Fördermillionen für Radnetz-Ausbau beantragt

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Auf die Millionen-Förderung aus dem NRW-Programm Nahmobilität hat Hagen in diesem Jahr noch verzichtet. Das soll sich jedoch in Zukunft ändern. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: „Verzichtet“ – eine reichlich euphemistische Formulierung für das Verschleppen von Entscheidungen. Wie aus dem Artikel hervorgeht, liegt ein Radwegekonzept bereits seit Oktober 2018 vor, beschlossen hat es der Rat dann im April 2019. „Die letzten Beschlüsse dazu fasste der Umweltausschuss erst im Januar dieses Jahres – da war die Antragsfrist für das NRW-Förderprogramm Nahmobilität bereits seit einem halben Jahr verstrichen“, heißt es in dem Beitrag.

Das erinnert fatal an die Vorgänge um das Hohenlimburger Lennebad, auch dort ließ man Antragfristen verstreichen – siehe: „Wieder nur Brosamen – Hagen erhält nur etwas Kleingeld aus der NRW-Städtebauförderung – Die Verantwortung dafür trägt zum großen Teil der Rat“.

Aber auch an der Verhinderung von Radwegen (oder sollte man besser von Sabotage sprechen?) scheint von bislang unbekannter Seite ein Interesse zu bestehen. Der „Verzicht“ auf Fördergelder ist jedenfalls kein Einzelfall.

So verschwand ein bereits im Haushaltsplan beschlossener Radweg zwischen Holthausen und Hohenlimburg urplötzlich vom Schirm (siehe: Eine Planung verpufft) und ein anderer in Westerbauer endete in der baulichen Umsetzung einfach so im Nichts, obwohl auch hier eine andere Planung von den politischen Gremien verabschiedet worden war (siehe: Abruptes Ende).

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