Nach Protest: Kein Radweg auf B 7 in Hohenlimburg

9. Mai 2019 by

Der Umweltausschuss hat den umstrittenen Radweg auf einem Teilstück der Bundesstraße 7 abgelehnt. (…)

Mit neun Ja- und drei Nein-Stimmen bei vier Enthaltungen wurde der Beschluss gefasst. Dass die Bürger für Hohenlimburg gegen den Radweg stimmen würden, war schon vorher klar. Ebenso, dass die Grünen und Hagen Aktiv dafür sind. Als dann aber sowohl die CDU als auch SPD-Vertreter Horst Wisotzki und die Linken klar machten, dass sie dem Votum der Politiker vor Ort in der Bezirksvertretung Hohenlimburg folgen würden, stand fest: Der neue Radweg wird nicht kommen. Die FDP und drei weitere SPD-Vertreter enthielten sich. (…)

Quelle: wp.de

Autobahnen in Hagen: Mit dem Lärm wächst der Widerstand

9. Mai 2019 by

Der Lärm wächst. Und mit ihm der Widerstand. der Widerstand derjenigen Hagener, die dem Autobahnlärm tagtäglich ausgesetzt sind. Nirgends sonst in Nordrhein-Westfalen ist die Belastung für die Menschen derart groß, aus dem Umweltbericht des Regionalverbandes Ruhr (RVR) ging 2017 hervor, dass Hagen die lauteste Stadt im Ruhrgebiet ist. Demnach sind 46.673 Menschen einem Lärm ausgesetzt, der oberhalb von 56 Dezibel (A) liegt. Und dass das vor allem auf die Autobahnen zurückzuführen ist. (…)

Quelle: wp.de

Dazu passend:

Wahnsinn Lkw – Wie der globale Schwerverkehr uns alle kaputt macht

Fast 80 Prozent aller Waren und Güter werden mit dem Lastwagen transportiert. Mit drastischen Folgen für uns Bürger: Staus, Umweltverschmutzung, Gesundheitsrisiken, kaputte Straßen. Ein einziger Lkw richtet an unseren Autobahnen und Brücken so viel Schäden an wie 60.000 Pkws. Dabei fährt rechnerisch jeder dritte Lkw unbeladen.

Schuld daran sind politische Entscheidungen und wirtschaftliche Interessen. Jedes online bestellte Paket muss so schnell wie möglich beim Kunden sein – und fährt unter Umständen in einem halbleeren Lkw von A nach B. Außerdem produziert die Wirtschaft inzwischen nach dem Just-in-Time-System: Zulieferteile werden direkt vor der Fertigung angeliefert. „Die Lager der Industrie sind auf die Straße verlegt worden und die rechte Autobahnspur ist jetzt die Lagerhalle. Das zahlen wir Steuerzahler, aber nicht die Unternehmen“, sagt Michael Cramer, Europaabgeordneter der Grünen.

Billiger Diesel und osteuropäische Fahrer, die zu Dumping-Löhnen beschäftigt werden, machen Lkw-Transporte im Vergleich zur Alternative Bahn so günstig. Obendrein wird der Güterverkehr auf der Schiene immer wieder ausgebremst, weil Investitionen verschleppt werden. Beispiel: Adorf im tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Weil am Grenzübergang auch die Elektrifizierung aufhört, läuft der Güterverkehr seit Jahren über die Straße und quer durch den Ort Adorf im Vogtland.

Dass es anders geht, zeigt die Schweiz. Dort ist der Marktanteil für Güter auf der Schiene doppelt so hoch wie in Deutschland. Ergebnis einer konsequenten Verkehrspolitik – ohne Lobbyismus aus der Automobilindustrie.

Quelle: arte mediathek (Verfügbar bis 13/05/2019, nächste Ausstrahlung am Samstag, 18. Mai um 01:30)

Europatour durch Hagen – die etwas andere Stadtrundfahrt

9. Mai 2019 by

Eine kostenlose Bustour durch Hagen bietet das Europabüro der Stadt Hagen gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (Referat Europäische und regionale Netzwerke Ruhr) am Freitag, 17. Mai, von 8.45 bis etwa 18 Uhr an.

Bei der „etwas anderen Stadtrundfahrt“ bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an sechs Stationen im Stadtgebiet EU-geförderte Projekte präsentiert, die mit Mitteln der Europäischen Union aus verschiedenen Fördertöpfen unterstützt wurden oder werden. An der ersten Station begrüßen Oberbürgermeister Erik O. Schulz, der Geschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen Dr. Ralf Geruschkat sowie Vertreter der EU-Kommission in Bonn die Teilnehmenden.

An der letzten Station „Theater an der Volme“ gibt es neben der Projektpräsentation die Gelegenheit, dem Komponisten und Gitarristen Conny Conrad zuzuhören. Der Künstler komponierte eine neue Europahymne, die EUROPEANA, die im Mai 2011 durch das Philharmonische Orchester Hagen uraufgeführt wurde.

Eine schriftliche, verbindliche Anmeldung per E-Mail an sabine.krink@stadt-hagen.de ist bis Freitag, 10. Mai, erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Nach der Anmeldung wird eine aus Datenschutzgründen zu unterschreibende Teilnahmeerklärung zugeschickt. In der Reihenfolge der Rücksendung dieser Erklärung findet eine Berücksichtigung zur Teilnahme statt.

Letzte Vorstellung von „Animal Farm“

9. Mai 2019 by

Ein deutsch-englischer TheaterProtest in einer Fassung von Anja Schöne nach George Orwell

V.l.n.r.: Eric Carter, Sarah Cossaboon, Björn Lukas. Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Vorstellung von „Animal Farm // Farm der Tiere“ – Ein deutsch-englischer TheaterProtest in einer Fassung von Anja Schöne nach George Orwell (ab 14 Jahren) findet am 12. Mai 2019 mit Beginn um 15 Uhr im Lutz statt.

In George Orwells modernem Klassiker „Animal Farm“ wollen sich die Tiere auf einem Bauernhof nicht länger unterdrücken und ausbeuten lassen. Nachdem der Bauer verjagt ist, gründen sie die Farm der Tiere, auf der alle zusammen für das Wohl der Gemeinschaft arbeiten. Doch bald schon errichtet eine Gruppe von Schweinen eine neue Diktatur, welche die anderen Tiere noch grausamer ausbeutet als zuvor. Der Leitsatz von Animal Farm: „All animals are equal“ wird ergänzt durch: „Aber manche Tiere sind gleicher“.

Anja Schöne lässt drei Aktivisten Orwells Fabel über Machtmissbrauch und die Bedeutung politischer Teilhabe in einer bilingualen Fassung erzählen, spielen und singen. Das internationale Schauspieler-Ensemble wechselt dabei fließend zwischen den Sprachen und Spielebenen, ist gerade noch erzählender Demonstrant und im nächsten Moment schon das visionäre Schwein Snowball, Arbeitspferd Boxer oder der sture Esel Benjamin. Die Geschichte rückt dadurch in einen aktuellen globalen Kontext und wird für ein junges Publikum ebenso spannend und unterhaltsam wie greifbar.

Diese Produktion entstand in Kooperation mit einer Projektgruppe des Werkhofs Hagen. Diese Kooperation wurde gefördert durch „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ (Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung).

In der Inszenierung von Anja Schöne, dem Bühnenbild von Jeremias H. Vondrlik, den Kostümen der Projektgruppe des Werkhofs Hagen spielen und singen: Eric Carter, Sarah Cossaboon und Björn Lukas.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

ÖPNV: Der Apparat kommt in die Hufe

8. Mai 2019 by

Verbesserungen im Busverkehr geplant – schon ab Dezember

Dichtere und leicht merkbare Takte, Nachtverkehr erst zu einem späteren Zeitpunkt, besseres Angebot an Sonn- und Feiertagen – das sind die Kernpunkte des neuen Hagener ÖPNV-Konzepts, das zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 realisiert werden soll.

So sieht es jedenfalls die Planung von Stadtverwaltung und Hagener Straßenbahn AG vor, die ab sofort den politischen Gremien der Stadt vorgestellt wird. Endgültig entscheiden wird am 23. Mai der Rat.

Neben den genannten Kernpunkten werden auch die Einführung eines Integralen Taktfahrplans innerhalb des Kernnetzes sowie verbesserte Anschlüsse an den Schienenpersonennahverkehr, insbesondere auch im Spätverkehr, angekündigt. Konkrete Aussagen hierzu liegen allerdings bisher nicht vor.

Auffallend ist das Tempo, mit dem das Nahverkehrskonzept entwickelt wurde. Man sieht also: Ist der Druck erst groß genug – drohende Strafzahlungen wegen Überschreitung von Schadstoffgrenzen und daraus folgende Einschränkungen für Pkws – kommt der Apparat in die Hufe. Sofern das Konzept nicht noch mit Sperrfeuer aus Politik oder Kämmerei wieder atomisiert wird, dürfen die Bürger zum ersten Mal seit dem Beginn der Kürzungsorgien vor fast eineinhalb Jahrzehnten mit einer substanziellen Verbesserung des Nahverkehrsangebots in der Stadt rechnen.

Bereits zum „kleinen Fahrplanwechsel“ am 9. Juni 2019 sind in einer ersten Stufe die Einführung eines festen 10-Minuten-Takts zwischen Stadtmitte und Haspe sowie eine Ausweitung des Spät- und Nachtverkehrs vorgesehen (DOPPELWACHOLDER.DE berichtete). Im Dezember sollen dann „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden.

Die Eckpfeiler dieses Maßnahmenkonzepts stellen nach Angabe der Beschlussvorlage die Vertaktungen von mehreren abschnittsweise parallel verlaufenden Linien auf Hauptstrecken dar. Je nach Bedeutung und Nachfrage werden Taktfolgen von 10 oder 15 Minuten eingerichtet. Folgende Streckenabschnitte sind dabei berücksichtigt:

  • Innenstadt – Hauptbahnhof – Haspe – Westerbauer (10‘-Takt)
  • Innenstadt – Hauptbahnhof – Altenhagen – Loxbaum – Boele (10‘-Takt)
  • Hauptbahnhof – Innenstadt – Höing – Loxbaum – Boele – Kabel (10‘-Takt)
  • Hauptbahnhof – Innenstadt – Markt – Eilpe (10‘-Takt)
  • Hauptbahnhof – Innenstadt – Remberg (10‘-Takt)
  • Hauptbahnhof – Innenstadt – Eilpe – Eilperfeld  (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Hauptbahnhof – Kuhlerkamp (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Buschey – Haspe (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Lange Str. – Haspe (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Landgericht – Tondernstraße – Halden (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Landgericht – Elsey – Hohenlimburg (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Stadthalle – Emst (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Hauptbahnhof – Altenhagen – Vorhalle (15‘-Takt)
  • Innenstadt – Hauptbahnhof – Eckesey – Herdecke (15‘-Takt)

Die Takte werden jeweils zur Hauptverkehrszeit (HVZ) gefahren. Diese erstreckt sich von Montag bis Freitag von 6:00 bis 19:00 Uhr und an Samstagen von 9:00 bis 19:00 Uhr.

Anhand der Kundenresonanz wird das Angebot im Spätverkehr (nach 20:00 Uhr) als unzureichend angesehen. Hier erweist sich der frühe Einsatz des NachtExpress-Netzes (ab 21:00 Uhr) als Hemmnis bei der Nutzung des ÖPNV und zudem die Reduzierung des Angebots lediglich auf einen Stundentakt.

Hier ist im neuen Konzept vorgesehen, an den Wochentagen Montag bis Donnerstag die Linien des Tagnetzes auf den meisten Strecken mindestens im 30‘-Takt bis etwa 22:00 Uhr verkehren zu lassen. Durch Überlagerung entsteht zum Teil ein dichterer Takt. Um 22:30 Uhr und 23:30 Uhr erfolgt die Bedienung im Stadtgebiet, und auf einigen Linien darüber hinaus, ab Stadtmitte auf den Routen der NachtExpress-Linien.

Freitags und samstags verkehren die Taglinien ebenfalls bis ca. 22:00 Uhr im 30‘-Takt und im Anschluss daran die NE-Linien ausgehend von Stadtmitte stündlich ab 22:30 bis 1:30 Uhr.

An Sonn- und Feiertagen sollen die Taglinien ab 7:00 Uhr verkehren und sich auf den Hauptachsen zwischen 9:00 bis 12:00 Uhr zu einem 30‘-Takt ergänzen, in der Zeit von 12:00 bis 19:00 Uhr dann zu einem 15‘-Takt. Im Spätverkehr entspricht das Angebot an Sonntagen nahezu dem an Wochentagen Montag bis Donnerstag.

Andreas Kemper über „Die Furchtbürger“

8. Mai 2019 by

Zu einem Vortrag von Andreas Kemper zum Thema „Die Furchtbürger kurz vor der Europawahl – wie tickt die AfD?“ laden die Volkshochschule Hagen (VHS), Arbeit und Leben Berg-Mark, der Deutsche Gewerkschaftsbund und das Kulturzentrum Pelmke im Rahmen der politischen Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“ am Mittwoch, 15. Mai, um 19 Uhr in das Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, ein.

Die AfD macht sich selber Mut: Mut zu Deutschland und Mut zur „Wahrheit“. Sie ist angetrieben von einer „Furcht vor der Freiheit“; mit diesem Titel hatte Erich Fromm bereits in den 1940er-Jahren das kleinbürgerliche Milieu untersucht, aus dem sich die NSDAP rekrutierte. Furcht haben diese „Mutbürger“ jedoch nicht nur vor der Freiheit der Sexualität und offener Grenzen, sondern vor allem auch vor der Gleichheit, dem Verlust eigener Privilegien. Entsprechend entwickeln diese Milieus Abwehrstrategien und basteln an politischen Netzwerken Gleichgesinnter.

Der Publizist und Soziologe Andreas Kemper schrieb bereits 2013 über die politischen Strömungen innerhalb der AfD. In der Veranstaltung stellt er sein neues Buch „Die Furchtbürger“ vor, das die Netzwerke, Kampagnen und Ideologien des Furchtbürgertums untersucht. Welche Verbindungen bestehen zwischen den Pegida-Demonstrationen und den „Demos für alle“? Aus welchen Klassenfraktionen rekrutiert sich das Furchtbürgertum?

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Französisch-deutsche Führung im Theater Hagen

8. Mai 2019 by

Seit einiger Zeit bietet das Theater Hagen zweisprachige Führungen durch das Haus an.

Die nächste Führung findet am 11. Mai 2019 mit Beginn um 10.15 Uhr in französisch-deutscher Sprache statt. Treffpunkt ist der Bühneneingang des Theaters, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung (erwünscht) und Informationen in der Theaterpädagogik unter miriam.walter@stadt-hagen.de.

Grüne Jugend Tour gastiert in Hagen

7. Mai 2019 by

Auch in diesem Wahlkampf ist die GRÜNE JUGEND NRW mit einem Tourbus am Start. Am 8.5. steht der Tourbus von 16 – 19 Uhr auf dem Adolf-Nassau-Platz in Hagen.

Vom 26. März bis 25. Mai reisen junge Freiwillige der Grünen Jugend NRW zwei Monate lang durch Nordrhein-Westfalen, besuchen Städte und Dörfer und kämpfen für ein besseres Europa. Beim Stop in Hagen laden sie alle jungen und jung gebliebenen Hagener ein, sich mit ihnen über Grüne Politik für die Zukunft auseinander zu setzen.

Unberechenbare Vollblutimprovisierer

7. Mai 2019 by

Die beiden britischen Ausnahmeimprovisationsrockmusiker Chris Cutler (dr) und Tim Hodgkinson (cl, g), bekannt aus Bands wie ‚Henry Cow‘, ‚the Residents‘. ‚Gong‘. ‚Art Bears‘ und ‚Cassiber‘ sind am kommenden Do. 9. Mai 2019, 20:00 Uhr Mittelpunkt des 44. Soundtrips-NRW. (Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38, 58089 Hagen)

Sie sind Vollblutimprovisierer voller Neugierde und Unberechenbarkeit. Beide erfüllt eine absichtsvolle und unerschrockene Haltung allen Arten von unvorhersehbaren und komplexen klanglichen Entwicklungen gegenüber, die im heute vorherrschenden, fast nur noch „Songs“ kennenden musikalischen Bewusstsein eine erfrischende Bereicherung darstellt.

Regionale Gäste sind Paul Hubweber (tb) und Martin Verborg (vl).

Es könnte diesmal also sehr rockig werden – vielleicht kommt aber auch alles ganz anders. Überraschend und spannend wird die Musik auf jeden Fall.

Vorstoß für neue Hagener Gesamtschule in Hohenlimburg

6. Mai 2019 by

Die Grünen wollen noch in diesem Jahr einen neuen Antrag zur Gründung einer vierten städtischen Gesamtschule im Schulausschuss bzw. im Rat einbringen. Nach den Worten von Fraktionschefin Nicole Pfefferer wäre Hohenlimburg dafür der ideale Standort: „Aus geographischen Gründen. Im Osten der Stadt fehlt bisher eine Gesamtschule.“ (…)

Bevor sie ihren Vorschlag in die politischen Gremien einbringen, wollen die Grünen die SPD von ihrem Vorhaben überzeugen und das Vorhaben gemeinsam mit den Sozialdemokraten auf den Weg bringen. Bei ihren eigentlichen Rats-Partnern aus der Allianz, CDU und FDP, sieht Pfefferer keine Chancen für eine Unterstützung ihrer Initiative: „Aber mal sehen, ob die SPD mitzieht.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Kommunalwahl 2020 rückt unaufhaltsam näher. Da fällt auch den Grünen auf: Huch, es gibt ja viel zu wenig Plätze an den Hagener Gesamtschulen. Obwohl bereits seit Langem jährlich eine dreistellige Zahl an Bewerbern wegen mangelnder Schulplätze abgewiesen wird, war dieser Mangel für die Grünen bisher kein Thema. In den grünen Kommunalwahlprogrammen von 2009 und 2014 ist trotz der schon damals bekannten Defizite keine Forderung nach mehr Gesamtschulplätzen zu finden. Im Programm von 2004 werden Gesamtschulen nicht einmal erwähnt.

Die Sozialdemokraten räumen in ihrem Wahlprogramm für den Zeitraum 2014 bis 2020 zwar ein: „Die schulpolitischen Grundüberzeugungen der SPD sind weitestgehend im System der Gesamtschulen vorzufinden.“ Eine Forderung zur Einrichtung einer weiteren Gesamtschule aufgrund des Mangels an Plätzen haben dagegen auch sie nicht erhoben.

Letzte Vorstellung von „Rusalka“

6. Mai 2019 by

Eine letzte Möglichkeit, die berührende Oper „Rusalka“ von Antonín Dvořák im Theater Hagen zu erleben besteht am 10. Mai 2019 (19.30 Uhr, Großes Haus).

Rusalka ist eine junge Frau, die ihren Platz im Leben sucht: Die Situation in ihrem Elternhaus ist bedrückend. Sie folgt einer unbestimmten Sehnsucht und dem Wunsch, aus der ihr vertrauten Umgebung und Welt auszubrechen. Sie verliebt sich in einen Mann und gerät in eine Welt, die mit falschen Versprechungen lockt und in der Frauen kein Gehör finden. Als sich der von ihr geliebte Mann bald der nächsten Frau zuwendet, kann Rusalka nicht mehr bei ihm bleiben, und in ihrer Heimat ist sie nicht mehr willkommen …

Mit seiner 1901 uraufgeführten Oper, die sich u.a. auf Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ bezieht, sicherte sich Antonín Dvořák endgültig seinen Platz im Olymp der tschechischen Musikgeschichte. Es gelang ihm in beeindruckender Weise, Rusalkas Seelenzustände auch in seiner Musik zu zeichnen: Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht nach einem besseren Leben und tiefer Verzweiflung, zwischen dem Wunsch nach erwiderter Liebe und der Enttäuschung über die Wechselhaftigkeit der Menschen.

In der anregend neuen Umsetzung von Nina Kupczyk (Regie), Martin Kukulies (Bühne) und Katharina Tasch (Kostüme), die dieses Werk als modernes Märchen präsentiert, sowie unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo singen und spielen: Nina Andreeva, Marilyn Bennett, Milen Bozhkov, Angela Davis (Foto: Klaus Lefebvre) , Veronika Haller, Vera Käuper-de Bruin, Evelyn Krahe, Kenneth Mattice, Elizabeth Pilon, Dong-Won Seo; Chor und Statisterie des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Stimme zu. Neutral. Stimme nicht zu.

5. Mai 2019 by

Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur Europawahl 2019 ist online

Die aktuelle Version des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung zur Europawahl 2019 ist online: Alle 41 Parteien haben sich beteiligt und Antworten auf die 38 Thesen gegeben.

Nun können alle Bürger herausfinden, wer etwa EU-weite Bürgerentscheide, eine Europäische Armee oder einen EU-weiten Mindestlohn einführen möchte. Der Nutzer muss sich entscheiden: stimme zu, stimme nicht zu, neutral. Nachdem man sich zu allen Thesen verhalten hat, ermittelt der Wahl-O-Mat, welche Partei den eigenen Positionen am nächsten steht. Und er liefert zugleich ausführliche Begründungen der Parteien zu ihren Antworten.

Einfach aufs Bild oben links klicken und die Verbindung zum Wahl-O-Mat wird hergestellt. Alternativ ist der Link bis zur Europawahl am 26. Mai auch auf der Startseite von DOPPELWACHOLDER.DE im oberen Bereich der Marginalspalte zu finden.

Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat im Einsatz, um besonders junge Wähler zu informieren und zu mobilisieren. Inzwischen hat er sich dabei als feste Größe für politische Information im Vorfeld von Wahlen etabliert. So wurde der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 knapp 15,7 Millionen Mal gespielt und zur letzten Europawahl 2014 knapp 3,9 Millionen Mal. Insgesamt wurde er seit 2002 vor Bundestags-, Europa- und Landtagswahlen über 70 Millionen Mal genutzt.

Vom Anfang und Ende des Kapitalismus

5. Mai 2019 by

Do 09.05.2019, 19:00 Uhr, Kulturzentrum Pelmke

Drei Finanzkrisen in nur zehn Jahren zeigen: Der Kapitalismus tritt in eine neue Phase ein. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist, warum Geld und Kapital nicht das Gleiche sind, warum Geld nicht reich macht, warum die Globalisierung kein Problem ist – und warum der Kapitalismus trotzdem untergehen wird.

Ulrike Herrmann ist seit 2006 Wirtschaftskorrespondentin bei der taz. Bekannt ist sie durch ihre Teilnahme an aktuellen politischen Diskussionen in Hörfunk und Fernsehen und geht dort hart mit dem neoliberalen Zeitgeist ins Gericht. „Es mag ungeheuerlich klingen, aber die meisten Volkswirte haben keinen Begriff davon, was es bedeutet, in einem voll ausgereiften Kapitalismus zu leben, in dem Großkonzerne herrschen und Banken das Geld aus dem Nichts schöpfen. Daher sind diese Ökonomen stets so verblüfft und überfordert, wenn es zu Finanzkrisen kommt“, heißt es zum Beispiel in ihrem Buch „Hurra wir dürfen zahlen“ aus dem Jahr 2010.

In ihrem Buch „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ behandelt Herrmann seine „klügsten Theoretiker“, vor allem Smith, Marx und Keynes. Dabei macht sie deutlich, wie ihrer Meinung nach von den Klassikern sämtliche wesentlichen Probleme des Kapitalismus beantwortet wurden: Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Diese Fragen könnten die heutigen Ökonomen nicht mehr beantworten.

Im Schneckentempo

4. Mai 2019 by

Busspuren auf der Körnerstraße gewinnen langsam Kontur

Seit langem ist die Einrichtung von separaten Busspuren auf der Körnerstraße zur Beschleunigung des Personennahverkehrs in der Diskussion. Jetzt scheint nach Jahren langsam Bewegung in die Sache zu kommen. Betrachtet man das Schneckentempo, mit dem selbst eine so kleine Maßnahme ihren Verlauf nimmt, lässt sich leicht ausmalen, wie sich einschneidendere Operationen zum Klimaschutz, zur Verbesserung der Luftqualität und zur Verkehrswende hinziehen werden.

Nachdem Anfang April ein Ortstermin mit großem Gefolge stattfand – beteiligt waren Vertreter der Bezirksvertretung Mitte, des Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität, des Arbeitskreises ÖPNV und der Herr Bezirksbürgermeister – liegt jetzt ein Beschlussvorschlag der Verwaltung vor.

Demnach wurde zunächst grundsätzlich festgehalten, dass diese Maßnahme ausschließlich der Busbeschleunigung dient. Entsprechend soll nun keine Kombinationsspur mit dem Radverkehr eingerichtet werden, sondern explizit eine Bussonderspur markiert und beschildert werden.

Dadurch entfallen alle dargestellten Maßnahmen für den Radverkehr. Diese Entscheidung erscheint auch vertretbar, da mit der Trasse entlang der Volme eine gute Verbindungsmöglichkeit zur Innenstadt gegeben ist und eine Hauptverbindungsachse Innenstadt-Bahnhof über die  Bahnhofsstraße geplant ist.

In Fahrtrichtung Innenstadt wird daher an der Kreuzung Körnerstraße/ Hindenburgstraße/ Gerberstraße eine Abbiegemöglichkeit in die Gerberstraße geplant.

Der Umbau bzw. die Verlängerung der Bushaltestelle gegenüber der Agentur für Arbeit bleibt wie bisher geplant Bestandteil der Baumaßnahme. Hier ist es auch möglich, ein Wartehäuschen mit Sitzgelegenheiten zu installieren.

Ebenso werden zur Vermeidung von Rückstauerscheinungen im Kreuzungsbereich Körnerstraße/ Hindenburgstraße/ Gerberstraße die geplanten Verkehrsbeziehungsbeschränkungen als sinnvoll erachtet und sollen so umgesetzt werden.

Im Bereich zwischen der Graben- und Neumarktstraße in Höhe Körnerstraße Hausnummer soll eine Mittelinsel als Überquerungsstelle eingerichtet werden. Diese Überschreithilfe dient quasi als Ersatz für die fehlende nördliche Fußgängerfurt an der Lichtsignalanlage Neumarktstraße/Körnerstraße. Da mehr als zwei Fahrspuren zu überqueren sind, kann die Ausbildung nicht umfassend barrierefrei erfolgen, sondern nur „rollstuhlgerecht“ mit entsprechenden Absenkungen. Auf taktile Elemente muss verzichtet werden.

In Fahrtrichtung Innenstadt existiert vor Haus Nr. 43 ein ca. 25 m langer Parkstreifen für knapp 4 Fahrzeuge – dieser wird für den Busverkehr als sehr „hinderlich“ angesehen, zumal die Parkflächen eng sind und nur mühsam ein- und ausgeparkt werden kann. Hierdurch entstehen oftmals Konflikte mit vorbeifahrenden Bussen. Daher soll diese Fläche als Motorrad- und Fahrradparkfläche genutzt werden. Entsprechend werden einige Anlehnbügeln installiert, die gleichzeitig das Beparken mit PKW verhindern.

Vor der Karl-Marx-Straße/ Springmannstraße soll (zunächst) die Maßnahme enden.

Eine Prüfung, in wie weit und mit welchem Aufwand eine Busführung bis zum Sparkassenkarree auf separaten Trassen (volksparkseitig) möglich ist, erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, wird aber als Beschlussfassung aufgenommen.

Pläne (noch mit jetzt entfallender Radbenutzung): Graf-von-Galen-Ring bis Neumarktstraße und Neumarktstraße bis Sparkasse (pdf)

Links funktionieren nicht mehr, es geht nur noch so zu den Plänen:
https://www.hagen.de → Politik & Verwaltung → Stadtpolitik → Bürgerinformationssystem → Sitzungen/Kalender → 08.05.2019 → Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität → TOP Ö 6.6 VO → Anlagen: Markierungsplan Blatt 1 + Markierungsplan Blatt 2

Hagens OB unterstützt Ruf nach Aufschub für Stromtrasse

4. Mai 2019 by

Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz unterstützt seine Amtskollegin aus Herdecke, Katja Strauß-Köster, bei ihrer Forderung nach einem Moratorium – also einem Aufschub – für den Bau der neuen Höchstspannungsleitung. Die wird nicht nur über Herdecke bis Garenfeld führen, sondern auch durch Hohenlimburg.

Die Trassenführung ist insbesondere in Elsey höchst umstritten. Herdeckes Bürgermeisterin hatte nun einen Vorstoß für ein Moratorium bei Bau und Planung ins Spiel gebracht, weil sie durch den von der Bundesregierung angepeilten Ausstieg aus der Kohle-Verstromung bis 2038 völlig andere Rahmenbedingungen sieht. Sie fragt, ob die geplanten Netze in der Dimension tatsächlich nötig seien. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Was der Artikel nicht erwähnt, ist der bereits auf den 24. April datierte Antrag der SPD für den Umweltausschuss, der in dieselbe Richtung zielt:

„Der örtlichen Presse vom 17. 4. 2019 war zu entnehmen, dass es Zweifel an der Notwendigkeit der genannten Stromtrasse gibt. Die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke fordert daher ein Moratorium um intensiv zu prüfen, ob die Trasse noch erforderlich ist. Bis die Ergebnisse der Prüfung vorliegen sollen keine weiteren Maßnahmen zur Realisierung erfolgen. (…)

Der Ausbau und die Trassenführung sind in der Bevölkerung, insbesondere im Bezirk Hohenlimburg, mehr als umstritten. Sollten sich aufgrund des erzielten Kohle-Ausstiegs-Plans neue erhebliche und berechtigte Zweifel an der Notwendigkeit der Leitung ergeben, so ist es dringend geboten das Projekt nicht weiter voran zu treiben.“

Dem ist der OB jetzt zuvorgekommen.

Sag zum Abschied leise „Servus“

3. Mai 2019 by

CDU und FDP schwenken beim Albrecht-Dürer-Gymnasium um

Die Hagener Ratsfraktionen von CDU und FDP haben sich zähneknirschend von ihrer Forderung nach einer Dreizügigkeit beim Albrecht-Dürer-Gymnasium (AD) und einer möglichen Klage gegen die Bezirksregierung in Arnsberg verabschiedet. Nach wochenlangem Gezerre setzte sich bei beiden Fraktionen jetzt spät die Einsicht durch, dass es nicht in ihrer Macht steht, die bestehende Rechtslage mal eben freihändig zu umgehen.

Damit die Niederlage nicht ganz so deutlich wird, verschieben CDU und FDP ganz beiläufig den Schwerpunkt ihrer Argumentation weg von der Forderung, eine dritte Eingangsklasse zu bilden, hin zu einer „Profilbildung“ der Hagener Gymnasien.

„Die Diskussion um das AD als ist ein belebender Impuls, um über Hagens Schullandschaft neu nachzudenken. Uns zeigt der Vorgang, dass es sich für Schulen lohnt, ein bewusstes Selbstbild und eine konkrete Perspektive für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln. Deshalb wollen wir die Gymnasien im Rahmen der Schulentwicklungsplanung weiter dazu ermuntern. Die Profilbildung wollen wir zum integralen Bestandteil des künftigen Schulentwicklungsplans aufwerten“, gab der CDU-Sprecher im Schulausschuss und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Walter die neue Richtung vor.

Ähnlich sieht das die FDP. Die Entscheidung der Bezirksregierung konterkariere die durch die Landesregierung geforderte Profilbildung an den Gymnasien und wirke demotivierend auf jene Schulleitungen, die diese in den letzten Jahren mit viel Elan und Engagement angegangen sind.

Reichlich wirklichkeitsfremd zeigt sich Katja Graf, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Hagener Schulentwicklungsplanung sich inzwischen meilenweit von den Realitäten entfernt hat.“

Es sind nicht die letzten Wochen, es sind bereits viele Jahre mit mangelhafter Planung ins Land gegangen. Jedes Jahr wurde und wird immer noch eine dreistellige Zahl von Bewerbern für die Hagener Gesamtschulen abgewiesen, weil keine Plätze vorhanden sind. Im Unterschied zu einigen AD-Interessenten, die problemlos Plätze an anderen Gymnasien erhalten können, haben diese keine Möglichkeit, auf eine andere Gesamtschule im Stadtgebiet auszuweichen.

Aber diese Realität interessiert weder FDP noch CDU.

Stadt Hagen: Im neuen Regionalplan weniger Steinbruch-Fläche

3. Mai 2019 by

Die potenziellen Abbauflächen für Kalkstein in Oege werden im neuen Regionalplan kleiner sein als im aktuellen – und das trotz der neu ausgewiesenen Fläche oberhalb von Feldstraße und Sonnenberg, gegen die die „Bürgerinitiative zu Erhalt des Ahms“ derzeit Unterschriften sammelt. Das rechnet jedenfalls die Stadt Hagen vor: Zwar solle dieses etwa 3,9 Hektar große Areal als künftige Potenzialfläche für den Abbau eingezeichnet werden. Westlich werde aber gleichzeitig ein bislang als Potenzialfläche ausgewiesenes 7,2 Hektar großes Gebiet herausgenommen. (…)

Quelle: wp.de

Europa – und wenn ja, wie viele?

3. Mai 2019 by

Kabarett-Duo „ONKeL fISCH“ in der Stadthalle Hagen

Mehr über Europa erfahren – das kann nie schaden, insbesondere kurz vor der Europawahl. Das dachten sich die Elbershallen in Kooperation mit dem Europa-Büro der Stadt Hagen und luden das Kabarett-Duo ONKeL fISCH, Adrian Engels und Markus Riedinger, ein, um am Montag, 20. Mai, um 19 Uhr in der Stadthalle unter anderem zu fragen: Lohnt sich Europa überhaupt?

Das bekannte Duo erzählt, streitet, singt und tanzt sich durch ein satirisches Action-Kabarett. Dabei verbinden sie anspruchsvolle Inhalte und bissige Analysen mit hemmungsloser Komik – und das bei freiem Eintritt.

Einlass ist um 18 Uhr. Die Gäste erwarten gleich am Eingang erste Informationen zu Europa durch das Europa-Büro der Stadt Hagen. Das Büro will dazu anregen, an der Europawahl teilzunehmen.

Karten sind ab sofort in allen Bürgerämtern der Stadt Hagen, in der Stadthalle und in der HAGENinfo erhältlich. Pro Person werden maximal vier Freikarten abgegeben.

Offene Scheunentore

2. Mai 2019 by

Gewerkschaft, Parteien und Presse überlassen Stalinisten das Feld

TWB-Mitarbeiter hätten sich selbst „einen Bärendienst“ erwiesen, redet der Lokalchef des Hagener Einheitsblatts WPWR, die protestierenden, weil in die Arbeitslosigkeit verbannten, Beschäftigten des Automobilzulieferes schlecht. Begründung: Sie hätten sich „an der Seite“ der MLPD gezeigt, „statt wieder den Schulterschluss mit der IG Metall und dem DGB zu suchen“.

Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Durch ihre Untätigkeit haben die Funktionäre von IG Metall und Hagener DGB, Jens Mütze und Stefan Marx, der stalinistischen Sekte Tür und Tor geöffnet, die gerne die Gelegenheit nutzte Einfluss zu gewinnnen. Viel dümmer kann man es nicht anstellen.

Auch jene Hagener Parteien, die in Sonntagsreden gerne ihre Verbundenheit zur arbeitenden Klasse auf die inzwischenen arg verblichenen Fahnen schreiben, glänzten bislang durch Abwesenheit. Vom Vorsitzenden der örtlichen SPD, Timo Schisanowski, ist seit Monaten nichts mehr zu hören, und von der UnLinken ist sowieso nichts zu erwarten. Ebensowenig von der CDU und ihrem „Arbeitnehmerflügel“ CDA, die in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum 1. Mai jeden Hinweis auf die größte Massenentlassung der jüngsten Vergangenheit in Hagen zu vermeiden wussten.

Ob die geschassten TWB-Kollegen sich wirklich mit dem Stalinisten-Zirkel verbündet haben, ist zumindest zweifelhaft. TWB-Betriebsratschef Orhan Aksu dementierte dies laut WPWR: „Wir haben mit der MLPD nichts zu tun. Die haben sich selbst die Bühne gesucht. Aber daran hindern, an der Demo teilzunehmen, können wir sie ja nicht.“

Wer den Stalinisten und ihrem Umfeld in den letzten Monaten allerdings reichlich eine Bühne geboten hat, war das Hagener Einheitsblatt. Ausführliche Berichte über die Hohenlimburger Initiative „No Monstertrasse“, Terminhinweise zur „Montagsdemo“ und zur „Frauengruppe Courage“ sowie diverse Leserbriefe von MLPD-Funktionären wurden kommentarlos und ohne jeden Hinweis auf den Hintergrund abgedruckt.

Es ist schon absurd: In seltener Eintracht überlassen Hagener Institutionen – Gewerkschaften, Parteien und Presse – einer stalinistischen Sekte einvernehmlich das Feld.

In Hagen mehr arbeitslose Hartz-IV-Bezieher „gefunden“

2. Mai 2019 by

Die Entwicklung läuft völlig gegen den Trend in Bund und Land: In Hagen ist die Zahl der Arbeitslosen im April stark angestiegen: 544 arbeitslose Frauen und Männer mehr als noch im März wurden gezählt, die Quote stieg massiv von 9,3 auf 9,9 Prozent an. Doch dabei gehe es gar nicht tatsächlich um mehr Arbeitslose, sondern um Fehler in der Datenerfassung, die man behoben habe, sagt Arbeitsagentur-Chefin Maren Lewerenz. Kurz gefasst: Es wurden in großer Zahl Hartz-IV-Empfänger gefunden, deren Status im System nicht „arbeitslos“ sondern „arbeitssuchend“ war. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Im steten Bemühen, die Statistik zu frisieren, kann man sich schon mal verhaspeln.

Stadtverwaltung Hagen rät von Klage gegen Verfügung ab

2. Mai 2019 by

Die Stadtverwaltung rät den Fraktionen des Rates davon ab, Klage gegen die Verfügung der Bezirksregierung in Sachen Albrecht-Dürer-Gymnasium zu erheben. Der Verwaltungsvorstand, das höchste Gremium der Verwaltung, kam am Dienstagmorgen zu der Einschätzung, dass die Entscheidung aus Arnsberg nicht zu beanstanden sei. „Daher besteht bei einer Klage keine Aussicht auf Erfolg“, stellte Thomas Bleicher, Büroleiter von Oberbürgermeister Schulz, klar. (…)

Quelle: wp.de

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

2. Mai 2019 by

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren, beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli erneut an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Am Samstag, 15. Juni, findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten sowie ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es auf der Seite www.stadtradeln.de oder bei Petra Leng, Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen, unter Telefon 02331/207-3161.

Altersarmut: Abruptes Aus für Soziallotsen-Projekt in Hagen

2. Mai 2019 by

Das im Kampf gegen Altersarmut und Vereinsamung initiierte Soziallotsenprojekt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) muss seine Arbeit in Wehringhausen zum 29. Mai beenden. Der Anlaufpunkt in der Lange Straße wird geschlossen, die beiden Mitarbeiterinnen verlieren ihren Job. Der Grund für diesen Schritt: Die Erzdiözese Paderborn stellt wider Erwarten keine weiteren Fördermittel zur Verfügung. (…)

Quelle: wp.de

Marienhof-Verkauf: Bildungszentrum im Hagener Wald geplant

2. Mai 2019 by

Der BUND NRW will das Gästehaus Marienhof samt Areal drumherum kaufen und umbauen. (…)

Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND NRW, erklärt auf Anfrage: „Der Standort ist für uns ideal. Hagen liegt zentral in NRW, das Gebäude liegt mitten in der Natur und es verfügt über viele Schlafmöglichkeiten. Für unsere Idee eines BUND-Bildungshauses ist es super. Wir haben die Idee, Gebäude und Grundstück zu kaufen und umzubauen.“ (…)

Quelle: wp.de

TWB-Mitarbeiter sorgen für turbulente Maikundgebung in Hagen

1. Mai 2019 by

Hagen hat eine turbulente Mai-Kundgebung erlebt: Gekündigte Mitarbeiter des Automobilzulieferers TWB skandierten Parolen gegen die IG Metall. (…)

Quelle: wp.de

„Unwürdiges Gezerre“

1. Mai 2019 by

SPD und Grüne fordern Ende der AD-Debatten

Die Fraktionen von SPD und Grünen im Rat der Stadt Hagen fordern insbesondere die Kolleginnen und Kollegen von CDU und FDP dazu auf, das unwürdige Gezerre um die Eingangsklassenregelung am Albrecht-Dürer-Gymnasium (AD) jetzt umgehend zu beenden.

„Es kann und darf doch nicht sein, dass nach der klaren schulorganisatorischen Ablehnung einer 3. Eingangsklasse durch die Bezirksregierung noch Stimmen laut werden, die eine gerichtliche Auseinandersetzung fordern“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Rudel. Die Hängepartie für alle Eltern, die in Hagen ihre Kinder an Gymnasien angemeldet haben, dürfe nicht noch weiter in die Länge gezogen werden.

Die Hagener Schulverwaltung habe sowohl den Schulausschuss als auch den Rat davor gewarnt, hier einer Ausnahmegenehmigung zuzustimmen, erinnert Nicole Pfefferer, Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, an den Beginn der Auseinandersetzung. Sowohl SPD als auch die Grünen hätten zudem deutlich gemacht, dass mit diesem Schritt der Schulfrieden gefährdet wird. Mit Recht, wie jetzt die Schulaufsicht bestätigt.

„Arnsberg hat sich zwar etwas Zeit gelassen, dafür aber eine fundierte und von Hagener Sachkenntnis zeugende Begründung geliefert“, so Claus Rudel. „Ihrem Antrag auf Zustimmung zur Bildung einer zusätzlichen Eingangsklasse am Albrecht-Dürer-Gymnasium über den rechtlich vorgesehenen Kapazitätsrahmen hinaus wird nicht entsprochen“, heißt es gleich zu Beginn des Briefes an OB Schulz.

Anschließend folgen sieben Seiten Begründung für die Ablehnung, unterlegt mit Erlass- und Gesetzesregelungen sowie bereits ergangenen Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes. „Wer jetzt weiterhin mit dem Kopf durch die Wand will, der hat jeglichen Bezug zur Realität und vor allem zum geordneten und freundschaftlichen Miteinander der Gymnasien in unserer Stadt verloren“, warnt Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, vor unbedachten Schritten.

All diejenigen im Rat, die sich mit ihrer Stimme für eine Ausnahmegenehmigung am AD ausgesprochen haben müssten nun endlich akzeptieren, dass sie mit dieser Gefälligkeit für einige Schüler und Eltern ein geordnetes und funktionierendes Schulsystem ins Wanken gebracht haben. Es sei daher an der Zeit, so der Appell von Claus Rudel und Nicole Pfefferer, mit einem dicken Schlussstrich für Ruhe in der Hagener Schullandschaft zu sorgen.

Kitasanierung in Hagen kostet 375.000 Euro mehr als geplant

1. Mai 2019 by

Als die Stadt Hagen vor zwei Jahren den Entschluss fasste, die Kindertagesstätte am Gosekolk in Haspe zu sanieren, wurden Baukosten in Höhe von 296.000 Euro ermittelt. Den größten Teil dieser Summe, nämlich 207.000 Euro, sollte das Land NRW übernehmen, so dass die Stadt letztlich nur 89.000 Euro hätte zahlen müssen.

Doch dann trafen die Preisvorstellungen der Stadt mit jenen der Handwerker zusammen – und lagen so weit auseinander, dass die erschrockenen Mitarbeiter im Rathaus die Ausschreibung einzogen und erneut um Angebote baten. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Schon der zweite Fall, der zeigt, dass das Handwerk übermütig wird. Bereits Ende März wurde bekannt, dass für die Sanierung des Verwaltungshochhauses – immerhin ein Millionen-Auftrag – kein Angebot abgegeben wurde.

Währenddessen brüstet sich NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP) mit seinen „Entfesselungspaketen“, um „das Handwerk von unnötiger Bürokratie zu befreien“. Weiter betont sein Ministerium: „Neben guten Rahmenbedingungen will das Land mit seiner Handwerksförderung die richtigen Impulse setzen, damit die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des nordrhein-westfälischen Handwerks dauerhaft erhalten bleibt und gestärkt wird. Handwerksförderung muss als Teil einer zukunftsgewandten Mittelstandspolitik bedarfsgerecht und damit wirkungsstark ausgerichtet sein.“

Laut Handwerksbericht des Pinkwart-Ministeriums flossen allein im Jahr 2017 39,7 Millionen Euro an steuerfinanzierten Fördermitteln aus den Töpfen von Land, Bund und EU in die Schatullen des nordrhein-westfälischen Handwerks. Dazu kommen 43,9 Millionen Euro für Maßnahmen, die sich insgesamt an den Mittelstand richteten, bei denen der auf das Handwerk entfallende Förderbetrag aber nach Angaben des Ministeriums nicht ermittelt werden konnte.

Die warme Stimme des Cellos

1. Mai 2019 by

Siebtes Kammerkonzert am Sonntag, 5. Mai 2019 um 11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen

Interpreten: Rolf Petrich (Violoncello), Steffen Müller-Gabriel (Klavier)

Das 7. Kammerkonzert am 5. Mai 2019 (11.30 Uhr im Auditorium im Kunstquartier Hagen) gestalten das langjährige Mitglied des Philharmonischen Orchesters Hagen Rolf Petrich und der koordinierte 1. Kapellmeister und Studienleiter Steffen Müller-Gabriel.

Es erklingen Melodie-Kompositionen für Violoncello und Klavier von Anton Rubinstein (Melodie op. 3 Nr. 1), Antonín Dvořák (Humoreske op. 101 Nr. 7), David Popper (Tarantelle op. 33), Franz Xaver Neruda (Berceuse slave op. 11), Wilhelm Jeral (Zigeunertanz op. 6 Nr. 2), César Cui (Cantabile op. 36 Nr. 2) und Dmitri Schostakowitsch (Sonate op. 40). Diese Werke entstanden vorwiegend Ende des 19. Jahrhunderts und bringen vor allem die warme Stimme des Cellos in seiner Rolle als Soloinstrument zum Singen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

TWB-Arbeiter dürfen bei Maikundgebung in Hagen nicht reden

30. April 2019 by

Zur traditionellen Kundgebung am 1. Mai im Volkspark hat der DGB Hagen Michael Vassiliadis eingeladen. TWB-Arbeiter dürfen aber nicht reden. (…)

Seit Monaten schwelt ein Konflikt zwischen Teilen der Belegschaft und des Betriebsrates und der IG Metall, die Mitglied im DGB ist. Die TWB-Arbeiter sind wütend, weil sie sich angesichts ihrer Lage (290 Arbeitnehmern wurde gekündigt) mehr Unterstützung und einen Arbeitskampf von der IG Metall gewünscht hatten. Der Hagener IG-Metall-Chef Jens Mütze hatte das mit dem Hinweis zurückgewiesen, dafür gebe es keinerlei rechtliche Grundlage. (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu noch einmal:

„Jens Mütze ist ein Verräter“
TWB-Kollegen demonstrieren vor dem Gewerkschaftshaus

CRG-Leiter Pütz sieht Schulfrieden in Hagen nicht zerstört

30. April 2019 by

Michael Pütz, Leiter des Christian-Rohlfs-Gymnasiums Haspe und Sprecher der Hagener Gymnasien, sieht den Schulfrieden in der Stadt durch die Vorgänge am Albrecht-Dürer-Gymnasium (AD) nicht zerstört. „Die Vertreter des AD mögen eine andere Position innehaben als die anderen Gymnasien, aber deshalb gibt es keinen persönlichen Zoff“, sagte Pütz. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Eine klare Ansage des Schulleiters in Richtung der Fraktionen von CDU und FDP im Hagener Rat und vor allem ihres publizistischen Transmissionsriemens, WPWR-Schreiber Hubertus Heuel („Von Schulfrieden kann keine Rede mehr sein„).

Am 11. Mai ist Theater-Hagen-Tag

30. April 2019 by

Stark vergünstigte Tickets für die Produktion „Viva Verdi“

Was für eine Gelegenheit für alle Opern- und Theaterfans! Das Theater Hagen schenkt seinen Besuchern einen interessanten und unterhaltsamen Opern-Abend zu einem stark ermäßigten Preis: Beim nächsten Theater-Hagen-Tag am Samstag, 11. Mai 2019 kosten alle Plätze für den Besuch der Aufführung der Produktion „Viva Verdi“ – Ein szenischer Abend in Verdi-Chören (Musik von Giuseppe Verdi) im Großen Haus (Beginn 19.30 Uhr) nur 8,00 beziehungsweise ermäßigt 6,00 Euro. Das Angebot gilt ab sofort.

Wer kennt sie nicht – die populären Chornummern aus den Opern Giuseppe Verdis: Gefangenenchor aus „Nabucco“, Zigeunerchor aus „Il trovatore“, Triumphmarsch aus „Aida“ und und und – Melodien, die sich im einzelnen wie kollektiven Bewusstsein fest verankert haben.

Mit der Inszenierung von berühmten und weniger bekannten Verdi-Chören als durchgängige Handlung bietet das Theater Hagen mit der Produktion „Viva Verdi“ etwas Neues. Die emotional aufgeladenen Chorstücke werden in einer szenischen Neudeutung erlebbar, die Bezug nimmt auf die oft von Leid und Unheil, aber auch von Heldenmut und Liebe handelnden Opern, aus denen sie ursprünglich stammen. Gleichzeitig eröffnet die Realisierung im neuen Kontext aber auch Möglichkeiten, die mit der Musik verbundenen Geschichten in unerwarteten Assoziationen sinnvoll und sinnlich fruchtbar werden zu lassen.

Der durch unkonventionelle Musiktheater-Produktionen bekannte Opernregisseur Andreas Bode und sein Team nahmen sich dieses außergewöhnlichen, mit großzügiger Unterstützung der Sparkasse HagenHerdecke realisierten Projekts an.

Im Bühnenbild von Geelke Gaycken, den Kostümen von Christiane Luz und unter der musikalischen Leitung von Rodrigo Tomillo singen und spielen: Chor, Extrachor (Foto: Klaus Lefebvre) sowie Kinder- und Jugendchor des Theaters Hagen; Andrey Doynikov, Tatiana Feldman, Eva Maria Günschmann, Kisun Kim, Costa Latsos, Tony Laudadio, Elizabeth Pilon, Dong-Won Seo; Statisterie des Theaters Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de sowie an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777.

Peter Born gibt Posten im Hagener Theater-Aufsichtsrat ab

30. April 2019 by

Dr. Peter Born tritt von seinem Posten im Aufsichtsrat der Theater gGmbH zurück. Als Nachfolger wird Dr. Klaus Fehske empfohlen. (…)

Quelle: wp.de

Kunst- und Atelierhaus zeigt seine künstlerische Bandbreite

30. April 2019 by

12. Jahresausstellung am 5. Mai

Am 5. Mai von 11 bis 17 Uhr ist es wieder soweit, das Kunst- und Atelierhaus an der Hochstraße präsentiert in seiner Galerie Werke von allen Künstlerinnen und Künstlern, die im Haus arbeiten. Je zwei Werke kann jedes Mitglied in die Ausstellung einbringen, so entsteht die besondere Mischung aus Stilen und Materialien; abstrakte Acrylbilder hängen neben Fotolandschaften, Scherenschnitte tummeln sich neben Collagen. Mensch, Tier, Wald, Feld sind ebenso zu sehen wie abstrakte Motive, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen.

„Auch für uns ist die Ausstellung jedes Jahr überraschend“, verrät Kirsten vom Hängeteam des Kunst- und Atelierhauses. „Das Jahr über schaffen wir es oft nicht, in jedes der 24 Ateliers zu schauen, weil wir alle zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Deshalb sind wir auch immer gespannt, was wir sehen werden.“

Das Hängeteam übernimmt für die Jahresausstellung die Aufgabe, die Werke so zu hängen, dass sie sich zu einem harmonischen Ganzen fügen und die Besucherinnen und Besucher motivieren, sich die Werke genauer anzuschauen und mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die meisten sind an dem Tag anwesend, sodass ein direkter Austausch über die Entstehung oder Thematik eines Werkes möglich ist.

Die Jahresausstellung findet statt am 5. Mai von 11 bis 17 Uhr im Kunst- und Atelierhaus, Hochstraße 76, und wird auch am 2. Juni noch von 11 bis 17 Uhr zu sehen sein.

Seit über zehn Jahren arbeiten im Kunst- und Atelierhaus im alten Hotel Danne gegenüber vom Kunstquartier in 24 Ateliers Künstlerinnen und Künstler aus allen Kunstsparten – von filigranen Zeichnungen über großflächige Gemälde und Skulpturen bis zur Fotografie ist alles vertreten. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnen die Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers. Sie lassen die Besucherinnen und Besucher am Prozess teilhaben und erläutern in Künstlergesprächen ihre Kunst.

Weitere Informationen über aktuelle Ausstellungen und Projekte: www.kah-hagen.de

„Westfalenpost“ im Abstiegskampf

29. April 2019 by

Druckauflage in Hagen liegt nur noch bei etwa 13.000 Exemplaren

Die Verlagsgruppe Funke-Medien gerät in ihrem Stammland Nordrhein-Westfalen immer mehr in die Defensive. Das berichtet der Mediendienst Kress, dem nach eigenen Angaben interne Zahlen zu den Druckauflagen der Funke-Zeitungen vorliegen.

Seit Langem hat der Konzern nur Gesamtsummen seiner einzelnen Blätter für bestimmte Verbreitungsgebiete, die auch noch nach Bedarf erweitert wurden, veröffentlicht. Kress hat jetzt Zahlen zu den einzelnen Zeitungen genannt.

Demnach beläuft sich die gedruckte Hagener Ausgabe der Westfalenpost nur noch auf 13.155 Exemplare pro Tag. Die Anzahl der tatsächlich verkauften Zeitungen liegt naturgemäß noch darunter. Für das Stadtgebiet Hagen kommt noch die Ausgabe Hohenlimburg mit 1.694 gedruckten Exemplaren dazu.

Insgesamt erreicht die im südwestfälischen Raum verbreitete Westfalenpost nach Kress-Angaben aktuell eine Auflage von nur noch 92.372, davon 80.000 Abos.

Laut Kress hieß es auf einer Belegschaftsversammlung vor wenigen Wochen, die Westfalenpost habe 2018 noch mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das habe aber um 800.000 Euro unter Plan gelegen. Funkes NRW-Verlagsgeschäftsführer Thomas Kloß habe bei der Gelegenheit auch gleich die Katze aus dem Sack gelassen: Die konzerninternen „Forecasts“ für die Jahre bis 2021 hätten für ganz NRW ergeben, dass „wir dann kein Geld mehr mit Tageszeitungen verdienen“.

Dies habe – angeblich – nichts mit den „Leistungen in den Redaktionen und der Produktqualität“ zu tun, sondern mit den „harten Bedingungen“, die die Branche vorgebe.

Nicht erst nachdem die Funke-Medien durch das Aus für den Wochenkurier in Hagen endgültig das Monopol errungen haben, spielt hier allerdings die „Branche“ keine Rolle mehr, sondern für den fortgesetzten Niedergang sind in erster Linie die „Leistungen in den Redaktionen“ und die „Produktqualität“ verantwortlich. Hier mangelt es bekanntermaßen erheblich.

Immer mehr Laster missbrauchen Hagen als Ausweichroute

29. April 2019 by

Die Engstellen auf den Autobahnen verleiten immer mehr Lkw-Fahrer, eine Abkürzung durch Hagen zu wählen. Auch Boelerheide ist betroffen. (…)

Zwar gibt es noch keine offiziellen Messungen seitens der Stadtverwaltung, doch im Rathaus ist das Problem bekannt. „Das gesamte Stadtgebiet wird inzwischen enorm durch Lkw-Verkehr belastet“, berichtet Stefanie Wiener vom Fachbereich Verkehr. „Und ich fürchte, die Situation wird sich zumindest in naher Zukunft nicht verbessern.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Das ordnungspolitische Instrumentarium steht zur Verfügung, es wird nur nicht angewandt: Durchfahrtverbote (wie z.B. auf dem Straßenzug Buschey-/Eugen-Richter-Str. bereits vor Jahren umgesetzt), die natürlich auch kontrolliert werden müssen (wie am Finanzamt).

Erneute Debatte um Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke

29. April 2019 by

Erneut wird über den Steinbruch der Hohenlimburger Kalkwerke in Oege debattiert. Die „Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm“ fürchtet eine neuerliche Erweiterung und beruft sich dabei auf eine Darstellung im Entwurf für den neuen Regionalplan, der derzeit aufgestellt wird. Sie hat eine Unterschriftenaktion bei Anwohnern in der Feldstraße und am Sonnenberg gestartet. Die Hohenlimburger Kalkwerke halten dagegen: Die Änderungen im Regionalplan seien marginal und dienten hauptsächlich zur Konkretisierung der bisherigen Planungen, so Geschäftsführer Dr. Christian Lange. (…)

Quelle: wp.de

Homepage der Bürgerinitiative für den Erhalt des Ahm

Liederabend mit Melanie Maennl und FLorian Ludwig

29. April 2019 by

Das bekannte Musiker-Ehepaar Melanie Maennl und Florian Ludwig erfreut das Hagener Publikum am 1. Mai 2019 mit musikalischen Frühlingsgefühlen. Melanie Maennl, Hagener Sopranistin und Gesangslehrerin, und Florian Ludwig, Professor an der Musikhochschule Detmold und früher Generalmusikdirektor der Stadt Hagen, freuen sich auf einen romantischen Liederabend. Veranstalter ist der Förderverein Emil Schumacher Museum e. V., den passenden Rahmen bietet das Museum.

Leidenschaftlich beginnen wird es mit dem Zyklus „Frauenliebe und -leben“ von Robert Schumann: Er zählt zu den bewegendsten Werken der Romantik. Gespannt sein darf man auch auf die Richard-Strauss-Lieder, die das Künstlerpaar interpretieren wird: Neben Strauss unnachahmlicher Art, die Gesangsstimme in weitschwingenden Bögen zu führen, ist es besonders der orchestral gestaltete Klavierpart, der seine Lieder so außergewöhnlich macht.

Beginn ist um 17.00 Uhr im Emil Schumacher Museum, Museumsplatz 1-2, 58095 Hagen.

Eintritt 15 € (Vorverkauf Buchhandlung am Rathaus, Hagen).

Hartmut F.K. Gloger in der HAGENRING-Galerie

28. April 2019 by

Am Sonntag, 28. April, wird um 11 Uhr in der Hagenring-Galerie die Ausstellung „BildProjekte“ mit Arbeiten des Hagenring-Mitgliedes Hartmut F.K. Gloger eröffnet. Gezeigt werden Arbeiten aus fünf Jahrzehnten.

Zur Eröffnung spricht Kulturredakteur Andreas Thiemann. An den Sonntagen führt der Künstler durch seine Ausstellung. Am 07.05.2019 (Dienstag) findet um 19.00 Uhr eine Lesung der Autorengruppe LITERA statt.

Die Ausstellung ist bis zum 26.5.2019 in der HAGENRING-Galerie zu sehen. Die Galerie in der Wippermann-Passage, Eilper Straße 71 – 75, ist dienstags bis freitags von 17.00 bis 19.00 Uhr sowie sonntags von 11.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„Nicht nach dem Wettbewerbsprinzip geordnet“

27. April 2019 by

Sonderregelung am Albrecht-Dürer-Gymnasium mit Blick auf Stabilität der Hagener Schullandschaft nicht möglich

DOPPELWACHOLDER.DE hatte gestern bereits kurz über die Entscheidung aus Arnsberg berichtet. In Ergänzung hier die (ganz trendy mit Gendersternchen gespickte) Erklärung der Bezirksregierung:

Die Bezirksregierung Arnsberg hat die vom Rat der Stadt Hagen beantragte Bildung einer über den genehmigten Kapazitätsrahmen hinausgehenden, zusätzlichen dritten Eingangsklasse am Albrecht-Dürer-Gymnasium mit Blick auf die notwendige, gleichmäßige Auslastung aller Hagener Gymnasien abgelehnt.

Das öffentliche Schulsystem ist rechtlich nicht nach dem Wettbewerbsprinzip geordnet und orientiert sich nicht an kurzfristiger Nachfrage. Sinn und Zweck der bestehenden Schulentwicklungsplanung ist es, einen verlässlichen Rahmen zu schaffen, in dem die Kapazitäten an den jeweiligen Schulen ausgeschöpft bevor zusätzliche Plätze geschaffen werden.

Die Bildung einer dritten Eingangsklasse am Albrecht-Dürer-Gymnasium würde eine Sonderregelung bezüglich der genehmigten Aufnahmekapazität darstellen. Das Albrecht-Dürer-Gymnasium hat seinen rechtlich vorgegebenen Kapazitätsrahmen von zwei Klassen pro Jahrgang bereits ausgeschöpft. Alle Jahrgangsstufen werden zweizügig, also mit zwei Klassen geführt. Der Rahmen an einer Schule gilt nur dann nicht als ausgeschöpft, wenn in den Vorjahren weniger Klassen pro Jahrgang als erlaubt gebildet wurden.

Es ist rechtliche Aufgabe der Oberen Schulaufsicht, eine ausgeglichene Inanspruchnahme der Kapazitäten aller Schulen zu erwirken und dabei die rechtlichen Vorgaben zur Bildung möglichst gleich starker Klassen und den Mindestgrößen zur Klassenbildung an Gymnasien (25 Schüler*innen) zu entsprechen. Ziel einer ausgewogenen Verteilung ist es, Schul- und Unterrichtsstabilität zu erreichen und Unsicherheiten für Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern an bestehenden Schulen zu vermeiden. Dies ist auch das Ergebnis des Koordinierungsverfahrens mit den Schulleitungen der Hagener Gymnasien.

In Hagen stehen auf Grundlage der Schulentwicklungsplanung mindestens 493 Plätze zur Verfügung, für das Schuljahr 2019/20 liegen allerdings nur 473 Anmeldungen vor. Daraus ergibt sich, dass für jedes angemeldete Kind ein gymnasialer Schulplatz zur Verfügung steht.

So kann zum Beispiel das Ricarda-Huch-Gymnasium  wie im Vorjahr auch das Albrecht-Dürer-Gymnasium in seiner Existenz gesichert werden.

Zudem hat das Fichte-Gymnasium vor diesem Hintergrund auf die Bildung einer zusätzlichen Eingangsklasse verzichtet, trotz eines auch dort bestehenden Anmeldeüberhangs.

Die Schulformwahlfreiheit der Eltern ist gesichert, da in zumutbarer Entfernung in den übrigen Gymnasien eine ausreichende Zahl Plätze für die Schüler*innen vorhanden ist. Die Schulformwahlfreiheit beinhaltet nicht den Anspruch auf eine bestimmte Schule.

Mögliche Härtefälle haben die Schulleitungen bei der Aufnahme der Schüler*innen zu berücksichtigen. Die Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wird die Schulleitungen hierbei beraten und unterstützen.

Neue Debatte um Höchstspannungsleitung in Hohenlimburg

27. April 2019 by

Die Diskussion um die 380-kV-Höchstspannungsleitung durch Hohenlimburg nimmt wieder an Fahrt auf: Die SPD will nicht der Verwaltung allein die Entscheidung überlassen, ob sich Hagen der Forderung von Herdeckes Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster nach einem Moratorium anschließt. (…)

Quelle: wp.de


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