Kehrt jetzt die (verspätete) Vernunft ein?

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Anti-Corona-Maßnahmen in Schulen und Kitas: Wichtige Regelungen ab Montag, 14. Dezember

Lange, viel zu lange hat sich die NRW-Landesregierung geweigert, durchgreifende Maßnahmen zu einer effektiven Bekämpfung der Corona-Pandemie einzuleiten. Vorneweg Ministerpräsident Armin „Locker“-Laschet (CDU) und seine FDP-Minister Yvonne Gebauer (Schule) und Joachim Stamp (Familie). Am gestrigen Freitag erfolgte die plötzliche – und reichlich verspätete – Kehrtwende.

Da kündigte das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen neue Regelungen zur allgemeinen Kontaktreduzierung an Schulen ab Montag, 14. Dezember, an. Demnach gilt weiterhin die Schulpflicht, aber die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler wird aufgehoben und der Unterricht endet am Freitag, 18. Dezember. Dieser soll voraussichtlich wieder am 11. Januar 2021 beginnen.

Für die Klassen 1 bis 7 erfolgt der Unterricht in Präsenz. Die Entscheidung über eine Teilnahme am Präsenzunterricht in den Schulen wird laut Ministerium den Eltern allerdings freigestellt. Schüler können aber nicht zwischen Präsenz- und Distanzunterricht hin- und herwechseln, sondern müssen sich für eine Variante entscheiden.

Seitens der Stadt Hagen wird bei Bedarf die OGS-Betreuung in den Grundschulen gewährleistet. Es ergeht aber der dringende Appell, wenn eben möglich, vorrangig alternative Betreuungsmöglichkeiten zu nutzen. Ab Klasse 8 erfolgt der Unterricht laut Ministerium grundsätzlich in Distanz. An Förderschulen soll auch in den Jahrgangsstufen 8 und darüber Unterricht in Präsenz angeboten werden.

Klassenarbeiten und Prüfungen können in der kommenden Woche sowie am 21. und 22. Dezember weiterhin stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe müssen weiterhin keine Alltagsmaske tragen, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.

Der Wechsel zwischen Unterricht in der Schule und Zuhause für Berufskollegs und weiterführende Schulen in Kommunen mit hohem Inzidenzwert ist laut Ministerium jetzt möglich.

Kindertagestätten bleiben geöffnet

Alle Kindertagesstätten in Hagen bleiben geöffnet, wenn sie nicht, zum Beispiel durch Quarantänemaßnahmen, Gruppen schließen müssen. Es wird Sorge dafür getragen, dass jeder Betreuungsbedarf versorgt wird.

Dennoch ergeht aber auch im Bereich der Kitas der dringende Appell seitens der Stadt an alle Eltern, wenn irgend möglich eine alternative Betreuungslösung jenseits der Kitas zu suchen und wenn möglich zu finden, um die Zahl der Kontakte auch in diesem Bereich auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine Antwort to “Kehrt jetzt die (verspätete) Vernunft ein?”

  1. Alexander-Peter Popescu Says:

    Wenn Vernunft und Verstand erst wiederkommen, nachdem 29.000 Neuinfektionen und 600 Tote zu beklagen sind, dann haben Verstand und Vernunft nie existiert

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