Sorgen um den Ahm sind eher größer geworden

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Das Naherholungsgebiet am Ahm wird kleiner. Das fürchtet die Bürgerinitiative nach dem Verlauf des Erörterungstermins im Hagener Rathaus erst recht. (…)

Die Zahl derjenigen, die dieser Erörterung beiwohnten, war überschaubar. „Ich bin der einzige Anwohner vom Oeger Sonnenberg“, wunderte sich Ludger Rarbach, der dieses Terrain grenzt bekanntlich an den Oeger Steinbruch. Als einziger Hohenlimburger Ratsherr und Bezirksvertreter war Frank Schmidt erschienen.

Stark vertreten aber war die Bürgerinitiative aus Letmathe um die Vorsitzende Monika Langmann. Die hatte mit Fritz Schröder, Thomas Meilwes und Dr. Josef Bücker (Hagen Aktiv) fachkundige Mitstreiter an der Seite. (…)

Unter der Moderation von Heinz-Jörg Gimpel (Untere Umweltschutzbehörde) wurden sieben Themenbereiche erörtert: Landschaft, Forst, Wasser, Lärm, Staub, Sprengungen und Sonstiges.. „Es wird heute keine Entscheidung verkündet“, betonte Gimpel. Die vorgetragenen Anregungen fließen in die Beratungsvorlagen für die Gremien und den Rat der Stadt Hagen ein. (…)

Quelle: DerWesten

Anmerkung: Die Hohenlimburger Kalkwerke haben Anfang 2010 die Erweiterung des Oeger Steinbruchs um zunächst 9,6 Hektar (dies entspricht etwa 13 Fußball-Spielfeldern) beantragt, die zum Großteil auf Iserlohner Gebiet liegen. Im Antrag sind bereits weitere 18 Hektar als sogenannte Abbauperspektive planerisch erfasst. Diese Fläche liegt komplett auf Iserlohner Gebiet und reicht bis auf etwa 300 Meter an die Wohnbebauung von „Dümpelacker“ und „Auf der Insel“ in IS-Letmathe heran.

Trotz des einstimmigen Votums der Nachbarstadt Iserlohn gegen die beantragte Erweiterung des Steinbruchs hatte die Stadt Hagen dessen Ausbau im Oktober 2012 genehmigt. Gegen diese Entscheidung wiederum klagte die Stadt Iserlohn vor dem Verwaltungsgericht Arnsberg.

Im Januar 2013 stoppte das Verwaltungsgericht die geplante Erweiterung, danach unterlagen die Stadt Hagen und die Steinbruchbetreiber auch in der Revision vor dem OVG. Eine weitere Revision wurde nicht zugelassen. Das schriftliche Urteil gibt es hier.

Die Bürgerinitiative sowie zahlreiche Bürger und Einwohner haben danach dem zuständigen Umweltamt der Stadt Hagen auch eine Einwendung gegen die beantragte Erweiterung des Oeger Steinbruchs bis zur Iserlohner Stadtgrenze zukommen lassen.

Weitere Infos: Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm

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