Anti-Roma-Hetze: WPWR rudert zurück

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Nach der reißerischen Berichterstattung über den Erwerb des Grundstücks des früheren Privat-Gymnasiums Garenfeld durch ein Mitglied der in Deutschland als Minderheit anerkannten Volksgruppe der Roma schlägt die WPWR nun etwas zivilisiertere Töne an.

In einem weiteren Beitrag zur Causa (Bezahlschranke) wälzt sie die Verantwortung für die Hetze auf die rechtsextreme Partei der Republikaner ab, die nach Darstellung des Blattes Flugblätter in Garenfelder Haushalten verteilt haben soll. Das kann allerdings nicht die eigene Verantwortung der selbsternannten „Stimme der Heimat“ von der Platte räumen.

Merkwürdig ebenso das Gebaren des Bezirksvorstehers des Stadtbezirks Hagen-Nord, des Christdemokraten Heinz-Dieter Kohaupt, der zuerst laut WPWR noch die Sorge geäußert hatte, dass in Garenfeld „bald Verhältnisse wie in Altenhagen und Wehringhausen herrschen“. Plötzlich will Kohaupt keine Stellungnahme mehr abgeben.

Auch Rainer Vogt (CDU), der den Wahlkreis Kabel/Bathey/Garenfeld im Rat vertritt, so das Lokalblatt, möchte sich „zunächst weitergehend informieren und mit Bürgern in Garenfeld sprechen, bevor er sich öffentlich äußert“.

Der Artikel der unter laufendem Auflagenschwund leidenden WPWR im Stile der Revolverblätter hatte in weiten Teilen der Hagener Zivilgesellschaft für Empörung gesorgt (und Rassisten jubeln lassen). Dem versucht man offenbar jetzt wenigstens mit etwas gebremsten Schaum entgegenzurudern.

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