Endspiel für René Röspel?

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Dank Corona ist die Union im Höhenflug – auch in Hagen

Seit 1961 wird die Stadt Hagen im Deutschen Bundestag durch einen direkt gewählten Abgeordneten der SPD vertreten. Aktueller Mandatsträger ist René Röspel, der erstmalig 1998 in den Bundestag gewählt wurde. Das könnte sich aber womöglich demnächst erledigt haben.

Nach einer aktuellen Prognose der Wahlplattform election.de liegt die Wahrscheinlichkeit, das Hagener Direktmandat für den Bundestag zu ergattern, für die CDU bei 71 Prozent; die Chance der SPD wird nur noch auf 29 Prozent taxiert. Sollte es tatsächlich so kommen, stünde zum wahrscheinlichen Wahltermin 2021 erstmals seit 60 Jahren ein Parteiwechsel an.

Natürlich sind solche Projektionen immer nur eine Momentaufnahme und grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Aber angesichts des durch die Corona-Krise bedingten Aufschwungs der Unionsparteien, die bundesweit mit bis zu 40 Prozent gehandelt werden, kann diese Prognose nicht so einfach ins Märchenland der Aluhüte verbannt werden.

Röspel wäre damit bereits der zweite Mandatsträger der Hagener SPD – neben dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg – dessen parlamentarische Karriere abrupt enden könnte. Jörg werden aktuell nur noch 2 Prozent Wahlchancen für die kommenden Landtagswahlen eingeräumt. Da kam es sicherlich gelegen, dass ihn seine Partei als Kandidaten für die Position des Hagener Oberbürgermeisters bei den Kommunalwahlen im September aufgestellt hat.

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