Kinn-Schlag: Ermittlung gegen Breckerfelder Grünen-Politiker

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Wenige Wochen vor der Kommunalwahl schlagen in der Hagener Nachbarstadt Breckerfeld die politischen Wogen hoch. Nachdem der Grünen-Spitzenkandidat Wolfgang Duchscherer (74) am Samstag seinem Pendant Jürgen Niehaus (62) von der Wählergemeinschaft einen Schlag gegen das Kinn verpasst hat, ermittelt jetzt der Staatsschutz bei der Polizei Hagen gegen den Fraktionsvorsitzenden der Öko-Partei. Außerdem fordert die Wählergemeinschaft den sofortigen Rücktritt von Duchscherer. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Sicher war es nur eine Corona-Begrüßung, auf dem Lande ist man halt weniger zimperlich. Ähnlich wie es zwischen den AfD-Männern Andreas Kalbitz und Dennis Hohloch abging. Die FAZ bemerkte süffisant:

Wo Andreas Kalbitz seinem Parteifreund Hohloch doch nur freundschaftlich in die Seite geboxt haben will. Danach passte zwischen Leber und Milz aber nicht einmal mehr ein Pils. Hier sieht man, wie riskant die Corona-Begrüßungen mit Faust und Ellbogen sein können! Zum Glück setzte Kalbitz nicht die Fußspitze zum Hallo-Sagen ein, denn dann hätte es bei Hohloch noch an ganz anderen Stellen Risse und Sprünge geben können. (…)

Doch darf man das Ganze auch nicht zu einseitig sehen: Woher sollte Kalbitz denn wissen, dass der AfD-Kamerad nicht hart wie Kruppstahl, ja nicht einmal zäh wie Leder ist, sondern weich und wehleidig wie ein Windhund?

2 Antworten to “Kinn-Schlag: Ermittlung gegen Breckerfelder Grünen-Politiker”

  1. Allan Qutermain Says:

    Schläge ausführen gegen den politischen Gegner als letztes Mittel einer Diskussion, geht gar nicht.
    Egal ob sie von der AfD oder von den Grünen kommt.
    Da muss es sofort nur ein schnelles Mittel dagegen geben.

    Raus mit Denen!
    Warum das so zögerlich aus den OV und KV kommt, kann ich nur vermuten.
    Und als Nichtbetroffener, verlaufen Anzeigen bei der Staatanwaltschaft
    ins Leere.

    Ich erinnere mich, dass ein Hagener Ratsmitglied schon Schläge angedroht hat. Nicht nur gegen den politischen Gegner, sondern auch aus den eigenen Reihen.

    In Anatolien wird schon mal zur Wumme gegriffen und im Plenarsaal herum geballert. So hat man seine Ruhe vor den Gegnern. Für immer.

  2. KranichMuss Says:

    Man darf allerdings nicht die vielfältigen Formen subtiler – geistig-/psychischer – Gewalt – vergessen, die oft tiefer und nachhaltiger ( hallo ) war und ist..

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