„Rote Gefahr“ gefährlicher als „gelbe Gefahr“

21. Januar 2022 by

Helmut Diegel auf den Spuren von Franz-Josef Strauß

Der ehemalige Arnsberger Regierungspräsident und als Nachrücker in den NRW-Landtag eingezogene Hagener CDU-Politiker Helmut Diegel fordert für den Neubau der einsturzgefährdeten Rahmede-Talbrücke die Hinzuziehung chinesischer Experten.

Das seien Leute, „die nachgewiesenermaßen die schnellsten Errichtungen von Brücken nicht nur planen, sondern in ihren Ländern auch umsetzen“, schreibt der kurz vor seinem Altenteil stehende Abgeordnete in einer Pressemitteilung. Unter welchen Bedingungen das geschieht, scheint für Diegel nicht so erheblich zu sein.

In einer kapitalistischen Diktatur – auch wenn sie sich mit roten Fahnen „kommunistisch“ camoufliert – geht es halt etwas anders zu. Was einen Diegel aber nicht weiter stören muss; Hauptsache es regiert der Kapitalismus. Dazu kann sich der dem politischen Abendrot entgegen schwebende Hagener CDU-Mann sogar auf eine Gallionsfigur der Schwesterpartei CSU berufen.

Es war Franz Josef Strauß, der im Januar 1975 die gesamte Crème de la Crème der chinesischen Staats- und Parteielite zu ausgedehnten politischen Dialogen traf und als erster deutscher Politiker überhaupt die „höchste Weihe einer Audienz“ (FAZ) beim mächtigsten Mann der Volksrepublik, Mao Zedong empfing.

„Gemäß der alten chinesischen Weisheit, sich mit dem Fernen gegen den Nahen zu verbünden, suchte Mao Ze Dong Bonn als Bündnispartner gegen das sowjetische Imperium zu gewinnen. Immerhin war die Bundesrepublik Mitte der 70er Jahre der größte Außenhandelspartner Chinas“, so der Deutschlandfunk 2005 anlässlich des 30-jährigen Jahrestags der Strauß-Reise.

„Dass eine konservativ-christliche, dem freiheitlichen, rechtsstaatlich-­demokratischen Pluralismus verpflichtete Partei ihre Fühler ins kommunistische China ausstreckte, hing mit der strategischen Überlegung zusammen, dass Deutschland und Westeuropa im Gegensatz zu Moskau von Peking nicht nur keine Gefahr drohe, sondern dass sich die europäische Sicherheitslage durch eine Intensivierung der Beziehungen zu China sogar substanziell verbessern ließe“, beschreibt die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung die Reise ihres Idols unter der Überschrift „“Rote Gefahr“ gefährlicher als „gelbe Gefahr“.

Das scheint auch Helmut Diegel beherzigt zu haben – und sei es nur für einen Brückenbau. Deren „Sicherheitslage“ ließe sich „durch eine Intensivierung der Beziehungen zu China“, und sei es zu deren Ingenieuren, vielleicht tatsächlich „substanziell verbessern“. Wer weiß das schon.

„Totale Ökonomisierung“

21. Januar 2022 by

Pflegenotstand in Hagen: Mitarbeiterin steigt aus

Eine Krankenpflegerin hat nach 23 Berufsjahren ihre Beschäftigung in einer Hagener Klinik aufgegeben. Das berichtet die örtliche Ausgabe der WPWR. „Das, was ich zuletzt auf der Station erlebt habe, hat mich in diesem Entschluss bestärkt“, zitiert die Zeitung die 47-jährige.

Dabei habe sie auch die Monate der Corona-Pandemie im Auge, „aber im Grunde genommen war die Situation vorher auch nicht besser.“

„An eine vernünftige Übergabe zwischen den Schichten war nicht zu denken. Für Pausen war keine Zeit. Und trotzdem ist keine Zeit geblieben, sich mit der eigentlichen Pflege zu beschäftigen“, kritisiert die Aussteigerin laut Pressebericht. „Immer wieder sind Kräfte aus Leiharbeitsfirmen eingesprungen. Sie kannten die Stationen nicht, die Räumlichkeiten, die Abläufe, die Patienten – für die Kollegen, die fest im Haus angestellt sind, hat das erhebliche Mehrarbeit bedeutet. Von Entlastung keine Spur.“

Es gehe schon lange nicht mehr um Menschen und ihre Geschichten, ihre Schicksale. Es gehe um Zimmernummern, um Diagnosen, um Zahlen – darum, wie viel Geld Untersuchungen und Eingriffe für das Haus bringen. Qualität in der Pflege spiele keine Rolle mehr. „Wir reagieren nicht schnell genug, es passieren Fehler, wir arbeiten am Limit, und das Klima ist angespannt.“

Das sieht auch die Leiterin der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung, Dorothea Voss, so: Der Personalmangel sei für die Beschäftigten seit langem ein drängendes Problem. Pflegekräfte wollen gute Arbeit machen und können das nicht, wenn die Personalbemessung nicht stimmt. Derzeit führe die Kombination aus Personalmangel und unzureichender Entlohnung dazu, dass zu viele Pflegekräfte wegen der Arbeitsbedingungen aussteigen.

Personalmangel und Stress prägen den Alltag. Grund ist vor allem die totale Ökonomisierung der Betriebe. „Dabei haben Krankenhäuser doch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Regina Dickey, Betriebsrätin der Uniklinik Gießen und Mitglied im Aufsichtsrat des Rhön Klinikums.

Krankenhäuser sind heute vor allem auf Gewinn ausgerichtete Unternehmen. Deswegen tummeln sich hier viele Privatinvestoren. Dickey und ihre Kolleginnen und Kollegen befürchten, dass der Druck aus der Wirtschaftsabteilung steigt und die Tarifverträge in den Tochterunternehmen bald Geschichte sein werden.

“Was die Überlastung in der Pflege und beim Klinikpersonal angeht: Die Krise wird aktuell auf dem Rücken dieser Beschäftigten ausgetragen. Dass es hier einen Personalmangel gibt, war schon lange bekannt. Kaum etwas ist unternommen worden”, so Johanna Wenckebach, Wissenschaftliche Direktorin des Hugo Sinzheimer Instituts, mahnend in einem Interview mit dem MDR.

Im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser fehlen mehr als 100.000 Vollzeitstellen. Diese Lücke sei „keine unvermeidbare quasi naturwüchsig entstandene Situation, sondern vor allem durch Regelungen der Krankenhausfinanzierung hervorgerufen, die Krankenhäuser zu Kostensenkungen zwangen und dadurch einen starken Anreiz zum Stellenabbau insbesondere im Pflegedienst setzten“, zeigt eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung von 2017.

Seitdem scheint sich die Lage weiter verschlechtert zu haben. Gesundheitssystemforscher Prof. Dr. Michael Simon, auch schon Autor der Studie von 2017, geht davon aus, dass in deutschen Allgemeinkrankenhäusern auch aktuell gut 100.000 Vollzeitstellen für Pflegerinnen und Pfleger fehlen.

Würde man die Personalbesetzung im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser auf das Niveau anheben, das die Schweiz oder Dänemark pro 1.000 Einwohner schon haben, müssten sogar zwischen 160.000 und 260.000 Vollzeitkräfte zusätzlich eingestellt werden.

Simon sieht vor allem durch die DRG-Fallpauschalen, über die seit gut 15 Jahren Behandlungen in deutschen Krankenhäusern abgerechnet werden, eine sehr problematische Entwicklung. Sie erzeugen Kostendruck ohne eine systematische Berücksichtigung von Qualität sowie intransparente, rational nicht begründete Umverteilungseffekte in und zwischen Kliniken, so seine Analyse vom November 2020. Die Gesundheitspolitik solle jetzt konsequent umsteuern und das DRG-System vollständig abschaffen. Die Finanzierung der Kliniken durch sogenannte Fallpauschalen gefährde die Qualität der Behandlung.

Mieter gesucht: Ladenflächen in Wehringhausen

21. Januar 2022 by

Wehringhausen-ZentrumDas Zentrum von Hagen-Wehringhausen mit Wilhelmsplatz und Lange Straße. Luftbild: RVR, dl-de/by-2-0.

Der Stadtteil Wehringhausen entwickelt sich baulich, kulturell und kreativ weiter. Auch für die Geschäftswelt gibt es neue Perspektiven. Wehringhausen ist bekannt für seine Besonderheiten wie die kurzen Wege, historische Bausubstanz, engagierte Initiativen und sein authentisches Flair.

Das ist auch einigen neuen Gewerbetreibenden aufgefallen, die bisher leerstehende Ladenlokale mit Leben füllen. Dabei unterstützt wurden in den letzten Jahren einige Mieter und Vermieter vom Quartiersmanagement Wehringhausen im Rahmen des Flächenmanagements.

„Wehringhausen mausert sich zu einem Zentrum für nachhaltige und kreative Produkte und Dienstleistungen, die den Zeitgeist treffen. Alle Geschäfte sind inhabergeführt. Der persönliche Service kommt also nicht zu kurz“, sagt Maik Schumacher vom Quartiersmanagement Wehringhausen, der sich vor Ort um die Vermittlung von Ladenlokalen kümmert.

„Beim Flächenmanagement stehen wir im engen Austausch mit Eigentümern, der Händlergemeinschaft „Wir in Wehringhausen“, dem Projekt BiwaQ und mit Hagen.Business, die sich um ein stadtweites Gewerbeflächenmanagement kümmern. Wir versuchen immer Nutzungen zu finden, die den Stadtteil durch Kunden beleben und das Angebot qualitativ ergänzen und neue Kunden anlocken“, erläutert Maik Schumacher den strategischen Ansatz.

Durch passende Angebote zum lebhaften Stadtteil

Dieser besteht darin, kreative, handwerkliche und nachhaltige Angebote weiter zu etablieren und die Versorgung des täglichen Bedarfs zu decken. Schumacher: „Die Lange Straße im Wehringhauser Zentrum bietet mehr als die reine Nahversorgung der Wehringhauser Bürger. Kombiniert mit einem Rundgang zu den zahlreichen Streetart-Objekten an Hauswänden oder entlang der Infotafeln des Hagener Heimatbundes, die die Stadtteilgeschichte erläutern, kann man im Stadtteil einen ganz schönen Nachmittag verbringen und was Feines einkaufen und genießen.“

Bisher befinden sich eine neue Gitarrenbaumeisterin, das Nachhaltigkeitszentrum mit dem Umsonstladen und das Café „Gegenüber“ unter den neuen Angeboten entlang der Lange Straße. Auch die Umwandlung einer ehemaligen Gastronomie in eine Galerie ist in der Planung. Mit dem Unverpacktladen, dem Bioladen, dem Quadrux Buchladen, Onkel Jo sein Laden für nachhaltige Mode, Schmuck Walther oder Uhren und Schmuck Bradenbrink sind noch weitere Geschäfte auf der Suche nach neuen Nachbarn.

Noch sind einige Ladenflächen verfügbar

„Durch den Auszug der Sparkasse aus der Filiale Wilhelmsplatz gibt es nun leider eine 600 Quadratmeter große freie Fläche im Zentrum, für die eine neue Nutzung gesucht wird. Vier bis fünf weitere Läden stehen im Bereich der Lange Straße noch leer. Dafür suchen wir interessierte Mieter, die wir gern mit den Vermietern und den anderen Gewerbetreibenden in Kontakt bringen“, sagt Schumacher.

Interessierte können sich per E-Mail an team@qm-wehringhausen.de wenden. Auf der Internetseite des Wehringhäuser Quartiersmanagements sind zu einem Teil der leerstehenden Ladenflächen weitere Informationen und Fotos verfügbar: www.soziale-stadt-wehringhausen.de/gewerbe-immo-wehringhausen.

Eine Übersicht über bereits vorhandene Angebote und Geschäfte gibt es auf der Stadtteilseite unter www.089wehringhausen.de/karten.

Body Rhythm Factory ist zu Gast

21. Januar 2022 by

2. Familienkonzert des Theaters Hagen

BODY RHYTHM FACTORYWie vielfältig kann Rhythmus sein? Das ist im 2. Familienkonzert des Theaters Hagen am 23. Januar 2022 (11.00 Uhr, Großes Haus) zu erleben. Die vielseitigen dänischen Instrumentalisten Peter Stavrum, Sune Skuldbøl Vraa und Rune Thorsteinsson bilden zusammen die international bekannte Gruppe „Body Rhythm Factory“ (Foto: Tong Production).

In der unterhaltsamen Performance wird Musik auf allen nur erdenklichen Wegen kreiert. Mit Hilfe von Klavier, Schlagwerk, Gummitieren, Cajon, Alltagsgegenständen und sogar Wasser entstehen gesammelte und gefundene farbenreiche Klänge.

Dabei ist der Name der Gruppe, Body Rhythm Factory, Programm: Auch der menschliche Körper kann Musik erklingen lassen (Body Percussion), und damit ist das Publikum nicht nur ein aktiver Teil der Vorstellung, sondern wird sogar selbst zum Instrumentarium. Die Besucher dürfen sich auf ein besonderes Mitmachkonzert freuen.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Corona in Hagen – Stand: 20.01., 0:00 Uhr

20. Januar 2022 by

Entwicklung_Hagen_2001_maxInzidenzwert_Hagen_2001_max

Hagens ehemaliger Bürgermeister Horst Tillmann verstirbt im Alter von 85 Jahren

20. Januar 2022 by

Tillmann_Horst_Foto_Karsten-Thilo_Raab_maxZehn Jahre wirkte Horst Tillmann als Bürgermeister der Stadt Hagen, 32 Jahre lang war er im Rat der Stadt Hagen und zuvor in Hohenlimburg.

Zusätzlich hat er den Hagener Entsorgungsbetrieb als Aufsichtsratsvorsitzender maßgeblich unterstützt und war lange Jahre Mitglied und schließlich Vorsitzender im Sport- und Freizeitausschuss der Stadt Hagen.

Am Mittwoch, 5. Januar, verstarb der ehemalige Bürgermeister im Alter von 85 Jahren.

Horst Tillmann (Foto: Karsten-Thilo Raab/Stadt Hagen) hat das Leben in Hagen jahrzehntelang geprägt und sich dabei stets für seine Heimat Hohenlimburg stark gemacht. Seine Tätigkeit als Ratsmitglied begann er 1972 in Hohenlimburg als Mitglied der SPD. Nach der Eingemeindung wurde Horst Tillmann Mitglied im Rat der Stadt Hagen.

Im Laufe seiner Karriere wurde er so unter anderem zum Mitbegründer der Städtepartnerschaft mit Bruck an der Mur in Österreich. Eine Städtepartnerschaft, die bis heute Bestand hat. Von 1994 bis 2004 stand er als Bürgermeister den damaligen Oberbürgermeistern Dietmar Thieser und Wilfried Horn mit Rat und Tat zur Seite.

Trotz seiner Leidenschaft für seinen Stadtteil Hohenlimburg verlor Horst Tillmann bei seinen verschiedenen Tätigkeiten nie das Wohl der Bürgerinnen und Bürger aus ganz Hagen aus den Augen.

Hohenhof: Rodungsarbeiten am Anger für die Rekonstruktion der historischen Gartenanlage

20. Januar 2022 by

Hohenhof_maxDie historische Gartenanalage des Hohenhofs in Hagen-Eppenhausen wird rekonstruiert. Foto: Maximilian Gerhard/Stadt Hagen.

Um die historische Gartenanlage des Hohenhofs in Hagen-Eppenhausen zu rekonstruieren, finden derzeit Fäll- und Rodungsarbeiten an dem weitläufigen Anger statt, die aufgrund der Einhaltung der vegetationsfreien Periode bis Ende Februar 2022 abgeschlossen werden. Im Herbst 2022 werden voraussichtlich die umfangreichen Pflanzarbeiten umgesetzt, sodass der Anger dann wieder zu einer Wiese mit Obstbäumen wird.

Die Stadt Hagen möchte die Anlage in Zukunft einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Deshalb wurde das Gesamtkunstwerk Hohenhof zur Teilnahme an der Internationalen Gartenschau 2027 (IGA) angemeldet. 1,34 Millionen Euro Landesförderung erhält die Stadt Hagen im Rahmen des Leitprojektes „Offensive Grüne Infrastruktur 2030 – Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse“. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und in Teilen unter Landschaftsschutz.

Workshops zu Béla Bartók

20. Januar 2022 by

Unter dem Titel „Kreative Begegnungen mit Béla Bartók“ bietet das Theater Hagen Workshops zu diesem Komponisten und dessen bedeutenden Werken „Herzog Blaubarts Burg“ (Oper), „Der wunderbare Mandarin“ (Ballett-Pantomime) und „Konzert für Orchester“ an.

Diese von Theaterpädagogin Sara Walmsley in Zusammenarbeit mit Künstlern des Theaters Hagen konzipierten Workshops ermöglichen, sich intensiv mit dem Komponisten und dem jeweiligen Werk auseinanderzusetzen, mit Beteiligten der Produktionen ins Gespräch zu kommen und vor allem selber aktiv zu werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ausführliche Informationen, Termine und Anmeldeschlüsse können der Webseite www.theaterhagen.de/workshops/ sowie einem im Theater ausliegenden Flyer entnommen werden oder sind zu erhalten bzw. zu erfragen unter: sara.walmsley@stadt-hagen.de, Tel: 02331-3762378.

Der erste Workshop (zum „Konzert für Orchester“) beginnt am 23. Januar 2022 – Anmeldeschluss: 21.1.2022

Corona in Hagen – Stand: 19.01., 0:00 Uhr

19. Januar 2022 by

Schon wieder neue Rekordwerte: 1.711 Infizierte und eine Inzidenz von 617,4.

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Petra Backhoff ist grüne Landtagskandidatin im Wahlkreis 104 Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III

19. Januar 2022 by

Im Landtagswahlkreis 104 (Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Hagen-Eilpe, -Dahl, -Haspe, -Wehringhausen) kandidiert Petra Backhoff. Die 52-jährige ist Sozialarbeiterin beim Caritasverband Ennepe-Ruhr e.V. und Mutter von zwei Söhnen. Sie ist Vorständin des Kinderschutzbundes Ennepetal und ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht in Dortmund.

Bereits seit über zehn Jahren ist sie politisch für die Grünen vor Ort aktiv, seit 2020 zudem stellvertretende Bürgermeisterin in Ennepetal. Inhaltliche Schwerpunkte der Kandidatin sind die Belange von Kindern und Jugendlichen, soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz.

Bei der Landtagswahl 2017 erreichten die Grünen im Wahlkreis 104 4,3 Prozent der Erststimmen und 4,8 Prozent der Zweitstimmen.

Alles klar beim Pfand?

19. Januar 2022 by

Irrtümer rund um Rückgabe und Verwertung von Getränkeverpackungen

Irrtümer Pfand_VZNRWViele Getränkeverpackungen sind mit einem Pfand belegt. Bei Mehrwegflaschen (Foto: VZNRW) dient es dazu, dass die Glas- oder PET-Flaschen möglichst alle zurückgegeben werden, neu befüllt werden können und somit lange im Kreislauf bleiben, sprich Müll vermeiden.

Bei Einwegflaschen und Getränkedosen besteht seit 2003 eine Pfandpflicht. Damit sollte ein Anreiz geschaffen werden, Mehrweg zu nutzen. Gleichzeitig soll das Einweg-Pfand dafür sorgen, dass die leeren Getränkeverpackungen im Recycling und nicht im Müll oder in der Natur landen.

„Gerade weil Einweg- und Mehrweg-Pfand unterschiedlich geregelt sind, gibt es eine Menge Verwirrung“, sagt Ingrid Klatte, Umweltberaterin in Hagen. „Und ab 2022 gelten zudem einige neue Regeln.“ Die Verbraucherzentrale NRW klärt auf.

Irrtum 1: Ab sofort ist auf allen Einwegflaschen und Getränkedosen Pfand.

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Corona in Hagen – Stand: 18.01., 0:00 Uhr

18. Januar 2022 by

Neue Höchststände

So hoch waren die Coronazahlen in Hagen seit Ausbruch der Epidemie noch nie: 1.496 aktuelle Fälle sind es heute, die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 531,6. An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist in Hagen eine weitere Person verstorben (geboren 1947).

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Nahverkehrsplan: Hagen bleibt außen vor

18. Januar 2022 by

Deutliche Verbesserung ist auch auf Jahrzehnte nicht absehbar – OB Schulz hat beim VRR nichts erreicht

„Mobilität muss besser, sicherer und vor allem sauberer werden. Dem Schienenpersonennahverkehr kommt bei der Erreichung der Ziele eine zentrale Rolle zu. Damit mehr Menschen vom motorisierten Individualverkehr (MIV) auf die Bahn umsteigen, muss das Angebot attraktiver werden.“ Das fordert die NRW-Regierung in einem Bericht für den Verkehrsausschuss des Landesparlaments.

„Um den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen für die Menschen einfacher zugänglich, leistungsstärker, verlässlicher und sicherer zu machen, stellt die Landesregierung im Rahmen ihrer 2019 gestarteten ÖPNV-Offensive bis zum Jahr 2032 Mittel in Höhe von bisher rund 4 Milliarden Euro bereit. Die Mittel stehen u.a. für Neu- und Ausbauvorhaben, Elektrifizierungen und Reaktivierungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sowie für die Finanzierung von Leistungsmehrbestellungen zur Verfügung. Land und SPNV-Aufgabenträger wollen damit schnellere, direktere, komfortablere und zuverlässigere Angebote schaffen.“

Für Hagen gelten die hehren Worte für das nächste Jahrzent praktisch nichts. In der Planung bis 2032 ist laut Unterlagen der Landesregierung nur die Aufstockung der S-Bahn-Linie 5 nach Dortmund auf einen 30-Minuten-Takt vorgesehen. Das war’s mit den „Reaktivierungen“ und „Angeboten“.

Auch in der perspektivischen Planung des Landes bis zum Jahr 2040 ist für Hagen wenig zu finden. Zwar ist eine zweite Regionalexpress-Verbindung pro Stunde Richtung Köln vorgesehen, dafür soll die RE-Linie aus Siegen künftig nicht mehr an Hagener Bahnhöfen halten. So wie heute schon die im Dezember auf der Ruhr-Sieg-Strecke eingerichtete IC-Linie fährt dann auch der RE am Hagener Hauptbahnhof vorbei, auch Hohenlimburg ist nicht mehr als Haltepunkt vorgesehen. (Anm.: Ursprünglich war an dieser Stelle Hohenlimburg als Halt angegeben, das ist nicht richtig)

Die aus Kreisen der Hagener Politik geforderten Reaktivierungen bzw. Neubauten von Bahnstationen in Eckesey, Eilpe, Halden, Haspe, Kabel und Priorei finden in den Planungen des Landes für die nächsten zwei Jahrzehnte keinerlei Erwähnung.

Die vollmundigen Ankündigungen des Hagener Oberbürgermeisters Erik Olaf Schulz sind – wie so oft – als Seifenblasen zerplatzt. Schulz hatte sich 2014 unter Zuhilfenahme eines für Notfälle vorgesehenen Paragraphen der Gemeindeordnung quasi selbst in die Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) „gewählt“, um dort den Vorsitz zu übernehmen.

Schulz bemühte für seine unorthodoxe Vorgehensweise genau das als Begründung: „Hagen konnte im größten Zweckverband Europas den Vorsitz erlangen.“ Im Hinsicht auf den ÖPNV und die Hagener Bahnhöfe könne das nur von Vorteil sein.

Eine Klage der SPD-Fraktion gegen diesen Coup blieb erfolglos, da der Stadtrat ihn im Nachhinein mit der Mehrheit der OB-Unterstützer abgenickt und damit formal legitimiert hatte.

2019 wurde Schulz dann Verbandsvorsteher des VRR. Aber auch dieser Aufstieg auf der Karriereleiter zahlte sich für seine Heimatstadt nicht unbedingt aus, wie der Blick in die Planungen des Landes zeigt.

OB Schulz hat also wie gewünscht seine Pöstchen bekommen, geliefert hat er allerdings entgegen seiner Ankündigungen – wie jetzt sichtbar wird – nicht.

Mark-E senkt Stromtarif für Neukunden

18. Januar 2022 by

Mark-E führte kurz vor Weihnachten 2021 für Neukunden in der Stromversorgung, die in die Grund- bzw. Ersatzversorgung fallen, einen neuen Strom-Grundversorgungstarif ein. Hintergrund ist die stetige Zunahme von Fällen, in denen insbesondere „Discount-Anbieter“ ihren Kunden unvermittelt die Verträge kündigen oder Insolvenz anmelden.

Nach dem extremen Anstieg der Energiepreise im Dezember lassen es die Beschaffungskosten bald wieder zu, dass Mark-E aufgrund der verbesserten Marktsituation die günstigeren Preise an seine Neukunden weitergeben wird.

Somit senkt das Unternehmen zum 1. März 2022 im Grundversorgungstarif für Neukunden den Arbeitspreis von bisher 57,12 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auf 44,03 Cent/kWh. Der einmalig im Jahr zu zahlende Grundpreis bleibt unverändert bei 150 Euro.

Der Schmetterling als Pionier der Moderne

18. Januar 2022 by

Eine Wiederentdeckung im Jubiläumsjahr des Folkwang-Museums: Die Schmetterlingssammlung von Karl Ernst Osthaus hat sich in im Naturkundemuseum Münster erhalten.

Von heute aus, wenn man die Geschichte im Rückspiegel betrachtet, erscheint das 1902 im westfälischen Hagen gegründete Folkwang-Museum als erstes Museum für moderne Kunst. Tatsächlich war es das erste Museum weltweit, das Werke von van Gogh, Matisse, Kokoschka, Schiele oder Marc präsentierte und in seine Sammlung aufnahm. Und 1912 wurden hier erstmals in einem Museum Gemälde und Skulpturen der französischen Kubisten Henri Le Fauconnier und Alexander Archipenko gemeinsam mit Werken afrikanischer Kunst gezeigt. Dabei hatte der Gründer Karl Ernst Osthaus sein Museum nie ausschließlich als Museum für moderne Kunst verstanden. (…)

Quelle: FAZ

Corona in Hagen – Stand: 17.01., 0:00 Uhr

17. Januar 2022 by

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Hagen – Die Pforte des Sauerlandes 1953

17. Januar 2022 by

„Hagen – Die Pforte des Sauerlandes“ ist ein Stadtwerbefilm im Gewand eines Kulturfilms. Gekonnt setzt er die ansässigen Geschäfte, Unternehmen und Industrie in Szene, während die Stadt als Schauplatz eher den Rahmen bildet. Auftraggeber waren u.a. die örtliche Sparkasse, eine Buchdruckerei und die Westfalenpost Hagen – wie sich unschwer erkennen lässt. Interessant ist der Film vor allem als filmisches Zeugnis für den beginnenden Wirtschaftsaufschwung der Stadt Hagen in den 1950ern.

Der martialische Tonfall des Sprechers erinnert noch an die Wochenschauen der NS-Zeit. Kameramann Wilhelm Siem war u.a. an dem Propagandafilm „Feuertaufe. Der Film vom Einsatz unserer Luftwaffe im polnischen Feldzug“ (Deutschland 1939/1940) beteiligt, der den Überfall auf Polen als heroischen Siegeszug der deutschen Luftwaffe inszenierte.

Vor diesem Hintergrund verwundert auch kaum diese vertuschende Angabe im Film: „Seit 75 Jahren ist das Kaufhaus Neugebauer, vormals Gebrüder Alsberg, die Einkaufsstätte für moderne Textilwaren.“ Tatsächlich fiel der Firma Neugebauer das Kaufhaus erst in den 1930er Jahren im Zuge der „Arisierungen“, also der Enteignung von Juden, zu.

Produziert wurde das 15minütige Stadtporträt von der Hamburger Firma „Schrader-Film“, die den Film auf 35 mm-Normalfilm und in Schwarzweiß drehte, was zu dieser Zeit dem Standard entsprach. Die Dreharbeiten waren am 2. September 1953 abschlossen und keine zwei Monate später konnte der Film bereits in den Kinos gezeigt werden.

Nach den letzten Vorführungen wurden die beiden vorhandenen Kopien des Films der Stadtbildstelle Hagen zur Aufbewahrung übergeben und 2019 zur Einlagerung an das Filmarchiv des Medienzentrums des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) weitergereicht. Mit Fördermitteln des Landes NRW konnte 2020 die vorliegende Filmkopie digitalisiert werden.

Von A bis ZeBO

17. Januar 2022 by

Digitale Veranstaltungsreihe der FernUni zur Bildungspraxis

Den Austausch zwischen Wissenschaft und pädagogischer Praxis stärken: Dafür ist das Zentrum für pädagogische Berufsgruppen und Organisationsforschung (ZeBO) an der FernUniversität eine zentrale Anlaufstelle weit über Hagen hinaus.

In der neuen Veranstaltungsreihe „Von A bis ZeBO“ wollen Sprecherin Prof. Dr. Julia Schütz und Koordinatorin Dr. Anne-Kathrin Bestgen über Themen aus der Bildungspraxis diskutieren. Nach Kurzvorträgen von wechselnden Referentinnen und Referenten bleibt Raum für einen offenen Dialog und zur Diskussion.

Das 60-minütige Format widmet sich in alphabetischer Reihenfolge relevanten Themen aus der Bildungspraxis. Die Veranstaltungen finden digital über ZOOM in unregelmäßigen Abständen donnerstags zwischen 16 und 17 Uhr statt. Am 27. Januar startet die neue Reihe mit A wie Anfang. Julia Schütz und Anne-Kathrin Bestgen stellen das ZeBO Hagen allen Interessierten vor und beantworten Fragen.

Gesucht werden Mitwirkende aus der pädagogischen Praxis, aus der Erziehungs- und Bildungswissenschaft sowie aus der Bildungspolitik und Bildungsadministration, die sich einbringen. „Wir freuen uns über Themenvorschläge für einzelne Buchstaben“, sagt ZeBO-Koordinatorin Anne-Kathrin Bestgen. Ideen sind herzlich willkommen per E-Mail an zebo@fernuni-hagen.de.

Die Anmeldung für den Auftakt am 27. Januar ist unter folgenden Link möglich: https://www.fernuni-hagen.de/form/ksw/vortragsreihe-a-bis-zebo.shtml . Der Teilnahmelink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt. Die weiteren Ankündigungen und jeweiligen Themen sind auf der Webseite des pädagogischen Zentrums einsehbar.

Mehr über das ZeBO Hagen

Corona in Hagen – Stand: 16.01., 0:00 Uhr

16. Januar 2022 by

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Therapeutisches Malen

16. Januar 2022 by

Dieser Künstler könnte „Rambo“ Stallone noch toppen, er würde sich bestens in die Ausstellungspolitik des Hagener Osthaus-Museums einfügen und wäre nicht mehr nur auf seine eigenen Galerieräume angewiesen:

Prinz Charles stellt Dutzende Landschaftsaquarelle aus

Die Familie steht unter Druck – wegen der Missbrauchs-Anklage gegen Prinz Andrew. Charles zeigt derweil seine Kunst. Der ältere Sohn der Queen nennt das Malen eine »therapeutische Beschäftigung«. (…)

In der Londoner Garrison Chapel, die zur Stiftung des Prinzen gehört, werden nun insgesamt 79 Aquarelle ausgestellt, die Landschaften etwa in Frankreich, den schottischen Highlands oder Tansania zeigen. Die Bilder dürften Charles an bessere Tage erinnern. (…)

Quelle: Spiegel

Hagen: Einsatz eskaliert – Schwere Vorwürfe gegen Polizisten

16. Januar 2022 by

Drei Brüder erheben schwere Vorwürfe gegen die Polizei Hagen. Eine Audio-Datei dokumentiert, wie ein Einsatz aus dem Ruder läuft. (…)

Fest steht: Es wird gegen Beamte ermittelt. Und weil aus Gründen der Neutralität die Polizei Hagen nicht gegen sich selbst ermitteln darf, wird das Verfahren in Wuppertal geführt. (…)

Zu hören ist das laute Brüllen von Polizisten, dessen furchteinflößende Aggressivität eine wörtliche Wiedergabe kaum spiegelt: „Fahr los jetzt. Oder wollt ihr eine Sache klären. Willst du Kollegen ficken, oder was. Komm nie wieder. Komm nie wieder hierher.“ Und: „Gleich wirst du mal geschlagen, wenn du nicht die Fresse hältst.“ Und: „Wenn ich dich noch einmal wiedersehe, bist du der Nächste.“ (…)

Quelle: wp.de

Corona in Hagen – Stand: 15.01., 0:00 Uhr

15. Januar 2022 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus ist eine weitere Person verstorben (geboren 1943). Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter auf jetzt 417,1.

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Gesucht: Der kälteste Klassenraum in NRW

15. Januar 2022 by

Elternvertretungen in NRW haben einen Wettbewerb ausgerufen

Als bekannt wurde, dass eine Hagener Schülerin einen Arbeitsplatz auf dem Schulhof dem Klassenzimmer vorzog, liefen die Behörden Sturm. Wie berichtet, brachte das Hagener Jugendamt ein schulpsychologisches Gutachten ins Spiel und drohte sogar mit „Inobhutnahme“, um die Protestaktion zu unterbinden. Im Verein mit der Schulaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg sah man wegen der Witterungsbedingungen „das Wohlergehen des Mädchens gefährdet“.

Nur – wie sieht es eigentlich mit den Temperaturen in den Klassenräumen aus?

Die Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW (LEiS-NRW) und die Landeselternkonferenz NRW haben sich etwas einfallen lassen und einen Wettbewerb ausgerufen um herauszufinden, welcher Klassenraum der kälteste in NRW ist.

Das Schulministerium vertritt seit nunmehr 2 Jahren die Auffassung, dass es genügt, entgegen dem wissenschaftlichen Rat vom RKI zur Bekämpfung von COVID-19, durch häufiges Lüften der Klassenräume die Viruslast zu verringern. Luft-Filteranlagen für Schulen hält das Ministerium in Räumen, in denen Fenster geöffnet werden können, nicht für notwendig.

Fast 2 Jahre Pandemie und überall im und vom Land, insbesondere im Landtag, werden Luftfilter für Gerichte und Behörden erworben. Nur in den Schulen lautet die Devise: Wir erfrieren das Virus. Dabei gibt es durchaus Unterschiede. Während einige Kommunen schon früh ihre Schulen großzügig mit Filtern ausgerüstet haben, herrscht in anderen Flaute.

So wie in Hagen. Für 65 Schulen mit Hunderten von Klassenräumen wurden gerade einmal 27 Luftfilter angeschafft – und das auch erst sehr spät.

Die Situation ist gegenüber 2021 verschärft, da im Januar und Februar 2021 – wenn überhaupt – Präsenzunterricht nur im reduzierten Umfang stattfand. „Als meine Tochter mir im Dezember ein Bild des Thermometers in ihrer Klasse neben ihrem Sitzplatz mit -0,3 Grad zeigte, merkte ich, dass die Vorgaben des Landes für winterliche Temperaturen ziemlich gewagt sind“ meinte der stellvertretende Vorsitzende der Landeselternschaft der integrierten Schulen in NRW Steffen Bundrück.

Nur wer in der Klasse sitzt, kann bei den aktuellen Außentemperaturen feststellen, wie „sinnvoll“ die Vorgaben des Ministeriums sind. Kein Arbeitgeber dürfte Angestellte nach den geltenden Arbeitsschutzvorschriften einer derartigen Temperatur aussetzen.

Um einen Ein- und Überblick zu gewinnen, wie es um die Temperaturen in den Klassenräumen der Schulen gestellt ist, haben sich die veranstaltenden Verbände vorgenommen, im Rahmen eines Wettbewerbs die Temperaturen durch die Schülerinnen und Schüler ermitteln zu lassen.

Die Wettbewerbs- und Teilnahmebedingungen „Wir suchen die kälteste Klasse in NRW“ können auf der Homepage der Landeselternschaft abgerufen werden.

Geschichte Hagens als Teil der Grafschaft Mark

15. Januar 2022 by

Mit der Geschichte Hagens als Teil der Grafschaft Mark zwischen 1200 und 1700 beschäftigt sich Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff in einem fünfteiligen, wöchentlich stattfindenden Kurs der Volkshochschule Hagen (VHS). Die erste Sitzung findet am Mittwoch, 26. Januar, in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, von 19.30 bis 21 Uhr statt.

Hagen lag jahrhundertelang in der Grafschaft Mark und gilt heute noch als Oberzentrum des „Märkischen Sauerlandes“. Doch was sich hinter der Grafschaft Mark verbirgt, ist oft nicht bekannt. Die Grafen von der Mark zählten im Hochmittelalter zu den mächtigsten westfälischen Regenten im Heiligen Römischen Reich.

Der Kurs betrachtet sowohl die Entstehung und Entwicklung der Grafschaft Mark im Mittelalter als auch ihre weitere Geschichte als Teil Brandenburg-Preußens. Außerdem bietet sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, die wichtigsten aus dieser Zeit erhaltenen Bauten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 29 Euro. Informationen zur Anmeldung für den Kurs mit der Nummer 1127 sind beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de erhältlich. Bei der VHS Hagen gilt die 2G-Regel. Teilnehmende werden gebeten, die entsprechenden Nachweise mitzubringen.

FernUni: Neubau für die Fakultät für Psychologie

15. Januar 2022 by

FernUni psycho-campusSo soll sich das neue Gebäude (vorne links) in die Architektur auf dem Campus einfügen. Foto: Goldbeck.

Der Vertrag ist kurz vor Weihnachten unterzeichnet worden. Die Bagger rollen im Sommer 2022 auf dem Campus an. Für rund 19 Millionen Euro baut die FernUniversität in Hagen aus Landesmitteln einen Neubau für ihre 2018 gegründete Fakultät für Psychologie. Dieser soll bis Ende 2023 fertig sein.

Umgesetzt wird das Konzept der Baufirma Goldbeck West. Auf rund 2700 Quadratmetern Nutzfläche werden den Forschenden, Lehrenden und Studierenden flexibel nutzbare Büroflächen und offene Begegnungsräume zur Verfügung stehen.

Zum ersten Mal ist die FernUniversität selbst Bauherrin bei einem größeren Neubau-Projekt und setzt dabei auf eine nachhaltige Bauweise. „Es handelt sich zwar um ein klassisches Stahlbetongebäude. Dies hat aber höchsten Anspruch an den Klimaschutz“, sagt Baudezernent Wolfram Krunke. Gebaut wird daher materialreduziert mit besonders schlanken Bauteilen und einem hohen Anteil an Recyclingmaterialien. Erdwärme und Photovoltaik liefern die Energie.

Das nachhaltige Gebäude an der Ecke Feithstraße / Universitätsstraße wird als eigenständiger Bau an die Riegel der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften angrenzen. Bisher waren die Lehrgebiete und Mitarbeitenden der Fakultät für Psychologie auf verschiedene Gebäude auf dem gesamten Campus verteilt. Sie können mit der Einweihung des Neubaus inhaltlich und räumlich enger zusammenrücken und haben dann deutlich bessere Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig werden für die weiteren vier Fakultäten der FernUniversität in den anderen Gebäuden Kapazitäten frei. Zudem werden angemietete Flächen außerhalb des Campus aufgegeben.

Neue Besuchsregeln in Hagener Krankenhäusern

15. Januar 2022 by

Aufgrund der Entwicklung der Coronapandemie darf jeder Patient in den Hagener Krankenhäusern ab Montag, 17. Januar, erst ab dem fünften Tag des Krankenhausaufenthalts Besuch empfangen, vorher besteht ein Besuchsstopp. Ab dem fünften Tag kann täglich eine Person einen Patienten für eine Stunde besuchen.

Für alle Besucherinnen und Besucher gilt, unabhängig vom Immunisierungsstatus, eine Testpflicht. Das maximal 24 Stunden alte negative Testergebnis müssen die Besucherinnen und Besucher bei Eintritt vorzeigen.

Zum Teil legen die Krankenhäuser die Besuchszeiträume fest, diese Angaben können im jeweiligen Krankenhaus erfragt oder auf den hauseigenen Internetseiten eingesehen werden. Ausnahmen sind weiterhin möglich und müssen mit der jeweiligen Einrichtung individuell abgesprochen werden.

Ambulante Patienten sollten die Krankenhäuser und Praxen in Hagen möglichst nur mit einem aktuellen, negativen Testergebnis aufsuchen.

Ermittlungen in Hagen und Menden: Betrug bei Coronatests

15. Januar 2022 by

Ermittlungen in einem Hagener Corona-Schnelltestzentrum: Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hagen führt das Landeskriminalamt (LKA) ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges.

Im Fokus stehen Mitarbeiter eines Unternehmens aus Hagen, das insgesamt fünf Testzentren in Hagen, Menden, Lüdenscheid und Neuenrade betreibt. Das Verfahren richtet sich gegen drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 22 und 35 Jahren. (…)

Quelle: wp.de

Corona in Hagen – Stand: 14.01., 0:00 Uhr

14. Januar 2022 by

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Obrigkeit verordnet Maulkorb

14. Januar 2022 by

Schülerin kritisiert laschen Umgang mit Corona an Schulen – Das geht ja gar nicht!

Yasmin ist 13 Jahre alt und besucht die Heinrich-Heine-Realschule in Hagen-Boelerheide. Sie ist Asthmatikerin und weigerte sich deshalb, in ihrer Klasse unterrichtet zu werden. Ihre Begründung: Es gäbe zu viele nicht geimpfte Schüler und Lehrer und als Risikofall wolle sie sich nicht einer vermeidbaren Gefahr einer Infektion aussetzen, obwohl sie selbst geimpft ist.

Also setzte sie sich mit Tisch, Stuhl und Laptop auf den Schulhof, denn sie wollte schließlich ihrer Schulpflicht nachkommen und nichts versäumen.

„Mit einer ungewöhnlichen Aktion will unsere Schülerin Yasmin darauf aufmerksam machen, wie hoch die Corona-Ansteckungsgefahr zur Zeit in Schulgebäuden und Klassenräumen im „@BildungslandNRW“ ist: sie arbeitet alleine in der Kälte auf dem Schulhof!“ twitterte die Schule.

Aus Gründen der Fürsorgepflicht bitte die Schulleiterin Yasmin aber hin und wieder ins Gebäude, damit sie sich aufwärmen kann, berichtete die WPWR. Dazu dürfe das Mädchen das leerstehende Büro einer Vertrauenslehrerin aufsuchen. Dort verbringe sie auch die Unterrichtspausen, in denen sich ihre Mitschüler auf dem Schulhof aufhalten. „Yasmin ist ein Mensch, der weiß, was er will“, berichtet Cornelia Weber, ihre Pflegemutter: „Ich stehe voll hinter dem, was sie tut.“

Auch Schulleiterin Corinna Osman unterstützt die Aktion der Schülerin, sie sei aber desillusioniert, sagte sie der WPWR. Die Einhaltung der Corona-Hygieneregeln könne man an einer Schule nicht garantieren.

Die engagierte Pädagogin gab auch gegenüber dem WDR ein Statement ab (siehe hier). Das war offenbar schon alles zu viel für die Obrigkeit. Das Hagener Jugendamt kündigte laut Presse an, ein schulpsychologisches Gutachten einholen zu wollen, weil es „das Wohlergehen des Mädchens gefährdet“ sieht.

Sollte die Schülerin die Aktion auf dem Schulhof dennoch fortsetzen, werde er eventuell ihre Inobhutnahme anordnen, drohte Reinhard Goldbach, Leiter des städtischen Fachbereichs Jugend und Soziales, nach Angaben der WPWR.

Die Schülerin konnte zu dem Zeitpunkt weiter auf die Rückendeckung ihrer Schulleiterin vertrauen: „Wenn Yasmin aber darauf besteht, auf dem Schulhof zu bleiben, dann werden wir sie nicht daran hindern. Wir versorgen sie mit Tee, und sie wärmt sich regelmäßig im Gebäude auf. Wir sorgen dafür, dass sie nicht auskühlt“, versicherte die engagierte Pädagogin der Presse und betonte: „Yasmin möchte auf Missstände hinweisen, und das finde ich gut. Sie ist kein Kleinkind mehr, sondern ein sehr reflektierter Mensch. Sie will kämpfen.“

Mit solchen freimütigen Stellungnahmen ist es seit gestern und einem „Gespräch“ mit der bei der Bezirksregierung Arnsberg angesiedelten Schulaufsicht vorbei. Die Schulleiterin wollte sich „im Detail“ nicht äußern, berichtete die WPWR. Aufschlussreich ist allerdings die Aussage des Sprechers der Bezirksregierung: „Sie müssen sich von der Vorstellung verabschieden, dass unsere Behörde par ordre du mufti agiert. Unsere Aufgabe ist Kommunikation.“ So nennt man heute das Umhängen von Maulkörben.

Den hat das Jugendamt der Stadt Hagen auch der 13-jährigen Yasmin verordnet, wie der WDR berichtete. Sie darf nicht mehr mit Medien sprechen. Ein neuer Höhepunkt im Agieren von Verwaltung und Politik in Hagen.

Sowohl Arnsberg als auch Hagen wollen offensichtlich auf jeden Fall verhindern, dass ihr Versagen in der Corona-Politik weiter hohe Wellen schlägt.

Die Bezirksregierung muss als untergeordnete Behörde des Landes die Verantwortlichen in Düsseldorf decken, beispielsweise die irrlichternde Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), die schon längst wegen Überforderung hätte entlassen werden müssen.

Und die Stadt Hagen? Die hat sich in fast zwei Jahren Corona-Pandemie oft genug damit hervorgetan, ihre spezielle Freunde mit Vorzugsbehandlungen zu beglücken – selbst wenn es offensichtlich rechtswidrig war, wie bei einer Ausnahmegenehmigung für ihren Diskokumpel zu einer Zeit, als auch das laut Landesverordnung nicht zulässig war.

Bezeichnend ist auch, dass die Stadt bisher nur 27 Luftfilter für Schulen bestellt hat, und das auch erst nach erheblichen Widerständen. Ein Armutszeugnis.

Ersatzweise schlagen die Obrigkeiten jetzt umso härter zu – mit einer 13-jährigen Schülerin, ihren unter Aufsicht des Jugendamts stehenden Pflegeeltern und einer weisungsgebundenen Schulleiterin kann man es ja machen.

Die eigenen Fehler und Versäumnisse sollen damit möglichst unter den Teppich gekehrt werden. Wie immer.

Die Heinrich-Heine-Realschule scheint aber den Einschüchterungsversuchen zu trotzen und twitterte gestern Abend: „Wir sind überwältigt von der großartigen Unterstützung für #SupportYasmin und den vielen Spendenanfragen, Geschenken, Rechtshilfe uvm. #Yasmin haben alle Kommentare sehr gefreut und bestärkt in ihrer Sache. Sie möchte sich ganz herzlich dafür bedanken.“

Online-Vortrag: Schaffen wir die Energiewende?

14. Januar 2022 by

Eine kostenlose Online-Veranstaltung zum Thema Energiewende bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 25. Januar, von 19.30 bis 21 Uhr an.

Der steigende CO2-Preis macht das Heizen mit fossilen Energien immer teurer – und damit erneuerbare Energien attraktiver. Wer es mit Klimaschutz ernst meint, fossile Brennstoffe hinter sich lassen und weniger abhängig von schwankenden Öl- und Gaspreisen sein möchte, sollte auf den raschen Ausbau erneuerbarer Energien setzen.

Doch wie klappt die Energiewende, ohne das Leben für jene zu verteuern, die ohnehin unter steigenden Mieten leiden und sich nicht noch höhere Energiepreise leisten können? Diese Frage versuchen die Journalisten Michael Bauchmüller und Silvia Liebrich von der Süddeutschen Zeitung in ihrem Vortrag zu beantworten.

Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bei der VHS unter der Kursnummer 0105Z bis zum 25. Januar, 12 Uhr, entweder über die Seite www.vhs-hagen.de oder unter Telefon 02331/207-3622 erfolgen. Mit der Anmeldebestätigung werden die Zugangsdaten für den Vortrag per E-Mail versendet. Voraussetzung für das Sehen und Hören des Vortrags ist ein PC, Laptop, Tablet oder Smartphone mit einer stabilen Internetverbindung.

Ab 16. März: Impfpflicht in Gesundheits- und Pflegebereichseinrichtungen

14. Januar 2022 by

In Gesundheits- und Pflegebereichseinrichtungen gilt ab dem 16. März eine Impfpflicht für die Beschäftigten, so haben es Bundesrat und Bundestag in dem „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19“ festgelegt. Alternativ zur Coronaschutzimpfung können die Beschäftigten auch einen Nachweis über eine vollständige Genesung oder ein Attest, welches belegt, dass aus medizinischen Gründen keine Coronaschutzimpfung möglich ist, vorzeigen.

Die Überprüfung der erforderlichen Nachweise muss bis zum 15. März erfolgen und liegt bei den Arbeitgebern. Zeigt ein Arbeitnehmer keinen der genannten Nachweise fristgerecht vor, informiert der Arbeitgeber das Gesundheitsamt der Stadt Hagen. Grundsätzlich muss das Gesundheitsamt dann dem Arbeitnehmer ein Beschäftigungsverbot aussprechen.

Schon vorher waren die Vorschriften zur Masernimpfpflicht angepasst worden. Die Frist zur Vorlage entsprechender Nachweise für bereits am 1. März 2020 in der jeweiligen Einrichtung Beschäftigte oder betreute Personen wird bis zum 31. Juli 2022 ausgeweitet. Ist hier eine Person nicht geimpft oder hat keinen anderweitigen Nachweis, erfolgt ebenfalls eine Meldung an das Gesundheitsamt.

Mehr behinderte Hagener leben selbstständig

14. Januar 2022 by

Immer mehr Menschen mit wesentlichen Behinderung leben in ihren eigenen vier Wänden. In Hagen ermöglichte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) 733 Menschen im Jahr 2020, allein oder mit anderen in der eigenen Wohnung zu leben. Fünf Jahre zuvor waren es 634 Menschen.

„In Westfalen-Lippe lebten im Jahr 2020 rund 62 Prozent der insgesamt 57.000 Menschen mit wesentlichen Behinderungen in einer eigenen Wohnung. Fünf Jahre vorher waren es nur 56 Prozent, die außerhalb der sogenannten besonderen Wohnformen, also Heimen, lebten“, sagte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Löb, in Münster.

Die Ambulantisierungsquote in Hagen lag 2020 bei 59 Prozent, 2015 waren es nur 54 Prozent.

Faire Orangen gegen Unmenschlichkeit

14. Januar 2022 by

Erntehelfer in Süditalien leiden Not

Faire Orangen 2022 4Die Lebensverhältnisse der Erntehelfer in Süditalien sind menschenunwürdig und eine Schande für Europa. Foto: FCEI/Valerio Muscella.

Faire Orangen aus Süditalien konnten schon im Dezember über das AllerWeltHaus Hagen direkt von der Menschenrechts-Initiative SOS Rosarno bezogen werden. Unter der Regie der evangelischen Kirche von Westfalen wurden dabei über 50 Tonnen Orangen nach ganz Westfalen gebracht, dreieinhalb davon nach Hagen.

Die Aktion unterstützt den Fairen Handel, die Bauern in der kalabrischen Region und vor allem die oft aus Afrika stammenden Erntehelfer. Sie arbeiten durch den Preisdruck der Konzerne und Großabnehmer nur für einen Hungerlohn auf den Plantagen und leben in menschenunwürdigen Behausungen nahe der Felder.

Allein aus Hagen konnten im Dezember 2500 Euro Spendenanteil nach Kalabrien zurückgespendet werden. Damit finanziert etwa die Initiative „Mediterranean Hope“ Reflektoren und Beleuchtung sowie Warnwesten für die Arbeiter, die auf alten Fahrrädern auf dunklen, unbefestigten Wegen unterwegs sind und oft in Unfälle verwickelt werden.

„Es ist eine Schande für Europa, dass sogar auf unserem Boden solche menschenunwürdigen und ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse herrschen, nur um uns hier die Orangen zu Dumping-Preisen verkaufen zu können“, sagt Claudia Eckhoff, Regionalpromotorin des Eine Welt Netz NRW, die ihr Büro im AllerWeltHaus hat.

Im Februar wird die neue Lieferung erwartet. Die Orangen werden in 10 Kilo-Kartons (ca. 50 Stück) zu 30 Euro inklusive Spendenanteil verkauft. Bestellen kann man bis Freitag, 21. Januar, per E-Mail an mundial@allerwelthaus.org. Die Orangen stehen am Donnerstag, 10., Freitag, 11., und Samstag, 12. Februar, jeweils von 12 bis 15 Uhr zur Abholung im AllerWeltHaus an der Potthofstraße bereit und werden dann direkt bar bezahlt.

Bestellformulare können per Telefon oder E-Mail angefordert werden oder liegen im Weltladen aus, der montags bis samstags von 12 bis 15 Uhr öffnet. Die Aktion leitet Svenja Maleschka, Küchenleitung im Café Mundial des AllerWeltHauses. Sie ist erreichbar unter Tel. 02331/ 3443164.

Corona in Hagen – Stand: 13.01., 0:00 Uhr

13. Januar 2022 by

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Toll Collect soll Lkw-Daten für Hagener Innenstadt liefern

13. Januar 2022 by

Die Politik in Hagen sieht angesichts der zunehmenden Lkw-Verkehre in der Innenstadt parteiübergreifend seit Jahren dringenden Handlungsbedarf, die Fachverwaltung schätzt die Situation derweil eher undramatisch ein: Wenn es um die Schleichfahrten auswärtiger Lastzüge zwischen den Autobahnanschlüssen quer durch die Hagener Innenstadt geht, klaffen die gefühlte und die gemessene Wahrheit meilenweit auseinander.

Um etwas mehr Objektivität in das Thema zu bekommen, hat die SPD-Ratsfraktion für die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität den konkreten Antrag auf den Weg gebracht, anhand der erfassten Daten der Firma Toll Collect den tatsächlichen Lkw-Strömen im Stadtgebiet objektiv auf die Spur zu kommen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

„Kulturcafé“ im Theater Hagen

13. Januar 2022 by

Joseph Trafton und Christina BrüggemannDie dritte Kulturcafé-Veranstaltung in dieser Spielzeit findet am 16. Januar 2022 um 15.00 Uhr im Theatercafé (Theater Hagen) statt. Der Eintritt dazu ist frei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Christina Brüggemann (Foto: Leszek Januszewski) laden bei Kaffee und Kuchen zu einem musikalischen Gespräch in lockerer Atmosphäre ein.

Der Januar steht mit der Premiere von Béla Bartóks Oper „Herzog Blaubarts Burg“ und seinem Ballett „Der wunderbare Mandarin“ sowie mit der Aufführung des „Konzerts für Orchester“ im 5. Sinfoniekonzert ganz im Zeichen dieses besonderen Komponisten, weshalb die Veranstaltung sich ausgiebig diesem ungarischen Künstler widmet und ihn und sein Werk informativ und facettenreich vorstellt.

Kostenfreie Karten sind an der Theaterkasse erhältlich bzw. unter Tel. 02331 / 207-3218 und per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) reservierbar.

Stadtbücherei mit geänderten Öffnungszeiten

13. Januar 2022 by

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie passt die Stadtbücherei auf der Springe ab kommenden Montag, 17. Januar, ihre Öffnungszeiten an. Montags, dienstags, donnerstags und freitags öffnet die Bücherei von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Samstags beschränken sich die Öffnungszeiten nun auf 10 bis 13 Uhr, mittwochs und sonntags bleibt die Stadtbücherei geschlossen.

Die Öffnungszeiten der Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg bleiben unverändert. Weitere Informationen sind unter Telefon 02331/207-3591 oder auf der Seite www.hagen.de/stadtbuecherei erhältlich.

Konzert und Tangoworkshop fällt aus

13. Januar 2022 by

Das Konzert mit Workshop des argentinischen Tangoduos Nacha Daraio und Ignacio Zudaire am Samstag, 22. Januar, um 20 Uhr in der Max-Reger-Musikschule der Stadt Hagen muss aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie leider abgesagt werden.

VRR kauft Abellio-Werkstätten für 25 Mio. Euro

13. Januar 2022 by

Der VRR kauft dem vor dem Aus stehenden Bahnbetreiber Abellio den Immobilienbesitz ab – darunter die Werkstätten in Duisburg und Hagen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Corona-Bußgelder: Hagen nimmt 1,3 Mio. Euro ein

13. Januar 2022 by

Die Stadt Hagen hat nach eigenen Angaben 2020 und 2021 über 1,3 Millionen Euro an Bußgeldern für Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen eingenommen. (…)

Quelle: wp.de


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