Weltklasse-Cellist kommt nach Hagen

11. Januar 2019 by

Steven Isserlis beim fünften Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters zu Gast

Für das Fünfte Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 15. Januar 2019 (20.00 Uhr, Stadthalle Hagen) kommt ein Weltklasse-Cellist nach Hagen: Steven Isserlis. Er gehört zu den Renommiertesten seines Fachs und so wurde er als einer von nur zwei noch lebenden Cellisten in die „Gramophone Hall of Fame“ aufgenommen (Foto: Kevin Davis).

Der mehrfach ausgezeichnete britische Instrumentalist ist nicht nur als Interpret weltweit begehrt, auch als Pädagoge und Buchautor ist er sehr gefragt. In seiner jüngsten Veröffentlichung hat er sich intensiv mit Robert Schumann und dessen Ratschlägen für junge Musiker befasst, die er humorvoll kommentiert neu herausgegeben hat.

Mit solch einer engen Verbindung zum Komponisten ist Isserlis der ideale Interpret von Schumanns elegischem, melodienreichen Cellokonzert a-Moll. Dieses berührende Werk stellt ganz und gar die warme, dunkle Farbe des Instruments in den Fokus.

Zu Beginn dieses von Generalmusikdirektor Joseph Trafton dirigierten und vom Theaterförderverein großzügig unterstützten Sinfoniekonzertes steht die „Egmont“-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven auf dem Programm, die der Komponist für Johann Wolfgang von Goethes gleichnamiges Trauerspiel verfasst hat.

Nach der Pause wird dann die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz präsentiert. Dieses Werk gilt als Grundstein für die Gattung der Programmmusik und spiegelt den exzentrischen Charakter des Komponisten. Berlioz vertonte hier sein eigenes Liebesleben inklusive Opiumrausch, Träumen der eigenen Hinrichtung und einem wilden Hexensabbat.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Stahl, Strom und Städtebau

11. Januar 2019 by

Hagens Industrie- und Wirtschaftsgeschichte zwischen 1901 und 1914

Ein Seminar der Volkshochschule Hagen (VHS) mit Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff über Hagens Industrie- und Wirtschaftsgeschichte zwischen 1901 und 1914 beginnt am Mittwoch, 16. Januar, von 19.30 bis 21 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38.

Eine der wichtigsten Phasen der Hagener Geschichte war die Ära zwischen 1901 (Eingemeindung von Eckesey, Eppenhausen und Delstern) und dem Ersten Weltkrieg. Die Einwohnerzahl stieg in diesen Jahren rapide von 68.000 auf fast 100.000 an – wohlgemerkt: ohne Haspe, Boele, Vorhalle, Dahl und dem Lennetal. Zahlreiche neue Siedlungen wie Drerup und Wehringhausen, Schulen und Kirchen waren vonnöten. Hinzu kam, dass mit der Elektromark ab 1906/08 ein bedeutender regionaler Stromversorger aktiv wurde.

In dieser Zeit wirkten mit dem Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus, Oberbürgermeister Willi Cuno und Stadtbaurat Ewald Figge nicht nur schillernde Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in der hiesigen Region, sondern – um nur einige wenige zu nennen – mit Theodor Springmann (Schraubenfabrik Funcke & Hueck), Friedrich Gustav Theis (Kaltwalzwerk), Carl Pouplier (Edelstahl), Emil Hoesch (Papier) oder Hugo von der Heyden (Heyda-Schulhefte) auch wagemutige Unternehmer und Firmengründer.

Allen Aspekten wird sich Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff in diesem Kurs widmen. Nähere Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1012 erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der Volkshochschule unter Telefon 02331/207-3622.

Verdi wirft Prosegur in Hagen Einsatz von Streikbrechern vor

11. Januar 2019 by

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) wirft der Sicherheitsfirma Prosegur in Vorhalle den unrechtmäßigen Einsatz von Streikbrechern vor. Der Betriebsrat des Unternehmens habe einen Anwalt eingeschaltet, um gerichtlich gegen Prosegur vorzugehen, kündigte Karsten Braun an, Gewerkschaftssekretär im Verdi-Landesbezirk: „Es besteht der Verdacht, dass Prosegur in Hagen Leiharbeiter eingesetzt hat. Sollte sich das bestätigen, werden wir Anzeige wegen Verstoßes gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz stellen.“ (…)

Quelle: wp.de

Dazu passend:

Einsatz von Leiharbeitern als Streikbrecher ist verboten

Im Streit zwischen Prosegur und Verdi um den Einsatz von Streikbrechern in Hagen erläutert Anwalt Pinkvoss, was in Arbeitskämpfen erlaubt ist.

Ralf Pinkvoss ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Mayersche und Thalia fusionieren

11. Januar 2019 by

Der Hagener Buchhandelsfilialist Thalia und die Mayersche aus Aachen schließen sich zusammen. Thalia bringt rund 300 Filialen im deutschsprachigen Raum ein, die Mayersche 55. Zusammen bilde man dann den größten „familiengeführten“ Sortimentsbuchhändler Europas, so die Partner.

Die Aachener Familie Falter verstärkt den bisherigen Thalia-Gesellschafterkreis, der aus den Clans Herder, Kreke, Busch und Göritz besteht. Die Fusionskontrollbehörden müssen dem Vertrag noch zustimmen.

Möbel-Riese XXXL stellt in Hagen Bauantrag für zwei Märkte

11. Januar 2019 by

Die XXXLutz-Unternehmensgruppe macht am Standort Hagen jetzt doch Nägel mit Köpfen: Die österreichische Einrichtungshauskette hat bei der Stadt Hagen einen Bauantrag zur Errichtung eines XXXL-Möbelhauses sowie eines Mömax-Trendmitnahmemarktes an der Haßleyer Straße eingereicht. (…)

Quelle: wp.de

Liebe, Politik, Sex und Gewalt

10. Januar 2019 by

Premiere: Die Räuber – Schauspiel von Friedrich Schiller

Als Eigenproduktion des Theaters Hagen findet am 12. Januar 2019 die Premiere des Schauspiels „Die Räuber“ von Friedrich Schiller statt (19.30 Uhr, Großes Haus).

Schillers wortgewaltiges Drama von 1781 ist am Theater Hagen in einer auf 160 Minuten Gesamtspieldauer (inklusive Pause) reduzierten Fassung zu erleben, die Schillers Sprache verpflichtet bleibt und doch jede Menge Anschlüsse an unsere aktuelle Realität bietet (Szenenfoto: Klaus Lefebvre).

So wird aus dem Prototyp des klassischen „Sturm- und Drang“-Dramas ein für uns heute spannendes Theatererlebnis, das es in sich hat: Liebe, Politik, Sex und Gewalt, die Suche nach glaubhafter Ich-Identität und wahren Gefühlen, die Frage nach dem Sinn unseres Handelns …

Dabei kommen Schillers klassische Theaterdialoge auch mit Musik zusammen und verbinden sich mit moderner Theater-Technik zu einem auch einmal die klassischen Erwartungsgrenzen überschreitenden Abend, der Unterhaltung mit Bildung und diese mit Spannung verknüpft.

Worum geht’s? Karl Moor, ein junger Mann, lebt fern der Heimat, wird zum Räuberhauptmann und verübt brutale Verbrechen gegen rechtschaffene reiche Bürger, Advokaten, Priester, schließlich ganze Städte. Mord und Totschlag, Vergewaltigung, Raub und Kinderschändung sind in Karls Bande übliche Praxis. Sein hinterhältiger Bruder Franz Moor hat derweil zu Hause den Vater betrogen und Karl enterben lassen. Nun will er noch Karls Geliebte Amalia zum Sex zwingen ….

Da kehrt Karl unerkannt und unter falschem Namen an den Ort seiner Kindheit und Jugend zurück, wo Amalia sich in ihn als Fremden noch einmal verliebt und dennoch ihrem verschollenen Karl treu bleibt, während Franz schon die Ermordung Karls in die Wege leitet. Doch jetzt überfallen die Räuber das Schloss und die finale Katastrophe ist unvermeidbar …

In der Inszenierung von Francis Hüsers, der Ausstattung von Kaspar Glarner und Bibi Abel und der Choreographie von Sara Peña sind auf der Bühne zu erleben: Robin Bohn, Yasin Boynuince, Kjell Brutscheidt, Tatiana Feldman/Kristine Larissa Funkhauser, Alessandro Grossi, Kristina Günther, Daniel K. Kurland, Klaus Lehmann, Raoul Migliosi, Harry Schäfer.

Weitere Vorstellungen: 20.1. (15.00 Uhr); 30.1. (19.30 Uhr); 9.2. (19.30 Uhr); 16.3. (19.30 Uhr); 5.4.2019 (19.30 Uhr)

Die Stunde der Kritik: Sonntag, 20.1.2019, ca. 17.45 Uhr im Anschluss an die Vorstellung – Theatercafé. – Zu Gast: Dr. Detlev Baur (Die Deutsche Bühne). Eintritt frei

Im Rahmen der Produktion „Die Räuber“ findet das Projekt „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ statt, innerhalb dessen der Theaterförderverein kostenlose Theaterbesuche für Schüler im Klassen- oder Kursverband ermöglicht (Kontakt: tillmann.schnieders@stadt-hagen.de).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Historische Halle Nöhstraße: Hagen wartet auf Förder-Antwort

10. Januar 2019 by

Es bleibt spannend rund um die alte Turnhalle Nöhstraße. Noch wartet man in Hagen auf eine Antwort des Bundesbauministeriums. (…)

Die 1928 vermutlich vom TSV Vorhalle errichtete Halle in Vollholz-Bauweise ist laut Denkmalamt bedeutend für die Geschichte der Menschen in Hagen und zeige Aspekte des Sportes nach dem Ersten Weltkrieg. Zudem werde historisch deutlich, wie die Stadt damals der Aufgabe, den Sport auch in wirtschaftlich schwachen Jahren zu unterstützen, nachgekommen sei. Und: Das Gebäude dokumentiere den Stand des Turnhallenbaus in den 20er-Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Historische Halle? Offensichtlich hat die Lokalredaktion der WPWR nach vier Jahren dazugelernt. Damals war im Einheitsblatt noch von „Ruinen, Bretterbuden und Trümmerhaufen“ die Rede, als es um die Turnhalle ging. Auch von den Argumenten des ehemaligen Stadtbaurats Johann Dieckmann („Zweifellos denkmalwürdig“) ließ man sich in der Redaktionsstube nicht beeindrucken. Noch peinlicher war der – einstimmige (!) – Beschluss der Bezirksvertretung Nord, das historische Gebäude abzureissen. Vehement vorgetragen nicht nur vom CDU-Vertreter Winfried Dorn, sondern ebenso von seinem SPD-Kollegen Peter Timm.

Anders als im Artikel dargestellt, hatte „die Stadt“ (Hagen) mit dem Bau der Turnhalle – auch nicht durch Unterstützung des Sports – nichts zu tun: Die Gemeinde Vorhalle wurde erst ein Jahr später, 1929, nach Hagen eingemeindet.

Kita-Beiträge: Jörg fordert Hagen auf, endlich einzulenken

9. Januar 2019 by

Angesichts der Entscheidung der NRW-Landesregierung, künftig auch das vorletzte Kindergartenjahr beitragsfrei zu stellen, hat der Hagener SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg gestern die Hagener Stadtspitze erneut aufgefordert, endlich von der jährlichen zweiprozentigen Gebührensteigerung Abstand zu nehmen. (…)

Quelle: wp.de

Ein Dorf aus dem Osten von Rumänien zieht es nach Hagen

9. Januar 2019 by

Rund 500 der in Hagen lebenden Roma stammen aus Brahasesti im Osten Rumäniens. Jetzt hat eine Delegation aus dem Rathaus den Ort besucht. (…)

Quelle: wp.de

Karl-Georg Krafft – Kleinigkeiten

9. Januar 2019 by

Ausstellung im Café-Restaurant Fachwerk vom 11.1. bis 5.4.2019

Vernissage am Freitag, 11.1. um 19 Uhr. Eintritt frei, Gläschen Sekt zum Empfang.

1952 in Hagen geboren, Studium an der PH Hagen mit Wahlfach Kunst, Mitglied im Hagenring – Bund  bildender Künstler (Foto: Privat). Homepage: www.k-g-krafft.de

„Philharmonic Brunch“

9. Januar 2019 by

Zu Gast: Fanny Kloevekorn, Solo-Oboistin im Philharmonischen Orchester Hagen

„Philharmonic Brunch“ – zu dieser Einführungsveranstaltung zum 5. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen laden Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski am 13.1.2019 um 11.30 Uhr ins Theatercafé (Theater Hagen) ein. Sie werden sich im Gespräch insbesondere der berühmten „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz widmen. Zudem ist die neue Solo-Oboistin Fanny Kloevekorn zu Gast, die im Rahmen dieser Veranstaltung dem Publikum vorgestellt wird (Foto: Theater).

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

HG. Butzko: „Echt jetzt“

8. Januar 2019 by

Kabarett im Theater Hagen

Die beliebte Kabarett-Reihe im Theater Hagen wird am 13. Januar 2019 (18.00 Uhr, Großes Haus) fortgesetzt mit einem Auftritt von HG. Butzko mit seinem aktuellen Programm unter dem Titel „Echt jetzt“.

Unglaublich, aber wahr, in einem sind sich Wissenschaften und Religionen einig: Der Mensch lebt nur im „Hier und Jetzt“. Und in einem sind sie sich außerdem auch noch einig: Hantiert der Mensch am Smartphone oder Tablet rum, ist er in dem Moment nicht im „Hier und Jetzt“, sondern im „Zewa“, also im „Wisch und Weg“.

Und wenn man bedenkt, wie viel Einfluss dieses digitale Paralleluniversum bereits auf unser Leben hat, und wie sehr unsere globale Infrastruktur inzwischen von Computerviren und Hackerangriffen bedroht wird, dann muss man feststellen: Die wirklich Mächtigen sitzen nicht auf den Regierungsbänken in den Parlamenten oder an der Wall-Street, die wirklich Mächtigen sitzen im Silicon Valley.

Und genau dorthin hat der mehrfach ausgezeichnete deutsche Schauspieler, Regisseur, Autor und Kabarettist HG. Butzko (Foto: Peter Knaup) diesmal seine investigativen Recherchefühler ausgestreckt, Hinter- und Abgründe beleuchtet und Erschütterndes herausgefunden. Und zwar erschütternd für das Zwerchfell, aber auch für die grauen Zellen.

Denn wie immer bietet auch „Echt jetzt“ getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Neoliberale Ideen im digitalisierten Klassenzimmer

8. Januar 2019 by

FernUni-Forscher Dr. Maik Wunder hat die Debatte um die Digitalisierung an Schulen untersucht. Er wollte wissen, was den Einsatz digitaler Bildungsmedien eigentlich legitimiert.

„Tafelbild, Karteikarten und Atlas sind out, der Schulunterricht soll sich verstärkt auf digitale Bildungsmedien stützen!“ Das ist eine weit verbreitete Meinung, wenn es um die Situation in deutschen Klassenräumen geht. Aus pädagogischer Sicht offenbart sich hierbei jedoch ein Problem: Anders als für traditionelles Unterrichtsmaterial – beispielsweise gedruckte Schulbücher – gibt es für digitale Lernmedien keine staatlichen Zulassungsverfahren.

Wer garantiert also, dass entsprechende Angebote wirklich sinnvoll sind? Wer bestimmt den Diskurs rund ums digitalisierte Klassenzimmer? Und argumentieren die Befürworterinnen und Befürworter von digitalen Lernmedien wirklich auf Grundlage objektiver pädagogischer Erkenntnisse?

Mit diesen Fragen hat sich ein Bildungsforscher an der FernUniversität in Hagen auseinandergesetzt: Dr. Maik Wunder (Foto: FernUni) ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehrgebiet Bildung und Differenz von Prof. Dr. Katharina Walgenbach. Er hat das Buch „Diskursive Praxis der Legitimierung und Delegitimierung von digitalen Bildungsmedien“ geschrieben.

Seine Arbeit kommt mithilfe der Diskurstheorie und praktischen Untersuchungen an einer Schule zu der Erkenntnis, dass forcierte Digitalisierung im Bildungsbereich zu großen Teilen auf neoliberalen Denkfiguren fußt, anstatt einer didaktischen Linie zu folgen, die Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften wirklich zuträglich ist.

„Für digitale Bildungsmedien gibt es keine staatlichen Zulassungsverfahren. Dennoch tauchen diese Medien massiv in den Schulen auf“, erklärt Maik Wunder. Ihr Einsatz werde verstärkt gefordert – nicht zuletzt vonseiten der Politik: „Ich habe mich daher gefragt, was diesen Prozess eigentlich steuert, wenn es keine staatliche Instanz tut.“ Unter dem Begriff „digitale Bildungsmedien“ versteht Wunder die ganze Bandbreite digitaler Lehr- und Lehrmittel, egal ob Hardware oder Software – also Tablets und Smartphones, aber auch spezielle Online-Plattformen oder Lern-Apps.

„Das Verblüffende ist, dass sich der pädagogische Diskurs dem neoliberalen Diskurs angeglichen hat“, benennt der Bildungsforscher einen wesentlichen Befund seiner Arbeit. „Hierbei werden Figuren des Neoliberalismus wie ‚Selbstverantwortlichkeit‘, ‚Innovation‘ oder ‚Wettbewerb‘ aufgegriffen.“

Zudem werde der Fortschritt im digitalen Bereich nahezu als eine Art alternativloses Naturgesetz stilisiert. Überspitzt formuliert herrsche das Diktum: „Digitaler Erfolg muss sein, sonst droht der evolutionäre Untergang“. Der Unterton solcher Aussagen sei ökonomischer Natur: Deutschland soll als zukunftsträchtiger Bildungsstandort im internationalen Vergleich „wettbewerbsfähig“ bleiben.

Dem unbedingten Appell zur Digitalisierung gegenüber stehen vereinzelte Stimmen, die eine „Entfremdung“ oder gar eine „Versklavung“ des Menschen durch die Technik befürchten. Auch dieser Standpunkt erscheint Wunder fragwürdig, da hier von einer zweifelhaften Trennung zwischen Natur und Kultur beziehungsweise Gesellschaft ausgegangen werde. Fest stehe jedoch, dass die intensive Nutzung digitaler Medien nicht ohne Folgen bleibe.

Bestimmte Zwangsmechanismen haben sich tatsächlich bereits in Bewusstsein und Körper der jungen Lernenden eingeschrieben, so der Bildungsforscher: „Es bedarf keiner normierenden Gewalt von Lehrkräften mehr, damit sich Schülerinnen und Schüler an Zeitstrukturen anpassen – das Gerät gibt den Rhythmus vor!“ Schon heute sei nachweisbar, dass bei häufiger Smartphone-Nutzung neuronale Veränderungen vonstattengehen: „Gehirnareale, die den Daumen steuern, sind zum Beispiel deutlich ausgeprägter.“

Doch worin besteht die Anziehungskraft digitaler Bildungsmedien für die Verantwortlichen in den Klassenzimmern? „Lehrkräfte versprechen sich von der Digitalisierung, dass sie der Beschleunigungszwänge, unter denen sie stehen, Herr werden“, erörtert Wunder. Vorteile sehen sie demnach in der Zeitersparnis: Digitale Materialen sind leichter vorzubereiten, zu reproduzieren oder zu verteilen.

„Gleichermaßen werden aber auch die Schülerinnen und Schüler in diese Logik miteingebunden“, gibt der Bildungsforscher zu Bedenken. Vordergründig erscheine die Individualisierung als didaktischer Pluspunkt; in Wahrheit jedoch, treten die überlasteten Lehrkräfte einen Teil ihrer Verantwortung an die Schülerinnen und Schüler ab. Der Stress werde somit weitergereicht, seine wahren Ursachen nicht ausgeräumt.

Trotz aller Risiken, die mit einer unreflektierten Herangehensweise verbunden sind, wirke das Thema Digitalisierung als eine Art „Gravitationsfeld“ im gesellschaftlichen Diskurs. Wunder: „An Schulen wird nicht mehr wie früher kritisiert, dass die Toiletten kaputt sind. Eher wird danach gefragt, warum es keine Tablets gibt.“

Thomas Brauers kommissarischer Verwaltungsleiter im Theater

7. Januar 2019 by

Der Nachfolger von Michael Fuchs, bisheriger Geschäftsführer des Hagener Theaters, heißt Dr. Thomas Brauers. Allerdings ist der 57-Jährige derzeit nur als kommissarischer Geschäftsführer bestimmt. (…)

Früher war Thomas Brauers im Fachbereich Soziales tätig, seit vier Jahren ist er bei der Stadtverwaltung als Bereichsleiter Konzernstrategie, Betriebswirtschaft, Statistik und Wahlen beschäftigt. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Spagat zwischen treuem und neuem Theaterpublikum in Hagen

Mahnende und optimistische Worte gab es beim Neujahrsempfang des Theaterfördervereins. Junges Publikum soll gewonnen werden. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Kulturdezernentin Margarita Kaufmann sprach u.a. eine zunehmende „Entkultivierung“ der Menschen an. Sie vergaß dabei zu erwähnen, wie gerade auch die kommunale Politik dieser Entwicklung seit Jahren Vorschub geleistet hat. Kulturamt: abgeschafft; Büchereifilialen: geschlossen oder mit „Ehrenamtlichen“ besetzt; Theateretat: gekürzt; Museen: immer wieder angeschossen. Alles nur zu verstehen vor dem Hintergrund einer desinteressierten bis offen kulturfeindlichen Haltung, die von vielen Entscheidungsträgern in Rat und Gremien teils schamlos zur Schau gestellt wird.

Hagen im Zeichen der Revolution 1918/19

6. Januar 2019 by

Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus

16.01.2019, 18:30 Uhr – 21:00 Uhr
Auditorium Emil Schumacher Museum Hagen

Hagen war im Halbjahr von November 1918 bis April 1919 einer der Brennpunkte in Westfalen beim revolutionären Übergang von der Monarchie zur Republik. Hier hatten die Unabhängigen Sozialisten (USPD) ihre westfälische Hochburg und hier bauten die Linksliberalen der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) ihren wichtigsten Stützpunkt im südlichen Westfalen aus.

Die Vertreter dieser beiden Parteien waren die prägenden kommunalpolitischen Kräfte der Übergangszeit, die weit über Hagen hinaus wirkten: Konrad Ludwig und Josef Ernst bei der USPD und Oberbürgermeister Willi Cuno und Li Fischer-Eckert bei der DDP.

Der Vortrag zeichnet die Entwicklung in Hagen von der Machtübernahme durch den Arbeiter- und Soldatenrat im November 1918 bis zu den Wahlen im Januar und März 1919 und der Besetzung der Stadt durch Freikops im April/Mai 1919 nach. Die sogenannte „Schlacht von Eilpe und Delstern“ am 10. Januar 1919 wirkte im Rückblick wie eine Ouvertüre zum Kapp-Putsch und Ruhrkampf 1920, bei dem Hagen und Umgebung wieder im Mittelpunkt standen.

Der Referent ist Historiker und war von 2004 bis 2013 Präsident des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen.

Die Vortragsreihe „Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft 1918 bis 1933“ greift im Rahmen des Bauhaus-Jahres 2019 Themen aus der Revolutionszeit und der Weimarer Republik auf. Im Vordergrund stehen politische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aspekte, die aus Sicht der aktuellen kultur-, kunst- und geschichtswissenschaftlichen Forschung beleuchtet werden.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch den Museums- und Archivverein Geschichtsfreunde Hagen e.V. und den Karl-Ernst-Osthaus-Bund e.V.

Eintritt 3 Euro (Abendkasse)

Hagen und das Bauhaus

5. Januar 2019 by

2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses statt, der bedeutenden Hochschule für Gestaltung, die 1919 in Weimar von dem Architekten Walter Gropius (1883-1969) gegründet wurde.

Unter dem Motto „Die Welt neu denken“ lädt der bundesweite Bauhaus Verbund 2019 gemeinsam mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern dazu ein, die historischen Zeugnisse des Bauhauses ebenso neu zu entdecken wie seine Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft: www.bauhaus100.de.

Die Stadt Hagen ist Partner im NRW-Bauhaus-Verbund, der unter dem Motto „Weimar im Westen. Gestaltung und Demokratie“ firmiert, den Neubeginn und die Weichenstellungen im Rheinland und in Westfalen beleuchtet und untersucht, welche Wurzeln das Bauhaus in dieser Region hat.

Nur wenige Monate vor Gründung des Bauhauses in Weimar schrieb Walter Gropius an seinen Duzfreund Karl Ernst Osthaus (1874-1921) nach Hagen: „Ich bin dabei, etwas ganz anderes ins Werk zu setzen – eine Bauhütte! Mit einigen wesensverwandten Künstlern. Ich bitte Dich, darüber Schweigen zu bewahren.“

Diese Zeilen belegen anschaulich, welche bedeutende Rolle der Hagener Museumsgründer, Mäzen und Netzwerker der Reformbewegung für Gropius in den entscheidenden Jahren zwischen 1908 und 1921 spielte, nachdem sie sich im Frühjahr 1908 kennengelernt hatten. Das betrifft die Förderung seiner künstlerischen Karriere, indem Osthaus dem jungen Architekten Kontakte und Aufträge verschaffte.

Von der engen freundschaftlichen Verbindung zeugen rund 400 Briefe und Dokumente im Karl Ernst Osthaus-Archiv Hagen. Darüber hinaus ist Osthaus für Gropius ein wichtiger Gesprächspartner und Mitstreiter in der Debatte um die Frage, in welcher Weise Kunst und Künstler in die Gesellschaft hineinwirken können und sollen.

Viele Aspekte, die das 1919 gegründete Bauhaus verfolgt, hat Osthaus mit seinen umfangreichen Initiativen in seiner westfälischen Heimatstadt Hagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgeprägt. So ist es kein Zufall, dass Osthaus sich bei Henry van de Velde dafür einsetzt, Gropius für die Fortführung der Weimarer Kunstgewerbeschule vorzuschlagen.

Daher hat Osthaus einen nicht geringen Anteil daran, dass Walter Gropius in Weimar das Bauhaus gegründet hat. Gropius selbst resümiert dies kurz vor seinem Tod in einem Brief an die damalige Direktorin des Osthaus Museums mit den Worten: „Osthaus was instrumental in supporting me …“

DOPPELWACHOLDER.DE wird auf die geplanten Hagener Veranstaltungen zum Bauhaus-Jahr zeitnah hinweisen.

Abschieben – egal mit welchen Konsequenzen

4. Januar 2019 by

AfD, CSU, FDP-Alda und Hagener UnLinke: Eine Kampffront

Wirtshausschlägereien gehören quasi zur bajuwarischen Folklore. Aber nur solange keine schwarzhaarigen Asylbewerber daran beteiligt sind. So wie im bayrischen Amberg. Da tobt sofort der rechte Mob.

Während die an jedem Wochende üblichen Krawalle von Fußballfans als gottgegeben hingenommen werden, inklusive des kostenintensiven Einsatzes von Polizeihundertschaften, wird eine Schlägerei, die es normalerweise nie in die überregionale Berichterstattung geschafft hätte, zur Gefahr für die Republik hochstilisiert.

Derweil Bundesinnenminister Seehofer im Falle der Schlägerei in Amberg von „Gewaltexzessen, die wir nicht dulden können“ spricht, redet er die gleichzeitigen Anschläge mit einem Auto auf Ausländer in Bottrop und Essen klein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt allerdings wegen Mordversuchs.

Das alles muss die Hagener UnLinke natürlich nicht jucken. Deren Vorstandsmitglied Jörg Budweg verkündete auf seinem Lieblingsmedium Fakebook: „Es kann nicht sein dass diese Leute machen was sie wollen und dann noch in Deutschland bleiben dürfen wer hier kriminell wird egal wer sollte auch sofort abgeschoben werden egal mit welchen Konsequenzen.“ (Ohne Korrekturen). Und das ausgerechnet zu einem Aufruf zu einer Anti-Rechts-Veranstaltung.

Selbst das Zentralorgan des sauerländischen Hinterlandes, die Westfalenpost, ist da schon weiter in ihrer Erkenntnis vorgedrungen:

Rechte Gewalttaten werden immer wieder als bedauerliche Einzelfälle betrachtet und entpolitisiert. Da ist eben eine Schlägerei außer Kontrolle geraten, da war Alkohol im Spiel, da hat jemand die Nerven verloren, da sind unglückliche Umstände zusammengekommen. Dann redet man wieder über islamistischen Terror und linke Ausschreitungen im Hambacher Forst oder beim G20-Gipfel in Hamburg. Und verschweigt, dass politisch motivierte Gewalt von rechts in der Bundesrepublik mehr Opfer gefordert hat als das Wirken der RAF und der IS-Jünger.

Die Hagener UnLinke bewegt sich derweil weiter im Umfeld von AfD, CSU-Seehofer und FDP-Alda. Die berüchtigte Querfront lässt grüßen.

Bautätigkeit in Hagen nimmt ab

4. Januar 2019 by

Anteil geförderter Wohnungen rückläufig

In Hagen hat die Wohnbautätigkeit abgenommen. Zwischen 2014 und 2016 wurden durchschnittlich 163 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt, in der längerfristigen Betrachtung (2011 – 2016) waren es jährlich 181 Wohnungen. Das geht aus dem 4. Regionalen Wohnungsmarktbericht der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsmarkt Ruhr hervor, der unter der Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Zusammenarbeit mit den elf kreisfreien Städten und vier Kreisen des Ruhrgebiets erstellt wurde.

Der Wohnungsmarktbericht betrachtet auch die Bauintensität. Hagen erreichte zwischen 2014 und 2016 eine Bauintensität von 0,29 fertiggestellten Wohnungen je 100 Bestandswohnungen im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser. Bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern lag die Bauintensität bei 0,13.

Der öffentlich geförderte Wohnungsbestand in Hagen ist – wie im gesamten Ruhrgebiet und in ganz NRW – rückläufig: Durch geringen Zuwachs geförderter Wohnungen und Auslauf der Bindungen sank der Bestand zwischen 2006 und 2016 um 40,1 Prozent (Ruhrgebiet: -39,2 Prozent). 2016 standen 6.346 geförderte Wohnungen in Hagen zur Verfügung. Das entsprach einem Anteil von 6,2 Prozent am Gesamtwohnungsbestand (Ruhrgebiet: 6,9 Prozent).

Der abnehmende Trend wird sich Prognosen der NRW.BANK zufolge weiter fortsetzen. Bis 2030 wird ein weiterer Rückgang bei den geförderten Wohnungen in Hagen um 51,6 Prozent erwartet. Daher hat die RVR-Verbandsversammlung zum Jahresende beschlossen, dass der Regionalverband Ruhr den Rahmen für ein regionales Wohnungsmarktkonzept erarbeitet. Ein Schwerpunkt soll auf der Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum liegen.

Streikende blockierten Geldtransport-Firma in Hagen

4. Januar 2019 by

Bei der Firma Prosegur in Vorhalle ruhte am Mittwochmorgen gezwungenermaßen die Arbeit. Streikende Mitarbeiter blockierten die Ein- und Ausfahrt des Unternehmens am Sporbecker Weg und verhinderten so, dass Geldtransporter das Gelände verlassen konnten.

Die Betriebsleitung rief daraufhin die Polizei, die zwar einen Streifenwagen schickte und zu vermitteln suchte, jedoch nicht in das Geschehen eingriff. „Bei Arbeitskämpfen sind wir gehalten, uns neutral zu verhalten“, so Polizeisprecher Siemes: „Da muss man als Polizei sehr sensibel sein.“ (…)

Quelle: wp.de

Für die Hagener Durchschnittsfamilie wird das Leben teurer

4. Januar 2019 by

Eine Modellrechnung für die Hagener Durchschnittsfamilie: Gas und Kita sind die Haupt-Kostentreiber für das Jahr 2019. (…)

Quelle: wp.de

Hengsteysee-Idee soll von Förder-Millionen profitieren

3. Januar 2019 by

Die Stadt will aus Bundes-Topf Mittel für die geplante Aufwertung des Hengsteybades abschöpfen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Noch eine Treppe ins Nichts (siehe Abb. in dem Artikel).

Kunstvoll ins neue Jahr

3. Januar 2019 by

Tag der offenen Tür im Kunst- und Atelierhaus

Auch im neuen Jahr führen die Künstler aus dem Kunst- und Atelierhaus ihre Tradition fort: Am 6. Januar präsentieren sie von 11 bis 17 Uhr ihre Kunstwerke und laden in ihren Ateliers zum Werkstattgespräch ein. Zusätzlich zu den Präsentationen in den Ateliers sind in der Galerie Werke von Gründungsmitglied Rolf Zittrich zu sehen (Foto: Veranstalter).

Die Liebe des Hagener Künstlers Rolf Zittrich zur Kunst wurde bereits vor 70 Jahren in der Schule entfacht. Seine gegenstandslose Malerei, die er selbst „abstrakta filigrana“ nennt, wie auch seine impressionistischen Arbeiten sind bis heute zeitlos. Durch Farbkraft und Konturen sprechen die Werke die Betrachter direkt an und laden zum Schauen und Fantasieren ein, nicht nur, aber gerade die Bilder, die durch große Reisen nach Asien, Afrika, Australien und in die USA und Australien beeinflusst wurden. Was Rolf Zittrich wie auf Leinwand und Papier gebracht hat, kann am 6. Januar von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, betrachtet werden.

Tag der offenen Tür an der Volkshochschule

2. Januar 2019 by

Die Volkshochschule Hagen (VHS) beginnt das neue Jahr traditionell mit einem Tag der offenen Tür unter dem Motto „(W)Intermezzo“ und lädt am Freitag, 4. Januar, ab 14 Uhr alle Interessierten in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

Die Kurse, die bis auf wenige Ausnahmen kostenfrei sind, laden die Gäste ein, verschiedene Bereiche auszuprobieren und sich mit anderen auszutauschen. So können Interessierte beispielsweise in kurzen Sprachangeboten Italienisch, Spanisch und Türkisch entdecken. Zudem wird ein englischer Konversationskurs auf leichtem Niveau angeboten. Wer sich für die Gebärdensprache interessiert, kann an einem kurzen Einführungskurs teilnehmen und die Basissprache für Gehörlose erlernen. Die Sprachangebote sind kostenlos.

Die Fotokurse „Lightpainting“ und „Fotografieren aus der Vogelperspektive der Kopter“ sind beide entgeltfrei. Der Kurs „Porträtfotografie“ ist kostenpflichtig und erfordert unter Angabe der Kursnummer 5009 eine Anmeldung, ebenso wie der Kurs zum Erstellen eines digitalen Fotobuchs unter Angabe der Kursnummer 4632.

Wer sich künstlerisch ausprobieren möchte, ist im Aquarellkurs sowie im Workshop Nähen richtig. Beide Kurse sind kostenlos.

Bewegung und Entspannung finden Interessierte beim Faszien-Yoga und bei der Meditation mit Klangschalen. Beide Kurse sind entgeltfrei. Es wird jeweils unter Angabe der Kursnummern 3460 (Faszien-Yoga) und 3459 (Klangschalen) zu einer Anmeldung angeraten.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft bereitet für den Abend ab 17 Uhr ein landestypisches Buffet zu. Interessierte können bei der Zubereitung zuschauen und sich Tipps und Tricks französischer Spezialitäten verraten lassen.

Den Abschluss des (W)Intermezzo-Tages bildet der Film „Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste“ aus dem Jahr 2015. Der Film läuft in der französischen Originalversion mit Untertiteln und dauert etwa 102 Minuten. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt kostet 6 Euro.

Informationen zum Programm des (W)Intermezzo sind beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung erhältlich.

Kita-Beiträge: Beschwerde am Bundesverwaltungsgericht

2. Januar 2019 by

Nachdem die Stadt Hagen Anfang September vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster gesiegt hatte und gleich acht Klagen gegen Elternbeitragsbescheide abgeschmettert wurden, könnte das Verfahren in eine neue Runde gehen. Denn die Rechtsanwältin von Attila Tasli, der zu den klagenden Eltern gehört, hat vor dem Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision des Verfahrens eingelegt. (…)

Quelle: wp.de

Alda dementiert Selbstmordabsicht

1. Januar 2019 by

Zurückgetretener FDP-Chef will nicht in den Tod springen

Mit dieser Headline wollen wir mal die Machart der Bild-Schlagzeilen paraphrasieren, die der jüngst zurückgetretene Hagener FDP-Vorsitzende Ulrich Alda auf seinem Twitter-Account so gerne zitiert.

In der Neujahrsnacht setzte Alda einen Tweet ab, der auf den mutmaßlichen Selbstmord seines Parteifreundes Jürgen Möllemann Bezug nahm. Um 2:03 Uhr tippte er: „Dem Vernehmen nach sollen wohl einige FDP- Leute bei mir auf so eine Möllemann – Reaktion gehofft haben. Leute , den Gefallen werde ich Euch pressehörigen nicht tun!“ So im Original ohne orthographische Korrekturen.

Der frühere FDP-Funktionär Jürgen Möllemann – er war u.a. unter Bundeskanzler Helmut Kohl Wirtschaftsminister und Vizekanzler – starb 2003 bei einem Fallschirmsprung. Es wurde Suizid-Absicht vermutet, jedoch nicht nachgewiesen.

Bei Alda würde sich sowieso, wenn überhaupt, eher ein „Jagdunfall“ anbieten. Der FDP-Mann ist stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft Hagen. Vorsitzender des Flintenvereins ist der Zahnarzt Lars Peter Hegenberg. Der läuft sich gerade für die Nachfolge Aldas als Vorsitzender des Hagener FDP-Kreisverbands warm.

Alda war 11 Jahre Vorsitzender des Kreisverbands und niemand in dem Liberalenverein will etwas von den Tiraden des Chefs mitbekommen haben. Das ist kaum nachzuvollziehen. Wer schon öffentlich seine Ergüsse zum Besten gibt, dürfte intern kaum mit seinen Positionen hinter dem Berg gehalten haben. Auch haben etliche seiner Parteifreunde Aldas Tweets mitgelesen. Und sie offenbar gutgeheißen.

 

Greatest Hits 2018

1. Januar 2019 by

Die Top 10 der beliebtesten DW-Beiträge im Jahr 2018

  1. „Die wollten uns weghaben“
    Hagener SPD-Ortsverein in der überregionalen Presse
  2. „Lediglich mal einen Entwurf gemacht“
    War Dietmar Thieser bei Entscheidungen zur Klutert-Kampfbahn befangen? Und wer profitiert am Ende davon?
  3. „Für so’n Scheiß haben wir hier keine Zeit.“
    Die Vorzimmerdame des Dezernenten
    von Christoph Rösner
  4. Millionen-Investitionen in das Marien-Hospital
    Rund um Investor Krollmann, den neuen hochgeschriebenen Star am Hagener Immobilienhimmel
  5. SPD: „Empörender Umgang“
    Ortsverein Haspe-Nord wehrt sich gegen seine vom Ortsverein Haspe-Süd betriebene Auflösung
  6. Thieser zerstört Haspe
    Baumfällung an der Voerder Straße
  7. Romberg „kleiner Fisch im Hagener Rathaus“
    Leserbrief zum Fall des CDU-Ratsherrn (schon 2017 auf Platz 1 der Top Ten)
  8. Verwaltung: „Das geht so nicht“
    „Wer regiert diese Stadt eigentlich: die Politik oder die Verwaltung?“
    Hagener Freifunker werfen OB und Verwaltung falsche Behauptungen vor – Offener Brief an den Oberbürgermeister
  9. Jürgen Pottebaum hat das Theater verlassen
  10. „Intrigen, Anbiederung und Duckmäusertum“
    Stellungnahme von Barbara Hanning zur Entscheidung des OVG zum Fraktionsausschluss und zum Zustand der grünen Fraktion

Stress für Fußgänger – Wären diese Ampeln gut für Hagen?

31. Dezember 2018 by

Der Seniorenbeirat fordert längere Grünphasen für Fußgänger. Eine Bochumer Countdown-Technik soll Sicherheit schaffen – doch die Stadt winkt ab.

Sie bleiben am Ball. Doch dass das mulmige Gefühl, das Hagens Senioren beim Überqueren viel befahrener Kreuzungen haben, technisch beseitigt wird, wird immer unwahrscheinlicher. Seit bald drei Jahren macht sich der Seniorenbeirat der Stadt dafür stark, dass die Grünphasen für Fußgänger im Stadtgebiet verlängert werden. Im Masterplan Mobilität, der die bisherige Dominanz des motorisierten Individualverkehrs aufbrechen und nachhaltigere Fortbewegungsmöglichkeiten schaffen soll, ist den Fußgängern genau eine Seite gewidmet. Dem Seniorenbeirat ist das zu wenig. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der sogenannte „Masterplan Mobilität“ ist ein reines Alibipapier und das Geld, was er gekostet hat (130.000 Euro) nicht wert.

Wie es der Zufall will, greift just an diesem Wochenende der Stadtsoziologe Richard Sennett das Thema des Seniorenbeirats in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung auf:

„Etwa all die Ampeln, die dir genau 15 Sekunden geben, um eine Straße zu überqueren. Nach diesen 15 Sekunden hatte ich gerade einmal ein Drittel der Strecke geschafft. (…) Kein wirklich alter Mensch kann eine Straße in 15 Sekunden überqueren! (…) Das Problem ist: Die Städte richten sich immer noch nicht nach dem Menschen aus, sondern nach dem Verkehr. Der große Fokus liegt darauf, die Autos in Bewegung zu halten.“

Passend dazu:

Der Mensch ist wichtiger als das Auto

Dass nun einer der mächtigsten Lobbyisten im Land, der ADAC, fordert, Parkplätze zu vergrößern, für die neueren Autos, die höher und breiter als früher sind, macht fassungslos. Straßen und Parkplätze nehmen längst riesige Flächen in Städten ein – jetzt also noch mehr davon? (…)

Wenn Privateigentum öffentlichen Raum zuparkt und verdreckt, ist das eine gesellschaftliche, ja eine Machtfrage. Die Fahrradfahrer, die Fußgänger und der öffentliche Nahverkehr müssen sich diesen Raum zurückerobern. Städte müssen sich radikal wandeln – und zwar schnell. (…)

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Und ein Gegenmodell:

So funktioniert eine Stadt ohne Autos

In der spanischen Stadt Pontevedra sind Autos weitgehend aus der Innenstadt verbannt, Fußgänger haben Vorrang.

Das Konzept funktioniert seit fast 20 Jahren. Einzelhändler profitieren davon, dass mehr Menschen vorbeikommen, Kinder wachsen mit mehr Freiheiten auf. (…)

Quelle: Süddeutsche Zeitung

TWB-Belegschaft in Hagen weiter in Ungewissheit

31. Dezember 2018 by

320 Beschäftigten von TWB Prevent in Hagen droht die Kündigung. Sie gehen mit Ungewissheit ins neue Jahr. Erst ab Januar wird verhandelt. (…)

Quelle: wp.de

Alda ante portas

30. Dezember 2018 by

Ex-FDP-Chef hat Chance auf Landtag

Wegen der Twitter-Affäre ist Hagens FDP-Chef Ulrich Alda zurückgetreten. Doch er könnte am Ende noch im NRW-Landtag landen. (…)

Derweil versichern die Hagener FDP-Spitzen, dass sie von den Twitter-Ausfällen vor den Presse-Veröffentlichungen nichts gewusst hätten. (…) Unter Aldas Followern sind eine Reihe FDP’ler, die aber versichern, die Beiträge über Monate nicht registriert zu haben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer’s glaubt wird selig.

GWG bei Mieten für Studentenwohnungen noch günstiger

30. Dezember 2018 by

Die EWG will in der Augustastraße in Hagen billiges Wohnen für Studenten etablieren. Doch Mitbewerber GWG fährt so ein Konzept schon länger. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die GWG bewirbt ihr Angebot so: „Ihr wollt endlich auf eigenen Füßen stehen und sucht eine günstige Wohnung in Hagen? Damit der Traum von der ersten eigenen Wohnung in Erfüllung geht, bietet die GWG Hagen speziell Studenten, Azubis und allen, die das freiwillige soziale Jahr leisten, ausgewählte günstige Wohnungen.“

Der GWG gehören nach eigenen Angaben 4.700 Wohnungen in Hagen. Davon bietet sie aktuell gerademal eine (!) Wohnung für 1,50 Euro pro Quadratmeter an. Die liegt in Wehringhausen, wo die GWG einen ganzen Häuserblock abreissen will.

Also nur ein Marketing-Gag.

Räumungsklage der Stadt Hagen gegen Reiterverein

30. Dezember 2018 by

Die Stadt fordert vom Reiterverein Hagen, dass er das Gelände am Höing bis 31. Dezember verlassen soll. Ein Rechtsstreit scheint unausweichlich. (…)

Quelle: wp.de

EWG will verstärkt Wohnungen in Hagen sanieren

29. Dezember 2018 by

Von der Eisenbahner-Wohnung-Genossenschaft Hagen (EWG) war lange wenig zu hören. Das will der neue Chef Michael Henseler ändern. (…)

Quelle: wp.de

Dazu siehe auch:

2 Euro Kaltmiete soll Studenten zum Wohnen nach Hagen locken

Der Abriss war eigentlich schon fest eingeplant, doch jetzt kommt die Kehrtwende: Die Eisenbahner-Wohnungsgenossenschaft Hagen (EWG) will ein Acht-Parteienhaus in der Augustastraße 42 zu einem Wohnhaus speziell für Studenten, Schüler und Kreative umbauen. Mit einem extrem niedrigen Quadratmeter-Mietpreis. Liegt er bei der EWG eigentlich bei 3,50 bis 7 Euro pro Quadratmeter, so will der neue EWG-Vorstandsvorsitzende Michael Henseler die acht rund 58 Quadratmeter großen Wohnungen in der Augustastraße für 2 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter an den Markt bringen. (…)

Dass die EWG damit ein anderes Konzept fährt als die Gemeinnützige Wohnstätten Genossenschaft (GWG), die im westlichen Wehringhausen einen ganzen Häuserblock abreißen lassen will („Block 1“), ist dem EWG-Geschäftsführer Michael Henseler bewusst. (…)

Quelle: wp.de

Werkstattgespräch zum Schauspiel „Die Räuber“

29. Dezember 2018 by

Die erste Premiere im neuen Jahr im Theater Hagen präsentiert das Schauspiel „Die Räuber“ von Friedrich Schiller (Premiere: 12.1.2019, 19.30 Uhr, Großes Haus).

Die Einführungsveranstaltung dazu unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ findet am 7. Januar 2019 im Theater Hagen statt. Diese beginnt um 18.00 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Werk und in die Neuinszenierung und einem Gespräch mit dem Produktionsteam. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Konzertbusse zum Neujahrskonzert

28. Dezember 2018 by

Auch zum Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 1. Januar 2019 (Beginn 18.00 Uhr, Stadthalle Hagen) fahren die Konzertbusse zu den gewohnten Zeiten, dem früheren Konzertbeginn gemäß zwei Stunden nach vorne hin versetzt.

Pro Fahrt ist eine Gebühr von 1,50 € zu entrichten. Die Bustickets sind an der Theaterkasse und abends vor dem Konzert sowie in der Konzertpause in der Stadthalle erhältlich.

Städtebündnis: „Wir sind noch nicht am Ziel, doch sehr ermutigt“

27. Dezember 2018 by

Ministerpräsident Laschet will kommunalen Schuldenstand nachhaltig reduzieren – sagt er

Das seit neun Jahren um die Wiederherstellung kommunaler Gestaltungsfähigkeit kämpfende parteiübergreifende Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ von 70 Städten und Gemeinden aus neun Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern, in dem auch die Stadt Hagen Mitglied ist, will in Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet einen engagierten Unterstützer gefunden haben. Die Bündnispartner hatten Laschet und seiner Kommunalministerin Ina Scharrenbach Vorschläge zur Lösung des weitgehend nicht von den Kommunen selbst verursachten Altschuldenproblems unterbreitet.

In einem Brief an die Bündnissprecher Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens, Stadtdirektor und Kämmerer Dr. Johannes Slawig (CDU) aus Wuppertal und Finanzbeigeordneten Dieter Feid (SPD) aus Ludwigshafen schreibt der Ministerpräsident: „Es gehört zu den vorrangigen Zielen der Landesregierung, die finanzielle Situation der Kommunen in den kommenden Jahren nachhaltig zu verbessern und sie spürbar zu entlasten. Dabei ist vor allem wichtig, den hohen Schuldenstand der Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu reduzieren.“

Laschets recht unverbindliches Schreiben werten die Kommunen trotzdem als ein über Nordrhein-Westfalen hinaus wirkendes politisches Signal: „Ich teile Ihre Auffassung, dass die Mitwirkung des Bundes für eine erfolgreiche Lösung der Altschuldenproblematik unerlässlich ist. Es waren nicht zuletzt die durch bundesgesetzliche Regelungen verursachten und immer weiter anwachsenden Soziallasten, die zum Anstieg der kommunalen Verschuldung beigetragen haben. Die Landesregierung begrüßt es daher sehr, dass sich der Bund mit der Einrichtung der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ inzwischen zu seiner Verantwortung bekannt hat und in einer Facharbeitsgruppe dieser Kommission Vorschläge zur Lösung des Problems der kommunalen Altschulden erarbeiten wird.“

Im Klartext dürfte das bedeuten, dass auch in dieser Legislaturperiode nichts Konkretes passieren wird.

Wie es dann weitergehen soll, stellt sich der Ministerpräsident so vor: Die Landesregierung werde abgestimmt auf die Ergebnisse der Kommission und die vom Bund vorgesehenen Maßnahmen – „eigene Maßnahmen ergreifen, mit denen die langfristige Sicherung der Zinsen von Liquiditätskrediten zu tragbaren Konditionen, die Tilgung eines größeren Teils der Verbindlichkeiten und die Vermeidung der Aufnahme neuer Schulden angestrebt werden wird.“

Wohlgemerkt: Es wird „angestrebt“. Welche „Maßnahmen“ unter dem Diktat der zukünftig auch für das Land geltenden „Schuldenbremse“ überhaupt noch möglich sein werden, lässt Laschet offen. Im Zweifelsfall dürfte der Hinweis darauf erfolgen, dass der überwiegende Teil der Probleme „durch bundesgesetzliche Regelungen“ entstanden ist, wie Laschet es in seinem Schreiben bereits klar zum Ausdruck gebracht hat.

Die Vertreter des Aktionsbündnisses strahlen trotzdem wie die Schneekönige: „Wir sind dankbar für die klaren Worte und sehr ermutigt, wenn auch noch nicht am Ziel. Besonders freut uns, dass NRW neben einem eigenen Beitrag sich für eine Mitwirkung des Bundes einsetzt. Sehr wichtig ist für uns außerdem, dass nicht nur eine Absicherung gegen steigende Zinsen, sondern vor allem eine nachhaltige Reduzierung der kommunalen Altschulden angestrebt werden. Wir setzen große Hoffnungen in den Ministerpräsidenten und seine Kommunalministerin, und wir erwarten, dass auch andere Landesregierungen sich der nordrhein-westfälischen anschließen.“

Man muss wohl kein Prophet sein, um schon heute zu prognostizieren, dass für eine Lösung der kommunalen Verschuldung noch viele Jahre ins Land gehen werden. Wenn überhaupt irgendwann eine kommt.

Bahnen und Busse zum Jahreswechsel

26. Dezember 2018 by

Zusätzliche Züge in der Silvesternacht:

RE 7: Köln – Wuppertal – Hagen – Hamm – Münster im durchgehenden Zweistundentakt zwischen Münster und Wuppertal und einzelnen Durchbindungen bis Köln.

RB 52: Dortmund – Hagen – Lüdenscheid im Zweistundentakt. In Lüdenscheid-Brügge bestehen jeweils Anschlüsse von/zur RB 25 von/nach Meinerzhagen und Gummersbach.

RB 91: Hagen – Iserlohn und Hagen – Siegen jeweils im Zweistundentakt.

Alle Züge sind mit Kundenbetreuern besetzt.

Fahrpläne (pdf)

Busverkehr:

31.12.: Die Busse fahren nach dem Samstagsfahrplan. Die NachtExpress-Abfahrt um 23:32 Uhr ab der Haltestelle „Stadtmitte“ entfällt. An Neujahr nehmen die NachtExpresse um 0:32 Uhr ihre Fahrt wieder auf. Wie in den Vorjahren werden um 2:32 Uhr und 3:32 Uhr noch zwei Extrarunden gefahren.

01.01.2019: die Busse nehmen ab ca. 10:00 Uhr ihre Fahrt nach dem Sonntagsfahrplan auf.

Fahrpläne (pdf)

Alda tritt als FDP-Chef in Hagen zurück

25. Dezember 2018 by

Mit seinen umstrittenen Äußerungen bei Twitter hatte er seine Partei gegen sich aufgebracht: Nun ist Hagens FDP-Chef Ulrich Alda zurückgetreten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Erleuchtung ereilte ihn offenbar anlässlich eines Besuchs bei Opa Aloys, der einst in Essen einen Mützenladen betrieb. Der habe seinem Enkel – so twitterte Alda am Heiligabend – „immer geraten die Finger davon zu lassen“. Gemeint war „die Politik“. Nun stieß der großväterliche Rat auf Widerhall: „Habe ihm heute am Grab Recht gegeben.“

Make the Volmestadt Great Again

24. Dezember 2018 by

Die Weihnachtsansprache des Oberbürgermeisters

Die Tätigkeiten von Politik und Verwaltung in Hagen sind eine einzige Erfolgsgeschichte. Diesen Eindruck gewinnt man jedenfalls, wenn man das Wort zur Weihnacht liest, das Oberbürgermeister Erik O. Schulz respektive seine Redenschreiber verfasst haben.

In der Reihenfolge des Erscheinens:

Luftreinhaltepläne: schon vor Jahren umfangreich auf den Weg gebracht; Busflotten: eine der saubersten in ganz Deutschland; Masterplan Mobilität: eine echte Verkehrswende.

Die Namensgebung für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) als „Hagen plant 2035“: wegweisend; Ausbau und Sanierung von Kindergärten und Schulen: ausgesprochen gut im Plan; Familien und ihre Bedürfnisse: haben wir fest im Blick.

Vermarktungsaktivitäten der HagenAgentur: natürlich schon voll im Gange. Und so weiter und so fort.

Notgedrungen bleibt dem OB nur folgendes Resümee:

Keine Frage: das jetzt auf die Zielgerade einbiegende Jahr 2018 war erneut ein gutes Jahr in unserer Stadthistorie. Und die spannenden Prognosen für das kommende Jahr lassen bereits jetzt erahnen, dass sich auch in 2019 kein Stillstand einstellen wird – im Gegenteil!

Wer den gesamten Text lesen möchte – bitte sehr:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wie es gute Tradition ist, will ich auch in diesem Jahr die Gelegenheit nutzen, verbunden mit meinen besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und den nahen Jahreswechsel noch einmal einige Ereignisse aus den letzten knapp zwölf Monate im Rahmen dieser kleinen Rückschau Revue passieren zu lassen.

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VRR: Ab Januar höhere Ticketpreise

24. Dezember 2018 by

Änderungen beim FirmenTicket und neues 4-StundenTicket

Zum 1. Januar 2019 steigen die Ticketpreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) um durchschnittlich 1,9 Prozent. Diese bereits im Sommer 2018 durch den VRR-Verwaltungsrat beschlossene Anpassung hat eine Laufzeit von zwölf Monaten. Kunden mit Bartickets aus dem Jahr 2018 werden gebeten, diese entweder bis zum 31. März 2019 abzufahren oder bis zum 31. Dezember 2021 in den KundenCentern der Verkehrsunternehmen gegen Tickets mit neuem Preisstand umzutauschen.

Ebenfalls ab 1. Januar 2019 wird es ein „4-StundenTicket“ geben, mit dem Fahrgäste Bus und Bahn vier Stunden lang beliebig oft nutzen können. Das Angebot eignet sich beispielsweise für Kundinnen und Kunden, die zum Einkaufen in die Stadt fahren oder kurze Ausflüge in die nähere Umgebung machen möchten. Das Ticket gilt in allen Gebieten der Preisstufen A1 und A2 und kostet 4,20 Euro. Es ist als Tarifpilot angelegt und somit zunächst auf einen Zeitraum von zwei Jahren befristet.

Das FirmenTicket ermöglicht Pendlern eine stressfreie und zudem sichere Fahrt zur Arbeitsstelle mit Bus und Bahn. Auch in der Freizeit ist das FirmenTicket die ideale Alternative zum Auto, denn es gilt rund um die Uhr. Bislang galt dafür eine Mindestabnahmemenge von 50 Tickets. Um insbesondere mittelständischen Unternehmen die Nutzung des Angebots zu ermöglichen, wird die Mindestabnahmemenge ab Januar 2019 von 50 auf 30 Tickets gesenkt.

Alle Informationen zu Tickets und zum VRR-Tarif 2019 unter: www.vrr.de/de/tickets/index.html

Experte sieht gute Chancen für KB Schmiedetechnik in Hagen

24. Dezember 2018 by

Nach der angemeldeten Insolvenz bei der KB Schmiedetechnik GmbH in Hagen sieht ein Sanierungsexperte gute Chancen für das Unternehmen. (…)

Quelle: wp.de


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