„Mir fehlt noch der Weitblick“

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SPD: Edmond Gashi scheidet aus dem Kandidatenrennen aus

Da waren’s nur noch zwei: Im SPD-internen Wettkampf für das Direktmandat für den nächsten Bundestag hat Bewerber Edmond Gashi seine Kandidatur zurückgezogen. Damit sind nur noch Mandatsinhaber René Röspel und Herausforderer Timo Schisanowski im Rennen.

Am Ende einer Online-Diskussion mit den Kandidaten am Samstag erklärte Gashi:

Ich wollte in den Bundestag, um den Generationswechsel voranzutreiben. Vor allem, weil ich denke, es braucht einen Politiker, der am Puls der Zeit ist. Und ich habe mir gedacht, wer neue Politik möchte, aber den gleichen Politiker wählt, der macht was falsch.

Aber ich merke, mir fehlt noch der Weitblick für den Bundestag. Ich werde die kommenden Jahre dafür nutzen – und ziehe hiermit meine Kandidatur zurück.

2 Antworten to “„Mir fehlt noch der Weitblick“”

  1. Alexander-Peter Popescu Says:

    Eine überraschende spontane aber zu begrüßende und aus Einsicht in die eigene Begrenztheit getroffene Entscheidung, welche im Verlauf der heutigen Dreierdebatte getroffen wurde und Schisanowski verdient und leistungsgerecht kalt erwischt hat.
    Gashi hat ziemlich spät aber rechtzeitig gemerkt, dass er sich überschätzt und von Schisanowski eigennützig utilitaristisch instrumentalisiert und fremdbestimmt worden ist, um tendenziell Röspel die Stimmen der unzufriedenen und unentschlossenen Minderheiten in der SPD Hagen streitig zu machen und Röspel die Mehrheit zu verhindern.
    Für Gashis Verhältnisse eine Leistung bei der er über sich selbst hinausgewachsen ist.
    Jedoch bleibt er zu abhängig um frei zu sein und den nötigen Durch- und Weitblick zu besitzen.
    Nun wird es darauf ankommen wie die noch unentschlossenenen, keine Auskunft gebenden oder sich enthaltenden Delegierten der Ortsvereine abstimmen werden.
    Da man erfahrungsgemäß davon ausgehen kann, dass Schisanowski kaum etwas dem Zufall überlassen wird und in den verbleibenden 7 Tagen versuchen wird mit allen Mitteln Druck zu seinem Gunsten auf die Delegierten auszuüben, bleibt zu hoffen, dass Mut, Werte, Würde, Gewissen, Wissen, detaillierte Fakten, eigen- und haftungsverantwortliche Vergangenheitsaufarbeitung, Haftungsverantwortung, Verantwortungshaftung, Charakter, Sympathie, Rückgrat, Integrität, Berufserfahrung und Lebensleistung am Ende neben der öffentlichen Meinung und der Basis siegen werden.
    Für die SPD Hagen ist es ein abgewehrter Matchball. Der nächste Aufschlag geschieht am 04.12.2020. Einstand, oder Punkt, Spiel, Satz und Sieg für Hagen.

  2. Jürgen Dute Says:

    Da bleibt mir nur ein Lachen! Mehr geht da nicht. Gut, Aber man kann es ja einmal versuchen. Schließlich sind die Fleischtöpfe lukrativ. Dies ist auch die Motivation des Herrn Schisanowski.Ein Esel ist er dennoch. Hat er mit einem Foto in Haspe eindrucksvoll hinterlegt!

    Hoffen wir, dass der Esel in Hagen bleibt und die Kompetenz in Berlin. Sieht gut aus für Herrn Röspel.

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