Hagen: Flut-PR im Hochwassergebiet?

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Bericht: Laschet wollte Lagezentrum für TV-Bilder verlegen lassen

Ein Bericht der „Westfalenpost“ wirft neues Licht auf die Reise des CDU-Kanzlerkandidaten ins überflutete Hagen. Demnach drängte seine Staatskanzlei darauf, den Krisenstab für bessere Bilder der Pressekonferenz zu verlegen. Die Stadt dementiert. (…)

Laschet hatte am Donnerstag zunächst das überflutete Altena besucht, ohne die dortige Stadtverwaltung über seine Reise dorthin zu informieren, wie t-online berichtete. Dort gab er der „Bild“-Zeitung ein Exklusiv-Live-Interview vor einer überschwemmten Straße, während in Hagen der dortige Krisenstab und ein großes Medienaufgebot auf ihn warteten. Mit anderthalb Stunden Verspätung dort angekommen, sagte er, die Lage sei zu ernst, um damit Bilder produzieren und Wahlkampf machen zu wollen. (…)

„Dennoch musste in der Feuerwache Ost, wo seit Mittwochnacht die Einsätze aller Unwetter-Helfer koordiniert werden, eine Fahrzeughalle extra leergeräumt werden, damit der NRW-Chef und CDU-Kanzlerkandidat mit seinem Pressetross im Gefolge auch Corona-adäquat vom Oberbürgermeister (…) empfangen werden können“, heißt es in dem Bericht, der mit „Über die Lenne ins Kanzleramt“ überschrieben ist.

In der Halle hatte Laschet nach seinem Empfang im Krisenstab seine erste für alle Medien zugängliche Stellungnahme zur Hochwasserkatastrophe abgegeben und anschließend ein wenige Minuten dauerndes Gespräch mit Rettungskräften geführt. Seine Staatskanzlei hatte da bereits Bilder seines Besuchs im wenige Kilometer entfernten Altena über soziale Medien verbreitet. (…)

Quelle: t-online.de

Dazu passt:

Im Video: Besuch in Krisenregion – Laschet witzelt bei Steinmeier-Rede

Die Zahl der Toten nach den verheerenden Fluten steigt weiter, Steinmeier und Laschet besuchen die Katastrophenregion. (…)

Doch während Steinmeier in seiner bewegenden Rede über die Flutopfer sprach, die auf mehreren TV-Sendern übertragen wurde, fiel auch der Fokus auf Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Der Kanzlerkandidat der Union war im Hintergrund zu sehen, er witzelte und lachte zusammen mit Frank Rock, CDU-Landrat des Rhein-Erft-Kreises. (…)

Quelle: t-online.de (mit Video)

Noch deutlicher hier:

Eine Antwort to “Hagen: Flut-PR im Hochwassergebiet?”

  1. Allan Qutermain Says:

    Ich finde das Witze machen von allen beiden, egal ob die Laschet oder Steinmeier heissen, bei der Anzahl von bis jetzt über 150 Toten und Vielerorts noch Vermisten Personen, unpassend.

    Herr Laschet war abends zu dem Thema bei Illner zur Quaselrunde eingeladen.
    Hier revidierte er seine Aussagen die er keine 10 Stunden vorher in Hagen gesagt hatte.
    Eckhard von Hirschhausen bekam dabei
    Einen „Dicken Hals“.
    Bei dieses Geschwafel und anbiedern an der Industrie.

    Kann natürlich auch damit zusammen Hängen, dass die Industrie Millionen Euro für den Wahlkampf locker gemacht hat?

    Aber auch die anderen Parteien wurden mit Spendengelder überhäuft.

    Aber zurück zur Flutkatastrophe mit welchen Mitteln die Helfer arbeiten müssen.

    Ein Zugführer einer Taucherstaffel der Bereitschaftspolizei sagte in die Kamera gerichtet, dass die Motoren an ihren Schlauchboote Untermotorisiert seien.
    Sie kämen gegen die Fliessgeschwindigkeit von vielen Gewässern nicht an.

    Der gute Mann hat sich seine weitere Aufstiegschancen wegen diesen Äußerungen wohl versaut?

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