Benefizgala des Theaters Hagen

4. Juli 2019 by

Bevor sich das Theater Hagen Mitte Juli in die Spielzeitpause verabschiedet, möchte es gerne gemeinsam mit dem Publikum einen besonderen Abend feiern: Eine Gala – so bunt schillernd wie die Farben des Regenbogens. Diese Benefiz-Veranstaltung am 13. Juli 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus) präsentiert als spartenübergreifender Abend ein facettenreiches Musiktheater- und Ballett-Programm, aufgeführt von Gesangssolisten und dem Chor des Theaters Hagen, dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton, dem Ballett Hagen und internationalen Gästen.

Der Erlös der Benefizgala kommt der Arbeit der AIDS-Hilfe Hagen e.V. sowie Luthers Waschsalon (Anlaufstelle für Menschen in Not) zugute.

Im ersten Teil des Abends wird die international bekannte Sopranistin Angela Denoke auftreten, die an allen großen Opernhäusern gastiert. Neben ihr werden die Ensemblemitglieder Kammersängerin Marilyn Bennett, Kenneth Mattice und Dong-Won Seo sowie als weitere Gäste Angela Davis und Milen Bozhkov bekannte Arien und Melodien aus Oper, Operette und Musical zu Gehör bringen, darunter u.a. aus Richard Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ (Zeitmonolog), aus Giuseppe Verdis „Nabucco“, aus Franz Lehárs „Giuditta“, aus Irving Berlins „Annie get your gun“, aus Giacomo Puccinis „La Bohème“ und aus Gioacchino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“. – Moderation: Intendant Francis Hüsers.

Für den Ballett-Teil der Gala konnten erstklassige Solist*innen von namhaften internationalen Compagnien gewonnen werden: Delattre Dance Company Mainz, Ballett der Oper Wroclaw (Polen), Ballett TN LOS Nordhausen sowie Ballett des Kroatischen Nationaltheaters Split. Ferner wird die rumänische Primaballerina Monica-Fotescu-Uta eine eigene Choreographie tanzen, und das Ballett Hagen wirkt selbstverständlich auch mit. Zu erleben ist ein hochkarätiges Programm mit klassischen bis hin zu zeitgenössischen Choreographien von Ivan Alboresi, Robert Bondara, Stéphen Delattre, Jacek Tyski, Igor Kirov, Alfonso Palencia, Aivars Liemanis und Ana Isabel Casquilho.- Moderation: Ballettdirektor Alfonso Palencia.

Die Regenbogengala wird freundlicherweise unterstützt von: Mercure Hotel Hagen, Weinhof Reinhardt, Kaltenbach GmbH Außenwerbung, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, Blumen Bruno Mankopf, den Ballettfreunden Hagen e.V. sowie durch eine private Spende des Philharmonischen Orchesters Hagen.

Karten (19,50-48 Euro) an der Theaterkasse unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Schulpolitik in Hagen verzettelt sich in Formulierungsfragen

3. Juli 2019 by

Friedrich-Wilhelm Geiersbach, schulpolitischer Sprecher der SPD, nannte die Diskussion um die Gründung einer vierten städtischen Gesamtschule am Dienstagabend im Schulausschuss mit ironischem Unterton „philologisch“, Ausschuss-Vorsitzende Ellen Neuhaus (CDU) sprach ohne Umschweife von „Wortklauberei“. (…)

Abseits all der Wortklauberei wurde deutlich, dass sich im Grunde nur die CDU gegen die neue Gesamtschule sträubt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Hagener Fridays-for-Future-Kids empfangen Umweltministerin

3. Juli 2019 by

Weniger auto-, sondern menschengerechte Städte will Bundesumweltministerin Svenja Schulze schaffen. Am Montagabend war sie in Hagen zu Gast. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Hagen erhält Förderzuschlag als Globale Nachhaltige Kommune

3. Juli 2019 by

Hitzesommer, Dürre, Artensterben – die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen aktuell überall auf der Tagesordnung. Doch nicht nur global, auch auf lokaler Ebene muss gehandelt werden. Insofern ist es sehr erfreulich, dass die Stadt Hagen eine Zusage für das von Bund und Land NRW geförderte Projekt „Globale Nachhaltige Kommune“ (GNK) erhalten hat, um bis zum März 2021 ihre Nachhaltigkeitsstrategie aufzustellen.

Grundlage für die Bewerbung ist ein Ratsbeschluss vom 14. Dezember 2017. Aufgrund der schon vorhandenen Vorarbeiten und der vielfältig beschlossenen politischen Absichtserklärungen unter anderem zum Klima- und Artenschutz, nachhaltigen Mobilität und integrierten Stadtentwicklung wurde Hagen nach einem strengen Auswahlverfahren aus einem Bewerberfeld von insgesamt 29 Kommunen ausgewählt.

Neben Hagen bekamen noch die Städte Bielefeld, Detmold, Dormagen, Essen, Haan, Herne, Hörstel, Kalletal, Leverkusen, Lüdenscheid, Neukirchen-Vluyn und Witten sowie die Kreise Siegen-Wittgenstein und Euskirchen den Förderzuschlag. Hagens Umweltdezernent Thomas Huyeng freut sich, dass Hagen damit zur Pilotstadt nicht nur in NRW, sondern in der Bundesrepublik geworden ist, denn in anderen Bundesländern gibt es das Programm noch nicht.

So will Nordrhein-Westfalen seine Vorreiterrolle beim Thema Nachhaltigkeit weiter stärken. Deshalb hatte es sich auch Ministerpräsident Armin Laschet nicht nehmen lassen, im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Düsseldorf die neuen Nachhaltigkeitskommunen seines Landes persönlich zu begrüßen. „Wir müssen zeigen, dass wir in einem Industrieland Arbeitsplätze erhalten können und dabei trotzdem nachhaltig sein und die Klimaschutzziele einhalten können“, sagte er zu den anwesenden Kommunen. Neben ihm gab auch Umweltministerin Ursula Heinen-Esser ihre Zielvorstellung bekannt: „Mit dem Projekt ‚Global Nachhaltige Kommune NRW‘ wird der Gedanke der Nachhaltigkeit in viele Kommunen getragen und dort konkret gelebt.“

Unterstützt wird die Landesregierung dabei von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG 21 NW), die die ambitionierten Kommunen auf dem Weg in die strategische Ausrichtung ihrer nachhaltigen Stadtentwicklung begleiten. Dabei reichen die Handlungsfelder über den Umwelt- und Klimaschutz, die Mobilitätsplanung, den Sozial- und Wirtschaftsbereich bis hin zu einem nach Nachhaltigkeitsprinzipien ausgerichteten Kommunalhaushalt. Mit einem Sektor übergreifenden und integrierten Vorgehen bietet sich für die ausgewählten Pilotstädte die Gelegenheit und große Chance, ihre Zukunftsperspektive enkelgerecht mit den globalen Nachhaltigkeitszielen der UN in Einklang zu bringen, wie letztlich auch mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Bund und Land.

Rund 100 Teilnehmende aus Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft konnten sich dazu auf der Auftaktveranstaltung austauschen. Im Plenum bekamen alle neuen Modell-Nachhaltigkeitskommunen Gelegenheit, ihre Stadt und ihre Motivation zur Teilnahme am Projekt vorzustellen, bevor es im zweiten Teil des Tages direkt in Workshops ging, um die Randbedingungen und jeweilige Vorgehensweise zu besprechen.

Im Projekt GNK NRW werden Kommunen bei der Entwicklung von Strategien für eine global nachhaltige Entwicklung begleitet. Die Modellkommunen erarbeiten ihre Strategien im Kontext der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Die 15 GNK-Neuzugänge, darunter auch Hagen, können auf Erfahrungen von 15 Vorläuferkommunen zurückgreifen. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) setzt das Projekt mit der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21 NRW) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung um. Das NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz unterstützt das Projekt fachlich und fördert die geplanten Netzwerkveranstaltungen.

Friedensflagge weht am Hagener Rathaus

3. Juli 2019 by

Am Hagener Rathaus weht am kommenden Samstag, 6. Juli, die Flagge der „Bürgermeister für den Frieden“. Das weltweite Bündnis der „Mayors for Peace“ setzt sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen ein. Um 11 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, beim Hissen der Flagge dabei zu sein. Im Anschluss wird die Aktion am Friedenszeichen in der Hohenzollernstraße fortgesetzt.

Die Aktion wird in Hagen unterstützt vom Hagener Friedenszeichen und der Jugendgruppe East-West-East Germany. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996, das eine völkerrechtliche Verpflichtung zur nuklearen Abrüstung feststellt und zu entsprechenden Verhandlungen auffordert. Atomwaffen dürften nicht benutzt werden, sie seien unmoralisch und illegal, so das Urteil des Gutachtens des internationalen Gerichtshofes. Rund 300 Städte allein in Deutschland beteiligen sich in diesem Jahr an dieser Aktion und setzen damit ein sichtbares Zeichen gegen Atomwaffen. Hagen gehört seit 1984 diesem Bündnis an, das auf Initiative des Bürgermeisters von Hiroshima entstanden ist.

Die Mayors for Peace setzen sich auch für den 2017 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) ein und fordern weltweit die Regierungen auf, diesem Vertrag beizutreten. In dem Vertrag werden Atomwaffen ausdrücklich geächtet.

Bauhaus in Hagen: Angebot deutlich erweitert

3. Juli 2019 by

Bauhaus in Hagen – das Interesse an diesem Thema ist so groß, dass der Verbund „Hagener Impulse“ sein Angebot für das zweite Halbjahr deutlich erweiterte. Der Umfang des Programmheftes für Juli bis Dezember legte um stattliche 50 Prozent auf 94 Seiten zu, die Zahl der aufgeführten Veranstaltungen steigerte sich von rund 60 auf knapp 100.

Die Gründung des Bauhauses, der bedeutenden Hochschule für Gestaltung in Weimar im Jahr 1919, verdankt sich nicht zuletzt einem „Hagener Impuls“: der Freundschaft zwischen dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius und dem Hagener Folkwang-Gründer Karl Ernst Osthaus, dessen Empfehlung Gropius zu seiner Berufung nach Weimar verholfen hat.

Daher stellt sich in Hagen 2019 ein Aktionsbündnis aus Kulturschaffenden in die Tradition von Karl Ernst Osthaus, mittels kultureller Projekte in die Stadt hinein- und über Hagen hinauszuwirken. Unter dem Motto „Hagener Impulse“ hat dieser Verbund mit über 30 Partnern, in intensivem Austausch gemeinsam ein Bauhausjahr-Programm entwickelt, um das kulturgeschichtlich bedeutsame Ereignis mit zahlreichen Veranstaltungen in Hagen zu feiern: Ausstellungen und Publikationen, Führungen und Exkursionen, Theater, Musik und Film, Vorträge und Diskussionen, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis in allen Sparten geben an unterschiedlichen Orten neue Impulse für die Stadt Hagen.

Der Bilanz des ersten Halbjahrs fällt angesichts des hohen Zuspruchs sehr positiv aus. Im Kunstquartier Hagen mit Osthaus Museum und Emil Schumacher Museum wurden bis Juni vier Ausstellungen gezeigt, zwei weitere Bauhaus-Ausstellungen folgen im zweiten Halbjahr.

Es lässt sich konstatieren, dass der Wunsch nach Vermittlung der verschiedensten Bauhaus-Themen sehr groß ist. Beispielsweise musste die Anzahl der Führungen durch die erste Bauhaus-Ausstellung vervielfacht werden, einige Workshops mussten mehrfach angeboten werden, die Filmreihe, die Vorträge und auch die Führungen, bei denen die Baukultur in Hagen in den Blick genommen wird, haben gute Resonanz. Für einige der Exkursionen mussten Nachrückerlisten erstellt werden.

Das Bauhausjahr in Hagen steht auch im Zeichen der Kooperationen, die es beispielsweise mit der FernUniversität Hagen, der Fachhochschule Dortmund und dem Baukunstarchiv Dortmund gibt. Erfreulich ist zudem, dass im Verbund „Hagener Impulse“ Projektpartner sich zusammengefunden haben, um gemeinsam Programmreihen zu gestalten, wie das Programmkino „Babylon“ mit dem AIV Architekten- und Ingenieurverein.

Darüber hinaus sind alle Freundeskreise der Museen als Veranstalter wie auch Unterstützer aktiv. Einer Förderung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung verdankt sich die Uraufführung einer Komposition zu Werken von Bauhauskünstlern aus der Sammlung des Osthaus Museums. Unter den Sponsoren muss vor allem die Sparkassenstiftung für Hagen hervorgehoben werden, deren Förderung die Edition der Briefe zwischen Osthaus und Gropius ermöglicht.

Zehntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters

3. Juli 2019 by

Mit dem 10. Sinfoniekonzert am 9. Juli 2019 (20 Uhr, Stadthalle Hagen) verabschiedet sich das Philharmonische Orchester Hagen gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Hagen und den Gesangssolisten Cristina Piccardi (Sopran) und Andrew Finden (Bariton) in die Sommerpause.

Mit der 1878 in Moskau uraufgeführten 4. Sinfonie in f-Moll, in welcher der Komponist der Welt seine leidende Seele offenbart, trifft eines der beliebtesten Werke Peter Tschaikowskys auf Musik des Briten Ralph Vaughan Williams. Dieser hat maßgeblich zu einem neuen Interesse an britischer Musik beigetragen, unter anderem mit dem Stück „The Lark Ascending“, in welchem die Solovioline eine Lerche darstellt, die über weite orchestrale Landschaften gen Himmel fliegt. Der 1. Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Hagen Shotaro Kageyama wird diesen Solopart interpretieren.

Vaughan Williams‘ große Anti-Kriegs-Kantate „Dona nobis pacem“ entstand 1936 bereits in Vorahnung politischer Ungewissheit und kommenden Unheils. In packender und drastischer Weise vertont der Komponist hier u.a. Texte des humanistischen Dichters Walter Whitman. Der Friedensappell des „Dona nobis pacem“ durchzieht das Stück wie eine Art Leitmotiv als äußerst eindringliche Botschaft.

Leitung: Joseph Trafton (Foto: Theater)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Aktionsbündnis will jetzt vom Bund Taten sehen

2. Juli 2019 by

Hagener Stadtspitze hüllt sich in Schweigen

Keine Hagener sichtbar: Stadtobere des Aktionsbündnis. Foto: Ernst-Andreas Ziegler

Seit zehn Jahren wird das parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ mit seiner Forderung nach einer Beteiligung des Bundes an einer Lösung des Kommunalen Altschuldenproblems vertröstet und hingehalten. „Dabei geht es um nichts anderes als um die Begleichung alter Schulden, die unter anderem der Bund durch Gesetze ohne ausreichende Finanzierung vor allem zum Aufbau des Sozialstaates bei Städten, Gemeinden und Kreise gemacht hat“, macht der Sprecher des Aktionsbündnisses, Mülheims Oberbürgermeister Ulrich Scholten in Berlin deutlich.

Weil viele Anzeichen aktuell dafür sprechen, dass nun auch die Vorschläge der Regierungskommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht zügig umgesetzt, sondern auf die lange Bank geschoben werden sollen, schlagen die Oberbürgermeister und Kämmerer Alarm.

„Jetzt reicht es uns endgültig. Wenn bis Herbst keine konkrete Lösung unter Beteiligung des Bundes auf dem Tisch liegt, werden wir in unseren 70 Mitgliedskommunen neun Millionen Bürgerinnen und Bürgern erklären müssen, dass es im Bundestag und in der Bundesregierung keine Mehrheit für wirksame Hilfen zur kommunalen Selbsthilfe gibt. Massive Enttäuschung und Frustration werden die Folge sein, die Glaubwürdigkeit von Politik und Politikern wird massiv Schaden nehmen“.

Genau diesen unmissverständlichen Hilferuf haben die Vertreter des Aktionsbündnisses am 26. Juni in Berlin den Bundestagsfraktionen übermittelt. Denn nach 10jährigem Kampf herrscht bei ihnen die große Sorge, dass die Lösung des Altschuldenproblems scheitern oder auf die lange Bank geschoben wird.

Den Hagener Stadtoberen geht das Problem anscheinend immer noch am Arsch vorbei. Beim Blick auf das Gruppenbild fällt auf: Weder der grandiose Oberbürgermeister Erik O. Schulz noch sein Adlatus, der Kämmerer Christoph Gerbersmann, hatten es für nötig befunden, die Interessen der Hagener Bürger zu vertreten.

Dabei hatte Gerbersmann erst kürzlich im Haupt- und Finanzausschuss erklärt, dass der städtische Schuldenberg aktuell nur aufgrund eines Sondereffekts, bestehend aus Gewerbesteuer-Nachzahlungen und dem weiter extrem niedrigen Zinsniveau, knapp unter die 1-Milliarde-Euro-Marke gerutscht ist.

Von den im Rat vertretenen Parteien ist traditionell zu diesem Thema nichts zu hören – weder von der Allianz des Grauens noch von der vermeintlichen Opposition. Ein jämmerlicher Verein.

Theater Hagen startete den Kartenverkauf

2. Juli 2019 by

Das Theater Hagen hat den Kartenverkauf gestartet. Für die Vorstellungen und Konzerte im Freiverkauf (= alle Veranstaltungen ohne Beteiligung eines Abonnements) in der Spielzeit 2019/20 – mit Ausnahme des Märchens zur Weihnachtszeit – sowie für alle Vorstellungen und Konzerte im September 2019.

Abonnements können auch weiterhin abgeschlossen werden.

Karten an der Theaterkasse unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Grüne, FDP und Hagen Aktiv sind für vierte Gesamtschule

2. Juli 2019 by

Das Thema „Vierte Gesamtschule“ für Hagen gewinnt weiter an Fahrt: Mit der FDP, den Grünen und Hagen Aktiv haben drei kleinere Fraktionen einen entsprechenden Antrag eingebracht: Die Stadtverwaltung soll bis zum Herbst alle notwendigen Informationen zusammentragen, wie eine weitere Gesamtschule in Hagen an den Start gebracht werden kann. (…)

Dass die CDU als Allianz-Partner bislang nicht dem Antrag ihrer Partner Grüne, FDP und Hagen Aktiv beigetreten ist, will Katja Graf nicht kommentieren. Sie rechnet aber mit einer Mehrheit im Ausschuss, da die SPD sich ja bereist generell für eine vierte Gesamtschule ausgesprochen habe.

Quelle: wp.de

Klima trübt sich ein: Erneut mehr Arbeitslose in Hagen

2. Juli 2019 by

Jetzt liegt die Quote schon bei 10,2 Prozent: Die Arbeitslosigkeit ist in Hagen erneut gestiegen. Und die Aussichten sind nicht positiv. (…)

Quelle: wp.de

alles chanSong

2. Juli 2019 by

Chansons und Songs mit Tillmann Schnieders und Gästen

Dan K. Kurland und Tillmann Schnieders. Foto: Theater

Nach ausverkauften Abenden in der vergangenen Spielzeit präsentieren Tillmann Schnieders, der Pianist Dan K. Kurland und ihre Gäste erneut zwei Vorstellungen von „alles chanSong“ am 6. und 7. Juli (19.30 Uhr im Lutz).

Seit 2009 ist der Sänger und Darsteller Tillmann Schnieders am Theater Hagen in unterschiedlichen Musical-, Märchen-, Operetten und Revueproduktionen zu erleben. Neben dem Musiktheater auf der großen Bühne hegt er eine besondere Leidenschaft für die Kleinkunst, und diese Leidenschaft möchte er nun wieder mit seinem Publikum in Hagen teilen.

Das Soloprogramm heißt „alles chanSong“, und dabei handelt es sich nicht etwa um einen Rechtschreibfehler, sondern um die Kombination von Chanson und Song – ein bunter Musik-Mix aus den Bereichen Chanson, Pop, Schlager und musikalisches Kabarett. Altes und Neues, Gassenhauer und Fundstück – in „alles chanSong“ hat alles seinen Platz. Auf dem Programm steht Musik unterschiedlichster Komponisten, von Peter Kreuder und Hanns Eisler über Georg Kreisler, Rainer Bielfeldt, Christiane Weber und Timm Beckmann bis zu Juli und Elton John. Einige ernste, besinnliche Momente gibt es, in erster Linie aber ist es ein Abend zum Lachen und Spaß haben – beste Unterhaltung ist garantiert!

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Mit dem „LOI“ zur „Due Diligence-Prüfung“

1. Juli 2019 by

Hagen-Agentur soll „Westside“ vermarkten

Eigentlich müssten alle Alarmglocken schrillen: Ausgerechnet die sogenannte „Hagen-Agentur“ soll die Vermarktung des Hinterhofs des Hagener Hauptbahnhofs – von den Planern euphemistisch „Westside“ genannt – zum Erfolg führen.

Dabei glänzte die hochdefizitäre Tochter des „Konzerns Stadt“ – die Kommune hält nur etwas mehr als die Hälfte der Anteile, muss aber für alle Verluste einstehen – in der Vergangenheit in der öffentlichen Wahrnehmung eher durch kindische Marketing-Versuche wie die Comicfigur „Tim Turmi“ (siehe hier) oder die Ausgestaltung eines Wanderwegs im Stadtwald durch das Aufstellen von Industrieschrott. Zur positiven Bewertung des Weges kaufte sich die Agentur ein Gutachten, das diese Verunstaltung prompt zum „Premiumwanderweg“ adelte (siehe hier).

Vom eigentlichen Auftrag der Hagen-Agentur, der Wirtschaftsförderung, war in all den Jahren wenig Erfolgreiches zu vernehmen. Aber das soll sich ja jetzt ändern. Als Übungsgelände dienen dabei die für den Bau der Bahnhofshinterfahrung nicht benötigten Restflächen – ein überschaubares Areal.

Die Hagen-Agentur habe aufgrund des bestehenden Geschäftsbesorgungsvertrages im Auftrag der Stadt Hagen im vergangenen Jahr die betreffenden Flächen hinter dem Hauptbahnhof überregional angeboten, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung: „Dabei wurden Kontakte zu einer Reihe von Projektentwicklern bzw. Investoren hergestellt, die ein grundsätzliches Interesse an der Entwicklung der Flächen bekundet haben.“

Hierzu würden mit Investoren „Werkstattgespräche“ durchgeführt. Diese befänden sich aber erst „in Vorbereitung“. Insgesamt seien neun Projektentwickler zur Abgabe einer Interessenbekundung mit aussagekräftigen Referenzen aufgefordert worden. Mit Ablauf der Frist lägen der Hagen-Agentur allerdings erst drei Interessenbekundungen vor. Für ein so hochgejazztes Areal ein sehr mäßiges Ergebnis.

Aber die Hagen-Agentur wäre nicht die Hagen-Agentur, wenn die Tim-Turmis ihren mageren Output nicht mit kräftigen Zutaten aus dem Vokabular der Betriebswirtschaftler würzen würden. So soll die weitere Zusammenarbeit zwischen der Hagen-Agentur und einem möglichen Investor durch einen „Letter of Intent“ (LOI) geregelt und dem Investor ausreichend Zeit für eine „Due Diligence-Prüfung“ eingeräumt werden.

Dann kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Grüne Treffen für Neumitglieder

1. Juli 2019 by

Der Mitgliederzuwachs der Grünen kommt auch in Hagen an. Daher werden Die Grünen Hagen zukünftig regelmäßig Treffen für Neumitglieder veranstalten. Dort werden in netter Runde Kontakte geknüpft, Grüne Strukturen vorgestellt und Ideen ausgetauscht.

Um den ersten Schritt zu erleichtern, sind auch alle, die immer schon im Herzen grün waren und jetzt aktiv werden wollen und alle, die endlich was gegen den Klimawandel oder für soziale Gerechtigkeit unternehmen wollen, ganz herzlich eingeladen.

Das nächste Neumitgliedertreffen findet statt am 5.7. um 18 Uhr in der Goldbergstraße 17.

Zum letzten Mal Undergroundparty

1. Juli 2019 by

Aus der Produktion (in der Mitte: Vanessa Henning). Fotograf: Klaus Lefebvre.

Die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit von „TAKE A WALK ON THE WILD SIDE“ (Undergroundparty mit Musik der 1960er, 70er und 80er Jahre) findet am 6. Juli 2019 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) statt.

Diese außergewöhnliche und beim Publikum besonders beliebte Show ist zugleich ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Undergroundparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith u.a.

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone, Percussion), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen), Patrick Sühl und Jürgen Sarkiss, die Background-Vocals mit Kathyann Martinez Gonzalez, Asaja Köppermann, Elizabeth Pilon, die Movers mit Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Amber Neumann, Riccardo De Nigris und Emanuele Pazienza.

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen

Hagen wieder nicht dabei

30. Juni 2019 by

Autofreies Volmetal – Sonntag, den 30. Juni 2019

Es ist nur ein Tag im Jahr: 21 Kilometer Volmetal autofrei – und selbst dabei ist die Stadt Hagen nicht willens mitzumachen. Bis auf einen zaghaften Versuch der GRÜNEN im Jahr 2012 hat es aus Kreisen des Stadtrats nie Bemühungen gegeben, sich dieser Aktion anzuschließen.

Da ist der Landkreis weiter als das selbsternannte Oberzentrum mit all seinen „Leuchttürmen“, „Alleinstellungsmerkmalen“ und verunstalteten 3-Türme-Wegen: Das Autofreie Volmetal findet am 30. Juni wieder statt. Die Bundesstraße 54 (B54) wird zwischen Meinerzhagen und Schalksmühle auf ganzen 21 Kilometern für den motorisierten Verkehr gesperrt. Damit lädt der Märkische Kreis alle Radfahrer, Wanderer, Skater und Jogger zu einem ereignisreichen Tag ein. Auch wenn man mit dem Fahrrad nur anderthalb Stunden für die Strecke brauchen würde, beginnt der Aktionstag um 11 Uhr und endet um 18 Uhr.

Bei der letzten Auflage erlebten rund 22.000 Besucher das Volmetal und die, sonst stark befahrene B54, auf eine besondere Art. Viele Vereine, Organisationen und Privatleute bieten auf der Strecke Stände mit Verpflegungs- und Aktionsmöglichkeiten an. Ob sportliche Aktivitäten, Infostände, verschiedene gastronomische und musikalische Beiträge oder Spiel und Spaß für Jung und Alt – für alle ist etwas dabei.

Für den Straßenverkehr ist zu beachten, dass die Strecke bereits um halb elf gesperrt wird und die Sperrung erst eine Stunde nach Veranstaltungsende, um 19 Uhr, aufgehoben werden kann.

Autofreies Volmetal 2019 – Flyer

Europa lebendig halten

30. Juni 2019 by

Die Diskussion von ImPuls: Politischer Salon Hagen über „Europa: „T(Raum) der Möglichkeiten?“ lockte viele Gäste ins Theatercafé in der Hagener Innenstadt

Auf dem Podium: (v.li.) Jana Husman (FernUni), Francis Hüsers (Theater), Andreas Meyer-Lauber (FernUni), Prof. Michael Stoiber (FernUni), Rouven Lotz (Emil Schumacher Museum), Sabine Krink (Stadt Hagen) und Winfried Bahn (Unternehmerrat). Foto: FernUni

Der Ort war gut gewählt: Menschen aus über 35 verschiedenen Nationen arbeiten im Theater Hagen zusammen – „in der Regel friedlich“, wie Intendant Francis Hüsers sagt. „Sein Haus“, als Bürgertheater gegründet, mischt sich ein in die Diskussionen innerhalb der Stadtgesellschaft. So redete Hüsers auf dem Podium mit bei „ImPuls: Politischer Salon Hagen“, bei dem es um politische wie kulturelle Positionen zu Europa ging.

Die grundlegenden Fragen lauteten: Gibt es eine europäische Identität? Welche gemeinsamen Werte liegen dem 28 starken Staaten-Puzzle zugrunde? Welchen Einfluss hat die Wahl zum Europaparlament? Welche Bedeutung haben Kunst, Kultur und Erinnerung für die Gestaltung der Zukunft Europas?

Ein Merkmal der Veranstaltunsreihe – eine Kooperation zwischen FernUniversität, Theater Hagen und Emil Schumacher Museum – ist es, Debatten auf der Grundlage literarischer, wissenschaftlicher und journalistischer Veröffentlichungen zu führen. Leitfaden für die Diskussion dieses Abends war das Buch „Der europäische Traum“ von Aleida Assmann. Die Autorin stellt vier Lehren auf, die als gemeinsame Grundlagen der Europäischen Union dienen (können): Friedenssicherung, Wiederherstellung von Rechtsstaatlichkeit, Erinnerungskultur und Menschenrechte.

Für weitere Orientierung sorgte der Input des FernUni-Wissenschaftlers Prof. Dr. Michael Stoiber, der das Lehrgebiet Vergleichende Politikwissenschaft leitet. „Wo stehen wir also auf dem Weg zum Traum?“, spielte Stoiber auf den Titel der Veranstaltung an. Ein kurzer Realitätscheck: „Durch die Wahlen haben sich die Mehrheitsverhältnisse im Europäischen Parlament verschoben. Es wird schwieriger, eine ruhige, sachorientierte Politik zu verfolgen.“ Dazu trägt auch und vor allem das Aufkommen der rechtspopulistischen Parteien bei. „Neu daran ist: Sie tragen aktuell Regierungsverantwortung in einigen Ländern.“

Kunst und Kultur kommen tragende Rollen zu: „Wir als Theatermenschen denken Europa in den Grenzen vom Ural bis Portugal, vom Nordkap bis ins Mittelmeer“, skizzierte Theaterintendant Hüsers. „Kunst hat Potenzial, eine europäische Identität zu stiften.“

Von Sabine Krink, Europabeauftragte der Stadt Hagen, kam im Verlauf der Diskussion die Einschätzung: „Europa ist der ,Eh-da-Posten‘. Für einige ist Europa viel zu selbstverständlich. Wir müssen uns dessen bewusst sein, was wir auch Wertvolles damit haben.“

Allerdings gibt es auch Schattenseiten der Staatenunion, in der viele gemeinsame Werte teilen und von wirtschaftlichen Erfolgen profitieren. „Europa hat etwas Aggressives“, wand ein Besucher ein. „Wir müssen auch über die sozialen und politischen Ausgrenzungselemente diskutieren: über Flüchtlinge, die sich Europa fernhält und die Millionen Europäer, die aus wirtschaftlichen Gründen wie Vagabunden in der Welt unterwegs sind.“ Diese Wanderbewegungen seien auch in Hagen spürbar.

Der Politikwissenschaftler Stoiber zog ein versöhnliches Fazit des Abends: „Solange wir über Europa diskutieren, bleibt Europa lebendig und aktiv.“

Anja Brogan – Size matters

30. Juni 2019 by

30.6. – 11.8.2019, Osthaus-Museum Hagen

Anja Brogan: Reductions, Copyright Anja Brogan – Jonas Braus

Im ersten Teil ihrer Ausstellung Size Matters I treffen die Besucher auf minimalistische und sehr reduzierte Installationen der Künstlerin. Anja Brogans Raumbilder fungieren als gesellschaftspolitische Kommentare und unterscheiden sich dadurch von den vielen, rein ästhetischen Positionen.

Die „avantgardistische Feministin“, Anja Brogan, so wie sie ein amerikanischer Kritiker betitelte, setzt sich in ihren Arbeiten immer wieder mit der gesellschaftlichen Rolle auseinander, beispielsweise in Ihrer Arbeit: Ladies Lounge. In dieser begrüßt die Künstlerin den Rezipienten in ihrer Arbeit mit einem Stimmengewirr aus feministischen Zitaten, sozialen Manifesten und begehrenden Wünschen. Die Wahrnehmung des Werks wie des Raumes durch den Betrachter wird in eine instabile Erfahrung übersetzt, die sich einer festschreibenden Form von Erkenntnis widersetzt. Es entsteht ein nicht zuletzt im Geräusch der Stimmen rhythmisiertes Raumbild, das „sehendes“ Erfassen, körperliche Erfahrung von Raum und Hören in einem fortwährenden Kreislauf kurzschließt.

Auch die zweite Arbeit der Ausstellung „Du bist so schön, wenn Du traurig bist“ im Oberlichtsaal des Altbaus erscheint zunächst als irritierender leerer weißer Raum. Man ahnt schon das nächste Störmanöver und bemerkt bei genauer Betrachtung, dass die Wände „bezeichnet“ und markiert sind. Auch dieser Raum flüstert den Besuchern etwas zu, nur diesmal als überdimensionierten Schriftzug, quasi wie in einer Werbebotschaft. Mit ihrer reduzierten, traurig-beklemmenden Schriftarbeit durchkreuzt Brogan das Durch- und Nebeneinander von Verzweiflung und Verlangen, Frustration und Hoffnung.

In den Ausstellungsräumen des Neubaus im Osthaus Museum ist die raumgreifende Werkserie Reductions zu sehen. Schon der Titel verweist auf das Problembündel gesellschaftlicher Verdrängung, politischer Ausblendung und mangelnder öffentlicher Sichtbarkeit. Auch in dieser Arbeit verkehren sich Banalität und Harmlosigkeit bürgerlicher Szenarien in ihr Gegenteil.

Die Künstlerin untersucht klassische deutsche Tageszeitungen auf ihre psychoanalytisch beschreibbaren Motive und Konstellationen. Sie dechiffriert die visuelle Grammatik des Unbewussten, d.h., Brogan streicht so lange Buchstaben, Wörter, Zeilen und Textabschnitte bis sich durch das Schwärzen in den untersuchten Tageszeitungsseiten sexuelles Begehren und Aggression demaskieren. Die Wörter erscheinen nunmehr als gespenstische, unheimliche Wiedergänger.

Es ist geplant, dass Size Matters in den nächsten zwei Jahren im Osthaus Museum einen zweite Version erhält. Die Erfahrungen der ersten Ausstellung werden in der nachfolgenden Präsentation eine wichtige Rolle spielen.

Dehnung der Rechtsvorschriften im Hinterzimmer

29. Juni 2019 by

Initiativkreis Wehringhausen bezieht Stellung zu den jüngsten Entwicklungen beim „Block 1“

Die Pläne der nur dem Namen nach „gemeinnützigen“ Hagener Immobilienfirma GWG, in Wehringhausen einen historischen Wohnblock („Block 1“) dem Erdboden gleichzumachen und auf einem Teil der so gewonnenen Fläche einen Discounter anzusiedeln, sind inzwischen Makulatur.

Was Kritiker von Anfang an bemängelt haben, wurde jetzt laut einem Bericht der WPWR von der Bezirksregierung Arnsberg bestätigt: „Die Kommunalaufsicht vertritt die Auffassung, dass die angedachte Einzelhandelsentwicklung nicht in einem zentralen Versorgungsbereich realisiert werde“, berichtete das Blatt.

GWG-Chef Rehrmann, der sich offenbar der Rückendeckung durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz und der in der „Allianz des Grauens“ zusammengeschlossenen Ratsfraktionen von CDU, FDP und GRÜNEN nebst deren Anhängsel „Hagen Aktiv“ sicher zu sein glaubt, antwortete mit der ihm eigenen Chuzpe: „Wir stehen zwar auf dem Standpunkt, dass die Bezirksregierung sich auf dünnem Eis bewegt und man sich auch trefflich gerichtlich streiten könnte, doch das bringt uns nicht voran.“

Ersatzweise wurde offenbar bereits vor Monaten in den Hinterzimmern eine Alternative eingestielt, um doch noch erfolgreich zum Abriss zu kommen. So war denn auch „das neue Ziel schnell definiert“, wie das Einheitsblatt es formulierte. An Stelle des Discounters soll nun eine neue Grundschule gebaut werden.

Kita plus Grundschule – eine geschickte Kombination, um sich den politischen Raum gewogen zu machen. Wer hätte etwas dagegen? Für den Fall der Fälle, dass es doch noch zu einem ordnungsgemäßen Bebauungsplanverfahren (mit Bürgerbeteiligung) kommen sollte, glaubt sich Rehrmann inzwischen so stark, dass er unverhohlen droht: „Kommt es zu einem kompletten B-Plan-Verfahren, mache ich die Akte zu.“

Der Initiativkreis Wehringhausen, der sich gegen die Abbruchpläne wehrt und sich zuletzt wegen der von der Ratsmehrheit verhinderten Bürgerbeteiligung an den Petitionsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags gewandt hatte, kämpft derweil weiter und hat eine Stellungnahme zu der aktuellen Entwicklung veröffentlicht:

Stellungnahme zur den Berichterstattungen Baublock 1 in Wehringhausen

Das Vertrauen in die Funktion des Rechtsstaates, gesetzlich fixierte Vorschriften des Bau- und Planungsrechtes einzuhalten, ist durch die Entscheidung der Bezirksregierung/Kommunalaufsicht gestärkt worden. Damit wurden die Rechtsbedenken gegen das geplante Genehmigungsverfahren des Initiativkreises und des ehemaligen Stadtbaurates bestätigt.

Der beabsichtigen Dehnung der Rechtsvorschriften im Verbund von Rat und Oberbürgermeister zur Durchsetzung einer interessenabhängigen Planung, ohne Beachtung des Gemeinwohls, ist eine Abfuhr erteilt worden. Der Versuch, dies als demokratischen Entscheidungsprozess zu verkaufen, ist gescheitert und das ist auch gut so.

Wir hoffen, dass damit der Weg für eine offene und faire Diskussion von Planungsalternativen nun möglich ist und die baukulturelle Leistung der frühen Reformarchitektur in Hagen bei der Entwicklung der Planalternativen berücksichtigt wird.

Durch diese Entscheidung hat sich die Petition der Initiative nicht erledigt, da die Abbruchgenehmigung Rechtskraft hat und eine Stellungnahme und Bewertung der Petition seitens der Landesregierung in Düsseldorf noch aussteht.

Es geht darum, in Kenntnis der Entwicklungsgeschichte des Stadtquartiers und der Beiträge des Spar- und Bauvereins Hagen zur Entwicklung der Reformarchitektur, eine Verständigung darüber herbeizuführen, dass die Genehmigung bis zur Klärung der Sachverhalte auszusetzen sind.. Es sind Planungsalternativen zu erarbeiten die in das städtebauliche Grundgerüst der Blockrandbebauung einzufügen sind.

Durch die Entscheidung wird auch deutlich, dass ein Planungserfordernis besteht und mögliche Alternativen mit den Bürgern erörtert werden müssen.

Man kann sich nicht auf den Hagener Impuls berufen, das Bauhausjahr groß zu feiern und andererseits in diesem Stil mit historisch gewachsenen Strukturen umgehen und sie, ohne ihre Entstehungszusammenhänge zu kennen und zu bewerten, einfach abreißen.

Die Baukultur einer Stadt wird durch den Umgang mit den bestehen Strukturen abgebildet.

Der Rat sollte seine Beschlüsse zum ISEK ernst nehmen. „Das baukulturelle Erbe identifizieren, entwickeln, inszenieren“ (Beschluss des Rates vom 13.12.2018). Dies wäre eine vertrauensbildende Maßnahme für weitere Prozesse der Bürgerbeteiligung.

Es wird mit Freude zur Kenntnis genommen, dass nunmehr die Chance besteht, die Forderung des Initiativkreises -nach nunmehr einem Jahr- Planungsalternativen zu erarbeiten, erfüllt werden kann.

Wir haben allerdings Zweifel, ob die Chance bei dem Planungsverständnis der handelnden Akteure und der Genossenschaft möglich ist. Anscheinend ist das Vorgehen mit dem OB und einigen Mitgliedern der bestimmenden Fraktionen in Hinterzimmern ausgehandelt worden und wie aus der Presse zu entnehmen war, soll jetzt es in gleichem Stil wie bisher durchgezogen werden.

Bei den Flächenansprüchen für öffentliche Nutzungen sollte der Baublock von der Stadt oder WBH/HEG erworben werden. Dann könnte in Zusammenarbeit mit der Montag-Stiftung ein nachhaltiges Konzept für die Entwicklung des Ortsteils im Rahmen des Programms der sozialen Stadt erarbeitet werden. Man braucht von Seiten der Stadt nur an die bereits geführten Gespräche mit der Montag-Stiftung anknüpfen.

Wir sind gespannt, ob Rat und Verwaltung gemeinsam den Mut aufbringen, einen solchen Prozess mit den Bürgern zu beginnen.

Mobilität der Zukunft – SPD im Dialog …

29. Juni 2019 by

… mit Svenja Schulze

Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Wir stehen vor vielen Herausforderungen wie zum Beispiel dem Klimawandel, doch wie können Lösungen aussehen? Das will die Hagener SPD am 01. Juli von 18:00 bis 21:00 Uhr in der Stadthalle diskutieren.

Dabei sind unter anderem:

Svenja Schulze (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit)
Prof. Dr. Michael Schreckenberg (Mobilitätsexperte der Universität Duisburg-Essen)
Maximilian Rohs (PWC-Berater im Projekt „Masterplan nachhaltige Mobilität in Hagen“)
Werner Flockenhaus (Betriebsleiter der Hagener Straßenbahn AG)
Werner König (Stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen)

Moderiert wird die Veranstaltung von Wolfgang Jörg (Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen)

TWB in Hagen muss sieben Gekündigte weiterbeschäftigen

29. Juni 2019 by

Jetzt gibt es die ersten sieben Urteile in Sachen Prevent-TWB und strahlende Gesichter in der Belegschaft. Vor dem Arbeitsgericht hat der Automobilzulieferer aus der Sedanstraße am Dienstag eine schwere Schlappe einstecken müssen: Die Arbeitsverhältnisse sind durch die Kündigungen von Ende Januar nicht aufgelöst worden, das Unternehmen wurde verurteilt, die entlassenen Mitarbeiter weiterzubeschäftigen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Tag der Artenvielfalt

29. Juni 2019 by

Infoveranstaltung der Hagener Naturschutzeinrichtungen
Samstag, 29.06.2019 von 11:00 – 17:00 Uhr

Vor dem Hintergrund des lokalen und weltweiten Artenrückgangs möchte die Biologische Station Hagen den 1. Hagener Tag der Artenvielfalt veranstalten. Dazu werden von 11 – 17 Uhr die Trägervereine der Biologischen Station, die Stadt Hagen und zahlreiche Initiativen und Verbände Informationen, Vorträge und Exkursionen und weitere Aktionen anbieten.

An den meisten Ständen können die jüngeren Besucher aktiv mitmachen und verschiedenen Aspekte des Artenschutzes hautnah erleben. Mit dem LUMBRICUS, dem Umweltbus der Natur- und Umweltakademie NRW, können direkt vor Ort auch in Gruppen naturkundliche Untersuchungen unternommen werden. Angeboten werden auch diverse Infomaterialien und Naturschutzprodukte. Von den Austellern können sie auch wichtige Bezugsquellen für Insektenhotels, Kleinvogel-Nisthilfen, Fledermaus-Kästen, Wildblumensamen, Obstbäume alter Sorten, Vogelschutzgehölze, Wildstauden etc. erfahren.

Detaillierte Informationen zum Ablauf der Veranstaltung finden Sie auf den Homepages von BioStation, BUND und NaBu.

Veranstaltungsort: Haus Busch 2, 58099 Hagen

Siehe dazu auch:

Alarmsignal Blumenwiese: Insektensterben hat Hagen erreicht

Hinter der Biologischen Station im Haus Busch blüht eine wunderschöne Blumenwiese. Färberkamille, Klatschmohn, Kornblume und Pechnelke recken ihre Köpfe der Sonne entgegen. Ein artenreiches Biotop, eine Vorzeige-Wiese. Und doch ist dieses Bild nicht stimmig. Denn es fehlt etwas auf diesem scheinbar perfekten Stück Natur, das Bild ist unvollkommen. Nichts summt und brummt, nichts kreucht und fleucht. Es sind kaum Insekten zu sehen, keine Bienen, keine Fliegen, keine Hummeln, keine Schmetterlinge. „Ein Alarmsignal“, sagt Ralf Blauscheck, Leiter der Biologischen Station. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Ein letztes Mal „Il turco in Italia“

29. Juni 2019 by

Ein letztes Mal wird „Il turco in Italia“ („Der Türke in Italien“), die komische Oper von Gioacchino Rossini im Theater Hagen am 30. Juni 2019 (18.00 Uhr, Großes Haus, in italienischer Sprache mit deutschen Übertexten) aufgeführt (Foto: Klaus Levebvre).

In dieser gleichermaßen mitreißenden wie berührenden Oper dreht sich alles um die exzentrische und temperamentvolle Fiorilla, die sich vor Verehrern nicht retten kann. Das missfällt ihrem Ehemann Geronio selbstverständlich … Als dann auch noch ein reicher Türke nach Italien kommt, der Gefallen an Fiorilla findet (und sie an ihm), hört der Spaß auf. Doch wenigstens einer kommt auf seine Kosten: Der Filmemacher Prosdocimo fühlt sich von diesen amourösen Geschehnissen und weiteren turbulenten Ereignissen inspiriert und will sie in sein neuestes Werk einbauen – das Leben schreibt schließlich die besten Geschichten …

Rossini war zum Zeitpunkt der Uraufführung 1814 der beliebteste Komponist Europas, und mit dieser leichthändigen Parodie auf die Stereotype der Opera buffa gelang es ihm, ein weiteres Werk zu schaffen, das durch seine überschäumende Lebensfreude und komödiantische Explosivität bis heute begeistert.

Mit viel Tempo und Mitteln der Commedia dell’arte haben das Produktionsteam mit Regisseur Christian von Götz, Ausstatter Lukas Noll und Choreographin Kerstin Ried diese aktionsgeladene Opera buffa auf die Bühne gebracht und beschwören dabei im Italien der 20er Jahre die Ära des Stummfilms herauf. Für die musikalische Leitung zeichnet Steffen Müller-Gabriel verantwortlich, der zusammen mit dem Sänger-Ensemble die rasanten Parlandi und virtuosen Koloraturen aus Rossinis Partitur eindrucksvoll und mitreißend präsentiert.

Es singen und spielen: Marilyn Bennett, Leonardo Ferrando, Kenneth Mattice, Matthew Overmeyer, Francesco Rescio, Marie-Pierre Roy, Dong-Won Seo, Rainer Zaun, Chor des Theaters Hagen, Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen; es tanzen Jana Barkanowitz, Hannah Emami, Olivia Koschinsky, Emily Schwarz.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Der Windkraft in Hagen droht Puste auszugehen

28. Juni 2019 by

Die Grünen sind mit einem Vorstoß gescheitert, Flächen für Windkraft in Hagen auszuweisen. Das Land kündigt neue Vorgaben an. (…)

Umweltdezernent Thomas Huyeng zog eine Vorlage kurzerhand zurück, in der auch die Stadtverwaltung deutlich gemacht hatte, dass für Windkraft in Hagen nicht genügend Raum zur Verfügung stehen würde, wenn man denn den Vorstellungen der Mehrheit der Politik weiter folge. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Wir machen Euch den Hof …

28. Juni 2019 by

Tag der offenen Hinterhöfe 2019: Parcours durch Wehringhausen

Am Sonntag, den 30. Juni öffnen bei freiem Eintritt grüne Alltagsoasen von Privaten, Vereinen, Kirchengemeinden, Kulturstätten, Initiativen und Institutionen ihre Türen, Tore & Räume für die Öffentlichkeit.

Der Wehringhausen-Rundgang durch die Höfe und Gärten ist auf eigene Faust mit Hilfe dieses Folders möglich oder per kostenloser Führung um: 12 Uhr mit Jürgen Quass-Meurer, 14 Uhr mit Annette Schoop oder 15 Uhr kurze Überraschungsführung.

Gestartet wird ab dem ‘Erzählcafé – Altes Backhaus‘ an der Lange Straße 30 in Hagen-Wehringhausen.

Neuntes Kammerkonzert am Sonntag

28. Juni 2019 by

Das neunte und damit letzte Kammerkonzert in dieser Spielzeit am 30. Juni 2019 (11.30 Uhr, Auditorium im Kunstquartier Hagen) präsentiert ein Programm, welches berühmte Werke der Bläserkammermusik enthält.

Zum 70. Geburtstag im Juli 1924 schenkte sich der mährische Komponist Leoš Janáček selbst ein Werk mit dem beziehungsreichen Titel „Mládi“ („Jugend“). Dies ist eine mehrsätzige Suite für Flöte, Oboe, Klarinette, Bassklarinette, Horn und Fagott, in welcher der Autor Erinnerungen an seine Jugend verarbeitete.

„Ich habe geschwind eine Nachtmusik machen müssen“ – diese Worte des Salzburger Tonschöpfers Wolfgang Amadeus Mozart geben einen Eindruck davon, wie der Alltag eines auf Aufträge angewiesenen Komponisten aussah. Ergebnis war die viersätzige Serenade c-Moll KV 388 aus dem Jahre 1782 für Bläseroktett, die zu den bedeutendsten Stücken für diese Besetzung zählt.

Diese beiden Kompositionen werden gespielt von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Hagen: Annette Kern (Flöte), Rebecca Bröckel, Almut Jungmann (Oboe), John Corbett, Alexander Schwalb (Klarinette), Mario Krause, Friedhelm Grote (Fagott), Caroline Kabuß und Stefan Henke (Horn).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„Das Geheimnis des Agenten 037“

28. Juni 2019 by

Eine Stückentwicklung des Lutz Kinderclubs

Die diesjährige Premiere unter dem Titel „Das Geheimnis des Agenten 037“ des von Anne Schröder geleiteten Lutz Kinderclubs des Theaters Hagen findet am 29. Juni um 15 Uhr im Lutz statt (ab 6 Jahren).

Die Geschwister Lotte und Leo entdecken in einer Vase vom Trödelmarkt einen Teil einer Schatzkarte mit einem Rätsel. Um den nächsten Teil der Karte zu finden, müssen sie das schwierige Rätsel lösen. Kaum sprechen sie das Lösungswort aus, zieht es sie auch schon fort: Eine magische Reise beginnt und führt die beiden Kinder einmal um die ganze Welt: an den Nordpol, in den chinesischen Dschungel, in die tunesische Wüste und schließlich nach New York.

Aber sie sind nicht die Einzigen, die hinter dem verborgenen Schatz her sind… So beginnt ein nervenaufreibendes Wettrennen um die vier Teile der Karte. Denn nur, wer die ganze Schatzkarte hat, wird das Geheimnis lüften können.

Ein Jahr lang haben sich die 8-12jährigen Teilnehmer des Lutz Kinderclubs einmal in der Woche getroffen und zusammen mit Lutz Dramaturgin Anne Schröder eine spannende Abenteuergeschichte für die Lutz Bühne entwickelt. Nun freuen sie sich, ihre Arbeit endlich dem Publikum präsentieren zu dürfen.

Unter der Leitung von Anne Schröder und im Bühnenbild von Tobias-Rene Kersting und Anne Schröder spielen: Maxim Akinschin, Sofia Catela, Engin Delibas, Keyan Esen, Lara-Mia Hajzer, Maya Hajzer, Thea-Lee Hajzer, Richard Hecker, Jolina von der Heydt, Amy Homeger, Romy Homeger, Sophia Kraugmann, Emily Kremser, Tara Schilling, Adea Velijaj und Leander Weskamm

Weitere Vorstellung: 30. Juni 2019 (15.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777.

SCRATCH 2019 – “Die Schöpfung” von Joseph Haydn

28. Juni 2019 by

In diesem Jahr widmet sich das Mitsingkonzert SCRATCH am 29. Juni (18 Uhr, Stadthalle Hagen) der Aufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“.

Wer immer schon einmal mit einem großen Orchester auftreten und gemeinsam mit professionellen Gesangssolisten, nämlich der Sopranistin Cristina Piccardi, dem Tenor Daniel Jenz und dem Bass Andrew Nolen, auf der Bühne stehen wollte, hat nun die einmalige Chance dazu. Innerhalb eines Tages wird dieses beliebte Werk von Joseph Haydn, welches die Entstehungsgeschichte der Menschheit erzählt, einstudiert und am Abend in einem Konzert im Großen Saal der Stadthalle präsentiert. Mitmachen und -singen kann jede*r, auch und gerade ohne Vorkenntnisse – das Gemeinschaftserlebnis steht im Mittelpunkt.

Ob man diese außergewöhnliche Aufführung mit dem SCRATCH-Chor 2019 und dem Philharmonischen Orchester Hagen unter der musikalischen Gesamtleitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton als reiner Konzertbesucher*in erlebt oder auf dem Podium mitsingt – ein Erlebnis ist es so oder so.

Noch besteht die Möglichkeit, aktiv an diesem Konzert mitzuwirken (Anmeldung bis spätestens 28. Juni an der Theaterkasse oder unter www.theaterhagen.de/scratch2019).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Block 1: Schule statt Discounter für Hagen-Wehringhausen

27. Juni 2019 by

Die GWG hat in Abstimmung mit der Stadt die Planungen für den Block 1 in Wehringhausen überarbeitet. Es soll dort eine Schule entstehen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Hagener Umweltamt übernimmt Jury-Vorsitz beim Umweltzeichen Blauer Engel

27. Juni 2019 by

Dr. Ralf-Rainer Braun, Leiter des Umweltamtes der Stadt Hagen, ist neuer Vorsitzender der Jury Umweltzeichen Blauer Engel. Zu seiner Stellvertreterin wählten die Teilnehmer der Sitzung in Bremen Kathrin Krause vom Bundesverband der Verbraucherzentralen. „Der neuen Jury wird es ein besonderes Anliegen sein, beim Blauen Engel die Nachhaltigkeitsziele der UN sowie die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung stärker als bisher sichtbar werden zu lassen“, sagt Braun, „es ist deshalb gut, dass neben umweltfreundlichen Produkten auch zunehmend vorbildliche nachhaltige Dienstleistungen wie klimaneutrale Lieferdienste, ressourceneffiziente EDV-Server oder Carsharing auf der Tagesordnung stehen.“

Der Blaue Engel ist seit über 40 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung. Unabhängig und glaubwürdig setzt er hohe Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Über 12.000 Produkte und Dienstleistungen von rund 1.500 Unternehmen sind bereits mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Das Umweltsiegel ist für viele Menschen die Orientierung beim nachhaltigen Einkauf zum Schutz von Umwelt und Gesundheit. Regelmäßig wurde auch in Hagen im Rahmen besonderer Aktionen auf ihn aufmerksam gemacht, etwa auf dem Umwelttag, beim „Schulstart mit dem Blauen Engel“, „Gut und Gesund Wohnen“ im Foyer des Zentralen Bürgeramtes oder auch bei der Adventskalender-Verlosung mit dem Umwelt-Plus und dem umweltbewussten Weihnachtseinkauf.

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Stunde der Kritik zum Musical „Spring Awakening“

27. Juni 2019 by

Die nächste und damit letzte „Stunde der Kritik“ in dieser Spielzeit findet zu dem Musical „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“) von Steven Sater und Duncan Sheik (basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind) am 28. Juni 2019 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.00 Uhr im Theatercafé statt (Eintritt frei).

Bei dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner wurde Klaus Bunte, Redakteur der Fachzeitschrift „Musicals – Das Musicalmagazin“ gewonnen, der seit vielen Jahren die Musical-Aufführungen im Theater Hagen besucht und rezensiert.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Sascha Wienhausen und weitere Produktionsbeteiligte mit dabei. Die Moderation übernimmt Dramaturgin Rebecca Graitl.

Tempo 30 am Finanzamt Hagen noch vor Sommerferien

26. Juni 2019 by

Die Grenzwerte sind überschritten, doch der Umweltdezernent sieht keine Gefahr für Diesel-Fahrverbote in Hagen. Tempo 30 wird aber schnell kommen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Die VHS Hagen feiert 100 Jahre Erfolgsgeschichte mit ihrem neuen Programm

26. Juni 2019 by

Das Studienjahr 2019/20 wird für die VHS Hagen ein ganz besonderes: Sie begeht ihr 100. Jubiläum. Der erste Lehrgang startete am 27. Oktober 1919 mit 25 Kursen, 903 Teilnehmer wurden von 21 Dozenten unterrichtet. 100 Jahre später sind 325 Dozenten bei der VHS beschäftigt und in einem Studienjahr besuchen 12.000 Teilnehmer die über 900 Kurse.

Die VHS Hagen möchte dies mit einem umfassenden Jubiläumsprogramm feiern, das sich über das gesamte Studienjahr 2019/20 erstreckt und von einer zentralen Veranstaltung eingeläutet wird. Die Lange Nacht der Volkshochschulen ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 100-jährigen Bestehen in ganz Deutschland und findet am 20. September 2019 erstmals bundesweit statt. In der Langen Nacht wird es daher von 16 bis 0 Uhr ein großes Bühnenprogramm im Park der Villa Post geben.

Für den Studienbereich Politik und Gesellschaft liegt der Fokus stark auf dem Jubiläumsjahr 2019, die Volkshochschule selbst und auch das Bauhaus werden 100 Jahre alt. Im Bereich „Hagen und Region“ wird es einige Angebote geben, die auf Hagen vor rund einhundert Jahren zurückschauen. So wird Dr. Ralf Blank im Rahmen der Vortragsreihe „Hagen <w>örtlich“ in der Stadtbücherei über die Geschehnisse in Hagen Anfang der 1920er Jahre referieren. In der gleichen Reihe und am gleichen Ort wird Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach darüber berichten, wieso relativ viele Hagener zum Studieren an das Bauhaus in Weimar oder Dessau gegangen sind. Der Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff wird im einem seiner Kurse die Architektur und Geschichte Hagens zwischen 1919 und 1929 betrachten.

In der politischen Bildung wird das Angebot erweitert. Mit Busreisen zu unseren europäischen Nachbarn bzw. mit europapolitischen Themen werden neue Akzente gesetzt, um die europäische Idee zu stärken. Im Juli geht es zum Europaparlament nach Straßburg, im August wird eine Fahrt nach Maastricht und im Dezember eine nach Brüssel angeboten, 2020 wird es nach Bonn gehen. In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum wird im Mai 2020 ein interreligiöser Spaziergang in Hagen angeboten. 2019 gibt es nicht nur die Erinnerung an Ereignisse von vor 100 Jahren, sondern auch an andere wichtige historische Daten. So wird je mit einer Veranstaltung an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren und an den Mauerfall vor 30 Jahren erinnert.

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Absage des zweiten Teils vom Doppelabend

26. Juni 2019 by

„Dido and Aeneas“ (Oper von Henry Purcell) und „Wassermusik“ (Ballett zur Musik von Georg Friedrich Händel) am Donnerstag, 27. Juni 2019, 19.30 Uhr im Theater Hagen

Bei dieser Vorstellung wird nur der Opernteil präsentiert: „Dido and Aeneas“.

Karten im Freiverkauf für diese Vorstellung am 27.6.2019 sind ab sofort um die Hälfte reduziert.

Aufgrund mehrerer Erkrankungen im Ballettensemble kann die Aufführung des zweiten Teils des spartenverbindenden Doppelabends, das Ballett  „Wassermusik“ zur Musik von Georg Friedrich Händel, leider nicht stattfinden. Der erste Teil, die Oper „Dido and Aeneas“ von Henry Purcell, wird aufgeführt.

Besucher, die eine Karte für diese Vorstellung am 27. Juni erworben haben bzw. Abonnenten im Abo D, können zusätzlich kostenfrei eine der beiden weiteren Vorstellungen dieses Doppelabends (7. Juli, 15.00 Uhr, und 10. Juli, 19.30 Uhr) besuchen, um diese Produktion in beiden Teilen zu erleben.

Gegen Vorlage des Tickets vom 27. Juni 2019 bzw. des Abo-Ausweises ist es möglich, an der Theaterkasse für die beiden genannten Folgevorstellungen Karten zu erhalten, so lange es noch genügend Plätze gibt.

Der Petitionsausschuss des NRW-Landtages soll sich mit den Planungen für den Block 1 beschäftigen

22. Juni 2019 by

Eine Initiative aus Wehringhausen hat eine entsprechende Petition eingereicht. Das bestätigte uns der Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg. Der Hagener SPD-Mann ist Mitglied des Petitionsausschusses.

Das Verfahren läuft, im Moment werden die beteiligten Behörden um Stellungnahmen gebeten. Geplant ist auch ein Vor-Ort-Termin mit allen Beteiligten. Dem Petitionsausschuss geht es offenbar vor allem um die Bürgerbeteiligung. Die Stadt hatte die Pläne im vereinfachten Verfahren genehmigt. (…)

Quelle: Radio Hagen

Zum Hintergrund siehe hier:

Der Abriss droht

Land und EU fördern Klimaschutzprojekt in Hagen mit 2,5 Millionen Euro

22. Juni 2019 by

Das Ruhrgebiet profitiert vom Klimaschutzwettbewerb EnergieSystemWandel.NRW: Insgesamt 9,3 Millionen Euro Fördergelder des Landes und der EU fließen in der aktuellen Förderrunde in Projekte in der  Ruhrregion.

2,5 Millionen Euro fließen in das Projekt „Geothermale Papiertrocknung“ der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH (Hagen) in Kooperation mit der Hochschule Bochum und dem Fraunhofer Umsicht-Institut (Oberhausen). Erforscht werden neuartige Verfahren, um Papier durch Wasserdampf zu trocknen.

NRW-weit wurden in dieser zweiten Bewerbungsrunde 18 Projekte zur Förderung empfohlen. Die geplante Gesamtfördersumme beträgt 24,7 Millionen Euro. Der EFRE-Wettbewerb „EnergieSystemWandel.NRW“ unterstützt praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wieder mehr inhaltlich debattieren

22. Juni 2019 by

Hohenlimburgerin in den Landesvorstand NRW der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus gewählt

Zur Landeskonferenz der „Arbeitsgemeinschaft(AG) 60plus“ in der NRW SPD trafen sich am Montag, 17. Juni, die Delegierten aus allen Regionen Nordrhein-Westfalens in der AWO-Begegnungsstätte in Gelsenkirchen. Auf der Tagesordnung stand die turnusgemäße Neuwahl des Landesvorstandes der AG 60plus NRW.

Begrüßen konnten die Delegierten die Generalsekretärin der NRW SPD, Nadja Lüders, den stellvertretenden Landesvorsitzenden Veit Lemmen und den Vorsitzenden des Bundesvorstandes der AG 60plus, Lothar Binding.

In ihren Grußworten sprachen Lüders, Lemmen und Binding auch die derzeitige Situation der SPD auf Bundesebene an. Alle waren sich einig, dass wieder mehr inhaltlich debattiert werden muss. Es solle wieder deutlich gemacht werden, für welche Werte die SPD steht.

Nach diesem Teil konnte der Wahlmarathon beginnen, bei dem sich auch die Hohenlimburgerin Regina Schäfer zur Wahl stellte. Regina Schäfer kandidierte zur Wahl als Beisitzerin im Landesvorstand der AG 60plus.

Die Hohenlimburgerin wurde anschließend gewählt, womit es Regina Schäfer zum ersten Mal  gelang, sich in diesem wichtigen Gremium zu etablieren. Bevor die Konferenzteilnehmer über diverse Anträge abstimmten, wurden noch die Delegierten für den Bundesausschuss gewählt. Auch hier wurde Regina Schäfer durch die Delegierten bestätigt.

Dazu Regina Schäfer: „Ich freue mich sehr an dieser wichtigen Stelle innerhalb der SPD mitzuarbeiten und ich bin sehr gespannt auf die neuen Aufgaben. Bedanken möchte ich mich ganz besonders bei meinem Ortsverein Hohenlimburg, der mich ermutigt hat, zu kandidieren.“

Klavierfestival Ruhr im Emil Schumacher Museum

22. Juni 2019 by

Alexandra Dariescu am Montag, 24. Juni 2019 um 20.00 Uhr

Mit ihrer faszinierenden Bühnenpräsenz und ihrer außergewöhnlichen Programmgestaltung ist die aus Rumänien stammende, in Großbritannien lebende Pianistin Alexandra Dariescu in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fokus der internationalen Kritik gelangt (Foto: Marco Borggreve).

Aufsehen erregte sie im Dezember 2017 mit ihrer innovativen Live-Performance Der Nussknacker und ich für Klavier, Ballerina und digitale Animation. In dieser Saison stehen neben ihrem Debüt beim Klavier-Festival Ruhr u.a. Auftritte in Wien, Brüssel und London sowie eine Tournee nach China, Australien und in die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Programm.

„In höchstem Maße beeindruckend“ nannte das BBC Music Magazine ihr „herrlich durchdachtes Spiel“. Und dass der große Sir András Schiff die junge Rumänin als Mentor betreut, spricht ebenfalls dafür, dass dieser charismatischen Pianistin eine große Karriere bevorsteht. Bei ihrem Solo-Recital wird sie eine vielfältige musikalische Mischung präsentieren, die von Tschaikowskys Nussknacker-Suite bis zu Préludes der französischen Komponistin Lili Boulanger reicht.

Das Programm:

Claude Debussy: Estampes | L’isle joyeuse
Germaine Tailleferre: Romance | Pastorale | Impromptu | Larghetto | Valse lente
Lili Boulanger: Prélude in Des-Dur | Trois morceaux
Frédéric Chopin: Andante spianato et Grande Polonaise in Es-Dur op. 22
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a (Auswahl) (Bearbeitung von Mikhail Pletnev)

Eintritt € 45,-/€ 35,-/€ 25,-

Karten sind erhältlich beim Klavier-Festival Ruhr

Nur „ganz normale Verwaltungstätigkeit“

21. Juni 2019 by

SPD kritisiert Aktionsplan Kinderbetreuung

„Diese elf bedruckten Seiten als Aktionsplan zu verkaufen, ist gelinde gesagt schon recht dreist. Was ich gelesen habe, das sind eine reine Bestandsaufnahme und die Beschreibung einer ganz normalen Verwaltungstätigkeit. Nämlich dafür zu sorgen, dass ausreichend Kita-Plätze zur Verfügung stehen“, kritisiert Ramona Timm-Bergs, Jugendpolitische Sprecherin der SPD im Jugendhilfeausschuss, das Verwaltungspapier (siehe hier), das am kommenden Mittwoch in dem Fachausschuss beraten werden soll.

Doch bevor die Ausschussmitglieder mit dem für Hagen so wichtigen Thema, nämlich dem weiterhin großen Mangel an Betreuungsplätzen, konfrontiert werden, möchte Oberbürgermeister Erik O. Schulz einen Tag zuvor sein Papier der Presse vorstellen. „Dieses Vorgehen ist einfach unverschämt und zeugt von Hilflosigkeit. Das sind doch Nebelkerzen, die hier mal wieder die Realität verschleiern sollen“, kommentiert SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Rudel.

Seit Jahren fordere die SPD-Fraktion im Rat ein verstärktes Engagement der Verwaltung mit Blick auf die Schaffung von Kita und OGS-Plätzen ein, weil die Entwicklung abzusehen war. Aber erst jetzt, wo das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in den Brunnen gefallen ist, würden erste Konsequenzen zumindest angekündigt.

Dennoch: Ein Rückblick, versehen mit der Auflistung von bereits getätigten Anstrengungen im Kita-Bereich und die Ankündigung dreier Neubauten bis 2022 sei kein Aktionsplan sondern das Eingeständnis, eine Entwicklung schlichtweg verpennt zu haben.

Eine Umkehr der demografischen Entwicklung, so schildere die Verwaltung in ihrem „Rückblick“, habe bereits 2014 eingesetzt. 2019, also fünf Jahre später, will sich Hagens Oberbürgermeister jetzt mit einem so genannten „Aktionsplan“ brüsten, dessen Ergebnis – sollten alle aufgelisteten Maßnahmen auch wirklich ausgeführt werden –  allerdings bei genauem Hinschauen nur zur Ernüchterung führen kann.

„Die Summe der für die nächsten Jahre bereits geplanten Maßnahmen führt jedoch nicht zur Erfüllung der festgelegten Versorgungsquoten“, heißt es in der Beratungsvorlage für den Jugendhilfeausschuss. In Zahlen bedeutet das: Es fehlen weiterhin 436 Plätze für Kinder unter 3 Jahre und über 500 Plätze für Kinder über 3 Jahre.

„Aber es besteht ja Hoffnung“, kann sich Ramona Timm-Bergs eine leicht ironische Bemerkung nach  Lektüre der Verwaltungsvorlage nicht verkneifen. Denn für die „nächsten Jahre“ – um welche es sich handeln soll wird allerdings in dem „Aktions“-Papier verschwiegen – seien laut Verwaltung zwei weitere Neubauten im Stadtbezirk Mitte immerhin schon in der „Vorprüfung“.

Seenotrettung im Mittelmeer

21. Juni 2019 by

Montag, 24.06.2019 um 19:00 Uhr, Stadtteilhaus Vorhalle

Das zentrale Mittelmeer gilt als tödlichste Seeroute der Welt. Allein im letzten Jahr starben mehr als 2000 Menschen.

Eine Vertreterin der Seenotrettungsorganisation MISSION LIFELINE berichtet über das Projekt “Search and Rescue“, durch das in der Zeit von September 2017 bis Juni 2018 1019 Menschen gerettet wurden.

Seit Juni 2018 ist das Schiff LIFELINE in Malta beschlagnahmt und der Kapitän Claus-Peter Reisch wurde wegen vermeintlich falscher Schiffsregistrierung angeklagt. Seitdem hat sich die Situation für zivile Seenotrettung drastisch verschlechtert. Kapitän Reisch wurde 2018 in Österreich und 2019 in Deutschland für seinen Einsatz und den seiner Crew mit Menschenrechtspreisen ausgezeichnet.

Im Anschluss an den Vortrag und den Kurzfilm gibt es die Gelegenheit zum Gespräch.

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter 02331-1272215 oder tanja.monse@awo-ha-mk.de

Veranstaltet im Rahmen von SCHWARZWEISSBUNT- Hagener Kulturfestival, organisiert vom Kulturbüro. Informationen unter www.hagen.de/schwarzweissbunt


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