Hinter den Kulissen des Impfzentrums

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Besichtigungstermin für Migrantenselbstorganisationen

Wer hätte das gedacht? „Das Leben in der Coronapandemie stellt alle Menschen vor Herausforderungen. Diese Herausforderungen werden größer, wenn Hürden bei der Sprache hinzukommen und wichtige Informationen bezüglich der Pandemiebekämpfung und des Impfverfahrens fehlen“, so die Pressestelle der Stadt.

Die Stadt Hagen hat es jedenfalls schon gut 4 Monate nach Eröffnung des Impfzentrums gemerkt. Aus diesem Grund hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen gemeinsam mit der Pressestelle und dem Gesundheitsamt Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Migrantenselbstorganisationen (MSOen) einen Blick hinter die Kulissen des Impfzentrums angeboten. Engagierte Mitglieder aus Gemeinden und Vereinen konnten sich vor Ort rund um alle wichtigen Belange des Impfverfahrens informieren.

Die Vereinsmitglieder werden nun aktiv in ihren Gemeinden für Informationen bezüglich der Pandemie und den Impfungen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung stehen und als Betreuungspersonen für Impflinge innerhalb ihrer Community fungieren.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch den organisatorischen Leiter des Impfzentrums Lars Stein. Der Rundgang umfasste alle Stationen der Impfung – von der Erstregistrierung bis hin zur Impfung und Nachbeobachtung. Lars Stein ging besonders auf die organisatorischen Aspekte ein. Für die medizinischen Fragen stand der stellvertretende ärztliche Leiter des Impfzentrums, Dr. Gerhard Koch, zur Verfügung.

Welche Impfstoffe stehen zur Verfügung? Was muss vor und nach der Impfung beachtet werden? Müssen sich genesene Patientinnen und Patienten impfen lassen? Welcher Impfstoff wirkt sich wie auf den Körper aus? Neben der Klärung dieser Fragen durch Dr. Koch gab es viele weitere Einblicke rund um das Impfverfahren. Der Rundgang dauerte etwa zwei Stunden.

Bereits vor gut einer Wochen hatte die Stadt richtige Fragen gestellt: Welche Kanäle zur Information nutzen Menschen mit Einwanderungsgeschichte? Wo finden sich mehrsprachige Auskünfte? 15 Monate nach dem Auftreten der ersten Coronafälle in Hagen.

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