Hagens verdrängtes Erbe

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Die Atomabenteuer der Stadt sind nicht verschwunden

35 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl gilt es daran zu erinnern, dass auch Hagen einst schwer im Atomgeschäft unterwegs war. Für die heimische Politik ist das längst kein Thema mehr, obwohl auf den mehrheitlich von der Stadt gehaltenen Stromlieferanten Enervie mit hoher Wahrscheinlichkeit Kosten zukommen, die dem Unternehmen endgültig das Genick brechen könnten.

Selbst die Hagener Grünen, deren Bundespartei einmal u.a. aus der Anti-Atomkraftbewegung heraus entstanden ist, halten es in ihrer Nibelungentreue zur OB-Allianz mit CDU und FDP schon seit langem nicht mehr für nötig, diese Altlast zu thematisieren.

Allen anderen hilft zur Gedächnisauffrischung vielleicht ein Beitrag von DOPPELWACHOLDER.DE, der bereits im Dezember 2015 auf die Problematik aufmerksam machte:

Eingekapselt und vergessen
Könnte noch teuer werden: Die strahlende Altlast der Enervie

Eine Antwort to “Hagens verdrängtes Erbe”

  1. Micha None Says:

    Immer wieder schön zu sehen, dass man gegen Atomkraft wettert. Wie sollen denn bitteschön die CO2-Ziele erreicht werden, wenn dann wiederum andere gegen Windkrafträder oder Hochspannungsleitungen in ihrer Nachbarschaft protestieren?
    Im Übrigen hat es auch bei der Atomenergie Forschung und Entwicklung gegeben. Deutschland wäre wiedermal falsch beraten einen Irrweg zu nehmen.

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