Kandidaten-Krieg spaltet die SPD EN und Hagen zutiefst

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Es wird keine gewöhnliche Parteiversammlung am 4. Dezember, im Haus Ennepetal in Ennepetal. Denn an diesem Freitagabend wird es in einer Kampfkandidatur darum gehen, wer für die Sozialdemokraten im Wahlkreis 138 antreten darf. Zwei Schwergewichte stehen sich gegenüber: René Röspel, Bundestagsabgeordneter, und Timo Schisanowski, Vorsitzender der SPD Hagen. Den dritten Bewerber, den arbeitslosen Edmond Gashi (32) aus Altenhagen, hat niemand ernsthaft auf der Liste.

Ein Machtkampf ist hinter den Kulissen in Hagen und im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis längst entbrannt. Den in Selbstzerfleischungs-Prozessen durchaus erfahrenen Sozialdemokraten droht bereits zehn Monate vor der Wahl die Spaltung. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Schisanowski in die Kategorie „Schwergewichte“ einzureihen, ist maßlos übertrieben – „Leichtmatrose“ wäre wohl die bessere Charakterisierung, wie ihn auch der Bericht in der EN-Süd-Ausgabe der Zeitung beschreibt: Als „karrierebewussten Nachwuchs“, der „sich gern im Stile eines Christian Lindners zeigt“ und „sich in feinem Hemd und Lacoste-Schuhen beim Streicheln von Pferden inszeniert“.

Wie sich nach Informationen der WPWR die Tendenzen in den einzelnen Ortvereinen verteilen sollen, ist in einer Grafik dargestellt.

Die für den heutigen Samstag, 28.11. angekündigte Online-Diskussion mit den drei Kandidaten können Interessierte ab 14:00 Uhr hier verfolgen:

Eine Antwort to “Kandidaten-Krieg spaltet die SPD EN und Hagen zutiefst”

  1. Alexander-Peter Popescu Says:

    Nach der Grafik im WPWR über die Tendenzneigungen der Ortsvereine in der SPD-Kandidatenfrage wird es ein knappes Kopf-an-Kopfrennen mit einem von Schisanowski instrumentalisierten chancenlosen Gashi der wohl Röspel leider die nötigen Stimmen kosten wird. Strippenzieher, Intrigant und Manipulateur Schisanowski hat damals die kritischen unabhängigen Ortsvereine zerschlagen und mit eigenen zusammengelegt um seine Bundestagskamdidatur vorzubereiten.
    Es bleibt die Hoffnung, dass die unentschiedenen Delegierten beweisen Intelligenz und Charakter, Rückgrat und Integrität und vor allem Mut zu besitzen und der öffentlichen Meinung sowie der eigenen Basis folgen, statt sich für Pöstchenversprechen zu verkaufen.
    Sollte Schisanowski gewählt werden wäre das der endgültige Untergang der SPD Hagen, wobei Hagen Aktiv bereit wäre unzufriedene und ehemalige SPD-Mitglieder willkommen zu heißen

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