Werbung für rechtspopulistische Veranstaltung überschwemmt Hagen

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Den Grünen in Hagen ist eine Einladung vom „Verein zur Förderung des politischen Dialogs“ zu einem „Alternativen Wissenskongress“ in Witten ins Haus geflattert. Doch hinter dem harmlosen Titel verbirgt sich eine Veranstaltung, von deren Referenten sich sogar die örtliche AfD halbherzig distanziert hat.

Dazu erklärt der grüne Kreisverbandssprecher Frank Steinwender:

„Die Referenten der Veranstaltung – von Jürgen Elsässer, über Prof. Schachtschneider, Andreas Popp und Prof. Hamer – sind Demagogen der neuen Rechten. Selbst eine konservative Zeitung wie Die Welt bezeichnet Elsässer und Popp als Verschwörungstheoretiker und Wirrköpfe, die als selbsternannte Friedensaktivisten regelmäßig Menschenmengen gegen Staat und System auf die Straße treiben. Die NPD schreibt über Elsässer, er vertrete mit seinem Gründungsaufruf für eine Volksinitiative gegen das Finanzkapital ihr Programm.

Die genannten Figuren treten häufig im Umfeld der AfD auf. Auch in Witten hat die AfD den Saalbau für Elsässer und Co gemietet, sollte die Veranstaltung unter ihrer Flagge laufen. Erst nach massiven Protesten gegen die Auswahl der Redner, unter anderem von den Wittener Grünen, distanzierte sich der Bezirksverband der AfD von der ominösen Veranstaltung. Was allerdings den stellvertretenden Vorsitzenden nicht daran hindert, weiterhin im Organisationsteam mitzuarbeiten.

Dieses scheinheilige Spiel und das Bemänteln rechten Gedankengutes unter Begriffen wie „Förderung des politischen Dialogs“ muss aufgedeckt werden.“

3 Antworten to “Werbung für rechtspopulistische Veranstaltung überschwemmt Hagen”

  1. Umleitung: Paranoia ist berechtigt. Der Plan 1979 – Geschichte, Edathy, Rechte, Frank Zappa und mehr. | zoom Says:

    […] Werbung für rechtspopulistische Veranstaltung überschwemmt Hagen: Den Grünen in Hagen ist eine Einladung vom „Verein zur Förderung des politischen Dialogs“ zu einem „Alternativen Wissenskongress“ in Witten ins Haus geflattert. Doch hinter dem harmlosen Titel verbirgt sich eine Veranstaltung, von deren Referenten sich sogar die örtliche AfD halbherzig distanziert hat … doppelwacholder […]

  2. Harald Helmut Wenk Says:

    Bei aller sicherlich vorhandener „ideologischer“ Differenz, ist Elsässer doch ein recht altbekannter linker Journalist, weit weit weit links von der „Welt“. Wenn Nazis clever genug sind, sie durch „Assoziation“santräge zu denunzieren, wogegen sie sich wehren

    Gebt den Hund einsn schlechten Namen und dann hängt ihn auf!!
    Aber erst macht mal aus einem Jouranlsiten einen Hund!!

    Den Begriff „Volk“ implizit von den Neonazis veteinnahmen zu lassen wo „Demos“ in Demokartie Volk heisst (den griechischkundigen Autoren sicherlich bekannt) und die Reminizisnesen and die „Wir sind das Volk“ Montagsdemos gerade en vogue sind, ist schon heftig,

    Rufmord statt „kritischer Jouranlismus, der „eigentlich“ auf soche „Pawlosche Reiz-Reaktios-Schemata“ eigene Kritikabteilungen anzusetzen hat?

    Ein lupenreine „Fight“-response… da ist wohl „der Kamm geschwollen“…

  3. Harald Helmut Wenk Says:

    Herr Elsässer scheint seine Kritiker, das Publikum und Symapathsianten an der Nase herumzuführen.. anitdeutsch-„erfinder“, aber nationlistisch, analytische Marrxist aber Afd Zugpferd, antsemiismusvorwurf und islamfeindliche demos,……

    Der Grundstoff der Politiik, das Mass ist „Vertrauen“. So eine Verbale daueernde Gegensinn der politischen Fachzuzordnungen ist da recht schädlich.

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