Griechenland und Euro-Krise

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„Wer muss was bezahlen, wer ….“

Mittwoch, 13. Juli 2011, 19.00 Uhr
Villa Post der VHS Hagen, Wehringhauser Str. 38

Nachdem die Pleite Griechenlands gerade noch abgewendet scheint, sieht es so aus, dass die „fleißigen Deutschen“ den „faulen Griechen“ mit ihren reichen Pensionären aus der Patsche geholfen haben. So bestimmen die Diskussionen um die Rettung des Euros und die Verschuldungssituation weiterer europäischer Staaten und die daraus resultierenden notwendigen „Sparprogramme“ weiterhin die aktuelle Diskussion in den Medien. Doch leider werden die Fragen, wer die Verschuldungssituation Griechenlands zu verantworten hat und warum die Rettung des Euros notwendig ist, nur vordergründig beantwortet.

Mit Ralf Krämer, Gewerkschaftssekretär in der Wirtschaftsabteilung im Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di wollen wir auch die Hintergründe dieser Fragestellungen beleuchten und Perspektiven diskutieren. Für eine gemeinsame Diskussionsgrundlage wird er uns zuvor in seinem Einstiegsreferat einem Rückblick über die bisherigen Entwicklungen geben und uns über den aktuellen Stand informieren.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen in der Cafeteria der Villa Post.

Zum Thema siehe auch:

„Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen“
20 beliebte Irrtümer in der Schuldenkrise

Eine Antwort to “Griechenland und Euro-Krise”

  1. Stefan Wehmeier Says:

    „Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist.“

    Silvio Gesell (Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918)

    Kurzsichtig sind alle, deren berufliche Existenz davon abhängt, dass die Volkswirtschaft eben nicht funktioniert. Dazu gehören insbesondere „Spitzenpolitiker“ und „Wirtschaftsexperten“, die noch gar nicht registriert haben, dass wir kurz vor der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte (globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) stehen, weil die einzige Möglichkeit, um den Geldkreislauf dauerhaft zu stabilisieren, die Herrschaften überflüssig macht:

    „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Das bezieht sich nicht etwa auf die ferne Zukunft, sondern war sogar schon vor der Geburt von Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008) mit der Erstveröffentlichung von „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“ im Jahr 1916 gültig!

    Dass bis auf das Genie Silvio Gesell eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstehen konnte, beruht auf einer künstlichen Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen durch selektive geistige Blindheit an ein noch immer fehlerhaftes Zwischentauschmittel mit Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) anzupassen, damit das, was wir heute „moderne Zivilisation“ nennen, überhaupt entstehen konnte. Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich „Auferstehung“: http://www.deweles.de/willkommen.html

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