Mehrsprachigkeit in frühkindlicher und schulischer Bildung

8. November 2018 by

Die mehrsprachige Erziehung ist keine Besonderheit, im Gegenteil – sie gehört zum Alltag unserer Gesellschaft. Welche Herausforderungen für migrationsbedingt mehrsprachige Kinder existieren und wie die Wertschätzung der Familiensprachen gestärkt werden kann, beleuchtete der Fachtag im Rathaus an der Volme, den die Abteilung „Tagesbetreuung für Kinder“ und das „Kommunale Integrationszentrum“ der Stadt Hagen als Kooperationspartner, veranstalteten.

Bildungsdezernentin Margarita Kaufmann eröffnete den Fachtag und brachte in ihrer Begrüßung den Mehrwert von sprachlicher Vielfalt und Mehrsprachigkeit zum Ausdruck. Über 60 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen unterschiedlicher Träger verfolgten den anschließenden Vortrag zum Thema „Gelebte Mehrsprachigkeit“ von Prof. Dr. Agyro Panagiotopoulou von der Universität Köln.

Panagiotopoulou, die international vergleichende Forschungsprojekte, unter anderem in Deutschland, Griechenland und Finnland durchgeführt hat, betonte die frühe Förderung der sprachlichen Ressourcen sowie die Notwendigkeit, Mehrsprachigkeit im Sinne der inklusiven Bildung und Erziehung als Normalfall anzusehen.

Im Anschluss an den Vortrag nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an thematischen Workshops teil („Gelebte Mehrsprachigkeit“ und „Griffbereit & Rucksack KiTa“), in denen die sprachwissenschaftliche Theorie an Beispielen aus der praktischen Arbeit verdeutlicht wurde. Nach der gelungenen Veranstaltung konnten die Beteiligten viel Motivation mit in ihre Einrichtungen nehmen.

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Hagen zahlt 950.000 € weniger

7. November 2018 by

Durch einen Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sollen die Städte und Gemeinden in NRW 2019 jährlich um 126 Millionen Euro zusätzlich entlastet werden. Das teilt der Hagener SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mit.

Damit kann Hagen bereits 2019 mit einer Entlastung von rund 950.000 Euro rechnen.

Grund dafür sei, dass der „Fonds Deutscher Einheit“ bereits ein Jahr früher als vorgesehen getilgt ist, so dass die Kommunen einen Teil ihrer erhöhten Gewerbesteuerumlage nicht mehr zahlen müssen.

Stadt will weiter umstrittenen Radweg in Hohenlimburg

7. November 2018 by

Protest aus Hohenlimburg bleibt ungehört: Ein Radweg auf der viel befahrenen B 7 soll kommen. Fraglich bleibt, welches Gremium entscheiden darf. (…)

Quelle: wp.de

„Gegen Krieg und Militarismus!“

6. November 2018 by

Veranstaltung des Geschichtsvereins und des Hagener Friedenszeichens zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918

Kulturzentrum Pelmke (Kino Babylon), Montag, 12. November 2018 um 19.00 Uhr

Wenige Tage vor Kriegsausbruch findet in der Friedrichslust in Eppenhausen eine von der SPD organisierte Antikriegskundgebung statt. Nach Schluss der Veranstaltung ziehen mehr als 1000 Menschen, unter anderem die Internationale singend, in Richtung Innenstadt (Foto: Hagener Heimatbund).

Vor einhundert Jahren bildete sich im Zuge der Novemberrevolution auch in Hagen ein Arbeiter- und Soldatenrat und übernahm vorübergehend die Macht. Aus diesem Anlass laden Geschichtsverein und Hagener Friedenszeichen zu einer Informationsveranstaltung ein.

In einem Aufruf erklärte der Arbeiter- und Soldatenrat: Der Krieg habe millionenfaches  Elend hinterlassen. Man sei belogen und betrogen worden. Jetzt aber habe das Volk seine Fesseln abgeworfen. Anhand von zeitgenössischen Fotos und Dokumenten beleuchtet der Historiker Rainer Stöcker die lokalen Ereignisse, deren Vorgeschichte, Hintergründe und Folgen.

Er zieht einen Bogen von der Friedenskundgebung Ende Juli 1914, als Hunderte von Menschen in der „Friedrichslust“ in Eppenhausen gegen den drohenden Krieg protestierten, bis zum 15. März 1920. An diesem Tag erlangte Hagen reichsweite Bedeutung. Massen von Arbeitern eilten zum Bahnhof nach Wetter und entwaffneten eine Einheit des Freikorps Lichtschlag, das sich am Militärputsch gegen die Republik beteiligte. Es gab Tote und Verletzte.

Grüne sehen sich in Hagen nicht vom Bundes-Trend profitieren

6. November 2018 by

Die Grünen erleben auf Bundes- und Länderebene aktuell ein Allzeit-Hoch. In Hagen sehen sich die Grünen dadurch nicht nach oben schießen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wo soll’s denn auch herkommen, wenn man sich freiwillig in die babylonische Gefangenschaft der Allianz des Grauens begeben hat? „In einer Fundamentalopposition in Hagen hätten wir so gut wie keine Gestaltungsmöglichkeiten. Das sieht in der Allianz ganz anders aus“, wird Fraktionschefin Pfefferer in dem Artikel zitiert. Wie naiv. Durch ihr Mitwirken in der Allianz haben die Grünen ihr Wahlversprechen gebrochen, nur den OB-Kandidaten Schulz gemeinsam mit CDU und FDP zu unterstützen – nicht aber nach der Wahl auch eine Koalition mit den beiden anderen bürgerlichen Parteien einzugehen. Die angeblichen „Gestaltungsmöglichkeiten“, die Pfefferer dort sieht, haben nur zu einer weitgehenden Profillosigkeit ihrer Partei geführt, die erst einmal die Frage beantworten müsste, warum man sie noch wählen sollte. Was Hagen bitter nötig hätte, wäre eine schlagkräftige und kampagnenfähige Opposition. Die sucht man allerdings vergebens.

Klezmer-Ensemble lädt zum jiddischen Tanzabend

6. November 2018 by

Mit jiddischen Liedern und Anekdoten auch zum Tanzen lädt das Klezmer-Ensemble „Lewone“ zu seinem diesjährigen Konzert am Samstag, 10. November, von 18 bis 20 Uhr in die Villa Post, Wehringhauser Straße 38, ein.

In der jüdischen Tradition sind Musik und Tanz eng miteinander verwoben. Es wird lange und ausgelassen zum Beispiel bei religiösen Feiertagen und Familienfeiern zusammen getanzt und gefeiert. In diese spezifische Atmosphäre können die Besucher an diesem Abend eintauchen und sich von mitreißender Klezmermusik zum Tanzen verführen lassen.

Nach dem erfolgreichen Konzert im letzten Jahr, bei dem in der Villa Post auch ausgelassen und „freylekh“ getanzt wurde, gibt es nun eine Fortsetzung dieser Idee: Am Ende des Konzertes wird es die Gelegenheit zum Tanzen zu live gespielter Musik geben. Um hierbei mitmachen zu können, werden alle Interessierten unter fachkundiger Anleitung von Norbert Schilke eine kurze Tanzeinführung erhalten. Der Funke der Klezmermusik soll bei diesem Konzert von „Lewone“ erneut auf das Publikum überspringen – mit dem Ziel, dass sich Musik und Tanz zu einer lebendigen Einheit verbinden. Dazu gibt es erläuternde Texte und heitere Gedanken zu den vorgetragenen Musikstücken und Liedern.

Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 10 Euro und 8 Euro für Schuler und Studenten. Der Vorverkauf bei der Volkshochschule oder bei der Max-Reger-Musikschule kostet 8 Euro. Informationen zur Anmeldung und Platzreservierung sind unter Kursnummer 1370 auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder beim Serviceteam der VHS erhältlich unter Telefon 02331/207-3622.

Radfahren in Hagen: Was passt, was muss sich ändern?

6. November 2018 by

Klimatest des ADFC

Die letzten schönen Herbsttage locken nochmal aufs Rad – und beim Radfahren tut sich was in Hagen. Neben den neuen innovativen Radboxen, die am Hauptbahnhof sowie den Bahnhöfen Hohenlimburg, Heubing und Vorhalle gebaut wurden, ist auch das Radverkehrskonzept für Hagen fertig gestellt und wird in den nächsten Wochen den politischen Gremien vorgestellt und anschließend veröffentlicht.

Viele aktive Radler nutzten die Chance, ihre Meinungen und Anregungen in die Erstellung des Konzeptes einfließen zu lassen. Und diese Meinung ist jetzt auch beim Klimatest des ADFC wieder gefragt. Wie ist es, mit dem Rad in Hagen unterwegs zu sein und was gilt es zu verbessern? Noch bis Ende dieses Monats können Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Deutschland die Radverkehrsbedingungen in ihren Städten und Gemeinden unter www.fahrradklima-test.de bewerten.

Neben der Onlinebefragung liegen die Fragebögen auch an den Infotheken des Rathauses I und II, in den Stadtbüchereien und im Fahrradfachhandel aus.

ICE – Oberbürgermeister Schulz übt Kritik bei NRW-Bahnchef

6. November 2018 by

Oberbürgermeister Erik O. Schulz gibt sich nicht damit zufrieden, dass der ICE 2019 in Hagen sieben Monate lang nicht halten soll. (…)

Quelle: wp.de

Hagens Flüsse durch Medikamente und Chemikalien belastet

6. November 2018 by

Arzneistoffe, Spuren von Schwermetallen und Chemikalien gelangen trotz Kläranlagen in Hagens Flüsse. Darunter jede Menge Spuren der Medikamente Ibuprofen, zweier Blutdrucksenker, zweier Antibiotika, zweier Röntgenkontrastmittel und von Diclofenac. Das erschwert die Lebensbedingungen für die Flussbewohner enorm. Zu diesem Ergebnis kommt Monika Raschke in ihrem Bericht über Hagener Flüsse und Bäche im Heft des Naturschutzbundes Deutschland zum Natur-, Umwelt-, und Vogelschutz in Hagen und Umgebung. (…)

Quelle: wp.de

Gevelsberg für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt

5. November 2018 by

Hagen beschränkt sich auf Gedenken und blendet so die notwendigen Lehren für die Gegenwart aus

Die alte Synagoge in der Hagener Potthofstraße nach dem Pogrom am 9. November 1938. Der zerstörte Eingang ist mit einer Bretterwand provisorisch abgesperrt (Fotograf unbekannt). An der gleichen Stelle wurde 1960 die heutige Synagoge erbaut.

Gevelsberg beschreibt sich als eine tolerante Stadt mit vielen Farben und Lebensstilen. Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zu bewahren und zu fördern, sei eine wichtige Aufgabe nicht nur der Politik, sondern auch der Bürgerschaft. Getragen von diesem Leitgedanken, so die Stadt, finde seit 2008 in Gevelsberg jährlich die Aktionswoche für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt in Gevelsberg statt.

Mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm positioniert sich Hagens Nachbarstadt im Umfeld des 9. November, der als Reichspogromnacht unrühmlich in die deutsche Geschichte eingegangen ist. Einem Programm, das sich nicht allein in Gedenkkultur ergeht, sondern die historischen Ereignisse zum Anhalt nimmt, gefährliche aktuelle Tendenzen kritisch zu hinterfragen und Gegenbewegungen zu fördern.

Die Gevelsberger Aktionswoche für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt kann sich auf eine wirklich breite Unterstützung der Bevölkerung verlassen. Getragen werden die Veranstaltungen von 40 (!) Gruppierungen und Institutionen der Stadt, die gerade einmal so viele Einwohner zählt wie jeder der Hagener Stadtbezirke Haspe oder Hohenlimburg einzeln aufzuweisen hat.

Vom Antifaschistischen Arbeitskreis über Gewerkschaften, Kirchengemeinden und sämtliche Ratsfraktionen bis hin zu Schulen und Sportvereinen ist so ziemlich alles vertreten, was in Gevelsberg etwas zu melden hat. Ganz anders sieht das Bild in Hagen aus, das von solchen Verhältnissen nur träumen kann.

Hagen blendet die Bedrohungen, die in diesen Zeiten durch wiedererstarkte nationalistische und faschistische Regungen auf die Tagesordnung geraten sind, weitestgehend aus. Hier gibt es zwar eine – sicherlich gut gemeinte – Kunstaktion der Kooperative K, die aber nicht über das historische Gedenken hinausweist und schon gar keine Bezüge zu den Gefahren der Gegenwart herstellt. Ein Grund für diesen Mangel dürfte in der Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Hagen liegen, die von der Kooperative K als Kooperationspartner genannt wird.

Das mag auf den ersten Blick erstaunen, war doch die Reichspogromnacht am 9. November 1938 gewissermaßen das Startsignal zur industriellen Vernichtung der Juden. Das Problem liegt auch nicht in der Jüdischen Gemeinde Hagen als solcher begründet, sondern in der Person ihres Vorsitzenden Hagay Feldheim.

Feldheim war in der Vergangenheit schon mit einem „Eklat im Forum der Religionen“ aufgefallen, wie die WPWR damals titelte. Der Gemeindevorsitzende und seine Gattin, die als Lehrerin am Rahel-Varnhagen-Kolleg unterrichtet, das auch als Kooperationspartner der Kooperative K auftritt, hatten die im Forum vertretenden Muslime pauschal als vermeintliche Hamas-Sympathisanten attackiert.

Feldheim und sein Sohn wurden – was noch erschreckender ist – zudem auch auf dem Ticket der rechtsextrem agierenden AfD in Ausschüssen des Hagener Stadtrats tätig; ausgerechnet jener Partei, die die Nazidiktatur als „Vogelschiss in unserer über 1000-jährigen Geschichte“ verniedlicht. Die AfD-Verbindung des Gemeindevorsitzenden hat auch dazu geführt, dass beispielsweise Mitglieder der von den Nazis ebenfalls verfolgten Sozialdemokraten sich weigerten, an Veranstaltungen teilzunehmen, an denen auch Feldheim beteiligt war.

Im Unterschied zur etwas eingeengten Betrachtungsweise der Hagener Akteure verstehen die Gevelsberger ihre Aktionwoche dagegen als breit angelegtes Forum gegen jede Art von Dämonisierung, „um das weltoffene Verständnis der Bürgerschaft weiter zu stärken und dafür Sorge zu tragen, dass in Gevelsberg alle Menschen gleich welcher Nationalität, Herkunft oder Religion friedvoll und ohne jede Diskriminierung zusammen leben können“.

Diese Haltung hätte – neben dem unverzichtbaren Gedenken – auch der Stadt Hagen gut angestanden.

CDU will Regionalexpress-Halt in Haspe

5. November 2018 by

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Haspe will den ehemaligen Bahnhof Hagen-Haspe reaktivieren. Das geht aus einem Antrag für die nächste Sitzung der BV hervor. Die Hasper Christdemokraten schreiben in der Begründung ihres Antrags:

„Da die Regionalbahnen in Hagen (die auch über Haspe fahren) ausschließlich am Hagener Hauptbahnhof halten, bietet sich der Hasper Bahnhof als möglicher weiterer Haltepunkt in Hagen an. Der Hasper Bahnhof liegt zentral im Einzugsbereich vieler Betriebe, so dass durchaus Bedarf für eine entsprechende Entwicklung an dieser Stelle besteht. Sollte die Möglichkeit der Ertüchtigung des Hasper Bahnhofs bestehen, ist in einem weiteren Schritt die Anbindung des ÖPNV Netz in Hagen anzugehen.“

Der Antrag ist sehr zu begrüßen, ist es doch auch nach 30 Jahren S-Bahn-Betrieb auf der anderen Seite des Tales der Hagener Straßenbahn AG nicht gelungen, den Stadtteil vernünftig an den S-Bahnhof Heubing anzubinden.

Aber man merkt dem Vorstoß der CDU auch an, dass der ÖPNV für die Partei immer noch eine fremde Welt ist. Der Standort des ehemaligen Hasper Bahnhofs ist weder an den Busverkehr angeschlossen noch ist ein Anschluss realistisch, da die Linien umgeleitet werden müssten. Das wäre zum einen mit Fahrzeiterhöhungen verbunden, zum anderen mit entsprechend höheren Kosten. Sinnvoller wäre ein Standort zwischen Voerder und Hestertstr., der auch ohne großen Aufwand barrierefrei einzurichten wäre und mit gleich fünf Buslinien verknüpft werden könnte.

Auch eine zweite Idee der Hasper CDU ist eher aus Unkenntnis heraus geboren: Die Einrichtung eines Ersatzhaltes für ICE-Züge an gleicher Stelle. Den begründen die Fraktionäre damit, „dass aufgrund von Widrigkeiten im Hagener Hauptbahnhof die ICE Linien an Hagen vorbei nach Dortmund geleitet werden mussten“. Dies sei „ärgerlich“ und könne in Haspe „dann verhindert werden“.

Offenbar haben die Urheber dieser Idee noch nie einen ICE ab Hagen benutzt, sonst wüssten sie, dass ein ICE, der den Hagener Hauptbahnhof nicht anfahren kann und deshalb umgeleitet wird, auch nicht über Haspe verkehrt.

Fichte-Gymnasium: Trotz Beliebtheit bald weniger Schüler

5. November 2018 by

Das Fichte-Gymnasium gehört zu den beliebtesten Schulen in Hagen. Dennoch darf es nur 90 statt 120 Schüler aufnehmen. Grund: die Rückkehr zu G9. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Merkwürdig, gab es doch vor dem G8-Abenteuer auch G9 und es war offensichtlich genug Platz vorhanden. In den 1960er Jahren war das Fichte-Gymnasium auch 4-zügig (und teilweise sogar 5-zügig) – und das noch ohne die in der Zwischenzeit erfolgten zwei Anbauten. Damals entschied sich sich Stadt vorausblickend, ein neues Gymnasium zu bauen. Das wurde dann das THG, in das der damalige mathematisch-naturwissenschaftliche Zweig des Fichte überführt wurde.

Streit um Finanzierung der Ruhrtalbahn in Hagen

5. November 2018 by

Da ist mächtig Dampf im Kessel: Um die Finanzierung der Ruhrtalbahn und eine Vergabe öffentlicher Gelder im Hinterzimmer ist in der Politik ein Streit entbrannt. Zumindest die Mitglieder des Umwelt- und Mobilitätsausschusses fühlen sich von der Verwaltungsspitze abgehängt. (…)

Quelle: wp.de

Spurensuche im Frühwerk Ernst Meisters

4. November 2018 by

Ein neues Angebot der Volkshochschule Hagen (VHS) zur Lyrik des Hagener Lyrikers und Malers Ernst Meister startet ab Mittwoch, 14. November, um 18 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38. Der Dozent Reinhard Gundlach, Enkel Ernst Meisters, begibt sich gemeinsam mit den Teilnehmern auf eine Spurensuche im Frühwerk Ernst Meisters, in der Familiengeschichte, der Literaturwissenschaft, in der Kulturgeschichte und der Psychologie.

Ernst Meister ist kaum älter als 20 Jahre, als sein erster Gedichtband „Ausstellung“ in einem kleinen Verlag erscheint. Er ist Student in Marburg. In der Kulturmetropole Berlin wird man auf den jungen Dichter aufmerksam. In der Vossischen Zeitung spricht ein Rezensent von Ernst Meister als einem „Kandinsky der Lyrik“.

Seit Jahrzehnten bemüht sich die Literaturwissenschaft nachzuweisen, dass sich das Werk Ernst Meisters durchaus entschlüsseln lässt. Schließlich sagt Meister in späten Jahren selbst, Dichten sei für ihn identisch mit Denken. Gedankengänge lassen sich nachverfolgen. Die „Gegenstände“ der Gedichte ausmachen. Vorbilder, Einflüsse, Parallelen lassen sich aufzeigen. Und nicht zuletzt sind viele der teils expressionistischen, teils surrealistischen Gedichte des Gedichtbandes „Ausstellung“ Dokumente einer tiefen persönlichen Krise – ausgelöst durch den Konflikt mit dem patriarchalisch-pietistischen Vater und der Abkehr vom Glauben.

Folgende Literatur wird bei dem Kurs verwendet: Ausstellung. Gedichte (1932, Reprint). Aachen, Rimbaud 1985. Weitere Informationen zum Kurs 2170 erhalten Interessierte beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder unter www.vhs-hagen/anmeldung.de.

Luxusprobleme

3. November 2018 by

von Udo Pfeiffer

Ist es tatsächlich ein „Luxusproblem“, wenn Fahrgäste auf einer der stark genutzten Hauptachsen der Hagener Straßenbahn (von Stadtmitte nach Eilpe) manchmal 10 (bzw. 12) Minuten auf einen Bus warten müssen, wie es ein Mitarbeiter des Verkehrsbetriebs beim letzten Fahrgastforum ausdrückte?

Die Wartezeiten auf der elektronischen Anzeige gehören zu Linien, die alle die gleiche Strecke von der Innnenstadt zum Eilper Denkmal fahren. Der fünfte Bus gehört zur Linie 516 und müsste mit 28 Minuten angezeigt werden, wenn er noch draufpassen würde.

Nun könnte man einwenden, dass diese Situation eine Ausnahme sei und nicht vorhersehbaren Verspätungen geschuldet sei.

Der Fahrplan der Haltestelle Stadtmitte gibt für die Linien, die in der Zeit von 16 bis 17h nach Eilpe fahren, folgende Abfahrtzeiten an:

00 (Linie 512); 03 (519); 08 (510); 12 (SB71); 15 (512); 18 (516); 30 (512); 33 (519); 38 (510); 42 (SB71); 45 (512); 48 (516);

Wie man sieht, gibt es zwei Lücken von jeweils 12 Minuten (Min 18 – 30; Min 48 – 00). Die Linie 84, die nicht zur Hagener Straßenbahn gehört, fährt um 34, hilft also auch nicht, eine der Lücken zu schließen. Dafür fahren dann andere Linien kurz hintereinander.

In der entgegengesetzten Richtung (Eilpe – Stadtmitte) gibt es zwar keine 12-minütigen Lücken, dafür aber vier Lücken von jeweils 9 Minuten.

Bei 12 Bussen, die innerhalb einer Stunde weitgehend die gleiche Strecke fahren, hätte man idealerweise eine Wartezeit von 60:12 = 5 Minuten. Nun lässt sich dieser Idealzustand wohl nicht ohne weiteres erreichen, da es noch viele weitere Bedingungen zu berücksichtigen gibt. Eine gleichmäßigere Verteilung der Abfahrtzeiten wäre aber erstrebenswert.

Für Leute, die viel Zeit haben oder über keine anderen Verkehrsmittel verfügen, mag dies ein Luxusproblem sein. Wenn die Stadt Hagen aber ernsthaft an der Mobilitätswende interessiert ist und mehr Menschen dazu bringen will, mit dem Bus statt dem eigenen PKW in die Stadt zu fahren, ist ein solcher Fahrplan ein Problem.

Man kann nur hoffen, dass sich bei der Hagener Straßenbahn diejenigen durchsetzen, die sich dieser Problematik bewusst sind und an Verbesserungen arbeiten wollen, und nicht die, die das Ganze für ein Luxusproblem halten.

Bildersucht und Cyberflucht

3. November 2018 by

06.11.- 02.12.2018 im Jungen Museum des Osthaus-Museum Hagen

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die schmale Grenze zwischen kontrolliertem und suchtartigem Gebrauch der Medien. Als Erlebnisinstallation, Kunstobjekt und Präventionsprojekt werden in einem begehbaren Würfel auf einer Vielzahl von Monitoren herausfordernde Bildcollagen, fachliches Hintergrundwissen und Interviews mit Betroffenen und Fachleuten gezeigt.

Die Symptome der Mediensucht sind vielfältig und den meisten nur wenig bekannt. Ob endlose Stunden am Smartphone oder im Computergame, ob Vereinsamung, sozialer Absturz oder ein Schattendasein in der Parallelwelt der Online-Gemeinde, die Auswirkungen auf das Leben von manchem Betroffenen sind oft gravierend. In diese Seitengasse der modernen Medienwelt will die Ausstellung ihre Besucher begleiten und sie zum Nachdenken anregen.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit von Medienschaffenden und dem Fachverband Medienabhängigkeit e.V. entwickelt und wird gefördert von der Auerbach-Stiftung.

Begleitprogramm zur Aussstellung (pdf)

Fundsache: Halloween im Rathaus

2. November 2018 by

Ist das der neue Volkssturm? Oder handelt es sich um das Gruppenbild einer Castingshow, bei der die Rolle des Schusters Voigt für eine Neuproduktion des Stücks „Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer besetzt werden soll?

Des Rätsels Lösung: Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer (Mitte) empfing eine Delegation der Reservistenkameradschaft Hagen im Rathaus (Foto: Linda Kolms).

Grüne wollen Schottergärten bekämpfen

2. November 2018 by

Antrag im Stadtentwicklungsausschuss

Die Hagener Grünen wollen erreichen, dass die flächige Gestaltung von Vorgärten mit Steinen, Kies, Schotter oder ähnlichen Baustoffen ist im Bereich künftig aufzustellender Bebauungspläne durch entsprechende Festsetzungen auszuschließen ist. Einen entsprechenden Antrag stellen die Grünen für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 6. November.

Statt Schotter und Plastikrasen sollen Bepflanzungen vorgesehen werden, um die Versiegelung der Vorgärten zu vermeiden. Die Grünen weisen darauf hin, das jede dieser Flächen im Prinzip, je nach Lage, eine neue Hitzeinsel dar stellt.

Regelungen dieser Art existieren nach Angaben der Grünen mittlerweile in einer Reihe von Gemeinden: Nicht nur kleinere kreisangehörige Gemeinden wie Steinhagen, Xanten oder Halle i.W., sondern auch mittelgroße Städte wie Heilbronn und Lemgo und die Großstädte Köln und Frankfurt/M. verfügen entweder über „Pflanzgebote“ oder Versiegelungsausschlüse für Vorgärten. Auch der Rat der Hagener Nachbarstadt Dortmund hat beschlossen, dass im Bereich neuer Bebauungspläne die Vorgartengestaltung nicht mehr mit Steinen vorgenommen werden darf.

Hinter Kulisse des ÖPNV-Arbeitskreises in Hagen kracht es

2. November 2018 by

Während in Ausschüssen und in einem Arbeitskreis seit Monaten um Verbesserungen des Öffentlichen Personennahverkehrs gerungen wird, kracht es hinter den Kulissen mächtig. Die Hagener Straßenbahn hat sich mit Vorstand Christoph Köther und Betriebsdirektor Werner Flockenhaus jetzt an Hans-Georg Panzer, den Vorsitzenden des Ausschusses für Mobilität, gewandt und eine Kopie direkt an Oberbürgermeister Erik O. Schulz geschickt. (…)

Quelle: wp.de

Sparkasse Hagen macht die EC-Karte kostenpflichtig

2. November 2018 by

Das Schreiben flattert in diesen Tagen in 80.000-facher Ausfertigung in Haushalte in Hagen und Herdecke: Die Sparkasse der beiden Städte kündigt darin Preiserhöhungen für ihre Privat-Giro-Konten an. Wenn auch auf den ersten Blick versteckt, der Betreff lautet: „Erstklassiges Leistungspaket zum fairen Preis.“ Die wohl markanteste Änderung: Die EC-/Sparkassen-Card kostet bald etwas: 9 Euro im Jahr werden fällig. (…)

Quelle: wp.de

Rap-Performance und Graffiti-Ausstellung im Lutz Hagen

2. November 2018 by

Im Rahmen der Inszenierung „FatBoy“ hat das Lutz Hagen in Kooperation mit dem Kultopia und dem Kinderschutzbund Hagen kostenlose Rap/HipHop-, Schauspiel- und Graffiti-Workshops für Jugendliche, unter der Leitung von Gandhi Chahine, Germain Bleich, Mehdi Ramadan sowie Sarah Burkhardt a.k.a. „La Voice“, gehalten. Gefördert wurde das Projekt durch das bundesweite Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Workshop-Ergebnisse in Form einer Rap-/und Schauspiel-Performance und einer Graffiti-Ausstellung werden am Sonntag, 4. November 2018 ab 14.00 Uhr im Lutz Hagen präsentiert. Anschließend können alle Interessierten um 15.00 Uhr noch die Vorstellung von „FatBoy“ (Ein TheaterRap von Anja Schöne und Andreas Gruchalski – ab 10 Jahren) besuchen.

Jusos in Hagen fordern von SPD Ende der Großen Koalition

1. November 2018 by

Die Hagener Jungsozialisten (Jusos) fordern die SPD auf, die Große Koalition mit den Unionsparteien auf Bundesebene schnellstmöglich zu verlassen. So solle auf die aktuellen Wahl- und Umfrageergebnisse der Partei reagiert und eine inhaltliche, strukturelle und personelle Neuausrichtung der deutschen Sozialdemokratie ermöglicht werden. Der SPD-Nachwuchs positioniert sich damit wesentlich deutlicher als seine Mutterpartei in Hagen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu die vollständige Stellungnahme der Jusos:

Schlussstrich in Berlin – Raus aus der GroKo!

Quelle: Jusos Hagen

Kulturzentren in Hagen brauchen Planungsssicherheit

1. November 2018 by

Wie geht es mit den Kulturzentren weiter? Werden die Zuschussverträge für die freien Zentren verlängert? Fragen, die gestern die Mitglieder des Kultur- und Weiterbildungsausschusses (KWA) beschäftigten. (…)

Von allen Parteien wurde die finanzielle Unterstützung begrüßt, wobei Thomas Walter (CDU) vor einer eventuellen Erhöhung des momentanen Zuschusses warnte: „Wir dürfen unseren städtischen Haushalt auch im Kulturbereich nicht überstrapazieren. Wir sind nicht Düsseldorf.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer wählt eigentlich Leute wie CDU-Walter? Der Mann ist offenbar nicht von dieser Welt. Die Zuschüsse für die Kulturzentren sind seit 2014 festgeschrieben; seitdem hat es noch nicht einmal einen Inflationsausgleich gegeben. Der Antrag der Grünen – um den ging es im Kulturausschuss – schlug äußerst moderat eine Steigerung um 1 Prozent pro Jahr vor. Für das Kulturzentrum Pelmke beispielsweise wären das 650 Euro mehr. Und das auch erst ab 2022! So weichgespült sind die Grünen mittlerweile. Der CDUler schwafelt derweil von „überstrapazieren“. Der Typ ist wahrlich noch nicht einmal „Düsseldorf“, sondern finsterste Provinz.

Ballettdirektor Alfonso Palencia muss Hagen verlassen

31. Oktober 2018 by

Das Theater Hagen kommt nicht zur Ruhe. Der neue Intendant Francis Hüsers verlängert den Vertrag von Ballettdirektor Alfonso Palencia nicht, wie jetzt bekannt wurde. (…)

„Wir sind in großer Sorge um die Zukunft der Sparte“, unterstreicht Sylke Feldberg als Geschäftsführerin der Ballettfreunde. „Eine Interimslösung wäre der Tod der Sparte, dann wäre die Arbeit, die Ricardo Fernando 14 Jahre lang geleistet hat, hinfällig.“ (…)

Während Entlassungen auch von Führungskräften im Rahmen eines Intendantenwechsels als üblich gelten, hat Francis Hüsers in Sachen Ballett bisher einen Schlingerkurs gesteuert. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Presseerklärung aus dem Theater Hagen

Der mit der Spielzeit 2017/18 zunächst für ein Jahr zum Ballettdirektor am Theater Hagen ernannte Alfonso Palencia, der nun bereits in seiner zweiten Spielzeit in dieser Funktion tätig ist, und der ebenfalls seit Sommer 2017 als Intendant des Theaters Hagen arbeitende Francis Hüsers werden ihre Zusammenarbeit in dieser Form zum Ende der laufenden Spielzeit 2018/19 beenden. Gründe hierfür sind künstlerisch-programmatische Differenzen.

Die Tanz-Compagnie wurde bereits über diese Entscheidung informiert, alle Tänzer sind eingeladen, trotz des Wechsels der Ballettdirektion über die Spielzeit 2018/19 hinaus am Theater Hagen zu bleiben.

Erste Sondierungen zur Neubesetzung der Ballettdirektion zur Spielzeit 2019/20 sind bereits aufgenommen. Sobald hierzu verbindliche Absprachen getroffen sind, wird eine entsprechende öffentliche Verlautbarung erfolgen.

Hagener CDU und SPD reagieren auf politischen Beben im Bund

31. Oktober 2018 by

Die CDU und die SPD schwanken nach der Pleite bei den Hessen-Wahlen. Die Hagener Führungsfiguren äußern sich zum Thema. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Nur Wischi-Waschi“ nennt WPWR-Autor Mike Fiebig in seinem Kommentar zutreffend die Stellungnahmen der lokalen „Führungsfiguren“:

Politisches Beben – Lokale Führungsfiguren ohne Haltung

Quelle: wp.de

Duisburger Museum Küppersmühle zeigt große Emil Schumacher-Retrospektive

31. Oktober 2018 by

Der Hagener Künster Emil Schumacher zählt zu den wichtigsten Protagonisten der deutschen Nachkriegsabstraktion. Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg widmet dem mehrfachen Documenta- und Biennale-Teilnehmer unter dem Titel „Inspiration und Widerstand“ eine umfassende Retrospektive.

Vom 15. November bis 10. März zeigt das Haus mehr als 80 Arbeiten aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Ausgehend von frühen figurativen Bildern und Schumachers Weg zur abstrakten Malerei, werden schwerpunktmäßig großformatige Gemälde aller Schaffensphasen des Künstlers vorgestellt. Ausgewählte Gouachen ergänzen die Schau.

ICE hält 2019 sechs Monate lang nicht in Hagen

30. Oktober 2018 by

SIHK irritiert über fehlende Kommunikation der Deutschen Bahn

Starke Irritationen löst die geplante weitestgehende Einstellung der ICE-Anbindung Hagens an die Bundeshauptstadt von Mitte März bis Mitte Oktober 2019 bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) aus.

Private Recherchen im Fahrplan der Deutschen Bahn hatten ergeben, dass bis auf eine abendliche Verbindung von Berlin nach Hagen kein ICE auf dieser Strecke in der Volmestadt halten wird. „Am meisten ärgert uns hierbei die fehlende Kommunikation der Bahn. Es kann nicht sein, dass nur zufällig bei dem Versuch, eine Zugverbindung zu buchen, auffällt, dass Hagen als ICE-Halt gestrichen wurde“, zeigt sich SIHK-Geschäftsbereichsleiter Christoph Brünger enttäuscht.

Gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um die stündliche ICE-Anbindung in den letzten Monaten hätte den Verantwortlichen bewusst sein müssen, welch große Bedeutung diese Anbindung für die Region hat.

Auch wenn in diesem Falle eine Baustelle der Grund ist und der Ausfall zeitlich befristet, hätte man dieses seitens der Deutschen Bahn frühzeitig mitteilen müssen. „So stellt sich auch die Frage, warum wieder Hagen abgeschnitten wird“, so Brünger. „Außerdem hoffen wir, dass ab Oktober, wie im Fahrplan schon jetzt ersichtlich, die stündliche Anbindung wieder gesichert ist.“

Mehrheit der Hagener für Dieselfahrverbot

30. Oktober 2018 by

Die Mehrheit ist nicht überwältigend, aber immerhin: Laut einer aktuellen Umfrage von Radio Hagen sprachen sich 52 Prozent der Teilnehmer für ein Dieselfahrverbot in der Hagener Innenstadt aus, 48 Prozent waren dagegen.

Nach Angaben des Senders ist das Ergebnis repräsentativ für die Internet nutzende Bevölkerung.

Jazztipp: Sofia Jernberg in der Villa Post

30. Oktober 2018 by

Der 41. SOUNDTRIP-NRW steht an mit der fantastischen Stimmkünstlerin Sofia Jernberg aus Schweden (Foto: Veranstalter). Sie ist am Mittwoch, 31. Oktober um 20:00 Uhr in der Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38, 58089 Hagen zu hören. In ihrem Konzert der Soundtrips NRW werden Martin Verborg (Violine), Hagen, und Carl Ludwig Hübsch (Tuba), Köln, mitwirken.

Die von ihr verwendeten Stimmtechniken scheinen einer konventionellen Gesangsästhetik völlig entgegenzulaufen, ob sie nun mysteriös klingende Spaltklänge, non-verbales Gebrabbel, tonlosen oder verzerrten Gesang zu Gehör bringt.

Dabei ist sie mit dem traditionellen Repertoire der Stimme vertraut und eine gefragte Interpretin z.B. von Schönbergs „Pierrot Lunaire“ aber auch von eigens für sie geschriebenen aktuellen Parts.

Auch als Komponistin ist Jernberg sehr aktiv. Sie schrieb Stücke unter anderem für das Stockholm Jazz Festival oder das Trondheim Jazz Orchestra. Als Improvisatorin zelebriert sie zusammen mit prägnanten Spielerinnen und Spielern aus aller Welt den Klang des Jetzt.

Schicht im Schacht

30. Oktober 2018 by

In Hagen wurde in 70 Zechen malocht

Im Ruhrgebiet spielt der Bergbau-Standort Hagen bislang eine wenig beachtete Rolle. Dabei wurde hier einst in 70 Zechen malocht. (…)

„Der Raum Hagen war spätestens seit der Frühen Neuzeit nicht nur als Standort der Metallverarbeitung, sondern auch für die Gewinnung von Bodenschätzen bedeutsam“, erklärt der Hagener Chef-Historiker Ralf Blank. Im Bereich des in der Region anstehenden mitteldevonischen Massenkalks seien verschiedene Metallerze, wie Eisen, Kupfer und Blei, in unterschiedlicher Qualität vorhanden. Im Norden der Stadt treten in den Schichten des unteren Oberkarbons entlang des Ruhrtals an verschiedenen Stellen auch Steinkohleflöze zu Tage. (…)

Quelle: wp.de

Keine Erkenntnisse, Annahmen und unbekannte Einflüsse

29. Oktober 2018 by

Geplanter Einbahnstraßenring kann akute Hagener Luftprobleme nicht lösen

Durch größeren Einfallsreichtum sind unsere Hagener Politikgrößen in der Vergangenheit nicht besonders aufgefallen. Jetzt aber, wo es um die Verhinderung von Fahreinschränkungen für Dieselfahrzeuge geht, entfalten sie eine ungeheuere Kreativität.

Mooswände und Riesenventilatoren sollen angeblich für eine Verbesserung der Luftverhältnisse sorgen. Ergänzend werden von den Lobbygruppen der Wirtschaft Horrorszenarien aufgebaut, nach denen Handwerker angeblich nicht mehr in Sperrzonen einfahren dürfen. Die CDU zweifelte zuletzt die rechtmäßige Platzierung der Messstationen an. Alles Kokolores.

Das maßgebende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts lässt ausdrücklich Ausnahmen für Anlieger und Versorger zu, und die Vermutung unzulässiger Standorte der Messpunkte hat sich, wie zu erwarten war, als gegenstandslos herausgestellt. Der plötzliche Aktionismus der Interessengruppen soll nur davon ablenken, dass die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung acht Jahre lang geglaubt haben, geltendes Recht durch simple Nichtbeachtung außer Kraft setzten zu können.

Das hat sich voraussehbar als Fehlspekulation erwiesen, aber offensichtlich herrscht in diesen Kreisen auch nach diversen Folgeurteilen der Glaube vor, das Problem weiter aussitzen zu können. Während alle bisher ergangenen Entscheidungen der Gerichtsbarkeit auf eine möglichst umgehende Verbesserung der Luftqualität abzielen, sollen solche Maßnahmen in Hagen allem Anschein nach weiter auf die lange Bank geschoben werden. Zum Nachteil aller Bürger, die unter den schlechten Luftverhältnissen leiden.

In diesen Kontext passt auch der jüngste Vorschlag der Hagener Stadtverwaltung, der am kommenden Dienstag (30.10.2018) im Ausschuss für Umwelt und Mobilität beschlossen werden soll.

Die Verwaltung strebt einen „Umbau des Innenstadtringes in ein Einbahnstraßensystem“ an und erwartet, diese Maßnahme „prioritär zu behandeln“.

Diese sehr umfangreiche Maßnahme erscheint aus Sicht der Fachverwaltung als eine derjenigen Maßnahmen, die tatsächlich einen sehr hohen Wirkungsgrad haben. Allerdings mit einer wesentlichen Einschränkung: „Wegen des enormen planerischen und letztlich auch bautechnischen Umfanges der Maßnahme werden allerdings hier keine kurzfristigen Ergebnisse zu erwarten sein.“ Allein für die Planung rechnet die Verwaltung mit einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren.

Also genau das Gegenteil aller bisher in der Sache ergangenen Urteile, die eben „kurzfristige Ergebnisse“ verlangen, da die einschlägigen Grenzwerte bereits seit 2010 missachtet werden.

Selbst der umstrittene „Masterplan Mobilität“, der vor der Sommerpause vom Stadtrat im Schweinsgalopp verabschiedet wurde und auf den sich die Verwaltung jetzt beruft, sieht die Umwandlung des Innenstadtrings in eine Einbahnstraße kritisch, den „hohen Wirkungsgrad“, von dem die Verwaltung spricht, sucht man dort vergebens:

„Zu beachten ist aber, dass der Verkehr lediglich von den betroffenen Verkehrswegen verdrängt wird. Eine Verkehrsvermeidung kann durch eine solche Maßnahme nicht erzielt werden. Negativ auswirken werden sich in jedem Fall die teilweise enorm verlängerten Wege durch die Stadt Hagen, welche auch die Verdrängungen auf die umliegenden Straßen bewirken. Da der Innenstadtring nur noch in eine Richtung befahren werden kann, werden die Wege entweder länger oder die Verkehrsteilnehmer weichen auf Nebenstraßen aus.“

Zwar prognostizieren die Gutachter eine Verminderung der Feinstaub- und NOx-Emissionen an den vorhandenen Messstellen Graf-von-Galen-Ring und Finanzamt, aber diese Voraussagen sind rein spekulativ, wie sie selbst einräumen:

„Bei qualitativen Bewertungen lagen keine Erkenntnisse in Form von Zahlen vor, somit wurden die Wirkungen der Maßnahmen aus diesen Steckbriefen rein qualitativ von den Experten in einem internen Workshop eingeschätzt.“

Und: „Bei einer quantitativen Abschätzung erfolgte, wenn die Daten vorlagen oder sinnvoll angenommen werden konnten, eine Abschätzung mit der Angabe von Zahlenwerten. Diese Zahlenwerte bilden aber eine reine Abschätzung mit vielen Annahmen und unbekannten Einflüssen und sollten nicht zur Kontrolle der Maßnahme herangezogen werden.“

Darauf basiert zusammengefasst die Beschlussempfehlung der Verwaltung an den Ausschuss: Keine Erkenntnisse, Abschätzungen, Annahmen und unbekannte Einflüsse.

Realistisch im Sinne einer Absenkung der Emissionen wäre wohl nur eine zweistreifige Variante der Einbahnlösung. Die böte den erforderlichen Platz für gegenläufige Busspuren, Radwege, geräumige Gehwege und Baumalleen. Alles Dinge, denen die entscheidenden Gremien in der Vergangenheit eher weniger zugetan waren.

Um die Belastung der Atemluft kurzfristig zu vermindern, wie es die einschlägigen Urteile fordern, ist der Vorschlag der Verwaltung ungeeignet. Mittelfristig wäre die Zweispurlösung – und nur die – immerhin eines: Der Einstieg in eine andere Nutzung des öffentlichen Raums – weg von der Autozentriertheit und hin zu einer gerechteren Verteilung und umweltschonenderen Nutzung der nicht vermehrbaren Ressourse Boden.

Trotz Renovierung viele leere Läden in der Volme-Galerie

28. Oktober 2018 by

Die Volme-Galerie in der Hagener Innenstadt ist auch nach ihrer Renovierung vor drei Jahren durch Leerstände und fehlende Besucher geprägt. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

„Persönliche Betroffenheit fehlt“

Steuerexperte Prof. Stephan Meyering spricht über Abschreibungsmodelle und Steuertricks. Der Betriebswirt lehrt an der Fernuni Hagen. (…)

Herr Meyering, in Hagen gibt es zwei Einkaufs-Galerien, von der die eine durch starken Leerstand geprägt ist.

Durch den Bau der Rathaus-Galerie wurde das Leben aus der Volme-Galerie abgezogen. Unternehmen, die was auf sich halten, sind ‘rübergezogen, um am frischen Image zu partizipieren.

Mittlerweile stehen etwa zwei Drittel der Verkaufsflächen in der Volme-Galerie leer. Lohnt sich für den Eigentümer, der Savills Fund Management GmbH, aus steuerlicher Sicht ein hoher Leerstand?

Nein, Leerstand rechnet sich auf ein einzeln betrachtetes Objekt finanziell nicht. Allerdings sind Fonds-Halter im Besitz etlicher Immobilien. Und wenn von z.B. 100 Immobilien 80 Renditen einfahren, ist das Engagement, das für die 20 defizitären Immobilien aufgebracht wird, gering. Es gilt eben das Prinzip der Mischkalkulation. (…)

Quelle: wp.de

Hagener Orchester erinnert an Bombennacht

28. Oktober 2018 by

Die Hagener Philharmoniker erinnern an die Zerstörung der Stadt im 2. Weltkrieg. Ein Blick auf die Musikgeschichte Westfalens in der Nazizeit. (…)

Was macht ein Orchester, wenn die Bomben fallen? In Hagen lautet die Antwort: Weiterspielen. Obwohl die historische Stadthalle am 1. Oktober zerstört wird und das für den 3. Oktober geplante Sinfoniekonzert mithin auf Dezember verschoben werden muss, bleibt das Orchester im Dienst. Die Musiker werden nicht an die Front geschickt. Warum? Ralf Blank hat sich eingehend mit der Person des damaligen Chefdirigenten Hans Herwig beschäftigt. „1942 wurde Hagen zur Gaukulturhauptstadt des Gaus Westfalen Süd erhoben. Die Nationalsozialisten wollten unter Hans Herwig auch ein Gauorchester installieren, weil man eine eigene Provinz Südwestfalen errichten wollte. Daraus ist nichts geworden.“ (…)

Quelle: wp.de

Märchenwerkstatt zu „Der Zauberer von Oz“

28. Oktober 2018 by

Das Märchenensemble vor dem Lutz (Foto: Theater)

Am Donnerstag, 1. November 2018, findet im Lutz mit Beginn um 11.00 Uhr die Märchenwerkstatt zur Uraufführung von „Der Zauberer von Oz“ (märchenfantastische Geschichte zur Weihnachtszeit von Lyman Frank Baum in einer Fassung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf) statt.

Bei dieser Einführungsveranstaltung für kleine und große, junge und ältere Besucher kann man erste Einblicke in diese Produktion gewinnen. Regisseurin Anja Schöne, Bühnen- und Kostümbildnerin Sabine Kreiter, der musikalische Leiter und Komponist Andres Reukauf, Choreograph Jozsef Hajzer, Dramaturgin Anne Schröder und Theaterpädagogin Miriam Walter werden über ihre Arbeit in den letzten Wochen berichten und das neue Stück vorstellen. Mit dabei sind natürlich auch die DarstellerInnen Kristina Günther, Emanuele Pazienza, Charlotte Welling, Stefan Merten, Andreas Elias Post und Elisabeth Emmanouil, die Ausschnitte präsentieren.

Der Eintritt ist frei.

Altes Denken endet tödlich

27. Oktober 2018 by

Fußgänger sind in den Etagen der Entscheider noch nicht angekommen

Im Mai 2018 wurde an einem Fußgängerüberweg im Hagener Stadtteil Hohenlimburg ein 81jähriger Mann von einem Lkw überfahren und tödlich verletzt. Die in einer Kurve gelegene Kreuzung wird nach Presseberichten von Anwohnern als unübersichtlich beschrieben. Es soll deshalb schon häufiger Beinaheunfälle gegeben haben.

Wie reagiert daraufhin die Stadt Hagen? Sie verändert nicht etwa die Ampelschaltung zum Schutz der Passanten, indem beispielsweise während einer Grünphase für die Fußgänger alle Lichtzeichen für den Kraftfahrzeugverkehr auf Rot gestellt werden. Nein – die Stadt Hagen sperrt den Fußgängerübergang an der Iserlohner Straße/Mühlenbergstraße. „Aus Gründen der Verkehrssicherheit“ hängt sie die Fußgängerampel ab und blockiert den Überweg mit Bügeln und Absperrzäunen.

Die Verkehrssicherheit wurde allerdings nicht von dem Todesopfer oder anderen Fußgängern gefährdet, sondern von einem 40-Tonnen-Lkw. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie sehr die Ideologie der „autogerechten Stadt“ nach wie vor in den Köpfen der Entscheider in Politik und Verwaltung verankert ist, während der Fußverkehr als zu vernachlässigende Größe behandelt wird. Ein altes Denken, das auch tödlich enden kann.

Wer läuft, hat in Deutschland nicht nur unter Abgasen, Lärm und Enge zu leiden, sondern ist eben auch stark unfallgefährdet: Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Verkehrstoten innerorts waren zu Fuß unterwegs.

Deshalb untersuchte kürzlich das Deutsche Institut für Urbanistik im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA), wie sich die Aufmerksamkeit für den Fußverkehr erhöhen lässt und unter welchen Voraussetzungen er gezielt gefördert werden kann. Die neue Studie „Geht doch! Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie“ wurde im Rahmen des 2. Deutschen Fußverkehrskongresses am 11./12. Oktober in Berlin präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Um zu Fuß gehen attraktiver zu machen, hat das UBA verschiedene Vorschläge entwickelt: beispielsweise die Verankerung der fußläufigen Erreichbarkeit im Planungsrecht, die Einführung der Regelgeschwindigkeit Tempo 30 innerorts, Erhöhung der Bußgelder für fußgängerfeindliches Verhalten oder die Festlegung baulicher Mindeststandards für Fußwege oder Ampelschaltungsphasen, bei denen die Zu-Fuß-Gehenden nicht das Nachsehen haben.

Die Ziele sind: Mehr Menschen legen mehr Wege zu Fuß zurück, der Fußverkehr wird sicherer und barrierefrei, das Thema wird mit festen Zuständigkeiten in Verwaltungen von Bund, Ländern sowie Kommunen verankert und die Aufenthaltsqualität für zu Fuß-Gehende steigt.

Maria Krautzberger, Präsidentin des UBA: „Fußgängerinnen und Fußgänger sind die blinden Flecken der Verkehrspolitik. Dabei ist Gehen die natürlichste und grundlegendste Form der Mobilität. Unser Konzept zeigt, wie wir den Fußverkehr stärken können – für mehr Umweltschutz und lebenswertere Städte. Wir brauchen eine bundesweite Strategie zum Fußverkehr, wie es sie bereits in mehreren europäischen Ländern gibt.“

Das europäische Ausland hat die Bedeutung des Fußverkehrs längst erkannt. Länder wie Österreich, Schottland und Wales sowie Finnland und Norwegen fördern den Fußverkehr durch nationale Fußverkehrsstrategien. Eine bundesweite Strategie kann dazu beitragen, den maßgeblich für den Fußverkehr zuständigen Kommunen von Seite des Bundes in ihren Aufgaben zu helfen.

Sonderkonzert „Die zerstörte Stadt“

27. Oktober 2018 by

Am 1. November 2018 (18 Uhr) findet ein Sonderkonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter dem Titel „Die zerstörte Stadt“ im Theater Hagen (Großes Haus) statt.

In der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1943 erfolgte der erste Großangriff britischer Bomber auf Hagen. Hierbei wurden weite Teile der Innenstadt und der angrenzenden Vororte Wehringhausen, Eilpe und Altenhagen zerstört. Die Sachschäden waren schwerwiegend und veränderten die 200 Jahre lang gewachsene Silhouette der Stadt über Nacht grundlegend. Allerdings hatte die Stadt Glück im Unglück: Bei günstigen Wetterbedingungen und Bodensicht hätte der britische Luftangriff zweifellos noch gravierendere Auswirkungen gehabt. Diesem Bombardement fiel auch die Stadthalle am Volme-Ufer als damaliger Aufführungsort der Konzerte des Städtischen Orchesters zum Opfer.

Dieses historische Gedenkkonzert unter der Leitung von Rodrigo Tomillo erinnert an die Zerstörungen des Jahres 1943 und bringt eine Originalkomposition des damaligen Musikdirektors Hans Herwig erstmals nach mehr als 75 Jahren noch einmal zur Aufführung. Zugleich erinnert es mit „Nobilissima Visione“ von Paul Hindemith aus dem Jahr 1937 daran, dass auch im Hagen der NS-Zeit ein Aufführungsverbot für Werke von als „entartet“ eingestuften Komponisten galt. Zudem interpretiert der 1. Konzertmeister Shotaro Kageyama Bachs Violinkonzert E-Dur (Foto: Theater).

In einem Vortrag veranschaulicht der Stadthistoriker Dr. Ralf Blank die Geschehnisse in Hagen und zeigt historisches Bildmaterial, das den Kontext der Musik eindrücklich illustriert.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

In Kooperation mit dem Stadtmuseum Hagen

Baugenehmigungsverfahren dauern in Hagen weiterhin zu lange

26. Oktober 2018 by

Der Stau an unerledigten Baugenehmigungsanträgen im Hagener Rathaus wird trotz einer vor gut zwei Jahren von Oberbürgermeister Erik O. Schulz angekündigten Qualitätsoffensive nicht kürzer. In einer internen Stellungnahme der Brandschutzdienststelle der Hagener Feuerwehr, die der Redaktion vorliegt, heißt es: „Mit dem vorhanden Personal können die eingegangenen Verfahren nicht abgearbeitet werden.“ (…)

Quelle: wp.de

Premiere am Sonntag: Die Eiskönigin

26. Oktober 2018 by

Eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach Hans Christian Andersen

Tatiana Feldman (Eiskönigin) und Stefan Merten (Kay). Foto: Klaus Lefebvre.

Die nächste Premiere im Lutz Hagen findet am 28. Oktober 2018 (15 Uhr) statt. Auf dem Programm steht „Die Eiskönigin“ – eine TanzTheaterReise von Anja Schöne nach dem Märchen „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen (ab 5 Jahren).

Tilda und Kay sind die besten Freunde. Sie spielen jeden Tag zusammen an den Rosenhecken und träumen sich gemeinsam um die ganze Welt. Doch dann bekommt Tilda eine neue Stiefmutter, die alle die Eiskönigin nennen. Unter ihrem Einfluss beginnt Tilda sich zu verändern. Mehr und mehr verliert sie das Interesse an Kay, bis sie schließlich ohne Abschied in die Heimat der Eiskönigin in den hohen Norden zieht. Kay bleibt traurig zurück.

Doch schon bald verdichten sich die Hinweise, dass die Eiskönigin Böses im Schilde führt und Tilda in großer Gefahr schwebt. Kay nimmt all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine aufregende und erlebnisreiche Reise zur Eiskönigin, um seine Freundin Tilda zu retten. Unterwegs begegnen ihm viele überraschende Märchengestalten, die drohen, ihn von seiner Mission abzubringen. Doch seine große Freundschaft zu Tilda lässt ihn immer weiterreisen…

Ein ebenso spannendes wie humorvolles Theaterabenteuer, das gekonnt mit den Konventionen klassischer Märchen spielt. Durch die Verbindung von Schauspiel und Tanz entsteht zudem eine zauberhaft poetische Ebene, die das gesamte Stück durchzieht und zu einem besonderen Vergnügen für kleine und große Zuschauer macht.

In der Inszenierung von Anja Schöne, der Ausstattung von Sabine Kreiter und der Choreographie von Jozsef Hajzer spielen und tanzen: Tatiana Feldman, Stefan Merten und Helen Rademacher.

Familienvorstellungen: 1.11.; 29.12.2018; 12.1.; 13.1.; 3.2.; 10.3.2019 (jeweils 15.00 Uhr)

Schulvorstellungen: 30.10.2018; 4.2.; 11.3.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Hagenerin wird Stadtschreiberin in Gotha

26. Oktober 2018 by

Bereits seit dem Jahr 2008 vergibt die Residenzstadt Gotha jährlich mit dem „Kurd-Laßwitz-Stipendium“ einen Stadtschreiberpreis für Kinder- und Jugendbuchautoren. Nach Ausschreibung des mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Stipendiums für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019, befasste sich die vom Gothaer Stadtrat berufene Jury, unter Vorsitz von Oberbürgermeister Knut Kreuch, Anfang Oktober mit den eingegangenen Bewerbungen.

Die Entscheidung der Juroren zur Vergabe des nunmehr 12. Kurd-Laßwitz-Stipendiums fiel auf die in Hagen lebende Dr. Birgit Ebbert. Die 56-jährige ist Diplom-Pädagogin und seit 2006 freie Autorin, schreibt Kinderbücher und Romane mit historischem und lokalem Bezug, Ratgeber, Sachbücher und Lernhilfen. Im Jahre 2013 war Dr. Birgit Ebbert „Albschreiberin“ in Albstadt.

Ein Vexierspiel von Schein und Sein

25. Oktober 2018 by

„Pariser Leben“ – Operette von Jacques Offenbach im Theater Hagen

Die nächste Premiere im Theater Hagen (Großes Haus) findet am 27. Oktober 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) statt. Auf dem Programm steht die Operette „Pariser Leben“ von Jacques Offenbach (Foto: Klaus Lefebvre).

Eine Reise nach Paris! Den Eiffelturm besteigen, eine Bootsfahrt auf der Seine, flanieren in den malerischen Straßen von Montmartre, Notre-Dame, der Louvre… fast könnte man meinen, Paris sei ein riesiges Freilichtmuseum. Unzählige Touristen wollen jedes Jahr die Pariser Lebensfreude, die Joie de vivre, in der Stadt der Liebe erleben …

Auch in Jacques Offenbachs 1866 in Paris uraufgeführter Operette „Pariser Leben“ möchte ein Ehepaar aus Schweden seinen Besuch in der französischen Hauptstadt nutzen, um der Langeweile seiner Ehe zu entfliehen. Während die Baronin von Gondremarck sich auf einen Besuch in der Pariser Oper freut, steht ihrem Mann der Sinn nach einem amourösen Abenteuer. Doch dann kommt alles anders: Statt im schönen 5-Sterne-Hotel landen sie in einer zweifelhaften Gegend der Stadt und schließen Bekanntschaft mit den Einheimischen. Beide verlieren sich in einem verwirrenden Vexierspiel von Schein und Sein, Liebe und Intrige …

Offenbach, der als Gründer der Gattung ‚Operette‘ gilt und dessen 200. Geburtstag 2019 gefeiert wird, hat mit diesem Werk eine schwungvolle, vitale, mitreißende und überaus unterhaltsame musikalische Komödie auf den „Mythos Paris“ komponiert.

Nach dem großen Erfolg mit der Lincke-Operette „Frau Luna“ setzen der Regisseur Holger Potocki, die Choreographin Andrea Danae Kingston und die Ausstatterin Lena Brexendorff ihre von Witz und Aberwitz geprägte Arbeit am Theater Hagen mit Offenbachs „Pariser Leben“ fort. Für die musikalische Einstudierung und Leitung zeichnet der 1. Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo verantwortlich, für die Choreinstudierung Wolfgang Müller-Salow.

Es singen, spielen und tanzen: Veronika Haller, Kenneth Mattice, Richard van Gemert, Maria Klier, Boris Leisenheimer, Kristine Larissa Funkhauser, Stephan Boving, Marilyn Bennett, Tillmann Schnieders, Wolfgang Niggel, Elizabeth Pilon, Kisun Kim, Anja Frank-Engelhaupt, Verena Grammel; Chor und Statisterie des Theaters Hagen, Ballett Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 2.11. (19.30 Uhr); 7.11. (19.30 Uhr); 16.11. (19.30 Uhr); 24.11. (19.30 Uhr); 5.12. (19.30 Uhr); 27.12. (19.30 Uhr); 31.12.2018 (15.00 und 19.30 Uhr); 19.1. (19.30 Uhr); 26.1. (19.30 Uhr); 24.2. (15.00 Uhr); 23.3. (19.30 Uhr); 26.4. (19.30 Uhr); 5.5. (15.00 Uhr); 12.5.2019 (18.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.


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