Kartenvorverkauf für „Alice im Wunderland“

8. Oktober 2021 by

Ein fantastisches Märchen zur Weihnachtszeit von Lewis Carroll

Alice im WunderlandV.l.n.r.: Carolin Karnuth (Rote Königin), Cassandra Schütt (Alice), Thaddäus Maria Jungmann (Hutmacher). Foto: Klaus Lefebvre.

Der Kartenverkauf für das diesjährige Märchen zur Weihnachtszeit im Theater Hagen startet am 9. Oktober 2021, 10.00 Uhr. Auf dem Programm steht ab dem 6. November 2021 „Alice im Wunderland“ (ab 5 Jahren).

Dieses fantastische Märchen von Lewis Carroll in einer Bearbeitung und Inszenierung von Anja Schöne mit Musik von Andres Reukauf in der Ausstattung von Sabine Kreiter und in der Choreographie von Jozsef Hajzer ist als mitreißendes Theaterabenteuer voller Tanz und Live-Musik bis kurz vor Weihnachten an zahlreichen Terminen im Großen Haus zu erleben.

Vorstellungen: 6.11. (17.00 Uhr), 14.11. (17.00 Uhr), 21.11. (17.00 Uhr), 4.12. (11.00 Uhr), 5.12. (11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr), 12.12. (11.00 + 14.00 + 17.00 Uhr), 19.12.2021 (11.00 Uhr). Weitere Aufführungen für Kindergärten und Schulklassen sind auf der Webseite (www.theaterhagen.de) veröffentlicht.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de. Gruppenbuchungen unter gruppen@theaterhagen.de.

Pilotschulen erhalten Bücherkoffer

8. Oktober 2021 by

Schulbildung stärken durch Mehrsprachigkeit

Große Freude bei den Schülerinnen und Schülern der Funckepark-Schule: Anja Schaube, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI), hat gestern in zwei Klassen der Funckepark-Schule so genannte Bücherkoffer verteilt. Als weitere Pilotschule wird in den kommenden Tagen die Freiherr-vom-Stein-Schule Bücherkoffer erhalten.

In den Bücherkoffern sind jeweils zwölf mehrsprachige Kinderbücher. Jede teilnehmende Klasse erhält zwei Koffer, welche die Kinder im Laufe des Schuljahres wochenweise ausleihen können. Zuhause können sie dann mit ihren Eltern die Bücher anschauen, lesen und in ihren Familiensprachen besprechen. Für die Eltern werden vom KI nach den Herbstferien Vorlese-Workshops angeboten, in denen ihnen das Team verschiedene Vorlesetechniken zeigt.

Die Bücherkoffer sind ein neuer Baustein des Programms „Grundschulbildung stärken durch HSU – Mehrsprachigkeit unterstützt den Bildungserfolg der Kinder“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein weiterer Baustein ist die Aktion „Rucksack Schule“, die es bereits seit einigen Jahren an mehreren Hagener Schulen gibt.

Ziel des Landesprogramms ist die Stärkung des mehrsprachigen Unterrichts durch den Einsatz von Herkunftssprachenunterrichts-Lehrkräften (HSU) im täglichen Regelunterricht der Grundschulen. Im Unterricht arbeiten die Grundschul- und HSU-Lehrkräfte zusammen an der sprachlichen Vielfalt der Kinder mit den verschiedensten internationalen Familiengeschichten und binden sie in den Unterrichtsablauf mit ein. Beiden Hagener Pilot-Grundschulen steht jeweils eine HSU-Lehrkraft zur Verfügung.

Bei Fragen zu den Bücherkoffern ist Anja Schaube unter Telefon 02331/207-5803 die Ansprechpartnerin.

Fundsache: Ich wollt‘ ich wär‘ (k)ein Huhn

8. Oktober 2021 by

FundhuhnUngewöhnlicher Fund: Im Rahmen einer gemeinsamen Kontrollaktion der Wohnungsaufsicht der Stadt Hagen und des Ordnungsamtes der Stadt Hagen hat das Team am Donnerstag, 7. Oktober, ein Huhn sichergestellt.

Das Tier befand sich in einem geschlossenen Waschmittelkarton auf einer Fensterbank der Wohnung (Foto: Stadt Hagen). In Absprache mit dem städtischen Veterinäramt wurde das Fundhuhn an eine fachkundige Pflegestelle übergeben.

Hühner durften sich schon größerer Wertschätzung erfreuen (wie in der Filmkomödie Glückskinder; mit Willy Fritsch, Lilian Harvey, Paul Kemp und Oskar Sima):

Corona in Hagen – Stand: 07.10., 0:00 Uhr

7. Oktober 2021 by

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„An den Haaren herbeigezogen“

7. Oktober 2021 by

Zur Kritik am Zusammenschluss der Ratsgruppe Bürger für Hohenlimburg (BfHo) und Die Partei zu einer Fraktion

von Heinz-Werner Schroth*

Die Kritik von CDU-Fraktionschef Klepper am Zusammenschluss von BfHo und Die Partei zu einer Fraktion erstaunt nur auf den ersten Blick. Die CDU hat schon immer gern andere mit Dreck beworfen, wenn die eigene Lage verzweifelt war, um so von internen Problemen abzulenken.

Eine Fraktion ist der freiwillige Zusammenschluss von Ratsmitgliedern zum Zweck des gleichgerichteten politischen Zusammenwirkens. Genau das tun jetzt die Ratsmitglieder von BfHo und Die Partei. Was CDU und CSU seit Jahrzehnten auf Bundesebene vorleben, was vom Gesetzgeber nicht nur geduldet, sondern sogar gewünscht ist, soll im Hagener Stadtrat ein Problem sein?

An den Haaren herbeigezogen erscheint auch die Behauptung, die BfHo hätten Die Partei-Vertreterin Laura Knüppel mit einem AfD-Aufsichtsratsmandat „geködert“, welches sie letztlich gar nicht bekommen hat. Es dürfte wohl mehr als legitim sein, dass politische Mitbewerber einen Personalvorschlag für ein Mandat machen, welches eine andere Partei nicht wahrnehmen will oder kann. Schließlich darf der Posten ja nicht unbesetzt bleiben. Dass dieser Aufsichtsratsposten nicht mit einem einzigen Cent vergütet wird, dafür aber jede Menge Arbeit mit sich bringt, verschweigt Herr Klepper ganz bewusst, frei nach dem Motto: „Irgendwas wird schon hängenbleiben.“

Aus meiner Sicht ist zu begrüßen, dass kleine Parteien im Hagener Stadtrat ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam wirkungsvoller agieren zu können. Herr Klepper, der in seiner eigenen Fraktion einen nach den Abgängen von Ramrath und Röspel eklatanten Qualitätsverlust verzeichnet, dessen CDU im Bund am Boden liegt und auch vor Ort mit dem Direktkandidaten Nienhaus Schiffbruch erlitt, fürchtet ganz offensichtlich politischen Gegenwind.

Wie nötig der ist, zeigt sich am Beispiel des geplanten WBH-Betrauungsaktes, den die CDU vorantreibt und in dessen Rahmen demokratische Rechte des Hagener Stadtrates auf dem Altar der Steuertrickserei geopfert werden sollen. Da ist es gut, wenn kleine Parteien ihre Möglichkeiten nutzen, um dem politischen Establishment die Stirn zu bieten.

Herr Klepper aber sollte sich lieber um die Probleme im eigenen Laden kümmern, statt andere mit konstruierten Vorwürfen in ein schiefes Licht zu rücken!

Heinz-Werner Schroth ist für die BfHo stellvertretender sachkundiger Bürger im Sport- und Freizeitausschuss des Hagener Stadtrats und Geschäftsführer des Hohenlimburger Schwimmvereins

Eine bedeutende Urkunde

7. Oktober 2021 by

Osthaus Museum freut sich über Ehrenbürgerbrief von Christian Rohlfs

Rohlfs_Ehrenbuergerbrief_maxDr. Birgit Schulte und die Ehrenbürgerurkunde von Christian Rohlfs. Foto: Osthaus Museum Hagen/Stadt Hagen.

Der Ehrenbürgerbrief des bekannten Malers Christian Rohlfs ist ab sofort im historischen Altbau des Osthaus Museums Hagen, Museumsplatz 1, ausgestellt. Die bedeutende Urkunde fand sich im Nachlass von Prof. Dr. Paul Vogt, dem Neffen des Künstlers und langjährigen Direktor des Museums Folkwang in Essen, der im Oktober 2017 verstarb. Sein Sohn Thomas Vogt, ehemaliger Präsident am Hagener Landgericht, hat dem Christian Rohlfs-Archiv im Osthaus Museum Hagen jetzt die wertvolle Urkunde übereignet.

Rohlfs wurde anlässlich seines 75. Geburtstags am 22. Dezember 1924 die Ehrung zuteil, da er, so lautet die Begründung des damaligen Oberbürgermeisters Willi Cuno, „selbstlos durch Mühe, Entbehrung und Verkennung hindurch am Bau der Kunst mit reichem Erfolge wirkte“.

„Das knapp 100 Jahre alte Dokument in der kostbaren, mit Mondstein geschmückten und mit silbernen Schließen und Füßen ausgestatteten Kassette ist ein bedeutendes Stück für das Christian Rohlfs-Archiv“, so Dr. Birgit Schulte, die am Osthaus Museum das Christian Rohlfs-Archiv betreut. Die Kassette wurde von der bedeutenden Goldschmiedin Elisabeth Treskow in Zusammenarbeit mit der Buchbinderin Frida Schoy geschaffen. Treskow hatte ihre erste Ausbildung in der Hagener Silberschmiede erfahren und wirkte wie Frida Schoy ab 1923 in der Künstlersiedlung auf der Essener Margarethenhöhe.

Nach der kürzlichen Schenkung von 185 Holzschnitten aus Privatbesitz an das Osthaus Museum ist der Ehrenbürgerbrief von Christian Rohlfs eine wesentliche Bereicherung.

Wiederaufnahme im Lutz von „pardauz“

7. Oktober 2021 by

Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble

pardauz3_CR_K.Lefebvre_8727Am 10. Oktober 2021 geht’s im Lutz Hagen mal wieder turbulent zu: Auf dem Programm steht mit Beginn um 15.00 Uhr die Wiederaufnahme von „pardauz“ – Ein TanzObjektTheaterSpaß von Anja Schöne und Ensemble (ab 3 Jahren).

Auf dem Weg ins Leben fallen alle auch mal hin – pardauz. Voller Freude entdecken zwei Schauspielerinnen (Lilian-Felicitas Prudlo und Anne Schröder. Foto: Klaus Lefebvre) den Spaß an der Gestaltung von Welt und Sprache und werden über den Bau einer großen Murmelbahn zu besten Freundinnen.

In dieser von der Werner Ruberg Stiftung und vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützten Inszenierung von Anja Schöne, in der Ausstattung von Sabine Kreiter und in der Choreographie von Jozsef Hajzer erwartet alle kleinen und großen Besucher ein farbenfrohes und hinreißendes Theaterspektakel.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon (02331 / 207-3218), per Email (theaterkasse@stadt-hagen.de) oder online über die Webseite (www.theaterhagen.de).

Hagen setzt vermehrt auf Recyclingpapier

7. Oktober 2021 by

Die Stadt Hagen nutzt vermehrt Papier mit dem Blauen Engel und gehört damit nach eigener Einschätzung zu den recyclingpapierfreundlichsten Städten Deutschlands.

Im Papieratlas-Städtewettbewerb 2021 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) belegt Hagen gemeinsam mit Hamm den siebten Platz. Mit einer Steigerung der Recyclingpapierquote in der Verwaltung um 14,41 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres erreicht Hagen zugleich den fünften Platz der „Aufsteiger des Jahres“.

Der Papieratlas bildet seit 2008 den Papierverbrauch und den Anteil von Papier mit dem Blauen Engel in deutschen Städten ab. Partner des Wettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 92 Prozent stellen die 103 teilnehmenden Groß- und Mittelstädte in diesem Jahr einen neuen Rekord auf.

Die Stadt Hagen leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte Hagen im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 4,9 Millionen Liter Wasser und über 1 Millionen Kilowattstunden Energie bewirken.

Hagen verleiht 2022 erstmals Bürgerpreis

7. Oktober 2021 by

Anregungen und Ideen gesucht

Im kommenden Jahr verleiht der Rat der Stadt Hagen erstmals den Bürgerpreis der Stadt Hagen. Hierfür können Hagenerinnen und Hagener bis Sonntag, 7. November, positive Anregungen und Ideen aus der Bürgerschaft ins Rennen um die Auszeichnung schicken.

Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sollten neu, konstruktiv und praktisch umsetzbar sein sowie zu der Verbesserung der allgemeinen Situation in Hagen beitragen. Die Anregungen und Ideen können die unterschiedlichsten Bereiche des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel den Sport, die Kultur, die Pflege heimischer Traditionen oder auch das soziale Miteinander im Stadtteil und in der Nachbarschaft betreffen.

Das Preisgeld des städtischen Bürgerpreises beträgt 500 Euro und wird zukünftig jedes Jahr einmal verliehen. Der Betrag kann geteilt werden, sofern mehrere Ideen und Anregungen gewürdigt werden.

Die Vorschläge können bis spätestens Sonntag, 7. November, formlos an die Anschrift Stadt Hagen, Geschäftsstelle des Ausschusses für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung, Frau Bibiane Stein-Majewski, Rathausstraße 11, 58095 Hagen geschickt oder unter E-Mail bibiane.stein-majewski@stadt-hagen.de eingereicht werden.

Für die Beantwortung von Rückfragen zum Bürgerpreis oder zur Auslobung des Preises steht Frau Stein-Majewski unter Telefon 02331/207-2596 oder unter der oben genannten E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Corona in Hagen – Stand: 06.10., 0:00 Uhr

6. Oktober 2021 by

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Besser für Hagener: Nicht zuviel wissen

6. Oktober 2021 by

Gelder für Ratsfraktionen werden im Haushaltsplan nicht mehr aufgeschlüsselt

Christoph_GerbersmannDer Herr der Haushaltspläne: Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann. Foto: Stadt Hagen.


Die Aufwandsentschädigungen für Ratsmitglieder sind häufig Zielscheibe für populistische Aufwallungen. Dabei sind die 519,10 Euro, die aktuell pro Monat gezahlt werden, eher ein Butterbrot – vorausgesetzt, die Mandatsinhaber kommen ihrem Auftrag nach. Nicht bei allen kann man diesen Eindruck gewinnen.

Richtiges Geld fließt dagegen in den Betrieb der Geschäftsstellen der Fraktionen und Gruppen. Und hier handelt es sich hauptsächlich weniger um Sachkosten, beispielsweise für Telefon, Möblierung und Kopierer, sondern um die Gehälter der Geschäftsführer und weiterer Mitarbeiter.

Einige Mitglieder des Hagener Stadtrats erblickten hier prompt ein eigenes Geschäftsmodell, das sie ganz auf den persönlichen Vorteil zuschnitten. Berühmt-berüchtigtes Beispiel ist Ingo Hentschel, Ratsmitglied der UnLinken und gleichzeitig seit Jahren Geschäftsführer seiner Fraktion, die seit der letzten Kommunalwahl allerdings nur noch den Status einer Ratsgruppe genießt.

Die Personal- und sonstigen Kosten der Geschäftsstellen wurden regelmäßig in den Haushaltsplänen der Stadt detailliert nach Fraktionen und Gruppen aufgeschlüsselt. Demnach erhielten beispielsweise zwischen 2017 und 2019 für das Personal die CDU zwischen 144.000 und 147.000 Euro jährlich, die SPD zwischen 151.000 und 154.000 Euro und die bereits erwähnte UnLinke zwischen 125.000 und 127.500 Euro pro Jahr.

Soviel Transparenz war nach dem Geschmack einiger Exponenten wohl zuviel des Guten. Im Doppelhaushalt für die Jahre 2020/2021 werden die Zuteilungen an die einzelnen Fraktionen und Gruppen jedenfalls nicht mehr detailliert genannt.

Das passt gut zu den Hagener Verhältnissen, in denen das Verstecken und Vermauscheln fester Bestandteil des genetischen Codes des Rathauses zu sein scheint. Jüngstes Beispiel sind bekanntlich die Vorgänge rund um den Wirtschaftsbetrieb.

Verantwortlich für die Haushaltspläne ist der Fachbereich Finanzen und Controlling. Der gehört zum Vorstandsbereich 2, Chef: Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann. Natürlich muss der Rat den Haushaltsplan beschließen, aber da dürfte die Interessenlage übereinstimmen: Möglichst nur das absolut Notwendige soll nach außen dringen.

Die Haushaltspläne ab 2010 sind hier zu finden, die Zuwendungen für die Fraktionsgeschäftsstellen werden jeweils am Ende der Anlagen zu Band I aufgeführt.

„Stunde der Kritik“ zum Musical „Anatevka“

6. Oktober 2021 by

Anatevka_KHP_380Die erste Veranstaltung in dieser Spielzeit innerhalb der Reihe „Die Stunde der Kritik“ findet zur Neuinszenierung des Musicals „Anatevka“ („Fiddler on the Roof“)“ von Joseph Stein und Jerry Bock (Foto: Björn Hickmann) am Samstag, 9. Oktober 2021 im Anschluss an die Vorstellung um ca. 22.30 Uhr im Theater Hagen (Theatercafé) statt. Der Eintritt ist frei, ein Nachweis (geimpft, genesen oder PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden) ist erforderlich.

Beim Besuch dieser Veranstaltung hat das Publikum die Möglichkeit, seine Eindrücke, seine Meinung, ob positiv oder negativ, über diese Neuproduktion zu äußern und Fragen zu stellen. So kann im Gespräch mit Theaterleuten ein reger Austausch entstehen. Auch Besucher, die diese Neuinszenierung bereits gesehen haben, sind herzlich eingeladen.

Für ein Eingangsstatement sowie als Diskussionspartner konnte für diese „Stunde der Kritik“ der Rezensent Klaus Bunte gewonnen werden, der v.a. für das Fachmagazin „Musicals“ tätig ist.

Aus dem Produktionsteam sind der Regisseur Thomas Weber-Schallauer und die Dramaturgin Rebecca Graitl mit dabei. Dazu gesellt sich Intendant Francis Hüsers.

Corona in Hagen – Stand: 05.10., 0:00 Uhr

5. Oktober 2021 by

Carsharing-Wüste Hagen

5. Oktober 2021 by

Für 190.000 Einwohner steht nur noch 1 (!) Fahrzeug zur Verfügung

Es ist schon ein Trauerspiel: In der Stadt Hagen mit 190.000 Einwohnern ist nur noch ein einziges Carsharing-Fahrzeug buchbar. Dabei ist Carsharing eine ideale Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn.

Allen denen, die sich dazu entschließen, vom eigenen Wagen auf den ÖPNV umzusteigen, böte sich die Möglichkeit, im Bedarfsfall auf ein Fahrzeug zurückzugreifen. Zum Beispiel für größere Einkäufe, Transporte oder zum Ansteuern von Zielen, die mit Bus und Bahn nur schwer zu erreichen sind.

„Die Etablierung von Carsharing wäre für Hagen wünschenswert“, sagte einst Stadt-Pressesprecher Michael Kaub nach einem Bericht der WPWR und verwies auf den Masterplan „nachhaltige Mobilität“. Das war vor drei Jahren, passiert ist seitdem – nichts.

Dabei hatte die Stadt damals versprochen, es sollten „die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es Anbietern ermöglichen, ihr Modell zu etablieren“. Die Stadt Hagen wolle auch „aktiv auf Carsharing-Anbieter zugehen“. Zu dem Zeitpunkt gab es noch zwei Fahrzeuge, heute ist es nur noch eins.

Besser sieht es da schon in Hamm aus. Das ist jene nach Zahl der Einwohner fast gleich große Stadt, die den Hagenern zu den Zeiten, als es um Kürzungen im Kulturbereich ging, von Politik und Presse immer als großes Vorbild angedient wurde. Dort sind aktuell immerhin acht Carsharing-Fahrzeuge verfügbar.

Und nicht nur das: Selbstverständlich wird auf der städtischen Homepage auf dieses Angebot hingewiesen:

„Carsharing liegt voll im Trend. Gerade für Bewohner von Innenstädten, wo oft hoher Parkdruck herrscht, ist Carsharing eine interessante Alternative zum eigenen Auto. Grundsätzlich eignet sich Carsharing für jeden. Am meisten Sinn macht es jedoch für diejenigen, die selten oder unregelmäßig mit dem eigenen PKW unterwegs sind. Sie können sich rund um die Uhr ein Auto „leihen“ und haben keine Last mit Reinigung, TÜV, Versicherung oder sonstigen Angelegenheiten um die man sich als Autobesitzer kümmern muss.“

Unter „hagen.de“ sucht man solche Sätze – wen wundert es noch – vergebens.

Städtisches Kulturbüro fördert Kulturprojekte

5. Oktober 2021 by

StepsTo_2020_Projektfotos_IIc_Rachel_Brueggemann_maxStepsTo, 2020, ein Projekt im Hasper Hammer. Foto: Rachel Brüggemann.


Das Kulturbüro der Stadt Hagen fördert innovative Kunst- und Kulturprojekte in Hagen mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Eine Bezuschussung ist nur nach schriftlicher Antragstellung möglich.

Die Richtlinien für die Förderung der freien Kulturarbeit sowie das Antragsformular sind auf der Website des Kulturbüros unter dem Stichwort „Kulturförderung“ auf www.hagen.de/kulturbuero einzusehen. Fragen und Anträge können an Melanie Redlberger unter der E-Mailadresse melanie.redlberger@stadt-hagen.de gerichtet werden. Auf der Website des Kulturbüros befindet sich zudem eine Auflistung der bisher geförderten Projekte.

Es werden kulturelle Initiativen freier Träger gefördert, dabei sind alle Sparten möglich. Es werden insbesondere öffentlich zugängliche Projekte und Veranstaltungen unterstützt. Dabei ist es das Ziel, künstlerisch qualifizierte Projekte zu ermöglichen, die ein vielfältiges kulturelles Spektrum abdecken.

Förderung von Projekten zur Integration

5. Oktober 2021 by

komm-an-logo-rz-jpg_thumbIm Rahmen des Förderprogramms „KOMM-AN NRW“ vom Land Nordrhein-Westfalen zur Integration von Geflüchteten und (Neu-)Zugewanderten stehen für das Jahr 2022 rund 71.000 Euro für Hagener Projekte von Initiativen, Gemeinden, Verbänden oder Vereinen, so genannten „Durchführungsträgern“, zur Verfügung. Die Durchführungsträger werden in ihrem Engagement durch das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Hagen (KI) unterstützt.

Die Projekte müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise sollen die Angebote die Willkommen- und Anerkennungskultur für zugewanderte Personen sowie die ehrenamtlichen Strukturen stärken. Eine ordnungsgemäße Geschäftsführung muss gesichert sein, die Angebote müssen interkulturell geöffnet sein und Öffentlichkeitsarbeit, unter Verwendung des KOMM-AN-Logos, ist verpflichtend.

Interessierte können das Formular zur Interessensbekundung für 2022 ausgefüllt und unterschrieben im Zeitraum von Freitag, 8. Oktober, bis Freitag, 19. November, im Kommunalen Integrationszentrum Hagen, Berliner Platz 22, abgeben oder per E-Mail an tobias.christmann-knorn@stadt-hagen.de senden.

Bis zum 21. Januar 2022 ist auch eine nachträgliche Abgabe möglich, allerdings verzögert sich dann der Start der Förderung. Fragen beantwortet Tobias Christmann-Knorn unter Telefon 02331/207-5805 oder unter E-Mail tobias.christmann-knorn@stadt-hagen.de.

Das aktuelle Antragsformular und weitere Informationen finden Interessierte direkt auf der Internetseite des KI Hagen auf www.hagen.de/ki-hagen unter „Aktuelles“.

Corona in Hagen – Stand: 04.10., 0:00 Uhr

4. Oktober 2021 by

Entwicklung_Hagen_0410_maxInzidenzwert_Hagen_0410_max

CDU will Stadtterrassen nach Hagen holen

4. Oktober 2021 by

Am 12. Mai hatte DOPPELWACHOLDER.DE auf ein Angebot des Zukunftsnetzes Mobilität NRW hingewiesen, Elemente für eine temporäre Straßenmöblierung zur Verfügung zu stellen, um Experimente zur Umgestaltung des Straßenraums zu wagen.

Jetzt hat die CDU-Fraktion im Hagener Rat diese Idee aufgegriffen. Nach nicht einmal fünf Monaten – Donnerwetter!

„Wir wollen die Verkehrswende in Hagen erlebbar machen!“ So formuliert Rainer Voigt seinen Anspruch. Voigt ist CDU-Fraktionssprecher im Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität und Hagener Mitglied in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Seine Fraktion werde für die nächste Sitzung des Ausschusses beantragen, die „Stadtterrassen“-Module des Zukunftsnetzes Mobilität NRW nach Hagen zu holen.

„Wir brauchen nicht nur Verwaltungsvorlagen oder Vorträge, wir brauchen jetzt den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort. Nur so werden wir erfahren, was sie von uns erwarten.“ Voigt sieht in den Modulen „ein wichtiges Werkzeug, um die Folgen der Verkehrswende frühzeitig einschätzen und die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Mit den Stadtterrassen können wir risikolos testen, wie sich unsere Straßen verändern, bevor wir mit schwerem Gerät unverrückbare Fakten schaffen. So können wir die positiven Effekte wahrnehmen, aber auch etwaige Konflikte oder Nebenwirkungen erkennen. Ich verspreche mir davon nicht nur mehr Verständnis für die Notwendigkeit der Verkehrswende. Wir werden auch erfahren was geht – und was nicht. Die temporäre Straßenmöblierung macht das schwer Vorstellbare im wahrsten Sinne erlebbar.“

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW bietet den Kommunen bis zu 35 Module, bestehend aus Sitzgelegenheiten, Picknickgarnituren, Tischen, Pflanzkästen, Kleinstparks (Parklets), Podesten, Bühnen, Fahrradständer, Radstelen und Informationsstehlen an. Sie lassen sich an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet ausprobieren.

Die vom CDU-Mitglied im Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität angepeilte nächste Sitzung findet am 3. November statt. Im Winter dürften Sitzgelegenheiten und Picknickgarnituren nicht unbedingt die notwendige Überzeugungsarbeit für eine Umverteilung des Straßenraums leisten. Aber vielleicht ist das ja genauso geplant.

Die wahren Verkehrsgefährder

4. Oktober 2021 by

von Heidi Wenke (VCD)

Am 24.09.21 berichtete die WP über die „Roadpol-Safety-Tage“, an denen 260 Zweiräder und 170 Kraftfahrzeuge kontrolliert wurden. Diese Zahlen und auch der Tenor des Artikels vermitteln den Eindruck, als seien die Radfahrenden das Hauptproblem.

Erst bei genauem Lesen stellte man fest, dass in dieser Zeit 78 Autos falsch abbogen oder die Vorfahrt missachteten. Also war es 78 Mal pures Glück, dass in diesem Moment keine Radfahrenden oder Passanten unterwegs waren. Geahndet wurden immerhin zwei Verstöße von Autos, die auf einem Radweg parkten. Zwei innerhalb einer Woche? So viele fallen bereits bei jeder kurzen Radfahrt durch die Stadt auf.

Am 29.09.21 berichtete die WP dann von einem polizeilichen Schwerpunkteinsatz in der Innenstadt, bei dem 24 Fußgänger ein Verwarngeld erhielten. Wofür, lässt sich nur spekulieren. Wieder wurden 13 Verstöße von Autos beim Abbiegen sowie drei Fehler beim Wenden festgestellt, und zwei Falschparker wurden immerhin “verwarnt” (mit einem Bußgeld belegt?). In dem Artikel wird aber der Eindruck vermittelt, als seien die zu Fuß Gehenden das Problem.

Nun ist es sicherlich richtig, dass auch Radelnde und zu Fuß Gehende sich nicht immer regelgerecht verhalten und dadurch hauptsächlich sich selbst gefährden. Tatsache ist aber auch, dass – laut Unfallstatistik der Polizei – das falsche Verhalten von Autofahrern gegenüber Fußgängern etwa drei Mal so häufig Personenschäden nach sich zieht wie das falsche Verhalten von Fußgängern. Dieses führt nur in drei Prozent aller Unfälle zu einem Personenschaden (in der Regel wohl dem eigenen).

Daraus muss der Rückschluss gezogen werden, den Fokus bei Verkehrskontrollen, die zur Sicherheit aller beitragen sollen, stärker auf das Verhalten der Autofahrer zu lenken – zumal Autos ein wesentlich höheres Gefährdungspotenzial darstellen als zwei Füße oder zwei nicht-motorisierte Räder.

Radverkehr im Gespräch

4. Oktober 2021 by

Der ADFC Hagen lädt am 6.10.2021 um 18:00 Uhr zur dritten Folge der Online-Gesprächsreihe zum Thema Radverkehr ein. Zu Gast ist diesmal Stefan Boese, seit einigen Monaten Leiter der Direktion Verkehr bei der Polizei Hagen. Diskutiert wird über Erfahrungen zum Thema Radverkehr.

Dabei interessiert den ADFC besonders, wo im Radverkehrsbereich Probleme auftauchen. Welches Fehlverhalten von und gegen Radfahrende wird von der Polizei beobachtet? Gibt es Unfallschwerpunkte? Welche weiteren Aufgaben erfüllt die Polizei im Zusammenhang mit Radfahren und was sind die Erfahrungen daraus?

Interessierte sind nach Anmeldung unter E-Mail adfc-hagen@web.de willkommen. Eine Online-Anmeldung ist ebenso möglich unter:

https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/53750-diskussionsreihe-radverkehr-im-gesprach

Zur Teilnahme genügt ein Browser mit Internetverbindung, es ist keine Softwareinstallation notwendig. Eine telefonische Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Vortrag über Heinrich Wieschhoff

4. Oktober 2021 by

Einen kostenlosen Vortrag über den Hagener Diplomaten und Ethnologen Heinrich Wieschhoff bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) am Mittwoch, 6. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr in der Villa Post, Wehringhauser Straße 38, an.

Der bedeutende Diplomat und Ethnologe Heinrich Wieschhoff (1906-1961) ist in seiner Geburtsstadt Hagen kaum bekannt. Nach seinem Studium unternahm er eine große Forschungsreise durch Südafrika. Er wanderte in die USA aus, stieg als Diplomat bei den Vereinten Nationen auf und wurde enger Mitarbeiter des UNO-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld. Beide starben bei einem Flugzeugabsturz in Zentralafrika. Anlässlich des 60. Todestages von Wieschhoff erinnert Dr. Fabian Fechner von der FernUniversität Hagen an den ungewöhnlichen Hagener.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Hagen. Heimat. Bunt“ statt, die das AllerWeltHaus in Kooperation mit dem Hagener Heimatbund zum 275. Hagener Stadtjubiläum konzipiert hat. Eine Anmeldung ist unter Angabe der Kursnummer 1442 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de erforderlich. In der VHS gilt die 3G-Regel.

Türöffner zu osteuropäischen Familien

4. Oktober 2021 by

Sie sind Bildungsmediatorinnen. Hinter dieser Bezeichnung, unter der man sich zunächst so wenig vorstellen kann, steckt so viel mehr: Sie sind Türöffnerinnen. Ansprechpartnerinnen. Sie helfen, wo Hilfe benötigt wird: Anca Lacatus und Narcisa Moldoveanu. (…)

Die beiden Frauen helfen rumänischen und bulgarischen Familien in Hagen, den Schulalltag zu bewältigen, Zugang zur Schule und zum System zu finden, Anträge auszufüllen, sich krankzumelden. Eben bei Dingen, die für viele alltäglich scheinen – es für viele aber nicht sind. Die beiden Frauen machen Hausbesuche, sie übersetzen im Unterricht oder bei Vorlesestunden. Sie sind Vermittlerinnen zwischen Lehrern, Sozialarbeitern und Familien mit osteuropäischem Hintergrund.

Das Projekt läuft seit einem Jahr – vier Schulen nehmen bislang teil. Die Verträge der beiden Frauen sind mittlerweile entfristet. „Die Rückmeldungen, die von den Schulen kommen, sind toll“, sagt Güler Kahraman vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt. Ihr Kollege, Dr. Dominik Schreiber, hat das Projekt maßgeblich über Jahre vorangetrieben. Und es soll nun wachsen. (…)

Quelle: wp.de

Corona in Hagen – Stand: 03.10., 0:00 Uhr

3. Oktober 2021 by

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„Politisches Geschäftsmodell“

3. Oktober 2021 by

CDU und FDP kritisieren Fraktionsbildung von BfHo und Die Partei im Hagener Rat

„Mit der aktuellen Fraktionsgründung perfektioniert Frank Schmidt sein politisches Geschäftsmodell“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Jörg Klepper: „Die Wähler haben die Bürger für Hohenlimburg (BfHo) noch nie in Fraktionsstärke in den Rat gewählt. Trotzdem gelingt es Schmidt immer wieder, neue Mitstreiter anzulocken. So hat er Laura Knüppel (Die Partei) bereits zu Beginn der Wahlperiode mit einem AfD-Aufsichtsratsmandat bei der Stadthalle geködert, was aber am Widerstand der AfD scheiterte.“

Klepper wendet weiter ein: „Ginge es Schmidt um das Antragsrecht, wie er behauptet, könnte sein Gebilde auf finanzielle Vorteile verzichten. Doch das BfHo-Modell lebt von Begünstigungen und fällt ohne Extra-Geld wie ein Kartenhaus zusammen. Jedes Mitglied der neuen Fraktion wird künftig umfassend städtisch alimentiert: Der mutmaßliche Fraktionsvorsitzende Peter Arnusch profitiert von erhöhten Aufwandsentschädigungen, Frank Schmidt und Laura Knüppel von Gehältern der Fraktion, die sie nun selbst bilden. Auf diese Weise sind sie Arbeitnehmer und Arbeitgeber in einer Person, legen das eigene Gehalt fest.“

Diese Art der Selbstbedienung habe ein übles „Geschmäckle“ und sei nie Ziel des Gesetzgebers gewesen.

Die FDP, die mit ihren beiden Mandatsträgern im Hagener Rat nur über den Gruppenstatus verfügt, stößt ins selbe Horn.

Frank Schmidt habe bereits durch seine Annahme von Vorschlagsrechten der AfD-Fraktion für Aufsichtsräte in dieser Ratsperiode bewiesen, dass es ihm vor allem um persönliche Vorteile und politischen Einfluss gehe, der vom Wählerwillen nicht gedeckt sei, kritisiert Claus Thielmann, Sprecher der FDP-Gruppe.

Thielmann erinnerte – bezogen auf Ereignisse im Jahr 2014 – auch daran, „dass die AfD durch den Übertritt eines Ratsmitglieds von Hagen Aktiv, das dann einen Großteil der Ratsperiode nie an Sitzungen teilgenommen hat, den Fraktionsstatus erreichte. Hier wurden alle Entschädigungen und Sachmittel in voller Höhe beansprucht, ebenso wie im Fall der ehemaligen Fraktion Bürger für Hohenlimburg / Piraten“.

Vorhaltungen der heimischen Presse, die jetzige Fraktionsbildung stünde in einer „traurigen Tradition“ mit der Fraktionsbildung der FDP – ebenfalls im Jahr 2014 -, wies die FDP mit dem Hinweis auf den Verzicht auf ihnen zustehende Mittel zurück.

Damals war Ratsmitglied Michael Grzeschista, kurz nachdem die Stimmen der Kommunalwahl ausgezählt waren, von der SPD zur FDP übergelaufen und hatte den Freidemokraten, die auch schon 2014 nur zwei Sitze im Rat erobern konnten, damit zum Fraktionsstatus verholfen.

Die FDP legt nun Wert auf die Feststellung, dass sie seinerzeit „auf alle zusätzlichen Zuwendungen, z.B. auf eine größere Geschäftsstelle und die Personalkosten für eine Sekretariatsstelle verzichtet“ habe. Zudem seien die zusätzlichen Aufwandsentschädigungen für den Fraktionsvorsitz jährlich an gemeinnützige Organisationen in Hagen gespendet worden.

Allerdings nach eigenen Angaben nur bis zur Halbzeit 2017 – die Wahlperiode endete dagegen erst 2020. Ganz so selbstlos, wie sie sich heute präsentieren, waren die Herren dann also doch nicht.

Die Wahlkampfmaschine stottert

3. Oktober 2021 by

Lortzing-Oper als Agententhriller-Komödie

Zar und ZimmermannEndlich steht sie wieder auf dem Spielplan des Theaters Hagen: Die komische Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing (mit einer neuen Dialogfassung von Holger Potocki). Die Wiederaufnahme findet am 8. Oktober 2021 (19.30 Uhr, Großes Haus) statt, es gibt drei weitere Vorstellungen.

Die Hagener Neuinszenierung dieses beliebten, 1837 uraufgeführten Werkes war Anfang Februar 2020 herausgekommen (Foto: Klaus Lefebvre). Nur wenige Vorstellungen folgten auf die Premiere, denn dann kam Corona. Seitdem konnte diese Spieloper aufgrund ihrer großen Besetzung nicht mehr gezeigt werden.

Umso mehr kann sich das Publikum nun auf einen Besuch dieses unterhaltsamen Verwechslungsstückes freuen, das durch musikalischen Witz und liebevolle Karikaturen besticht. Mit neu geschriebenen Dialogen bringt das Regie-Team „Zar und Zimmermann“ als Agententhriller-Komödie in die Gegenwart.

Die Handlung ist folgende: Dem Bürgermeister der holländischen Stadt Saardam namens van Bett ist es gelungen, aus der ruinösen Schiffswerft ein boomendes Startup-Unternehmen für Militärschiffe und Kriegs-U-Boote zu machen. Von diesem Erfolg beflügelt, will er niederländischer Ministerpräsident werden. Doch van Betts Wahlkampfmaschine stottert: Sein Referent schickt ihn in die falschen Städte, eine kreativ-anarchische Widerstandsgruppe lässt ihm keine Ruhe, in der von ihm selbst entworfenen Firmenzentrale breiten sich liberale Tendenzen aus und auch die Umfrageergebnisse sind mau …

Als jedoch ein Gesandter der britischen Nach-Brexit-Regierung seine Kooperation anbietet, ergeben sich ganz neue Optionen: Die Hinweise verdichten sich, dass ein unehelicher Sohn des russischen Präsidenten inkognito auf der Werft arbeitet, um seine Bildung als möglicher Nachfolger des Vaters zu vervollkommnen. Allerdings ist es mit van Betts Scharfsinn nicht so weit her – er identifiziert mit Peter Iwanow den falschen Russen, und allmählich entgleitet ihm alles …

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Corona in Hagen – Stand: 02.10., 0:00 Uhr

2. Oktober 2021 by

Weil doppelt besser hält

2. Oktober 2021 by

Von gleich zwei neuen Bürgerbegehren gegen den Abriss des Lennebades versprechen sich die Initiatoren Erfolg. (…)

Das erste Bürgerbegehren zum Erhalt des Richard-Römer-Lennebades hatte erst das Rechtsamt, dann der Rat der Stadt für unzulässig erklärt. Die Begründung: Zu viele Tatsachenbehauptungen in der Begründung. (…)

Als das erste Bürgerbegehren in der vergangenen Woche im Rat abgeschmettert wurde, ging es gar nicht mehr um die Sache. Nur darum, ob die Antragsteller persönliche Meinung in die Begründung eingebracht hatten und ob das so der Wahrheit entspreche. (…)

Die Bürger für Hohenlimburg aber bleiben am Ball. Zwei neue Begehren sind beantragt. Mit absolut minimalistischer Begründung. Im Antrag findet sich wortwörtlich der Beschluss des Rates und darunter der Hinweis, dass die Antragsteller gegen den Abriss, für die Sanierung und für den Weiterbetrieb sind. Das ist alles. „Wenn das angreifbar ist, dann würde mich das doch schwer wundern“, sagt Frank Schmidt.

Für den Fall, dass eine andere Formalie nicht stimmen sollte, wurde gleich noch ein zweites und damit letztlich drittes Begehren angezeigt. Sicher sei eben sicher. Parallel beginnt auch schon die nötige Sammlung von über 7000 Unterschriften dafür. (…)

Quelle: WP, 01.10.2021 (nicht online)

Arbeitslosenzahlen in Hagen rückläufig

2. Oktober 2021 by

Der Arbeitsmarkt in der Stadt Hagen stand im September im Zeichen der Herbstbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 293 oder 2,4 Prozent auf 11.710. Die Arbeitslosenquote verringerte sich damit um 0,3 Punkte auf 11,5 Prozent.

Im ersten Pandemieherbst vor zwölf Monaten waren es 814 Arbeitslose mehr, die Quote lag bei 12,3 Prozent. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Herbstbelebung“ ist natürlich ziemlich dick aufgetragen. In der Ruhrgebiets-Rangfolge liegt Hagen hinter Gelsenkirchen gleichauf mit Duiburg auf Platz 2.

ArbeitlosenQuote_Ruhrgebiet_September_21

Die höchsten Arbeitslosenquoten im Ruhrgebiet verzeichnen die kreisfreien Städte Gelsenkirchen (14,3 Prozent) und Duisburg (11,5 Prozent). Die Quoten in den vier Kreisen bleiben unterhalb der 10-Prozent-Marke. Mit 6,2 Prozent bzw. 6,4 Prozent weisen die Kreise Wesel und der Ennepe-Ruhr ruhrgebietsweit die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf. Unter den kreisfreien Städten sind es Bochum (8,9 Prozent), Bottrop (7,4 Prozent), Hamm (8,0 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (8,1 Prozent).

Lutz-Lounge im Theater Hagen

2. Oktober 2021 by

Das Theater Hagen bietet erneut eine Lounge-Veranstaltung am 4. Oktober 2021 um 16.00 Uhr im Lutz für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie Menschen aus dem Bereich Kinder- und Jugendarbeit an.

Neben den Neuproduktionen aller Sparten werden an diesem informativen Nachmittag auch die partizipativen Angebote vorgestellt. Im Anschluss daran möchten die Theatermitarbeiterinnen und -mitarbeiter gerne mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Fragen, Problematiken, aber auch über Möglichkeiten in dieser aktuell besonderen Situation ins Gespräch kommen, um dadurch möglichst vielen Schülerinnen und Schülern das kulturelle Angebot des Theaters Hagen so leicht wie möglich zugänglich zu machen.

Eine verbindliche Anmeldung zum Besuch dieser Veranstaltung ist unter marketing@theaterhagen.de möglich. Fragen dazu beantwortet gerne Marek Szabowski (Marketingreferent) unter Tel. 02331 / 207-3222.

Trauriger Spitzenplatz – viele Kinder infiziert

2. Oktober 2021 by

Hagen belegt wieder einen traurigen Spitzenplatz: In der Altersklasse der 5- bis 14-Jährigen hält Hagen landesweit den Rekord mit einer Inzidenz von 575,0. In vergleichbaren Städten, die vor einigen Wochen noch ähnlich hoch lagen – wie beispielsweise Wuppertal – sind die Inzidenzen in der Altersstufe inzwischen wieder stark gesunken. In Wuppertal liegt sie mit 210,3 (71 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) zwar immer noch hoch – jedoch nicht in vergleichbarer Höhe wie in Hagen. Hier hatte die Inzidenz zuletzt nach den Sommerferien in dieser Altersklasse schon über 500 gelegen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Corona in Hagen – Stand: 01.10., 0:00 Uhr

1. Oktober 2021 by

Ausbau einer Grundschule in Hagen wird 400.000 Euro teurer

1. Oktober 2021 by

Die bereits vom Stadtrat beschlossene Erweiterung der Grundschule Henry van de Velde an der Blücherstraße in Hagen ist von der Stadtverwaltung noch einmal überarbeitet worden. Der neue Entwurf hat zwar ein Kostenvolumen von 4,672 Millionen Euro und ist damit gut 400.000 Euro teurer als das ursprüngliche Vorhaben, bietet aber mehrere Vorteile. Der Schulausschuss hat der veränderten Planung denn auch seine Zustimmung erteilt. (…)

Quelle: wp.de

Führung durch die Liebfrauenkirche Vorhalle

1. Oktober 2021 by

Zu einer Führung durch die Liebfrauenkirche in Vorhalle mit Benno Schmolke lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 5. Oktober, von 17 bis 18.30 Uhr ein.

Die Liebfrauenkirche in Vorhalle entstand 1911 und 1912 als dreischiffige neuromanische Basilika nach den Plänen des Architekten Carl Pinnekamp. Sie ist eine Kirche des ausklingenden Historismus mit Hinwendung zum Jugendstil. Das Gebäude und die Inneneinrichtung bilden ein Gesamtkunstwerk, das die Kriege unzerstört überstand.

Die individuell gestalteten Altäre sind Zeugen der Künstler und Kunsthandwerker der „Wiedenbrücker Schule“. In ihnen zeigt sich der Übergang von historischen Vorbildern zum zeitgenössischen Jugendstil. Wandgemälde aus den Jahren 1934 bis 1936 und neu gestaltete Kirchenfenster von 1986 runden den Gesamteindruck ab. Nach einer Generalrenovierung 1986 ist die Liebfrauenkirche heute eine der kunsthistorisch interessantesten und schönsten Kirchen in Hagen.

Für die Führung hat die VHS keinen Eintrittspreis festgelegt. Stattdessen gilt das Motto „Zahlen Sie, so viel Sie wollen“. Die VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Angabe der Kursnummer 1184 unter Telefon 02331/207-3622 oder über die Internetseite www.vhs-hagen.de. In der Kirche muss eine Maske getragen und der Mindestabstand eingehalten werden.

Theater Hagen sucht Mitwirkende für Kinderoper

1. Oktober 2021 by

Das Theater Hagen macht dem musikalischen Nachwuchs in dieser Spielzeit interessante partizipative Angebote. Das Projekt „Max und Moritz“ – eine Oper von Kindern für Kinder – soll im Mai 2022 zur Uraufführung gebracht werden. Angeleitet von einem professionellen Team aus Theatermachern und Musikern werden Kinder und Jugendliche acht Vorstellungen auf der Lutz-Bühne singen und spielen.

Aus Wilhelm Buschs klassischer Geschichte in sieben Streichen wird im Libretto von Holger Potocki eine wilde Kindergeschichte in heutiger Zeit. Die Musik komponierte Andres Reukauf, der schon viele Male die Musik für die beliebten Märchenproduktionen zur Weihnachtszeit im Theater Hagen kreiert hat.

Für dieses Projekt werden gesangsbegeisterte junge Menschen zwischen 8 und 18 Jahren für Solo- und Ensemblerollen gesucht, die die Oper in der Regie von LUTZ-Leiterin Anja Schöne ab Dezember 2021 einstudieren.

Wer bei dieser Kinderoper mitwirken möchte ist zu einem Live-Vorsingen am 6. Oktober 2021 um 17.00 Uhr im Lutz eingeladen. Anmeldungen dafür sowie Fragen dazu können an: kinderoper@theaterhagen.de gesendet werden.

Bewerbungen mit einer Gesangsprobe können auch als Video bis zum 10. Oktober 2021 auf https://schicks.digital/ hochgeladen werden. Der Downloadlink muss dann bitte an kinderoper@theaterhagen.de gesendet werden.

Beim Vorsing-Termin am 6. Oktober wird auch die Leiterin des Kinderchors anwesend sein, die noch Verstärkung für „Hänsel und Gretel“ sucht. In dieser Oper von Engelbert Humperdinck spielt der Kinderchor eine besonders wichtige Rolle. Hier haben die jungen Nachwuchssänger und -sängerinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Opernensemble des Theaters auf der Bühne des Großen Hauses zu stehen. Ab dem 27.11.2021 sind vierzehn Vorstellungen geplant.

Buslinie 517 fährt ab Freitag wieder normal

1. Oktober 2021 by

Ab Freitag, 1. Oktober, kann die Linie 517 der Hagener Straßenbahn wieder den gesamten Linienweg befahren. Wie die Hagener Straßenbahn AG mitteilte, ist der Abschnitt von der Haltestelle „Hohenlimburg Bahnhof“ bis zur Haltestelle „Wesselbach“ nach den Instandsetzungsarbeiten zur Beseitigung der Flutschäden dann wieder passierbar. (…)

Quelle: wp.de

Corona: Neue Fälle an Hagener Schulen

1. Oktober 2021 by

An folgenden Hagener Schulen gibt es neue Quarantänemaßnahmen, da eine positiv auf das Coronavirus getestete Person die jeweilige Einrichtung besucht beziehungsweise dort gearbeitet hat:

Hermann-Löns-Schule, Astrid-Lindgren-Grundschule und Grundschule Helfe.

Das Gesundheitsamt ist mit den Einrichtungen im Austausch und ermittelt die Infektionsketten. Direkte Kontaktpersonen werden gegebenenfalls getestet. Alle Betroffenen müssen bis zum Vorliegen der Testergebnisse zunächst in Quarantäne bleiben.

Corona in Hagen – Stand: 30.09., 0:00 Uhr

30. September 2021 by

An den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus sind in Hagen zwei weitere Personen verstorben (geboren 1924 bzw. 1978).

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Fundsache: Bella Ciao

30. September 2021 by

„Ich fühle, dass ich bald sterben werde“

Die gesungene Textpassage aus dem bearbeitetem Foto des FDP-Grünen-Treffens in der Übersetzung:

O Partisan, bring mich fort
O Schöne, tschau, Schöne, tschau, Schöne, tschau, tschau, tschau!
O Partisan, bring mich fort
Denn ich fühle, dass ich bald sterben werde

Bleibt die Frage: Wer ist der „Partisan“, wer muss „bald sterben“ – und wer ist die „Schöne“?

Erstaufführung von „Monty Python’s Spamalot“

30. September 2021 by

Spamalot_HP_262Szene aus der Produktion. V.l.n.r.: Alexander von Hugo, Rainer Zaun, Carolin Soyka, Matthias Knaab. Foto: Björn Hickmann.

„Always Look on the Bright Side of Life!“ – diesen Song kann man ab Samstag, 2. Oktober 2021 live im Theater Hagen erleben, wenn die Premiere (19.30 Uhr, Großes Haus) des Musicals „Monty Python’s Spamalot“ auf dem Programm steht.

Dieses erstmals im Theater Hagen aufgeführte, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete satirische Werk basiert auf dem Kult-Spielfilm „Die Ritter der Kokosnuss“ der legendären britischen Komikergruppe Monty Python. Deren Mitglied Eric Idle (Buch, Liedtexte, Musik) und John Du Prez (Musik) haben es verfasst, die Uraufführung fand 2005 am Broadway in New York statt.

Monty Pythons Stil, der sich aus absurden, surrealistischen, anarchistischen, albernen und respektlosen Elementen zusammensetzt und vielfältig mit den Konventionen von Humor spielt, findet sich auch in dem überaus erfolgreichen Musical wieder, welches sich durch seine freche Doppelbödigkeit auszeichnet, da es sich immer wieder über sich selbst und das Genre Musical im Allgemeinen lustig macht.

Es erzählt von König Artus, der sich im Jahre 932 in einem von der Pest gezeichneten England auf die Suche nach den tapfersten und edelsten Rittern für seine Tafelrunde macht. Sie folgen dem göttlichen Auftrag, den heiligen Gral zu finden und geraten auf ihrer Reise durch das mittelalterliche Britannien in unzählige aberwitzige Situationen. Im Kampf müssen sich die Ritter etwa gegen das Killerkaninchen oder die französischen Spötter, die mit Kühen werfen, beweisen. Doch am Ende der beschwerlichen Gralssuche findet jeder in König Artus’ Gefolge seine Bestimmung – sei es im Showbusiness oder in der Liebe.

Reservierungen und Karten an der Theaterkasse (dienstags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 15.00 Uhr sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn), per Telefon unter 02331 / 207-3218, per Email unter theaterkasse@stadt-hagen.de oder online über die Webseite www.theaterhagen.de

Corona: Hohe Impfquote in Hagen erreicht

30. September 2021 by

Kampagne soll noch Unentschlossene überzeugen

Es ist ein großer Erfolg: 71,1 Prozent der Hagenerinnen und Hagener sind vollständig gegen COVID-19 geimpft. Der bundesweite Wert liegt aktuell bei 64 Prozent. Zu diesem Erfolg hat nicht zuletzt das Impfzentrum der Stadt Hagen beigetragen, in dem eine Impfquote bei den Erstimpfungen von 47 Prozent erreicht wurde. Hagen belegt somit Platz 1 zusammen mit Bottrop im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) – gefolgt vom Kreis Olpe mit 40 Prozent.

Um auch nach der Schließung des Impfzentrums noch unentschlossene Hagenerinnen und Hagener von einer Coronaschutzimpfung zu überzeugen, hat die Stadt Hagen eine mehrsprachige Werbeimpfkampagne entwickelt.

Die mehrsprachige Werbeimpfkampagne soll gezielt jene Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die aus den unterschiedlichsten Gründen noch unschlüssig sind, ob sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen sollen. Die Kampagne möchte umfassend über den Wert und die Vorteile einer Impfung informieren. Sie soll Ängste, Sorgen und Vorbehalte unentschlossener Bürger ernst nehmen.

So können auf der Internetseite www.hagen.de/hagenimpft Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen ans Gesundheitsamt richten. Diese werden persönlich beantwortet und anonymisiert für alle Bürgerinnen und Bürger im Bereich „Sie fragen – wir antworten“ veröffentlicht. Die Informationen auf der Internetseite werden in acht Sprachen übersetzt.

Das Hagener Impfzentrum in der Stadthalle schließt zum heutigen Donnerstag, 30. September. Bei den Erstimpfungen konnte eine Quote von 74,9 Prozent erreicht werden. Mit Blick auf die Quote der Impfberechtigten, für die eine Coronaschutzimpfung zurzeit überhaupt angeboten wird, also alle Personen ab zwölf Jahren, liegt der Wert in Hagen bei beachtlichen 85,2 Prozent bei den Erstimpfungen. Bei den vollständig Geimpften liegt die Quote bei 71,1 Prozent beziehungsweise 80,8 Prozent (ab zwölf Jahren).


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