdings gemieden: Weder Schisanowski, noch die Hagener Fraktionschefs, noch der Bundestags- und die Landtagsabgeordneten und kein SPD-Ratsmitglied – außer Mark Krippner – hatten sich nach Hohenlimburg bequemt.

Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums

1. Juni 2019

Zu einer Führung durch die Andachtshalle des Krematoriums in Delstern (Foto: Dieter Faßdorf) mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Mittwoch, 5. Juni, von 16 bis 17 Uhr ein. Der Treffpunkt ist auf dem Friedhof Delstern, Am Berghang.

Der Entwurf für das Krematorium stammt vom Künstler und Gestalter Peter Paul Behrens, der vom Mitbegründer des Feuerbestattungsvereins und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus 1905 mit der Planung beauftragt wurde. Fertig gestellt wurde es bereits 1907, konnte aber erst 1912 eröffnet werden, nachdem es erstmals in Preußen eine gesetzliche Regelung zur Feuerbestattung gab.

Architektonisch hob sich das Krematorium mit seinem kubisch geschlossenen, streng symmetrisch gestalteten Baukörper und der für die damalige Schaffensperiode von Behrens‘ typischen, schablonierten Liniendekoration von früheren Entwürfen für Krematorien ab. Als Zeugnis eines Gesamtkunstwerks des Jugendstils ist die Andachtshalle ein Höhepunkt Hagener Architektur. Nach der Führung schließt sich ein Rundgang zu den Prominentengräbern an.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird in bar vor Ort kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1096. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung.

Karl Emil Wiele stellt in HAGENRING-Galerie aus

1. Juni 2019

Am Sonntag, 02.06.2019 wird um 11:00 Uhr in der HAGENRING-Galerie die Ausstellung mit Arbeiten des HAGENRING-Mitgliedes Karl Emil Wiele eröffnet.

Karl Emil Wiele, ein gebürtiger Berliner, ist infolge der damaligen Kriegswirren in der Tschechoslowakei aufgewachsen. Im Jahr 1968 emigrierte er nach Deutschland. Er lebt und arbeitet seitdem in Dortmund und hat auch noch ein Atelier in Vojice/Tschechien. Sein künstlerischer Schwerpunkt ist die Steinbildhauerei.

Der Künstler arbeitet parallel als Bildhauer, Objekt- und Installationskünstler sowie Zeichner und Maler. Durch die Anwendung verschiedener Materialien ergeben sich unterschiedliche Arbeitsweisen. In der Ausstellung in der HAGENRING-Galerie sind insbesondere farbige Bilder auf handgeschöpftem Papier sowie gegossene Glasobjekte zu sehen.

Zur Eröffnung spricht der Kunsthistoriker Dr. Hermann Ühlein. Die Ausstellung geht bis zum 30.6.2019.

Die HAGENRING-Galerie in der Wippermann-Passage, Eilper Straße 71 – 75, ist dienstags bis freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr sowie sonntags von 11:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Allerdings bleibt die Ausstellung am Pfingstsonntag (09.06.2019) geschlossen.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Service im Rathaus und auf öffentlichen Plätzen

31. Mai 2019

Stadt Hagen erweitert Angebot für freies WLAN

Die Wartezeiten in den Bürgerämtern werden nicht mittels Einsatz von mehr Personal verkürzt, sondern mit WLAN zum Zeitvertreib aufgelockert. Unsere großartigen Vordenker schauen jedenfalls zufrieden der Zukunft entgegen. V.l.n.r.: Stefan Ciupka (Betriebsausschuss HABIT), Christian Lazar (Stabstelle Digitalisierung), Christoph Gerbersmann (Kämmerer), Erik O. Schulz (Oberbürgermeister), Volker Zimmermann (HABIT). Foto: Linda Kolms/Stadt Hagen).

Wartezeiten im Bürgeramt überbrücken, WLAN auf dem Friedrich-Ebert-Platz nutzen, Recherche mit dem Smartphone beim Volkshochschulkurs: Die Hagener Stadtverwaltung bietet ab sofort bei fast allen Verwaltungsstandorten freies WLAN an. Seit Anfang 2017 hat die Stadt Hagen in der Stadtbücherei auf der Springe und den Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg so gute Erfahrungen mit dem Angebot von freiem WLAN gesammelt, dass sie eine Ausweitung für weitere Verwaltungsstandorte nun in einem Konzept gebündelt hat. Mitarbeiter des Hagener Betriebs für Informationstechnologie (HABIT) haben in den letzten Monaten mit Hochdruck an der technischen Realisierung gearbeitet.

An folgenden zusätzlichen Standorten im Hagener Stadtgebiet ist das Angebot ab sofort verfügbar:

  • Friedrich-Ebert-Platz im Bereich vor dem Rathausturm,
  • Museumsplatz vor dem Haupteingang des Kunstquartiers,
  • Berliner Platz (Bahnhofsvorplatz),
  • Wartebereich des zentralen Bürgeramtes in der Rathausstraße,
  • Wartebereich des Bürgeramtes Hohenlimburg,
  • Wartebereich Kfz-Zulassungsstelle und Führerscheinstelle,
  • Vorplatz des Rathauses Hohenlimburg,
  • Wartebereich im Bürgeramt Boele inklusive Bereich vor dem Amtshaus,
  • Wartezonen im Ordnungsamt in der Böhmerstraße,
  • Gebäude der Volkshochschule in der Schwanenstraße und Villa Post,
  • Max-Reger-Musikschule.

Für den Bereich vor dem Torhaus in Haspe und die Hasper Fußgängerzone sucht die Verwaltung aktuell noch einen geeigneten Standort.

Für Oberbürgermeister Erik O. Schulz ist die Ausweitung des Angebots ein klares Signal auf dem Weg in die Digitalisierung der Stadt: „Ein breitbandiger Zugang zu digitalen Angeboten ist ein grundlegender und elementarer Schritt in Richtung einer ‚Smart City‘-Infrastruktur. Durch die Ausstattung der Wartebereiche in den publikumsintensiven Fachbereichen bieten wir gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern einen Service an, mit dem Wartezeiten überbrückt werden können, wenn beispielsweise kein Mobilfunkempfang im Gebäude möglich ist“, so Schulz.

Aber auch für die Angebote der Stadtverwaltung im Bereich der Volkshochschule und Musikschule bietet die WLAN-Infrastruktur deutliche Mehrwerte. So können zukünftig pädagogische Konzepte unter Einbeziehung neuer Medien neu entwickelt und deutlich aufgewertet werden. Im Bereich der Stadtbüchereien wurde dies bereits erfolgreich umgesetzt.

Der Name des Netzwerkes, der sogenannte Service Set Identifier, lautet „free-key Hagen“. Nach der Verbindung des Smartphones, Tablets oder Notebooks sind nur noch die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu bestätigen und dem Surfvergnügen steht nichts mehr im Wege.

Erste Tests durch Mitarbeiter des HABIT lieferten durchweg positive Ergebnisse. Gleichwohl wird sich erst im Echtbetrieb zeigen, ob die eingesetzten Ressourcen für das WLAN gegebenenfalls noch ausgeweitet werden müssen. Sofern dies notwendig ist, wird der HABIT hier entsprechend nachsteuern. Zusätzlich steht in den einschlägigen App-Stores eine entsprechende App des Anbieters unter dem Namen „free-key CityApp“ zur Verfügung, die weitere Informationen zur Stadt Hagen für den Nutzer bereitstellt. Die App bietet gewerblichen Anbietern die Möglichkeit, als Werbeplattform genutzt zu werden. Außerdem stehen Informationen zu Hagen unter anderem aus dem Bereich Sightseeing zur Verfügung. Die über die App angebotenen Inhalte werden sukzessive ausgebaut und bieten dem Nutzer einen schnellen Überblick über die Stadt Hagen.

Fördergelder für den weiteren Ausbau

Auch zukünftig will die Stadtverwaltung die WLAN-Infrastruktur in Hagen weiter ausbauen. Um die finanzielle Belastung des städtischen Haushalts so gering wie möglich zu halten, setzt die Verwaltung hierbei auch auf die Akquirierung von Fördergeldern: „Die Europäische Union hat ein Förderprogramm zum WLAN-Ausbau mit dem Namen ‚Wifi4EU‘ auf den Weg gebracht, bei dem sich Kommunen aus ganz Europa um einen Fördergutschein in der Höhe von 15.000 Euro bewerben konnten. Wir haben uns im ersten Förderaufruf mit rund 13.000 anderen europäischen Kommunen beteiligt und den Zuschlag erhalten“, erklärt Christian Lazar, Leiter der Stabstelle Digitalisierung der Stadt Hagen. Die Verwaltung prüft derzeit, für welches WLAN-Projekt diese Fördermittel zukünftig eingesetzt werden können.

Zusammenarbeit mit Freifunkern

Parallel steht die Stadtverwaltung in Kontakt mit dem Verein Freifunk Hagen. Mit Freifunk e.V. wird der kontinuierliche Ausbau des WLANS geplant, um die restlichen Lücken insbesondere in den Stadtbezirken zu schließen. Der Verein ermöglicht es, dass private und gewerbliche Teilnehmer Teile ihrer Internetbandbreite über eigens für das Freifunk-Netz konfigurierte WLAN-Router für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das hierbei entstehende WLAN-Netz wird umso dichter und schneller, je mehr Nutzer mitmachen. Besonders für Gastronomen und ansässige Geschäfte bietet sich somit eine gute Möglichkeit, ihren Kundenservice auszubauen.

Der Fokus bei der Kooperation mit dem Freifunk e.V. liegt hier aktuell auf dem Stadtteil Wehringhausen. Hier sollen prototypisch für weitere Stadtteile die Lücken in der WLAN-Versorgung beseitigt werden. Der Verein lädt in Kürze zu einer Informationsveranstaltung in das Kulturzentrum Pelmke ein, um interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende über die Möglichkeiten der Freifunktechnologie zu informieren. Weitere Informationen gibt es auf https://freifunk-hagen.net.

3570 Hagener unterschreiben gegen Straßenbaubeiträge

31. Mai 2019

3570 Hagener haben die Volksinitiative „Straßenbaubeitrag abschaffen“, die der Bund der Steuerzahler NRW initiiert hat, unterschrieben. (…)

Quelle: wp.de

Keine Belebung auf Hagener Arbeitsmarkt: 10.068 ohne Job

31. Mai 2019

10.068 Arbeitslose gibt es in Hagen im Mai. Eine Belebung am Arbeitsmarkt bleibt aus. Dafür gibt es so viele Beschäftigte wie lange nicht. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Um wieviele versicherungspflichtige Arbeitsplätze es sich handelt oder wie hoch der Anteil der Vollzeitstellen ist, dazu liefert der Artikel keinerlei Informationen.

Taxipreise in Hagen sollen um zehn Prozent erhöht werden

31. Mai 2019

Die Taxipreise in Hagen werden um rund 10 Prozent steigen. „An einer entsprechenden Vorlage, die der Rat der Stadt Hagen verabschieden muss, arbeitet die Verwaltung gerade“, so Stadtsprecher Michael Kaub. Nach Ansicht der Genossenschaft Taxi Hagen, in der sich Unternehmer mit insgesamt 63 Fahrzeugen zusammengeschlossen haben, wird es für diese Erhöhung allerhöchste Zeit. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Überraschende Kehrtwende

30. Mai 2019

Doch keine Autos in Fußgängerzone Hohenlimburg

Kein Plan. Nirgends. So lässt sich in weiten Teilen die Qualität der Hagener Kommunalpolitik beschreiben. Jüngstes Beispiel: Hohenlimburg.

Dort beantragen SPD, CDU und Bürger für Hohenlimburg (BfHo) die „Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs in der Fußgängerzone“. Ein an sich löbliches Unterfangen, wenn, ja wenn die Antragsteller nicht bisher genau das Gegenteil gefordert hätten.

Aktueller Anlass in ein Unfall. „Ein nicht zur Durchfahrt berechtigter Fahrzeugführer“, so die Antragsteller, „überfuhr den Fuß eines kleinen Mädchens, das daraufhin zur ärztlichen Versorgung in das Allgemeine Krankenhaus Hagen überführt werden musste“. Die Fraktionen beklagen einen deutlichen Anstieg der Verstöße gegen das Fahrverbot in der Fußgängerzone und den zu geringen Kontrolldruck.

Dass sie selbst dafür mitverantwortlich sind, lassen sie selbstverständlich unter den Tisch fallen. Es waren eben SPD, CDU und BfHo, die in der Vergangenheit vehement die Freigabe der Hohenlimburger Fußgängerzone für den motorisierten Individualverkehr gefordert haben. Beispielhaft sei nur die Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg vom 27. 08. 2014 erwähnt.

Die CDU verfolgte eine als Prüfauftrag kaschierte „Häppchen-Strategie“, bei der die Fußgängerzone erst einmal von außen mit zusätzlichen Stellplätzen angeknabbert werden sollte. Vor einer totalen Freigabe für den Autoverkehr schreckten sie noch zurück. Dieser Antrag wurde einstimmig beschlossen.

SPD und BfHo gingen dagegen gleich in die Vollen: „Die Verwaltung wird beauftragt, ein gemeinsames Konzept für eine befahrbare Innenstadt (…) zu erarbeiten.“ Auch dieser Antrag wurde mehrheitlich bei je einer Gegenstimme der Grünen und Hagen Aktiv sowie einer weiteren aus den Reihen der CDU angenommen. Aber vier CDUler stimmten für den Antrag und zeigten damit an, wo sie eigentlich hin wollten.

Jetzt also die überraschende Kehrtwende. Es musste erst ein Kind zu Schaden kommen, damit die grauen Zellen der Bezirksvertreter die Richtung ändern. Entscheidung in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg am 5. Juni.

Gartendenkmalpflegerische Führung im Hohenhof

30. Mai 2019

Zum diesjährigen „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) bietet der Hohenhof Hagen am Samstag, 8. Juni, ab 15 Uhr eine Führung durch die historische Gartenanlage an.

Die Landschaftsarchitektin Susanne Weisser erläutert die Entstehungsgeschichte des von Henry van de Velde und Leberecht Migge im Auftrag von Karl Ernst Osthaus entworfenen Gartens. Zudem stellt sie das gartendenkmalpflegerische Entwicklungskonzept vor.

Treffpunkt ist der Eingang am Nordhof des Hohenhofs, Stirnband 10. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.gaerten-in-westfalen.de.

Sichtweiten

29. Mai 2019

34. Übersichtsausstellung des Westdeutschen Künstlerbundes e.V.

1. Juni – 11. August 2019, Osthaus-Museum Hagen

Evangelos Koukouwitakis, natura morte 3, 2018, Fine Art Print, Auflage 10/10, 50 x 70 cm. Foto: Osthaus-Museum

In den beiden Ausstellungshäusern in Hagen und Iserlohn werden insgesamt ca. 250 künstlerische Werke unterschiedlicher Medien (Malerei, Skulptur im Innen- und Außenbereich, Grafik, Fotografie, Installation, Neue Medien) von 97 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, davon 54 in Hagen und 43 in Iserlohn.

Neben den teilnehmenden Mitgliedern des Westdeutschen Künstlerbundes e. V. sind auch 19 Gastkünstler und Gastkünstlerinnen aus dem In- und Ausland mit ihren Werken vertreten.

Der Westdeutsche Künstlerbund e.V. wurde vor über 70 Jahren gegründet und leistet über die Jahrzehnte aktive Kunst- und Kulturarbeit für Nordrhein-Westfalen. In einem Europa der offenen Grenzen führt der Westdeutsche Künstlerbund e. V. darüber hinaus auch internationale Projekte durch.

Achtes Kammerkonzert im Kunstquartier

29. Mai 2019

Das 8. Kammerkonzert am 2. Juni 2019 (11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen) gestalten die Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Hagen Werner Köhn (Violine), Rosa Salomé Schell (Horn) und Alexander Schwalb (Klarinette) sowie Dan K. Kurland (Klavier). Auf dem Programm steht die Suite für Violine, Klarinette und Klavier op. 157 b des französischen Komponisten Darius Milhaud, die 1937 erstmals in Paris aufgeführt wurde, sowie das 1865 vollendete Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40 des Hamburger Komponisten Johannes Brahms.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagen – „Hauptstadt der Bewegung“?

28. Mai 2019

Europawahl: 13 Prozent für braunen Bodensatz

Bei der Europawahl am vergangenen Sonntag haben 13 Prozent der Hagener Wähler für rechtsextreme Parteien gestimmt. Spitzenreiter waren mit 12,6 Prozent die Blaulackierten von der angeblichen „Alternative“ für Deutschland (AfD).

Die AfD hat damit in Hagen ihr drittbestes Ergebnis in den kreisfreien Städten und Kreisen des Ruhrgebiets erzielt. Nur in Gelsenkirchen (16,4 Prozent) und Herne (13,2 Prozent) konnten die Rechten eine noch bessere Ernte einfahren. Im gesamten Bundesland NRW wurden diese Werte nirgendwo übertroffen.

Bei näherer Betrachtung der Hagener Ergebnisse erweist sich die Theorie, die AfD sei eine Partei des abgehängten Prekariats, als frommes Märchen. Der rechte Sumpf zieht sich quer durch die Gesellschaft; die viel beschworene „Mitte“ entpuppt sich dabei als tragender Pfeiler. Mitverantwortlich für den überproportionalen Erfolg der Rechten in Hagen dürfte die jahrelange hetzerische Berichterstattung örtlicher Medien gewesen sein.

Spitzenreiter mit 21,5 Prozent ist der Wahlbezirk 2142 in Helfe, einen weiteren Schwerpunkt bilden verschiedene Wahlbezirke in Kabel mit Ergebnissen zwischen 19,5 und 20,3 Prozent.

Auch der ländlich geprägte Stadtteil Priorei mit 15 Prozent und der bürgerliche Wahlbezirk Fachhochschule mit 14,6 Prozent schlagen überproportional zu Buche. Und das sind nur einige Beispiele unter vielen.

Die schlechtesten Ergebnisse fuhr die AfD dagegen in Wehringhausen ein, die Hetzkampagnen der örtlichen Presse gegen den Stadtteil haben hier nicht gefruchtet. Im Wahlbezirk Wilhelmsplatz erreichten die Blaulackierten gerade einmal 7,1 Prozent, im Wahlbezirk Feuerwache 8,7 Prozent und im Wahlbezirk Stadtgarten 8,7 Prozent.

Alle Hagener Ergebnisse auf einen Blick

Ausstoß von Treibhausgasen besser regulieren

28. Mai 2019

Die Politik streitet über die Klimapolitik. Der FernUni-Forscher Prof. Thomas Eichner bewertet das Thema aus ökonomischer Sicht und spricht über Emissionshandel und CO2-Steuern.

Die globale Erwärmung nimmt zu. Die Menschen blasen noch immer zu viele Treibhausgase in die Luft – auch in den Ländern der Europäischen Union. Vor allem CO2 gilt dabei als entscheidender „Klimakiller“. In der EU und ihren Mitgliedstaaten diskutieren Politik und Öffentlichkeit über Maßnahmen, um die Emissionen zu senken. Die Debatte verläuft hitzig. Auch weil in den Augen vieler die Zeit drängt. Damit überhaupt noch die Chance besteht, die weltweiten Klimaziele einzuhalten, muss sich schnell etwas ändern. Auf dem Tisch liegen eine Menge Vorschläge. Unter anderem ist die Rede vom Ausbau des europäischen Emissionshandels und einer deutschen CO2-Steuer.

Auch Forschende der FernUniversität in Hagen befassen sich mit dem Thema – einer von ihnen ist Prof. Dr. Thomas Eichner (Foto: FernUni). Der Ökonom leitet den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbes. Finanzwissenschaft. Zudem arbeitet er im interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“, wo er Klimapolitiken mit ihren vielfältigen Stoßrichtungen analysiert: Manche Maßnahmen wirken auf die wirtschaftliche Nachfrage ein, andere hingegen sollen das Angebot regulieren. „Angebotsorientierte Politiken zielen zum Beispiel darauf ab, das Angebot an fossilen Brennstoffen zu reduzieren“, erklärt Prof. Eichner. „Momentan haben wir eher eine nachfrageseitige Klimapolitik.“

Europäischer Emissionshandel

Ein zentrales Element dieser aktuellen Klimaschutzpolitik ist seit 2005 das europäische Emissionshandelssystem – auch European Union Emissions Trading System, kurz EU ETS, genannt. Hierbei legt die Europäische Kommission eine Obergrenze (Deckel) dafür fest, wie viele CO2-Emissionen ausgestoßen werden dürfen. Dann geben die Mitgliedsstaaten eine entsprechende Menge an Emissionsberechtigungen (Zertifikate) teilweise kostenlos, teilweise über Versteigerungen an Unternehmen heraus. Durch den Handel der Zertifikate auf einem Markt bildet sich ein Preis für die Luftverschmutzung.

Entscheidend ist, dass die EU den Deckel für den erlaubten CO2-Ausstoß immer niedriger ansetzt. Thomas Eichner: „Die Gesamtmenge der Zertifikate wird sukzessive heruntergefahren, dafür gibt es einen Fahrplan.“ Nach Ansicht des Forschers ist dieser Weg grundsätzlich richtig. Ohne eine Verknappung verlagern sich die Emissionen nur zwischen den europäischen Ländern, reduzieren sich aber insgesamt nicht.

Allumfassend ist das ETS der Europäischen Union indes nicht, denn in der EU gibt es zwei verschiedene klimapolitische Handlungsbereiche: Der eine unterliegt dem Emissionshandel und schließt die Energiewirtschaft, energieintensive Industriezweige und die Luftfahrt ein. Der andere ist national zu regulieren und beinhaltet zum Beispiel den Gebäude- oder Straßenverkehrssektor. Für diesen zweiten, noch ungeregelten Bereich müsste die CO2-Steuer gelten, sagt Eichner angesichts des politischen Vakuums: „Rund 55 Prozent der Wirtschaftsaktivitäten, die CO2 verursachen, unterliegen nicht dem Emissionshandel.“

Steuern anstatt Klimaschäden zahlen

Die Grundidee ist einfach: „Wenn eine Steuer auf ein Gut erhoben wird, dann macht sie dieses teurer. Die Intention dahinter ist, dass weniger von ihm konsumiert wird.“ Dementsprechend ziele die CO2-Steuer darauf ab, die Emissionen zu reduzieren, indem ein Preis für jede Tonne des schädlichen Treibhausgases eingeführt wird. Dieser muss im Zeitablauf ansteigen. Aus ökonomischer Sicht sei das sinnvoll, betont der Forscher mit Blick auf die „externen Effekte“ – also auf die finanziellen Folgen, die anderenfalls drohen: „Die Klimaerwärmung führt in unterschiedlichen Regionen der Welt zu Schäden, die mit enormen Kosten verbunden sind. Das ist ein Ineffizienz-Problem!“

Maßnahmen richtig verteilen

Damit alle klimarelevanten Bereiche in der EU preislich abgedeckt sind, hält der Wissenschaftler ein Nebeneinander von CO2-Besteuerung und Emissionshandel für eine durchaus sinnvolle Option. Allerdings müssten die Instrumente dabei sorgfältig aufeinander abgestimmt sein; auf keinen Fall sollten sich ihre Anwendungsfelder überschneiden. „Es würde zum Beispiel keinen Sinn machen, die CO2-Steuer bei der Stromproduktion einzusetzen“, so Eichner. Durch das EU ETS seien die Emissionen in diesem Bereich ja bereits gedeckelt. Würde nun in Deutschland wegen einer Steuer weniger Strom produziert, gingen die CO2-Emissionen im Inland zwar schnell zurück, schössen aber dafür im Rest der EU in die Höhe. „Das wäre nur eine Hin- und Herschieberei“, sagt Eichner. „Das Ganze wäre noch ineffizienter, als es jetzt ist.“

Lassen sich bislang unregulierte Bereiche nicht einfach in den bestehenden Emissionshandel einbeziehen? Grundsätzlich wäre auch das möglich, bejaht Eichner. Allerdings würde dieses Vorgehen zu lange dauern: „Wenn wir Emissionen kurzfristig verteuern möchten, dann werden wir den Weg der Steuer gehen müssen.“ Und Eile sei durchaus geboten: „Die von der Bundesregierung zugesagten CO2-Ziele werden sonst verletzt, Deutschland muss etwas machen. Sonst drohen eventuell auch Strafen!“

Politischer Gestaltungsspielraum

Wie man die CO2-Steuer sozialverträglich ausgestaltet, sei hingegen eine politische Frage: „Es gibt zum Beispiel Menschen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen, und die nicht viel Geld haben. Für sie würde sich der Benzinpreis erhöhen.“ Solche Belastungen lassen sich möglicherweise durch eine Rückerstattung des CO2-Steueraufkommens abmildern. Derzeit sind unterschiedliche Steuermodelle in der Diskussion. „Das ist jedoch nicht so sehr das Problem der Ökonomie“, unterstreicht Eichner seine eigene Rolle als Wissenschaftler. Er halte eher die wirtschaftliche Ineffizienz der Klimaerwärmung im Blick.

Gleichwohl begrüßt der FernUni-Professor, dass sich in der europäischen Gesellschaft offenbar ein Bewusstseinswandel ankündigt. „Es kommt jetzt Druck aus der Bevölkerung. Insbesondere die jüngere Generation sagt: Wir haben ein Problem, das wir angehen müssen! Diese Begeisterung für die Umwelt finde ich gut.“

Klassik + Jazz im ESM: Amadeus Guitar Duo

28. Mai 2019

Internationale Spitzenklasse auf 12 Saiten

30. Mai 2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff bilden das Amadeus Guitar Duo und haben weit mehr als 1400 Konzerte in gut 70 Ländern gespielt. Sie gehören zur internationalen Spitzenklasse der Gitarrenduos und erhalten weltweit enthusiastische Kritiken.

Im Programm finden sich sowohl klassische Stücke von Georg-Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach als auch eigene Kreationen und Stücke, die eigens für das Duo komponiert wurden. Unter anderem Komponisten wie Harald Genzmer, Zamfir, Roland Dyens und Jaime Zenamon widmeten dem Amadeus Gitarrenduo Werke.

Eintritt frei!

Querbeet

28. Mai 2019

Gartentage im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet Hobbygärtnern und Naturfreunden bei den Gartentagen QUERBEET in seinem Freilichtmuseum Hagen alles rund um das Thema Garte an: Am 1. und 2. Juni gibt es viele Anregungen, Ideen und Tipps rund um das Thema Pflanzen und Garten. QUERBEET präsentiert rund 40 Aussteller mit Blumen, Pflanzen, Inspirationen und Dekorationen für drinnen und draußen (Foto: LWL).

Natur- und garteninteressierte Besucher spazieren vorbei an blühenden Pflanzen, Gartenaccessoires, Handwerkskunst, kulinarischen Spezialitäten und hören Saxophonjazz auf der Restaurantterrasse. Am Samstag (1. Juni) bietet ein rustikaler Workshop am Sensenhammer von 10 bis 14 Uhr die seltene Gelegenheit zu lernen, wie man mit der Sense mäht. Dazu bitte vorher anmelden (Tel.: 02331 7807-0).

Garten- und Landschaftsbau

Wer seinen Garten in einen Ort zum Entspannen und Wohlfühlen verwandeln möchte, findet dazu bei den Fachleuten vom Garten- und Landschaftsbau Ideen und Anregungen. Mit der Auswahl an heimischen Pflanzenarten und -spezialitäten wie z. B. Rosen, Stauden, Zwerggehölzen oder auch Tomaten und Kräuter zeigen die Experten mit dem „grünen Daumen“ wie Wünsche nach einem Kräutergarten, einem schattigen Plätzchen unter einem Apfelbaum oder die Blütenpracht in einem Staudengarten wahr werden.

Auch der Bezirksverband der Hagener Kleingärtner beantwortet viele Fragen rund um den privaten Gartenbau, gibt Tipps zum Schneiden und Veredeln von Obstbäumen und erklärt, wofür Wildkräuter gut geeignet sind. Der Hagener Bonsaiclub präsentiert viele seiner prächtigen Bäume und die Technik, einen Bonsai richtig zu „erziehen“.

Keramik und Kunsthandwerk

Zinkwanne oder Feuertonne, Windlicht oder Rosenstab – das sind ebenfalls Dinge, mit denen Garten und Balkon trendig gestaltet werden. Akzente für drinnen und draußen – die QUERBEET-Aussteller mit ihrem Angebot an Keramik sowie dekorativen und textilen Gartenaccessoires beraten die Besucher gerne.

Kulinarisches und Unterhaltung

Das Restaurant Museumsterrassen bietet regionale Gerichte, Erdbeerkuchen und sommerliche Cocktails an. An diesem Wochenende unterhält ein Saxophonist die Besucher bei ihrem Querbeet-Rundgang mit dezenter Loungemusik. Und natürlich gibt es wie immer auch die Handwerksvorführungen in den historischen Werkstätten.

Mehr Informationen unter: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Auf die Schnelle: Europawahl in Hagen

27. Mai 2019

Die Ergebnisse der Europawahl 2019 in Hagen:

In Gewinnen und Verlusten:

Praxis am Fahrradlenker statt Theorie im Sitzungssaal

26. Mai 2019

Radtour des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs mit dem Oberbürgermeister

Jedes Jahr lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club den Oberbürgermeister zu einer verkehrspolitischen Radtour ein. Am Freitag, 24.05.2019 war es wieder soweit und eine Gruppe von 13 Radlern ging am Rathaus an der Volme an den Start. Mit dabei waren diesmal neben dem Oberbürgermeister auch Radfahrer und Radfahrerinnen vom RSC, VCD, sowie Klaus Wetzel für die Bezirksvertretung Mitte. Von der Stadtverwaltung fuhren Ordnungsdezernent Thomas Huyeng, Verkehrsplaner Jörg Winkler und der neue Radverkehrsplaner Gregor Hengstermann mit (Fotos: ADFC).

Thema war in diesem Jahr, dass im April mit großer Mehrheit vom Rat verabschiedete Radverkehrskonzept für Hagen. Wegen der dort vorgeschlagenen umfangreichen Maßnahmen, schließlich hat das Konzept 206 Seiten, beschränkte man sich aus Zeitgründen auf den Bezirk Mitte. Mit 23 Besichtigungspunkten auf einer Strecke von 10 km hatte man sich einiges vorgenommen. Der ADFC war der Meinung, dass man sich die geplanten Maßnahmen am besten vom Fahrradlenker aus ansieht und nicht nur theoretisch im Sitzungssaal.

Zunächst ging es vom Rathaus nur ein paar Meter weiter zur Kreuzung Märkischer Ring / Rathausstraße / Rembergstraße (Foto links). Dieses ist die unfallträchtigste Kreuzung in Hagen. Zur besseren Erkennbarkeit der Radspuren sollen diese über den gesamten Kreuzungsbereich markiert werden; nach Meinung vom ADFC Tourenleiter Michael Schröder am besten in rot.

Als nächstes fuhr die Gruppe durch die Straße Am Hohen Graben. Diese kleine, für den Durchgangsverkehr gesperrte Straße, stellt zwischen der Rathausstraße und dem Märkischen Ring eine wichtige Radverbindung abseits des großen Verkehrs dar. Seit einiger Zeit ist jedoch die Kragplatte, über die der Radweg verläuft, aus Sicherheitsgründen gesperrt (Foto links).

Die Teilnehmer waren entsetzt, als sie vom Verkehrsplaner Jörg Winkler erfuhren, dass die Platte baufällig ist und abgerissen werden soll. Das bedeutet, dass der Radweg dort endgültig gesperrt wird und somit als wichtige Verbindung entlang der Volme entfällt. Michael Schröder meinte, dass es vielleicht doch noch eine preiswerte Lösung geben könne, um diese wichtige Verbindung des Radverkehrsnetzes zu erhalten.

Weiter ging es in Richtung Oberhagen über den Radweg an der Volmestraße (Foto links). Dieser Radweg, neben dem ein viel zu schmaler Gehweg verläuft, müsste nach dem aktuellen Regelwerk eigentlich drei Meter breit sein. Verbreiterungen kann es hier jedoch erst geben, wenn die Volmestraße erneuert wird. Ein weiterer Maßnahmenvorschlag aus dem Radverkehrskonzept ist eine Beleuchtung für den Rad- und Fußweg entlang der Volme in Richtung Eilpe. Heidi Wenke vom VCD merkte an, dass dieser Weg bei Dunkelheit zur Gefahr und zum Angstraum wird und deshalb von vielen abends nicht mehr genutzt würde.

Insgesamt gab es viele Stopps auf der Strecke über die teilweise auch angeregt diskutiert wurde. So wurde bemerkt, dass es sowohl im Museumsquartier, wie auch am Cuno-Berufskolleg keine Fahrradständer gibt.

Eine unangenehme Engstelle sowohl für Radfahrende, wie auch für Fußgänger ist der schmale Geh- und Radweg auf dem engen Bürgersteig der Augustastraße zwischen dem Märkischen Ring und der Södingstraße (Foto links). Dieser Abschnitt soll zum verkehrsberuhigten Bereich umgestaltet und für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt werden.

Besonders am Herzen liegt dem ADFC die Baumaßnahme für den Bahntrassen-Radweg auf der ehemaligen Strecke der Rheinischen Bahn zwischen der Bahnhofshinterfahrung und Haspe. Die Bahntrasse zwischen Wehringhausen und Eckesey hatte die Stadt schon vor Jahren erworben, um dort die Bahnhofshinterfahrung zu bauen. Der Abschnitt zwischen Wehringhausen und Haspe wurde für den Radweg jetzt auch von der Bahn gekauft. So soll eine gute Radverbindung zwischen der Innenstadt bzw. Wehringhausen und Haspe entstehen, abseits der stark befahrenen L700 (ehemals B7).

Erste Rodungsarbeiten wurden vor kurzem durchgeführt und Jörg Winkler sagte, dass man seit drei Jahren an der Strecke plant und im nächsten Jahr mit den ersten Baumaßnahmen beginnen würde. Die im desolaten Zustand befindliche Hammerstraße soll erneuert werden und so, ab der Oberen Spiekerstraße, den weiteren Verlauf der Radstrecke bilden.

Zurück ging es dann über die Schwenke und den Graf-von-Galen-Ring an dem ein zweiter Überweg, dann auch für Radfahrende, in der Planung ist. Nach Meinung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz ist einiges für eine bessere Radfahrsituation in Bewegung gekommen. Michael Schröder vom ADFC und Heidi Wenke vom VCD hoffen, dass bald die ersten Maßnahmen aus ihrer Planungsphase kommen, um endlich auch auf der Straße sichtbar zu werden.

Die Tour endete dann auf dem Platz vor der Johannis Kirche, auf dem die Fridays for Future Demonstration gegen 13:00 Uhr ihren Abschluss fand.

Ergebnisse der Europawahl 2019 in Hagen

25. Mai 2019

Hier gibts die Ergebnisse für die Gesamtstadt Hagen und für alle Stadt- und Wahlbezirke.

Fridays-for-future-Bewegung nimmt Hagens OB in die Pflicht

25. Mai 2019

Die Botschaft, die am Tag zuvor in der Sitzung des Rates der Stadt und gestern Nachmittag durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz an die Anhänger der Bewegung „Fridays for future“ in Hagen ausgesendet wurde, war deutlich: Die Hagener Politik und die Verwaltung nehmen die Klima-Bewegung in höchstem Maße ernst. Gestern gingen wieder 500 Schüler in Hagen auf die Straße und trafen den Oberbürgermeister. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schulz will lediglich „im Rat debattieren“ lassen. Anderswo, beispielsweise in Münster als erster NRW-Großstadt, werden bereits weitergehende Beschlüsse gefasst. So berichtet der Westfalenspiegel: „Münster hat den „Klimanotstand“ ausgerufen. „Die Stadt Münster setzt damit ein deutliches Zeichen, dass die bisherige erfolgreiche städtische Klimapolitik weiterentwickelt werden muss“, heißt es in einer Erklärung des Stadtrates vom 22. Mai.“

Aber auch das ist nur eine unverbindliche Erklärung, denn: „Für Bürger sollen mit dem Schritt aber keine weiteren Pflichten verbunden sein.“

Hagen geht bei Kulturförderung wieder einmal leer aus

25. Mai 2019

100.000 Euro vergibt der Regionalverband Ruhr für Kulturprojekte an freie Träger, nach Hagen fließt kein Cent. Es hat sich niemand beworben. (…)

Der Grund dafür ist einfach, wie RVR-Sprecherin Barbara Klask verriet: „Aus Hagen hat sich niemand beworben. Also kann auch niemand gefördert werden.“ (…)

Quelle: wp.de

Radverkehr im Check

25. Mai 2019

OB Schulz und ADFC radeln durch Hagen-Mitte

Zusammen mit Vertretern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und dem Radsportclub Hagen sind Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie der Beigeordnete Thomas Huyeng am Freitagvormittag zu einer Fahrradtour durch Hagen-Mitte aufgebrochen.

Unter Leitung von ADFC-Tourleiter Michael Schröder fuhr die Gruppe vom Startpunkt am Rathaus zunächst in Richtung Märkischer Ring und anschließend über den Volmeradweg sowie das Kunstquartier bis zur Althagener Brücke. Von dort radelten alle zum Zielort Johanniskirchplatz.

Bei der Erkundungstour durch die Volmestadt schauten sich die Teilnehmer Vor- und Nachteile bezüglich der Verkehrssicherheit für Radler im Stadtgebiet an, um eventuelle Verbesserungsvorschläge von ADFC und Radsportclub zu realisieren. Gerade im Alltagsverkehr besteht großes Potenzial, den Radverkehrsanteil in Hagen deutlich zu steigern.

„Stunde der Kritik“ mit Albrecht Thiemann

25. Mai 2019

Veronika Haller (Dido), Kisun Kim (Zweite Gefährtin), Kenneth Mattice (Aeneas), Elizabeth Pilon (Erste Hexe), Chor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste „Stunde der Kritik“ im Theater Hagen findet zu dem spartenverbindenden Doppelabend „Dido and Aeneas“ (Oper von Henry Purcell) und „Wassermusik“ (Ballett von Francesco Nappa mit Musik von Georg Friedrich Händel) am 30. Mai 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 20.30 Uhr im Theatercafé statt (Eintritt frei).

Bei dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner wurde Albrecht Thiemann, Chefredakteur der Fachzeitschrift „Opernwelt“ gewonnen.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur und Intendant Francis Hüsers und weitere Produktionsbeteiligte mit dabei. Die Moderation übernimmt Dramaturgin Rebecca Graitl.

So viele Nachtexpress-Fahrten wird es bald in Hagen geben

24. Mai 2019

Der Rat der Stadt hat gestern Nachmittag ein geschlossenes und einstimmiges Zeichen in Richtung einer Verkehrswende in Hagen gesetzt: Das höchste Gremium der Stadt beschloss deutliche Optimierungen im Hagener Busnetz. Insgesamt sollen Maßnahmen mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro durchgesetzt werden. Die zusätzlichen Mittel werden insbesondere zur Verstärkung des Angebots ab 22.30 Uhr eingesetzt. Und zwar um mindestens folgende Fahrten aller Nachtexpress-Linien zu ermöglichen: sonntags bis donnerstags: drei Fahrten beginnend gegen 22.30 Uhr ab Stadtmitte im Stundentakt. Freitags, samstags und vor Feiertagen: vier Fahrten beginnend gegen 22.30 Uhr ab Stadtmitte im Stundentakt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das Hagener Einheitsblatt richtet sich pfuschend mit zunehmendem Tempo selbst zu Grunde – und merkt es nicht einmal. Diesmal (keine Premiere!) mit einer veritablen Falschmeldung des Schreibers Mike Fiebig: Die 2,9 Millionen Euro werden gerade nicht „insbesondere zur Verstärkung des Angebots ab 22.30 Uhr eingesetzt“. Dieser Posten ist mit 330.000 Euro veranschlagt, die die politischen Gremien zusätzlich zu den wesentlich umfangreicheren Optimierungen für geplante 2,57 Millionen Euro bewilligt haben. Ein Blick in die Beschlussvorlage hätte gereicht – aber schon das ist zuviel verlangt.

Einen Überblick über die Maßnahmen aus dem 2,57-Mio.-Paket hat DOPPELWACHOLDER.DE bereits am 8. Mai veröffentlicht: ÖPNV: Der Apparat kommt in die Hufe

Letzte Vorstellung „Der fliegende Koffer“

24. Mai 2019

Die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit von „Der fliegende Koffer“ – Ein Theaterabenteuer von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen (ab 2 Jahren) – findet am 26. Mai 2019 mit Beginn um 11 Uhr im Lutz statt.

Was kann eigentlich gut fliegen? Luftballons, Federn, Flugzeuge – klar! Aber was ist mit Gedanken – können die auch fliegen? Und wenn ja, wohin? Und Worte? Und Töne? Kann Lisia fliegen? Sie ist eindeutig zu schwer für den Papierflieger, aber vielleicht kann sie schwerelos werden, so leicht wie die Luft – nur wie soll sie das anstellen? Gute Ratschläge zu ihren Flugversuchen bekommt Lisia von ihren beiden besten Freunden, den Handpuppen Adele und Jan. Denn die beiden können immerhin schon sehr gut tanzen, das ist fast so gut wie fliegen. Und dann ist da noch dieser Herr mit dem lustigen Instrument namens Posaune, das ganz erstaunliche Töne hervorbringt. Kann er Lisia und den Koffer in die Lüfte steigen lassen?

Anja Schöne hat mit „Der fliegende Koffer“ ein Stück für die jüngsten Zuschauer auf die Lutz-Bühne gebracht. Es geht um den Traum vom Fliegen. Schauspielerin Anne Schröder als Lisia wird bei diesem Theaterabenteuer unterstützt von einem Musiker, dem Posaunisten Alexander Daum (Masterstudent an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln), und es wird mit Elementen des Puppenspiels gearbeitet.

So entsteht ein hautnahes, einfühlsames Bühnenerlebnis, das alle einlädt, dem Traum von Fliegen nachzuspüren und mit in die Lüfte zu steigen. Für die Ausstattung (Bühne und Kostüme) zeichnete Sabine Kreiter verantwortlich, für die Choreographie Jozsef Hajzer. Diese Produktion wurde freundlicherweise von der Werner Ruberg Stiftung unterstützt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Schulen in Hagen geben grünes Licht für Freitags-Demos

23. Mai 2019

Die Hagener Schulen stehen den Klima-Demonstrationen „Fridays for future“ weiterhin positiv gegenüber. Für die Teilnahme an der bevorstehenden Protestaktion am Freitag um 12 Uhr, bei der die Schüler Oberbürgermeister Erik O. Schulz auffordern wollen, den Klima-Notstand in Hagen auszurufen, werden die meisten Lehranstalten den Jugendlichen keine Steine in den Weg legen. (…)

Quelle: wp.de

„Fridays for Future“ trifft Vertreter aus Politik und Verwaltung

23. Mai 2019

Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat sich mit drei Vertreterinnen der Hagener Initiative der Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ getroffen. Hintergrund für das Gespräch mit Janne Rosenbaum, Klementina Knust und Julia Rethwisch ist der im April mit großer Mehrheit formulierte Auftrag des Rates der Stadt, einen direkten Austausch zwischen den Klimaaktivisten sowie Politik und Verwaltung zu organisieren.

Beim Zusammentreffen mit Oberbürgermeister Schulz äußerten die drei Vertreterinnen jetzt ihre Erwartungen, die sie und ihre Mitstreiter an diese Veranstaltung haben, die nach ihrem Wunsch Anfang September im Ratssaal stattfinden soll. Die Sommerferienzeit wollen die Klimaschützerinnen nutzen, um sich im größeren Kreis intensiv inhaltlich vorzubereiten.

Nach den Vorstellungen des Rates – so der Inhalt des entsprechenden Beschlusses – soll es nicht allein bei einem allgemeinen Austausch bleiben; vielmehr soll unter anderem erörtert werden, wie die Jugendlichen sich aktiv in politischen Prozesse rund um das Klimathema einbringen können. Darüber, sowie über ihre ganz konkreten Forderungen und Ziele, wollen die „Fridays for Future“-Aktivisten Anfang September mit den Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutieren.

VHS-Erzählcafé zum Thema Grundgesetz

23. Mai 2019

Zum nächsten Gesprächsabend mit Jörg Fritzsche und dem Thema Grundgesetz lädt die Volkshochschule Hagen am Freitag, 24. Mai, um 17 Uhr in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, ein.

Am 24. Mai 1949 wurde das – am Tag zuvor verkündete – Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft gesetzt und damit auf Bestreben der Westmächte die Demokratisierung Westdeutschlands über die Landes- und Kommunalgrenzen hinaus vorangetrieben. Im Mittelpunkt des VHS-Themenabends sollen die Menschen in der Gründungsperiode der beiden deutschen Staaten stehen. Wie erlebten sie die Staatsgründung? Welche Sorgen, Hoffnungen und Bedürfnisse verbanden sie mit der neuen Verfassung? Was machte die junge Bundesrepublik zum Erfolgsmodell?

Wie gewohnt sind auch Zeitzeuginnen und Zeitzeugen dazu eingeladen, ihre Erinnerungen einzubringen. Das VHS-Serviceteam bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1214. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam unter Telefon 02331/207-3622

Filmschätze im Stadtarchiv

23. Mai 2019

Bewegte Bilder sind für jedes Archiv ein großer Schatz. Mehr noch als Fotos geben Filme einen Einblick in eine vergangene Zeit. Allerdings sind diese Zeugnisse der Vergangenheit auch sehr empfindlich, mitunter sogar gefährlich. Im Stadtarchiv Hagen hat sich glücklicherweise eine große Anzahl von historischen Filmen aus der Hagener Geschichte erhalten.

Daher ist das Stadtarchiv froh, mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen einen kompetenten Partner gefunden zu haben, der sich bestens im Umgang mit alten Filmen auskennt und mit dessen Hilfe nun nach und nach die lange vergessenen Filmschätze gehoben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster ist eine öffentliche Bildungs- und Kultureinrichtung in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und eines von zwei Landesmedienzentren in Nordrhein-Westfalen. 1928 als „Landesbildstelle“ gegründet, hat das LWL-Medienzentrum für Westfalen – wie es seit 2006 heißt – heute einen dreifachen Auftrag: Die Förderung des Lernens mit und über Medien in Schule und außerschulischer Bildung, die mediengestützte Dokumentation und Vermittlung von Geschichte und Gegenwart Westfalens und die Sicherung der fotografischen, filmischen und tonlichen Überlieferung Westfalens in einem Bild-, Film- und Tonarchiv.

Zu seinen besonderen Aufgaben gehört die mediengestützte Vermittlung des Landesteils Westfalen in die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Filme, Fotodokumentationen, Hörbücher und Multimedia-Produktionen machen die Geschichte und Gegenwart Westfalens erlebbar. In einem hauseigenen Studio werden die Aufnahmen zu Bildungsmedien weiterverarbeitet, in einem Archiv historische Film- und Fotoschätze der Region gesammelt.

Der Ausgangspunkt der Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum liegt unter anderem im Jahre 1930 in Hohenlimburg. Die Stadt Hohenlimburg hatte beschlossen, im Jahr 1930 ihr vermeintlich 700-jähriges Jubiläum zu feiern. Zu diesem Anlass wurde ein mehrtägiges Fest mit einem gigantischen Aufwand abgehalten, das auch filmisch festgehalten wurde. Es wurden zahlreiche historische Gruppen in einem Festzug präsentiert, die Szenen aus der Hohenlimburger Geschichte darstellten. Dies reichte von der Antike bis ins 19. Jahrhundert.

Der aus diesem Anlass 1930 gedrehte Film war ein 35mm Nitrofilm und hatte eine Laufzeit von rund 52 Minuten. Gezeigt wurden Ansichten von Hohenlimburg, die Vorbereitung des Festes, der große Festzug und die überall in der Stadt stattfindenden Feiern. Der Originalfilm, der 1974 mit der Eingemeindung der Stadt Hohenlimburg in den Besitz des Hagener Stadtarchivs gelangte, stellte einen großen historischen Schatz dar, war allerdings auch nicht ganz ungefährlich. Der für die Aufnahmen benutzte Zelluloidfilm gilt als sehr leicht entzündlich.

Aus diesem Grund wurde der Originalfilm bereits Ende der 1990er Jahre vom LWL-Medienarchiv kopiert und das gefährliche Original vernichtet. Nun steht im Jahre 2020 wieder ein wichtiges Jubiläum an, der Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg wird 100 Jahre. Dieses Jubiläum ist nun zum Anlass genommen worden, zwischen dem LWL-Medienzentrum, dem Stadtarchiv Hagen und dem Verein für Orts- und Heimatkunde eine Kooperation zu schließen. Inhalt dieser Kooperation ist es unter anderem, den Film zur 700-Jahr-Feier von Hohenlimburg einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Weiterhin sollen nach und nach weitere Filme aus dem Stadtarchiv veröffentlicht werden.

Konzert mit Tanzperformance

23. Mai 2019

Achtes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Zwei monumentale Orchesterwerke und eine Tanzperformance – das 8. Sinfoniekonzert am 28. Mai 2019 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) bietet unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton Eindrückliches für Ohr und Auge!

John Adams, ein Pionier der Minimal Music, hat mit seinem Stück „Harmonielehre“ auf Arnold Schönbergs gleichnamiges Lehrbuch für Komponierende Bezug genommen. Adams nahm hier Einflüsse der Jahrhundertwende auf und arbeitete sie in seinen eigenen Stil ein. So vermischen sich Anklänge an Claude Debussy, Gustav Mahler und Richard Wagner mit eingängiger Minimal Music in einem großen Orchesterklang.

Eine noch größere Orchesterbesetzung findet sich für Richard Strauss‘ sinfonische Dichtung „Ein Heldenleben“ auf der Bühne ein. Die Frage, ob es sich bei diesem mit Eigenzitaten gespickten Werk um schamlose Selbstbeweihräucherung handelt, oder ob Strauss sein eigenes Heldentum doch nicht ganz ernst gemeint hat, beschäftigt die Musikwissenschaft seit Jahrzehnten.

Die Präsentation des Werkes von John Adams wird durch eine Tanzperformance des US-amerikanischen Choreographen Kevin O’Day ergänzt. Der derzeitige Artist in Residence der Tanzcompagnie am Mainfranken Theater Würzburg arbeitet eng an der Musik von John Adams und hat sich zum Ziel gesetzt, emotionale Reaktionen auf das klangliche Geschehen zu visualisieren. Die Tänzer Veronika Kornová-Cardizzaro und Brian McNeal Terrazzino-Ordonez (Foto: Hans Jörg Michel) bilden mit ihrem atmosphärisch stillen Kommentar einen Gegenpol zur kraftvollen Musik. Hierfür nutzen sie den außergewöhnlichen Raum, den die Stadthalle Hagen bietet, und lassen das Publikum ganz unmittelbar an ihrer Interpretation teilhaben.

Dieses Konzert findet in Kooperation mit den Bergischen Symphonikern statt und wird von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung unterstützt.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Mitgliederversammlung mit Wahlauswertung

22. Mai 2019

Am Tag nach der Europawahl laden die Grünen Hagen zu einer Mitgliederversammlung zur Wahlauswertung ein. Dazu treffen sich Mitglieder und Interessierte am 27.5. um 18 Uhr in der Goldbergstraße 17.

Neben der Wahlauswertung steht auch die Vorbereitung des Grünen-Landesparteitages Mitte Juni in Neuss auf der Tagesordnung. Die vorliegenden Anträge und Konzepte zum Landesparteitag werden vorgestellt.

Mit unbezahltem Urlaub zieht Hagenerin in den Wahlkampf

21. Mai 2019

Renate Mäule aus Hagen-Hohenlimburg ist Kandidatin für das Europaparlament. Wie verläuft der Wahlkampf einer Kleinstpartei wie der ÖDP? (…)

Quelle: wp.de

Vergessene Opfer

20. Mai 2019

Neues Buch über NS-Euthanasie in Hagen

Mehr als 300 Kranke und Menschen mit Behinderung aus Hagen wurden in der NS-Zeit ermordet, viele davon Kinder. Ein Verbrechen, das bis heute kaum bekannt ist.

Am 23.5.2019 um 18:30 Uhr wird das Buch „Vergessene Opfer. NS-Euthanasie in Hagen“ in der Johanniskirche am Markt in Hagen vorgestellt. Schüler des Rahel-Varnhagen-Kolleg werden bewegende Texte vorlesen ( z.B. Zeitzeugenberichte und Briefe von Opfern) und Opferbiographien vorstellen. Die Veranstaltung wird ca. eine Stunde dauern. Eintritt ist frei.

Der Herausgeber der Veröffentlichung ist der Hagener Geschichtsverein, „Bildungspartner NRW“ des Rahel-Varnhagen-Kollegs. Der Autor ist Pablo Arias. Der Lehrer des Kollegs suchte nach Antworten auf die Fragen, wie die Opfer ausgewählt wurden, wo und wie sie starben, und ob es Widerstand gab.

Die Entstehung des Buches hängt mit einem Schulprojekt zusammen. 2018 rekonstruierten Studierende des Projektkurses Geschichte die Biographien mehrerer Hagener Opfer, darunter des Euthanasie-Opfers Ernst Putzki, der einen Stolperstein in Wehringhausen bekam. Bei der Recherche im Hagener Stadtarchiv stieß der Autor auf umfangreiche Akten über weitere Opfer. Es folgten Besuche und Anfragen in Archiven in Deutschland, Österreich und Polen.

Friday for future: Kommen wieder 2000?

20. Mai 2019

Am Freitag geht die Klimaschutz-Bewegung in Hagen wieder auf die Straße. Erik O. Schulz soll in Hagen den Klimanotstand ausrufen. (…)

Quelle: wp.de

Fachbereichsleiter in Hagen soll Stadtrat übergangen haben

20. Mai 2019

Verärgerte Kulturpolitiker in Hagen werfen Fachbereichsleiter Belgin vor, beim Museum in Werdringen einen Ratsbeschluss missachtet zu haben. (…)

Quelle: wp.de

Zu Fuß unterwegs in der Wohnumgebung

19. Mai 2019

Studentin befragt die Bewohner in Hagen-Emst und Hagen-Wehringhausen

Eine Hagener Studentin an der Hochschule für Gesundheit in Bochum im Studiengang „Gesundheit und Sozialraum“ schreibt Ihre Bachelorarbeit zum Thema „Zu Fuß gehen in Ihrer Wohnumgebung“. Und da diese Frage am besten die Bewohner selbst beantworten können, werden beispielhaft die der beiden Hagener Stadtteile Hagen-Emst und Hagen-Wehringhausen befragt.

Dabei geht es darum: „Wie gut können Sie zu Fuß in Ihrer Wohnumgebung gehen? Und welche Ziele in Ihrer Wohnumgebung erreichen Sie gut und gerne zu Fuß und welche nicht? Und welche Gründe gibt es dafür? Gibt es ausreichend Bürgersteige? Sind diese breit genug? Werden diese gut in Stand gehalten?“

Die Idee dahinter ist, dass die Umwelt um das Zuhause dazu beiträgt, dass man mehr oder weniger zu Fuß geht. Das Gehen im Alltag und in der Freizeit (z.B. ein Spaziergang) wiederum trägt als eine Art der Bewegung zur Gesundheit bei.

Es wird eine digitale Befragung mit einem Fragebogen durchgeführt. Die Befragung ist ANONYM. Der Fragebogen kann mit dem Smart-Phone, dem Tablet oder dem PC ausgefüllt werden. Die Befragung beginnt am 20.5.2019 und dauert 4 Wochen.

Der Fragebogen ist unter folgendem Link, der gerne geteilt werden darf, abrufbar:

https://ee.kobotoolbox.org/::uZYJmQsh

OB-Wahl 2020: Auch Bücker kandidiert

18. Mai 2019

Kritik an der Berichterstattung der WPWR

„Ich fühle mich gesundheitlich fit und werfe auch 2020 meinen Hut in den Ring.“ So der Hagen Aktiv-Vorsitzende Dr. Josef Bücker zur Frage, ob die Wählervereinigung im kommenden Jahr mit einem eigenen Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters antritt. Die Jahreshauptversammlung von Hagen Aktiv segnete Bückers Kandidatur bereits im Februar einstimmig ab.

„Seltsam“ findet die Wählergruppe in diesem Zusammenhang die Berichterstattung der WPWR. Das Hagener Einheitsblatt hatte am Mittwoch behauptet, Hagen Aktiv hätte eine Anfrage der Redaktion zu einer möglichen OB-Kandidatur nicht beantwortet.

Nach Angaben der Wählervereinigung eine Falschmeldung: „Richtig ist, dass die Zeitung gar nicht nachgefragt hat. Klar, dass dann keine Antwort folgte. Richtig ist auch, dass Hagen Aktiv den entsprechenden Sachverhalt schon Ende Februar klar gestellt hatte.“

Aber seltsam ist nicht nur so mancher Bericht in der WPWR. Seltsam ist auch so manches Gebaren von Hagen Aktiv. So sei es „unklar (…), ob neben Dr. Bücker ein weiterer Kandidat / eine weitere Kandidatin aus den Reihen von Hagen Aktiv seinen / ihren Hut in den Ring werfen wird“, wie die Gruppe im Internet verbreitet.

Bereits einstimmig erfolgte Beschlüsse scheinen in Aktiven-Kreisen nicht bindend und konkurrierende Kandidaturen daher möglich zu sein. So etwas führt bei anderen Gruppierungen in der Regel zum unmittelbaren Parteiausschluss; bei Hagen Aktiv gehört die Schwächung des eigenen Kandidaten dagegen offenbar zum Geschäft. Alles sehr merkwürdig.

Initiativkreis Wehringhausen kämpft für die Block-Strukturen

18. Mai 2019

Vordergründig scheinen die Würfel für das Block-1-Projekt der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft (GWG) in Wehringhausen längst gefallen zu sein. (…)

Dennoch wird im Hintergrund der Initiativkreis Wehringhausen um die ehemalige Kauffrau Gabriele Haasler und Ex-Stadtbaurat Johann Dieckmann nicht müde, eine ergebnissoffene Diskussion über die künftige Gestaltung des Areals einzufordern, um im Geiste des Integrierten Handlungskonzeptes (Soziale Stadt Wehringhausen) mit der Bürgerschaft in einen breiten Abwägungsprozess zu möglichen Alternativplanungen einzusteigen. (…)

Quelle: wp.de

Was ist das Ziel der Einigung Europas?

18. Mai 2019

Für Prof. Andreas Haratsch von der FernUniversität ist das Ziel der Integration Europas nirgends festgelegt. Unbestritten ist aber ihr Erfolg als Friedensprojekt.

„Es gibt mit der fortschreitenden Entwicklung der EU immer neue Ziele. Es ist aber nirgends definiert, was das Endziel der Europäischen Integration sein soll.“ Klar ist nach den Worten von Prof. Dr. Andreas Haratsch (Foto: FernUni), Lehrstuhlinhaber für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht an der FernUniversität in Hagen nur, mit welcher Absicht die Europäische Integration begann: „Dem Grunde nach war und ist sie ein Friedensprojekt, und zwar ein erfolgreiches. Dafür hat die EU ja auch den Friedensnobelpreis für das Jahr 2012 erhalten.“

„Auch wenn die Union immer enger wird“, ist für Andreas Haratsch das eigentliche Ziel der Integration „bis heute sehr undifferenziert“: „Sollen sich die Mitgliedsländer in einem Bundesstaat vereinigen? Oder einen Staatenbund bilden? Soll und kann die EU überhaupt ein Bundesstaat werden? Das weiß niemand.“ Nach Haratschs Meinung sind die Widerstände hierfür auch viel zu groß: „Vieles strebt derzeit auseinander.“

Auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) ist hier keine große Hilfe. Für das Gericht ist die EU ein Staatenverbund – mehr als ein Staatenbund, aber weniger als ein Bundesstaat. Die Bundesrepublik muss an der Verwirklichung der Integration Europas mitwirken, das steht im Grundgesetz. „Aber wie das konkret geschehen muss, ist ebenfalls nicht festgelegt“, so der Verfassungsrechtler. Ebenso wenig, welche Struktur angestrebt werden soll.

Vielleicht sind diese Unsicherheiten ein Grund für den augenblicklichen Stillstand bei der Integration: „Die EU hat schon Mühe, das Erreichte zu sichern.“ Besonders kritisch sieht es für Haratsch bei den gemeinsamen europäischen Grundwerten aus, „der Konsens erscheint brüchig und die Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa sowie in Italien sind besorgniserregend“.

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Am Sonntag kein Türke in Italien

18. Mai 2019

Krankheitsbedingt muss die Vorstellung der Rossini-Oper „Il turco in Italia“ am Sonntag, 19. Mai 2019 im Theater Hagen leider ausfallen. Die Vorstellung wird am Sonntag, 16. Juni 2019 (15.00 Uhr) nachgeholt.

Die Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch an der Theaterkasse (Tel. 02331 / 207 – 3218) kostenlos umgetauscht werden. Die weiteren regulären Vorstellungen von „Il turco in Italia“ finden am 1.6. (19.30 Uhr), 7.6. (19.30 Uhr), 19.6. (19.30 Uhr) und 30.6.2019 (18.00 Uhr) statt.


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