Weiter kein Theater: „Beschluss unverständlich“

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Kritik an Corona-Krisenstab und Verwaltungsvorstand

Das Beiratsmitglied des Hagener Theaterfördervereins, Dr. Klaus Fehske, kritisiert die Entscheidung von Krisenstab und Verwaltungsvorstand, das Theater weiter geschlossen zu halten.

Der WPWR sagte er: „Der Beschluss ist unverständlich und sollte kurzfristig kritisch überprüft und nachgebessert werden.“ Überall würden kreative Lösungen zur stufenweisen Öffnung überlegt und umgesetzt: in der Gastronomie, in Einkaufszentren, in Kitas, in Sport- und Kosmetikstudios.

Fehske verwies als Beispiel auf das Theater Siegen, das am 4. Juni wieder öffnet – sinnigerweise unter dem Motto „Menschen spielen für Menschen – der Mensch lebt nicht vom Supermarkt allein!“ Während Supermärkte immerhin der Grundversorgung dienen, darf ähnliches für Baumärkte angezweifelt werden. Die waren in Nordrhein-Westfalen und den meisten anderen Bundesländern aber zu keinem Zeitpunkt geschlossen.

Weiter kritisierte Fehske die kommunalen Funktionäre unter Hinweis auf ein ausgearbeitetes Hygiene-Konzept der Spielstätte: „Wenn Gremien dieses Konzept nun pauschal ablehnen, statt sich an einer kreativen Nachbesserung zu beteiligen, schadet dies nicht nur dem Theater und der kulturhungrigen Bevölkerung, sondern dem Ansehen unserer Stadt.“

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