Thyssenkrupp streicht 160 Stellen in Hohenlimburg

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Thyssenkrupp hat gestern eine umfangreiche Restrukturierung der deutschen Standorte des Geschäftsbereichs Federn und Stabilisatoren beschlossen. Der Standort Hagen-Hohenlimburg soll produktseitig neu ausgerichtet und zu einem Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Fertigung von Federn und Stabilisatoren umgebaut werden.

Durch die „Optimierung der Produktionsprozesse“, so die Formulierung von Thyssenkrupp, entfallen bis Anfang 2022 in Hagen rund 160 Stellen. In den anstehenden Verhandlungen mit Betriebsrat und Gewerkschaften werden die Details für eine sozialverträgliche Restrukturierung festgelegt.

Am Standort Hagen-Hohenlimburg werden seit 1925 Federn für Kunden aus der Automobilindustrie produziert. Derzeit ist hier eine Stammbelegschaft von rund 400 Mitarbeitenden beschäftigt. Zukünftig sollen alle Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten der Federn- und Stabilisatoren-Gruppe in Deutschland in Hohenlimburg gebündelt werden. Das umfasst den Prototypenbau, die Fertigung von Stabilisatoren für Kleinserien und das Ersatzteilgeschäft sowie die Federnproduktion für schwere Pkw bzw. Elektrofahrzeuge.

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