DGB sagt Mai-Demonstrationszug ab

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Obwohl es keine Corona-Beschränkungen mehr gibt, verzichtet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am 1. Mai auf seinen traditionellen Demonstrationszug in Hagen. Den Grund nennt der Hagener DGB-Chef Stefan Marx in aller Deutlichkeit: „Mit einer Demo lockt man heutzutage niemandem mehr hinter dem Ofen hervor. Ich habe keine Lust, mich zu blamieren und mit 30 Leuten durch leere Straßen zu laufen.“

Die Zeiten, in denen man die Arbeitnehmer am 1. Mai in Massen auf die Straße bringen konnte, seien vorüber, so Marx. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Da kann sich Marx an die eigene Nase fassen. Während sein Vorgänger dafür sorgte, dass gewerkschaftliche Positionen in der Hagener Öffentlichkeit präsent waren und er Bündnisse mit anderen gesellschaftlichen Gruppen einging, ist der DGB in Hagen seit dem Amtsantritt von Marx 2016 weitgehend in der Versenkung verschwunden (Siehe: Abgetaucht – DGB ist in der Hagener Zivilgesellschaft nicht mehr präsent).

Vor diesem Hintergrund auf die traditionelle Mai-Demonstration zu verzichten, ist das Eingeständnis des eigenen Unvermögens oder sogar Unwillens. Marx überlässt das Feld lieber Strukturen aus dem Umfeld einer stalinistischen Sekte mit Millionen-Vermögen.

2 Antworten to “DGB sagt Mai-Demonstrationszug ab”

  1. Umleitung: von der Hall of Fame am Philosophenweg in Kassel bis zum Fastenbrechen in Dortmund – zoom Says:

    […] Hagen: DGB sagt Mai-Demonstrationszug ab … dopppelwacholder […]

  2. ingeborg lay-ruder Says:

    Ich schäme mich für diesen falschen Marx!!! Ich würde ihn auf die Strasse prügeln! Und der will Gewerkschafter sein? Pfui!

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