Lisa Kristin Radke muss draußen bleiben

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AfD-Kandidatin kommt nicht auf den Wahlzettel

Lisa Kristin Radke, AfD-Multifunktionärin, Fahnenschwenkerin beim europäischen Rechtentreffen in Koblenz und Ratsmitglied aus Hagen, kann bei den NRW-Landtagswahlen im Wahlkreis 104 (Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III) nicht gewählt werden. Sie hat die notwendigen 100 Unterstützer-Unterschriften nicht zusammen bekommen, die sie laut Wahlrecht benötigt, um kandidieren zu können.

Die Unterschriften aus dem Wahlkreis sind erforderlich, weil die AfD bisher weder im nordrhein-westfälischen Landtag noch im Bundestag vertreten ist. Zum Wahlkreis 104 gehören die Hagener Stadtbezirke Haspe und Eilpe/Dahl sowie die Städte Breckerfeld, Ennepetal und Gevelsberg im benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreis.

Die AfD hat ihren Zenit offenbar überschritten und bewegt sich auf der Beliebtheitsskala langsam aber sicher nach unten. Die aktuellen Umfragen sehen die Rechtsausleger sowohl in NRW wie auch im Bund momentan nur noch zwischen 7 und 9 Prozent.

Daher verwundert es kaum, dass die AfD auch in anderen NRW-Wahlkreisen Schwierigkeiten hat, die notwendigen Unterstützer zu finden. Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost vom 3.4.2017 stehen neben dem noch gar nicht erwähnten HA/EN-Wahlkreis mindestens fünf weitere Direktkandidaten vor dem Aus. In einem weiteren Fall geht es nach Ansicht des zuständigen Kreiswahlausschusses um gefälschte Unterschriften. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits.

Weitere Nichtzulassungen könnten dazukommen; noch haben nicht alle Wahlausschüsse getagt.

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