„Zentren müssen lebendige Orte werden, autoarm oder autofrei“

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Viele Innenstädte veröden, immer mehr Ladenbesitzer geben auf. Städtetagspräsident Burkhard Jung möchte diese Entwicklung stoppen. Hier stellt er seine Ideen vor.

SPIEGEL: Herr Jung, die Bundesregierung arbeitet gerade an der Leipzig-Charta 2.0 für die europäische Stadt, einem neuen Leitbild für die Zentren. Sind die wirklich in Gefahr?

Burkhard Jung: Nicht überall, aber in einem Teil der Städte, glaube ich, schon. Vor allem weil Städte ihre Funktion als öffentlicher Marktplatz verlieren könnten. Innenstädte sind das Gesicht der Stadt. Das Zentrum zu erhalten ist die wichtigste Frage für europäische Identität. Das unterscheidet unsere Städte von allen anderen auf der Welt. Deshalb müssen wir uns um die Stadtkerne kümmern.

SPIEGEL: Was schlagen Sie vor? 

Jung: Zentren müssen bespielt werden, wieder lebendige Orte werden, autoarm oder autofrei. Es braucht Events, Ereignisse, Kommunikation. Die alte Idee des mittelalterlichen Marktplatzes muss aufleben: Da ist der Händler, der Gaukler, der Wirt, der Sänger, der Neuigkeiten berichtete. Wir müssen das Zentrum wieder richtig zelebrieren.

SPIEGEL: Geht es konkreter? (…)

Quelle: Spiegel (Bezahlschranke)

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