Keine weiteren Großunterkünfte

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SPD fordert Umdenken bei der Flüchtlingsunterbringung

Die SPD in Hagen hat sich nach eigenen Angaben intensiv mit der Situation der Flüchtlinge in Hagen auseinandergesetzt. Eine Arbeitsgruppe der Fraktion formulierte zwei Anträge, die am 26. November im Rat der Stadt beraten und verabschiedet werden sollen.

Die SPD möchte einen Paradigmenwechsel in der Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt erreichen. Daher lehnt sie weitere Großunterkünfte, in der die Flüchtlinge meist über Monate unter unwürdigen Verhältnissen leben müssen, ab.

Stattdessen sollen die Menschen, die einen positiven Asylbewerberbescheid erhalten, in den vielen freien Wohnungen im Hagener Stadtgebiet untergebracht werden. Nur so können sie integriert werden. Der Versuch, ihnen mit Wohnraum eine dauerhafte Bleibeperspektive zu geben, ist auch eine Chance für Hagen, um den stetigen Bevölkerungsschwund abzufedern. Einher mit dem geforderten Strategiewechsel geht die Forderung an Land und Bund nach einer hundertprozentigen Übernahme der Kosten.

Der zweite Antrag zielt darauf ab, frühzeitig zu untersuchen, wie negativen Tendenzen in Stadtteilen und Stadtquartieren durch Verwaltungshandeln entgegen gewirkt werden kann.

Dazu bedürfe es zunächst einmal einer Bestandsaufnahme sowohl der gesellschaftlichen Veränderungsprozesse als auch der gesetzlichen Maßnahmen, mit denen auf die eigentlichen Verursacher eingewirkt werden kann. Als Beispiel wird in dem Antrag das Kommunale Wohnungsaufsichtsgesetz genannt, mit dem Kommunen konsequent gegen unhaltbare Zustände in Mietshäusern vorgehen können.

2 Antworten to “Keine weiteren Großunterkünfte”

  1. Allan Quatermain Says:

    Kennen die Hagener Genossen die Bedenken nicht,
    die ein anderer SPD-Genosse aus Gevelsberg,
    in Gestalt eines Geschäftsführer einer Wohnungsgenossenschaft geäußert hat?

    Der Wohnwert und der Hausfrieden steigt ungemein,
    wenn dann junge Burschen unter 30 Jahre,
    zu 5 oder noch mehr Personen eine Wohnung belegen.

    Wer zahlt den Genossenschaftsanteil?
    Wer sorgt dafür, das nur gleiche Etnien und Religionen eine Wohnung beziehen.
    Wer kommt für die anschließenden Renovierungskosten auf?

    (Ich habe auf meinen Rechner, Vorher- und Nachher Bilder,
    zwar von Asyl-Unterkünften. Aber Diese sind auch nicht ohne.)

    Bei Durchmischungen wie in den Asyl-Unterkünften ist Stress vor programmiert.

    In der Rolandstr., in den Eisenbahn-Wohnungs-Genossenschaft Häusern,sind wenn ich richtig gezählt habe,
    alleine 17 Wohnungen frei.
    Diese Wohnungen sind etwas besser,
    wie die leerstehenden Häuser zwischen der Ex-Varta und Grothe.

    Aber will man den dortigen Anwohnern, neben 2 Asyl-Unterkünften, Frauenhaus, Verwahrstelle für Jungen, Verwahrstelle für Mädchen, alle im Umkreis von 800 Meter, noch mehr zumuten?

    Obwohl,
    das Hinterhaus auf der Wehringhauser Str. 98 scheint bewohnt zu sein? Über Abbruch-Berge der Abgerissenen Häuser von nebenan
    zu gehen und Wohnungen ohne Fenster, das hat doch etwas.

    Ich vermute mal,
    illegale Wohnungen für Facharbeiter aus Südland?

    Das muß nicht nur mir aufgefallen sein?
    Presseartikel, Polizeibericht, Statement der Stadt dazu?
    Tote Hose!

    Den letzten Absatz finde ich zu den An- und Aufgaben zum
    Wohnungsaufsichtsgesetz in Hagen, „konsequent“,
    sehr unpassend.

    Sonst wären nicht so Zustände wie z. B. im Miethaus,
    Berliner Str., Ecke Hördenstr.,

    erst durch Presseartikel bekannt geworden.

  2. Umleitung: Nationalismus, Terrorismus, Antisemitismus, Medienkrise, Anonymous-Fake auf Facebook und mehr. | zoom Says:

    […] Hagen: SPD fordert Umdenken bei der Flüchtlingsunterbringung … doppelwacholder […]

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