Stadthalle dient als Hagener Impfzentrum

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Weitere Coronafälle an Hagener Schulen

Der Standort für das Impfzentrum in Hagen steht fest: Impfungen gegen das Coronavirus finden demnächst in der Stadthalle im Wasserlosen Tal statt.

Die eigens eingerichtete Projektgruppe unter Federführung von Volker Bald, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft bei der Stadt Hagen, hat sich nach eingängiger Prüfung für diesen Standort entschieden. Die Stadthalle erfüllt alle Voraussetzungen, die Land und Bund für ein Impfzentrum vorgeben – wie beispielsweise eine gute Erreichbarkeit, Parkraum und ÖPNV-Anbindung, vorhandene technische und räumliche Infrastrukturen und vieles mehr.

Bis Mitte Dezember – spätestens bis Weihnachten – ist die Einrichtung des Zentrums abgeschlossen. Die Nutzung der Stadthalle als Impfzentrum erfolgt zunächst für sechs Monate – eine Verlängerung ist möglich.

Die Landesregierung gibt vor, dass das Hagener Impfzentrum zwischen 700 und 1.000 Impfungen am Tag vornehmen kann. Zu diesem Zweck richtet die Stadt Hagen bis zu fünf „Impfstraßen“ ein, die zwölf Stunden am Tag im Zwei-Schichten-Betrieb mit jeweils 25 medizinischen Mitarbeitern sowie fünf Ärzten pro Schicht betrieben werden können.

Das medizinische Personal stellt das Deutsche Rote Kreuz zur Verfügung, die Ärzte kommen von der Kassenärztlichen Vereinigung. Außerdem müssen Personal für die Organisation des Zentrums, die Registrierung der zu impfenden Personen, Wach- und Ordnungsdienst sowie Reinigungskräfte eingestellt werden.

Zurzeit schafft die Stadt Hagen die Strukturen für die „Impfstraßen“: die Räumlichkeiten müssen abgetrennt werden, Mobiliar und Ausstattung wie Kühlschränke werden organisiert. Die „Impfstraßen“ setzen sich aus einem Bereich zur Registrierung und Anmeldung, dem Wartebereich, dem medizinischen Bereich, in dem Aufklärung und Impfung stattfinden, sowie aus einem Bereich zur Nachbeobachtung zusammen.

Wann das Impfzentrum die Arbeit aufnimmt, steht noch nicht fest. Die Verteilung des Impfstoffes nach Freigabe ist Ländersache. Das Land NRW entscheidet, welcher Impfstoff und welche Mengen in Hagen zur Verfügung stehen.

An folgenden Hagener Schulen gibt es neue Quarantänemaßnahmen, da eine positiv auf das Coronavirus getestete Person die jeweilige Einrichtung besucht beziehungsweise dort gearbeitet hat: Fritz-Steinhoff-Gesamtschule, Hildegardis Gymnasium und Kipper-Grundschule.

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