Millionenanlage sichert Qualität des Hagener Wassers

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Seit einem Jahr ist im Wasserwerk in Hengstey, eine der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen der Stadt, die neue „Weitergehende Aufbereitungsstufe“ (WAS) in Betrieb. Sie sorgt dafür, dass das glasklare Hagener Wasser sauberer als sauber ist.

„Wir haben hier die Vollkaskoversicherung zur Vollkaskoversicherung“, räumt der Leiter aller Wasserwerke der Enervie-Gruppe ein, dass die 16,7-Millionen-Euro-Investition letztlich der Prophylaxe geschuldet sei – dabei hatte das Hagener Wasser schon vor dem Hightech-Neubau Premium-Qualität: „Wir sind kein Reparatur-, sondern ein Vorsorgebetrieb.“ 18.000 Kubikmeter Wasser werden pro Tag aus dem Uferfiltrat der Ruhr gewonnen. (…)

Initialzündung war das NRW-Programm „Reine Ruhr“ zur nachhaltigen Verbesserung der Gewässer- und Trinkwasserqualität. Im Rahmen dessen wurden alle Trinkwasserversorger entlang der Ruhr verpflichtet, entsprechende zusätzliche Aufbereitungsstufen in ihren Wasserwerken zu installieren. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: 2014 plante Enervie, damals noch unter der Regie des grandiosen Vorstandschefs Ivo Grünhagen (siehe z.B. hier und hier), das Wasserwerk Hengstey zu schließen. In einem lichten Moment verhinderten Hagener Lokalpolitiker diese Pläne. Im März 2015 beschloss der Rat, die vorhandenen Wassergewinnungsanlagen in Haspe und Hengstey dauerhaft zu betreiben, gegen – wen wundert’s? – die Stimmen der FDP.

Eine Antwort to “Millionenanlage sichert Qualität des Hagener Wassers”

  1. Sebastian Kayser Says:

    Heute gefeiert, damals Grund genug sich von der grünen Spitzenkandidatin Barbara Richter (heute: Hanning) zu trennen. Der Streit um den Verkauf des Wasserwerks Hengstey zog sich wie ein Riss durch die damalige grüne Fraktion und sorgte dafür, dass sich Männer (Riechel, Preuß und Panzer) mit offenbar maximal oberflächlichem Wissen in der dann neu gegründeten Fraktion durchsetzten.
    Der grüne Kreisverband, damals unter der Führung von Stiller-Ludwig und Willaredt, war beinahe geschlossen gegen den Verkauf. Leider konnten und wollten sich die Kreisverbandssprecher*in nicht gegen die machtgeilen Männer („Ich will auch mal am Drücker sein“) durchsetzen.
    Schön, dass das Wasserwerk Hengstey in Händen der Enervie auch dank grüner Stimmen heute noch im kommunalem Zugriff ist. Eine der letzten guten Entscheidungen des grünen Küngels in Hagen.(Aber: Riechel und Preuß stimmten für den Verkauf!)

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