Enervie will sich an Windrädern beteiligen

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Der Hagener Versorger Enervie wird sich an den beiden neuen Windrädern am Rafflenbeuler Kopf oberhalb der Selbecke beteiligen. Das erklärten Verantwortliche bei einer digitalen Informationsveranstaltung, zu der wiederum der Investor SL Naturenergie eingeladen hat.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatten Anwohner beklagt, dass sie zu spät und nicht ausreichend über die neuen Windkraftanlagen am Rafflenbeuler Kopf informiert worden seien. (…)

Die Resonanz auf eine digitale Informationsveranstaltung des Investors SL Naturenergie, der die beiden Anlagen plant, baut und betreibt, war vor diesem Hintergrund überschaubar. „Rund 30 Teilnehmer hatten sich eingewählt“, so Maureen Nauen, Sprecherin des Unternehmens aus Gladbeck, das auch die Windräder auf Brechtefeld realisieren will. „Wir haben die Anwohner in einem Radius von zwei Kilometer Luftlinie rund um die Standorte eingeladen, außerdem Politiker. Wir hatten mit weitaus mehr Teilnehmern gerechnet.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Im Gegensatz zur veröffentlichten Meinung scheint sich der Widerstand gegen die Windräder doch eher in Grenzen zu halten.

2 Antworten to “Enervie will sich an Windrädern beteiligen”

  1. KranichMuss Says:

    Wer ist interessiert, zuzuhören, wenn er vor quasi vollendete Tatsachen gestellt wird statt frühzeitig beteiligt zu werden .Wie kann man da bloß was erwarten.. .
    Erinnert sowohl an z. B. Block 1 als auch durch Abwesenheit glänzende Nichtwähler der Kommunalwahl.

  2. Selbecker Says:

    „Wir haben die Anwohner in einem Radius von zwei Kilometer Luftlinie rund um die Standorte eingeladen, außerdem Politiker. Wir hatten mit weitaus mehr Teilnehmern gerechnet.“
    Das ist schlichtweg eine Lüge: Ich wohne innerhalb eines Radius von 1 km zu einem der geplanten Windräder und bin weder vom Betreiber noch von der Stadt bislang in irgendeiner Form informiert worden, obwohl mein Grundstück sogar explizit im Bauantrag erwähnt wird (der übrigens vom Bauamt der Stadt Hagen nicht rausgerückt wurde und über den Petitionssausschuss des Landtages besorgt werden musste).
    Hier werden Anwohner und Beeinträchtigte schlichtweg überrollt – unabhängig von der persönlichen Einstellung zur Windenergie. Dass das Ding auch noch in einem Landschaftsschutzgebiet errichtet werden soll, setzt dem Ganzen die Krone auf.
    Wenn ich nun lese, dass Enervie sich beteiligen will, dann habe ich mit der Kündigung sämtlicher Energieversorgungsverträge bei der Mark-E im vergangenen Jahr alles richtig gemacht.
    P.S. Widerstand muss nicht lautstark sein, denn die Entscheidung über den Bau der Windräder wird am Ende vor Gericht fallen – egal wieviel Wind sonstwie veranstaltet wird.

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