SPD kritisiert fehlende Zukunftsideen beim neuen Etat

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Scharfe Kritik formuliert die SPD-Fraktion an den Haushaltsplänen des Hagener Kämmerers. Aber auch von OB Schulz sind die Genossen enttäuscht. (…)

„Bloß ,Nein!’ zu sagen, ist ein äußerst schwieriges Signal, wenn man eine Stadt entwickeln will“, erwartet Fraktionschef Claus Rudel vom Finanzdezernenten durchaus mehr Kreativität als die reine Mangelverwaltung. (…) „Irgendwann muss man mal damit anfangen, mit Visionen und positiven Signalen nach vorne zu gehen.“ (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Von alternativen Vorstellungen der SPD ist in dem Artikel allerdings nichts zu lesen. Wer soll die auch entwickeln? Schließlich hat sich die Hagener Parteiführung in den letzten Jahren schwerpunktmäßig damit beschäftigt, den eigenen Laden zu ruinieren. Jetzt mangelt es halt an fähigen Leuten.

Rudel ist nicht nur Fraktionschef im Stadtrat, sondern auch stellvertretender Vorsitzender der Hagener SPD. Nachdem die Parteispitze es sogar fertiggebracht hatte, ihr letztes verbliebenes Zugpferd, den (jetzt ehemaligen) Bundestagsabgeordneten René Röspel, in die Wüste zu schicken, herrscht mehr denn je erkennbarer Personalmangel – wie auch bei der Konkurrenz.

Wie groß die Not sein muss, wird am Schluss des WPWR-Beitrags deutlich, nach dem sich die SPD-Führung schon aufs Altenteil verschobene Vertreter anderer Parteien zurückwünscht:

„Um hier strategische Fortschritte zu erzielen und politische Impulse zu setzen, vermissen die Genossen aber auch versierte und erfahrene politische Protagonisten wie Jochen Riechel, Rainer Preuß oder Hans-Georg Panzer (alle Grüne) sowie die ausgeschiedenen CDUler Stephan Ramrath und Willi Strüwer.“

Ausgerechnet die Vertreter, die z.B. den von der SPD mehrheitlich abgelehnten Abriss eines ganzen Wohnblocks in Wehringhausen befürwortet haben. Eine Bankrotterklärung.

Eine Antwort to “SPD kritisiert fehlende Zukunftsideen beim neuen Etat”

  1. Sebastian Kayser Says:

    Es waren insbesondere Riechel, Preuß und Panzer, die aktiv die Grünen entkernt haben und sich am Ende selbst aus der Verantwortung gestohlen haben. Das war im Übrigen ihre beste Tat. Dass allerdings nichts Gutes nachgewachsen ist, liegt auch an diesen Trio (alles Männer).
    Stephan Ramrath und Willi Strüwer waren vor allem hervorragende Strategen für die Stadtratsfraktion der CDU und waren sicherlich auch kreative Köpfe. Aber dennoch Konservative!
    Es wundert schon sehr, dass sich nach Zeitungsartikel Claus Rudel ausgereichnet diese Archithekten (alle 5) der so genannten Allianz zurückwünschen und zeichnet damit ein völlig desolates Bild vom Rat der Sadt Hagen.
    Nicht ärgern, nur wundern!

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