Einschnitt

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Nachwuchsgoldschmiede stellen im Freilichtmuseum Hagen aus

Noch bis zum 31. Oktober ist die kleine Sonderausstellung „Einschnitt“ im Freilichtmuseum Hagen zu sehen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt im Goldschmiedehaus aktuelle Wettbewerbsarbeiten von Nachwuchsgoldschmieden.

Der Wettbewerb „Junge Cellinis“ richtet sich an Auszubildende und Gesellen des ersten Gesellenjahrs. Trotz der widrigen Pandemieumstände und mehrfacher Verschiebungen erreichten rund 60 Arbeiten zum Thema „Einschnitt“ die Jury. Einschnitte gab es in den vergangenen zwei Jahren genug. Als das Thema „Einschnitt“ gestellt wurde, dachte die Jury daher vor allem an die Einschnitte, die mit der Pandemie gerade für junge Menschen einhergingen.

Aber die Teilnehmer fassten das Thema viel weiter: Sie schufen Schmuckstücke zu Einschnitten im persönlichen Leben, zu historischen Ereignissen, die als Einschnitt gelten können und zu Einschnitten in Form von Umweltkatastrophen.

Mit der „schmucken“ Ausstellungen im Goldschmiedehaus will das Freilichtmuseum auch die Brücke zum aktuellen, modernen Handwerk schlagen.

Organisiert wird der Wettbewerb „Junge Cellinis“, dessen Name an den 1500 in Florenz geborenen Benvenuto Cellini erinnert, einem der bekanntesten Goldschmiede der Renaissance, durch den „Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V.“

Seit 2006 existiert dieser Nachwuchswettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet. Es ist fast schon eine Tradition, dass das LWL-Freilichtmuseum Hagen dann die Wettbewerbsobjekte regelmäßig in einer Ausstellung präsentiert.

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