Hohn und Spott schweben über Emst

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Flugblätter rieseln aufs Felsental

Bislang unbekannte Kritiker haben sich auf ironische Art und Weise mit dem Schreiben Melanie Müller-Wiehls an den Oberbürgermeister (siehe: „Lieber Erik“) und der dahinterstehenden geistigen Haltung beschäftigt und nach DW-Informationen eine Flugschrift (Abb.) unters Emster Volk gebracht.

Damit möchten sie „zeitnah über die geplante Vermögenstransferierung zum Wohl der Allgemeinheit informieren“. Der Müller-Wiehl-Brief „über die soziale Schieflage in der Straße Felsental“ habe ihnen allen „die Tränen ins Gesicht getrieben“.

Weiter schreiben die Verfasser: „Die pure Verzweifelung der Dame, dass jetzt Busse für die weniger Privilegierten, die unter anderem in den Slums „Am Waldesrand“ beheimatet sind, durch ihre Straße fahren und die vielen Pkws nun kaum noch Platz zum draußen schlafen haben, ließ uns über das Thema der sozialen Gerechtigkeit intensiv beraten.“

Die Autoren des Flugblatts fordern die Anwohner der Straße auf, „ihre überflüssigen Vermögenswerte“ bei einer neuen „Kommunalen Gesellschaft für Umfairteilung und groben Unfug“ abzuliefern. „Ferner freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie sich bei der kommunalen Wohnungsvergabestelle zur Wohnungsbesichtigung für die Wehringhauser Straße melden können.“

Zwar werde auch dort ein Bus an der zukünftigen Wohnung vorbeifahren, „jedoch müssen Sie sich um einen Stellplatz für Ihr Auto keine Sorgen machen. Sie haben ja keins mehr.“

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