WBH stoppt Platanenfrevel in Haspe

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Opfer des WBH in der Schützenstraße. Foto: DW.

Der Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) hat den Radikalbeschnitt von Platanen in Hasper Straßen gestoppt. Nachdem die stadteigene Gesellschaft am Karweg und in der Dickenbruchstraße tabula rasa gemacht hatte, blieb ein Großteil der Bäume in der Schützenstraße von einer Enthauptung mitten im Hochsommer verschont.

Die Stilllegung der Kettensägen erfolgte allerdings erst, nachdem die Bäume in den anderen Straßen bereits ihres Ast- und Blattwerks beraubt worden waren und die Kopf-ab-Aktion die Ebene der Politik erreicht hatte. Die Grünen hatten angekündigt, gemeinsam mit der Wählervereinigung Hagen-Aktiv eine Anfrage stellen zu wollen.

Einem Anlieger der Schützenstraße gegenüber hatte das Umweltamt noch Anfang der Woche die Maßnahme mit der Begründung verteidigt, die Platanen würden mittels einer Kappung in der Vegetationsperiode vor einem möglichen Pilzbefall geschützt. Jetzt die Kehrtwende: Laut WPWR argumentiert die Umweltbehörde nun (richtigerweise) damit, dass der Rückschnitt „in dieser Jahreszeit aus ökologischer Sicht gar nicht zulässig sei“.

Falsch ist dagegen die Darstellung der Zeitung, der WBH habe „damit begonnen, im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht die Platanen zurückzuschneiden“. Ob es sich hier um eine Schutzbehauptung des WBH handelt oder die Formulierung der Phantasie des Redakteurs entsprungen ist, läßt sich aus dem Text nicht erkennen.

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