AWO setzt auf Fakten statt auf Emotionen

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Angesichts der immer hitziger hochkochenden Debatte rund um die geplante Erweiterung der AWO-Drogenklinik im Deerth appelliert der Wohlfahrtsverband an die Diskutanten, zur Sachlichkeit zurückzukehren. „Die neu formierte Bürgerinitiative betreibt, nicht zuletzt auf Kosten der Patienten, unsachliche Stimmungsmache“, kritisiert AWO-Geschäftsführerin Birgit Buchholz. (…)

Quelle: wp.de

Lageplan: AWO

Anmerkung: Eine klassische Desinformationskampagne. Schon die Überschrift verkehrt die Tatsachen: Es ist die AWO, die laut Artikel auf Emotionen setzt. Die kritisierten Fakten bleiben entweder ganz außen vor oder werden schön geredet: „Es gehe darum, die Belastung für Umwelt, Anwohner und Erholungssuchende so gering wie möglich zu halten.“

Buchholz fabuliert von „vielfach heraufbeschworenen Vorfällen“, gemeint sind Ausbrüche, die vielleicht in irgendwelchen Fakebook-Quasselforen kursieren, aber bisher von der angesprochenen Bürgerinitiative (Homepage) überhaupt nicht thematisiert worden sind.

Neben dem umstrittenen Grunderwerb geht es dieser um die Vermeidung von Eingriffen in den Stadtwald.

Neben dem einzelnen bestehenden Gebäude sollen gleich fünf neue Bauten mit jeweils etwa dem gleichen Grundflächenverbrauch entstehen. Anders als es die Abbildungen in der Presse suggerieren (Schafswiese), soll die Mehrzahl davon im heutigen Waldgebiet errichtet werden. Die beiden blau markierten Gebäude links auf dem Lageplan sind auf der Schafswiese vorgesehen (das ist die mittlere Fläche auf der schwarz-weiß-Karte), die beiden zusammenhängenden Bauten rechts und das einzelne Gebäude darüber sollen auf einer heutigen Waldfläche entstehen, wie auch der schwarz-weiß-Karte zu entnehmen ist. Schwarz ist das bestehende Gebäude eingezeichnet.

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6 Antworten to “AWO setzt auf Fakten statt auf Emotionen”

  1. Allan Qutermain Says:

    Wie ich dem Internet entnehmen konnte, hat die AWO noch gar keinen Auftrag, einen Massregelknast dort zu bauen.

    Die Aufgabe einen Massregelknast zu bauen, obliegt dem LWL.
    Im Auftrag des NRW Justiz und Gesundheitsministerium.
    Der bestimmt auch den Standort.

    Wie man der Presse entnehmen konnte, kostet ein Haftplatz den Steuerzahler in NRW ca. 35.000 Euro pro Jahr.

    Der Platz in einen Massregelvollzug kostet 100.000 Euro pro Jahr.

    Das ganze rechnet sich aber erst bei einer Größe
    von 100 bis 150 Plätze.
    Da ist es Quatsch, wenn die AWO etwas labert von 50 Plätze.
    Einmal mit dem Bau angefangen, werden Poe a Poe weitere Häuser für Insassen innerhalb der Mauer hoch gezogen.

    Auch ist der Bruttoumsatz den man mit 150 Insassen in ? Jahren anstreben muss, gar nicht so schlecht.
    Man erreicht ein Sümmchen von 15.000.000 Euro pro Jahr.
    Da bleibt bestimmt ein Sümmchen für die Teppichetage
    der AWO übrig.

    Bestimmt zahlt auch das Land NRW, da die Insassen es nicht können, wie bei Krankenhäusern und Altenheime Usus, auch
    die Investionkosten und Rücklagen für Modernisierungen.

    Wenn der Bau genehmigt werden sollte, wozu ich bei der Nähe AWO zur SPD tendiere, sollte auch für Private dieser Markt geöffnet werden.

    In den USA sind auch viele Knaeste in Privater Hand.
    Für Nachschub ist bei dem Justizsystem in der USA immer gesorgt.

    Wenn es dafür nicht eine schöne Rendite geben würde,
    würden die die Finger davon von lassen.

    Denn der Massregelvollzug ist nichts anderes wie Knast.
    Auch da gibt es mehr Urteile, als Plätze vorhanden sind.

    Und das schönste daran ist, das Ende ist bei der Urteilsverkündung nicht vorhersehbar.

    Eine richtige Gelddruckmaschine für den Träger.

    So, jetzt weiter heulen AWO.

    Das hätte ich ja bald vergessen.
    Man lockt mit 50 neue Arbeitsplätze für Hagen.

    Hagen hat ja nur ein paar tausend Arbeitnehmer in den letzten Jahren verloren.

    Putsch, Douglass, Nordwest, Bamberger, Hunderte Arbeitnehmer bei Enervie und nicht zu vergessen
    die langen Kerle der Feuervogel/Phoenix.

    Man braucht nur zum Jobcenter zu gehen,
    Die haben bestimmt die gesuchten Fachkräfte wie Pädagogen,
    Sozialarbeiter, Psychologen, Krankenschwestern, Ärzte, Betreuer,
    Nervenärzte, Schliesser, usw. im Angebot.

    Wenn nicht, 450 Euro Kräfte, 1 Euro-Jobber, oder gemeinnützige Kräfte im Ehrenamt, tun es auch.

  2. hansimäuschen Says:

    Wenn es denn in den – festzementierten – Kram paßt, sind es bei Anderen hochgeschaukelte Emotionen, selbst aber Fakten.Mit einer derart eigentlich unverschämten Schlichtbetrachtung möchte man ( angeblich ) den Dialog, um etwas zu verklickern,gibt aber selbst nicht das geringste Zeichen dafür, den Standort auch nur zu überdenken, von Verständnis ganz zu schweigen. Genau damit schürt man das Feuer, über das man sich dann öffentlich beschwert. Ein Muster mit Tradition, aber ohne Bewußtsein, was man anrichten kann…
    AWO, Drewke, Buchholz & Co., schafft ihr es noch, Euch selbst zu fragen ?

  3. Andreas Says:

    wie postfaktisch dieser Artikel hier – oder besser gesagt die Anmerkungen – mit der Realität umgeht.
    Die Bürgerinitiatiove arbeitet ganz bewusst mit Desinformation und lässt auf ihrer Seite (nicht in Quasselforen, sondern ihrer offiziellen Facebokseite) nachweislich widerlegte „alternative“ Fakten zu und bestärtkt die Nutzer in ihrer Sichtiweise der alternaven Fakten.
    Das kann man übrigens wunderbar recherchieren. Aber der DW nicht?

    • ws Says:

      Die Seite ist dem DW bekannt. Wo sind dort die „nachweislich widerlegten alternativen Fakten“? Bitte die „Desinformationen“ benennen!

  4. Dr. rer. nat. Harald Wenk Says:

    AUSBAU DES POLIZEISTAATES, de KRIMINALSIERUNG und PSYCHIATRSIERUNG; kurz des repressiven OBRIGKEISTAATES, des AUTORITÄREN ETATISMUS ist das programm. Nicht nur in Hagen in NRW sollen neue Plätze für Maßregelvolzug und Forensik geschaffen werden.
    PRISON FARE; MEDICAL FARE; WORK FARE – in den USA erschreckend groß bereits real – statt des direkt aus der Vernunft folgenden SOZIALSTAATES..

    Da ist die LINKE recht einsam konsquent parlamentarisch dagegen. Dabei befindet sie sich in konsquernter Fortsetzung der Begegungen gegen autriären Etatismus, der Antipsychiatrie, Polizeistaat, auch gefgangennnrewgung und Anti-Drogenkriminalisierung seit den 70igern.

    Es hat sich seit Foucault mehr in dr gleichen LInie verschlimmert – die KOntrollgesellschaft sorgt dafür, dass di Kriminasierung noch mehr Urstände teibt und die iNtensierunmg der Arbeit sorgt für Ansteigen de psychiatrschen Fälle – die samz und sndersmit Yoga ohne Psychaotrie zu behandeln wäre. Die krtik, es ahndele sich um völlig überzohene konstrukte bri den Dioagnosen ist durcuhasu richtig und selbt das fasten, mit Larenval enegleutet, nsit ein intelgenet ANTISUCHTTECHNIK. Ein typerscher Induistrielle reviltion mUSSBRAUCHSproblem, die ganze Psycahotrue u d DRogenprobelmatik. JHt am „Zivilasatusbkarnkheit“ geheissen.

  5. Allan Qutermain Says:

    @Andreas,
    Wiederlegen Sie mir doch Mal meinen Kommentar.
    Wenn ich falsch liegen sollte,
    gebe ich eine Dampferfahrt über die Eifel aus.

    Was meinen Sie mit „alternativen Fakten“?
    Der Satz ist falsch. Ausrufezeichen.
    Da fehlt bestimmt noch das Wörtchen,NICHT.

    Als langjähriger Incider weiss ich, wie der sprich wörtliche Hase läuft. Ich gehörte selbst Mal dazu.
    Noch etwas zur Info, nach 5 Jahren hatte ich von dieser Form von
    Arbeitgeber die sprichwörtliche Schnautze voll.

    Und was die Unterbringung in Massregelvollzug angeht,
    da bin ich bei einigen Täter, etc. immer noch beteiligt.

    Da braucht man nicht die Seiten der Bürgeriniative sich zur Hilfe zu nehmen.
    Ich empfehle die Seiten des Bundes-Justizministerium zu Rate zu ziehen.

    Es ist auch nicht meine Absicht, die Oma oder den Opa zu disqualifizieren, der und die in Treu und Glauben, seine 2 Euro Mitgliedsbeitrag jeden Monat von seiner Rente ab knappst.
    Muss jeder selbst wissen, wo und wem er auf dem Leim geht.

    Die Tage wollte mir noch ein Pärchen verklickern, sie sammelten für einen schnieken neuen RTW. Das ganze noch unterlegt mit bunten Bildchen. Dumm nur, dass die in Hagen nicht im Rettungsdienst mit fahren. Anschließend stand einer von den neuen Streifenwagen vor meiner Haustür.

    Und für alle die es Interessiert, die Sonntagsfrage,
    was würden Sie wählen wenn am nächsten Sonntag Wahl wäre?
    Landtagswahl NRW

    Grüne 6%
    Linke 5%

    Bundestagswahl

    Grüne 5 – 6%
    Linke 8 – 9%

    Sogar die Pünktchen, Pünktchen Partei, schneidet besser ab.
    Was mich dabei stört, sind nicht so sehr die Institute.
    Da selbst im Studium mal bei einen Beschäftigt.

    Mich stören die Auftraggeber.
    Was bezwecken die mit den Ergebnissen?
    Füllstoff für ihre Sender und Presseerzeugnisse kann es ja wohl nicht sein.

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