Baustellenspaziergang am Hohenhof

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Nach dem umstrittenen Holzeinschlag: Dezernent Keune macht den Erklärbär

Baustellenspaziergang_Hohenhof Birgit_Andrich_maxDer Baustellenspaziergang am Hohenhof beleuchtet die Planung und den Baufortschritt rund um die historische Gartenanlage. Foto: Birgit Andrich.

Einen Baustellenspaziergang am Hohenhof mit dem Technischen Beigeordneten Henning Keune bietet die Volkshochschule Hagen (VHS) im Rahmen des Hagener Urlaubskorbs am Freitag, 5. August, von 10.30 bis 12 Uhr an. Treffpunkt ist am Hohenhof, Stirnband 10.

Haus und Gartenanlage des Hohenhofes wurden nach den Plänen von Henry van de Velde und Leberecht Migge in den Jahren 1906 bis 1908 erbaut. Im Laufe der bewegten letzten 100 Jahre gingen zahlreiche wesentliche Elemente der historischen Gartenanlage verloren. Die Anlage wird nun saniert beziehungsweise denkmalgerecht entwickelt. Gleichzeitig zielt die Entwicklung darauf ab, im Sinne des Naturschutzes vielfältige Biotopstrukturen zur Erhöhung der Artenvielfalt zu schaffen. Bei der Baustellenführung erläutert Henning Keune die Planung und den Baufortschritt.

Die Teilnehmer werden gebeten, festes Schuhwerk zu tragen. Eine Anmeldung zu dem kostenlosen Rundgang ist unter Angabe der Kursnummer 1007 beim Serviceteam der VHS unter Telefon 02331/207-3622 oder auf der Internetseite www.vhs-hagen.de erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Die Wiederherstellung der historischen Gartenanlage hatte Anfang des Jahres viel Staub aufgewirbelt, weil diverse Bäume der Säge zum Opfer fielen. Die damit befassten politischen Gremien hatten zuvor durchgehend die Fällungen beschlossen. Erst nachdem sich Bürger beschwerten, reagierten unsere Volkvertreter und behaupteten, von der Verwaltung nicht richtig informiert worden zu sein (siehe auch hier). Eine These, auf die stante pede unser Lokalblättchen groß einstieg.

Die erwies sich allerdings schnell als unzutreffend und die Herrschaften legten – mit möglichst gesichtswahrenden Formulierungen – den Rückwärtsgang ein. Es stellte sich nämlich heraus, dass sie die entsprechenden Beschlussvorlagen nicht richtig gelesen hatten. Nur die Ratsfraktion Hagen Aktiv räumte unumwunden ein, dass sie „gepatzt“ und die entsprechende Vorlage der Verwaltung nicht bis zum Schluss durchgesehen hätte.

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