Hommage à Peter Reuter

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Zahlreiche Prominente hat der Hagener Künstler Peter Reuter in den 1960er und -70er Jahren porträtiert, unter anderem die heute in Herdecke lebende Künstlerin Roswitha Lüder (Portrait 1960, Foto: privat). Sein außergewöhnliches Talent möchten Werner Karmiol, Leiter der Herdecker Ruhr-Galerie, gemeinsam mit Uli Weishaupt von der Filminitiative Herdecke mit der Ausstellung „Hommage à Peter Reuter“ würdigen.

Vom 16. Februar 2020 bis zum 8. März 2020 werden zahlreiche Zeichnungen und Gemälde des Künstlers in der Ruhr-Galerie präsentiert. Zum Auftakt ist am Sonntag, dem 16. Februar 2020 eine Matinee mit Filmvorführung über Peter Reuter im Herdecker Kino Onikon geplant. Zum ersten Mal wird damit ein privater Dokumentarfilm, entstanden 1960, über Peter Reuter der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Eröffnung der Ausstellung startet um 11.15 Uhr; die Filmvorführung beginnt um 12.00 Uhr.

Peter Reuter (geb.1936) war Musiker, Tänzer, Dekorateur für Theater und Fernsehen, sowie Layouter für Zeitschriften und Modemagazine. Die größte Ausstellung seiner Werke fand 1968 im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen statt. Mitte 1972 zog sich Peter Reuter aus der Öffentlichkeit zurück. Er zog in eine Mansardenwohnung in Wuppertal-Unterbarmen. Unterstützung fand er durch den Hagener Kunstmäzen Helmut Schuster. Der Geschäftsmann erwarb einen Großteil der Werke Peter Reuters und finanzierte damit den Lebensunterhalt des Künstlers.

Am 7. November 2002 starb Peter Reuter an den Folgen einer Bronchitis. Beigesetzt wurde er in Hagen.

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