Habemus Arminium

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Armin Laschet ist Kanzlerkandidat der Unionsparteien

Weißer Rauch aus dem Schornstein des Konklaves: CDU-Chef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist vom CDU-Bundesvorstand zum Kanzlerkandidaten der Union gewählt worden. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Die Entscheidung soll nach sechseinhalbstündigen Beratungen im Bundesvorstand gefallen sein. Demnach bekam Laschet 31 Stimmen, Söder neun, sechs enthielten sich.

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hatte zuvor betont, als Kanzlerkandidat der Union antreten zu wollen, bei einem Beschluss des CDU-Bundesvorstandes zugunsten Laschets aber zu verzichten.

9 Antworten to “Habemus Arminium”

  1. Alexander-Peter Popescu Says:

    Die Entscheidungen von Präsidium und Bundesvorstand, also der Parteibürokratie und Parteieliten ignorieren leider die direkt- und basisdemokratische Beteiligung der Bevölkerung und der Wähler und Bürger, der Mitglieder, der Basis der Unionsparteien durch einen Mitgliederentscheid aller Mitglieder. Dieser hätte nach der Wahl Laschets zum CDU Chef digital durchgeführt werden müssen, dann wäre dieser auch legitimiert und unanfechtbar gewesen.

    • Illkatte Says:

      „Parteibürokratie und Parteieliten“ – sind unsinnige Etikettierungen. Beide Gremien sind nach den Statuten der Partei gewählt, haben die Legitimation der gesamten Mitgliedschaft und auch zu diesen Entscheidungen (Nominierung des Kanzlerkandidaten) legitimiert. Über den Kandidaten kann dann das gesamte Wahlvolk bei der Bundestagswahl entscheiden!

  2. Alexander-Peter Popescu Says:

    Und spätestens dann wird es eine Sedisvakanz im Amt des CDU Chefs und des NRW Ministerpräsidenten geben, weil die CDU gegen den eigenen Kanzlerkandidaten geputscht haben wird, unterm Eindruck des Wahlversagens und Staatsversagens … dann wird es heißen: habemus papae nova

    • KranichMuss Says:

      Sind diese Leute wirklich so wichtig, um sich in Fremdwort – Tyrannei zu begeben ? Genügt nicht schon die Tyrannei von Pseudonymen ? (.. )

    • ws Says:

      Wenn schon Latein, dann auch richtig: Habemus papam novum

    • KranichMuss Says:

      Kein Wunder, daß ich bei Wiki nicht durchblickte und aus Verzagtheit..

    • Alexander-Peter Popescu Says:

      Es wird wieder eine Frau. Habemus papae novae war also beabsichtigt richtig. Denn es wird wieder eine Päpstin. Großes Latinum CRG und vorher Erzbischöfliches Internat für Jungen Collegium Aloysianum in Werl am Knabenkonvikt, danach 1998-2001 Jura bis zum ersten Staatsexamen und dann a
      2001 Geschichte, Politik, romanische Philologie, Sozialwissenschaften und Anthropologie.

      • ws Says:

        Leider auch wieder daneben – trotz Latinum. Habemus zieht den Akkusativ nach sich. Also heißt es im Femininum „novam“, und die vermutliche Neuschöpfung für eine Päpstin wäre dann grammatikalisch korrekt die „papissam“.

  3. Alexander-Peter Popescu Says:

    Stimmt. Niemand ist unfehlbar. Niemand ist perfekt. Und mein Latein ist wie man sieht zu lange ungeübt. Danke für die Nachhilfe. Sie sind noch gut dabei. Ich arbeite daran Fettnäpfchen zu reduzieren 🙂 dabei hilft der Doppelwacholder scheinbar besser als ich dachte 😉 und den Stowasser und das Mittellateinwörterbuch sollte ich auch wieder bemühen. Danke für die fehlende Strukturierung diesbezüglich.

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