Platz für den Radverkehr

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Umverteilung der Fahrspuren auf dem Graf-von-Galen-Ring

Radweg Graf-von-Galen-RingEin großer Schritt für die nachhaltige Mobilität in Hagen: Zwei der insgesamt vier Fahrspuren auf dem Graf-von-Galen-Ring stehen in Zukunft für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer zur Verfügung.

Die Arbeiten an den Fahrbahnmarkierungen haben am Donnerstag, 11. August, begonnen und werden voraussichtlich Ende der kommenden Woche beendet. Die Umverteilung der Fahrspuren ist möglich, da durch die Eröffnung der Bahnhofshinterfahrung der motorisierte Verkehr auf dem Graf-von-Galen-Ring deutlich abgenommen hat.

Aktuell liegt die durchschnittliche Verkehrsstärke am Tag bei rund 18.200 Fahrzeugen. Den Erfahrungen und Regelwerken zufolge reicht eine zweispurige Straße, ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung, für rund 20.000 Fahrzeuge am Tag aus. Demnach ermöglicht eine Belastung von 10.000 Fahrzeugen pro Fahrtrichtung täglich eine Umverteilung.

Aus Wehringhausen kommend, beginnt die Markierung des Radfahrstreifens hinter der Einmündung zum Bergischen Ring. Eine rote Markierung signalisiert den Anfang des Radfahrstreifens (Foto: Fakebook). Im weiteren Verlauf sind in regelmäßigen Abständen Piktogramme auf der Fläche markiert. In Einmündungsbereichen – beispielsweise an der Hugo-Preuß-Straße oder der Martin-Luther-Straße – wird der Fahrstreifen rot markiert, um auf die Sonderspur hinzuweisen. Im Bereich der Altenhagener Brücke wird der Radverkehr auf den bestehenden Radweg in Richtung Altenhagen geführt.

Aus Altenhagen beziehungsweise Eckesey kommend, beginnt der Radfahrstreifen nach der Einmündung zur Straße Am Hauptbahnhof parallel zur Busspur und wird durch eine Rotmarkierung abgesetzt. Ab der Einmündung des Graf-von-Galen-Rings und der Körnerstraße wird der Radfahrstreifen mit sich wiederholenden Piktogrammen auf der ehemals rechten Kfz-Spur geführt. Hinter dem Kreuzungsbereich Graf-von-Galen-Ring und Bergischer Ring verläuft der Radverkehr weiter in Richtung Haspe im Mischverkehr. Die Markierungsarbeiten können in Zukunft noch erweitert und bei Bedarf angepasst werden.

Der Radfahrstreifen gilt nach der Straßenverkehrsordnung ausschließlich dem Radverkehr. Autos dürfen auf dem Sonderfahrstreifen weder halten noch parken. Um zu Parkplätzen zu gelangen, ist ein Queren möglich. Beim Queren hat der Radverkehr Vorrang.

Im Zuge der Umverteilung wird auch die Schaltung der Ampelanlagen angepasst. Die Arbeiten leiten sich aus dem Radverkehrskonzept der Stadt Hagen ab und haben zum Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Verkehrsbelastung weiter zu reduzieren.

2 Antworten to “Platz für den Radverkehr”

  1. Frank Says:

    Das hört sich doch mal gut an.

  2. B.Faust Says:

    Ich finde auch wir Radler sollten erst mal zufrieden sein, immerhin denkt man an uns. Ich verstehe zwar nicht wie das mit der Fahrradstrasse Augustastrasse ( wenn sie denn noch kommt) und dem Radweg der Bahnhofshinterfahrung zusammen passt, aber diese Gedanken sollten sich in der Verwaltung gemacht werden. Also, erst mal freuen und Lob aussprechen.

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