Zum letzten Mal: „Take a Walk on the Wild Side“

5. Februar 2020 by

V.l.n.r: Emanuele Pazienza, Vanessa Henning, Riccardo De Nigris. Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Vorstellung von „TAKE A WALK ON THE WILD SIDE“ (Undergroundparty mit Musik der 1960er, 70er und 80er Jahre) findet am 7. Februar 2020 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus) statt.

Diese außergewöhnliche und beim Publikum besonders beliebte Show ist zugleich ein musikalisches Road-Movie, ein theatralisches Rock-Konzert, eine Undergroundparty mit Musik von Lou Reed & The Velvet Underground, The Doors, David Bowie, Janis Joplin, The Rolling Stones, Patti Smith u.a.

Für eine mitreißende Unterhaltung sorgen auf der Bühne unter der musikalischen Leitung von Andres Reukauf die „Wild-Side“-Band mit Christian Kiefer (Guitar), Andres Reukauf (Keyboards), Andreas Laux (Saxophone, Percussion), Rudolf Behrend (Bass), Volker Reichling (Drums), die Front-WoMen mit Vanessa Henning (aus Hagen), Patrick Sühl und Jürgen Sarkiss, die Background-Vocals mit Galini Achille, Kathyann Martinez Gonzalez, Elizabeth Pilon, die Movers mit Tatiana Feldman, Natalie Gehrmann, Maria Michala, Riccardo De Nigris und Emanuele Pazienza.

Für die inszenatorische, choreographische und konzeptionelle Umsetzung, für die Ausstattung, Licht und Video zeichnen verantwortlich: Thilo Borowczak (Inszenierung, Konzept), Nadia Thompson (Choreographie), Uwe Mingo (Bühne), Christiane Luz (Kostüme), Hans-Joachim Köster (Licht), Volker Köster (Video), Nicole Rachut (Feuereffekte), Francis Hüsers (Konzept, Dramaturgie).

Restkarten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Filmabend zu „Viel Lärm um Nichts“

5. Februar 2020 by

Eine Literaturverfilmung zu William Shakespeares „Viel Lärm um Nichts“ zeigt die Stadtbücherei auf der Springe in ihren Räumlichkeiten zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Literatur und Kino“ im Februar in Kooperation mit dem Kino Babylon am Freitag, 7. Februar, um 19 Uhr.

In dem Film aus dem Jahr 1993 geht es um zwei Paare, die zusammengehören, aber doch Schwierigkeiten haben, zueinander zu finden. Beatrice (gespielt von Emma Thompson) und Benedikt (Kenneth Branagh) streiten nur, doch hinter all dem Spott verbirgt sich ein Gefühl, das sie sich erst einmal eingestehen müssen. Komplizierter ist es bei Hero (Kate Beckinsale) und Claudio (Robert Sean Leonard), die kurz vor ihrer Hochzeit durch die Intrige des von Grund auf bösen Don Juan (Keanu Reeves) auseinandergebracht werden.

Vor Filmbeginn gibt die Leiterin der Stadtbücherei, Andrea Steffes, eine kurze Einführung. Im Anschluss startet der 106-minütige Film. Karten sind für 5 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich. Die nächsten Vorführungen der Shakespeare-Filmreihe finden am Freitag, 14. Februar, sowie am Freitag, 21. Februar, statt.

Anhaltend niedrige Zinsen stabilisieren den Haushalt

4. Februar 2020 by

Die anhaltend niedrigen Zinsen machen es möglich: Der städtische Etat bewegt sich weiterhin auf stabilen Bahnen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: „Stabile Bahnen“ mit immer noch fast 1 Milliarde Euro größtenteils vom Bund verursachter Kassenkredite und weiter rückläufigen investiven Krediten.

Jetzt offiziell: Hagens Grüne setzen auf OB Schulz

4. Februar 2020 by

Der Rückenwind der Allianz für Erik O. Schulz steht: Am Wochenende machten auch die Grünen den OB erneut zu ihrem Kandidaten. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Jetzt lässt sich die Funke Mediengruppe von ihren Lesern schon die Wiedergabe von Pressemitteilungen bezahlen. Hier das Original, die wenigen redaktionellen Änderungen der WPWR rot und kursiv in Klammern:

Bei der offiziellen Aufstellungsversammlung zur GRÜNEN OB-Kandidatur in Hagen wurde das Votum aus dem vergangenen November klar bestätigt: Die GRÜNEN gehen (Die Partei geht) mit Erik O. Schulz ins Rennen. Dazu erklärt (erklärte) Kreisverbandssprecher Rolf Willaredt: „Wir freuen uns, dass Erik O. Schulz unsere Mitglieder eindeutig überzeugen konnte. Mit über 90% hat er ein hervorragendes Wahlergebnis erzielt. Wir haben (Die Partei hatte) in den vergangenen Wochen unsere (ihre) Ziele zu Verkehrs- und Klimawende, zu Bildung und Schulentwicklung, aber auch zu Partizipation und Bürgerinnen-Nähe mit (Erik O.) Schulz diskutiert und sind (war) zu großen Übereinstimmungen (mit dem Oberbürgermeister) gekommen. Dabei ist uns wichtig, dass alle Entwicklungen sozial gerecht gestaltet werden. An Klimaschutz, an der Mobilitätswende und an einer guten Bildung müssen alle Menschen teilhaben können (betonte Willaredt). Wir setzen darauf, dass wir unsere ökologischen Zielsetzungen für Hagen mit Erik O. Schulz bis September und ab September 2020 umsetzen können. Dafür gibt es bereits bekannte Konzepte und Pläne aus den vergangenen Jahren mit der politischen Allianz. Wir werden allerdings dafür eintreten, dass Bürgerinnen vor allen politischen Entscheidungen mehr informiert und beteiligt werden.“

Feuerwehr Hagen könnte ins Haus Busch ziehen

4. Februar 2020 by

Wird die Sanitätsschule der Feuerwehr künftig unter dem Dach von Haus Busch agieren? Ein entsprechendes Konzept soll erarbeitet werden. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Kinotipp: Der marktgerechte Mensch

4. Februar 2020 by

Sa 08.02.2020, 18:00 Uhr, Kino Babylon

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist unser Arbeitsmarkt im Umbruch. Die soziale Marktwirtschaft und die über Jahrzehnte erstrittenen Solidarsystemen werden mehr und mehr ausgehebelt. Der sich immer weiter beschleunigende Wettbewerb bringt das gesamte gesellschaftliche Gefüge in Gefahr. Unser soziales Bindegewebe droht durch Verarmung, Vereinzelung und Entsolidarisierung zu zerbrechen.

Nachdem Leslie Franke und Herdolor Lorenz sich in „Der marktgerechte Patient“ (2018) kritisch mit dem akuten Zustand unseres Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben, erzählt DER MARKTGERECHTE MENSCH anhand einer repräsentativen Auswahl von Fallbeispielen nun von den verheerenden Veränderungen unseres Arbeitsmarkts.

Unsichere und prekäre Beschäftigungs-verhältnisse, Algorithmus-gesteuerte Arbeitsprozessen und Crowdworking haben unser Leben in den letzten Jahren rasant verändert – und nicht selten zu zerstörten Lebensläufen und psychischen Erkrankungen geführt.

Der Film zeigt aber auch Solidarität zwischen jungen Menschen, die für einen Systemwandel eintreten, und stellt Betriebe vor, die nach dem Prinzip des Gemeinwohls wirtschaften. DER MARKTGERECHTE MENSCH will Mut machen und dazu motivieren, sich zusammenzuschließen und einzumischen. Denn ein anderes, gerechteres Leben ist möglich!

DE 2020, Regie: Leslie Franke, 99 min., Dokumentarfilm
Eintritt: 6,50€ / 5,00€

Weitere Vorstellungen: So 09.02.2020, 18:00 Uhr, Di 11.02.2020, 18:00 Uhr

Uni50plus: Das Ende der Illusionen

4. Februar 2020 by

Diskussionsabend über Andreas Reckwitz, Autor des Buchs „Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“ (Suhrkamp, Berlin 2019)

Donnerstag, 06.02.2020 von 18:00 – 20:00 Uhr, Kulturhof Emst

Kann ein Buch, das „das Ende der Illusionen“ im Titel trägt, einen hoffnungsvollen Blick auf die kommende Entwicklung unserer Gesellschaft ermöglichen? Genau das würde Uni50plus-Literatur mit der ersten Veranstaltung im neuen Jahr gern versuchen.

Allerdings argumentiert der Autor Andreas Reckwitz zunächst desillusionierend, indem er konstatiert, dass die bekannten krisenhaften Veränderungen der letzten Jahre (Trump-Wahl, Brexit, Erstarken rechtspopulistischer Parteien, Terroranschläge des IS, globale Finanzkrise) nicht mehr als Einzelfälle wahrgenommen werden, sondern sich zu einer Gesamtsicht verdichten: Der Glaube an eine dauerhafte Fortschrittsentwicklung, der jahrzehntelang die Entwicklung der westlichen Gesellschaften in allen Bereichen begleitet hat, ist ins Wanken geraten; das damit korrespondierende „neoliberale Paradigma“ wird gegenwärtig selbst von Zeitschriften wie der „Financial Times“ einem überkommenen „Zeitgeist“ zugeordnet.

Doch der Autor argumentiert differenzierter: Mit Blick auf die komplexen gesamtgesellschaftlichen Strukturen der Gegenwartsgesellschaft wendet er sich sowohl gegen „allzu schlichte Fortschrittsnarrative als auch gegen alarmistische Verfallsdiagnosen“ – und eröffnet so doch noch ein relativ nüchtern-optimistisches Zukunftsszenario.

Andreas Reckwitz ist 1970 in Witten geboren. Er lehrt als Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt/ Oder. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne“ (2017).

Als Bettvorleger gelandet

3. Februar 2020 by

GWG scheitert mit Einschüchterungsversuch gegen DOPPELWACHOLDER.DE

Die „Gemeinnützige Wohnstätten-Genossenschaft Hagen e.G.“ erstattete am 5. Sep. 2019 Strafanzeige gegen den Verfasser des DW-Artikels/der Anmerkung „Hagen: Abrissbagger schafft am Block-1-Areal Fakten“. Es handele sich ihrer Ansicht nach um Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung.

Die Hagener Staatsanwaltschaft, an die die GWG ihre Anzeige geschickt hatte, stellte im Dezember 2019 das Verfahren ein. Jetzt liegt DW auch die Begründung vor: Es bestehe kein „hinreichender Tatverdacht“, wie es im Juristendeutsch genannt wird, und die „fragliche Handlung“, also die von der GWG angegriffene Berichterstattung bzw. Kommentierung sei sogar „als gerechtfertigt anzusehen“.

Größer kann die Niederlage der GWG bei ihrem Amoklauf eigentlich nicht ausfallen: Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet.

Wahlweise von „Beleidigung“, „Verleumdung“ oder „übler Nachrede“ überzogen fühlten sich nicht nur die GWG als Unternehmen, sondern auch deren Geschäftsführer Christoph Rehrmann und Harald Szczygiol. Letzterer ist nicht nur Vorstandsmitglied der GWG, die immer noch (merkmürdigerweise legal) den Begriff „gemeinnützig“ in ihrer Firmierung benutzen darf, obwohl die Gemeinnützigkeit für Wohnungsunternehmen seit mehr als 30 Jahren abgeschafft ist.

Neben seinem Vorstandsjob ist Szcsygiol laut Homepage der GWG bei dem Immobilienunternehmen auch als „Resortleiter Service“ beschäftigt. Damit nicht genug. Bei der Rechtsanwaltskammer wird Szczygiol auch als Advokat geführt mit Geschäftsräumen in der Hagener Bahnhofstraße. Dreifach gemoppelt – Vorstand, Resortleiter und Anwalt – hält nun mal besser. Der Lebensunterhalt will halt abgesichert sein.

Dem Juristen Szczygiol, der die Strafanzeige der GWG formuliert haben dürfte – jedenfalls ist er neben Rehrmann der zweite Unterzeichner -, wird wohl von Anfang an klar gewesen sein, dass es sich bei seinem siebenseitigen Schriftsatz um heiße Luft handelt.

DOPPELWACHOLDER.DE hatte denn auch gegenüber der Staatsanwaltschaft die Anschuldigungen der GWG als Einschüchterungsversuch gewertet mit dem Ziel, in Zukunft missliebige Berichterstattung und Kommentierung zu verhindern.

DW hatte im Zusammenhang mit dem Block-1-Skandal in Wehringhausen die Frage aufgeworfen, ob neben der Unterstützung des Oberbürgermeisters für den Abriss eines ganzen Gründerzeit-Wohnblocks durch die GWG „auch noch Schmiergelder oder in Aussicht gestellte Vergünstigungen oder Vorteile eine Rolle gespielt haben könnten“.

Ob überhaupt und, wenn ja, wer da wem Vorteile verschafft haben könnte, war also völlig offen. Gleichwohl bezogen es die GWG-Vertreter interessanterweise direkt auf sich selbst. Sie behaupteten, DW hätte ihnen „unterstellt, Schmiergelder an den Oberbürgermeister sowie an Politiker für die Abrissgenehmigung des Block 1 gezahlt oder ihnen Vergünstigungen oder Vorteile gewährt zu haben“.

„Der Blogger“ habe damit dem „unbefangenen Leser“ suggeriert, so die GWGler, dass sie „die Straftatbestände der Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsnahme und Vorteilsgewährung begangen hätten“. Dies seien alles Straftatbestände, die in eine rhetorische Frage gekleidet seien. Nur – einen Fragesatz gab es in dem inkriminierten Text überhaupt nicht.

Das hinderte die GWG nicht daran, zur Unterfütterung ihrer Thesen in breit angelegten philologischen resp. sprachwissenschaftlichen Exkursen zu erörtern, ob es sich um eine wirkliche oder lediglich rhetorische Frage handelt. Hintergrund (und Ursprung) dieses Argumentationsstrangs ist ein BGH-Beschluss von 2003 (Az.: VI ZR 38/03), der eine Bildzeitungs-Schlagzeile zum Inhalt hatte: „Udo Jürgens – Im Bett mit Caroline?“. Dabei ging es letztlich um das Fragezeichen, das, hätte man es weggelassen, aus einer Frage eine Behauptung gemacht hätte.

Dieses und ähnliche höchstrichterliche Urteile, die von den Antragstellern hinzugezogen werden, weisen eine Gemeinsamkeit auf: Stets handelt es sich um namentlich genannte Personen, über die etwas behauptet wurde – und sei es in Frageform. Das ist im vorliegenden Fall gerade nicht zutreffend, auch wenn die Antragsteller diesen Eindruck zu erwecken versuchen, indem sie mittels Debatten über „echte“ und „rhetorische“ Fragen vom Kern der Sache ablenken wollen: Dass es nämlich um sie als Personen oder ihr Unternehmen konkret nicht geht.

Der Hinweis auf die Möglichkeit eines illegitimen oder sogar illegalen Handelns ist dagegen nicht nur gerechtfertigt, sondern im Sinne einer aufgeklärten und kritischen Öffentlichkeit geradezu notwendig. Vor allem vor dem Hintergrund, dass auf kommunaler Ebene die Gemengelage aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft seit eh und je als Einfallstor für anrüchige bis hin zu kriminellen Machenschaften gilt.

Die Anzeigeerstatter räumten allerdings selbst – vermutlich unfreiwillig – ein, dass der Sinn des von ihnen beanstandenten Textes „nicht abschließend“ festgelegt werden kann. Sie räumten weiter ein, dass der allgemeine Sprachgebrauch und „bei der Deutung der Kontext, in dem die umstrittene Äußerung steht, und die Begleitumstände, unter denen sie fällt, zu berücksichtigen“ sei.

Weiter führen die GWGler aus: „Zur Erfassung des vollständigen Aussagegehalts muss die beanstandete Äußerung stets in dem Gesamtzusammenhang beurteilt werden, in dem sie gefallen ist. Sie darf nicht aus dem sie betreffenden Kontext herausgelöst einer rein isolierten Betrachtung zugeführt werden.“ Auch diese Feststellung ist richtig – und führt ihre eigenen Behauptungen gegenüber DW ad absurdum.

Kein Wunder, dass die Hagener Staatsanwaltschaft (die bestimmt Besseres zu tun hat) das GWG-Pamphlet gegen DOPPELWACHOLDER.DE von der Platte geputzt hat.

Flussmündung wird zu einer attraktiven Grünfläche

3. Februar 2020 by

Noch ist die Stadt nicht im Besitz des Grundstücks am Zusammenfluss von Volme und Ennepe, aber sie kümmert sich dennoch um die Renaturierung. (…)

Die attraktive Dreiecksfläche an der innerstädtischen Flussmündung soll zu einem Grün- und Freiraum entwickelt werden, der die Flussläufe wieder erlebbar macht und eine hohe Aufenthalts- und Erholungsqualität besitzt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Die „attraktive Dreiecksfläche“ liegt leider an der Peripherie und ist von einer Bebauung, deren Bewohner das Areal nutzen könnten, völlig abgeschnitten. Überhaupt scheint sich die gesamte „Westside-Story“, also die Entwicklung des (schmalen) Geländestreifens zwischen dem Hauptbahnhof und der Bahnhofshinterfahrung langsam aber sicher in Luft aufzulösen.

In einem Papier für den Stadtentwicklungsausschuss, der am morgigen Dienstag tagen soll, hält die Verwaltung fest, dass „Ende September 2019 nach einem von der HAGENagentur durchgeführten informellen Interessenbekundungsverfahren mit 3 Projektentwicklern Werkstattgespräche geführt“ wurden. Ergebnisse konnten aber „nicht im gewünschten Umfang erzielt werden“.

Offenbar waren keine Entwickler für weitere „Premium-Wanderwege“ bei den „Werkstadtgesprächen“ zugegen.

Polizei Hagen zeichnet entspanntes Bild der Silvesternacht

3. Februar 2020 by

Offenbar verlief der Jahreswechsel 2019/20 in Hagen, so die Polizei, weitaus undramatischer als es die Berichte der Feuerwehr vermuten ließen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Unser Heimatblättchen war offenbar wieder einmal „besser“ informiert und heizte kräftig an, so in einem Beitrag am 1. Januar: „Auch die Polizei geriet in Altenhagen in Schwierigkeiten. Streitigkeiten waren dort kurz nach Mitternacht der Auslöser für einen Großeinsatz in der Alleestraße. Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei vor und verschaffte sich einen Überblick. An der Kreuzung Alleestraße/Friedensstraße hatten sich über 100 Personen, größtenteils Jugendliche, auf der Straße versammelt – die Stimmung war aggressiv. Immer wieder wurden die Polizeibeamten aus größeren Gruppen heraus angepöbelt und durch herausforderndes Herantreten provoziert.“

Selbst „Ordnungsdezernent Thomas Huyeng sprach von einer deutlichen Differenz zwischen der erfolgten Berichterstattung und der nachträglichen Wahrnehmung“, wie die WPWR jetzt einräumen musste.

Zahl der Arbeitslosen in Hagen auf 10.971 angestiegen

3. Februar 2020 by

Der Januar zeigte in Hagen die erwartete saisonale Verschlechterung der Arbeitsmarktlage. Die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt stieg nach Angaben des Arbeitsamtes um 579 auf 10.971. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich damit um 0,5 Punkte auf jetzt 10,9 Prozent.

Vor zwölf Monaten lag sie noch bei 9,5 Prozent. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die „Saison“ wird praktisch jeden Monat zur Begründung herangezogen. Innerhalb eines Jahres hat sich die Arbeitslosenquote um 1,4 Prozentpunkte erhöht. Die viel entscheidendere Erwerbslosenquote, die nicht statistisch frisiert ist, wird nicht genannt.

Hagen investiert in die kommunale E-Mobil-Flotte

3. Februar 2020 by

Die städtische Fahrzeugflotte wird um zehn Elektromobile erweitert. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss mit einer Gegenstimme aus dem AfD-Lager entschieden. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

„Hagen wörtlich“: Elektromobilität in Deutschland

3. Februar 2020 by

Adolf Müller, Direktor der Accumulatorenfabrik AG, in seinem Studebaker Runabout. Foto: Sammlung Hartwig Willmes.

Elektromobilität in Deutschland von circa 1888 bis etwa 1990 ist das Thema eines Bildervortrags des Diplom-Ingenieurs Hartwig Willmes am Donnerstag, 6. Februar, um 18 Uhr im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe „Hagen <w>örtlich“ der Volkshochschule Hagen (VHS) und der Stadtbücherei auf der Springe in den Räumlichkeiten der Stadtbücherei.

Elektroautos scheinen die Zukunft der Mobilität zu sein, aber die Elektromobile haben in Deutschland schon eine lange Tradition. Bereits der erste Direktor der Accumulatorenfabrik AG (AFA), Adolf Müller, kaufte 1893 in Amerika ein Elektromobil der Marke Studebaker Runabout. Dieses war das erste fahrtüchtige Elektrofahrzeug in Deutschland. Adolf Müller dachte an seinen Batterie-Umsatz und stellte das Fahrzeug der deutschen Industrie vor, die aber nicht interessiert war.

So gibt es viele Parallelen aus der Vergangenheit im Vergleich zur heutigen Einführung von Elektrostraßenfahrzeugen. Allerdings haben sich einige Pro- und Kontra-Argumente zur Elektromobilität verändert und andere sind bis heute gültig. Im Laufe der Geschichte zeigen sich etliche bekannte Automobilfirmen wie zum Beispiel Porsche, Opel oder Volkswagen, die in den vergangenen 100 bis 125 Jahren mit Elektromobilen experimentiert haben.

Im Vortrag stellt Hartwig Willmes verschiedene historische E-Automobile und deren Hersteller vor. Den Abschluss bildet eine Übersicht über die Bemühungen, den öffentlichen Nahverkehr in einigen Stadtzentren auf elektrische Omnibusse umzustellen und zu erproben.

Der Eintritt zum Bildervortrag beträgt 5 Euro. Die VHS bittet um Anmeldung unter der Veranstaltungsnummer 1002 auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

„KunstTour“ zur Rembrandt-Ausstellung

3. Februar 2020 by

Zur ersten „KunstTour“ des Jahres lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Samstag, 8. Februar, von 12 bis 19 Uhr in das Wallraf-Richartz-Museum Köln zu den Werken des niederländischen Künstlers Rembrandt ein. Treffpunkt ist um 12 Uhr im Hagener Hauptbahnhof.

Meister, Virtuose, Genie oder Star – die Synonyme für Rembrandt sind so vielfältig wie seine Kunst, welche die Menschen weltweit begeistert. Doch warum ist das so? Dieser Frage geht das Wallraf-Richartz-Museum mit einer großen Sonderausstellung nach.

„Inside Rembrandt – 1606-1669“ ist eine Hommage an den Maler zu seinem 350. Todestag. Sie taucht ein in die Welt des Niederländers und erzählt von einem dramatischen Künstlerleben zwischen Tragödie und Komödie. Dazu zeigt das Museum neben eigenen Rembrandt-Werken auch Leihgaben aus zahlreichen internationalen Häusern. So schickt die traditionsreiche Prager Nationalgalerie ihr Gemälde „Der Gelehrte im Studienzimmer“ erst zum zweiten Mal auf eine Reise ins Ausland.

Die Ausstellung präsentiert zudem ausgesuchte Arbeiten von Rembrandts Zeitgenossen und Schülern wie Jan Lievens, Govert Flinck und Ferdinand Bol.

Die Exkursion endet gegen 19 Uhr am Hauptbahnhof Hagen. Die VHS bittet um Anmeldung unter Angabe der Veranstaltungsnummer 2015 auf der Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

„Ich weiß nicht, was rechts sein soll“

2. Februar 2020 by

Hagens AfD gibt sich immer ganz bieder – Antifaschisten haben einen Blick hinter die Fassade geworfen

Der Hagener Ableger der angeblichen „Alternative“ für Deutschland (AfD) fühlt sich permanent gefährdet. Kündigen Wirte dem rechten Verein das Hinterzimmer, nachdem sie spitz bekommen haben, wer da bei ihnen tagen will, behauptet die AfD – ohne Belege zu liefern (!) – die Gastgeber seien von irgendwelchen Dritten „bedroht“ worden.

AfD-Chef Michael Eiche spielt dazu den ahnungslosen Biedermann. In einem Interview mit der WPWR antwortete er auf die Frage „Wie rechts ist denn die AfD in Hagen?“ schlicht und ergreifend: „Ich weiß nicht, was rechts sein soll.“

Der Hagener Arbeitskreis Antifa hat sich die vermeintlichen Biedermänner einmal näher angeschaut und siehe da: Dort sitzen die Brandstifter, die drohen. Zum Vorschein kommen: Das Hagener Stadtwappen vor demokratiefeindlichen schwarz-weiss-roten Fahnen, Hasskommentare im Internet und Beziehungen zu anderen rechtsextremen Gruppierungen wie der NPD und den „Identitären“.

Das Dossier des AK Antifa Hagen

24 Stunden Politische Psychologie

2. Februar 2020 by

Eine Tagung in Hagen brachte über 100 Fachleute aus ganz Deutschland an der FernUniversität zusammen

Was macht politische Diskriminierung mit Menschen? Wie lassen sich Nationalstolz und Populismus erklären? Welche Rolle spielen Soziale Medien hierbei? Das sind einige der Fragen, denen die Politische Psychologie auf den Grund geht. Das Forschungsfeld wächst stetig, auch in Deutschland. Dabei bekommt es aus vielen verschiedenen Fachrichtungen Aufmerksamkeit – etwa aus der Soziologie, Psychologie, Kommunikationswissenschaft oder der Politikwissenschaft.

Doch obwohl sich viele Forschende für das Thema interessieren, tauschten sie sich bislang kaum aus. Gelegenheit dazu gab jetzt eine Fachtagung zur Politischen Psychologie an der FernUniversität in Hagen: „24-hours of Political Psychology“. (…)

Quelle: FernUni

Stars von morgen

2. Februar 2020 by

Junge Dirigenten in der Johanniskirche Hagen

V.l.n.r: Taepyeong Kwak, Changmin Park, Jan Aurel Dawidiuk, Philipp Solle. Foto: Florian Ludwig

Auch in dieser Spielzeit wird wieder jungen, am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehenden Künstlern die Gelegenheit geboten, ihr Können gemeinsam mit einem Profi-Orchester dem Publikum zu präsentieren.

Unter dem Titel „Junge Dirigenten“ findet am 4. Februar 2020 um 19.30 Uhr in der Johanniskirche Hagen dieses Sonderkonzert, gespielt vom Philharmonischen Orchester Hagen, in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold, statt.

Vier Studenten aus der Dirigierklasse von Prof. Florian Ludwig dirigieren und moderieren das Konzert, innerhalb dessen Taepyeong Kwak, Solorepetitor am Theater Hagen, seine Masterprüfung ablegt. Die Besucher erhalten also die Chance, bei einem ganz entscheidenden Karriereschritt der Stars von morgen dabei zu sein. Aufgeführt werden Werke von Charles Gounod (Introduktion zur Oper „Faust“), Claude Debussy („Première Rhapsodie“ für Klarinette und Orchester), Frank Martin („Jedermann“-Monologe) und Camille Saint-Saëns (Sinfonie Nr. 3 – Orgelsinfonie).

Es dirigieren: Jan Aurel Dawidiuk, Taepyeong Kwak, Changmin Park und Philipp Solle. Einer der Dirigenten wirkt zudem auch als Instrumentalsolist: Jan Aurel Dawidiuk (Orgel), zu dem sich Stefan Anđelković (Bariton) und Hatsumi Okochi (Klarinette) gesellen. Gesamtleitung: Prof. Florian Ludwig

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Hagen Aktiv fordert Durchfahrtsverbot für LKWs

1. Februar 2020 by

Während CDU und FDP weiterhin herumlavieren und Falschmeldungen verbreiten, fordert die Fraktion Hagen Aktiv ein Durchfahrtsverbot für LKWs – für die gesamte Stadt.

Für den Fraktionsvorsitzende von Hagen Aktiv, Dr. Josef Bücker, ist klar: „Wir brauchen ein generelles Durchfahrtsverbot für Lkw in ganz Hagen, sofern es sich nicht um Lieferverkehre handelt. In vielen Städten in NRW ist so ein Durchfahrtsverbot schon eingerichtet, beispielsweise in Köln und Bochum-Riemke. Das sollten wir uns anschauen und auf Hagen übertragen!“

Der CDU-Umweltsprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper ruft in Erinnerung: „Auf Initiative unseres Ratsmitglieds Martin Erlmann haben wir eine stadtweite Verkehrszählung durchgeführt und belegt, dass die damaligen Zahlen zum LKW-Verkehr völlig unzureichend waren.“

„Stadtweit“ ist maßlos übertrieben, die CDU hat nur die LKWs in Stadtteilen im Hagener Norden gezählt, in denen ihre Wählerklientel beheimatet ist. In den belasteten Tallagen hat sie gar nichts gezählt.

Den Vogel schießt mal wieder der FDP-Fraktionsvorsitzende Claus Thielmann ab. Der gibt sich über eine SPD-Stellungnahme verwundert, da das Protokoll des Umweltausschusses vom September 2016 dokumentiere, was Werner König seinerzeit forderte: Die Sperrung der Finanzamtsschlucht müsse konkret durchgesetzt werden, eine zusätzliche Blitzanlage auf der Gegenfahrbahn sei notwendig. Herr König richtet den dringenden Appell an Herrn Huyeng, die Sperrung durchzusetzen. „Jedem Ratsmitglied war klar“, so Thielmann, „was das für die Remberg-Anwohner bedeutete.“

Jedem Ratsmitglied, also auch dem scheinheiligen Thielmann. Denn die Sperrung wurde nicht im Umweltausschuss beschlossen, sondern bereits im Mai 2016 vom Rat. Einstimmig – also mit den Stimmen von Thielmann und seiner FDP.

Hohn und Spott schweben über Emst

1. Februar 2020 by

Flugblätter rieseln aufs Felsental

Bislang unbekannte Kritiker haben sich auf ironische Art und Weise mit dem Schreiben Melanie Müller-Wiehls an den Oberbürgermeister (siehe: „Lieber Erik“) und der dahinterstehenden geistigen Haltung beschäftigt und nach DW-Informationen eine Flugschrift (Abb.) unters Emster Volk gebracht.

Damit möchten sie „zeitnah über die geplante Vermögenstransferierung zum Wohl der Allgemeinheit informieren“. Der Müller-Wiehl-Brief „über die soziale Schieflage in der Straße Felsental“ habe ihnen allen „die Tränen ins Gesicht getrieben“.

Weiter schreiben die Verfasser: „Die pure Verzweifelung der Dame, dass jetzt Busse für die weniger Privilegierten, die unter anderem in den Slums „Am Waldesrand“ beheimatet sind, durch ihre Straße fahren und die vielen Pkws nun kaum noch Platz zum draußen schlafen haben, ließ uns über das Thema der sozialen Gerechtigkeit intensiv beraten.“

Die Autoren des Flugblatts fordern die Anwohner der Straße auf, „ihre überflüssigen Vermögenswerte“ bei einer neuen „Kommunalen Gesellschaft für Umfairteilung und groben Unfug“ abzuliefern. „Ferner freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie sich bei der kommunalen Wohnungsvergabestelle zur Wohnungsbesichtigung für die Wehringhauser Straße melden können.“

Zwar werde auch dort ein Bus an der zukünftigen Wohnung vorbeifahren, „jedoch müssen Sie sich um einen Stellplatz für Ihr Auto keine Sorgen machen. Sie haben ja keins mehr.“

Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen

1. Februar 2020 by

Vortrag und Diskussion mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz

Di 04.02.2020, 19:00 – 21:15 Uhr, Kulturzentrum Pelmke
Eintritt: frei

Deutschland ist reich, aber die gängigen Erklärungen sind falsch. So soll Ludwig Erhard der „Vater“ des Wirtschaftswunders gewesen sein – in Wahrheit war er ein unfähiger Ökonom. Die Bundesbank war angeblich die „Hüterin der D-Mark“ – tatsächlich hat sie Millionen in die Arbeitslosigkeit geschickt.

Auch die permanenten Exportüberschüsse haben Deutschland nicht voran gebracht, sondern geschadet. Eigentlich müsste man sagen, was wir haben, sind gar keine Exportüberschüsse sondern ein Importdefizit. Wenn man sich nämlich anguckt, warum es diese Überschüsse gibt, dann sieht man, dass es vor allen Dingen daran liegt, dass die Löhne in Deutschland so niedrig sind. Dass wir zu wenig von unseren Nachbarn kaufen.

„Soziale Marktwirtschaft“ klingt nach sozialem Ausgleich, doch begünstigt werden die Reichen.

Mit unseren niedrigen Löhnen und günstigen Waren setzen wir die anderen Europäer unter Druck. Gleichzeitig importieren wir kaum Produkte. Im Gegenteil: wir leihen ihnen Geld, um unsere Waren zu kaufen – wodurch die nicht zurückzahlbaren Schuldenberge immer höher werden.

Dies ist ökonomischer Wahnsinn und eine Gefahr für die Demokratie. Denn die verspricht uns immer noch die Gleichheit aller Menschen. Aber die Wirtschaft funktioniert im Augenblick so, dass es extrem ungleich ist und nur die obersten zehn Prozent überhaupt profitieren.

Man kann aber nicht politische Gleichheit versprechen und dann eine wachsende ökonomische Ungleichheit zulassen. Weil dann immer mehr Leute das Gefühl haben, dass sie abgehängt sind. Und dann setzt eben diese Politikverdrossenheit und Staatsverachtung ein. Und das kann man dann durch extreme Parteien politisch ausnutzen.

Ein unterhaltsames Verwechslungsstück

1. Februar 2020 by

„Zar und Zimmermann“ – Komische Oper von Albert Lortzing als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart gebracht

Markus Jaursch (Bürgermeister van Bett), Chor und Extrachor des Theaters Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Theater Hagen findet am 1. Februar 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Aufgeführt wird die Neuinszenierung der Komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lotzing mit einer neuen Dialogfassung von Holger Potocki (in deutscher Sprache mit Übertexten).

Dem Bürgermeister der holländischen Stadt Saardam namens van Bett ist es gelungen, aus der ruinösen Schiffswerft ein boomendes Startup-Unternehmen für Militärschiffe und Kriegs-U-Boote zu machen. Von diesem Erfolg beflügelt, will er niederländischer Ministerpräsident werden. Doch van Betts Wahlkampfmaschine stottert: Sein Referent schickt ihn in die falschen Städte, eine kreativ-anarchische Widerstandsgruppe lässt ihm keine Ruhe, in der von ihm selbst entworfenen Firmenzentrale breiten sich liberale Tendenzen aus und auch die Umfrageergebnisse sind mau …

Als jedoch ein Gesandter der britischen Nach-Brexit-Regierung seine Kooperation anbietet, ergeben sich ganz neue Optionen: Die Hinweise verdichten sich, dass ein unehelicher Sohn des russischen Präsidenten inkognito auf der Werft arbeitet, um seine Bildung als möglicher Nachfolger des Vaters zu vervollkommnen. Allerdings ist es mit van Betts Scharfsinn nicht so weit her – er identifiziert mit Peter Iwanow den falschen Russen, und allmählich entgleitet ihm alles …

Albert Lortzing schuf mit seiner 1837 in Leipzig uraufgeführten Spieloper ein unterhaltsames Verwechslungsstück, das durch musikalischen Witz und liebevolle Karikaturen besticht. Mit neu geschriebenen Dialogen bringt das Regie-Team dieses Werk als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart.

Nachdem sie zuletzt die Operetten „Frau Luna“ und „Pariser Leben“ für das Theater Hagen auf die Bühne brachten, kehren das Erfolgsduo mit Holger Potocki (Regie) und Lena Brexendorff (Bühne und Kostüme) für „Zar und Zimmermann“ zurück. Für die musikalische Einstudierung und Leitung zeichnet der 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo verantwortlich, für die Choreinstudierung Chordirektor Wolfgang Müller-Salow, für die Choreographie Farid Halim, für die Lichtgestaltung Hans-Joachim Köster und für die Dramaturgie Rebecca Graitl.

Es singen und spielen: Alina Grzeschik, Olaf Haye, Markus Jaursch, Sebastian Joest, Kenneth Mattice, Musa Nkuna, Marie-Pierre Roy, Richard van Gemert; Chor des Theaters Hagen; Extrachor des Theaters Hagen; Statisterie des Theaters Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen.

Weitere Vorstellungen: 8.2. (19.30 Uhr); 12.2. (19.30 Uhr); 21.2. (19.30 Uhr); 1.3. (18.00 Uhr); 12.3. (19.30 Uhr); 20.3. (19.30 Uhr); 26.3. (19.30 Uhr); 22.4. (19.30 Uhr); 2.5.2020 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Galerist und Künstler Michael Schlieper (82) ist tot

1. Februar 2020 by

Der Hagener Galerist und Fotograf Michael Schlieper ist tot. Er starb mit 82 Jahren in seinem Zuhause in Breckerfeld. (…)

„Michael Schlieper war der einzige ernstzunehmende Galerist, den wir in der Region hatten“, würdigt ihn Dr. Tayfun Belgin, Direktor des Osthausmuseums in Hagen. „Nur wenigen ist bekannt, dass er auch ein herausragender Fotograf war.“ Rouven Lotz, wissenschaftlicher Leiter des Emil-Schumacher-Museums, ergänzt: „Er hat als Galerist in Hagen eine sehr wichtige Rolle gespielt und mit der Schließung eine Lücke hinterlassen, die seither niemand mehr hinsichtlich Anspruch und Qualität der ausgestellten Künstler füllen konnte.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Grüne wollen Dezernat

31. Januar 2020 by

Die Hagener GRÜNEN beanspruchen noch während der laufenden Ratsperiode das primäre Vorschlagsrecht auf die Personalbesetzung der auslaufenden Stelle des Beigeordneten Thomas Huyeng im Verwaltungsvorstand der Stadt Hagen. Dabei soll das Dezernat neben Ökologie und Mobilität auch Verbraucherschutz und Gesundheit im Sinne umfassender Nachhaltigkeit beinhalten.

Dazu erklärt Kreisverbandssprecher Rolf L. Willaredt: „Eine neue Dezernentin oder ein neuer Dezernent muss unabhängig einer Parteizugehörigkeit eine herausragende Expertise zur nachhaltigen Stadtentwicklung zur Wirkung bringen. Hagen muss einem ökologisch verbesserten Stadtklima, emissionsarmer Mobilität und gesunden Lebensbedingungen mehr Raum bieten. In einem Ressort Ökologie, Mobilität, Verbraucherschutz und Gesundheit sollte der bisherige Zuschnitt des Umweltdezernats um notwendige Aspekte ergänzt werden.

Wir halten die Wirkung in diesem Amt für so wichtig, dass sich bei seiner Einführung der Stadtrat zugleich auch über die zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen aus dem laufenden städtischen Haushalt Klarheit verschaffen muss. Wir tragen dazu bei, dass diese Stelle im Sinne einer Entwicklung zu mehr ökologischer Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Hagen besetzt wird.“

Stadt Hagen kauft Problemhäuser

31. Januar 2020 by

Über Sanierungen und Abrisse in Wehringhausen

Quelle: WDR. Video verfügbar bis 05.02.2020

Dazu passend:

AWO-Heim in Hagen-Wehringhausen weicht Stellplätzen

In Wehringhausen wird es einen weiteren Abriss geben: Der fällt zwar weit weniger groß aus als der des Block 1 zwischen Lange-, Ewald- und Minervastraße. Aber es trifft durchaus ein Haus mit Geschichte.

Die frühere AWO-Begegnungsstätte an der Ecke Grummert-/Bachstraße soll in nächster Zeit dem Erdboden gleich gemacht werden. (…)

Neu gebaut werden soll hier zunächst nicht, wie HEG-Chef Hans-Joachim Bihs gegenüber unserer Zeitung bestätigt. Stattdessen werden Stellplätze entstehen, unter anderem für Mieter in Immobilien, die die HEG gerade saniert. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Der Garten des Hohenhofs birgt noch viele Geheimnisse – Stadt sucht Zeitzeugen

31. Januar 2020 by

Ausgrabungen auf dem Gelände des Hohenhofs. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen.

Der Hagener Hohenhof, das ehemalige Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus und seiner Familie, ist ein bedeutendes Gesamtkunstwerk und damit dieses wieder in Gänze erlebbar wird, finden seit April 2019 im weitläufigen Garten archäologische Grabungen statt. Ist der Garten, der noch viele Geheimnisse birgt, doch untrennbar mit den Gebäuden verbunden.

Archäologische Grabungen bei einem Bauwerk des 20. Jahrhunderts sind ein ungewöhnliches, aber dennoch nicht minder spannendes Unterfangen. Wie spannend diese Grabungen auch für „Nicht-Experten“ sind, wurde am Denkmaltag im September des Vorjahres deutlich, als zahlreiche Besucher aus Hagen und der Region den Archäologen über die Schulter schauten.

Die Landschaftsarchitektin Susanne Weisser aus Wuppertal beschäftigt sich seit mehr als einem Jahr mit der Frage, was von den ursprünglichen und fotografisch gut dokumentierten Außenanlagen am Hohenhof noch zu finden ist, nachdem die Natur an vielen Stellen das Regiment übernahm. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2027 soll der Garten soweit möglich unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten wieder hergestellt sein, damit das Gesamtkunstwerk „Hohenhof“ nach den Entwürfen des belgischen Architekten Henry van de Velde wieder begeh- und damit erlebbar wird.

Es ist bereits allgemein bekannt, dass noch ein anderer bedeutender Landschaftsarchitekt, Leberecht Migge, Einfluss auf die Gestaltung des Gartens hatte. Aus der Literatur ist bekannt, dass Karl Ernst Osthaus kurz nach Fertigstellung des Van de Veldeschen Entwurfs Migge beauftragte, den Garten zu überarbeiten, sehr zum Unwillen von van de Velde, wie aus ausgiebigen Briefwechsel deutlich wird. Deshalb nahm man an, dass sich van de Velde auch zum größten Teil durchsetzte.

Erste Grabungsergebnisse der Archäologen stellten diese Annahme aber schon sehr früh in Frage. Überall wo man Spuren von van de Velde vermutete, stieß man auf Reste von Anlagen, die den Entwürfen Migges entsprachen. Im November wurde deshalb beschlossen, weiter zu graben, um noch mehr Klarheit zu erhalten.

Dabei kamen Funde jüngeren Datums zu Tage. Neben Orden und Patronenhülsen, die eindeutig der Zeit des Dritten Reichs zugeordnet werden konnten, legten die Archäologen rund um das Team von Frau Dr. Eva Cichy (LWL-Archäologie) eine große Sandsteinstufe und verschiedene Beeteinfassungen frei, die weder auf Plänen verzeichnet sind, noch auf historischen Fotografien festgehalten wurden. Die Beteiligten vermuten, dass es sich um Überformungen handelt, die nach dem Verkauf des Hohenhofs, evtl. in der Zeit als der Hohenhof als Gauleiterschule genutzt wurde, entstanden.

Erste Recherchen im Hagener Stadtarchiv waren ergebnislos und auch der Hagener Experte für die Nazizeit Dr. Ralf Blank konnte dazu keine Aussagen treffen.

Daher bitten Dr. Birgit Schulte vom Osthaus Museum und die Denkmalpflegerin Ina Hanemann alle Hagenerinnen und Hagener, die Erinnerungen, Unterlagen oder Fotos aus dieser Phase der Nutzung besitzen oder auch aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der der Hohenhof noch Frauenklinik war, sich unter E-Mail ina.hanemann@stadt-hagen.de oder Telefon 02331/207-3154 zu melden.

Expressionisten – Aus der Sammlung

31. Januar 2020 by

2.2. bis 3.5.2020, Osthaus-Museum Hagen

Alexej von Jawlensky, Barbarenfürstin, 1912, 55 x 51 cm, Öl auf Hartfaser. Foto: Osthaus-Museum.

Sie sind wieder zurück – die Hagener Expressionisten. Die einzigartige Sammlung expressionistischer Gemälde und Grafiken des Osthaus Museums war von Herbst 2015 bis November 2019 auf Tour durch Europa und wurde u.a. in Wien und Stockholm gezeigt.

Das Osthaus-Museum zeigt diese Werke für drei Monate im Wechselausstellungsbereich, in der Zentralen Halle, in der Neuen Galerie und in den sich anschließenden Kabinetträumen im Erdgeschoss. Danach werden die Gemälde der Brücke und aus dem Umfeld des Blauen Reiters wie gewohnt in den beiden Gemäldesälen des Folkwang-Gebäudes präsentiert.

Die Sammlung des Osthaus-Museums bietet einen substantiellen Einblick in die Kunst der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Künstlergruppen Brücke in Dresden und der Blaue Reiter in München schufen eine Kunst, die von ihrer inhaltlichen wie auch formalen Aktualität bis heute nichts verloren hat.

Christian Rohlfs, der über 35 Jahre in Hagen verbrachte, war für den Gründer des Folkwang Museums, Karl-Ernst Osthaus, ein bedeutender Lehre und Künstler, dessen Werke ebenfalls in dieser Ausstellung präsentiert werden.

Nachtcafé: Marilyns Abschied

31. Januar 2020 by

Szene aus der Operette „Der Graf von Luxemburg“: Marilyn Bennett, Ballett Hagen. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Nachtcafé-Veranstaltung am 2. Februar 2020 im Theater Hagen (Theatercafé) mit Beginn um 20 Uhr ist Marilyn Bennett gewidmet: „Marilyns Abschied“.

1993 kam die Gesangssolistin nach vorherigen Stationen u.a. an den Theatern von Kapstadt und Freiburg nach Hagen, wo sie bis heute zum festen Ensemble des Theaters gehört. Nun geht die überaus beliebte, bewunderte und verehrte Kammersängerin in den Ruhestand. In ihrer außergewöhnlichen Vielseitigkeit hat die aus London stammende Künstlerin immer wieder ihr Publikum berührt, fasziniert, begeistert und mitgerissen. Ihre Auftritte in der Oper, Operette, im Musical, Schauspiel, Konzert sowie bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen bleiben unvergesslich.

Begleitet von Kollegen und Freundinnen nimmt sie im Rahmen dieser Nachtcafé-Veranstaltung, zu welcher der Eintritt frei ist, Abschied vom Publikum.

Die letzte Vorstellung mit Marilyn Bennett im Theater Hagen (Großes Haus) findet dann am 1. April 2020 mit Beginn um 19.30 Uhr statt („Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach).

Halbierung der Autoflächen – Vorbild Dortmund

30. Januar 2020 by

Dahin könnte der Weg beim Luftreinhalteplan gehen – CDU-Dunstabzugshauben sind irrelevant

Am 11. Februar wird auf Veranlassung des Oberverwaltungsgerichts NRW eine Vergleichsverhandlung zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Land Nordrhein-Westfalen stattfinden, die sich mit dem Luftreinhalteplan der Stadt Hagen beschäftigt.

Die Volmestadt überschreitet seit mehr als zehn Jahren die zulässigen Werte bei der Luftreinhaltung und hat es bisher nicht für nötig befunden, die vorgeschriebenen Richtlinien zu beachten. Die an nur zwei (!) Messstellen erhobenen Daten brechen Jahr für Jahr die maximal erlaubten Höchstwerte, und die politischen Akteure ändern nichts daran, sondern versuchen mit teilweise abenteuerlichen Ideen, sich notwendigen Maßnahmen zu entziehen.

Wohin die Reise bei einem Vergleich zwischen DUH und dem zuständigen Land (Hagen selbst ist hier sozusagen nicht satisfaktionsfähig) am 11. Februar gehen könnte, zeigt das in der letzten Woche erzielte Ergebniss für Dortmund: Eine Zuflussbeschränkung des motorisierten Individualverkehrs auf den Haupteinfallsrouten Richtung Innenstadt.

So soll auf der Brackeler Straße, einer Hauptzufahrt aus dem Dortmunder Osten, eine mehr als 800 Meter lange „Umweltspur“ eingerichtet werden, die nur für ÖPNV, Radverkehr und E-Mobile zur Verfügung steht. Damit würde die Kapazität für den gewöhnlichen motorisierten Individualverkehr (MIV) um die Hälfte eingeschränkt. Man erhofft sich dadurch eine Verminderung des MIV um 20 Prozent.

Das Einfallstor aus dem Süden, die Ruhrallee, soll mittels Pförtnerampeln, die den Zufluss regeln und einer Herabsetzung der maximal zulässigen Geschwindigkeit auf 30 km/h an die Kandarre genommen werden. Auch hier ist das Ziel eine Verminderung des MIV um etwa ein Fünftel. Stringente Überwachung ist laut Vergleich vorgeschrieben.

In der Hagener Stadtverwaltung gibt es inzwischen Überlegungen, den Linksabbiegerverkehr am Emilienplatz aus Richtung Landgericht in den Märkischen Ring zu unterbinden. Das würde allerdings nur zu einer höheren Belastung Richtung Stadtmitte bzw. Altenhagener Brücke führen. Das grundsätzliche Problem des überbordenden Verkehrs würde damit nicht beseitigt.

Zielgerichteter wäre sicherlich, den MIV bereits ab der Kreuzung am Landgericht in andere Kanäle zu leiten und den ehemaligen Park & Ride-Platz am Höing wiederzubeleben. Von dort gab es mal an Samstagen einen sehr erfolgreichen P&R-Verkehr mit Bussen in die Innenstadt, die teilweise im 7,5-Minuten-Takt verkehrten.

Dieses Modell könnte zukünftig für den täglichen Gebrauch installiert werden, um das Hagener Stadtzentrum zu entlasten. Seit der Fahrplanreform im Dezember verkehren vom Höing acht Busse pro Stunde ins Zentrum. Es fehlte also nicht viel, um den Takt in den Berufsverkehrszeiten auf fünf Minuten zu verdichten und so eine attraktive Verbindung zu schaffen.

Gleichzeitig ließe sich – analog zum Dortmunder Kompromiss – auf der Einfallschneise Autobahnzubringer stadteinwärts zwischen der Einmündung Aschenbergstraße/Saarlandstraße und dem Kreisel Stadtmitte eine Busspur einrichten und damit die Fläche für den MIV halbieren.

Die Zeit der Mogelpackungen ist jedenfalls vorbei. Spielereien wie die als Lösung aller Probleme von der CDU präferierten und am Straßenrand zu platzierenden Dunstabzugshauben, die sie zum wiederholten Male im Umwelt- und Mobilitätsausschuss präsentiert hat, ebenso.

Ricarda-Huch-Gymnasium soll geschlossen werden

30. Januar 2020 by

Als Wolf Krämer-Mandeau, Leiter der Projektgruppe Bildung und Region (Biregio) aus Bonn, vor neun Jahren die Schließung aller Haupt- und Realschulen in Hagen empfahl, löste er ein politisches Erdbeben aus. Die Reaktionen auf sein neues Gutachten zur Schulentwicklung dürften kaum verhaltener ausfallen: Krämer-Mandeau schlägt vor, das Ricarda-Huch-Gymnasium zu schließen, das Albrecht-Dürer-Gymnasium zu verlegen und die Sekundarschule am Remberg in eine Gesamtschule umzuwandeln. „Das Ricarda-Huch- und das Albrecht-Dürer-Gymnasium sind in ihrer jetzigen Form nicht lebensfähig“, sagte der Bildungsexperte: „Die eine Schule ist zu groß, die andere zu klein. Also sollte es eine salomonische Entscheidung geben.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Die Überschrift erweckt den Eindruck, es sei bereits alles beschlossene Sache. Dabei werden „die Grundzüge des Gutachtens“, wie es in der Verwaltungsvorlage benannt wird, am 4. Febr. im Schulausschuss erstmalig vorgestellt. Danach wandert es durch die Bezirksvertretungen, kommt nochmals in den Schulausschuss und soll anschließend im Rat verabschiedet werden. Für letztere stehen noch nicht einmal Termine fest.

Das Gutachten (siehe hier) bringt es eindeutig zum Ausdruck: „Alle diese Vorschläge aus der Sicht des Gutachters sind Optionen, die geprüft werden sollten. Im Zuge dieser Diskussionen auf breiter Ebene werden sicher noch aus der Sicht der Schulen und der Politik andere Optionen hinzutreten könne, so dass die notwendigen Entscheidungen in der vollen Breite des Denkbaren und des Sinnvollen getroffen werden können. Damit bilden diese Optionen nur den Beginn einer Debatte.“

In der Sache ist die Gründung einer Gesamtschule am Standort des jetzigen Ricarda-Huch-Gymnasiums (eventuell mit einer Filiale am Remberg) gerechtfertigt. Der Stadtbezirk Mitte verfügt über fünf Gymnasien, aber keine Gesamtschule in öffentlicher Trägerschaft. Der sonst immer ach so hoch gehängte „Elternwille“ spielte hier noch nie eine Rolle: Jährlich werden in Hagen Interessenten an Gesamtschulen in dreistelliger Höhe wegen fehlender Plätze abgewiesen.

Feuerwerk: Grüne bringen Verbotszonen in Hagen ins Spiel

30. Januar 2020 by

Die Hagener Grünen fordern die Verwaltung auf, ein Konzept für Silvester 2020 auszuarbeiten. Dabei können auch Tabuzonen eine Rolle spielen. (…)

„Uns geht es nicht um ein radikales Feuerwerksverbot beispielsweise für die gesamte Innenstadt zu fordern“, so Hans-Georg Panzer, Grünen-Ratsherr und Vorsitzender des Umweltausschusses, „aber wenn man auf die Ereignisse in Krefeld blickt, wo ja das Affenhaus des Zoos komplett niedergebrannt ist, werden einem doch Gefahren bewusst.“ Auch die hohe Feinstaubbelastung, so Panzer weiter, sei für ihn persönlich ein Kriterium. (…)

„Feuerwerk an Silvester stellt auf der einen Seite einen wichtigen Bestandteil des regionalen Brauchtums dar, ist auf der anderen Seite aber auch mit nicht unerheblichen Belastungen von Mensch, Tier und Umwelt verbunden“, erklärt Hans-Georg Panzer. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Panzer auf dem „Brauchtums“-Tripp. Die extreme Feinstaubbelastung sei auch (!) ein Kriterium – für ihn persönlich (!). Und „radikal“ will man als Partner von CDU und FDP natürlich nicht erscheinen.

Wiederaufnahme von „FatBoy“ am Lutz

30. Januar 2020 by

Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski

Am Sonntag, 2. Februar 2020 findet mit Beginn um 15.00 Uhr die Wiederaufnahme von „FatBoy“ – Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski – im Theater Hagen im Lutz statt (ab 10 Jahren – Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-11).

„FatBoy“ ist die ebenso außergewöhnliche wie bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei unterschiedlichen Jungs: Da alle in ihm nur den übergewichtigen Außenseiter sehen, hat Konstantin Johannes Paul die eigenwillige Superheldenfigur FatBoy als sein Alter Ego erfunden. In Ermangelung an Vertrauten führt FatBoy Selbstgespräche mit seiner „kleinen Seele“.

Der coole Kevin, der sich als DJ und Rapper versucht, belauscht ihn dabei und findet zum eigenen Erstaunen Gefallen an FatBoys verschrobener Poesie. Über die gemeinsame Musik nähern sich beide an – unter Ausschluss der Öffentlichkeit natürlich, denn ein DJ kann nicht offiziell mit FatBoy befreundet sein. Bis ein Vorfall in der Schule beide dazu zwingt, eine Entscheidung zu treffen.

„FatBoy“ ist eine liebevoll ironische Auseinandersetzung mit den Rollenbildern, an denen junge Männer sich abarbeiten müssen, den Folgen von Mobbing und der Last von Vorurteilen und damit eine gleichermaßen unterhaltsame und nachdenklich machende Geschichte für junge Zuschauer und erwachsene Besucher.

In der Inszenierung von Anja Schöne und in der Ausstattung von Uwe Mingo und Sabine Kreiter spielen und singen Micha Baum und Stefan Merten (Foto: Klaus Lefebvre).

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellung: 1.3.2020 (15.00 Uhr); Schulvorstellungen: 4.2.; 4.3.; 5.3.2020 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Plötzlich gewendet

29. Januar 2020 by

Allianz des Grauens entdeckt die Altschulden-Problematik

„Bund und Land müssen sich zügig auf die Modalitäten zur nachhaltigen Entschuldung notleidender Kommunen einigen.“, so Dr. Stephan Ramrath, Vorsitzender der Hagener CDU-Ratsfraktion.

Das sagt ein Mann, dessen Partei es geschafft hat, in ihrem Programm zu den letzten Kommunalwahlen 2014 die Schuldenproblematik mit keinem Wort zu erwähnen. „Exakt jetzt“ sei „der richtige Zeitpunkt dazu“, teilt er weiter mit. Warum gerade jetzt? Bereits 2009 – also vor mehr als 10 Jahren – hatte sein Parteifreund, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, doch die Zusammenhänge bei der Einbringung des Haushalts erklärt.

Doch dem damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Röspel fiel in seiner Haushaltsrede zu den von seinem Parteifreund aufgelisteten Fakten nur der unsagbar blöde Satz ein: „Wer umtriebig nach Land und Bund ruft, wenn es um die Sanierung des Hagener Haushaltes geht, will von eigener Verantwortung ablenken und betreibt Bauernfängerei.“

Damit war die Richtung für weitere 10 Jahre Volkverdummung und jährliche Zinszahlungen in zweistelliger Millionenhöhe auf Kosten der Hagener vorgegeben.

Es war also ein langer Weg, bis Röspel-Nachfolger Ramrath die Ursachen der Verschuldung begriffen hat – oder besser: sie endlich eingestehen wollte. Und er wirft sogleich die nächste Nebelkerze aus: „Gelingen kann das nur als Gemeinschaftsleistung von Bund, Ländern und Kommunen. Deshalb nehme ich beide Regierungen in die Pflicht.“

Es war die Sitzung am 18. Mai 2017, in der Gerbersmanns Kämmerei dem Hagener Rat eine detailierte Aufstellung vorlegte, aus der ersichtlich war, wo die Ursachen der Schulden der Stadt zu finden sind: Fast ausschließlich in Steuersenkungsprogrammen und anderen Gesetzen des Bundes. Die heilige Bundes-Kuh „schwarze Null“ wurde zu Lasten notleidender Kommunen durchgezogen, das Land spielte nur eine kleine untergeordnete Rolle.

Ramrath will davon immer noch nichts wissen und behauptet, er sei froh, „dass Hagen es geschafft“ habe: „Wir können über Entschuldung sprechen, weil wir mit den Stimmen von CDU, Grüne, Hagen Aktiv und FDP unseren Anteil tatsächlich diszipliniert eingespart haben.“

Der CDU-Fraktionschef ist also stolz darauf, dass die Hagener für den Bund bezahlt haben, ohne dass der für einen finanziellen Ausgleich nach dem Konnexitätsprinzip (wer bestellt, der zahlt) gesorgt hat.

Claus Thielmann, Fraktionsvorsitzender der Kleinpartei FDP, stellt fest: „Herr Scholz hat seinen Vorstoß spontan als Wahlkampfargument für seine Kandidatur zum Bundesvorsitzenden seiner Partei hervorgezaubert.“ Das ist richtig, aber anders, als sich Thielmann das denkt. Die wahltaktischen Manöver eines Olaf Scholz stellen noch lange keinen Freibrief für ein Grüppchen aus, das auf seiner Homepage in großen Lettern fordert: „Endlich ehrlich sparen!“ Also den Hagener Haushalt zu Lasten der Bürger weiter einzudampfen.

Die Grünen sind da (neuerdings) noch am hellsichtigsten. Deren Sprecherin Nicole Pfefferer meint: „Es ist erfreulich, dass die Entschuldung der Kommunen, wie wir Grünen sie bereits seit Jahren fordern, nun politischer Konsens ist. Bund und Land haben allerdings ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht: die zeitnahe Entschuldung der strukturell unterfinanzierten Kommunen ist ein zwingendes Muss!  Doch sie löst nur das Problem der Altschulden. Die Unterversorgung bei den Sozialleistungen wird absehbar wieder zu neuen Schulden bei den Städten führen, wenn sich strukturell nichts ändert. Deshalb müssen die Länder parallel mit dem Bund für die Sozialleistungen verbindliche Standards und eine vollständige Kostenübernahme durch den Bund heraushandeln. Erst wenn das funktioniert, haben auch vom Strukturwandel betroffene Kommunen eine Chance, sich strategisch geschickt aufzustellen. Bund und Ländern sind zudem aufzufordern, das ihnen auferlegte Konnexitätsprinzip endlich auch einzuhalten!“

Da stellt sich nur die Frage: Aus welchem Grunde haben sich die Grünen überhaupt seit 2014 an die „Sparschweine“ gekettet?

Hagener Antifaschisten putzen Stolpersteine

29. Januar 2020 by

Wieder blank: Stolpersteine in Hagen. Foto: AK Antifa Hagen.

Am Holocaust-Gedenktag am Montag und 75 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau putzten Hagener Antifaschisten die Stolpersteine in der Innenstadt, um der Hagener Opfer des Holocaust zu gedenken.

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, bei der kleine Namensschilder vor der letzten, vor der Deportation bekannten Wohnstätte der Opfer in den Boden eingelassen sind. Die ursprünglich messingfarbenden Steine waren mittlerweile teilweise stark verschmutzt.

Gerade in diesen Zeiten, wo nur noch wenige Augenzeugen der NS-Verbrechen am Leben sind und der aktuelle Rechtsruck in der Gesellschaft sich auch durch einen wiedererstarkten Antisemitismus bemerkbar macht, gilt es die Erinnerung wach zu halten.

„Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts ähnliches geschehe.“ (Theodor W. Adorno)

In Ergänzung dazu:

Datenbank mit 507 Namen Hagener Holocaust-Opfer

Berücksichtigt sind jüdische Personen, deren Geburtsort Hagen war oder ihr Wohnsitz vor dem 2. Weltkrieg oder ihr Aufenthaltsort während des Krieges. Die Datenbank der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem enthält nur jüdische Opfer, andere aus rassischen, politischen u.a. Gründen Verfolgte und Vernichtete sind nicht Bestandteil der Datenbank.

 

Hagen gedenkt der Opfer des Faschismus

29. Januar 2020 by

„Heute stellen wir uns öffentlich und gemeinsam gegen Antisemitismus, Faschismus, Verhetzung und jede Form von Ausgrenzung“, erklärt Oberbürgermeister Erik O. Schulz in seiner Rede zur Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus im Theodor-Heuss-Gymnasium.

„Wer im Namen der Demokratie arbeitet und lebt, muss sich aktiv dafür einsetzen, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land akzeptiert und sicher fühlen“, so Schulz weiter. Neben Musik- und Redebeiträgen von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, unter anderem zum sogenannten „Buchenwälder Marsch“ von Fritz Löhner-Beda, hielt auch Rudolf Damm, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, eine Gedenkrede. Er ließ dabei persönliche Erfahrungen einfließen und mahnte die Schülerinnen und Schüler zur Wachsamkeit, damit sich solche abscheulichen Taten nicht wiederholen.

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Jahr 1945 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

Wild-West-Parken macht Anwohner in Haspe wütend

29. Januar 2020 by

Ein Autohandel am Konrad-Adenauer-Ring, der wilde Park- und Rangiermanöver auslöst, sorgt für Unmut. Die Stadt kündigt scharfe Kontrollen an.

Häufig kommen die Lastzüge mit osteuropäischen und niederländischen Kennzeichen schon in tiefster Nacht. Ihre laufenden Motoren sorgen für Wärme in den Fahrerkabinen – und bringen die Anwohner um den Schlaf. (…)

Sämtliche Proteste, die die Politik seit fast zwei Jahren in der Bezirksvertretung anstimmt, verliefen bislang ins Leere. Doch jetzt verspricht die Verwaltung, ordnungsbehördlich streng durchgreifen zu wollen. (…)

„Sämtliche Ansprachen zum Parkverhalten der Pkw-Lastzüge haben doch nichts gebracht, der Missstand wird immer schlimmer. Das Unternehmen hat zwei Jahre lang illegal sein Geschäft betreiben können und keinerlei Auflagen erfüllt“, hat CDU-Bezirksvertreter Gerhard Romberg überhaupt kein Verständnis für das inkonsequente Verhalten der Stadt. Und Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser legt nach: „Es ist indiskutabel, dass wir seit 2018 auf die Verkehrssituation und den rechtsfreien Raum hinweisen und nichts passiert. Für mich ist inzwischen eine Untätigkeitsklage der Bezirksvertretung gegen die Verwaltung eine Option.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Auch bei einem weiteren Autohändler am Konrad-Adenauer-Ring wird regelmäßig die Fahrbahn von Autotransportern für Ladevorgänge blockiert, die eigentlich auf dem Firmengelände stattfinden sollten. Davon ist aber keine Rede. Ausschlaggebend fürs zweierlei Maß sind möglicherweise die „osteuropäischen Kennzeichen“ im ersten Fall.

Werkstadt-Probe: SubsTanz trifft Schumacher

29. Januar 2020 by

Unter dem Titel „SubsTanz – Tänzer*innen choreographieren“ (Premiere: 13.2.2020, 19.30 Uhr, Opus) setzt die neue Ballettdirektorin Marguerite Donlon mit diesem Tanzabend im Opus, dem Hagener Publikum bisher unter „Junge Choreographen“ bekannt, neue Akzente. Zusätzlich zu neuen Werken von sechs Tänzer*innen aus dem Ensemble wird eine erste, von Francesco Vecchione und Donlon kreierte Choreographie für die junge Company iMOVE HA zu erleben sein (Foto: Leszek Januszewski).

Eine weitere Neuheit ist, dass alle Choreograph*innen sich in ihren Stücken mit dem Werk des Hagener Künstlers Emil Schumacher auseinandersetzen. Was sich genau dahinter verbirgt, kann man im Vorfeld bei der Einführungsveranstaltung, der sogenannten „Werkstatt-Probe“ am Sonntag, 2. Februar 2020 im Opus erfahren (Beginn 11.00 Uhr), bei welcher die Choreographien vorgestellt und in Ausschnitten gezeigt werden.

Der Eintritt ist frei.

Hagen schafft attraktives Bauland auf Haßley

28. Januar 2020 by

Auf Haßley entsteht neuer Baugrund für etwa 22 Eigenheime. Die Vermarktung übernimmt die Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft.

Die Bezirksvertretung Mitte hat gegen die Stimmen der Grünen-Vertreter den Bebauungsplan für den Bereich Haßley-Süd auf den Weg gebracht. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Auch hier wurde das „beschleunigte Verfahren“ beschlossen und auf eine frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung verzichtet. Begründung: „Nach § 13b BauGB kann ein beschleunigtes Verfahren analog zum § 13a BauGB auch für Außenbereichsflächen zugelassen werden, wenn die Grundfläche des aufzustellenden Bebauungsplans maximal 10.000 qm umfasst, die Zulässigkeit von Wohnnutzung auf den Flächen begründet wird und diese sich an im Zusammenhang bebaute Ortsteile anschließen.“

Ganz anders bei der Erweiterung eines Edekamarktes an der oberen Fleyer Straße, der in derselben Sitzung behandelt wurde. Dort wird eine „frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden in der ersten Jahreshälfte 2020 stattfinden“. Ist ja auch Fleyerviertel.

Dort wurde schon 2018 nur für eine Baulücke ein ordentliches Bebauungsplanverfahren beschlossen, was die Ratsmehrheit beispielsweise in Wehringhausen, wo ein ganzes Karree platt gemacht wurde, für überflüssig erachtete. Die Planung eines Hotelkomplexes auf einer eigentlich für die Nutzung „Wissenschaft“ reservierten Fläche an der Feithstraße wurde gleich komplett auf Eis gelegt, nachdem sich Kritik aus der Nachbarschaft bemerkbar machte.

Aber im Fleyerviertel ist schließlich auch eine Klientel ansässig, die dem hiesigen Machtapparat einerseits eher verbunden ist und andererseits, falls das nicht reichen sollte, mit höherer Juristendichte auch gefährlicher werden kann.

Aktivistin aus Hagen: „Wir müssen den Ökozid verhindern“

28. Januar 2020 by

Franziska Heinisch (20) hat ihr Jurastudium unterbrochen, um für ein Ziel zu kämpfen: die Abwendung der Klimakatastrophe. Doch das könne nur gelingen, sagt die Hagenerin, wenn sich unser Wirtschafts- und Bildungssystem fundamental wandelt.

Die Abiturientin des Albrecht-Dürer-Gymnasiums ist zum Gesicht des Autorenkollektives, das mit dem Busch „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen“ in die Bestsellerlisten vorgedrungen ist.

Sie eilen derzeit von Interview zu Interview, von Lesung zu Lesung. Wie sind Sie nach dem Abitur 2017 zur Buchautorin geworden?

Franziska Heinisch: Es war nie mein Plan, Buchautorin zu werden. Ich begreife mich auch eher als Aktivistin. Gemeinsam mit anderen jungen Menschen kämpfe ich im Jugendrat der Generationen Stiftung für Generationengerechtigkeit. Wir versuchen, politische Mittel zu finden, die Debatten anstoßen und Veränderungen bewirken können. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Stunde der Kritik zu „Ein Sommernachtstraum“

28. Januar 2020 by

Szene aus der Produktion (vlnr): Kristina Günther, Julia Goldberg (im Hintergrund), Ralf Grobel. Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Veranstaltung innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zu der Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare am Freitag, 31. Januar 2020 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.15 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Gerhard Preußer gewonnen werden, der u.a. für die Fachzeitschrift „Theater heute“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Intendant und Regisseur Francis Hüsers sowie die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei.

Vielfalt aus der Kamera

28. Januar 2020 by

FotoArt im Kunst- und Atelierhaus

Fotografie ist mehr als ein Medium der Dokumentation, das beweist die Ausstellung „FotoArt“, die vom 2. Februar bis zum 1. März 2020 im Kunst- und Atelierhaus Hagen, Hochstraße 76, zu sehen ist.

Martin Rüßmann lädt mit seinen Makro-Bildern ein, auf Kleinigkeiten in der Umgebung zu achten, während Heike Knoche Details der Industriekultur fotografisch festhält. Susanne Kemper-Sieber ermuntert, Natur und Stadt mit neuen Augen zu sehen. Martin Völlmecke präsentiert „Schönheit im Vergehen“ durch seine Aufnahmen mit der Sofortbildkamera und Martin Ermers Motive sind aus dem Leben gegriffen und regen zum Weiterdenken an.

Dass Fotografie auch ganz anders sein kann, zeigen Petra Bleicher und Annette Schönrock-Kliebisch. Petra Bleicher setzt bei ihren abstrakten Fotografien auf eine kreative Begegnung mit Details und Annette Schönrock-Kliebisch komponiert Fotografien aus Perspektive und Motiv, sodass aus gegenständlichen Motiven oft abstrakte Bildgestaltungen entstehen.

Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung dürfen sich auf eine fotografische Vielfalt freuen, zu der außerdem Werke von Roman von Götz und CY Kervin gehören. Zu betrachten sind die Bilder im Kunst- und Atelierhaus am 2. Februar und 1. März jeweils von 11 bis 17 Uhr und in der Zeit dazwischen nach Absprache. Eröffnet wird die Ausstellung am 2. Februar um 12 Uhr. Bei der Finissage am 1. März wird von jedem Künstler ein Bild zu einem Sonderpreis zugunsten der Suppenküche Hagen e. V. verkauft.


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