Grüne fordern Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten in Hagen

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„Hagen sollte mit gutem Beispiel vorangehen und der Landesregierung die Aufnahme von einigen Kindern und Jugendlichen aus den überfüllten griechischen Flüchtlingslagern anbieten“, fordert Grünen-Sprecherin Christa Stiller-Ludwig die Stadtverwaltung auf.

Am Freitag sind aus griechischen Lagern die ersten geflüchteten Kinder mit ihren Müttern in Kassel angekommen, nachdem sich die Bundesregierung Mitte Juli bereit erklärt hatte, über 900 Heranwachsende samt Eltern und Geschwistern in Deutschland aufzunehmen. „Hagen hat sich zum sicheren Hafen gerade für geflüchtete Kinder und Jugendliche erklärt, wir sollten nun deutlich machen, dass wir zu diesem Wort stehen“, sieht auch Karin Köppen, die sozialpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion, Handlungsbedarf.

Im Februar hatte sich Hagen per Ratsbeschluss dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ angeschlossen. Oberbürgermeister Erik O. Schulz hatte in Briefen an die Landes- und Bundesregierung darauf aufmerksam gemacht, dass Hagen noch freie Kontingente in der Flüchtlingsunterbringung hat und sich insbesondere für die Aufnahme von Frauen und Kindern eingesetzt.

„Die Lage in den griechischen Lagern ist weiterhin katastrophal. Die Gesundheitsbedingungen sind – nicht zuletzt hinsichtlich von Corona – unzumutbar. Es ist eine Frage der Humanität hier zu helfen“, bekräftigt Stiller-Ludiwg die grüne Forderung. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass sichergestellt ist, dass alle nach Deutschland überführten Flüchtlinge einen negativen Corona-Test vorweisen können.

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